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KUECHENRING NEWS

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Die NEWS

Das Magazin von DER KÜCHENRING | Ausgabe 2/2016 | www.kuechenring.de

JHV SONDERAUSGABE

Jahreshauptversammlung 2016

DER KÜCHENRING in HAMBURG

JHV 2016

Schon wieder neue Rekorde.

Ab Seite 4

Neugründer:

Küchen Galerie Monheim eröffnet

neues Studio. Ab Seite 14

Küchenring Austria

Küchen City Horn: Branchenprofi

macht sich selbstständig. Ab Seite 16


EDITORIAL

Liebe Gesellschafterinnen,

liebe Gesellschafter,

Manfred Töpert

Joachim Bringewald

the same procedure as every year: das 12. Mal in Folge

schreiben wir nun schon das erfolgreichste Geschäftsjahr in

unserer Unternehmensgeschichte. Jedes Jahr die gleiche

Meldung? Nicht ganz. Denn auf das vergangene Jahr 2015

sind wir aus vielerlei Gründen besonders stolz.

Betrachtet man den Gesamtmarkt im Jahr 2015 wird eines

deutlich: es war ein hervorragendes Küchenjahr! Sowohl die

verkauften Stückzahlen, die Umsatzzahlen und die Durchschnittspreise

der verkauften Küchen lagen auf Rekordniveau.

Was aber besonders auffällt: die Gewinner 2015 waren eindeutig

die Küchenspezialisten. Also genau die Struktur der Küchenring-

Gesellschafter.

Die Zahlen unseres Erfolges sprechen eine eindeutige Sprache:

Trotz hoher Vorgaben aus dem Jahr 2014 konnten wir den

Umsatz im Jahr 2015 noch einmal um 11,3 Prozent steigern.

Damit hat sich der Umsatz seit 2002 mehr als verachtfacht!

Dabei stieg die Zahl unserer Mitglieder um 4,5 Prozent auf

530 Gesellschafter. Allein diese Zahlen machen deutlich, dass

DER KÜCHENRING nicht nur auf Grund seiner neuen Mitglieder

zulegen konnte, sondern auch aus der Substanz heraus

gewachsen ist.

Auch unser neuestes Projekt in Österreich ist auf einem erfolgreichen

Weg. Innerhalb eines Jahres entschieden sich 30 Unternehmen

für DER KÜCHENRING AUSTRIA. Obwohl der Markt

in Österreich in vieler Hinsicht nicht mit dem in Deutschland

vergleichbar ist, waren die Gründe, warum sich bereits im ersten

Jahr unserer Aktivitäten in Österreich so viele neue Gesellschafter

für DER KÜCHENRING AUSTRIA entschieden haben, nahezu

identisch mit denen ihrer deutschen Kollegen. Neben unseren

hervorragenden Konditionen in Verbindung mit den renditesteigernden

Konzepten konnte vor allem unser Ladenbaukonzept

System Plus1 punkten.

Die Jahreshauptversammlung war wieder ein ereignisreicher

Meilenstein auf dem Weg zum Erfolg unseres Verbandes. Der

Dank gebührt Ihnen, liebe Gesellschafter!

Es grüßen Sie herzlich

Die erfolgsorientierten Konzepte, die wir unseren Gesellschaftern

anbieten, zeigen ihre Wirkung auf dem Markt. Neben

unseren Eigenmarken, den strategisch auf Küchenspezialisten

ausgerichteten Marketing- und Werbekonzepten ist unser

Studiokonzept System Plus1 ein wichtiger Erfolgsbaustein für

unserer Mitglieder.

Manfred Töpert

Joachim Bringewald

IMPRESSUM

Herausgeber:

Der Küchenring GmbH & Co. KG

Marie-Curie-Straße 6

D-53359 Rheinbach

Tel. 02226/904-0

Fax 02226/904-158

info@kuechenring.de,

www.kuechenring.de

Redaktion:

Brombach & Partner

Bergstr. 12 d

22113 Oststeinbek

Tel. 040/71370953

Fax 040/71370952

brombach@brombach-partner.de

www.brombach-partner.de

Produktion:

Senser-Druck GmbH

Bergstraße 3

86199 Augsburg

Tel. 0821/90649-0

Fax 0821/90649-20

anfragen@senser-druck.de

www.senser-druck.de

Layout:

AWZ Augsburger Werbezentrum GmbH

Maximilianstraße 36

D-86150 Augsburg

Tel.: 0821 - 56 71 94-30

Fax: 0821 - 56 71 94-18

info@augsburger-werbezentrum.de

www.augsburger-werbezentrum.de

Verantwortlich für den Inhalt: Manfred Töpert (v.i.S.d.P.), Maren Schmitz, Christiane Söllner

02 Küchenring | Die News


INHALT

Jahreshauptversammlung

in Hamburg

Wieder neue Rekordzahlen

für den Küchenring.

Ab Seite 4

Bezaubernder Abend

Faszinierende Akrobatik, fetzige

Musik, leckeres Essen und jede

Menge Spaß und Unterhaltung.

Mehr von der Abendveranstaltung

der Jahreshauptversammlung 2016

ab Seite 10

TERMINE

28.09./29.09.2016

ERFA-Tagung Gruppe 5,

Demme Küchen, Vellmar

04.10./05.10.2016

ERFA-Tagung Gruppe 7,

Küchen Kölbl, Pilsach

10.10./11.10.2016

ERFA-Tagung Gruppe 1,

Meine Küchenprofis-Stockhausen,

Gummersbach

19.10./20.10.2016

ERFA-Tagung Gruppe 3,

Riedle & Riedle, Straubing

23.11./24.11.2016

ERFA-Tagung Gruppe 2,

Siemers & Deutschmann, Mölln

20.05./21.05.2017

Jahreshauptversammlung,

Warnemünde

JHV

2017

20. Mai und 21. Mai

Seite 18

_______________

DER KÜCHENRING

04 Jahreshauptversammlung in

Hamburg. Der Küchenring in

Feierlaune: Schon wieder

neue Rekorde

10 Abendveranstaltung: Theater,

Theater die Stimmung geht rauf

_______________

GESELLSCHAFTER

14 Küchen Galerie Monheim:

Zwei engagierte Jungunternehmer

erfüllen sich ihren

Traum

_______________

AUSTRIA SPEZIAL

16 Küchen City:

Ein Branchenprofi macht sich

selbstständig

_______________

INFOTHEK

18 Jahreshauptversammlung 2017

in Warnemünde

_____________

KONJUNKTUR

19 Konsumklima Juni 2016

Küchenring | Die News 03


DER KÜCHENRING Jahreshauptversammlung in Hamburg

DER KÜCHENRING

in Feierlaune:

Schon wieder

neue Rekorde!

Jahreshauptversammlung in

Hamburg: 441,0 Mio. Euro

Für die Küchenbranche war das vergangene

Jahr überdurchschnittlich gut.

Menge, Wert und die erlösten Durchschnittspreise

kletterten fast überall auf

neue Höhen. "Die Gewinner 2015 waren

aber eindeutig die Küchenspezialisten",

resümierte Manfred Töpert auf der Jahreshauptversammlung

im Grand Elysée

Hotel in Hamburg. 661 Gäste folgten der

Einladung nach Hamburg und waren

begeistert von den neuen Rekordzahlen

des Küchenrings.

04 Küchenring | Die News


Jahreshauptversammlung in Hamburg

DER KÜCHENRING

Das Jahr 2015 bescherte dem Küchenring

wieder neue Rekordzahlen. Joachim

Bringewald präsentierte die Zahlen des Erfolges

wie gewohnt ruhig mit einem leichten

schmunzeln den anwesenden Gästen:

mit einem Plus von 11,3 Prozent knackten

die Küchenring-Gesellschafter erstmals

die 400-Millionen-Grenze. Am Ende des

Jahres 2015 stand ein Umsatz von 441

Mio. Euro zu Buche. "Damit hat sich unser

Umsatz seit 2002 mehr als verachtfacht",

stellte Manfred Töpert fest, machte dann

noch eine kleine entscheidende Pause und

fuhr fort: "Es ist der 12. Umsatzrekord in

Folge. Caupeau!" Die Zahl der Mitglieder

stieg 2015 um 23 neue Gesellschafter. Das

entspricht einer Seigerung zum Vorjahreszeitraum

von 4,5 Prozent. Dabei macht

das Verhältnis von neuen Mitgliedern und

dem Umsatzanstieg vor allem auch eines

deutlich: Der Küchenring hat auch aus

der Substanz seiner bisherigen Mitglieder

deutlich zugelegt.

Gemeinsam mit dem Schwesterverband

Alliance summiert sich der Küchenumsatz

von Alliance und Küchenring auf 802 Mio.

Euro in 2015! Der Anteil der Küchenring-

Gesellschafter an diesem Verbundumsatz

beträgt dabei 441,0 Mio. Euro bzw. 55 Prozent!

Auch ein neuer Rekordwert. "Wir

wollen bei Küchen Einkaufs-Milliardär

werden", formulierte Joachim Bringewald

eines der Ziele in der Zukunft. Dass dieses

Ziel nicht utopisch ist, belegt auch die Entwicklung

des ersten Quartals 2016, in dem

die Umsätze schon wieder ein deutliches,

zweistelliges Plus aufwiesen.

Im Schnitt erwirtschaftet jeder Küchenring-Gesellschafter

einen Einkaufs-

Jahresumsatz von 830.000 Euro. Der

Durchschnitts-Verkaufspreis liegt bei

11.700 Euro. "Wir sind die Nutznießer der

erfreulichen Entwicklung des Gesamtmarktes.

Denn in den Preisklassen über

10.000 Euro VK-Wert ist der Verkaufsumsatz

zweieinhalb Mal stärker gestiegen

als der Mengenumsatz", betont Manfred

Töpert. Konkret in Zahlen: 11,2 Prozent

gegenüber 4,5 Prozent. Was der typische

Großflächen-Vermarkter dabei zugesteuert

hat, dürfte in der Summe übersichtlich

sein. "Darauf können Sie stolz sein!", rief

Küchenring | Die News 05


DER KÜCHENRING Jahreshauptversammlung in Hamburg

Der Beirat und die Geschäftsführung bereiteten sich auf die gleich folgenden Präsentationen der Zahlen und Fakten des Jahres 2015 vor.

In Anbetracht der neuen Rekorde eine schöne Aufgabe für das ganze Gremium.

Manfred Töpert den Gästen zu. Und mit

Blick auf die Online-Vermarktung, den

Schnäppchenjägern, die im Fachgeschäft

nur Holzteile, die Elektrogeräte aber lieber

im Internet kaufen wollen, sowie der eher

auf Verschleierung zielenden Preisgestaltung

mancher Wettbewerber appellierte

er: "Eine Küche ist immer ein Gesamtprodukt

bis hin zur Montage und fachgerechten

Entsorgung der alten Küche. Seien Sie

konsequent und verteidigen Sie Ihre Gesamtleistung!"

Ganz nach dem Motto des Küchenrings

"Das Geld gehört in Kassen unserer Gesellschafter

– und nicht in die des Verbandes",

präsentierte Joachim Bringewald die

Zahl, die für die Gesellschafter unter dem

06 Küchenring | Die News

Strich ausschlaggebend ist: 12,1 Prozent

– das ist die durchschnittliche Ausschüttung

an die Küchenring-Gesellschafter für

das Jahr 2015. Selbstverständlich ist auch

das ein neuer Rekordwert. Erfreulich ist

auch, dass die Kosten der Verbandszentrale

auf dem extrem niedrigen Niveau von

0,65 Prozent rangieren (bezogen auf den

kumulierten Netto-Einkaufsumsatz bei

Verbandslieferanten).

Hinter den nackten Zahlen stehen neben

den aktiven Gesellschaftern in erster Linie

die renditesteigernden Vertriebskonzepte

des Küchenrings. Alleine 43,5 Prozent

des Umsatzes erzielen die Küchenring

Gesellschafter mit diesen Konzepten.

Zugeschnitten auf die unterschiedlichen

Gesellschafterstrukturen können durch

gezielte Lieferantenkonzentration deutlich

höhere Renditen erzielt werden. Auch

die Eigenlabel systhema, Linea und Inpura

tragen stark dazu bei. Um diese weiter

zu forcieren, kündigte Manfred Töpert an,

dass alle drei Eigenlabel bis spätestens

2017 auf neue Beine gestellt werden. Zur

Zeit werden Markenstrategien erarbeitet,

die dann professionell umgesetzt die Eigenlabel

noch zielgerichteter, emotionaler

und auf die Zielgruppen zugeschnitten

kommunizieren werden.

Passend zu dieser Thematik stellte Herr

Töpert die Top-Lieferanten des Verbandes

vor: für Küchen sind dies Schüller mit 20,2

Prozent Anteil am ZR-Umsatz, gefolgt von


Jahreshauptversammlung in Hamburg

DER KÜCHENRING

Erfolgsmeldungen: Manfred Töpert (links) und Joachim Bringewald zogen Bilanz für das Jahr

2015 –

Kleines Team - große Effizienz (v.l.n.r.): Joachim Bringewald, Bernhard Achleitner, Sabine Hofmann,

Bernd Jendras, Nils Hoffmann, Hansjürgen Brag, Erika Burkard, Bernd Gersitz und Manfred Töpert.

Häcker (18,4%), Bauformat und Burger

(17,5%) sowie Nobilia (17,5%). Im Geräte-

Bereich führt nach wie vor Miele mit einem

Anteil von 28,7 Prozent. Auf dem zweiten

Platz rangiert Siemens (19,7%) vor Neff

und Constructa (16,2%), Bosch (11,1%)

und AEG plus Electrolux (6,5%). Größter

Spülen-Lieferant bleibt Blanco mit einem

Anteil von 62,6 Prozent. Dann folgen Franke

(25,7%), Systemceram (5,2%) und Villeroy

& Boch (3,9%).

Trotz Lieferantenkonzentration setzt der

Küchenring aber auch auf Vielfalt statt

Uniformität. Bei den Küchenlieferanten

verteilen sich allein 26,4 Prozent auf eine

Vielzahl anderer Lieferanten, bei den Elektrogeräten

sind das immerhin noch 17,8

Prozent. "Unsere Gesellschafter brauchen

auch die Ballerinas, Rempps und Nieburgs

dieser Welt, damit wir auch anspruchsvolle

Planungen und individuelle Lösungen

möglich machen können", betonte Manfred

Töpert.

Neben den Eigenlabeln stellte Herr Töpert

auch nochmals das Studiokonzept System

Plus1 in den Mittelpunkt seines Vortrages,

da dies nachweislich für den Erfolg der Mitglieder

steht, die bereits mit diesem Baustein

arbeiten. Mit System Plus1 bietet der

Küchenring seinen Gesellschaftern schon

ab 200 qm Ausstellungsfläche die Möglichkeit,

ihre Ausstellungsflächen komplett

neu zu inszenieren. Von den Ausstellungsküchen

über Boden- und Wandgestaltung

bis hin zu Beleuchtung und Dekoration.

Das alles – bei einem entsprechenden Lieferantenportfolio

- sogar völlig kostenneutral!

Über 30 Gesellschafter entschieden

sich im vergangenen Jahr für eine neue

Ausstellungsplanung mit System Plus1

und legten damit einen wichtigen Grundstein

für eine emotional ansprechende und

erfolgreiche Vermarktung vor Ort.

Auch personell hat sich der Küchenring im

Jahr 2015 verstärkt. Neben Nils Hoffmann,

der neben Frau Erika Burkard Assistent

der Geschäftsleitung ist, erlebte auch

Martin Tappe seine erste Küchenring-

Jahreshauptversammlung. Herr Tappe

ist beim Küchenring und bei Alliance vor

allem für die Themen Internet und neue

Küchenring | Die News 07


DER KÜCHENRING Jahreshauptversammlung in Hamburg

Bernhard Achleitner (mitte), einer der beiden Geschäftsführer von Küchenring Austria nutze die JHV

zum Austausch mit Gesellschaftern und Kollegen.

Gute Zahlen - gute Stimmung: Applaus für ein

fantastisches Jahr 2015 von den Gesellschaftern.

Das Foyer des 5-Sterne-Hotels Grand Elysée bot einen würdigen Rahmen für intensive Gespräche in

lockerer Atmosphäre vor der Jahreshauptversammlung.

Medien verantwortlich. Martin Tappe ist

für viele Gesellschafter ein kompetenter

Ansprechpartner, wenn es um Fragen zum

neuen Internet-Baukastensystem geht,

das ebenfalls 2015 an den Start ging.

Erfreuliches gab es auch von unseren

Nachbarn in Österreich zu vermelden.

Dort streckte der Verband mit dem KÜ-

CHENRING AUSTRIA Anfang 2015 seine

Fühler aus. Mit Bernhard Achleitner konnte

ein Insider und Kenner der Branche gewonnen

werden, der zusammen mit Manfred

Töpert die Geschäftsleitung inne hat.

Bis Ende 2015 konnte der KÜCHENRING

AUSTRIA mehr als 30 neue Mitglieder gewinnen.

"Eine glasklare Erfolgsgeschichte,

die uns zeigt, dass unsere Konzepte, die

08 Küchenring | Die News

Konditionen und auch die unkomplizierte

und menschliche Betreuung unserer Mitglieder

neben Deutschland auch in Österreich

auf fruchtbaren Boden fällt", so

Manfred Töpert.

Seinen ersten Auftritt als neuer Beiratsvorsitzender

hatte Michael Kramp. In seiner

mit Humor gespickten "Antrittsrede"

sprach er vor der Hamburger Kulisse vom

"Küchenring als Tor zur Küchenwelt". Neben

dem Bericht zur Arbeit des Beirats bescheinigte

Michael Kramp der Geschäftsleitung

des Küchenrings eine "tadellose

Arbeit". Auch das neue Beiratsmitglied

Stephan Grimm – sein Vater war bis zum

vergangenen Jahr langjähriger Beiratsvorsitzender

– stellte sich dem Publikum

in einer beachtlich souveränen Rede vor.

Es muss uns also nicht Bange sein, wenn

wir solchen "Nachwuchs" in unseren Reihen

haben.

Am Ende der Jahreshauptversammlung

wurden dann noch die Preisträger des

neuen Wettbewerbs "Küchenplaner des

Jahres" gekürt. Aus der Vielzahl der Einsendungen

wählte eine unabhängige Jury

die besten Küchen in drei verschiedenen

Kategorien aus. Die Gewinner wurden

auf der Jahreshauptversammlung jeweils

mit einer Prämie in Höhe von 1.000 Euro

ausgezeichnet (siehe Bild Seite 9 unten

rechts). Dieser Wettbewerb soll auch 2016

wieder viele Gesellschafter motivieren,

besonders kreative, innovative oder intelli-


Jahreshauptversammlung in Hamburg

DER KÜCHENRING

Das neue Beiratsmitglied Stephan Grimm hielt

eine bemerkenswerte Antrittsrede.

Der neue Beiratsvorsitzende Michal Krampp bescheinigte

der Geschäftsleitung tadellose Arbeit.

Manfred Töpert (2.v.l.) zusammen mit den glückliche Gewinnern des Wettbewerbs "Küchenplaner

des Jahres 2015" (v.l.n.r): Hermann Falke, Falke Küchen und Hausgeräte, Kiel (Küchen bis 20 qm),

Sabine Necker, Küchen Necker GmbH, Markt Indersdorf (Küchen bis 12 qm) und Michael Pavelic,

Pavelic – Kreativ Küchen, Münster (Küchen über 20 qm).

gente Küchenplanungen einzureichen.

Ein Erlebnis der ganz besonderen Art

wartete im Anschluss an die Jahreshauptversammlung

auf die Junioren des

Küchenrings. Denn die Fahrt zur abendlichen

Event-Lokation ins Mehr! Theater

legten die Küchenring-Youngster nicht wie

die anderen im Bus zurück, sondern in

kleinen aber fetzigen Hot Rods. Im Mehr!

Theater wurde dann so richtig abgerockt.

Gleich nach dem Abendessen begrüßte

ein besonderer Star die 661 Gäste: Udo

Lindenberg – erst auf den zweiten Blick

als Double erkennbar - gönnte sich mit

Manfred Töpert erst mal ein Gläschen

Eierlikör. Und als der Panik-Rocker dann

kurz darauf "Ich mach mein Ding" ins

Mikro groovte, rockte der ganze Saal im

Takt von "Udos" Performance. Danach

wurde es ruhiger und das Publikum hielt

den Atem an, als es hoch hinauf ging. Eine

Akrobatik-Gruppe vollführte am Trapez

spektakuläre Einlagen und verzauberte

die Gäste. Gleich im Anschluss stürmten

vier Männer mit Hosenträgern, bewaffnet

mit Schlagzeug, Saxophon, Gitarre und

Bass die Bühne und heizten die Stimmung

so richtig an. Spätestens jetzt hielt es

kaum jemand auf den Sitzen und es wurde

getanzt, gelacht und gefeiert. Wer dann

immer noch nicht genug hatte, für den

spielte ein DJ noch bis in die späte Nacht.

Am Sonntag morgen mussten alle aber

schon wieder früh aus den Federn: um

8.30 Uhr hieß es Leinen los und Abfahrt

zum Hamburger Hafen. Hier gingen unsere

Gäste an Bord eines Goßseglers und

konnten sich bei einer ausgiebigen Rundfahrt

durch die Hamburger Hafenanlagen

die Seeluft um die Nase wehen lassen.

Anschließend ging es wieder an Land und

in kleinen Gruppen konnten je nach Interesse

Sehenswürdigkeiten, Interessantes

und Kulinarisches erkundet werden. Unser

Fazit: Eine wirklich rundum gelungene

Veranstaltung!

i

Manfred Töpert:

Telefon: 0 22 26 / 9 04-127

Joachim Bringewald:

Telefon: 0 22 26 / 9 04-0

Küchenring | Die News 09


DER KÜCHENRING Jahreshauptversammlung in Hamburg - Abendveranstaltung

Theater, Theater,

10 Küchenring | Die News


Jahreshauptversammlung in Hamburg - Abendveranstaltung

DER KÜCHENRING

die Stimmung geht rauf ...

Küchenring | Die News 11


DER KÜCHENRING Jahreshauptversammlung in Hamburg - Abendveranstaltung

Atemberaubende Akrobatik und

12 Küchenring | Die News


Jahreshauptversammlung in Hamburg - Abendveranstaltung

DER KÜCHENRING

tolle Musik sorgten für Riesenstimmung

Bis zum nächsten Mal

Küchenring | Die News 13


GESELLSCHAFTER Küchengalerie Monheim

Zwei engagierte Jungunternehmer

erfüllen sich Ihren Traum

Im Januar 2016 fiel der Startschuss

der Küchen Galerie in

Monheim.

Sie sind jung, sie sind dynamisch und

ihre Köpfe voller kreativer Ideen: Ilker

Balci und Oguzhan Sengül hatten einen

Traum: ihr eigenes Küchenstudio.

Nicht irgendein Küchenstudio, sondern

möglichst das schönste in der Region

Monheim.

Heute sind die beiden Geschäftsführer der

Küchen Galerie in Monheim, die im Januar

2016 eröffnet wurde. Obwohl erst kurz

am Start sind die beiden keine Neulinge

in der Küchenszene. "Wir kommen beide

aus der Branche und beherrschen unser

Metier aus dem FF. Trotzdem ist es doch

14 Küchenring | Die News

ein großer Schritt, sein eigenes Studio auf

die Beine zu stellen und dann auch zum

Laufen zu bringen", erklärt Ilker Balci. Auf

der Suche nach einem Partner führten die

beiden viele Gespräche mit Verbänden.

Anfang des Jahres 2015 vereinbarten die

beiden Geschäftsführer einen Termin in

Rheinbach zu einem ersten Kennenlern-

Gespräch mit Herrn Töpert. "Für uns stand

damals schon fest: das ist unser Verband.

Hier fühlen wir uns wohl, das Gesamtpaket

ist einfach rund und die angekündigten

Unterstützungen bei unserer Existenzgründung

klangen gut", blickt Oguzhan

Sengül zurück. Bereits kurz darauf wurde

die Partnerschaft besiegelt und sofort mit

der Planung begonnen. "Wir hatten tausend

Ideen im Kopf, von denen wir Stand

heute mindestens 900 auch verwirklicht

haben", schmunzelt Ilker Balci.

Geplant und umgesetzt wurde das neue

Studio mit dem Ladenbaukonzept System

Plus1. Die Handschrift der beiden Geschäftsführer

ist in jeder Küche erkennbar

und erlebbar. "Wir sind beide Technik-

Freaks. Und das soll für unsere Kunden in

jeder Küche erfahrbar sein", macht 'Ilker

Balci deutlich. Nahezu jede Küche ist deshalb

mit Hightech und Multi-Media ausgerüstet.

Das fängt schon bei der Beschreibung

und Auszeichnung der Küchen an,

die mittels kleiner Monitore den Interessenten

über Daten, Fakten und Highlights

der Küche informiert. Aber auch integrierte

Soundmodule, TV- und Internetkomponenten

und in die Arbeitsplatte integrierte

Ladestationen für Mobilgeräte statten jede

Küche mit einem "Aha-Effekt" aus. Bei


Küchengalerie Monheim GESELLSCHAFTER

Geschäftsführer Ilker Balci

Geschäftsführer Oguzhan Sengül

der Namensfindung, Logo- und Fassadengestaltung,

Internetauftritt sowie ersten

Werbemaßnahmen begleitete das Augsburger

Werbezentrum die beiden Jungunternehmer.

"Hat alles prima geklappt. Die

Jungs sind unkompliziert und verstehen

was von Küchenvermarktung", resümiert

Ilker Balci die bisherige Zusammenarbeit.

Natürlich ist es Stand heute noch zu früh,

um eine Bilanz zu ziehen. Aber die Resonanz

auf die Küchen Galerie Monheim bei

den Interessenten ist durchweg positiv.

Und die Erfolge der ersten Monate geben

den beiden Geschäftsführern Rückenwind

und Zuversicht für eine erfolgreiche Zukunft

im eigenen Studio. Wir wünschen

Ilker Balci und Oguzhan Sengül viel Erfolg

und weiterhin gute Träume, die in Erfüllung

gehen!

i

Küchen Galerie Monheim

Heinestraße 14

40789 Monheim

Telefon: 0 21 73 / 101 458-0

info@kuechengalerie-monheim.de

www.kuechengalerie-monheim.de

Geplant und umgesetzt mit System Plus1: die neue Ausstellung von Ilker Balci und Oguzhan Sengül

ist eines der schönsten Küchenstudios in der Region geworden. Kompliment!

Küchenring | Die News 15


AUSTRIA SPEZIAL Küchen City

Ein Branchenprofi macht sich selbstständig:

Küchen City in Horn

Otto Lehr, Inhaber Küchen City in Horn

16 Küchenring | Die News

Anfang Mai eröffnete Otto Lehr

seine Küchen City in Horn.

Otto Lehr ist seit 20 Jahren in der

Branche und kennt alle Spielchen. Für

seinen Neustart als selbstständiger Studiobetreiber

hat er sich den Küchenring

als Partner ausgesucht und setzt auf

System PLUS 1 – das Studiokonzept vom

Küchenring, das speziell auch Neugründern

den Start leicht machen soll.

Herr Lehr, Sie sind ja kein Neuling in der

Branche. Warum jetzt der Schritt in die

Selbstständigkeit?

Otto Lehr: Eigentlich war das immer mein

Traum. Ich bin schon seit 20 Jahren in der

Küchenbranche. Nach Großfläche und

Verkaufsleitung in einem Küchenstudio

habe ich mich jetzt für diesen Schritt entschlossen.

Mit entscheidend war, dass ich

dieses Lokal gefunden habe, das die Firma

Lidl hier in Horn neu gebaut hat und von

der Horner Peripherie in die Innenstadt

gezogen ist und so Garant für entsprechende

Frequenz ist. Es passten einfach

viele Steinchen zusammen wie zum Beispiel

auch die Parkplatzsituation. Mit dem

Küchenring habe ich zudem einen Partner

gefunden, der mir beim Start kräftig unter

die Arme greift, das ganze Drumherum

abnimmt und ich mich so auf meinen eigentlichen

Job konzentrieren kann. Konkret

nimmt mir der Küchenring mit System

PLUS 1 sehr viel ab und ich bin sofort

im Geschäft.

Beschreiben Sie uns Ihr neues Studio!

Otto Lehr: Wir haben hier rund 250 m² und

zeigen neun Ausstellungsküchen. Vom

Preiseinstieg bis in den hochpreisigen Bereich

spreche ich alle Kundenschichten

an. Ich will das ganze Portfolio abdecken.

Es ist hier in Horn auch alles vertreten.

Wir haben Kunden, deren Kinder in Wien

studieren und eine kleine Wohnung haben

und dafür einen günstigen Block suchen.

Und es gibt Wiener, die hier bei uns eine


Küchen City AUSTRIA SPEZIAL

Ferien- oder Ruhestandswohnung haben

und oft entsprechend hochwertige Küchen

bzw. Einrichtungen kaufen.

Das heißt, Sie machen nicht nur in Küche?

Otto Lehr: Nein. Ich habe den gesamten

Wohnraum im Visier. Im Essbereich,

arbeite ich hier mit Schösswender, im

Wohnzimmer mit sedda oder im Bad mit

Pelipal. Für spezielle Aufträge wie Böden

oder Fliesen usw. habe ich natürlich mein

Netzwerk im Hintergrund und arbeite mit

den entsprechenden Professionisten zusammen.

Für den Kunden ist wichtig, dass

er einen Ansprechpartner, einen Problemlöser

hat. Und der bin in solchen Fällen

eben ich.

Führen Sie ausschließlich gelistete Marken

des Küchenrings?

Otto Lehr: Ja. Ich konzentriere mich auf

die Verbandsmarken.

Wie bewerben Sie Ihr Unternehmen?

Otto Lehr: Zum Großteil profitiere ich von

den Weiterempfehlungen meiner Kunden.

Ich bin ja praktisch in meinen 20 Jahren

Branchentätigkeit immer hier im Waldviertel

unterwegs gewesen und habe viel

positive Kundenresonanz. 90 Prozent meiner

Aufträge resultieren aus der Weiterempfehlung.

Aber ich mache auch in regionalen

Medien entsprechende Werbung.

Wie weit reicht Ihr Einzugsgebiet?

Otto Lehr: Ich sage mal das ganze Waldund

Weinviertel. Bis Krems und bis in den

Wiener Raum, weil wir im Waldviertel sehr

viele Zweitwohnsitze haben. Und diese

Leute lesen auch unsere Bezirksblätter.

Deshalb ist es wichtig hier Werbung zu

machen.

Wie geht es Ihnen mit der Grenze? Viele

Tischler haben ja Probleme mit Leuten

aus den Nachbarstaaten.

Otto Lehr: Ich sage jetzt mal, diesbezüglich

sind wir im Studiobereich weniger

konfrontiert. Auch bei der Montage ist das

nicht so entscheidend. Da sind Tischler,

die sich auf Fenster, Türen, Treppen spezialisiert

haben, häufiger betroffen. Das

ist sicher ein Problem, dass viele Kunden

ihre Treppe oder die Türen in Tschechien

kaufen oder auch ein Geländer oder einen

Balkon. Wir in unseren Studios haben da

schon ein anderes Niveau. Ich nenne da

nur eine 3-D-Planung. Da gibt es schon

Unterschiede, die der Konsument auch erkennt

und achtet.

Wie schauen Ihre Ziele aus?

Otto Lehr: Mein Ziel liegt so bei 80 bis 100

Küchen im Jahr. Wir haben hier in Horn

jetzt drei Studios und zwei Möbelhäuser.

Das klingt jetzt einmal nach ziemlicher

Konzentration, aber es lockt auch viele

Konsumenten aus den umliegenden Gemeinden

an. Die nächsten Studios sind

50 bis 60 Kilometer (Krems und Gmünd)

entfernt und da sehe ich durchaus einen

Vorteil für mich.

Wie bespielen Sie Ihr Studio? Planen Sie

zum Beispiel Events oder Kochvorführungen?

Otto Lehr: Auf alle Fälle und zwar verschiedene.

Wir hatten bei unserer Eröffnung

Kinderschminken und Kinderyoga

angesagt. Die Kinder hatten Spaß und waren

beschäftigt. Mama und Papa bzw. Oma

und Opa konnten sich in der Zwischenzeit

unsere Küchen anschauen. Auch möchte

ich in Zukunft Kochevents mit Köchen aus

der Region veranstalten. Man muss einfach

im Gespräch bleiben und so für zusätzlichen

Traffic im Geschäft sorgen.

Vielen Dank für das Interview, Herr Lehr.

i

Küchen City Horn

Prager Straße 3-5 Top 6

A - 3580 Horn

Telefon: ++43 (0) 660 615 0 815

otto.lehr@gmail.com

www.kuechencity-horn.at

Küchenring | Die News 17


INFOTHEK Jahreshauptversammlung 2017

TERMIN GLEICH

VORMERKEN!

Das dürfen Sie auf

keinen fall verpassen!

DER KÜCHENRING -

Jahreshauptversammlung

am 20. und 21. Mai 2017

Yachthafenresidenz Hohe Düne

in Warnemünde

Küchenring | Die News 18


Konsumklima für Juni

KONJUNKTUR

Einkommenserwartung mit Höchstwert

Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie

für Deutschland für JUNI

2016

Nürnberg, 29. Juni 2016 – Im Gegensatz

zum Wetter zeigt sich die Stimmung der

deutschen Verbraucher im Frühsommer

2016 von ihrer sonnigen Seite. Für

Juli prognostiziert der Konsumklima-

Gesamtindikator 10,1 Punkte nach

9,8 Zählern im Juni. Konjunktur- und

Einkommenserwartung legen spürbar

zu, während die Anschaffungsneigung

leichte Einbußen hinnehmen muss.

Die Verbraucher sehen die deutsche Wirtschaft

in den kommenden Monaten in einer

guten Verfassung. Dies signalisiert der

deutliche Anstieg der Konjunkturerwartung

in diesem Monat. In deren Sog klettert

die Einkommenserwartung auf einen

neuen Höchstwert seit der Wiedervereinigung.

Lediglich die Anschaffungsneigung

büßt etwas ein, weist aber nach wie vor ein

überaus hohes Niveau auf.

Konjunkturaussichten der Verbraucher

hellen sich spürbar auf

Die Konjunkturerwartungen der Bundesbürger

verbessern sich im Juni deutlich.

Der Indikator gewinnt 9,7 Punkte hinzu

und liegt nun bei 18 Zählern. Dies ist bereits

der dritte Anstieg in Folge und der

höchste Wert seit Juni 2015. Damals standen

18,4 Punkte zu Buche. Der Trend zeigt

gegenwärtig klar nach oben. Die Konsumenten

sehen die deutsche Wirtschaft

offenbar im Aufwind. Dabei schienen auch

die Diskussionen um mögliche Folgen eines

Ausstiegs Großbritanniens aus der EU

für die deutsche Wirtschaft die Bundesbürger

bislang nicht zu verunsichern. Die

Abstimmung der Briten für einen Austritt

aus der Europäischen Union am 23. Juni

konnte die Konjunkturstimmung noch

Küchenring | Die News 19


Konsumklima für Juni

KONJUNKTUR

Konjunkturerwartung

Einkommenserwartung

Anschaffungsneigung

Konsumklima

Juni Mai Mai

2016 2016 2015

18,0 8,3 24,9

59,6 51,8 57,2

54,4 57,7 57,0

9,8 9,7 10,2

Die Entwicklung der einzelnen Indikatoren im Juni im Vergleich zum

Vormonat und Vorjahr.

Die Entwicklung des Konsumklimaindikators im Verlauf der

letzten Jahre.

nicht beeinflussen, da die Befragung zu

diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen

war. Es ist allerdings zu erwarten, dass

sich die aktuelle Unsicherheit an den Finanzmärkten

auch auf die deutschen Verbraucher

übertragen wird. Wie deutlich

der Einfluss der Entscheidung auf das

Konsumklima in den nächsten Monaten

sein wird, hängt auch davon ab, wie stark

die finanzpolitischen Auswirkungen sein

werden und wie sich die Diskussionen

innerhalb der Europäischen Union entwickeln.

Für Deutschland ist aber die Entwicklung

der Beschäftigung die wichtigste

Stütze des Konjunkturindikators. Und die

Zahl der Erwerbstätigen steigt nach wie

vor. Nach Angaben der Bundesagentur für

Arbeit erreichte sie im April mit 43,4 Millionen

den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung.

Einkommenserwartung: Höchstwert seit

der Wiedervereinigung

Im Sog verbesserter Konjunkturaussichten

legt auch die Einkommenserwartung

in diesem Monat spürbar zu. Der Indikator

gewinnt 7,8 Zähler. Damit macht er die

Verluste aus dem Vormonat mehr als wett.

Mit 59,6 Punkten liegt er auf dem höchsten

Stand seit der Wiedervereinigung. Seit

1991 erhebt GfK die Studie für Gesamtdeutschland.

Der Indikator verzeichnete

seither keinen besseren Wert. Die Konsumenten

sind in Bezug auf ihre Einkommensentwicklung

sehr optimistisch. Die

gute Beschäftigungssituation sorgt dafür,

dass die tariflichen Einkommen in vielen

Branchen stark steigen. Dies zeigen

die bereits erfolgten Tarifabschlüsse im

öffentlichen Dienst, im Metall- und Elektrobereich

sowie in der Chemiebranche.

Darüber hinaus steht zum 1. Juli eine

deutliche Steigerung der gesetzlichen

Renten an. Da zudem die Inflationsrate

fast bei 0 Prozent liegt, bedeuten nominale

Einkommenszuwächse eine nahezu gleich

starke Steigerung der Kaufkraft.

Anschaffungsneigung mit leichten

Einbußen

Die Anschaffungsneigung kann im Juni

ihr 12-Monats-Hoch aus dem Vormonat

nicht behaupten. Der Indikator verliert 3,3

Zähler und weist nun 54,4 Punkte auf. Der

Trend zeigt trotz der Einbußen leicht nach

oben. Damit zeigt sich die Anschaffungsneigung

weiter von ihrer Sonnenseite.

Eine exzellente Beschäftigungslage sorgt

dafür, dass momentan kaum Sorge unter

den Beschäftigten besteht, ihren Job zu

verlieren. Somit sind sie eher bereit, werthaltige

Anschaffungen zu tätigen, als das

Geld zu sparen. Aufgrund des niedrigen

Zinsniveaus ist die Alternative zum Konsum

nicht verlockend. In naher Zukunft

ist auch nicht mit einer grundlegenden

Zinswende zu rechnen. Ganz im Gegenteil,

zuletzt ist sogar die Rendite für 10-jährige

Bundesanleihen erstmals unter 0 Prozent

gesunken. Das heißt konkret, wer dem

deutschen Staat Geld leiht, muss dafür

momentan sogar eine Gebühr bezahlen.

Dies dürfte die Konsumneigung auch weiterhin

stützen.

Konsumklima legt deutlich zu

Für Juli 2016 prognostiziert der Gesamtindikator

10,1 Punkte nach 9,8 Zählern im

Juni. Der Trend des Konsumklimas zeigt

somit weiter nach oben. Damit untermauert

der Konsum seinen Anspruch, eine

wichtige Stütze der Konjunkturentwicklung

in Deutschland zu sein. GfK bestätigt

seine Prognose, wonach die realen privaten

Konsumausgaben in diesem Jahr um

etwa zwei Prozent steigen werden. Das

gute Konsumklima wird im Wesentlichen

getragen von den exzellenten inländischen

Rahmenbedingungen, wie hoher Beschäftigungsstand,

sehr guter Einkommensentwicklung

und kaum vorhandener Inflation.

Allerdings bestehen auch für die Binnennachfrage

Risiken, die vor allem im

internationalen Umfeld liegen. Es bleibt

abzuwarten, wie sich der Brexit auf die

europäische und vor allem die deutsche

Wirtschaft auswirken wird. Sollte er längerfristige

Unruhe an den Börsen sowie

bei der politischen Führung sowohl der EU

also auch der einzelnen Mitgliedsstaaten,

insbesondere in Deutschland, auslösen,

kann dies auch der Konsumstimmung der

deutschen Verbraucher schaden. Hinzu

kommt, dass weitere internationale Krisenherde,

wie der Nahe Osten, und damit

zusammenhängend die Flüchtlingskrise

bei weitem noch nicht gelöst sind. Sollte

es hier zu einer Eskalation kommen, würde

dies das Konsumklima ebenso schädigen

wie eine anhaltend schwächelnde

Weltwirtschaft.

i

GfK-INDIKATOR KONSUMKLIMA

(Stand Juni 2016)

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