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E_1938_Zeitung_Nr.100

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6 AUTOMOBIL-REVTJfc DIENSTAG, 13. DEZEMBER 1938 — N 100 angeschlossen sind, die als stets aufnahmebereiter Stromabnehmer wirkt. Die Spannungsregulierung geschieht ebenfalls durch Beeinflussung des Erregerstroms, jedoch in einer andern Weise, die eine vollkommen konstante Klemmenspannung der Lichtmaschine ungeachtet der Stromentnahme ergibt. Die spannungsregulierte Dynamo kann daher notfalls auch ohne Batterie in Betrieb genommen werden. In Fig. 2 ist ein Schaltschema einer spannungsregulierten Dynamo dargestellt, an Hand dessen sich ihre Regelung am besten erklären lässt. Die Erregerwicklung (Magnetfeldwicklung) ist lediglich durch eine Zickzacklinie angedeutet. Sie ist hintereinander mit einem Feldwiderstand (f) zwischen die Hauptklemmen der Lichtmaschine eingeschaltet. Die Regulierung geschieht durch einen Regler, bestehend aus einem Elektromagneten mit den Spulen (d und h), sowie den Konfakten (d, b und c|. Der Kontakt (b) wird je nach dem Grad der Magnetisierung der Reglerspule entgegen der Kraft einer (nicht eingezeichneten) Feder mehr oder weniger stark angezogen. Berühren sich die Kontakte (b und c) so fliesst der Erregerstrom nach dem Passieren der Feldwicklung zum grössten Teil durch die Kontakte hindurch zur Masse (metallisch leitende Teile des Wagens), welche die Stromrückleitung an Stelle eines zweiten Kabelanschlusses übernimmt. Der Erregerstrom ist daher besonders gross. Hält sich dagegen der Kontakt (b) in der gezeigten mittleren Stellung, so muss der Strom neben der Feldwicklung noch den Widerstand passieren. Seine Intensität ist daher jetzt etwas geringer, das Magnetfeld wird geschwächt. Zieht die Reglerspule den Kontakt (b) gar an den Kontakt (d), so ist die Erregerwicklung kurz geschlossen, und es fliesst in ihr so gut wie kein Strom. Das Magnetfeld verschwindet fast ganz. Die Stellung des Kontakts (b) ist vor allem vom Strom der Reglerspule (h) und dieser wiederum von der Klemmenspannung der Lichtmaschine abhängig. In der Praxis läuft die Lichtmaschine meist nicht mit einer konstanten Drehtzahl, die erlauben würde, dass der Reglerkontakt längere Zeit in einer der drei erwähnten Lagen verharrt. Er schwingt daher ähnlich dem Kontakt einer elektrischen Klingel dauernd zwischen zwei dieser Stellungen nin und her und verharrt dabei je nachdem etwas länger in der einen oder andern Position. Dank der dem Magnetfeld innewohnenden Trägheit reagiert dieses nicht ganz augenblicklich auf Veränderungen des Erregerstroms, weshalb sich seine Feldstärke bei diesem Regelvorgang auf einen Mittelwert einstellt, der bei der jeweiligen Drehzahl gerade ausreicht, um die gewünschte konstante Klemmenspannung zu erzeugen. Die zweite Wicklung (g) der Reglerspule wird vom Ladestrom der Lichtmaschine durchflössen und beeinflusst den Regler so, dass die Lichtmaschine bei entladener Batterie mit geringerer Spannung reguliert, um eine Ueberlastung zu vermeiden. Soweit der Schnellregier. Daneben finden wir im Ladestromkreis noch einen automatischen Schalter (i), dem die Aufgabe zukommt, Batterie und Lichtmaschine nur dann zu verbinden, wenn die Spannung der Dynamo höher ist als die der Batterie. Dies ist notwendig, weil sich sonst der Akkumulator speziell beim Stillstand der Lichtmaschine D 5teIg-Rohr_ Tuyaurertical Pumpe^ Pompe Hydraulisch: Druck bzw. Druckunterechied (Gefälle) Durchflussmenge Pumpe Reservoir Klappe Regulator Wasserbassin Fig. 5. Hydraulischer Vergleich einer spannungsregulierten Lichtanlage. Der Regulator wirkt so auf die Pumpe ein, dass der Wasserspiegel im Steigrohr stets auf gleicher Höhe bleibt. Je mehr sich das Reservoir füllt, desto geringer wird das Gefälle zwischen dem Wasserspiegel im Steigrohr und dem im Reservoir, desto weniger Wasser fliesst also durch das eau Verbindungsrohr. Damit bei geringer Drehzahl (Wasserspiegel bei B) oder beim Stillstand der Pumpe das Wasser aus dem Reservoir nicht durch die Pumpe ins Bassin, zurückfliesst, ist eine automatische Klappe eingebaut, die sich bei einer Umkehr der Strömungsrichtung des Wassers von selbst schliesst Da sich der Wasserspiegel (= Druck) im Steigrohr dauernd auf gleicher Höhe hält, können die Verbraucher im Notfall auch direkt gespeist werden, indem man Hahn U schliesst und dafür V öffnet Das Wasser befindet sich in ständigem Kreislauf vom Bassin durch Pumpe und Verbindungsrohr zum Reservoir, von dort zu den Verbrauchern und zurück zum Wasserbassin. Steig-Rohr. Tuyau vertical Klappe Clapet^ Reservoir N n [plern Fig. 6. Hydraulischer Vergleich einer stromregulierten Lichtanlage. Zum Unterschied von Fig. 5 geschieht hier die Regelung nicht so, dass im Steig- Ladekontrollampe am Instrumentenbrett, weil der Strom jetzt einen bequemeren Weg durch die Kontakte (I und m) findet. Oeffnen sich die Kontakte des selbsttätigen Reglers, so leuchtet auch die Lampe wieder auf, da alsdann ja, wie wir eben sahen, zwischen den Klemmen von Lichtmaschine und Batterie ein Spannungsunterschied besteht, was eben das Oeffnen der Kontakte bewirkte. In Fig. 3 ist ein ähnliches Schaltschema für stromregulierte Lichtmaschinen dargestellt. Auch hier finden wir den beschriebenen automatischen Ladeschalter, sowie eine Ladekontrollampe eingezeichnet. Nochmals das hydraulische Beispiel. Um die Unterschiede In der Wirkungsweise noch etwas leichter verständlich zu machen, greifen wir noch kurz auf unsern eingangs benützten Vergleich zurück, der elektrische Vorgänge mit hydraulischen in Para liefe setzt. Ein kompletter Ladesfromkreis lässt sich durch eine Pumpe repräsentieren, die Wasser in ein hochgelegenes Reservoir hinaufpumpt, von wo es den Verbrauchern (hier ein einfaches Wasserrad) zugeführt wird. Die Pumpe ist mit einem Regulator versehen, der erlaubt, den von ihr erzeugten Druck (Höhe des Wasserspiegels im Steigrohr) ungeachtet der Fördermenge und Drehzahl konstant zu halten. Dabei interessiert uns hier wenig, ob derartige Pumpen existieren und wie sie gebaut sein mögen. Der Re- Pulator wird durch den auf der Austrittseite der umpe herrschenden Druck beeinflusst. Es ist ohne weiteres möglich, eine derartige Pumpe durch die punktierte Umgehungsleitung direkt an die Verbraucher anzuschliessen und das Reservoir abzuschalten. Da die von der Pumpe zum Reservoir fliessende rohr ein konstantes Wasserniveau herrscht, son- Steigrohr und Reservoir abhängt, ist leicht einzu- Wassermenge vom Niveauunterschied rwischen dern so dass die in jeder sehen, dass um so weniger Wasser durch das Sekunde durch das Verbindungsrohr fliessende füllt. Damit beim Stillstand der Pumpe kein Wasser Verbindungsrohr strömt, je mehr sich der Behälter Wassermenge ungefähr zurückfliesst, ist eine automatische Klappe in die Verbindungsleitung eingebaut. Diese Darstellung (Fig. 5) entspricht der spannungsregulierten Lichtmaschine. Das zweite Schema (Fig. 6) dagegen repräsen- gleich gross bleibt. Dies bedingt, dass das Gefälle (h) zwischen Wasserepiegel im Steigrohr und dem im Reservoir stets ungefähr gleich gross bleibt. d. h. das Wasserniveau im Steigrohr steigt oder fällt mit dem im Speicher. Würden Pumpe und Reservoir durch einen Hahn U voneinander getrennt, so würde damit der Regulator ausser Betrieb gesetzt und der Wasserspiegel im Steigrohr auf die Höhe E hinaufschnellen. Elektrisch: Spannung Stromstärke Lichtmaschine Akkumulator Selbstschalter Regler oder Regelwirkuns Masse (metallisch leitende Wagenteile) durch diese hindurch entladen würde. Auch hier wirkt ein Elektromagnet auf einen beweglichen, durch eine Feder (k) zurückgezogenen Kontakt (I) ein, der sich gegen einen zweiten mit (m) bezeichneten legt, sobald die Lichtmaschine ihre Ladespannung erreicht hat. Alsdann erlischt die rote Vergleiche aus der Hydraulik ___ V W Druckrequlator Regulafeur de presston Wasserbassin Bassin ä wasseroassin Bassin a eau Reservoir Reservoir j I e e r \vide Verbraucher Consommateur Tabelle über die Dualität zwischen hydraulischen und elektrischen Begriffen. tiert die stromregulierte Lichtanlage. Anders beschaffen ist hier vor allem der Regulator, der vornehmlich auf die beförderte Wassermenge reagiert, was durch die Verwendung zweier Regulatorkolben in Tandemanordnung erreicht wird, deren einer dem vollen Pumpendruck ausgesetzt ist, während der andere an die engste Stelle einer Einschnürung des Verbindungsronres (Venturirohr) angeschlossen ist. Der Druckunterschied in den beiden Regulatorzylindern ist ein Mass für die durchströmende Wassermenge. Ist sie infolge einer Drehzahlsteigerung des Pumpenrades zu gross, so bewegen sich die Kolben nach re'chts, und zwar desto stärker, je niedriger der Druck im Steigrohr und Reservoir ist. Bei niedrigem Flüssigkeitsspiel ist also auch die durchströmende Wassermenge geringer. Wird der Hahn in der Verbindungsleitung geschlossen, so steigt der Druck in beiden Regulatorzylindern auf gleiche Höhe, und da der rechte grösser ist, drückt er beide Kolben in die Endlage nach links. Damit hört die regulierende Wirkung auf, und der Druck im Steigrohr nimmt daher stark zu. Der Flüssigkeitsspiegel im Steigrohr würde alsdann mit der Pumpenarehzahl dauernd auf- und abpendeln und sich daher zum direkten Betrieb der Verbraucher nicht eignen. Man darf deshalb bei derartig regulierten Pumpen das Reservoir niemals abschalten. -b- Sicherhe fo e r Wird als unsichtbare Haut auf die Scheiben geklebt und schafft freie Sicht aus allen Wagenfenstern. Normalpackung ohne Montage Fr. 8.50. Fabrikat FeldmDhle Rorschach. VWJTO**VEHICll Auto »Heizungen F ABU IK-N: E DERL AGEN : Walker & Cie., Bern Belpstrasse 24 Telephon 2 87 01 C. Schaefer, Zürich Limmatstrasse 210 Telephon 7 37 30 Hochkonzentrierter Kühlerfrost schütz Grosses Spezialhaus für Pneus J.ST0CKLI.BERN Mühlemattstr. 53. Telephon 21.318 Zu verkaufen Cabriolet Modell 1936, in gutem, fahrbereitem Zustande, z. Preise von Fr. 1700.—. Offerten unter Chiffre 7677 an die (100,101 Automobil-Revue, Bern. 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N° 100 •— DIENSTAG, 13. DEZEMBER 1938 AUTOMOBIL-REVUE Das Stfi*«assen Strassenverbindung nach der Südostschweiz Projekt einer Bahn Reusstal—Vorderrheintal wird fallen gelassen. Bei Behandlung der Vorlage betr. Arbeitsbeschaffung ist im Nationalrat bekanntlich die Frage der Sicherstellung einer Verbindung mit der Südostschweiz, d. h. dem Kanton Graubünden offen gelassen worden. Der Bundesrat hat heute grundsätzlich sich für die Erstellung einer Strasse aus dem Kanton Qlarus nach dem Vorderrheintal entschieden, so dass die auch in Vorschlag gebrachte Bahnverbindung nach dem Reusstal nunmehr ausser Betracht fällt; er ersucht die eidg. Räte, dieser Lösung zuzustimmen. Das Departement des Innern wird mit dem Militärdepartement und dem Volkswirtschaftsdepartement die Studien weiter führen, um festzustellen, welche Paßstrasse — Panixer, Segnes oder Kisten — nach dem Qlarnerland zur Ausführung gebracht werden soll. Kommt der Ausbau der Weissensteinstrasse? Wenn die Anzeichen nicht trügen, ist der Ausbau der Weissensteinstrasse wohl für die längste Zeit frommer Wunsch gewesen. Den früheren Plänen, welche den Rahmen des Tragbaren überschritten, ist nunmehr ein Projekt gefolgt, dessen Aussichten auf Realisierung sich weit günstiger präsentieren. Dabei würden die ersten drei Bauetappen von der Station Oberdorf der Solothurn-Münster- Bahn bis zum Sennhaus auf Vorder-Weissenstein einen Aufwand von etwa 710 000 Fr. erfordern, wovon die Bürgergemeinde Solothurn 180 000 Fr. und die Einwohnergemeinde 100 000 Fr. zu übernehmen hätten. Bund und Kanton würden beträchtliche Subventionen leisten, währenddem das notwendige Wald- und Weidgelände von der Bürgergemeinde zur Verfügung zu stellen wäre. Neue Einbahnstrasse auf der Strecke Genf- Chamonlx. Das beste Mittel, in schwierigem Gelände die Forderungen einer Fernverkehrsstrasse zu erfüllen, bildet die Teilung der Fahrtrichtungen, mit anderen Worten die Schaffung von Einbahnstrecken. Das haben sich in letzter Zeit besonders die Franzosen gesagt, die dieses System nicht nur an einzelnen Stellen ihrer nach dem Süden führenden Alpenstrassen (wie in den Gorges de Daluis zwischen Nizza und Barcelonnette) verwirklicht haben, sondern es nun auch in unmittelbarer Nachbarschaft Genfs, nämlich an der grossen Zugangsroute naeh Chamonix von Cluses aus zur Anwendung bringen. Während einerseits gegenwärtig die dortige Staatsstrasse zwischen dem Viaduot de Sainte-Marie und dem Bahnhof von Les Houches mittels gewaltiger Felssprengungen erweitert wird, arbeitet man etwas weiter unten, bei den sogenannten « Montäes Pelissier », an der Erstellung einer Einbahnstrasse über Servoz nach Passy, die weiter nach Sallanches benutzt werden kann, zur Entlastung der bisher einzig in Betracht kommenden grossen Route über Le Fayet. Die betreffenden Arbeiten sollen noch vor Jahreswende beendet sein. Es besteht aber bereits das weitere Projekt, dieses zur Staatsstrasse parallele Einbahnsystem bis nach Chamonix selbst fortzusetzen durch Schaffung einer entsprechenden Entlastungsstrasse von den Montees Pelissier über Vaudagne, Les Chavants, La Griaz und Les Pelerins (Talstation der Schwebebahn zur Aiguille-du-Midi). b. Strassensperrung beim Bahnübergang In Seftigen. Von zuständiger behördlicher Seite wird uns mitgeteilt: Infolge Einbau von Leitschienen beim Niveauübergang der G.T.B, in Seftigen wird während der Nacht vom 19. auf den 20. Dezember 1938 von 20.30 ühr bis 5 Uhr die Strasse für jeden Fahrverkehr gesperrt. Die Umleitung des Durchgangsverkehrs erfolgt vom Gürbetal her über Wattenwil-Thierachem und von Thun her über Uttigen-Kirchdorf. Den Weisungen der Verkehrsposten ist Folge zu geben. Die Strolchenfahrtversicherung. Der Bundesrat hat ein zwischen der Eidgenossenschaft und einer Anzahl Versicherungsgesellschaften abgeschlossenes revidiertes Abkommen über die Strolchenfahrtversicherung angenommen, das für den Bund günstiger ist als das auf den Beginn des nächsten Jahres gekündigte Abkommen und mit Beginn des neuen Jahres in Kraft treten wird. Letzfe Sportnachrichten Das Reglement zum G. P. von Frankreich. der als « grande Äpreuve » am 9. Juli 1939 auf der rund 7 km 830 langen Rundstrecke von Reims- Gueux ausgetragen wird, ist dieser Tage erschienen. Die ganze Länge des Circuit kann heute noch nicht angegeben werden, da in vier Kurven noch Bauarbeiten im Gange sind. Fest steht indessen, dass das Rennen über 51 Runden = zirka 400 Kilometer (gegen 500 km im Vorjahr) gehen wird. Zugelassen sind — wie bereits mitgeteilt — nach der geltenden Grand-Prix-Formel konstruierte Wagen mit Kompressor-Motoren bis zu 3 Liter und mit kompressorlosen Motoren bis zu 4,5 Liter Hubvolumen. Jede Marke kann maximal vier Soliden zur Teilnahme melden, wobei die Nennung unter Hinterlegung einer Kaution von 15,000 franz. Franken pro Wagen aus absolut undurchsichtigen Gründen bis spätestens 10. Januar 1939, abends 6 Uhr, bei der Sportkommission des französischen A. C. vorliegen muss. Das ist nun wirklich reichlich früh, und man wird unter diesen Umständen an einer erstklassigen Besetzung des französischen Grand Prix mit Recht schon heute zweifeln dürfen, zumal sich der Automobil-Club ausbedingt hat, dass ihm der hinterlegte Betrag verfällt, wenn der betreffende Konkurrent nicht starten sollte. Bestimmt wird kein Teilnehmer, der nicht bombensicher ist, dass er und seine Maschine am 9. Juli fit sind, schon sechs Monate vor dem Rennen das Risiko einer Anmeldung eingehen, um dann gegebenenfalls den 15,000 Franken nachsehen zu können. Der französische Automobil-Club aber « behält sich vor, seinen Grand Prix abzusagen, falls ihm die Zahl der (bis 10. Januar. Die Red.) angemeldeten Wagen nicht genügend erscheint. Er wird seinen diesbezüglichen Entschluss bis 15. Januar 1939 bekanntgeben >. Also sagen die Reglementsbestimmungen, und wir sind gespannt, wie die in Frage kommenden Konkurrenten in Italien, Deutschland und nicht zuletzt in Frankreich selbst darauf reagieren. Demgegenüber ist zu sagen, dass die Teilnehmer am Rennen der Anderthalbliter-Rennwagen um den Pokal der französischen Sportkommission Gelegenheit haben, sich bis 10. März anzumelden bei Entrichtung eines Nenngeldes von 1000 franz. Franken pro Wagen. Die Teilnehmer an dieser Veranstaltung haben 38 Runden = zirka 300 Kilometer zurückzulegen. *. c. s. SEKTION AARGAU. Budget-Generalversammlung. Unter dem Vorsitz des Sektionspräsidenten, Hrn. Direktor Lenzin (Aarau), fand am 8. Dezember im Roten Haus in Brugg die ordentliche Budget- Generalversammlung statt. Mit den sehr zahlreich erschienenen Mitgliedern konnte der Vorsitzende mit besonderer Freude auch den Zentralpräsidenten des A.C.S., Herrn Dr. Mende, begrüssen. Die Versammlung gedachte des verstorbenen Vorstandsmitgliedes Herrn Dr. Siegrist (Brugg) und der anlässlich der im September durchgeführten Jurafahrt auf so tragische Weise verunglückten Clubmitglieder, der Herren F. Kunath und Ad. Studer (Aarau), durch Erhebn von den Sitzen. Die geschäftlichen Traktanden fanden eine rasche und reibungslose Abwicklung. So stimmte die Versammlung einmütig dem durch den Vorstand unterbreiteten Voranschlag pro 1939 zu, der mit Fr. 17,300.— Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen ist. Der Umzug des Sekretariates in grössere Räumlichkeiten an der Bahnhofstrasse war bedingt durch die stete Entwicklung der Sektion und den Ausbau des Sekretariatsbetriebes. Die daraus entstehende Mehrauslage an Mietzins wird kompensiert durch eine Mehreinnahme an Mitgliederbeiträgen; denn pro 1938 wird die Sektion einen weitem Zuwachs von rund 50 Mitgliedern buchen können, womit der Totalbestand auf 830 ansteigt und damit in den letzten sechs Jahren nahezu verdoppelt werden konnte. Der Jahresbeitrag wird auf der bisherigen Höhe von Fr. 30.— belassen, ebenso das Eintrittsgeld mit Fr. 10.—. Zum anschliessenden Vortrag des Herrn Dr. Mende hatten sich über 200 Personen eingefunden. Das «Spanische Bilderbuch», so war sein Lichtbilder- und Filmvortrag betitelt, war ein Reisebericht einer Fahrt aus dem Jahre 1936, also kurz vor Ausbruch des Bürgerkrieges. In sehr kurzweiliger und fesselnder Art schilderte der Vortragende seine Eindrücke aus diesem Märchenland des Südens, das den meisten noch unbekannt geblieben ist. Als routinierter Photograph verfügt er über ein ausgezeichnetes Bildermaterial. Aus Städten, Dörfern, der wilden Berggegenden und dem herrlichen Meeresstrand hat er selten schöne Selbstaufnahmen mitgebracht. Im Film fehlten natürlich auch die Stierkämpfe nicht, sehr gut gefielen auch die Zigeunertänze. Herr Dr. Mende erntete für seine ausgezeichnete Reportage den verdienten grossen Beifall der vielen Zuhörer. SEKTION BERN. Clubball. Die «Aufforderung zum Tanz », welche die Sektion Bern des ACS auf letzten Samstag an ihre Mitglieder ergehen Hess, hat ihre Schuldigkeit getan. An die 450 Personen lockte sie ins Bellevue-Palace, schöne Frauen und schwarzbefrackte Männer, die kein anderer Wunsch beseelte als dem Tanz zu geben, was des Tanzes ist. Und so geschah es, dass sie, angekurbelt hier durch das Hausorchester Borel und dort durch Mac Allans schokoladebiaune Jazz-Koryphäen, dem Parkett eine Reverenz erwiesen, deren Dauerhaftigkeit keinen Zweifel darüber aufkommen Hess, dass männiglich an solchem löblichen Tun ungeteiltes Wohlgefallen empfand. Einmal nur erlitt es einen Unterbruch, der übrigens gar nicht unwillkommen war: als flinke Hände das leckere Mitternachtssouper auftrugen, womit sich — Bern hält auf Bügelfalte und Tradition — auch diesmal wieder die Modeschau von Frau Scheidegger-Mosimann verband. Und während man seinen Fisch sezierte oder den Caneton zerlegte, schwebten graziöse Mannequins, angetan mit den letzten Kreationen modischer Schöpfung, durch die Säle, ein Anblick, den auch Männeraugen ganz und gar nicht verschmähten, dieweilen die Damen mit gezücktem Stift und kritischem Auge ihres Amtes als arbitrae elegantiarum walteten, eingedenk der anmächeligen Preise, womit die galanten und gebefreudigen Veranstalter den Wettbewerb ausgestattet hatten. Rin ins Vergnügen, hiess anschliessend wieder die Losung, bis das Orchester abermals seine rhythmen-erzeugende Tätigkeit einstellte und einen mächtigen Tusch schmetterte, dann nämlich, als die Herren Dr. Mende und Ed. W. Huber die Sieger der schweizerischen und bernischen Automobilmeisterschaft 1938 proklamierten und ihnen die Preise überreichten. In der « schweizerischen » haben die Berner heuer mit den drei ersten bei den Amateuren (Nikiaus, Gautschi und Schäfer E.) und dem Sieger bei den Experten (Scheibler) haushoch obenausgeschwungen, was am Tisch der « Aktiven » zu durchaus ungekünstelten Freudenkundgebungen ob des errungenen Erfolgs Anlass gab. Worauf das Parkett neuerdings eine Ueberflutung erlebte, denn das Tanzen tut dem Menschen gut, wenn er es nämlich selber tui J&UK den Verbänden VEREINIGUNG STAATL. GEPR. DER AUTOFAHRLEHRER SCHWEIZ (V. A. S.) SEKTION BERN. Hauptversammlung: Sonntag, den 18. Dezember 1938, im Hotel Metzgeren in Thun, um 12 Uhr. Traktanden: 1. Präsens. 2. Protokoll der letzten Hauptversammlung. S. Jahresbericht 4. Jahresrechnung und Revisorenbericht. 6. Budget für 1939, Jahresbeiträge. 7. Wahlen. 8. Behandlung rechtzeitig eingereichter Anträge. 9. Tätigkeitsprogramm 1939. 10. Verschiedenes. Tagesprogramm: 9.00: Startbeginn zur Zuverlässigkeitsfahrt beim Rest. Ochsen in Münsingen. 12.00: Gemeinsames Mittagessen. 14.00 : Geschäftlicher Teil für Mitglieder. Angehörige und Gäste können während dieser Zeit einen Bummel unternehmen zur Besichtigung von Sehenswürdigkeiten Thuns. 16.00: Preisverteilung der Zuverlässigkeitsfahrt, Tombola und gemütliches Beisammensein. In diesem Teil sind Produktionen von Mitgliedern und Gästen willkommen. Bei der Tombola winken schöne Preise. Die Mitglieder sind gebeten, Angehörige und Bekannte mitzubringen. Anmeldung mit Angabe der Personenzahl zum Mittagessen bis Freitag, den 16. Dezember mittags, an Präsident Urwyler, Effingerstrasse 41d. Anmeldungen für die Zuverlässigkeitsfahrt sollen sofort erfolgen, um die Organisation zu erleichtern. Weitere Orientierung vor dem Start. Es kann jeder teilnehmen; die Aufgabe ist leicht. Startgeld pro konkurrierenden Wagen Fr. 3.—. Zu diesem Sportanlass kann jeder Konkurrent seine Angehörigen und Freunde mitnehmen. Wie immer, erwartet die Teilnehmer ein reich ausgestatteter Gabentisch. Je mehr Konkurrenten, um so schöner die Preise. Darum sofort anmelden, wer es bei der letzten Sitzung noch nicht getan hat Der Präsident: Urwrler. HSu«hc»*t£*dhi Der Verkehrsunfall. Gerichtsärztlich-kriminalistische Beurteilung, unter besonderer Berücksichtigung der Alkoholbeeinfluesung. Von Prof. Dr. Gerhard Buhtz. Der Verfasser, Direktor der Universitätsanstalt für gerichtliche Medizin und Kriminalistik in Jena, Touristikbulletin des A.C.S,^ Stand der Alpenstrassen am 12. Deztmber 1938. Mit Ausnahme der Julierstrasse, die den tanzen Winter hindurch für den Fahrverkehr wieder offen gehalten wird."sind nun sämtliche schweizerischen Hochalpenstrassen eingeschneit und unpassierbar. Nach den Schneefällen der letzten Tage ist die Befahrbarkeit der Bergstrassen am 12. Dezember morgens folgende: A1 b u 1 a, Südseite gesperrt ab Ponte; Nordseite leicht vereist, m. K. bis Preda offen. Bernina, gesperrt zwischen Pontresina-Poschiavo. B r ü n i E, fast schneefrei, o. K. befahrbar. F lü e 1 a, gesperrt, von Davos her bis Tschuggen m. K. befahrbar; Engadinerseite ab Süs unpassierbar. F o r c 1 a z, gepfadet, m. K. befahrbar. F u r k a, gesperrt zwischen Realp-Oberwald. G r i m s e 1, unpassierbar zwischen Zentrale Handeck und Oberwald. Grosser St. Bernhard, Schweizerseite gesperrt ab Bourg-St-Pierre. Ibergeregg, 20 cm Schnee, m. K. passierbar, jedoch nicht mehr empfehlenswert. J a u n, 10 cm Schnee, Ketten erforierliob. J u 1 i e r, breit gepfadet, m. K. oder Winterpneus gut passierbar. Klausen, gesperrt, Urnerseite o. K. befahrbar bis zur Galerie ob Urigen; Glarnerseite schneefrei bis Urnerboclen. Kräzerenp a s s, 15-20 cm Schnee, gepfadet, m. K. befahrbar. Lenzerheide, wegen stellenweiser Vereisung Ketten erforderlich ab Churwalden. L u k_- manier, gesperrt zwischen San Gion und Olivone. M a 1 o j a, Ketten ratsam, Kehren vereist Marchairuz, m. K. passierbar. Montets, gepfadet, m. K. befahrbar. M o r g i n s, 5-10 cm Schneeketten empfohlen. M o s s e s, fast schneefrei, o. K. passierbar. 0 b e r a 1 p, gesperrt, Urnerseite bis Nälßchen m. K. offen; Bündnerseite bis zur Wegerhütte ob Tschamutt m. K. befahrbar. Ofen, gepfadet, mit griffigen Pneus o. K. passierbar, Kettenmitnahn» ratsam. P i 11 o n, gesperrt zwischen Gsteig und Les Diablerets. San Bernardino, unpassierbar zwischen Hinterrhein und San Bernardino-Dorf. StGotthard, gesperrt, Nordseite m K. offen bis Hospenthal, wegen stellenweiser leichter Vereisung Ketten ratsam bereits ab Wassen; Südseite schneefrei bis Airolo, weiterhin m. K. bi« Motto Bartcia. S i m p 1 o n, unpassierbar zwischen Ganterbrücke und Simplon-Dorf. S p 1 ü g e n. gesperrt zwischen Splügen-Dorf und Stuetta. U m b r a i L, Schweizerseite unpassierbar ab Alp Muranz.i. Weissenstein, leicht vereist, m. K. befahrbar. W o 1 f g a n g (Klosters-Davos), 15 cm Schnee, m. K. ab Klosters gut passierbar. Zügenstrasse (Davos-Tiefencastel) m. K. befahrbar. Zufahrt nach Arosa breit gepfadet, Ketten ratsam. Unter- und Oberengadin teilweise aper, o.K. befahrbar. Strasse nach Samnaun gepfadet, m. K. befahrbar, wird den Winter hindurch offen gehalten. Deutschland. Unpassierbar sind: Grossslocfcner, Katschberg, Radetätter Tauern und Turracherhöhe. Mit Ketten offen: Arlberg, Flexen, Fernpas«, Pass Gschütt, Kärntner- Seeberg, Loibl, Niederalpl, Plökkenpass, Pötschen, Prebichl, Stubalpe, Thurn, Triebener Tauern, Würzen. Ohne Ketten befahrbar sind: Adolf Hitlerpas« (Oberjoch), Aflenzer Soeberg, Brenner, Obdacher Sattel, Packsattel. Pyhrn, Reschenscheideck, Schober, Semmering und Zirlerberg. Italien. Gesperrt sind: Campo di Carlomagno- Campiglio, Carnpolungo, Cereda, Falzarego, Gavia, Grödnerjoeh, Giovo, Mte. Croce de Comelico, Pordoi, Stella, Stelvio. Frankreich. Route d'Hlver des Alpes und Route Napoleon sind schneefrei. stellt sich mit diesem Werk in den Dienst der Bekämpfung des Verkehrsunfalls, wobei er aus langjähriger praktischer und Forschungsarbeit echöpfen kann. Bei aller wissenschaftlichen Exaktheit ist das Buch indessen gemeinverständlich geschrieben, so dass es auch der Automobilist nicht ohne Nutzen aus der Hand legen wird. Eine wirksame Förderung der Sicherheit der Stras«e muss ausgehen von der Erforschung der Unfallursachen. Ihr widmet denn auch Buhtz den ersten Hauptabschnitt seiner Publikation, wobei er nicht nur menschliches Fehlverhalten wie Sinnestäuschungen, Hörund Sehfehler, Ermüdung usw., sondern vor allem die Bedeutung des Alkohols als Unfallfaktor in den Rahmen seiner Betrachtungen einbezieht und die Wertung der Alkoholbeeinflussung im Gebiet von Gesetz und Rechtsprechung durchleuchtet Der zweite Teil ist der gerichtsärztlich-kriminalistischen Ermittlung des Unfallherganges anhand der Zeugenaussagen, Spuren und Verletzungen gewidmet. Für die Klärung der Schuldfrage erlangt sie oft entscheidendes Gewicht, namentlich dem Richter bieten deshalb diese Kapitel eine Fundgrube wertvollen Wissens. Auch vorbeugende Massnahmen und versicherungsrechtliche Probleme finden dabei Berücksichtigung. Im Schlusswort resümiert der Autor nochmals die wichtigsten Kriterien der Aufklärung von Verkehrsunfällen und die Notwendigkeit der Bekämpfung des Alkoholmissbrauchs, weil Alkobolgenuss auch in geringen Mengen die Sicherheit der Strasse gefährden könne. Garage Kasinoplatz Bern Rita & Wagner Tel. 37.777 Grösste Garage der Schweiz 500 Einstellplätze mit freier Zu- und Wegfahrt Garage-Tag- und Nachtbetrieb Modem eingerichtete RepaxatnxwerkstXtte Direkte Fabrikvertretung für Opel und Opel-Blitz-Lastwagen SPEZIAL-SCHWEISSEREI Defekte Zylinder, Zylinderköpfe, Aluminiumgehäuse usw. stelle ich Ihnen prompt und fachmännisch wieder instand durch Schweissung oder Lotschweissung. IVI. GATTLEIM, Bern, Autogen-und Elektroschweisserei, Belpstrasse 38 a. Telephon 2 02 62. Zu verkaufen SAURER-DIESEL 5/8 T., Dreiseitenkipper, mit neuem Motor, direkte Einspritzung, ferner ein gleicher Wagen mit normaler Brücke, ohne Kipper. 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