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Wild Wings - Ausgabe 07 2018

Wild Wings - Ausgabe 07 2018

2 I Spieltag 14 •

2 I Spieltag 14 • Krefeld Pinguine Endlich ein Dreier Und täglich grüßt das Murmeltier. Ob nach schwachen Auftritten, oder mit einer guten Leistung – das Ergebnis war stets das Gleiche. »Am Ende verlieren immer die Wild Wings«, musste deshalb eine Aussage von Englands Kult-Fußballer Gary Lineker (»Am Ende gewinnen immer die Deutschen«) umgedreht und auf Eishockey bezogen werden. IMPRESSUM HERAUSGEBER: Wild Wings Spielbetriebs GmbH REDAKTIONSLEITUNG: Oliver Bauer (V.i.S.d.P. REDAKTIONELLE MITARBEIT: Ann-Katrin Scherr REALISATION: Kai Blandin – Presse, PR, Events FOTOS: City-Press, Jens Hagen ANZEIGEN: Alina Furtwängler DRUCK: Druckzentrum Südwest, Villingen Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers. Lange Zeit sah es so aus, als würde Schwenningen vor allem mit Rückständen nicht klar kommen. Der Kopf ging nach unten, der Druck und die Verkrampfung dagegen wurden immer größer. Doch selbst Führungen, wie in Straubing oder sogar gleich zwei Mal beim amtierenden Meister aus München, reichten nicht, um etwas Zählbares mitzunehmen. Elf Spieltage lang ging dies so, im Schwarzwald wachten sie immer wieder aus dem gleichen schlechten Traum auf. Der einzige Sieg zum Saisonauftakt gegen Nürnberg lag gefühlt Lichtjahre zurück. Doch das lange Warten hat ein Ende. Gegen die Iserlohn Roosters glückte der lang ersehnte Befreiungsschlag und der erste Dreier war endlich unter Dach und Istvan Bartalis erzielte gegen Iserlohn ebenso sein erstes Saisontor. . . Fach. Kein Wunder, dass der Felsbrocken, der allen Beteiligten vom Herzen fiel, selbst in der hintersten Ecke der Helios-Arena noch wie ein Donnerhall zu hören war. Selbst Pat Cortina musste eingestehen:

»Es ist schön in die Kabine zu kommen und der Mannschaft nicht nur zu einer guten Leistung, sondern zu einem Sieg gratulieren zu können,« . . . wie Marcel Kurth. Diese beiden Treffer bescherten den Wild Wings den Sieg. Doch der Trainer wäre nicht er selbst, wenn er nun in Euphorie verfallen und die Bodenhaftung verlieren würde. Deshalb richtete sich sein Blick in der Minute des Triumpfs auch nicht nach hinten, sondern nach vorne. »Egal, wie das Ergebnis am Ende auch ausfällt: Wir dürfen unseren Prozess, in welchem wir uns gerade befinden, nicht aus den Augen verlieren und müssen vorsichtig sein«, hob Pat Cortina warnend den Zeigefinger. Trotzdem konnte er eine gewisse Freude nicht Spieltag 14 • Krefeld Pinguine I 3 verbergen. Nicht für sich selbst. »Endlich haben sich die Jungs für die harte Arbeit, die sie jeden Tag leisten, belohnt«, betonte der Schwenninger Coach. Dabei stand auch das Spiel gegen die Roosters lange Zeit auf des Messers Schneide. Mit wechselnden Führungen und einem Gast, der vor allem in der Offensive stets gefährlich war. Doch erst Marcel Kurth, dann Istvan Bartalis mit ihren jeweils ersten Saison-Treffern und einem Doppelschlag innerhalb von nur gut 90 Sekunden brachten zumindest für den Augenblick das Glücksgefühl zurück nach Schwenningen und ließen das Stadion bis auf seine Grundmauern erbeben. Ein Anfang ist gemacht, so kann es weitergehen. Weil endlich ein Weg gefunden wurde, ein Spiel auch tatsächlich zu gewinnen. Spieltag 14: 26.10.2018 Schwenninger Wild Wings – Krefeld Pinguine Thomas Sabo Ice Tigers – Adler Mannheim Augsburger Panther – EHC Red Bull München ERC Ingolstadt – Kölner Haie Pinguins Bremerhaven – Eisbären Berlin Iserlohn Roosters – Düsseldorfer EG Spieltag 15: 28.10.2018 Düsseldorfer EG – Schwenninger Wild Wings Grizzlys Wolfsburg – Pinguins Bremerhaven EHC Red Bull München – Iserlohn Roosters Krefeld Pinguine – ERC Ingolstadt Adler Mannheim – Straubing Tigers Augsburger Panther – Kölner Haie Eisbären Berlin – Thomas Sabo Ice Tigers