Mein Labor - Endokrinologikum

endokrinologikum.com

Mein Labor - Endokrinologikum

Mein Labor

Im Dialog: informativ und transparent

Slogan der Zeitschrift – Mein Labor

Ausgabe 1 | 2010

Auf einen Blick

Unser Außendienst

Symposium

Endokrinologikum Hamburg

Herbstseminar, 19.–21. 11. 2010

Fachbeiträge

Adipositas in der frauenärztlichen Praxis

Schottische Mediziner raten nach

einer Fehlgeburt bei Kinderwunsch

möglichst umgehend zu einer erneuten

Schwangerschaft

Neue Gesichter

Dr. med. Lisa Beiglböck-Karau

Standorte

Berlin stellt sich vor

Die erste Ausgabe:

Mein Labor

Wir sind mehr als „ein Labor“ und wollen

Ihnen das Endokrinologikum in Ihre

Praxis bringen. Aus diesem Gedanken

ist „Mein Labor“ entstanden, dessen

erste Ausgabe Sie gerade in den Händen

halten. „Mein Labor“ wird künftig

regelmäßig in Ihre Praxis kommen.

Im Dialog:

informativ und transparent

Unser Ziel ist es, transparent

und informativ rund um das

Endokrinologikum zu berichten.

Wir informieren knapp und prägnant

über Entwicklungen, neue Gesichter,

aktuelle Veranstaltungen und berichten

aus unseren Laboren, Praxen, Standorten

und Abteilungen.

Im Dialog mit Ihnen soll „Mein Labor

mit Leben gefüllt werden und in

jeder Ausgabe eine interessante und

praxisnahe Mischung bieten.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

Ihr Endokrinologikum


Wir laden ein

Mein Labor

Symposium Endokrinologikum Hamburg 2010

Herbstseminar, 19. bis 21. November 2010

Wir laden Sie herzlich zu unserem traditionellen Herbstseminar

in Hamburg ein. Erstmals bieten wir Ihnen am Freitagnachmittag

zwei Workshops zur Auswahl an. Diese finden in den neuen

Veranstaltungsräumen im Haferweg 40 statt.

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular erhalten Sie bei

unserer Veranstaltungsorganisation. Rufen Sie uns an unter Telefon

040-33 44 11-99 66 oder senden Sie uns eine E-Mail an

seminare@endokrinologikum.com.

Wir freuen uns, Sie auch in diesem Jahr in Hamburg zu begrüßen.

Freitag, 19. November 2010

15.00–18.00 Uhr

• Workshop A: Wie viel Psyche steckt in der Krankheit?

Psychosomatische Fragestellungen in der Frauenarztpraxis – bringen

Sie Ihre Fragen und Fälle mit! Almut Dorn, Hamburg

• Workshop B: Sexuelle Gesundheit der Frau – bringen Sie Ihre Fragen

und Fälle mit! Kirsten Golombeck, Hannover

Samstag, 20. November 2010

9.00–16.50 Uhr

• Begrüßung und Einführung: Heinrich M. Schulte

und Onno E. Janßen, Hamburg

• Präimplantationsdiagnostik nach dem BGH-Urteil,

Bernt Schulze, Hamburg

• Molekulare Sexualität: Was können wir aus den Genen lernen?

Axel Schäfer, Hamburg

• Wenn Hormone zu viel Druck

machen: Was muss der Frauenarzt

über die Hypertonie wissen?

Sven Diederich, Berlin

• PCOS-Update 2010, Lisa Beiglböck-

Karau, Hamburg

• Gestationsdiabetes: HAPO und

die neue Leitlinie, Matthias Epe,

Hamburg

• Zucker und Fett: Freund oder

Feind? Dirk Müller-Wielandt,

Hamburg

Sonntag, 21. November 2010

9.00–12.00 Uhr

• Fallvorstellungen aus

der Kinderwunsch- und

Hormonsprechstunde,

interdisziplinäre Aspekte, Lisa

Beiglböck-Karau, Ute Hugo, Cathrin

Grave, Catharina Bullmann, Jens

Jacobeit, Onno E. Janßen,

Heinrich M. Schulte, Hamburg

Pränatale Medizin:

Das Kleine Kind

„Aus der Praxis für die Praxis“, so lautet das Motto unserer

Fortbildungsreihe. Im Rahmen dieser Veranstaltungen behandeln wir

interdisziplinäre Themen der Pränatalen Medizin. Unter Leitung von Priv.

Doz. Dr. med. Cornelia Hofstaetter, DEGUM II-Seminarleiterin, findet die

Veranstaltung „Das kleine Kind“ am 27. Oktober 2010, 16.00–19.00 Uhr,

im Endokrinologikum Hamburg statt.

Themen und Referenten dieser Fortbildung:

• Genetische Ursachen, Dr. med. Bernd Auber

• Pränatale Infektionen, Dr. med. Raquel Pozo Ugarte

• Plazentare Ursachen, Priv. Doz. Dr. med. Cornelia Hofstaetter

Die Fortbildung ist mit vier Fortbildungspunkten bewertet.

Die Veranstaltung findet im Seminarraum Aquarium im

Endokrinologikum Hamburg, Lornsenstraße 4–6, 22767 Hamburg,

statt.

Anmelden können Sie sich über unsere Veranstaltungsorganisation

unter der kostenfreien Telefaxnummer 0800-834 32 40.

Zur Person: Priv. Doz. Dr. med. Cornelia Hofstaetter, Fachärztin für

Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Pränataldiagnostik,

DEGUM II-Seminarleitung, Endokrinologikum Hamburg.

Neue Gesichter

Unter dieser Rubrik stellen wir

Ihnen künftig neue Kolleginnen

und Kollegen aus dem

Endokrinologikum vor.

Dr. med.

Lisa Beiglböck-Karau

42 Jahre alt, verheiratet, drei Kinder.

Fachärztin für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe,

Gynäkologische Endokrinologie,

Reproduktionsmedizin, Klinische

Andrologin (EAA), tätig am

Endokrinologikum Hamburg.

Abitur und Studium der

Humanmedizin in Berlin.

Auslandsstipendien in Rouen

und Paris. Promotion 1995,

Facharztprüfung 2005,

Schwerpunktbezeichnung

2007. Mehrjährige Tätigkeit in

den Unikliniken Hamburg und

Münster sowie im Marienhospital

Osnabrück. Ausbildung zur

Klinischen Andrologin der European

Academy of Andrology (2007),

Kinder- und Jugendgynäkologin der

AG (2010) und Schwangerschaftskonfliktberaterin

(2008).

• 50 Jahre Stimulationstherapie mit Gonadotropinen –

gestern und heute, Einführung: Klaus Bühler, Langenhagen,

Festvortrag: Bruno Lunenfeld, Tel Aviv

• Ist das Altern unserer Patientin eine Krankheit? Erinnern

Aktives Mitglied der

Dt. Menopause Gesellschaft,

und Vergessen: Ansichten eines Hirnforschers, Martin Korte,

Dt. Gesellschaft f. Andrologie,

Braunschweig

Dt. Gesellschaft f. Endokrinologie

2

Die St. Pauli Landungsbrücken sind

immer wieder eine Reise wert.

© Uwe Urbas – Fotolia.com

3


Personalien

Mein Labor

Wir begrüßen neue Kolleginnen an folgenden Standorten.

Hamburg

Dr. med. Lisa Beiglböck-Karau, Fachärztin für Frauenheilkunde und

Geburtshilfe, Gynäkologische Endokrinologie, Reproduktionsmedizin,

Klinische Andrologin (EAA)

Priv. Doz. Dr. med. Cornelia Hofstaetter, Fachärztin für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe, Pränataldiagnostik, DEGUM II-Seminarleitung

Dr. med. Raquel Pozo Ugarte, Fachärztin für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe

Dr. med. Ute Rohles, Fachärztin für Innere Medizin, Rheumatologie

Hannover

Dr. med. Susanne Junginger, Fachärztin für Innere Medizin,

Endokrinologie, Diabetologie

Dr. med. Petra Wassmann, Fachärztin für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe

Bochum-Wattenscheid (Ruhr)

Dr. med. Jennifer Krüger, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin,

Endokrinologie und Diabetologie

Dresden

Frau Marzena Suczyk, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Stuttgart

Dr. med. Monika Grußendorf, Fachärztin für Innere Medizin

Dr. med. Birgit Mehnert, Fachärztin für Innere Medizin, Endokrinologie,

Diabetologie

Dr. med. Annette Volk, Fachärztin für Innere Medizin, Endokrinologie,

Diabetologie

Dr. med. Gabriele Will, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin

Berlin

Dr. med. Helgard Schlaak, Fachärztin für Innere Medizin, Endokrinologie

Dr. med. Jutta Weinerth, Fachärztin für Innere Medizin, Endokrinologie,

Rheumatologie

Adipositas in der

frauenärztlichen Praxis

Adipositas ist durch einen erhöhten

Körperfettanteil bedingt. Sie ist

das Ergebnis einer unerwünschten

Gewichtszunahme, die entsteht,

wenn die Energieaufnahme den

Energieverbrauch übersteigt. Durch

chronische Überernährung kommt

es zu Adipositas. Das ist mit einem

steigenden Risiko für bestimmte

Erkrankungen verbunden.

Medikamente oder Erkrankungen

sind nur selten ursächlich.

Adipositas im Kindesalter setzt sich

häufig im Erwachsenenalter fort.

Die am häufigsten verwendete

Methode für die Feststellung von

Übergewicht und Adipositas bei

Erwachsenen ist die Berechnung

des Body-Mass-Index (BMI).

In Europa sind zwischen 30 %

und 80 % der erwachsenen

Bevölkerung (400 Mio. Erwachsene)

übergewichtig. Dies heißt, sie haben

einen Body-Mass-Index (BMI) > 25.

Etwa 130 Mio. Erwachsene sind

adipös (BMI > 30).

Der durchschnittliche BMI liegt bei

26,5. Bereits ca. 20 % der Kinder sind

übergewichtig oder adipös.

Übergewicht und Adipositas

bergen Gesundheitsrisiken. In

der frauenärztlichen Praxis sind

gewichtsassoziierte Erkrankungen

häufig. Besonderes Augenmerk

liegt auf einem erhöhten Risiko

für Endometriumkarzinom und

polyzystisches Ovarialsyndrom.

Unerfüllter Kinderwunsch aufgrund

von Zyklusstörungen bis hin zur

Anovulation ist häufig.

Therapeutisch ist eine Änderung des Lebensstils mit

Gewichtsreduzierung wichtigstes Ziel. Eine effektive, dauerhafte

Gewichtsreduktion ist multimodal und individuell anzupassen. Je

nach Ausgangsgewicht und Komorbiditäten können unterschiedliche

Komponenten genutzt werden: Ernährungsumstellung, Kostreduktion,

Bewegungstherapie, Verhaltenstherapie, ggf. Psychotherapie,

Medikamente und chirurgische Maßnahmen.

Ovulationsauslösende Substanzen, aber auch Antidiabetika sind heute

fester Bestandteil der Kinderwunschtherapie. Ihr effektiver Einsatz ist

mit eingehender Diagnostik und Beratung verbunden.

Dr. med. Lisa Beiglböck-Karau, Fachärztin für Frauenheilkunde und

Geburtshilfe, Gynäkologische Endokrinologie, Reproduktionsmedizin,

Klinische Andrologin (EAA), Endokrinologikum Hamburg.

Weitere Information: Der Body-Mass-Index (BMI) zur

Gewichtsbewertung und Klassifikation der Adipositas.

Einfach bei uns anfordern: Telefon 0800-834 32 30

oder per Mail an labor@endokrinologikum.com.

Patientengespräch

Frau Dr. med. Lisa Beiglböck-Karau im Patientengespräch in

unseren Praxisräumen, Lornsenstraße 4–6, Hamburg

4 5


Ihre Ansprechpartner bundesweit

Mein Labor

Wir verstehen uns als Ihr Partner in allen medizinischen Fragen und bei

allen Themen rund um die Praxis.

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir das Beste für Ihre Patienten erreichen.

Vor Ort stehen wir Ihnen jederzeit für Informationen und Auskünfte zur

Verfügung.

1

Manfred Sterner

0151-16 10 10 01

4

Burkhard Kruschwitz

0151-16 10 10 06

2

Bettina Herrmann*

0151-16 10 10 10

5

Frank Kuhlmann

0151-16 10 10 05

3

Elisabeth Nockemann

0151-16 15 47 21

Melanie Sraka

0151-16 15 47 16

* Im Großraum Hamburg in Kooperation mit dem AescuLabor Hamburg,

Sandra Hartig, Claudia Ludwig.

** In Kooperation mit dem AescuLabor Karlsruhe,

11 Christoph Raymann, 12 Yvonne Pfisterer.

6

5

Bochum

3

Osnabrück

4

Düsseldorf

Köln

Dortmund

6

Saarbrücken

Frankfurt

Karlsruhe

11

Bremen

12

Freiburg

1

7

9

2

8

10

Dirk Nockemann

Leitung Marketing-Vertrieb

7

Elke Zapf

0151-16 10 10 04

9

Eva-Maria Aue

0151-16 10 10 03

8

Sylvia Wilhelm

0151-16 15 47 12

10

Tanja Rehor

0151-16 10 10 02

6 7

Stuttgart

Kiel

Hamburg

Hannover

Göttingen

Würzburg

Ulm

Nürnberg

München

Leipzig

Dresden

Berlin


Mein Labor

Schottische Mediziner raten nach einer Fehlgeburt

bei Kinderwunsch möglichst umgehend zu einer

erneuten Schwangerschaft

Eine Fehlgeburt ist für jede Frau ein traumatisches Ereignis, ganz

besonders, wenn der Abort nach einer Kinderwunschbehandlung

eintritt. Da im Durchschnitt jede siebte Erstlingsschwangerschaft vor

der 24. SSW endet, ist die Beratung der Patientin nach einem Abort ein

praxisrelevantes Thema.

Neben der Frage nach der Abortursache, die in den allermeisten Fällen

nicht beantwortet werden kann, möchten unsere Patientinnen wissen,

ob nach einem Frühabort direkt eine erneute Konzeption angestrebt

werden kann oder ob sich zunächst eine Verhütung anbietet.

Die geltende WHO-Empfehlung rät zu einem Schwangerschaftsintervall

von mindestens sechs Monaten, um sowohl mental als auch physisch

die Folgen einer Fehlgeburt zu verarbeiten. Viele Reproduktionsmediziner

halten aber eine Pause bei der Familienplanung eher für

ungünstig. Dies gilt besonders dann, wenn eine Schwangerschaft erst

jenseits des 30. Lebensjahres angestrebt wird. Bisher gab es zu dieser

Frage aber keine klare, faktenbasierte Aussage.

Eine vor wenigen Wochen im British Medical Journal (Love, WR et al.:

BMJ 2010: 341:C3967) publizierte Studie an über 30.000 betroffenen

Frauen in Schottland hat diese Unsicherheit weitgehend ausgeräumt:

Frauen, die innerhalb von sechs Monaten nach einer Fehlgeburt erneut

schwanger wurden, hatten ein geringeres Risiko im Hinblick auf eine

weitere Fehlgeburt (relatives Risiko 0,66; 95 % Konfidenzintervall

0,33–0,57), einen Schwangerschaftsabbruch (0,43; 0,33–0,57) oder

eine Extrauteringravidität (0,48; 0,34–0,69) im Vergleich zu Frauen,

die erst nach mehr als sechs Monaten wieder konzipierten. Stieg das

Schwangerschaftsintervall auf mehr als 24 Monate, erhöhte sich das

EU-Risiko um den Faktor 1,97. Ein Abbruch war 2,4-mal häufiger als

in der Vergleichsgruppe. Selbst bei den erfolgreich ausgetragenen

Schwangerschaften war die Rate an Kaiserschnitten, Frühgeburten und

Kindern mit niedrigem Geburtsgewicht signifikant geringer, wenn die

Schwangerschaft innerhalb von sechs Monaten im Vergleich zu einem

längeren Intervall nach dem Abort eintrat.

Wir können daher unseren Patientinnen nach einer Fehlgeburt raten,

möglichst schnell wieder schwanger zu werden.

Priv. Doz. Dr. med. Ulrich A. Knuth, Facharzt für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe, Gynäkologische Endokrinologie und

Reproduktionsmedizin, Endokrinologikum Hamburg.

Priv. Doz. Dr. med. Ulrich A. Knuth

Einblick in unsere Veranstaltungsorganisation

Veranstaltungen 2010

27. Oktober 2010

Fortbildungsreihe Pränatale Medizin, Das Kleine Kind, Hamburg

4.–6. November 2010

Fetomaternale Dopplersonographie, Grund-, Aufbau- und Abschlusskurs,

Hamburg

5. November 2010

Mikroskopierkurs für die Infektionsdiagnostik in der Frauenarztpraxis,

Hamburg

6. November 2010

Mikroskopierkurs für die Infektionsdiagnostik in der Frauenarztpraxis,

Hamburg

12.–13. November 2010

Kolposkopiekurs, Basiswissen, Hamburg

17.–20. November 2010

XIII. Intensivkurs Klinische Endokrinologie, Göttingen

19.–21. November 2010

Symposium Endokrinologikum Hamburg 2010, Herbstseminar mit

Workshops und Kasuistiken, Hamburg

Für das Praxisteam

17. November 2010

Telefonschulung – kommunikative Techniken für den telefonischen

Kontakt mit Patienten, Hamburg

15. Dezember 2010

Hurra, eine Beschwerde – Kommunikations- und

Beschwerdemanagement, Hamburg

Aktuelle Informationen zu unseren Veranstaltungen können Sie

unter www.endokrinologikum.com jederzeit einsehen. Unseren

Veranstaltungskalender 2010/2011 können Sie gerne bei uns anfordern.

So erreichen Sie die Veranstaltungsorganisation

Telefon: 040-33 44 11-99 66

Telefax: 040-33 44 11-99 69

E-Mail: seminare@endokrinologikum.com

Johanna Möller, Tatjana Theile (stehend),

Nico Wolfram (Auszubildender).

Monika Rudolph ergänzt unser Team.

Abrechnungshinweis

Seit dem 1. Oktober 2010 wurden

neue vertragsärztliche Leistungen

(Heroinsubstitution, Neugeborenen-

Hörscreening, Balneophototherapie

und Bestimmung von Varicella-

Zoster-Virus) in den EBM eingeführt.

Darüber hinaus wurde die GOP 01833

mit der Bewertung von 300 Punkten

für den Varicella-Zoster-Virus-

Antikörper-Nachweis bei ungeklärter

Immunitätslage in den Abschnitt 1.7.5

des EBM aufgenommen.

Quelle: KVN-Bezirksstellen-

Rundschreiben 09/2010

Weitere Informationen erhalten Sie

unter unserer kostenlosen Service-

Nummer 0800-834 32 30.

8 9


Händedesinfektion – wichtiger denn je!

Mein Labor

Die Begriffsbestimmung der nosokomialen Infektionen wurde lange

Zeit ausschließlich mit den im Krankenhaus erworbenen Infektionen

in Zusammenhang gebracht. Tatsächlich werden per definitionem die

Infektionen berücksichtigt, die im zeitlichen Zusammenhang mit einer

stationären oder einer ambulanten medizinischen Maßnahme stehen.

Dr. med. vet.

Susanne Janßen

Schon seit geraumer Zeit werden auch

Staphylococcus-aureus-Infektionen beobachtet,

bei denen keine Standardtherapie mehr

wirksam ist (Methicillin-resistente S. aureus,

MRSA/ORSA). MRSA sind heute nicht mehr

nur in Kliniken, sondern auch in der Praxis

sehr häufig geworden. In den nächsten zehn

Jahren ist mit keiner Registrierung einer neuen

wirksamen Antibiotikaklasse zu rechnen, die

gegen multiresistente Erreger eingesetzt werden

kann, und es ist auch nicht von einer generellen

Entspannung der Resistenzlage auszugehen.

Es liegt in Ihrer Hand: Der mit Abstand häufigste Übertragungsmodus

für multiresistente Erreger (MRE) ist die direkte oder indirekte Kontaktübertragung

durch Lücken in der Händehygiene nach Patientenkontakt.

Die spezielle medizinische Händehygiene ist ein fester Bestandteil des

Hygieneplans. Jede Praxis muss über einen Hygieneplan verfügen und er

ist wichtiger Nachweis der erbrachten Sorgfaltspflicht.

Hygiene zum Anfassen: Die Händehygiene gehört zu den einfachsten

und gleichzeitig auch effektivsten Maßnahmen zur Verhinderung

einer Übertragung infektiöser Erkrankungen. Sie umfasst das

Händewaschen und die Händedesinfektion. Die Desinfektion ist

gegenüber dem Waschen zeitlich rascher, antimikrobiell effektiver und

wesentlich hautschonender. Die Keimreduktion beim Händewaschen

in Relation zur Händedesinfektion liegt bei 100.000 Keimen zu 1.000

Keimen. So viel Zeit muss sein: Die 6-Schritt-Händedesinfektion ist

weitläufig bekannt. Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt,

dass besonders im Daumen- und Fingerkuppenbereich Lücken in der

Benetzung mit Desinfektionsmittel auftreten. Für die Vermeidung

von Erregerübertragungen ist jedoch die konsequente Beachtung und

richtige Durchführung dieser Standardhygienemaßnahme essenziell.

Fazit für die Praxis: Kampagnen wie „Clean Hands Save Lives“ des

Center for Disease Control and Prevention, „Aktion saubere Hände“

des Gesundheitsministeriums und „clean your hands“ des National

Health Service zeigen mehr denn je, welchen besonderen Stellenwert

die Händehygiene, im Speziellen die Händedesinfektion, die eine hohe

Compliance erfordert, im ambulanten und stationären Bereich einnimmt.

Dr. med. vet. Susanne Janßen, Hamburg

Die Keimreduktion beim

Händewaschen in Relation zur

Händedesinfektion liegt bei

100.000 Keimen zu 1.000 Keimen.

Endokrinologikum Berlin

am Gendarmenmarkt

Standorte stellen

sich vor: Berlin am

Gendarmenmarkt

2004 wurde das

Endokrinologikum in Berlin

gegründet; es ist inzwischen

mit 15 Ärztinnen und Ärzten

ein großes interdisziplinäres

endokrinologisches

Versorgungszentrum.

In Berlin betreuen Internisten,

Gynäkologen und Pädiater

gemeinsam Patienten aller

Altersklassen und mit allen

wichtigen endokrinologischen und

diabetologischen Krankheitsbildern.

Durch seine zentrale Lage am

Gendarmenmarkt umfasst

das Einzugsgebiet ganz Berlin

und Brandenburg. Ärztliche

Weiterbildung (zwei fortlaufend

besetzte Stellen) und Fortbildung

(regelmäßige Fortbildungen in der

Praxis und einmal jährlich eine

große Veranstaltung mit 150–200

Teilnehmern) liegen uns sehr am

Herzen. Die Qualität der Diagnostik

wird durch das Labor in Hamburg

und durch die gute apparative

Ausstattung vor Ort (DXA-Messung,

moderne Sonographiegeräte etc.)

gewährleistet.

In der internistischen

Endokrinologie werden neben

Volkskrankheiten wie Adipositas,

Schilddrüsenerkrankungen und

Osteoporose auch seltenere

Erkrankungen wie Hypophysen-

und Nebennierenerkrankungen,

Inter- und Transsexualität

und angeborene Enzym- und

Stoffwechseldefekte betreut. Durch

die hier integrierte Diabetologie mit

Diabetes- und Ernährungsberatung

erfolgt eine umfassende Betreuung

dieser Patienten.

Priv. Doz. Dr. med.

Sven Diederich

Diesbezüglich ist der enge Austausch

mit der gynäkologischen Endokrinologie

ein Zugewinn bei Krankheitsbildern wie

Schwangerschaftsdiabetes, PCO-Syndrom,

Problemen in der Menopause und Hirsutismus.

Die Gynäkologinnen kümmern sich zusätzlich

um Fertilitätsstörungen (enge Kooperation mit

einer externen Kinderwunschpraxis) und in

Kooperation mit der pädiatrischen Endokrinologie

in einer kindergynäkologischen Sprechstunde um

Probleme in der Pubertät.

Die Pädiater betreuen neben sämtlichen endokrinologischen

Krankheitsbildern auch pädiatrisch-diabetologische Patienten

(Insulinpumpentherapie etc.), so dass sich hier der Kreis im Sinne

einer tagtäglich gelebten Übergangssprechstunde zur internistischen

Endokrinologie und Diabetologie schließt.

Eine Kooperation mit Dr. Gola – Institut für Ernährung und

Prävention hat sich mit Durchführung von Ernährungs- und

Abnehmkursen im Zentrum ebenso gut etabliert wie die Kooperation

mit Urologen im Bereich der Andrologie (leitende Mitarbeit in der Berlin-

Brandenburgischen Gesellschaft für Andrologie). Ab 01.01.2011 werden

wir zusätzlich auch die Rheumatologie mit einer sehr versierten Kollegin

anbieten können.

Zu chirurgisch tätigen Kollegen im Fachgebiet (Schilddrüse, Hypophyse,

Nebenniere, bariatrische Chirurgie etc.) bestehen meist über Jahre

gewachsene persönliche Kontakte, so dass auch in diesem Fall den

Patienten eine gut organisierte, integrierte Versorgung geboten wird.

Somit ist es uns Ärzten und unserem Helferinnen- und Beratungsteam

eine Freude, Ihnen als Zuweiser oder Ratgeber für entsprechende

Fragestellungen zur Verfügung zu stehen.

Priv. Doz. Dr. med. Sven Diederich, Facharzt für Innere Medizin,

Endokrinologie, Andrologie; Diabetologe (DDG),

Endokrinologikum Berlin

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10 © Reicher – Fotolia.com

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Praxis - Diagnostik - Wissenschaft

Gemeinsam mehr bewirken

Impressum

Das Exemplar ist kostenlos.

Erscheinungsweise: quartalsmäßig

Druckauflage: 6.000

Herausgeber

Endokrinologikum

Labor Hamburg GmbH

Lornsenstraße 4–6

22767 Hamburg

Telefon 0800-834 32 30

labor@endokrinologikum.com

www.endokrinologikum.com

HRB 64221, Amtsgericht Hamburg

Inhaltlich verantwortlich

Prof. Dr. med. Heinrich M. Schulte

Dr. med. Bernhard Frieling

Dirk Nockemann

Redaktion

Silvia Wilkes, M. A.

Bildnachweis

Titelfoto: © Franz Pfluegl – Fotolia.com

Layout und Druck

NEUWERK – Agentur für Design und

Kommunikation, Hamburg

mediadruckwerk Gruppe GmbH,

Hamburg

Mein Labor

Aus der Redaktion

Silvia Wilkes, M. A.,

Leiterin Corporate

Design/Public Relations

Wir hoffen, dass Ihnen die erste

Ausgabe von „Mein Labor“ Lust

auf mehr gemacht hat. Auch für

die nächste Ausgabe im Dezember

versprechen wir eine interessante

Mischung aus Beiträgen, Meldungen

und Informationen aus dem

Endokrinologikum.

Wir freuen uns, wenn wir Anregungen,

Themenwünsche und Ideen von Ihnen

erhalten, was Sie rund um die Praxis

interessiert.

Die Redaktion freut sich auch über Beiträge mit Bildmaterial

von Ihnen, die wir gerne veröffentlichen.

Schreiben Sie uns einfach per E-Mail:

redaktion@endokrinologikum.com oder rufen Sie uns an

unter Telefon 040-33 44 11-99 12.

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe

ist der 19. November 2010.

Ihre Redaktion

Silvia Wilkes, Endokrinologikum

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