Sachwert Magazin - Ausgabe 56

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Das Gold und die FED, erklärt von James Rickards, Notstand beim Sozialen Wohnungsbau, Cyberfinanzieller Krieg - Angriff auf die Währung

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Ausgabe 56 • GRATIS

Das Gold

und die Fed

Der Wert hinter

dem Dollar

Notstand

beim Sozialen Wohnungsbau

Cyberfinanzieller Krieg

Angriff auf die Währung

James

Rickards

Bild: Depositphotos/ArenaCreative, Rickards: FBV


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Jens Goerlich/Lufthansa


Martina Schäfer

Redakteurin bei

Sachwert Magazin

Editorial

BLM

consult

Editorial

Was stützt den Dollar?

Wie sieht das Zusammenspiel zwischen den Goldreserven, der amerikanischen

Fed und der Härte des Dollar aus? Wo die Stellschrauben und Parameter

sitzen erklärt James Rickards.

Gold steht derzeit recht weit oben auf der Beliebtheitsskala der Anleger. Wir

stellen vier Dinge vor, die Sie dringend beachten sollten, wenn Sie vorhaben,

erfolgreich in dieses Edelmetall zu investieren. Denn das sollten Sie, und zwar

bald! Claus Vogt erklärt, woran er einen günstigen Zeitpunkt für den Einstieg

erkennt.

In Deutschland wird derzeit gebaut wie schon lange nicht mehr. Trotzdem

moniert der Mieterbund, dass dabei der soziale Wohnungsbau auf der Strecke

bleibt. Er fordert die Politik auf, die gerade in den Städten horrenden Mietpreise

und die Wohnungsknappheit auf die Wahlkampfagenda zu setzen.

Seine provokannte Forderung: Strafsteuern auf unbebaute Grundstücke in

Stadtlagen, um sie für bloßes Spekulieren unattraktiv zu machen.

Es herrscht cyberfinanzieller Krieg! Davon ist James Rickards überzeugt. Schon

bei der amerikanischen Präsidentschaftswahl munkelte man davon, die russischen

Hacker könnten wohl durch gezielte Informationsstreuung die öffentliche

Meinung beeinflusst haben. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs.

Wer seine Knochen im Spitzensport zu Markte trägt, sollte dafür auch ordentlich

bezahlt werden. Wir verraten Ihnen, was Spitzensportler verdienen.

Zuletzt erklärt Thomas Hennings, wie Sie durch Lohnkostenmanagement

Wettbewerbsvorteile und Mitarbeiterzufriedenheit in einem erreichen können.

Viel Spaß beim Lesen!

Herzlichst,

Ihre Martina Schäfer

Redakteurin

Bild: Schäfer privat

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Geldpolitik

Das Gold und die FED

Wie funktioniert das System?

Ist die Fed pleite? Das umgangssprachliche

Kürzel »Fed« bezieht sich auf das

gesamte Federal Reserve System, das aus

zwölf regionalen Federal Reserve Banken

besteht, die jeweils den Geschäftsbanken

in der betreffenden Region gehören. Mit

dem Wort »pleite« meinen wir insolvent

– dass ihre Verbindlichkeiten höher wären

als ihre Vermögenswerte, sodass ihr Gesamt-Nettovermögen

negativ wäre. Aber

abgesehen von Definitionen bleibt die

Frage: Ist die Fed pleite?

Ich hatte Gelegenheit, über diese Frage

mit Mitgliedern des »Board of Governors«

(»Vorstands«) zu sprechen, mit Präsidenten

regionaler Federal-Reserve-Banken,

hochrangigen Fed-Mitarbeitern sowie

Präsidentschaftskandidaten und anderen.

Die Antworten, die ich erhielt, waren

»Nein«, »Ja«, »Vielleicht« und »Das spielt

keine Rolle«. Jede dieser Antworten zeigt

einen beunruhigenden Aspekt der Federal

Reserve. Wir wollen uns diese Antworten

etwas genauer ansehen und analysieren,

was die Personen, die sie gegeben haben,

eigentlich damit meinten.

Oberflächlich betrachtet ist die Fed nicht

insolvent. Während ich dies schreibe,

weist die Bilanz der Fed Vermögenswerte

von insgesamt etwa 4,49 Billionen Dollar

aus, Verbindlichkeiten von insgesamt etwa

4,45 Billionen Dollar und ein Gesamtkapital

(Vermögenswerte minus Verbindlichkeiten)

von etwa 40 Milliarden Dollar.

Zugegeben, die Fed ist hochgradig »leveraged«

(»gehebelt«, also fremdfinanziert),

etwa 114 zu 1. Der Leverage-Effekt beziehungsweise

die Fremdfinanzierung verstärkt

die Auswirkungen von Gewinnen

und Verlusten auf das Eigenkapital. Schon

durch einen Verlust von 1 Prozent auf

ihre Vermögenswerte wäre das gesamte

Kapital der Fed vernichtet. In normalen

Aktien- und Anleihemärkten kommt es

ständig vor, dass die Kurse um 1 Prozent

fallen. Die Bilanz der Fed ist hochgradig

gehebelt und hängt am seidenen Faden,

aber technisch gesehen ist die Fed nicht

insolvent.

Das bringt uns zu dem Konzept, der

»marktgerechten Bewertung«. Wie der

Ausdruck schon sagt, bedeutet das, dass

jeder Vermögenswert aufgrund der be-

Ist die Fed

pleite?

XO Ja

XO Nein

XO Vielleicht

XO

Das spielt

keine Rolle

sten verfügbaren Informationen nach dem

aktuellen Marktpreis neu bewertet wird.

Hedgefonds und Wertpapierhändler tun

das jeden Tag, wenn auch die Ergebnisse

nur periodisch berichtet werden. Banken

führen ebenfalls für Teile ihrer Bilanz regelmäßig

eine marktgerechte Bewertung

durch. Manche Vermögenswerte werden

zum Marktpreis bewertet, andere dagegen

nicht, je nachdem, ob diese Anlagen

für den Eigenhandel gedacht sind oder ob

sie langfristige Investments darstellen. Die

Fed bilanziert nicht nach aktuellen Marktwerten.

Aber was wäre, wenn sie es täte?

Wäre sie dann insolvent? Um diese Frage

zu beantworten, müssen wir uns etwas

näher mit den Einzelheiten der Fed-Bilanz

beschäftigen.

Die Preise von kurzfristigen Instrumenten,

zum Beispiel von Geldmarktpapieren mit

dreimonatiger Laufzeit, verändern sich so

gut wie gar nicht. Sie unterliegen so geringen

Schwankungen, dass sie sich kaum

auf die Solvenz der Fed auswirken, selbst

wenn sie marktgerecht bewertet würden.

Das gilt allerdings nicht für Schatzanweisungen

mit zehn Jahren Laufzeit sowie für

30-jährige Staatsanleihen; diese beiden

Instrumente sind sehr volatil (schwankungsanfällig).

Tatsächlich nimmt die Volatilität

(die technisch als »Laufzeit« bezeichnet

wird) bei niedrigeren Zinsen zu.

Bekanntlich waren die Zinsen in den vergangenen

sechs Jahren nahe ihren historischen

Tiefstständen, was bedeutet, dass

solche Instrumente besonders anfällig

für starke Schwankungen des jeweiligen

Marktwertes waren.

In der Bilanz der Fed werden »U.S. Treasury

securities – Notes and Bonds, nominal«

(»Wertpapiere des US-Finanzministeriums

– Schatzbriefe und Anleihen, nominal«)

in einer einzigen Kategorie zusammengefasst

und zeigen, während ich dies schreibe,

einen Bestand von etwa 2,3 Billionen

Dollar. Darüber hinaus schlüsselt die Fed

diese Bestände nach den regionalen Federal-Reserve-Banken

auf. Von den 2,3

Billionen, die vom Federal Reserve System

insgesamt gehalten werden, stehen 1,48

Billionen bei der Federal Reserve Bank of

New York zu Buche. Das ergibt Sinn, da

die New York Fed die Offenmarktoperationen

für das gesamte System durchführt

und im Rahmen der diversen »Quantitative

Easing«-Programme (QE, »quantitative

Lockerung«) als größter Käufer von

Staatsanleihen auftritt. Die New York Fed

wiederum veröffentlicht eine detaillierte

Aufstellung der US-Staatsanleihen, die sie

unter ihrem System Open Market Account

(SOMA, »systemweites Offenmarktkonto«)

hält. Mithilfe dieser detaillierten

Informationen über diese Wertpapiere,

eines tagesaktuellen Börsentickers sowie

herkömmlicher Anleihen-Rechenregeln

ist es möglich, diesen Teil der Fed-Bilanz

marktgerecht zu bewerten.

Die Daten der New York Fed zeigen, dass

die Fed auf dem Höhepunkt der QE2-

und QE3-Programme große Mengen von

sehr schwankungsanfälligen Zehn-Jahres-

Schatzbriefen gekauft hat. Für QE2 fanden

diese Käufe in der Zeit von November

2010 bis Juni 2011 statt, für QE3 von September

2012 bis Oktober 2014. Verwendet

man nur diese Daten, war die Fed zu

bestimmten Zeiten zwischen Juni und Dezember

2013 technisch insolvent, wenn

man eine marktgerechte Bewertung dieser

Wertpapiere zugrunde legt. Zu dieser

Zeit erbrachte eine Zehn-Jahres-Anleihe

eine Umlaufrendite von etwa 3 Prozent.

Zum Zeitpunkt der entsprechenden Käufe

brachten die meisten dieser Zehn-Jahres-

Schatzanweisungen Renditen von 1,5 bis

Bild: Depositphotos/Zooom


2,5 Prozent. Diese Veränderung der Renditen

vom 1,5- auf das 3-Prozent-Niveau

hätte durch marktgerechte Bewertung

zu erheblichen Wertabschreibungen auf

diesen Teil des Portfolios der Fed geführt

– mehr als genug, um das dünne Kapitalpolster

von seinerzeit 60 Milliarden Dollar

aufzuzehren.

Gegen Ende Januar 2013,

als die Renditen gerade

zu steigen begonnen hatten,

war ich in Vail, Colorado,

bei einem Freund

zum Abendessen eingeladen.

Am Tisch saß auch

ein Mann, der vor Kurzem

aus dem »Board of Governors«

(Vorstand) der Federal Reserve ausgeschieden

war und QE1, QE2 und den

Beginn von QE3 als Vorstandsmitglied

miterlebt hatte. Ich bin ein Mensch, der

sich nicht scheut, auch heikle Themen anzusprechen,

und nach einigem höflichen

Geplauder über Belangloses sprach ich

den Ex-Governor direkt an und sagte zu

ihm: »Es sieht so aus, als sei die Fed insolvent.«

Er schien überrascht zu sein und

sagte: »Nein, das sind wir nicht.« Daraufhin

erklärte ich: »Nun, vielleicht nicht in

technischer Hinsicht, aber wenn man eine

marktgerechte Bewertung zugrunde legt,

dann ist es so.« Der Governor erwiderte:

»Niemand hat das durchgerechnet.« Ich

antwortete: »Ich habe es durchgerechnet

und ich glaube, auch andere haben das

schon getan.« Ich sah dem Governor in

die Augen und bemerkte ein leichtes Zucken.

Er antwortete: »Nun ja, vielleicht.«

Und dann, nach einer Pause: »Falls wir

tatsächlich insolvent sein sollten, spielt

das keine Rolle; eine Zentralbank braucht

kein Kapital. Viele Zentralbanken der Welt

haben kein Kapital.« Ich antwortete ihm:

»Ich verstehe Ihren Standpunkt, Governor.

Zentralbanken brauchen aus technischer

Sicht kein Kapital. Allerdings könnte das

eine Überraschung für die Bürger der Vereinigten

Staaten sein. Es gibt gute Gründe

für die Annahme, dass die Solvenz der Fed

im Präsidentschaftswahlkampf 2016 zu

einem wichtigen Thema werden könnte.«

An dieser Stelle bemerkte ich, dass unser

Gastgeber unruhig wurde, und so lenkte

ich das Gespräch wieder auf unverfänglichere

Themen wie Wein und Skifahren.

Ich wollte den Governor nicht in ein Gespräch

über technische Buchhaltungsmethoden

und die Theorie des Zentralbankwesens

verwickeln. Mir kam es allein

darauf an, dass das gesamte Konstrukt

der Federal Reserve und des US-Dollar auf

einem einzigen Stützpfeiler ruht – nämlich

Vertrauen.

Solange das Vertrauen der Bürger erhalten

bleibt, kann das Gelddrucken weitergehen.

Sobald jedoch dieses Vertrauen

verloren geht, kann auch noch so viel

Das gesamte Konstrukt

der Federal Reserve

und des US-Dollar ruht

auf einem einzigen

Stützpfeiler – nämlich

Vertrauen.

Geldpolitik

Gelddrucken die Lage nicht mehr retten.

Meine Sorge ist, dass die Federal Reserve

dermaßen von MIT-Quants (quantitative

Analysten, die am Massachusetts Institute

of Technology studiert haben) und

Akademikern dominiert wird, dass die politischen

Entscheider sich in deren finanzmathematischen

Modellen verlieren und

das Temperament der US-

Bürger und das Vertrauen,

das die Amerikaner ihnen

entgegenbringen, aus den

Augen verlieren.

Anfang 2015 traf ich mich

mit einem weiteren Fed-

Funktionär in Midtown

Manhattan zum Dinner.

Dieses Mal handelte es sich nicht um einen

Governor, sondern einen studierten

Spezialisten, der von Ben Bernanke und

Janet Yellen persönlich ausgesucht worden

war, um die Politik der Fed öffentlich

zu erläutern. Er war kein PR-Profi und in

der Öffentlichkeit kaum bekannt. Er war

ein totaler Insider und hatte sein Büro auf

derselben Etage wie Bernanke und Yellen,

im Hauptquartier der Fed an der Constitution

Avenue in Washington, D. C. (was

Bernanke mir persönlich bestätigte, als ich

etwas später mit ihm sprach).

Auch ihn fragte ich, ob es sein könne, dass

die Fed bei einer marktgerechten Bewertung

insolvent sei. Zu diesem Zeitpunkt

war die Rendite von Zehn-Jahres-Schatzanweisungen

auf unter 2 Prozent gefallen

und viele der zwischen 2010 und 2013 gekauften

Zehn-Jahres-Schatzanweisungen

waren nicht mehr so schwankungsanfällig,

weil bis zu ihrer Fälligkeit nur noch fünf bis

sieben Jahre verblieben. (Eine Zehn-Jahres-

Schatzanweisung, die in fünf Jahren fällig

wird, wird im Hinblick auf ihre Laufzeit

und Volatilität genauso gehandelt wie eine

Fünf-Jahres-Schatzanweisung.) Zum Zeitpunkt

unseres Gesprächs sah es aus, als

hätte die Fed ihre Verluste aus einer marktgerechten

Bewertung wieder hereingeholt

und als sei sie solvent. Dennoch wollte ich

über dieses Thema sprechen, weil die Zinsen

wieder steigen konnten, was zu neuen

Verlusten an den Märkten geführt hätte.

Mich interessierte das Thema »Vertrauen«.

Dieses Mal war die Reaktion weniger

nebulös als bei meinem Gespräch in Vail.

Vielmehr äußerte sich mein Bekannter sehr

entschieden: »Wir sind nicht insolvent und

sind es auch nie gewesen. Es steht alles

in der Bilanz, Sie können es dort nachlesen.«

Bei dieser Aussage bezog er sich

ausdrücklich auf die Phase höherer Zinsen

Mitte 2013. Aber davon ließ er sich nicht

beirren. »Wir sind nie insolvent gewesen.«

Thema erledigt.

Da ich das Anleihenportfolio der Fed nach

den Grundsätzen der marktgerechten Bewertung

durchgerechnet hatte, war


Geldpolitik

ich von seiner entschiedenen Aussage

irritiert. Hatte ich vielleicht etwas übersehen?

Hatte die Fed womöglich einen versteckten

Vermögenswert, der die Verluste

Banken übertragen. Dies war der erste

Schritt, um das vorhandene physische

Gold in immer weniger Händen zu konzentrieren

– ein Thema, auf das wir noch

Was sind diese Goldzertifikate wert?

Diese Goldzertifikate wurden zuletzt 1971

marktgerecht bewertet, zu einem Preis

von 42,2222 Dollar pro Feinunze. Aus

diesem Preis und den Daten aus

der Bilanz der Fed errechnen

sich ungefähr 261,4 Millionen

Feinunzen an Gold, also gut 8

000 Tonnen. Bei einem Marktpreis

von 1 200 Dollar pro Feinunze

wäre dieses Gold etwa

315 Milliarden Dollar wert. Da

dieser Goldbestand mit nur

etwa 11 Milliarden Dollar in der

Bilanz der Fed steht, verschafft

dieser Gewinn aus einer marktgerechten

Bewertung der Fed

eine stille Reserve von über 300

Milliarden Dollar.

Wenn man 300 Milliarden Dollar

zum Kapitalkonto der Fed

hinzurechnet, reduziert sich

dadurch deren Fremdfinanzierungsquote

von 114 zu 1 auf

das wesentlich respektablere

Verhältnis von 13 zu 1, was der

Eigenkapitalquote der meisten

im Anleihenportfolio ausgleichen

konnte? Es war klar,

dass mein Freund mich in

diese Richtung lenken wollte,

ohne das jedoch ausdrücklich

sagen zu wollen.

Arbeitslosigkeit, die unsichere Existenz des Schaffenden,

enttäuschte Erwartungen, der plötzliche Verlust von Ersparnissen,

die unmäßigen Gewinne Einzelner – der Spekulanten und Profitgeier –

sie alle gehen in erheblichem Maß auf die mangelnde

Stabilität des Wertstandards zurück.

John Maynard Keynes, Ein Traktat über Währungsreform (1924)

Goldbild: Frank Ulbricht/pixelio, Fort Knox: flickr/Ex22218on-off, Cover FBV

Die Geschichte des Gold-

Zertifikate-Kontos

Ich nahm mir noch einmal die Bilanz der

Fed vor und fand sofort, was ich suchte –

nämlich die allererste Zeile der Bilanz,

die als »Gold certificate account« (»Goldzertifikate-Konto«)

ausgewiesen war.

Während ich dies schreibe, zeigt dieses

Konto einen Bilanzsaldo von 11 Milliarden

Dollar. Dieser Betrag entspricht den

historischen Kosten nach den üblichen

Buchhaltungskonventionen der Fed. Was

wäre, wenn man diesen Posten ebenfalls

marktgerecht bewerten würde, ebenso

wie die Staatsanleihen?

Um dieses Goldzertifikate-Konto zu verstehen,

muss man eine Zeitreise zurück

ins Jahr 1913 machen und im Jahr 1934

einen Zwischenstopp einlegen. Als die

Federal Reserve 1913 gegründet wurde,

mussten ihre privaten Eigentümer, die

Banken in jedem Fed-Distrikt, ihr Gold

an eine der regionalen Federal-Reservezurückkommen

werden.

Im Jahr 1934 unternahm die US-Regierung

einen Schritt, der praktisch einer

Beschlagnahme des gesamten Goldes der

Federal Reserve gleichkam, und übertrug

es in den Besitz des US-Finanzministeriums.

Fort Knox wurde 1937 gebaut, um

dort zum einen das Gold der Fed einzulagern

und zum anderen das Gold der US-

Bürger, das die Regierung 1933 von ihnen

konfisziert hatte.

Gemäß dem Gold Reserve Act von 1934

wurden vom US-Finanzministerium Goldzertifikate

an die Federal Reserve ausgestellt,

um das Loch in der Bilanz zu stopfen

und Einwände aufgrund des fünften US-

Verfassungszusatzes zu entkräften: »… Privateigentum

darf nicht ohne angemessene

Entschädigung für öffentliche Zwecke eingezogen

werden.« Das Finanzministerium

zog das Gold der Fed ein, gab ihr dafür jedoch

eine »angemessene Entschädigung«

in Form von Goldzertifikaten.

gut kapitalisierten Banken entspricht. Diese

stille Reserve ist mehr als genug, um

möglicherweise auftretende Verluste aus

einer marktgerechten Bewertung des Anleihenportfolios

zu kompensieren.

Außerdem ist die Feststellung interessant,

dass die vom Finanzministerium gehaltene

Menge an Gold – etwa 8 000 Tonnen

– ungefähr der Menge an Gold entspricht,

die von der Fed in ihrer Bilanz als Forderung

ausgewiesen wird, nämlich ebenfalls

etwa 8 000 Tonnen. Der US-Goldbestand

ging von etwa 20.000 Tonnen im Jahr

1950 auf etwa 8 000 Tonnen im Jahr 1980

zurück. Diese Reduzierung um 12.000

Tonnen vollzog sich in zwei Phasen. Von

1950 bis 1971 mussten etwa 11.000

Tonnen aufgewendet werden, um die

Forderungen ausländischer Handelspartner

zu befriedigen, die ihre Dollar in Gold

umtauschen wollten. Und zwischen 1971

und 1980 wurden etwa 1 000 Tonnen auf

den Markt geworfen, um den Goldpreis


Geldpolitik

zu drücken. Dann wurde das Komplott

zur Manipulation des Goldpreises unter

Verwendung des physischen Goldes der

Vereinigten Staaten plötzlich aufgegeben.

Und seit 1980 haben die Vereinigten Staaten

so gut wie kein offizielles Gold mehr

verkauft.

Auszug aus „Gold - wie sie sich vor

Infaltion, Zentralbanken und finanzieller

Repression schützen“ von James

Rickards, FBV

Das Gold und die Fed-Bilanz

Könnte der Grund dafür sein, dass das Finanzministerium

nicht in die Lage geraten

will, weniger Gold zu halten, als es der

Fed theoretisch schuldet? Sind 8 000 Tonnen

eine Untergrenze für den US-Goldbestand,

weil das die Menge ist, die als

Forderung in der Fed-Bilanz steht? In diesem

Fall wäre dieser Zusammenhang sehr

wichtig, weil er bedeuten würde, dass die

Vereinigten Staaten kein weiteres physisches

Gold mehr auf dem freien Markt

verkaufen können. Sie könnten lediglich

andere – zum Beispiel Großbritannien

– dazu ermuntern, ihr Gold auf den Markt

zu werfen oder mithilfe von Leasingoperationen

das Papiergold-Spiel zu spielen.

Das US-Finanzministerium wäre als Anbieter

auf dem Goldmarkt aus dem Spiel.

Formal gesehen geben die Goldzertifikate

der Fed nicht das Recht, vom Finanzministerium

physisches Gold zu fordern.

Aber sie implizieren eine moralische Verpflichtung

des Finanzministeriums, das

Gold zu nutzen, um die Federal Reserve

zu unterstützen, falls das Vertrauen in das

gedruckte Geld der Fed zusammenbricht.

Ein anderer Name für eine implizite Verpflichtung,

die Fed mit Gold zu unterstützen,

lautet »Goldstandard«.

Mein Freund, der Insider, hatte recht. Die

Fed war im Jahr 2013 auf der Grundlage

einer marktgerechten Bewertung vorübergehend

insolvent, wenn man nur ihr

Wertpapierportfolio betrachtete. Wenn

man jedoch auch die stillen Reserven

der Fed berücksichtigt, nämlich ihre

Goldbestände, war sie nie insolvent.

Das Vertrauen des gesamten globalen

Finanzsystems beruht auf dem US-Dollar.

Das Vertrauen in den Dollar beruht

auf der Solvenz der Fed laut ihrer Bilanz.

Und diese Solvenz beruht auf einem

knappen Vorrat von … Gold. Das ist ein

Zustand, den kein Funktionär der Fed öffentlich

einräumen oder diskutieren will.

Selbst eine beiläufige Bemerkung über

die Bedeutung von Gold für die Solvenz

der Fed könnte eine Debatte über das

Verhältnis von Gold zu Geld und damit

zusammenhängende Themen lostreten,

welche die Fed in den 1970er-Jahren

hinter sich gelassen hat. Aber trotzdem

spielt Gold nach wie vor eine wichtige

Rolle im Weltwährungssystem. Das ist

der Grund, warum Zentralbanken und

Staaten Gold in ihren Tresoren lagern,

obwohl sie seine Rolle öffentlich diskreditieren.

U. S. Bullion Depository in Fort Knox, Kentucky.

Hier lagern die Goldreserven der USA. Wieviel

genau? Das ist wohlgehütete Geheimsache.


Gold

4 Tipps

für eine

erfolgreiche

Goldanlage

Bild: Depositphotos/scanrail


SACHWERT MAGAZIN 1/2017


Gold

In Krisenzeiten

muss Gold ins

Depot. Doch

dabei gibt

es einiges zu

beachten, denn

Fehler können

hier schnell

richtig teuer

werden.

Sicherlich gehört Gold in jedes breit aufgestellte

Depot. Als Schutz gegen Krisen

und Inflation. Beim Investment in das

Edelmetall können Anleger aber gravierende

Fehler machen. Hier sind ein paar

Tipps:

Die richtige Form wählen

Am besten eignen sich klassische Barren,

die es in unterschiedlichen Größen

gibt. Die kleinste Größe beginnt bereits

bei einem Gramm und kostet je nach

Marktpreis derzeit rund 45 Euro. Danach

gehen die Stückelungen weiter mit 2,5

Gramm, 5 Gramm, 10 Gramm und 20

Gramm. Selbst für den kleineren Geldbeutel

gibt es deshalb Gold als Geldanlage.

Wer auf Goldmünzen steht, sollte

sich die bekanntesten Münzen ins Depot

legen. Dazu gehören der südafrikanische

Krügerrand und der kanadische Maple

Leaf.

Den richtigen Lagerort wählen

Wer physisches Gold kauft, braucht den

passenden Ort um es vor Diebstahl und

anderen Zugriffen zu schützen. Kleinere

Mengen lassen durchaus zu Hause „verstecken“

oder im eigenen Tresor lagern.

Wer es sicherer möchte, mietet sich ein

Schließfach. Bei einer deutschen Bank.

Diese Variante ist allerdings nichts für

große Pessimisten, die davon ausgehen,

dass das Finanzsystem am Abgrund

steht. Denn im allerschlimmsten Fall

kann der Staat auf Schließfächer zugreifen

und deren Inhalte beschlagnahmen.

Wer die ganz sichere Variante haben

möchte, mietet sich ein Schließfach in

Lichtenstein oder in der Schweiz.

Günstig und sicher einkaufen

Physisches Gold sollte man nur bei großen

und bekannten Händlern kaufen. Zu

den bekannteren gehören Degussa und

Pro Aurum. Nahezu allen großen Händler

haben Filialen, in denen Gold direkt

gekauft und abgeholt werden kann.

Bis zu einer Grenze von 14.999 Euro

braucht sich der Käufer nicht auszuweisen.

Das Edelmetall kann somit anonym

erworben werden. Auch bei Edelmetallhändlern

gibt es zum Teil deutliche Preisunterschiede.

Auf den Internetseiten der

Händler lassen sich die Preise sehr schön

vergleichen.

Keine zu großen Erwartungen haben

Gold ist kein Spekulationsobjekt mit dem

sich in kurzer Zeit hohe Gewinne erzielen

lassen. Wer das möchte, sollte eine

andere Anlageklasse wählen. Gold sollte

der Anleger kaufen, und liegen lassen.

Auch bei Gold kann es durchaus zu

empfindlichen Verlusten kommen. Die

Lagerung kostet meistens Geld und mit

Gold werden keine laufenden Erträge

generiert wie zum Beispiel mit Dividenden.

Gold sollte deshalb als Depotbeimischung

gesehen werden. Wie groß der

Anteil am Gesamtdepot ist, muss jeder

Anleger selbst entscheiden.


Gold

Gold auf

dem Sprung

Gold bereitet sich auf den

Ausbruch nach oben vor –

Sie auch?

Vorige Woche flirtete der Goldpreis mit

der ausgeprägten Widerstandszone bei

1.300 $ pro Unze. Da die von mir verwendeten

Indikatoren noch keine Kaufniveaus

erreicht hatten, habe ich hier geschrieben,

dass ich die Wahrscheinlichkeit eines unmittelbar

bevorstehenden Ausbruchs nach

oben für gering halte und stattdessen

eine etwas größere Korrektur des gesamten

Edelmetallsektors erwarte, bevor die

nächste große Aufwärtswelle beginnen

wird.

Es läuft alles nach Plan

Wie Sie auf dem folgenden Chart sehen,

ist der Goldpreis inzwischen wie von mir

erwartet noch einmal an dieser Widerstandsmarke

abgeprallt. Inzwischen ist er

auf rund 1.250 $ gefallen, ein Rückgang

von knapp 4%. Die Sentimentindikatoren

sind daraufhin zwar schon ein gutes Stück

zurückgekommen, haben aber noch nicht

die Niveaus erreicht, die ich am Ende dieser

Korrektur erwarte. Und doch sieht die

Lage hier schon sehr verheißungsvoll aus.

Bilder: Depositphotos/Strelok, Grafiken: StockCharts.com, Vogt: privat

Goldpreis pro Unze in $, 2016 bis 2017

Beim nächsten Versuch wird der Ausbruch über die massive

Widerstandszone bei 1.300 $ wahrscheinlich gelingen.


Gold

Arca Gold Miners Index (oben) mit

Kaufindikator, 2011 bis 2017

Ein Rückgang dieses Indikators unter

die Marke von 20% würde die nächste

große Kaufgelegenheit signalisieren.

Quelle: StockCharts.com

Edelmetallaktien auf dem Weg zum

Kaufsignal

Der zweite Chart, auf den ich heute Ihre

Aufmerksamkeit lenken möchte, zeigt im

oberen Teil den Arca Gold Miners Index,

der 50 Gold- und Silberminenwerte umfasst.

Der erheblich bekanntere Gold Bugs

Index basiert hingegen nur auf 16 Unternehmen.

Darunter sehen Sie den Verlauf eines

Indikators, dessen Konstruktion ich

hier nicht erläutern kann. Details

dieser Art sowie konkrete Kaufempfehlungen

sind den Lesern meines

Börsenbriefes Krisensicher Investieren

vorbehalten. Hier muss der Hinweis

genügen, dass auch diese sehr wichtige

Kennzahl ihr Kaufniveau noch

nicht erreicht hat.

Dieser Indikator befindet sich aber

in einer Konstellation, aus der heraus es

sehr schnell zu einem Kaufsignal kommen

kann. Aus mehreren Gründen rechne ich

sogar damit, dass er dieses Signal noch im

Juni, spätestens aber im Juli geben wird.

Wenn dann auch die anderen wichtigen

Parameter passen, wäre der Weg für die

nächste große Aufwärtswelle des Edelmetallsektors

endlich frei.

Eine Liste besonders attraktiver Kaufkandidaten

habe ich bereits vorbereitet, um

keine Zeit zu verlieren. Denn gerade bei

den Gold- und Silberminenaktien geht

es oft raketenartig nach oben, wenn ein

Der Autor

Claus Vogt ist Finanzanalyst und

Autor des Börsenbriefs „Krisensicher

investieren“. Den von ihm

entwickelten Gold-Preisbänder-

Indikator nutzt er für Prognosen

für die Investition vor allem im

Gold- und Edelmetallsektor.

Hausseschub beginnt. Deshalb sollten Sie

möglichst frühzeitig dabei sein.

Erstes Kursziel nach oben: Plus 50%

Aus der Chartformation, die sich beim

Arca Gold Miners Index in den vergangenen

Monaten gebildet hat, ergibt

sich als erstes Kursziel des nächsten Hausseschubs

der Bereich von 900 Punkten.

Da der Index im Moment bei rund 600

Punkten notiert, reden wir hier über Kursgewinne

von 50%.

Passenderweise verläuft bei 900 Punkten

auch eine Widerstandslinie, die ich im

Chart für Sie eingezeichnet habe.

Gewöhnlich ist es ein gutes Zeichen,

wenn ein Kursziel, das sich aus einer

Chartformation herleiten lässt, zusätzlich

bestätigt wird.

Der Startschuss für den nächsten

Hausse-Anstieg wird sehr bald

fallen

Noch ist das Kaufsignal nicht erfolgt.

Es deutet aber alles darauf hin, dass

es nicht mehr lange auf sich warten lassen

wird. Wahrscheinlich wird sich Ihnen

schon bald eine exzellente Kaufgelegenheiten

bei den Minenaktien bieten – Bereiten

Sie sich vor!


03

Sachwert Magazin 3/2017

Nr. 03 l 2017 www.sachwert-magazin.de

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Krypto-geld

Boomt

Bitcoin

geht durch

die decke

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Am 22. Juni 2017 erscheint die neue Ausgabe des Sachwert Magazins

bei Ihrem Zeitschriftenhändler oder im Online-Kiosk

SonSt Knallt‘S

dm-gründer

götz Werner

Bilder: Giacinto Carlu ci, ulchik74/Depositphosos

Bitcoin bricht

alle Rekorde

Was steckt hinter dem

Höhenflug?

Kaum ein Tag vergeht ohne neue Rekordmeldungen.

Die noch junge Kryptowährung

Bitcoin durchbrach mittlerweile

die magische Schallmauer von

3.000 US-Dollar. Zwischenzeitlich kostete

ein Bitcoin sogar fast doppelt so

viel wie eine Feinunze Gold. Trotz der

jüngsten Warnungen der Bundesbank

ist ein Ende der Rallye nicht in Sicht.

Was aber steckt tatsächlich hinter dem

Höhenflug und ist die digitale Währung

nur was für Zocker?

Mehr dazu lesen Sie in der neuen

Print-Ausgabe.

Wolfgang Bosbach:

»Nicht nur Meinung, sondern

auch Ahnung haben.«

Im Interview auf der Deutschen Immoblilienmesse 2016 mit

Helge Norbert Ziegler vom BVFI und Verleger Julien Backhaus

Bild: BBG

Bild: Depositphotos/3DSculptor

Herr Bosbach, Sie sind ja nicht als Politiker

geboren. Sie sind ja Einzelhandelskaufmann

und haben auch einmal

eine Supermarktfiliale geleitet. Sie

sind also, im Gegensatz zu vielen Ihrer

Kollegen, ein echter Praktiker. Sie

haben dann Betriebswirtschaftslehre

und Jura studiert. Sie wissen also, wie

der wirtschaftliche Hase momentan

läuft.

Im Vergleich zu den meisten westlichen Industrienationen

hat Deutschland eine sehr

gute, stabile Konjunktur. Nicht nur, weil

das Exportgeschäft boomt, sondern weil

die Binnennachfrage nach wie vor gut ist.

Wir haben gute Daten auf dem Arbeitsmarkt.

Vor allem bei der Bekämpfung der

Jugendarbeitslosigkeit ist Deutschland beeindruckend

erfolgreich. Aber wir leben in

einer Zeit, die sich rasant ändert mit dem

Übergang von der Industriegesellschaft zur

Wissensgesellschaft. Da gibt es viele Bereiche,

in denen uns andere Länder nicht

nur eingeholt, sondern überholt haben.

In den klassischen Industrien wie Maschinenbau,

Elektroindustrie, Kfz-Bau sind wir

immer noch absolute Weltklasse. Aber von

den 100 größten Softwareschmieden auf

der Welt nur eine einzige in Deutschland

ist, dann müssen wir in Bildung und Forschung

schon mehr investieren.

Sie selbst haben ja immer versucht,

sich weiterzubilden und auf einem

sehr hohen Niveau zu qualifizieren.

Sind Bildung und Weiterbildung generell

Erfolgsgaranten?

Ich habe mehrere Schulabschlüsse, Betriebswirtschaft

gelernt, zwei juristische

Staatexamina und jedes Mal habe ich gedacht:

„So, jetzt hat das Lernen ein Ende,

jetzt wird Geld verdient!“ Ich bin jeden Tag

eines Besseren belehrt worden. Ich lerne

auch heute noch jeden Tag dazu. Ich lese

unglaublich viel, weil ich die altmodische

Auffassung habe, ich muss nicht nur eine

Meinung, sondern auch Ahnung haben

von dem was ich sage, wenn ich ins Plenum

gehe. Dazu gehört auch, dass ich mir

jeden Tag Fakten aneigne, lerne, wie sich

die Welt verändert.

Mehr von Wolfgang Bosbach lesen

Sie in der neuen Print-Ausgabe.


Immobilien

Sozialer Wohnungsbau

im Notstand

Deutscher Mieterbund fordert Strafzins auf unbebaute Stadtgrundstücke

Die Regierung habe die Mieter im Stich

gelassen, heißt es vom Deutschen Mieterbund

über die große Koalition. Zwar

werde gebaut, aber zu wenig in einem für

Normalverdiener erschwinglichen Mietsektor.

Vor allem in den Städten fehlten

nach vier Jahren der großen Schwarz-

Rot-Koalition bezahlbare Wohnungen,

mit einem Rückgang bei den Sozialwohnungen.

Zwar wurden 2016 mit 375.000

Wohneinheiten die höchste Anzahl an

genehmigten Wohnungen seit der Jahrtausendwende

verzeichnet, was 20 Prozent

mehr als 2015 entspricht. Außerdem

wurden 278.000 Wohneinheiten fertiggestellt,

auch dies der höchste Wert seit

Jahren. Trotzdem würden die Menschen

mit unteren Einkommen effektiv aus den

Städten verdrängt. Vor diesem Hintergrund

hatte der Bund die Zuschüsse für

den sozialen Wohnungsbau 2016 verdoppelt

und für 2017 und 2018 ist eine

Verdreifachung auf 1,5 Milliarden Euro

beschlossen worden.

Mietpreisbremse als erster Schritt

Immerhin sei dies und die Einführung des

Bestellerprinzips und die Mietpreisbremse

schon Schritte in die richtige Richtung.

Doch noch immer fehlen fast eine Millionen

Wohnungen. So konnte auch die

Mietpreisbremse nicht verhindern, dass

die Mieten in den gefragten Großstadt-

Regionen München, Frankfurt, Berlin

und Hamburg um 6,3 Prozent und damit

noch höher als im Vorjahr stiegen. Wo die

Mietangebote zwei Drittel über der ortsüblichen

Vergleichsmiete plus 10 Prozent

liegen, hört der Spaß auf. So, wie das bis

2020 befristete Gesetz gestrickt ist, ist es

zwar schon auf einem guten Weg, aber

nicht effektiv genug in seiner Wirkung.

Eine Pflicht des Vermieters, die Höhe der

letzten Miete offenzulegen, wäre eine

Möglichkeit, daran etwas zu ändern. Besonders,

wenn dabei die Mietpreise der

letzten zehn Jahre mit im Mietspiegel

berücksichtigt würden. Diese Aufgabe

wäre in den letzten vier Regierungsjahren

still und leise ad acta gelegt worden, bemängeln

die Mietervertreter. Ein brisantes

Thema, das der Direktor des Deutschen

Mieterbundes, Lukas Siebenkotten, gerne

im Zentrum des Wahlkampfes 2017

sehen würde: „Es wäre wunderbar, wenn

sich Merkel und Schulz über Wohnungspolitik

streiten würden“.

Spekulanten zur Kasse bitten

Ein besonderes Ärgernis für Siebenkotten

und Franz-Georg Rips, Mieterbund-Präsident,

ist Bauland in den Städten, das von

Spekulanten offen gehalten wird. Das sei

ein Unding, ereifern

sich die Mieterbundvertreter,

unterstützt von

der Opposition,

und fordern die

Einführung einer „Strafsteuer

für Bauland“, das

unbebaut bleibe. Die Eigentümer-

und Vermieterseite

hingegen warnt

davor, den grade eben

in Schwung gekommenen

Wohnungsbau

wieder auszubremsen.

Schon die bisherige Regulierung

sei grenzwertig,

weitere Eingriffe und

Regulierungen seitens

des Staates könnten die

Baukosten dermaßen erhöhen,

dass der jüngste

Bauboom ins Stocken

kommen könnte.

Nur ein Viertel der

nötigen Wohnungen

werden gebaut

Leider ging der am sozialen Wohnungsbau

größtenteils vorbei. Gerade mal 25.000

Einheiten werden gebaut. Das stellt zwar

eine Verdopplung zu den Zahlen von 2013

dar, aber „benötigt werden 80.000 bis

100.000 Sozialmietwohnungen im Jahr“,

betont Rips. Sorgen macht ihm vor allem,

dass ab 2020 die Länder für den Bau der

Sozialwohnungen zuständig sind. Zusätzlich

läuft die Sozialbindungsfrist von bis

zu 60.000 Wohnungen im Jahr aus, was

die Schraube zusätzlich empfindlich anzieht.

Nur die Bereitstellung von 140.000

zusätzlichen Mietwohnungen pro Jahr

könnte die Situation entspannen. Nachdem

2016 ein auf zwei Milliarden Euro

ausgelegtes Programm gescheitert war,

forderte Rips die Regierung nochmals mit

Nachdruck auf, den Bau von Mietwohnungen

im für Normalverdiener bezahlbaren

Bereich steuerlich zu fördern. Dagegen

würde die CDU dem Problem lieber

mit einer Entregulierung der Bauvorgaben

zu Leibe rücken. Nur dadurch sei Bauen

Für Durchschnittsverdiener bezahlbare Wohnungen

sind in Ballungszentren inzwischen Mangelware

geworden. Der Mieterbund fordert Abhilfe.

schneller und kostengünstiger zu gestalten

und damit der Mietanstieg nachhaltig

zu dämpfen, rechnet Dr. Jan-Marco

Luczak vor und bringt zusätzlich einen

Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer für

junge Familien ins Gespräch. „Ein solcher

Grundfreibetrag könnte zum Beispiel bei

100.000 Euro beim Ersterwerb von selbst

genutztem Wohneigentum liegen“. Dies

ließe sich pro im Haushalt lebendem Kind

um weitere 50.000 Euro aufstocken. Ob

dies die erhoffte Lösung bringt, wird sich

herausstellen.

Bild: Depositphotos/munich1


Geldpolitik

Auszug aus

„Der Weg ins Verderben“

von James G. Rickards

Cyber-finanzieller

Verstärken die Angriffe die Instabilität

der Währungen?


Geldpolitik

Krieg

Bilder: Depositphotos, jamdesigh

Deutschland ist zwar mit den Vereinigten

Staaten verbündet, aber wirtschaftlich

auch Russland eng verbunden. Daher

hat Deutschland am meisten zu verlieren,

wenn die Spannungen zwischen den beiden

Supermächten eskalieren.

Die Geschichte der Kriegsführung ist eine

Geschichte von neuen Waffen, die alte ersetzen.

Schusswaffen ersetzten Schwerter,

Panzer ersetzten Pferde, Flugzeugträger

ersetzten Schlachtschiffe.

Heute

werden sämtliche

kinetischen Waffensysteme

nach

und nach durch

unsichtbare cyberfinanzielle

Waffen

und wirtschaftliche

Sanktionen ersetzt.

Wenn es das Ziel

eines Krieges ist,

die Wirtschaft eines Feindes zu schwächen

und zu zerstören und seine Bevölkerung

zu demoralisieren, dann sind cyber-finanzielle

Waffen mindestens so wirkungsvoll

wie Bomben und Geschosse. Die kritische

Infrastruktur wie Banken, Börsen,

das Stromnetz, Internet-Backbones und

Atomkraftwerke lahmzulegen ist so destruktiv

für eine Volkswirtschaft, als würde

man Brücken, Straßen und Fabriken in die

Luft sprengen. Dieser neue Krieg begann

im Januar 2014 mit den Bemühungen des

Westens, einen prorussischen Präsidenten

in der Ukraine zu Fall zu bringen. Diese

Bemühungen waren zwar erfolgreich,

provozierten jedoch Vergeltungsmaßnahmen:

Russland annektierte die Krim

und begann, sich in das Geschehen in der

Ostukraine einzumischen. Die Vereinigten

Staaten wollten nicht militärisch auf die

russische Expansion reagieren, sondern

verhängten stattdessen eine Serie von immer

einschneidenderen Wirtschaftssanktionen.

Im Großen und Ganzen machte

Deutschland bei diesen Sanktionen mit,

ungeachtet seiner engen wirtschaftlichen

Beziehungen zu Russland.

Der Fehler der Vereinigten Staaten bestand

darin, zu glauben, diese Sanktionen

seien auf die eine oder andere Weise

etwas anderes als militärische Gewalt.

Russland sah diesen Unterschied nicht

und fasste die westlichen Sanktionen als

kriegerischen Akt auf. Dann verschärfte

Russland den Krieg durch eine Reihe

von Attacken und Computer-Hacks, die

darauf abzielten, in den Besitz wertvoller

Geheimnisse zu kommen oder führende

Politiker im Westen bloßzustellen.

Gleichgewicht des Schreckens

Während des Kalten Krieges setzte eine

Doktrin, die als »mutually assured destruction«

(MAD, »gegenseitig garantierte

Vernichtung«) bezeichnet wurde,

Eine neue globale

Finanzkrise, die schlimmer

sein wird als 2008, ist nur

eine Frage der Zeit.

praktische Grenzen für destruktives Verhalten

und Eskalation. Es war nicht sinnvoll,

einen Atomschlag gegen einen Feind

zu führen, wenn ihm danach noch genug

Raketen und nukleare Sprengköpfe blieben,

um einen Gegenschlag zu führen,

der den Angreifer vernichten würde.

Diese Doktrin, auch »Gleichgewicht des

Schreckens« genannt, bewahrte ein stabiles,

wenn auch beklemmendes Gleichgewicht,

während über Rüstungskontrolle

verhandelt wurde.

Cyber-finanzielle Kriegsführung

Die MAD-Doktrin konnte nur erfolgreich

sein, wenn drei Voraussetzungen erfüllt

waren: eine kleine Anzahl Beteiligter (im

Wesentlichen die USA und die Sowjetunion,

heute Russland), deren rationales

Verhalten und relativ gute Informationen.

Waren diese drei Voraussetzungen erfüllt,

konnte ein spieltheoretischer Problemlösungsansatz

angewandt werden. In einem

cyber-finanziellen Krieg sind diese Voraussetzungen

nicht erfüllt. Neben den Hauptgegnern

– also den Vereinigten Staaten

und Russland – fällt anderen Ländern die

Rolle von »Frontstaaten« zu, zum Beispiel

China, Iran, Türkei, Nordkorea und Syrien.

Das Schlachtfeld liegt im Cyber-Space und

die Waffen sind tödlich, aber unsichtbar.

Bei manchen dieser Akteure, vor allem

dem Iran und Nordkorea, ist kein Verlass

darauf, dass sie sich rational verhalten

werden. Informationen über


Geldpolitik

Bild Assange: New Media Days / Peter Erichsen, Rickards & Buch: FBV

die Fähigkeiten und Waffen eines Gegners

sind kaum zu beschaffen; in einem cyberfinanziellen

Krieg werden die meisten Beteiligten

nicht einmal zugeben, dass sie

überhaupt beteiligt sind. Im Gegensatz

zu anderen Formen der Kriegsführung

gibt es für die cyber-finanzielle keine allgemein

anerkannten

Verhaltensnormen.

Daher sind die Risiken

einer unkontrollierten

Eskalation ganz erheblich.

Wenn die

Vereinigten Staaten

als Vergeltung für die

russische Beteiligung

an den WikiLeaks-

Enthüllungen über

US-Politiker einen Cyber-Angriff

gegen Russland

starteten, würde

Russland sich dann

wehren, indem es die

New Yorker Börse

lahmlegt? Noch beunruhigender

als eine absichtliche

Eskalation ist

ein ungewollter Fehler,

der unkontrollierte Folgen

nach sich zieht, die

schnell um sich greifen

und zu finanziellen

Verwüstungen führen.

Bevor ein Computervirus

in die Finanz-Infrastruktur

eines Gegners

eingeschleust werden

kann, muss diese Infrastruktur

ausgekundschaftet,

penetriert

und analysiert werden.

Die Risiken, dass ein Fehler während der

Sondierungs- oder Penetrierungsphase zu

einer finanziellen Katastrophe führt, sind

ganz erheblich.

Währungssystem im Taumel

Solche cyber-finanziellen Bedrohungen

existieren zusätzlich zu der Instabilität,

die dem internationalen Währungssystem

aufgrund von Zentralbankinterventionen

und privater Gier ohnehin innewohnt. Die

Zentralbanken nutzen veraltete Gleichgewichtsmodelle,

um ein Finanzsystem zu

managen, das kein Gleichgewichtssystem

ist, sondern ein komplexes dynamisches

Kaum eine Person rückte das

Phänomen Cyberspionage,

Cyberkriegsführung, Hacking

und Enthüllung so ins Licht des

öffentlichen Interesses, wie der

Australier Julian Assange,

Gründer der Enthüllungsplattform

Wikileaks.

Seit er einige für die US-Führung

unangenehme und Geheimdokumente

auf seiner Plattform

veröffentlicht hat, wird er dort

als Bedrohung der nationalen

Sicherheit gesehen, als Spion

gesucht und wäre dort sogar

von der Hinrichtung bedroht.

In Schweden läuft bis 2020 ein

Haftbefehl wegen Sexualdelikten

gegen ihn, dessen Zustandekommen

allerdings eher als Kampagne

seiner Gegner zu sehen

ist. Nach einer kurzen Haft in

London und einer Freilassung auf

Kaution flüchtete der prominenteste

aller Whistleblower. Er

hält sich seit Juni 2012 in der

Botschaft Ecuadors in London

auf um einer weiteren Verhaftung

und Auslieferung an die

USA zu entgehen.

System, das völlig anders funktioniert,

als ein Zentralbanker annimmt. Da es ihnen

nicht gelingt, die statistischen Eigenschaften

von Risiko in komplexen Systemen

zu verstehen, sind Bankiers und Bankenaufseher

blind für die Instabilitäten, die

sich in Form von immer mehr Derivaten,

Leverage, faulen Krediten und verlorenem

Vertrauen aufbauen. Das internationale

Währungssystem hat in den vergangenen

Jahren eine Reihe von Schocks erlebt, so

zum Beispiel das Fallen des Pfund Sterling

gegenüber dem Dollar um 14 Prozent am

23. Juni 2016, den Absturz des Euro gegenüber

dem Schweizer Franken um 20

Prozent am 15. Januar 2015 und einen

Flash Crash der Renditen von US-Schatzwechseln

am 15. Oktober 2014. Alle drei

Ereignisse spielten sich innerhalb weniger

Minuten oder Stunden ab; früher haben

so extreme Schwankungen Monate oder

Jahre gebraucht. Das Währungssystem

fängt an »umherzutaumeln«.

Diese Art von Volatilität ist beunruhigend,

aber nicht überraschend. Heute hat das

internationale Währungssystem keinen

Anker mehr. Währungen und andere

Formen von Geld – etwa Gold – können

stark gegeneinander schwanken, weil es

keine global anerkannte Maßeinheit für


Geldpolitik

Die Eliten werden bereitstehen, um durch

Konto-Einfrierungen, Börsenschließungen und,

falls erforderlich, Standrecht ihre privilegierten

Positionen zu bewahren.

Wert gibt. Es ist zu erwarten, dass diese

Schwankungen so lange weitergehen

werden, bis das Finanzsystem zusammenbricht,

in welchem Fall Gold die sicherste

Form von Geld sein wird, oder bis eine

Reform des globalen Währungssystems

im Stil von Bretton Woods erreicht worden

ist.

Leider lassen die führenden Politiker nicht

erkennen, dass sie die Gefahr sehen

würden oder bereit wären, im Rahmen

einer neu aufgelegten Bretton-Woods-

Konferenz etwas dagegen zu tun. Stattdessen

ist die Welt auf einem Weg, der

bestenfalls in die Stagnation führt und

schlimmstenfalls in eine weltweite Rezession

– vorausgesetzt, es kommt nicht zu

einer akuten Finanzpanik von der Art, wie

sie 2008 entstanden war. Leider wird es

in den kommenden paar Jahren mit ziemlicher

Sicherheit zu einer neuen Finanzpanik

kommen, die um

einiges schlimmer werden

dürfte als jene von

2008.

Weiter auf die

Finanzpanik zu

Die Federal Reserve

wird versuchen, 2017

auf dem eingeschlagenen

Kurs zu bleiben

und die Leitzinsen weiter

zu erhöhen. Aber

dieses Bemühen um

Zinserhöhungen könnte

noch vor Ende 2017 zu

einer Rezession in den

Vereinigten Staaten

führen. Auch in China

zeigt sich die Wirtschaft

schwächer und

es kommt immer häufiger

zu Kreditausfällen

sowie Preisblasen auf

den Immobilien- und

Aktienmärkten. Der japanischen

Zentralbank

ist es nicht gelungen, die Inflationsziele

Japans zu erreichen, und die EZB entdeckt

gerade, dass negative Zinsen nicht wie

beabsichtigt funktionieren, um die schwächelnden

Volkswirtschaften der EU-Mitgliedsländer

wiederzubeleben. Weltweit

steigt die Verschuldung, das Wachstum

verlangsamt sich und die finanzielle Insta-

James G. Rickards

ist ein amerikanischer

Anwalt. Er ist in der Finanzszene

als Kommentator

und Autor bekannt.

bilität nimmt immer weiter zu. Eine neue

globale Finanzkrise, die schlimmer sein

wird als 2008, ist nur eine Frage der Zeit.

In diesem Buch vertrete ich die Auffassung,

dass jedes Währungssystem auf Vertrauen

basiert, aber Vertrauen ist empfindlich

und kann leicht verloren gehen. Ist Vertrauen

erst einmal verloren gegangen, ist

es fast unmöglich, es wiederherzustellen.

Die globalen Eliten nehmen das Vertrauen

der Menschen als Selbstverständlichkeit

an und sehen die Möglichkeit nicht, dass

ihre veralteten Modelle, falschen Prognosen

und gescheiterte Politik das Vertrauen

in das Geld zerstören und die Stimmung

der Menschen immer näher an den Point

of no Return bringen könnten.

Sollte eine Finanzpanik um sich greifen,

werden die Eliten bereitstehen, um

durch Konto-Einfrierungen, Börsenschließungen

und, falls erforderlich, Standrecht

ihre privilegierten Positionen

zu bewahren.

All diese Maßnahmen

werden als »vorübergehend«

bezeichnet

werden, während umfassendere

Lösungen

geplant und umgesetzt

würden, darunter

auch das Emittieren

von neuem Weltgeld

in riesigen Mengen

durch den Internationalen

Währungsfonds.

Das Ergebnis wird eine

verheerende Inflation

sein und

die Zerstörung

von

Wohlstand

in einer Art

und Weise,

die den

Deutschen

nur allzu

vertraut ist

und an die

sie tiefsitzende historische Erinnerungen

haben.

Zum Glück muss der einzelne Sparer oder

Anleger diesem Plan der Eliten nicht unbedingt

zum Opfer fallen. Es gibt konkrete

Maßnahmen, die jeder sofort ergreifen

kann, um selbst in den schlimmsten Szenarien

seinen Wohlstand zu bewahren.


Weltgeschehen

Bild: Depositphotos/Zhukovsky

Roger Federer hat

17 Mal den Grand

Slam gewonnen

und gehört damit

in die Riege der

bestverdienenden

Sportstars.

Das sind

die bestbezahlten

Sportler

Im Spitzensport lassen sich Millionen verdienen -

wenn die Leistung stimmt.

Sie sind die Könige des Sports und sie verdienen

auch königlich. Die Spitzensportler

dieser Welt kassieren Gehälter und Sonderzahlungen

wie noch nie. Top-Verdiener

ist der Ausnahmefußballer Christiano

Ronaldo. Sein Einkommen ist allerdings

auch eine Ausnahme: Insgesamt streicht

der Spanier 93 Millionen Dollar ein. Dabei

kommen schlappe 53 Millionen an Gehalt

von seinem Verein und weitere 35 Millionen

aus Werbeverträgen und anderen

Quellen. Auf Platz zwei folgt der Basketballer

LeBron James. Seine Einnahmen liegen

bei rund 86 Millionen Dollar. Danach

geht es direkt weiter mit einem Fußballer.

Lionel Messi kassiert insgesamt 80 Millionen

Dollar. Interessant bei den schwindelerregenden

Zahlen ist, dass die Großverdiener

aus unterschiedlichen Sportarten

kommen.

Rang Name Bezahlung Gehalt/

Gewinn

Unterstützung

Sport

1 Cristiano Ronaldo $ 93M $ 58M $ 35M Fußball

2 LeBron James $ 86.2M $ 31.2M $ 55M Basketball

3 Lionel Messi $ 80M $ 53M $ 27M Fußball

4 Roger Federer $ 64M $ 6M $ 58M Tennis

5 Kevin Durant $ 60.6M $ 26.6M $ 34M Basketball

6 Rory McIlroy $ 50M $ 16M $ 34M Golf

7 Andrew Luck $ 50M $ 47M $ 3M Football

8 Stephen Curry $ 47.3M $ 12.3M $ 35M Basketball

9 James Harden $ 46.6M $ 26.6M $ 20M Basketball

10 Lewis Hamilton $ 46M $ 38M $ 8M Autorennen


Investment

Wohnmietrenditen generieren stabile

Erträge und reduzieren das Risiko

Börsengehandeltes Wertpapier stellt Renditen von 5% p.a. und mehr in Aussicht

Offene Immobilienfonds erleben eine Renaissance.

Mit 4,8 Milliarden Euro Mittelzuflüssen

im ersten Quartal 2017 übertrafen

sie das Gesamtergebnis in 2016. Zum

31.03.2017 waren laut deutschem Fondsverband

BVI über 155 Milliarden Euro in

dieser Anlageklasse investiert. Die Renditen

der zehn größten Publikumsfonds,

die über einen Markanteil von über 85%

verfügen, lagen in den vergangenen zwölf

Monaten zwischen zwei und drei Prozent.

Mit Ausnahme des für Neuinvestitionen

auf unbestimmte Zeit geschlossenen Wertgrund

WohnSelect D investieren nahezu

alle offenen Immobilienfonds vornehmlich

in Gewerbe- und Großobjekte, um

ihre hohen Mittelzuflüsse unterbringen zu

können. Im Februar wies das Analysehaus

Scope bereits darauf hin, dass die Liquiditätsquoten

von bis zu 30% auf die Rendite

drücken.

Institutionelle Anleger in Großbritannien

und andere Industrieländer entdecken

durch das Brexit-Referendum langsam,

was deutsche, amerikanische und niederländische

Investoren schon lange wissen,

dass Wohnimmobilien ertragsstabile und

relativ krisensichere Anlagen darstellen.

Da Wohnen ein Grundbedürfnis darstellt

wie Ernährung und Bekleidung, besteht

eine geringere Abhängigkeit von Konjunktur-

und Wirtschaftszyklen. Hauptgrund

für das hohe Interesse am Wohnimmobiliensektor

ist das knappe Angebot an

neuen Wohnungen. Hinzu kommt der

German Real Estate ETI

(WKN A13 FRL)

indexierte Kursentwicklung

seit Emission + 22,00 %

anhaltende Trend zu Single-

Haushalten und kleiner werdenden

Familien. Auch bei

einer stagnierenden Bevölkerungszahl

entsteht dadurch

ein immer größer werdendes

Angebotsdefizit. Dazu ein

beeindruckender Vergleich:

seit 1961 hat die Anzahl der

Haushalte in Deutschland um

110 Prozent zugenommen,

im gleichen Zeitraum ist die

Einwohnerzahl hingegen nur

um zwölf Prozent gestiegen.

Im Gegensatz zu Gewerbeimmobilien

reagiert das Angebot

an Wohnimmobilien zeitlich

verzögert auf Nachfrageveränderungen,

was wiederum

die Mietrenditen erhöht und

folglich auch die Immobilienwerte steigert.

Ein interessantes Nischenprodukt stellt

das German Real Estate ETI dar, das vor

knapp drei Jahren zum Handel an der

Börse Frankfurt eingeführt wurde. De jure

handelt es sich dabei um ein Zertifikat, das

aber ähnlich wie ein Fonds ein Sondervermögen

darstellt, dessen Rückzahlung unabhängig

von der Bonität des Emittenten

erfolgt. Das Management fokussiert sich

auf marktgängige deutsche Bestands-

Wohnimmobilien bis zu einem Wert von

fünf Millionen Euro in deutschen Mittel-

und Oberzentren, die über eine gute

Infrastruktur und stabile demographische

Weitere Infos unter

www.german-real-estate-eti.de

Quelle: Monatsultimokurse an der Börse Frankfurt inkl. Ertragsausschüttungen, Stand 30.04.2017, Bild: Depositphotos/elxeneize

Deutsche Wohnimmobilien

gelten als stabile

Kapitalanlage.

Rahmenbedingungen verfügen. Sicherlich

eine gute Entscheidung, denn der Branchenverband

der Immobilienwirtschaft

ZAI erwartet eine Abwanderung aus den

teuren Großstädten in bezahlbare Lagen.

Neben dem Schwerpunkt Wohnen bietet

das German Real Estate ETI noch einen

weiteren Vorteil: Durch das Angebot an

exklusive Anlegergruppen können die Mittelzuflüsse

besser unter Kontrolle gehalten

werden. Eine wichtige Voraussetzung in

der Anlageklasse Wohnimmobilien.

Egal ob Pensionsfonds, Versicherer, Stiftung

oder Privatanleger - es besteht überall

akuter Renditebedarf. Zinsanlagen wie

z.B. Festgeld und Bundesanleihen sind

uninteressant. Aktien sind kein Zinsersatz

und unterliegen Kursschwankungen,.

Rohstoffe und Edelmetalle eignen sich zur

Diversifikation, erwirtschaften jedoch auf

lange Sicht keine nachhaltige Renditen.

Dabei ist das Angebot an alternativen, das

heißt kapitalmarktunabhängigen, Geldanlageprodukten

viel größer als man denkt.

Eine besondere Bedeutung kommt dabei

Immobilieninvestments zu, da sie einen

Sachwert darstellen und einen laufenden

Cashflow aus Mieteinnahmen erwirtschaften.

Durch eine intelligente Kombination

verschiedener Anlagen können Risiken reduziert

und zugleich die Renditeerwartung

gesteigert werden.

Es lohnt sich also eine eigene Meinung zu

bilden und die finanzielle Zukunft stärker

in die eigene Hand zu nehmen.


Investment Anzeige

Orangenplantagen

in Paraguay

Mit Agrar-Investitionen langfristig passives

Einkommen sichern

Sicheres Land im Herzen Südamerikas

Das ländlich geprägte, beschauliche

Paraguay gehört seit jeher zu den stabilsten

Ländern in Latein-Amerika. Sichere

Grundbücher, geringe Kriminalität, eine

stabile Landeswährung, politische Stabikas.

Die Anbau-Bedingungen sind in dem

subtropischen Land geradezu ideal, dazu

erfährt das zwischen den großen Nachbarn

Brasilien und Argentinien gelegene

Paraguay seit Jahren einen sehr ausgeprägten

Wirtschaftsboom. Die Orange ist

die in der gesamten Region gefragteste

Frucht. Neben Supermärkten fragen vor

allem Hotels und natürlich die zahlreichen

Hersteller von Fruchtsäften, Limonaden

oder Süßwaren ganz massiv frische Orangen

nach. Auch weltweit steigt die Nach-

Die Bielefelder Firma Agri Terra bietet ihren

Kunden die Möglichkeit, sich durch eine

Beteiligung an lukrativen Agrar-Projekten

in Süd-Amerika langfristig passives Einkommen

zu sichern – ein Angebot, das

in Zeiten von Euro-Angst, dem Gespenst

der Versorgungslücke sowie anhaltender

Niedrigzinsphase von mehr und mehr Personen

in Anspruch genommen wird.

Der Fokus des Unternehmens liegt dabei

auf einer groß angelegten Orangenplantage

in Paraguay, im Herzen Süd-Amerifrage

nach der begehrten Zitrusfrucht –

dem gegenüber steht eine durch den

Klimawandel bedingt weltweit fallende

Orangenproduktion. Beste Aussichten für

die Eigentümer einer Plantage.


Anzeige Investment

Bilder: Depositphotos, somejork, denira, OlafSpeier

lität sowie vor allem ein starkes, auf der

Agrarwirtschaft basierendes Wirtschaftswachstum

zeichnen das kleine Land aus.

Nicht zuletzt deshalb verzeichnet man

hier ausgesprochen viel Investitionstätigkeit

aus Europa. Insbesondere Deutsche,

aber verstärkt auch Österreicher, Schweizer,

Spanier und Italiener können sich

mit dem sicheren, rentablen Land sehr

gut anfreunden. Investitionen in landwirtschaftlich

dominierte Projekte sind

dabei in der Mehrzahl.

Paraguay ist inzwischen

einer der größten Exporteure

von Soja, Weizen,

Mais, Rindfleisch und

Reis. „Essen und Trinken

müssen die Leute immer“,

so sagt man hier

gerne mal – und erklärt damit die Unabhängigkeit

der paraguayischen Wirtschaft

von Börsen und Finanzmärkten.

Grundbesitz und Orangenbäume

Über die Agri Terra in Bielefeld, welche als

vollverantwortlicher Vertragspartner sowie

als Verwalter fungiert, erwerben Kunden

Landparzellen, welche im Grundbuch

auf den Namen des jeweiligen Käufers

eingetragen werden. Grundbesitz, und

insbesondere das Eigentum an wertvollem

Agrarland, war seit jeher eine verlässliche,

konservative Anlageform. Diese klassische

Form der Geldanlage verbindet Agri Terra

jedoch mit der laufenden Ertragskomponente

der Plantagenbewirtschaftung. Aus

Hohe Erträge im lukrativen, sicheren Agrarsektor,

jedoch mit gutem Umweltgewissen generieren –

die Strategie der Agri Terra geht auf.

riert eine solche Orangenplantage ihren

Eigentümern passives Einkommen. Daher

wird dieses Angebot auch verstärkt zur

Sicherung oder Aufbesserung der Rente

herangezogen.

Hohe Erträge mit bester Umweltverträglichkeit

So hoch die Ertragserwartungen bei einer

Zitrusplantage auch sein mögen, so umweltverträglich

sind diese auch gleichzeitig.

Über 65.000 Orangenbäume

hat das Team

der Agri Terra bereits in

Paraguay gepflanzt –

alleine darüber freut

sich die Umwelt bereits.

Allerdings werden zur

Unterstützung der Orangenblüte

auch verstärkt Bienen auf und

nahe der Plantage angesiedelt, eine Maßnahme,

die auch dem weltweit besorgniserregenden

Bienensterben entgegen wirkt.

Durch modernste Methoden setzt die Agri

Terra-Plantage auf natürliche Schädlingsbekämpfung,

vor allem aber auf Prävention

und Abwehr von Schädlingen. Insektizide

werden nur moderat und plangemäß so

wenig wie möglich eingesetzt. Bereits im

Jahr 2016 konnten sich viele ausländische

Besucher von der Naturverträglichkeit der

Orangenplantage in Paraguay überzeugen.

Hohe Erträge im lukrativen, sicheren

Agrarsektor, jedoch mit gutem Umweltgewissen

generieren – die Strategie der Agri

Terra geht auf.

bereits ab 15.200 US-Dollar

LANDEIGENTUM in Paraguay (Südamerika)

& OrangenRENTE

Starke Argumente für Ihr attraktives jährliches Zusatzeinkommen

• Eigentum an Landparzelle

im Grundbuch eingetragen

• voraussichtliche jährliche

Auszahlungen von bis zu 4.600 USD

pro Parzelle (ab dem 4. Jahr)

über 22 Jahre hinweg

• Prognostiziert zusätzliche

Schlusszahlung (Holzverkauf)

iHv. 4.000 USD (25. Jahr)

• Nachpflanzgarantie (bis zu 10 %)

• Vertrag nach deutschem Recht,

Deutsche Leitung,

Deutscher Ansprechpartner

• Versicherung gegen Hauptrisiken,

keine Nachschusspflicht

• Externe Zertifizierung

durch international

anerkannten Wirtschaftsprüfer

• Eigener Market Place

für Parzellenhandel

…und viele mehr! Informieren Sie sich unter www.Agri-Terra.de/Info@Agri-Terra.de /Telefon 05 21-9596 2301


Unternehmensführung

Wettbewerbsvorteil

Lohnkostenmanagement

Binden und motivieren

Sie ihre Mitarbeiter

Immer mehr Unternehmer in Deutschland

machen sich konkrete Gedanken, wie

man sich im regionalen als auch im globalen

Wettbewerb besser aufstellen kann

bzw. sogar muss.

Das wichtigste Kapital eines

jeden Unternehmers sind

seine Mitarbeiter, dessen

werden sich mittlerweile

immer mehr Unternehmer

auch bewusst. Das betriebliche

Lohnkostenmanagement

bietet hierzu geradewegs

kongeniale Lösungen Mitarbeiter

noch enger ans Unternehmen zu binden,

als aber auch neue qualifizierte Fachkräfte

zu gewinnen. Welche Mehrwerte stehen

hier jedem Arbeitgeber eigentlich zur

Verfügung? Die Erhöhung der Mitarbei-

triebliche Lohnkostenmanagement

führt zusätzlich zu

Einsparungen auf der Lohnkostenseite,

sowie zu einer

nachhaltigen Reduzierung der

Kranken- und Fehltage bei der

Belegschaft und es führt parallel

auch zur Reduktion der

Personalfluktuation.

Bei der professionell durchgeführten Analyse

in einem Unternehmen werden auch

die bestehenden bAV Konzepte überprüft

und in aller Regel stehen hier „Reparaturarbeiten“

an, da bereits die Versorgungstermotivation

und somit auch Stärkung

der Unternehmensidentifikation stehen

ganz weit oben auf der „Mehrwertliste“.

Positiv motivierte Mitarbeiter zeigen

nachweislich verbesserten Einsatzwillen,

Um die Entgelte der eigenen

Mitarbeiter zu optimieren, können Sie

staatliche Förderung beanspruchen

sowie Servicebereitschaft für den eigenen

Kunden. Die betriebliche Kommunikation

und die interne wie auch externe

Attraktivität des Unternehmens verändert

sich noch mehr ins Positive. Unternehmer

erhalten Vorteile wie z. B. die Steigerung

der Wettbewerbsfähigkeit, Umsatzsteigerungen

und Erhöhung von Marktanteilen

sind ebenfalls durchweg zu beobachten,

das heißt auch verbesserte Ertrags- und

Ergebnissituationen treten ein. Das be-


Unternehmensführung

Strategische

Metalle . . .

ter. Man schaffe ihnen mehr Lebens- und

Freizeitqualität durch ein erhöhtes Nettoeinkommen,

welches aufwands- und verwaltungsneutral

für den Arbeitgeber ist.

Diese innovativen Vergütungen werden

mittlerweile immer mehr genutzt, zum

Wohle der Mitarbeiter und deren Motivation.

Zusätzlich kann jeder Unternehmer

sich ein eigenes kleines oder größeres

Lebenswerk schaffen. Nämlich durch die

Gründung eines firmeneigenen Versorgungswerks.

Mitarbeiter sind voller Freude

in das eigene Versorgungswerk und

nicht in betriebliche Versicherungsprodukte

einzuzahlen. Hier werden vom Arbeitgeber

endlich einmal echte Lösungen

offeriert, die dankend von Mitarbeitern

auch umgesetzt werden. Die attraktiven

Steuer- und Sozialversicherungsvorteile

beflügeln den Arbeitgeber darin, zusätzlich

auch in sein wichtigstes Kapital (in

seine Mitarbeiter!) zu investieren, d.h.

Arbeitgeber engagieren sich hier überproportional

mit Arbeitgeberbeiträgen.

Sämtliche Liquidität aus dem eigenen

Versorgungswerk dient vielfältigen Einsatzmöglichkeiten

für jeden Unternehmer,

entweder zur Ablösung von teuren

Gallium

Germanium

Hafnium

. . . sind das Öl

der Zukunft.

Was können wir für Sie tun?

• Die EMH AG ist eines der führenden

Unternehmen Europas wenn es um die

Themen Edelmetalle, Technologiemetalle

und Seltene Erden geht.

• Wir sind weltweit vernetzt.

• Ob Groß- oder Kleininvestor,

ob Raten, Einmalkäufe oder Einzelinvestments

– wir finden eine optimale

Lösung für Ihren Bedarf.

• Inklusive Lagerung in unserem

deutschen Zollfreilager

Hennings: Hennings; Bild: Depositphotos/pressmaster

ordnungen und die Versorgungszusagen

fehlerhaft oder zumindest nicht mehr

zeitgemäß sind. Der Unternehmer kann

also neu durchatmen, da man ihm bei der

Entlastung von fehlerhaften und in der

Regel verbraucherunfreundlichen bAV Lösungen

unterstützt. Begleitet werden die

Unternehmer immer von Rechtsanwälten

und Steuerberatern, die exakt in dessen

Themenbereichen spezialisiert sind, wenn

es sich um arbeitsrechtliche Beratungen

und Leistungen handelt. Unternehmer haben

also Rechtssicherheit an der Seite, die

sie vorher häufig nicht kannten. Arbeitnehmern

gilt es heute mehr denn je mit

einer innovativen Vergütungspolitik den

Arbeitsplatz attraktiver zu gestalten. Man

nutze staatliche Förderungen und optimiere

die Entgelte der eigenen Mitarbei-

Thomas Hennings ist Experte

für Sachwertlösungen und

Makroökönomie. Er ist COO

der BLM Consult GmbH.

Firmenkrediten oder auch zu Expansionswünschen.

Ferner sollte der Unternehmer

frühzeitig die ersten Ausfinanzierungsbausteine

der Versorgungszusagen gemeinsam

mit Profianlageberatern durchführen

und umsetzen. Sämtliche Wertzuwächse

aus den Kapitalanlagen heraus, die die

Zusagehöhen der Mitarbeiter übersteigen,

verbleiben im eigenen Versorgungswerk

und dienen dem Unternehmer zur weiteren

(eigenen) Verwendung. Das betriebliche

Lohnkostenmanagement korrekt

und nachhaltig umgesetzt bedeutet für

jeden Unternehmer, dass man eine professionellere

Mitarbeiterbindung zur Verfügung

hat, sowie Kosten in Vermögen

umwandelt, Arbeitnehmer und Arbeitgeber

profitieren gemeinsam vielfältig vom

betrieblichen Lohnkostenmanagement.

Werden SiE Vertriebspartner!

EMH Europäische Metallhandels AG

Essanestr. 127 • LI - 9492 Eschen

Tel. +423 39218-21• Fax +423 39218-22

e-Mail: info@europaeische-metallhandelsag.com

www.emh-ag.com

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