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MagazinverlagBremen

März 2018

Bremen 2030

Visionen für die Hansestadt

TIPPS

&

TERMINE

Konzerte, Theater

und mehr

25 Jahre Bühne

Comedy-Urgestein Atze Schröder

Fitness & Wellness

Gestärkt und gesund ins Frühjahr

Beauty-Tipps von „Miss Bremen“ Patrizia Utz

Frühlingserwachen


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2


Frühlings Ankunft

„Grüner Schimmer spielet wieder

Drüben über Wies‘ und Feld.

Frohe Hoffnung senkt sich nieder

Auf die stumme trübe Welt.

Ja, nach langen Winterleiden

Kehrt der Frühling uns zurück,

Will die Welt in Freude kleiden,

Will uns bringen neues Glück“

Das sind die ersten Zeilen

von August Heinrich

Hoffmann von Fallerslebens

Gedicht „Frühlings

Ankunft“, welches um 1827

entstanden ist.

Bei vielen Bremerinnen

und Bremern dürfte die Sehnsucht

gleich der des Autoren

sein, hielt sich der Winter

doch gefühlte sechs Monate

oder sogar länger. Offiziell beginnt

der Frühling bei uns am

20. März und fünf Tage später

stellen wir die Uhren auf die

Redaktionsleiter Martin Märtens. Sommerzeit um. Dazwischen

Foto: S. Strangmann

startet noch die Osterwiese

auf der Bürgerweide – wenn

das mal keine Motivation für den Monat ist!

In unserer aktuellen Ausgabe starten wir eine neue Serie mit

dem Titel „Bremen 2030“. Dabei geht es um Visionen, wie die

Hansestadt in einigen Jahren aussehen beziehungsweise wohin

sie sich entwickeln könnte. Zum Auftakt haben wir uns mit

Harald Emigholz, seines Zeichens Präses der Handelskammer,

getroffen. Emigholz geht davon aus, dass sich die Einwohnerzahl

in den kommenden Jahren um 12 bis 14 Prozent in Bremen

und Bremerhaven steigert und die beiden Städte so vielleicht

EDITORIAL

sogar eine deutschlandweite Vorreiterrolle einnehmen könnten.

Wenn bestimmte Bedingungen erfüllt werden …

Auf die ersten Sonnenstrahlen an der Schlachte freut sich

Patrizia Utz. Die aktuelle Miss Bremen stellte sich Ende Februar

im Europapark Rust zur „Miss Germany“-Wahl. Im Vorfeld

erzählte die 21-Jährige, warum sie gerne auf der Bühne steht

und dass ihr der Druck dabei eigentlich nichts ausmacht. Zudem

gibt es exklusiv ein paar Beauty-Tipps für unsere Leser.

Als „Omaknutscher“ hatte er schnell einen Spitznamen

weg. Henning Scherf – Bürgermeister von 1995 bis 2005 – ist

noch immer einer der populärsten Politiker der Stadt. Was er

heute so macht, warum er froh ist, kein Politiker mehr zu sein,

und was er als Erfolge seiner Amtszeit wertet, erklärt er ausführlich

in unserer Rubrik „Was macht eigentlich …?“

Das gesamte Team vom STADTMAGAZIN Bremen wünscht

Ihnen viel Spaß beim Lesen.

IMPRESSUM

Herausgeber & Verlag:

WESER-KURIER Mediengruppe

Magazinverlag Bremen GmbH,

Martinistraße 43, 28195 Bremen

Telefon 04 21 / 36 71-49 90

E-Mail info@stadtmagazin-bremen.de

Redaktion: Martin Märtens (V.i.S.d.P.),

Kristina Wiede, Jennifer Fahrenholz

Autoren: Werner Schwarz, Dirk Böhling, Matthias Höllings,

Temi Tesfay, Jonny Otten

Gestaltung: B.O. Beckmann

Anzeigen: Volker Schleich (verantwortlich), Dieter Kück, Norbert Wätjen,

Cornelia Mießner, Anne Zeidler, Per-Uwe Baad, Susanne Franke,

Hermann Bruckmann

Verbreitung: 91.000 Exemplare

Kostenlose Verteilung an ausgewählte Haushalte

und zusätzlich 2.500 Auslagestellen in Bremen

Anzeigenannahme: Tel 04 21 / 36 71-20 55 oder -49 65

Druck: L. N. Schaffrath GmbH & Co. KG DruckMedien,

Marktweg 42-50, 47608 Geldern

Urheberrechte: Der Nachdruck von Beiträgen ist nur mit

Genehmigung des Verlages und mit Quellenangabe gestattet.

Titelbild: Marco Meister (Portrait), Jennifer Fahrenholz (Hintergrund)

Verwendung personenbezogener Daten

Wir erheben und verwenden die von Ihnen mit Ihrer Kenntnis uns zur Verfügung gestellten personenbezogenen Daten nur dann und nur in dem Umfang,

soweit dies erforderlich ist. Bei einer Gewinnspielteilnahme werden alle Daten nach Übermittlung der Gewinner an den Veranstalter gelöscht.

3


INHALT

TITELSTORY

„Miss Bremen“ im Gespräch 12

Patrizia Utz aus Delmenhorst verrät ihre Beauty-Geheimnisse

LOKALES

Ischa Frühlingsfest! 10

Verlosung der exklusiven Osterwiesen-Tickets

Die City putzt sich heraus 15

Reisemeile, Verkaufsoffener Sonntag und Street Food Markt

Konzert: Tocotronic 55

Neue Serie: Bremen 2030 18

Welches Potenzial sieht die Handelskammer für das

kleinste Bundesland?

BOULEVARD

Ode an die Pinkel 20

Tatort-Kommissarin Sabine Postel würdigt die Wurst

FITNESS & WELLNESS

Tag der Rückengesundheit 26

Mit Bewegung an der frischen Luft und zertifizierten

Sportgeräten Kreuzschmerzen vorbeugen

Festival:

Women in (e)motion 60

BREMER NEUHEITEN

Die Hansestadt im Einkaufskorb 30

Dürfen wir vorstellen? – Kokosmilch aus Oyten,

Kaffee aus Walle und Bremens erster Single Malt

4

Fotos: Michael Petersohn/Flavia Catena/Kristina Wiede

Ausstellung:

„Leben am Polarkreis“ 65

WAS MACHT EIGENTLICH ...?

Henning Scherf 66

Der ehemalige Bürgermeister im Interview

RUBRIKEN

Editorial 3

Impressum 3

Horoskop 22

Kolumnen 6 und 21


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unserer Website sind Aktionsrabatte bei allen Preisen bereits abgezogen. Nur gültig für Neuaufträge. Herausgeber: Kabs PolsterWelt GmbH | Gertrudenstraße 3 | 20095 Hamburg


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KOLUMNE

Baby-Boomer Böhling

„Found & Lost“

In jeder Generation gab es neue Begriffe und Worte, die

dem vorhandenen Wortschatz hinzugefügt und in die

Alltagssprache integriert wurden. Ebenso gab es in jeder

Generation solche, die einfach wieder vergessen wurden.

Wir Baby-Boomer aber sind die einzige Generation, die

Zeuge wurden, wie verschiedene Worte kamen und wieder

verschwanden.

Nehmen Sie zum Beispiel das Wort „Blitzwürfel“! Sie

erinnern sich – „Ritsch Ratsch Klick“? Richtig, das waren

diese kleinen quadratischen Plastikteile, die beim Auslösen

eines kleinen Fotoapparates blitzten und sich dann

vier Mal „einen weiter“ drehten, bis sie „alle“ waren. Wer

sich noch an den guten alten „Parka“ erinnert, hat in der

kalten Jahreszeit sicher nicht gefroren und vielleicht darunter

einen „Nicki“ in satten Farben butterweich auf der

nackten Haut getragen.

Typisch Baby-Boomer war auch der Aufschrei, wenn

es mal wieder „Bandsalat“ gab und man einen Bleistift

brauchte um die „Musik-Kassette“ zu reparieren, die man

doch eigentlich als „Mix-Tape“ an die Angebetete verschenken

wollte, die dann immer zu ihrem Lieblingssong

„zurückspulen“ musste. Apropos Lieblingssong – den hörten

wir auch gerne aus dem „Hifi-Turm“, dem „Radio-Rekorder“,

unterwegs im „Walkman“...

Sätze wie: „Kannst du bitte mal offline gehen, ich

muss telefonieren!“ muss man heutigen Jugendlichen erklären,

ebenso auch Begriffe wie „Modem“ oder „Diskette“.

Anrufen tat man übrigens gerne mit dem neuen „Tastentelefon“,

um sich zum „Video gucken“, für den „Trimm

Dich Pfad“ oder für gemeinsame „Telespiele“ zu verabreden.

Spielen konnte man auch toll mit dem „Gameboy“

oder dem „Zauberwürfel“, wenn es mal nichts im Fernsehen

gab.

Ach ja ... das Fernsehen. Da kündigte doch tatsächlich

eine „Fernsehansagerin“ das Programm an. Das war besonders

am Sonntag schön, denn da gab es nach dem Mittagessen

eine „Kinderstunde“ mit „Pan Tau“, „Lemmi

dem Bücherwurm“ oder der „Rappelkiste“. Wenn dann

am späten Abend auch nach mehrmaligem Umschalten

mit der „Kabel-Fernbedienung“

nichts mehr im

„Röhren-Fernseher“

kam, nannte man das

„Sendeschluss“ und es

gab nur noch das „Testbild“.

Wahrscheinlich fallen

der geneigten Leserschaft

noch viele andere

Begriffe und Dinge ein,

die in diese Liste gehören

und ganz sicher ist es

ebenso spannend, welche

Worte wohl die heutigen

Kinder kommen

Dirk Böhling, Jahrgang 1964, ist und gehen sehen haben

Schauspieler, Regisseur, Moderator werden …

und Autor. Im STADTMAGAZIN wirft Wie wäre es zum

er einen Blick auf seine Generation Beispiel mit dem Wort

und auf Bremen.

„Videobeweis“?

LOKALES

Das wohl letzte Rennen

Foto: FR

1857 gründete sich der Bremer Rennverein, 1907 wurde erstmals

ein Renntag auf dem Geläuf der Galopprennbahn in der Bremer Vahr

ausgetragen. Letztmalig soll jetzt dort am Karfreitag, 30. März, ein

Renntag veranstaltet werden. Beginn 11:30 Uhr. (SM)

Bremen räumt auf

Umweltfreunde können sich ab sofort anmelden

Bereits zum 16. Mal heißt es in diesem Jahr „Bremen räumt

auf“: Am 13.04. und 14.04.2018 können sich Groß und Klein

gemeinsam beim Müllsammeln für unsere Stadt engagieren.

Ausgestattet mit kostenlos bereitgestellten Müllsäcken und

Handschuhen können alle Bremerinnen und Bremer dazu beitragen,

unsere Stadt blitzsauber zu machen. Das Sammelgebiet

wird dabei selbst bestimmt.

Anmeldungen werden ab sofort über die Hotline 491 55 40-

16 und die Internetseite www.bremen-raeumt-auf.de entgegengenommen.

Dort stehen die Anmeldeformulare auch

zum Download bereit und können per Fax an 491 55 40-99 versandt

werden. (SM)

Kinder- und Jugendförderung

Rund 140.000 Euro von der Sparkasse Bremen für

den Wettbewerb „gemeinsam gut!“ 2018

Die Sparkasse Bremen setzt ihr Engagement für die Kinderund

Jugendförderung auch im Jahr 2018 fort. Neben der Ausweitung

des freien Eintritts in vier Bremer Museen steht auch

die Stadtteilinitiative „gemeinsam gut!“ wieder ganz im Zeichen

der Förderung junger Bremerinnen und Bremer.

„Kinder sind unsere Zukunft, sie sind Bremens Zukunft“,

sagt Thomas Fürst, Vorstandsmitglied der Sparkasse Bremen.

„Für sie müssen wir eindeutig mehr tun. Wir wollen in Bremen

mehr Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse von Kindern und

Jugendlichen schaffen.“ Deshalb widmet die Sparkasse Bremen

auch ihre fünfte Stadtteilinitiative dem Thema „gemeinsam

gut! für Kinder und Jugendliche.“

Bewerben können sich gemeinnützige Institutionen, die

Projekte für die jüngere Generation in ihrem Stadtteil anbieten,

egal, ob es sich um Bildungs-, Kultur-, Sport- oder Umweltprojekte

handelt. Einsendeschluss ist der 31. März 2018. (SM)

Info und Bewerbung unter: www.sparkasse-bremen.de/gemeinsamgut.


7


LOKALES

Die Besten der Welt

German Open vom 20. bis zum

25. März in der ÖVB-Arena

Die German Open gelten ohnehin als

eines der wichtigsten Tischtennis-Turniere

der Welt. Dass sie in diesem Jahr

auch noch eines der letzten Turniere vor

der Tischtennis WM in Schweden sind,

dürfte das Interesse noch einmal steigern.

So wird fast die komplette Top-20

der Welt in Bremen erwartet.

Erwartet werden unter anderem die

aktuelle Nummer Eins der Welt, Dimitrij

Kommt nach Bremen: Timo Boll.

Foto: Schillings

Ovtcharov, Timo Boll (Platz 3) sowie der in

der Bundesliga für Werder Bremen antretende

Bastian Steger (31.). Alleine von den

Deutschen sind sieben Spieler unter den

Top 50 vertreten, die wahrscheinlich alle

in Bremen antreten werden“, so DTTB-

Präsident Michael Geiger. Hinzu kommen

die gesamte europäische Elite sowie

Asiens Asse aus China, Japan, Südkorea,

Hongkong und Taiwan. Der DTTB rechnet

mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 300

Startern aus aller Welt, die in den vier Damen-

und Herren-Konkurrenzen sowie im

Juniorenwettbewerb U21 um insgesamt

sechs Titel spielen. (SM)

Jonny blickt

auf Werder

Jonny Otten, Jahrgang 1961, machte

von 1979 bis 1992 insgesamt 349

Spiele für Werder Bremen, in denen

er drei Tore erzielte. Zudem brachte

er es auf sechs Einsätze für die Nationalmannschaft.

Im STADTMAGAZIN

wirft der ehemalige Linksverteidiger

einen monatlichen Blick auf Werder.

Videobeweis: Einheitliche Regelung!

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen,

in dieser Kolumne nicht auf

den Videobeweis einzugehen. Nach

dem Spiel in Freiburg sehe ich mich aber

fast schon dazu gezwungen. Denn: Es

müssen einheitliche Regelungen her!

Kein Fan versteht doch mehr, wann

der Videoschiedsrichter eingreift und

wann nicht. Eggesteins Tor gegen Hertha

wird nicht gegeben, weil gefühlt

eine halbe Minute davor ein Foul von

Delaney stattgefunden hat. Videobeweis:

Kein Tor. In Freiburg wird Eggestein

vor dem Freistoß, der zum Elfmeter

geführt hat, einfach umgerannt – aber

niemand greift ein! Warum? Oder der

Tritt von Abrashi gegen Bargfrede. Nur

Gelb? Oder der Rempler gegen Kruse im

Strafraum kurz vor Schluss – kein Pfiff?

Was, wenn das am Ende der Saison die

entscheidenden Punkte im Abstiegskampf

sind? Noch einmal: Natürlich

funktioniert etwas neues wie der Videobeweis

nicht auf Anhieb zu 100 Prozent

und natürlich erfährt man die Schwierigkeiten,

die es damit gibt, erst wenn man

das Ganze ausprobiert. Aber mittlerweile

sind zwei Drittel der Saison absolviert

und es geht in die entscheidende Phase.

Es muss auf jeden Fall eine einheitliche

Lösung her, die alle kapieren. Spieler,

Fans, Trainer und auch das Schiedsrichtergespann.

Transparenz ist gefragt.

So wie sich der Videobeweis momentan

darstellt, kann es nicht weitergehen. Zuviel

hängt davon ab.

Noch was: Werder hat schlecht in

Freiburg gespielt und dass mit Johannson

ein Stürmer den entscheidenden Elfmeter

verursacht hat, hat mich an meinen ehemaligen

Trainer Otto Rehhagel erinnert.

Der sagte damals immer zu Rudi Völler:

„Bleib du an der Mittellinie stehen, hinten

machst du eh nur Mist!“

FANBANK-Tickets zu verlosen!

Spieltag 28: SV Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt

Zu gewinnen gibt es ein handsigniertes Werder Bremen-Trikot sowie1 x 2 Tickets für

Plätze auf der „Germania-Fanbank“ mit:

• Stadionführung (Stadioninnenraum, Trainerbänke, Spielertunnel)

• 45 Minuten vor dem Spiel: Einlaufen der Mannschaften zum Aufwärmen

• 35 Minuten vor dem Spiel: Begleitung zu der Fanbank auf der Südtribüne

• Nach dem Spiel: Stadionführung (VIP-Bereiche Süd/Ost)


Schicken Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Germania Fanbank“ an verlosung@stadtmagazin-bremen.de

Einsendeschluss ist der 10.03.2018. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Teilnahmebedingungen auf https://www.flygermania.com/de-de/rechtliches/aktionen/gewinnspiel-sv-werder-bremen/

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einer mäßigen Risikobereitschaft, der begrenzte Ertragschancen gegenüberstehen. Bereitschaft, folgende wesentliche Risiken zu tragen: geringe Kursrisiken, geringe Bonitätsrisiken, max. Aktienquote 30 %. Wertentwicklung

lfd. Jahr 02.01.2018 – 31.01.2018: 0,53 %; Wertentwicklung 01.02.2013 – 31.01.2014: 1,49 %; Wertentwicklung 01.02.2014 – 31.01.2015: 1,03 %; Wertentwicklung 01.02.2015 – 31.01.2016: –4,79 %; Wertentwicklung

01.02.2016 – 31.01.2017: 11,99 %; Wertentwicklung 01.02.2017 – 31.01.2018: 5,86 %. Wertentwicklung nach BVI-Methode, Berechnung erfolgt vor Steuer. Die Vermögensverwaltungsgebühr (1,25 % zzgl. 19 % USt.) und

die auf Fondsebene anfallenden Kosten wurden berücksichtigt. Es wird keine Gewähr für die Geeignetheit und Angemessenheit der dargestellten Finanzdienstleistung sowie für die wirtschaftlichen und steuerlichen Konsequenzen

einer Anlage in der dargestellten Finanzdienstleistung und für deren zukünftige Wertentwicklung übernommen. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen.

Bitte beachten Sie, dass Aussagen über zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen grundsätzlich auf Annahmen und Einschätzungen basieren, die sich im Zeitablauf als nicht zutreffend erweisen können. Es wird ausdrücklich

darauf hingewiesen, dass aus der Wertentwicklung einer Vermögensverwaltung in der Vergangenheit nicht auf zukünftige Erträge geschlossen werden kann. Der Wert der Anlagen und etwaiger Einkünfte daraus ist nicht

garantiert und kann sowohl steigen als auch fallen sowie von Wechselkursänderungen beeinflusst werden.

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LOKALES

Ischa Osterwiese!

Vom 23. März bis 8. April ist das Frühlingsfest auf der Bürgerweide

Foto: R. Scheitz

VERLOSUNG

Wir verlosen 10 Osterwiesen-Tickets.

Schicken Sie eine E-Mail mit dem Betreff

„Osterwiese“ sowie Ihren Kontaktdaten an

verlosung@stadtmagazin-bremen.de.

Einsendeschluss ist der 15. März. Der

Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Eine Woche vor dem Osterfest beginnt

in Bremen traditionell die Osterwiese.

Mit Karussells und Sahneeis

wird der Frühling begrüßt. 16 Tage

lang lädt die Osterwiese vom 23. März

bis 8. April Groß und Klein zu Spaß und

Action ein. Nur am Karfreitag (30. März)

bleibt alles ruhig und die Geschäfte geschlossen.

Unter den 202 Zulassungen

sind 21 Fahr- und Laufgeschäfte und 13

Kinderfahrgeschäfte auf der Bürgerweide

sowie zehn Ausschankbetriebe. Die

offizielle Eröffnung am Freitag, 23. März

um 18 Uhr im Riverboat nimmt erstmals

Martin Günthner, Senator für Wirtschaft,

Arbeit und Häfen, vor, in dessen Händen

seit April 2017 die Zuständigkeit für

das Marktwesen in Bremen übergegangen

ist. „Ich freue mich darauf, mit den

Schaustellern in die neue Saison zu starten

und wünsche allen gute Geschäfte

und den Besucherinnen und Besuchern

viel Spaß und Freude.“

Unter den 21 Actionfahrgeschäften

befinden sich Klassiker wie Commander,

Break Dancer und Happy Sailor. Für den

besonderen Nervenkitzel sorgt unter

anderem der Booster Maxxx Mega, der

mit einer Beschleunigung von 4 G und

einer Spitzengeschwindigkeit von 100

Kilometer pro Stunde 16 actionhungrige

Passagiere in eine Höhe von 55 Meter

katapultiert. Während der Hauptarm um

seine eigene Achse rotiert, sorgen die

freischwingenden Gondeln mit atemberaubenden

Loopings für zusätzlichen

Spaß. (SM)

Die Osterwiese ist täglich von 14 bis 23

Uhr geöffnet, nur am Karfreitag ist geschlossen.

Alle Informationen auch unter

www.osterwiese.com.

Bremer

Osterwiese

23. März bis 8. April 2018

Täglich von 13 – 23 Uhr • Karfreitag geschlossen

Feuerwerk am 23. März um 21.45 Uhr

www.osterwiese.com

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Bremen tanzt

Formations-Wochenende in der ÖVB-Arena

Samba, Rumba, Cha-Cha-Cha und Tango: Im März dreht sich

in der Hansestadt alles um feurige Tänze, wenn der bekannte

Grün-Gold-Club Bremen im Rahmen eines Formations-Wochenendes

die Deutsche Meisterschaft in der höchsten Startklasse

der Lateindisziplin ausrichtet. Zeitgleich findet das traditionsreiche

Turnier der Ersten Bundesliga Formation Latein

an diesen Tagen statt. (JF)

Sa., 17. März, 15 Uhr sowie So., 18. März, 13.30 Uhr, Halle 7

Bildungsprojekte gesucht

swb fördert erneut innovative Lernprojekte

Die Projekte können kulturell, sozial oder wissenschaftlich

ausgerichtet sein, Hauptsache, sie überraschen durch ungewöhnliche

Kooperationen, Inhalte oder Methoden und erweitern

den pädagogischen Alltag. Wer eine unkonventionelle

Idee hat und bei der Umsetzung finanzielle Unterstützung

benötigt, kann für sein Projekt bei der swb-Bildungsinitiative

bis zum 15. März 2018 eine Förderung beantragen. Informationen

zu den 830 schon geförderten Projekten sowie

Förderanträge gibt es im Internet unter www.swb-Bildungsinitiative.de

oder bei: Dora Hartmann, Tel: 359 24 79, E-Mail:

bildung@swb-gruppe.de (SM)

Ideen für Bremen

Crowdfunding-Wettbewerb für die Stadt

Wer eine Idee hat, wie man Bremen nach vorne bringen kann,

kann sein Projekt im Rahmen von Bremens erstem Crowdfunding-Ideenwettbewerb

„Ideen für Bremen“ vorstellen. Dazu

muss man sich einfach auf der regionalen Crowdfunding-Plattform

Schotterweg anmelden. Wenn das Projekt die Voraussetzungen

des Wettbewerbs erfüllt, sammelt man während des

Wettbewerbszeitraumes so viele Unterstützer wie möglich und

hat die Chance auf großartige Preise. (SM)

Weitere Informationen unter www.ideenfuerbremen.de

Wissensdurst löschen

Frühlingsrunde „Science goes Public!“ startet

Was haben eine Lebensmittelsensorikerin, ein Tropenforscher

und ein Diplom-Pädagoge gemeinsam? Nicht nur,

dass sie spannende Berufe bekleiden und interessanten

wissenschaftlichen Fragestellungen nachgehen, sie berichten

in der Veranstaltungsreihe „Science goes Public!“

auch publikumswirksam davon. In diesem Frühling zum

zweiten Mal als Landesinitiative in Bremerhaven und Bremen;

in der Seestadt schon zum sechsten Mal. Vom 8. März

bis zum 12. April kann wieder wöchentlich donnerstags ab

20.30 Uhr kostenfrei der Wissensdurst gelöscht werden.

Alle Themen, Termine und Orte präsentiert die Internetseite

www.sciencegoespublic.de. (SM)

Jedes Jahr beginnt alles neu...

nur eines bleibt:

sich selbst zu mögen!

Unsere Mode

tanzt mal wieder

aus der Reihe:

Eine vielseitige Collection

von morgens bis in die Nacht

lockt zum Auswählen,

Anprobieren und sich Verlieben.

Passende ausgefallene Schals

und raffinierter Schmuck

runden unsere Outfits ab.

Wir freuen uns auf Sie und

laden Sie ein zu unserem ersten

Frühjahrsevent

am 3. März 2018 ab 10 Uhr

in die Dechanatstr. 3.

Super Women

Die andere Mode für grosse Grössen

Dechanatstr. 3, 28195 Bremen, Tel. 0421 323231

www.superwomenbremen.de

DIE BREMER CITY

SO. 25.03. 13-18 UHR

IN DER BREMER CITY

UND IM VIERTEL

ZUR OSTERWIESE MIT REISEMEILE

UND STREET FOOD MARKT

BREMEN-CITY.DE

11


BREMER KÖPFE

„Ich mag das

Rampenlicht“

Die amtierende „Miss Bremen“ Patrizia

Utz tritt nun beim bundesweiten Schönheitswettbewerb

an / Im Interview gibt

die Beauty-Queen aus Delmenhorst

Pflegetipps und spricht über ihre

Pläne für die Zukunft

Patrizia Utz ist vielseitig: Neben ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau kreiert sie in ihrer Freizeit stylische Mode.

Foto: Kristina Wiede

Elbsegler, Blue-Jeans, karierter Pullover:

Patrizia Utz ist wandlungsfähig.

Als wir die amtierende Miss Bremen

in einem Café in der Bremer City

treffen, liegen nur noch wenige Tage

vor ihr, bis sie ins Vorbereitungs-Camp

für die „Miss Germany“-Wahl reist. Am

24. Februar wird sie dann ihren legeren

Look erneut gegen Bikini und Abendkleid

eintauschen, um die Jury des bundesweiten

Wettbewerbs zu überzeugen.

Wir sprachen mit der 21-jährigen Auszubildenden

aus Delmenhorst über ihre

Botschaft an junge Frauen, ihre Leidenschaften

und Pläne für die Zukunft.

Vor wenigen Monaten durften Sie sich

das Krönchen aufsetzen, als sie zur Miss

Bremen gewählt wurden. Wieviel Arbeit

steckt hinter diesem Titel?

Patrizia Utz: Meine Teilnahme war eine

ganz spontane Idee, nachdem ich bei der

„Miss Oldenburg“-Wahl den zweiten

Platz belegt hatte. Es war dann eine riesen

Überraschung, in Bremen auf dem

ersten Platz zu landen, damit habe ich

nicht gerechnet.

Wann hat sich der Wunsch bei Ihnen entwickelt,

sich vor einer Jury zu präsentieren?

Ich mochte es schon als Kind, mich zu

stylen und ich habe immer die Sendung

„Germany’s Next Topmodel“ geschaut.

Meine Mutter hat mir damals extra kleine

Schuhe mit Absatz geschenkt, weil

ich die so toll fand. So fing es damals an,

dass ich mich für Mode interessiert habe.

Wichtiger war und ist mir aber meine

Ausbildung. Nach dem Abitur habe ich

eine Ausbildung zur Industriekauffrau

begonnen, die ich derzeit in Bremen mache.

Wie war die Stimmung bei der „Miss Bremen“-Wahl?

Ihre Meinung wird belohnt!

Teilnehmer für regelmäßige

Online-Befragungen gesucht:

> kurze Umfragen zu regionalen Themen,

Medien und Angeboten

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im Anschluss an jede Befragung

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Jetzt registrieren:

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An den Befragungen darf jeder ab 18 Jahren – mit Ausnahme der Mitarbeiter der

WESER-KURIER Mediengruppe – teilnehmen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Stichtag für die Gewinnspielteilnahme: 31.7.2018. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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gewinnen!

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Die detailreichen Kreationen schneidert Patrizia Utz eigenhändig (Kleid links und Oberteil mittig).

Fotos: Jeremy Möller / Andreas Gumz

Wirklich sehr gut! Bevor ich die Mädels

kennengelernt habe, hatte ich die

Befürchtung, es könnte Zickenkrieg

geben. Aber genau das Gegenteil war

der Fall: Wir haben uns alle gegenseitig

unterstützt, sogar unsere Sachen untereinander

ausgeliehen und es sind echte

Freundschaften entstanden.

Der Miss-Bremen-Titel qualifiziert Sie

automatisch zur Teilnahme an der „Miss

Germany“-Wahl, die am 24. Februar im

Europa-Park Rust stattfindet. Wie bereiten

Sie sich bis dahin vor?

Alle Kandidatinnen verbringen zehn

Tage im Beauty Camp auf der spanischen

Insel Fuerteventura, um Interviews

zu geben und Fotoshootings zu

machen. Außerdem werden wir unsere

Rhetorik und einwandfreies Benehmen

trainieren. Denn auch das ist wichtig,

um die Jury von sich zu überzeugen.

Was ist das für ein Gefühl, die Bühne zu

betreten und zu wissen: jetzt darf nichts

schief gehen …?

Ich kenne diesen Druck noch von früher,

als ich viel Leichtathletik gemacht

und an Wettkämpfen teilgenommen

habe. Später war ich Teil einer Hip Hop

Tanzgruppe. Ich stand also schon oft in

meinem Leben auf der Bühne und muss

sagen: Ich mag das Rampenlicht. Bei

Klausuren habe ich sehr viel mehr Lampenfieber!

Wird Ihnen diese Erfahrung auch bei der

„Miss Germany“-Wahl behilflich sein?

Ja, das hilft bestimmt. Für mich ist es generell

wichtig, mich so zu geben, wie ich

auch im wahren Leben bin. Nur so kann

ich mich auf der Bühne wohlfühlen und

eine authentische Message vermitteln,

ohne eine Fassade aufrechterhalten zu

müssen. Schon meine Oma hat immer

gesagt: „Sei du selbst, jemand anderes

gibt es schon“. Daran halte ich mich.

Entweder man mag mich wie ich bin,

oder eben nicht.

Welche ist Ihre authentische Message,

die Sie gerade erwähnt haben?

Meine Botschaft lautet: Liebe dich selbst

so wie du bist, denn nur so kannst du

glücklich sein.

Wagen wir einen optimistischen Blick in

die Zukunft: Was geschieht, wenn Sie die

Wahl zur „Miss Germany“ gewinnen?

Meine ganze Familie wäre wahnsinnig

stolz auf mich! Wir stammen aus Kherson

am Schwarzen Meer in der Ukraine,

auch dort wissen alle Bescheid und

fiebern mit! Traurig ist nur, dass meine

Oma die Wahl nicht mehr miterleben

kann. Sie ist vor wenigen Monaten gestorben.

Ich hatte immer nur meine Mutter

und meine Oma, die beiden haben

mich stark gemacht und jetzt würde ich

sie gern beide stolz machen. Abgesehen

davon würde sich vorerst wahrscheinlich

nicht viel verändern, da ich auf jeden

Fall meine Ausbildung beenden werde.

Welche Pläne haben Sie dann?

Mir gefällt die Arbeit, die ich derzeit mache

und ich könnte mir vorstellen, später

in diesem Bereich zu arbeiten. Ich habe

aber noch eine andere Leidenschaft:

die Mode. In meiner Freizeit belege ich

Nähkurse und wer weiß, vielleicht kann

ich das später weiter ausbauen. Nach

der Wahl möchte ich aber erstmal die

ersten Sonnenstrahlen an der Schlachte

genießen, wenn der Frühling dann endlich

kommt …

Bei Redaktionsschluss stand das Ergebnis

der „Miss Germany“-Wahl 2018

noch nicht fest.

Drei Hausrezepte

der

Beauty-Queen:

1. Chili-Öl auf der Kopfhaut auftragen und

einwirken lassen. Das regt die Durchblutung

und das Haarwachstum an.

2. Brennnesseltee ins gewaschene Haar geben

und nicht ausspülen. Feines Haar erhält

so mehr Volumen.

3. Backsoda mit Waschgel vermengen und

das Gesicht reinigen. Die feine Körnung

ergibt ein super Peeling und macht die Haut

wunderbar zart.

13


LOKALES

TERMINE

Uhr umstellen

Nicht vergessen: Am Sonntag,

25. März beginnt die Sommerzeit.

Dann werden die Uhren

von 2 auf 3 Uhr um eine Stunde

vorgestellt.

Hochschul-Infotag

BWL oder Architektur, Soziale

Arbeit oder Informatik: Die

Wahl des Studiengangs bereitet

unzähligen jungen Menschen

jedes Jahr aufs Neue Kopfzerbrechen.

Die Hochschule Bremen

lädt deshalb am Mittwoch,

14. März, von 9 bis 14 Uhr zum

jährlichen Infotag ein.

Spieletage

Von „Monopoly“ über „Mensch

ärgere Dich nicht“ bis hin zum

klassischen Kartenspiel – bei den

Spieletagen am Samstag, 3. (10

bis 19 Uhr) sowie am Sonntag,

4. März (10 bis 18 Uhr) in der

Volkshochschule kann alles ausprobiert

werden.

TAUSENDSCHÖN

Kunst, Kurioses und mehr

Sonntag, den 18. März 2018

von 11 bis 17 Uhr

Großmarkt Bremen - Kundenparkhalle der Blumenhalle - Am Waller Freihafen 1 - 28217 Bremen

20 Jahre Domshof-Passage

Verkaufsoffener Sonntag mit Aktionen und Live-Musik von Ocean’s 3

Anlässlich ihres 20. Geburtstages

veranstaltet

die Domshof-Passage

am 25. März in der Bremer

Innenstadt eine große Geburtstagsfeier

mit attraktiven

Aktionen der ansässigen

Einzelhändler und Musik mit

dem beliebten Bremer Trio

Ocean’s 3.

Am 12. März 1998 eröffnete

die Domshof-Passage

nach zweijähriger Bauzeit

auf einem bislang von der

Deutschen Bank genutzten

Areal. Die 70 Meter lange

Passage ist Teil des Katharinen-Viertels

und verbindet

die Sögestraße mit dem

Domshof. Dank ihrer geschmackvollen

Architektur

gehört sie zu den schönsten

Passagen Bremens. Täglich

passieren tausende Menschen

die Passage, denn

Eintritt

frei!

unter dieser Adresse präsentieren

sich ausgewählte Geschäfte

mit exklusiven Sortimenten:

von edlem Schmuck,

exklusiver Mode und Schuhen

über geschmackvolle

Lingerie, hochwertige Unterhaltungselektronik

und besondere

Lederwaren bis hin

Kunst, Kurioses und mehr

Tausendschön im Großmarkt Bremen

zu kulinarischen Besonderheiten

und Wohnaccessoires.

Zudem ermöglicht die Glasüberdachung

einen witterungsgeschützten

Einkaufsbummel.

(SM)

Sonntag, 25. März, Domshof-

Passage,13 bis 18 Uhr

Einmal im Jahr verwandeln sich die Kundenparkhalle des Blumenmarktes

und die Erzeugermarkthalle des Großmarktes in

bunte Ausstellungshallen. Dann ist die Zeit für Tausendschön,

dem Markt für Kunst, Kurioses und mehr gekommen. Dort finden

die Besucher Schmuckstücke, Uhren, selbstgenähte Taschen

aus Stoff und Leder, Glasprodukte, Gestricktes, handgesiedete

Seifen, Mode aus Walk, Lichtobjekte,

Dekorationsideen aus Rostmetall, Patchworkwaren, Holzarbeiten,

Keramikunikate, Konfitüren und Liköre, Grußkarten,

Baby- und Kinderbekleidung und vieles mehr. Ein kleines

gastronomisches Angebot sowie das DJ-TEAM audio_bnc und

Silvio begleiten die Veranstaltung und sorgen für ein schönes

Ambiente und chillige Musik. Der Eintritt ist frei.

Foto: Großmarkt Foto: FR

en.de

14

www.grossmarkt-bremen.de

Sonntag, 18. März, Großmarkt, 11 bis 17 Uhr


Urlaubsziele aus der Region und

Köstlichkeiten aus der ganzen Welt

12. Bremer Reisemeile, Verkaufsoffener Sonntag und

Street Food Markt vom 23. bis zum 25. März in der Bremer City

Annika Mysegades (Projektleiterin) und Rolf

Hedemann (verkleidet als Heideschäfer).


Foto: Cityinitiative Bremen

Die Temperaturen steigen und neue

Energie erheitert die vom Winter

gebeutelten Gemüter. Da freut

man sich auf tolle Veranstaltungen im

Frühling. Damit kann die Bremer City

vom 23. bis 25. März aufwarten: Osterwiese,

Verkaufsoffener Sonntag, Reisemeile

und Street Food Markt.

„Das Gute liegt so nah“ ist auch in

diesem Jahr das Motto der 12. Bremer

Reisemeile. Rund 25 Aussteller stellen

ihre Urlaubsregion, Freizeiteinrichtung

oder Wellnessangebot in der LLOYD

PASSAGE vor.

„Wir wollen auf dieser kleinen, aber

feinen Reisemesse zeigen, dass man

nicht immer so weit wegfahren muss, um

dem Alltag zu entfliehen und sich zu

entspannen“, erklärt Projektleiterin Annika

Mysegades. Eine Radtour durch das

DümmerWeserLand, ein Wellnesswochenende

in Bad Pyrmont oder einfach

ein Tag Entspannung in der Graft Therme

in Delmenhorst sind nur einige Bespiele,

die auf der Reisemeile vorgestellt

werden.

Rolf Hedemann ist schon seit Anfang

an bei der Reisemeile dabei und stellt

die Samtgemeinde Kirchdorf als Heideschäfer

verkleidet vor. Für ihn zählen die

Bremer zu den angenehmsten Gästen,

die man haben kann. Er sowie drei weitere

Aussteller bauen ihre Stände beziehungsweise

Schäferkarren außerhalb

der LLOYD PASSAGE auf. In der Mitte

der Passage wird es eine Spielestation

und Glücksrad-Aktion von der CityInitiative

geben. Die Aussteller der Reisemeile

stellen dafür tolle Preise zur Verfügung.

Am Sonntag öffnen zudem die Einzelhändler

in der Bremer City, Am Wall

und im Viertel ihre Geschäfte. Von 13 bis

18 Uhr laden sie Besucher und Kunden

zum frühlingshaften Shoppingbummel

mit vielen exklusiven Aktionen ein.

Wer auf kulinarische Weltreise gehen

möchte, ist auf den Plätzen Ansgarikirchhof

und Hanseatenhof genau richtig.

Dort findet der Street Food Markt mit

rund 20 Ausstellern statt. Von Frozen Joghurt

bis gegrillte Fleischspieße ist für

jeden Geschmack was dabei. Für die

ganz Mutigen gibt es sogar Insekten in

unterschiedlicher Zubereitung zum Beispiel

in Alkohol eingelegt oder mit Schokolade

überzogen.

Verkaufsoffener Sonntag:

Sonntag, 25. März von 13 bis 18 Uhr

In der Bremer City und im Viertel

Street Food Markt:

Freitag, 23. März von 11 bis 23 Uhr

Samstag, 24. März von 11 bis 23 Uhr

Sonntag, 25. März von 11 bis 20 Uhr

Ansgarikirchhof und Hanseatenhof

Weitere Informationen im Internet unter

www.bremen-city.de

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Öffnungszeiten & Standorte

12. Bremer Reisemeile:

Samstag, 24. März von 10 bis 19 Uhr

Sonntag, 25. März von 12 bis 18 Uhr

In der LLOYD PASSAGE und Hanseatenhof

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Feiern Sie mit uns und

lassen Sie sich ein Stück

der längsten Geburtstagstorte

Bremens schmecken.

Außerdem erwarten Sie

zur Feier des Tages

zahlreiche Angebote und Rabatte

in unseren Geschäften.

Wir freuen uns auf Sie!

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15


LOKALES

Anker werfen im Heimathafen

Aktionsangebot für Bremer und Butenbremer

Bremen-Vegesack von seiner schönsten Seite kennenlernen.

Die eigene Stadt einmal wie ein Tourist erleben – dies ist jetzt

mit der Aktion „Anker werfen im Heimathafen“ möglich. Ein

Angebot, das sich an alle Bremer und Butenbremer wendet,

die Vertrautes einmal mit ganz anderen Augen sehen möchten.

Veranstalter ist das Vegesack Marketing e.V. mit Unterstützung

der Hotellerie, der kulturellen Einrichtungen und der

Kaufmannschaft Bremen-Vegesacks.

In dem Aktionspreis von 59 Euro pro Person sind die Übernachtung

im Doppelzimmer inklusive Frühstück, ein Kabarettabend

NEU: im Badewanne KITO, der mit Eintritt Tür mit Schulschiff Tür Deutschland, der Eintritt

Overbeck-Museum, • Wanne in Wanne der

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Wochenende für Sportskanonen

DRAUSSEN und PASSION in den Hallen 4 bis 7

Wenn die Tage länger werden, die Temperaturen noch oben

klettern und der Winter dem Frühling weicht, steigt auch die

Lust, aktiv zu sein. Entsprechend dreht sich am Wochenende

des 10. und 11. März im Rahmen der DRAUSSEN 2018 und der

diesjährigen PASSION Sports Convention in der Messe Bremen

alles um die individuelle Sport- und Freizeitgestaltung.

Flippige Skateboarder und eingefleischte Wasserratten kommen

dabei genauso auf ihre Kosten wie besonnene Zweirad-

Fans. (JF)

VERLOSUNG

Wir verlosen 5 x 2 Tickets. Schicken Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Passion“

sowie Ihren Kontaktdaten an verlosung@stadtmagazin-bremen.de.

Einsendeschluss ist der 5. März. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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16


Unter die Haut

Radio-Bremen-Tatort „Im toten

Winkel“ am 11. März im Ersten

Als der Rentner Horst Claasen (Dieter

Schaad) seine demenzkranke Frau

tötet, sehen sich die Bremer Ermittler

Inga Lürsen (Sabine Postel) und Stedefreund

(Oliver Mommsen) mit einem

gesellschaftlichen Tabuthema konfrontiert.

Hat sich Horst Claasen die häusliche

Pflege tatsächlich nicht leisten können?

Der Gutachter Carsten Kühne (Peter

Heinrich Brix) führt die Ermittler Schicht

um Schicht in den Alltag von Pflegenden

ein, die sich aufopferungsvoll um ihre

Angehörigen kümmern. Die Kommissare

geraten in einen toten Winkel des deutschen

Pflegesystems, ihnen stockt angesichts

der Ungerechtigkeit und der persönlichen

Schicksale der Atem.

Im Tatort „Im toten Winkel“ sind die

Bremer Kommissare Inga Lürsen und

Stedefreund mit einem Mordfall in der

häuslichen Krankenpflege konfrontiert,

der gesellschaftlich-politische Fragen

aufwirft. Wir fragten die Hauptdarsteller,

wie Sie reagiert haben, als sie das Drehbuch

zum ersten Mal gelesen haben.

Ermitteln auf Bremens Straßen: Sabine Postel und Oliver Mommsen.

Foto: S. Strangmann

Oliver Mommsen: „Ich hatte beim ersten

Lesen etwas Angst, dass der Film zu

kopflastig werden könnte. Erst beim

zweiten Mal merkte ich, was für Schicksale

sich da abspielen. Ich finde, besser

kann man einen von zwei Tatorten, die

man im Jahr hat, nicht nutzen. Ein gesellschaftliches

Anliegen über Figuren

zu transportieren, mit denen man mitfühlt.

Vor kurzem habe ich den fast fertigen

Film gesehen und war platt! Jedes

einzelne Schicksal geht unter die Haut

und man will sich nicht vorstellen, wie

die Wirklichkeit aussieht.“

Sabine Postel: „Ich war sehr berührt und

positiv angetan davon, dass diese Thematik

ihren Platz im Tatort findet. Wir alle

sind früher oder später vom Thema „Pflege“

betroffen. Leider gibt es in Deutschland,

wie auch im Film dargestellt, unglaubliche

Missstände, die es – nicht

zuletzt durch neue Gesetzgebung – dringend

zu beseitigen gilt. Nur, wenn die

Berufe im Pflegebereich sozial und finanziell

deutlich aufgewertet und ausreichende

Stellen für diese verantwortungsvolle

Arbeit geschaffen werden, hat

unsere Gesellschaft die Chance, in Würde

und Respekt zu altern. Leider zeigt der

Film, wie die Situation in Deutschland

vielerorts tatsächlich ist – es ist in meinen

Augen eine wichtige Aufgabe.“ (SM)

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17


LOKALES

„Buten un binnen, wagen un winnen“ steht über dem Eingang der Handelskammer. Ein Motto, das man sich von Seiten der Handelskammer Bremen auch

für die Zukunft des Bundeslandes wünscht.

Foto: Mär

Zukunftsvisonen für Stadt und Land

Neue Serie: Bremen 2030. Die Handelskammer sieht großes Potenzial im kleinsten Bundesland

18

Der Präses der Handelskammer Bremen,

Harald Emigholz, hat eine

Vision: Er sieht dabei die Hansestadt

und Bremerhaven als Paradebeispiele

für wirtschaftliche Dynamik,

wissenschaftliche Exellenz sowie die

Entwicklung lebenswerter Städte. Und

das bereits ab 2030 – wenn dafür gewisse

Bedingungen von Politik, Wirtschaft

und Verwaltung erfüllt würden.

So wurde es auch im so genannten

Positionspapier „Perspektive Bremen-

Bremerhaven 2030“ niedergeschrieben.

In der neuen Serie Bremen 2030 wird

das STADT MAGAZIN in den kommenden

Monaten mit diversen Menschen

aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur

sprechen und ihre Visionen der Hansestadt

präsentieren.

Bremen, das Armenhaus der Republik

mit dem schlechtesten Bildungsniveau

bundesweit? Harald Emigholz glaubt

keinesfalls, dass das so sein muss. Vielmehr

sieht der Präses der Handelskammer

großes Potenzial im kleinsten Bundesland.

„Wenn alle Kraft in Wachstum

und Attraktivität der Städte gesetzt

wird, sollte das Einwohnerziel im Jahr

2030 in Bremen bei 625.000, also plus

12 Prozent, und in Bremerhaven bei

130.000, das sind plus 14 Prozent, liegen.“

Voraussetzung hierfür sei eine

wachstumsorientierte Politik, die eine

deutliche Erhöhung der Standortattraktivität

für Einwohner und Unternehmen

bewirkt, so dass eine Trendumkehr bei

der bisherigen Nettoabwanderung von

Erwerbstätigen und ihren Familien ins

Umland erfolgt und aus dem übrigen Inland

wieder deutlich mehr qualifizierte

Fachkräfte zuziehen als fortziehen.

Die Handelskammer, so Präses

Emigholz, verstehe ihre Positionierung

auch als einen konstruktiven Beitrag

zur Zukunftskommission des Senats, in

der gemeinsam geplant werden soll, auf

welchen Feldern sich das Land Bremen

in besonderer Weise entwickeln kann

und wie hierfür die zusätzlichen Mittel

eingesetzt werden müssen, die Bremen

mit den Entscheidungen zum künftigen

föderalen Finanzsystem ab 2020 zu erwarten

hat.

Entstanden ist diese Positionierung

mit wissenschaftlicher Unterstützung

durch das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut

(HWWI) Bremen sowie

mit zahlreichen Experten aus Bremen,

aus der Region und darüber hinaus. Erstmals

hat die Handelskammer in einen

solchen Meinungsbildungsprozess auch

die Bürgerinnen und Bürger einbezogen

und zentrale Fragestellungen in den Sozialen

Medien zur Diskussion gestellt.

Das Positionspapier im Internet: www.

handelskammer-bremen.de/Perspektive


Bremen muss sich attraktiv machen“

Interview zum Positionspapier mit Harald Emigholz, Präses der Handelskammer Bremen

Was wollen Sie mit dem Positionspapier

bezwecken?

Durch Bremen und Bremerhaven muss

der sprichwörtliche Ruck gehen. Es

muss sich vieles ändern, wenn die beiden

Städte unseres Bundeslandes nachhaltig

wachsen sollen. Und das müssen

sie, weil Wachstum kein Selbstzweck ist,

sondern die Basis für zusätzliche Wirtschaftskraft,

Arbeitsplätze und Steuereinnahmen.

Uns bringt eine Armutsdiskussion

nicht weiter. Wir müssen als

Standort für Unternehmen attraktiv sein,

damit diese sich in Bremen ansiedeln.

Nur so können wir Menschen dazugewinnen,

die unser Steueraufkommen

maßgeblich beeinflussen. Auf diese Weise

würde sich das Armutsproblem von

ganz alleine entschärfen.

Wie soll das Ihrer Ansicht nach gelingen?

Ein Grundproblem ist, dass schnell nach

öffentlichem Geld gerufen wird, wenn

Mangel droht. Wir halten einen anderen

Weg für richtig: Wir müssen als

Stadt attraktiv sein, wir brauchen den

Zuzug von Steuerzahlern sowie den Zuzug

von Gewerbesteuerzahlern. Darauf

richtet sich unser Positionspapier aus.

Bremen ist die grünste und eine der am

wenigsten dicht besiedelten Großstädte

Deutschlands. Es geht dabei auch um die

Nachverdichtung bestehender Wohngebiete,

aber vor allem brauchen wir die

Ausweisung neuer Wohngebiete sowie

von neuen Gewerbeflächen. Denn: Ansiedlungswillige

Unternehmen schaffen

Arbeitsplätze, dadurch wird das Steueraufkommen

erhöht und damit die Stadt

wieder liebens- und lebenswerter.

Gibt es denn überhaupt den Bedarf an

Gewerbeflächen?

Bremen muss sich für Bewohner und

Unternehmen attraktiv machen. Wenn

derzeit beispielsweise ein Unternehmen

an die Stadt heranträte und eine Fläche

von 10.000 Quadratmetern benötigen

würde, so wäre diese momentan kaum

verfügbar. Flächen sind durchaus da,

nur eben noch nicht erschlossen. Wenn

man kein Angebot vorhält, wird man

auch keine Firmen ansiedeln können.

An welche Form von Unternehmen denken

Sie bei den Neuansiedlungen?

Am besten an möglichst verschiedene

Formen. Wir haben in den 70er und

80er Jahren anhand der Werftenkrise

Fordert einen Ruck, der durch Bremen und Bremerhaven geht: Handelskammer Präses Harald Emigholz.


Foto: Dustin Weiss

ja schmerzlich gemerkt, was passieren

kann, wenn sich nur eine Form von

Unternehmen ansiedelt.

Halten Sie die Umsetzung des Positionspapiers

für realistisch oder ist es eher

als Weckruf gemeint?

Punkte des Positionspapiers der Handelskammer:

Ab 2020 hat das Land Bremen andere

finanzielle Rahmenbedingungen. Dann

ist der Zeitpunkt gekommen, auf Investitionen

für die Zukunft zu setzen. Das

Positionspapier ist eine Vision. Denn

wenn man keinen Leuchtturm hat, kann

auch kein Schiff zu ihm fahren. (MÄR)

- Position als internationale Hafen- und Logistikdrehscheibe stärken

- Bremen und Bremerhaven als Mobilitätsstädte der Zukunft entwickeln

- Bremen weiter als nordwestdeutsches Oberzentrum profilieren

- Bremerhaven als wachsende Stadt voranbringen

- Digitale Infrastruktur im Land Bremen ausbauen

- Das Land Bremen als Hotspot für kreative Köpfe etablieren

- Bildung und Wissenschaft zum Motor der Standortentwicklung machen

- Das Land Bremen international gut vernetzen

- Stärken des Landes konsequent kommunizieren

- Behörden und Ämter im Land Bremen als flexible Dienstleister entwickeln

19


BOULEVARD

Zweimal ausverkauft:

Helene Fischer.

Die R

Die Roland Runde traf sich in Berlin mit Staatsrätin Ulrike

Hillers, BKA-Chef Holger Münch, Bürgermeister Carsten

Sieling und Tatort-Kommissarin Sabine Postel. (v.l.n.r.)

Schaffermahl: Olaf Scholz trägt sich

ins Goldene Buch der Stadt ein.

Peter Maffay und

Johannes Oerding

kommen zum

Open-Air im

August.

45-Run: Emin da Silva (Mitte)

mit Willi Lemke (links) und

Oliver Sebrantke (rechts).

Schaffermahl: Herbert Grönemeyer

freute sich über die „nette Geste“.20.000 Euro für die Kinderhilfe.

Fotos: M. Meister (9), K. Wiede, Momtschew, Mohamed El Sauaf

20

Die Ode an die Pinkel

Auf Bremens Boulevard ...

VON MARTIN MÄRTENS UND MARCO MEISTER

O Du Pinkel

Einmal im Jahr lädt die Bremer Landesvertretung in Berlin

zum traditionellen Bremer Kohlessen ein. Und wie es die Tradition

verlangt, wird dabei auch alljährlich der Kohlkönig, beziehungsweise

die Kohlkönigin, geehrt. So übergab einst Sven

Regener den Orden an Sabine Postel, die wiederum in diesem

Jahr das Siegel der Hoheit an BKA-Chef Holger Münch weiterreichte.

Und die Tatort-Kommissarin hat noch ein ganz besonderes

Schmankerl im Gepäck, die „Ode an die Pinkel“:

„O Du Pinkel, Du wunderbare Wurst!

Der Norddeutschen Labsal macht herrlichen Durst.

Gepaart mit Grünkohl, dem göttlichen Gemüse,

gekocht nicht nur in der Schiffe Kombüse –

ist es den besten des Landes vorbehalten, Dich Pinkel zu

genießen.

Die armen Gestalten im Süden darben und können nicht

mal begießen den Pinkel –

mit herrlichem Korn zum Trost

Prost.“

Tosender Applaus der gut 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft

und Kultur waren der Dank für dieses selbstverfasste Kleinod

und die Gewissheit, dass die Kommissarin zumindest im Hintergrund

noch ein wenig weiteregieren darf. Staatsrätin Ulrike

Hiller versprach nämlich, dass die Ode die offizielle Bremer

Kohlhymne werden soll. Na dann: Prost!

474. Schaffermahlzeit

100 Kaufleute, 100 Kapitäne sowie 100 Gäste aus dem In- und

Ausland – das Schaffermahl gilt als das älteste fortbestehende,

sich alljährlich wiederholende Brudermahl der Welt. Es dient

als Verbindung zwischen der bremischen Schifffahrt und den

Kaufleuten und ist streng reglementiert. Als Ehrengast war in

diesem Jahr der Hamburger Bürgermeister und designierte

Finanzminister, Olaf Scholz, im Rathaus dabei. Und auch Herbert

Grönemeyer empfand es als „nette Geste“, zur illustren

Schar der Geladenen zu gehören.

45 Jahre – 45 Stunden

Emin da Silva ist Jugendbetreuer des Bremer Arbeiter Samariter

Bundes und Extremsportler. Als solcher hatte er sich zum

Ziel gesetzt, für jedes seiner Lebensjahre eine Stunde zu laufen.

Und so begab sich der 45-Jährige am 1. Februar auf ein

Laufband im Weserpark auf seinen 45-stündigen-Lauf. Dabei

gewährte sich Silva lediglich eine 45-minütige Auszeit – „um

auf Toilette zu gehen oder eventuell die Schuhe zu wechseln“.

Unterstützung bei seinem Vorhaben, mit dem er Spenden für

den Sportgarten und Fluchtraum sammelte, bekam er unter

anderem von Triathlet Oliver Sebrantke sowie von Ex-Senator

und Ex-Werder-Manager Willi Lemke. Und obwohl er kurz

vor Schluss einmal ans Aufgeben gedacht hatte, hielt da Silva

durch. Tolle Leistung, Gratulation!

Open-Air zum 40.

Noch etwas erschöpft, aber dennoch mit einem Lächeln im

Gesicht, gaben Peter Maffay und Johannes Oerding, die am

Abend zuvor noch gemeinsam auf der Bühne der ÖVB-Arena

standen, bei einer Pressekonferenz am 16. Februar ihre Teilnahme

am diesjährig erstmals stattfindenden Open Air im

Mercedes-Benz Werk bekannt. Bei diesem Event, welches anlässlich

des 40-jährigen Bestehens des Mercedes-Standortes

Bremen am 11. August 2018 veranstaltet wird, sind auch Sunrise

Avenue und Christina Stürmer dabei.

Wellenbrink, da war doch was?

Derzeit mischt er mit „Rooftop“ die deutschen Charts auf. So

weit, so gut. Aber hätten sie gewusst, dass Nico Santos eigentlich

Nico Wellenbrink heißt und der Sohn des Melitta-Mannes

Egon Wellenbrink ist? Oder, dass er 1993 in Bremen geboren

wurde? Wir auch nicht. Umso schöner, dass er uns davon berichtete,

als er bei Radio Energy zu Gast war.


Gebürtiger Bremer:

Nico Santos.

Hans Peter Schneider

ist jetzt der Chef von

Messe, ÖVB-Arena,

Großmarkt und Ratskeller

– oder kurz

gesagt von m3b.

Auf die Plätze, fertig, Lose kaufen!

Bei strahlender Wintersonne und den Klängen des Huchtinger

Capstan Shanty Chors gab Senatorin Karoline Linnert

Anfang Februar den Startschuss zur 64. Bürgerpark-

Tombola und betonte den doppelten Nutzen: Der Loskauf

unterstütze den Erhalt der beliebten Parkanlage und böte

die Chance auf tolle Gewinne. Gemeinsam mit Joachim

Linnemann, Präsident des Bürgerparkvereins, zog Linnert

eines der ersten Lose. Das Auto hat sie indes nicht

gewonnen …

Messen, Märkte, Menschen

Messen, Märkte, Kongresse, Sport, Events, Konzerte, das

Kulturgut Wein und Führungen durch den Ratskeller –

kurz: Veranstaltungen und Produkte aller Art gibt es in Bremen

künftig aus einer Hand. Die Marken Messe Bremen

& ÖVB-Arena, Großmarkt Bremen und Bremer Ratskeller

sind nun unter dem Namen m3b versammelt. „Der Name

steht für Messen, Märkte, Menschen. Ich freue mich, dass

wir eine gute Klammer für die verschiedenen Geschäftsfelder

unter einem Dach gefunden haben“, sagt Geschäftsführer

Hans Peter Schneider und nahm fürs Foto gleich einmal

eine Orangenkiste in die Hand.

Zweimal volles Haus

Finanzsenatorin

Karoline Linnert eröffnet die

Bürgerpark-Tombola.

Sie ist derzeit Deutschlands Entertainerin Nummer eins:

An zwei Abenden verzauberte Helene Fischer das Bremer

Publikum mit einer beeindruckenden Show in der jeweils

seit langem ausverkauften ÖVB-Arena. Und auch zweieinhalb

Stunden zwischen Konzert, Zirkus und Artistikshow

können die 33-Jährige nicht davon abhalten, anschließend

noch brav im Gästebuch zu unterschreiben. Chapeau!

20.000 Euro für Kinderhilfe

Preisnachlass gegen Spende: Bei einer von Kabs Polster-

Welt initiierten Charity-Aktion für den gemeinnützigen

Verein KINDERHILFE e.V. kamen rund 10.000 Euro zusammen.

Kurzerhand wurde vom Möbelhaus die Spendensumme

verdoppelt. Somit konnte ein Scheck über die Summe

von 20.000 Euro übergeben werden. Tolle Aktion!

Wertschätzung für alle

KOLUMNE

In den letzten Jahrzehnten habe ich mich bei Konzerten

oft gefragt, warum es eigentlich so schwer ist, selbst

auch einmal im Arbeitsleben vom Chef oder den Kollegen

ein wenig Wertschätzung für die geleistete Arbeit

zu erhalten? Aber zumindest Chefs stehen ja eh unter

dem Generalverdacht anzunehmen, dass Arbeitnehmer

von Natur aus faul sind und man sie nur schwer mit

einer vorgehaltenen Mohrrübe motivieren kann. Trotzdem

gilt richtiges Loben als intelligenter Applaus und

damit als Labsal für die Seele, obwohl ein Lob auch immer

eine Art Handel ist. Macht man etwas richtig, wird

man gelobt. Wenn nicht, gibt es einen Anpfiff. Da geht

es den Stars auf der Bühne nicht anders. Die Besucher

haben gezahlt und wollen jetzt Leistung sehen. Trotzdem

ist der Applaus das akustische Schulterklopfen,

mit dem man als Zuschauer sagen will: „Das hast du

gut gemacht!“ Wer möchte das an seinem Arbeitsplatz

nicht auch einmal spüren? Dass das, was da Tag ein

Tag aus geleistet wird, gesehen und anerkannt – eben

wertgeschätzt – wird. Das größte Lob, das ich während

meiner Lehrzeit in Ostfriesland einmal erfahren habe,

war ein „Aha?“ vom Meister. Mehr war nicht drin bei

diesen zurückhaltenden Nordlichtern von der Küste.

Und die Stars? Wolfgang Niedecken hat einmal aus

den Anfangstagen der Gruppe BAP berichtet, dass nach

dem ausgiebigen Zugabenteil das Publikum einfach

nicht nach Hause wollte und sie daher so lange gespielt

hätten, bis ihnen nichts mehr einfiel – und das war dann

nach fünfeinhalb Stunden. Ähnlich erging es Chris de

Burgh in Bremen, dessen Zugabenteil auf einer Welle der

Begeisterung länger wurde als das eigentliche Konzert.

Jennifer Rush setzte sich vor Jahren in der Bremer Glocke

erschöpft auf den Bühnenrand und sang aus Ermangelung

weiterer Zugaben mit tränenerstickter Stimme ein

Schlaflied, dass ihre Mutter ihr früher vorgesungen hatte.

Da heulte sogar das Publikum. Das ist mehr als Lob, mehr

als Applaus, das ist gegenseitige Wertschätzung.

Elton John hatte Mitte der 70er Jahre gewettet, dass,

falls es der Lennon-Song „What ever get’s you thru the

night“ in Amerika auf Platz 1 der Charts schafft, er den

Song mit Lennon live spielen würde. John gewann und

hielt die Wette im Madison Square Garden am Thanksgiving-Tag

1974. Besagtes Stück nahm sich später

Tagesthemenmoderator Thomas Roth zu Herzen und

wünschte allabendlich den TV-Zuschauern: „Kommen

Sie gut durch die Nacht.“ Sein Nachfolger Ingo Zamperoni

hatte es da schwerer. In seiner ersten Sendung

2016 fragte er den damaligen Präsidenten des EU-Parlamentes

Martin Schulz, ob der als SPD-Kandidat nach

Berlin gehen wolle? Schulz antwortete: „Herr Zamperoni,

das ist ja heute Ihre erste Sendung und deshalb

ist die Frage sicher auch ganz toll. Und ich wünsche

Ihnen viel Erfolg – vor allem dabei, Ihren Schlusssatz

zu finden.“ Meiner lautet: „Wir schätzen Sie als Leser

sehr – kommen Sie gut durch dieses Magazin!“

Matthias Höllings, ehemaliger Pressesprecher

der ÖVB-Arena, wirft in seiner

Kolumne einen Blick auf die ältere und

jüngere Vergangenheit und wagt dabei

auch schon mal einen Blick hinter die

Kulissen.

21


22

KOLUMNE

Der Blick in die Sterne

Ein Wechselbad der Gefühle

Der März ist ein Monat der echten Extreme. Denn während

die erste Monatshälfte durch eine sehr wohlige

und friedliche Atmosphäre gekennzeichnet ist, ist die

zweite Hälfte von einem nicht unerheblichen Aggressionspotential

geprägt, mit dem es bewusst umzugehen gilt. Am

1. stehen mit Merkur in den feinfühligen Fischen und Pluto

zunächst intensive und zugleich einfühlsame Gespräche

an. Da sich mit Mars allerdings auch ein wenig Streit einschleicht,

ist es wichtig, Großzügigkeit walten zu lassen und

dabei andere Meinungen bewusst zu respektieren. Das fällt

uns nun umso leichter, als Jupiter und Venus bis zum 3. ein

einvernehmliches Miteinander sehr begünstigen. Überhaupt

schaffen sie eine freudvolle und lebensbejahende Stimmung,

die uns geradezu aufblühen lässt. Hinzu kommt, dass wegen

der Einbindung von Merkur mögliche Unstimmigkeiten

schnell bereinigt werden können. Zugleich stellt sich ein

wohliger Optimismus ein, ohne jedoch viele Worte machen

zu müssen. Mit dem Vollmond am 2. in der Jungfrau besteht

ohnehin die Gefahr, so manche Äußerung falsch zu verstehen.

Statt also die Worte analysieren zu wollen, sollten wir

bis zum 5. mit Neptun und Sonne mehr Zeit mit Spaziergängen

in der nun erwachenden Natur verbringen. Diese ausgewogene

Stimmung können wir dank Venus und Merkur

bis zum 6. genießen, ehe beide Planeten in den stürmischen

Widder wechseln. Vom 8. bis zum 13. sorgen Mars und Uranus

dann auch ganz unerwartet für jede Menge Aktivität, die

Pluto auch noch mit enormer Widerstandskraft untermauert.

Da Jupiter ab 9. rückläufig ist, steht uns der Sinn jedoch nicht

unbedingt nach Expansion, sondern eher nach Rückzug. Und

so stellt sich bereits um den 11. mit Merkur und Saturn eine

gewisse mentale Ernüchterung ein, die uns zur Ernsthaftigkeit

auffordert. Da Saturn bis 14. auch die Venus blockiert,

fühlt sich nun mancher ausgegrenzt und ungeliebt. Gleichwohl

sorgt Jupiter für eine große Zuversicht. Denn wir dürfen

lernen, dass unser Selbstwert niemals vom Urteil anderer

Menschen abhängt. Der Neumond am 17. in den sensitiven

Fischen ermöglicht uns nicht nur, unsere innere Stimme viel

bewusster wahrzunehmen, sondern auch größere Rücksichtnahme

sowie Einfühlungsvermögen zu entwickeln. Denn

vom 21. bis 27. entlädt sich ein enormes Streitpotenzial, das

speziell um den 24. in einem Eifersuchtsdrama gipfeln kann.

Deshalb warnen Venus und Uranus um den 28. klar vor einer

unüberlegten Trennung. Wegen des seit 23. rückläufigen

Merkurs kommen auch immer wieder alte Themen zur Sprache.

Schließlich verhärten sich ab 28. mit Saturn massiv die

Fronten, wobei um den 30.

wegen Mars’ Einbindung

nichts übers Knie gebrochen

werden darf, zumal

der Vollmond am 31. in der

das Miteinander betonenden

Waage stattfindet. Statt

also ungestüm und rabiat

zu handeln oder unnötig

zu provozieren, lautet das Wünschen Sie eine ganz individuelle

und persönliche Beratung? Der

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LOKALES

Tipps zur

Osterzeit

Ausflugsziele, Märkte und Veranstaltungen

Mit Karfreitag am 30. März startet das lange Osterwochenende.

Die beiden Feiertage verlängern die arbeitsfreie

Zeit für viele auf ganze vier Tage, die Unternehmungslustige

für einen Ausflug mit der Familie nutzen oder sich bei

besonderen Veranstaltungen an den aufkommenden Frühlingsgefühlen

erfreuen. Wir haben einige Termine als Tipps zum

Frühlingserwachen in Bremen und umzu zusammengestellt und

wünschen allen Lesern eine schöne Osterzeit! (SM)

Kaninchen und Azaleen

Osterausstellung in der botanika

Die botanika läutet mit ihrer Osterausstellung den Frühling ein. Foto: FR

Im März widersetzt sich Bremens grüne Entdeckerwelt die botanika

winterlichen Temperaturen und läutet im Rahmen der

Doppel-Sonderausstellung „Farbenpracht der Azaleen“ sowie

„Mümmelmann & Co.“ den Frühling ein. Neben liebevoll und

farbenfroh angelegten Beeten erwarten Besucher dann auch

niedliche Langhoren, die auf dem Gelände umher hoppeln.

Ob geflecktes Zwergkaninchen, einfarbiges Satin-Kaninchen

oder Deutscher Riese – betreut und beraten vom Landesverbund

der Rasse-Kaninchenzüchter Bremen e.V. hüpfen die

flauschigen Nager umgeben von einem Farbenmeer aus Blüten

durch die botanika. So sind beim „Frühlingszauber mit Azaleen“

diverse Züchtungen aus verschiedenen Ländern zu sehen,

dessen Formen und Farben fast keine Grenzen gesetzt

sind. Anlässlich des bevorstehenden Osterfestes winkt insbesondere

für die jungen Besucher ein besonderes Highlight: Am

Ostermontag, 2. April, können sich kleine Spürnasen und

Schleckermäuler auf die Suche nach süßen Überraschungen

machen, die auf der Ausstellungsfläche versteckt sind. (SM)

Die Doppelausstellung „Farbenpracht der Azaleen“ und

„Mümmelmann & Co.“ findet von Samstag, 10. März, bis Sonntag,

22. April, in der botanika statt. Nähere Informationen gibt

es unter www.botanika-bremen.de.


Mehr als nur Shopping

Veranstaltungshighlights im März bei dodenhof

Ob entspanntes Schaufenster-Bummeln

oder ausdauerndes

Power-Shopping – ein

Besuch im Einkaufszentrum

dodenhof in Posthausen lohnt

sich das ganze Jahr über. Im

März winkt jedoch eine bunte

Auswahl von besonderen

Aktionen für Groß und Klein.

So steht beispielsweise im

Rahmen einer Benefizaktion

in der Sport- und Technikwelt

des Hauses ein riesiges Osterei,

an dem Besucher verschiedene

Geldbeträge spenden

können, die in diesem

Jahr den Special-Olympics-

Sportlern der Lebenshilfe Rotenburg-Verden

zu Gute

kommen. Am Ostersamstag

Zu Ostern locken im Einkaufszentrum

dodenhof diverse Termine lem die kleinen Gäste auf ihre

kommen unterdessen vor al-

für Groß und Klein. Foto: FR Kosten. Von 9.30 bis 16 Uhr

heißt es wieder „Auf die Hasen,

fertig, los!“ wenn beim beliebten Suchspiel zahlreiche Gewinne

wie Rabatt- und Einkaufsgutscheine locken. Einfach die

unterschiedlichen Hasen suchen, die eine Zahl auf dem Bauch

haben, auf der Gewinnspielkarte zusammenzählen und Preise

absahnen. Auch bei der großen Ostersause winken ordentlich

Spaß und Action. Der Event startet von 11 bis 16 Uhr: sowohl

beim „Eier-Kricket“, im „Eier-Hindernis-Parcours“ oder beim

„Kein-Ohr-Hasenstecken“ erhält jedes teilnehmende Kind

eine Hasenmedaille und eine Urkunde.

Für kreative Besucherkinder herrscht außerdem den

ganzen März über Bastelzeit. Ob Krokusse oder bunter Osterschmuck:

in dodis Spielparadies können sie sich kunstvoll

austoben. (SM)

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Nähere Informationen zu den bevorstehenden Veranstaltungen

gibt es unter www.dodenhof.de.

Regionales Kunsthandwerk

Ostermarkt in der Berliner Freiheit

Ob Dekoration, Kulinarik, Kleidung oder Schmuck: Beim

diesjährigen Ostermarkt im Einkaufszentrum Berliner Freiheit

bieten verschiedene Kunsthandwerker ihre Eigenproduktionen

an und laden ein zum Bummeln, Stöbern und

Kaufen. Das Angebot der Aussteller aus Bremen und Niedersachsen

reicht dabei von Tischdecken, Keramiktassen

und Kissen bis hin zu wärmenden Mützen, Schals, Taschen

und eigens kreierte Marmeladen und Chutneys. (SM)

Der Ostermarkt findet von Montag, 19. März, bis Donnerstag,

29. März, im Einkaufszentrum Berliner Freiheit in der

Vahr statt. Die Öffnungszeiten belaufen sich jeweils auf 10

bis 19 Uhr in den Tagen von montags bis freitags, sowie von

10 bis 18 Uhr am Samstag.

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Maritime Meile, Besu chen von Overbeck-Museum, Vegesacker

Geschichtenhaus und der Schulschiff Deutschland sowie einem

Kabarett-Abend im KITO mit den „Nörgelsäcken“.

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Romantische Hingucker im Frühling: blau-violette Blüten in Gläsern und Töpfen. Fotos: Pflanzenfreude.de/akz-o

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Kaum mehr wegzudenken aus einem

Garten ist die Stechpalme mit ihren saftig-grünen

Blättern und roten Beeren.

Als echtes Designwunder überrascht sie im

modernen Look mit skandinavischem Touch.

Dazu werden Stechpalmen mit einer Höhe

von ungefähr 80 Zentimetern, weiße Töpfe

und Drahtkörbe mit grafischem Muster

in gleicher Größe und ein wasserfester Stift

benötigt. Die Übertöpfe werden in den Körben

platziert und das Muster wird mit Stift

abgezeichnet, je nach Gusto mal mehr, mal

weniger. Anschließend werden die Stechpalmen

eingepflanzt. Die Übertöpfe können

entweder in den schwarzen Körben platziert

oder wahlweise auch auf dem Boden des auf

dem Kopf stehenden Korbs gestellt werden.

Wer es etwas poppiger mag, benutzt farbige

Töpfe, Körbe und Stifte.

Romantisch wird es mit dem Vergissmeinnicht,

dessen kleine, grüne Blätter und

filigrane Blüten in Weiß und Blau geradezu

nach einem verspielten Arrangement verlangen.

Für diese Komposition werden natürliche

Elemente wie Bast und Edelsteine

mit der kleinen Gartenpflanze kombiniert.

Dazu werden mehrere Vergissmeinnicht in

Weiß und Blau gemeinsam in einen Korb

gepflanzt und die Steine locker darum herum

arrangiert.

Mit ihren glockenförmigen Blüten in Violett

und Weiß ergänzt die Traubenhyazinthe

das Trio perfekt. Als Zwiebelpflanze verschönert

sie Beete und kann ebenso gut in

Töpfe gepflanzt werden. Um dem natürlichen

Schauspiel der aus der Zwiebelknolle

sprießenden Stiele die perfekte Bühne zu

bieten, wird die Traubenhyazinthe mit ein

wenig Erde und Moos in gläserne Gefäße,

etwa Wassergläser, Vasen oder Vorratsdosen,

gesetzt. Als Mini-Biotop verschönert

dieses Arrangement den Terrassentisch oder

eine breite Balkonbrüstung.

Die Stechpalme ist die robuste Kandidatin

im Dreiergespann. Sie gedeiht sowohl an

schattigen als auch an halbschattigen bis

vollsonnigen Standorten und beschwert sich

lediglich bei langen Trockenperioden oder

Staunässe. Die Traubenhyazinthe bevorzugt

vollsonnige bis halbschattige Orte mit sandigem

Boden. Sie freut sich über regelmäßige

Wassergaben, wobei insbesondere die Zwiebel

möglichst trocken bleiben sollte, um Fäule

zu vermeiden. Das Vergissmeinnicht liebt

sumpfige Plätze, idealerweise im Halbschatten,

und sollte daher stets feucht gehalten

werden. Unter www.facebook.com/diepflanzenfreude

gibt es weitere Infos und Pflegetipps

zu Stechpalmen, Vergissmeinnicht,

Traubenhyazinthen und anderen Gartenpflanzen.

(AKZ-O)


Blütenfeuerwerk

Saisonstart im Park der Gärten in Bad Zwischenahn

Es gibt Orte, die sind beeindruckend. Zu ihnen zählt auch

der Park der Gärten in Bad Zwischenahn. Auf 140.000 Quadratmetern

finden Besucher Ideen und Inspiration für den

heimischen Garten, tauchen ein in die Wunderwelt der

Pflanzen oder lassen einfach die Seele baumeln beim Anblick

der betörenden Flora. Die Gartenschau umfasst mehr

als 90 Mustergärten, Pflanzensammlungen und bietet insbesondere

zu Beginn der Gartensaison einen Anblick, der

wohl jeden Gast aus dem Winterschlaf erweckt. Zehntausende

Frühlings- und Sommerblumen bieten jedes Jahr

neue faszinierende Einblicke in die Gartenkultur. Die Besucher

erwartet ein grandioses Blütenfeuerwerk.

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Gefördert durch:

Tulpen und Osterglocken läuten im Park der Gärten das Frühjahr und

damit die Saison ein. Foto: Park der Gärten

Am 14. April startet der Park der Gärten in seine 16. Saison

und bietet allen Interessierten ein unvergessliches Naturerlebnis:

Frühlingsstimmung mit Tausenden von Osterglocken.

Bis zum 7. Oktober öffnet Deutschlands größte Mustergartenanlage

dann täglich von 9.30 bis 18.30 Uhr für

insgesamt 177 Tage ihre Tore. Dabei ergänzt „Kultur im

Garten“ die „Gartenkultur“. Von Pflanzen-Infotagen über

„Grüne Events“ bis zu Konzerten – bei den Park-Veranstaltungen

findet sich für jeden etwas Besonderes. Unter anderem

sind in dieser Saison Judith Holofernes, Götz Alsmann

und Wladimir Kaminer zu Gast. Übrigens: In Bad Zwischenahn

schlägt das Shoppingherz höher. In dem Kurort haben

die Geschäfte auch sonntags geöffnet. Ein Kurztrip in die

größte Gemeinde des Ammerlands ist also auch in dieser

Hinsicht am Wochenende lohnenswert. (SM)

Nähere Informationen zum Park der Gärten und den dort

stattfindenden Veranstaltungen in der Saison 2018 gibt es

unter www.park-der-gaerten.de.

VERSOSUNG

Wir verlosen 5 x 2 Tageskarten für den Park der Gärten. Schicken Sie

uns bis zum 15. März eine E-Mail mit dem Betreff „Park“ sowie Ihren

Kontaktdaten an verlosung@stadtmagazin-bremen.de.

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FITNESS & WELLNESS

Für einen starken Rücken

Tag der Rückengesundheit am 15. März / Kreuzschmerzen durch Bewegung vorbeugen

Rückenschmerzen zählen auch im

21. Jahrhundert zu den größten

Volkskrankheiten. Unabhängig von

Alter, Bevölkerungsschicht oder Berufsgruppe

– Rückenschmerzen können jeden

treffen. Einer aktuellen Umfrage der

Aktion Gesunder Rücken zufolge geben

70 Prozent der 1000 Befragten an, mindestens

einmal im Monat unter Rückenschmerzen

zu leiden. Rund zwei Drittel

fühlen sich durch ihre Schmerzen in der

Lebensqualität eingeschränkt.

Ab nach draußen

Frische Luft belebt Körper und Geist. Tageslicht

sorgt zusätzlich für gute Laune. Foto: AGR/BdR

Seit über 20 Jahren widmet sich die Aktion

Gesunder Rücken der Prävention

und Therapie der Volkskrankheit Rückenschmerzen.

Am 15. März findet der

Tag der Rückengesundheit bereits zum

17. Mal statt. Das diesjährige Motto „Rückenfit

an der frischen Luft“ soll dazu

motivieren, sich mehr in der Natur zu

bewegen und sportliche Aktivitäten im

Freien zu genießen.

Frische Luft belebt Körper und Geist

und Tageslicht sorgt zusätzlich für gute

Laune. Initiiert und organisiert wird

der Aktionstag von der Aktion Gesunder

Rücken (AGR) e.V. und dem Bundesverband

deutscher Rückenschulen

(BdR) e.V. Rund um den 15. März finden

bundesweit zahlreiche Veranstaltungen,

Workshops und Aktionen statt.

Auch wenn die Ursachen für die Beschwerden

meist harmlos sind, sollten

Rückenschmerzen behandelt werden.

„Wichtigster Baustein dabei ist ausreichend

Bewegung.“, so Detlef Detjen von

der Aktion Gesunder Rücken. Werden

Muskeln und Gelenke bewegt, wirkt das

wie eine kleine Massage. Verspannungen

werden gelockert, die Durchblutung

wird angeregt und die Schmerzen

lassen nach. Eine Schonhaltung, also das

Vermeiden von Bewegungen dagegen,

kann die Schmerzen noch verstärken.

Hauptsache: Bewegung

Besonders förderlich ist dabei Bewegung

an der frischen Luft: Der Stoffwechsel

wird angeregt, der Blutdruck sinkt langfristig,

die Produktion des Schlafhormons

Melatonin wird reguliert und die Bildung

von Glückshormonen gefördert. Entscheidend

ist dabei nicht die Intensität der Bewegung.

Ob ein Spaziergang, Radfahren,

Nordic Walking, Inline-Skaten, Kanufahren

oder eine Partie Golf – durch regelmäßige

Aktivität lassen sich nicht nur

Rückenschmerzen lindern, sondern Bewegung

ist auch die beste Vorbeugung

gegen Kreuzschmerzen. Gesundheitsinstitutionen

wie ärztliche und therapeutische

Praxen, Rückenschulen, Apotheken

und Fachgeschäfte bieten rund um den

Tag der Rückengesundheit in der ganzen

Republik ein umfangreiches Programm

mit zahlreichen Aktionen wie Schnupperkursen,

Workshops und Infoveranstaltungen

an. Im Zentrum steht dabei die Aufklärung

über die Therapie und Prävention

von Rückenbeschwerden. (LIFE-PR)

Weiterführende Informationen zum

AGR-Gütesiegel gibt es online unter

www.ruecken-produkte.de.

DAY SPA & SAUNALANDSCHAFT | FITNESS CLUB & BEAUTY FARM | WELLNESS HOLIDAYS

Hans-Bredow-Straße 17 | 28307 Bremen

Tel.: 04 21 - 4 27 47 17 | Fax: 04 21 - 427 47 77

www.oase-weserpark.de | info@oase-weserpark.de

26


Foto: AGR/BdR

Mehrfach klinisch

getestet: 2013,

2015 und 2017

Heimtraining mit

zertifizierten Sportgeräten

Gerade im Winter mangelt es häufig an der nötigen Motivation für die

Sporteinheit. Häufig leidet der Rücken unter der fehlenden Aktivität.

Dabei lässt ausreichend Bewegung Rückenschmerzen oftmals schnell

wieder verschwinden. Denn entgegengesetzt der weitverbreiteten Annahme

sollte man sich bei verspannungsbedingten Rückenschmerzen

nicht schonen. Mit Sportgeräten für zuhause lässt sich auch in den

eigenen vier Wänden unkompliziert trainieren. Wer nach dem Training

und im Alltag Muskeln lockern und verklebte Faszien lösen möchte, für

den sind Faszienrollen wie BLACKROLL (siehe Bild) von vib.innovation

das geeignete Trainingsgerät. Durch Selbstmassage des Bindegewebes

kann die Regeneration von Muskeln und Faszien beschleunigt, Fehlbelastungen

ausgeglichen und Verspannungen vorgebeugt werden. Das

Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“ der Aktion Gesunder Rücken (AGR)

e.V. bietet hier wertvolle Orientierung. (LIFE-PR)

Fortbildungen in der

Aqua Fitness Akademie

Bremer Bäder GmbH startet mit Neuauflage

In diesem Jahr ist die Bremer Bäder GmbH mit einer Neuauflage

der Aqua Fitness Akademie gestartet. Die Akademie

richtet sich an Trainer, Übungsleiter, Therapeuten sowie

an sportlich Ambitionierte, die Trainer werden wollen.

Damit will die Bädergesellschaft der gesteigerten Nachfrage

nach hochwertigen Fortbildungen im Bereich der Aquagymnastik

Rechnung tragen und das Angebot der bisherigen

Qualifizierungsmöglichkeiten weiter ausbauen. Sämtliche

Fortbildungsangebote enthalten sowohl praktische als auch

theoretische Elemente. Falls nicht anders angegeben, können

zukünftige Trainer nach erfolgreicher Teilnahme die

Aquagymnastik kurse sicher planen und durchführen.

Der aktuelle Fortbildungskalender der Bremer Bäder

GmbH hält vorerst folgende Weiterbildungsangebote bereit:

Aqua Fitness Trainer Ausbildung (zwei Teile, können auch

einzeln absolviert werden), Kleinkindschwimmen, SUP-Fitness,

Aqua Babybauch, Aqua Jump Workshop sowie Aqua

Fitness Marathon. Anmeldungen und Fragen zur Aqua Fitness

Akademie sind per E-Mail über akademie@bremer-baeder.de,

in den Schwimmbädern und im Bremer Bäder-Shop

bei Karstadt Sports möglich. Eine Preisübersicht der einzelnen

Fortbildungen ist auf www.bremer-baeder.de zu finden. Die

Bädergesellschaft sucht auch regelmäßig nach qualifizierten

Trainern für die Kurse. Bewerbungen werden ebenfalls über

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FITNESS & WELLNESS

Andrea Hella Schwanenberg

Heilpraktikerin

staatlich examinierte Krankenschwester

andrea hella schwanenberg

Geibelstraße 4 / Ecke Herbststraße

28215 Bremen · 0421 / 4 91 99 81

www.naturheilpraxis-schwanenberg.de

heilpraktikerin

staatlich examinierte krankenschwester

Tag der offenen Tür

am samstag 10. märz

von 11:00 bis 15:00 uhr

Unsere Weiterbildung in

Oldenburg:

geprüfter Diätkoch /

geprüfte Diät köchin (IHK),

berufsbegleitend*

* Förderung durch Jobcenter

oder Arbeits agentur möglich

Infoveranstaltungen

28.02. · 07.03. | 15:00 Uhr

Am Wendehafen 10

26135 Oldenburg

Tel.: 04 41 / 9 25 37 10

www.ludwig-fresenius.de

20

jahre

• augendiagnose

• antlitzanalyse

• augenakupunktur n. prof. boel

• bioresonanz / EAV

• ernährungsberatung

• homöopathie / schüßler-salze

• schmerztherapie

• umweltmedizin

• psychokinesiologie

• traumatherapie (AIT)

geibelstraße 4 / ecke herbststraße

28215 bremen · 0421 / 4 91 99 81

www.naturheilpraxis-schwanenberg.de

FITNESS

Alfred-Faust-Str. 22

Tel. 0421-82 61 18

20 Jahre ganzheitliche Therapie

Naturheilpraxis Andrea Hella Schwanenberg / Tag der offenen Tür

Als sich Andrea Hella Schwanenberg für

die Naturheilkunde entschied, folgte

sie einer Eingebung. Nach 13 Jahren

als praktizierende Krankenschwester verfestigte

sich ihr Wunsch, akute und chronische

Beschwerden ursächlich zu behandeln.

Seit 20 Jahren hat sich die Heilpraktikerin

nun schon der ganzheitlichen Therapie verschrieben.

Im Kurzinterview spricht Andrea

Hella Schwanenberg über die Behandlungsmöglichkeiten.

Frau Schwanenberg, die Naturheilkunde ist

ein weites Feld. Welche Beschwerden lassen

sich grundsätzlich behandeln?

Andrea Hella Schwanenberg: Die Patienten

kommen mit den verschieden sten Anliegen

wie Erschöpfung, Angstzuständen, Traumata,

Neurodermitis, Makuladegeneration,

unklarer Symptomatik und chronischen Erkrankungen

in die Praxis. Über die Augendiagnostik

und Gesichtsanalyse lässt sich

ersehen, in welchen Bereichen des Organismus

sich zum Beispiel Entzündungen oder

Abbauvorgänge abspielen, und auch die

seelische Verfassung ist hier erkennbar.

Wie gehen Sie dann weiter vor?

Wichtig ist für mich, zu klären, inwieweit

unterschiedliche Symptome miteinander

zusammenhängen, da der Organismus sehr

vernetzt arbeitet. Das erfordert entsprechend

einen ganzheitlichen Therapieansatz.

Über die Bioresonanz lassen sich gezielt

Belastungen wie zum Beispiel Schimmel,

Wohnraumgifte, Schwermetalle, Vitalstoffmängel

und Lebensmittelunverträglichkeiten

aufspüren. Seelische Disharmonien hingegen

therapiere ich unter anderem mithilfe

Immer aktuell auf

www.stadtmagazin-bremen.de

STUDIO

Walden

Die Profis im Präventions- und Rehabilitations-Training

• Rehabiliationssport* • Rückenschule*

• Medizinische Trainingstherapie*

*Die Kurse sind von der ZPP zertifiziert und werden von der Krankenkasse bezuschusst.

Weitere Info unter: www.fitness-studio-walden.de

Andrea Hella Schwanenberg berät persönlich zu

ihren umfassenden Methoden. Foto: Schwanenberg

der Psychokinesiologie und Traumatherapie,

die tieferliegende Ursachen aufzeigen

und die daraus entstandenen Konflikte auflösen

können.

Gibt es noch weitere Therapiemöglichkeiten?

Über gezielt ausgetestete Mittel der Homöopathie,

Schüßler-Salze und Vitalstofftherapien

haben die Patienten zudem die Möglichkeit,

wieder zu Kräften zu kommen und

zu genesen. (SM)

INFO

Die Naturheilpraxis Schwanenberg lädt ein

zum Tag der offenen Tür am Samstag, 10. März,

von 11 bis 15 Uhr. Weitere Infos unter

www.naturheilpraxis-schwanenberg.de sowie

telefonisch unter 4 91 99 81.

IHK-Ernährungsprofis

Berufsbegleitende Weiterbildung

Wer sich für gesunde Ernährung interessiert und seine

beruflichen Perspektiven erweitern möchte, hat die

Chance, sich neben seinem Job an den Ludwig Fresenius

Schulen in Oldenburg zum Diätkoch weiter zu qualifizieren.

Diätköche sind Experten für die Zubereitung nach diätetischen

Richtlinien. Die zehnmonatige berufsbegleitende Weiterbildung

beginnt am 24. April und endet mit der Prüfung vor der Industrie-

und Handelskammer zum Geprüften Diätkoch oder zur

Geprüften Diätköchin (IHK). Voraussetzung ist eine abgeschlossene

Berufsausbildung im Bereich Ernährung oder

Hauswirtschaft mit mindestens zwei Jahren Berufspraxis. Köche

benötigen hingegen nur ein Jahr Berufserfahrung. (SM)

Weitere Informationen zur Weiterbildung und die Online-

Anmeldung unter www.ludwig-fresenius.de.


„Wir finden den bestmöglichen Weg“

AVANT bietet Stoffwechselanalyse / Training und Ernährung

abstimmen, optimale Ergebnisse erzielen

Wer gesund und fit sein will,

kommt um eine ausgewogene,

maßvolle Ernährung sowie

regelmäßige Bewegung nicht herum.

Diese Information ist wohl für die wenigsten

eine überraschende Neuigkeit. Und

doch gibt der Körper Rätsel auf, die zu

lüften selbst erfahrene Trainerinnen wie

Claudia Bloch vor eine schwierige Aufgabe

stellt. Denn die ehemalige Profisportlerin

weiß: „Jeder Mensch hat einen individuellen

Stoffwechsel – optimales Training

und ein idealer Speiseplan sind demnach

von Mensch zu Mensch verschieden.“

Seit mehr als zehn Jahren betreut sie

als Inhaberin und Geschäftsführerin des

Fitnessstudios AVANT in Habenhausen

ihre Kunden und lotet im persönlichen

Gespräch einen ganzheitlichen Plan aus.

Um die optimale Kombination aus Sport

und Ernährung zu finden, bietet sie eine

DNA-Analyse an. Diese gibt Aufschluss

darüber, welche Nahrungsbausteine in

welcher Intensität verstoffwechselt werden.

Auf Diäten und Training reagiert jeder

Mensch unterschiedlich. So sei es keine

Seltenheit, wenn sich das gewünschte

Trainingsergebnis nicht einstellt, obwohl

augenscheinlich alles stimmt.

Die Testergebnisse geben konkrete

Hinweise darauf, wie das Gewicht

reduziert werden kann. „Das hat den

Vorteil, dass ich nicht ewig herumprobieren

muss, bis ich das anvisierte Ziel

erreiche“, so Bloch. Die wichtigste Stellschraube

sei dabei eine angepasste Ernährung.

Die Analyse bringe hin und

wieder überraschende Ergebnisse: Entgegen

der weit verbreiteten Annahme,

Claudia Bloch und das AVANT-Team stellen

Kunden auf Grundlage einer DNA-Analyse einen

individuellen Plan zusammen. Foto: Kristina Wiede

wenig Kohlenhydrate und viel Eiweiß

würden in Verbindung mit dem Training

stets die besten Ergebnisse erzielen, sei

„Low-Carb“ kein Allheilmittel. „Bratwurst

und Burger stehen allerdings nie

auf dem Speiseplan“, so Bloch.

Hilfreich sei eine solche Analyse für

jedermann. Auf den wissenschaftlich

fundierten Test der Speichelprobe folgen

vier Termine, um Trainingsumfang

und Speiseplan zu besprechen. Im Paket

enthalten ist darüber hinaus eine In-Body-Messung.

„So finden wir heraus, wie

Muskulatur und Körperfette verteilt sind

und wo genau sie liegen.“, so Bloch. (KW)

Weitere Infos unter avant-fitness.de

Entspannt durch

die Wechseljahre

Sport und Sauna können helfen

Die Wechseljahre einer Frau sind keinesfalls

eine Krankheit – auch wenn sich die

damit verbundenen Beschwerden oft genauso

anfühlen. Hitzewallungen, Schlafstörungen

und Stimmungsschwankungen

sind die typischen Symptome, die

etwa drei Viertel der Frauen während der

Wechseljahre zu schaffen machen.

Regelmäßig Sport treiben ist genau

richtig, um mit den Hitzewallungen besser

zurechtzukommen. Vor allem Ausdauersport

wie Laufen, Radfahren oder

Schwimmen hilft dem Körper, Temperaturschwankungen

zu regulieren. Nebenbei

steuert man so der Gewichtszunahme

entgegen, die vielen Frauen in dieser Lebensphase

ebenfalls zu schaffen macht.

Entspannungstechniken wie Yoga helfen

bei Hitzewallungen ebenfalls und – auch

wenn es paradox klingt – Saunen trainiert

den Körper, mit den Schweißausbrüchen

besser klarzukommen. (AKZ-O)

Foto: contrastwerkstat /akz-o

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BREMER NEUHEITEN

Bremen im Einkaufskorb

Produzenten stellen vor: Was gibt es Neues aus der Hansestadt?

Musik, Lesestoff, Nahrungsmittel und vieles mehr – Bremens

Kreativszene, Unternehmer und Erzeuger sind einfallsreich

und stärken so mit ihren lokalen Produkten die Region. Ihre

Angebote haben aber noch einen weiteren Vorteil: Wer lokal

einkauft, vermeidet lange Transportwege und hilft so, wertvolle

Rohstoffe einzusparen. In unserer neuen Rubrik „Bremer Neuheiten“

stellen wir jeden Monat unsere Lokalhelden im Einkaufskorb

vor.

Hinweise auf innovative Produkte nehmen wir entgegen unter

info@stadtmagazin-bremen.de.

Lässt die Kuh in Ruh

OYi Kokosmilch Bio-Getränk

Seit Anfang des Jahres steht in den Regalen des Einzelhandels das

OYi Kokosmilch Bio-Getränk im Angebot, eine Innovation aus Oyten,

die durch wertvolle Inhaltsstoffe besticht und noch dazu vegan ist. Die

Milch aus dem Hause ONE NATURE organic wird mit der höchsten

Bio-Qualität im Anbauland Indonesien aus der frischen Kokosnuss gewonnen,

gepresst und direkt abgefüllt. Angeboten wird der 250 ml Getränkekarton

in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen: Als reines

Trinkvergnügen „OYi pur“, als fruchtige OYi Mango und ab März als

die OYi Schoko. Die Erfrischung enthält nur natürliche Zutaten (Kokosmilch,

Kokoswasser, pürierte Mango, Kakaopulver), einen minimalen

Anteil (Kokosblüten)-Zucker bei der Variante Schoko und gleichzeitig

keine künstlichen Zusatzstoffe oder Aromen.

Die intelligente Lampe

LEDON Guard: Lampe erhöht Sicherheitsgefühl

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Die meisten Einbrüche passieren, wenn die Bewohner nicht

zuhause sind. Geht über längere Zeit kein Licht im Haus an,

fühlen sich Einbrecher in der Dunkelheit sicherer, dass ihre

Handlungen unbemerkt bleiben. Um Anwesenheit zu simulieren,

bringt die swb nun eine smarte Lampe auf den Markt:

die LEDON Guard benötigt im Gegensatz zu üblichen Anwesenheitssimulationen

kein externes Steuergerät oder eine

App. In der neuen LEDON Guard ist die Anwesenheitssimulation

komplett in einer LED-Lampe integriert. Bei Verlassen

des Hauses wird sie über den herkömmlichen Lichtschalter

aktiviert, wobei Leuchtdauer und

Leuchtzyklen variieren.

VERLOSUNG

Wir verlosen drei der intelligenten

Birnen im Wert von jeweils 43 Euro.

Schicken Sie uns bis zum 15. März

eine E-Mail mit dem Betreff „Lampe“

und Ihren Kontaktdaten an verlosung@stadtmagazin-bremen.de.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Auf den zweiten Blick

Kunstfotografien mit Bremen-Ansichten

Es ist ein Präsent für Bremerinnen und Bremer sowie Fans der

Hansestadt in aller Welt – die Bremen-Edition von Alphabet-Art.

Was sie so besonders macht: Auf dem dekorativen Bild ist der

Name der Stadt erst auf den zweiten Blick zu entdecken, denn:

Er setzt sich aus hochwertigen Kunstfotografien zusammen, die

mal mehr, mal weniger versteckt einen Buchstaben zeigen.

Alle Aufnahmen haben jedoch eines gemein. Sie wurden

an markanten Plätzen der Stadt aufgenommen und machen

Ausschnitte von Bremer Wahrzeichen sichtbar. So können

Betrachter in einen Wettstreit treten, wer der wahre Bremen-

Kenner unter ihnen ist. Produziert wird die Bremen-Edition in

einer limitierten Auflage von nur 500 Stück – dabei ist der Bremen-Schriftzug

in edlem Passepartout betont und hochwertig

gerahmt. Das Werk, das vom Fotografen Klaus Wagner handsigniert

und mit Zertifikat verkauft wird, kostet 189 Euro und

ist unter www.alphabet-art.de erhältlich.


Kaffee wie früher

Handgerösteter UNION Kaffee in vier Sorten

Über den Dächern der Hansestadt liegt wieder ein feiner Duft,

wenn die UNION Rösterei im ehemaligen Malzspeicher der

Brauerei die Kaffeebohnen von Hand röstet – wie früher, als es

in Bremen fast 200 kleine Kaffeeröstereien gab. Vierzig Rohkaffeesorten

aus den Kaffeeregionen der Welt standen am Anfang

des Auswahlprozesses. Vier Varianten haben sich durchgesetzt

und stehen Kaffeeliebhabern von Espresso über Kaffee Creme

bis Filterkaffee zur Auswahl, in deren Namen „Küstenkind“

und „Deichgold“ ein Stück Bremen anklingt. Erhältlich sind die

250-Gramm-Tüten für jeweils 5,90 Euro in vielen Geschäften

des Bremer Einzelhandels sowie unter www.unionroesterei.de.

„Schattenwelten“

Matthias Monka & Band bringen neues Album heraus

Der Bremer Singer/Songwriter und seine Verbündeten stellen ihr neuestes Album

„Schattenwelten“ vor, ein Doppelalbum mit 30 frischen Titeln. Monka zeigt

sich darauf wie gewohnt poetisch-nachdenklich. Seine deutschen Texte haben

den nötigen Tiefgang, um direkt unter die Haut zu gehen. Der Bremer schrieb

bereits Texte für Peter Maffay, Disney-Filmproduktionen, sang Stücke mit Stars

wie Phil Collins ein und am Klavier erspielte sich Monka den Spitznamen „Pianoman

des Nordens“. Seinen neusten

künstlerischen Output präsentiert er

gemeinam mit seinen Bandkollegen

nun im Rahmen eines kostenlosen

Konzerts.

Matthias Monka & Band: Donnerstag,

15. März, Meisenfrei, 20 Uhr

VERLOSUNG

Wir verlosen drei Doppelalben „Schattenwelten“.

Schicken Sie uns bis zum 15. März eine

E-Mail mit dem Betreff „Monka“ und Ihren

Kontaktdaten an verlosung@stadtmagazinbremen.de.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Piekfeiner Whisky

Erster hanseatischer Single Malt

Was haben Schottland, Irland und die Hansestadt Bremen gemeinsam?

Besonders hochwertigen Whisky! Denn in der Bremer Brennerei

„PiekfeineBrände“ finden Liebhaber der dunklen Spirituose jetzt den

ersten 5-jährigen hanseatischen Whisky. Die 500-ml-Flasche kostet

54,90 Euro. Mit dem Single-Malt-Whisky „VAN LOON“ können sich

Whiskyfans auf ein einzigartiges Geschmackserlebnis freuen.

Dieses Premiumprodukt wurde erstmalig in 2012 als Kleinserie in

kleinen Kupferbrennkesseln im Rau- und Feinbrandverfahren entsprechend

dem Pot-Still-Verfahren hochwertig destilliert. Seitdem wurde in

jedem Jahr eine kleine Menge vom dem Gerstenbrand destilliert und

fassgelagert.

Nun, nach fünf Jahren kann Birgitta Schulze van Loon auf 50 Fässer

blicken. Diese lagerten bisher auf dem Großmarktgelände. Nach langer

Suche nach einem attraktiven Standort hat die Brennerin nun eine neue

Heimat für ihre Fässer auf dem Gelände der Bremer Union Brauerei gefunden.

Auf dem Hof befindet sich die denkmalgeschützte Remise, in

der früher Brauereipferde und Bierwagen untergebracht waren. Dieser

Gebäudeteil wird gerade aufwendig saniert und stilgerecht restauriert.

Als besonderes Highlight entsteht ein begehbares, gläsernes Fasslager.

Außerdem entsteht ein Verkaufsraum, in dem die Produkte der Piekfeinen

Brände, der Union Brauerei und der Union Rösterei angeboten

werden. Das Dachgeschoss steht für Verkostungen und Veranstaltungen

zur Verfügung.

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WESER-KURIER

Leserakademie

Smartphone- und Tabletkurse für Einsteiger und Fortgeschrittene

Smartphonekurs für Einsteiger –

iOS und Android

Tabletkurs für Einsteiger –

iOS und Android

> Alles rund ums Thema Telefonieren

> Umgang mit SMS und Whats-App

> Vermittlung von Adressbuchpflege

> Installation von Apps erlernen

> Grundlagen des Tablets kennenlernen

> Umgang mit der Tastatur erlernen

> WLAN-Einrichtung vornehmen

> Installation von Apps

Smartphonekurs für

Fortgeschrittene – Android

Smartphone Fotokurs

für Einsteiger – Android

Sie kennen die Grundfunktionen oder haben unseren

Einsteigerkurs besucht, sind aber noch unsicher? Dann

sind Sie in diesem Kurs genau richtig.

> Internet: WLAN & Mobile Daten einstellen

> Apps herunterladen & löschen

> Praktische Apps kennenlernen

> Hilfreiche Tipps und Tricks für den Alltag

> Grundlagen der Fotoverwaltung erlernen

> Organisieren und Versenden von Fotos

> Externe Speichermedien nutzen

> Fotos auf den Computer kopieren

*je 49 €

für AboCard

Inhaber

Erlernen Sie den sicheren Umgang

mit Ihrem Smartphone und Tablet

> Kursgebühr je 69 €*

> Maximal 12 Teilnehmer ,

Kursdauer 3 Stunden

Die Termine und Kurstickets

erhalten Sie hier:

Pressehaus Bremen und

regionalen Zeitungshäuser

weser-kurier.de/leserakademie

04 21 / 36 36 36

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Bitte bringen Sie Ihr eigenes Smartphone mit.


Aus eins mach vier

Ab März jeden Sonntag Unplugged Brunch mit

Live-Musik im Ô Place am Hillmannplatz

Exquisit Brunchen in gediegener Atmosphäre, dazu

akustische musikalische Untermalung. Was Gäste des

Ô Place im Swissôtel bisher einmal im Monat genießen

konnten, fand so regen Zuspruch, dass nun ein wöchentlicher

Mix aus Musik und Gaumenfreuden angeboten wird.

In den wöchentlichen

Rhythmus startet die Reihe

am Sonntag, 4. März,

mit Matt Boylan-Smith

Mister Swing. Foto: Dijana Nukic

aus Sydney, der erstmals

im Swissôtel auftritt. Der

australische Musiker reist

um die Welt, um seine

Geschichten mit seinem

kraftvollen, mitunter explosiven

Folk-Rock-Stil zu

vermitteln.

Am Sonntag, 11. März,

folgt mit dem Bremer

Künstler Mister Swing ein alter Bekannter mit Swing-Classics,

Mambo Italiano und seinem beliebten Speedtexting.

Mprezz Janine, ebenfalls regelmäßiger musikalischer

Gast am Hillmannplatz, präsentiert am Sonntag, 18. März,

Easy-Listening-Songs und Pop-Klassiker, bevor die Acoustic-Cover-Band

Pure Invention am Sonntag, 25. März, den

musikalischen März im Swissôtel mit eigenen Interpretationen

bekannter Rock- und Pop-Songs beendet. (SM)

GASTRO

Was der KOHL kann, kann der SPARGEL schon lange!

TERMINE

26. Mai | 08. | 09. | 16. Juni

Katharinenklosterhof 7 • 28195 Bremen

Tel. 0421-69 64 32 32 • Fax 0421-69 64 32 33

info@stadtwirt-bremen.de • www.stadtwirt-bremen.de

2018

SPARGELPARTY

• ab 18.00 Uhr leckeres SPARGEL-Buffet satt

• Party in der StadtBAR mit DJ

• umfangreiche GETRÄNKE-Pauschale

€ 49,90 p.P.

• Moderne deutsche Küche • Edles Ambiente unter gotischen Kreuzbögen

• Täglich ab 11 Uhr geöffnet • Wöchentlich wechselnde Mittagskarte

Brunch en

mit Live Musik

im

Foto: Jaya

Fünf Jahre „hot & spicy“

Jaya lädt zur Jubiläumsparty ein: Im März lässt das Team die Korken

knallen und knackt sicherlich auch die ein oder andere Kokosnuss.

Denn dann wird im asiatischen Feelgood-Restaurant Jaya in

der Überseestadt der fünfte Geburtstag gefeiert. Ein Anlass, den

Inhaber und Chefkoch Subry im Rahmen einer großen Pink Party

gemeinsam mit allen Freunden, Bekannten und Interessierten

feiern möchte. Neben allerlei Cocktails werden sri lankanische

Tänzerinnen und DJ Percy für Stimmung sorgen. Eintritt frei. (TES)

UNPLUGGED

OSTERBRUNCH

1. APRIL 2018

Musikalische Begleitung :

Ocean‘s 3

mit einem besonderen

‚Best Of‘ Programm.

Ein Fest für die gesamte Familie in unserem

gemütlichen Hillmann‘s Restaurant.

Genießen Sie ein reichhaltiges Brunchbuffet

von 11:30 - 15:00 Uhr

inklusive Kaffee/ Tee, Kaffeespezialitäten,

Säfte, Wasser und Schaumwein,

sowie Freiparken für 3 Stunden

im Parkhaus CONTIPark -

Hillmannstraße 2.

0421 62 000 116

Hillmannplatz 20 | 28195 Bremen

39,- €

PRO

PERSON

KINDER BIS 4 J. KOSTENFREI,

KINDER BIS 12 J. 50%.

Samstag, 3. März, Restaurant Jaya, 21 Uhr

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GASTRO

Temis Töpfe

Temi Tesfay bezeichnet sich selbst

als absoluten Food Junkie. Der

27-Jährige rief seinen Blog MAHLZEIT

BREMEN 2016 ins Leben und veröffentlicht

darauf seine Erfahrungen

mit den Restaurants der Hansestadt.

Im STADTMAGAZIN Bremen verrät

er jeden Monat eines seiner Lieblingsrezepte,

die er zuvor mit einem

Bremer Koch zubereitet hat.

Wiener Schnitzel mit mediterranem Kartofelsalat

Aus dem Katzencafé im Schnoor

Wiener Schnitzel ist der Klassiker der – man ahnt es – Wiener

Küche. Im Unterschied zum Schnitzel Wiener Art, das

in der Regel aus Hähnchen- oder Schweinefleisch besteht,

wird beim traditionellen Rezept Kalb aus der Oberschale

verwendet – und in reichlich Schmalz ausgebacken. Als großer

Schnitzelfan kann ich nur sagen: ein geschmacklicher

Unterschied von Tag und Nacht! Umso größer war meine

Freude, als mir die Köche vom Katzencafé kürzlich das Geheimrezept

für ihren Menüklassiker verraten haben.

TAU – frischer Wind

auf dem Teerhof

Kulinarik und „ein bisschen Halligalli“ / Neues

Team eröffnet gegenüber des Museum Weserburg

Daniel Garcia Blumentritt, Philipp Aristidis Arsenidis, Claudia Heidorn und

Michael Meyer (v. l.) haben mit dem Tau Café Fahrt aufgenommen. Foto: K. Wiede

34

Anleitung

1. Die gekochten Kartoffeln in kleine Scheiben schneiden.

Salatgurke schälen und der Länge nach halbieren. Gelbe

und rote Paprika sowie eine Zwiebel in Würfel schneiden.

2. Abschließend mit Senf, weißem Balsamico und Mazola-

Öl vermengen, sowie mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Das in Scheiben geschnittene Kalbfleisch wahlweise

glätten. Salzen und pfeffern, anschließend mehlieren und

durchs Ei ziehen.

4. Durch Paniermehl ziehen, abklopfen und in der Pfanne

auf beiden Seiten wahlweise traditionell in Butterschmalz

oder Öl anbraten.

Zutaten

Salat:

1 kg Kartoffeln

½ je rote und gelbe Paprika

1 Gurke

2 EL Senf

Salz, Pfeffer, Balsamico & Öl nach Geschmack

Schnitzel:

800 g Kalbfleisch, ca. 8 dünne Scheiben (aus Oberschale)

3 Eier

Mehl

Paniermehl

wahlweise Butterschmalz oder Öl

Auf dem Teerhof sind dort, wo bis Ende vergangenen Jahres

die Kulturküche beheimatet war, neue Gastronomen

angelandet. Der Name ihres Cafés TAU prangt seit Mitte

Februar in hölzernen Buchstaben über der Eingangstür, die

das Team zu einem fulminanten Eröffnungswochenende für

die ersten Gäste aufsperrte. Besucher des benachbarten Museum

Weserburg können so auf die Kunst kleine kulinarische

Genüsse folgen lassen.

Während drei TAU-Team-Mitglieder seit einigen Jahren

sich mit dem „Lütt Köök Huus“ unter anderem in der Markthalle

Acht einen wohlklingenden Namen gemacht haben, ist

auch der Vierte im Boot kein Unbekannter: Michael Meyer

eroberte sich mit seiner Ray Gun Pizza an einem der dortigen

Stände allerhand Fanherzen der knusprigen Gaumenfreude.

Hausmannskost und vegane Köstlichkeiten

In den neuen Räumlichkeiten bringt das Vierergespann nun

einen „lütten Mittagstisch“ auf die Karte, kocht mit regionalsaisonalen

Zutaten internationale Gerichte sowie Hausmannskost

und hat auch für Veganer immer ein Gericht im Angebot.

Am Nachmittag wird Kaffee und Kuchen serviert, ab 17 Uhr

gibt es Pizza und Cocktails. Sonntags stehen Frühstücks-Variationen

zur Auswahl. „Lütte Küche und am Wochenende

ein bisschen Halligalli“, fasst Claudia Heidorn zusammen.

Geplant sind in den beiden maritim dekorierten Räumen, die

etwa 100 Gästen Platz bieten, Konzerte und DJ-Sets, die das

alte Gemäuer direkt an der Weser wieder mit Leben füllen sollen.

Auch geschlossene Gesellschaften sind möglich. Na, denn

man tau! (KW)

Das TAU ist donnerstags bis samstags von 11 bis 2 Uhr sowie

sonntags von 9.30 bis 18 Uhr geöffnet.


Mal wieder „blau“ machen

Steigenberger Hotel/ Ganzjährig kulinarische

Highlights im blaufeuer Restaurant

© arturdanilov.ru/123rf.com

Ob Grünkohl oder Single-Dinner am Valentinstag –

schon die ersten Monate im blaufeuer Restaurant hatten

einiges zu bieten. Doch das war erst der Anfang:

vor allem in den kommenden Frühlings- und Sommermonaten

winken weitere schmackhafte Aktionen und Angebote.

So bietet die Lokalität beispielsweise anlässlich der am

30. April beginnenden Spargelsaison verschiedene Speisen

rund um das königliche Gemüse. Darunter eine feine

Spargelcremesuppe oder als klassisches Gericht mit jungen

Kartoffeln, Sauce Hollandaise und einer Beilage nach Wahl.

Foto: Steigenberger

Tag der offenen Tür,

auch im benachbarten GOP Varieté Theater

Auch am Pfingstmontag, den 21. Mai winken wieder zahlreiche

kulinarische Besonderheiten, wenn das Steigenberger

Hotel sowie das benachbarte GOP Varieté-Theater Bremen

am Tag der offenen Tür ihre Gäste empfangen. Neben

halbstündigen Hausführungen gibt es im Rahmen dieser

Veranstaltung ein Gewinnspiel und ein musikalisches Begleitprogramm.

Französische Finesse in Bildern

Klaus Kirmis wird mit seinen 20-minütigen Reisevorträgen

außerdem einen Vorgeschmack auf das zukünftige gemeinsame

Projekt „Provence, Landschaften, Geschichte und

Kultur zwischen Mistral, Lavendel und Oliven“ geben, ein

länderkundlicher und kulturgeschichtlicher Bilder-Vortrag.

Passend dazu bietet das blaufeuer Restaurant edle französische

Weine und französische Küche.

Klassische Formate neu aufbereitet

Neben den appetitlichen Neuheiten, die das Jahr 2018

bereithält, werden natürlich auch die bewährten Formate

blueNight und die Grillabende fortgeführt – und das sogar

in verbesserter Form. Gelegenheit und Gründe, mal wieder

im hotelinternen Restaurant vorbei zu schauen und „blau“

zu machen, gibt es also reichlich. (SM)

Nähere Informationen zu dem gastronomischen Angebot des

blaufeuer Restaurants unter www.steigenberger-bremen.de.

©arturdanilov.ru/123rf.com

Ostermenü

`POtt un Pann´

OSTERMENÜ `POTT UN PANN´

Rinderconsommé mit Gemüsejulienne

und Streifen vom Kräuterpfannkuchen

* * *

Geschmorte Lammkeule an Frühlingsgemüse

mit gebackenen Rosmarin-Kartoffeln,

serviert in Töpfen und Pfannen

* * *

Vanille Crème Brûlée, Rhabarber-Sorbet, Pistazien

€ 39,00 pro Person *

* Kinder bis 14 Jahre zahlen 50 % des Menüpreises

Sonntag, 1. April 2018 sowie Montag, 2. April 2018,

von 12.00 bis 14.00 Uhr und 18.00 bis 22.00 Uhr.

TiSChRESERViERUNG

Telefon +49 421 47837-159

E-Mail: eike.lauter@steigenberger.com

STEiGENBERGER hOTEL BREMEN

Am Weser-Terminal 6 · 28217 Bremen

www.bremen.steigenberger.de

Ein Betrieb der Steigenberger hotels AG

Lyoner Straße 25 · 60528 Frankfurt am Main

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GASTRO

Fischbrunch

am 30.03.18 von 12:00 bis 15:00 Uhr

Gaumenfreuden

zu Ostern

ANZEIGE

Park Hotel Bremen/ Zahlreiche Köstlichkeiten

beim Osterbrunch Deluxe

Reichhaltiges Buffet mit kalten und warmen Speisen.

Verschiedene Fischvariationen werden angeboten.

Getränke wie Begrüßungssekt, Kaffeespezialitäten,

Säfte und Wasser sind inklusive.

29.50 € p.P

bis 6 Jahren kostenfrei / von 6-12 Jahren 15€

Reservierung wird erbeten unter 0421-3059810


Osterbrunch mit der Familie

am 02.04.18 von 12:00 bis 15:00 Uhr

hochzeitsfotograf@pixelio.de

Ob Hefezopf, Schokoladeneier oder Lammbraten

– nicht nur zu Weihnachten wird ordentlich geschlemmt.

Auch die Osterfeiertage stehen neben

farbenfroher Dekoration und familiären Zusammenkünften

ganz im Zeichen des guten Essens. Bei dem Osterbrunch

Deluxe im Park Hotel Bremen kommen Feinschmecker am

Ostersonntag, 1. April, kulinarisch auf ihre Kosten.

So winkt die Residenz, umgeben vom Grün des Bremer

Bürgerparks, von 11.30 bis 14.30 Uhr im frühlingshaften

Ambiente mit einem Fest für die ganze Familie. Nach

einem Glas Champagner oder Kindersekt zur Begrüßung,

lädt ein Buffet mit vielfältigen Köstlichkeiten zum Schlemmen

bei einem traumhaften Blick auf den Garten am Hollersee

ein.

M. Großmann@pixelio.de

Österlich abgestimmtes Buffet

mit kalten und warmen Speisen.

Auch für die Kleinen ist was dabei.

Getränke wie Begrüßungssekt, Kaffeespezialitäten,

Säfte und Wasser sind inklusive.

29.50 € p.P

bis 6 Jahren kostenfrei / ab 6-12 Jahren 15€

Reservierung wird erbeten unter 0421-3059810

In der prachtvollen Kulisse des Dorint Park Hotels lässt sich auch zu

Ostern genussvoll speisen. Foto: Pocha/ Burwitz

Von Keta Kaviar über Schinkenspezialitäten bis hin zu

Tagliarini mit Trüffelrahm und einem umfassenden Frühstücksangebot,

ist für jeden Geschmack etwas dabei. Kleine

Hotelgäste erwartet außerdem ein buntes Animationsprogramm

inklusive Riesenhüpfburg, Kinderschminken und

Ostereisuche. Der Preis für das Arrangement beträgt 69

Euro pro Person und beinhaltet alle Getränke wie Kaffeeund

Teespezialitäten, Wasser und Säfte. Kinder von 6 bis

11 Jahren erhalten eine Ermäßigung von 50 Prozent, kleine

Besucher bis einschließlich 5 Jahre essen gratis. (SM)

Reservierungen können sowohl telefonisch unter 0421/

340 86 66 als auch per E-Mail an bankett.bremen@dorint.com

entgegen genommen werden.

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Sündhaft Süßes für die Osterzeit

Café Knigge fertigt Naschereien von Schokoladeneiern bis Häschen in Handarbeit

Kreative Torten, feine Gebäcke

und raffinierte

Pralinen – all das erwarten

Besucher und Kunden

des Café Knigge in der Sögestraße.

Was 1889 mit zwei Tischen

und sechs Stühlen begann,

hat sich im Laufe seines

mittlerweile 129-jährigen Bestehens

zu einem echten Bremer

Traditionsunternehmen

im Herzen des Stadtzentrums

entwickelt. Anlässlich der bevorstehenden

Osterzeit winkt

das Café mit diversen saisonalen

Klassikern und sündhaften

Neuheiten.

Frische, die man schmeckt

Harald Knigge leitet das Familienunternehmen

in vierter Generation.

Foto: Jennifer Fahrenholz

Wie für Knigge-Produkte üblich, wird auch das Ostersortiment

aus besten Zutaten und im eigenen Haus handgemacht

hergestellt. Geschäftsführer Harald Knigge, der die Firma gemeinsam

mit seinem Bruder Andreas in der vierten Generation

leitet, betont an dieser Stelle, dass die Produktion der österlichen

Süßwaren erst Mitte Februar beginne. „Es ist liegt uns

am Herzen, unseren Kunden stets frische Produkte zu bieten“,

macht er klar.

Einen beinah fließenden Übergang von schokoladenen

Weihnachtmännern zu Osterhasen, wie er oft im Einzelhandel

zu beobachten ist, gebe es in dem bekannten Café folglich nicht.

Osterpräsente

Bremer Spezialitäten

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Osterpräsente

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Bremer Spezialitäten

Ob klassische Spezialitäten

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Nichtsdestotrotz tut der verhältnismäßig späte Produktionsbeginn

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Foto: Leona Ohsiek


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einsetzbar als Dekoration,

Sichtschutz, Sonnenschutz

oder als Verdunkelung.

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Fenster stufenlos in jede Richtung

verstellen. Der Unterschied

zum Rollo: ein ästhetischer,

in Falten liegender

Stoff. Plisseemodelle gibt es

fast genauso viele wie Falten

in dem plissierten Stoff. Für

jede Persönlichkeit findet sich

ein passender Stil, der Funktionalität

wie Sonnenschutz

mit Geschmack verbindet.

Freihängenden oder

verspannte Anlagen

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Sonderformen geeignet. Mit

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Mit Plissees lässt sich jedes Fenster elegant bestücken.Fotos: JalouCity/akz-o

trapezförmige, dreieckige,

Dach-, Giebel- und Regenbogenfenster

bestückt werden.

Auch im Wintergarten sorgen

Plissees mit Sonderformen für

idealen Sicht- und Sonnenschutz.

Selbst runde Fenster

im Badezimmer können mit

maßgefertigten, verspannten

Plisseeanlagen ausgestattet

werden.

Freihängende Plisseemodelle

können entweder direkt

auf den Fensterrahmen montiert

oder in die Glasleiste

geschraubt werden. Bei der

praktischen Klemmträgermontage

ohne Bohren wird

das Plissee direkt in den Rahmen

geklemmt.

Unterschiedliche Bedienvarianten

wie Kettenzug,

Schnurzug, Schienen mit Bediengriffen

oder elektrische

Steuerung per Funk und

Schalter sorgen für hohen Bedienkomfort.

Mehrfachnutzen

durch Duette- und

Wabenplissees

Wabenplissees vereinen

Funktionalität und Dekoration

in einem. Die Anlage besteht

aus doppelten Plissees,

durch die sich eine Wabenstruktur

ergibt. Die luftgefüllten

Stoffwaben wirken isolierend,

schalldämmend und

sorgen für ein homogenes

Faltenbild. Duette-Plissees

verdunkeln und isolieren die

Räume nicht nur, sie helfen

auch beim Energiesparen

und bei der Wärmeregulierung.

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WOHNEN UND LEBEN

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Wer kennt die Situation

nicht? Die Grillparty

oder das Geburtstagsfest

auf der Terrasse ist

lange geplant, doch keiner

weiß, ob an diesem Tag das

Wetter hält. Die Terrasse

auch bei Regen genießen:

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Lösung. Herkömmliche

Markisen schützen vor zu viel

Sonne. Dies Fabrikat spendet

Schatten und kann bei Regen

ausgefahren bleiben und die

Rainer Köne. Foto: K. Wiede gemütliche Runde muss trotz

des schlechten Wetters nicht

abgebrochen werden. Zur serienmäßigen Ausstattung gehört

ein wasserdichtes Markisentuch aus einem Hochleistungsgewebe.

Zwei Pfetten zur Unterstützung des Markisentuchs verhindern

zuverlässig, dass sich Wasser auf dem Tuch sammelt.

Der Wasserablauf ist bereits ab 5 Grad Neigung gesichert (ab

7,5 Grad bei Kuppelanlagen). So bleibt auch bei einer niedrigen

Montagehöhe immer ausreichend Platz unter der Markise.

Im Ausfallprofil befindet sich eine integrierte Regenrinne.

Alle belasteten Teile sind aus speziell gehärtetem Aluminium

gefertigt, die Garantie für hohe Sicherheit auch bei starker Beanspruchung.

Die stabile Konstruktion ermöglicht einen Ausfall

bis zu 4 m.

Von der Stange zu kaufen und gleich mitnehmen gibt es

bei Rainer Köne nicht. Wer jedoch die neuesten Trends, eine

Auswahl zwischen etwa 150 Stoffdesigns sucht und Wert auf

eine fachliche Beratung legt, ist beim Köne Rolladen- und

Markisen-Studio an der richtigen Adresse. (SM)

40 Jahre Energieberatung

Kostenfreie Angebote der Verbraucherzentrale

zum Weltverbrauchertag am 15. März

Die unabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale

Jahr wird 40 Jahre. Grund genug, den runden Geburtstag

zum Weltverbrauchertag am 15. März mit Aktionen

in Bremen und Bremerhaven zu feiern.

Als Mitte der 70er Jahre die erste Ölkrise überstanden war

und sich die zweite anbahnte, stand Energie plötzlich ganz

oben auf der politischen Agenda. Vor diesem Hintergrund

wurde die Energieberatung der Verbraucherzentrale ins Leben

gerufen. Seitdem klärt sie Verbraucher über Energieeffizienz

auf und berät zu Energieeinsparpotenzialen in privaten

Haushalten. Jährlich informieren sich dort mehr als 100.000

Verbraucher zu Themen wie Energiesparen, Wärmedämmung,

moderne Heizregelung und erneuerbare Energien. Das

Angebot ist eine interessenneutrale und anbieterunabhängige

Beratung. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher beziehen

ihre Energie noch im Grundversorgungstarif. Das ist für den

eigenen Energieverbrauch häufig nicht der günstigste Tarif. In

diesen Verbrauchercafés wird darüber informiert, wie Energiebezieher

für den eigenen Strom- und Gasverbrauch und den

eigenen Bedürfnissen einen geeigneten Anbieter finden. (SM)

Termine:

Montag, 26. März, 16 Uhr, Verbraucherzentrale Bremen, Altenweg

4, und Beratungsstelle Bremerhaven, Barkhausenstraße

16

Mittwoch, 28. März, 16 Uhr, Verbraucherzentrale Bremen

Mehr Informationen zu den Angeboten der Verbraucherzentrale

gibt es unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de

oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert

vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Weitere Infos unter Tel. 37 18 37 und www.koene.de

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den Unterschied machen. SL steht für Soundleiste und ein

alternatives Soundkonzept. Denn bei dieser Variante des

Spitzenmodells wurden die Stereo-Lautsprecher des TechniSat

DELUXE SOUND 2.1 System nach vorne gerichtet und in einer

eleganten Soundbar verbaut. Dies führt zu einer deutlich verbesserten

Sprachwiedergabe. Die Nachrichtensprecherin oder der

Kommentator einer Reportage klingen noch klarer und verständlicher.

Auch die Musikwiedergabe profitiert vom kräftigeren, voluminöseren

Sound der neuen Lautsprecheranordnung und glänzt

mit hervorragend ausbalancierten Mitten und Höhen, ergänzt von

den satten Tiefen des serienmäßig mitgelieferten, externen Subwoofers.

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diesem Thema. (SM)

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WOHNEN UND LEBEN

Heizkosten

dauerhaft senken

Effizient heizen mit Fußbodenheizung

Tag des Energiesparens

Mit ein paar pfiffigen Tipps spart sich’s ganz leicht

Im Neubaubereich entscheiden sich

mittlerweile etwa 70 Prozent der Bauherren

für Fußboden- beziehungsweise

Flächenheizungen, denn sie bieten

einen hohen Wohn- und Wärmekomfort

und sind zugleich sehr energieeffizient.

Das Ministerium für Bauen und Wohnen

empfiehlt dieses Heizungssystem, weil

sich durch die niedrigen Vorlauftemperaturen

bis zu 12 Prozent Energie einsparen

lassen. Kombiniert mit regenerativen

Energiequellen wie Wärmepumpen

Foto: swb

Foto: Deutsche Fliese/Grohn/akz-o

oder Solarkollektoren arbeitet das System

noch sparsamer. Vielen Bauherren

ist allerdings nicht bewusst, dass das Belagmaterial

sowohl die Energieeffizienz

als auch die Reaktionsverzögerung des

Systems entscheidend beeinflusst. Nicht

alle Bodenbeläge eignen sich gleich gut.

Aus diesem Grund sollten Bauherren

und Sanierer das Belagmaterial gezielt

auswählen. Damit die Verlegung gelingt,

sollte die fachgerechte Verlegung

einem Meister- oder Innungsbetrieb anvertraut

werden.

Ein sinnvoller Umgang mit Energie

ist immer richtig, auch vor und nach

dem 5. März, dem deutschlandweiten

Tag des Energiesparens. Um zuhause und

im Betrieb einen energieeffizienten Alltag

zu leben, gibt es bei swb so einiges

an Ideen und Inspiration, ob mit digitaler

Unterstützung durch Smart Home Komponenten,

mit Geräten der höchsten Effizienzklasse

oder mit täglich angewandten

nützlichen Tipps und Tricks. Ein offenes

Ohr und ein interessierter Blick lohnen

sich immer, denn jede eingesparte Kilowattstunde

Strom reduziert nicht nur die

Betriebskosten von Geräten, sie erspart

dem Klima schädliche CO 2

-Emissionen.

Das Plus, swb-Privatkunde zu sein

swb fördert beispielsweise die Heizungsumstellung

auf swb Erdgas und die Entsorgung/Stilllegung

der alten Öltankanlage

mit bis zu 200 Euro. Informationen

zu den aktuellen swb-Förderprogrammen

gibt es hier: www.swb-gruppe.de/foerderprogramme.

Eine persönliche Beratung

(Energieverbrauchsanalyse) gibt es kostenlos

in einem unserer swb-Kundencenter.

Wer sich Wartezeit ersparen möchte,

vereinbart vorab einen Termin, telefonisch

(359-3590 und 477-1111) oder online auf

der Privatkundenseite unter www.swbgruppe.de/termin.

Der swb Energiespar-Shop

Kleine Helfer für die praktische Umsetzung

der Spartipps liefert der swb Energiespar-Shop

(shop.swb-gruppe.de). Die

dort erhältlichen Sparhelfer – zum Teil

im schicken Design – senken den Stromund

Wasserverbrauch, sparen Heizkosten,

vermeiden Abfall und verwenden

vielfach umweltfreundliche Energiequellen

wie beispielsweise Solarzellen.

So erhält der Beratungsmix aus persönlicher

Energieeinsparberatung und

swb-eigenen Förderprogrammen das

i-Tüpfelchen und es wird ganz leicht, die

individuellen Einsparziele zu erreichen.

Der Knaller im swb Energiespar-Shop ist

derzeit die Weltneuheit „Ledon Guard“.

Die LED-Lampe ist Lichtquelle und Anwesenheitssimulation

für ein sicheres

Zuhause in einem. Bei Verlassen des

Hauses wird die Simulation einfach über

den herkömmlichen Lichtschalter aktiviert.

Die intelligente Technik in der

Lampe ersetzt Smartphone-App oder

Zeitschaltuhr. Über ihre Lebenszeit spart

sie zudem mehrere hundert Euro sowie

737 kg CO 2

-Emissionen ein. (SM)

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Mehr Sicherheit durch

gezielten Schutz

Schwachstellen rund ums Haus besser schützen

H

auseigentümer machen es Einbrechern oft nur allzu

leicht: Lediglich jeder Dritte hat sein Zuhause bislang

mit einem Einbruchschutz ausgestattet, hat eine Umfrage

im Auftrag der Deutschen Presse Agentur Ende 2017 ergeben.

Die Mehrheit der Befragten scheint den Schutz von Hab

und Gut zu vernachlässigen, trotz weiterhin hoher Fallzahlen.

Dabei lässt sich das Zuhause bereits mit vergleichsweise einfachen

Maßnahmen deutlich besser schützen.

Entscheidend ist es dabei, sich in die Perspektive des Straftäters

hineinzuversetzen. Einbrecher wollen sich schnell und

unauffällig Zugang ins Haus verschaffen. Dabei wählen sie in

den meisten Fällen Fenster und Fenstertüren im Erdgeschoss.

In keinem Fall hingegen wollen sich die Täter auf frischer Tat

ertappen lassen: Ertönt ein lauter Alarm, wenn sie sich an

einem Fenster zu schaffen machen, und geht obendrein eine

helle Lichtquelle vorm Haus oder im Garten an, suchen sie

meist auf der Stelle das Weite.

Nützliche Tipps für mehr Sicherheit: Leicht zugängliche

Fenster nicht in Kippstellung belassen, die Haustür stets abschließen,

auch wenn man nur kurz etwas erledigt, neuralgische

Punkte rund ums Haus elektronisch absichern. (DJD)

Worauf es in Sachen Sicherheit im Detail ankommt, finden

Interessierte in einer 10-Punkte-Checkliste online unter

www.alarmanlage-einbruchschutz.de.

Strom sparen mit der Sonne

Benergie unterstützt bei Energiewende auf dem

eigenen Dach

EenergieSolar heißt das neueste Produkt des Bremer Energielieferanten

Benergie. Das Unternehmen bietet seit vielen

Jahren Naturstrom und Erdgas mit CO 2

-Ausgleich.

„Jetzt möchten wir es besonders leicht machen, die Energie

der Sonne zum Stromsparen zu nutzen”, schildert Benergie-Vorstand

Florian Schulz die Idee hinter BenergieSolar.

Mit einer Solaranlage auf dem eigenen Dach nutzen die Hausbewohner

den selbst produzierten Strom kostenlos. Und für

den ins Stromnetz eingespeisten Strom erhält man außerdem

20 Jahre lang eine staatlich garantierte Einspeisungsvergütung.

So lässt sich doppelt sparen.

Energiespar-Expertin Franziska Tobias von Benergie: „So

lassen sich die Stromkosten erheblich reduzieren.” Man biete

die Installation in Zusammenarbeit mit zertifizierten Fachbetrieben

an. „Und auf Wunsch sogar ohne Investition”, ergänzt

Schulz. Im Paket BenergieSolar Komfort gehört die Photovoltaik-Anlage

der Benergie und die Kunden zahlen eine Pacht

für die Nutzung.

Ähnlich funktioniert auch BenergieWärme – hier bietet

Benergie eine extrem kostengünstige Lösung für die Modernisierung

von Heizungsanlagen: Die Benergie übernimmt

die Anschaffungs-, Installations- und Betriebskosten und ist

Eigentümerin der neuen Anlage. Als Hausbesitzer bezahlt

man lediglich ein monatliches Entgelt für die Nutzung.

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43


WOHNEN UND LEBEN

Wohnen mit Sti

Weiter buchbar: Heizungsvisite für Alt- und Neuanlagen

energiekonsens und Verbraucherzentrale Bremen beraten ab sofort gemeinsam

Die Experten checken im persönlichen Gespräch, wie Energie eingespart werden kann und geben

Tipps bei der Anschaffung neuer Heizanlagen.

Fotos: energiekonsens / Martin Rospek

Läuft meine alte Heizung energieeffizient?

Ist es Zeit für eine neue Anlage?

Antworten auf diese und weitere

Fragen gibt die Heizungsvisite im

Land Bremen. Unabhängige Berater der

Verbraucherzentrale nehmen bei Hausbesitzern

vor Ort in einem zweistündigen

Check Altanlagen in Augenschein,

prüfen ihren Verbrauch und ihre Regelung

sowie die Qualität der Wärmeversorgung.

Dabei decken sie Energieeinsparpotenziale

auf und geben Tipps, wie

sich Heizkosten senken lassen. Die geschulten

energiekonsens-Experten für

Neuanlagen wiederum zeigen in einem

einstündigen Gespräch auf, was bei

der Anschaffung einer neuen Gas- oder

Öl-Heizanlage beachtet werden sollte.

Dabei informieren sie, welcher Energieträger

für den jeweiligen Haushalt die

richtige Wahl ist, welche Kesselgröße

sich empfiehlt und welche Fördermöglichkeiten

es gibt.

„Der Kauf oder die Modernisierung

einer Heizung kostet Geld. Daher sind

Hausbesitzer oft unsicher, ob wirklich

Handlungsbedarf besteht. Die Heizungsvisite

hilft dabei, die richtige Entscheidung

zu treffen“ betont Heinfried

Becker von energiekonsens, der das Projekt

leitet. Das war auch Grund für Marcella

Dammrat-Tiefensee, einen Termin

mit Energieberater Nick Böckmann zu

vereinbaren. Er zeigte ihr auf, wie sich

allein durch kleine Maßnahmen – etwa

der optimalen Einstellung der Heizkurve

– der Energieverbrauch im Haus um

In unseren Ausstellungsräumen E-Mail heizungsvisite@vz-hb.de bieten wir eine Auswahl vereinbart

werden. Buchungen für die Neu-

de

Glastüren mit den unterschiedlichsten Ornamenten von g

anlagen-Visite sind unter 3766710 oder

floral und Jugendstil-Gründerzeit-Motiven. heizung@energiekonsens.de Außerdem, möglich. wie

Ganzglasduschen, elegante Spiegel und vieles me

bis zu 10 Prozent senken lässt. „Ich habe

einige der Anregungen umgesetzt“, so

die Findorfferin. Übrigens: Das Beratungsangebot

ist gefördert, so dass Privathaushalte

nur einen Eigenanteil von

20 Euro zahlen.

Termine für den Altanlagen-Check können

telefonisch unter 16 07 77 oder unter

HV FLIESEN & MARMOR

GmbH & Co. KG • Handel • Verarbeitung

Geschäftsführer Stefan Voß

Büro + Ausstellung

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Tel.: 04 21 / 66 31 51 · Fax: 04 21 / 66 31 52

E-Mail: info@hvfliesen.de

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Ein Sparfuchs und ein Raumwunder

Empfehlenswert: Der kompakte Auris Hybrid und der Familien-Van Kia Carens

AUTO

Minimalistisch und übersichtlich gibt das Auris-Cockpit keine Rätsel auf, während Kia Carens einen sehr variablen Innenraum bietet.

Fotos: FR

Zwei äußerst ausgereifte Fahrzeuge stehen im Mittelpunkt

unserer Autotests. Der kompakte Toyota Auris Hybrid sowie

der unauffällige Kia-Van namens Carens.

Der Auris Hybrid hat seit seinem Start vor acht Jahren

über 200.000 Käufer gefunden, ist heute das meistverkaufte

Hybridfahrzeug in Europa. Mit diesem Hybrid erlebten wir im

Alltag Verbrauchswerte von 4,0 bis 4,9 Liter bei unseren Testfahrten

durch Stadt und Land, während bei langen Autobahntouren

doch schon mal die Sechs vor dem Komma stand. Aber

auch das ist akzeptabel. Die Toyota-Vollhybrid-Technologie

bietet zudem ein sehr entspanntes Fahrvergnügen, wenn man

sich an das Ansprechverhalten des stufenlosen CVT-Getriebes

gewöhnt hat. Der in den vergangenen Jahren oft kritisierte

brummige Gummiband-Effekt ist heute kaum noch wahrzunehmen.

Wer einen sparsamen Kompaktwagen sucht, erlebt

im Auris Hybrid eine bemerkenswert leise und sanfte Art der

Fortbewegung. Preislich startet der Hybrid mit seinem stufenlosen

Automatikgetriebe bei 22 990 Euro.

Der Kia Carens ist ein sehr ausgereiftes Familienauto. Er

verbindet klassische Van-Tugenden mit cleveren Detaillösungen

und positioniert sich so als Geheimtipp.

Das jetzt stark überarbeitete Modell der dritten Carens-

Generation wird mit der neuesten Kia-Karten-Navigation angeboten,

die standardmäßig über den Multimediadienst Kia

Connected Services verfügt. Durch Android AutoTM und

Autowäsche auf dem neuesten Stand der Technik

Apple CarPlayTM lassen sich zudem kompatible Smartphones

leicht in das System integrieren.

Die Sicherheitsausstattung wurde im aktuellen Modell um

drei moderne Fahrerassistenzsysteme erweitert: einen Spurwechselassistenten

mit Blind Spot Detection (BSD), einen

Querverkehrwarner, der beim Rückwärtsfahren die toten

Winkel überwacht, und eine Verkehrszeichenerkennung, die

Tempolimits und Überholverbote in der Instrumenteneinheit

anzeigt. Das sehr variable Gestühl lässt sich problemlos verschieben

oder umklappen. Wer das Gepäckraumvolumen ans

Limit bringen will, klappt nicht nur alle Sessel um, sondern

auch die Lehne des Beifahrersitzes. So lässt sich im 4,50 Meter

langen Fünfsitzer (536 Bauerland bis 1694 6, 28259 Liter) Bremen sensationell viel verstauen.

Das sparsamste Triebwerk ist der 58 00 1,7- 19 Liter-Turbodiesel mit

141 PS und Euro 6-Norm, für den das hocheffiziente 7-Stufen-

Doppelkupplungsgetriebe sehr empfehlenswert ist. Das Fahrund

Ladevergnügen Siegfried im Kia Buhl

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KINO

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Landraub oder

Entwicklungshilfe?

Die Weltbank hat eine Mission:

Sie will die Armut beseitigen und

pumpt jedes Jahr Milliarden in die

ärmsten Regionen der Welt. Zeitgleich

verlieren dort Bauern ihr

Land und ihre Lebensgrundlage.

Der Dokumentarfilm „Das grüne

Gold“ wirft vor der ländlichen

Kulisse Äthiopiens die Frage auf,

wer von den Investitionen profitiert.

Er wird im Rahmen des

globalisierungskritischen Filmfestivals

Bremen 2018 gezeigt.

Weitere Infos zum Programm

unter www.globale-bremen.de.

Do., 1. März, City46, 20 Uhr

Zeitzeugengespräche

Etwa eine halbe Million Sinti

und Roma wurden in der Zeit

des Nationalsozialismus ermordet.

Der Dokumentarfilm „Nicht

wiedergekommen“ erzählt vom

Schicksal der Korbmacherfamilie

Franz, von deren 27 Mitgliedern

nur vier überlebten. Jana

Müllers Film wird im Rahmen

des Programms zum „27. Januar

– Tag des Gedenkens an die

Opfer des Nationalsozialismus“

in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung

gezeigt.

Di., 13. März, Zentralbibliothek, 18 Uhr

Kino zum Kennenlernen

Beim Kurzfilm-Abend „Verguckt

– Kino für Singles“ knistert nicht

nur das Popcorn sondern auch

die romantische Spannung in

der Luft des Kinosaales in der

Schauburg, wenn Besucher ausgewählte

Kurzfilme zum Thema

Liebe anschauen und im Anschluss

miteinander ins Gespräch

kommen.

Mi., 14. März, Schauburg, 20.30 Uhr

Utopisches Heimspiel

„Projekt 17 – Fünf Träume, Küche,

Bad“ ist eine Tragikomödie

der Theater AG Hipstedt. Der

Spielfilm handelt von Emily,

Sam, Helmut, Vanessa und

Maja, die an einem Wendepunkt

in ihrem Leben stehen. Gemeinsam

versuchen sie, ihre Ziele zu

erreichen und schaffen sich ihre

eigene kleine Utopie. Der Film

ist die 141. Vorführung in der

Reihe „Heimspiel“, eine Kooperation

der Schauburg und vom

Filmbüro Bremen.

Mi., 28. März., Schauburg, 18.30 Uhr

Foto: FR

TERMINE

„The Florida Project“

Warmherziges Drama in Bonbonfarben über eine

ganz besondere Mutter-Tochter-Beziehung

Die Geschichte um das

Erwachsenwerden wird

schon jetzt als kleine

Sensation gefeiert. Dem USamerikanischen

Regisseur

Sean Baker ist ein bezaubernder

Film geglückt, der im Rahmen

des Festival de Cannes als

der überraschendste Coup des

Jahres überzeugte und schon

jetzt als Film mit guten Chancen

auf einen Oscar-Gewinn

gehandelt wird.

Orlando, Florida: Moonee

(Brooklynn Prince) ist erst

sechs Jahre alt und hat bereits

„I, Tonya“

Porträt der hemmungslosen

Eiskunstläuferin

Tonya Harding

Foto: DCM

ein höllisches Temperament.

Nur wenige Meilen entfernt

vom Eingang zu Disneyworld

wächst sie in „The Magic

Castle Motel“ an einem vielbefahrenen

Highway auf. Ihre

frühreifen Streiche scheinen

Halley (Bria Vinaite), ihre sehr

junge Mutter, kaum zu beunruhigen.

Da ihre finanzielle

Lage nicht gerade rosig ist,

ist sie gezwungen, auf mehr

oder weniger anständige Weise

ihre wilde Tochter und sich

selbst durchs Leben zu hieven.

Moonee und ihre gleichaltrigen

Freunde erklären derweil

unter den wachsamen Augen

des Motelmanagers Bobby

(Willem Dafoe) die Welt um

sich herum zu einem großen

Abenteuerspielplatz. Trotz der

sozialen Schieflage ist Halley

die beste Mutter, die sich ihre

Tochter nur vorstellen kann.

Kurz: Ein glücklicher Film

über eine unschöne Welt. (SM)

INFO

„The Florida Project“ startet am

15. März in den deutschen

Kinos.

Sie stand als erste Amerikanerin

innerhalb eines

Wettbewerbs gleich

zweimal den so genannten

Dreifach-Axel – einen der anspruchsvollsten

Sprünge im

Eiskunstlauf. Ihr Name Tonya

Harding wird jedoch für

alle Zeiten mit dem schlecht

geplanten und stümperhaft

durchgeführten Attentat auf

ihre Konkurrentin Nancy

Kerrigan in Verbindung bleiben,

welches ihre Erzrivalin

trainingsunfähig machen und

Tonya den Sieg in den amerikanischen

Meisterschaften

sichern sollte.

In „I, Tonya“ wirft Regisseur

Craig Gillespie einen

bissigen Blick auf das Leben

und die Karriere von Tonya

Harding in all ihrer hemmungslosen

Pracht. Mit viel

schwarzem Humor erzählt er

die Geschichte der Eisprinzessin,

um die sich einer der

größten und verrücktesten

Skandale der Sportgeschichte

spannt. Als Tonya Harding

hat Margot Robbie die Rolle

ihres Lebens gefunden, für

die sie als beste Hauptdarstellerin

bei den 90. Oscars

nominiert wurde. Als Tonyas

eiskalte, bissige Mutter LaVona

Harding begeistert Allison

Janney, der diese Rolle ebenfalls

eine Oscar-Nominierung

einbrachte. (SM)

INFO

„I, Tonya“ startet am 22. März in

den deutschen Kinos.

Foto: Prokino


REISE

Traumstrände und Sonne satt

Monastir lockt mit tunesischer Kulturgeschichte, stadtnahen Sandstränden und Wassersport

Tunesien ist ein echter Allrounder

für den Urlaub. Neben dem perfekten

Setting, um am Strand auszuspannen

und die Füße in den Sand zu

stecken, hat das Land aber noch einiges

mehr zu bieten: Die geheimnisvolle

Welt der Wüste lädt zu Erkundungstouren

ein, vielerorts bieten bunte Märkte

Gelegenheit zur Shoppingtour, und an

geschichtsträchtigen Orten lassen sich

kulturelle Schätze entdecken. Auch

Wassersportler kommen auf ihre Kosten.

Monastir ist der ideale Ort für den

Strandurlaub. Von Bremen aus fliegen

Urlauber direkt in die Küstenstadt, die

etwa 160 Kilometer südlich der Hauptstadt

Tunis am Golf von Hammamet

liegt. Nachdem die Koffer ausgepackt

sind, lohnt sich ein Besuch des Souks,

dem Markt von Monastir. Dort gibt es

zum Beispiel schöne handgewebte Teppiche

und regionaltypische Keramik.

Anschließend lockt ein Abstecher

zum Stadtstrand. Er ist vom Zentrum aus

bequem zu Fuß erreichbar und wartet

mit einem 700 Meter langen Sandstrand

und türkisblauem Wasser auf. Tipp: Vom

Tretboot aus lässt sich ein schönes Panorama

auf den Hafen und die Festung

genießen.

Auch in der näheren Umgebung

der rund 70.000 Einwohner zählenden

Stadt finden urlaubsreife Besucher Entspannung.

Der neun Kilometer lange

Der Ribat von Monastir: Die Festung ist eine der bedeutendsten an der tunesischen Küste. Foto: Fotolia

Sandstrand von Skanes im Westen von

Monastir ist mit seinem flach abfallenden

Wasser besonders bei Familien

beliebt. Dort kann man nach Herzenslust

planschen und Sandburgen bauen.

Außerdem stehen Sonnenschirme und

Liegestühle zum Ausleihen bereit. Wer

stattdessen Bewegung sucht, kann sich

beim Wassersport verausgaben.

Noch mehr Action gefällig? Bei einer

Fahrt auf dem Quad Bike durch Olivenhaine,

über Felder und durch kleine Dörfer

erkunden Entdecker abseitige Regionen

und erleben Tunesien hautnah.

Oder wie wäre es mit einer Partie Golf?

Dann auf zum Flamingo Golf Course!

Der 18-Loch-Kurs besticht durch seine

herrliche Aussicht auf die Stadt und die

Küstenlinie.

Definitiv einen Besuch wert ist der

Ribat von Monastir, einer außergewöhnlichen

Festungsanlage samt Labyrinth

aus Innenhöfen und Türmen. Aus der

Höhe wurde früher mit Lichtzeichen vor

nahenden Gefahren gewarnt. Heute ist

im ersten Stock ein Museum für islamische

Kunst untergebracht. Im Ribat, der

die letzte Ruhestätte von Habib Bourguiba,

dem ersten Präsidenten der Tunesischen

Republik, beherbergt, wurden übrigens

Szenen von MontyPythons „Das

Leben des Brian“ gedreht. (SM)

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FAMILIE

Schwitzen, frieren und staunen

Im Klimahaus Bremerhaven 8° Ost eine einzigartige Reise um die Welt selbst erleben

Immer entlang des achten Längengrades

– auf diesem Weg führt das Klimahaus

Bremerhaven seine entdeckungsfreudigen

Besucher in kürzester Zeit

durch neun Orte auf fünf verschiedenen

Kontinenten und lässt sie die Temperaturen

und Luftfeuchtigkeit der Originalschauplätze

am eigenen Leib spüren.

So durchstreifen die Weltenbummler

in der großen Wissens- und Erlebniswelt

im Norden unter anderem bei minus

sechs Grad Celsius die „Antarktis“,

spüren in der Reisestation „Niger“ echtes

Wüstenklima und erleben im Regenwald

„Kamerun“ tropische Hitze und

eine etwa 80 Prozent hohe Luftfeuchtigkeit.

Am Sandstrand von „Samoa“ können

unterdessen unzählige bunte und

exotische Fische in riesigen Aquarien

bestaunt werden. Auf ihrer Reise durch

die Klimazone der Erde treffen Besucher

außerdem auf einheimische Menschen,

die aus ihrem Alltag und dem Leben in

der jeweiligen Region berichten. So wird

Im Klimahaus Bremerhaven kommen Weltentdecker auf ihre Kosten.

bei einem Besuch im Klimahaus nicht

nur geschwitzt und gefroren sondern

auch gestaunt. (SM)

Fotos: Langer/ Klimahaus

Nähere Informationen zum Klimahaus

Bremerhaven gibt es unter www.klimahaus-bremerhaven.de.

Sprungbrett für Nachwuchskünstler

25. Bremer Schulrockfestival im Schlachthof

Faszination Film

13. SchulKinoWoche

48

Foto: Jannick Mayntz

Jungen Musikern eine Bühne und

Promotionsmöglichkeiten bieten – zu

diesem Zweck veranstaltet die Senatorin

für Kinder und Bildung seit 1993 das

jährliche Schulrockfestival. Unterstützt

von der Sparkasse Bremen, der Bremer

Schuloffensive und weiteren Kooperationspartnern

treten am 13. März bereits

zum 25. Mal die fünf besten Nachwuchskünstler

gegeneinander an.

Im Vorfeld von einer unabhängigen

Jury ausgewählt, haben die Teilnehmer

jeweils 25 Minuten Zeit um die Juroren

von sich zu überzeugen und auf der Bühne

alles zu geben. Am Ende des Abends

überreicht Musiklegende und Schirmherr

der Veranstaltung Klaus Lage nicht nur

den „Preis der Bremer Schuloffensive“. So

winkt für die Gewinner des Wettbewerbs

außerdem eine Aufnahme im Tonstudio

inklusive Videodreh. Welche Türen jungen

Bands das Schulrock Festival öffnen

kann, zeigt sich insbesondere am Beispiel

von „The Blue Lights“, die letztes Jahr

Teil des Festivals waren. So wurden zwei

Mitglieder der Gruppe nach ihrem Auftritt

im Schlachthof zur Casting-Show „The

Voice Kids“ eingeladen.

Dienstag, 13. März, Schlachthof, 19 Uhr

Mit Filmvorstellungen, Lehrerfortbildungen

und Kinoseminaren startet in Bremen

und Bremerhaven die 13. SchulKinoWoche.

Eröffnet von Drehbuchautorin

Natja Brunckhorst und moderiert von Radio-Bremen-Vier-Moderator

Malte Janssen,

soll das vielfältige Programm den

Wert das Kinos als Ort der Bildungslandschaft

illustrieren und unter Beweis stellen,

dass das Medium Film auch in Zeiten

von Youtube und Co. nicht an Faszination

verloren hat.

Insgesamt bilden 155 Vorführungen

von Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilmen

den lehrreichen Inhalt der

Veranstaltung und stellen ein vielfältiges

Programm für sämtliche Klassenstufen

dar. Die diesjährigen thematischen

Schwerpunkte bilden dabei sowohl das

Wissenschaftsjahr 2018 – Arbeitswelten

der Zukunft, ein Filmprogramm zu nachhaltiger

Entwicklung unter dem Motto

„17 Ziele – EINE Zukunft“ als auch das

Sonderprogramm „Konflikte in der offenen

Gesellschaft“. (SM)

Von Montag, 5. bis Freitag, 9. März. Infos:

www. schulkinowochen-bremen.de.


Auf Entdeckungstour ins Weltall

Osterferienprogramm/ „nordbord Bremen Science Club“ veranstaltet Sketchnote-Workshop

benötigen oder was genau es mit der Schwerkraft auf sich

hat. Die entsprechende Würdigung erhalten die entstandenen

Sketchnote-Werke schließlich im Rahmen einer Ausstellung

im International Astronautic Congress, der zugleich den Höhepunkt

des diesjährigen Jahr der Raumfahrt bildet.

Foto: Universum Bremen

Der Sketchnote-Workshop findet von Montag, 19. März bis

Mittwoch, 21 Uhr jeweils von 10 bis 16 Uhr in der DLR_School_

Lab des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt sowie

im Universum Bremen statt. Die Möglichkeit der Anmeldung

sowie nähere Informationen gibt es unter www.nordbord.de.

Ob die Suche nach außerirdischem Leben oder die Besiedlung

des Mars’ – seit jeher ist der Weltraum nicht

nur Thema in der Wissenschaft, sondern regt auch

Künstler zum kreativen Schaffen an. Im Rahmen des kostenlosen

Osterferienprogramms „Space-Kritzeln“ haben nun auch

Jugendliche ab 14 Jahren die Möglichkeit, den unendlichen

Weiten fernab der Erde auf den Grund zu gehen.

So werden die jungen, wissenschafts- und technikbegeisterten

Teilnehmer in einem dreitägigen Workshop des

„nordbord Bremen Science Clubs“, einer Initiative der Verbände

Nordmetall, AGV Nord und des Universum Bremen,

den zentralen Fragen der Weltraumforschung nachgehen. Mit

der Unterstützung von Illustratorin Kerstin Meier stellen sie

ihre Erkenntnisse auf kreative Weise mit Hilfe sogenannter

Sketch notes dar. Diese Bilder und Schriften veranschaulichen

folglich, warum Astronauten im All zum Atmen Hilfsmittel

Neues Angebot für Familien

wellcome – Praktische Hilfe nach der Geburt

Das SOS-Kinderdorf Bremen erweitert sein Angebot der Frühen

Hilfen und übernimmt die Trägerschaft des wellcome-Projektes

für den Bremer Süden. Im Februar wurde der neue Standort

offiziell eröffnet. Im Fokus des Angebots „wellcome – Praktische

Hilfe nach der Geburt“ steht die Entlastung von jungen

Familien durch Ehrenamtliche. Das primärpräventive Angebot

ist moderne Nachbarschaftshilfe für alle Eltern, die im ersten

Jahr nach der Geburt eines Kindes keine Unterstützung haben.

Die ersten Monate nach der Geburt eines Kindes sind für

junge Familien sehr herausfordernd. Es gibt viele Gründe, warum

oft weit und breit keine Hilfe in Sicht ist: Die eigene Familie

lebt nicht „um die Ecke“, die Nachbarschaft ist noch unbekannt

oder der Vater hat (noch) keine Elternzeit. Wer in dieser

turbulenten Zeit keine Hilfe hat, bekommt sie von wellcome.

wellcome-Teams unterstützen Familien mit Babys einige

Wochen oder Monate während des ersten Lebensjahres zuhause.

Ehrenamtliche MitarbeiterInnen entlasten die Eltern

ganz unbürokratisch durch praktische Hilfe im Alltag – so

wie es sonst Familie, Freunde oder Nachbarn tun. In Bremen

Süd wird der Einsatz der Ehrenamtlichen in den Familien von

Petra Hock koordiniert. Sie ist ausgebildete Kinderpflegerin,

Heilerzieherin und Kinästhetik-Tutorin. (SM)

Weitere Informationen: www.wellcome-online.de

www.klimahaus-bremerhaven.de

SONDER-

AUSSTELLUNG

noch bis zum

25.05.2018

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KONZERTE

„Musik vereint Menschen“

Naturally 7/ Bandmitglied Rod Eldridge im Interview

Rod Eldridge (3. von links) und seine sechs Band-Kollegen der US-amerikanischen A-capella-Formation Naturally 7.

Foto: Moritz Künster

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Lärmende Bässe, Gitarrenklänge und

Schlaginstrumente – auf instrumentale

Begleitung können Naturally 7

gut verzichten. Schließlich imitieren die

sieben US-amerikanischen Gesangskünstler

diese und andere Instrumente

ganz allein mit ihren Stimmen. Nachdem

die Gruppe in den letzten Jahren

mit zahlreichen internationalen Stars auf

der Bühne und im Tonstudio stand, begeben

sich die Künstler mit ihrem aktuellen

Album „Both Sides Now“ nun auf

Tournee. Im Interview mit dem STADT-

MAGAZIN spricht Naturally 7-Mitglied

Rod Eldridge über den besonderen Stil

der Band und inspirierende Bühnenbegegnungen.

Herr Eldridge, Naturally 7 wird oft als

„Band ohne Band“ bezeichnet. Wie kann

man sich den typischen Entstehungsprozess

eines A-capella- Songs vorstellen?

Rod Eldridge: Einen typischen Prozess

gibt es bei uns nicht, der Ausgangspunkt

ist in der Regel immer ein Anderer.

Manchmal setzt ein Rhythmus den

ersten Impuls oder jemand von uns hat

eine Melodie im Kopf, was sehr oft der

Fall ist. Im weiteren Prozess knüpfen

wir an diese Aspekte an, bestimmen das

Thema des Songs und schrauben weiter

daran herum bis wir zufrieden sind.

Gibt es innerhalb ihrer Gruppe so etwas

wie eine Arbeitsteilung, so dass jeder für

das Imitieren eines bestimmten Instruments

zuständig ist?

Jeder von uns hat eine andere Stimmfarbe

und verschiedene Stärken, über

die wir uns alle bewusst sind. Demnach

ist es in der Regel klar, wer welchen

instrumentalen Part gesanglich übernimmt.

Wir haben zum Beispiel einen

Drummer, einen Lead-Gitarristen oder

auch einen Bassisten, der sich durch seine

tiefe Stimme auszeichnet und diesen

Part demnach einfach am besten übernehmen

kann. Mich selbst würde ich als

den DJ-Typ in unserer Gruppe bezeichnen.

Folglich haben wir eine gewisse

Arbeitsteilung, sind jedoch auch nicht

abgeneigt, gelegentlich zu variieren.

Das Feld an A-capella-Bands ist vielfältig.

Was unterscheidet Ihre Musik von

der anderer Gruppen?

Auch ich habe tatsächlich den Eindruck,

dass die A-capella-Branche beinahe täglich

zu wachsen scheint. Ich denke, es

ist ein gewisse musikalische Prägung,

die wir aufweisen, die uns von anderen

Gruppen unterscheidet. Wir fühlten uns

von Anfang an sehr inspiriert von Bands,

wie den Beatles oder den Jackson Five,

genauso wie uns die Hip Hop Musik in

unserem Findungsprozess beeinflusste.

Mit dieser Kombination kreierten wir

einen Sound, der meiner Meinung nach

einzigartig ist.

Sie standen bereits mit vielen internationalen

Künstlern auf der Bühne. Welche

Begegnung war für Sie besonders inspirierend?

Alle Künstler, mit denen wir bisher zusammenarbeiten

durften, waren wirklich

großartig. Allerdings haben wir

etwa sieben Jahren lang mit Michael

Bublé verbracht und ihn auf mehreren

Tourneen begleitet. Ich würde sagen,

dass uns diese gemeinsame Bühnenerfahrung

den größten Mehrwert gebracht

hat. Seine Professionalität jeden

Abend aufs Neue zu verfolgen und zu

beobachten, wie er mit seinem Publikum

interagiert und es mitreißt, war wirklich

großartig und lehrreich.

2003 erzielten sie gemeinsam mit Sarah

Connor und „Music is the key“ einen

Nummer-eins-Hit. Wofür genau kann

Musik ihrer Meinung nach als Schlüssel

dienen?

Musik ist der Schlüssel zu so vielen Dingen.

Vor allem lassen sich jedoch mit

ihr kulturelle und sozio-ökonomische

Unterschiede und sprachliche Barrieren

überwinden. Musik ist diese eine universelle

Sache, die alle Menschen erreicht

und vereint.

Was erwartet Zuschauer auf Ihrer kommenden

Tournee?

Es gibt drei Dinge, die eine typische Naturally-7-Show

auszeichnen: Zuschauer

werden überrascht und etwas erleben,

was sie zuvor noch nicht erlebt haben,

sie werden emotional berührt und: Sie

werden tanzen.

Das Interview führte Jennifer Fahrenholz.

INFO

Naturally 7 gastieren am Sonntag, 4. März,

ab 19 Uhr im Bürgerhaus Vegesack.

Eintrittskarten gibt es im Pressehaus, allen regionalen Zeitungshäusern und unter www.stadtmagazin-bremen.de/termine-tickets


„Feuerproben“

Fr. 09.03.18 · Bremen · Pier 2

Sa. 17.03.18 · Bremen · ÖVB Arena

Kein Schlager im

herkömmlichen Sinn

Dieter Thomas Kuhn mit Band auf Tour

Ob „Es war Sommer“, „Sag mir Quando“ oder „Über den

Wolken“ – seit 1994 covert Dieter Thomas Kuhn bekannte

deutsche Schlager-Hits. Nach der vergangenen „Im Auftrag

der Liebe – Teil 2“-Tournee, bei der mehr als 160.000

Fans zu den Konzerten pilgerten, begibt sich der bekannte

Vertreter des Schlager-Revivals nun erneut auf diverse

Bühnen der Nation. Unter dem Titel „Für immer und Dich“

werden „Kühnis“ und solche die es werden wollen, einen

Schlager erleben, der nichts mit dem musikalischen Genre

im herkömmlichen Sinn zu tun hat. (SM)

Freitag, 2. März, Aladin, 20 Uhr

Arbeiter der Liebe

Christian Steiffen singt im Modernes

Auf seinem aktuellen Meisterwerk

„Ferien vom Rock’n‘Roll“

begeistert der ewig 29-Jährige mit

elf neuen Hits und asphaltiert sich

selbst die Straße zum Pop-Olymp.

Generell sei das Album „das

Beste, das er seit dem Bestseller

,Arbeiter der Liebe‘ verfasst hat“,

so der Interpret. Aber natürlich

wird der Barde bei seinem Auftritt

auch das altbekannte Liedgut

nicht vernachlässigen. (SM)

Donnerstag, 15. März, Modernes,

20 Uhr

Foto: Manfred Pollert Foto: FR

ELEMENT OF

CRIME

Sa. 16.06.18 · Bremen · Bürgerweide

... singt

draußen

Sa. 21.07.18

Vechta · Stoppelmarktgelände

Sa. 01.09.18 · Osterholz-Scharmbeck · OPEN-AIR

„The Art of True Illusion“

Fr. 02.11.18 · Bremen · Glocke

tina dico

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So. 02.12.18 · Bremen · ÖVB Arena

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KONZERTE

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TERMINE

Das Pack

Heavy-Metal und Punk aus Hamburg.

Fr., 2. März, Tower, 21 Uhr

Deine Freunde

Machen keine klassische Kindermusik.

Fr., 2. März, Pier 2, 17 Uhr

Justin Sullivan

Der Frontmann der Rock-Gruppe „New Model

Army“ solo.

Fr., 2. März, Schlachthof, 20 Uhr

Antilopen Gang

Das Hip-Hop-Trio geht auf „Anarchie und Alltag“-Tour.

Sa., 3. März, Schlachthof, 20 Uhr

Long Distance Calling

Post-Rock.

So., 4. März, Modernes, 20 Uhr

Amanda

Rap, Soul und Pop.

Mi., 7. März, Tower, 20 Uhr

Rob Tognoni

Blues-Rock aus Down Under.

Fr., 9. März, Meisenfrei, 21 Uhr

Lina Larissa Strahl

Deutsch-Pop.

Mi., 14. März, Schlachthof, 18.30 Uhr

Che Sudaka

Cumbia, Ska und Punk aus Lateinamerika.

Do., 15. März, Lagerhaus, 20.30 Uhr

Foaie Verde

Handgemacht Sinti- und Roma-Musik aus

Rumänien, Ungarn und Russland.

Do., 15. März, Weserterrassen, 20 Uhr

Isolation Berlin

Deutscher Rock aus der Hauptstadt.

Sa., 17. März, Tower, 20 Uhr

Peter Kraus

Wirft einen musikalischen Rückblick auf die

Fünfziger- und Sechzigerjahre.

Mo., 19. März, Glocke, 19.30 Uhr

Savoy Brown

Britischer Blues-Rock.

Di., 20. März, Meisenfrei, 20 Uhr

Kettcar

Deutschsprachiger Indie-Rock und Pop.

Sa., 24. März, Schlachthof, 20 Uhr

Kat Frankie

Die australische Wahl-Berlinerin geht auf

„Bad Behavior“-Tour.

Fr., 23. März, Lagerhaus, 20 Uhr

The Pharcyde

Old School Hip-Hop.

Di., 27. März, Lila Eule, 20 Uhr

Meine Sonne ist schwarz

Musikalische Hommage an Amy Winehouse.

Mi., 28. März, Lagerhaus, 20.30 Uhr

The Toasters

Ska aus New York – und das seit nunmehr

37 Jahren.

Mi., 28. März, Tower, 21 Uhr

Maia Barouh kommt zum Auftakt des Festivals.

Musikalische Frauenpower

„Women in (e)motion“/ 30 Jahre Festival-Geschichte

Ob bekannte Sängerinnen oder die

Stars von morgen – seit inzwischen

30 Jahren präsentiert das

Festival „Women in (e)motion“ starke

weibliche Stimmen und Künstlerinnen

unterschiedlicher Genres.

Auch in diesem Jahr betreten im

Rahmen der gemeinsamen Konzertreihe

von Bremen Zwei und der Sparkasse

Bremen wieder vielfältige Künstlerinnen

verschiedene Bühnen der Hansestadt,

um 14 Tage lang für geballte musikalische

Frauenpower zu sorgen.

Den diesjährigen Auftakt der Veranstaltungsreihe

wird Maia Barouh machen.

Die Sängerin und Komponistin mit

französischen sowie japanischen Wurzeln

bezeichnet ihren Musikstil selbst

als „electro, roots, japanese, pop with

punk influences“ und hat bisher vier Alben

veröffentlicht. Doch auch weitere feminine

Stimmen tragen zum Programm

bei. So wird unter anderem auch die

Das Beste aus

zwei Jahrzehnten

Das Schlagerduo Fantasy geht

auf große Jubiläumstour

Foto: A- Larose

französische Singer-Songwriterin Fredda

ihre ganz persönliche Version des

zeitgenössischen Chansons darbieten.

Cécile Doo King präsentiert unterdessen

an der Seite ihrer Bandkollegen einen

Mix aus Blues, Afro-Roots und Soul.

Auch Freunde der Klassik kommen

im Rahmen des Festivals nicht zu kurz:

Die aus Argentinien stammenden Zwillingsschwestern

Gianna und Laura Caronni

verbinden kammermusikalische

Klassik mit lateinamerikanischen Musikstilen

und stellen mit ihrem multiinstrumentalen

Ansatz ein echtes Zwei-

Frauen-Orchester dar. (JF)

Das Festival „Women in (e)motion“ findet

von Dienstag, 6. März bis Montag,

19. März in verschiedenen Veranstaltungshäusern

Bremens statt. Umfassende

Informationen zu den teilnehmenden

Künstlerinnen sowie ihren Auftritten gibt

es unter www.women-in-emotion.de.

Foto: Stefan Pick

„Herz gesucht“ – mit dieser Single

starteten Fredi Malinowski und Martin

Marcell 1997 ihre Bandgeschichte als

Fantasy. Mehr als eine Million verkaufte

Tonträger, fünf Echo-Nominierungen

und sieben Studio-Alben später, kann

das Gespann auf ein mittlerweile 20-jähriges

Schaffen zurück blicken. Im Rahmen

ihrer großen Jubiläumstour präsentieren

Fantasy ihre populärsten Songs

und größten Hits. (JF)

Samstag, 14. April, Stadthalle Bremerhaven,

19.30 Uhr

Eintrittskarten gibt es im Pressehaus, allen regionalen Zeitungshäusern und unter www.stadtmagazin-bremen.de/termine-tickets


Stadthalle Brhv 02-12_Layout 1 09.01.2012 13:23 Seite 1

Immer wieder sonntags

Das musikalische TV-Format auf Tournee

Foto: Schneider-Press/W. Breiteneicher

Sonnabend, 17. März 2018, 20 Uhr

HAVANA NIGHTS

Das erfolgreiche Tanzmusical aus Kuba

Donnerstag, 12. April 2018, 20 Uhr

STEFFEN HENSSLER

„Henssler tischt auf“

Sa, 5. Mai 2018, 20 Uhr

MAX RAABE

& PALAST ORCHESTER

„Der perfekte Moment…wird heut verpennt“

Mitte März finden Schlager und Volksmusik Einlauf in die

Stadthalle Bremerhaven. So kommt der Entertainer Stefan

Mross mit seiner ARD-Sendung „Immer wieder sonntagsunterwegs“

in den Norden. Allerdings geht er in diesem Jahr

nicht alleine auf Tournee, sondern hat musikalische Unterstützung

im Gepäck. So werden neben Künstlern wie Anita

& Alexandra Hofmann sowie Anna-Carina Woitschack auch

die Dorfrocker und „immer wieder sonntags-Sommerhitkönig

2017“ Johannes Weindl mit von der Partie sein. (SM)

Sa, 19. Mai 2018, 20 Uhr

POP MEETS CLASSIC

Das spannende Cross-Over-Konzert

mit Stargast Laith Al-Deen,

dem Philharmonischen Orchester Bremerhaven,

der Pop meets Classic Band, Silent Radio,

Surrogate u.v.a.

Weitere Termine: www.stadthalle-bremerhaven.de

Telefonischer Kartenservice: 0471/59 1759

Freitag, 23. März, Stadthalle Bremerhaven, 19 Uhr

Hard-Rock trifft Akustik

Gotthard auf „Defrosted Unplugged Tour 2018

Foto: Shane Banks

Simple Gitarrentöne. Mehr instrumentale Begleitung bedarf

es der Band Gotthard auf ihrer diesjährigen Tournee nicht.

Zum zweiten Mal im Akustik-Format auf den Bühnen präsent,

werden die Schweizer Rocker ihrem Publikum sowohl

bekannte Klassiker als auch neuen musikalischen Input präsentieren.

Unterstützung erhalten sie dabei von einem bekannten

Ehrengast. So wird niemand geringeres als Mr. Big-

Sänger und „To Be With You“-Interpret Eric Martin das

musikalische Programm von Gotthard ergänzen und sein

Repertoire mit minimalistischer Untermalung performen. (JF)

Dienstag, 20. März, Schlachthof, 20 Uhr

53


KONZERTE

Foto: Wolfgang Volz

Musikalisch rastlos

Phillip Boa and the Voodooclub im Schlachthof

Orchesterspiel trifft Comedy

Blechschaden gastieren in der Glocke

Ob Trompete, Horn, Tuba oder Posaune – in der Gruppe Blechschaden

vereint sich der Facettenreichtum der Blechinstrumente.

1985 von Bob Ross ins Leben gerufen, zeigt die selbsternannte

Spaßfraktion seit mehr als 30 Jahren Bühnenpräsenz,

um zu beweisen, dass jede Art von Musik zum Spaß werden

kann, insofern man sie nur unkonventionell darstellt.

Mit Pop, Oper, Musical und klassischer Symphonie im Gepäck

mixen die zweifachen Echo-Gewinner verschiedene musikalische

Genres zu einem unterhaltsamen Melodien-Cocktail,

garniert mit humorvollen Moderationen und amüsanten

Einlagen. Denn trotz des professionellen und ernsthaften Instrumentenspiels,

den die Künstler an den Tag legen, steht für writer Phillip Boa hinsichtlich seines Wohnortes variabel ist,

Dortmund, Hamburg und Malta: Genauso wie Singer-Song-

Blechschaden immer eins im Vordergrund: Dem Publikum zeigt sich auch der Stil seiner Band facettenreich. So beeinflussen

sowohl britischer Post-Punk, Indie-Alternative Rock als

Spaß an der Musik und drum herum bereiten. (SM)

auch Avantgarde die Songs von „Phillip Boa and the Voodooclub“.

Im Rahmen ihrer diesjährigen Tournee, spielt die musi-

Donnerstag, 5. April, Glocke, 20 Uhr

kalisch rastlose Gruppe auch in der Hansestadt.

1985 von Phillip Boa ins Leben gerufen, zeigt die Band, inklusive

wiederholter Umbesetzungen, seit mehr als 30 Jahren

Bühnenpräsenz. Nach dem kommerziellen Durchbruch mit

dem Album „Hair“ und der Single „Container Love“ 1989,

wird die Gruppe, die bereits mit Musikgrößen wie David Bowie,

Bob Dylan und Iggy Pop performte, international von

Kritikern und Fans anerkannt. Boas Kompositionen dienen

ELEKTRO-SPEZIALBETRIEB

außerdem vermehrt als Hintergrundmusik und Soundtrack

Professionelle Stromversorgung für:

für Reportagen, Dokumentationen und Filme. So steuerte der

Frontmann unter anderem Songs für das preisgekrönte BBC-

- - Großveranstaltungen - - Baustromversorgung

- Messen,

- Messen,

Märkte

Märkte

und

und Events -

-

Vermietung von

Drama „Redemption“ bei. (SM)

von

- Konzerte und Open Air-Festivals Elektromaterial

- Konzerte und Open Air-Festivals Elektromaterial

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Bremen • www.msv-bremen.de

Samstag, 10. März, Schlachthof, 20 Uhr

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Foto: FR

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Bürgerhaus Vegesack

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54


Foto: Michael Petersohn

Unendliche Grüße von Platz eins der Album Charts

Tocotronic – die Hamburger-Schule-Urgesteine kommen mit ihrem zwölften Album in den Schlachthof

Musikalisches Wiedersehen

Randy Crawford zu Gast in der Glocke

Mit ihrem aktuellen Album „Die Unendlichkeit“

stiegen Tocotronic direkt von 0

auf Platz 1 in die Offiziellen Deutschen

Album-Charts ein. In ihrer über 25 Jahre

währenden Bandgeschichte ist dies Tocotronic

nur einmal zuvor mit dem Album

„Schall & Wahn“ gelungen. Jetzt

erobern Tocotronic wieder die Chartspitze

und bedanken sich beim Publikum

auf ihre Weise: „Wir, die Rock-Gruppe

Tocotronic, freuen uns wie Bolle, bereits

das zweite Mal in unserer langen

Karriere den ersten Platz der Hitparade

erklommen zu haben! Dafür danken

wir allen Menschen, die dieses Ereignis

möglich gemacht haben. Die Unendlichkeit

beginnt jetzt!“. „Die Unendlichkeit“

ist auch ein historisches Deutschland-

Porträt. Da sind die Koordinaten einer

Provinz-Pubertät, das von Apfelkorn

befeuerte Rumlungern an der Bushaltestelle

und die RAF-Fahndungsplakate,

in der Coming-of-Age-Hymne „Electric

Guitar“, die gleichzeitig auch ein Geburtstagslied

zum Hundertjährigen des

Instruments ist. „Für mich war die Gitarre

das erste Mittel der Subjektivierung

und Inszenierung”, so Dirk von Lowtzow.

„Vieles von dem, was für Tocotronic

später wichtig werden sollte, wurde da

schon angelegt.“ (SM)

Dienstag, 6. März, Schlachthof, 20 Uhr

Im Auge des Sturms

Die große

Arena Tour

Live 2018

DIE TOURNEE

ZUM NEUEN ALBUM

28.02.2018 ÖVB-Arena 02.05.2018 Die Glocke

Foto: andrewrinkhy.com

„I play the streetlife, because there’s no place I can go“ – mit

diesen Zeilen erzielte Randy Crawford 1979 einen Welthit

und avancierte in den Folgejahren neben Aretha Franklin,

Ella Fitzgerald und Nina Simone zu einer der populärsten

Vertreterinnen des US-amerikanischen Jazz und Souls.

Im Mai kehrt die 66-jährige Künstlerin das erste Mal nach

10 Jahre für ein Konzert in die Hansestadt zurück. (SM)

Montag, 15. Mai, Glocke, 20 Uhr

DIE SHOW MIT DEN HITS

DER GRÖSSTEN BOYGROUPS

MIT SONGS VON

TAKE THAT | BACKSTREET BOYS

BOYZONE | N‘SYNC | UVM

15.11.2018

Metropol Theater

ROLAND

KAISER

LIVE 2018/2019

Die Arena-Tournee

03.03.2019 ÖVB-Arena

TICKETS unter: www.eventim.de

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KONZERTE

Foto: Nevertoolate

Rüstig rockende Rentner

Das STADTMAGAZIN Bremen präsentiert: NeverTooLate im Metropol Theater

Die Band besteht aus 13 Mitgliedern.

Sie spielen Stücke von Santana,

den Dobbie Brothers, Jethro

Tull, Steamhammer, Deep Purple, Joe

Cocker und anderen. Dennoch hat die

Band NeverTooLate etwas ganz besonderes

zu bieten: Alle sind Rentner! Jetzt

kommen die rüstigen Bremer erstmals

ins Metropol Theater.

Aufgepeppt werden die Songs durch

eigene Arrangements zum Beispiel der

drei Saxophonbläser. So entsteht ein

eindrucksvoller rockiger eigener Sound.

Vier Sänger und eine Sängerin wechseln

sich in dem Repertoire ab, auch so entsteht

eine ständig wechselnde Klangpalette,

die einzigartig ist. Komplettiert

wird der Sound durch Einzelkünstler an

den Gitarren und einer Frau am Keyboard,

sowie durch die Rhythmusgruppe

von drei Schlagzeugern an den Bongos

und Kongas, den Timbales und einem

kompletten Schlagzeug mit Doppelfußmaschine.

So weit so gut.

„Die Idee zu dem Konzert ist entstanden,

da wir regionalen Künstlern die Möglichkeit

geben wollen, in einem Haus wie

dem Metropol Theater aufzutreten“, sagt

Jörn Meyer, neuer Betreiber des Hauses

am Richtweg. Dabei hegt der 44-Jährige

durchaus den Wunsch, dass das Ganze

keine einmalige Geschichte bleibt. „Wir

verstehen uns als Haus für Bremen und

die Metropolregion. Wenn es gut läuft

und entsprechend angenommen wird,

könnte daraus durchaus eine Reihe werden.

Dabei wolle er sich auf kein Genre

festlegen, sondern vielmehr die Regionalität

in den Vordergrund stellen. (MÄR)

Samstag, 21. April, Metropol Theater,

20 Uhr

D I E S P A S S F R A K T I O N D E R B L E C H B L Ä S E R D E R

M Ü N C H N E R P H I L H A R M O N I K E R

Eine musikalische Hommage

Bookends präsentieren „Simon & Garfunkel –

Trough the Years“

Donnerstag · 20 Uhr

5. APRIL‘18

BREMEN

Die

Glocke

DAS ERFOLGREICHSTE BLASORCHESTER DER WELT

Foto: Chris Groucutt

56

Tournee

2017/18

Sa., 3.11.18, 20 Uhr · BREMEN Die Glocke

Kartenvorverkauf im WESER-KURIER Pressehaus, den

regionalen Zeitungshäusern, www.weser-kurier.de/ticket

sowie bei Nordwest Ticket unter Tel. 04 21 / 36 36 36

Sie sind eines der erfolgreichsten amerikanischen Folk Duos

und prägten mit ihrer Musik eine ganze Generation: Simon

& Garfunkel. Im Rahmen einer Tribute-Show widmen sich

Dan Haynes und Pete Richards als Bookends mit der Unterstützung

vom Leos Strings Quartet, dem populären Sound

des Gespannes und liefern Simon & Garfunkel eine musikalische

Hommage. Songs wie „The Boxer“ und „Sound of

Silence“ dürfen dabei genauso wenig fehlen wie ihr wohl

größter Hit „Bridge Over Troubled Water“. (SM)

Samstag, 24. März, Bürgerhaus, Vegesack, 20 Uhr


Vom Punk

bis zum

Papst

„Kawumm“-Premiere im GOP /

Regisseur und Hauptdarsteller

Markus Pabst im Interview

Pflichtbewusst, pünktlich und vor allem

eins: gelangweilt. Das ist der

Beamte Herr Mutzmann, der im Rahmen

der neuen GOP-Show „Kawumm“

versucht, seinem tristen Alltag zu entfliehen

und sich dabei in eine bunte Fantasiewelt

katapultiert. Verkörpert wird diese

Rolle von Markus Pabst, der nicht nur

selbst auf der Bühne steht, sondern im

Vorfeld im Regie-Sessel saß. Im Interview

mit dem STADTMAGAZIN erzählt der

Künstler, wie er seiner 25-jährigen Bühnenabstinenz

ein Ende setzte, was Herr

Mutzmann mit seinem Vater gemeinsam

hat und warum „Kawumm“ ein Wechselspiel

aus Lüge und Wahrheit ist.

Herr Pabst, Sie werden in der Öffentlichkeit

mitunter als „Tarantino des Varietés“

betitelt. Ziemlich schmeichelhaft, oder?

Das ist es, mittlerweile haben sich in der

Öffentlichkeit jedoch verschiedene Titel

etabliert. Die Tarantino-Bezeichnung

rührt daher, da ich in der Vergangenheit

vor allem Shows gemacht habe, in

denen die Szenen sehr schnell gewechselt

haben, was ungewöhnlich für das

Varieté war. Auch die spannende Musikauswahl

und das Inszenieren gegen den

Mainstream trugen dazu bei. Ich wurde

allerdings auch schon in der Öffentlichkeit

auf andere Namen getauft, wie den

„Varieté-Punk“, „Godfather of Varieté“

oder den „Varieté-Papst“, was logischerweise

auf meinen Nachnamen zurückgeht.

Die Bandbreite erstreckt sich folglich

vom Punk bis zum Papst.

In „Kawumm“ führen Sie nicht nur Regie,

sondern betreten nach 25 Jahren auch

erstmals wieder als Darsteller die Bühne.

Wie kam es zu dieser Entscheidung?

Die Idee ist im Grunde vor vier Jahren

entstanden, als in Berlin mein Regiewerk

„Der helle Wahnsinn“ aufgeführt

wurde. Ich sagte damals spaßeshalber

zu dem Produzenten, dass ich den Musiker

„Rummelsnuff“ auf der Bühne ersetzen

würde, wenn dieser krank werde.

Schließlich hatten wie beide die gleiche

Körperstatur wenn man davon absieht,

Regisseur und Darsteller zugleich: Markus Pabst in „Kawumm“.

dass er seine Fülle im Gegensatz zu mir

einer großen Menge Muskelmasse zu

verdanken hat. Als Rummelsnuff wirklich

erkrankte, wurde aus dem Gag

schließlich ernst und ich fand mich in

einer Rolle wieder, die ich sonst vermutlich

nie gespielt hätte. Das macht mir

wahnsinnig Spaß und erweckte in mir

den Wunsch, wieder längerfristig auf der

Bühne zu stehen.

Lassen sich Regieposten und schauspielerische

Rolle denn konfliktfrei miteinander

verbinden?

Ich habe das Glück, im Rahmen von

„Kawumm“ Pierre Caesar als Regie-Kollegen

an meiner Seite gehabt zu haben,

den ich bereits seit vielen Jahren kenne.

Natürlich hatte ich selbst auch Einfluss

auf die Show, jedoch bin ich der

Meinung, dass man schon ein Auge von

außerhalb braucht, wenn man sowohl

Regie führt als auch selbst als Darsteller

auf der Bühne steht.

Sie bezeichnen die neue GOP-Show als

„eine nur halbwahre Geschichte, gespickt

mit vielen Wahrheiten.“ Welche

Aspekte beruhen auf wahren Ereignissen?

Natürlich ist die Handlung von „Kawumm“

im Grunde genommen erstunken

und erlogen. Die Geschichte von

einem Buchhalter, der durch Zahlen in

Fotos: FR

andere Welten eintaucht, ist ein Märchen.

Allerdings vermitteln auch Märchen

Wahrheiten und genauso ist es im

Fall dieser Show auch. Sie erzählt, was

im Leben möglich ist, wenn man mit

seiner Fantasie neue Türen öffnet. Ich

möchte die Zuschauer folglich dazu ermutigen,

nach dem Showbesuch und

ihrer Rückkehr an den Arbeitsplatz

ihren Alltag zumindest ein wenig verrückter

zu gestalten.

Inwiefern erkennen Sie sich selbst in

ihrer Rolle des Herrn Mutzmann wieder?

Diese Figur ist eher eine Hommage an

meinen Vater, der ebenfalls als angestellter

Prokurist den ganzen Tag mit

Zahlen zu tun hatte. Als junger Mann,

hatte er jedoch mit viel Spaß Schaufenster

dekoriert, was er sehr vermisste. Einmal

im Jahr hat mein Vater jedoch seine

Kreativität erneut ausgelebt und zur Faschingszeit

die ganze Wohnung dekoriert.

Das war quasi sein Ausgleich zum

tristen Berufsalltag, nach dem auch Herr

Mutzmann strebt.

Das Wort „Kawumm“ steht für Explosives

und Unerwartetes. Wie kamen Sie

auf diesen Show-Titel?

Für mich war ehrlich gesagt der Untertitel

„Die Geschichte vom dicken Mann,

der beinahe nichts konnte“ entscheidend.

Als Haupttitel eignet sich dieser

natürlich nicht, da er einfach zu lang

war. Ich schlug vor, einfach das Geräusch

zum Shownamen zu machen,

das ertönen würde, wenn ich auf die

Bühne fallen würde. Da war der Titel

„Kawumm“ geboren. (JF)

„Kawumm“ gastiert von Samstag,

3. März bis einschließlich Sonntag,

6. Mai im GOP Varieté-Theater Bremen.

Nähere Informationen zu der neuen

Show sowie zu den Spielzeiten gibt es

unter www.variete.de

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DIVERSES

Erschreckend magisch und schaurig schön

Das STADTMAGAZIN Bremen präsentiert Hans Klok mit „House Of Mystery“ im Metropol Theater

Hans Klok, der schnellste Illusionist

der Welt, wagt sich mit „House of

Mystery“ an eine neue und außergewöhnliche

Show. In über zwei Jahren

Vorbereitungszeit hat er dabei ein Showkonzept

entwickelt, welches es so noch

nicht gegeben hat: er selbst ist Protagonist

einer aufregenden Story – inszeniert

mit mystischen Elementen, verblüffenden

Illusionen und beeindruckenden

Effekten. Dem Zuschauer kommt dabei

eine aktive Rolle zu: Gänsehaut und

Hochspannung inklusive! Seit dem 26.

Dezember 2017 ist der schnellste Magier

Foto: Andy Doornhein

der Welt in „House of Mystery“ wieder

live in Deutschland zu erleben.

Das „House of Mystery“ stellt das

Haus des Illusionisten Alfredo Cordoni

dar, der die weltbesten Magier seiner

Zeit dort versammelte. Er ließ sie in den

einzelnen Zimmern seines Hauses experimentieren

und machte sich dabei

deren beste Illusionen zu Eigen. Diese

Geheimnisse schrieb er in einem Buch

nieder und begrub die Magier anschließend

bei lebendigem Leib. Hans Klok

holt diese rätselhafte und makabre Story

erstmals live auf die Bühne: auf einer

riesigen Videowall tickern Schlagzeilen

aus aller Welt über die vermissten Illusionisten.

Und Klok macht es sich zur

Aufgabe, ihr Verbleiben aufzuklären

und das Buch der Illusionen zu finden.

Verfolgt von seinen Widersachern muss

er in jedem Zimmer des „House of Mystery“

eine Aufgabe meistern. Unterstützt

von seinen mysteriösen Bräuten, den

fabelhaften „Divas of Magic“, nimmt er

den Kampf mit den legendären Großmeistern

von einst auf. Wer gewinnt dieses

makabre Spiel?

Klok präsentiert in „House of Mystery“

die komplette Bandbreite spektakulärer

Illusionen. Von der subtilen Kunst

des Gedankenlesens, bis hin zur Hommage

an Alfred Hitchcocks „Psycho“:

es entsteht ein unheimlich magisches

und ein magisch unheimliches Feeling.

Menschen schweben, Schwerter

klirren, Vampire, Zombies, Geister und

„Haunted Dolls“ machen die Bühne zu

einem mystischen Ort. Special Effects

und ein besonderes Bühnenszenario

runden die Show ab, und entführen das

Publikum, dem eine aktive Rolle zukommt,

in eine geheimnisvolle Welt mit

Hochspannung – erschreckend magisch

und schaurig schön.

Leider musste Schauspielerin Pamela

Anderson ihren für den 8. März geplanten

Gastauftritt aus produktionstechnischen

Gründen absagen. (SM)

Hans Klok mit „House Of Mystery“ vom

8. bis zum 11. März im Metropol Theater.

Adrenalin pur

Extremsport-Event „Night of

Freestyle“ gastiert in Bremen

58

Waghalsige Stunts, lärmende Motoren,

Pyro- und Lasertechnik sowie jede Menge

Action – willkommen bei der „Night

of Freestyle, wo Adrenalin-Junkies auf

die verrücktesten Actionsportler des

Planeten treffen. Ob Motorcross-Maschine,

BMX-Rad, Schneemobil oder

Quad: mehr als 30 internationale Athleten,

springen bei der diesjährigen Night

of Freestyle mit allem über die Rampen,

was Räder hat und präsentieren raffinierte

Tricks und kühne Sprünge.

Samstag, 17. März, ÖVB-Arena, 14 und

20 Uhr

Foto: Anna Mohn


Urban Dance und Nostalgie

„Havana Nights“ in Bremerhaven

Jetzt

Tickets

sichern !

Foto: FR

Karibisches Feeling anstelle von maritimen Flairs – dieser

Austausch findet Mitte März in der Stadthalle Bremerhaven

statt, wenn das Format „Havana Nights“ performt und die

Zuschauer mit Tradition, Urban Dance und Nostalgie mitten

ins Herz Kubas entführt. (JF)

Samstag, 17. März, Stadthalle Bremerhaven, 20 Uhr

„Bewegungswelt“

Sportliche Bühnenshow für die ganze Familie

Als gemeinsames Sportprojekt der Stadthalle Bremerhaven

und den Turnkreisen Bremerhaven sowie Cuxhaven, findet

im März die erste Küstenturnshow „Bewegungswelt“ statt.

Im Rahmen eines zweieinhalbstündigen Programms sollen

vor allem Kinder, Jugendliche und bewegungsfreudige Familien

angesprochen und unterhalten werden. (JF)

Samstag, 10. März, Stadthalle Bremerhaven, 20 Uhr

Foto: Sebastian Drüen

Faszination

Ehrlich Brothers in der ÖVB-Arena

Beeindruckende Illusionen und eine geballte Ladung Action:

das bieten Andreas und Chris Ehrlich in „Faszination“.

So lässt das Gespann unter anderem einen acht Tonnen

schweren Monstertruck aus dem Nichts erscheinen, teleportiert

Schwiegermütter an einen anderen Ort und schrumpft

den einen Bruder auf Miniaturgröße während der andere

von einer riesigen und rotierenden Säge scheinbar zweigeteilt

wird. (JF)

DIE WUNDERSAME GESCHICHTE

VOM DICKEN MANN,

DER BEINAHE NICHTS KONNTE

3. MÄRZ BIS

6. MAI 2018

Am Weser-Terminal 4 · 28217 Bremen

Tickets und Gutscheine:

(04 21) 89 89 89 89 oder variete.de

Sonntag, 11. März, ÖVB-Arena, 14 und 19 Uhr

59


COMEDY

„25 Jahre

ohne Arbeit“

Atze Schröder kommt mit

„Turbo!“ in die ÖVB-Arena

Er ist das Urgestein der deutschen

Comedy-Szene: Atze Schröder. Seit

mehr als 25 Jahren steht der Mann

mit der Lockenpracht, der Sonnenbrille

und dem Ruhrpott-Charme schon auf

der Bühne. Und ans Aufhören denkt er

noch lange nicht, wie der mittlerweile

52-Jährige im Interview verriet.

Sie sind eigentlich studierter Soziologe

und sollen als Tanzlehrer gearbeitet haben


Das ist schon mal falsch. Tanzlehrer

stimmt nicht. Ich war mal bei „Was bin

ich“ und dort sollte erraten werden, welchen

bürgerlichen Beruf ich habe. Da ich

aber gar keinen habe, sagte ich damals

einfach, dass ich Tanzlehrer sei. Das

passte ganz gut, weil die Assistenz vor

Ort auch Tanzlehrerin war und wir dann

etwas vortanzen sollten. Zufällig hatten

wir kurz zuvor in meiner WG Boogie

Woogie geübt und es klappte beim Auftritt

alles nahezu perfekt. Seitdem bin

ich Tanzlehrer obwohl ich eigentlich gar

nicht tanzen kann.

Aber Soziologe stimmt?

Anstudiert.

Wie wird man aus einer solchen Sozialisation

heraus dann letztendlich Comedian?

Ich bin ja eigentlich Schlagzeuger und

habe in der Regel, egal in welcher Band

ich gerade spielte, die Ansagen gemacht.

Das fanden die Leute wohl ganz

lustig, denn irgendwann hieß es: „Komm

doch mal ohne Band!“ Also stand ich

plötzlich alleine am Mikrofon, habe eine

Geschichte erzählt und dabei gemerkt,

dass es genau das ist, was ich machen

wollte. Und auf einmal war ich Komiker.

Gehörten Sie schon als Jugendlicher zur

witzigen Fraktion oder ergab sich das

erst später?

Ja, irgendwie habe ich schon zu Schulzeiten

für die Unterhaltung gesorgt. Und

auch mein Vater war so einer, der immer

gut Geschichten erzählen konnte. Fast

so eine Art Familientradition.

Sie sind jetzt ja tatsächlich mittlerweile

seit 25 Jahren im Geschäft …

Oder 25 Jahre ohne Arbeit, könnte man

auch sagen. Tatsächlich ging es 1992

oder 1993 damit los.

Es gibt nicht so viele, die sich so lange

gehalten haben.

Das stimmt, damals entstand vieles aus

der „Samstag-Nacht“-Zeit. Michael

Mittermeier ist noch ein Kind der ersten

Stunde, der immer noch dabei ist. Wenn

der Comedy-Preis verliehen wird, sind

wir beiden auch immer die letzten an

der Theke und machen uns darüber lustig,

dass wir schon mehr gehen als kommen

gesehen haben.

Sie sind eines der Urgesteine in der doch

recht schnelllebigen Zeit der Comedy …

Das kann man mit Fug und Recht so sagen.

Helge Schneider ist natürlich auch

noch da, aber der ist ja eher so ein eigener

Planet.

Anfangs schien der Comedy-Boom keine

Grenzen zu kennen. Von kleinen Clubs

ging es in immer größere und schließlich

in die großen Hallen und einige schafften

es sogar in Stadien. Mittlerweile wird

es eher wieder kleiner. Ist ein Ende des

Booms in Sicht?

Das glaube ich nicht, aber ich habe auch

schon überlegt, in Bremen mal wieder

ins Pier 2 oder vielleicht sogar ins Modernes

zu gehen. Dann spielt man eben

mehrere Tage hintereinander. Spaß

macht das schon. Und besser ist es auf

jeden Fall, wenn man freiwillig kleiner

wird. (lacht)

Haben Sie schon mal ans Aufhören gedacht?

Nicht so direkt. Aber als ich 2003 den

deutschen Fernsehpreis gewonnen

hatte, dachte ich so: Lieber Gott, häng

noch ein Jahr dran, es macht gerade

soviel Spaß. Ich kann aber sonst auch

nix. Also bis 80 geht’s bestimmt noch

weiter.

Fällt Ihnen immer noch was ein?

Das hat vor allem mit Fleiß zu tun. Natürlich

muss man immer graben, um auf

einen Goldbrocken zu stoßen. Aber ich

bin beim Schreiben der Programme ja

auch nicht alleine.

Gucken Sie bei anderen Comedians, was

die so machen?

Nein. Und ich weiß, dass es den anderen

auch so geht. Wirklich, man langweilt

sich zu Tode und denkt: Boah, was ist

das denn für ein Humor. Auch bei Leuten,

mit denen ich privat gut befreundet

bin. Ein ganz lieber Kollege und guter

Freund war letztens mal bei einer Show

von mir. Er meinte dann nur: Sprich mal

ein bisschen schneller, ich will in die

Stadt!“

Worum geht es im aktuellen Programm

„Turbo!“?

Es geht darum, dass mittlerweile alles

Turbo ist. Turbo-Sex, Turbo-Abi, Turbo-Kommunikation.

Wenn man heute

erst am nächsten Tag eine E-Mail beantwortet,

gilt man ja schon als klinisch

tot. Alles immer höher, schneller, weiter.

In dem Programm geht es darum, ruhig

mal wieder ein wenig vom Gas zu gehen.

(MÄR)

Samstag, 3. März, ÖVB-Arena, 20 Uhr

Foto: FR

60


Der Zeit auf

den Grund

gehen

„Endlich!“/ Eckart von Hirschhausen mit neuem

Programm auf Tour zu Gast in der Glocke

In schönen Momenten vergeht sie wie im Flug, in anderen

scheint sie förmlich still zu stehen: die Zeit. Diesem messbaren

Phänomenen und zugleich subjektivem Empfinden widmet

sich der Kabarettist, Autor und Mediziner Eckart von Hirschhausen

in seinem neuen Bühnen-Programm und geht der Zeit

mit einer Mischung aus wissenschaftlichen Fakten, Zauberei,

Humor und Musik auf den Grund.

Von Botox bis Gehirnjogging über Anti-Aging-Cremes und

Detox: das Multitalent bürstet die Erfolgsversprechen unserer

Zeit humorvoll gegen den Strich und klärt auf, warum alle alt

werden wollen, aber keiner alt sein will. Mit seinem mittlerweile

siebten Solo-Programm feiert der Urvater des „Medizinischen

Kabaretts“ außerdem seine 30-jährige Bühnenerfahrung

und betont bereits vor Tour-Beginn: „Jeder Abend ist

einzigartig. Auf der Bühne bin ich in meinem Element, Live-

Auftritte sind mein Lebenselixier. Das spüren und genießen

die Zuschauer. Seien sie dabei! So jung kommen wir nie wieder

zusammen!“ (JF)

Mittwoch, 21. März, Glocke, 20 Uhr

Foto: Tim Ilskens

Foto: Sammy Hart

Feuerproben

Anders. Geheimnisvoller. Dunkler. Der Mental-Magier und selbsternannte

Gedankenleser Thorsten Havener ist zurück und bereit,

die menschliche Psyche aufs Neue zu ergründen. In seinem neuen

Programm „Feuerproben“ geht er folglich den Fragen nach, warum wir

immer wieder dieselben Fehler machen, wann wir aufhören sollten

so zu tun, als wäre unser Leben eine Generalprobe und vor allem, wie

wir diesen Teufelskreis durchbrechen können. Denn Thorsten Havener

weiß: die Antworten liegen immer in uns selbst. (SM)

Freitag, 9. März, Pier 2, 20 Uhr

„Es ist nie zu spät,

unpünktlich zu sein“

Torsten Sträter kommt ins Pier 2

Ruhrgebiet, Mütze und zeitlich öfter mal ein wenig knapp

dran. Mit diesen drei Faktoren beschreibt der Autor und Poetry-Slamer

Torsten Sträter seine Person. Insbesondere die Unpünktlichkeit

ist für Sträter ein so großes Thema, dass er ihr

ein eigenes Programm gewidmet hat. So geht der 51-Jährige

aktuell mit „Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein“ auf Tournee,

um seine Zuschauer mit neuem knusprigen Geschichtenmaterial

zu versorgen. Ob die Macht der Entspannung, Erziehung,

Musik oder Bratwurst: im neuen Programm geht es

laut Sträter, der einem breiten Publikum vor allem durch seine

regelmäßigen Auftritte bei „Nuhr im Ersten“ und „Extra 3“ bekannt

ist, so ziemlich um alles – auch um Zeit. Wie funktioniert

sie? Was macht sie? Kann man sie austauschen? Diesen Fragen

wird der Künstler nachgehen. Natürlich darf dabei auch ein

dreiminütiges Polit-Kabarett zwischen lässig runtergebrummten

Pointen nicht fehlen. Mit „Es ist nie zu spät, unpünktlich zu

sein“ verspricht Torsten Sträter eine zweistündige Vorstellung

in sonorstem Deutsch, die verglichen mit seinen bisherigen

Projekten vor allem eins sei: sprachlich noch „guter“. (JF)

Samstag, 24. März, Pier 2, 20 Uhr

61


THEATER

Die Frage nach

der Schuld

Ben Becker kommt mit „Ich,

Judas“ in den Dom

Seit November 2015 reist Ben Becker

mit seinem Soloprojekt „Ich, Judas“

durch die Kirchen der Republik. In

einer Mischung aus Lesung und Performance,

auf Grundlage der Romane von

Walter Jens und Amos Oz, hält er dabei

ein Plädoyer, das viele Fragen aufwirft

– vor allem nach der Schuld. Nach dem

umjubelten Auftritt im vergangenen

Jahr kommt der gebürtige Bremer mit

diesem Programm erneut in den Dom

seiner Heimatstadt.

Und plötzlich brachen alle Dämme.

Mit Standing Ovations wurde Ben Becker

vor einem Jahr für seinen Vortrag

„Ich, Judas“ gefeiert. Als dann noch

eine ältere Dame aufstand, zum Künstler

ging und ihm mitteilte, dass sie seine

Lehrerin in der Grundschule gewesen

sei, flossen beim 53-Jährigen die Tränen.

Und das nach einem hochemotionalen

Stück, basierend auf den Texten von

Walter Jens.

Ben Becker führt „Ich, Judas“ im Bremer Dom auf

Becker beweist dabei, dass er zu den

Großen auf deutschen Bühnen zählt. Der

Mime scheint den Text voll und ganz

verinnerlicht zu haben und erzeugt bei

seinem Vortrag eine fast magische Aura.

Es ist schon eine besondere Kunst, einen

solchen Text derart anschaulich und verständlich

auf die Bühne zu bringen. Der

Bremer Dom erweist sich dabei als wohl

best mögliches Ambiente.

Foto: Fritz Brinckmann

Das Stück besteht aus einer Lesung

und einem Monolog, der dem Schauspieler

auch körperlich alles abverlangt. Becker:

„Für mich sind die eineinhalb Stunden gefühlt

wie drei. Ab und zu realisiere ich in

einer Szene, dass ich gerade auf dem Tisch

stehe und denke dann: „Oh mein Gott, es

ist gerade mal die Hälfte um.“ (MÄR)

Freitag, 23. März, St. Petri Dom 20 Uhr

März 2017

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Februar 2017

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Sartana

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STADTTEIL-

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Das Dorf in der

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Unter Wölfen

Winter an der Weser

Mutig und aufrecht

Seit 20 Jahren ermittelt Inga Lürsen

Erstes Raubtier in Borgfeld gesichtet

Ben Becker

M o n ol o g ab e n d m it „ Ic h , Ju d a s “

Marathon

Zum 13. Mal läuft Bremen

Werder

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Braukunst in der Union Brauerei

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„Protest & Neuanfang“ mit Stil-Ikone Evelyn Frisinger im Focke-Museum

Innenstadt – im

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STADTTEIL-

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So gelingen Trauung

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Weihnachtsverlosung

Zahlreiche Tickets und Gutscheine zu gewinnen

Besondere Bremer: Sara Dähn auf dem Weg zum Broadway

Advent, Advent, ein …

Konzerte, Theater

und mehr

Interviews, Reportagen,

Porträts, Fotostorys, Kolumnen und Berichte

Valentinstag

TIPPS

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TERMINE

Der Tag der Liebenden

Ildikó von Kürthy

Das Leben als Frauchen

Dieter Nuhr

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62


Die Suche nach dem

Kern des Menschlichen

Alize Zandwijk inszeniert „Die Ratten“ /

Schauspielpremiere im Theater am Goetheplatz

Alize Zandwijk inszeniert „Die Ratten“ von Gerhard Hauptmann im Theater

am Goetheplatz.

Foto: Jörg Landsberg

Alize Zandwijk, leitende Schauspielregisseurin am

Theater Bremen, bringt Gerhard Hauptmanns Tragikomödie

„Die Ratten“ auf die große Bühne des Theater

Bremen. Zandwijks Arbeiten suchen stets empathisch nach

dem Kern des Menschlichen und fragen danach, wie viel es

kostet, sich diesen zu bewahren. Diese Frage stellt sich auch

für Hauptmanns meistgespieltes Stück, in dem er die Probleme

des ärmlich-proletarischen Lebens mit den überhöhten

ästhetischen Ansprüchen des wohlsituierten Bürgertums

kontrastiert.

Auf dem Dachboden eines heruntergekommenen Mietshauses,

umfunktioniert zum Kostümfundus des ehemaligen

Theaterdirektors Hanno Hassenreuther, erblickt das uneheliche

Kind des mittellosen polnischen Mädchens Pauline Piperkarcka

das Licht der Welt. Sehr zur Freude der Arbeiterehefrau

Henriette John – denn sie hat ihr dieses Baby abgekauft.

Ihr Glück hält nicht lange an, denn Pauline bereut ihren Entschluss

und die Tragödie bricht sich Bahn. Im Kampf um das

Neugeborene setzt Frau John alles aufs Spiel: Die Liebe ihres

Mannes sowie das Leben von Pauline, eines weiteren Kindes

und ihr eigenes – und verliert letztlich alles. Und während in

der John’schen Wohnung das Unglück tobt, debattiert man ein

Stockwerk weiter oben, in der Schauspielschule Hassenreuthers,

über die Authentizität der Kunst, die jegliche Verbindung

zum „wirklichen“ Leben vermissen lässt. (SM)

Die Premiere ist am Samstag, 10. März, um 19.30 Uhr im

Theater am Goetheplatz.

Foto: Theaterschiff Bremen

METROPOL THEATER BREMEN

(bisher Musical Theater) präsentiert:

Ein Jahr danach ...

„Mann über Bord 2“ auf dem Theaterschiff

08. - 11.03.18

HANS KLOK

13. - 14.04.18

SHEN YUN

21.04.2018 20:00h

Never TooLate

Mit der Premiere von „Mann über Bord 2“ bringt das Theaterschiff

Bremen die Fortsetzung der musikalischen Revue

„Mann über Bord“ auf Bremens schwankende Planken.

Vor einem Jahr sind sie sich hier an Bord begegnet: Drei

höchst unterschiedliche Strohwitwen (Martina Flügge, Sema

Mutlu, Astrid Schulz) voll Vorfreude auf eine romantische

Flusskreuzfahrt mit dem Liebsten. Welch ein Schock, festzustellen,

dass sie alle drei hintergangen wurden – von ein und

demselben Mann. Da half nur eins: Mann über Bord!

Nun, ein Jahr später, treffen sich die Damen an gleicher

Stelle wieder – zum heimlichen Informationsaustausch und

einer diskreten aber launigen „Trauerfeier“. Doch dann steigt

ein allein reisender, sehr attraktiver Herr (Andreas Euler) zu,

der alle Frauenherzen höher schlagen lässt. Welches Interesse

hat er an den lustigen Witwen? Wer oder was geht diesmal

über Bord? (SM)

Premiere am Donnerstag, 1. März, Theaterschiff, 20 Uhr

11.06.2018 20:00h

BRYAN FERRY

19.-20.01.2019

MAX RAABE & PALAST ORCHESTER

01.09.18 20:00h

OLETA ADAMS

04.05.18 20:00

FALCO - DAS MUSICAL

28.08.18 20:00h

Supertramp`s Roger Hodgson

12. - 13.10.18

JULIA ENGELMANN

24.10.18 20:00h

RADIO DORIA

08.11.18 20:00h

TIM BENDZKO

Weiteres Programm:

30.10. - 04.11.2018

FLASHDANCE

15.11.18 20:00h

BOYBANDS FOREVER

30.11.18 20:00h

PHILHARMONIC ROCK

01.12.18 20:30h

MARILLION

09. - 13.01.19

BLUE MAN GROUP

31.03.2019

BEAT IT!

I nfos und Tickets unter: www.metropol-theater-bremen.de

63


AUSTELLUNGEN

Goldenes

Zeitalter

der

Zeichenkunst

Niederländische Altmeister

in „Kühles Licht und

weite See“/ Neue Ausstellung

eröffnet Anfang

März in der Kunsthalle

Hendrik Kobell, Seestück, 1767, Feder in Braun, grau laviert, Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen,

Kupferstrichkabinett.

Weite Flachlandschaften, brausende Seestücke und derbe

Winterhausszenen: Im Rahmen einer neuen Ausstellung

in der Kunsthalle, erhalten Interessierte nach

mehrjähriger Restaurierung der Exponate erstmals einen Einblick

in den weitgehend unbekannten Bremer Bestand niederländischer

Altmeisterzeichnungen. Unter dem Titel „Kühles

Licht und weite See. Niederländische Meisterzeichnungen

und ihre Restaurierung“ präsentiert das Museum eine Auswahl

von rund 180 Arbeiten, welche die Vielfalt holländischer

Zeichenkunst präsentieren.

Neben hochkarätigen und bekannten Werken, wie Anton

van Dycks furiose Skizze „Samson Daila“ oder Jacob Jordaens

Entwurf der „Darstellung im Tempel“, sind auch weniger

populäre Gemälde Bestandteil der Ausstellung, die dem

breiten Publikum bislang unbekannt geblieben sind. So zum

Beispiel Abraham Bloemaerts Studie eines knorrigen alten

Baumes oder die Zeichnung einer mit Seegras bewachsenen

Muschel, die einst ein Matrose im Jahr 1698 anfertigte.

Der zeitliche Fokus der kreativen Werke, die vor allem

Landschaftszeichnungen abbilden, liegt im 17 Jahrhundert,

welches auch als das Goldene Zeitalter der Niederlande bezeichnet

wird. Stücke aus dem 16. sowie dem 18. Jahrhundert

finden sich jedoch ebenfalls unter den Ausstellungsobjekten

wieder. (SM)

Die Ausstellung „Kühles Licht und weite See“ findet von

Mittwoch, 7. März bis Sonntag, 1. Juli in den Räumlichkeiten

der Kunsthalle statt. Nähere Informationen zu den Inhalten

sowie dem Begleitprogramm gibt es unter www.kunsthallebremen.de.

Museumsgütesiegel

Focke-Museum für professionelle Arbeit ausgezeichnet

64

Am 8. Februar wurde dem Focke-Museum bei einem Festakt

in Hannover das Museumsgütesiegel Niedersachsen und

Bremen überreicht. Seit elf Jahren zeichnen das Land Niedersachsen,

die Niedersächsische Sparkassenstiftung und der

Museumsverband Niedersachsen und Bremen e.V. Museen,

die die Standards des Deutschen Museumsbundes in vorbildlicher

Weise umsetzen, mit dem Museumsgütesiegel aus.

Neben dem Focke-Museum erhielten acht weitere Häuser die

Auszeichnung. Das Bremer Landesmuseum ist nach dem Gerhard-Marcks-Haus

das zweite Museum in Bremen, das sich

in diesem Prozess bewährt hat. „Mit dem Gütesiegel wird die

Qualität unserer täglichen Arbeit auch nach außen sichtbar“,

freut sich Direktorin Dr. Frauke von der Haar über die Zertifizierung.

Zwei Jahre lang arbeitete das Team des Focke-Museums auf

die Zertifizierung hin, erstellte ein Leitbild und Konzepte für die

unterschiedlichen Arbeitsbereiche des Museums. Fachleute beleuchteten

für den Museumsverband den Museumsbetrieb auf

Stärken und Schwächen. Am Ende des Prozesses beriet eine

unabhängige Expertenkommission über die Ergebnisse. (SM)

„Organische Verbindung“

Skulpturen von Barbara Deutschmann und Bilder von Christian Plep

sind in der Ausstellung „Organische Verbindung zu sehen. Während

Deutschmann mit gegensätzlichen Materialien wie Stein und Beton

sowie Paraffin, Gießharz oder Glas arbeitet, entstehen bei Plep Bilder

aus handgeschöpftem Papier, das er in Wachs tränkt. Die beiden

Kunstschaffenden leben und arbeiten in Bremen. Der Eintritt zur Ausstellung,

die bis zum 8. April geöffnet ist, ist kostenlos. (SM)

Vernissage: Sonntag, 4. März, Villa Sponte, 15.30 Uhr

Fotos: Deutschmann/Plep


Von Kajak

bis Anorak

Polnische Kunst

Erstmals in Deutschland: Werke

aus der Signum Foundation

Kabinettausstellung „Leben am

Polarkreis“ im Übersee-Museum

Die extremen Lebensbedingungen

des hohen Nordens haben die indigenen

Bewohner Kanadas, Alaskas

und Grönlands erfinderisch werden

lassen. So sicherten erst ihre ausgeklügelten

Jagdstrategien sowie der optimale

Schutz vor den eisigen Temperaturen

das Überleben der Menschen. Studierende

der Universität Bremen widmeten

sich eingehend dem Leben am Polarkreis

und zeigen nun ihre Ergebnisse in

einer Kabinettausstellung im Übersee-

Museum.

Schmuck aus Walrosselfenbein, urtypische

Schneebrillen und wasserfeste

Kleidung aus tierischen Rohstoffen:

„Diese Exponate zeigen, wie eng die

Lebensgewohnheiten der indigenen Bevölkerung

mit dem kargen Lebensraum

am Polarkreise verwoben waren“, sagt

Tessa Hamann, eine der fünf mitwirkenden

Studentinnen.

In der unwirtlichen Umgebung seien

kluge Überlebensstrategien zwingend

gewesen. Mensch und Tier bildeten eine

Einheit, die sich auch in den Glaubensvorstellungen

der Inuit widerspiegelt.

Ausgangspunkt für die Ausstellung ist

eine der frühesten Sammlungen des

Übersee-Museums. Darunter befinden

sich unter anderem ein Anorak aus Tierdarm

sowie ein traditionell gefertigtes

Die Studentin Tessa Hamann arbeitete zur Wohnkultur

der Inuit. Foto: Kristina Wiede

Kajak, beeindruckende Erfindungen der

Inuit, deren sprachliche Bezeichnungen

bis heute im Deutschen erhalten blieben.

Darüber hinaus zeigt die Ausstellung

auch die Veränderungen auf, welche die

Bevölkerung der untersuchten Gebiete

etwa durch westliche Einflüsse und den

Klimawandel innerhalb der vergangenen

120 Jahre durchlebten. (KW)

Die Kabinettausstellung „Leben am

Polarkreis entstand unter der Leitung

von Prof. Dr. Ahrndt, Direktorin des

Übersee-Museums, und ist dort noch bis

zum 22. April zu sehen.

550 Wecker setzt der Künstler Jaroslaw Kozlowski

in Szene. Foto: Signum Foundation

An Herz und Verstand appelliert die

Ausstellung „Where Does Your

Heart Belong?“. Sie zeigt eine Auswahl

an Arbeiten von 19 Künstlerinnen

und Künstlern, die erstmals in Deutschland

zu sehen ist, und bietet einen Einblick

in eine herausragende polnische

Privatsammlung. Die mediale Spannbreite

reicht von Malerei, über Skulptur

zu Performancekunst, über Fotografie

und Neon-Textarbeiten bis hin zu verstörenden

Selbstinszenierungen, in

denen Rollenmuster kritisch hinterfragt

werden. Die Werke stammen aus der Signum

Stiftung, die 2002 von Hanna und

Jarosław Przyborowski begründet worden

ist. (SM)

Die Ausstellung „Where Does Your

Heart Belong“ eröffnet am Donnerstag,

15. März, um 19 Uhr im Museum Weserburg.

Anschließend ist sie bis zum

2. September geöffnet.

Di ab 19 Uhr:

Eintritt frei!

bis 1.7.18

Di 10 – 21 Uhr

Mi bis Sa 10 – 17 Uhr

So 10 – 18 Uhr

www.bremennach68.de

Verein von

Freunden

des Focke-

Museums e.V.

Conrad

Naber

Stiftung

65


WAS MACHT EIGENTLICH …

Foto: C. Kuhaupt

„Wenn die wüssten,

wie gut es mir heute geht“

Ex-Bürgermeister Dr. Henning Scherf im

Interview / Führung im Focke-Museum

mehr diesen Berufsstress habe. Wenn

man von morgens bis abends eingespannt

ist und sich durchsetzen

muss, weil es sonst nicht weitergeht,

und dann kommen Leute und erheben

zum soundsovieltem Mal die gleichen

Vorwürfe, und es bewegt sich dadurch

nichts – dann konnte ich auch schon

mal heftig reagieren. Auch auf Parteitagen

und Debatten in der Bürgerschaft.

Ich weiß von einigen, die sich sehr über

mich geärgert haben. Aber ich hatte

die große Koalition zu vertreten. Dass

ich schon mal ungerecht und ungeduldig

war, muss ich heute anerkennen.

Manchmal denke ich heute, wenn ich

die aktuelle Politik und die Debatten

verfolge: „Wenn die wüssten, wie gut es

mir heute geht“ (lacht).

66

Henning Scherf zählt zu den populärsten

Politikern in der Geschichte

Bremens. Der in der Neustadt

aufgewachsene Drogisten-Sohn war

bereits 1972, damals noch als Juso, Landesvorsitzender

der Bremer SPD. Von

1978 bis 2005 gehörte er dem Senat der

Freien Hansestadt Bremen an. Ab 1995

war er zehn Jahre lang Bürgermeister

und führte die Große Koalition an. Zudem

war der heute 79-Jährige für seine

Bürgernähe bekannt – er fuhr mit dem

Fahrrad durch die Stadt und umarmte

auch fremde Menschen – und erzielte

hohe Beliebtheitswerte.

Was machen Sie zurzeit?

Ich habe viel zu tun. Meine Hauptbeschäftigung

ist das Bücherschreiben.

Momentan sitze ich gerade an einem

neuen Werk mit dem Titel „Älter werden

in der Stadt“. Zudem halte ich im

deutschsprachigen Europa Vorträge zu

dem Thema – alleine im vergangenen

Jahr kam ich dabei auf mehr als 200. Es

geht mir darum, wie die älter werdende

Gesellschaft mit den zusätzlichen, den

geschenkten Jahren, umgeht.

Zudem bekleiden Sie auch noch das eine

oder andere Ehrenamt …

Das stimmt. Ich bin immer noch Präsident

des Deutschen Chorverbandes,

Vorstandsvorsitzender von Pan y Arte

– Brot und Kunst für Nicaragua, Vorsitzender

des Bürgerpreises der Gustav

Heinemann Stiftung, Vorsitzender des

Kuratoriums der Stiftung der Friedrich

Ebert Gedenkstätte in Heidelberg und

Botschafter von HelpAge. In Bremen

habe ich im St.-Remberti-Stift wöchentlich

einen Lesezirkel, ich engagiere

mich bei Ameb (aktive Menschen in

Bremen) und lese in Schulen.

Wie findet es Ihre Frau, dass Sie auch

nach Ihrer politischen Karriere immer

noch so umtriebig sind?

Sie findet das okay, weil sie mich kennt.

Ich nehme kein Honorar, sammle dafür

aber Spenden – unter anderem für Projekte,

die ihr sehr am Herzen liegen.

Wir machen ja auch viel gemeinsam,

zum Beispiel mit unseren Freunden,

mit denen wir seit 30 Jahren in einem

Wohngemeinschaftshaus zusammenleben.

Wir haben neun Enkelkinder

und betreuen seit drei Jahren eine Frau,

die mit ihren drei kleinen Kindern aus

Nigeria geflüchtet ist. Die Familie ist uns

richtig ans Herz gewachsen. Wir sorgen

dafür, dass die Kinder ihre Schularbeiten

erledigen und die Mutter ihre Ausbildungsstelle

kriegt.

Schon während Ihrer politischen Karriere

haben Sie den Spitznamen „Omaknutscher“

verpasst bekommen. Hat Sie

das gestört?

Überhaupt nicht. Man wollte mich damit

in die Pfanne hauen, aber ich habe

das immer als Kompliment verstanden.

Ich mag alte Menschen und mochte sie

auch schon damals. Ich habe so herzliche

Begegnungen in meinem Leben erlebt

und ich weiß auch, wann ich jemanden

in den Arm nehmen darf und wann

nicht. Viele alte Menschen werden von

niemandem mehr in den Arm genommen

– wenn man die dann drückt, sind

sie glücklich und strahlen. Man sollte

generell keinen Bogen um alte Leute

machen, sondern sie ansprechen und

einbeziehen.

Sie haben sich selbst einmal als ungerecht

und ungeduldig bezeichnet. Sehen

Sie sich immer noch so?

Das hat sich sehr gelegt, da ich nicht

Was waren Ihre schlimmen Erfahrungen

während Ihrer politischen Amtszeit?

Tief getroffen haben mich die großen

Firmenpleiten, angefangen mit Borgward.

Oder die Pleite der AG Weser. Ich

werde nie vergessen, wie Hans Koschnick

damals geweint hat. Mir ging es

ganz ähnlich mit der Vulkan-Werft, als

ich in der Verantwortung stand.

Was werten Sie als Erfolge ihrer Amtszeit?

Vor allem, dass es uns gelungen ist, das

angeschlagene Schiff Bremen durch

unruhiges Wetter zu steuern. Ein Beispiel

ist die Entwicklung der Universität

zur Eliteuni. Oder die Ansiedlung von

Daimler, mittlerweile das attraktivste

Werk des gesamten Konzerns. Ebenso

sind Airbus, OHB, die Lürssen-Werft

und das Stahlwerk absolute Erfolgsgeschichten.

Auch Bremerhaven mit dem

Alfred Wegener Institut, den Havenwelten

und dem Kreuzfahrtterminal gehören

für mich dazu.

Sie führen am 6. März im Focke-Museum

durch die Ausstellung „Protest + Neuanfang.

Bremen nach ’68“. Was erzählen

Sie dort?

Ich berichte als Zeitzeuge natürlich von

der Zeit damals. Ich bin 1968 von Hans

Koschnick aus Osnabrück nach Bremen

zurückgeholt worden. Ich habe die

Gründung der Universität mitbekommen

und versucht, Brücken zu schlagen.

Als die Häuser im Viertel besetzt wurden,

habe ich beispielsweise versucht,

die Polizei davon abzuhalten, Häuserkämpfe

anzufangen. Wir haben damals

den ersten antiautoritären Kindergarten

gegründet und vieles mehr.

Das Interview führte Martin Märtens.


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