Multiple Campus

JovisVerlag

Multiple

Campus

Szenarien

für die

Universität

der

Zukunft

Paolo

Fusi


Einführung

Vorwort des Präsidenten der Universität Hamburg 7

Dieter Lenzen

Vorbemerkung des Kanzlers der Universität Hamburg 9

Martin Hecht

Die Universität und die Zukunft der Stadt 11

Paolo Fusi

Heute & Morgen

Die Universität Hamburg 18

Der historische Campus Von-Melle-Park 30

Der MIN-Campus Bundesstraße 44

Campus Klein Flottbek 56

Science City Bahrenfeld 64

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf 74

Internationale Tendenzen

Inspirierende Beispiele für den Multiple-Campus-Ansatz 86

Übermorgen

Multiple Campus 148

Die Universität Hamburg übermorgen 172

Stadtcampus Von-Melle-Park & Bundesstraße 173

Campus Klein Flottbek 212

Science City Bahrenfeld 232

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf 238

Anhang

Bildverzeichnis 247

Autoren & Redaktion 251

Impressum 253


Vorwort

Dieter Lenzen

Präsident der Universität Hamburg

Architektur, die ihren Namen verdient und nicht

bloß Baumeisterei ist, leistet einen Beitrag zur Determination

des sozialen Lebens. Mindestens spiegelt

sie dieses auf der Höhe ihrer Zeit. Das gilt auch

und insbesondere für Universitätsarchitektur. Zahlreiche

Beispiele, spätestens beginnend mit der Bauhausarchitektur,

sind dafür Belege. Eine Architektur,

die wie diese den Menschen in den Mittelpunkt

des Räumlichen stellte, war insofern ein markantes

Beispiel für gelungenes Bauen an der Academia.

Eine Universität, die mehr sein möchte als eine

Fertigungsstätte für Absolventen oder ein Hervorbringungsort

von Innovationen verwertbarer Art,

muss deshalb darauf achten, muss darauf bestehen,

dass der nachwachsenden Generation und ihren

Lehrern und Lehrerinnen ein Raum geschaffen

wird, in dem sie ihre Zukunft und die ihrer Nachfahren

entwerfen können. Dieser Anspruch ist in der

baulichen Vergangenheit der Universität Hamburg

an einigen prominenten Stellen wie der des Auditoriums

Maximum erfüllt worden. Zahlreiche andere

Gebäude sind in den Zeiten beschleunigter und oftmals

unreflektierter Expansion funktionalistisch im

schlechteren Sinne hinzugebaut worden. Deshalb

kommt es heute darauf an, soweit dieses überhaupt

möglich ist, den öffentlichen Raum, der erhebliche

Zufälle aufweist, so ästhetisch zu restrukturieren,

dass er seiner Funktion für die Academia

nachkommen kann.

Diese Aufgabe ist Gegenstand des vorliegenden

Bandes von Paolo Fusi. Unter dem Signet des

Multiple Campus“ versucht Fusi, der Multiplizität

gewissermaßen ex post in einem doppelten Sinne

Geltung zu verschaffen: Zum einen gilt es zu registrieren,

dass die bauliche Universitätslandschaft,

dem epochalen Geschehen geschuldet, in erheblichem

Maße „multiple“, divers ist. Fusi versucht

nicht, diesen Umstand historisch zu glätten, sondern

ihn zu akzeptieren und zu verbinden mit einem

zweiten Element der Multiplizität, durch das

unsere, insbesondere akademische, Welt heute

gekennzeichnet ist: die Multiplizität, Diversität der

Menschen, die in der und für die Academia, für die

Universität arbeiten.

Um diesem Gedanken gerecht zu werden, legt

Fusi eine Fülle von stadt- und campusplanerischen

Vorschlägen, Ideen und Entwürfen vor, die eine

längst überfällige Diskussion auslösen können: Wie

will es die Stadt, wie wollen wir es zukünftig mit der

Gestalt des Raumes halten, in dem Zukunft gestaltende

Menschen einen großen Teil ihres Lebens zubringen

und darüber hinaus zahlreiche Menschen

ihr ganzes Leben?

Das verdient und verlangt nach Sorgfalt, nach

sogar mehr Sorgfalt, als wir sie auf unsere eigenen

privaten Wohnumgebungen anzuwenden gewohnt

sind. Unsere Universität prägt unser Leben, prägt

unser Denken und prägt unser Handeln auf Zukunft

hin.

Für diesen Beitrag ist Paolo Fusi, Professor für

städtebaulichen Entwurf/Urban Design an unserer

Schwestereinrichtung, der HafenCity Universität,

nachträglich zu danken. Dies gilt auch für Martin

Hecht als Universitätskanzler, der den Gedanken

angestoßen und die Entstehung in gemeinsamen

Diskussionen begleitet hat.

Nunmehr ist zu wünschen, dass die Öffentlichkeit,

vor allem aber die Politik, den Gedanken

aufnimmt und einen Willen zur konsistenten Gestaltung

der fünf Universitätscampi einer „Exzellenzuniversität“,

was die Universität seit dem 19. Juli

2019 ist, entwickelt und zeigt. Vielleicht werden es

Campi der Multiplizität, die nicht bloß unterläuft,

sondern bewusst und mit Gründen betrieben wird.

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Vorbemerkung

Martin Hecht

Kanzler der Universität Hamburg

Prozesse in der Wissenschaft verlaufen in der Regel

multikausal, beispielsweise Kooperationsbeziehungen,

Verfügbarkeit von Forschungsinfrastrukturen

und sozialen Infrastrukturen, Services der Digitalisierung

sowie Möglichkeiten des Ausgleichs in Kultur

und Sport. Auch wenn das Zeitalter der Digitalisierung

die Ortsabhängigkeit relativiert, benötigt Wissenschaft

definierte Räume zum Forschen, Lehren

und zur Begegnung, um das komplexe Zusammenspiel

individueller und systemischer Potenziale zur

Wirkung kommen zu lassen. Derzeit bietet die Universität

Hamburg diese Orte auf etwa 650.000 Quadratmetern

Bruttogeschossfläche in 189 Gebäuden

über die Stadt verteilt an.

Multiple Campus“ fokussiert sich auf die funktional

bauliche Standortentwicklung. Es werden

Bestandssituationen dokumentiert und Entwicklungsszenarien

für das Erscheinungsbild der Universität

in der Freien und Hansestadt Hamburg

gezeichnet. Anlass zu dem Projekt war die Ausarbeitung

der „Teilstrategie Campusentwicklung“ im

Rahmen der strategischen Ausrichtung der Universität.

Campusentwicklung umfasst ergänzend zur

Betrachtung der Liegenschaften in Bezug auf Lage,

Architektur und Funktion strategische Aspekte

des Gebäudebetriebs sowie eines wissenschaftsadäquaten

Liegenschaftsmanagements. Universitätsgebäude

und die zur Bewirtschaftung notwendigen

Strukturen und Prozesse sind in den vergangenen

Jahrzehnten an vielen Standorten in einer

Form vernachlässigt worden, dass professionelle

Betriebskonzepte nicht oder nur teilweise zum Einsatz

kommen können. Beispielsweise scheitert eine

energieeffiziente und nachhaltige Bewirtschaftung

an heterogener Gebäudeleittechnik, für Konzepte

zum Einsatz regenerativer Energien stehen sowohl

bei Nachrüstungen als auch bei der Errichtung von

Gebäuden häufig notwendige Investitionsmittel

nicht zur Verfügung. Instandhaltungsmaßnahmen

zum Substanzerhalt werden weit zurückgestellt

oder fallen aus. Anforderungen an Sicherheit auf

dem Campus haben sich grundlegend verändert.

Hamburg hat sich mit dem Mieter-Vermieter-

Modell für öffentliche Bauten entschieden, den

Umgang auch mit Hochschulgebäuden entsprechend

der mit dem Betrieb verbundenen Verantwortung

zu professionalisieren. Dieses Modell

kann für die Hochschulen zu einem Erfolgsmodell

werden, wenn die für die Errichtung und Instandhaltung

notwendigen Mittel bereitgestellt werden

und wenn der Prozess der Errichtung und der Betrieb

der Gebäude zwischen Hochschulen und Vermietern

partnerschaftlich und entsprechend der

Bedürfnisse der Wissenschaft angelegt ist.

Das Liegenschaftsmanagement der Universität

Hamburg hat sich mit dem Ziel neu erfunden,

die Ressource Fläche als integralen Bestandteil

der Prozesse in Forschung und Lehre adäquat

zum Einsatz kommen zu lassen. Ergänzend zu den

technisch-fachlichen Anforderungen ist dabei den

sehr vielfältigen Kommunikationsbedarfen innerhalb

der Universität, mit der Politik sowie mit den

zahlreichen externen Partnern gerecht zu werden.

Erfolgreiches universitäres Liegenschaftsmanagement

benötigt weitreichende Steuerungs- und

Handlungsautonomie.

Das Konzept „Multiple Campus“ fordert in seiner

Komplexität Offenheit und Zukunftsorientierung

von denjenigen, die es entwickeln und umsetzen.

Ich danke allen, die sich auf diesen Weg

begeben und an dem Projekt „Multiple Campus“ in

den vergangenen Monaten gearbeitet haben, ganz

besonders Paolo Fusi, Kathrin Schmuck, Johannes

Bouchain, Eva Liesberg und Marita Vietmeyer.

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Die Universität und

die Zukunft der Stadt

Paolo Fusi

Geschichte und Zukunft

Die Wissenschaft ist in unserer Kultur und Gesellschaft

eines der größten Güter, über das wir verfügen.

Dieses Kapital zu pflegen und zu bewahren, ist

eine Verantwortung, welcher wir uns nicht entziehen

können. In Zukunft aber wird die Wissenschaft

für die westliche Zivilisation die wichtigste Stärke

und eine konkrete Chance im internationalen Wettbewerb

darstellen. Die Zukunft der Wissenschaft

zu reflektieren und ihre Formen zu gestalten, bildet

eine der größten Herausforderungen unserer

Gegenwart.

Die Universität Hamburg feiert im Jahr 2019 das

hundertjährige Jubiläum ihrer Entstehung. Dabei

ist die Jahrhundertfeier nicht nur rückblickend Anlass,

die eigene Geschichte zu zelebrieren und die

Vergangenheit zu betrachten, sondern vor allem

ein Anstoß dazu, die Zukunft zu planen. Für unsere

disziplinäre Reflektion in Architektur und Städtebau

bildet dieses Ereignis eine hervorragende Gelegenheit,

das Thema der Entwicklung universitärer

Campusstandorte in Bezug auf die Zukunft der

Stadt zu vertiefen.

Die hier vorgestellten theoretischen Gedanken

sowie Entwurfsszenarien streben nicht danach,

abgeschlossene Projekte zu präsentieren, sondern

wollen vielmehr musterhafte Anwendungen einer

methodischen Arbeit andeuten. Diese sollen Anhaltspunkte

für eine Planungsdiskussion mit allen

Beteiligten, die die Zukunft der Campusstandorte

mitplanen werden, bieten.

Das zukunftsorientierte Streben der Universität

Hamburg ist geprägt von der Fragestellung „Wohin

geht die Wissenschaft?“, und die planerischen Gedanken

über die Exzellenz der Campusstandorte

der Zukunft bilden einen Mehrwert für die Stadt

Hamburg als Ganzes. Die Stadt ist seit jeher ein

Beispiel für die komplexesten und faszinierendsten

Ausdrucksformen der Zivilisation. Zudem lebt

sie wesentlich von ihren starken Kulturinstitutionen.

Die Stadt der Zukunft wird jedoch mehr denn

je lebendige, leistungsfähige und sogar exzellente

Universitäten brauchen, um eine adäquate Rolle in

der Entwicklung der Menschheit zu erfüllen. Schon

seit Jahren beobachten wir, auf welche Art sich Universitätsstädte

in einem Wettbewerb profilieren,

um neue Einwohner zu gewinnen. Junge Menschen

ziehen auf der Suche nach einer kulturellen und

beruflichen Ausbildung in die Städte, in denen die

Ausbildungsangebote am attraktivsten sind. Aber

auch andere Menschen, die das vielfältige und kulturelle

Spektrum suchen, das sich am besten durch

Synergieeffekte in den Universitätsstädten entwickelt,

möchten in diesen Orten leben. Jene wachsen

und florieren aber nicht nur bezüglich der Quantität,

sondern auch hinsichtlich der Qualität der Lebensmöglichkeiten.

Die Städte bieten bessere Arbeitschancen und

Selbstverwirklichungsperspektiven: Dynamische

und kreative Unternehmer haben hier bessere

Chancen, geeignete Mitarbeitende zu finden. Umgekehrt

erhalten hier gut ausgebildete und leistungsfähige

Arbeitskräfte bessere Anstellungsangebote.

Gleichzeitig entstehen in diesen Orten

durch die Vielfalt an kulturellen Ereignissen und

Angeboten für Weiterbildung, Freizeit und gesellschaftlichen

Austausch attraktivere Lebensbedingungen.

Auch wenn sich die medialen und virtuellen

Formen der Kommunikation immer mehr

ausweiten, bleibt das menschliche Zusammentreffen

in der realen Welt unumgänglich oder gewinnt

sogar an Bedeutung: als Form der Kompensation

gegenüber der ephemeren Dimension der sozialen

Medien.

10 | 11


Die Universität Hamburg

Rückblick, Einblick und Ausblick

In der Zeit ihres nun hundertjährigen Bestehens hat

sich die Universität Hamburg seit ihrer Gründung

im Jahr 1919 zur größten Hochschuleinrichtung

Norddeutschlands mit über 40.000 Studierenden

entwickelt. Die Fächer der Universität umfassen

Geistes-, Kultur-, Sozial-, Wirtschafts-, Erziehungsund

Rechtswissenschaften, Psychologie, Mathematik,

Informatik, Biologie, Chemie, Physik, Geowissenschaften

sowie Medizin. Entsprechend umfangreich

ist der heutige Bestand an eigenen und angemieteten

Gebäuden an unterschiedlichen Standorten

im Stadtgebiet. Dabei zeigt sich in der aktuellen

architektonischen und städtebaulichen Situation

der Universitätsgebäude, insbesondere an den

Hauptstandorten, wie vielfältig die bisherigen Entwicklungsschritte

der Universität waren und wie

sich die in den unterschiedlichen Phasen vorherrschenden

architektonischen und städtebaulichen

Prinzipien in der Ausgestaltung der maßgeblichen

Universitätserweiterungen in den jeweiligen Epochen

niederschlugen.

Von den Anfängen, die auf erste konkrete Überlegungen

vor dem Ersten Weltkrieg zurückgehen,

bis zur heutigen Situation mit zahlreichen Hauptund

Nebenstandorten unterschiedlichen baulichen

Charakters hat sich die Universität vor allem in

ihren innenstadtnahen Lagen zu einem festen Bestandteil

der jeweiligen Stadtteile und Quartiere

entwickelt. Daran hat die bauliche Manifestation

des universitären Lebens innerhalb der jeweiligen

Stadtbereiche einen entscheidenden Anteil. 2009

gab es konkrete Überlegungen hinsichtlich einer

Komplettverlagerung der Universität auf den Kleinen

Grasbrook vis-à-vis zur HafenCity. Diese wurden

wegen der lauten Stimmen der Befürworter

eines Ausbaus der Hochschule an den über Jahrzehnte

gewachsenen, innenstadtnahen Standorten

jedoch zügig wieder fallen gelassen. Es zeigte sich

einmal mehr in besonders ausgeprägter Weise, wie

stark die Universität im Stadtgewebe verwurzelt

ist und welche Bedeutung dies auch auf baulicher

Ebene hat. Daneben sind wenig später auch die

Standorte Klein Flottbek und insbesondere Bahrenfeld

in den Fokus für eine zukünftige bauliche Erweiterung

gerückt.

Als Universitätsstandort mit Sonderstatus hat

auch das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

mit seinem umfangreichen Gebäudebestand eine

große Bedeutung. Das 1889 als Neues Allgemeines

Krankenhaus eröffnete Klinikum erhielt 1934 offiziell

den Status eines Universitätsklinikums, nachdem

es in den vorherigen zwei Jahrzehnten intensiv

zu einem Forschungsstandort ausgebaut worden

war.

Weiterentwicklung bestehender Standorte

statt Komplettverlagerung

Die Entscheidung des Hamburgischen Senats

vom Juni 2010, die Universität an den bestehenden,

innenstadtnahen Standorten auszubauen 1

war der Ausgangspunkt für zahlreiche übergeordnete

Überlegungen und Detailplanungen für die

Weiterentwicklung der Universität. Obwohl dieser

Entwicklungsprozess zahlreiche Ebenen umfasst,

unter anderem im strukturellen und administrativen

Bereich, wird mit der Dachmarke „Uni baut

Zukunft“ für den architektonisch-städtebaulichen

Teil des Entwicklungsprozesses mit Fokus auf den

Standort Bundesstraße der Tatsache Rechnung

getragen, dass der baulichen Ebene eine sehr große

Bedeutung zufällt: Die Universität kann an den

bestehenden Standorten nur zukunftsfähig ausgebaut

werden, wenn zumindest in bestimmten

Bereichen maßgebliche Nachverdichtungen durch

Heute & Morgen | Die Universität Hamburg


Neubauten erfolgen, Standorte flächenmäßig erweitert

und Bestandsgebäude umfassend saniert

beziehungsweise durch Neubauten ersetzt und Außenräume

aufgewertet werden.

Die Konzepte vom Anfang der 2010er Jahre sind

inzwischen durch mehrere bereits getroffene und

weitere, in der Schwebe befindliche Entscheidungen

bis hin zur Verlagerung ganzer Fachbereiche an

andere Standorte inhaltlich stark überholt. So steht

inzwischen fest, dass der Fachbereich Chemie komplett

nach Bahrenfeld verlagert wird. Auch für den

Fachbereich Zoologie an der Bundesstraße ist eine

Verlagerung geplant, hier steht eine finale Standortentscheidung

aber noch aus. Der Beschluss,

die entsprechenden Institute und Fachbereiche

dauerhaft und nicht nur provisorisch auszulagern,

führte zu einem Bedeutungsgewinn des Standorts

Bahrenfeld, wo zusätzlich zur Physik mittelfristig

der gesamte Fachbereich Chemie und längerfristig

auch der Fachbereich Biologie konzentriert werden

sollen. Der Standort wird in den nächsten Jahren

und Jahrzehnten stark erweitert und übergreifend

als Science City Bahrenfeld bezeichnet. 2 Dies umfasst

neben dem Ausbau der Universität am Standort

auch den Ausbau und den möglichen Zuzug

weiterer Forschungsinstitute und forschungsnaher

Unternehmen.

Trotz der über unterschiedliche Stadtteile im

westlichen Gründerzeitgürtel der Stadt und im

Hamburger Westen verteilten Hauptstandorte soll

sich die Universität als Ganzes weiterentwickeln. So

sind neben den Besonderheiten der Einzelstandorte

auch verbindende Elemente notwendig. Es wird

also eine architektonisch-städtebauliche Vision

benötigt, die einerseits übergeordnete Leitlinien

für die Universität als Ganzes vorgibt, andererseits

aber genügend Raum für teils nicht vorhersehbare

Einzelentwicklungen lässt. Als Basis für diese Vision

der „Universität Hamburg übermorgen“, die im

folgenden Teil dargestellt wird, wird an dieser Stelle

ein Blick auf die aktuelle Situation und die konkret

geplanten Einzelprojekte geworfen. Dieser kurz- bis

mittelfristige Zeithorizont der baulich-funktionalen

Entwicklung wird hier als das „Morgen“ der Universität

Hamburg bezeichnet und umfasst unter anderem

die noch in Bau befindlichen bzw. noch nicht

umgesetzten Projekte aus dem Programm „Qualitätsoffensive

Universitätsbau 2014–2018“ des Baumanagements

der Universität, aber auch weitere

bereits mehrfach diskutierte Ideen, die noch nicht

in diesem Programm enthalten sind. Innerhalb

dieser Qualitätsoffensive wurden die Ziele für die

bauliche Weiterentwicklung der Universität so formuliert,

wie sie auch für den Kontext dieser Publikation

passend sind. Es gehe dabei darum, „die baulich-funktionale

Qualität sowie Erscheinung der

Campusanlagen und der Universitätsgebäude den

aktuellen Bedarfen von internationaler Forschung

und Lehre am Metropolstandort Hamburg anzupassen

und dabei gleichzeitig die Universität an

geeigneten Schnittstellen mit Stadt und Öffentlichkeit

weiter zu verzahnen und weitere Strahlkraft zu

entwickeln.“ 3

Die Standorte der Universität Hamburg

Die Universität Hamburg ist untergliedert in

acht Fakultäten. Hiervon belegt das Universitätsklinikum

Hamburg-Eppendorf (UKE) 497.000 Quadratmeter

Bruttogeschossfläche. Die übrigen sieben

Fakultäten belegen zusammen etwa 650.000 Quadratmeter

Bruttogeschossfläche in 189 Gebäuden

(Stand 2017). Dabei liegen die zur Universität gehörenden

Gebäude fast ausschließlich in den Stadtteilen

westlich der Alster.

Neben dem Hauptgebäude an der Edmund-

Siemers-Allee sind dies die Campusbereiche Von-

Melle-Park und Bundesstraße, der Sportcampus

an der Feldbrunnenstraße, der Forschungscampus

Bahrenfeld, Klein Flottbek/Botanischer Garten

und Stellingen (Informatik). Aufgrund der Sanierung

des Gebäudes Von-Melle-Park 6 („Philturm“)

wird derzeit auch ein Gebäudekomplex in der City

Nord (Winterhude) temporär von der Universität

Hamburg genutzt. Wie bei vielen anderen Universitäten

auch führte der steigende Raumbedarf der

Universität und der Mangel an geeigneten Flächen

innerhalb der letzten Jahrzehnte zur Anmietung

zahlreicher Bestandsgebäude, insbesondere

im Stadtteil Rotherbaum im direkten Umfeld der

dortigen Hauptstandorte. Weitere zur Universität

gehörende Gebäude befinden sich unter anderem

im Bereich Jungiusstraße/Alter Botanischer Garten

und am Fischereihafen in Altona. Mit dem Institut

für Holzwissenschaften in Lohbrügge und der Sternwarte

in Bergedorf befinden sich zwei universitäre

Standorte im Osten Hamburgs. 5

Fünf Hauptstandorte

Da sich die Universität Hamburg zukünftig vorrangig

an den vier Hauptstandorten Campus Von-

Melle-Park, Campus Bundesstraße, Forschungscampus

Bahrenfeld und Klein Flottbek sowie im

medizinischen Bereich am Standort des Universitätsklinikums

Hamburg-Eppendorf konzentrieren

und weiterentwickeln soll, wird im Folgenden das

Augenmerk auch im Bestand auf diese Standorte

gelegt.

(JB)

1 Behörde für Wissenschaft, Forschung und

Gleichstellung (BFW): Metropole des Wissens –

Uni baut Zukunft. Online abgerufen unter: http://

wissenschaft.hamburg.de/zukunft-uni/. Letzter

Zugriff: 27.08.2018. 2 Hamburger Abendblatt:

Bahrenfeld wird zum Wissenschaftszentrum.

Artikel vom 26.10.2018. Online abgerufen unter:

https://www.abendblatt.de/hamburg/elbvororte/

article215653899/Bahrenfeld-wird-zum-

Wissenschaftszentrum.html. Letzter Zugriff:

08.12.2018. 3 Universität Hamburg: Universitätsbau

2014–2018. Broschüre zu aktuellen Bauprojekten

der Universität. Hamburg 2018, S. 2 4 Universität

Hamburg: Jahresbericht 2017. Online

abgerufen unter: https://www.uni-hamburg.de/

uhh/profil/fakten/jahresberichte/jb-2017.pdf.

Letzter Zugriff: 08.12.2018. 5 Universität Hamburg:

Campus-Navigator auf den Internetseiten

der Universität. Online abgerunfen unter: https://

www.uni-hamburg.de/onTEAM/campus/. Letzter

Zugriff: 23.08.2018.

18 | 19


1

Karte der Universitätsund

Forschungsstandorte

in Hamburg. Sichtbar ist

eine Verteilung auf unterschiedliche

Stadtbereiche

mit Bündelung in der Innenstadt

und an einigen

weiteren Standorten.

M: 1:150.000

Heute & Morgen | Die Universität Hamburg


Fernbahnhof

Geplanter Fernbahnhof

Flughafen

Untersuchte Universitätsstandorte

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Öffentliche Hochschulen

Universität Hamburg

Universität Hamburg – Universitätsklinikum Hamburg‐Eppendorf

Technische Universität Hamburg‐Harburg

HafenCity Universität

Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Hochschule für bildende Künste

Hochschule für Musik und Theater

Akademie der Polizei Hamburg

Hochschulen des Bundes

Helmut‐Schmidt‐Universität – Universität der Bundeswehr

Private Hochschulen

Brand Academy

Europäische Fernhochschule

Hamburger Fern‐Hochschule

Northern Business School

Bucerius Law School

Hamburg School of Business Administration

EBC Hochschule

Medical School Hamburg

Kühne Logistics University

Berufsakademie Hamburg

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Gemeinschaftsfinanzierte Forschungseinrichtungen

Deutsches Elektronen‐Synchrotron

Anwendungszentr. Leistungselektr. für Regen. Energiesyst. (Fraunhofer ISIT)

Bernhard‐Nocht‐Institut für Tropenmedizin

Climate Service Center (Helmholtz‐Zentrum Geesthacht)

European Screening Port (Fraunhofer IME)

Fraunhofer‐Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen (CML)

Heinrich‐Pette‐Institut – Leibniz‐Institut für Experimentelle Virologie

Max‐Planck‐Institut für ausländisches und internationales Privatrecht

Max‐Planck‐Institut für Meteorologie

Max‐Planck‐Institut für Struktur und Dynamik der Materie

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Forschungseinrichtungen des Bundes

Institut für Holzforschung – Johann Heinrich von Thünen‐Institut

Bundesanstalt für Wasserbau

Weitere technisch ausgerichtete Forschungseinrichtungen

Center for Free‐Electron Laser Science CFEL

Deutsches Klimarechenzentrum

European Molecular Biology Laboratory (EMBL)

European X‐Ray Free‐Electron Laser Facility (European XFEL)

Hamburgische Schiffbau‐Versuchsanstalt

Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung

Zentrum für Angewandte Nanotechnologie CAN (Fraunhofer IAP)

Zentrum für strukturelle Systembiologie (CSSB)

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Sonstige Forschungsinstitute

Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH)

Akademie der Wissenschaften Hamburg

German Institute of Global and Area Studies

Hamburger Institut für Sozialforschung

Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut

Haus Rissen – Institut für Internationale Politik und Wirtschaft

UNESCO‐Institut für Lebenslanges Lernen

Warburg‐Haus mit Forschungsstelle für Politische Ikonografie

Deutsche Gesellschaft für Asienkunde

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Der historische Campus

Von-Melle-Park

Urbaner Campus

der Nachkriegszeit

5

Heute & Morgen | Der historische Campus Von-Melle-Park


5

Luftbild des Campus Von-

Melle-Park mit Hervorhebung

der zugehörigen

Universitätsgebäude

Historischer Überblick und heutige Situation

Der Von-Melle-Park ist der Hauptcampus der Universität

Hamburg. Die Gebäude entstanden überwiegend

zwischen Ende der 1950er und Mitte der

1960er Jahre und in einer weiteren Phase Mitte der

1970er Jahre. Der sogenannte Philosophenturm

(auch „Philturm“) stellt als Hochpunkt mit 14 Stockwerken

eine besondere Landmarke in der Stadtsilhouette

dar. Das Audimax wiederum ist durch

seine ikonische Muschelform ein besonderes, typologisches

Wahrzeichen des Campus. Die übrigen

Gebäude sind überwiegend drei- bis fünfgeschossig.

Das Konzept von Paul Seitz

Der Campus entstammt in seiner städtebaulichen

Konzeption aus den 1950er Jahren der Feder

des Architekten Paul Seitz. Im Vorfeld hatte es mehrere

Anläufe gegeben, die Universität insgesamt

an einen innenstadtfernen Standort (zum Beispiel

Fritz Schumachers Idee aus den 1920er Jahren eines

Campus in Groß Borstel nahe dem Eppendorfer

Moor 1 ) zu verlagern. Diese wurden jedoch unter anderem

aus wirtschaftlichen Gründen nicht weiterverfolgt.

In der Nachkriegszeit folgte dann ein klares

Bekenntnis von Politik und Verwaltung zu einer

innenstadtnahen Universität im Stadtteil Rotherbaum.

Seitz nutzte die Gunst der Nachkriegszeit,

um das stark zerstörte Quartier rund um den ehemaligen

Bornplatz nordwestlich des Hauptgebäudes

der Universität grundlegend umzugestalten.

Dabei wurden jedoch in erster Linie Grünflächen

im Verlauf der Niederung des ehemaligen Alsterzulaufs

Hundebek genutzt, die bis dahin unbebaut

geblieben und unter anderem durch die Stadtgärtnerei

und als Quartierspark genutzt worden waren.

Aber auch der im Krieg stark zerstörte Bereich

zwischen diesem Freiraum und der Grindelallee

nordwestlich der Fröbelstraße wurde in die Campusneuentwicklung

miteinbezogen. 2 „Es bot sich

die einmalige Gelegenheit, einen sinnvoll strukturierten,

zusammenhängenden Campus anzulegen.

Dies war bereits wesentliches Ziel der früheren Pläne

zur Verlagerung der Universität gewesen.“ 3

Mit dem Philosophenturm und dem Audimax

sind den beauftragten Architekten innerhalb des

Seitz’schen Gesamtkonzepts zwei in besonderer

Weise ikonische Gebäude gelungen, die den

Campusbereich Von-Melle-Park auch heute noch

stark prägen. Ein weiteres auffallendes Gestaltungselement

stellt der von Seitz entwickelte und

zeittypische Materialkanon, unter anderem mit

Gelbklinker-Fassaden und nach außen sichtbaren

Betonstützen, dar, jeweils kombiniert mit großflächig

verglasten, nach außen transparenten und offen

gestalteten Eingangs- und Foyerbereichen. All

dies war ein starker Kontrast zu den städtebaulichen

Prinzipien der 1930er und 1940er Jahre mit bodenständigen

Rotklinkerbauten und steilen Dächern. 4

Neben dem übergeordneten gestalterischen

Konzept ist aber auch das raumtypologische Gesamtsystem

prägend. Es stellt sich als eine große,

mit einem Wabenmuster versehene Freifläche in

der Mitte des Campusbereichs dar. Dabei umringen

die Gebäude die Freifläche wie einzelne Zähne.

Einerseits umschließen die Gebäude also diesen

Freiraum, andererseits sind sie aber auch geschickt

durchlässig zum umgrenzenden Stadtkörper angeordnet.

Damit hat Seitz beispielhaft die für einen

Campus im dichten Stadtgefüge wichtige Verzahnung

mit dem städtebaulichen Umfeld und das

für den „Denkraum“ Universität wichtige Maß an

Geschlossenheit miteinander verknüpft. Insgesamt

ist aber auch innerhalb der einzelnen Gebäude ein

hohes Maß an Transparenz sichtbar: „Die Transparenz

vieler Bauten der 1950er und 1960er Jahre,

aber auch die Offenheit und Ungerichtetheit der

Gesamtanlage sind symbolhaft zu verstehen, gerade

weil sie zeitgenössischen Universitätsstrukturen

voraus waren.“ 5

Maßstabssprung und Paradigmenwechsel: die

Ergänzungen der 1970er Jahre

Die Paradigmen in Architektur und Städtebau

änderten sich schnell und bereits in den

1970er Jahren waren introvertierte, massive und

verschlossene Baukörper auch für Universitätsbauten

gang und gäbe. In diese Zeit fallen der

Neubau der Wirtschaftswissenschaften, das sogenannte

Verfügungsgebäude IV, Von-Melle-Park 5

(„WiWi-Bunker“) zwischen Von-Melle-Park und

Grindelallee und der etwas später realisierte, benachbarte

Neubau der Staats- und Universitätsbibliothek.

Für diese Gebäude wurde in großem,

heute in dieser Form kaum noch denkbarem Maßstab

die gründerzeitliche Bebauung an der Fröbelstraße

und in deren Umfeld, die im Gegensatz

zum weiter nordwestlich angrenzenden Bereich im

Zweiten Weltkrieg weitgehend unversehrt geblieben

war, abgebrochen. Keinesfalls sind die Gebäude

der 1970er Jahre jedoch gänzlich als negativ einzuordnen.

Michael Holtmann bezeichnet den sogenannten

„WiWi-Bunker“ sogar als das „am meisten

unterschätzte“ Gebäude des Campus. Es ordne sich

den anderen Gebäuden am Campus durchaus unter

und habe wegen des offenen Erdgeschosses de facto

keinen Bunkercharakter. 6 Das Problem ist jedoch,

dass die Potenziale der Öffnung nach außen, zum

Beispiel durch öffentliche Erdgeschossnutzungen,

beim derzeitigen Zustand weitgehend ungenutzt

bleiben bzw. der offene Charakter durch nachträgliche

Um- und Erweiterungsbauten in den letzten

Jahren verlorengegangen ist.

Ungenutzte Potenziale: Campus als hochwertiger

Freiraum mit einladenden Zugängen?

Nicht nur die Abkehr von Seitz’ Grundidee aus

den 1950er Jahren, sondern auch zahlreiche Umgestaltungen

durch Sanierungen und bauliche Erweiterungen

in den letzten Jahrzehnten führten zu

dem heutigen, in vielen Bereichen eher unklaren

und teilweise wenig einladenden Erscheinungsbild

des Campus. Die offene Erdgeschosszone des

aufgeständerten Philosophenturms, ein besonders

prägendes Element der Ursprungsarchitektur,

wurde unter anderem durch einen Mensa-Neubau

umbaut. Eine Fahrradstation an der Nordseite

30 | 31


Der MIN-Campus

Bundesstraße

Vom funktionalen Campus

zum modernen Zukunftsstandort

20

Heute & Morgen | Der MIN-Campus Bundesstraße


20

Luftbild des Campus Bundesstraße

mit Hervorhebung

der dazugehörigen

Universitätsgebäude

Dieser Bereich der Universität Hamburg entstand

überwiegend in den 1960er und 1970er Jahren

aufgrund des starken Wachstums und des damit

verbundenen stark gestiegenen – und weiter ansteigenden

– Raumbedarfs der universitären Einrichtungen

und beherbergt vorrangig Gebäude der

naturwissenschaftlichen Fachbereiche. Innerhalb

kurzer Zeit entstanden hier neue Gebäude mit

83.000 Quadratmetern Nutzfläche, was etwa ein

Drittel des gesamten heutigen Gebäudebestandes

der Universität ausmacht. 1 Der aktuelle Zustand der

Gebäude ist teilweise sehr prekär, sodass in vielen

Fällen eine zeitnahe Komplettsanierung oder ein

Abriss und ein anschließender Neubau unumgänglich

sind. Dabei ist auch eine weitere Verdichtung

des Campusbereichs möglich, weshalb dieser Bereich

beim Konzept für den Ausbau der Universität

am Standort Rotherbaum Anfang der 2010er Jahre

im Fokus stand. Es ist vorgesehen, langfristig nahezu

alle Bestandsbauten des Campus (mit Ausnahme

unter anderem des Geomatikums) abzureißen

und den Bereich in stark verdichteter Form neu zu

bebauen. Dabei sollen hier in einem ersten Schritt

die Bereiche Klimaforschung, Geowissenschaften,

Mathematik und Informatik konzentriert werden,

langfristig aber auch weitere, teils außeruniversitäre

Nutzungen hinzukommen.

Kasernen weichen der Universität

Das sogenannte Papenland, benannt nach

seinem früheren Pächter, dessen Name sich heute

lediglich im Straßennamen Papendamm 2 wiederfindet,

wurde bis ins 19. Jahrhundert hinein als

landwirtschaftliche Fläche zwischen den nordwestlichen

Wallanlagen der Stadt Hamburg und den

sich stark entwickelnden Vororten Rotherbaum

und Eimsbüttel genutzt. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts

erfolgte, auch verursacht durch den großen

Brand von 1842, eine Verlagerung von Wohnstiften,

die zuvor innerhalb des Wallrings angesiedelt

waren, in diesen Bereich. Zusätzlich wurden hier

Kasernen errichtet und es entstanden eine Feuerwache,

eine Schule und schließlich Anfang des

20. Jahrhunderts ein Verwaltungsgebäude der Militärersatzbehörde.

3 Dieses Ensemble überwiegend

großmaßstäblicher öffentlicher Nutzungen wich in

den 1960er und 1970er Jahren fast vollständig den

Neubauten der Universität. Einzelne Gebäude im

direkten Umfeld des heutigen Campus, zum Beispiel

der erhalten gebliebene Teil des Schröderstifts

südlich des Geomatikums oder der verbliebene

Teil des ehemaligen Warburg-Stifts (Bundesstraße,

Ecke Papendamm), zeugen noch heute von der voruniversitären

Ära des Gebiets.

Die heutige Situation des Campus

Den Kern des Campusbereichs Bundesstraße

bilden das 1975 errichtete, 85 Meter hohe Geomatikum

südwestlich der Bundesstraße und die

flachere, im selben Jahrzehnt entstandene Bebauung

mit überwiegend drei bis sieben Stockwerken,

die sich zwischen Grindelallee und Bundesstraße

unter anderem rund um den Martin-Luther-King-

Platz gruppiert und teilweise auch südwestlich der

Bundesstraße mit Begrenzung durch die Straße

Laufgraben und das Schröderstift gelegen ist.

Der Bereich zeichnet sich durch die stringente

Ausrichtung beinahe aller Gebäudegrundrisse parallel

und rechtwinklig zur Achse der Grindelallee

aus. Durch den Winkel zwischen der Grindelallee

und der Bundesstraße, die diesen Campusbereich

durchschneidet, sind die Gebäude zu letzterer

schräg ausgerichtet. Dadurch wirkt die Bundesstraße

im Bereich der Universitätsgebäude wenig

räumlich gefasst. Insgesamt ist hier im Gegensatz

zum Campus Von-Melle-Park kein klar abgegrenzter,

innen liegender Campusfreiraum erkennbar.

Der einzige durch die Stellung der umgrenzenden

Gebäude definierte Platzbereich ist der Martin-

Luther-King-Platz. Doch auch dieser entfaltet durch

seine geringe Größe keinen Campuscharakter, sondern

dient lediglich als Durchgangsraum zwischen

der Grindelallee und den hier sowie an der Bundesstraße

gelegenen Institutsgebäuden. Die Gebäude

bestehen teilweise aus mehreren parallelen

Flügeln, die durch Querriegel miteinander verbunden

sind, oder aus gegeneinander verschobenen,

punktartigen, etwas höheren Gebäudeteilen mit

flacheren, sie verbindenden Zeilen. Die Architektur

ist stark technisch-funktional geprägt. Einige Gebäude

weisen die für die 1970er Jahre typischen,

markant horizontalen Stockwerksbänder auf (wie

im Fall des Geomatikums mit Waschbeton-Verkleidung),

hinter denen die Fensterbänder stark zurücktreten.

Die Gebäude wirken stark introvertiert.

Nachträglich ergänzte bzw. bereits umfassend

sanierte Gebäude sind das Deutsche Klimarechenzentrum

(DKRZ) an der Bundesstraße (1983–1985)

errichtet, 2009 grundlegend umgebaut) und das

Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften,

unter anderem mit dem Max-Planck-Institut

für Meteorologie (2003 erbaut). 4 Das Haus

der Erde nordwestlich des Geomatikums befindet

sich in der finalen Bauphase und soll noch im Jahr

2021 eröffnet werden. Eine umfassende Sanierung

des Geomatikums selbst ist bereits in Vorbereitung.

Im Sommer 2017 mussten zahlreiche Gebäude

am Martin-Luther-King-Platz kurzfristig außer Betrieb

genommen werden. Grund hierfür war der

schlechte bauliche Zustand der Gebäude, insbesondere

der unzureichende Brandschutz. Wissenschaftsgetrieben

und aufgrund des unzureichenden

Gebäudezustands, erfolgte die Entscheidung,

die entsprechenden Nutzungen zu verlagern: Eine

endgültige Verlagerung der Zoologie nach Klein

Flottbek oder Bahrenfeld wird derzeit geprüft. Die

Chemie soll nach Bahrenfeld verlagert werden. 5

In direkter Nachbarschaft der nun teilweise

leerstehenden Gebäude erfolgte bereits ein Freiräumen

für die anstehenden Neubauten MIN-Forum

und Informatik. Zudem ist der Martin-Luther-King-

Platz durch die weggefallene Nutzung einiger angrenzender

Gebäude stark dem Verfall preisgegeben.

Es besteht also dringender Handlungsbedarf

hinsichtlich einer tragfähigen, zukunftsweisenden

Umgestaltung des Campus Bundesstraße.

44 | 45


(1) Ne

(2) Ge

Hauptn

Gescho

Höhe: 8

BGF: 37

Baujahr

(3) ZM

Hauptn

Gescho

Höhe: 1

BGF: 10

Baujahr

(5) Zo

Hauptn

Gescho

Höhe: 2

BGF: 28

Baujahr

(6) Bü

VG I

Hauptn

Gescho

Höhe: 2

BGF: 12.

Baujahr

(6) Ver

Hauptnu

Geschos

Höhe: 26

BGF: 19.7

Baujahr:

26

Bautypologien

Bundesstraße

M 1:5000 (S. 50)

M 1:10.000 (S. 51)

Hauptn

Gescho

Höhe: 2

BGF: 42

Baujahr

6

(4) HZ

1

2

7

8

Hauptn

Gescho

Höhe: 2

BGF: 8.8

Baujahr

3

9

(4) Ch

4

5

Hauptn

Gescho

Höhe: 2

BGF: 20

Baujahr

Heute & Morgen | Der MIN-Campus Bundesstraße


(9) Angewandte Analytik

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,08m

BGF: 2.246m²

Baujahr: 1963

(9) Biochemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG, 1 DG

Höhe: 7,20m

BGF: 1.985m²

Baujahr: 1963

(9) Warenannahme

Hauptnutzung: Lagergebäude

Geschosse: 1 VG

Höhe: 4,50m

BGF: 1.122m²

Baujahr: 2018

(9) Bibliothek

Hauptnutzung: Bibliotheksgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,08m

BGF: 2.246m²

Baujahr: 1963

(9) Eingangshalle

Hauptnutzung: Erschließungs- /

Bürogebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 1.202m²

Baujahr: 1963

(9) NMR

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 VG

Höhe: 5,10m

BGF: 83m²

Baujahr: 1999

(9) Hörsäle

Hauptnutzung: Hörsaal- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,60m

BGF: 4.278m²

Baujahr: 1963

(8) Neubau Informatik

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 10 VG

Höhe: 42,31m

BGF: 15.024m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(7) Neubau MIN-Forum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaal- /

Bibliotheksgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 26,30m

BGF: 20.038m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(4) Chemie und Pharmazie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 7 VG, 1 DG

Höhe: 29,70m

BGF: 20.321m²

Baujahr: 1983-1985

(4) HZG und DKRZ

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG, 1 DG

Höhe: 23,50m

BGF: 8.860m²

Baujahr: 1983-1985 (Umbau 2009)

(3) ZMAV

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG

Höhe: 14,80m

BGF: 10.248m²

Baujahr: 2003

(2) Geomatikum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaalgebäude

Geschosse: 2 UG, 19 VG, 1 DG

Höhe: 85,70m

BGF: 37.907m²

Baujahr: 1975

(1) Neubau Haus der Erde

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 6 VG, 1 Technik-G

Höhe: 28,90m

BGF: 42.542m²

Baujahr: 2016-2020

(9) Angewandte Analytik

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,08m

BGF: 2.246m²

Baujahr: 1963

(9) Biochemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG, 1 DG

Höhe: 7,20m

BGF: 1.985m²

Baujahr: 1963

(9) Warenannahme

(9) Bibliothek

Hauptnutzung: Bibliotheksgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,08m

BGF: 2.246m²

Baujahr: 1963

(9) NMR

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 VG

Höhe: 5,10m

BGF: 83m²

Baujahr: 1999

(9) Hörsäle

(8) Neubau Informatik

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 10 VG

Höhe: 42,31m

BGF: 15.024m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(7) Neubau MIN-Forum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaal- /

Bibliotheksgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 26,30m

BGF: 20.038m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(4) HZG und DKRZ

(3) ZMAV

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG

Höhe: 14,80m

BGF: 10.248m²

Baujahr: 2003

(2) Geomatikum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaalgebäude

Geschosse: 2 UG, 19 VG, 1 DG

Höhe: 85,70m

BGF: 37.907m²

Baujahr: 1975

(1) Neubau Haus der Erde

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 6 VG, 1 Technik-G

Höhe: 28,90m

BGF: 42.542m²

Baujahr: 2016-2020

4

5

6

7

8

9

(9) Angewan

Hauptnutzung: Bü

Geschosse: 1 UG,

Höhe: 6,08m

BGF: 2.246m²

Baujahr: 1963

(9) Biochemie

Hauptnutzung: Bü

Geschosse: 1 UG,

Höhe: 7,20m

BGF: 1.985m²

Baujahr: 1963

(9) Warenann

Hauptnutzung: La

Geschosse: 1 VG

Höhe: 4,50m

BGF: 1.122m²

Baujahr: 2018

(9) Bibliothek

Hauptnutzung: Bib

Geschosse: 1 UG, 2

Höhe: 6,08m

BGF: 2.246m²

Baujahr: 1963

(9) Verbindungsgang

Hauptnutzung: Erschließungsgebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 2.520m²

Baujahr: 1963

(9) Organische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.563m²

Baujahr: 1963

(9) Anorganische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.450m²

Baujahr: 1963

(9) Eingangshalle

Hauptnutzung: Erschließungs- /

Bürogebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 1.202m²

Baujahr: 1963

(9) NMR

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 VG

Höhe: 5,10m

BGF: 83m²

Baujahr: 1999

(9) Hörsäle

Hauptnutzung: Hörsaal- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,60m

BGF: 4.278m²

Baujahr: 1963

(8) Neubau Informatik

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 10 VG

Höhe: 42,31m

BGF: 15.024m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(7) Neubau MIN-Forum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaal- /

Bibliotheksgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 26,30m

BGF: 20.038m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(6) Verfügungsgebäude 2

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 26,70m

BGF: 19.735m²

Baujahr: 1973-1974 (teilsaniert)

(6) Büro- und Seminarfläche

VG I

Hauptnutzung: Büro- / Verwaltungsgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 23,82m

BGF: 12.199m²

Baujahr: 1963-1971

(5) Zoologie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 8 VG

Höhe: 28,60m

BGF: 28.834m²

Baujahr: 1969-1975 (im Sanierungszustand)

(4) Chemie und Pharmazie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 7 VG, 1 DG

Höhe: 29,70m

BGF: 20.321m²

Baujahr: 1983-1985

(4) HZG und DKRZ

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG, 1 DG

Höhe: 23,50m

BGF: 8.860m²

Baujahr: 1983-1985 (Umbau 2009)

(3) ZMAV

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG

Höhe: 14,80m

BGF: 10.248m²

Baujahr: 2003

(2) Geomatikum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaalgebäude

Geschosse: 2 UG, 19 VG, 1 DG

Höhe: 85,70m

BGF: 37.907m²

Baujahr: 1975

(1) Neubau Haus der Erde

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 6 VG, 1 Technik-G

Höhe: 28,90m

BGF: 42.542m²

Baujahr: 2016-2020

4

5

6

7

8

9

(9) Angewan

Hauptnutzung: Bü

Geschosse: 1 UG,

Höhe: 6,08m

BGF: 2.246m²

Baujahr: 1963

(9) Biochemi

Hauptnutzung: Bü

Geschosse: 1 UG,

Höhe: 7,20m

BGF: 1.985m²

Baujahr: 1963

(9) Warenann

Hauptnutzung: La

Geschosse: 1 VG

Höhe: 4,50m

BGF: 1.122m²

Baujahr: 2018

(9) Bibliothek

Hauptnutzung: Bi

Geschosse: 1 UG,

Höhe: 6,08m

BGF: 2.246m²

Baujahr: 1963

(9) Verbindungsgang

Hauptnutzung: Erschließungsgebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 2.520m²

Baujahr: 1963

(9) Organische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.563m²

Baujahr: 1963

(9) Anorganische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.450m²

Baujahr: 1963

(9) Eingangshalle

Hauptnutzung: Erschließungs- /

Bürogebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 1.202m²

Baujahr: 1963

(9) NMR

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 VG

Höhe: 5,10m

BGF: 83m²

Baujahr: 1999

(9) Hörsäle

Hauptnutzung: Hörsaal- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,60m

BGF: 4.278m²

Baujahr: 1963

(8) Neubau Informatik

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 10 VG

Höhe: 42,31m

BGF: 15.024m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(7) Neubau MIN-Forum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaal- /

Bibliotheksgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 26,30m

BGF: 20.038m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(6) Verfügungsgebäude 2

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 26,70m

BGF: 19.735m²

Baujahr: 1973-1974 (teilsaniert)

(6) Büro- und Seminarfläche

VG I

Hauptnutzung: Büro- / Verwaltungsgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 23,82m

BGF: 12.199m²

Baujahr: 1963-1971

(5) Zoologie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 8 VG

Höhe: 28,60m

BGF: 28.834m²

Baujahr: 1969-1975 (im Sanierungszustand)

(4) Chemie und Pharmazie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 7 VG, 1 DG

Höhe: 29,70m

BGF: 20.321m²

Baujahr: 1983-1985

(4) HZG und DKRZ

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG, 1 DG

Höhe: 23,50m

BGF: 8.860m²

Baujahr: 1983-1985 (Umbau 2009)

(3) ZMAV

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG

Höhe: 14,80m

BGF: 10.248m²

Baujahr: 2003

(2) Geomatikum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaalgebäude

Geschosse: 2 UG, 19 VG, 1 DG

Höhe: 85,70m

BGF: 37.907m²

Baujahr: 1975

(1) Neubau Haus der Erde

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 6 VG, 1 Technik-G

Höhe: 28,90m

BGF: 42.542m²

Baujahr: 2016-2020

4

5

6

7

8

9

(9) Angewan

Hauptnutzung: Bü

Geschosse: 1 UG,

Höhe: 6,08m

BGF: 2.246m²

Baujahr: 1963

(9) Biochemi

Hauptnutzung: Bü

Geschosse: 1 UG,

Höhe: 7,20m

BGF: 1.985m²

Baujahr: 1963

(9) Warenann

Hauptnutzung: La

Geschosse: 1 VG

Höhe: 4,50m

BGF: 1.122m²

Baujahr: 2018

(9) Bibliothek

Hauptnutzung: Bi

Geschosse: 1 UG,

Höhe: 6,08m

BGF: 2.246m²

Baujahr: 1963

(9) Verbindungsgang

Hauptnutzung: Erschließungsgebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 2.520m²

Baujahr: 1963

(9) Organische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.563m²

Baujahr: 1963

(9) Anorganische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.450m²

Baujahr: 1963

(9) Eingangshalle

Hauptnutzung: Erschließungs- /

Bürogebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 1.202m²

Baujahr: 1963

(9) NMR

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 VG

Höhe: 5,10m

BGF: 83m²

Baujahr: 1999

(9) Hörsäle

Hauptnutzung: Hörsaal- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,60m

BGF: 4.278m²

Baujahr: 1963

(8) Neubau Informatik

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 10 VG

Höhe: 42,31m

BGF: 15.024m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(7) Neubau MIN-Forum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaal- /

Bibliotheksgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 26,30m

BGF: 20.038m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(6) Verfügungsgebäude 2

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 26,70m

BGF: 19.735m²

Baujahr: 1973-1974 (teilsaniert)

(6) Büro- und Seminarfläche

VG I

Hauptnutzung: Büro- / Verwaltungsgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 23,82m

BGF: 12.199m²

Baujahr: 1963-1971

(5) Zoologie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 8 VG

Höhe: 28,60m

BGF: 28.834m²

Baujahr: 1969-1975 (im Sanierungszustand)

(4) Chemie und Pharmazie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 7 VG, 1 DG

Höhe: 29,70m

BGF: 20.321m²

Baujahr: 1983-1985

(4) HZG und DKRZ

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG, 1 DG

Höhe: 23,50m

BGF: 8.860m²

Baujahr: 1983-1985 (Umbau 2009)

(3) ZMAV

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG

Höhe: 14,80m

BGF: 10.248m²

Baujahr: 2003

(2) Geomatikum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaalgebäude

Geschosse: 2 UG, 19 VG, 1 DG

Höhe: 85,70m

BGF: 37.907m²

Baujahr: 1975

(1) Neubau Haus der Erde

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 6 VG, 1 Technik-G

Höhe: 28,90m

BGF: 42.542m²

Baujahr: 2016-2020

5

6

7

8

9

(9) Angewand

Hauptnutzung: Büro

Geschosse: 1 UG, 2

Höhe: 6,08m

BGF: 2.246m²

Baujahr: 1963

(9) Biochemie

Hauptnutzung: Büro

Geschosse: 1 UG, 2

Höhe: 7,20m

BGF: 1.985m²

Baujahr: 1963

(9) Warenanna

Hauptnutzung: Lag

Geschosse: 1 VG

Höhe: 4,50m

BGF: 1.122m²

Baujahr: 2018

(9) Bibliothek

Hauptnutzung: Bibli

Geschosse: 1 UG, 2

Höhe: 6,08m

BGF: 2.246m²

Baujahr: 1963

(9) Verbindungsgang

Hauptnutzung: Erschließungsgebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 2.520m²

Baujahr: 1963

(9) Organische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.563m²

Baujahr: 1963

(9) Anorganische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.450m²

Baujahr: 1963

(9) Eingangshalle

Hauptnutzung: Erschließungs- /

Bürogebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 1.202m²

Baujahr: 1963

(9) NMR

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 VG

Höhe: 5,10m

BGF: 83m²

Baujahr: 1999

(9) Hörsäle

Hauptnutzung: Hörsaal- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,60m

BGF: 4.278m²

Baujahr: 1963

(8) Neubau Informatik

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 10 VG

Höhe: 42,31m

BGF: 15.024m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(7) Neubau MIN-Forum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaal- /

Bibliotheksgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 26,30m

BGF: 20.038m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(6) Verfügungsgebäude 2

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 26,70m

BGF: 19.735m²

Baujahr: 1973-1974 (teilsaniert)

(6) Büro- und Seminarfläche

VG I

Hauptnutzung: Büro- / Verwaltungsgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 23,82m

BGF: 12.199m²

Baujahr: 1963-1971

(5) Zoologie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 8 VG

Höhe: 28,60m

BGF: 28.834m²

Baujahr: 1969-1975 (im Sanierungszustand)

(4) Chemie und Pharmazie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 7 VG, 1 DG

Höhe: 29,70m

BGF: 20.321m²

Baujahr: 1983-1985

(4) HZG und DKRZ

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG, 1 DG

Höhe: 23,50m

BGF: 8.860m²

Baujahr: 1983-1985 (Umbau 2009)

(3) ZMAV

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG

Höhe: 14,80m

BGF: 10.248m²

Baujahr: 2003

(2) Geomatikum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaalgebäude

Geschosse: 2 UG, 19 VG, 1 DG

Höhe: 85,70m

BGF: 37.907m²

Baujahr: 1975

(1) Neubau Haus der Erde

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 6 VG, 1 Technik-G

Höhe: 28,90m

BGF: 42.542m²

Baujahr: 2016-2020

4

5

6

7

8

9

(9) Ange

Hauptnutz

Geschosse

Höhe: 6,08

BGF: 2.246

Baujahr: 19

(9) Bioc

Hauptnutz

Geschosse

Höhe: 7,20

BGF: 1.985m

Baujahr: 19

(9) Ware

Hauptnutz

Geschosse

Höhe: 4,50

BGF: 1.122m

Baujahr: 20

(9) Bibli

Hauptnutz

Geschosse

Höhe: 6,08

BGF: 2.246

Baujahr: 19

(9) Verbindungsgang

Hauptnutzung: Erschließungsgebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 2.520m²

Baujahr: 1963

(9) Organische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.563m²

Baujahr: 1963

(9) Anorganische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.450m²

Baujahr: 1963

(9) Eingangshalle

Hauptnutzung: Erschließungs- /

Bürogebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 1.202m²

Baujahr: 1963

(9) NMR

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 VG

Höhe: 5,10m

BGF: 83m²

Baujahr: 1999

(9) Hörsäle

Hauptnutzung: Hörsaal- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,60m

BGF: 4.278m²

Baujahr: 1963

(8) Neubau Informatik

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 10 VG

Höhe: 42,31m

BGF: 15.024m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(7) Neubau MIN-Forum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaal- /

Bibliotheksgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 26,30m

BGF: 20.038m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(6) Verfügungsgebäude 2

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 26,70m

BGF: 19.735m²

Baujahr: 1973-1974 (teilsaniert)

(6) Büro- und Seminarfläche

VG I

Hauptnutzung: Büro- / Verwaltungsgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 23,82m

BGF: 12.199m²

Baujahr: 1963-1971

(5) Zoologie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 8 VG

Höhe: 28,60m

BGF: 28.834m²

Baujahr: 1969-1975 (im Sanierungszustand)

(4) Chemie und Pharmazie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 7 VG, 1 DG

Höhe: 29,70m

BGF: 20.321m²

Baujahr: 1983-1985

(4) HZG und DKRZ

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG, 1 DG

Höhe: 23,50m

BGF: 8.860m²

Baujahr: 1983-1985 (Umbau 2009)

(3) ZMAV

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG

Höhe: 14,80m

BGF: 10.248m²

Baujahr: 2003

(2) Geomatikum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaalgebäude

Geschosse: 2 UG, 19 VG, 1 DG

Höhe: 85,70m

BGF: 37.907m²

Baujahr: 1975

(1) Neubau Haus der Erde

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 6 VG, 1 Technik-G

Höhe: 28,90m

BGF: 42.542m²

Baujahr: 2016-2020

4

5

6

7

8

9

(9) An

Hauptnu

Geschos

Höhe: 6

BGF: 2.2

Baujahr

(9) Bio

Hauptnu

Geschos

Höhe: 7

BGF: 1.9

Baujahr

(9) Wa

Hauptnu

Geschos

Höhe: 4

BGF: 1.12

Baujahr

(9) Bib

Hauptnu

Geschos

Höhe: 6

BGF: 2.2

Baujahr

(9) Verbindungsgang

Hauptnutzung: Erschließungsgebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 2.520m²

Baujahr: 1963

(9) Organische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.563m²

Baujahr: 1963

(9) Anorganische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.450m²

Baujahr: 1963

(9) Eingangshalle

Hauptnutzung: Erschließungs- /

Bürogebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 1.202m²

Baujahr: 1963

(9) NMR

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 VG

Höhe: 5,10m

BGF: 83m²

Baujahr: 1999

(9) Hörsäle

Hauptnutzung: Hörsaal- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,60m

BGF: 4.278m²

Baujahr: 1963

(8) Neubau Informatik

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 10 VG

Höhe: 42,31m

BGF: 15.024m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(7) Neubau MIN-Forum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaal- /

Bibliotheksgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 26,30m

BGF: 20.038m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(6) Verfügungsgebäude 2

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 26,70m

BGF: 19.735m²

Baujahr: 1973-1974 (teilsaniert)

(6) Büro- und Seminarfläche

VG I

Hauptnutzung: Büro- / Verwaltungsgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 23,82m

BGF: 12.199m²

Baujahr: 1963-1971

(5) Zoologie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 8 VG

Höhe: 28,60m

BGF: 28.834m²

Baujahr: 1969-1975 (im Sanierungszustand)

(4) Chemie und Pharmazie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 7 VG, 1 DG

Höhe: 29,70m

BGF: 20.321m²

Baujahr: 1983-1985

(4) HZG und DKRZ

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG, 1 DG

Höhe: 23,50m

BGF: 8.860m²

Baujahr: 1983-1985 (Umbau 2009)

(3) ZMAV

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG

Höhe: 14,80m

BGF: 10.248m²

Baujahr: 2003

(2) Geomatikum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaalgebäude

Geschosse: 2 UG, 19 VG, 1 DG

Höhe: 85,70m

BGF: 37.907m²

Baujahr: 1975

(1) Neubau Haus der Erde

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 6 VG, 1 Technik-G

Höhe: 28,90m

BGF: 42.542m²

Baujahr: 2016-2020

4

5

6

7

8

9

(9) An

Hauptnu

Geschos

Höhe: 6

BGF: 2.2

Baujahr:

(9) Bio

Hauptnu

Geschos

Höhe: 7

BGF: 1.9

Baujahr:

(9) Wa

Hauptnu

Geschos

Höhe: 4

BGF: 1.12

Baujahr:

(9) Bib

Hauptnu

Geschos

Höhe: 6,

BGF: 2.2

Baujahr:

(9) Verbindungsgang

Hauptnutzung: Erschließungsgebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 2.520m²

Baujahr: 1963

(9) Organische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.563m²

Baujahr: 1963

(9) Anorganische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.450m²

Baujahr: 1963

(9) Eingangshalle

Hauptnutzung: Erschließungs- /

Bürogebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 1.202m²

Baujahr: 1963

(9) NMR

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 VG

Höhe: 5,10m

BGF: 83m²

Baujahr: 1999

(9) Hörsäle

Hauptnutzung: Hörsaal- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,60m

BGF: 4.278m²

Baujahr: 1963

(8) Neubau Informatik

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 10 VG

Höhe: 42,31m

BGF: 15.024m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(7) Neubau MIN-Forum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaal- /

Bibliotheksgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 26,30m

BGF: 20.038m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(6) Verfügungsgebäude 2

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 26,70m

BGF: 19.735m²

Baujahr: 1973-1974 (teilsaniert)

(6) Büro- und Seminarfläche

VG I

Hauptnutzung: Büro- / Verwaltungsgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 23,82m

BGF: 12.199m²

Baujahr: 1963-1971

(5) Zoologie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 8 VG

Höhe: 28,60m

BGF: 28.834m²

Baujahr: 1969-1975 (im Sanierungszustand)

(4) Chemie und Pharmazie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 7 VG, 1 DG

Höhe: 29,70m

BGF: 20.321m²

Baujahr: 1983-1985

(4) HZG und DKRZ

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG, 1 DG

Höhe: 23,50m

BGF: 8.860m²

Baujahr: 1983-1985 (Umbau 2009)

(3) ZMAV

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG

Höhe: 14,80m

BGF: 10.248m²

Baujahr: 2003

(2) Geomatikum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaalgebäude

Geschosse: 2 UG, 19 VG, 1 DG

Höhe: 85,70m

BGF: 37.907m²

Baujahr: 1975

(1) Neubau Haus der Erde

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 6 VG, 1 Technik-G

Höhe: 28,90m

BGF: 42.542m²

Baujahr: 2016-2020

(9) Angewandte Analytik

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,08m

BGF: 2.246m²

Baujahr: 1963

(9) Biochemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG, 1 DG

Höhe: 7,20m

BGF: 1.985m²

Baujahr: 1963

(9) Warenannahme

(9) Bibliothek

Hauptnutzung: Bibliotheksgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,08m

BGF: 2.246m²

Baujahr: 1963

(9) NMR

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 VG

Höhe: 5,10m

BGF: 83m²

Baujahr: 1999

(9) Hörsäle

(8) Neubau Informatik

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 10 VG

Höhe: 42,31m

BGF: 15.024m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(7) Neubau MIN-Forum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaal- /

Bibliotheksgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 26,30m

BGF: 20.038m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(4) HZG und DKRZ

(3) ZMAV

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG

Höhe: 14,80m

BGF: 10.248m²

Baujahr: 2003

(2) Geomatikum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaalgebäude

Geschosse: 2 UG, 19 VG, 1 DG

Höhe: 85,70m

BGF: 37.907m²

Baujahr: 1975

(1) Neubau Haus der Erde

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 6 VG, 1 Technik-G

Höhe: 28,90m

BGF: 42.542m²

Baujahr: 2016-2020

3

4

5

6

7

8

9

(9) Verbindungsgang

Hauptnutzung: Erschließungsgebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 2.520m²

Baujahr: 1963

(9) Organische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.563m²

Baujahr: 1963

(9) Anorganische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.450m²

Baujahr: 1963

(9) Eingangshalle

Hauptnutzung: Erschließungs- /

Bürogebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 1.202m²

Baujahr: 1963

(9) NMR

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 VG

Höhe: 5,10m

BGF: 83m²

Baujahr: 1999

(9) Hörsäle

Hauptnutzung: Hörsaal- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,60m

BGF: 4.278m²

Baujahr: 1963

(8) Neubau Informatik

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 10 VG

Höhe: 42,31m

BGF: 15.024m²

Baujahr: 2019 - XXXX

Höhe: 26,30m

BGF: 20.038m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(6) Verfügungsgebäude 2

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 26,70m

BGF: 19.735m²

Baujahr: 1973-1974 (teilsaniert)

(6) Büro- und Seminarfläche

VG I

Hauptnutzung: Büro- / Verwaltungsgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 23,82m

BGF: 12.199m²

Baujahr: 1963-1971

(5) Zoologie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 8 VG

Höhe: 28,60m

BGF: 28.834m²

Baujahr: 1969-1975 (im Sanierungszustand)

(4) Chemie und Pharmazie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 7 VG, 1 DG

Höhe: 29,70m

BGF: 20.321m²

Baujahr: 1983-1985

(4) HZG und DKRZ

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG, 1 DG

Höhe: 23,50m

BGF: 8.860m²

Baujahr: 1983-1985 (Umbau 2009)

(3) ZMAV

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG

Höhe: 14,80m

BGF: 10.248m²

Baujahr: 2003

(2) Geomatikum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaalgebäude

Geschosse: 2 UG, 19 VG, 1 DG

Höhe: 85,70m

BGF: 37.907m²

Baujahr: 1975

BGF: 42.542m²

Baujahr: 2016-2020

3

4

5

6

7

8

9

(9) Verbindungsgang

Hauptnutzung: Erschließungsgebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 2.520m²

Baujahr: 1963

(9) Organische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.563m²

Baujahr: 1963

(9) Anorganische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.450m²

Baujahr: 1963

(9) Eingangshalle

Hauptnutzung: Erschließungs- /

Bürogebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 1.202m²

Baujahr: 1963

(9) NMR

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 VG

Höhe: 5,10m

BGF: 83m²

Baujahr: 1999

(9) Hörsäle

Hauptnutzung: Hörsaal- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,60m

BGF: 4.278m²

Baujahr: 1963

(8) Neubau Informatik

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 10 VG

Höhe: 42,31m

BGF: 15.024m²

Baujahr: 2019 - XXXX

BGF: 20.038m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(6) Verfügungsgebäude 2

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 26,70m

BGF: 19.735m²

Baujahr: 1973-1974 (teilsaniert)

(6) Büro- und Seminarfläche

VG I

Hauptnutzung: Büro- / Verwaltungsgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 23,82m

BGF: 12.199m²

Baujahr: 1963-1971

(5) Zoologie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 8 VG

Höhe: 28,60m

BGF: 28.834m²

Baujahr: 1969-1975 (im Sanierungszustand)

(4) Chemie und Pharmazie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 7 VG, 1 DG

Höhe: 29,70m

BGF: 20.321m²

Baujahr: 1983-1985

(4) HZG und DKRZ

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG, 1 DG

Höhe: 23,50m

BGF: 8.860m²

Baujahr: 1983-1985 (Umbau 2009)

(3) ZMAV

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG

Höhe: 14,80m

BGF: 10.248m²

Baujahr: 2003

(2) Geomatikum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaalgebäude

Geschosse: 2 UG, 19 VG, 1 DG

Höhe: 85,70m

BGF: 37.907m²

Baujahr: 1975

Baujahr: 2016-2020

3

4

5

6

7

8

9

(9) Verbindungsgang

Hauptnutzung: Erschließungsgebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 2.520m²

Baujahr: 1963

(9) Organische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.563m²

Baujahr: 1963

(9) Anorganische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.450m²

Baujahr: 1963

(9) Eingangshalle

Hauptnutzung: Erschließungs- /

Bürogebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 1.202m²

Baujahr: 1963

(9) NMR

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 VG

Höhe: 5,10m

BGF: 83m²

Baujahr: 1999

(9) Hörsäle

Hauptnutzung: Hörsaal- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,60m

BGF: 4.278m²

Baujahr: 1963

(8) Neubau Informatik

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 10 VG

Höhe: 42,31m

BGF: 15.024m²

Baujahr: 2019 - XXXX

Höhe: 26,30m

BGF: 20.038m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(6) Verfügungsgebäude 2

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 26,70m

BGF: 19.735m²

Baujahr: 1973-1974 (teilsaniert)

(6) Büro- und Seminarfläche

VG I

Hauptnutzung: Büro- / Verwaltungsgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 23,82m

BGF: 12.199m²

Baujahr: 1963-1971

(5) Zoologie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 8 VG

Höhe: 28,60m

BGF: 28.834m²

Baujahr: 1969-1975 (im Sanierungszustand)

(4) Chemie und Pharmazie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 7 VG, 1 DG

Höhe: 29,70m

BGF: 20.321m²

Baujahr: 1983-1985

(4) HZG und DKRZ

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG, 1 DG

Höhe: 23,50m

BGF: 8.860m²

Baujahr: 1983-1985 (Umbau 2009)

(3) ZMAV

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG

Höhe: 14,80m

BGF: 10.248m²

Baujahr: 2003

(2) Geomatikum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaalgebäude

Geschosse: 2 UG, 19 VG, 1 DG

Höhe: 85,70m

BGF: 37.907m²

Baujahr: 1975

BGF: 42.542m²

Baujahr: 2016-2020

3

4

5

6

7

8

9

(9) Verbindungsgang

Hauptnutzung: Erschließungsgebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 2.520m²

Baujahr: 1963

(9) Organische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.563m²

Baujahr: 1963

(9) Anorganische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.450m²

Baujahr: 1963

(9) Eingangshalle

Hauptnutzung: Erschließungs- /

Bürogebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 1.202m²

Baujahr: 1963

(9) NMR

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 VG

Höhe: 5,10m

BGF: 83m²

Baujahr: 1999

(9) Hörsäle

Hauptnutzung: Hörsaal- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,60m

BGF: 4.278m²

Baujahr: 1963

(8) Neubau Informatik

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 10 VG

Höhe: 42,31m

BGF: 15.024m²

Baujahr: 2019 - XXXX

Geschosse: 6 VG

Höhe: 26,30m

BGF: 20.038m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(6) Verfügungsgebäude 2

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 26,70m

BGF: 19.735m²

Baujahr: 1973-1974 (teilsaniert)

(6) Büro- und Seminarfläche

VG I

Hauptnutzung: Büro- / Verwaltungsgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 23,82m

BGF: 12.199m²

Baujahr: 1963-1971

(5) Zoologie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 8 VG

Höhe: 28,60m

BGF: 28.834m²

Baujahr: 1969-1975 (im Sanierungszustand)

(4) Chemie und Pharmazie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 7 VG, 1 DG

Höhe: 29,70m

BGF: 20.321m²

Baujahr: 1983-1985

(4) HZG und DKRZ

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG, 1 DG

Höhe: 23,50m

BGF: 8.860m²

Baujahr: 1983-1985 (Umbau 2009)

(3) ZMAV

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG

Höhe: 14,80m

BGF: 10.248m²

Baujahr: 2003

(2) Geomatikum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaalgebäude

Geschosse: 2 UG, 19 VG, 1 DG

Höhe: 85,70m

BGF: 37.907m²

Baujahr: 1975

Höhe: 28,90m

BGF: 42.542m²

Baujahr: 2016-2020

3

4

5

6

7

8

9

(9) Verbindungsgang

Hauptnutzung: Erschließungsgebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 2.520m²

Baujahr: 1963

(9) Organische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.563m²

Baujahr: 1963

(9) Anorganische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.450m²

Baujahr: 1963

(9) Eingangshalle

Hauptnutzung: Erschließungs- /

Bürogebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 1.202m²

Baujahr: 1963

(9) NMR

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 VG

Höhe: 5,10m

BGF: 83m²

Baujahr: 1999

(9) Hörsäle

Hauptnutzung: Hörsaal- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,60m

BGF: 4.278m²

Baujahr: 1963

(8) Neubau Informatik

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 10 VG

Höhe: 42,31m

BGF: 15.024m²

Baujahr: 2019 - XXXX

Höhe: 26,30m

BGF: 20.038m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(6) Verfügungsgebäude 2

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 26,70m

BGF: 19.735m²

Baujahr: 1973-1974 (teilsaniert)

(6) Büro- und Seminarfläche

VG I

Hauptnutzung: Büro- / Verwaltungsgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 23,82m

BGF: 12.199m²

Baujahr: 1963-1971

(5) Zoologie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 8 VG

Höhe: 28,60m

BGF: 28.834m²

Baujahr: 1969-1975 (im Sanierungszustand)

(4) Chemie und Pharmazie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 7 VG, 1 DG

Höhe: 29,70m

BGF: 20.321m²

Baujahr: 1983-1985

(4) HZG und DKRZ

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG, 1 DG

Höhe: 23,50m

BGF: 8.860m²

Baujahr: 1983-1985 (Umbau 2009)

(3) ZMAV

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG

Höhe: 14,80m

BGF: 10.248m²

Baujahr: 2003

(2) Geomatikum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaalgebäude

Geschosse: 2 UG, 19 VG, 1 DG

Höhe: 85,70m

BGF: 37.907m²

Baujahr: 1975

BGF: 42.542m²

Baujahr: 2016-2020

3

4

5

6

7

8

9

(9) Verbindungsgang

Hauptnutzung: Erschließungsgebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 2.520m²

Baujahr: 1963

(9) Organische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.563m²

Baujahr: 1963

(9) Anorganische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.450m²

Baujahr: 1963

(9) Eingangshalle

Hauptnutzung: Erschließungs- /

Bürogebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 1.202m²

Baujahr: 1963

(9) NMR

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 VG

Höhe: 5,10m

BGF: 83m²

Baujahr: 1999

(9) Hörsäle

Hauptnutzung: Hörsaal- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,60m

BGF: 4.278m²

Baujahr: 1963

(8) Neubau Informatik

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 10 VG

Höhe: 42,31m

BGF: 15.024m²

Baujahr: 2019 - XXXX

BGF: 20.038m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(6) Verfügungsgebäude 2

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 26,70m

BGF: 19.735m²

Baujahr: 1973-1974 (teilsaniert)

(6) Büro- und Seminarfläche

VG I

Hauptnutzung: Büro- / Verwaltungsgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 23,82m

BGF: 12.199m²

Baujahr: 1963-1971

(5) Zoologie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 8 VG

Höhe: 28,60m

BGF: 28.834m²

Baujahr: 1969-1975 (im Sanierungszustand)

(4) Chemie und Pharmazie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 7 VG, 1 DG

Höhe: 29,70m

BGF: 20.321m²

Baujahr: 1983-1985

(4) HZG und DKRZ

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG, 1 DG

Höhe: 23,50m

BGF: 8.860m²

Baujahr: 1983-1985 (Umbau 2009)

(3) ZMAV

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG

Höhe: 14,80m

BGF: 10.248m²

Baujahr: 2003

(2) Geomatikum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaalgebäude

Geschosse: 2 UG, 19 VG, 1 DG

Höhe: 85,70m

BGF: 37.907m²

Baujahr: 1975

Baujahr: 2016-2020

(9) Angewandte Analytik

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,08m

BGF: 2.246m²

Baujahr: 1963

(9) Biochemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG, 1 DG

Höhe: 7,20m

BGF: 1.985m²

Baujahr: 1963

(9) Warenannahme

Hauptnutzung: Lagergebäude

Geschosse: 1 VG

Höhe: 4,50m

BGF: 1.122m²

Baujahr: 2018

(9) Bibliothek

Hauptnutzung: Bibliotheksgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,08m

BGF: 2.246m²

Baujahr: 1963

(9) Eingangshalle

Hauptnutzung: Erschließungs- /

Bürogebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 1.202m²

Baujahr: 1963

(9) NMR

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 VG

Höhe: 5,10m

BGF: 83m²

Baujahr: 1999

(9) Hörsäle

Hauptnutzung: Hörsaal- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,60m

BGF: 4.278m²

Baujahr: 1963

(8) Neubau Informatik

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 10 VG

Höhe: 42,31m

BGF: 15.024m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(7) Neubau MIN-Forum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaal- /

Bibliotheksgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 26,30m

BGF: 20.038m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(4) Chemie und Pharmazie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 7 VG, 1 DG

Höhe: 29,70m

BGF: 20.321m²

Baujahr: 1983-1985

(4) HZG und DKRZ

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG, 1 DG

Höhe: 23,50m

BGF: 8.860m²

Baujahr: 1983-1985 (Umbau 2009)

(3) ZMAV

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG

Höhe: 14,80m

BGF: 10.248m²

Baujahr: 2003

(2) Geomatikum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaalgebäude

Geschosse: 2 UG, 19 VG, 1 DG

Höhe: 85,70m

BGF: 37.907m²

Baujahr: 1975

(1) Neubau Haus der Erde

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 6 VG, 1 Technik-G

Höhe: 28,90m

BGF: 42.542m²

Baujahr: 2016-2020

(9) Angewandte Analytik

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,08m

BGF: 2.246m²

Baujahr: 1963

(9) Biochemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG, 1 DG

Höhe: 7,20m

BGF: 1.985m²

Baujahr: 1963

(9) Warenannahme

Hauptnutzung: Lagergebäude

Geschosse: 1 VG

Höhe: 4,50m

BGF: 1.122m²

Baujahr: 2018

(9) Bibliothek

Hauptnutzung: Bibliotheksgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,08m

BGF: 2.246m²

Baujahr: 1963

(9) Anorganische Chemie

(9) Eingangshalle

Hauptnutzung: Erschließungs- /

Bürogebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 1.202m²

Baujahr: 1963

(9) NMR

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 VG

Höhe: 5,10m

BGF: 83m²

Baujahr: 1999

(9) Hörsäle

Hauptnutzung: Hörsaal- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,60m

BGF: 4.278m²

Baujahr: 1963

(8) Neubau Informatik

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 10 VG

Höhe: 42,31m

BGF: 15.024m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(7) Neubau MIN-Forum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaal- /

Bibliotheksgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 26,30m

BGF: 20.038m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(5) Zoologie

(4) Chemie und Pharmazie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 7 VG, 1 DG

Höhe: 29,70m

BGF: 20.321m²

Baujahr: 1983-1985

(4) HZG und DKRZ

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG, 1 DG

Höhe: 23,50m

BGF: 8.860m²

Baujahr: 1983-1985 (Umbau 2009)

(3) ZMAV

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG

Höhe: 14,80m

BGF: 10.248m²

Baujahr: 2003

(2) Geomatikum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaalgebäude

Geschosse: 2 UG, 19 VG, 1 DG

Höhe: 85,70m

BGF: 37.907m²

Baujahr: 1975

(1) Neubau Haus der Erde

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 6 VG, 1 Technik-G

Höhe: 28,90m

BGF: 42.542m²

Baujahr: 2016-2020

(9) Angewandte Analytik

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,08m

BGF: 2.246m²

Baujahr: 1963

(9) Biochemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG, 1 DG

Höhe: 7,20m

BGF: 1.985m²

Baujahr: 1963

(9) Warenannahme

Hauptnutzung: Lagergebäude

Geschosse: 1 VG

Höhe: 4,50m

BGF: 1.122m²

Baujahr: 2018

(9) Bibliothek

Hauptnutzung: Bibliotheksgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,08m

BGF: 2.246m²

Baujahr: 1963

(9) Anorganische Chemie

(9) Eingangshalle

Hauptnutzung: Erschließungs- /

Bürogebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 1.202m²

Baujahr: 1963

(9) NMR

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 VG

Höhe: 5,10m

BGF: 83m²

Baujahr: 1999

(9) Hörsäle

Hauptnutzung: Hörsaal- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,60m

BGF: 4.278m²

Baujahr: 1963

(8) Neubau Informatik

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 10 VG

Höhe: 42,31m

BGF: 15.024m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(7) Neubau MIN-Forum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaal- /

Bibliotheksgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 26,30m

BGF: 20.038m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(5) Zoologie

(4) Chemie und Pharmazie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 7 VG, 1 DG

Höhe: 29,70m

BGF: 20.321m²

Baujahr: 1983-1985

(4) HZG und DKRZ

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG, 1 DG

Höhe: 23,50m

BGF: 8.860m²

Baujahr: 1983-1985 (Umbau 2009)

(3) ZMAV

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG

Höhe: 14,80m

BGF: 10.248m²

Baujahr: 2003

(2) Geomatikum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaalgebäude

Geschosse: 2 UG, 19 VG, 1 DG

Höhe: 85,70m

BGF: 37.907m²

Baujahr: 1975

(1) Neubau Haus der Erde

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 6 VG, 1 Technik-G

Höhe: 28,90m

BGF: 42.542m²

Baujahr: 2016-2020

5

6

7

8

9

(9) Angewand

Hauptnutzung: Büro

Geschosse: 1 UG, 2

Höhe: 6,08m

BGF: 2.246m²

Baujahr: 1963

(9) Biochemie

Hauptnutzung: Büro

Geschosse: 1 UG, 2

Höhe: 7,20m

BGF: 1.985m²

Baujahr: 1963

(9) Warenanna

Hauptnutzung: Lag

Geschosse: 1 VG

Höhe: 4,50m

BGF: 1.122m²

Baujahr: 2018

(9) Bibliothek

Hauptnutzung: Bibli

Geschosse: 1 UG, 2

Höhe: 6,08m

BGF: 2.246m²

Baujahr: 1963

(9) Verbindungsgang

Hauptnutzung: Erschließungsgebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 2.520m²

Baujahr: 1963

(9) Organische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.563m²

Baujahr: 1963

(9) Anorganische Chemie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60m

BGF: 8.450m²

Baujahr: 1963

(9) Eingangshalle

Hauptnutzung: Erschließungs- /

Bürogebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60m

BGF: 1.202m²

Baujahr: 1963

(9) NMR

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 VG

Höhe: 5,10m

BGF: 83m²

Baujahr: 1999

(9) Hörsäle

Hauptnutzung: Hörsaal- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,60m

BGF: 4.278m²

Baujahr: 1963

(8) Neubau Informatik

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 10 VG

Höhe: 42,31m

BGF: 15.024m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(7) Neubau MIN-Forum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaal- /

Bibliotheksgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 26,30m

BGF: 20.038m²

Baujahr: 2019 - XXXX

(6) Verfügungsgebäude 2

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 26,70m

BGF: 19.735m²

Baujahr: 1973-1974 (teilsaniert)

(6) Büro- und Seminarfläche

VG I

Hauptnutzung: Büro- / Verwaltungsgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 23,82m

BGF: 12.199m²

Baujahr: 1963-1971

(5) Zoologie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 8 VG

Höhe: 28,60m

BGF: 28.834m²

Baujahr: 1969-1975 (im Sanierungszustand)

(4) Chemie und Pharmazie

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 7 VG, 1 DG

Höhe: 29,70m

BGF: 20.321m²

Baujahr: 1983-1985

(4) HZG und DKRZ

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG, 1 DG

Höhe: 23,50m

BGF: 8.860m²

Baujahr: 1983-1985 (Umbau 2009)

(3) ZMAV

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG

Höhe: 14,80m

BGF: 10.248m²

Baujahr: 2003

(2) Geomatikum

Hauptnutzung: Büro- / Hörsaalgebäude

Geschosse: 2 UG, 19 VG, 1 DG

Höhe: 85,70m

BGF: 37.907m²

Baujahr: 1975

(1) Neubau Haus der Erde

Hauptnutzung: Büro- / Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 6 VG, 1 Technik-G

Höhe: 28,90m

BGF: 42.542m²

Baujahr: 2016-2020

50 | 51

1 Neubau Haus der Erde

Hauptnutzung: Büro-/Laborgebäude

Geschosse: 2 UG, 6 VG, 1 Technik-G

Höhe: 28,90 Meter

BGF: 42.542 Quadratmeter

Baujahre: 2016–2020

2 Geomatikum

Hauptnutzung: Büro-/Hörsaal-

gebäude

Geschosse: 2 UG, 19 VG, 1 DG

Höhe: 85,70 Meter

BGF: 37.907 Quadratmeter

Baujahr: 1975

3 ZMAV

Hauptnutzung: Büro-/Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG

Höhe: 14,80 Meter

BGF: 10.248 Quadratmeter

Baujahr: 2003

4 HZG und DKRZ

Hauptnutzung: Büro-/Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 5 VG, 1 DG

Höhe: 23,50 Meter

BGF: 8860 Quadratmeter

Baujahre: 1983–1985 (Umbau 2009)

4 Chemie und Pharmazie

Hauptnutzung: Büro-/Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 7 VG, 1 DG

Höhe: 29,70 Meter

BGF: 20.321 Quadratmeter

Baujahre: 1983–1985 (Umbau 2009)

5 Zoologie

Hauptnutzung: Büro-/Laborgebäude,

Museum

Geschosse: 2 UG, 8 VG

Höhe: 28,60 Meter

BGF: 28.834 Quadratmeter

Baujahre: 1969–1975 (im Sanierungszustand)

6 Verfügungsgebäude 1

Hauptnutzung: Büro-/Seminar-

gebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 23,82 Meter

BGF: 12.199 Quadratmeter

Baujahre: 1963–1971

6 Verfügungsgebäude 2

Hauptnutzung: Büro-/Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 26,70 Meter

BGF: 19.735 Quadratmeter

Baujahre: 1973–1974 (teilsaniert)

7 Neubau MIN-Forum

Hauptnutzung: Büro-/Hörsaal-/

Bibliotheksgebäude

Geschosse: 6 VG

Höhe: 26,30 Meter

BGF: 20.038 Quadratmeter

Baujahre: zurzeit in Bau

8 Neubau Informatik

Hauptnutzung: Büro-/Laborgebäude

Geschosse: 10 VG

Höhe: 42,31 Meter

BGF: 15.024 Quadratmeter

Baujahre: zurzeit in Bau

9 NMR

Hauptnutzung: Büro-/Laborgebäude

Geschosse: 1 VG

Höhe: 5,10 Meter

BGF: 83 Quadratmeter

Baujahr: 1999

9 Hörsäle

Hauptnutzung: Hörsaal-/Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,60 Meter

BGF: 4278 Quadratmeter

Baujahr: 1963

9 Eingangshalle

Hauptnutzung: Erschließungs-/

Bürogebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60 Meter

BGF: 1202 Quadratmeter

Baujahr: 1963

9 Anorganische Chemie

Hauptnutzung: Büro-/Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60 Meter

BGF: 8450 Quadratmeter

Baujahr: 1963

9 Organische Chemie

Hauptnutzung: Büro-/Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 6 VG, 1 DG

Höhe: 21,60 Meter

BGF: 8563 Quadratmeter

Baujahr: 1963

9 Verbindungsgang

Hauptnutzung: Erschließungs-

gebäude

Geschosse: 1 UG, 1 VG

Höhe: 4,60 Meter

BGF: 2520 Quadratmeter

Baujahr: 1963

9 Bibliothek

Hauptnutzung: Bibliotheksgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,08 Meter

BGF: 2246 Quadratmeter

Baujahr: 1963

9 Angewandte Analytik

Hauptnutzung: Büro-/Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG

Höhe: 6,08 Meter

BGF: 2246 Quadratmeter

Baujahr: 1963

9 Biochemie

Hauptnutzung: Büro-/Laborgebäude

Geschosse: 1 UG, 2 VG, 1 DG

Höhe: 7,20 Meter

BGF: 1985 Quadratmeter

Baujahr: 1963

9 Warenannahme

Hauptnutzung: Lagergebäude

Geschosse: 1 VG

Höhe: 4,50 Meter

BGF: 1122 Quadratmeter

Baujahr: 2018


Campus Klein Flottbek

Biozentrum im Wandel

30

Heute & Morgen | Campus Klein Flottbek


30

Luftbild des Campus Klein

Flottbek mit Hervorhebung

der dazugehörigen

Universitätsgebäude

Der Standort Klein Flottbek ist direkt angegliedert

an den 1979 eröffneten Neuen Botanischen Garten

(2012 in Loki-Schmidt-Garten umbenannt). Der

Standort befindet sich ca. neun Kilometer westlich

des Campus Von-Melle-Park, ist allerdings durch

die südlich benachbarte S-Bahn-Station Klein Flottbek

direkt an das Schnellbahnnetz angeschlossen.

Hier ist der botanische Teil des Fachbereichs Biologie

untergebracht.

Von der grünen Lunge zum Campus im Park

Der Standort Klein Flottbek entstand auf vormals

von Bebauung freigehaltenen Flächen entlang

der Niederung des ehemaligen Bachlaufs der Flottbek.

In den vorherigen Jahrzehnten hatte es bereits

unterschiedliche Überlegungen gegeben, einzelne

Institute oder sogar die gesamte Universität inklusive

Universitätsklinikum hierher zu verlagern. Die

Entscheidung, in diesem Bereich den Neuen Botanischen

Garten zu errichten, der am Dammtor keinerlei

Entwicklungsmöglichkeiten mehr hatte, und

im Zuge dessen auch einen Teil des Fachbereichs

Biologie hier unterzubringen, fiel 1968. 1

In direkter Nachbarschaft der Betriebsgebäude

und Gewächshäuser des Neuen Botanischen

Gartens, die in der ersten Hälfte der 1970er Jahre

errichtet wurden, entstand etwas später das 1982

eröffnete Botanische Institut. Es ist ein massiver,

fünfgeschossiger Bau in Nord-Süd-Richtung, der

in der typischen Form und Gestalt seiner Entstehungsphase

errichtet wurde und mehrere unterschiedlich

lange Seitenflügel aufweist. Je nach Gebäudebereich

haben ein bis zwei Sockelgeschosse

eine abgesetzte Gestaltung mit hellrotem Verblendmauerwerk.

Die oberen Geschosse sind mit einem

hellbraunen Farbton verkleidet. 2003 erfolgte

im Nordwesten eine Erweiterung des Gebäudes.

2011 wurde ein südlich angrenzender Neubau

fertiggestellt, mit dem Ziel, die Zoologie langfristig

dort unterzubringen. Der Neubau hebt sich

in seiner dunkelgrauen Fassadengestaltung mit

grün eingefassten, auskragenden Elementen und

dem transparenten Sockelgeschoss stark vom Ursprungsbau

ab. Das Gebäude wird derzeit von anderen

Instituten des Fachbereichs Biologie genutzt,

da das vorhandene Altgebäude einen erheblichen

Sanierungsbedarf aufweist. Die letzte bauliche Erweiterung

ist der 2018 fertiggestellte Neubau eines

Forschungsgewächshauses direkt nördlich des

Hauptgebäudes.

Der Campus Klein Flottbek morgen

Es ist eine Option, den zoologischen Teil des

Fachbereichs Biologie ebenfalls an diesen Standort

zu verlagern. Allerdings könnte perspektivisch der

Fachbereich Biologie an den Standort Bahrenfeld

verlagert werden. Es gibt erste Überlegungen, den

Standort Klein Flottbek dann universitär nachzunutzen.

Eine Idee hierfür ist die Einrichtung eines

naturwissenschaftlichen didaktischen Zentrums

in Kombination mit der Unterbringung der biologischen

Sammlungen. So wären auch weiterhin

tragfähige Synergien mit dem benachbarten Botanischen

Garten und die Öffnung der Naturwissenschaften

für die Gesellschaft möglich. (JB)

1 Holtmann, Michael: Die Universität Hamburg

in ihrer Stadt. Bauten, Orte und Visionen in Vergangenheit,

Gegenwart und Zukunft. Manuskript,

1. Auflage. Hamburg 2009, S. 236f.

56 | 57


Internationale Tendenzen

Inspirierende Beispiele für

den Multiple-Campus-Ansatz

1

11

2

1

10

5

13 14

9

12 6/8

3 7

4

1

2

3

4

5

6

7

New York City (Vereinigte Staaten) – CU Manhattanville

Chicago (Vereinigte Staaten) – IIT Main Campus

Lausanne (Schweiz) – EPFL

Wien (Österreich) – Campus WU

Aarhus (Dänemark) – AU Universitetsbyen

Zürich (Schweiz) – ETH Campus Hönggerberg

Mailand (Italien) – Milano MIND

8

9

10

11

12

13

14

Zürich (Schweiz) – Hochschulgebiet Zürich Zentrum

Amsterdam (Niederlande) – UvA Roeterseiland-Campus

London (Vereinigtes Königreich) – Granary Square

Trondheim (Norwegen) – Krankenhaus St. Olav

Basel (Schweiz) – Novartis Campus

Odense (Dänemark) – Campus Kollegiet

Kopenhagen (Dänemark) – Tietgenkollegiet

Tendenzen


1

Weltkarte mit Verortung

der Beispiele

Für das Modell eines zukunftsfähigen Universitätscampus

mit multiplen Nutzungsmöglichkeiten im

Innen- und Außenraum gibt es national und international

bereits zahlreiche gute Beispiele. Dabei

bilden eine diversifizierte Form von Räumen für

Lehre, Lernen, Forschen und Kommunikation sowie

eine Öffnung zum urbanen Umfeld wichtige Kernelemente.

Die Schaffung und Stärkung räumlicher

und nutzungsbezogener Synergien zwischen Universität

und Stadt bzw. zwischen Studierenden,

Wissenschaftlern und Stadtgesellschaft ist hier von

besonderer Bedeutung.

Die Kernthese, die den neuen Raumtypologien

sowohl städtebaulich als auch architektonisch zugrunde

liegt, ist, dass für die Qualität und damit

den Erfolg universitärer Einrichtungen auf dem Niveau

von Lehre, Lernen und Forschung das Bild des

zurückgezogenen Forschers im Elfenbeinturm nicht

mehr zeitgemäß ist. Dies gilt ebenso für das Bild

der Universität als Ort, an dem zwar ein intensiver

interner Austausch innerhalb der akademischen

Mauern ermöglicht wird, der sich aber räumlich

bzw. funktional von seinem städtischen Umfeld abschottet.

Dieses vermeintliche Idealbild liegt auch

den nicht verwirklichten Verlagerungsplänen der

Universität Hamburg von Fritz Schumacher zugrunde,

bei denen er als Begründung unter anderem anführte,

dass die Wissenschaft eine der wenigen zentralen

Angelegenheiten des städtischen Lebens sei,

die ohne Weiteres ins Hinterland verlegt werden

könne und für die die Nähe zum belebten urbanen

Raum eher hinderlich sei. 1 Viele aktuelle Beispiele

zeigen aber, dass die durch die urbane Einbettung

von Universitätscampus ermöglichten vielfältigen

Synergien ein entscheidender Wettbewerbsfaktor

zukunftsfähiger, akademischer Einrichtungen sind.

Gleichzeitig wird deutlich, dass die weiterhin nötigen

Rückzugsräume für die Forschung auch bei

räumlicher Nähe zum lebendigen Stadtraum problemlos

realisiert werden können.

Zwar werden auch weiterhin klassische und abgetrennte

Bereiche für konzentriertes Lehren, Lernen

und Forschen benötigt, sei es in Form ganzer

Gebäude oder definierter Bereiche von Gebäuden.

Unterschiedliche Forschungsergebnisse belegen,

dass sich Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen

dies noch immer als Rückzugsmöglichkeit

wünschen. So zeigt eine Studie von Ninnemann/

Kirschbaum aus dem Jahr 2016, dass sich viele Studierende

und Lehrende eher dauerhafte als provisorische,

eher sichere als überraschende und eher

beruhigende als anregende Lernorte für aktives

Lernen wünschen. Gleichzeitig werden aber, wenngleich

mit geringerer Eindeutigkeit, flexible gegenüber

unflexiblen und kommunikative gegenüber

zurückgezogenen Lernorten bevorzugt. 2 Es wird

also deutlich, dass die Anforderungen an universitäre

Lernorte durchaus vielfältig sind und dass für

unterschiedliche Arbeits- und Lernsituationen unterschiedlichste

Umgebungen geschaffen werden

müssen. Die in diesem Kapitel dargestellten Beispiele

wurden unter anderem ausgewählt, um die

Bandbreite dieser verschiedenen Arbeits- und Lern-

zonen innerhalb universitärer Gebäude anhand

existierender Fälle aufzuzeigen.

Die interdisziplinäre Kommunikation, ein offener

Austausch über Fachbereichsgrenzen hinaus

und allgemein der Austausch zwischen Universitätsangehörigen

und Stadtgesellschaft ist, wie

in Kapitel I dargestellt, in vielerlei Hinsicht für die

Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit einer Universität

von hoher Bedeutung. Dabei erkunden gerade

„[etablierte] innerstädtische Universitäten [...] neue

Wege, wie sie zur Entwicklung ihrer Städte beitragen

und sich selbst profilieren können.“ 3 Ebenso

gibt es den Bedarf, die bereits in der freien Wirtschaft

weit vorangeschrittene Auflösung der Grenzen

zwischen Arbeit und Freizeit auch in bestimmte

Teilbereiche der außen- und innenräumlichen Typologien

von Universitätscampus hineinzutragen und

räumliche, zeitliche und funktionale Aneignungsformen

der betreffenden Universitätsbereiche in

agiler Form zu ermöglichen.

Bestimmte Teilbereiche des Universitätsgeländes

werden aus technischen, formellen oder spezifischen

wissenschaftlichen Gründen auch in Zukunft

nicht für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich

sein können (zum Beispiel technologisch hochsensible

Bereiche in Form von geschütztem Betriebsgelände).

Auch für den kreativen stadt- und landschaftsplanerischen

Umgang mit diesen Abgrenzungen

gibt es bereits gute realisierte Vorbilder.

Die folgenden Beispiele zeigen gewachsene,

kürzlich realisierte oder in Umsetzung bzw. Planung

befindliche Projekte für zukunftsfähige Campusanlagen

im nationalen und internationalen

Kontext. Neben einer kurzen Darstellung der Universitäten

insgesamt und des jeweils betrachteten

Campus werden insbesondere Einzelgebäude dargestellt,

die räumlich-funktional in anschaulicher

Weise Pate stehen für zukunftsweisende universitäre

Bauten im Sinne eines „Multiple Campus“. Diese

Ebene der Untersuchung wird hier als Mikroebene

bezeichnet. Auf der Mesoebene wird geschaut,

wie der jeweilige Campus intern organisiert ist. Die

Makroebene thematisiert die Einbettung des universitären

Campus ins städtische Umfeld. Alle drei

Ebenen werden am Ende der Darstellung des jeweiligen

Beispiels im Hinblick auf ihre prinzipielle Übertragbarkeit

auf die drei zukünftigen Hauptcampusbereiche

der Universität Hamburg bewertet. (PF/JB)

Erläuterung der Standorte-Tabellen

Die Tabellen zu den Beispielen zeigen deren

Übertragbarkeit auf die Standorte der Universität

Hamburg. Dabei werden die drei Ebenen Makro

(städtischer Kontext), Meso (Campusebene) und

Mikro (Gebäudeebene) betrachtet. Dargestellt

werden die drei in dieser Publikation entwerferisch

bearbeiteten Standorte Von-Melle-Park,

Bundesstraße und Klein Flottbek sowie zusätzlich

Bahrenfeld. Der Standort Universitätsklinikum

Hamburg-Eppendorf wurde hier außen vor gelassen,

da er rein nachrichtlich in diese Publikation

übernommen wurde und nur wenige passende

Beispiele vorgestellt werden.

Die Fußnoten zu diesem Kapitel sind gebündelt

auf S. 144f. zu finden.

86 | 87


New York

Manhattanville Campus

Ein neuer Standort im

historischen urbanen Raster

2

Tendenzen


Makro Meso Mikro

3 4 5

2

Blick auf den Platz im

Süden des neuen Manhattanville

Campus mit

dem Lenfest Center for

the Arts im Hintergrund

3

Übersichtsplan der Stadt

New York mit der Lage

des Manhattanville

Campus (schwarzer

Punkt) und des Financial

Districts (grauer Punkt)

M 1:50.0000

4

Lageplan des Manhattanville

Campus mit bestehenden

und geplanten

Gebäuden

M 1:10.000

5

Tabelle: Übertragbarkeit

der Planungs- und Gestaltungsprinzipen

des

Beispiels Manhattanville

Campus auf die Standorte

der Universität Hamburg

Die Columbia University ist eine der großen traditionsreichen

Universitäten der Stadt New York

und eine der ältesten der Vereinigten Staaten. Sie

wurde 1754 gegründet, ist seit jeher an unterschiedlichen

Standorten in Manhattan beheimatet und

hat heute über 32.000 Studierende 1 . Die heutigen

Standorte der Universität liegen im nördlichen Teil

von Manhattan nahe dem Hudson River. Der Hauptcampus

befindet sich im Stadtviertel Morningside

Heights in einem 13 Hektar großen Bereich um die

116th Street. Der zweite, 8,1 Hektar umfassende

Campus mit der Medizinischen Fakultät liegt im

Stadtviertel Washington Heights in Höhe der 165th

Street. Die zunehmende urbane Verdichtung von

Manhattan schränkt die räumlichen Erweiterungsmöglichkeiten

der Universität stark ein, weshalb

lange nach geeigneten Flächen für einen weiteren

Campus gesucht wurde, bis die Entscheidung fiel,

einen neuen Universitätscampus im Stadtviertel

Manhattanville zu errichten. Inzwischen wurden

die ersten Gebäude fertiggestellt.

Manhattanville: vom industriellen Viertel zum

urbanen Universitätscampus

Im Jahr 2003 begann eine enge Zusammenarbeit

der Universität mit Politik und Verwaltung in

West Harlem für eine Konversion eines Teils von

Manhattanville auf Höhe der 125th Street zu einer

verdichteten universitären Nutzung innerhalb der

bestehenden Blockstrukturen. Historisch gesehen

ein Dorf weit nördlich der Tore des damaligen New

Yorker Stadtgebiets, entwickelte sich der Westen

Manhattanvilles im Laufe des 19. Jahrhunderts zu

einem pulsierenden, stark industriell geprägten

Gebiet. Aber auch akademische Einrichtungen spielen

im Stadtviertel seit dem 19. Jahrhundert eine

wichtige Rolle. So befindet sich dort auch der City

College Campus der City University of New York

(CUNY). Topografisch ist Manhattanville insofern

besonders, als dass dieses Viertel zum Teil nicht

erhöht über dem Hudson River liegt, wie die angrenzenden

Viertel, sondern in einem Taleinschnitt

entlang der heutigen 125th Street.

Das nun in Bau befindliche Areal des neuen

Manhattanville Campus im Westen des Stadtviertels

war bereits in den 1980er und 1990er Jahren

Bestandteil unterschiedlicher Revitalisierungsprojekte

gewesen. Es liegt in einem bisher durch gewerblich-industrielle

Bauten, Lagerhäuser, Garagen

und große Parkplätze geprägten Gebiet innerhalb

der typischen Blockstruktur Manhattans. Die vernachlässigten

öffentlichen Räume im Viertel und

die fehlende Anbindung an den Hudson-River waren

Anlass für eine enge Zusammenarbeit zwischen

Universität und Stadt, um das Projekt für eine

gleichzeitige urbane Aufwertung des gesamten Gebiets

zu nutzen. Dies manifestierte sich in besonderer

Form 2009 mit dem West Harlem Community

Benefits Agreement (CBA), das zwischen der Universität

und der lokalen Entwicklungsgesellschaft

vereinbart wurde. Zuvor war die nötige Flächenumwidmung

zur universitären Nutzung bereits 2007

von der Stadt genehmigt worden. 2 Trotz weiter

anhaltender Kritik an der rigorosen Umstrukturierung

und urbanen Verdichtung des Viertels und

der Verdrängung der alteingesessenen Gewerbebetriebe

kann diese Entwicklung aus stadtplanerischer

Sicht sehr positiv bewertet werden, gerade

weil der neue Campus sich hier sehr weit zur Stadt

öffnen wird und eine introvertierte bzw. simulierte

Urbanität, wie sie in der Vergangenheit bei zahlreichen

Campusanlagen geschaffen wurde und – zum

Beispiel beim Campus Morningside Heights 3 – vermieden

wird.

88 | 89


Lausanne

EPFL-Campus

Rolex Learning Center

und weitere Neubauten

17

Tendenzen


Makro Meso Mikro

18 19 20

17

Luftbild des EPFL-Campus

18

Übersichtsplan der Stadt

Lausanne mit der Lage

des Campus der EPFL

und der Altstadt von

Lausanne (grauer Punkt)

M 1:500.000

19

Lageplan des Campus der

EPFL in der Gemeinde

Ecublens westlich von

Lausanne (schwarzer

Punkt)

M 1:20.000

20

Tabelle: Übertragbarkeit

der Planungs- und Gestaltungsprinzipen

des

Beispiels Campus der EPFL

auf die Standorte der

Universität Hamburg

Die École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL)

ist eine staatliche Universität im schweizerischen

Lausanne mit 10.686 Studierenden (2017). 1 Sie ging

1969 als Technische Universität aus ihrer Vorgängerin,

einer bereits 1869 gegründeten, privaten Hochschule

hervor. Die Anlage des heutigen Campus in

der Gemeinde Ecublens ca. 5 Kilometer westlich des

Stadtzentrums von Lausanne erfolgte in den 1970er

Jahren. 2 Die dem damaligen Zeitgeist entsprechende

Architektur ist in erster Linie funktional geprägt,

mit orthogonal zueinander ausgerichteten, in weiten

Teilen kettenartig durch flache Bauteile und

brückenartige Strukturen miteinander verbundenen

Gebäuden. Es ist ein typischer Satellitencampus

am Stadtrand, in einigen Punkten vergleichbar

mit dem Campus Hönggerberg, jedoch dichter zur

umgebenden Bebauung gelegen und mit einer besseren

Erschließung durch den öffentlichen Nahverkehr.

Zudem zog die Université de Lausanne (UNIL)

in den 1970er Jahren ebenfalls in diesen Stadtbereich

um, sodass hier ein großes universitäres

Cluster entstanden ist, das durch Neubauten seither

kontinuierlich modernisiert und erweitert wird.

Rolex Learning Center: multiple Räume auf

einer geschwungenen Ebene

Insbesondere die Entwicklungen seit dem Ende

der 2000er Jahre tragen dazu bei, den Campus zukunftsfähig

auszubauen und weiter für die Öffentlichkeit

zu öffnen. In erster Linie ist hier das Rolex

Learning Center des japanischen Architekturbüros

SANAA zu nennen, das inzwischen durch seine besondere

Architektur und das innovative Raum- und

Nutzungskonzept internationale Berühmtheit erlangt

hat. Das Architekturbüro ging als Sieger aus

dem Wettbewerb von 2004 hervor, die Eröffnung

des Gebäudes erfolgte 2010. Das Gebäude wurde

auf einer großen Freifläche im Südosten des Campus

errichtet. Die rechteckige, einstöckige Struktur,

wie der überwiegende Teil der Campusgebäude in

genauer Ost-West-Richtung ausgerichtet, hat eine

Grundfläche von 166,5 × 121,5 Metern, was in etwa

20.000 Quadratmetern entspricht. 3 Die maximale

Höhe beträgt knapp zehn Meter. 14 unterschiedlich

große, runde Innenhöfe sorgen für eine gute Belichtung

auch der inneren Teile des Gebäudes. Die

Wände nach außen und zu den Innenhöfen bestehen

aus raumhohen Fensterelementen. Besonders

markant sind die Wellenformen des Gebäudes –

parallele Erhebungen von Boden und Dach, die im

Innenbereich zu fließenden Übergängen zwischen

den Gebäudebereichen führen und im Außenbereich

eine Verbindung zwischen dem umgebenden

öffentlichen Raum und den inneren Freiräumen

darstellen, von denen aus auch der Zugang zum Gebäude

erfolgt. Im Inneren gibt es im Hauptbereich

des Gebäudes keine Türen und Zwischenwände,

die Bodenwellen sind die einzigen trennenden Elemente

der unterschiedlichen Bereiche und dienen

gleichzeitig als Ruhezonen in einem besonderen

Ambiente. In den unterschiedlich geformten Bereichen

zwischen bzw. teilweise auf den Bodenwellen

sind als Nutzungen eine große Bibliothek, das Rolex

Forum als Hörsaal, unterschiedliche Arbeitsräume

für Studierende und Wissenschaftler, eine Cafeteria,

ein Restaurant und eine Bank untergebracht.

Die offene innere Raumstruktur des Rolex Learning

Center ist ein prägnantes Symbol für das, was einen

multiplen Campus auf Gebäudeebene ausmacht:

aufgehobene Grenzen zwischen den Fakultäten,

zwischen Lern-, Arbeits-, Kommunikations- und Ruhezonen

sowie zwischen inneruniversitären und öffentlichen

öffentlichen Nutzungen. Es ist quasi ein

zukunftsweisendes Gegenmodell zum überholten

96 | 97


Aarhus

Universitetsbyen

Umbau des alten Universitätsklinikums

zum urbanen Campus

31

Tendenzen


Makro Meso Mikro

32 33 34

31

Vogelperspektive des

Siegerentwurfs

Universitetsbyen mit in

den Bestand des alten

Universitätsklinikums

eingefügten Neubauten

32

Übersichtsplan der Stadt

Aarhus mit der Lage der

Universität (schwarzer

Punkt) und der Innenstadt

(grauer Punkt)

M 1:500.000

33

Lageplan der Campuserweiterung

Universitetsbyen

(ehemaliges

Universitätsklinikum)

der Universität Aarhus

(Bestand und Planung)

M 1:10.000

34

Tabelle: Übertragbarkeit

der Planungs- und Gestaltungsprinzipen

des Beispiels

Universität Aarhus

auf die Standorte der

Universität Hamburg

Die Universität Aarhus wurde 1928 1 gegründet, zunächst

als private Hochschule. 1970 wurde sie in

eine staatliche Hochschule umgewandelt. Ab 1931

wurde eine in einen Park eingebettete Campusanlage

in einer einheitlichen, von gelben Klinkern

geprägten Architektur nach einem Entwurf von C.F.

Møller, Kay Fisker und Povl Stegmann errichtet. Inzwischen

ist die Universität mit weit über 30.000

Studierenden 2 die zweitgrößte Dänemarks, hat einen

Elite-Status und belegt regelmäßig gute Plätze

in internationalen Rankings. Im Dezember 2017

wurde die neue Straßenbahn in Aarhus eröffnet

(Aarhus Letbane), mit der nun eine direkte Schienenanbindung

ins Stadtzentrum und unter anderem

zum weiter nördlich gelegenen neuen Universitätskrankenhaus

besteht.

Das alte Universitätsklinikum wird zum neuen

Campus

Die Expansion der Universität führte zu weiteren

Flächenbedarfen, sodass der Beschluss gefasst

wurde, das ehemalige Universitätskrankenhaus

östlich der Nørrebrogade zu einem urbanen Universitätscampus

umzugestalten und damit die Universität

deutlich zu erweitern. In Vorbereitung darauf

erwarb die Immobiliengesellschaft der Universität

im Jahr 2016 das entsprechende Gelände. Die Umgestaltung

und Umnutzung des ehemaligen Krankenhauses

zum neuen Universitätscampus sollen

in mehreren Phasen bis zum Jahr 2025 abgewickelt

werden und stellen nur einen Baustein einer weitreichenden

Umstrukturierungsstrategie der Universität

dar.

Die dichte bauliche Struktur des Erweiterungsgeländes

und der umgebenden Viertel bietet dabei

die Chance, einen urban geprägten Campus zu schaffen,

der sich durch seine dichte Bebauung und die

streng orthogonale Struktur klar von der parkähnlichen

Struktur des bestehenden Teils westlich der

Nørrebrogade absetzt.

Masterplan des Büros C.F. Møller

Den übergeordneten Masterplan für diese Campuserweiterung

erarbeitete das Büro C.F. Møller in

den Jahren 2012 und 2013. Im Vordergrund steht dabei

die Schaffung von wesentlichen neuen Entwicklungsflächen

für die Universität außerhalb des

Campus Universitetsparken, sodass dieser historische

Landschaftscampus erhalten bleiben kann und

die Universität zugleich neue Typologien an Gebäuden

und Nutzungen erhält.

Die Struktur des Krankenhauses soll erhalten

bleiben und der öffentliche Raum sowie die Verbindungen

zum Landschaftscampus werden gestärkt.

Neue Tunnelverbindungen unter der Straßenbahntrasse,

die zugleich als Erschließung der Haltestellen

dienen, wurden eingeplant. Zudem ist eine

Aktivierung der Erdgeschosszonen anhand unterschiedlicher

Nutzungen vorgesehen, die auch der

Stadtöffentlichkeit offenstehen.

Siegerentwurf des städtebaulichen Wettbewerbs:

Verzahnung von Universität und

urbanem Leben

Im Jahr 2016 wurde auf Basis des Masterplans

ein städtebaulicher Wettbewerb ausgelobt, den

das Architekturbüro AART Architekten aus Aarhus

für sich entscheiden konnte. Der Entwurf greift in

besonderer Weise die Chance auf, mit dem neuen

Campus die Verbindung zwischen Universität und

Stadtleben zu forcieren. Im Fokus steht dabei die

Stärkung der ursprünglichen Identität des Ortes als

einheitliches Backsteinensemble aus den 1930er

Jahren. Erweiterungsbauten jüngeren Datums,

104 | 105


Amsterdam

Roeterseiland Campus

Zukunftsweisender Ausbau eines

innerstädtischen Universitätsstandorts

56

Tendenzen


Makro Meso Mikro

57 58

59

56

Die neu gestalteten Gebäude

am Roeterseiland

Campus

57

Übersichtsplan der Stadt

Amsterdam mit Lage

der Universität (schwarzer

Punkt) und der Innenstadt

(grauer Punkt)

M 1:500.000

58

Lageplan des Roeterseiland

Campus der Universiteit

van Amsterdam

M 1:10.000

59

Tabelle: Übertragbarkeit

der Planungs- und Gestaltungsprinzipen

des

Roeterseiland Campus

der Universiteit van

Amsterdam auf die

Standorte der Universität

Hamburg

Die Vorgängerinstitution der Universiteit van

Amsterdam (UvA) wurde 1632 als „Athenaeum

Illustre“ gegründet und schließlich 1877 offiziell in

den Status der Universität erhoben. 1 Sie hat aktuell

34.607 Studierende. 2 Die Universität hat vier Campusstandorte

in verschiedenen Bereichen der Stadt.

Der Humanistische City Centre Campus befindet

sich am Südrand der Altstadt am Kloveniersburgwal.

Hier befinden sich auch das Binnengasthuis,

die historische Keimzelle der Universität und zukünftig

die Universitätsbibliothek. Die Wirtschaftsund

Sozialwissenschaften sowie seit 2017 auch

die Rechtswissenschaften sind auf dem Roeterseiland-Campus

im Stadtteil Weesperbuurt ca. 1,5 Kilometer

südöstlich der Altstadt beheimatet. Technische

Institute befinden sich im Amsterdam Science

Park im Osten der Stadt. Die medizinische Fakultät

befindet sich im Amsterdam Medical Center am

südöstlichen Stadtrand. An allen Hauptstandorten

sind derzeit Ausbauvorhaben in der Umsetzung,

mit denen die Zukunftsfähigkeit der traditionsreichen

Universität sichergestellt werden soll. Im Folgenden

soll der Ausbau des urbanen Campus Roeterseiland

beispielhaft dargestellt werden.

Ein neues urbanes Konzept für den Campus

Roeterseiland

Roeterseiland ist traditionell ein dicht bebautes

Wohnviertel im Osten des inneren Stadtbereichs

von Amsterdam, durchzogen von einigen Grachten.

Die Eröffnung des heute nicht mehr bestehenden

Kopfbahnhofs Weesperpoortstation im Jahr 1843

direkt südlich von Roeterseiland brachte aber auch

eine Reihe von industriellen Ansiedlungen mit sich.

1891 wurde hier mit dem Chemielabor des Architekten

Willem Springer das erste Universitätsgebäude

eröffnet. Der nächste bedeutende Entwicklungsschritt

des Universitätsstandorts erfolgte erst in

den 1960er Jahren, als umfassende Finanzierungsmittel

zum Universitätsausbau zur Verfügung standen.

Die modernistischen Neubauten des damaligen

Stadtarchitekten Norbert Gawronski als Teil

seines Masterplans von 1964 wurden wegen ihres

massiven und introvertierten Charakters nicht

ohne Grund sehr kontrovers diskutiert. Die Erschließungsebene

wurde ins erste Obergeschoss gelegt,

Gebäudebrücken verbanden auf dieser Ebene die

unterschiedlichen Teile des Komplexes. Eine direkte

Verknüpfung der Innenräume zur Straßenebene

war nicht gegeben, und über die Erdgeschosszonen

fand keinerlei Kommunikation mit dem Außenraum

statt. Die Freiflächen des Geländes wurden

weitgehend zu Parkplätzen degradiert. Das Hochhaus

der Fakultät für Chemie war der Kern dieses

Ausbaus: ein L-förmiges, massives, die Achtergracht

überspannendes Gebäude.

Das 1987 abgebrannte Chemielabor war der

Aufhänger für einen 1989 vom Architekturbüro

Pi de Bruin entwickelten Masterplan. Als Teil dessen

wurde unter anderem der dreieckige Gebäudekomplex

an der Roetersstraat als neuer Haupteingang

zum Campus realisiert. Neue straßenbegleitende

Gebäude an der Sarphatistraat von Pi de Bruin sowie

von VMX Architects und Claus & Kaan resultieren

ebenfalls aus dem Masterplan. 3

Den Rahmen für die Neugestaltung des Roeterseiland-Campus

bilden eine Analyse des Stadtplanungsbüros

Palmbout von 2004 4 und der darauf

aufbauende Masterplan von 2006. Zentrales Element

ist hier der neu gestaltete öffentliche Raum

entlang der Nieuwe Achtergracht, von dem aus alle

Gebäudezugänge zu erreichen sind. Die Auflösung

des inneren Erschließungssystems auf der ersten

Etage und die Schaffung von nach außen gerichteten

120 | 121


Basel

Novartis Campus

Ein vielseitiger

Unternehmenscampus

72

Tendenzen


Makro Meso Mikro

73 74 75

72

Blick über den Rhein auf

den Novartis Campus mit

dem Gebäude Asklepios 8

im Vordergrund

73

Übersichtsplan der Stadt

Basel mit der Lage des

Novartis Campus

(schwarzer Punkt) und

der Altstadt (grauer

Punkt)

M 1:200.000

74

Lageplan des Novartis

Campus im Norden

von Basel (Bestand und

geplante Gebäude)

M 1:10.000

75

Tabelle: Übertragbarkeit

der Planungs- und

Gestaltungsprinzipen des

Novartis Campus auf die

Standorte der Universität

Hamburg

Der 20 Hektar umfassende Campus des internationalen

Biotechnologie- und Pharmakonzerns Novartis

im Norden von Basel, zugleich internationaler

Hauptsitz des Unternehmens, gilt als herausragendes

Beispiel für einen zukunftsweisenden Unternehmenscampus.

Er befindet sich an der Stelle des

ehemaligen Werksgeländes Sankt Johann, das vor

Beginn der Umgestaltung von zahlreichen Industriebauten,

hoher Flächenversiegelung und umfangreichen

Gleisanlagen geprägt war. Der Beschluss,

das Gelände in einen „Campus des Wissens“ umzuwandeln,

wurde nach einer Phase umfassender

Vorüberlegungen schließlich im Jahr 2001 gefasst.

Der städtebauliche Masterplan für die Umgestaltung

des Werksgeländes wurde durch den

Architekten Vittorio Magnago Lampugnani ausgearbeitet

und Mitte 2001 von der Geschäftsleitung

angenommen. Rückgrat der orthogonalen Struktur

des Plans ist die 600 Meter lange Fabrikstrasse.

Westlich dieser Achse werden die bestehenden

Hochhäuser durch Neubauten ergänzt. Im Osten

wird die orthogonale Gebäudestruktur in Form einer

kleinteiligen, fünfgeschossigen Struktur aus Einzelgebäuden

realisiert. Die Gebäudehöhe knapp unter

der Hochhausgrenze, kombiniert mit schmalen

Straßenquerschnitten, ist aus Sicht des Architekten

optimal für eine angemessene Bebauungsdichte

bei gleichzeitiger Schaffung ausreichend natürlich

heller Arbeitsräume in allen Teilen der Gebäude.

Die zentralen öffentlichen Räume des Campus sind

ebenfalls entlang der Fabrikstrasse angesiedelt. Der

Zugang von Süden von der Voltastrasse aus erfolgt

sequenziell über zwei Plätze, einen weitläufigen

Park und eine Torsituation. 1 Das aus dem Masterplan

abgeleitete landschaftsplanerische Konzept

stammt aus der Feder des Kaliforniers Peter Walker. 2

Ein besonderes freiraumplanerisches Element ist

die je nach Bereich als landschaftlich integrierte

Mauer oder als künstlerisch gestalteter Zaun ausgeformte

Abgrenzung des Betriebsgeländes.

Der Novartis Campus wird als Versuchslabor

für innovativen Städtebau betrachtet, bei dem

architektonische, landschaftliche, künstlerische,

grafische und lichttechnische Aspekte mit einbezogen

sind. Die innovative Unternehmensstrategie

von Novartis hinsichtlich vielfältiger und flexibler

Arbeitsumgebungen spielt dabei eine zentrale Rolle.

Der Einfluss, den ein stimulierendes und möglichst

ideales Arbeitsumfeld auf das Wohlbefinden der

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Kreativität

und Innovationskraft hat, ist bekanntermaßen

immens. Die neu geschaffenen Arbeitsplätze

sind demnach hell, funktional und gut belüftet. Sie

sind typologisch abgestuft, von Räumen für unterschiedliche

Formen der Zusammenarbeit bis hin

zu geschlossenen Räumen mit individuellen Rückzugsmöglichkeiten.

3

Inzwischen wurden 17 Neubauten von international

renommierten Architekturbüros auf dem

Novartis Campus fertiggestellt. Die ersten neuen

Gebäude von Diener & Diener, SANAA und Peter

Märkli auf dem Novartis Campus am südlichen Eingang

der Fabrikstrasse und direkt nördlich des Campusparks

wurden 2005 und 2006 fertiggestellt, 2007

gefolgt vom Eingangspavillon von Marco Serra. Der

Großteil der Neubauten säumt fast durchgängig

die Ostseite der zentralen Fabrikstrasse. Die Westseite

der Straßenachse wird teilweise von sanierten

Bestandsgebäuden und ebenfalls von einigen

Neubauten wie dem prägnanten Baukörper Fabrikstrasse

15 von Frank O. Gehry gesäumt. Auch zwischen

Fabrikstrasse und Rheinufer sind bereits einige

Neubauten fertiggestellt worden. Im Folgenden

werden drei Bauten näher vorgestellt.

132 | 133


Kopenhagen

Studierendenwohnhaus Tietgenkollegiet

Ein runder Baukomplex mit

vielschichtigen Raumtypologien

87

Tendenzen


Makro Meso Mikro

88 89 90

87

Luftbild des Südcampus

der Universität Kopenhagen

mit dem kreisförmigen

Tietgenkollegiet

88

Übersichtsplan der Stadt

Kopenhagen mit der

Lage des Südcampus der

Universität Kopenhagen

(schwarzer Punkt) und

der Innenstadt (grauer

Punkt)

M 1:500.000

89

Lageplan des Südcampus

der Universität Kopenhagen

M 1:10.000

90

Tabelle: Übertragbarkeit

der Planungs- und

Gestaltungsprinzipen des

Tietgenkollegiet und des

Südcampus der Universität

Kopenhagen auf die

Standorte der Universität

Hamburg

Das Tietgenkollegiet ist ein architektonisch markantes

Studierendenwohnhaus in direkter Nachbarschaft

des Südcampus der Universität Kopenhagen

(Københavns Universitet), etwa zwei Kilometer

südöstlich der Innenstadt im Norden des Stadtteils

Ørestad auf der Insel Amager.

Das 2006 eröffnete Gebäude ist Teil der umfassenden

Modernisierung des Campus, der in den

1970er Jahren zunächst als eine temporäre Lösung

für die Unterbringung der Humanistischen Fakultät

in einer brutalisitischen Architektur errichtet wurde,

sich jedoch zu einem wichtigen und dauerhaften

Standort der Universität entwickelte. Der Modernisierungsprozess

des Campus startete in den

späten 1990er Jahren und sieht einen Abriss großer

Teile der Ursprungsarchitektur vor. Gleichzeitig

wird der Campus erweitert, sodass hier zukünftig

auch die Theologische und die Rechtswissenschaftliche

Fakultät beheimatet sein werden.

Seit 2002 hat der Campus mit den Haltestellen

Islands Brygge und DR Byen eine direkte Anbindung

an das Kopenhagener Metronetz, das damals eröffnet

wurde. Inzwischen ist der Ausbau des Campus

weit fortgeschritten.

Ein Entwurf mit starkem funktionalen und

gestalterischen Konzept

Das vom Kopenhagener Architekturbüro Lundgaard

& Tranberg entworfene Tietgenkollegiet ist

ein ringförmiger Sichtbeton-Skelettbau, der Platz

für 360 Studierende bietet. Es wurde nach dem

bedeutenden dänischen Financier Carl Frederik

Tietgen benannt, der in Dänemark in der Zeit der

industriellen Revolution im 19. Jahrhundert eine

wichtige Rolle einnahm. 1 Die Architektur wird dem

Austausch zwischen Individuum und Gemeinschaft

als Besonderheit zeitgemäßer studentischer Wohnanlagen

in klarer Form gerecht. Die Wohneinheiten

sind nach außen orientiert und bieten je nach Lage

einen Ausblick auf die Stadt und den Campus bzw.

auf den offenen, von Wasserläufen durchzogenen

Grünbereich, an dessen Nordausläufer sich das Gebäude

befindet. Die Gemeinschaftsräume und Flure

liegen an der Gebäudeinnenseite.

Im Erdgeschoss befinden sich unter anderem

Verwaltungs-, Arbeits- und Besprechungsräume,

Werkstätten, ein Fitnessraum, ein schallgedämpfter

Musikraum, Wäscheräume und ein Postbüro.

Die Studierendenwohnungen, die auf 30 Gruppen

mit jeweils zwölf Einheiten verteilt sind, befinden

sich in den sechs Obergeschossen. Jede der Gruppen

ist mit einer Gemeinschaftsküche, einem Gemeinschaftsraum

und einem Hauswirtschaftsraum

ausgestattet. Das zentrale Entwurfsprinzip des Gebäudes

ist „Fælleskab“, das dänische Wort für Gemeinschaft

– etwas, woran „Dänen mehr glauben

als Deutsche“ 2 , was sich dort auch architektonisch

in deutlicher Form zeigt.

Die strenge Kreisform des Gebäudes wird

durch kubenförmige Aus- und Einrückungen an

der Außen- und Innenfassade aufgelockert. Die

Stirnseite dieser Kuben ist durch stockwerkshohe

Fensterfronten gekennzeichnet. An der Innenseite

des Baukörpers sind die Gemeinschaftsräume und

Küchen um bis zu acht Meter aus der Fassade hinausgerückt

und vermitteln den Eindruck, frei zu

schweben. Dunkelbraune, horizontale Messingplatten

mit hohem Kupfergehalt – auch als Tombak

bezeichnet – kombiniert mit hellen Lamellen und

Fensterrahmen aus Eichenholz prägen den äußeren

optischen Eindruck. Das Gebäudeinnere wird

durch Sichtbetonwände, in bestimmten Bereichen

mit Birkensperrholz-Verkleidung, und durch Magnesit-Fußböden

charakterisiert. 3

(PF/JB)

140 | 141


91

Innen- und Außenaufnahmen

und Ostansicht des

Tietgenkollegiet

Tendenzen


Fazit &

Kennzahlen

Die übergeordneten räumlichen und funktionalen

Prinzipien der Architektur des Tietgenkollegiet machen

dieses als Referenz für entsprechende Neubauten

für studentisches Wohnen an den Hamburger

Universitätsstandorten interessant. Wenngleich

eine ebenso quasi-solitäre Lage in direkter

Campusnachbarschaft nur für den Standort Bahrenfeld

denkbar ist, können der innere Aufbau des

Gebäudes und das funktionale Angebot gleichwohl

auch für die Standorte Von-Melle-Park und Bundesstraße

als Beispiel dienen.

Gründung der Universität

1479

Anzahl Studierende

38.481 (2017)

Eröffnung des untersuchten Gebäudes

2006

Entfernung zum Stadtzentrum

ca. 2 Kilometer

142 | 143


Multiple Campus

Szenarien für die Campusstandorte

der Zukunft

1

Übermorgen | Szenarien für die Campusstandorte der Zukunft


1

Stadtcampus Von-Melle-

Park und Bundesstraße:

3D-Modell,

Szenario Layers

(siehe S. 177)

Campus“ als Begriff für die Architektur und

den Städtebau

Der Begriff „Campus“ wird in der Architektur und im

Städtebau immer häufiger benutzt, um sehr unterschiedliche

Orte und Kontexte darzustellen. Durch

diesen Gebrauch in der disziplinären Debatte wird

der Begriff „Campus“ immer interessanter, komplexer

und bedeutungsreicher. Die Verwendung in

unterschiedlichen Kontexten und Situationen zeigt

gleichzeitig, welche komplexen Dimensionen und

somit verschiedenen Implikationen dieser Begriff

annehmen kann. Uns interessiert vor allem seine

Bedeutung als Raumtypus und als entwerfendes

Werkzeug für die architektonische und städtebauliche

Disziplin.

Die Reflexion über den Campus soll uns helfen,

zu verstehen, welche architektonischen, räumlichen

und urbanen Qualitäten dieser Raumtypus

ermöglichen kann und in welcher Art wir ihn in

unserer entwerfenden Arbeit verwenden können.

Gleichzeitig soll das Ziel dieser Forschung und der

Anwendung des Begriffes „Campus“ in Verbindung

mit der Spezifität der Universität Hamburg darin

bestehen, zu erläutern, wie die Campusinfrastruktur

die Leistungsfähigkeit von Forschung und Lehre

unterstützen kann. Ein weiteres Ziel ist es zudem,

herauszufinden, auf welche Weise der zukünftige

Stadtcampus in Hamburg eine immer wichtigere

Rolle einnehmen kann, um die urbane Qualität zu

bereichern und zu verbessern.

Unser Interesse für diesen Begriff ist nicht neu

und umfasst unterschiedliche Aspekte. In den letzten

Jahren haben wir uns in unseren Forschungsarbeiten

bereits mit dem engen Verhältnis zwischen

Orten der Kultur und dem Städtebau sowie zwischen

Gebäudetypen, die mit Kulturfunktionen verbunden

sind, und Architekturentwürfen beschäftigt.

Unsere Auseinandersetzung mit dem Begriff

„Monument“ und die intensive Arbeit mit Kulturbauten,

die eine monumentale Rolle im städtischen

Kontext spielen, haben uns auch in den Themenbereich

des Universitätscampus geführt. Die Reflexion

über die Geschichte des Raumtypus Campus, der

Universität und des Campus Von-Melle-Park in der

Stadt Hamburg war eine Voraussetzung, um sich

der allgemeinen Frage des urbanen Campus in der

Gegenwart und in der Zukunft zu stellen.

Es ist unsere Überzeugung, dass die Universität

ein enormes Potenzial für die Verbesserung der

urbanen Qualität der Stadt Hamburg darstellt. Um

dieses Potenzial wirklich nutzen zu können, muss

man sich jedoch von der Rhetorik einer universitätsdistanzierten

Stadt Hamburg befreien. Längst

ist es unter allen Fachkennern deutlich geworden,

dass Universitäten ein hervorragender Motor für

die Stadtentwicklung sind. Folglich stellt sich für

uns nicht mehr die Frage, ob und warum, sondern

wie wir mit den Universitätsstandorten in der Stadt

umgehen können.

Im Rahmen einer ständigen Auseinandersetzung

mit den gegenwärtigen Themen der architektonischen

und der städtebaulichen Debatte in Hamburg

– primär mit der Verdichtung, dem Wohnen

und dem öffentlichen Raum – haben wir schon

in den letzten Jahren die konkrete Chance ergriffen,

an dem wichtigsten Stadtcampus Hamburgs

(Von-Melle-Park) zu arbeiten und diesen als Labor

für unsere Reflexionen zu betrachten. 1 Wir werden

in einem ersten Schritt einige wesentliche Gedanken

aus dieser Forschung über den Von-Melle-

Park übernehmen und diese als Voraussetzung für

weitere Gedanken betrachten. Die gegenwärtige

Forschung über den „Multiple Campus“ bildet nämlich

ein weiteres Moment im Rahmen einer einheitlichen

Forschungsarbeit, das aus der Annahme

hervorgeht, dass das Entwerfen eine Forschungstätigkeit

darstellt, innerhalb derer sich unsere Werkzeuge

immer weiter verfeinern und entwickeln.

Für unsere Arbeit als Architekten und Städtebauer

bildet diese Arbeit eine Chance, uns mit

dem Thema der Zukunft der Stadt auseinanderzusetzen

und einige Reflexionen über die Bedeutung

dieser Zukunft der Stadt für unsere Disziplin zu

entwickeln. Wir unternehmen den methodischen

Versuch, einige strukturalistische Gedanken sowie

poststrukturalistische Betrachtungsweisen zu

integrieren. Auf der einen Seite ist es für uns unumgänglich,

die primäre Rolle von historisch permanenten

Elementen zu erkennen. Diese bilden

wesentliche morphologische Komponenten, die

notwendig sind, um in unserer Arbeit einen Kontinuitätsbezug

zur historischen Stadt, ihrem Genius

Loci und ihrer Identität zu ermöglichen. Auf der anderen

Seite sind wir überzeugt, dass wir diese Elemente

nur mithilfe von zusätzlichen Betrachtungen

weiterer Aspekte, etwa der Dimension der Multiplizität,

der Komplexität und der Widersprüchlichkeit,

neu interpretieren und reaktivieren können. Gleichzeitig

drückt diese Arbeit unsere Erkenntnis aus,

dass Wissenschaft und Kultur auch in einer vorwiegend

konsumorientierteren Gesellschaft eine

wesentliche Rolle spielen werden. Wissenstransfer

und Kulturvermittlung sind für uns unumgängliche

Komponenten, um die Qualität der architektonischen

und räumlichen Ressourcen der Stadt positiv

beeinflussen und ihre urbane Lebensqualität in der

Zukunft entwickeln zu können.

Qualität und Exzellenz des Stadtcampus

Es ist unsere tiefe Überzeugung, dass der Architektur

als Disziplin ein hohes Maß an Qualität und

Bedeutung zukommen muss, da sie in der Lage ist,

das Leben der Menschen zu verbessern. Als besondere

Form der Kunst und auch Technik verfolgt sie

das Ziel, die Lebensentwürfe, konkreten Bedürfnisse

und Träume der Menschen zu erfüllen. Der Begriff

Campus“ ist für uns in dieser Hinsicht besonders

faszinierend und interessant, weil er der Natur eines

Ortes entspricht, der gleichzeitig intellektuelle

sowie emotionelle Lebensvorstellungen erfüllt.

Schwerpunkt unserer Tätigkeit ist das Entwerfen

und das Reflektieren über die Morphologie der Architektur

und der Stadt. Bei dieser Aufgabe ist es für

uns unumgänglich, die Formen der Stadt sowie das

Verhältnis zwischen Alt und Neu, zwischen historischer

und moderner Architektur zu untersuchen.

148 | 149


Die Universität Hamburg übermorgen

Entwurfsszenarien und Zukunftsplanungen

für die Hauptstandorte

Die Entwurfsszenarien für das Übermorgen der Universität

Hamburg, die zuvor bereits innerhalb der

theoretischen Annäherung im Sinne von Universitätsstandorten

nach dem Prinzip eines Multiple

Campus erwähnt und in Grundzügen beschrieben

wurden, werden hier nun in Form von Plänen und

Axonometrien vorgestellt. Die dargestellten Szenarien

sind dabei als musterhafte Anwendungen der

entwerferischen Themen für einen „Multiple Campus

zu verstehen und stellen keine abgeschlossenen

Planungen für die jeweiligen Standorte dar.

Dabei erfolgt eine Beschränkung auf die Standorte

Von-Melle-Park, Bundesstraße und Klein Flottbek.

Die Standorte Science City Bahrenfeld und Universitätsklinikum

Hamburg-Eppendorf werden in diesem

Zusammenhang nicht betrachtet, da zeitgleich

innerhalb anderer Projekte klar definierte Zukunftsszenarien

für diese Standorte entstanden sind, die

von sich aus bereits viele wichtige Aspekte eines

Multiple Campus“ enthalten.

Für den historischen Campus Von-Melle-Park,

der im Morgen nur geringe Eingriffe auf hochbaulicher

Ebene erfährt, ist der Schritt zur langfristigen

Vision für das Übermorgen besonders groß. Durch

eine grundlegende städtebauliche Umstrukturierung

zwischen dem Innenbereich des Campus und

der Grindelallee wird zum einen der Campusinnenraum

stärker gefasst, zum anderen der Bezug zum

neuen Campusboulevard in Form der umgestalteten

Grindelallee hergestellt.

Für den Campus Bundesstraße wurde zwar zu

Beginn der 2010er Jahre bereits eine übergeordnete

städtebauliche Vision entwickelt, jedoch haben

sich seitdem insbesondere die nutzungsbezogenen

Rahmenbedingungen sehr stark gewandelt

(siehe Kapitel „Heute & Morgen“). So lag es auch für

diesen Standort nahe, die städtebauliche Grund-

konzeption über die bestehenden Pläne hinaus

weiterzudenken. Dies manifestiert sich in einer

Verstärkung der Ausrichtung auf die Grindelallee,

die zur neuen Campusachse des zusammengefassten

Stadtcampus Von-Melle-Park/Bundesstraße

wird, und in einer städtebaulichen Anbindung an

den bedeutenden Verkehrsknotenpunkt an der

U-Bahn-Haltestelle Schlump in Form einer neuen

Campuseingangssituation.

Der Campus Klein Flottbek wird in der hier dargestellten

Vision als Zentrum der Biodiversität langfristig

Bedeutung haben und in diesem Themenfeld

diverse Nutzungen und Angebote umfassen, die

das Spektrum von Forschung und Lehre ergänzen –

trotz des vorgesehenen Umzugs der zentralen

Funktionen des Fachbereichs Biologie nach Bahrenfeld.

Die wichtigste städtebauliche Geste ist hier

eine Verdichtung entlang der S-Bahn-Achse parallel

zur Ohnhorststraße, die dadurch in den Campus integriert

wird.

Für diese drei Standorte – bzw. zwei Standorte

bei der zusammenfassenden Betrachtung von Von-

Melle-Park und Bundesstraße als Stadtcampus –

wurden jeweils drei Entwurfsszenarien nach den

übergeordneten Prinzipien „Layers“, „Mosaik“ und

„Schichten“ ausgearbeitet. Diese werden nachfolgend

im Zusammenhang mit den bildlichen Darstellungen

für die Einzelstandorte erläutert.

Die langfristigen Visionen für die Science City

Bahrenfeld und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

werden in diesem Kapitel entsprechend

den jeweiligen aktuellen Planungen und

Konzepten beschrieben. Für den Standort Bahrenfeld

wird dabei das Anfang 2019 veröffentlichte

Konzept für die Science City Bahrenfeld vorgestellt.

Für das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

wird der „Zukunftsplan 2050“ erläutert. (PF/JB)

Übermorgen | Die Universität Hamburg übermorgen


Stadtcampus

Von-Melle-Park & Bundesstraße

Layers – Mosaik – Schichten

Die Campusanlagen Von-Melle-Park und Bundesstraße

werden im „Übermorgen“ als ein zusammenhängender

Stadtcampus betrachtet. Das verbindende

Scharnier zwischen beiden Bereichen

ist die Grindelallee, die zum Campusboulevard

umgestaltet wird. Nach der Realisierung der geplanten

U-Bahn können die Busspuren entfallen,

der Straßenraum kann zugunsten eines Boulevardcharakters

mit breiten Fußwegen neu aufgeteilt

werden. Zu errichtende und bestehende Gebäude

mit Orientierung auf diese Achse werden im Sinne

einer guten Sichtbarkeit der Universität zur Straße

hin gestaltet, und die Wegeverbindungen zwischen

beiden Campusteilen werden verbessert.

Layers

Hier wird die historische gerade Linie zwischen

dem heutigen Allende-Platz und dem südlichen Teil

der Schlüterstraße in ihrem parallelen Verlauf zur

Grindelallee wieder aufgegriffen und als Begrenzung

einer verdichteten Bebauungsstruktur zwischen

diesen beiden Außenkanten ausgeformt. Von

der Ecke Moorweidenstraße bis zur Ecke Grindelhof

wird, abgesehen vom Altbau der Staats- und Universitätsbibliothek,

dem sogenannten Pferdestall,

mit der zu realisierenden Kulturpassage und der

Zeile am Grindelhof eine neue Bebauungsstruktur

in Form von aufgebrochenen Blockgefügen

geschaffen. Am südöstlichen Ende vermittelt der

Neubau der Staats- und Universitätsbibliothek als

polygonaler Quader zwischen der Richtung der

neuen Stabi-Passage und den rechtwinklig zur

Grindelallee ausgerichteten Kubaturen. Am nordwestlichen

Ende wird der Block aus Grindelhof-Bebauung,

Pferdestall und neuer Kulturpassage mit

einer großen Geste geschlossen und mit einem

Hochpunkt versehen, der den Philosophenturm

und den Neubau des Studierendenwerks zu einem

Dreiklang ergänzt. Hier wird der Durchlass zum

Campusinnenraum von der Orthogonalen zur Grindelallee

deutlich im Uhrzeigersinn gedreht, um die

Funktion als Verbindung zum Campus Bundesstraße

anzudeuten. Zwischen den beiden Endpunkten

erfolgt die Bebauung als aufgebrochene Zeile entlang

der Grindelallee und als U- beziehungsweise

E-förmige Bauten entlang des Campusinnenraumes.

Innerhalb aller Gebäude überlagern sich gemäß

dem Prinzip Layers die Funktionen vertikal,

von öffentlich im Erdgeschoss bis rein universitär in

den Obergeschossen.

Für den Campusteil Bundesstraße sind ergänzende

Neubauten im Bereich des U-Bahnhofs

Schlump angedacht. Bei der Variante Layers leitet

sich die Form vertikal nutzungsgemischter Gebäude

aus den Straßenverläufen und den Linien ab, die

die übrigen Neubebauungen des Campus vorgeben.

So entsteht zwischen dem Schröderstift und

der Straße Beim Schlump ein neuer Gebäuderiegel,

der die große Blockrandstruktur des Hauses der

Erde quasi zur Kreuzung beim U-Bahnhof hin erweitert.

Die heutigen Flachbauten des U-Bahnhofs

werden durch eine markante Kubatur ersetzt, die

in diesem Fall vom Grundriss her auf die Schäferkampsallee

ausgerichtet ist. Zwei weitere Kubaturen

entstehen an der Schröderstiftstraße zwischen

den beiden Außenflügeln der Stiftsbebauung sowie

in zweiter Reihe zwischen Geomatikum und Schröderstiftweg.

Mosaik

In diesem Szenario werden die Neubauten als

polygonale Mosaiksteine ausgeformt, und die Verteilung

der Nutzungen zwischen extern und intern

erfolgt nicht in vertikaler Abfolge, sondern insge-

172 | 173


55

Bundesstraße: 3D-Modell,

Szenario Mosaik

Blick aus verschiedenen

Himmelsrichtungen

Übermorgen | Stadtcampus Von-Melle-Park & Bundesstraße


198 | 199


61

Bundesstraße: Visualisierung

mit Funktionsbereichen

Szenario Schichten

Öffentlich

Halböffentlich

Interne Bereiche

Übermorgen | Stadtcampus Von-Melle-Park & Bundesstraße


208 | 209


77

Klein Flottbek: Visualisierung

mit Funktionsbereichen,

Szenario Schichten

Öffentlich

Halböffentlich

Interne Bereiche

Übermorgen | Campus Klein Flottbek


228 | 229


80

Visualisierungen des

Konzepts „Science City

Bahrenfeld“

Übermorgen | Science City Bahrenfeld


234 | 235


Autoren

& Redaktion

Autor

Redaktion

Paolo Fusi

Univ.-Prof. Dott. Arch. BDA

Lehrstuhl Städtebaulicher Entwurf

HafenCity Universität Hamburg

Einführung

Dieter Lenzen

Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c.

Präsident

Universität Hamburg

Martin Hecht

Dr. rer. pol.

Kanzler

Universität Hamburg

Gastbeitrag

Saskia Lemm

Pressesprecherin

Universitätsklinikum Hamburg-

Eppendorf

Johannes Bouchain

Dipl.-Ing. Stadtplaner

Stadtkreation – Urbanes Bewegen

Paolo Fusi

Univ.-Prof. Dott. Arch. BDA

Lehrstuhl Städtebaulicher Entwurf

HafenCity Universität Hamburg

Eva Liesberg

Dipl.-Ing. Architektin (FH)

Universität Hamburg

Abteilung 8 – Liegenschaftsmanagement

Referat 86 – Campusplanung

Kathrin Schmuck

Bucharchitektur \ Kathrin Schmuck

Marita Vietmeyer

Dipl.-Ing. Architektin

Universität Hamburg

Abteilung 8 – Liegenschaftsmanagement

Referat 86 – Campusplanung

250 | 251

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