2014 07 impuls

westmediatirol

Ausgabe 7. 2014 • 23. April 2014

Tischlerei Praxmarer GmbH

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Daniel Rubisoir:

Erfolgreicher

Sportler und

Trainer in einem

Seite 24

Unternehmen des Monats Seiten 10–12


Treffpunkt Gastronomie bei Grissemann

Wirtschaftsbund überzeugte sich von Frischequalität

Foto: WB/Klotz

Die Top-Gastronomie aus der Region

traf sich unlängst bei der Gastro-Frühjahrsmesse

von Eurogast Grissemann.

Über 65 Aussteller aus der Lebensmittelindustrie

informierten die Kunden

über die neuesten Trends und gaben

wertvolle Tipps zu den Produkten. Die

Gastronomen konnten auch Fisch- und

Meeresfrüchtespezialitäten probieren

und sich über den einzigartigen Frischeservice

informieren, der fangfrische

Ware vom Mittelmeer und dem Nordatlantik

in die Küche in nur 48 Stunden

liefert. Im Bild v.l. Franz Brandhofer,

Vertriebsleiter Grissemann; Herwig Stenitzer,

Seilbahnen Samnaun, Thomas

Wachter, Firma Interzegg und Ivo De

Greeff, Bereichsleiter Frischfisch.

Im Rahmen seines Bezirkstages in Imst

blickte der Landesobmann des Tiroler

Wirtschaftsbundes, Jürgen Bodenseer,

hinter die Kulissen der Firma „Neurauter

frisch“ in Ötztal-Bahnhof. Geschäftsführer

Peter Neurauter entführte die WB-

Delegation, darunter Landesgeschäftsführer

Helmut Kern sowie die Bezirks -

obleuten Hannes Staggl (Imst) und Toni

Prantauer (Landeck), in die Welt des

Großhandels und präsentierte sein Unternehmen

„Neurauter frisch". Mit über

50 MitarbeiterInnen, einer optimalen

Kundenbetreuung und der notwendigen

Flexibilität zählt der Großhändler mit

Standort Ötztal-Bahnhof zu den erfolgreichsten

Unternehmen der Frisch- und

Tiefkühlkost seiner Branche.

Metnitzer im Kunstraum Pettneu

„Clean Lines - Linien, Flächen, Volumen”

- so lautet das Motto der Ausstellung des

Künstlers Hannes Metnitzer, die kürzlich

im Kunstraum Pettneu eröffnet wurde

und noch bis 27. April (jeweils am Donnerstag

und Samstag 17-20 Uhr und

Sonntag 15-17 Uhr) ebendort zu bewundern

ist. Zur Ausstellungseröffnung

spielte der gebürtige Steirer, der seit

1994 in Obsteig wohnt, mit Elisabeth Köll

aus Haiming und Stefan Wetzel aus

Stams mit dem Saxophontrio "sagsNiehausTrio"

auf, die Kunsthistorikerin Ruth

Haas hielt die Laudatio. Zahlreiche

Künstler, wie Hannes Weinberger, Chris -

tian Moschen, Walter Resch, Othmar

Kröll, Otto Dapunt u.a. gaben Metnitzer,

der an der Sozialakademie Stams Kunsterziehung

und Werken unterrichtet, die

Ehre. Oswald Perktold vom Kunstraum

hieß den Künstler in Pettneu herzlich

willkommen.

1 Der ehemalige Direktor der Sozialakademie

Stams Helmut Wiederin

und Künstler Christian Moschen

aus Grins unterhielten sich bestens.

2 Lehrerkollegen von Hannes Metnitzer:

Johannes Schlack (Stams),

Manuela Tatschl (St. Anton) und

Stefan Haas (Stams).

3 Das Künstlerduo WORK Walter

Resch (li) und Othmar Kröll nahmen

Conny Moschen in die Mitte.

4 Sabine Schwarz und Hannes

Weinberger bewunderten die

Kunstwerke im Kunstraum Pettneu.

5 Rita Habicher aus St. Anton (li),

eine der treuesten Besucherinnen

im Kunstraum, im Bild mit Susanne

Holzmayr aus Stams.

6 Der langjährige Vorstand der Frauenklinik

Innsbruck und Hobbykünstler

Otto Dapunt, kam mit Gattin

Helma nach Pettneu.

7 Elisabeth Köll aus Haiming, Stefan

Wetzel aus Stams und die ehemalige

Landecker Galeristin Monika

Lami auf einem Bild vereint.

8 Künstler Hannes Metnitzer (re) bedankte

sich bei Oswald Perktold

vom Kunstraum für die Einladung

zur Ausstellung in Pettneu.

9 Die Kunsthistorikerin Ruth Haas

mit Kurt Tschiderer vom Kunstraum

Pettneu.

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Druck: NÖ Pressehaus

Die nächste Ausgabe

erscheint am 7. Mai 2014

2 23. April 2014

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Fotos: Paul Schranz


„Wir sind Kirche!“

Die Evangelikale Kirche, die auch im

Oberland und im Außerfern vertreten ist,

erhielt die staatliche Anerkennung

„Wir sind Kirche!“, ist man in

Abwandlung an eine mittlerweile

legendäre Schlagzeile der

Bild-Zeitung vom 20. April 2005

geneigt zu sagen. Warum? Ganz

einfach, weil die Evangelikale

Kirche die seit Langem ersehnte

staatliche Anerkennung erhielt!

Die Freude bei den Verantwortlichen

ist dementsprechend.

Lokalaugenschein, oder besser gesagt

Gebetsraumaugenschein in

der Imster Auwerkstraße. Dort befindet

sich im Obergeschoß eines

nach Fabrik oder Geschäftslokal

anmutenden Gebäudes mit Blechfassade

die Zentrale der Oberländer

EFKI, der Evangelikalen Freikirche.

Evangelikal – nicht zu verwechseln

mit evangelisch! Da ist

ein kleiner Unterschied, nicht nur

in der Schreibweise. „Wir sind sozusagen

der dritte Zweig der Reformation“,

präzisiert der Leiter

der Evangelikalen Freikirche Imst,

Willi Heusser, der die rund 20

„Mitglieder“ umfassende Gemeinde

auch als Pastor betreut. Er

schenkt in dem am Gebetsraum

angrenzenden Besprechungszimmer

Kaffee ein und freut sich sichtlich

über den Besuch.

Keine Apparatschicks

des Glaubens

Sie hätten ihre Wurzeln am ehes -

ten in der „Täuferbewegung der

Hutterer“, so der jugendlich wirkende

62-Jährige näher, wären also

nicht den „Lutherischen nach dem

Augsburger Bekenntnis“ und auch

nicht jenen des „Helvetischen Bekenntnisses“

(Zwingli, Calvin,

Bullinger) zuzuordnen. Auf alle

Fälle seien sie ganz bewusst eine

Freikirche, würden „im Glauben

taufen“, also erst in einem Alter, in

dem dieser Vorgang vom Täufling

bewusst wahrgenommen werden

kann, und würden es schätzen,

weder hierarchisch aufgebaut zu

sein noch den Zwängen einer Institution

zu unterliegen. Bei ihnen

gäbe es kein „oben“ und „unten“.

Vielmehr einen erweiterten Leiterkreis,

dem in Imst etwa sechs Personen

angehören. Gleichberechtigte,

die sich im gegenseitigen

Austausch die Aufgaben teilen.

Einer, der dieser „Führungsriege“

im uneigentlichen Sinn angehört,

ist Andreas Braunhofer. Der Leiter

der Sozialpädagogischen Einrichtung

Haiming übernimmt „unter

anderem alle paar Wochen die Predigt“.

Sein Zugang sei ein recht

pragmatischer gewesen, sagt der

gebürtige Landecker. Die Mutter

evangelisch, habe er in jungen Jahren

über diese Kontakt zum damals

so genannten „Hausbibelkreis

Oberland“ erhalten, einer „Zelle“,

aus welcher letztendlich die EFKI

im Oberland hervorgehen sollte.

Als er dann später selbst für seine

Kinder einen Platz gesucht habe,

„wo sie gut aufgehoben sind“, sei

er (wieder) auf das Angebot der

Evangelikalen Kirche gestoßen

und mehr und mehr ein Teil von

ihr geworden. Braunhofers Bekenntnis:

„Ich erfülle meine Aufgabe

gerne, weil ich mich gerne an

das Wort Gottes halte und dieses

auf das Heute übertragen möchte.“

Derart würde der Glaube nämlich

lebendig, weil man in der Gemeinschaft

Texte neu erfahre und

immer wieder auch einmal draufkomme,

dass es gewisse Probleme

bereits vor Jahrtausenden gegeben

hat. - „Um in unserer Form des

,Allgemeinpriestertums` mitzuwirken,

braucht man allerdings nicht

unbedingt vier Kinder“, sagt der

47-jährige Pädagoge in Anspielung

an jenen Umstand lachend, dass

auch Glaubensbruder Willi Heusser

ebenso vielen das Leben geschenkt

hat.

Andi Braunhofer (l.) und Pastor Willi Heusser kümmern sich besonders um die Evangelikale

Freikirche im Oberland. In ihrem Gebetsraum zeigen sie vor einem Kreuz

aus Kinderarbeiten mit Freude auch die Bastelei eines Mädchens, das Jesus als

Brückenbeschreiter darstellt.

Foto: www.bestundpartner.com

Pastor aus einem Tief heraus

Der Angesprochene, ein gebürtiger

Schweizer, hat einen anderen Zugang

zu seiner Kirche. Er sei zwar

in einem rein evangelischen Elternhaus

aufgewachsen, berichtet

er, habe diesem Glauben aber mit

14 Jahren den Rücken gekehrt.

Mit 20 sei während einer Lebenskrise

– der Bruder hatte Selbstmord

verübt – allerdings ein „starkes

Suchen“ aufgetreten, die Frage

der Vergebung in den Vordergrund

getreten und als gleichaltrige Jugendliche

ihn „ansprachen“, habe

es bei ihm „Schritt für Schritt eine

bewusste Hinwendung zum Glauben

gegeben.“ Er sei allerdings ein

„Spätberufener“, so Heusser.

Denn der gelernte Landwirt arbeitete

zunächst noch als LKW-Fahrer

und betrieb Jugendarbeit, ehe

er mit Frau und den damals drei

Kindern in den Norden Deutschlands

übersiedelte, um dort drei

Jahre lang eine theologische Ausbildung

zu genießen. Nach anschließend

siebeneinhalb Jahren in

Imster „Zelle“ und Gesamtbewegung

der Schweiz, kam dann vor etwa

zwei Jahrzehnten das „Angebot“,

ins Außerfern zu übersiedeln und

dort tätig zu sein. Elf Jahre lang

blieb Heusser in Reutte, staunte

mitunter darüber, dass er oder

seine Kinder in Summe sehr tolerant

behandelt wurden, ehe er vor

12 Jahren nach Imst übersiedelte,

wo man den Gottesmann auch als

begeisterten Fuß- und Volleyballer

der „Montagsrunde“ und Mitglied

der mittwöchigen Turnvereinsrunde

– zusammen mit seiner Gattin

– kennt. „Wer rastet, der ros -

tet“, sagt er. - Ein Spruch, der so

wohl auch auf den Glauben übertragen

werden kann. (best)

Mitglieder der Oberländer Evangelikalen

Kirche treffen sich jeden Sonntag

um 10 Uhr in ihrem Gebetsraum. Meist

sind es zwischen acht und zehn Personen,

die sich aktiv um die Gestaltung

des Gottesdienstes kümmern. Als

Gäste können durchschnittlich 40

Menschen begrüßt werden, sehr oft

auch Touristen. Die Zusammenkunft

beinhaltet keinen fixen liturgischen Ablauf,

erfüllt auch sonst keine äußere

Form, und kann je nach Gutdünken

mitunter schon auch einmal an die

zwei Stunden dauern. Die Gemeinschaft

finanziert sich durch Spenden,

wobei Pastoren zusätzlich meist von

ihren Herkunftszellen finanziell unterstützt

werden. Man sagt allgemein,

eine Evangelikale Kirche sei ab einer

Größenordnung von 70 Mitgliedern

„selbsttragend“.

Die heuer erfolgte Anerkennung als

staatliche Religion kam völlig unerwartet,

weil es in der Vergangenheit

diesbezüglich bereits mehrfach erfolglose

Versuche gegeben hatte. Diesmal

hatten sich allerdings mehrere Freikirchen

zusammengeschlossen, damit

sie die notwendige Anzahl an Mitgliedern

vorweisen können und auch bei

den bereits bestehenden Staatsreligionen

Fürsprecher gewinnen können.

Womit ein langgehegter Wunsch in Erfüllung

gegangen ist. Weltweit soll die

Evangelikale Kirche 260 Millionen Mitglieder

haben, in Österreich existieren

aktuell 160 Freikirchen. Berührungsängste

mit anderen Anschauungen

oder Religionen gibt es keine. Willi

Heusser: „Im Gegenteil, seit der Werteverfall

in unserer Gesellschaft so rapide

zugenommen hat, scheinen auch

die klerikalen Ausgrenzungen zu brö -

ckeln.“ Wie zum Beweis erhält die

Ims ter EFKI immer wieder auch bei diversen

Anlässen offizielle Besuche

vom Stadtpfarrer oder Geistlichen aus

der Umgebung. Gemeinsame Veranstaltungen

oder Hilfsaktionen runden

das positive Gesamtbild ab.

23. April 2014 3


Lesung und Buchpräsentation „Miar Óuberländr“ in Ladis

1

Die Seniorenrunden Ladis-Fiss-Serfaus

und der Kulturverein Ladis luden zur

Mundart-Buchvorstellung im Kultur- und

Veranstaltungszentrum Rechelerhaus

Ladis ein. Der Künstler und Galerist Gerald

Kurdo lu Nitsche begrüßte die Senioren

aus der Region Ladis-Fiss-

Serfaus zum gemeinsamen Aufleben der

Oberländer Mundart. Der vielfältige

Künstler machte es sich durch sein umfassendes

Werk „Miar Óuberländr“, in

gemeinsamer Mission mit der Mundartdichterin

und Obfrau der Lader Senioren,

Rosa Stocker, und dem Künstler, Meteorologen

und Heimatforscher Hannes

Weinberger aus Stams zur Aufgabe, dem

langsam fortschreitenden Aussterben

der Mundart entgegenzuwirken. Die unterschiedlichen

Nuancen des Dialekts

sind ein wichtiger Bestandteil unserer

Kultur. Mundart spricht aus den Herzen

in die Herzen, ehrlich, schnörkellos, unverblümt

und direkt. Musikalisch begleitet

wurde der Nachmittag im Zeichen

2 3 4

des Tiroler Dialekts von Helmut Brunelli,

der mit seiner Ziehharmonika heimatverbundene

Ständchen präsentierte.

1 Der Künstler und Heimatforscher

Hannes Weinberger, Mundartdichterin

Rosa Stocker und Gerald K.

Nitsche trugen Gedichte, Sagen

und Geschichten aus dem Oberland

vor.

2 Helmut Brunelli begeisterte mit

heimatlichen Klängen auf seiner

Ziehharmonika.

3 Auch Frau Karin sorgte mit einer

Anekdote in Mundart für lachende

Gesichter

4 Künstler und Galerist Gerald K. Nitsche

mit seinem Werk „Miar Óuberländr“.

Seit seinem 12. Lebensjahr

sammelt er mit Begeisterung Mundartausdrücke.

5 Rosa Stocker aus Ladis ist bereits

seit 30 Jahren aktives Mitglied beim

Mundartkreis.

6 Mundartfreunde. Elfi Krismer und

Maria Rietzler aus Fiss beim Dialekt-Huangart.

7 Armin Klien, Obmann des Lader

Kulturvereins im Gespräch mit Hermann

Klapeer (r.), dem Altbürgermeister

und Mastermind hinter „Altfinstermünz“

aus Nauders.

8 Das „Unikum aus Wien“ Charly

Senn mit einer Seniorin bei der

Buchpräsentation.

9 Die Lader Seniorinnen begaben sich

auf heimatliche Vokabularsuche.

5 6 7 8

9

Fotos: Hörmann

Funpark Huben: Das

Familienausflugsziel im Ötztal

Ein spaßbetontes Refugium für

die Generation bis dreizehn

Jahre offenbart der Ötztaler Funpark

in Huben bei Längenfeld.

Auf einer Fläche von 4.600 m²

lockt eine Vielzahl von Spielgeräten,

die ausprobiert werden

wollen.

Kleine Menschen machen große

Augen, wenn sie in die Freiluft-

Spielwelt eintreten und die vielfältigen

Attraktionen erblicken. Begehrteste

Spielobjekte auf dem

weitläufigen Areal sind die bis zu

acht Meter hohen Riesenrutschen

und die Breitrutsche, auf der gleich

mehrere Kids gleichzeitig hinab

gleiten – ab Mitte Juni geöffnet.

Baumeister in spe kreieren auf der

Sandbaustelle vergängliche „Kunst -

werke“. Die etwas Älteren toben

sich im Skaterpark und den Trampolinen

aus und üben die neuesten

Tricks auf Skateboard und Rollerblades.

Auch die Eltern- und Großeltern-

Generation kommt auf ihre Kos -

ten. Während sich der Nachwuchs

zu beschäftigen weiß, entspannen

die Erwachsenen im angeschlossenen

Restaurant samt sonnendurchfluteter

Terrasse.

Mit dem Rad durchs Tal

Vor Ort steht ein Radverleih zur

Verfügung. Mittels E-Bike oder eigener

Muskelkraft lohnt sich eine

gemeinsame Runde im ebenen

Längenfelder Talbecken auf dem

Radweg entlang der Ötztaler Ache

und anschließender Rückkehr zum

Ötztaler Funpark.

Öffnungszeiten:

1. Mai bis 30. Juni 2014 Freitag

bis Sonntag und Feiertage: 13.00

bis 18.00 Uhr

1. Juli bis 31. August 2014 täglich

von 10.00 bis 18.00 Uhr

1. bis 14. September 2014 Freitag

bis Sonntag und Feiertage: 13.00

bis 18.00 Uhr

Änderungen der Öffnungszeiten

bei Schlechtwetter möglich!

INFO: +43 (0) 664 636 90 37

www.oetztalerfunpark.at

4 23. April 2014


Musik und Image aufeinander abstimmen

Patrick Schmiderer ist Musikproduzent, Arrangeur und Sounddesigner

Im Landecker Ortsteil Perfuchsberg

steht das weit über die

Grenzen Tirols bekannte Tonstudio

„Aktiv Sound Records“

(ASR). Aufgebaut von Josef und

Tina Schmiderer hat sich jetzt

auch deren Sohn Patrick als Musikproduzent

einen Namen gemacht.

Ende der 80er Jahre, als die Welt

rockte und die Jugend Österreichs

nach neuen musikalischen Genres

eiferte, eröffneten die Aktiv Sound

Records ihre Pforten. In der 20jährigen

Firmengeschichte hat das Tiroler

Tonstudio viel an Erfahrung

gewonnen und dabei den Weitblick

und die Lust auf Neues nie

verloren. Neue Talente zu fördern

und authentische Musikprojekte

zu unterstützen ist heute wichtiger

denn je. Masse und Klasse zu unterscheiden

und dennoch den

schmalen Grad zwischen Kommerz

und Kunst zu nutzen die

Herausforderung. Mit aktuellen

Produktionen, etwa von Marc

Hess, Herbert Pixner oder David

Blum stellt man dies unter Beweis.

Patrick Schmiderer vor dem riesigen Mischpult des Studios Aktiv Sound Records.

Erfolg beginnt in Stunde Null

Musik wurde Patrick Schmiderer

quasi in die Wiege gelegt. Schon

mit fünf Jahren begann der heute

30-jährige seine Laufbahn mit der

Kunst des Klavierspiels, das er über

die Jahre professionalisierte und

heute als Instrument für die

Bühne, die Komposition und die

vielseitigen Musikproduktionen in

seinen top ausgestatteten Tonstudios

in Landeck einsetzt. Patrick

Schmiderer lebt heute als Musikproduzent,

Arrangeur, Sounddesigner,

Komponist & Konzepter von

und für die Musik. „Die erste Idee,

der erste Ton, das erste Wort - in

ihnen liegt der Ursprung für einen

grandiosen Song, der aufhorchen

lässt“, ist Schmiderer überzeugt. Er

greift bei seinen Kompositionen

nicht nur auf sein musikalisches

Können und Feingefühl zurück,

sondern auch auf sein Gespür für

Markttauglichkeit. So entstehen

Songs, die dem Talent des Interpreten

nicht nur eine Bühne bieten,

sondern auch die Zuhörer fesseln.

Daher gehört neben Komposition

und Songwriting auch die

Konzeptarbeit zu seinen Stärken.

Musik und Image aufeinander abzustimmen

und so ein harmonisches

Ganzes zu erreichen ist dabei

das Ziel. Auch die intensiven Kooperationen

mit Künstlern aus verschiedenen

Genres geben den Bemühungen

des Künstlers Recht.

Zuletzt stand Patrick Schmiderer

zusammen mit Peter Schilling

(Major Tom), der schwedischen

Jazzsängerin Rigmor Gustafsson

und Xavier Naidoo auf der Bühne.

Masse definiert keine Klasse

„Das Gesamtkunstwerk Musik

verdankt seine Größe und seine

Wirkung dem gelungenen Arrangement.

Doch nicht Masse definiert

hier Klasse, sondern vielmehr

die ideale Abstimmung von Höhepunkten

und Pausen, von Intensität

und Rückzug der einzelnen Instrumente.

Gekonnt platzierte Akzente,

harmonische Übergänge

und die eine oder andere Überraschung

sorgen für Lebendigkeit

und Ausdrucksstärke“, gibt Schmiderer,

der nach dem Abschluss des

Konservatoriums in Innsbruck

auch am Berklee College für Music

und am Sae-Institute in Wien Tontechnik

studierte, Einblick in seine

Arbeitsweise. „Professionelles Mischen

und Mastern gründet im

Sinn für das Detail. Jede klangliche

Nuance aufeinander abzustimmen,

Überflüssiges zu verabschieden

und Besonderes hervorzuheben,

verleiht guter Musik ihren Charakter.“

In den letzten Jahren arrangierte

Patrick Schmiderer an

die 500 Titel in den verschiedens -

ten Genres und für die unterschiedlichsten

Kunden.

Persönlichkeiten im Rampenlicht

beweisen vor allem eines: Charakter.

Jeder Sänger, jede Band und

jede Musikformation bringt ihren

eigenen Charme, ihre eigenen

Stärken mit. Diese zu erkennen, zu

fördern und in ein markttaugliches

Gesamtkonzept zu betten ist eine

Leidenschaft von Patrick Schmiderer.

Mit einem Blick für das Außergewöhnliche,

engagierter Beratung

und der Freude an gelungenen

Gesamtwerken arbeitet er eng

mit den Künstlern und Interpreten

zusammen, um gemeinsam ein Ergebnis

zu erzielen, das die Menschen

berührt. „Ein Konzept zu erstellen

ist nicht nur für neue

Künstler, sondern auch für jene ein

Gewinn, die ihr Projekt auf das

nächste Level heben möchten.

Denn der Traum einer Karriere im

Musikbusiness wird erst real, wenn

er durch ein greifbares Konzept

konsequent verfolgt wird“, weiß

der Landecker, der erst kürzlich

wieder bei der deutschen Echo-

Preisverleihung in Berlin Kontakte

knüpfte und sein Netzwerk zu

Plattenfirmen und Künstlern erweiterte.

(guwa)

23. April 2014 5


Leistungsschau der Wirtschaft

Ausstellung im Gewerbegebiet Arzl stieß auf großes Interesse

Simon Klotz, Bezirksgeschäftsführer des Wirtschaftsbundes Imst, Hannes Staggl,

Wirtschaftsbund-Bezirksobmann und zugleich neuer Obmann des Tourismusverbandes

Imst sowie Franz Staggl als Ideengeber der Gewerbeausstellung freuten

sich über die gelungene Veranstaltung.

Welch dynamische Entwicklung

das Gewerbegebiet Arzl im Lauf

des vergangenen Jahrzehnts genommen

hat, davon konnten sich

die Besucherinnen und Besucher

der Gewerbeausstellung Arzl überzeugen.

Zwei Tage lang öffneten

die Betriebe ihre Pforten und präsentierten

im Rahmen der Leis -

tungsschau ihre Produkte und

Dienstleistungen. Dem Arzler

Wirtschaftsbund-Obmann Franz

Staggl ist es als Hauptinitiator und

Ideengeber dieser Veranstaltung gelungen,

einerseits die Wirtschaftsbetriebe

am Eingang des Pitztals ins

Blickfeld der Öffentlichkeit zu rü -

cken und andererseits das Gemeinschaftsgefühl

der Unternehmen zu

stärken.

Die positive Entwicklung des Gewerbegebietes

Arzl ist nicht nur

dem Geschick der Unternehmer,

sondern auch dem optimalen

Standort zu verdanken: Unweit der

Bezirkshauptstadt Imst und nahe

der Autobahn gelegen, bietet sich

den rund 25 Betrieben der Gewerbezone

ein ideales Umfeld. Dank

der geografischen Lage ist es gelungen,

Kunden im gesamten Oberland

anzusprechen. Außerdem

schafft der Standort am Eingang

des Pitztals nahe gelegene Arbeitsplätze

für die heimische Bevölkerung.

In der Gemeinde Arzl denkt

man bereits über eine Erweiterung

des Gewebegebietes nach. Erste

Gespräche mit den Grundeigentümern

habe es schon gegeben, wie

Bgm. Siegfried Neururer im impuls-Gespräch

bestätigte. Der optimale

Standort und der gute Branchenmix,

der sich nicht nur am Bedarf

des Tales, sondern der gesamten

Region orientiert, seien die

Basis für eine künftige gute Entwicklung,

so der Gemeindechef.

Emmerich Grutsch, Geschäftsführer der Firma Grutsch-Technik, machte beim Radio-

Interview auf die Leistungen der heimischen Unternehmen aufmerksam.

Unternehmer Adalbert Kathrein, Walter Stoll von „Stoll Wohnen“ und die Besucher

Alois und Margret Pfefferle unterhielten sich übers Dachdecken und Einrichten.

Die Geschäftsführer der Firma „Grutsch Technik“, Egon und Emmerich Grutsch,

berieten Michael Struc und Peter Zoller (v.l.) im ewig aktuellen Thema „Heizen“.

Dem Chef der „Landtechnik Oberland“, Konrad Staggl, war es ein Anliegen, sein

gesamtes kompetentes Team vor die Linse zu bringen (v.l.): Ehefrau und guter

Geist Regina mit Florian und Johannes Staggl, Steffi Müllauer, Martin Weinold, Daniel

Wechselberger, Gabriel Staggl, Raphael Tangl, Hermann Lechleitner, Geschäftsführer

Konrad Staggl, Lukas Schimpfößl und Reinhold Neuner (nicht am

Bild Mitarbeiter Franz Pinzger und Lydia Santeler).

6471 Arzl im Pitztal

Gewerbepark 5

Tel. 05412 / 61181

Fax 05412 / 61181-40

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www.grutsch.at

6 23. April 2014


Foto: bestundpartner.com

Das Gewerbegebiet von Arzl im Pitztal ist Standort von mittlerweile 25 Betrieben.

Maschinenservice Werner Köhle ist Spezialist für Bohrlafetten und Reparaturen der

Bohrgeräte und Bohrhämmer. Chef Werner Köhle wurde von seinem Team würdig

vertreten. Die Lieferanten Patrick Zangerle und Patrick Fink, Andreas Mathoi WK –

Mitarbeiter, Besucher Wolfgang Rauth und Peter Staggl, freier Mitarbeiter (v.l.).

Werner Köhle

Hauptstraße 91

6471 Arzl im Pitztal

Tel. 05412 / 636 15

Mobil: 0664 / 734 707 61

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Alexander Staggl präsentierte stolz seine individuell gestalteten Kunstwerke aus

Stein – Geschenke für viele Gelegenheiten

STAGGL ALEXANDER

Kirchgasse 66 / Top 1a · 6471 Arzl im Pitztal

Tel. Alex 0664 / 1528 455

Tel. Martin 0650 / 3056 830

Der Name Sonja

Staggl steht für

Schönheit und

Wellness in Arzl.

Staggl Kernbohrungen - Betonschneiden liegt in der Familie. Dass Kreativität

dabei keiner Grenze unterliegt, bewiesen Markus Staggl, Inhaber Josef Staggl

und Alexander Staggl (v.l.).

Tel 05412 - 61 820

Fax 05412 - 61 820 4

✆ 0664 - 280 9065

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Di+Mi 12-20 Uhr,

Do+Fr 9-12 und

14-18 Uhr,

Sa 9-12 Uhr

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• Kosmetik

• Körperbehandlungen

• mediz. Pediküre

und Maniküre

• Epilation und Make-up

Sonja Staggl

Arzl im Pitztal

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23. April 2014 7


Das Autohaus Falch war mit den Neuerscheinungen von VW, Audi und Skoda beim Autofrühling präsent

Richard Kneringer (Falch-

Serviceleiter) präsentiert den

neuen Audi A3 Sportback g-

tron

Reinhold Markl (Falch-

Markenleiter Audi) steht

(voll) hinter dem neuen

Audi A3 Sportback.

Elmar Parth zeigte der

charmanten Dame den

neuen Audi A1 von seiner

besten Seite.

Audi präsentiert sich in allen Belangen von

der besten Seite. Gefragt sind derzeit sowohl

SUVs als auch Einstiegsmodelle wie der A1.

Auch der A3 Sportback geht in seiner neuen

Version gerne über den Ladentisch. Ebenfalls

erwähnenswert: Der SQ5, das erste S-Modell

im Dieselformat mit stattlichen 313 PS. Skoda

hat den Oktavia einem Relaunch unterzogen.

Er wurde größer und mit einer verbesserten

Technik versehen. Außerdem gibt es mehr

Ausstattungsmöglichkeiten und das wie gewohnt

zum bes ten Preis-Leistungsverhältnis.

Mit dem Frühling starten auch die heimischen Autohäuser mit neuen Modellen

und Technologien durch: Traditionell luden die Autohäuser Falch, Goidinger,

Eberl und die Firma Hochfilzer zum Imster Autofrühling und begeisterten im Rahmen

der größten Autoschau des Oberlandes mit einem abwechslungsreichen Programm.

Vom Kleinwagen über den geländegängigen Allrounder bis hin zum exklusiven

Sportwagen waren zahlreiche Neuheiten zu bestaunen und machten Lust auf mehr.

Die Besucher hatten die Möglichkeit, sich optimal beraten zu lassen, zu testen und

Preisvergleiche aufzustellen.

Auch an die Kleinsten wurde gedacht: Sie konnten im aufgestellten Hüpfparadies

herumtollen. Mit frischen Hendln, Bratwürsten und anderen schmackhaften Speisen

sorgte die Firma Feistmantl für das leibliche Wohl der Besucher und Aussteller.

Zusätzlich wurden auf dem heuer erstmals organisierten Bauernmarkt selbst gemachte

Köstlichkeiten und Erzeugnisse zum Verkauf angeboten. (vaku)

Autohaus Falch GmbH - Tel. 05412 / 6 28 10

IMSTER AUTOFRÜHLING mit Neuheiten der Saison

Das Autohaus Goidinger präsentierte die

neuesten Mercedes- und Peugeot-Modelle

Neu im Angebot bei Mercedes ist der CLA. Quasi

die sportliche Ausgabe der A-Klasse, eine kleine

Limousine, wenn man so will, mit vier Türen. Ein

Facelifting erfuhr auch die E-Klasse mit ihrem

Intelligent-Drive-System. Bei Peugeot gibt’s den

208 GTI, eine Rennversion mit 200 Pferdestärken.

Großes Interesse erweckte auch der

2008er, es ist dies die verkleinerte Version des

3008er.

Die Firma Feistmantl verwöhnte die Besucher mit frischen

Köstlichkeiten.

Auch die Kleinsten wurden

bestens unterhalten.

Josef Eiter zeigt lautstark, wie viel PS unter der

Haube dieses Mercedes stecken.

Kai-Uwe Siehs (zuständig für

den Verkauf von Peugeot)

sorgte für eine glänzende Präsentation

des neuen Peugeots.

Diese hochmodernen Dreiräder wurden

von der Firma Hochfilzer vorgestellt.

Roland Eberl (Eberl-Geschäftsleiter) erklärte

den neuen Ford Fiesta.


unternehmen des monats

GETRÄNKE

HEISS

Ihr Partner für jede

Art von Getränken!

10 23. April 2014


Bester Service, flexible Anlieferung und

ein reichhaltiges Sortiment zeichnen die

St. Antoner Getränkefirma Heiss aus.

Begonnen hat alles 1965, als Hubert

Heiss in St. Jakob am Arlberg einen Getränkehandel

eröffnete. Bald hatte man

eine lange Kunden lis te und etablierte

sich als regionaler Partner der Gastronomie.

1991 übernahm sein Sohn Thomas

Heiss die Firmenleitung. Auch heute

noch ist es ein Familienbetrieb, der aber

inzwischen auf sieben Mitarbeiter angewachsen

ist. 1999 übersiedelte die Firma

ins Gewerbegebiet an den Gsörer-Au-

Weg – dort wurde eine neue Lagerhalle

mit 600 Quadratmetern Fläche gebaut.

Von hier aus starten täglich die Fahrer

mit ihren Lkws, um die Lieferungen zu

den Kunden, die über das gesamte Arlberggebiet

verstreut sind, zu bringen.

Der Fuhrpark für eine rasche und pünktliche

Auslieferung zählt mittlerweile

4 Fahrzeuge (2 Lkws und 2 Klein-Lkws).

Im Getränkesortiment ist die Firma Heiss

sehr breit aufgestellt. Limonaden,

Fruchtsäfte, Mineralwasser, Bier,

Wein und Spirituosen der großen >

Rettenbach 10 | 6241 Radfeld

Tel. 05338-8937 | Mobil: 0664-3075446

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23. April 2014 11


Anbieter - von der BrauUnion über Coca Cola, Rauch Fruchtsäfte,

Gasteiner, Vöslauer und Römerquelle - sind im Angebot.

„Wir legen aber auch großen Wert auf regionale Produkte“,

erklärt Thomas Heiss. „Diese werden auch von unseren

Kunden sehr geschätzt.“ Etwa das Bier von der Tarrenzer

Brauerei Starkenberg, der Brauerei Fohrenburg aus Vorarlberg,

das Tiroler Sauerbrunn-Mineralwasser aus Obladis oder

die Tiroler Marke Montes Mineralwasser. Wein aus allen Regionen,

vornehmlich aber aus Österreich, bezieht Heiss von

den Firmen Morandell und Meraner.

Breit gefächert wie das Sortiment ist auch die Kundschaft der

Firma Heiss. Von Privatkunden über Hotels, Pensionen, Res -

taurants, Après-Ski-Bars, Lebensmittelgeschäften, Diskotheken,

Bars und Pubs ist alles dabei. Für Privatkunden gibt es

übrigens auch einen eigenen Rampenverkauf in St. Jakob.

Zudem beliefert Thomas Heiss jede Art von Festlichkeit – von

der kleinen Gartenparty bis zum großen Zeltfest. Hier hat er

auch jede Menge Equipment vorrätig – von Zeltfestgarnituren

über Bierkühler, Glühweinkocher, Kühlschränke, Gläser und

Krüge, Sonnenschirme, Bars und Ausschankwägen. Gemietet

werden kann auch

ein eigener Kühlanhänger.

„Wir sind bekannt

für unsere Kundennähe,

Flexibilität

und das große

Sortiment. Profitieren auch Sie von unserer langjährigen Erfahrung

als qualifizierter Lieferant der Gastronomie und

Hotellerie“, so Thomas Heiss.

Kontakt: GETRÄNKE HEISS, Thomas Heiss

6580 St. Anton am Arlberg, Ganderweg 15

Tel. 05446/2570, Mobil: 0650/5002570

getraenke.heiss@st-anton.at · www.getraenke-heiss.at

12 23. April 2014


fließ

Rege Bautätigkeit in Fließ

Schulsanierungen sind abgeschlossen, neues Gemeindezentrum wird im Herbst fertig

Foto: Parlamentsdirektion / Wilke

Bgm. Hans-Peter Bock (links) hat seit einigen Jahren umfangreiche Bauarbeiten in seiner Gemeinde abzuwickeln. Das dreiteilige Gemeindezentrum (MItte) ist das aktuelle

Großbauvorhaben. Es gibt Fließ einen neuen Mittelpunkt mit Dorfplatz. In der Tiefgarage des Gemeindezentrums wird man die Ausgrabungen eines rätischen Hauses,

das im Zuge der Bauarbeiten freigelegt wurde (rechts), sehen können.

Eine in der Dorfgeschichte beispiellose

Bautätigkeit erlebt derzeit

die Gemeinde Fließ. Sieben

Schulen wurden in den letzten

Jahren saniert, bis zum Spätherbst

ist auch das neue Gemeindezentrum

fertig.

„Das neue Gemeindezentrum ist

das größte Hochbauprojekt der

Gemeinde Fließ“, erzählt Bürgermeister

Hans-Peter Bock. „Die Arbeiten

laufen planmäßig. Wir

haben bisher ausgezeichnete Firmen

als Auftragnehmer ermittelt.

Auch bei den Kosten (6,6 Millionen

Euro) liegen wir in der Kos -

tenschätzung. 2,2 Kilometer Injektionsanker,

2800 Kubikmeter

Beton und 300 Tonnen Stahl wurden

bisher verarbeitet. Der dreiteilige

Gebäudetrakt beherbergt auch

14 Wohnungen, in denen betreubares

Wohnen möglich ist. „Diese

Wohnungen müssten im Spätherbst

fertig werden. Der Sprengelarzt

und die Gemeinde werden

voraussichtlich etwas später die

neuen Räume beziehen“, berichtet

Bock. Weiters will man versuchen,

einen Friseur und einen Zahnarzt

zu finden. Für einen Zahnarzt

brauche es zuerst eine Kassastelle

und die Zustimmung der Ärztekammer.

Wahrscheinlich schon im

Sommer eröffnet im Gemeindezentrum

ein neuer MPreis, zudem

wird auch das Jugendzentrum in

die neuen Räumlichkeiten übersiedeln.

Die Gemeinde fungiert dann

in Zukunft als Postpartner.

Anlässlich der Errichtung des

neuen Gemeindezentrums fanden

2011 und 2012 archäologische

Grabungen statt, die unter anderem

- zum ersten Mal in Nordtirol

- eine eisenzeitliche Bestattung in

einem zeitgleich bewohnten Gebäude

ans Tageslicht brachten.

Neben den Resten einiger frühneuzeitlicher

Bauernhäuser, die vermutlich

nach einer Feuersbrunst

1896 geschleift worden waren, fanden

sich überraschenderweise die

Spuren von mindestens zwei großen

Holzgebäuden der älteren Eisenzeit

(8. - 6. Jh. v. Chr.). Hier

machte das Grabungsteam eine

spektakuläre Entdeckung: In einer

Grube, die in den ältesten Fußboden

eingetieft war, lag eine Bestattung.

Bei dem Toten handelt es sich

um eine männliche Person, die in

etwa im Alter von 40 bis 50 Jahren

verstorben ist. Der Tote wurde mit

stark angewinkelten Beinen und

Armen ("Hockerstellung") in die

Grube gebettet, sein Kopf lag im

Osten. Die Bedeutung der freigelegten

Baureste hat die Auftraggeber

des Bauprojektes dazu bewogen,

eine Umplanung vorzunehmen.

„Den ausgeschriebenen Architektenwettbewerb

gewann Rainer

Köberl aus Innsbruck, der in

seinem Projekt das rätische Haus in

die moderne Verbauung integriert,

wobei die Sichtbarkeit der Ruine

nicht nur in der geplanten Tiefgarage

selbst gewährleistet ist, sondern

auch vom darüberliegenden

zentralen Platz aus ein „Blick in die

Geschichte“ möglich sein wird“, erzählt

Hans-Peter Bock. Innerhalb

des neuen Gemeindezentrums soll

den Besuchern Wissenswertes zu

den Grabungen mit modernen Präsentationsformen

vermittelt werden.

Foto: B. Weishäupl

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23. April 2014 13


fließ

Barbarakirche ist bald fertig: Fließer konnten

Bald vier Jahre müssen die Fließer

schon ohne ihre Barbarakirche

– Tirols größte Filialkirche -

auskommen. Aber ein Ende der

Renovierungsarbeiten ist in Sicht,

denn am 14. September wird Bischof

Manfred die Altarweihe

vornehmen.

Anfang April war wieder ein markanter

Punkt im Renovierungsplan

der Barbarakirche: Die berühmte

Orgel von Franz Weber aus dem

Jahr 1869 kehrte nach einer aufwändigen

Generalrestaurierung in

der Werkstatt von Martin Pirchner

wieder nach Fließ zurück. Und am

Palmsonntag konnte die Bevölkerung

schon den fertigen Innenraum

(bis auf den Altarraum) besichtigen.

Martin Riederer gibt einen Überblick

über die getätigten Arbeiten:

„Die Renovierung der Innenhaut ist

abgeschlossen, der zerrissene, abbruchgefährdete

Bogen über dem

Altarraum wieder sicher, der neue

Marmorboden ist gelegt - eine der

wichtigsten und langwierigsten

Entscheidungsprozesse und Diskussionspunkte

mit dem Denkmalamt

kam damit zu einem einvernehmlichen

Ende. Das Denkmalamt

hat kürzlich auch die Neugestaltung

des Kirchengestühls - unter

Beibehaltung der Seitenteile und

Mit viel Engagement treibt Pfarrer Martin

Riederer die Renovierung voran.

Foto: Dekanat Prutz

völliger Erneuerung der Sitz- und

Knieflächen endgültig genehmigt.“

Die vergrößerte und somit für die

Chöre wieder nutzbare Empore erstrahlt

im Glanz der grünen Farbe

und die durch feinste Technik abgelöste

Malerei der früheren Empore

ist schadlos übertragen und

wunderbar eingefügt worden. Im

Lauf der letzten zwei Monate wurden

der Unterboden des Gestühls,

das Gestühl selber, der Holzbelag

auf der Empore und der Einbau der

restaurierten Orgel fertiggestellt.

„Die Planungen für die Beleuchtung,

für den Sakristei-Ausbau, die

Gestaltung des Pfarrer-Maaß-

Stüberls und der barrierefreien Vorhalle

sind abgeschlossen und die

Umsetzung im Anlaufen. Der

Der Innenraum der Barbarakirche erstrahlt mittlerweile wieder – bis auf den Altarraum

– in neuem Glanz.

Fotos: guwa

Installationen Jäger -

Der Installateur mit Biss

Seit nunmehr knapp 15 Jahren

hat Markus Jäger sein Unternehmen

Jäger Installationen breit

aufgestellt und ist über die Gemeinde

Fließ hinaus bis in die

Landeshauptstadt Innsbruck

immer mit Biss unterwegs. „Mit

Biss“ so lautet der Slogan der

Firma, und den braucht es auch.

„Rohrbruch!“ – gerade kommt

wieder ein Notruf rein – schnell

reagieren heißt es jetzt. „Da ist es

wichtig, auf ein gut eingespieltes

Team setzen zu können“, sagt

Markus Jäger während unseres

Interviews und koordiniert

gleichzeitig zwei seiner Mitarbeiter

zur schnellen Schadensbehebung.

In der Installationsbranche

braucht es aber auch großes Interesse

für Neues. Es vergeht kein

Jahr in dem es nicht eine Vielzahl

technischer und baurechtlicher

Neuerungen gibt. So braucht es

auch hier den Biss, immer up to

date zu bleiben. Vom Neubau bis

zur Sanierung, vom Heizraum

bis zum Brauseschlauch. Jäger

Installationen hat es sich zum

Ziel gesetzt, immer der richtige

Ansprechpartner zu sein. Schon

allein der Heizungssektor ist sehr

umfangreich. Auch hier ist es

gut, breit aufgestellt zu sein. Alternativenergie

oder, wie gerade

aktuell, Gas? Was bei uns noch

skeptisch betrachtet wird, ist im

städtischen Raum üblich. „Wir

arbeiten gerade in Innsbruck sehr

viel mit Gasanlagen und haben

hier also keine Beruḧrungsängste“,

sagt Markus Jäger.

Vielseitig und flexibel: Heizsystem,

Kältetechnik oder Staubsaugeranlagen,

Umbau, Neubau,

Sanierung...

Genau das zeichnet das Unternehmen

aus. Nur so gelangt man

zu einem guten Ruf.

Und mit Biss.

14 23. April 2014


am Palmsonntag das Gotteshaus besichtigen

Palmsonntag bot allen Gläubigen

die Möglichkeit, sich einen festlichen

Vorgeschmack in der fast fertig

gestellten Kirche zu holen. Mit

der Eröffnung der Feiern zur Heiligen

Woche in der Barbarakirche

war damit bereits ein Schnuppern

in den heiligen Hallen möglich“,

freut sich Pfarrer Riederer.

Viel Hand angelegt hat die einheimische

Bevölkerung. Damit ist viel

an handwerklicher Arbeit ehrenamtlich

vorbereitet, durchgeführt

und unterstützt worden. Riederer:

„Aber wir sind immer noch angewiesen

auf die Bereitschaft der vielen

begabten und fähigen Männer

und Frauen des Dorfes, gerade auch

zur Vollendung der Räume unter

dem Altarraum, in dem der alte

Die Barbarakirche – Tirols größte Filialkirche - ist über 200 Jahre alt. Sie wird am

14. September neu eingeweiht.

Plattenboden der Kirche neu verlegt

werden und eine Kapelle und

ein kleines Museum entstehen sollen.

Eine besondere Freude sind die

Entwürfe zur Neugestaltung des Altarraumes.“

Die Außenrenovierung

der Kirche wird durch eine moderne

Barbarastatue des Urgener

Künstlers Engelbert Gitterle gekrönt,

die zu den kunstvoll gestalteten

Portalen die Patroziniums-Ergänzung

bilden wird.

Eröffnungsfeier

Parallel dazu wird schon eifrig an

den Vorbereitungen zu den Eröffnungsfeiern

der Barbarakirche gearbeitet.

120 Sänger aller fünf Fließer

Chöre werden unter dem Gewölbe

der Barbarakirche frohlocken, wenn

zwischen dem 8. und 15. September

der Abschluss der Renovierungsarbeiten

gefeiert wird. Martin

Riederer schildert das Eröffnungszeremoniell:

„Die vier Jahre, in

denen die Pfarrgemeinde ohne das

große Gotteshaus auskommen

musste, finden ihr Ende mit einer

Eucharistiefeier, die der Generalvikar

Jakob Bürgler am 7. September

noch in der Maaßkirche leiten wird.

An Mariä Geburt soll mit einer Prozession

- angeführt von einem Fa -

ckelzug - das Allerheiligste von der

Maaßkirche in die Filialkirche übertragen

und der Festtag mit einer

Anbetung beschlossen werden. Eine

Marienvesper am Fest Mariä

Namen wird vom Wiltener Abt

Raimund Schreier geleitet werden.

Eine Woche vor dem Höhepunkt

des 50-Jahr-Jubiläums der Diözese

Innsbruck, also am 14. September,

wird Bischof Manfred mit Ambound

Altarweihe die renovierte Kirche

wieder ganz in Gottes Hand zurück

legen und damit für die Gottesdienste

bereiten.“ Bis dahin gibt

es aber noch mehr als genügend Arbeiten

und Vorbereitungen.

Das Hotel mit unvergleichlichem Panorama

Für Naturfreunde, Wanderer, Skifahrer,

Biker, Genießer und Denker

bietet das traditionsreiche

Hotel einen Bergsommer und

Bergwinter Spezial. Natur: man

spürt sie in allen Bereichen – durch

viel natürliches Licht, frische Luft,

spektakuläre Aussicht auf die Berge

und das Dorfgeschehen. Der Fliesserhof

huldigt den Blick, wo

immer sich eine Gelegenheit bietet:

in der Lobby, in den großzügigen

Suiten, in den Panoramablickzimmern,

auf der Sonnenterrasse

unter freiem Himmel den sogenannten

„Alpin Garden”, im Innenpool

mit großen Glasfronten.

Unsere Sauna und Dampfbad bieten

Wellness pur. Mit einer raffinierten

und zeitgleich bodenständigen

Genussküche sorgt unser

Team morgens und abends für das

leibliche Wohl der Gäste. Die

Liebe zum Detail und herzliche

Gastfreundschaft, die im Bergsommer

und Bergwinter spürbar ist,

entspricht ganz der Philosophie

des Hauses.

Holzschlägerungsprofi Abler beliefert

Kunden im Oberland mit Holz

Im Firmenwortlaut der „Abler Holzschlägerung

Holzhandel GmbH” in der Fließer -

au steckt bereits drinnen, mit welchen

Dienstleistungen Forstwirtschaftsmeister

Ing. Mathias Abler und sein Team seit

über 30 Jahren im gesamten Oberland

punkten: Das von Angela Abler 1980 gegründete

Unternehmen ist vor allem spezialisiert

auf jegliche Art der Holzschlägerung

und Seilbringung. Mit elf Mitarbeitern

und einem modernen Maschinenpark

erledigen die Holzprofis aus

Fließ die erteilten Aufträge. Getreu dem

Motto „Egal wia steil, egal wia zwider, wir

tuan sie alle nieder!” schreckt das Spezialunternehmen

auch vor extremen

Hanglagen nicht zurück.

Ein weiteres Standbein ist die Hackschnitzelproduktion.

Rund 4.000 bis

6.000 Schütt-Raummeter aus qualitativ

hochwertigem Waldhackgut verlassen

jährlich das Werk. Seit kurzem können

Kunden auch ofenfertiges Kaminholz in

verschiedenen Längen bestellen. Geliefert

wird Weichholz zu je einem Raummeter.

Das Holz wird gewickelt auf einer

Palette geliefert und kann so platzsparend

gelagert werden.

Für telefonische Anfragen oder Bestellungen

steht Ihnen Martina unter der

Nummer 0699/10 63 63 45 zur Verfügung.

Familie Isabella Wille

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23. April 2014 15


fließ

„Staunen und Erleben” im Naturpark

Ernst Partl führt seit sieben Jahren die Geschicke des Naturparks Kaunergrat

Rund 150.000 Besucher wandern

jährlich durch den Naturpark

Kaunergrat. Geschäftsführer

Ernst Partl führt die Geschicke

des talübergreifenden

Naturparks, in dem heuer das

Natur- und Kulturpanorama

Gacher Blick begonnen wird.

Der Naturpark Kaunergrat hat

sich in den letzten Jahren zu einem

touristischen Zielpunkt, aber auch

einem Naherholungsgebiet für die

einheimische Bevölkerung entwi -

ckelt. Mit der Eröffnung des Naturparkhauses

am Gachen Blick im

Jahr 2007 startete der Naturpark

seine Aufwärtsentwicklung. Im selben

Jahr begann auch Ernst Partl

seine Tätigkeit als Geschäftsführer.

Der gebürtige Fließer studierte

Wildbach- und Lawinenverbauung,

dissertierte in Wildtiermanagement

und Ökologie und arbeitete

mehrere Jahre für Umweltverbände

bzw. war selbstständig im

Bereich Umweltmanagement in

Zürich tätig. Seit gut sieben Jahren

hat der 47-Jährige sein Refugium

quasi direkt vor seiner Haustür.

Forschungsarbeit

Er freut sich natürlich über die Beliebtheit

des Naturparks. Im abgelaufenen

Jahr wurden auch zwei

Forschungsprojekte in den Tro -

ckenrasen des Naturparks erfolgreich

abgeschlossen und das Projekt

„Neophytenmanagement im

Naturpark Kaunergrat“ – in Kooperation

mit der Uni Innsbruck –

weitergeführt.

Geschäftsführer Ernst Partl freut sich

über die steigenden Besucherzahlen im

Naturpark Kaunergrat.

Vergangenes Jahr konnten weiters

das Projekt "Barrierefreies Piller

Moor" in Gang gesetzt und bislang

über 500 Meter Stege erneuert und

barrierefrei ausgebaut werden.

„Dafür und für weitere Aktivitäten

im Bereich der barrierefreien Angebote

wurde der Naturpark Kaunergrat

mit seinen Partnern (Naturpark

& Gletscherregion Kaunertal,

Kaunertaler Gletscher) mit dem

Tirol Touristica und dem EU-weiten

Eden-Award ausgezeichnet“,

freut sich Partl. Stolz ist er auch auf

die Kooperation zwischen Bauern

bzw. Direktvermarktern und Beherbergungsbetrieben

aus der Naturparkregion.

Partl: „Mittlerweile

nehmen 21 Direktvermarkter und

14 Hotelbetriebe teil. Die Partnerbetriebe

integrieren den Naturpark

Der Vorschlag des Büros columbosnext

für die Umsetzung des Natur- und Kulturpanoramas

Gacher Blick.

in ihr Angebot und sind bestrebt,

die Zusammenarbeit jedes Jahr

weiter zu vertiefen. Letztes Jahr

wurde damit begonnen, ein spezielles

Naturpark-Frühstück mit regionalen

Produkten anzubieten.“

Auch dieses Jahr gibt es wieder interessante

Themenwanderungen

im Naturpark Kaunergrat. Besonders

hervorzuheben sind die

Woche der Artenvielfalt und das

Naturpark-Familienfest zum

Schulabschluss. Im Zentrum der

Naturparkarbeit steht auch der erfolgreiche

Abschluss der regionalen

Agenda Pitztal, wo sich zahlreiche

Pitztaler über eine positive Zukunft

des Tales Gedanken gemacht

haben. Rund um das Naturparkhaus

passiert ebenfalls einiges: So

wird dieses Jahr die Neugestaltung

des Naturpark-Parkplatzes und die

barrierefreie Gestaltung des

„Natur- und Kulturpanorama Gacher

Blick" in Angriff genommen.

„Der Gache Blick zeichnet sich

durch einen sehenswerten Panoramablick

aus, der freie Sicht auf

herausragende naturräumliche

(Engadiner Fenster, Innschlucht/Enge

bei Pontlatz) als

auch kulturgeschichtliche Schauplätze

in Tirol bietet. Mit dem

Natur- und Kulturpanorama Gacher

Blick werden diese Themen

aufgearbeitet und das Naturparkhaus

und seine unmittelbare Umgebung

um eine sehenswerte Einrichtung

bereichert“, schildert

Partl. In einem Ideenwettbewerb –

durchgeführt von der Dorferneuerung

Tirol - wurde aus fünf Entwürfen

der Vorschlag des Büros

columbosnext als Siegerprojekt

ausgewählt.

Baubeginn im Sommer

Mit Baubeginn im Sommer entsteht

eine durch mehrere Rampen

miteinander verbundene Aussichtsplattform,

die – wie es im

Konzept heißt – Einblicke, Durchblicke,

Rückblicke und Ausblicke

in Geschichte, Kultur und Natur

ermöglicht. Die endgültige Fertigstellung

ist für Mai 2015 geplant,

die Kosten belaufen sich auf rund

220.000 Euro (Natur- und Kulturpanorama)

bzw. 170.000 Euro

für die Neugestaltung des Parkplatzes.

Die Investitionen sind zu

70 Prozent gefördert.

Besuchen Sie unser

Archäologisches Museum

Das Archäologische Museum beherbergt drei

bedeutende archäologische Funde von Fließ:

• Der mittelbronzezeitliche Opferschatz vom

Moosbruckschrofen,

• die Opfergaben vom bronzebis

eisenzeitlichen Brandopferplatz

und römischen

Kultplatz auf der Pillerhöhe

• den hallstattzeitlichen

Bronzehort von Fließ.

www.museum.fliess.at

Ab 1. Mai wieder geöffnet!

16 23. April 2014


6464 TARRENZ

Tel. 05412 63309

Fax 05412 62403

Ein Zentrum geschaffen

Nahversorgung in Biberwier sichergestellt

Dass Zentrumsbelebung in Zeiten wie diesen

durchaus funktionieren kann, beweist

die kleine Fernpassgemeinde Biberwier.

Dreizehn Jahre lang verfügte man im 600-

Seelendorf unterhalb der Sonnenspitze

über kein Einzelhandelsgeschäft mehr.

Viele Bewohner mussten unter erschwerten

Umständen die Dinge des täglichen Bedarfs

außerhalb der Ortsgrenzen besorgen.

In einer gemeinsamen Anstrengung

von Bürgermeister, Gemeinderat und

Agrargemeinschaft ist es nun gelungen,

wieder einen Nahversorger ins Dorf zu

holen, öffnete doch ein „Mini M-Preis“ seine

Pforten. Nun ist es für Einheimische wie

Touristen wieder möglich, sich im Zentrum,

direkt am Kirchplatz, mit dem Notwendigs -

ten zu versorgen, ohne längere Autofahrten

in Kauf nehmen zu müssen.

Erst nach langen Verhandlungen hatte

auch die zweite Hälfte eines Altbaues von

der Gemeinde erworben werden können,

womit die Weichen für einen Neubau gestellt

waren. Im vergangenen Herbst wurde

dann in Absprache mit der Betreiberfamilie

Mölk, welche das Objekt anmietete, mit

dem Bau begonnen. Nun erfolgte zu

Ostern die Eröffnung.

Architektonisch fügt sich der Holzbau harmonisch

in das Dorfzentrum ein. Die Planung

wurde mit Augenmaß vorgenommen,

der Platz hat deutlich an Tiefe und

Kraft gewonnen, wodurch der den Biberwierern

„heilige“ Kirchplatz zu einem wirklichen

Zentrum geworden ist. Dass sich Gemeindeamt,

Mehrzweckgebäude, Tourismusbüro,

Schule und Kindergarten ebenfalls

in unmittelbarer Nähe befinden,

spricht für die Richtigkeit der Entscheidung.

„Wir sind alle mächtig stolz, dass dieses

Projekt gelungen ist und sich alle Beteiligten

so positiv eingebracht haben“, meint Bürgermeister

Helmut Schreyer im Brustton der

Überzeugung. Finanziert aus Rücklagen

der Agrarier, über Förderungen des Landes

und zusätzlichen Wirtschaftsförderungen

ist der Gemeinde damit ein Coup gelungen,

der den Mitbürgern nur Vorteile bringen

kann. Die Aufwendungen der Gemeinde

in der Höhe von rund 150.000 Euro

sollten im Hinblick auf die zu erwartenden

Mieteinnahmen kein unüberbrückbares

Problem darstellen.

23. April 2014 17


Pension Hornbachstüberl

Fam. Lechleitner

6646 Hinterhornbach 30

Tel. 05632 361

Mobil 0676 722 1992

info@hornbachstueberl.at

www.hornbachstueberl.at

„Tiroler Herz”

punktet bei Gästen

Neues Appartementhaus mit

Privatwohnung in Hinterhornbach

Die Familie Lechleitner dankt allen am Bau beteiligten

Unternehmen für die zuverlässige Ausführung der Arbeiten.

Exklusives Wohnen am Fuße des Hochvogel,

der wohl markantesten Erhebung der

Allgäuer Alpen, ermöglicht die Familie

Lechleitner aus Hinterhornbach in ihrem

neuen biologischen Holzbau.

Das Appartementhaus „Tiroler Herz“ entstand

in unmittelbarer Nähe zur bestehenden

Pension „Hornbachstüberl“. Grund für den

Neubau waren die dort beengten Raumbedingungen.

Deshalb planten Petra und Norbert

Lechleitner für sich und die Kinder Jonas

(5 Jahre) und Marie (3 Jahre) auch eine groß-

Wir gratulieren zum gelungenen

Appartementhaus, wünschen viel Erfolg

und bedanken uns für die angenehme

Zusammenarbeit.

expert Versicherungsagentur OG.

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18 23. April 2014


zügige Privatwohnung. In dem modernen Holzbau könnten im Endausbau

auch noch zwei weitere kleinere Appartements eingerichtet

werden. Die Wohlfühloase wurde durchwegs von heimischen Firmen

realisiert. Nachdem die beiden bereits realisierten Appartements wohl

nicht zu Unrecht „Almrausch“ und „Gipfelglück“ heißen, lässt sich

sagen: Höchster Komfort von heimischen Professionisten in die Tat

umgesetzt! Die Räumlichkeiten, in denen bis zu zehn Personen Platz

finden, sind modern ausgestattet. Eine im Badezimmer integrierte

Sauna verschafft Wellnessfeeling, windgeschützte Südbalkone erhöhen

den Erholungswert. Hier ist im „Naturpark Tiroler Lech“ wohl ein

Glanzlicht entzündet worden, das den höchsten Ansprüchen vom Urlaub

im Gebirge voll entspricht.

Danke für die gute Zusammenarbeit

23. April 2014 19


sautens

Neues Einsatzfahrzeug

Rot im Kalender steht für die Mitglieder

der Sautner Feuerwehr der

31. Mai! Und dies, obwohl es sich

um einen Samstag handelt. Wird

doch an diesem Tag das neue,

kombinierte Tankwagen- und

Rüstfahrzeug gesegnet und offiziell

seiner Bestimmung übergeben

werden.

Natürlich darf bei dieser Gelegenheit

auch eine Feier nicht fehlen.

Bürgermeis ter Fredi Köll freut sich:

„Wir sind sehr stolz und auch

froh, weil wir damit auch feuerwehrtechnisch

wieder auf dem

neuesten Stand der Technik sind“.

Die Kosten des neuen Prunkstü -

ckes: 370.000 Euro, wobei 47%

davon als Förderung seitens des

Landes zugeschossen werden.

Startschuss für Gemeindehaus

Neues Zentrum sichert Nahversorgung für Sautens

Nur mehr etwas mehr als ein

Monat, dann hat die Beschaulichkeit

rund um das Sautner Gemeindehaus

ein Ende. Werden

doch mit Beginn des Junis auch

die von manchen lange ersehnten

Arbeiten am Gemeindezentrum

starten und dementsprechend

auch die diversen Baumaschinen

anrollen. Zur Vorgeschichte: Als

das damals bereits länger verwaiste

und so genannte Oberhofer-Areal

südlich des Sautner Gemeindehauses

zum Verkauf ausgeschrieben

war, schrillten bei den Verantwortlichen

die Alarmglocken. Eine Fläche

in der ansonsten stark verbauten

Ortsmitte, über die man frei

verfügen könnte! Das weckte Begehrlichkeiten,

weil die Gemeinde

damit endlich auch einmal über

einen gewissen Handlungsspielraum

verfügen würde.

Diskussionen im Vorfeld

Also streckte sich der Gemeinderat

nach der Decke und beschloss den

Ankauf. Freilich nicht ohne die

eine oder andere Diskussion, die in

der Folge auch über die Art und

Weise der Nachnutzung entbrannte.

Schnee von gestern, denn

nun entsteht unter der Patronanz

der Alpenländischen Heimat ein

Multifunktionsbau, der einen

Nahversorger (M-Preis) mit Tagescafé,

eine Arztordination (Dr.

Wolfgang Frick, der bereits in

Sautens ordiniert) und zwölf

Wohneinheiten beinhaltet. Bis zu

fünf davon, kleinere und rollstuhlgerecht

ausgeführte, sollen ihre

Verwendung für Betreutes Wohnen

finden. Zusätzlich entsteht ein

ebenfalls bereits seit Langem dringend

benötigter Zentrumsparkplatz.

Die Baukos ten werden bei

rund drei Millionen Euro zu liegen

kommen, wobei die Gemeinde das

Areal im Vorfeld wieder an die

Neue Heimat veräußerte.

Internet für alle

Seit einiger Zeit fördert das Land die

Anbindung speziell ländlicher Gebiete

an ein schnelles Internet. Die

Gemeinde Sautens hat sich diesem

Programm angeschlossen und will

im Rahmen der Breitbandoffensive

zumindest 80% der Haushalte erreichen.

Teilweise muss dazu im Ortsgebiet

gegraben werden, teilweise

können auch jene bei der Einrichtung

des Gasnetzes mitverlegten

Leerverrohrungen verwendet werden.

Errichtet werden auch zwei so

genannte ARU`s, man könnte sie als

Zwischenstationen bezeichnen, die

mit Glasfaser angesteuert werden.

Von dort geht es mittels Kupferkabel

in die einzelnen Häuser, die damit

über eine Rate von 30 Mbit/s verfügen.

Betriebe, welche höhere Kapazität

benötigen, erhalten einen Glasfaserkabelanschluss

bis in die eigenen

vier Wände, müssen dementsprechend

aber auch tiefer in die Tasche

greifen.

Sautens` Bürgermeister Fredi Köll freut

sich derzeit unter anderem über die

Realisierung des Gemeindezentrums.

Das neue Sautner Gemeindezentrum wird stufenförmig errichtet.

Visualisierung: Gemeinde Sautens.

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Immobilienmakler legen er und sein

Mitarbeiter, Simon Fliri aus Ötztal Bahnhof,

größten Wert auf ausführliche Beratung,

wobei die Zufriedenheit der Kunden

oberste Priorität genießt. Unsere

Dienstleistungen begleiten Sie bis zu

den Vertragsabschlüssen und zur

Schlüsselübergabe. Die enge Zusammenarbeit

mit Notaren, Behörden und

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20 23. April 2014


Aus einem besonderen Blickwinkel

Helmut Kuster aus Sautens hilft Menschen, ihr Gleichgewicht zu finden

Es ist eine auf den ersten Blick

ungewöhnliche Kombination.

Da „ordiniert“ ein in seinem

Dialekt noch klar als Vorarlberger

Erkennbarer in einem unscheinbaren

Haus, das genauso

gut eine Fremdenpension darstellen

könnte. Die Gäste, die

hier einkehren, bleiben aber nur

für Stunden.

Der Ausblick von Haderlehn auf

das imposante Bergpanorama des

vorderen Ötztals lässt innehalten

und staunen. Ein angenehmer Geruch

tut beim Betreten des Behandlungszimmers

sein Übriges.

Hier scheint wirklich alles im

Dienste der Kinesiologie zu stehen.

Dann gibt der Holzdielenboden

nach und knarrt unter den Füßen.

Ein paar Fläschchen hier, ein paar

Fläschchen da, die Einrichtung ist

auf das Wesentliche reduziert. Ein

wenig Grün ziert die Fensterbänke,

zahlreiche Bücher und Schriftstücke

ruhen auf ihren Plätzen. Ins

Auge sticht allerdings ein Handspiegel

mit lachendem Gesicht.

Denn genau dieses Lächeln wird

auf die Decke reflektiert, direkt

über der gepolsterten Liege. Man

fühlt sich wohl in diesem Raum,

man ist neugierig, mehr zu erfahren

über Helmut Kuster und über

den Beruf des Kinesiologen. Was

verbirgt sich hinter diesem Menschen

und seinem ungewöhnlichen

Beruf?

In jungen Jahren hatte Helmut

Kuster in einer vollkommen anderen

Branche gearbeitet. Er war auf

der „Royal Viking Line“, einem

Luxus Kreuzfahrt-Schiff, tätig und

reiste darauf um die Welt. Damals

lernte er zahlreiche Städte, Länder

und Kulturen rund um den Globus

kennen, somit auch viele Menschen

und deren Geschichten.

Zudem ließ sich Kuster eine mehrmonatige

Erfahrung als Au-pair-

Junge in Amerika nicht entgehen.

Anschließend gelangte er – wie so

oft im Leben – über einige Umwege

zu seiner eigentlichen Berufung.

Das Interesse weckte eine Kinesiologin

in der Schweiz. Kuster

war damals im Deutschen Arbeitskreis

für Familienhilfe tätig - trotzdem

absolvierte er die aufwändige

Ausbildung zum Kinesiologen.

Danach war es eine unscheinbare

Zeitungsannonce, die den Neuberufenen

zusammen mit seiner Lebensgefährtin

nach Tirol führte.

Was ist Kinesiologie?

Es handelt sich dabei um die Lehre

von der Bewegung des menschlichen

Körpers. Kinesiologie verbessert

die Kommunikation mit uns

selbst. Durch Bewegungsübungen

können verborgene Potentiale und

Fähigkeiten hervorgelockt werden.

Ist der Energiefluss im Körper

blockiert, machen sich körperliche

Beschwerden, psychische Probleme,

Lernschwierigkeiten usw.

bemerkbar und unsere Lebensenergie

ist geschwächt. Über den

Muskeltest kommuniziert Helmut

Kuster direkt mit den Menschen,

innen wie außen. Kinesiologische

Helmut Kuster in seinem Büro.

Maßnahmen können bei Menschen

aller Altersstufen angewandt

werden und eignen sich optimal

zur Leistungssteigerung in den

meisten Lebensbereichen. Oft werden

langwährende Blockaden gelöst

und die Energie des Körpers

wird mit Hilfe der Selbstheilkräfte

wieder zum Fließen gebracht. Man

lernt, Stress in jeglichen Formen

besser zu verarbeiten. Gerade in

der heutigen Zeit stellt die Stressbewältigung

einen wichtigen

Aspekt dar.

„Das Besondere für mich ist die

täglich neue Herausforderung“, so

der Familienvater. „Es ist nie

gleich. Das Schöne daran ist, dass

man Menschen kennenlernen

kann, die ich aber niemals bewerte.“

Der Kinesiologe nimmt

seine Patienten also so, wie sie sind

und begleitet sie auf ihrem Weg.

Der Neo-Ötztaler erzählt von seiner

Berufung mit einer unglaublichen

Leichtigkeit. Es ist schwer

vorzustellen, dass so einen Menschen

jemals etwas aus der Ruhe

bringen könnte.

Der Menschenkenner hat im

Laufe seiner inzwischen zwanzigjährigen

Berufserfahrung aber

auch einige Negativerlebnisse erfahren

müssen. Der Kinesiologe

empfindet diese aber als wichtig,

„weil sie vor Betriebsblindheit

schützt“. „Die Erwartungshaltung

der Menschen ist sehr hoch“, analysiert

der dreifache Vater in Bezug

auf die Tatsache, dass man es niemanden

abnehmen kann, seine alteingesessenen

Gewohnheiten zu

ändern. „Ich mache nur das, was

der Patient zulässt.“ Der Schlüssel

liegt letztendlich in einem selbst.

Sobald sich ein Mensch in seiner

Lebensqualität eingeschränkt fühlt

und bereit ist, sich auf eine Veränderung

einzulassen, wäre das der

ideale Zeitpunkt für den Beginn

einer kinesiologischen Behandlung.

Meist genügen ein bis zwei

Termine zur deutlichen Besserung

des Gesundheitszustandes. Seine

Arbeit sieht Kuster in Summe nur

als kleines Glied in einer Kette von

Entwicklungsschritten, damit eine

Person dorthin gelangen kann, wo

sie sich geborgen fühlt. Der Sautner

würde sich selbst eher als Einzelgänger

bezeichnen, dennoch ist

er der Überzeugung, dass ein guter

Freund manchmal mehr wert ist,

als eine jahrelange Therapie.

(isah)

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23. April 2014 21


wirt des monats

Der Falco von der

„La Taverna“ in Imst

„La Taverna”

Pfarrgasse 7 | 6460 Imst

Tel. 05412/67944

Öffnungszeiten:

Mo–So 11.30–14 Uhr

und 17–24 Uhr

Einer, der seinen Beruf liebt – Falco von

der Imster „La Taverna“.

„Pizzeria Ristorante - La Taverna“

prangt mit großen Lettern auf der

Fassade der beliebten Einkehr in

der Imster Pfarrgasse – und legt

damit nahe, dass es sich hierbei um

einen klassischen „Italiener“ handeln

würde. Nicht weit gefehlt,

aber zumindest ein bisschen. Denn

Inhaber Sulejmani Faik, den alle

nur Falco nennen, stammt ursprünglich

aus Mazedonien, verdiente

sich aber bereits in den Jahren

1992 bis `95 als Kellner seine

ersten Sporen in der Oberländer

Metropole. Die Freundlichkeit des

jungen Gastarbeiters, der damals

in der noch bestehenden „Schießstätte“

emsig umherwuselte, war

bald einmal sprichwörtlich und bescherte

ihm damals auch die Auszeichnung

„Freundlichster Kellner

von Imst“ mit dem damit verbundenen

Gewinn einer Gourmet-

Reise nach Wien.

1999 machte sich Falco dann

selbstständig, arbeitete unter anderem

in Vorarlberg und nützte 2003

die sich bietende Gelegenheit, um

in sein geliebtes Imst zurückkehren

zu können. „Hier ist es einfach

schön“, sagt der 45-Jährige, der

sich ob seiner Art und des Angebotes

in der „La Taverna“ ein breites

Stammpublikum erarbeiten

konnte. Kein Wunder, gibt es dort

doch außer zu Weihnachten keinen

einzigen freien Tag. Das wissen

unter anderem auch jene besonders

zu schätzen, die das seit

einem Jahr bestehende Angebot

des Mittagsmenüs gerne in Anspruch

nehmen. Und so kehren in

der „La Taverna“ viele ein, vom

einfachen Arbeiter bis hin zum

höchsten Banker und Steuerberater.

Dass die Chemie auch hinter

den Kulissen stimmt, zeigt der

Umstand, dass drei der vier Mitarbeiter

noch immer jene des ersten

Tages sind. Geöffnet hat die „La

Taverna“ jeweils zwischen 11.30

und 14 Uhr sowie zwischen 17

und 24 Uhr.

Nassereinerhof

beinahe verdoppelt

St. Antoner Hotel erfuhr eine Erweiterung

um 7.000 Kubikmeter umbauten Raum

Nun war der bekannte Nassereinerhof in St. Anton schon vor dem jüngsten

Umbau kein gerade kleines Hotel. 9.000 Kubikmeter umbauter Raum waren

es genau, die sich auf der sonnenverwöhnten Nordseite des Tales in nur

150 Meter Entfernung von Seilbahn, Skipiste, Sportgeschäften und Skischule

in den Hang schmiegten. Ein optimaler Ort, um in der Wiege des

Skisportes seinen Urlaub zu verbringen.

Die zahlreichen Gäste des St. Antoner Traditionshauses dürfen sich seit der

heurigen Wintersaison aber über weitere Verbesserungen freuen und eine

bauliche Erweiterung, die zusätzliche 7.000 Kubikmeter mit sich brachte.

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22 23. April 2014

Das Lokal ist für seine

Nudel- und Pasta -

gerichte, aber auch für

seine Pizza sowie

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bekannt.

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Womit das Volumen des Nassereinerhofes zwar

fast verdoppelt – die Gesamtansicht des Hauses

aber nicht beeinträchtigt wurde, weil die Erweiterung

hauptsächlich in die Tiefe erfolgte. Dementsprechend

brauchte es ab Anfang Mai zunächst

auch über zwei ganze Monate, bis die

Baugrube entlang der 40 Meter langen Gebäude-

Südkante des Hotels in 15 Metern Tiefe errichtet

war. Galt es doch, einen Aushub von 10.000 Kubikmetern

zu bewerkstelligen und mittels Suspensionstechnik,

bei welcher unter einem Wasserdruck

von 400 Bar Hohlräume herausgeschnitten

und anschließend mit Beton verfüllt

wurden, den Untergrund entsprechend zu sichern.

Ein Meisterwerk der Technik! Dies alles

geschah unter Aufsicht der OFA Architektur ZT

GmbH, als Generalplaner.

Trotz dieses enormen Aufwandes konnte der Betrieb

des Nassereinerhofes bereits Mitte Dezember

wieder aufgenommen werden. Seitdem findet

der Gast im vierten Untergeschoß 26 Auto-

Stellplätze vor, von wo er auch mittels eines Liftes

bequem in die oberen Stockwerke gelangt. In

dieser Ebene entstanden praktischerweise auch

einige Lagerräume, zusätzlich wurde die Einfahrt

mit jener des Privathauses verknüpft. In der darüber

liegenden Etage entstanden sechs neue Einzelzimmer

sowie vier Einzel- und drei Doppelzimmer

für die Mitarbeiter. Lager- und Technik -

räume vervollständigen hier das neue Angebot.

In der Ebene -2 strahlen weitere sechs neue

Komfortdoppelzimmer mit dem Multifunktionsraum

um die Wette, hier befinden sich auch der

Skikeller und die Technik des Schwimmbades,

welches noch einmal eine Ebene höher angesiedelt

ist.

Das neue Schwimmbad in Edelstahl selbst erhielt

einen Zubau mit einem Wintergarten -

bereich, der sich nun zu zwei Dritteln öffnen

lässt und im Sommer das Gefühl eines Frei bades

vermittelt.

In Abstimmung mit der Gemeinde St. Anton, welche

im kommenden Sommer am Vorplatz des

Nassereinerhofes den Ausbau des Ostterminals

andenkt, wurden die beiden unteren Geschoße

des Zubaus, nicht wie ursprünglich geplant eingeschüttet,

sondern frei gelassen. Durch die zukunftsgerichtete

Ausführung der Tiefgarage,

könnte sich in diesem Bereich leicht ein Geschäftslokal

realisieren lassen.

Ausführung der Polsterarbeiten und Näharbeiten.

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Michael Jäger

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Ausführung

der Fenster

und Gästezimmer


Der Sportler, der auch Trainer ist

Daniel Rubisoir ist nicht nur als Radfahrer erfolgreich, sondern auch als Coach

Normalerweise funktioniert eine

derartige Konstellation ganz

schlecht oder überhaupt nicht.

Lassen sich doch Sportler nur

selten gerne in die Karten bli -

cken. Nicht so aber bei einem

Bald-Fließer, der selbst seine

härtesten Konkurrenten mit

wertvollen Tipps und Trainingsplänen

versorgt.

22 Stunden und 21 Minuten dauerte

für Daniel Rubisoir vergangenes

Jahr das RATA, das Race across

the Alps. Das als härtestes seiner Art

apostrophierte Eintages-Straßenrennen

mit Start und Ziel in Nauders

führt über 550 Kilometer und

13.600 Höhenmeter. Rubisoir

überquerte bei dieser Wiederholung

seines Sieges aus dem Jahr 2012 die

Ziellinie noch einmal um zwölf Minuten

schneller. Damals hatte Rubisoir

mit etwas mehr als einer

Stunde Vorsprung auf Patric Grüner,

dem Ötztaler Ausnahmetalent,

gewonnen. Womit nun eigentlich

schon sehr viel gesagt ist, denn Rubisoir

trainiert auch Grüner, also

den direkten Konkurrenten!

Die sportliche Vita des Aktiven

und Trainers begann als Langläufer

in der Skihandelsschule in

Stams, wo der heute 31-Jährige

bald einmal den Wert einer richtigen

Trainingssteuerung erkannte

und sich dementsprechend auch

laufend weiter bildete. Auch die

am eigenen Leibe gemachten Erfahrungen

halfen dabei: „Meistens

wird zu viel trainiert“, erklärt Rubisoir,

man lege zu wenig Wert auf

die unbedingt notwendigen Ruhepausen.

Dabei seien es gerade

diese, welche einen zielgerichteten

Aufbau ermöglichen würden.

„Wer nur sturheil Vollgas gibt,

wird mit der Zeit schwächer statt

stärker“, so der gebürtige Stubaitaler,

der demnächst zu seiner Lieben

nach Fließ ziehen wird.

Schritt für Schritt

Wie wichtig ein kontinuierlicher

Aufbau für eine effektive Leis -

tungssteigerung ist, beschreibt vielleicht

dieses Beispiel: Markus und

Engelbert Neurauter aus Imst wollen

heuer an der Bike-Transalp teilnehmen,

also die Alpen in sechs

Tagen mit dem Mountainbike

überqueren. Die Strecke, die dabei

von Oberammergau bis zum Gardasee

zurückgelegt wird, beträgt

beinahe sechshundert Kilometer –

und dies bei einem Höhenunterschied

von etwas mehr als 19.000

Höhenmetern. Kein leichtes Unterfangen,

wie sich jeder Hobbysportler

leicht ausrechnen kann.

Dieser Umstand war auch der

Grund, warum sich die beiden

Ims ter Brüder Rubisoir anvertrauten

und ihn um Trainingsbegleitung

baten. Zwar besitzt Engelbert

einen „guten Draht“ zum Radsport,

weil er aktuell der potentielle

Schwiegervater des Mountainbike-Cracks

Daniel Federspiel

ist, das alleine ist aber zu wenig! Im

Gegenteil: Höchstwahrscheinlich

wird der Weltcup-Gesamtsieger im

Eliminator 2013 dem Vater seiner

Freundin geraten haben, sich um

„professionelle“ Betreuung umzusehen.

Wie auch immer, jedenfalls

erhielten die Neurauters im November

einen Rubisoir`schen Pyramidenplan,

welcher die Belas -

tung in den einzelnen Wochen

genau definiert. Gearbeitet wird

mit Lactat-Tests und Pulsuhren,

von denen die Belastungen wöchentlich

in ein Computerprogramm

überspielt und vom strengen

Auge des Trainers abgeglichen

werden. Rubisoir: „Wir füllen den

Winter über sozusagen das Glas,

von dem wir dann in der Wettkampfphase

zehren. Dabei gehen

wir in der Grundlagenausdauer

Schritt für Schritt vor und trainieren

zunächst so niederpulsig, dass

unsere Probanden bei den ersten

Skitouren meist auch von älteren

Damen locker in den Schatten gestellt

werden.“ Das langfristige Ziel

könne aber nur so erreicht werden,

betont er.

Gutes Gefühl für die Menschen

So manchen Sportler hat Rubisoir

in den vergangenen Jahren bereits

erfolgreich begleitet. Und dabei gesehen,

wie wichtig auch ein Eingehen

auf die jeweilige Persönlichkeit

ist – abgesehen von Leistungsdiagnostik

und Trainingsplan. „Man

entwickelt dafür ein feines Sensorium“,

sagt der 31-Jährige, der

seine Zukunft zumindest halbtags

in dieser Sparte sehen möchte. Ich

tue es einfach gerne!“ (best)

Zur Person:

Daniel Rubisoir, geb am 30.08.1982,

aufgewachsen in Fulpmes, Beruf:

Student, Innovacell Biotechnologie

AG (geringfügig), Sportcoach (freiberuflich).

Sportlicher Werdegang:

Ski-Has Stams; Abschluss Lehrwart

Skilanglauf und Skiwandern; Abschluss

zur Dipl. medizinisch-technischen

Fachkraft am AZW Innsbruck;

Abschluss zum staatlich geprüften

Trainer; derzeit Bachelorstudium

Radiologietechnologie an der

FHG in Innsbruck; Leistungssportler

im Bereich Mountainbike und Rennrad

seit 2003.

Erfolge: 47. Platz UCI WOLRD

CHAMPIONSHIPS 2008 Mountainbike-Marathon

Italien (viertbester

Österreicher); Qualifizierung UCI

WORLD CHAMPIONSHIPS 2010

Mountainbike-Marathon Deutschland;

Österreichischer Meister U23

MTB Marathon 2004; 5x Tiroler Marathon

Meister Elite (2003, 2006,

2010, 2011, 2012); 2x Sieger Race

across the Alps (2012, 2013), 1x Tiroler

Vizemeister XCO Elite (2011),

1x Tiroler Vizemeister Marathon Elite

(2009), 1x Tiroler Meister Straße

Berg U23 (2004), 7x Teilnahme Ötztaler

Radmarathon (Bestzeit 7:25 h,

4-mal unter 7:30 h, immer unter 8

h, 2005, 2006, 2008, 2010, 2011,

2012, 2013); Bester Österreicher

Ötztaler Radmarathon 2010; Bike

Transalp 2. Etappe 3. Platz 2008; 1x

Sieger Hinterhorn Challenge 2004;

1x Sieger Ischgl Ironbike "medium"

2011; 1x Sieger Pitztal Bikemarathon

2013; 3x Sieger 4h von Rinn

mit Laimi (2007, 2008, 2009); 2x

Sieger Tegernsee Marathon (2008,

2010); Siege: Carezza Extreme Wintertriathlon

2009, Goldeckmann

2007, Graziman 2007, Steinach

MTB-Marathon 2003, Schneetriathlon

Lüsens 2013.

Die zwei Welten des Daniel Rubisoir: Athlet auf dem Rennrad und Betreuer von Sportlern, wie hier bei einer Spiroergometrie, bei der die maximale Sauerstoffaufnahme

als Maß zur Bestimmung der Leistungsfähigkeit dient.

Fotos: privat/www.bestundpartner.com

24 23. April 2014


Rund um den Garten

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Wissenschaft im Zeichen der Göttin der Gartenfrüchte

Oskar Thaler aus Rietz ist Pomologe,

d.h. er ist Fachmann für

Obstbaukunde und »Pomona,

der Göttin der Gartenfrüchte«

(von ihr stammt der Name Pomologie)

verpflichtet. impuls hat

den »grünen Wissenschafter« in

seinem Gartenhaus besucht.

Im Frühling hat der Obstbaukundige

Ruhezeit und kann sich mit

den Obstbäumen und Pflanzen im

eigenen Garten beschäftigen. Ein

Apfelbaum, den er mit 14 verschiedenen

Sorten veredelt hat, ist

da etwa zu finden, Kirschen-,

Zwetschken- und Birnenbäume,

die schon zurechtgeschnitten wurden

(„vor dem ersten Knospenaufbruch“).

Der eigene Garten, den er

gemeinsam mit Gattin Lydia

pflegt, ist so angelegt, dass man

möglichst lange verschiedenes

Obst hat. „Die Apfelsorten werden

etwa unterschiedlich reif im

Herbst und pro Sorte haben wir

dann vielleicht nur 15 Äpfel, das

kann man gut verarbeiten.“

Vor drei Jahren hat er mit Zertifikat

die zehnjährige Ausbildung

zum Pomologen abgeschlossen, in

ganz Tirol waren es nur zehn, die

die Ausbildung (angeboten vom

Tiroler Baumwärterverband) absolviert

haben. „Die Lehrgänge,

die teilweise in Laimburg in Südtirol

oder in Kematen stattgefunden

haben, waren intensiv, außerdem

sind wir in Rumänien, Tschechien,

Deutschland und der Schweiz herumgereist,

um möglichst viele verschiedene

Obstsorten und Kulturen

zu sehen, damit man sie später

erkennen und bestimmen kann.“

Das ist auch die Hauptaufgabe

eines Pomologen: bei Obstausstellungen

das präsentierte Obst zu

bewerten und zu katalogisieren,

heuer findet z.B. die »Interpoma«

mit Obstsorten aus der Region in

Südtirol statt. „Und man lernt nie

aus,“ meint der Obstbaufachmann,

der auch Obmann Stellvertreter

vom Obst- und Gartenbauverein

in Rietz ist und bei Kursen

Interessenten im Obstbaumschnitt

ausbildet. „Ein Herzensanliegen ist

es außerdem, alte Obstsorten zu

erhalten und man fühlt sich wie

ein Schatzsucher, wenn man verschollen

geglaubte Sorten wiederfindet.“

Ein solcher »Schatz« ist

etwa der rote Stettiner, der auch als

»roter oder weißer Zwifler«,

»Krautapfel« oder »Rosenapfel« bekannt

ist. Auch der Tiroler Ur-

Apfel, der »Tratzberger Apfel« oder

Falch Gulderling ist eine Besonderheit.

„Das ist eine Sorte, die die

Natur selbst entwickelt hat, da hat

sich das Obst an die natürlichen

Gegebenheiten angepasst. Natürlich

gibt es heute vorwiegend gezüchtete

Sorten. Und hier ist zu

beobachten, dass die Entwicklung

Oskar Thaler bei seinem »Spezial-Apfelbaum« im persönlichen Garten, auf dem vierzehn

verschiedene Apfelsorten wachsen und hintereinander reifen

seit 20 Jahren immer rasanter fortschreitet,

der »Trend« beim Apfel

in unseren Breiten geht zu einer

durchgehend roten Frucht, die

süßlich schmeckt.“ Mit einem Pomologenteam

wälzt Oskar Thaler

auch regelmäßig Bücher, in denen

die Obstsorten abgebildet sind.

„Zum Foto gehört dann aber auch

immer das Anfassen, Riechen und

Schmecken dazu, es ist ein Erfassen

mit allen Sinnen,“ erklärt er.

austria@pflanztrog24.com

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Im eigenen Garten findet Oskar

Thaler das Veredeln besonders

spannend: wenn man Kernobst auf

Kernobst pfropft und Steinobst auf

Steinobst, dann gibt es immer die

Unsicherheit, ob es funktioniert

und die Erleichterung, wenn es

dann tatsächlich wächst…“

Bei Interesse findet man Kontaktdaten

zu Oskar Thaler auf der

Homepage der Gartenbauvereine

Tirols: www.gruenes-tirol.at.

23. April 2014 25

Fotos: Offer


Mit freundlicher Unterstützung

der

Eine fertige Zwischenstation

Das Mehrgenerationenhaus der Familie Schranz

Das Leben als Ringelspiel: Während

die einen von der Gemeinde

Imsterberg in die Toskana

ziehen, übersiedeln die anderen

von Fendels in die Imster -

au. – Die einen finden Weinberge,

die anderen jede Menge

Arbeit.

Vor sieben Jahren zogen

Schranz`ns von Fendels im Oberen

G`richt in die Ebene der Imster

Au. Müßig darüber zu befinden,

ob es dort am Waldrand sonniger

ist als in der Höhe am Eingang

zum Kaunertal. Auf alle Fälle ist

die Lage zentraler, vor allem für

eine Familie, deren Kinder einmal

in Innsbruck und einmal in Imst

(Kletterhauptschule) den Unterricht

besuchen. Auch für die Mutter,

die im FMZ in einem

Schmuckgeschäft arbeitet und die

nebenberuflich im Partylight-Vertrieb

tätig ist, bedeutet es kürzere

Wege. Also packte die insgesamt

vierköpfige Familie Sack und Pack

und übersiedelte.

Dass in der neuen Heimat einige

Arbeit warten würde, das war allen

klar. Hatte doch jener Vorbesitzer,

der sich wie eingangs erwähnt, in

Richtung Süden absetzte, mehr

6460 IMST, ING.-BALLER-STRASSE 10

Telefon: +43 (0) 5412/66240

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Patientenverfügung

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• Verlassenschaftsverfahren

26 23. April 2014


Das Zimmer von Clemens. In diesem Bereich könnte das Haus noch weiter aufgestockt werden.

Die Trennwand hinter dem Fernseher verbirgt ein kleines Büro. Barbara (l.) und Irene Schranz in der Wohnung der Eltern. Im

Hintergrund die Durchreiche in die Küche und jene Balken, die mühsam vom alten Lack befreit werden mussten.

oder weniger nur eine bauliche

Ruine hinterlassen. Rund um das

Anwesen wucherte es, als wolle

sich der Urwald sein Territorium

zurück erobern und im Inneren

waren die drei Wohnungen geradezu

in einem erbärmlichen Zustand.

Also begann man vor mittlerweile

sechs Jahren Hand anzulegen,

richtete nach und nach dieses

und jenes, viel in Eigenregie, und

schien nach drei langen Jahren

endlich mehr oder weniger „fertig“.

Denkste! Denn nun stand

noch das Dach an, bei dem man

zunächst ausgegangen war, es sei

mit einer neuen Eindeckung getan.

Bei genauerem Hinsehen entpuppte

sich allerdings auch der

Dachstuhl als Komplettsanierungsfall.

Zusammen mit dem

Umstand, dass auch Tochter Irene,

heute 23 Jahre alt, nun wusste, sie

würde gerne in der Imsterau bleiben,

entschied man sich, das

Dachgeschoß komplett zu entfernen

und einen Stock in Holzriegelbauweise

drauf zu setzen.

Wieder von vorne beginnen

Womit die Bauerei erneut von

vorne losging! Bestand doch in

Kaum wiederzuerkennen: Das alte Bauernhaus vor dem Umbau.

23. April 2014 27


Blick in die Küche (links). Der Sichtdachstuhl aus Holz macht auch den Gang heimelig. Am Balkon harmonieren Holz, Max-Platten und die anthrazitfarbenen Fenster.

dem alten Bauernhaus die oberste

Decke lediglich aus einigen Holzbalken

und einer Bretterverschalung.

Also stellte man in der soeben

sanierten Wohnung im ersten

Stock halt wieder Steher auf,

schützte den Topf am Herd mit

einem Deckel vor dem durch die

Fugen herunterrieselnden Staub

und schremmte munter neue Versorgungsschächte

nach oben.

Dabei war allen noch in Erinnerung

wie man vor nicht allzu langer

Zeit noch beinahe kniehoch im

Dreck gestanden war! Damals, als

eine Spezialfirma mittels Sandstrahltechnik

den gelb-, grau- und

rosafarbenen Lack vom Holzgebälk

gefräst hatte und man diesen mittels

Schubkarren über die steile

Stiege nach unten ins Freie befördern

musste. Sofern der Kompressor

funktionierte – der zwischendurch

wegen der Kälte seinen

Dienst quittiert hatte. Wieder mitten

drin im Geschehen – und das

schneller als gedacht! Aber wenigs -

tens hatte sich Familie Schranz

beim Aufstocken des Hauses für

Holzbauweise entschieden, was

sich als echter Lichtblick erweisen

sollte.

Aufstockung an einem Tag

„Ich bin damals in der Früh zur Arbeit

gefahren als die Arbeiter noch

dabei waren, die alten Holzbalken

des Daches abzuschneiden und

sich über die Inschrift 1881 wunderten“,

berichtet Irene, „als ich

dann am Abend nach Hause kam,

war der neue Stock bereits aufgesetzt.

Ich habe es in diesem Moment

gar nicht glauben können,

das war fantastisch!“.

Das Geweih ist ein Geschenk des Kaltenbrunner Opas. Ein Spiel mit Farben und Formen findet sich im Bad.

Es sind 91 Quadratmeter, welche

die Tochter des Hauses dadurch an

Wohnraum bekommen hat,

wobei sie sich bei der Aufteilung

der Räume stark am Konzept der

Eltern orientiert hat. In eine andere

Richtung ließ die Statik des

Gebäudes wenig Spielraum zu.

Deshalb liegen die beiden Küchen

nordost-, die Wohnzimmer nordwestseitig

und die Bäder und

Schlafzimmer Richtung Süden,

dem Wald zugekehrt.

Weiter, immer weiter

Wer nun allerdings glaubt, die Familie

Schranz habe damit das Bauprogramm

endgültig abgeschlossen,

der könnte sich irren. Denn

vielleicht wird ein anderer Teil des

Hauses auch noch einmal aufgestockt.

Noch bewohnt Sohn Clemens

(18), Mechaniker beim Autohaus

Falch in Zams, ein geräumiges

Zimmer im ersten Stock -

die Parterrewohnung ist derzeit

vermietet, aber wer weiß, Überlegungen

zu einer erneuten Vergrößerung

gibt es nämlich bereits!

Dafür sorgt schon Hausherr Gustl

Schranz. Der 49-Jährige, Verkäufer

im Landecker Lagerhaus, ist

eine stete Triebfeder. „Er kann

nicht eine Viertelstunde einfach im

Garten sitzen“, schmunzeln Gattin

und Tochter, „dann springt er auf,

geht den Hund duschen, den

Rasen mähen oder was anderes

tun.“ Und wenn es sein muss,

Pläne für ein „richtiges“

Schwimmbad oder einen

Schwimmteich zu wälzen. Es

scheint also so, als insofern zumindest

einer im Hause Schranz eine

mögliche nächste Bauphase schon

gar nicht mehr erwarten kann.

Alles dreht sich, alles fließt…

(best)

28 23. April 2014


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23. April 2014 29


Die Brücke kommt!

Außerferner Projekt „Highline 179“ auf Wahrzeichenkurs

Nach langem Hin und Her steht

nun seit wenigen Wochen fest:

Die Fußgängerbrücke über die

Ehrenberger Klause kommt!

Große Freude herrscht dementsprechend

bei den Verantwortlichen

rund um Investor Stefan

Lochbihler. impuls sprach mit

Reuttes Bürgermeister Alois

Oberer über das mögliche neue

Außerferner Wahrzeichen, das

bei weiterem guten Verlauf bereits

im Oktober eröffnet werden

könnte.

„Herr Bürgermeister, sind Sie erleichtert

darüber, dass dieses Projekt

nun als genehmigt betrachtet werden

kann?“

„Uns ist allen ein großer Stein vom

Herzen gefallen, als wir nach intensiven

Gesprächen die mündliche

Zusage der Überbauungsgenehmigung

über die B 179 durch

die Landesstraßenverwaltung bekommen

haben. Daraufhin haben

wir mit einem Glas Champagner

angestoßen. Alle anderen Begutachtungen,

Einverständniserklärungen

und Stellungnahmen lagen

ja bereits vor. Sobald dann auch

der schriftliche Bescheid vom Land

vorliegt, wird die Marktgemeinde

Reutte den Veranstaltungsbescheid

erlassen. Die Hängebrücke wird als

Dauerveranstaltung gesehen und

deshalb ist die Gemeinde die zuständige

Behörde dafür.“

„Wie stehen Sie persönlich zu diesem

Vorhaben?“

„Die Errichtung dieser längsten

Fußgängerhängebrücke der Welt

ist für Reutte und die gesamte Region

ein besonderes Highlight und

Alleinstellungsmerkmal. Da habe

ich persönlich und als Bürgermeis -

ter die gleiche Einstellung. Endlich

wird eine seit zehn Jahren diskutierte

Vision in die Tat umgesetzt!

Für die Region ist diese Hängebrücke

der Einstieg in eine neue

touristische Dimension. Reutte bekommt

damit ein Wahrzeichen.“

„Beteiligt sich die Gemeinde an diesem

Projekt?“

„Ich habe das Projekt immer befürwortet,

aber auch betont, dass

die Marktgemeinde nicht der

Geldgeber für diese Investition

sein kann. Zum Glück haben sich

private Investoren gefunden, die

dieses Projekt finanzieren. Als Motivation

für die Investoren übernehmen

Tourismusverband und

Marktgemeinde Reutte unter

50.000 Besuchern pro Jahr eine

Ausfallhaftung, die allerdings mit

25.000,-- Euro pro Jahr gedeckelt

ist. Nachdem im Jahr 3,5 Millionen

Autos unter dieser Brücke

durchfahren, sich 15 km entfernt

das Schloss Neuschwanstein befindet

und wir auch die Besucherzahlen

vom Baumkronenweg in Füssen

kennen, wird diese Vereinbarung

aber wohl nie zum Tragen

kommen. Die Gemeinde errichtet

einen Parkplatz mit weiteren 100

Parkplätzen, ist für den Bau eines

Foto-Shooting-Points zuständig

und unterstützt zusätzlich die Umsetzung

in allen uns möglichen Belangen.“

„Wie wichtig war es mit diesem Vorhaben

Rekorde zu brechen?“

„Wir haben vor allem nach einem

Alleinstellungsmerkmal für die Region

Reutte gesucht. Ist doch

Reutte in der Außenwirkung auch

immer wieder durch die Staus am

Wochenende auf der B 179 bekannt.

Wie Erfolgsgeschichten aus

anderen Destinationen zeigen,

sind es letztlich Attraktionen von

internationalem Format, die einen

regionalen Entwicklungsschub

auslösen. Was für Pisa der schiefe

Turm, wird für Reutte künftig die

Hängebrücke sein!“

„Sehen Sie weitere Möglichkeiten das

Gelände auszubauen? Gibt es Bedenken,

dass man schon an die

Grenzen gestoßen ist und dass dieser

Veranstaltungsort nicht mehr wachsen

sollte?“

„Wir werden jetzt einmal sehen,

wie sich der Besucherstrom entwickeln

wird. Davon werden sicher

auch die weiteren Entscheidungen

abhängig sein. Wir haben

natürlich noch Möglichkeiten und

Ideen, aber die müssen sorgsam

überlegt und sinnvoll für die Region

umgesetzt werden.“

„Werden Sie die Brücke selbst beschreiten?“

„Selbstverständlich. Ich werde

mich bemühen einer der Ersten zu

sein und jeden Meter der 403

Meter langen Brücke genießen.

Alle Einheimischen und Gäste

sind ebenfalls zu einem ,Brückenkick`

herzlich eingeladen.“

(tagr)

Minister im Doppelpack

Im Rahmen ihrer „Erfolgreich. Österreich“-Tour

durch die Bundesländer

statteten Verkehrs-, Innovations- und

Technologieministerin Doris Bures und

Landwirtschafts- und Umweltminister

Andrä Rupprechter der Tiroler Recycling

GmbH (TRG) in Pfaffenhofen einen Besuch

ab. In Begleitung von Harald und

Klaus Höpperger sowie Barbara Zitterbart

und Martin Klingler (Daka) informierte

sich die Regierungsdelegation

über den letzten Stand der Sortiertechnik.

Die Minister zeigten sich beeindruckt.

So bezeichnete Rupprechter die Firmengruppe

Höpperger als "Paradebeispiel

für die erfolgreiche Verbindung von

Umweltschutz und wirtschaftlichem Erfolg“.

Doris Bures vermerkte, dass „Tirol

und ganz Österreich nur mit solchen

Hightech-Lösungen Chancen im internationalen

Wettbewerb“ haben.

Ministerbesuch in Pfaffenhofen: Dr. Christoph Scharff (ARA), Klaus Höpperger, Barbara Zitterbart (Daka), Christian Härting

(Bgm. Telfs), Ministerin Doris Bures, Minister Andrä Rupprechter, Andreas Schmid (Bgm. Pfaffenhofen), Landesrätin Patrizia

Zoller-Frischauf, Harald Höpperger, Martin Klingler (Daka, von links).

30 23. April 2014


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Schülerinnen und Schüler der Handelsakademie

und Handelsschule Imst

waren beim österreichweiten Fremdsprachenwettbewerb

in Linz höchst erfolgreich:

Am ersten Abend freuten sich

Florian Neurauter (BHAK Imst) im Wettbewerb

für Russisch Sprache und Michelle

Plattner (BHAS Imst) für Englisch

über ihren zweiten Rang österreichweit.

Am nächsten Tag, nach zwei Runden

und einem großen Finale, das auf einer

Bühne vor mehr als 100 Zuschauern

stattfand, wurde Fabienne Stein (BHAK

Imst) zur Bundessiegerin im mehrsprachigen

Wettbewerb für Englisch-Russisch

gekürt.

Fabienne Stein ist überzeugt, dass sie

Russisch an der Schule nicht umsonst

gelernt hat. „Für mich persönlich war es

wichtig, das Gefühl zu haben, dass man

nach drei Jahren tatsächlich etwas

Wichtiges erlernen und dass man sich

wirklich verständigen und verschiedene

Probleme lösen kann. Besonders hat mir

gefallen, in zwei Zielsprachen mit Muttersprachlern

kommunizieren und zwischen

den Sprachen „switchen“ zu

können, sagte Stein zu TV-Journalisten

am Ende des Bundesfinales in Linz.

Begleitet wurden die drei Sprachentalente

der BHAK/BHAS Imst von ihren

Russisch- und Englischlehrerinnen,

Mag. Nadeshda Krismer und Mag. Veronika

Sulzbachner.

Fotos: privat

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23. April 2014 31


WIFI-Matura – direkt bei Ihnen im Oberland!

Berufspraxis plus Matura ergibt viele neue Möglichkeiten.

Die Zentralmatura stellt die Gleichwertigkeit der Maturaabschlüsse aller Bildungsinstitutionen sicher.

Eine Berufsausbildung in Kombination

mit der Matura bringt nur

Vorteile. Auch für die Betriebe,

wie Erhebungen zeigen: Mitarbeiter/innen

mit Matura bleiben

nämlich bevorzugt bei ihrem Arbeitgeber

und sind bereit, hier

neue Chancen zu ergreifen!

Madelaine Zangerl besucht den Lehre

und Matura-Kurs in Landeck

Madelaine Zangerl aus dem

Lehre und Matura-Kurs in Landeck

traf die Entscheidung wegen

ihres Traumberufs: „Anfangs

wollte ich die Matura gar nicht

machen. Aber als ich mein Ziel

ins Auge gefasst hatte, nämlich

Polizistin zu werden, dachte ich

mir, diese Chance muss ich nutzen.

'Drei Jahre durchbeißen,

das geht doch leicht' – doch es

ist nicht so leicht, wie ich mir das

vorgestellt hatte. Aber jetzt habe

ich die 1. Maturaprüfung bestanden,

was noch mehr Motivation

für mich ist, die restlichen

auch zu packen.“

Selbst wenn keine konkreten

Berufspläne für später wie bei

Madelaine vorhanden sind, ist

Lehre und Matura eine perfekte

Wahl. Denn wer weiß heute

schon, was morgen wichtig sein

wird? Auch weil die Matura auf

diesem Weg kostenlos ist, entscheiden

sich immer mehr Jugendliche

und Betriebe für die

Parallelausbildung. Und wer Bedenken

wegen der Mehrfachbelastung

hegt, kann sich mit Blick

auf die WIFI-Klassen der tollen

Erfolgsaussichten versichern:

Die Ausbildung ist zu schaffen,

was auch mit der perfekten Betreuung

am WIFI zusammenhängt.

In Landeck wird Lehre und Matura

erneut ab Februar 2015 angeboten.

Jetzt gibt es wieder

Termine für den Infoabend und

die Checks (siehe unten).

Wussten Sie, dass …

• nur ca. 1 % der Fachkräfte mit

Matura tatsächlich ein Studium

beginnt?

• jede WIFI-Klasse bis zum Ende

der Ausbildung fix im Bezirk

unterrichtet wird?

• durch den Unterricht am Freitagnachmittag

keine oder nur

sehr wenig Arbeitszeit in einer

Woche verloren geht?

• es am WIFI schon fast die

Norm ist, dass alle Prüflinge

die Matura gleich beim ersten

Antritt bestehen?

• ein Wechsel von einer klassischen

Lehre jederzeit möglich

ist?

Wer nach einigen Jahren der Berufstätigkeit

die Matura nachholen

möchte, kann dies am WIFI

Imst tun. Der Erfolg ist so sicher

wie nirgendwo sonst, das belegen

die unübertroffenen Abschlussquoten

der WIFI-Maturanten/innen.

Neben dem Tageskurs,

der sich beispielsweise

perfekt in der Bildungskarenz

anbietet, findet im Herbst erstmals

auch ein Abendkurs statt.

Diese Unterrichtsvariante ist

ideal für alle, die die Matura

neben ihrem Job absolvieren

wollen.

www.lehreundmatura.at

www.tirol.wifi.at/brp

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