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2008-01-18_Heimspiel_Laxten

Dennis Brode: Solange

Dennis Brode: Solange meine Füße mich tragen … Interview mit dem Spielertrainer der Ersten Du bist seit zweieinhalb Jahren Spielertrainer des VfL Weiße Elf. Wie schwer ist es, während einer Partie neben dem eigenen Spiel auch stets den Gesamtüberblick zu behalten? Wenn ich jetzt sage, dass ich jede Situation sofort richtig einschätze und bewerte, wäre das gelogen. Aber ich kann mich auf Thomas kleine Lögte verlassen, mit dem ich ein Trainergespann bilde. Er hat von der Seitenlinie den Gesamtüberblick. Ich denke, wir ergänzen uns sehr gut. Thomas und ich, das passt. Wer entscheidet denn über die Aufstellung? Im Vorfeld der Spiele sprechen wir uns ab und sind meistens einer Meinung. Und wenn es auf der einen oder anderen Position einmal eine unterschiedliche Ansicht gibt, reden wir darüber. Das kommt aber gar nicht so häufig vor, da wir in den Trainingseinheiten die gleichen Eindrücke gewinnen und uns auch unter der Woche regelmäßig austauschen. Die Hinrunde habt ihr auf Platz vier beendet. Damit bin ich nicht unzufrieden. Wenn man unsere Spiele in der Rückblende realistisch Mirkan Dönmez spielt ab der Rückrunde in der Zweiten betrachtet, haben wir es fast nie geschafft, über 90 Minuten eine konstante Leistung zu zeigen. Daran müssen wir definitiv arbeiten. In machen Begegnungen haben wir nach einer vermeintlich klaren Führung am Ende noch zittern müssen. Andersherum haben wir es aber auch geschafft, deutliche Rückstände zu drehen. In Bad Bentheim hätte beim Pausenpfiff vermutlich niemand darauf gewettet, dass wir noch 3:3 spielen. Richtig gut lief es in der Hallensaison. Ihr habt unter anderem die inoffizielle Nordhorner Stadtmeisterschaft gewonnen, wart beim stark besetzten Vechte-Cup in der Endrunde dabei und habt das Grafschafter Hallenmasters auf Platz vier abgeschlossen. Bist du zufrieden mit euren Auftritten auf dem Parkett? Ich ziehe den Hut vor der Leistung des Teams. In einer Woche waren wir beispielsweise an fünf von sieben Abenden im Einsatz, trotzdem haben alle Spieler durchgezogen. Das zeigt, dass die Jungs heiß auf Fußball sind. Unterm Strich war es Sieg bei der Nordhorner Stadtmeisterschaft eine ganz starke Hallensaison, in der wir über, weite Strecken guten Fußball gezeigt haben. Darüber hinaus haben wir auch den VfL Weiße Elf als Verein gut repräsentiert. Das finde ich genauso wichtig wie die reinen Ergebnisse. Welches Ziel habt ihr euch für die Rückrunde gesteckt? In den vergangenen beiden Spielzeiten waren wir im zweiten Saisonteil stets die punktbeste Mannschaft. Ob wir das erneut schaffen, hängt davon ab, ob wir Konstanz in unser Spiel bekommen. Beim Blick auf die Tabelle schätzen wir realistisch ein, dass die U23 des SV Meppen VfL Weiße Elf – Heimspielmagazin 01/2018