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E_1938_Zeitung_Nr.062

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a AUTOMOBIL-REVUE

a AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 2. AUGUST 1938 — N°62 BURGDORF LUZERN SIRNACH WAUWIL ZÜRICH ZÜRICH Karosserie Dietrich Aktiengesellschaft Güterstr./Delsbergerallee 50 Telephon 26.851 W. Garbani Söhne & Co. Greyerzstrasse 80 Telephon 22.417 Fr. Born Auto-Lackiererei Telephon 680 Amrein&lmbach Malergeschäft und Autolackiererei. Schriftenmalerei. Schlagfeste Emaillierungen im Ofen Vonmattstr. 28 u. 30 Telephon 25.500 A. Wehle Dörflistrasse 4 Telephon 68.081 ZÜRICH P. Widmer Autospritzwerk Telephon 65.188 Karosseriewerke J.Wartmann Telephon 56.431 Bianco & Bindnagel Dufourstr. 60 Telephon 47.469 Jean Hottinger Badenerstrasse 294 Telephon 33.204 Jos. Widmer Gasometerstrasse 9 Telephon 39.335 Autospritzwerk Schriften, Monogramme etc. HORGEN in der neuen Werkstätte Nauenstrasse 43—45 Erlachstrasse 7 Teleph. 23.695 ..Zürichstrasse 22 ^Telephon 25.868 L U Z E ß N Fachmännische Arbeiten ST. GALLEN W1NTERTHUR ZÜRICH P.Kupferschmid Gebr. Keller Stockerstrasse 19 Bosch & Müller Müller & Häne Bogenstrasse 9 a Auto-Spntzlackier- Werkstätte E. Huber Aarestrasse-Speditionsweg Telephon 13.78 Th. Waibel Tösstalstrasse 29b Gebr. Bosshart Alfr.-Escherstr. 76-78 ZÜRICH 9 Telephon 924.622 Auto -Spxitzerei Telephon 45.75 Telephon 22.758 Tel. 38.871 Wir garantieren Auto- Spritzwerk Badenerstr.531 Tel. 34.225 für prompte und fachgemässe Ausführung sämtl. Reparaturen Bringen Sie Ihren Wagen direkt zu uns! Es ist Ihr Vorteil! beobachtete Uebelkeit mindestens so oft mit den von' allen Seiten auf den Körper einwirkenden Besehleunigungs- und Verzögerungskräften zusammenhängen. Nun aber zurück zum Thema, zum lästigen Herausneigen des Wagens bei Kurven. Womit lässt sich das Heraushängen in Kurven verhindern ? Das Problem ist von verschiedenen Firmen in unterschiedlicher Weise angepackt worden. Beispielsweise hat die Auto-Union zu diesem Zweck die sogenannte Schwebeachse geschaffen, die erst bei den t>KW- Wagen und heute auch bei andern Modellen dieses Konzerns verwendet wird. Ihre Wirkung beruht auf folgendem Prinzip: Die Zentrifugalkraft (Fliehkraft), welche den Wagenaufbau in Kurven nach aussen zu neigen versucht, setzt sich aus einer Reihe von Einzelkräften zusammen, deren Summe wir uns in einer gewissen Höhe über dem Chassis angreifend denken können. Nun stützt sich der Wagenoberbau nebst Chassisrahmen bekanntlich unter Zwischenschaltung von Federn auf die Wagenacbsen. Die Zentrifugalkraft bewirkt bei den meisten Federanordnungen eine stärkere Gewichtsverlagerung auf die äussern Federn oder Federteiie. Erfolgt die Abfederung durch längsliegende Halbellyptikfedern, so drücken sich einfach die beiden äussern entsprechend stärker ein. Bei normalen Querfederanordnungen dagegen erhalten wir die Federdurchbiegung wie sie in Fig. 1 rechts dargestellt wird. Das links daneben stehende Bild zeigt, wie sich diese unregelmässige Durchbiegung und mit ihr das Herausneigen in Kurven vermeiden lässt, indem man einfach die Querfeder höher legt, sie so hoch oben anbringt, dass sie die Zentrifugalkräfte als reinen, seitlichen Schub auf die Achse überträgt und kein Kippmoment auftritt. Das ist das Geheimnis der Schwebeachse, wie man diese Konstruktion nennt. Die abgefederten Wagenteile (Chassis und Karosserie) greifen in der Mitte der Feder an, während sich die beiden Feder-Enden auf Federböcke abstützen, die am Hinterachsgehäuse Fig. 2. So sieht ein Kurvenstabilisator aus. Man erkennt die beiden aussen am Hinterachsgehäuse angreifenden, am Chassisrahmen gelagerten Stabilisator-Hebel sowie die Verbindungswelle A, welche bewirkt, dass sich die Bewegung des einen auf den andern überträgt. befestigt sind. Obwohl bei dieser Anordnung die Federn auch in Kurven gleichmässig au Biegung beansprucht werden, sind die äussern Reifen trotzdem beim Kurvenfahren ungleichmässig belastet und drücken sich daher stärker ein. Dieser Unterschied ist jedoch so gering, dass man ihn kaum wahrnimmt und den Eindruck hat, als ob sich der Wagen in der Kurve überhaupt nicht herausneige. Kurven-Stabilisatoren. Bei Fahrzeugen mit einzeln gefederten Rä dern oder solchen mit längsliegenden Halbelliptikfedern sucht man das Heraushängen in Kurven durch andere Mittel zu verhindern, indem man nämlich eine Vorrichtung einbaut, welche der ungleichmässigen Durchbiegung der Federpaare entgegenwirkt. Man erreicht dies durch einen an jedem äussern Ende de Achse angreifenden Hebel, der am Chassisrahmen angelenkt ist. Beide Hebel sind mit einander durch eine Welle verbunden, welch die Bewegung des einen auf den andern über trägt. Hiedurch kommt die stabilisierend« Wirkung zustande, denn wenn beispielsweis der Wagenaufbau nach links hängen möchte, also die linken Federn stark zusammengedrückt werden, so geht der linke Hebel des Kurvenstabilisators nach oben. Durch Vermittlung der Verbindungswelle (A) Übertrag er diese Drehung an den Hebel rechts, dei ebenfalls hinaufgedrückt wird und dadurc' die Feder auf seiner Seite zusammenpresst, Da die Verbindungswelle ähnlich einer Torsionsfeder eine gewisse Elastizität besitzt: wird durch die Vorrichtung die normak Durchfederung eines einzelnen Rades nichi verhindert. Heute besitzen die meisten amerikanischen und viele europäische Wage irgendein System derartiger Kurvenstabilisatoren als zusätzliche Vervollkommnungen -b- Tecfm Sf»s>^«Im ;«aal Frage 13.488. Wie ist das Cotalgetriefae gebaut? Ich bitte sie um eine kurze Beschreibung des Cotalgetriebes. Speziell interessiert mich zu wissen, ob «Cotal» die Bezeichnung für eine elektromagnetische Schaltung ist oder ob sich derartige Getriebe auf Wunsch auch von Hand schalten lassen. W. H. in B. Antwort: Beim Cotalgetriebe haben wir es mit einem Planetengetriebe zu tun, das durch elekromagnetische Kupplungen geschaltet wird. Es steht damit im Gegensatz zu den Planetengetrieben mit mechanischer Schaltung, wie etwa dem Getriebe der Ford-T-Mc-delle, dem Wilson- oder Maybachetriebe, welche sich zu diesem Zweck mechanischer Bandbremsen oder Reibungskupplungen bedienen. Beim Cotalgetriebe ist eine Schaltung mittels Handhebel nicht möglich. Es lässt sich also nur elektrisch schalten. Die Bezeichnung Cotal bezieht sich nicht allein auf die Art der Schaltung, sondern auf das ganze Getriebe als solches. Es ist ganz einfach der Name dieses Getriebes. Seine Arbeitsweise ist kurz folgende; Es enthält im Innern zwei Planetengetriebe sowie zwei doppelseitige, elektromagnetische Kupplungen. Jed« derselben besteht aus einer Eisenscheibe, die zwischen zwei grossen, ringförmigen Elektromagneten gelagert ist, deren einer fest im Gehäuse sitzt und sich also nicht drehen kann, während der andere mit der Antrieb- bzw. Abtriebswelle Terbunden ist. Wird durch den fixierten Elektromagneten ein Strom geschickt, so zieht er die Eisenscheibe an, und zwar so fest, dass die zwischen Ring und Scheibe entstehende Reibung gross genug wird, um die beiden Teile praktisch fest miteinander zu verbinden, d. h. in diesem Fall die Scheibe am weitern Drehen zu verhindern. Dadurch wird auch der mit der Scheibe verbundene Teil des Planetengetriebes festgehalten und am Rotieren verhindert. Sendet die Schaltrorrichtung andrerseits äurcE den einen der drehbar gelagerten Elektromagneten einen Strom, so wird die Eisenscheibe und damit auch der an ihr befestigte Teil des Planetengetriebes mit der betreffenden Welle verbunden. Durch wahlweise Einschaltung der einen oder andern dieser Ringmagneten lassen sich die gewünschten Ge* triebe-Uebersetzungen erzielen. -h- Schriftliche Antworten? Frage 13.489. Vertretung der «Exide»-Bafterien gesucht. Können Sie mir mitteilen, wo ich cExide>- Batterien beziehen kann? B. in B. Frage 13.490. Federverstärkung gewünscht. Ich kaufte einen Hupmobile-19-PS-Wagen und baute ihn in eine Gommerciale um. Nun merke ich, dass die Federn zu schwach sind und möchte sie verstärken. Andrerseits sollten die Federn bei leichter Belastung nicht zu hart sein» Wer könnte ""* derartige Federn liefern? L. in C. Frage 13.491. Schweizerfabrikant von Getriebe- Zahnrädern. Können Sie mir die Adressen von schweizerischen Fabrikanten von Getriebe-Zahnrädern nennen? A. in P. Frage 13.492. Wiederum Dichtungsmittel für das Verdeck... Würden Sie mir bitte die Adresse eines Lieferanten eines guten Verdeck-Dichtungsmittels angeben? C in G. fuvfst. S»i»*4edhsaal Anfrage 730. Auf einer Baustelle ging mir ein Pneu ein. Wer haftet? Anfangs dieses Monats fuhr ich mit einem Mietwagen von S. nach A. und musste kurz vor F. eine Strassenhaustell» passieren. Die Strasse war in ihrer ganzen Breite mit einem Gerüst überbaut, die rechte Seite, für mich, teilweise mit Material und Geschirr verstellt und am Ende des Gerüstes stand eine Leiter mitten in der Fahrbahn. Dadurch blieb nur links eine sehr schmale Durchfahrt frei, die, durch am Felsen angelehnte Werkzeuge verengt, besonders vorsichtiges Fahren erheischte. Ich erwartete nun die Wegnahme der Leiter, was jedoch nicht geschah, vielmehr wies man mir durch Zeichen die Lücke zur Durchfahrt an. So musste ich ganz kurz links lenken und konnte nicht bemerken, dass dort am Boden ein sogenannter Bundhaken lag, der am linken Vorderrad den fast neuen Pneu und Schlauch, an zwei Stellen erheblich beschädigte, so dass er unbrauchbar wurde; der Garagist stellt mit dafür Rechnung in der Höhe von 50 Fr. Der Bauführer entschuldigte sich nach meiner Reklamation und stellte mir Personal für das Autsetzen des Reserverades zur Verfügung. Eine weitere Verpflichtung lehnte er aber entschieden ab mit der Begründüng, es sei eine Baustelle, da müsse man eben aufpassen. Er konnte aber nicht bestreiten, dass ich die Baustelle mit aller Vorsicht befahren hatte und gesperrt war ja die Strasse nicht. Ich bin nun der Ansicht, dass man in diesem Fall die kantonale Baudirektion verantwortlich machen sollte. Würden Sie mir diesbezügliche Schritte empfehlen? H. R. in Z. Antwort: Es ist selbstverständlich schwer, Ihren Fall ohne genaue Kenntnis der Oertlichkeit richtig zu beurteilen. Immerhin sind wir mit Ihnen der Auffassung, dass die Baudirektion hätte dafür sorgen sollen, dass die Baustelle gesperrt werde, falls es nicht möglich war, sie gefahrlos zu befahren. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Sie unter diesem Gesichtspunkte den Kanton haftbar machen könnten, nur scheint uns, dass sich bei einem Streitwert von nur 50 Fr. die Prozesskosten kaum lohnen dürften. Wir raten Ihnen, zunächst einmal zu versuchen, ob der Kanton seine Haftung freiwillig anerkennt. Tut er das nicht, 60 sollten Sie sich jedenfalls noch reiflich überlegen, ob Sie wirklich die Klage einreichen wollen. Man könnte sich auch fragen, ob nicht allenfalls der an Ort und Stelle anwesende Bauführer persönlich haftbar gemacht werden könnte, da er Ihnen das Zeichen zur Durchfahrt geben Hess, ohne sich vergewissert zu haben, ob die Bahn auch wirklich frei war. Vielleicht hätten Sie ihm gegenüber einen etwaj leichteren Stand als gegenüber dem Kanton. •

No 62 DIENSTAG, Sf. AUGUST 1938 Schweizerische Randschan Der neue Direktor des TCS. Wenn wir richtig unterrichtet sind, ist als Nachfolger Herrn Prof. Delaquis Herr Dr. 'J. Britschgi, Sekretär der Handelsabteilung des eidg. Volkswirtschaftsdepartements, bezeichnet worden. Herr Dr. Britschgi, gebürtig aus Lungern, steht erst im Alter von 35 Jahren. Nach dem Besuch des Kollegiums in Samen wandte er sich dem Studium der Jurisprudenz zu und trat, nachdem er an der Universität Genf sein Examen bestanden, in das Bureau der Genfer Rechtsanwälte Lachenal & Dutoit ein, wo er während sieben Jahren, von 1929 bis 1936, tätig war. Dann wurde er als Sekretär des damaligen Direktors der Handelsabteilung des eidg. Volkswirtschaftsdepartements, Dr. Stucki, berufen. Nach der Ernennung Dr. Stuckis zum Minister in Paris wurde dessen Bureau aufgelöst, Dr. Britschgi aber, dessen grosse Fähigkeiten man erkannt, zum Bleiben veranlasst und mit den Funktionen eines Berichterstatters über die Fragen der Aussenwirtschaft betraut. Seine langjährige Zusammenarbeit mit einer der leitenden Persönlichkeiten des TCS in Genf, Nationalrat Lachenal, brachte ihn in enge Fühlung mit den automobilistischen und touristischen Fragen, ganz abgesehen davon, dass Dr. Britschgi seit Jahren selbst fährt. In den Kreisen, die mit ihm in Berührung gekommen sind, gilt er als kluger Kopf und unermüdliche Arbeitskraft. Nochmals: Kommen d!e Benzinzonen? Im Leitartikel, den wir unter diesem Titel in No. 59 veröffentlichten, wurde unter anderem auch auf die eigentümliche Tatsache hingewiesen, dass die eidg. Preiskontrolle die Kantone Waadt, Genf und Basel konsultiert habe um deren Meinung über die Wiedereinführung der Benzinzonen kennenzulernen. Dabei fügten wir die Bemerkung an, man habe sich wohl auf eine Anfrage bei diesen Kantonen beschränkt, weil die Behörde von ihnen offenbar jene Antwort erhoffte, die sie gerne hören würde. Was die Waadt anbelangt, so steht deren Erwiderung noch aus. Die Regierung hat, ihrer Gewohnheit entsprechend, vorerst bei den interessierten Kreisen ihre Erkundigungen eingezogen, unter anderem bei den waadtländischen Sektionen des ACS und TCS. Wie wir zu wissen glauben, hat der ACS noch am selben Tage geantwortet und dabei an die ablehnende Haltung der Delegiertenversammlung des Clubs erinnert, eine Stellungnahme, zu der sich die Sektion Waadt schon vorher bekannt hatte. Die waadtländische TCS-Sektion Hess den Brief ider Regierung vorgängig ihrer Antwort bei den Vorstandsmitgliedern zirkulieren. Die bisher eingegangenen Aeusserungen lassen über deren Auffassungen keinen Zweifel aufkommen; sie vertreten ausnahmslos den Einheitspreis. Sfrac Dank der Stiftung « Pro Aero ». Am 21. und 22. Mai ist das Schweizervolk aufgerufen worden, die Mittel zur Stiftung «Pro Aero» zusammenzulegen, um damit die Zivilluftfahrt, den Motorflug, Segelflug und Flugmodellbau im Geiste der Landesverteidigung zu fördern. Wohl war das Wetter an jenen Tagen der Sammelaktion nicht besonders günstig. Dennoch sind die hübschen Abzeichen mit dem goldenen Flugzeug und den weissroten Bändchen, sind auch die Fenster-Vignetten und «Pro-Aero-Marken > in überaus erfreulicher Zahl gekauft, und namhafte Beträge auf das Postcheckkonto der Stiftung einbezahlt worden. Ein Ueberblick zeigt, dass das Ergebnis die Erwartungen erheblich übertrifft. Die genauen Zahlen können später veröffentlicht werden, ebenso wie Angaben über die Verwendung 1 . Wir sprechen allen, die das schöne, vaterländische Werk, die Stiftung «Pro Aero> errichten halfen, freundeidgenössischen Dank aus. Namens der Stiftung «Pro Aero» Der Präsident des Stiftungsrates: Oberstkorpskdt Prisi. e4ml»aiu Urnerische Teilstrecke der Sustenstrasse. Der Regierungsrat des Kantons Uri betraute mit der Bauleitung der Sustenstrasse das kantonale Bauamt. Für den Ausbau der bestehenden Alpenstrassen und den Neubau der Sustenstrasse wählte der Regierungsrat zwei diplomierte Ingenieure und unterstellte sie dem Kantonsingenieur, als Chef des kantonalen Bauamtes. Mit dem Ausbau der Axenstrasse hat letzterer bewiesen, dass er bestrebt ist, das urnerische Strassennetz den Der Präsident der Stiftungskommission: W. N. Gerber. Amerika bringt seine ersten Modelle des Jahrgangs 1939 Ende August heraus. Meldungen aus New York zufolge ist mit der Umstellung der amerikanischen Automobil-Industrie auf die Fabrikation der 1939er Modelle bereits während der nächsten Woche zu rechnen. Einzelne Werke sind zu diesem Zweck schon jetzt geschlossen worden. Stark rückgängige Gewinne in der USA-Autoindustrie. Die schwere Depression, welche den Geschäftsgang der amerikanischen Automobil-Industrie seit Beginn dieses Jahres kennzeichnet, spiegelt sich auch in den Reinerträgnissen der grossen Konzerne. So verblieb der General Motors für das erste Halbjahr 1938 ein Reingewinn von 33,02 Mill. gegen 110,55 Mill. im selben Zeitraum 1937. Und Chrysler weist im 2. Quartal einen solchen von 3,60 Mill. (gegen 16,54 MUl.) aus. CHAUFFEUR-VEREIN SCHAFFHAUSEN An unsere verehrten Aktivinitglieder ergeht die freundliche Einladung, an der Monatsver- SrHAFFHAII.SFN modernen Strassenbedürfnissen anzupassen. sammlung, Donnerstag, den Die Bauarbeiten werden erst im nächsten 4. August a. c, abends 20.15 Uhr, im Hotel Löwen, Jahr in vollen Gang kommen, ist manrecht zahlreich und pünktlich teilzunehmen. Anmeldungen für den Sprachkurs werden noch entgegen- heuer doch noch mit der Reorganisation des genommen. Bitte um vollzähliges Erscheinen! Baues und den Vorbereitungen beschäftigt. Der Vorstand. Luftf«»l»t AUTOMOBlL'-REVUE Letzte IflelJun^en den Verbänden Zu unseren Vereinsferien im Monat August wünschen wir allen Kollegen und ihren Familien recht viel Vergnügen und allseits gute Erholung. Das Vereinsprogramm beginnt wieder am 4. September mit einem Flugtag in Dübendorf (Programm folgt später). Trotz der Ferien treffen wir uns jeden Donnerstag ah 20 Uhr am Stammtisch im «Zeughauskeller», wozu Kollegen und Eingeführte stets willkommen sind, Der Vorstand. foanofo CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH ilwi *«9E«n Personelles. In den V R. der «Swissair» Schweizerische Luftverkehr-Aktiengesellschaft, in Zürich, wurde an Stelle des ausgeschiedenen lag. Hans Etter neu Dr. Maurice Paschoud, Bern, gewählt. Er führt die Unterschrift nicht. Aus dem V. R. der General Motors Suisse S. A., in Biel, eind Paul Rudolf Bürgin und Karl H. Meyer ausgeschieden. Ihre Unterschriften sind erloschen. Neu in den V. R. wurden gewählt Vernon Cathburton Genn, in Biel, als Präs. und Delegierter des V. R. und Albert Pfeiffer, in Biel. William Chester Hulbert wurde zum Sekretär des V. R. ernannt. Er, Charles Sidney Allanson und Albert Pfeiffer zeichnen je einer rechtsverbindlich mit je einem der Nachgenannten: Vernon Cathburton Genn, Jean Mussard, Albert Isliker und Bo Hadell. Im V R. der Aktiengesellschaft unter der Fa. Aufomobilgesellschaft Sissach-Eptingen, in Eptingen, ist Edmund Buchenhorner-Dettwiler, Eptingen, zum Präs. gewählt worden. Der bisherige Präs., Erwin Ritter, bleibt weiterhin Mitglied des V. R.; seine Unterschrift ist jedooh erloschen. Edmund • Buchenhorner-Dettwiler zeichnet kollektiv mit dem Protokollführer. Inhaber der Fa. Arnold Leuenberger, Autowtrkstätte, in Baar, ist Arnold Leuenberger. Autowerkstätte, Taxi, Garage, Bahnhofstrasse. Inhaber der Firma Jean Naef, Langenthai, ist Jean Naef. Autogarage und Handel mit Automobilen. Aarwangenstrasse 95. BadhefftlsEdhi Rechtsbuch für den Schweizer Hoteller. Verfa&st im Auftrage des Schweiz. Hotelier-Vereins' von Dr. Bruno Feuersenger, Verlag: Zentralbureau des Schweiz. Hotelier-Vereins, Gartenstrasse 46, Basel, 562 Seiten, Preis Fr. 8.—. Bereits im Jahre 1914 erschien die erste Auflage dieses aufschlussreichen Reohtsbucb.es. Nicht nur ist das alte Werk längst vergriffen, sondern es* sind inzwischen eine Reihe neuer, die Hotellerie betreffende Verordnungen hinzugekommen, die eine Neubearbeitung des weitschichtigen Stoffes notwendig machte. Im weitern ist zu berücksichtigen, dass kurz vor dem Erscheinen der 1. Auflage Eugen Hubers Meisterwerk «Das neue schweizerische Zivilrecht» in Kraft trat. Dem Umftande, dass seit der Vereinheitlichung der schweizerischen Zivilrechtsnormen die damals neuen Gesetzbestimmungen im Laufe der Jahre verschiedenste Interpretation durch das Bundesgericht erfuhren, ist durch Hinweise auf die bundesgerichtlichen Entscheide weitgehend Rechnung- getragen. Dabei ist auch zu erwähnen, dass die revidierten Artikel des Obligationenrechts ebenfalls Berücksichtigung gefunden haben. Selbstverständlich beschränkt sich der behandelte Stoff auf die Belange unserer Hoteliers, ohne etwa deswegen das Prädikat «zu spezialisiert» zu verdienen. Im Gegenteil, diese Rechtskunde ist ein Musterbeispiel klarer Stoffbehandlung und würde als Vorlage manch anderen Erwerbsgruppen ebenfalls zur Zierde gereichen. In der Hauptsache konzentriert sich das Buch auf die Rechtsbeziehungen zwischen Hotelier und Kundschaft, Personal und Behörden. Eingehend werden auch die mit dem Erwerb oder der Pacht eines' Hotels verbundenen Rechte und Pflichten behandelt. Ebenso klar kommt die Rechtsstellung zur Darstellung, die mit der verschiedenartigen juristischen Form des Geschäftsunternehmens verbunden ist. Der 3. Abschnitt ist dem Geschäftsbetrieb gewidmet, d. h. es werden Rechtsregeln angeführt, die mit dem kaufmännischen Betrieb eines HotelB verknüpft sind. Eine bedeutende Erweiterung hat die Arbeit durch zahlreiche Hinweise auf Gutachten, Zirkulare, Regulative, Tarife, Kollektivverträge und, eine Reihe anderer Vereinbarungen gefunden. Die Rechtskunde des Hoteliers sohliesst mit einem alphabetischen Wortregister, worin der Auskunftsuchende mühelos das Gewünschte vorfindet. In Berücksichtigung der unserer Hotelerie im Rahmen der schweizerischen Volkswirtschaft zukommenden Bedeutung verkörpert dieses Rechtsbuch eine Fundgrube von Leitsätzen und Verhaltungsmasi nahmen, deren Befolgung vielfach vor wirtschaftlichen! Schaden zu schützen vermag. stabilisierte Mineralöl der Weltrekorde! 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