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Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 - Landesärztekammer ...

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A 13926

18. Jahrgang • Juli/August 2008

Brandenburgisches

ÄRZTEBLATT

Offizielles Mitteilungsblatt der Landesärztekammer Brandenburg

7-8/2008

www.laekb.de

Weitere Themen:

Brandenburg wirbt um

österreichische Mediziner

Bekanntgabe der Prüfungstermine für Medizinische Fachangestellte

und ArzthelferInnen im Herbst- und Winterzeitraum 2008/2009

Kammerwahl 2008: Die Ergebnisse


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DAS MVZ, Bacharacher Str. 41 12099 Berlin-Tempelhof

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Impressum

Inhaber und Verleger: Landesärztekammer Brandenburg

Präsident: Dr. med. Udo Wolter

Dreifertstraße 12, 03044 Cottbus

Telefon (0355) 78010-12

Telefax (0355) 7 8010-66

Herausgeber: Dr. med. Udo Wolter

Zuschriften redaktioneller Art bitten wir, nur an den Herausgeber zu richten.

Für mit Autorennamen gekennzeichnete Beiträge wissenschaftlicher und standespolitischer

Art wird keine Verantwortung übernommen. Die darin geäußerten

Ansichten decken sich nicht immer mit denen des Herausgebers. Sie

dienen dem freien Meinungsaustausch innerhalb der Ärzteschaft. Die Zeitschrift

und alle in ihr enthaltenen Beiträge sind urheberrechtlich geschützt.

Nachdruck ist nur mit schriftlicher Genehmigung statthaft. Rücksendung nicht

verlangter Manuskripte erfolgt nur, wenn ein vorbereiteter Umschlag mit

Rückporto beiliegt. Mit der Annahme von Originalbeiträgen zur Veröffentlichung

erwirbt der Herausgeber das uneingeschränkte Verfügungsrecht.

Änderungen redaktioneller Art bleiben vorbehalten.

Redaktion:

4iMEDIA Agenturgruppe für journalistische Kommunikation

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Zur Zeit gilt Preisliste Nr. 18, gültig ab 01.01.2008

Bankverbindung: Postbank Berlin

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BLZ 10010010

Brandenburgisches

Ärzteblatt

Das Brandenburgische Ärzteblatt erscheint monatlich. (Doppelnummer Juli/

August). Bezugsgebühr: jährlich € 40,20; ermäßigter Preis für Studenten

€ 30,15. Einzelpreis € 3,35.

Bestellungen bitte an die AVZ GmbH, Storkower Straße 127 a, 10407 Berlin.

Die Kündigungsfrist für Abonnements beträgt 6 Wochen zum Ende des

Kalenderjahres. Für die Mitglieder der Brandenburgischen Ärztekammer ist

der Bezugspreis mit dem Mitgliedsbeitrag abgegolten.

Hinweise für die Autoren:

Wenn Sie Ihren Text im Word erfassen, achten Sie bitte darauf, die Texte im

txt- oder doc-Format für DOS abzuspeichern. Bitte legen Sie einen Ausdruck

des Artikels dazu. Texte können Sie mit entsprechender Betreffzeile per E-Mail

(laek@4imedia.com) übermitteln. Verwenden Sie Bilder für Ihren Artikel, bitte

die Vorlagen separat zusenden und im Text vermerken, wo das Bild stehen

soll. Am besten sind Fotos geeignet (Aufsichtsvorlagen).

Impressum/Inhalt

Editorial 210

Kammerwahl 2008 211

Bekanntmachung des Wahlleiters – Ergebnis der Wahl zur

6. Kammerversammlung der Landesärztekammer Brandenburg 2008-2012 211

Kammerinformationen/Gesundheitspolitik 212

Brandenburg wirbt um österreichische Mediziner 212

Im aktuellen Interview: PD Dr. Gudrun Richter 212

Statistik: Berufsregister/Meldewesen – Stand: 01.07.2008 214

Die Ärztliche Stelle für die Qualitätssicherung in der Radiologie informiert:

Änderungen der Leitlinien der Bundesärztekammer für die Qualitätssicherung

in der Röntgendiagnostik und in der Computertomographie 214

Ankündigung: 1. Sitzung der Kammerversammlung der LÄKB (6. Legislaturperiode) 215

Bekanntgabe der Prüfungstermine – Medizinische Fachangestellte

und ArzthelferInnen im Herbst- und Winterzeitraum 2008/2009 216

Das Referat Medizinische Fachangestellte/Arzthelferinnen

informiert: Ergebnisse der Zwischenprüfungen 217

Erfolgreich abgeschlossene Weiterbildungen an der LÄKB 218

Dreizehnte Satzung zur Änderung der Verwaltungsgebührenordnung

der Landesärztekammer Brandenburg 219

Brandenburgische Bundestagsabgeordnete zum Gesundheitswesen 220

Arzt und Recht 223

Meldepflicht von Krebserkrankungen 223

Aus der Fallsammlung der norddeutschen Schlichtungsstelle

Heute: Nicht indizierte intravenöse Medikamentenapplikation über eine

Verweilkanüle mit der Folge einer abszedierenden Phlebitis und anschließender

Sudeck’scher Dystrophie 224

Neues Gesetz über den Öffentlichen Gesundheitsdienst im Land Brandenburg

in Kraft getreten 224

Fortbildung 225

Fortbildungsveranstaltungen 225

Fortbildung für Arzthelferinnen 225

KVBB informiert 226

Landesgesundheitsamt 227

Aktuell 228, 229, 232, 233

Rezensiert 229-231

Personalia 230, 234, 235

Tagungen und Kongresse 235

Kalendarium 237

Stellenangebote/Kleinanzeigen 213, 222, 223, 231, 232, 233, 239, 240, U1-U4

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

209


210

Editorial

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

Liebe Kolleginnen,

liebe Kollegen!

die deutsche Fußballnationalmannschaft ist im Finale der spanischen

Mannschaft unterlegen und Vize-Europameister geworden.

Wiederum wie vor zwei Jahren bei der Weltmeisterschaft von einer

hervorragenden Stimmung und einer gewaltigen Euphorie begleitet,

ist dies zweifellos erneut eine enorme Leistung der Spieler, Trainer

und Betreuer.

Im Zeitplan dieser Europameisterschaft fanden auch die Wahlen zur

Kammerversammlung der Landesärztekammer Brandenburg

(LÄKB) am 25. Juni 2008 statt. Entsprechend der gültigen Wahlordnung

ist auf Grund einer stets zunehmenden Anzahl in Brandenburg

berufstätiger Ärzte beziehungsweise Ärzte im Ruhestand

die Zahl der Kammerversammlungsmitglieder im Vergleich zur

Wahlperiode 2004 bis 2008 von 64 auf 73 Mitglieder angestiegen.

Inzwischen liegt das Ergebnis der Wahl vor.

Die Wahlbeteiligung lag mit 40 Prozent auf einem sehr niedrigen

Niveau! Die größte Fraktion mit 26 Sitzen stellt die Liste Marburger

Bund, jetzt gefolgt von der Liste Brandenburger Hausärzte/BDA

mit 15 Sitzen, der Liste Hartmannbund mit zehn Sitzen und der Liste

Freier Arztberuf/FAB mit acht Sitzen. Weitere 14 Sitze verteilen

sich auf die Listen: Ärzteunion/GFB Brandenburg, Arbeits- und Betriebsmediziner

des Landes Brandenburg, Notärzte – Land – Brandenburg,

Berufsverband der Ärzte des öffentlichen Gesundheitswesens

und Havelländische Ärzte/AHAA.

In der planmäßigen Kammerversammlung der LÄKB am 06. September

2008 werden diese Delegierten aus ihrer Mitte den Präsidenten,

die Vorstandsmitglieder und im November die Besetzung

der Ausschüsse für die Legislaturperiode 2008 bis 2012 neu wählen.

Wünschen wir den zukünftigen Vertretern der Brandenburger

Ärzteschaft Erfolg in ihrer Arbeit bei der Realisierung der ärztlichen

Selbstverwaltung in einem schwierigen politischen Umfeld. Die Ergebnisse

werden auch davon abhängen, inwiefern es gelingt, dass

angestellte und niedergelassene Ärzte als geschlossene Mannschaft

auftreten.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

während des 111. Deutschen Ärztetages wurden im „Ulmer Papier“

gesundheitspolitische Leitsätze der Ärzteschaft beschlossen.

Hier einige Leitsätze mit hoher Aktualität in Brandenburg:

- Alle Patienten haben Anspruch auf eine flächendeckende hausärztliche

Versorgung und einen angemessenen Zugang zur Behandlung

nach Facharztstandard.

- Unter den Bedingungen der Mittelknappheit wird es für Ärztinnen

und Ärzte immer schwieriger, ihrer Verantwortung für die Patientenversorgung

gerecht zu werden, da sie gleichzeitig verschiedenen

Rechtskreisen unterworfen sind: Nach dem Haftungsrecht

werden sehr hohe Sorgfaltsstandards verlangt, die jedoch unter

den Budgetbedingungen des Sozialrechts nicht eingehalten werden

können. Sorgfaltsstandards stehen oft unvereinbar im Widerspruch

zu Budgets und zur Rationierung. Die Einheit der Rechtsordnung

muss vom Gesetzgeber wiederhergestellt werden.

- Die Ärzteschaft fordert von Bund und Ländern ein Sofortprogramm

zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation der Krankenhäuser.

Die notwendige stationäre Versorgung der Bevölkerung

darf angesichts ihres steigenden Bedarfs nicht weiter

gefährdet werden. Die im Rahmen der Neuordnungsdebatte erörterte

Aufhebung des Kontrahierungszwangs der gesetzlichen

Krankenkassen mit den im Bedarfsplan aufgenommenen Krankenhäusern

wird abgelehnt, da sie die Versorgungssicherheit der Bevölkerung

gefährden würde. Ebenso muss die Mitverantwortung

der Krankenhäuser für die Aus-, Weiter- und Fortbildung in den

Gesundheitsberufen erhalten bleiben und diese Leistung finanziert

werden.

Die Sommermonate liegen vor uns, vielleicht finden Sie Zeit für die

Lektüre des „Ulmer Papiers“ in Ihrem wohlverdienten sonnenreichen

und erholsamen Urlaub.

Ihr

Hubertus Kruse


Bekanntmachung des Wahlleiters

Ergebnis der Wahl zur 6. Kammerversammlung

der Landesärztekammer Brandenburg 2008 –2012

Die Mitglieder der Landesärztekammer Brandenburg haben am 25. Juni 2008

73 Ärztevertreter für die 6. Legislaturperiode gewählt.

Hier das amtliche Wahlergebnis:

Wahlbeteiligung: 40,17%

Wahlberechtigte: 10.929

Wähler: 4.390

- ungültige Stimmen: 57 1,30%

- gültige Stimmen: 4.333 98.70%

Wahlvorschläge Stimmen erhaltene %

Sitze Sitze

Wahlvorschlag 1 Liste Marburger Bund 1.448 26 33,42%

Wahlvorschlag 2 Liste Ärzteunion/GFB Brandenburg 359 6 8,29%

Wahlvorschlag 3 Liste Havelländische Ärzte/AHAA 95 1 2,19%

Wahlvorschlag 4 Liste Brandenburger Hausärzte/BDA 869 15 20,06%

Wahlvorschlag 5 Liste der Arbeits- und Betriebsmediziner des Landes Brandenburg 183 3 4,22%

Wahlvorschlag 6 Liste Notärzte – Land Brandenburg 133 2 3,07%

Wahlvorschlag 7 Liste Klinikum Niederlausitz GmbH 30 0 0,69%

Wahlvorschlag 8 Liste Freier Arztberuf/FAB 451 8 10,41%

Wahlvorschlag 9 Liste MEDI Brandenburg 54 0 1,25%

Wahlvorschlag 10 Liste Hartmannbund 599 10 13,82%

Wahlvorschlag 11 Liste des Berufsverbandes der Ärzte

des öffentlichen Gesundheitswesens 112 2 2,58%

Summen: 4.333 73

Am 6. September 2008 tritt die neue Kammerversammlung erstmals zusammen. In dieser konstituierenden Sitzung wird dann der Vorstand

sowie der Präsident/Vizepräsident gewählt.

Hinweis: Die gewählten 73 Delegierten stellen wir Ihnen in der September-Ausgabe vor.

Ass. jur. H. Krahforst

Geschäftsführer/Landeswahlleiter

Viel zu tun gab es für die Kammermitarbeiter – hier: Heike Wetterau (l.) und

Cornelia Bräuer – am Wahlabend. Alle eingegangenen Wahlbriefe mussten

geöffnet und ausgezählt werden.

Kammerwahl 2008

Landeswahlleiter und Geschäftsführer der Landesärztekammer Brandenburg,

Ass. jur. Herbert Krahforst, bei der Auszählung der Stimmen.

Fotos: Anja Jüttner

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

211


212

Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

Brandenburg wirbt um österreichische Mediziner

Landesärztekammer unterstützt Bemühungen um Nachwuchs

In Innsbruck, Graz und Wien fanden vom

21. bis 23. April Informations- und Werbeveranstaltungen

statt – mit dem Ziel, Ausbildungsassistenten

und Fachärzte für Brandenburg,

Mecklenburg-Vorpommern und

Sachsen-Anhalt zu gewinnen.

Seit einigen Jahren entsteht in Österreich

ein Ausbildungsstau für Ärzte nach Beendigung

des Hochschulabschlusses, so dass

es nicht selten zwei bis drei Jahre dauert,

bis eine ärztliche Tätigkeit aufgenommen

werden kann.

Auf Anregung der österreichischen Ärztekammer,

unterstützt durch eine professionelle

Beratungsfirma, bemüht man sich, bei

gleichzeitigem Ärztemangel in den neuen

deutschen Bundesländern, einen Ausgleich

zu schaffen.

Den möglichen neuen Kollegen wurden das

Leben, Lernen und Arbeiten in den neuen

Bundesländern erläutert, die kulturelle Vielfalt,

Freizeitnutzung und sportlichen Möglichkeiten

dargestellt. Es wurden die Arbeitsbedingungen

in unseren modernen

Krankenhäusern, die Weiterbildungsordnung,

die Bezahlung und Arbeitszeit demonstriert.

Sie ist die Vorsitzende der ärztlichen Koordinierungsgruppe

gegen Suchtgefahren an

der Landesärztekammer Brandenburg: PD

Dr. Gudrun Richter. Das Brandenburgische

Ärzteblatt sprach mit der Medizinerin über

die Problematik Arzt mit einem Suchtmittelproblem,

die noch immer ein Tabuthema

darstellt.

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

Die relativ einfachen Zulassungsbedingungen

für Studienabgänger, Turnusärzte – entspricht

unserem Facharzt für Allgemeinmedizin

– sowie Ärztinnen und Ärzten mit

abgeschlossener Ausbildung wurden vom

Sozialministerium Mecklenburg-Vorpommern

und der österreichischen Ärztekammer erläutert.

Interesse für Arbeit in Ostdeutschland vorhanden

Etwa 270 Interessenten stellten sich an allen

drei Standorten vor. Es erfolgte eine individuelle

Information und Beratung durch

teilnehmende Krankenhäuser, Landesärztekammern

und Krankenhausgesellschaften

sowie Sozialministerien aus Brandenburg,

Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.

Feste Verträge konnten zwar aufgrund der

gegebenen Situation nicht abgeschlossen

werden. Das große Interesse des angesprochenen

Personenkreises lässt auf eine positive

Entwicklung hoffen. Die für 2009 geplante

Fortführung der Werbung sollte auch

weiter durch die Landesärztekammer Brandenburg

unterstützt werden.

Bernd Sykura

1. Dass Ärzte selbst mit einem Suchtmittelproblem

konfrontiert werden, ist auf den

ersten Blick ungewöhnlich. Schließlich wissen

sie um die Wirkung von Medikamenten

und kommen mit diesen regelmäßig in Berührung.

Warum ist das ein Tabuthema?

Eine Abhängigkeitserkrankung ist kein intellektuelles

Problem. Das Wissen um die

Schädlichkeit schützt nicht vor dem Süchtigwerden.

Sucht ist insbesondere bei denjenigen

Berufsgruppen ein Tabuthema, an welche

hohe soziale Erwartungen geknüpft

werden und die in der Öffentlichkeit stehen.

Bei Ärzten kommt hinzu, dass ihnen der

Wechsel von der Helfer- in die Krankenrolle

besonders schwer fällt – nicht nur bei Sucht.

2. Was sind die Ursachen für eine Abhängigkeit

bei Medizinern?

Hintergrund:

Bernd Sykura

Foto: privat

Eine Vereinbarung zur Ärztegewinnung

haben Anfang Juni die Österreichische

Ärztekammer und das brandenburgische

Gesundheitsministerium unterschrieben.

Ziel dabei ist es, die Zusammenarbeit bei

der Ausbildung und Beschäftigung von

Ärzten aus dem jeweils anderen Land zu

intensivieren. Laut der Kooperationsvereinbarung

sollen Absolventen eines Medizinstudiums

aus Österreich und Brandenburg

der gleiche Zugang zu Fort- und

Weiterbildung und dieselben Bedingungen

gewährt werden wie Absolventen aus

dem eigenen Land.

Der Präsident der Landesärztekammer

Brandenburg, Dr. Udo Wolter, begrüßt

die Vereinbarung: „Das ist ein wichtiger

Schritt für die Verbesserung der medizinischen

Versorgung in unserem Bundesland.“

AJÜ

„Ärzte helfen Ärzten – Wirksame Hilfe bei Suchtproblemen“

Im aktuellen Interview:

PD Dr. Gudrun Richter:

„Kollegen mit einem Suchtmittelproblem kommen viel zu spät zu uns –

eigentlich erst, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.“

PD Dr. Gudrun Richter

Foto: Krankenhaus

Angermünde

An erster Stelle ist der Stressabbau. Ärzte

stehen unter enormem Leistungsdruck – ob

niedergelassen oder im stationären Bereich.

Die Arbeitszeit eines vollbeschäftigten Arztes

liegt niemals unter 50 Wochenstunden. Eine

aktuelle Studie hat ergeben, dass die Tätigkeit

eines Arztes in Deutschland alle sechs Minuten

unterbrochen wird. Das halten Sie mal

aus. Da wird dann schon mal abends mit einem

Glas Wein nachgeholfen, um „abzuturnen“.

Dabei haben die neuesten Forschungen

ergeben, dass in Deutschland zwar zwischen

14 bis 22 Prozent der Allgemeinbevölkerung

ein Alkoholproblem haben – schädlicher Gebrauch,

riskanter Konsum, Abhängigkeit –,

aber nur etwa 13 Prozent der Ärzte. Das

heißt, Mediziner bekommen auch ein Suchtproblem,

jedoch tritt das seltener auf als beim

Durchschnitt der Bevölkerung.


3. Welche Suchtmittel spielen speziell bei

Ärzten eine Rolle?

An erster Stelle steht in der Allgemeinbevölkerung

wie auch bei Medizinern der Alkohol.

Das betrifft etwa 80 bis 85 Prozent der

Fälle. In geringerem Maße spielen Medikamente

eine Rolle, Benzodiazepine und auch

Opioide, letztere insbesondere bei den Berufsgruppen,

die Zugang dazu haben. Von den

übrigen Drogen dürfte nur noch Kokain eine

kleine Rolle spielen, allerdings weniger als

„Abturner“ sondern eher als „Aufputscher“.

4. Welche Folgen drohen einem Mediziner

bei Bekanntwerden seiner Abhängigkeit?

Ein suchtkranker Arzt verliert seine Approbation.

Durch die Teilnahme am Hilfeprogramm

kann der drohende Approbationsentzug

abgewendet werden.

5. Die Landesärztekammer Brandenburg

hat für betroffene Mediziner ein Hilfsangebot

entwickelt. Wie kam es dazu?

Die Kammer hat im Jahre 2000 eine ärztliche

Koordinierungsgruppe gegen Suchtgefahren

im Sinne einer Arbeitsgruppe des Vorstandes

der Landesärztekammer Brandenburg gegründet

und mich als Suchtbeauftragte der

Kammer für den Vorsitz berufen. Wir haben

uns Hilfe bei der Ärztekammer Hamburg

geholt und dann ein eigenes Hilfeprogramm

für unsere Ärzte entwickelt. Der wesentliche

Unterschied zu Hamburg besteht darin, dass

unser Programm auch für Ostärzte erschwinglich

und möglich ist, die nicht in einer

privaten Krankenkasse versichert sind.

6. Wie kamen Sie zu der Aufgabe des Gruppenvorsitzes?

Ich habe Ende 1989 auf dem Gebiet des Alkoholismus’

habilitiert, war Mitglied in den

Vorständen der ost- und westdeutschen Suchtgesellschaften

wie auch der Suchtakademie

Berlin-Brandenburg und bin daher von verschiedenen

Gremien dem Vorstand der Landesärztekammer

Brandenburg vorgeschlagen

worden – unter anderem durch die AG

der Leitenden Psychiater Brandenburgs.

7. Was genau beinhaltet das Hilfeprogramm?

Das Hilfsangebot besteht aus drei obligatorischen

Bestandteilen. In der Klärungsphase

wird das Ausmaß der Suchtmittelproblematik

ermittelt und das konkrete weitere Vorgehen

vereinbart. Die initiale Behandlungsphase

sieht bei einer manifesten Suchtmittelabhängigkeit

die unverzügliche Einleitung einer

qualifizierten Entzugs- und Entwöhnungsbehandlung

vor. In der ambulanten Nachbetreuungs-

und Überwachungsphase, welche

in Brandenburg zwei Jahre dauert, findet

eine Weiterbehandlung anhand eines Curriculums

statt. Die Abstinenz vom Suchtmittel

wird während dieser Zeit kontrolliert, um einen

möglichst dauerhaften Therapieerfolg zu

sichern. Während des gesamten Programms

werden die Betroffenen von einer Vertrauensperson

als Mittler zwischen Landesärztekammer

und Betroffenen begleitet und beraten.

Das Angebot bleibt auch bestehen, wenn

es trotz aller Anstrengungen zu einem Rückfall

kommt. Der Rückfall ist keine Katastrophe,

sondern gehört zum üblichen Weg der

Abstinenzfindung dazu, muss jedoch offen

kommuniziert werden. Inzwischen besteht

aus anderen Bundesländern Interesse von

Fachleuten, die mit ihren Ärztekammern

ähnliche Programme gestalten möchten.

8. Wie hoch ist die Zahl derer, die das Hilfsangebot

in Anspruch nehmen? Im Vergleich

dazu: Wie hoch schätzen Sie die Dunkelziffer

ein?

Insgesamt haben sich 20 Kollegen gemeldet

oder wurden gemeldet. Davon waren einige

Durchreisende und befinden sich jetzt in anderen

Ärztekammerbereichen. Sechs Kollegen

haben das Programm erfolgreich beendet.

Wir sind in der Gruppe der Meinung,

dass die Kollegen viel zu spät zu uns kommen,

eigentlich erst, wenn das Kind schon in

den Brunnen gefallen ist, die Entlassung droht

oder die Approbationsbehörde eingeschaltet

wurde. Der Kern des Programms ist ja, Kollegen

zu erreichen, bevor solche schlimmen

Dinge passiert sind, weil diese Komplikationen

dann vielleicht sogar vermieden werden

können. Die Dunkelziffer beträgt 13 Prozent

von fast 11.000 Brandenburger Ärzten. Hierbei

handelt es sich um Mediziner mit riskantem

Konsum. Davon wiederum sind etwa ein

Drittel bereits abhängig. Die Differenzierung

zwischen riskantem Konsum, schädlichem

Gebrauch und Abhängigkeit ist wesentlich!

9. Welche weiteren Unterstützungsmöglichkeiten

für abhängige Mediziner sind Ihnen

bekannt?

Jeder Arzt kann natürlich von sich aus auch

alle anderen ambulanten und stationären Angebote

des Suchthilfesystems wahrnehmen.

Verschiedene Kliniken haben sich auf die Behandlung

von Ärzten spezialisiert, allerdings

empfehlen wir die Teilnahme an unserem Programm,

um einen Entzug der Approbation

ausschließen zu können.

10. Was müsste getan werden, um die

Problematik Arzt mit Suchtmittelproblem zu

enttabuisieren?

Das ist ein gesamtgesellschaftliches Problem.

Tabus haben immer etwas mit sozialer Erwünschtheit

und gesellschaftlichen Normen zu

tun. Solange der Konsum, auch der starke

Konsum, als besonders sportlich gilt und der

abhängig gewordene Mensch als Charakter-

Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

schwächling ausgegrenzt wird, solange Ärzte

Angst haben müssen, einen sozialen Suizid zu

begehen, wenn sie sich diesbezüglich mitteilen,

wird es schwierig bleiben. Je offener mit

dem Problem umgegangen wird und je mehr

auch Ärzte verstehen, dass Sucht eine Krankheit

ist, und zwar eine behandelbare, wird es

leichter werden, darüber zu sprechen.

11. Welche „Botschaft“ möchten Sie Medizinern,

die von einem Suchtmittelproblem

betroffen sind, mit auf den Weg geben?

Melden Sie sich bei uns, wir helfen Ihnen!

Mit Dr. Gudrun Richter sprach Anja Jüttner,

4iMEDIA.

Ärztliche Koordinierungsgruppe

gegen Suchtgefahren:

· Priv.-Doz. Dr. med. Gudrun Richter,

Angermünde (Vorsitzende)

· Gisela Damaschke,

Lübben

· Prof. Dr. med. Ulrich Schwantes,

Berlin

· SR Dr. med. Hans Kerber,

Luckenwalde

· Dr. rer. nat. Johannes Lindenmeyer,

Lindow

· MR Dr. med. Wolfgang Loesch,

Potsdam

· Dipl.-Med. Manfred Schimann,

Cottbus

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Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

213


214

Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

Die Ärztliche Stelle für die Qualitätssicherung in der Radiologie informiert:

Änderungen der Leitlinien der Bundesärztekammer für die Qualitätssicherung

in der Röntgendiagnostik und in der Computertomographie

Mit Beschluss vom 23. November 2007 und

der Bekanntgabe am 19. Februar 2008 im

Deutschen Ärzteblatt Heft 10/2008 sind neue

„Leitlinien der Bundesärztekammer für die

Qualitätssicherung in der Röntgendiagnostik“

sowie neue „Leitlinien der Bundesärztekammer

für die Qualitätssicherung in der Computertomographie“

in Kraft getreten. Notwendig

wurde die Aktualisierung, um neue Verfahrensweisen

und Regelungen aufzustellen. Die

Leitlinien der Bundesärztekammer für beide

Bereiche sind abgestimmt mit der Kassenärztlichen

Bundesvereinigung sowie den Spitzenverbänden

der Krankenkassen. Sie repräsen-

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

tieren den derzeit aktuellen Stand der Wissenschaft,

so dass sie auf Grund des Beschlusses

der Bundesärztekammer sowie der Landesärztekammer

Brandenburg (LÄKB) in das

Berufsrecht für alle radiologisch tätigen Mediziner

übergehen.

Es bedarf einer Übergangsphase, um diese

Leitlinien umzusetzen. Nach kreativer Meinungsbildung

der Betreiber wird von der

LÄKB erwartet, dass die Leitlinien angewendet

werden. Die Ärztliche Stelle Radiologie

nutzt die Leitlinien der Bundesärztekammer

ab Januar 2009 als Prüfgrundlage für die

Arbeit der Ärztlichen Stelle. Wie schon vor-

her die nun nicht mehr gültigen Leitlinien der

Bundesärztekammer von 1995 und 1996 für

die Radiologie und Computertomographie,

so sind auch diese neuen Leitlinien nun anzuwenden

für folgende Aufnahmeeinrichtungen:

- Rastertisch und Wandgerät

- Durchleuchtungsgerät sowie

- Spezialeinrichtungen für Mammographie

und Angiographie.

Nicht aufgeführt sind dagegen C-Bögen und

fahrbare Aufnahmetechnik. Dies bedeutet,

dass Untersuchungen mit fahrbaren C-Bö-


gen sowie mit fahrbarer Aufnahmetechnik

nicht an die aufnahmetechnischen Parameter

der Leitlinien gekoppelt sind.

Wesentliche Änderungen der neuen Leitlinie

betreffen zum Beispiel Film-Folien-Systeme

und Aufnahmespannungen. Des Weiteren

wurden neue Kriterien für Wirbelsäulenganzaufnahmen,

für den Spinalkanal sowie für die

Untersuchung des Pankreas in die Leitlinien

aufgenommen. Betrachtet man die Änderung

bei den Film-Folien-Systemen, so fällt hier auf,

dass ein 100-er Film-Folien-System nicht mehr

zu rechtfertigen ist. Des Weiteren ist zu erkennen,

dass auch das 200-er Film-Folien-System

nur noch bei den distalen Extremitäten erwachsener

Patienten eingesetzt werden sollte.

Nicht mehr eingesetzt werden kann dieses

Film-Folien-System bei pädiatrischen Patienten.

Das 400-er Film-Folien-System sollte bei

den erwachsenen Patienten Standardsystem

für alle Untersuchungen werden. Bei pädiatrischen

Besonderheiten ist tendenziell darauf

auszurichten, dass das 800-er Film-Folien-

System verwendet wird.

Für Betreiber mit digitalen Röntgeneinrichtungen

wurden in den Leitlinien der Bundesärztekammer

für die Röntgendiagnostik Abschalt-

werte des Bildempfängersystems vorgegeben,

die nicht überschritten werden sollten. Es ist

notwendig, einen Weg zu finden, diese Dosis

am Bildempfängersystem auch für Röntgenuntersuchungen

darstellen zu können. Betrachtet

man die Änderung der Aufnahmespannung,

so findet man diese vor allem bei

den distalen Extremitäten erwachsener Patienten.

Hier ist eine Mindestspannung von 50 kV

bis 60 kV vorgegeben. Bei den pädiatrischen

Besonderheiten betrifft die Änderung der Aufnahmespannung

das Hüftgelenk und den

Oberschenkel sowie Schädel, LWS und Os

sacrum. Aus diesen Änderungen in den Leitlinien

ergeben sich für den Betreiber Konsequenzen,

die innerhalb dieses Jahres umgesetzt

werden sollten, dies betrifft zum einen

die Beschaffung neuer Folien sowie die Überprüfung

der Voreinstellwerte der Organautomatik.

Diese müssen innerhalb kürzerer Zeit

umgestellt werden, so dass die Leitlinien anwendbar

sind.

Änderungen bei den Leitlinien der Bundesärztekammer

zur Qualitätssicherung in der

Computertomographie betreffen vor allem

die Aufnahme von Verfahren, die in den alten

Leitlinien noch nicht vorhanden waren,

Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

wie Multi-Sclice- und Spiral-CT sowie pädiatrische

Besonderheiten für relevante Untersuchungen.

Bei den Angaben zur Untersuchungstechnik

fällt hier auf, dass die

Spannung grundsätzlich um 10 kV gesenkt

wurde und nunmehr in einen Bereich von

110 kV bis 130 kV liegt. Die Messzeit wurde

ebenfalls verkürzt, was ein Hinweis auf die

moderne neue Technik ist. Hier sind Messzeiten

von < 1 bis 2 Sekunden pro 360° Umdrehungen

vorgesehen. Auch die Anpassung der

Schichtdicken wurde bei Wirbelsäulenaufnahmen

vorgenommen. Hier wird nunmehr

eine Schichtdicke von < 3mm gefordert. Auch

ergeben sich natürlich Anpassungen der Programme

für die Untersuchung bestimmter Organe,

die vom Betreiber zu veranlassen sind.

Die Leitlinien der Bundesärztekammer in

beiden Anwendungsgebieten sind auf der

Homepage der Bundesärztekammer und

der Landesärztekammer Brandenburg, hier

unter dem Unterpunkt Qualität im Beruf

und Ärztliche Stelle Röntgen, zu finden.

Doz. Dr. med. habil. C.-P. Muth

Vorsitzender der ÄSQR

1. Sitzung

der Kammerversammlung der Landesärztekammer Brandenburg

(6. Legislaturperiode)

Samstag, 06. September 2008, 10 Uhr

Hotel Berliner Ring, Eschenweg 18, 15827 Dahlewitz

Im ersten Teil der Kammerversammlung beschäftigen sich die neu gewählten Delegierten mit der Ärzteversorgung Land

Brandenburg. Im Weiteren wird der Präsident in seinem Bericht Stellung zu aktuellen gesundheits- beziehungsweise berufspolitischen

Themen nehmen, bevor es um die Jahresrechnung 2007 der Landesärztekammer Brandenburg geht.

Die erste Kammerversammlung der 6. Legislaturperiode wird außerdem den neuen Vorstand der Kammer – Präsident/in,

Vizepräsident/in sowie die weiteren Vorstandsmitglieder – wählen.

Weitere Punkte der Tagesordnung beinhalten Beschlussfassungen zur Änderung der Fortbildungsordnung, der Geschäftsordnung

sowie der Entschädigungsregelung der Kammer. Zudem soll der Vorstand der Akademie für ärztliche

Fortbildung um zwei weitere Mitglieder erweitert werden.

Nach § 5 Absatz 5 der Hauptsatzung der Landesärztekammer Brandenburg vom 25. Juni 2003 haben die Mitglieder

der Landesärztekammer Brandenburg nach Maßgabe der Geschäftsordnung Zutritt zur Kammerversammlung. Die Anzahl

der Plätze ist allerdings begrenzt.

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

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216

Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

Bekanntgabe der Prüfungstermine

Medizinische Fachangestellte und ArzthelferInnen im Herbst- und Winterzeitraum 2008/2009

Die Landesärztekammer Brandenburg führt

die laut Berufsbildungsgesetz vorgeschriebenen

Zwischen- und Abschlussprüfungen entsprechend

der Ausbildungsverordnungen zur

Medizinischen Fachangestellten und Arzthelferin

durch.

Zwischenprüfung

Medizinische Fachangestellte

Termin: Mittwoch, 08.10.2008

Zeit: 14.00 bis 15.30 Uhr

Ort: Zentraler Ort; nähere Angaben sind

den Zulassungslisten zu entnehmen

Prüfungsgebiete: siehe „Schwerpunkte zur

Zwischenprüfung MFA“

Anmeldeschluss: Mittwoch, 03.09.2008

Teilnahmeverpflichtet sind:

· Auszubildende des 2. Ausbildungsjahres

mit verspätetem Ausbildungsbeginn ab dem

16.10.2006

· UmschülerInnen Ende 1. oder im 2. Umschulungsjahr

Die Teilnahme an der Zwischenprüfung ist

laut Prüfungsordnung Voraussetzung für die

Zulassung zur Abschlussprüfung.

Bei der Landesärztekammer sind folgende

Unterlagen einzureichen:

1. Anmeldung des Prüflings durch die/den

ausbildende(n) Ärztin/Arzt bzw. den Träger

der Ausbildung/Umschulung mit vorgeschriebenem

Formblatt

2. das dem Ausbildungsstand entsprechend

geführte Berichtsheft (grau unterlegte Themen)

3. eine Kopie der 1. Nachuntersuchung der

Jugendlichen, die zu Beginn des 2. Ausbildungsjahres

das 18. Lebensjahr noch

nicht vollendet hatten (lt. § 33 JArbSchG)

Das Referat Ausbildung ArzthelferInnen/MFA

versendet im Juni die Anmeldeunterlagen an

die ausbildenden Ärzte bzw. die Träger der

Ausbildung.

Abschlussprüfung ArzthelferInnen

Termin schriftliche Prüfung:

Sonnabend, 29.11.2008

Zeit: 09.00 bis gegen 14.00 Uhr

Ort: Zentraler Ort; nähere Angaben sind

den Zulassungslisten zu entnehmen

Prüfungsschwerpunkte: siehe: „Schwerpunktsetzung

Abschlussprüfung“

Prüfungsfächer, Prüfungsdauer, Prüfungszeit:

Medizin: 90 Minuten, 9.00 – 10.30 Uhr

Verwaltung: 90 Minuten, 11.00 – 12.30 Uhr

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

Wirtschafts- und Sozialkunde: 45 Minuten,

12.45 – 13.30 Uhr

Termine Praktische Übungen:

in der Zeit vom 10. bis 17.01.2009/Erweiterungen

des Prüfungszeitraums bleiben

der Landesärztekammer vorbehalten

Ort: Bekanntgabe erfolgt mit der Mitteilung

über die in der schriftlichen Prüfung erreichten

Leistungen

Anmeldeschluss: Freitag, 10.10.2008

Teilnahmeberechtigt sind:

· auszubildende ArzthelferInnen des 3. Ausbildungsjahres

mit verspätetem Ausbildungsbeginn

ab dem 16.10.2005, die ihre Ausbildungszeit

zurückgelegt haben und

· an der vorgeschriebenen Zwischenprüfung

teilgenommen haben und

· das Berichtsheft entsprechend der Ausbildungsverordnung

ordnungsgemäß geführt

haben

außerdem:

· wer zur 1. oder 2. Wiederholungsprüfung

zugelassen ist.

Bei der Landesärztekammer sind folgende

Unterlagen einzureichen:

1. Anmeldung des Prüflings durch die/den

ausbildende(n) Ärztin/Arzt/Träger mit vorgeschriebenem

Formblatt inkl. der Bestätigung

über die ordnungsgemäße Führung

des Berichtsheftes

2. Kopie des zuletzt erteilten Zeugnisses des

zuständigen Oberstufenzentrums

3. Kopie der Kammerbescheinigung über die

Teilnahme an der Zwischenprüfung

4. evtl. Bescheinigung über Art und Umfang

einer Behinderung (Kopie).

Das Berichtsheft ist pflichtgemäß vorzulegen:

- in jedem Fall dem Prüfungsausschuss am

Tag der praktischen/mündlichen Prüfung

- im Einzelfall der Landesärztekammer nach

erfolgter Aufforderung.

Das Referat Ausbildung ArzthelferInnen/MFA

versendet die Anmeldeunterlagen im September

an die ausbildenden Ärzte bzw. die Träger

der Ausbildung.

Bei Wiederholungsprüfungen:

Der Prüfling kann auf dem Anmeldeformular

den Erlass der Prüfungsteilnahme in denjenigen

Prüfungsfächern beantragen, in denen

er in der vorangegangenen Prüfung mindestens

ausreichende Leistungen (Note „4“) erreicht

hat.

Die Zulassungslisten werden an den Oberstufenzentren

veröffentlicht.

Abschlussprüfung

Medizinische Fachangestellte

Termin schriftliche Prüfung:

Sonnabend, 29.11.2008

Zeit: 09.00 bis gegen 14.00 Uhr

Ort: Landesärztekammer Brandenburg,

Hauptgeschäftsstelle Cottbus

Prüfungsschwerpunkte: siehe „Schwerpunktsetzung

Abschlussprüfung MFA“

Prüfungsfächer, Prüfungsdauer, Prüfungszeit:

Behandlungsassistenz:

90 Minuten, 09.00 – 10.30 Uhr

Betriebsorganisation u. -verwaltung:

90 Minuten, 11.00 – 12.30 Uhr

Wirtschafts- und Sozialkunde:

45 Minuten, 12.45 bis 13.30 Uhr

Termine Praktische Prüfungen:

in der Zeit vom 10. bis 17.01.2009/Erweiterungen

des Prüfungszeitraums bleiben

der Landesärztekammer vorbehalten

Ort: Bekanntgabe erfolgt mit der Mitteilung

über die in der schriftlichen Prüfung erreichten

Leistungen

Anmeldeschluss: Freitag, 10.10.2008

Teilnahmeberechtigt sind:

· Umschülerinnen des 2. Umschulungsjahres

mit Ausbildungsbeginn ab dem 01.08.2006,

die ihre Ausbildungszeit zurückgelegt haben

und

· an der vorgeschriebenen Zwischenprüfung

teilgenommen haben und

· das Berichtsheft der Ausbildungsverordnung

entsprechend ordnungsgemäß geführt

haben

außerdem:

· wer zur vorzeitigen Abschlussprüfung zugelassen

ist.

Das Referat Ausbildung ArzthelferInnen/MFA

versendet die Anmeldeunterlagen im September

an die ausbildenden Ärzte bzw. die Träger

der Ausbildung.

Bei der Landesärztekammer sind folgende

Unterlagen einzureichen:

1. Anmeldung des Prüflings durch die/den

ausbildende(n) Ärztin/Arzt/Träger mit vorgeschriebenem

Formblatt inkl. der Bestätigung

über die ordnungsgemäße Führung

des Berichtsheftes

2. Kopie des zuletzt erteilten Zeugnisses des

zuständigen Oberstufenzentrums


3. Kopie der Kammerbescheinigung über die

Teilnahme an der Zwischenprüfung, wenn

diese nicht in Brandenburg absolviert wurde

4. evtl. Bescheinigung über Art und Umfang

einer Behinderung (Kopie).

Das Berichtsheft ist pflichtgemäß vorzulegen:

- in jedem Fall dem Prüfungsausschuss am

Tag der praktischen/mündlichen Prüfung

- im Einzelfall der Landesärztekammer nach

erfolgter Aufforderung

Zulassungsverfahren bei Antragstellung zur

vorzeitigen Ablegung der Abschlussprüfung

MFA

Verkürzungen der Ausbildungszeit um zirka

ein halbes Jahr können für leistungsstarke

Auszubildende bei der LÄK Brandenburg

beantragt werden.

Teilnahme:

· nur für Auszubildende möglich

Am 9. April 2008 fand die erste Zwischenprüfung

im Land Brandenburg nach In-

Kraft-Treten der neuen Ausbildungsverordnung

der Medizinischen Fachangestellten

statt. Die Zwischenprüfung dient der Kenntnisstandermittlung

der Auszubildenden und

ist Zulassungsvoraussetzung für die Teilnahme

an der Abschlussprüfung. In 90 Minuten

waren insgesamt 50 überwiegend programmierte

Aufgaben in den fünf neuen

Prüfungsbereichen – Arbeits- und Praxishygiene,

Schutz vor Infektionskrankheiten, Verwaltungsarbeiten,

Datenschutz und Datensicherheit

sowie Untersuchungen und

Behandlungen vorbereiten – zu bearbeiten.

Das Ergebnis der Zwischenprüfung wird in

Punkten ausgewiesen. Liegt die Wertung der

Prüfungsleistung unter 50 % der erreichbaren

Punktzahl, so entsprechen die Leistungen

nicht den Anforderungen, und das Bestehen

der Abschlussprüfung ist unter Umständen

gefährdet.

Insgesamt nahmen 176 Prüflinge teil. Nachfolgende

Ergebnisse wurden in den Prüfungsbereichen

erzielt:

Die Hälfte der Prüflinge erreichte sehr gute

bis befriedigende Leistungen. Im Ergebnis

Voraussetzungen nach § 45 Berufsbildungsgesetz

sowie § 9 Prüfungsordnung:

· Notendurchschnitt des letzten Berufschulzeugnisses

über alle abgeschlossenen

Lernfelder einschließlich der zuletzt erteilten

Zeugnisnote im Fach WiSo mindestens

2,0; dabei keine der Noten schlechter

als 3

· Zwischenprüfungsleistungen mindestens der

Note „3“ entsprechend

· mindestens gute Leistungen in der praktischen

Ausbildung

· inhaltlich abgeschlossene Ausbildung bis

zum Zeitpunkt der praktischen Prüfung

Antragstellung:

Die Antragstellung soll durch den Arzt/die

Ärztin/den Träger der Ausbildung und die/

den Auszubildende/n bei der LÄK Brandenburg

vor dem angegebenen Anmeldeschluss

erfolgen.

der Zwischenprüfung können Ausbilder und

Auszubildende Einfluss auf die weitere Ausbildung

nehmen und neue Schwerpunkte setzen.

Um diesen Prozess zu unterstützen, bietet das

Referat Ausbildung Arzthelferinnen/ Medizi-

Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

Bei der Landesärztekammer sind folgende

Unterlagen einzureichen:

Die bei oben genannten Regelzulassungen

angegebenen Unterlagen 1. – 4. sowie

5. das ordnungsgemäß geführte Berichtsheft

inkl. aller Unterschriften und

6. die Bestätigung durch den ausbildenden

Arzt über den inhaltlichen Abschluss der

Ausbildung bis zum vorzeitigen Prüfungstermin

und mindestens gute Leistungen in

der Praxis

Die Zulassungslisten werden an den

Oberstufenzentren veröffentlicht.

Dipl. oec. Astrid Brieger

Referatsleiterin Ausbildung

ArzthelferInnen/MFA

Cottbus, 12. Juni 2008

Das Referat Medizinische Fachangestellte/Arzthelferinnen informiert:

nische Fachangestellte an, auf Anforderung

der Ausbilder detaillierte Zwischenprüfungsauswertungen

zur Verfügung zu stellen.

Dipl. oec. Astrid Brieger

Referatsleiterin

Ausbildung ArzthelferInnen/MFA

Prüfungsbereiche Arbeits- und Schutz vor Infek- Verwaltungs- Datenschutz/ Untersuchungen/

Praxishygiene tions-Krankheiten arbeiten Datensicherheit Behandlungen

vorbereiten

Anzahl der Fragen/ 5 10 15 5 15

erreichbare Punkte

erreichte Punkte

(Mittelwert 3,63 6,29 10,26 3,07 10,26

über 6 OSZ)

OSZ=Oberstufenzentrum

Bei Zuordnung der Punkte zu den entsprechenden Noten ergibt sich folgendes Leistungsergebnis:

Note 1 2 3 4 5 6

Anzahl Prüflinge 2 16 72 74 15 0

%-Anteil 1,14 9,09 40,91 42,05 6,82 0

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

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218

Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

An der Landesärztekammer Brandenburg erfolgreich abgeschlossene Weiterbildungen

Anästhesiologie

Alexander Tscherkaschin

Jürgen Weibert

Arbeitsmedizin

Dr. med. Michael Franz

Orthopädie

Dr. med. Anja Bechinger

Dr. med. Katrin Laufer

Brita Schmidt

Plastische und Ästhetische Chirurgie

Dr. med. Kai Kaye

Gefäßchirurgie

Dariusz Piotr Hinc

Dr. med. Conrad Naumann

Dr. med. Hagen Schmidt

Orthopädie und Unfallchirurgie

Dipl.-Med. Jamal Abdul Khalik

Peter Ascheid-Böddeker

Dr. med. Alexander Beier

Dr. med. Christoph Borch

Dr. med. Jan Brzezinski

Dr. med. Matthias Dethloff

Dr. med. Thomas Enenkel

Dr. med. Lars-Peter Götz

Dr. med. Andreas Gütschow

Dr. med. Bernhard Hausen

Dr. med. Gabriele Herrmann

Dr. med. Ralf Hönisch

Dr. med. Dipl.-Psych.

Hans-Joachim Jessen

Dr. med. Steffen König

Dr. med. Jan Kowalewski

Dr. med. Uwe Krebs

Dr. med. Tobias Lange

Dr. med. Matthias Lehmann

Dr. med. Michael Lehnert

Dr. med. Henning Leunert

Dr. med. Ingrid Lichtenberger

Dr. med. Stefan Lober

Dr. med. Holger Mai

Oliver Mattig

M.D./Univ.

Addis Abeba Abera Mehari

Dipl.-Med. Heiko Möwius

Dr. med. dr./H Heike Petersen

Ralf Schade

Susanne Scheiner

Prof. Dr. sc. med. Kurt Schellnack

Dagmar Schirrmacher

Prof. Dr. med. Rainer Schmitz

Viktor Sopivnik

Dr. med. Hartmut Thamke

Dr. med. Cornelia Theuer

Dr.-Ing. Dr.med. Klaus Zak

Visceralchirurgie

Dr. med./Sofia Dimitar Loultchev

Dr. med. habil. Walter Rau

Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Vera Stöß

Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Angela Littschwager

Robert Mironczuk

Allgemeinmedizin

Hans-Friede Boekhoff

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

Angelika Grotrian

Katja Klemm

Corinna Kohl

Dr. med. Kathrin Pollege

Katia Stahl

Ute Thomas

Innere Medizin

Dr. med. Ulrike Bäde-Schumann

Jan Hammann

Dr. med. Nina Harbisch

Heidrun Radke

Dr. med. Wolf-Adam Seeger

Holger Stege

Innere Medizin und Schwerpunkt

Nephrologie

Jens Bischoff

Kinder- und Jugendmedizin

Beata Barszczewska-Nowak

Neurologie

Dipl.-Med. Frank Sauer

Nuklearmedizin

Dr. med. Wiltrud Brandt-Hamerla

Psychiatrie und Psychotherapie

Dr. med. Sabine Bruckner

Dr. med. Udo Gersch

Dr. med. Cordula Harnath

Ines Klebow

Marija Morano

Dr. Yuriy Sloboda

Dr. med. Daniel Wilhelm

Strahlentherapie

Dr. med. Ingrid Jungnickel

Dr. med. Michael Schmidt

Spezielle Orthopädische Chirurgie

Dr. med. Carsten Johl

Oliver Mattig

Unfallchirurgie

Mikhail Romanovic Strizhevskiy

Gynäkologische Onkologie

Dr. med. Beatrix Schuback

Dipl.-Med. Marina Schwarz

Angiologie

Dr. med. Jörg Lenhardt

Dr. med. Frank-Peter Pfabe

Gastroenterologie

Dr. med. Tom Oestmann

dr.med./H Christine Siebert

Geriatrie

Dr. med. Kerstin Andrehs

Dr. med. Gunter Christoph

Anke Ritter

Infektiologie

Prof. Dr. med.

Georg Maschmeyer-Krull

Kardiologie

Dr. med. Dietmar Bemmann

Matthias Fleischer

Dipl.-Med. Hubertus Kruse

Neonatologie

Daniel Stadthaus

Forensische Psychiatrie

Dr. med. Matthias Theophil

Homöopathie

Will Nelson Vance

Manuelle Medizin/Chirotherapie

Dr. med. Jörg Reibig

Carsten Schumacher

Dr. med. Peggy Wittenbecher

Medizinische Informatik

Monika Böhme

Naturheilverfahren

Dr. med. Sonja Frohme

Oxana Grinin

Dr. med. Liane Klinke

Dr. med. Kirsten Schwarz

Psychotherapie

Dipl.-Med. Peter Dietrich

Rehabilitationswesen

Dr. med. Dorothea Krahl

Sozialmedizin

Regine Allert

Dr. med. Gabriela Henze

Ruth Kirsch

Dr. med. Dorothea Krahl

Dr. med. Manfred Mießner

Spezielle Schmerztherapie

Dr. med. Martin Delf

Dr. med. Rosita Eule

Gabriele Jenzik

Juliane Rose-Bartling

Dr. med. Thorsten Winter

Sportmedizin

Antje Füting

Dr. med. Carsten Holzschuh

Ärztliches Qualitätsmanagement

Ruth Kirsch

Akupunktur

Dr. med. Evelyn Geschke

Dr. med. Hans-Gunnar Haufe

Dr. med. Petra Höfert

Dr. med. Cornelia Holzheimer-Stock

Dipl.-Med. Marion Hübner

Dr. med. Frank-Detlef Joseph

Ryszard Lesinski

Dr. med. Carsten Ludwig

Dr. med. Kathrin Matthäi

Dr. med. Christiane Moser

Dr. med. Gisela Pfützner

Dr. med. Marina Puschmann

Dipl.-Med. Marlies Richter

Sabine Staufenbiel

Dipl.-Med. Hartmut Stottmeier

Dr. med. Marita Stuhlmann

Christian Sturm

Dr. med. Holger Wendland

Diabetologie

Dr. med. Julia Engel

Dr.med. Torsten-Sven Hildebrand

Dr. med. Maren Kropmanns

Dr. med. Antje Kühne

Dr. med. Antje Meinhold

Dr. med. Joachim Pelz

MR Dr. med. Peter Peters sen.

Dr. med. Ruth Prieskorn

Dipl.-Med. Christiane Schade

Dr. med. Norbert Schulz

Beate Schur

Simone Vatter

Intensivmedizin

Dr. med. Christoph Arntzen

Dr. med. Annegret Günther

Dr. med. Thomas Ludolph

Dr. med. Frank Menzel

Dr. med. Dale Pearson

Kinder-Endokrinologie

und -Diabetologie

Dr. med. Klaus-Peter Liesenkötter

Kinder-Pneumologie

Priv.-Doz. Dr. med. Rita Bunikowski

Medikamentöse Tumortherapie

Dr. med. Torsten Bock

Dr. med. Andreas Freytag

Dr. med. Christian Gräf

Dr. med. Jörg Lebentrau

Dr. med. Günter Menges

Dr. med. Tom Oestmann

Dr. med. Klaus Schenke

Dr. med. Holger Schott

Dipl.-Med. Wolfgang Stein

Notfallmedizin

Marcus Knape

Dr. med. Tobias Moormann

Claudia Philipp

Palliativmedizin

Dr. med. Friederike Bressel

Dr. med. Christine Eichler

Dipl.-Med. Harald Fuss

Jörg-Friedrich Hirte

Dr. med. Astrid Keil

Dr. med. Carsten Lüdke

Dipl.-Med. Frank Rudolph

Dipl.-Med. Yvonne Schröder

Dr. med. Andrea Speidel

Dr. med. Marita Stuhlmann

Physikalische Therapie

und Balneologie

Dr. med. Thomas Enenkel

Dr. med. Friedel Hartmann

Dipl.-Med. Sybille Wegener

Proktologie

Priv.-Doz. Dr. med. habil.

Frank Marusch

Röntgendiagnostik – fachgebunden

Dr. med. Alexander Hilß

Dr. med. Christoph Lehmann

Spezielle Orthopädische Chirurgie

Dr. med. Robert Krause

Spezielle Unfallchirurgie

Dr. med. Jörg Bittersohl

Dr. med. Jan Brzezinski

Dr. med. Steffen König

Dr. med. Uve Kurtz

Dr. med. Thomas Nagelski

Dr. med. Thomas Sarnes

Prof. Dr. med. Rainer Schmitz

Ärztinnen und Ärzte, die mit der

Veröffentlichung nicht einverstanden

sind, bitten wir um rechtzeitige

Mitteilung an das Referat Weiterbildung

schriftlich oder telefonisch

unter (0355) 78010-42.


Landesärztekammer Brandenburg

Körperschaft des öffentlichen Rechts

Dreizehnte Satzung zur Änderung der Verwaltungsgebührenordnung

der Landesärztekammer Brandenburg

Vom 7. Mai 2008

Die Kammerversammlung der Landesärztekammer Brandenburg hat in ihrer Sitzung am 17. November

2007 aufgrund des § 21 Abs. 1 Nr. 10 des Heilberufsgesetzes vom 28. April 2003 (GVBl. I S. 126), zuletzt

geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 6. Dezember 2006 (GVBl. I S. 167), folgende Dreizehnte

Satzung zur Änderung der Verwaltungsgebührenordnung beschlossen, die durch Erlass des Ministeriums

für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des Landes Brandenburg

vom 5. Mai 2008 (Az: 42-5601.12)

genehmigt worden ist.

Artikel 1

Die Verwaltungsgebührenordnung der Landesärztekammer Brandenburg vom 25. Juni 2003

(ABl. S. 899), zuletzt geändert durch Satzung vom 6. Juni 2007 (ABl. S. 1473), wird wie folgt geändert:

Nach Nummer 8.5. der Anlage zu § 1 – Gebührenverzeichnis – wird folgende Nummer 8.6. angefügt:

„ 8.6. Errichtung und Unterhaltung

eines für 5 Jahre bestehenden elektronischen

Fortbildungskontos sowie die damit verbundene

Zertifikatsausstellung für Fachwissenschaftlerinnen

und Fachwissenschaftler in der Medizin, welche keine

Kammermitglieder sind 140 EUR“

Artikel 2

Diese Satzung zur Änderung der Verwaltungsgebührenordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung in

Kraft.

Genehmigt.

Potsdam, den 5. Mai 2008

Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit

und Familie des Landes Brandenburg

i.A.

Becke

Die vorstehende Satzungsänderung wird hiermit ausgefertigt und ist in den gesetzlich bestimmten Mitteilungsblättern

zu veröffentlichen.

Cottbus, den 7. Mai 2008

Der Präsident der

Landesärztekammer Brandenburg

Dr. med. Udo Wolter

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

219


220

Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

Brandenburgische Bundestagsabgeordnete zum Gesundheitswesen

Im zweiten Teil: Cornelia Behm (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und Michael Stübgen (CDU/CSU)

Auch in der Juli/August-Ausgabe des Brandenburgischen

Ärzteblattes (BÄB) nehmen

Bundestagsabgeordnete aus Brandenburg

zur Entwicklung des Gesundheitswesens

Stellung. Nach Ernst Bahr (SPD) und Dr.

Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) im BÄB

05/08 kommen diesmal die Grünen-Abgeordnete

Cornelia Behm und Michael Stübgen

von der CDU/CSU zu Wort.

Cornelia Behm, BÜNDNIS 90/DIE GRÜ-

NEN: „Die Bundesregierung ist an ihrer

zentralen Reformaufgabe gescheitert: der

Sicherung einer nachhaltigen Finanzierung

für unser Gesundheitswesen.“

Vorsicht vor dem Trojanischen Pferd!

„Der Gesundheitsfonds muss kommen!“ – so

lautet der Titel eines Offenen Briefes, den Herr

Dr. Helming als Vorsitzender der Kassenärztlichen

Vereinigung Brandenburgs im Januar

gemeinsam mit Amtskolleginnen und -kollegen

aus anderen, vor allem ostdeutschen Bundesländern

veröffentlicht hat. Die Verfasser

äußern darin die Hoffnung, dass mit dem Gesundheitsfonds

die Beitragsgelder endlich „unter

Berücksichtigung der tatsächlichen Versorgungssituation“

verteilt werden.

Dieses Ziel ist nur zu verständlich. Bisher

spielt bei den Finanzierungsströmen innerhalb

des Krankenversicherungssystems der

tatsächliche Erkrankungsgrad der Bevölkerung

innerhalb einer Region keine Rolle. Weder

die Finanzausstattung der Krankenkassen,

noch die Vergütungen der Ärztinnen

und Ärzte sind in Gegenden mit hoher

Krankheitslast besser als anderswo. Tatsächlich

ist es meistens genau umgekehrt. Da

hohe Einkommen und ein guter Gesundheitszustand

miteinander korrelieren, verfügen in

gesünderen Regionen die Kassen in der Regel

über mehr Einnahmen und die Ärztinnen

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

CORNELIA BEHM – Zur Person:

und Ärzte über deutlich höhere Einkommen

als in Regionen mit vielen Kranken.

Die Bundesregierung verspricht nun, diesen

Missstand mit dem Gesundheitsfonds zu beenden.

Die Höhe der Zuweisungen, die die

Krankenkassen aus dem Fonds erhalten, soll

abhängig gemacht werden von der Altersund

der Geschlechtsstruktur ihrer Mitgliedschaft

sowie – und das ist neu – von deren Gesundheitszustand.

Außerdem sollen in der Folge

auch die Höhe der Gesamtvergütungen,

die die Kassenärztlichen Vereinigungen für

die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte

innerhalb ihres jeweiligen Bundeslandes erhalten,

vom morbiditätsorientierten Behandlungsbedarf

der Versicherten abhängig gemacht

werden.

Sollten Brandenburgs Ärztinnen und Ärzte

diese Ankündigungen nun zum Anlass nehmen,

geschlossen für den Gesundheitsfonds

einzutreten? Hoffentlich nicht, denn beim näheren

Hinsehen erweist sich der Fonds als

veritables Trojanisches Pferd.

Gesundheitsfonds – kein Problem gelöst,

viele neue geschaffen

Durch die Arbeitslosigkeit und den steigenden

Anteil der geringfügigen Beschäftigung repräsentieren

die beitragspflichtigen Einnahmen

der gesetzlich Krankenversicherten einen

immer geringeren Teil des Volkseinkommens.

Gleichzeitig fließt ein immer größerer Teil der

Wirtschaftskraft in solche Einkommen, die

nur eingeschränkt oder gar nicht der Beitragspflicht

unterliegen: Vermögenseinkommen,

Einkommen jenseits der Beitragsbemessungsgrenze

und Einkommen von Personen,

die der privaten Krankenversicherung angehören.

Damit erodiert die Finanzierungsbasis

der Krankenversicherung. An diesem zentralen

Problem ändert der Gesundheitsfonds

gar nichts. Gleichzeitig wird die Finanzierungsverantwortung

zwischen Arbeitgebern

· Diplomagraringenieurin

· bis 2001 Fraktionsvorsitzende der Bürgerfraktion in Kleinmachnow

· 2000 bis 2002 Mitglied im Kreisvorstand Bündnis 90/Die Grünen

Potsdam-Mittelmark

· Mitglied des Bundestages seit 2002

· Mitgliedschaften in Gremien des Bundestages:

- Ordentliches Mitglied: Schriftführer, Ausschuss für Ernährung,

Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Unterausschuss

„Regionale Wirtschaftspolitik“

- Stellvertretendes Mitglied im Petitionsausschuss und im Ausschuss

für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

und Versicherten weiter zu Ungunsten der

Letzteren verschoben. Ab 2010 soll der Gesundheitsfonds

nur noch 95 Prozent der Leistungsausgaben

der Krankenkassen abdecken.

Die restlichen 5 Prozent, das wären dann

nach heutigem Stand rund 8 Milliarden Euro,

sollen über Zusatzbeiträge abgedeckt werden,

die aber ausschließlich von den Versicherten

zu tragen sind. Dabei darf der Zusatzbeitrag

einer Krankenkasse ein Prozent

der beitragspflichtigen Einnahmen der Kassenmitglieder

nicht überschreiten.

Diese eigentlich als soziale Schutzregelung

gedachte Grenze wird aber fatale Konsequenzen

haben. Krankenkassen mit vielen

einkommensschwachen Mitgliedern müssen

erhebliche Beitragsausfälle einkalkulieren. In

der Folge müssen sie überdurchschnittlich

hohe Zusatzbeiträge nehmen, um diese Mindereinnahmen

durch die stärkere Belastung

ihrer gut verdienenden Mitglieder auszugleichen.

Damit fallen sie aber im Kassenwettbewerb

unverschuldet zurück. Die Höhe des

Zusatzbeitrags wird also – entgegen der

regierungsamtlichen Rhetorik – nichts über

die Wirtschaftlichkeit einer Kasse aussagen,

sondern nur über ihre Mitgliederstruktur.

So würden zum Beispiel bei der AOK Brandenburg

schon bei einem Zusatzbeitrag von

10 Euro rund 70% der Mitglieder die Ein-

Prozent-Grenze erreichen. Um ihren Fehlbetrag

auszugleichen, müsste die Kasse ihren

Zusatzbeitrag weit über den hier angenommenen

10 Euro festsetzen müssen. Aufgrund

dieser „Überforderungsfalle“ werden die

Kassen alles daran setzen, den Zusatzbeitrag

zu vermeiden oder wenigstens möglichst

niedrig zu halten. Das werden die Versicherten

merken – Angebote für chronisch

Kranke oder andere „schlechte Risiken“ werden

abgebaut. Die Kassen werden sich auf

die Jagd nach Höherverdienenden konzentrieren.

Das werden aber auch die Ärztinnen

und Ärzte zu spüren bekommen. Bei den

Vergütungsverhandlungen werden die Kassen

um jeden Euro und jeden Cent kämpfen.

Bei der Leistungsgewährung werden sie

noch weitaus restriktiver werden.

Heißt dass nun, dass Ärzteschaft und Krankenkassen

auf die bessere „Berücksichtigung

des tatsächlichen Versorgungsbedarfs“ verzichten

sollen? Keineswegs – weder die

Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs

zwischen den Kassen noch die Reform

der Ärztehonorare sind auf den Gesundheitsfonds

angewiesen. Das zeigt sich auch daran,

dass beide Reformen schon mit den Gesundheitsreformen

2000 und 2004 in die


Spur gesetzt wurden, also zu einer Zeit, als

an einen Gesundheitsfonds noch niemand

gedacht hat. Die bessere Berücksichtigung

des tatsächlichen Erkrankungsgrades sowohl

beim Risikostrukturausgleich zwischen den

Kassen als auch bei der Honorierung der

Ärztinnen und Ärzte sind auf eine solche Beitragssammelstelle

nicht angewiesen.

Wie geht es weiter?

Ob der Gesundheitsfonds tatsächlich zum vorgesehenen

Termin am 1. Januar 2009 in Kraft

tritt, halte ich durchaus noch für offen. Bis dahin

sind noch eine ganze Reihe von Entscheidungen

zur Ausgestaltung des Fonds zu treffen

– und von denen dürfte jede mit schweren po-

Michael Stübgen (CDU/CSU): „Wir sind auf

einem guten Weg zu mehr Verlässlichkeit

und mehr Leistungsbereitschaft sowie zu

einer leistungsgerechten Honorierung der

Ärzteschaft.“

1. Wie sehen Sie die Zukunft des Gesundheitswesens?

Die Zukunft unseres Gesundheitssystems

sehen wir grundsätzlich positiv. Die Reform

des Gesundheitswesens war im Hinblick auf

den medizinisch-technischen Fortschritt und

die demografische Entwicklung, die einen

zunehmenden Kostendruck verursachen,

überfällig. Ziel der Reform ist es gerade

zu verhindern, dass der Zugang zu qualitativ

hochwertiger medizinischer Versorgung

künftig eine Frage des Einkommens wird.

Die Union hatte mit der solidarischen

Gesundheitsprämie ein ordnungspolitisch

überzeugendes und zukunftsverantwortliches

Modell vorgelegt. Mit dem derzeitigen

Koalitionspartner war dieses wegweisende

Reformkonzept nicht umzusetzen. Dennoch

ist es uns gelungen, eine Reform auf den

Weg zu bringen, die viele unserer Überzeugungen

berücksichtigt. Für die CDU/CSU-

Bundestagsfraktion stand von Anfang an

fest: Neben substanziellen Einsparungen

muss das Gesundheitssystem durch Transparenz

und Wettbewerb insgesamt leistungsfähiger

werden.

2. Wird es noch eine ausreichende medizinische

Versorgung geben – besonders in

Brandenburg, dem Bundesland mit der

geringsten Arztdichte?

Die derzeitige Entwicklung zeigt, dass wir

Probleme bei der flächendeckenden ärztlichen

Versorgung in Brandenburg haben. Die

Sicherstellung der medizinischen Versorgung

muss für alle Beteiligten und damit nicht nur

für die Politik oberste Priorität haben. Die große

Koalition hat mit dem neuen GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz

(GKV-WSG) die Vor-

litischen Auseinandersetzungen verbunden

sein. So muss bis zum 1. Juli 2008 das Bundesversicherungsamt

über die künftige Ausgestaltung

des Risikostrukturausgleichs zwischen

den Krankenkassen entschieden haben. Bayern

hat schon massive Bedenken angemeldet.

Und bis zum 1. November 2008 hat die Bundesregierung

erstmalig einen einheitlichen Beitragssatz

für das Jahr 2009 festzulegen. Auch

hier werden die Widersprüche zwischen denen

aufbrechen, die wegen des wirtschaftlichen

Wachstums einen möglichst niedrigen

Beitrag anstreben, und denen, die vermeiden

wollen, dass die Kassen schon im Wahljahr

Zusatzbeiträge nehmen müssen. Angesichts

dieser Auseinandersetzungen könnte die Bun-

aussetzungen zu mehr Verlässlichkeit und

mehr Leistungsbereitschaft sowie zu einer leistungsgerechten

Honorierung der Ärzteschaft

geschaffen. Zielstellung ist es, den Arztberuf

wieder attraktiver zu machen. Bürokratieabbau

und verbesserte Honorierung sind

wichtige Bausteine dafür. Bereits zum 1. Januar

2008 ist der neue Einheitliche Bewertungsmaßstab

(EBM) in Kraft getreten. Mit der

Euro-Gebührenordnung wird das Vergütungssystem

für alle niedergelassenen Ärztinnen

und Ärzte in der vertragsärztlichen Versorgung

auf eine neue Grundlage gestellt.

Parallel mit der Einführung fester Preise in der

Euro-Gebührenordnung werden zum 1. Januar

2009 die bisherigen Budgets abgelöst und

das Morbiditätsrisiko auf die Krankenkassen

übertragen. Das ärztliche Niederlassungsverhalten

wird ab dem 1. Januar 2010 über

Preisanreize in der Euro-Gebührenordnung

zusätzlich gesteuert. Dadurch können sich abzeichnende

Versorgungsengpässe effektiver

abgebaut werden. Als Übergangsregelung

für die Jahre 2007 bis einschließlich 2009

werden – ergänzend zu den bereits im Vertragsarztrechtsänderungsgesetz

enthaltenen

Maßnahmen – zur schnellen und wirksamen

Bekämpfung der regional auftretenden Unterversorgung

die Finanzierungsvorschriften für

die Zahlung der so genannten Sicherstellungszuschläge

zu Gunsten der Vertragsärzte erheblich

verbessert.

3. Wie beurteilen Sie die Entwicklung der

Gesundheitskosten?

Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums

für Gesundheit haben die Krankenkassen

im vergangenen Jahr einen Überschuss

in Höhe von 1,78 Milliarden Euro erzielt. Einnahmen

von rund 155,40 Milliarden Euro in

der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)

hätten Ausgaben von 153,62 Milliarden Euro

gegenübergestanden. Damit, so das Ministerium,

haben die Kassen zum vierten Mal in

Folge ein positives Ergebnis ausgewiesen. Im

Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

desregierung durchaus geneigt sein, den Gesundheitsfonds

zu verschieben.

Wie aber auch immer die Diskussion um den

Gesundheitsfonds ausgeht, klar ist, dass die

Bundesregierung an ihrer zentralen Reformaufgabe

gescheitert ist: der Sicherung einer

nachhaltigen Finanzierung für unser Gesundheitswesen.

Diese ist aber die notwendige

Bedingung dafür, dass wir die Qualität

der Gesundheitsversorgung halten und – wo

erforderlich – ausbauen können und die

Ärzteschaft für ihre Leistungen angemessen

entgolten wird. Die Diskussion um die künftige

Finanzierung des Gesundheitswesens

wird uns deshalb schon im kommenden Bundestagswahlkampf

wieder einholen.

Ergebnis zeigt sich, dass sowohl die Reformen

im Gesundheitssystem wirken, als auch die Politik

der Bundesregierung zu mehr Wachstum

und Beschäftigung für eine Verbesserung der

Einnahmeseite geführt hat.

4. Inwiefern wurde das anvisierte Ziel

„Stärkung des Wettbewerbs“ erreicht?

Der Gesundheitsfonds garantiert die wirtschaftliche

Verwendung von Beitrags- und

Steuermitteln und intensiviert den Wettbewerb

zwischen den Kassen. Durch Festlegung

der Beiträge von Arbeitgebern und Mitgliedern

können und müssen sich die Kassen in

Zukunft im Wettbewerb darauf konzentrieren,

ihren Versicherten eine möglichst zielgenaue,

qualitätsgestützte und effiziente Versorgung

anzubieten. Das Fondsmodell stärkt

somit die Position der Versicherten. Der Versicherte

wird in Zukunft in der Lage sein, das

Angebot seiner Kasse nach der Leistung und

dem Preis zu beurteilen. Die jeweilige Kasse

erhält aus dem Fonds für jeden Versicherten

einen nach Krankheitsrisiko gestaffelten pauschalen

Betrag. Kommt eine Kasse mit den ihr

zugewiesenen Mitteln nicht aus, muss sie von

ihren Versicherten einen Zusatzbeitrag verlangen,

der ein Prozent des beitragspflichtigen

Einkommens nicht überschreiten darf.

Er wird bis zu einem Beitrag von monatlich

8 Euro ohne Einkommensprüfung erhoben.

Benötigt die Kasse weniger Mittel, als sie aus

dem Fonds erhält, kann sie den Versicherten

einen Bonus auszahlen. An der Höhe des

Bonus und des Zusatzbeitrags kann der Versicherte

sehen, wie wirtschaftlich eine Kasse

mit seinen Beiträgen umgeht. Das ist ein wichtiger

Transparenzgewinn.

5. Welche Vorteile hat die brandenburgische

Bevölkerung von der Reform?

Die Gesundheitsreform hat die Grundlage

dafür geschaffen, dass viele Menschen, die

bisher ohne Krankenversicherungsschutz waren,

wieder in die gesetzliche oder private

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

221


222

Kammerinformationen/Gesundheitspolitik

Krankenversicherung zurückkehren konnten.

Bei den Arzneimitteln konnten wir durch das

AVWG eine starke Preisreduzierung verzeichnen

mit der Folge, dass 24.000 Arzneimittel

in Deutschland mittlerweile zuzahlungsfrei

sind. Das sind 78 Millionen Euro

weniger an Zuzahlungen. Mit den neuen

Wettbewerbs- und Vertragsmöglichkeiten

sind „Wahltarife“ Realität geworden. So viel

Freiheit war nie. Ob Hausarzttarife, Kostenerstattung

oder integrierte Versorgung –

vieles ist machbar, und immer mehr wird angeboten.

Das ist für viele – zugegebenermaßen

– eine große Umstellung. Aber völlig klar

ist: Das ist kein Zwang, sondern ein Kann.

Unabhängig davon, wie sich die Menschen

heute oder in Zukunft entscheiden: Es bleibt

bei einem umfassenden Versicherungsschutz.

Dafür stehen wir als Union. Kommen wir zu

einem weiteren Bereich: zu den Investitionen.

Wir wissen, dass im Gesundheitswesen Kostendämpfung

allein nicht weiterführt. Wir

müssen die Ursachen für Krankheit und damit

die Ausgabensteigerungen bekämpfen und

deshalb in Gesundheit investieren. Daher verbessern

wir gerade die Prävention und die

Rehabilitation. So sind bestimmte Schutzimpfungen

zur Pflichtleistung der Krankenkassen

geworden. Ebenso ist die „medizinische Rehabilitation“

zur Pflichtleistung geworden.

Jetzt muss bewilligt werden, es sei denn der

Medizinische Dienst der Krankenversicherung

erhebt Einwände. Wir sind auf einem

guten Weg zu mehr Verlässlichkeit und mehr

Leistungsbereitschaft sowie zu einer leistungsgerechten

Honorierung der Ärzteschaft. Das

ist wichtig, das brauchen wir: Denn das ist die

Grundlage dafür, dass die medizinische Versorgung

in unserem Land überhaupt funktionieren

kann.

6. Ist die Gesundheitsreform in Ihren Augen

gescheitert oder hat sie die Erwartungen –

negativen wie positiven – erfüllt?

Union und SPD haben unterschiedliche Überzeugungen.

Niemand hat geglaubt, dass wir

es zusammen schaffen können, eine Gesundheitsreform,

die dringend notwendig war, auf

den Weg zu bringen. Allein dies ist ein gro-

Anzeigen

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

MICHAEL STÜBGEN – Zur Person:

· Pfarrer, Baufacharbeiter

· seit 1999 Kreisvorsitzender der CDU Elbe-Elster

· Vorsitzender der Landesgruppe Brandenburg der CDU/CSU-Fraktion

· Mitglied des Bundestages seit 1990

· Mitgliedschaften in Gremien des Bundestages:

- Ordentliches Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten

der Europäischen Union

ßer Erfolg. Im Hinblick darauf, dass Teile der

Gesundheitsreform überhaupt noch nicht in

Kraft getreten sind, kann zum jetzigen Zeitpunkt

noch keine werthaltige Einschätzung

oder Prognose abgegeben werden. Wir können

jedoch jetzt schon feststellen, dass mit

der Gesundheitsreform der Wettbewerb in

der gesetzlichen Krankenversicherung konsequent

ausgebaut wurde. Transparenz, Wettbewerb

und Wahlfreiheit, das sind für uns

wesentliche Elemente eines zukunftsfähigen

Gesundheitswesens. Auch die Schulden bei

den Krankenkassen sind nachhaltig abgebaut

worden. Über 8 Milliarden Euro betrugen

die Schulden im Jahre 2003. Für dieses

Jahr besteht die Erwartung, dass wir den

Schuldenstand abbauen werden. Das sind

Leistungen, die diese Regierung mit möglich

gemacht hat.

7. Wie beurteilen Sie die aktuelle Diskussion

um den Gesundheitsfonds?

Die Ansicht zahlreicher Krankenkassen,

dass es aufgrund des Gesundheitsfonds

zu einer Beitragssatzerhöhung kommen

wird, teilen wir nicht. Niemand kann heute

seriös den Beitragssatz vom 1. Januar

nächsten Jahres benennen. Zudem müssen

bis zur Einführung des Fonds wesentliche

Voraussetzungen erfüllt werden: Die Kassen

müssen entschuldet sein. Die Vereinbarungen

zur Konvergenzphase müssen umgesetzt

werden. Der Morbi-RSA muss stehen

und die offenen Fragen zum Kasseninsolvenzrecht

müssen geklärt werden. Wir sind

aber davon überzeugt, dass wir das bis zum

Jahresende schaffen werden. Durch die

Einrichtung des Gesundheitsfonds werden

die Finanzierungsstrukturen der gesetzlichen

Krankenversicherung auf eine neue Grundlage

gestellt und der Wettbewerb gestärkt.

Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung

stehen von nun an auf mehreren

Säulen: Arbeitnehmer/Arbeitgeberbeitrag –

Steuern – eventueller kassenabhängiger Zusatzbeitrag.

Der Arbeitgeber- und der Arbeitnehmerbeitrag

werden künftig einheitlich

durch die Bundesregierung festgelegt.

Das heißt: Es gibt keine automatische Beitragserhöhung

der Kassen, wenn die Ausgaben

im Gesundheitswesen steigen. Das

heißt auch: Zusätzliche Kosten durch demografische

Entwicklung, medizinisch-technischen

Fortschritt und beitragsfreie Mitversicherung

der Kinder sollen künftig nicht

mehr automatisch den Faktor Arbeit belasten,

sondern können zusätzlich über Steuern

oder über den Zusatzbeitrag finanziert werden.

Zwar sieht das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz

keine abschließende Festschreibung

des (Arbeitgeber-)Beitrages vor. Aber

eine temporäre Festschreibung des Arbeitgeberbeitrages

und damit ein Einstieg in die

Entkoppelung der Arbeits- von den Gesundheitskosten

wird mit dem Fonds erreicht.

Die Reihe wird fortgesetzt.

Nachgefragt hat: Anja Jüttner, 4iMEDIA

Fotos: Deutscher Bundestag

ELISABETH HERWEG-PRÜSSE

Rechtsanwältin

ARZTRECHT

Tätigkeitsschwerpunkte: Arzthaftung, Vertragsrecht, Berufsrecht

Individuelle Terminvereinbarung

Am Schragen 29, 14476 Potsdam

Tel.: 0331-270 76 07 Fax: 0331-270 76 08


Meldepflicht von Krebserkrankungen

Das gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg,

Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten

Sachsen und Thüringen (GKR) hat mitgeteilt, dass die ärztliche Meldetätigkeit

bei Krebserkrankungen unter 90 % liegt. Da für zuverlässige

wissenschaftliche Auswertungen und Aussagen eine Erfassung

von mehr als 90 % aller Krebserkrankungen erforderlich ist,

informiert die Landesärztekammer Brandenburg im Folgenden über

die seit 2006 in Brandenburg bestehende Meldepflicht der Ärzte

bei Krebserkrankungen und bittet um Beachtung:

Nach § 1 des Brandenburgischen Gesetzes zur Einführung einer

Meldepflicht für Krebserkrankungen sind alle im Land Brandenburg

tätigen Ärzte, die eine Krebserkrankung bei Patienten mit gewöhnlichem

Aufenthalt in Brandenburg feststellen, verpflichtet, die in § 2

Abs. 1 und 2 Krebsregistergesetz sowie Art. 3 Abs. 1 des Staatsvertrages

über das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin,

Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der

Freistaaten Sachsen und Thüringen genannten Angaben an die

Vertrauensstelle des GKR zu übermitteln oder durch ein klinisches

Krebsregister (sog. Tumorzentren) übermitteln zu lassen. Die Übermittlung

hat spätestens bis zum Ende des auf das Kalendervierteljahr

folgenden Monats nach Feststellung der Krebserkrankung zu

erfolgen. Die Übermittlung umfasst sog. Identitätsdaten (werden

verschlüsselt gespeichert) sowie epidemiologische Daten.

Der Patient ist grundsätzlich vor der Meldung über diese zu informieren.

Gem. § 3 Abs. 2 Satz 2 Krebsregistergesetz hat der Patient

ein Widerspruchsrecht, auf das bei der Information durch den Arzt

hinzuweisen ist. Die Unterrichtung des Patienten über die Meldung

darf jedoch unterbleiben, solange zu erwarten ist, dass dem Patienten

dadurch gesundheitliche Nachteile entstehen. Im Falle

eines Widerspruches ist die Meldung an das Krebsregister zu unterlassen

oder zu veranlassen, dass die bereits gemeldeten Daten gelöscht

werden.

Ass. jur. Constance Sägner

Rechtsabteilung

Suche Hausarztpraxis

in Potsdam.

Chiffre BÄB 102-7/8-08 an: Verlagsbüro Kneiseler - Uhlandstr. 161 - 10719 Berlin

Anzeigen

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

223


224

Arzt und Recht

Aus der Fallsammlung der norddeutschen Schlichtungsstelle

Heute: Nicht indizierte intravenöse Medikamentenapplikation über eine

Verweilkanüle mit der Folge einer abszedierenden Phlebitis und

anschließender Sudeck’scher Dystrophie

Kasuistik:

Eine 59 Jahre alte Frau wurde wegen einer

Blutung aus dem oberen Gastrointestinaltrakt

in der Inneren Abteilung eines Krankenhauses

der Grund- und Regelversorgung

stationär aufgenommen. Als Blutungsquelle

wurde gastroskopisch ein Ulcus duodeni

nachgewiesen, das zu diesem Zeitpunkt

nicht mehr blutete. Die Kreislaufverhältnisse

waren stets stabil, so dass weder kreislaufstützende

Maßnahmen (Infusionen) noch

Blutersatz erforderlich wurden. Nach Klärung

der Diagnose noch am Aufnahmetag

wurde eine Eradikationstherapie mit Antibiotika

und einem Protonenpumpenhemmer

(Antra) angesetzt. Bei dem Versuch, die Medikamente

als Infusion am linken Handrücken

und später am linken Unterarm zu

applizieren, kam es wiederholt an den Punktionsstellen

zu Hämatomen, die jeweils zur

Entfernung der Venüle zwangen. Letztlich

wurde am dritten Behandlungstag am linken

Unterarm eine Braunüle als parenteraler

Zugang angelegt, über die weiterhin lediglich

die Medikamentenapplikation als Infusion

lief. Diese Therapie wurde weitere zwei

Tage fortgesetzt, danach wurde die Baunüle

wegen einer inzwischen aufgetretenen Venülenphlebitis

entfernt. Seitens des Ulcus waren

zwischenzeitlich keine Komplikationen

mehr aufgetreten.

Drei Tage nach Entfernung der Braunüle wurde

eine abszedierende Thrombophlebitis

im Bereich der Punktionsstelle inzidiert, die

thrombosierte Vene wurde exzidiert. Der Befund

wurde im Arztbericht der Klinik als „abszedierende

Thrombophlebitis mit septischer

Thrombose im Bereich des rechten Unterar-

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

mes mit umgebender Weichteilphlegmone“

beschrieben. Der lokale Entzündungsprozess

wurde durch den chirurgischen Eingriff und

die begleitende antibiotische Therapie beherrscht.

Im weiteren Verlauf kam es jedoch

zur Ausbildung einer Sudeck’schen Dystrophie

im Bereich des rechten Unterarmes und

der rechten Hand. Diese erforderte eine langfristige

Behandlung und führte wahrscheinlich

zu bleibenden Funktionsstörungen.

Die Patientin sah die aus der Verweilkanüle

am Unterarm hervorgegangenen Komplikationen

als fehlerbedingt an und wandte sich

an die Schlichtungsstelle.

Seitens des in Anspruch genommenen Arztes

wurde argumentiert, dass die Anlage

der Braunüle am Unterarm am dritten Behandlungstag

noch zwingend notwendig

gewesen sei, um im Falle einer Rezidivblutung

sofort einen intravenösen Zugang zur

Verfügung zu haben.

Der Vorgang wurde in dem von der Schlichtungsstelle

angeforderten internistischen Gutachten

wie folgt beurteilt: Die zuletzt am

rechten Unterarm angelegte Verweilkanüle

war ursächlich für die abszedierende Thrombophlebitis

und die nachfolgende Sudeck’sche

Dystrophie. Die Anlage dieser Verweilkanüle

am 3. Behandlungstag war nicht

indiziert:

- Es lag zu diesem Zeitpunkt keine Situation

mehr vor, die eine akute Kreislaufkrise hätte

befürchten lassen müssen.

- Zum gegebenen Zeitpunkt hätte die effektive

Ulcustherapie ohne jede Einschränkung

enteral erfolgen können und müssen.

- Zusätzlich wird darauf verwiesen, dass es

bereits vorangehend zwei Mal zu Häma-

Neues Gesetz über den Öffentlichen Gesundheitsdienst

im Land Brandenburg in Kraft getreten

Am 23.04.2008 ist das neue Brandenburgische

Gesundheitsdienstgesetz in Kraft getreten.

Eine der wesentlichen Zielsetzungen

dieses Gesetzes ist nach Mitteilung des

Landesministeriums für Soziales, Arbeit,

Gesundheit und Familie die Verbesserung

der Kinder- und Jugendgesundheit. Geschehen

soll dies über Früherkennungsvorsorgeuntersuchungen

(§ 6 BbgGDG), welche

mit einem verbindlichen Einladungs-

und Rückmeldungssystem unterlegt sind

(§ 7 BbgGDG). Bedeutsam für die Ärzteschaft

ist hierbei besonders die Übermittlungspflicht

gegenüber dem Landesgesundheitsamt

(§ 7 Abs. 2 BbgGDG). Danach

hat der untersuchende Arzt die erfolgte

Untersuchung der Behörde zu melden. Der

so stattfindende Eingriff in das stets besonderem

Vertrauen unterliegende Arzt-Patienten-Verhältnis

wird dadurch etwas ab-

tomen im Bereich der Venenpunktionsstellen

gekommen war, so dass eine entsprechende

Zurückhaltung nahegelegen hätte.

Die intravenöse Applikation der Medikamente

war somit nicht indiziert. Die Zuführung

über eine Verweilkanüle war vermeidbar

fehlerhaft. Alle Folgen, die sich aus der

nicht indizierten Anlage der Verweilkanüle

ergeben haben, waren fehlerbedingt. Hieraus

ergaben sich Ansprüche aus:

- Den Schmerzen, ausgelöst einerseits durch

die Phlebitis und die chirurgische Behandlung,

andererseits insbesondere durch das

Sudeck’sche Schmerzsyndrom.

- Langfristiger Verlängerung der Behandlungsdauer,

die bei unterlassener intravenöser

Applikation zwei Wochen nicht überschritten

hätte.

- Entsprechend langfristiger Verlängerung

der Dauer der Arbeitsunfähigkeit.

- Zum Zeitpunkt der Begutachtung konnte

noch nicht abschließend festgestellt werden,

ob aus der Sudeck’schen Dystrophie ein

Dauerschaden, ggf. in welchem Ausmaße,

hervorgegangen ist. Es wurde empfohlen,

nach Ablauf eines weiteren Jahres hierzu ein

handchirurgisches Gutachten einzuholen.

Die Schlichtungsstelle schloss sich dem Ergebnis

der internistischen Begutachtung uneingeschränkt

an und empfahl die außergerichtliche

Regulierung des Schadenersatzes.

Dr. med. Herbert Pröpper

Ärztliches Mitglied der Schlichtungsstelle

für Arzthaftpflichtfragen

Hans-Böckler-Allee 3, 30173 Hannover

gemildert, dass in den Einladungsschreiben

des Landesgesundheitsamtes an die

Kinder/Jugendlichen ausdrücklich auf diese

Pflicht des Arztes aufmerksam gemacht

wird.

Ass. jur. Daniel Sobotta,

Justiziar


Fortbildungsangebot

Akademie für

ärztliche Fortbildung

Fachkundeseminare

Rettungsdienst 80 P

gemäß Weiterbildungsordnung

der LÄKB und Richtlinie der

LÄKB über die Eignungsvoraussetzungen

für die im Rettungsdienst

mitwirkenden Ärzte

(anerkannte Bildungsfreistellungsveranstaltung)

Voraussetzung für die

Zulassung 12 Monate

klinische Tätigkeit

(Nachweis bitte einreichen)

Wochenkurs

3. bis 10.11.2008

Ort: Potsdam

Teilnehmergebühr: 500 €

Kursleiter: A. Nippraschk,

Neuruppin; Dr. med. G. Schrot,

Treuenbrietzen; Dr. med.

E.-G. Stellke, Beeskow

Seminar

Leitender Notarzt 40 P

gemäß Richtlinie der LÄKB

zur Qualifikation

des Leitenden Notarztes

1. bis 5.12.2008

Ort: Cottbus

Teilnehmergebühr: 700 €

Kursleiter: A. Nippraschk,

Neuruppin

Weiterbildungskurs

Allgemeinmedizin

gemäß Weiterbildungsordnung

der LÄKB

Block 18: 26./27.09.08 12 P

Block 19: 8.11.2008 8 P

Ort: Potsdam

Teilnehmergebühr: 10 €/Stunde

Kursleiter: Dr. med. R. Schramb-

ke, Schorfheide; OMR Dr. med.

V. Puschmann, Storkow

Intensivvorbereitung

auf die Facharztprüfung

Allgemeinmedizin 3 P

15.10.2008, 15.00 Uhr

Ort: Cottbus

Teilnehmergebühr: 60 €

Kursleiter: Dr. med.

R. Schrambke, Schorfheide

Sozialmedizin

gemäß Weiterbildungsordnung

der LÄKB

Aufbau D (VII/VIII - GH) 80 P

15. bis 26.09.2008

Grundkurs B (III/IV - CD) 80 P

3. bis 14.11.2008

Ort: Bernau

Teilnehmergebühr: je 440 €

Kursleiter: Prof. Dr. med.

J.-U. Niehoff, Potsdam

Spezielle Schmerztherapie

(80 Stunden) 80 P

gemäß Weiterbildungsordnung

der LÄKB

laufender Kurs

5./6.09.2008, 10./11.10.08

Beginn jeweils 9.00 Uhr

Ort: Potsdam

Teilnehmergebühr: 195 €/Block

Kursleitung: Dr. med.

G.-J. Fischer, Teltow; Dr. med.

U. Böhme, Eisenhüttenstadt

Sonographie-Kurse

Abdomen je 30 P

nach den Richtlinien der

Kassenärztlichen Bundesvereinigung

und der DEGUM

Grundkurs

18. bis 21.09.2008 in Potsdam

Kursleiter: Prof. Dr. med.

J. Hierholzer, Potsdam

6. bis 9.11.2008 in Potsdam

26. bis 29.03.2009 in Potsdam

Kursleiter: Dr. med.

B. Kissig, Potsdam

Aufbaukurs

6. bis 9.11.2008 in Luckenwalde

Kursleiter: Dipl.-Med.

M. Paura, Luckenwalde

20. bis 23.11.2008 in Potsdam

Kursleiter: Prof. Dr. med.

J. Hierholzer, Potsdam

Teilnehmergebühr: je 340 €

Kurse im Strahlenschutz

gemäß Röntgenverordnung

Grundkurs

im Strahlenschutz 17 P

22./23.10.2008

Ort: Cottbus

Spezialkurs im

Strahlenschutz 17 P

24./25.10.2008

Ort: Cottbus

Teilnehmergebühr: je 280 €

Röntgen-Aktualisierungskurs

für Ärzte (8 Stunden) 9 P

6.12.2008 in Dahlewitz

Teilnehmergebühr: 120 €

Leitung: Doz. Dr. med. habil.

C.-P. Muth, Cottbus

Spezifische

Schmerzpsychotherapie 80 P

Beginn: 2009

Ort: Potsdam

Leitung: MR Dr. med.

W. Loesch, Potsdam

Impfseminar 5 P

5.11.2008, 15.00 – 19.00 Uhr

Ort: Dahlewitz

Leitung: Prof. Dr. med.

H. Koch, Beeskow;

Dr. med. R. Schrambke,

Schorfheide

Fortbildung für Arzthelferinnen

8.10.2008, 15.00 – 19.00 Uhr

Ort: Neuruppin

Teilnehmergebühr: 30 €

Leitung: Dr. med. H. Wiegank,

Neuruppin

Psychosomatische

Grundversorgung (80 Stunden)

gemäß Weiterbildungsordnung

der LÄKB

laufender Kurs

13./14.09.2008 16 P

25./26.10.2008 16 P

22./23.11.2008 16 P

Ort: Potsdam

laufender Kurs

23./24.08.2008 16 P

Fortbildung für Arzthelferinnen

Erwerb der Sachkunde gemäß § 4 Medizinprodukte-Betreiberverordnung (40 Stunden)

10./11. Oktober 2008 und 14./15. November 2008 in Potsdam

Beginn ist jeweils am Freitag um 9.00 Uhr; Teilnehmergebühr: 360 €

Fortbildung

20./21.09.2008 16 P

15./16.11.2008 16 P

13./14.12.2008 16 P

Ort: Potsdam

Forum für den Hausarzt

und das Praxispersonal 8 P

25.10.2008 in Neuruppin

14.03.2009 in Dahlewitz

17.10.2009 in Neuruppin

Leitung: Dr. med.

R. Schrambke, Schorfheide

Suchtmedizinische

Grundversorgung 50 P

gemäß Weiterbildungsordnung

der LÄKB

in Zusammenarbeit mit dem

AISS (Angermünder Institut

für Suchttherapie und Suchtmedizin)

und der Suchtakademie

Berlin-Brandenburg e.V.)

Block I - Alkohol,

Nikotin und Versorgung

20./21.02.2009

Block II - Drogen- und Medikamentenprobleme,

Missbrauch,

Abhängigkeit, Substitution,

Notfälle, Toxikologie

6./7.03.2009

Block III - Motivierende Gesprächsführung

in der Sprechstunde

und Klinik, Motivationales

Interview nach

Miller/Rollnick

24./25.04.2009

Ort: Potsdam

Leitung: PD Dr. med.

G. Richter, Angermünde;

Prof. Dr. med. U. Schwantes,

Humboldt-Universität Berlin

Grundkurs

Palliativmedizin 40 P

gemäß Weiterbildungsordnung

der LÄKB

Termin: 10. bis 14.11.2008

Ort: Potsdam

Teilnehmergebühr: 540 €

Ihre Anmeldung richten Sie bitte an

die Landesärztekammer Brandenburg,

Referat Fortbildung, Postfach 101445,

03014 Cottbus, Fax: (0355) 7801044,

E-Mail: kademie@laekb.de,

Internet: www.laekb.de.

Auskunft: LÄKB, Referat Fortbildung, Postfach 101445, 03014 Cottbus, Tel.: 0355/7801024, Fax: 0355/7801044, E-Mail: akademie@laekb.de

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

225


226

KVBB informiert

Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen

für den Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg

Übersicht der für weitere Zulassungen gesperrten Planungsbereiche/Arztgruppen

Die Übersicht enthält die Entscheidungen des Landesausschusses per 30.05.2008 für die Arztgruppen in den jeweiligen Planungsbereichen

bis einschließlich des Beschlusses Nr. 15/08. Die für Zulassungen gesperrten Planungsbereiche/Arztgruppen sind mit einem

„X“ gekennzeichnet. Die Anzahl der möglichen Zulassungen in vormals geschlossenen Planungsbereichen ist in Klammern (...) gesetzt.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass gemäß der Bedarfsplanungs-Richtlinie eine Überversorgung dann angezeigt ist, wenn durch einen Vergleich

zwischen der für den Planungsbereich maßgeblichen allgemeinen Verhältniszahl für die Arztgruppe und der für den Planungsbereich ermittelten örtlichen Ver-

hältniszahl eine Überschreitung von 10 v.H. festgestellt wird. Insofern ist nicht grundsätzlich davon auszugehen, dass für die in der Übersicht noch nicht ge-

sperrten Planungsbereiche/Arztgruppen eine Unterversorgung angezeigt ist. Wir empfehlen daher dringend jedem niederlassungswilligen Arzt, sich vor der

Antragstellung in der KV-Brandenburg, Geschäftsbereich Qualitätssicherung/Sicherstellung, über die jeweilige Versorgungssituation zu informieren.

Planungsbereiche/

Arztgruppen

Anästhesie Augen Chirurgie

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

Fachä.

Intern

Frauen HNO

Hautkrank

Kinder Nerven Orthopädie Psychoth.

Diagn.

Radiol.

Urologie Hausärzte

Potsdam/Stadt X X X X X X X X X X X X X X

Brandenburg/Stadt/

Potsdam-Mittelmark

X (1) X X X X X X X X X 2* X X

Havelland X X X X X X (1) X X X X1 X X

Oberhavel X X X X X X X X X X X 4* X X (9)

Ostprignitz-Ruppin X X X X X X X X X X X 1* X X

Prignitz X X X X X X (1) X X X X 1* X X

Teltow-Fläming X (2) X X X X X X X X X 5* X X

Cottbus/Stadt X X X X X X X X X X X 9* X X X

Dahme-Spreewald X X X X X X X X X X X 2* X X

Elbe-Elster X X X X X X X X X X X 1* X X

Oberspreew.-Lausitz X X X X X X X X X X X 4* X X

Spree-Neiße X X X X X X (1) X X X X 4* X (1)

Frankfurt/Stadt/

Oder-Spree

X X X X X X X X X X X 7* X X X

Barnim X X X X X X X X X X X 5* X X

Märkisch-Oderland X X X X X (1) X X X X X 5* X X (19)

Uckermark X X X X X X X X X X X 3* X X

In Regionen der dunkel gekennzeichneten Bereiche werden Zulassungen gefördert. *Zulassungsmöglichkeit ärztl. Psychotherapeuten

Öffentliche Ausschreibungen von Vertragsarztsitzen gemäß §103 Abs. 4 SGB V

In Gebieten, für die der Landesausschuss

der Ärzte und Krankenkassen eine Zulassungssperre

angeordnet hat, schreibt die

KV Brandenburg gem. § 103 Abs. 4 SGB

V nach Antragstellung folgende Vertragsarztsitze

zur Nachbesetzung aus:

Bewerbungsfrist bis 05.08.2008

· Fachrichtung: Allgemeinmedizin

Planungsbereich:

Potsdam/Stadt

Zeitpunkt: 02.01.2009

Bewerbungskennziffer: 39/2008

· Fachrichtung: Allgemeinmedizin

Planungsbereich: Cottbus/Stadt

Zeitpunkt: III. Quartal 2009

Bewerbungskennziffer: 40/2008

· Fachrichtung: Allgemeinmedizin

Planungsbereich: Cottbus/Stadt

Zeitpunkt: 01.04.2009

Bewerbungskennziffer: 41/2008

· Fachrichtung: Augenheilkunde

Planungsbereich: Ostprignitz-Ruppin

Zeitpunkt: schnellstmöglich

Bewerbungskennziffer: 42/2008

· Fachrichtung: Augenheilkunde

Planungsbereich: Uckermark

Zeitpunkt: 01.04.2009

Bewerbungskennziffer: 43/2008

· Fachrichtung: Chirurgie

Planungsbereich: Märkisch-Oderland

Zeitpunkt: schnellstmöglich

Bewerbungskennziffer: 44/2008

· Fachrichtung: Frauenheilkunde

und Geburtshilfe

Planungsbereich: Havelland

Zeitpunkt: 01.04.2009

Bewerbungskennziffer: 45/2008

· Fachrichtung: Frauenheilkunde

und Geburtshilfe

Planungsbereich: Oberhavel

Zeitpunkt: 01.10.2008

Bewerbungskennziffer: 46/2008

· Fachrichtung: Haut- und

Geschlechtskrankheiten

Planungsbereich: Uckermark

Zeitpunkt: 30.09.2008

Bewerbungskennziffer: 47/2008

· Fachrichtung:

Psychol. Psychotherapeut

Planungsbereich: Cottbus/Stadt

Zeitpunkt: 01.10.2008

Bewerbungskennziffer: 48/2008

Bewerbungsfrist bis 04.09.2008

· Fachrichtung: Frauenheilkunde

und Geburtshilfe

Planungsbereich: Uckermark

Zeitpunkt: 31.12.2008 oder

31.03.2009

Bewerbungskennziffer: 49/2008

· Fachrichtung: Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Planungsbereich: Barnim

Zeitpunkt: Januar 2009

Bewerbungskennziffer: 50/2008

· Fachrichtung: Orthopädie

Planungsbereich: Brandenburg an der

Havel/St./ Potsdam-Mittelmark

Zeitpunkt: 01.02.2009

Bewerbungskennziffer: 51/2008

Nähere Auskünfte erhalten Sie beim GeschäftsbereichQualitätssicherung/Sicherstellung

der Kassenärztlichen Vereinigung

Brandenburg, Ansprechpartnerin: Karin

Rettkowski, Tel.-Nr.: 0331/2309-320 oder

Gisela Koch, Tel.-Nr. 0331/2309-321.

Die schriftliche Bewerbung für die ausgeschriebenen

Vertragsarztsitze ist zwingend

erforderlich. Sie muss die Be-

werbungskennziffer, die Anschrift, die Telefonnummer,

die Facharztanerkennung sowie

Angaben zum möglichen Praxisübernahmezeitpunkt

enthalten.

Unter dem Stichwort „Ausschreibung“

sind die Unterlagen bei der KV Brandenburg,

Friedrich-Engels-Str. 103/104,

14473 Potsdam, einzureichen.

Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam,

dass in der Warteliste eingetragene

Ärzte nicht automatisch als Bewerber für

die ausgeschriebenen Vertragsarztpraxen

gelten.

Weitere Informationen über Angebote für

Praxisübernahmen können Sie unserer

Homepage unter www.kvbb.de (Stichwort:

Zulassung, Praxisausschreibungen bzw.

Praxisbörse) entnehmen oder persönlich

unter der Rufnummer 0331/2309-320

oder 321 erfragen.


INFEKTIONSGESCHEHEN

Im Mai wurden 20 ätiologisch geklärte Häufungen

mit insgesamt 193 Erkrankten (E) aus 9 Kreisen übermittelt.

Virusbedingte Gastroenteritiden sind deutlich

rückläufig. Es wurden 7 Norovirus-Häufungen (109

E), 6 Rotavirus-Häufungen (64E) übermittelt. Darüber

hinaus wurden 3 Salmonellen-Häufungen (11E), eine

Campylobacter-Häufung (2E), eine Giardiasis-Häufung

(2E, vermutlicher Infektionsort: Ägypten), eine

Keuchhusten-Häufung (2E) sowie eine Masern-Häufung

mit 3E übermittelt.

EINZELERKRANKUNGEN (Auszug)

Je eine klinisch-labordiagnostisch bestätigte Legionellose

übermittelten Uckermark und Märkisch-Oderland.

In beiden Fällen erfolgte der Antigen-Nachweis

von Legionella pneumophila (Serogruppe 1) im Urin.

Das in beiden Fällen zuständige Gesundheitsamt

Uckermark wurde zur Ursachenfindung und Einleitung

notwendiger präventiver Maßnahmen sofort aktiv.

Einen klinisch-neuropathologisch bestätigten Erkrankungsfall

an sporadischer Creutzfeld-Jakob-Krankheit

(CJK) übermittelte Barnim. Der 59-jährige Patient

(2-monatiger Aufenthalt in England im Jahr 1996)

erkrankte im April 2007 und wurde im Oktober mit

einer fortschreitenden neuropsychiatrischen Erkrankung

(Depression, fortschreitende Demenz, Sprachstörungen,

Gewichtsverlust, Aggressivität, Desorientiertheit)

stationär behandelt. Im Liquor konnte das

für die CJK typische 14-3-3-Protein nachgewiesen

werden. Die klinische Diagnose wurde durch den

neuropathologischen Nachweis des proteaseresistenten

Prionproteins im Hirngewebe bestätigt. Der Patient

verstarb im April 2008. Das Gesundheitsamt erfuhr

erst ein halbes Jahr nach Diagnosestellung

durch den Totenschein von der Erkrankung. Gemäß

§6 Abs. (1) IfSG ist der Krankheitsverdacht, die Erkrankung

sowie der Tod an humaner spongiformer

Enzephalopathie (außer familiär-hereditäre Formen)

namentlich meldepflichtig.

ZUR MASERN-HÄUFUNG: Die familiäre Häufung von 3

klinisch (in einem Fall klinisch-labordiagnostisch) bestätigten

Masern-Erkrankungen übermittelte Dahme-

Spreewald. Alle Patienten erkrankten mit Husten bzw.

wässrigem Schnupfen, Konjunktivitis, Fieber, Koplikschen

Flecken bei generalisiertem Hautausschlag (makulopapulös,

mehr als 3 Tage anhaltend).

Der Indexfall war ein 4-jähriges

ungeimpftes Mädchen (Kita-Kind), das

in einer Berliner Arztpraxis ambulant

behandelt wurde. Aufgrund der späten

8

Meldung war eine Riegelungsimpfung

nicht mehr möglich (> als 3 Tage nach

7

Diagnosestellung). Für die ungeimpfte

6-jährige Schwester wurde ein Schul-

6

besuchsverbot verhängt. Die 29-jährige

ungeimpfte Mutter (20. SSW, Hausfrau)

5

erkrankte 8 Tage später ebenfalls, die

klinische Diagnose wurde durch ei-

4

nen IgM-Antikörpernachweis serologisch

bestätigt. Das Geschwisterkind er-

3

krankte 11 Tage später. Das zuständige

2

Gesundheitsamt ordnete eine Kontrolle

der Impfausweise in der Kindertagesstätte

an. Weder in der Schule noch in

der Kindertagesstätte traten bisher weitere

Masern-Fälle auf.

1

0

0,4

Infektionsschutz

Der Krankheitsverdacht, die Erkrankung und der

Tod an Masern sowie der direkte oder indirekte Masernvirus-Nachweis,

soweit er auf eine akute

Infektion hinweist, sind namentlich meldepflichtig

(§ 6 Abs. (1) und § 7 Abs.(1) IfSG).

MASERN (Kurzinfo mit Abblidung)

Mit dem beschriebenen Ausbruch stieg im Land

Brandenburg die Zahl der Masern-Erkrankungen auf

5 Fälle im Jahr 2008 (s. Abb.). Trotz insgesamt hoher

Durchimpfungsraten im Land Brandenburg sind begrenzte

lokale Ausbrüche bei ungeimpften Personen

möglich. Für einen sicheren Schutz der Bevölkerung

vor Maserninfektionen muss entsprechend WHO eine

Impfquote von über 95% mit der zweimaligen Impfung

erreicht werden. In den Jahren 2001 bis einschließlich

Mai 2008 erkrankten im Land Brandenburg

insgesamt 45 Personen an Masern. Dabei

handelt es sich überwiegend um Einzelfälle, die meisten

Erkrankten (76%) waren ungeimpft. Kinder unter

5 Jahren machten etwa ein Drittel aller Erkrankten

(31%) aus. Der Anteil übermittelter Fälle mit Klinikaufenthalt

lag bei 24% (11E), betroffen waren insbesondere

Kleinkinder (5E im Alter von 1–3 Jahren).

Masern gehören zu den hochkontagiösen Viruserkrankungen,

gegen die es unverändert keine kausale

Therapie gibt. Komplikationen sind u.a. Mittelohrentzündungen

und Bronchopneumonien. Besonders

gefürchtet ist die Masernencephalitis, die bei jedem

1.000sten bis 2.000sten Erkrankten auftritt und zu

einer dauerhaften Schädigung des Gehirns führen

kann und eine Letalitätsrate von 20% bis 30% aufweist.

Die Schwere der Komplikationen nimmt mit

dem Erkrankungsalter zu. Die einzige Möglichkeit eines

sicheren Schutzes besteht in der 2-maligen Masernimpfung.

Die Eliminierung der Masern in Europa bis 2010 ist

erklärtes Ziel in Deutschland und der Weltgesundheitsorganisation

(WHO). Zur Erreichung dieses Ziels

wurden für Europa neue Schwellenwerte festgelegt.

Als Indikator für das Erreichen der Eliminierung gilt

eine Neuerkrankungsrate von weniger als 1 Erkrankung

je 1 Million Einwohner, das bedeutet für das

Land Brandenburg weniger als 3 Fälle pro Jahr. Dieser

Schwellenwert wurde im Jahr 2007 im Land Brandenburg

mit einer gemeldeten Erkrankung unterschritten

(0,04 Erkrankungen je 100.000 Einwohner,

Landesgesundheitsamt

Infektionskrankheiten/lmpfschutz/Krankenhaushygiene (Mai 2008 – Auszug)

je 100.000 Einwohner

7,3

0,2

Masern im Land Brandenburg und Deutschland

(www.gesundheitsplattform.brandenburg.de)

5,6

0,2

0,9

Brandenburg Deutschland

0,1 0,2

2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007

Quelle: SurvStat, Stand: 01.03.2008

0,3

1,0

0,4

2,8

Infektionskrankheit Fälle Kumulativwert

31.12.2007–

01.06.2008*

Lyme-Borreliose 70 229

Campylobacter-Enteritis 188 622

CJK 1 2

E. coli-Enteritis (ohne EHEC) 22 95

EHEC/STEC 2 4

Giardiasis 12 59

Haemophilus influenzae 1 3

Keuchhusten 95 557

Legionellose 2 4

Norovirus-Infektion 348 6657

Rotavirus-Infektion 443 3477

Salmonellose 133 436

Tuberkulose 4 32

* vorläufige Zahlen (durch Nachmeldungen kann es

Differenzen zwischen der Summe der Einzelmonate

und dem aktuellen Kumulativwert geben)

s. Abb.). Bundesweit sank die jährliche Inzidenz im

Jahr 2007 auf ein Viertel des Vorjahreswertes (2006:

2,8 und 2007: 0,7 Erkrankungen je 100.000 Einwohner).

Aufgrund regionaler Ausbrüche lag die

Masern-Inzidenz in Deutschland im Jahr 2007 jedoch

deutlich über dem Zielwert der WHO. Deutschland

gehört noch immer zu den europäischen Ländern, in

denen Masern verbreitet (2006: 2.307, 2007: 567

Erkrankungen) und die Durchimpfungsraten zum Teil

unzureichend sind. Auch im Land Brandenburg ist

bei den Einschülern und bei den Zehntklässlern bzw.

Schulabgängern das WHO-Ziel von 95% Durchimmunisierung

(2xMMR) noch nicht erreicht. Deutliche

Impflücken bei Einschülern bestehen noch in

Potsdam (86,2%), Ostprignitz-Ruppin (87,7%) und

Oberhavel (89,4%). Impfdefizite für Schulabgänger

bestehen noch in Oberhavel (89,1%), Havelland

(91,8%) und Potsdam (91,8%). Weitere Informationen

zum Land Brandenburg finden Sie auf der

Brandenburger Gesundheitsplattform (www.gesundheitsplattform.brandenburg.de),

allgemeine Informationen

unter www.rki.de>Infektionskrankheiten A–Z>

Masern.

0,0

0,7

TUBERKULOSE BEI FLUGREISEN (Kurzinfo)

Die Weltgesundheitsorganisation hat

ihre Empfehlungen zum Umgang mit

Tuberkulosefällen bei Flugreisen aktualisiert

(http://www.who.int/wer/

2008/wer8323.pdf). Die wichtigsten

Änderungen: die Falldefinition wurde

spezifiziert (infektiös/potenziell infektiös/nicht-infektiös);

Flugreiseverbote

wurden entsprechend angepasst;

Flugbegleiter werden als enge Kontaktpersonen

(bis auf spezielle Fälle)

ausgeschlossen; Empfehlungen werden

für jeden Akteur (Patient, Arzt,

Öffentlicher Gesundheitsdienst, Fluggesellschaft)

einzeln und getrennt zu

Vor/Nach Flugreise ausgesprochen;

die Internationalen Gesundheitsvorschriften

sind berücksichtigt. Die Empfehlungen

sind somit klarer und anwenderfreundlicher.

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

227


228

Aktuell

Amerikanische Verhältnisse?

Unterschiedliche Konzepte zur Sicherung der medizinischen Handlungskompetenz in Extremsituationen

Nicht erst seit dem Amoklauf in Erfurt 2002,

der 17 Menschenleben kostete, stellt sich Notfallmedizinern

die Frage nach einer besseren

Vorgehensweise in Extrem-Situationen, nach

einer gesteigerten Handlungskompetenz auch

des notfallmedizinischen Personals.

Ebenso wie bei dem Amoklauf in Bad Reichenhall

1999, als ein Jugendlicher mit diversen

Schusswaffen 4 Menschen tötete und 3

weitere verletzte oder in Emsdetten 2006, wo

ein 18-jähriger 37 Personen verletzte, war

eine adäquate Hilfeleistung in der(n) ersten

Stunde(n) nicht möglich, da jeweils der Täter

weiterhin auf Opfer, Unbeteiligte und auch auf

helfende Rettungskräfte mit großkalibrigen

Schusswaffen einwirkte.

Die klassische Vorgehensweise in Deutschland,

nach dem Notfallmediziner nach Sichern, teilweise

erst nach Beendigung der polizeilichen

Maßnahmen vorgehen, muss hier neu überdacht

werden. In allen oben genannten Fällen

lagen schwerverletzte Personen auf der Straße,

auf dem Boden der Klassenräume und

warteten auf Hilfsmaßnahmen, die erwiesenermaßen

zu spät oder nie kamen. Die erforderliche

medizinische Erstversorgung der Verletzten

war teilweise erst Stunden nach der

erlittenen Schussverletzung möglich, als die

Räume durch Spezialeinheiten der Polizei als

sicher vor erneuter Tätereinwirkung galten

bzw. die verletzen Personen aus dem ungesicherten

Raum abtransportiert werden konnten.

Hier stellt sich die Frage nach geeigneten

Maßnahmen, die in der Zwischenzeit hätten

erfolgen müssen, um in diesen speziellen

Gefährdungslagen besser und schneller den

verletzten Personen medizinische Hilfe zukommen

zu lassen.

Zur Lösung dieses Problems kommen grundsätzlich

zwei Möglichkeiten in Betracht, um

verletzte Personen im nicht gesicherten Raum

medizinisch zu versorgen:

a) Mitglieder von Spezialeinsatzkräften erhalten

eine medizinische Zusatzausbildung

und übernehmen dann vor Ort Tätigkeiten

von Rettungsassistenten/Notärzten.

b) Medizinisches Personal begibt sich nach

taktischer Schulung und Ausbildung entsprechend

gesichert (ballistische Weste, eigene

Schusswaffe zur Selbstverteidigung)

in die Gefahrenzone, um dort die Verletzten

zu versorgen.

In den USA ist diese Problematik schon seit

Jahrzehnten bekannt, auch hier gibt es verschiedene

Lösungsansätze.

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

In der Stadt New York z.B. ist die Spezialeinheit

des NYPD (New York Police Departement),

die Emergency Service Unit (ESU), darauf

vorbereitet, am Unfallort/Tatort durch die

Mitglieder der Einheit erste medizinische Hilfe

leisten zu können. Die Grenze zwischen Medizin

und Polizei ist hier fließend. Hierzu muss

jedes ESU-Mitglied einen Spezialkurs absolvieren,

der auf der allgemeinen Polizeiausbildung

aufbaut und der in mehreren Wochen

taktisches Verhalten, grundlegende medizinische

Maßnahmen, aber auch psychologische

Fähigkeiten schult, wonach sie dann New

York State Certified Emergency Medical Technicians

sind. Zudem bestehen eine sehr enge

Kooperation mit den verschiedenen Krankenhäusern

und wechselseitige Hospitationen.

Regelmäßige Fortbildungen in allen Bereichen,

für höhere Dienstränge ab Serganten

sogar in Management-Techniken (hier findet

u.a. der ganzheitliche Ansatz des Total Quality

Management -TQM-, Anwendung), sichern

den hohen Einsatzwert der ESU.

In New York City ereignen sich im Jahr durchschnittlich

650 Mordfälle, in vierstelliger

Höhe Straftaten mit Todesfolge, unter anderem

Geisellagen, Amokläufe, Banküberfälle,

wo ESU-Einheiten eingesetzt werden. Grundsätzlich

fahren diese Cops (amerikanischer

Ausdruck für Polizist) in einem Truck zum Einsatzort,

der eine seit Jahrzehnten bewährte

Ausrüstung erhält. Von schwerer Bewaffnung,

über Kletterausrüstung, Tauchgeräten bis hin

zu einer notfallmedizinischen Basisausrüstung

ist darin alles enthalten.

Gerade in den Hochhausschluchten von

Manhattan findet dies tägliche Verwendung,

teilweise bei spektakulären Höhenrettungseinsätzen,

bei dem notfallmedizinische Basismaßnahmen

durchgeführt werden. Teilweise

wird, an einem Abseilachter „hängend“ 150

Meter über dem Boden, frakturstabilisierende

Maßnahmen an Personen durchgeführt. Oftmals

an Patienten, die in suizidaler Absicht

von hohen Gebäuden springen wollten, sich

dabei verletzten und so von ihrer ersten Absicht

abkamen und nun auf Fremdhilfe angewiesen

sind. Dennoch geht von diesen, oftmals

unter Einfluss von aufputschenden Drogen

(z.B. Speed, Angle Dust) stehenden Personen

eine große Gefahr für den Helfer aus, der nie

die Eigensicherung vergessen darf.

Bei den Anschlägen am 11. September verloren

14 Mitglieder der ESU (23 Polizisten

insgesamt) ihr Leben, als sie in den brennenden

Türmen des World Trade Centers Menschen

vor dem sicheren Tod retteten und dabei

selber umkamen. Für ein vergleichsweise

geringes Gehalt im Monat (Einstiegsgehalt

35.000 US$ brutto im Jahr) haben diese

Helden (in der Presse als „New Yorks Finest“

bezeichneten Officer) eine sehr hohe intrinsische

Motivation. Diese hilft ihnen bei der

Verrichtung dieser Arbeit, in einer Stadt, in

der es quasi minütlich Rettungseinsätze gibt.

Auch in Deutschland hat sich in den letzten

Jahren, gerade nach Erfurt, einiges zur Lösung

dieses Problems getan. In verschiedenen Spezialeinheiten

der Polizei (GSG9, SEK) erhielten

einzelne Mitglieder dieser hochqualifizierten

Gruppen eine medizinische Zusatzausbildung,

die weit über die Möglichkeiten und Fähigkeiten

eines Ersthelfers hinausgehen. Sie erlernen

das Legen von venösen Zugängen, das

Verabreichen und Dosieren von Infusionen

und Medikamenten sowie den Umgang mit

Verbandsmaterial. Selbst der Umgang mit

einem Defibrillator und das Intubieren wird

geübt. Auch muss natürlich das Wissen vermittelt

werden, um zu einer Anfangsdiagnose

zu kommen und anschließend die entsprechenden

Maßnahmen durchzuführen.

Hierbei ist zu berücksichtigen, dass sie weder

die Qualifikation noch die Einstufung eines

Arztes oder Rettungsassistenten haben.

Daher bewegen sie sich, wenn sie notfallmedizinische

Maßnahmen durchführen müssen,

in einer rechtlichen Grauzone, vor allem

bei einer „Fehldiagnose“.

Sollte die Generalbevollmächtigung aus dem

jeweiligen landesrechtlichen Polizeigesetz

(meist der § 1, Auszug: Die Polizei hat Gefahren

für die öffentliche Sicherheit abzuwehren...)

juristisch nicht mehr greifen, gibt es

noch Auffangmöglichkeiten des Strafgesetzbuches

(StGB). Obwohl dann keine Staatshaftung

mehr gegeben ist, u.U. zahlt/haftet

der einzelne Beamte dann privatrechtlich,

kann er dennoch die Rechtfertigungsgründe

aus den §§ 32–35 (Notwehr, Nothilfe bis

entschuldigender Notstand) für sich in Anspruch

nehmen.

Die zweite Möglichkeit der Lösung des Problems,

nämlich medizinisches Fachpersonal

taktisch zu schulen, damit es mit den Spezialeinheiten

in die Gefahrenzone eindringt,

um dort die ersten notfallmedizinischen

Maßnahmen zu ergreifen, erscheint aus vielerlei

Gründen sehr viel schwieriger umzusetzen.

Zunächst einmal müssen Freiwillige

gefunden werden, die bereit sind, eine entsprechende

Ausbildung zu durchlaufen und

in solchen Extremsituationen tätig zu werden.

Dazu kommen haftungsrechtliche und

ausrüstungstechnische Problemstellungen.


Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob

eine kurze taktische Ausbildung wirklich

ausreicht, mit dem Stress einer Extremsituation

wie einem Amoklauf, etc. fertig zu

werden und dann noch ein systematisches

Vorgehen im Team mit den Polizeibeamten,

Eigensicherungsmaßnahmen und

gleichzeitig notfallmedizinische Maßnahmen

durchzuführen.

Des Weiteren muss sowohl die Verletzung

von Mitgliedern des medizinischen

Rettungsteams als auch notfallmäßig deren

Einwirkung auf den Täter z.B. durch

Schusswaffengebrauch zur Eigen-, Kameraden-

und Fremdsicherung in Erwägung

gezogen werden. In beiden Fällen

ist wohl in der Öffentlichkeit mit herber

Kritik zu rechnen.

Insgesamt wäre es erforderlich, dass ein

Team von Rettungsassistenten und einem

Notarzt zu den Opfern vordringt. In

Deutschland dürfte es jedoch äußerst

schwierig sein, bei den verbreiteten Bereitschaftsdiensten

entsprechende Teams

rund um die Uhr „vorzuhalten“. Möglich

wäre dies eventuell nur in größeren

Städten.

Trotz aller Bedenken laufen seit einem

guten Jahr in mehreren deutschen Großstädten

erste Trainingsmaßnahmen bei

Ferienstraßen in Deutschland.

Auf alten und neuen Wegen

Wolfgang Rössig

Polyglott Verlag, 256 Seiten, kartoniert

19 x 12cm, ISBN 978-3-493-60116-9;

Preis: € 14,95 (D)

Sommerzeit ist Reisezeit.

In diesem vorliegenden

Buch sind einige

wichtige Tipps für Ihre

Reiseplanung vorgeschlagen.

Diese sind

nach Themen aufgelistet

und zeigen Ferienstraßen

in Deutschland auf.

Wolfgang Rössig ist seit

15 Jahren Reiseautor

und Fotograf. Er hat die interessantesten

Straßen gut illustriert aufgelistet.

Neben den Klassikern wie die Deutsche Alpenstraße,

die Deutsche Weinstraße, die

Burgenstraße stellt er andere Themengebiete

vor, die die Baukunst, Kulinarisches, Kaiser

und Fürsten, Arbeit und Handwerk und anderes

beschreiben.

Für die regionale innerdeutsche Reiseplanung

ein wertvolles Buch, das ich nur empfehlen

kann.

Ein deutscher SEK-Mann bei der Erstversorgung einer Geisel.

Die Ausrüstung eines Trucks.

Traumziele der Welt.

Strandparadiese

Wolfgang Rössig

Polyglott Verlag, 1. Auflage 2008/2009

320 Seiten, kartoniert, 22 x 15cm

ISBN 978-3-8268-2042-7; € 19,95 (D)

Wen allerdings das

„Fernweh“ packt, sollte

das Buch Strandparadiese

zur Hand nehmen.

Ausgewählte Ziele

in der ganzen Welt sind

hier vorgestellt. Tolle

großformatige Fotografien

wecken die Lust am

Reisen. 20 Strandparadiese

sind dargestellt,

darunter Madeira – Europas Blumeninsel im

Atlantik –, die Kleinen Antillen – Inseln über

dem Wind –, Kuba – Sehnsuchtsinsel der

Karibik –, Tahiti – Mythos der Südsee – und

andere mehr.

Neben der Beschreibung der Reiseziele sind

auch Traumhotels angeboten, die zur Orientierung

mit aufgelistet sind.

Am Ende des Buches sind als Bonbon auch

noch die monatlichen spannendsten Ereignisse

der Strandparadiese aufgelistet, wie im

Februar der Karneval in Rio de Janeiro, im

April das Frühlingsfest – Festa de Flor – oder

das Lichterfest im Oktober auf den Fidschi-

Inseln – Divali.

Dr. Udo Wolter, Neuruppin

Aktuell/Rezensiert

den hochmotivierten Rettungskräften der

Berufsfeuerwehr.

Abschließende/Ausreichende Erfahrungen

liegen allerdings nicht vor, da zudem

noch kein einheitliches Konzept gefunden

wurde. Die aussichtsreichsten Varianten

liegen z.Z. in einem nachziehenden Vorgehen

(einige Meter hinter den Polizisten),

allerdings mit ballistischem Vollschutz.

In den ersten Szenarientrainings wurde

dann schnell festgestellt, dass es sinnvoll

sein könnte, die Bezeichnung Notfallrettung,

Berufsfeuerwehr, ärztlicher Dienst

zu verwenden, um sich von den Kollegen

der Polizei auch äußerlich (gerade

für den Täter) zu unterscheiden. Jedoch

wirft das weitere Fragestellungen, gerade

nach einem Drohpotenzial auf.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass sich

die Rettungskräfte/Mediziner auch an

diese neuen Umstände anpassen müssen,

und eine geeignete Gesamtstrategie

zu entwickeln ist.

Denn auch hier bedeutet Stillstand Rückschritt!

Text und Fotos:

Karin Scherer und Dr. Frank B. Metzner

E-Mail-Kontakt: metzner@wt-maintal.de

Sachverständigenbeweis

im Arzthaftungsrecht

Stegers/Hansis/Alberts/Scheuch

C.F. Müller,

Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm,

2., neu bearbeitete Auflage 2008. XVI

399 Seiten. Gebunden

ISBN 978-3-8114-3527-8; € 74,00 (D)

Viele Kolleginnen und

Kollegen haben sich in

die Gutachterlisten der

Landesärztekammer eintragen

lassen. Für diese

ist das vorliegende Buch

eine wertvolle Hilfe bei

der Beantwortung anstehender

Fragen, denn

ein Medizinhaftpflichtgutachten

ist ein ganz

wesentlicher Bestandteil der Informationsgewinnung

im Gerichtsverfahren. Ein sorgsa-

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

229


230

Rezensiert/Personalia

mer Umgang damit von Seiten der Prozessbevollmächtigten

wie auch von Seiten des

Sachverständigen ist eine Selbstverständlichkeit.

Von erfahrenen Anwälten und

Praktikern zusammengestellt, bietet der vorliegende

Band praktische Hilfe zur juristisch

korrekten Beauftragung, Umsetzung und

Verwendung eines Sachverständigenbeweises.

Muster für einen Gutachtenauftrag

und für ein Sachverständigengutachten erleichtern

dabei die praktische Umsetzung.

Ausführlich erläutert das Buch die praktischen

Probleme rund um den Sachverständigenbeweis

bis hin zum Berufungs-, Revisions- und

Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren. Darüber

hinaus geht es auf nahe liegende Themen

wie die Verwendung von Gutachten aus ande-

88 Jahre

Dr. med. Arthur Heesemann

Kleinmachnow

87 Jahre

Dr. med. Margot Stache

Löwenberg

86 Jahre

Dr. med. Rita Thiemer

Schöneiche

85 Jahre

Dr. med. Bernhard Helbach

Falkensee

Dr. med. Rudolf Huhn

Falkensee

84 Jahre

Dr. med. Ruth Franz

Stolzenhagen

83 Jahre

Margot Karp

Eichwalde

81 Jahre

MR Helga Achterberg

Eberswalde

80 Jahre

Dr. med. Gerhard Bregulla

Neuruppin

Dr. med. Ilse Mitschke

Cottbus

Dr. med. Herta Riederer

Eichwalde

Dr. med. dent. Claus Vetter

Wulfersdorf

Ingeborg Walsemann

Potsdam

79 Jahre

SR Manfred Knipping

Groß Kreuz,

OT Götz

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

MR Dr. med. Christiane Meier

Hohen Neuendorf

MR Dr. med. Margot Raube

Ludwigsfelde

SR Dr. med.

Christine Schuster

Cottbus

Dr. med. Horst Wünsch

Frankfurt (Oder)

78 Jahre

Dr. med. Carla Bock

Calau

77 Jahre

Dr. med. Dietrich Bismark

Cottbus

Dr. med. Jürgen Bley

Langewahl

MR Dr. med. Olaf Böhme

Brandenburg

OMR Dr. med. Horst Hass

Luckenwalde

MR Dr. med. Wilderich Kluge

Templin

Ursula Müller

Bergfelde

MR Dr. med. Dieter Schäfer

Eichwalde

76 Jahre

Dr. med. Gerd Baruth

Kleinmachnow

SR Dr. med. Elvira Nannt

Wittenberge

MR Dr. med. Josef Paasch

Bergholz-Rehbrücke

75 Jahre

Dr. med. Ilse Beuchel

Bergholz-Rehbrücke

OMR Dr. med.

Otto Fleischhauer

Strausberg

Dr. med. Horst Gäbert

Kloster Lehnin, OT Lehnin

ren Verfahren und die außergerichtliche Begutachtung

ein.

Das Buch hat eine fortlaufende Abschnittsnummerierung,

die das Wiederfinden sehr

erleichtert. Am Ende findet man eine umfangreiche

Urteilssammlung und einen Anhang

mit für die Sachverständigenbegutachtung

wichtigen Vorschriften.

Ärztliche Gutachten haben eine wichtige

Aufgabe. Sie sollen zur Klärung medizinischer

Standards, notwendiger medizinischer

Informationen des Patienten sowie der Feststellung

von Haftungszusammenhängen an

Gesundheitsschäden beitragen. Bei der

Handhabung des Sachverständigenbeweises

zeigen sich in der Rechtspraxis erhebli-

Wir gratulieren zum Geburtstag im Juli

Dr. med. Eleonore Laser

Blankenfelde

MR Marianne Mädler

Cottbus

Gerhard Richter

Teltow

Dr. med. Elvira Schnepper

Leegebruch

Dr. med. Gerhard Ströhmann

Zepernick

Dr. med. Helga Wolff

Potsdam

70 Jahre

Dr. med. Georg Arlt

Rathenow

Dr. med. Ingrid Bachmann

Bestensee

MR Dr. med.

Dirk-Burkhard Bähre

Senftenberg

Dr. med. Konrad Beyer

Dobra

Dr. med. Fritz Fuhrmann

Bad Saarow

Dr. med. Horst Gran

Mühlenbecker Land,

OT Zühlsdorf

Hannelotte Haase

Cottbus

Dr. med.

Ilselore Hackenberger

Panketal,

OT Schwanebeck

Dr. med. Wolfgang Kamke

Klosterwalde

Dieter Mittag

Hohenleipisch

Dr. med. Wolfgang Pohl

Birkenwerder

Dr. med. Horst Reichel

Blankenfelde

Dr. med. Hans-Ulrich Schulz

Neuruppin

Dr. med. Walter Sommer

Potsdam

che Unsicherheiten und Mängel. Das Werk

analysiert Voraussetzung und Funktion des

Beweismittels „Medizinisches Sachverständigengutachten“

bei behaupteten Medizinhaftpflichtschäden.

Unter Berücksichtigung

der höchstrichterlichen Vorgaben leitet es

hieraus die Aufgaben von Gutachtern, Richtern

und Verfahrensbevollmächtigten für die

Beweiserhebung ab.

Zur schnellen Information ist dieses Buch

sehr gut geeignet und kann damit helfen,

den oben angedeuteten Auftrag besser zu

erfüllen.

Dr. Udo Wolter,

Neuruppin

Dr. med. Theobald Sterzinsky

Potsdam

MR Dr. med.

Benno Tschentschel

Bad Saarow

65 Jahre

Dr. med. Lothar Apelt

Brandenburg

Dr. med. Rainer Bamberg

Michendorf,

OT Wilhelmshorst

Dr. med. Rudi Becker

Heiligengrabe

MR Dr. med.

Helmut Glöckner

Erkner

Dr. med. Volker Gruner

Berlin

Dr. med. Susanne Halwas

Zeuthen

Dr. med. Richard Kettler

Berlin

Gabriele Kinner

Cottbus

Dr. med. Rainer Klopp

Stolzenhagen

Dr. med. Michael Koschel

Blankenfelde

Dr. med. Jörg Lattorff

Hoppegarten,

OT Waldesruh

MR Dr. med. Annette Lohde

Eberswalde

Dr. med. Kunigunde Mücke

Eberswalde

Dr. med. Heide Parlow

Erkner

Dr. med. Hartmut Peters

Cottbus

Dr. med. Helmut Rosenberger

Burg

Dr. med. Gernot Rothmann

Schönwalde bei Falkensee

Dr. med. Sigrid Schmidt

Neuenhagen

Dr. med. Silvie Schröpfer

Potsdam

Rainer Wessels

Kleinmachnow

60 Jahre

Monika Barges, Berlin

Dipl.-Med. Dieter Fröhner

Finowfurt

Dr. med. Dieter Frommhold

Eggersdorf

Dipl.-Med. Eva Haase

Schönefeld,

OT Waßmannsdorf

Dr. med. Rolf Hauswald

Doberlug-Kirchhain

Dr. med.

Michael Hessenberger

Luckenwalde

Dipl.-Med. Angelika Koch

Eisenhüttenstadt

Prof. Dr. med. Dipl.-Psych.

Michael Linden

Berlin

Danuta Manerowski

Berlin

Dr. med. Dietrich Metz

Wittstock

Dipl.-Med. Heike Müller

Potsdam

Dr. med. Bärbel Pusch

Brandenburg

Dipl.-Med. Beate Schwarz

Oranienburg

Dr. med. Friedrich Zerm

Belzig

Wir bitten unsere Leser, die

nicht mit der Veröffentlichung

einverstanden sind, um

rechtzeitige (bis 15. des

Vormonats) Mitteilung

(schriftlich oder telefonisch

unter 0355/7801018 oder

E-Mail: angelika.winzer

@laekb.de).


Zitatenschatz Jungfrau.

24.8.–23.9.

Ralph Schneider

Humboldt-Verlag. 2007, 160 Seiten

12,5 x 18,0 cm, kartoniert

ISBN 978-3-89994-113-5; Preis: €(D) 7,90

„Der Mensch muss das

Große und Gute wollen.

Das Übrige hängt vom

Schicksal ab.“ (Alexander

von Humboldt,

geb.

am 14. September

1769)

In dieser Reihe

gibt es 12 Bände. Für jedes

Sternzeichen wurden für jeden Tag

30 Zitate von Autoren zusammengestellt,

die genau an diesem Tag

geboren wurden. Im Januarheft

BÄB erschien bereits die Vorstellung

des Sternzeichens Wassermann

und im Maiheft die Vorstellung

des Sternzeichens Zwilling.

Unter dem Sternzeichen melden

sich viele Bekannte zu Wort, wie

bereits Alexander von Humboldt

einleitend.

Die Autoren der Zitate sind am

Ende alphabetisch mit kurzen biographischen

Angaben abgedruckt.

Bekannte Jungfrauen sind Sean

CONNERY alias James Bond

(25.08.1930): „In der Politik werden

permanent Macher gesucht,

aber benötigt würden Verhinderer.“;

Johann Wolfgang von GOE-

THE (28.08.1749): „Willst du immer

weiter schweifen? Sieh, das

Gute liegt so nah. Lerne nur das

Glück ergreifen, denn das Glück

ist immer da.“; und Franz Josef

STRAUß (06.09.1915): „Ich kann

nur sagen, was ich weiß, aber da

muss ich überlegen, wann ich es

sage.“

Dr. Udo Wolter,

Neuruppin

Gewundene Pfade

der Hoffnung.

37 Jahre Kinderarzt

als Anwalt der Schwächsten

Heinrich Brückner

Verlag Die Furt, 2008

503 Seiten mit zahlreichen Abbildungen

und umfassendem Quellennachweis

ISBN 978-3-933416-78-0; 19,50 Euro

Am Anfang dieses

eindrucksvollen Buches

stand eine Anregung

des Leiters des Stadtarchivs

Frankfurt/Oder. Er

bat Dr. Heinrich Brückner,

den langjährigen

Chefarzt der Kinderklinik

des Krankenhauses,

um einen Bericht

über die Entwicklung der Klinik und der kinder-

und jugendärzlichen Versorgung in der

Region. Gleichzeitig erhoffte er sich Aussagen

über die Person Heinrich Brückner.

Entstanden ist ein sehr interessantes Buch, in

dem die Entwicklung der Klinik und der

regionalen Versorgung aus alltagsgeschichtlicher

und sozialgeschichtlicher Sicht

akribisch geschildert wird, eingebettet in historische

Zusammenhänge.

Der 1928 geborene Autor hat drei Gesellschaftssysteme

bewusst erlebt. Die Lebenslinie

Heinrich Brückners und seine

weltanschauliche Orientierung mit einer hu-

Rezensiert

manistischen und solidarischen Grundeinstellung

und gewaltfreien Konfliktlösungsstrategie

kommt deutlich zum Ausdruck.

Das Buch ist in 18 themenbezogene Kapitel

gegliedert. In den Kapiteln 1 – 4 werden die

Kinder- und Jugendzeit einschließlich der

Erfahrungen am Ende des 2. Weltkrieges,

das Studium und erste Berufserfahrungen

geschildert. In den folgenden Abschnitten

wird die Tätigkeit als Chefarzt der Kinderklinik

mit allen Erfolgen und Rückschlägen

sehr detailliert behandelt. Sehr

interessant ist auch die Darstellung

spezieller Bereiche, wie

die Entwicklung der Neonatologie

unter Einbeziehung der

sanften Geburt und Pflege des

Neugeborenen sowie der Aufbau

der genetischen Abteilung

und die Einflussnahme auf die

sexualpädagogische Erziehung.

Unzählige Mitarbeiter werden

gewürdigt und die große Bedeutung

der Teamarbeit wird hervorgehoben.

Die Würdigung

des Kindes, einem schwachen

Glied der Gesellschaft, wird immer

deutlich.

Sehr interessant ist auch die

Schilderung der Zusammenarbeit

mit dem kubanischen Gesundheitswesen.

Dabei entstand

Literatur zur Sexualerziehung

und Geburtsleitung, zum Stillen

und zur Entwicklung von Säuglingen

und Kleinkindern. Am

Ende des Buches befindet sich

eine kapitelbezogene Quellenangabe,

eine Zusammenfassung

der Publikationen des Autors

sowie eine Zeit-, Strukturund

Personaltafel.

Dem Autor ist es gelungen, ein

bedeutendes zeitgeschichtliches

Dokument zu erarbeiten mit sehr interessanten

persönlichen Aussagen in Verbindung

mit den geschilderten Ereignissen. Die Lektüre

ist spannend und es lohnt sich, die „gewundenen

Pfade der Hoffnung“ zu gehen.

Hier hat sich ein wirklicher Anwalt der

Schwächsten zu Wort gemeldet.

Dr. Edith Holz,

Müllrose

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

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Aktuell

Anzeigen

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

Ausschreibung für den

Berliner Gesundheitspreis 2008 läuft

Der Startschuss für den diesjährigen Berliner Gesundheitspreis ist am

30. Mai gefallen. Ausgerichtet wird er gemeinsam von der Ärztekammer

Berlin, dem AOK Bundesverband und der AOK Berlin, die mit dem

Preis in einem Gesamtvolumen von 50.000 Euro innovative Konzepte

der Gesundheitsversorgung suchen und fördern möchten. Thema ist in

diesem Jahr „Adherence“, hinter dem ein Kommunikationskonzept steht.

Dieses bezieht Patienten aktiv in Therapieentscheidungen ein und will

dadurch die Therapietreue und das Durchhaltevermögen der Patienten

stärken.

Wie kann es gelingen, dass Patienten eine Therapie durchhalten, einem

Behandlungsschema folgen, ihre Medikamente regelmäßig einnehmen?

– Fragen, die sich Haus- und Fachärzte häufig stellen. Hier könnte

eine auf eine gute „Adherence“ ausgerichtete Patientenkommunikation

greifen, meinen die Ausrichter des Preises. Der Begriff bezeichnet

das Ausmaß, in dem das Verhalten einer Person mit den Empfehlungen

des medizinischen Fachpersonals übereinstimmt.

Bundesweit werden Praxen und Einrichtungen gesucht, die Konzepte zur

Verbesserung der Adherence bereits praktisch erproben. Des Weiteren

sind Forschungsprojekte mit Praxisbezug und Einrichtungen, die auf diesem

Feld gezielt Schulungen anbieten, zur Teilnahme aufgefordert.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 30. September 2008. Eine unabhängige

Jury wird über die Preisträger entscheiden. Ausschreibungsunterlagen

und weitere Informationen zum Berliner Gesundheitspreis 2008

gibt es unter www.berliner-gesundheitspreis.de oder bei der Geschäftsstelle

des Berliner Gesundheitspreises:

Charlottenstraße 42, 10117 Berlin; Tel.: 030-340602109.

pm/AJÜ

SOZIETÄT DR. REHBORN * RECHTSANWÄLTE

BERLIN - DORTMUND - KÖLN - LEIPZIG - MÜNCHEN

Wir geben bekannt, dass sich die Rechtsanwälte

Ulrike Wollersheim und Dr. Jan-Peter Spiegel am 01.04.2008

unserem Berliner Standort angeschlossen haben. Auf die

Zusammenarbeit freuen sich:

Ulrike Wollersheim

Rechtsanwältin

Dr. Jan-Peter Spiegel

Rechtsanwalt

Dr. med. Christian Jäkel

Rechtsanwalt und Arzt - Fachanwalt für Medizinrecht

Kathrin Möller

Rechtsanwältin

Maren Schellenberg

Rechtsanwältin

Wir beraten im ärztlichen und zahnärztlichen Berufs-, Vertragsarzt-

und Haftungsrecht, bei Kooperationen und gemeinsamer

Berufsausübung, einschließlich MVZ und Gesellschaftsrecht

sowie beim Abschluss von Selektivverträgen. Ferner beraten

wir Sie im Arzneimittel- und Medizinprodukterecht sowie zur

Medizinprodukteaufbereitung. Gern sind wir für Sie auch im

Hilfsmittelbereich tätig. Darüber hinaus verteidigen wir Ärzte und

Zahnärzte gegen Vorwürfe in Disziplinar- und Strafverfahren.

Kurfürstendamm 184, 10707 Berlin

Tel. 030/88 77 69-0, Fax 030/88 77 69-15

E-Mail: zentrale@rehborn-b.de

www.dr.rehborn.de


Palliative Care Team im

St. Josefs-Krankenhaus Potsdam

Individuelle Begleitung für Patienten, die

nicht mehr geheilt werden können: Das

St. Josefs-Krankenhaus Potsdam verfügt seit

einigen Wochen über ein Palliative Care

Team, das für eine umfassende und ganzheitliche

Betreuung eingesetzt wird. Das

Team wird von einem speziell geschulten

Mediziner geleitet, der die palliative Betreuung

durch eine Pflegekraft mit entsprechender

Fachweiterbildung, einen Schmerztherapeuten

sowie Mitarbeiter von Seelsorge

und Sozialdienst, einen Psychoonkologen

und Mitarbeiter der Physiotherapie koordiniert.

Dr. Michael Göner, Hämatologe am

St. Josefs-Krankenhaus, ist Leiter und Initiator

des Teams. Das Angebot richtet sich

nach Auskunft des Klinikums vor allem an

Patienten mit bösartigen Erkrankungen,

aber auch an solche in den Endstadien von

Herz-, Nieren- und Lebererkrankungen

oder mit schweren neurologischen Krankheitsbildern.

Betroffen seien vor allem jene,

die nicht auf einer speziellen Palliativstation

oder in einem Hospiz behandelt werden

können oder die nach langer Behandlung

Aktuell

in einem vertrauten Umfeld mit Ärzten und

Schwestern verbleiben möchten. In den ersten

drei Wochen des Bestehens des Teams

in Potsdam haben zwölf Patienten während

ihres Krankenhausaufenthaltes diese besondere

Form der palliativmedizinischen

Betreuung erhalten.

Kontakt:

St. Josefs-Krankenhaus Potsdam-Sanssouci

Allee nach Sanssouci 7, 14471 Potsdam

www.alexius.de

pm/AJÜ

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Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

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Personalia

Neuer Chefarzt in der Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH

Dr. med. Wolfgang Hartmann ist der neue

Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und

Geburtshilfe am Klinikum Frankfurt (Oder).

Er hat die Nachfolge von Dr. Hermann Seik

angetreten, der in den Ruhestand verabschiedet

worden ist.

Sein Medizinstudium hat Dr. Hartmann an

den Universitäten in Homburg und Tübingen

absolviert. 1991 promovierte er erfolgreich.

Die klinische Tätigkeit begann der

43-Jährige in der Städtischen Frauenklinik

93 Jahre

SR Dr. med. Hans Weyer

Drebkau

91 Jahre

OMR Dr. med.

Heinrich Hendrix

Schöneiche

89 Jahre

SR Klaus-Peter Stegemann

Friedrichsthal

88 Jahre

OMR Dr. med.

Hans-Joachim Kuhlmey

Neuruppin

84 Jahre

Dr. med. habil.

Ursula Swillus-Schiller

Heidesee, OT Prieros

83 Jahre

Dr. med. Gerlinde Bertram

Templin

Dr. med. Hartwig Müller

Blumberg/Elisenau

82 Jahre

Mariesilvia Richter

Zeuthen

81Jahre

MR Dr. med.

Annedore Fengler

Potsdam

80 Jahre

dr./Ungarn Ilona Berk

Mühlenbecker Land,

OT Schildow

79 Jahre

OMR Dr. med.

Günter Kinnigkeit

Strausberg

Herbert Pilz

Ludwigsfelde

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

Dr. med. Radu Vlad

Rathenow

78 Jahre

MR Dr. sc. med. Horst Becke

Ludwigsfelde

SR Dr. med. Sigrun Mandel

Grünheide/Mark

OMR Dr. med. habil.

Hansjürgen Zschoch

Brandenburg

77 Jahre

SR Dr. med. Elli Brose

Eisenhüttenstadt

MR Dr. med.

Hellmuth Hasenjäger

Schwielowsee,

OT Caputh

SR Sonja Kielgast

Schraden

OMR Dr. med. Bernhard Pfeil

Grünheide

Dr. med.

Ursula Zimmermann

Falkensee

76 Jahre

MR Dr. med. Jürgen Balz

Prenzlau

SR Dr. med.

Manfred Bliedtner

Potsdam

MR Dr. med. Gerda Drießler

Brandenburg

MR Dr. med. Christoph Erler

Frankfurt (Oder)

Prof. Dr. med. habil.

Jochen Kunz

Falkensee

SR Edith Seitz

Petershagen

75 Jahre

SR Dr. med. Käthe Deutsch

Schöneiche

Dr. med. Therese Dittmer

Schwielowsee,

OT Ferch

Stuttgart, bevor er 1995 nach Berlin wechselte.

Dort arbeitete Dr. Hartmann im DRK-

Krankenhaus Berlin Köpenick und später im

St. Joseph Krankenhaus Berlin.

Die Anerkennung als Facharzt für Geburtshilfe

und Gynäkologie erwarb sich der Mediziner

im Jahr 2000. Die Zertifizierung zur

Onkologischen Diagnostik und Therapie im

Bereich Gynäkologie erhielt er 2003 durch

die Deutsche Krebsgesellschaft e.V.

pm/AJÜ

Wir gratulieren zum Geburtstag im August

MR Dr. med.

Christian Donalies

Wittstock

SR Dr. med. Wolfgang Erbe

Eichwalde

Dr. med.

Manfred Erdenberger

Brandenburg

Dr. med. Horst Kadoch

Premnitz

SR Benno Kapahnke

Fredersdorf

Dr. sc. med. Werner Kressin

Klosterfelde

Dr. med. Hartmut Laube

Falkenberg

MR Dr. sc. med.

Karl Friedrich Pfitzmann

Mühlenbecker Land,

OT Schildow

Dr. med.

Horst-Siegfried Seeckt

Goyatz

70 Jahre

Dr. med. Elke Asadullah

Potsdam

Dr. med. Peter Bach

Fehrbellin,

Dechtow

Dr. med. Heinz Busch

Potsdam

Dr. med.

Hannelore Dietrich

Nennhausen

MR Dr. med.

Friedhelm Drope

Petershagen

Dr. med. Ilse-Lore Faber

Bestensee

Dr. med.

Manfred Finsterbusch

Boitzenburger Land

Dr. med. Waltraud Gründel

Potsdam

Dr. med. Roswitha Hollax

Templin

SR Antje Klehm

Guben

Dr. med. Johannes Kreissl

Potsdam

MR Dr. med. Dieter Kühling

Brandenburg

Hedda Kupschus

Bergfelde

Dr. med. Bernhilde Langer

Zeuthen

Dr. med. Ingrid Menzel

Fürstenwalde/Spree

SR Ingrid Stolpe

Potsdam

Irmtraud Wegner

Cottbus

Dr. med. Peter Wehrhahn

Frankfurt (Oder)

65 Jahre

Dr. med.

Klaus-Jürgen Ankermann

Frankfurt (Oder)

Gisela Brzyk

Luckenwalde

Dr. med. Norbert Haßler

Wittenberge

Dr. med. Gabriele Heilein

Schwielowsee,

OT Geltow

Ehrengard Hempel

Brandenburg

MR Dr. sc. med. Ulrich Horn

Bad Saarow

Dr. med. Bernd Hubert

Angermünde

Dr. med./CSSR Jan Janda

Berlin

Dr. med. Wieland Knopf

Falkenhagen

Dorothea Koblitz

Kyritz

Dr. med. Doris Neumann

Forst

Dr. med.

Michael Schiffermüller

Potsdam

Dietmar Schuster

Lunow

Elke Striepke

Neuruppin

Dr. Wolfgang Hartmann

Foto: Klinikum

Frankfurt (Oder)

Bärbel Sykura

Hohen Neuendorf,

OT Borgsdorf

Dr. sc. med. Brigitte Vesper

Wandlitz

Uwe Wraßmann

Panketal, OT Zepernick

Dr. med. Steffen Zinnert

Forst

60 Jahre

Dr. med. Hartwig Andree

Neuenhagen

Manfred Heiken

Rietz-Neuendorf

Dipl.-Med. Gisela Hohlfeld

Neuruppin

Dipl.-Med. Roswitha Holoda

Schwarzheide

MR Dr. med.

Christina Klinkenstein

Berlin

Lioubov Krouglova

Berlin

Dr. med. Angelika Otto

Bad Saarow

Dipl.-Med. Ursula Rawolle

Rathenow

Dr. med. Manfred Schwarck

Oberkrämer, OT Bötzow

Dipl.-Med.

Hans-Michael Sperling

Berkholz

Winfried Szelinsky

Cottbus

Dr. med. Gabriele Voigt

Brandenburg

Dr. med. Ulrich Witzsch

Prenzlau

Wir bitten unsere Leser, die

nicht mit der Veröffentlichung

einverstanden sind, um

rechtzeitige (bis 15. des

Vormonats) Mitteilung

(schriftlich oder telefonisch

unter 0355/7801018 oder

E-Mail: angelika.winzer

@laekb.de).


Zum 65. Geburtstag von Dr. med. Reinhold Schrambke

Am 22. August 2008 feiert der stellvertretende

Vorsitzende der Akademie für ärztliche Fortbildung

der Landesärztekammer Brandenburg

aus Groß-Schönebeck seinen 65. Geburtstag.

Zu seinen Gratulanten werden viele seiner

Kollegen und Freunde und ganz sicher viele

dankbare Patienten gehören. Den engagierten

Facharzt für Allgemeinmedizin und Hausarzt

aus Berufung kenne ich seit einigen Jahrzehnten

und schätze ihn als einen immer

wieder nach neuem Wissen und neuen Erkenntnissen

strebenden Mediziner.

Reinhold Schrambke arbeitete, aus Leipzig

kommend, in den Jahren 1974 bis 1980 in

einer Allgemeinarztpraxis in Basdorf und

übernahm dann 1980 die Leitung des Landambulatoriums

Groß-Schönebeck. In diesem

Wirkungskreis lebte er ganz seiner Berufung

nach – als Hausarzt, als Landarzt, als Arzt

des Vertrauens. Seine Patienten waren und

sind ihm dafür stets dankbar. Daneben interessierte

und begeisterte sich der Jubiliar

aber auch sehr für die wissenschaftliche Arbeit

sowie für die Weiter- und Fortbildung in

Land Brandenburg

und Berlin

Gefäßkonferenz 1 P

jeweils 14.00 Uhr

30. Juli 2008

6. Aug. 2008

13. Aug. 2008

20. Aug. 2008

27. Aug. 2008

3. Sept. 2008

10. Sept. 2008

Interdisziplinäre Tumorkonferenz

jeweils 14.30 Uhr

30. Juli 2008

6. Aug. 2008

13. Aug. 2008

20. Aug. 2008

27. Aug. 2008

3. Sept. 2008

10. Sept. 2008

Internistische

Mittwochskonferenz

„Pneumologie“

10. Sept. 2008,

17.00 bis 19.15 Uhr

Ort, Leitung, Auskunft:

Prof. Dr. med. Frantz,

Klinik für Innere Medizin,

St. Josefs-Krankenhaus,

Allee nach Sanssouci 7,

14471 Potsdam

Telefon: (0331) 96 82 50 00

Fax: (0331) 96 82 50 09

E-Mail: e.frantz@alexius.de

der Allgemeinmedizin, zumal er immer auf

seine fundierten Kenntnisse zurückgreifen

konnte. Folgerichtig war er 1986 bis 1990

Sekretär der Gesellschaft für Allgemeinmedizin

im damaligen Bezirk Frankfurt (Oder)

und Mitglied der Bezirksfachkommission für

Allgemeinmedizin.

Seit 1991 ist Reinhold Schrambke Mitglied

der Facharztprüfungskommission Allgemeinmedizin

der Landesärztekammer

Brandenburg und seit 2004 stellvertretender

Vorsitzender der Akademie für ärztliche

Fortbildung. Sein Sachverstand und sein

Wissen haben ihn bei den Fachkollegen und

bei vielen Weiterbildungsassistenten zu einem

hoch geachteten fachlichen und auch

menschlichen Berater werden lassen.

Die Allgemeinmediziner im Land und auch

die Landesärztekammer schauen voller Achtung

auf viele von ihm maßgeblich initiierte

und gestaltete Aktivitäten, wie die 240- und

80-Stunden-Weiterbildungskurse und die

Symposien für den Hausarzt.

Reinhold Schrambke ist ein gestaltender,

aber auch kritischer und sehr mitfühlender

Fachgebundene Psychotherapie –

Tiefenpsychologie

Beginn: 9. Aug. 2008

Theoriewochenenden im

St. Johanneshaus Cottbus

Lehrtherapie, Supervision und

Balintgruppen in Berlin und

Land Brandenburg

Auskunft: Dr. med. R. Kirchner,

Finsterwalder Str. 62,

03048 Cottbus

Telefon: (0355) 47 28 45

Fax: (0355) 47 26 47

E-Mail: Dr.Kirchner@batap.de

Internet: www.batap.de

Grundkurs Psychoonkologie

(4 x 15 Stunden)

August bis November 2008

Ort: Seminarraum Therapiezentrum

Leitung: Prof. Dr. Danzer

Teilnehmergebühr: 750 €

(Grundkurs)

Auskunft: Ruppiner Kliniken

und OSP, Fehrbelliner Straße 38,

16816 Neuruppin

Telefon: (03391) 39 27 10

Ultraschallkurse Gefäßdiagnostik

Interdisziplinärer

Grundkurs je 28 P

29. bis 31. Aug. 2008

17. bis 19. Jan. 2009

Teilnehmergebühr: je 450 €

Aufbaukurs periphere

Arterien und Venen 30 P

24. bis 26. April 2009

Teilnehmergebühr: 450 €

Abschlusskurs periphere

Arterien und Venen 21 P

21. bis 22. März 2009

Teilnehmergebühr: 350 €

Leitung: Dr. med. A. Hinrichs

Auskunft: Sekretariat Frau Priebe,

Vivantes-Klinikum im Friedrichshain,

Klinik für Innere Medizin,

Landsberger Allee 49,

10249 Berlin

Telefon: (030) 1 30 23 21 69

Fax: (030) 85 60 59 16

E-Mail: birgit.priebe@vivantes.de

Manipulationskurs Ä 3

30. Aug. bis 5. Sept. 2008 in Berlin

Klinisches Praktikum Manuelle

Medizin

15. bis 17. Sept. 2008

in Sommerfeld

Differenzialdiagnostischer und therapeutischer

Integrativkurs DIT 5

19. bis 21. Sept. 2008 in Berlin

Auskunft: Ärzteseminar Berlin

(ÄMM) e.V.,

Frankfurter Allee 263, 10317 Berlin

Telefon: (030) 52 27 94 40

Fax: (030) 52 27 94 42

E-Mail: AEMM.Berlin@t-online.de

Renale Osteopathie

3. Sept. 2008, 16.00 bis 18.00 Uhr

Personalia/Tagungen und Kongresse

Dr. Reinhold

Schrambke

Foto: privat

Kollege und Weiterbilder, immer voller neuer

Ideen und Vorhaben.

Für seinen hohen Einsatz für die hausärztlichen

Ideale, für seine maßgebliche Kompetenz

in Sachfragen und für seine immer währende

Kooperationsbereitschaft dürfen wir

ihm dankbar sein.

Wir wünschen ihm für die Zukunft viel Gesundheit,

weiter Schaffenskraft im Beruf sowie viel

Freude, aber auch Entspannung und Erholung

im Kreis seiner Familie und seiner Kollegen.

Dr. med. Volker Puschmann, Storkow

Ort, Leitung und Auskunft:

Dr. Lenzen-Großimlinghaus,

Evangelisches Zentrum

für Altersmedizin,

Weinberstr. 18–19, 14469 Potsdam

Telefon: (0331) 2 77 70

Fax: (0331) 2 77 74 44

E-Mail:

info@altersmedizin-potsdam.de

3. Gastroenterologisches Seminar

5. bis 7. Sept. 2008 in Potsdam

Teilnehmergebühr: 100 €

Leitung und Auskunft:

Prof. Dr. T. Weinke,

Klinikum Ernst von Bergmann,

Charlottenstr. 72,

14467 Potsdam

Telefon: (0331) 2 41 62 02

Fax: (0331) 2 41 62 00

E-Mail: tweinke@klinikumevb.de

Neues und Bewährtes in der

gynäkologisch-geburtshilflichen

Sonographie

6. Sept. 2008, 9.00 bis 17.00 Uhr

Ort: AXXON Hotel Brandenburg

Leitung: Dr. Dalicho

Auskunft: Dr. Dalicho, Frauenklinik,

Städtisches Klinikum, Hochstr. 29,

14770 Brandenburg

Telefon: (03381) 41 14 02

Fax: (0331) 41 14 09

E-Mail:

dalicho@klinikum-brandenburg.de

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

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Tagungen und Kongresse

Interdisziplinäre Intensivmedizin

8. bis 12. Sept. 2008

Teilnehmergebühr: 950 € zzgl.

MwSt.

Transplantation Operative

Procedures

11. bis 15. Sept. 2008

Teilnehmergebühr: 600 €

Herzchirurgische Techniken

18./19. Sept. 2008

Teilnehmergebühr: 150 €

Goal-directed Therapie der Sepsis

20./21. Sept. 2008

Teilnehmergebühr: 615 € zzgl.

MwSt.

Interdisziplinäres NOS-Training

25./26. Sept. 2008

Teilnehmergebühr: 150 €

Ort und Auskunft: Medizin

im Grünen, HCx Consulting GmbH,

Döllnkrug 2, 17268 Groß Dölln

Telefon: (039882) 4 99 18

Fax: (039882) 4 99 19)

E-Mail:

s.kubatzki@medizin-im-gruenen.de

Internet:

www.medizin-im-gruenen.de

Menschen und Rechte

20. Sept. 2008,

8.00 bis 15.00 Uhr

Ort: Fachhochschule Lausitz

Senftenberg

Leitung: Prof. Dr. Heber, S. Drendel

Auskunft: Hospizdienst

Oberspreewald-Lausitz e.V.,

Steigerstr. 4,

01968 Senftenberg

Telefon/Fax: (03573) 36 80 92

oder 0172 5 86 82 88

Potsdamer notfallmedizinisches

Seminar: Notfälle im Kindesalter

25. Sept. 2008, 18.00 Uhr

Ort: Konferenzraum M 209

Leitung und Auskunft: Dr. med.

F. Otte, Zentrale Notaufnahme,

Klinikum Ernst von Bergmann,

Charlottenstr. 72, 14467 Potsdam

Telefon: (0331) 24 10

9. Brandenburger Schilddrüsengespräch:

Gesichertes und

Kontroverses bei der Behandlung

von Schilddrüsenerkrankungen

27. Sept. 2008, 9.30 bis 13.30 Uhr

Ort: Neuer Hörsaal Gebäude F

Leitung und Auskunft:

Prof. Dr. med. F. Kemmer,

Klinikum Ernst von Bergmann,

Zentrum für Innere Medizin,

Nephrologie und Endokrinologie,

Charlottenstr. 72, 14467 Potsdam

Telefon: (0331) 2 41 63 01

Fax: (0331) 2 41 63 00

E-Mail: eholtfreter@klinikumevb.de

Diabetes 2008

1. Okt. 2008, 17.00 bis 20.00 Uhr

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

Ort: Reha-Zentrum Burg

Leitung und Auskunft:

Dr. med. Kamke,

Reha-Zentrum Spreewald,

Zur Spreewaldklinik 14,

03096 Burg

Telefon: (035603) 6 32 21

Fax: (035603) 6 31 06

Intrakranielle Meningeome

8. Okt. 2008, 16.00 Uhr

Ort: Hörsaal Haus 33

Leitung: Dr. med. Schoof

Auskunft: J. Danke,

Carl-Thiem-Klinikum,

Onkologischer Schwerpunkt,

Thiemstraße 111,

03048 Cottbus

Telefon: (0355) 46 34 52

Fax: (0355) 46 20 47

Doppler- und Duplexsonographie

Interdisziplinärer Grundkurs der

Gefäße einschl. Farbkodierung

24. bis 26. Okt. 2008

5. bis 7. Dez. 2008

Abschlusskurs der extrakraniellen

hirnversorgenden Gefäße

21./22. Nov. 2008

Aufbaukurs der extrakraniellen

hirnversorgenden Gefäße

16. bis 19. Jan. 2009

Ort: Berlin

Leitung: Dr. med. E. Becker

Telefon: (030) 86 20 75 65

E-Mail: info@dopplerkurs.de

Internet: www.dopplerkurs.de

Hämatologisch-zytologischer

Mikroskopierkurs Teil II

26. bis 19. Nov. 2008

in Bad Saarow

Teilnehmergebühr: 200 €

Leitung:

PD Dr. med. habil. St. Koch

Auskunft: HELIOS Klinikum,

Institut für Pathologie,

Pieskower Straße 33,

15526 Bad Saarow

Telefon: (033631) 7 32 10

Fax: (033631) 7 30 10

Sucht-Update

Brandenburg

10. Dez. 2008,

15.00 bis 19.00 Uhr

Ort: Kassenärztliche

Vereinigung Brandenburg,

Potsdam

Leitung und Auskunft:

PD Dr. med. Richter,

Krankenhaus Angermünde,

R.-Breitscheid-Straße 37,

16278 Angermünde

Telefon: (03331) 27 14 10

Fax: (03331) 27 13 99

E-Mail:judith.puskas

@krankenhaus-angermuende.de

Andere Bundesländer

6. Hansesymposium:

Die Demenzen als interdisziplinäre

Herausforderung – Diagnostik

und Therapie 15 P

29. /30. Aug. 2008

Ort: Hotel Neptun, Seestraße 19,

18119 Warnemünde

Teilnehmergebühr: auf Anfrage

Leitung: Prof. Dr. Sabine Herpertz,

Prof. Dr. Stefan Teipel

Auskunft: Klinik für Psychiatrie

und Psychotherapie der Universität

Rostock, Sekretariat Dita Huschka,

Gehlsheimer Str. 20, 18147 Rostock

Telefon: (0381) 4 94 49 01

Fax: (0381) 4 94 96 16

E-Mail:

dita.huschka@med.uni-rostock.de

Internet:

www.psychiatrie.med.uni-rostock.de/

hanse6

Hygienebeauftragte/r in der Pflege

15. bis 19. Sept. 2008

17. bis 21. Nov. 2008

Teilnehmergebühr: je 430 €

Hygiene in der Arztpraxis

Grundkurs: 19./20. Sept. 2008

Aufbaukurs: 10./11. Okt. 2008

Teilnehmergebühr: je 180 €

Grundkurs Hygienebeauftragte/r

im Krankenhaus

13. bis 17. Okt. 2008

Teilnehmergebühr: 415 €

Hygienebeauftragte/r in der Dialyse

Grundkurs: 29./30. Okt. 2008

Aufbaukurs: 10./11. Dez. 2008

Teilnehmergebühr: je 215 €

Auskunft: Förderverein Gesundheitszentrum

Bad Kissingen e.V.,

Sparkassenpassage 4,

97688 Bad Kissingen

Telefon: (0971) 6 99 19 09 30

Fax: (0971) 6 99 19 09 19

E-Mail:

info@gesundheitsakademie.de

Internet:

www.gesundheitsakademie.de

Intensivkurs Innere Medizin,

Vorbereitung zum Facharzt und

Kenntnisauffrischung (Teil II)

22. bis 26. Sept. 2008 in Halle

Teilnehmergebühr: 200 €

Auskunft: Universitätsklinikum

Halle, Dr. Köhler,

Ernst-Grube-Str. 40, 06120 Halle

Telefon: (0345) 5 57 26 65

Fax: (0345) 5 57 22 53

E-Mail: christoph.koehler

@medizin.uni-halle.de

Leitungssymposium für Klinikärzte

23. bis 26. Sept. oder

7. bis 10. Okt. 2008

Ort: Wenningstedt/Sylt

Auskunft: Business Assistenz,

Im Heidewinkel 69a,

21271 Asendorf

Telefon: (041) 83 77 60 30

Fax: (041) 83 77 60 31

Internet: www.business-assistenz.de

Dopplersonographie-Kurse

Interdisziplinärer Grundkurs

26. bis 28. Sept. 2008 in Rostock

28. bis 30. Nov. 2008 in Dresden

Kombinierte Aufbaukurse

(hirnversorgende Gefäße)

5. bis 7. Dez. 2008 in Chemnitz

(periphere Gefäße)

24. bis 26. Okt. 2008 in Chemnitz

Leitung und Auskunft: Prof. Dr.

med. habil. Schweizer,

Klinik für Innere Medizin I,

Krankenhaus Küchwald,

Bürgerstr. 2, 09113 Chemnitz

Telefon: (0371) 33 34 25 01

Fax: (0371) 33 34 25 67

E-Mail: j.schweizer@skc.de

10. Jahreskongress der DGÄQ

10./11. Okt. 2008

Ort: Hörsaalzentrum

der Hochschule Görlitz

Leitung: Dr. med. Viethen

Auskunft: Dr. W. Oettler,

Am Hirschwinkel 6, 02626 Görlitz

Telefon: (03581) 31 60 26

Fax: (03581) 31 60 27

E-Mail: Wolfram.Oettler

@ol-gefaesspraxis.de

3. Dresdner Therapietag „Akupunktur

und Lasertherapie“ 8 P

18. Okt. 2008

Ort: Tagungszentrum der

Sächsischen Landesärztekammer

Teilnehmergebühr: 130 €

Anmeldung per

E-Mail: h-b.med@t-online.de

Internet: www.heine-boehm.de

3. CEOPS Schmerzkongress

„Rückenschmerzen neu verstehen –

aktiv ab 40“

8. Nov. 2008

Ort und Auskunft: Orthopädisches

Spital Speising,

Speisinger Str. 109, A-1130 Wien

Internet: www.ceops.at

Symposium „Neue

Diagnostik – neue Therapie“ 5 P

22. Nov. 2008 in Dresden

Auskunft: Krankenhaus

Dresden-Friedrichstadt, Klinik für

Dermatologie und Allergologie,

Friedrichstr. 41, 01067 Dresden

Telefon: (0351) 4 80 16 85

Fax: (0351) 4 80 12 19

E-Mail: Berger-an@khdf.de

Angaben erfolgen ohne Gewähr!

Im Zweifel fragen Sie bitte beim

Veranstalter nach.


Kalendarium August 2008

1. Freitag

2. Samstag

3. Sonntag

4. Montag

· MR Dr. Scheerer, Dipl.-Med.

Dietrich, Müncheberger Str. 11,

Strausberg:

19.30 Uhr Balint-Gruppenarbeit

5. Dienstag

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg: 14.15 Uhr

Interdisziplinäres Gefäßteam

· Dr. H. Kerber, Dessauer Straße 12,

Luckenwalde:

19.00 Uhr Balint-Gruppenarbeit

6. Mittwoch

· Z-Haus Ruppiner Kliniken

Neuruppin: 16.00 Uhr

Interdisziplinäre Falldemonstrationen

typischer Mammabefunde

· Städtisches Klinikum Brandenburg:

16.00 Uhr Arrhythmie-Colloquium

· Dr. Kirchner: Finsterwalder Str. 62,

Cottbus:

16.00 Uhr Balint-Gruppenarbeit

· F. Pickert, Buschmühlenweg 3,

Frankfurt (Oder)

20.00 Uhr Balint-Gruppenarbeit

· MR Dr. med. Loesch, Großbeerenstraße

109, Potsdam:

20.00 Uhr Qualitätszirkel

Potsdamer Psychotherapeuten

· Hörsaal Institut für Pathologie Klinikum

Ernst von Bergmann Potsdam:

14.00 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

· Ost-Brandenburgisches Tumorzentrum

Bad Saarow: 15.45 Uhr

Interdisziplinäres Tumorkonsil

· Institut für Radiologie, Demonstrationsraum,

Frankfurt (Oder):

15.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorboard

· Konferenzraum Asklepios

Klinikum Schwedt:

15.30 Uhr Interdisziplinäre

onkologische Konsile

· Demonstrationsraum Radiologie

Ruppiner Kliniken Neuruppin:

15.30 Uhr Onkologisches Konsil

· Demonstrationsraum Radiologie

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus:

15.30 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil

· St. Josefs-Krankenhaus Potsdam:

14.00 Uhr Gefäßkonferenz

· St. Josefs-Krankenhaus Potsdam:

14.30 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

7. Donnerstag

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg:

14.15 Uhr Interdisziplinäres

Gefäßteam

· Demo-Raum Klinik für

Pneumologie Treuenbrietzen:

14.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil Bronchialkarzinom

8. Freitag

9. Samstag

· St. Johanneshaus Cottbus:

Beginn Fachgebundene Psychotherapie

– Tiefenpsychologie

10. Sonntag

11. Montag

12. Dienstag

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg: 14.15 Uhr

Interdisziplinäres Gefäßteam

· Konferenzraum Panorama

Städt. Klinikum Brandenburg:

15.45 Uhr Klinisch pathologischanatomische

Konferenz

13. Mittwoch

· Sana-Kliniken Sommerfeld,

Raum G 11:

15.15 Uhr Interdisziplinäre

Schmerzkonferenz

· Städtisches Klinikum Brandenburg:

16.00 Uhr Arrhythmie-Colloquium

· Doz. Dr. Zimmermann,

Breitscheidstraße 41, Bernau:

18.00 Uhr Balint-Gruppenarbeit

· Hörsaal Institut für Pathologie Klinikum

Ernst von Bergmann Potsdam:

14.00 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

· Ost-Brandenburgisches

Tumorzentrum Bad Saarow:

15.45 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil

· Institut für Radiologie, Demonstrationsraum,

Frankfurt (Oder):

15.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorboard

· Konferenzraum Asklepios Klinikum

Schwedt: 15.30 Uhr Interdisziplinäre

onkologische Konsile

· Demonstrationsraum Radiologie

Ruppiner Kliniken Neuruppin:

15.30 Uhr Onkologisches Konsil

· Demonstrationsraum Radiologie

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus:

15.30 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil

· Pritzwalk:

17.00 Uhr Onkologisches Konsil

· Radiologischer Röntgendemoraum

Städt. Klinikum Brandenburg:

15.45 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

· St. Josefs-Krankenhaus Potsdam:

14.00 Uhr Gefäßkonferenz

14.30 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

14. Donnerstag

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg:

14.15 Uhr Interdisziplinäres

Gefäßteam

· Demo-Raum Klinik für Pneumologie

Treuenbrietzen:

14.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil Bronchialkarzinom

· Konferenzraum Verwaltungsgebäude

HELIOS Klinikum

Bad Saarow: 8.00 Uhr

Borreliose/Yersiniose/Shigellose

15. Freitag

16. Samstag

17. Sonntag

18. Montag

19. Dienstag

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg:

14.15 Uhr Interdisziplinäres

Gefäßteam

· Konferenzraum DRK-Krankenhaus

Luckenwalde:

19.00 Uhr Urologische

Tumorkonferenz

20. Mittwoch

· Städtisches Klinikum Brandenburg:

16.00 Uhr Arrhythmie-Colloquium

· Konferenzraum MEDIAN Klinik

Dahlwitz-Hoppegarten:

12.00 Uhr Interdisziplinäre

MEDIAN-Schmerzkonferenz

· MR Dr. med. Loesch,

Großbeerenstraße 109, Potsdam:

17.30 Uhr Balint-Gruppenarbeit

· Rathenow:

Qualitätszirkel

Psychosomatik/Psychotherapie

· Hörsaal Institut für Pathologie

Klinikum Ernst von Bergmann

Potsdam:

14.00 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

· Ost-Brandenburgisches

Tumorzentrum Bad Saarow:

15.45 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil

· Institut für Radiologie, Demonstrationsraum,

Frankfurt (Oder):

15.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorboard

· Konferenzraum Asklepios

Klinikum Schwedt:

15.30 Uhr Interdisziplinäre

onkologische Konsile

· Demonstrationsraum Radiologie

Ruppiner Kliniken Neuruppin:

15.30 Uhr Onkologisches Konsil

· Demonstrationsraum Radiologie

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus:

15.30 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil

· St. Josefs-Krankenhaus Potsdam:

14.00 Uhr Gefäßkonferenz

14.30 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

21. Donnerstag

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg:

14.15 Uhr Interdisziplinäres

Gefäßteam

· Demo-Raum Klinik für Pneumologie

Treuenbrietzen:

14.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil Bronchialkarzinom

22. Freitag

23. Samstag

· Pension Simke, Herzberg:

23./24.8. Hypnose

zu Heilzwecken

24. Sonntag

25. Montag

Kalendarium

26. Dienstag

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg:

14.15 Uhr Interdisziplinäres

Gefäßteam

27. Mittwoch

· Städtisches Klinikum

Brandenburg:

16.00 Uhr Arrhythmie-Colloquium

· MR Dr. Loesch, Großbeerenstraße

109, Potsdam:

Qualitätszirkel Psychosomatik

· Hörsaal Institut für Pathologie

Klinikum Ernst von Bergmann

Potsdam:

14.00 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

· Ost-Brandenburgisches

Tumorzentrum Bad Saarow:

15.45 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil

· Institut für Radiologie, Demonstrationsraum,

Frankfurt (Oder):

14.00 Uhr Fallbesprechung

in der Diagnostik von Erkrankungen

der Mamma

15.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorboard

· Konferenzraum Asklepios Klinikum

Schwedt:

15.30 Uhr Interdisziplinäre

onkologische Konsile

· Demonstrationsraum Radiologie

Ruppiner Kliniken Neuruppin:

15.30 Uhr Onkologisches Konsil

· Demonstrationsraum Radiologie

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus:

15.30 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil

· Radiologischer Röntgendemoraum

Städt. Klinikum Brandenburg:

15.45 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

· St. Josefs-Krankenhaus Potsdam:

14.00 Uhr Gefäßkonferenz

14.30 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

28. Donnerstag

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg:

14.15 Uhr Interdisziplinäres

Gefäßteam

· Demo-Raum Klinik für Pneumologie

Treuenbrietzen:

14.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil Bronchialkarzinom

· Konferenzraum M 209 Klinikum

Ernst von Bergmann Potsdam:

18.00 Uhr Kardiogener Schock

· Konferenzraum Neurochirurgie

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus:

15.00 Uhr Zugangswege

zum Neurocranium

29. Freitag

30. Samstag

31. Sonntag

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

237


238

Kalendarium

Kalendarium September 2008

1. Montag

· MR Dr. Scheerer, Dipl.-Med. Dietrich,

Müncheberger Straße 11, Strausberg:

19.30 Uhr Balint-Gruppenarbeit

2. Dienstag

· Z-Haus Ruppiner Kliniken Neuruppin:

16.00 Uhr Interdisziplinäre Falldemonstrationen

typischer Mammabefunde

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg: 14.15 Uhr

Interdisziplinäres Gefäßteam

· Dr. H. Kerber, Dessauer Straße 12,

Luckenwalde:

19.00 Uhr Balint-Gruppenarbeit

· Konferenzraum DRK-Krankenhaus

Luckenwalde: 19.00 Uhr

Urologische Tumorkonferenz

3. Mittwoch

· Städtisches Klinikum Brandenburg:

16.00 Uhr Arrhythmie-Colloquium

· Dr. Kirchner: Finsterwalder Straße 62,

Cottbus:

16.00 Uhr Balint-Gruppenarbeit

· F. Pickert, Buschmühlenweg 3,

Frankfurt (Oder)

20.00 Uhr Balint-Gruppenarbeit

· MR Dr. med. Loesch,

Großbeerenstraße 109, Potsdam:

20.00 Uhr Qualitätszirkel

Potsdamer Psychotherapeuten

· Hörsaal Institut für Pathologie Klinikum

Ernst von Bergmann Potsdam:

14.00 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

· Ost-Brandenburgisches Tumorzentrum

Bad Saarow: 15.45 Uhr

Interdisziplinäres Tumorkonsil

· Institut für Radiologie, Demonstrationsraum,

Frankfurt (Oder): 15.00 Uhr

Interdisziplinäres Tumorboard

· Konferenzraum Asklepios Klinikum

Schwedt: 15.30 Uhr

Interdisziplinäre onkologische Konsile

· Demonstrationsraum Radiologie

Ruppiner Kliniken Neuruppin:

15.30 Uhr Onkologisches Konsil

· Demonstrationsraum Radiologie

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus:

15.30 Uhr Interdisziplinäres Tumorkonsil

· Evang. Zentrum für Altersmedizin:

16.00 Uhr Renale Osteopathie

· St. Josefs-Krankenhaus Potsdam:

14.00 Uhr Gefäßkonferenz

14.30 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

4. Donnerstag

· Demonstrationsraum Klinikum Senftenberg:

14.15 Uhr Interdisziplinäres Gefäßteam

· Demo-Raum Klinik für Pneumologie

Treuenbrietzen:

14.00 Uhr Interdisziplinäres Tumorkonsil

Bronchialkarzinom

5. Freitag

· Potsdam:

5./6. 9. Spezielle Schmerztherapie

· Potsdam:

5.-7.9. Gastroenterologisches Seminar

· Woltersdorf:

5./6.9. Basiskurs Altersmedizin

6. Samstag

· Landesrettungsschule Brandenburg

Bad Saarow:

6.-14.9. Fachkundenachweis

Rettungsdienst

Brandenburgisches Ärzteblatt 7-8/2008 · 18. Jahrgang

· AXXON Hotel Brandenburg: 9.00 Uhr

Neues und Bewährtes in der gynäkologisch-geburtshilflichen

Sonographie

7. Sonntag

8. Montag

· Dipl.-Med. Weischet,

R.-Luxemburg-Str. 30, Neuruppin:

19.30 Uhr Balint-Gruppenarbeit

9. Dienstag

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg: 14.15 Uhr

Interdisziplinäres Gefäßteam

· Konferenzraum Panorama Städt. Klinikum

Brandenburg: 15.45 Uhr Klinisch

pathologisch-anatomische Konferenz

10. Mittwoch

· Sana-Kliniken Sommerfeld, Raum G 11:

15.15 Uhr Interdisziplinäre

Schmerzkonferenz

· Städtisches Klinikum Brandenburg:

16.00 Uhr Arrhythmie-Colloquium

· Doz. Dr. Zimmermann,

Breitscheidstraße 41, Bernau:

18.00 Uhr Balint-Gruppenarbeit

· Hörsaal Institut für Pathologie Klinikum

Ernst von Bergmann Potsdam:

14.00 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

· Ost-Brandenburgisches Tumorzentrum

Bad Saarow: 15.45 Uhr

Interdisziplinäres Tumorkonsil

· Institut für Radiologie, Demonstrationsraum,

Frankfurt (Oder): 15.00 Uhr

Interdisziplinäres Tumorboard

· Konferenzraum Asklepios Klinikum

Schwedt: 15.30 Uhr

Interdisziplinäre onkologische Konsile

· Demonstrationsraum Radiologie

Ruppiner Kliniken Neuruppin:

15.30 Uhr Onkologisches Konsil

· Demonstrationsraum Radiologie

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus:

15.30 Uhr Interdisziplinäres Tumorkonsil

· Perleberg:

17.00 Uhr Onkologisches Konsil

· Radiologischer Röntgendemoraum

Städt. Klinikum Brandenburg:

15.45 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

· St. Josefs-Krankenhaus Potsdam:

17.00 Uhr Internistische

Mittwochskonferenz

· St. Josefs-Krankenhaus Potsdam:

14.00 Uhr Gefäßkonferenz

14.30 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

11. Donnerstag

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg: 14.15 Uhr

Interdisziplinäres Gefäßteam

· Demo-Raum Klinik für Pneumologie

Treuenbrietzen: 14.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil Bronchialkarzinom

· Woltersdorf:

11.-14.9. Aktivierende und rehabilitative

Pflege in der Geriatrie

· Konferenzraum Verwaltungsgebäude

HELIOS Klinikum Bad Saarow:

8.00 Uhr Aktuelles aus der

Vorfußchirurgie

12. Freitag

· Potsdam

12./13.9. Fortbildung

für Arzthelferinnen

13. Samstag

14. Sonntag

15. Montag

· Bernau:

15.-26.9. Sozialmedizin

· Sommerfeld.

15. bis 17.9. Klinisches

Praktikum Manuelle Medizin

16. Dienstag

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg: 14.15 Uhr

Interdisziplinäres Gefäßteam

· Woltersdorf:

9.00 Uhr Sterbegleitung

17. Mittwoch

· Städtisches Klinikum Brandenburg:

16.00 Uhr Arrhythmie-Colloquium

· Konferenzraum MEDIAN Klinik

Dahlwitz-Hoppegarten:

12.00 Uhr Interdisziplinäre

MEDIAN-Schmerzkonferenz

· MR Dr. med. Loesch,

Großbeerenstraße 109, Potsdam:

17.30 Uhr Balint-Gruppenarbeit

· Rathenow: Qualitätszirkel

Psychosomatik/Psychotherapie

· Hörsaal Institut für Pathologie Klinikum

Ernst von Bergmann Potsdam:

14.00 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

· Ost-Brandenburgisches Tumorzentrum

Bad Saarow: 15.45 Uhr

Interdisziplinäres Tumorkonsil

· Institut für Radiologie, Demonstrationsraum,

Frankfurt (Oder): 15.00 Uhr

Interdisziplinäres Tumorboard

· Konferenzraum Asklepios Klinikum

Schwedt: 15.30 Uhr Interdisziplinäre

onkologische Konsile

· Demonstrationsraum Radiologie

Ruppiner Kliniken Neuruppin:

15.30 Uhr Onkologisches Konsil

· Demonstrationsraum Radiologie

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus:

15.30 Uhr Interdisziplinäres Tumorkonsil

· Hörsaal Haus 33 Carl-Thiem-Klinikum

Cottbus: 18.00 Uhr Der besondere Fall

· Feuer- und Rettungswache

Brandenburg: 17.00 Uhr

Trauma – Versorgungstechniken

· St. Josefs-Krankenhaus Potsdam:

14.00 Uhr Gefäßkonferenz

14.30 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

18. Donnerstag

· Hörsaal Radiologie Klinikum Ernst

von Bergmann Potsdam: 13.00 Uhr

Fraktur- und Weichteilschaden

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg: 14.15 Uhr

Interdisziplinäres Gefäßteam

· Demo-Raum Klinik für Pneumologie

Treuenbrietzen: 14.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil Bronchialkarzinom

· Potsdam:

18.-21.9. Sonographie-Grundkurs

19. Freitag

· Grünheider Ärztekreis:

Kardiale Erkrankungen

und Multimorbidität

20. Samstag

21. Sonntag

22. Montag

23. Dienstag

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg: 14.15 Uhr

Interdisziplinäres Gefäßteam

24. Mittwoch

· Städtisches Klinikum Brandenburg:

16.00 Uhr Arrhythmie-Colloquium

· MR Dr. Loesch, Großbeerenstraße 109,

Potsdam:

Qualitätszirkel Psychosomatik

· Hörsaal Institut für Pathologie Klinikum

Ernst von Bergmann Potsdam:

14.00 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

· Ost-Brandenburgisches Tumorzentrum

Bad Saarow: 15.45 Uhr

Interdisziplinäres Tumorkonsil

· Institut für Radiologie, Demonstrationsraum,

Frankfurt (Oder): 14.00 Uhr

Fallbesprechung in der Diagnostik

von Erkrankungen der Mamma

15.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorboard

· Konferenzraum Asklepios Klinikum

Schwedt: 15.30 Uhr

Interdisziplinäre onkologische Konsile

· Demonstrationsraum Radiologie

Ruppiner Kliniken Neuruppin:

15.30 Uhr Onkologisches Konsil

· Demonstrationsraum Radiologie

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus:

15.30 Uhr Interdisziplinäres Tumorkonsil

· Radiologischer Röntgendemoraum

Städt. Klinikum Brandenburg:

15.45 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

· Landesrettungsschule Brandenburg

Bad Saarow:

24.-27.9. Seminar Leitender Notarzt

· St. Josefs-Krankenhaus Potsdam:

14.00 Uhr Gefäßkonferenz

14.30 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

25. Donnerstag

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg: 14.15 Uhr

Interdisziplinäres Gefäßteam

· Demo-Raum Klinik für Pneumologie

Treuenbrietzen: 14.00 Uhr

Interdisziplinäres Tumorkonsil

Bronchialkarzinom

· Konferenzraum M 209 Klinikum

Ernst von Bergmann Potsdam:

18.00 Uhr Notfälle im Kindesalter

26. Freitag

· Potsdam:

26./27.9. Allgemeinmedizin

· Woltersdorf:

26./27.9. Basiskurs Altersmedizin

27. Samstag

· Hörsaal Gebäude F Klinikum Ernst

von Bergmann Potsdam:

9.30 Uhr 9. Brandenburger

Schilddrüsengespräch

28. Sonntag

29. Montag

30. Dienstag

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg:

14.15 Uhr Interdisziplinäres

Gefäßteam


Für die Standorte Berlin und Brandenburg suchen wir zur Erweiterung

unseres engagierten Ärzteteams zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Fachärzte/-ärztinnen für Arbeitsmedizin

Betriebsärzte/-ärztinnen

Wir sind ein überregional tätiges Dienstleistungsunternehmen in den

Bereichen der überbetrieblichen arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen

Betreuung von Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen

und öffentlichen Verwaltungen. Wir bieten optimale

Arbeitsbedingungen und die Entlohnung erfolgt dem Verantwortungsbereich

angemessen, außerdem werden ein Dienstwagen

sowie ein Mobiltelefon gestellt. Gerne stellen wir auch Teilzeitkräfte

oder Rentner freiberuflich ein. Weiterhin bieten wir Assistenzärzten/

FA anderer Fachrichtungen die Möglichkeit zur Weiterbildung als

Facharzt für Arbeitsmedizin an. Voraussetzung ist der Abschluss der

2-jährigen Ausbildung in der Inneren Medizin. Wir freuen uns auf Ihre

Bewerbung an die

THURM SICHERHEITSTECHNIK

Lobeckstr. 36 in 10969 Berlin

Telefon: 030-695796-0

www.thurm-sicherheitstechnik.de

Ambulantes Rehazentrum

in Berlin

sucht Orthopäden/in

mit Zusatzbezeichnung Sozialmedizin

oder Rehabilitationswesen

mit 2-jähriger Rehaerfahrung.

Bewerbung per email: info@gz-pb.de

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Praxis-Gem. f. Psychiatrie, Psychosomatik u. PT sucht:

FÄ / FA f. Psychiatrie u. PT für psychoth. betonte Tätigkeit, KV-Sitz

vorhanden, für 25-30 h / Wo., attraktive Praxis-Lage i. Ärztehaus in

Berlin-Pankow, Tel. 030 56408485, Fax 030 56498487

Krankenhaus

Märkisch-Oderland

Geschäftsführerin

Frau Dipl. Ing. A. Krug

(Tel. 03341 52 150,

Mail: a.krug@khmol.de)

oder an den

Chefarzt der Klinik

Allgemein- und Viszeralchirurgie

Herrn Dr. med. G. Reiche

(Tel. 03341 52 251,

Mail: g.reiche@khmol.de)

Krankenhaus Märkisch-Oderland GmbH

PF 1131, 15331 Strausberg

Das medizinische Versorgungszentrum im Oberlinhaus ist eine 100%ige Tochter des Verein

Oberlinhaus. Für die weitere Entwicklung am Standort Zossen suchen wir je eine/n

Fachärztin/-arzt für Allgemeinmedizin/

hausärztlich tätige/n Internisten/-in

Fachärztin/-arzt für Pädiatrie

Fachärztin/-arzt für Physikalische Medizin

ärztliche/n Psychotherapeutin/-en

Außerdem suchen wir für andere Standorte im südwestlichen Berliner Umland einschließlich

Potsdam je eine/n

Fachärztin/-arzt für Allgemeinmedizin/

hausärztlich tätige/n Internistin/-en

Fachärztin/-arzt für Orthopädie/

Orthopädie Unfallchirurgie

Fachärztin/-arzt für Neurochirurgie

Möglichkeiten zum ambulanten und stationären Operieren sind gegeben.

Eine Teilzeitbeschäftigung ist selbstverständlich möglich. Die finanziellen Konditionen

sind attraktiv.

Für Rückfragen steht Ihnen der Geschäftsführer Herr Dr. med. M. Hücker unter der

Telefonnummer 0331 763 4302 zur Verfügung.

MVZ im Oberlinhaus gGmbH

R.-Breitscheid-Str. 24 | 14482 Potsdam | www.oberlinhaus.de

Schmerz-Centrum sucht FÄ/FA für Physikalische und

Rehabilitative Medizin zur Kooperation auch halbtags.

Weiterbildungsermächtigung für spezielle Schmerztherapie

liegt vor!

Chiffre BÄB 104-7/8-08 an: Verlagsbüro Kneiseler, Uhlandstr. 161, 10719 Berlin

Das Krankenhaus Märkisch-Oderland ist ein Krankenhaus der Grundversorgung mit insgesamt 348 Planbetten

an den Standorten Strausberg und Wriezen mit den Kliniken Innere Medizin, Allgemein- und Viszeralchirurgie,

Unfallchirurgie, Orthopädie, Gynäkologie/Geburtshilfe sowie Anästhesiologie und Intensivmedizin.

Mehr Informationen finden Sie unter www.krankenhaus-mol.de

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die

Klinik Allgemein- und Viszeralchirurgie

Fachärztinnen/Fachärzte

Assistenzärztinnen/Assistenzärzte zur Weiterbildung

zur/zum Fachärztin/Facharzt für Chirurgie/Viszeralchirurgie

Dauer der Weiterbildungsermächtigung:

Fachärztin/-arzt für Chirurgie: 4 Jahre | Schwerpunkt Viszeralchirurgie: 2 Jahre | Basischirurgie: 2 Jahre

In der allgemein- und viszeralchirurgischen Abteilung der Chirurgischen Klinik in unseren beiden Betriebsteilen

(86 Planbetten) werden im Jahr durchschnittlich 3.300 Patienten behandelt und dabei ca. 3.000 Operationen

aller Schweregrade ausgeführt. Dabei wird ein breites und umfangreiches Leistungsspektrum der Allgemeinchirurgie

einschließlich minimal-invasiver Verfahren abgedeckt. Ein Schwerpunkt der chirurgischen Behandlung liegt dabei

in der operativen Therapie gut- und bösartiger Erkrankungen der Bauchhöhle, insbesondere des Magen-Darmtraktes,

der Gallenwege, der Leber und Bauchspeicheldrüse und des Enddarmes.

Wir möchten das Team der Klinik durch Fachärztinnen/-ärzte/Weiterbildungsassistentinnen/-en (2) verstärken.

Hierfür suchen wir engagierte Kolleginnen/Kollegen, die gern in einem jungen, innovativen Team mitarbeiten,

Verantwortung übernehmen möchten und in der Ausbildung vom interessanten, umfassenden Leistungsprofil

der Klinik profitieren wollen. Wir wünschen uns Arztpersönlichkeiten mit fundierten Kenntnissen und Fertigkeiten

und hohem Interesse für dieses Fachgebiet.

Die Vergütung erfolgt nach dem TV-Ärzte/MOL.

Ihre aussagefähige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 15.09.2008 an die nebenstehende Adresse.


Ladenfläche/Praxisräume Berlin-Weißensee mieten

Roelckestr. 24, 13086 Berlin, Wohn-/Geschäftshaus, Neubau -

Baujahr 1994, Busverbindung, Praxisräume/Ladenfläche, EG,

237 m², (auch teilbar da zwei Eingangstüren vorhanden)

Kaltmiete 6,00 €/m² €, zzgl. MwSt. und Nebenkosten, Keller ca.

139 m², Kaution 3 Kaltmieten, frei ab Juni oder nach Vereinbarung,

keine Provision, direkt von der Hausverwaltung.

Besichtigungen können bei der Hausverwaltung unter

Tel. 030/74377938 oder Fax 030/74377939 vereinbart werden.

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AKUPUNKTUR UND NEURALTHERAPIE e.V.

Komplexe praxisorientierte Ausbildung

in unseren Kursen (ärztekammerzertifiziert)

• AKUPUNKTUR

Zusatzbezeichnung (inkl. Diplom A)

Master of Acupuncture (Diplom B)

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• MANUELLE MEDIZIN

u. a. m. für Ärzte und Zahnärzte mit Examen und Diplom

Zertifizierte Weiterbildung zur Zusatzbezeichnung

Akupunktur – *Aktuelle Termine*

Wurzbach/Thüringen – Grundkurse Komplexe A und B 01.– 06.09.2008

Magdeburg – Grundkurs-Komplex A 11.– 13.09. / Komplex B 06.– 08.11.2008

Berlin – Grundkurs-Komplex A 26.– 28.09. / Komplex B 28.– 30.11.2008

Geschäftsstelle:

07356

Bad Lobenstein

Markt 20

Tel.:

03 66 51/5 50 75

Fax:

03 66 51/5 50 74

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dgfan@t-online.de

Internet:

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Berufsbildungsstätte für Arzthelferinnen

der Ärztekammer Schleswig-Holstein

Weiterbildung zur Betriebswirtin für Management

im Gesundheitswesen (12. Seminarreihe)

16.01.2009 - 27.06.2010

Theoretischer Teil (640 Stunden/berufsbegleitend)

Juni - Oktober 2010

Praktikum mit anschließender Projektarbeit (160 Stunden)

November u. Dezember 2010 - Fachgespräch (mündl. Prüfung)

Teilnehmergebühr: 3.490,00 € Prüfungsgebühr: 250,00 €

Weitere Informationen: 045 51/8813-292 (Gabriele Schröder)

Fax -228, E-Mail: ecs@aeksh.org, www.aeksh.de/ecs

Bismarckallee 8 - 12, 23795 Bad Segeberg

Arzt/Ärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin

in kleinem MVZ mit nettem dynamischen Team im

Süden Berlins zum nächstmöglichen Eintritt gesucht.

Chiffre BÄB 103-7/8-08 an: Verlagsbüro Kneiseler, Uhlandstr. 161, 10719 Berlin

FÄ / FA für Physik. u. Rehabil. Medizin

von interdiszipl. MVZ (Ortho., Neurochir., Chir. u.

Schmerztherapie) in Berlin gesucht.

WB-Berechtigung Schmerztherapie. Attraktive Konditionen.

Gerne auch Teilzeit. Tel. 0172 3018808

MVZ Bernau sucht Facharzt für HNO zur Anstellung.

Voll- oder Teilzeit möglich.

Operative Ausrichtung für amb. Operationen erwünscht,

jedoch nicht Bedingung.

Chiffre BÄB 101-7/8-08 an: Verlagsbüro Kneiseler, Uhlandstr. 16, 10719 Berlin

Der Verein Oberlinhaus ist eine diakonische Einrichtung im Land Brandenburg.

Er ist 100% Gesellschafter der Oberlinklinik. Das Fachkrankenhaus verfügt über

140 vollstationäre und 10 tagesklinische Betten, die den Abteilungen Anästhesie/

Intensivmedizin, Extremitätenchirurgie/allg. Orthopädie; Neuroorthopädie und

Wirbelsäulen-/Beckenchirurgie zugeordnet sind. Wir suchen zum 01.08.2008 eine/n

Assistenzärztin/-arzt

als Weiterbildungsassistent/in

Mit über 4.200 Operationen im Jahr, davon ca. 1.450 Endoprothesen-Eingriffen

und 900 Wirbelsäulen-Operationen gehört die Oberlinklinik zu den großen Zentren

in der Region. Die Weiterbildungsassistenten rotieren nach einem festen Schema

durch die Abteilungen. Die Weiterbildungszeit für den Facharzt Orthopädie/Unfallchirurgie

beträgt 12 Monate Common Trunk und 48 Monate Fachweiterbildung.

Im Rahmen der Weiterbildung wird auf die Einhaltung der Vorgaben der Weiterbildungsordnung

geachtet.

Für Rückfragen stehen Ihnen die Chefärzte Herr Dr. R. Krause und Herr Dr. med.

A. Reinhardt gerne unter 0331 763 4315 zur Verfügung.

Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen senden

Sie bitte an die

Oberlinklinik gGmbH | Orthopädische Fachklinik

Geschäftsführer Herrn Dr. med. M. Hücker

Rudolf-Breitscheid-Straße 24 | 14482 Potsdam

www.oberlinhaus.de


Die Marburger Bund Messe:

Berufs orientierung,

Karriere planung

und Jobbörse

für Ärzte und

Medizin studenten.

Wann?

4.– 5. Oktober 2008

9 : 30 – 18 : 00

Wo?

Charité

Campus CVK, Lehrgebäude

Augustenburger Platz 1

13353 Berlin

Kooperationspartner:

4.– 5. Oktober 2008

www.docsteps.de

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