Jahresbericht 2009 (PDF) - Silea

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Jahresbericht 2009 (PDF) - Silea

Jahresbericht 2009


Inhalt

Seite

Stiftungsrat 1

Wer nicht vorausschaut

bleibt stehen 1

Geschäftsleitung 2

Zusammenarbeit 2

Bereich Wohnen und Tagesstruktur 3 – 5

Veränderungen 3

See- und Landhaus 4

Wohnhaus Moos 4

Hohmadpark 4

Tagesstruktur 5

Bereich Produktion und Infrastruktur 6–9

Ein Jahr der Stärkung 6

Abteilung Seeblick, Glütschbach

und Kander 7

Abteilung Aare 8

Technischer Dienst 9

INSOS Securit Arbeitssicherheit 9

Bereich Finanzen und Administration 10–19

Flexibilität und Konsolidierung

der Aufgaben 10

Jahresrechnung 11–14

Revisionsbericht 15

Spendenliste 2009 16

Sekretariat 17

Personaldienst 18

Hauswirtschaft 19

Anlässe 20

Besondere Anlässe 20

Titelseite: Arbeit aus SILEA Atelier


Stiftungsrat

Wer nicht vorausschaut bleibt stehen

Liebe Freunde der SILEA

im vergangenen Jahr hat sich in der Silea wiederum

viel bewegt. Neues konnte in angriff genommen

und teilweise auch bereits realisiert werden. Dabei

standen immer die Bedürfnisse unserer Bewohnerinnen

und Bewohner, unserer Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter mit Beeinträchtigung im Mittelpunkt.

Der Stiftungsrat und die Geschäftsleitung

machen sich immer wieder Gedanken, wie wir die

infrastruktur unserer institution und die verschiedenen

angebote der sich verändernden Klientel

anpassen können.

einen grossen Schritt in diese Richtung machen wir

sicher mit der Umsetzung der Stöcklistruktur und

der aufhebung eines Grossteils unserer Doppelzimmer.

Somit können wir jetzt allen Bewohnerinnen

und Bewohnern den Wunsch nach mehr intimsphäre

erfüllen.

Wir wollen auch voraussehen, abklären was für Bedürfnisse

und anforderungen junge Menschen mit

Beeinträchtigung aus unserer Region in Zukunft an

unsere institution stellen werden. Die Vielfalt der

angebote sowohl im Wohnbereich wie auch im

Bereich der Produktion und Tagesstruktur gibt uns

die Möglichkeit in den meisten Fällen zum Wohl

unserer Betreuten die bestmögliche lösung zu finden.

Besuche in unseren Werkstätten und ateliers beeindrucken

mich immer sehr. Der Tag der offenen

Tür im april anlässlich des 40-jährigen Bestehens

der Produktionsstätte hat allen gezeigt, wie abwechslungsreich

die Tätigkeiten in der Silea sind

und mit wie viel Begeisterung alle Mitarbeitenden

ihre aufgaben erledigen. Den Besucherinnen und

Besuchern erklären zu können, was sie machen,

war für unsere Mitarbeitenden mit Beeinträchtigung

ein echtes erfolgserlebnis.

im Namen des Stiftungsrates danke ich allen die

mithelfen die Silea auf erfolgskurs zu halten. ein

spezieller Dank gebührt der Geschäftsleitung, die

umsichtig und mit viel persönlichem einsatz das

Ruder führt sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

die mithelfen, dass sich unsere Betreuten

in der Silea zu Hause fühlen. Danken möchte ich

aber auch ihnen, liebe auftraggeber, Sie helfen mit,

dass unser Produktionsbetrieb aufrecht erhalten

bleibt und ihnen, liebe Spenderinnen und Spender.

• Heidi Meyer, Präsidentin Stiftungsrat

Stiftungsrat v.l.n.r. Rolf Wiggenhauser, Ressort Infrastruktur; Hugo Laager, Ressort Personelles; Heidi Meyer, Präsidentin, Ressort Öffentlichkeitsarbeit/

Marketing; Hans-Rudolf Burkhard, Ressort Finanzen; Anton Genna, Ressort Leistungen an Betreute

Silea · Jahresbericht 2009 1


Nigg Ruedin

Hans-Rudolf Zaugg

Marianne Wälti

2 Silea · Jahresbericht 2009

Geschäftsleitung

Zusammenarbeit

«Nichts ist besser geeignet, die Verschmelzung

der widerstrebenden Elemente

zu fördern, als gemeinsame Arbeit an

gemeinsamen Aufgaben.»

Fürst Otto Eduard Leopold von Bismarck

Diese erstaunliche aussage ist regelmässig in Geschäftsleitungssitzungen

aktuell, gilt es doch die

unterschiedlichen Bereiche der Silea mit den spannungsvollen

Unterschieden unter einen Hut zu

bringen. Dies ist immer wieder eine herausfordernde

und sinnvolle aufgabe. ein leitmotiv der Geschäftsleitung

lautet: Unsere Zusammenarbeit ist

von achtung, Respekt und Toleranz geprägt. es gelingt

uns immer mehr einen guten Rahmen mit gegenseitiger

Offenheit für einen konstruktiven austausch

zu finden.

Gegen aussen bieten regelmässige Kontakte mit

der Öffentlichkeit, mit Behörden und anderen institutionen

die Grundlage zur gegenseitigen akzeptanz

und anerkennung. eine besondere Gelegenheit

in dieser Hinsicht ergab sich in gegenseitigen

Besuchen mit Organisationen aus dem Jugend- und

altersbereich. Wir stellten unsere neue Strategie vor

und nach einem Rundgang diskutierten wir Perspektiven

und neue Formen der Zusammenarbeit.

aus diesen spannenden Gesprächen entwickelten

sich neue Projekte und es finden weiter gegenseitige

Besuche statt.

Wir hatten uns in der Geschäftsleitung dieses Jahr

vorgenommen vier Mal einen «runden Tisch» mit

Gesprächsrunden für alle Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter anzubieten. Mit dem Grippevirus H1N1

beschäftigten wir uns ebenfalls übergeordnet und

erstellten in Zusammenarbeit mit unserem Gesundheitsbeauftragten

und unserer neuen Heimärztin

Frau Dr. Boss einen leitfaden zur medizinischen Betreuung

und ein Papier zum Umgang mit infektionskrankheiten.

in Zusammenarbeit mit dem Stiftungsrat haben wir

uns dieses Jahr den Schwerpunkten Nutzung der

Gwattstrasse 153, dem anlagekonzept und dem

Stöcklikonzept gewidmet. auch hier stand die Umsetzung

der Strategie im Vordergrund. Mit der Bereitstellung

von zwei Wohnungen an der Gwattstrasse

153 für die Wohngruppe Stockhorn, die

ihren bisherigen Standort im Seehaus am Hännis-

weg hatten, wird gleichzeitig die Realisation der

Stöcklistruktur und die auflösung der Doppelzimmer

möglich. Wir stellen fest, dass nicht alle dies

wünschen, sondern gerne mit ihren langjährigen

Wohnpartnern im gleichen Zimmer zusammenbleiben

möchten, was wir sehr unterstützen. Wenn

eine Person aber neu in den Wohnbereich eintritt,

ist der Wunsch nach einem eigenen Zimmer verständlich

und für uns ein wichtiger Schritt in die

Zukunft, wenn wir dies auch anbieten können.

auf Stufe abteilungsleiter haben wir das Jahresthema

Zusammenarbeit ausgewählt. Zuerst definierten

wir alle Schnittstellen in den verschiedenen Bereichen

und erstellten eine übergeordnete liste. anschliessend

bewerteten wir in Teams mit ausgewählten

Personen auf der Stufe abteilungsleiter,

Gruppenleiter und Mitarbeiter diese Schnittstellen

für jeden Bereich und erfassten positive, neutrale

und negative Punkte. Weiter hatten die Teams den

auftrag Möglichkeiten für eine Verbesserung aufzuzeigen,

die wir an der Betriebssitzung gemeinsam

analysierten, in eine Pendenzenliste übernahmen

und Verantwortliche bestimmten. Sicher haben wir

einige Schwachstellen gefunden, wo Verbesserungen

nötig sind, aber im Grossen und Ganzen ergibt

sich ein positives Bild unserer Schnittstellen. Viel

wichtiger finde ich den aspekt der Unterschiedlichkeit

der jeweiligen Bereiche.

«Verschiedenheit muss kein Grund für

Rivalität sein, sondern Ermutigung, am

eigenen Weg nicht stehen zu bleiben.»

Thérèse von Lisieux

Wir danken allen für ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit

und möchten anregen in der Hektik des

alltages in Momenten der unterschiedlichen Wahrnehmung

uns immer wieder die Zeit zu nehmen

inne zu halten und zu überlegen, warum das Gegenüber

anders denkt. Das sind die Gelegenheiten

voneinander zu lernen und der Moment für den

aufbau des gegenseitigen Respektes.

Herzlichen Dank für alle Formen des engagements

für Menschen mit Beeinträchtigungen!

• Nigg Ruedin,

Bereichsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung


Nigg Ruedin

«Zäme rede» von Markus Gyger

Bereich Wohnen und Tagesstruktur

Veränderungen

«Menschen und Dinge sind ersetzbar –

Veränderungen öffnen neue Wege.

Ob die besser oder schlechter sind,

zeigt die Zeit. Man braucht nur den Mut,

sich einzugestehen, dass man abbiegen

sollte.»

Damaris Wieser

Bewohnerinnen und Bewohner der Silea werden

älter. lag die lebenserwartung von Menschen mit

geistigen Beeinträchtigungen vor hundert Jahren

weit unter dem erwachsenenalter, können sie heute

dank der errungenschaft der modernen Medizin

gepaart mit einer entsprechenden Förderung und

Begleitung unter Umständen das Pensionsalter erreichen.

im alltag erkennen wir veränderte Bedürfnisse

von Menschen im fortgeschrittenen alterungsprozess.

Wir haben ein Stöcklikonzept entwickelt, in welchem

Menschen im fortgeschrittenen alterungsprozess

während 365 Tagen im Jahr eine Wohnund

Tagesstruktur erhalten. Neben den normalen

Bedürfnissen wird besonders den Bereichen Seele,

Geist und Körper mehr Beachtung geschenkt.

Durch diese Umstrukturierung wird es uns möglich

allen Bewohnerinnen und Bewohnern ein einzelzimmer

anbieten zu können. Wer gerne in einem

Doppelzimmer bleiben möchte, darf das selbstverständlich.

Wenn die Pflegebedürftigkeit eine bestimmte Grenze

erreicht, suchen wir die Zusammenarbeit mit der

Spitex oder anderen externen Diensten. Seit dem

letzten Jahr haben wir auch regelmässige Treffen

mit dem Ziegeleizentrum in Steffisburg, das auch

erfahrungen mit Menschen mit Beeinträchtigungen

hat. Mit einem Zusammenarbeitsvertrag haben wir

die Möglichkeit ein Notfallbett zu nutzen, wenn die

Pflegebedürftigkeit zu gross ist um die Betreuung in

der Silea abzudecken. Bei längerdauernder Pflegebedürftigkeit

regen wir im Sinne der Normalisierung,

immer in absprache mit den angehörigen

und gesetzlichen Vertretern, den Übertritt in ein

alters- und Pflegeheim an.

Dieses Jahr sind vier Bewohnerinnen und Bewohner

verstorben, die bei uns wohnten oder kurz vor

ihrem Tod in ein alters- und Pflegeheim eingetreten

waren:

• Ueli Zesiger sel. 17.09.1945 – 6.02.2009

• Ursula Zimmermann sel. 22.01.1953 –16.02.2009

• Dora Tschanz sel. 19.04.1932 –11.06.2009

• Susi Rüegsegger sel. 24.10.1961– 28.11.2009

Dora Tschanz war die erste Bewohnerin der Silea,

die auf der Wohngruppe Niesen in ihrem eigenen

Bett hat einschlafen können. Dies ist auch dank der

übergreifenden Zusammenarbeit der Wohngruppen

mit der Tagesstruktur möglich geworden. Herzlichen

Dank an alle, die sich bei der Begleitung und

Betreuung engagiert haben.

Wir sind der Überzeugung dass wir damit den Veränderungen

der Bewohner- und altersstruktur gerecht

werden können und mit diesen Massnahmen

Verbesserungen erzielen, dass sich auch Menschen

im alterungsprozess ernst genommen fühlen, ihre

Bedürfnisse leben und sich sicher und wohl fühlen

können ganz nach einem Wort von edwin Guttmann:

«Es ist wunderbar jung zu sein,

auch wenn man alt ist.»

Edwin Guttmann

• Nigg Ruedin,

Bereichsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung

Silea · Jahresbericht 2009 3


Iwan Tschopp

Thomas Kernen

Hansueli Wanner

4 Silea · Jahresbericht 2009

Bereich Wohnen und Tagesstruktur

See- und Landhaus

Die Zusammenarbeit im Seehaus war im vergange-

nen Jahr vor allem geprägt durch die bevorstehende

Umstrukturierung.

Folgende Umstrukturierungen sind geplant:

• Die Wohngruppe Stockhorn wird im laufe des

nächsten Jahres das Seehaus verlassen und in die

aussenstation Moos umziehen.

• in den ehemaligen Räumlichkeiten des Stockhorns

wird eine Stöcklistruktur aufgebaut. in dieser werden

in einer Wohn- und Tagesstruktur Menschen

betreut, welche sich im fortgeschrittenen alterungsprozess

befinden. Damit versuchen wir das

in letzter Zeit immer aktueller werdende Bedürfnis

der altersbetreuung in der Silea abzudecken.

in erster linie ging es darum alle Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter über die bevorstehende Verände-

Wohnhaus Moos

Das Jahr 2009 brachte im Wohnhaus Moos mit seinen

zwei Wohngruppen allerhand Veränderungen

mit sich. lotti Kunz, die viele Jahre in der Gruppe

Krokus als sehr geschätzte Betreuerin tätig gewesen

war, wurde pensioniert. an ihrer Stelle übernahm

Peter Gasser von der Wohngruppe «Sieben Hengste»

die Gruppenleiterstelle. Damaris Bssila, die in der

ausbildung zur Sozialpädagogin steckt, wechselte

fürs letzte ausbildungsjahr intern die Gruppe und

wurde durch Frau Rebekka Gerber abgelöst.

auch bei den Menschen mit Beeinträchtigungen

gab es einen Wechsel: eine Bewohnerin hatte vor

einigen Jahren während ihren Ferien einen Mann

kennengelernt. Seither träumte sie von Heirat und

einem gemeinsamen Haushalt. Wenigstens teilweise

Hohmadpark

Was heisst gute Zusammenarbeit? Ein Versuch

das Thema Zusammenarbeit zu erläutern.

Zusammenarbeit hat immer mit Schnittstellen zu

tun. Schnittstellen sind die Überlappungen in einer

institution, bei denen verschiedene Bereiche den

informationsaustausch vornehmen. Hinter jeder

Schnittstelle stehen Menschen mit den verschiedensten

ausbildungen und Menschenbildern, sowie

der Vorstellung, was arbeit ist oder zu sein hat.

Deshalb ist dieser austausch sehr anspruchsvoll.

rung zu informieren und alle zusammen mit ins

Boot zu holen. Dies ist ein wichtiger Schritt, denn

nur gemeinsam und durch die Unterstützung jedes

einzelnen ist es möglich solche Vorhaben auch

bestmöglichst umzusetzen.

Die Verantwortlichen setzten sich bereits im letzten

Jahr regelmässig zusammen um diesen Prozess anzugehen,

zu planen und zu begleiten. Die Zusammenarbeit

wird unter solchen Umständen zentral

und ist eine Grundbasis für ein gutes Gelingen.

Durch die Vorarbeit im vergangenen Jahr sind wir

nun gut gerüstet für die Umsetzung im kommenden

Jahr.

• Iwan Tschopp, Abteilungsleiter

konnte dieser Traum nun wahr werden, indem sie

im Herbst ins Wohnheim «Gschützti Wärchstatt

Frutigland» zu ihrem Freund umziehen konnte. Sie

wohnen dort auf derselben Gruppe und können so

das Zusammensein intensiv geniessen.

Schon bald interessierte sich eine junge Frau für

den freigewordenen Platz in der Gruppe Krokus.

Sie brachte bereits während ihrer Schnupperzeit

jugendlichen elan und leben in die Gruppe. Wir

freuen uns, dass sie ab März 2010 in die Gruppe

Krokus eintreten wird und hoffen auf ein gutes Zusammenleben

im Jahr 2010.

• Thomas Kernen, Abteilungsleiter

Verständnis haben für die anliegen des anderen

Bereiches ist ein hoher anspruch an alle Beteiligten.

alle in der institution Silea arbeitenden haben

im letzten Jahr viel Zeit und energie investiert,

um die Problematik der Schnittstellen zu analysieren,

zu diskutieren und die Zusammenarbeit zu verbessern.

Mehr Verständnis haben für den anderen

Bereich, zu akzeptieren, dass der Wohn- und der

arbeitsbereich nicht gleich funktionieren und nicht

dieselben aufgaben haben, sind sicher wichtige


Iwan Tschopp

Bereich Wohnen und Tagesstruktur

Voraussetzungen, dass der gegenseitige austausch

gut vonstatten geht.

Haben wir unser Ziel erreicht? ich glaube schon. es

sind nicht die grossen, gut sichtbaren Veränderungen.

Sondern eher die kleinen, versteckten, nicht

auf den ersten Blick sichtbaren Verbesserungen im

informationsaustausch zwischen den Bereichen

bzw. den Mitarbeitenden, die ich zu spüren glaube.

Natürlich können wir uns noch verbessern. Wichtig

für mich ist, dass ich immer versuche daran zu

Tagesstruktur

Die Zusammenarbeit innerhalb der Tagesstruktur

ist ein wichtiger Baustein in unserer alltäglichen Betreuungsarbeit

mit den Betreuten. einerseits ist es

wichtig, dass wir als Team gut zusammenarbeiten,

damit wir eine bestmögliche Betreuung gewährleisten

können und andererseits ist es wichtig, dass

wir als Mitarbeiter der Tagesstruktur mit den Betreuten

zusammenarbeiten und mit ihnen zusammen

den Tag gestalten. Nur gemeinsam können wir

dieses Ziel erreichen.

im vergangenen Jahr führten wir in den einzelnen

ateliers verschiedenen aktivitäten und Projekte

durch. auf zwei aktivitäten möchte ich im Bezug

auf die Zusammenarbeit näher eingehen.

Wir organisierten unter der leitung des ateliers

linde Rakkubrände. Beim Rakkubrand werden bereits

gebrannte Tonarbeiten in einem weiteren

Brand mit einer speziellen Glasur versehen. Dabei

werden sie in speziellen Brennofen direkt im Feuer

gebrannt. aus Rücksicht gegenüber unseren direkten

Nachbarn wegen der starken Rauchbelastung

suchten wir für unsere Vorhaben nach externen lösungen.

anfangs konnten wir unsere Brände beim

Haus einer Mitarbeiterin durchführen und später

dann im Garten der aussenstation Moos. Jedes

Mal informierten wir die direkten Nachbaren über

unsere aktivitäten und so konnten wir auf die Zusammenarbeit

und Toleranz der Nachbarn zählen.

Durch die Zusammenarbeit innerhalb der Tagesstruktur

und eine gegenseitige personelle Unterstützung

konnten wir gewährleisten, dass diese

Rakkubrände durchgeführt werden konnten. Während

des Rakkubrandes mussten viele kleine arbei-

denken, dass sich hinter jeder Schnittstelle ein

Mensch mit all seinen Stärken und Schwächen, mit

seinen launen und seiner ganz persönlichen lebensgeschichte

verbirgt, die sie/ihn geprägt hat.

in diesem Sinn freue ich mich sehr auf die weitere

Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitenden der Stif-

tung Silea.

• Hansueli Wanner, Abteilungsleiter

ten verrichtet werden wie z.B. das Holz sägen für

das Feuer. Diese arbeiten führten wir zusammen

mit den Betreuten unter Berücksichtigung ihrer

Ressourcen durch. So entstanden einerseits die fertigen

Produkte aus Ton andererseits auch viele gemeinsame

erlebnisse an welche wir uns gerne erinnern.

eine weitere aktivität war der Besuch der Schaukäserei

in affoltern während des Zweitagesausfluges.

Wir konnten dort in gemeinsamer Zusammenarbeit

einen Käse am offenem Feuer herstellen. Dabei

wurde Feuer gemacht, die Milch gerührt und zubereitet

und am ende zu einem Käselaib gepresst.

Nach einer gewissen Reifezeit wurde uns dieser

Käse zugeschickt. Bei einer gemeinsamen «Chästeilete»

genossen wir ein feines Zvieri mit frischem

Zopf und viel Käse. Zum Schluss konnten wir noch

Käse an die Wohngruppen verteilen.

Wir können auf ein erlebnisreiches Jahr zurückbli-

cken. an dieser Stelle danke ich allen Mitarbeitern

der Tagesstruktur für ihren einfühlsamen, engagier-

ten und kompetenten einsatz. Durch eure tägliche

arbeit konnten wir den Betreuten ein schönes und

erlebnisreiches Jahr bieten. allen angehörigen und

gesetzlichen Vertretern möchte ich danken für die

angenehme Zusammenarbeit.

• Iwan Tschopp, Abteilungsleiter

Silea · Jahresbericht 2009 5


Hans-Rudolf Zaugg

«Netform» von Urim Dzeladini

6 Silea · Jahresbericht 2009

Bereich Produktion und Infrastruktur

Ein Jahr der Stärkung

«Wer heute nichts tut, lebt morgen

wie gestern.»

Dieses Motto ist seit über zwei Jahren für mich Herausforderung

und antrieb zugleich. auch bei meiner

täglichen arbeit in der Silea gilt dieses Motto.

Dies führt dazu, dass immer wieder Neues angegangen

und umgesetzt werden muss. So haben wir

in den vergangenen Jahren die Zahl der geschützten

arbeitsplätze für Menschen mit einer psychischen

Beeinträchtigung erhöht. an der Gwattstrasse 109

zusätzlichen Raum gemietet. Mit der Sanierung der

Gebäude am Hännisweg haben wir einen wesentlichen

Beitrag zur energieeffizienz und zur Verbesserung

der Wohn- und arbeitsqualität beigetragen.

im Jahr 2009 waren keine grösseren Projekte geplant,

wir haben uns auf die Stärkung der Prozesse

und Strukturen konzentriert. Selbstverständlich

haben wir auch im Berichtsjahr den bewährten

Grundsatz der ständigen Verbesserung gelebt.

Denn Qualität und Termintreue sind entscheidende

Grössen, wenn es darum geht, unseren auftraggebern

ein kompetenter und zuverlässiger Partner

zu sein.

Unsere auftraggeber mussten sich in einem wirtschaftlich

schwierigen Umfeld behaupten und waren

durch die Wirtschaftskrise stark gefordert. Wir erachten

es darum nicht als selbstverständlich und

schätzen es sehr, dass sich unsere arbeitgeber immer

wieder für die Silea entscheiden. ein grosses Dankeschön

an unsere auftraggeber, für ihr soziales engagement

auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.

Die auftragslage war sehr unterschiedlich und

schwierig zu planen. im Rückblick dürfen wir aber

feststellen, dass der einbruch spürbar, aber nicht dramatisch

war. Dank unserem vielseitigen angebot an

Dienstleistungen und Produktionstechniken sind wir

im Markt gut positioniert und in der lage immer wieder

neue Herausforderungen anzunehmen.

Das ist nur möglich dank einem gut ausgebildeten

und motivierten Team, welches täglich seine Flexibilität

und leistungsbereitschaft beweist. allen

Mitarbeitenden in meinem Bereich ein herzliches

Dankeschön für das Mitdenken, Mittragen und

Mitgestalten.

Und trotzdem haben wir:

• in der Produktion das 40jährige Bestehen der

Produktionsstätten mit einem Tag der offenen

Tür gefeiert. am 25. april konnten wir einem

grossen und interessierten Publikum eindrücklich

zeigen, welche leistungen Menschen mit Beeinträchtigung

erbringen. ein eindrücklicher Tag mit

vielen guten Begegnungen.

• die baufällige liegenschaft, am lindeneggweg 6,

abgebrochen. Die Zukunft wird zeigen, wie das

Grundstück optimal für die Silea genutzt werden

kann.

• im OG Tagesheim den ehemaligen Werkraum umgestaltet

und saniert. Dadurch entstanden zwei

Sitzungszimmer und Büroräumlichkeiten für die

Bereichsleitungen Wohnen/Tagesstruktur sowie

Produktion/infrastruktur und den Hauswart. insbesondere

die Sitzungszimmer entsprechen einem

grossen Bedürfnis und werden sehr rege benutzt.

• im Glütschbach eine zweite arbeitsgruppe eröffnet

und die arbeitsplätze auf 16 erhöht. Damit

sind die Produktionsräume ausgelastet und voll

belegt.

• an der Gwattstrasse 153, die frei gewordenen

Wohnungen saniert.

Gestärkt durch ein engagiertes Team, dank guter

infrastruktur und optimierten Prozessen können

wir das neue Jahr mit viel energie und Zuversicht in

angriff nehmen. ich freue mich auf die neuen Herausforderung

die da vor der Türe stehen.

• Hans-Rudolf Zaugg,

Bereichsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung


Thomas Aeschbacher

Bereich Produktion und Infrastruktur

Abteilung Seeblick, Glütschbach und Kander

im Jahr 2009 war das Schlagwort «Wirtschaftskri-

se» in aller Munde. auch die Silea kam nicht ganz

ungeschoren davon. es wurde überall gespart, was

wir vor allem bei den Versandarbeiten zu spüren

bekamen, wurde doch deutlich weniger Werbung

verschickt als in den Vorjahren. Dies führte zu einer

wechselhaften auslastung womit die Gruppenleiterinnen

immer wieder gefordert waren, sich auf

die jeweilige Situation einzustellen. Das Baugewerbe

hingegen lief zum Glück das ganze Jahr sehr

gut. Da wir in diesem Sektor seit Jahrzenten tätig

sind, hatten wir in diesem Bereich eine sehr gute

auslastung. auch die Kartonage hatte das ganze

Jahr über genügend arbeit.

ein neues Tätigkeitsfeld gab es, wie sie sicher aus

der Tageszeitung entnommen haben, im Korkzapfen-Recycling.

Die vom Thuner amtsanzeiger ins

leben gerufene aktion ist bis jetzt ein voller erfolg.

Von diversen Geschäften werden die Korkzapfen

bei uns angeliefert und von uns nach vorgegebenen

Kriterien sortiert. Danach werden sie von der

Firma Schlittler aG in Näfels, zu diversen artikeln,

wiederverwertet. Bis jetzt haben wir schon rund

eine halbe Million Korkzapfen sortiert. im angesicht

der immer knapper werdenden Rohstoffe sicher

eine sinnvolle arbeit.

ab august wurde die abteilung Glütschbach auf

16 Personen aufgestockt. Somit musste auch der

Personalbestand angepasst werden. in der Person

von Ursula Badertscher fanden wir die geeignete

Person für diese Stelle.

ende april wurden die neuen Büroräume im Tagesheim

bezogen. Das hatte zur Folge, dass unser Bereichsleiter

Hans-Rudolf Zaugg bei uns «auszog»

«Herr Frei bim belade» von Christian Oppliger

und mit ihm auch annemarie Sandmeier. Die freien

zwei Plätze werden jetzt von unseren Mitarbeitern

lager und logistik genutzt.

Bei unseren auswärtseinsätzen war bei der Firma

Hoffmann in Thun ein deutlicher Rückgang der

aufträge spürbar, die einsätze bei der Firma eicher

aG auf der Schwarzenegg hingegen, konnten während

dem ganzen Jahr weitergeführt werden.

auch in diesem Jahr waren wieder viele Menschen

mit einer geistigen Beeinträchtigung zum Schnuppern

bei uns. einige davon fanden bei uns eine anstellung.

ausserdem absolvierten Praktikanntinnen

und Zivildienstleistende arbeitseinsätze. Die positiven

erfahrungen lassen uns hoffen, dass auch in

Zukunft Zivildienstleistende und Praktikantinnen

den Weg zu uns finden werden. interessierten können

wir abwechslungs- und lehrreiche Tätigkeiten

in unserer institution anbieten.

Die abteilung Kander war in den Bereichen Holzspielwaren

und Kleintierställen in etwa gleich ausgelastet

wie im Vorjahr. ab der zweiten Jahreshälfte

war erfreulicherweise eine Steigerung der aufträge

feststellbar. eine arbeitsgruppe der Schreinerei unterstützte

ausserdem mit Kartonagearbeiten die

abteilung Seeblick.

Für den engagierten einsatz aller Mitarbeitenden

möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Sie waren

nicht nur verantwortlich für einen reibungslosen

arbeitsablauf im alltag, sie halfen auch tatkräftig

bei diversen aktivitäten und Projekten der Stiftung

Silea mit.

• Thomas Aeschbacher, Abteilungsleiter

«Alukeili stecke» von Vreni Oberli

Silea · Jahresbericht 2009 7


Walter Fischer

«Bürofrölein telefoniert» von Claudia Dell’ Olio

8 Silea · Jahresbericht 2009

Bereich Produktion und Infrastruktur

Abteilung Aare

Sigmund Freud bezeichnete arbeit als das stärkste

Band zur Realität. Diese aussage scheint es Wert zu

sein, darüber nachzudenken.

arbeit vermittelt uns ein Stück Realitätsbewusstsein.

Sie gibt uns durch arbeitszeiten Struktur. Sie

ist durch ähnliche oder gleiche arbeitsabläufe ein

verlässlicher Wert. Sie zeigt die eigene Produktivität

und leistungsfähigkeit auf und vermittelt das

Gefühl der eigenen Nützlichkeit. Wer arbeitet,

setzt sich in irgend einer Weise mit seiner Umwelt

auseinander. arbeit vermittelt Kontakte zu anderen

Mitmenschen. Wer arbeitet, erlebt sich als Teil

dieser Gesellschaft.

in der heutigen, schnelllebigen Zeit, wo die ansprüche

an einzelne hoch sind, wo immer weniger Personal

immer mehr arbeit bewältigen muss, wo der

Stress Nährboden für Mobbing oder Burnout sein

könnte, wo selbst im Freizeitbereich die agenden

mit Terminen überladen sind, wo keine Zeit bleibt

persönliche Schicksalsschläge angemessen zu verarbeiten,

gibt es immer mehr Personen, welche

diesem Druck nicht mehr standhalten. als Folge

fügen sich verschiedene körperliche oder psychische

Symptome zu einem Syndrom zusammen. Sie

erhalten als psychische erkrankung einen Namen.

Psychische erkrankungen können dazu führen,

dass Personen nicht mehr in der Privatwirtschaft

arbeiten können. Die Zahl dieser Personen wächst.

Trauriger Beweis dieses Umstandes ist, dass unsere

Warteliste erneut voll ist. Wir beantragten weitere

Betreuungsplätze.

Psychisch beeinträchtigte Menschen werden teilweise

auch heute noch gesellschaftlich ausge-

grenzt. Diese Krankheiten sind anders als ein armoder

Beinbruch unsichtbar. es ist für Betroffene

nicht einfach, sich zu einer psychischen erkrankung

zu bekennen. Umso wichtiger ist es für Betroffene

im arbeitsprozess zu bleiben. in der Silea erhalten

psychisch beeinträchtigte Menschen über geregelte

arbeitszeiten Struktur. Die arbeit kann ihnen eine

Möglichkeit bieten, eigene Kräfte am sichtbaren,

erlebbaren Resultat zu messen. es ist immer wieder

erfreulich zu sehen, wie produktiv und leistungsfähig

unsere beeinträchtigten Mitarbeitenden sind,

wenn für sie der Faktor Stress weitgehend wegfällt.

ein vielfältiges arbeitsangebot, welches laufend

erweitert wird, motiviert und stellt aber auch anforderungen

an die Flexibilität der psychisch beeinträchtigten

Menschen. Die sozialen Kontakte am

arbeitsplatz vermitteln ein Stück lebensrealität

und -qualität. So erhielten wir beispielsweise die

Rückmeldung von einer Person, dass sie sich, seit sie

wieder arbeiten darf, viel besser fühlt, selbstbewusster

auftritt und auf andere Menschen zugehen

kann.

in der abteilung aare arbeitet vorwiegend psychiatrisch

geschultes Fachpersonal, welches die gesunden

anteile und Ressourcen von psychisch beeinträchtigten

Mitarbeitenden erkennt und fördert.

Der Mensch und seine gesunden anteile stehen im

Zentrum unseres Handelns. es ist immer wieder bereichernd

miterleben zu dürfen, dass Menschen die

das Gefühl hatten, nicht mehr «brauchbar» und

ohne Fähigkeiten zu sein in unserem vielseitigen arbeitsangebot

wieder Fuss fassen, Selbstvertrauen

gewinnen, mitdenken, ideen entwickeln und produktiv

sind. Bei der stetig wachsenden Zahl an betreuten

Mitarbeitenden wird unser bestehendes

Team laufend durch Personal mit psychiatrischer und

handwerklicher ausbildung ergänzt, welches sich

dieser spannenden Herausforderung stellen will.

Herzlichen Dank unseren auftraggebern für ihr Vertrauen

und die Möglichkeit durch ihre aufträge solch

wertvolle arbeit leisten zu können, allen betreuten

Mitarbeitenden, dem aare-Betreuungsteam und den

Mitarbeitenden der Silea für ihr engagement und

die gute Zusammenarbeit.

• Walter Fischer, Abteilungsleiter


Thomas Bettschen

Andreas Habegger

Bereich Produktion und Infrastruktur

Technischer Dienst

eine funktionierende und zweckmässige infrastruk-

tur bildet das Rückgrat jeder Unternehmung, das gilt

auch für unsere institution. Durch die Sanierungen

und die erbauung der Solaranlage konnten wir die

energiekennzahl Wärme reduzieren. Trotz des anstieges

des Stromverbrauchs durch immer mehr elektrische

Geräte, konnte die energiekennzahl elektrizität

durch anpassungen im lichtbereich (Sparlampen)

in Grenzen gehalten werden. es braucht immer wieder

offene augen und offene Ohren für gute Ratschläge,

damit wir sinnvoll und bewusst elektrizität

und Wärme sparen können.

einige kleinere Sanierungen und Neuanlagen konnten

im Jahr 2009 realisiert werden:

INSOS Securit Arbeitssicherheit

Sicherheit

im Oktober wurde durch die SUVa eine arbeitsplatzkontrolle

in der Silea durchgeführt. es wurde

uns, ohne Beanstandungen, eine gute Note ausgestellt.

Dank der jährlichen Risikoanalyse erkennen

wir mögliche Gefahren und können diese laufend

so weit als möglich beheben.

Sicherheitsschulung

im Rahmen der internen ausbildung des Personals

wurden die Mitarbeiterschulungen in allen Bereichen

durchgeführt. Schwergewichtig wurden die

Mitarbeiter auf Nichbetriebsunfälle sensibilisiert.

Dabei konnte uns die BFU mit der Themenpräsentation

«Stürze-Sicherheit auf Schritt und Tritt» alltagstaugliche

Tipps geben.

Wiederkehrend wurden auch regelmässig Brandalarminstruktionen

mit Mitarbeitern durchgeführt.

Wie jedes Jahr wurden sämtliche Bereiche mit dem

ausfüllen unserer Sicherheitschecklisten beauftragt,

was zu einer Sensibilisierung im Bereich von Berufsunfällen

der Mitarbeiter beiträgt. im vergangenen

Jahr hat der KOPaS (Kontaktperson für arbeitssicherheit)

die Fachtagung des Sicherheitsinstitutes

in Zürich besucht.

• Wohnungssanierung an der Gwattstr. 153, Thun

• erneuerung Gartensitzplatz Gwattstr. 109, Thun

• Hebebühne Werkstatt

• Neuer anstrich und licht vom Treppenhaus Werkstatt

Um den ganzen Betrieb in Schwung zu halten,

braucht es ein Team mit gegenseitiger Unterstützung.

Für den einsatz und für die gute Zusammenarbeit

im Team, aber auch mit den anderen Mitarbeitenden

in der Silea, möchte ich mich herzlich

bedanken.

• Thomas Bettschen, Abteilungsleiter

Unfallstatistik 2009

Trotz der anstrengungen, die anzahl der Unfälle zu

verringern, sind diese im vergangenen Jahr leider

wieder gestiegen. insbesondere die Nichtberufsunfälle

haben um 18% zugenommen! Das Verhältnis

der anzahl Mitarbeiter zur anzahl Unfälle hat sich

in den letzten 5 Jahren wie folgt entwickelt.

Verhältnis Berufs- und Nichtberufsunfälle

20%

15%

10%

5%

0%

2005 2006 2007 2008 2009

• Andreas Habegger,

Verantwortlicher INSOS Securit

Nichtberufsunfälle Berufsunfälle

Silea · Jahresbericht 2009 9


Marianne Wälti

10 Silea · Jahresbericht 2009

Bereich Finanzen und Administration

Flexibilität und Konsolidierung der Aufgaben

Die letztes Jahr bereits aufgezeigte erweiterung der

Organisationsstrukturen hat mit der Besetzung der

Funktion des Sozialdienstes durch Beat Reusser,

dipl. Sozialarbeiter HFS, einen optimalen abschluss

gefunden. Seine aufgaben im einstiegsjahr waren

stark der Projektarbeit gewidmet, sodass für seine

eigentliche Kernaufgabe, die klassische Sozialarbeit,

lediglich beschränkt Zeit zur Verfügung stand. Hier

wird deutlich, dass die Flexibilität aller Mitarbeitenden

immer wieder von grosser Bedeutung ist!

angestossen durch die anfrage des BfK, der Beruflichen

Förderung & Klärung der Spital STS aG Thun,

bieten wir neu einen teilzeitigen Praktikumsplatz im

Bereich Finanzen und administration an. Dadurch

leisten wir auch auf dieser ebene einen aktiven Beitrag

zur beruflichen integration.

im Jahr 2009 wurde die Gegenwartsfinanzierung

der Beiträge durch die öffentliche Hand vollumfänglich

umgesetzt. Die Jahresrechnung 2009 enthält

die definitiven abrechnungen der Betriebsbeiträge

für die Jahre 2007 des BSV (Bundesamt für

Sozialversicherungen) und 2008 der GeF (Gesundheits-

und Fürsorgedirektion Kanton Bern). Damit

ist ein erster und für die institutionen hilfreicher

Schritt in der Umsetzung der NFa (Neugestaltung

des Finanzausgleichs und der aufgabenteilung zwischen

Bund und Kantonen) erfolgt.

Marina Ludwig

Der ursprüngliche Fahrplan für das NFa Teilprojekt

«erwachsene Behinderte» hat im Kanton Bern eine

zeitliche anpassung erfahren. Die angepasste, im

Juni 2009 veröffentlichte Projektplanung sieht vor,

dass die Projektphase ii, welche die erstellung des

Behindertenkonzeptes beinhaltet, bis ins Jahr 2011

dauern wird. ab dem Jahr 2012 bis 2018 soll die

Umsetzung des Behindertenkonzeptes schrittweise

erfolgen. Dies wird entsprechend für alle beteiligten

Parteien Neuerungen bringen. Bis dahin sind

wir gefordert, die Kostentransparenz zu erhöhen

und ebenfalls die Controllinginstrumente auf einen

optimalen Stand zu bringen. Diesen Herausforderungen

stelle ich mich immer wieder gerne.

Was wäre nebst all den strategischen Themen und

den operativen aufgaben jedoch mein arbeitstag

ohne die Begegnung mit den Menschen, die hier

leben und arbeiten…? es wäre wie ein Tag ohne

Sonnenschein! ich schätze die täglichen, kurzen

und manchmal auch längeren Begegnungen sehr,

sie bereichern mein leben!

• Marianne Wälti,

Bereichsleitung und Mitglied der Geschäftsleitung


Bereich Finanzen und Administration

Jahresrechnung

Bilanz

Erfolgs rechnung

in CHF Anmerkung 31.12.2009 31.12.2008

Flüssige und geldnahe Mittel 2’513’576.08 1’782’655.21

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 582’041.86 672’032.93

Sonstige kurzfristige Forderungen 393’766.17 531’149.06

Vorräte 211’709.00 221’149.00

Rechnungsabgrenzungen 24’215.40 19’720.55

Umlaufvermögen 3’725’308.51 42% 3’226’706.75 34%

Sachanlagen 2 4’449’957.00 5’520’648.52

Finanzanlagen 676’327.95 646’703.80

Anlagevermögen 5’126’284.95 58% 6’167’352.32 66%

Aktiven 8’851’593.46 100% 9’394’059.07 100%

Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 3’149.10 15’664.20

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 218’639.10 249’624.35

Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 297’603.57 434’803.60

Teilzahlungen Betriebsbeiträge 1’401’630.20 1’125’208.12

Rechnungsabgrenzungen 143’369.10 77’589.45

Kurzfristiges Fremdkapital 2’064’391.07 23% 1’902’889.72 20%

Langfristige Finanzverbindlichkeiten 3’275’000.00 4’590’000.00

Langfristiges Fremdkapital 3’275’000.00 37% 4’590’000.00 49%

Organisationskapital 1 3’512’202.39 40% 2’901’169.35 31%

Passiven 8’851’593.46 100% 9’394’059.07 100%

in CHF 2009 2008

Nettoerlöse aus Lieferungen und Leistungen Wohnen 3’631’678.34 4’212’336.52

Nettoerlöse aus Lieferungen und Leistungen Produktion 1’762’004.41 1’761’898.88

Sonstige betriebliche Nettoerlöse 452’636.80 121’101.42

Gewinn aus Anlageabgang – 160’388.50

Total betriebliche Nettoerlöse 5’846’319.55 6’255’725.32

Personalaufwand –8’411’803.93 –7’892’714.40

Materialaufwand Produktion –381’717.98 –454’673.89

Sachaufwand –2’659’256.97 –1’989’715.42

Abschreibungen –200’459.77 –249’256.50

Sachaufwand –3’241’434.72 –2’693’645.81

Zwischenergebnis –5’806’919.10 –4’330’634.89

Finanzertrag 3’508.36 30’416.99

Finanzaufwand –115’575.75 –137’346.63

Finanzergebnis –112’067.39 –106’929.64

Spenden 97’015.10 86’639.23

Erbschaften und Legate 35’134.25 655’000.00

Zuweisung Spenden an Rücklagen –41’246.66 –648’590.58

Verwendung Spenden im Berichtsjahr 90’902.69 93’048.65

Jahresergebnis Betrieb –5’828’083.80 –4’344’515.88

Betriebsbeitrag BSV Vorjahre 285’130.58 –

Betriebsbeitrag GEF Vorjahre 279’201.12 –

Betriebsbeiträge Vorjahre 564’331.70 –

Ertrag Nebenbetriebe 134’648.48 68’658.60

Aufwand Nebenbetriebe –129’193.80 –138’072.00

Ergebnis Nebenbetriebe 5’454.68 –69’413.40

Jahresergebnis Institution –5’258’297.42 –4’413’929.28

Verrechnung mit Teilzahlungen Betriebsbeiträge 5’828’083.80 4’344’515.88

Zuweisung an Betriebsreserven –564’331.70 –

Zuweisung an Ergebnisvortrag Nebenbetriebe –5’454.68 69’413.40

Zuweisungen 5’258’297.42 4’413’929.28

Silea · Jahresbericht 2009 11


Bereich Finanzen und Administration

Anhang zur

Jahresrechnung

(OR 663 b)

Eigenkapitalnachweis

Anmerkung 1

12 Silea · Jahresbericht 2008

in CHF 2009 2008

Verpfändete Aktiven

Liegenschaften 3’856’942 3’462’994

Brandversicherungswert der Sachanlagen 22’532’400 21’435’900

Verbindlichkeiten gegenüber Vorsorgeeinrichtungen

Kontokorrent BVG 257 –

Angaben über die Durchführung einer Risikobeurteilung

Ein aktives Riskmanagement ist implementiert. Dabei werden die identifizierten

Risiken nach Wahrscheinlichkeit und Schadenausmass quantifiziert,

in einem Risikoinventar dargestellt und periodisch überwacht. Der Stiftungsrat

hat das Risikoinventar an seinen Sitzungen vom 26.1.2009 sowie 25.1.2010

behandelt und verabschiedet. ✔ ✔

Abweichung vom Grundsatz der Stetigkeit

Auf Grund neuer Vorgaben der Subventionsbehörde wurde per 1.1.2008

eine Anlagebuchhaltung eingerichtet. Gleichzeitig wurde die

Abschreibungsmethodik von degressiv auf linear umgestellt.

Auf eine Anpassung des Vorjahres wurde verzichtet. ✔

Im Gegensatz zu den Vorjahren wurden die erhaltenen Spendenbeiträge,

Erbschaften und Legate respektive deren Verwendung nicht mehr

direkt im Eigenkapital gezeigt, sondern brutto in der Erfolgsrechnung

dargestellt. Auf die Anpassung des Vorjahres wurde verzichtet. ✔

Stiftungskapital Ergebnisvortrag Eregbnisvortrag Rücklage Betriebsreserve Betriebsreserve Organisations -

in CHF Gwattstrasse Wertschriften Spenden NFS & BSV GEF kapital Total

Stand 1.1.2008 740’337 – – 773’690 780’020 – 2’294’047

Direkte Einzahlung

(Erneuerungsfonds) – 27’945 – – – – 27’945

Zuschreibung

Spendenüberschuss – – – 648’591 – – 648’591

Zuschreibung

Jahreserfolg – 23’365 –92’779 – – – – 69’413

Stand 31.12.2008 740’337 51’310 –92’779 1’422’281 780’020 – 2’901’169

Zuweisung an

Betriebsreserven – – – – 285’131 279’201 564’332

Zuschreibung

Spendenüberschuss – – – 41’247 – – 41’247

Zuschreibung

Jahreserfolg – –31’175 36’630 – – – 5’455

Stand 31.12.2009 740’337 20’134 –56’148 1’463’527 1’065’151 279’201 3’512’202


Bereich Finanzen und Administration

Anlagespiegel 2009

Anmerkung 2

Grundstücke Immobile Mobile Sanierung Erst- Total

in CHF Sachanlagen Sachanlagen im Bau einrichtungen

Anschaffungswert 1.1.2008 141’400 12’006’858 248’620 738’743 272’276 13’407’897

Zugang – 2’667’073 306’895 1’529’669 27’830 4’531’467

Abgang – –750’018 –2’426 – – –752’444

Umbuchung 700’000 –700’000 – – – –

Anschaffungswert 31.12.2008 841’400 13’223’913 553’089 2’268’412 300’106 17’186’920

Zugang – 100’000 64’371 83’672 – 248’043

Abgang – – – –351’765 – –351’765

Umbuchung – 2’000’319 300’106 –2’000’319 –300’106 –

Anschaffungswert 31.12.2009 841’400 15’324’232 917’566 – – 17’083’198

Beiträge Bund, Kanton und Übrige

Stand 1.1.2008 – 10’373’534 – 700’000 – 11’073’534

Zugang – – – 320’000 – 320’000

Abgang – – – – – –

Umbuchung – – – – – –

Stand 31.12.2008 – 10’373’534 – 1’020’000 – 11’393’534

Zugang – 435’900 194’218 96’262 – 726’380

Abgang – – – – – –

Umbuchung – 1’116’262 – –1’116’262 – –

Stand 31.12.2009 – 11’925’696 194’218 – – 12’119’914

Wertberichtigung

Wertberichtigung 1.1.2008 – 530’018 – – – 530’018

Zugang 1) – 90’333 77’779 50’000 60’000 278’112

Abgang – –532’966 –2’426 – – –535’392

Umbuchung – – – – – –

Wertberichtigung 31.12.2008 – 87’385 75’353 50’000 60’000 272’738

Zugang 1) – 132’283 136’380 – – 268’663

Abgang – – – –28’074 – –28’074

Umbuchung – 21’926 60’000 –21’926 –60’000 –

Wertberichtigung 31.12.2009 – 241’594 271’733 – – 513’327

1) Zugang Wertberichtigung von nicht betrieblich genutzen Immobilien werden in «Nebenbetriebe» gebucht 40’129 (28’855 VJ)

Buchwert

Buchwert 1.1.2008 141’400 1’103’306 248’620 38’743 272’276 1’804’345

Zugang – 2’576’740 229’116 1’159’669 –32’170 3’933’355

Abgang – –217’052 – – – – 217’052

Umbuchung 700’000 –700’000 – – – –

Buchwert 31.12.2008 841’400 2’762’994 477’736 1’198’412 240’106 5’520’648

Zugang – –468’183 –266’227 –12’590 – –747’000

Abgang – – – –323’691 – –323’691

Umbuchung – 862’131 240’106 –862’131 –240’106 –

Buchwert 31.12.2009 841’400 3’156’942 451’615 – – 4’449’957

Silea · Jahresbericht 2009 13


Bereich Finanzen und Administration

Geldflussrechnung

14 Silea · Jahresbericht 2009

in CHF 2009 2008

Betriebstätigkeit

Jahresergebnis Institution –5’258’297 –4’413’929

Betriebsbeiträge 5’828’084 4’344’516

Abschreibungen 240’589 278’112

Gewinn aus Anlageabgang – –160’388

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 89’991 210

Sonstige kurzfristige Forderungen und aktive Rechnungsabgrenzungen 132’888 1’579’485

Vorräte 9’440 30’507

Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten –12’515 –25’331

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen –30’985 –95’975

Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten und passive Rechnungsabgrenzungen 205’002 1’362’536

Cash Flow aus Betriebstätigkeit 1’204’195 2’899’743

Investitionstätigkeit

Sachanlagen

Zugänge mobile Sachanlagen –364’477 –306’894

Abgänge mobile Sachanlagen – 2’426

Zugänge Ersteinrichtungen – –27’830

Abgänge Ersteinrichtungen 300’106 –

Zugänge Beiträge öffentliche Hand mobile Sachanlagen 194’218 –

Zugänge Beiträge öffentliche Hand immobile Sachanlagen 1’552’163 –

Zugänge immobile Sachanlagen –2’100’319 –2’667’073

Abgänge immobile Sachanlagen – 375’014

Zugänge Sanierungen immobile Sachanlagen –83’672 –1’209’669

Abgänge Sanierungen immobile Sachanlagen 1’332’084 –

Geldfluss aus Investitionstätigkeit Sachanlagen 830’103 –3’834’026

Finanzanlagen

Zugänge Wertschriften –189’796 –702’249

Abgänge Wertschriften 179’604 1’000

Realisierte Kursgewinne /-verluste Wertschriften –19’433 92’779

Geldfluss aus Investitionstätigkeit Finanzanlagen –29’624 –608’470

Finanzierungstätigkeit

Finanzierung – 1’820’000

Definanizierung –1’315’000 –180’000

Zuweisungen an Eigenkapital 41’247 676’535

Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit –1’273’753 2’316’535

Geldfluss netto 730’921 773’782

Veränderung Fonds

Fonds flüssige Mittel netto Stand 1.1. 1’782’655 1’008’873

Veränderung 730’921 773’782

Fonds flüssige Mittel netto Stand 31.12. 2’513’576 1’782’655


Bereich Finanzen und Administration

Revisionsbericht

Silea · Jahresbericht 2009 15


Ab CHF 200.–

(alphabetisch)

Spendenkonto SILEA:

PC 30-11285-6

Die Stiftung «Denk an mich»

unterstützt die SILEA-Herbstlager

16 Silea · Jahresbericht 2009

Bereich Finanzen und Administration

Spendenliste 2009

Aegerter Kathrin, Wichtrach, Trauerfall A. Aegerter 323.—

Achermann Lilly, Thun (Fussballturnier) 300.—

AEK, Thun 200.—

Allstor GmbH, Thun 200.—

AMAG Automobil- und Motoren AG, Thun 500.—

Aschwanden Markus, Reutigen,

Trauerfall Frau Aschwanden mit Kollekte 617.30

Bähler Gartenbau AG, Heimenschwand 300.—

Baumgartner Manfred, Steffisburg, Trauerfall Herr H. Binggeli 665.—

Beresoft AG, Luzern 200.—

Berner REHA Zentrum, Heiligenschwendi 381.—

Blaser Annemarie, Gwatt, Trauerfall F. Blaser 251.60

Brügger-Zbinden Sandra + Werner, Uetendorf, Traukollekte 330.65

Brunner Reinhard, Thun 200.—

Burgergemeinde Heimberg, Heimberg 10’000.—

Camion-Transport AG Wil CT 1’000.—

Cisis GmbH, Oberwil 500.—

City Versicherungskundendienst AG, Bern 500.—

Computer Coach GmbH, Kirchdorf 500.—

Daepp AG, Kieswerk, Oppligen 3’000.—

Daepp AG, Kieswerk, Oppligen (Tombola) 250.—

Das Konzept AG, Thun 200.—

Dolder Elisabeth, Steffisburg, Trauerfall D. Tschanz 570.—

Dubach Paul + Arlette, Marthalen 300.—

Dummermuth Verena, Steffisburg 200.—

Einwohnergemeinde Bolligen, Bolligen 500.—

Einwohnergemeinde Oberhofen, Oberhofen 500.—

Ernst Keller AG, Thun, Jubiläumsspende 100 Jahre,

für Sportgeräte 3’000.—

Evang. Ref. Gesamtkirchgemeinde Schönau, Thun

(Herbstmärit) 1’000.—

Evang. Ref. Gesamtkirchgemeinde,

Pfarramt Schönau, Thun 1’000.—

Evang. Ref. Gesamtkirchgemeinde, Thun 300.—

Evang.-Reformierte Kirchgemeinde, Spiez 500.—

Familie Gottschalk, Thun, Trauerfall P. Gottschalk 580.—

Fehlmann AG, Münchenbuchsee, Trauerfall B. Zenger 250.—

Feller Peter, Burgdorf, Trauerfall Hans Feller 210.—

Frauenverein Heimberg, Heimberg 300.—

Frauenverein Oberwil, Oberwil 200.—

Frauenverein Ringgenberg, Ringgenberg 500.—

Frauenverein Strättligen, Gwatt 500.—

Frauenverein Thun, Brockenstube, Thun 2’000.—

Gemeindeverband Thuner Amtsanzeiger, Thun 1’500.—

Gemeindeverwaltung Belp (Herbstlager) 200.—

Gemeindeverwaltung Heimberg (Herbstlager) 2’000.—

Gemeindeverwaltung Hilterfingen (Herbstlager) 200.—

Gemeindeverwaltung Interlaken, Matten (Herbstlager) 200.—

Gemeindeverwaltung Iseltwald (Herbstlager) 200.—

Gemeindeverwaltung Ittigen (Herbstlager) 200.—

Gemeindeverwaltung Konolfingen (Herbstlager) 200.—

Gemeindeverwaltung Lenk (Herbstlager) 200.—

Gemeindeverwaltung Oppligen (Herbstlager) 200.—

Gemeindeverwaltung Ostermundigen (Herbstlager) 500.—

Gemeindeverwaltung Reutigen (Herbstlager) 200.—

Gemeindeverwaltung Saanen (Herbstlager) 300.—

Gemeindeverwaltung Steffisburg (Herbstlager) 500.—

Gemeindeverwaltung Thun (Herbstlager) 500.—

Gemeindeverwaltung Uttigen (Herbstlager) 400.—

Gemeindeverwaltung Wimmis (Herbstlager) 400.—

Gräppi Charles, Spiez, Trauerfall S. Gräppi 365.—

Hauenstein U. AG, Steffisburg 200.—

Hilbe Egge, Strandbad, Thun, Trauerfall M. Wind 200.—

Hunger Otto und Marianne, Thun 200.—

Intervertrieb AG, Laupen 200.—

Isenschmid AG, Gwatt 200.—

Jost Druck AG, Hünibach 500.—

Kaestli AG, Ostermundigen 200.—

Kirchgemeinde Amsoldingen, Amsoldingen 400.—

Kirchgemeinde Ringgenberg, Ringgenberg 263.20

Kirchgemeinde Thierachern, Thierachern 1’000.—

Läderach Margrit, Prêles, Ausflug Abteilung Aare 200.—

Lädrach Arthur und Margrit, Oppligen 1’000.—

Leuenberger AG, Fahrschule, Steffisburg 200.—

Marketing Connection, Hünibach 220.—

Meyer Heidi, Uttigen 960.—

Michel Haustechnik AG, Gwatt (Tombola) 300.—

Moser H. + E., Hünibach, Trauerfall U. Zesiger 1’452.60

Mühle Burgholz, Oey 200.—

Müller und Messerli AG, Thun 2’000.—

Neff Trudi, Zofingen, Kollekte Trauerfall E. Flückiger 218.90

Nyffenegger Ruth, Steffisburg, Trauerfall R. Staub 434.20

Peter Heinz und Susanna, Thun 310.—

Plusport, Zollikofen, Lauffest 2009 915.80

Pulfer Maler und Gipser AG, Thun (Tombola) 200.—

Römisch.Kath. Kirchgemeinde, Thun 1’000.—

Rüegsegger Kurt, Gwatt, Trauerfall S. Rüegsegger 206.40

Sartori Helene, Spiez, Trauerfall B. Zenger 1’400.15

Schenk Beat, Thun, Trauerfall U. Zesiger 200.—

Schneider Martin, Thun 500.—

Schweiz. Stiftung Aktion «DENK AN MICH»,

Basel (Herbstlager) 13’888.—

Seniorentheater IG 60 plus, Heimberg 2’500.—

Stauffer W. AG, Thun 500.—

Stucki-Tschachteli R. + F. Thun, Traukollekte 350.—

Verein Fasnachtsfreunde Thun, Thun 2’000.—

Werbelinie 86 AG, Thun 200.—

Wiedmer Helene, Aathal-Seegraben,

Trauerfall G. Wiedmer-Gerber 300.—

Wiedmer Martin, Thun, Trauerfall G. Wiedmer-Gerber 740.—

Wind Markus, Höfen, Trauerfall M. Wind 2’051.—

Witschi Dominik Jakob, Sigriswil 200.—

Zahler Ruth, Ostermundigen 500.—

Zaugg Bau AG, Thun 300.—

Naturalspenden

Aeschbacher Optik,Thun (Tombola)

Besuch durch Samichlaus und Schmutzli

Bodenland, Bodenbeläge, Lohnstorf (Tombola)

Brunner + Imboden AG, Thun (Tombola)

Circus Harlekin Vorstellung für Procap

Dietiker AG, Stein am Rhein (Tombola)

Eicher Holzwaren AG, Schwarzenegg (Tombola)

FC Thun, Besuch Milaim Rama, anlässlich regionalem Fussballturnier

Frauchiger Roland, Steffisburg (Tombola)

Gebrüder KNIE, Rapperswil, Vorstellung

Glanz M. + T., Oberhofen 2 Fahrräder

Immer AG, Uetendorf (Tombola)

Kollekten Trauungen u. Beerdigungen für Feierstunden mit L. Aebischer

Meer AG, Bern (Tombola)

Scana Lebensmittel AG, Regensdorf (Tombola)

Schneider S., Steffisburg, Keramik-Halbprodukte

Unilever Schweiz GmbH, Thayngen (Tombola)

Unterhaltungskonzert und Theater MG Fahrni in Fahrni

Verkehrsbetriebe STI, Thun (Tombola)

V-Zug AG, Zug (Tombola)

Mit ihrer Spende haben Sie viel Freude bereitet –

herzlichen Dank dass Sie ein vielfältiges Freizeit-

angebot und persönliche Geburtstagsgeschenke

für Menschen mit einer Beeinträchtigung möglich

machten! Jede Spende zählt und unser Dank geht

gleichermassen an alle nicht namentlich aufgeführten

Geberinnen und Geber!


Melanie Hatz

Bereich Finanzen und Administration

Sekretariat

«Zusammenkommen ist ein Beginn.

Zusammenbleiben ein Fortschritt.

Zusammenarbeiten ein Erfolg.»

Henry Ford

Zusammenarbeit – unser ganzes leben besteht aus

Zusammenarbeit. Sei es im öffentlichen Raum, im

Beruf, im familiären Rahmen, in der Freizeit, einfach

überall. Zusammenarbeit bedeutet einander

wertschätzen, aufeinander zugehen, einander zuhören,

einander Verständnis entgegenbringen und

gemeinsam eine lösung suchen und ein Ziel ansteuern.

im Sekretariat ist eine gute, interdisziplinäre Zusammenarbeit

unser erfolgsrezept. Täglich bündeln wir

viele informationen und leiten diese an die richtigen

Stellen weiter. Diese Drehscheibenfunktion bildet

die Basis zu unserer täglichen Zusammenarbeit und

fordert uns, stets das Beste zu geben.

Die daraus entstehenden Schnittstellen nahmen wir

im letzten Jahr genau unter die lupe. Die Schnittstellen

zu sämtlichen Bereichen wurden eruiert und

anschliessend zusammengetragen. Bei der daraus

folgenden Bewertung wurde uns erstmals vor augen

geführt, wie viele Schnittstellen reibungslos

funktionieren oder sogar unbewusst funktionieren.

Bei den restlichen Schnittstellen erstellten wir einen

Massnahmenplan, welcher grösstenteils bereits im

2009 umgesetzt werden konnte. Damit hoffen wir,

die Qualität unserer Dienstleistungen noch weiter

zu optimieren.

Wie im letzten Jahresbericht erwähnt, bietet unser

neues Büro einen dritten möglichen arbeitsplatz.

Deshalb trafen wir uns im 2009 mit der BFK und

boten zum ersten Mal einen Praktikumsplatz an. So

erhielt in der zweiten Jahreshälfte eine junge Frau

einen einblick in den Büroalltag der Silea.

Gute Zusammenarbeit war auch mit den einzelnen

Wohngruppen gefragt, wurden doch neu die

Gruppenkassen eigenständig geführt. Das heisst,

jede Wohngruppe erhielt ein eigenes Budget und

führte das Kassenbuch selbständig am PC. Schön

dabei fand ich das gemeinsame erlernen der Kas-

senbuchführung mit einzelnen Mitarbeitenden aus

dem Bereich Wohnen. in den Gesprächen fanden

wir Schwachstellen, welche wir nun mit der neuen

Version beheben konnten.

Dank dem langen Zusammenbleiben des Sekreta-

riatsteams können wir all diese aufgaben bewälti-

gen. an dieser Stelle danke ich den angehörigen

und gesetzlichen Vertretern herzlich für die gute

Zusammenarbeit und die wertvollen Gespräche.

Diese tragen meiner Meinung nach alle zum Wohle

der Betreuten bei.

• Melanie Hatz, Sekretariatsleiterin

Jubilarinnen und Jubilare Betreute 2009

40 Jahre • Schmid Susanne

35 Jahre • aegerter Bruno • Fahrni Silvia

• Jung Rita • Käser Christine

• Müller Heinz • Reber Hans

• Studer Mathilde

30 Jahre • aegerter Hansruedi

• aschwanden Therese

• Hodler elisabeth • Reusser Bruno

20 Jahre • Graf Rosmarie • leuzinger Jürg

• Mani Bruno • Wegmüller Hansjürg

• Zbinden Barbara

15 Jahre • Bürki Karin • Gyger Markus

• Oberli Verena • leuenberger Judith

10 Jahre • Gerber Pascal • Röthlisberger Philip

• Schenk Marcel

5 Jahre • Balmer Christine • Büttiker andrea

• Gertsch Jürg • Graber Tanja

• Kloibhofer Fritz • Rufener Hans-Peter

• Ryff Daniela • Wittwer Barbara

Silea · Jahresbericht 2009 17


Martina Hunger-Felder

18 Silea · Jahresbericht 2009

Bereich Finanzen und Administration

Personaldienst

Das vergangene Jahr wurde stark dominiert vom Tagesgeschäft.

Die Personalarbeit für die 121 Mitarbeitenden

(9’495 Stellenprozente) nahm meine gesamte

Kapazität in anspruch, so dass anstehende Projekte

pendent blieben. Zudem wurden 29 eintritte (davon

13 lernende/Praktikanten) und 22 austritte (davon

14 lernende/Praktikanten) verarbeitet.

anfangs Jahr teilten uns die bisherigen drei freiwilligen

Fahrer mit, dass sie altershalber und zum Teil

auch aus gesundheitlichen Gründen auf ende des

Jahres 2009 ihren Dienst abgeben werden. im Verlauf

des Jahres konnten drei neue Fahrerinnen für

die ehrenamtliche Tätigkeit engagiert und eingeführt

werden. Wir beschäftigen laufend in verschiedenen

Bereichen unserer institution Personen, welche uns

von der iV, vom HeKS (Hilfswerk der evangelischen

Kirchen) und vom SaH (Schweizerischen arbeiterhilfswerk)

vermittelt werden. Dadurch leisten wir

einen wichtigen Beitrag für die Wiedereingliederung

von so genannt schwer vermittelbaren Personen.

Der Personalabend 2009 führte uns ins tiefe emmental,

nach Heimisbach. Trotz strömendem Regen

liess sich das Silea-Personal die laune nicht

verderben und versuchte sich in diversen emmentaler-«Sportarten».

ich freue mich auf die Herausforderungen, die es

im Jahr 2010 in der Silea anzupacken gibt!

• Martina Hunger-Felder, Personalfachfrau

Aus- und Weiterbildung

Folgende Mitarbeitende konnten im Jahr 2009 erfolgreich

eine aus- oder Weiterbildung abschliessen:

• Dusca aebi-Bönzli, Fachfrau Betreuung BFF Bern

• Marlene Frattini, Fachfrau Betreuung BFF Bern

• Bruno Felder, Fachmann Betreuung BFF Bern

• Romina Rüegsegger, Fachfrau Betreuung BFF Bern

• Silvia Thierstein, Fachfrau Betreuung BFF Bern

• andrea Wernli, Fachfrau Betreuung BFF Bern

• Brigitte Brönnimann, Dipl. Sozialpädagogin HF,

HSl luzern

• Ron Müller, Gruppenleiter, agogis Zürich

• Tanja Salzmann, Hauswirtschaftspraktikerin,

BFF Bern

Jubilarinnen und Jubilare Personal 2009

30 Jahre • andreas Habegger

25 Jahre • Verena Habegger

Altersstruktur der Mitarbeitenden mit einer Beeinträchtigung

Anzahl Mitarbeitende

80

70

60

50

40

30

20

10

0

15 Jahre • Rita Beerli • Rita Stucker

10 Jahre • Rudolf Balsiger • Theresia Dietrich

• eva Schäfer

5 Jahre • Walter Fischer • Marlene Frattini

• andreas Hubacher • Urs lengacher

• Romina Rüegsegger • Silvia Thierstein

• Susanne Walser

2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009

17–24 Jahre 25–34 Jahre 35–44 Jahre 45–54 Jahre 55–64 Jahre 65–74 Jahre


Simone Baumann-

Bichsel

Bereich Finanzen und Administration

Hauswirtschaft

«Staunen können ist nie Zeit-

verschwendung – sondern eine Gnade.»

Ernst-Peter Bichsel

Das Berichtsjahr 2009 bescherte uns glücklicher-

weise einige Gelegenheiten zum Staunen. Meistens

sind es die ganz unscheinbaren, kleinen und stillen

ereignisse, welche uns zum Staunen bringen können.

Wie wenig aufwand es zum Beispiel benötigt,

dem Gegenüber mit einem lächeln zu begegnen

und damit eine positive Stimmung aufkommen zu

lassen – oder mit wie viel Hingabe sich betreute Mitarbeiter

in eine aufgabe vertiefen können.

Neben unseren alltäglichen aufgaben haben wir es

auch mit speziellen Herausforderungen zu tun bekommen.

Die vorsorglichen Hygienemassnahmen

und Verhaltensregeln hinsichtlich einer allfälligen

Pandemie haben uns das ganze Jahr über begleitet.

Dank der vorbildlichen einhaltung der betrieblichen

Vorgaben, konnte innerhalb der Silea ein ausbruch

der Krankheit vermieden werden.

Mit grosser Freude haben wir im Frühsommer den

erfolgreichen ausbildungsabschluss von Tanja Salzmann,

als Hauswirtschaftspraktikerin zur Kenntnis

genommen. Der vakante ausbildungsplatz konnte

mit einer motivierten jungen Frau besetzt werden.

iris Trachsel wird uns bis im Sommer 2011 als lernende

begleiten.

Neu eröffneten wir in der zweiten Jahreshälfte eine

weitere arbeitsgruppe in der Hauswirtschaft. Die

«Mittagstisch» von Sarah Zahnd

tägliche Unterhaltsreinigung an den Werktagen

wird auf den Wohngruppen im See- und landhaus

von einem Team des Reinigungsdienstes ausgeführt.

Für die neue arbeitsgruppe wurden fünf zusätzliche

geschützte arbeitsplätze geschaffen. Zur

Unterstützung und anleitung der Gruppe musste

der Personalbestand um 50% aufgestockt werden.

Wir freuen uns, dass Frau Jeannine Krebs diese aufgabe

im Dezember übernommen hat.

Trotz dem ausgefüllten Tagesgeschäft haben wir

die Zeit gefunden, zwei Freizeitnachmittage für die

Mitarbeitenden der Hauswirtschaft durchzuführen.

Der Frühlingsausflug hat uns nach Oberhofen in die

Seidenfärberei alchemilla geführt. Bei einer interessanten

Führung durften wir das Kunsthandwerk

des Färbens mit Naturfarben kennenlernen. Beim

Weihnachtsanlass standen kreative Betätigung und

kulinarischer Genuss im Vordergrund. Nach dem

Kerzenziehen in der Rudolf Steiner Schule Steffisburg,

erwartete uns ein gemütliches Nachtessen.

Damit wir unsere aufgaben in der Hauswirtschaft

optimal ausführen können, sind wir auf die gute

Zusammenarbeit mit allen Bereichen der Silea angewiesen.

Für das positive aufeinanderzugehen

bedanke ich mich ganz herzlich und wünsche allen

lesern genügend Raum und Zeit zum Staunen.

• Simone Baumann-Bichsel,

Bereichsleitung Hauswirtschaft

Silea · Jahresbericht 2009 19


20 Silea · Jahresbericht 2009

Anlässe

Besondere Anlässe

• Tag der offenen Tür – 40 Jahre Produktion

am 25. april 2009 waren die Türen der Silea wie-

der weit geöffnet und haben einmal mehr einer

breiten Öffentlichkeit den ungezwungenen Zugang

zu unserer institution ermöglicht. Mit Freude

und engagement zeigten die Betreuten den Besucherinnen

und Besuchern wie sie wohnen und arbeiten.

eine grossartige Tombola, der Glasbläser,

der Spielbus für die Kleinen sowie verschiedene

Musikdarbietungen und die abwechslungsreiche

Gastronomie sorgten für das seelische und körperliche

Wohlbefinden der zahlreichen Gäste.

• Velofahrkurs im Hohmadpark

Mit viel einfühlungsvermögen und Witz hat Herr

Baumann, Verkehrsinstruktor der Kantonspolizei

Region Berner Oberland mit Betreuten, welche

im Hohmadpark leben, zwei Theoriestunden sowie

eine lektion Verkehrsgarten und das Zurücklegen

des arbeitsweges an den Hännisweg geübt.

Die Betreuten waren mit viel Schwung und

hoch motiviert dabei. alle konnten profitieren

und ihr Wissen erweitern. Dies ist auch nötig, ist

doch im heutigen immer komplexer und hektisch

werdenden Strassenverkehr eine sichere und überlegte

Fahrweise sehr wichtig.

• Fussballturnier

am 4. Juli 2009 fand das regionale Fussballturnier

für Menschen mit einer Beeinträchtigung statt.

auf dem Fussballplatz Waldeck im lerchenfeld

spielten fünf verschiedene Mannschaften gegeneinander.

Wie die Profis gaben die Spielerinnen

und Spieler alles. Dabei zeigte sich, dass die Sportgruppe

Uetendorfberg den besten «Biss» hatte.

Sie gewann alle Spiele und durfte den Wanderpokal

entgegennehmen. Zur Freude der Spieler kam

Milaim Rama vom FC Thun zur Siegerehrung.

• 19. Berner Lauffest

Um 11 Uhr besammelten wir uns am Bahnhof in

Thun und fuhren gemeinsam mit dem Zug nach

Bern. Unterwegs wurde viel diskutiert und gerätselt

welche Farbe das T-Shirt in diesem Jahr haben

würde. in Bern Neufeld angekommen, assen

wir unsere Sandwiches. Schon bald wurde das

Geheimnis gelüftet: die ersten stolzierten mit

dem T-Shirt der Farbe «leuchtgrün» herum. Natürlich

musste der Bon für das T-Shirt jetzt sofort

eingelöst werden. Nach gemütlichem Beisammensein

spazierten wir in den Wald, wo wir ab

15 Uhr eine Stunde lang Runde für Runde in unserem

Tempo gingen oder liefen. Unterwegs gab

es einen Trinkstand und eine abkühlung. Nach

dem lauf gab es die wohlverdiente Bratwurst

oder einen Burger. Zufrieden reisten wir zurück

nach Thun. alle waren stolz auf ihre leistung und

natürlich auf ihr neues T-Shirt.

• Besuch im Zirkus Harlekin

Über 30 Betreute machten sich nach dem üblichen

Brunch auf den Weg in die kleine allmend

am Rande Thuns. Dort fanden wir bald unsere

Stühle im dunklen, jedoch noch sommerlich warmen

Zelt mit Blick auf die Manege. Direktorin

«Pierrette» und Clown Tollpatsch führten durch

das Programm, wo vor allem die Juye Qilin Truppe

aus China mit sechs unglaublich beweglichen,

schnellen und starken jungen Frauen fantastische

Darbietungen mit Diabolo, Menschenpyramiden,

Masken und Gliederverrenkungen boten. Seiltanz

und Tiere gehörten natürlich auch dazu: Ponys,

Geissen und sogar ein folgsamer esel.

• Fotoausstellung in der SILEA

• Ehrungen im Seepark, 23. Oktober 2009

• Laternenumzug 2009

• Besuch Samichlaus

• Konzert Zinnig-Chor vom 3. Juni 2009 in der

SILEA

• SILEA Frühlingsfest

• Thuner Fasnacht

• Herbstlager 2009

• 2-tägige Ausflüge

… der abteilungen Seeblick, Kander, Glütschbach

und Hauswirtschaft

… der Silea Tagesstruktur

… der abteilung aare

• SILEA Adventsfeier

• Entstehung Wandbild im Hohmadpark


Bild: Doris Gäumann

Nach einem Gleichnis von «Buridans Esel»

«Verschiedenheit muss kein Grund für

Rivalität sein, sondern Ermutigung, am

eigenen Weg nicht stehen zu bleiben.»

Thérèse von Lisieux


Trägerschaft

SILEA · Stiftung für integriertes Leben und Arbeiten

Domiziladresse

SILEA · Hännisweg 3D · 3645 Gwatt

SILEA · Stiftung für integriertes Leben und Arbeiten

Postfach 4163 · 3604 Thun

Telefon 033 334 17 17 · Fax 033 334 17 18

info@stiftung-silea.ch · www.stiftung-silea.ch

Gestaltung und Realisation: werbelinie.ch · Druck: Fischer Print · auf FSC-Papier gedruckt

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