Mitteilungsblatt der Genossenschaft Loasa und des V und des ...

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Mitteilungsblatt der Genossenschaft Loasa und des V und des ...

Mitteilungsblatt der Genossenschaft Loasaund des Verereins eins Pro o LoasaIn dieser Nummer: Aktuelles aus der Genossenschaftsverwaltung und demVereinsvorstand - Lagerstimmen - Älplerbericht - Märchen - und mehr...4/97Winter


W ERDEN SIE GENOSSEN-SCHAFTER/IN... der Genossenschaft Loasa und werden damit Mitbesitzer/in der tessiner AlpHaben Sie Interesse? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.Kontaktadresse:Jean-Philippe KohlUntere Halde 15400 Baden056/222.73.42... oder ein anderes Verwaltungsmitglied der Genossenschaft.W ERDEN SIE MITGLIED IMVEREIN "PRO LOASA"Talon:Ich trete dem Verein "Pro Loasa" bei.Name:............................................Adresse: ........................................PLZ/Wohnort: ...............................Tel.: .................................................Unterschrift: ..................................Für den Jahresbeitrag 98 erhalte icheinen Einzahlungsschein.Talon einsenden an: Thomas Bleichenbacher,Verein "Pro Loasa", Bachmattstrasse20, 8048 ZürichIch unterstütze das Projekt Alpe Loasaund trete ab sofort dem Verein 'ProLoasa' bei. Der Vereinsbeitrag beträgt- für Verdienende Fr. 30.-- für Nichtverdienende Fr. 15.-- für Familien Fr. 50.-- für Vereine und Institutionen Fr. 80.-Ich erhalte regelmässig das Mitteilungsblattund kann an verschiedenenVeranstaltungen des Vereins teilnehmen.Für den Mitgliederbeitrag1998 erhalte ich einen Einzahlungsschein.Talon einsenden an:Thomas Bleichenbacher,Verein "Pro Loasa", Bachmattstrasse 20,8048 Zürich, Tel. 01/431’16’90.Postcheck-Konto Verein 'Pro Loasa':Raiffeisenbank Wettingen-BadenPC: 50-2572-8, Pro Loasa 18055.012


G ENOSSENSCHAFT / VEREINBericht aus der Genossenschaftsverwaltung und demVerereinsvorstandeinsvorstandVon Thomas Marfurt, St. GallenAus der Genossenschaft:Nadine und Franco, unsere beidenÄlpler, werden die Alp Loasa auf denFrühling 1998 verlassen. VerschiedeneGründe haben Sie dazu bewegt. Im„Älplerbericht" auf Seite 5 gehen sieetwas genauer darauf ein. Erstmals in der13-jährigen Geschichte der Alp Loasawaren Älpler über eine so lange Zeit aufder Alp angestellt. Die Genossenschaftsverwaltungbedauert zwar die Kündigung,versteht aber auch den vor allem vonFranco geäusserten Wunsch, einenSchritt weiter im Leben zu kommen.Franco möchte eine Lehre auf einembiodynamisch geführten Hof im Welschlandbeginnen. Das Mitteilungsblatt wirdsich in den kommenden Nummern nochwiederholt um den bevorstehendenWegzug der beiden und die damit verbundeneSuche nach neuen Älplern befassen.Wie jedes Jahr traf sich die Genossenschaftsverwaltungund der Vereinsvorstanddes Vereins „Pro Loasa“ einen Taglang zur jeweiligen Planungssitzung fürdas kommende Jahr.Aus der Genossenschafts-verwaltung:Wichtigstes Traktandum war dieZusammensetzung der Genossenschaftsverwaltung.Hans Niggeli, der derzeitigePräsident kann seine Aufgabe durch dieberufliche Beanspruchung als Bundespräsesdes Schweizerischen Jungwachtbundesnur ungenügend wahrnehmen.Vor allem die Koordination und Leitungder Verwaltung und der Kontakt zur Alpund den Älplern konnten nur teilweiseerledigt werden. Auch die generelleRessortverteilung und die Zukunftsperspektivender einzelnen Verwaltungsmitgliederwurden überprüft und disku-INHALTBericht aus der Genossenschaftund dem Verein ............................... 3Älplerbericht ..................................... 5Klassenlager Gossau ........................ 6Kneippen auf der Alp ..................... 10Berichte aus der Vereinswoche... 11Verwaltung sucht ... ....................... 13Weihnachtsaktion .......................... 13Erlebniswoche................................. 14Loasa-Märchen .............................. 15Lager KGS Wetzikon ...................... 18Zu guter letzt ................................... 22Agenda ............................................ 22Bestellformular Loasa-Fleisch....... 233


tiert. Über die genauen Änderungen wirdan der Generalversammlung vom Freitag,20. März 1998 berichtet.Die Vorarbeiten für den Mittelteilumbauwaren ein zweiter wichtiger Teil derganztägigen Sitzung. Vor allem PiusBaumgartner vom Ressort Bau und ReniNienhaus vom Ressort Lager hofften aufdie Zusage eines dreiwöchigen Arbeitslagervon der Baufirma Spaltenstein undder UBS. Daraus wurde aber leider nichts.Die Verwaltung steht jetzt vor der Aufgabe,schnellstmöglich andere Arbeitslagerund alle verfügbaren Arbeitskräfte zumobilisieren. Für alle tatkräftigen Mithelferinnenund Mithelfer für die MonateJuli und August sind wir jetzt schon dankbar.Für Adressen von möglichen Arbeitslagernsind wir dankbar. Reni Nienhaus,056/221.62.03 nimmt jede Informationgerne entgegen.Folgende Daten sollen sich die Genossenschaftler/innenbereits vormerken:Generalversammlung: Freitag, 20. März1998Holzerwoche: So. 5. - Fr. 10. April 1998(Karwoche)Ostern (Frühlingsputz und Ferien):Fr. 10. (Anreise z.T. schon Donnerstags) -Mo. 13. April 1998.Zudem werden am Wochenende vomFr. 6. - So. 8. Februar Gerüststangen fürden Mittelteil bereit gestellt. Für diesesWochenende und die Holzerwoche sollensich Interessentinnen und Interessentenbei Simon Bächli, Allmendstr. 25, 5400Baden, 056/222.49.30 melden.Aus dem Verereinsvorstand:einsvorstand:Auch der Vereinsvorstand tagte amSonntag, 23. November 1997 für einenganzen Tag in St. Gallen. Für die Bauzeitvon Ende Juni bis Ende August 98 ist derVerein bestrebt, genügend und geeigneteKöchinnen und Köche für die Verpflegungder Arbeiter zu stellen. Ebenfallswerden sie soweit möglich die Verpflegungskostenübernehmen. Da dieStandaktionen in Klingnau nicht mehr dengewünschten Erfolg erbrachten, werdendiese genauer ausgewertet. Ebenfallswerden zukünftig die Zielvorstellungendes Vereins überprüft und daraus einWerbekonzept ausgearbeitet. Das Generalversammlungsdatumwurdeauf den Freitag, 6. Februar 1998 festgelegt.Rechnung 97 und Budget 98 wurdenbesprochen. Generell wurde Rück- undAusblick gehalten. Lydia Spuler Meier undAlbert „Alibi“ Steiner werden auf die GV98 zurücktreten. Fabian Oechslin undMonika Rohner werden sich für den Vereinsvorstandzur Wahl stellen. Auch dieVereinswoche vom vergangenen Herbstwurde ausgewertet (Siehe auch die verschiedenenBerichte in diesem Mitteilungsblatt).Erfreulich ist, dass die geplantenFotoalben, die den Werdegang derAlp Loasa bildlich dokumentieren, bisEnde Jahr fertiggestellt sein sollten. Schonjetzt soll Eveline Baumgartner-Gyger fürdie grosse Arbeit herzlich gedankt sein.4


Ä LPLERBERICHTNeuigkeiten von unseren Älplern Franco und NadineDer Herbst ist im Einzug, wieder einmalzeigt er sich mit seinem vollen Charme.Ort des Schauspiels Alpe Loasa.Seit dem Alpabzug (Bettag) ist schonwieder viel Zeit vergangen, Lagerbevölkerten die Alp, viele Gesichter,manche Gespräche.Gespräche um Vergangenes undZukunft.Ja, Zukunft. Unsere Zukunft hier endetim Frühling 98. Anfangs September war esdefinitiv klar. Es wird mir schwer fallendiesen Platz zu verlassen, der ein Teilmeines Herzens gefangen hält. Mancheserbaut, viel Energie steckt hier obendrin. Ich habe es mit Herzen getan undwürde es immer wieder tun, wenn dieUmstände anders währen.Zwei Jahre und vier Winter, nun derletzte Winter.Mein grösster Wunsch ist, dass dieserOrt weiter lebt, die Leute sollen wissen,dass hier oben Platz ist für alle.Es gilt solche Plätze zu schützen und zuunterstützen, denn sie sind rar.Grosser Dank all denen, besonders Pius,die dazu beigetragen haben, dass dieÄlplereingangstüre steht!Jetzt haben wir bestimmt keine kaltenFüsse mehr und einen geringeren Holzverbrauchdazu!Grazie tantoNadineGebt Natur und Mensch eine Chance.Auch bei den Älplern bläst der Wind nichtmehr durch die Ritzen: Die neue Türe5


K LASSENLASSENLAGERAGERder 3. Oberschule GossauMontag, 26. Mai 1997Wir besammelten uns alle am BahnhofWetzikon. Gemeinsam fuhren mit demZug an den Hauptbahnhof Zürich. Dorttrafen wir unsere Lagerköchin Frau Rahnund warteten auf den nächsten Zug, deruns bis nach Chiasso führte. Dann musstenwir uns beeilen, damit wir den letztenWagon, der für die Klasse von HerrnWalder reserviert war, noch erreichten.Wir konnten in diesem Zug 3 Stundenfahren.Als wir in Chiasso ankamen, mussten wireine Viertelstunde auf das Postauto warten.Als es dann neben uns angefahrenkam, stiegen wir ins Postauto ein, unddieses brachte uns bis nach Bruzella. Zwischendurchstiegen wir einmal aus, umunsere Rucksäcke bei Nadine und Patrickabzugeben und stiegen rasch wieder insPostauto ein. Dann fuhren wir nachBruzella und machten uns auf den Wegzur Alp hinauf. Der Marsch dauerte 2 Stunden.Als wir um 14. 00 Uhr, auf der Alpe Loasaankamen, dachten wir: Oh Gott, wo istunser Gepäck geblieben? Dann erfuhrenwir, dass der Laster leicht vom Weg gekipptwar. Deshalb mussten ein paar ausunserer Klasse, ca. 30 min den Berg hinaufgehen um zu helfen. Etwa um 17. 00 Uhrkam dann endlich der Laster auf der AlpeLoasa angefahren. Alle nahmen ihre Rucksäckeentgegen, und verräumten sie inDer Weg zur Alpe Loasa wird dem Wanderergewiesen. Gehen muss er in selbst.ihren Zimmern. Zum Abendessen gab esSpaghetti an einer Tomatensauce. Danngingen wir schlafen.Dienstag, 27. Mai 1997Wir standen um 7. 30 Uhr morgens auf.Wir machten die Morgentoilette unddann gab es das Frühstück. Es gab immerfrische Milch, die uns die Älpler brachten.Nach dem Frühstück teilte uns unsererLehrer in 3 Gruppen ein. Jede Gruppehatte etwas anderes zu arbeiten. MeineGruppe musste 30 Minuten gehen, bis6


zu unserem Arbeitsort. Wir musstenHaselnussträucher absägen, damit derWeg mehr Sonne bekam und trocknenkonnte.Wir arbeiteten 3 Std. . und dann musstenwir wieder zurück gehen, zum Mittagessen.Wir assen 1/2 Std. , dann hatten wir 30min. Mittagspause. Nach der Mittagspausemussten wir zum Arbeitsort zurückmarschieren.Wir arbeiteten von 14. 30Uhr bis 17. 30 Uhr, dann mussten wir zurücklaufen.Zu Hause waren wir um 18. 00 Uhr.Dann machte eine andere Gruppe etwaszu Essen. Es gab Gschwellti mit Käseund Quarksauce. Nach dem Essen machtenwir eine Pause. Am Abend haben wir10'000er gespielt. Wir gingen ziemlichspät schlafen.Meine Gruppe musste nicht weit weg,etwa 150 Meter weit. Unsere Arbeit war,das Dach vom Käsehäuschen zu renovieren,dieses Dach war nicht mehr so dicht.Das Häuschen war etwa 200 Jahre alt,das Dach bestand aus vielen Steinplatten,die Wände waren aus Steinblöckengebaut und es hatte wenig Beton an denMauern.Wir begannen Holzleisten vom Bauernhofhierher zu transportieren und bauteneine Baubrücke. Dann begann die Arbeit.Ich ging auf das Dach und musstedie Steinplatten vom Dach hinunter reichenDer Bauführer sagte mir, dass sichunter den Steinplatten Skorpione verstecken,weil dort der wärmste Ort sei,ich hatte trotzdem keine Angst und arbeiteteweiter. Um Mittag hatte wirschon das Dach fertig abgeräumt. Dannmachten wir die Mittagspause. Nachdem Mittag gingen wir wieder an dieArbeit und mussten die Balken transportierenund direkt aufs Dach montieren. Eswaren etwa 3 Balken, wir hatten denganzen Nachmittag gebraucht, um dieBalken zu montieren und um etwa 5 Uhrwar die Hälfte der Arbeit hinter uns. Späterhatte ich noch Zeit, um mich zu duschen,das Wasser war sehr kalt, es hattekein warmes Wasser vom Bach Spätergab es Abendessen und wir spielten nochein Spiel.Mittwoch, 28. 5. 1997Wir wurden früh aufgeweckt, um zu frühstückenund dann losmarschieren zu können.Wir mussten bis zum nächsten Dorfca. 90 Minuten marschieren und von dortaus mit dem Postauto bis nach Chiassofahren. Und von dort aus wechselten wirauf dem Bus nach Como.Als wie am Zoll waren, kamen die Zöllnerherein und fragten, ob wir alle Schweizerseien und gingen weiter. Danach fuhrenwir etwa 20 Minuten bis an den Comersee.Wir wollten den Markt in Como besuchen,aber leider fand er trotz andererInformationen an diesen Tag nicht statt.Deshalb durften wir von Herrn Walder aus2 ½ h in der Stadt bummeln.Nach diesen 2 ½ Stunden machten wirmit unserer Klasse eine 1 ½ stündige Schiffrundfahrtdurch den unterem Comersee.Alswir zurück waren, durften wir noch1 Stunde frei sein, bis unser Bus kam. Indieser Zeit wollten wir in ein Restaurantgehen, wo es kühl war. Wir suchten einpaar Minuten und schon waren wir imSchatten, aber dort kam uns niemandbedienen, und so machten wir uns wiederauf die Suche nach einem neuen Platz.7


Dort kam rasch jemand und fragte, waswir wollten. Wir tranken etwas, und dieZeit ging sehr schnell vorbei.Bei der Haltestelle gab uns Herr Walderdie Billete. Auf einmal sahen wir wie esFrau Rahn schlecht ging. Herr Walder undsie und zwei andere Schüler hatten keineBillete und mussten auf den nächsten Buswarten. Weil Frau Rahn erbrechen musste,blieben die anderen drei auch dort undkamen eine halbe Stunde später auch inChiasso an. Für diejenigen, die wartenmussten, war es nicht langweilig, weil inChiasso so viele schöne Mädchen waren.Wir warteten noch ein bisschen aufden Bus, der nach Bruzella fuhr. Er kam, wirstiegen ein und fuhren nach Bruzella.Während der Fahrt musste Frau Rahn nocheinmal erbrechen.Als wir in Bruzella angekommen waren,marschierten wir los, um so schnell wiemöglich oben zu sein. Nach 3 /4 Stundenwaren wir auf der Alpe Loasa, wir wartetendort oben, bis Herr Walder mit FrauRahn ankam. Weil sie so spät ankamen,hatten wir schon angefangen, die Lasagnezu kochen. Frau Rahn ging gerade inihr Zimmer, um ein bisschen auszuruhen.Und Herr Walder half uns kochen. Nachdem Abendessen gingen wir mit denÄlplern trommeln. Es machte sehr vielSpass und das Feuer brannte noch sehrlange.Donnerstag, 29. Mai 1997Nach dem Morgenessen gingen Marlies,Mathias, Claudia und Oliver auf dieWeide um zu arbeiten. Wir mussten dieWeideeingänge instand bringen. Aberzuerst mussten wir eine Menge Erde aufden Transporter laden und dann fuhrenwir zur Weide. Dort durften Claudia undMarlies pickeln. Das war ziemlich anstrengend.Inzwischen mussten die zwei Knabenund Franco die 60 Kg schwerenEisenbahnschwellen auf den Transporterladen. Die Zeit verlief sehr schnell. Claudiaund Marlies hatten es sehr lustig.Danach gingen wir Mittagessen. Es gabPolenta mit Tomatensauce. Am Nachmittaggingen wir wieder arbeiten. Marliesund Claudia waren dann fertig gewordenmit Pickeln. Und die starken Jungslegten die Eisenbahnschwellen an denOrt, an dem die Mädchen gerade gepikkelthatten. Und dann gingen wir weiterdie Weide entlang, um das Gleiche zumachen. Uns hat’s Spass gemacht. DiesesMal kam noch Patrick mit. Mit ihm wares sehr lustig. Er hatte fast Marlies in dieBadewanne, wo raus die Kühe trinken,geworfen, aber es gelang ihm zum Glücknicht. Und Marlies hat ihn auch immernass gespritzt. Mathias war auch beinahehinein geworfen worden.Oliver musste am Nachmittag mitNadine arbeiten. Sie machten einen Zaunfür die Kühe. Claudia und Marlies konntennoch die Blumen und Brennesseln wegsichelnund Oliver nahm sie mit demRechen hinaus, denn die Kühe haben dasUnkraut nicht gerne. Unterdessen wurdendie Jungs auch mit dem zweitenWeideeingang fertig. Es war ein lässigerTag. Und um ca. 18. 00 Uhr gingen wirwieder zur Alphütte zurück und plaudertenmit den Älplern am Abendtisch.8


Freitag, 30. Mai 1997Am Morgen konnten wir ausschlafenund als ich aufgestanden war, sind wiralle frühstücken gegangen. Nach demEssen bin ich mit Mirza ins Zimmer gegangenum zu kämpfen, dann stiess ich mirden Zehen an. Es fing an zu Bluten und ichsuchte Herrn Walder, dann habe ich einPflaster bekommen. Ich musste dann Zuhausebleiben, während die anderen amNachmittag auf den Monte Bisbino gingen.Ich durfte den ganzen Tag sünnelä undum 17 Uhr musste ich den Teig für dasSchlangenbrot machen. Etwa um 18 Uhrkamen die anderen von der Wanderungzurück, nach einer Viertelstunde gingenFatmir, Mirza und ich in das Tipi, um dasFeuer zu machen und um Holz zu suchen.Nach einer Weile kamen dann dieanderen mit dem Essen. Es gingen allehinein und wir fingen an, die Wurst undSchlangenbrot zu braten.Nach dem Essen gingen fast alle hinunter,ausser Herrn Walder, Fatmir, Marliesund ich. Wir fingen an, viel Holz auf dasFeuer zu legen und dann wurde es immerwärmer und wärmer. Als es dann zu heisswurde, ging Marlies, und wir konnten unsausziehen bis auf die Unterhose. Fatmirlief der Schweiss nur so hinunter, als dasFeuer hinuntergebrannt war, gingen wirwieder nach Hause und ich wusch meineHaare. Nach dem Haarewaschen gingich ins Zimmer, um zu packen. Nach demPacken ging ich schlafen.Samstag, 31. Mai 1997Wir mussten um 6 Uhr aufstehen, umunsere Sachen für die Heimreise zu pakken.Als wir fertig gepackt hatten, nahmenwir die Rucksäcke mit und stelltensie draussen neben der Eingangstür ab.Danach gingen wir in die Küche um dasFrühstück vorzubereiten.Nach dem Frühstücken mussten wirnoch den Lunch für die Heimreise machen.Die anderen Schüler fingen an, dieZimmer zu wischen. Als wir mit dem Lunchfertig waren, mussten wir das Geschirrvom Frühstück abwaschen. Dazwischenmachte Marlies für die Heimreise Ice Teaan, dann füllte jede und jeder seine Flascheab.Wir machten uns langsam auf den Wegnach Hause. Wir marschierten etwa 1. 30Std. bis die erste Haltestelle kam. Dannfuhren wir mit dem Postauto bis Chiasso .Dort hatten wir sofort einen Zug, der nachZürich fuhr. Mit diesem Zug fuhren wiretwa 3 Std.In Zürich hatten wir einen Zug der nachWetzikon fuhr. Ein paar Schüler und HerrWalder fuhren mit dem Bus nach Hause.Und die anderen wurden von den Elternabgeholt.9


K NEIPPEN AUF DER LOASABericht aus der Verereinswocheeinswochevon Manuela FinkJedes Jahr, wenn wir im Herbst auf dieLoasa fahren ist eines klar: Es wird wieder„gekneippt“. Das heisst, dass wir jedenMorgen nach dem Aufstehen (und vordem Morgenessen!) unser Duschzeugpacken und im Gänsemarsch in RichtungErlenweide spazieren, um uns unter derDusche zu erfrischen. Da es nun docheinige Überwindung kostet, im Herbst (eskann schon ganz schön kalt sein) im Freienmit kaltem Wasser zu duschen, stelltenwir das Ganze unter das Motto „Gesundheit“und gehen eben „kneippen“.Dieses Jahr hatten wir eine herrlicheWoche. Es war manchmal am Morgenschon recht warm, so dass sich der„Kneippeffekt“ gar nicht recht einstellenwollte. Beate wurde sogar fast „süchtig“und man musste schon heftig intervenieren,wollte man nicht neben ihr - bereitsausgezogen und bereit, sich dem kaltenGuss zu stellen - erbärmlich frieren, weilsie fast nicht mehr aufhören konnte.So hatten wir denn dieses Jahr einlockeres Kneippen, das gar nicht so vielÜberwindung kostete. Nun ja, es kommensicher wieder andere Zeiten und wer weiss- nächstes Jahr stellt sich dann der volle„Kneippeffekt“ wieder ein.ManuelaVor der kalten Dusche holen sich die drei Jungs (Sven, Cecil, Jan) nochdie letzten Ratschläge10


V EREINSWOCHEBerichte von zwei jungen TBerichte von zwei jungen Teilnehmer der Verereinswoche einswoche 1997Loasa Berichtvon Jan Schiess (12)Am 27.9.97 reisten wir ab. Da wir denIntercity verpassten kamen wir zu spätaufs Postauto. Aber schliesslich kamenwir doch noch in Bruzella an. Als wir aufder Loasa ankamen, wunderten wir uns,weshalb Picasso und Kudra eingesperrtwaren. Dann begrüsste ich Nadine undFranco. Später als alle da waren, durftenPicasso und Kudra wieder nach draussen.Ich habe natürlich sofort das kleineKälblein angeschaut. Es war etwa 10 Tagealt.Am nächsten Tag wachte ich früh auf.Ich schaute Franco beim Melken zu. Dannbekam das Kälblein zu trinken. Es trank auseinem Kübel mit einem Zapfen dran. Danachgab es das Morgenessen. Späteram Tag musste ich einfeuern, denn wirwollten Backen. Dabei habe ich michverbrannt. Da mein Bruder krank war spielteich mit Cecil.Am Montag Morgen spielte ich mitPicasso und Kudra. Auf der Loasa hat eszwei Kühe, schätzungsweise 10-15 Geissenund einen Geissbock. Er heisst Danielle.Die Kühe gaben ca.15-20 Liter pro Tag.Am Abend lernte ich jassen. Am nächstenMorgen sah ich Franco zu, wie er dieMähmaschine putzte. Danach ging er inden Heustock. Am Abend schaute ichNadine zu, wie sie das Kälblein fütterte.Dann wurde mein Bruder wieder gesund.Nach dem Mittag sagten die Erwachsenenzu uns, dass wir Holz suchen sollen.Das frisch geborene Kalb auf der Alp LoasaDie Autoren Sven und Jan mit Cecil amHolz sägen11


Cecil, ich und Sven gingen zum Schweinegehege.Dort beim Abhang hatte esgenug Holz. Da wir es nicht alleine tragenkonnten, mussten wir noch einen Erwachsenenholen.Am Freitag Abend gab es Hackbraten.Am Samstag mussten wir Holz zersägen.Dann irgendwann musste ich packen,denn wir gingen ja am Sonntag. Am Sonntagmorgentrug ich meinen Rucksacknach draussen. Gegen 10 Uhr 30 min gingenwir. Nadine kam mit dem Esel mit. DerEsel heisst Miro. Als wir in Bruzella ankamen,warteten wir auf das Postauto. Dannstiegen wir in den Zug ein. Während derFahrt hörte ich Walkman. Ca 7Uhr kamenwir in St.Gallen an.Loasa Berichtvon Sven Schiess (10)Alpe Loasa, 27. Sept. bis 5. Okt. 1997Am Anfang der Woche war ich krank.Aber am Mittwoch ging es mir wiedergut, denn Beate gab mir ein Medikament,dass mir half. Am Donnerstag gingich zum ersten Mal in den Stall und sah,dass es nur noch zwei Kühe hat. Jan, meinBruder hat mir gesagt, dass Nadin undFranco die anderen zwei Kühe ins Talgebracht haben, und sie da schlachtenliessen. Sie haben auch einen Geissbockausgeliehen, und der heisst Daniele.Waschen kann man sich nun auch imHaus. Der neue Waschraum ist fertig.Ich, Jan und Cecil spielten immer mitPicasso und Kudra. Es hat auch ein Kälbleinauf der Alpe Loasa. Am Samstag musstenwir mit dem Transporter den steinigenWeg hinauffahren und die Erde aufladenund unten im Garten verteilen. Als wir dasgemacht hatten luden wir Mist auf undfuhren wieder den Weg hinauf. Wir ludenden Mist oben ab. Als wir unten war esschon dunkel. An diesem Abend ging ichins Bett, denn ich war sehr müde. Amnächsten Morgen erwachte ich etwa um6.30 Uhr. Dann stand ich auf und packte,denn wir gingen um 10.30.Keine Langeweile für die Kinder!12


G ENOSSENSCHAFTS-VERWALALTUNGWanted:Da der bisherige Leiter des RessortFinanzen, Jean-Philippe Kohl, künftig dieinterne Leitung der Genossenschaftsverwaltungübernehmen wird, suchenwir eine Nachfolgerin, welche bereit ist,in einem aufgestellten neunköpfigenTeam mitzuarbeiten und die Geschickeder Alp Loasa von der finanziellen Seiteher mitzugestalten. Folgende Aufgabenbereichefallen in dieses Ressort: Führungder (doppelten) Buchhaltung; Kontaktezu öffentlichen Stellen wie Steueramt,Sozialversicherungsanstalt und privateNeues Vererwaltungsmitglied zur Führung ung desRessort FinanzenVersicherungsgesellschaften; Führungdes Mitgliederverzeichnis der Genossenschaft;u.a.Voraussetzungen für die Übernahmedieses Ressort sind einerseits buchhalterischeKenntnisse und Freude an administrativenTätigkeiten und andererseits dieBereitschaft, in der Genossenschaftsverwaltungmitzuarbeiten.Für weitere Auskünfte steht Jean-Philippe Kohl gerne zur Verfügung(Tel. 056/222’73’42). Interessierte könnensich ebenfalls bei ihm melden.(...natürlich auch männliche Interessierte)W EIHNACHTSAKTION!Die letzten T-Shirts 5 Franken billiger!Es hat noch ein paar Loasa-T-Shirts!Eine gute Idee als Weihnachtsgeschenkoder einfach so... Und jetzt erst noch5 Franken billiger. Es hat noch 'L' aberauch noch ein paar 'XL' und 'M'.Kosten:Im Versand: Fr. 23.-Im Direktverkauf: Fr. 20.-Bestellen kann man die T-Shirtsjederzeit und sofort bei:Lydia Spuler MeierHirschengasse 45304 EndingenTel.: 056/242.15.2513


E RLEBNISWOCHEvom 5. bis 11. Oktober 1997Vom 5. - 11. Oktober 97 fand die„Erlebniswoche“ auf der Alpe Loasa statt.Wir waren eine tolle buntgemischteGruppe von neun Erwachsenen ( vierFrauen, fünf Männer) vier Jugendlichenund zwei Kindern.Unser Wochenprogramm war vielseitig.Die Hälfte der Zeit arbeiteten wir für dieAlpe. So erstellten wir im Haus-Mittelteileine kleine Bodenplatte und eine Mauerfür den zukünftigen Eingang (Hasan, Stefan,Teddy). Auf der Weide räumten wirZäune zusammen und transportierten Holzzum Haus.Die Aktivitäten in der Gruppe warenauch abwechslungsreich. Jeden Morgenmachten wir Tai Chi (freiwillig) (Fritz), amMittwoch ging’s auf die Kesselwanderung(Othmar), an zwei Abenden sangen wirunter fachkundiger Anleitung (Elisabeth),weiter zeichneten wir schöne Bilder (Dorothea),spielten Theaterimprovisation(Franziska), kochten Spätzli mit Rotkrautund Kastanien (Carol+Pietro) und spieltenfleissig mit (Damaris, Valentin,Flaviano).Etwas besonderes hat sich Johanna (13)ausgedacht. Sie schrieb ein Märchenüber die Entstehung der Alpe Loasa.Othmar Grüter(in Klammern die Anleitung oder Organisation)Ansicht der Alp von der anderen Seite des "Kessels"14


WÜNSCHE...Die Nächte sind lang und dunkel, der erste Schnee kommt, Kerzenbrennen. Die richtige Zeit für Märchen, Träume und Wünsche.Das Jahr ist bald vorbei, in den Händen haltet ihr das letzte Mitteilungsblatt von1997. Ich möchte an dieser Stelle allen ganz herzlich danken, die dieses Jahr etwaszum Gelingen meiner ersten vier Ausgaben beigetragen haben. Ich hoffe auchnächstes Jahr, ab Mitteilungsblatt 1/98, euch zu den fleissigen Lesern und Leserinnenzählen zu dürfen und vielleicht auch mal einen Beitrag von euch zu erhalten. Mithilfenach wie vor erwünscht!So möchte ich euch allen schöne Weihnachten und frohe Festtagewünschen, einen guten Abschluss dieses Jahres und alles Gutezum Start ins neue JahrMartin Rüdisüli17


L AGER KGS WETZIKONIm Zug / im Bus... Als wir einen Kondukteur auf italienischfragten: "Wo ist der Busbahnhof?"antwortete der Kondukteur: "WiederholenSie das auf deutsch!" und Herr Marxwiederholte es. Als wir beim Busbahnhofanlangten, mu8ten wir 15 Minuten wartenbis der Bus kam. Zuerst tauchten zweiandere Bosse auf, erst dann unserer. Als erkam, stiegen wir ein und der Bus fuhr ab.Als wir in Bruzella ankamen, wartete schonFranco mit dem Zweiachser. Wir schmissendie Rucksäcke drauf, und auf gingsnach Loasa.Vorplatz betonierenenIm Arbeitslager auf der Alp Loasa hattenmeine Klassenkameraden und ich dieAufgabe den Vorplatz eines Stalles zubetonieren. Die erste Gruppe hatte dieAufgabe, die grossen Steine aus der Erdezu heben und wegzuschaffen. Danachwurden Gitter gelegt, die bewirken, dassder Beton zusammenhält und nach einigerZeit nicht zerbröselt. Wir waren diedritte Gruppe und hatten die Aufgabe,den Beton zu mischen, damit die letzteGruppe ihn benutzen konnte, um den Platzsäuberlich zu betonieren. ...Steinkörbe zusammensetzenAm Dienstag Morgen wurde ich zurGruppe Wyler eingeteilt. Unsere Aufgabebestand darin, mit Steinkörben eineneue Misthaufenmauer zu errichten.Während die Anderen aus der Gruppeden Platz für die Mauer vorbereiteten,setzte ich mit Herrn Wyler einen Steinkorbzusammen. Dieser besteht aus starkenDrahtgeflechten, die mit Stahlstangenzu einem länglichen Kubus zusammengesetztwerden. Dieser wird dann anden Ort, da die Mauer entstehen sollgesetzt und mit Steinbrocken gefüllt. ...Der PizzaofenAls wir au der Alp Loasa waren, sahenwir einen Pizzaofen. Der Pizzaofen sah auswie ein gewöhnlicher Steinhaufen, in demman unten anfeuern konnte. ...... Bevor es Pizza gab, mussten wir kräftigfeuern, damit es eine gute Pizza gab.Als die Pizza fertig war, war sie besser, alswenn man sie Zuhause gemacht hätte.Das war eigentlich die Geschichte desPizzaofen. Vielleicht nächstes Jahr wieder?18


Monte BisbinoAm Mittwoch morgen arbeiten wir nochnormal vom 8 Uhr bis 12 Uhr.Zum Zmittag mussten alle ein Stück zumRastplatz aufsteigen. Dort assen wirZmittag. Von dort aus machten wir einefreiwillige Wanderung auf den MonteBisbino. ...... Von der Grenze von Italien war esnicht mehr weit bis zum Monte Bisbino,nur noch ungefähr 10 bis 20 min. Oben warschönes Wetter, die Sonne schien undHerr Marx lud uns im Restaurant zu einemTrank ein. Ich, Martin, Michi, und Rolli sassenan einem Tisch. ...Das FederederviehEines Tages, als ich gerade einen schönenTraum hatte, hörte ich ein lautesKikerikiiiiii !!!!!! Da habe ich gedacht, dasser nur am Morgen kräht, aber das warnicht so, er krähte den ganzen TagKikerikiiiiii !!!!!! ...Es hatte einen Hahn auf der Alp Loasa,der mich jeden Morgen nervte. Alsobeschloss ich auf den Güggel Jagd zumachen. Immer, wenn ich ihn mit einemStein traf, sprang er ca.30cm in die Luftund krähte. Darauf kamen entweder HerrHürlimann oder Herr Marx zu mir, jedenfallsmotzten sie. Eigentlich hatten sierecht, denn der Hahn ist ja dafür da, dasser uns weckt. ...StromausfallAuf der Alp Loasa gibt es nur Solarstromund wenn es keine Sonne hat, werden dieBatterien schnell aufgebraucht.Uns wurde gesagt man dürfe das Lichtnicht immer an- und abschalten, sonstbrauche es zuviel Strom. Die erste Hälfteder Woche war immer strahlend schönesWetter und wir mussten nie mit Stromsparen und hatten doch bis tief in dieNacht Licht.Doch am Donnerstag passierte es.Nachdem tagsüber der Himmel bedecktwar, schaltete etwa um 20 Uhr der Stromaus. ...Wasser auf der AlpDas Wasser auf der Alp Loasa ist sehrwichtig, darum gibt es ein Eichenfass, das10000 Liter fasst und in der Nähe der AlpLoasa ist. ...Das Bio-WC leeren:eine ScheissarbeitAm zweitletzten Tag musste die Holzergruppezusätzlich noch das Bio-WC leeren,„eine Scheissarbeit“. Der Pfludi, vermischtmit WC-Papier und Sägemehl, derein bis zwei Monate in Kesseln steht, bevorer geleert wird, kippten wir auf denMisthaufen. ...19


Der EberAuf der Alp Loasa hatte es Wollschweine,nämlich ein Mutterschwein,zwei Ferkel und einen Eber. Das Mutterschweinmusste ein Gehege mit den zweiFerkeln teilen. Der Eber aber hatte einGehege für sich allein. ...Streu hinunterrechenSchon Freitag! Wir mussten am Nachmittagan einer sehr steilen Halde hinunterrechen....Nach einer halben Stunde verlor ichdie Lust, weil’s mir ein wenig schlechtging. So machten Philip, Romeo und icheine halbe Stunde Pause. Der Lehrer regtesich dauernd auf, weil er selber arbeitete.Uns war es einfach extrem heiss. ...Am Freitag Nachmittag 12.9.97 musstenwir Streu hinunterrechen. Es ist eine harteArbeit. ...In der Pause gibt es Sirup von Franco.Nachher geht es weiter, schliesslich holtFranco eine Blache. Er sticht mit der Gabelins Heu und wirft es auf die Blache. Wirarbeiten bis um fünf Uhr. Jetzt kann manaufhören, die Rechen versorgen und Nietenrauchen.Das Rauchen im Arbeitslagerauf der Alp LoasaIm Arbeitslager auf der Alp Loasa hattenwir viel Freizeit und natürlich gingenwir unserer Leidenschaft nach - dem Rauchen.Wir hatten mit den Lehrern abgemacht,wir dürften in dieser Woche nurein Pack Zigaretten rauchen. Das betrafauch nur drei Schüler der KGS Wetzikon,die sich als abhängige Raucher gemeldethatten. Um die Zigaretten gut einzuteilenmusste man ein Päckli vor der Reiseabgeben. Diese waren für das Lager bestimmt....Die NielenEines Nachmittags, nach der Arbeit,kam ich zum Rauchertisch (das war derTisch, an dem drei grosse Schüler ihre 3täglichen Zigaretten rauchen durften).Da hatte fast jeder eine Niele in der Hand,auch Herr Hürlimann. ...KäsenKäsen ist eine langweilige Arbeit!Zuerst muss man die Kuh melken. DieMilch wird in ein grosses Gefäss geleertund auf dem Feuer erwärmt. Nach gutemUmrühren wird das Lab zugefügt. Mit derHarfe schneidet man jetzt die Masse, bissich die Körner vom Wasser der Schotte,trennen. ...20


Die Älpler Nadine und FrancoIm Arbeitslager 97 der KGS Wetzikonauf der Alp Loasa im Kanton Tessin hat eszwei sehr nette Älpler. Als wir auf der Alpwaren, durften wir sie gleich duzen. Nadineund Franco sind zwei aufgestellte Typenund schon seit 2 Jahren auf der Alp....Am Freitag Abend in der Freizeit hattenwir das Tor bei den Ziegen kaputt gemacht,und als Wiedergutmachung sagtenwir, dass es wieder neu gemacht wird.Sie hatten Freude daran und fanden, dasswir diese Woche gut gearbeitet hätten.Die Wette mit dem GertelDie Älplerin Nadine sagte, ich würde esnicht schaffen, einen Ast von 12cm Durchmesserin zwanzig Minuten mit dem Gertelzu durchhacken. Dann wetteten Nadineund ich darum, dass der Verlierer dasgrosse Zimmer aufnehmen müsse. Nunfing ich einmal an und war nicht ganzsicher zu gewinnen. Schlussendlichschaffte ich es in siebeneinhalb Minuten....21


...UND ZU GUTER LETZTHallo, ich bin Jasmin. Geboren wurde ich am 8. September.Meine Eltern, Eveline und Pius Baumgartner-Giger, freuen sichsehr und werden nun sicherlich viel Zeit mit mir verbringen.Eventuell bleibt da mal ein bisschen weniger Zeit für die Alp,das versteht ihr doch, oder?ImpressumMitteilungsblattNr. 4/97erscheint 4x jährlichMitteilungsblattderGenossenschaft Loasa unddes Vereins ‘Pro Loasa’ füralleGenossenschafter/innenund VereinsmitgliederA GENDAGV Verein "Pro Loasa" Freitag, 6. Februar 1998GV Genossenschaft Freitag, 20. März 1998Holzerwoche So. 5. - Fr. 10. April 1998Ostern (Frühlingsputz + Ferien) Fr. 10. - Mo. 13. April 1998Ferienpass Wolfhausen Mo. 20. - Sa. 25. April 1998Vereinswoche Sa. 26. Sept. - Sa. 3. Okt. 1998Junge Erwachsene Luzern So. 4. - Sa. 10. Oktober 1998Herausgeber/in:Verein Pro LoasaGenossenschaft Alpe LoasaRedaktion:· Katharina Fortunato-FurrerHagenbuchstr. 279000 St. GallenTel.: 071/244 84 61· Thomas Marfurt-StritzBruggwiesenweg 4d9000 St. GallenTel.: 071/250 12 21Fax.: 071/250 12 24TMarfurt@bluewin.ch· Martin RüdisüliMurzle 1555425 SchneisingenTel.: 056/241 17 36Druck: Bürli Druck, Döttingen, aufRecyclingpapierBestellung/Adressänderung:Administration LoasablattThomas BleichenbacherBachmattstrasse 208048 ZürichTel.: 01/431.16.90Konto:· Verein ‘Pro Loasa’:Raiffeisenbank Wettingen-BadenPC: 50-2572-8,Pro Loasa 18055.01· GenossenschaftPostcheck-Konto PC: 85-568562-2,Genossenschaft Loasa,5400 BadenNächste Ausgabe: Nr.1/98im März 98Redaktionsschluss: 22.2.98An dieser Nummer habenmitgearbeitet:Katharina Fortunato-Furrer, St.GallenThomas Marfurt-Stritz, St.GallenMartin Rüdisüli, SchneisingenFranco & Nadine, Alpe LoasaSchüler Oberschule GossauManuela Fink, St. GallenJan und Sven SchiessJean-Philippe Kohl, BadenOthmar Grüter, Johanna SchmuckiSchüler KGS WetzikonFotos:Aus dem Loasa-Album, ThomasMarfurt, Martin Rüdisüli22


itte mit 70 oder90 Rp. frankierenAlpe LoasaUeli und FränziWyler-SchillingHerschärenstr. . 778633 WolfhausenB IOLOGISCHES RINDFLEISCHVON DER ALPE LOASA23Auf der Alp weiden jedes Jahr eine stattliche Anzahl Rinder. Die Alp wie auchder Hof von Fam. Wyler-Schilling, unserem Partnerbetrieb im Unterland, habenin den vergangenen Jahren die Bioanerkennung erhalten. Die kontrollierteHaltung der Tiere garantiert gesundes und qualitativ hochstehendes Fleisch.Wir bieten in Plastikbeutel vakuumiertes und in Portionen abgefülltes Rindfleischan. Jede/r erhält von allen Teilen des Rindes, also assortiert vom Filet biszur Wurst. Mindestabnahmemenge ist 10 kg. Der Kilopreis beträgt 27 Franken.Die Auslieferung erfolgt einige Wochen nach Bestelleingang per Hauslieferdienstoder Express-Post. Über die bevorstehende Lieferung werden Siefrühzeitig telefonisch benachrichtigt. Mit der Lieferung erhalten Sie einenEinzahlungsschein.Benutzen Sie diese Bestellkarte auf der Rückseite!


P. P.5304 EndingenAdressberichtigung bitte nach A1 Nr. 552 melden.Adressänderungen und Retourenan:Administration MitteilungsblattThomas BleichenbacherBachmattstrasse 208048 Zürich01/431.16.90Bestelltalon für biologisches Loasa-Rindfleisch:(Wenn Adresse auf Klebetikette unrichtig, bitte korrigieren.)Vorname/Name:.................................................................................................................Adresse: ................................................................................................................................PLZ/Wohnort: .......................................................................................................................Bemerkungen: .....................................................................................................................Telefon: .................................................................................................................................Unterschrift: .........................................................................................................................Ich bestelle .......... kg (min. 10 kg) biologisches Rindfleisch von derzu Fr. 27.-/kg.Haben Sie noch Fragen? Fränzi und Ueli Wyler-Schilling geben Ihnen gerne Auskunft!Fränzi und Ueli Wyler-Schilling: Tel.: 055/243.20.53

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