Stadt-Anzeiger 608

kurierredaktion

9. Juni 2016 44. Jahrgang Nr. 608 Auflage: 16.000 Verteilung an die Haushalte

MEIN WASSER. MEIN LEBEN.

www.badmeinberger.de

Impressionen aus dem letzten Jahr.

Die Besucher erwartet hervorragenden

Reitsport und packende

Wettkämpfe. Am Sonntag geht es

dann um den Isotemp-Pokal. Der

Eintritt ist wie immer frei.

Foto: privat

Traditionelles Springturnier am 18. und 19. Juni / Klasse-M-Springen am Sonntag bildet den Höhepunkt

Spannender Reitsport im Bad Meinberger Waldstadion

Es ist wieder soweit; am Wochenende

um 14.45 Uhr. Anschließend wird aus dem Kreis Lippe werden hier ver-

der Reit- und Fahrverein in diesem

18. und 19. Juni 2016 veranstaltet es noch einmal spannend in der suchen, eine gute Ausgangsposition Jahr ein kostenfreies Ponyreiten in

der Reit- und Fahrverein Bad Meinberg

Qualifikationsprüfung zur Lippi-

für das Finale zu erreichen. Für das der Zeit von 14 bis 16 Uhr an. Der

sein traditionelles Springturnier schen Mannschaftsmeisterschaft im leibliche Wohl der Zuschauer ist bes-

Eintritt zur Veranstaltung ist - wie

im Bad Meinberger Waldstadion. Die Springen; zahlreiche Mannschaften tens gesorgt. Für die Jüngsten bietet immer – frei.

Vorsitzende Irmtraud Sprenger und

Geschäftsführerin Maren Pöhlker-

Schafmeister freuen sich über die

sehr gute Resonanz mit über 600

Nennungen für 14 Prüfungen.

Der Turniersamstag beginnt um 8.00

Uhr mit Prüfungen für junge Pferde;

ab mittags geht es dann vorrangig

um den „guten Stil“ im Springen;

hier wird auch der Sieger in der

Qualifikationsprüfung zum diesjährigen

Junioren-Springförder-Cup

der Volksbank Paderborn-Höxter-

Detmold ermittelt. Spannenden

Abschluss bildet am Samstag die

Punktespringprüfung Kl.M mit Joker

um den Preis der Firma Bad Meinberger

Mineralbrunnen um 18.45 Uhr.

Der Turniersonntag beginnt um 8.45

Uhr. Hier werden dann die Sieger

„per Fehler und Zeit“ ermittelt. Den

Höhepunkt bildet die Springprüfung

Klasse STAN_TdoT-WYT_2016_06_11__91,5x50__Yoga_Vidya M mit Siegerrunde um den Das Organisations-Team 05.06.2016 (v.l.) Schulpony 19:35 Seite Mc Loid, Astrid Büngener, Andrea Schlepper, Yannick Deumlich,

Isotemp-Preis. Die Prüfung beginnt Irmtraud Sprenger, Anna-Luisa Adam, Maren Pöhlker-Schafmeister und Sylvia Stumpenhagen.

Tag der offenen Tür

International Day of Yoga

der Vereinten Nationen

Alles kostenlos

10–22Uhr

Dienstag,21.6.16

Bad Meinberg

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Foto: Pixelio.de

Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 2

Gespräch an der Theke

Tag Karl, hab’ ich das richtig gelesen? Highland Games in Leopoldstal,

so mit echten Schotten, Dudelsackmusik und Whiskey?

Jo, da geht es sicher richtig zur Sache, so mit Hufeisenwerfen oder

Baumstammslalom, Seilziehen oder Bier-Schnelltrinken und Eierweitwerfen.

Bin mal gespannt – ein Seilziehwettbewerb Ober- gegen

Unterdorf wäre ja klasse, wer verliert, muss ein Jahr lang die Hauptstraße

fegen…

Bin mal gespannt, wer der Leopoldstaler „Highlander of the year“

wird und welchem Clan er angehört. Diee Idee des TSV Leopoldstal

finde ich jedenfalls super. Leopoldstal hat übrigens eine Seilbahn, von

der der Wintersportort Holzhausen nur träumen kann. Direkt hinter der

Silbergrundhalle wurde ein riesiger neuer Spielplatz gebaut. Desiree

Hake aus Leopoldstal sah den mickrigen Spielplatz und fragte die

Initiative „Gofus“ nach Hilfe. Das sind ehemalige Fußballstars, die

beim Golfen Geld für Kinderspielplätze und andere Projekte sammeln.

10.000 Euro flossen so nach Leopoldstal.

Gute Ideen sind immer gefragt, Heinrich. Viel Lob sammelt übrigens

auch der Bauhof in Horn ein. Eigentlich werden die städtischen Mitarbeiter

ja eher selten mit Lob überschüttelt, aber was in unseren Kreiseln

so abgeht, ist ein Extralob wert. Mohn, Lavendel, Gräser, Zierlauch, die

Kreisel sind gestalterisch eine Wucht. Da fährt man gerne noch einmal

eine Runde mehr im Kreisverkehr…

M.H.

Ehrungen und Wahlen bei der CDU Holzhausen-Externsteine / Fromhausen:

(von links) Eckardt Knoerich, Günter Rombach und Helga

Meier. Nicht anwesend war Dieter Mesch.

Jahreshauptversammlung der CDU Holzhausen-

Externsteine / Fromhausen

Helga Meier bleibt Vorsitzende

Der CDU-Ortsverband Holzhausen-Externsteine / Fromhausen hatte

zur Jahreshauptversammlung ins Bauernstübchen eingeladen. Bei den

anstehenden Wahlen wurde als Vorsitzende Helga Meier, nach dem Dank

für ihre geleistete Arbeit in den letzten zwei Jahren, wiedergewählt. Ihr

Stellvertreter ist nun Sascha Drüner. Die übrigen Vorstandsmitglieder

behielten ihre Ämter. Ein besonderer Dank ging an die beiden Mitglieder

Dieter Mesch und Günter Rombach, die beide seit 40 Jahren unserem

Ortsverband und der CDU die Treue halten und die in den verschiedensten

Positionen ehrenamtlich tätig waren.

Es schloss sich anschließend eine sehr lebhafte Diskussion an. Dabei ging

es um aktuelle Themen unserer beiden Dörfer und der Stadt Horn-Bad

Meinberg. Dazu gehörten die Erhöhung der Grundsteuer B, die Dichtigkeitsprüfungen,

die Anschaffung von Mobilheimen für Flüchtlinge und

das neue Heizkraftwerk der Stadtwerke Detmold in Horn. Abschließend

wurden die Veranstaltungs- und Aktivitätsvorhaben für 2016 abgesprochen.

Winterdienst: Milde Winter senken Kosten

Umweltausschuss senkt Gebühren

Die milden Winter machen sich demnächst auch im Geldbeutel der Horn-

Bad Meinberger Bürger spürbar bemerkbar. Neben geringeren Heizkosten

verlangt die Stadt Horn-Bad Meinberg demnächst auch weniger Geld für

ihren Winterdienst. Während bislang für jeden Meter veranlagter Straßenfront

für diese vorgehaltene Leistung ein Euro zu zahlen war, sind demnächst nur

noch 71 Cent fällig. Einem entsprechenden Vorschlag der Verwaltung stimmte

kürzlich der Umweltausschuss einstimmig zu. Mit der jetzt beschlossenen

Absenkung der Winterdienstgebühren kommt die Stadt einer Forderung des

Kommunalabgabengesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (KAG) nach.

Danach müssen vorhandene Gebührenüberschüsse innerhalb einer bestimmten

Frist zurückgegeben werden. Das KAG lässt den Kommunen dafür längstens

vier Jahre Zeit. Aufgrund der demnächst reduzierten Gebühren, wird nun in

den nächsten Jahren der bislang angehäufte Überschuss aufgezehrt. Nach

Berechnungen der Verwaltung reicht die jetzt beschlossene Änderung aus, die

überschüssigen Mittel in den folgenden vier Jahren abzubauen. Jedoch nur

dann, wenn sich die Winter wie auch in den letzten Jahren entsprechend milde

entwickeln. Gibt es für die beauftragten Unternehmen zukünftig wieder mehr

zu tun, wird man über eine Gebührenanpassung nachdenken müssen. Kosten

fallen bei der Stadt und damit für die Bürger nämlich auch deshalb an, weil

die Unternehmer für ihre Winterdienstbereitschaft entlohnt werden müssen.

WS

Ein kreisrunder Hingucker

Eine Augenweide, ein Farbklecks, eine Parklandschaft – der Verkehrskreisel in der Nordstraße zieht gerade in diesen Tagen viele Blicke auf

sich. Der Baubetriebshof der Stadtverwaltung hat im Kreisel Nordstraße ein Meer an Blumen gepflanzt. In der Mittelachse steht Lavendel,

ein im Sommer etwa ab Juli an zahlreichen Blütenrispen blau-violett blühender, robuster kleiner Strauch. Ergänzt wurde der Lavendel

von Zierlauch, einer Zwiebelpflanze, die bereits im Frühling auffällig in violetten Kugeln blüht. Zierlauch und Lavendel sind in eine dicke

Schicht aus Schotter gepflanzt: durch Wind eingetragene Unkrautsamen können hier nur schwer keimen. Weil der Boden durch den Schotter

abgedeckt ist, kommt auch kaum Unkraut von unten durch, informiert Martin Irmer vom Baubetriebshof auf Anfrage des Stadt-Anzeigers.

Irmer weiter: „Rechts und links der Mittelachse haben wir im vergangenen Herbst/Winter eine mehrjährige Sommerblumenmischung, die

mit Klatschmohn ergänzt wurde, ausgesät. Sie bietet unzähligen Insekten bis in den Herbst hinein ein reiches Nahrungsangebot. Nach der

Blüte samen sich die Blumen aus, sodass auch im nächsten Jahr wieder eine bunte Blumenwiese entsteht. Mitten in den Sommerblumen

wachsen einige Ziergräser, die im Sommer nahezu unsichtbar in die Blumen eingewachsen, im Herbst und Winter, wenn die dann verblühten

Sommerblumen abgemäht sind, wieder ihre dekorative Pracht entfalten“.

M.H.

Gezielte Verteilung meiner Beilagen auch in einzelnen

Orten -das geht mit dem Stadt-Anzeiger!

Der Stadt-Anzeiger hat für jeden Werbewunsch das richtige Produkt. Wenn Sie in Ihrer Werbung auf Prospekte setzen,

können Sie die Werbemittel als Beilage im Stadt-Anzeiger verteilen lassen. Und wenn Sie nur in Teilen des Erscheinungsgebietes

verteilen möchten - auch das ist möglich. Sie können die Verteilung bis auf die einzelne Ortschaft selektieren.

Selbstverständlich übernehmen wir auch gerne Konzept, Gestaltung und Druck der Handzettel oder Flyer. Testen Sie uns!

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im Stadt-Anzeiger kostet

Sie insgesamt nur Euro (zzgl. MwSt.)

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Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 3

Silvia Schlosser regiert die Beller Schützen vom 17. bis 19. Juni

Erstmals gab eine Frau den besten Schuss ab

Grußwort zum Schützenfest in Belle

Neue Wege gehen

Liebe Mitbürgerinnen

und Mitbürger, liebe

Schützenschwestern

und Schützenbrüder, wir

möchten Sie ganz herzlich

zu unserem Schützenfest

in Belle einladen, welches

wir vom 17. bis 20. Juni

2016 feiern wollen. Erstmalig

feiern wir unser

Schützenfest mitten im

Dorf. Wir wollen nicht nur

alte Traditionen pflegen,

sondern auch neue Wege

gehen. Seit kurzem gehört

neben dem traditionellen

Schießen auch das Bogenschießen

dazu. Auch wollen

wir die Kameradschaft

pflegen, deshalb laden wir

Sie ein, feiern Sie mit uns

unser Schützenfest! Wir

freuen uns auf viele schöne,

harmonische Tage und

ein schön geschmücktes

Dorf.

Silvia Hagemeister und Klaus Bextermöller

laden zum Schützenfest

nach Belle ein.

Fotos: Peter Radszuweit

Schützenfest in Belle: (v.l.) Kommandeur Ingo Röhl, Königsadjutant Manuel Bextermöller, Jessica Spieß, Georg Wegener, Barbara Liebermann,

Peter Liebermann, Königin Silvia Schlosser, Andreas Schlosser, Bettina Schäfer, Oliver Grundmann, 1. Vorsitzende Silvia Hagemeister

und Klaus Bextermöller. Vorne (v.l.) Oktay Bucuka und Kronprinzessin Yasmin Röhl.

Foto: privat

Beim Königschießen der Beller

Schützengesellschaft setzte sich

erstmals in der Geschichte dieser

Schützengesellschaft eine Frau

durch und gab den besten Schuss

ab. Silvia Schlosser konnte sich

als Schützin im Stechen gegen 15

Teilnehmer durchsetzen. Zu ihrem

Begleiter wählte sie ihren Ehemann

Andreas Schlosser. Als Thronpaare

fungieren Barbara und Peter Liebermann,

Bettina Schäfer und Oliver

Grundmann sowie Jessica Spieß und

Georg Wegener. Yasmin Röhl ist die

Kronprinzessin und wird begleitet

von Oktay Bucuka. Die Damenkette

wurde von der 1. Vorsitzenden Silvia

Hagemeister errungen.

Das Schützenfest beginnt am Freitag,

17. Juni mit der Kranzniederlegung

am Ehrenmal. Um 19:30 Uhr

findet ein Gottesdienst im Festzelt

statt. Um 19:30 Uhr ist der große

Zapfenstreich an der Grundschule

in Belle. Anschließend marschiert

das Bataillon zur DJ-Night mit

DJ Ritchie in das Festzelt auf dem

Dorfplatz mitten im Herzen von

Belle. „Wir erhoffen uns von diesem

neuen Standort des Festzeltes

natürlich mehr Besucher“, so die

1. Vorsitzende Silvia Hagemeister.

Am Samstag, 18. Juni ist die

Königproklamation um 17:30 Uhr

an der Grundschule in Belle. Anschließend

Festumzug durchs Dorf

und Einmarsch ins Festzelt. Um

20:00 Uhr eröffnet das Königpaar

den Festball. Für gute Stimmung

sorgt die „2-4 Dance Band“. Am

Sonntag, 19. Juni ist um 14:00 Uhr

der große Festumzug. Nach dem

Einmarsch in das Festzelt gibt es

ein Konzert des Musikzuges und

der Spielmannszüge, danach ist

der gemütliche Ausklang im Zelt.

Der Eintritt ist frei. Am Montag ist

das gemeinsame Schützenfrühstück

um 10 Uhr im Festzelt. Um 20 Uhr

ist Tanz und Ausklang im Festzelt

wieder mit DJ Ritchie. Auch an

diesem Tag ist freier Eintritt. PR

Silvia Hagemeister

1. Vorsitzende

Klaus Bextermöller

Oberst

Der Stadt-Anzeiger

wünscht viel

Spaß beim Beller

Schützenfest!

Ausflug des Familienzentrums Pusteblume

Auf in den Vogelpark

Heiligenkirchen

Die Kinder des Familienzentrums Pusteblume beim Ausflug in den

Vogelpark Heiligenkirchen.

Am Freitag vor Pfingsten waren

alle 1- bis 6-jährigen Kinder ganz

aufgeregt. Für alle Kindergartenkinder,

pädagogischen Fachkräfte und

einige Eltern der Kita Pusteblume

aus Holzhausen-Externsteine sollte

es in den Vogelpark gehen. So einen

gemeinsamen Kita-Ausflug hatte es

bisher noch nie gegeben.

Morgens ging es schon früh mit dem

Linienbus nach Heiligenkirchen. Dies

war gerade für die jüngeren Kinder

schon ein großes Abenteuer. Am Ziel

angekommen ging es dann zunächst

zum Frühstücksplatz. Nach einer

ordentlichen Stärkung konnten sich

die Kinder dann erst mal auf dem

Spielplatz austoben.

Anschließend war genügend Zeit

um die unterschiedlichen Tiere zu

bewundern und auch einiges Wissenswertes

über diese in Erfahrung

zu bringen. Bei den Kindern waren

neben den bunten Papageien und

Wellensittichen auch die Kängurus

und die Affen sehr beliebt. Nachdem

dann alle Tiere bewundert worden

waren, ging es müde und voller neuer

Eindrücke mit dem Linienbus zurück

in den Kindergarten. Für alle Beteiligten

war dieser Ausflug bei schönstem

Sonnenschein ein tolles Erlebnis. Alle

waren sich anschließend einig: Im

nächsten Jahr wird es wieder einen

Pusteblumenausflug geben. Wo hin?

Das wird noch nicht verraten.

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Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 4

Kein weiterer Termin für Grünschnittannahme –

gewerbliche Anbieter schließen die Lücke

Kreis Lippe lehnt gewünschte

Ausweitung strikt ab

Auf Antrag der Fraktion des Bürgerbündnisses hatte sich der Umweltausschuss

mit dem Thema Grünschnittannahme zu befassen. Nachdem ein

bekannter Horner Industriebetrieb (Glunz) die Annahme von brennbaren

Materialien eingestellt hatte, haben viele Bürger ein Entsorgungsproblem.

Daher beantragte die Fraktion, an einem weiteren Tag den anfallenden

Grünschnitt anzunehmen. Sie befürchtet, dass es sonst vermehrt zu illegalen

Ablagerungen in der Umwelt kommen könnte.

Von der Verwaltung wurde die Bitte des Bürgerbündnisses aufgegriffen

und eingehend mit dem Kreis Lippe erörtert. Die übergeordnete Stelle

lehnte eine Ausweitung des Systems jedoch ab. Daher bleibt es bei den

zwei Tagen, die bislang im März sowie im Oktober eines Jahres angeboten

wurden. Auf eigene Faust kann die Stadt eine weitere Annahmeaktion nicht

stemmen und die Freigabe eines Sammelplatzes ohne Kontrolle führe nach

Auffassung der Verwaltung zu einem erheblichen Missbrauch. So wurde

bereits der Platz am Eggestadion für illegale Ablagerungen genutzt. Die

Verursacher sind sogar so dreist, dass sie die während der Trainingszeiten

geöffnete Zufahrt zum Platz nutzen, um ihren Unrat abzuladen. Damit

diese Hinterlassenschaften dann ordnungsgemäß entsorgt werden können,

müssen die anfallenden Kosten auf die Allgemeinheit umgelegt werden.

Schlussendlich zahlen die ehrlichen Bürger die Zeche für diese schwarzen

Schafe und kommen mit höheren Müllgebühren für den Schaden auf.

Dabei ist eine ordnungsgemäße Entsorgung recht einfach. Obwohl die

in der „Grauzone angesiedelte“ Entsorgungsmöglichkeit über die Energiezentrale

von Glunz weggefallen ist, gibt es andere Möglichkeiten. So

bieten gewerbliche Entsorger Alternativen. Sie sind ganzjährig für eine

professionelle Entsorgung gerüstet. Adressen und Annahmezeiten sind

im Abfuhrkalender vermerkt. Dieser Kalender mit den Abholzeiten der

Mülltonnen wird kostenfrei an alle Haushalte im Stadtgebiet verteilt. Er

ist aber auch im Internet zu finden unter www.horn-badmeinberg.de. WS

2014 in Horn-Bad Meinberg rund 128.000 Tonnen CO 2

durch erneuerbare Energien vermieden

Umweltausschuss über positive Energiebilanz informiert

Interessante Details zur Energiebilanz

in der Stadt erfuhr kürzlich

der Umweltausschuss der Stadt

Horn-Bad Meinberg. Dazu war Peter

Grote vom Unternehmen Westfalen

Weser Netz GmbH (WWN) vor Ort.

Grote ist im Unternehmen WWN

als Kommunalbeauftragter tätig.

Das Unternehmen wurde vor einigen

Jahren aus dem EON-Konzern

herausgelöst und von kommunalen

Trägern übernommen. Auch die

Stadt Horn-Bad Meinberg ist mit

1,06 Prozent an dem in Paderborn

ansässigen Unternehmen beteiligt.

Neben globalen Daten stellte Grote

insbesondere die Werte für den Bereich

Horn-Bad Meinberg vor. Das

Unternehmen ist im Stadtgebiet der

Versorger für knapp 5000 Haushalte.

Hinsichtlich der Infrastruktur unterhält

WWN rund 450 Kilometer

an Leitungen im Mittel- und Niederspannungsnetz.

Die Verteilung

erfolgt über zwei Umspannwerke,

knapp 160 Ortsnetzstationen sowie

rund 530 Kabelverteilerschränke.

Grote konnte im Ausschuss darüber

berichten, dass von den Haushalten

im Versorgungsgebiet rund 92.000

Garantieschutzbrief

3.-5. Jahr/50.000 km

14.950,-

Megawattstunden (MWh) Strom verbraucht

werden. Andererseits werden

durch erneuerbare und regenerative

Energiequellen nach dem Erneuerbaren

Energie Gesetz (EEG) – knapp

204.000 MWh erzeugt. Damit wird

in Horn-Bad Meinberg mehr als das

Doppelte (222 Prozent) der benötigten

Strommenge aus erneuerbaren

Energiequellen gewonnen. Davon

liefert Biomasse rund 92 Prozent,

Photovoltaik und Windenergieanlagen

jeweils rund 4 Prozent bei.

Durch die Einspeisung von Strom

aus den regenerativen Energieträgern

konnten 2014 rund 128 000 Tonnen

CO 2

-Emissionen vermieden werden.

Somit sparte jeder Einwohner mehr

als sieben Tonnen des schädlichen

Treibhausgases ein und leistete damit

einen wichtigen Beitrag zum Schutz

der Umwelt.

Der Ausbau der regenerativen

Energien ist in den letzten Jahren

ständig vorangeschritten. Gegenüber

2012 ist der Anteil um knapp 15

Prozent angestiegen. Hauptsächlich

trugen die vier im Stadtgebiet

angesiedelten Biogasanlagen zu

dieser Entwicklung bei. Während

2012 nur 164000 MWh erzeugt

wurden, stieg die Leistung im Jahr

2014 nun auf 187000 MWh. Von

den 11 Windenergieanlagen wurden

rund 6800 MWh erzeugt. Die 377

Photovoltaikanlagen speisten rund

9500 MWh Strom in das Netz ein.

Abschließend hatte Grote für den

Umweltausschuss an diesem Abend

noch eine Überraschung parat. So

wird das Unternehmen WWN in

Kürze im Gebiet der Stadt Horn-

Bad Meinberg eine Stromtankstelle

aufbauen und für den Betrieb freigeben.

WS

Neue Wallanlagen am Eulenturm sollen Kinderspielplatz erhalten / Neuer Rasen soll gesät werden

Ausschuss folgte Vorschlag des Heimatvereins

Seit Jahren engagiert sich der Heimatverein Horn, um das Umfeld

und das Ansehen der Stadt zu verbessern. So wurde das Gelände an der

historischen Burg neu gestaltet, wodurch das stadtprägende historische

Gemäuer wesentlich gewonnen hat. Weitere Projekte waren die Neugestaltung

der Wallanlagen rund um den historischen Eulenturm. Durch das

außergewöhnlich hohe Engagement des Vereins konnte unter anderem

dabei auch die Beleuchtung des Eulenturms realisiert werden.

eingesät werden. Dadurch würde die Fläche schöner und könnte mit

dem Großflächenmäher einfacher gepflegt werden. Als weiteren Vorteil

der „Rasenlösung“ sieht der Verein, dass auch die aufgestellten Bänke

über die eingesäten Wege gut erreichbar sind. Um sich ein Bild von den

örtlichen Bedingungen zu machen, trafen sich einige Ausschussmitglieder

zu einem Ortstermin. Dabei wurden zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten

eingehend diskutiert und Alternativen entwickelt.

Der Maibaum über Leopoldstal.

Tanz in den Mai in Leopoldstal

Schätzfrage begeisterte die Gäste

Der Heimatverein Leopoldstal konnte bei seiner Begrüßung des Wonnemonats

Mai leider keine sehr hohen Besucherzahlen vermerken, da viele

Menschen wahrscheinlich bei den doch eher kühlen und ungemütlichen

Wetterverhältnissen, das eigene Zuhause oder auch gerne den direkten Tanz

in den Mai bevorzugt haben.

Dennoch waren die Gäste, die am Grillplatz vor Ort waren, mehr als fröhlich

und gut gelaunt und die allseits beliebte Schätzfrage hat so manchen

ob Klein oder Groß mit in den Bann genommen. Wie viele Schrauben

bzw. Muttern waren in einer größeren Vase gelagert? Es wurde gerätselt,

geschätzt, gerechnet und hin – und her überlegt und ab 21 Uhr gab es die

Preisverleihung. Viele Kinder und auch Erwachsene nahmen die Gewinne

mit Freuden entgegen und eine Dame (Frau Lilie) hat auf die Zahl genau

geschätzt und konnte den Hauptpreis in Empfang nehmen.

Die Gäste die gekommen waren, hatten sicherlich eine schöne gemeinschaftliche

Zeit und wurden von vielen ehrenamtlichen Helfern bestens

umsorgt. Bei allen diesen Helfern, auch beim Auf- und Abbau des Festes

bedankt sich der Heimatverein recht herzlich und freut sich gemeinsam

mit allen Menschen in und um Leopoldstal auf viele Sonnenstrahlen in

den nun kommenden Monaten.

Probleme gab es dagegen mit der Gestaltung der Grünflächen in diesem

Bereich. Einsaaten mit Blumenmischungen bewirkten eher einen „urwaldähnlichen

Charakter“. Das ehemalige Gartenland war sehr nährstoffreich

und sorgte für einen außerordentlich starken Wuchs. Durch seinen ungepflegten

Eindruck sorgte das Areal für Unmut bei vielen Einheimischen

und Besuchern. Zumal eine ständige Neueinsaat auch stets zusätzliche

Kosten verursacht. Um das negative Erscheinungsbild in diesem Bereich

nachhaltig zu verbessern, machte der Verein nochmals konkrete Gestaltungsvorschläge.

Er regte an, Blumenwiesen nur auf einem schmalen

– drei Meter breiten - Streifen im Bereich der angelegten Mulde links

und rechts des Wallweges anzulegen. So könnten aus Sicht des Vereins

die Kosten für die Einsaat und der Pflegeaufwand erheblich minimiert

werden. Auch würde dadurch die Mulde, die den ehemals vorhandenen

Stadtgraben symbolisiert, optisch wirksam hervorgehoben. Der Rest

der Fläche sollte nach den Vorstellungen des Heimatvereins mit Rasen

Unter Leitung vom Ausschussvorsitzenden Frank Kuhlmann machte sich der Umweltausschuss

vor Ort mit den Gegebenheiten vertraut. Dabei wurden konkrete und

realisierbare Alternativen entwickelt. Weitgehend sollen die Anregungen des Heimatvereins

nun umgesetzt werden. Auch der Antrag zum Spielplatzbau fand beim Ausschuss

Zustimmung.

Foto: Strüßmann

Ferner hatte der Umweltausschuss unter dem Vorsitz von Frank Kuhlmann

über einen Bürgerantrag zur Einrichtung eines Kinderspielplatzes

in diesem Bereich zu entscheiden. Auch deshalb war die Besichtigung der

Örtlichkeiten sehr hilfreich. Hafsat Güngör und rund 170 Unterstützer

wiesen in ihrem Antrag auf fehlende Spielmöglichkeiten hin und machten

konkrete Vorschläge. Gerade vom Neubaugebiet „Schäferweg“ und

den umliegenden Wohngebieten ist dieses Gelände für Kinder gut und

sicher erreichbar. Sie brauchen keine Hauptverkehrsstraßen überqueren.

Insgesamt sahen auch die Ausschussmitglieder die Notwendigkeit,

Spielmöglichkeiten für Kinder zu schaffen. Um das von den Bürgern

gewünschte Projekt realisieren zu können sollen Fördermittel aus dem

Integrierten Handlungskonzept (IHK) beantragt werden. Die Verwaltung

wurde daher vom Ausschuss beauftragt, konkrete Planungen vorzunehmen

und sie in Kürze vorzustellen.

WS

Gottesdienst für die Kleinsten am 18. Juni

„Wasser ist Leben“

Die evangelische Kirchengemeinde Horn lädt herzlich zum nächsten

Gottesdienst für die Kleinsten am Samstag, 18. Juni um 16 Uhr in die

evangelisch-reformierte Kirche in Horn ein. Der Gottesdienst ist für die

ganze Familie: Für die Allerkleinsten vom Krabbelalter bis zum Kindergarten,

ihre Eltern und Großeltern und Paten. Auf dem großen Teppich versammelt

singen wir und beten, hören eine Geschichte zum Thema „Wasser ist Leben“

und immer gibt es eine kleine Aktion zum Mitmachen. Nach ca. 20 bis 30

Minuten endet der Gottesdienst mit dem Segen. Danach bleibt noch Zeit,

bei Saft und Keksen, Tee und Kaffee gemeinsam die Feier ausklingen zu

lassen. Herzliche Einladung an alle Kleinen und Großen.

Neue Mitglieder gesucht

Die Theatergruppe „Szenenwechsel“ der Ev.-ref. Kirchengemeinde

Bad Meinberg sucht für die neue Spielsaison

neue Mitglieder. Interessierte melden sich bitte bei Darina

Tweesmann, Tel. (05234)1585.


Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 5

„ProjektLesbos“: Junges Filmteam berichtet am 16. Juni von seinen Eindrücken auf Lesbos

In den Medien sind die dramatischen

Zustände in Griechenland, vor

allem auf der Insel Lesbos allgegenwärtig.

Die Insel ist so überfüllt mit

Flüchtlingen, dass der Bürgermeister

schon Ende letzten Jahres erklärte

es gäbe keinen Platz mehr auf der

Insel, um die im Meer ertrunkenen

Flüchtlinge zu beerdigen. Um mit

einem Partner die Flüchtlingssituation

zu filmen und vor Ort zu helfen,

machte sich Anfang des Jahres der

ehemalige Medienproduktions-

Student Artur Klassen zusammen

mit Jan Erdl auf den Weg nach

Lesbos. Durch regen Austausch mit

engagierten Horn-Bad Meinbergern

entstand der Wunsch einen Abend zu

organisieren an dem die beiden über

ihre Erfahrungen berichten.

Das Filmteam im Einsatz, um ein kürzlich ankommendes Boot und

deren Personen zu helfen.

Der Weltmeister ist auch für die

Fußball-Europameisterschaft wieder

einer der Favoriten. Auch wenn es

nach Deutschlands WM-Triumph

in Brasilien 2014 nach einigen

Rücktritten von Leistungsträgern

wie Phillip Lahm nicht immer rund

lief, die Gegner haben Deutschland

immer als Favoriten auf dem Zettel.

Die Truppe von Bundestrainer

Joachim Löw befindet sich im erlauchten

Kreis der Top-Favoriten.

Sie verkörpert in den letzten fast 10

Jahren „deutsche Tugenden“ wie

Härte, Präzision und den Nimbus

einer Turniermannschaft, gepaart

mit Schnelligkeit und spielerischer

Klasse. Weitere Top-Favoriten sind

sicherlich Gastgeber Frankreich und

Spanien, ins Blickfeld ist zudem nach

dem Sieg gegen Deutschland auch

England gerückt. Für viele Experten

ein Geheimfavorit ist Belgien, das

sich still und leise auf Platz zwei

der Weltrangliste vorgeschlichen hat.

Superstar der Mannschaft ist ohne

Frage der ehemalige Wolfsburger

Kevin de Bruyne. Die „roten Teufel“

spielen in der Vorrunde in der Gruppe

E zusammen mit Italien. Beide

großen Nationen treffen direkt im

Auftaktspiel der Gruppe am 13. Juni

aufeinander und entscheiden dort

wohl das Rennen um Platz eins. Das

ist auch für die deutsche Mannschaft

interessant. Denn sollte das deutsche

Team Gruppenerster werden, droht

ein Viertelfinale gegen Belgien oder

Italien. Und Italien ist so etwas wie

der Angstgegner der deutschen

Mannschaft. Noch nie konnte die

Squadra Azzurra bei einem großen

Turnier bezwungen werden. Nach

dem Vize-Europameistertitel bei

der EM 2012 stürzte die italienische

Nationalmannschaft bei der

WM 2014 in Brasilien beispiellos

ab. Schon in der Vorrunde schieden

die Italiener aus und haben seitdem

eine Rechnung offen. Frühestens

im Halbfinale könnte es zu einem

Aufeinandertreffen mit Frankreich

kommen, wenn beide ihre Gruppen

gewinnen.

Mit dem EM-Eröffnungsspiel

zwischen Frankreich und Rumänien

beginnt am 10. Juni die Europameisterschaft

– erstmals mit 24

Teams. Am Sonntag, 12. Juni startet

Deutschland gegen Außenseiter

Ukraine ins Turnier. Selbst Experten

fällt es schwer neben dem Ex-Bayern

Anatolij Tymoschtschuk weitere

herausragende Spieler bei diesem

Gegner zu benennen. Am Donnerstag,

16. Juni geht es in Paris (St.

Denis) dann voraussichtlich um den

Wo es richtig weh tut

Mit wem könnte man sich besser zu

dem immer noch aktuellen Thema

austauschen als mit Leuten, die direkt

vor Ort Erfahrungen gesammelt

haben? Der Integrationsbeirat der

Stadt Horn-Bad Meinberg und die

AGN (Arbeitsgemeinschaft gegen

Nazis) werden nun die beiden Filmemacher

Artur Klassen und Jan

Erdl am Donnerstag, 16. Juni 2016

um 18.30 Uhr in der Mensa des

Schulzentrums als Gäste begrüßen.

Drei Wochen waren sie auf Lesbos.

Für den WDR haben sie ihre

Erlebnisse in einem Videotagebuch

„ProjektLesbos“ festgehalten. An

dem Abend geben sie einen Einblick

in ihre Aufnahmen und diskutieren

mit den Gästen die weiteren Herausforderungen

der Flüchtlingskrise.

Jan Erdl (l.) und Artur Klassen in Arbeitskleidung. Sie wollen helfen.

Der Eintritt ist selbstverständlich

frei. Interessierte sind herzlich willkommen,

eine rege Diskussion nach

dem Vortrag ist erwünscht.

Hintergrund

Im Jahr 2015 sind knapp über

500.000 Menschen in kleinen

Schlauchbooten oder alten Holzbooten

über das offene Meer von

der Türkei in die EU nach Lesbos

geflüchtet. Über 2100 Menschen

haben bei dieser gefährlichen Überfahrt

in 2015 ihr Leben gelassen. „Sie

haben eine völlig ungewisse Zukunft

vor sich, und Europa verschlimmert

Fußball-Europameisterschaft in Frankreich startet am 10. Juni

Daumen drücken für die Belgier

Gruppensieg gegen Polen um Start-

Stürmer Robert Lewandowski. Noch

gut in Erinnerung ist die Niederlage

in Polen in der E-Qualifikation. Den

Abschluss bildet am Dienstag, 21.

Juni um 18 Uhr das Spiel in Paris

(Parc de Princes) gegen kampfstarke

Nordiren, zum ersten Mal bei einer

Europameisterschafts-Endrunde

dabei. Als Gruppensieger würde

im Achtelfinale am Sonntag, 26.

Juni 2016 um 18 Uhr in Lille nur

ein Gruppendritter (aus A/B/F) der

Gegner sein.

Im endgültigen deutschen EM-Kader

gab es eine große Überraschung,

nämlich die Nicht-Nominierung von

Dortmunds Stürmer Marco Reus.

Die Ärzte konnten kein grünes Licht

für einen Einsatz in absehbarer Zeit

geben. Trotzdem ist das Angebot

an starken offensiven Mittelfeld-

Spielern immer noch groß genug.

Probleme könnte es in der Innenverteidigung

geben, wo Jerome

Boateng lange verletzt war und sein

etatmäßiger Partner Mats Hummels

immer noch an einer Muskel-

Verletzung laboriert und die ersten

Spiele auszufallen droht. Die Chance

mit seiner derzeitigen Politik diesen

dramatischen Zustand noch weiter.“

Jan Ertl und Artur Klassen positionieren

sich mit dieser Meinung

deutlich. Die beiden jungen Männer

werden sie mit ihren Bildern und

Filmsequenzen untermauern.

Anfang Januar setzen sich die

beiden Filmemacher in den Flieger

nach Griechenland. Im Gepäck:

jede Menge Idealismus und der

Wille, sich selbst über die Zustände

auf Lesbos zu informieren und die

Bereitschaft, zu helfen, dahin zu

gehen, wo es weh tut – körperlich

wie seelisch. Der Flug dauert zwar

für Shkodran Mustafi oder Antonio

Rüdiger. Vorne im Sturm scheint

Stoß-Stürmer Mario Gomez nach

langen Nationalmannschaftspause

in der Türkei seine Topform wieder

gefunden zu haben. Funktioniert die

„richtige Neun“ nicht, wird Löw zur

„falschen Neun“ greifen, mit Mario

Götze oder auch dem unberechenbaren

Thomas Müller. Für Deutschland

läuft alles gut, so lange nicht Italien

der Gegner ist. Es heißt also am 13.

Juni Daumen drücken für Belgien

und dann durchstarten bis zum

vierten EM-Titel.

Auch die Horner Fußballfans werden zur Europameisterschaft wieder zahlreich auf den Straßen vertreten

sein und dabei Jubeln und Mitfiebern.

Auch beim ursprünglichen WM-Kader 2014 musste Reus kurzfristig passen. Einen negativen Einfluss

hatte dieser Umstand jedoch nicht. Weltmeister wurde Deutschland.

UNSER KÜCHENCHEF

BERND PFEIFFER

im Juni:

Matjes

in verschiedenen Variationen

und jeden Sonntagmittag:

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Wir freuen uns

auf Ihre Tischreservierung!

nur knapp vier Stunden, dennoch

ist es wie ein Eintauchen in eine

komplett andere Welt. Von einem

Touristenparadies ist die Insel dieser

Tage so weit entfernt wie die dort

gestrandeten Menschen von einer

echten Lebensperspektive. Es ist

kalt. Ein stürmischer Wind lässt die

minus zwei Grad wie minus zehn

Grad wirken. Die See ist rau, die

Wellen türmen sich in der Enge zwischen

der Türkei und Griechenland

bis zu sechs Metern hoch.

„Wir waren vielleicht ein bisschen

naiv“, geben Ertl und Klassen heute

zu. Sie seien aber ganz bewusst auf

Heinz Kruel

Auch als

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diese Art an die Aufgabe herangegangen.

Auch sie wollten ins kalte

Wasser springen. Sich vorbereiten

auf das, was sie an den Küsten

Lesbos‘ erleben sollten, hätten

sie ohnehin nicht können. Gleich

bei ihrer ersten Nachtwache – die

Flüchtlingshelfer patrouillieren

Abend für Abend, Nacht für Nacht

am Strand, um die Flüchtlinge, die

von der Türkei aus über das Meer

nach Lesbos fliehen, in Empfang

nehmen zu können – stecken sie

sofort mitten drin im griechischen

Drama aus Überlebenskampf und

zerplatzenden Träumen.

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Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 6

Rückzahlung von Darlehen

durch Jobcenter auf 10 Prozent

des Regelbedarfs begrenzt

Bezieher von Hartz IV sind nicht

selten gezwungen, mehr als ein

Darlehen durch das Jobcenter

aufzunehmen. Solange Hartz IV-

Leistungen bezogen werden, wird

der Rückzahlungsanspruch aus

dem Darlehen durch monatliche

Aufrechnung iHv 10 Prozent

des jeweiligen Regelsatzes getilgt.

In der Vergangenheit haben

die Jobcenter jedoch bei jedem

einzelnen Darlehen jeweils mit

10 Prozent aufgerechnet. Die

Tilgung für mehrere Darlehen ist

jedoch insgesamt auf 10 Prozent

des Regelsatzes begrenzt.

Sollte das Jobcenter dennoch

mehr aufrechnen, so sollte zunächst

Widerspruch gegen die

Aufrechnung eingelegt werden.

Der Widerspruch hat aufschiebende

Wirkung, d.h., durch den

Widerspruch wird die Aufrechnung

beendet. Leider beachten

die Jobcenter diese aufschiebende

Wirkung nicht, so dass im Wege

eines Eilverfahrens vor dem

Sozialgericht das Jobcenter dazu

verpflichtet werden kann. Die

Widerspruchsfrist beträgt einen

Monat ab Zugang des Bescheides;

aber auch bei Fristablauf ist eine

Überprüfung noch möglich.

Rechtsanwältin Nefiye Alin-

Ortaç, Anwältin für Sozialrecht.

Wichtig! Sollte zu der Tilgung

Ihnen eine Sanktion auferlegt

worden sein, so ist für die Dauer

der Sanktion die Tilgung des

Darlehens auszusetzen. Für die

Beratung und Vertretung gegenüber

dem Jobcenter sowohl

im Widerspruchs- als auch im

gerichtlichen Verfahren stehe ich

gern zur Verfügung. Sie können

sich unter der Telefonnummer:

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Konzert des Gemischten Chors Harmonie Horn

am 18. Juni

Erstes gemeinsames

Konzert

Unter neuem Namen, aber in fast alter Besetzung, lädt der im Januar 2016

durch den Zusammenschluss von Frauen- und Männerchor „Harmonie“

gebildete „Gemischte Chor Harmonie Horn“ zu seinem ersten Konzert

ein. Zusammen mit der Chorgemeinschaft „Eintracht Glocke Horn“ als

Gastchor begrüßt der neue Chor mit fröhlichem Gesang, Kaffee und Kuchen

den Sommer. Das Konzert beginnt um 15.30 Uhr in der Burgscheune in

Horn. Kaffee und Kuchen gibt es ab 15 Uhr und in der Konzertpause. Der

Eintritt beträgt 5 Euro.

Für den „alten“ Männerchor Harmonie, der im letzten Jahn 170. Geburtstag

feierte, hat dieses Konzert eine besondere Bedeutung. Er verabschiedet

sich mit diesem letzten öffentlichen Auftritt von seinen treuen Zuhörern

und möchte sich für die 170 Jahre dauernde Treue bedanken. Viele der

unverwechselbaren Stimmen sind aber zukünftig bei weiteren Konzerten

im „Gemischten Chor Harmonie“ zu hören.

Vortrag am 28. Juni zum römisch-germanischen

Konflikt

Arminius contra Varus

Das Jahr 9 nach Christus war zwar nur ein Datum in einem 30-jährigen

Krieg auf „deutschem Boden“, doch die so genannte Varusschlacht war das

bedeutendste Ereignis in 30 Jahren Konflikt, das letztlich die ganze römische

Germanien-Politik umwarf. Der Vortrag von Cornelia Müller-Hisje

am Dienstag, 28. Juni im Haus am Kurpark, Parkstr. 63, in Bad Meinberg

beleuchtet die Gründe, die zur Schlacht führten. Aber sie berichtet auch von

den Jahren danach, die zur letztendlichen Aufgabe der Eroberungspläne der

Römer führten. Die Worte „Varus! Varus! Gib mir meine Legionen wieder“

hallen auch nach mehr als 2000 Jahren noch durch die germanischen Wälder.

„Zukunft braucht Herkunft”- jeden Dienstag um 19:30 Uhr im Haus

am Kurpark, Parkstr. 63, Bad Meinberg. Eintritt 5 Euro, mit Gäste- oder

Einwohnerkarte frei.

Arnold

DIE SERIE IM STADT-ANZEIGER

Diesmal:

triftt...

Spielleiter

Natur begabter Schauspieler

und positiv-verrückter Anstaltsleiter

Mit der Reihe „Arnold trifft…“

hat der Stadt-Anzeiger ein neues

Format eingeführt. In loser Folge

wird eine Person porträtiert, die

eine besondere Geschichte zu

erzählen hat. Unser Redakteur

Arnold Pöhlker (Fissenknick)

nimmt uns mit bei seinen Begegnungen.

Diesmal trifft er Lukas

Hollmichel (25), den Schauspieler

und Spielleiter der Freilichtbühne

Bellenberg.

Freilichtbühne Bellenberg, zwei

Stunden vor der abendlichen Vorstellung

„Das hat man nun davon…“.

Nach und nach trudeln die mitspielenden

und im Service tätigen Akteure

ein. Jeder weiß, was er zu tun

hat. Herzliche Begrüßung der Bühnencrew

in der Maske, vorfreudiges

Plaudern. Plötzlich ein Rollentausch:

„Willi Winzig“ alias Axel Wieneke

schnappt sich den Laubsauger und

zieht mit Getöse durch die Sitzreihen.

Ein anderer fegt „die Bretter, die

die Welt bedeuten.“ Und auch das

geschieht: In „Winzigs Büro“ werden

die Schränke mit Aktenordnern

vollgestopft, die in der Vorstellung

den Retro-Charme eines Steueramtes

der 1960er Jahre verkörpern.

Mitten drin im geordneten Drunter

und Drüber Lukas Hollmichel, der

Spielleiter. Oder wie er sich sieht:

„Ein Anstaltsleiter, der sich um seine

positiv Verrückten kümmert.“ Dass

der Name Hollmichel so bayerisch

nach Lederhose und Rumtata-Musi

klingt, ist ihm bewusst, habe aber mit

seiner Herkunft nichts zu tun. „Vor

allem bin ich nicht der Holzmichel,

sondern ein waschechter und auch

geiziger Lipper aus Horn“, betont

er. Dass er mal schnellster Schwimmer

der dortigen Realschule war,

ist ihm bewusst. Schließlich gehört

das Schwimmen heute noch zu

seinen sportlichen Leidenschaften.

Sein schulischer Weg endete am

Berufskolleg in Lemgo. Dort baute

er das Abitur. Das Lehramtsstudium

für „Mathe“ und „Bio“ war nicht

sein Ding. Deshalb studiert er jetzt

Sozialarbeit. Nebenbei jobbt Hollmichel,

denn das Laienschauspiel wirft

natürlich nichts ab. Dass er in fast

allen sozialen Medien gut vernetzt ist,

empfindet er als normal. Schließlich

sei das eine Werbeplattform neben

der Bühne.

Die Lust am Nachahmen

Lukas Hollmichel ist Schauspieler

in Bellenberg und Lage („LaBü“).

Außerdem Spielleiter und Regisseur.

Was er sich in weiter Ferne auch

vorstellen kann: „Mal ein Drehbuch

schreiben.“ Den ersten einfach-malso-Blick

hinter die Bellenberger Kulissen

warf er 9-jährig im Jahr 2000

beim „Kleinen Vampir“. Da kam ihm

der Gedanke, mal selber vorne zu

stehen. Dass sich sein Traum ein Jahr

später bereits verwirklichen sollte,

verdankte er einer Mitschülerin in

der Grundschule: „Wir brauchen

für „Ronja Räubertochter“ noch ein

paar Jungs. Mach’ doch mit.“ Er

machte und übernahm gleich eine

Doppelrolle als „Graugnom“ und

„Rumpelwicht“. Bis heute spielte

An der Realschule Horn-Bad

Meinberg fand eine Präventiv-Veranstaltung

zum Thema „Jugendliche

und das Risiko der Verschuldung“

statt. Dazu hatte Jürgen Frillmann,

als Studien- und Berufswahlkoordinator

der Schule, Petra Aster von

der Arbeiterwohlfahrt in Lemgo nach

Horn eingeladen, die in einer jeweils

eineinhalbstündigen und schülerorientierten

Info-Veranstaltung den

beiden zehnten Klassen von A bis

Z Gefahren der Verschuldung, die

durchaus auch manchmal unfreiwillig

passieren kann, aufzuzeigen.

Lukas Hollmichel: Das Theater ist seine Welt.

Lukas Hollmichel in 21 Stücken, 25

Rollen und rund 2500 Vorstellungen.

Und das ist erst der Anfang seiner

noch jungen Schauspielkarriere, in

der er sich ausleben kann: „Es ist

die Lust am Nachahmen.“ Das reizt

ihn. Aber so seien alle Schauspieler

gestrickt. Wie man das spürt, wollen

wir wissen. „Ein Lacher auf der

Bühne und man will mehr.“ Dabei

ist die Komödie sein bevorzugtes

Genre. „Es ist doch schön, wenn

Zuschauer ihre Brille abnehmen

müssen, um sich die Lachtränen aus

den Augen zu wischen. Dann haben

wir alles richtig gemacht.“ Das gelingt

Hollmichel als Frontmann und

mit seinem Ensemble mit Bravour.

Dabei verfügt er nicht einmal über

eine systematische Ausbildung. Eine

Schauspielschule kostet zu viel. Und

der Beruf eines Schauspielers besteht

im Hinterherreisen von Auftritten.

Durch regelmäßige Workshops

würden aber die Bellenberger Darsteller

gefördert. Wertvolle Hilfe

gebe die Theaterschauspielerin Grit

Asperger. „Die hat bestätigt, dass

Lukas ein Naturtalent ist“, wirft

Lutz Lehmann in das Gespräch ein.

Er muss es wissen, spielt er doch in

Ehrhardts Komödie den seriösen,

auf vorzeitigen Ruhestand erpichten

„Finanzminister wider Willen Herrn

Kuhländer“.

Komödiantisch gepolt

Nicht nur Profis, auch Laienschauspieler

müssen emotional flexibel

sein, um verschiedene Figuren

glaubwürdig darzustellen. Diese

dynamische Persönlichkeitsstruktur

besitzt Hollmichel: „Ich versuche in

meiner Rolle soweit aufzugehen, dass

– wenn beispielsweise Tränen kullern

müssen – diese in echt fließen.“ In der

Tat: Wer ihn als hyperaktiven Vogel

im „Kleinen Vampir“ gesehen hat

oder in „Charleys Tante“ – Rollen,

die ihm auf den Leib zugeschnitten

sind, der spürt, wie sehr er mit den

Protagonisten verschmelzen kann.

Lukas Hollmichel

Schauspieler und

Lukas Hollmichel auf Heinz Erhardts Spuren im Bellenberger Wald:

„Ein bunter Specht verschlang die kleine fade Made ohne Gnade –

schade.“

Besonders abonniert ist Hollmichel

auf komödiantisch-sympathische

Typen, wie er sie in den vergangenen

vier Jahren in „Charleys Tante“, „My

Fair Lady“, „Schlager lügen nicht“

und „Im weißen Rössel“ gespielt hat.

Sein Traum ist, auch mal in einem

Film mitzuwirken. „Wenn sich die

Gelegenheit dazu bietet, von mir

aus als Leiche Nummer drei…“ Eine

Frage, die sich Zuschauer häufiger

stellen: Wie merken sich die Akteure

ihre Texte, gibt es ein Patentrezept?

Hollmichel verrät Tipps: „Mit den

Requisiten und Bewegungen verbinden

wir visualisiert entsprechende

Texte unserer Konversation.“ Er lerne

bei den Proben, um kurz danach das

Buch wegzulegen. „Erst wenn man

nicht mehr am Buch klebt, kann man

die Rolle frei spielen.“

Anstaltsleiter im Überlebenskampf

Und wie sieht der Alltag eines

Spielleiters aus? Diese Funktion, in

die er 2014 gewählt wurde und deren

Präventiv-Veranstaltung der Realschule Horn-Bad Meinberg

Voll in die Schuldenfalle? – Ohne uns !

So war es schon sehr spannend, vom

Taschengeldparagraphen zu hören, den

Unterschied zwischen Konsumkredit

und Dispositionskredit zu erfahren

und Möglichkeiten und Risiken von

Sparbüchern oder Girokonten gegenüber

zu stellen.

Aufgelockert wurde der theoretische

Teil durch praktische Fallbeispiele aus

dem Alltag, und beim abschließenden

Gruppen-Quiz wurde das frisch Gelernte

durch „Süßigkeits-Punkte“ pro

richtige Antwort „versüßt“. Herzlichen

Dank an Frau Aster für diese überaus

gelungene Veranstaltung.

Premiere er vor einem Jahr feierte,

reduziert sich natürlich nicht nur

auf die Begrüßung und Verabschiedung

des Publikums. Vorher ist mit

mehrmonatigem Vorlauf harte Arbeit

angesagt. Die besteht darin, das Stück

und die passende Musik dazu auszuwählen,

die Rollen zu vergeben,

eine Szenenauswahl festzulegen. Oft

weicht die Aufführung vom Original

des Drehbuches ab. „Dann müssen

wir modifizieren, damit es auf die

Bellenberger Bühne passt.“ Da das

Ensemble beköstigt werden muss,

sorgt der Spielleiter „in diesem Überlebenskampf“

(O-Ton Hollmichel)

auch für Essen und Getränke. Nur

so könne er etwas „Druck auf die

Akteure ausüben“, plaudert er aus

dem Nähkästchen. Wichtig sei ihm

jedoch, dass sich alle Mitwirkenden

mit ihren Ideen einbringen können.

Nur gemeinsam lassen sich große

Ziele erreichen. Außerdem stellt ein

Theaterstück immer ein gemeinsames

Werk dar.

Präventiv-Veranstaltung der Realschule Horn-Bad Meinberg

mit Petra Aster von der Arbeiterwohlfahrt in Lemgo.


Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 7

Ehrung für Nicole Möller-Hannes

Silberner Meisterbrief

Vor 25 Jahren legte

Nicole Möller-Hannes,

Inhaberin des „Salon

am Park“ Hannes in

der Parkstraße 7 in Bad

Meinberg, ihre Meisterprüfung

ab. Nun

bekam die Jubilarin

Nicole Möller-Hannes,

ihren Silbernen Meisterbrief

überreicht.

Ihre Meisterprüfung

absolvierte die 48-Jährige

am 14. Januar

1991 in Bielefeld. Sie

ist Lehrlingswartin

und Mitglied im Prüfungsausschuss.

Sie

hat den Betrieb in

Bad Meinberg am 5.

Januar 2011 von ihrem

Vater Manfred

Hannes übernommen,

der diesen schon seit

über 50 Jahren führte.

Der Betrieb bietet auch

neben der Haarpflege

auch Kosmetik und

Fußpflege an.

Kinder-Zeltabenteuer in Holzhausen am 24. und 25. Juni 2016

Zum 4. Mal bietet die evang. Kirchengemeinde

Horn in diesem Jahr

in Holzhausen ein Zelt-Abenteuer

für 7 bis 20 Mädchen und Jungen

im Alter von 6 bis 12 Jahren an.

Aufgebaut werden sollen die Zelte

auf der Kirchwiese am Golfweg.

„Wenn es regnen sollte, gehen wir

in die Kirche“, so die Organisatoren.

Ehrung für Nicole Möller-Hannes: (v.l.) Volker

Haimann (Obermeister der Friseur- und Kosmetik-Innung

Lippe), Nicole Möller-Hannes

(Jubilarin), Ass. jur. Andrea Hegerbekermeier

(stv. Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft

Paderborn-Lippe, Innungsgeschäftsführerin).

Kleiderkammer Bad Meinberg

sucht Kleider

Für die Flüchtlinge in Horn-Bad Meinberg sucht die Kleiderkammer

in Bad Meinberg Sachen zum Anziehen. Besonders kleine und schmale

Herrengrößen und Mode für junge Menschen werden gesucht. Die

Kleidung kann dienstags und mittwochs von 10 bis 12 Uhr in Bad

Meinberg, Am Eichholz 9 abgegeben werden. Auskunft unter 0151-

22415842 (Dimitri Löwen).

Viel Spaß haben

Auf dem Programm stehen nach dem

Zelte aufbauen, Würstchen grillen,

eine Schatzsuche bei Nacht, Spiele

machen, singen, erzählen, lachen,

schlafen und hoffentlich viel Spaß

haben. Ein kleines 2- bis 3-Personenzelt,

Schlafsack und Luftmatratze

sollten mitgebracht werden. Zeltgemeinschaften

bitte selbst absprechen.

Zumba bei TuS

Holzhausen-

Externsteine

Deutschland

tanzt für

Ecuador

„Komm vorbei und tanzt mit

uns für einen guten Zweck“,

lädt Natalie Del Pezo, Übungsleiterin

beim TuS Holzhausen-

Externsteine ein. Ihr Heimatland

wurde in diesem Jahr von

mehreren Erdbeben erschüttert.

Die Situation ist tragisch. Erwachsene

und Kinder ereilte die

Obdachlosigkeit, ihnen fehlen

Wasser, Nahrung, Kleidung,

Medikamente und Vieles mehr.

Aus dem Grund findet am

Sonntag, 19. Juni, in der Zeit

von 15 bis 18 Uhr ein Zumba-

Tag in Holzhausen-Externsteine

statt. In der Mehrzweckhalle

am Golfweg 10. Die Teilnahme

an der Veranstaltung kostet 10

Euro, für Kinder ist es kostenfrei.

Spenden werden aufgrund

der Situation natürlich besonders

gerne gesehen. Ab 14.30

Uhr ist Einlass, 15.00 Uhr ZumbaKids,

15.30Uhr ZumbaGold,

16.00Uhr ZumbaFitness. Alle

Einnahmen gehen an die Erdbebenopfer

in Ecuador! Kontakt/

Vorbestellung bei NatalieDel-

Pezo unter 01732809325 oder

nataliedelpezo@gmail.com.

Die Kosten betragen 5,00 Euro,

Anmeldung bitte bis zum 16. Juni im

Gemeindebüro Horn, Kirchstraße 1,

Tel: 3636. Die Leitung haben Petra

Stork (ev.-ref. Kirchengemeinde

Horn), Annette Krüger (Haus der

Jugend „Alte Post“ in Horn) und ein

Team aus Holzhauser Konfirmanden.

Zwischenruf

Die Welt ist doch ein Dorf...

„Die Welt ist doch ein Dorf...“, so

denken wir manchmal, wenn wir

ganz unvermutet an einem ganz

anderen Ort jemanden treffen, den

wir kennen. Die Welt ist doch ein

Dorf …das meint, dass eigentlich

einander fremde Menschen oder

entfernt scheinende Dinge doch

Gemeinsamkeiten haben. Wie wir

leben, das hat Auswirkungen auf

Menschen am anderen Ende der

Welt. Wie wir uns ernähren, ob wir

viel Fleisch essen oder wenig, Erdbeeren

und Spargel jetzt im Juni

kaufen, wenn sie bei uns geerntet

werden oder auch zu Weihnachten,

wie wir wohnen und heizen, ob wir

viel mit dem Auto fahren oder wenig,

ob wir häufig neue Kleidung

kaufen und viel Geld für moderne

Technik ausgeben – das ist nicht

nur meine Privatsache. All das

bestimmt unseren „ökologischen

Fußabdruck“. Der ökologische

Fußabdruck eines Menschen

gibt Auskunft darüber, wie viel

Gedanken zur

Zeit

von Pastorin Petra Stork, ev.-ref. Kirchengemiende Horn

Land- und Wasserfläche eine

Person benötigt, um ihren

Bedarf an Ressourcen zu

decken und ihre Abfälle zu

neutralisieren. Zurzeit ist

der ökologische Fußabdruck

der Menschheit so groß, dass

wir flächenmäßig 1,5 Erden

benötigen.

An einem gemeinsamen

Konfitag unserer Gemeinden

haben wir uns mit dem

Thema Klimagerechtigkeit

beschäftigt. Klimagerechtigkeit

fängt im Kopf und

im Herz an. Und das bei jedem

einzelnen. Wir haben viele Möglichkeiten,

den Klimawandel durch unser

eigenes Verhalten zu beeinflussen.

Wir können etwas bewirken – in

unserem eigenen Umfeld und für die

Menschen und die Natur in den Ländern,

die weit entfernt sind von uns.

Die Welt ist doch ein Dorf... ein

globales Dorf. Wir haben nur diese

eine Erde, um auf ihr zu leben.

„Freuet euch der schönen Erde,

denn sie ist wohl wert der Freud“

– so heißt es in einem Lied in unserem

Gesangbuch. Genau darum

ist sie es auch wert, dass wir sie

bewahren.

Mit diesen Gedanken grüßt Sie

herzlich

Ihre Pastorin Stork

Interessanter Ausflug nach Soest am 13. August

Tagesfahrt in die „heimliche Hauptstadt

Westfalens“

Am Samstag, 13. August führt

der SPD-Ortsverein Bad Meinberg

eine ganztägige Busfahrt nach

Soest durch. Gäste sind herzlich

eingeladen, an dem interessanten

und abwechslungsreichen Ausflug

teilzunehmen. Wenige Plätze sind

noch frei. Es gilt, gemeinsam Soest

zu entdecken.

Soest atmet Geschichte. Soest

schöpft Geschichte aus reicher

Vergangenheit. Dass die „heimliche

Hauptstadt Westfalens“ zur Zeit der

Hanse zu den wichtigsten Städten

Westfalens gehörte, lässt sich an

einer Reihe von imposanten Bauwerken

ablesen (z.B. der mächtige

Turm von St. Patrokli, auch Turm

Westfalens genannt, der berühmten

Nikolaikapelle, St. Petri-Kirche, der

„‚Alden Kerke“, der fast vollständig

erhaltenen Stadtumwallung mit dem

Ostenhofentor). Insgesamt stehen

an die 600 Gebäude unter Denkmalschutz.

Das Ausflugsprogramm umfasst

unter anderem folgende Punkte:

Abfahrt vom Bad Meinberger Busbahnhof

um 9 Uhr, Zwischenhalt in

Bad Sassendorf, Besichtigung des

dortigen neuen Erlebnismuseums

„Westfälische Salzwelten“, rustikaler

Imbiss, Weiterfahrt nach Soest,

Stadtführung „Soest kompakt“ - eine

Kombi-Tour mit dem Bus und zu

Fuß, freier Aufenthalt, Rückfahrt

mit Zwischenstopp am Möhnesee,

Ankunft in Bad Meinberg gegen 19

Uhr. Weitere Einzelheiten sind zu

erfahren bei Wolfgang Diekmann

(Tel.: 05234/98270) oder Dieter

Hemmelmann (Tel. 05234/9394).

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Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 8 Stadt-Anzeiger Nr. 608 - Anzeigen -

9. Juni 2016 Seite 9

Nach der Verpflichtung der Offiziere durch den stellvertretenden Bürgermeister Heinz-Dieter Krüger wurde auf dem Marktplatz der Große Zapfenstreich zelebriert.

Die Burgrott-Schützen mit dem obligarischen Bollerwagen.

Horn feierte ein harmonisches und friedliches Schützenfest/

„Schwerterspringen“ der Schlachtschwertierer / Franziska

Berghahn ist die erste Frau im Traditionsrott

Mit Mark Talliss und Rica Glashauser

ins Jubiläumsjahr 2019

Für die ehemaligen Könige mit ihren Königinnen gab es einen Zapfenstreich (v.l.): Kronprinzenpaar

Jan Glitz und Stephanie Pepperl, Helmut Stecker und Renate Stock, Bernd und Anette Dirks, Marion

Hohnschopp (Olaf Schierenberg ist nicht auf dem Bild) sowie Carsten Tölle und Oberst Hans Patze. Es

fehlt Gerd Siekmann und Gerhild Oberjasper.

Auszeichnungen beim Burgrott: die Vorsitzende Marion Hohnschopp ehrt Dieter Hohnschopp, August

Dreier, (er war Neugründungsmitglied), Klaus Hildebrand und Gerhard Siekmann. Rechts ist Jörg

Klüter, der Hauptmann des Burgrotts.

Der neue Schützenthron mit Kronprinzenpaaren: (v.l.) Patrick Schilling (Kronprinz), Max Steinbacher

und Angie Grohmann (2. Thronpaar), Maximilian Martin und Lisa Gurb (1. Thronpaar) König Mark

Talliss, Königin Rica Glashauser und - ganz rechts - Thronoffizier Klaus Glashauser,

Ein umjubeltes Königspaar, ein junger Hofstaat und zahlreiche Neuerungen kennzeichneten

das große Schützenfest in Horn. Bei der traditionellen Verpflichtung der

Schützenoffiziere durch die Stadt machte der stellvertretende Bürgermeister Heinz-Dieter

Krüger deutlich, was alles von den Schützen erwartet wird: Sie werden bis zum nächsten

Schützenfest 2019 beauftragt, die Stadt, vor allem Frauen und Kinder, Alte und Kranke,

gegen alle Übergriffe und Feinde zu verteidigen, auch unter Einsatz ihres Lebens. Dieser

Schwur auf Leben und Tod wurde mit Palmberger Riesling aus der Pfalz begossen.

Krüger ging durch die Reihen und bekräftigte die Verpflichtung mit einem Schluck aus

dem Messingkrug. Der wurde dann – ganz im Sinne des stellvertretenden Bürgermeisters

– mit Wasser statt Wein nachgefüllt. Beim anschließenden großen Zapfenstreich

auf dem Marktplatz standen die ehemaligen Königspaare Horns im Mittelpunkt. Der

Begriff „Zapfenstreich“ wurde laut Wikipedia vor über 400 Jahren geprägt. Wenn die

Landsknechte zur festgesetzten Abendstunde in das Lager zurückkehren sollten, ging ein

Offizier, begleitet von einem Pfeifer oder Trommler, durch die Gaststuben und schlug

mit seinem Stock auf den Zapfen des Fasses. Danach durfte der Wirt keine Getränke

mehr ausgeben und die Soldaten mussten in die Zelte. Diesen musikalischen Befehl

nannten die Landsknechte „Zapfenstreich“. Wer sich ihm widersetzte, wurde hart bestraft.

Ein König mit Akzent

Nach dem Frühstück in den Rotten und einem Gottesdienst im Festzelt mit Pastor

Michael Linnenbrink und Pfarrer Matthias Zizelmann am Samstag rückte das neue

Königspaar mit Hofstaat in den Mittelpunkt. Mark Talliss ist Mitglied im Polerrott und

arbeitet nach seiner Zeit beim britischen Militär in der Pathologie im Klinikum Lippe.

Mit Rica Glashauser als Königin an seiner Seite begrüßte er die angetretenen Schützen

mit englischem Akzent – und mit britischem Humor. Die Thronpaare 2016 bis 2019

sind Maximilian Martin und Lisa Gurb sowie Max Steinbacher und Angie Grohmann,

Kronprinz ist Patrick Schilling, Kronprinzessin Tamriko Durglishvili und Thronoffizier

ist Klaus Glashauser. Abends feierten dann die Schützen im nicht immer vollen Festzelt

mit der Band „Promise“.

Eine jahrhundertealte Tradition

Beim Festumzug durch die geschmückten Straßen der Stadt grüßten die Schützenabordnungen

aus Detmold, Meiersfeld, Wehren, Feldrom, Kempen, Belle, Schlangen

und Bad Meinberg und zahlreichen Spielmannszügen das neue Königspaar und ließen

es hochleben. Nach dem Umzug ließ das Rott der Schlachtschwertierer einen uralten

Brauch wieder aufleben. Die neuen Mitglieder werden durch den Sprung über zwei

gekreuzte Zweihandschwerter ins Rott aufgenommen. Hauptmann Ingo Moczarski zum

Aufnahmeritus: „Ein neues Mitglied stellt sich dem Rott vor und wird in einer offiziellen

Mitgliederversammlung in nicht geheimer Abstimmung gewählt. Damit gilt ein Mitglied

als Schlachtschwertierer-Anwärter. Das „Schwertspringen“ oder „Schwerterspringen“ ist

das offizielle Aufnahmeritual der Schlachtschwertierer und macht den Schwertspringer

zum vollwertigen Mitglied“. So geschehen nach dem Festumzug auf der Burgstraße.

Es sprangen Uwe Lindheim, Christopher Vogt, Christopher Berghahn und – als erste

Frau in der jahrhundertealten Tradition des Rottes – Franziska Berghahn. „Franziska

ist das erste weibliche Mitglied des Rotts, die als Trommlerin am Schwerterspringen

teilgenommen hat“, sagt Hauptmann Ingo Moczarski. Beim Schützenfrühstück am

Montag klangen dann die ereignisreichen Schützentage aus.

Dank an die Grillplatzarbeiter

Wenn alle Schützen zusammenkommen, wird auch Danke gesagt. Insgesamt 3.800

Arbeitsstunden spendeten Helfer für die Instandsetzung und Modernisierung des Grillplatzes.

Die Vorsitzende Marion Hohnschopp beschenkte die Helfer mit einem Bierkrug

mit Schützenaufdruck: Helmut Meiertoberens, Ralf-Reiner Kehne, Friedhelm Gülicher,

Wolfhart Stock, Kurt Weber, Harald Nieslony, Olaf Schierenberg, Udo Betke, Michael

Mylnarski, Jörg Klüter, Gerd May, Maximilian Martin und Mark Tallis. Dann mussten

noch die Bänke aufgebaut werden. Hier halfen mit: Ingo Moczarski, Siggi Harte, Andreas

Möller, Helmut Zauner und Norbert Berghahn als Sponsor des Holzes für die Bänke.

Silvia Schiermeyer und Anja Bomsdorf sorgten für das Frühstück und wurden mit einer

Schützentasse belohnt. Vom Moorrott wurde befördert: Bernd Wißbrock zum Leutnant,

Andreas Marcinkowski zum Fähnrich, Martin Bödeker zum Leutnant. Vom Kirchrott

Thorsten Mehrmann zum Leutnant Friedhelm Gülicher Verdienstorden in Silber, Vom

Polerrott Klaus Glashauser zum Fähnrich, vom Burgrott Marion Kehne zum Fähnrich,

Jan Glitz zum Fähnrich. Beim Burgrott wurden Schützen für langjährige Mitgliedschaft

ausgezeichnet: August Dreier für 65 Jahre, Gerd Siekmann wurde für 60 Jahre, Klaus

Hildebrand für 40 Jahre und Dieter Hohnschopp für 25 Jahre.

Das Königspaar Mark Talliss und Rica Glashauer regiert bis zum Jubiläumsjahr 2019

Das Kronprinzenpaar 2012-2016 Jan Glitz und Stephanie Pepperl

Sie ist die erste Frau bei den Schlachtschwertierern: Die Trommlerin

Franziska Berghahn wird mit einem Schnäpschen begrüßt.

Fritz Nolte bekam zum Geburtstag ein Ständchen von den

„Flintenweibern“ gesungen. Er wechselt jetzt in den Schützen-

Ruhestand.

Auch das hat Tradition: Die Schlachtschwertierer mit

Michael Seehrich und Dirk Geise holen ein Fässchen Bier,

oben sitzt Marie Nolting.

Die 1. Vorsitzende Marion Hohnschopp (links) bedankte sich bei den Grillplatzhelfern.

Harmonisch und friedlich

Fazit der Vorsitzenden Marion Hohnschopp: „Ich fand’, es war ein gelungenes Schützenfest.

Hier und da sehe ich aber noch Verbesserungspotential und Optimierungsbedarf.

Das besprechen wir mit Oberst und Vorstand in den nächsten Wochen. Es gab eine

Menge Neuerungen: Es gibt mit mir als Vorsitzende und dem Oberst neue Gesichter an

der Spitze. Das war somit unser erstes Schützenfest in diesen Funktionen. Dann wurde

das Festzelt erstmals auf dem Burghof aufgebaut. Das war die beste Entscheidung

überhaupt. Mit dem kleinen Lunapark in der Burgstraße gab es ein harmonisches Bild.

Alles hat gut geklappt. Horn hat ein harmonisches und friedliches Schützenfest erlebt.

Danke an alle, die dazu beigetragen haben.“ Jetzt blickt die Schützengesellschaft auf

2019: Dann wird das 475-jährige Jubiläum gefeiert. M.H.

Die Horner Schützen und die Gastvereine (hier Wehren) grüßten das neue Königspaar beim Vorbeimarsch.

Mehr Fotos aus der Redaktion des Stadt-Anzeigers bei Facebook (Freunde und Mitglieder

der Schützengesellschaft Horn) und – auch zum Nachbestellen – bei Foto-Schlanstein (www.

schlanstein.net) in Horn, Mittelstraße 73.

Uwe Lindheim springt über die gekreuzten Zweihandschwerter und wird Mitglied der Schlachtschwertierer.

Am Sonntag vor dem großen Festumzug versammelten sich die Schützen mit Gastvereinen auf dem Marktplatz Horns.


Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 10

Maifest in der Grundschule in Belle

„Spiel und Spaß“

Unter dem Motto „Spiel und Spaß“

fand das Maifest des Fördervereins

der Grundschule in Belle statt. Alle

kleinen und großen Besucher bekamen

ein wunderschönes und sehr

abwechslungsreiches Programm

geboten. Das Team des Fördervereins

wurde von Beller Vereinen und

den engagierten Eltern tatkräftig

unterstützt. Die „Cool Kids“ der

Tanzschule Krugmann aus Steinheim

führten ihren neuesten Tanz auf, denn

viele der Beller Schüler besuchen die

Tanzschule auch in Ihrer Freizeit.

Der Spielmannszug Belle sorgte

für die musikalische Unterhaltung

und lud danach die Kinder zum

Dosenwerfen ein. Die Mitglieder des

Freibad-Fördervereins versorgten die

Besucher mit Getränken. Um die Verpflegung

der Besucher kümmerten

sich die Eltern und Mitglieder des

Heimatvereins. Viele Luftballons

flogen in den Beller Himmel, um

möglichst einen der ersten Plätze

beim Weitflugwettbewerb zu erzielen.

Auch das Glücksrad wurde von

den Kindern gerne gedreht und viele

tolle Gewinne wurden ausgegeben.

Die vielen interessanten Spielgeräte

und das Kinderschminken vom Spielmobil

„Flotte Lotte“, finanziert vom

AWO-Familienzentrum „Die kleinen

Strolche“, wurden begeistert genutzt.

Außerdem konnten die Kinder mit

dem Musiker Jörg Frieden gemeinsam

musizieren. Am Abend sahen

zahlreiche kleine Zuschauer bei

Popcorn und Getränken den Kinofilm

„Rico, Oscar und das Herzgebreche“

während die Eltern den Abend mit

einem Salatbuffet, Maibowle und

schöner Musik ausklingen lassen

konnten.

Traditionelles Scheunenfest in Wehren am 11. Juni

Partyfreunde sind herzlich eingeladen

Die Wehrener Schützengesellschaft

von 1848 e.V. feiert am

Samstag, 11. Juni wieder ihr traditionelles

Scheunenfest auf dem Hof

Havergoh-Mönnig, Wehrener Str. 28

in Wehren. Neben den eingeladenen

Gastvereinen aus Bad Meinberg,

Belle und Horn möchte die Schützengesellschaft

natürlich auch

alle Gönner, Kenner, Freunde und

Bekannte des Vereins recht herzlich

einladen. Beginn der Veranstaltung

ist um 19.00 Uhr.

Für Musik sorgt das DJ-Team

von Musik-ohne-Ende unter der

Leitung von Simon Prasse. Für die

Bewirtung und ausreichend Getränke

steht kds-events aus Steinheim.

Natürlich sind auch alle Freunde von

guten Partys und schönen Festen

eingeladen. Es gibt auch in diesem

Jahr Zusagen von guten Freunden

des Vereins aus der etwas weiteren

Umgebung. Auch sie können am

Scheunenfest in Wehren teilnehmen.

Das lässt darauf schließen, dass ein

verhältnismäßig kleiner Verein von

rund 100 Mitgliedern gut in der Lage

ist ein beliebtes Fest auszurichten.

In der Woche vor der Veranstaltung

Vorsitzender Thomas Merk zeigt das Veranstaltungsplakat.

werden wieder alle Mitglieder damit

beschäftigt sein, den Event vorzubereiten.

Der Oberst Michael Lohmeier

und der Vorsitzende Thomas Merk

freuen sich auf zahlreiche Besucher

und wünschen jetzt schon allen

Foto: Manfred Hütte

Beteiligten einen schönen Abend,

gute Gespräche und vor allem eine

unvergessliche Party.

Die Gruppe „Cool Kids“ der Tanzschule Krugmann aus Steinheim

begeisterte.

Der Platzhirsch ist wieder da!

Versammlung der 2. Kompanie der

Schützengesellschaft Bad Meinberg

Entlastung gelingt

Der neue Vorstand (v.l.) Olaf Tempel, Michael Jahn, Maik Brüggemann,

August Kaup, Norbert Hennemann, Maik Kalous und

Timo Kölbl.

Die Kompanieführung der 2.

Kompanie der Schützengesellschaft

Bad Meinberg hatte kürzlich

zu einer außerordentlichen

Kompanieversammlung in das

Schützenhaus in der Meinberger

Schweiz geladen. Grund hierfür

war die Bataillonsversammlung

der SG Bad Meinberg vom 4.

März 2016, wo drei Mitglieder

der 2. Kompanie in die Bataillonsführung

gewählt wurden. Dieses

waren der Zugführer Thomas

Wächter, die Schriftführerin Christine

Budde und der stellvertretende

Pressewart Manfred Köhler.

Da eine Doppelfunktion aus

Kompanie- und Bataillonsführung

eine schwere Aufgabe ist,

entschied sich die Kompanieführung

zu einer Außerordentlichen

Kompanieversammlung, um die

frischen Bataillonsführungskräfte

entlasten zu können, damit diese

sich auf die Aufgaben auf der

Bataillonsebene konzentrieren

können.

Die Versammlung eröffnete

Kompanieoffizier Norbert Hennemann,

der die 52 erschienenen

Schützenschwestern und Schützenbrüder

begrüßte, insbesondere

die Mitglieder der Bataillonsführung,

den 1. Vorsitzenden Thomas

Wächter, Kommandeur Friedrich

Wilhelm Prasse, Oberst Erwin

Karsunke, die erste Schriftführerin

Christine Budde den zweiten

Schriftführer Hans Jürgen Jansen

und den Presseoffizier Manfred

Köhler.

Bei der Totenehrung gedachten

die Schützen mit einer Schweigeminute

dem am 28. Januar verstorbenen

langjährigen Platzmajor der

2. Kompanie Klaus Pfeiffenberger,

der viel für die Geschicke der

Schützengesellschaft getan hat.

Bei den Wahlen wurde Olaf Tempel

einstimmig zum 2. Zugführer

ernannt.

Die Wahl des Schriftführers

gestaltete sich etwas länger, doch

am Ende wurde Michael Jahn zum

Schriftführer gewählt. Hiernach

lag die Wahl zum Pressewart an.

Carsten Kaiser, der dieses Amt

seit 2012 betreute, wurde in der

Kompanieversammlung am 15.

Januar zum Stellvertretenden

Kompaniefeldwebel gewählt, er

sollte genauso wenig eine Doppelfunktion

innehaben wie die

zuvor abgelösten Mitglieder, die

nun in der Bataillonsführung tätig

sind. Timo Kölbl wurde neuer

Pressewart, Carsten Kaiser wird

ihn in den nächsten Jahren in das

Amt einarbeiten, unterstützen und

mit Rat und Tat zur Seite stehen.

August Kaup wurde für die Mitgliedschaft

über 60 Jahre in der

Schützengesellschaft Bad Meinberg

für seine langjährige Treue

vom Westfälischen Schützenbund

geehrt. Die Urkunde wurde von

Norbert Hennemann übereicht

und die Anwesenden ließen ihn

mit einen dreifachen „Gut Schuss“

hochleben. Alles in allem war es

für alle ein gelungener Abend mit

erfreulichen Ergebnissen.

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Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 11

Starten mit „Muddi’s Delikatessen“ in Horn: Olaf und Anja Reimer.

Foto: Manfred Hütte

Der nächste Stadt-Anzeiger erscheint mit vielen

Infos und dem aktuellen Programmheft der

Langen Kulturnacht in Horn am 30. Juni 2016

Begegnungsfest der evangelischen Kirchengemeinden Horn und Bad Meinberg

Aufeinander zugehen

Nicht zufällig war es wohl, dass in

den Unterhaltungen des Nachmittags

das Stichwort vom „Sommermärchen“

fiel. Denn ein „Sommermärchen“

war es, was am Vormittag

mit einer Sternwanderung aus Horn

und Bad Meinberg hin zum Grillplatz

auf dem Kreuzenstein begann.

Die ev.-ref. Kirchengemeinden von

Bad Meinberg und Horn hatten dort

zu einem großen Begegnungsfest

eingeladen. 400 Menschen, große

und kleine, Familien und Einzelne

folgten ihr.

Am Kreuzenstein angekommen

lud der Posaunenchor aus Horn und

Bad Meinberg zum Gottesdienst ein,

den Pfarrerin Irmela Lutterjohann-

Zizelmann gemeinsam mit den

evangelischen Kindergärten auf

dem Stadtgebiet vorbereitet hatte.

„Lasst uns miteinander“, so war

das Motto, und das wurde auch bunt

und fröhlich umgesetzt. Die Kindergärten

Südholzweg aus Horn sowie

Arche Noah und Regenbogen aus

Bad Meinberg hatten verschiedene

Beiträge vorbereitet, bei denen nicht

nur die Vielsprachigkeit der Teilnehmerinnen

und Teilnehmer des

Gottesdienstes ins Blickfeld rückte,

sondern auch die Unterschiedlichkeit

der Menschen, die gemeinsam

feierten betont wurde.

„Ein Körper mit verschiedenen

Gliedern, dabei jedes mit seiner

Die Kinder hatten viel Spaß, die ganze Wiese war in Bewegung.

Aufgabe“, so stellte es Pfarrerin

Lutterjohann-Zizelmann denn auch

uns Zentrum ihrer Ansprache. Sie

betonte die Notwendigkeit, dabei

aufeinander zuzugehen. „Aber

schauen sie sich um“, sagte sie,

„da ist doch schon viel geschehen

heute.“

Das Büffet war reichlich bestückt,

mit Mitgebrachtem und vor Ort

Gegrilltem – so konnte der sonnige

Tag weitergehen, bei leckerem Essen

und guten Unterhaltungen. Die Kinder

freuten sich, als der Bielefelder

Kinderliedermacher Bulli Grundmann

zum Konzert einlud. . „Lasst

uns miteinander“, am Kreuzenstein

ist es an diesem Sonntag gelungen.

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Lippes Antwort auf Schwartau Extra

„Muddi’s Delikatessen“ eröffnet in Horn

Diese neue Firma ist so etwas wie

Lippes Antwort auf Schwartau und

Mövenpick. „Muddi’s Delikatessen“

bietet Fruchtaufstrich, Marmelade,

Gelee, Brotaufstriche, Relish,

Saucen, Senf bis zum Sirup allerlei

Leckereien an. Alles handgemacht,

mit Zutaten aus der Region, mit viel

Liebe zubereitet und nicht industriell

hergestellt. Und das merkt man.

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Ausgangsprodukte, original überlieferte

Rezepte und jedes Glas

von Hand gemacht. Die Früchte

kommen von lokalen Erzeugern,

die keine Spritzmittel verwenden.

Aber auch Hobbygärtner können

„Muddi“ ihre Produkte anbieten. Auf

Wunsch werden die Gläser mit dem

charakteristischen roten Karomuster

mit individueller Beschriftung hergestellt,

zum Beispiel für Hochzeiten,

Firmenjubiläen, Taufen, Konfirmationen

und Kommunionen, aber

auch für Geburtstage oder ähnliche

Veranstaltungen. „Das ist genau

das Richtige für alle, die nicht nur

„allerwelt“ schmecken möchten“,

sagt „Muddi“ Anja Reimer (42) aus

Überzeugung. Sie hat die Lust und

die Rezepte für die hausgemachten

Brotaufstriche von ihrer Oma aus der

ehemaligen DDR mitgebracht und

vor einiger Zeit einen Onlinehandel

für die Produkte eröffnet. Jetzt

kommt ein Ladenlokal in Horn dazu,

das sie zusammen mit ihrem Mann

Olaf Reimer (45) am Donnerstag,

9. Juni 2016 in der Mittelstraße 45

(gegenüber der Kirche) eröffnet.

Einen Tag vorher können die

Leckereien bereits auf dem Horner

Wochenmarkt gekostet werden. Da

gibt es zum Beispiel den Aufstrich

„Hornsches Frühstück“ mit Erdbeeren

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9 bis 13 Uhr und am Samstag von 10

bis 13 Uhr.

M.H.

„Muddi“ alias Anja Reimer eröffnet mit ihrem Mann einen Delikatessenladen

in der Mittelstraße 45. Am Donnerstag, dem 9. Juni 2016 ist es

soweit. Einen Tag vorher ist „Muddi‘s Delikatessen“ in Horn auf dem

Wochenmarkt mit einem Probierstand vertreten. Foto: Martin Postert

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Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 12


Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 13

TSV Leopoldstal blickt auf eine wechselhafte Saison zurück

Zwischen Jubel und Frust

Sechs Volleyball-Teams gingen

in diesem Jahr für den TSV an den

Start: Jedes Team feierte herausragende

Siege und musste mit herben

Niederlagen zurecht kommen. Zwei

Mannschaften mussten sogar bis zum

letzten Spieltag zittern, ob sie den

Platz in ihrer Liga halten können

oder ob sie absteigen müssen. Ein

kleiner Rückblick auf eine aufregende

Volleyball-Saison:

Damenmannschaften

Für die erste Damenmannschaft

des TSV war das Saisonziel klar:

Als Landesliga-Aufsteiger sollte

die Liga auf jeden Fall gehalten

werden. Von Anfang an spielte das

Team mit fast allen Gegnern auf

Augenhöhe – leider fehlte häufig der

letzte Siegeswille, sodass das Team

um Trainer Detlef Wagner gegen

den Abstieg kämpfte. Ganz knapp

konnten sie sich am Ende der Saison

den Relegationsplatz sichern und

mussten sich gegen die aufstrebenden

Mannschaften der SG Quelle-Milse

und des SV Ubbedissen beweisen.

Gegen beide Teams machte sich

das fokussierte Training bezahlt, die

TSV-Damen traten selbstbewusst

auf und kämpften von Anfang an

um jeden Punkt. Mit zwei Siegen

in je drei Sätzen bewiesen sie, dass

sie in die Landesliga gehören und

sicherten sich in der Relegation den

Klassenerhalt.

Die zweite Mannschaft aus Leopoldstal

hatte von Anfang an damit

zu kämpfen, dass ein fester Coach

fehlte und für jeden Spieltag eine

provisorische Lösung hermusste. Das

Team verlor darüber aber nicht seinen

Kampfgeist und kämpfte sich durch

jedes Spiel. Saisonhöhepunkt war

das Hinrundenspiel gegen Bad Lippspringe:

Der Tabellenerste gab gegen

die Leopoldstalerinnen seine ersten

Sätze ab, die TSV-Damen zwangen

ihre Gegner sogar in den Tie-Break,

den sie nur knapp abgaben. Eine

starke Leistung, die keiner anderen

Mannschaft in der Liga gelingen

sollte, Bad Lippspringe gab bis zum

Saisonende keine weiteren Punkte ab.

Trotz des großen Potenzials konnte

das Team seine Leistung nicht regelmäßig

abrufen und verlor wichtige

Spiele, sodass auch Leopoldstals

Auf zum Gegenangriff: Tamara Hofmann (9) versenkt den Ball im gegnerischen Spielfeld.

Zweite in die Relegation musste.

Gegen den Kontrahenten aus Sande

setzten sich die TSV-Damen dann

aber souverän durch und sicherten

sich den Klassenerhalt für die Bezirksklasse.

Personalprobleme hatte auch die

dritte Damenmannschaft: Regelmäßig

reiste das Team nur mit sechs oder

sieben Spielerinnen an und hatte so

nur wenige Alternativen für die Begegnungen.

Dennoch kämpften sich

die Spielerinnen um Coach Frank

Schliemann gut durch die Saison und

konnten sich am Ende einen soliden

fünften Tabellenplatz sichern – eine

massive Steigerung, nachdem das

Team in der vorherigen Saison auf

dem vorletzten Platz gestanden hatte.

Jugendmannschaften

Die Ergebnisse in den Jugendmannschaften

machen außerdem

Hoffnung auf talentierten und

leistungsstarken Nachwuchs, der

die Erfolge der Damenmannschaft

künftig fortführen kann:

Die B-Jugend (U18) hatte insgesamt

einen soliden Start in die Saison,

Siege und Niederlagen hielten sich

weitgehend die Waage. Einziger Ausreißer

war die massive Niederlage

gegen den Tabellenersten aus Sande:

In der Hinrunde konnte das Leopoldstaler

Team kaum punkten und

musste sich überaus deutlich zu 2 und

zu 11 geschlagen geben. Team und

Trainer fanden im Laufe der Saison

aber immer mehr zusammen: Sieg

um Sieg holten sich die Mädchen

in der Rückrunde, kein Gegner war

unschlagbar.

Die herausragende Entwicklung

des Teams gipfelte schließlich in der

zweiten Begegnung mit der Sander

Mannschaft, in der die TSV-Mädchen

die zurückliegende Niederlage in

einen 2:0-Sieg verwandelten. Zum

Saisonende standen die Mädchen

deshalb auf dem zweiten Tabellenplatz,

den sie sich durch ihre tolle

Leistung, nicht nur individuell sondern

auch als Team, hart erkämpft

und mehr als verdient haben.

Für die D-Jugend (U14) war es erst

die zweite Saison ihrer Karriere. Die

Liga zeigte sich bis auf die beiden

Spitzenreiter (beides Mindener

Mannschaften) sehr ausgeglichen,

so dass alles möglich war. Ziel war

Ehemalige Volksschüler feierten 60 Jahre Einschulung

es, über die gesamte Saison mehr

Ballsicherheit in das Spiel zu bekommen

und sich technisch weiter

zu entwickeln. In einer spannenden

Saison machten die Mädchen sichtlich

immer mehr Fortschritte, feierten

tolle Siege und steckten knappe

Niederlagen ein. Am Schluss platzierten

sich die Mädchen im soliden

Mittelfeld der Tabelle.

Hobby-Mixed

Die Hobby-Mixed schließlich

musste verletzungsbedingt mit einem

sehr knappen Kader auskommen.

Das Team legte trotzdem einen

starken Saisonstart hin, musste dann

aber einige Niederlagen einstecken,

die umso herber waren, als die Sätze

immer nur sehr knapp abgegeben

wurden.

Nach der Hinrunde fand sich das

Team am Tabellenende wieder. Die

Mixed-Mannschaft kämpfte sich

aber wieder heran und konnte in

der Rückrunde wieder mehr Siege

einfahren. Mit einem guten fünften

Platz in der Tabelle musste sich das

Team am Ende keine Sorgen mehr

um den Klassenerhalt machen.

Fotos aus der Schulzeit sorgen für Schmunzeln

Während viele ehemalige Schüler

aus Abschlussklassen eine Wiedersehensparty

feiern, trafen sich nun

mehr als vierzig Ehemalige 60 Jahre

nach ihrer Einschulung. Die Idee zu

diesem doch eher ungewöhnlichen

Treffen wurde bereits vor zwei Jahren

geboren. Damals konnten viele

der ehemaligen Schüler gemeinsam

das Fest der goldenen Konfirmation

feiern. Da man jedoch 2015 zu

den gewünschten Terminen keine

geeignete Lokalität fand, wurde das

Treffen kurzerhand auf Anfang Juni

2016 verschoben. „Dieser Termin

passt auch wesentlich besser, denn

so können wir nun mit dem 60.

Jahrestag unserer Einschulung in

die Volksschule ein rundes Jubiläum

feiern“, stellte Dieter Hoffmann im

Gespräch mit dem Stadt-Anzeiger

fest. Er hatte die Fäden zu diesem

Treffen und die damit verbundene

vorbereitende Organisation in der

Hand. Hoffmann lebt mittlerweile

in Frankfurt am Main und hält sich

einmal monatlich bei seiner Mutter

in Horn auf. Er war jedoch überrascht

über die große Resonanz bei seinen

ehemaligen Mitschülern. Mehr als

vierzig der damals in die Volksschule

eingeschulten Jungen und Mädchen

waren der Einladung gefolgt und

kamen zum Treffen in Holzhausen-

Externsteine. Einige reisten sogar aus

Frankfurt, Bamberg und Lübeck an.

Leider mussten einige wegen einer

Terminüberschneidung oder auch

aus Krankheitsgründen absagen.

Sie wollen jedoch bei der nächsten

Feier – und die ist in ein oder zwei

Jahren geplant – dabei sein.

Da man sich vor dem jetzigen

Treffen längere Zeit nicht gesehen

hatte, war bei einigen Ehemaligen

Rätselraten angesagt. Deshalb hörte

man häufig auch die Frage: „Wer bist

Du denn?“ Damit man genügend

Zeit zum Plaudern, Fröhlichsein und

zum Austausch alter Erinnerungen

hatte, verzichtete man bewusst auf

ein Rahmenprogramm. Insbesondere

sorgten die mitgebrachten Fotos aus

der Schulzeit bei manchem Anwesenden

für ein leichtes Schmunzeln.

Gut konnte man sich an diesem

Abend noch an die damaligen Klassenlehrerinnen

der beiden Klassen

Fräulein Krome und Fräulein Kupfer

erinnern.

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Angebote bis zum 15.06.2016

Öffnungszeiten: Mo - Fr 8.30 - 19.00 Uhr, Sa 8.30 - 16.00 Uhr

Nachbarschafts-Event am 19. Juni

„Leuchtend – in den vielen

Farben der Schöpfung Gottes“

Unter diesem Motto laden die drei ev.-ref. Kirchengemeinden Bad Meinberg,

Horn und Leopoldstal zum diesjährigen Nachbarschafts-Event ein.

Beginn ist um 17 Uhr in der Stadtkirche in Horn mit einem Gottesdienst

voller Farben und Musik. Aneinander anknüpfen wollen wir dabei und

entdecken, dass wir in Gottes wunderbarer Schöpfung nicht allein sind

auf dem Weg. Lassen Sie sich überraschen von musikalischen Gruppen

aller beteiligten Gemeinden, den drei Katechumenen-Gruppen und dem

Vorbereitungsteam. Im Anschluss wollen wir beieinander bleiben – der

Grill ist ebenso vorbereitet wie ein Johannisbuffet von herzhaft bis süß.

Freuen würden wir uns, wenn Sie etwas zu diesem „Mitbring-Buffet“

beisteuern könnten.

Mach es so wie Melanie!

Melanie, 13 Jahre alt, verteilt regelmäßig Zeitungen

aus dem Kurier-Verlag in ihrem Ort.

Stadt-Anzeiger

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der Familie, der Rente. Für alle, die mit der Zeitung Freude

bringen wollen. Dann bewerbe Dich jetzt!

Aktuell suchen wir Verteiler/innen in :

Heiligenkirchen

Berlebeck

Bevor am Abend noch ausgiebig gefeiert und Erinnerungen ausgetauscht wurden, stellten sich die vor sechzig Jahren eingeschulten Volksschüler

vor dem „Muspelheim“ in Holzhausen-Externsteine noch zu einem Gruppenbild.

Foto: Strüßmann

Bewerbungen telefonisch an Frau Vera Klare,

05234-2028-18, per Fax an 05234-2028-29,

per Email an buchhaltung@kurier-verlag.de

oder schriftlich an den

Kurier-Verlag GmbH & Co. KG,

Kampstraße 10, 32805 Horn-Bad Meinberg.


Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 14

3 in 1 am 18. + 19. Juni 2016

Sportanlage

Leopoldstal

Am Sonntag mit der „Leopoldstal Edition“ der

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Pickert in der Steinmetzhütte

Bewegen in der Natur

Am Donnerstag, 9. Juni lädt der Heimatverein Leopoldstal ab 15 Uhr wieder

zur Pickertveranstaltung an der Steinmetzhütte ein. Ebenso zu einer vorher

geführten Wanderung mit Treffpunkt um 13:30 Uhr an der Silbergrundhalle

für alle die Freude an Bewegung in der Natur haben.

Die nächste

Ausgabe

des Stadt-

Anzeigers

erscheint am30. Juni 2016

Dank „GoFus“: Leopoldstal hat jetzt einen riesengroßen Spielplatz direkt am Sportplatz

Eine Seilbahn für die Kinder

Diese Geschichte fand irgendwann

im Sommer letzten Jahres am Heimcomputer

von Desiree Hake ihren

Anfang. Die zweifache Mutter wollte

20-Meter-Seilbahn, an der die Kinder

bergab gleiten können. Oder die

kleine Vogelnestschaukel, oder die

Kletteranlage mit zwei Spieltürmen

für junge und ältere Kinder geeignet

und frei zugänglich und lädt zum

Herumtollen ein. Das macht Frank

Kuhlmann (Leiter Umweltausschuss)

hatte das Projekt unterstützt. Und

Fachbereichsleiter Wolfgang Jüdith

freute sich angesichts der spielenden

Kinder: „Das ist das Schönste, was

etwas für die Leopoldstaler Kinder

tun und suchte nach Möglichkeiten,

die öde Spielanlage am Sportplatz

zu verschönern. Beim „googlen“

weckte eine Seite ihr Interesse.

„GoFus (Golfende Fußballer)“ - Das

Netzwerk – war darauf zu lesen. Und

dass Spiel- und Mehrzweckplätze

gebaut werden. Über 120 Spiel- und

Bolzplatzprojekte wurden bisher

realisiert, gemeinsam mit Partnern,

Kommunen oder Städten wurde so

ein Gesamtprojektvolumen von weit

über 5.5 Millionen Euro investiert. Zu

den Mitgliedern zählen unter anderem

Thomas Müller, Oliver Bierhoff,

Uwe Seeler, Franz Beckenbauer oder

Andreas Köpke. Diese golfenden

Fußballer stiften die Erlöse aus

Veranstaltungen an die Initiative.

Desiree Hake schrieb das Netzwerk

an und hatte Erfolg. 10.000 Euro

wurden im Herbst 2015 für einen

neuen Spielplatz in Leopoldstal zur

Verfügung gestellt. Gemeinsam mit

Martin Irmer vom Baubetriebshof

erarbeitete sie ein Konzept, das

jetzt mit Unterstützung der Stadt

Horn-Bad Meinberg umgesetzt

und Wackelbrücke. Der Spielplatz ist

glücklich – der Ausschuss es gibt“.

M.H.

wurde. Spektakulär ist dabei die Tobende Kinder an Leopoldstals erster Seilbahn. Sie steht direkt am Sportplatz. Foto: Manfred Hütte

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Der Blumengarten wird noch attraktiver: International, rational, emotional

Der Blumengarten in Leopoldstal zeigt sich runderneuert. Innen und außen wurde investiert. Das Landhaus bietet 14 Zimmer und eine Ferienwohnung.

Fotos: Martin Postert

Neuer Glanz im Landhotel Blumengarten. Alles muss irgendwann einmal

erneuert werden, gerade wenn man im Hotelgewerbe unterwegs ist. „Vor zwei

Jahren haben wir im Innenbereich alles neu gemacht, in den letzten Monaten

und im vergangenen Herbst war dann der Bereich draußen an der Reihe“, erklärt

Ralf Mikus, Betreiber des Landhotel Blumengarten. Das Familienunternehmen

setzt auf Kontinuität und Investitionen.

Die Mutter von Ralf Mikus begann schon im Jahr 1963 mit dem Hotelbetrieb.

Jede freie Mark und später jeder freie Euro wurde und wird in Renovierungen

investiert. Seit dem Jahr 1992 legt Ralf Mikus bei allem selber Hand an. Ob

bei der Gästebetreuung, Veranstaltungsplanung oder in der Küche. Und zusätzlich,

wie schon erwähnt, bei Erneuerungen und Renovierungen. Und die

sind wichtig, um den Anforderungen der jeweiligen Zeit nachzukommen. Was

früher fließend (warmes) Wasser war, ist heute der drahtlose Internetanschluss

oder der Flachbildschirm. Dabei ist die Zeit des Aufenthalts der Gäste völlig

unterschiedlich. Einige bleiben mehrere Tage, andere sind auf der Durchreise

und werden vom Blumengarten für lediglich eine Nacht beherbergt.

Sowohl für neue als auch bekannte Gäste gilt: Die mittlerweile 14 Zimmer plus

Ferienwohnung erstrahlen in neuem Glanz, moderner Ausstattung und werden

zusätzlich durch die schöne, neue Außenanlage garniert. Übrigens: Wer seinen

Aufenthalt inklusive Vierbeiner plant, ist ebenfalls herzlich willkommen. Der

Blumengarten ist auf Hundebesuch ebenso vorbereitet wie auf den seines oder

seines Besitzers. Zwei Minuten Fußweg braucht es um mit seinem Hund von

der Unterkunft aus den nahegelegenen Wald zu erreichen. Die Hotelgäste, zum

Teil auch internationale Gäste, werden voll verpflegt; für alle anderen Besucher

ohne Übernachtungswunsch steht ein Kaffee- und Kuchenbuffet bereit.

Erreichbar ist der Blumengarten unter 05234/3186, im Internet unter www.

landhaus-blumengarten.de und per E-Mail via info@landhaus-blumengarten.de.


Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 15

3 in 1 am 18. + 19. Juni 2016

Sportanlage

Leopoldstal

Am Sonntag mit der „Leopoldstal Edition“ der

HIGHLANDGAMES

Alles aus einer Hand:

Malerarbeiten Bodenbeläge Fensterdekorationen

TSV-Clanoberhaupt „Andrew MacDietrich“ (Andree Dietrich) übt sich in der Disziplin des Sheefs toss (Heusackhochwurf). Mit dabei sind

(von links): Thomas Winkler (2. Vorsitzender), Norbert Plate (Geschäftsführer), Ralf Hagenbach, Tanja Wächter, Sylvia Bohn, Elmar Becker

(EB-Events), Inge Hoffmeier, Heike Klare, Janina Lange und Irmtraud Plate.

Foto: Manfred Hütte

Der TSV Leopoldstal lädt zu Highland-Games ein / Sportfest mit Party

am 18. und 19. Juni 2016 / Der Sportjugend gehört der Samstag

Heusackhochwurf,

Schubkarrenrennen,

Tauziehen und Dudelsackmusik

Premiere in Leopoldstal: Zum ersten Mal lädt der

TSV Leopoldstal im Rahmen des Sportfestes zu

Highland Games ein. Am Sonntag, 19. Juni 2016

um 14 Uhr ist es so weit. Teams aus Leopoldstal und

Umgebung mit vier Personen können teilnehmen,

erklärt Clanoberhaupt „Andrew MacDietrich“ (Andree

Dietrich) gegenüber dem Stadt-Anzeiger. Traditionell

wurden diese Wettkämpfe bei den Treffen der Clans im

schottischen Hochland veranstaltet. Begleitet wurden

sie von Dudelsackmusik und Tänzen. Auch in diesen

beiden Disziplinen gibt es in Leopoldstal Wettkämpfe.

Wie kamen die Leopoldstaler auf die kuriose Idee?

Sie ließen sich inspirieren. Der Blick schweifte in die

Weiten des Eggegebirges und es kam echtes Highland-

Feeling auf, wie in Schottland. Zwar lebe man in einem

Tal, das sei aber von Bergen und Hügeln umgeben.

So war die Idee zu den „Highland-Games“ geboren.

Acht Disziplinen

Das Kräfte messen steht im wahrsten Sinne des

Wortes stark im Vordergrund. So muss ein zirka 38

Kilogramm schwerer und mindestens vier Meter

langer Baumstamm bei „Tossing the caber“, stehend

aus der Hand zum Überschlag gebracht werden. Oder

bei „Farmers Walk“ müssen zwei schwergewichtige

„Koffer“ in einem Parcours auf Zeit getragen werden.

In Leopoldstal hat man die – Leopoldstal Edition –

ausgeschrieben. Die meisten Disziplinen stehen auf der

offiziellen Seite der Highland Games. Die Gewichte

und Ausführungen sind auf die Amateurverhältnisse

angepasst worden. Die folgenden acht Disziplinen sind

zu absolvieren: Horseshoe Throw (Hufeisenwurf), Tug

o war (Tauziehen), Sheefs toss (Heusackhochwurf),

Tossing the caber (Baumstammwurf), Farmers walk

(Koffertragen), Leader obstacle course (Leiterparcours),

Pick-a-back (Huckepackrennen) und Driving

the Scottish wheel (Schubkarrenrennen). Anmeldungen

unter www.tsvleopoldstal.de/Sportfest-2016

Nach dem Einmarsch um 14 Uhr starten die Mannschaften

an den verschiedenen Stationen. Begleitet

werden sie von Justus Twele (Pipers OWL) auf dem

Dudelsack. Ein Hauch von Highland weht dann über

die Velmerstot.

Ober- gegen Unterdorf

Im Anschluss, so gegen 17 Uhr findet das traditionelle

Fußballspiel Oberdorf gegen Unterdorf statt. Das

Oberdorf, so klärt Andree Dietrich auf, ist die nach Horn

liegende Hälfte Leopoldstals, das Unterdorf die nach

Sandebeck liegende. Die Trennlinie bildet die Heestener

Straße und die Straße „Silbergrund“. Das Spiel zeichnet

sich dadurch aus, dass nur fußballunerfahrene Sportler und

Sportlerinnen teilnehmen. Hier wird wieder mit der ein

oder anderen Kuriosität zu rechnen sein. Für „medizinische

Notfälle“ werden auch „Krankenschwestern“ mit dem

notwendigen „Halte durch Elixier“ die Aktiven versorgen.

Am Samstag messen sich die Kinder- und Jugendteams

und die Volleyballjugend. Abends gibt es Party im Festzelt.

Unter dem Motto „Wir für uns. Jeder Cent für unseren

TSV“ arbeiten alle rund ums Sportfest ehrenamtlich.

M.H.

Sport im TSV

Der Sportverein im Herzen von Leopoldstal ist der TSV.

Seit Jahren hält er die Mitgliederzahl kontinuierlich um die

600 Mitglieder und zählt somit zu den größten Vereinen im

Stadtgebiet. Seit 107 Jahren bietet er immer ein aktuelles

Sportprogramm an. Dies ist nur durch die ehrenamtliche

Mitarbeit möglich. Der TSV hat bereits zwei Mal

den Jugendförderpreis des KSB Lippe bekommen. Der

Velmerstot-Volkslauf feiert im kommenden Jahr 2017 den

25. Start. Ein weiteres Jubiläum was die Mitglieder des

Lauftreffs sich erarbeitet haben. Das sportliche Repertoire

umfasst Angebote für den Breitensport, aber auch für den

leistungsorientierten Sportler/-in.

Breitensport:

Eltern-Kind-Turnen, Frauenfitness, Fitnessstunde am

Mittwoch, Seniorensport, Step-Aerobic

Kursangebote, die einen enormen Zulauf haben: ZUMBA

und Manpower

Training und Abnahme der Disziplinen für das Deutsche

Sportabzeichen wird seit Jahren angeboten

Leistungssport:

Fußball-Jugend G bis D

Volleyball sämtliche Altersklassen mit dem Highlight

der 1. Mannschaft, die weiterhin in der Landesliga spielt

und die Hobbys

Tischtennis wird in allen Altersgruppen in Kooperation

über den TTV Horn-Bad Meinberg angeboten

Leichtathletik wird ebenfalls in einer Kooperation mit

der LG Lippe Süd angeboten

Lauftreff, einige Läufer starten bei Marathons oder dem

Hermann etc…

Der Stadt-

Anzeiger wünscht

viel Spaß bei den

Highland-Games

in Leopoldstal.

Unsere nächste

Ausgabe

erscheint am

30. Juni 2016!

Für uns eine kleine Entfernung - eigentlich aber ein großer Sprung in Richtung Zukun!

Bald in den neuen Räumen wünschen wir mit unserem starken Team

einen ohen Festverlauf und den Teilnehmern der Highland-Games viel Erfolg!

Versorgungstechnik Tischlerarbeiten

Zertifizierter Rohrleitungsbau Solartechnik

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Trockenbau Möbelmontagen

Wilberger Straße 56 · 32805 Horn-Bad Meinberg Tel. 0 52 34 /

820 350

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Tel. 0 52 34 / 87 90 91 - www.alte-schule-leopoldstal.de


Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 16

Stadt Horn-Bad Meinberg

Wirtschaftsförderung

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Stadt Horn-Bad Meinberg oder Flächen privater Eigentümer.

OWL-Familien-Musikfest am 19. Juni

Lebenshilfe-Musiker freuen sich auf ihren Auftritt

Sie singen, sie trommeln und sie bewegen sich zur Musik: Zehn Menschen mit Behinderung aus der Lebenshilfe

Detmold bereiten sich derzeit intensiv auf ihren Auftritt beim OWL-Familien-Musikfest am 19. Juni auf dem

Campus der Hochschule für Musik Detmold vor. Sie werden betreut durch Martina Näger (vordere Reihe,

Zweite von rechts) und weitere Studierende der Elementaren Musikvermittlung. „In den Übungsstunden

geht es sehr abwechslungsreich zu. Jedes Mal bringen die Studentinnen neue Ideen mit. Mal erzählen sie

eine Geschichte, zu der unsere Teilnehmer auf verschiedenen Instrumenten improvisieren, mal tanzen wir

zu unterschiedlichen Rhythmen“, berichtet Anja Kehne (im Hintergrund Mitte) von der Lebenshilfe. Die

Organisation von Kurs und Musikfest liegt in den Händen von Thomas Trappmann (hinten links), dem

Geschäftsführer der Philharmonischen Gesellschaft OWL. Die Finanzierung des Kurses erfolgt durch den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe und die Sparkasse Paderborn-Höxter, deren Vorstandsmitglied Andreas

Trotz (hinten Zweiter von links) eine Probe der Lebenshilfe-Musiker besuchte und sich von dem Erlebten

sehr begeistert zeigte: „Die Musikfest-Besucher dürfen sich auf ein tolles Programm am 19. Juni freuen.“

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„Bildungsreise“ zur Strate Brauerei in Detmold

Ein lohnendes Ziel

Die Nordic Walking Gruppe und Senioren Gruppe vom Nordic Walking-

Zentrum Bad Meinberg von Monika Hoffmann-Böhme bei einer

„Bildungsreise“ zur Strate Brauerei in Detmold. Wie in jedem Jahr suchen

sich die Teilnehmer der beiden Sportgruppen ein Lippisches Ziel für ihren

Ausflug aus. Die Wahl in diesem Jahr, eine Brauereibesichtigung bei der

Strate Brauerei in Detmold. Sie bietet ein lohnendes Ziel, um das Wissen

über den viel geliebten Gertensaft zu erweitern.

Nachdem Friederike Strate die Gruppe mit einem edlen Tropfen begrüßte

und einiges amüsantes, sowie wissenswertes über Familie, Tradition und die

Liebe zum Bier erzählte, ging es weiter zum Sudkessel. Dort übergab die

Besucher Frau Strate voller Stolz in die Obhut einiger Auszubildenden, die

mit viel Fachwissen den Betriebsablauf erläuterten und viel Interessantes

zur Bierproduktion erklärten. Bei einem Rundgang durch die Firma erfuhren

die Gäste so, wie das Bier in die Flasche kommt und auf den Weg zum

Verbraucher gebracht wird.

Zum Abschluss gab es im Hopfenblütenteestübchen bei einer deftigen

Haxe, netten Gesprächen und geselligem Beisammensein, das ein oder andere

köstliche Bier zu genießen. „Gerne denken wir an diesen Vormittag zurück

und freuen uns schon auf die nächsten gemeinsamen Unternehmungen.“

Offiziers-Pokalschießen der Schützengesellschaft Bad Meinberg

Der Sieg ging an Maik Brüggemann

Oberst Erwin Karsunke begrüßt

alle Teilnehmer am Offiziers-Pokalschießen

der Schützengesellschaft

Bad Meinberg, ganz besonders die

Schützenschwester Petra Richter,

die an diesem Tag ihren Geburtstag

feierte. Anschließend erhielten Thomas

Wächter und Friedrich-Wilhelm

Prasse ihre Ernennungsurkunden zu

ihrer Wahl zum 1. und 2. Vorsitzenden.

Christine Budde und Manfred

Köhler wurden zum Fähnrich befördert,

nachdem sie während der

Bataillonsversammlung zur Schriftführerin

und zum Presseoffizier gewählt

wurden. Norbert Hennemann

wurde nachträglich für 25-jährige

Vereinszugehörigkeit geehrt. Dann

eröffneten Oberst Erwin Karsunke

und der Ehrenoberst Erich Dohm das

Pokalschießen. 50 Schützen nahmen

am Schießen teil. Den ersten Platz

holte sich Maik Brüggemann, vor

Benno Michels und Fritz Watermann.

Sommerkonzert des

Gymnasiums

250 Schüler

zeigen ihr Können

Am Donnerstag, 23. Juni präsentiert

das Gymnasium Horn-Bad Meinberg

um 19:00 Uhr im Kurtheater Bad

Meinberg das Sommerkonzert 2016.

Wie immer in bewährter Kooperation

mit der Johannes-Brahms-Schule

und der Musikschule Allegro. Etwa

250 Schüler zeigen ihr musikalisches

und tänzerisches Können, als Solisten,

als Mitglieder der Bläser- und

Streicherklassen oder in den großen

Ensembles wie Unterstufenchor,

BigBand, Popchor und Jugendorchester.

Restkarten sind an der

Abendkasse erhältlich.

Die Verabschiedung der Abiturientinnen

und Abiturienten findet am

Samstag, 25. Juni im Kurtheater Bad

Meinberg statt. Um 10:00 Uhr beginnt

ein ökumenischer Gottesdienst

in der kath. Kirche Bad Meinberg, die

feierliche Verleihung der Zeugnisse

beginnt um 11:15 Uhr im Kurtheater.

Mit uns in die

neue Gartensaison!

Ehrungen (v.l.) Friedrich-Wilhelm Prasse, Erwin Karsunke, Manfred Köhler, Christine Budde und Thomas

Wächter.

Rasenmäharbeiten

Raseneinsaat

Hecken- und Sträucherschnitt

Baumfäll- u. Baumpflegearbeiten

Zaunbau

Neugestaltung u.

Pflege von Gartenanlagen

Pflasterarbeiten

Schneeräum- und Streudienst

Grabgestaltung u. Grabpflege

...und vieles mehr! Wir beraten Sie gerne persönlich!

Tel. 0 52 34 / 97 50 · gartenbau-bentmann@web.de

Mobil 01 71 / 124 33 48 (Sen.) · 01 70 / 79 63 271 (Jun.)

Siegerehrung beim Offiziers-Pokalschießen (v.l.) Erwin Karsunke, Ralph Klare, Thomas Wächter, Maik

Brüggemann, Friedrich - Wilhelm Prasse, Benno Michels, Fritz Watermann und Klaus Budde.


Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 17

Wir setzen uns für Sie ein - und informieren über unsere Arbeit

Thema des Monats: Mit „Genrich“ auf die Insel „Ameland“

Miteinander und Füreinander - die Kinder- und Jugendhilfe der Stiftung setzt auf Gemeinschaft

Es duftet nach frisch gebrühtem Kaffee und zwei

Katzen schnurren über das Parkett, um sich dann

aufs Sofa zu lümmeln. Es ist gemütlich in der gemeinsamen

Wohnung von Heinrich Kuhfuss (44)

und Franziska Hiller (27). Beide sind Pädagogen in

Diensten der Jugendhilfe der St. Elisabeth Stiftung in

Detmold. Und beide haben eine besondere Beziehung

zur westfriesischen Insel Ameland.

von dem, was Ameland so besonders macht. Hier

gibt es Freiräume und Abenteuer, Erfahrungen

und Gespräche. Nicht selten sind es Kinder aus

Familien mit Problemen, für die die Freizeit eine

Auszeit und eine Bereicherung darstellen, und

nicht selten wird der Aufenthalt vom Jugendamt

oder Caritasverband finanziell bezuschusst.

Dass sich die unterschiedlichen Charaktere

und Temperamente verstehen, liegt auch an

der pädagogischen Erfahrung von „Genrich“

und seinem Team. Gerade in den ersten Tagen

ist man als Erzieher nicht der beste Freund der

Kinder, erzählt er. Das liegt daran, dass klare

Regeln aufgestellt und Wert auf ihre Einhaltung

gelegt wird.

Gegen den „Lagerkoller“ und das Heimweh

helfen am besten Gespräche, Freunde und

Aktivitäten. Davon gibt es in den 14 Tagen

satt: Nebenan gibt es einen riesigen Abenteuerspielplatz,

ein benachbarter knietiefer See

lädt zum Kanufahren ein, dann gibt es Fußball,

Volleyball und Völkerball, eine Musikwerkstatt,

Streetdance, Bogenschießen und natürlich die

unendlich weite Nordsee. Die frische Luft und

das Reizklima an der Nordsee tut den Kindern

gut. So gibt es oft Tränen, wenn es wieder nach

Hause geht. Die nächste Freizeit findet vom 9.

bis zum 23. Juli 2016 statt. Auf ein Neues!

Die Katze „Amy“ wurde

nach der Insel Ameland genannt.

Dorthin geht die Ferienfreizeit

der St. Elisabeth

Stiftung, die von „Genrich“

und „Franzi“ begleitet wird.

Einmal im Jahr werden die Koffer gepackt. 50 Kinder

steigen in den Bus in Orbke ein und fahren für zwei

Wochen auf einen ehemaligen Bauernhof in Nes auf

Ameland an der Nordsee. Dann wird Heinrich Kuhfuss

zu „Genrich“ und Franziska Hiller zu „Franzi“

und aus den neun- bis 13-jährigen Kindern aus ganz

Lippe wird Tag für Tag mehr eine eingeschworene

Gemeinschaft. Seit 1990 fährt „Genrich“ mit einer

Unterbrechung von fünf Jahren nach Ameland und

leitet die Ferienfreizeit für lippische Kinder. Begleitet

werden die Kinder von elf ehrenamtlichen Betreuer/

innen und fünf Kochfrauen, die auch für Muslime,

Vegetarier und Allergiker kochen.

Während sich „Amy“ (benannt nach „Ameland“) ein

paar Streicheleinheiten erbettelt, erzählt „Genrich“

2 Wochen Vollverpflegung

inklusive Transfer und Betreuung

kosten 475 Euro, Anmeldung bei

Sylke Lukas unter 05231/740730


Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 18

Qualifizierte Gruppenleitungen für „Rucksack-KiTa“ und „Runden Teppich“

Wollen Familien mit Migrationshintergrund die Tür in die Gesellschaft

öffnen: Projektleiterin Margit Monika Hahn und Alexandra Steeger,

Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums Kreis Lippe (vorne

von links), sowie die künftigen Elternbegleiterinnen und Gruppenleiterinnen

Gabriele Köller, Alexandra Nelpe, Carmen Schäffer, Renata

Teuteberg, Paula Kavallo, Anja Humke, Natalya Ribrijev, Dagmar

Bacher, Kathrin Huwekol, Funda Aksu, Songül Metin und Senep Ay

mit ihrem Sohn (hinten von links).

Eine erfolgreiche Integration fängt

im Kindesalter an: Davon sind die

Mitarbeiter des Kommunalen Integrationszentrums

des Kreises Lippe

(KI) überzeugt. Dazu gehört auch,

die Eltern mit ins Boot zu holen und

auf ihrem Weg zu beraten und zu begleiten.

Für die Projekte „Rucksack-

KiTa“ und „Runder Teppich“ hat das

KI jetzt rund 20 Teilnehmer geschult.

Neben Erziehern aus den teilnehmenden

KiTas ließen sich auch angehende

Gruppenleiter und Elternbegleiter

zertifizieren. „‘Rucksack-KiTa‘ und

‚Runder Teppich‘ sind Angebote,

die einander ergänzen. Deshalb ist

es wichtig, dass Erzieher, Elternbegleiter

und Gruppenleiter eng

zusammenarbeiten“, erklärt Margit

Monika Hahn, Mitarbeiterin des KI

und Koordinatorin für beide Projekte.

„Wir haben deshalb besonderen Wert

darauf gelegt, dass alle drei Gruppen

schon während der Weiterbildung

miteinander in Kontakt kommen

und sich gegenseitig kennenlernen,

um schon vorab den Grundstein für

eine konstruktive und fruchtbare

Zusammenarbeit zu legen.“

Beide Projekte sind inzwischen

Erfolgsmodelle und fest in der

lippischen Landschaft verankert:

Die „Rucksack-KiTa“ startete im

vergangenen Jahr an drei Kindertagesstätten,

in diesem Jahr wird

Damit Integration gelingt

das Projekt schon in neun Gruppen

angeboten. Anfang kommenden

Jahres sollen zwei weitere folgen.

Und auch der „Runde Teppich“

schlägt immer größere Wellen: Nach

dem Auftakt in Horn-Bad Meinberg

im September vergangenen Jahres

werden die regelmäßigen Treffen

inzwischen auch in Leopoldshöhe,

Schieder-Schwalenberg und Lage

angeboten.

Der „Runde Teppich“ versteht

sich dabei als Selbsthilfegruppe für

Mütter, bei der Frauen, egal welcher

Herkunft und egal welchen Alters,

miteinander ins Gespräch kommen

sollen. Wichtiger Baustein des Projekts

ist neben dem Dialog auch die

Information über Bildungsangebote,

sowohl für Erwachsene als auch für

Kinder. Dabei spielen die Gruppenleiterinnen

eine zentrale Rolle, sie

sind wichtige Ansprechpartnerinnen

für die Teilnehmerinnen und Bindeglied

zwischen den Frauen und

dem KI: „Ich weiß, wie es ist, wenn

man Sprachprobleme hatte und sich

nicht traut, den Kontakt zu anderen

zu suchen. Deshalb möchte ich anderen

helfen, die ähnliche Probleme

haben“, erzählt Renata Teuteberg, die

vor über zwanzig Jahren aus Polen

nach Deutschland kam und sich als

Gruppenleiterin für den Runden

Teppich ausbilden ließ.

Bei der „Rucksack-KiTa“ stehen

Kinder mit Migrationshintergrund

im Mittelpunkt: Eltern und Kindertagesstätten

gehen eine Bildungsund

Erziehungspartnerschaft ein.

Sogenannte Elternbegleiter treten

als Vermittler zwischen beiden auf:

Sie leiten die Eltern an, wie sie die

Muttersprache der Kinder zu Hause

richtig fördern können und leiten

gleichzeitig in den KiTas Gruppen,

in denen sie die Kenntnisse der Kinder

sowohl in der Muttersprache als

auch in Deutsch als Fremdsprache

gezielt weiterentwickeln. „Es ist

schön, auch als Mutter immer etwas

dazuzulernen, sich mit anderen

Eltern auszutauschen und ihnen

auf dem Weg in die Gesellschaft zu

helfen“, findet Senep Ay, die die als

Elternbegleiterin für die Rucksack-

KiTa eine Gruppe in Horn begleiten

wird. Ziel des Projekts ist es, über die

Förderung von Muttersprache und

Zweitsprache nicht nur die Integration

der Kinder zu fördern, sondern

auch den Grundstein für späteren

schulischen Erfolg zu legen. Denn

es habe sich gezeigt, dass die Förderung

der Herkunftssprache auch

das Erlernen der deutschen Sprache

erleichtere, so Hahn.

Bei der Schulung des KI stand

deshalb die Vermittlung von interkultureller

Kompetenz und die

mehrsprachige Erziehung im Fokus.

Deshalb sei es gerade für die

angehenden Elternbegleiter und

Gruppenleiter von Vorteil, wenn sie

mehrere Sprachen sprechen, erklärt

Hahn. „Das erleichtert nicht nur die

Förderung mehrerer Sprachen bei

den Kindern, sondern vor allem auch

die Kommunikation mit den Eltern,

gerade, wenn sie nur gebrochen

deutsch sprechen. Mehrsprachige

Gruppenleiter und Elternbegleiter

senken so auch die Hemmschwelle

für die teilnehmenden Eltern und sind

deshalb ein wichtiger Faktor für den

Erfolg beider Projekte.“

Für Fragen und Informationen zu

den Projekten „Rucksack-KiTa“

und „Runder Teppich“ sowie zu

den Weiterbildungsangeboten des

KI steht Margit Monika Hahn unter

05231-623720 oder margit.hahn@

kreis-lippe.de zur Verfügung.

3. Ökumenischer Kirchentag in Lippe „Weite wirkt“ – ist das

Freihandelsabkommen „TTIP“ Fluch oder Segen?

Auswirkungen auf Entwicklungsländer

sind ungeklärt

Von Arnold Pöhlker

Ob auf Bundesebene oder wie

kürzlich im Lipperland: Kirchentage

führen Menschen jeden Alters und

unterschiedlicher Religionen und

Herkunft zusammen. Sie alle wollen

ein Fest des Glaubens feiern und auch

über Fragen der Zeit diskutieren. Der

Kirchentag eröffnet einen offenen

und streitbaren Dialog – wie bei der

Podiumsdiskussion im Rahmen der

„Marktplatzgespräche“ der Ev.-ref.

Kirchengemeinde Detmold-Ost zu

dem geplanten transatlantischen

Freihandelsabkommen „TTIP – Fluch

oder Segen?“

Im vollbesetzten Gemeindehaus

kamen als Experten zu Wort: Britta

Haßelmann aus Bielefeld, Mitglied

des Bundestages, Bündnis 90/die Grünen;

Professor PhD. Gerald Willmann,

Fakultät Wirtschaftswissenschaften

der Universität Bielefeld, Kosmopolit,

hat lange in den USA gelebt sowie

Heinrich Mühlenmeier, Agrarwissenschaftler,

Umweltbeauftragter der

Lippischen Landeskirche. Die Moderation

lag bei Superintendent Dieter

Bökemeier und Monika Korbach vom

Bildungsreferat der Landeskirche.

TTIP (Transatlantic Trade and

Investment Partnership) wird nicht

nur von Gewerkschaften, Umweltorganisationen,

Sozialverbänden und

Globalisierungsgegnern kritisiert.

Es spaltet sogar die europäische Bevölkerung.

Die einen sehen in dem

geplanten Abkommen zwischen der

Europäischen Union (EU) und den

Vereinigten Staaten von Amerika

(USA) Chancen für mehr Wachstum

und Wohlstand. Andere fürchten ein

Ende des Verbraucherschutzes, eine

Aufweichung der Umweltstandards

und eine Aushöhlung der unabhängigen

staatlichen Gerichtsbarkeit.

Ein weiterer Einwand ist, dass das

Abkommen der Wirtschaft viel weniger

bringen soll als vorhergesagt

wird (Anm.: Prof. Willmann spricht

von einer Steigerung des Bruttosozialproduktes

von 1 bis 2 Prozent). Was

ist dran an diesen Befürchtungen?

Müssen die Deutschen bald Chlorhühnchen

aus den USA essen? Hält

die umstrittene Gentechnik Einzug

durch die Hintertür?

Die grundsätzlichen Positionen wurden

an diesem Abend schnell deutlich.

Professor Willmann befürwortete das

Abkommen. Es bringe mehr Investment

und wirtschaftliche Vorteile für

beide Seiten. Dies werde begünstigt

durch eine koordinierte Wirtschaftspolitik,

Verringerung von Zollgrenzen

und einheitliche Standards in vielen

Sektoren.

Er betonte, dass es in den USA im

Vergleich zu Europa niedrigere, andererseits

auch höhere Standards gebe

und verwies auf den Abgasskandal

bei Dieselfahrzeugen.

Ein nach europäischem Maßstab vergleichbares

Vorsorgeprinzip bestehe

nicht. Wohl aber sei dort eine sehr

hohe Haftung die Folge, wenn etwas

passiert ist. Allerdings wisse auch

in Deutschland niemand, der billig

oder hochpreisig einkaufe, so genau,

was er als Gegenleistung bekomme.

Mit seiner positiven Bewertung des

Abkommens steht der Universitätsprofessor

an diesem Abend weithin

alleine da.

Zu den Kritikern des Abkommens

gehört Britta Haßelmann. Sie sieht

keine Vorteile in dem Deal, der viele

Lebensbereiche umfasst. Nach ihrer

Einschätzung werde es eine Absenkung

europäischer Standards in

Vertraten und verteidigten auf dem Podium ihre gegensätzlichen Positionen

zu TTIP: Prof. Gerald Wilmann (Uni Bielefeld, links), Heinrich

Mühlenmeier (Umweltbeauftragter der Landeskirche - Mitte) und Britta

Haßelmann (Bundestagsabgeordnet rechts). Moderatoren: Monika Korbach

(vorn links) und Dieter Bökemeier (rechts) von der Landeskirche.

Bereichen von Umwelt und Gesundheit,

Arbeitnehmer- und Verbraucherschutz

geben. Als bedenklich sieht

sie die privaten Schiedsgerichte, die

anstelle unabhängiger staatlicher Gerichte

Streitigkeiten im Rahmen des

Abkommens klären sollen. Deutliche

Kritik übte die Bundestagsabgeordnete

auch daran, dass die Verhandlungen

im Geheimen stattfinden. „Noch

Anfang 2016 war es so, dass etwa

120 Mitarbeiter aus der Bundestagsverwaltung

und aus Ministerien

Details kannten, aber nicht wir als

Parlamentarier.“ Inzwischen gebe es

Leseräume, damit sich die Abgeordneten

sachkundig machen können.

Doch die Leser seien zu absoluter

Verschwiegenheit verpflichtet und

dürfen sich mit niemandem darüber

fachlich austauschen.

Auch Heinrich Mühlenmeier befürchtet

einen Verlust von Standards

und kritisiert die Verhandlungen

hinter verschlossenen Türen. Dabei

bestünde doch gerade hier die Chance,

die Bevölkerung an diesem Thema

in einem transparenten Prozess mit

zu beteiligen. Weit gewichtiger ist

für ihn als Umweltbeauftragter ein

bisher kaum diskutiertes Problem,

das sich gerade für die Kirchen als

Knackpunkt erweist: Die Auswirkungen

des Abkommens auf Dritte.

Mühlenmeier vermutet, dass es Gewinner

und Verlierer geben werde.

„Wir im Westen dürfen die Vorteile

nicht nur für uns sehen und die Nachteile

auf arme Drittländer verlagern.

Die dadurch entstehenden Probleme

in diesen Ländern werden uns später

wieder einholen.“ Haßelmann fragte

sich in diesem Zusammenhang, „was

eigentlich fairer Handel und nicht nur

freier Handel bedeutet.“

Prof. Willmann stellte heraus, dass

es seit vielen Jahrzehnten in der

EU Handelsabkommen gebe, deren

Verhandlungen seitens der Partner

zunächst immer vertraulich zum

Nutzen beider Seiten geführt worden

seien. Es sei derzeit noch nicht

sicher, ob die Parlamente überhaupt

darüber abstimmen müssen. Reine

Handelsabkommen bedürften nicht

deren Zustimmung. Schiedsgerichte

gebe es auch schon länger aufgrund

von bilateralen Abkommen. Wer sich

innerhalb eines solchen Abkommens

benachteiligt fühle, könne sich beschweren.

Dieses Verfahren schütze

Firmen häufig sogar in weit größerem

Maße, weil sie bei einem Rechtsstreit

vor einem staatlichen Gericht des

Gastlandes möglicherweise unterliegen

würden. Die Bundestagsabgeordnete

Haßelmann widerspricht dieser

Einschätzung und verweist auf die

bestehenden unabhängigen Rechtssysteme

in der EU und den USA.

„Wir lehnen private Schiedsgerichte

ab und fühlen uns darin unterstützt

vom Deutschen Richterbund.“

Unabhängig vom augenblicklichen

Feilschen um Vertragsinhalte von

TTIP im stillen Kämmerlein und der

öffentlichen Diskussion über mutmaßliche

Vor- und Nachteile macht

Britta Haßelmann darauf aufmerksam,

dass TTIP inzwischen auch den

Wahlkampf in den USA erreicht habe.

In der Tat: Barack Obama ist für das

Abkommen, aber er ist nicht mehr

lange Präsident. Donald Trump und

Bernie Sanders sind dagegen. Hillary

Clinton geht langsam auf Distanz.

Quer durch alle Lager wächst offenbar

auch in den USA der Widerstand.

Der aktuelle Kommentar zu TTIP

Kirchen warnen vor den Folgen

Gut ist, dass ein Kirchentag aktuelle Themen wie TTIP angeht, ohne

natürlich die richtige Antwort zu kennen. Aber wer kennt die schon

angesichts fehlender Transparenz? Indes: TTIP bezieht sich auf den

freien Handel unter einigen Sektoren der Wirtschaft zwischen Europa

und den USA. Von einer neuen Weltwirtschaftsordnung, die das große

Ganze gerecht und nachhaltig ordnet, ist nicht die Rede. Gerade die

aber fehlt. Denn Neoliberalismus und Weltmarktorientierung bewirken

eine verschärfte Polarisierung. Dadurch vergrößert sich die Kluft

zwischen Industrieländern und Entwicklungsländern. Der Gegensatz

von Reich und Arm wächst. Hunger und Verelendung weiten sich

aus. Zu Recht problematisieren die Kirchen die Folgen von TTIP

auch in diese Richtung. Gerade sie sind es, die für Gerechtigkeit,

Frieden und Bewahrung der Schöpfung die Stimme erheben. Wohin

soziale Verwerfungen und Angst vor Verarmung führen, erfahren

wir im Nahen und Mittleren Osten – aber auch in Europa: Radikale

bzw. rechtspopulistische Gruppierungen haben Zulauf. Ihnen folgen

Menschen weniger aus ideologischen Gründen, sondern weil sie sich

sozial zurückgelassen und perspektivlos fühlen. Arnold Pöhlker

Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich im Gemeindehaus am Markt in Detmold über TTIP zu

informieren.


Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 19

3. Ökumenischer Kirchentag in Lippe: Wir werfen ein Blick zurück

Wirkt Weite auch über den Tag hinaus?

Von Arnold Pöhlker

Der 3. Ökumenische Kirchentag in

Lippe vom 16. bis 21. Mai unter dem

Thema „Weit wirkt“ war ein gelungenes

Fest unter den Kirchen. Damit sei

man der Bundesebene wieder um ein

ökumenisches Treffen voraus, freute

sich Landessuperintendent Dietmar

Arends. Eröffnung und Finale fanden

rund um Schloss Wendlinghausen

statt. Darüber hinaus beteiligten sich

Kirchengemeinden mit besonderen

Events. Wir werfen einen ausgewählten

Blick zurück.

Fast 200 Veranstaltungen in sechs

Tagen und eine in die zig Tausende

gehende Besucherzahl. Viel Begeisterung

und Aufbruchstimmung nahmen

die Kirchentagsteilnehmer mit:

von der Musik, den Gottesdiensten,

Podien und den vielen Gesprächen.

„Weite wirkt“ war das leitende Thema.

Mit einem ökumenischen Festgottesdienst

in der Schlossscheune

von Wendlinghausen vor knapp 1000

Besuchern wurde der Kirchentag

eröffnet und ebenso dort auch rund

um das Schloss beendet. Die musikalische

Begleitung der Feierlichkeiten

übernahmen Bläser aus lippischen

Posaunenchören, die unter der

Leitung von Landesposaunenwart

Christian Kornmaul aufspielten

„In uns brennt das gleiche

Feuer“

Diesmal umgekehrte Vorzeichen:

„Unten Ökumene, oben alleene.“

Ökumenisch vereint präsentierten

sich die gastgebenden Kirchen

schon beim Eröffnungsgottesdienst:

Superintendent Holger Postma (Landeskirche),

Pfarrer Christian Ritterbach

(katholische Kirche), Pastorin

Nicole Bernardy (Methodisten)

und Pastor Maik Berghaus (Freie

Ev. Gemeinde). Ellen Ueberschör,

Generalsekretärin des Deutschen

Evangelischen Kirchentages, betonte,

es gäbe kein besseres Datum als

Pfingsten, um Ökumene zu feiern:

„Wenn wir auch unterschiedliche

Glaubenssprachen sprechen, brennt

in uns doch das gleiche Feuer.“ Maria

Hermann vom Bistum Hildesheim

fühlte sich durch das Motto „Weite

wirkt“ an „Der Weltraum – unendliche

Weiten“ aus der Serie Raumschiff

Enterprise erinnert. Der Blick auf die

Erde („Overview“), den Astronauten

hätten, sei ein weitender Draufblick.

Pfingsten sei so etwas wie

ein Draufblick und erinnere an die

Zusammengehörigkeit und Vielfalt.

Einen ökumenischen Akzent setzte

am Schlusstag auch Professorin Dr.

Margot Käßmann, Botschafterin

des Reformationsjubiläums 2017.

Sie erinnerte an die gemeinsame

2000-Jährige Kirchengeschichte. Sie

fühle sich wohl in der ökumenischen

Familie. „Das Trennende ist nicht so

stark wie das Gemeinsame.“ Denen,

die Angst vor vollen Moscheen

hätten, rief Käßmann zu: „Dann

füllt doch die Kirchen, dann müsst

ihr auch keine Angst haben.“ Auch

Bundestagspräsident Professor Dr.

Norbert Lammert stellte in seiner

Bibelarbeit das Trennende unter den

Kirchen und Konfessionen heraus:

„Rechtfertigen die Unterschiede die

Aufrechterhaltung der Spaltung?“

Man sehe die Kirchenmauern, aber

Auch am Schluss führte der 3. Ökumenische Kirchentag in Lippe noch einmal zahlreiche Lipper und Gäste

von nah und fern zusammen - hier bei der Begrüßung und Einstimmung auf das Thema „Weite wirkt“

vor Schloss Wendlinghausen.

springe nicht darüber. „Will man das

nicht? Oder kann man das nicht?“

Verantwortung für den

Nächsten

Bei der Schlussveranstaltung

begrüßte Landessuperintendent

Dietmar Arends Ministerpräsidentin

Hannelore Kraft, Landrat Dr. Axel

Lehmann sowie als Gastgeber Joachim

und Elisabeth von Reden. Ferner

100 Gäste aus 15 Nationen. Arends:

„Weiter Raum atmet Freiheit. Darum

beten und bitten wir Gott, dass er uns

in diese weite Freiheit führt.“ In dieser

Weite sei die Not der Fernen nicht

gleichgültig. Diesen Gedanken griff

Ministerpräsidentin Kraft auf und

dankte den Flüchtlings- und Entwicklungshelfern

für ihr Engagement. Es

sei bereichernd zu sehen, wie viele

mit Herz tätig sind. Die Nächstenliebe

mache nicht an den Grenzen

Lippes und Nordrhein-Westfalens

Halt. Selbstkritisch urteilte Kraft

über die Entwicklungspolitik: „Unser

Blick geht oft nicht weit genug

und verliert sich im Laufrad von

Entscheidungen.“ Umso dankbarer

sei sie, dass die Kirchen als wichtige

Partner diesen Blick zurechtrücken.

Einen besonderen Dank richtete die

Regierungschefin an die Adresse der

Kirchengemeinden für ihre weltweiten

Verbindungen. Diese seien von

dem Geist erfüllt, dort zu helfen, wo

Hilfe notwendig ist.

Luther und die Reformation

Professorin Käßmann ging als

Botschafterin des Reformationsjubiläums

2017 auf die Frage ein, was die

Reformation für das heutige Leben

in einer globalisierten Welt bewirkt

habe. Anfangs stellte sie klar: Luther

gehöre fraglos zu den großen Deutschen.

Gleichwohl dürfe man keinen

Lutherkult betreiben. Man müsse ihn

sehen wie er war: Als regionale Figur

mit Prägekraft, aber auch mit einer

kritischen Seite. Hierbei bezog sich

Käßmann auf die Haltung Luthers

gegenüber den Juden. „Davon hat

sich die EKD ausdrücklich distanziert.“

Das Luther-Jubiläum, so die

Referentin weiter, könne man nur

international feiern, weil Christen

weltweit verbunden seien. Und das

Jubiläum müsse ökumenisch gefeiert

werden wegen der gemeinsamen

2000-Jährigen Kirchengeschichte.

Eine der Stärken Luthers sei seine

Sprache gewesen. Er war ein „Star

des ersten Medienzeitalters“. Durch

ihn hätten die Menschen verstanden

und gefühlt, dass es sie persönlich

betreffe, was in der Bibel steht. In

diesem Zusammenhang forderte die

Theologin dazu auf, wieder mehr Mut

zu haben, über den Glauben zu sprechen.

Dies könne durchaus „holprig“

geschehen, schließlich sängen auch

nicht alle Vögel gleich schön, fügte

sie augenzwinkernd hinzu. Es gelte

auch, den Glauben zu leben. Die

Kümmerer in der Flüchtlingshilfe

seien dafür ein Beispiel. Überwunden

werden müsse die Spaltung unter den

Kirchen. Dazu gehöre auch, die Bibel

kritisch zu lesen. Schließlich habe

sie Luther ins Deutsche übersetzte,

damit sie von den Menschen gelesen,

reflektiert und auch hinterfragt

werden könne. Solche kritischen

Anfragen müssten ebenso auf den

Koran bezogen werden können,

forderte Käßmann.

Gott loben: Heute und

jetzt

„Ich such` das Weite“: Heitere und

positiv traurige Lieder und Geschichten

von und mit Martin Buchholz

(Gesang, Gitarre) sowie Timo Böcking

(Klavier) im Kurtheater Bad

Meinberg vor 300 Besuchern. Zu

viele Lebenstage gingen ungenutzt

Im Gespräch vertieft (v.l.) Landessuperintendent Dietmar Arends, Ministerpräsidentin Hannelore Kraft

und Landrat Dr. Axel Lehmann.

vorüber, so die Erkenntnis des Song-

Poeten, Theologen, Autors und TV-

Journalisten Buchholz aus Rösrath.

Dabei gebe es im Leben etwas zum

Lachen und zum Weinen. Das Leben

sei schließlich von Einbrüchen,

Aufbrüchen und Durchbrüchen

gekennzeichnet. Vieles davon gehe

ins Herz. Doch „das Herz ist ein

dehnbarer Muskel und trotzdem zu

klein, was da alles reingehen soll.“

Vieles, was der Künstler in Text und

Musik verarbeitet hatte, stammt aus

eigenem Erleben.

„Du stellst meine Füße auf weiten

Raum“: Pilgern in der Natur rund um

Für Ministerpräsidentin Hannelore Kraft macht die Nächstenliebe

nicht an lippischen Grenzen Halt.

Wendlinghausen. Bei Gesang und im

Gebet vereint. Zwischendurch auch

mal schweigend, in eigene Gedanken

vertieft. Schritt für Schritt der

Anhöhe entgegengehend. Von dort

ein weiter Blick auf das Kalletal

und Extertal. Friedrike Heer (Belle)

und Ulrike Jodeleit (Bad Meinberg)

begleiteten die Pilger.

Wo sich Himmel und Erde berühren:

Beim Gipfel-Gottesdienst auf

dem 500 Meter hohen Köterberg

Von wo aus die gut 400 Besucher

einen weiten Blick auf die herrliche

Weserberglandschaft hatten. Daniel

Reichert leitete die vereinigten

Posaunenchöre aus Schwalenberg,

Elbrinxen und Falkenhagen. Die

Liturgie lag bei Pfarrer Dietmar

Leweke.

In seiner originellen, aber tiefgründigen

Predigt orientierte sich Pfarrer

Uwe Sundermann (Schieder) an einer

Fahrkarte der Deutschen Bahn („Was

schreibe ich auf das Blatt meines

Lebens?“) und verglich die Zugreise

mit der Lebensreise. Dabei sei die

Frage, „was das große Ziel über

meinem Leben ist, ehe ich die Reise

in die Ewigkeit antrete“.

Markt der Möglichkeiten

und Organisation

Zahlreiche Stände und Zelte säumten

am Schlusstag die Wege vor dem

Schloss Wendlinghausen mit unterschiedlichen

Angeboten. Mittendrin

Events für die Jugend und Kinder.

Ein knappes Viertel der Besucher

in allen 200 Veranstaltungen waren

jüngeren Alters – mit ihrem eigenen

Verständnis von Religion. „Die Bibel

ist ein echt geiles Buch“, sagte eine

13-Jährige. Zahlreiche Helferinnen

und Helfer begleiteten den Kirchentag.

Ihnen allen wurde ausdrücklich

gedankt. Mittendrin rastlos, aber mit

Übersicht: der Geschäftsführer dieser

Großveranstaltung Fritz Tibbe mit

seiner Frau Carmen Damerow.

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Die erste Kindergartengruppe von 1991. Hinten links Ulrike Silbermann, vorne rechts die Leiterin Doris Fiss.

25 Jahr-Feier: Tag der offenen Tür im Bewegungskindergarten „Kita Sonnenschein“

Am 11. Juni geht’s rund

Für diesen Tag hat das Kindergartenteam

ein tolles Programm

aufgestellt. Beginn der Veranstaltung

ist um 11 Uhr. Es wird

einen Kunst- und Kreativmarkt

geben, ein Kinderkarussell, eine

Spiel- und Bewegungsbaustelle,

Popcorn und Zuckerwatte, Kaffee

und Kuchen und eine Frucht- und

Saftbar. Für interessierte Familien

besteht die Möglichkeit sich die

Kita anzusehen.

Ab 13:00 Uhr ist Ponyreiten

angesagt. Das Kinderschminken

ist 14:00 Uhr, dann startet Jens

Heuwinkel um 15:00 Uhr mit einem

Jonglage-Kurs für die Kinder.

Der Eiswagen hat sich für 16:00

Uhr angekündigt. Auch eine Bratwurstbude

gibt es an diesem Tag.

Der Höhepunkt ist aber um 16:30

Uhr der Auftritt der Kinder- und

Jugendband „Randale“.

Das Team vom Kindergarten, die

Elterninitiative und alle Kinder

freuen sich auf den Besuch aus

Nah und Fern. Die Tombola ist mit

tollen Preisen gespickt. „Auf geht’s,

schauen Sie vorbei, wir und alle

Kinder freuen uns auf Sie“, lädt die

stellvertretende Leiterin der Kita,

Ulrike Silbermann ein. PR

270 Kinder haben in 25 Jahren die Kita Sonnenschein besucht / Elterninitiative mit viel Engagement

Mit Freude, Herz und Spaß zum Wohle der Kinder

Vor fünfundzwanzig Jahren zogen

am 1. März dreizehn Kinder mit

ihren Erzieherinnen, Doris Fiss und

Ulrike Silbermann, in das Sporthaus

am Waldstadion ein. Ohne

Spielmaterial, aber mit einigen

„geerbten“ Tischen und Stühlen

aus dem ehemaligen Kindergarten

Moorlage. „Immerhin!“ Mit viel

Freude, Engagement, Herz und

Spaß haben in den Wochen davor

alle gemeinsam; Eltern, Kinder,

Verwandte, Freunde und natürlich

auch die beiden Erzieherinnen, den

Vereinsraum und angrenzende Nebenräume

bezugsfertig umgebaut.

Ein Name musste noch her; die hellen

lichtdurchfluteten Räume gaben

die Idee. Sonnenschein sollte der

Kindergarten heißen und ein echter

Sonnenschein ist in fünfundzwanzig

Jahren aus ihm geworden.

Ungefähr 270 Kinder haben seither

die Kita besucht und die ersten Kindeskinder

sind auch schon in der Kita

aufgenommen. Besonders freuen

sich die beiden Gründerinnen über

die ehemaligen Sonnenscheinkinder,

die im Mitarbeiterteam tätig sind.

Die Kita Sonnenschein ist etwas

Besonderes. Bietet sie im Stadtgebiet

Horn-Bad Meinberg durch ihre

Konzeption der offenen Arbeit, dem

Schwerpunkt Bewegungserziehung

mit Pluspunkt Ernährung und auch

die Möglichkeit der integrativen

Betreuung von Kindern, den Eltern

die Chance sich ihre Kita je nach

pädagogischem Interesse zu wählen.

Die Elterninitiative lebt und entwickelt

sich seit fünfundzwanzig

Jahren durch den engagierten Einsatz

der Eltern, die ihre Kinder dem erfahrenen

Erzieherteam anvertrauen

und zusätzlich ehrenamtlich die

organisatorischen Aufgaben der

Vorstandsarbeit und des Elternrates

übernehmen. Die Kita Sonnenschein

ist eine öffentliche Einrichtung in

der Trägerschaft des Kindergartenvereins

Bad Meinberg e.V., der

wiederum angeschlossen ist, an den

2015 besuchte die Kita die Bad Meinberger Bürgereisbahn.

paritätischen Wohlfahrtsverband.

Durch den Ausbau der integrierten

U3-Gruppe hat sich das Team um

fünf Mitarbeiterinnen erweitert. Die

Minis sind das Herz der Einrichtung

geworden und das fachlich qualifizierte

Personal dieser Gruppe ist ein

eingespieltes Team mit unbändig

viel Freude an der Betreuung der

Jüngsten. Die Wuppis, so werden

die Kinder der mittleren Altersstufe

genannt; bilden die größte Gruppe.

Dann gibt es noch die Schulis, das

sind die Lernanfänger im Vorschulalter.

Ein Schuli will jedes Kind der

Kita Sonnenschein werden.

Beliebt sind auch heute noch die

traditionellen Familienfreizeiten auf

die Nordseeinseln Langeoog oder

Norderney. Hier findet man immer

„alte Hasen“ wieder, die der Kita

treu bleiben und mit den „Neuen“

eine gemeinsame, erlebnisreiche

Urlaubswoche verbringen. Hier gibt

es bestimmt viele Anekdoten zu erzählen:

so z.B. das „Mensch Ärgere

Dich Spiel“ rückwärts zu spielen oder

nächtliches Baden in der Nordsee bei

Meeresleuchten.

Insgesamt arbeiten zur Zeit 11

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in

der Kita. Verstärkt wird das Team

durch eine Köchin und zwei Raumpflegerinnen.

Doris Fiss und Ulrike

Silbermann wünschen sich für die

Zukunft, dass sie mit den jungen Kolleginnen

und Kollegen, Nachfolger

bekommen, die gemeinsam mit den

Eltern der Kita Sonnenschein, durch

Engagement, Weiterentwicklung des

pädagogischen Konzepts angepasst

an die heutige Zeit und mit genauso

so viel Herzblut ein langes Bestehen

ermöglichen.

Bis dahin werden noch einige

Jahre ins Land gehen und Doris Fiss

und Ulrike Silbermann werden mit

Rat und Tat zur Seite stehen. „Das

Team freut sich auf viele Besucher,

also schauen Sie rein am großen

Jubiläumsfest.“

Kindermund

„Auf dem Weg zum Spielplatz,

die Kita ist ja umgeben von Wald

und Wiese, hören die Kinder Vogelgezwitscher:

Da ist aber wieder ein

Gevögele im Gebüsch!“ (Sabine)

„Auf Norderney im Meer: Das

ist ja wie im Wellenbad und ganz

umsonst!“ (Maria)

„Im Steinbruch in Sandebeck erfand

Tine das „Waldklo“!“

„Nach einer Woche Langeoog

steigen wir auf der Rückfahrt in

Bensersiel in den Bus und Swaantje

fragt: Und wohin fahren wir jetzt?“

„An den Externsteinen wandern

wir und Tobias hatte plötzlich Not:

Musst Du mal? Hmm- vorne und

hinten! Und da kam es auch schon.“

„Annelie: Wenn ich sage es ist doof,

dann ist es aber auch wirklich doof!“


Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 21

Am Waldstadion 10

32805 Horn-Bad Meinberg

TAG DER OFFENEN TÜR AM

11.Juni

25 Jahre

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Allen Kindern, Eltern und Omas und Opas wünschen

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Kindergartenteam mit Kindern 2016: (v.l.) Anja Berning, Lina Giesbrecht, Marijan Peger, Sabine Winkelmann, Karin Prüßner und Ulrike

Silbermann.

25 Jahre Kindergartenverein Bad Meinberg e.V.

Eltern investieren viel Zeit und Energie

Bereits im Sommer 1989 wurde in

Bad Meinberg eine Kindergruppe in

einem der Räume des ev. Gemeindehauses

gegründet. Im Frühjahr

des Jahres 1990 untersagte das

Kreisjugendamt allerdings die private

Kinderbetreuung, bot aber Hilfe

bei der Gründung eines Vereins an.

Somit war dann am 6. Juni 1990 die

Gründungssitzung des Kindergarten

Vereins Bad Meinberg e.V. Die erste

Mitgliederversammlung fand am 9.

August 1990 im Hotel Lindenhof in

Bad Meinberg statt. Hier wurde die

erste Satzung verabschiedet und der

Vorstand gewählt. 1. Vorsitzender

wurde Albrecht Sprenger, 2. Vorsitzende

Gabi Bögeholz, Schatzmeister

Dieter Brinker, 1. Schriftführerin

Susanne Wrenger und 2. Schriftführerin

Corinna Tempel. Die Stadt

Horn Bad Meinberg stellt dem Verein

im Sporthaus am Waldstadion in

Bad Meinberg Räumlichkeiten zur

Verfügung. Das Landesjugendamt

erteilt eine vorläufige Betriebserlaubnis

bis zum 31. Juli 1992. Im

Januar 1991 wurden Doris Fiss und

Ulrike Silbermann als Erzieherinnen

eingestellt. Doris Fiss ist die neue

Leiterin und Ulrike Silbermann ihre

Vertreterin. Am 1. März wurde dann

270 Kinder haben in den 25 Jahren die Kita besucht.

die Eröffnung des Kindergartens

„Sonnenschein“ mit 20 Plätzen für

Kinder, in dem vom Verein selbst

eingerichteten Räumen gefeiert.

Der 29. Juni 1991 brachte eine Verlängerung

der Erlaubnis zur Nutzung

der Räume als Kindergarten bis zum

31. Dezember 1993 mit der Auflage,

sich um andere Räumlichkeiten zu

bemühen. Im Oktober 1992 stellte der

Verein einen Antrag an die Stadtverwaltung

über den Ausbau der genutzten

Räume und eventuelle Nutzung

des Dachgeschosses. Der Antrag

wurde vom Ausschuss abgelehnt.

Dafür wurde aber die Nutzungsdauer

In diesem Jahr nun erhielt die Kita die Auszeichnung als Bewegungskindergarten mit dem Pluspunkt „Ernährung“.

bis zum 1995 verlängert. Mehrere

Gespräche und Anträge über die

Überlassung des kompletten Dachgeschosses

lehnte der Ausschuss ab.

So fanden im Juli 1994 Gespräche

mit dem Landesjugendamt zu einer

realisierbaren Bauplanung statt. Im

August 1994 stellt der Verein erneut

einen Antrag auf Überlassung des

kompletten Dachgeschosses. Man

hatte festgestellt, dass dies die kostengünstigste

Lösung zur Sicherung

von Kindergartenplätzen sei. Erste

Vorplanungen vom Architekten

Körber wurden erstellt. Der Verein

kommt überraschend noch in die Zuschussvergabe

des Landes für 1994.

Am 13. Oktober erstellt die Stadt

Horn Bad Meinberg den Dauernutzungsvertrag.

Nach einjähriger

Bauzeit und über 2000 Stunden

Eigenleistung der Eltern kann die

neue zweigruppige Kindertagesstätte

ihren Betrieb starten. Im Jahre

2001 feierte die Kita ihr 10-jähriges

Bestehen. Im Frühling 2004 wurde

der Spielplatz komplett erneuert.

Die Auszeichnung „Bewegungskindergarten“

wird ihm als zweite

Einrichtung in Lippe erteilt.

Im August 2006 konnte das 15- jährige

Bestehen groß gefeiert werden.

Der Anbau für die drei Gruppen

wurde im Sommer 2013 fertig. Die

beiden Gründungsmitglieder des

Vereins, Gabi Bögeholz und Albrecht

Sprenger, halten bis heute den

Kontakt zur Einrichtung und zum

Verein. In den Jahren 2010/2011 gab

es Gespräche zur Planung und Erweiterung

der Kita um eine U3-Gruppe.

Es wurde mit dem Kreis Lippe, der

Stadt Horn Bad Meinberg und dem

Landesjugendamt verhandelt. Dem

engagierten Vorstand mit Susanne

Gasber-Brandenburg, Georg Born

und Melanie Klesse gelang es den

Antrag durchzusetzen. In diesem Jahr

nun erhielt die Kita Sonnenschein

die Auszeichnung als Bewegungskindergarten

mit dem Pluspunkt

„Ernährung“. Im kommenden Kita-

Jahr werden 50 Kinder im Alter von

1 bis 6 Jahren von einem engagierten

und fachkompetenten Erzieherteam

betreut.

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einen schönen Festverlauf!


Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 22

Samstag

18.06.2016

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Kampstraße 10, 32805 Horn-Bad Meinberg.

Die SPD und lippische Spezialitäten

Auch die „Lippische Ananas“ wurde gekocht

Auf Wunsch der Jusos in Horn-Bad

Meinberg kam die die Idee: “Kochen

wir doch gemeinsam mit der „Roten

Kochrunde“ tolle lippische Spezialitäten,

so Celil Celik. Organisiert

vom SPD-Ortsverein Holzhausen-

Externsteine/Fromhausen wurden im

Hauptschulgebäude in Horn unter anderem

Lippischer Potthast, warmer

Kartoffelsalat und Heringskartoffeln

aus Wöbbel zubereitet.

Natürlich durfte das lippische Nationalgericht,

der Pickert nicht fehlen.

„Pickert, dat es eun Gericht, up

dat olle sind erpicht“. Die Teilnehmer

machten ihn auf Heiligenkirchener

Art; 10 dicke Kartoffeln, 1,5 kg Mehl,

Hefe, Zucker, eine Prise Salz, Milch

und viele Eier wurden zu einem

geschmeidigen Teig verarbeitet. Auf

Wunsch kamen auch noch Rosinen

in den Teig. Celil Celik, Juso, hatte

große Freude beim Ausbacken und

im Anschluss noch vielmehr beim

Verspeisen.

Als weiteres Highlight der lippischen

Küche wurde auch ein herzhafter

Steckrübeneintopf aus der

„Lippischen

Ananas“ gekocht.

Als Abschluss

gab

es eine Hornsche

Spezialität:

Hornsche

Krengel, ein

Gebäck aus

1:1 Mehl und

Butter plus

ein Ei und etwas

Wasser,

die zu Krengel

gedreht,

mit Eiweiß

bestrichen

und mit Zucker

und Zimt

anschließend

gebacken

werden. „Warum

kann man

diese tolle Köstlichkeit nicht in

Horn-Bad Meinberg auch käuflich

erstehen? Mit dieser Besonderheit

könnte doch toll geworben werden,

so Marion Schiller, Teilnehmerin der

Viel Spaß bei der lippischen Kochrunde.

lustigen Kochrunde.

Die tatkräftigen „Stammgäste“ im

SPD-Kochstudio, Matthias Engel

und unser Landrat, Dr. Axel Lehmann

waren begeistert: „Es war

Schützenfest in Feldrom am 11. und 12. Juni

Das Königspaar (von links)

Oberst Bernhard Kölling,

Hofherr Florian Oberkott,

Hofdame Carolin Müseler,

König Jan-Patrick Dannhauser,

Königin Joelin Tito,

Hofherr Alexander Kollwitz

und Hofdame Jacqueline

Dannhauser.

wie immer total lecker und hat sehr

viel Spaß gemacht. In der Gruppe

gemeinsam zubereitet und gegessen

ist doppelt gut“.

„California Dance Band“ spielt am Samstag

In Feldrom wird am 11. und 12.

Juni ordentlich gefeiert. Wenn am

Samstag, 11. Juni schon um 6 Uhr

der Spielmannszug die Schützen

weckt, steigt die Vorfreude in

Feldrom. Um 12.45 Uhr treten die

Schützen dann am Festzelt in der in

der Heinrichstraße an. Der Umzug

holt die Fahnen, den Oberst und

zuletzt das Königspaar Jan-Patrick

Dannhauser seine Königin Joelin

Tito und den Hofstaat mit Alexander

Kollwitz und Florian Oberkott, den

Hofdamen Jacqueline Dannhauser

und Carolin Müseler ab. Am Abend

wird die „California Dance Band“

aus Horn-Bad Meinberg auf dem

Festzelt die Stimmung anheizen.

Am Sonntag starten die Feierlichkeiten

mit dem Schützenfrühstück mit

den Gästen aus Politik, Verwaltung

und Kirche. Dann empfangen

die Feldrömer Schützen die

befreundeten auswärtigen Gastvereine

am Festzelt. Es folgt um

13.45 Uhr der Umzug durch das

Dorf mit dem Spielmannszug

Kempen und dem Musikverein

Sandebeck und der Parade in

der Heinrichstraße. Das Fest

klingt am Sonntag mit dem

Tanzabend aus.


Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 23

„GesundUndTourismus“ Horn-Bad Meinberg GmbH zieht ins Kurgastzentrum

Die Bürger können Botschafter sein

Zweieinhalb Jahre sind eine lange

Zeit, in der einiges bewirkt werden

kann. So lange ist Ludmilla Gutjahr

mittlerweile im Amt und in dieser

Zeit ist viel passiert. Gestartet ist sie

im November 2013 als Geschäftsführerin

der Stadtmarketing Horn-

Bad Meinberg GmbH und später

auch der Neue Staatsbad Meinberg

GmbH. Die Konsolidierung der

Stadtmarketing und der Aufbau der

Neue Staatsbad Meinberg GmbH

als Grundlage für die Zukunftssicherung

der Destination und des

Staatsbad Meinberg sind erfolgreich

verlaufen. Der weitgehend brach liegende

Veranstaltungssektor konnte

wieder belebt werden. 12.000 zahlende

Besucher im Jahr 2015 sprechen

hier für sich. Spätestens Ende

August sollen die beiden GmbHs fusionieren:

„GesundUndTourismus

Horn-Bad Meinberg GmbH“ wird

die neue Gesellschaft dann heißen.

Seit Anfang Juni haben die Gesellschaften

ihren Sitz im Bad

Meinberger Kurgastzentrum. Mit

verhältnismäßig geringem Budget

wurden Büros eingerichtet und

das gesamte Interieur modernisiert.

Die Renovierung nähert sich

nun dem Ende. Gutjahr, bei der

neuen GmbH ebenfalls als Geschäftsführerin

tätig, möchte die

Erfolgsgeschichte weiterschreiben.

Neben den zahlreichen Musikveranstaltungen

in der Kurmuschel

(der Stadt-Anzeiger berichtete in

der vergangenen Ausgabe), im

Foyer und Kurtheater werden als

Schwerpunkte Gesundheitsförderung

und Prävention im Mittelpunkt

stehen. Mittlerweile wurde auch

ein neuer Gastronom gefunden, der

das Kurgastzentrum bewirten wird.

Dieser wird die genannten Schwerpunkte

durch sein Angebot stützen.

Gutjahr wagt aber auch Blicke über

den Tellerrand, denn ihr ist bewusst,

dass all die Bemühungen nur dann

etwas bewirken, wenn die Bürger

sich auf die Angebote einlassen und

an ihnen teilnehmen. Deshalb sei jeder

aufgefordert, ein Botschafter des

neuen Angebots in Bad Meinberg

zu sein. „Alle Zielgruppen wird die

zukünftige GesundUndTourismus

Horn-Bad Meinberg GmbH mit

ihren Angeboten nicht erreichen

können“, sagt Gutjahr. Hierfür seien

Impulse und Ideen aus Politik und

Bevölkerung notwendig.

Allgemein wünscht sie sich eine

klar formulierte Vision für Horn-

Bad Meinberg, am besten von

möglichst einflussreicher Stelle, um

möglichst viele Menschen zu begeistern

und die vielerorts gespürte

Aufbruchstimmung breit und weit

zu transportieren. „Ich wünsche mir

so sehr, dass unsere Bürger wieder

mit Stolz über ihren Ort berichten.“,

ergänzt sie. Es bleibt zu hoffen, dass

ihre Vorstellungen Realität werden.

Der Vertrag von Ludmilla Gutjahr

läuft übrigens insgesamt 5 Jahre. In

den weiteren zweieinhalb Jahren

kann man einiges bewirken.

MP

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Zeit zum Durchatmen für Ludmilla Gutjahr. Der Umbau der alten Kurverwaltung ist nahezu beendet.

Foto: Martin Postert

Ben Hur

Landestheater Detmold

Die Komödie von Rob Ballard im Innenhof

des Landestheaters - Gastronomie vor Ort

Die turbulente Komödie bietet selbst dem

Filmkenner Neues, denn so manches wird

aufgedeckt, was das Kino verschwieg. Falls

Sie den Filmklassiker nie gesehen haben

- kein Problem. Sie müssen wirklich nur

wissen: Wo sind die Taschentücher, um sich

die Lachtränen abzuwischen!

11.06. 18:30 Uhr

Abfahrt KulTourBus - 5 € Fahrt

ab Haus am Kurpark, Parkstr. 63

Sa

Tanzcafé

„Voyage“

Kurtheater Bad Meinberg

Ballettschule Olga Kochanke

Jazzband Ivan Jones

Begleiten Sie uns durch einen ungewöhnlichen

Abend eines Cafés mit viel Tanz und

Live Musik. Lassen Sie sich von den Tänzern

ihre Lebensgeschichten erzählen. Freuen Sie

sich auf eine schwungvolle, abwechslungsreiche

und überraschende Ballettaufführung

in Bad Meinberg.

18.06. 19:30 Uhr

Kurtheater, Parkstr. 10

18:30 Uhr Abendkasse

Sa

Miss Jones

Musikmuschel im Kurpark

Das Quartett um Jan Burwinkel präsentiert

bekannte Songs der Musikgeschichte

In der Playlist finden sich Klassiker von Sting,

Stevie Wonder, Billy Joel, Grover Washington

und deutschsprachige Titel von Cicero, Nena,

Westernhagen und anderen. Dazu kommen

jazzige Solo-Balladen mit Andreas Kemper

am Saxophon, die auf ihre reduzierte Art eine

besonders gefühlvolle Stimmung erzeugen.

09.07. 19:30 Uhr

Musikmuschel / Kurgastzentrum

18:30 Uhr Abendkasse

Sa

5 € Sparpotenzial

mit Gästekarte

10% Sparpotenzial

mit Gästekarte

10% Sparpotenzial

mit Gästekarte

Veranstaltungen im Staatsbad Meinberg

Bogenschießen

Internationales

im Park

Trachtenfestival

Historischer Kurpark

präsentiert von TBo-Laukert UG

mit Sitz im Ballhaus im Historischen Kurpark

Ein junges und dynamisches Team hat sich

dem instinktiven Bogenschießen verschrieben

und bietet den Besuchern einige Schüsse zur

Probe an. Darüber hinaus haben die Gäste

jeweils zur vollen Stunde die Möglichkeit,

an einem Schnupperkurs mit maximal zehn

Personen pro Gruppe teilzunehmen.

16.07. 14:00 - 18:00 Uhr

Historischer Kurpark

50min. Schnupperkurs 8 € / Pers.

Sa

Robin‘s

Naturfilmnacht

Kurtheater Bad Meinberg

Vortrag mit Robin Jähne und Julia Drees

dazu zahlreiche Tierszenen in Kinoqualität

Der Detmolder Naturfilmer Robin Jähne

gewährt einen Blick hinter der Kulissen. Mit

seiner aufwendigen Technik und stundenlanger

Geduld erarbeitet er sich einzigartige

Tieraufnahmen und bietet mit seinen Filmen

Faszination pur. Die letzten Drehorte waren

die Augustdorfer Senne und Madagaskar.

23.07. 19:30 Uhr

Kurtheater Bad Meinberg

18:30 Uhr Abendkasse

Sa

Urlaub trifft

Gesundheit

Historischer Kurpark

Ihre Messe im Staatsbad Meinberg

mit Vorträgen und Programm

Auf einer Wasser-, Yoga-, Tourismus- und

Gesundheitsmeile rund um den Brunnentempel

präsentieren sich Aussteller mit ihren Produkten

und Dienstleistungen. Viele (Mitmach-)

Aktionen laden zum gemeinsamen Erleben

ein. Den Besucher erwartet ein buntes und

spannendes Programm.

30.-31.07. Sa 14-20 + So 11-18 Uhr

Historischer Kurpark

Bad Meinberg

Sa-So

Kontaktdaten

Parkstr. 10,

32805 Horn-Bad Meinberg

Tel: 05234 20597-0

oder 20597-10

Öffnungszeiten

der Tourist-Information

Horn-Bad Meinberg

und der Kurverwaltung:

Di. bis Fr. von 10:00 bis 17:30 Uhr

Sa. von 10:00 bis 13:00 Uhr sowie

an Konzerttagen bzw. -abenden

Eintritt frei

10% Sparpotenzial

mit Gästekarte

Eintritt frei

Bewerbungen telefonisch an Frau Vera Klare,

05234-2028-18, per Fax an 05234-2028-29,

per Email an buchhaltung@kurier-verlag.de

oder schriftlich an den

Kurier-Verlag GmbH & Co. KG,

Kampstraße 10, 32805 Horn-Bad Meinberg.

Historische Stadt Schwalenberg

Trachten- und Folklorefestival der

Trachtengilde Schwalenberg 1912 e.V.

Die Folkloregruppen aus Deutschland, Irland,

Kroatien, Lettland, Österreich, Schottland,

Peru und der Mongolei treffen sich auf dem

Marktplatz und gehen mit Ihnen im Festumzug

durch die historische Altstadt zum großen Programm

auf dem Festplatz. Unser KulTourBus

kehrt vor 18:00 Uhr wieder zurück.

07.08. 13:00 Uhr Gastronomie vor Ort

Abfahrt KulTourBus - 5 € Fahrt

ab Haus am Kurpark, Parkstr. 63

So

Die Goldenen 20er

im Historischen Kurpark

Musikmuschel im Kurpark

Casanova Society Orchestra - das

Tanzorchester aus dem Hotel Adlon Berlin

Mitten im Sommer holt das CASANOVA

SOCIETY ORCHESTRA die Goldenen

Zwanziger Jahre zurück: Vielseitige Arrangements,

virtuose musikalische Fernreisen

und komische bis melancholische Texte, z.B.

„Veronika, der Lenz ist da“, „Mein kleiner

grüner Kaktus“ oder „Puttin‘ on the Ritz“.

13.08. 19:30 Uhr

Musikmuschel / Kurgastzentrum

18:30 Uhr Abendkasse

Sa

Kartenvorverkauf

und Gästekarte

Telefon 05234 20597-0

Parkstraße 10 im Historischen Kurpark

32805 Horn-Bad Meinberg

Das Landestheater in Detmold oder das Internationale

Trachtenfest in Schwalenberg bequem

per Bus besuchen? Unser KulTourBus

bringt Sie hin und wieder zurück. Sie buchen

Ihre Veranstaltung und Ihren Fahrschein mind.

drei Tage vorher. Hin- und Rückfahrt:

mit Gästekarte 0 € / ohne Gästekarte 5 €

hornbadmeinberg.de

Berlebeck

Dienstag bis Freitag, 10:00 - 17:30 Uhr

Samstag, 10:00 - 13:00 Uhr

5 € Sparpotenzial

mit Gästekarte

10% Sparpotenzial

mit Gästekarte

Tickets online

montags Ruhetag

sonn- und feiertags geschlossen


Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 24 Stadt-Anzeiger Nr. 608 - Anzeigen -

9. Juni 2016 Seite 25

„Kirchdorf und Kurort“: Die neue Bad Meinberg-Chronik ist im Handel / Verein „1.000 Jahre Meinberg“ macht mit neuem Namen und neuer Satzung weiter

Entdecken und Erinnern auf 316 Seiten

Der 1964 abgebrochene Meierhof (Nacke-)Erich (früher Nr. 1) unterhalb der Meinberger Kirche um 1960.

Er geht auf den mittelalterlichen Haupthof des Klosters Corvey zurück.

Zu Vereinsfeiern des frühen 20. Jahrhunderts gehörten sogenannte Ehrenjungfern in weißen Kleidern

dazu. Hier posieren die Mädchen des Turnvereins im Kurpark.

Wer Bad Meinberg verstehen will, muss dieses

Buch lesen. So sahen es auch fast 100 Interessierte

bei der Buchvorstellung von „Kirchdorf und

Kurort“ im Kurgastzentrum Meinberg. Auf 316

Seiten wird anschaulich und erzählend erläutert,

wie aus einer Ansammlung von Höfen am alten

Weg von Paderborn nach Hameln, vom Rhein zur

Elbe ein Kurort von Rang entsteht. Ein, wie der

stellvertretende Bürgermeister Frank Kuhlmann

sagte, wichtiger Baustein für die Stadtgeschichte.

1000 Jahre (Bad) Meinberg

Mehr als tausend Jahre Meinberger Ortsgeschichte

werden von den Autoren Roland Linde

und Dina van Faassen in kompakte Buchform

gefasst. Das neue, vom Verein „1000 Jahre

Meinberg“ herausgegebene, Buch „Bad Meinberg

– Kirchdorf und Kurort“ deckt erstmals

das ganze Spektrum der dörflichen Entwicklung

ab – Höfe und Häuser, Landwirtschaft und Gewerbe,

Kirchen und Schulen, Vereinswesen und

Kommunalpolitik, Kriegs- und Friedenszeiten,

interessante Persönlichkeiten und Begebenheiten,

Kurangebote und Fremdenverkehr. Der aus Horn

stammende Historiker Roland Linde (Detmold)

erzählt die Geschichte des Dorfes von den frühmittelalterlichen

Anfängen bis zum Beginn des

vorigen Jahrhunderts. Seine Fachkollegin Dina

van Faassen (Paderborn), die einige Jahre in

Wilberg lebte, hat sich intensiv mit der jüngeren

Vergangenheit des Ortes von der Kaiserzeit bis zur

1.000-Jahr-Feier Meinbergs 1978 befasst. Eine

reiche Auswahl an historischen und aktuellen

Zeichnungen, Gemälden und Fotos macht die

Entwicklung anschaulich und lädt zum Entdecken

und Erinnern ein.

Historisches Erbe bewahren

Viele Horn-Bad Meinberger öffneten dafür

ihre Archive, unter anderem der Sammler Herbert

Penke aus Horn und die Familie Platena-

Mönnich als Nachkommen der Meinberger

Fotochronisten August und Rudolf Schönlau.

Weiteres Bildmaterial stammt aus den Archiven,

Bibliotheken und Museen der Umgebung. Die

Veröffentlichung wurde durch die Stadt Horn-Bad

Meinberg, den Lippischen Heimatbund und die

Volksbank Paderborn-Höxter-Lippe gefördert.

Für den Vorsitzenden des Vereins „1000 Jahre

Meinberg“, Prof. Dr. Thomas Platena, schließt

sich mit der Veröffentlichung ein Kreis, denn die

Blick von Süden auf Meinberg, Kupferstich aus der dritten Auflage von Trampels „Beschreibungen der Meinberger Mineralquellen“, 1778. Der Kurpark war östlich des Kirchdorfes angelegt worden.

Ausrichtung des großen Jubiläums „1.000 Jahre

Meinberg“ im Jahre 1978 hat einst zur Gründung

des Vereins geführt, der es sich zum Ziel gesetzt

hat, Meinbergs historisches Erbe zu bewahren

und den Einwohnern und Gästen des Kurortes

zu vermitteln. Platena vermeldete bei der Buchvorstellung:

Der Verein wird als Heimatverein

Heilwasser schmeckt

„lieblich-sauer“

1676 passierte dann etwas, was das Dorf

Meinberg von Orten wie Heiligenkirchen oder

Cappel bis heute unterscheidet: Die Entdeckung

der Heilquelle, die immer mehr Gesundheitsmit

neuem Namen, neuer Satzung und mit einem

neuen Vorstand weiterleben.

Nacke-Erich-Hof war Keimzelle

Gleich auf den ersten Seiten des Buches wird

mit einem Irrtum aufgeräumt: Eine Festlegung

auf das Jahr 978 als Ersterwähnung Meinbergs

ist nicht möglich, ermittelte Linde. Auch setzt

sich der Ortsname „Meinberg“ nicht eindeutig

aus den Wörtern „Mein“ und „Berg“ zusammen.

Der altsächsische Name Meynburghun kann – im

Plural – für Berge oder Burgen stehen. So könnte

der übersetzte Ortsname auch „Meinburgen“

lauten. Linde übersetzt den Begriff mit „bei den

mächtigen Bergen“. Damit ist wohl der 245 Meter

hohe Schanzenberg gemeint. Als Herrengut des

Klosters Corvey gilt der 1964 von der Gemeinde

Bad Meinberg abgerissene Nacke-Erich-Hof am

heutigen Heinrich-Drake-Platz als Keimzelle des

Ortes. Um die Pfarrkirche Meinberg aus dem

späten 12. Jahrhundert entwickelte sich ein von

der Landwirtschaft geprägtes Dorf, das zu Beginn

des 17. Jahrhunderts 50 Höfe, 280 Einwohner, 69

Haushalte, 125 Pferde, 260 Kühe, 261 Schweine,

4 Schafe und 28 Bienenstöcke zählte. In einem

eigenen Kapitel erläutert Linde die Geschichte

der älteren Höfe und Stätten Meinbergs. Die

Pfarrkirche hatte sicher einen Vorläufer, schätzt

Linde, der im 9. oder 10. Jahrhundert entstanden

sein mag. Leider ist der Name des Schutzheiligen

der bis 1563 dem Corveyer Abt unterstehenden

Kirche nicht bekannt. Seit dem 17. Jahrhundert

wird hier das reformierte Bekenntnis gelehrt.

Sie stellten Meinbergs Chronik vor (v.l.): Dina van Faassen, Professor Dr. Thomas Platena (Bad Meinberg e.V.), Roland Linde, Dr. Hans

Jacobs (Lippe Verlag), und Peter Egelkraut (Bad Meinberg e.V.).

suchende anzog. Der Mediziner und Philosoph

Andreas von Keil (1639-1713) und Leibarzt des

Grafen zur Lippe wies in einer Veröffentlichung auf

die kräftigende und Verstopfung lösende Wirkung

des lieblich sauer schmeckenden Wassers hin. Der

Brunnen wurde 1678 neu gefasst und das Kurwesen

nahm die ersten zaghaften Anfänge. 1740 wurden

60 Brunnengäste gezählt. Johann Erhard Trampel

(1737 bis1817) baute als Brunnenarzt von 1765 bis

1791 Meinberg zum Kurort mit Park und Kurhäusern

aus. 1768 wurde der Kurpark nach den Plänen

des Oberförsters Feige angelegt und um 1780 von

Christian Cay Lorenz Hirschfeld umgestaltet. Bei

einem Intrigenspiel zog Trampel den Kürzeren und

verließ Lippe, um in Bad Pyrmont als Badearzt zu

wirken. Niedergang und Aufschwung des Kurortes

wechselten sich in der Folge ab. 1900 wurden in

Meinberg neun Kurmittel angeboten: Schwefelmoorbäder,

Kohlensäure-Sprudelbäder, Sol- und

Schwefelbäder, Trinkkuren mit Meinberger Mineralwasser,

Fichtennadel-Sprudelbäder, Massage

und Heilgymnastik, Elektrotherapie, Milchkuren

mit Kuh- und Ziegenmilch und Terrainkuren

(Spaziergänge in der Umgebung). Im weiteren

berichtet Linde bildhaft über die Zeit der Revolution

1848/49, als es in Meinberg eine Bürgerwehr

gab, die die schwarz-rot-goldenen Farben vor sich

hertrugen. 1948 durften die Männer, die über 25

Jahre alt waren, zum ersten Mal frei wählen.

Meinberg – ein Idyll

in Deutschland

Mit der Zeit des Kaiserreiches übernimmt Dina

van Faassen die Rolle des Chronisten. 1903

errang Meinberg den Titel „Bad“. Am 31. März

1912 wurde die Straßenbahnlinie Schlangen-

Kohlstädt-Externsteine-Horn (Markt)-Bahnhof

in Betrieb genommen. 1924 wurde die Linie

bis zum Kurpark weitergeführt und 1926 bis

Blomberg verlängert. Ein Unglück führte 1912

zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr

Meinberg. Nach einem Blitzeinschlag brannte

der Hof Schliemann in Wehren lichterloh.

Als der Giebel nach vorne herüber einstürzte,

begrub er Meinberger und Wehrener Bürger.

1932 hatte Bad Meinberg sechs Badehäuser und

ein Inhalatorium, in denen täglich über 4.000

Kurformen verabreicht wurden. Bad Meinberg

wurde als „Idyll unter Deutschlands Kurplätzen“

beschrieben. Das Programm im Juni 1929

sah so aus: Parkbeleuchtung, Militärkonzerte,

Tanzen im Kursaal, Modenschau im Kursaal,

Reit- und Fahrturnier und Parkbeleuchtung,

Vortragsabend, Konzert der Kurkapelle und der

Männergesangvereine, darunter die „Glocke“ aus

Horn. Zu den regelmäßigen Badegästen zählte

auch das lippische Fürstenpaar. Während des

zweiten Weltkrieges stiegen die Besucherzahlen

Meinbergs auf bis zu 7.000 Gäste. Häufig waren

es die Großstädter, die vor den Bombennächten

flohen. Die Männer wurden zum Kriegsdienst

eingezogen und Kriegsgefangene eingesetzt.

Nahe Meinbergs entstand eine Munitionsfabrik

und in Horn das größte Kriegsgefangenenlager

Lippes. Gegen Ende des Krieges legten französische

Kriegsgefangene den großen Kurparksee

an. Meinberg wurde zum Lazarettort, Badehäuser

und Kurhäuser wurden mit bis zu 800 Verwundeten

belegt. Ab 1944 kamen viele Flüchtlinge aus

den Ostgebieten und Evakuierte dazu.

Weiße Fahne ohne Widerstand

Die kriegsmüde Bevölkerung hisste meist beim

heranrückenden Feind die weiße Fahne. Am 4.

April 1945 wurde Horn ohne Widerstand besetzt.

Von Wilberg aus näherte sich an diesem Tage

eine amerikanische Armeeeinheit Meinberg und

besetzte den Kurort kampflos. 14 Tage später lösten

belgische Einheiten die Amerikaner ab. Das

Ehrenmal an der reformierten Kirche zählt 179

Namen von Kriegstoten auf, darunter vier Frauen.

Nach dem Krieg vervielfachte sich die Zahl

der Kurgäste. Es entstanden die Kliniken und

der Länderwaldpark „Sylvaticum“ sowie das

Bewegungszentrum (heute „Badehaus“). 1975

erreichte das Bad den Rekord von 36.339 Gästen

mit 933.809 Übernachtungen. Dann kam die Bäderkrise

und die großen Versicherungsanstalten

BfA und LVA trennten sich auch in Bad Meinberg

von Übernachtungsbetten. Die überwiegend katholischen

Vertriebenen aus dem Osten stärkten

die katholische Gemeinde in Bad Meinberg. Die

Bad Meinberger St.-Josefs-Kapelle wurde zu

klein und abgerissen und 1954 durch die heutige

Christkönigskirche ersetzt.

Bad Meinberg-Horn

1970 wurde Bad Meinberg Teil der Großgemeinde

Horn-Bad Meinberg, die anfänglich Bad

Meinberg-Horn hieß. Die 1.000-Jahr-Feier 1978

ließ Meinbergs Geschichte noch einmal aufleben.

„Das größte Fest, das man in Meinberg je gefeiert

hat“, sagte Friedrich Vorndamme, Gründer und

Mäzen des Vereins „1.000 Jahre Meinberg“. „Ein

Ortsteil mit Vergangenheit – und mit Zukunft“,

schreibt Dina van Faassen in ihrem Ausblick.

Text dieser Buchvorstellung: Manfred Hütte

Quellenhinweis: Farbfoto: Manfred Hütte, Schwarz-

Weiss-Fotos: entnommen aus dem Buch „Bad Meinberg

- Kirchdorf und Kurort“, 2016

Luftansicht von Südosten auf den Meinberger Parksee, um 1960.

Wie die Großen: Kinderschützenfeste erfreuten sich vor dem 1. Weltkrieg großer Beliebtheit; 1914 wurde

auch eines in Bad Meinberg gefeiert.

Roland Linde und Dina van Faassen:

Bad Meinberg –

Kirchdorf und Kurort

hrsg. vom Verein 1000 Jahre Meinberg

e. V., Lage: Lippe Verlag 2016

Auflage: 500 Exemplare

Erhältlich in der Buchhandlung

Abraxas (Bad Meinberg) und bei

der Stadtmarketing-GmbH im Kurgastzentrum

ISBN 978-3-89918-047-3

Fester Einband, 316 Seiten,

Hochformat 21 x 27 cm, 21 Euro

Ausschnitt aus der Flurnamenkarte der Gemeinde nach der Urkatasterkarte von 1879.

Blick von Süden auf den Kurpark mit dem 1842 erbauten neuen Brunnenhaus, Lithographie von Köbig

& Kruthoffer, um 1850.

Fürstlicher Empfang im Sternbad, um 1912 (von links) Badearzt Dr. Wilhelm Weßel mit Frau, Fürstin Bertha zur Lippe, Kurdirektor

Franz Kaub, Fürst Leopold IV. zur Lippe, Maria Theresia Kaub, geb. Delius.


Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 26

www.steinheimer-blickpunkt.de

Vorverkauf läuft: Oktoberfest der Bad Meinberger Schützen am 17. September

Hochsaison für Dirndln und Lederhosen

Die Bad Meinberger Schützen

feiern im September ihr achtes

Oktoberfest. Der Vorverkauf hat

begonnen. Mit der Neuverpflichtung

der Band „die Alpenbanditen“, ist

es gelungen eine der heißesten Oktoberfestbands

der Welt nach Bad

Meinberg zu holen. „Mit unserem

Festwirt Kai Daniel Schmidt (KDS-

Event), möchten wir in diesem Jahr

wieder ein Oktoberfest, mit super

Stimmung, toller Musik und bayrischen

Schmankerln organisieren“,

so Thomas Wächter vom Organisationsteam

der Schützen.

Geboren in den bayrischen Alpen

– hausend in den abgelegenen Berghütten

– führten fünf einsame Musikanten

ein beschauliches Leben.

Lebten sie doch ausschließlich von

Weißwurst und bayrischen Haxen.

Doch starkes Fernweh und frohlockender

Weibsgesang brachte sie

dazu die fesche Dirn der Nachbarsalm

zu entführen. Fortan wurden sie

fürchterlich vom Dorf gejagt, und all

das nur, wegen der so reizvollen Resi.

Schnell nannte man sie die „Alpen-

BANDiten“. Mit dem feschen Dirn,

der Quetsche und Gitarre spielten sie

sich bei den Dorffesten mit ihren „Ozapft-is“-Stimmungs-Ohrwürmern

in die Herzen der Menschen. Als

Rocker der Volksmusik eroberten

sie alle Festzelte der Republik und

wurden jeden Tag aufs Neue mit

haufenweise Lebkuchenherzen

beschenkt. Die zünftigen Erfolgsgaranten

der Volksmusik, die bekannten

Partyknaller vom Après Ski und die

Stimmungslieder vom Ballermann,

entfachen eine riesige „Gaudi“. Darauf

folgt das Beste aus der „Neuen

Deutschen Welle”, aus den „Rock

Klassikern” und den „Charts”.

Der Fassanstich findet dieses Jahr

bereits um 19.30 Uhr statt, damit

man pünktlich ab 20:00 Uhr mit den

Feiern beginnen kann. „Wir würden

uns freuen, wenn wir viele Gäste von

jung bis alt, zu unserem Fest am 17.

September begrüßen dürften.“ Die

Organisatoren freuen sich auf die

Gäste in tollen bayrischen Outfits.

Bereits am Freitag, 16. September

gibt es ab 15:00 Uhr zur Eröffnung

der Kirmes ein Kinderfest mit

„Peter&Peter“. „Wir würden uns

freuen viele Kinder bei der Eröffnung

begrüßen zu dürfen und einen

spannenden Nachmittag mit ihnen

zu gestalten“, so Thomas Wächter.

Die Kirmes mit Krammarkt lädt von

Freitag bis Sonntag alle Besucher

mit Fahrgeschäften und Buden zum

Shoppen und Spaß haben ein. Dazu

wird es eine Automeile geben, auf der

die neusten Modelle der bekanntesten

Hersteller ausgestellt werden. Am

Sonntag gibt es eine Modenschau im

Festzelt bei der die neusten Trends

für die Herbst/Wintersaison 2016/17

präsentiert werden.

Die Eintrittspreise für das Oktoberfest

betragen in diesem Jahr 13,00

Euro im Vorverkauf und 16,00 Euro

an der Abendkasse, der Vorverkauf

für die Oktoberfestkarten läuft

bereits. Die Vorverkaufstellen sind

in diesem Jahr in Bad Meinberg

Jutta Abitz, Lottoannahmesteller,

Allee 13, Timo Kölbl, Turmschänke,

Marktstr. 19, in Horn Kurier-Verlag

GmbH & Co. KG, Kampstr. 10,

Schlanstein Foto und Reformhaus,

Mittelstr. 73, in Remmighausen

Dieter Eggers, Lottoannahmestelle,

Hornsche Str. 233 und im Internet

www.ticket-direct.de.

Am Donnerstag, 15. September

findet ab 18:00 Uhr im Zelt das

traditionelle Bad Meinberger Rinderwurstessen

statt.

Der Tipp zum Ausgehen: Zum Oktoberfest sind Dirndl und Lederhosen gefragt. Foto: M. Hütte (Archiv)


Stadt-Anzeiger Nr. 608 - Anzeigen -

9. Juni 2016 Seite 27

Infotag „Intelligente Gebäudesteuerung“ am 10. Juni von 14 bis 18 Uhr bei Elektro-Rulle in Bad Meinberg

Sicher, komfortabel, energiesparend

Das „Internet der Dinge“ ist in

den Privathaushalten angekommen.

Im Haus heißt es „Intelligente Gebäudetechnik“.

Der Meisterbetrieb

Elektro-Rulle in Bad Meinberg kennt

sich mit den neuen Möglichkeiten

aus und zeigt sie auf einem Infotag

am 10. Juni von 14 bis 18 Uhr im

Geschäft am Johanna-Fuchs-Weg in

Bad Meinberg. Wer Komfort mag,

auf Sicherheit setzt und gleichzeitig

Energie sparen möchte, sollte sich

bei Rulle informieren.

Sicherheit und Komfort

per Fingerdruck

Smartphone und Tablets gehören

für viele Menschen zum normalen

Leben dazu. Mit ihnen können

nicht nur Bankgeschäfte getätigt

oder E-Mails gecheckt werden,

sondern auch die komplette Technik

im Haus gesteuert werden. Ein

leichter Fingerdruck genügt, und es

entstehen komplette Lichtszenarien

oder die Sonnenschutzfunktionen in

Haus und Wohnung werden sinnvoll

aufeinander abgestimmt. Das klappt

auch, wenn man nicht zu Hause ist.

Denn viele Funktionen sind automatisch

abrufbar: Außentemperatur,

Lichteinfall, Regen oder Wind werden

mit Sensoren gemessen – woraufhin

beispielsweise die Heizung

energiesparend geregelt wird und

die Markise aus- oder die Jalousien

hochgefahren werden. Auch lässt

sich das tägliche An- und Ausschalten

des Lichts in den verschiedenen

Räumen über mehrere Wochen

speichern und später automatisch

wiederholen, wenn die Bewohner

Urlaub machen. Beobachter mit

bösen Absichten können hier keinen

Unterschied erkennen. Alarm- und

Überwachungsanlagen können in

das System integriert werden. Bei

Störungen kommt eine Information

direkt aufs Handy, so Elektromeister

Matthias Rulle zum Stadt-Anzeiger.

Ganz nebenbei

Energiesparen

Mehr Sicherheit also, aber auch

weniger Energieverbrauch – das

KNX/EIB-System bietet zahlreiche

Lösungen zur Optimierung der Ressourcennutzung

eines Gebäudes und

zur Visualisierung des tatsächlichen

Energieverbrauchs. Selbst das

Home-Entertainment kann

clever in die Technik eingebunden

werden – Gira und

der Schweizer Audiospezialist

Revox haben gemeinsam zahlreiche

überzeugende Lösungen

Mit Tablet oder Smartphone lässt sich die Technik steuern. Die Elektromeister Matthias Rulle und Peter

Töws zeigen, wie es geht.

Eine Steuerung der Rollladen, der Heizung, der Alarmanlage oder der Stereoanlage

– alles ist mit der intelligenten Gebäudetechnik mit einem Fingerdruck zu machen.

Herzlich Willkommen!

Freitag, 10. Juni 2016

Intelligente Gebäudetechnik

Einladung zum Infotag von 14.00 – 18.00 Uhr

Alles zu den Themen:

Komfort –Sicherheit - Energiesparen

Verkauf

Installation

Kundendienst

Johanna-Fuchs-Weg 9 · Bad Meinberg · Tel. 0 52 34 / 97 98 · www.elektro-rulle.de

Infotag am

Freitagnachmittag

Unter dem Motto „Ansehen,

anfassen, ausprobieren“ haben

Bauherren, Hausbesitzer und Renovierer

die Gelegenheit, Produkte

und Möglichkeiten der intelligenten

Gebäudetechnik „live“ zu erleben.

An einer Präsentationswand wird

bei Rulle gezeigt, was die moderne

Gebäudetechnik so bietet. Die

Elektromeister Matthias Rulle und

Peter Töws zeigen, wie einfach ein

HomeServer bedient werden kann

und wie dann Meldungen auf dem

Tablet oder Smartphone erscheinen.

Peter Töws ist zudem zertifizierter

KNX-Spezialist. Der Eintritt zu diesem

Infotag ist frei, eine Anmeldung

ist nicht notwendig.

Zeitsparend und

praktisch

Zahlreiche Privathaushalte nutzen

bereits die neue Technologie,

installiert von Elektro-Rulle. Aber

auch öffentliche Gebäude können

so ausgestattet werden. So wird das

evangelische Gemeindehaus in Bad

Meinberg seit 15 Jahren zuverlässig

digital gesteuert. Vom Kirchenbüro

aus wird die Heizung frühzeitig für

Gruppenaktivitäten im Gemeindehaus

hochgefahren, automatisch

oder manuell. Eine Schließanlage

öffnet zu den Gruppenzeiten automatisch

die Tür – und schließt sie

auch wieder. Ähnliche Beispiele:

Haus „Yoga Vidya“, das Deutsche

Jugendherbergswerk in Detmold und

Bürogebäude in Paderborn. M.H.

entwickelt, die Musikgenuss auf

höchstem Niveau garantieren und

sich auch optisch problemlos in

anspruchsvolle Wohnkonzepte einbinden

lassen. Alle Systeme sind

wie in einem Baukasten erweiterbar.

Mit der Marke Gira setzt man auf

einen deutschen Markenhersteller

mit Qualität.

Für komplexe Lösungen empfiehlt

sich der Einsatz eines HomeServers:

In einer unscheinbaren Konsole

steckt das leistungsfähige Gehirn

des intelligenten Gebäudemanagements.

Hier laufen alle Informationen

zusammen, von hier aus

werden Befehle losgeschickt, hier

entsteht ein Energiemanagement,

das exakt auf die Bedürfnisse der

Bewohner ausgerichtet ist. Eine

solche Bussteuerung muss nicht

viel mehr kosten als eine analoge

Lösung. Rulle stellt auf Wunsch

die Kosten gegenüber und errechnet

Einsparpotentiale. Dann warten

noch Fördermittel der Kfw-Bank auf

Verwendung. Beim Einbruchschutz

beispielsweise sind es Zuschüsse

von mindestens 200 Euro bis höchstens

1.500 Euro.

Johanna-Fuchs-Weg 9

Bad Meinberg

Tel. 0 52 34 / 97 98

www.elektro-rulle.de

Das Team von Elektro-Rulle aus Bad Meinberg lädt zum Infotag „Intelligente Gebäudetechnik“ am 10.

Juni ein.

Johanna-Fuchs-Weg 9 · Bad Meinberg

Tel. 0 52 34 / 97 98 · www.elektro-rulle.de


Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 28

25

Inh. Lore Patze

Jahre Feiern Sie dieses Jubiläum mit mir!

25. Juni 2016

Bei einem kleinen Imbiss und Getränken und mit weiteren Überraschungen am

von 11 - 15 Uhr!

Fromhausener Str. 66

32805 Horn-Bad Meinberg (Ortsteil-Fromhausen)

Tel. 0 52 34 / 34 27

Öffnungszeiten: Mo., Mi., Fr.:

08.30 - 12.30 Uhr + 14.00 - 18.00 Uhr

Nur mit Voranmeldung!

25 Jahre Lore‘s Haarstübchen

Familientreffen der Familien Ünal

Mit Spiel und Spaß wird der

Frühling begrüßt

Lore Patze in ihrem gemütlichen,

modernen Friseursalon.

25 Jahre Lore’s Haarstübchen

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Die, die montags geöffnet hat

Ob lang oder kurz, seit über 25

Jahren hält die Haarspezialistin

in Fromhausen angesagte Ideen

für den perfekten Haarschnitt

bereit. Beginn der selbstständigen

Tätigkeit von Lore Patze war im

Jahre 1989, 1991 machte sie die

Meisterprüfung. Bei ihrer Arbeit

legt sie besonderen Wert auf familiäre

Atmosphäre. Schwerpunkte

ihrer Arbeit sind ausgefallene

Haarschnitte, Colorationen und

Strähnen sowie Pflegeberatungen.

Der individuelle Style wird zur

Persönlichkeit ihrer Kunden stets

im Mittelpunkt sein.

Dieses Jubiläum möchte Friseurmeisterin

Lore Patze, gerne mit ihren

treuen Kunden und Freunden am

Samstag, 25. Juni von 11.00 bis

15.00 Uhr feiern. Für einen kleinen

Imbiss und Getränke ist gesorgt!

Lust auf einen neuen Haarschnitt

bekommen, oder muss es einfach

mal wieder sein? Lore Patze vergibt

Termine nach Vereinbarung,

montags, mittwochs und freitags

zwischen 8.30 und 12.30 Uhr, sowie

zwischen 14.00 und 18.00 Uhr. Die

Telefonnummer ist 05234/3427.

Gemütlich am Lagerfeuer feiern.

Bereits zum vierten Mal hatte Sirvan

Ünal mit seinen Kindern Fatih und

Fatma zum Frühlingsfest „Hidirellez“

nach Horn-Bad Meinberg

eingeladen. Auf dieses Frühlingsfest

freuen sich vor allem die Kinder, die

mit viel Spiel und Spaß versorgt sind.

Aber auch die Großen können kaum

ein Jahr abwarten, da die Sehnsucht

des großen Zusammenkommens

stark ansteigt. An diesem Tag wird

auch mal ausnahmsweise auf das

Äußere geachtet, das heißt jeder zieht

seine schönste Kleidung an und begrüßt

den Frühling mit bunten Farben

und positiven Vorsätzen voller Elan.

Die Familien Ünal sowie deren

Freunde und Bekannten haben alle

ihre Wurzeln in Sinop, einer der

schönsten Städte und Urlaubsregion

am Schwarzen Meer. Sinop ist der

nördlichste Teil am Schwarzen Meer

der Türkei und wird als die „Perle

des Schwarzen Meeres“ bezeichnet.

Die Familien Ünal, die an diesem

Fest teilgenommen haben, sind

inzwischen in ganz Deutschland

verteilt. Die weiteste Anreise hatte

eine Familie aus Regensburg. Sirvan

Ünal und sein Team haben das

Treffen organisiert und mehr als

200 Familien sind dieser Einladung

mit ihren Freunden gefolgt. Das

Treffen fand auf dem Grillplatz in

Fotos: Peter Radszuweit

Die Organisatoren des Familientreffens: (v.l.) Fatih Ünal und Sirvan

Ünal.

Leopoldstal statt und ein herrlicher

Duft nach leckerem Gegrilltem lag

über dem Platz, auch Salate und

Torten fehlten nicht. Alle Familien

haben etwas mitgebracht und sich

an der Verpflegung beteiligt.

Zum Rahmen des Festes gehören

auch immer die „Yavuz-Brüder“ aus

Hamburg, deren Wurzeln ebenfalls in

Sinop sind. Sie bereicherten die Feier

mit folkloristischen Darbietungen.

Ihre Show begleitet mit türkischer

Volksmusik ließ die Herzen höher

schlagen. Jetzt wird erst einmal die

Freude für das nächste Wiedersehen

gesammelt.

PR

Angebot im Bad Meinberger Badehaus

Schwimmkurs für jugendliche Flüchtlinge

Vor vier Wochen schloss Dietmar

Kluge, einer der Geschäftsführer

vom Bad Meinberger Badehauses,

eine Vereinbarung mit dem

Heinrich-Schacht-Haus in Veldrom,

einen Schwimmkurs für jugendliche

Flüchtlinge anzubieten. Frau

Klüter, ehrenamtliche Mitarbeiterin

im Heinrich-Schacht-Haus, hatte

diese Idee, um den Jugendlichen

die Möglichkeit zu geben das Seepferdchen

oder das Bronzeabzeichen

(Schwimmpass der Deutschen Jugend)

zu erwerben.

15 Jugendliche unter 18 Jahren nahmen

dieses Angebot dankend an und

erhalten unter Aufsicht von Dominik

Goldmann diesen Schwimmkurs.

Die Schwimmregeln werden auch in

arabischer Sprache vermittelt. Uwe

Ebner, kaufmännischer Leiter des

Heinrich-Schacht-Hauses e.V. und

gleichzeitig auch Vorstandsmitglied,

erläuterte, dass die Jugendlichen, die

aus Syrien und Afghanistan kommen

an 365 Tagen im Jahr betreut würden.

Im Heinrich-Schacht-Haus in Veldrom

und seit November 2015 auch

im ehemaligen Haus Schild in Bad

Meinberg. Man sei dem Integrationsamt

des Kreises Lippe sehr dankbar

für die Unterstützung. Dafür, dass

allen die Möglichkeit gegeben wurde

eine Schule zu besuchen und auch die

deutsche Sprache perfekt zu lernen,

so Uwe Ebner. Die Lernbereitschaft

der jungen Syrer und Afghanen sei

groß, so fragten sie zum Beispiel

sofort „Wann fängt die Schule an,

Herr Ebner?“

Erzieherin Sarah Maamouri ist für

die Jugendlichen die Ansprechpartnerin.

Sie lernt mit den Jugendlichen

auch außerhalb der Schule deutsch

und hilft über schwere Stunden

hinweg, z. B wenn aus der Heimat

wieder einmal schlechte Nachrichten

gekommen sind. Das Essen für

Die Betreuer mit jugendlichen Flüchtlingen: (v.l.) Domenik Goldmann, Uwe Ebner und Sarah

Maamouri.

Foto Peter Radszuweit

die Jugendlichen wird momentan

während der Woche angeliefert, am

Wochenende kochen die Jugendlichen

aber selbst. Zurzeit sucht

das Heinrich-Schacht-Haus eine

Köchin. Das Zusammenleben zwischen

den beiden Mentalitäten sei

kein Problem, so Uwe Ebner, man

könne diese Mentalitäten etwa wie

die des Italieners und des Schweden

vergleichen. Einige dieser jungen

Flüchtlinge wollten nicht fotografiert

werden, sie befürchten Repressalien

gegen ihre Eltern und Verwandten in

den Heimatländern.

Mohammed (Name der von Redaktion

geändert) erzählt die Geschichte

seiner Flucht: „Ich bin mit einem

Boot in die Türkei gekommen, wo ich

sieben Tage geblieben bin. Danach

kam ich nach Griechenland, von

Griechenland bin ich vier Tage mit

dem Bus nach Deutschland gefahren.

Für die Flucht habe ich 1.200

Dollar bezahlt, dieses Geld habe

ich von meinem Onkel in Syrien

bekommen.“ Seit sechs Monaten

lebt er im Heinrich-Schacht-Haus.

Auf die Frage, warum er geflüchtet

sei, antwortet er: „In meiner Stadt

war lernen, das heißt in die Schule

gehen, nicht mehr möglich, weil es

zu gefährlich war auf die Straße zu

gehen. Auch gab es kaum noch etwas

zum Essen zu kaufen.“ Sein großer

Wunsch ist es eine Ausbildung zum

Erzieher machen zu können. Ob er

im Friedensfall zurückgehen würde,

könne er zum heutigen Zeitpunkt

noch nicht sagen. Er konzentriere

sich jetzt erst mal neben der Schule

darauf schwimmen zu lernen und sein

Schwimmabzeichen zu bekommen.

Für den Sommer ist ein Ausflug

nach Mecklenburg Vorpommern

geplant mit einer Kanufahrt auf der

Mecklenburgischen Seenplatte.

PR

Goldene Konfirmation in der

ev.-ref. Kirche Horn

In diesem Jahr wird die Goldene Konfirmation am Sonntag, 12. Juni in

der Stadtkirche Horn mit einem Abendmahlsgottesdienst gefeiert. Alle,

deren Konfirmation 50 Jahre zurückliegt, sind dazu herzlich eingeladen.

Der festliche Gottesdienst beginnt um 11.00 Uhr und wird von Pfarrer

Zizelmann gehalten. An der musikalischen Gestaltung beteiligen sich

der Posaunenchor Horn und der Flötenkreis Bad Meinberg.

Tanz in den Mai der Freiwilligen Feuerwehr

Bad Meinberg

Tolle Stimmung im Festzelt.

Das Zelt bebte

Beim Tanz in den Mai bot die

Freiwillige Feuerwehr Bad Meinberg

auch in diesem Jahr Nonstop Livemusik

für Partygänger auf zwei Bühnen

im Zelt auf dem Heinrich-Drake-

Platz. Die Musiker von „Impuls sind

schon mehrfach in Bad Meinberg

aufgetreten, während die norddeutsche

Formation „Promise“ das erste

Mal in Bad Meinberg gastierte.

Die Organisation lag in den Händen

des Fördervereins der Freiwilligen

Feuerwehr Bad Meinberg. Der

Löschzugführer Eike Pflugner und

seine Mannschaft beginnt schon ein

halbes Jahr vorher mit der Planung

für dieses Event. Bei den zu verpflichtenden

Musikkapellen unterstützt sie

der Festwirt Elmar Meilenbrok, der

gute Kontakte zu den Musikern hat.

Wir sprechen das Publikum unter

Foto: Peter Radszuweit

30 an und haben damit Erfolg, so

Eike Pflugner. Auch bieten wir zu

den üblichen Getränken Cocktailgetränke

an, die von der Jugend gern

angenommen werden. Das Publikum

kam wie immer in Scharen und tanzte

und feierte ohne Unterbrechung. Den

Auftakt machte die Band „Promise“,

die das Publikum schnell auf Temperatur

brachte. Nahtlos erfolgte der

Wechsel zu der Band „Impuls“, die

die tanzwütigen auch gleich in Ihren

Bann zog. Die Organisatoren vom

Förderverein der Feuerwehr Bad

Meinberg waren mit der Feier sehr

zufrieden. Das Zelt war wie immer

sehr gut besucht, und mit unserem

Angebot haben wir Gäste aus dem

gesamten Kreisgebiet und darüber

hinaus nach Bad Meinberg geholt.

PR


Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 29

ADFC Kreis Lippe

lädt ein

Bad Meinberg

radelt

Der ADFC Kreis Lippe e.V. lädt ab

der ADFC-Station Bad Meinberg zu

den geselligen Radausflügen ein. Zu

allen geführten ADFC-Radtouren

sind Nicht-Mitglieder herzlich eingeladen.

Weitere Informationen auf der

Webseite www.adfc-lippe.de oder

täglich von 8.00 bis 12.00 Uhr beim

ADFC in Bad Meinberg - Kontakt

Tel. 05234-9754 – E-Mail: adfclippe@havergoh.de.

Geradelt wird

trotz (oder wegen) der Fußball-EM.

Samstag, 11. Juni:

14.00 Uhr Zum Schiedersee mit

Cafepause im Schloß. Über die leicht

hügelige Landschaft auf kleinen

Wegen in das Tal der Emmer zur

bekannten Cafepause. Die Rückfahrt

führt über Wöbbel und am Norderteich

entlang (Ende: 17.45 Uhr)

Samstag, 18. Juni:

14.00 Uhr Über den Teuto nach

Paderborn. Entlang der ehem. Straßenbahntrasse

über den Teutoburger

Wald nach Bad Lippspringe. Nach

der Einkehrpause geht es in die

Domstadt. Die Rückfahrt ist mit dem

Zug vorgesehen (Ende: 18.15 Uhr)

Samstag, 25. Juni:

13.45 Uhr Stadtradeln Lemgo –

Radtour durch das Begatal nach

Schwelentrup. Start: Bahnhof Lemgo,

Parkplatz um 14.30 Uhr. Der

ADFC-Tourguide führt auf kleinen

verkehrsarmen Wegen entlang der

Bega durch Feld und Flur nach

Schwelentrup zur geselligen Kaffee-

Pause in der Kruesfelder Kaffeestube

und zurück zum Ausgangspunkt

in Lemgo. Der Ausflug ist für

jedermann/-frau geeignet. ADFC-

Radtransport um 13.45 Uhr (Ende:

18.45 Uhr)

Samstag, 16. Juli:

14.00 Uhr Theatertour Bökendorf

– Flashdance, das Musical.

Wie im jedem Jahr die traditionelle

Theatertour – Details in der nächsten

Ausgabe (Ende: 23.45 Uhr)

Freibad Open-Air

am 8. und 9. Juli

Rock ’n

Plansch im

Freibad Belle

Sommer, Sonne, Sonnenschein.

Zum fünfundzwanzigsten

Mal lädt der Trägerverein

Freibad Belle e.V. zum Beller

Freibad Open Air, ins beschauliche

Örtchen Belle, in Ostwestfalen

ein. Das Programm für das

Jubiläums Open Air steht. Was

vor einem Vierteljahrhundert

begonnen hat, hätte sich damals

wohl niemand erträumt. Das

Freibad in Bürgerhand wäre

ohne das inzwischen legendäre

Freiluft-Event nicht denkbar

gewesen und soll in diesem Jahr

gehörig gefeiert werden.

Der Freitagabend, 8. Juli beginnt

mit „Son Black and the

soulbound Libeation“, einer

Band mit reichlich Beller Beteiligung.

Sechs Musiker, Sechs

Instrumente, ein Sound! Rock-

Pop-Soul-Blues`Beats sagt die

Band über sich selbst. Das kann

man nur so bestätigen.

Wie gewohnt wird dann DJ

Adam von Garrel die Gäste mit

House- und Electro-Beats durch

den Freitagabend führen und

der tanzenden Menge den Rest

ihrer Kondition abverlangen.

Ob Abkühlung im Schwimmbecken

oder eine Erfrischung

an der Cocktailbar, der tanzbare

Freitag wird wie gewohnt die

Einstimmung auf den rockigen

Samstag sein und mit 3 Euro

an der Abendkasse gibt es wohl

kaum einen Grund den Abend

auf dem heimischen Sofa zu

verbringen!

Der Samstag, 9. Juli ist mit

10 Euro im Vorverkauf bzw. 12

Euro an der Abendkasse ebenfalls

ein Schnäppchen, denn es

werden auch im Jubiläumsjahr,

erneut Größen der Rockmusik-

Szene, wie Bonfire, oder die

Punker von „Ackerbau und

Viehzucht“ ihr Programm zum

Besten geben.

Leseabend im Strickcafé

mit „Erbarmen“ von

Jussi Adler Olsen

Spannendes

und Unterhaltsames

„Erbarmen“, die Frau im Bunker

– Der erste Fall für Carl Mørk

vom Sonderdezernat Q von Jussi

Adler Olsen steht im Mittelpunkt

des Leseabend am Montag, 13.

Juni ab 19:30 Uhr im Strickcafé,

Andrea‘s Glücksmasche, Allee 4 in

Bad Meinberg. Am 2. März 2002

verschwindet eine Frau spurlos auf

der Fähre von Rødby nach Puttgarden,

man vermutet Tod durch

Ertrinken. Doch sie ist nicht tot,

sondern wird in einem Gefängnis

aus Beton festgehalten...Und dann

kam die Angst wie ein schleichendes

Gift. Die verzerrte Stimme kam

aus einem Lautsprecher irgendwo

im Dunklen: „Herzlichen Glückwunsch

zu deinem Geburtstag,

Merete. Du bist jetzt hier seit 126

Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk:

Das Licht wird von

nun an ein Jahr lang eingeschaltet

bleiben. Es sei denn, du weißt die

Antwort: Warum halten wir dich

fest?“ Für alle, die gerne „vertrackte

Ermittlungen“ und eine

Story mit Hochspannung lieben,

dabei eine Tee-, Kakao- oder

Kaffeespezialität genießen wollen,

mit oder ohne Strickzeug. Mit

der Gäste- und Einwohnerkarte

von Bad Meinberg kann man am

Montagabend, dem „Schontag“ im

Strickcafé ein Getränk bis 3 Euro

kostenlos genießen.

ALLEE 12 - 32805 Horn-Bad Meinberg

Telefon: 0 52 34 / 9 87 65

Naturkost-

Fachgeschäft

Inh.: Heidrun Köhler

Bio-Comté AOP

französischer Hartkäse, 4-5 Monate

gereift, herkunftsgeschützte Rohmilch-

Käsespezialität, fruchtig-nussig,

mind. 45 % Fett i. Tr.

1, 99 100 g

Livemusik am 15. Juni in Andrea‘s Glücksmasche

Mit Gesang durch

Raum und Zeit

Das Gesangsduo Käthe Hirche und Vanessa Leuthäußer singt am

15. Juni ab 19:30 Uhr in Andrea‘s Glücksmasche, Allee 4 in Bad

Meinberg. „Nirgends können zwei Menschen leichter Freunde werden

als beim singen“, sagte Hermann Hesse. Nach diesem Motto

machen sich Käthe Hirche und Vanessa Leuthäußer auf den Weg

und nehmen ihr Publikum mit auf ihre ganz persönliche Reise durch

verschiedene Epochen und Zeiten, in diversen Sprachen und durch

viele Länder. Ihr Programm, bestehend aus den Lieblingsstücken

aus Klassik, Musical und Moderne besticht durch die klaren Vorstellungen

und Stimmen. Begleitet werden die beiden mit Klavier

oder Gitarre mit eigenen Arrangements. Der Eintritt ist frei – über

einen Obolus im Anschluss an die virtuose Darbietung freuen sich

die Künstler aber umso mehr!

Hereinspaziert in wunderbare westfälische Gartenparadiese am 12. Juni

Parkanlagen laden zum Flanieren ein

Ob romantisch-verspielt, in wilder

Blütenfülle oder streng geometrischer

Schönheit: Westfalens

Gartenparadiese sind vielfältig,

überraschend, inspirierend. Mehr

als 170 grüne Oasen laden am „Tag

der Gärten und Parks in Westfalen-

Lippe“ am 11. und 12. Juni zur Entdeckungsreise

ein. „Hereinspaziert!“

lautet das Motto – und Gäste sind

auch im Historischen Kurpark in

Bad Meinberg herzlich willkommen.

Kurgärten, Stadtparks, Schlossgärten,

Botanische Gärten – die

Gartenkultur hat in Westfalen-Lippe

eine lange Tradition. Die Anlagen

dienen als Naherholungsgebiete

und haben immer wieder Gartengestalter

sowie Künstler inspiriert. Ein

schönes Beispiel für die Vielfalt und

Schönheit westfälischer Parkanlagen

ist der Historische Kurpark an der

Parkstraße 10.

Um das erlebnisreiche Frühsommer-Wochenende

zu krönen, lädt

der Park in am Sonntag, 12. Juni

2016, um 11:00 Uhr zum Konzert

„Verzaubernde Reise der Saiteninstrumente

durch das grüne

Herz Bad Meinbergs“ mit Cuerdas

Magicas ein. Zwei Künstlerinnen

aus unterschiedlichen Kultur- und

Musiktraditionen entführen in eine

zauberhafte Klangwelt ihrer außergewöhnlichen

Instrumente von

romantisch-verträumt bis rhythmisch-temperamentvoll.

Der Eintritt

beträgt fünf Euro, mit Gäste- oder

Einwohnerkarte frei. Gastronomie

vor Ort. Weitere Informationen unter

www.gaerten-in-westfalen.de.

Hintergrund

Neben den vielen Privatgärten

gibt es in Westfalen-Lippe über 300

kulturell herausragende Gärten und

Parks, die ganzjährig für Besucher

geöffnet sind. Gartenkultur ist ein

wesentlicher Teil der Identität der

Region. Ganz gleich ob Land oder

KulTourBus am 11. Juni zum Hoftheater Detmold

Stadt, ob naturbelassen oder kunstvoll

gestaltet, der LWL will sie in

den Fokus rücken, das Bewusstsein

für diese Besonderheit schärfen und

den Tourismus stärken. Die Website

www.gaerten-in-westfalen.de bietet

daher zu 130 ausgewählten Gärten

und Parks ganzjährig umfassende

Informationen. Zusätzlich präsentieren

sich seit 2012 am „Tag der

Gärten und Parks in Westfalen-

Lippe“ zahlreiche Privatgärten und

öffentliche Gärten und Parks. Auch

über diese Veranstaltung informiert

die Website und präsentiert ausführliche

Beschreibungen der einzelnen

Anlagen.

„Gärten und Parks in Westfalen-

Lippe“ ist eine Initiative des Landschaftsverbandes

Westfalen-Lippe

(LWL) und des Projektes „Kultur

in Westfalen“, das von der LWL-

Kulturstiftung und der Westfalen-

Initiative getragen und vom NRW-

Kulturministerium gefördert wird.

Was das Kino verschwieg

Am Samstag, 11. Juni fährt der

KulTourBus der Neue Staatsbad

Meinberg GmbH zur Aufführung

„Ben Hur“ im Hoftheater Detmold.

Das turbulente Stück bietet selbst

dem Filmkenner Neues, denn so

manches wird aufgedeckt, was das

Kino verschwieg. „Falls Sie den

Filmklassiker nie gesehen haben

– kein Problem! Sie müssen nur

wissen: Wo sind die Taschentücher,

um sich die Tränen abzuwischen.“

Abfahrt ist um 18:30 Uhr am

Haus am Kurpark, Parkstr. 63, Bad

Meinberg. Fahrkarten und Tickets

für die Veranstaltung gibt es in der

Tourist-Information im Historischen

Kurpark, Parkstr. 10.


Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 30

So bleibt sie in Horn-Bad Meinberg in Erinnerung: Herzlich,

tatkräftig und immer mit einem Lächeln auf den Lippen. Anni

Tarras prägte den Tischtennissport in Horn-Bad Meinberg.

Foto: Britta Hansen, Leopoldstal (Archiv)

Der TV Horn Bad Meinberg

trauert um Anni Tarras

Mit Herzblut für die Jugend

In Horn kann man sich Tischtennis ohne Anni Tarras gar nicht vorstellen.

Beim TV Horn war sie lange Jahre die Seele der Jugendabteilung

und auch Leiterin der Tischtennisabteilung. Sie hatte sich mit viel

Herzblut der Jugendarbeit verschrieben und über viele Jahrzehnte

in der Tischtennis-Abteilung als Jugendübungsleiterin die Kinder

trainiert und selbst in der Frauenmannschaft Tischtennis gespielt. Alle

Kinder fanden bei ihr nicht nur ihre sportliche Heimat, sondern eine

Ansprechpartnerin in allen Lebenslagen.

Kinderolympiaden und Stadtmeisterschaften im Tischtennis für Jung

und Alt trugen ihre Handschrift. „Sie war die Integration in Person“,

lobt sie der Erste Vorsitzende Heinrich Fuhrmann. Sie kümmerte sich

auch um die Pressearbeit in Sachen Tischtennis und versorgte den

Stadt-Anzeiger stets mit aktuellen Fotos und Berichten. 2008 wurde

ihr beim Tischtennis-Kreistag vom Vorsitzenden Norbert Höltke der

„Walter Schaare Gedächtnispokal“, die höchste Auszeichnung des

Tischtennis-Kreises Lippe, für ihre Verdienste verliehen.

Neben ihrer Leidenschaft, dem Tischtennis-Sport, engagierte sie sich

intensiv für die deutsch-polnische Völkerverständigung. Die am 13.

Januar 1939 im kleinen Dorf Posmahlen (im früheren Ostpreußen,

heute die russische Exklave Kaliningrad) geborene Anni Tarras pflegte

die Verbindung zu ihrer Heimat. Sie und ihr Mann Horst organisieren

regelmäßige Treffen der Vertriebenen. Bei Kaffee und Kuchen

erzählen sie sich Kindheitsgeschichten und betrachten Fotos aus der

Heimat. Vor einigen Jahren nahmen sie Kontakt zur Grundschule in

Stabelwitz, im Geburtsort von Horst Tarras, auf und organisierten

einen Schüleraustausch.

Mit 77 Jahren verstarb Anni Tarras am 20. Mai in Lemgo. „Die

Erinnerung an Anni, an ihre herzliche und tatkräftige Art, bleibt“, so

Fuhrmann.

Familienanzeigen

Ev. Kirche Bad Meinberg

Gottesdienste: 12. Juni (3. So. nach Trinitatis) 17 Uhr: musikalischer Gottesdienst

mit Abendmahl, Pastor Zizelmann und Christina Wißmann, Gesang u. Klavier Kollekte:

Gustav-Adolf-Werk. 19. Juni (4. So. nach Trinitatis) 17 Uhr: musikalischer

Nachbarschaftsgottesdienst in Horn mit anschließendem Grillen und Johannisbuffet,

Pastor Zizelmann und Team, musikalische Darbietungen aus allen drei Gemeinden.

25. Juni (Samstag) 17.30 Uhr: Jugendgottesdienst im Gemeindehaus mit der Band

„Homestation“ und dem EC-Jugendkreis zum Thema „School’s out“. 26. Juni (5. So.

nach Trinitatis) 9.30 Uhr: Gottesdienst für Jung und Alt mit anschließendem Sommertreff

vor der Kirche oder im Gemeindehaus, Pastorin Lutterjohann-Zizelmann und

Posaunenchor, „Lilli and the Hugs“, Gospelchor „be more“ Kollekte: Ökum. Arbeit

mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Kirchbus: Wer mit dem Kirchbus gefahren

werden möchte, meldet sich bis spätestens Freitag – zwischen 10 und 11.30 Uhr– im

Gemeindebüro (Tel. 99154). Gemeindebücherei, Am Müllerberg 2: Öffnungszeiten:

Montag: 16-18 Uhr, Mittwoch: 16-18 Uhr. Veranstaltungen im Gemeindehaus,

Am Müllerberg 4: Gruppen und Kreise: Musikgruppen: Flötenanfänger, dienstags

16.15-17 Uhr. Flötenkreis, freitags um 17.30 Uhr. Posaunenchor, mittwochs um

20 Uhr. Gospelchor „be more“, donnerstags 19.30-21 Uhr. Kirchenchor Horn-Bad

Meinberg, mittwochs 19.30 Uhrim Gemeindehaus der Ev.-ref. Kirchengemeinde

Horn, Kirchstr. 1. Erwachsenengruppen: Café International Donnerstag, 30. Juni

um 13.30 Uhr, Flüchtlingsberatung Donnerstag, 30. Juni um 13-15 Uhr. Bibelgesprächskreis,

Montag, 13. und 27. Juni um 17 Uhr. Seniorentreff, freitags um 14.30

Uhr. Laienspielgruppe Szenenwechsel montags 18 Uhr. Frauentreff (für Frauen von

ca. 25-50 Jahre): Montag, 04. Juli: Grillen Frauenfrühstück Mittwoch, 15. Juni, 9

Uhr: „Topfgucker kommen nicht in den Himmel…“ (Sabine Hartmann). Sticktreff,

jeden 2. Mittwoch im Monat um 15 Uhr. Hauskreis (für Erwachsene ab 18 Jahren),

vierzehntägig, donnerstags 19.30 Uhr. Literaturgesprächskreis, Pause bis Oktober.

Seniorentanz, dienstags um 17.30 Uhr. Ausgabe der TAFEL, Freitag, 10. und 24.

Juni ab 14 Uhr. Eltern-Kind-Gruppen Spielkreis für Kinder montags 10-11 Uhr.

Spielkreis für Kinder ab 1 Jahr donnerstags 15.30-16.30 Uhr. Geburtsvorbereitung

montags um 19.30 Uhr. Gymnastik nach der Geburt montags um 18.15 Uhr. Kinderund

Jugendgruppen: Gruppe für Schulanfänger, montags 16-17.30 Uhr. Boys Only,

für Jungen von 8-12 Jahre. 14-tägig dienstags, 16.30-18 Uhr. Jugendcafé, dienstags

15-18 Uhr. Offener Jugendabend jd. 1. Freitag im Monat 18-21.30 Uhr. Gemeindebüro:

Brunnenstr. 43, Tel. 99154, geöffnet: Mo-Fr 10-12 Uhr, zus. Do 15-17 Uhr.

Veranstaltungen der Kurseelsorge

Vorträge im Kurgastzentrum, mittwochs, vierzehntägig, jeweils um 15.30 Uhr bis

17 Uhr. Der Eintritt in das Kurgastzentrum ist frei.

Mittwoch, 15. Juni:

15.30 Uhr „Demut - verstaubte Tugend oder notwendige Fähigkeit unserer Zeit?“,

Referent: Pfr. Matthias Zizelmann

Mittwoch, 29. Juni:

„Geh aus mein Herz und suche Freud“ – Sommergedichte und Lieder zum Zuhören

und Mitsingen. Singen tut gut! - Diese Erfahrung machen wir hoffentlich an diesem

heiter- besinnlichen Nachmittag beim gemeinsamen Singen von Volksliedern zu

Gitarrenbegleitung, ergänzt von Sommergedichten bekannter Dichter. Chorerfahrung

und Notenkenntnisse sind nicht erforderlich! Referentin: Pfarrerin Petra Stork

Neuapostolische Kirche

Es finden jeden Mittwoch von 19.30 bis 20.30 Uhr sowie jeden Sonntag von 9.30

Uhr bis 10.30 Uhr Gottesdienste in der Kampstraße 26 statt. Während des Sonntagsgottesdienstes

finden zusätzlich die Vorsonntagsschule für Kinder von 3 bis 6

Jahren und die Sonntagsschule für Kinder von 6 bis 10 Jahren statt. Abweichende

Termine entnehmen Sie bitte dem Schaukasten vor der Kirche.

Bei Fragen können Sie sich an die Telefonnummer 919883 wenden. Gäste sind

jederzeit herzlich willkommen.

Ev.-ref. Kirchengemeinde Horn

Horn: So., 12. Juni – 11 Uhr – Goldene Konfirmation mit Abendmahl, Pfr. Zizelmann.

Sa., 18. Juni – 16 Uhr – Gottesdienst für die Kleinsten, Pfarrerin Stork und

Team. So., 19. Juni – 17 Uhr – Nachbarschafts-Event „Leuchtend – in den vielen

Farben der Schöpfung Gottes“ Gottesdienst, musikalische Darbietungen, anschließend

Grillen und Johannisbuffet, Pfr. Zizelmann und Vorbereitungsteam. So., 26. Juni – 11

Uhr – Gottesdienst, Pfarrerin Stork. Seniorenzentrum Haus am Markt – Horn: Fr., 1.

Juli - 10 Uhr, Pfarrerin Stork. Morgengebet in der Kirche: donnerstags 8 Uhr. Öff.

Kirchenvorstandssitzung: Fr. 17. Juni - 19.30 Uhr Beginn mit der Andacht in der

Kirche Horn. Holzhausen: So., 19. Juni – 17 Uhr – Nachbarschafts-Event in und um

die Kirche Horn. Offene Tür Holzhausen: Dienstag, 14. Juni – 15 Uhr. Seniorenresidenz

Hermannshof – Holzhausen: Fr. - 10 Uhr, Pfarrerin Stork: Hermannshof I:

24. Juni – Pfarrerin Stork, Hermannshof II: 17. Juni – Pfarrerin Schulz. Bellenberg:

So., 19. Juni – 17 Uhr – Nachbarschafts-Event in und um die Kirche Horn. Veranstaltungen

(nicht in den Ferien): Gemeinschaftsstunde: i.d.R. 2. + 4. Sonntag im

Monat - 19.30 Uhr im Gemeindehaus, www.lkg-horn.de. Montags: Handarbeitscafé:

27. Juni um 14.30 Uhr im Gemeindehaus. Hauskreis I am 1. + 3. Montag im Monat

in privaten Haushalten: 20 Uhr (Info-Tel.: 5812). Dienstags: Bastelkreis:20 Uhr im

Gemeindehaus, Kirchstraße 3 (außer in den Ferien). Hauskreis II am 1. + 3. Dienstag

im Monat in privaten Haushalten: 20 Uhr (Info-Tel.: 69465). Mittwochs: Frauenhilfe

:14-tägig im Gemeindehaus um 14.30 Uhr – 15. Juni . Chor der Gemeinde : 19.30

Uhr Leitung: Utta Grotstollen-Niewald (nicht in den Ferien). Jungschar (Kinder von

8 – 12 Jahren): 16.30 – 18 Uhr „Alte Post“ (nicht in den Ferien). Teenkreis Mainland

(Jugendliche ab 13 Jahren): 19-21 Uhr „Alte Post“ (nicht in den Schulferien).

Donnerstags: Zentrum Moorlage, Kolberger Str. 2 b, Do., 9 - 10.30 Uhr „Der ruhige

Vormittag“- offener Frühstückstreff. Posaunenchor: Anfänger: von 18 bis 19.15 Uhr,

Ltg. Ralf Böthgen. Fortgeschrittene: 19.30 Uhr im Gemeindehaus, Ltg. Friedrich

Rhiemeier. Freitags: Aktiv und Gesund mit Seniorentanz: 17 Uhr im Gemeindehaus,

Kirchstraße 3. Hauskreis für junge Erwachsene freitags in privaten Haushalten: 20

Uhr (Info Tel. 4916). Gemeindebüro: Kirchstraße 1, Tel. 3636, geöffnet: Mi. und

Do.: 10 - 12 Uhr, Fr. 15 – 17 Uhr.

Evangelische Freikirche Horn

Warum ich gerne Christ bin?

Weil Jesus Christus meine Vergangenheit bereinigt, meine Gegenwart

erfüllt und meine Zukunft erhellt. Ja, ich

brauche jemanden, der auf mich eingeht,

der mir hilft, mich zu verstehen, der mich

liebesfähig macht, der mich befreit von

Sorgen, Angst und Aggressionen, der mich

braucht, ohne mich zu missbrauchen, der

mir verzeiht und nichts nachträgt, der klare

Sicht gibt in Entscheidungen, der meinem

Leben Sinn gibt. Ich brauche jemanden, auf

den ich mich felsenfest verlassen kann. Das

ist Jesus. Ihm vertraue ich.

Wenn Sie mehr über Jesus Christus erfahren

und seine Realität persönlich erleben

wollen, dann sind Sie herzlich zu unserem

Gottesdienst um 10 Uhr in die Horner Burgscheune

eingeladen. Wir freuen uns auf Sie! Weitere Auskünfte erteilt

gern: Pastor Mattin Gorski, Tel. 05234/4529, www.freikirchehorn.de.

Kath. Pfarramt Heilig Kreuz

Heilige Messen: Horn – Pfarrkirche Heilig Kreuz: Samstag: 17 Uhr Vorabendmesse.

Sonntag: 11 Uhr Hochamt. Werktage: freitags 9 Uhr. Bad Meinberg – Christkönig:

Sonntag: 9.30 Uhr Hochamt. Werktage: mittwochs 9 Uhr. Feldrom – St. Josef: Sonntag:

9.30 Uhr Hl. Messe. Beichtgelegenheit: samstags in Horn nach Absprache mit den

Priestern des Pastoralverbundes. Pfarrbüro: Bad Meinberg, Parkstraße 57 a (Tel: 9

88 56). Geöffnet: montags, mittwochs, freitags: 9 – 11 Uhr. Caritas Sprechstunde in

Horn: dienstags, Begegnungszentrum Heilig Kreuz, 10 – 11 Uhr (nicht in den Ferien).

Caritas-Konferenzen, Horn: Montag, 04. Juli, 19.30 Uhr, Begegnungszentrum Heilig

Kreuz. Bad Meinberg: Donnerstag, 02. Juli, 17 Uhr, Gemeindehaus Hermannsweg 6.

Bibelkreis: Freitag, 10. Juni, 18 Uhr, Gemeindehaus Bad Meinberg, Hermannsweg

6, unter der Leitung von Pastor Agu. Gottesdienst zum Schützenfest Feldrom:

Samstag, 11. Juni, 13.30 Uhr St. Josef Feldrom. Die Sonntagsmesse entfällt.

Seniorenkreis: Dienstag, 14. Juni, 14.30 Uhr, Heilig Kreuz Kirche, Heilige Messe,

anschließend Kaffeetrinken im Begegnungszentrum. Tanzen: Mittwoch, 15. Juni

und 29. Juni, 15-16.30 Uhr, Gemeindehaus Bad Meinberg, Leitung Roswitha

Sroka und Ulrike Linne. Segnungsmesse: Freitag, 17. Juni, 18 Uhr, Christkönig

Kirche Bad Meinberg. Frühstück nach dem Gottesdienst: Freitag, 24. Juni, 9 Uhr

Heilig Kreuz Kirche Hl. Messe, im Anschluss Frühstück im Begegnungszentrum.

Kostenbeitrag 2,00 Euro. Abi-Gottesdienst: Samstag, 25. Juni, 10 Uhr, Christkönig

Kirche Bad Meinberg. Kollekte für Tschernobyl-Kinder: Schon viele Jahre besuchen

Kinder aus Tschernobyl unsere Gemeinde an einem Nachmittag, um bei Spiel und

Basteleien den Alltag ein wenig zu vergessen. Am Wochenende 25./26. Juni wird

daher die Kollekte in Horn-Bad Meinberg-Feldrom für die Tschernobyl-Kinder

abgehalten. Kreativ mit u.Hu.: Mittwoch, 6. Juli, 17-19 Uhr, Gemeindehaus Bad

Meinberg, Hermannsweg 6. Sommer-Sonne-Sonnenschein..., wir stricken, basteln,

häkeln, klönen..., in gemütlicher Runde. Familiengottesdienst/Pastoralverbundsfest:

Sonntag, 03. Juli, 11 Uhr Heilig Kreuz Kirche Horn. Wir feiern Gottesdienst mit

Fahrzeugsegnung mit den Gemeinden aus Blomberg und Schieder-Schwalenberg.

Rund um die Kirche wird eingeladen zu Begegnungen, gemütlichem Beisammensein

mit Kaffee, Kuchen, Würstchen und, und, und …. Totengebet: Dienstag, 05. Juli,

18 Uhr, Heilig Kreuz Kirche Horn.

Ev.-ref. Kirche Leopoldstal

In Leopoldstal: Gottesdienste: Sonntag, 12. Juni – 11 Uhr – Gottesdienst, Pfr.

Wulfmeier. Sonntag, 19. Juni – 10 Uhr – Zeltgottesdienst auf dem Sportplatz

Leopoldstal, Pfarrerin Schulz und Team. Sonntag, 19. Juni – 17 Uhr – Nachbarschafts-

Event der ev. Kirchengemeinden Bad Meinberg, Horn und Leopoldstal in und um die

Kirche Horn, Pfr. Zizelmann und Team. Sonntag, 26. Juni – 17 Uhr – Gottesdienst

in Veldrom, Pfarrerin Stork. Kindergottesdienst: Sonntag, 26. Juni von 11 bis 12.30

Uhr. Jugendkeller Leopoldstal: Jugendtreff (für Jugendliche von 15 bis 18 Jahren):

14-tägig montags von 18 bis 20 Uhr (13. und 27. Juni). Jungschar (für Kinder von 6

bis 12 Jahren): 14-tägig dienstags von 16.30 – 18 Uhr (14. und 28. Juni). Belladonna:

monatlich dienstags, 28. Juni – Ausflug – 19 Uhr. Frauenfrühstück:

monatlich dienstags von 9.30 bis 11.30 Uhr. 28. Juni. „Kaffeetreff am Turm“:

monatlich mittwochs um 15 Uhr, Sommerpause bis September. In Veldrom:

Gottesdienste: Samstag, 11. Juni – 13.30 Uhr – ökumenischer Feldgottesdienst

im Rahmen des Schützenfestes. Sonntag, 26. Juni – 17 Uhr – Gottesdienst,

Pfarrerin Stork. Kindergottesdienst: Sonntag, 5. und 19. Juni von 11 bis 12.30 Uhr.

Seniorennachmittag: monatlich mittwochs um 15 Uhr – Sommerpause bis Oktober.

Offener Frauentreff und Klöngruppe: am 2. Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr (9.

Juni). Gemeindebüro in Leopoldstal: geöffnet montags und freitags von 10 Uhr

bis 12 Uhr, donnerstags von 15 bis 17 Uhr, Telefon 820992.

Nachbarschafts-Event am 19.Juni

„Leuchtend – in den vielen Farben der Schöpfung Gottes“ - unter diesem Motto

laden die drei ev.-ref. Kirchengemeinden Bad Meinberg, Horn und Leopoldstal zum

diesjährigen Nachbarschafts-Event ein. Um 17 Uhr startet in der Stadtkirche in Horn

ein Gottesdienst voller Farben und Musik. Besonderer Gast ist Reverend Dr. Francis

Amenu aus der Partnerkirche Lippes in Ghana. Im Anschluss ist der Grill ebenso

vorbereitet wie ein Johannisbuffet von herzhaft bis süß. „Freuen würden wir uns,

wenn Sie etwa zu diesem „Mitbring-Buffet“ beisteuern könnten“, so Pastor Mathias

Zizelmann vom Vorbereitungsteam.

Diamantene

Konfirmation in der

ev. ref. Kirche

in Bad Meinberg

Neun

Konfirmanden

waren gekommen

Die Diamant-Konfirmanden trafen sich in Bad Meinberg: (v.l.) Pfarrer Matthias Zizelmann, Gisela Blanke

(geb. Husemann), Friedrich August (Fritz) Beermann, Dieter Böhner, Luise Watermann(geb. Schäfer) ,

Willy Koch, Marlis Piske (geb. Hinder),Irma Lindenberg (geb. König), Magret Wellner (geb. Hoffmannn)

und Ilse-Brigitte Sommer (geb. Koch).

Foto: Peter Radszuweit

Am 26. März 1956 waren es noch

24 Jungen und 20 Mädchen, die

durch den damaligen Pfarrer Dr.

Muthmann konfirmiert wurden.

Zum jetzigen Ehrentag waren noch

neun Konfirmanden gekommen.

Viele Konfirmanden kamen aus Bad

Meinberg, aber auch aus Hannover,

Lauenau, Pattensen und Donaueschingen.

Nach dem gemeinsamen

Gottesdienst durchgeführt von Pfarrer

Matthias Zizelmann, der von dem

Posaunenchor der Kirchengemeinde

feierlich begleitet wurde, trafen

sich die Jubilare zum Mittagessen

im Waldrestaurant „Meinberger

Schweiz“. Bei einem anschließenden

gemütlichen Beisammensein

gab es noch viele Anekdoten aus

früheren Jahren zu erzählen. Bis

in den späten Nachmittag wurde

geklönt und gelacht, bis dann alle

schließlich ihre Heimreise antraten.

PR


Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 31

Notrufnummern

Feuerwehr/Notfälle/Unfälle/

Rettungsdienst 112

Polizei: 110

Krankentransport: 05231/19222

Ärztlicher Notdienst: 116 117

Klinikum Lippe-Detmold 05231/72-0

Augenärztlicher Notdienst: 0180/5044100 (fragen)

Zahnärztlicher Notdienst: 05231/25025

Vergiftungen: 0228/2873211 oder 112

Tierärztlicher Notdienst: Haustierarzt fragen

Seelsorge evangelisch 08 00/1-110111

Seelsorge katholisch 08 00/1-110222

Apothekennotdienst: 0800/0022833

Frauen- + Kinderschutzhaus: 05232/85008500

(über AWO Lippe)

Reparatur Notdienst

(Rollstuhl und Sauerstoffg.) 05271/970317

Sperrnotruf

Bank, Kredit, Mobilfunk) 116116

Kreispolizei 05231/609-0

Apotheken-Notdienste

Aus dem Festnetz ist rund um die Uhr die kostenlose Info-Nummer 0800

00 22 8 33 erreichbar, per Mobiltelefon die Rufnummer 22 8 33 (69 Cent/

Minute) und im Internet finden sich alle Informationen unter www.akwl.de.

Der Apothekennotdienst gewährleistet die Versorgung in dringenden Fällen.

Der Notdienst beginnt um 9.00 Uhr und endet am nächsten Tag um 9.00 Uhr.

Datum Notdienst H.-B. Meinberg 1 Notdienst H.-B. Meinberg 2

09.06. Sonnen-Apotheke, Detmold Quellen-Apo., Bad Lippspringe

10.06. Apo., Vornewald, Schlangen Südholz-Apotheke, Detmold

11.06. St.Nikolaus-Apo., Nieheim Ross-Apotheke, Lage

12.06. LaVie-Apotheke, Detmold Marienloher-Apo., oHG, Pb.

13.06. Hasselbach-Apo., Detmold Löwen-Apo., Schieder-Schw.

14.06. Wall-Apo., Horn-Bad Meinb. St.Rochus-Apo., Steinheim

15.06. Markt-Apotheke, Steinheim Medicum-Apotheke, Detmold

16.06. Apo., an der Post, Detmold Sonnen-Apotheke, Altenbeken

17.06. Rathaus-Apotheke, Nieheim MELVIGO Apo., Detmold

18.06. Apotheke zur Rose, Detmold Humboldt-Apo., Blomberg

19.06. Apo., Alten Markt, Bad Drib. Flora-Apotheke, Lage

20.06. Eichholz-Apotheke, Detmold Apo., Gesundheitsz., Steinh.

21.06. Falken-Apotheke, Detmold Schloss-Apotheke, Lemgo

22.06. Hubertus-Apo., Schieder-Sch. Schwanen-Apotheke, Lage

23.06. Apotheke Hiddesen, Detmold St.Nikolaus-Apo., Nieheim

24.06. Bad-Apo., Horn-Bad Meinb. Bach-Apotheke, Detmold

25.06. Apo., an der Post, Detmold Heutor-Apotheke, Blomberg

26.06. Kronen-Apo., Horn-Bad Mein. Engel-Apotheke, Steinheim

27.06. St.Rochus-Apo., Steinheim Elisabeth-Apotheke, Detmold

28.06. Rats-Apo., Horn-Bad Meinb. Einhorn-Apotheke, Barntrup

29.06. Rathaus-Apotheke, Nieheim Teutoburg-Apotheke, Detmold

30.06. Apo., Leopoldinum, Detmold Medica-Apotheke, Lemgo

Ortsteil Horn:

Rats-Apotheke, Südwall 4, Tel. 0 52 34 / 82 03 30

Wall-Apotheke, Mittelstr. 101, Tel. 0 52 34 / 82 01 00

Kronen-Apotheke, Mittelstraße 33, 05234 25380

Ortsteil Bad Meinberg:

Bad-Apotheke, Parkstr. 55, Tel. 0 52 34 / 97 62

Blomberg:

Heutor-Apotheke, Heutorstr. 4, Tel. 0 52 35 / 9 53 10

Nelken-Apotheke, Bahnhofstr. 1, Tel. 0 52 35 / 9 90 00

Detmold:

Bach-Apotheke, Bachstr. 28, Telefon 05231-390606

Bahnhof-Apotheke, Bahnhofstr. 1, Telefon 05231-22556

Eichholz-Apotheke, Hornsche Straße 138, Telefon 05231-59319

Elisabeth-Apotheke, Elisabethstr. 4, Telefon 05231-28282

Falken-Apotheke, Paderborner Straße 36, Telefon 05231-47625

Hasselback-Apotheke, In den Benten 10f, Telefon 05232-87836

Apotheke Hiddesen, Theodor-Heuss-Str. 1, Telefon 05231-84 44

Hof-Apotheke, Lange Straße 55, Telefon 05231-23255

LaVie-Apotheke, Ernst-Hilker-Str. 15, Telefon 05231-3031615

Apotheke am Leopoldinum, Hornsche Str.47, Telefon 05231-3080380

Lortzing-Apotheke, Lange Straße 79, Telefon 05231-22200

Apotheke an der Post, Bismarckstraße 17, Telefon 05231-92300

Markt-Apotheke, Lange Straße 38, Telefon 05231-25300

Maxmo-Apotheke, Klingenbergstr. 31, Telefon 05231-27444

Medicum-Apotheke, Röntgenstraße 16, Telefon 05231- 9102000

Apotheke zur Rose, Willy-Brandt-Platz 4, Telefon 05231-974900

- Änderungen vorbehalten -

Horner Kegelclub feiert Vereinsjubiläum

Die Ehrenamtsbüros der Stadt

Horn-Bad Meinberg befinden sich in

Horn im Erdgeschoss des Bauamtes

und in Bad Meinberg im Büro „Quartiersmanagement“

in der Parkstrasse

63. Sie sind zu den Sprechzeiten

(Horn mittwochs 10 bis 12 Uhr

und donnerstags von 15 bis 17 Uhr,

Bad Meinberg (jeden 4. Donnerstag

im Monat von 15 bis 17 Uhr) von

Mitgliedern des Senioren- und Behindertenbeirates

nach Vereinbarung

besetzt und erreichbar unter 05234

/201301 (Horn) oder 05234/2055182

oder mobil 0176-50972544 (Bad

Meinberg, Frau Sohn).

Vortrag am Dienstag,

21. Juni

„Das Blut –

unser Lebenssaft“

Am Dienstag, 21. Juni referiert Dr.

med. Köhler, Facharzt für Innere Medizin

mit Schwerpunkt Kardiologie

und Leitender Oberarzt der Abteilung

Innere Medizin im Klinikum Weser-

Egge in Bad Driburg, zum Thema

„Das Blut- unser Lebenssaft“ um

19:30 Uhr im Haus am Kurpark,

Parkstr. 63, Bad Meinberg. Das

Blut ist unser Lebenssaft. Was aber

passiert, wenn mit dem Blut etwas

nicht stimmt? Einige wichtige Bluterkrankungen

und deren Diagnostik

sowie Behandlungsmöglichkeiten

zeigt Dr. Köhler in seinem Vortrag

auf. „Zukunft braucht Herkunft“

jeden Dienstag, 19:30 Uhr, Haus am

Kurpark, Parkstr. 63, Bad Meinberg.

Dauer ca. 1,5 Stunden, Eintritt 5

Euro, mit Gäste-/Einwohnerkarte

frei.

Kursangebot vom Sport-

Bildungswerk Lippe

Sport- und

Wellnesstag für

Frauen in Bad

Meinberg

Sie wollen sich einmal einen Kurzurlaub

für Körper, Geist und Seele

gönnen? Dann ist der Sport- und

Wellnesstag für Frauen genau das

Richtige für Sie und Ihre Freundinnen.

Im Badehaus in Bad Meinberg

werden unter Anleitung unserer

Kursleiterin zwei Sporteinheiten

(XCO-Walking und BodyFit) angeboten.

Im Anschluss können Sie die Salzgrotte,

das Infrarot-Tiefenwärmebad

sowie die Schwimmbecken nutzen.

Ein kleiner Snack ist ebenfalls

enthalten. Das Programm findet

am Samstag, 25. Juni von 10 bis 17

Uhr statt. Anmeldungen und Auskünfte

beim SportBildungswerk im

Kreissportbund Lippe unter Tel.-Nr.:

05231/627908. Montag, Dienstag,

Donnerstag, Freitag 9 bis 13 Uhr

sowie Donnerstagsnachmittag von

15 bis 18 Uhr oder unter www.

sportangebote-lippe.de.

„Der letzte Haufen“ wird 45

Vor 45 Jahren gründete

Horst Schmidt, bekannt unter

„Hakki“, aus Mitgliedern des

Horner Fußballvereins diesen

Kegelclub und somit fand im

Februar 1971 im Hotel Garre

der erste Kegelabend statt.

Für einen Namen des Vereins

gab es viele Ideen, letztendlich

einigte man sich auf den

Namen „Der letzte Haufen“.

Mittlerweile sind alle Kegler

etwas „in die Jahre“

gekommen, dennoch runden

immer noch regelmäßige

Kegeltouren, die meistens

im Oktober stattfinden, den

Kegelspaß ab. „Außerhalb

des Kegelns treffen wir uns

auch zu Veranstaltungen, zu

gemeinsamen Wanderungen,

wie am Vatertag, und Fahrradtouren“,

so Dieter Nolte,

Gründungsmitglied des Vereins.

„Uns verbindet mittlerweile

eine Freundschaft,

die so manche Lebenskrise

begleitet hat.“ Unvergessen sind

auch zwei Kegelbrüder, die leider

verstorben sind.

Das 45-jährige Jubiläum wurde

Der letzte Haufen feiert 45-Jähriges: Stehend (v.l.) Dieter Nolte, Manfred

Kelle, Günther Lührs, Wolfgang Poppe, Michael Rumrich, Heiner Kessebohm,

Wolfgang Wächter, Wolfgang Meier, Friedel Heißenberg. Kniend (v.l.) Dieter

Schmidt und Walter Nolte.

Foto: Peter Radszuweit

im Februar in einem beheizten

Gartenhäuschen gebührend gefeiert

und dem Anlass entsprechend

wurde ein selbstgedichtetes Lied,

begleitet von einem Akkordeonspieler,

gemeinsam gesungen, was

natürlich die Lachmuskeln mächtig

beanspruchte.

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Wer also über die notwendige Erfahrung verfügt und Spaß daran hat, Sport nicht nur als Hobby zu betreiben,

meldet sich bitte unter klute@tvhbm.de.


Stadt-Anzeiger Nr. 608 9. Juni 2016 Seite 32

LG Lippe-Süd erfolgreich in Holzminden

Sieg und Springer-Cup

für Maybrit Sommer

Frühschwimmen im Bad Meinberger Waldbad

„Es ist viel gemacht worden“

Das Bad Meinberger Waldbad bietet ab dem 6.

Juni Frühschwimmen an zwei Tagen in der Woche

an. Montags und Donnerstag kann von 6:00 bis 8:00

Uhr geschwommen werden. Außerdem wurden

für die neue Saison barrierefreie Umkleidekabinen

angeschafft, die durch das Projekt der Firma

„RWE Aktiv vor Ort“ durch deren Mitarbeiter

aufgestellt wurden.

Zwei Kabinen können problemlos von Rollstuhlfahrern

genutzt werden. Über dem Planschbecken

wurde ein herausfahrbarer Sonnenschutz errichtet,

somit ist gewährleistet, dass die Kleinen ungestört

planschen können ohne Gefahr zu laufen einen

Sonnenbrand zu bekommen.

Die automatische Chloranlage wurde ebenfalls

erweitert und auf den neuesten Stand gebracht.

Für die Sauberhaltung des Schwimmbeckens ist

ein neuer Staubsauger angeschafft worden, der

jeden Abend die Becken vollautomatisch reinigt.

Außerdem wurde für die Jugendlichen im Bereich

der Umkleidekabinen ein neuer Fußballkicker aufgestellt.

Wie Peter Radszuweit sagte: „Es ist viel

gemacht worden, jetzt muss nur noch die Sonne

mitspielen für eine gute Saison.“ PR

Die neuen Umkleidekabinen sind aufgestellt: (v.l.) Dirk Hennemann (2. Vorsitzender) und

Simon Prass (RWE).

Foto Peter Radszuweit

Immer unser Bestes: Unschlagbar günstig

Sieg und Springer-Cup für Maybrit Sommer.

Foto (Erin Sand)

Nach Holzminden zum dortigen Springer-Meeting waren die Stabis

der LG Lippe-Süd gefahren. Ein bisschen besseres Wetter hätten sie sich

schon gewünscht, denn tiefe Temperaturen, Wind und Regen waren nicht

die besten Voraussetzungen für gute Höhen. Maybrit Sommer (Jahrgang

20013, W13) konnte dies aber nicht schrecken! Sie sprang mit 2,95 Meter

dann gleich mal eine neue persönliche Bestleistung und gewann damit auch

den Springer-Cup (Relationswertung aller Klassen außer den Hauptklassen).

Die 2,95 Meter sind gleichzeitig neuer lippischer Rekord in dieser

Altersklasse. Bisher hielt ihn Tina Rother, ebenfalls LG Lippe-Süd, mit

2,90 Meter, gesprungen im Jahr 2010.

Zudem blieb der Springer-Cup in LG-Hand, denn im vergangenen Jahr hatte

ihn Franka Schröder gewonnen, die aufgrund einer Verletzung leider nicht

an den Start gehen konnte. Auch Platz 2 in dieser Altersklasse ging an eine

Lippe-Südlerin: Jule Mühlenhof – 2,75 Meter = persönliche Bestleistung.

Den zweiten Sieg für die LG holte Greta Heine (W11, 2005). Auch Greta

sprang eine neue persönliche Bestleistung und siegte mit 2,15 Meter vor

ihrer Zwillingsschwester Lina (2,05 Meter).

Hier die weiteren Ergebnisse: U16/W14: 4. Jannika Hoffinger - 2,45 Meter,

U18: 5. Erin Sand – 3,25 Meter, 17. Jana Hartmann - 2,85 Meter, U20: 6.

Lucy Topp - 2,85 Meter.

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Der nächste Stadt-Anzeiger

erscheint am 30. Juni 2016

Tag der offenen Tür am Weltyogatag

dem 21.06.2016

Buntes Mitmach-

Programm

Am Sonntag, 21. Juni praktizieren Menschen auf der ganzen Welt

von 10.00 bis 11.30 Uhr Ortszeit zusammen Yoga und Meditation.

Zu diesem Anlass lädt Yoga Vidya zum „Tag der offenen Tür“ in

Europas größtem Yoga-Seminarhaus in Bad Meinberg ein. Die

Vereinten Nationen (UNO) erklärten vor knapp zwei Jahren in einer

UN-Vollversammlung den 21. Juni zum offiziellen Weltyogatag. Laut

UNO dient dieser Tag als Aufruf an alle Regierungen weltweit, mit

Yoga ein Zeichen zu setzen für ein friedliches Miteinander und einem

gesünderen, sinnerfüllten Lebensstil.

Yoga Vidya e.V., der maßgeblich an der Gründung des Weltyogatages

beteiligt ist, feiert diesen Anlass ganz besonders mit einem Tag der offenen

Tür. Ein buntes Mitmach-Programm, beginnend mit einer gemeinsamen,

weltweit zeitgleich praktizierten Yogastunde, unterschiedliche

Yoga-Angebote, Konzerte und ein vegetarisches Vollwert Buffet, wird

den Besuchern geboten. Eine Verlosung und ein Lagerfeuer krönen

den Abschluss dieses besonderen Tages. Für Kinder steht ab 12.30 Uhr

eine Betreuung zur Verfügung. Familien sind herzlich willkommen!

Das gesamte Programm ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung.

Nähere Information unter: www.yoga-vidya.de/weltyogatag.

Das Programm:

10.00 Uhr Weltweites Üben für den Frieden: Yogastunde

für Anfänger und Geübte

11.30 Uhr Vegetarisches Vollwert Buffet

13.00 Uhr Einführung ins Hatha Yoga, Klangreise

13.30 Uhr Mantra Konzert mit den Love Keys

14.30 Uhr Meditation / Einführung, Mantra Workshop

16.15 Uhr Yogastunden für Anfänger, Rückenyoga,

fordernde Mittelstufe, Kinderyoga

16.30 Uhr Einführung ins Ayurveda, Infos zur Yogatherapie

17.45 Uhr Vegetarisches Vollwert Buffet

18.15 Uhr Information zu Ausbildungen, Ayurveda

18.45 Uhr Mantra Konzert

20.00 Uhr Meditation, Vortrag, Mantra-Singen,

Tombola Verlosung

21.00 Uhr Ausklang am Lagerfeuer mit Mantra-Singen

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