Gemeindezeitung Lavant 2013

bluepuma

Ausgabe 54 Dezember 2013

Frohe Weihnachten

und für das neue Jahr 2014

viel Glück, Gesundheit und Zufriedenheit

wünscht

Bürgermeister Oswald Kuenz

mit Gemeinderat


Seite 2 | Dezember 2013

DIE GEMEINDE INFORMIERT

Das Jahr 2013 im Rückblick

und Vorschau auf das Jahr 2014

Liebe Lavanterinnen und Lavanter!

Liebe Leser/Innen unserer GemeindeINFOrmation!

Ein ereignisreiches und arbeitsintensives Jahr 2013 ist

schon wieder Geschichte. Ein Jahr, das uns alle wieder

stark gefordert hat. In der Familie, im Beruf, im großartigen

Vereinsleben und in der Gemeinde. Viele Projekte

und bauliche Maßnahmen konnten gemeinsam

erledigt und umgesetzt werden. Bestens organisierte

kulturelle, sportliche, gesellschaftliche und sonstige

Veranstaltungen haben unser Dorfleben großartig belebt

und bereichert.

Ich bedanke mich bei allen Funktionären, Mitgliedern

und freiwilligen Helfer/Innen, die bei der Freiwilligen

Feuerwehr, Union Lavant, Landjugend, Ortsbauernschaft,

Jagdverein oder bei der jungen Bläsergruppe

mitwirken, und bei allen, die in irgendeiner Weise öffentlich

oder auch im Verborgenem einen Beitrag zur

Dorfgemeinschaft und zur Brauchtumspflege geleistet

haben und immer wieder leisten. Nur durch euer

ehrenamtliches Engagement ist es möglich, dass die

vielen Veranstaltungen in unserem Dorf so reibungslos

und super durchgeführt werden können.

Wir freuen uns mit dieser Ausgabe unseres GemeindeINFOBlattes

über die Vielfalt der Vorkommnisse und

Vorhaben, Leistungen der Vereine, Institutionen und

über vieles mehr informieren zu können.

Lavanter Kirchtag

Die Freiwillige Feuerwehr hat dieses besondere und

weit über die Gemeinde- und Landesgrenze hinaus

bekannte 2-tägige Kirchtagsfest ausgezeichnet organisiert

und perfekt durchgeführt.

Bgm. Oswald Kuenz spendete den prächtigen, von

Jakob Zwischenberger gezüchteten und von Elisabeth

Kaplenig geschmückten Widder. Im Rahmen des

Kirchtagskonzertes wurde der Opferwidder mit weiteren

36 wertvollen Sachpreisen und Gutscheinen,

vom versierten Versteigerer Vize-Bgm. Josef Kaplenig

verlost und anschließend noch einmal versteigert.

Durch den Losverkauf, weiteren Spenden und der zusätzlichen

amerikanischen Versteigerung konnte ein

Gesamterlös von 5.090,-- Euro erzielt werden. Davon

hat die Pfarrkirche Lavant 3.683,-- und die Freiwillige

Feuerwehr Lavant 1.407,-- Euro erhalten.

Ein herzliches Dankeschön an die Freiwillige Feuerwehr

und an alle, die ehrenamtlich mitgearbeitet und

gespendet haben. Nur durch eure Kameradschaft

und engagierten, uneigennützigen Einsatz, kann eine

solche Großveranstaltung in einer kleinen Gemeinde

durchgeführt werden.

v.l.: Paula Kopf, Elisabeth u. Lukas Kaplenig, Roland Trutschnig

Senioren- und Gemeindeausflug

Ziel des heurigen Ausfluges war die Adlerlounge und

das Lucknerhaus in Kals am Großglockner. Mit einem

Bus der Fa. Bundschuh fuhren wir nach Kals am Großglockner.

Dort angekommen, haben wir uns bei einer

Kaffeepause im Ködnitzhof gestärkt. Die anschließenden

Führungen im Heimat- und Glocknermuseum

waren sehr interessant, aber leider war die Zeit dafür

viel zu kurz. Die 20minutige Gondelauffahrt zur Adlerlounge

auf 2.621 Meter Seehöhe war für viele von

uns ein besonderes Erlebnis. Leider war das Wetter

am Alpenhauptkamm nicht so schön wie bei uns im

Lienzer Talboden. Dadurch wurde uns das einzigartige

Panorama von sechzig 3000ern, unter anderem auch

auf den Großglockner (3.798 m) verwehrt.

IMPRESSUM: Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Bürgermeister Oswald Kuenz für „Die Gemeinde informiert“ und der jeweilige Berichterstatter

der Vereine. Layout und Grafik: Seiten „Die Gemeinde informiert“: Print and More; Titelseite und Seiten der Vereine: Alfred Kofler;

Fotos: Archiv der Gemeinde, Oswald Kuenz, Franz Brunner, Andrea Schett, Vereine und Private, Alfred Kofler.

Druck: Print and More - Nikolsdorf - www.print-and-more.at – Auflage 250 Stück


DIE GEMEINDE INFORMIERT

Dezember 2013 | Seite 3

Das Mittagessen mit traditionellen Hüttengerichten

und kulinarischen Speisen in der Adlerlounge war ausgezeichnet.

Einkehrschwung im Berggasthof Lucknerhaus

Der rundum Panoramablick und die vielen ausgezeichneten

Weine machten den Abschied nicht leicht. Aber

die planmäßige Rückfahrt mit der 8er Gondelbahn und

die anschließende Weiterfahrt zum Lucknerhaus haben

uns keine Alternative ermöglicht. Beim Lucknerhaus

angekommen, haben viele Teilnehmer/Innen eine

Wanderung entlang des neuen Lehrpfades in Richtung

Lucknerhütte unternommen. Mit der Einkehr im Berggasthaus

„Lucknerhaus“ (Jause, Kaffee und Kuchen

nach Wunsch) haben wir unseren Ausflug in Kals abgeschlossen

und um 17:30 Uhr die Rückfahrt in unser

Dorf angetreten. Mit dem ausgezeichneten Abendessen

in der Römerstube, interessanten Gesprächen,

Auffrischung von Erinnerungen und den Wunsch, dass

der Seniorenausflug jährlich stattfinden möge, fand der

Ausflug einen krönenden Abschluss.

Die Teilnehmer beim Seniorenausflug 2013

Sport Union Raika Lavant

Die neue Vereinsführung, seit 1 Jahr aktiv, hat durch

die vielen Aktivitäten für neuen Schwung in unserem

Sportgeschehen gesorgt. So haben die engagierten

Funktionäre durch die Übernahme der Tennisplatzorganisation

und –Betreuung für einen stets sauberen

und gut gepflegten Tennisplatz gesorgt. Durch die Abhaltung

eines Kinder- und Schülertenniskurses hat das

Tennisspielen wieder an Attraktion gewonnen. Auch

den seit Jahren schlummernden Kinder- und Familiensporttag

haben die Funktionäre wieder durchgeführt.

Auch ein Kinder- und Jugendschnupperkurs an unserer

Kletterwand im Turnsaal wurde erstmals organisiert.

Was mich ganz besonders freut, ist, dass der

Verein das Eismachen auf den Tennis- und Funcourtplatz

übernommen hat. Durch das umsichtige „Spritzen“

ist es den Funktionären gelungen, die Eisplätze

bereits Ende November zum Eislaufen und Eishockeyspielen

freizugeben. Das hat die Gemeinde bisher nie

geschafft. Ich bedanke mich bei den Funktionären und

bei allen freiwilligen Helfer/Innen für die aktive und

vielseitige freiwillige Arbeit zum Wohl unserer Kinder,

Schüler, Jugend und sportbegeisterten Bevölkerung.

Eishockey- und Eislaufplatz

Biathlet Peter Brunner

im ÖSV A-Kader

Unser Spitzensportler Peter Brunner zählt zu den

großen Talenten im österreichischen Biathlonsport.

In der Wintersaison 2012/2013 konnte Peter große

Erfolge feiern. So z. B. im IBU-Cup den 19. Platz in

Oteppä (EST), den 10. Platz im Einzel und den 23.

Platz im Sprint, jeweils in Osrblie (SVK). Bei der Europameisterschaft

in Bulgarien erreichte Peter den 19.

Platz im Einzel und bei der Militär-Weltmeisterschaft

in Annecy den 2. Platz im Patroullenlauf, gemeinsam

mit Dominik Landertinger, Johannes Dürr und Michael

Reiter.Seit dem Sommer ist unser Spitzensportler

beim Bundesheer im Leistungssportzentrum in Hochfilzen

stationiert, wo er mit Österreichs Spitzenathleten

wie Dominik Landertinger oder Simon Eder trainiert.

Nach guten Leistungen bei den Sommerwettkämpfen

hätte er Anfang November mit der Weltcupmannschaft

ins norwegische Sjusjoen fliegen dürfen und dort die

Qualifikation für die beiden Weltcupstationen in Östersund

und Hochfilzen bestreiten zu können. Leider

machten ihm dann zwei entzündete Weisheitszähne

große Probleme.


Seite 4 | Dezember 2013

DIE GEMEINDE INFORMIERT

Durch die Zahn-OP verlor Peter zwei Wochen und somit

die Chance auf einen Weltcup-Einsatz. Kaum dass

er dann wieder voll im Training stand, setzte ihn eine

hartnäckige Grippe außer Gefecht und verhinderte einen

Einsatz im IBU-Cup in Idre und Beitostolen. Somit

hat für Peter die Biathlon-Saison erst beim IBU-Cup in

Obertilliach begonnen. Trotz des enormen Trainingsrückstandes

belegte Peter die ausgezeichneten Plätze

30 und 35.

Häuser, Balkone und Terrassen mit Lichterketten und

Krippen schmücken und so einen großen Beitrag zur

Advent- und Weihnachtsstimmung beitragen.

Haus Familie Josef Schett

Die Ziele für die heurige Saison sind ganz klar - so

schnell wie möglich wieder Anschluss zur Spitze zu

finden und danach im IBU-Cup sich zu etablieren. Ein

großer Saison-Höhepunkt wäre dann die Teilnahme

bei der Europameisterschaft im tschechischen Nove

Mesto Ende Jänner 2013. Wir alle in Lavant sind stolz

auf unseren Spitzensportler im ÖSV A-Kader und gratulieren

herzlich für die bisher großen Erfolge. Für die

weitere Biathlonsaison wünschen wir unserem A-Kader-Angehörigen

jeweils einen schnellen Schi und eine

ruhige Hand beim Schießen.

Christbaumausgabe

Am Freitag, 13.12.2013 wurden von 17:00 bis 19:00

Uhr auf dem Festplatzgelände vor der Römerstube,

Fichten-Christbäume und Tannenreisig an die Gemeindebürger/Innen

ausgegeben. Mit Weihnachtsliedern,

sowie mit Glühwein, heißer Orange und Keksen (alles

kostenlos) wurde für vorweihnachtliche Stimmung

Advent- und Weihnachtsbeleuchtung

gesorgt. Der Erlös aus den freiwilligen Spenden, immerhin

369,20 Euro, wurden dem Gemeindekonto für

soziale Zuwendungen zugeführt. Ein herzliches Danke

gebührt unserem Walsaufseher für die Bereitstellung

der schönen Christbäume und Tannenzweige. Für die

Besorgung und Ausgabe der Getränke und Kekse ein

Dankeschön an unsere fleißigen Frauen Martina und

Anni.

Haus Familie Harald Kuenz

Tradition und Brauchtum begleiten uns das ganze Jahr

über. Insbesondere in der Advent- und Weihnachtszeit

gibt es heimische Bräuche in einer enormen Vielfalt.

Diese zu erhalten und zu pflegen, das sind wichtige

Grundlagen unserer christlichen und Tiroler Kultur. Ich

bedanke mich bei allen Hausbesitzer/Innen, die ihre


DIE GEMEINDE INFORMIERT

Dezember 2013 | Seite 5

Ferialarbeiter

Schon seit Jahren werden Ferialarbeiter von der Gemeinde

angestellt. Durch den gesundheitlich bedingten,

monatelangen Ausfall unseres Gemeindearbeiters

waren die Ferialarbeiter/Innen heuer ganz besonders

wichtig und gefordert. Carina Bacher, Daniel Kreuzer

und Daniel Tscharnidling haben im Juli und August, sowie

Pacher Martin, jun. im September ausgezeichnet

und fleißig gearbeitet. Ob bei forstlichen Maßnahmen,

bei Mäharbeiten, beim Aufstellen von Verkehrszeichen

und bei allen sonstigen Arbeiten. Danke für euren unermüdlichen

Einsatz.

v.l.: Carina Bacher, Daniel Kreuzer, Daniel Tscharnidling

Auch den teilzeitbeschäftigten Raumpflegerinnen

Oberhammer Martina und Gerti Pacher gebührt ein

herzliches Dankeschön. Durch die Bereitschaft der

vielseitig einsetzbaren Frau Martina Oberhammer,

auch mit dem Gemeindeauto zu fahren, konnte die monatelange

Abwesenheit des Gemeindearbeiters ohne

zusätzliche Anstellung eines Arbeiters problemlos

überbrückt werden. Das saubere Arbeiten, z. B. das

Entsorgen des Laubes am Kirchberg und im gesamten

Dorf, wurde auch von Gemeindebürger/Innen positiv

hervorgehoben und gelobt.

von mindestens minus 5 Grad, Kunstschnee erzeugt

werden kann. Durch die anhaltende Kälte bis eine Woche

vor Weihnachten konnte so viel Schnee erzeugt

werden, dass damit die gesamte, 4 km lange Langlaufloipe

(Golfplatzrunde) mit Kunstschnee präpariert werden

konnte.

Zusätzlich haben wir auch auf dem Kirchweg Kunstschnee

aufgebracht. Dadurch kann auf die sonst erforderliche

und aufwendige Salzstreuung verzichtet werden.

Aufgrund der warmen Temperaturen seit dem 4.

Adventsonntag konnte der Kunstschnee am Kirchweg

nicht entsprechend verdichtet und präpariert werden.

Das Gehen während der Weihnachtsfeiertage war etwas

schwierig, das Fahren mit Fahrzeugen überhaupt

nicht möglich. Zusätzlich hat „Starkregen“ vom Christtag

abends bis in die Morgenstunden des Stefanitages

den Kunstschnee stark aufgeweicht. Gott sei Dank ist

dann der Regen in Schneefall übergegangen und hat

uns bis zum Abend den ersehnten Schnee gebracht.

Von der gesamten Niederschlagsmenge von 122,6 mm

(Liter/m²) sind es zwar nur 25 bis 30 cm Nassschnee

geworden, für die Präparierung des Kirch- und Rodelweges

mit dem Loipengerät am 27.12.2013 abends war

die Schneemenge aber ausreichend. Seit den Vormittagsstunden

des Folgetages wird der Rodelweg regelrecht

gestürmt.

Kunstschneeerzeugung am Golfplatz

v.l.: Gerti Pacher, Martina Oberhammer

Kunstschnee – statt Naturschnee

Leider wird der Traum von weißen Weihnachten immer

seltener. Durch den permanenten Naturschneemangel

können in den Tallagen die meisten Wintersportarten

nicht mehr ausgeübt werden. Gott sei Dank gibt

es „Schneekanonen“, mit denen ab einer Temperatur

Bei der Familie Hamacher bedanke ich mich für die

unentgeltliche Bereitstellung der Infrastruktur (Grundwasser-Pumpwerk,

Strom, Golfplatzgelände etc.) und

beim Personal der Dolomitengolf GmbH für die Bedienung

der Schneekanone. Ein großer Dank gebührt

der Fa. Schmidl, die schon seit Jahren den Lader mit

Fahrer Josef Stanglechner tagelang bereit stellt, damit

der Kunstschnee auf die „Düngerstreuer“ verladen

werden kann. Ein besonderer Dank gebührt unserem

vielseitig engagierten Gemeindebürger, Johannes

Oberhammer. Es ist nicht selbstverständlich, dass die

Langlaufloipe und der Kirchweg vorwiegend in den

Nachtstunden präpariert werden. Für die Erfüllung

der verantwortungsvollen Präparierungen hat Hannes

sogar die Weihnachtsfeier vorzeitig verlassen und ist

dann bis 02:00 Uhr Früh mit dem Loipengerät gefahren.


Seite 6 | Dezember 2013

DIE GEMEINDE INFORMIERT

Geburtstage und Jubelhochzeit im Jahr 2013

GEBURTSTAGE

26. Feber Irma Kuenz 91 Jahre

05. Mai Josef Kofler 90 Jahre

13. April Mathilde Kreuzer 89 Jahre

03. März Maria Ortner 88 Jahre

15. September Charlotte Großlercher 86 Jahre

09. Jänner Anna Stanglechner 85 Jahre

24. Juni Anna Brunner 85 Jahre

06. September Josef Hanser 85 Jahre

07. Mai Pfarrer Josef Indrist 80 Jahre

30. Jänner Adolf Tscharnidling 75 Jahre

24. Oktober DI Josef Schett 70 Jahre

07. Dezember Christa Oberrader 70 Jahre

01. März Anton Dietrich 65 Jahre

01. Mai Friedrich Hofer 65 Jahre

13. Feber Bgm. Oswald Kuenz 60 Jahre

16. August Heinz Gisser 60 Jahre

16. August Barbara Gisser-Dassi 60 Jahre

19. März Josef Pacher 50 Jahre

21. März Paula Brunner 50 Jahre

14. Juni Andrea Hanser 50 Jahre

21. Juni Anita Salcher 50 Jahre

27. Juli Alfons Brunner 50 Jahre

07. August Ursula Wallensteiner 50 Jahre

90. Geburtstag von Josef Kofler

85. Geburtstag von Anna Stanglechner

85. Geburtstag von Anna Brunner

80. Geburtstag von Pfarrer Josef Indrist

Namens der Gemeinde Lavant

die herzlichsten Glückwünsche zu euren

Geburtstagsjubiläen. Ich wünsche euch alles

Liebe und Gute, Glück und Lebensfreude,

vor allem aber Gesundheit, Zufriedenheit und

Gottes Segen im Kreise eurer Familien

und in unserer Dorfgemeinschaft.

JUBELHOCHZEITEN

Diamantene Hochzeit

60 Jahre verheiratet

16. November Berta und Josef Kofler

Lavant 48

60 Jahre arbeiten und streben.

60 Jahre gemeinsam erleben.

60 Jahre zusammen gemeistert.


DIE GEMEINDE INFORMIERT

Dezember 2013 | Seite 7

Geburtstage, Geburten, Akademische Abschlüsse

und Todesfall im Jahr 2013

75. Geburtstag von Adolf Tscharnidling 70. Geburtstag von DI Josef Schett

Altbürgermeister Josef Hanser feierte seinen 85er

In beneidenswerter Frische und Gesundheit konnte Alt-Bgm. Josef

Hanser am 6. September sein 85. Lebensjahr vollenden. Für Bgm.

Oswald Kuenz war es der Anlass, am Vortag eine Feier zu organisieren.

Von links: Pepe Pichler, Adalbert Scheiber, Josef Steidl, Dekan Mag. Bernhard

Kranebitter, Raimund Anether jun., Bgm. Oswald Kuenz, Lebensgefährtin

Josefa mit Jubilar Josef Hanser, Hans-Peter Tabernig, Friedl Brunner,

Josef Kaplenig, Ulrich Pacher, Johann und Markus Hanser, Franz Brunner.

Angehörige und Vertreter von Gemeinde und Pfarrgemeinderat,

Feuerwehr und Soldatenkameradschaft

Schattseite ließen das „Geburtstagskind“ hoch leben.

Für ein überraschendes Geburtstagsständchen sorgte

Volksschuldirektor Walter Schneider mit seinen Schülern.

Wie Kuenz in seiner Laudatio anführte, kam Hanser,

allseits bekannt als der „Schneider Sepp“, als jüngstes

von neun Kindern des Wachtschneider-Hofs zur Welt.

Der 1950 geschlossenen Ehe mit Cäcilia entsprossen

neun Kinder. Die Frau und drei Kinder sind bereits verstorben.

Nach Abschluss der Pflichtschule

erlernte Josef den Beruf des Zimmermannes.

Ewiglich bleiben ihm

die Reifenschäden seines „Tretesels“

auf der Fahrt zur Lehrstelle

in Lienz in Erinnerung. Es kam nicht

selten vor, dass er – ob Sommer

oder Winter – mehrmals auf einer

Fahrt reparieren musste.

Im Feber 1945 wurde der Schneider

Sepp für kurze Zeit zum Reichsarbeitsdienst

nach Jenig (Gailtal) einberufen.

30 Jahre (seit 1962) war er Mitglied

im Gemeinderat Lavant, davon von

1968 bis 1992 Bürgermeister, und

von 1983 bis 1998 war er Obmann

des Abfallwirtschaftsverbandes

Osttirol. Sein erstes Bauvorhaben

als Bürgermeister war der Neubau

der Volksschule mit Gemeindewohnungen

und einem Kultursaal. Die

Neuanlage des angrenzenden Fußballplatzes

rundete das Projekt ab.

Es folgten der Bau des Mehrzweckhauses mit Gemeindeamt

und Gemeindesaal, der Aufbahrungskapelle,

eine neue Quellfassung und Wasserversorgungsanlage

für das ganze Dorf und Wegbauten

(Forst- und Gemeindestraßen).

Dekan Mag. Bernhard Kranebitter, Bezirksfeuerwehrinspektor

Franz Brunner, Feuerwehrkommandant Friedl

Brunner sowie Soldatenkameradschaftsobmann-Stellvertreter

Pepe Pichler würdigten die Verdienste des

Jubilars, wobei von allen die Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft

besonders in den Vordergrund gestellt


Seite 8 | Dezember 2013

DIE GEMEINDE INFORMIERT

wurden. Für seine Leistungen bei der Widums- und den

Kirchenrenovierungen, der Neugestaltung des Kreuzweges

und Neuformierung des Kirchenchores wurde

ihm eine der höchsten kirchlichen Auszeichnungen,

der päpstliche Orden „Pro ecclesia et pontifice“ verliehen.

Seit 1944 Feuerwehrmann, übernahm er auch eine

Periode lang die Funktion des Kommandant-Stellvertreters.

Er ist seit 1992 Ehrenmitglied der FF Lavant.

Für sein vorbildliches Wirken bei der Wehr und in

den örtlichen Vereinen wurden Hanser hohe Auszeichnungen

zuteil, unter anderem: Verdienstkreuz

des Landes Tirol, Medaille für Katastropheneinsätze,

Florianiplakette des LFV Tirol, Medaille für 50 Jahre

Feuerwehr- und Rettungswesen, Ehrenzeichen der

Sportunion.

GEBURTEN

Ein Kind zu haben bringt Freude und Erfüllung ins

Leben, aber auch eine Menge Verantwortung. Eltern

wollen ohnehin immer das Beste für ihr Kind – in den

meisten Fällen zumindest. Deshalb will ich euch, liebe

Eltern, ein Zitat von Albert Schweizer ans Herz legen,

dieses lautet: „Keine Zukunft vermag gutzumachen,

was du in der Gegenwart versäumst“.

Ich freue mich und bin stolz, dass wir im heurigen Jahr

4 Geburten verzeichnen können. Namens der Gemeinde

gratuliere ich den glücklichen Eltern herzlich.

12. März Emelie Tschojer, Tochter der

Patricia Tschojer und des

Christian Mattersberger, Lavant 93

1. Juli Benjamin Reisenzein, Sohn der

Victoria und des Michael Reisenzein,

Lavant 25

Magistra der Philosophie

Mag. phil. Andrea Schett

Andrea Schett absolvierte neben

ihrem Beruf als Büroangestellte

in der Verwaltung des BKH Lienz

das Diplomstudium der Geschichte.

Sie verfasste ihre Diplomarbeit

zum Thema „Die medizinische Versorgung

der Stadt Lienz (1784 bis

1931)“.

Mag. phil. Andrea Schett ist außerdem Ortschronistin

in Lavant und stellvertretende Bezirkschronistin. Ihre

Eltern sind Elfriede und HR Dipl.-Ing. Josef Schett.

Andrea hat noch zwei Brüder: Christian und Thomas.

Magistra der Erziehungswissenschaften

Mag. phil. Eva Dietrich

Eva ist die ältere Tochter von Maria

und Anton Dietrich aus Lavant. Sie

schloss im Juni ihr Masterstudium

der Erziehungswissenschaften ab.

In ihrer Masterarbeit beschäftigte

sie sich mit dem Zusammenhang

von negativen Kindheitserlebnissen

und suizidalen Tendenzen Studierender.

Ihre jüngere Schwester Sarah studiert ebenfalls

Erziehungswissenschaften in Graz. Eva arbeitet

seit zwei Jahren im Familienentlastungsdienst der Alpha

Nova in Graz.

60. Geburtstag Bgm. Oswald Kuenz

Mit der vom Vize-Bgm. Josef Kaplenig organisierten

Feier war nicht nur ich überrascht und begeistert, sondern

alle 130 Teilnehmer, die an dieser super Feier teilgenommen

haben.

22. August David Löschnig, Sohn der

Susanne Löschnig und des

Dumitru Ilie, Lavant 83/1

24. November Rafael Zolgar, Sohn der

Stefanie Klocker und des

Robert Zolgar, Lavant 58

STERBEFALL

Der Abschied von einem lieben Menschen bringt

Trauer und Leid. Je schöner und voller die Erinnerung,

desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit

verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude. Man

trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,

sondern wie ein kostbares Geschenk.

Dankbar erinnern wir uns an:

Anna Linder, Lavant 46, gestorben am 21. März 2013

im Alter von 89 Jahren


DIE GEMEINDE INFORMIERT

Dezember 2013 | Seite 9

Die Volksschul- und die Kindergartenkinder, alle örtlichen

Vereine und die zahlreichen Musikgruppen aus

unserem Dorf und die Musikkapelle Tristach haben

diese einmalige Geburtstagsfeier großartig belebt.

Das war mehr als ein Zeichen der Freundschaft, der

Wertschätzung und der Dorfgemeinschaft.

Die Landausflüge in Rom, Palermo, Ibiza mit Inselrundfahrt,

Fürstentum Monaco und Palma de Mallorca

waren großartig organisiert und beeindruckend. Viel

Geschichte, frühchristliche Kirchen, Renaissance-

Paläste, bekannte und weniger bekannte Sehenswürdigkeiten

und beeindruckende Landschaften haben

unsere Vorstellungen bei weitem übertroffen. Vielen

Dank an die Gemeinde und an die Agrargemeinschaft

Lavant für dieses wunderbare Geschenk.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgewirkt

und mitgefeiert haben, ganz besonders an Vize-Bgm.

Josef Kaplenig. Für die freundlichen und herzlichen

Glückwünsche und für die vielen und großzügigen

Geschenke bedanke ich mich herzlich.

Die örtlichen Vereine unterstützten den Kauf eines

E-Bikes. Mit diesem Bike habe ich bereits in diesem

Jahr einige hundert Kilometer zurückgelegt. Die 8-tägige

(20.09. bis 27.09.2013) Herbstkreuzfahrt im westlichen

Mittelmeer, ausgehend von Genua, über Rom,

Palermo, Palma de Mallorca, Ibiza, Villefranche (östlich

von Nizza und südwestlich von Monaco), Cote d`Azur

und wieder zurück nach Genua war eine Traumreise

bei hochsommerlichen Temperaturen.

Einige Daten zu unserem Kreuzfahrtschiff „MSC Orchestra“:

Gewicht: 92.409 Tonnen; Länge: 293,8 Meter;

Breite: 32,2 Meter; 1.275 Kabinen für 3.013 Personen;

Besatzung: 987 Personen; Decks: 15

Kolosseum in Rom

Monte Carlo


Seite 10 | Dezember 2013

DIE GEMEINDE INFORMIERT

Voranschlag für das Haushaltsjahr 2014

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 17.12.2013 den Haushaltsplan 2014 (Budget)

einstimmig beschlossen.

Ordentlicher Haushalt E i n n a h m e n 1.600.000

Ordentlicher Haushalt A u s g a b e n 1.678.200

E r g e b n i s (+/-) Ordentlicher Haushalt – 78.200

Außerordentlicher Haushalt E i n n a h m e n 135.000

Außerordentlicher Haushalt A u s g a b e n 135.000

E r g e b n i s (+/-) Außerordentlicher Haushalt 0

Gesamthaushalt Einnahmen 1.735.000

Gesamthaushalt Ausgaben 1.813.200

Gesamtergebnis (+/-) Ordentlicher Haushalt und Außerordentlicher Haushalt -78.200

Ermittlung der Finanzlage

laufende Einnahmen (Steuern, Gebühren, Mieten etc.) 1.474.600

laufende Ausgaben (keine einmaligen Vorhaben und Projekte

wie z.B. Straßen-, Wasser- und Kanalbau, neue Trinkwasserversorgung etc. 1.190.200

Bruttoergebnis laufende Gebarung 284.400

Schuldendienst (Zinsen+Tilgung) 192.600

Verschuldungsgrad % 67,72 %

Mittel frei zur Verfügung 91.800

Eigene Steuern gesamt 199.100

davon: Kommunalsteuer 170.000

Abgaben n.d. TBO (Erschließungskostenbeiträge) 51.000

Laufende Wassergebühren 15.000

Laufende Kanalgebühren 89.000

Abgaben-Ertragsanteile (Einnahmen aus Bundesabgaben) 243.500

Schottererlöse 180.000

Holzerlöse 60.000

Sonstige Mieten und Pachterlöse gesamt 226.800

davon: Mülldeponie 144.000

Schießplatz 45.000

Einnahmen aus Förderungen, Zuschüsse und Beiträgen (z.B. BZW) 250.800

Ausgaben an Bund / Land / Gemeindeverbände (z.B. Krankenhaus, Altersheim,

Soziales, Behindertenhilfe, Schulen, Kinderbetreuung etc. 231.700

Rücklagen per 31.12.2014 28.600

Schuldenstand per 31.12.2014 1.499.100

Schuldendienst 192.600

Schuldendienstersätze 59.000

Bereinigter Schuldendienst 133.600


DIE GEMEINDE INFORMIERT

Dezember 2013 | Seite 11

Wohnen mit

OSG

Bauvorhaben Wohnanlage Lavant - Dorffelder

A: Architektengemeinschaft, DI E. Griessmann

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Lavant wird die Osttiroler gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft,

kurz OSG, in schönster Lage, die Wohnanlage Lavant-Dorffelder mit 12 Mietkaufwohnungen

errichten.

Die Planung wurde von Architekt DI Egon Griessmann aus Lienz erstellt. Die Wohnanlage bietet 12 großzügig

gestaltete Wohneinheiten mit 62 m², 78 m² und 93 m² Wohnnutzfläche, wobei zu jeder Einheit entweder

eine Terrasse mit Garten im Erdgeschoß oder ein Balkon im Obergeschoß gehört. Weiters hat jede Wohnung

einen zugeordneten PKW-Abstellplatz in der Tiefgarage und ein Kellerabteil.

Nach dem Informationsabend im Mai 2013 meldeten sich einige Interessenten und haben sich bereits

Wohnungen reservieren lassen. Es sind jedoch noch Wohnungen frei!

Mit dem Bau der Wohnanlage wird voraussichtlich im Sommer/Herbst 2014 begonnen.

Haben Sie Interesse an einer Wohnung?

Dann können Sie sich gerne mit der Gemeinde Lavant in Verbindung setzen.

Tel.: 04852/68175, E-Mail: gemeinde.lavant@aon.at

Osttiroler gemeinnützige Wohnungs- u. Siedlungsgenossenschaft reg.Gen.m.b.H.

9900 Lienz, Beda Weber-Gasse 18, Tel.: +43(0)4852/65635, Fax: +43(0)4852/65635-3

E-Mail: buero@osg-lienz.at, Internet: www.osg-lienz.at


Seite 12 | Dezember 2013

DIE GEMEINDE INFORMIERT

Erdgeschoss und 1. Obergeschoss jeweils gleiche Einteilung und Wohnflächen


DIE GEMEINDE INFORMIERT

Dezember 2013 | Seite 13

Haus

Fam. Kuenz

Gemeindestraße

Richtung

Haus Gisser


Seite 14 | Dezember 2013

DIE GEMEINDE INFORMIERT

Baulanderschliessung

Dorffelder – letzter Abschnitt

gelb markiert

Lavanterhof

OSG Wohnanlage

Fam. Kuenz

Fam. Gisser

Fam. Kreuzer Karl


DIE GEMEINDE INFORMIERT

Dezember 2013 | Seite 15

Erschließung Dorffelder – letzter Abschnitt

Die im Jahr 2010 begonnene Erschließung der Dorffelder wird seit Oktober

2013 mit dem vorerst letzten Bauabschnitt weitergeführt. Die Wegbaumaßnahmen

und die Verlegung der Trinkwasserleitung, Verlegung

des Schmutzwasser- und Oberflächenwasserkanals, Verlegung des Straßenbeleuchtungs-,

TIWAG- und Telekomkabels werden im kommenden

Frühjahr abgeschlossen werden. Im Rahmen dieser Baumaßnahmen

werden 16 Einzelbauplätze und zwei OSG Wohnanlagen voll erschlossen.

Bautätigkeit

Erfreulich ist die Bautätigkeit in unserer Gemeinde. Einfamilienhäuser haben

Anton Pacher mit Elisabeth Pichler, Raimund Brunner und Angelika

Dietrich gebaut. Die Familie Leiter hat das Einfamilienhaus durch einen

Zubau erweitert und die Familien Andreas Durnwalder, Josef Stanglechner,

Raimund Brunner und Thomas Tabernig, sowie das Sägerwerk Anether

haben Photovoltaikanlagen errichtet.

Auch das Dolomitengolf Hotel wurde im Süden um einen exklusiven Wellnessbereich

im Erdgeschoss und mit einer Zweiraum-Suite und zehn

Doppelzimmern mit Balkon im Obergeschoss erweitert.

Örtliches

Raumordnungskonzept

Lavant

1. Fortschreibung

Im örtlichen Raumordnungskonzept

sind unter Berücksichtigung

der Ergebnisse der Bestandsaufnahme

und der Daten der Baulandbilanz

grundsätzliche Festlegungen

über die geordnete räumliche Entwicklung

der Gemeinde im Sinn

der Ziele der örtlichen Raumordnung

zu treffen.

Im Rahmen der Bestandsaufnahme

für die Gemeinde Lavant ist

auch eine naturkundliche Bearbeitung

durchzuführen. Dies wurde

vom Büro REVITAL Integrative Naturraumplanung

GmbH übernommen

und ist nun abgeschlossen.

Der Naturkundliche Bearbeitungsrahmen

umfasst einen Lebensraumtypenplan,

einen Landschaftsbild-Erholungswerteplan

und einen

Naturwerteplan. Der Lebensraumtypenplan

als auch der Landschaftsbild-Erholungswerteplan

stellen Grundlagenpläne dar. Ihre

Ergebnisse werden zum Naturwerteplan

zusammengefasst, welcher

Vorbehaltsflächen (Freihalteflächen)

für zur Erhaltung, aber auch

zur Entwicklung und Gestaltung

naturkundlich wertvoller Flächen,

des Landschaftsbildes und Erholungswertes

ausweist.

Nachdem nun die Bestandsaufnahme

fertiggestellt ist, können die

Ergebnisse in den ersten Entwurf

einfließen und der Umweltbericht

zur Strategischen Umweltprüfung

(SUP) erstellt werden. Gem. § 65

TROG 2011 ist der Entwurf über

die Änderung des Örtlichen Raumordnungskonzeptes

auch einer

Umweltprüfung nach dem Tiroler

Umweltprüfungsgesetz zu unterziehen.

Die Gemeindebewohner

werden in einer eigenen Gemeindeversammlung

im Frühjar über

das Ergebnis entsprechend informiert.

Bis zum nächsten Sommer

sollten die Arbeiten abgeschlossen

sein.


Seite 16 | Dezember 2013

DIE GEMEINDE INFORMIERT


DIE GEMEINDE INFORMIERT

Dezember 2013 | Seite 17


Seite 18 | Dezember 2013

DIE GEMEINDE INFORMIERT

Die Qualität unseres Trinkwassers

Gemäß Verordnung über die Qualität von Wasser für

den menschlichen Gebrauch wird unser Trinkwasser

einmal im Jahr von der hydrologischen Untersuchungsstelle

Salzburg überprüft. Die Befunde und Gutachten

über die durchgeführten Untersuchungen werden jeweils

der Abteilung Wasserwirtschaft beim Amt der Tiroler

Landesregierung übermittelt.

Die Trinkwasseranalysen über die physikalisch-chemischen

und die bakteriologischen Untersuchung bestätigen

eine ausgezeichnete Trinkwasserqualität. Die

Kontrollprobe am 11.09.2013 im Verteilungssystem ergab

bei einwandfreiem bakteriologischen Befund ein

weiches Wasser (Gesamthärte von 6,94 °dH, entspricht

Härtestufe 1) mit überwiegendem Karbonathärteanteil.

Bei engem Kalzium-Magnesium-Verhältnis Nitratgehalt

mit 1,41 mg/l signifikant unter dem Grenzwert von

50 mg/l liegend. Organische Belastung sehr gering.

Prüfbericht von der Probenahme am 11.09.2013 durch Mag. Ruth Mayr von der

hydrologischen Untersuchungsstelle Salzburg. Ort der Probenahme: Haus Hanser, Wacht 26

Äußerliche Beschaffenheit:

Bakteriologische Untersuchung:

Aussehen (Farbe/Trübung) klar, farblos KBE 22°C/37°C 2/ nicht nachweisbar

Bodensatz ohne coliforme Keime nicht nachweisbar

Geruch/Geschmack ohne E. coli nicht nachweisbar

Enterkokken

nicht nachweisbar

Physikalisch-chemische Untersuchung:

elektrische Leitfähigkeit bei 25°C 206 qS/cm Kalium < 1 mg/l

pH-Wert 8,02 Eisen < 0,05 mg/l

Permanganat-Index 0,70 mg/l Mangan < 0,05 mg/l

UV-Durchlässigkeit -/- Ammonium < 0,02 mg/l

Säurekapazität 2,41 mmol/l Nitrit < 0,003 mg/l

Gesamthärte/Carbonathärte 6,94/6,75 °dH Nitrat 1,41 mg/l

Calcium 26 mg/l Chlorid < 1 mg/l

Magnesium 14,1 mg/l Sulfat 2,1 mg/l

Natrium < 1 mg/l Hydrogencarbonat 147 mg/l

Neue Trinkwasserversorgung

Derzeit wird das gesamte Gemeindegebiet von 3

räumlich getrennten Quellfassungen mit Trink- und

Löschwasser versorgt. Die Kaltenbrunnquelle versorgt

den Weiler Wacht und die Betriebe im Forchach. Mit

der größten Quelle, der Plattenbachquelle und teilweise

auch mit der „kleinen“ Wasserkofelquelle wird das

gesamte Dorf versorgt.

Bei Starkregenereignissen wurden in den letzten

Jahren fallweise Eintrübungen bei den Quellen festgestellt.

Im Hinblick auf eine langfristige, qualitativ

hochwertige Versorgung des Gemeindegebietes

mit Trinkwasser, plant die Gemeinde die Errichtung

eines dem Stand der Technik entsprechenden Trinkwasser-Grundwasserbrunnens

im Wald zwischen

dem Pernitzbach und den Heimatfeldern. In Zukunft

sollen bei Starkregenereignissen die Tage einer allfälligen

Wasser-Eintrübung mit Trinkwasser aus dem

neuen Grundwasserbrunnen überbrückt werden.

Weiters ist die Errichtung eines neuen Hochbehälters,

im Bereich oberhalb des derzeitigen, mit einem

Nutzvolumen von voraussichtlich 150 m³ (derzeit 80

m³), ein Grundwasserpumpwerk, Pumpleitung zum

Hochbehälter, Überlauf- und Entleerungsleitungen,

etc. vorgesehen. Dadurch wird der ständig steigende

Trinkwasserbedarf für die Zukunft sichergestellt.

Gemäß Projektbeschreibung vom Planungsbüro

DI Bodner hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am

09.10.2013 nachstehend angeführte Bauvorhaben und

die gegenständliche Kostenschätzung beschlossen:

• Errichtung Grundwasserbrunnen 130.000,--

• Grundwasserpumpstation 60.000,--

• Pumpleitung zum neuen Hochbehälter 118.500,--

• Hochbehälter, ca. 150 m³ 190.000,--

• Voruntersuchungen 75.000,--

• Vermessungen 15.000,--

• Planung, Ausschreibung, Bauaufsicht 60.000,--

• Sonstiges und Nebenkosten 10.000,--

Gesamtkosten, exklusiv MWSt. 658.500,--

Finanzierungsplan:

• Eigenmittel 103.500,--

• Bedarfszuweisungen Land, voraussichtl. 330.000,--

• Wasserleitungsfonds-Darlehen 225.000,--

Planung, Ausschreibung, Bauzeit: von 2013 bis 2016

Eine von 3 erforderlichen Erkundungsbohrungen wurde

bereits im November/Dezember 2013 durchgeführt.

Mit einer Rotationsbohrung, Durchmesser 324 mm,

wurde bis in eine Tiefe von 40 Metern gebohrt. Das

Grundwasser ist bereits nach 24 Meter nachweisbar.

Alle 3 Erkundungsbohrungen werden mit einem PVC-

Rohr, 150 mm Durchmesser, so ausgebaut, dass diese

für eine allfällige spätere Nutzung verfügbar wären.


DIE GEMEINDE INFORMIERT

Dezember 2013 | Seite 19

Der Standort für den eigentlichen Grundwasserbrunnen

wird aufgrund der Befunde aus den 3 Erkundungsbohrungen

festgelegt und für die Trinkwasser-Grundwasser-Entnahme

entsprechend ausgebaut.

Wildbachverbauungsprojekt Dorfbach

Um Schwachstellen an den bestehenden und in die

Jahre gekommenen Leitwerken und Ufermauern zu

sanieren oder durch Neubauten zu ersetzen, wird seit

dem Jahr 2006 am Dorfbach saniert und gebaut.

Im heurigen Jahr wurde die Sicherung der Uferböschungen

mit Steinschlichtungen am bestehenden

Geschiebeablagerungsbecken unterhalb des Gemeindeamtes/Römerstube

abgeschlossen. Mit einem massiven

Zaun wurde der gesamte Wildbachabschnitt vom

Bauhof bis zur Dorfbachbrücke unterhalb des Kinderspielplatzes

und auf der Südseite von der Dorfbachbrücke

bis zur neuen Fußgänger- und Radwegbrücke

abgesichert.

Durch die neue, von vielen Gemeindebürger/Innen

gewünschte, Fußgänger- und Radwegbrücke im Bereich

des Parkplatzes Gemeindeamt/Römerstube wird

das Gemeinde- und Freizeitzentrum mit dem Gemeindeweg

südlich des Dorfbaches verbunden. Die Fußgängerbrücke,

bestehend aus 2 Auflagerriegel, 3 Brückentragwerken

und Randbalken wurde von der Firma

SW Umwelttechnik geliefert. Die Gesamtbreite von 2,4

Metern ermöglicht auch ein Befahren mit leichten Fahrzeugen

– wenn erforderlich.

Die ersten, am 20.12.2013 eingelangten Befunde zur

Wasserqualität aus der Probebohrung sind sehr erfreulich.

Sowohl der bakteriologische Befund, wie auch

die Parameter Mangan und Eisen sind völlig unbedenklich.

Die Gesamthärte mit 9,3 °dH weist auf mittelhartes

Wasser hin. Wir müssen jetzt noch auf die

restlichen Ergebnisse und die Begutachtung durch die

Chemiker warten, insgesamt sieht´s aber aus der Sicht

des Ingenieurbüros für Geologie, Kulturtechnik, Wasserwirtschaft

und Erdwissenschaften (Geologie), Dr.

Paul Herbst, Dr. Franz Riepler und Dr. Hartwig Kraiger

recht gut aus.

Das Wildbachverbauungsprojekt wird im kommenden

Jahr 2014 mit dem „Hochziehen“ (aufmauern) der bereits

sanierten Ufermauer zwischen der „Gilger Brücke“

und dem Gemeindebauhof abgeschlossen. Damit

kann ein großer und dringend notwendiger Platz für

spätere Baumaßnahmen (Erweiterung Bauhof oder …)

geschaffen werden. Auch das untere Geschiebeablagerungsbecken

(vor der Einmündung des Dorfbaches

in die Laue) wird noch „geräumt“ (Schotter abtransportiert)

und die Steinschlichtung an den Uferböschungen

saniert.

Bis jetzt wurden ca. 1,8 Mio. Euro in dieses für die Sicherheit

des Dorfes und der Bevölkerung so wichtige

Projekt investiert. Davon hat die Gemeinde bis jetzt einen

Interessentenbeitrag i. d. Höhe von ca. 360.000,--

Euro geleistet (20 Prozent von den Gesamtkosten).


Seite 20 | Dezember 2013

DIE GEMEINDE INFORMIERT

Asphaltierung und Straßenbau

Nachdem die neuen Baugründe in der Lindensiedlung

mit allen erforderlichen Versorgungs- und Entsorgungsleitungen

bereits erschlossen sind, wurde dieser

Gemeindeweg und auch der Gemeindeweg zum

Neubau Pacher Anton fertiggestellt und asphaltiert.

Meter abgeschoben und dem Gemeindestraßen-Niveau

angepasst. Die umfangreichen Arbeiten, angefangen

vom Mauer- und Humusabtrag, Abtransport von

rund 1.000 m³ überschüssigen Schottermaterial, Wiederherstellung

des Feldes durch Anlieferung und Aufbringung

des Humus, Oberflächenentwässerung bis hin

zur Asphaltierung der Gemeindestraße, erforderte einen

Kostenaufwand von rund 20.000,-- Euro. Für diese,

im Haushaltsplan 2013 nicht vorgesehen Leistungen,

hat die Gemeinde 10.000,-- Euro aus Mitteln des Gemeindeausgleichsfonds

(Bedarfszuweisung) erhalten.

Diese umfangreichen Arbeiten waren aber nur möglich,

weil der Grundeigentümer Pacher Josef und

sein Pächter Sebastian Winkler dem großflächigen

Feldabtrag zugestimmt haben. Danke dafür. Eine

Gefahrenstelle konnte dadurch beseitigt werden.

Asphaltierung in der Lindensiedlung...

...und nach Abtrag der Natursteinmauer

Natursteinmauer Altbestand

Der enge Kurvenradius im Bereich der Einfahrt zur

Deponie und zu den Gewerbebetrieben stellte viele

Fahrer von LKW-Sattelzügen, die von der Wacht

kommen, vor unlösbare Probleme. Daher wurde

der Kurvenradius entsprechend ausgebaut und

dieser Gemeindestraßenabschnitt neu asphaltiert.

Abtrag der Natursteinmauer und Geländeabtrag

bis auf das Straßenniveau

Natursteinmauer in der Siedlung

Die ca. 80 Meter lange und ca. 1,2 Meter hohe Natursteinmauer

wurde aufgrund der Baufälligkeit (herausgebrochene

Steine) abgetragen. Anstelle einer neuen

Mauer wurde das Feldterrain im Ausmaß von ca. 80 x 30

Humusaufbringung nach Geländeabtrag


DIE GEMEINDE INFORMIERT

Dezember 2013 | Seite 21

Zone 30 km/h

und Tempohemmschwellen

Zur Verkehrsberuhigung und zur Sicherheit des gemischten

Fußgänger-, Radfahrer- und PKW-Verkehrs

hat der Gemeinderat beschlossen, eine 30 Kilometer

Zonenbeschränkung auf allen Gemeindestraßen in

der Lindensiedlung und auf allen Straßen im gesamten

Baugebiet der Dorffelder und der Siedlung einzuführen.

Damit diese Geschwindigkeitsbeschränkung

besser angenommen und auch eingehalten wird, wurde

zusätzlich beschlossen bauliche Maßnahmen entsprechend

dem verkehrstechnischen Gutachten des

DI Bodner durchzuführen. Diese Maßnahmen in Form

von asphaltierten Tempohemmschwellen wurden zwar

planmäßig ausgeführt, die Wirkung ist aber viel zu aggressiv.

Daher hat der Gemeinderat beschlossen, die

Tempohemmschwellen zu entschärfen. Die noch Ende

Oktober entschärfte Tempohemmschwelle bei den

Häusern der Familien Leiter und Pranter wurde vom GR

als gut befunden und gilt als „Muster“ für alle anderen.

Leider ist es der Fa. OSTA nicht mehr gelungen, die weitern

5 Schwellen noch im heurigen Jahr zu entschärfen.

Daher ersuche ich die Anrainer und alle die dort

fahren um Geduld, im Frühjahr 2014 werden die restlichen

5 Tempohemmschwellen endgültig entschärft.

Schneeräumung in unserem Dorf

Wenn Schneefall angesagt ist, sind wir in unserem Dorf

sicher, dass die Straßen zu jeder Tages- und Nachtzeit

fast ohne Einschränkungen befahrbar sind. Die von

der Gemeinde beauftragten Landwirte: Oberhammer

Andreas (Schneepflug, Splittstreuung, Schneetransport)

und Tscharnidling Alfred (Gehsteigräumung) sind

bemüht die Schneeräumung rund um die Uhr sicherzustellen.

Dafür ein großes Lob und ein Dankeschön.

Bürger/Innen aus vielen anderen Gemeinden sind

erstaunt über die so rasche und perfekte Schneeräumung

in unserem Dorf. In ihren Gemeinden funktioniert

die Schneeräumung bei weitem nicht so gut.

Teamarbeit bei der Gehwegräumung

Unterstützung durch Gemeindebürger Anton Dietrich

A1 bringt schnelles Internet und digitales

Kabelfernsehen nach Lavant

Das Internet wird immer mehr zur Grundlage für

wirtschaftliche und soziale Entwicklungen. Die steigende

Anzahl der Nutzer digitaler Services mit

hohen Anforderungen an Datenübertragungsraten

benötigt eine leistungsstarke Infrastruktur.

Im Rahmen eines umfassenden Breitbandplanes hat

A1 die Gemeinde Lavant an sein zukunftssicheres

Glasfasernetz angebunden. Damit profitieren mehr

als 100 Haushalte, die Golfhotels und die Gewerbebetriebe

von einem leistungsfähigen Zugang zum Internet

und hochauflösendem Kabelfernsehen. Ein Teil

der Ausbaukosten wurde aus Mitteln des ELER-Förderprogrammes

von EU, Bund und Land bereitgestellt.

Damit gehören wir in Lavant zu den ersten und we-

nigen Gemeinden in Osttirol, die das “superschnelle”

Internet uneingeschränkt nutzen könen. Unsere

dreijährige Hartnäckigkeit mit Schreiben und Beschwerdebriefen

an die Telekom Austria AG, Herrn

Vorstandsvorsitzenden Dr. Hannes Ametsreiter und

Herrn DI Christoph Wellenzohn haben sich gelohnt.

Glasfaser bis zur Gehsteigkante

Für den Ausbau in Lavant kam die FTTC (Fiber-to-the-

Curb) Technologie zum Einsatz. Diese Methode bringt

durch Errichtung zusätzlicher Schaltstellen das hochleistungsfähige

Glasfasernetz bis auf wenige hundert

Meter an die Haushalte. So können alle Haushalte

und Gewerbebetriebe mit Übertragungsgeschwindigkeiten

von derzeit bis zu 30 Mbit/s versorgt werden.

Grabungsarbeiten in Gärten und Kabelverlegearbeiten

in Häusern und Wohnungen waren nicht erforderlich.


Seite 22 | Dezember 2013

DIE GEMEINDE INFORMIERT

Golf-Hotel

Der bestehende Golfplatz soll gemeindeübergreifend

nach Tristach Richtung

Nordwesten und Südwesten, sowie

im geringen Umfang im Südosten von

derzeit 27 Spielbahnen auf 36 erweitert

werden. Voraussetzung dafür ist

die jeweilige Änderung des örtlichen

Raumordnungskonzeptes sowie Flächenwidmungsplanes.

Gemäß § 65

Abs. 2 TROG 2011 bedürfen Änderungen

des örtlichen Raumordnungskonzeptes

einer Umweltprüfung gemäß

den Bestimmungen des Tiroler

Umweltprüfungsgesetzes, soweit sie

die Möglichkeit der Errichtung von

UVP-pflichtigen Anlagen zum Gegenstand

haben.

Aufgrund der positiven, raumordnungsfachlichen

Vorprüfung sowie Vollstädnigkeitsprüfung

durch die Tiroler Landesregierung

hat der Gemeinderat

in seiner Sitzung vom 14.11.2013 die

entsprechenden Auflagen beschlossen.

Diese liegen vom 25. November

2013 bis einschließlich 6. Jänner 2014

zur öffentlichen Einsichtnahme im Gemeindeamt

auf.

Zwischenzeitlich wurde auch das entsprechende

UVE-Konzept bei der

UVP-Behörde eingereicht.


DIE GEMEINDE INFORMIERT

Dezember 2013 | Seite 23

Driving Range

Suites-Hotel


Seite 24 | Dezember 2013

DIE GEMEINDE INFORMIERT

Liebe Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger,

mit Zufriedenheit und Dankbarkeit können wir auf das vergangene Jahr zurückblicken und optimistisch ins

neue Jahr 2014 gehen. Vieles konnte gemeinsam geschaffen und erledigt werden.

Viele kulturelle, sportliche, gesellschaftliche und sonstige Veranstaltungen haben unser Dorfleben großartig

belebt und bereichert.

Ich bedanke mich bei allen, die sich im Jahr 2013 für unser Dorf engagiert haben. Ob im Ehrenamt, bei

der Feuerwehr, ob in den Vereinen oder in der Kirche, ob Jung oder Alt. In diesen vielen Bereichen setzt

ihr eure Freizeit, euer Können und eure Erfahrung dafür ein. Vielen Dank euch allen! Ihr seid eine unentbehrliche

Bereicherung für unsere Dorfgemeinschaft. Euer Engagement macht unsere Gemeinde erst

lebendig, eure Leistungen sind unbezahlbar.

Ich bedanke mich beim Bgm. Stv. Josef Kaplenig für die Unterstützung und beim Gemeinderat für die

konstruktive und engagierte Zusammenarbeit sowie bei den Gemeindebediensteten für die umsichtige

und selbständige Arbeit. Weiters bedanke ich mich bei allen, die interessante Beiträge liefern und so am

Entstehen der Gemeindezeitung beitragen und mitwirken.

Jenen Familien, die 2013 mit Sorgen und Trauer leben mussten, wünsche ich Trost, Kraft, sowie Zuversicht

und neuen Mut für das kommende Jahr 2014.

Für das kommende Jahr 2014 wünsche ich allen Lavanter/Innen und Leser/Innen unserer

GemeindeINFOrmation ein erfolgreiches Jahr mit Gesundheit, Glück und Zufriedenheit.

Euer Bürgermeister

Oswald Kuenz


VERANSTALTUNGS- UND KULTURAUSSCHUSS

Dezember 2013 | Seite 25

Rückblick auf das vergangene Jahr

Am 8. Februar konnten wir gemeinsam

den 60. Geburtstag unseres

Bürgermeisters feiern. Es waren

Landes-, Bezirksvertreter und Bürgermeister

(Planungsverband 36)

bei dieser Feier anwesend. Auch

alle Firmenchefs aus Lavant konnten

begrüßt werden. Neben der

Familie des Jubilars waren alle

Lavanter Vereine, Agrargemeinschaft

mit ihren Ausschüssen und

Gemeinderat, fast vollzählig vertreten.

Diese Feier war ein Zeichen

der Dorfgemeinschaft und

der Wertschätzung. Besonders

die Mitgestaltung des Kindergartens,

Volksschule, Musikgruppen

und der örtlichen Vereine hat diese

Geburtstagsfeier harmonisch

belebt. Besser kann man ein Dorf

nicht präsentieren und seinen Dank

zum Ausdruck bringen. Allen ein

Vergelts Gott, die positiv mitgewirkt

haben.

Im Namen der Lavanter Bevölkerung

möchte ich mich, lieber Oswald,

für Deine geleistete und weitere

Arbeit recht herzlich bedanken.

Wenn man die Tätigkeitsberichte

unserer Vereine liest, weiß man,

dass viel positive Arbeit geleistet

wurde.

Unsere Vereine sind sehr bemüht,

der Dorfbevölkerung ein reichhaltiges

und abwechslungsreiches

Programm über das ganze Jahr

zu bieten. All denen, die für unser

Dorf etwas bewirken und für die

Gemeinschaft arbeiten, einen aufrichtigen

Dank. Für einen Verein

und deren Funktionäre ist es die

größte Wertschätzung, wenn ihre

Veranstaltungen von der Bevölkerung

besucht werden.

Nur wer seinen eigenen Weg geht,

kann von niemandem überholt werden!

Liebe Lavanterinnen und Lavanter!

Ich wünsche Euch fürs neue Jahr

2014 alles Gute und vor allem beste

Gesundheit.

Euer Vize-Bürgermeister

Kaplenig Josef


Seite 26 | Dezember 2013

FORSTWIRTSCHAFT

Schadbild von

Borkenkäferbefall

Die Forstwirtschaft ist besonders

stark vom Klimawandel betroffen,

Bäume die heute zu wachsen beginnen,

müssen bis zu ihrer Schlägerung

voraussichtlich starke Veränderungen

ertragen. Die bereits

in den vergangenen Jahrzehnten

beobachtete Zunahme von Hitze-

und Trockenperioden wird als

kritisch für die Fichte in Tallagen

erachtet. Auch im Jahr 2013 waren

im Raum Lienzer Talboden wieder

Höchst-Temperaturen bis zu 38

Grad Celsius zu verzeichnen. Derartige

Hitzeperioden begünstigen

die Vermehrung und Ausbreitung

von Borkenkäfer und

sind somit als eine ernst zu

nehmende negative Entwicklung

anzusehen. Auf Grund

dieser Tatsachen ist es in den

Sommermonaten eine unbedingte

Notwendigkeit, nicht

entrindetes Holz so rasch als

möglich aus dem Wald abzuliefern.

Ebenfalls ist es die

Überlegung wert, ob in Tallagen

nicht verstärkt Laubhölzer

gepflanzt werden sollen, weil

diese mit derartigen Verhältnissen

besser zu Rande kommen

können.

Mehr als die Hälfte unserer

Wälder sind Schutzwaldlagen

bei denen die Holznutzung mit

besonderen Herausforderungen

konfrontiert wird. In einer

dieser sehr extremen Lagen,

dem „Großnitz“, wurden im

Was im Wald so passiert

Ertragsversprechende Fichte mit 1 Meter

Durchmesser vor dem Fällen…

Jahr 2013 mittels Langstrecken-

Seilbahn rund 1.800 Erntefestmeter

(efm) Holz genutzt. Aus wirtschaftlichen

und arbeitstechnischen

Überlegungen war es notwendig,

eine Nutzungsgemeinschaft der

Gemeinde Lavant und zweier angrenzender

Nikolsdorfer

Agrargemeinschaften

zu bilden. Das

Material zur Errichtung

der Seilbahnen

musste

mit einem Hubschrauber

in

die entlegenen

Waldlagen transportiert

werden.

Die Anmarschzeit

zum Schlägerungsort

(„Großnitz“), erforderte

täglich eineinhalb Stunden Gehzeit

und die Überwindung von rund 500

Höhenmeter von den Forstarbeitern.

Holz ist zurzeit ein sehr begehrter

Rohstoff und aus diesem Grund

für die Waldbesitzer wirtschaftlich

sehr interessant. Trotz hoher Kosten

für die Schlägerung und Seilbringung

in solch abgelegen Lagen

kann Holz gewinnbringend genutzt

werden.

Brennholznutzung für Hackschnitzelanlagen

Terminankündigung:

Forsttagsatzung 2014

am Dienstag, 4. Februar 2014

Nichtöffentlicher Teil

09:00 Uhr Gemeindeamt Lavant

Öffentlicher Teil

10:00 Uhr

Gemeindesaal, Römerstube

Im abgelaufenen Jahr wurden rund

3.200 efm Hölzer im gesamten

Forstaufsichtsgebiet Lavant genutzt.

Das ist jene Menge, welche

pro Jahr in den Lavanter Waldungen

zuwächst. Von dieser Menge

waren rund 1700 efm für den Sägeverschnitt

geeignet, rund 1.500

efm fanden als Brennholz ihre Abnehmer.

Diese Menge bildlich dargestellt

entspricht ca. einer Holz-

…zeigt sich leider im Liegen als

wirtschaftlich vermindernd.


FORSTWIRTschaft

Dezember 2013 | Seite 27

Laufende Informationen rund um den Wald:

http://www.tirol.gv.at/themen/umwelt/wald/

http://www.waldaufseher.org/

Sanierung Wagabruch im „Pfarfboden“

LKW-Zug Kolone von 1,5 Kilometer (nahezu Ortsende

Lavant bis B 100 Görtschach). Damit diese Holzentnahme

nachhaltig erfolgen kann, ist es notwendig, die

Flächen in den Folgejahren sofort wieder aufzuforsten.

So werden pro Jahr rund 10.000 Forstpflanzen im

gesamten Aufsichtsgebiet Lavant aufgeforstet. Es ist

auch wichtig, diese Flächen in den weiteren Jahren im

Auge zu behalten und Pflegearbeiten zu investieren,

damit diese rasch in Jungbestände hinüberwachsen

können. Verständnis für Aufgaben der Jägerschaft

aber auch Verständnis der Jägerschaft für die Anlie-

Trockenlegung Weganlage im „Habachboden“.

seres Siedlungsraumes, zur Sicherung unserer wichtigsten

Lebensgrundlage, dem Wasserhaushalt, aber

auch zur Erholung jedes Einzelnen in einer möglichst

natürlichen Umgebung. In diesem Zusammenhang

tragen die Waldbesitzer eine große Verantwortung für

die Allgemeinheit, welche sehr häufig als selbstverständlich

angesehen wird.

Für die gute Zusammenarbeit mit den Waldeigentümern

und der gesamten Dorfbevölkerung darf ich

mich herzlich bedanken, zum bevorstehenden Weihnachtsfest

und Jahreswechsel wünsche ich allen

Lesern einige besinnliche Feiertage.

GWA Franz Brunner

Windenbetrieb auf 1.200

Meter im „Großnitz“.

gen der Forstwirtschaft ist

für das gesundheitliche

Gelingen in der heutigen

Forstwirtschaft Grundvoraussetzung.

Professionelle

Schlägerungsfirmen, eine

funktionierende Sägeindustrie,

aber auch fachkundiges

Forstpersonal,

sowie ein gut gepflegtes

Forststraßenetz sind ebenfalls

Grundvoraussetzung

für den Gesamterfolg.

Intakte Waldstrukturen dienen

nicht nur wirtschaftlichen

Zwecken, sondern

viel mehr zur Sicherheit un-

Extremlage „Großnitz“ vom Lindsberg aus fotografiert.


Seite 28 | Dezember 2013

PFARRGEMEINDE

Aus der Pfarrgemeinde 2013 im Rückblick

Bilder sagen mehr als tausend Worte… Getreu diesem Sprichwort

möchten wir als Jahresrückblick die nachfolgenden Bilder

wirken lassen.

Ein herzliches Vergelt`s Gott an alle, die durch ihren motivierten

und selbstlosen Einsatz während des vergangenen

Jahres so unsagbar viel für unsere Gemeinde geleistet haben.

Wir wünschen ein besinnliches Weihnachtsfest mit euren

Lieben und ein gesegnetes Jahr 2014 voller Gesundheit und Zufriedenheit.

Pfarrer Bernhard Kranebitter

und Hansi Hanser (Pfarrkoordinator, Mesner)

Sternsinger 2013

Pfarrkirchenrat bei der konstituierenden Sitzung

Palmsonntag

Kreuzweg

Kirchtag – Prozession mit Opferwidder

Martin bei der Vorbereitung

zur Osterfeier

Dekanatswallfahrt am 1. Mai

Friedl Schwinger beim

Sanieren eines Bildstockes

Trauung

Staffler Udo & Christina


PFARRGEMEINDE

Dezember 2013 | Seite 29

Pfarrer Bernhard mit den Minis

80. Geburtstag von Hemma Ortner

Bergmesse am Oberen Kolm

Florianisonntag

Lange Nacht der Kirchen – Chor

Relativ mit Gitarrenbegleitung Edwin

Lange Nacht der Kirchen – Hirten

Bläsergruppe aus Lavant

bei einer Messgestaltiung

Lange Nacht der Kirchen –

Viktor Stanglechner

Erntedank – Landjugend/Jungbauernschaft Lavant

Adventkranzsegnung in der Dorfschule Lavant

Paul Kellner in der Kapelle

Adventkranzschmücken in der Kirche

Adventkranzbinden für die Kirche


Seite 30 | Dezember 2013

JAGDVEREIN

Das Jahr des Jagdvereins Lavant

Jahreshauptversammlung und gleichzeitig 35-Jahr-Feier des Jagdvereins

Bei den damaligen

„Paten“ des Jagdvereins

möchte ich mich

nochmals für ihre

Weitsicht und das

Gespür für das dörfliche

Jagdgeschehen

recht herzlich bedanken.

Im Frühjahr konnten wir

Brunner Peter als 13.

Jäger in unseren Reihen

begrüßen.

Pacher Josef jun. wurde

als Aufsichtsjäger für unser

Revier bestellt.

Durch die guten Beziehungen

unseres Mitglieds

Tabernig Hans-

Peter konnten wir heuer

20 Wildhasen aus der

Steiermark erwerben.

Diese Hasen wurden

von Hans-Peter, Raimund

und Emil ausgewildert.

Das Jagdjahr 2013 wurde mit der

Jahreshauptversammlung und der

35-Jahr-Feier des Jagdvereins Lavant

begonnen.

Zu dieser Feier beehrten uns ehemalige

Mitglieder und Persönlichkeiten,

die zur Gründung des Vereins

beigetragen haben. Auch die

Anwesenheit des Bezirkjägermeisters

und des Hegemeisters haben

uns sehr gefreut.

Im Rahmen dieser Feier wurden

wir mit vielen lobenden Worten für

unsere Leistungen

für Wald und Wild

bedacht.

Der Tiroler Jägerverband

überreichte uns

eine Schießscheibe,

die wir im Sommer

am Lavanter Alpl gemeinsam

beschossen

haben.

Brunner Peter, unser neues Mitglied

Jagdkollegen aus der Steiermark brachten uns Wildhasen


JAGDVEREIN

Dezember 2013 | Seite 31

Krautgasser Bernd mit einem Hirsch der Klasse 3

Auch Hanser Hansi hatte großes Jagdglück und erlegte

einen selten kapitalen Rehbock in der Wacht.

Pacher Michael mit der über 20 Jahre alten

Gamsgeis

Die Teilnehmer der Gesellschaftsjagd

Auch jagdlich war 2013 ein besonderes

Jahr:

Am 9. 9. konnte Pacher Michael

eine außergewöhnlich alte Gamsgeis

mit über 20 Jahren in der Lavanter

Alm erlegen.

Auch Hanser Hansi hatte großes

Jagdglück und er erlegte einen

selten kapitalen Rehbock in der

Wacht.

Das Rotwild nimmt in Lavant kontinuierlich

zu. So konnten wir heuer

bis jetzt, 6 Stück erlegen. Es freut

mich besonders, dass alle 6 Stück

von Lavantern gekauft wurden und

so das hochwertige Lebensmittel

Wild im eigenen Dorf verwertet

wurde. Krautgasser Bernd erlegte

in diesem Jahr einen Hirsch der

Klasse 3.

Am 16. 11. haben wir unsere alljährliche

Gesellschaftsjagd organisiert.

Bei Würstl mit Kraut fand die

Jagd dann ihren gemütlichen Ausklang

in der Römerstube.

Aufgrund des frühen Wintereinbruchs

und der hohen Schneemengen

in den höheren Lagen sind die

Fütterungen stark angenommen

und gut frequentiert. Die Jägerschaft

wird sich auch heuer wieder

bemühen, dem Wild in der Notzeit

beizustehen.

Die Lavanter Jäger wünschen allen

Dorfbewohnern ein frohes Fest

und einen guten Rutsch ins neue

Jahr! Den Jägern einen guten Anblick

und ein kräftiges Weidmannsheil

wünscht euch allen

Alfred Tscharnidling

Obmann des Jagdvereins Lavant


Seite 32 | Dezember 2013

LANDJUGEND

Landjugend Lavant

Rückblick auf ein reges Vereinsjahr

Dieses Jahr führte die Landjugend/Jungbauernschaft

Lavant wieder einige Veranstaltungen durch. Zum

größten Teil haben wir die Veranstaltungen vom letzten

Jahr übernommen.

Seniorenfeier | 16.12.2012

Wie jedes Jahr laden wir gemeinsam mit der Gemeinde

Lavant unsere Senioren zu einem gemeinsamen

Nachmittag in die Römerstube ein. Die Landjugend hat

für diesen Anlass ein kleines Weihnachtgeschenk vorbereitet.

Eine selbst verzierte Kerze sollte die Senioren

in vorweihnachtliche Stimmung versetzen. Für Unterhaltung

sorgte die Volksschule Lavant.

Silvester | 31.12. 2012

Zu Silvester hat die Landjugend alle Mitglieder zu

einem gemeinsamen Essen im Landjugendraum eingeladen.

Um ca. 23:00 Uhr sind wir zur Schneebar unter

der Kirche aufgebrochen und haben das Feuerwerk

vorbereitet. Viele Lavanter und Lavanterinnen sind unserer

Einladung gefolgt und haben mit uns ins neue

Jahr gefeiert. Anschließend sind wir wieder zurück

in den Landjugendraum gekehrt und haben die Feier

ausklingen lassen.

Kinderfasching | 12.02.2013

Am Faschingsdienstag konnten sich unsere großen

und kleinen Faschingsnarren wieder einmal austoben.

Nach dem Umzug durchs Oberdorf ging es ab in die

Römerstube, wo man schon auf die Narren wartete.

Bis zum Schluss wurde gespielt, getanzt und gelacht.

Natürlich gab es auch wieder jede Menge Faschingskrapfen

und Süßigkeiten, welche man sich nicht entgehen

lassen durfte.

Preiswatten | 24.03.2013

Traditionell am

Palmsonntag fanden

sich nach

der Kirchzeit viele

Watterbegeisterte

in der Römerstube

ein. Am Abend

wurde es noch

richtig spannend,

bevor dann Oberrader

Manfred und

Oberhammer Hannes als Sieger feststanden. Den

zweiten Platz belegten Oberrader Birgit und Oberhammer

Josef, dritter wurden Kaplenig Lukas und Kaplenig

Josef und vierter wurden Hanser Klaus und Hanser

David.

Dekanatswallfahrt | 01.05.2013

Dank wunderbarem Wetter kamen auch heuer wieder

viele Wallfahrer aus Nah und Fern auf den Lavanter

Kirchbichl zur alljährlichen Dekanatswallfahrt. Die

Landjugend sorgte wie immer am

Parkplatz beim alten E-Werk für das

leibliche Wohl der Wallfahrer.

Muttertag | 10.05.2013

Viele Mütter folgten der Einladung

der Landjugend und der Gemeinde

Lavant und konnten sich einen

Abend zurücklehnen und sich an

den Beiträgen der Kindergartenkinder

und Volksschüler erfreuen.

Die Gemeinde lud alle Mütter zum

Essen ein und jede Mutter bekam

noch ein Geschenk überreicht.


LANDJUGEND

Dezember 2013 | Seite 33

Bergmesse am Kolm | 27.07.2013

Nachdem wir letztes Jahr im Juni das Gipfelkreuz auf

der Adlerwand errichtet hatten luden wir heuer zur Bergmesse

am Kolm

ein. Viele Bergbegeisterte

folgten

bei wunderbaren,

aber sehr heißen

Wetter, unserer

Einladung und

nahmen an der

Bergmesse teil.

Einige sind auch

noch zum Gipfelkreuz

aufgestiegen. Für die Sicherheit sorgten Brunner

Florian, Oberhammer Robert und Brunner Peter.

Sie spannten ein Sicherungsseil an der schwierigsten

Stelle, damit beim Auf- und Abstieg nichts passiert. Im

Alpl sorgten wir für das leibliche Wohl unserer Gäste.

Für musikalische Unterhaltung war auch gesorgt.

Raften | 17.08.2013

Bei traumhaftem Wetter haben wir für unsere Mitglieder

eine Raftingtour organisiert. 17 Mitglieder nahmen an

der Tour teil. Gestartet wurde in Huben. Bevor es los

ging mussten alle Teilnehmer diverse Übungen durchführen,

damit jeder weiß wie man sich verhält, wenn

das Boot kentert. In voller Montur mit Neoprenanzug,

Helm und Schwimmweste ging es dann los. Durch den

niedrigen Wasserstand der Isel ist ein Boot tatsächlich

gekentert, aber niemandem ist etwas passiert. Nach

der Tour haben wir den Tag mit einer Grillparty beim

Steirer-Teich ausklingen lassen.

Erntedank | 06.10.2013

Am 06. Oktober fand in Lavant die Erntedankprozession

statt. Auch heuer ging die Erntedankprozession wieder

vom Wirtsplatzl aus hinauf zur Kirche. Die Landjugend

schmückte und trug die Erntedankkrone, sowie einen

Obst- und Gemüsekorb. Die Ortsbäuerinnen trugen einen

Korb mit selbstgemachten Brötchen. Die Gaben

wurden in der Kirche gesegnet. Nach der Prozession gab

es vor der Kirche eine Agape für die Gottesdienstbesucher.

Nikolauszumzug | 06.12.2013

Wie jedes Jahr besucht der Nikolaus die Kinder von

Lavant. Als Nikolaus machte Kaplenig Josef eine ausgezeichnete

Figur und begleitet von den Engelen Leiter

Franziska und Wibmer Anna, sowie einer Schar

wilder Krampusse, ließ er die Herzen der Kinder höher

schlagen.

Abschließend möchten wir uns bei der Gemeinde Lavant,

besonders beim Bürgermeister, für die tatkräftige

Unterstützung das ganze Jahr über herzlich bedanken.

Besonders danken wir den Landjugendmitgliedern und

allen anderen Helfern, die uns unterstützt haben.

Zum Schluss wünschen wir der gesamten Lavanter Bevölkerung

ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes,

gesundes neues Jahr 2014.


Seite 34 | Dezember 2013

FREIW. FEUERWEHR

Unsere Feuerwehr 2013

Die Einsatzbekleidung Neu

Im Frühjahr 2013 konnten die ersten 12 Männer unserer

Wehr mit der neuen Einsatzbekleidung ausgerüstet werden

(budgetiert für das Feuerwehrjahr 2012). Weitere 12

Ausrüstungen wurden heuer angekauft und auch schon

den Mitgliedern zugeteilt. Für 2014 ist die dritte Bestellung

von weiteren 12 Stück Garnituren vorgesehen. Die neue

Einsatzbekleidung bringt unserer Mannschaft den besten

Schutz im normalen Einsatzfall. Bester Schutz heißt aber

auch hohe Kosten, die von der Gemeinde getragen werden

müssen. Der Ausschuss der FW-Lavant weiß sehr

wohl, dass dies keine Selbstverständlichkeit ist und nimmt

derartige Anschaffungen auch mit einer entsprechenden

Wertschätzung entgegen.

Ausbildungsprogramm und Bewerbswesen

Unser Ausbildungsprogramm, das vom Ausbildungsbeauftragten

Manfred Schorn erstellt wird, kann sich sehen

lassen. Es beinhaltet alle Aufgaben, die eine Feuerwehr

unserer Größenordnung zu bewältigen hat. Unsere Gruppen-

bzw. Basisübungen beinhalten genau die Vorbereitung

auf die darauffolgenden Zugs- bzw. Einsatzübungen.

Darüber hinaus werden die einzelnen Fachbereiche

(Atemschutz, Maschinist, Funk, Personenrettung, Führungskräfte,

EDV...) gesondert in das Ausbildungsprogramm

eingegliedert.

So sah unser neues Ausbildungsprogramm (1. Halbjahr

2013) aus mit Art der Schulung, Thema und Zielgruppe.

Anprobe der neuen Einsatzbekleidung durch

Fa. Rosenbauer

Die Gerätschaft und Ausrüstung unserer FW sind absolut

zeitgerecht. Es ist aber auch verständlich, dass der effiziente

Einsatz dieser Mittel, besonders im Ernstfall, gegeben

sein muss. Um dies zu gewähren, bedarf es der

ständigen Bereitschaft, an den Übungen teilzunehmen.

Die erfolgreiche Bewerbsgruppe mit Kommando

und „Schlachtenbummlern“

Die neuen Träger des ASLA in Bronze (von links:

Kdt. Friedrich Brunner, Michael Hanser, Anton Pacher,

Bernd Krautgasser und Kdt. Stellv. Ulrich Pacher)

Ein fixer Bestandteil der Ausbildung ist auch die Winterschulung

die heuer das Thema (SvE → Stressverarbeitung

nach belastenden Einsätzen) beinhalten wird.

Die aktive Mannschaft ist in zwei Gruppen unterteilt.

Die Aufteilung dieser Gruppen erfolgt nach dem Ausbildungsstand

der jeweiligen Mitglieder. Dadurch wollen

wir effizienter üben bzw. die Übungsthemen besser auf

die gesamte Mannschaft verteilen (gleicher Kenntnisstand

gruppenübergreifend). Insofern werden wir hier mit

kleineren Verschiebungen rechnen müssen. Neben dem

angeführten Ausbildungsprogramm laufen weiters auch

Bewerbsübungen. Heuer konnten Michael Hanser und

Bernd Krautgasser das Atemschutzleistungsabzeichen

(ASLA) in Bronze erreichen. Danke an Anton Pacher für

das spontane Einspringen.


FREIW. FEUERWEHR

Dezember 2013 | Seite 35

Bewerbsgruppe kurz vor dem Start beim Bewerb

in Dölsach mit herrlicher Kulisse im Hintergrund

Der Sieger der Widderverlosung Hermann Lusser mit

Kdt. Friedrich Brunner, Bgm. Oswald Kuenz und seinen

Enkelkindern, Widderführer Anton Pacher und Moderator

Josef Kaplenig

Beim Landesfeuerwehrleistungsbewerb

2013 in Innsbruck/Tivoli-Stadion

Tirol konnten unsere heurigen

Neuzugänge Lukas Leiter, Thomas

Hanser und Andreas Tscharnidling

das FLA in Bronze erreichen. Danke

der teilgenommenen Gruppe und unseren

Zuschauern aus Lavant!

Schlussendlich nahmen wir auch am

Bezirks-Nassleistungsbewerb in Dölsach

statt. Ein MUSS, richtete doch

unsere Nachbarwehr diesen Bewerb

aus. Noch dazu fungiert unser Franz

nicht nur als BFI, sondern auch als

Bewerbsleiter bei dieser Veranstaltung.

Auch unsere Neuzugänge absolvierten

bereits die Grundausbildung

(Orts- und Bezirksausbildung). Wir

gratulieren zum erfolgreichen Abschluss

und danken den Ausbildnern:

Hannes Oberhammer, Seppl Stanglechner,

Bernd Krautgasser, den

Kommandant und seinem Stellvertreter

als Grundausbildungsbeauftragten.

Veranstaltungen

(Kirchtag und Florianisonntag)

Aus kultureller Sicht stand heuer

wohl wieder einmal unser Kirchtag

Der Kommandant Friedrich Brunner

mitten in der feiernden Menge

im „pumpvollen“ Kirchtagszelt

Unser ehemaliger Kommandant

Franz Brunner fungierte heuer erstmals

in seiner Funktion als Bewerbsleiter

des Bezirks-Nassleistungsbewerbes

Abschluss der Grundausbildung Ort

und Bezirk v.l. Lukas Leiter, Thomas

Hanser und Andreas Tscharnidling

im Mittelpunkt. Im letzten Moment

hatten wir doch ein nahezu perfektes

Wetter, speziell am Sonntag. Am Vorabend

hielt die kalte Witterung doch

den einen oder anderen Besucher

zuhause. Dennoch verzeichneten

wir einen absolut zufriedenstellenden

Gewinn und konnten den guten Ruf

unseres Kirchtages aufrechterhalten.

Unseren Schutzpatron zur Ehre feierten

wir heuer einen Floriani-Sonntag.

Nach einer würdigen Messfeier

mit dem „Terzett Mundwerk“ aus dem


Seite 36 | Dezember 2013

FREIW. FEUERWEHR

Mannschaftsfoto im mitten „Dörfl“ beim „Hansler“ am Florianisonntag

Mölltal konnten wir mitten im Dorf ein

weiteres Mannschaftsfoto entstehen

lassen. Danke an unseren Fotografen

Alfred Kofler und wem auch immer

für diese idyllische Kulisse.

2013 war geprägt von nennenswerten

Jubiläen:

• 5. Mai: 90. Geburtstag Josef Kofler

(Mitglied der Reserve)

• 16.August: 60. Geburtstag

Heinz Gisser

(Zugskommandant, Fähnrich)

• 6. September: 85. Geburtstag

Josef Hanser (Ehrenmitglied, Kommandant-Stellvertreter

a. D.)

Euer Bemühen um die FW-Lavant

hat Spuren hinterlassen. Wir können

für euren Einsatz nur danken und

wünschen noch einmal alles, alles

Gute!

reichend Diskussionen vor und nach

der Übung. Im Zuge dieser Übung

wurde von unserer Bezirkshauptfrau

auch der „Aktionstag der Gemeinden

zum KAT-Schutz“ ins Leben gerufen.

Diesen widmeten wir unseren Kindern

und trafen damit eine gute Entscheidung…

Katastrophenübung/KAT-Tag

Erstmals im Bezirk Lienz wurde heuer

eine Katastrophenübung abgehalten.

Dabei wurde ein Felssturz

im Talbodenschluss (Kärntner Tor)

angenommen. Folge dessen war die

FF-Lavant auch mit dabei. Alle damit

verbundenen möglichen Szenarien

wurden beübt und sorgten für ausv.l.

Kdt. Friedrich Brunner, Jubilar

Josef Hanser, Kdt. Stellv. Ulrich

Pacher, BFI Franz Brunner

Die Kinder des Kindergarten und

der VS Lavant fuhren natürlich auch

eine Runde mit dem Feuerwehrauto

Die Kinder malten Bilder zum Thema

„Die Feuerwehr in meinem Ort“,

hier ein Beispiel von Anna Wibmer


FREIW. FEUERWEHR

Dezember 2013 | Seite 37

Weitere Infos:

www.feuerwehr-lavant.at

www.lfv-tirol.at

www.bfv-lienz.at

Brand MBA Lavant am 10. Juni 2013

Einsätze 2013

Die FF-Lavant wurde heuer bis zum 9. 12. 2013 zu

5 Einsätzen alarmiert. Jeder einzelne Einsatz schreibt

seine Geschichte und hinterlässt auch die verschiedensten

Eindrücke, aber auch Erfahrungen die jeden Feuerwehrmann

wohl auch ein kleinwenig prägen. Ein Fahrzeugabsturz

mit einer aus dem Wagen geschleuderten

und 3 weiteren verletzten Personen lässt auf der Anfahrt

zum Unfallort des Herz schon etwas höher schlagen …

Öffentlichkeitsarbeit

Die Öffentlichkeitsarbeit wird auch bei der Feuerwehr

immer wichtiger. Gemäß dem Spruch „Tue Gutes und

Sprich darüber!“ ist auch unsere Wehr bemüht die Öffentlichkeit

laufend über ihre Tätigkeiten, Übungen und

Einsätze zu informieren. Wir haben uns dazu entschlossen

unsere seit 2006 in Betrieb gewesene Website zu

erneuern und starteten pünktlich zu unserem „Großevent“

dem Lavanter Kirchtag mit einer neuen Website.

Seither sind wir aber nicht nur auf einer Website vertreten

sondern auch auf Facebook unter https://www.facebook.

com/feuerwehrlavant?ref=hl.

Ein spezieller Dank gilt Alfred und Mario Kofler für die

technische und grafische Umsetzung der Website. Ein

weiterer Dank gilt dem „Webteam“ Philipp Pacher und

Markus Brunner. Ein großes Danke aber auch unserem

Uli für die Aktualisierung und Infos im Gemeindeschaukasten

vor der Römerstube!

https://www.facebook.com/feuerwehrlavant

Facebook-Seite LIKE us!

Waldbrand im Almtal (Latschen) am 4. August 2013

Anlässlich des 140-jährigen

Bestehens des Landesfeuerwehrverbandes

Tirol erschien heuer das

Tiroler Feuerwehrbuch.

Wir in Lavant geben jedem

FW-Mitglied die

Möglichkeit sich dieses

Buch anzusehen. Ein

sicherlich gelungenes

Nachschlagwerk das immer

gerne ange-schaut

wird.

Fahrzeugabsturz am Kirchweg am 20. September 2013

Schlusswort:

Als Kommandant der FF-Lavant bedanke ich mich

herzlich für euren Einsatz und euer aller Interesse

an der FF-Lavant. Nur gemeinsam können wir

eine lebendige und vor allem zufriedene Dorfgemeinschaft

bilden. Darum bitte ich ganz besonders

auch weiterhin und wünsche euch allen alles Gute

für 2014.


Seite 38 | Dezember 2013

ortsbauernschaft

Bericht der Bäuerinnenorganisation Lavant 2013

Im Frühling haben wir den Kurs:

Kochen durch die Jahreszeiten

– mit Osttiroler Spargel ausgeschrieben.

Margit Aigner vom Tassenbacherhof

verriet uns in ihrer

Schauküche einige Geheimnisse

über die Zubereitung des Osttiroler

Spargels. Viel Genuss hatten wir

beim Schälen, Zubereiten und anschließendem

Verkosten.

Mitte Mai führte uns die diesjährige

Bäuerinnenlehrfahrt nach

Neustift bei Brixen wo wir Kloster

und die Klöstergärten besichtigten.

Nach dem Mitagessen mitten

in den Weingärten fuhren wir

nach Toblach. In der Sennerei 3

Zinnen hatten wir eine Führung,

Kathi und Anni bei der Bäuerinnenlehrfahrt

mit den Schlüsseln vom

Kloster Neustift

Kochen durch die Jahreszeiten – Spargelkurs

Verkostung und bei Kaffee fand der

Tag einen gemütlichen Ausklang.

7 Lavanterinnen hatten wieder einen

interessanten und informativen

Ausflug.

Im Oktober haben wir auch dieses

Jahr wieder bei der Gestaltung des

Erntedankfestes mitgewirkt. Die

selbstgebackenen Brötchen wurden

von Pfarrer Indrist gesegnet

und gemeinsam nach der heiligen

Messe mit Getränken, welche die

Landjugend angeboten hat, genossen.

Dörrobstsackerl zum Mitnehmen

Bäuerinnenlehrfahrt in Neustift

Der Osttiroler Bäuerinnentag findet

alle 1 1/2 Jahre statt. In der

LLA Lienz konnten am 26. Oktober

alle Besucherinnen einen schönen

Tag unter dem Motto: „Bäuerinnen

schaffen Lebens. Werte“

erleben. Die Organisation und

Gestaltung übernahmen diesmal

die Sonn- und Schattseitner Bäuerinnen.

Wir waren für die Dörrobstsackerl

zuständig, die jede Besucherin

mitnehmen durfte.

Am 15., 16., und 22. 11.trafen wir

uns im Werkraum der VS Lavant.

Kreuzer Karl zeigte uns das Patschen

machen und Gerti Pacher

das Socken stricken.


ORTSBAUERNSCHAFT

Dezember 2013 | Seite 39

Die fast fertigen Patschen

Mit viel Eifer gingen alle ans Werk,

und die Ergebnisse können sich

sehen lassen. So versuchen wir,

altes Handwerk nicht in Vergessenheit

geraten zu lassen. Vor

allem aber haben wir nette, gemeinsame

Stunden verbracht und

für warme Füße im Winter gesorgt.

Gemütliche Jause beim Patschenmachen

Teilnehmer mit fertigen Patschen und Socken

Ende November war es wieder

soweit: Das alljährliche Adventkranzbinden.

18 Lavanterinnen

banden wunderschöne Kränze

und Gestecke , die der

Pfarrkoordinator Hansi

im Auftrag von Hr.

Dekan Bernhard Kranebitter

anschließend

segnete. Auch dieses

Jahr endete der Abend

mit Würstel und Kraut,

Kastanien und Nüssen

– fein war´s!

Am Ende des Jahres

möchte ich mich bei allen

bedanken, die uns

bei unserer Arbeit für

die Dorfgemeinschaft

unterstützen, mitarbeiten

und motivieren!

Euch allen wünsche

ich eine schöne Weihnachtszeit

und fürs kommende

Jahr viel Gesundheit und Glück in

Haus und Hof!

Ortsbäuerin Ingrid Tscharnidling

Dank an Gerti und Karl

Adventkranzbinden


Seite 40 | Dezember 2013

DORFSCHULE BEIM TALBACH

Dorfschule beim Talbach-Lavant

Auch heuer absolvierten die Klienten der Lebenshilfe

Ihre erlebnispädagogischen Tage auf unserem

schönen Schulgelände und so kam es zu

lustigen und interessanten Begegnungen.

Für die Erwachsenen über die Kinder

Freue dich über ihre Einzigartigkeit.

Freue dich an der gemeinsamen Zeit mit ihnen.

Nimm wahr, wenn sie wachsen.

Nimm dir für sie Zeit.

Entdecke mit ihnen die Freude am Leben.

Erzähle ihnen Geschichten.

Achte ihre Würde.

Ermögliche ihnen Heimat.

Tanzt und singt gemeinsam.

Bete mit ihnen.

Lovewalter

Wir besuchten den Bauernhof der Familie Indrist.

Meine Kuh Braune

hat ein Kalb bekommen.

Die Braune frisst Heu

und passt gut

auf das Kalb auf.

Die Braune hat ihr Kind

gern.

Indrist Karin (10)

Im Stall

schöpfe ich Silo

und streichle

mein Kalb Leo

auf dem Kopf.

Jonas Winkler (7)

Mit dem Flussbauamt des Bezirkes gestalteten

wir ein Projekt an der Isel in der Nähe der Glanzer

Brücke und hinterließen unsere Spuren mit

Farben, Landart, Floßbauten, Baumpflanzen und

Lagerfeuer. Diesen Platz besuchten wir wieder

im Herbst und konnten nachbetrachten, wie sich

unsere Dinge im Laufe der Jahreszeiten verändert

haben. Wir gestalteten auch die Schautafel

an diesem wunderschönen Platz.

So möge die Isel auch weiterhin so frei fließen,

wie Gott sie schuf.


DORFSCHULE BEIM TALBACH

Dezember 2013 | Seite 41

Wir freuen uns sehr, dass es den Erstklässlern

bei uns gefällt und dass sie fleißig lernen und

fröhlich sind. Folgende Kinder haben heuer an

unserer Schule angefangen: Stehend in der 1.

Reihe: Lehrer Frotschnig Edwin, Schualssistent

Bodner Simon, Lehrerin Ragger Doris; 2. Reihe

von links: Oberrader Maxi, Tabernig Raphael,

Bruckner Monja, Halbfurter Lisa, Pranter Aurelia;

3. Reihe von links: Egger Fabien, Dabernig

Manuel, Indrist Christian

Kinderspruch:

Die Besen werden

schön warm,wenn

man fest kehrt.

Maxi Oberrader

Ich wünsche dir

eine schöne Seele.

Das Wetter

bereitet sich auf den

Winter vor.

In Lavant scheint die

Sonne nicht mehr.

Mario Dabernig (8)

Kinderspruch aus der

Dorfschule beim Talbach

Ein besonderes Erlebnis stellte die Möglichkeit

des Besuches beim Rettungshubschrauberstandort

Nikolsdorf dar. Dr.Lorenz Breitfeld und sein

Team erklärte uns den Ablauf und durch das

Durchspielen eines Notfalls waren die Kinder mit

Begeisterung dabei.

Schlusswort:

Danke an alle, die an unserer Schule

für unsere Kinder unterstützen (Gemeinde),

mitarbeiten und sich engagieren.

Die Qualität unserer Schule hängt für mich auch

mit dem Außenbereich (den wir voll nützen)

zusammen, mit dem schönen Fußballplatz,

dem Spielplatz und dem Talbach.

Es geht dabei auch um ein Gefühl von Freiheit.

Umso verwunderter war ich,

als im November mit der Errichtung eines

verblüffend massiven Zaunes am Talbach

begonnen wurde, justament an jenen Stellen,

die nicht so gefährlich erscheinen, wie z.B.

hinterm Bauhof, wo schon längst ein Zaun

hingehört hätte. Ok, ein Signal zur Sicherheit

zu setzen ist das eine, aber die Wuchtigkeit

dieses Zaunes lässt für mich wieder ein

Stück Freiheit (in unseren Köpfen) erblassen.

Lovewalter

Straßenmusik unserer Kinder beim legendärsten

Aventbasar dieses Planeten.

Auftritt unserer Singgemeinschaft beim Adventmarkt

am Lienzer Hauptplatz.


Seite 42 | Dezember 2013

KINDERGARTEN

Das Kindergartenjahr in Bildern

Osterfeier mit Halleluja Paul

Zahngesundheitserziehung mit Carin

Geburtstagsfeier im Kindergarten

Muttertagsaufführung 2013

Kindergarten-Abschluss 2012/13

Traditionelles Spielfest


KINDERGARTEN

Dezember 2013 | Seite 43

Bei unserer Kräuterfee Christa Oberrader…

…und bei Eva

Bezeichnung jedes Kräutleins

Unser Ausflug zur Moosalm

Wasserspiele im Auffangbecken

In unserem Kindergarten-Wald

Gesunde Jause

In unserem Kindergarten-Wald


Seite 44 | Dezember 2013

dolomitengolf HOTEL & SPA

Mehr Hotel, mehr Wellness, mehr Fitness

Einfach mehr Urlaub

Das Dolomitengolf Hotel

& Spa wird erweitert. Zum

kommenden Sommer hin

erwartet unsere Gäste ein

noch größeres Zimmerangebot:

eine neue Zwei-

Raum-Suite mit einem

traumhaften Blick auf die

Dolomiten sowie zehn Doppelzimmer

mit Balkon und

Aussicht auf den gepflegten

Garten oder die saftig grüne

Golfanlage. Alle Zimmer

und die Suite sind in

warmen Farben und mit

Naturhölzern ausgestattet

und bietet beste Wohlfühlvoraussetzungen

für einen

entspannten Urlaub.

Apropos Entspannung:

Auch der Wellness- & Spa-

Bereich wird noch größer

und schöner. Nach unseren

Anbau-Maßnahmen steht

unseren Gästen auf 1.500

Quadratmetern eine exklusive

Wellness- & Spa-Landschaft

zur Verfügung. Der

Fitness-Bereich wird ebenfalls

dort angebunden und

bietet dann beste Voraussetzungen,

um sich schnell

in Höchstform zu bringen.

Finnische Panorama-Sauna,

Dampfbad, Bio-Sauna

und eine Infrarot-Kabine,

Erlebnisduschen und Eisbrunnen

– Sie werden sich

wie „Spa-Himmel“ fühlen.

Ein großer Ruhebereich mit

Wärmeliegen gehört selbstverständlich

mit zu den neuen

Highlights. Vor dort aus

haben Sie einen herrlichen

Blick durch die großen

Glasfronten auf Garten und

Dolomiten.

Nahezu unerschöpflich ist

das Angebot an Wellnessannehmlichkeiten

– von tiefenentspannenden

Massagen

bis hin zu Kosmetikanwendungen.


GARNISION

Dezember 2013 | Seite 45

Jägerbataillon 24 unter neuem Kommando

Oberstleutnant Bernd Rott wurde

von Verteidigungsminister

Gerald Klug als neuer Kommandant

des Jägerbataillons 24 in

Lienz bestellt.

Der 45-jährige Tiroler war nach

der Ausbildung an der Militärakademie

in verschiedenen Kommandanten-

und Stabsfunktionen

in der 6. Jägerbrigade tätig.

Er absolvierte Auslandseinsätze

in Afghanistan, im Kosovo, in

Heeresmeisterschaften im Schießen

Vom 8. bis 10. Oktober wurde die

Heeresmeisterschaft im Schießen

am Schießplatz Lavanter Forcha

durchgeführt. Dabei wurden die

Heeresmeister in den Disziplinen

„Schießen mit dem Sturmgewehr

77“ im Einzel- und Mannschaftsbewerb

sowie im „Schießen mit der

Pistole 80“ im Einzelbewerb ermittelt.

Burgenland dominiert

die Meisterschaft

In diesem Jahr dominierten die

Schützen aus dem Befehlsbereich

Burgenland diese Meisterschaft.

Im Gewehrschießen ging der Sieg

an Offiziersstellvertreter Josef

Hatos vom Truppenübungsplatz

Bruckneudorf mit insgesamt 196

Ringen. Auf Rang 2 klassierte sich

Vizeleutnant Walter Mußbacher

vom Streitkräfteführungskommando

aus Graz vor dem nächsten

Teilnehmer aus dem Burgenland,

Vizeleutnant Helmut Pinezits von

der Heerestruppenschule.

Beim Pistolenschießen war diesmal

Oberst Ulrich Szekely vom

Militärkommando Burgenland mit

95 Ringen nicht zu schlagen. Mit

ihm auf dem Siegerpodest waren

als Zweiter Oberst Reinhard Höflechner

aus der Steiermark und als

Dritter Wachtmeister Klaus Gstinig

als Lokalmatador vom Militärkommando

Tirol.

In der Damenwertung siegte im

Gewehrschießen Korporal Anna

Vötsch aus Kärnten, beim Pistolenschießen

gewann Korporal Stephanie

Obermoser vom Heeresportzentrum

Hochfilzen.

Bosnien und am Golan. Der verheiratete

Familienvater ist außerdem

im Alpinausbildungskader

des Bundesheeres. Zuletzt war

er am Gebirgskampfzentrum in

Saalfelden Leiter der Lehrabteilung.

Oberstleutnant Bernd Rott, links

mit Verteidigungsminister

Gerald Klug

Titelverteidiger holen

wieder Mannschaftstitel

Der abschließende Mannschaftsbewerb

entwickelte sich zu einem

Zweikampf zwischen der Mannschaft

„Militärkommando Salzburg

1“ und „Militärkommando Tirol 1“.

Wobei die Salzburger Mannschaft

als Titelverteidiger das bessere

Ende für sich hatte. Sie gewann

trotz widriger Witterungsverhältnisse,

schlechter Sicht und Regen

in der Besetzung mit Vizeleutnant

Johannes Winkler, Vizeleutnant

Rupert Lackner, Vizeleutnant Günther

Zwinger und Offiziersstellvertreter

Albert Tschurtschenthaler

mit insgesamt 373 Ringen und drei

Ringen Vorsprung vor der Tiroler

Mannschaft. Auf dem dritten Rang

konnte sich noch die Mannschaft

„Militärkommando Kärnten 3“ einreihen.

Ein Bericht der Redaktion

Militärkommando Tirol

Die siegreiche Mannschaft

des Militärkommandos Salzburg.

Beim Mannschaftsbewerb

sind vor dem Scharfschießen

noch 200 Meter zu laufen.

Offiziersstellvertreter Hatos,

Sieger in der Klasse „Schießen

mit dem Sturmgewehr 77“.

Oberst Szekely, Heeresmeister im

Pistolenschießen, nimmt das Ziel

ins Visier.


Seite 46 | Dezember 2013

NEUER KULTUR- UND FREIZEITVEREIN

Neuer Kultur- und Freizeitverein

Verein

gegründet

https://www.facebook.com/pages/Di-Gsellign/460043670745877?ref=hl

Vereinsvorstand im Sommer 2014: v.l. Vereinshund Ayka, Markus Brunner,

Michael Hanser, Peter Knoll, Peter-Paul Hanser, Wolfgang Hanser,

Franz Brunner jun., Franz Unterwainig, Herbert Behounek und Josef Hanser

Das Neuer Kultur- und Freizeitverein

Verein „Di Gsellig’n“ gegründet

Durch die Organisation der Sonnenfeste

im November und Jänner

war uns bald klar, um gewisse

Arbeiten noch besser machen zu

können, brauchen wir einen Verein.

In einigen Besprechungen wurde

der Name „Di Gsellig’n“ beschlossen

und unser Logo entworfen. Es

soll die Geselligkeit der Vereinsmitglieder

sowie den Spaß an der

Bewegung hervorheben. Bei der

offiziellen Vereinsanmeldung wurden

folgende Vorstandsmitglieder

bekanntgegeben:

• Präsident Wolfgang Hanser

• Vizepräsident Florian Brunner

• Aktuar Peter Knoll

• Schatzmeister Markus Brunner

• Vorstandsmitglied

Josef Hanser

• Vorstandsmitglied

Franz Unterwainig

• Vorstandsmitglied

Herbert Behounek

• Vorstandsmitglied

Peter-Paul Hanser

• Rechnungsprüfer Michael Hanser

und Franz Brunner jun.

Wir sehen unseren Verein als Freizeit-

und Kulturverein und möchten

weiterhin kleine und mittelgroße

Veranstaltungen für „gesellige“

Menschen aus Lavant und Umgebung

organisieren.

Es freut uns ganz

besonders, wenn wir

Menschen motivieren

können, bei verschiedenen

Veranstaltungen

(Sonnenfeste,

Sommertriahlon,…)

mitzumachen. Wir

haben noch weitere

Ideen, welche wir in

„Gselliges“ Zommsteh’n und

a bissl ratsch’n

beim Sonnenbegrüßungsfest

Fotos: © by Brunner Images

Renate Hanser, Franz Unterwainig

Termine 2014:

Sonnenbegrüßungsfest

in der Siedlung

am 25. Jänner 2014

„Orts- und Flurnamenwanderung“

im Frühjahr 2014


NEUER KULTUR- UND FREIZEITVEREIN

Dezember 2013 | Seite 47

Die Schwimmer vor dem Start zum 1. Lavanter Sommertriahlon

Unsere dritte Veranstaltung, der

„1. Lavanter Sommertriathlon“, war

ein tolles Projekt. Am 24. August

2013 war es dann soweit. Wir

wussten nicht, ob nicht eine Gewitterfront

unsere Veranstaltung stören

würde. Schlussendlich meinte

es der Wettergott aber gut mit den

Organisatoren und den 20 gemeldeten

Dreierteams. Die Veranstaltung

war ein Riesenerfolg für uns.

Die Mittelzeitwertung konnten die

Sternschnuppen (Vanessa Stollwitzer,

Silvana Strieder und Corina

Riepler) gewinnen. Der 2. Platz

ging an die „Unvermöglichbaren“

(Michael Mair,

Georg Steidl und

Christian Weiler).

Gefolgt von Team

„e_n_l“ (Eva-Maria

Abl, Nicole Baumgarten und

Lea Gander). Das schnellste Team

war „Team Di Gsellig’n“ (Philipp

Feldner, Peter Brunner und Florian

Brunner). Ein besonderer Dank

gilt allen TeilnehmerInnen, speziell

den Lavanter Teams, und HelferInnen

für die Zusammenarbeit.

Wir möchten das Event im Jahr

2014 wiederholen und freuen uns

auf eure Teilnahme.

Wir wünschen allen LavanterInnen

ein frohes Weihnachtsfest und einen

guten Rutsch ins neue und

hoffentlich auch wieder „gsellige“

Jahr 2014!

den nächsten Jahren umsetzen

möchten.

Ein kurzer Rückblick über das erste

abgelaufene Vereinsjahr. Die erste

Veranstaltung war die Mithilfe beim

39. Dolomitenlauf 2013 (19. – 20.

Jänner 2013) in Obertilliach. Hier

waren wir und unsere HelferInnen

im Zielbereich sowie bei der Zubereitung

von Getränken im Einsatz.

Eine Woche später war es wieder

soweit und das fast schon traditionelle

„Sonnenbegrüßungsfest“

fand am 26. Jänner 2013 statt.

Um die 80 BesucherInnen kamen

in der „Siedlung“ zusammen und

freuten sich gemeinsam, dass die

Sonne auf der Schattseite wieder

zu sehen war. Kulinarisch wurden

wir wie gewohnt von unserem Präsidenten

Wolfgang und der Gastgeberin

Paula Brunner verwöhnt!

Vereinsmitglied Stefan Behounek

kämpft sich durch den Frauenbach

Siegerteam „Team Di Gsellig’n“ der „Rennwertung“

v.l. Präsident Wolfgang Hanser, Peter Brunner (Mountainbike),

Florian Brunner (Laufen) und Philipp Feldner

(Schwimmen) und Kassier Markus Brunner

Siegerteam der Mittelzeitwertung „Team e_n_l“ mit dem

Hauptpreis der Fa. Intersport Eybl (Wanderrucksack, Trekkingstöcke

und Trinkflasche) mit Präsident Wolfgang Hanser

und Mitglied-OK Markus Brunner


Seite 48 | Dezember 2013

SPORTUNION

Ein abwechslungsreiches und

spannendes Jahr der Sportunion

Liebe SportsfreundInnen!

Wir dürfen auf ein abwechslungsreiches und spannendes

Sportjahr 2013 zurückblicken. Viele tolle Veranstaltungen

konnten durchgeführt werden und haben

unsere Gemeinschaft bereichert. VIELEN DANK

an alle, die stets mit viel Einsatz und Motivation mithelfen.

DANKE auch an alle, die immer wieder mit

Sportsgeist, Humor und Eifer an den einzelnen Veranstaltungen

teilnehmen. Nutzt unsere tolle sportliche

Infrastruktur in Lavant und macht mit bei unseren Ver-

Start zur VM Eislaufen

euch allen ruhige, besinnliche Weihnachten mit euren

Lieben und viel Gesundheit und Fröhlichkeit fürs

neue Jahr 2014!

Der Ausschuss der Sportunion Raiffeisen Lavant

mit Obmann Christian Oberhammer

anstaltungen – Sport

bringt jede Menge

Spaß für Groß und

Klein und ist noch

dazu gesund für Körper

und Geist!

Wir freuen uns

auf das neue Jahr

2014 und wünschen Teilnehmerfeld Schivereinsmeisterschaft in Winklern

Zimmergewehrschießen – Gewinnergruppe Jugend

Siegergruppe Herren mit Vereinsmeister Klaus Hanser

Rodelvereinsmeister Hansi u. Steffi

Hanser, Sektionsleiter Harald Kuenz

Turnier der Vereine

Rodel-Vereinsmeisterschaft

Langlauf VM – Siegergruppe mit

Vereinsmeister Peter Brunner

Turnier der Vereine –

Siegergruppe Jagdverein

Lavanter TeilnehmerInnen beim

Romantiklauf in urigem Outfit


SPORTUNION

Dezember 2013 | Seite 49

Vereinsmeisterschaft Eislaufen

> voraussichtlich SA, 28.12.2013, 14:00 Uhr

(Ort: Eisplatz Lavant)

Vereinsmeisterschaft Eisstockschießen

> voraussichtlich SA, 28.12.2013, anschl. an

VM Eislaufen (Ort: Eisplatz Lavant)

Turnier der Vereine

> voraussichtlich SA, 11.01.2014, 18:00 Uhr

(Ort: Eisplatz Lavant)

Romantiklauf

> DO, 16.01.2014, abends

(Ort: Dolomitengolfloipe in Lavant)

Terminvorschau Winter 2013/2014

Vereinsmeisterschaft Rodeln

> voraussichtlich SA, 26.01.2014, 14:00 Uhr

(Ort: Lavant, Kirchbichl)

Vereinsmeisterschaft Schifahren

> voraussichtlich SO, 16.02.2014, ca. 13:00 Uhr

(Ort: Winklern im Mölltal)

Vereinsmeisterschaft Langlaufen

> voraussichtlich SO, 23.02.2014, ca. 14:00 Uhr

(Ort: Dolomitengolfloipe in Lavant)

Vereinsmeisterschaft Zimmergewehrschießen

> voraussichtlich SA 15.03.2014

(Ort: Schießstand im Mehrzweckgebäude)

Start zum Grenztannenlauf –

auf der Strecke Peter Brunner

Erste-Hilfe-Kurs –

erfolgreiche AbsolventInnen

Kindertenniskurs Sommer

Familiensporttag

Familiensporttag – Siegergruppe Herren

Kindertenniskurs Sommer –

die erfolgreichen AbsolventInnen

Kindertenniskurs Winter –

das gesamte Team

Frauenturnen

Babytreff der 2012-Geborenen


Seite 50 | Dezember 2013

dolomitengolf

Dolomitengolf - Preis des Präsidenten

Am Samstag, den 24. August 2013

lud Dolomitengolf Präsident Werner

Hamacher zum Turnier.

Zahlreiche Golfer folgten der Einladung

und so starteten 136 Spieler zu

einem tollen Turniertag.

Der Wettergott zeigte sich

gnädig und das Turnier konnte

regenfrei gespielt werden.

Die Golfer wurden an zwei

Halfwaystationen bestens

verpflegt.

Den Bruttosieg holte sich

Josef Schmidl jun. mit souveränen

34 Bruttopunkten.

Bei den Damen siegte Maria

Zlöbl mit 25 Punkten.

Die Preise für die Sonderwertungen

gewannen Ingrid

Tegischer und Josef Gomig

beim Nearest to the Pin

und Kerstin Neumann und

Spannende Clubmeisterschaft 2013

Die Clubmeisterschaft 2013

auf der Dolomitengolfanlage

wurde am 31. August

und 1. September jeweils

über 18-Loch im Zählspielmodus

ausgetragen. Das

Wetter zeigte sich von der

guten Seite und die Golfanlage

präsentierte sich im einwandfreien

Zustand.

Am 1. Tag brachte Philipp

Oberhauser eine 74er Runde

ins Clubhaus, dicht gefolgt

von Hans-Jörg Mayer

(75 Schläge) und Anton

Fuchs (76 Schläge).

Am 2. Tag wurde gestürzt gestartet

und das Finale war an Spannung

fast nicht mehr zu überbieten.

Die drei Teilnehmer bei den Supersenioren

spielten in einem Flight

und im Endeffekt gewann Florian

Schranzhofer mit 191 Schlägen.

Bei den Seniorinnen erspielten sowohl

Cilli Bischof, als auch Irmi

Schäfer insgesamt 163 Schläge und

Andreas Stegmaier beim Longest

Drive. In der Nettoklasse A siegte

Josef Schmidl jun. mit 41 Punkten

vor Hansueli Sperl mit 41 und Josef

Gomig mit 39.

Von links: Präsident Werner Hamacher, Bgm. Oswald

Kuenz, GF Hermann Unterdünhofen, Kassier Lukas

Rohracher, VM Viktor Idl, Schriftführer Herbert Berger

mussten somit ins Stechen gehen,

welches schlussendlich Cilli Bischof

gewann.

Im Anschluss spielten die Seniorenherren

ins Clubhaus rein. 171

Schläge ex aequo für beide Tage

erspielten Viktor Idl, Friedl Paris und

Sepp Gomig und somit gingen die

drei Herren ins Stechen.

Nach dem ersten Loch war bei Friedl

Paris und Sepp Gomig immer noch

Ebenso in die 40iger spielte sich

Roman Idl als Sieger der Klasse B

mit hervorragenden 45 Punkten vor

Bernhard Wallensteiner mit 41 und

Walter Schneider mit 38.

In der Klasse C holte sich

Herr Florian Keck (Architekt

im Dolomitengolf Resort)

mit 47 Nettopunkten den

Sieg. An zweiter Stelle reihte

sich Wolfgang Reschenauer

mit 45 Nettopunkten

ein. Janine Gross erreichte

mit 41 Punkten den dritten

Platz.

Am Abend wurden die

Sieger im Restaurant VIN-

CENA gefeiert. Die Golfer

zeigten auch hier Durchhaltevermögen

bis zu später

Stunde und so fand das

Präsidententurnier einen

gelungenen Ausklang.

Gleichstand und so gingen

diese zwei Herren nochmals

ins Stechen, welches

ebenfalls in unentschieden

endete. Die Stimmung brodelte!

Erst beim nächsten

Loch wurde der Clubmeister

ermittelt, denn Friedl

Paris spielte ein Birdie und

kürte sich dadurch zum Senioren

Clubmeister.

Bei den Damen gewann

Ingrid Hörbiger mit 175

Schlägen vor Maria Zlöbl

mit 177 Schlägen.

Clubmeister Herren wurde zum wiederholten

Mal Philipp Oberhauser

mit sagenhaften 145 Schlägen und

somit 6 Schlägen Vorsprung.

Die Siegerehrung fand nach dem gemeinsamen

Abendessen im Clubrestaurant

statt.

Die Gewinner hielten zum Teil sehr

amüsante Reden und die zwei Tage

wurden ausgiebig gefeiert.


DOLOMITENGOLF

Dezember 2013 | Seite 51

Am 14. September fand zum 9.

Mal das große Charityturnier

„Golfen mit Herz“ statt.

Wie schon in den letzten Jahren

war die Hilfsbereitschaft unter

den Osttiroler Firmen groß.

An die 100 GolferInnen freuten

sich über einen perfekt organisierten

Turnierablauf mit vielen

Extras.

Bei der Abendveranstaltung

konnte wieder ein Rekordergebnis

bekannt gegeben werden.

Bei der Übergabe des Schecks

mit 66.666 € konnte Stiftungsvorstand

Friedhelm Gruber noch

mit einer zusätzlichen Spende

aus der Stiftung in der Höhe von

5.000 € überraschen, somit endgültiges

Ergebnis 71.666 €.

Teilnehmerrekord

beim Mitarbeiterturnier

Zum Abschluss der heurigen Golfsaison

wurde das traditionelle Mitarbeiterturnier

bereits zum 4. Mal ausgetragen.

Am Sonntag, den 27. Oktober

fand um 13.00 Uhr der Kanonenstart

für das 9 Loch Turnier – es wurde 2er

Texas Scramble gespielt – statt.

Bei perfektem Herbstwetter gingen

48 Mitarbeiter an den Start und somit

gab es einen neuen Teilnehmerrekord.

Im Anschluss traf man sich im Hotel &

Spa Dolomitengolf zur Siegerehrung

und gemeinsamen Essen. Auch eine

Tombola mit vielen tollen Preisen gab

es. Eine Köchin und ein Greenkeeper

konnten sich über den Hauptpreis –

einen Gutschein für eine Kreuzfahrt –

freuen. Bis tief in die Nacht wurde die

erfolgreiche Saison gebührend gefeiert.

Ein Mitarbeiter war auch noch als

DJ engagiert.

Ergebnisse:

Bruttosieger (20 Punkte)

Peter Kühne (Golfschule) und

Silvia Presslaber (Golfsekretariat)

Netto (26 Punkte)

Peter Lepitschnik (Golfschule) und

Anita Possenig (Golfsekretariat)

Netto (26 Punkte)

Frederic Berkefeld (Hotelbar) und

Herbert Berger (Vorstand)

Netto (25 Punkte)

Sonja Patterer (Küche) und

Stefan Kühne (Golfschule)

Von links:

Peter Lechleitner,

Friedhelm Gruber,

Anni Kratzer,

Andreas Köll,

Siegmund Birnstingl,

Hermann Unterdünhofen


Seite 52 | Dezember 2013 REITSPORTVEREIN PEGASES

Bericht des Vereinsjahres des URSV Pegasus

Februar:

Erster Teil Vereinsmeisterschaften

Dressur und Springen

April:

Zweiter Teil Vereinsmeisterschaften

Dressur und Springen

Vereinsmeister Dressur:

Elisabeth Gisser, Lavant

Vereinsmeister Springen:

Julia Mitterdorfer, Gaimberg

13. April: Glainach, Kärnten

Orientierungsreiten

1. Martin Lobenwein

6. Maddalena Tschojer

7. Andrea Gaisbacher

9. Silvia Gstinig

10. Gudrun Plattner

10. / 11. Mai: Spittal, Kärnten

Landesmeisterschaft

1. Maddalena Tschojer

2. Silvia Gstinig

3. Andrea Gaisbacher

4. Gudrun Plattner

Juni: Landesmeisterschaft

Distanzreiten

1.Juni:

Schönau im Mühlkreis,

Oberösterreich

3. Martin Lobenwein

8. Maddalena Tschojer

10. Silvia Gstinig

11. Gudrun Plattner

29. / 30. Juni:

Altenberg, Oberösterreich

Bundesländermannschaftsmeisterschaft

3. Platz für Tirol;

Martin Lobenwein

Maddalena Tschojer

Gudrun Plattner

Silvia Gstinig

10. August:

Gallspach, Oberösterreich

6. Lobenwein Martin

12. Maddalena Tschojer

13. Gudrun Plattner

31. August:

Wildegg, Niederösterreich

1. Martin Lobenwein

2. Maddalena Tschojer

4. Gudrun Plattner

28. / 29. September:

Thal bei Graz, Steiermark

Staatsmeisterschaft

5. Martin Lobenwein

7. Maddalena Tschojer

Oktober:

Sternritt zur Inmannranch

mit insgesamt 28 Pferden.

Sportliche Highlights:

Andrea Gaisbacher gewann auf

Sunny Soul die Kärnten Trophy

und holte damit den Titel für den

URSV Pegasus nach Lavant.

Aufgrund der hervorragenden Leistungen

bei der Weltmeisterschaft

in Portugal 2012 bekam Martin

Lobenwein die Goldene Sportlerehrennadel

in Gold vom Land

Tirol verliehen.

Martin wird nächstes Jahr bei der

Europameisterschaft in Modena

(Italien) Österreich vertreten, Maddalena

konnte sich als Ersatzreiter

qualifizieren.

Belegten den 3. Platz für Tirol bei der Bundesländer-Mannschaftsmeisterschaft


TOURISMUSVERBAND

Dezember 2013 | Seite 53

TVB Osttirol | Ortsausschuss Lavant

Die Sommersaison 2013 stand im

Zeichen von vielen Ereignissen, die

die touristische Situation in Osttirol

maßgeblich beeinflusst haben.

Allen voran der Felssturz und die

damit verbundene Sperre der Felbertauernstrasse.

Das war auch mit

einem leichten Nächtigungsminus in

unserem Dorf gegenüber dem Vorjahr

spürbar.

Viele Jahre lang führte der Obmann

Konrad Kreuzer den Ortsauschuss

Lavant. Im August 2013 legte er aus

eigenem Entschluss seine öffentliche

Funktion zurück.

Wir danken für die Leistungen

und für die Führung des Ortsausschusses

Lavant.

Unser neuer Arbeitskreis will aufeinander

zugehen und Schulter an

Schulter geeint die Marke Osttirol

und unser Dorf vertreten.

Hermann Unterdünnhofen kennt

kleine, als auch große Verbände

und hat internationale Erfahrung.

Für unser schönes Dorf hat der

Golfplatz für eine stärkere Auslastung

unserer Betten gesorgt. Wir

Vermieter sind sehr froh und bemüht

um den Golf-Gast.

Die große Tourismuspolitik beginnt

in unserem kleinen Dorf. Die Vernetzung

und Kommunikation unter

den Vermieten ist sehr wichtig.

Ich freue mich auf neue Herausforderungen

und eine gute Zusammenarbeit

mit unserem neuen Obmann

Hermann Unterdünnhofen,

sodass unsere Zimmervermietung

und unsere Osttiroler Herzlichkeit

den Gästen spürbar wird.

Ich wünsche allen eine gute Saison

und ein gesundes und zufriedenes

Jahr 2014. Kaplenig Elisabeth

www.osttirol.com

AM FUSSE DER LIENZER DOLOMITEN.

ALLES FÜR GROSSE UND KLEINE ABENTEUER.

GOLF VOR EINEM FASZINIERENDEN PANORAMA.

Der eben gelegene Golfplatz

Dolomitengolf liegt am Ortsrand

mit dem beeindruckenden

Blick auf das Panorama der

Lienzer Dolomiten.

LAVANT

IN DER FERIENREGION LIENZER DOLOMITEN

Unberührte Natur, Auen, Seenlandschaften,

einzigartige Fauna und

Flora und ein angenehm südliches

Klima – das alles machen

die 27-Loch Meisterschaftsanlage

mit Akademie Dolomitengolf,

Clubhaus und Restaurant zu einer

der schönsten im Alpenraum.

Infos Dolomitengolf Osttirol:

Tel. +43.4852.72100

Live-Webcan: www.dolomitengolf.at

Etwa 8 km östlich von Lienz

Rund um den Ort eine Erholungslandschaft

mit sauberen Bächen,

in schöner, ruhiger Lage unter den

imposanten Felswänden der Lienzer

Wasserfällen, Seen, und dem

Dolomiten liegt der Wallfahrtsort

Dolomitengolfplatz.

Lavant mit rd. 280 Einwohnern.

Historische Bedeutung kommt dem

Privatzimmervermieter mit Ferienwohnungen,

ein Gasthof, das

Ausgrabungen zu.

Ort durch seine archäologischen

Dolomitengolf Hotel&Spa und das

An der östlichen Kuppe des Bühels

Dolomitengolf Suites verfügen über

erhebt sich die Wallfahrtskirche

insgesamt 200 Gästebetten.

St. Ulrich, deren Ursprung ins 14. Jhdt.

zurückgeht. An der Kreuzigungsgruppe

vorbei führt der Weg zu der an

der Hügelspitze gelegenen

Peter- und Paulskirche.

Der neu errichtete Frauenbachsteig

Für Erlebnisreiten in freier Natur

mit zwei Aussichtsplattformen

oder in der Halle bietet sich der

ermöglicht einen beeindruckenden

Reitsportverein Pegasus an.

Blick auf die tosenden Wasserfälle.

Unser Ort ist ein idealer

In einer der schönsten Schluchten

Ausgangspunkt für Bergwanderungen

Österreichs, der Frauenbachschlucht

oder Mountainbiketouren in die

mit vielen Wasserfällen, bietet

Lienzer Dolomiten auf bestens

Canyoning alles, was man sich

beschilderten Routen in allen

vom Abenteuersport wünschen

Schwierigkeitsgraden.

kann.

ORT MIT GESCHICHTLICHER BEDEUTUNG.

Direkt im Ortszentrum

Nordic Walking, Laufen,

befinden sich ein großer Kinderspielplatz

sowie die Sportanlagen

weges und erholsame Spazierwege

Radfahren entlang des Draurad-

mit Fussball- und Tennisplatz,

durch den neu errichteten Waldpfad

Funcourt, Turnsaal mit Kletterwand.

mit Informationstafeln über Flora und

Fauna runden das abwechslungsreiche

Freizeitangebot

für Jung und Alt ab.

UNSERE ZAUBERHAFTE WINTERLANDSCHAFT.

Winterwandern bei Rauhreif

entlang der Drau oder eine Schitour

im Pulverschnee lassen die Hektik

des Alltages vergessen.

Nur wenige Autominuten sind die

Schigebiete Lienz-Zettersfeld oder

Hochstein von Lavant entfernt.

ERHOLUNG IN UNSERER NATUR PUR.

Den ganzen Winter über können

Langläufer, ob Anfänger oder sportlicher

Skater, auf der Dolomitengolfloipe

ihre Runden ziehen.

Im Ort finden Groß und Klein

die Möglichkeit zum Rodeln, Eisstockschießen

oder Eislaufen.

Foto: Grafik Zloebl

JEDER SCHLAG MIT ECHO.

Bericht

Arbeitsausschuss Lavant

Im Jänner 2013 erfolgten Neuwahlen

im TVBO. Hermann Unterdünhofen

konnte einen Sitz im Aufsichtsrat

des TVBO erreichen und

vertritt vor allem die Interessen von

Hotellerie und Infrastruktur.

Aufgrund der erfolgten Neuorganisation

im TVBO sind in den Tourismusorten

künftig Arbeitsausschüsse

vorgesehen. In Lavant konnte

im Sommer dieses Jahres der neue

Arbeitsausschuss installiert werden.

EIN PARADIES FÜR FREIZEIT- UND SPORTAKTIVITÄTEN.

LIENZ INFORMATION

9900 Lienz, Austria,

Europaplatz 1

Tel. +43.(0)50.212.400

lienz@osttirol.com

www.LienzerDolomiten.info

www. lavant.at

Herausgeber: Tourismusverband Osttirol, Arbeitsausschuss Lavant, 2013 | Gestaltung/Fotos: GRAFIKDESIGN KOFLER, Lienz | Druck: OBERDRUCK Dölsach

Obmann Hermann Unterdünhofen

wird tatkräftig unterstützt von Elisabeth

Kaplenig und Ingrid Tscharnidling

als Stellvertreter. Weiters

arbeiten im Ausschuss Angelika

Dietrich und Oswald Kuenz mit.

Der Ortsausschuss Lavant hat sich

zum Ziel gesetzt, die tourismusrelevanten

Interessen im Ort gemeinsam

mit den Vermietern zu unterstützen

und zu fördern.

Darüber hinaus wurde das Ortsprospekt

neu aufgelegt. Der Internetauftritt

unter osttirol.com wird

ein weiterer Schwerpunkt für 2014

sein. Der optische Auftritt des TVB

vor Ort wird noch diskutiert, sollte

jedoch auch 2014 zu erledigen sein.

Selbstverständlich wird die intensive

Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen

im TVBO weiter gepflegt

und ausgebaut.

Das neue Team freut sich, die Zukunft

gemeinsam erfolgreich zu gestalten.

Obmann Hermann Unterdünhofen


Seite 54 | Dezember 2013

AUS DER CHRONIK

Aus der Chronik

Lavant – eine touristische Beschreibung

aus dem Jahre 1901

„Am Fusse der mächtigen Felsenwände

der Keilspitze liegt das Dörfchen

Lavant mit 2 hoch über dem

Dorfe stehenden Kirchen. Lavant

ist ein uralter Wallfahrtsort – im

Jahre 850 stieg Papst Leo IV. den

Hügel hinan und weihte das damalige

Kirchlein zum Gnadenorte. Die

Sage erzählt, dass das Gnadenbild

der Gottesmutter, das sich nun in

der unteren Kirche befindet, von

Hirten im Gebüsche gefunden worden

sei, wo die Schafe vor demselben

auf den Vorderfüssen knieten.

Die obere Kirche soll aus den Ruinen

des Schlosses Trettenstein

entstanden sein; das Schiff derselben

wird als einstiger Rittersaal der

Burg bezeichnet, das Presbyterium

als Burgkapelle. Die Lage der beiden

Kirchen, zu welchen ein breiter

Zickzackweg in 25 Min. vom Dorfe

hinaufführt, ist ernst und erhaben.

Ein ¾ stündiger Waldweg führt von

hier über die „Buchwiese“ – eine

grüne Enclave im Walde – nach

Bad Jungbrunn; ein anderer Weg

hinauf nach dem Kreutmairhofe.

Im Dorfe befinden sich zwei Gasthäuser,

jenes des A. Brunner, mit

Sommerwohnungen. Der Spaziergang

nach Lavant führt in der Fortsetzung

des Weges nach Tristach

und Jungbrunn durch Wald und

Feld. Man erreicht Lavant aber auch

von der Bahnstation Dölsach aus.

Von dieser führt ein Fussweg in 10

Min. zur Lavanter Brücke über die

Drau, von dieser erreicht man über

den Fahrweg in 10 Min. eine Säge,

bei welcher rechts ein Fussweg

direct nach dem Dorfe abzweigt,

das man in wenigen Minuten erreicht.

Der Fahrweg ist um die

Hälfte länger. 25 Min. östlich von

Lavant befindet sich die zur Lienzer

Fischerei des Herrn Oberkircher

auf Schloss Bruck gehörige

künstliche Fischzuchtanstalt Moosbrunn.“

Andrea Schett (Ortschronistin)

Auszug aus: „Lienz und seine Umgebung. Ein Führer durch die Stadt und in der näheren und

weiteren Umgebung“ von Jos. A. Rohracher, Lienz 1901.


AUS DER CHRONIK

Dezember 2013 | Seite 55

Lavant einst und jetzt

Ortsansicht um 1930

von links: Flor Futterhaus, Steirer, Gemeindehaus, Schulhaus

Ortsansicht September 2013

von links: Flor, Steirer, Gemeindehaus („Paulenhaus“), Oberhuber

Ortschronistin: Andrea Schett


Seite 56 | Dezember 2013

DORFSCHULE BEIM TALBACH

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