Geschäftsbericht 2007 - Stadtwerke Iserlohn

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Geschäftsbericht 2007 - Stadtwerke Iserlohn

Geschäftsbericht 2007

Konzern der Gesellschaft für

Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH

Gesellschaft für

Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH

Stadtwerke Iserlohn GmbH

Bädergesellschaft Iserlohn mbH

Energie AG Iserlohn-Menden

TeleMark Telekommunikationsgesellschaft

Mark mbH


S. 12 S. 30 S. 48 S. 66

Menschen mit Energie

2


S. 78 S. 94 S. 106 S. 126

Sie engagieren sich für ihre Region und ihre Heimat-

stadt, fördern Kunst und Kultur, wirbeln schon in

jungen Jahren über die Bretter, die die Welt bedeu-

ten, oder brillieren mit herausragenden beruflichen

oder sportlichen Leistungen. Es sind Menschen mit

Energie, die uns immer wieder neu beeindrucken.

Einige von ihnen haben wir für diesen Geschäfts-

bericht porträtiert. Stellvertretend für all jene, die

Besonderes leisten oder die sich weit über das

übliche Maß hinaus engagieren.

Unsere Menschen mit Energie 2007:

Ernst Dossmann, Jana und Alina Egger, Bülend Ürük,

Jutta Bengelsträter, Gretel Köpke, Die Mädchen-

bands Vary Able und MMM, Otto Knebel sowie

Marlis Gorki.

3


Jubilare

Ihr 10-jähriges

Dienstjubiläum begingen im Berichtsjahr:

Frau Tina von der Crone am 01. August

Herr Bernd Grürmann am 01. August

Herr Christian Reiffenrath am 05. November

Frau Linda Brauckschulze am 01. Dezember

Sein 25-jähriges

Dienstjubiläum beging im Berichtsjahr:

Herr Frank Köster am 01. September

Ihr 25-jähriges

Dienst- und Arbeitsjubiläum begingen im Berichtsjahr:

Frau Silvia Sakowsky am 19. Juli

Frau Christel Carl am 09. August

Frau Angela Kallweit am 01. September

An dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwunsch!

Verstorbene Mitarbeiter

Herr Karlo Lerch am 10. Januar 2007 im Alter von 87

Jahren. Der Verstorbene gehörte 15 Jahre unserem

Unternehmen an.

Herr Heinz Vogel am 05. Februar 2007 im Alter von

81 Jahren. Der Verstorbene gehörte 27 Jahre unserem

Unternehmen an.

Herr Wilhelm Korbschulte im Mai 2007 im Alter von

81 Jahren. Der Verstorbene gehörte 34 Jahre unserem

Unternehmen an

Herr Hans-Friedrich Brünger am 19. Juli 2007 im Alter

von 65 Jahren. Der Verstorbene gehörte 23 Jahre

unserem Unternehmen an

Wir werden den Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.

4

Ihr 35-jähriges

Dienstjubiläum begingen im Berichtsjahr:

Frau Brigitte Schäfer am 01. Januar

Herr Dr. Ulrich Bergmann am 01. Juli

Ihr 35-jähriges

Dienst- und Arbeitsjubiläum begingen im Berichtsjahr:

Herr Hans-Jürgen Linnenlücke am 20. März

Herr Reinhard Brauner am 01. Mai

Herr Reinhard Görke am 01. August

Sein 45-jähriges

Dienst- und Arbeitsjubiläum beging im Berichtsjahr:

Herr Horst-Dieter Rohleder am 01. April

Herr Dieter Demuth am 31. Juli 2007 im Alter von

69 Jahren. Der Verstorbene gehörte 31 Jahre unserem

Unternehmen an

Herr Werner Hofmann am 09. Oktober 2007 im Alter

von 79 Jahren. Der Verstorbene gehörte 37 Jahre

unserem Unternehmen an

Herr Hans-Dieter Schnell am 30. Oktober 2007 im

Alter von 81 Jahren. Der Verstorbene gehörte 30 Jahre

unserem Unternehmen an

Herr Günter Dehnert am 16. November 2007 im Alter

von 82 Jahren. Der Verstorbene gehörte 18 Jahre

unserem Unternehmen an


Inhalt

Überblick 7

Kennzahlen des Konzerns im Überblick 8

Bericht des Aufsichtsrates 9

Aufsichtsrat, Geschäftsführung 10

Lagebericht 15

Konzern 16

Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH 20

Stadtwerke Iserlohn GmbH 22

Bädergesellschaft Iserlohn mbH 27

Informationen zum Geschäftsjahr 33

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 34

Umwelt 34

Stadtwerke Iserlohn GmbH

Strom 36

Erdgas 37

Fernwärme 38

Nahwärme/Nahwärme Plus 39

Wasser 40

Energie AG Iserlohn – Menden 42

Telemark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH 44

Jahresabschlüsse 2007 47

Konzern 51

Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH 69

Stadtwerke Iserlohn GmbH 8 1

Bädergesellschaft Iserlohn mbH 97

Energie AG Iserlohn – Menden 109

TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH 129

Chronik 141

5


Überblick

Kennzahlen des Konzerns im Überblick

Bericht des Aufsichtsrates

Aufsichtsrat, Geschäftsführung

7


Wichtige Zahlen des Konzerns im Überblick

Übersicht

1997 2006 2007

Mio € Mio € Mio €

Bilanzsumme 126,8 131,4 149,8

Gezeichnetes Kapital und Rücklagen 32,2 33,4 44,4

Anlagevermögen 85,4 86,8 92,5

Investitionen 8,2 9,6 8,0 *)

Abschreibungen 9,2 10,2 11,4

Umsatzerlöse 112,5 170,3 153,9

Personalaufwand 8,3 12,2 12,5

Konzessionsabgabe 7,0 7,3 7,3

Konzernbilanzgewinn 2,0 2,1 1,1

Anzahl Anzahl Anzahl

Mitarbeiter (Stand 31.12.)

(ohne Geschäftsführung) 195 286 291

davon: Angestellte 111 168 173

davon: Gewerbliche Arbeitnehmer 84 118 118

Nutzbare Abgabe Mio Mio Mio

Strom kWh 810 1.021 896

Erdgas kWh 869 1.130 782

Fernwärme kWh 143 140 131

Wasser m³ 6,9 6,4 6,3

Anzahl Anzahl Anzahl

Bäderbesucher 173.000 288.000 291.000

*) ohne Einbringung der Straßenbeleuchtungsanlagen in der Stadt Iserlohn (9,1 Mio €)

8 Überblick


Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat ist von der Geschäftsführung regel-

mäßig in schriftlichen und mündlichen Berichten

über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft für

Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH, der Stadtwerke

Iserlohn GmbH und der Bädergesellschaft Iserlohn

mbH sowie über die wesentlichen Geschäftsvorfälle

unterrichtet worden. Auf dieser Grundlage hat er die

ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag oblie-

genden Entscheidungen getroffen.

Die von der Geschäftsführung aufgestellten Jahres-

abschlüsse zum 31. Dezember 2007 und die Lage-

berichte für das Geschäftsjahr 2007 der Gesellschaft

für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH, der Stadt-

werke Iserlohn GmbH und der Bädergesellschaft

Iserlohn mbH sowie der Konzernabschluss und Kon-

zernlagebericht sind von der EversheimStuible Treu-

berater GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüft

und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestäti-

gungsvermerk versehen worden.

Überblick

Der Aufsichtsrat hat die Jahresabschlüsse und die

Lageberichte für diese Gesellschaften sowie den

Konzernabschluss und den Konzernlagebericht geprüft

und in Ordnung befunden. Er billigt den Konzernabschluss

und die Jahresabschlüsse, die damit

festgestellt sind.

Für die im Geschäftsjahr 2007 geleistete Arbeit

spricht der Aufsichtsrat der Geschäftsführung sowie

allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seinen Dank

aus.

Iserlohn, 22. August 2008

Der Aufsichtsrat

Wolfframm

Stv. Vorsitzender

9


Aufsichtsrat der Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH,

Stadtwerke Iserlohn GmbH und Bädergesellschaft Iserlohn mbH

Ordentliche Mitglieder Stellvertreter

Roland Pohlmann

Rechtsanwalt und Notar

Vorsitzender

bis 08.02.2008

im Aufsichtsrat

bis 20.06.2008

Peter Leye

Oberstudienrat

ab 21.06.2008

Jobst Wolfframm

Rechtsanwalt und Notar

stv. Vorsitzender

Dr. Peter Paul Ahrens

bis 29.02.2008

Friedhelm Kowalski

ab 01.03.2008

Heinz-Dieter Budde

Industriekaufmann

Theodor Dicke

bis 13.11.2007

Hartmut Bogatzki

Geschäftsführer

ab 14.11.2007

Harald Eufinger

Programmierer

Michael Hufnagel

Kriminalkommissar

Ratsmitglied

Ratsmitglied

Armin Moldenhauer

Beamter

Ratsmitglied Walter Torke

Assekuranzmakler

Erster Beigeordneter

Kämmerer und

Beigeordneter

Harald Drees

bis 29.02.2008

Dr. Peter Paul Ahrens

ab 01.03.2008

Ratsmitglied Hartmut Bogatzki

Geschäftsführer

bis 13.11.2007

Ratsmitglied

Ratsmitglied

Karsten Meininghaus

Studienrat

ab 14.11.2007

Christian Grobauer

Berufsschullehrer

Ratsmitglied Jürgen Kowski

Freiberufler

bis 30.06.2008

Elke Olbrich-Tripp

Fraktionsgeschäftsführerin,

ab 01.07.2008

Ratsmitglied Georg Schülke

Studiendirektor

Ratsmitglied

Ratsmitglied

Finanzdezernent

Erster Beigeordneter

Ratsmitglied

Ratsmitglied

Ratsmitglied

Ratsmitglied

Ratsmitglied

Ratsmitglied

Rolf Kramer Ratsmitglied Renate Brunswicker 1. stv. Bürgermeisterin

Ralf Langner

Gerichtsvollzieher

Ratsmitglied Peter Leye

Oberstudienrat

bis 20.06.2008

Volker Keitmann

Bankkaufmann

ab 21.06.2008

Ratsmitglied

Bürgervertreter

10 Überblick


Ordentliche Mitglieder Stellvertreter

Monika Walther

Betriebsratsvorsitzende

Medice Arzneimittel Pütter

GmbH & Co. KG

Ulrich Lüffe

Vorarbeiter

Klaus Müller Bürgermeister

Überblick

Ratsmitglied Dieter Beele

Betriebsratsvorsitzender

Privatbrauerei

Iserlohn GmbH

Ratsmitglied

Ratsmitglied Hans-Ulrich Kausen Ratsmitglied

Ute Pinzler Ratsmitglied Angelika Seltmann

Lehrerin

Gisela Schlieper Bürgervertreterin Detlef Köpke

Diplom-Betriebswirt

Michael Schmitt

Diplom-Ingenieur

Heiko Schöneis

Starkstromelektriker

Hans-Georg Trumpelt

Schwimmmeister

bis 02.05.2007

Erhard Braun

Schwimmmeister

ab 03.05.2007

Geschäftsführung

Dr. Ulrich H. Bergmann, Dortmund

bis 30.06.2008

Ratsmitglied Thomas Muth

Bankkaufmann

bis 11.09.2007

Betriebsratsvorsitzender

Stadtwerke Iserlohn

GmbH

Betriebsratsvorsitzender

Bädergesellschaft

Iserlohn GmbH

Betriebsratsvorsitzender

Bädergesellschaft

Iserlohn GmbH

Franz-Josef Bomnüter

ab 12.09.2007

Michael Hohmann

Industriekaufmann

Dr. Klaus Weimer, Hagen

ab 01.01.2008

Ratsmitglied

Ratsmitglied

Ratsmitglied

Ratsmitglied

Stv. Betriebsratsvorsitzender

Stadtwerke Iserlohn

GmbH

11


Mensch mit Energie:

Ernst Dossmann,

Architekt, Heimatforscher, Schriftsteller, Maler

Sein Markenzeichen ist die stets korrekt gebundene

Fliege. Seine Energie schier unerschöpflich. Ernst

Dossmann, Jahrgang 1926, Architekt von Beruf und

aus Berufung, hat in seinen mehr als 40 aktiven Berufsjahren

weit über 2.000 Bauwerken Form, Gestalt

und Funktion gegeben.

In über 500 Publikationen hat er die westfälische Geschichte

aus unterschiedlichen Blickwinkeln beschrieben.

Seine Motivation ist die leidenschaftliche

Verwurzelung in seiner Heimatstadt Iserlohn und im

märkischen Sauerland, wo er sich unermüdlich für

die Erhaltung bedrohter Baudenkmale und Kulturgüter

einsetzt. Für seinen Einsatz erhielt Ernst Dossmann

1990 des Bundesverdienstkreuz Erster Klasse

sowie 2007 den Verdienstorden des Landes Nordrhein

Westfalen.


Konzern

Lagebericht

Gesellschaft für Kommunalwirtschaft

Iserlohn mbH

Stadtwerke Iserlohn GmbH

Bädergesellschaft

Iserlohn mbH

© Staatskanzlei NRW / Fotograf: Ralph Sondermann

15


Konzern

Rahmenbedingungen

Deutschland geht den Weg zu einer modernen, effizi-

enten und nachhaltigen Energieversorgung konsequent

weiter.

Der Primärenergieverbrauch in Deutschland ist 2007 um

rd. 5 % hinter dem entsprechenden Wert des Vorjahres

zurückgeblieben. Ausschlaggebend für diesen Rück-

gang waren die milden Temperaturen vor allem in den

ersten Monaten des Jahres 2007 und das hohe Energiepreisniveau.

Insgesamt wurden 2007 in Deutschland

472 Mio. t Steinkohleeinheiten (SKE) Energie verbraucht.

Das waren knapp 25 Mio. t SKE weniger als im Vorjahr.

Der Erdgasverbrauch ging 2007 gegenüber dem Vorjahr

um 4,5 % auf 107 Mio. t SKE zurück. Verantwortlich für

die deutliche Verbrauchsminderung war in erster Linie

die im Vergleich zum Vorjahr sehr milde Witterung von

Januar bis April. Der Erdgasverbrauch der Endkunden

verlief rückläufig. Der Erdgaseinsatz in der Stromversorgung

erreichte nahezu das Vorjahresniveau. Insgesamt

blieb der Anteil des Erdgases am Primärenergieverbrauch

mit 22,7 % (2006: 22,6 %) in etwa konstant.

Der Anteil der Kernenergie am gesamten Primärenergieverbrauch

verringerte sich auf rund 11 %

(52 Mio. t SKE).

Der Beitrag der Wasserkraftwerke erhöhte sich um rund

1 % auf 2,5 Mio. t SKE; Windkraftanlagen produzierten

insbesondere aufgrund außergewöhnlich guter Windverhältnisse

knapp 29 % mehr Strom als im Vorjahr

(5,0 Mio. t SKE). Der Anteil der erneuerbaren Energieträger

am Primärenergieverbrauch belief sich 2007 auf

6,6 % (i.Vj. 5,4 %); rd. 87 Mrd. kWh haben die regenerativen

Energiequellen zur Stromerzeugung beigetragen.

Mit knapp 160 Mio. t SKE liegt der Verbrauch an Mineralöl

2007 um rund 10 % unter dem Vorjahreswert;

es ist der niedrigste Stand seit 1970. Die warme Witterung

und die hohen Preise sorgten für einen Rückgang

des Heizölabsatzes um etwa 36 %. Der Anteil der Biokraftstoffe

stieg auf etwa 8 %; der Anteil des Mineralöls

am gesamten Energieverbrauch sank auf 33,8 %.

Der Verbrauch an Steinkohle stieg im Vergleich zum

Vorjahr um 1,5 % auf 66,6 Mio. t SKE. Der größte Teil

des Anstiegs entfiel dabei auf den höheren Einsatz in

Kraftwerken zur Strom- und Wärmeerzeugung. Auch

der Braunkohleverbrauch 2007 nahm um rd. 3 % zu.

Primärenergieeinsatz 2007

Energieträger

Sonstige 5%

Braunkohle 11,7%

Kernenergie 11,1%

Wasser-/Windkraft 1,6%

Steinkohle 14,1%

Mineralöl 33,8%

Erdgas 22,7%

Regulierung, Netzentgelte,

Anreizregulierung, Entflechtung

Die Umsetzung des Energiewirtschaftsgesetzes wurde

durch die BNetzA und die für die Länder zuständigen

LRegB weiter voran getrieben. Die zweite Runde der

Regulierung der Netznutzungsentgelte konnte weitestgehend

noch 2007 abgeschlossen werden. Mit Stichtag

31. März 2008 haben die BNetzA und die jeweilig

zuständigen LRegB bei allen Strom-Netzbetreibern eine

umfangreiche Datenabfrage durchgeführt, auf deren

Basis in der zweiten Jahreshälfte 2008 der für die Anreizregulierung

erforderliche individuelle Effizienzwert für

das jeweilige Unternehmen ermittelt und festgeschrieben

wird. Hierbei handelt es sich um den Wert, mit dem

das Unternehmen zum 01. Januar 2009 in die Anreizre-

16 Lagebericht


gulierung startet. Die Kalkulation der Netzentgelte wird

sich ab dem 01. Januar 2009 nicht mehr ausschließlich

an den Kosten der jeweiligen Netzbetreiber orientieren.

Vielmehr sollen auch die Kosten von Netzbetreibern

einfliesen, die von der BNetzA als besonders effizient

gesehen werden. Jedem Unternehmen werden Vergleichsunternehmen

zugeordnet. Innerhalb von zwei

Regulierungsperioden müssen die nicht als effizient

eingestuften Unternehmen die Effizienz der Vergleichsunternehmen

erreichen. Diese Zielmarke ist sehr hoch

gesteckt; das Erreichen erfordert von dem jeweiligen

Unternehmen sehr große Anstrengungen. Für kleinere

Unternehmen hat der Gesetzgeber das „vereinfachte“

Verfahren vorgesehen. Die Energie AG Iserlohn-Menden

als Netzbetreiber für das Teilnetz in Menden wurde von

der LRegB NW als „kleineres“ Unternehmen eingestuft

und nimmt somit am vereinfachten Verfahren der Anreizregulierung

teil.

Geschäftsentwicklung

Ertragslage

Die Umsatzerlöse im Konzern sind um 16,4 Mio €

(./. 9,6 %) auf 153,9 Mio € gesunken. Insbesondere in

der Erdgasversorgung sind die Erlöse witterungsbedingt

und durch den Wegfall der Belieferung eines Weiterverteilers

um 16,6 Mio € niedriger als im Vorjahr. Der Erlösrückgang

in der Stromversorgung um 2,0 Mio € konnte

durch die um 3,1 Mio € höheren Nebengeschäftserträge

kompensiert werden. Der Anstieg der Nebengeschäftserträge

resultiert im Wesentlichen aus den in 2007 ganzjährig

angefallenen Erlösen aus der Betriebsführung der

Energieanlagen der Stadt Iserlohn und der Straßenbeleuchtungsanlagen

in der Stadt Iserlohn.

Der Rückgang des Materialaufwands um 15,1 Mio €

(./. 12,1 %) auf 109,7 Mio € resultiert im Wesentlichen

aus den rückläufigen Erdgasbezugskosten wegen der

Beendigung der Erdgaslieferungen an einen Weiterverteiler

zum 30.9.06.

Der Personalaufwand ist um 0,4 Mio € auf 12,6 Mio € gestiegen.

Zum 31.12.2007 waren im Konzern 273 (Vj. 265)

Lagebericht

Mitarbeiter beschäftigt; außerdem bestanden unverändert

18 Ausbildungsverhältnisse.

Die Abschreibungen liegen mit 11,4 Mio € um 1,1 Mio €

deutlich über dem Vorjahresniveau.

Die Konzessionsabgabe beträgt unverändert zum Vorjahr

7,3 Mio €. Die Stadtwerke Iserlohn GmbH und die

Energie AG Iserlohn-Menden haben die bei diesen Gesellschaften

eingebuchte Konzessionsabgabe jeweils in

voller Höhe erwirtschaftet.

Der Konzern weist einen Jahresüberschuss in Höhe von

7,2 Mio € aus. Nach Verrechnung des Verlustvortrags

(1,5 Mio €), Einstellungen in Gewinnrücklagen (0,1 Mio €),

unter Berücksichtigung des auf konzernfremde Gesellschafter

entfallenden Ergebnisses (0,3 Mio €) und der

Vorabausschüttung (4,2 Mio €) verbleibt ein Konzernbilanzgewinn

in Höhe von 1,1 Mio €.

Geschäftsverlauf der

Konzerngesellschaften

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

2007 der Stadtwerke Iserlohn GmbH hat sich um 1,2

Mio € auf 9,8 Mio € erhöht. Die Ergebnisverbesserung

resultiert im Wesentlichen aus den höheren Beteiligungserträgen

(+ 1,9 Mio €). Das Ergebnis der operativen

Geschäftstätigkeit liegt dagegen mit 7,4 Mio € um

1,2 Mio € unter dem Ergebnis des Vorjahres. Das Zinsergebnis

hat sich um 0,3 Mio € verbessert. Für 2007

ist ein Gewinn von 6,2 Mio € (i.Vj. 4,8 Mio €) angefallen,

der aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages an die

Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH abgeführt

worden ist.

Der Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme der Bädergesellschaft

Iserlohn mbH ist mit 2,1 Mio € um 0,1 Mio €

geringer ausgefallen als im Vorjahr. Die Gesellschaft für

Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH hat den Verlust aufgrund

einer Ergebnisübernahmeverpflichtung übernommen.

17


Die Energie AG weist für 2007 einen Jahresüberschuss

in Höhe von 2,0 Mio € (i.Vj. 3,0 Mio €) aus. Nach Einstel-

lung von 0,1 Mio € in die gesetzliche Rücklage und der

bereits erfolgten Ausschüttung des Gewinnvortrags aus

2006 von 2,8 Mio € in 2008 verbleibt im Einzelabschluss

ein zur Ausschüttung verfügbarer Betrag in Höhe von

1,9 Mio €.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme zum 31.12.2007 ist um 18,4 Mio €

auf 149,8 Mio € gestiegen. Mit 53,6 Mio € liegt das Ei-

genkapital um 10,8 Mio € über dem Vorjahreswert. Auf

die Stammkapitalerhöhung und Einzahlungen in die

Kapitalrücklage entfallen insgesamt 10,8 Mio €. Der

Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt

36 %. Das Anlagevermögen ist zu 58 % durch Eigen-

kapital gedeckt. Das langfristig gebundene Vermögen

ist am Bilanzstichtag in voller Höhe durch zeitgleiche

Mittel finanziert. Der Cash- flow nach DVFA/SG beträgt

17,1 Mio € (i.Vj. 15,1 Mio €).

Investitionen

Im Geschäftsjahr wurden –ohne die Straßenbeleuch-

tungsanlagen der Stadt Iserlohn (9,1 Mio €)- 8,0 Mio €

(i.Vj. 9,6 Mio €) investiert; hiervon entfallen 5,0 Mio € auf

Verteilungsanlagen. Die Investitionen sind in voller Höhe

durch Abschreibungen finanziert.

Risikobericht

Im Konzern wird ein einheitliches Risikomanagement-

system eingesetzt Die spezifische Situation der Einzel-

unternehmen wird beachtet. Ziel ist es, die Risiken mit

ihren Auswirkungen frühzeitig zu erkennen und Gegen-

maßnahmen rechtzeitig einzuleiten. Einzelrisiken werden

mit ihrer geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit ermittelt

und bewertet. Es wird vierteljährlich ein Risikobericht

vorgelegt.

In der Energieversorgung stellt der weiter zunehmende

Wettbewerb um Endkunden ein Risiko bezüglich der

zu erzielenden Marge dar. Der Beschaffungspreis wird

zukünftig noch stärker den Vertriebserfolg bestimmen.

Künftig ist ein auf unseren Bedarf abgestimmter Beschaffungsmix

aus Bezug und Eigenerzeugung sicherzustellen.

Um dem Risiko aus Kundenverlusten entgegenzuwirken,

sind attraktive Vertriebsprodukte zu entwickeln.

Es ist damit zu rechnen, dass die Regulierungsbehörde

den Druck auf unsere Netzentgelte weiter erhöhen wird.

Negative Auswirkungen aus der Regulierung müssen

wir durch Kostensenkungsmaßnahmen und Verbesserung

der Effizienz kompensieren. Die quantitativen

Auswirkungen, die ab 2009 die vorgesehene Anreizregulierung

auf die Ertragslage der Konzerngesellschaften

haben wird, sind derzeit nicht einzuschätzen.

Insgesamt liegen derzeit keine den Fortbestand der

Konzerngesellschaften gefährdenden Risiken vor.

Ausblick

Wir erwarten mittelfristig keine Entspannung auf den

Energiemärkten. Steigende Beschaffungskosten sind

allerdings im Wettbewerbsmarkt nur noch bedingt

weiterzugeben. Bei steigenden Preisen werden eigene

Erzeugungskapazitäten immer wichtiger. Ein Beschaffungsmix

kann zum Ausgleich von Preisspitzen dienen.

Die Stadtwerke Iserlohn GmbH wird 2008 ihre Aktivitäten

bzgl. des Ausbaus eigener Stromerzeugungskapazitäten

fortsetzen. Die in 2007 mit weiteren kommunalen

Partnern zu diesem Zweck gegründete Gesellschaft

prüft derzeit verschiedene Projekte auf ihre Wirtschaftlichkeit.

Dabei wird ein Mix aus regenerativen Energien,

Energie aus konventionellen Steinkohlekraftwerken und

Energie aus der Erzeugung in GuD-Anlagen angesetzt.

Die Kürzung der Netznutzungsentgelte für Strom und

Erdgas in 2007 durch die LRegB NW wird negative

Auswirkungen auf das Konzernergebnis haben. Diesem

Trend entgegen zu wirken, haben wir bereits konkrete

Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienzverbes-

18 Lagebericht


serung umgesetzt; weitere sind in Vorbereitung. Neue

Ertragsfelder sind zu erschließen.

Des Weiteren verfolgen die Konzerngesellschaften eine

langfristige Beschaffungspolitik unter Berücksichtigung

günstiger Beschaffungspreissituationen.

Aufgrund des Geschäftsverlaufs bei den Konzerngesell-

schaften im 1. Halbjahr 2008 erwarten wir für das Geschäftsjahr

2008 wieder ein positives Ergebnis.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach

Schluss des Konzerngeschäftsjahres, über die zu berichten

wäre, sind nicht eingetreten.

Iserlohn, den 30. Juni 2008

Gesellschaft für

Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH

Dr. Bergmann Dr. Weimer

Geschäftsführer Geschäftsführer

Lagebericht

19


Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH

Die Stadt Iserlohn ist alleinige Gesellschafterin der Ge-

sellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH (GfK)

und hält 5 % der Anteile der Bädergesellschaft Iserlohn

mbH.

Die GfK hält sämtliche Anteile der Stadtwerke Iserlohn

GmbH und 95 % der Anteile der Bädergesellschaft Iser-

lohn mbH.

66,7%

Stadtwerke

Iserlohn GmbH

Energie Aktiengesellschaft

Iserlohn-Menden

TeleMark

Telekommuni-

kationsgesellschaft

Mark mbH

100%

Gesellschaft für Kommunalwirtschaft

Iserlohn mbH

EAV

100%

Quantum

GmbH

Stadt Iserlohn

27,5%

EAV

95%

Stadtwerke

Glauchau

Dienstleistungsgesellschaft

mbH

Bädergesellschaft

Iserlohn mbH

56% 14,02%

30%

Elementerra

GmbH

Die Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH

erfüllt vor allem zentrale Aufgaben für die Konzernge-

sellschaften. Mit der Stadtwerke Iserlohn GmbH und

der Bädergesellschaft Iserlohn mbH ist sie durch Be-

herrschungsverträge mit Ergebnisabführungsvereinba-

rungen verbunden.

5%

33,33%

TOBI Kraftwerksbeteiligungs

GmbH & Co. KG

50%

EAV = Ergebnisabführungsvertrag

EME Elbe-

Mulde-Energie

GmbH

10,32%

Items

GmbH

20 Lagebericht


Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme zum 31.12.2007 erhöhte sich um

8,7 Mio € auf 47,1 Mio €. Auf der Vermögensseite haben

die Finanzanlagen mit 39,1 Mio € einen Anteil von 83 %

an der Bilanzsumme. Nach der Stammkapitalerhöhung

und der Einzahlung in die Kapitalrücklage von insge-

samt 10,8 Mio € betragen das gezeichnete Kapital und

die Rücklagen 43,0 Mio €; sie haben einen Anteil von

91 % an der Bilanzsumme. Sie decken in voller Höhe

das langfristige Finanzanlagevermögen.

Ertragslage

Die Ertragslage ist durch die Gewinnabführung von

6,2 Mio € der Stadtwerke Iserlohn GmbH geprägt; die-

ser steht vor allem die Übernahme des Verlustes der

Bädergesellschaft Iserlohn mbH in Höhe von 2,1 Mio €

gegenüber.

Für das Geschäftsjahr 2007 wird ein Jahresüberschuss

von 4,7 Mio € (i.Vj. 3,5 Mio €) ausgewiesen. Die Ergeb-

nisverbesserung von 1,2 Mio € resultiert im Wesent-

lichen aus der um 1,4 Mio € höheren Gewinnabführung

der Stadtwerke Iserlohn GmbH.

Nach der Vorabausschüttung des Jahresüberschusses

von 4,2 Mio € in 2007 verbleibt ein Bilanzgewinn von

0,5 Mio €.

Risikobericht

Die Gesellschaft setzt gemeinsam mit den übrigen

Konzerngesellschaften der Gesellschaft für Kommunalwirtschaft

Iserlohn mbH zur Identifizierung wesentlicher

Risiken die Software „RIMAS“ ein. Für Einzelrisiken

werden Schadenshöhen mit einer angesetzten Eintrittswahrscheinlichkeit

quantitativ ermittelt; es wird vierteljährlich

ein Risikobericht vorgelegt.

Eine Überprüfung der gegenwärtigen Lage der Gesellschaft

hat ergeben, dass keine den Fortbestand gefährdenden

Risiken vorliegen.

Lagebericht

Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2008 wird ein positives Ergebnis

erwartet. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung

nach Schluss des Geschäftsjahres, über die zu berichten

wäre, sind nicht eingetreten.

Iserlohn, den 30. Juni 2008

Gesellschaft für

Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH

Dr. Bergmann Dr. Weimer

Geschäftsführer Geschäftsführer

21


Stadtwerke Iserlohn GmbH

Rahmenbedingungen

Hohe Brennstoffpreise, Witterungseffekte und der CO 2 -

Emissionshandel haben die Strompreise auch 2007

weiter steigen lassen. Die Preise im Terminhandel zei-

gen, dass die Marktteilnehmer mit langfristig knapper

werdenden Stromerzeugungskapazitäten rechnen. Der

Stromverbrauch in Deutschland lag auf Vorjahresniveau.

Der konjunkturbedingten Abgabesteigerung an Indus-

triekunden stand der witterungsbedingte Abgaberück-

gang an Heizkunden gegenüber.

Die Rohstoffpreise für Öl haben 2007 einen Rekord-

höchststand erreicht; sie wirken sich zeitversetzt auf die

Erdgaspreise aus. Im ersten Halbjahr gingen die Erd-

gaspreise zurück; im zweiten Halbjahr stiegen sie stark

an, lagen aber im Jahr 2007 im Durchschnitt unter dem

Niveau des Vorjahres.

Der Wettbewerb im Energiebereich hat sich weiter

verschärft. Immer mehr Anbieter drängen auf den

Strommarkt; die Wechselbereitschaft der Kunden hat

bundesweit zugenommen. Sie betrug 2007 im Bundes-

durchschnitt rd. 6 %; in unserem Netzgebiet rd. 3 %.

Obwohl auch der Erdgasmarkt liberalisiert ist, gibt es

erst wenige Anbieter. Allerdings ist bereits 2008 mit steigender

Wettbewerbintensität zu rechnen.

Das politische Umfeld prägt immer stärker das Handeln

in der Energieversorgungswirtschaft. Von besonderer

Bedeutung für alle Netzbetreiber ist die 2007 auf nationaler

Ebene erfolgte Entscheidung zur Einführung der

Anreizregulierung des Netzgeschäftes zum 01. Januar

2009. Die amtlichen Festlegungen zu Datenformaten

und Geschäftsprozessen erfordern umfangreiche IT-

Lösungen und organisatorische Anpassungen.

Außerdem erfolgte die Ausgestaltung des europäischen

CO -Handelsystems für den Zeitraum von 2008 bis

2

2012; Anfang 2008 hat die Europäische Kommission

ihre Entwürfe zur CO -Handelsperiode von 2013 bis

2

2020 sowie einen Richtlinienentwurf zur Förderung der

Erneuerbaren Energien vorgelegt.

Wesentliche

Geschäftsereignisse

Umsetzung der Netznutzungsentgeltbescheide der

Landesregulierungsbehörde NW für Erdgas zum 01.

Oktober 2007 und Strom zum 01. Dezember 2007.

Übernahme der Straßenbeleuchtungsanlagen in der

Stadt Iserlohn zum 01. Januar 2007; Vertragsabschluss

über die Betriebsführung der Straßenbeleuchtungsanla-

gen mit der Stadt Iserlohn.

Kauf eines Kommanditanteils an der TOBI Kraft-

werksbeteiligungs - GmbH & Co. KG, Bocholt, mit dem

Zweck der Beteiligung an neuen Kraftwerken.

Übernahme der Geschäftsbesorgung für den Ge-

schäftsbereich Menden der Energie AG Iserlohn-

Menden ab 01.01.2008.

Bewerbung um die Konzessionen für die Strom- und

Erdgasversorgung in Nachrodt-Wiblingwerde; Ertei-

lung der Konzessionen durch die Gemeinde Nachrodt-

Wiblingwerde ab 12.04.2008.

22 Lagebericht


Geschäftsentwicklung

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2007 wurden Umsatzerlöse in Höhe

von 94,4 Mio € erzielt. Dies entspricht einem Rückgang

von 0,4 Mio € bzw 2,3 % gegenüber dem Vorjahr.

Bei einer um 0,5 GWh (+ 0,3 %) höheren nutzbaren

Stromabgabe liegen die Umsatzerlöse mit 24,2 Mio €

um 2,0 Mio € (+ 8,8 %) über dem Vorjahreswert. Der

Anstieg der Erlöse ist im Wesentlichen auf die Preiserhöhungen

zum 1.1.2007 um durchschnittlich 0,95 ct/kWh

zurückzuführen. Mit diesen Preiserhöhungen haben wir

die Mehrbelastungen aus dem Strombezug zum Teil an

unsere Kunden weitergegeben.

Die Umsatzerlöse enthalten die an die Energie AG Iserlohn-Menden

weiterberechneten Netznutzungsentgelte

(14,5 Mio €; i.Vj. 15,1 Mio €) für das Netz in Iserlohn, in

dem die Energie AG Iserlohn–Menden als Händler auftritt.

Andere externe Händler lieferten 38,4 Mio kWh (Vj. 39,1

Mio kWh) an Privat-, Geschäfts- und Sondervertragskunden

in unserem Netzgebiet; davon entfallen 18,3 Mio

kWh (Vj. 20,5 Mio kWh) auf das gepachtete Teilnetz

in Iserlohn der Energie AG Iserlohn-Menden. Die Erlöse

aus Netznutzungsentgelten lagen mit 1,5 Mio € um

0,1 Mio € über dem Vorjahreswert.

Die nutzbare Erdgasabgabe ist witterungsbedingt um

10,7 GWh (./. 1,4 %) auf 781,7 GWh zurückgegangen.

Andere externe Händler lieferten erstmals 0,4 Mio kWh

im Netzgebiet der Gesellschaft.

Die Umsatzerlöse aus der Erdgasabgabe sind um 3,6

Mio € auf 32,0 Mio € gesunken. An unsere Endkunden

haben wir die Entwicklung der Bezugskosten weitergegeben.

Für Tarifkunden wurden die Preise zum 1.4.2007

um linear 0,25 ct/kWh und zum 1.7.2007 um linear

0,4 ct/kWh gesenkt. Zum 1.10.2007 blieben unsere

Verkaufspreise unverändert. Die Preise für Sondervertragskunden

wurden entsprechend den vereinbarten

Preisgleitklauseln angepasst. Die durchschnittlichen Abgabepreise

verringerten sich um rd. 0,4 ct/kWh (./. 8,5 %).

Lagebericht

Die nutzbare Fernwärmeabgabe ist 2007 witterungsbedingt

ebenfalls zurück gegangen. Gegenüber dem

Vorjahr ist ein Rückgang um 9,1 GWh auf 130,9 GWh

zu verzeichnen. Die Erlöse aus dem Fernwärmeverkauf

sind um 11,6 % rückläufig. Zum 01.01.2007 wurden

vertragsgemäß die Leistungspreise um 0,35 % und

die Arbeitspreise um 4,26 % erhöht. Zum 01.04.2007

wurde der Arbeitspreis vertragsgemäß um 2,66 % und

zum 01.07.2007 um 4,38 % gesenkt. Zum 01.10.2007

blieben die Verkaufspreise unverändert.

Mit 6.341 Tm³ liegt die nutzbare Wasserabgabe in

unserem Versorgungsgebiet um 90 Tm³ unter dem

Vorjahreswert. Der Wasserpreis wurde letztmalig zum

01.03.2004 angepasst. Die Umsatzerlöse liegen mit

11,3 Mio € um 0,2 Mio € unter dem Vorjahreswert.

Der Materialaufwand ist geringfügig um 0,1 Mio € auf

65,2 Mio € zurück gegangen.

Der Strombezug (215,5 GWh) erfolgte im Geschäftsjahr

2007 über die Tochtergesellschaft Energie AG Iserlohn-

Menden (76 %) und aus dem Müllheizkraftwerk Iserlohn

(24 %).

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2007 778 GWh

(i.Vj. 792 GWh) Erdgas bezogen. Der Bezug für ihren

eigenen Bedarf und den Betrieb des Blockheizkraftwerkes

der Energie AG Iserlohn-Menden erfolgte von

der RWE-Westfalen-Weser-Ems AG.

Das Fernwärmeaufkommen liegt mit 162,6 GWh um

11,1 GWh unter dem Vorjahreswert; der Fernwärmebezug

beträgt 94 % (i.Vj. 91 %).

Die Wasserdarbietung beträgt gegenüber dem Vorjahr

nahezu unverändert 7,0 Mio m³. Der Anteil Eigengewinnung

hat mit 79 % nach der Inbetriebnahme des neuen

Zentralen Wasserwerkes die erwartete Größenordnung

erreicht (Vj. 55 %).

Zum 31.12.2007 hatte die Gesellschaft 144 Mitarbeiter.

Außerdem waren unverändert 9 Auszubildende beschäftigt.

Insgesamt ist die Mitarbeiterzahl gegenüber dem

Vorjahr um 9 Mitarbeiter gestiegen. Der Personalauf-

23


wand liegt mit 8,0 Mio € um 0,6 Mio € über dem Vorjahr.

Für Risiken aus Forderungsausfällen sind in ausrei-

chender Höhe Einzelwertberichtigungen und für Absatz-,

Beschaffungs- und sonstige Risiken Rückstellungen ge-

bildet.

Der Gewinn von 6,2 Mio € (i.Vj. 4,8 Mio €) ist aufgrund

des Ergebnisabführungsvertrages an die Gesellschaft für

Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH abgeführt worden.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme zum 31.12.2007 erhöhte sich um

21,2 Mio € auf 103,0 Mio €. Der Anteil des Eigenkapitals

an der Bilanzsumme beträgt 36 %. Das Anlagevermö-

gen ist zu 59 % durch Eigenkapital gedeckt. Das lang-

fristig gebundene Vermögen ist am Bilanzstichtag zu

99 % durch zeitgleiche Mittel finanziert. Der Cash-flow

nach DVFA/SG beträgt 11,4 Mio € (i.Vj. 8,8 Mio €).

Investitionen

Im Geschäftsjahr wurden –ohne die Straßenbeleuch-

tungsanlagen in der Stadt Iserlohn (9,1 Mio €)- 4,7 Mio €

(i.Vj. 6,5 Mio €) investiert; hiervon entfallen 2,9 Mio €

auf Verteilungsanlagen. Diese Investitionen sind in voller

Höhe durch Abschreibungen finanziert.

Risikobericht

Das Risikomanagementsystem ist Teil des im Konzern

der Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH

aufgebauten Überwachungssystems und Bestandteil

des betrieblichen Controllings. Hierbei wird die spezi-

fische Situation der Stadtwerke Iserlohn beachtet. Ziel

ist es, die Risiken mit ihren Auswirkungen frühzeitig zu

erkennen und Gegenmaßnahmen rechtzeitig einzuleiten.

Einzelrisiken werden mit ihrer geschätzten Eintrittswahr-

scheinlichkeit ermittelt und bewertet. Es wird vierteljähr-

lich ein Risikobericht vorgelegt.

Ein Risiko stellt die Beschaffungsseite mit ihren starken

Schwankungen der Großhandelspreise und dem anhal-

tenden Trend der Preissteigerungen dar.

Die Strom-Beschaffung erfolgt grundsätzlich unter Be-

rücksichtigung günstiger Beschaffungspreissituationen.

Grundlage hierfür ist eine Absatzprognose, die mög-

lichst alle Verbrauchsschwankungen berücksichtigt.

Hierfür setzen wir eine entsprechende Software ein. Mit

dieser Software werden alle Lastgänge einzeln in die an

der Leipziger Börse gehandelten Stromprodukte zerlegt.

Die Stromprognose erfolgt täglich. Grundsätzlich verfolgen

wir die „Back to back“ Beschaffung. Die Bewirtschaftung

unseres Vertriebsportfolios erfolgt in Verbindung

mit dem Vertragsabschluss beim Kunden. Hierfür

setzen wir ein sogenanntes Orderbuch ein. Diese Mittel

sind geeignet, um Risiken aus Preisschwankungen

am Beschaffungsmarkt zu minimieren. Durch geplante

Prozessänderungen sind noch weitere Verbesserungen

möglich.

Der weiter steigende Wettbewerb um Endkunden stellt

ein Risiko bezüglich der zu erzielenden Marge dar. Der

Beschaffungspreis wird zukünftig noch stärker den

Vertriebserfolg bestimmen. Künftig ist ein auf unseren

Bedarf abgestimmter Beschaffungsmix aus Bezug

und Eigenerzeugung sicherzustellen. Im Konzern wird

bereits diese Zielrichtung verfolgt. Um dem Risiko aus

Kundenverlusten entgegenzuwirken, sind attraktive Vertriebsprodukte

zu entwickeln.

Ein weiteres Risiko mit direkten Auswirkungen auf das

Betriebsergebnis sind witterungsbedingte Minderabnahmen,

die zu Margenverschlechterungen führen. Dieses

hat das Jahr 2007 vor allem im Heizkundenbereich der

Erdgas- und Fernwärmeversorgung deutlich gezeigt.

Die Billigkeitskontrolle der Energiepreise, hier vor allem

der Erdgaspreise, stellt ein Risiko durch mögliche Reduzierung

der Abgabepreise dar. Hierzu gibt es zum

Teil widersprüchliche Urteile verschiedener deutscher

Gerichte.

Es ist damit zu rechnen, dass die Regulierungsbehörde

den Druck auf unsere Netzentgelte weiter erhöhen wird.

24 Lagebericht


Negative Auswirkungen aus der Regulierung müssen

wir durch Kostensenkungsmaßnahmen und Verbesse-

rung der Effizienz innerhalb der Gesellschaft, aber auch

des Konzerns kompensieren. Die quantitativen Auswir-

kungen, die ab 2009 die vorgesehene Anreizregulierung

auf die Ertragslage der Gesellschaft haben wird, sind

derzeit nicht einzuschätzen.

Eine Überprüfung der gegenwärtigen Lage der Gesell-

schaft hat ergeben, dass derzeit keine den Fortbestand

gefährdenden Risiken bestehen.

Ausblick

Der Nachfragedruck nach Energie auf den Weltener-

giemärkten wird zu weiteren Preisanstiegen führen.

Der Beschaffungspreis für Strom wird vor allem durch

die Erzeugungskosten neuer Kraftwerke, den Preis für

Kohle und die Preise für CO 2 -Zertifikate bestimmt. Am

deutschen Terminmarkt lagen die Strompreise bedingt

durch den CO -Handel auf hohem Niveau. Die Erwar-

2

tung knapper zukünftiger Erzeugungskapazitäten treibt

den Strompreis an der Börse ebenfalls nach oben. Wir

erwarten mittelfristig keine Entspannung auf dem Strommarkt.

Steigende Beschaffungskosten sind im Wettbewerbsmarkt

nur noch bedingt weiterzugeben. Um nicht

in großem Maße Kunden an Wettbewerber zu verlieren,

müssen wir unseren Kunden neben marktgerechten

Preisen eine hohe Service- und Informationsqualität bieten.

Hierfür ist es erforderlich, die Erwartungen unserer

Kunden zu kennen. Aus diesem Grunde werden wir in

der 2. Jahreshälfte 2008 eine Kundenbefragung durchführen.

Zur weiteren Verbesserung unserer Position im „fairen“

Wettbewerb und als Mittel gegen Wettbewerber mit

„Dumpingpreisen“ bieten wir seit dem 01. April 2008

unseren Kunden ein neues Erdgas-Produkt „Erdgas

IQ Aktiv Fair“ an. Bis zum 30. Juni 2008 haben bereits

40 % der Kunden unser Angebot angenommen. Ein

zielgerichtetes Produkt in der Stromversorgung ist für

das vierte Quartal 2008 geplant.

Lagebericht

Ein online basiertes Stromprodukt „IQ-Web“ haben wir

zusammen mit unserer Tochtergesellschaft bereits seit

31.01.2008 im Angebot. Auf dem Prüfstand steht derzeit

unser Öko-Produkt „PPSM“.

Zusammen mit der Stadt Iserlohn nehmen wir 2008 am

Wettbewerb „Aktion Klimaplus-NRW-Klimakommune

der Zukunft“ des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz,

Landwirtschaft und Verbraucherschutz des

Landes Nordrhein Westfalen teil. Ziel des Wettbewerbs

ist die Förderung einer Modellkommune im Hinblick auf

ein klimapolitisches Gesamtkonzept.

Wettbewerbsfähige Vertriebspreise sind allerdings ausschließlich

noch durch günstige Beschaffungskosten

darzustellen. Hierauf müssen wir uns kurz- und mittelfristig

einstellen. Der Einstieg in die Stromerzeugung ist

unumgänglich. Schwankungen auf dem Strommarkt

dürfen zukünftig nicht mehr voll auf den Beschaffungspreis

durchschlagen. Der Beschaffungs-Mix ist entsprechend

auszurichten. Dieses Ziel wird derzeit zusammen

mit den Konzerngesellschaften verfolgt. Hierbei soll

möglichst ein Mix aus regenerativen Energien, Energie

aus konventionellen Steinkohlekraftwerken und Energie

aus der Erzeugung in GuD-Anlagen erzielt werden.

Kooperationen mit Partnern werden derzeit angestrebt;

konkrete Untersuchungen sind in Vorbereitung.

Die Kürzung der Netznutzungsentgelte durch die LRegB

NW wird negative Auswirkungen auf das Ergebnis 2008

haben. Diesem Trend entgegen zu wirken, haben wir

bereits konkrete Maßnahmen zur Kostensenkung und

Effizienzverbesserung umgesetzt; weitere sind in Vorbereitung.

Neue Ertragsfelder sind zu erschließen. Kooperationen

u.a. im Beschaffungssektor sind erforderlich.

Die bevorstehende Anreizregulierung zum 1. Januar

2009 mit der Forderung, innerhalb von zwei Regulierungsphasen

(jeweils fünf Jahre) die vorgegebenen

Effizienzziele der Regulierungsbehörde zu erreichen,

erfordert schon zum jetzigen Zeitpunkt umfangreiche

Vorarbeiten im Unternehmen. Hierfür haben wir ein

Projekt „Stadtwerke Iserlohn GmbH in der Anreizregulierung“

aufgesetzt. Folgende wesentliche Themen sind:

25


Analyse der RegV und Erarbeitung der Strategien; Ana-

lyse der Kostenstrukturen; Auswertung der Ergebnisse

und Erarbeitung von Empfehlungen für die zukünftige

Unternehmensorganisation. Die Projektumsetzung wird

im 2. Halbjahr 2008 erfolgen.

Für das Jahr 2008 erwartet die Gesellschaft aufgrund

des Geschäftsverlaufs im 1. Halbjahr 2008 ein positives

Ergebnis.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach

Schluss des Geschäftsjahres, über die zu berichten

wäre, sind nicht eingetreten.

Iserlohn, den 30. Juni 2008

Stadtwerke Iserlohn GmbH

Dr. Bergmann Dr. Weimer

Geschäftsführer Geschäftsführer

26 Lagebericht


Bädergesellschaft Iserlohn GmbH

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2007 wurden 291.000 Besucher

(Vj. 288.000) in den Bädern SeilerSeeBad und Aquamathe

gezählt. Trotz der schlechten Witterung in den Sommermonaten

und des dadurch bedingten Rückgangs

der Besucher im Freibad Aquamathe ist die Gesamtbesucherzahl

um 3.000 Besucher höher als im Vorjahr.

Das Sportbad Aquamathe war wie im Vorjahr in den

Sommermonaten Mai bis August geschlossen.

Besucherstruktur Seilerseebad

Schulen/Vereine 54.600

Solebad 75.900

Sportbad 86.600

Besucherstruktur Aquamathe

Sportbad 28.200

Öffnungstage 2007

SeilerSeeBad: Sportbad 343 Tage

Solebad 341 Tage

Aquamathe: Sportbad 242 Tage

Freibad 101 Tage

Sauna 343 Tage

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft haben sich im Geschäftsjahr

2007 um 36 T€ (+ 4,0 %) auf 925 T€ erhöht.

Die Erlöse aus dem Bäderbetrieb sind bei einem Anstieg

der Besucherzahl (+ 2.700 bzw. 1,0 %) um 32 T€ auf

744 T€ gestiegen. Dem Erlösanstieg von 69 T€ aus dem

Betrieb des Seilerseebads stehen rückläufige Erlöse aus

dem Bäderbetrieb Aquamathe in Höhe von 37 T€ gegenüber.

Lagebericht

Sauna 18.000

Schulen/Vereine 18.900

Freibad 8.500

Die Umsatzerlöse aus dem Betrieb der Sauna sind bei

einer Zunahme der Besucherzahl (+ 400 bzw. 2,2 %) mit

162 T€ um 4 T€ höher als im Vorjahr.

Erträge im Jahresvergleich

Sonstige Erträge

Umsatzerlöse

Aufwendungen im Jahresvergleich

Sonstiger Aufwand

Kapitalkosten

Personalaufwand

Materialaufwand

2007 2006

Mio € Mio €

1,50

1,00

0,23

0,27

0,50

0,00

0,93

0,89

Gesamt: 1,16 1,16

2007 2006

Mio € Mio €

3,50

3,00

0,33

0,33

2,50

2,00

0,75

0,83

1,50

1,00

1,17

1,14

0,50

0,00

1,03

1,02

Gesamt: 3,28 3,32

Der Anstieg des Personalaufwands um 28 T€ resultiert

im Wesentlichen aus dem Abschluss einer Altersteilzeitvereinbarung.

Der Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme ist mit

2.118 T€ um 42 T€ geringer ausgefallen als im Vorjahr.

Die Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH

hat den Verlust aufgrund einer Ergebnisübernahmeverpflichtung

übernommen.

27


Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahresbilanzstichtag

um 363 T€ auf 9.025 T€ gestiegen. Der Anteil

des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt 46 %

(i.Vj. 42 %); das Anlagevermögen ist zu 84 % (i.Vj. 71 %)

durch Eigenkapital gedeckt. Das langfristig gebundene

Vermögen war zum Bilanzstichtag in voller Höhe durch

zeitgleiche Mittel finanziert.

Die Gesellschafterin hat im Geschäftsjahr 2007 512 T€

in die Kapitalrücklage eingezahlt.

Die Liquidität der Gesellschaft war in 2007 durch die Finanzierung

im Konzern der Gesellschaft für Kommunalwirtschaft

Iserlohn mbH gesichert.

Investitionen

In 2007 wurden Investitionen in Höhe von 388 T€ getätigt;

davon entfallen 261 T€ auf die im Bau befindliche

Sauna im SeilerSeebad. Abschreibungen sind in Höhe

von 604 T€ angefallen.

Das geplante Gesamtinvestitionsvolumen für den

Saunabau im SeilerSeebad beträgt 1,6 Mio €.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Zum 31.12.2007 hatte die Gesellschaft 73 Mitarbeiter,

davon 53 Teilzeitkräfte. Außerdem waren 4 Auszubildende

beschäftigt. Insgesamt ist die Mitarbeiterzahl gegenüber

dem Vorjahr um 3 Mitarbeiter gestiegen.

Risikobericht

Die Gesellschaft setzt gemeinsam mit den übrigen Konzerngesellschaften

der Gesellschaft für Kommunalwirtschaft

Iserlohn mbH zur Identifizierung wesentlicher Risiken

die Software „RIMAS“ ein. Für Einzelrisiken werden

Schadenshöhen mit einer angesetzten Eintrittswahrscheinlichkeit

quantitativ ermittelt; es wird vierteljährlich

ein Risikobericht vorgelegt.

Eine Überprüfung der gegenwärtigen Lage der Gesellschaft

hat ergeben, dass keine den Fortbestand gefährdenden

Risiken vorliegen.

Ausblick

Die Bädergesellschaft Iserlohn mbH hat am 11.3.2008

mit der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde einen Vertrag

über die Betriebsführung des Hallenbads Holensiepen in

Nachrodt-Wiblingwerde abgeschlossen. Der Vertrag hat

eine Laufzeit bis zum 31.12.2012. Die Gesellschaft erwartet

positive Synergien aus dem Vertragsabschluss.

Der Außenbereich der Sauna im Aquamathe wird derzeit

saniert; die bisherige Blockhaussauna wird durch einen

Neubau ersetzt. Die Wiedereröffnung ist zum 5.5.2008

geplant.

Die Fertigstellung der Sauna im SeilerSeebad ist für Anfang

Juli 2008 geplant. Das erweiterte Angebot um die

Sauna stellt eine optimale Ergänzung zum Sole- und

Sportbad dar.

Eine weitere Maßnahme zur Verbesserung des Geschäftsergebnisses

wird in diesem Jahr die Investition in

eine Spülwasserrecyclinganlage sein.

Das Ziel der Kostensenkung wird konsequent weiter

verfolgt. Die eingeleiteten und zukünftigen Maßnahmen

sind auf die Erhaltung der Konkurrenzfähigkeit durch die

Attraktivität der Bäder gerichtet.

28 Lagebericht


Für das Jahr 2008 wird ein Verlust in ähnlicher Höhe wie

für 2007 erwartet.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des

Geschäftsjahres, über die zu berichten wäre, sind nicht

eingetreten.

Iserlohn, den 16. April 2008

Bädergesellschaft Iserlohn mbH

Dr. Bergmann Dr. Weimer

Geschäftsführer Geschäftsführer

Lagebericht

29


30

www.ltv.bnet.de


Menschen mit Energie:

Jana und Alina Egger, Turnerinnen

Mindestens zweimal die Woche setzen Jana (14)

und Alina Egger (12) jede Menge Energie in Bewe-

gung um: in der Turnhalle. Die beiden jungen Sport-

lerinnen zählen zum hoffnungsvollen Nachwuchs

des Letmather Turnvereins und haben es schon bis

in die Gauliga II bzw. in die Landesliga II gebracht. Ihr

bevorzugtes Sportgerät: der Stufenbarren. Turnen

ist ihre große Leidenschaft – und die wird auch zu

Hause energiegeladen ausgelebt: auf dem großen

Trampolin im Garten.

31


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Umwelt

Informationen zum Geschäftsjahr

Stadtwerke Iserlohn GmbH

Stromversorgung

Erdgasversorgung

Fernwärmeversorgung

Nahwärme/Nahwärme Plus

Wasserversorgung

Energie AG Iserlohn-Menden

TeleMark Telekommunikationsgesellschaft

Mark mbH

33


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Zum 31.12.2007 waren im Konzern der Gesellschaft

für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH insgesamt 291

(Vj. 286) Mitarbeiter beschäftigt.

Um den Anforderungen des Wettbewerbs im liberali-

sierten Markt und den vielfältigen Wünschen unserer

Mitarbeiter – Stand: 31.12.2007 (Vj.)

Umwelt

Das Thema Umwelt wird weltweit zukünftig einen

großen Stellenwert einnehmen. In Deutschland will man

mit Förderprogrammen und Einzelprojekten

verfügbare klimafreundliche Technologien gezielt

voranbringen,

zukunftsweisende Klimaschutztechnologien anhand

von Modellprojekten demonstrieren und verbreiten sowie

Hemmnisse, die die Umsetzung von Klimaschutz-

schutzmaßnahmen bisher verhindert haben, identifizie-

ren und abbauen.

Mit entsprechenden Programmen sollen die Treibhaus-

gasemissionen bis zum Jahr 2020 um 40 % gegenüber

1990 gesenkt werden. Die Bundeskabinett hat zur Er-

reichung dieses Ziels am 5. Dezember 2007 das „Inte-

grierte Energie- und Klimaschutzprogramm der Bundes-

regierung“ (IEKP) beschlossen.

Das Bundesumweltministerium hat einen Schwerpunkt

auf die Unterstützung kommunaler Klimaschutzprojekte

gelegt. Denn hier verdichten sich die technologischen,

ökonomischen und ökologischen Herausforderungen.

Kunden gerecht zu werden, sind qualifizierte und moti-

vierte Mitarbeiter mit hoher Leistungsbereitschaft erfor-

derlich. Teamarbeit und Leistungsbereitschaft zeichnen

unsere Mitarbeiter aus. Hierfür gilt unser besonderer

Dank. Auch den Betriebsräten danken wir für die gute

und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Gewerbliche

Arbeitnehmer Angestellte Auszubildende

Stadtwerke Iserlohn GmbH 36 (37) 108 (98) 9 (9)

Bädergesellschaft Iserlohn mbH 41 (39) 32 (30) 4 (5)

Energie AG Iserlohn-Menden 17 (19) 16 (21) 4 (4)

TeleMark GmbH 17 (15) 6 (6) 1 (3)

111 (110) 162 (155) 18 (21)

Die Stadtwerke Iserlohn werden ihren Beitrag zum

Klimaschutz leisten und bieten den Iserlohner Bürgern

diesbezüglich ihre Unterstützung an. Wir fördern die

sparsame Verwendung von Strom, Erdgas, Wärme und

Wasser bei unseren Kunden.

Die erneuerbaren Energien spielen hier eine wichtige Rolle.

Die Solar – Initiative der Stadtwerke Iserlohn verfolgt

das Ziel, eine ökologisch verträgliche Stromgewinnung

durch Solarstromanlagen einem breiten Personenkreis

zugänglich zu machen. Auch Photovoltaik interessierte

Bürger, die nicht über ein geeignetes Objekt verfügen,

haben in Iserlohn die Möglichkeit, Anlagenbetreiber zu

werden. Die Stadtwerke Iserlohn haben in 2007 im Rahmen

ihrer Initiative eine Neuanlage „Photovoltaik“ auf

dem Dach des Schalthauses Baarstraße mit einer Leistung

von 12 kWp realisiert.

Unsere Konzerngesellschaften setzen sich auch in

Zukunft für die Schonung der Ressourcen und für die

Erhaltung unserer Umwelt durch verantwortungsbewusstes

Handeln und aktive Energieberatung ein.

34 Informationen zum Geschäftsjahr


Erdgastankstelle

Mit der Einrichtung der Erdgastankstelle setzen sich die

Stadtwerke schon seit Herbst 2003 für die Nutzung von

Erdgas als Kraftstoff ein. Erdgas als Kraftstoff bedeutet

80 % weniger Ozon- und Smogbildungspotenzial und

ca. 20–25% weniger Treibhausgasemissionen.

Energieeffizienz

Die Bundesregierung hat sich ein überaus ehrgeiziges

Effizienzziel gesetzt. Bis 2020 soll sich die Energieproduktivität

gegenüber 1990 verdoppeln. In den nächsten

12 Jahren muss damit der Energieaufwand zur

Erzeugung einer Einheit des Bruttoinlandsprodukts jährlich

um 3,1 % sinken. Hierzu ist der nationale Energieeffizienz-Aktionsplan

gemäß EU-Richtlinie über „Endenergieeffizienz

und Energiedienstleistungen“ vorgelegt

worden. Wir sind der Meinung, dass alle Energiesparmaßnahmen

einer Kosten-Nutzen-Analyse unterzogen

werden müssen, um die Belastungen für die Bürgerinnen

und Bürger sowie die Wirtschaft zu minimieren.

Installierte Stromerzeugungsanlagen im Netz der

Energie AG Iserlohn-Menden und der Stadtwerke

Iserlohn GmbH:

Stromerzeugungsanlagen – Stand 31.12.2007

Informationen zum Geschäftsjahr

Die zunehmende Nachfrage nach diesem Klima schonenden

Produkt bestätigt unser Handeln. Für die Zukunft

erwarten wir mit zunehmender Klimadiskussion

und neuen Modellen der Fahrzeughersteller eine weitere

Marktdurchdringung.

Die Energieeffizienz wird in den nächsten Jahren rascher

als in den vergangenen Jahren steigen. Dafür sind u.a.

eine deutlich stärkere Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung

in Verbindung mit dem Ausbau von Nahwärmenetzen,

eine beschleunigte energetische Modernisierung

des Gebäudebestandes und die Ausschöpfung der

Effizienzpotenziale in der Stromnutzung und der Prozesswärmebereitstellung

erforderlich.

Verantwortungsbewusstes Handeln und aktive Energieberatung

zur Erhaltung der Umwelt werden auch zukünftig

unser Bestreben sein.

Anzahl installierte Leistung kW

Photovoltaik 228 1.324

Windkraft 3 1.800

Biomasse 2 106

Klärgas 1 240

35


Stadtwerke Iserlohn GmbH

Strom

Abgabesteigerung

Die Stadtwerke Iserlohn GmbH hat 2007 215,5 Mio kWh

elektrische Energie (+ 1,4 %) bezogen. Gleichzeitig hat

sich die Stromabgabe um 0,5 Mio kWh (+ 0,3 %) auf

206,3 Mio kWh erhöht.

Übersicht

Weiterer Anstieg

der Strompreise

Der Anstieg der Bezugskosten hat sich auch 2007 fort-

gesetzt. Anteilig haben wir diese Mehrbelastungen an

unsere Endkunden weitergegeben. Zum 1. Januar 2007

haben wir unsere Verkaufspreise um durchschnittlich

0,95 ct/kWh erhöht.

Mengen- und preisbedingt sind die Erlöse aus der

Stromabgabe um 2,2 Mio € (+ 9,7 %) gestiegen.

2007 2006 Veränderung

MWh MWh MWh %

Gesamtaufkommen 215.462 212.446 + 3.016 1,4

nutzbare Abgabe 206.301 205.773 + 528 0,3

davon an

Tarif-/Heizkunden 100.616 103.456 -2.840 2,7

Sondervertragskunden 98.716 97.664 + 1.052 1,1

Eigenverbrauch 6.969 4.653 + 2.316 49,8

Investitionen

Von den 2007 getätigten Investitionen in Höhe von

13,8 Mio € (i.Vj. 6,5 Mio €) entfielen 2,9 Mio € (21,0 %)

auf Verteilungsanlagen. Auf den Kauf der Straßenbe-

leuchtungsanlagen der Stadt Iserlohn entfallen 9,1 Mio €.

Insgesamt wurden am Jahresende 8.431 Hausan-

schlüsse (+ 19) mit 29.317 Zählern (+ 34) betrieben; das

Kabelnetz der Stadtwerke war 493 km lang. 42,1 km

Freileitungen waren zu unterhalten.

36 Informationen zum Geschäftsjahr


Erdgas

Bezug und Abgabe

witterungsbedingt rückläufig

Erdgasbezug und -abgabe haben sich im Berichtsjahr

2007 verringert. Im Vergleich zum Vorjahr wurden

13,9 Mio kWh (- 1,8 %) weniger Erdgas eingekauft.

Übersicht

Verantwortlich für den Abgaberückgang war im Wesentlichen

die im Vergleich zum Vorjahr sehr milde Witterung

in den ersten Monaten des Jahres 2007. Im zweiten

Halbjahr 2007 gab es allerdings bei einem normalem

Temperaturverlauf im Vergleich zum außergewöhnlich

warmen zweiten Halbjahr 2006 deutliche Zuwächse;

diese konnten die Rückgänge im ersten Halbjahr allerdings

nicht mehr kompensieren. An unsere Endkunden

haben wir die tendenzielle Entwicklung unserer Bezugskosten

weitergegeben. Für Tarifkunden wurden

die Preise zum 01.04.2007 um linear 0,25 ct/kWh und

zum 01.07.2007 um linear 0,4 ct/kWh gesenkt. Zum

01.10.2007 blieben unsere Verkaufspreise unverändert.

Die Preise für Sondervertragskunden wurden entsprechend

den vereinbarten Preisgleitklauseln angepasst.

Die durchschnittlichen Abgabepreise verringerten sich

um rd. 0,4 ct/kWh (./. 8,5 %).

Informationen zum Geschäftsjahr

2007 2006 Veränderung

MWh MWh MWh %

Bezug 778.423 792.334 - 13.911 1,8

nutzbare Abgabe 781.714 792.428 - 10.714 1,4

Für die einzelnen Kundengruppen ergab sich folgende Abgabeentwicklung:

Übersicht

2007 2006 Veränderung

Absatzbereich MWh MWh MWh %

Haushalte 363.513 398.018 - 34.505 8,7

Industrie und Gewerbe 347.468 354.094 - 6.626 1,9

Stadt/öffentl. Einrichtungen 1.364 1.475 -111 7,5

Energie AG 37.774 10.418 + 27.356

Bädergesellschaft 2.110 1.681 +429 25,5

Heinzwerke und Wärmeanlagen 29.193 26.453 + 2.740 10,4

Eigenverbrauch 292 289 + 3 1,0

Die nutzbare Abgabe ist um 1,4 % zurückgegangen, die

Umsatzerlöse aus der Erdgasabgabe sind um 10,1 %

gesunken.

Erneuerung und

Erweiterung der Netze

Investitionen sind 2007 in Höhe von 1,2 Mio € (i.Vj.

1,0 Mio €) getätigt worden; 82 % entfielen auf Verteilungsanlagen.

Am Jahresende war das Erdgasnetz 272,6 km lang.

12.478 Hausanschlüsse (- 25) mit insgesamt 19.834

Zählern (- 27) wurden unterhalten.

37


Fernwärme/Nahwärme

Rückgang der

Fernwärmeabgabe

Das Fernwärmeaufkommen hat sich 2007 um 11.118

MWh auf 162.622 MWh verringert. Die Fernwärmeabgabe

liegt witterungsbedingt mit 130.889 MWh um

6,5 % unter dem Vorjahreswert.

Übersicht

Bei einem Rückgang der berechneten Abgabe um

15,7 % sind die Umsatzerlöse aus Fernwärmeverkauf

um 11,6 % gesunken. Zum 01.01.2007 wurden vertragsgemäß

die Leistungspreise um 0,35 % und die Arbeitspreise

um 4,26 % erhöht. Zum 01.04.2007 wurde

der Arbeitspreis vertragsgemäß um 2,66 % und zum

01.07.2007 um 4,38 % gesenkt. Zum 01.10.2007 blieben

die Verkaufpreise unverändert.

2007 2006 Veränderung

MWh MWh MWh %

Bezug 152.150 158.300 - 6.150 3,9

Erzeugung 10.472 15.440 - 4.968 32,2

Fernwärme-Aufkommen 162.622 173.740 - 11.118 6,4

Nutzbare Abgabe 130.889 140.035 - 9.146 6,5

An die einzelnen Kundengruppen wurde abgegeben:

Übersicht

2007 2006 Veränderung

MWh MWh MWh %

Haushalte 61.309 65.882 - 4.573 6,9

Industrie und Gewerbe 29.463 31.685 - 2.222 7,0

Stadt/öffentl. Einrichtungen 21.803 36.631 - 14.828 40,5

Bädergesellschaft 3.798 3.820 - 22 0,6

Eigenverbrauch 964 2.017 - 1.053 52,2

Einsatz Nahwärme-Contracting 13.552 0 + 13.552

Investitionstätigkeit rückläufig

Mit 0,5 Mio € lagen die Investitionen um 0,1 Mio € unter

dem Vorjahresniveau. 94 % der Investitionen erfolgten in

Verteilungsanlagen.

Zum 31.12.2007 betrug der Anschlusswert 146,8 MW.

(i.Vj. 150,6 MW). 1.432 Fernwärmestationen (i.Vj. 1.429)

waren in Betrieb.

38 Informationen zum Geschäftsjahr


Nahwärme/Nahwärme Plus/

Wärmecontracting

Die technisch-wirtschaftliche Energiedienstleistungen

Nahwärme/Nahwärme Plus sind nicht erweitert wor-

den; die Anzahl der Anlagen ist konstant. In Nordrhein-

Westfalen und somit auch in Iserlohn nimmt der Bau von

Wohnungen drastisch ab. Die installierte Leistung blieb

konstant auf dem Vorjahresniveau von 1.468 KW.

Unter dem Produkt Wärmecontracting der Stadtwerke

Iserlohn sind zurzeit verschiedene Nah- und Fernwärmeanlagen

eingebunden. Vor allem der seit 2006 mit der

Stadt Iserlohn bestehende Vertrag über die technische

Betriebsführung der heizungstechnischen Anlagen und

Fernwärmeübergabestationen hat dieser Geschäftssparte

einen Zuwachs gebracht. Das Wärmecontracting

umfasst u. a. die Überwachung der Wartungs- und

Instandhaltungs-maßnahmen und die Funktionskontrollen.

Diese Kontrollen sind vor allem bei älteren Heizungsanlagen

notwendig, um einen hohen Gesamtanlagenwirkungsgrad

und eine Verbrauchsreduzierung zu

erreichen. Das Abwägen von Kosten und Nutzen steht

vorrangig im Focus und trägt durch Brennstoffeinsparungen

zur Minimierung des CO -Ausstoßes bei.

2

Erklärtes Ziel ist es, im Rahmen des Wärmecontractings

neben dem bestehenden Kundenstamm den regionalen

Markt hinsichtlich weiteren Potentials zu sondieren

und Neukunden zu gewinnen. Hierbei kann das Vollcontracting

angeboten werden, welches die Finanzierung

der Anlagentechnik umfasst.

Informationen zum Geschäftsjahr

39


Wasser

Geringfügiger Rückgang

der Wasserabgabe

Die nutzbare Wasserabgabe ist in 2007 geringfügig ge-

sunken. Nach Inbetriebnahme des Zentralen Wasser-

werkes „Krug von Nidda“ im September 2006 hat der

Anteil der Eigengewinnung an der Gesamtbeschaffung

die geplante Größenordnung in 2007 erreicht.

Übersicht

Investitionen

Investitionen sind 2007 in Höhe von 1,3 Mio € (i.Vj.

2,8 Mio €) getätigt worden; 72 % entfielen auf Vertei-

lungsanlagen.

Das Rohrnetz hatte am Jahresende eine Länge von ins-

gesamt 457,0 km. 19.952 (+ 55) Hausanschlüsse mit

20.243 (+ 56) Zählern wurden unterhalten.

2007 2006 Veränderung

Absatzbereich Tm 3 Tm 3 Tm 3 %

Bezug 1.454 3.126 - 1.672 53,5

Eigengewinnung 5.486 3.829 + 1.657 43,3

Darbietung gesamt 6.940 6.955 - 15 0,2

nutzbare Abgabe 6.341 6.431 - 90 1,4

Die Absatzentwicklung der einzelnen Bereiche zeigt folgende Übersicht:

Übersicht

2007 2006 Veränderung

Absatzbereich Tm 3 Tm 3 Tm 3 %

Haushalte 4.328 4.455 - 127 2,9

Industrie und Gewerbe 1.053 1.081 - 28 2,6

fremde Gemeinden 9 11 - 2 18,2

Stadt/öffentl. Einrichtungen 529 507 + 22 4,3

WBV Mark 106 88 + 18 20,5

Bädergesellschaft 65 73 - 8 11,0

Eigenverbrauch 251 216 + 35 16,2

Die Verkaufspreise blieben unverändert; die Umsatzerlöse aus der Wasserabgabe sind um 1,3 % gesunken.

40 Informationen zum Geschäftsjahr


Informationen zum Geschäftsjahr

41


Energie Aktiengesellschaft Iserlohn-Menden

Wesentliche

Geschäftsereignisse

Umsetzung des Netznutzungsentgeltbescheides

Strom der Landesregulierungsbehörde NW vom 08. No-

vember 2007 mit Wirkung zum 01. Oktober 2007.

Kündigung des Geschäftsbesorgungsvertrages durch

die Stadtwerke Menden GmbH zum 31. Dezember

2007, Übernahme der Geschäftsbesorgung für den Ge-

schäftsbereich Menden durch die Stadtwerke Iserlohn

GmbH ab 01.01.2008.

Auflösung des Factoringvertrages zwischen Ener-

gie AG Iserlohn-Menden und der Stadtwerke Menden

GmbH zum 31.12.2007.

Kauf von Geschäftsanteilen an der items GmbH,

Münster, von der Liberal Energy Trading GmbH.

Geschäftsentwicklung

Ertragslage

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft haben sich im

Geschäftsjahr 2007 um 33,7 Mio € (./. 27,9 %) auf

87,2 Mio € vermindert. Von dem Erlösrückgang entfal-

len 32,5 Mio € auf den Erdgasverkauf an Weiterverteiler.

Zum 30.09.2006 ist vertragsgemäß die Belieferung

der Stadtwerke Iserlohn GmbH und der Stadtwerke

Menden GmbH mit Erdgas beendet worden.

Die Erlöse aus dem Stromverkauf an Endkunden sind

insgesamt um 1,2 Mio € (./. 1,8 %) auf 65,6 Mio € zurückgegangen;

der Stromabsatz liegt mit 596 GWh um

87 GWh (./. 12,7 %) unter dem Vorjahreswert.

In den jeweiligen Netzgebieten ist eine unterschiedliche

Entwicklung festzustellen:

Aus dem Stromverkauf an Kunden im eigenen Netzgebiet

sind die Umsatzerlöse preisbedingt um 4,0 Mio €

(+ 9,3 %) auf 47,2 Mio € gestiegen; die Abgabe ist um

15 GWh (./. 3,3 %) auf 444 GWh zurückgegangen.

Die Umsatzerlöse in fremden Netzgebieten haben sich

2007 um 5,2 Mio € (./. 22,0 %) auf 23,6 Mio € rückläufig

entwickelt. Die Abgabe ist um 72 GWh (./. 32,1 %) auf

152 GWh zurückgegangen.

Im bundesweiten Vertrieb der Energie AG sind weiterhin

Kundenverluste zu verzeichnen. Der überwiegende Abgaberückgang

ist bei den Sondervertragskunden aufgetreten;

diese orientieren sich fast ausschließlich an den

Abgabepreisen. In diesem Segment haben die örtlichen

Versorger – auch aufgrund noch nicht durchgeführter

Entflechtung – gegenüber einem fremden Händler

häufig Vorteile. Die Abgabe an Sondervertragskunden

außerhalb unseres Netzgebietes ist um 63 GWh auf

104 GWh zurückgegangen. Die Abgabe an Privat- und

Geschäftskunden ist um 9 GWh auf 48 GWh rückläufig.

Neben dem Endkundengeschäft beliefert die Energie

AG die Stadtwerke Iserlohn GmbH und die Stadtwerke

Menden GmbH mit elektrischer Energie. Es wurden

Mehrerlöse in Höhe von 0,4 Mio € erzielt.

Externe Händler lieferten 29,8 Mio kWh (Vj. 17,9 Mio

kWh) an Privat-, Geschäfts- und Sondervertragskunden

in unserem Netzgebiet. Die Erlöse aus Netznutzungsentgelten

lagen mit 0,7 Mio € um 0,2 Mio € über dem

Vorjahreswert.

Der Materialaufwand ist um 32,2 Mio € (./. 28,1 %) auf

82,5 Mio € gesunken. Hierin enthalten sind die von der

Stadtwerke Iserlohn GmbH weiterberechneten Netznutzungsentgelte

(14,5 Mio €) für das Teilnetz der Energie

AG in Iserlohn, in dem die Energie AG als Händler auftritt.

Aus der betriebsgeführten Verpachtung des Teilnetzes

in Iserlohn an die Stadtwerke Iserlohn GmbH sind Erträge

von insgesamt 7,3 Mio € angefallen.

Der Rückgang des Materialaufwands um 32,2 Mio €

(./. 28,1 %) auf 82,5 Mio € resultiert im Wesentlichen aus

den rückläufigen Erdgasbezugskosten wegen der Beendigung

der Erdgaslieferungen an Weiterverteiler zum

30.09.2006. Im Geschäftsjahr 2007 wurde ausschließlich

Erdgas für den Einsatz im BHKW bezogen. Auf die

von der Stadtwerke Iserlohn GmbH weiterberechneten

42 Informationen zum Geschäftsjahr


Netznutzungsentgelte für das Teilnetz der Energie AG

in Iserlohn, in dem die Energie AG als Händler auftritt,

entfallen 14,5 Mio €.

Der Strombezug erfolgte für das Geschäftsjahr 2007

nach festen Produkten. Der Restbedarf wurde struktu-

riert eingekauft. Der Hauptanteil des Bezuges entfiel auf

die Quantum GmbH, Düsseldorf, und auf regenerative

Erzeugungsanlagen.

Zu der Energiebilanz hat das eigene Blockheizkraftwerk

„Stefanstraße“ im Geschäftsjahr mit 13,0 Mio kWh Strom

(Vorjahr 15,0 Mio kWh) und mit 14,4 Mio kWh Wärme

(Vorjahr 16,4 Mio kWh) beigetragen. Die Einspeisung der

Energie erfolgte zum größten Teil in das Verteilungsnetz

der Stadtwerke Iserlohn GmbH.

Die Energie AG weist für 2007 einen Jahresüberschuss

in Höhe von 2.004 T€ (i.Vj. 2.954 T€) aus. Nach Einstellung

von 100 T€ in die gesetzliche Rücklage und der

bereits erfolgten Ausschüttung des Gewinnvortrags aus

2006 von 2.766 T€ in 2008 verbleibt ein zur Ausschüttung

verfügbarer Betrag in Höhe von 1.904 T€.

Für Risiken aus Forderungsausfällen sind Einzelwertberichtigungen

und für Absatz-, Beschaffungs- und sonstige

Risiken Rückstellungen gebildet.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme zum 31.12.07 verringerte sich um

1,7 Mio € auf 50,0 Mio €. Das Grundkapital beträgt unverändert

15,6 Mio €. Der Anteil des Grundkapitals und

der gesetzlichen Rücklage an der Bilanzsumme beträgt

31 %. Das Anlagevermögen ist zu 50 % durch Grundkapital

und gesetzliche Rücklage gedeckt. Das langfristig

gebundene Vermögen war am Bilanzstichtag zu 97 %

durch zeitgleiche Mittel finanziert. Der Cash- flow nach

DVFA/SG beträgt 5,4 Mio € (i.Vj. 6,3 Mio €).

Investitionen

Im Geschäftsjahr wurden 1,5 Mio € investiert; hiervon

Informationen zum Geschäftsjahr

entfallen 1,0 Mio € auf Verteilungsanlagen. Die Investitionen

sind in voller Höhe durch Abschreibungen finanziert.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Für die Mitarbeiter-/innen findet der Tarifvertrag für Versorgungsbetriebe

Anwendung. Durch die veränderten

Rahmenbedingungen in der Energiewirtschaft haben

sich die Anforderungen an unsere Mitarbeiter erhöht.

Weiterbildungsmaßnahmen waren erforderlich. Nur mit

qualifizierten und motivierten Mitarbeitern können wir zukünftig

die Anforderungen des Wettbewerbs bestehen.

Zum 31.12.2007 hatte die Gesellschaft 33 Mitarbeiter

und 6 Mitarbeiter mit Nebentätigkeitsverträgen. Außerdem

waren 4 Auszubildende beschäftigt. Insgesamt

ist die Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahr um 7

Mitarbeiter gesunken. Der Personalaufwand liegt mit

2,3 Mio € um 0,3 Mio € unter dem Vorjahresniveau.

Ausblick

Die Kürzung der Netznutzungsentgelte durch die LRegB

NW zum 01. Oktober 2007 wird negative Auswirkungen

auf das Ergebnis 2008 haben. Diesem Trend entgegen

zu wirken, haben wir bereits konkrete Maßnahmen zur

Kostensenkung und Effizienzverbesserung umgesetzt;

weitere sind in Vorbereitung. Neue Ertragsfelder sind zu

erschließen. Kooperationen u.a. im Beschaffungssektor

sind erforderlich.

Für das Jahr 2008 erwartet die Gesellschaft ein positives

Ergebnis.

Die bereits in 2007 erwartete Entscheidung der Aktionäre

zur strategischen Neuausrichtung der Gesellschaft

ist immer noch nicht erfolgt.

Im März 2008 hat die Aktionärin Stadtwerke Menden

GmbH eine Anfechtungs- und Beschlussfeststellungsklage

gegen Beschlüsse der Hauptversammlung vom

26.2.08 erhoben. Die Klageerwiderung durch die Gesellschaft

erfolgte am 23.5.08.

43


TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH

Darstellung des

Geschäftsverlaufs

An der TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark

mbH, Lüdenscheid, sind die Energie AG Iserlohn-

Menden (56 %) und die Stadtwerke Lüdenscheid GmbH

(44 %) beteiligt.

Gegenstand des Unternehmens sind die zentrale Steu-

erung, die Planung, der Bau, die Nutzung sowie der Be-

trieb der Fernmeldeinfrastruktur der Gesellschaft und die

Erbringung von Telekommunikationsdienstleistungen.

Auf Grundlage der Beschlüsse des Aufsichtsrates hat

die Gesellschaft die in 2006 begonnene strategische

Neuausrichtung ihrer Geschäftstätigkeit in 2007 fortge-

setzt. Die Kooperation mit der Telekommunikationsgesellschaft

DOKOM21, Dortmund, wurde intensiviert. In

dieser Partnerschaft stellt TeleMark die erforderliche Leitungsinfrastruktur

und vermietet diese an DOKOM21;

TeleMark ist für Betrieb und Unterhaltung zuständig. DO-

KOM21 stellt die Endkundeninfrastruktur und ist für die

Abwicklung des Endkundengeschäftes verantwortlich.

Die Kooperationspartner haben sich zum Ziel gesetzt,

innovative Dienstleistungen im Telekommunikationsbereich

in den Städten Lüdenscheid, Iserlohn und Menden

anzubieten und durch leistungsstarke Telekommunikations-

und Breitbandinfrastruktur die Wirtschaftsstandorte

Lüdenscheid, Iserlohn und Menden zu stärken.

Bereits im ersten „vollen“ Jahr der Zusammenarbeit mit

DOKOM 21 hat sich die eingeschlagene Strategie als

richtig erwiesen. Neben DOKOM 21 nutzten Ende 2007

bereits drei weitere Carrier (Versatel, Arcor, Telefonica) die

Leitungsinfrastruktur der TeleMark. Die entsprechenden

Mietverträge wurden mit DOKOM 21 geschlossen; Tele-

Mark ist an den Mieterträgen beteiligt.

Die Verträge zwischen TeleMark und DOKOM21 wurden

im Herbst 2006 (Geschäftsbereich Lüdenscheid)

bzw. im Frühjahr 2007 (Geschäftsbereich Iserlohn und

Menden) abgeschlossen.

In 2007 hat die Gesellschaft für die Erschließung der

Ortsvermittlungsstellen der Deutschen Telekom in den

Geschäftsbereichen Iserlohn und Menden rd. T€ 740

investiert. Im Geschäftsbereich Lüdenscheid ist die Erschließung

bereits Ende 2006 erfolgt.

Insgesamt wurden in diesem Geschäftsjahr 1,5 Mio €

investiert; die Investitionen sind zu 81 % durch Abschreibungen

finanziert.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme war um 0,3 Mio € rückläufig; die Eigenkapitalquote

(vor Gewinnverwendung) ist rechnerisch

von rd. 66 % auf 69 % gestiegen. Der Anteil des

Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt rd. 93 %

(i.Vj. rd. 85 %).

Finanzlage

Das Anlagevermögen ist zu rd. 74 % durch Eigenkapital

(nach Gewinnverwendung) finanziert (i.Vj. 77 %). In der

Finanzierung des langfristigen Vermögens durch gleichfristiges

Kapital besteht eine geringfügige Unterdeckung

von unverändert 1 %.

Die finanziellen Verpflichtungen wurden stets durch termingerechte

Zahlung erfüllt.

Der Cash-flow nach DVFA/SG hat sich wie folgt entwickelt:

2006 2007

T€ T€

Jahresüberschuss 41 41

Abschreibungen 1.033 1.198

Veränderung Rückstellungen - 24 6

1.054 1.245

Nach Abzug der Investitionsauszahlungen und der Mittelabflüsse

aus dem operativen Bereich konnten die

Investitionen aus der vorhandenen Liquidität sowie aus

der Bereitstellung eines Gesellschafterdarlehens finanziert

werden.

44 Informationen zum Geschäftsjahr


Ertragslage

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft haben sich im

Geschäftsjahr 2007 geringfügig von 3,20 Mio € auf

3,41 Mio € erhöht. Hierin sind Telekommunikationser-

löse in Höhe von rd. 2,82 Mio € enthalten. Die Telekom-

munikationserlöse resultieren zu rd. 68 % aus der Ver-

mietung der Fernmelde- und Datenleitungen sowie der

Fernmelde- und Funkeinrichtungen an die Energie AG

Iserlohn-Menden, die Stadtwerke Lüdenscheid GmbH,

die Stadtwerke Iserlohn GmbH und die Stadtwerke

Menden GmbH. Den Unternehmen werden die Kosten

berechnet, die für die Unterhaltung und den Betrieb der

Netze und Anlagen anfallen.

Zum 31. Dezember 2007 bestanden 31 (Vj. 33) Mietver-

träge über kabelgebundene Datendirektverbindungen

mit Drittkunden. Trotz dieser rückläufigen Entwicklung

konnten in diesem Segment die Umsatzerlöse um rd.

T€ 52 gesteigert werden. Über Breitbandkabel wurden

291 (Vj. 282) Anschlüsse mit 559 (Vj. 541) Wohnein-

heiten versorgt. Außerdem betreibt die Telemark die

Telefonanlage im Entwicklungs- und Gründercentrum

Lüdenscheid GmbH mit 42 (Vj. 45) Nebenanschlüssen.

Aus Netznutzung wurden Erlöse in Höhe von rd. T€ 56

(Vj. T€ 38) mit der Deutsche Telekom AG erzielt.

Aus der Vermietung der Leitungsinfrastruktur an DO-

KOM 21 sowie der anteiligen Erlöse aus der Weiterver-

mietung an Carrier erzielte die Gesellschaft erstmals in

2007 rd. T€ 247 Umsatzerlöse.

Für den Betrieb und die Unterhaltung der Betriebsanlagen

der Gesellschafter, Stadtwerke und Drittkunden hat die

Gesellschaft Installationserlöse in Höhe von 0,60 Mio €

(Vj. 0,60 Mio €) erwirtschaftet.

Der Materialaufwand ist mit 0,64 Mio € (Vj. 0,63 Mio €)

nahezu unverändert geblieben.

Die TeleMark weist für 2007 einen unveränderten Jah-

resüberschuss von T€ 41 aus.

Informationen zum Geschäftsjahr

Mitarbeiter

Zum 31.12.2007 hatte die Gesellschaft 23 (Vj. 21) Mit-

arbeiter. Außerdem war 1 Auszubildender (Vj. 3 Auszu-

bildende) beschäftigt. Der Personalaufwand liegt um rd.

1 % über dem Vorjahresniveau. Für die Mitarbeiter-/in-

nen findet der Tarifvertrag für Versorgungsbetriebe An-

wendung. Durch die in 2007 erfolgte Erweiterung des

Drittkundengeschäftes um das Segment „Endkunde“

haben sich die Anforderungen an unsere Mitarbeiter

erhöht. Weiterbildungsmaßnahmen waren erforderlich.

Nur mit qualifizierten und motivierten Mitarbeitern kön-

nen wir zukünftig die Anforderungen des Wettbewerbs

im Telekommunikationssektor bestehen.

Voraussichtliche Entwicklung

Die Gesellschaft prüft derzeit die Wirtschaftlichkeit der

Anbindung des Ortteils Iserlohn-Hennen an die Infra-

struktur der TeleMark. Hiermit sind voraussichtlich Inves-

titionen in Höhe von rd. T€ 180 verbunden; Erlöse sind

in Höhe von rd. T€ 30/a zu erzielen.

Die Kooperation mit DOKOM21 wird die Ertragslage der

Gesellschaft mittelfristig weiter verbessern.

Für das Geschäftsjahr 2008 wird wiederum ein positives

Ergebnis erwartet.

45


Konzern

Jahresabschlüsse

Gesellschaft für Kommunalwirtschaft

Iserlohn mbH

Stadtwerke Iserlohn GmbH

Bädergesellschaft Iserlohn mbH

Energie AG Iserlohn-Menden

TeleMark Telekommunikationsgesellschaft

Mark mbH

47


48

Mensch mit Energie:

Bülend Ürük, Journalist:

Eine gute Story braucht oft viel Energie. Für die

hartnäckige Recherche, das ausführliche Hinter-

grundgespräch, das Feilen an der treffenden For-

mulierung. Bülend Ürük hat diese Energie, die

Menschen mitnimmt und begeistert. In der Stadt

hat der Journalist und Mutmacher viel bewegt

und zahlreiche Projekte maßgeblich angestoßen.

Mit „ZEUS“ hat er junge Leute eindrucksvoll an die

Tageszeitung herangeführt. Mit der Hochschulseite

„StudIS“ und der Seniorenseite „BISS“ machte er

aus Lesern Autoren. Die prägende Arbeit am

Stadtmagazin „Szene Iserlohn“ und Veranstaltun-

gen wie „Iserlohner Gesundheitstag“ oder „Kinder-

Uni“ zeigen die Vielfalt und Leidenschaft für ein

Miteinander über alle Gesellschaftsschichten hin-

weg und bleiben mit seinem Namen verbunden.

Man darf gespannt sein, mit welchen Ideen uns

Bülend Ürük in Zukunft überraschen wird.


Konzern

Konzernbilanz

Konzern-Gewinn und Verlustrechnung

Konzern-Kapitalflussrechnung

Konzern-Eigenkapitalspiegel

Konzernanhang

51


Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2007

Aktivseite Anhang 31.12.2007 31.12.2006

A. Anlagevermögen (1)

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

€ € T€

1. Konzessionen und ähnliche Rechte 1.166.772,81 1.259

2. Geleistete Anzahlungen 247.347,00 0

II. Sachanlagen

1.414.119,81 1.259

1. Grundstücke und Bauten einschließlich der

Bauten auf fremden Grundstücken" 13.514.448,27 14.091

2. Verteilungsanlagen 53.930.122,00 55.298

3. Technische Anlagen und Maschinen 17.856.632,00 10.037

4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.860.132,00 1.895

5. Anlagen im Bau 352.107,03 869

III. Finanzanlagen

87.513.441,30 82.190

1. Beteiligungen 3.032.445,72 2.816

2. Sonstige Ausleihungen 544.034,14 554

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

3.576.479,86 3.370

92.504.040,97 86.819

1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 661.046,63 664

2. Waren 21.528,70 19

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

682.575,33 683

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (2) 18.838.072,37 10.601

2. Forderungen gegen Unternehmen,

mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 676.653,42 1.573

3. Sonstige Vermögensgegenstände (3) 5.112.663,37 2.840

24.627.389,16 15.014

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten (4) 32.015.516,56 28.801

57.325.481,05 44.498

C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 111

149.829.522,02 131.428

52 Konzern


Passivseite Anhang 31.12.2007 31.12.2006

A. Eigenkapital

Konzern

€ € T€

I. Gezeichnetes Kapital (5) 36.233.850,00 26.741

II. Kapitalrücklage (6) 5.036.966,58 3.622

III. Gewinnrücklagen (7) 3.144.178,21 3.044

IV. Ausgleichsposten für Anteile anderer

Gesellschafter am Eigenkapital (8) 7.772.513,90 7.772

V. Auf andere Gesellschafter entfallendes Ergebnis (9) 309.891,14 -484

VI. Konzernbilanzgewinn (10) 1.111.297,65 2.098

53.608.697,48 42.793

B. Sonderposten wegen Investitions-

zuschüssen zum Anlagevermögen (11) 1.095.261,00 1.086

C. Empfangene Ertragszuschüsse 13.387.020,92 14.395

D. Rückstellungen (12)

1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche

Verpflichtungen 2.793.009,00 2.595

2. Steuerrückstellungen 1.507.723,00 2.649

3. Sonstige Rückstellungen 14.336.858,70 10.789

E. Verbindlichkeiten (13)

18.637.590,70 16.033

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 31.940.472,90 34.164

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen

und Leistungen 13.307.336,42 14.962

3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen,

mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 526.987,73 3.149

4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 395.170,18 1

5. Verbindlichkeiten aus Genussrechten 1.537.162,20 1.222

6. Sonstige Verbindlichkeiten 15.145.281,93 3.623

62.852.411,36 57.121

F. Rechnungsabgrenzungsposten (14) 248.540,56 0

149.829.522,02 131.428

53


Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2007

Anhang 2007 2006

€ € T€

1. Umsatzerlöse einschließlich Strom- und

Erdgassteuer (15) 170.780.040,53 185.309

Stromsteuer -12.737.464,46 -13.503

Erdgassteuer -4.140.374,87 -1.467

Umsatzerlöse ohne Strom- und Erdgassteuer 153.902.201,20 170.339

2. Andere aktivierte Eigenleistungen 314.504,50 231

3. Sonstige betriebliche Erträge (16) 4.424.147,05 4.327

4. Materialaufwand (17)

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

und für bezogene Waren -101.463.856,95 -116.163

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -8.232.245,95 -8.617

5. Personalaufwand (18)

-109.696.102,90 -124.780

a) Löhne und Gehälter

b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für

-9.545.401,69 -9.439

Altersversorgung und Unterstützung -3.003.519,14 -2.718

-12.548.920,83 -12.157

6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände

des Anlagevermögens und Sachanlagen -11.359.743,32 -10.232

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen

a) Konzessionsabgabe -7.250.274,05 -7.292

b) Übrige betriebliche Aufwendungen (19) -7.595.358,81 -8.152

-14.845.632,86 -15.444

8. Erträge aus Beteiligungen

9. Erträge aus anderen Wertpapieren und

(20) 2.258.578,70 163

Ausleihungen des Finanzanlagevermögens (20) 5.520,51 5

10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

11. Abschreibungen auf Wertpapiere des

(20) 974.132,58 565

Umlaufvermögens (20) 0,00 -8

12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (20) -1.808.893,93 -2.266

13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 11.619.790,70 10.743

14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (21) -4.037.039,96 -3.822

15. Sonstige Steuern -355.914,78 -234

16. Konzernjahresüberschuss 7.226.835,96 6.687

17. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -1.505.461,17 -4.524

18. Einstellungen in Gewinnrücklagen -100.186,00 -549

19. Auf andere Gesellschafter entfallendes Ergebnis (22) -309.891,14 484

20. Vorabausschüttung -4.200.000,00 0

21. Konzernbilanzgewinn 1.111.297,65 2.098

54 Konzern


Konzern-Kapitalflussrechnung 2007 2006

Konzern

Mio € Mio €

Konzernjahresüberschuss 7,2 6,7

Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 11,4 10,2

Veränderung der langfristigen Rückstellungen 0,2 0,1

Sonstige zahlungsunwirksame Erträge und Aufwendungen -1,7 -1,9

Verluste aus Anlagenabgängen 0,0 0,1

Zunahme/ Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen

und Leistungen sowie anderer Aktiva -9,6 3,6

Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

sowie anderer Passiva 10,4 0,7

Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 17,9 19,5

Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen/

Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit -17,1 -9,6

Gewinnausschüttung an die Stadt Iserlohn -7,3 -2,9

Einzahlungen aus der Eigenkapitalzuführung 10,9 0,0

Einzahlungen aus Investitions- und Ertragszuschüssen 1,0 0,8

Auszahlungen für die Tilgung von Darlehen -2,2 -2,2

Mittelzufluss/Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit 2,4 -4,3

Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands 3,2 5,6

Finanzmittelbestand am 1.1. 28,8 23,2

Finanzmittelbestand am 31.12. 32,0 28,8

55


Konzern-Eigenkapitalspiegel

Gezeichnetes

Kapital

Kapitalrücklage

56 Konzern

Gewinnrücklagen

Ausgleichsposten

für Anteile anderer

Gesellschafter

am Eigenkapital

Ergebnis Dritter

Konzern-

Bilanzergebnis

Mio € Mio € Mio € Mio € Mio € Mio € Mio €

Stand 1.1.2006 26,7 3,6 2,5 7,8 -1,4 -0,1 39,1

Konzernjahresüberschuss 6,7 6,7

Gewinnausschüttung -2,9 -2,9

Einstellungen in

Gewinnrücklagen 0,5 -0,5 0,0

erfolgsneutrale Veränderungen 1,0 -1,1 -0,1

Stand 31.12.2006 26,7 3,6 3,0 7,8 -0,4 2,1 42,8

Stand 1.1.2007 26,7 3,6 3,0 7,8 -0,4 2,1 42,8

Konzernjahresüberschuss 7,2 7,2

Gewinnausschüttung -7,3 -7,3

Eigenkapitalzuführung 9,5 1,4 0,0 10,9

Einstellungen in

Gewinnrücklagen 0,1 -0,1 0,0

erfolgsneutrale Veränderungen 0,7 -0,7 0,0

Stand 31.12.2007 36,2 5,0 3,1 7,8 0,3 1,2 53,6

Gesamt


Konzernanhang

Allgemeines

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2007 ist

nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handels-

gesetzbuches aufgestellt worden.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach

dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden.

Die Ziffern in Klammern in der Vorspalte der Konzern-

bilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

geben Hinweise auf die Posten im Anhang.

Konsolidierungskreis und

Konsolidierungsgrundsätze

In den Konzernabschluss sind die Gesellschaft für Kommunalwirtschaft

Iserlohn mbH, die Stadtwerke Iserlohn

GmbH (Beteiligungsquote 100 %), die Bädergesellschaft

Iserlohn mbH (Beteiligungsquote 95 %), die Energie Aktiengesellschaft

Iserlohn - Menden (Beteiligungsquote

67 %) sowie die TeleMark Telekommunikationsgesellschaft

Mark mbH (Beteiligungsquote 56 %) einbezogen.

Die Jahresabschlüsse der Tochtergesellschaften sind in

den Konzernabschluss nach grundsätzlich einheitlichen

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einbezogen.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Buchwertme-

thode. Hierbei werden die Anschaffungskosten für die

Anteile an den Tochtergesellschaften mit dem anteiligen

Eigenkapital verrechnet.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den ein-

bezogenen Gesellschaften wurden gegeneinander auf-

gerechnet, Umsatzerlöse und Erträge mit den entsprechenden

Aufwendungen saldiert.

Das auf andere Gesellschafter entfallende Ergebnis an

vollkonsolidierten Beteiligungsgesellschaften, mit denen

keine Ergebnisübernahmevereinbarungen bestehen, ist

gesondert ausgewiesen.

Konzern

Bilanzierungs- und

Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten

bilanziert und werden linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder

Herstellungskosten bewertet. Bei selbsterstellten Anlagen

werden neben den Einzelkosten anteilige Gemeinkosten

in angemessenem Umfang berücksichtigt.

Die Sachanlagen der Bäderbetriebe werden überwiegend

linear abgeschrieben. Die Zugänge des Jahres

1995 der Energie AG Iserlohn-Menden, die in 1998

eingebrachten Sacheinlagen in die TeleMark Telekommunikationsgesellschaft

Mark mbH sowie die 2007

eingebrachten Straßenbeleuchtungsanlagen in die

Stadtwerke Iserlohn GmbH werden linear abgeschrieben.

Ansonsten erfolgen die Abschreibungen auf Sachanlagen

nach der degressiven Methode mit späterem

Übergang zur linearen Methode. Geringwertige Wirtschaftsgüter

werden im Zugangsjahr überwiegend in

voller Höhe, ansonsten degressiv, abgeschrieben.

Die Beteiligungen sind zu den Anschaffungskosten bilanziert.

Die Ausleihungen sind mit dem Nennwert angesetzt.

Vorräte sind zu fortgeschriebenen durchschnittlichen

Einstandspreisen unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips

bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände

sind zum Nennwert bilanziert. Ausfallrisiken sind

durch Wertberichtigungen angemessen berücksichtigt.

Unverzinsliche langfristige Forderungen sind zum Barwert

angesetzt.

Die unentgeltlich ausgegebenen Treibhausgas – Emissionsberechtigungen

sind mit dem Erinnerungswert unter

den sonstigen Vermögensgegenständen bilanziert.

57


Der Sonderposten wegen Investitionszuschüssen zum

Anlagevermögen wird entsprechend der Nutzungsdauer

der begünstigten Sachanlagen aufgelöst.

Die bis 31.12.2002 empfangenen Ertragszuschüsse

und die unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aus-

gewiesenen Zuschüsse werden jährlich mit 5 % ihrer

Ursprungsbeträge, die ab 2003 empfangenen Ertrags-

zuschüsse werden entsprechend der Nutzungsdauer

und der Abschreibungsmethode der bezuschussten

Wirtschaftsgüter aufgelöst; sie sind im Konzern nach

einheitlichen Grundsätzen bilanziert. Soweit Ertragszu-

schüsse bei einer Beteiligungsgesellschaft in Vorjahren

vorzeitig aufgelöst worden sind, ist dieses im Konzern-

abschluss rückgängig gemacht.

Die Rückstellungen für Pensionen und Energiepreiser-

mäßigungen sind nach versicherungsmathematischen

Grundsätzen ermittelt. Die Pensionsverpflichtungen sind

auf der Basis eines Rechnungszinsfusses von 6 % unter

Anwendung der „Richttafeln RT 2005 G“ von Heubeck

bewertet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstel-

lungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und

ungewissen Verpflichtungen. Für drohende Verluste aus

schwebenden Geschäften sind Rückstellungen gebil-

det.

Für die dem Geschäftsjahr oder einem früheren Ge-

schäftsjahr zuzuordnenden Aufwendungen für Instand-

haltungen, die am Bilanzstichtag wahrscheinlich oder

sicher, aber hinsichtlich ihrer Höhe oder des Zeitpunkts

ihres Eintritts unbestimmt sind, werden Aufwandsrück-

stellungen nach § 249 Abs. 2 HGB gebildet.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag

bilanziert.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

58 Konzern

(1)

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem An-

lagenspiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich.

Die Zugänge bei den Beteiligungen resultieren aus dem

Erwerb eines Geschäftsanteils an der items GmbH,

Münster, und eines Kommanditanteils der TOBI Kraftwerksbeteiligungs-GmbH

& Co. KG, Bocholt.

Der Zugang bei den sonstigen Ausleihungen betrifft ein

Baudarlehen an einen Mitarbeiter; das Darlehen ist hypothekarisch

gesichert.

(2)

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren

im Wesentlichen aus dem Energie- und Wasserverkauf.

(3)

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen

Steuererstattungsansprüche. Hierin enthalten

ist der Auszahlungsanspruch aus dem Körperschaftsteuerguthaben

in Höhe des abgezinsten Betrags von

0,5 Mio € (nominal 0,7 Mio €). Die Auszahlung erfolgt

in 10 gleichen Jahresbeträgen ab 2008 bis 2017. Auf

sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit

von mehr als einem Jahr entfallen 0,4 Mio €.

(4)

Die Guthaben bei Kreditinstituten waren am Bilanzstichtag

in Höhe von 29,8 Mio € auf Fest- und Tagesgeldkonten

angelegt.

(5)

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft für Kommunalwirtschaft

Iserlohn mbH ist im Geschäftsjahr 2007 um

9,5 Mio € auf 36,2 Mio € erhöht worden. Die Stammkapitalerhöhung

in Höhe von 9,0 Mio € erfolgte durch die

Einbringung der Straßenbeleuchtungsanlagen in der

Stadt Iserlohn als Sacheinlage.

(6)

Die Zuführung zu der Kapitalrücklage von 1,4 Mio € re-


sultiert im Wesentlichen aus der Einzahlung der Stadt

Iserlohn.

(7)

Aus dem Jahresüberschuss der Energie AG Iserlohn-

Menden sind 0,1 Mio € in die gesetzliche Rücklage

eingestellt worden. Von den Gewinnrücklagen entfallen

0,2 Mio € auf die gesetzliche Rücklage und 2,9 Mio €

auf die anderen Gewinnrücklagen.

(8)

Der Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschaf-

ter am Eigenkapital resultiert insbesondere aus dem

Anteil der Stadtwerke Menden GmbH an der Energie

AG Iserlohn–Menden und dem Anteil der Stadtwerke

Lüdenscheid GmbH an der TeleMark Telekommunikationsgesellschaft

Mark mbH.

(9)

Das auf andere Gesellschafter entfallende Ergebnis

beinhaltet im Wesentlichen den Anteil an dem Bilanzgewinn

der Energie AG Iserlohn-Menden.

(10)

Der Konzernbilanzgewinn in Höhe von 1,1 Mio € ergibt

sich aus dem Konzernjahresüberschuss (7,2 Mio €)

abzüglich des Verlustvortrags der Energie AG Iserlohn-

Menden (1,5 Mio €) und der Einstellung in die gesetzliche

Rücklage (0,1 Mio €) abzüglich des auf andere Gesellschafter

entfallenden Ergebnisses (0,3 Mio €) und der

Gewinnvorabausschüttung für 2007 (4,2 Mio €).

(11)

Der Sonderposten wegen Investitionszuschüssen zum

Anlagevermögen enthält im Wesentlichen Landeszuschüsse.

(12)

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

bestehen für zwei Anwärter und zwei Ruhegeldempfänger

sowie für Verpflichtungen aus Energiepreisvergünstigungen.

Im Übrigen ist die Altersversorgung für die Mitarbeiter

der Konzerngesellschaften gemäß Tarifvertrag geregelt.

Konzern

Die Mitarbeiter der Stadtwerke Iserlohn GmbH sind

bei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder

(VBL) versichert. Der derzeitige Umlagesatz liegt bei

7,86 %. Zusätzlich wurde in 2007 ein Sanierungsgeld

von 1,81 % erhoben. Eine betragsmäßige Angabe einer

möglichen Unterdeckung aus den Versorgungsansprüchen

und dem auf die Stadtwerke Iserlohn GmbH

entfallenden anteiligen Deckungskapital der VBL ist aufgrund

fehlender Daten nicht möglich.

Die Steuerrückstellungen betreffen 2007 sowie vorläufig

veranlagte Jahre.

Die sonstigen Rückstellungen bestehen vor allem für energiewirtschaftliche

Risiken, die Umstellung von Erdgasversorgungsanlagen,

für ausstehende Instandhaltungen,

ausstehende Energie- und Wasserbezugsabrechnungen,

für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen und

der erfolgsabhängigen Mitarbeitervergütung sowie für

Beteiligungsrisiken und Prozesskosten.

(13)

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

sind 7,8 Mio € durch Grundpfandrechte gesichert.

Die Verbindlichkeiten aus Genussrechten werden aus

vermögenswirksamen Leistungen, welche die Gesellschaften

für die Mitarbeiter zur Begründung der Genussrechte

anlegt, aus der nicht ausgezahlten Arbeitnehmer-

Sparzulage, aus der freiwilligen Zulage des Arbeitgebers

und aus sonstigen Einzahlungen der Mitarbeiter gebildet.

Am Bilanzstichtag bestanden Verbindlichkeiten gegenüber

152 (i.Vj. 142) Genussrechtsinhabern. Die nicht

verbrieften Genussrechte haben den Nennwert des

jeweils im Unternehmen belassenen Genussrechtskapitals

und begründen einen Anspruch der Mitarbeiter auf

Beteiligung am Gewinn und zusätzlich auf eine gewinnunabhängige

Mindestverzinsung. Eine Beteiligung am

Liquidationserlös ist ausgeschlossen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen

Verbindlichkeiten aus Überzahlungen von Kunden,

Konzessionsabgabe an die Stadt Iserlohn und an die

Stadt Menden sowie Stromsteuer.

59


(14)

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet die ab

2007 erhaltenen Ertragszuschüsse der Energie AG

Iserlohn-Menden.

Erläuerungen zur Konzern-

Gewinn- und Verlustrechnung

(15)

Verbindlichkeitenspiegel des Konzerns

31.12.2007

Gesamt

davon mit einer Restlaufzeit

bis 1 Jahr über 1–5 Jahre 5 Jahre

31.12.2006

Gesamt

Mio € Mio € Mio € Mio € Mio €

1. Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten 32,0 2,2 9,3 20,5 34,2

2. Verbindlichkeiten aus

Lieferungen und Leistungen 13,3 13,3 0,0 0,0 15,0

3. Verbindlichkeiten gegenüber

Unternehmen, mit denen ein

Beteiligungsverhältnis besteht 0,5 0,5 0,0 0,0 3,1

4. Verbindlichkeiten gegenüber

Gesellschafter 0,4 0,4 0,0 0,0 0,0

(davon aus Steuern 0,4 0,4 0,0 0,0 0,0)

5. Verbindlichkeiten aus

Genussrechten 1,5 1,5 0,0 0,0 1,2

6. Sonstige Verbindlichkeiten 15,2 15,2 0,0 0,0 3,6

(davon aus Steuern 0,5 0,5 0,0 0,0 0,4)

62,9 33,1 9,3 20,5 57,1

Umsatzerlöse 2007 2006

Mio € Mio €

Stromversorgung 96,7 98,7

Erdgasversorgung 29,5 46,1

Fernwärmeversorgung 7,4 8,3

Wasserversorgung 11,2 11,3

Telekommunikation 2,2 2,1

Bäderbetriebe 0,9 0,9

Übrige Umsatzerlöse 6,0 2,9

153,9 170,3

60 Konzern


Von den Umsatzerlösen sind die von den Konzernge-

sellschaften abzuführenden Strom- und Erdgassteuern

in Höhe von insgesamt 16,9 Mio € abgesetzt.

Ab 1.8.06 ist die Erdgassteuer auf Erdgaslieferungen an

Endkunden von der Stadtwerke Iserlohn GmbH abzu-

führen. Bis 31.7.06 war der Vorlieferant Steuerschuldner;

die Erdgassteuer wurde der Gesellschaft als Bestandteil

des Gasbezugspreises in Rechnung gestellt.

(16)

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren hauptsächlich

aus der Auflösung von Rückstellungen

(2,5 Mio €) und aus Zahlungseingängen wertberichtigter

Forderungen aus Vorjahren (0,7 Mio €). Auf Erträge aus

Vermietungen entfallen 0,2 Mio €.

(20)

Die Erträge aus Beteiligungen betreffen im Wesentlichen

die Gewinnausschüttungen der Energie AG Iserlohn-

Menden, der Stadtwerke Glauchau-Dienstleistungsgesellschaft

mbH und der TeleMark Telekommunikationsgesellschaft

Mark mbH für 2006.

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind die

Vergütungen für Genussrechte der Mitarbeiter in Höhe

von 0,3 Mio € enthalten.

Konzern

(17)

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

und für bezogene Waren betreffen im Wesentlichen die

Energie- und Wasserbezugkosten. Für Risiken aus der

Abrechnung der Strombeschaffung in Vorjahren sind

1,0 Mio € zurückgestellt worden; auf eine Gutschrift für

Strombezug in Vorjahren entfallen 0,3 Mio €.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen entfallen

hauptsächlich auf die Instandhaltung der Verteilungsanlagen.

(18)

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung

in Höhe von 1,0 Mio € (i.Vj. 0,7 Mio €) enthalten.

(19)

Die übrigen betrieblichen Aufwendungen betreffen die

Zuführung zu den Rückstellungen für energiewirtschaftliche

Risiken und die Umstellung von Erdgasversorgungsanlagen,

Mieten und Pachten, EDV-Kosten, Provisionen,

Wertberichtigungen auf Forderungen sowie

übrige Sach- und Verwaltungskosten.

Beteiligungs- und Finanzergebnis 2007 2006

Mio € Mio €

Erträge aus Beteiligungen 2,3 0,2

(davon aus verbundenen Unternehmen 1,9 . )

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1,0 0,6

Zinsen und ähnliche Aufwendungen ./. 1,8 ./. 2,3

1,5 ./. 1,5

(21)

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag umfassen

Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer

für 2007 und Vorjahre.

(22)

Das auf andere Gesellschafter entfallende Ergebnis beinhaltet

im Wesentlichen den anteiligen Bilanzgewinn der

Energie AG Iserlohn-Menden.

61


Sonstige finanzielle

Verpflichtungen

Im Konzern sind zugunsten der Quantum GmbH, Düsseldorf

(vormals Liberal Energie Trading GmbH, Menden),

Patronatserklärungen für Stromlieferungen für die Jahre

2008 bis 2012 in Höhe von 19,1 Mio € abgegeben wor-

Sonstige Angaben

Anteilsbesitz

Beteiligungsunternehmen

Die Firma der Liberal Energy Trading GmbH ist in Quan-

tum GmbH geändert und der Sitz nach Düsseldorf ver-

legt worden. Der Anteil am Stammkapital der Quantum

GmbH in Höhe von 571 T€ beträgt 14,02 %.

Im Jahresdurchschnitt waren im Konzern 277 Mitarbei-

ter beschäftigt, davon 161 Angestellte und 116 gewerb-

liche Arbeitnehmer. Außerdem bestanden am Bilanz-

stichtag 18 Ausbildungsverhältnisse.

Die Aufsichtsratsmitglieder der Konzerngesellschaften

erhielten Sitzungsgelder in Höhe von 62 T€. Für frühere

Mitglieder der Geschäftsführung bzw. deren Hinterblie-

bene bestehen Rückstellungen für Pensionen in Höhe

von 579 T€.

Beteiligungsquote

Eigenkapital Jahresergebnis

% T€ T€

Elbe-Mulde Energie GmbH, Glauchau *) 50,00 40 - 2

TOBI Kraftwerksbeteiligungs-

GmbH & Co. KG, Bocholt **) 33,33 120 0

Elementerra GmbH, Iserlohn 30,00 50 0

Liberal Energy Trading GmbH, Menden *) 28,10 794 391

Stadtwerke Glauchau-Dienstleistungs-

gesellschaft mbH, Glauchau 27,50 12.188 591

Items GmbH, Münster *) 10,32 1.896 330

*) Den Angaben liegen die Jahresabschlüsse zum 31.12.06 zugrunde.

**) Gründung in 2007, Jahresabschluss liegt noch nicht vor.

den. Aus dem Stromeinkauf für die Jahre 2008 bis 2012

bestehen im Konzern vertragliche Verpflichtungen von

68,5 Mio €.

Die Verpflichtungen aus dem Bestellobligo aus Investitionen

betragen am Bilanzstichtag 0,7 Mio €.

Iserlohn, den 30. Juni 2008

Gesellschaft für

Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH

Dr. Bergmann Dr. Weimer

Geschäftsführer Geschäftsführer

62 Konzern


Konzern der Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007

Konzern

Anlagevermögen Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen Buchwerte

Stand

31.12.06

Stand

31.12.07

Stand

31.12.07

Stand

01.01.07 Zugänge Abgänge

Stand

31.12.07

Um-

buchungen

Stand

01.01.07 Zugänge Abgänge

€ € € € € € € € € € T€

I. Immaterielle

Vermögensgegenstände

1. Konzessionen und ähnliche

Rechte und Werte 4.049.464,28 334.091,87 11,77 6.117,45 4.389.661,83 2.790.390,50 432.498,52 0,00 3.222.889,02 1.166.772,81 1.259

2. Geleistete Anzahlungen 0,00 247.347,00 0,00 0,00 247.347,00 0,00 0,00 0,00 0,00 247.347,00 0

4.049.464,28 581.438,87 11,77 6.117,45 4.637.008,83 2.790.390,50 432.498,52 0,00 3.222.889,02 1.414.119,81 1.259

II. Sachanlagen

1. Grundstücke und Bauten

einschließlich der Bauten

auf fremden Grundstücken 33.974.328,84 135.016,48 45.771,11 0,00 34.063.574,21 19.883.518,15 704.262,48 38.654,69 20.549.125,94 13.514.448,27 14.091

2. Verteilungsanlagen 236.477.363,78 4.957.689,45 1.091.542,55 193.874,29 240.537.384,97 181.179.359,23 6.504.597,07 1.076.693,33 186.607.262,97 53.930.122,00 55.298

3. Technische Anlagen

und Maschinen 33.272.514,58 10.247.795,05 50.784,40 669.208,24 44.138.733,47 23.235.999,58 3.082.507,41 36.405,52 26.282.101,47 17.856.632,00 10.037

4. Betriebs- und Geschäftsausstattung

8.608.279,67 601.866,84 167.544,08 0,00 9.042.602,43 6.713.183,67 635.877,84 166.591,08 7.182.470,43 1.860.132,00 1.895

5. Anlagen im Bau 869.199,98 352.107,03 0,00 -869.199,98 352.107,03 0,00 0,00 0,00 0,00 352.107,03 869

313.201.686,85 16.294.474,85 1.355.642,14 -6.117,45 328.134.402,11 231.012.060,63 10.927.244,80 1.318.344,62 240.620.960,81 87.513.441,30 82.190

III. Finanzanlagen

1. Beteiligungen 2.816.317,72 216.128,00 0,00 0,00 3.032.445,72 0,00 0,00 0,00 0,00 3.032.445,72 2.816

2. Sonstige Ausleihungen 553.404,99 20.500,00 29.870,85 0,00 544.034,14 0,00 0,00 0,00 0,00 544.034,14 553

3.369.722,71 236.628,00 29.870,85 0,00 3.576.479,86 0,00 0,00 0,00 0,00 3.576.479,86 3.369

Gesamt 320.620.873,84 17.112.541,72 1.385.524,76 0,00 336.347.890,80 233.802.451,13 11.359.743,32 1.318.344,62 243.843.849,83 92.504.040,97 86.818

63


Bestätigungsvermerk

des Abschlussprüfers

Wir haben den von der Gesellschaft für Kommunalwirtschaft

Iserlohn mbH, Iserlohn, aufgestellten Konzernabschluss

- bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung,

Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel

und Anhang - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr

vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft.

Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht

nach den deutschen handelsrechtlichen

Vorschriften liegt in der Verantwortung der Geschäftsführung.

Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der

von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über

den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht

abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach

§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer

(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze

ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen.

Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen,

dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung

des durch den Konzernabschluss unter Beachtung

der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung

und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes

der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich

auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.

Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die

Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das

wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie

die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.

Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des

rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems

sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss

und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von

Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse

der in den Konzernabschluss einbezogenen

Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises,

der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze

und der wesentlichen Einschätzungen

der Geschäftsführung sowie die Würdigung der

Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des

Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass

unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für

unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung

gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss

den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt

unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger

Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes

Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang

mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt

ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und

stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

zutreffend dar.

Düsseldorf, den 30. Juli 2008

EversheimStuible Treuberater GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

Hausmann ppa. Kempf

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

64 Konzern


Konzern

65


66

www.galerie-bengelstraeter.de


Mensch mit Energie:

Jutta Bengelsträter, Galeristin

Kultur braucht Energie. Jutta Bengelsträter hat sie.

Und bringt sie immer wieder von Neuem auf, wenn

es darum geht, interessante Kunst- und Kultur-

projekte zu initiieren oder zu unterstützen. Kultur

hat für die mannigfaltig engagierte Iserlohner

Galeristin viele Facetten. Sie ist Beraterin, Förderin,

Organisatorin und Gestalterin in einer Person. Ihr

Credo: Mehr Farbe in den Alltag bringen. Und

damit sind nicht nur ausdrucksstarke Bilder ge-

meint, sondern das kulturelle Leben insgesamt.

67


Bilanz

Gewinn und Verlustrechnung

Anhang

Gesellschaft für Kommunalwirtschaft

Iserlohn mbH

69


Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH

Bilanz zum 31. Dezember 2007

Aktivseite Anhang 31.12.2007 31.12.2006

A. Anlagevermögen

I. Finanzanlagen

€ € T€

Anteile an verbundenen Unternehmen (1) 39.149.401,34 29.656

B. Umlaufvermögen

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen (2) 7.471.462,61 7.917

2. Sonstige Vermögensgegenstände (3) 495.477,07 875

7.966.939,68 8.792

II. Guthaben bei Kreditinstituten 4.919,78 9

7.971.859,46 8.801

47.121.260,80 38.457

70 Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn GmbH


Passivseite Anhang 31.12.2007 31.12.2006

A. Eigenkapital

Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn GmbH

€ € T€

I. Gezeichnetes Kapital (4) 36.233.850,00 26.741

II. Kapitalrücklage (5) 4.214.327,88 2.872

III. Andere Gewinnrücklagen 2.545.000,00 2.545

IV. Bilanzgewinn (6) 504.697,26 3.079

B. Rückstellungen

43.497.875,14 35.237

1. Steuerrückstellungen (7) 926.665,00 977

2. Sonstige Rückstellungen 40.814,00 43

C. Verbindlichkeiten (8)

967.479,00 1.020

1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen

Unternehmen 2.153.965,11 2.181

2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 395.170,18 1

3. Sonstige Verbindlichkeiten 106.771,37 18

2.655.906,66 2.200

47.121.260,80 38.457

71


Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2007

Anhang 2007 2006

€ T€

1. Sonstige betriebliche Erträge (9) 3.270.690,58 3.566

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen -98.260,80 -76

3. Erträge aus Gewinnabführungsvertrag (10) 6.193.232,72 4.836

4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.229,41 5

5. Aufwendungen aus Verlustübernahme (11) -2.118.284,38 -2.160

6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -127.790,56 -333

(davon an verbundene Unternehmen:

127.790,56 €; i.Vj. 133 T€)

7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 7.125.816,97 5.838

8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (12) -2.421.119,71 -2.356

9. Jahresüberschuss 4.704.697,26 3.482

10. Einstellungen in andere Gewinnrücklagen 0,00 -403

11. Vorabausschüttung -4.200.000,00 0

12. Bilanzgewinn 504.697,26 3.079

72 Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn GmbH


Anhang

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze der Kon-

zerngesellschaften der Gesellschaft für Kommunalwirt-

schaft Iserlohn mbH sind auf Seite 57 erläutert.

Erläuterungen zur Bilanz

(1)

Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen die

Stadtwerke Iserlohn GmbH (36.182 T€) und die Bäder-

gesellschaft Iserlohn mbH (2.967 T€). Der Zugang in

Höhe von 9.493 T€ resultiert aus der Stammkapitalerhö-

hung der Stadtwerke Iserlohn GmbH (8.981 T€) durch

die Weitergabe der Straßenbeleuchtungsanlagen in der

Stadt Iserlohn und der Einzahlung in die Kapitalrücklage

der Bädergesellschaft Iserlohn mbH (512 T€).

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem An-

lagenspiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich.

(2)

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen be-

treffen die Stadtwerke Iserlohn GmbH; sie resultieren im

Wesentlichen aus der Gewinnabführung und aus Ertrag-

steuerumlagen.

(3)

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen den

Auszahlungsanspruch aus dem Körperschaftsteuer-

guthaben in Höhe des abgezinsten Betrags von 495 T€

(nominal 693 T€). Die Auszahlung erfolgt in 10 gleichen

Jahresbeträgen ab 2008 bis 2017. Auf sonstige Vermö-

gensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als

einem Jahr entfallen 433 T€.

(4)

Das gezeichnete Kapital ist im Geschäftsjahr 2007 um

9.493 T€ auf 36.234 T€ erhöht worden. Die Stammkapitalerhöhung

in Höhe von 8.981 T€ erfolgte durch die

Einbringung der Straßenbeleuchtungsanlagen in der

Stadt Iserlohn als Sacheinlage. Alleinige Gesellschafterin

ist die Stadt Iserlohn.

Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn GmbH

(5)

Die Stadt Iserlohn hat 1.342 T€ in die Kapitalrücklage

eingezahlt.

(6)

Für 2007 wird ein Jahresüberschuss von 4.705 T€ ausgewiesen.

Nach Verrechnung mit der Vorabausschüttung

des Jahresüberschusses in Höhe von 4.200 T€ in

2007 verbleibt ein Bilanzgewinn von 505 T€.

(7)

Die Steuerrückstellungen betreffen 2007 sowie vorläufig

veranlagte Jahre.

73


(8)

Verbindlichkeitenspiegel

31.12.2007

Gesamt

davon mit einer Restlaufzeit

bis 1 Jahr über 1–5 Jahre 5 Jahre

31.12.2006

Gesamt

T€ T€ T€ T€ T€

1. Verbindlichkeiten gegenüber

verbundenen Unternehmen 2.154 2.154 – – 2.181

2. Verbindlichkeiten gegenüber

Gesellschafter 395 395 – – 1

(davon aus Steuern 395 395 – – – )

3. Sonstige Verbindlichkeiten 107 107 – – 18

(davon aus Steuern 103 103 – – 7)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unter-

nehmen bestehen gegenüber der Bädergesellschaft

Iserlohn mbH; sie resultieren im Wesentlichen aus der

Übernahme des Verlustes 2007.

Erläuterungen zur Gewinn-

und Verlustrechnung

(9)

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im We-

sentlichen aus Ertragsteuerumlagen an die Stadtwerke

Iserlohn GmbH.

(10)

Die Erträge aus Gewinnabführung betreffen die Stadt-

werke Iserlohn GmbH.

(11)

Die Aufwendungen aus Verlustübernahme von 2.118 T€

betreffen die Bädergesellschaft Iserlohn mbH.

(12)

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag umfassen

Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer

für 2007 und Vorjahre.

2.656 2.656 – – 2.200

Sonstige Angaben

Die Mitglieder des Aufsichtsrats und der Geschäftsführung

sind im Geschäftsbericht gesondert genannt.

74 Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn GmbH


Angaben zum Anteilsbesitz

(*) Ergebnisabführungsvertrag

Angaben zum Konzernabschluss

Der Konzernabschluss der Gesellschaft für Kommunal-

wirtschaft Iserlohn mbH wird im elektronischen Bundes-

anzeiger veröffentlicht.

Die Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH

ist im Handelsregister des Amtsgerichts Iserlohn unter

HRB 1312 eingetragen.

Gewinnverwendungsvorschlag

Für 2007 wird ein Jahresüberschuss von 4.705 T€ aus-

gewiesen. Nach der Vorabausschüttung des Jahresü-

berschusses in Höhe von 4.200 T€ in 2007 verbleibt ein

Bilanzgewinn von 505 T€. Es wird vorgeschlagen, die-

sen an die Stadt Iserlohn auszuschütten.

Iserlohn, den 30. Juni 2008

Gesellschaft für

Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH

Dr. Bergmann Dr. Weimer

Geschäftsführer Geschäftsführer

Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn GmbH

Beteiligungsquote

Eigenkapital Ergebnis

2007

% T€ T€

Stadtwerke Iserlohn GmbH, Iserlohn 100 36.579 6.193 (*)

Bädergesellschaft Iserlohn mbH, Iserlohn 95 4.186 - 2.118 (*)

75


Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007

Anlagevermögen Anschaffungskosten Abschreibungen Buchwerte

Stand

31.12.06

Stand

31.12.07

Stand

31.12.07

Stand

01.01.07 Zugänge Abgänge

Stand

31.12.07

Stand

01.01.07 Zugänge Abgänge

€ € € € € € € € € T€

Finanzanlagen

Anteile an verbundenen

Unternehmen 30.279.420,97 9.493.350,00 0,00 39.772.770,97 623.369,63 0,00 0,00 623.369,63 39.149.401,34 29.656

Gesamt 30.279.420,97 9.493.350,00 0,00 39.772.770,97 623.369,63 0,00 0,00 623.369,63 39.149.401,34 29.656

76 Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn GmbH


Bestätigungsvermerk

des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz,

Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter

Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht

der Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH,

Iserlohn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31.

Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung

von Jahresabschluss und Lagebericht nach den

deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der

Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft.

Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns

durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss

unter Einbeziehung der Buchführung und

über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317

HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer

(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger

Abschlussprüfung vorgenommen. Danach

ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen,

dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung

des durch den Jahresabschluss unter Beachtung

der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung

und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-,

Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken,

mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der

Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse

über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche

und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie

die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.

Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des

rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems

sowie Nachweise über die Angaben in Buchführung,

Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der

Basis von Stichproben beurteilt.

Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn GmbH

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten

Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen

der Geschäftsführung sowie die Würdigung

der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses

und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass

unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für

unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung

gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss

den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt

unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger

Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes

Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang

mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes

Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt

die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

zutreffend dar.

Düsseldorf, den 30. Juli 2008

EversheimStuible Treuberater GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

Hausmann ppa. Kempf

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

77


78

Mensch mit Energie:

Gretel Köpke, Blumenfreundin

Blumen brauchen neben Licht und Wasser vor

allem auch Zuwendung. Nur so zeigen sie ihre

volle Entwicklungskraft. Das weiß Gretel Köpke,

und sie handelt danach. Mit viel Energie und gro-

ßer Freude ermutigt sie seit 1953 die Menschen in

Ihrer Stadt, die Blumen sprechen zu lassen. Beim

Blumenschmuck-Wettbewerb mit dem Motto

Iserlohn soll schöner werden“ überreicht sie all-

jährlich den Gewinnern die „Goldene Gießkanne“.

Und wer schon einmal ein Rezept aus einem ihrer

Bücher über die heimische Küche ausprobiert hat,

hat, wird sein Herz zumindest kulinarisch vollends

an Iserlohn verlieren.


Bilanz

Gewinn und Verlustrechnung

Anhang

Stadtwerke Iserlohn GmbH

81


Stadtwerke Iserlohn GmbH

Bilanz zum 31. Dezember 2007

Aktivseite Anhang 31.12.2007 31.12.2006

A. Anlagevermögen (1)

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

€ € T€

1. Konzessionen und ähnliche Rechte 516.098,00 471

2. Geleistete Anzahlungen 195.095,18 0

II. Sachanlagen

711.193,18 471

1. Grundstücke und Bauten einschließlich der

Bauten auf fremden Grundstücken 6.827.913,69 6.981

2. Verteilungsanlagen 25.633.693,00 25.702

3. Technische Anlagen und Maschinen 14.557.334,00 6.356

4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.055.064,00 1.123

5. Anlagen im Bau 2.063,48 729

III. Finanzanlagen

48.076.068,17 40.891

1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10.240.000,00 10.240

2. Beteiligungen 2.722.111,02 2.682

3. Sonstige Ausleihungen 457.620,74 462

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

13.419.731,76 13.384

62.206.993,11 54.746

1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 661.046,63 664

2. Waren 11.838,45 10

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

672.885,08 674

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (2) 12.160.251,40 4.231

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen (3) 4.696.793,75 2.916

3. Sonstige Vermögensgegenstände (4) 909.341,34 562

17.766.386,49 7.709

III. Guthaben bei Kreditinstituten 22.336.491,81 18.636

40.775.763,38 27.019

102.982.756,49 81.765

82 Stadtwerke Iserlohn GmbH


Passivseite Anhang 31.12.2007 31.12.2006

A. Eigenkapital

Stadtwerke Iserlohn GmbH

€ € T€

I. Gezeichnetes Kapital (5) 33.267.650,00 24.286

II. Kapitalrücklage (6) 2.957.467,30 2.884

III. Andere Gewinnrücklagen 353.394,21 354

36.578.511,51 27.524

B. Sonderposten wegen Investitions-

zuschüssen zum Anlagevermögen 417.025,00 366

C. Empfangene Ertragszuschüsse 9.501.299,00 10.032

D. Rückstellungen

1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche

Verpflichtungen (7) 2.371.663,00 2.235

2. Sonstige Rückstellungen (8) 9.174.818,00 7.223

E. Verbindlichkeiten

11.546.481,00 9.458

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 12.567.374,36 13.320

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen

und Leistungen 7.408.115,43 9.016

3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen

Unternehmen (9) 9.130.277,04 9.035

4. Verbindlichkeiten aus Genussrechten (10) 1.359.730,28 1.053

5. Sonstige Verbindlichkeiten (11) 14.473.942,87 1.961

44.939.439,98 34.385

102.982.756,49 81.765

83


Stadtwerke Iserlohn GmbH

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2007

Anhang 2007 2006

€ € T€

1. Umsatzerlöse incl. Strom- und Erdgassteuer (12) 102.077.359,80 99.814

Stromsteuer -3.504.829,99 -3.496

Erdgassteuer -4.140.374,87 -1.467

Umsatzerlöse ohne Strom- und Erdgassteuer 94.432.154,94 94.851

2. Andere aktivierte Eigenleistungen 189.739,96 102

3. Sonstige betriebliche Erträge (13) 3.927.001,83 3.285

4. Materialaufwand (14)

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und

Betriebsstoffe und für bezogene Waren -50.845.070,39 -50.832

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -14.346.726,75 -14.490

5. Personalaufwand (15)

-65.191.797,14 -65.322

a) Löhne und Gehälter -6.125.531,23 -5.750

b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für

Altersversorgung und für Unterstützung -1.869.380,13 -1.635

-7.994.911,36 -7.385

6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände

des Anlagevermögens und Sachanlagen -6.289.568,95 -5.159

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen (16)

a) Konzessionsabgabe -6.326.737,11 -6.345

b) Übrige -5.005.801,20 -5.223

-11.332.538,31 -11.568

8. Erträge aus Beteiligungen

(davon aus verbundenen Unternehmen:

1.844.242,07 €)

9. Erträge aus Ausleihungen des

(17) 2.077.992,07 139

Finanzanlagevermögens 4.631,34 4

10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (17) 746.190,97 514

(davon aus verbundenen Unternehmen:

123.542,24 €; i.Vj. 133 T€)

11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (17) -788.539,17 -868

12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

13. Steuerumlagen vom Einkommen

9.780.356,18 8.593

und vom Ertrag (18) -3.264.839,58 -3.557

14. Sonstige Steuern

15. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages

-322.283,88 -200

abgeführter Gewinn -6.193.232,72 -4.836

0,00 0

84 Stadtwerke Iserlohn GmbH


Anhang

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze der

Konzerngesellschaften der Gesellschaft für Kommunalwirtschaft

Iserlohn mbH sind auf Seite 57 gesondert

erläutert.

Erläuterungen zur Bilanz

(1)

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel

(Anlage zum Anhang) ersichtlich.

Der Zugang bei den Beteiligungen resultiert aus dem Erwerb

eines Kommanditanteils an der TOBI Kraftwerksbeteiligungs-GmbH

& Co. KG, Bocholt, zu Anschaffungskosten

in Höhe von 40 T€.

Der Zugang bei den sonstigen Ausleihungen betrifft ein

Baudarlehen an einen Mitarbeiter; das Darlehen ist hypothekarisch

gesichert.

(2)

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren

im Wesentlichen aus dem Energie- und Wasserverkauf.

(3)

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen

die Energie AG Iserlohn-Menden und die Tele-

Mark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH.

(4)

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen

Erstattungsansprüche aus Umsatzsteuer und

Erdgassteuer.

(5)

Das gezeichnete Kapital ist im Geschäftsjahr 2007 um

8.981 T€ auf 33.268 T€ erhöht worden. Die Stammkapitalerhöhung

erfolgte durch die Einbringung des

Geschäftsbetriebs „Straßenbeleuchtungsanlagen“ der

Stadt Iserlohn als Sacheinlage. Alleinige Gesellschafterin

ist die Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn

mbH, Iserlohn.

Stadtwerke Iserlohn GmbH

(6)

Die Einstellung in die Kapitalrücklage in Höhe von 74 T€

resultiert aus der Sacheinlage der Gesellschafterin.

(7)

Die Pensionsverpflichtungen bestehen gegenüber

einem Anwärter und einem Versorgungsempfänger. Zudem

sind Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern und

Pensionären aus zugesagten Energiepreisvergünstigungen

nach dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben

in diesem Posten enthalten.

Die Altersversorgung für die Mitarbeiter der Gesellschaft

ist gemäß Tarifvertrag geregelt. Die Mitarbeiter sind bei

der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder

(VBL) versichert. Der derzeitige Umlagesatz liegt bei

7,86 %. Zusätzlich wurde 2007 ein Sanierungsgeld von

1,81 % erhoben. Die Summe der umlagepflichtigen Gehälter

und Löhne betrug im Berichtsjahr 5.269 T€. Eine

konkrete betragsmäßige Angabe einer möglichen Unterdeckung

aus den Versorgungsansprüchen und dem auf

die Gesellschaft entfallenden anteiligen Deckungskapital

der VBL ist aufgrund fehlender Daten nicht möglich.

(8)

Die sonstigen Rückstellungen bestehen vor allem für energiewirtschaftliche

Risiken, die Umstellung von Erdgasversorgungsanlagen,

für ausstehende Instandhaltungen,

ausstehende Energie- und Wasserbezugsabrechnungen

sowie für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen

und der erfolgsabhängigen Mitarbeitervergütung.

(9)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

betreffen mit 7.471 T€ die Gesellschafterin

Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH; sie

resultieren im Wesentlichen aus der Verpflichtung zur

Gewinnabführung und aus Ertragsteuerumlagen.

85


(10)

Die Verbindlichkeiten aus Genussrechten werden aus

vermögenswirksamen Leistungen, welche die Gesell-

schaft für die Mitarbeiter zur Begründung der Genuss-

rechte anlegt, aus der nicht ausgezahlten Arbeitnehmer-

Sparzulage, aus der freiwilligen Zulage des Arbeitgebers

(bis 154 € bei einer vermögenswirksamen Anlage von

480 €) und aus sonstigen Einzahlungen der Mitarbeiter

gebildet. Am Bilanzstichtag bestanden Verbindlichkeiten

gegenüber 125 (i.Vj. 114) Genussrechtsinhabern. Die

nicht verbrieften Genussrechte haben den Nennwert

des jeweils im Unternehmen belassenen Genussrechtskapitals

und begründen einen Anspruch der Mitarbeiter

Verbindlichkeitenspiegel

31.12.2007

Gesamt

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

sind 4.738 T€ durch die Stadt Iserlohn verbürgt; Verbindlichkeiten

in Höhe von 7.832 T€ sind durch Grundpfandrechte

gesichert.

auf Beteiligung am Gewinn und zusätzlich auf eine gewinnunabhängige

Mindestverzinsung. Eine Beteiligung

am Liquidationserlös ist ausgeschlossen. Das Genussrechtskapital

ist grundsätzlich unbefristet angelegt; eine

Kündigung durch den Arbeitnehmer ist zum Ende eines

jeden Kalenderjahres mit einer Frist von drei Monaten

möglich.

(11)

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen

Verbindlichkeiten aus Überzahlungen von Kunden, Konzessionsabgabe

und Stromsteuer enthalten.

davon mit einer Restlaufzeit

bis 1 Jahr über 1–5 Jahre 5 Jahre

31.12.2006

Gesamt

T€ T€ T€ T€ T€

1. Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten 12.567 724 3.048 8.795 13.320

2. Verbindlichkeiten aus

Lieferungen und Leistungen 7.408 7.393 15 0 9.016

3. Verbindlichkeiten gegenüber

verbundenen Unternehmen 9.130 9.130 0 0 9.035

4. Verbindlichkeiten aus

Genussrechten 1.360 1.360 0 0 1.053

5. Sonstige Verbindlichkeiten 14.474 14.474 0 0 1.961

(davon aus Steuern 288 288 0 0 361)

44.939 33.081 3.063 8.795 34.385

86 Stadtwerke Iserlohn GmbH


Erläuerungen zur Gewinn-

und Verlustrechnung

(12)

Von den Umsatzerlösen ist die von der Gesellschaft ab-

zuführende Strom- und Erdgassteuer in Höhe von ins-

gesamt 7.645 T€ abgesetzt.

Ab 1.8.06 ist die Erdgassteuer auf Erdgaslieferungen an

Endkunden von der Stadtwerke Iserlohn GmbH abzu-

führen. Bis 31.7.06 war der Vorlieferant Steuerschuldner;

die Erdgassteuer wurde der Gesellschaft als Bestandteil

des Gasbezugspreises in Rechnung gestellt.

In den übrigen Erlösen sind u.a. die Erlöse aus der Betriebsführung

der Energieanlagen der Stadt Iserlohn sowie

ab 1.1.07 aus der Betriebsführung der Straßenbeleuchtungsanlagen

in der Stadt Iserlohn enthalten. Auf

die Auflösung der Ertragszuschüsse entfallen 1.151 T€.

(13)

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren hauptsächlich

aus der Auflösung von Rückstellungen (1.737 T€),

Weiterberechnungen an verbundene Unternehmen

(1.654 T€) und aus Vermietungen (167 T€).

Stadtwerke Iserlohn GmbH

2007 2006

Umsatzerlöse T€ T€

Strom 39.511 38.450

Erdgas 31.008 34.515

Fernwärme 7.548 8.541

Wasser 11.245 11.401

Übrige Erlöse 5.120 1.943

94.432 94.850

(14)

Der Materialaufwand enthält im Wesentlichen Aufwendungen

für den Energie- und Wasserbezug.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen resultieren

im Wesentlichen aus der Instandhaltung der Verteilungsanlagen

sowie den Kosten für das von der Energie

AG Iserlohn-Menden gepachtete und betriebsgeführte

Teilnetz in Iserlohn.

(15)

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung

in Höhe von 663 T€ (i.Vj. 515 T€) enthalten.

(16)

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen die

Konzessionsabgabe, die Zuführung zu den Rückstellungen

für energiewirtschaftliche Risiken und die Umstellung

von Erdgasversorgungsanlagen, Mieten und

Pachten, EDV-Kosten, Wertberichtigungen auf Forderungen

sowie übrige Sach- und Verwaltungskosten.

87


(17)

Die Erträge aus Beteiligungen betreffen im Wesentlichen

die Gewinnausschüttungen der Energie AG Iserlohn-

Menden für 2006 und der Stadtwerke Glauchau-Dienst-

leistungsgesellschaft mbH für 2006 und vorab für 2007.

(18)

Beteiligungs- und Finanzergebnis 2007 2006

Die Steuerumlagen vom Einkommen und vom Ertrag

sind von der Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iser-

lohn mbH belastet worden.

Sonstige Angaben

Die Mitglieder des Aufsichtsrats und der Geschäftsfüh-

rung sind im Geschäftsbericht gesondert genannt.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates und des Beirates er-

hielten Sitzungsgelder von insgesamt 35 T€. Für Pen-

sionen an frühere Mitglieder der Geschäftsführung bzw.

deren Hinterbliebene besteht eine Rückstellung in Höhe

von 545 T€.

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind die

Vergütungen für die Genussrechte der Mitarbeiter von

256 T€ (i.Vj. 207 T€) enthalten.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren 140 Mitarbeiter beschäf-

tigt, davon 104 Angestellte und 36 gewerbliche Arbeit-

nehmer. Am Bilanzstichtag bestanden 9 Ausbildungs-

verhältnisse.

T€ T€

Erträge aus Beteiligungen 2.078 139

Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 5 4

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 746 514

Zinsen und ähnliche Aufwendungen ./. 789 ./. 868

2.040 ./. 211

88 Stadtwerke Iserlohn GmbH


Angaben zum Anteilsbesitz

*) Gründung in 2007, Jahresabschluss liegt noch nicht vor

Geschäfte größeren Umfangs

mit verbundenen Unternehmen

Geschäfte größeren Umfangs werden vor allem mit der

Energie AG Iserlohn-Menden getätigt; diese resultieren

aus der Pacht und Betriebsführung des Teilnetzes der

Energie AG Iserlohn-Menden in Iserlohn (7.269 T€) so-

wie aus Stromlieferungen (11.269 T€). Die Energie AG

Iserlohn-Menden hat Leistungen in Höhe von 17.447 T€

bezogen; davon entfallen 14.485 T€ auf Netznutzungs-

entgelte.

Sonstige finanzielle

Verpflichtungen

Das Bestellobligo aus Investitionen beträgt am Bilanz-

stichtag 83 T€. Aus dem Stromeinkauf für die Jahre

2008 bis 2012 bestehen vertragliche Verpflichtungen

gegenüber der Energie AG Iserlohn-Menden in Höhe

von 10.046 T€.

Aus dem Pachtvertrag und dem Dienstleistungsvertrag

mit der Energie AG Iserlohn-Menden bestehen 2008

Verpflichtungen in Höhe von 6.064 T€.

Aus übrigen Mietverträgen und sonstigen Dienstlei-

stungsverträgen bestehen Verpflichtungen im üblichen

Rahmen.

Stadtwerke Iserlohn GmbH

Beteiligungsquote

Angaben zum Mutterunternehmen

der Gesellschaft

Die Stadtwerke Iserlohn GmbH ist in den Konzernab-

schluss der Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iser-

lohn mbH, Iserlohn, einbezogen. Der Konzernabschluss

wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Die Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH

ist im Handelsregister des Amtsgerichts Iserlohn unter

HRB 1312 eingetragen.

Gewinnverwendung

Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages hat die

Stadtwerke Iserlohn GmbH den Gewinn in Höhe von

6.193 T€ an die Gesellschaft für Kommunalwirtschaft

Iserlohn mbH abgeführt.

Eigenkapital Ergebnis

2007

% T€ T€

Energie AG Iserlohn-Menden, Menden 66,67 20.276 2.004

Stadtwerke Glauchau Dienstleistungs-

gesellschaft mbH, Glauchau 27,50 12.188 591

TOBI Kraftwerksbeteiligungs GmbH & Co. KG,

Bocholt*) 33,33 120 -

Iserlohn, den 30. Juni 2008

Stadtwerke Iserlohn GmbH

Dr. Bergmann Dr. Weimer

Geschäftsführer Geschäftsführer

89


Stadtwerke Iserlohn GmbH

90

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007

Anlagevermögen Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen Buchwerte

Stand

31.12.06

Stand

31.12.07

Stand

31.12.07

Stand

01.01.07 Zugänge Abgänge

Stand

31.12.07

Um-

buchungen

Stand

01.01.07 Zugänge Abgänge

€ € € € € € € € € € T€

I. Immaterielle

Vermögensgegenstände

1. Konzessionen und ähnliche

Rechte und Werte 2.288.615,21 300.586,69 8,32 6.117,45 2.595.311,03 1.817.407,24 261.805,79 0,00 2.079.213,03 516.098,00 471

2. Geleistete Anzahlungen 0,00 195.095,18 0,00 0,00 195.095,18 0,00 0,00 0,00 0,00 195.095,18 0

2.288.615,21 495.681,87 8,32 6.117,45 2.790.406,21 1.817.407,24 261.805,79 0,00 2.079.213,03 711.193,18 471

II. Sachanlagen

1. Grundstücke und Bauten

einschließlich der Bauten

auf fremden Grundstücken 18.886.981,25 127.643,48 38.654,69 0,00 18.975.970,04 11.906.535,56 280.175,48 38.654,69 12.148.056,35 6.827.913,69 6.981

2. Verteilungsanlagen 166.078.989,55 2.888.400,77 921.513,13 143.968,18 168.189.845,37 140.376.412,55 3.092.588,27 912.848,45 142.556.152,37 25.633.693,00 25.702

3. Technische Anlagen

und Maschinen 18.257.635,96 9.971.042,29 43.352,40 578.955,83 28.764.281,68 11.901.928,96 2.336.051,49 31.032,77 14.206.947,68 14.557.334,00 6.356

4. Betriebs- und Geschäftsausstattung

4.427.150,85 251.363,92 76.951,13 0,00 4.601.563,64 3.304.160,85 318.947,92 76.609,13 3.546.499,64 1.055.064,00 1.123

5. Anlagen im Bau 729.041,46 2.063,48 0,00 -729.041,46 2.063,48 0,00 0,00 0,00 0,00 2.063,48 729

208.379.799,07 13.240.513,94 1.080.471,35 -6.117,45 220.533.724,21 167.489.037,92 6.027.763,16 1.059.145,04 172.457.656,04 48.076.068,17 40.891

III. Finanzanlagen

1. Anteile an verbundenen

Unternehmen 10.240.000,00 0,00 0,00 0,00 10.240.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 10.240.000,00 10.240

2. Beteiligungen 2.682.111,02 40.000,00 0,00 0,00 2.722.111,02 0,00 0,00 0,00 0,00 2.722.111,02 2.682

3. Sonstige Ausleihungen 462.379,12 20.500,00 25.258,38 0,00 457.620,74 0,00 0,00 0,00 0,00 457.620,74 462

13.384.490,14 60.500,00 25.258,38 0,00 13.419.731,76 0,00 0,00 0,00 0,00 13.419.731,76 13.384

Gesamt 224.052.904,42 13.796.695,81 1.105.738,05 0,00 236.743.862,18 169.306.445,16 6.289.568,95 1.059.145,04 174.536.869,07 62.206.993,11 54.746

Stadtwerke Iserlohn GmbH


Bestätigungsvermerk

des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz,

Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung

der Buchführung und den Lagebericht der

Stadtwerke Iserlohn GmbH, Iserlohn, für das Geschäftsjahr

vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007 geprüft.

Nach § 10 Abs. 4 EnWG umfasste die Prüfung auch die

Einhaltung der Pflichten zur Entflechtung in der internen

Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG. Die Buchführung

und die Aufstellung von Jahresabschluss und

Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen

Vorschriften sowie die Einhaltung der Pflichten nach

§ 10 Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung

der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es,

auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung

eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung

der Buchführung und über den Lagebericht sowie

über die interne Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3

EnWG abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317

HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer

(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze

ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen.

Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen,

dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf

die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter

Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung

und durch den Lagebericht vermittelten Bildes

der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich

auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden

und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden

kann, ob die Pflichten nach § 10 Abs. 3 EnWG in allen

wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung

der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über

die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und

rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen

über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen

der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen

internen Kontrollsystems sowie Nachweise

für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss

und Lagebericht und in der internen Rechnungslegung

Stadtwerke Iserlohn GmbH

nach § 10 Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von

Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung

der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der

wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung,

die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses

und des Lageberichts sowie die Beurteilung,

ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten in

der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG

sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der

Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der

Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere

Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung

der Buchführung und des Lageberichts hat zu

keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung

gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss

den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt

unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger

Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes

Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang

mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes

Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt

die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

zutreffend dar.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Entflechtung

in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3

EnWG hat zu keinen Einwendungen geführt.

Düsseldorf, den 30. Juli 2008

EversheimStuible Treuberater GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

Hausmann ppa. Kempf

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

91


Beirat Wasserversorgung Nachrodt-Wiblingwerde

Ordentliche Mitglieder Stellvertreter

Peter Goes Ratsherr Gerd Schröder Ratsherr

Norbert Hammerschmidt Jens Klatt

Peter Herbel Ratsherr Egon Holzrichter Ratsherr

Stefan Herbel Ratsherr Elfriede Sickart Ratsfrau

Kurt Hoheisel

bis 10.04.2007

Susanne Jacoby

ab 11.04.2007

Ratsherr

Ratsfrau

Annegret Klatt Ratsfrau Bernd Ochs

Reinhard Kühn Ratsherr Wolfgang Thiele

bis 10.04.2007

Jürgen Röll Gemeindeoberamtsrat

Selahattin Kelpetin Ratsherr

Hendrik Vial

ab 11.04.2007

Ratsherr

Michael Schlieck Ratsherr Stefan Uwe Joachim Ratsherr

Friedhelm Schröder

bis 30.07.2007

Beatrix Naujoks

ab 02.12.2007

Bürgermeister

Bürgermeisterin

92 Stadtwerke Iserlohn GmbH


Stadtwerke Iserlohn GmbH

93


94

www.varyable.de | www.diedreim.de


Menschen mit Energie:

MMM und Vary Able, Girlgroups

Vom Schulchor auf die Showbühne. Für die Girls

vom Iserlohner Gymnasium An der Stenner ist das

gar nicht so ungewöhnlich. Lena, Nina und Moni –

zwei von Ihnen studieren inzwischen – bilden das

Trio „VaryAble“, das nicht nur eine energie-

geladene Bühnenshow bietet, sondern auch schon

beachtliche Preise eingeheimst und ein Album

produziert hat. Nicht mehr dabei ist Julia, die

klassischen Gesang studiert und jetzt auch auf

diesem Gebiet Wettbewerbs- und Auftrittserfolge

hat. In Gestalt von Melli, Melle und Mara – Künstler-

name: „MMM“ – stehen bereits drei nicht minder

talentierte Nachfolgerinnen an den Mikros. Da

braucht’s jemanden, der soviel Girlgroup-Energie in

die richtigen Bahnen zu lenken weiß: Musiklehrer

Peter Schauss ist Förderer, Manager und Pro-

duzent in einer Person.


Bilanz

Gewinn und Verlustrechnung

Anhang

Bädergesellschaft Iserlohn mbH

97


Bädergesellschaft Iserlohn mbH

Bilanz zum 31. Dezember 2007

Aktivseite Anhang 31.12.2007 31.12.2006

A. Anlagevermögen (1)

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

€ € T€

Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 12.163,00 2

II. Sachanlagen

1. Grundstücke und Bauten 3.453.103,00 3.678

3. Technische Anlagen und Maschinen 1.145.428,00 1.411

4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 109.692,00 109

5. Anlagen im Bau 260.791,17 0

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

4.969.014,17 5.198

4.981.177,17 5.200

Fertige Erzeugnisse 9.690,25 9

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (2) 20.468,93 26

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen (3) 3.812.779,54 3.299

3. Sonstige Vermögensgegenstände (4) 62.987,44 37

3.896.235,91 3.362

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 138.190,42 91

4.044.116,58 3.462

9.025.293,75 8.662

98 Bädergesellschaft Iserlohn mbH


Passivseite Anhang 31.12.2007 31.12.2006

A. Eigenkapital

Bädergesellschaft Iserlohn mbH

€ € T€

I. Gezeichnetes Kapital (5) 2.046.000,00 2.046

II. Kapitalrücklage (6) 2.139.542,79 1.628

4.185.542,79 3.674

B. Sonderposten wegen Investitions-

zuschüssen zum Anlagevermögen (7) 678.236,00 720

C. Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen (8) 85.273,00 60

D. Verbindlichkeiten (9)

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.722.204,92 3.908

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und

Leistungen 143.170,68 109

3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen

Unternehmen 12.769,16 7

4. Sonstige Verbindlichkeiten 198.097,20 184

4.076.241,96 4.208

9.025.293,75 8.662

99


Bädergesellschaft Iserlohn mbH

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2007

Anhang 2007 2006

€ € T€

1. Umsatzerlöse (10) 924.584,42 889

2. Sonstige betriebliche Erträge (11) 234.713,37 271

3. Materialaufwand (12)

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und

Betriebsstoffe und für bezogene Waren -742.932,75 -750

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -283.348,99 -268

-1.026.281,74 -1.018

4. Personalaufwand

a) Löhne und Gehälter

b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für

-912.362,57 -885

Altersversorgung und für Unterstützung

(davon für Altersversorgung: 64.556,49 €;

i.Vj. 59 T€)

-251.846,97 -251

-1.164.209,54 -1.136

5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände

des Anlagevermögens und Sachanlagen -603.794,88 -665

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -305.165,59 -303

7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

(davon aus verbundenen Unternehmen:

34.908,19 €; i.Vj. 22 T€)

37.394,34 23

8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

(davon an verbundene Unternehmen:

20.937,70 €; i.Vj. 17 T€)

-185.991,92 -191

9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -2.088.751,54 -2.130

10. Sonstige Steuern -29.532,84 -30

11. Erträge aus Verlustübernahme (13) 2.118.284,38 2.160

0,00 0

100 Bädergesellschaft Iserlohn mbH


Anhang

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze der

Konzerngesellschaften der Gesellschaft für Kommunalwirtschaft

Iserlohn mbH sind auf Seite 57 gesondert

erläutert.

Erläuterungen zur Bilanz

(1)

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel

(Anlage zum Anhang) ersichtlich.

(2)

Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

betreffen 9 T€ Forderungen gegen Gesellschafter.

(3)

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen

mit 2.154 T€ die Gesellschafterin Gesellschaft für

Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH; sie resultieren im

Wesentlichen aus dem Anspruch auf Verlustübernahme

für 2007.

(9)

Verbindlichkeitenspiegel

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind

durch die Stadt Iserlohn verbürgt.

Bädergesellschaft Iserlohn mbH

31.12.2007

Gesamt

(4)

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen

Erstattungsansprüche aus Umsatzsteuer und

Versicherungsschäden.

(5)

Das gezeichnete Kapital beträgt 2.046 T€. Anteilseigner

sind die Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn

mbH (95 %) und die Stadt Iserlohn (5 %).

(6)

Die Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH

hat im Berichtsjahr 512 T€ in die Kapitalrücklage eingezahlt.

(7)

Der Sonderposten wegen Investitionszuschüssen zum

Anlagevermögen enthält Landeszuschüsse.

(8)

Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen

für Urlaubsrückstände, Altersteilzeitverpflichtungen sowie

für Jahresabschlusskosten.

davon mit einer Restlaufzeit

bis 1 Jahr über 1–5 Jahre 5 Jahre

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Zinsabgren-

zungen in Höhe von 61 T€.

31.12.2006

Gesamt

T€ T€ T€ T€ T€

1. Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten 3.722 186 744 2.792 3.908

2. Verbindlichkeiten aus

Lieferungen und Leistungen 143 143 0 0 109

3. Verbindlichkeiten gegenüber

verbundenen Unternehmen 13 13 0 0 7

4. Sonstige Verbindlichkeiten 198 198 0 0 184

(davon aus Steuern) (9) (9) (0) (0) (7)

4.076 540 744 2.792 4.208

101


Sonstige finanzielle

Verpflichtungen

Die Verpflichtungen aus dem Bestellobligo aus Investiti-

onen betragen 574 T€.

Erläuterungen zur Gewinn-

und Verlustrechnung

(10)

Von den Umsatzerlösen in Höhe von 925 T€ entfallen

661 T€ auf das Seilerseebad und 264 T€ auf das Aqua-

mathe.

(11)

In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist die Auflösung

des Sonderpostens wegen Investitionszuschüssen zum

Anlagevermögen in Höhe von 42 T€ enthalten.

(12)

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

und für bezogene Waren enthalten zum größten Teil En-

ergie- und Wasserbezugskosten (582 T€).

(13)

Der Verlust in Höhe von 2.118 T€ ist von der Gesell-

schaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH übernom-

men worden.

Sonstige Angaben

Die Mitglieder des Aufsichtsrats und der Geschäftsfüh-

rung sind im Geschäftsbericht gesondert genannt.

Im Jahresdurchschnitt waren 78 Mitarbeiter (hierin ent-

halten sind 53 geringfügig Beschäftigte) beschäftigt, da-

von 33 Angestellte und 45 gewerbliche Mitarbeiter. Am

Bilanzstichtag bestanden 4 Ausbildungsverhältnisse.

Angaben zum Mutterunternehmen

Die Bädergesellschaft Iserlohn mbH ist in den Konzern-

abschluss der Gesellschaft für Kommunalwirtschaft

Iserlohn mbH einbezogen. Der Konzernabschluss wird

im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Die

Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH ist

im Handelsregister des Amtsgerichts Iserlohn unter

HRB 1312 eingetragen.

Ergebnisverwendung

Aufgrund der Ergebnisübernahmeverpflichtung hat die

Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH den

Verlust in Höhe von 2.118.284,38 € der Bädergesell-

schaft Iserlohn mbH übernommen.

Iserlohn, den 16. April 2008

Bädergesellschaft Iserlohn mbH

Dr. Bergmann Dr. Weimer

Geschäftsführer Geschäftsführer

102 Bädergesellschaft Iserlohn mbH


Bädergesellschaft Iserlohn mbH

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007

Anlagevermögen Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen Buchwerte

Stand

31.12.06

Stand

31.12.07

Stand

31.12.07

Stand

01.01.07 Zugänge Abgänge

Stand

31.12.07

Stand

01.01.07 Zugänge Abgänge

€ € € € € € € € € T€

I. Immaterielle

Vermögensgegenstände

Bädergesellschaft Iserlohn mbH

1. Konzessionen, Rechte

und ähnliche Werte 41.228,00 12.953,10 0,00 54.181,10 39.600,00 2.418,10 0,00 42.018,10 12.163,00 2

II. Sachanlagen

1. Grundstücke

und Bauten 9.374.322,79 0,00 0,00 9.374.322,79 5.696.058,79 225.161,00 0,00 5.921.219,79 3.453.103,00 3.678

2. Technische Anlagen

und Maschinen 6.974.196,16 59.090,15 5.362,25 7.027.924,06 5.562.920,16 322.878,90 3.303,00 5.882.496,06 1.145.428,00 1.411

3. Betriebs- und

Geschäftsausstattung 1.269.644,69 54.740,88 5.309,76 1.319.075,81 1.160.745,69 53.336,88 4.698,76 1.209.383,81 109.692,00 109

4. Anlagen im Bau 0,00 260.791,17 0,00 260.791,17 0,00 0,00 0,00 0,00 260.791,17 0

17.618.163,64 374.622,20 10.672,01 17.982.113,83 12.419.724,64 601.376,78 8.001,76 13.013.099,66 4.969.014,17 5.198

Gesamt 17.659.391,64 387.575,30 10.672,01 18.036.294,93 12.459.324,64 603.794,88 8.001,76 13.055.117,76 4.981.177,17 5.200

103


Bestätigungsvermerk

des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bi-

lanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – un-

ter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht

der Bädergesellschaft Iserlohn mbH für das Geschäfts-

jahr vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 geprüft.

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresab-

schluss und Lagebericht nach den deutschen handels-

rechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der

Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist

es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prü-

fung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter

Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebe-

richt abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317

HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschafts-

prüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ord-

nungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach

ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen,

dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung

des durch den Jahresabschluss unter Beachtung

der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung

und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-,

Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken,

mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der

Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse

über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche

und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie

die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.

Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des

rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems

sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss

und Lagebericht überwiegend auf der Basis

von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten

Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen

der Geschäftsführung sowie die Würdigung

der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses

und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass

unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für

unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung

gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss

den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt

unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger

Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes

Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang

mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes

Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt

die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

zutreffend dar.

Düsseldorf, den 22. April 2008

EversheimStuible Treuberater GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

Hausmann ppa. Kempf

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

104 Bädergesellschaft Iserlohn mbH


Bädergesellschaft Iserlohn mbH

105


Mensch mit Energie:

Otto Knebel, Ortsbürgermeister von Kesbern

Der „graue Wolf“ wird er im Iserlohner Stadtspiegel

genannt – und das ist ausschließlich positiv gemeint.

Otto Knebel (80) gilt als leidenschaftlicher Kämpfer,

wenn es um die Belange Kesberns geht, jenes be-

schaulichen Ortsteils im Süden Iserlohns, das sich

seinen dörflichen Charakter bis heute erhalten hat.

Otto Knebel füllt seit mehr als 32 Jahren sein Amt

mit dem ihm eigenen Humor und immer wieder

beeindruckender Energie mit Leben – als Ortsvorsteher

und seit 2007 als Ortsbürgermeister von

Kesbern. Ein Höhepunkt seines Schaffens war der

Besuch des damaligen Landesvaters Johannes Rau.

Für sein Engagement erhielt Otto Knebel 1996 das

Bundesverdienstkreuz.

106


107


108


Bericht des Aufsichtsrates

Bilanz

Gewinn und Verlustrechnung

Anhang

Energie AG Iserlohn – Menden

109


110 Energie AG Iserlohn-Menden


Bericht des Aufsichtrates

Im Geschäftsjahr 2007 hat der Aufsichtsrat die ihm nach

Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrge-

nommen. Er hat sich in 5 Sitzungen durch mündliche

und schriftliche Berichte des Vorstands über die Lage

und Entwicklung der Gesellschaft unterrichten lassen.

Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung überwacht

und beratend begleitet. In den Sitzungen wurden alle

Geschäftsvorgänge, die nach Gesetz und Satzung der

Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen, sowie wesentliche

Angelegenheiten, die die Entwicklung der Energie

AG Iserlohn-Menden betrafen, eingehend behandelt.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2007 und der Lagebericht

für das Geschäftsjahr 2007 sind von der EversheimStuible

Treuberater GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft, Düsseldorf,

geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk

versehen worden.

Der Aufsichtsrat hat zustimmend von dem Ergebnis

der Prüfung Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden

Ergebnis seiner eigenen Prüfung billigt der

Aufsichtsrat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss

zum 31.12.2007, der damit festgestellt ist, sowie

den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007.

Den Bericht des Vorstandes über die Beziehungen zu

verbundenen Unternehmen hat der Abschlussprüfer

geprüft. Er hat den Bericht mit folgendem Bestätigungsvermerk

versehen:

Energie AG Iserlohn-Menden

„Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung

bestätigen wir, dass die tatsächlichen Angaben des Berichtes

richtig sind und bei den im Bericht aufgeführten

Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft, hinsichtlich

der Verpachtung des Teilnetzes in Iserlohn unter

Zugrundelegung der hierüber bestehenden vertraglichen

Vereinbarungen, nicht unangemessen hoch war.“

Der Aufsichtsrat schließt sich dem Ergebnis der Prüfung

an. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen

Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen

gegen die in dem Bericht des Vorstands enthaltene

Schlusserklärung über die Beziehungen zu verbundenen

Unternehmen.

Für die im Geschäftsjahr 2007 geleistete Arbeit spricht

der Aufsichtsrat dem Vorstand, den Mitarbeitern und

dem Betriebsrat der Energie AG Iserlohn-Menden seinen

Dank aus.

Menden, 25. Juni 2008

Der Aufsichtsrat

Wolfframm

Vorsitzender

111


Energie Aktiengesellschaft Iserlohn-Menden

Bilanz zum 31. Dezember 2007

Aktivseite 31.12.2007 31.12.2006

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

€ € T€

1. Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 605.774,00 755

2. Geleistete Anzahlungen 52.251,82 0

II. Sachanlagen

658.025,82 755

1. Grundstücke und Bauten einschließlich der

Bauten auf fremden Grundstücken 3.218.734,58 3.417

2. Verteilungsanlagen 23.041.374,00 24.600

3. Technische Anlagen und Maschinen 1.301.267,00 1.349

4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 89.059,00 91

5. Anlagen im Bau 4.542,28 107

III. Finanzanlagen

27.654.976,86 29.564

1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.845.094,41 2.845

2. Beteiligungen 310.334,70 134

3. Sonstige Ausleihungen 86.413,40 92

B. Umlaufvermögen

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

3.241.842,51 3.071

31.554.845,19 33.390

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.386.304,43 6.021

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 308.594,55 5

3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen

ein Beteiligungsverhältnis besteht 676.653,42 1.573

4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.762.061,82 1.206

9.133.614,22 8.805

II. Guthaben bei Kreditinstituten 9.339.809,85 9.444

18.473.424,07 18.249

C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 111

50.028.269,26 51.750

112 Energie AG Iserlohn-Menden


Passivseite 31.12.2007 31.12.2006

A. Eigenkapital

Energie AG Iserlohn-Menden

€ € T€

I. Gezeichnetes Kapital 15.360.000,00 15.360

II. Gewinnrücklagen

Gesetzliche Rücklage 245.784,00 146

III. Bilanzgewinn 4.669.907,56 2.766

B. Rückstellungen

20.275.691,56 18.272

1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche

Verpflichtungen 421.346,00 360

2. Steuerrückstellungen 576.243,00 1.663

3. Sonstige Rückstellungen 4.938.384,70 3.376

C. Verbindlichkeiten

5.935.973,70 5.399

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14.323.792,03 15.555

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und

Leistungen 5.491.430,13 5.677

3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen

Unternehmen 2.840.692,35 2.932

4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen,

mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 384.077,74 2.300

5. Verbindlichkeiten aus Genussrechten 177.431,92 169

6. Sonstige Verbindlichkeiten 350.639,27 1.446

23.568.063,44 28.079

D. Rechnungsabgrenzungsposten 248.540,56 0

50.028.269,26 51.750

113


Energie Aktiengesellschaft Iserlohn-Menden

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2007

2007 2006

€ € T€

1. Umsatzerlöse einschließlich Stromsteuer 96.479.588,64 130.937

Stromsteuer -9.232.634,47 -10.007

Umsatzerlöse ohne Stromsteuer 87.246.954,17 120.930

2. Andere aktivierte Eigenleistungen 69.330,50 83

3. Sonstige betriebliche Erträge 9.229.863,32 9.649

4. Materialaufwand

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -81.245.313,65 -113.061

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.266.145,23 -1.609

-82.511.458,88 -114.670

5. Personalaufwand

a) Löhne und Gehälter

b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für

-1.688.146,74 -2.005

Altersversorgung und für Unterstützung -621.189,50 -567

-2.309.336,24 -2.572

6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände

des Anlagevermögens und Sachanlagen -3.267.993,77 -3.375

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen

a) Konzessionsabgabe -923.536,94 -947

b) Übrige -3.677.397,39 -3.921

-4.600.934,33 -4.868

8. Erträge aus Beteiligungen

9. Erträge aus anderen Wertpapieren und

180.586,63 24

Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 889,17 1

10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

11. Abschreibungen auf Wertpapiere des

350.953,18 158

Umlaufvermögens 0,00 -8

12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -803.488,71 -965

13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.585.365,04 4.387

14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.578.607,74 -1.430

15. Sonstige Steuern -3.026,84 -3

16. Jahresüberschuss 2.003.730,46 2.954

17. Gewinnvortrag/ (i.Vj.) Verlustvortrag aus dem Vorjahr 2.766.363,10 -42

18. Einstellungen in die gesetzliche Rücklage -100.186,00 -146

19. Bilanzgewinn 4.669.907,56 2.766

114 Energie AG Iserlohn-Menden


Anhang

I. Allgemeines

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 ist

nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden

Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den Vor-

schriften des Aktiengesetzes aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Ge-

samtkostenverfahren erstellt.

II. Bilanzierungs- und

Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sach-

anlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungs-

kosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen,

bilanziert. Die Herstellungskosten enthalten neben den

direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene

Gemeinkosten.

Die von RWE Energie AG zum 1.4.95 gekauften Anlagen

sowie die übrigen Zugänge des Jahres 1995 werden

nach der linearen Methode abgeschrieben. Auf

die Zugänge wird - soweit steuerlich zulässig - die degressive

Abschreibung mit späterem Übergang auf die

lineare Methode angewendet. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter

werden seit 2003 über die Nutzungsdauer

degressiv abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen

sind zu Anschaffungskosten bilanziert.

Die Ausleihungen werden mit dem Nennwert ausgewiesen.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände

sind zum Nennwert bilanziert. Zweifelhafte

Forderungen sind einzelwertberichtigt. Das allgemeine

Kreditrisiko ist pauschal berücksichtigt.

Die unentgeltlich ausgegebenen Treibhausgas – Emissi-

onsberechtigungen sind mit dem Erinnerungswert unter

den sonstigen Vermögensgegenständen bilanziert.

Energie AG Iserlohn-Menden

Die ab 2007 empfangenen Ertragszuschüsse sind pas-

siviert. Die Auflösung der Zuschüsse für das Teilnetz

Menden erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer und

der Abschreibungsmethode der bezuschussten Wirt-

schaftsgüter. Die Zuschüsse für das Teilnetz Iserlohn

werden über einen Zeitraum von 20 Jahren linear aufge-

löst. Die empfangenen Ertragszuschüsse in den Jahren

2003 bis 2006 wurden im Zugangsjahr erfolgswirksam

vereinnahmt.

Die Pensionsverpflichtungen sind gemäß § 6 a EStG

auf der Basis eines Rechnungszinsfusses von 6 % nach

versicherungsmathematischen Grundsätzen unter An-

wendung der „Richttafeln RT 2005 G“ von Heubeck

bewertet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstel-

lungen tragen allen erkennbaren Risiken und sonstigen

Verpflichtungen Rechnung. Für drohende Verluste aus

schwebenden Geschäften sind Rückstellungen gebil-

det.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträ-

gen passiviert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäfts-

jahr 2007 ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum An-

hang) ersichtlich.

Die Sachanlagen enthalten insbesondere den Buchwert

des im Jahre 1995 von der RWE Energie AG erwor-

benen Anlagevermögens. Der Kaufpreis wurde unter

dem Vorbehalt einer Überprüfung der Kaufpreisermitt-

lung gezahlt. Die Investitionen in Verteilungsanlagen und

technische Anlagen betrugen im Berichtsjahr 1.179 T€.

115


Der Zugang bei den Beteiligungen resultiert aus dem

Kauf eines Geschäftsanteils an der items GmbH, Münster,

zu Anschaffungskosten in Höhe von 176 T€.

Die sonstigen Ausleihungen betreffen Baudarlehen an

Mitarbeiter; die Darlehen sind durch Grundpfandrechte

gesichert.

Forderungen und sonstige

Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren

im Wesentlichen aus dem Stromverkauf.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein

Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen die Stadtwerke

Menden GmbH. Die Forderungen und die Verbindlichkeiten

zwischen der Gesellschaft und der Stadtwerke

Menden GmbH wurden verrechnet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen

Erstattungsansprüche aus Umsatzsteuer und

Erdgassteuer.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

In dem Rechnungsabgrenzungsposten waren am

Vorjahresbilanzstichtag die restlichen Ausgaben im

Zusammenhang mit der zum 1.4.95 erfolgten Personalübernahme

von der RWE Energie AG ausgewiesen.

Im Berichtsjahr ist der Betrag in voller Höhe aufgelöst

worden.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von 15.360 T€ ist in

60.000 auf den Namen lautende Aktien im Nennbetrag

von je 256,00 € eingeteilt und wird von der Stadtwerke

Iserlohn GmbH (10.240 T€ bzw. 66,7 %) und der Stadtwerke

Menden GmbH (5.120 T€ bzw. 33,3 %) gehalten.

116

Gewinnrücklagen

Gemäß § 150 AktG wurde in 2007 der zwanzigste Teil

des Jahresüberschusses in die gesetzliche Rücklage

eingestellt.

Bilanzgewinn

Von dem Bilanzgewinn entfallen 2.766 T€ auf den Gewinnvortrag

aus 2006, der in 2008 gemäß Beschluss

der Hauptversammlung vom 26.2.08 an die Aktionäre

im Verhältnis der Aktiennennbeträge ausgeschüttet

worden ist.

Rückstellungen für Pensionen

und ähnliche Verpflichtungen

Hierin sind Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft

gegenüber zwei Anwärtern und einem Versorgungsempfänger

ausgewiesen. Weiterhin sind in diesem Posten

Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern aus den für

die Zeit nach dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben

zugesagten Strompreisvergünstigungen enthalten.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen bestehen für steuerliche Risiken

sowie für 2007 und Vorjahre.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen bestehen vor allem für

Risiken aus Strombeschaffung und Stromabgabe, für

Verzugszinsen und Prozesskosten, Altersteilzeit- und

Abrechnungsverpflichtungen, Beteiligungsrisiken sowie

Provisionsansprüche.

Energie AG Iserlohn-Menden


Verbindlichkeiten

Einzelheiten zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus

dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel.

Verbindlichkeitenspiegel

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind

durch die Stadt Iserlohn und die Stadt Menden ver-

bürgt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unter-

nehmen betreffen die Stadtwerke Iserlohn GmbH. Die

Verbindlichkeiten und die Forderungen zwischen der

Gesellschaft und der Stadtwerke Iserlohn GmbH wur-

den verrechnet.

31.12.2007

Gesamt

Die Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunterneh-

men betreffen mit 128 T€ die Quantum GmbH. Die-

se Verbindlichkeiten resultieren im Wesentlichen aus

Stromlieferungen in 2007 und Geschäftsbesorgung von

insgesamt 496 T€, die mit dem Erstattungsanspruch

aus der Schlussabrechnung der Stromlieferungen der

Jahre 2003 bis 2005 von 368 T€ verrechnet sind.

Die Ansprüche der Mitarbeiter aus Genussrechten

werden aus vermögenswirksamen Leistungen gebildet,

die die Gesellschaft für die Mitarbeiter anlegt, aus der

nicht ausgezahlten Arbeitnehmer-Sparzulage, aus der

davon mit einer Restlaufzeit

bis 1 Jahr über 1–5 Jahre 5 Jahre

31.12.2006

Gesamt

T€ T€ T€ T€ T€

1. Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten 14.324 1.247 5.158 7.919 15.555

2. Verbindlichkeiten aus

Lieferungen und Leistungen 5.491 5.481 10 0 5.677

3. Verbindlichkeiten gegenüber

verbundenen Unternehmen 2.841 2.841 0 0 2.932

4. Verbindlichkeiten gegenüber

Unternehmen, mit denen ein

Beteiligungsverhältnis besteht 384 384 0 0 2.300

5. Verbindlichkeiten aus

Genussrechten 177 177 0 0 169

6. Sonstige Verbindlichkeiten 351 351 0 0 1.446

(davon aus Steuern) (91) (91) (0) (0) (19)

Energie AG Iserlohn-Menden

23.568 10.481 5.168 7.919 28.079

freiwilligen Zulage des Arbeitgebers (bis 154 € bei einer

vermögenswirksamen Anlage von 480 €) und aus son-

stigen Einzahlungen der Mitarbeiter. Am Bilanzstichtag

bestanden Verbindlichkeiten gegenüber 27 (i.Vj. 28) Mit-

arbeitern. Die nicht verbrieften Genussrechte haben den

Nennwert des jeweils im Unternehmen belassenen Ge-

nussrechtskapitals und begründen einen Anspruch der

Mitarbeiter auf Beteiligung am Gewinn und zusätzlich

auf eine gewinnunabhängige Mindestverzinsung. Eine

Beteiligung am Liquidationserlös ist ausgeschlossen.

Das Genussrechtskapital ist grundsätzlich unbefristet

angelegt; eine Kündigung durch den Mitarbeiter ist zum

Ende eines jeden Kalenderjahres mit einer Frist von drei

Monaten möglich.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen

Verbindlichkeiten aus noch abzuführender Konzessionsabgabe

an die Stadt Menden und Stromsteuer enthalten.

117


Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet die ab

2007 erhaltenen Ertragszuschüsse.

IV. Erläuterungen zur

Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus En-

ergieverkauf (82.629 T€), der Weiterberechnung von

Netznutzungsentgelten an die Stadtwerke Iserlohn

GmbH für das vorgelagerte Netz (3.514 T€) und aus

Netznutzungsentgelten (660 T€). Auf Nebengeschäfts-

erträge entfallen 422 T€ und auf die Auflösung der ab

2007 erhaltenen Ertragszuschüsse 22 T€. Die von der

Gesellschaft für Stromlieferungen an Endkunden abzu-

führende Stromsteuer in Höhe von 9.233 T€ ist von den

Umsatzerlösen abgesetzt.

Sonstige betriebliche Erträge

Der Posten enthält im Wesentlichen die Erträge aus der

Verpachtung und Betriebsführung des Teilnetzes in Iser-

lohn (7.269 T€), aus der Auflösung von Rückstellungen

(799 T€) und aus Weiterberechnungen an verbundene

Unternehmen und Beteiligungsunternehmen (351 T€).

Auf Erträge aus Zahlungseingängen wertberichtigter

Forderungen aus Vorjahren entfallen 692 T€.

Materialaufwand

Der Materialaufwand enthält im Wesentlichen Aufwen-

dungen für den Strom- und Erdgasbezug. Für Risiken aus

der Abrechnung der Strombeschaffung in Vorjahren sind

der Rückstellung 1.022 T€ zugeführt worden; auf eine

Gutschrift für Strombezug in Vorjahren entfallen 317 T€.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betreffen

im Wesentlichen die Instandhaltung der Verteilungsanlagen.

Personalaufwand

Der Posten enthält Aufwendungen für Altersversorgung

in Höhe von 289 T€ (Vorjahr 177 T€).

Sonstige betriebliche

Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen die

Konzessionsabgaben, die Zuführung zu der Rückstellung

für drohende Verluste aus schwebenden Absatzgeschäften,

Einzelwertberichtigungen auf Forderungen,

Provisionen, Geschäftsbesorgungs-, Factoring- und

EDV-Kosten sowie sonstige Verwaltungs- und Sachkosten.

118 Energie AG Iserlohn-Menden


Finanzergebnis 2007 2006

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Vergü-

tungen für das Genussrechtskapital in Höhe von 26 T€

enthalten.

Steuern vom Einkommen

und vom Ertrag

Die Erträge aus der Auflösung von Steuerrückstellungen

von 198 T€ sind mit dem Steueraufwand 2007 aufge-

rechnet.

V. Geschäfte größeren Umfangs

mit verbundenen Unternehmen

Geschäfte größeren Umfangs werden vor allem mit der

Stadtwerke Iserlohn GmbH getätigt; diese resultieren

aus der Verpachtung und Betriebsführung des Teil-

netzes in Iserlohn (7.269 T€) sowie aus Stromlieferungen

(11.269 T€). Die Stadtwerke Iserlohn GmbH hat

Leistungen in Höhe von 17.447 T€ erbracht; davon ent-

fallen 14.485 T€ auf Netznutzungsentgelte.

Energie AG Iserlohn-Menden

VI. Ergänzende Angaben

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren 36 Mitarbeiter beschäftigt,

davon 18 Angestellte und 18 gewerbliche Mitarbeiter.

Außerdem bestanden am Bilanzstichtag 4 Ausbildungs-

verhältnisse.

T€ T€

Erträge aus Beteiligungen 180 24

(davon aus verbundenen Unternehmen 23 24)

Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1 1

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 351 158

Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0 - 7

Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 803 - 965

(davon an verbundene Unternehmen 0 0)

- 271 - 789

119


Aufsichtsrat

Jobst Wolfframm

Vorsitzender

Heinrich-Johannes Kehnen

stellvertretender Vorsitzender

Ratsmitglied der Stadt Iserlohn, Rechtsanwalt und Notar

Ratsmitglied der Stadt Menden, Studiendirektor

Ernst Brenscheidt Arbeitnehmervertreter, Elektroinstallateurmeister

Lothar Brüggemann Arbeitnehmervertreter, Energieanlageninstallateur

Heinz-Dieter Budde Ratsmitglied der Stadt Iserlohn, Industriekaufmann

Rudolf-Josef Düppe Bürgermeister der Stadt Menden

Jörg Franke Arbeitnehmervertreter, Elektroinstallateurmeister

Ernst Hamer Stadtkämmerer der Stadt Menden

Eugen Heinrich Ratsmitglied der Stadt Menden

Michael Hufnagel Ratsmitglied der Stadt Iserlohn, Kriminalkommissar

Rolf Kramer Ratsmitglied der Stadt Iserlohn, Dipl.– Bauingenieur

Ralf Langner Ratsmitglied der Stadt Iserlohn, Gerichtsvollzieher

Peter Leye Ratsmitglied der Stadt Iserlohn, Oberstudienrat

Klaus Müller Bürgermeister der Stadt Iserlohn

Elisabeth Niebecker-Fuhrmann Arbeitnehmervertreterin, Dipl.- Oecotrophologin

Ulrich Padberg Arbeitnehmervertreter, Gewerkschaftssekretär der VERDI,

Bezirk Südwestfalen/Märkischer Kreis/Ennepe Ruhr-Kreis

Roland Pohlmann Ratsmitglied der Stadt Iserlohn, Rechtsanwalt und Notar

Hans-Joachim Propp Arbeitnehmervertreter, Elektroinstallateurmeister

Jürgen Schewell Arbeitnehmervertreter, Energieelektroniker

Rudolf Weber Ratsmitglied der Stadt Menden

Dr. Volkhard Wrage Ratsmitglied der Stadt Menden, Dezernent

Dem Aufsichtsrat wurden für seine Tätigkeiten im Geschäftsjahr 21 T€ vergütet.

Vorstand

Dipl.-Volkswirt Dr. rer. pol. Ulrich H. Bergmann, Dortmund

Dipl.-Ing. Helmut Heidenbluth, Hamm (bis 6.12.07)

Dr. jur. Klaus Weimer, Hagen (ab 6.3.08)

Für Pensionsverpflichtungen gegenüber einem früheren Mitglied des Vorstands sind am Bilanzstichtag 34 T€ zurückgestellt.

120 Energie AG Iserlohn-Menden


Sonstige finanzielle

Verpflichtungen

Die Verpflichtungen aus dem Bestellobligo aus Investiti-

onen betragen am Bilanzstichtag 15 T€.

Die Gesellschaft hat zugunsten der Quantum, Düssel-

dorf (vormals Liberal Energie Trading GmbH, Menden),

Patronatserklärungen für Stromlieferungen für die Jahre

2008 bis 2012 in Höhe von 19.107 T€ übernommen. Aus

dem Stromeinkauf für die Jahre 2008 bis 2012 beste-

hen vertragliche Verpflichtungen in Höhe von 68.458 T€.

Angaben zum Anteilsbesitz

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung der

Liberal Energy Trading GmbH vom 20.12.06 wurde die

Firma der Gesellschaft in Quantum GmbH geändert. Die

Sitzverlegung nach Düsseldorf erfolgte mit Beschluss

der Gesellschafterversammlung vom 5.12.07. Am

Stammkapital der Quantum GmbH in Höhe von 571 T€

hat die Energie AG einen Anteil von 14,02 %.

Energie AG Iserlohn-Menden

Die Energie AG hat aus der Beteiligung an der Ele-

menterra GmbH, Iserlohn, ein Haftungsrisiko aus vor-

finanzierten Aufwendungen von max 15 T€ bei Kündi-

gung oder Vertragsaufhebung des Kooperationsvertrags

zwischen den Gesellschaftern vom 3.9./9.9.02.

Aus der Beteiligung an der Quantum GmbH, Düssel-

dorf (vormals Liberal Energie Trading GmbH) besteht

eine Nachschusspflicht in Höhe von max 14,02 % von

2,0 Mio €, wenn der Beschluss mit einer ¾ Mehrheit der

Gesellschafterversammlung gefasst wird.

Beteiligungsquote

Eigenkapital Jahresergebnis

% T€ T€

TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH,

Lüdenscheid 56,00 5.100 41

Elbe-Mulde Energie GmbH, Glauchau * 50,00 40 -2

Elementerra GmbH, Iserlohn 30,00 50 0

Liberal Energie Trading GmbH, Menden * 28,105 794 391

Items GmbH, Münster * 10,32 1.896 330

*) Den Angaben liegen die Jahresabschlüsse zum 31.12.06 zugrunde.

121


Angaben zum Mutterunternehmen

der Gesellschaft

Der Jahresabschluss der Energie Aktiengesellschaft

Iserlohn-Menden wird in den Konzernabschluss der

Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH,

Iserlohn, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im

elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Ge-

sellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH ist im

Handelsregister des Amtsgerichts Iserlohn unter HRB

1312 eingetragen.

Gewinnverwendungsvorschlag

Von dem Bilanzgewinn in Höhe von 4.670 T€ entfallen

2.766 T€ auf den Gewinnvortrag aus 2006, der in 2008

gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 26.2.08

an die Aktionäre im Verhältnis der Aktiennennbeträge

ausgeschüttet worden ist.

Für 2007 wird ein Jahresüberschuss in Höhe von

2.004 T€ ausgewiesen. Nach Einstellung von 100 T€

in die gesetzliche Rücklage und der Ausschüttung des

Gewinnvortrags aus 2006 von 2.766 T€ verbleibt ein

Betrag in Höhe von 1.904 T€; es wird vorgeschlagen,

diesen an die Aktionäre im Verhältnis der Aktiennennbeträge

auszuschütten.

122

Menden, 4. Juni 2008

Energie Aktiengesellschaft

Iserlohn - Menden

Der Vorstand

Dr. Bergmann Dr. Weimer

Energie AG Iserlohn-Menden


Energie Aktiengesellschaft Iserlohn-Menden

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007

Anlagevermögen Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen Buchwerte

Stand

31.12.06

Stand

31.12.07

Stand

31.12.07

Stand

01.01.07 Zugänge Abgänge

Stand

31.12.07

Um-

buchungen

Stand

01.01.07 Zugänge Abgänge

€ € € € € € € € € € T€

Energie AG Iserlohn-Menden

I. Immaterielle

Vermögensgegenstände

1. Konzessionen und ähnliche

Rechte und Werte 1.474.084,89 2.406,75 3,45 0,00 1.476.488,19 719.291,89 151.422,30 0,00 870.714,19 605.774,00 755

2. Geleistete Anzahlungen 0,00 52.251,82 0,00 0,00 52.251,82 0,00 0,00 0,00 0,00 52.251,82 0

1.474.084,89 54.658,57 3,45 0,00 1.528.740,01 719.291,89 151.422,30 0,00 870.714,19 658.025,82 755

II. Sachanlagen

1. Grundstücke und Bauten

einschließlich der Bauten

auf fremden Grundstücken 5.698.327,80 7.373,00 7.116,42 0,00 5.698.584,38 2.280.923,80 198.926,00 0,00 2.479.849,80 3.218.734,58 3.417

2. Verteilungsanlagen 58.598.376,70 1.045.262,17 159.680,91 25.682,57 59.509.640,53 33.997.966,15 2.623.974,75 153.674,37 36.468.266,53 23.041.374,00 24.600

3. Technische Anlagen

und Maschinen 5.650.232,92 134.350,06 2.069,75 81.329,37 5.863.842,60 4.301.668,92 262.976,43 2.069,75 4.562.575,60 1.301.267,00 1.349

4. Betriebs- und Geschäftsausstattung

353.936,54 28.710,29 45.990,71 0,00 336.656,12 262.893,54 30.694,29 45.990,71 247.597,12 89.059,00 91

5. Anlagen im Bau 107.011,94 4.542,28 0,00 -107.011,94 4.542,28 0,00 0,00 0,00 0,00 4.542,28 107

70.407.885,90 1.220.237,80 214.857,79 0,00 71.413.265,91 40.843.452,41 3.116.571,47 201.734,83 43.758.289,05 27.654.976,86 29.564

III. Finanzanlagen

1. Anteile an verbundenen

Unternehmen 2.845.094,41 0,00 0,00 0,00 2.845.094,41 0,00 0,00 0,00 0,00 2.845.094,41 2.845

2. Beteiligungen 134.206,70 176.128,00 0,00 0,00 310.334,70 0,00 0,00 0,00 0,00 310.334,70 134

3. Sonstige Ausleihungen 91.025,87 0,00 4.612,47 0,00 86.413,40 0,00 0,00 0,00 0,00 86.413,40 91

3.070.326,98 176.128,00 4.612,47 0,00 3.241.842,51 0,00 0,00 0,00 0,00 3.241.842,51 3.070

Gesamt 74.952.297,77 1.451.024,37 219.473,71 0,00 76.183.848,43 41.562.744,30 3.267.993,77 201.734,83 44.629.003,24 31.554.845,19 33.389

123


Bestätigungsvermerk

des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz,

Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter

Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der

Energie Aktiengesellschaft Iserlohn-Menden für das Geschäftsjahr

vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007

geprüft. Nach § 10 Abs. 4 EnWG umfasste die Prüfung

auch die Einhaltung der Pflichten zur Entflechtung in der

internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG. Die

Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss

und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen

Vorschriften sowie die Einhaltung der Pflichten

nach § 10 Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung

des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es,

auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung

eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung

der Buchführung und über den Lagebericht

sowie über die interne Rechnungslegung nach § 10 Abs.

3 EnWG abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317

HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer

(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze

ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen.

Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen,

dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf

die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter

Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung

und durch den Lagebericht vermittelten Bildes

der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich

auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden

und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden

kann, ob die Pflichten nach § 10 Abs. 3 EnWG in allen

wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung

der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über

die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und

rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen

über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen

der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen

internen Kontrollsystems sowie Nachweise

für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss

und Lagebericht und in der internen Rechnungslegung

124

nach § 10 Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis

von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung

der angewandten Bilanzierungsgrundsätze

und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands,

die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses

und des Lageberichts sowie die Beurteilung,

ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten in

der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG

sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der

Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der

Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere

Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung

der Buchführung und des Lageberichts hat zu

keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung

gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss

den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt

unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger

Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes

Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang

mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes

Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt

die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

zutreffend dar.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Entflechtung

in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3

EnWG hat zu keinen Einwendungen geführt.

Düsseldorf, den 5. Juni 2008

EversheimStuible Treuberater GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

Hausmann ppa. Kempf

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Energie AG Iserlohn-Menden


Energie AG Iserlohn-Menden

125


126

www.foerderkreisiserlohnermuseen.de

Mensch mit Energie:

Marlis Gorki, Iserlohn-Expertin

Sie kennt Iserlohn wie ihre Westentasche und war

als langjährige Leiterin der Iserlohner Stadtinforma-

tion die Idealbesetzung. Inzwischen hat Marlis Gorki

ihre Altersteilzeit angetreten. Was sie jedoch nicht

daran hindert, sich mit der ihr eigenen Energie als

Vorsitzende des Fördervereins Iserlohner Museen für

das kulturelle Leben ihrer Heimatstadt zu engagieren

und auch weiterhin Stadtführungen anzubieten.

Verdient gemacht hat sich die Iserlohnerin darüber

hinaus um ihr 20-jähriges Engagement für die unga-

rische Partnerstadt Nyíregyháza sowie den Touris-

mus in der Region, dem sie als Vorsitzende des

Freizeit- und Touristikverbandes Märkisches Sauer-

land wichtige Impulse gab.


127


128


Bericht des Aufsichtsrates

Bilanz

Gewinn und Verlustrechnung

Anhang

TeleMark Telekommunikationsgesellschaft

Mark mbH

129


130 TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH


Bericht des Aufsichtrates

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2007 die ihm

nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahr-

genommen. Er hat sich in vier Sitzungen sowie durch

mündliche und schriftliche Berichte der Geschäftsführung

regelmäßig über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft

unterrichten lassen.

Bei allen Beschlüssen war es für die Aufsichtsratsmitglieder

oberstes Gebot, sowohl die Wirtschaftlichkeit

des Unternehmens als auch die Interessen der Gesellschafter

zu beachten.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2007 und der Lagebericht

für das Geschäftsjahr 2007 sind von Dr. Röhricht

- Dr. Schillen oHG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft,

Bielefeld, geprüft worden.

Der Bestätigungsvermerk wurde ohne Einschränkungen

erteilt. Der Aufsichtsrat hat zustimmend von dem Ergebnis

der Prüfung Kenntnis genommen.

TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH

Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung billigt

der Aufsichtsrat den von der Geschäftsführung aufgestellten

Jahresabschluss zum 31.12.2007 sowie den

Lagebericht und legt den geprüften Jahresabschluss zu

seiner Feststellung der Gesellschafterversammlung vor.

Für die im Geschäftsjahr 2007 geleistete Arbeit spricht

der Aufsichtsrat der Geschäftsführung, den Mitarbeitern

und dem Betriebsrat der Telemark Telekommunikationsgesellschaft

Mark mbH seinen Dank aus.

Lüdenscheid, im April 2008

Der Aufsichtsrat

Wolfframm

Vorsitzender

131


TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH

Bilanz zum 31. Dezember 2007

Aktivseite 31.12.2007 31.12.2006

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

€ € T€

Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und

ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an

solchen Rechten und Werten 32.737,81 31

II. Sachanlagen

1. Grundstücke und Gebäude 14.697,00 15

2. Verteilungsanlagen 5.255.055,00 4.995

3. Technische Anlagen und Maschinen 852.603,00 921

4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 606.317,00 572

5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 84.710,10 33

B. Umlaufvermögen

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

6.813.382,10 6.536

6.846.119,91 6.567

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 271.047,61 323

2. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 26

3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.718,57 2

4. sonstige Vermögensgegenstände 38.553,63 160

321.319,81 511

II. Guthaben bei Kreditinstituten 196.104,70 621

517.424,51 1.132

7.363.544,42 7.699

132 TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH


Passivseite 31.12.2007 31.12.2006

A. Eigenkapital

TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH

€ € T€

I. Gezeichnetes Kapital 3.630.172,36 3.630

II. Kapitalrücklage 1.428.815,90 1.429

III. Jahresüberschuss 41.466,89 41

5.100.455,15 5.100

B. Empfangene Ertragszuschüsse 90.839,00 90

C. Rückstellungen

1. Steuerrückstellungen 4.815,00 9

2. sonstige Rückstellungen 97.569,00 87

D. Verbindlichkeiten

102.384,00 96

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.327.101,59 1.380

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und

Leistungen 264.620,18 161

3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 450.453,95 849

4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen

Unternehmen 11.859,33 10

5. Sonstige Verbindlichkeiten 15.831,22 13

davon aus Steuern: € 12.162,81 (i.Vj. T€ 11)

davon im Rahmen der sozialen Sicherheit:

€ 0,00 (i.Vj. T€ 0)

2.069.866,27 2.413

7.363.544,42 7.699

133


TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2007

2007 2006

€ € T€

1. Umsatzerlöse 3.411.299,50 3.204

2. andere aktivierte Eigenleistungen 55.434,04 46

3. sonstige betriebliche Erträge 9.186,54 5

3.475.920,08 3.255

4. Materialaufwand:

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und

Betriebsstoffe und für bezogene Waren -172.623,28 -227

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -456.084,55 -415

-628.707,83 -642

5. Personalaufwand:

a) Löhne und Gehälter

b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für

-895.587,68 -879

Altersversorgung und für Unterstützung

(davon für Altersversorgung € 64.821,00;

i. Vj. T€ 56)

-262.585,20 -266

-1.158.172,88 -1.145

6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände

des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.198.385,72 -1.033

7. sonstige betriebliche Aufwendungen -341.084,14 -313

8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.674,82 20

9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -76.393,71 -69.718,89 -64

(davon an verbundene Unternehmen

€ 14.859,71; i. Vj. T€ 0)

10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 79.850,62 77

11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -37.312,51 -35

12. sonstige Steuern -1.071,22 -1

13. Jahresüberschuss 41.466,89 41

134 TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH


Anhang

A. Allgemeine Informationen

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 ist ent-

sprechend dem Gesellschaftsvertrag nach den für große

Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvor-

schriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches

(HGB) aufgestellt worden.

Die Gliederung der Bilanz wurde gemäß § 265 Abs. 5

HGB bzw. § 42 Abs. 3 GmbH um folgende Posten erweitert:

Verteilungsanlagen

Forderungen gegen Gesellschafter

Empfangene Ertragszuschüsse

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung

wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

B. Bilanzierungs- und

Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

sind mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten,

vermindert um planmäßige Abschreibungen (Nutzungs-

dauer zwischen drei und zwanzig Jahren), bilanziert. Die

Herstellungskosten enthalten neben den direkt zure-

chenbaren Einzelkosten angemessene Gemeinkosten-

anteile. Die von den Gesellschaftern wirtschaftlich zum

01. Juli 1998 eingebrachten Sachanlagen werden eben-

so wie die immateriellen Vermögensgegenstände nach

der linearen Methode abgeschrieben. Die Abschrei-

bungen der jeweils laufenden Zugänge zum Sachan-

lagevermögen werden nach der degressiven Methode

vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

sind zum Nennwert bewertet. Nicht mehr als werthaltig

beurteilte Ansprüche sind wertberichtigt.

Die empfangenen Ertragszuschüsse wurden bis ein-

schließlich 2003 mit 5 % ihres Ursprungsbetrages line-

ar aufgelöst; seit 2004 werden diese entsprechend der

Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegüter von

TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH

20 Jahren degressiv aufgelöst. Die Bewertungsauswir-

kung ist unwesentlich.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstel-

lungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und

ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträ-

gen passiviert.

Die Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr

im Übrigen unverändert.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermö-

gens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, der dem

Anhang als Anlage beigefügt ist.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen ent-

halten ausschließlich Ansprüche aus Lieferungen und

Leistungen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände ha-

ben eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr.

Das Stammkapital von € 3.630.172,36 entspricht § 3

des Gesellschaftsvertrages.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zu-

sammen:

2007

T€

Personalbereich 73

übrige ungewisse Verbindlichkeiten 25

98

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

haben T€ 60 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr;

T€ 1.019 haben eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.

135


Die Kreditverbindlichkeiten sind durch Stützungserklä-

rungen (Patronatserklärungen) der Gesellschafter gesi-

chert.

Im Übrigen sind die Verbindlichkeiten innerhalb eines

Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betref-

fen außer Verpflichtungen aus einem kurzfristigen Ge-

sellschafterdarlehen (T€ 390) ausschließlich Lieferungen

und Leistungen. Von diesen Verbindlichkeiten sind sal-

diert T€ 308 zugleich Verbindlichkeiten gegenüber ver-

bundenen Unternehmen.

Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen

gegenüber der Energie AG Iserlohn-Menden, der Stadt-

werke Iserlohn GmbH und der Stadtwerke Menden

GmbH aus Geschäftsbesorgung; sie belaufen sich der-

zeit insgesamt auf rd. T€ 200 jährlich.

Der Aufsichtsrat setzte sich 2007 wie folgt zusammen:

Ordentliche Mitglieder

Den Aufsichtsratsmitgliedern wurden für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr T€ 4 vergütet.

D. Erläuterungen zur Gewinn-

und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse beinhalten mit T€ 2.821 Telekommu-

nikationserlöse, mit T€ 580 Installationserlöse und mit

T€ 10 Auflösungen von Ertragszuschüssen.

Nach dem Vorschlag der Geschäftsführung soll der Jah-

resüberschuss in Höhe von € 41.466,89 an die Gesell-

schafter ausgeschüttet werden.

E. Ergänzende Angaben

1. Gesellschaftsorgane

Geschäftsführer waren im Berichtsjahr die Herren Dipl.

Volkswirt Dr. rer. pol. Ulrich H. Bergmann, Dortmund,

und Dipl. Ingenieur Hartwig Sander, Lüdenscheid. Sie

vertreten die Gesellschaft gemeinschaftlich. Sie üben

ihre Tätigkeiten nebenamtlich aus und erhalten von der

Gesellschaft keine Bezüge.

Jobst Wolfframm Vorsitzender, Rechtsanwalt und Notar

Jürgen Dietrich Stellvertretener Vorsitzender, Rechtsanwalt und Notar

Dr. Peter Paul Ahrens 1. Beigeordneter

Karl-Heinz Blasweiler Stadtkämmerer

Heinz-Dieter Budde Kaufmännischer Angestellter

August-Wilhelm Cordt Steuerberater

Helmut Heidenbluth Geschäftsführer

Ralf –Peter Jacobs Elektroinstallateur

Michael Kiehn Oberstudienrat

Harald Metzger Dipl.-Ingenieur

Roland Pohlmann Rechtsanwalt und Notar

Wolfgang Struwe Geschäftsführer

Günther Wroblewski Technischer Angestellter

136 TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH


2. Anzahl der Arbeitnehmer

Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr 23 (Vj. 21)

Arbeitnehmer beschäftigt, davon 6 Angestellte und 17

(Vj. 15) gewerbliche Mitarbeiter. Außerdem war am Bi-

lanzstichtag 1 Auszubildender beschäftigt.

3. Zusatzversorgung

Die Mitarbeiter der Gesellschaft haben durch ihre An-

stellungsverträge mittelbare Pensionszusagen durch die

Gesellschaft erhalten. Die Gesellschaft ist Mitglied der

Kommunalen Zusatzversorgungskasse Westfalen-Lippe

(zkw), Münster. Der Umlagesatz für 2007 betrug 4,5 %

der umlagepflichtigen Löhne und Gehälter. Die Summe

der umlagepflichtigen Löhne und Gehälter betrug 2007

T€ 857. Zusätzlich wird ein Sanierungsgeld für 2007 in

Höhe von 3 % berechnet.

Da die Finanzierung der Versorgungsleistungen der zkw

im sogenannten Umlageverfahren (Abschnittsdeckungs-

verfahren) erfolgt, bestehen Unterdeckungen für zukünf-

tige Versorgungslasten. Nach Auffassung des HFA des

IDW liegt bei dieser Art der Zusatzversorgung eine Mit-

telbare Pensionsverpflichtung vor, für die nach Art. 28

Abs. 1 EGHGB ein Passivierungswahlrecht besteht.

4. Konzernverhältnis

Der Jahresabschluss der TeleMark Telekommunika-

tionsgesellschaft Mark mbH, Lüdenscheid, wird in den

Konzernabschluss der Gesellschaft für Kommunalwirt-

schaft Iserlohn mbH, Iserlohn, einbezogen. Der Kon-

zernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger

veröffentlicht. Die Gesellschaft für Kommunalwirtschaft

Iserlohn mbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts

Iserlohn unter der Nr. HRB 1312 eingetragen.

TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH

Lüdenscheid, 10. April 2008

TeleMark Telekommunikationsgesellschaft

Mark mbH

Dr. Bergmann Dipl. Ing. Sander

137


TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH

138

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007

Anlagevermögen Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen Buchwerte

Stand

31.12.06

Stand

31.12.07

Stand

31.12.07

Stand

01.01.07 Zugänge Abgänge

Stand

31.12.07

Um-

buchungen

Stand

01.01.07 Zugänge Abgänge

€ € € € € € € € € € T€

I. Immaterielle

Vermögensgegenstände

1. Konzessionen und ähnliche

Rechte und Werte 245.536,18 18.145,33 0,00 0,00 263.681,51 214.091,37 16.852,33 0,00 230.943,70 32.737,81 31

II. Sachanlagen

1. Grundstücke und Gebäude 14.697,00 0,00 0,00 0,00 14.697,00 0,00 0,00 0,00 0,00 14.697,00 15

2. Verteilungsanlagen 11.799.997,53 1.024.026,51 10.348,51 24.223,54 12.837.899,07 6.804.980,53 788.034,05 10.170,51 7.582.844,07 5.255.055,00 4.995

3. Technische Anlagen

und Maschinen 2.390.449,54 83.312,55 0,00 8.923,04 2.482.685,13 1.469.481,54 160.600,59 0,00 1.630.082,13 852.603,00 921

4. Betriebs- und Geschäftsausstattung

2.557.547,59 267.051,75 39.292,48 0,00 2.785.306,86 1.985.383,59 232.898,75 39.292,48 2.178.989,86 606.317,00 572

5. Anlagen im Bau 33.146,58 84.710,10 0,00 -33.146,58 84.710,10 0,00 0,00 0,00 0,00 84.710,10 33

16.795.838,24 1.459.100,91 49.640,99 0,00 18.205.298,16 10.259.845,66 1.181.533,39 49.462,99 11.391.916,06 6.813.382,10 6.536

Gesamt 17.041.374,42 1.477.246,24 49.640,99 0,00 18.468.979,67 10.473.937,03 1.198.385,72 49.462,99 11.622.859,76 6.846.119,91 6.567

TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH


Bestätigungsvermerk

des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz,

Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang - unter

Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der

TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH,

Lüdenscheid, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis

31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die

Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach

den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den

ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags

liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter

der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage

der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung

über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der

Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317

HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer

(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze

ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen.

Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen,

dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf

die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter

Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung

und durch den Lagebericht vermittelten Bildes

der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich

auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.

Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden

die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über

das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft

sowie die Erwartungen über mögliche Fehler

berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die

Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen

Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in

Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend

auf der Basis von Stichproben beurteilt.

TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten

Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen

der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung

der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses

und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass

unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für

unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung

gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss

den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden

Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und

vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger

Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen

entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und

Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in

Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt

ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und

stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

zutreffend dar.

Bielefeld, den 11. April 2008

Dr. Röhricht - Dr. Schillen oHG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

Kampen Dr. Schillen

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

139


140


Chronik

141


Chronik

1856 Gründung der Iserlohner Gasgesellschaft

1874 Aufbau der Trinkwasserversorgung

1897 Übernahme der Iserlohner Gasgesellschaft durch die Stadt Iserlohn

1901 Gemeinsamer Betrieb des Gas- und Wasserwerkes

1908 Gründung des städtischen Elektrizitätswerkes

1953 Bau der Ruhrleitung zur Sicherung der Wasserversorgung der Stadt Iserlohn

1957 Übernahme der Wasserversorgung für die Ortsteile Hennen und Rheinen

1965 Aufbau der Fernwärmeversorgung im Stadtgebiet

1967 Umgründung der Stadtwerke in eine GmbH

1981 Kauf der Wasserversorgungsanlagen im Ortsteil Letmathe von Gelsenwasser

1982 Kauf der Stromversorgungsanlagen in den Ortsteilen Nußberg, Dröscheder Feld, Obergrüne und

Kesbern von Elektromark

1983 Kauf der Gasversorgungsanlagen im Ortsteil Letmathe von WFG

1986 Kauf der Gasversorgungsanlagen in den Ortsteilen Hennen und Kalthof von WFG

1987 Kauf der Wasserversorgungsanlagen im Ortsteil Nachrodt von der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde

1989 Gründung der Bädergesellschaft Iserlohn mbH und der Gesellschaft für

Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH; Übernahme der Bäder von der Stadt Iserlohn

1993 Gründung der Energie AG Iserlohn-Menden zusammen mit der Stadtwerke Menden GmbH

1995 Kauf der Wasserversorgungsanlagen im Ortsteil Opperhusen der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde

von Stadtwerke Altena GmbH

Übernahme der Wasserversorgung von Fa. Medice

Kauf der Stromversorgungsanlagen von RWE in den Stadtgebieten Iserlohn und Menden

durch Energie AG Iserlohn-Menden

1998 Gründung der TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH durch

Energie AG Iserlohn-Menden und Stadtwerke Lüdenscheid GmbH

1999 Eröffnung des Sport- und Solebades am Seilersee

Bau des Blockheizkraftwerkes durch die Energie AG Iserlohn-Menden auf dem Gelände der

Stadtwerke Iserlohn GmbH an der Stefanstraße

142 Chronik


Chronik

2000 Gründung der LET Liberal Energy Trading GmbH

Beteiligung der LET an items GmbH, Münster

2002 Erweiterung des Blockheizkraftwerkes auf dem Gelände der Stadtwerke Iserlohn GmbH

an der Stefanstraße um ein drittes Modul

Einführung der SAP-Software

2003 Gründung der Elementerra GmbH durch Rätia Energie AG und Energie AG Iserlohn-Menden

2004 Gründung der Elbe-Mulde Energie GmbH (EME) durch Stadtwerke Glauchau Dienstleistungsgesellschaft

mbH und Energie AG Iserlohn-Menden

2005 Bau der Zentralen Wasseraufbereitungsanlage im Wasserwerk „Krug von Nidda“

2006 Inbetriebnahme der Zentralen Wasseraufbereitungsanlage im Wasserwerk „Krug von Nidda“

Vor 150 Jahren (1856) wurden die Stadtwerke als Gas-Bereitungs-Anstalt zur Erleuchtung

der Stadt Iserlohn gegründet

2007 Kauf eines Kommanditanteils an der TOBI Kraftwerksbeteiligungs GmbH & Co KG

Übernahme der Straßenbeleuchtungsanlagen der Stadt Iserlohn

2008 Erteilung der Strom- und Erdgas-Konzessionen durch die Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde

ab 12.04.2008

Chronik

143


Notizen

144


Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH

Stadtwerke Iserlohn GmbH

Bädergesellschaft Iserlohn mbH

Energie Aktiengesellschaft Iserlohn-Menden

TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH

Stefanstraße 4–8

58638 Iserlohn

Telefon: 02371 / 807-0

Telefax: 02371 / 807-1495

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