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Reise-Special aus dem OhLàLà 2012 – Der Rheinsteig – die Königsetappe

Burg Pfalzgrafenstein

Burg Pfalzgrafenstein Der Rheinsteig - einer der schönsten Wanderwege Deutschlands Für außergewöhnliche Dinge im Leben ist kein Weg zu weit! Sagenhaft schön ist die Kulturlandschaft durch die der Rheinsteig führt. Vielseitig und atemberaubend schlängelt sich der Premiumwanderweg rechtsrheinisch über Höhen, schmale Steige, schroffe Felsen, durch Täler, stille Wälder, Weinberge und kleine Ortschaften, vorbei an Burgen und phantastischen Aussichtspunkten. 72 Der Rheinsteig erschließt vier landschaftlich unterschiedliche Regionen. Ab Wiesbaden führt er durch die sanft gewellte Weinlandschaft des Rheingaus, begleitet den Rhein anschließend durch das UNESCO-Welterbe, „Oberes Mittelrheintal“, mit seinen über 40 Burgen, Schlössern, Festungen und Klöstern von Rüdesheim bis zur Festung Ehrenbreitstein bei Koblenz, streift den Westerwald, trifft bei Königswinter auf die pittoreske Burgruine Drachenfels und führt zum Schluss über zahlreiche Höhen und durch stille Wälder des Siebengebirges, eines der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands. Die Königsetappe Ein absolutes Wander-Highlight auf dieser 320 km langen Strecke von Wiesbaden nach Bonn ist aber die Königsetappe von Rüdesheim über den Loreleyfelsen nach St. Goarshausen. Der Rheinsteig ist perfekt erschlossen und kann in Tagesetappen, aber auch als Mehrtageswanderung erwandert werden. Ein enges Netz von Bahnhöfen und Buslinien gewährleisten den Rücktransport. Rüdesheim: Rheinromantik pur Wir haben Rüdesheim als Startpunkt und Übernachtungsdomizil gewählt um von hier aus die berühmte Königsetappe in 3 Tagestouren zu erwandern. Germania, Spätburgunder und imposante Aussichtspunkte Den 2,4 km langen Anstieg durch die Rüdesheimer Rebhänge hinauf zum Niederwalddenkmal kann man auch mit der Sesselbahn bewältigen. Unterhalb der stolzen Germania bietet sich dann zum ersten Mal eine grandiose Aussicht auf den Rhein und hinüber nach Bingen, wo die Nahe in den Rhein mündet. Der Rheinsteig führt nun durch Weinberge mit Blick auf die Ruine Ehrenfels und durch im Herbst farbenprächtigen Laubwald vorbei an imposanten Aussichtspunkten, wie dem Aussichtsturm Rossel, hinunter nach Assmannshausen. Wir bummeln noch durch das für seine ausgezeichneten Spätburgunderweine bekannte Weindorf, bevor wir den Anstieg durch die Weinberge hinauf zum Aussichtspavillon unter die Füße nehmen. Ein einmaliger Panoramablick ist der Lohn für die Mühe. Weiter geht es auf felsigen Bergpfaden zum Teufelskadrich (416 m) ehe der Dreiburgenblick noch einmal einen Blick auf Burg Rheinstein, Reichenstein und Sooneck und auf den

Rhein erlaubt. Steil führt der Rheinsteig zum Abschluss dieser Etappe hinunter nach Lorch. (20 km, 1.467 Höhenmeter) Einzigartiger Burgenblick Die zweite Etappe führt von Lorch nach Kaub verläuft oft direkt am Hang und bietet wieder herrliche Blicke auf den Rhein und vom Aussichtspunkt Wirbeley aus auf die Burg Stahleck. Bevor es steil hinunter nach Kaub geht, passieren wir noch die Burg Gutenfels und genießen einen beeindruckenden Blick auf die im Rhein auf einer kleinen Insel vor Kaub liegende Burg Pfalzgrafenstein. Sie ist eine der wenigen nie zerstörten Burgen am Rhein. Ein kleines Boot bringt Besucher von Kaub aus auf die Insel. (14 km, 1.203 Höhenmeter). Im Sagenland der Loreley Die Etappe von Kaub nach St. Goarshausen ist zweifelsohne einer der Höhepunkte des gesamten Fernwanderweges, hier wird aber auch Kondition gefordert. Zunächst steigt der Weg wieder steil an und führt auf das Plateau von Dörscheid. Nun geht es oberhalb des Rheins mal bergauf und dann wieder bergab mit Aussichtspunkten in Hülle und Fülle, wie dem Aussichtspavillon auf der Hahnenplatte, dem Aussichtsfelsen Rossstein, dem Aussichtspunkt Waldschule mit Schutzhütte, den Fünfseenplatz und dem Aussichtspunkt Spitznack bis zum berühmten Aussichtsfelsen Loreley. Der Rhein hat unterhalb der Loreley nur eine Breite von 150 m. Die starke Strömung, Untiefen, Strudel und Felsen machen diese Engstelle für die Schafffahrt so gefährlich. Darüber, und über die vielen Sagen, die sich um die Loreley ranken, erfährt man mehr im Besucherzentrum. Von der Loreley führt der Weg vorbei an der Burg Katz nun steil hinunter nach St. Goarshausen, unserem Endziel. (22 km, 1.674 Höhenmeter, auf allen Etappen ist die Rückkehr mit dem Zug möglich). Übernachtungs-Tipps: Da täglich alle paar Minuten durch das Nadelöhr Rheintal Güterzüge rumpeln, ist es ratsam bei der Unterkunftssuche auf Hotels zu achten, die etwas abseits des Rheins liegen. In Rüdesheim können wir das ruhig gelegene Romantikhotel „Zum grünen Kranz“ im Herzen der Altstadt empfehlen, mit einer sehr guten Küche und interessanten Wanderangeboten (www.gruenerkranz.com). Aber auch das Hotel Lindenwirt, das neben Hotelzimmern originelle Weinfasszimmer in echten Weinfässern anbietet, liegt ruhig in einem großen Garten unter Linden (www.lindenwirt.com). Für gesellige Abende Im Weingasthaus Lindenwirt und im Restaurant Drosselmüller, wie auch in vielen anderen Lokalitäten in der Rüdesheimer Altstadt und der berühmten Drosselgasse gibt es täglich Stimmungsmusik. So kann man die Wandertage abends noch gesellig ausklingen lassen. Der besondere ÏÏ Ï Tipp Schifffahrt von Rüdesheim nach St. Goar und dort Besichtigung der Burg Rheinfels Reise-Specials: Rheinsteig & Ferienregion Cochem Loreley Burg Stahleck Burg Katz Wein-Selbstbedienung in den Weinbergen 73

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