BB aktuelle Fassung

Gaby.Freiheit

Blick

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HILFE & SERVICE

Herzlich willkommen

im BackCafe´

Grobe

GESCHENKGUtSCHEiN

´

für 1 Tasse Kaffee nach Wahl

in unserem BackCafe

in Berghofen

Einlösbar im Fachgeschäft Berghofen von montags bis freitags bis zum 30.12.2016.

Nur einmal pro Person einlösbar.

www.baeckerei-grobe.de

Berghofer Str. 141

44269 Dortmund-Berghofen

Mo. – Fr.: 6.00 – 18.30 Uhr

Sa.: 6.00 – 16.30 Uhr

Sonn- u. Feiertag:

7.30 – 17.00 Uhr


VORWORT

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Benjamin Blick meint ...

LIEBE LESERINNEN

UND LESER,

Schon bald erreicht uns das Jahresende und da gibt es Anlass zurück zu blicken.

Die Berghofer Straße wurde fertig und der Verkehr wickelt sich mit 30 km/h ab. Die Parkmöglichkeiten

wurden nachgebessert, da bleibt zu hoffen dass die Parkplätze vor den Geschäften nicht von

Langzeit-Parkern genutzt werden, sondern für die Einkaufenden zur Verfügung stehen.

Veranstaltungen im Ort regen an, es interessanter werden zu lassen in Berghofen. Das jährliche

Fest 1. Mai mit dem Markt und Aufsetzen des Kranzes auf dem Maibaum ist der Beginn.

Zusätzlich sind die Veranstaltungen zur Rettung des Steigerturm, wie jeden 3. Freitag im Monat die

Musikvorträge, jetzt neu der ansprechende Künstlermarkt sowie der Adventsmarkt mit Nikolaus

Ende November.

Neben dem beleuchteten Weihnachtsbaum auf dem Parkplatz vor REWE Kamp wird die Interessengemeinschaft

Berghofer Gewerbetreibende e.V. an 12 Laternen eine Weihnachtsbeleuchtung

installieren.

Unser Berghofen soll schöner werden war der Grundgedanke. Die Steckdosen für die Beleuchtung

bezahlt die Bezirksvertretung, die Beleuchtungskörper kaufte die IBG. e.V., der jährliche Strom wird

von der DEW21 gesponsert!

Freuen Sie sich über die Veränderungen im Ortskern, besuchen Sie Berghofen und genießen den

neuen Ortskern.

Am 29. Oktober feiert die Berghofer Schützengilde 1826 e.V. das 190 jährige Bestehen des Vereins.

Die Gründung der Schützenvereine war ja der Hintergrund sich vereint zu schützen. Nach den sich

stark verändernden Zuständen in Deutschland bleibt zu hoffen, dass dieser Schutz nicht nötig wird.

Der Verein bemüht sich zu überleben und sucht Mitglieder für seinen Schießsport.

Ihr Benjamin Blick

Herausgeber: Interessengemeinschaft Berghofer Gewerbetreibende e.V. • 1. Vorsitzender Robert Lettermann • Elverfeldstraße 21 - 23 • 44267 Dortmund

Telefon 0231 489-21/22 • www.ibg-do.de • info@ibg-do.de

Verantwortlich für den Inhalt: Vorstand IBG e.V. (V.i.S.d.P)

Gestaltung & Satz: Berghofer Fotoservice • Berghofer Straße 149a • 44269 Dortmund • Telefon 0231 3952233

Titel: Animation der Firma Belllluci • Olpe 29 • 44135 Dortmund

Druck: Uwe Nolte • Im Kurzen Busch 7 • 58740 Iserlohn • Telefon 02371 9765-30

Fotos: Berghofer Fotoservice • Berghofer Straße 149a • 44269 Dortmund • Telefon 0231 3952233

Der nächste BB erscheint am 15.02.2017 • Druckauflage / verteilte Auflage 15.000 Exemplare / ISSN Nr. 1861-9304

Der Anzeigenschluss für die Ausgaben ist jeweils 30 Tage vorher!

Ihre Anzeigen und Texte senden Sie bitte per E-Mail an: info@ibg-do.de


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GESUNDHEIT

Sauerstofftherapie nach Dr. H.S. Regelsberger

- Oxyvenierung

Sauerstoff als Lebenselement für alle Körperzellen

Anja Pearce, Heilpraktikerin

Nahezu alle Lebewesen benötigen für ihr Überleben das Element

Sauerstoff. Ohne Essen kann ein Mensch Monate, ohne Trinken

wenige Tage, aber ohne Sauerstoff höchstens 3 Minuten überleben.

Nach dieser Zeit tragen Organe,vor allem aber das Gehirn, irreparable

Schäden davon. Jede einzelne Körperzelle benötigt zum

Leben Sauerstoff. Sauerstoffmangel verlangsamt die Fließgeschwindigkeit

des Blutes, mindert die zelluläre Stoffwechselleistung,

verursacht Alterung und Vitalitätsverlust. Die intravenöse

Sauerstofftherapie (Oxyvenierung) wurde von Dr. H.S. Regelsberger

in über 30-jähriger Forschungsarbeit zu einer gefahrlosen

und praxisgerechten Therapiemethode entwickelt.

Das Einbringen von Sauerstoff auf intravenösem Wege, langsam

und exakt dosiert, mit einem speziell dafür entwickelten Gerät,

wird Oxyvenierung genannt. Die dem Blut so zur Verfügung gestellten

Sauerstoffbläschen bewirken u. a. die Bildung von gefäßerweiternden

und entzündungshemmenden Stoffen. Die Verklebung

der roten Blutkörperchen wird gehemmt und somit einer

Gefäßthrombose entgegengewirkt.

Außerdem vermehren sich

durch die Sauerstoffzugabe

bestimmte weiße Blutkörperchen

(eosinophile Granulozyten), die überwiegend der körpreigenen

Abwehr dienen. Die Immunitätslage des Körpers wird wesentlich

verbessert.

Zahlreiche Therapeuten und Heilpraktiker wenden heute die Oxyvenierungstherapie

bei einer Vielzahl von Indikationen an. Die

intravenöse Sauerstofftherapie (Oxyvenierung) ist angezeigt bei:

Durchblutungsstörungen (z. B. der Beine, pAVK), Bluthochdruck,

Zustand nach Herzinfarkt oder Schlaganfall, Polyneuropathien,

Migräne, Tinnitus, Allergien, Neurodermitis und Schuppenflechte,

Erschöpfungszuständen und Schlafstörungen, Makuladegeneration

(trockene Form), begleitend in der Tumortherapie zur Minderung

von Nebenwirkungen der Chemo- und Strahlentherapie,

Darmerkrankungen, Chronische Nierenerkrankungen.

Für weitere Inormationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Naturheilpraxis Anja Pearce


8 HILFE & SERVICE

HILFE & SERVICE

5 5

20 Jahre in Berghofen!

w6. 99 w10. 99

zzgl. 2,38a Pfand

11 x 0,5l – 1l = 1,27a

zzgl. 3,10a// 3,42a Pfand

20 x 0,5l – 1l = 1,10a

24 x 0,33l – 1l = 1,38a

w11. 99 w3 . 99

zzgl. 3,30a Pfand

12 x 0,5l – 1l = 2,00a

zzgl. 3,30a Pfand

12 x 0,7l – 1l = 0,47a

12 x 0,75l – 1l = 0,44a

w12. 99 w3. 49

zzgl. 3,10a Pfand

20 x 0,5l – 1l = 1,30a

zzgl. 0,48a Pfand

6 x 0,33l – 1l = 1,76a


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GESUNDHEIT

Wenn die Nacht zum Tag

wird

Jeder Mensch hat seine eigene „innere Uhr“, die ihm unter anderem

sagt, wann es Zeit zu schlafen ist. Im Laufe unseres Lebens verändert

sich die innere Uhr und somit auch unser Schlafbedürfnis.

Den meisten Schlaf benötigen wir Menschen im Kindesalter. Unser Gehirn benötigt

viel Zeit, um alle neuen Eindrücke des Lebens zu verarbeiten und neu

Erlerntes in den entsprechenden Hirnarealen zu speichern. Je älter wir werden,

desto weniger Schlaf benötigen wir, um erholt und ausgeruht in den Tag zu

starten.

Wenn Sie also früher immer 8-9 Stunden in der Nacht geschlafen haben, und

dies im Alter nicht mehr können, so ist das normal und damit nicht behandlungswürdig!

Gerät diese innere Uhr jedoch aus dem Gleichgewicht, kann das verschiedene

Ursachen haben: manche Medikamente können Schlafstörungen hervorrufen.

Verantwortlich für einen mangelnden Schlaf können Antibiotika sein, blutdrucksenkende

Mittel, durchblutungsfördernde Mittel und Mittel gegen die

Parkinson‘sche Krankheit. Halten Sie bei Einnahme dieser Medikamente bitte

Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker und erklären Sie ihm Ihre Probleme.

Von dauerhaften Schlafstörungen spricht man, wenn Sie über einen Zeitraum

von vier Wochen mindestens drei Mal pro Woche nicht gut einschlafen und/oder

durchschlafen können. Besonders beeinträchtigt das unser Wohlbefinden, wenn

wir dadurch tagsüber in unserer Leistungsfähigkeit eingeschränkt werden. Um

eine organische Ursache für die Schlafprobleme ausschließen zu können empfiehlt

sich der Gang zum Arzt.

Es gibt viele Menschen für die sich die chemischen Schlafmittel nicht eignen,

beispielsweise ältere Menschen oder Asthmatiker. Aber auch da kann geholfen

werden: es gibt eine Reihe pflanzlicher Wirkstoffe, die zuverlässig und mit einem

sehr geringen Nebenwirkungsprofil für fast jedermann geeignet sind:

Zum Beispiel der Hopfenzapfen (lat. Humulus lupulus): Eingesetzt werden kann

der Hopfenzapfen auf Grund seiner Hopfenbitterstoffe bei Unruhe, Angstzuständen

und Schlafstörungen. Er wirkt schlafanstoßend und verträgt sich gut

mit anderen Arzneimitteln. Hierbei ist zu beachten, dass die wirksamkeitsbestimmenden

Hopfenbitterstoffe hauptsächlich im Zapfen der Hopfenpflanze

gebildet und gespeichert werden. Somit ist Vorsicht bei Internetware oder Dro-

gerieartikeln geboten, denn häufig wird in den dort angebotenen Artikeln die

gesamte Hopfenstaude verarbeitet. Daraus ergibt sich der günstige Preis aber

auch eine viel zu geringe Konzentration an wirksamen Hopfenbitterstoffen.

Eine noch bessere Wirksamkeit kann erzielt werden, wenn ein Hopfenzapfenpräparat

mit Melissenblättern (lat. Melissa officinalis) kombiniert wird. Hier

helfen das ätherische Öl Citronella und bestimmte pflanzliche Säuren einen

schlafanstoßenden Botenstoff in unserem Gehirn auf die Sprünge und das verhilft

uns zum Ein- und Durchschlafen. Genau wie bei den Hopfenzapfen gilt

hier genau drauf zu achten, dass nur die wirklich relevanten Teile der Pflanze

Bestandteil des Präparates sind.

Ein sehr effektives pflanzliches Schlafmittel stellt die Baldrianwurzel (lat. Valeriana

officinalis) dar. Die Wurzel der Baldrianpflanze ist ein hervorragendes

Speicherorgan der Pflanze. Die darin enthaltenen ätherischen Öle und die nur

im Baldrian vorkommenden Valerensäuren verhelfen zu einem besseren Schlaf.

Allerdings wirkt Baldrian bei manchen Menschen genau entgegengesetzt und

putscht noch mehr auf. Daher ist eine genaue Beratung und Aufklärung auch

bei pflanzlichen Arzneistoffen wichtig und dringend erforderlich!

Alle oben genannten Pflanzlichen Extrakte gibt es in Kombination und da sie

sich so gut ergänzen, hat man bei einer Kombination aller Pflanzenstoffe die

höchste Wirksamkeit und den besten Schlaferfolg.

Auch einfache Maßnahmen wie spät am Abend keinen Sport mehr treiben, im

Bett nicht fernsehen, oder essen und das Schlafzimmer kühl halten können das

Einschlafen erleichtern.

Kommen Sie gerne vorbei, wir beraten Sie gerne!

Herzlichst,

Claudia und Martin Kemper

PS: Wir wünschen Ihnen allen einen ruhige Advents- und Weihnachtszeit

sowie viel Glück und Zufriedenheit für 2017!


HILFE & SERVICE

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HILFE & SERVICE

Auflösung zu unserem Gewinnspiel aus dem Heft 3 / 2016 die richtigen Ergebnisse sind rot gedruckt.

Aus wie viel % Wasser besteht der menschliche Körper? 20 % 70 % 90 %

Wie viel Prozent des Wassers auf der Erde sind Trinkwasser? 3 % 10 % 20 %

Wie viele Tage kann ein Mensch ohne Wasser auskommen? 3 Tage 10 Tage 20 Tage

Wie viel Kalorien hat 1 Liter Wasser? 0 10 100

Wie viel Wasser sollte ein Mensch durchschnittlich täglich trinken? ca. 1 l ca. 2 -3 l ca. 4 – 5 l

Wie viel Liter Wasser sollte der Mensch täglich nicht trinken? 5 l- 8 l 10 – 15 l 18 – 22 l

Wasser unser wichtigstes Lebensmittel sollen wir sehr beachten und Verschmutzung so weit als möglich vermeiden.

Die glückliche Gewinnerin aus Berghofen mit richtiger

Rätselfrageauflösung sehen Sie hier im Bild

mit Enkelin bei der Übergabe des Warengutscheines

der Firma Lettermann GmbH zum Einkauf bei

REWE Kamp. Ein schönes Geschenk zur bevorstehenden

Weihnachtzeit.

Wir wünschen allen Lesern eine angenehme Adventszeit,

frohe Weihnachten, guten Rutsch ins

neue Jahr und Gesundheit.

Samson Haus & Gartendienst in Dortmund-Berghofen

Unsere Leistungen:

Rasenpflege • Gartenpflege • Baumpflege/-fällung •

Pflanzungen • Unkrautentfernung • Hochdruckreinigung

www.samson-gartendienst.de Tel.: 0231/484102


HILFE & SERVICE

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NOTARE

PENNING & BETHKE

RECHTSANWÄLTE

Unsere Schwerpunkte:

> Privates Baurecht

> Arzthaftungsrecht

> Erbrecht

> Arbeitsrecht

> Familienrecht

> Verkehrsrecht

Rechtsanwälte & Notare

Wolfgang Penning, Günther Bethke

& Benedikt Penning

Köln Berliner Straße 31

44287 Dortmund

Tel.: +49 (0)231 - 45 60 09

Fax: +49 (0)231 - 44 33 06

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rechtsanwaelte@penning-bethke.de


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VEREINSLEBEN

„Erinnerungskultur ist die bewusste Verbindung

von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.“

Norbert Lammert

(Bundestagspräsident)

Der Berghofer „Rück-Blick“

1) Der ARBEITSKREIS GESCHICHTE des Heimatvereins Berghofen e.V.

(HVB) traf sich am 5. September zum 9. Mal, um seine historische Arbeit zum

Thema „Gewerbebetriebe an der Berghofer Straße im Spiegel der Zeit“ (vorläufiger

Arbeitstitel) fort zu setzen, und beschloss das weitere Vorgehen.

2) Der HVB hat in diesem Jahr zum ersten Mal am Tag des Offenen Denkmals

(Sonntag, 11. September) teilgenommen. Am Ehrenmal für die

Opfer von Krieg und Gewalt im Berghofer Wald konnten die Besucher

ab 11 Uhr bei einer kleinen Ausstellung Informationen zur Geschichte des

Denkmals in Wort und Bild erhalten. Mehrere Vorstandsmitglieder, allen voran

unsere Vorsitzende Cornelia Konter, die die Ausstellung zusammen gestellt hatte,

waren zugegen und konnten zahlreichen Denkmalstag-Besuchern und vorbei

kommenden Spaziergängern Rede und Antwort stehen.

3) Der „PLATTDEUTSCHE STAMMTISCH“ beging am 14. September

2016 (und damit ausnahmsweise am zweiten Mittwoch des Monats) sein

rundes Jubiläum: die 100. Sitzung. Der Nachmittag begann mit dem

Besuch des Hoesch-Museums. Danach trafen wir uns zum traditionellen

gemütlichen Beisammensein ab 18 Uhr im „Haus Heimsoth“. Kulinarischer

Höhepunkt war ein vorzüglicher Pfefferpotthast, den unsere Wirtin Helma Göttke

mit einer leckeren Nachspeise krönte. Den Abschluss bildete wie immer das

gemeinsame, begeisterte Singen plattdeutscher Lieder.

Der 25. „Ein-Blick“ ins Plattdeutsche (Der „Silber-Blick“)

„Ein politisch Lied, ein garstig Lied!“ beginnt Hoffmann von Fallersleben

1842 ein Gedicht in Anlehnung an ein Zitat aus Goethes „Faust I“ (in einer

Szene in Auerbachs Keller). Ganz anders klingt es in einem Gedicht von Walter

Höher, der uns, die wir im nächsten Jahr wieder zwei Mal an die Wahlurnen

treten dürfen, die politische Farbenlehre humorvoll und entspannt „op Plattdütsch“

näher bringt.

2) Am Sonntag, 13. November, richtet der HVB wie in den letzten Jahren

wieder am VOLKSTRAUERTAG um 11:30 Uhr am Ehrenmal im Berghofer

Wald eine Gedenkfeier mit Kranzniederlegung für die Opfer von Krieg und

Gewalt aus. Eingeladen sind alle Berghofer, insbesondere aber auch

die Vertreter der verschiedenen Vereine. Der CVJM-Posaunenchor und

die Ehrenwache der Freiwilligen Feuerwehr werden wieder für einen würdigen

Rahmen sorgen.

3) Der traditionsreiche Berghofer ADVENTSMARKT findet wie immer am

Samstag vor dem 1. Advent, also am 26.11., von 12 bis 17 Uhr beim

ehemaligen Feuerwehrgerätehaus und auf dem Wilberghof statt. Er

wird wieder im gewohnten Rahmen gestaltet: musikalische Umrahmung, Auftritte

des kath. Kindergartens und des Brezel bringenden IBG-Nikolauses sowie

zahlreiche Stände der Vereine.

4) Der „PLATTDEUTSCHE STAMMTISCH“ trifft sich auch im nächsten

Quartal wieder am ersten Mittwoch des Monats unter dem Motto „Wu geit

et? - Plattdütsch küern!“. Die 103., 104. und 105. Treffen der Plattdeutschfreunde

finden am 7. Dezember 2016 sowie am 4. Januar und 1. Februar

2017 ab 17 Uhr im „Haus Heimsoth“ statt. Am Ende der Sitzung werden

wieder plattdeutsche Lieder mit Akkordeonbegleitung gesungen. Neue Interessenten

sind zu diesen offenen Veranstaltungen immer herzlich willkommen.

5) In Kürze wird auch wieder ein neuer BERGHOFER BILDPOSTKARTEN-KA-

LENDER für das Jahr 2017 erscheinen. Bitte schon jetzt vormerken. auf die

Presse achten und dann schnell zugreifen. Viel Vergnügen damit für ein ganzes

Jahr wünscht Ihnen der Vorstand des HVB!

„Farwenspielle in de Politik“

„Wann dä Rauen dä Schwatten seiht, seiht se raut. Wann dä Schwatten

dä Rauen seiht, seiht se schwatt. Dä Schwatten schügget sik

vüör Grein; düett Volk es fâker iähr nit grein. Doch frigget Raut

als ens an Grein, wellt dat dä Schwatten auk nit seihn. Giälle frigget

blauß an Schwatt, wann iähr dat Farwenspiell wat batt. Kömmt

owwer Brûn wîer an de Macht, sind alle Farwen daut, es Nacht.“

Der Berghofer „Aus-Blick“

1) Der Arbeitskreis Geschichte des HVB wird sich am 7. November zu

seiner 10. Sitzung um 19 Uhr im Pfarrheim St. Joseph einfinden und seine

Arbeit zum Thema „Gewerbebetriebe an der Berghofer Straße im Spiegel der

Zeit“ (vorläufiger Arbeitstitel) fortsetzen. Wer Fotos, Dokumente oder Berichte

zur Berghofer Vergangenheit ganz allgemein beitragen kann, möge sich bitte

mit dem Vorstand in Verbindung setzen.

Besuchen Sie uns auch auf unserer Internet-Seite mit der Adresse:

www.heimatverein-berghofen.de .

Dieter K. Tillmann


HILFE & SERVICE

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Berghofer Straße 166

(Zufahrt über Ostkirchstraße)

44269 Dortmund

Tel.: 02 31/48 23 76

Fax: 02 31/48 34 04

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HILFE & SERVICE

Mit Achtsamkeit und Neugier zu leichterer Bewegung und mehr Beweglichkeit

Mit der Feldenkraismethode unterwegs mit Freude und Genuss

Als für Frau B. das Treppensteigen immer schwerer wurde, die

Schmerzen in den Knien den Weg hoch zu Ihrer Wohnung im vierten

Stock immer länger und unangenehmer werden ließen, machte Sie

sich auf die Suche nach Hilfe. Schmerzmittel wollte Sie nicht dauernd

nehmen, schulmedizinisch war alles altersentsprechend im grünen

Bereich. Was nun?

Bei den Einzelstunden stellten wir fest, wie sie ihre Knie belastet, besonders

beim Treppe runter gehen und sie lernte, wie diese Belastung

selbst erzeugt und dass Sie diese Belastung selbst spüren kann.

In einem nächsten Schritt probierte sie die Bewegung, die sie beim

Treppen steigen braucht auf unterschiedliche Arten auf der Matte aus

und spürte wie sie die Belastung verändern kann und wie sich dadurch

die Wahrnehmung der Bewegung verändert.

Meist gab es eine Bewegung, die mehr Kraft erforderte und eine, die

sich leichter, angenehmer oder geschmeidiger anfühlte. Die für Frau

B. geeignete Art des Treppen-Steigens ergab sich durch die Kombination

der leichteren Bewegungen. In einem letzten Schritt automatisierten

wir die Bewegung und probierten sie konkret an der Treppe aus.

Das Treppen Steigen auf die neue Art, verursachte keine Schmerzen

mehr. Frau B. wohnt immer noch gerne in Ihrer Wohnung und freut sich

auf Aktivitäten im Erdgeschoss oder oben.

In einer ähnlichen Situation befand sich in den 30 er Jahren der israelischen

Ingenieur, Judoka und Hochschullehrer Dr. Mosé Feldenkrais.

Nach einem Fußballspiel bekam er Knieprobleme, die immer schlimmer

wurden. Die Ärzte sagten ihm, daß das Knie steif werden würde,

wenn er es nicht operieren ließe, nach der Operation würde es nur in

der Hälfte der Fälle steif. Er entschied sich gegen die Operation und

begann seine Bewegungen aus der Sicht des Ingenieurs zu beobachten

und zu verändern. Auf diese Weise entwickelte er die nach ihm

benannte Feldenkraismethode. Bis zu seinem Tod in den 90 er Jahren

leistete sein Knie ihm treue Dienste.

Die Idee der Feldenkraismethode ist eine ständige Begegnung von

Bewegung und Wahrnehmung. Was mache ich, was verändert sich

dadurch, was mache ich weiter, wie verändert die Wahrnehmung der

vorherigen Bewegung die nächste? Ähnlich dem Bogenschützen, der

dem Mittelpunkt des Zieles mit jedem Versuch näher kommt, können

wir unsere Bewegungen immer mehr in die gewünschte Richtung verfeinern.

und diese Verfeinerung funktioniert mit jedem Bogen, jedem

Pfeil und jedem Schützen.

(Dies gilt für jede Lebensphase, jede körperliche Verfassung und jedes

Ziel.)

Eberhard

Bremicker

Ergotherapeut | Feldenkraislehrer | Bewegungscoach

Ergotherapie und Feldenkraisgruppe

in Dortmund-Berghofen

Anstrengung verringern, Erfahrung schätzen,

Neues entdecken

Praxis: Ostenhellweg 27 – 29 | 44135 Dortmund | T 0231.813782

praxis@eberhard-bremicker.de

Mehr Infos & Programme unter www.eberhard-bremicker.de

Sie möchten sich besser bewegen, einfacher die Treppe hochkommen,

Ihr Gleichgewicht lockerer halten, entspannt gehen, locker laufen, den

Aufschlag beim Tennis verbessern, entspannter zum Kopfstand kommen?

In der Feldenkraisgruppe können Sie lernen, Ihren Körper zu spüren,

Ihre Bewegungsmuster wahrzunehmen und zu verändern. Sie können

die Anstrengung für die Bewegung reduzieren, die Kraft der Bewegung

steigern oder die Genauigkeit erhöhen und genau das dazulernen, was

Sie brauchen.

Unter der Leitung von Eberhard Bremicker findet die Gruppe immer

freitags von 9.30 – 10.30 Uhr im Städtischen Begegnungszentrum, Im

Oldendieck 6 in Berghofen statt. Eine Beteiligung der Krankenkassen an

den Kosten ist im Rahmen von Rehasport möglich. Jeden ersten Freitag

im Monat sind Sie herzlich zum Schnuppern eingeladen.

In der Ergotherapie begleite und unterstütze ich Menschen jeden Alters,

die in Ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt sind. Ich begleite Sie auf

Ihrem eigenen Weg, angenehmer zu leben und Ihre Lebensqualität zu

erhöhen. In Berghofen und Umgebung biete ich Hausbesuche für Ergotherapie

und für Einzelstunden in der Feldenkraismethode an.

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Nachtrag zu unserem Artikel

190 Jahre Berghofer

Schützengilde 1826 e.V.:

Neben Detlef Vogel steht

Annegret Lyko hat unser

Leser Herr Burkhard

Treude erkannt. Wir danken

herzlich für diese Information.


HISTORISCHES

13 13

Vor 33 Jahren

erschien die erste Ausgabe

des Berghofer Blick

Lesen Sie hier das erste Vorwort des

1. Vorsitzenden Werner Weigand von 1984

Die komplette Ausgabe, sowie die Magazine der letzten Jahre finden Sie im Internet

unter www.ibg-do.de im Blick Archiv.


14

VEREINSLEBEN

Malerische Stimmung +

künstlerische Vielfalt im und

um den Steigerturm

Ulla Schönhense mit Ihren Bildern war unter den Ausstellern

Die Zukunft Berghofens

mitgestalten

Unsere Mitte Steigerturm e.V. macht‘s möglich.

Ein Jahr ist es her, als Unsere Mitte Steigerturm e.V. als gemeinnütziger Verein gegründet

wurde. Man erkennt, dass sich in Berghofen seitdem etwas tut: Die UnArt-Musikszene ist

zurück in Berghofen, viele Besucher und beste Stimmung beim 1. Berghofer Sommerfest

und beim 1. Berghofer Kunstmarkt. Ein solch komplexes Projekt ehrenamtlich zu realisieren,

ist eine große Herausforderung, der wir uns stellen. Ihre Unterstützung motiviert uns, etwas

Bedeutendes für Berghofen zu leisten.

Wir engagieren uns sachorientiert und frei von jeglicher ideologischen Ausrichtung

nachhaltig für unseren Ortsteil Berghofen. Unser Ziel ist es, den historischen Steigerturm

bis 2020 zu einer Begegnungs- und Veranstaltungsstätte zu machen. Dass mit Umbau und

Sanierung des Steigerturms ein richtig großes Projekt zu stemmen ist, wissen alle Beteiligten.

Doch wir sind zuversichtlich, dass es mit Hilfe der Berghofer Mitbürger gelingen wird.

KUNST AM

STEIGERTURM

Malerei, Grafik, Fotografie,

Bildhauerei, Schmuck aus Glas

und Keramik: Elf Dortmunder

Künstlerinnen und Künstler (davon

vier aus Berghofen) boten zum

1. Berghofer Künstlermarkt

am 9. Oktober abwechslungsreiche,

individuelle Kunst zum Staunen,

Anfassen und Kaufen.

„Wir möchten mit Ihrer

Hilfe den traditionsreichen

Steigerturm erhalten

und zu einem lebhaften,

sozialen und kulturellen

Treffpunkt ausbauen. “

IHRE SPENDE WIRKT DOPPELT

Mit der Sparkasse Dortmund haben wir vereinbart, dass alle bei uns eingehenden Spenden

bis zum 15. Dezember 2016 verdoppelt werden - insgesamt bis zu einem Betrag von

maximal 10.000 Euro. Wir danken allen Spendern, die uns bereits unterstützt haben.

Unsere Mitte Steigerturm e.V.

IBAN: DE03 4405 0199 0101 0295 49

Verwendungszweck: Spende Steigerturm

„Auch ich hab

reingeschnuppert!“

Unsere Mitte Steigerturm e.V.

Vorsitzender: Winfried Liebig

Vikar-Kleffmann-Weg 6

44267 Dortmund

info@steigerturm.de

(v.l.)

Burkhard Treude, Ewald Schumacher,

Norbert Emig, Anette Göke, Franz Jakob,

Winfried Liebig vom Verein

Unsere Mitte Steigerturm e.V.

SOMMERFEST

Gute Laune, Spaß, Musik und

Unterhaltung wurden zum ersten

Berghofer Sommerfest am

Steigerturm geboten - und viele

junge und erfahrene Berghofer

waren dabei.

NICHT VERPASSEN:

KONZERT

Die UnArt-Konzertreihe

gibt es an jedem dritten

Freitag im Monat. Am

18. November um 19:00 Uhr

Weitere Informationen

findet bereits das 9. Konzert in

zum Steigerturm, seinem Verein

der ehemaligen Fahrzeughalle

und zum Stand der Planungen

des Steigerturms statt. Infos:

finden Sie auf

www.steigerturm.de www.steigerturm.de

Die Interessengemeinschaft Berghofer Gewerbetreibende ermöglicht uns, regelmäßig über den Stand unseres Projektes zu informieren. Vielen Dank!


HILFE & SERVICE

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Alter

ist einfach.

Wenn man sich mit der

passenden Vorsorgestrategie

auch bei niedrigen Zinsen auf

die Zukunft freuen kann.

Sprechen Sie mit uns.

Wenn‘s um Geld geht

sparkasse-dortmund.de


16

HILFE & SERVICE

Mitglieder der Interessengemeinschaft Berghofer Gewerbetreibende e.V.

Elverfeldstraße 21/23 - Robert Lettermann (1. Vorsitzender) - Telefon (0231) 48921 - Telefax (0231) 488710

Telefon: 948305-0

Telefax: 948305-30

Telefon: 487202

Telefon: 48955-57

Telefax: 488531

Telefon: 9413000

Telefax: 94130020

Telefon: 464276

Telefax: 464337

Telefon: 02304 80350

Telefon: 480932

Dachdecker Telefon: 3952746

Telefax: 3952747

Lischke Bedachungen

Fasanenweg 62; E-Mail info@lischke-bedachungen.de

Telefon: 28053950

Telefon: 4469779

Telefax: 4469780

Telefon: 4257534

Telefon: 484762

Telefax: 948012

Telefon: 813782

Telefon: 48944

Telefon 481388

Telefon: 3952233

Telefax: 4080469

Telefon: 482060

Telefon: 484649

Mobil: 0173 7006465

Glaserei

Glas Hilf

Inh. Michael Siepen

Berghofer Str. 166; (Zufahrt über Ostkirchstr.); E-Mail: info@glas-hilf.de; www.glas-hilf.de

Telefon: 482376

Telefax: 483404

Telefon: 48921/-22

Telefax: 488710

Telefon: 981090-0

Inkassounternehmer

bapa finance

Inh. Bastian Patrakscht; Hirschweg 11; E-Mail: b.patrakscht@bapafinance.de;

www.bapafinance.de

Telefon: 95485650

Mobil: 015204948408

Telefon: 18322621

Telefax: 485980

Telefon: 48964

Telefax: 48910


HILFE & SERVICE

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Lotto

Ute Foster Berghofer Str. 192; E-Mail: info@lotto-foster.de; www.lotto-foster.de

Inh. Christine Hagemann, Berghofer Str. 168; E-Mail: ch@party-partner.de

www.party-partner.de

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Telefax: 53226708

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Telefax: 4080593

Telefon: 481842

Telefax: 4948024

Telefon: 430044

Telefax: 417383

Telefon: 482178

Telefon: 487267

Telefon: 485841

Telefax: 482344

Telefon: 53200539

Telefon: 482636

Telefon: 3952999

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HISTORISCHES

Aus den Schulchroniken der Berghofermark

In einer Artikelserie in den Nummern 3/2013, 1 und 3/2014 haben wir

uns mit der Chronik der evangelischen Schule Berghofermark befasst.

In loser Folge werden wir nun den Spuren der katholischen Schule

nachgehen.

Schulort und Schulgemeinde

4. Teil

Feiertagen wurde abwechselnd von den Geistlichen in Hörde und Schwerte

besorgt, bis am 15. April 1872 Kaplan Müller in Hörde als Missionsvikar zu

Höchsten angestellt wurde. Die Missionsschule war eine Privatschule...“

„Mit Gott“, so lautet das Motto der Titelseite der Schulchronik der katholischen

Schule Berghofermark, der ein Aufsatz über „Schulort und Schulgemeinde“

folgt, den wir im Folgenden mit nur wenigen Kürzungen im

Wortlaut wiedergeben:

„Die Ortschaft Berghofermark, zur Landgemeinde Berghofen gehörig,

liegt zum größten Teil auf der östlichen Hälfte des Ardey-Gebirges, ungefähr

auf der Mitte zwischen den beiden Städten Hörde und Schwerte.

Die Gemarkung von Berghofermark bildet ein langgestrecktes größeres

Rechteck, welches sich auf der Höhe des Ardey-Gebirges hinzieht und

ein kleineres Rechteck, das am Nordabhange genannten Gebirges sich

ausbreitet. Ungefähr 2/3 der Feldmark liegt auf dem Gebirgsrücken, 1/3

am Abhange desselben. Beide Teile bestanden bis ungefähr im Jahre

1830 ganz aus Wald. Zwei Wohnhäuser – ,Winterkamp´ und ,Schlüter´ –

waren die einzigen Wohnstätten. Nach und nach siedelten sich infolge

Aufschwungs der Industrie und des Bergbaus viele Fabrikarbeiter und

Bergleute an, die jetzt meistens ein kleines Besitztum ihr eigen nennen.

Abgesehen von dem in der Nähe liegenden Schwerterwalde ist von der früheren

Waldung nichts mehr geblieben; dieselbe hat den erhöhten Bedürfnissen

des Ackerbaus das Feld räumen müssen. Der Boden, größtenteils

aus Lehmboden bestehend, liefert recht ergiebige Erträge. Wiesen und

Weiden sind wenige vorhanden und durchweg nicht gut. Dem Obstbau

wird hierselbst eine besondere Pflege zugewandt; befindet sich doch fast

kein Haus ohne Obstgarten.

Die Bewohner von Berghofermark – 1860 ungefähr 4 – 5 Familien –,

1895 aber 48 – 50 an der Zahl – sind etwa zur Hälfte Bergleute und zur

Hälfte Fabrikarbeiter. Erstere erhalten Beschäftigung auf den umliegenden

Zechen: Crone, Bickefeld, Margaretha, Freie-Vogel, Potsdam, auch

Schürbank und Charlottenburg genannt, und Schleswig, letztere auf den

Fabriken in Schwerte und Hörde. Während vor dem Jahre 1850 nur 1 – 2

Familien katholisch waren, brachte die Industrie in den folgenden Dezennien

auch katholische Arbeitnehmer in die Ortschaft. Heute sind ungefähr

3/10 der ganzen Bevölkerung katholisch. Während die Protestanten zur

Pfarrei Berghofen gehören, waren die Katholiken von Berghofermark nach

Hörde eingepfarrt. Die ersteren bildeten für sich eine eigene Schulgemeinde,

wozu auch die Ortschaft Sommerberg – Gemeinde Holzen – gehörte.

Die wenigen Kinder der Katholiken besuchten die evangelischen Schulen

in der Berghofermark und auf dem Höchsten; nur einige Kinder genossen

den Unterricht in den katholischen Schulen zu Hörde und Schwerte. Eine

erfreuliche Änderung dieses für die Katholiken ungünstigen Zustandes

trat durch die Gründung der katholischen Missionsgemeinde Höchsten

ein. Zu derselben gehörten die Ortschaften Berghofermark, Sommerberg

(Amt Westhofen), Höchsten (teils zum Amte Westhofen, teils nach Wellinghofen

gehörig), Niederhofen und Loh (Amt Wellinghofen).

Im Jahre 1871 (April) wurde der sogenannte Breer´sche (Klemp´sche) Kotten,

Wohnhaus mit 8 Morgen Land von Herrn Pfarrer Wigger zu Hörde für

den Preis von 8.100 Mark erworben; das Geld war teils an der Sparkasse

zu Schwerte, teils an den Juden Meier Spiegel zu Dortmund zu verzinsen.

Im August desselben Jahres wurde von Herrn Pfarrer Wigger zu Hörde,

Pfarrer Lenzen zu Schwerte, unter Assistenz der Kapläne Müller und Voß

in Hörde, Schulte in Schwerte der Grundstein zu der neuen Schule gelegt.

Ende Januar 1872 war der Bau soweit gediehen, daß die Schule, welche

gleichzeitig als Kapelle benutzt wurde, eingeweiht werden konnte. Tags

darauf wurde die Missionsschule eröffnet. Der Gottesdienst an Sonn- und

Der Klempsche Kotten – erstes Missionshaus auf dem Höchsten

(aus: 100 Jahre kath. Kirchengemeinde

St. Heinrich Dortmund-Höchsten. 1972)

Von den seit 1876 bestehenden Bestrebungen, eine paritätische Simultanschule

einzurichten, berichtet nur die Chronik der evangelischen Schule

Berghofermark. Die Bemühungen wurden 1880 eingestellt, nachdem

sich die katholischen Christen direkt an den Kultusminister von Puttkamer

gewandt hatten.

„Im Jahre 1884 versammelten sich die Repräsentanten der Schule und

traten einem Beschlusse gemäß mit dem Gesuche an die Königl[iche]

Regierung zu Arnsberg heran, die Privatschule in eine öffentliche umzuwandeln.

Obschon die Schulverhältnisse die denkbar traurigsten waren

und beständig leiden mußten unter dem häufigen Lehrerwechsel, wurde

das dringende Gesuch abgelehnt. Die Regierung verweigerte den Staatszuschuß.

Der Ostertermin 1888 war für die Schule von entscheidender

Bedeutung, denn der langgehegte Wunsch erfüllte sich, die Privatschule

wurde eine öffentliche. [Dies bedeutete für die Gemeinde vor allem eine

erhebliche finanzielle Entlastung.] Es läßt sich leicht denken, daß eine

Schule, welche in 14 Jahren elf Lehrer, und gerade oft nicht die besten

gehabt hat, auch nicht auf der Höhe stehen kann. Mit der Umwandlung

erwartete man deshalb allseitig einen neuen Aufschwung und allmähliche

Beseitigung der vielen bestehenden Mängel. Eine Lehrkraft konnte

unmöglich die große Zahl der Kinder unterrichten, weshalb man zur Errichtung

einer II. Lehr[er]stelle schritt. Zu Ostern 1889 wurde die II. Schulklasse

eröffnet und der Lehrerin Thiemeyer aus Westernkotten übertragen.

Von der evangelischen Schule wurde das alte Schullokal zum Preise von

120 M[ark] jährlich gemietet. Anfänglich wohnte auf dem Breer´schen

Kotten der Missionsvikar und oben im Hause der Lehrer. Nach Erbauung

des neuen Pastorats bewohnte anfangs der Lehrer und nachher auch die

Lehrerin die Wohnung. Letztere, nebst der angebauten Schule, sowie ca.

2 Morgen Land von oben genanntem Kotten wurden der Mission von der

Schulsozietät abgekauft und zwar zum Preise von 6.000 M[ark]. Bis zum

Jahre 1891, wo der Lehrer H. Beyer aus Barop angestellt wurde (er weigerte

sich zur Annahme der Küsterei) war der Lehrer gleichzeitig Küster

[gewesen]. Als solcher erhielt er von einem Hochamt 0,60 M[ark], für Läuten

eines Toten 0,75 M, bei Aussegnungen 1/3 des Opfers, bei Taufen die

Opfer der Taufpaten.

Im Laufe der Jahre war die Zahl der Kinder mittlerweile auf ca. 220 gestiegen.

Deshalb wurde zu Ostern 1901 die III. Lehrerstelle errichtet. Dieselbe

wurde mit dem gleichen Termin dem Lehrer Liborius Bräkling übertragen.

Als 2klassige Schule (Klasse Ia 3.-8. Jahrgang Knaben, Klasse Ib


HISTORISCHES

19 19

3.-8. Jahrgang Mädchen und Klasse IIc 1. u[nd]. 2. Jahrgang Knaben und

Mädchen) mit 3 Lehrkräften blieb die Schule bestehen bis Ostern 1908.

Nach Inkrafttreten des neuen Volksschul-Unterhaltungsgesetzes wurde

die Schulsozietät aufgelöst. Hiermit wurde auch die Schule zerrissen, und

zwar nach den politischen Gemeinden und Ämtern in 3 Teile. Zum Segen

der kirchlichen Gemeinde und auch der Schule wäre das Fortbestehen eines

Schulverbandes im Rahmen der Missionsgemeinde sehr zu wünschen

gewesen. Obschon sich der zeitige Vikar Bräkling bei den maßgebenden

Vorstehern, Amtmännern, beim Landrat und Regierungsvertreter die größte

Mühe gab und bei diesen für die Beibehaltung des alten Schulverbandes

eintrat, wurde die Schulsozietät aufgelöst. Die Schulgemeinde Berghofen

übernahm die Schulgebäude nebst vorhandenem Inventar, Garten

etc. zum Preise von 6.000 M[ark]...“[Davon waren Anteile an die Ämter

Wellinghofen und Westhofen sowie an die Gemeinde Holzen zu zahlen.] Die

Gemeinde Berghofen behielt im neuen Schulgebäude 2 Klassenzimmer

und die Lehrpersonen Lehrer Beyer und Lehrerin Deilmann. Die Gemeinde

Berghofen hat noch 115 [katholische] Kinder und nimmt dazu gastweise

ca. 35 Kinder der Gemeinde Holzen (Ortschaft Sommerberg). Es wurde für

die kath[olische] Schule Berghofermark eine dreiklassige Schule mit kombinierten

Geschlechtern eingerichtet. Die Gemeinde Benninghofen, Amtsschulverband

Wellinghofen mietete das III. Schullokal in der alten Schule

und bekam als Lehrer den bislang an hiesiger Schule angestellten Lehrer

Bräkling. Die Schule wurde eine einklassige mit 83 Kindern. Bis zum

Jahre 1892 wurde der Gottesdienst in dem Schullokale abgehalten, bis

es endlich den vereinten Bemühungen des Herrn Dechanten Wigger und

Missionsvikars Danzenbrink gelang, ein eigenes Gotteshaus zu errichten.

Am Tage nach dem Weißen Sonntage 1892 legte der als Generalvikar nach

Paderborn berufene Dechant Wigger den Grundstein zur neuen Kirche. Da

dieser Tag zugleich auch der Abschiedstag von seiner geliebten Gemeinde

war, so fügte er seiner segensreichen Wirksamkeit für die Pfarrei Hörde

einen würdigen Schlußstein ein. Bis zum 23. November 1892 war der

Bau der Kirche soweit gefördert, daß die Einweihung derselben durch den

Die alte St.-Heinrich-Kirche Höchsten

(aus: 100 Jahre kath. Kirchengemeinde

St. Heinrich Dortmund-Höchsten. 1872)

Pfarrer Heinrich Wigger (1827-1908)

Hochw[ürdigen] Herrn Weihbischof

Dr. Augustin Gockel erfolgen konnte.“

Pfarrer Wigger war 1856 nach Hörde

gekommen, nachdem er zuvor in Brilon

tätig gewesen war. Bedingt durch

den Kulturkampf zögerte sich seine

endgültige Anstellung bis 1873 hinaus.

Bis 1892 blieb er Pfarrer in Hörde,

dann trat er sein neues Amt als

Dompropst in Paderborn an. Pfarrer

Wigger hat sehr viel für die Gemeinde

auf dem Höchsten getan, so dass die

Kirche seinem Namenspatron, dem

Heiligen Kaiser Heinrich II., geweiht wurde.

„Bis zum Jahre 1901 wurden Beerdigungen der Mitglieder unserer Gemeinde

auf den Kirchhöfen in Hörde und Schwerte vorgenommen. Es waren

dieses weite und beschwerliche Wege zumal bei schlechtem Wetter.

Herrn Pfarrvikar Bräkling gelang es, beim Kirchenvorstand in Hörde den

Kauf eines Grundstücks unmittelbar hinter der Kirche zu tätigen. Die

evang[elischen] Bewohner der Gemeinde Berghofermark sind seit dem

Jahre 1895 mit Berghofen zu einer eigenen Kirchengemeinde vereinigt;

nachdem bereits seit 1890 eine eigene Kirche für dieselben erbaut war.

[Gemeint ist die Kapelle am Hirschweg.]

Elektrische Straßenbahn

Das Jahr 1898 war für den Kreis Hörde insofern von größter Bedeutung,

weil eine große Anzahl von Ortschaften durch elektrische Bahnen verbunden

wurden. Die Kraftstation wurde unweit der Hörder Grenze auf dem

Gebiet der Gemeinde Berghofen errichtet. Als erste Strecke wurde im April

1899 diejenige von Hörde nach Aplerbeck eröffnet, während die Strecke

Hörde – Schwerte noch einige Wochen der Fertigstellung harrte. Am 18.

Mai 1899 wurde diese für die Gemeinde Berghofen wichtige Strecke dem

Verkehr übergeben. Auch unsere Ortschaft Berghofermark war nunmehr

dem Verkehr näher gerückt. Die Entfernung bis zur nächsten Haltestelle

der Straßenbahn am ,Freischütz´ beträgt 15 – 20 Minuten und die [bis zu]

der Haltestelle bei Gockel in Berghofen 20 – 25 Minuten. Durch die Anlage

der Straßenbahn mußte die Personenpost zwischen Hörde und Schwerte

schwinden. Am Nachmittage des 17. Mai durchfuhr der Postwagen, reich

bekränzt, zum letzten Male die Gemeinde Berghofen. Abgesehen von der

Strecke Iserlohn – Hennen – Schwerte war dieses die letzte Personenpost

des Kreises Hörde.

Stilllegung der Zeche Bickefeld

Eines der ältesten Bergwerke hiesiger Gegend war die Zeche Bickefeld bei

Schüren. Im Frühling des Jahres 1907 wurde dieselbe stillgelegt. Schon

seit mehreren Jahren war man damit beschäftigt, die ursprüngliche Zeche,

welche auf Hörder Gebiet lag und zwar unmittelbar an der Berghofer

Grenze, wieder in Betrieb zu setzen. Wegen zu großer Wasserzuflüsse war

dieser Bau in früherer Zeit stillgelegt worden. Mit Hilfe der Dampfpumpen

gelang es, das Wasser aus dem Schacht und den Stollen zu entfernen.

Die oberirdischen Schachtanlagen wurden neu aufgebaut und eine

Verbindungsbahn zur Berg[isch-]Märkischen Eisenbahn angelegt. Die

Kohleförderung wurde schon bald in Angriff genommen. Nach Jahresfrist

wurde die Zeche mit den beiden Schächten in Hörde u[nd] Schüren

von der Gewerkschaft Ewald angekauft. Diese übernahm die Förderung

der bisher auf Bickefeld gewonnenen Kohlen auf ihre übrigen Schächte

und Zeche Bickefeld wurde stillgelegt. [Die Stilllegung der Zeche erfolgte

schon 1904. Wahrscheinlich wurden 1907 die meisten Tagesanlagen abgebrochen.

Das Grubenfeld kam zur Zeche Admiral. (Siehe: J. Huske: Die

Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Bochum 1987, S.113ff.)]

Niederlassung des ersten Arztes

Während bislang die Einwohner unserer Ortschaft in Krankheitsfällen auf

die Hilfe der Ärzte von Aplerbeck, Hörde oder Schwerte angewiesen waren,

ließ sich im Jahre 1896 als erster Arzt Herr Dr. Wulf nieder. Er wohnte

im Mittelpunkt von Berghofen u[nd] Berghofermark. 1908 verzog derselbe

nach Dortmund und an seine Stelle trat der praktische Arzt Herr Dr.

Kirchhoff. Beim Beginn des Weltkrieges wurde dieser zum Heeresdienst

einberufen und unsere Einwohnerschaft war wieder auf die Hilfe der Ärzte

von Schwerte oder Hörde angewiesen. Im Sommer 1917 nahm Dr. Kirchhoff

seine Praxis wieder auf.

Errichtung der ersten Apotheke

In früheren Jahren mußten unsere Einwohner in Krankheitsfällen die Apotheken

in Hörde, Schwerte oder Aplerbeck in Anspruch nehmen. Im Jahre

1909 genehmigte die Königl[iche] Regierung die Errichtung der ersten

Apotheke in Berghofen. Die Betriebserlaubnis wurde dem Apotheker Lambertz

übertragen, der die Apotheke in seinem neuerbauten Hause an der


20

HISTORISCHES

kath[olischen] Kirche eröffnete.

Anschluß unserer Ortschaft an das Wasserwerk des Kreises Hörde

Seit Bestehen der Ortschaft hatten die Hausbesitzer eigene Brunnen. Ein

großer Teil derselben hatte im Sommer kein Wasser... [Dies war wohl eine

Folge des Kohlenbergbaus.] Im Jahre 1913 erhielt der ganze Kreis Hörde

Wasserleitung[en]. Der Hochbehälter wurde im Niederhofer Wald angelegt...

Neue Glocken für die kath[olische] Kirche zu Höchsten

Von den 3 Glocken unserer Kirche, die im Jahre 1892 in der Glockengießerei

zu Westhofen gegossen worden waren, fielen 2 im Frühjahr 1918

dem Weltkrieg zum Opfer. Gar schmerzlich vermißten die Gemeindemitglieder

das schöne Geläute und immer lauter wurde im Laufe der Jahre

der Wunsch rege, neue Glocken zu beschaffen. Die Kirchenkasse war nicht

in der Lage, die Kosten für dieselben aufzubringen. Deshalb stellten sich

die Hauptlehrer Bräkling und Beyer in den Dienst der guten Sache und

sammelten durch freiwillige Gaben bei den Katholiken unserer Gemeinde

schon bald eine ansehnliche Summe, die eine Neuanschaffung von Glocken

gewährleistete.

Die Glockengießerei Heinrich Humpert – Brilon i. W. reichte einen Kostenanschlag

über Lieferung von drei Bronzeglocken ein... [Für drei Glocken

der Tonlagen fis´, a´ und h´ im Gesamtgewicht von 1667 Kilogramm waren

5.223 Reichsmark zu zahlen, die sich um 450 Reichsmark minderten,

da die eine verbliebene alte Glocke in Zahlung genommen wurde.] Das

Angebot wurde angenommen und die Glocken mußten Ostern 1928 läutefertig

aufgehängt sein. Am 3. April 1928 fand die Glockenweihe statt.

Diese wird den Teilnehmern der Feier noch lange ein religiöses Erlebnis

bleiben. Nicht nur die katholischen Höchstener hatten sich zu dieser Feierstunde

versammelt. So wie die Hörder Katholiken schon über ein halbes

Jahrhundert mit der Höchstener Diasporagemeinde Freud und Leid ehrlich

geteilt haben, so zeigte es sich schon am ersten Tage der kommunalen

Umgruppierungen, daß auch in Zukunft die alte, treue Verbundenheit der

Katholiken von Hörde u[nd] Höchsten bestehen bleiben soll. Beide Hörder

Kirchengemeinden hatten so starke Abordnungen entsandt und waren

durch ihre beiden Herren Pfarrer so nachdrücklich vertreten, daß man die

Feier auch als eine Hörder kath[olische] Angelegenheit empfand. Es handelte

sich bei dieser Weihe ja auch um eine große Ehrung des früheren

Pfarrers Wigger, des nachmaligen Dompropstes von Paderborn. Die Weiherede

hielt Herr Pfarrer Ewers als 3. Nachfolger des Pfarrers Wigger von

[der] Hörde[r] Stift[sgemeinde]“.

Aus der Geschichte der Schule

Aus den Schulakten ist ersichtlich, dass Bemühungen um eine eigene

Schule für die Kinder von Berghofermark und Sommerberg bis in das

Jahr 1861 zurückreichen. Unter dem Datum des 31. Juli 1861 erklärten

die unterzeichnenden Herren v. Schenk und v. Dörnberg im Namen der

Königlichen Regierung zu Arnsberg, dass die Genehmigung zu Errichtung

einer neuen Schule nicht erteilt werden könne. Damals galt der Schulweg

nach Holzen oder Berghofen als zumutbar. Aus der angegebenen Kinderzahl

ging hervor, dass die Antragsteller an eine Simultanschule gedacht

hatten, während die Konfessionsschule der Regelfall war.

Zehn Jahre später schrieb der Hörder Pfarrer Wigger nach Paderborn: „ Einer

der schreiendsten Übelstände in den kath[olischen] Gemeinden Hörde

und Schwerte ist seit Jahren die Verwahrlosung der kath[olischen] Schulkinder

auf dem Höchsten und in Berghofermark.“ Er führt weiter aus,

dass der Schulweg bis zu den katholischen Gemeindeschulen in Hörde

und Schwerte bis zu 1½ Stunden betrage. In den näher gelegenen evangelischen

Schule lernten die Kinder nicht genug „Unkenntnis und Verwilderung“

sei die Folge. Eine katholische Schule auf dem Höchsten sei aber vor

allem an der geringen Steuerkraft der Katholiken dort gescheitert. „Eine

Privatschule dort zu gründen, ist selbst nach Meinung und dem Wunsche

der Regierung vorläufig die einzig mögliche Remedur [Abhilfe].“ Wiggers

Plan kam zur Ausführung, wie wir es aus der Schulchronik erfahren.

Während die Schulchronik nun die innere und dir äußere Einrichtung der

Schule getrennt betrachtet, geben wir im Folgenden die Ereignisse zusammengefasst

wieder:

„Die Missions-Schule wurde am 1. Februar 1872 eröffnet. Der erste Lehrer

war Wilhelm Raffenberg aus Hemmerde b[ei] Unna, zur Zeit noch Aspirant.

Das Diensteinkommen wurde wie folgt festgesetzt:

1. Gehalt 900 M[ark] ohne Steigung

dasselbe brachte auf:

a) der General-Vorstand des Bonifatiuswerkes zu Paderborn. Derselbe

zahlte bis auf weiteres jährlich 150 [Mark].

b) das Diöcesan-Comité des Bonifatiusvereins zu Paderborn; jährlich 450

M[ark]

c) die Seppler´sche Stiftung zu Münster

2. Freie Wohnung im Missionshause (2 Stuben).

Am 31. Januar 1872 fand die kirchliche Einsegnung des Schulhauses

statt. Das feierliche Hochamt celebrirte Herr Pfarrer Wigger von Hörde.

Ministranten waren der Herr Kaplan Müller [aus] Hörde und Herr Kaplan

Schulte in Schwerte. Die Festpredigt hielt Herr Dechant Fleischhauer [aus]

Huckarde. Tags darauf wurde die Missionsschule eröffnet. Es fanden sich

gleich 70 kath[olische] Schulkinder ein, deren Zahl jedoch in den folgenden

Tagen auf 108 stieg.“ Die Kinder kamen aus den Ortschaften Berghofermark,

Sommerberg, Höchsten, Niederhofen und Loh. Im Jahre darauf

wurden bereits 120 Kinder unterrichtet.

„Am 23. Februar 1873 wurde der Aspirant W. Raffenberg entlassen, und

am 3. März 1873 übernahm der Aspirant Johann Groten aus Bochum die

Schule. Derselbe mußte anfangs Juli entlassen werden, und wurde nun die

Schule vom Missionar Herrn Müller selbst, zeitweilig von dessen Bruder,

dem Schulamtskandidaten Anton Müller, (vertretungsweise) versehen.

Am 10. November 1873 wurde die Schule dem Lehrer Ludwig Brokötter

aus Greven Kr[eis] Münster – geb[oren] 22. Sept[ember] 1844 vom Herrn

Schulrat Kroll zu Arnsberg übertragen. Am 17. Juni wurde der Lehrer L.

Brokötter des Trinkens wegen aus dem Schuldienste entlassen. Und wurde

die Verwaltung der Schule dem Schulamtskandidaten Richard Kersting

aus Hörde übertragen. Am 21. April 1879 legte der p. Kersting die Stelle

nieder, um in das Lehrer-Seminar zu Büren einzutreten.“ Die Anzahl der

Schüler betrug nun bereits 143, man kann sich kaum vorstellen, wie diese

Aufgabe von den Lehrern – vor allem, wenn sie noch nicht einmal ihre

Ausbildung absolviert hatten – bewältigt wurde.

„Die Schulstelle erhielt nun am 23. Mai Wilhelm Holle aus Hörde. Am 12.

Febr[uar] 1880 starb derselbe zu Hörde an der Lungenentzündung. Am

7. Februar 1880 – während der Krankheit des p. Holle – übernahm mit

Erlaubnis des Herrn Kreis-Schulinspektors Dr. Zumloh der Aspirant Joseph

Ewald aus Hörde die Leitung hiesiger Schule. Weil dieser nun im April

1881 das Aufnahme-Examen in Büren machte, wurde die Lehrerstelle

von Königl[icher] Regierung zu Arnsberg dem Lehrer Wilhelm Deimann

aus Iserlohn übertragen (27. Mai 81). Am 1. Juni 1882 wurde dieser nach

Weitmar Kr[eis] Beckum versetzt und jetzt erhielt die Stelle der Schulamtsbewerber

Heinrich Schnieder aus Schwerte.

Am 19. November 1883 besuchte Herr Regierungs- und Schulrat Dr. Roß

die hiesige Schule. In seiner Begleitung waren Herr Kreisschulinspektor

Dr. Zumloh und Herr Lokal-Schulinspektor Pf[arre]r Wigger zu Hörde.

Im April 1884 wurde dem Lehrer Heinr[ich] Schnieder die katholische

Lehrerstelle an der Simultan-Schule zu Berghofen übertragen. Die hiesige

Stelle bekam der Schulamtsbewerber Joseph Hoch aus Winterberg. Derselbe

ist geboren am 4. August 1863.

Am 11. Juni war Versammlung der Repräsentanten der hiesigen Schule,

welche den Wunsch aussprachen, daß die Privatschule eine öffentliche

werden möchte. Da aber die Königl[iche] Regierung jeden Staatszuschuß

verweigerte, blieb die Schule noch vorläufig Privatschule.“ Als Angleichung

mit den öffentlichen Schulen wurde am 2. September 1884 der

Sedantag, als Erinnerungstag an den Sieg über die französischen Truppen

Kaiser Napoleons III., festlich begangen. (In späteren Jahren wurde der


HISTORISCHES

21 21

Sedantag in den Anlagen des Wirtes Mohr in Stuchtey ausgiebig gefeiert.)

Im Schuljahr 1885/86 wurden, angesichts der Cholera-Epidemien in

Frankreich und Italien, besondere Desinfektionsmaßnahmen und neue

Vorschriften zur Reinhaltung der Schulräume und der Aborte erlassen.

„Im April 1886 wurde der Lehrer Joseph Hoch nach Witten Kreis Bochum

versetzt und die Lehrerstelle dem Lehrer Bose aus Dorstfeld übergeben,

der sich aber schon 1887 nach Huckarde versetzen ließ.“ Für den 22. März

1887 ist eine Feier zum 90. Geburtstage Kaiser Wilhelms I. erwähnt. Im

folgenden Jahre fiel der Schulunterricht am Sterbetage und am Geburtstage

des Kaisers, am 9. März und am 22. März, aus. Die Eintragung zum 9.

März wird so nicht stimmen, da der Kaiser am Abend dieses Tages starb,

vielleicht war am folgenden Tage schulfrei. Jedenfalls wurde angeordnet,

dass beide Tage zukünftig als Gedenktage in der Schule angemessen zu

begehen seien. Im gleichen Jahre war dann auch noch des nach nur 99

Tagen Regierungszeit verstorbenen Kaisers Friedrichs III. zu gedenken.

„Als elfter Lehrer kam am 18. April 1887 Lehrer Franz Tigges; zu Ostern

1889 wurde die zweite Schulklasse eröffnet und der Lehrerin Wilhelmine

Thiemeyer aus Westernkotten übertragen. Dieselbe ließ sich im April 1895

nach Dortmund versetzen.“

Seit 1874 wurden die katholischen und jüdischen Schulen des alten Kreises

Dortmund-Land, des Stadtkreises Dortmund und des Kreises Hörde

regelmäßig vom Kreisschulinspektor Dr. Zumloh inspiziert. Auch die

Schule der Berghofermark hatte er häufig besucht. Nach langer Krankheit

wurde er zum 1. November 1889 unter Verleihung des Titels Schulrat in

den Ruhestand verabschiedet. Die Lehrer und Lehrerinnen seines Bezirkes

„ließen ihm durch eine Deputation eine künstlerisch ausgeführte Ergebenheits-

und Dankadresse überreichen.“ (Zumloh verstarb am 29. April

1892.) Sein Nachfolger wurde Dr. Grosse-Bohle, der zuvor Kreisschulinspektor

in Warburg gewesen war. Seine Amtseinführung am 19. März 1889

wurde mit einer feierlichen Ganztageskonferenz der drei Kreise begangen,

bei der sich der Regierungsschulrat Dr. Roß aus Arnsberg verabschiedete,

da er nach Wiesbaden wechselte. Sein Nachfolger wurde Dr. Kley.

„Am 1. Oktober 1891 wurde der Lehrer Tigges nach Barop versetzt und

an seine Stelle kam der Lehrer Heinr[ich] Beyer. Da derselbe beim Militär

stand, so vertrat ihn vom 1. Okt[ober] 1891 bis 1. Nov[ember] 1891 der

Aspirant Otto Müller aus Sommerberg. Lehrer Beyer besuchte das Seminar

zu Büren von 1886-1889. Nachdem er von Ostern 1889 bis 28. Juni 1889

vertretungsweise eine Schulstelle in Soest verwaltete, wurde derselbe

einstweilig zum 29. Juni 1889 in Barop Kreis Hörde angestellt und am 1.

Okt[ober] 1891 nach hier berufen.“ Die frühe Kartoffelernte im September

1891 führte zu einem sehr unregelmäßigen Schulbesuch, über den die

Lehrer klagten. Zu den seltenen Ausführungen über das Schulleben in der

Chronik gehört diese Notiz: „Der 100 jährige Geburtstag des jugendlichen

Helden und Sängers Theodor Körner – [23.] September – wurde in allen

Schulen gemäß einer Verfügung des Ministers dadurch gefeiert, daß die

Kinder mit den Bestrebungen Körners für die Befreiung des Vaterlandes

[1813] bekannt gemacht wurden. Auch wurden einige seiner Gedichte

vorgetragen.“

Als im Juni 1892 Lehrer Beyer zu einer vierwöchentlichen Militärübung

nach Münster einberufen wurde, wurde Lehrerin Beyer mit seiner Vertretung

betraut. Zum 1. Juli 1892 wurde Lehrer Beyer endgültig angestellt.

Die Schule hatte in jenen Jahren etwa 150 Schüler.

Die Lehrer besuchten in jedem Jahr Konferenzen, bei denen sie mit Neuheiten

der Didaktik und Methodik vertraut gemacht wurden. 1892 lernten

sie den Gertigschen Tastenapparat, ein Lese- und Rechenbrett, kennen.

Erneut macht die Cholera im Schuljahr 1892/93 besondere Maßnahmen

erforderlich: „Da verschiedene Orte Deutschlands, besonders Hamburg,

von der Cholera heimgesucht wurden, verordnete die Behörde auch für

die Schulen besondere Maßregeln. Die Sitze der Aborte, sowie diese ev[entuell]

ganz, mußten täglich wenigstens einmal, bei vorkommenden Verunreinigungen

mehrmals mit Seife und Bürste abgescheuert, die Gruben

wöchentlich einmal gänzlich entleert und desinfiziert werden.“

Im Jahre 1893 wurde die Kommunion erstmalig in der Missionskirche auf

dem Höchsten gefeiert.

Im Schuljahr 1894/95 stellte Sanitätsrat Dr. Schulte aus Hörde bei der

ärztlichen Schulrevision bei drei Kindern Krätze fest. Auch ein Schulausflug,

der zur „Steinernen Brücke“ nach Brünninghausen und in den Kaiserhain

führte, ist erwähnt. Im folgenden Jahr war die „Buschmühle bei

Hörde“ das Ziel des Ausfluges. Nachfolgerin von Fräulein Thiemeyer wurde

1895 „die Lehrerin Maria Maurer aus Bochum. Vorgebildet auf dem Seminar

zu Paderborn (1892-1895) wurde sie nach endgültiger Anstellung

im Jahre 1897 auf Wunsch in ihre Vaterstadt Bochum versetzt und zwar

zu Ostern 1904. Innerhalb ihrer Amtstätigkeit war dieselbe längere Zeit

krank. Vertreten wurde sie am 25. Juni 1900 drei Wochen von Lehrerin

Ehrenberg aus Dortmund, vom 1. Januar 1901 bis 31. März von Lehrerin

Stiehl aus Barop.“

Der 18. Januar 1896 wurde als 25. Wiederkehr des Reichsgründungstages

in Kirche und Schule besonders gefeiert. „Zum Andenken an diesen Tag

wurde der Schule das Prachtwerk: ,Der Krieg gegen Frankreich´ von Th.

Lindner geschenkt.“

Bucheinband „Der Krieg gegen Frankreich“ von Theodor Lindner

Im Herbst 1896 wurden die katholischen Schulen der Kreise Hörde, Hagen

– Stadt und Land, Schwelm und Hattingen zum Kreisschulbezirk Hagen

II zusammengelegt. (Diese Maßnahme wurde schon 1904 revidiert. Die

Schulen der Kreise Hörde und Iserlohn wurden nun zum Schulaufsichtsbezirk

Schwerte II zusammengefasst.) Bedeutender als diese administrative

Veränderung war die Kündigung des Mietvertrages für den zweiten Schulsaal

im evangelischen Schulhaus zum Beginn des Schuljahres 1898/99.

So wurde ein Schulneubau notwendig, für den eine Unterstützung durch

die Regierung in Höhe von 13.600 Mark auf Rentenbasis beantragt wurde.

Wegen der Preissteigerung für Kohlen wurde die „Entschädigung für Reinigung

und Heizung“ von 120 auf 150 Mark gesteigert, und für die Lehrer

gab es dauerhafte Gehaltszulagen.

Für die Bereitstellung der Schulchronik danken wir dem Westfälischen

Schulmuseum Dortmund und seinem Leiter Herrn Rüdiger Wulf. Für wichtige

Hinweise danken wir dem Ehepaar Jasper (Berghofermark) I. Fiedler


22

HILFE & SERVICE

Basis-Informationen zur Einführung

von DVB-T2 HD

Teil II

in Deutschland (häufig gestellte Fragen & Antworten)

6. Kann ich meinen vorhandenen DVB-T-Fernseher bzw. meinen DVB-T- Receiver

weiterverwenden?

Nein, Endgeräte, die für den Empfang von DVB-T ausgelegt sind, können den

Nachfolge-Standard DVB-T2 leider nicht abbilden. Es wird ein neues Empfangsgerät

benötigt, das nicht nur DVB-T2, sondern auch HEVC unterstützt.

Ein Austausch des Fernsehers selbst ist nicht erforderlich. Im Handel werden

entsprechende Zusatzgeräte (Receiver) angeboten, um auch vorhandene

Fernseher „fit“ zu machen für DVB-T2 und HEVC in Deutschland. Wer in den

Genuss von HD-Bildqualität kommen will, benötigt aber einen Fernseher, der

die hohe Bildauflösung darstellen kann (HD ready oder HDTV).

7. Wann gibt es DVB-T2-Geräte mit HEVC und woran erkenne ich diese?

Mit einer umfassenden Markteinführung wird ab dem Jahr 2016 gerechnet;

erste Endgeräte werden voraussichtlich schon 2015 in den Handel kommen.

Das grüne Logo „DVB-T2 HD“ bietet den Konsumenten eine einfache Orientierung

im Handel, welche Geräte sich für den Empfang von DVB-T2 in Deutschland

eignen. Aufgrund des Einsatzes von HEVC im Zusammenhang mit der

Einführung von DVB-T2 in Deutschland (siehe oben), ist es wichtig, sich nicht

nur am Standard-Logo „DVB-T2“ zu orientieren.

Einige TV-Sender werden ihre DVB-T2-Programme voraussichtlich verschlüsselt

ausstrahlen. Für den Empfang dieser Programmangebote müssen die

Empfangsgeräte zusätzlich über eine Entschlüsselungsfunktion verfügen. Es

werden Modelle in den Handel kommen, welche die Entschlüsselungstechnik

schon mit enthalten. Andere Geräte lassen sich über eine Schnittstelle am

Empfangsgerät entsprechend nachrüsten.

8. Wen betrifft die Einführung von DVB-T2 HD in Deutschland?

Die Umstellung betrifft alle Haushalte, die das seit 2002 in Deutschland eingeführte

ÜberallFernsehen (DVB-T) stationär über Haus-, Außen- oder Zimmerantenne

empfangen. Auch die Nutzer von portablem oder mobilem DVB-T-

Empfang – etwa über USB-Sticks für

Laptops oder in Autos – sind betroffen.

9. Wie sieht der Zeitplan für Deutschland aus?

Seit Oktober 2014 laufen Pilotprojekte in Testgebieten wie Berlin und München

– ab August 2015 auch in Köln/Bonn. Der Starttermin für die ersten regulären

DVB-T2 HD-Programme wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2016 liegen

(Ziel ist die Fußball-EM). Weitere Programme folgen dann gemeinsam mit dem

Umstieg von DVB-T auf DVB-T2 HD im Frühjahr 2017. Regional wird der Umstieg

in mehreren Schritten erfolgen. ARD und ZDF haben vereinbart, bis 2019

komplett von DVB-T auf DVB-T2 HD umzusteigen.

10. Welche Kosten entstehen für mich, wenn ich DVB-T2 HD

empfangen möchte?

Alle öffentlich-rechtlichen Sender werden - wie bisher bei DVB-T - für Zuschauer

über dien Haushaltsabgabe finanziert, daher unverschlüsselt und

ohne zusätzliche Kosten angeboten. Andere Sender wird der Netz- und Plattformbetreiber

Media Broadcast verschlüsselt anbieten.

Gegen eine Empfangsgebühr können diese frei geschaltet und entschlüsselt

werden. Das ist vergleichbar den HDTV-Angeboten bei Satellit und Kabel bzw.

IPTV. Die Anschaffungskosten für ein DVB-T2 HD Empfangsgerät hängen vom

gewählten Gerätesegment ab.


HILFE & SERVICE

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Unser neues Mitglied:

Innovativer Inkasso-Service bapa finance

Dortmund/25.07.2016Bastian Patrakscht bietet

seit diesem Jahr mit der bapa finance einen neuen

Ansatz der Inkassodienstleistungen an. Seit 15

Jahren arbeitet der Jungunternehmer in der Forderungsbranche,

nun ist der Zeitpunkt für das eigene

Unternehmen gekommen.

Serviceleistungen der Forderungsbeitreibung reagieren. „Die Inkassobranche

leidet unter einem schlechten Ruf. Mit meiner Idee - weniger Drohkulisse mehr

Kommunikation - möchte ich dieses Image ändern“ so Bastian Patrakscht.

Bastian Patrakscht hört genau hin und bietet der Schuldnerseite auch immer

einen Lösungsansatz. Mit dieser Herangehensweise lösen sich Konflikte, bevor

Gerichte sich mit dem Thema beschäftigen.

Die bapa finance entwickelt Strategien für eine

erfolgreiche Forderungsbeitreibung, diese richten sich ausdrücklich nach den

individuellen Bedürfnissen der Geschädigten. Im Gegensatz zur herkömmlichen

Herangehensweise der Konkurrenz stellt die bapa finance ihre Leistungen erst

nach einem erfolgreichen Auftragsabschluss in Rechnung. So können sich auch

kleine und mittelständische Betriebe den Service leisten, das Risiko einer weiteren

Fehlinvestition ist nicht gegeben. „Im Endeffekt kommen für mich Geschädigte

aus allen Bereichen in Frage. Jeder kann sich meinen Service leisten, vom

Konzern bis zum Immo- bilieneigentümer“ erklärt Bastian Patrakscht, Inhaber

der bapa finance.Besonders großes Potential sieht der Inkassounternehmer

im Bereich der kleinen und mittelständischen Unternehmen. Hier können sich

offene Forderungen schnell als existenzbedrohend erweisen. Bastian Patrakscht

hat die Erfahrung gemacht, dass genau diese Betriebe oft zurückhaltend auf

Zu bapa finance:

im November 2015 von Bastian Patrakscht gegründet, entwickelt die bapa finance

innovative Inkassoleistungen speziell für Handwerksbetriebe. Der Fokus

liegt dabei neben der Foderungsbeitreibung auch auf einer umfassenden und

individuelle Beratung.

Zu Bastian Patrakscht:

Der 34-jährige Kaufmann kann auf eine langjährige Erfahrung als Angestellter

großer Inkassobüros verweisen. Der zertifizierte Inkassounternehmer arbeitet

seit November 2015 selbständig. Das gesammelte Wissen und neue Ideen bilden

die Grundlage für bapa finance.

Klaus Spieker

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das mancher Interessent vorzustellen

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SEIT 1970


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VEREINSLEBEN

Vor 22 Jahren besuchten wir als Touristen Tansania, um die Naturwunder

des Landes wie z.B. die Serengeti und den Ngorongoro

Krater zu besuche.

- Diese beiden National Parks und noch einige andere haben wir

1996 kennen gelernt und wissen die wunderbaren Naturschönheiten

bis heute wirklich wert zu schätzen.

Aber dann geschah etwas, das unser Leben seither entscheidend

geändert hat:

Während dieser Reise hatten wir die einzigartige Gelegenheit, mit

einem Einheimischen den kleinen Ort Momella am Fuße des Mount

Meru in der Nähe des Kilimanjaro zu besuchen. Hier bot sich uns

nicht nur ein „Insider-Blick“ in das schlichte Dorfleben, sondern wir

konnten dort auch einen Blick in die kleine Momella Schule werfen.

Schon der Anblick

des Schulhofes

war sehr

ungewöhnlich,

teilten sich doch

die Kinder den

Hof häufig sowohl

mit Ziegen

und Kühen als auch mit Giraffen!

Beim Betreten der Klassenräume waren wir von dem Bild, das sich

uns dort bot, mehr als geschockt:

Die Kinder saßen auf einem unebenen Lehnboden. Sie hatten weder

Bücher, Hefte noch Stifte, um dem Unterricht – zumindest nach

unseren Vorstellungen - folgen zu

können. Und wenn dann mal in einem

Klassenraum - ohne Fenster

und Türen - eine Schulbank stand,

dann saßen dort nicht 2 sondern

mindestens 5 Kinder in dieser einen

Schulbank.

Außer Lehrern und Schülern gab es dort eigentlich NICHTS.

Wir waren äußerst betroffen von diesen Umständen, und nachdem

wir uns beim Schulleiter erkundigt hatten, womit wir wohl am nötigsten

helfen könnten, schickten wir später ein großes Paket mit

vielen Schulheften und Stiften an diese Schule.

Es dauerte nicht lange, da kam

ein Päckchen mit freudigen Dankesschreiben

und Fotos von den

Schülern zu uns.

Dies ermutigte uns, darüber nach

zu denken, wie wir dauerhaft Hilfe

leisten könnten, denn es war uns bewusst, dass ein solches

Paket zwar für den Moment eine kleine Unterstützung

bot, aber nachhaltig keine wirkliche Hilfe leistete.

Es war eher ein winzig kleiner Wassertropfen

auf einen riesengroßen heißen Stein!

So gründeten wir vor 20 Jahren mit 15 Gründungsmitgliedern

den „Momella Förderverein e.V.“ und sammelten

zunächst Spenden, um die Klassenräume zu renovieren, Schulmöbel

herstellen zu lassen und Lehr- und Lernmaterial an zu schaffen.

1996 wurden die Steine für den Bau

der Wände für das Gebäude als auch

die Möbel für die Klassenräume noch

direkt vor Ort von den ortsansässigen

Handwerkern auf dem Schulgelände

hergestellt.

Wir kümmerten uns gleichzeitig auch um die Anschaffung von Lehr- und

Lernmaterialien, die wir ebenfalls vor Ort in

einem kleinen Buchladen in der nahegelegenen

Stadt Arusha bestellen konnten.

Ganz schnell wurde uns klar, dass auch eine

tägliche warme Mahlzeit den regelmäßigen

Schulbesuch der Kinder fördern würde, und

so bauten wir später eine Schulküche, die

verstärkt einen regelmäßigen Schulbesuch der Kinder gewährleistete.

Denn bei der Aussicht auf

eine warme Mahlzeit am

Tag schickten die Eltern

gerne ihre Kinder in die

Schule, anstatt sie zum

Hüten ihrer Rinder oder

Ziegen zu Hause ein zu

setzen.

Wir besuchten die Momella

Primary School regelmäßig

jedes Jahr - 6 Jahre lang.

Und die Projekte

haben wir damals

schon, so wie auch

bis heute, jedes Jahr

immer gemeinsam

mit den Lehrern, den

Elternvertretern, der

Schulpflegschaft,

den Handwerkern vor

Ort und den Mitgliedern

der Dorfverwaltung

besprochen und

abgestimmt.

Birgit Frosch Momella Förderverein e.V.

Selzerstr. 73 44269 Dortmund

Tel. 0231 485869 info@momella-schulen.de www.momella.org

Spendenkonto:

Dortmunder Volksbank IBAN DE71 4416 0014 3409 5001 00


HILFE & SERVICE

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26 HILFE & SERVICE

Anliegerbeiträge steuerlich ansetzbar?

Nach Auffassung des BFH kann auch für die Inanspruchnahme

von Handwerkerleistungen, die jenseits der Grundstücksgrenze

auf fremdem (z. B. öffentlichem) Grund erbracht

werden, eine Steuerermäßigung in Ansatz gebracht

werden. Es muss sich dabei allerdings um Tätigkeiten

handeln, die in unmittelbarem räumlichen Zusammenhang

zum Haushalt durchgeführt werden und dem Haushalt dienen.

Im Urteilsfall ließ der BFH bei Hausanschlusskosten

eine Steuerermäßigung zu. Werden die Hausanschlusskosten

seitens des Zweckverbandes durch Bescheide über

Kostenersatzbeträge festgesetzt, besteht nach Auffassung

des BFH grundsätzlich die Möglichkeit, die begünstigten

Arbeitskosten zu schätzen. Die Höhe der Arbeitslohnkostenschätzung

richtet sich immer nach den Umständen des

jeweiligen Einzelfalls. Im Urteilsfall wurde eine Arbeitskostenschätzung

mit 60 % der Gesamtaufwendungen akzeptiert.

Die Handwerkerleistungen können mit max. Euro

1.200,00 angesetzt werden.

Praxishinweis

Die Finanzverwaltung hat diese BFH-Rechtsprechung amtlich

im BStBl veröffentlicht. Die Rechtsprechung wird in

gleichgelagerten Sachverhalten in allen noch offenen Fällen

angewandt. Das BMF-Schreiben vom 10. Januar 2014

ist insoweit überholt. Die Finanzverwaltung plant eine

Überarbeitung des BMF-Schreibens vom 10. Januar 2014.

Neuer Streit besteht bei der Auslegung des Begriffs „räumlich-funktional“.

So hat das FG Berlin-Brandenburg entschieden,

dass dieser nicht in Bezug auf Erschließungsbeiträge

für den Straßenausbau vorliegt. Im Urteilsfall

wurde eine bislang unbefestigte Straße ausgebaut. Anders

als der Hausanschluss soll der Straßenausbau nicht notwendige

Voraussetzung für einen Haushalt sein. Dieser

Auffassung ist unseres Erachtens nicht zu folgen.

Das FG Nürnberg hat hingegen eine Steuerermäßigung für

die Aufwendungen für den Ausbau der Gemeindestraße

(geschätzter Arbeitslohnanteil in diesem Fall: 42,5 %) zugelassen.

Das Revisionsverfahren wurde nach Rücknahme

der Revision eingestellt. Dies dürfte dafür sprechen, dass

der BFH zur Gewährung einer Steuerermäßigung tendiert.

Für Gewerbebetriebe und Vermieter sind diese Erschließungsbeiträge

ohnehin als Betriebsausgaben/Werbungskosten

ansetzbar.

Ihr SWM-Team


VEREINSLEBEN

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Hombrucher Geschichtsverein neu gegründet

Auftaktveranstaltung vom 10.09.2016 des neu gegründeten Hombrucher Geschichtsvereins.

Eröffnungsansprache des Vorsitzenden

Hans Tibbe im Awo-Haus Hombruch.

Der Plattdeutsche Stammtisch unter Leitung von Dieter Tillman (3. v. rechts) vom Berghofener

Heimatverein singt plattdeutsche Lieder. Rechts mit Akkordeon Dolores Jäger, 2. v. links die

1. Vorsitzende Cornelia Konter.

Nicht vergessen:

Der „Pastauer“ (Dieter Tillmann) und der „Su-egehaier“ (Schweinehirt)

(Ralf Konecki) unterhalten sich auf Westmärker Platt über

den Weg von Dortmund nach Barop und zum Himmel

a) Der Plattdeutsche Stammtisch trifft sich jeden ersten Mittwoch

um 17 Uhr im Haus Heimsoth.

b) Neu: Die ersten Unterrichtsstunden für Anfänger, Fortgeschrittene,

insbesondere für Familien mit Kindern geeignet, für das

Westmärker (Dortmunder) Platt sind am 5., 12. und 19. November

2016 um 10.40 Uhr im Awo-Haus-Hombruch, Tetschener Straße

2. Anmeldungen bei den beiden Vereinen (Auskunft auch unter

Tel.: 77 57 6 28).

Quelle: Hombrucher Geschichtsverein(Ralf Konecki)


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Traditionen sind nichts für Sie?

Wenn Sie einmal gehen, dann soll es ein

Abschied mit ganz persönlicher Note sein?

Dann sorgen Sie dafür, dass auch

Ihr letzter Gruß Ihre Handschrift trägt.

Bestattungsvorsorge −

Mitbestimmung mit Verstand.

Vorsorge −

Eine Sorge weniger

Fragen, die Sie sich selber

beantworten können:

Wenn ich morgen sterben sollte, wer beerdigt mich:

• mein Partner / meine Partnerin

• meine Tochter oder mein Sohn

• mein Freund oder Nachbar

• Ordnungsamt

• Sozialamt

• ich weiß es nicht

Wenn ich morgen sterben sollte, wie möchte ich

bestattet werden:

• Erdbestattung

• Urnenbestattung / Seebestattung

• in aller Stille bzw. im engsten Familienkreis

• alle, die es wollen, sollten meinen letzten Weg begleiten

• ich weiß es nicht

Wenn ich morgen sterben sollte, ist für die Kosten,

die entstehen, das:

• meine Lebensversicherung

• die Ersparnisse meiner Kinder

• mein Partner / meine Partnerin

• ich weiß es nicht

Wenn ich morgen sterbe, wie habe ich mein Feld

bestellt:

• es ist alles geregelt

• keiner wird wissen was zu tun ist

• Konflikte sind vorprogrammiert

• ich habe, nicht gut vorgesorgt

• eine große finanzielle Belastung

Vorsorge - Machen Sie es den Menschen,

die Sie lieben, leichter. Heute - nicht morgen.

Zusammen - nicht alleine.

Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Seite.

Bei uns kostenlos erhältlich

• Vorsorgevollmacht

• Betreuungsverfügung

• Patientenverfügung

• Willenserklärung zur Bestattungsart

Vorsorge Info-Telefon 0 23 04 - 24 34 26

Erster persönlicher Eindruck hier

www.bestattungshaus-kritzler.de

Haus der Sinne und

würdigen Abschiednahme

Haus der Sinne

Gartenlandschaft hinter dem Haus Hauseigene Trauerhalle Raum zur Sonnenseite Heinrich Kritzler in der Beratung

Heinrich Kritzler

Schwerte. Is-Hennen, Dortmund

Tag und Nacht

Tel. 023 04 / 80 350

www.bestattungshaus-kritzler.de


Familienbetrieb seit 120 Jahren

Uralte Tradition

neu entdeckt

Ort der Ruhe und der Geborgenheit.

Das Kolumbarium bei Lategahn

Die Wandlung innerhalb der Gesellschaft und

deren Individualisierung, die Akzeptanz alternativer

Bestattungsformen bei gleichzeitig enormer

Zunahme der Urnenbeisetzungen sind Tatsachen,

denen wir mit unseren Urnenfriedhöfen Rechnung

tragen. Das Kolumbarium als Alternative zum

herkömmlichen Friedhof:

Mitten im innerstädtischen Leben ruhige, stille

Einkehr halten – das Gedenken an die Vorangegangenen

als wichtiges Element in den normalen Alltag

einbinden an einem Ort, an dem man sich wohl

und geborgen fühlt.

Exzellent ausgebildete,

hochmotivierte und empathische

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter –

Unser Team ist unsere Stärke!

Wir sind Ausbildungsbetrieb!

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