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E_1938_Zeitung_Nr.027

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dafür, warum in den

dafür, warum in den Städten von 10,000 bis beiden Vergleichsiahren sozusagen unverän- 30,000 Einwohnern die Verhältnisse in den I dert geblieben sind. Strassenverkehrsunfälle nach Gemeinden und Gemeindegruppen in den ersten 9 Monaten 1936, 1937. Gemeinden Unfälle Unfälle mit verunfallte Davon Gemeindegruppen im ganzen verunfallten Personen Personen getötet 1936 1937 1936 1937 1936 1937 1936 1937 Zürich 3110 3209 1120 1120 1229 1230 24 26 Basel 697 809 356 377 402 413 8 12 Genf 1356 1366 483 641 655 607 11 6 Bern 544 688 287 344 449 386 8 10 Großstädte, Total 5707 5972 2246 2382 2635 2636 51 54 Lausanne 400 640 165 231 192 275 6 7 Luzern 466 462 225 235 256 263 2 6 St. Gallen 328 303 136 115 151 134 2 3 Winterthur 228 221 121 111 133 124 9 8 Biel La Chaux-de-Fonds . . . 131 83 163 80 74 44 99 43 82 60 120 47 1 — 6 2_ Städte mit 30 000 MB 100 000 Einwohnern, Total TJebrige Städte*) 1636 900 1769 924 765 531 834 552 874 656 963 660 20 27 32 28 Uebrige Gemeinden**) . . . . 6469 7139 3954 4353 6041 5541 388 341 Schweiz 14712 15804 7496 8121 9206 9800 486 445 *) Mit 10 000 bis 30 000 Einwohnern am 1. Dezember 1930. *•) Mit weniger als 10 000 Euro, am 1. Dez. 1930* Schweizerische Fernverkehrsstrassen * Ausbau der Alpenstrassen Der Schweiz. Autostrassen-Verein (S. A. V.) ist | im Jahre 1927 mit dem Zweck gegründet worden, «durch Studien und Vorschläge bei den Behörden dahin zu wirken, dass dem wachsenden nationalen und internationalen Automobilverkehr ein zweckmässig angelegtes Hauptstrassennetz zur Verfügung gestellt werde. Er macht sich im besonderen auch zur Aufgabe, die Schaffung reiner Autostrasen in technischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Hinsicht zu prüfen. > Wie sein Präsident, Ständerat Wenk, anlässlich der am Freitag, den 25. März, im Berner Grossratssaal abgehaltenen zehnten Jahresversammlung in seiner Eröffnungsansprache betonte, ist diese Organisation bei der Verfolgung ihres ursprünglichen Zieles auf den Widerstand regionaler Interessen gestossen. Doch hat der S. A. V. durch die jüngste Entwicklung im Autostrassenwesen des Auslandes, welche die Gefahr einer Umfahrung der Schweiz immer deutlicher vor Augen treten Hess und die nun durch die jüngsten politischen Ereignisse noch verschärft worden ist, einen neuen Vereinszweck erhalten: die Idee des .Baues schweizerischer Fernverkehrsstrassen mit allem Nachdruck in der Oeffentlichkeit zu vertreten, nachdem das bekannte Postulat, das der Redner im Auftrage der Organe des S. A. V. im Ständerat eingebracht hatte, abgelehnt worden ist. Schon bei der Begründung dieser Forderung hatte Ständerat Wenk betont, dass dabei die Schaffung reiner Autostrassen für die Schweiz nicht in Betracht kommen könne, wohl aber, unseren Verhältnissen entsprechend, der Ausbau von Durchzugsstrassen, die den Erfordernissen des Fernverkehrs genügen, und zwar vor allem solcher in der Richtung Nord-Süd und West-Ost, wobei jedoch an dieses Strassenkreuz auch die Strecke Schaffhausen - Zürich und, wegen seines Winterverkehrs, auch Graubünden anzuschliessen wären. Die Dringlichkeit dieser Aufgabe stehe ausser allem Zweifel, denn nur wenn solche Fernverkehrsstrassen gebaut werden, könne der internationale Autotourismus der Schweiz die Vorteile bringen, die man von ihm erwarte. Zum Schluss hob der Redner vor allem auch die Bedeutung des Strassenbaues für die Arbeitsbeschaffung hervor, welche die beste Verteidigung der Demokratie darstelle. Wie schon bei der Einbringung seines Postulates, betonte auch auf der Jahresversammlung Ständerat Wenk, dass sich das erwähnte Ziel ohne eigentliche Revision der Bundesverfassung, einfach durch das Mittel eidgenössisch subventionierter Fernverkehrsstrassen erreichen lasse. Dabei soll das, was die Kantone selbst besser machen können, ihnen verbleiben. Aber grosse Durchzugsstrassen übersteigen ihre Möglichkeiten, so dass hier die Hilfe des Bundes einsetzen muss. Mit diesen Ausführungen in keinem Widerspruch stand die Auffassung, die Ingen. Schurter (Eidg. Oberbauinspektorat) im allgemeinen Teil seines Vortrages über den schob sich Shanghai heran, hässlich, nackt, unübersehbar, die Stadt am Meer, verschmutzt von rauchigem Dunst, hingestreckt unter glühendem Himmel. « Dort ist der Landungssteg» sagte Hubert. < Aber ich kann noch niemanden erkennen, nein, ich kann niemand erkennen. Cary, Cary, das ist Shanghai! > Er lachte, er zitterte vor Aufregung, er lief vor, dem Bug entgegen. Cary sah zur Stadt hinüber. Sie hielt die Hände um die Reling gepresst und rührte sich nicht. Fremde Erde, fremder Tag, fremder Himmel. III. Buch. 1. Kapitel. Das Haus war im alten Kolonialstil errichtet, ein umständlicher, viel zu grosser Bau, knallweiss gekalkt, mit sechs hohen, steifen Säulen an der Vorderfront, die vom Erdgeschoss bis zum roten Dach reichten. Rundherum, durch zwei Etagen, liefen die tiefen Veranden, überall lange französische Fenster, die bis zum Boden gingen, überall Moskitogitter, dunkel zwischen grellweisser Wand. Das Haus lag in der French Concession, Ecke Avenue Joffre und Rue Pichon. Nach beiden Strassen breitete sich der Garten hin, dreihundertfünfzig Meter Parkmauer auf jeder Seite, hinter der grauen Mörte'lfassade streckten sich die dichten Wipfel hoch, Koniferen und Platanen, japanischer Ahorn und Ausbau der Alpenstrassen vertrat Auch er gab zu, dass eine Zentrahsation zwar zweifellos gewisse organisatorische Vorteile böte, dass sie aber anderseits die mannigfachen Probleme, die sich stellen, allein auch nicht zu lösen vermöchte. Man habe daher an dem föderalistischen Grundgedanken festgehalten, dem Bunde nur da die Oberaufsicht einzuräumen, wo es die Gesamtinteressen des Landes erfordern. Im übrigen aber verfügen die Kantone über einen Stab erprobter Ingenieure, denen im Rahmen ihrer Kompetenzen die Verantwortung überlassen bleiben solle. In unserer Ausgabe vom 18. März brachten brachten wir die Meldung, dass in naher Zeit mit der Möglichkeit einer Herabsetzung des Benzinpreises gerechnet werden könne. Dabei musste allerdings die Frage offen bleiben, ob diese Senkung allen Benzinkonsumenten in gleicher Weise zustatten komme, oder ob die Behörden durch die Wiedereinführung der Zonen gewisse Gegenden gegenüber andern in bezug auf die Preisgestaltung günstiger behandeln werden. So wie die Dinge heute liegen, scheint der Bundesrat der Wiederherstellung der Zonen den Vorzug geben zu wollen, wobei die Städte Genf und Basel die niedrigsten Ansätze zugestanden erhielten, währenddem sie für die übrigen Landesteile nach einer bestimmten Zoneneinteilung gestaffelt würden. Es bedarf keines besonderen Scharfsinns, um vorauszusehen, dass bei diesem System für die Bergregionen am wenigsten von der geplanten Benzinverbilligung abfallen würde. In den höheren Lagen konzentriert sieh — man denke beispielsweise an Graubünden — jedoch gerade ein beträchtlicher Teil unseres automobilen Touristikverkehrs. Ihn auf seinem bisherigen Niveau zu halten und wenn möglich noch zu mehren, darin erblicken wir eine der vornehmsten Aufgaben unserer Fremdenverkehrspolitik. Ob aber eine ungünstigere Behandlung, eine Schlechterstellung gewisser Rotbuchen, die hängenden Zweige der Weiden. 1900 hatte sich der alte Maquardt hier festgesetzt, fast ohne Nachbarn, um Spaziergänge übers freie Feld zu machen, um Bäume, Chrysanthemen und Lilien zu pflanzen. Das nächste Grundstück hatte seinem Freund Meyer gehört, aber Meyer hatte es schon fünfzehn Jahre später verkauft und sich nur das Haus und eine Art Garten behalten, kaum so viel Erde wie in einen Blumentopf hineingeht. Meyer war schlau gewesen, aber nicht schlau genug. Er hatts Unsummen daran verdient, aber nicht genug. Wo er Massliebchen und Buchsbaum-' hecken gezogen hatte, stand jetzt ein Hotel* zwei kleine Backsteinvillen und eine Chinesenfangtze. Meyer hatte dicke Banknoten ins Safe getragen und einen Narren aus sich gemacht. Denn die Stadt war nachgerückt, mit Asphalt, Lichtkabeln und Wasserrohren, sie hatte sich mit Pflastersteinen, Kanälen und Schienen übers freie Feld gewälzt, mit Zementhäusern, Zinskasernen und verdeckten Brandmauern in die Luft geworfen, durch die Avenue Joffre fuhr das Tram, bleohklirrend und klingelnd. AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 29. MÄRZ 1938 — N° 27 Ueber den Ideenwettbewerb einer Fernverkehrsstrasse im Räume Baden-Brugg berichtete der Kantonsingenieur Keller (Zürich). Wie bekannt, sind von den 47 eingegangenen Entwürfen 4 mit Preisen ausgezeichnet worden, während eine grosse Zahl weiterer angekauft wurde. Im Anschluss an diese Referate wurden diskussionslos die statutarischen Geschäfte erledigt. Für den verstorbenen Berner Stadtpräsidenten Lindt w\irde auf Vorschlag des Berner Gemeinderates dessen Mitglied Hubacher neu in den Vorstand gewählt, für den zurücktretenden Herrn Marzohl der Präsident des Schweiz. Radfahrerbundes, Flury. H.B. Die Litra-Initiative. Wie bereite anlässlich der ständerätlichen Debatte bei Behandlung der Gütertransportordnung bekannt wurde, vereinigt die Litra-Initiative eine Rekordzahl von Unterschriften auf sich. Die Kriseninitiative mit ihren 330 000 Unterschriften wurde beträchtlich überschritten, indem die Litra-Initiative 386 467 Unterschriften zählt, worin das Ergebnis des Kantons Genf noch nicht eingerechnet ist. Zu dieser systematisch, mit Hilfe aller Bahnangestellten aufgezogenen Unterschriftensammlung haben die einzelnen Kantone folgende Beiträge geleistet: Zürich 70 167, Bern 83 100, Luzern 21 208, Uri 2804, Schwyz 5172, Nidwaiden 6§9, Obwalden 501. Glarus 5959, Zug 4204, Freiburg 11040, Solothurn 19 636. Baselstadt 3284, Baselland 7943, Schaffhausen 7050, Appenzell A.-Rh. 2013, Appenzell I.-Rh. 759, St. Gallen 28 806, Graubünden 11978, Aargau 36 955, Thurgau 16 490, Tessin 11925, Waadt 17 155, Neuenburg 10 487. Wallis 7181, Genf ca. 5000. Die europäischen Landstrassen. Nach einer Uebersicht der « Autostrasse > verfügen die wichtigsten europäischen Länder über folgende Landstrassen: Frankreich 651000, Deutschland 346 000, England 283 000 und Italien 169 000 Kilometer. In den gleichen Ländern entfallen auf einen Kilometer Landstrasse folgende Mengen an Automobilen: England 6,5, Frankreich 2,9, Deutschland 2,7 und Italien 2,2 pro Strassenkilometer. Um die Neugestaltung des Benzinpreises Abstufung nach Zonen stösst auf Gegnerschaft. Landesteile gegenüber andern hinsichtlich des Benzinpreises ein taugliches Mittel zur Erreichung dieses Zweckes bildet, scheint uns mehr als fraglich. Der Ankurbelung der Inlandstouristik, die ja nach wie vor ihren Platz im Programm der am Fremdenverkehr interessierten Kreise einnimmt, wäre damit ein zweifelhafter Dienst erwiesen, und das auch dann, wenn der Literpreis von 45 Rappen im Rahmen der projektierten Neuregelung das Maximum darstellen würde. Erwägungen dieser Art mögen es denn auch gewesen sein, welche den Schweiz. Hotelierverein bewogen haben, gegen den Plan der Wiederherstellung von Benzinzonen Stellung zu beziehen. Und teilweise aus den nämlichen Ueberlegungen heraus hat sich am vergangenen Samstag auch die Generalversammlung der Aspa mit 107 gegen 5 Stimmen zugunsten der Schaffung eines für das ganze Land einheitlich festgesetzten Benzinpreises ausgesprochen, wobei es die Meinung hatte, dass gleichzeitig, eine entsprechende Senkung vorgenommen werde. Wir dürfen deshalb wohl der Erwartung Ausdruck verleihen, der Bundesrat werde diese Stimmen nicht kurzerhand in den Wind schlagen, wenn er, wie es heisst, im Laufe dieser Woche seine Beschlüsse über die Neugestaltung des Benzinpreises fasst. Mit jedem Jahr hatte jeder Quadratmeter Boden seinen Wert multipliziert. Aber Hubert Hess, wie sein Vater, Chrysanthemen und Irisblumen weiterwachsen. Drei abgeschliffene breite Granitstufen liefen die ganze Front entlang. Die dicken Säulen warfen stumme Schatten. Ueber diese drei Stufen ging Cary hinauf. Der Säulengang war breit und kühl. Dahinter waren die Türen des grossen Salons, weit offen, chinesische Diener standen herum, irgendwo surrte ein elektrischer Fächer. « Gefällt es dir, Cary ? Ja ? > Die beiden chinesischen Boys trugen weisse Kittel und schwarzseidene Hosen. Der dritte war ein grosser alter Mann, mit glattrasiertem Schädel und wulstigen violetten Lippen. Cary ging an ihm vorbei, sie gingen in den Salon hinein, es war halbdunkel hier, an der Decke drehte sich ein riesiger Fächer. Braune Ledergarnituren, schwere Tische aus Ebenholz und Perlmutter, dazwischen geschnitzte Stühle mit schmalen hohen Lehnen, ein altmodischer Messingkamin. Ein dumpfer, fremder Geruch war in der Luft. Es war alles sehr unbewohnt. Cary sah sich um. Auf dem Kaminsims stand eine Porzel'lanschäferin, mit hellblau glasierter Schärpe, eine Taube auf der rechten Hand. Der linke Arm war abgeschlagen. Grosser Salon, prunkvoll möbliert, düster, rotverschossene Seidentapeten an. der Wand. < Wenn dir irgend etwas nicht gefällt», sagte Hubert. « Man kann alles ändern, man kann alles neu machen.» Cary nickte, sie stand neben Hubert und allein wie in einer Hotelhalle. « Im ersten Stock sind die Schlafzimmer, Zur Unverbindlichkeit der Kreisschreiben Schluss von Seite 1 Unseres Eraehtens verdient jener Zustand den Vorzug, wobei der Verkehrsteilnehmer um die wirkliche Rechtslage weiss und darüber im Bilde ist. dass er aus der Tolerierung eines abweichenden Verkehrsgebrauches durch die Polizei keine rechtlichen Ansprüche ableiten kann. Dies hindert wohl doch manchen an einem Tun, das ihn eines Tages reuen könnte... In vielen Fällen geht es nicht um eine mehr oder weniger begründete eigene cAnsicht» des Departementes, sondern um eine blosse klare Herausstellung des schon vorher vorhandenen Gesetzesinhaltes. Dasselbe trifft etwa beim Kreisschreiben, vom 6. September 1933 zu, das — offenbar zur Behebung gewisser Meinungsverschiedenheiten und zur Erzielung eines einheitlichen Vorgehens in allen Kantonen — auf die Genehmigungsbedürftigkeit aller besonderen örtlichen Verkehrsvorschriften hinweist So kann man denn diesen Bemühungen des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartefnents um eine möglichst weitgehende Rechtsvereinheitlichung nur den besten Erfolg wünschen. Diese seine Tätigkeit ist um so wichtiger als ja die staatsrechtliche Struktur der Schweiz für eine «Gleichschaltung> der Verwaltungspraxis und Judikatur nicht eben günstig liegt. Um so weniger können Einwendungen gegen die Tätigkeit des Departements erhoben werden, wo sich dieses auf reine «Empfehlungen» beschränkt. Und wenn sich gar der doch zum Erlass von verbindlichen Ausführungsbestimmungen zum MFG. zuständige Gesamtbundesrat darauf beschränkt, die Kantone um diese oder jene Massnahme zu cersuchen» ohne seinen Weisungen einen zwingend umschriebenen Inhalt zu geben, so lässt sich dagegen vollends nichts einwenden. Ein solcher Fall liegt vor beim Kreisschreiben des Bundesrates vom 13. Aug. 1935 an sämtliche Kantonsregierungen über die Bekämpfung der Verkehrsunfälle auf der Strasse, worin sich im Zusammenhang mit der Feststellung einer zu laxen Praxis mancher Gerichte gegenüber den Verkehrsteilnehmern überhaupt oder nur einzelnen Kategorien unter ihnen der beherzigenswerte Satz findet: «Nicht nur die Motorfahrzeuqfiihrer, auch die Radfahrer und die Führer von Fuhrwerken müssen wissen, dass sie scharfe Strafen zu gewärtigen haben, wenn sie durch vorschriftswidriges Verhalten andere Strassenbenützer an Leib und Leben gefährden.» Derartigen Anstrengungen unserer obersten landesbehörde können wir nur mit allem Nachdruck beipflichten, auch wenn sie allzu oft frommer Wunsch bleiben. In manchem Punkte endlich genügt es durchaus, wenn sich dank der Tätigkeit des Justiz- und Polizeidepartementes wenigstens rein de facto ein gewisser einheitlicher Verkehrsgebrauch durchsetzt. Der Grossteil der Verkehrsteilnehmer unterzieht sich ja aus eigener Einsicht in seinen Vorteil, gutwillig einer bestimmten Verkehrsnorm, deren Befolgung ihm von irgend einer Seite nahegelegt wird, ohne sich lange nach der rechtlichen Fundierang eines solchen Brauches zu erkundigen. Er ist froh, wenn er etwas lernt, das mit den übrigen Strassenbenützern auch ihn selber schützt. So dürfen wir wohl beruhigt feststellen, dass der bundesgerichtliche Entscheid, von dem wir ausgegangen sind, die verdienstvolle Tätigkeit des Justiz- und Polizeidepartementes keineswegs in Frage stellt, weder für die Zukunft noch hinsichtlich des schon Geleisteten, wie es — beispielsweise — eben in den vielen Kreisschreiben niedergelegt ist. Aber schliesslich darf selbst einer Bundesbehörde einmal ein kleiner Betriebsunfall widerfahren, zu vergleichen vielleicht mit dem Missgeschick, wenn unsereiner falsch in eine Einbahnstrasse fährt. H. W. Th. BädeT, ein Plättraum, Cheng hat eine Amah für dich engagiert. Und im zweiten Stock sind dann ein paar Fremdenzimmer, und hier unten ist ein Salon für dich, und...» Hubert brach ab. Cary sah die Schäferin an. Allein wie in einer Hotelhalle. «Es ist alles verrottet», sagt Hubert plötzlich. « Früher ist es mir nicht aufgefallen. Es ist ein verrottetes, altes, widerliches Haus.» In der Hotelhalle war auf einmal Hubert da, Cary sah auf, vertrautes Gesicht, Augen, in die man verliebt ist, Mund, den man kennt. « Es ist sehr hübsch hier », sagte Cary. « Es ist grossartig, es ist ein Haus wie aus einem Bilderbuch. Und in welchem Zimmer soll ich wohnen ? Ich bin so durstig, kann ich etwas zu trinken haben ? » Hubert lachte verlegen und sah sie an. c Was ist Hubert ? » « Du fragst, als wärst du hier ein Gast.» « Bin ich nicht ? Ich bin doch ein Gast.» « Nein », sagte Hubert. « Du bist hier zuhaus. Wollen wir jetzt auf der Veranda Tee trinken oder willst du zuerst die andern Zimmer sehn ? » « Tee ! Zuerst unbedingt Tee ! » Sie gingen wieder hinaus. Das grelle Licht fiel ihnen entgegen. Die Sonne lag kochend über dem Garten. (Fortsetzung folgt.)

27 DIENSTAG, 39. AUTOMOBIL-REVÖE o fast sa schnell wie letztes Jähe. Zum Rennwagen-Training in Monza Besuch in der Heimat des neuen Mercedes-Benz-Rennwagens. - Gespräch mit Dir. Sailer, Chefkonstrukteur und Schöpfer des Wagens. so sagt Direktor Sailer, «Massaifoeit, zugeschnitten auf die gültige Formel, zugeschnitten auf die Bahnverhältnisse und nicht zuletzt zugeschnitten auf die Fahrer. Wie dem Fahrer nach seinen Körperverhältnissen der Sitz des Wagens, die Länge der Steuersäule, die Spannung der Pedale bemessen •wird, so muss der Wagen den denkbar besten Ausgleich zwischen Motorleistung und Fahreigenschaften haben, zumal dann, wenn eine Formel bestimmte Grenzen in bezug auf Motorstärke und Wagengewicht zieht. Die bisher gebauten Mercedes- Rennwagen haben ihre Aufgabe dank unserer Leichtbau-Methode gelöst, die Motorgrösse war nicht begrenzt. Die neue Formel schreibt uns vor, dass wir in der Motorstärke nicht über 3 Liter (mit Kompressor) und 4% Liter (ohne Kompressor) gehen; das Gewicht ist nach oben nicht begrenzt, das Gewichtsminimum beträgt 8SO kg, -während unsere Wagen in den Vorjahren nicht mehr als 750 kg •wiegen durften. Diese Neubestimmungen zwangen uns natürlich zum Beschreiten ganz anderer Wege.» Unwesentlich geringere Durchschnittsgesch windigkeiten. «Und was ist über die bisherige Bewährung der Wagen zu sagen ?> «Die Wagen haben, wie mir aus Monza berichtet wird, so zufriedenstellend gearbeitet, dass wir jetzt schon folgendes sagen können: Das Durchschnittstempo wird nur unwesentlich geringer sein als das der Rennwagen aus den Vorjahren, die mit ihrem Motoreninhalt von ca. 6 Litern etwa doppelt so stark waren wie die jetzigen. Die Höchstgeschwindigkeiten der Vorjahrsrennen werden allerdings nicht erzielt werden.» worfen, aber er ist bis anf eine unbedeutende Armverletzung heil geblieben.» «Und wann werden die neuen Mercedes-Sterne zum erstenmal am Rennfahrerhimmel aufziehen?» «Am 10. April wird das Rennen von Pau gefahren; ob wir dort schon starten, ist noch fraglich. Bestimmt gehen wir in Tripolis an den Start, am 15. Mai. » « Mit der ganzen Mannschaft?» «Natürlich nehmen wir Ersatzfahrer mit, aber nicht so viele wie früher. Die Ausschreibung gestattet nur die Teilnahme von 3 Wagen und verbietet den Fahrerwechsel während des Rennens. Diese Neuregelung wird wohl sogar allgemein durchgeführt werden, so dass künftig in allen Rennen der Fahrer, der am Start erscheint, das Rennen beenden oder ohne Stellung eines Ersatzmannes ausscheiden muss.» Das Gespräch über die neuen Mercedes-Rennwagen und ihre Fahrer ist zu Ende. Aber ehe wir uns verabschieden, hören wir noch etwas über die Verbindung zwischen Rennwagen- und Serien- Sportkalender für das Jahr 1938. (R-IF Rennen nach der int. Grand-Prix-Formel; R = Rennwagen; S = Sportwagen; T = Tourenwagen.) April. 2.: England; 2. Rennen um die Krönungstrophäe. (R) 3.: Italien: 12. Mille Miglia. (ST) 9.: England: Rennen um die Trophäe des Britischen Weltreichs. (R) 10.: Frankreich: Grosser Preis von Pau. (R-IF) 18.: England: Oster-Meeting in Brooklands. (RS) 23.: Irland: Rennen von Cork. (R-IF) (cpr.) Auf der Monzabahn, dem beliebten «Wie ist das zu erklären?» wagenbau. Die Rennabteilung von Mercedes-Benz «Die neuen Mercedes-Rennwagen sind in ihrer ...und in Donington. Trainingsstammquartier der deutschen und führt kein abgeschlossenes Sonderdasein; alle von Bremsfähigkeit und ihrer Strassen- und Kurvenlage so erheblich verbessert, dass ihnen die Bewälkonstrukteuren zugänglich, und es ist fast zur All- italienischen Rennwagen, donnerten und ihr erzielten Erfahrungen sind den Personenwagen- Am 9. April gelangt im Donington-Park das Rennen um die Trophäe des britischen Weltreichs heulten zwei Wochen lang die Motoren der tigung von Kurven, Schikanen usw. leichter fällt; tagspraxis geworden, dass Errungenschaften von zur Durchführung, das nach einer Handicapformel ausgetragen und über 64 Runden = rund neuen, nach der Grand-Prix^Formel für und da sie entsprechend gut beschleunigen, sind der Rennstrecke dem normalen Fahrgebrauch des hohe Durchschnitte zu erwarten — wie die ersten 1938/40 gebauten Rennwagen der beiden Automobilbesitzers zugänglich gemacht werden — 320 Kilometer führen wird. Der Zürcher Hans Fahrten es ja auch bewiesen haben. So wurde es natürlich in zweckmässig veränderter Form. So R u e s c h hat auch für diese Konkurrenz seine deutschen Ställe; geschossartig flitzten die möglich, bei erheblich kleinerem Motor trotz nicht leuchtet der Glanz des Mercedes-Sternes auch denen, die keine Rennen fahren, keine Rekorde er- Nennung abgegeben, und zwar auf Alfa Romeo silbergrauen schlanken Wagenikörper über wesentlich verändertem Gewicht Durchschnitte zu 2,9 Liter. die Geraden und durch die Kurven. Aengstlich werden ihr© Geheimnisse gehütet — len als einen leistungsfähigen, zuverlässigen Wagen 750 cem: Zwei Austin- Rennwagen (Piloten erzielen, die denen der starkmotorigen Vorjahrswagen kaum vied nachstehen dürften.»» zielen, sondern nicht mehr und nicht weniger wol- Anmeldungen: «Und was sag«n die Fahrer? Wie berichtet für Beruf und Erholung, für den harten Alltagsgebrauch. H. T-nn. M.G. noch nicht bestimmt); Nickols und Parnell auf Rennileiter, Fahrer und Monteure halten Rennleiter Neubauer vor allem über den Nachwuchs?» (Copyright by Cosmopress.) 1500 cem: Gerard, Gee und Maclure auf Riley; eisern dicht, und ehe die Haube aufgeklappt, ehe nach absolvierter Trainingsrunde die «Unsere Spitzenfahrer haben sich überraschend L. Villoresi, J. du Puy, Hanspn, Wakefield und ersten Berichtsworte zwischen den Rernimatadoren und ihren Betreuern gewechselt über den Nachwuchs sehr zufriedenstellend berich- schnell eingefahren. Das war aber von ihnen zu A Dobson auf Maserati; Mays, A. G. Dobson, erwarten. Wichtiger erscheint es mir noch, dass Bira, Rolt, Cotton, Connell und Tongue auf ERA; werden, gleiten scheue Blicke in die Runde Saisoneröffnung. Powys-Lybbe auf Talbot; Souter auf Scott-B u- tet wird. Wir hatten nach Monza noch drei Rennwagen vom Vorjahrstyp mitgenommen, um die Auf der Kristallpalast-Strecke... Ueber 1500 cem: Snow, Evans, Thomas und g a 11 i. — ob nicht ein unbefugtes Auge, ein fremdes Ohr in Sicht- und Hörnähe ist. Was also Ruesch auf 2,9-1-A 1 f a-R o meo; J. Paul auf In zwei Vorläufen und einem Finale wird tun, wenn man das Geheimnis der neuen Nachwachsfahrer Delahaye 3,5 L. am nächsten Samstag auf der Kristallpalast-Rundstrecke in London die diesjährige Sportsaison mit Boliden ein wenig lüften will ? (Denn es zu auf ihnen zu schulen. Von den drei Wagen ist nicht mehr allzuviel Verwendbares übrig, aber dafür ist entschleiern, darf man vor der ersten grossen Rennaktion überhaupt nicht wagen.) Am keine Sorgen zu haben brauchen, wenn einmal ein der die startenden Rennwagen in 3 Gruppen ein- dem Rennen um die Krönungstrophäe eröffnet, die Nachwuchsmannschaft so gut geschult, dass wir wobei es sich um eine Veranstaltung handelt, bei Von Rennmannschaften und besten, man dringt gleich in die Höhle des ,As' ausfällt.» geteilt werden (bis 1100, 1101—2500 und über Löwen. So fuhren wir denn nach Stuttgart, «Sind neue Begabungen aufgetaucht?» 2500 ocm). Gemeldet sind auch unsere Landsleute Privatfahrern der Heimat der Daimler-Benz-Werke, die «Brendel, Hartmann und Bäumer» haben ja Hans Rueech auf Maserati und E. von Graff e n r i e d auf Delahaye. Im übrigen liegen zu schon im Vorjahr auf unseren Rennwagen gesessen und machen weiter schöne Fortschritte. Ein diesem Rennen folgende Nennungen vor; Unser Landsmann Armand nue, die Ursprungsstätte der erfolgreichsten deutschen Renn- und Rekordwagen, der Repräsentanten des deutschen Personenwagen- Werk. Er sollte Metzger werden, um Vaters Getin; Dobson, Gonnell und Rolt auf E R A; Eve- ganz neuer Mann ist Bauer, einer aus unserem Mitbegründer der «Ecurie Helvetia», hat beschlossen, seinen ständigen Wohnsitz nach Italien zu Grossbritannien: Hadley und Dodson auf Ausund Nutzfahrzeugbaues und der erst jüngst schäft zu übernehmen, aher die Liebe zum Motor ritt, Brooke und Smith auf M. G.; Hanson, Wakefield und Aitken auf Maserati; Abecassis auf ganisation ausgetreten und wird inskünftig als Pri- verlegen Er ist aus der schweizerischen Rennorvatfahrer an den automobilrennsportlichen Veran- führte ihn zu uns; ja, und als er einige Zeit als so erfolgreichen Flugmotoren sind. Monteur bei uns gearbeitet und in seiner Freizeit A 11 a; Maclure auf R i 1 e y; Willing auf Delahaye. i Die langgestreckten Werksanlagen in dem auf eigene Kappe ein paar recht nette Motorsportsiege bei kleinen Veranstaltungen herausgefahren Frankreich: Paul und .Gerard auf Delahaye. staltungen teilnehmen. Wie wir erfahren, hat er Stuttgarter Vorort Untertürkheim sind nur seinen 8-Zylinder-l,5-Liter-Bugatti-Rennwagen verkauft und sich einen neuen Anderthalbliter-Maserati hatte, haben wir seinen sehnlichsten Wunsch erfüllt und ihn einmal in einen Rennwagen gesetzt Graffenried auf Delahaye. des gleichen Typs erstanden, wie ihn die Piloten ein Teil des grossen Unternehmens; in ihnen Schweiz: R u e s c h auf Maserati und von erfolgt die Bearbeitung von Teilen und die —• mit gutem Resultat, wie wir festgestellt haben. Slam: B. Bira auf ERA. •der Bologneser Fabrikmannschaft steuern. Zwischen Montage der Personenwagen. Zwanzig Kilometer weiter, in Werk Sindelfingen, werden rer von der Fabrik die gleichen Unterstützungen Natürlich hat er in Monza seinen Wagen umge- Australien: Snow auf Delahaye. Hug und Maserati ist eine Vereinbarung getroffen worden, wonach unserm Landsmann als Privatfah- die Karosserien hergestellt, und zwei Autostunden entfernt, im Nordschwarzwald, liegt gewährt werden wie den Mitgliedern der offiziellen ( Mannschaft, das heisst Hugs Rennwagen wird mit Werk Gaggenau, wo die Lastwagen, Omnibusse und sonst noch vielerlei Nutzfahrzeuge jedem Rennen überholt und für die nächste Ver- Du! Ziehung schonA dem nötigen Ersatzteilmaterial wie die Boliden der Maserati-Equipe ausgestattet und von den Werken nach entstehen, während eine Reihe anderer Spezialerzeugnisse in Werk Mannheim gebaut wie die Rennabteilungen von Mercedes-Benz, Auto- am 20. April J anstaltung startbereit gemacht. Zu gleicher Zeit wird. Aber in Untertürkheim konzentriert Union und Alfa-Corse hat Hug in den vergangenen 14 Tagen in Monza einem intensiven Training obgelegen, wobei es sich herausstellte, dass sein Mase- sich die Gesamtarbeit des grossen Unternehmens, und hier ist auch, hinter einer Tür rati mit Leichtigkeit eine Geschwindigkeit von 210 mit einem weithin lesbaren Verbotsschild, km/St, erreicht, die bis auf 240 km/St, gesteigert die Rennabteilung. Rennleiter Neubauer und werden kann. Hug beabsichtigt am Grossen Preis von Cork in Irland vom 24. April an den Start zu sein « Stall» — die € Asse » Garacciola, gehen. Zu seinem Debüt mit dem neuen Maserat' von Brauchitsch, Lang und die Nachwuchsfahrer — sind noch nicht von Monza zurück- wünschen wir ihm schon heute besten Erfolg. gekehrt. Aber wir sind für unsern Besuch bei dem Manne vorgemerkt, der die Mercedeswagen und besonders die siegreichen Sport am letzten Wochenende Rennwagen dieser Marke geschaffen hat. Direktor Max Sailer kommt nicht vom grünen Um das « silberne Steuerrad ». Tisch, sondern aus der härtesten Praxis, und »o Die «Gazzetta dello Sport» hat am letzten Samstag in Verbindung mit mehreren Sektionen des ita- erklärt es sich vielleicht, dass die von ihm konstruierten Wagen namentlich an Robustheit und lienischen Automobil-Clubs eine interessante Veranstaltung für serienmässig hergestellte Touren- Zuverlässigkeit nichts zu wünschen übrin lassen. Er ist als junger Betriebsingenieur selbst auf dem wagen mit Start und Ziel in Monza zur Durchführung gebracht, an der sich bekannte Grossen Rennwagen gesessen, ist in schwersten Rennen Sieger geblieben, so z. B. in den mörderischen Targaund Coppa-Florio-Rennen, und die Fachwelt kennt teiligten und noch bekanntere wie Nuvolari. Varzi wie Luigi Villoresi, Marazza und Battaglia etc. be- ihn als alten Praktikus. Mehr als ein Menschenalter und Nazzaro als Starten funktionierten. Nahezu ist er schon Mercedes-Mann — die personifizierte 200 Automobilisten hatten sich für die Teilnahme Historie dieser bekannten Marke. an diesem Wettbewerb um das «silberne Steuerrad» angemeldet; ihre Fahrzeuge wurden je nach Marke und Typ (Alfa Romeo, Fiat 1500, Fiat 508 C, Lancia Aprilia, ßianchi S. 9, Fiat 508 und Fiat 500) in „Rennwagenbau ist Massarbeit" 7 verschiedene Gruppen eingeteilt. Der Konkurrenz lag die Strecke Monza - Novara - Sesto Calende - Ziehung schon am 20. April! Varese - Como - Olgiate - Monza zugrunde, wobei in Varese mit Richtun? Luino und Ponte Tresa Es spricht sich herum — und der Los-Vorrat Rundstreckon eingeschaltet wurden, deren Strassenführung für die 7 genannten Markengruppen schmilzt sehr schnell) h • ' • Und, wer weiss, vielleicht sind ab 6. April schon . variierten. keine Lose mehr zu haben ... zumal heute schon " • 3 Als Sieger gingen bei den einzelnen Gruppen U verkauft sind. • ' , . hervor 1 Vorbehalten bleibt also ein Vorrücken des Alfa Romeo: Canavesi (90 km/St.); Fiat 1500: Ziehungstermines. Villoresi Luigi (90,770 km/St); Fiat 508 C: Gilera Handeln Sie also sofort — denn später ist oft (93 828 im/St); Lancia Aprilia: Jacaaio (94.977 iu spät. ' . • Wer bis und mit 5. April eine 10-Los-Serie bestellt,erhälr ein elftes Los-gratis und eine Serienkarte, die an der Ziehung des Zugabe-Treffers von Fr. 50 000 teilnimmt. . ' - ^ Denken Sie bloss daran: Jetzt, wo der Frühling eine Menge neuer Wünsche weckt, wird • *•*:* ;» einer der 16,306Treffer besonders willkommen M... UJc plus 40 Oi. Porto auf Postcheck III 10 026. : Adr.r Seva-Lotrerie; Genfergasse. 15, Bern. (Bei' Vorbestellung der Ziehungsliste 30 Cfs. mehr.) Lose'iauch bei.den bernischen Bänken-sowie;' Der Haupttreffer: 100,ÖÖÖ.r- 2x50,000.-- 30,000.— "20,000.- "':,-• L Tetc./ete. '. erste Start? Jeder,dervordem S.April eine 10-Los-Serie kauft, erhält ein elftes Los gratis und eine Serienkarte Ein Zugabetreffer von Fr. 50000 ist speziell für die Serien-Käufer reserviert 55% =» höchster Treff ersaht — weniger Lose — raschere Chancen I Ein Teil des Reinertrages von Seva 6 wird der Schweizerischen Landesausstellung 1939 zufliessen Kommende Ereignisse | km/St.); Bianchi S. 9: Fontana (83,017 km/St.); Fiat 508: Bogani (78,428 km/St.); Fiat 500: Bertani (77,364 km/St.). Anmeldungen tröpfeln ... Für den Grossen Preis von Pau sind beim A.C. Basco-Bearnais als Organisator dieses Rennens weitere Nennungen eingegangen, und zwar von den Italienern Neqro und Lanza und dem Franzosen Raph, die alle drei auf Maserati 1500 cem starten, sowie vom Franzosen Lebegue auf einem Talbot-Formelwaeen. Mächtiger Nennerfolg der Mille Miglia. Wie wir kurz vor Redaktionsschluss vernehmen, liegen für die XII Mille Miglia 155 Anmeldungen vor. Unter ihnen befindet sich auch jene des Franzosen Carriere, der sich letztes Jahr mit Schell auf Delahaye im 3. Rang klassierte und heuer auf Talbot genannt hat.