OWL Magazin 24 _ 2018

ArtgerechtWerbeagentur

OstWestfalenLippe

AUSGABE_24.2018

DAS

MAGAZIN

WIR GESTALTEN

DAS NEUE

URBANLAND

WIRTSCHAFT

FREIZEIT

KULTUR

SPORT

Spitzencluster

it΄s OWL

Radeln entlang

der Weser

Magische Momente

im Musik Kontor

Golfen in

OWL


In Sachen Geld:

Wer sagt denn,

dass Bielefelder

nie zufrieden sind?

Die BILD am Sonntag* sagt nämlich etwas anderes:

Die Deutsche Bank hat die zufriedensten Kunden in

Bielefeld. Werden Sie einer von ihnen und wechseln

Sie noch heute: deutsche-bank.de

* Für die BILD am Sonntag (24. 12. 2017) hat WhoFinance die Konsumentenbewertungen für

Bereiche wie „Geldanlage“ und „Konto und Kredit“ ausgewertet und die Banken mit den

zufriedensten Kunden in 20 großen Städten ermittelt. Das Ergebnis: Die Deutsche Bank

belegt in Bielefeld und 15 anderen Städten den 1. Platz. Quelle: WhoFinance


„Wir gestalten das neue UrbanLand

OstWestfalenLippe.“

Wir genießen die Vorteile der globalisierten

Welt, offene Grenzen,

Verfügbarkeit von Informationen rund

um die Uhr – das Spektrum der Möglichkeiten,

aus dem wir heute schöpfen

können, ist schon außergewöhnlich.

Eine Sehnsucht nach Überschaubarkeit,

die sich vor diesem Hintergrund dabei

bei vielen einstellt, ist nachvollziehbar.

Wir in OstWestfalenLippe arbeiten an

der Vereinbarkeit dieser Sehnsucht nach

Überschaubarkeit mit den kreativen

Möglichkeiten der metropolen Welt und

geben mit dem „Neuen UrbanLand“ eine

Überschrift. Dem Streben der Menschen

nach einer ausgewogenen Balance von

Arbeit und Leben will der Wirtschaftsund

Kulturraum OstWestfalenLippe viele

passende Angebote machen. Wirtschaft,

Wissenschaft, Verwaltung und Politik

arbeiten Hand in Hand, wenn es darum

geht, gesunde Strukturen dafür zu schaffen,

dass die Region interessante Entwicklungsmöglichkeiten

bietet: für Unternehmen,

für Kulturmacher, für Familien und

für junge Menschen. Das Instrument ist

das Strukturentwicklungsprogramm

REGIONALE, das das Land NRW für

2022 an OWL vergeben hat.

Mit der REGIONALE stellt sich OWL auf

Zukunft ein, als attraktive Alternative

zu Metropolen und Ballungsräumen.

Schon heute ist die Region um die

Großstädte Bielefeld und Paderborn ein

Hotspot für Spitzentechnologie – nicht

zuletzt dank des Spitzenclusters Intelligente

Technische Systeme OstWestfalenLippe

– kurz it’s OWL. Auf der Basis

gewachsener mittelständisch geprägter

Wirtschaftsstrukturen etabliert sich in

Zusammenarbeit von Unternehmen,

Hochschulen und Forschungseinrichtungen

ein starkes Technologienetzwerk.

Und das ist auf Zukunft ausgerichtet,

denn diese Strukturen bieten auch

hervorragende Rahmenbedingungen

für Gründerinnen und Gründer – was

sich in einer wachsenden Start-up-Szene

niederschlägt.

Insgesamt sieht man sich in OWL in den

nächsten Jahren in der komfortablen

Situation, auf der einen Seite weiter in

Spitze und Spitzentechnologie investieren

zu können, denn der Spitzencluster

it's OWL wird mit Unterstützung des

Landes fortgesetzt. Auf der anderen Seite

bietet die REGIONALE die Chance, die

Verbesserung der Lebensqualität in der

ganzen Region in den Blick zu nehmen.

Die Themen dieser neuen Ausgabe von

„OstWestfalenLippe – Das Magazin

bieten Einblicke in diese Aktivitäten.

Außerdem stellen wir die erfolgreiche

Lebensmittelindustrie der Region vor,

beschreiben die magischen Momente,

die ein Musikclub in Herford bietet, und

liefern mit imposanten Bildern entlang

der Weser einen Einblick in die herrliche

Kulturlandschaft der Region.

Das OWL Magazin beleuchtet viele Facetten

der Region im und am Teutoburger

Wald. Am besten machen Sie sich selbst

ein Bild von OstWestfalenLippe, der Region

ganz oben in Nordrhein-Westfalen.

Herbert Weber

Geschäftsführer OstWestfalenLippe GmbH

Eine Region. Ein Wort.


1

04

INHALT

16 Start-ups

03 EDITORIAL

06 PANORAMA

22

WIRTSCHAFT

AUF GEHT’S!

... ins UrbanLand OstWestfalenLippe!

10

16

WIRTSCHAFT

SPITZENCLUSTER IT´S OWL

VERNETZT MENSCHEN UND

MASCHINEN

Erfolgsstory wird fortgesetzt

WIRTSCHAFT

OWL, JA KLAR!

Vier Start-ups, vier Geschichten

und vier überzeugte OWLer

32

36

40

WIRTSCHAFT

ERFOLGSREZEPTE

für Deutschland und die Welt

KULTUR

MAGISCHE MOMENTE

Musik Kontor Herford

REGION

VON HELDEN UND HUSCHERN

Die Wilde Liga Bielefeld ist die älteste

alternative Fußballiga in Deutschland

46

TOURISMUS

VON KAISER ZU KAISER

Radlers Wesertraum

50

SPORT

GOLFEN

IN OWL

6

4

5

8

7

2

3

9

12

13

11

10

14

„Wir gestalten das neue UrbanLand OstWestfalenLippe“ ist das

Motto der REGIONALE 2022. Das Titelbild zeigt eine Collage mit

Motiven aus den inhaltlichen Bereichen Wohnen,

Arbeiten, Mobilität.

15

16

17


36 Musik Kontor

62 Theater Gütersloh

Beratung

(ISO 50001 + 16247-1)

Mobile

Messdienstleistungen

46 Tourismus

Energieberatung

Mittelstand

Lastmanagement

Passgenaue

Messkonzepte

54

58

AUSGEZEICHNET

INNOVATIONSKRAFT AUS

OSTWESTFALENLIPPE

WIRTSCHAFT

IN DER RUHE LIEGT

DIE KRAFT

OWL-Porträt: Ernst-Michael Hasse

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62 KULTURKALENDER

74 UNTERNEHMENSNEWS

96 ZAHLEN, DATEN UND FAKTEN

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06 PANORAMA

DEUTSCHER WANDERTAG IN OWL

Der Deutsche Wandertag kommt nach OstWestfalenLippe. Nach 1998 in Bad Driburg und 2015 in

Paderborn ist mit Lippe/Detmold in diesem Jahr wieder ein Ort aus OWL Gastgeber der bedeutensten

Wanderveranstaltung Deutschlands. Bereits 1905 war der Deutsche Wandertag in Lippe/Detmold.

Vom 15. bis 20. August erwarten die Organisatoren mehr als 50.000 Wanderbegeisterte.

Das Motto lautet „Gemeinsam unterwegs“.

Der Teutoburger Wald Verband und die Lippe Tourismus und

Marketing GmbH bieten im August rund 100 Wandert ouren

durch Lippe und ganz OWL an. In Detmold wird es eine Tourismus-Meile

und einen großen Festumzug geben. Anlaufstelle

für Wanderfreunde ist seit 2016 das Kompetenzzentrum WALK

am Hermannsdenkmal. Es ist der zentrale Ort für Wanderer

und alle, die sich mit dem Wandern befassen. Gäste finden im

Informationsbereich hilfsbereite Mitarbeiter sowie Informationen

zu Wegen, Angeboten und zur Gestaltung ihres Aufenthalts in

der Region. Ausstellungen geben Einblicke in Natur, Gesundheit

und weitere Wanderthemen.

Die vom Deutschen Wanderverband veranstalteten Deutschen

Wandertage zählen aufgrund der Teilnehmerzahl zu den größten

Wanderfesten weltweit.

WINDREGION OWL

In OstWestfalenLippe steht ein Viertel (26 Prozent) aller

Windenergieanlagen ganz Nordrhein-Westfalens. Sie stellen 27

Prozent der landesweit installierten Gesamtleistung bereit. Das

geht aus dem aktuellen Windenergiekataster der Bezirksregierung

Detmold hervor. Demnach gab es in OWL zum 1. Januar

2018 953 Windräder mit einer Leistung von 1.456 Megawatt in

der Region. Mit 489 Anlagen steht auch weiterhin mehr als die

Hälfte davon im Kreis Paderborn. Sie erzeugen etwa 61 Prozent

der in OWL installierten Gesamtleistung. Es folgen die Kreise

Höxter und Lippe.

Foto: Teutoburger Wald Tourismus/Michael Münch, Innovationszentrum Dörentrup


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08 PANORAMA

KAISER-WILHELM-DENKMAL

ERSTRAHLT BALD IN

NEUEM GLANZ

Keine Baustelle wie jede andere: Auf dem 294 Meter hohen

östlichen Ende des Wiehengebirges wird seit einem Jahr der

Sockel des Kaiser-Wilhelm-Denkmals neu gestaltet. Ab dem

8. Juli warten an der Porta Westfalica das neue Restaurant in der

Ringterrasse („Wilhelm 1896“) und das „LWL-Besucherzentrum“

auf geschätzt über 150.000 Besucher pro Jahr. 2013 beschloss

der Landschaftsverband Westfalen-Lippe als Eigentümer des

Denkmals die Sanierung der Terrasse. Gleichzeitig wurde

ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben, um unmittelbar

am Denkmal eine Gaststätte und ein Informationszentrum

zu schaffen. Besucher sollen durch 13 riesige Fenster und von

einer vorgelagerten Terrasse aus den Blick in die ostwestfälischlippische

Landschaft genießen können. Die Kosten für die

Sanierung tragen der Landschaftsverband Westfalen-Lippe, der

Bund und die Stadt Porta Westfalica.

Das 88 Meter hohe Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica

reiht sich ein in die Reihe der deutschen Nationaldenkmäler

und gehört seit 2008 zu der Straße der Monumente mit sieben

Denkmälern in Deutschland, darunter das Völkerschlachtdenkmal

in Leipzig. Erbaut wurde das Wahrzeichen Porta

Westfalicas 1892 bis 1896 nach einem Entwurf des Berliner

Architekten Bruno Schmitz.

In der Ringterrasse entsteht ein Café für Besucher.

Der Paderborner Dom begeht 2018 sein 950-jähriges Weihejubiläum.

DOPPELJUBILÄUM

IN PADERBORN

Mit ihren 32 Meter Länge und einer Breite von zwölf Metern gilt

die Hallenkrypta des Paderborner Domes als eine der größten

der Bundesrepublik. Mehr als 350 Besuchergruppen zählt das

Bistum Paderborn im Jahr, die sich den Dom mit der Krypta

anschauen. In diesem Jahr feiert der Paderborner Dom sein

950-jähriges Weihejubiläum. Grund zum Feiern gibt es aber

gleich doppelt. Die Bartholomäuskapelle, die dem Paderborner

Dom angegliedert ist und für Gottesdienste genutzt wird, blickt

in diesem Jahr auf 1.000 Jahre zurück.

Der Paderborner Dom, wie er heute besucht werden kann, ist

etwa 700 Jahre alt und bereits der fünfte Dom an selber Stelle. Die

Anfänge liegen bereits im Jahr 777. Damals hatte Karl der Große

eine Kirche auf dem heutigen Domplatz erbauen lassen – aus Holz.

Im Westturm werden die Reliquien des heiligen Liborius verwahrt.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören unter anderem

das Paradiesportal, die Pietá, der gotische Hochaltar und die

Doppelmadonna. Und noch ein weiteres Wahrzeichen findet

sich im Dom: Im Kreuzgang kann das Drei-Hasen-Fenster aus

dem 16. Jahrhundert betrachtet werden. Der dazugehörige Satz:

„Der Hasen und der Löffel drei, und doch hat jeder Hase zwei."

Von Juni bis August können in der „Erlebniswelt mittelalterliche

Dombauhütte“ alte Handwerkstechniken ausprobiert werden.

Im September ist ein einwöchiges Festival mit geistlicher Musik

geplant. Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist der Festgottesdienst

am 22. Juli zum 950. Jahrestag der Domweihe. Hierzu

werden alle deutschen Bischöfe eingeladen, die aus Paderborn

stammen. Dann sollen auch erstmals zwei neue Glocken im

Domturm erklingen.

Fotos: h.s.d. Architekten, Lemgo, Bistum Paderborn, Landschaftsverband Westfalen-Lippe


200 JAHRE FÜRSTLICHES SOLEBAD BAD SALZUFLEN

2018 ist ein besonderes Jahr für das Staatsbad Salzuflen im Kreis

Lippe. Die am Teutoburger Wald gelegene „allergikerfreundliche

Kommune“ feiert „200 Jahre Fürstliches Solebad“. Was zuerst als

weißes Gold der Stadt zu Wohlstand verholfen hat, erwies sich

im 19. Jahrhundert als gesundheitsfördernd: Die salzhaltigen

Quellen der Stadt. 1818 wurde das Fürstliche Solebad Salzuflen

gegründet. Mit seinen neun Brunnen und Quellen entwickelte

sich Bad Salzuflen rasch zu einem der führenden Heilbäder

Deutschlands. Der Höhepunkt der Jubiläumsveranstaltungen

ist ein Festival am 14. und 15. Juli. An diesem Wochenende wird

der Kurpark neu eröffnet.

Bad Salzuflen feiert in diesem Jahr "

200 Jahre Fürstliches Solebad".

F otos: Staatsbad Salzuflen/D. Topel, Kunsthalle Bielefeld

50 JAHRE KUNSTHALLE

BIELEFELD

Die Kunsthalle Bielefeld erinnert 2018 mit einer Jubiläumsausstellung

an ihr 50-jähriges Bestehen. Unter dem Titel "50" stehen

Werke aus der eigenen Sammlung im Mittelpunkt. Dabei spiegeln

sich die Jahrzehnte des Bestehens der Kunsthalle in den Werken.

Im Eigentum der Kunsthalle befinden sich rund 500 Gemälde,

200 Skulpturen und 4.500 Grafiken. Zu sehen sein werden unter

anderem „Bal Bullier“ von Sonia Delaunay und „Tablett mit drei

Orangen“ von Georg Baselitz.

Der 1968 von US-Stararchitekten Philip Johnson entworfene

Museumsbau wurde von Rudolf-August Oetker gestiftet. Die

Kunsthalle Bielefeld ist aus einem 1928 begründeten städtischen

Kunsthaus hervorgegangen, so dass aus Anlass des 50-jährigen

Bestehens der Architektur ein Rückblick auf ein 90-jähriges

Werden und Wachsen der Sammlung von Malerei und Skulptur

in Bielefeld zurückgeblickt wird.

Die Sammlung der Kunsthalle umfasst Werke der Kunst des

20. Jahrhunderts. Dazu gehören u. a. Gemälde von Pablo Picasso

und Max Beckmann. Auch jüngere Kunst der 1970er- und

1980er-Jahre findet zunehmend Beachtung in der Sammlung. In

dem der Kunsthalle umliegenden Park sind u. a. Skulpturen von

Auguste Rodin, Henry Moore, Richard Serra, Ólafur Elíasson

und anderen modernen Bildhauern zu besichtigen sowie vor

dem Eingang ein Bronzeguss von Rodins „Denker“ und Serras

Vertikalskulptur „Axis“. Die besucherstärksten Wechselausstellungen

waren „Emil Nolde – Begegnung mit dem Nordischen“ im

Jahr 2008 und die Ausstellung „Picassos Surrealismus – Werke

1925–1937“ im Jahr 1991.

Die Ausstellung zum Jubiläum wird am 28. September, einen

Tag nach dem offiziellen Einweihungsdatum im Jahre 1968, mit

einem Bürgerfest eröffnet.

Die Kunsthalle Bielefeld erinnert 2018 mit einer Jubiläumsausstellung

an ihr 50-jähriges Bestehen.


10 WIRTSCHAFT

SPITZENCLUSTER

IT´S OWL VERNETZT

MENSCHEN UND

MASCHINEN

Erfolgsstory wird fortgesetzt


Von Bernhard Hertlein und Wolfgang Marquardt

Schwer ist es, einen Spitzenplatz zu erobern. Aber genauso schwer ist es, eine Spitzenposition

zu erhalten und auszubauen. Vor dieser Aufgabe steht jetzt it’s OWL. Im Januar 2012 war die

Freude groß. Das Technologie-Netzwerk Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe

hatte sich gegen hochrangige Konkurrenz im Spitzencluster-Wettbewerb durchgesetzt, dem

Flaggschiff der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Mit Unterstützung des Bundesministeriums

für Bildung und Forschung konnten bis Ende 2017 47 Projekte umgesetzt werden, um

neue Technologien für intelligente Produkte und Produktionsverfahren zu entwickeln. Dass es

jetzt weitergeht, ist dem starken Willen der regionalen Wirtschaft und der Unterstützung durch

das Land Nordrhein-Westfalen zu verdanken. 53 Millionen Euro stehen für die nächsten fünf

Jahre zur Verfügung. Die gleiche Summe werden erneut die Unternehmen beisteuern. >>


12 WIRTSCHAFT

Wir haben es nachhaltig geschafft, OWL als

Technologieregion auf die Landkarte zu bringen.

Ziel des Forschungsprojekts mit der Firma WP Kemper war die Neugestaltung eines

Knethakens zur Selbstoptimierung des Knetprozesses. Die Maschine fühlt und knetet

den Teig wie ein Bäcker.

Günter Korder, Geschäftsführer der it´s

OWL Clustermanagement GmbH, zieht

eine positive Zwischenbilanz: „it´s OWL

ist ein wichtiger Impuls für die Wettbewerbsfähigkeit

des produzierenden

Gewerbes in der Region. Und wir haben

es nachhaltig geschafft, OWL als Technologieregion

auf die Landkarte zu bringen.“

Konkret hatte man sich zum Start des

Spitzenclusters vorgenommen, 80.000 Arbeitsplätze

in den Branchen Maschinenbau,

Elektrotechnik und Autozulieferer in

der Region zu sichern. Das ist gelungen.

„Mehr noch: Unsere Unternehmen haben

in den vergangenen fünf Jahren sogar

zusätzlich 8.000 neue Stellen geschaffen“,

freut sich Korder. 34 Unternehmen

wurden im Zusammenhang mit dem

Spitzencluster neu gegründet. Es gelang,

sieben Forschungsinstitute und 23 neue

Studiengänge zu etablieren.

OPTIMALE ERNTEPROZESSE UND

EIN KNETHAKEN, DER DEN TEIG

FÜHLT

Die Vorreiterrolle von it´s OWL für

Industrie 4.0 im Mittelstand ist eng mit

Projekten verbunden, die nicht nur in

der Fachwelt der Ingenieure und Entwickler

für Aufmerksamkeit sorgen.

Wenn ausgerechnet die Landwirtschaft

heute in Deutschland als Pionier bei der

Digitalisierung gilt, dann liegt das auch

an dem Harsewinkler Landmaschinenhersteller

Claas. Es macht für die Arbeit

mit einem Mähdrescher natürlich einen

Unterschied, ob der Boden staubig oder

matschig ist. Auch der Reifegrad der Ähre

spielt eine Rolle. Sensoren, die digital

gesteuert und ausgewertet werden, helfen

dem Fahrer, den Betrieb der Maschine

optimal an die Bedingungen des Feldes

anzupassen. Gleichzeitig können sie auf

Hindernisse und Kollisionsgefahren

hinweisen. Und in einem zweiten it’s

OWL-Projekt ist es gelungen, Traktor,

Mähmaschine, Transportfahrzeug und

den Computer im Büro des Landwirts

miteinander zu vernetzen. Dadurch können

die einzelnen Prozesse des Erntens

so aufeinander abgestimmt werden, dass

ein optimales Ernteergebnis erzielt wird.

Dass Maschinen dank moderner Sensortechnologie

auch fühlen können,

macht sich WP Kemper in Rietberg bei

Backmaschinen zunutze. Der neue Knethaken

fühlt, ob der Teig die ausreichende

Qualität hat. Das Expertenwissen des

Bäckers wird in der Maschine verfügbar

gemacht, die Bedienung der Maschine

wird vereinfacht. Dadurch kann WP

Kemper neue Märkte in Südamerika und

Asien bedienen, in denen der Bedarf nach

Backwaren kontinuierlich steigt. Denn in

diesen Ländern stehen kaum ausgebildete

Bäcker zur Verfügung, die die Maschinen

bedienen.

Ein Alleinstellungsmerkmal von it´s OWL

ist der erfolgreiche Technologietransfer

in den Mittelstand. In 171 Transferprojekten

konnten kleine und mittlere

Unternehmen neue Technologien aus

dem Spitzencluster nutzen, um konkrete

Herausforderungen zu lösen. So hat beispielsweise

das Unternehmen steute aus

Löhne im Kreis Herford ein Assistenzsystem

für die Fertigung von Fußschaltern

entwickelt, die für Augenoperationen

eingesetzt werden. Bei der Montage der

komplexen Schalter werden dem Werker

auf einem Bildschirm die einzelnen

Schritte angezeigt. Falls Fehler passieren,

werden diese angezeigt. „Die Resonanz

der Unternehmen ist hervorragend. 70

% geben an, dass sie eine wesentliche

Weiterentwicklung vollzogen haben. Sie

erhalten einen wirkungsvollen Einstieg auf

Foto: © iWP Kemper


Sehen den Spitzencluster

für die nächsten Jahre

gut aufgestellt (v.l.):

Prof. Roman Dumitrescu,

Herbert Weber (beide it´s

OWL), Jörg Timmermann

(Weidmüller), Prof.

Gerhard Sagerer

(Universität Bielefeld),

Prof. Jürgen Gausemeier,

Günter Korder (it´s OWL)

und Jürgen Wengel

(Bundesministerium für

Bildung und Forschung).

dem Weg zur Industrie 4.0. Unser Ansatz

wird inzwischen von vielen anderen Clustern

eingesetzt und ist mehrfach kopiert

worden“, erläutert Prof. Dr. Roman Dumitrescu.

Er ist ebenfalls Geschäftsführer

von it´s OWL und gleichzeitig Direktor am

Fraunhofer Institut für Entwurfstechnik

Mechatronik in Paderborn.

NEUE SERVICEANGEBOTE

ENTWICKELN

„Unternehmen in OWL haben in vielen

Bereichen die Technologieführerschaft

übernommen“, sagt Roman Dumitrescu

weiter. „Ein Ziel muss es jetzt sein, das

Erreichte in funktionierende Geschäftsmodelle

zu verwandeln.“ Dabei könnten

sich ganz neue Dienstleistungsangebote

ergeben. Schon sei die Digitalisierung

dabei, den technischen Service in der

Wirtschaft zu revolutionieren. Das gehe

bis zu Modellen wie dem des Bielefelder

Luftdruckspezialisten Boge, der mit

Unterstützung von Weidmüller (Detmold)

ein System entwickelte, wie neue

energiesparende oder leistungssteigernde

Techniken in vorhandene Maschinen

ohne teuren großen Aufwand eingebaut

werden können.

Ein Schwerpunkt von it´s OWL in den

nächsten fünf Jahren liegt beispielsweise

darauf, die Erfolgspotenziale digitaler

Plattformen auszuschöpfen. Dabei werden

Ansätze entwickelt, wie Unternehmen den

Einstieg in das Plattformgeschäft gestalten

und datenbasierte Services entwickeln

können. Ein weiteres Thema ist der Einsatz

von Verfahren der künstlichen Intelligenz

wie beispielsweise maschinelles Lernen.

Durch die Analyse und automatische Weiterverarbeitung

von Produktionsdaten

können Maschinenausfälle vermieden

und Ressourcen eingespart werden.

Dazu braucht es allerdings den Menschen

als Partner – und zwar als Nutzer

und als Arbeitnehmer. Deshalb wird die

Gestaltung von Arbeit 4.0 ein weiterer

Schwerpunkt des Spitzenclusters. „Dabei

soll es beispielsweise darum gehen, mit

neuen Technologien wie virtueller und

augmentierter Realität die Arbeit der

Beschäftigten zu erleichtern.

>>

WIRTSCHAFTS- UND DIGITALMINISTER PROF. DR. ANDREAS PINKWART:

„Das Technologie-Netzwerk it´s OWL steht heute europaweit für einen überaus erfolgreichen

Technologietransfer Richtung mittelständische Wirtschaft. Es gilt als eine der

größten Initiativen für Industrie 4.0 in Deutschland, in der rund 200 Unternehmen,

Forschungseinrichtungen und Organisationen Lösungen für intelligente Produkte und

Produktionsverfahren entwickeln. Der Spitzencluster it’s OWL ist ein Vorbild dafür,

wie durch regionale Zusammenarbeit Vertrauen wächst und kreativer Austausch zwischen

den Partnern vor Ort gelingt. Um dies weiter zu fördern, unterstützen wir die

exzellente Arbeit des Clusters im Anschluss an den Bund mit Innovationsmitteln des

Landes Nordrhein-Westfalen.“


14 WIRTSCHAFT

Ziel des Innovationsprojekts der Fa. Claas war die Entwicklung eines vernetzten Sensorsystems zur elektronischen Umfelderkennung

bei Erntemaschinen. Dadurch sollen diese ihren Betrieb optimal an die Bedingungen des Feldes anpassen.

Erfolgsfaktoren dabei sind insbesondere

eine positive Grundeinstellung zum Thema

Digitalisierung, eine intensive Kommunikation

in den Unternehmen sowie

die enge Einbindung der Beschäftigten“,

erläutert Roman Dumitrescu.

IT´S OWL WIRD INTERNATIONAL

Der Spitzencluster ist ein gefragter

Impulsgeber und Kooperationspartner

– auch zunehmend international. Im EU-

Forschungsprojekt BOOST 4.0 arbeitet

it´s OWL beispielsweise mit 50 Partnern

aus 16 Ländern zusammen. Ziel ist es,

Daten aus der Produktion zu nutzen, um

Betriebsausfälle von Maschinen vorherzusehen

und zu vermeiden. Mit dem finnischen

Partnercluster DIMECC (Digital,

Internet, Materials & Engineering Co-

Creation) werden Forschungsprojekte von

Unternehmen und Hochschulen sowie

ein Austauschprogramm für Akademiker

umgesetzt. Ähnliche Kooperationen sind

mit Regionen in Kanada und ?? geplant.

„Damit wir im globalen Wettbewerb

bestehen können, müssen wir uns international

stärker vernetzen“, erläutert

Günter Korder. Eine gute Gelegenheit

dafür ist auch die Hannover Messe vom

23.–27. April. Auf dem OWL Gemeinschaftsstand

zeigen 50 Unternehmen,

Forschungseinrichtungen und Start-ups

die geballte Leistungskraft von it´s OWL.

Erwartet werden Delegationen aus der

ganzen Welt. Wenn es eine Champions

League im Bereich „Internet of Things“

gibt, dann ist OWL offenbar dabei, sich

einen Stammplatz zu erobern.

Bis 2022 haben die Clusterpartner das

nächste Etappenziel gesetzt. Unternehmen

in OWL sollen von den Chancen

der Digitalisierung optimal profitieren

können und die Region insgesamt ihr

Profil als Spitzentechnologieregion weiter

ausbauen.

>>

Foto: © Claas

Damit wir im globalen Wettbewerb bestehen können,

müssen wir uns international stärker vernetzen.


OWL im Herzen,

die Welt im Blick.

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Das wirtschaftliche Herz Ostwestfalen-Lippes ist unsere Heimat.

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16 WIRTSCHAFT

5 START-UP-HUBS

(Bielefeld, Paderborn, Gütersloh, Herford, Lemgo)

75% SPITZENPLATZ

Weltmarktanteil in elektronischer

Verbindungstechnik

DENKWERK

GARAGE 33

IT’S OWL

TEC UP

KNOWLEDGE CUBE

CITEC

START-UP-

REGION

OWL

TECHNOLOGIEFONDS OWL

FOUNDERS FOUNDATION

INNOVATIONSLABOR OWL

FRAUNHOFER

PIONEERS CLUB

CENTRUM INDUSTRIAL IT

SMART FACTORY OWL

HUMAN CAPITAL

13

Hochschulen

18

Forschungsinstitute

65.000

Studierende

FINANZEN

63,6 MRD.

Euro Umsatzvolumen der

Top-15-Unternehmen

100 MIO.

Euro Förderung für intelligente

technische Systeme

PROFIL

50 der umsatzstärksten

Familienunternehmen Deutschland

kommen aus OWL

MATCH-MAKING

180 Schnittstellen zwischen

Hochschulen und Wirtschaft als Support

Foto: © iStock/bgblue


OWL,

JA KLAR!

Vier Start-ups, vier Geschichten und vier überzeugte OWLer

Alexander Unrau (li.) und Daniel Riediger von

In coolen Großraumbüros klappen sie ihre Laptops

auf; dazu gibt es dann erst einmal einen

Latte macchiato und schon kann es losgehen,

das Leben als Start-up-Unternehmer. Jetzt muss

man nur noch einen Investor für seine Idee

nden, fertig ist der arrierestart. Bundesweit

sind Start-ups in aller Munde. Die einen führen

den 5-Stunden-Tag ein, andere buhlen in Berlin

und Hamburg um die Gunst der Investoren.

Doch etwas anders läuft es in stwestfalen-

Lie. Hier gibt es sie zwar auch, die hien

Treffunkte. Heien sie nun Denkwerk, Founders

Foundation, garage33 oder nWLedge

ube. Doch erzählen die jungen ründer ihre

eschichte, sind sie erstaunlich bodenständig

und genießen die engen Verbindungen zum

Mittelstand der Region.

Assembly solutions schätzen den engen Draht

zu Hochschulen und Wirtschaft in OWL. >>

Von Patrick Schlütter


18 WIRTSCHAFT

Dr. Tobias Pfaff (li.) und Eyüp Aramaz fanden mit Dr. Oetker

ein Schwergewicht der Lebensmittelbranche, das in ihr

Start-up einstieg.

Philipp Bednarek, Marcel Hartmann und Christoph Bach

arbeiten mit Bäckereien aus OWL zusammen.

So gibt es viele Initiativen, die den Start

in die Selbstständigkeit erleichtern.

Mit dem Innovationslabor OWL unterstützen

die vier staatlichen Hochschulen

Studierende und Wissenschaftler bei der

Entwicklung ihres Geschäftskonzepts.

So sollen in den nächsten drei Jahren 45

Start-ups entstehen. Der Technologiefonds

OWL bietet innovativen Start-ups

Zugang zu Kapital. Er ist mit 13 Millionen

Euro ausgestattet – bereitgestellt von der

NRW.BANK, der Sparkasse Paderborn-

Detmold und weiteren Partnern. Gebündelt

werden alle Aktivitäten in der

„Start-up-Region_OWL“. Gemeinsame

Veranstaltungen und öffentlichkeitswirksame

Aktionen vernetzen Gründer

und Unternehmen und machen die

Gründerszene sichtbarer.

Die Anfänge der Gründergeschichten

sind dabei oft banaler als gedacht. Lebensmittelabfälle

sind zum Beispiel Dr.

Tobias Pfaff und Eyüp Aramaz seit Jahren

ein Dorn im Auge. „Als Start-up ist es

aber extrem schwierig, in Konzerne zu

kommen“, sagen sie und möchten ihr Ziel

nicht aus den Augen verlieren. Darum

konzentrieren sich die jungen Unternehmer

vorerst nur auf Bäckereien und gehen

der Frage nach: Wo schmeißen Bäckereien

das meiste Geld weg? Pfaff und Aramaz

gründeten ihr Start-up-Unternehmen

Food Tracks. Ihre Geschäftsidee: Alle

Daten einer Bäckerei genau analysieren,

um so mittels der Software Produktion

und Verkauf zu optimieren. Unterstützung

fanden sie dabei bei der Founders

Foundation. Inzwischen ist sogar Dr.

Oetker in das Start-up eingestiegen.

Eine ähnliche Idee hatten Paderborner

Studenten. So erzählt Philipp Bednarek

von einem Problem, das viele kennen:

„In der Bäckerei gab es morgens oft keine

Schokocroissants mehr und abends waren

dennoch viele Reste anderer Backwaren

in der Auslage.“ Zusammen mit seinen

Studienfreunden Christoph Bach und

Marcel Hartmann entwickelte er die Idee,

Retourenquoten für Bäckereien zu verringern

und so weniger Produkte wegwerfen

zu müssen. „Bei Benedikt Göken fanden

wir einen Ansprechpartner, der offen war

für unsere Ideen, und so ging es los.“ Unter

der Firmierung intab pro begannen die

drei Studenten Mitte 2016 mit der Ausarbeitung

ihrer Idee eines Webservices für

mittelständische Bäckereiunternehmen,

der vollautomatisiert eine mathematische

Absatzprognose erstellt. Nicht ganz ein

Jahr hat es schließlich gedauert, bis ihr

Produkt marktreif war. Vor allem das

Netzwerk der garage33 habe ihnen viel

geholfen. „Wir haben bereits drei Aufträge

abgeschlossen. Der vierte läuft gerade.

Inzwischen sind wir ein siebenköpfiges

Team“, sagt Bednarek. Für ihn und seine

Mitstreiter stehen die Zeichen klar auf

Wachstum. „Unser Produkt kann allen

Branchen helfen, die mit Frischwaren zu

tun haben.“

Das Gründergen besitzt auch ein anderer

Paderborner. Maximilian Erdmann ist

eigentlich Philosoph und hinterfragt die

Dinge grundsätzlich gerne. Er war Mitglied

eines Debattierclubs, Vorsitzender

des AStA der Universität Paderborn

und schon mit 16 Jahren selbstständiger

Grafikdesigner. „Diese Arbeit habe ich

allerdings immer als ein Handwerk betrachtet.

Dingen auf den Grund zu gehen,

war mir schon immer ein Anliegen“, so

der 27-Jährige. In einer Veranstaltung

mit dem Titel „Nacht der Gründer“ der

garage33 lernte er Jörn Achtelik kennen.

In einem zweiten Workshop traf er zufällig

wieder auf den Physiker.

Als Startup ist es extrem schwierig

an Unternehmen zu kommen. >>

Fotos: it’s OWL, Assembly solutions, foodtracks, intab pro, Besim Mazhiqi


Der Technologiefonds OWL bietet

innovativen Start-ups Zugang

zu Kapital.

Gemeinsam stellten sie sich die Frage, warum

es eigentlich kein Cloud Computing

für die Energiewirtschaft gibt. Konkret

rief die Firma Mettenmeier dazu auf, die

Dokumentation von Hausanschlüssen zu

digitalisieren. In zwei Monaten fanden

Erdmann und Achtelik die Lösung in

Form einer App, die alle Prozesse vereint.

So entstand im Oktober 2016 die Firma

Syqlo. „Für uns war es wichtig, dass wir

das Heft des Handelns selber in der Hand

halten und nicht einfach unsere Idee

verkaufen. Heute zählen wir schon acht

Mitarbeiter und die Kunde von der neuen

Technik spricht sich rum. Im März haben

sich für eine Präsentation 90 Besucher angekündigt“,

sagt Erdmann. Natürlich habe

auch die Auszeichnung mit dem OWL-

Innovationspreis Marktvisionen 2017

zum Erfolg beigetragen. „Unser Produkt

ist ein heißes Thema. Mehrere Stadtwerke

sind bereits interessiert. Wenn alles gut

läuft, erweitern wir bis Ende 2018 unser

Team auf 30 Mitarbeiter“, so Erdmann.

Bei so viel Unterstützung aus der heimischen

Wirtschafts- und Hochschulszene

fragt sich auch der dritte Gründer,

Alexander Unrau: „Berlin, warum? Hier

gibt es genug Potenzial.“ Für ihn waren

und sind die Gründerinitiativen und die

Wirtschaftsjunioren die beste Möglichkeit,

um Ideen auszutauschen und von

anderen zu lernen. Seine Geschichte der

Selbstständigkeit beginnt an der Hochschule

OWL in Lemgo. Als Wirtschaftsingenieur

hat sich Unrau schon früh

mit industriellen Prozessen beschäftigt.

Und die Anbindung der Hochschule

an die Smart Factory in Lemgo tat ihr

Übriges dazu bei, dass Unrau und sein

Mitstreiter Daniel Riedinger den Schritt

zur Gründung geschafft haben. „Unsere

Professoren haben uns dabei sehr unterstützt

und schließlich half der enge

Draht der Hochschule zur Wirtschaft.

Hora oder BOGE Kompressoren haben

auf der Suche nach neuen Verfahren in

der Produktion gezielt Ausschau nach

jungen Entwicklern gehalten“, sagt Unrau.

Durch konkrete Projektarbeiten sei

es so gelungen, ohne Fremdkapital die

Firma Assembly Solutions in Detmold zu

gründen. Ihre Assistenzsystemlösungen

für die Fertigung, Montage oder Logistik

sind bereits heute im Einsatz und das

gerade einmal eineinhalb Jahre nach

Firmengründung. „Wir haben beide

eine kaufmännische Lehre hinter uns.

Das hilft natürlich auch bei solch einer

Unternehmung. Heute sind wir fünf

Mitarbeiter und bundesweit aktiv“, so

der 34-Jährige. Aus Ostwestfalen ziehen?

Für Unrau und Riedinger keine Option.

„Das Netzwerk hier ist super. Wir freuen

uns jetzt vor allem, mit dabei sein zu

dürfen auf dem Gemeinschaftsstand von

OWL GmbH und OWL Maschinenbau in

Hannover. Da können wir uns bestimmt

gut präsentieren“, so der überzeugte Startup-Manager.

>>

Jörn Achtelik aus Hövelhof und Maxi Erdmann

aus Paderborn (von links) haben eine

Handy-App entwickelt, mit der Leitungen

sichtbar gemacht werden können.

Starke Partner stehen hinter dem Technologiefonds

OWL (v. l.): Günter Korder, it‘s

OWL Clustermanagement, Gabriela Pantring,

NRW.BANK, Hans Laven, Sparkasse Paderborn-Detmold,

Frank Stührenberg, Phoenix

Contact, Dr. Peter Güllmann, NRW.BANK,

Hubert Böddeker, Sparkasse Paderborn-

Detmold, Prof. Dr. Rüdiger Kabst, Universität

Paderborn.


20 WIRTSCHAFT

AUFBRUCHSTIMMUNG

IM HINTERLAND

OF THINGS

Viele bekannte Marken aus stWestfalenLie wie Miele, etker, Bertelsmann, Seidensticker, laas o sind

im n- und usland bekannt. Jetzt macht sich auch die junge Start-u-Szene der egion bundesweit einen Namen.

Mit der onferenz Hinterland of ings nfang des Jahres in Bielefeld ositionierten sich die Start-u-

Macher aus WL erstmals auf der internationalen Start-u-Landkarte im Schulterschluss mit den bekannten

Marken der egion. Der onferenztitel war dabei Programm. Steht das Wort Hinterland im Englischen für

raft und Substanz, ist es genau das, was die egion bietet die raft starker Marken und ausgefeilter Technik.

geladene Gäste waren gekommen. Darunter CEOs,

250 Vorstände, Gründer, Investoren, Forscher und Medienvertreter.

Neben bekannten Gründern wie dem EY-Entrepreneur

des Jahres Philipp Pausder von Thermondo, Philip Siefer

von Einhorn oder Lars Hinrichs, dem Gründer von XING. Das

Motto: Etablierte Wirtschaft meets Start-up. Für die Initiatoren

das Modell der Zukunft. „Wir hatten viele Entscheider und Experten

gewonnen, die sonst nicht oft auf deutschen Bühnen in

dieser Dichte zu finden sind“, sagt Founders-Foundation-CEO

und Initiator der Veranstaltung Sebastian Borek. Zu ihnen

zählten unter anderem Gerd Oliver Seidensticker von Seidensticker,

Andreas Engelhardt von Schüco und Christian Miele

von e-venture. Für Schüco-CEO Engelhardt eine bedeutsame

Konferenz: „Für uns als erfolgreichen Mittelständler gehörte die

Hinterland-Konferenz zu unserem Weg in die digitale Zukunft

– wir wollen im Schulterschluss mit den Start-ups vorweggehen.

Wir müssen uns vor niemandem auf der Welt verstecken.“

An Geschäftsmöglichkeiten und Geld mangele es der Region

nicht, betonte auch Investor Christian Miele. „Ich sehe in

Ostwestfalen-Lippe ein enormes Potenzial für Gründer und

ihre Ideen. Die Hinterland-Konferenz bietet darüber hinaus

einen sehr guten Nährboden für den Mittelstand und Start-ups.

Für mich als Investor ergeben sich durch diese Kombination

interessante Perspektiven, die bisherigen Gründer-Hotspots

wie Berlin in nichts nachstehen.“

Den „Rocket Mittelstand Award“ erhielt Josef Brunner (2.v.l.),

hief eutie fer n elar der iddlearelattfrm fr

Industrial IoT. Gesucht wurden Personen, die mit ihrem Engagement

ihr nternehmen t emaht haen fr die iitalisierun mit inier

geist neue Wege gehen und als digitaler Vordenker gegründet haben.

Founders Foundation-Geschäftsführer Sebastian Borek, Christian

Miele von e.ventures und Wolf D. Meier-Scheuven, Geschäftsführer

BOGE Kompressoren Otto Boge GmbH & Co. KG (v.l.).

Sehen in der Region viel Start-up-Potenzial (v.l.): Michael Brehm (i2x),

NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart, Hemdat Sagi

(Ecosystem Expert Israel), Christoph Mohn (Bertelsmann SE Co.

KGaA) und Johannes Steger (Handelsblatt).

Fotos: Founders Foundation


Łipper

sind prüdeĿ

Aber unsere

Produkte sind sexy.

Wir sorgen für Innovation.

Das beweisen Hunderte von Patenten, die jährlich von der Industrie

in Lippe angemeldet werden. Denn unsere Mitarbeiter entwickeln

fortlaufend neue Ideen für eine bessere Zukunft. Hier und für

den Rest der Welt.

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22 REGION

AUF GEHT’S!

... INS URBANLAND

OSTWESTFALENLIPPE!

Von Herbert Weber

Berlin, Hamburg, Köln, München … im Ranking der Lieblingsstädte insbesondere junger

Menschen stehen diese Städte ganz vorne. Sie versprechen ein spannendes Leben, kreative

Milieus und inspirierende Ökosysteme, cool und hipp sowieso. Was bleibt dem Rest des Landes?

Der muss sich wohl was einfallen lassen.


Wie wollen wir im Jahr 2030 wohnen, arbeiten, uns fortbewegen ...? Das neue UrbanLand will Lösungen bieten.

Fotos: ©istock.com/SuzanaMarinkovic, ©istock.com/bdsklo

OstWestfalenLippe (OWL) macht sich

auf den Weg und sucht seine Chance.

Die Region rund um die Großstädte

Bielefeld und Paderborn, mitten zwischen

den Ballungsräumen Ruhrgebiet und

Hannover gelegen, arbeitet mit vereinten

Kräften am neuen UrbanLand OstWestfalenLippe!

UrbanLand – das klingt wie ein Widerspruch

in sich – wie eine verpeilte Marketingidee.

Dahinter steckt allerdings nicht

mehr und nicht weniger als die Vision, die

Region zu einer attraktiven Alternative für

Leben und Arbeiten außerhalb der Metropolen

zu machen. Und das Instrument, mit

dem diese Vision ein Stück weit Wirklichkeit

werden soll, ist die REGIONALE 2022,

ein Strukturentwicklungsprogramm des

Landes Nordrhein-Westfalen.

UNTERSCHIEDLICHE

ENTWICKLUNGSDYNAMIKEN

Die Wirtschaft brummt in OWL. Unternehmen

freuen sich über gute Umsatzzahlen

und die Hochschullandschaft

wächst. Allerdings gilt das nicht für alle

Teile der Region. Entlang der Autobahnen

oder um Hochschulstandorte wie Bielefeld,

Paderborn und Lemgo herum ist viel Dynamik,

der Kreis Gütersloh gilt als einer

der wirtschaftsstärksten in Deutschland,

ländliche Räume hingegen haben durchaus

Problemdruck mit einer Bevölkerungsprognose

von über minus zehn Prozent.

Drohender Fachkräftemangel und der Sog

der Metropolen insbesondere auf junge

Menschen stellen die Region vor weitere

Herausforderungen.

Diese Entwicklungen will die Region mit

dem Konzept des UrbanLand OstWestfalenLippe

und dem Versprechen von

hoher Lebensqualität in den Städten und

auf dem Land umkehren. Ziel ist es, eine

befruchtende Wechselwirkung, eine Nähe

zwischen städtischen Ballungsräumen

und ländlichen Bereichen herzustellen:

eine neue Balance von Stadt und Land!

Eine neue Balance

von Stadt und Land!

>>


24 REGION

Mobilität ist ein Schlüsselthema der Zukunft.

>>

Die Menschen sollen überall ihren individuellen

Wünschen entsprechend leben

und unterschiedliche Lebensentwürfe

umsetzen können, mit interessanten Jobs,

Ausbildungsmöglichkeiten, Freizeitvergnügen,

bezahlbarem Wohnraum und

sozialem Zusammenhalt: In den quirligen

Großstädten, in den Mittel- und Kleinstädten

und in den Dörfern.

LÄNDLICHE RÄUME IM

AUFWIND!

Die Chancen für einen solchen Ansatz

stehen nicht schlecht. Da sind zum Beispiel

die Schattenseiten, die Metropolen

Urbanität ist nicht mehr nur Stadtraum,

Urbanität ist eine Möglichkeitsform.

erleben, wie der Mangel an bezahlbarem

Wohnraum und eine Verkehrsdichte, die

für viele Menschen zur Belastung wird.

Hinzu kommt eine neue Lust auf Land,

wie sie auch aktuelle Diskussionen in

Fachwelt und Medien deutlich machen.

Der ländliche Raum ist wieder angesagt.

Unter Überschriften wie „Ab in die Stadt!

Ab aufs Land!“, „Das Dorf von morgen“,

oder „Land in Sicht“ beschäftigen sich

Experten mit den neuen Chancen für

Räume abseits der Metropolen. Und dabei

sind Stichworte wie Digitalisierung,

Home-Office, Onlinehandel etc. wichtige

Faktoren, die im ländlichen Raum Möglichkeiten

bieten, die sonst Städten vorbehalten

waren. In visionären Konzepten

schlagen angehende Planer im Rahmen

eines Studierenden-Wettbewerbs der

NRW.BANK zum Thema „Wachstum in

Kooperation“ beispielsweise vor, knappen

Wohnraum in Bielefeld auszugleichen,

indem Wohnungen in den benachbarten

Städten Herford und Gütersloh

geschaffen zu werden. Entsprechende

Mobilitätsangebote selbstverständlich

mitgedacht.

>>

Fotos: M. Schrumpf, D. Topel Lemgo Marketing, ©istock.com/jslsvg, ©istock.com/DarthArt, Urban Catalyst/Fritz Lammert


Startet, wenn Sie starten.

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26 REGION

COMING HOME

Die REGIONALE kehrt zurück nach OWL

>>

Der ländliche

Raum ist wieder

angesagt!

„Urbanität ist nicht mehr nur Stadtraum,

Urbanität ist eine Möglichkeitsform“, sagt

Oliver Hall, Professor für Städtebau an der

Hochschule OWL, der den Wettbewerb begleitete.

Er erklärt: „Der Wunsch, urban zu

wohnen, ist nicht gleichzusetzen mit dem

Wunsch, großstädtisch und städtisch zu

wohnen. Das heißt, dass sich junge Menschen

ein Leben auf dem zunehmend entvölkerten

Land entgegen allen Annahmen vorstellen

können.“

POLYZENTRISCHE STRUKTUREN

Dass die Region sich zutraut, die neue Balance

von Stadt und Land zu schaffen, hat auch

mit den polyzentrischen Strukturen zu tun.

Großstädte wie Bielefeld und Paderborn sind

nah, Mittelzentren wie Gütersloh, Detmold,

Minden oder Herford und die zahlreichen

Kleinstädte übernehmen eine Ankerfunktion

für ihre Umgebungen. Das Ganze eingebettet

in die malerische Landschaft von Teutoburger

Wald, Wiehen- und Eggegebirge, der

Sennelandschaft und den Weserauen. Wobei

die starke Wirtschaft und wachsende Hochschulen

ein kräftiges Rückgrat bilden.

Das UrbanLand will diese Kräfte bündeln

und miteinander vernetzen: das gesamte

Potenzial des Wirtschafts- und Kulturraums

OWL, 70 Städte und Gemeinden und sechs

Kreise, über 2 Mio. Menschen, 62 Mrd. EUR

BIP, 6.500 qkm Fläche.

>>

Ina Scharrenbach

Ministerin für Heimat,

Kommunales, Bau und

Gleichstellung des Landes

Nordrhein-Westfalen

Ostwestfalen-Lippe kann bei der

Ausrichtung der REGIONALE auf

bewährte Erfahrungen zurückgreifen,

fand doch hier im Jahr 2000 die erste

REGIONALE überhaupt statt. Unter dem

selbstbewussten Motto „Wir holen die

Weltausstellung zu uns“ hat die EXPO-

Initiative seinerzeit 54 Projekte in OWL

umgesetzt und die Infrastruktur in der

Region spürbar weiterentwickelt. Ebenso

wichtig war und ist die neue Kultur der

regionalen Zusammenarbeit, die damals

aufgebaut wurde: Mit „Gemeinsam für

OWL“ ist eine Erfolgsstrategie entstanden,

die sich bis heute fortsetzt.

Im Jahr 2022 wird nun wieder eine RE-

GIONALE in OWL stattfinden. Mit dem

zentralen Thema – dem neuen UrbanLand

– geht es darum, die städtischen Zentren, ihr Umland und den ländlichen

Raum so zu verflechten, dass alle diese Teilräume davon profitieren.

Eine zentrale Frage ist dabei, wie die Balance bewahrt werden kann zwischen

Wachstumszentren und schrumpfenden Landesteilen. Das betrifft ganz

unmittelbar die Belange der Bürgerinnen und Bürger, denn die Daseinsvorsorge

soll in Zukunft auch über Gemeindegrenzen hinweg organisiert

werden. Damit das funktioniert, muss die Mobilität in der Region neu

gedacht werden, müssen Stadt und Land flächendeckend und bezahlbar

untereinander erreichbar sein.

Einer der Motoren der regionalen Entwicklung ist der innovative Mittelstand:

ein starker Wirtschaftsfaktor und mit attraktiven Arbeitgebern,

die Fachkräfte suchen und deshalb ebenfalls ein großes Interesse an einer

hohen Lebensqualität in OWL haben. Die aktive Hochschullandschaft, die

große Bereitschaft zur regionalen und interkommunalen Zusammenarbeit

und der hohe Vernetzungsgrad zwischen unterschiedlichen Akteuren und

Institutionen sind weitere Stärken, die in Ostwestfalen-Lippe zum Tragen

kommen. Die Region ist somit hervorragend aufgestellt für die Entwicklungsaufgaben,

die vor ihr liegen.

Wir dürfen also mit Spannung verfolgen, wie bis zum Präsentationsjahr

2022 das „Neue UrbanLand“ gestaltet wird – wie sich urbane und ländliche

Räume gegenseitig Impulse geben und zusammenwachsen werden.

Ostwestfalen-Lippe hat allen Grund, mit Selbstbewusstsein an die ehrgeizigen

Ziele der REGIONALE 2022 heranzugehen. Der größte Erfolg wäre,

wenn die Ergebnisse schließlich auch als Modell für andere Regionen dienen

könnten. Ich bin zuversichtlich, dass OWL das alles schaffen kann, und

wünsche den Akteuren viel Kreativität und ein konstruktives Miteinander.

Foto: Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen /F. Berger


Unsere globale

Erfolgsgeschichte

Unternehmergeist

von

und

Kreativität

Bertelsmann ist ein Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmen,

das in rund 50 Ländern der Welt aktiv ist. Zum

Konzernverbund gehören die Fernsehgruppe RTL Group, die

Buchverlagsgruppe Penguin Random House, der Zeitschriftenverlag

Gruner + Jahr, das Musikunternehmen BMG, der Dienstleister

Arvato, die Bertelsmann Printing Group, die Bertelsmann

Education Group sowie das internationale Fonds-Netzwerk

Bertelsmann Investments. Mit 119.000 Mitarbeitern erzielte

das Unternehmen im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von

17,2 Mrd. Euro. Bertelsmann steht für Unternehmergeist und

Kreativität. Diese Kombination ermöglicht erstklassige Medienangebote

und innovative Servicelösungen, die Kunden in aller

Welt begeistern.


28 REGION

Die polyzentrische Struktur der Region ist ein großer Vorteil für zielführende Beziehungen

zwischen städtischen und ländlichen Räumen.

>>

THEMEN UND PROJEKTFELDER –

DER INHALTLICHE ANSATZ

Zielgerichtete innovative Projekte, die

auf die zukünftigen Ansprüche der Menschen

an ihr Lebensumfeld ausgerichtet

sind, sollen das UrbanLand Wirklichkeit

werden lassen.

Unter der Überschrift "Das neue Stadt-

Land-Quartier" geht es um zukunftsorientierte

Stadtentwicklungsprojekte

und Wohnungsbau in Verbindung mit

Gesundheitsversorgung und Kulturangeboten.

Die Basis dafür soll in einem

Bündnis für Siedlungsgestaltung gelegt

werden. Politik und Verwaltungen in

den Kommunen der Region wollen sich

auf einen gemeinsamen Rahmen für die

Siedlungsentwicklung verständigen mit

Stichworten wie Verbindung von Wohnen

und Arbeiten, Mehrgenerationenkonzepten,

Vorgaben zu Mobilitätsfragen bzw.

ÖPNV-Anbindungen etc.

Auch ein Bündnis für Wohnen im ländlichen

Raum soll geschmiedet werden, um

neue Formen von Wohnen, Arbeiten und

Versorgung auf dem Land umzusetzen.

Ein Schlüsselthema für mehr Nähe von

Stadt und Land ist die Gestaltung und Organisation

von Mobilität. Es geht darum,

in der weitläufigen Region – von Stemwede


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Das Feld der Finalisten liest sich wie ein „Who is who“ der deutschen Industrie. Dennoch konnte sich BOGE gegen

Platzhirsche wie Siemens, ThyssenKrupp und Audi durchsetzen und den begehrten „Diamond Star“ für die „Best

Industrial Business Solution 4.0“ nach Hause holen. Ganz einfach, weil das „Continuous Improvement Programme“

(CIP) den Anforderungen von Industrie 4.0 auf den Leib geschneidert ist: www.boge.de/selectcair

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30 REGION

Wie haben in den kommenden Jahren die einmalige Chance,

den planerischen Rahmen für die räumliche Entwicklung

der Region neu zu gestalten.

>>

im Nordwesten bis nach Beverungen

im Südosten sind es immerhin 160 km

Luftlinie – Entfernungen zu verringern.

Der öffentliche Personennahverkehr und

Angebote wie Carsharing, Sammeltaxis

oder E-Bike-Verleihstationen sollen so

miteinander vernetzt werden, dass es ein

Leichtes ist, diese Entfernungen auch ohne

eigenes Auto zu überwinden.

Auch wirtschafts- und innovationsfördernde

Projekte werden gesucht, denn

Arbeit und Beschäftigung soll flächendeckend

gesichert werden. Projekte sollen

Unternehmen helfen, neue Geschäftsmodelle

zu entwickeln, die moderne

Arbeitswelt in den Blick zu nehmen, neue

Themen aufzunehmen, wie zirkuläre

Wertschöpfung, autonomes Fahren und

Elektromobilität – Projekte, die Gründerinnen

und Gründern auch abseits der

Arbeitsstandorte ein optimales Umfeld

bieten, etwa indem die Zusammenarbeit

mit bestehenden Unternehmen gefördert

wird. Und auch neue Methoden des digitalen

Lernens in der Berufsschule und im

Studium sollen erprobt werden. Durch

die Zusammenarbeit von Städten und Gemeinden

sollen die kommunalen Angebote

für die Bürger besser und effektiver werden.

Die Zeit drängt: In nur vier Jahren muss

dieses komplexe Strukturprogramm auf

die Schiene gesetzt, müssen Akteure motiviert

und aktiviert, Städte und Gemeinden

ins Boot geholt und viele Interessen unter

einen Hut gebracht werden. „Wir sind sehr

zuversichtlich, im Jahr 2022 starke, attraktive

Projekte präsentieren zu können, die

im Sinne der Idee des UrbanLands Ost-

WestfalenLippe attraktiver, schöner und

stärker machen“, sagt Landrat Manfred

Müller aus Paderborn. „Ein enormer Er-

folgsfaktor für die Region ist die Fähigkeit

zur Zusammenarbeit. Wir haben Lust auf

neue Ideen, Lust auf Kooperationen, Lust

auf OWL", so Müller weiter.

Und die Region packt es gemeinsam an.

Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft

stehen hinter dem Programm,

das von der regionalen Entwicklungsgesellschaft

OWL GmbH gemanagt wird, in

enger Abstimmung mit der Bezirksregierung

Detmold.

„Wir haben in den kommenden Jahren die

einmalige Chance, den planerischen Rahmen

für die räumliche Entwicklung der

Region neu zu gestalten und gleichzeitig

vielfältige, innovative Entwicklungsimpulse

für unsere Region zu setzen. Somit

können wir den eher abstrakten Rahmen

der Regionalplanung mit Leben füllen. Regionalplanung

und Regionalentwicklung

gehen hier zukünftig Hand in Hand und

können gemeinsam gedacht werden“, freut

sich Regierungspräsidentin Marianne

Thomann-Stahl.

Unterstützen die REGIONALE 2022:

Regierungspräsidentin Marianne

Thomann-Stahl und Landrat Manfred Müller.

REGIONALEN

REGIONALEN sind Strukturentwicklungsprogramme des Landes Nordrhein-

Westfalen. Sie verfolgen die Idee, Regionen die besondere Chance einer konzeptionellen

Ausrichtung auf Zukunftsherausforderungen zu geben – verbunden

mit Landesförderung, die auf der Basis von regionalen Entwicklungskonzepten

vergeben wird. Es geht um interkommunale Zusammenarbeit, Kooperationen

zwischen Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft.

Wobei REGIONALEN mit dem besonderen Anspruch verbunden sind, Neues,

Innovatives, Zukunftsorientiertes zu präsentieren; regionale Strahlkraft und

Vernetzung sind oberste Gebote. Von 2000 bis 2016 fanden bisher insgesamt

acht REGIONALEN statt. Die REGIONALE 2022 (Präsentationsjahr) in

OWL ist die neunte. Es folgen die REGIONALEN 2025 im Rheinischen

Bergland und in Südwestfalen. Die erste REGIONALE im Jahr 2000 fand

in OstWestfalenLippe statt.


Die Welt ist voller Verbindungen

Seit 70 Jahren tragen wir aus Lippe erheblich dazu bei

Let’s connect.

Weidmüller – dieser Name steht für Leistung, Kompetenz und Zuverlässigkeit. Wir kennen Branchen,

Märkte und Technologien. Dabei sind wir immer am Puls der Zeit und dieser häufig sogar voraus. So

entwickeln wir mit unserem Know-how Innovationen und entdecken Lösungen für Aufgaben, die sich

heute oder vielleicht erst morgen stellen.

Wir sind stolz darauf, dass unser Unternehmen Weidmüller als einer der bedeutends ten Anbieter im

Bereich Industrial Connectivity eine ganze Branche bis heute entscheidend geprägt hat. Jetzt freuen

wir uns, wesentliche Beiträge und Impulse für die Heraus forderungen von Gegenwart und Zukunft

zu leisten und Orientierung zu geben. Mit Eigenschaften und Fähigkeiten, die uns als innovatives und

kundenorientiertes Familienunternehmen schon immer stark gemacht haben: mit leistungsfähigen

Produkten und Lösungen, mit umfassenden Beratungs- und Service leistungen, flexibel und weltweit vor

Ort. Zukunft gestalten, Verbindungen erhalten und Erwartungen übertreffen – das sind unsere Stärken.

www.weidmueller.de


32 WIRTSCHAFT

ERFOLGS

REZEPTE

für Deutschland und die Welt

Bekannte Marken, große Global Player, agile Familienunternehmen – die

Lebensmittelindustrie in OstWestfalenLippe ist erfolgreich, stark und vielfältig.

Das Angebot reicht von Pizza bis Pumpernickel, von Salami bis Schokolade, von

Babymilch bis Bier. Mit bewährten Rezepten, neuen Produkten und innovativen

Technologien schreiben die Hersteller der egion an der ukunft der Branche mit.

Ein neues Leuchtturmprojekt – eine Forschungsfabrik für logie an der Hochschule OWL – wird den Fortschritt

Lebensmitteltechnoforcieren.

Von Ute Schönefeldt

Die Nahrungsmittelbranche in OWL

hat eine lange Tradition. Es gibt hier

viele Unternehmen, die weit über 100 Jahre

am Markt sind. Eines der ältesten sind die

1734 gegründeten Kisker-Brennereien. Sie

produzieren bis heute eine regionale Spezialität:

den Steinhäger Wacholderschnaps,

der nur in der ostwestfälischen Gemeinde

Steinhagen gebrannt werden darf.

Zu den besonders erfolgreichen Familienunternehmen

zählt Dr. Oetker in Bielefeld,

einer der führenden Markenartikelhersteller

der deutschen Ernährungsindustrie. Er

ist hierzulande mit rund 1.000 Produkten

vertreten und weltweit in etwa 40 Ländern

mit rund 4.000 Produkten. Storck

mit seinem Hauptwerk im westfälischen

Halle zählt heute weltweit zu den Top Ten

der Süßwarenhersteller. Seine

Bonbons und Schokoprodukte

schmecken Naschkatzen in mehr

als 100 Ländern. Ein Branchenriese

der Fleisch verarbeitenden

Industrie ist das ebenfalls international

erfolgreiche Unternehmen Tönnies in

Rheda-Wiedenbrück.

Die Nahrungsmittelbranche mit ihren

rund 200 Unternehmen ist der umsatzstärkste

Wirtschaftszweig der Region.

Die wichtigste Teilbranche ist die Fleischund

Fleischwarenindustrie, die ihren

Schwerpunkt im Kreis Gütersloh hat.

Es folgt ein breit gefächertes Feld von

Getränkeherstellern. Hinzu kommen

Produzenten von Süß- und Backwaren,

Obst- und Gemüseverarbeiter sowie die

Milchindustrie.

Weltmarke erleben: Am Bielefelder Stammsitz von

Dr. Oetker ist die Faszination der Marke in der

Dr. Oetker Welt spürbar.

Foto: Dr. Oetker, M.Schrumpf


Lebensmittel aus OWL:

Starke Marken und vielfältige Produkte!

Alle müssen sich einem rasanten Wandel

stellen. Die Ernährungsgewohnheiten der

Verbraucher ändern sich stark. Sie essen

häufiger außer Haus, haben höhere Qualitätsansprüche,

kaufen bewusster ein und

folgen gerne auch neuen Trends. Hinzu

kommen ein harter Wettbewerb und die

fortschreitende Digitalisierung.

Diesen Veränderungen begegnen die

Hersteller unter anderem mit vielfältigen

Innovationen. Dr. Oetker beispielsweise

bringt jährlich rund 30 neue Produkte

auf den Markt. In den vergangenen zwei

Jahren waren darunter glutenfreie Pizzen,

ein vegetarisches Geliermittel und ein

veganes Verfeinerungsprodukt, das sich

wie Crème fraîche verwenden lässt. 2017

hat das Unternehmen ein hochmodernes

neues Forschungs- und Entwicklungszentrum

in Bielefeld in Betrieb genommen, in

dem 40 Mitarbeiter ständig neue Produkte

und Technologien kreieren.

Kleine Markengeschichte aus OWL

Mit dem Backpulver Backin legte Dr. August Oetker 1891 den Grundstein für

den heutigen Oetker-Konzern. Die Gelinggarantie machte Backin schnell zu

einer bekannten und bis heute beliebten Marke.

Riesen ist das allererste Markenbonbon Deutschlands. Es kam 1934 als "Storck

1 Pfennig Riesen" auf den Markt. Heute ist es in über 50 Ländern erfolgreich.

1968 führt das Unternehmen Nölke Geflügelwurst in Deutschland ein. 1971

bringt es mit der Marke Gutfried die erste Geflügelwurst heraus. Sie zählt bis

heute zu den beliebtesten Geflügelwurst-Marken Deutschlands.

Auch auf den Bioboom haben sich viele

Hersteller in OWL längst eingestellt.

Von Biowurst und Bioschokolade über

Biobrot und Biolebkuchen bis hin zu

Biomineralwasser, Biobier und Biogin

ist die Auswahl groß. Bio bietet ebenfalls

im B2B-Geschäft Chancen. So fragen bei

Melitta vor allem Hotels, Restaurants

und Cafés verstärkt Kaffee in Bio- und

Fair-Trade-Qualität nach. „Sie können

sich damit vom Angebot anderer absetzen

und besondere Zielgruppen erreichen“,

betont PR-Leiterin Tanja Wucherpfennig.

Aktuell ist für Verbraucher „regional“ das

neue „Bio“. Das kommt den heimischen

Brauereien entgegen, die seit jeher stark

regional ausgerichtet sind. Diese Regionalität

spielen sie jetzt teils noch stärker aus.

>>


34 WIRTSCHAFT

Aktuell ist für Verbraucher

regional das neue Bio.

In den Laboren der Getränketechnologie der Hochschule OWL in Lemgo

können die Studierenden die Herstellung verschiedener Produkte vom

Rohstoff bis zum fertig abgefüllten Produkt einüben. In den nächsten Jahren

soll am Campus Lemgo eine "Smart Foodfactory" rund um das Thema

"intelligente Lebensmittelproduktion" entstehen.

Das mittelständische Unternehmen Mestemacher ist Hersteller von

Vollkornbrotspezialitäten, Pumpernickel, Müslimischungen und Tiefkühlsowie

Frischkuchen.

>> Die Warburger Brauerei beispielsweise

bezieht wesentliche Teile ihrer

Braugerste aus der Umgebung, die Brauereien

Barre und Strate arbeiten bewusst

mit Unternehmen aus ihrem Absatzgebiet

zusammen. „Aber das allein reicht nicht.

Wichtig ist es auch, sich mit handgebrauten

Spezialitäten vom Wettbewerb abzuheben“,

berichtet Strate-Geschäftsführerin

Friederike Strate. Außerdem macht die

Braumeisterin ihre Produkte in der 2017

eröffneten Bierakademie „Stratosphäre“

erlebbar. Schon lange ein Publikumsmagnet

ist Barre´s Brauwelt mit Gastronomie

und eigenem Brauereimuseum in den

historischen Lagerräumen des Unternehmens.

„Regionalität kann sicherlich als

ein langfristiger Megatrend bezeichnet

werden. Wichtig ist jedoch, dass man als

regional ausgerichtete Brauerei glaubwürdig

und vor allem erlebbar ist. Wenn

man diese Eigenschaften mit einer sehr

guten Produktqualität kombiniert, kann

man als Brauerei spürbar vom Regionaltrend

profitieren. Wir sehen uns in dieser

Hinsicht auf einem sehr guten Weg!“, berichtet

geschäftsführender Gesellschafter

Christoph Barre.

Nachhaltigkeit ist ein anderes großes

Thema, dem sich die Hersteller in vielen

Facetten stellen. Für Aufmerksamkeit

gesorgt hat dieses Jahr der Wursthersteller

Reinert aus Versmold. Er will 2018

erstmals Produkte mit Schweinefleisch

aus 100 Prozent antibiotikafreier Aufzucht

auf den deutschen Markt bringen.

„Nach Einschätzung der WHO ist die

Nutztierhaltung mitverantwortlich für

die Bildung von multiresistenten Keimen.

Wichtig ist es daher, in der Tierhaltung

weniger Antibiotika einzusetzen. Mit unserem

geplanten Pilotprojekt wollen wir

einen ersten Schritt gehen. Wir nehmen

Verbrauchersorgen ernst und möchten

unseren Kunden daher Lösungen für

einen nachhaltigen Wurstkonsum anbieten“,

erläutert der geschäftsführende

Gesellschafter Hans-Ewald Reinert.

Fotos: Arthur Isaak, Mestemacher


Regionalität kann sicherlich als ein

langfristiger Megatrend bezeichnet werden.

Die digitale Revolution verändert auch

die Lebensmittelbranche. In OWL arbeiten

branchenübergreifende Netzwerke an

Lösungen für diesen Wandel. Bei der seit

über 20 Jahren aktiven Food-Processing-

Initiative ist die Digitalisierung eines

von vielen Aktivitätsfeldern. In der

Partnerschaft smartFoodTechnology-

OWL steht der digitale Wandel im Fokus.

Dabei forscht die Hochschule OWL in

Lemgo und Detmold zusammen mit

Lebensmittelherstellern, Unternehmen

aus der Ausrüsterindustrie und der

IT-Branche sowie wissenschaftlichen

Einrichtungen an 4.0-Lösungen für die

Lebensmittelindustrie.

Gearbeitet wird unter anderem an technischen

Sensoren wie elektronischen

Nasen oder Nahinfrarot-Systemen, die

die Produktqualität schon während der

Herstellung – also in Echtzeit – prüfen.

Sie können klassische Laboranalysen ersetzen,

die zeitaufwendig sind und nur an

Stichproben durchgeführt werden können.

Solche Lösungen können künftig in einer

Forschungsfabrik für Lebensmitteltechnologie

unter realen Produktionsbedingungen

auf ihre Praxistauglichkeit geprüft

werden. An der Hochschule OWL laufen

die Vorplanungen für diese einzigartige

Forschungseinrichtung rund um das Thema

"intelligente Lebensmittelproduktion"

auf Hochtouren. Ziel ist es, beim Thema

„Where food meets IT“ in Deutschland

Ansprechpartner Nr. 1 zu werden.

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Näher am Publikum geht

es nicht: Fourplay-

Gitarrist Chuck Loeb.

Marc Marshall im

Duett mit Kim Sanders.


Musik Kontor Herford

MAGISCHE

MOMENTE

Die Umgebung lässt es nicht unbedingt vermuten. Keine Straßenschluchten, kein szeniges Nachtleben,

die Gegend macht einen schmucken Eindruck. Allerdings geht hinter der ansehnlichen Fassade des

Eckhauses aus dem 19. Jahrhundert an der Kurfürstenstraße die Post ab. Die Bar in der alten

Hansestadt Herford – das Schiller – ist eines der Kleinode der Soul-, Jazz-, Funk- und

Bluesszene in OstWestfalenLippe.

Von Simone Nettingsmeier

Direkt im Marta-Viertel, dem

kulturellen Hotspot Herfords,

liegt in der Kurfürstenstraße 2 die

Schiller Bar & Lounge

Fotos: Ralf Bittner, H. Vogel

Der Empfang ist freundlich, die Einrichtung modern bis Musik Kontor Herford e.V. Wobei der Verein bei Weitem kein

plüschig, anheimelnd und zum Wohlfühlen. An rund 20 Herforder Phänomen mehr ist – die Mitglieder kommen aus

Abenden im Jahr treten hier Künstler auf wie Till Brönner,

Tanita Tikaram, Stanley Clarke, Klaus Doldinger, Nils Landgren,

Wolfgang Haffner oder Max Mutzke. Viele von ihnen

kommen immer wieder gerne in die Stadt an der Werre. „Mr.

Bielefeld, aus Bad Salzuflen, aus Osnabrück und Hannover.

„Die Atmosphäre im Schiller ist fantastisch!“, schwärmt auch

Bielefelds IHK-Präsident Wolf Meier-Scheuven (Boge Kompressoren)

von den Abenden im Schiller.

Red Horn“ Nils Landgren beispielsweise gibt fast jedes Jahr

seine Visitenkarte ab. Die maximal 200 Gäste sind ganz nah

dran an den Künstlern; da kommt schnell Wohnzimmeratmosphäre

auf. Hier steht schon mal Herfords Bürgermeister

Tim Kähler neben Maschinenbauunternehmer Heiner Wemhöner

und swingt zum Takt der Musik. Sie sind nur zwei von

vielen Tausend Gästen des aktuell 360 Mitglieder zählenden

Die Macher heißen Ralf Hammacher (Vorsitzender) und Thomas

Hagen (Geschäftsführer). In Herford sahen sie Bedarf für

Konzerte – großartige Stimmen und Instrumentalisten wollten

sie in die Hansestadt holen. So entstand die Idee, den Verein

Musik Kontor Herford zu gründen. Und die setzten sie 2012

mit fünf weiteren Musikverrückten um.

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38 KULTUR

Nils Landgrens Funk Unit begeisterte ebenso wie Tanita Tikaram das Publikum im Schiller.

VON NULL AUF HUNDERT MIT

CURTIS STIGERS

Auf der Suche nach einer geeigneten

Spielstätte landeten die Konzertmacher

zunächst in der brachliegenden Schiller-

Lounge an der Kurfürstenstraße im

Marta-Viertel. „Es gab dort keine Konzertinfrastruktur

– keine Bühne, kein Licht,

keine Akustikanlage, keine Bewirtung;

wir mussten bei null anfangen“, erinnert

sich Thomas Hagen. Zügig ging es los:

US-Sänger, Saxofonist und Songwriter

Curtis Stigers überzeugte die Gäste mit

charismatischer Stimme und hochkarätigen

Arrangements. „Der Auftritt schlug

ein wie eine Bombe; danach ging es bei uns

richtig ab“, berichtet Ralf Hammacher.

Was macht das Kontor so attraktiv für

die Musiker? „Hier werden sie von dem

Dutzend aktiver Vereinsmitglieder persönlich

betreut, erhalten faire Gagen und

genießen bei den Konzerten selbst die

intensive Nähe zum Publikum“, erklärt

Hammacher. Zudem investierte der Verein

in Licht- und Tontechnik, um allen

Auftritten das richtige Ambiente und

den perfekten Sound zu verleihen. 2013

revitalisierte Barkeeper Simon Klocke in

den Räumen der einstigen Rio Lounge das

Schiller, das den Abenden mit Livemusik

seitdem einen stilvollen Rahmen gibt.

Vier Konzerte jährlich hatten sich die

„Kontoristen“ anfangs auf die Fahnen

geschrieben. Inzwischen landen sie

locker bei 20, weil sich sowohl bei den

Musikern und Agenturen als auch bei

Konzertgängern herumgesprochen hat,

welch stimmungsvolles Ambiente auf

alle wartet. „Wir konnten Künstler für

einmalige Projekte gewinnen“, begeistert

sich Ralf Hammacher. „Posaunist Nils

Landgren hat mit Till Brönner und Max

Mutzke mit das Beste hergeholt, was der

europäische Mainstream-Jazz aktuell zu

bieten hat. Manche Konzerte müssen wir

wegen der großen Nachfrage ins Museum

Marta nebenan verlegen.“

„NICHTS GEHT ÜBER DIE MAGIE

VON LIVEMUSIK“

Ein wachsender Sponsorenkreis hilft,

dass das Musik Kontor Herford selbst bei

Weltstarauftritten mit bezahlbaren Eintrittspreisen

aufwarten kann. Das kommt

an: Aus ganz OWL und weit darüber hinaus

fahren die Menschen nach Herford,

um an immer neuen Musikerlebnissen

teilzuhaben. „Nichts geht über die Magie

von Livemusik“, meint Thomas Hagen.

„Die Zuhörer bekommen in unserem

kleinen Rahmen direkt mit, was auf der

Bühne passiert – wie viel Spaß die Musiker

haben. Dieser Funke springt über.

Wir alle erleben hier oft unfassbar schöne

Abende und gehen nach den Konzerten

beseelt nach Hause.“

In diesem Jahr bietet das Musik Kontor

noch einige Highlights. So wird der Gitarrist

aus Stings Band, Dominic Miller,

am 8. Juni auftreten. „Wenn Dominic

Gitarre spielt, erschafft er Farben, ein

komplettes Spektrum an Emotionen, eine

klangliche Architektur, die sowohl auf

Stille als auch auf Echo aufbaut”, heißt

es dazu in der Konzertankündigung. Die

Besucherinnen und Besucher dürfen also

auf weitere magische Musikmomente

gespannt sein ...

Der Verein Musik Kontor Herford e.V.

Gründung: Februar 2012 als Musikclub

Mitglieder: 360

Motto: einfach gute Musik

Angebot: hochwertige Livemusik in

schönem Ambiente

Größenordnung: max. 200 Zuhörer

Veranstaltungsort: Lounge & Bar

Schiller, Kurfürstenstraße 2, Herford

DIE NÄCHSTEN KONZERTE

DES MUSIK KONTOR

HERFORD E.V.

21. April 2018

Soulounge – Die Talentschmiede

aus Hamburg

27. April 2018

Jeff Cascaro & Band –

Love & Blues in the city

10. Mai 2018

Tingvall Trio – CIRKLAR-Tour

08. Juni 2018

Dominic Miller –

„Silent Light”-Tour

09. Juni 2018

Ansgar Specht & Hammond Jazz

Collective feat. Tony Lakatos

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Fotos: Ralf Bittner


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40 REGION

„Die Wilde Liga Bielefeld ist

selbstverwaltet und autonom.

Kern unseres Selbstverständnisses ist

der respektvolle Umgang miteinander –

unabhängig von Herkunft, Geschlecht,

Glaube, Hautfarbe, sexueller Orientierung

oder anderen Zuschreibungen.

Wer hier spielt, akzeptiert dies und steht

auch in Konfliktfällen für einen gewaltund

diskriminierungsfreien Umgang

miteinander ein – auf und neben dem

Platz. Übrigens: Auch die Würde des

Balles ist unantastbar.“

Präambel der Wilden Liga Bielefeld


VON HELDEN

UND HUSCHERN

Die Wilde Liga Bielefeld ist die älteste alternative

Fußballliga in Deutschland

„Fassungsvermögen: 120.000. Durch Bäume überdachte Stehplätze: circa 75. Mit Decken

unterlegte Sitzplätze: witterungsbedingt“: Immer wieder sonntags verwandeln sich die Rasenplätze

an der alten Bielefelder Radrennbahn in das Wohnzimmer von Ostwestfalens wildesten

Fußballerinnen und Fußballern. Hier kickt „Deine Omma“ gegen „Balladasdarayn“, hier

ist die Würde des Balles unantastbar und Hammer-Horst eine lebende Legende.

Von Silke Reinhard

Die Wilde Liga Bielefeld ist eine

Alternative zum Vereinsfußball –

selbstverwaltet und frei, gerne kurios und

selbstironisch, aber auch mit unerschütterlichen

Werten. Als Erste ihrer Art in

Deutschland wurde sie seit Gründung

am 21. April 1976 zum Vorbild vieler

alternativer Fußballligen.

Wer ein Wildligist werden möchte, muss

Grundregeln verinnerlichen: Ehrlichkeit,

Toleranz und Respekt. Der Gefoulte ruft

„Foul“, der letzte Feldspieler „Abseits“

– Schiedsrichter gibt es keine. „Im Miteinander

verändert es einiges, wenn man

Entscheidungen nicht auf andere abwälzen

kann, sondern eigenverantwortlich

herbeiführen soll“, weiß Beate Wolff.

„Strittige Szenen müssen ausdiskutiert

werden. Nicht immer leicht zu akzeptieren

für Neulinge, aber in der Regel unproblematisch,

wenn es nicht gerade um den

Elfmeter in der Nachspielzeit geht.“

In einem Fußballverein würde Beate

Wolff „Vorsitzende“ heißen, in der basisdemokratischen

Wilden Liga Bielefeld

ist die Spielerin von „Bolzenbande links

außen“ ganz offiziell die „Vornesitzerin“.

Seit gut zehn Jahren kümmert sie sich

ehrenamtlich um Organisatorisches wie

Spielplanerstellung und Außenkontakte.

Geht es um Grundsatzentscheidungen,

ist sie – wie auch ihr Kollege Marc von

Beichmann – eine unter vielen. „Unser

höchstes Gremium ist das Plenum. Wenn

hier Änderungen unseres Regelwerkes

vorgeschlagen werden, dann kann das

zunächst innerhalb der Teams diskutiert

werden. Entschieden wird erst auf der

nächsten Plenumssitzung. Dann hat jedes

Team eine Stimme.“

Die ablehnende Haltung gegenüber Obrigkeitsentscheidungen

wurde der Wilden

Liga Bielefeld in die Wiege gelegt.

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Fotos: Beate Wolff


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42 REGION

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Meisterfeier „Catalan Salto“ 1997 „Spiel mir das Lied vom Tor“ (ca. 1988)

Übrigens: Auch die Würde des

Balles ist unantastbar.

Entstanden im Umfeld der Jugendzentrumsbewegung

verband ihre Gründer

neben der Liebe zum Spiel vor allem das

Ziel, Kontakte für die politische Arbeit

zu vertiefen und sich von hierarchischen

Strukturen loszusagen. Die Geburtsstunde

der Wilden Liga war – wie im Bielefelder

„StadtBlatt“ von 1978 zu lesen – ein Votum

für „Fußballspielen ohne Vereinsklüngel

und Geschäftemacherei“.

„Das Schöne ist doch: Wir alle dürfen

kicken“, umschreibt Max Meis vom Team

„H.A.B. Mitleid“ die Attraktivität der

Wilden Liga. „Es ist egal, dass ein anderer

besser ist, egal, dass ich keine Zeit

für Training habe – mich setzt trotzdem

keiner auf die Bank. Ich spiele und das

nicht mal auf irgendeiner Wiese, sondern

auf einem ordentlichen Fußballplatz.“

Gewechselt werden kann jederzeit und

beliebig oft – nach Belieben auch teamübergreifend.

„Wir waren auch schon

mal 15 Leute und die anderen nur neun.

Dann wechseln eben mal zwei von uns

das Trikot“, berichtet der „Huscher Löwe“

Norbert Ullrich. § 13 der wilden Statuten

heißt nicht umsonst: „Grundsätzlich ist

(…) alles verhandelbar.“

Norbert Ullrich geht „stark auf die 60

zu“ und will so lange spielen, wie die

Knochen halten: „Von Jungs Mitte 20 bis

Ü50-Spielern ist bei uns alles dabei. Ein

paar sind in Ausbildung, wir haben Handwerker

und einen Rechtsanwalt. Einer lebt

von Stütze, einer ist Arzt. Auf dem Platz

sind alle gleich. Hier habe ich viele meiner

engsten Freunde gefunden.“ Dass bei aller

Lockerheit eine nette Verbindlichkeit vorherrsche,

gefällt dem Sonderschullehrer:

„Es gibt einen Spielplan, der allem dem

Rahmen gibt, und feste interne Absprachen.

Zum Beispiel: Einer kümmert sich

um die Kontakte zum Gegner, einer hat

die Trikots gewaschen, einer bringt die

Netze mit und einer den Grill.“

Im Frühjahr 2017 widmete das Historische

Museum Bielefeld den ungezähmten

Fußballerinnen und Fußballern eine Ausstellung.

Nach einem öffentlichen Aufruf

wurden die Verantwortlichen von Fotos

und liebevoll gepflegten Aufzeichnungen

förmlich überrollt. „Das war unglaublich“,

berichtet Beate Wolff. „Über dieses

Netzwerk aus gemeinsamen Erlebnissen

sind Tausende von Ostwestfalen miteinander

verbunden.“ Schließlich wurde in

den Neunzigern sogar mal in drei Staffeln

gekickt: nicht nur „Um die Wurst“ und

im „Souterrain“ wie heute, sondern auch

noch dazwischen im „Fahrstuhl“.

„Sich selbst und die Gepflogenheiten im

Fußball auf die Schippe zu nehmen, das

hat neben allem politischen Ernst immer

zu unserer DNA gehört“, freut sich Max

Meis, früher in der „Matthäus Passion“

(frei nach Lothar) am Ball und heute ein

„H.A.B. Mitleid“ – ein Held am Ball. 26

Jahre hat sein Team auf dem Buckel, mehr

als alle anderen, die noch aktiv sind und

keine Fusion hinter sich haben.

Großes Kino

Downsideup Film aus Bielefeld hat

dem alternativen Fußball eine Dokumentation

gewidmet. Für „Die Würde

des Balles oder Fußball gegen die

Ordnung“ heftete sich Filmemacher

Max Meis ein Jahr lang an die Fersen

der wilden Kicker, recherchierte

Archivmaterial und sammelte per

Crowdfunding Geld für Dreh und

Schnitt. Die Premiere am 13. März

2017 war selbstredend ein Bielefelder

Heimspiel. Danach lief der 90-Minüter

in ausgewählten deutschen

Kinos sowie im März 2018 auf dem

Internationalen Fußballfilmfestival

„11 mm“ in Berlin. Weitere Gastspiele

in Kinos in Hamburg, Köln, Münster

und Aachen sind geplant. Termine

und Trailer: https://downsideup.de/

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P

I

L

Fotos: © Michi, Beate Steffens, Beate Wolff


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44 REGION

Die „Huscher Löwen“ sind das schöne Ergebnis einer Fusion

aus „Sieker Löwen“ und „Huschern“. Huscher? „Hascher“

hatten sie in den Siebzigern eigentlich heißen wollen. Eine

selbstironische Anspielung auf die gerne angenommene

Nähe von Langhaarigen und Haschkonsum. Dass ein Übertragungsfehler

sie zu „Huschern“ machte und es bis heute

dabei blieb – auch das ist die Wilde Liga.

Knackende Knochen, die Vielfalt konkurrierender Angebote,

Studierende mit immer knapperer Freizeit – auch der

Wilden Liga Bielefeld ging es nominell schon mal besser.

Auch unpolitischer sei sie geworden, stellt Beate Wolff fest.

Speziell seit Einstellung des „StadtBlatts“, das immer auch

ein bisschen linksalternative Nachwuchswerbung gewesen

sei. „Nichtsdestotrotz finde ich es wichtig, den alternativen

Entwurf weiterhin zu ermöglichen und Zeichen zu setzen.“

Die Ligahistorie weiß um Teams mit ehemaligen Strafgefangenen

und mit Menschen mit Behinderung. Zuletzt gab es

die „U.M.F.aller“, eine Gruppe unbegleiteter minderjähriger

Flüchtlinge ohne Pass.

Im Februar 2016 gründete sich die Wilde Liga Wien. Beate

Wolff und der frühere zweite Vornesitzer Ralf Palmisano

gaben beratend Starthilfe. Der Geist der Wilden Liga

Bielefeld zieht weiter seine Kreise.

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Tabelle vom 23.3.2018

Quelle: Website Wilde Liga

Fotos: © Beate Wolff


Klus Eddessen mit seiner Wallfahrtskapelle im Kreis Höxter war 2015

ein Veranstaltungsort im Programm von Wege durch das Land.

Foto: © GfW Höxter / Simeon Holtgreve

Wege durch das Land

LITERARISCHE GENÜSSE

Jedes Jahr lockt das Literatur- und Musikfestival „Wege durch

das Land“ tausende Kunstbegeisterte nach OstWestfalenLippe.

Das Festival bietet feine, besinnliche Kunstmomente, bei

denen sich Landschaften, Denkmale und historische ebäude

der egion mit Literatur, eater, Musik und bildender unst

verbinden. Es wurde erstmals 1 ausgerichtet und ndet

jährlich von Mai bis Oktober statt.

Programmhighlights (Auszug aus dem Programm):

20. Mai 2018 Gut Böckel, Rödinghausen (Kreis Herford)

Udo Samel, aus Inszenierungen an der Berliner Schaubühne und

am Wiener Burgtheater sowie durch viele Fernsehfilme bekannt,

wird „Der Rabe“ von Edgar Allen Poe lesen.

21. Mai 2018 Theater im Park Bad Oeynhausen

(Kreis Minden-Lübbecke)

Benno Fürmann liest gemeinsam mit Anna Grisebach Szenen

aus Eugene Ionescos Theaterstück „Die kahle Sängerin“.

31. Mai 2018 Schloss Wehrden, Beverungen (Kreis Höxter)

„Wege durch das Land“ hat sechs Lyrikerinnen und Lyriker

eingeladen, die in Einzellesungen, gemeinsam auf der Bühne

und in der „Lyrik im Separee“ ihre Werke vorstellen und sich

mit dem diesjährigen Leitthema des Festivals „Mut und Widerstand“

auseinandersetzen.

17. Juni 2018 Konzerthalle Bad Salzuflen (Kreis Lippe)

Schauspieler Ulrich Noethen liest aus dem Roman „Mont-Oriol

„ von Guy de Maupassant, in dem die Gründung eines Heilbades

und die Frühzeit des modernen Tourismus geschildert werden.

Mit dabei ist als „European Jazz Legend“ Perkussionist Günter

Baby Sommer – im zweiten Teil ist dieser gemeinsam mit Trompeter

Till Brönner zu erleben.

30. Juni 2018 Mühlenradtour Windmühle Südhemmern

(Kreis Minden-Lübbecke)

Florian Lukas, u. a. bekannt aus der Serie Weißensee, liest Uwe

Timms Geschichte „Der Mann auf dem Hochrad“ aus der Zeit der

großen Erfindungen und des unbeirrbaren Fortschrittglaubens.

8. Juli 2018 Lichtwerk, Bielefeld

Der Schauspieler Matthias Bundschuh, der u. a. am Thalia

Theater Hamburg und am Deutschen Theater Berlin engagiert

war, wird aus Heinrich Manns Roman „Professor Unrat“ lesen.

Weitere Informationen und Programminhalte unter

www.wege-durch-das-Land.de.

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46 TOURISMUS

In Petershagen stehen 11 Mühlen. Im Hintergrund die Pottmühle an der Weser.

Foto: Widberg Giessing


Radlers Wesertraum

VON KAISER

ZU KAISER

Panoramaausblicke vom Skywalk, Fachwerkidyll der Weserrenaissance in Höxter

sowie das Weltkulturerbe Schloss Corvey – so lauten einige Zutaten für diese Genießerreise

per Rad entlang der Weser. Das lippische Kalletal und die Kurorttradition in

Bad Oeynhausen gehören auch dazu.

Von Knut Diers


48 TOURISMUS

Der Weser-Skywalk ist eine Aussichtsplattform

auf den Hannoverschen Klippen nahe dem Dreiländereck

Nordrhein-Westfalen–Niedersachsen–Hessen,

die sich bis zu 80 Meter über der

Weser erhebt (li.).

Der Mittellandkanal führt beim Wasserstraßenkreuz

in Minden über die Weser.

Stadtpanorama Minden.

usflusdamfer an der nleestelle in lth

im Kreis Herford.

Wunderschönes OstWestfalenLippe: von Beverungen bis Petershagen

Eichen und Buchen umrahmen dieses brillante Panorama. 80

Meter über der Weser ragt eine Plattform fünf Meter waagerecht

in die Luft – mit Geländer. Dieser Skywalk ist tatsächlich

dem Himmel nah und eröffnet von einem der sieben Felspfeiler

der Hannoverschen Klippen einen einmaligen Überblick, einfach

kaiserlich. Unten verläuft die Weser als blaues Band durch die

grüne Hügellandschaft in einer Schleife. Links ist Bad Karlshafen

zu sehen, vorn Herstelle, rechts bahnt sich die nächste Kurve

an Richtung Beverungen. Und unten am Ufer rollen bepackte

Fahrräder vorbei.

Denen schließen wir uns jetzt an. Unsere Route führt weiter über

Beverungen mit dem Korbmacher-Museum in Dalhausen, das

diesen Sommer wieder Flechtkurse anbietet. Bald schon sind

wir in Höxter angekommen und bewundern die Altstadt aus

Fachwerk. Es sind hübsch restaurierte Häuser im Stil der Weserrenaissance.

Sie sind mit goldenen Holzfächern in Halb- oder

Dreiviertelkreisform verziert. Schon seit 1295 gehörte Höxter zur

Hanse, doch die Blütezeit der Weserrenaissance liegt zwischen

der Reformation um 1520 bis zum Beginn des Dreißigjährigen

Krieges 1618. Schlösser, Bürger- und Rathäuser entstanden

und blieben bis heute weitgehend erhalten. Seit 2014 gehört

das benachbarte Schloss Corvey sogar zum Weltkulturerbe der

UNESCO. Das Westwerk aus karolingischer Zeit wurde 873 bis

885 errichtet und ist damit eines der ältesten noch stehenden

Gebäude in Norddeutschland. Der Grundstein der Klosterkirche

wurde 822 gelegt und geht auf Initiative Kaiser Karls des Großen

zurück. Er hatte gerade Sachsen erobert und wollte von Corvey

aus die Verbreitung des Christentums vorantreiben.

Das Westwerk mit seinen Wandmalereien aus der griechischen

Mythologie verblüfft unsere kleine Radfahrergruppe. In der

Emporenhalle empfing Kaiser Karl seine Reichsfürsten – was für

ein majestätisches Gebäude! Aber dann gibt es noch eine Überraschung:

die Bibliothek. In 15 Sälen sind 200 Bücherschränke

zu bewundern. Hoffmann von Fallersleben, der den Text für

das „Lied der Deutschen“ schrieb, der heutigen Nationalhymne,

war hier ab 1860 als Bibliothekar aktiv. Sein Grab ist neben der

Abteikirche zu finden.

Dann geht es weiter auf dem Wasser, denn wir besteigen ein

Schiff der „Flotten Weser“, das uns samt Rädern über Hameln

(mit einer Übernachtung) nach Vlotho bringt. An der Mündung

Fotos: Widberg Giessing, Stadtmarketing Minden, Hub, Stadt Petershagen, Kreis Höxter, F. Grawe Kulturkreis Höxter, Stadt Porta Westfalica, Stadtmarketing Vlotho


ISBN 978-3-9815602-7-5

Knut Diers

TERTULLA Die

Am Weserdurchbruch Porta

Westfalica geht die Weser durch

das Gebirgstor aus dem Weserund

Wiehengebirge in die Norddeutsche

Tiefebene über.

Die Weser in Höxter: Im Hintergrund

die Türme der Kilianikirche.

des Forellenbaches in die Weser entstand um 1200 die Urzelle

als Bauern- und Fischersiedlung. Wir bewundern die Fassadengemälde

und das Fachwerk in der Altstadt. Doch jetzt

geht’s zunächst nach Süden – ins liebliche, lippische Kalletal.

An der Kalle, einem Nebenfluss der Weser, gab es schon ab

1711 künstliche Fischzucht, die Stephan Ludwig Jacobi in

Hohenhausen erfand (ein Fisch im Wappen erinnert daran).

Eine Glashütte, eine Solequelle und Treidelschifffahrt auf der

Weser belebten das Kalletal schon früh.

Nun liegt Bad Oeynhausen auf dem Weg. Es war zwar kein

Kaiser, aber König Friedrich Wilhelm IV. ließ den Badeort

gründen, nachdem der preußische Oberbergrat Karl von

Oeynhausen 1845 eine Thermalsolequelle entdeckt hatte. Der

König war regelmäßiger Gast in dem aufstrebenden Kurort,

der auch heute eine hohe Anziehungskraft besitzt. Dann wird

es wieder kaiserlich: hinauf zur Porta Westfalica, wo Kaiser

Wilhelm I., in Bronze gegossen, seit 1896 majestätisch den

270-Grad-Ausblick vom Wittekindsberg genießt.

Minden mit Dom und Domschatz, malerischem Marktplatz

und der ältesten Schiffmühle in der Weser ist die nächste

Die Weser – das sind 451 Flu skilometer, gesäumt von atemberaubenden Landschaften und Kulturschätzen.

A l das hat Widbert Giessing in diesem Bildband mit seinen HDR-Fotos eingefangen, erläutert und kommentiert

durch die Texte von Knut Diers. Schlö ser, Klöster, Flusspanoramen, Dörfer und Städte vo ler Legenden sind zwischen

Hannoversch Münden und Bremerhaven wie an einer Perlenke te aufgereiht: die Weltkulturerbestä te Corvey, die

Ra tenfängerstadt Hameln, die Metropole Bremen, dazwischen verwunschene Mischwälder, steile Klippen, weite Auen,

flache Marschen, sandige Geestrücken und blühende Moore. Wer die Weser von der Quelle bis zur Mündung hinabgleitet

und dabei noch ein paar Schlenker einbaut, inhaliert die grandiose Vielfalt dieser Lebensader.

DR. WIDBERT GIESSING, geboren 1939 in Königsberg, hat sein ganzes Leben den Bildern gewidmet: sein Erwerbsleben

als Radiologe und die restliche Zeit als Fotograf. Seine Bilder sind das Gegenteil von Schnappschü sen: geometrisch und

farblich durchkomponiert, gestochen scharf und puristisch in der Motivauswahl. In der HDR-Fotografie hat er eine

Technik gefunden, die für sein Verständnis von Schönheit wie geschaffen ist. Wo lte man es knapp formulieren, mü ste

man sagen: Dr. Widbert Gie sing ist von Beruf Ästhet.

KNUT DIERS, geboren 1959, ist Reiseschriftste ler, Journalist und Geograf. Er lebt in Hannover und ist dort mit seinem

Redaktionsbüro Buenos Diers Media selbstständig. Die Weser ist sein Freizeitrevier. Von Hannoversch Münden bis zur

Mündung hat er diesen wunderschönen Flu s in a len Face ten oft erlebt und erfahren – meist mit dem Fah rad. Dabei

hat er auch die Menschen rechts und links des Flu ses in sein Herz geschlo sen.

9 783981 560275

Etappe. Das Wasserstraßenkreuz entzückt. Schnell rollen die

Räder hinab nach Petershagen, wo schon die Störche warten.

Dafür ist die Region berühmt. Nach einer Einkehr im Schloss

Petershagen steht die Glashütte Gernheim auf dem Programm

– da lässt sich einem Glasbläser bei der Arbeit zusehen.

Faszinierende Industriekultur!

Widbert Gie sing

TERTULLA Die Weser

Weser

BUCHTIPP

„Die Weser“, 160 Seiten, Fotoband von

Widberg Giessing, Texte von Knut Diers,

Tertulla, Soest, 2017, 29,80 Euro.

Widbert Giessing

Knut Diers


50 SPORT

GOLFEN

IN OWL

1

2

3

4

5

6

8

7

Die egion bietet oliebhabern

zahlreiche Mglichkeiten, ihren

Lieblingssort in der geschwungenen

Landschaft mit Urlaubsgefühl

zu erleben, denn in einem adius

von 50 ilometern gibt es allein

17 olflätze. Der älteste

olfclub der egion ist

der olf- und Landclub

Bad Salzuen von 15.

9

12

13

11

10

14

17

15

16


1

GOLFCLUB SCHULTENHOF PECKELOH E. V.

18-Loch-Platz

Schultenallee 1, 33775 Versmold

www.schultenhof-peckeloh.de

10

WESTFÄLISCHER GOLF-CLUB

GÜTERSLOH E. V.

18-Loch-Platz

Gütersloher Str. 127, 33397 Rietberg

www.golf-gt.de

2

GOLF CLUB TEUTOBURGER WALD

HALLE/WESTFALEN E. V.

18-Loch- und 9-Loch-Platz

Eggeberger Str. 13, 33790 Halle

www.gctw.de

11

SENNE-GOLFCLUB GUT WELSCHOF E. V.

18-Loch-Platz

Augustdorfer Straße 72,

33758 Schloß Holte-Stukenbrock

www.sennegolfclub.de

3

BIELEFELDER GOLFCLUB E. V.

18-Loch-Platz

Dornberger Straße 377, 33619 Bielefeld

www.bielefelder-golfclub.de

12

GOLFANLAGE GUT OTTENHAUSEN

18-Loch-Platz

Ottenhauser Str. 100, 32791 Lage

www.golf-gut-ottenhausen.de

4

GC RAVENSBERGER LAND E. V.

18-Loch-Platz

Südstr. 96, 32130 Enger

www.gc-rl.de

13

LIPPISCHER GOLFCLUB E. V.

18-Loch-Platz

Huxol 14, 32825 Blomberg-Cappel

www.lippischergolfclub.de

5

GOLFCLUB HEERHOF E.V. – HERFORD

9-Loch-Platz

Finnebachstr. 31, 32049 Herford

www.golf-am-heerhof.de

14

BRITISH ARMY GOLF CLUB

18-Loch- und 9-Loch-Platz

Senne 1, 33175 Bad Lippspringe

www.sennelagergolfclub.de

6

GOLF-CLUB WIDUKIND-LAND E. V.

18-Loch-Platz

Auf dem Stickdorn 63, 32584 Löhne

www.widukindland.de

15

GOLF CLUB PADERBORNER LAND E. V.

3 x 9-Loch-Platz

Im Nordfeld 25, 33154 Salzkotten

www.gcpaderbornerland.de

7

8

9

GOLFCLUB HERFORD E. V.

9-Loch-Platz

Heideholz 8, 32602 Vlotho-Exter

www.golfclubherford.de

GOLF- UND LANDCLUB

BAD SALZUFLEN V. 1956 E. V.

18-Loch-Platz

Schwaghof 4, 32108 Bad Salzuflen

www.golfclub-bad-salzuflen.de

GOLF CLUB MARIENFELD E. V.

18-Loch-Platz

Remse 27, 33428 Marienfeld

www.gc-marienfeld.de

16

17

UNIVERSITÄTS-GOLFCLUB

PADERBORN E. V.

18-Loch-Platz

Haxterpark GmbH (gemeinnützig)

Haxterhöhe 2, 33100 Paderborn

www.haxterpark.de

BAD DRIBURGER GOLFCLUB E. V.

18-Loch-Platz

Georg-Nave-Straße 24a, 33014 Bad Driburg

www.bad-driburger-golfclub.de


52 WIRTSCHAFT

KURZ NOTIERT

Das US-Magazin „Fortune“ zählt

Bertelsmann zu den meistgeachteten

Entertainment-Unternehmen der Welt.

Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte

sich der Gütersloher Medienkonzern

nochmals in allen Kategorien und sticht

mit besonders guten Werten in den Bereichen

„Wettbewerbsfähigkeit“ und

„Soziale Verantwortung“ hervor.

Die HARTING Technologiegruppe

aus Espelkamp (Kreis Minden-Lübbecke)

hat im Geschäftsjahr 2016/17 den höchsten

Umsatz der Unternehmensgeschichte

erzielt. Dieser stieg um 14,7 Prozent auf

672 Millionen Euro. Auch 2018 ist HAR-

TING weiter auf Wachstumskurs.

Seit Anfang 2018 ist Gerrard Schmid

neuer Chief Executive Officer (CEO) und

President der Diebold Nixdorf AG in

Paderborn. Er löst Andy Mattes ab.

Die DMG Mori AG erzielte im Geschäftsjahr

2017 einen Rekordumsatz. Der

Bielefelder Werkzeugmaschinenhersteller

konnte seinen Umsatz um vier Prozent

auf 2,348 Milliarden Euro steigern.

Bei jungen Arbeitnehmern beliebt:

Die Firma Melitta aus Minden

hat im Rahmen einer Studie des

Trendence Instituts die Auszeichnung

als Top-Arbeitgeber für Young Professionals

(max. zehn Jahre Berufserfahrung)

erhalten.

Volker Steinbach

ist seit Februar

2018 neuer Präsident

der IHK Lippe. Gleichzeitig

wurde sein Vorgänger Ernst-Michael

Hasse nach zehnjähriger Amtszeit

verabschiedet und zum Ehrenpräsidenten

ernannt.

Die Tourismusregion Teutoburger

Wald erfreut sich auch 2017 zunehmender

Beliebtheit. Wie Statistiken des Verbands

Tourismus NRW belegen, stieg die Zahl

der Übernachtungen auf 6,866 Millionen.

Das entspricht einem Plus von 2,6 Prozent

im Vergleich zum Vorjahr.

Die Soziologin Prof. Dr. Birgit Riegraf

ist im Januar 2018 zur neuen Präsidentin

der Universität Paderborn gewählt

worden. Mit ihr steht zum ersten Mal eine

Frau an der Spitze der Hochschule.

Die Handwerkskammer OWL zu

Bielefeld bietet die deutschlandweit erste

Qualifizierung zum Chocolatier an. In

der modern ausgestatteten Backstube der

Handwerkskammer erfahren die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer – vor allem

Bäcker, Konditoren und Gastronomiefachkräfte

– alles rund um das Thema

„Schokolade“.

Der beste Campingplatz Nordrhein-

Westfalens liegt zum dritten Mal in

Folge am Stemmer See in Kalletal (Kreis

Lippe). Das meldet das Internetportal

camping.info nach Auswertung von Gästebewertungen

im Jahr 2017. Auch

deutschland- und europaweit erreicht der

Park somit Spitzenpositionen.

Auf einem neuen Teilstück der Autobahn

33 zwischen Bielefeld und Steinhagen

im Kreis Gütersloh rollt der Verkehr.

Durch die Freigabe des 7,9 Kilometer

langen Autobahnabschnitts schrumpft

die bestehende Lücke der Verkehrsader,

die OstWestfalenLippe mit Osnabrück

verbinden soll. Das letzte Stück der A33

zwischen Halle/W. und Borgholzhausen

soll 2019 eröffnet werden.

Gemeinsamer Schnitt zur Freigabe der A33:

(v.l.): Bundesverkehrsminister Andreas

Scheuer, Regierungspräsidentin Marianne

Thomann-Stahl, Ministerpräsident Armin

Laschet, IHK Ostwestfalen-Präsident Wolf D.

Meier-Scheuven, Güterslohs Landrat Sven-

Georg Adenauer und NRW-Verkehrsminister

Hendrik Wüst.

Das Herz- und Diabeteszentrum

in Bad Oeynhausen bleibt auch weiterhin

das führende Herztransplantationszentrum

in Europa. Allein im

Jahr 2017 wurden vor Ort 71 Herzen

verpflanzt.

Fotos: Melitta, IHK Lippe, HDZ, Westfalen-Blatt / Oliver Schwabe


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54 AUSGEZEICHNET

Dr. Stefan Kettelhoit, Geschäftsführer

Hermann Bock GmbH

(Preisträger „Zukunft gestalten“),

Maximilian Erdmann, Geschäftsführer

syqlo GmbH (Preisträger „Startup“),

Danial Tovar, Böllhoff GmbH

(Sonderpreis) und Nico Zurmühlen,

Geschäftsführer CAE Software

und Systems GmbH (Preisträger

„Industrie und Handwerk“) mit den

begehrten Auszeichnungen.

Innovationspreis MARKTVISIONEN

HERAUSRAGENDE INNOVATIONEN „MADE IN OWL

Auszeichnungen für vier glänzende Ideen aus OWL: Die

Unternehmen CAE Software und Systems GmbH aus Gütersloh,

die Hermann Bock GmbH aus Verl, die syqlo GmbH aus

Paderborn und die Böllhoff GmbH aus Bielefeld wurden 2017

für ihre herausragenden Produkte und Leistungen mit OWL

Innovationspreisen ausgezeichnet.

92 Unternehmen hatten sich mit 99 innovativen Produkten,

Dienstleistungen und Prozessen für den renommierten Wirtschaftspreis

beworben, den die OWL GmbH in Kooperation mit

Kammern und Hochschulen 2017 zum 12. Mal vergeben hat.

Unterstützt wird der OWL Innovationspreis von den Stadtwerken

Bielefeld und dem Energieversorger Westfalen-Weser mit

Sitz in Paderborn.

Die Akustik-Kamera

des Unternehmens CAE

SOFTWARE UND SYS-

TEMS GMBH gewann

den Innovationspreis in

der Kategorie „Industrie

und Handwerk “. Die

Akustik-Kamera macht sehr genau sichtbar, wo Geräusche herkommen.

Mit der Kamera können beispielsweise die Dichtigkeit

von Motoren überprüft, Fehler in Getrieben diagnostiziert,

Quietsch- und Klappergeräusche an Maschinen identifiziert

und Immissionen gemessen werden.

DIE HERMANN BOCK

GMBH erhielt den Innovationspreis

für ein digital

zu steuerndes Pflegebett.

Haupteigenschaft ist ein

sensorgestütztes Monitoring

der Patienten, das mit

einer drahtlosen Benachrichtigungsfunktion und einer programmierbaren

Bettensteuerung verknüpft ist. Die Sensoren erfassen

dabei Patientendaten wie die Vitaldaten, die Lage an der Bettkante

oder die Mobilität im Bett. Die Pflegekräfte werden automatisch

informiert, wenn sich das Wohlbefinden ihrer Patienten verändert.

Erfolgreiches Start-up: die

SYQLO GMBH hat eine App zur

Vermessung von Hausanschlüssen

entwickelt. Der Monteur

kann mit dem Smartphone den

offenen Leitungsgraben scannen,

zentimetergenau vermessen und

automatisch die Lage der Hausanschlüsse dokumentieren. So

werden die Messung und die Dokumentation genauer, schneller

und sicherer.

DIE BÖLLHOFF GMBH wurde mit einem Sonderpreis für

PARRYPLUG®, einen effizienten Manipulationsschutz für

Schrauben, ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um ein Element

zum Versiegeln von Schrauben,

das werkzeuglos eingesetzt werden

kann. Durch ein einfaches

Drehen versiegelt das eingesetzte

Verschlusselement die Schraube.

Dadurch wird die Arbeitssicherheit für

Mensch und Maschine erheblich verbessert.

Fotos: Adamski


MIELE UND OETKER

SIND TOPMARKEN

Der Gütersloher Hausgerätehersteller Miele und der Bielefelder

Nahrungsmittelkonzern Dr. Oetker sind einer Umfrage zufolge

die vertrauenswürdigsten Marken in ihren Branchen. Für die

„Trusted Brands“-Studie wurden 4.016 ausgewählte Verbraucher

online befragt. Sie nannten ihre Topmarken in 27 verschiedenen

Produ ktfeldern.

100%=36,54mm

Fotos: Weidmüller, Seidensticker

Die Unternehmensgruppe Seidensticker ist ein traditionsreiches

Familienunternehmen und wird bereits in der 3. Generation geführt.

Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter Gerd Oliver

(r.) und Frank Seidensticker (l.) bilden gemeinsam mit Dr. Silvia

Bentzinger und Martin Friedrich die Unternehmensleitung des

renommierten Hemden- und Blusenherstellers

Marketingpreis für Traditionsmarke

„MARKETING OWL

FÜR SEIDENSTICKER

Die Bielefelder Seidensticker-Gruppe ist Gewinner des Marketingpreises

OWL 2018 des Marketing Clubs OWL. Die renommierte

Auszeichnung, die bereits zum 14. Mal verliehen wird,

geht – so die Ausschreibung – an ein mittelständisch geprägtes

Unternehmen aus OWL, das sich durch eine erfolgreiche

Markenstrategie überproportional positiv in seinem Markt

durchgesetzt hat.

Gesellschafter Gerd Oliver Seidensticker überzeugte die 13-köpfige

Jury mit der „Re-Positionierung einer Traditionsmarke“.

Wer kennt sie nicht, die schwarze Rose. Das Markenzeichen

ziert seit 2003 wieder die Hemden und Blusen des Bielefelder

Unternehmens. 2015 wurde der Markenrelaunch von Deutschlands

bekanntester Hemdenmarke eingeleitet.

Im Frühjahr 2017 wurde die neue Printkampagne mit neuer

Bildsprache in Szene gesetzt. 750 TV-Spots à 12 Sekunden generierten

57,2 Millionen Werbekontakte bei einer Reichweite von

42 Prozent. Von März bis Dezember 2017 lief zusätzlich eine

digitale Kampagne mit Bannerwerbung und in Social-Media-

Kanälen. Insgesamt investierte die Seidensticker-Gruppe nach

Angaben ihres Gesellschafters Gerd Oliver Seidensticker rund

1,5 Millionen Euro zusätzlich zum Werbebudget von rund 1,5

Millionen Euro. Dazu gehörte auch ein Upgrade des eigenen

Webshops zur Stärkung des E-Commerce.

Bester Arbeitgeber für Ingenieure

WEIDMÜLLER

TOP EMPLOYER 2018

2018 gehört das Detmolder Familienunternehmen Weidmüller

zu den besten Arbeitgebern für Ingenieure in Deutschland. Das

renommierte Top Employers Institute zeichnet den Elektrotechnik-

und Automatisierungsspezialisten als Top Employer

Deutschland Ingenieure 2018 aus. Besonders positiv fiel das

Elektrotechnikunternehmen durch die stetige Optimierung

des Arbeitsumfeldes für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

auf. Mit der hauseigenen Akademie verfügt das Unternehmen

auch über eine Einrichtung, die die professionellen Fort- und

Weiterbildungsmöglichkeiten für seine Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter bündelt. Seit 1991 untersucht das Top Employers Institute

weltweit Arbeitgeber mit herausragender Personalführung

und -strategie. Bewertet wurden die Teilnehmer hinsichtlich der

Talentstrategie, Personalplanung, Training und Entwicklung,

Führungskräfteentwicklung, Karriere und Nachfolgeplanung

sowie Unternehmenskultur.

Frank Pellmann, Bernd Konschak und Andreas Uhlitz

von Weidmüller (v.l.) nahmen die Auszeichnung als

Top Employer Deutschland Ingenieure 2018 entgegen.


56 AUSGEZEICHNET

Regional erzeugte Waren

DEUTSCHLANDS

BESTER BIOHOF KOMMT

AUS OWL

Der Bioland-Hof Strotdrees aus Harsewinkel im Kreis Gütersloh

ist vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

als bester Biohof in der Kategorie „Gesamtbetriebliches Konzept“

ausgezeichnet worden. Seit 2001 ehrt das Bundesministerium

für Ernährung und Landwirtschaft mit dem Preis Betriebe,

die mit wegweisenden Konzepten besonders erfolgreich ökologisch

wirtschaften. Bei Tierhaltung, Ackerbau und im sozialen

Bereich orientiert sich der Biohof streng an den Prinzipien des

Ökolandbaus. So werden nur so viele Tiere gehalten, wie an

Milch, Fleisch und Eiern über den Hofladen verkauft werden

können. Auch das Futter stammt zu 100 Prozent aus dem eigenen

Betrieb oder von benachbarten Biobetrieben. Die Qualität der

regional erzeugten Ware kommt bei der Kundschaft gut an – in

den letzten Jahren stieg der Umsatz an der Fleischtheke und am

Milchautomaten im zweistelligen Bereich. Auch auf den Äckern

und Weiden ist Nachhaltigkeit Trumpf. Um das Bodenleben zu

fördern, wird ausschließlich betriebseigener Mist ausgebracht.

Zahlreiche Hecken und gezielt angelegte Kräuterkämme im

Kleegras bieten Insekten und Niederwild auch nach der Mahd

Möglichkeiten zum Rückzug.

Stephanie und Ludger Strotdrees übernahmen den Hof

1991 und betreiben ökologische Landwirtschaft seither aus

Überzeugung und mit Begeisterung.

Unternehmer des Jahres 2017 OWL: Wolf D. Meier-Scheuven

Unternehmer des Jahres

WOLF D. MEIER-SCHEUVEN

AUSGEZEICHNET

Wolf D. Meier-Scheuven, geschäftsführender Gesellschafter von

BOGE KOMPRESSOREN, erhält die Auszeichnung „Unternehmer

des Jahres 2017 Ostwestfalen-Lippe“. BOGE zählt zu den

führenden Systemanbietern für Drucklufttechnologien – bereits

zweimal wurde das Unternehmen mit dem OWL Innovationspreis

ausgezeichnet. Alle zwei Jahre honorieren der Verband

„Die Familienunternehmer“ und die Bankenvereinigung

Bielefeld Führungspersönlichkeiten, die sich für eine visionäre

Unternehmensleitung, innovative Produktentwicklung und

gesellschaftliche Interessen engagieren. Die Jury würdigte das

Wirken von Meier-Scheuven, der seit 22 Jahren erfolgreich das

Familienunternehmen, das sein Urgroßvater 1907 gegründet

hatte, leitet. In dieser Zeit hat BOGE KOMPRESSOREN den

Umsatz mehr als verdreifacht. Die Mitarbeiterzahl hat sich

mit heute rund 800 Angestellten mehr als verdoppelt. Diese

Entwicklung ging einher mit einer erfolgreichen Internationalisierung

der Geschäftsaktivitäten und der Modernisierung von

Administration und Fertigung. So wurden die Produktion in

Bielefeld erweitert und neue Fertigungsstandorte in China und

in Sachsen in Betrieb genommen.

Handwerkliche Kunst

„DER FEINSCHMECKER“

ZEICHNET BIELEFELDER

CAFÉ AUS

Das Bielefelder Café Gutzeit rangiert erstmals beim Ranking der

internationalen Gourmetzeitschrift „Der Feinschmecker“ unter

den besten Konditoreien Deutschlands. Ein anonymer Tester des

Magazins war besonders angetan von der Schokoknuspertorte

und dem New York Cheese Cake. Die Inhaberin beschäftigt

insgesamt 15 Personen. Sie hat das Café 2012 übernommen.

Konditorgesellin Lea Meise (l.) mit der Schokoknuspertorte und

Konditormeisterin Dorothea Gutzeit mit dem New York Cheese Cake.

Fotos: Phillip Ledeney, BOGE Kompressoren, Café Gutzeit


Partner in Wäschereitechnik

UNSERE KUNDEN UND WIR:

Weltweite Spitzenpartner für das gesamte

Feld der Wäscherei-Technologie.

Am 1. April 1948 startete Herbert Kannegiesser mit 4 Mitarbeitern in einer angemieteten kleinen

Schlosserei bei Vlotho mit dem Basteln von elektrisch beheizten Oberhemden-Bügelpressen.

Zunächst für Hemdenfabriken und ab 1950 auch für Wäschereien.

Heute ist Kannegiesser weltweit führender Technologie Partner für die gesamte Wäschereitechnik –

ist ständig in 54 Ländern aktiv, davon in 16 mit eigenen Firmen, beschäftigt 1600 Mitarbeiter, betreibt

6 Fabriken in Deutschland und jeweils eine in Großbritannien und USA und erzielt am deutschen

Stammsitz einen Jahresumsatz von 400 Mio. Euro.

Unser Anfang im Jahr 1948

Unser Stammbetrieb heute

Herbert Kannegiesser GmbH • Postfach 1725 • D-32591 Vlotho • Telefon +49 (0) 5733/12-0 • Telefax +49 (0) 5733/12-8204 • kannegiesser.com • E-Mail: info@kannegiesser.de


58 PORTRAIT

OWL-Porträt: Ernst-Michael Hasse

IN DER RUHE

LIEGT DIE KRAFT

Sie sind ruhig, besonnen, wirtschaftlich erfolgreich ... und scheuen die unntige eldausgabe.

Nicht von ungefähr wird den Liern in stwestfalen nachgesagt, sie hätten durch hartnäckiges

Pfennigdrehen in der Hosentasche den uferdraht erfunden. Legende oder Wahrheit Tugend oder

Laster Ein Besuch beim euroäischen Marktführer für lu-uferlackdraht bringt Licht ins Dunkel.

Denn Schwering und Hasse im liischen Lügde bei Detmold hat den uferdraht durch Hightech-

Verfahren und sezisch entwickelte rbeitsweisen zum fehlerfreien uferlackdraht entwickelt.

Dank Beherrschung und Pege aller guten liischen Tugenden, welche die egion

auch wirtschaftlich zu einem Sahnestück gemacht haben.

Von Dr. Reinhard Schwarz


PORTRAIT 59

Im Glanz der „Supplier Awards“ (v. l.):

Ernst-Constantin, Ernst-Michael und

Fritz-Hubertus Hasse.

Ernst-Michael Hasse verkörpert diese

Tugenden: eine imposante Erscheinung

mit ruhigem Auftritt, Seriosität und

Souveränität schon auf den ersten Blick

ausstrahlend. Ein Vorbild. Die Unternehmer

in Lippe wählen ihn 2008 zu ihrem

IHK-Präsidenten – in ein Ehrenamt, das er

zehn Jahre lang mit unternehmerischem

Weitblick ausübt. Dass er weiß, wann

es an der Zeit ist, das Amt an andere zu

übergeben, überzeugt nicht nur deswegen,

weil er so auch im eigenen Unternehmen

handelt. Die Unternehmensnachfolge ist

von langer Hand vorbereitet.

gegründeten Unternehmen übernimmt

er allerdings unvorbereitet das Ruder

der Unternehmen Schwering & Hasse

und Synflex. Ersteres stellt Zigarren und

Kupferlackdraht her, das zweite entwickelt

und handelt mit Wickeldraht, Flächenisolierstoffen

und allem, was man von einer

Supply Chain in der elektromobilen Welt

erwartet. „Ohne uns dreht sich nichts in

der Welt“, sagt Ernst-Michael Hasse nicht

ohne Stolz und ergänzt: „Wir sind überall,

wo elektrische Energie erzeugt wird.“

UNTENEHME MT WETBL

Schon als junger Geschäftsführer stellt

er die Weichen in die Zukunft. 1989 wird

das Tabakgeschäft verkauft, weil er den

Niedergang der Rauchkultur wittert. Er

trennt die beiden Unternehmen in die

Bereiche Produktion und Großhandel

und belebt mit Stefan Karsch und Dr.

Andreas Levermann erstmals das Familienunternehmen

mit Fremdmanagern.

Seine Führungsphilosophie greift weit.

„Kooperation und Partnerschaft“ fließt

aus dem rund um die Uhr in Lügde

produzierenden Unternehmen direkt in

die Region. Zum Beispiel über die bereits

von Gründer Johannes C. Hasse 1908

eingerichtete Hasse’sche Stiftung, jetzt

Schwering & Hasse Stiftung, die Schülern

Lehrstellen vermittelt durch Projekte

wie z.B. „Fit for Job“ und welche für die

Das Schwering & Hasse-Werk in Lügde im Kreis Lippe.

MINT-Fächer. Dieses Denken führt ihn

auch an die Spitze der IHK, die er mit den

dortigen 45 Mitarbeitern in eine moderne

Dienstleistungsorganisation umwandelt

und so Ausbildung und Wissenschaft

vorantreibt. Hasse initiiert an der Lemgoer

Hochschule Ostwestfalen-Lippe zwei

wirtschaftsnahe Stiftungsprofessuren

und eine dreijährige Standortkampagne,

um die Bedeutung der Industrie im Lande

hervorzuheben. Hasse: „Über 30 Prozent

der versicherungspflichtig Beschäftigten

kommen aus der heimischen Industrie!“

Bei allem Engagement für die Region kümmert

er sich früh genug um eine geordnete

Nachfolge. Die Söhne Ernst-Constantin

(37) und Fritz-Hubertus (36) legen Wert

auf die Feststellung, dass der Vater niemals

versucht habe, sie zu beeinflussen,

sie finden den Weg ins Unternehmen in

freier Entscheidung. Ernst-Constantin

Hasse: „Gemeinsam mit der Familie haben

wir uns entschieden einzusteigen.“ Beide

studieren BWL, der Ältere arbeitet für

viereinhalb Jahre bei Roland Berger, der

Jüngere erst bei Schüco; später sammelt er

in den Vereinigten Staaten Erfahrungen.

V DEM FHEN

STEHT DS DENEN

Über ein Einarbeitungsprogramm durchwandern

sie alle Unternehmensstationen,

>>

Fotos: Reinhard Schwarz, Schwering & Hasse

HNE UNS DEHT SH

NHTS N DE WELT

Sein Leben hat ihn, dem das Bild des ehrbaren

Kaufmanns sehr nahe kommt, geprägt.

In dem 1858 als Schwering & Hasse


60 PORTRAIT

Schwering & Hasse zählt mit einer Jahreskapazität von ca. 50.000 t zu den

bedeutendsten Herstellern von rundem sowie flachem Kupferlackdraht in Europa.

Vom Pfennig zum Kupferlackdraht– Werbegag in Acryl von Schwering & Hasse.

>> bis sie Geschäftsführungsverantwortung

– Ernst-Constantin bei Schwering

& Hasse (Einkauf, Produktion), Fritz-

Hubertus bei Synflex (Vertrieb, Personal,

Marketing) – übernehmen. Begeistert

bekennen sich die Söhne zur Nachfolgestrategie

ihres Vaters: „Unser Vater hatte

das Ganze organisiert – erst das Einarbeitungsprogramm,

dann den Durchlauf

unter Supervision eines Mitglieds der Geschäftsführung.

Das war eine ganz große

Leistung.“ Als Geschäftsführer machen sie

nun die Unternehmen klar für die Fahrt

in die Zukunft. „Wir agieren im Sinne

der drei Megatrends Elektromobilität,

regenerative Energien und Netzausbau,

haben die Firmen konsequent danach

ausgerichtet und sind nicht nur in Sachen

Digitalisierung weiter als alle Mitbewerber“,

freut sich der junge Synflex-Chef. Der

Hagel der „Supplier Awards“, der auf die

Firmen niederprasselt, spricht für sich.

LLES EEELT

Ernst-Michael Hasse hat allen Grund, seine

innere Ruhe zu genießen: „Wir stehen

gut da in einer reizvollen Landschaft, die

den Strukturwandel zu einem Zentrum

der Elektroindustrie sogar ohne Hilfe geschafft

hat. Mit vielen Weltmarktführern

um uns herum, mit unserer Hochschule

Ostwestfalen-Lippe und der bundesweit

strahlenden Initiative it’s OWL sind wir

topfit und bestens gerüstet für die Zukunft.

Das Tüpfelchen fürs i lieferte sein

Ältester am 2.2.2018 mit der Geburt einer

Tochter: Generation 6 meldet sich an!

SCHWERING & HASSE LÜGDE / OWL

240

Mitarbeiter

ründung

1858

nhaberfamilien heute

Hasse in 5. eneration,

Hasse-Pratje, Fildhuth

Marktosition Euroäischer Marktführer

runder und flacher uferlackdrähte

ca. 100 Mio. Euro

Jahresumsatz


MIT „CONNECTED

COMMERCE“

GELINGT DER

BRÜCKENSCHLAG

IN DIGITALE WELTEN

In einer Zeit, in der Konsumenten „Always on“ sind, schlagen wir mit unseren IT-Lösungen die Brücke

von der physischen in die digitale Welt. Ob bei der Verarbeitung von Cash-Transaktionen oder der Abwicklung

digitaler Verbraucher-Transaktionen – mit unseren Innovationen überschreiten wir Branchengrenzen und

verwandeln gemeinsam mit Banken und Handelsunternehmen Herausforderungen in Chancen.


62 KULTURKALENDER

KULTUR-

HIGHLIGHTS 2018

Ausstellungen, Aufführungen, Events, Festivals: Die Galerien, Museen, Bühnen und

viele andere Kulturschauplätze in OstWestfalenLippe haben viel zu bieten.

Hier eine Auswahl – weitere Termine finden Sie unter www.owl-kulturbuero.de.

Willkommen im Labyrinth: Chiharu Shiota: The Key in the Hand, 2015, Japan Pavilion,

56th International Art Exhibition—La Biennale di Venezia, alte Schlüssel, alte Holzboote, rote Wolle

© Die Künstlerin / VG Bild-Kunst, Bonn, 2017

Foto: © Sunhi Mang


DIGGING DEEP

23.02. – 05.08.2018

Paderborn, Heinz Nixdorf MuseumsForum

Die Ausstellung Digging Deep präsentiert Schätze aus dem Depot. Auf

600 Quadratmetern werden Exponate aus unterschiedlichen Epochen

der Büro- und Computerwelt gezeigt. Sie werden nicht im historischen

Kontext präsentiert, sondern in sechs unterschiedlichen Themenräumen

künstlerisch in Szene gesetzt. Die Besucher erhalten so einen ganz neuen

Blick auf die Objekte, losgelöst von ihrer ursprünglichen Funktion.

www.hnf.de

68ER-BEWEGUNG

18.03. – 30.09.2018

Lage, LWL-Industriemuseum Ziegeleimuseum Lage

Die 68er-Bewegung wird vor allem mit den Großstädten Berlin und

Hamburg in Verbindung gebracht. Doch was geschah in dieser Zeit in

der Provinz? 50 Jahre nach den gesellschaftlichen Umbruchjahren thematisiert

die Ausstellung Ausformungen und Bedeutung der Bewegung

in der Region Lippe. Junge Erwachsene suchten dort in Wohngemeinschaften

nach neuen Formen des Zusammenlebens, gründeten linke

Buchläden und erste Bioläden. Musikgruppen traten in Kneipen und

Jugendzentren auf. Wichtigstes politisches Thema war neben dem Kampf

für autonome Jugendzentren die Anti-Atombewegung. Gezeigt werden

unter anderem Videos, Fotografien und Plakate sowie Objekte aus dem

Umfeld der damaligen Akteure – vom Rucksack eines Indienreisenden

bis hin zur Sendeanlage eines illegalen Musiksenders.

www.lwl.org/industriemuseum/standorte/

ziegeleimuseum-lage/sonderausstellung

RAUS AUS DEM SPIEßERGLÜCK

29.03. – 31.10.2018

Detmold, LWL-Freilichtmuseum Detmold

Im LWL-Freilichtmuseum Detmold stehen unter dem Titel „Raus aus

dem Spießerglück“ die unbekannten 1960er-Jahre im Mittelpunkt.

Geschildert wird eine Zeit, die in Westfalen keineswegs nur von der Aufbruchsstimmung

der 1968er, sondern auch vom Beharrungsvermögen

in etablierten Lebensentwürfen geprägt war. In einer Sonderausstellung

im Paderborner Dorf und an mehreren Geländestationen zeichnet das

Museum mit individuellen Geschichten und Objekten das Bild einer

facettenreichen Phase des 20. Jahrhunderts.

www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de

„LE FORME DEL VETRO – GLAS DES FRÜHEN

20. JAHRHUNDERTS AUS MURANO“

08.04. – 07.10.2018

Petershagen, LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim

Mit der Ausstellung knüpft die Glashütte an die 2014 gezeigte Schau

zum venezianischen Glas des 19. Jahrhunderts an. Die Gläser der Folgeausstellung

sind wesentlich hochkarätiger: Die ersten Jahrzehnte

des 20. Jahrhunderts gelten als erfolgreichste und innovativste Phase

der Glasproduktion Muranos. Die damaligen Hütten, „maestri“ und

Entwerfer gehören heute zu den Klassikern der Glashistorie und werden

auf dem Kunstmarkt hoch gehandelt. Vertreten ist ein repräsentativer

Querschnitt der Hütten und Designer, die diese Jahrzehnte prägten.

www.lwl-industriemuseum.de

7.000 JAHRE KULTURGESCHICHTE

IN OSTWESTFALEN

12.04. – 06.08.2018

Paderborn, Museum in der Kaiserpfalz

In einer Sonderausstellung präsentiert das Museum in der Kaiserpfalz die

archäologische Sammlung des Historischen Vereins für die Geschichte

der Grafschaft Ravensberg. Die Auswahl an Exponaten deckt neben der

Stein- und Bronzezeit auch die Eisenzeit ab und reicht bis ins Mittelalter

hinein. Die Besucher erleben die ostwestfälische Kultur und den Alltag

im Querschnitt durch die insgesamt 7.000-jährige Geschichte.

www.kaiserpfalz-paderborn.de

ERÖFFNUNG DER AUSSTELLUNG

„UM HIMMELS WILLEN“

06.05.2018 um 11.30 Uhr

Lemgo, Weserrenaissance-Museum Schloss Brake

Offizielle Eröffnung der Ausstellung „Um Himmels Willen“ in der

Schlosskapelle: Um 1500 erlebte die Welt gravierende Umbrüche. Sie

erfassten auch die Glaubenswelt. Christen kämpften um die Deutungshoheit

ihrer Religion. Muslime und Christen kämpften um Territorien und

den wahren Glauben und Juden mussten Schutzgeld zahlen; andernfalls

wurden sie vertrieben oder ermordet. Eintritt frei

www.museum-schloss-brake.de

„SEHNSUCHT IN DIE FERNE“

06.05. – 01.07.2018

Brakel, Alte Waage (im Stadtmuseum Brakel und im Schloss Bökerhof)

Wanderausstellung „Reisen mit Annette von Droste-Hülshoff“: Insgesamt

neun Jahre ihres Lebens war die „Stockmünsterländerin“ Annette von

Droste-Hülshoff unterwegs. Etwa die Hälfte ihres literarischen Werks entstand

während auswärtiger Aufenthalte vom Paderborner und Höxteraner

Land bis zum Bodensee. Die Ausstellung lässt die Besucher eintauchen

in Landschaften, wie Droste sie unterwegs kennenlernte und beschrieb.

Präsentiert werden bisher nie gezeigte Exponate und Handschriften in

spannenden, multimedial inszenierten Räumen. www.brakel.de

NETZWERK MUSEUM:

NEUE WEGE, NEUE BESUCHER

13.05.2018

Paderborn, Museum in der Kaiserpfalz

Am Internationalen Museumstag dreht sich alles um das Thema

„Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher“. Zu diesem Anlass

bietet das Museum in der Kaiserpfalz um 12 Uhr einen archäologischen

Rundgang an, auf dem die Stadtgeschichte einmal ganz anders erkundet

werden kann. So manche interessante „Hinterlassenschaft“ versteckt

sich nämlich auch unterirdisch! Nach dieser Entdeckungstour können

Groß und Klein um 15 Uhr erstmals an der neuen Spurensuche durch die

Kaiserpfalz teilnehmen. Mit passendem Forscherwerkzeug verfolgen die

Besucher mittelalterliche Bauspuren in und an der Pfalz Heinrichs II.

www.kaiserpfalz-paderborn.de

CORVEYER SOMMERKONZERTE

13.05. – 05.08.2018

Höxter, Schloss Corvey

Die Corveyer Sommerkonzerte präsentieren die „Stars von morgen“ der

klassischen Musik. Künstlerische Leitung: Prof. Martin Christian Vogel

www.schloss-corvey.de

BILDSTÖRUNG – EUROPÄISCHES

STRASSENTHEATERFESTIVAL DETMOLD 2018

18.05. – 21.05.2018

Detmold

Seit 25 Jahren bewegt das Straßentheaterfestival „Bildstörung“ in Detmold

die Menschen und stört das gewohnte Bild der Stadt. Seit 1992 findet das

Festival im zweijährigen Rhythmus statt. Es gibt großartige Künstlerinnen

und Künstler, Theaterproduktionen, Performances und Installationen im

öffentlichen Raum zu sehen. www.strassentheater-detmold.de

DRUMS 'N' PERCUSSION

18.05. – 21.05.2018

Paderborn, Heinz Nixdorf MuseumsForum

Alle zwei bis drei Jahre wird das Heinz Nixdorf MuseumsForum über

Pfingsten zum Treffpunkt der Schlagzeuger und Percussionisten aus

aller Welt. Wie stets seit dem Auftakt im Jahr 2001 sind auch dieses Mal

bei Europas größtem Schlagzeugfestival Künstler der internationalen

Spitzenklasse dabei. Sie geben in ganztägigen Workshops ihr Wissen

weiter und demonstrieren in vier Abendkonzerten ihr Können.

www.drums-and-percussion.de

>>


64 KULTURKALENDER

LOB UND TADEL DER TORHEIT. JACOB PINS:

NARREN BETTLER HEE

27.05. – 23.09.2018

Höxter, Forum Jacob Pins

Für Jacob Pins waren Narren, Bettler und Propheten stets ein wichtiges

Motiv. Sie fungieren in seinem Werk nicht allein als Reflexionsfiguren,

sondern erhalten oft selbstständigen Aussagecharakter. Jacob Pins

gewährt ihnen damit, sowohl im Holzschnitt als auch im Gemälde,

bildliche Eigenständigkeit und macht sie zu Erzählern. Welche

Geschichten die Outlaws Jacob Pins’ erzählen? Die Ausstellung gibt

Antworten auf diese Frage.

Ausstellungseröffnung: Sonntag, 27.05.2018, 11.30 Uhr

www.jacob-pins.de

SONDERAUSSTELLUNG

WIR MACHEN EIN FASS AUF!

02.06. – 02.09.2018

Büren-Wewelsburg, Kreismuseum Wewelsburg

„Bier brauen und trinken im Paderborner Land“. Spätestens seit dem

Mittelalter brauen und trinken die Menschen im Paderborner Land Bier.

Dieser Feststellung gehen wir in unserer Ausstellung auf den Grund:

Von den unzähligen einfachen Braustätten in nahezu sämtlichen Orten

der Region, in denen vornehmlich Frauen das alkoholhaltige Getränk

buchstäblich zusammenbrauten, bis zu den wenigen verbliebenen, hoch

technisierten Brauereien der heutigen Zeit. Zum Staunen lädt ein Blick

auf den Gebrauch von Bier jenseits des Trinkgenusses ein. So entsteht

das vielschichtige regionale Porträt eines der beliebtesten Getränke

der Deutschen, das mehr ist als nur die richtige Mischung aus Wasser,

Malz und Hopfen.

www.wewelsburg.de

SOMMERNACHTSLIEDER –

FREILUFTFESTIVAL IM KLOSTER DALHEIM

08.06. -10.06.2018

Lichtenau-Dalheim, Stiftung Kloster Dalheim.LWL-Landesmuseum

für Klosterkultur

Für die dritte Auflage der „Sommernachtslieder“ holt die Stiftung

Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur in Kooperation

mit dem KulturBüro-OWL eine hochkarätige Besetzung in das

Kloster Dalheim (Kreis Paderborn): Am zweiten Juniwochenende finden

Konzerte von Konstantin Wecker, Etta Scollo und Schauspieler Joachim

Król statt. Wieder dabei ist Entertainer Götz Alsmann, der mit seinen

Bandkollegen das Publikum auf eine musikalische Reise ans Mittelmeer

mitnimmt. Im einzigartigen Ambiente des barocken Ehrenhofs

erleben Besucherinnen und Besucher des dreitägigen Freiluftfestivals

ein Wochenende voller Dolce Vita.

Konstantin Wecker – Trio, Freitag, 20 Uhr, Eintritt 40 Euro

Etta Scollo & Joachim Król, Samstag, 20 Uhr, Eintritt 28 Euro

Götz Alsmann und Band, Sonntag, 15 Uhr, Eintritt 35 Euro

Karten unter Telefon 05292 9319-224 und unter kloster-dalheim@lwl.org

www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org

THEATER BIELEFELD: JUNGPLUSX-FESTIVAL

14.06. – 17.06.2018

Bielefeld, Stadttheater und TAM

Im Juni heißt es im Stadttheater und Theater am Alten Markt Türen

auf und Vorhänge hoch für alles, was jungplusX zu bieten hat – und

das ist viel, denn wir leben unsere Leidenschaft für Gesang, Tanz und

Spiel seit mehr als zehn Jahren. Mit Premieren unseres Community-

Tanzprojektes „Schrittmacher – Freiheit“ und der interkulturellen

Rechercheproduktion „Textile Tradition Hochzeitskleid“, mit einem

Gastspiel des Theaters Maly aus Nowgorod, mit Workshops in allen

Sparten, den JunOs, der Ballettschule, unserem One Voice Chor und

einer Podiumsdiskussion zum Thema „Theater und kulturelle Bildung“.

Ganz besonders freuen wir uns darauf, das 10-jährige Bestehen unserer

Partnerschaften mit 30 weiterführenden Schulen zu würdigen.

www.theater-bielefeld.de/jungplusx/kontakt/

PREMIERE: DAS HAUS – EINE THEATERRAUM-

INTERVENTION VON MARTIN PFAFF

15.06.2018 um 19.30 Uhr

Detmold, Landestheater

Arztzimmer, Waffenkammer und dunkle Katakomben: Das sind nicht

etwa Orte eines alten Schlosses – sondern reale Orte im Landestheater

Detmold. Denn Theater besteht aus weit mehr als nur der Bühne.

Dass der Theaterzauber perfekt ist, hängt nicht nur vom Können des

künstlerischen Personals ab, sondern auch von der Organisation hinter

den Kulissen. Folgen Sie uns nicht nur an versteckte Orte des Landestheaters,

sondern auch in die Nebenhöhlen der Seele. Erfahren Sie die

Magie des Theaters hautnah!

www.landestheater-detmold.de/theaterstueck/das-haus-167/

MINDENER ZEITINSELN

16.06. – 17.06.2018

Minden, Innenstadt

Erleben Sie „Zeitinseln“ von der Antike bis zur Kaiserzeit anhand

geschichtlicher Darstellungen von internationalen Künstlern „live und

in Farbe“ überall in der Mindener Innenstadt. Besonderes Highlight:

2018 jährt sich die berühmte Fürstenhochzeit zum 850. Mal. Mathilde

zu England heiratete 1168 Heinrich den Löwen im Mindener Dom.

Erleben Sie diese einzigartige Inszenierung während der Mindener

Zeitinseln.

www.minden-erleben.de

DAS KINDER- UND FAMILIEN-MUSIKFEST 2018

DER PHILHARMONISCHEN GESELLSCHAFT OWL

17.06.2018 von 11 bis 17 Uhr

Marienmünster, Abtei, Abteikirche und Konzertsaal

11.15 Uhr: Eröffnungskonzert mit der Mädchenkantorei am Paderborner

Dom, danach Workshops,Präsentationen und Entdeckungen

rund um die Musik.

15 Uhr: Oberwälder Blaskapelle (Ltg. Volker Schrewe) u.v.m.

Eintritt frei (Spenden erbeten)

www.kulturstiftung-marienmuenster.de

FEST DER FILME

21.06. – 24.06.2018

Detmold, Hangar 21

Zu spannenden und abwechslungsreichen Blöcken zusammengestellt,

werden die sehenswürdigsten Filme im schwarzen Kubus im Hangar

21 präsentiert. Die „siebte Kunst“ wurde von Filmpionieren mittels

Kurzfilmen erfunden. Bis heute konzentrieren sich (nicht nur junge)

Filmmacher auf diese knappe Form, um ihre Sichtweise eines Themas

ohne Umschweife zu zeigen. Bündig und prägnant offenbaren Kurzfilme

die Essenz von Geschichten. In dieser Tradition wurzelt das ISFF Detmold.

www.fest-der-filme.de

WILLKOMMEN IM LABYRINTH

23.06. – 23.09.2018

Herford, Museum Marta Herford

Künstlerische Irreführungen. Vom Ornament über den Barockgarten

bis zum Spiegelkabinett. Als bewusste räumliche Irreführungen dienen

Labyrinthe oftmals der Unterhaltung. Obwohl sie die Orientierung

nehmen, beruhen sie auf einer verborgenen Ordnung, die sich erst

aus der Vogelperspektive offenbart. Der Verlust von Übersichtlichkeit

scheint in der globalisierten Welt ein allgegenwärtiges, existenzielles

Thema zu sein. Das Labyrinthische beschäftigt daher auch aktuelle

Künstlerinnen und Künstler – ganz gleich, ob als Symbol für einen

Lebensweg, als Abbild städtebaulicher Strukturen oder als Metapher für

den Datenverkehr. Für die Ausstellung verwandeln sie das Innere des

Museums in einen inspirierenden Parcours, der das Labyrinthische als

Denkfigur präsentiert und sich zugleich als die Sinne herausfordernde

Körpererfahrung darstellt.

www.marta-herford.de

>>


Kreativ. Visionär. Erfolgreich.

Wir sind ein weltweit führender Hersteller und Händler von Verbindungselementen und Montagesystemen.

Wir entwickeln Produkte mit hohem Kundennutzen für immer neue Herausforderungen in der Verbindungstechnik.

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33649 Bielefeld l www.boellhoff.de


66 KULTURKALENDER

Blick auf die Abtei Marienmünster: ein Austragungsort im Rahmen des Klosterfestivals im Kreis Höxter

MORE THAN ROME

01.07.2018

Paderborn, Diözesanmuseum Paderborn

Die Ausstellung „MORE than ROME. Christoph Brech im Dialog mit

der Sammlung des Diözesanmuseums Paderborn“ zeigt künstlerische

Interventionen des Münchner Künstlers im Dialog mit ausgewählten

Stücken aus dem Bestand des Hauses. Brech gehört zu den wichtigsten

deutschen Foto- und Videokünstlern. Hier stellt er Themen wie „Fragmentierung

– Versehrtheit – Rekonstruktion“, „Zerstörung – Tod – Endzeit“

und „Zyklen des Lebens“ ins Zentrum der Auseinandersetzung mit

den Objekten der Sammlung, zu deren Schwerpunkten mittelalterliche

Skulptur gehört.

www.dioezesanmuseum-paderborn.de

TANZFESTIVAL BIELEFELD 2018

15.07. – 28.07.2018

Bielefeld, Rudolf-Oetker-Halle, Theaterhaus Tor 6, DansArt Theater,

Rathausplatz

Das Tanzfestival Bielefeld kombiniert qualifizierten Tanz- und Choreographie-Unterricht

internationaler Dozentinnen und Dozenten mit

Aufführungen moderner Tanzensembles aus aller Welt. Das Festival ist

in jedem Jahr ein großes Ereignis für die gesamte Region und darüber

hinaus ein Anziehungspunkt für Tanzbegeisterte aus aller Welt.

www.tanzfestival-bielefeld.de

DEINE URBAN AREA 2018 – DAS JUNGE FESTIVAL

18.07. – 22.07.2018

Detmold

Zum 4. Mal organisieren junge Menschen in Detmold im Alter zwischen

16 und 26 Jahren das Projekt „Deine Urban Area – das Festival von & für

junge Menschen“. Gemeinsam mit dem KulturTeam der Stadt Detmold

planen sie das Festivalprogramm für den Sommer. Erneut ist das Ziel,

die Detmolder Innenstadt zu einem Ort für Jugendkultur zu machen.

www.detmold.de

KULTURFESTIVAL „DALHEIMER SOMMER“

20.07. – 12.08.2018

Dalheim, Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum

für Klosterkultur

Unter dem Motto „Krieg und Liebe“ geht das Kulturfestival „Dalheimer

Sommer“ in seine 22. Spielzeit und präsentiert einen stimmungsvollen

und hochkarätigen Kulturgenuss mit Musik und Schauspiel auf dem

historischen Gelände des ehemaligen Klosters Dalheim. Das Festspielensemble

Capella Dalheimensis eröffnet nach erfolgreicher Premiere

im vergangenen Jahr das Kulturfestival 2018 mit einem Konzert in

der Klosterkirche (21. Juli). Weitere Programmhöhepunkte sind ein

Wandelkonzert mit wechselnden Spielstätten (10. August) sowie der

Auftritt des Johann Rosenmüller Ensembles (12. August). Mit einem

Duo aus Trompete und Orgel gibt der „Dalheimer Sommer“ erstmals

ein Gastspiel in der St. Kiliankirche Lichtenau (27. Juli). Das Festival

steht unter der Intendanz des bundesweit bekannten Musikers und

Ensembleleiters Arno Paduch. www.dalheimer-sommer.de >>

Foto: © Simeon Holtgreve / GFW


Wir ermöglichen die intelligente Produktion:

mit Spezialisten aus OstWestfalenLippe.

Innovationstreiber für Industrie 4.0 und die intelligente Produktion: Über 200 Unternehmen, Forschungseinrichtungen

und Organisationen haben sich im Technologie-Netzwerk it’s OWL zusammengeschlossen; darunter maßgebliche Wegbereiter

der vierten industriellen Revolution. Das Ergebnis: Lösungen, die heute die Produktion verändern – und morgen

die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland sichern. www.its-owl.de

Wir sind dabei.

CONSULTING & INNOVATION


68 KULTURKALENDER

6. KLOSTERFESTIVAL

21.07. – 26.08.2018

Bad Driburg, Borgentreich, Brakel, Höxter, Marienmünster, Warburg

6. Klosterfestival in der Klosterregion Kulturland Kreis Höxter unter

dem Titel „Lebendiges Erbe, junge Kultur, himmlische Klänge“. Im

Zeitraum des Festivals werden unterschiedliche Angebote aus den

Bereichen Musik, Literatur, bildende Kunst und Landschaftserlebnis angeboten.

Die 27 Klöster und klösterlichen Einrichtungen im Kulturland

Kreis Höxter werden auf diese Weise im Rahmen des 6. Klosterfestivals

miteinander verbunden. Neben der Eröffnung im ehem. Kloster Hardehausen

und dem Finale im Weltkulturerbe Corvey ist die Bach-Nacht

in Marienmünster ein zentrales Highlight des Festivals. Im Rahmen

von drei Bach-Wanderungen können Gäste Landschaft und Kultur in

einer Symbiose erleben.

www.klosterregion.de

SONDERAUSSTELLUNG „DIE REVOLUTION IN DER

PROVINZ. URSACHEN UND UMBRUCH IN MINDEN

OKTOBER 1918 BIS FEBRUAR 1919“

28.07.2018 – 03.02.2019

Minden, Mindener Museum

Die Ausstellung wird im Rahmen eines Projektes mit Studierenden der

Universität Bielefeld im Arbeitsbereich „Geschichte & Öffentlichkeit“

erarbeitet. Die Studierenden sollen sowohl theoretische Kenntnisse in der

Geschichtsvermittlung durch Ausstellungen wie praktische Erfahrungen

angewandter Forschung am Fallbeispiel einer regionalgeschichtlichen

Präsentation zur Revolution 1918/19 sammeln. Inhaltlich geht es darum,

neben den mehr oder weniger bekannten Brennpunkten der Revolution

wie Wilhelmshaven, Kiel, München, Berlin oder dem Ruhrgebiet die

Ursachen und den Verlauf der revolutionären Umbruchphase in der

westfälischen Provinz zu beleuchten.

Ausstellungseröffnung: Samstag, 28.07.2018, 16 Uhr. Der Eintritt zur

Eröffnung ist frei.

www.mindenermuseum.de

INTERNATIONALES LITERATURFEST

22.08. – 26.08.2018

AQUA MAGICA Landschafts- und Kulturpark Bad Oeynhausen &

Löhne und Auferstehungskirche Bad Oeynhausen-Innenstadt

Zum 17. Mal lädt das Internationale Literaturfest in Ostwestfalen-Lippe

vor dem Hintergrund einer schönen Parklandschaft dazu ein, bei einer

Begegnung mit nationalen und internationalen Autorinnen und Autoren

in anregenden Gesprächen und Diskussionen sowie bei Lesungen und

Signierstunden neue und interessante Menschen, Bücher und Themen

kennenzulernen. In diesem Jahr finden die „Poetischen Quellen“ unter

dem grundlegenden Motto „Zurück zur Literatur!” statt.

www.poetischequellen.de

BRITEN IN WESTFALEN

25.08. – 21.10.2018

Minden, Mindener Museum

Die Sonderausstellung „Briten in Westfalen – Befreier, Besatzer,

Verbündete und was noch?“ zeigt die britische Besatzung und Truppenstationierung

mit ihren Auswirkungen auf Menschen und Region.

Einblicke in die britischen Kasernen und Siedlungen verraten, wie

Soldaten und FamilieN hier lebten und was es für sie bedeutete, in

Westfalen stationiert zu sein. Ausgestellt werden Objekte aus dem

militärischen Leben, persönliche Fotos, Objekte und Dokumente,

privates und offizielles Filmmaterial sowie Interviews mit Deutschen

IHR EVENT

HIER ERLEBEN

Zwei Häuser – unzählige Möglichkeiten – zentrale Lage

Die Kombination von Theater und Stadthalle eröffnet eine

Welt für neue Veranstaltungskonzepte mit bis zu 3.000 Personen.

In den Kultur Räumen Gütersloh steht Ihnen ein erfahrenes Team

zur Seite, das offen für Ihre Ideen ist und Ihre Veranstaltung

perfekt in Szene setzt – unterstützt durch modernste Technik.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

kulturraeume-gt.de | info@kulturraeume-gt.de | 05241 864 209


und Briten. Die Ausstellung ist zweisprachig (deutsch und englisch).

Ausstellungseröffnung: Samstag, 25.08.2018, 16 Uhr.

Der Eintritt zur Eröffnung ist frei. www.mindenermuseum.de

SCRIPTS

01.09. – 04.11.2018

Bielefeld, Bielefelder Kunstverein

Das Schreiben als Vorlage, die Übersetzung und Aneignung von bereits

bestehenden Texten sowie ihre Transformation in unterschiedliche

Medien oder Aufführungsformen stehen in dieser Ausstellung im Mittelpunkt.

Die Gruppenausstellung versammelt vielfältige Textformen

und Künstlerpublikationen, Liveproduktionen, Filme, Fotografien,

Drucke, Skulpturen und Installationen.

www.bielefelder-kunstverein.de

STRASSENTHEATERPRODUKTION MIT DEM

INTERNATIONALEN JUGENDENSEMBLE DES

ALARMTHEATERS „SCHUTZSCHILDE“

01.09.2018 um 20 Uhr

Bielefeld, Klosterplatz

Was passiert, wenn Kinder und Jugendliche den Entschluss fassen, einen

Krieg zu beenden? Wenn sie sich, ohne zu zögern, zwischen die Fronten

begeben? Wenn sie zu menschlichen Schutzschilden werden? Das Stück

entsteht unter der künstlerischen Leitung von Dietlind Budde und Harald

Otto Schmid nach einer Idee der portugiesischen Schriftstellerin Patricia

Portela. Seit 25 Jahren setzt sich das AlarmTheater mit Leidenschaft

und Engagement für die Umsetzung vielfältiger künstlerischer Projekte

in Zusammenarbeit mit Menschen aus anderen Kulturen ein.

www.alarmtheater.de

11. GESCHICHTSFEST

01.09. – 02.09.2018

Enger, Innenstadt

Unter dem Motto „OWLeidenschaftlich“ findet das 11. Geschichtsfest

des Kreisheimatvereins als großes Mitmachfest für die ganze Familie

statt. Bei diesem Fest steht die Geschichte der Region, der Menschen

und Ortschaften im Kreis Herford im Mittelpunkt. Alle, die sich für

Geschichte, Natur, Kunst und Kultur interessieren, können mitmachen

– entweder aktiv als Mitwirkende oder als genießende Besucher.

www.kreisheimatverein.de

12. PERFORMANCE – INTERNATIONALE

KULTURBÖRSE PADERBORN

03.09. – 04.09.2018

Paderborn, Schloß Neuhaus, Schlosspark

Mit der Performance findet in Paderborn die 12. Auflage der größten

Künstlermesse im deutschsprachigen Raum für Straßentheater und

Kultur im öffentlichen Raum statt. Geplant sind täglich Auftritte von

über 60 Künstlern und Gruppen im historischen Park von Schloß

Neuhaus. Die Messe beginnt am Montag um 14 Uhr. Der erste Tag

endet mit Feuer- und Lichtshows von ca. 20 bis 22 Uhr. Der zweite

Messetag beginnt um 10 und geht bis 18 Uhr. Um 19 Uhr findet dann

die 3. Paderborner Performance-Gala mit ausgewählten Künstlern der

Performance statt.

Eintritt in den Park frei, Eintritt zur Gala voraussichtlich 15 €

www.performance-paderborn.de

>>

www.HARTING.com

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70 KULTURKALENDER

DIE AUSSTELLUNG „GOTIK –

DER PADERBORNER DOM UND DIE BAUKULTUR

DES 13. JAHRHUNDERTS IN EUROPA“

21.09.2018 – 13.01.2019

Paderborn, Diözesanmuseum Paderborn

Der Paderborner Dom ist charakteristisch für die Gotik in Westfalen.

Die genialen Baumeister dieser innovativen Epoche strebten stets

himmelwärts. Mit Kunstfertigkeit, Mut und großartiger Handwerkskunst

schufen sie einzigartige Kathedralen – so mächtig und zugleich

lichtdurchlässig, so filigran und detailverliebt, dass sie uns bis heute in

ihren Bann ziehen. Die Ausstellung „GOTIK – Der Paderborner Dom

und die Baukultur des 13. Jahrhunderts in Europa“ lädt dazu ein, diese

großartige Stilepoche zu erkunden.

www.dioezesanmuseum-paderborn.de

STIPENDIAT & FRIENDS

28.09. – 04.11.2018

Schieder-Schwalenberg, Robert Koepke Haus

Kuratierte Abschlussausstellung des Schwalenberger Stipendiaten 2018.

Unter dem Titel „Stipendiat & friends“ werden junge, zeitgenössische

künstlerische Positionen aus dem Umfeld des Stipendiaten (z.B. eine

Stadt, eine Kunsthochschule) gezeigt. Dabei steht der Stipendiat im

Mittelpunkt. Das Schwalenberg-Stipendium richtet sich an bildende

Künstler aller Sparten. Die jeweiligen Stipendiaten leben und arbeiten

für jeweils sechs Monate im Künstlerhaus in Schwalenberg.

www.kulturagentur-online.de

JUBILÄUMSAUSSTELLUNG

„50 JAHRE KUNSTHALLE BIELEFELD“

29.09.2018 – 27.01.2019

Bielefeld, Kunsthalle Bielefeld

Die Jubiläumsausstellung „50 Jahre Kunsthalle Bielefeld“ ermöglicht

einen Rückblick auf ein 90-jähriges Werden und Wachsen der Sammlung

von Malerei und Skulptur in Bielefeld mit einer Auswahl von Werken

von Baselitz und Beckmann, Palermo und Penck, Richter und Richier,

die selten zu sehen sind und nun in ungewöhnlich assoziativer Weise

in einen visuellen Dialog miteinander treten.

www.kunsthalle-bielefeld.de

FLAUSEN+-FESTIVAL

04.10. – 07.10.2018

Bielefeld, TOR 6 Theaterhaus

Das vom Theaterlabor Bielefeld organisierte Festival bietet an vier

Tagen eine nicht kuratierte Auswahl an tourfähigen Produktionen, die

nach einer „flausen“-Residenz entstanden sind, an. Daneben soll der

künstlerische und kulturpolitische Austausch angeregt und in Arbeitsgruppen

zu konkreten Fragestellungen künstlerischer Forschung und

Praxis nachgedacht werden. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf der

Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen für kleinere und

mittlere Spielstätten liegen. So ergibt sich ein spannungsreicher Einblick

in den Status quo und in die Zukunft der freien darstellenden Künste.

www.theaterlabor.de

Zwischen

Tür und Zarge

BEHÖRDE FÜR STADTENTWICKLUNG UND UMWELT, HAMBURG

ARCHITEKTUR SAUERBRUCH HUTTON, BERLIN

SIMONSWERK VARIANT® VX

SIMONSWERK – führender Hersteller von

Bändern und Bandsystemen aus Rheda-Wiedenbrück

– steht für Qualität, Ästhetik und

Innovation. Alle hochwertigen Produkte von

SIMONSWERK verleihen Räumen eine besondere

Wertigkeit. Verschiedene Oberflächen und

Ausführungen unterstreichen den Charakter

spezifischer Raumstrukturen – so etwa das

Bandsystem VARIANT. Mit SIMONSWERK öffnen

und schließen sich Türen – unter Berücksichtigung

von Dynamik, Balance und Stabilität.

SIMONSWERK bringt Bewegung in Räume.

www.simonswerk.com


So soll das neue Museum Peter August Böckstiegel einmal aussehen.

JOY DENALANE & BAND – GLEISDREIECK

AKUSTIK TOUR

06.10.2018 um 20 Uhr

Gütersloh, Theater Gütersloh

Joy Denalane, geboren in Berlin mit südafrikanischen Wurzeln, ist die

Stimme des deutschsprachigen Soul und R&B. Seit ihren Anfängen als

Musikerin in den 90er-Jahren und dem legendären Hit „Mit Dir“, den sie

mit der Hip-Hop-Formation Freundeskreis und ihrem späteren Mann

Max Herre aufnahm, hat sie in zahlreichen Formationen mit Bands,

Orchestern und Solomusikern zusammengespielt.

www.theater-gt.de

BRISANTE TRÄUME –

DIE KUNST DER WELTAUSSTELLUNG

13.10.2018 – 10.02.2019

Herford, Museum Marta Herford

1851 eröffnete im legendären Kristallpalast im Londoner Hyde Park die

erste Weltausstellung. Seitdem hat sie sich zu einem geschichtsträchtigen

Spektakel rund um nationale Leistungen, Visionen und Ideologien entwickelt.

Auch die Künste spielten bei diesen bis heute immer aufwendiger

inszenierten Großveranstaltungen eine wichtige Rolle. Künstler und

ihre Werke treten gleichermaßen als Botschafter und Propagandisten,

als freigeistige Akteure und instrumentalisierte Landesvertreter auf.

Bildgewaltig und in dichter Atmosphäre wird diese Doppelausstellung

zeitgleich mit dem Kunstmuseum Ahlen fünf exemplarische EXPOs neu

zum Leben erwecken. Zeitgenössische Künstler rücken die packenden

Themen wiederum in aktuelle Kontexte und werfen Fragen nach der

Funktion von Kunst in der Gesellschaft auf. www.marta-herford.de

SONDERAUSSTELLUNG „LEONARDO DA VINCI –

BEWEGENDE ERFINDUNGEN“

03.11.2018 – 29.04.2019

Minden, Mindener Museum

Leonardo da Vinci. Viele kennen ihn als den großen Maler, andere

als Philosophen oder als genialen Ingenieur. Die Universalität dieses

einzigartigen Künstlers, der sich wie selbstverständlich auf allen

Wissensgebieten seiner Zeit auskannte, bleibt für uns heute beinahe

unbegreiflich. Der Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Fachhochschule

Bielefeld hat seit 2004 mit Hilfe von Studenten eine Vielzahl

der technischen Skizzen Leonardos als Modelle nachgebaut. Dutzende

Modelle unterschiedlicher Größe sind seither entstanden. Die meisten

von ihnen lassen sich in Bewegung setzen und machen so die faszinierenden

Mechanismen anschaulich, mit denen sich der Renaissance-

Genius auseinandersetzte. Anfassen ist also ausdrücklich erwünscht.

Foto: Volker Zimmermann

Ausstellungseröffnung: Samstag, 03.11.2018, 16 Uhr. Der Eintritt zur

Eröffnung ist frei.

www.mindenermuseum.de

JORINDE VOIGT UND SCHÜLER

11.11. – 16.12.2018

Lemgo/Brake, Städtische Galerie Eichenmüllerhaus

Die Lippische Gesellschaft für Kunst e.V. setzt mit dieser Ausstellung ihre

im Jahr 2012 begonnene Reihe „Meister und Schüler“ fort. Bekanntheit

erlangte Jorinde Voigt durch großformatige, feingliedrige Zeichnungen

auf Papier. Als Bezeichnung für ihre Arbeiten zieht sie den Begriff der

Partitur dem der Zeichnung jedoch vor. Hierzu erklärt sie in einem

Interview: „Partituren sind wie meine Arbeiten als konzeptionelle Setzungen

im Grunde Handlungsanweisungen für die Vorstellungskraft …“

>>

Bauen mit

System

Bürogebäude. Hallen. Parkhäuser.

konzipieren bauen betreuen. www.goldbeck.de


72 KULTURKALENDER

Seit 2014 ist Jorinde Voigt Professorin für konzeptuelle Zeichnung und

Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München. Eröffnung

am 11. November um 11.30 Uhr. www.kunstverein-lippe.de

SONDERAUSSTELLUNG „TYPISCH OWL?!

STREIFZÜGE DURCH DAS LAND DES HERMANNS“

24.11.2018 – 28.04.2019

Bielefeld, Historisches Museum Bielefeld

Die Ausstellungsmacher begeben sich aus aktueller und historischer Perspektive

auf die Suche nach den Eigenheiten und Besonderheiten der Region

OstWestfalenLippe. Deren Bewohner gelten als wortkarg, redescheu

und mundfaul, ernähren sich von Pickert, Pumpernickel und Stippgrütze

und tragen seltsame Familiennamen wie Ottovordemgentschenfelde

oder Füchtencordsjürgen – so das verbreitete Bild. Die Ausstellung geht

diesen Vorurteilen auf den Grund und widmet sich unter Aspekten wie

Landwirtschaft, Randlage oder Weser sowohl den landschaftlichen

Besonderheiten der Region als auch dem Wirtschaftsstandort OWL mit

Themen wie Industrie 4.0, Universitäten und Familienunternehmen.

Im Gegensatz zu vielen anderen natürlich gewachsenen Regionen ist

Ostwestfalen-Lippe eine „Bindestrich-Region“, ein Konstrukt. Das

Museum stellt sich daher den Fragen: „Was ist eigentlich OWL?“, „Was

macht Ostwestfalen-Lippe aus?“ Um das herauszufinden, ist auch die

Sicht der OWLer selbst gefragt: Was halten sie für typisch und was

prägt ihrer Meinung nach die Region. Unter dem Motto „Dein Bild von

OWL“ sind sie dazu aufgerufen auf der Homepage des Museums (www.

historisches-museum-bielefeld.de) Bilder, Texte und Videos hochzuladen.

Um die Vielfalt der Meinungen und Vorstellungen abzubilden, werden

diese später in die Ausstellung integriert.

www.historisches-museum-bielefeld.de

NEUES BÖCKSTIEGEL-MUSEUM

Peter August Böckstiegel (1889-1951) gilt als einer der bedeutendsten

Künstler des 20. Jahrhunderts aus OstWestfalenLippe. Das künstlerische

Schaffen des Vertreters des deutschen Expressionismus ist breit

gefächert: Neben Gemälden, Aquarellen und Druckgrafiken finden

sich auch Pastelle, Plastiken und Zeichnungen sowie Glasmalerei in

seinem Werk. Die Motive schöpfte der Künstler vorwiegend aus seinem

familiären Umfeld und der ostwestfälisch-lippischen Landschaft, die

ihn Zeit seines Lebens umgab.

Jetzt erhält das Böckstiegel-Haus in Werther im Kreis Gütersloh,

das Geburtshaus des Expressionisten, eine museale Erweiterung.

Künftig zieht das Depot mit knapp 1300 eigenen Gemälden, Radierungen,

Zeichnungen und Skulpturen sowie 500 Werken aus

der Kunstsammlung Böckstiegels in das neue Museum, das im

Erdgeschoss 350 Quadratmeter Ausstellungsfläche bietet.


OWL GMBH 73

STARKE PLATTFORM

FÜR DIE REGION

25 Jahre Einsatz für die Region. Die OstWestfalenLippe GmbH

feiert in diesem Jahr Jubiläum: 1993 als klassische Regionalmarketinggesellschaft

OWL Marketing GmbH an den Start gegangen,

präsentiert sich das Unternehmen heute als Regionalentwicklungsgesellschaft,

das verschiedene regionale Aufgaben unter

seinem Dach vereint: Innovationsförderung, Regionalmarketing,

Tourismusmarketing, Koordination regionaler Kulturarbeit,

Koordination arbeitsmarktpolitischer Programme sowie das

Kompetenzzentrum Frau und Beruf. Aufgabe: gesamtregionale

Lösungen für Herausforderungen der Zukunft entwickeln und

umsetzen. Jüngstes Beispiel ist die REGIONALE 2022 in OWL

unter dem Titel „Wir gestalten das neue UrbanLand OstWestfalenLippe“.

Ein Erfolgsgeheimnis ist das Public Private Partnership

der Gesellschaft, in der die Kreise Gütersloh, Herford, Höxter,

Landrat Manfred Müller

ist Vorsitzender der

Gesellschafterversammlung

der OWL GmbH.

Unternehmer Rudolf Delius

ist stv. Vorsitzender der

Gesellschafterversammlung

der OWL GmbH.

Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn, die Stadt Bielefeld sowie

Wirtschaft und Hochschulen in der Region zusammenarbeiten.

Die OWL GmbH schiebt wichtige Prozesse in der Region an.

Ein herausragendes Beispiel ist der Spitzencluster it’s OWL als

führende Initiative für Industrie 4.0 in Deutschland. Weitere

Beispiele sind die EXPO-Initiative OstWestfalenLippe, mit der

die Gesellschaft die erste REGIONALE des Landes NRW umsetzte,

und die von ihr getragene Initiative für die „Modellregion

für Bürokratieabbau”.

BREKOM GmbH | Niederlassung Paderborn | Rolandsweg 80 | 33102 Paderborn | Telefon 05251 54644 0 | vertrieb@brekom.de | www.brekom.de


74 UNTERNEHMENS-NEWS

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Alf Meyer zur Heyde,

Mitglied der Geschäftsleitung

Bielefeld

Bielefeld Marketing/Sarah Jonek

Deutsche Bank, Bielefeld

Finanzpower für Pioniere

Vor jedem guten Produkt steht eine Idee. Doch sie ist nur

der Anfang: Wirkliche Innovationen entstehen erst, wenn

aus Ideen vermarktbare Angebote werden, die Umsatz und

damit Arbeitsplätze schaffen. Hier hat auch der Staat die

Aufgabe, die Erfindungskraft des Landes zu sichern. Und diese

Aufgabe nimmt er wahr: Eine Vielzahl von Fördertöpfen auf

europäischer, Bundes- und Landesebene unterstützt Firmen

bei der Innovation. Banken können hier als Lotse tätig sein,

denn sie kennen die verschiedenen Programme und können

den Unternehmen helfen, die Förderung in tragfähige Finanzierungskonzepte

einzubinden.

Ein Beispiel ist eine Förderungsart, die seit einiger Zeit mit

großem Erfolg mit den traditionellen Regeln der Unterstützung

bricht. Der Europäische Investitionsfonds (EIF) geht über die

übliche einzelprojektbezogene Betrachtung hinaus: Die Tochter

der Europäischen Investitionsbank unterstützt gleich das

gesamte förderungswürdige Unternehmen mit einer Garantie.

Dafür können sich Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten

anhand von klar definierten Kriterien qualifizieren.

Die Deutsche Bank war in Deutschland das erste Finanzinstitut,

das bei diesem neuen Instrument mit dem EIF kooperierte.

Nichts ist im unternehmerischen Alltag aufregender, als mitzuerleben,

wie aus Ideen Wirklichkeit wird.

www.deutsche-bank.de/oeffentliche-foerdermittel

Bielefeld Marketing GmbH, Bielefeld

Eine WissensWerkStadt

für Bielefeld

In Bielefeld wird derzeit viel experimentiert und ausprobiert

– nicht nur in der Start-up-Szene. Bielefeld soll einen innovativen

Ort bekommen, an dem Themen aus der Wissenschaft

für eine breite Öffentlichkeit lebendig werden. Der Titel: WissensWerkStadt

Bielefeld. „Unser Konzept soll sich mit einem

starken Mitmach-charakter deutlich von anderen ‚Häusern der

Wissenschaft‘ in Deutschland abheben und damit zu einem

Leuchtturm für die Region werden“, sagt Martin Knabenreich,

Geschäftsführer der Bielefeld Marketing GmbH, die mit der

Entwicklung betraut ist.

Als Standort ist die ehemalige Stadtbibliothek an der Wilhelmstraße

vorgesehen – zentral in der Innenstadt. In der

Entwicklung setzt Bielefeld Marketing auf neue Wege. Bei

einem offenen Ideenlabor Anfang des Jahres kamen 160

Interessierte – vom engagierten Privatmensch bis zur Hochschulprofessorin

– zusammen und entwickelten gemeinsam

Vorschläge für die WissensWerkStadt. Zahlreiche Institutionen

aus Bielefeld und Ostwestfalen-Lippe haben großes Interesse

an einer Zusammenarbeit angemeldet. Die Universität Bielefeld

und die Fachhochschule Bielefeld unterstützen das Projekt.

Bielefeld Marketing, das städtische Bauamt und die Geno/

G-eins Bauträger GmbH als Besitzerin des Gebäudes arbeiten

eng zusammen.

www.wissenswerkstadt.de

Für die Inhalte der UNTERNEHMENS-NEWS verantwortlich im Sinne des Presserechts sind ausschließlich die Verantwortlichen der jeweils dargestellten Unternehmen.


Seit jeher steht der

Mensch bei uns im

Mittelpunkt. Eine große Marke setzt nicht

nur im Markt Zeichen.

Wie wichtig uns der Mensch ist, erkennen Sie nicht

nur an unserem Firmenlogo. Der faire und verantwortungsvolle

Umgang mit unseren Mitarbeitern,

Kunden und Geschäftspartnern war immer schon

ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur.

Diesen Anspruch füllen wir gerne auch außerhalb

unserer Werkstore mit Leben. In Stiftungen, zahlreichen

Projekten und Partnerschaften machen wir

mit Herz und Engagement deutlich, dass wir auch

in Zukunft vor allem auf eins setzen: den Menschen.


76 UNTERNEHMENS-NEWS

Anzeige

Bildquelle: CENTRUM INDUSTRIAL IT (CIIT)

Gelebte Kooperation im CIIT: Unter einem Dach arbeiten und

forschen über 350 hoch qualifizierte Experten aus Unternehmen,

Forschung und Wissenschaft an Technologien für die Fabrik von

morgen.

http://ciit-owl.de/CIIT-Share/index.php/s/Wma8Aq7cOXi4NKN

Seidensticker-Gruppe, Bielefeld

Mit Erfahrung

die Zukunft gestalten

CENTRUM INDUSTRIAL IT (CIIT), Lemgo

Gemeinschaft als

Erfolgskonzept:

Nachbarschaftsinnovation

im CIIT

Im Partnerverbund des Forschungs- und Entwicklungszentrums

CENTRUM INDUSTRIAL IT (CIIT) findet Innovationsvorsprung

durch gelebte Kooperation von Wirtschaft, Wissenschaft

und Forschung unter einem Dach statt. Renommierte

Technologieunternehmen und Forschungseinrichtungen

entwickeln hier gemeinsam Technologien für die Fabrik der

Zukunft, um den digitalen Wandel mitzugestalten, voranzutreiben

und die gesamte Technologieregion Ostwestfalen-

Lippe zu stärken.

Wer innovativ sein möchte, muss bereit sein, neue Wege zu

gehen: Kleine und große Unternehmen, Forschungsinstitute

und Start-ups nutzen das CIIT als neutrale und offene Kooperations-

und Wissensplattform im Kontext der Digitalisierung.

Austausch, Kommunikation und ein vertrauensvoller Umgang

mit- und untereinander prägen die Arbeit und sind Basis für

den Erfolg. Die Fokussierung auf das Themenfeld industrielle

Automation erwies sich für das CIIT und die Partner als erfolgreiches

Konzept: Acht Jahre nach Gründung ist das CIIT

als Kompetenzzentrum für die intelligente Automation im

In- und Ausland fest verortet und die besondere Form der

Kooperations- und Innovationskultur im CIIT wurde mehrfach

ausgezeichnet.

Eine Tradition zeigt sich erst im Rückblick – die einmalige

Qualität und erstklassige Passform der stilprägenden Hemden

und Blusen konnte Seidensticker hingegen mit fast 100 Jahren

Marktkenntnis planen.

Bei einer umfangreichen qualitativen Marktforschung, die das

Unternehmen vor Kurzem durchführte, wurde das Markenimage

als absolut positiv beurteilt. Lediglich die eindeutige

Positionierung von Seidensticker fiel schwer. Resultierend

aus diesem Ergebnis, wurde ein geschärftes Markenprofil

entwickelt. Im Mittelpunkt stehen dabei eine konsequente

Kundenorientierung und ein bedarfsorientiertes Passformangebot

mit insgesamt fünf Optionen. Diese werden am Point of

Sale ganz einfach über ein Farbcodesystem kenntlich gemacht.

Die bekannte „Schwarze Rose“ ist künftig Markenzeichen und

zugleich auch Seele aller Hemden und Blusen. Als ikonisches

Symbol unterstreicht sie die anspruchsvolle Markenhaltung.

Um Seidensticker auch weiterhin als feste Modegröße zu

etablieren und die stattgefundene Re-Positionierung zu

kommunizieren, wurde 2017 in eine reichweitenstarke Werbekampagne

investiert. 2019

feiert die Marke Seidensticker

ihren 100. Geburtstag.

Erklärtes Ziel des Bielefelder

Premiumanbieters ist der

Ausbau der führenden Rolle

im qualitätsorientierten

europäischen Modemarkt.

www.seidensticker.com

www.ciit-owl.de

Für die Inhalte der UNTERNEHMENS-NEWS verantwortlich im Sinne des Presserechts sind ausschließlich die Verantwortlichen der jeweils dargestellten Unternehmen.


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HPS Steuerberatungsgesellschaft PartGmbB, Herford

Dem ersetzenden Scannen

wird die Zukunft gehören

Der Wandel zur Digitalisierung der Arbeits- und Produktionsprozesse

geht unvermindert schnell weiter. Elektronische

Rechnungen sind bereits weit verbreitet. Unternehmen können

fast alle buchungsrelevanten Dokumente und Belege, die sie

per Post erhalten, scannen und die Originale vernichten, wenn

sie die Vorgaben des Fiskus beachten und die Regeln einhalten.

Urkunden, Eröffnungsbilanzen und Jahresabschlüsse müssen

weiterhin im Original aufbewahrt werden. Gescannte Belege

dürfen, genauso wie Papierbelege, nicht verändert werden.

Auf elektronischem Wege erhaltene Belege müssen auch in

elektronischer Form archiviert werden, weil die erhaltene Datei

das archivierungspflichtige Original ist.

Für Unternehmen sind erhebliche Kosteneinsparungen möglich

und dies nicht nur bei der Archivierung, sondern auch

bei der Suche und Bearbeitung der Dokumente oder beim

Zahlungsverkehr. Voraussetzung für den Abschied vom Papier

ist eine Verfahrensdokumentation, in der der gesamte Prozessablauf

organisatorisch und technisch beschrieben wird.

Ein E-Rechnungswesen mit einem durchgängigen digitalen

Datenfluss ohne Medienbruch kann dann Realität werden.

www.hps-consulting.de

Für die Inhalte der UNTERNEHMENS-NEWS verantwortlich im Sinne des Presserechts sind ausschließlich die Verantwortlichen der jeweils dargestellten Unternehmen.

Gut vernetzt heißt: Mehr Landwirt – weniger Listenschreiber.

Auch wenn ihnen die Arbeit auf dem Feld am liebsten ist, mussten Landwirte bisher sehr viel Zeit mit der Buchführung am

Schreibtisch verbringen. CLAAS ermöglicht mit der intelligenten Vernetzung von Maschinen, dass ein Großteil der Datenerhebung

und -lieferung automatisiert wird. Die Technik ortet Maschinen, plant Betriebsmitteleinkäufe, erfasst Ertragsdaten, erledigt

Dokumentation, zeigt Optimierungspotenziale auf und vieles mehr. Damit sorgt die Digitalisierung dafür, dass die Arbeit deutlich

schneller und oftmals auch effizienter erledigt werden kann.

Sicher besser ernten.

claas.com


78 UNTERNEHMENS-NEWS

Anzeige

WAGO Plus für optimale

Work-Life-Balance

Partnerschaftliches Handeln ist für WAGO, führender Anbieter

von Verbindungs- und Automatisierungstechnik, zentraler

Bestandteil der Unternehmenskultur.

Das gilt nicht nur für den Kundenkontakt, sondern spiegelt

sich auch in der Verantwortung wider, die das Familienunternehmen

für seine Mitarbeiter übernimmt. Mit WAGO Plus hat

das Unternehmen ein umfassendes Programm zur Verbesserung

der Work-Life-Balance aufgesetzt, das in individuellen

Lebenssituationen unterstützt.

So beinhaltet WAGO Plus nicht nur die üblichen Aspekte

zur Vereinbarung von Beruf und Familie, wie Unterstützung

bei der Kinderbetreuung, sondern widmet sich gemeinsam

mit dem Partner WDS.care auch dem Thema „Pflege“, das

zunehmend an Bedeutung gewinnt. Darüber hinaus deckt

WAGO Plus mit den Bausteinen Home und Life auch die Vermittlung

haushaltsnaher Dienstleistungen ab und unterstützt

bei belastenden Lebenssituationen beispielsweise durch ein

Lebenslagencoaching.

Eine unternehmenseigene Betriebsarztpraxis und zahlreiche

Gesundheitsmaßnahmen bis hin zu einem Restaurantkonzept,

das Wert auf Flexibilität und gesunde Ernährung legt, vervollständigen

das Angebot zur Work-Life-Balance.

Wenn via Targeting im Internet nur noch die konkreten

Kaufinteressenten angesprochen werden, bleiben alle anderen

potenziellen Kunden außen vor.

Die Mischung macht’s!

Seit es den „Segen“ der digitalen Kommunikation gibt, wurde

von vielen Experten die Massenkommunikation für tot

erklärt – Targeting lautet die neue Verheißung, die den Weg

zum Kunden noch einfacher machen soll. Nun zeigt sich aber,

dass die Kunden/Verbraucher da nicht so einfach mitmachen.

Was passiert, wenn der Kunde nicht im Internet gezielt nach

einem Produkt sucht? Wie erreiche ich ihn noch, wenn er so

böse ist und einen Ad-Blocker installiert hat? Und was mache

ich, wenn er über seine Social-Media-Plattform nicht mit seiner

Lieblingsschokolade in den Dialog treten will? Laut einer

aktuellen Studie lehnen 53 % der Deutschen personalisierte

Werbung kategorisch ab – sie fühlen sich verfolgt.

Natürlich ist Onlinemarketing mit all seinen Möglichkeiten

eine wirklich tolle Sache, aber es ist nicht das einzige Mittel

zum Erfolg. Kanäle wie Facebook, Instagram & Co eignen sich

hervorragend dazu, Marken und Unternehmen emotional zu

positionieren, „Fans“ zu generieren und diese gleichzeitig zu

Markenbotschaftern zu machen. Aber nur mit einer guten

Story, eingebettet in eine Gesamtstrategie, die halt nicht nur

die digitalen Kanäle bedient.

Es geht darum, Bedürfnisse zu wecken, wo vorher noch gar

keine waren, Menschen zu erreichen, die nicht gezielt nach

einem Produkt oder Unternehmen suchen, sie zu überraschen

und zu begeistern. Das gelingt mit einer guten Idee und der

richtigen Mischung aus Reichweite und Targeting. Dabei

können wir als erfahrene Agentur helfen.

www.artgerecht.de

Für die Inhalte der UNTERNEHMENS-NEWS verantwortlich im Sinne des Presserechts sind ausschließlich die Verantwortlichen der jeweils dargestellten Unternehmen.


BESTE BERATUNG

FÜR PERFEKTEN DRUCK

Foto: Veit Mette

ì Wir haben den Bogen raus! Bei uns können Sie sich nicht

nur auf modernste Ausstattung verlassen, sondern auch auf eine

fundierte Beratung. Ihr persönlicher Ansprechpartner betreut Sie

von der Idee über den Druck bis zur erfolgreichen Auslieferung.

Henrike Gieselmann, Geschäftsführerin Hans Gieselmann Druck und Medienhaus

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80 UNTERNEHMENS-NEWS

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audio media service Produktionsges. mbH & Co. KG, Bielefeld

Häufig bei Events dabei:

die neue Fotobox

Sport, Kultur, Musik – ams

Event betreut 2018 wieder

hochkarätige Veranstaltungen.

„Es ist so ein

großartiges und buntes

Jahr!“ Daniela Köller, Leiterin

Event bei ams – Radio

und MediaSolutions

strahlt, wenn sie in den weiteren Kalender für 2018 blickt.

Denn ob Messen, große Volksläufe, Stadtfeste oder Konzerte

– zahlreiche Highlights in ganz OWL betreut ihr Team von ams

Event in diesem Jahr.

Die Ausstattung des Teams wächst ständig – erst kürzlich um

eine der beliebten Fotoboxen. Hier wird gelacht, herumgeflachst

und hier entstehen Bilder, die Spaß und Identifikation

vermitteln. Die schwarz verkleidete Box im Radio-Design

wird von ams Event mit einem Paket von unterschiedlichen

Accessoires ausgeliefert und kommt direkt auf vielen Veranstaltungen

zum Einsatz.

Die vergangenen Wochen verliefen sportlich für ams Event.

Unter anderem an Außenübertragungen der Berichterstattung

live vom Paderborner Osterlauf und dem Hermannslauf

ist und war das Team beteiligt. In einigen Wochen stehen

Bühnenprogramme auf dem Leinewebermarkt und dem

Haller Traditionsturnier Gerry Weber im Kalender. Das Team

ist außerdem auf Libori in Paderborn und beim Bielefelder

Wackelpeter dabei. Und häufig als Publikumsmagnet mit vor

Ort: die neue Fotobox von ams Event.

Miele & Cie. KG, Gütersloh

Saugroboter Scout RX2

Selbsttätig findet der neue Saugroboter Scout RX2 seinen

Weg durch die Wohnung. Mit dem neu entwickelten, vierstufigen

Reinigungssystem Quattro Cleaning Power zeigt er

eine deutlich erhöhte Saugleistung auf allen Bodenbelägen:

Die zum Patent angemeldeten rotierenden Seitenbürsten, die

an schwenkbaren Armen gelagert sind, schieben den Schmutz

unter das Gerät, eine Bürstenwalze befördert anschließend vor

allem den Grobschmutz in die breite, vordere Saugöffnung,

verbleibender Feinschmutz wird über das bürstenlose Gebläse

in eine zweite, schmalere Öffnung eingesaugt.

Durch die Räume findet der Scout RX2 seinen Weg per 3D

Smart Navigation, bei der zwei Frontkameras ein Stereobild

erzeugen und Räume sowie Objekte dreidimensional erfassen.

Zusätzlich unterstützen sieben Infrarotsensoren im Frontbereich,

drei Infrarotsensoren vorne unter dem Gerät sowie

ein Gyrosensor die zuverlässige Navigation. Der Scout RX2

ist zudem vernetzt und kann über eine App mobil gesteuert

werden. Das Modell „Home Vision“ bietet die Möglichkeit, das

Kamerabild des Saugroboters live aufs Tablet oder Smartphone

zu übertragen.

www.miele.de

www.ams-net.de

Für die Inhalte der UNTERNEHMENS-NEWS verantwortlich im Sinne des Presserechts sind ausschließlich die Verantwortlichen der jeweils dargestellten Unternehmen.


Überzeugt vom Wert der Regionalität

Leistungsstark aus eigener Kraft

Vertraut durch traditionsreiche Wurzeln

MIT DEN ZWEIGNIEDERLASSUNGEN

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82 UNTERNEHMENS-NEWS

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Azubis bei Böllhoff berichten über ihre Ausbildung

in gerade eben neu erschienen Filmen:

https://www.youtube.com/watch?v=0m23u_WhsY4

Böllhoff Gruppe, Bielefeld

141. Geschäftsjahr

mit Umsatzrekord

Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, Bielefeld

Die Zukunft liegt

im Handwerk

Mit einem neuen Umsatzrekord war das Geschäftsjahr 2017 ein

Höhepunkt der Unternehmensgeschichte. Erneut ist das Familienunternehmen

mit Stammsitz in Bielefeld kräftig gewachsen.

Der Umsatz stieg um 8 % auf jetzt 620 Mio. Euro an. Böllhoff

hat die gesunde Konjunktur genutzt, um die Aktivitäten in

den relevanten Märkten von Europa, Asien und Amerika weiter

auszubauen. Durch Innovationen für neue Anwendungen sowie

Investitionen in mehr Kapazitäten und effizientere Prozesse

konnte Böllhoff so überproportional zulegen.

Das Jahr 2018 hat ebenfalls gut begonnen. Der Auftragseingang

ist auf einem hohen Niveau. In diesem Jahr soll der

Umsatz auf 647 Mio. Euro steigen. Mit weiteren Investitionen

in Logistik und Fertigung reagiert die Böllhoff Gruppe auf die

positive Entwicklung der letzten Jahre. So beträgt das Investitionsvolumen

für 2018 und 2019 zusammen 150 Mio. Euro.

In Bielefeld an der Archimedesstraße sind inzwischen 1.100

Menschen beschäftigt. Böllhoff setzt konsequent auf eigenen

Nachwuchs und bildet in insgesamt 17 verschiedenen Ausbildungsberufen

und fünf dualen Studiengängen jedes Jahr

60 junge Menschen für die kaufmännischen, technischen und

logistischen Aufgaben aus.

www.boellhoff.com

Die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld ist

deutschlandweit ein Leuchtturmprojekt. Dabei zeichnet sie

nicht nur der topmoderne Neubau, der Verwaltung und Berufsbildungszentrum

auf dem Campus Handwerk vereint, als

Zukunftskammer aus.

In der Aus-, Fort- und Weiterbildung und insbesondere in

der Beratung orientiert sich die Handwerkskammer an den

Bedarfen von heute und morgen. Größte Herausforderung ist

derzeit die Digitalisierung. Sie betrifft nicht nur die Produktionsabläufe,

sondern die gesamte Unternehmensorganisation.

Die Handwerkskammer unterstützt ihre Mitgliedsbetriebe bei

der Umstellung und Reorganisation ihrer Prozesse.

Der Campus Handwerk mit dem Berufsbildungszentrum und

dem angeschlossenen Kompetenzzentrum für Intelligente

Gebäudetechnologien übt zusätzlich eine Sogwirkung auf

junge Leute aus.

Mehr Jugendliche und ihre Eltern in der Region Ostwestfalen-

Lippe denken wieder darüber nach, ob nicht der Weg ins

Handwerk eine gute Alternative zur Hochschule wäre: Als

selbstständige Unternehmerin oder selbstständiger Unternehmer,

als Meisterin oder Meister oder als angestellte Fachkraft

– das Handwerk bietet vielfältige berufliche Chancen

für zukunftsorientierte junge Leute.

www.handwerk-owl.de

Für die Inhalte der UNTERNEHMENS-NEWS verantwortlich im Sinne des Presserechts sind ausschließlich die Verantwortlichen der jeweils dargestellten Unternehmen.


In welcher Entwicklungsphase sich Ihr Unternehmen auch befindet, Gründung, Wachstum,

Stagnation oder Krise: Stets gilt es, komplexe Veränderungsprozesse erfolgreich zu

gestalten und den Bestand des Unternehmens zu sichern. Hierbei unterstützen wir Sie

zielgerichtet und ergebnisorientiert. Die Kompetenz und Umsetzungserfahrung von

argenus bieten Ihnen dabei maximale Sicherheit. Das versprechen wir Ihnen!


84 UNTERNEHMENS-NEWS

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Bild: BOGE Analytics, Quelle: BOGE KOMPRESSOREN

Mit dem Continuous Improvement Programme profitieren Anwender

von einer sich kontinuierlich verbessernden Performance des High

Speed Turbo-Kompressors.

Foto: Brekom GmbH

BOGE KOMPRESSOREN Otto Boge GmbH & Co. KG, Bielefeld

Kontinuierliche Maschinenoptimierung

für maximale

Energieeffizienz

Dauerhaft niedrige Betriebskosten und maximale Energieeffizienz

– dafür steht das Continuous Improvement Programme

von BOGE. Herkömmliche Kompressoren büßen im Laufe der

Zeit an Effizienz und Wert ein. Nicht so der High Speed Turbo-

Kompressor BOGE HST.

Die Maschine ist extrem wartungsarm und wird durch technologische

Weiterentwicklungen sowie kundenindividuelle

Anpassungen über die gesamte Lebensdauer immer besser.

Mithilfe intelligenter Datenanalyse wertet BOGE die Daten

der Maschinen im Kundeneinsatz kontinuierlich aus und

identifiziert Verbesserungspotenziale zur Energieeinsparung

und Laufzeitverlängerung. Auf dieser Basis entwickelt der

Druckluftspezialist funktionsrelevante Hard- und Software

der High Speed Turbo-Technologie fortlaufend weiter. Kostenintensive

Wartungen sind damit passé. Die Performance

des BOGE HST wird immer besser. Anwender schöpfen so das

Potenzial ihrer Drucklufterzeugung maximal aus – selbst

wenn sich die Produktionsbedingungen wandeln. Ändert sich

der Druckluftbedarf im Produktionsprozess, wird der High

Speed Turbo-Kompressor individuell darauf abgestimmt. Die

Produktion bleibt damit jederzeit energetisch hocheffizient

– die Betriebskosten sinken.

www.boge.de

BREKOM GmbH, Bremen

BREKOM Managed IT-Services

für mehr Flexibilität und

Transparenz

Die IT-Infrastruktur ist heute das Rückgrat von Unternehmen

und die Basis für zahlreiche Geschäftsprozesse. Eine permanente

Verfügbarkeit und ein reibungsloser Dauerbetrieb sind

essenziell. Für den Mittelstand sind die Anforderungen an eine

hoch funktionale, ausfall- und angriffssichere Unternehmens-

IT sehr hoch, die Umsetzung wirtschaftlich fast nicht machbar.

Viele IT-Abteilungen versinken in Service-Aufgaben – der

Einkauf von Managed IT-Services schafft Abhilfe. Externe IT-

Dienstleister sorgen mit umfangreichen Service-Konzepten

für einen sicheren und störungsfreien IT-Betrieb. Durch eine

proaktive Überwachung und Wartung werden Probleme oft

schon im Vorfeld erkannt, Ausfälle deutlich minimiert und so

die Produktivität der Mitarbeiter erhöht.

Der regionale IT-Dienstleister BREKOM hat aus über 20 Jahren

Erfahrung ein Managed IT-Servicekonzept entwickelt. Der

Nutzen für den Kunden liegt auf der Hand. „Die Einbindung

eines IT-Dienstleisters bietet die Möglichkeit, sich auf die

eigenen Unternehmensziele zu konzentrieren und durch

das Outsourcing von IT-Routineaufgaben Kosten zu sparen

im Vergleich zum Aufbau eines internen IT-Betriebsteams“,

weiß Markus Krieg, Director der BREKOM Business Unit

Ostwestfalen-Lippe.

www.brekom.de

Für die Inhalte der UNTERNEHMENS-NEWS verantwortlich im Sinne des Presserechts sind ausschließlich die Verantwortlichen der jeweils dargestellten Unternehmen.


Wir sind noch mehr

Ausgezeichnet aufgestellt

www.b-p-p.de


86 UNTERNEHMENS-NEWS

Anzeige

Infobroschüre und Website vermitteln die Vielseitigkeit der Kultur

Räume.

Andreas Kimpel, Geschäftsführer, und Sabine Schoner, Marketing

und Vertrieb

Kultur Räume Gütersloh

Vorhang auf für

Kongresserlebnisse

Kultur Räume Gütersloh, das sind insgesamt 13 Räume, wie

sie unterschiedlicher nicht sein können – mit einer nahezu

grenzenlosen Bandbreite für individuelle Veranstaltungskonzepte.

Ob kombiniert oder einzeln – Theater und Stadthalle

im Herzen von Gütersloh bedeuten für den Kongress- und

Veranstaltungsmarkt eine echte Besonderheit in der Region

OWL. Das umfassende Raumangebot vom Großen und Kleinen

Saal über die Konferenzräume in der Stadthalle bis zur Studiobühne

und dem Saal im Theater ist flexibel einsetz- und kombinierbar

– für Kongresse, Fachvorträge, Workshops, gesellige

Abendveranstaltungen und stilvolle Empfänge. Wer seinen

Kongressteilnehmern nach einem inputreichen Tag etwas

Außergewöhnliches bieten möchte, der nutzt die einzigartige

Möglichkeit, bei erstklassigem Catering auf der Theaterbühne

zu speisen. Die Skylobby des Theaters mit ihrem Rundblick über

Gütersloh ist ebenfalls für vielfältige Veranstaltungsformate

geeignet. Auch bei Service, Technik und Sicherheit weiß jeder

genau, was zu tun ist. „Dieses reibungslose Kongresserlebnis

schätzen Kunden wie die Zahnärztekammer Westfalen-Lippe,

die Organisatoren des Gerontopsychiatrischen Symposiums

oder die FOM Hochschule jedes Mal aufs Neue“, betont Sabine

Schoner aus dem Marketing und Vertrieb.

www.kulturraeume-gt.de

Für die Inhalte der UNTERNEHMENS-NEWS verantwortlich im Sinne des Presserechts sind ausschließlich die Verantwortlichen der jeweils dargestellten Unternehmen.

B E

R A T

E R

www.hps-consulting.de

Steuerberatung

Rechtsberatung

Wirtschaftsprüfung

Unternehmensberatung

Herford Lage Bad Oeynhausen

Telefon: 0 52 21/10 53-0 · info@hps-consulting.de


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„Das kommt aus Bielefeld“ am Times Square

Bielefeld hat M.U.M.M

Menschen, Unternehmen,

Marken, Mut

Innovativ, international agierend und chancenreich: Bielefeld

hat starke und weltweit erfolgreiche Unternehmen.

Bekannte Marken, familiengeführter Mittelstand, Hidden

Champions, eine prosperierende Start-up-Szene – eng verbunden

mit einer exzellenten Forschungslandschaft – bieten

beste Voraussetzungen für erfolgreiches Wirtschaften. Und:

Bielefelder Unternehmen bieten hervorragende Zukunftschancen

für Fachkräfte – für eine Ausbildung, als Einstieg

während oder nach dem Studium oder als Professional und

Berufsumsteiger.

Das Wirtschaftsportal www.das-kommt-aus-bielefeld.de

überzeugt von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sowie

der Arbeitgeberattraktivität der Bielefelder Unternehmen.

Das Portal, initiiert von der kommunalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft

WEGE,– hält Hintergrundberichte über Branchenentwicklungen

und aktuelle Wirtschaftsnachrichten aus

Bielefeld bereit. 250 Bielefelder Unternehmen mit ca. 50.000

Beschäftigten sind als Mitmacher und/oder Partner aktiv und

sorgen für eine starke Community, einen intensiven Erfahrungsaustausch

und gute Geschäfte in einem attraktiven Netzwerk.

www.das-kommt-aus-bielefeld.de

Für die Inhalte der UNTERNEHMENS-NEWS verantwortlich im Sinne des Presserechts sind ausschließlich die Verantwortlichen der jeweils dargestellten Unternehmen.

Das Handwerk.

Die Wirtschaftsmacht im UrbanLand.

Die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe engagiert sich für die Interessen

der regionalen Handwerksbetriebe und ihrer Belegschaft. Das sind mehr als

21.200 Betriebe mit 158.000 Beschäftigten, davon rund 10.100 Auszubildende,

die jährlich einen Umsatz von über 17 Milliarden Euro erwirtschaften.

Ausbildung

Weiterbildung

Schulung

Beratung

www.handwerk-owl.de

Folgen Sie uns auch auf


88 UNTERNEHMENS-NEWS

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HARTING AG & Co. KG, Espelkamp

Lösungen und Angebote für

alle E-Mobility-Märkte

Die E-Mobilität gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung.

Die HARTING Technologiegruppe ist Wegbereiter der

automobilen Wende. Auf der HANNOVER MESSE (23. bis 27.

April 2018 / Halle 11, Stand C15) zeigt das Unternehmen am

Rinspeed-Konzeptfahrzeug „Snap“ seine effiziente Schnellladetechnik

(Fast-Charging).

Die Tochtergesellschaft HARTING Automotive entwickelt

und produziert Fahrzeugladekabel- und Ladequipment für

Elektro- und Plug-In-Hybridfahrzeuge. Gerade die Schnellladetechnik

von HARTING soll für einen kräftigen Schub bei der

Elektromobilität sorgen, da fast alle neuen E-Auto-Konzepte

der großen OEM neben der konventionellen Ladetechnik auf

leistungsstarkes Schnellladen setzen.

Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung mit der Anschlussund

Übertragungstechnik von Daten, Signalen und Strom

ist die Technologiegruppe ein kompetenter Partner nahezu

Frank M. Rinderknecht (links), CEO Rinspeed, und Detlef Sieverdingbeck,

Zentralbereichsleiter Publizistik und Kommunikation bei

HARTING, demonstrieren die Schnellladetechnik am „Snap“.

aller nationalen Autobauer und führender Erstausrüster im

Ausland. Ende 2016 wurde die Technologiegruppe mit einer

spezifischen E-Mobility-Lösung Direktlieferant von VW und

ist inzwischen auch Tier-1-Supplier für BMW.

www.harting.com

Für die Inhalte der UNTERNEHMENS-NEWS verantwortlich im Sinne des Presserechts sind ausschließlich die Verantwortlichen der jeweils dargestellten Unternehmen.

Mehr Nähe verändert alles.

International denken. Regional handeln.

Unsere Spezialisten helfen mit innovativem Denken und konkreten

Lösungen, den Wandel zu meistern – zugeschnitten auf Ihre

Anforderungen vor Ort. Erfahren Sie mehr unter www.kpmg.de/Bielefeld

Heute. Für morgen. Für OWL.

Kontakt:

Hendrik Koch, T +49 521 9631-1117, hkoch@kpmg.com

Kay Klöpping, T +49 521 9631-1390, kkloepping@kpmg.com

© 2018 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Alle Rechte vorbehalten.


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Volksbanken im Herzen von Ostwestfalen-Lippe

Volksbanken im Herzen von OWL:

Nah am Mittelstand

Solide Zahlen im Kredit- und Firmenkundengeschäft: Die zehn

Volksbanken im Herzen von OWL bleiben auch in einem immer

anspruchsvolleren Marktumfeld der erste Ansprechpartner

für die heimische Wirtschaft in ihrem Geschäftsgebiet. Dabei

punkten sie vor allem mit der genossenschaftlichen Beratung.

Für Mittelständler – von Mittelständlern.

Dieses Werteverständnis ist historisch begründet: Entstanden

die ersten Genossenschaftsbanken vor über 150 Jahren

doch im Interesse von Unternehmern. Den Kern einer jeden

Genossenschaft bilden dabei ihre Mitglieder: Mehr als 290.000

Kunden der Volksbanken im Herzen von OWL sind gleichzeitig

auch Teilhaber ihres Kreditinstituts, Privatleute ebenso wie

Unternehmer. Dementsprechend sind die Volksbanken an

erster Stelle dem Wohl und den Interessen ihrer Mitglieder

verpflichtet. Das spiegelt sich im Geschäft mit Firmen- und

Unternehmenskunden wider. Die individuellen unternehmerischen

Pläne, Ziele und Wünsche bilden den Ausgangspunkt

für den weiteren vertrauensvollen Beratungsprozess, bei

dem die Kundenbetreuer die Bedarfe analysieren und passgenaue

Lösungen anbieten. So erhalten die Kunden in jeder

Unternehmens- und Lebensphase immer die Leistungen, die

sie wirklich brauchen – und das aus einer Hand.

www.volksbanken-im-herzen-von-owl.de

Für die Inhalte der UNTERNEHMENS-NEWS verantwortlich im Sinne des Presserechts sind ausschließlich die Verantwortlichen der jeweils dargestellten Unternehmen.

Geschichte der Zukunft

WELTGRÖSSTES

COMPUTERMUSEUM

Jede Zeit hat ihre

Innovationen.

Wir zeigen die besten.

Heinz Nixdorf MuseumsForum Paderborn www.hnf.de

NAO, ein Roboter von SoftBank Robotics


90 UNTERNEHMENS-NEWS

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Henrike Gieselmann ist seit 2003 geschäftsführende Gesellschafterin

des Unternehmens Hans Gieselmann Druck und Medienhaus

GmbH & Co. KG. Seit Januar 2018 wird sie geschäftsführend von

Rudolf Lillmannstöns unterstützt.

Hans Gieselmann Druck und

Medienhaus GmbH & Co. KG, Bielefeld

Auf die Zukunft bauen

Im Oktober 2017 wurde im Druck und Medienhaus Gieselmann

mit dem Erweiterungsbau des Produktionsstandortes begonnen.

An das vorhandene Firmengebäude angrenzend, entsteht

eine 950 qm große Halle. In das zweistöckige Gebäude zieht die

Buchbinderei ein; zudem findet dort ein neuer Sammelhefter

für die Broschürenfertigung seinen Platz. Im Obergeschoss

kommt ein großer Schulungs- und Veranstaltungsraum hinzu.

„ M i t d e m U m z u g s i n d w e i t e r e U m s t r u k t u r i e r u n g e n v e r b u n d e n ,

für die jetzt endlich Platz ist“, so Henrike Gieselmann. „Das

betrifft das Papierlager, den Digitaldruck und die Büroräume,

denn alles soll noch effizienter werden.“

Fortschritt hat bei Gieselmann Tradition. Und Effizienz ist

wichtig, denn die Probleme der Druckbranche kennt Henrike

Gieselmann aus dem Effeff. „Bei uns gab schon immer die

Technik den Takt vor. Wir haben in den vergangenen Jahrzehnten

viel in modernste Technik und Prozessoptimierung

investiert. Das bringt uns heute Vorteile.“

www.gieselmanndruck.de

Für die Inhalte der UNTERNEHMENS-NEWS verantwortlich im Sinne des Presserechts sind ausschließlich die Verantwortlichen der jeweils dargestellten Unternehmen.

▪ Digitale Strategien & Geschäftsmodelle

▪ Data Driven Services, -Analytics

▪ Digital Academy & Digital Trainings

▪ Changemanagement & Arbeit 4.0

▪ Digitale Fabrik & Digitale Klinik

▪ Digitaler Zwilling & Industrie 4.0

▪ Advanced Systems Engineering

▪ Agile Organisation & Transformation

Mehr unter:

www.unity.de/digitale-transformation


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conform GmbH, Halle/Westfalen

Erlebniswelt

digital & interaktiv

Neue Kommunikationskanäle und Technologien werden die

Art und Weise, in der wir mit unseren Kunden auf ihrer Customer

Journey kommunizieren, nachhaltig verändern. Auch

auf Messen und in Verkaufs- und Schauräumen sind digitale

Lösungen heute allgegenwärtig und bieten zahlreiche Chancen,

die Bereiche Marketing und Vertrieb zu unterstützen.

Messe-Apps, Beacons, Lead-Generierung & -Management,

Augmented & Virtual Reality, LED-Walls, Touch & Tangible User

Interfaces etc. – das Potenzial dieser Angebote im Bereich

Kundendialog und -service sowie zur Schaffung intensiver

Erlebniswelten ist groß. In einigen Branchen schon Standard,

betreten viele Unternehmen mit Augmented- und Virtual-

Reality-Lösungen auf Messen und in Markenwelten nach wie

vor Neuland. Dabei bieten diese Technologien spannenden

Mehrwert bei der Darstellung komplexer Produkte, Prozesse

oder Dienstleistungen. Das aktive und immersive Erleben von

Features und Kontext begeistert und hinterlässt nachhaltig

Spuren in den Köpfen der Besucher. Eines haben alle digitalen

Anwendungen und Technologien gemeinsam: Sie dienen nie

dem Selbstzweck, sondern der Erreichung der definierten Unternehmensziele.

Die ganzheitliche Planung und die optimale

Integration in die Gesamtkonzeption des Markenauftritts

bestimmen den Erfolg jeder Maßnahme.

www.conform.cc

Für die Inhalte der UNTERNEHMENS-NEWS verantwortlich im Sinne des Presserechts sind ausschließlich die Verantwortlichen der jeweils dargestellten Unternehmen.


92 UNTERNEHMENS-NEWS

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Gräflicher Park Grand Resort, Bad Driburg

Tage, wie sie sein sollten

Wellness- & Spa, Genuss

und ausgezeichnete Kulinarik.

Luxus, Lebensfreude

und Wohlbefinden.

So weit ist das

nicht entfernt, denn das

4*-Superior-Hotel liegt

gut erreichbar mitten in

Ostwestfalen am Fuße des Teutoburger Waldes. Seit sieben

Generationen gehören Werte wie Zurückhaltung, Verantwortung,

Familie, Gesundheit, Nachhaltigkeit und Natur fest zur

Philosophie.

Das findet sich im gesamten Hotel wieder. Im Design der

135 Zimmer, im Landschaftspark und in den umfangreichen

Wellness- und Spa-Angeboten. Mit dem Restaurant „Caspar’s“

und dem Restaurant „Pferdestall“ lockt zudem sowohl internationale

als auch regionale Küche. Abends klingt der Tag in

der atmosphärischen Bar „Oscar’s“ aus. Aber der Gräfliche

Park ist auch ein hervorragender Tagungs- und vor allem

Gesundheitsstandort. Der Medical Health Spa kombiniert

ausgezeichnete Reha-Kliniken mit jahrhundertealter Naturheilkunde.

Im Ayurveda-Zentrum, im F.X. Mayr-Zentrum und

in den manuellen Therapieanwendungen steht der Mensch

im Mittelpunkt. Körper, Seele und Geist müssen als Einheit

funktionieren, um Volkskrankheiten vorzubeugen. Es ist

genau dieser Anspruch an Lebensqualität, der das Gräflicher

Park Grand Resort zu den Top 10 der Wellness-Hotels in

Deutschland gehören lässt.

CLAAS KGaA mbH, Harsewinkel

Greenhouse: CLAAS schafft

Raum für Digitalisierungsprojekte

Nicht nur die Vernetzung von Maschinen, sondern auch neue

Verbindungen mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie

werden für den Landtechnikhersteller CLAAS immer wichtiger.

Mit dem Umbau eines ehemaligen Autohauses hat das Unternehmen

unweit des Hauptsitzes in Harsewinkel neuen Raum

für Kreativität und Kooperation geschaffen. Das neue Gebäude

steht internen und externen Interessierten zur Verfügung

und soll sowohl die Vernetzung verschiedener Abteilungen

als auch den Austausch mit anderen Unternehmen fördern.

So hat das Team des Digital Transformation Program bereits

eine Kooperation mit der Founders Foundation der Bertelsmann

Stiftung ins Leben gerufen, die Unternehmensgründer

bei der Umsetzung ihrer Ideen unterstützt. „In unserem

‚Co-Working-Space‘ sollen sich viele Disziplinen begegnen“,

erklärt Jennifer Kotula. Das offen gestaltete Gebäude bietet

die ideale Umgebung für Workshops, kreative Arbeitsweisen

und die direkte Umsetzung neuer Ideen. Darüber hinaus gewährt

das Greenhouse im „Fablab“ (Fabrication Lab), in dem

das Engineering und die Produktion der Zukunft prototypisch

dargestellt werden, spannende Einblicke in einige moderne

Technologien wie 3-D-Druck und Virtual Reality (VR).

www.claas.com

www.graeflicher-park.de

Für die Inhalte der UNTERNEHMENS-NEWS verantwortlich im Sinne des Presserechts sind ausschließlich die Verantwortlichen der jeweils dargestellten Unternehmen.


UNSERE RÄUMLICHEN INSZENIERUNGEN

MACHEN MARKEN ZU ERLEBNISSEN UND

PRODUKTE ZU EREIGNISSEN.

www.conform.cc


94 UNTERNEHMENS-NEWS

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Sag’s mit

Taschen:

Energieeinsparungen durch den neuen Economiser, der Privatbrauerei

Barre in Lübbecke: Dirk Stapper (Technischer Leiter, Privatbrauerei

Barre), René Ciomber ist ebenfalls bei er Privatbrauerei Barre

tätig. (Energiebeauftragter)

Privatbrauerei Ernst Barre GmbH, Lübbecke

Barre investiert

in die Zukunft

Werbetaschen

transportieren Ihre

Botschaft super.

Als wichtigen Baustein zur Erhaltung ihrer Unabhängigkeit

setzt die Lübbecker Privatbrauerei ein umfangreiches Investitionsprogramm

in einer Größenordnung von rund 4 Mio.

Euro um. Zielsetzung ist die Steigerung der Produktivität und

Schonung der natürlichen Ressourcen. Christoph Barre möchte

seine Brauerei zur nachhaltigsten in ganz Norddeutschland

machen.

Die Schwerpunkte der Investitionen liegen in den Bereichen

Energieerzeugung und Abfülltechnik. So investiert das

Familienunternehmen knapp 1,3 Mio. Euro in eine neue

Flaschenreinigungsanlage, die rund 50 Prozent weniger Energie

und Wasser verbrauchen wird als die bisherige Anlage.

Nachhaltigkeit wird auch im Bereich des Transportwesens

großgeschrieben. So stellt Barre die LKW-Flotte Schritt für

Schritt auf neue energie- und abgaseffizientere Fahrzeuge

um. Das größte Potential zur Steigerung der Ressourceneffizienz

sieht Brauereiinhaber Christoph Barre allerdings in der

Reduzierung der Transportwege. Hier kann eine vorwiegend

regional-distribuierende Brauerei in Sachen Nachhaltigkeit

gegenüber nationalen und internationalen Anbietern, die ihre

Produkte oftmals über Hunderte von Kilometern transportieren,

maßgeblich punkten.

www.barre.de

Exklusivvertrieb über den Werbemittelhandel

Halfar System GmbH | D-33719 Bielefeld | Germany

Telefon: +49 (0) 521 / 98 244-0 | www.halfar.com

Für die Inhalte der UNTERNEHMENS-NEWS verantwortlich im Sinne des Presserechts

sind ausschließlich die Verantwortlichen der jeweils dargestellten Unternehmen.


Menschen machen Technik

EinE GruppE – Ein ziEl :

lösunGskompE tEnz für

diE holzbE arbEitEndE industriE

innovationstreiber der branche

Wenn es darum geht, außergewöhnliche Projekte umzusetzen, ist die IMA Schelling Group der richtige Ansprechpartner.

In enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit unseren Kunden konzipieren wir innovative Lösungen, die in der

Branche technologisch Maßstäbe setzen. Gerade auch in Ostwestfalen-Lippe ist IMA ein angesehener Partner der

Möbelindustrie, um Themen wie die Smart Factory, Robotik oder Losgröße-1-Fertigung voran zu treiben.

Gemeinsam mit ihnen entwickeln wir innovative und einzigartige lösungen für die holzbearbeitung.

finden sie in unserem stellenportal den Job, der zu ihnen passt:

http://www.ima.de/karriere/stellenangebote/

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96 ZAHLEN UND FAKTEN

OSTWESTFALENLIPPE.

EINE REGION. EIN WORT.

OstWestfalenLippe ist deckungsgleich mit Nordrhein-

Westfalens nordöstlichem Regierungsbezirk Detmold.

Mit 6.500 Quadratkilometern umfasst die Region etwa

ein Fünftel der Fläche des Bundeslandes.

BEVÖLKERUNG

Über zwei Millionen Menschen leben in

den sechs Kreisen Gütersloh, Herford,

Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn

und der kreisfreien Stadt Bielefeld.

ERREICHBARKEIT

Die Region liegt im deutschen und europäischen

Raum zentral und günstig.

Die international und national bedeutsamen

Verkehrswege A 2, A 30, A 33

und A 44 mit ihren jeweiligen Anbindungen

A 7 und A 1 bieten schnelle

Verbindungen in alle Richtungen. Hinzu

kommen Wasserstraßen (Mittellandkanal,

Weser), Bahnverbindungen mit ICE

und IC sowie der Regionalf lughafen

Paderborn-Lippstadt mit innerdeutschen

und europäischen Anbindungen.

TOURISMUS

In der Urlaubsregion Teutoburger Wald –

mit Highlights wie dem ausgezeichneten

Wanderweg „Hermannshöhen” oder den

Externsteinen – werden jährlich 6,9 Millionen

Übernachtungen verbucht.

WIRTSCHAFT

OstWestfalenLippe ist einer der stärksten

Wirtschaftsstandorte in Deutschland.

Die Region steht für einen ausgewogenen

Branchenmix mit starken

Großunternehmen – häufig in Familienhand

– und zahlreichen Mittelständlern

und Kleinunternehmen. Firmen

wie Bertelsmann, Dr. Oetker, Melitta,

Miele, Claas, Schüco, Gerry Weber und

Diebold Nixdorf sind hier fest verwurzelt.

Zu den großen Branchen gehören

der Maschinenbau, die Möbelindustrie,

die Metallverarbeitung und die Elektroindustrie,

das Ernährungsgewerbe, die

Textil- und Bekleidungsindustrie, die

Gesundheitswirtschaft und die Kunststoff

verarbeitende Industrie. Über eine Million

Erwerbstätige arbeiten in rund 150.000

Unternehmen. Das Bruttoinlandsprodukt

2014 liegt bei rund 71 Milliarden Euro .


London: 7 Stunden

HOCHSCHUL- UND

FORSCHUNGSLANDSCHAFT

An zwölf Hochschulen in OstWestfalenLippe

studieren rund 65.000 junge

Menschen aller Fachrichtungen. Die

Hochschulen geben wichtige Impulse

für Forschung und Entwicklung in der

Region.

Amsterdam: 4 Stunden

Düsseldorf: 1,5 Stunden

Hamburg: 2 Stunden

OWL

Hannover: 1 Stunde

Berlin: 2,5 Stunden

Köln: 2 Stunden

STÄDTE ÜBER 50.000 EINWOHNER

Bielefeld: 333.451

Paderborn: 148.677

Gütersloh: 98.466

Minden: 81.637

Detmold: 73.899

Herford: 66.514

Bad Salzuflen: 53.746

Brüssel: 4 Stunden

Paris: 5,5 Stunden

Frankfurt: 3,5 Stunden

München: 5,5 Stunden

Quelle: IT.NRW (12/2016)

Durchschnittliche Reisezeit mit dem Zug vom Bielefelder Hauptbahnhof. Quelle: www.bahn.de

BRANCHENNETZWERKE

Zahlreiche Unternehmen der Region

haben sich in Brancheninitiativen zusammengeschlossen,

um Synergien zu nutzen,

ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und

ihre Innovationskraft zu steigern.

Energie Impuls OWL e.V.

www.energie-impuls-owl.de

Food-Processing Initiative e.V.

www.foodprocessing.de

InnoZent OWL e.V.

www.innozentowl.de

nte ntelligente ebäudetechnologien

am Campus Minden e.V.

www.integ-owl.de

IT-Dialog OWL

www.it-dialog-owl.de

Kunststoffe in OWL e.V.

www.kunststoffe-in-owl.de

OWL Maschinenbau e.V.

www.owl-maschinenbau.de

Social Media OWL e.V.

www.smowl.de

ZIG – Zentrum für Innovation

in der Gesundheitswirtschaft e.V.

www.zig-owl.de

INSTITUTIONEN

Wichtige Anlaufstellen auf regionaler

Ebene sind die Bezirksregierung und die

Kammern in OstWestfalenLippe.

Bezirksregierung Detmold

www.bezreg-detmold.nrw.de

Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe

zu Bielefeld

www.handwerk-owl.de

Industrie- und Handelskammer

stwestfalen zu Bielefeld

www.ostwestfalen.ihk.de

Industrie- und Handelskammer

Lippe zu Detmold

www.detmold.ihk.de

WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG

Wirtschaftsförderung wird in OWL auf

kommunaler Ebene umgesetzt. Hier finden

Sie eine Aufstellung der Wirtschaftsförderungen

der Kreise und Großstädte:

Gesellschaft für Wirtschaftsförderung

im Kreis Höxter mbH

www.gfwhoexter.de

Kreis Herford

www.kreis-herford.de

Kreis Lippe

www.kreis-lippe.de

Kreis Minden-Lübbecke

www.minden-luebbecke.de/Wirtschaft

pro Wirtschaft GT GmbH

www.prowi-gt.de

Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft

Bielefeld mbH

www.wege-bielefeld.de

Wirtschaftsförderungsgesellschaft

Paderborn mbH

www.paderborn.de/wirtschaft

Kreis Paderborn

www.kreis-paderborn.de/kreis_paderborn/wirtschaft

Eine Region. Ein Wort.


Titelthema

Thomas Rabe: Unser Herz

schlägt in Gütersloh

Technologie

Intelligenz für die Maschine –

it´s OWL macht es möglich

Tourismus

Sieben Tourentipps in der

Radregion Teutoburger Wald

OstWestfalenLippe: Ein starker

Wirtschaftsraum mit hoher Lebensqualität

Technologie

Arbeit 4.0: Wenn Maschinen

mit Menschen kommunizieren

WISSENSCHAFT

Campus OWL

Allianz der Innovationstreiber

Kulturelle Erlebnisse

UNESCO Weltkulturerbe Corvey

trifft „Wege durch das Land“

DIGITALISIERUNGSOFFENSIVE:

WIRTSCHAFT

Gründerszene in OWL

startet durch

TOURISMUS

Klippen und Klöster, Weltgeschichte

und Walderlebnis

FREIZEIT

Kanufahren

in OWL

Ausgabe 17.2011

OstWestfalenLippe baut

seine Position weiter aus

Wirtschaft: Ohne OWL bleibt die Küche leer | Kultur: Neue Glanzlichter mit Picasso | Urlaub: Unterwegs

zu mehr Gesundheit | Porträt: Helmut Dennig | Sport: Paderborn plant ein Sommermärchen

Ausgabe 20.2014

Ausgabe_21.2015

REGION

70 Jahre Zugehörigkeit

Lippes zu NRW

RUBIRK

87

OWL-Das Magazin 20.2014

Kämpferqualitäten

Bundesligist SC Paderborn 07:

100 Prozent Herz und Leistung

Wirtschaft und

Wissenschaft

Hand in Hand

AUSGABE_22.2016

LEBENSART

Land der stillen Genießer

Genussregion OWL

AUSGABE_23.2017

SPORT

25 Jahre Gerry

Weber Open

98 IMPRESSUM

OSTWESTFALENLIPPE –

DAS MAGAZIN

„OstWestfalenLippe – Das Magazin“ bietet seinen Lesern

einen Einblick in das ultur- und Wirtschaftsleben der

Region. Von den Ausgaben 17 bis 23 sowie von der Sonderausgabe

„Leben und Arbeiten” sind noch Exemplare

vorhanden. Wer seine Sammlung komplettieren möchte –

hier die Ausgaben mit Kurzinhalt:

OstWestfalenLippe DAS MAGAZIN 2016

OstWestfalenLippe DAS MAGAZIN 2017

it´ s owl

Inte ligente Technische Systeme

OstWestfalenLi pe

Intelligente Technische

Systeme für die

Märkte von morgen

Region im

Aufwind

OstWestfalenLippe profiliert sich als Wirtschafts- und Technologiestandort

Innovativ

Dynamisch

OstWestfalenLippe

OstWestfalenLippe

„Wir gestalten

unser Morgen.

Ein gutes Morgen!“

Modern

DAS

MAGAZIN

Digitale

Zukunft

Technologie-Transfer:

DAS

MAGAZIN

SONDERAUSGABE: LEBEN & ARBEITEN

Themen: Ostwestfälisch-lippische Ansichten, Starke

Marken, Museumstour, Musik, Theater, Comedy,

Spitzensport & Freizeitspaß, Lebensstile

AUSGABE 17

Themen: Intelligente Technische Systeme, Ohne

OWL bleibt die Küche leer, Neue Glanzlichter mit

Picasso, Unterwegs zu mehr Gesundheit, Helmut

Dennig

AUSGABE 18

Themen: Wie Intelligenz in die Maschine kommt,

Neue Energie braucht das Land, Vorhang auf im

neuen Theater Paderborn, Frank und Gerd-Oliver

Seidensticker, 20 Jahre Gerry Weber Open

AUSGABE 19

Themen: Industrie 4.0 – OWL setzt Zeichen, Bilster

Berg – Eine Auto-Vision wird Wirklichkeit, Corvey

auf dem Weg zum Weltkulturerbe, Fußball auf

Ostwestfälisch

AUSGABE 20

Themen: OstWestfalenLippe profiliert sich als Wirtschafts-

und Technologiestandort, Thomas Rabe,

Bertelsmann: Unser Herz schlägt in Gütersloh, Sieben

Tourentipps in der Radregion Teutoburger Wald

AUSGABE 21

Themen: Arbeit 4.0: Wenn Menschen mit Maschinen

kommunizieren, Kultur: UNESCO Weltkulturerbe

Corvey, Sport: Bundesligist SC Paderborn:

100 Prozent Herz und Leistung

AUSGABE 22

Themen: Technologietransfer: Wirtschaft und Wissenschaft

Hand in Hand,Wissenschaft: Campus OWL,

Allianz der Innovationstreiber, Tourismus: Klippen

und Klöster, Weltgeschichte und Walderlebnis

AUSGABE 23

Themen: Wissenschaft: Campus OWL Allianz der Innovationsbetreiber,

Tourissmus: Klippen und Klöster,

Weltgeschicchte und Walderlebnis, Lebensart: Land

der stillen Genießer Genussregion OWL

OSTWESTFALENLIPPE GMBH

Die OstWestfalenLippe GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen

der Kreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-

Lübbecke und Paderborn sowie der kreisfreien Stadt Bielefeld

und der regionalen Wirtschaft und Wissenschaft. Diese werden

repräsentiert durch den Verein Wirtschaft und Wissenschaft für

OWL, in dem die Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen

zu Bielefeld und Lippe zu Detmold, die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe

zu Bielefeld, die Hochschulen sowie derzeit rund

125 Unternehmen aus der Region zusammengeschlossen sind.

Die Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, OstWestfalenLippe

im Standortwettbewerb der Regionen um Innovationskapital,

Wissen und qualifizierte Arbeitskräfte als leistungsstarken Wirtschafts-

und Wissenschaftsstandort mit hoher Lebensqualität

zu stärken und zu profilieren.

IMPRESSUM

OSTWESTFALENLIPPE – DAS MAGAZIN, AUSGABE 24

ERSCHEINUNGSDATUM: APRIL 2018

HERAUSGEBER: OstWestfalenLippe GmbH,

Turnerstraße 5–9, 33602 Bielefeld, Tel. 0521 96733-0

www.ostwestfalen-lippe.de

KONZEPT, REDAKTION (V.I.S.D.P.): Herbert Weber,

Geschäftsführer OstWestfalenLippe GmbH

PRODUKTIONSLEITUNG, REDAKTION: Lars Bökenkröger (LB)

AUTORINNEN UND AUTOREN: Lars Bökenkröger, Knut Diers,

Wolfgang Marquardt, Simone Nettingsmeier, Silke Reinhard,

Patrick Schlütter, Ute Schönefeldt, Dr. Reinhard Schwarz,

Herbert Weber

LAYOUT: Artgerecht Werbeagentur GmbH, Bielefeld

ANZEIGEN: Mielitz Verlag GmbH,

OstWestfalenLippe GmbH, Bielefeld

DRUCK: Hans Gieselmann Druck und Medienhaus GmbH &

Co. KG, Ackerstraße 54, 33649 Bielefeld

HINWEIS: Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben

die Meinung des Autors wieder, nicht unbedingt die des

Herausgebers. Serviceangaben sind ohne Gewähr. Nachdruck

von Beiträgen nur mit Genehmigung des Herausgebers.

TITELBILD/COLLAGE:

© Urban Catalyst/Fritz Lammert

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Großstadt, als urbanen Mittelpunkt der Region Ostwestfalen-Lippe

und als attraktives Ziel für Besucher,

Fachkräfte und Studierende zu schärfen.

Das Fördernetzwerk unterstützt die Markenkommunikation

der Stadt, die inhaltlich an den Kernthemen

lebenswerte Großstadt, starke Wirtschaft und Stadt

der Bildung und Wissenschaft ausgerichtet ist.

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nehmen in dem starken Umfeld der offiziellen

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DIETRICH

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Stand: Februar 2018

Initiator: Bielefeld Marketing

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