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Voice of Hope Magazin 4-5/2014

Voice of Hope Magazin

Erbauung Das zu

Erbauung Das zu verbreiten, dazu sind „Wir aber, Dein Volk und die Schafe Deiner Weide, wir wollen Dir ewiglich danken und Deinen Ruhm erzählen von Geschlecht zu Geschlecht.“ Ps 79,13 Gott ist allmächtig, das heißt, Er kann alles tun, was Er sich vorgenommen hat und Er setzt es dann auch in die Tat um. Menschen sind vor Gott dafür verantwortlich, was sie tun und was sie nicht tun. Dieser Spannung begegnen wir auch im Bereich der Mission. Einerseits wirkt Gott durch das Evangelium von Jesus Christus in der Welt und treibt seine Verkündigung Selbst voran. Andererseits sollen Christen es verbreiten, damit Menschen es hören und zum Glauben an Jesus Christus finden. Menschen werden aufgerufen, dem Evangelium zu glauben – sie haben keine Entschuldigung dafür, es abzulehnen. Im evangelium kommen Gottes Allmacht und unsere Verantwortlichkeit zusammen. Dies führt uns der Apostel Paulus besonders im Römerbrief vor Augen. In Röm. 10,14-16a schreibt er Folgendes dazu: Wie sollen sie aber Den anrufen, an Den sie nicht geglaubt haben? Wie sollen sie aber an Den glauben, von Dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne einen Verkündiger? Wie sollen sie aber verkündigen, wenn sie nicht ausgesandt werden? Wie geschrieben steht: »Wie lieblich sind die Füße derer, die Frieden verkündigen, die Gutes verkündigen!« (Jes.52,7). Aber nicht alle haben dem Evangelium gehorcht. aufgerufen Gott führt Menschen durch das evangelium zum Glauben. Paulus stellt in Vers 15 die Frage, woher die Verkündiger des Evangeliums kommen sollen, wenn nicht Gott sie aussendet. Er setzt voraus, dass Gott derjenige ist, der Christen mit der Mission beauftragt und zur Mission befähigt. Christen haben sich Mission nicht selbst ausgedacht, sondern sie steht im Willen Gottes. Christen haben sich auch nicht die Botschaft selber zurechtgelegt, die sie den Menschen bringen. Was sie ihnen verkünden, ist das Evangelium. Das Evangelium ist die Botschaft davon, dass Gott Seinen einen und unvergleichlichen Sohn für uns gegeben hat. In Jesus Christus wurde der Sohn, der von Ewigkeit ist wie der Vater, ein Mensch wie wir. Jesus lernte als der menschgewordene Sohn in einer Welt der Sünde den Gehorsam gegenüber dem Vater. Er beging dabei niemals eine Sünde, sondern wurde auf diese Weise darauf vorbereitet, gehorsam zu sein bis zum Tod am Kreuz. Als Jesus für uns starb, nahm Er die Strafe für unsere Schuld auf Sich. Gott hat Ihn daraufhin von den Toten auferweckt zu einem neuen, ewigen Leben. Jesus ist nun der vom Vater eingesetzte Herr über die ganze Welt und die Gemeinde. Er wird wiederkommen, um Gottes Herrschaft zu vollenden. Menschen werden durch das Evangelium aufgerufen, ihre 4 Voice of Hope Nr. 4+5/2014

Unser Auftrag – das Evangelium verbreiten Sünde vor Gott zu bekennen und ihr Leben Jesus Christus anzuvertrauen, um Vergebung der Sünden und ewiges Leben zu empfangen. Diejenigen, die Jesus bis zu ihrem Tod als Retter und Herrn ablehnen, müssen die Strafe für ihre Schuld selbst tragen und werden ewig verdammt. Dies ist in Kurzform die Gute Nachricht, die Paulus in Röm. 1,1 als Evangelium Gottes bezeichnet. Er will damit sagen, dass sie inhaltlich von Gott festgelegt ist und von Ihm kommt. In Röm. 1,16 hebt Paulus hervor, dass das Evangelium Gottes Kraft ist zur Rettung jedes Glaubenden. Wenn das Evangelium verkündigt wird und Menschen es hören, ist Gott mit Seiner Kraft wirksam. Und zwar bewirkt Er die Wiedergeburt, deren Frucht der Glaube an Jesus Christus ist (1.Joh. 5,1). was von Ihnen im Evangelium berichtet wird, als vertrauenswürdig erwiesen. Vergebung der Sünden und ewiges Leben gibt es nur durch das, was Gott in und durch Jesus Christus getan hat. Dies wird Menschen berichtet und in seiner Bedeutung erklärt. Darauf aufbauend werden sie dazu aufgerufen, ihr Leben Jesus Christus anzuvertrauen. Sie werden dazu aufgefordert, weil sie verantwortliche Wesen sind. Bei dem dringlichen Aufruf kommt hinzu, dass es keine Alternative zur Rettung gibt. Wer das Evangelium und den darin verkündeten Christus ablehnt, muss zu Recht die Folgen für seine Ablehnung, die ewige Verdammnis, tragen. Es gibt keine Entschuldigung dafür, das Evangelium abzulehnen. Menschen werden aufgerufen, dem evangelium zu glauben. Auch wenn Gott in Seiner Allmacht Menschen durch das Evangelium zum Glauben führt, werden sie dadurch nicht zu bloßen Marionetten. Sie werden als verantwortliche Personen aufgerufen, dem Evangelium und dem darin verkündeten Jesus Christus zu glauben. Weil es darum geht, auf Jesus zu vertrauen, muss das Evangelium vorher gehört und verstanden werden. Vertrauen ruht auf Fakten. Das Vertrauen in eine Person ruht auf Begebenheiten, in denen sich diese Person als vertrauenswürdig erwiesen hat. Im Evangelium ist von sehr wichtigen Neuigkeiten die Rede, von denen ein Mensch nichts weiß, wenn man ihm nichts davon erzählt. Der Inhalt des Evangeliums hängt nicht einfach in der Luft, man erahnt ihn nicht durch religiöse innere Erfahrungen. Im Evangelium wird von geschichtlichen Ereignissen berichtet, die man erst einmal kennenlernen und verstehen muss. Dann erst kann man ihm glauben. Gott hat durch Jesus bestimmte Dinge getan: Gottes Sohn ist Mensch geworden, er starb für uns als Opfer für unsere Sünden, Er wurde von den Toten auferweckt. Gott und Sein Sohn Jesus Christus haben sich in dem, In Röm. 9-11 setzt sich Paulus mit Vorwürfen auseinander, die ihm vonseiten jüdischer Schriftgelehrter seiner Zeit vorgehalten wurden. Der Einwand lautete etwa so: „Das Alte Testament hat vorausgesagt, dass Gott einst ein endgültiges Gemeinschaftsverhältnis zwischen Sich und Seinem Volk schaffen wird. Wenn das geschieht, wird sich das ganze Volk Israel zu Gott bekehren. Paulus, du sagst, dass Gott durch Jesus Christus damit angefangen hat, seine endgültige Herrschaft aufzurichten – dies verkündigst du im Evangelium. Wie kommt es dann aber, dass ein Großteil des Volkes Israel ihm nicht glaubt? Das spricht doch dagegen, dass das Evangelium, das du verkündest, von Gott kommt! Täte es das, dann würde ganz Israel daran glauben.“ Paulus hält hier zwei Argumente dagegen: Zum einen sind noch nie alle Israeliten gerettet worden, sondern nur diejenigen, die von Gott erwählt worden sind. Und zur Zeit von Paulus war der Großteil des Volkes von Gott verstockt worden. Am Ende der Geschichte wollte Gott das ganze dann lebende Volk von Israeliten zum Glauben führen. Und zum andern hat Gott seit jeher nur diejenigen gerettet, die Seiner Zusage glauben. In Röm. 10 hebt Paulus die Verantwortlichkeit der Israeliten hervor, die das Evangelium ablehnen. Sie Erbauung 5

Das kraftvolle Evangelium – John MacArthur
Das Evangelium Jesu Christi – Paul Washer
Voice of Hope Magazin 3-2017