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Lokales Samstag,

Lokales Samstag, 10. Februar 2018 Kurz notiert Einführung in die Welt der EDV „ Das närrische Volk säumt amSonntag wieder die Innenstadt. SAERBECK. Ein Vormittagskurs des Kolping-Bildungswerks bietet allen Interessierten PC/Laptop-Besitzern in einer überschaubaren Kleingruppe eine Schritt für Schritt-Einführung in die Welt der EDV. Die Teilnehmer erhalten die notwendigen Kenntnisse im Umgang mit ihrem Computer. Eine Einführung ins Betriebssystem Windows, der Textverarbeitung, spannende Ausflüge ins Internet und das wichtige Thema Sicherheit beim Suchen und Surfen im weltweiten Netz sind Inhalte indiesem Kurs, schreibt das Kolping-Bildungswerk in einer Pressemitteilung. Praktische Übungen begleiten jeden einzelnen Lernschritt. Der Kurs startet am Dienstag (13. Februar). Er findet an vier Vormittagen, dienstags und freitags, jeweils von 9.30 bis 12.45 Uhr im Mehrgenerationenhaus statt. Der eigene Laptop kann mitgebracht werden. Die Kursgebühr beträgt 75 Euro. Auskunft und Anmeldung beim Kolping-Bildungswerk, Telefon 02574/8626, 6324 oder per Mail an kbs@kolping-saerbeck. Bebauungsplan „Hermes“ einsehen GREVEN. Bis zum 9. März wird die Öffentlichkeit über die allgemeinen Ziele und Zwecke des Bebauungsplanes Nr. 90.13 „Hermes“ und die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung unterrichtet. Das schreibt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Interessierte Bürger können während der allgemeinen Servicezeiten der Stadtverwaltung den Vorentwurf des Bebauungsplanes einschließlich des Entwurfes der Begründung im Rathaus der Stadt Greven in den Räumen des Fachdienstes Stadtentwicklung und Umwelt einsehen und sich den Plan erörtern lassen. Wer vermisst seinen Kater? GREVEN. An der Pfarrer-Müller- Straße ist am 30. Januar ein rotweißer Kater zugelaufen, schreibt die Stadtverwaltung ineiner Pressemitteilung. Das Tier ist circa zwei Jahre alt, und sein linker oberer Eckzahn steht waagerecht. Auskunft erteilt das Fundbüro der Stadt Greven, Telefon 02571/ 92 0504. Kontakt Verteilung, Kleinanzeigen 02571/936840 Anzeigen 02571/9368-20, -31, -32 anzeigen.greven@ ag-muensterland.de Diese Vorbildfunktion hört an „ Karneval nicht auf. Polizist Richard Wiesmann über Erwachsene Kontollen auch in Zivil Karnevalsumzug: Auflagen für Teilnehmer /Jugendschutz im Blick /„Kein Schausaufen“ Wenn der Karnevalsumzug am Sonntag (11. Februar) durch die Innenstadt zieht, gibt es einiges zu beachten. GREVEN. Esgab mal einen Umzug, es ist schon einige Jahre her, das musste die KG Emspünte einen Wagen aus dem Verkehr ziehen. Der Umzug fand ohne die jungenLeute statt. Sie hatten vor allem PartyimSinn–ihr Wagen war jedoch Schrott. Also handelte die KGEmspünte, die als Veranstalter auftritt. Auch am Sonntag (11. Februar). Doch da droht kaum die Gefahr, dass sich die Begebenheit wiederholt. Denn die RegelnseienseitJahren klar und würden auch eingehalten. Große Probleme gebe es eigentlich nicht mehr, sagt Phillip Wimber, der seit acht Jahren Zugleiter ist. „Die wissen, was gefordertist und halten sich daran. Teilweise machen sie sogar von sich aus mehr.Ich bin mitden Teilnehmern sehr zufrieden“, sagt Wimber. 52 Zugnummern wurden dieses Jahr vergeben, darunter sind etliche Wagen, von den naturgemäß die größere Unfallgefahr ausgeht. Wer einen Wagen anmeldet, muss auch Ordner stellen. Unddiese wiederum unterliegen absolutem Alkoholverbot. Andere (technische) Vorschriften zu Verkleidungen der Wagenseiten undRadkästen, Geländern und Co. sind den Vereinen deutlich mitgeteilt worden. Eine erste Prüfung der Wagen ist bereits erfolgt. Und bevor sich der Zug am Sonntag in Bewegung setzt, wird Zugleiter Wimber bei einemRundgang noch mal Wo sich der Umzug entlangschlängelt Informationen zum Karnevalssonntag in Greven Der Karnevalsumzug zieht am Sonntag (11. Februar) durch die Grevener Innenstadt. Die Aufstellung der Wagenund Gruppen beginnt ab 11.45 Uhr auf der Saerbecker Straße, teilt die Stadtverwaltung mit. GREVEN. Ab13.11 Uhr macht sich der Zug auf den Weg. Wie in den vergangenen Jahren auch zieht er von der Saerbecker Straße kommend weiter durch die Friedrich-Ebert- Straße, die Martinistraße, dann über die Straße Hinter der Lake und am Rathausvorbei über die Rathausstraße. Weiter geht es über die Königstraße und die Münsterstraße und von dort in die Frankenstraße, die Johannesstraße,die Kapellenstraße, die Münsterstraße und die Alte Münsterstraße (Fußgängerzone). Nach Überquerung der Rathausstraßeführtder Zugüber die Marktstraße (Fußgängerzone) und die Kardinal-von- Galen Straße, bevor er sich gegen 17 Uhr auf dem Wilhelmplatz auflöst. Autofahrer werden gebeten, ihre Fahrzeuge am Umzugsonntag außerhalb des Zugweges zuparken, damit das karnevalistische Treiben nicht ins Stocken kommt. Die Umzug in Saerbeck Stadt Greven bittet darum, die eigens aufgestellte Verkehrsbeschilderung zu beachten. Die ausgewiesenen Halteverbote gelten am Sonntag, 11. Februar, von 8bis 17 Uhr. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass falsch abgestellte Fahrzeuge während dieser Zeit abgeschleppt werden. Zusätzliche öffentliche Toiletten stehen allen Veranstaltungsteilnehmerinnen und -teilnehmern im Bereich des Marktplatzes und der Lutherschule zur Verfügung. alles checken –und gegebenenfalls handeln. Handeln wird auch die Polizei, wenn sie beimZug Kinder oder Jugendliche sieht, die verbotenerweise Alkohol konsumieren. Mit wievielen Kräften die Beamten vor Ort sein werden, will Richard Wiesmann, Leiter des Bezirksdienstes, nicht preisgeben. „Genug“, sagt er nur.„Kollegen werden auch in zivil unterwegs sein und den Jugendschutz im Blick haben.“ Eine wichtige Regel für die Zugteilnehmer: Von einem Wagen aus wird kein Alkohol heruntergereicht. „Das ist bei der KG seit Jahren Gebot“,sagt Johannes König, der in diesem Jahr Prinz ist. Wer negativ auffällt, wird deutlich angesprochen, sagt Hans-Peter Riepenhausen. Eine Schnapspulle kreisen lassen – geht zum Beispiel gar nicht. „Eine Flasche Bier auf dem Wagen gehört schon dazu“, sagt König. „Aber es soll kein Schausaufen sein.“ Kein leichter Spagat, das wissen alle. Auch die Caritas, die erneut Kooperationspartner der KG Emspünte ist, setzt nicht auf Verbote, sondern auf Einsicht: „Es geht um einen verantwortungsvollen Umgang“, sagt Christina Tuttmann, die bei der Caritas für Suchtprophylaxe zuständigist. Das bewährte Motto: „TanzenstattTorkeln.“ Sie setzt auf die Vorbildfunktion der Erwachsenen. Genau wie Polizist Wiesmann:„Diese Vorbildfunktion hört anKarneval nicht auf“, sagt er. „Im Gegenteil.“ Die seit rund zehn Jahren funktionierende Kooperation hat sich laut Wimber bewährt. „Es hat Früchte getragen.“ Es gebe zahlreiche Rückmeldungen, dass es besser geworden ist. Redaktion 02571/9368-14, -30 redaktion.greven@ ag-muensterland.de www.ag-muensterland.de Der Saerbecker Karnevalsumzug findet am heutigen Samstag (10. Februar) statt. 26 aktive Gruppen setzen sich um 14.11 Uhr in Gang (ab 13.11 Uhr bereits vor dem Mehrgenerationenhaus Unterhaltung mit DJDeBug). Der Zugverlauf sieht wie folgt aus: Lindenstraße, Marktstraße, Emsdettener Straße, Sitterdelle, Hohe Schweiz, Emsweg, Emsdettener Straße, Marktstraße, Ibbenbürener Straße, Hahnstraße, Brochterbecker Damm bis Parkplatz Hövel’s Festhalle. Dort endet gegen 16.11 Uhr der närrische Lindwurm, und in der Festalle steigt anschließend die After-Umzug- Party. Die Wegstrecke des Umzugs. Grafik: Stadt Greven

Für Sparfüchse Samstag, 10. Februar 2018 Teure Teilzahlung Bei der Suchenachpassenden Kreditkarten sollten Bankkunden gut hinschauen: Dann können Verbraucher bis zu 180 Euro pro Jahr sparen, rät die Zeitschrift „Finanztest“. Beim Vergleich spielt die Höhe der Jahresgebühr jedoch nicht die Hauptrolle. Ein Kostentreiber: Bei vielen Kreditkarten-Anträgen ist eine Teilzahlung voreingestellt. Hier zahlt man nur kleine Beträge zurück. Für die verbleibende Summe fallen mitunter hohe Zinsen an –bei der „Finanztest“-Untersuchung waren es zwischen 12und 23 Prozent. (dpa) Lohnender Wechsel Ein Wechsel des Gasanbieters kann sich lohnen: Wer nicht jedes Jahr seinen Anbieter wechseln will, kann mit flexiblen Tarifen gegenüber der Grundversorgung oder älterenVerträgen bis zu 300 Euro im Jahrsparen, erklärt die StiftungWarentest. Diese Tarife sind meist ab dem zweiten Jahrmonatlich kündbar. Wer bereitist, jedes Jahr denAnbieter zu wechseln, kann noch mehr sparen. Ein Beispielkunde miteinem Jahresverbrauch für Gas von 20000 Kilowatt-Stunden zahlt durch einen Wechsel zu einem günstigen Anbieter im erstenJahr 824Euro statt 1338Euro, also immerhin 514 Euro weniger. (dpa) Auch aus kleinen Beträgen kann ein Vermögen wachsen. Geringverdiener müssen frühzeitig investieren und durchhalten, wenn sie ihr Geld vermehren wollen. Foto: dpa Geduldig oder nicht Sparen ist ein Entscheidungsproblem Mit der nötigen Skepsis Interessante Produkte werden oft gar nicht empfohlen Lässt sich das eigene Geld vermehren, wennman keine großen Summen investieren kann? Die Antwort: Ja. Man muss es nur richtig machen. Klar: „Wohlhabende haben natürlich mehr Möglichkeiten in der Geldanlage“, sagt Thomas Hünicke, Geschäftsführer der WBS Hünicke Vermögensverwaltung. „Sie können ihre Investitionen breiter streuen, um Rendite undRisiko miteinander in Einklangzu bringen.“ Grundsätzlich sei es jedoch falsch,dass nurReiche ihr Geld vermehren können. Es kommt darauf an, wie. Wer sein Geld kurzfristig und gleichzeitig sicher anlegen will, kann keine hohe Rendite erwarten, erklärt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden- Württemberg. Das sei auch schon in Phasen mit höheren Zinssätzen der Fall gewesen. Nauhauser rät deshalb zu einer gesunden Skepsis gegenüber Finanzprodukten. „Denn Berater verkaufen gerne Produkte, die ihnen selbst Provisionen bescheren.“ Produkte, die für die Vermögensbildung tatsächlich interessant sind, empfehlen Verkäufer häufig nicht, weiß Nauhauser. Dazu gehören etwa Sparpläne mit ETFs –also Fonds, die einfach die Wertentwicklung eines gesamten Börsenindex abbilden. Auch Hünicke empfiehlt Anlegern, auf die Kosten ihres Investments zu achten. Der Grund ist so simpel wie einleuchtend: „Alles, was Sie an Gebühren sparen, erhöht die Rendite.“ Bei langfristigen Sparverträgen sollten sich Verbraucher deshalb genau über die Struktur des Produktes informieren. So könnten „ Vor allem ist die Versicherungssumme gestiegen. „ Christoph Herrmann, Stiftung Warentest Frankfurter Finanzberatung FMH, gibt abschließend zu besie sich für Fonds entscheiden, der keine Ausgabeaufschläge verlangt. Müssen Anleger mit fünfstelligen Beträgen hantieren, damit sich die Geldanlage wirklich lohnt?Nein, sagt Hünicke. Denn die Investitionssumme ist nicht der einzige Faktor beim Vermögensaufbau.Auch der FaktorZeitspielt eine wichtige Rolle. So können auch 50 Euro monatlich über einen längeren Zeitraum zu einem kleinen Vermögen werden. „Wer diesen Betrag 30 Jahre lang einzahlt und dafür eine durchschnittliche Nettorendite von drei Prozent erhält, hat am Ende rund 29000 Euro“, erklärt Hünicke. Bei einer Durchschnittsrendite von vier Prozent, liegt die Endsumme bei mehr als 34000 Euro. Selbst gespart hat der Anleger 18000 Euro. Für die Geldanlage gibt es keine allgemeingültige Blaupause. „Es gibt nicht die eine Checkliste, die jeder durchgehen kann und am Ende weiß er, worauf er zu achten hat“, sagt Verbraucherschützer Nauhauser. So könne es rentabler sein, Kredite vorzeitig abzulösen. Manchmal sei es dagegen besser, das Geld für unerwartete Ausgaben auf einem Tagesgeldkonto zu parken. Und in einem anderen Fall könne wiederum ein Sparplan mit einem Aktienfonds die beste Alternative sein. Max Herbst, Inhaber der denken: „Wer den Aktienmärkten und somit auch den Fonds und Anleihen der Unternehmen nicht vertraut und deshalb öfter schlaflose Nächte hat, sollte lieber auf einem guten Tagesgeldkonto sparen.“ Dieser Anleger würde seine Anlage nämlich wahrscheinlich zueinem falschen Zeitpunkt auflösen und dann sagen: „Wusste ich doch von Anfang an, dass man damit nur Verluste einfährt.“ (dpa) Neue Versicherung kann sich lohnen Viele Anbieter haben ihre Verträge verbessert Berater verkaufen gerne Produkte, die ihnen selbst Provisionen bescheren. Niels Nauhauser, Verbraucherzentrale Schon bei kleinen Unfällen können große Schäden entstehen.Hier hilft eine private Haftpflichtversicherung. Versicherte sollten ihren alten Vertrag überprüfen. Vielleicht lohnt ein Umstieg. Der Grund: Viele Haftpflichtversicherer haben ihre Verträge verbessert. „Vor allem ist die Versicherungssumme gestiegen“, erklärt Christoph Herrmann von der Stiftung Warentest. Viele Versicherer kämen für Schäden von bis zu zehn Millionen Euro auf. Auch sind die Bedingungen besser geworden.MancheVersicherer zahlen auch, wenn ein Versicherungsnehmer als freiwilliger Helferbei einemUmzug einen Schaden verursacht. Das Gleiche gilt auch für Schäden, die kleine Kinder verursachthaben. Bei solchen Fällen zahlen Versicherer heute etwas mehr als früher, so Herrmann. Ebenfalls neu bei vielen Versicherern: der Schutz für Drohnen und Flugmodelle. „Sowohl die Konditionen für Kinder als auch für Drohnen sollte man aber immer mit dem Versicherer besprechen“, empfiehlt Claudia Frenz vom Bund der Versicherten. Außerdem sollten Versicherungsnehmer darauf achten, dass die Deckungssumme nicht weniger als fünf Millionen Euro für Sach-, Personen- und Vermögensschäden beträgt. Für Mietschäden an Wohnräumen empfiehlt Frenz eine Mindestsumme von 500000 Euro. Schäden durch häusliche Abwässer sollten ebenso eingeschlossen sein wie Umweltschädendurch das Risiko, dass gewässerschädliche Stoffe aus Dosen oder Kanistern austreten. Unverzichtbar sei auch eine sogenannte Forderungsausfalldeckung. Die schütze Versicherungsnehmer vor dem Fall, dass sie jemand schädigt, der keine private Haftpflichtversicherung hat. In diesem Fall zahlt der Versicherer des Geschädigten. Außerdem empfiehlt Frenz Versicherten, mitihrem Versicherer einen sogenannten Selbstbehalt zu vereinbaren. „Sonst kann der Versicherer im Schadensfall schon wegen Bagatellschäden kündigen“, sagt Frenz. „Wenn der aktuelle Vertrag fünf Jahre oder älter ist, istein sehr guter Vertrag aus unserem aktuellen Vergleich höchstwahrscheinlich erheblich besser“, sagt Warentester Herrmann. Der günstigste „sehr gute“ Vertrag kostet nur 50 Euro im Jahr. (dpa) Keine Frage, sparen ist wichtig. In der Praxis ist es oft aber gar nicht so einfach, regelmäßig Geld beiseite zu legen. Denn häufig sind wir zu ungeduldig. Ein Grund: Menschen haben eine Präferenz dafür, positive Dinge lieber früher als später zu erhalten. Ein Phänomen, das Professor Martin Weber von der Universität Mannheim gemeinsam mit David Becker in einem Band der Reihe„Forschung für die Praxis“ beschreibt. Das lässt sich bei Finanzentscheidungen sehr gut beobachten: „Ob und wie viel wir sparen, ist ein Entscheidungsproblem“, erklärt Annabel Oelmann von der Verbraucherzentrale Bremen. „Wir müssen zwischen jetzigem undzukünftigem Konsum abwägen. Das Geld,das wir heute ausgeben, steht unsmorgen nicht mehr zur Verfügung.“ Dabei bleibt die Sparquote in Deutschland stabil, hat der Bundesverband der Deutschen Volksbanken undRaiffeisenbanken (BVR) ermittelt. So legtendie Bundesbürgerim Frühjahrsquartal 2017 im Schnitt 9,7 Prozent ihres verfügbaren Einkommens beiseite. Die Sparquote war damit ähnlich hoch wie inden Jahren 2015 und 2016. Doch auch wenn die Zahlen gut aussehen: Im Alltag werden Sparanstrengungen oft wieder eingestellt oder verschoben. Foto: dpa „Wir leben im Hier und Jetzt“, erklärt Finanzpsychologin Monika Müller. „Wenn wir Geld übrig haben und esvielleicht für etwas Schönes ausgeben, löst das ein gutes Gefühl aus.“ Das Geld beiseite zu legen, sei hingegen abstrakt unddahernicht mitpositiven Emotionen verbunden. Weber und Becker sprechen in diesem Zusammenhang von mangelnder Selbstkontrolle: „Obwohl man sparen möchte, lässt man es und zwingt sich heute nicht zu einem Verhalten, das langfristig optimal wäre.“ Begünstigt wird diese Tendenz aus Sicht von Oelmann durch die niedrigen Zinsen. „In der aktuellen Niedrigzinsphase werden sicherheitsorientierte Sparer nicht belohnt.“ Berücksichtigt man die Teuerungsrate, verlieren sie sogar Geld. (dpa)