geophon Hörbuch Schottland Booklet

matthiasmorgenroth

ISSUED

BY

NAME OF PASSENGER

YOU MR/MRS

FREQUENT FLYER NUMBER

CARRIER

FROM

EINE REISE DURCH…

SCHOTTLAND

TO

GEOPHON – URLAUB IM OHR

AUTHOR

FLIGHT CLASS DATE TIME

KAI SCHWIND 86MIN

GATE BOARDING TIME SEAT

SOFA NOW OPEN

EIN HÖRVERGNÜGEN MIT

O-TÖNEN UND MUSIK


Eine Reise durch Schottland

Von den lebhaften Metropolen Edinburgh und

Glasgow, über die Einsamkeit in den Highlands

und die raue Kraft der Natur auf Shetland –

Schottland ist ein Land voller Gegensätze.

Neben atemberaubenden und ikonischen

Landschaften sind es aber in erster Linie die

Bewohner, die unsere Rundreise durch diese

Region so einzigartig gemacht haben. Obwohl

die schottische Geschichte blutig und voller

Entbehrungen ist, haben sich die Menschen

einen herzlichen Sinn für Humor bewahrt und

einen Charme, dem man sich nicht entziehen

kann. Auf unserer Reise begegnet uns außerdem

Mystisches und Geheimnisvolles – von

Edinburghs verspukter Unterwelt über die

Geschichten des Storytellers auf der Isle of Skye

bis hin zur Jagd auf Nessie auf dem tiefschwarzen

Loch Ness.

Wir bedanken uns bei allen Gesprächspartnern,

die uns bereitwillig von ihrem Leben und ihrem

Land erzählt haben, und hoffen, dass es uns

gelungen ist, die sensationelle Gastfreundschaft

der Schotten in unserem Reisehörbuch einzufangen.

Wir wünschen viel Spaß und gute Reise

beim Urlaub im Ohr!


1 Edinburgh - Schloss und Festivals

2 Literarische Pubs

3 Kilts und Gespenster

4 Robert the Bruce und Golf in St. Andrews

5 Castle Trail und Whisky

6 Geheimnisvolles Shetland

Laufzeit: 86 Minuten

Text, Tonmaterial und Regie: Kai Schwind

Realisation: geophon

Sprecher: Matthias Keller, Sabine Mazay,

Kai Schwind

Sounddesign: Oliver Schmerwitz

Tonstudio: www.soundcompany-berlin.com

Grafik: www.landadesigner.de

Musik: John Mulhearn aka The little cough

(www.myspace.com/thelittlecough):

7 In den Highlands und Jagd auf Nessie

8 Isle of Skye - Braukunst und Storytelling

9 Isle of Mull - Wale und Gälisch

10 Glasgow - Musik und Mackintosh

11 Design und Dudelsack

12 Good things come in small packages

„The Desperate Battle“, Universal Publishing

Production Music, (Sänger: Allan MacDonald)

und „Highland Harry“ (trad. Strathspey Stück

für Dudelsack)

Bildmaterial: Kai Schwind, VisitScotland (S. 2

links, S. 6, 8, 9, 12, 17 links, 18, 19, 21, 24)

Coverabbildung: shutterstock.com (Lichtmeister)

Kartografie: © LOGO 2009 mit freundlicher

Genehmigung von www.collinsbartholomew.com

© 2011 geophon

Der Autor bedankt sich für die freundliche Unterstützung und Mitwirkung bei Frances Woodifield und

Simone Kurtzke von VisitScotland, Susanne Schaumann, Faith Lidell, Allistair Macleod, Paul Murray,

Sharon Erskine, Andy Steven, Jamie Shannon, Scott McMaster, Mary-Ann MacIver, Anna Guthries,

Moira Stuart, Simon Louden, Angela Howe, Ian Spink, Wanda Hudson, Vicky Holloway, Bert Macor,

Duncan Cook, Richard MacDonald, Janet MacDonald, David und Jo Currie, Ann Mohairn, Dorothy

Johnston, John Mulhearn, Jade Hewitt von Celtic Connections, David MacGuire und ganz besonders

bei George MacPherson für einen Tag voller Geschichten auf der Isle of Skye!


Stationen der Reise

Edinburgh

➜Track 1:

Schloss von Edinburgh, www.edinburghcastle.

gov.uk. Das imposante Schloss von Edinburgh

befindet sich am westlichen Ende der Royal Mile,

im Herzen der Old Town. Hier findet man neben

dem National War Museum of Scotland auch die

Gemächer von Mary, Queen of Scots, sowie den

Stone of Destiny und die Kronjuwelen.

➜Track 2:

Beehive Inn, 18-20 Grassmarket. Ein traditioneller,

uriger Pub im Schatten des Schlosses.

Im ersten Stock ist der Treffpunkt für die Literary

Pub Tour, Anmeldung an der Bar.

www.edinburghliterarypubtour.co.uk

The Old Town Bookshop, 8 Victoria Street,

www.oldtownbookshop.com. Der Buchladen

von Ron Williams mitten in der Altstadt ist eine

echte Fundgrube für Fans antiquarischer Bücher.

➜Track 3:

21st Century Kilts, 48 Thistle Street,

www.21stcenturykilts.com. Alles über Schottenröcke

und den Tartan Stoff erfährt man im

Geschäft von Howie Nicholsby. Hier kann man

einen Blick auf die Webstühle werfen oder sich in

der Boutique selbst einen Kilt schneidern lassen.

Mary King‘s Close, 2 Warriston‘s Close, www.

realmarykingsclose.com. In den unterirdischen

Gängen bekommt man einen Eindruck, wie die

Menschen hier bis ins frühe 20. Jh. gelebt haben.

„Wer Glück (oder Pech) hat, sieht bei einer der

geführten Touren vielleicht den Geist der kleinen

Annie.“

Im Sommer wird Edinburgh zur Kulturhauptstadt des Universums. Es gibt keinen Ort auf

der Welt mit so vielen Festivals. In jeder Ecke der Stadt ist ein Veranstaltungsort. Jede erdenkliche

Kunstform wird hier geboten.

Faith Lidell


Kartographie © LOGO 2009

www.collinsbartholomew.com


Stirling

➜Track 4:

Bannockburn Heritage Centre, Glasgow Road.

Direkt an der A 872, südlich von Stirling, liegt

das Besucherzentrum, das sich ganz der legendären

Schlacht von Bannockburn verschrieben

hat. Hier erfährt man alles über den Nationalhelden

Robert the Bruce und kann mit Waffen-

Repliken hantieren und einen Film über die

Schlacht sehen. Gute Aussicht über das Tal,

in dem die Schlacht stattfand, hat man vom

anliegenden, beeindruckenden Robert the

Bruce Monument.


Speyside Region/Dufftown

➜Track 5:

Glenfiddich Distillery Visitor Centre. Am nördlichen

Ende des kleinen Städtchens Dufftown

liegt die einzige Brennerei, die sich noch komplett

im Familienbesitz befindet. Man kann zwischen

unterschiedlichen, geführten Touren auswählen.

Die Tour für Connoisseure dauert zweieinhalb

Stunden, Whiskyprobe inklusive.

Highlands

➜Track 7:

Culloden Vistor Centre, ca. 12 km östlich von

Inverness. Das moderne und beeindruckende

Besucherzentrum setzt die Schlacht von Culloden

auf eindrucksvolle Art und Weise in Szene.

360 Grad Film, Multi Media Displays und eine gut

gemachte Audiotour erklären dem Besucher

jedes Detail.

Wenn ich eine Bühne betrete, um Geschichten zu erzählen, weiß ich vorher nie, was

ich erzählen soll. Ich habe keine Ahnung. Ich tue es einfach und verlasse mich auf

ein Gefühl.

George MacPherson


Isle of Skye

➜Track 8:

Skye Brewery, Uig, The Pier, www.skyebrewery.

co.uk. Angus MacRuary und sein Team zeigen

nach Voranmeldung gerne ihre kleine Brauerei.

Storyteller George MacPherson, Glendale,

Fasach House. George empfängt nach Absprache

gern Gäste in seinem Blackhouse und erzählt

Geschichten. Auf unserer Webseite

www.geophon.de haben wir unter den Linkempfehlungen

zu Schottland zwei komplette

Mitschnitte von Geschichten von George

MacPherson zum Anhören für Sie bereitgestellt.

Isle of Mull

➜Track 9:

Sealife Surveys, Eco-life boat tours, Tobermory,

www.sealifesurveys.com. Das Unternehmen

bietet Whalewatching-Touren an. Wenn man

Glück hat, kann man eine Vielzahl der faszinierenden

Meeresbewohner aus der Nähe betrachten.

Die Touren dauern im Schnitt 8 Stunden, Verpflegung

inklusive.

Man fühlt sich hier in der Gegend eins mit der Natur, mit der Lebensart, man wird

ein Teil von Schottland. Das hört sich sehr romantisch an, ich weiß, aber es ist auch

sehr romantisch. Jeden Morgen, wenn ich mit dem Wagen hier über die Hügel

komme und das Tal vor mir sehe, dann denke ich: Ich bin so glücklich, dass ich hier

leben darf.

Bert Macor


8

9

10-12

7

1-3

5

4

Maps © LOGO 2009 reproduced with permission

www.collinsbartholomew.com

Digital data & cartographic solutions for all your mapping needs


8

6


Glasgow

➜Track 10:

King Tut’s Wah Wah Hut, 272a St. Vincent

Street, www.kingtuts.co.uk. Einer der besten

Clubs für Live Musik in Glasgow. Ein abwechslungsreiches

Programm und eine studentisch

angehauchte Bar erwarten den Besucher.

Willow Tea Rooms, 217 Sauchiehall Street,

www.willowtearooms.co.uk. Tee, Kuchen und

Sandwiches gibt es in diesem restaurierten

architektonischen Schmuckstück. Wer einmal

auf den Highback Stühlen von Charles Rennie

Mackintosh sitzen will, hat hier die Gelegenheit

dazu. Nicht von der unscheinbaren Fassade

und dem Juweliergeschäft im Erdgeschoss

abschrecken lassen.

➜Track 11:

House for an Art Lover, Bellahouston Park, 10

Dumbreck Road, www.houseforanartlover.co.uk.

Ein faszinierendes Gebäude, ideal, um das Designverständnis

von Charles Rennie Mackintosh zu

erkunden. Das Haus ist von einem wunderschönen

Park umgeben.

Vor allem an der kargen Westküste von Shetland merkt man die Kraft der Natur.

Im Winter passiert es oft, dass Einheimische und Besucher voller totaler Bewunderung

diese raue Kraft der Natur beobachten. Ich bin davon auch immer noch

beeindruckt, obwohl ich hier aufgewachsen bin.

Andy Steven


Kartographie © LOGO 2009

www.collinsbartholomew.com


Aus dem Produktionstagebuch von Kai Schwind

Edinburgh, Montagvormittag, 8. September

Edinburgh ist eine überschaubare, aber majestätische Stadt. Der historische

Stadtkern macht Laune. Erhaben auf einen Hügel gebaut, lässt sich die „Royal

Mile“ vom westlichen bis zum östlichen Ende, welches mit dem gut erhaltenen

Schloss abschließt, entspannt in einer Stunde erlaufen.

Auf der Straße werde ich von einer Frau aus dem 17. Jahrhundert angesprochen und gefragt, ob ich

Interesse an Pest, Mord und Verderben unter Tage habe. Da wird nicht lange gezögert und kurze Zeit

später durchschreite ich die dunklen, unterirdischen Gänge der Katakomben des Mary King’s Close.

Die Frau aus dem 17. Jahrhundert heißt Anna und entpuppt sich als Schauspielerin, die Besucher im

Kostüm durch die Gänge führt. Ich folge ihr mit dem Mikrofon in der Hand durch die Dunkelheit.

Sie erzählt davon, wie die Bewohner Eimer mit Exkrementen mit einem kurzen Schrei der Warnung

einfach auf die Straße gossen und wie sich die Pest ausbreitete.

Selbstverständlich spukt es hier auch. Ein kleines Mädchen namens Annie wurde hier von seinen Eltern

zurückgelassen und starb am schwarzen Tod. Angeblich geistert sie immer noch durch die Gänge,

auf der Suche nach ihrer Lieblingspuppe. Mich gruselt es bei der Vorstellung, dass ich beim Abhören

meiner Aufnahmen vielleicht Annies Stimme hören könnte ...


Robert Burns: Mein Herz ist im Hochland

Mit seinem Gedicht Mein „Herz ist im Hochland“ setzte Robert Burns (1759-1796) seinen geliebten

Highlands ein poetisches Denkmal. Noch heute wird der jung verstorbene Poet in Schottland und auf

der ganzen Welt hochverehrt. An seinem Geburtstag, dem 25. Januar, veranstalten seine Anhänger

jedes Jahr ein Burns Supper, das fester Bestandteil der Burns Night ist (➜Trifle – das Light-Rezept zum

Burns Supper).

My Heart‘s In The Highlands

My heart‘s in the Highlands, my heart is not here,

My heart‘s in the Highlands a-chasing the deer -

A-chasing the wild deer, and following the roe;

My heart‘s in the Highlands, wherever I go.

Farewell to the Highlands, farewell to the North

The birth place of Valour, the country of Worth;

Wherever I wander, wherever I rove,

The hills of the Highlands for ever I love.

Farewell to the mountains high cover‘d with snow;

Farewell to the straths and green valleys below;

Farewell to the forrests and wild-hanging woods;

Farwell to the torrents and loud-pouring floods.

My heart‘s in the Highlands, my heart is not here,

My heart‘s in the Highlands a-chasing the deer

Chasing the wild deer, and following the roe;

My heart‘s in the Highlands, wherever I go.

Mein Herz ist im Hochland

Mein Herz ist im Hochland, mein Herz ist nicht hier;

Mein Herz jagt im Hochland des Waldes Gethier;

Es jagt dort den Hirsch und es folgt dort dem Reh –

Mein Herz ist im Hochland, wo immer ich geh’.

Lebwohl, du mein Hochland, lebwohl du mein Nord,

Du Wiege von Tapferkeit, Ehre und Wort;

Wo immer ich wandre, wo immer ich bin,

Die Hügel des Hochlands behalt’ ich im Sinn.

Lebt wohl, o ihr Berge, bedeckt hoch mit Schnee,

Lebt wohl, grüne Thäler, umkränzend die Höh’;

Leb’ wohl, wilder Wald, niederhangend in’s Thal,

Lebt wohl, o ihr rauschenden Bergbäche all’.

Mein Herz ist im Hochland, mein Herz ist nicht hier,

Mein Herz jagt im Hochland des Waldes Gethier.

Es jagt dort den Hirsch und es folgt dort dem Reh –

Mein Herz ist im Hochland, wo immer ich geh’. –

Übersetzung aus dem Englischen: Adolf Wilhelm Ernst von Winterfeld


Trifle – das Light-Rezept zum Burns Supper

Ein fester Bestandteil des Burns Supper, das in Schottland jedes Jahr am 25. Januar zu Ehren des

Nationaldichters Robert Burns veranstaltet wird, ist das Zubereiten und ritualisierte Verzehren des

schottischen Nationalgerichts Haggis. Denn der mit allerlei Organen gefüllte Schafsmagen soll zu den

Lieblingsgerichten des Poeten gezählt haben – serviert mit Steckrüben und Kartoffeln.

Ein Burns Supper läuft nach ganz bestimmten Regeln ab. So rezitiert der Gastgeber des Abends etwa

vor dem Essen das Burns-Gedicht The Address to the Haggis. Gelangt er zu der Zeile „cut you up

wi’ ready slight“, wird im selben Moment die Hülle des Haggis aufgeschnitten, so dass sich die

Innereien auf der Platte verteilen. Anschließend wird der Abend mit Gedichtrezitationen, Reden und

Trinksprüchen verbracht, die einer genauen Ordnung folgen...

Für Vegetarier und organscheue Burns-Anhänger gilt es, bis zum Dessert durchzuhalten, denn als

Nachtisch wird traditionell ein garantiert innereienfreies, köstliches Trifle serviert. Und das macht

man so:

Traditionell trägt man nichts unter dem Kilt und das ist auch sehr angenehm und

praktisch. Aber in moderneren Situationen, also etwa beim Tanzen, ist es vielleicht

nicht immer die klügste Entscheidung.

Alistair MacLeod


Zutaten für 6 Portionen:

300 g Löffelbiskuits

300 g Himbeeren

500 ml Vanillepudding oder Mascarponecreme

500 ml Schlagsahne

6 Esslöffel Whisky

eine Handvoll geröstete Mandelsplitter

Zubereitung:

Die Löffelbiskuits zerkrümeln und auf dem Schüsselboden verteilen. Anschließend mit einer Schicht

Himbeeren bedecken (ein paar Himbeeren zur Dekoration zur Seite legen). Dann den Whisky

(alternativ gehen auch Baileys, Weißwein, Portwein oder für die alkoholfreie Variante ein Fruchtsaft)

gleichmäßig über die Himbeeren träufeln. Auf die Himbeeren folgt die Cremeschicht, bestehend

aus Vanillepudding oder Mascarponecreme – oder, für die ganz authentische Variante, aus einer

frisch angefertigten Custardcreme. Als letzte Schicht wird die geschlagene Sahne (eventuell Sahnesteif

verwenden) auf die Creme gegeben. Zum Schluss wird der Trifle noch mit ein paar Himbeeren

und gerösteten Mandelsplittern garniert. Am besten ist es, ihn vor dem Verzehr ein paar Stunden

kalt zu stellen.


Schottland im Film

Highlander (1986)

Ein Film von Russel Mulcahy. Mit Christopher

Lambert und Sean Connery. Der Fantasy-Film

erzählt die Geschichte von Connor MacLeod,

einem unsterblichen Highlander, und springt

dabei zwischen zeitgenössischem New York

und mittelalterlichem Schottland hin und her.

Der Film ist ein Meilenstein des Fantasykinos

mit filmisch ausgeklügelten Überblendungen

zwischen den verschiedenen Zeitepochen und

einem Soundtrack der Rockgruppe Queen.

In einer Nebenrolle mit dabei ist Schottlands

heimlicher Nationalheld Sean Connery.

Das schottische Haus des Highlanders ist tatsächlich

Eilean Donan Castle an der Westküste,

in der Nähe der Isle of Skye.

Braveheart (1996)

Ein Film von Mel Gibson. Mit Mel Gibson und

Sophie Marceau. Der schottische Nationalheld

William Wallace steht im Mittelpunkt dieses

epischen Historienfilms, der in den Highlands

des 13. Jahrhunderts spielt und insgesamt fünf

Oscars gewann. Nachdem seine Geliebte kaltblütig

ermordet wird, führt William Wallace

einen Aufstand gegen die englischen Besatzer

unter König Edward. Höhepunkt des Films ist die

emphatische Rede von Wallace vor der finalen


Schlacht gegen die Engländer. Obwohl der Film

Wallace idealisiert und historisch nicht ganz

korrekt ist, war er ein großer Publikumserfolg.

Gedreht wurde er zum Teil an Originalschauplätzen

in Glen Nevis und Glen Coe.

Trainspotting (1996)

Ein Film von Danny Boyle. Mit Ewan McGregor

und Robert Carlyle. Basierend auf dem gleichnamigen

Roman von Irvine Welsh, erzählt der

Film die Geschichte einer Gruppe Jugendlicher in

Edinburgh und ihren Absturz in die Heroinsucht.

Der Film war ein Welterfolg und besticht vor

allem durch seine fantastischen visuellen Einfälle

und den Rock- und Popsoundtrack.

Stone of Destiny (2008)

Ein Film von Charles Martin Smith. Mit Charlie

Cox und Robert Carlyle. Der Film erzählt die

wahre Geschichte von Ian Hamilton und seinen

Kommilitonen, die in den 1950er Jahren in einer

abenteuerlichen Aktion den sagenumwobenen

Stone of Destiny, auf dem zunächst die schottischen

und dann die englischen Könige gekrönt

wurden, aus England zurück nach Schottland

holen. Dabei führen sie die englischen Behörden

und die Polizei an der Nase herum. Der etwas

altmodische Film lebt von der Spielfreude seiner

Darsteller und der spannenden Geschichte.


Schottland literarisch

Robert Burns: Liebe und Freiheit. Lieder

und Gedichte. Schneider Lambert 1999. Leider

ist dieser zweisprachige Band mit Gedichten

und Liedern des schottischen Nationaldichters

zur Zeit nur noch antiquarisch erhältlich.

Englischsprachige Ausgaben der Gedichte von

Robert Burns sind einfacher zu bekommen.

Sir Walter Scott: Waverley. Erstmals erschienen

1814, gilt das Buch als der erste historische

Roman der englischen Literatur. Er erzählt die

Geschichte von Edward Waverley, einem jungen

Offizier, der auf der Seite des Bonnie Prince

Charlie und der Jakobiten kämpft. Waverley ist

im Laufe des Romans ständig hin- und hergerissen

zwischen Schottland und England,

zwischen seinen Verpflichtungen als englischer

Offizier und seiner Faszination von der Kultur der

Highlands und schließlich auch zwischen zwei

Frauen. Ein Klassiker der schottischen Literatur.

Iain Banks: Straße der Krähen. Goldmann

1997. Diese aberwitzige und skurrile Familiensaga

erzählt die Geschichte von Prentice McHoan,

der nach einiger Zeit zu seiner Familie in das

fiktive Städtchen Gallanach zurückkehrt.

Dort beschäftigen ihn die undurchsichtige

Vergangenheit des Clans und existentielle

Themen wie Tod, Sex und Alkoholika. Das Buch

enthält einen der schönsten Eröffnungssätze

der Literaturgeschichte: „Es war der Tag, an dem

meine Großmutter explodierte.“

Ja, ich habe die Wesen von Loch Ness siebenmal gesehen. Das beste Mal war allerdings

letztes Jahr, als ich sehr sehr nahe herankam, ich war höchstens 25 Meter

entfernt. Warum genau sie an die Oberfläche kommen, habe ich noch nicht klären

können. Ich vermute, dass es eine Art Entspannung ist, so wie bei uns, wenn wir

Schwimmen gehen.

Richard MacDonald


Ian Rankin: Im Namen der Toten. Goldmann

2007. Sommer 2005. Die ganze Welt blickt auf

Edinburgh, wo in einem Luxushotel gerade das

G8-Gipfeltreffen stattfindet. Die Stadt befindet

sich im Ausnahmezustand, und für die Sicherheitsvorkehrungen

wird jeder Mann gebraucht.

Nur einer ist zum Stillsitzen verdonnert:

Detective Inspector John Rebus. Zu groß ist die

Angst, er könnte sich in die Nesseln setzen und

in dieser angespannten Situation für Ärger sorgen.

Doch dann liefert ein Stofffetzen in einem

Baum den ersten Hinweis auf einen Serienkiller,

der seine Opfer unter kürzlich entlassenen

Sexualstraftätern sucht. Drei Tote gibt es bereits,

und der nächste Mord scheint nur eine Frage der

Zeit zu sein. Detective Rebus ist die berühmteste

literarische Erfindung des schottischen Autors

Ian Rankin. Insgesamt gibt es 17 Rebus Romane.


Big Ben schlägt, der Gondoliere singt, das Kamel brüllt: die Ferne klingt!

Mit den Ohren unterwegs! Reisehörbücher von geophon

Kultur und Geschichte, Szene und Trends; informativ

und unterhaltsam in einer Mischung aus

Musik, Erzählung, Geräusch und Interview:

Einwohner erzählen von ihrem Alltag, von versteckten

Bars, stillen Parks und kuriosen Geschäften,

geben praktische Tipps und Empfehlungen,

ein sinnlicher Einblick in die fremde

Welt. Wer die Tickets schon hat, stimmt sich mit

dem Hörbuch auf den Urlaub ein, und wer unter

Fernweh leidet, schickt einfach seine Ohren auf

Reisen – beim Autofahren, Bügeln oder Joggen.

Seit 2001 reisen wir „geophoniker“ – Reinhard

Kober, Pia und Matthias Morgenroth, Inga Opitz

und Björn Engbert – und unsere Autoren um die

Welt auf der Suche nach spannenden Klängen,

neuen Anekdoten, Geschichten und Interviews

für die geophon Reise-Hörbücher.


Adrian Shine, Loch Ness Experte

Starten Sie jetzt Ihre Reiseplanung mit VisitScotland!

Events, Unterkünfte und echte Insider-Tipps: Alle


Sie auf visitscotland.com/de.

Lassen Sie sich anstecken von der Begeisterung anderer

Schottlandreisender und werden Sie Teil unserer

Community auf facebook.com/loveschottland.


geophon

Urlaub im Ohr.

Friedrichstraße 95

10117 Berlin

Tel.: (030) 20644985

Fax: (030) 20644986

www.geophon.de

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine