Zeit für eine neue Chance Beilage

SchwarzwaelderBote

Schwarzwälder Bote SONDERBEILAGE

Zeit

Samstag, 30. Januar 2021

für eine neue

Wir sind

für euch da!

C h an c e

Heinrich-Schickhardt-Schule

Die Beruflichen Schulen im Landkreis Freudenstadt


Nummer 24 Zeit für eine neue Chance

Samstag, 30. Januar 2021

Das Wichtigste für

die Zukunft erfahren

Grußwort | Landrat Dr. Klaus Michael Rückert lobt das Angebot der Beruflichen Schulen

Das neue Jahr ist nun

schon fast einen Monat

alt, und immer noch hält

uns die Corona-Pandemie

in Atem.

Zahlreiche unserer Pläne

wurden durchkreuzt, und so

können auch unsere Beruflichen

Schulen in Freudenstadt

und Horb in diesem

Jahr keinen Informationstag

anbieten.

Dennoch will die Entscheidung

über Ihre weitere

Schullaufbahn gut überlegt

sein, denn nicht zuletzt

hängt Ihre Zukunft davon ab.

Sicher haben Sie bereits die

eine oder andere Vorstellung,

aber eines kann ich Ihnen

garantieren: Sie werden

überrascht sein, was unsere

Landkreisschulen alles zu

bieten haben.

Diese Sonderbeilage soll

Ihnen einen Überblick darüber

bieten und den Info-Tag,

an dem Sie allerhand rund

um deren Angebot erfahren

hätten, ein klein wenig ersetzen.

Selbstverständlich sind

so ein paar Seiten kein richtiger

Ersatz für gute Gespräche,

Beratungen und Vorführungen

an einer Schule, aber

sollten Sie nach dem Lesen

noch Fragen haben, stehen

Ihnen die Lehrerkollegien

gerne zur Verfügung. Außerdem

kennen Sie bestimmt jemanden,

der jemanden

kennt, der jemanden kennt,

der auf einer unserer Schulen

war – und so erfährt man ja

meistens das Wichtigste.

Herzlich bedanken möchte

ich mich bei allen Schulleitungen

und den Lehrerinnen

und Lehrern, die sich auf die

Herausforderungen aufgrund

der Corona-Pandemie eingelassen

und stets einen Weg

gefunden haben, diese für alle

bestmöglich zu bewältigen.

Außerdem natürlich bei

den Schülerinnen und Schülern,

die sich mit Homeschooling

vertraut gemacht

und der Versuchung des

»Nichtstuns« widerstanden

haben, aber auch bei den Eltern,

die ihre Kinder während

dieser Zeit zu Hause betreuten.

Ihnen allen wünsche ich

wertvolle Erkenntnisse – und

bleiben Sie gesund!

Landrat Dr. Klaus Michael Rückert

Kontaktdaten

Heinrich-Schickhardt-Schule

Eugen-Nägele-Straße 40 | 72250 Freudenstadt

hss@hss.fds-schule.de

www.hss.fds-schule.de

Sekretariat 07441 / 920 - 2401

Schulleiter Peter Stumpp 07441 / 920 - 2400

Informationen zu persönlichen Beratungen

finden Sie auf Seite 3.

Gewerbliche und

Hauswirtschaftliche Schule

Stadionstraße 22 | 72160 Horb am Neckar

verwaltung@bs-horb.de

www.bs-horb.de

Sekretariat 07451 / 908 - 2801

Schulleiter Jochen Lindner 07451 / 908 - 2800

Informationen zu persönlichen Beratungen

finden Sie auf Seite 5.

Eduard-Spranger-Schule

Eugen-Nägele-Straße 40 | 72250 Freudenstadt

espranger@ess-fds.de

www.ess-fds.de

Sekretariat 07441 / 920 - 2201

Schulleiter Armin Wüstner 07441 / 920 - 2200

Informationen zu persönlichen Beratungen

finden Sie auf Seite 4.

Luise-Büchner-Schule

Eugen-Nägele-Straße 40 | 72250 Freudenstadt

info@lbs-fds.de

www.lbs-fds.de

Sekretariat 07441 / 920 - 2701

Schulleiter Klaus Schierle 07441 / 920 - 2700

Informationen zu persönlichen Beratungen

finden Sie auf Seite 6.

Anmeldungen für die Schularten Berufliches Gymnasium sowie für

die Berufskollegs sind unter www.schule-in-bw.de/bewo möglich.

Für alle anderen Schularten erfolgt die Anmeldung direkt über die

Schule (online, schriftlich oder persönlich).

Impressum

VERLAG UND HERAUSGEBER

Schwarzwälder Bote Mediengesellschaft mbH

Kirchtorstr. 14, 78727 Oberndorf a. N.

Geschäftsführung: Carsten Huber

Verlagskoordination: Kirsten Wolf

ANZEIGEN

Schwarzwälder Bote Medienvermarktung Südwest GmbH

Kirchtorstr. 14, 78727 Oberndorf a. N.

Postfach 1367, 78722 Oberndorf a. N.

Tel. 0800/7807801, Fax 07423/78-328

E-Mail: info@schwarzwaelder-bote.de

Anzeigen: Bernd Maier (verantwortlich)

PR-REDAKTION

Schwarzwälder Bote Mediengesellschaft mbH

Kirchtorstr. 14, 78727 Oberndorf a. N.

Tel. 07423/78-0

E-Mail: karin.zeger@schwarzwaelder-bote.de

Redaktion: Karin Zeger (V.i.S.d.P.)

DRUCK

Druckzentrum Südwest GmbH

78052 Villingen-Schwenningen


Nummer 24 Zeit für eine neue Chance

Samstag, 30. Januar 2021

Heinrich-Schickhardt-Schule

Persönliche

Beratungen

Die Lehrer der Heinrich-Schickardt-Schule

stehen für

Infos und persönliche Beratungen

von Montag, 1. Februar,

bis Donnerstag, 4. Februar,

jeweils von 15.30 bis

17.30 Uhr zur Verfügung.

n Zweijährige Berufsfachschule:

Telefon 07441/920-

2464

n Technisches Berufskolleg:

Telefon 07441/920-2419

n Technisches Gymnasium:

Telefon 07441/920-2422 oder

2404

Ganzheitlich, integrativ und nachhaltig – dies sind die Qualitätsgrundsätze, nach denen an der HSS unterrichtet wird.

Fotos: Schule

»Als ich mich

damals nach der

Realschule für

ein berufliches

Gymnasium entscheiden

musste, fiel meine Wahl

auf das TG mit dem Profil

Technik und Management, da

dort meine persönlichen Interessen

am besten vertreten

wurden. Die Mischung aus

Technik und Management bot

mir außerdem nach dem Abitur

eine breite Vielfalt an Entwicklungsmöglichkeiten,

da ich

noch nicht wusste, wohin ich

mich beruflich entwickeln werde.

Wie sich zeigte, konnte ich

dann auch im Studium von

meiner Zeit auf dem TG profitieren.

Das vermittelte Grundverständnis

für technische

Prozesse und technisches Denken

half mir in vielen Bereichen,

vor allem im Bereich

Statik, in dem mir schon die

Grundlagen durch das Abitur

an der HSS bekannt waren.«

Linda Krötz, Innenarchitektin

M.A., Alpirsbach

»Ich finde es an der HSS

toll, wie schnell ich mich einfinden

konnte, da ein super

Schüler-Lehrer-Klima herrscht

und generell alle sehr offen

und sozial sind. Vor allem das

Tablet-Projekt ist sehr gut und

fördert den modernen Unterricht

total. Auch die Projekte

wie SIA und der enge Firmenkontakt

machen das TG zu etwas

Besonderem.«

Jona Roller, Schüler am

Technischen Gymnasium mit dem

Profilfach Technik und

Management

»Das BK ist eine gute Alternative

für alle, die nicht genau

wissen, welcher Beruf zu ihnen

passt, oder für diejenigen,

denen drei Jahre Schule zu viel

sind, die aber trotzdem studieren

möchten.«

Finn Hauff, Schüler am

1BK2T

»Durch den Werkstattunterricht

und die Projektwoche

an der Zweijährigen Berufsfachschule

kommt die Praxis

nicht zu kurz.«

Xenia Günter, Schülerin am

2BFS

»Nach der Zweijährigen

Berufsfachschule klappt auch

das Technische Gymnasium.«

Optimales Zusammenspiel

HSS | Ein Kompetenzzentrum für die gewerblich-technische Bildung

An der Heinrich-Schickhardt-Schule

(HSS) werden

nicht nur die Weichen

für die berufliche Zukunft

gestellt. Viele junge Menschen

legen dort auch

einen schulischen Neustart

hin. Sie starten neu durch,

frisch motiviert und bestens

betreut.

Freudenstadt. Ein Kompetenzzentrum

für Technikbegeisterte

ist die HSS mit

ihren rund 1300 Schülern.

Schule soll Erziehung in

menschlicher Gemeinschaft

sein. Ob mit klassischen Bildungsinhalten

oder modernen

Technologien, Ziel ist

stets, die Schülerinnen und

Schüler für das Heute und

Morgen fit zu machen.

Die Heinrich-Schickhardt-

Schule stellt sich den

Anforderungen

des Handwerks

und der Industrie

und

bereitet ihre

Schüler auf

anspruchsvolle

Berufe

vor. Sie vermittelt

ihnen

aber ebenso Fähigkeiten,

die das

Zusammenleben in

unserer Gesellschaft bereichern.

Technisches Gymnasium

Drei Profile werden am

Technischen Gymnasium

(TG) angeboten: Mechatronik,

Informationstechnik sowie

Technik und Management.

Das TG bereitet drei

Jahre lang auf das Studium

und durch seine berufliche

Ausrichtung in besonderer

Weise auf die Berufswelt

vor. Abschluss ist die Allgemeine

Hochschulreife.

Diese berechtigt zum

Studium aller Fachrichtungen

an einer Hochschule,

einer Uni oder

an einer Dualen Hochschule.

Das TG der HSS

zeichnet sich durch den

praxisbezogenen Kontakt

mit vielen regionalen

Unternehmen aus.

Voraussetzung ist ein

mittlerer Bildungsabschluss.

Schüler

Alexander Dixion:

»Ich habe mich für

das TG entschieden, weil

hier modernste Technik zur

Verfügung steht, ein kollegiales

Umfeld zwischen Schülern

und Lehrern herrscht und die

Lehrer über viel Erfahrung

verfügen. Hier gibt’s modernste

Technik statt kaputter

Beamer.«

für die Zweijährige Berufsfachschule

(2BFM) interessieren.

Auch hier werden

verschiedene Profile angeboten:

Metall- und Elektrotechnik.

Ziel ist es, die Fachschulreife

(mittlerer Bildungsabschluss)

zu erlangen, außerdem

kann der Besuch als

erstes Ausbildungsjahr anerkannt

werden.

Die Zweijährige ist ein

Sprungbrett für alle Hauptund

Werkrealschüler, die

den mittleren Bildungsabschluss

und berufliche Qualifikation

in Theorie und Praxis

anstreben.

Beim Profil Metalltechnik

kommt es darauf an, dass die

jungen Menschen Spaß am

handwerklichen Arbeiten haben.

Die Erfahrung zeige,

dass Absolventen der 2BFM

gute Berufsaussichten haben,

beispielsweise als Industrieoder

Werkzeugmechaniker

oder auch als Mechatroniker

oder KFZ-

Mechatroniker.

Wer neugierig

auf elektrische

Zusammenhänge

ist

und alles

rund um

»Strom« spannend

findet, für

den ist das Profil

Elektrotechnik das

Richtige. Hier werden

klassische Stromnetze geplant

und installiert, aber

auch Datennetze, Fernmeldenetze

und Gebäudeleiteinrichtungen.

Natürlich kann man nach

der Berufsfachschule auch

weiter zur Schule gehen und

am Beruflichen Gymnasium

das Abitur oder am Berufskolleg

die Fachhochschulreife

erwerben. Durch die technische

Grundbildung haben

die Schülerinnen und Schü-

Zur modernen Ausstattung gehören auch Tablets.

ler in den technischen Fächern

oft Vorteile.

Technisches Berufskolleg I

Zur Orientierung und Weiterqualifikation

in Richtung

technische Berufswelt oder

Fachhochschulreife ist das

Technische Berufskolleg I gedacht.

Es handelt sich um

eine einjährige Vollzeitschule,

die den Schülern neue

Qualifikationen in den Bereichen

der Technik, Informationstechnik,

Medientechnik

und der Allgemeinbildung

vermittelt.

Hinzu kommen Berufsorientierung

durch Beratung,

Praktikum und Arbeiten in

der Schulwerkstatt. Dies fördert

auch die Berufsfindung

im technischen Umfeld. Voraussetzung

ist ein mittlerer

Bildungsabschluss.

Technisches Berufskolleg II

Wer das BK II erfolgreich abschließt,

hat die Fachhoch-

schulreife in der Tasche. Hier

werden die fachlichen und

praktischen Inhalte des BK I

weiter vertieft, und in den

allgemein bildenden Fächern

werden die Kenntnisse vermittelt,

um die zentrale Fachhochschulreifeprüfung

zu bestehen.

Durch freiwilligen Zusatzunterricht

kann ein erster

qualifizierter Berufsabschluss

»Technische Assistent/Assistentin:

Mechatronische Systeme«

erworben werden. Darüber

hinaus ermöglicht dieser

Berufsabschluss die Aufnahme

an technischen Oberschulen.

u www.hss.fds-schule.de

»Ich finde, dass

die Heinrich-

Schickhardt-

Schule insbesondere

durch

ihre digitale Ausstattung

und Erfahrung in diesem

Bereich heraussticht, beispielsweise

durch Tablet-Unterricht,

Smartboards in den Klassenräumen,

einer Industrie-4.0-

Anlage sowie moderne Labore

in den Naturwissenschaften.

Unsere Schüler entwickeln für

die Arbeitswelt relevante

Kompetenzen und sind optimal

auf die Berufswelt oder

ein Studium vorbereitet. Zusätzlich

pflegen wir einen guten

Kontakt zu lokalen Betrieben,

sei es bei der Betreuung

unserer Berufsschüler oder bei

der Organisation regelmäßiger

Praktika als auch bei unserer

Schüler-Ingenieur-Akademie.

Dadurch bekommen unsere

Schülerinnen und Schüler

nicht nur einen theoretischen,

sondern auch einen praktischen

Einblick in die Berufswelt,

der sicherlich bei der Berufswahl

von Vorteil ist.«

Olga Demberger

unterrichtet Englisch und GGK

(Geschichte und Gemeinschafts–

kunde) am TG, am Berufskolleg

und an der Berufsschule

»Die Heinrich-Schickhardt-Schule

ist für

mich ein Ort,

an dem sich

Lehren und Lernen an der Praxis

und am aktuellen technologischen

Stand ausrichtet. Es ist

schön an der Heinrich-Schickhardt-Schule

zu lehren, was

mit Teamgeist und Gestaltungswillen

geschaffen werden

kann.«

Holger Steimle unterrichtet

an der Heinrich-Schickhardt-

Schule die Fächer Mathematik

und Physik

Florian Sengstock,

ehemaliger Schüler am 2BFS,

jetzt TG

Zweijährige Berufsfachschule

Keine Angst vor Mathematik

und Physik sollten

die Schüler haben, die sich

Erste Schritte in der Zweijährigen Berufsfachschule im Bereich der

Mechatronik (Foto oben). Berufliche Qualifikation wird sowohl im

Theorie- als auch im Praxisunterricht vermittelt (links).


Nummer 24 Zeit für eine neue Chance

Samstag, 30. Januar 2021

Info-Tag am

1. Februar

Hintergründe, Fachfragen,

persönliche Beratungen: Der

virtuelle Info-Tag findet am

Montag, 1. Februar, statt.

Das Programm:

n Videokonferenzen rund

um das Berufskolleg I/II und

um die zweijährige Berufsfachschule,

Beginn ist jeweils

um 15.30 Uhr.

n Videokonferenz rund um

das Wirtschaftsgymnasium,

Start: 16.30 Uhr.

n Videokonferenz zum einjährigen

Berufskolleg (FH),

Beginn ist um 17.30 Uhr.

n Videokonferenz zum Thema

»Bewerbung Online«,

Start: 17.30 Uhr.

Besuch uns im Internet auf

www.ess-fds.de/virtuellerinfotag-am-01-02-2021/,

dort

haben wir noch viel mehr Informationen

und Beratungsangebote!

Stark im Unterricht

& im Miteinander

ESS | Kaufmännische und allgemeine

Bildung für eine erfolgreiche Zukunft

»Besonders

gefallen hat

mir an der

ESS der sehr

kollegiale und

schülernahe Umgang mit den

Lehrkräften, sodass diese jederzeit

ein offenes Ohr hatten und

individuell auf die Schülerinnen

und Schüler eingegangen sind.

So konnte man beispielsweise

auch bei außerschulischen Veranstaltungen

wie bei Exkursionen

zu anderen Betrieben bestens

miteinander auskommen.

Ein weiterer Punkt sind die Bildungsmöglichkeiten

an der

Schule. Den Karriereperspektiven

sind keine Grenzen gesetzt.

Des Weiteren werden gute

Leistungen und Engagement

(Einsatz in AGs, Klassensprecher)

jederzeit honoriert.«

Sascha Schlimm, 22 Jahre,

besuchte die Zweijährige

Berufsfachschule im Bereich

Wirtschaft an der Eduard-

Spranger-Schule und absolvierte

dann eine Ausbildung zum

Industriekaufmann. Danach

erwarb er durch den Besuch des

Berufskollegs die Fachhoch–

schulreife und hat im September

2020 ein duales Studium,

Fachrichtung BWL-Industrie,

begonnen.

Mehr als 50 Jahre lang bereichert

die Eduard-Spranger-Schule

(ESS) die Bildungslandschaft

im Landkreis

Freudenstadt. Junge

Menschen zu bilden und

beruflich zu fördern, ihnen

ein optimales Rüstzeug

mit auf den Weg zu geben

– das ist für diese Schule

Ansporn und Aufgabe zugleich.

Freudenstadt. Mit dem im

Leitbild der ESS verankerten

Dreiklang

»Stark im Unterricht, stark

im Miteinander, stark in der

Partnerschaft« wird ein ganzheitlicher

Bildungsanspruch

betont.

Das Wirtschaftsgymnasium

Das Wirtschaftsgymnasium

(WG) führt

zum Erwerb

der allgemeinen

Hochschulreife.

Damit

ist ein universitäres

Studium

sämtlicher

Fachrichtungen möglich.

Das Alleinstellungsmerkmal

ist die Doppelqualifikation:

Auf der einen Seite

Beim Übungsfirmenunterricht sind die Schüler »Mitarbeiter« eines

virtuellen Handelsunternehmens und gestalten an ihrem Arbeitsplatz

die wichtigsten Arbeitsabläufe.

steht die allgemeine Studierfähigkeit,

auf der anderen

Seite die Vorbereitung für

einen dualen Berufseinstieg.

Der Unterricht im Profilfach

lässt volks- und betriebswirtschaftliche

Zusammenhänge

und Prozesse

verstehen. Der

Unterricht in den allgemeinbildenden

Fächern

fördert zudem die Persönlichkeitsentwicklung

und

Reife.

»Als eines der größten

Wirtschaftsgymnasien haben

wir ein umfassendes Fächerangebot.

Wir bieten die Profile

Wirtschaft und Internationale

Wirtschaft. Ferner besteht

die Wahl zwischen vier

Fremdsprachen: Englisch,

Spanisch, Französisch

und Italienisch«,

erläutert

Schulleiter

Armin

Wüstner.

Das

Profil

Internationale

Wirtschaft

trägt der zunehmenden

Internationalisierung

und Globalisierung der Gesellschaft

und Wirtschaft

Rechnung. Der bilinguale

Die Berufs-

und Studienorientierung

ist ein wichtiger

Qualitätsbaustein der

ESS. Umfassende Informationen

finden jährlich in allen Vollzeitschulen

statt. Hierzu sind die Agentur

für Arbeit, die Studien- und Ausbildungsbotschafter,

eine Vielzahl an lokalen

Betrieben sowie diverse Hochschulen

zu Gast. Weitere Maßnahmen

wie das BEST-Training, Studienorientierungstests,

Praktika und

Messebesuche helfen den Schülern

zusätzlich bei ihrer

Entscheidungsfindung.

In Sachen

Digitalisierung hat

die ESS einen großen

Schritt nach vorne getan: Die

Schülerinnen und Schüler am WG

arbeiten mit ihrem Laptop, WLAN ist

überall verfügbar, die Klassenzimmer

sind technisch up to date. Die ESS besitzt

einen zertifizierten Medienentwicklungsplan.

Wichtig ist aber auch, dass die Lehrerinnen

und Lehrer in der Lage sind, die

Digitalisierung praktisch umzusetzen:

So gelingt es in der aktuellen Fernlernphase

in allen Klassen, Online-Unterricht

nach Stundenplan

durchzuführen.

Unterricht im Profilfach baut

sprachliche und interkulturelle

Kompetenzen auf. Durch

das Internationale Abitur

wird der Zugang zu Hochschulen

mit immer mehr

Vorlesungen und Seminaren

in englischer Sprache ebenso

wie der Einstieg bei global

agierenden Firmen erleichtert.

Das Berufskolleg

I

Das Kaufmännische Berufskolleg

(BK) I schließt sich

an einen mittleren Bildungsabschluss

(Realschulabschluss)

an, vermittelt

qualifizierte kaufmännische

Grundkenntnisse und vertieft

die Allgemeinbildung.

Wesentliches Merkmal

dieser

Schulart ist

der enge

Praxisund

Lebensweltbezug,

der

insbesondere

durch

die Tätigkeit

als Mitarbeiter

einer

Übungsfirma

zum Tragen

kommt. Armin Wüstner:

»Hier lernen die Schülerinnen

und Schüler bereits

konkrete Arbeitsabläufe

ihres späteren Arbeitsplatzes

kennen.« Der erfolgreiche

Abschluss des Berufskollegs

I verbessert die Einstiegschancen

in die Berufs- und

Arbeitswelt und legt die

Grundlage für eine Aufnahme

in das Berufskolleg II.

Das Berufskolleg II

Das Kaufmännische Berufskolleg

II baut auf der kauf-

männischen Grundbildung

des Berufskollegs I auf und

vertieft die berufsbezogenen

Inhalte.

Mit dem erfolgreichen

Abschluss des Berufskollegs

II wird die

Fachhochschulreife

und damit die Zugangsberechtigung

für

ein Studium an einer

Hochschule in Baden-

Württemberg erworben.

Unter gewissen Voraussetzungen

ist auch ein bundesweites

Studium oder ein

Studium an einer Dualen

Hochschule (DHBW) möglich.

Das einjährige Berufskolleg

zum Erwerb der Fachhochschulreife

(BKFH)

Stark

und selbstsicher

starten! Unter diesem

Motto bietet die Eduard-

Spranger-Schule in der letzten

Sommerferienwoche eine ganztägige

Sommerschule an, in der

zentrale Lernstoffe in Mathematik,

Englisch und Deutsch eingeübt

und mit einem aktiven Erlebnisprogramm

verbunden werden.

So gelingt der Einstieg in die

neue Schulwelt des Wirtschaftsgymnasiums

auf Anhieb.

Aufbauend auf einem mittleren

Bildungsabschluss (Realschulabschluss)

und einer

abgeschlossenen, mindestens

zweijährigen Berufsausbildung

in einem anerkannten

Ausbildungsberuf führt das

BKFH zu einer Hochschulzugangsberechtigung.

Wesentliches

Merkmal dieser Schulart

ist das hoch konzentrierte

Arbeiten in kleinen Lerngruppen

im Rahmen der Erwachsenenbildung.

Der Abschluss garantiert

berufliche Aufstiegschancen

in Wirtschaft und Verwaltung.

Die zweijährige

Berufsfachschule

Die Zweijährige

Be-

rufsfach-

schule Wirtschaft (Wirtschaftsschule)

bietet aufbauend

auf dem Hauptschulabschluss

die Möglichkeit,

einen mittleren Bildungsabschluss

(Fachschulreife) zu

erwerben.

Neben allgemeinbildenden

Fächern und Inhalten steht

der Erwerb praxisnaher, berufsfachlicher

Kompetenzen,

insbesondere im Rahmen des

Übungsfirmenunterrichts, im

Vordergrund. Mit dieser

Fachschulreife entstehen, so

zeigen es Lebensläufe etlicher

Schüler der Eduard-

Spranger-Schule, gute Einstiegsmöglichkeiten

in eine

kaufmännische Ausbildung

oder in eine weiterführende

Schule.

u www.ess-fds.de

In den Klassen des Wirtschaftsgymnasiums

arbeiten

die Schülerinnen und Schüler

erfolgreich mit einem

Convertible (Notebook und

Tablet in einem).

Planspiele – nicht nur virtuelle – machen Betriebswirtschaftslehre begreiflich.

»Trotz der

Größe wirkt

die Eduard-

Spranger-

Schule familiär

und man fühlt sich

wohl. Dazu trugen die Lehrkräfte

durch ihr individuelles Fördern

und Pushen bei. Aber auch

gute Freundschaften, die sich

entwickelt haben, machten die

Schulzeit besonders und trugen

positiv zur Persönlichkeitsentwicklung

bei.«

Magdalena Becht, 36 Jahre,

besuchte das Wirtschafts–

gymnasium an der Eduard-

Spranger-Schule (Mathematik-

Leistungskurs). Heute arbeitet sie

beim Jugendamt des

Landratsamtes Freudenstadt und

ist dort Sachgebietsleiterin der

Schulsozialarbeit.

»Mir ist

wichtig,

dass

im und

außerhalb

des Unterrichts

Demo­kratie

erfahrbar gemacht wird.

Dies beginnt an unserer Schule

in der Organisation der Klassengemeinschaft

und findet sich in

der aktiven Arbeit der SMV als

Plattform für das Prinzip der

Mitgestaltung. Das Unterrichtsgeschehen

selbst folgt ebenfalls

diesem Prinzip. Schülerfeedbacks

fließen in die didaktische

und fachliche Umsetzung ein.

Ziel ist es, junge Menschen zu

fundierten Kenntnissen und zu

einem kritischen Urteilsvermögen

zu führen, sodass eine aktive

Beteiligung an gesellschaftlichen

Diskursen ermöglicht

wird. Verantwortung beginnt

mit dem Verstehen. Die Bereitschaft

zur Wahrnehmung von

Verantwortung basiert auf Demokratieverständnis.«

Birgitt Michalek, Lehrerin

für Deutsch, Geschichte und

Gemeinschaftskunde

Fotos: Schule


Nummer 24 Zeit für eine neue Chance

Samstag, 30. Januar 2021

Online: Fragen

und Antworten

Die Gewerbliche

und Hauswirtschaftliche

Schule

Horb wird

die Schularten

in Form von Online-Informationsabenden

darstellen.

Beginn ist jeweils um 19

Uhr. Der Link wird im Vorfeld

auf www.bs-horb.de bereitgestellt.

Dienstag, 2. Februar:

n Fachschule für Technik mit

den Profilen Automatisierungstechnik/Mechatronik;

Metalltechnik; Industriemeister

Fachrichtung Metall

Mittwoch, 3. Februar:

n Zweijähriges Berufskolleg

Pharmazie

n Zweijähriges Berufskolleg

Produktdesign

Donnerstag, 4. Februar:

n Technisches Gymnasium –

Gestaltungs- und Medientechnik

n Zweijährige Berufsfachschule

mit den Profilen Metall,

Ernährung und Hauswirtschaft,

Pflege und Gesundheit

Lernen und Miteinander auf Augenhöhe

Gewerbliche und Hauswirtschaftliche Schule Horb | Breites Angebot / Erster Tablet-Jahrgang

»Die Schüler stehen im

Mittelpunkt« und »Digital

super aufgestellt«: Im

»Kernfach« Beziehung und

Wohlfühlen erhalten die

Gewerblichen und Hauswirtschaftlichen

Schulen

Horb sowohl von Schülern

als auch Eltern stets beste

Noten. Und nicht nur da.

Horb. Mehr als 700 Schüler

erlangen dort ihr Wissen,

um erfolgreich in ihre berufliche

Zukunft zu starten. Das

Kollegium umfasst 71 Lehrer.

Was muss man beachten,

um das perfekte Bild zu

erzielen? Antworten auf

solche und ähnliche Fragen

bekommen die

Schüler am Technischen

Gymnasium (Gestaltungs-

und Medientechnik).

Die Schwerpunkte

an der »Zweijährigen«:

Metalltechnik, Pflege

und Gesundheit oder

Hauswirtschaft und Ernährung.

Lust auf Lernen: Die Informationsveranstaltungen für die Beruflichen Schulen in Horb finden dieses Jahr online statt.

lerinnen und Schülern der

Weg offen.

Zweijährige Berufsfachschule

(Mittlere Reife)

Auf dem Weg zur Mittleren

Reife bietet die Berufliche

Schule den Bewerbern

drei unterschiedliche Themengebiete

an: Metalltechnik,

Pflege und Gesundheit

oder Hauswirtschaft

und Ernährung. Jochen

Lindner: »Speziell in

den ersten beiden Bereichen

finden zwischen 80

und 90 Prozent eine Ausbildungsstelle

nach erfolgreichem

Bestehen der

Mittleren Reife nach

zwei Jahren oder Anschluss

an eine weiterführende

Schule.«

Andere verlassen die Schule

schon früher mit einem guten

Abschlusszeugnis nach

einem Jahr. Besonders kennzeichnend

für diese Schulart

ist, dass die Mittlere Reife in

einem sehr berufs- und praxisorientierten

Umfeld vermittelt

wird. »Kopf und Hand

finden zusammen und vermitteln

Selbstbestätigung«,

beschreibt es der Schulleiter.

Zweijähriges Berufskolleg,

Produktdesign

Hier bietet die Berufliche

Schule allen Interessenten

Ein sehr hoher Praxisanteil im Labor soll die Auszubildenden als Parmazeutisch-technische

Assistenten (PTA) dazu führen, exakt nach Rezeptur

zu arbeiten und das Tun korrekt zu dokumentieren.

mit Mittlerem Bildungsabschluss

die Möglichkeit an,

neben dem Technischen Assistentenberuf

auch die landesweit

gültige Fachhochschulreife

zu erlangen. Themen

des künstlerischen Designs

wechseln sich ab mit

Inhalten aus der Technologie

und dem Arbeiten an hochmodernen

CAD-Programmen.

Im Schuljahr 2020/21

wurde im ersten Jahrgang

das Arbeiten mit dem Tablet

als Kommunikationsmittel

und Dokumentationswerkzeug

eingeführt. Diese Schulart

setzt den Mittleren Bildungsabschluss

voraus und

führt ausschließlich Englisch

als Fremdsprache bis zum erfolgreichen

Abschluss weiter.

Zweijähriges Berufskolleg,

Pharmazie

Einen der anerkanntesten

Ausbildungsberufe in Vollzeit

kann die Berufliche Schule

in Form des Zweijährigen

Berufskollegs für Pharmazeutisch-technische

Assistenten

(PTA) anbieten.

Nach zwei Jahren

Vollzeitschule, die

auch gerne als Umschulungsmaßnahme

wahrgenommen

wird, findet dann

die Ausbildung

nach einem halben

Jahr Praxiserfahrung

in der Apotheke

ihren Abschluss im

Führen des Titels

Staatlich geprüfter

Pharmazeutischer Assistent

(PTA).

Fachschule für Technik, Automatisierungstechnik/

Mechatronik,

Fachschule für

Maschinentechnik

Die hochinteressante Weiterbildung

nach dem Erlernen

eines Industrieberufs

stellt die Weiterbildung zum

staatlich geprüften Techniker

dar. Auch wenn der Abschluss

zum Studieren an

einer Fachhochschule berechtigt,

konkurrieren Techniker

zu Recht erfolgreich mit Absolventen

von Fachhochschulen

und Dualen Hochschulen.

Die Berufliche Schule bietet

für diese Weiterbildung zwei

Profilierungen an, die je nach

vorheriger Ausbildung (Mechatroniker;

Industrieller Metallberuf)

das optimale Angebot

zur Weiterbildung bereitstellen.

Beide Profile sind unter anderem

geprägt von Computer-Aided

Design, Computer-

Aided Manufacturing, Robotertechnik,

Industrie 4.0,

Konstruktion, Betrieblicher

Kommunikation

und Qualitätsmanagement.

Da die Absolventen

aus dem Berufsleben

in die

Schule zurückkehren,

bietet

man in Horb

zwei Arten von

Beschulungsmodellen

an. Im

Bereich der Maschinentechnik

wird die Ausbildung

sowohl in

Fotos: Schule

Technisches Gymnasium, Profil

Gestaltung und Medientechnik

(Abitur)

Das Technische Gymnasium

(TG) zeichnet sich

durch sein kreativ-technisches

Profil aus. Design, Grafik,

Desktop-Publishing sprechen

die Schüler genauso an

wie Computertechnik und

Programmieren von Handyapps.

Dazu die zweite Fremdsprache,

ohne die man in Zukunft

für ein weltweites

Arbeiten nicht mehr auskommt.

Alle drei Jahrgänge

sind als Tabletklassen eingerichtett.

Mit der Mittleren

Reife und einem Kernfachdurchschnitt

steht den Schüeiner

zweijährigen Vollzeitform

als auch in einer dreijährigen

Blockbeschulung angeboten.

Im Bereich der Automatisierungstechnik/Mechatronik

findet derzeit die Ausbildung

ausschließlich in Blockbeschulung

(dreijährig) statt.

Die Berufliche Schule kann

diese Ausbildung zu einem

mit der freien Wirtschaft vergleichbaren

geringen Semestergeldbeitrag

anbieten.

Fachschule für Industriemeister,

Fachrichtung Metall

Neben dem Techniker

kann auch der Industriemeister-Stand

erlangt werden. Die

Ausbildung endet mit der

IHK-Prüfung und die Absolventen

erreichen die besten

Abschlussnoten der Jahrgänge.

Unterricht mit Robotertechnik

– mehr Praxis geht

nicht.

»Dankbar war

ich dafür,

dass am TG

Schüler im Mittelpunkt

stehen,

unbenommen ihres akademischen

Hintergrundes oder

dem ihrer Eltern. Das TG

zeichnet sich durch seine zukunftsorientierte,

interdisziplinäre

Art aus, insbesondere da

sich dort die Lehrer dem digitalen

Wandel gekonnt stellen

und mir dadurch unverzichtbare

Kenntnisse wie Programmieren,

Grafik- und Webdesign,

Präsentationskunstfertigkeit,

wissenschaftliches Arbeiten,

kritische Denkfähigkeit,

Durchhaltevermögen oder

einen informierten Umgang

mit sozialen Medien vermitteln

konnten.«

Rebecca Tillery, 22 Jahre,

besuchte das TG Gestaltungsund

Medientechnik. Derzeit

macht sie ihren Master of

Science am University College in

London.

»Beson­ders

gefallen hat

mir die fachliche

Nähe der

Lehrer zur Realität

in der Industrie. Der

Unterricht war stehst praxisnah.

Man merkt danach im Beruf

deutlich, wie viel man an

Wissen als Handwerkszeug mit

auf den Weg bekommen hat.

Ich würde mich jederzeit wieder

für die Fachschule Horb

entscheiden.«

Michael Schmidtke, 28

Jahre, staatlich geprüfter

Techniker

»Unsere

Schule zeichnet

aus, dass

das Schüler-

Lehrer-Verhältnis

hervorragend

ist. Man merkt, wie sehr sich die

Lehrer für einen einsetzen und

sich Zeit für jeden Schüler nehmen.

Toll ist noch an unserer

Schule, dass sie Aktionen anbietet,

wie zum Beispiel die Weihnachtstruck-Aktion

oder unser

jährliches Fußball/Völkerballturnier«,

sagt Emma.

Roya: »Was mir besonders gefällt,

ist, dass wir Schüler im

Mittelpunkt stehen. Die Lehrer

schauen, dass wir uns wohl fühlen

und dass jeder optimal

unterstützt wird. Deshalb habe

ich mich nach meiner Mittleren

Reife dazu entschieden, mein

Abi an der selben Schule zu machen.«

Emma Weiß (links) und

Roya Namazoya, beide 19

Jahre alt, besuchen das

Technische Gymnasium.

u Anmeldungen über

www.schule-in-bw.de/bewo

und www.bs-horb.de

Industrie 4.0.: Entsprechend der aus dem Studium bekannten Semesterarbeit erstellen

die Schüler eine Technikerarbeit, die sowohl in der Schule als auch im Betrieb

strukturiert, geplant und umzusetzen ist.


Nummer 24 Zeit für eine neue Chance

Samstag, 30. Januar 2021

»Die Luise-

Büchner-

Schule hat

für mich gepasst

wie der

Deckel auf den Topf. Für mich

war klar, dass ich Lehrerin werden

möchte. Ich war so froh,

dass wir mit der ›Luise‹ nun

auch seit ein paar Jahren ein sozialwissenschaftliches

Gymnasium

in Freudenstadt haben. Ich

habe so vieles im Profilfach Pädagogik

und Psychologie gelernt,

was ich jetzt in meinem

Studium anwenden kann. Ein

großer Pluspunkt der Schule ist

auch das Familiäre, das Verhältnis

zwischen Lehrern und Schülern

ist total vertraut und wertschätzend,

man fühlt sich einfach

wohl. Die ›Luise‹ war für

mich ein zweites Zuhause.«

Gut ausgebildet,

um Verantwortung zu übernehmen

LBS | Im Fokus stehen Ernährung, Hauswirtschaft, Sozialpädagogik, Pflege und Gesundheit

Hauswirtschaft, Pflege,

Gastronomie, Ernährungsund

Sozialwissenschaft

sind die Pfeiler der Ausbildung

an der Luise-

Büchner-Schule (LBS).

Im Rahmen der Praxisorientierung

ergeben

sich vielseitige

Kontakte zu Betrieben

und Einrichtungen

im Landkreis Freudenstadt.

Freudenstadt. »Bei uns ist

fast alles möglich: Die

Durchlässigkeit der einzelnen

Schularten untereinander

bietet unseren Schülerinnen

und Schülern vielfältige

Gestaltungsmöglichkeiten

ihrer persönlichen Laufbahn«,

so Schulleiter Klaus

Schierle.

Berufskolleg Gesundheit und

Pflege (I und II)

Diese Schulart bereitet die

Schülerinnen und Schüler

umfassend auf einen Beruf

im Gesundheits- und

Pflegebereich vor.

Nach dem zweijährigen

Berufskolleg

kann man

die Fachhochschulreife

ablegen,

um an allen

Fachhochschulen

in Baden-

Württemberg zu

studieren. Der Abschluss

»Assistent im Gesundheits-

und Sozialwesen«

kann über ein Zusatzprogramm

erworben werden.

Luise

Büchner gehörte

zur ersten Generation der

deutschen Frauenbewegung. Sie

war die Schwester von Georg Büchner

(1813 bis 1837), dem Autor des

Dramas Woyzeck. Als dieser im Züricher

Exil an Typhus starb, war sie knapp 16

Jahre alt. Der geliebte Bruder wurde zur

Leitfigur ihres eigenen Wirkens. Luise

Büchner, Jahrgang 1821, war infolge eines

Unfalls gehbehindert. Autodidaktisch gebildet

und an der zeitgenössischen Politik

interessiert, engagierte sie sich 20

Jahre lang bis zu ihrem Tod 1877

»Wir

fördern unsere

Schülerinnen

und Schüler so, dass

sie in der heutigen Gesellschaft

ihren selbstbestimmten

Weg finden.«

(Aus dem

Leitbild der

Schule)

publizistisch und praktisch als

Frauenrechtlerin.

Ernährungswissenschaftliches

Gymnasium

Das ernährungswissenschaftliche

Gymnasium (EG)

ist ein dreijähriges berufliches

Gymnasium der Aufbauform

und bietet die Möglichkeit,

die Allgemeine

Hochschulreife als Abschluss

zu erwerben.

Die Vermittlung einer anspruchsvollen

Allgemeinbildung

in den Kern-, Pflichtund

Wahlfächern, aber auch

ein Unterricht im Profilfach

Ernährungslehre und Chemie

sowie im profilbezogenen

Fach Wirtschaftslehre, der

sich an berufspraktischen

und lebensnahen Erkenntnissen

orientiert,

sind Schwerpunkte

der schulischen

Ausbildung

und

Vorbereitung für

Studium und Berufsleben.

Ohne naturwissenschaftliche

Kenntnisse vorauszusetzen,

werden Zusammenhänge

zwischen Ernährung

und Psychologie, Umwelt,

Gesellschaft und Sport betrachtet.

Sozialwissenschaftliches

Gymnasium

Auch hier können die

Schülerinnen und Schüler innerhalb

von drei Jahren die

Allgemeine Hochschulreife

als Abschluss erwerben.

Diese Schulart spricht vor

allem Schülerinnen und

Schüler an, die eine besondere

Neigung zu Berufen

mit sozialen Inhalten

haben. Es wird

das Grundwissen in

den Bereichen Soziales,

Pädagogik und Psychologie

vermittelt. »Das

Wahlfach Sozialmanagement

ist eine gute Ergänzung

und Vertiefung des

Profilfachs. Ebenso bereitet

es auch auf Führungsaufgaben

in sozialen Einrichtungen

vor«, erläutert Schierle.

Zweijährige Berufsfachschulen

(Hauswirtschaft und

Ernährung)

Ziel der Basisstufe (Ausbildungsvorbereitung)

im ersten

Jahr ist das Erlangen

eines dem Hauptschulabschluss

gleichwertigen Bildungsstands

oder die Verbesserung

eines vorhandenen

Hauptschulabschlusses.

Wer sich für die Zweijährige

Berufsfachschule entscheidet,

kann die Fachschulreife

ablegen. Mit entsprechendem

Abschluss kann es in diesem

Fall an einem beruflichen

Gymnasium weitergehen

oder die Schülerinnen und

Schüler starten gut gerüstet

in eine Ausbildung.

Merkmale dieser Schulart

sind unter anderem: individuelle

Förderung der Stärken

im Unterricht und der

offenen Lernzeit, Wochenplanaufgaben

statt Hausaufgaben

sowie regelmäßige

Zielvereinbarungsgespräche.

Zweijährige Berufsfachschule

(Gesundheit und Pflege)

Diese Schulart führt in

An der LBS werden junge Menschen umfassend auf ihre beruflichen

Aufgaben in den krisensicheren Bereichen der Pflege und der

Gesundheit vorbereitet.

Franziska Jehle, 21 Jahre,

besuchte das Sozialwissen–

schaftliche Gymnasium.

»Besonders

gut gefallen

hat mir das

Verhältnis

zwischen den

Lehrern sowie den Rektoren

und den Schülern. Natürlich, es

gab eine klare Autoritätsverteilung.

Doch hat man auch eine

sehr persönliche Bindung zu

den Lehrern aufbauen können.

Das ist nicht selbstverständlich!

Es wurde oft miteinander und

füreinander anstatt gegeneinander

gelernt. Außerdem

zeichnen die Möglichkeiten für

die SMV die Luise-Büchner-

Schule aus. Ich selber war zwei

Jahre Schülersprecher, und sehr

viele Projekte wurden von der

Schulleitung unterstützt.«

Dominik Zarychta, 19

Jahre, besuchte das

Ernährungswissenschaftliche

Gymnasium.

Persönliche

Beratungen

Das Lehrerkollegium der

Luise-Büchner-Schule berät

die Interessenten gerne persönlich.

Dafür stehen sie telefonisch

noch bis zum 1. März

zur Verfügung.

n Zweijährige Berufsfachschule:

dienstags von 8 bis

11 Uhr und donnerstags von

14.30 bis 16 Uhr unter

Telefon 07441/920-2702 und

920-2701

n Berufskolleg Gesundheit

und Pflege: dienstags von 8

bis 11 Uhr und donnerstags

von 14.30 bis 16 Uhr,

Telefon 07441/920-2706 und

920-2701

n Berufliche Gymnasien: mittwochs

von 9.30 bis 12 Uhr

und donnerstags von 13.30

bis 15.30 Uhr, Telefon

07441/920-2705 oder 920-

2701

Tablets für alle: Ab dem kommenden Schuljahr wird allen Schülerinnen und Schülern ein Gerät zur

Verfügung gestellt.

zwei Jahren zur Fachschulreife.

Sie eröffnet, wie auch

die Berufsfachschule im Bereich

Ernährung und Hauswirtschaft,

interessierten und

begabten Jugendlichen weitere

Bildungswege und Aufstiegschancen.

Der Unterricht beinhaltet

die Vermittlung einer umfassenden

Allgemeinbildung,

die Anwendung naturwissenschaftlicher

Erkenntnisse im

Berufs- und Lebensbereich

sowie eine praktische Grundbildung

im pflegerischen Bereich.

Bei Bedarf gibt es auch

hier eine Sprachförderung.

Berufsfachliche Kompetenz

umfasst die Fächer Gesundheitslehre,

Wirtschaftslehre

sowie Pflege (Theorie). Be-

rufspraktische Kompetenz

vermittelt die Fachpraxis in

den Fächern Labortechnologie,

Textverarbeitung sowie

Pflege (Praxis).

n Anmeldungen für die

Beruflichen Gymnasien und

für die Berufskollegs:

www.schule-in-bw.de/bewo

Für das 2BFS:

www.lbs-fds.de

»Die LBS hat

nicht nur ein

schönes Gebäude,

in dem

man sich schnell

zurechtfindet und das eine angenehme

Lernatmosphäre

schafft, sondern sie bietet vor

allem die Chance, neu anzufangen.

Der Vorteil daran ist, dass

man viele unterschiedliche Persönlichkeiten

kennenlernt und

daraus neue Freundschaften

entstehen können. Außerdem

treten Mitschüler und Lehrer

sich dadurch ohne Vorurteile

und mit Respekt gegenüber.«

Lilien Zimmer, 17 Jahre,

besucht das Berufskolleg für

Gesundheit und Pflege.

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