SiedlungMagazin - Die Siedlung

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SiedlungMagazin - Die Siedlung

editorial: ein guteS gefühl . . .

Siedlung

... ist es, zu wissen, was in Cuxhaven im vergangenen Jahr

alles gemeinsam auf die Beine gestellt worden ist. Vom

100. Stadtgeburtstag über den Tag der Niedersachsen

bis zu „Open Ship“ . Von der Aufnahme in das Programm

„Soziale Stadt“ über die Ansiedlung von CSC bis zu den

beispielhaften Sanierungserfolgen im Dobben und im

Lehfeld.

Ein gutes Gefühl ist es auch, dass die Siedlung an all

diesen Erfolgen teil hat und dass die Menschen, die uns ihr

Vertrauen schenken, von den Ergebnissen unserer Arbeit

profitieren. Seien es die Mieter, die ihre neue Wohnqualität

genießen, das Cuxhavener Handwerk, das durch Modernisierungsoffensive

und Energiesparprogramm Arbeit und

Ausbildung sichern kann, seien es Politik und Verwaltung,

die in den Bereichen Stadtplanung und demographischer

Wandel einen kompetenten und verlässlichen Partner an

ihrer Seite haben. Auch die vielen Vereine, Interessengruppen,

Sozialprojekte und Kulturveranstaltungen, die wir als

Förderer und Sponsoren unterstützen, wollen hier genannt

sein.

Das schönste Gefühl ist es jedoch, zu wissen, dass wir diese

Linie im noch jungen Jahr 2008 fortsetzen können:

Manche Aufgaben der vergangenen Jahre werden nun abgeschlossen,

wie die Sanierung des Hotels Continental.

Andere Aufgaben werden fortgeführt, wie das Mammutprojekt

„Stadtentwicklung Lehfeld“ und die energetische

Modernisierung unseres Gesamtbestandes. Neue und spannende

Aufgaben kommen hinzu, so der Energiepass, das

Quartierszentrum und die Projekte in der Wagnerstraße.

Viele Menschen genießen es, in Cuxhaven Urlaub zu

machen, ich – und viele andere mit mir – genießen es, in

Cuxhaven zu arbeiten und zu leben.

ralph Cosack

3


3 Editorial

6/7 100. Stadtgeburtstag:

Ein besonderes Geschenk

9 Mitarbeiterportrait:

Wiebke Glaymeyer

11 50 Jahre Mieter bei der Siedlung

12/13 Bei Käpt’n Karpfanger stehen

die Kinder im Mittelpunkt

15 – 17 Besucher, Besucher

17 Schönes Balkonien ...

18/19 Tag der Niedersachsen:

Bekenntnis zur Stadt Cuxhaven

20/21 Rauchmelder-Initiative:

Sicherheit ist die Grundlage

jeder Geborgenheit

23 – 35 Pressespiegel

36/37 “Die Kiste”: Alchemie der Genüsse

38/39 Kinderseiten

40/41 “Nordseepflege”: Citynahe

Seniorenwohnungen im Dobben

42/43 BasCats

44 Johanna Köllner läuft und läuft

44 Ein U-Boot im Park

4

inhalt


inhalt

45 Tolle Hausgemeinschaft

45 Impressum

46 – 47 Neubau einer Eigentums-

Wohnanlage an der Wagnerstraße

48 Unsere Öffnungszeiten

Notrufnummern

49 – 50 Wohnungsbestand

51 Gottesdienste

52 Ferientermine,

Das Team der Siedlung

54 Vorschau

Auch im Internet sind

wir für Sie da:

www. siedlung. de

5


ein beSondereS geSChenk

Anlässlich des 100. Stadtgeburtstages

hatte die Siedlung sich ein besonderes

Geschenk für die Stadt Cuxhaven einfallen

lassen: Einen Radierungszyklus

zur Cuxhavener Stadtgeschichte aus der

Hand des Künstlers Anatolij Martschuk.

Bereits im Jahre 2005 begannen die Vorarbeiten

zu diesem Projekt. In Abstimmung

mit dem bekannten Heimatforscher

Peter Bussler und dem Projektleiter Kultur

der Siedlung, Ralph Cosack, wurden

zehn Motive ausgewählt: Schloss Ritzebüttel,

die Kugelbake, der Steubenhöft,

die Grimmershörnbucht, die Alte Liebe,

der Alte Fischereihafen, der Leuchtturm,

6

Siedlung

der Wasserturm sowie die Martins- und

die Petrikirche. Bevor die ersten Entwürfe

entstanden, wurden monatelang Recherchen

angestellt und umfangreiche

historische Bildmaterialien studiert.

Während Martschuk sich an die Feinarbeit

des Radierens machte, schrieb Peter

Bussler einen ausführlichen historischen

Kommentar (Rauschenplat 2007, ISBN

978-3-935519-25-7) zu den einzelnen

Arbeiten, der die vielfältigen Details auf

den Bildern beschreibt und den geschichtlichen

Kontext herstellt. Der Kommentar

ist in einer limitierten und nummerierten

Auflage von 250 Stück erschienen und für

7,50 € in jeder Buchhandlung erhältlich.


Im November war es dann soweit: Der

erste der fünf colorierten Abzüge wurde

dem Oberbürgermeister der Stadt

Cuxhaven, Herrn Arno Stabbert, vom

Vorstand der Siedlungsgesellschaft Cuxhaven

AG, Herrn Erich Schruff, feierlich

übergeben. Die Gesamtauflage beträgt

fünf colorierte und zehn sepiafarbene

Abzüge mit je zehn Motiven. Geplant ist

eine handsignierte Faksimile-Ausgabe

mit weiteren fünfundachtzig Exemplaren.

Anatolij Martschuk kann heute als einer

der wichtigsten Gegenwartskünstler der

Ukraine bezeichnet werden. Er wurde 1956

in Kositschanka bei Kiew geboren. Von

1980 bis 1986 studierte er an der Akademie

für Bildende Kunst und Architektur

in Kiew. Er gestaltete mehr als vierzig

Ausstellungen allein in Deutschland. Seine

Arbeiten hängen im Nationalmuseum

seines Heimatlandes und vielen anderen

ukrainischen Kunstmuseen, in vielen Privatsammlungen

in Polen, Deutschland,

Kanada, Austra lien und den USA. Seit 1990

ist er Mitglied des Ukrainischen Nationalen

Siedlung

Erich Schruff, Vorstand, Anatolij Martschuk und OB Arno Stabbert

Künstlerverbandes. Er leitet

eine eigene Künstlerwerkstatt,

die im vergangenen

Jahr durch den Besuch des

Staatspräsidenten ausgezeichnet

wurde. Er trägt den

staatlichen Titel „Verdienter

Künstler der Ukraine“.

Für die Siedlung gestaltete

er die Wandbilder im historischen

Badehaus in Cuxhaven

(Lit: „Badehausallee

2 – Das ‚Kalte Badehaus’

am Döser Seedeich“ von P.

Bussler, Rauschenplat 2005,

ISBN 3-935519-19-2) und führte Ausstellungen

im ‚Siedlung Forum’ durch (u.a.

„Kunst der freien Ukraine“ 2005).

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8

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Mitarbeiterportrait

Ich bin Wiebke Glameyer, 33 Jahre alt

und seit dem 1. Januar 2006 bei der

Siedlung für den Bereich Personal- und

Rechnungswesen verantwortlich tätig.

Meine Ausbildung zur Kauffrau der Grundstücks-

und Wohnungswirtschaft absolvierte

ich in Stade. Nach anschließender

einjähriger Praxis in diesem Unternehmen

übernahm ich bei einer kleinen Gesellschaft

in Otterndorf die Bewirtschaftung,

Verwaltung und Unterhaltung des

eigenen Wohnungsbestandes an öffentlich

geförderten und freifinanzierten

Mietwohnungen sowie den Verkauf von

Grundstücken aus dem eigenen Bestand.

Dabei war die berufsbegleitende Weiterbildung

zur Fachwirtin der Immobilienwirtschaft

für mich eine anspruchsvolle

Aufgabe, die ich mit einem guten Ergebnis

abschließen konnte.

Den Wechsel am 1. Januar 2006 in das

Team der Siedlung sah ich als neue berufliche

Herausforderung an, wobei ich

meine bereits erworbene Fachkompetenz

einbringen und erweitern konnte.

Im Januar 2008 habe ich die Prüfung zur

Bilanzbuchhalterin der Immobilienwirtschaft

erfolgreich abgelegt.

Das Know-how hat für die Siedlung als

modernes Dienstleistungsunternehmen,

um am Markt zu bestehen, einen großen

Stellenwert. So fördert die Gesellschaft

die Ausbildung junger Menschen und die

Fort- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter.

Teamgeist und Eigenverantwortung werden

erkannt und gefördert.

MagaZin Siedlung

Gern unterstütze ich die Geschäftleitung,

für die die Belange der Siedlung stets

im Vordergrund stehen, bei der Verwirklichung

ihrer Ziele.

In meiner Freizeit bin ich gerne in der

Natur unterwegs, genieße unseren Garten,

gehe meine Pferde reiten, jogge mit

meiner Nachbarin und treffe mich mit

Freunden.

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50 Jahre Mieter bei der

Siedlung

Wenn einer seit mehr als 50 Jahren

Mieter einer unserer Wohnungen ist, so haben

wir als Siedlung unser schönstes Ziel erreicht:

wir haben Menschen ein Zuhause geschaffen!

Im Jahre 2007 gab es gleich sechs

mal Anlass zu solcher Freude.

Anlässlich des 50-jährigen Mieterjubiläums

gratulierten Siedlungsvorstand Erich Schruff

und der Leiter der Vermietung Rüdiger

Sauer jeweils drei Damen am Lappeplatz

und drei Damen in der Ostpreußenstraße.

Im Gepäck hatte die Siedlung für jede der

Jubilarinnen einen reichhaltigen Präsentkorb

und einen Umschlag mit 250,– € um

sich mal einen besonderen Wunsch zu er -

füllen.

Bei Kaffee und Keksen am Lappeplatz

und einem Gläschen Sekt in der Westpreußenstraße

plauderten die Damen

mit den Vertretern der Siedlung über

alte Zeiten, große Freuden und kleine

Sorgen. Manch schöne Erinnerung wurde

wach, manche Anekdote erzählt. So berichtete Frau Klose über die Dankbarkeit,

die sie fühlte, als sie sich „aus einem

Meer von Bomben“ in Berlin nach Cuxhaven

retten konnte. Frau Köhler, die ursprünglich

aus Lübeck stammt, erzählte begeistert

von ihren drei Kindern und sechs Enkelkindern.

Mit ihren ganz unglaublichen 83

Lebensjahren geht sie noch jede Woche zur

Gymnastik. Frau Schulz dagegen hält es mit

der Geselligkeit und so treffen sich in der

gepflegten Wohnung am Lappeplatz wöchentlich

die Kniffeldamen. „Wir wohnten

vorher als Kellerkinder im Kolonnenweg“ so

die ältere Dame „und sind seit nun 50 Jahren

froh und dankbar, dass wir hier wohnen“.

Herr Sauer, Frau Klose und Herr Schruff, Vorstand

MagaZin

Herr Schruff, Frau Roth, Frau Tiedemann, Frau Mirbach und Herr

Sauer

Herr Sauer, Frau Köhler, Frau Schulz und Herr Schruff, Vorstand

11


12

bei Käpt’n Karpfanger stehen

die Kinder iM MittelpunKt

Vom 15. – 19. August 2007 veranstaltete

die „mariTeam Cuxhaven GmbH“ mit „Open

Ship Cuxhaven 2007 – 150 Jahre Albert

Ballin“ erstmalig ein großes Hafenfest

rund um die HAPAG-Hallen in Cuxhaven

mit dem historischen Auswanderbahnhof

und dem Kreuzfahrt-Terminal, von dem

heute wieder Kreuzfahrtschiffe ablegen.

Mit dieser maritimen Großveranstaltung

wurde ein Fest von Cuxhaven für Cuxhaven

gefeiert, denn von der Idee bis zur Umsetzung

haben viele engagierte Cuxhavener

mitgewirkt: in Kooperation mit ehrenamtlichen

Helfern aus den Fördervereinen

„Hapag-Halle e.V.“ u. „Feuerschiff Elbe 1

e. V.“, dem Nautischen Verein Cuxhaven

e. V. und freundlicher Unterstützung der

Siedlung

Die Jury: Ralph Cosack, Ulrike Schmiegel-Homann u. Heike Hauck

Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven

e. V., der Stadt und dem Landkreis Cuxhaven

sowie NPorts und vielen Sponsoren,

darunter auch die Siedlungsgesellschaft

Cuxhaven AG.

In 2007 widmete sich das Motto von

Open Ship Cuxhaven dem 150. Geburtstag

von Albert Ballin, der als Generaldirektor

der damaligen HAPAG

die Planung für das Innenstadtquar-


tier Lehfeld in Auftrag gegeben hatte.

Eine historisch gestaltete Festmeile bot

den Cuxhavenern sowie den Besuchern

und Gästen aus Nah und Fern mit meeresfrischen

Köstlichkeiten, maritimem Flair

und allerlei Überraschungen ein vielseitiges

Rahmenprogramm mit Live-Musik.

Die Siedlung hatte sich wiederum etwas

Besonderes einfallen lassen. Am Samstagnachmittag

enterte der Piratenjäger

Kapt‘n Karpfanger und die Siegerin Marei

Käpt’n Karpfanger mit seinen Piratenbräuten

und 25 Kindern die eigens gecharterte

Alexander von Humboldt und veranstaltete

den Wettbewerb „Male Deinen

Lieblingspiraten“. Während der Käpt’n

unter den grünen Segeln das Geschehen

im Auge behielt, versorgten Lady Buckmann

und Donna Jennifa die begeisterten

Kleinkünstler mit Erfrischungen und Naschereien.

Drei Stunden lang war das Segelschiff

fest in Kinderhand. Die Spannung

stieg, als Karpfanger und seine Jury, beste-

MagaZin

Lady Buckmann und Donna Jennifa

hend aus der Grundschuldirektorin Ulrike

Schmiegel-Homann und der Gymnasiallehrerin

Heike Hauck, die Sieger ermittelten. Alle

Teilnehmer erhielten eine Urkunde und ein

kleines Präsent. Prämiert wurden die drei

besten Bilder.

1. Platz: Marei

2. Platz: Laura

3. Platz: Sina

Sonderpreis: Arne

Auch das Motto von Open Ship Cuxhaven

2008 widmet sich wieder einem

geschichtsträchtigen Thema Cuxhavens:

OPEN SHIP CUXHAVEN 2008 - 100 Jahre

Fischwirtschaft Cuxhaven

mariTeam nimmt vom 15. bis 17. August

2008 Cuxhavener, Gäste und Urlauber mit

auf eine spannende Zeitreise und zeigt einen

Bogen von vergangenen, goldenen Zeiten

des Fischereistandortes Cuxhaven bis hin

zur Gegenwart.

13


14

Siedlung

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eSuCher, beSuCher

Die Modernisierungs- und Energieoffensive

der Siedlung mit ihren teils beispielhaften

Projekten ist nicht nur in der Cuxhavener Region

ein interessantes Thema sondern löst

auch bundes- und landesweites Interesse

aus. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch

im vergangenen Jahr viele Besucher sich

mit eigenen Augen von unserer Arbeit überzeugen

wollen, so wie 2006 die EU-Kommissarin

Dr. Hübner und Minister Hirche.

Leuphana-Studenten beim Sit-In im Lehfeld

Großes Interesse für die soziale Komponente

der Entwicklung im Lehfeld zeigte Sören

Bartol, Sprecher für Stadtentwicklungsfragen

der SPD-Bundestagsfraktion. Besonders

beeindruckt war er von der Vorarbeit

für das Programm „Soziale Stadt“, die vom

Stadtteilverein Ritzebüttel aktiv und der

Siedlung bereits geleistet wurde. Gemeinsam

mit Annette Faße, MdB, und anderen

SPD-Vertretern informierte er sich vor Ort.

Ebenso informierte sich Ina Lenke von der

FDP, Mitglied des Bundestagsausschusses

für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

über den Fortgang des Großprojektes und

MagaZin

Vorstand und Aufsichtsrat der Baugenossenschaft Brackwede

lobte besonders die Förderung von Kindern

und Jugendlichen durch das Projekt „Lernen

im Lehfeld“.

Vorstand und Aufsichtsrat der Gemeinnützigen

Baugenossenschaft Brackwede

interessierten sich besonders für die Art

der durchgeführten Komplettsanierungen

und zeigten sich begeistert über den hohen

Standard in den Wohnungen. Die energetische

Sanierung auf Neubauzustand

war ein weiteres Highlight der Gespräche.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde eine

ausgiebige Begehung des Lehfeldes mit

Besichtigung verschiedener Wohnungstypen

in verschiedenen Sanierungsstadien

durchgeführt.

Die Leuphana-Universität Lüneburg besuchte

das Lehfeld gleich mit einem

kompletten Studiengang. Für die jungen

Studenten stand die Architektur und

Quartiersstruktur in dem teilweise denkmalgeschützen

Innenstadt-Teil im Vordergrund.

Begeistert waren die Studis auch vom

Sit-In am Lehfeldplatz mit norddeutschem

Linseneintopf im Siedlungspavillion.

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Siedlung

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Aufsichtsratsmitglied Volker Kosch, Sören Bartol (MdB),

Annette Faße (MdB) und Uwe Santjer

Die auch öffentlich von großem Interesse

begleitete Sanierung des ehemaligen

Hotels Continental, Am Alten Hafen 5,

zog die landespolitische Prominenz an.

Geführt vom legendären Architekten und

Stadtentwickler Prof. Dr. Eisentraut und

SChöneS balkonien . . .

MagaZin

Vor stand Erich Schruff erkundete der

Mi nister für Wissenschaft und Kultur,

Lutz Stratmann, in Begleitung von Enak

Ferlemann, MdB, OB Arno Stabbert, H.-C.

Biallas, MdL, und Stadtbaurat Müller die

Baustelle.

In der letzten Ausgabe des Siedlung Magazin

hatten wir den Wettbewerb „Schönes

Balkonien“ ausgelobt. Die Jury hatte es

nicht ganz leicht, unter den Einsendungen

einen Sieger zu küren. Am Ende machte

Frau Stefanie Prietzel aus der Grenzstraße

das Rennen und gewann den ersten Preis,

einen 100-€-Gutschein. Die romantischverträumte

Gestaltung erscheint wie ein

kleiner Garten und gewährt einen schönen

Rückzugsraum. Wir gratulieren! Der Balkon in der Grenzstraße

Stadtbaurat Michael Müller, Enak Ferlemann (MdB), Oberbürgermeister

Arno Stabbert, Architekt Prof. Dr. Eisentraut (Berlin), Lutz

Stratmann (Minister für Wissenschaft & Kultur), Hans-Christian

Biallas (MdL), Siedlungsvorstand Erich Schruff

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bekenntniS Zur Stadt

Der Tag der Niedersachsen war nicht nur

für die Stadt Cuxhaven ein besonderes

Ereignis, sondern auch für die Siedlung,

die als Premiumsponsor das Großereignis

unterstützte. Die zwei Stationen an der

Fest meile boten vom 6. bis zum 8. Juli ein

tolles Programm, das von vielen Besuchern

gern genutzt wurde: gegenüber der Cap

San Diego war das Hauptzelt der Siedlung

aufgebaut und am Kopf des Alten Fischereihafens

befand sich das Kinderzelt.

Für die Kinder hatte sich die Siedlung wieder

einmal etwas Besonderes einfallen

lassen: Buttons zum Selbstgestalten. Ausgestattet

mit Malstiftbox, Anspitzer und

Papier konnten die jungen Besucher sich

als kleine Künstler beweisen und ihr Werk

danach zu einem soliden Button pressen

lassen. Besonders gelungene Zeichnungen

wurden mit kleinen Prämien belohnt und

Siedlung

die Malstifte sowie die fertigen Buttons

durften natürlich mit nach Hause genommen

werden.

Im Hauptzelt herrschte fast rund um die

Uhr Betriebsamkeit. An vier Infoständen

informierten die Mitarbeiter über

Oberbürgermeister Arno Stabbert, der niedersächs. Ministerpräsident Christian Wulff, Vorstand Erich Schruff und die CheerCats

die Geschäftsbereiche Vermietung, Verkauf,

WEG-Verwaltung und Gebäudetechnik.

Das Siedlung Magazin und die

Jennifa Blanco, Siedlung, mit drei kleinen Festbesuchern


Zelt der Siedlung

Infobroschüre stießen ebenso wie die

Portfolios der aktuellen Bauprojekte

auf großes Interesse bei den Gästen.

Am Samstagvormittag hatte die Siedlung

das Cuxhavener Handwerk zu einem zünftigen

Eintopf eingeladen und sich ein

besonders Programm einfallen lassen.

Die Cheercats, die zum Leidwesen vieler

Basketballfans einige Monate vorher ihre

Auflösung bekannt gegeben hatten,

ließen für ihren Sponsor noch einmal ihr

Können sehen. Gegen 12.00 Uhr betrat

dann der Ministerpräsident des Landes

Niedersachsen gemeinsam mit dem Oberbürgermeister

und einer großen Entourage

aus und Landes- und Kommunalpolitikern

das Siedlungszelt. Christian Wulff

nahm die Gelegenheit wahr und richtete

ein Grußwort an die Zuhörerschaft: „Was

wissen wir in Hannover über die Siedlung?

Wir wissen, dass sie die vielen Wohnungen,

die sie in Cuxhaven haben, mit dem örtlichen

Handwerk sanieren und renovieren

und damit vor Ort Arbeit und Ausbildung

sichern. Das ist ein großes Bekenntnis zur

Stadt und zur Region Cuxhaven, für das wir

MagaZin

ihnen Dank sagen.“ Wulf ließ es sich nicht

nehmen, gemeinsam mit Arno Stabbert

und Erich Schruff ein Photo mit den scheidenden

Cheercats zu machen.

Im Anschluss bedankten sich die Cats bei

der Siedlung und verkündeten unter Tränen

und Umarmungen ihren endgültigen

Abschied. Als besonderes Bonbon überreichte

Eva Freitag dem Marketingleiter

der Siedlung, Ralph Cosack, eines der Kostüme

zur Erinnerung an die gemeinsame

Zeit.

Für den Samstagabend war ein großes Buffet

vorbereitet und alle kamen: Mitarbeiter,

Aufsichtsräte, Kommunalpolitiker, Handwerker,

Mieter und Freunde der Siedlung

trafen sich, um außerhalb des Protokolls bei

einem kalten Getränk und leckeren Snacks

zu plaudern. Bis weit nach Mitternacht

herrschte im Zelt der Siedlung gute Laune.

Auch am Sonntag war das Zelt am Helgoländer

Kai noch Anziehungspunkt für viele

Interessierte. Der Tag der Niedersachsen

war ein toller Erfolg für Cuxhaven und für

die Siedlung!

Erich Schruff, Ralph Cosack und Enak Ferlemann freuen sich über

die gute Organisation

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20

SiCherheit iSt die grundlage

Jeder geborgenheit!

Stadtfeuerwehrverband Cuxhaven startet

Rauchmelder-Initiative

Jährlich sterben in Deutschland knapp

600 Menschen bei Bränden. Nicht durch

Feuer sondern durch giftige Rauchgase,

welche bei jedem Brand entstehen. Nur die

wenigsten Bürger schützen sich mit Rauchmeldern.

Um dieses Zustand zu ändern

startet der Stadtfeuerwehrverband Cuxhaven

mit Unterstützung der Siedlung die

Initiative „Mit Sicherheit ins Leben“.

Die Gründe für Brände sind vielfältig:

elektrische Geräte wie Heizstrahler, Heizdecken

und Heizlüfter sind ebenso oft verantwortlich

wie Herdplatten, Kerzen und

technische Defekte wie z.B. Kurzschlüsse.

Die zwei Faktoren, die solche Feuer lebensgefährlich

machen sind Rauch und Zeit.

In diesem Zusammenhang spricht die Feuerwehr

von den 5 tödlichen Mythen:

• Wenn es brennt habe ich mehr als zehn

Minuten Zeit die Wohnung zu verlassen

• Häuser aus Stein brennen nicht

• Wer aufpasst, ist vor Brandgefahr sicher

Siedlung

• Meine Nachbarn oder mein Haustier

werden mich rechtzeitig alarmieren

• Ein Rauchmelder ist zu teuer

Besonders hoch ist die Gefahr durch giftigen

Rauch, denn bei jedem Brand entstehen

Rauchgase (z. B.: Kohlenmonoxid),

von denen wenige Atemzüge reichen,

um bewusstlos zu werden. Besonders in

der Nacht besteht die Gefahr, den Brand

nicht zu bemerken, da auch die Sinnesorgane

„schlafen“! Rauchmelder ermöglichen

eine Früherkennung der Gefahr des

sich ausbreitenden Rauches bereits im

Anfangsstadium und warnen mit einem

durchdringenden Signalton. Auch können

die entstehenden Schadenssummen durch

die Früherkennung von Bränden gemindert

werden!

Die Iniative richtet sich vor allem an werdende

Eltern, die für sich und ihre Kinder

ein Stück mehr Sicherheit wünschen.

Wer im Jahr 2008 Vater oder Mutter wird,

kann sich mit dem beiliegenden Anforderungsschein

beim Stadtfeuerwehrverband

kostenlos ein „Geburtenpaket“ abholen.

Dieses besteht aus:

• einem Rauchmelder

• einem Malbuch

• verschiedenen Infomaterialien

• und einer kostenlosen Beratung der

Eltern zum Brandschutz

Doch auch jeder andere soll durch diese

Aktion angeregt werden, sich durch


Rauchmelder ein höheres Maß an

Sicherheit zu schaffen. Bei der Anschaffung

von Rauchmeldern ist auf

einige Qualitätsmerkmale zu achten:

• Warnfunktion bei Nachlassen

der Batterieleistung

• Testknopf zur Funktions-

überprüfung

Am besten kaufen Sie nur VdS-anerkannte

Melder nach der DIN EN

14604 inklusive Batterien mit einer

Lebensdauer bis zu 10 Jahren. Der Stadtfeuerwehrverband Cuxhaven und die Sponsoren der Aktion

die Siedlung tut noCh Mehr!

Die Siedlungsgesellschaft Cuxhaven AG

geht jedoch noch einen Schritt weiter:

Mieter der Siedlung, die ihre Wohnungen

mit Rauchmeldern ausstatten wollen,

bekommen einen Zuschuss in Höhe von

50 % des Anschaffungspreises der Geräte!

Voraussetzung ist, dass diese über

Ja, wir wollen mehr Sicherheit für unser Kind und freuen uns auf das Geburtstagspaket des

Stadtfeuerwehrverbandes Cuxhaven.

Name, Vorname

Anschrift

Unterschrift

MagaZin

Name des Kindes

Telefon

Bitte abgeben bei der Berufsfeuerwehr Cuxhaven (Schulstraße 3).

die Siedlung im Fachhandel bezogen

werden und den oben beschriebenen

Qualitätskriterien entsprechen. Die Anzahl

der förderfähigen Rauchmelder pro

Mietpartei richtet sich nach der Anzahl

der Zimmer. Bei Interesse setzen sie

sich bitte mit Herrn Arne Siegel, Fachbereichsleiter

Technik der Siedlung, unter

Tel. 04721/558-140 in Verbindung.

21


22

Siedlung


preSSeSpiegel

Cuxhavener Nachrichten, 03.08.2007

aufSiChtSrat geSChloSSen für

den uMbau

über notwendigkeit der arbeiten vor

ort informiert / das gelbe haus auf dem

deich soll wieder Schmuckstück für Cuxhaven

werden.

cew. – Klare Linie der Siedlungsgesellschaft

für das „Gelbe Haus“ auf dem Deich Am

Alten Hafen 5: Der Aufsichtsrat des städtischen

Unternehmens unter Vorsitz von

Trude Meyer steht einstimmig hinter dem

erarbeiteten Umbaukonzept. Nach dem

formellen Beschluss vom 11. Juli verschafften

sich die Mitglieder am Mittwoch noch

einmal vor Ort ein eigenes Bild von den

denkmalschutzrechtlichen Aspekten. Der

Architekt, Professor Dr. Eisentraut (Berlin),

erläuterte die Planung für das Gebäude,

mit der die denkmalwerten Teile des ehemaligen

„Hotels Continental“ aufgewertet

werden. Sie soll außerdem eine zeitgemäße

und effektive Nutzung ermöglichen.

Professor Eisentraut machte deutlich, dass

MagaZin

mit dem Umbaukonzept die sorgfältige

Erhaltung der vorhandenen historischen

Bauglieder gewährleistet und die typischen

Loggien und Verandavorbauten der Bäderarchitektur

wieder hergestellt werden. Bei

der Begehung des historischen Gebäudes

am Mittwochnachmittag war man einhellig

der Auffassung, dass mit den Maßnahmen

ein stadtbildprägendes Gebäude entsteht

und mit der Fertigstellung der Bauarbeiten

der Denkmalschutz seine Berechtigung eigentlich

erst wieder erlangt. Während der

Besichtigung wurde deutlich, dass mit dem

vorgesehenen

Umbaukonzept nicht nur das Gebäude

der „Siedlung“, sondern der gesamte Bereich

der Alten Liebe stadträumlich und

damit auch touristisch aufgewertet wird.

Das „Gelbe Haus“ soll mit seiner prägnanten

Form den seeseitigen Stadteingang

zukünftig deutlich bereichern. Mit

dem Umbau des Erdgeschosses zu einem

Restaurant und Café wird außerdem die

historische Nutzung wieder hergestellt.

Auch die Grundrissgliederung im Inneren

soll im Wesentlichen auf den historischen

Zustand des ehemaligen „Hotels Continental“

zurückgeführt werden. [...]

„Für die Maßnahme erhalten wir leider

keine öffentlichen Mittel, wie zum Beispiel

Stadtumbau Ost/ West und auch die

steuerlichen und fördertechnischen Möglichkeiten

eines privaten Investors können

wir nicht zur Finanzierung nutzen“,

gibt „Siedlungs“-Vorstand Erich Schruff

zu bedenken. Und: „Bedauerlicherweise

erhalten wir trotz erheblicher denkmalschutzbedingter

Mehraufwendungen auch

keine Mittel aus dem Denkmalschutz. Dies

zwingt uns um so mehr, die wirtschaft-

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lichen Erfordernisse bei der Planung und

zukünftigen Nutzung zu berücksichtigen.“

Der Aufsichtsrat stellte klar, dass auch

diese Baumaßnahme nur nach den auch

sonst geltenden strengen wirtschaftlichen

Kriterien durchgeführt werden kann. Wirtschaftliche

Verluste seien von der „Siedlung

nicht zu vertreten.

Cuxhavener Nachrichten, 05.09.2007

bio CoMpetenCe Center iSt

offiZiell übergeben

betreiber- und pachtvertrag mit reko

pharma dienstleistung-gmbh geschlossen.

Frischer geht’s nicht: Direkt von der Vertragsunterzeichnung

beim Notor eilten

Siedlungsgeschäftsführer Erich Schruff

und Harm Specht, geschäftsführender

Gesellschafter der Reko Pharma Dienstleistungs-GmbH,

am Montagabend ins BCC,

um vor der Presse über den soeben abgeschlossenen

Betreiber- und Pachtvertrag

über das Bio Competence Center Cuxhaven

zu berichten.

Luftbild BCC

MagaZin

Damit hat die zur Siedlung gehörende Gewerbepark

Europabai GmbH den Bau des

BCC erfolgreich abgeschlossen, wie Oberbürgermeister

Anro Stabbert feststellt.

[...]

Sämtliche Zertifizierungen

Harm Specht und Erich Schruff vermeldeten

sichtlich stolz, dass das BCC Cuxhaven

sämtliche Qualifizierungsverfahren

nach Begutachtung durch vom Land

beauftragte Sachverständige bestanden

haben. Specht: „Der A380 hat seine Betriebsgenehmigung

erhalten.“ Denn wie

das Airbus-Flagschiff entspricht auch die

Einrichtung des BCC modernsten Anforderungen:

„Wir sind ausgerichtet auf alle

Forschungssicherheitsstandarts“, so

Specht.

Cuxhavener Nachrichten, 03.04.2007

gute naChriChten für daS lehfeld-Quartier

Sozialministerium nimmt Stadtteil in

das förderprogramm „Soziale Stadt“

auf.

Cn/jp.- Die Stadt Cuxhaven hatte Ende

August 2006 die Aufnahme in das Sanierungsförderungsprogramm

„Soziale Stadt“

beantragt. Dieser Tage kam nun die offizielle

Mitteilung des Sozialministeriums,

dass die Städtebauförderungsmaßnahme

„Cuxhaven-Lehfeld“ in das Programmjahr

2007 aufgenommen wurde.

„Cuxhaven und Hannover sind damit die

beiden einzigen Neuaufnahmen von insgesamt

54 niedersächsischen Gemeinden“,

25


26

SEIT 1856

AUGUST

LUNDEN OHG

Tischlerei

Meyerstraße 28

27472 Cuxhaven

Telefon (04721) 21168 /96

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Siedlung

TROCAL STEHT JEDEM HAUS GUT ZU GESICHT

Wir führen aus:

Tischlerarbeiten,

Innenausbau,

Rollladen,

Planung und

Erstellung

von Wintergärten

Kunststofffenster- und Türen

mit Wärmeschutzverglasung


freut sich Stadtbaurat Michael Müller. In

der Summe erfolgte die Programmaufnahme

mit 300.000 Euro, die sich aus

2 /3 Förderungsmitteln und 1 /3 städtischen

Eigenmitteln zusammensetzen. Damit ist

der Antragssumme von 422.500 Euro nicht

ganz entsprochen worden, jedoch hat auch

die Stadt Hannover Abstriche hinzunehmen“,

so Müller weiter.

Nachdem die Sanierungsmaßnahme „Cuxhaven-Ritzebüttel“

bereits seit Jahren

ausgefördert ist hat Cuxhaven nun wieder

eine Förderung zu erwarten, die auf

einen längeren Zeitraum von etwa zehn

Jahren angelegt ist. Aufgrund der noch zu

schließenden Verwaltungsvereinbarung

zwischen Bund und Land ist jedoch mit

dem förmlichen Aufnahmeerlass des Sozialministeriums

nicht vor September zu

rechnen. Die im Jahr 2007 noch durchführbaren

Maßnahmen werden sich daher auf

die weitere Vorbereitung der städtebaulichen

Gesamtmaßnahme beschränken.

eu-fördermittel beantragt

Die Landesregierung hat darüber hinaus

das Projekt in Brüssel für die Förderung

aus dem Europäischen Fonds für Regionale

Entwicklung (EFRE) angemeldet und das

Projekt damit als förderungswürdig erklärt.

Es können somit auch EU-Förderungsmittel

beantragt werden. Da Cuxhaven seit

Beginn des Jahres im ZIEL-I-Gebiet liegt,

kann für bestimmte Maßnahmen zusätzlich

mit bis zu 75 Prozent EU-Fördermitteln

gerechnet werden. [...]

Der Erfolg der Sanierung ist maßgeblich

von der Mitwirkungsbereitschaft der Betroffenen

an der Sanierungsplanung und

MagaZin

Das Lehfeld aus der Luft

der Durchführung von Baumaßnahmen

abhängig. In diesem Zusammenhang ist

die Mitwirkung der Siedlungsgesellschaft

Cuxhaven AG – die als Grundstückseigentümerin

zu den Betroffenen zählt – in

besonderem Maße erforderlich.

Denn über 90 Prozent der im Gebiet liegenden

Wohnungen befinden sich in ihrem

Eigentum. Diese Mitwirkungsbereitschaft

hat die Siedlungsgesellschaft mehrfach

unterstrichen und signalisiert dieses durch

die bisherigen Maßnahmen und durch ihre

weitern Investitionsabsichten.

gebietsimage verbessern

„Grundlagen für den Antrag waren die vorbereitenden

Untersuchungen und das Entwicklungskonzept.

Beides ist durch ein externes

Planungsbüro erarbeitet worden. Im

Rahmen der Vorbereitung wurden auch die

Beteiligung der öffentlichen Aufgabenträger

sowie eine Betroffenenversammlung

durchgeführt, um deren Belange abzuklären

bzw. die Untersuchungsergebnisse

und vorläufigen Zielvorstellungen vorzustellen.

[...]

27


28

Ziele des Programms sind:

• die physischen Wohn- und Lebensbedingungen

sowie die wirtschaftliche Basis

in den Stadtteilen zu stabilisieren und

zu verbessern.

• die Lebenschancen durch Vermittlung

von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Wissen

zu erhöhen.

• Gebietsimage, Stadtteilöffentlichkeit

und die Identifikation mit den Quartieren

zu stärken.

Cuxhavener Nachrichten, 15.09.2007

JugendhilfeStation ritZebüttel

iSt angekoMMen

in der lappestraße 12 befindet sich das

neue domizil im herzen des lehfelds/

leiter Markus Völz: frühzeitig intervenieren,

um krisen abzuwenden.

[...] Nach dem Übergang des städtischen

Jugendamtes auf den Landkreis hatte dieser

bekanntlich zum Jahresbeginn zwei

Jugendhilfestationen im Stadtgebiet eingerichtet

– eine im Bereich Süder-/Westerwisch

und eine in Ritzebüttel, die aber

auch für die Stadtteile Innenstadt, Groden,

Altenbruch und Lüdigworth tätig ist.

Da eine passende Immobilie im Lehfeld

zunächst noch nicht gefunden war, wurde

die Arbeit in städtischen Räumen in der

Poststraße aufgenommen. Jetzt ist der

Umzug an die Lappestraße 12 erfolgt, wo

die Siedlung ein Gebäude nach den Wünschen

der Bezieher so umgebaut hat, dass,

so Schulz, „hervorragende und optimale

Bedingungen geschaffen worden seien.

Bei den Rednern herrschte allenthalben

MagaZin

Freude über die Einrichtung dieser Station

in Trägerschaft es DRK. [...]

erfahrung einbringen

Auch wenn sich nach dem Übergang

manches ändere, so sei das DRK doch bestrebt,

seine langjährige Erfahrung in

der Jugendhilfe einfließen zu lassen, so

Uwe Schulz. Laut Aussage des Präsidenten

Horst Horrmann plant der Landesverband,

demnächst einen noch größeren Schwerpunkt

auf die Förderung von Kindern in

Familien zu legen und beabsichtigt dieses

mit der Gründung einer Stiftung zu untermauern.

Der stellvertretende Landrat Herbert Peters

erinnerte daran, dass der Landreis

1994 angefangen habe die Jungendarbeit

zu dezentralisieren, mit dem Ziel, der Klientel

näher zu kommen. Im Gegensatz zu

vielen anderen Städten und Gemeinden

sei es dem Landkreis Cuxhaven damit auch

gelungen, die Kosten für die Jugendarbeit

„im Rahmen zu halten“. Peters war überzeugt,

dass die Stadt Cuxhaven, mit dieser

Lösung gut bedient“ sei. Frühzeitige Intervention,

um Krisensituation abzuwenden,

nannte Markus Föhl als wesentliches Ziel

der Arbeit. Dabei werde großer Wert auf

die Vernetzung mit Vereinen, Schulen und

Kitas gelegt. [...]

Cuxhavener Nachrichten, 26.10.2007

eS geht uM farbe, liCht und

bewegung

Bildtitel wie „Grün, sanft bewegt“,

„Schweigsames Grau, dennoch bewegt“,

„Lichtgelb, tänzelnd“ und „Rot, wirbelnd“


weisen den Betrachter ganz bewusst darauf

hin, worum es der Künstlerin in ihrer

Malerei geht: um Farbe, Licht und um Bewegung.

Die Bilder sind mehrteilig – zweiteilig

oder gar dreiteilig, gehen in ihrem

Farb- oder Bewegungsspiel ineinander

über oder sind auch als ein Miteinander

von „bewegten“ und „stillen“ Flächen konzipiert.

Auf einem der in der Ausstellung

zu sehenden Bilder scheinen die sich in

einem leichten Luftzug sanft bewegenden

Blätter in der oberen Hälfte des zweiteiligen

Bildes zu einem lebhaften Wirbel zu

verdichten. In einem anderen wiederum

wird die sich zum oberen Bildrand verstärkende

Bewegung durch zwei senkrechte

schmale plane Flächen gewissermaßen in

Grenzen gezwungen.

Monika Linnerts großformatige Malerei

hat in den hellen, lichten Räumen des

Siedlung Forums in der Tat einen adäquaten

Ausstellungsort gefunden. Dass die

Künstlerin ausgesprochen glücklich ist,

ihre Bilder in solchen Räumen zeigen zu

können, steht außer Frage.

Den Anstoß zur Ausstellung gab, wie Michael

Krause von der Galerie FormArt

am vergangenen Dienstag in seiner Begrüßung

unterstrich, eigentlich Solveg

Börnsen. Krause wiederum knüpfte die

Verbindung zur Siedlung und fand die für

eine derartige Ausstellung notwendigen

Sponsoren [...].

Die insgesamt vier Räume der Ausstellung

Monika Linnerts bieten ideale Möglichkeiten,

die hauptsächlich in den letzten

drei Jahren entstandenen Bilder jeweils

nach Werkgruppen von einander getrennt

zu zeigen. Dabei schätzt die Künstlerin

MagaZin

durchaus auch deine

Hängung, in der Paralleles

wie Kontrastierendes

aufzeigt

wird. So etwa in dem

kleinen Raum zur

Straße hin, wo zum

einen die so genannten

Plexiglas-Bilder

und die gewölbten

Bilder ausgestellt

sind.

In allen im Siedlung

Forum gezeigten

Arbeiten Monika

Linners geht es jedoch

vor allem –

oder besser gesagt:

ausschließlich – um die Farbe. Um die

so ungemein vielfältigen Möglichkeiten,

mir ihr Licht und Bewegung darzustellen.

Von irgendwelchen figurativen Elementen

hat sich die in Deinste bei Stade lebende

Künstlerin längst gelöst. Die Farbe ist

das, was sie zu immer neuen malerischen

Auseinandersetzungen reizt. Wenn Bettina

Roggmann in ihrer Einführung am vergangenen

Dienstag auf die Naturphänomene

verwies, die in Monika Linners Bilder

eine besondere Rolle spielen, so sind die

dort ausnahmslose als Farb-, Licht- und

Bewegungseindrücke vorhanden.

Der sich etwas intensiver mit den Bildern

befassende Betrachter wird deren gewissen

meditativen Charakter nicht vollends

entziehen können. Aber auch das ist sicher

so gewollt. Monika Linners Ausstellung ist

bis einschließlich 23. November zu sehen.

An den Sonntagen ist die Künstlerin anwesend

und gern zum Gespräch bereit.

29


30

Siedlung

Keramikfliesen sind strapazierfähig und unterliegen praktisch keinem Verschleiß: einmal verlegt, dauerhaft schön.

T op-Fliesenausstellung

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Cuxhavener Nachrichten, 03.09.2007

dobben JetZt aufgewertet

Quartier besonders interessant für

Senioren.

Cuxhaven elb – Im Dobben, ein 1951 errichtetes

und dann lange vernachlässigtes

Quartier, tut sich jetzt einiges. Dass das so

ist, dafür sorgt die Siedlungsgesellschaft –

und lud am letzten Freitag zu einer kleinen

Zusammenkunft mit Besichtigung der neu

gestalteten Gebäude.

Begonnen wurde mit der Zeile 11 – 17, die

eine Vollsanierung erfuhr und damit jetzt

auf dem Stand eines Neubaus ist. Ebenfalls

aufgewertet wurde die Zeile 7 – 9, die sich

mit Fahrstuhl und Gemeinschaftsräumen

seniorengerecht präsentiert. Die etwa 60

Quadratmeter umfassenden Wohnungen

werden dabei von der NordseePflege betreut,

die auch Büros in dem Gebäude unterhält.

„Hier haben wir dem demografischen

Wandel Rechnung getragen“, erklärte

Siedlungs-Pressesprecher Ralph Cosack.

„Rund 30 Prozent der Wohnungen wurde

dabei von uns ohne Abriss entfernt“. Geplant

sei, so Cosack weiter, allerdings das

Heraustrennen des Hauses Nummer 20

auf der gegenüberliegenden Seite. „Da

soll kein direkter Abriss erfolgen, nur die

Herausnahme. So können wir das Erscheinungsbild

auflockern; hier entstehen

Stadthäuser.“

Um dieses Gebiet für Senioren attraktiv zu

machen, holte sich die Siedlung die NordseePflege

ins Boot. Diese bietet ambulante

Bezugspflege bis hin zur Pflegestufe III.

MagaZin

Dabei ist auch Hilfe bei Behördengängen

gesichert, zudem werden Veranstaltungen

angeboten. Ein Hausnotrufsystem ist in

Planung. An Interesse mangelt es offenkundig

nicht: Zwei Wohnungen sind bereits

vermietet, eine wurde reserviert.

Cuxhavener Nachrichten, 13. 10. 2007

2008 inVeStiert die „Siedlung

13,6 Mio.

Cew.- Versprochen – gehalten? Eine Modernisierungsoffensive

hatte Siedlungs-

Vorstand Erich Schruff angekündigt. Die

lief 2005 an und konnte 2006 und auch in

diesem Jahr fortgesetzt werden. Für 2007

sind nach derzeitigem Stand mit 11,2 Millionen

Euro die ursprünglich zugesagten

Investitionen von zehn Millionen Euro

jährlich sogar überschritten worden, informierte

beim traditionellen Handwerkertreffen

am Donnerstag im Gewerbepark

der „Siedlungs“-Chef.

Die Modernisierungsoffensive ist in der

Stadt schon deutlich sichtbar“, freute

sich Oberbürgermeister Arno Stabbert vor

Viel Prominenz beim Handwerkertreffen im Gewerbepark:

U.a. OB Stabbert, E. Ferlemann MdB, T. Meyer

31


32

den mehr als 200 Teilnehmern des Handwerkertreffens.

Er erinnere daran, dass

Cuxhaven im August vergangenen Jahres

die Aufnahme ins Sanierungsförderungsprogramm

„Soziale Stadt“ beantragt hatte.

Mit Erfolg: Im April teilte das Sozialministerium

mit, dass Cuxhaven in das

Programm aufgenommen worden ist. Die

Eckdaten für die Förderung auf zwölf Jahre

sind erfreulich: 2 Mio. städtischer Anteil,

vorgesehener EU-Anteil 5,762 Mio. und

2,36 Mio. Euro von Bund und Land. Damit

können u.a. die Wohn- und Lebensbedingungen

im Lehfeld verbessert werden,

freute sich OB Stabbert – „Investitionen in

die Zukunft“.

Dank richtete „Siedlungs“-Vorstand

Schruff beim Handwerkertreffen auch

an die zahlreich anwesenden Ratsmitglieder.

Er freute sich darüber, dass der

Gesellschafter Stadt Cuxhaven auf die Ausschüttung

einer Dividende verzichtet hat:

„Damit kann das Eigenkapital verstärkt

werden.“ Dank auch an die Kreditinstitute,

die die umfangreichen Investitionsmaßnahmen

ermöglichten: „Bessere Bilanzen

haben dabei die Entscheidungen in der

letzen Zeit leichter gemacht.“

Modernisierungsoffensive wird 2008

fortgesetzt

Erich Schruff wies auch darauf hin, dass

mit der Modernisierungsoffensive ein Beitrag

zur Sicherung der Arbeitsplätze in

Handwerksunternehmen geleistet wird.

Der „Siedlungs“-Chef nutze die Gelegenheit

zu einen eindringlichen Appell: „Ermöglichen

Sie vielen jungen Menschen

in Cuxhaven eine Zukunft. Bilden Sie

Lehrlinge aus, damit sie auch künftig gute

Facharbeiter in den Betrieben haben.“

Siedlung

Um mehr jungen Leuten eine Perspektive

zu geben, hat auch die „Siedlung“ ihre

Ausbildungs-Anstrengungen in der zurückliegenden

Zeit erheblih verstärkt. Die

Modernisierungsoffensive wird im nächsten

Jahr fortgesetzt. „Für 2008 ist eine

weitere Steigerung unserer Investitionen

auf 13,6 Millionen Euro geplant“, kündigte

der Siedlungs-Vorstand an. Und: „Darin

steckt ein Funken Hoffnung, dass die

Anstrengungen der Politik zur Ansiedlung

neuer Unternehmen und damit zur Schaffung

von zusätzlichen Arbeitsplätzen auch

in der Wohnungsnachfrage bemerkbar machen.“

Die stufte Erich Schruff derzeit als „zufrieden

stellend“ ein: In den vergangenen

drei Jahren habe die „Siedlung“ rund 1000

Wohnungen ne vermietet. Das sei auch

ein Erfolg der Modernisierungsoffensive.

Alle auf den neusten Stand gebrachten

Wohnungen fanden noch vor ihrer Fertigstellung

einen Mieter. Doch trotz dieser

Erfolge sei es noch nicht gelungen,

die Leerstandsquote merklich zu senken.

Durch die große Zahl der Vermietungen an

junge Bewohner und die Schaffung neuer

Arbeitsplätze in Cuxhaven hofft die „Siedlung

diesem angepeilten Ziel näher zu

kommen.

einheitspreise für die leistungen

werden angepasst

Zu den Einheitspreisen für Handwerkerleistungen

kündigte „Siedlungs“-Vorstand

Schruff an: “Ich glaube es ist an der Zeit,

in einigen Bereichen eine Anpassung vorzunehmen.“

Er sprach sich dafür aus, im

nächsten Jahr die tariflichen Lohnerhöhungen

und Materialpreis-Entwicklungen

abzuwarten und dann kritisch mit den


Unternehmen über eine Erhöhung zu

sprechen. Schruff: „Letztlich möchten wir

auch, dass Sie gerne für uns arbeiten.“

Cuxhavener Nachrichten, 03.09.07

Mehrheit für glaSdaCh auf

deM „gelben hauS“ SCheint

SiCher

bauausschuss hörte sich argumente für

und wider dachausbau an – widerstand

der Spd schwindet.

ters. – Wenn es am kommenden Donnerstag

während der September-Sitzung

einmal mehr um das so genannte „Gelbe

Haus“ am Hafen geht, dürfte eine Mehrheit

der Ratsmitglieder für die geplante

Sanierung stimmen. Denn bereits in der

jüngsten Bauausschuss-Sitzung bröckelte

der Widerstand, ruderte namentlich die

SPD zurück.

MagaZin

Einigen Mitgliedern der SPD-Ratsfraktion

um Gerd Raulff hatte bekanntlich gar nicht

gefallen, dass die Siedlung als Eigentümer

des früheren Hotels „Continental“ im Zuge

der unstrittigen Sanierung sowohl die Proportion

des Gebäudes verändern als auch

das Dachgeschoss ausbauen und mit einem

Glasaufsatz versehen will. In Übereinstimmung

mit Experten des Landesamtes für

Denkmalschutz hatte die SPD von einem

unzumutbaren Eingriff in die historische

denkmalgeschützte Bausubstanz an exponierter

stadthistorischer Stelle gesprochen

und darauf verwiesen, dass Cuxhaven

angesichts der wenigen erhaltenen Baudenkmäler

mit diesen besonders sensibel

umgehen müsse.

Im Bauausschuss wurde das ganze Thema

nun noch einmal aufgerollt. Stadt und

Siedlung stellen ihre Motive dar und der

von der Siedlung beauftragte Architekt

Prof. Dr. Eisentraut (Berlin) erläuterte

erneut seine architektonischen und stadtplanerischen

Überlegungen.

33


34

Anhand von Bildern stellte er dar, dass

die maßvollen Anbauten und der gläserne

Dachaufsatz dem Objekt jene dominierende

Stellung zurückgeben sollen, die es

einst gehabt hat – damals als großes Gebäude

am hafenseitigen Eingang zur Stadt

zwischen vielen kleineren Bauten.

Zunehmend verwohnt

Die verschwanden im Laufe der Jahre und

Naubauten (WSA, Hochdonner, Seepavillon)

bedrängten das Hotel „Continental“,

das zudem seiner charakteristische

Bilderarchitektur-Elemente (Logien, Wintergarten)

verlustig ging und im Inneren

zunehmend verwohnt wurde.

Siedlung

So war denn auch die Notwendigkeit, das

Objekt innen zu sanieren und die Bäderarchitektur

wieder herzustellen nie strittig.

Lediglich der Ausbau des Dachgeschosses

durch ein Glasdach traf auf Widerstand,

obwohl die Siedlung damit argumentiert,

dass nur mit Glasdach das Objekt vernünftig

zu kalkulieren und auskömmlich zu

vermarkten sei. Dabei sind die Kosten mit

Glasdach deutlich höher, die Rendite laut

Siedlungschef Erich Schruff aber ebenfalls

und zwar überproportional. Das letzte

Wort in dieser Sache hat nun, wie gesagt,

der Rat.

Cuxhavener Nachrichten, 31.10.07

Stadtteil auf deM Sprung

Spd-politiker sahen sich lehfeld an/

Quartier wird umfassend saniert

Cuxhaven ano – Offener, freundlicher und

richtig lebenswert soll es werden, das Cuxhavener

Stadtquartier Lehfeld. Das einstige

Arbeiterviertel, in den 1920er Jahren angelegt

und besonders nach dem II. Weltkrieg

immer wieder erweitert, wurde in den 70er

Jahren mehr und mehr zum Problemviertel;

die Einwohnerzahl schrumpfte von 2.500

auf 2.100. Seit gut zehn Jahren versuchen

die Siedlungsgesellschaft, der über 90 Prozent

des Wohnungsbestandes gehören, die

Martinskirchengemeide und der aus einer

Arbeitsgemeinschaft 2003 entstandene

Stadtteilverein gegenzusteuern. Mit Erfolg,

denn deren gemeinsame Arbeit hat dazu

beigetragen, dass das Lehfeld-Quartier vom

Städtebauförderungsprogramm „Soziale

Stadt“ des Bundes profitieren kann.


Von dieser „Vorarbeit“ zeigte sich Sören

Bartol, Sprecher für Stadtentwicklungsfragen

der SPD-Bundestagsfraktion, am

Montag bei einem Besuch im Lehfeld beeindruckt.

In Begleitung der hiesigen Bundestagsabgeordneten

Annette Faße und

des SPD-Landtagskandidaten Uwe Santjer,

informierte er sich im Stadtteiltreffpunkt

über die zumeist ehrenamtlich geleistete

Arbeit, die von der Hausaufgabenhilfe

bis zur Betreuung von Selbsthilfegruppen

reicht und in der auch Mitarbeiterinnen der

Kindertagesstätte „Lummerland“ einbezogen

sind.

Gut 45 Millionen Euro sollen in den nächsten

Jahren in das Lehfeld-Quartier, das

seit dem 3. August förmliches Sanierungsgebiet

ist, insgesamt investiert werden.

Den Löwenanteil in Höhe von 35 Millionen

Euro übernimmt die Siedlung, weitere 10

Millionen sollen über das Programm „Soziale

Stadt“ beigesteuert werden. Mit den

Mitteln soll der Wohnungsbestand, zumeist

kleine Zwei-Zimmer-Wohnungen, saniert,

modernisiert, vergrößert und energieeffizienter

gemacht werden. Zudem sollen die

Straßenzüge offener gestaltet und Raum

für die Ansiedlung von Geschäften geschaffen

werden.

„Wir haben ein lebendiges Interesse daran,

dass es den Menschen hier gut geht“, fasst

Ralph Cosack, bei der Siedlung zuständig

für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit,

den Ansatz der Maßnahmen zusammen.

Und dabei wolle man die Menschen mitnehmen

und in die Entwicklungen mit einbeziehen.

Was allerdings nicht geschehen dürfe,

sei eine Entwicklung des Lehfeldes zulasten

anderer problematischer Stadtviertel.

Um dies zu verhindern gebe es eine enge

MagaZin

Zusammenarbeit mit den Vereinen „Wir im

Süderwisch“ und „Wir in Altenwalde“.

Cuxhavener Nachrichten, 20.09.07

Venedig-fotoauSStellung iM

Siedlung foruM unterStütZt

jp. - Noch bis zum 30.September kann die

Fotoausstellung „Vendig - Das melancholische

Auge der Lagune“ im Siedlungsforum

am Feldweg 24 besucht werden. Anlässlich

der Werkschau mit Arbeiten des Italieners

Luca Marcadent stellten sich Veranstalter

und Sponsoren zum Gruppenfoto zusammen.

Die obige Aufnahme zeigt von links

nach rechts: Dr. Stefanie Abke (EWE-

Stiftung), Beborah Brisotto (Organisation),

Luca Marcadent (Fotograf), Thomas

Windgassen (EWE-Geschäftsführer), Ralph

Cosack (Pressesprecher der Siedlung) und

Matthias Hesse (SSK-Marketingleiter).

Die Fotoausstellung im Siedlung Forum

hat mittwochs, donnerstags und freitags

in der Zeit von 15-19 Uhr und sonnabends

und sonntags in der Zeit von 12 bis 18 Uhr

geöffnet.

35


36

alCheMie der genüSSe

Hinter dem unscheinbaren Namen „Die

Kiste“ verbirgt sich ein echtes Highlight

der Cuxhavener Gastro-Szene. Hinter der

Bar fühlt man sich an ein altes Laboratorium

erinnert: Flaschen und Fläschchen,

Töpfe und Tiegel – die Alchemie des

Genusses. Der Herr über diesen Tempel

der Genüsse hört auf den klangvollen

Namen Benito Zarraquinos Vasquez und

ist kein Alchemist sondern Cocktailmixer –

und zwar einer der besten! 2005 gewann

er unter 150 Wettbewerbern den renom -

mierten „Havana Club Cocktail Grand Prix“

und reiste als Vertreter Deutschlands

nach Kuba, wo er mit seiner Kreation

„Caribe Mix“ Platz 6 auf der Weltrangliste

belegte.

Benito Zarraquiños Vazquez und Jose Iglesias Carbajales bei

der Arbeit

Zarraquinos ist ein echter „Bar Giant“!

Auch zu spätester Stunde ist der Meister

freundlich im Ton und konzentriert bei

der Arbeit. Jede Bestellung scheint ihm

innerer Auftrag. Auch beim 100. Cocktail

werden die Ingredienzien mit genauem

Auge bemessen und der obstene Zierat

detailgenau drapiert. Mit der Menge an

Siedlung

Bar Giant Benito Zarraquiños Vazquez

Eiswürfeln, die hier allabendlich verbraucht

werden ließe sich wahrscheinlich

auch eine Eisbahn ausreichend bestücken.

Die Wände strotzen von Trophäen – zum

einen die Preise, die Zarraquinos für seine

Profession eingeheimst hat, zum anderen

Pokale der von der Kiste gesponsorten Fußballmannschaft.

Die Karte lässt keine Wünsche offen: Die

großen Klassiker wie Manhattan, Sex on the

Beach, Planters Punche und Bloody Mary

sind ebenso vertreten wie Banana Jack und

Tango Girl, die sich auf der ausführlichen

Karte für alkoholfreie Cocktails tummeln.

Selbst Sonderwünsche werden gern erfüllt.

So freut sich der Autor dieses Artikels regelmäßig

über den von Tom Waits besungenen

„Singapore Sling“, den es in dieser Republik

kaum besser gibt als hier in der Kiste.


Um für die Cocktails eine stilvolle Grundlage

zu schaffen gibt’s ab 20.00 Uhr köstliche

Tapas, darunter die klassische Tortilla

(spanisches Omelette), Albondigas (Hackbällchen

in Tomatensoße), Cili con Carne

und den Pincho Morruno, einen maurischen

Fleischspieß.

Bei der gefälligen Musikmischung aus

Rock, R&B, Funk&Soul und Latin Music

werden aus Fremden schnell Freunde und

aus Gemütlichkeit wird Geselligkeit und

schon oft sind spontan Partys entstanden,

die bis in die frühen Morgenstunden

für Stimmung sorgten. Besondere Events

bieten den Gästen ständig Abwechslung.

Da gibt es 80er Jahre Partys, Kickerturniere,

Menuabende, Halloweenpartys oder

Karaoke-Nächte.

Stark im Service: Jose Iglesias Carbajales

MagaZin

hier daS reZept für den

deutSChen SiegeSCoCktail:

Caribe Mix

Crushed Ice

Ice Cubes

Shaker

Strainer

Longdrinkglas

2 cl Kokoslikör (Malibu)

1 cl Maracujasirup (Riemerschmidt)

4 cl Rum (Havanna Club 3 anos)

4 cl Ananassaft

2 cl Kiwisirup (Riemerschmidt)

Kuba, Sommer, Palmen, Strand ...

was trinkt man denn da ...

Alle Zutaten bis auf den Kiwisirup mit viel

Eis shaken und danach in ein Longdrinkglas

mit Crushed Ice abseihen.

Nun den Kiwisirup vorsichtig darübergießen.

Dekoration: mit Kiwi-Stück und

Cocktailkirsche garnieren.

Die Kiste“

Schillerstraße 59

27472 Cuxhaven

Tel. 0 47 21 - 5 41 47

Web: www.die-kiste.info

Täglich bis auf Sonntag

geöffnet.

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38

Kinder-bastel-wettbewerb

„Mein schönstes Osterei“

Ab Heute bis zum

15. 3. 2008 könnt Ihr bei

uns euer selbstbemaltes

Osterei abgeben.

Wir werden die Eier dann

bei uns in der Anmeldung

aufhängen und eine Jury

wählt das am schönsten

bemalte Ei aus.

Für jedes abgegeben Ei

bekommt ihr eine kleine

Überraschung und der Gewinner

erhält eine Freikarte

für sich und vier weitere

Personen für das ahoi!-

Erlebnisbad.

Siedlung

© Claudia hautumm / piXelio

„Papa, kannst du mir

fünfzig Cent geben

für einen armen alten

Mann?“

„Ja, gern, mein Sohn,

es freut mich, dass du einem

alten Mann helfen willst.

Wo ist er denn?“

„Er steht nebenan vor

dem Kaufhaus und verkauft

Erdbeereis.“


siedlung ahoi

Am 8. 3. 2008 findet wieder unsere

Traditionsveranstaltung „Siedlung

ahoi“ statt. Der Einlass ist ab 11 Uhr.

Wir würden uns freuen, wenn ihr mit

all euren Freunden einmal vorbeischaut

... eintrittspreis 1,00 €

tolles prograMM für Kinder und erwachsene ...

Verbinde die Zahlen....

MagaZin

A B C,

Die Katze lief im Schnee.

Und als sie dann nach Hause kam,

Da hatt‘ sie weiße Stiefel an.

O jemine! O jemine!

Die Katze lief im Schnee.

A B C,

Die Katze lief zur Höh!

Sie leckt ihr kaltes Pfötchen rein

Und putzt sich auch die Stiefelein

Und ging nicht mehr, und ging

nicht mehr

Und ging nicht mehr im Schnee.

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40

citynahe seniorenwohnungen

iM dobben

Der Wohnpark „Im Dobben“ liegt nur etwa

drei Fußminuten von der Innenstadt

entfernt. Gepflegte Grünanlagen mit alten

Bäumen und gewundenen Gräben geben

der Anlage an der verkehrsberuhigten

Straße einen parkähnlichen Charakter.

Die vollmodernisierten Wohnungen decken

ein breites Spektrum ab: von der

2-Zimmer Singlewohnung bis zur Maisonette

über zwei Etagen, deren große

Loggia einen herrlichen Ausblick vom Hafen

bis zur Altstadt gewährt. Besonderes

Augenmerk verdient jedoch das Projekt

„Altengerechtes Wohnen“ im Wohnpark

Dobben, das die Siedlung gemeinsam mit

der Nordseepflege geschaffen hat.

Die Nordseepflege hat sich in Bremerhaven

und Cuxhaven in den vergangenen

Jahren in den Bereichen Pflege und betreutes

Wohnen einen guten Namen

gemacht. Besonders der Neubau an der

Segelckestraße und die schmucken Autos

des ambulanten Pflegedienstes sind in

Cuxhaven augenfällig.

Siedlung

10

Flur 4.64m²

BAD 7.38m²

KÜCHE

8.54m²

SCHLAFEN

12.24m²

WOHNEN

14.80m²

Balkon 6.22m²

1/2 = 3.11m²

Gemeinsam mit der Siedlung ist jetzt

auch im „Wohnpark Dobben“ ein Projekt

„Altengerechtes Wohnen“ entstanden.

Unter dem Motto „So viel Freiheit wie

möglich, so viel Betreuung wie nötig!“

bietet die Siedlung im Dobben 7 – 9 zwei

komfortable Wohnungstypen inklusive

Grundpflege an. Dazu gehören:

• Notfalltelefon rund um die Uhr/24 Std.

Rufbereitschaft

• Sicherheitsservice, auf Wunsch melden

wir uns an bestimmten Tagen oder zu

gewissen Zeiten bei Ihnen, nach Absprache

telefonisch oder persönlich.

• Vermittlung von Hausnotrufsystemen

auf Wunsch

• Concierge im Haus (kümmert sich um

all Ihre Angelegenheiten)

• Vermittlung von Hilfsdiensten (Krankentransport/Fußpflege/Friseur,

etc.)


• Abwesenheitsservice, d.h.

bei Urlaub oder Krankenhausaufenthalt

kümmern

wir uns um ihre Wohnung.

z. B. Pflanzenpflege, Wohnungslüftung

und Briefkastenleerung,

falls vom

Leistungsnehmer/-in gewünscht.

• Persönliche Beratung und

Betreuung, Erledigung von

Behördengängen.

• Hilfe bei Antragstellung

(ausgenommen Rechtsund

Steuerberatung)

• Organisation von Freizeitprogrammen

und Ausflüge

unter Leitung und Führung

einer Freizeittherapeutin

Gülsen Sariergin

Das gesamte Grundleistungspaket ist mit

einer Pauschale von 80,00 Euro pro Person

im Monat abgegolten.

Alle Wohnungen der vollständig barrierefreien

Anlage verfügen über einen Balkon

mit Blick ins Grüne und ein großes behindertengerechtes

Badezimmer. Neben

einem Fahrstuhl stehen allen Bewohnern

gemütliche Gemeinschaftsflächen für das

gesellige Beisammensein zur Verfügung.

„Uns liegen die Selbstständigkeit, Gesundheit

und Lebensfreude unserer Kunden

am Herzen“ sagt Gülsen Sariergin,

Geschäftsführerin der Nordseepflege.

„Wie bei der Siedlung steht auch bei uns

der Mensch im Mittelpunkt, da lag es

nahe, gemeinsam mit der Siedlung ein

besonderes Angebot für ältere und alte

Menschen zu schaffen. Neben der Beratung

für das Leben im Wohnpark Dobben

MagaZin

bieten wir allen Mietern der Siedlung gern

kostenlose Beratungen im Bereich der

Leistungen der Pflege- und Krankenkasse,

sowie Antragsstellung und Information

über Befreiungen von Zuzahlungen als

Serviceleistung an.“

Kontakt:

NordseePflege

Segelckestraße 30

27472 Cuxhaven

Telefon: 04721-50855-0

Telefax: 04721-50855-65

Internet: www.nordseepflege.de

E-Mail: info@nordseepflege.de

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag

8.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

41


42

die CuXhaVen baSCatS Sorgen

deutSChlandweit für furore

Mit begeisterndem basketball an die

tabellenspitze der zweiten bundesliga

Die Realität hat selbst die kühnsten Träumereien

weit hinter sich gelassen: Nach

einer überragenden Vorrunde stehen die

Cuxhaven BasCats alleine an der Spitze der

eingleisigen zweiten Basketball-Bundesliga

Pro A. Schon der Start hatte nach einer

Vorbereitung ohne Niederlage und vier

Erfolgen in den ersten vier Saisonspielen

für große Euphorie gesorgt. Nach einer

kurzen Schwächephase, aus der das Team

gestärkt und angriffslustig hervorging,

folgten neun Siege in Serie und der Sprung

auf den begehrten „Platz an der Sonne“.

Neben den Punkten ist es vor allem der un-

Siedlung

glaublich schnelle und spektakuläre Basketball,

der die Massen begeistert und die

Cuxhavener Rundturnhalle füllt. „Das ist ja

hier wie beim Eishockey“, charakterisierte

ein BasCats-Fan die enorme Geschwindigkeit

mit der vor allem die US-Boys im Team

zu Werke gehen. Bei der Auswärtsfahrt

nach Chemnitz ging die Bewunderung gar

so weit, dass die sächsischen Fans einigen

BasCats-Aktionen vor allem vom amerikanischen

Überflieger Rocky Trice mit

Standing Ovations Respekt zollten.

Den absoluten Höhepunkt allerdings gab

es im BBL-Pokal: Beim triumphalen 79:68

gegen den Erstligisten BG 74 Göttingen

spielten sich die „Katzen“ in einen wahren

Rausch und demoralisierten den Gegner

mit intensivster Verteidigung und tollen

Szenen in der Offensive. Am 6. Februar

kommt nun Rekordmeister Bayer Giants


Leverkusen zum Achtelfinale in die Rundturnhalle

– kaum auszumalen, welche

Begeisterung eine weitere Pokalsensation

auslösen würde …

Neben aller individuellen Qualität ist vor

allem das starke Kollektiv Geheimnis des

Erfolges der „Katzen“. Man sieht es den

Akteuren förmlich an, dass sie ihre Arbeit

nicht als schnöden Broterwerb betrachten,

sondern mit Spaß bei der Sache sind

und den Basketball lieben. Eine solche

„Wohlfühlatmosphäre“ wird aber nicht von

Mannschaft und Trainern alleine generiert.

Auch das Umfeld und die tollen BasCats-

Fans spielen eine wichtige Rolle. Nicht

zuletzt dank zuverlässiger Partner wie der

Siedlungsgesellschaft Cuxhaven ist es gelungen,

die BasCats zu neuen Höhen zu

führen und Basketball an der Elbmündung

zu einer echten Zugnummer zu machen.

MagaZin

43


44

Da sage noch einer, die Jugend wäre nicht

zu motivieren. Als trotz leerer Kassen der

Schulhof des Amandus-Abendroth-Gymnasiums

renoviert und ausgestaltet werden

sollte legte die ganze Schülerschaft

Hand (bzw. Fuß) an und veranstaltete einen

Sponsorenlauf. Für die Siedlung ging

Johanna Köllner aus der 5c an den Start

und lief statt der vorgesehenen 5 km von

der Schule bis zur Grimmershörnbucht sogar

ganze 9 km. Für diese tolle Leistung

legte Marketingchef Ralph Cosack gern noch

ein Sümmchen obenauf. „Es hat mir großen

Spaß gemacht, mich für die Allgemeinheit

zu engagieren“ so die junge Dame.

Siedlung

Johanna köllner läuft und läuft...

ein u-boot iM park

Die Siedlung unterstützte im Gewerbepark

Europakai eine ungewöhnliche Idee:

den Nachbau des berühmten deutschen

U-Bootes Typ VII C als 4-Personen-Yacht.

Das „U-Boot-Team Helgoland“ realisierte

Johanna Köllner

den Bastler- und Seglertraum „U96“ in der

großen Halle des ehemaligen Munitionsdepots

in Groden. Die 12 Meter lange und

etwa drei Meter breite Motorjacht mit vier

Kojen, einem 60 PS-Ford-Diesel und einer

Marschfahrt von gut acht Knoten kann

zwar nicht tauchen, ist aber ein echter

Hingucker. Für Stabilität sorgen

ein Ballastschwert und ein Tiefgang

von 1,20 Meter. Was noch

fehlt, ist der Innenausbau; der

soll in diesem Jahr folgen.

Horst Bredow vom U-Boot-Archiv

in Altenbruch leistete wertvolle

Hilfe und ließ es sich nicht nehmen,

das fertige Boot zu inspizieren.

Unter den Sponsoren,

die den Stapellauf beobachteten,

waren auch Vorstand Erich

Schruff und Frank Heinbokel von

der Siedlung.


tolle hauSgeMeinSChaft!

In guter Nachbarschaft zu leben ist ein

herrliches Gefühl. Die Mieter der Hausgemeinschaft

in der Händelstraße 20 wissen

iMpreSSuM

herausgeber

Siedlungsgesellschaft Cuxhaven AG

Erich Schruff (V.i.S.d.P.)

Gorch-Fock-Str. 29

27472 Cuxhaven

Telefon: 0 47 21/5 58-01

Telefax: 0 47 21/5 58-188

E-Mail: info@siedlung.de

redaktion

Ralph Coack (Leitung)

Wiebke Buckmann

layout und design

Wiebke Buckmann

produktion und technik

Wiebke Buckmann

Druckerei Wöbber

MagaZin

das und teilen nicht nur ihre Pflichten im

Haus sondern auch die Freude: Sie haben

gemeinsam und mit Kindern und Freunden

das Silvesterfest 2007 gefeiert. Und zwar

mit allem was dazugehört – Masken und

Hütchen, Feurwerk und Luftschlangen,

Tanz und gemeinsamen Anstoßen auf das

neue Jahr. Es war nach einmütiger Aussage

ein toller Abend. Im Treppenhaus hängt

ein Plakat mit Fotos von dem Ereignis.

Wenn Sie ähnlich schöne Erlebnisse

in Ihrer Hausgemeinschaft oder mit

Nachbarn zu erzählen haben, schicken

Sie uns ein Foto und einen kleinen

Text – wir berichten gern im nächsten

Magazin.

anzeigen und adressen

Wiebke Buckmann

Mitarbeiter dieser ausgabe:

Ralph Cosack

Wiebke Glameyer

Claudia Schult

Jennifa Blanco

Erich Schruff

Wiebke Buckmann

Gülsen Sariergin

Stadtfeuerwehrverband

Matthias Haufer

titelfoto

Katja Schulz

fotos

Katja Schulz

E. Wendt

H. Adelmann

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46

neubau einer koMfort-

eigentuMS-wohnanlage

Mit penthouSe an der

wagnerStraSSe

Nach so erfolgreichen Bauträgerprojekten

wie in der Grenzstraße, westlich Meyerhof

und Brockesweg hat die Siedlung an der

Wagnerstraße mit der Planung einer Komfort-Eigentums-Wohnanlage

mit Penthouse

begonnen, die noch in diesem Jahr errichtet

werden soll. Die beiden geplanten Gebäude

umfassen einmal 9 Wohneinheiten

(Haus A: Gesamtwohnfläche 887qm) und

einmal 8 Wohneinheiten (Haus B: Gesamtwohnfläche

756 qm).

Siedlung

Die mit Komfortbädern (Handtuchwärmer

und Fußbodentemperierung) ausgestatteten

Wohnungen sind besonders schallgedämmt,

verfügen über Kabelanschlüsse

in allen Räumen und haben jeweils einen

großzügigen Balkon bzw. eine Terrasse. Die

gesamte Anlage ist barrierefrei.

Für die Sicherheit sorgen einbruchhemmende

Wohnungstüren mit Mehrfachverriegelung

und ein videoüberwachter

Hauseingang mit Monitor in jeder Wohnung.

Natürlich ist eine behindertenfreundliche

Aufzugsanlage mit Sicherheitsnotrufsystem

eingeplant.

Auf Wunsch der späteren Eigentümer werden


die Wohnungen im vorderen

Haus A mit Schornsteinzügen

für Kachelöfen und einer optionalen

Sauna ausgestattet.

Auch kann eine Verbindung

zum Altenpflegeheim genutzt

werden. Komplette Maler und

Fußbodenarbeiten in sämtlichen

Wohnungen nach den

Wünschen der Käufer sind

bei der Siedlung selbstverständlich.

Bei Interesse setzen Sie sich

gern mit Herrn Frank Heinbokel,

Leiter Immobilien

der Siedlung unter Telefon

0 47 21/5 58-152 in Verbindung.

Wir freuen uns auf

Ihren Anruf.

MagaZin

47


48

Siedlungsgesellschaft Cuxhaven AG

unSere öffnungSZeiten

gorch-fock-Straße 29, 27472 Cuxhaven

Mo. – Mi. 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr

Do. 8.30 Uhr bis 17.00 Uhr

Fr. 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr

... oder nach Ihren Wünschen!

lehfeldplatz 5 in 27472 Cuxhaven

Mo. / Mi. 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr

Do. 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr

notrufnuMMern

Ärztliche Bereitschaft/Apotheken-Nachtdienst:

Unter der Telefonnummer 1 92

22 (Hauptfeuerwache) ist zu erfahren,

welcher Arzt, Augenarzt oder Zahnarzt

Bereitschaftsdienst und welche Apotheke

Not dienst hat.

Bei Notfällen bitte 112 anrufen oder die

Notfallnaufnahme des Stadtkrankenhauses

in der Altenwalder Chaussee 10 –

12 auf suchen.

polizei notruf: 110

wache: 0 47 21 / 57 30

feuerwehr notruf: 112

notarzt/rettungsdienst: 112

SerViCe

Siedlungsnotdienst

04721/558-156

Wasserschutzpolizei 0 47 21/74 59 30

Bundesgrenzschutz 0 47 21/70 74 50

Rettungskreuzer DGzRs 0 47 21/3 46 22

Feriendialyse 0 47 21/4 20 80

Krankenhaus 0 47 21/7 80

Tierheim 0 47 21/71 16 76

allgemeinmediziner

Dr. Breitenberger,

Poststraße 34 0 47 21/3 31 55

Dr. Eisenbarth,

Westerwischweg 48 0 47 21/6 44 39

Dr. Hering,

Schillerstraße 80 0 47 21/3 45 56

Dr. Hohlfahrt,

Strichweg 78 0 47 21/5 72 70

Dr. Labitzke,

Jacobistraße 57 0 47 24/4 33

Dr. Lemmerhirt,

John-Brinkmann-Weg 5 0 47 21/2 21 51

Dr. Siemoneit,

Bahnhofstraße 12 0 47 21/5 57 60

krankenhäuser

Krankenhaus Cuxhaven GmbH

Altenwalder Ch. 10 0 47 21/78-0

helioS Seehospital Sahlenburg

(Krankenhaus für Orthopädie)

Nordheimstraße 201 0 47 21/6 04-0

ämter

Vermittlung Rathaus 0 47 21/70 00

Bürgerbüro 0 47 21/70 07 21

Fundbüro 0 47 21/70 07 26

Vermittlung Landkreis 0 47 21/6 60


Siedlungsgesellschaft Cuxhaven AG

wohnungSbeStand

wetternquartier

Abendrothstraße 31 – 39

Balsenstraße 11, 12

Abendrothstraße 28, 28 a

Burggrabenstraße 2

Holstenplatz 1

Segelckestraße 51, 53 – 63

Südersteinstraße 93

Westerreihe 18

Wetternstraße 1, 8, 11

Wilhelmstraße 33, 35

elfensiedlung

Abendrothstraße 6, 8

Delftstraße 1 – 17, 19

Elfenweg 1 – 9, 14, 16

Poststraße 23, 25, 27

Wendtstraße 7, 9, 10, 12, 14

rathausquartier

Grandauerstraße 4, 6, 8, 10, 13

Hartungstraße 6, 8

Rathausstraße 23, 25, 27, 29, 31

gorch-fock-Quartier

Feldweg 28, 30

Gorch-Fock-Straße 27

Hermann-Allmers 41, 43

Am Alten Hafen 5

Annenstraße 3 a

Cuxhavener Straße 12

Friedrich-Carl-Straße 13

Kapitän-Alexander-Straße 1, 3

Neue Reihe 20, 21

Poststraße 107

Predöhlstraße 14, 14 b

Rektor-Dölle-Straße 6, 8, 12

SerViCe

alt ritzebüttel

Hadeler Platz 8, 9, 10, 11, 12, 13

Hörn 3, 5, 7, 9, 10, 12

Störtebekerstraße 11, 12, 13

dobben

Grodener Chaussee 7, 9, 19

Im Dobben 1, 3, 5, 7, 9, 11, 13, 15, 17

Im Dobben 12, 14, 16, 18, 22

Im Dobben 18 a, 20 a, 22 a

Im Dobben 2 – 6

Wernerstraße 15 a, b, c

Wernerstraße 17, 19, 21, 23, 25

lehfeld

Detlev-Bremer-Straße 1, 3 – 10, 12 – 21

Ditmar-Koel-Straße 2, 4 – 14, 16, 17, 19

Ditmar-Koel-Straße 5, 7, 9, 11, 13, 15

Grodener Chaussee 6, 8, 10, 12, 12 a

Karpfangerstraße 1 – 16, 18, 20, 22

Kersten-Miles-Straße 2, 8, 10, 14, 16

Lappeplatz 2, 4, 6, 8, 10, 12, 13, 14, 16

Lappestraße 1 – 6, 8, 10, 12

Lehfeldplatz 1, 3, 5

Lehfeldstraße 1, 3, 5, 7, 9, 11, 13 – 50

Marquard-Schreye-Straße 1 – 6, 9

Marquard-Schreye-Straße 12 – 16

Simon-v.-Utrecht-Straße 1 – 15, 17

Simon-v.-Utrecht-Straße 19, 21, 21 a

Vor dem Flecken 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7

Wernerstraße 37

Wernerstraße 39 – 48, 49 – 54, 56 – 82

Wernerstraße 84, 86, 88, 90

Wulffhagenstraße 1 – 20, 22, 24 – 38

östliches Musikerviertel

Mozartstraße 1, 3, 5, 7, 9, 11

Elfenweg 22, 24

Mozartstraße 20, 22, 24, 24 a

Brahmsstraße 28

Brahmsstraße 12 – 12 b, 14 – 14 b

Wagnerstraße 1, 1 a, 1 b

49


50

westliches Musikerviertel

Gluckstraße 1 – 9, 11, 13, 15

Gluckstraße 21, 23, 25, 27

Brahmsstraße 57, 59

Händelstraße 1 – 18, 20

Wagnerstraße 45, 47, 49, 51, 53, 55

Wagnerstraße 57, 59, 61

döse

Mühlentrift 8, 10

Steinmarner-Straße 12

Strandhausallee 2, 4, 6

Strandstraße 72

pädagogenviertel

Fröbelstraße 2, 4, 9, 11, 19, 21

Gurlittstraße 2, 4, 4 a – 16

Paulsenstraße 1 – 18, 20, 22

Pestalozzistraße 20, 22, 24, 26, 28, 30

Pestalozzistraße 32, 34, 36, 38, 40

Pestalozzistraße 8, 10, 12, 14, 16, 18

Grenzstraße 36 – 40

ostpreußenviertel

Ostpreußenstraße 1 – 5, 7, 9, 11

Ostpreußenstraße 6 – 16

Pommernstraße 44, 44 a, 46, 46 a

Schlesienstraße 2, 4, 6, 8, 10, 12

Schneidemühlplatz 5, 6, 7, 8

Sudetenlandstraße 15, 15 a

Sudetenlandstraße 2, 2 a, 4, 6

SerViCe

Sahlenburg

Von-Elm-Weg 11, 13, 15, 17, 19, 21

altenwalde

Köthnerweg 8, 10, 12, 14

altenbruch

Altenbrucher Bahnhofstraße 18

Altenbrucher Bahnhofstraße 21

Altenbrucher Bahnhofstraße 38

Altenbrucher Bahnhofstraße 93

Hinrich-Alpers-Weg 2

Kirchblick 1 a

Sandweg 15

Über der Braake 44 – 50, 60 – 76

lüdingworth

Am Südfeld 20 – 32

drangst (rückbau)

Drangstweg 88

Süderwisch nord (rückbau)

Matthias-Claudius-Weg 43/45


gotteSdienSte

evangelisch

St. Petri, Strichweg So. 10.00 Uhr

Martinskirche,

Ritzebütteler Marktplatz So. 10.00 Uhr

Emmaus, Regerstraße 41 So. 10.00 Uhr

Gnadenkirche,

Pommernstraße 77 So. 11.00 Uhr

St. Gertrud, Döse So. 09.30 Uhr

(Kapelle Dohrmannplatz) So. 10.45 Uhr

Johanneskirche,

Sahlenburg So. 10.00 Uhr

Kreuzkirche, Altenwalde So. 10.00 Uhr

St. Jacobi, Lüdingworth So. 09.30 Uhr

St. Nicolei, Altenbruch So. 11.00 Uhr

St. Abundus, Groden So. 09.30 Uhr

katolisch

St. Marien, Gurlittstraße So. 10.00 Uhr

(port.) Sa. 16.15 Uhr

(span.) So. 11.30 Uhr

Herz Jesu, Strichweg 5

hl. Messe So. 09.30 Uhr

(poln.) So. 09.30 Uhr

So. 11.30 Uhr

evangelisch-freikirchliche gemeinde:

Baptisten, Erika Weichert

Tel. 4 54 77

Altenwalder Chaussee 25

Gottesdienst So. 10.00 Uhr

Bibelgesprächskreis Mi. 20.00 Uhr

freie evangelische gemeinde:

Mozartstraße 21

Gottesdienst So. 09.30 Uhr

mit Kindergottesdienst So. 11.15 Uhr

SerViCe

freie Christengemeinde „elim“

Deichstraße 34

Gottesdienst So. 10.00 Uhr

Bibelstunde Di. 20.00 Uhr

die Christengemeinschaft

Bachstraße 1

Gottesdienst So. 10.00 Uhr

Do. 09.00 Uhr

Christlich-wissenschaftliche-

Vereinigung Cuxhaven

Hamburg-Amerika-Str. 36

Gottesdienst So. 10.00 Uhr

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ferienterMine

die Siedlung

SerViCe


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Siedlung

die näChSte auSgabe erSCheint

iM Mai 2008

Sie lesen unter anderem:

- Die Jugendhilfestation Ritzebüttel stellt sich vor.

- Kunst im Außenraum: Constantin Jaxy und Hendrik Schrat

- Jutta Auga: Quartiersmanagerin im Lehfeld

- Energie, ein kostbares Gut: Die Siedlung hilft sparen

Portrait: Die Fotografin Katja Schulz


platZ für ihre notiZen

Siedlung

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