OTON Magazin & Jahresvorschau 2020/21 der Tonhalle Düsseldorf

tonhalleddorf

Liebes Publikum,
laut ist nicht immer das Gegenteil von leise. Laut ist nicht immer Krach. Farben können laut sein, aber sie stören nicht. Auch ein Orchester kann seeehr laut sein. Aber man kann es genau deshalb lieben. Im OTON der Saison 2020 | 2021 haben wir uns über 140 Seiten lang Gedanken über gute und schlechte „Lauts“ gemacht. Einfach anklicken und lesen! tonhalle.de


Gibriel Jewellery

Königsallee 27-31

Girardet-Haus

D-40212 Düsseldorf

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Grußwort

Liebe Musikfreundinnen und Musikfreunde,

noch vor Beginn der Saison 2020 | 2021 in der Tonhalle war es, als sei ein symbolischer, lauter und

vielsagender Tusch erklungen: Der Principal Conductor der Düsseldorfer Symphoniker, Adam

Fischer, hat seinen Vertrag um fünf weitere Jahre verlängert und bleibt der Musikstadt bis 2025

erhalten.

Unter diesen positiven Vorzeichen können die Tonhalle und die Düsseldorfer Symphoniker frohgemut

in eine neue Saison starten. Sie verspricht nahtlos an die hohe künstlerische Vielfalt

und Qualität der letzten Spielzeiten anzuknüpfen, in denen die Düsseldorfer Symphoniker unter

der Leitung ihres Chefdirigenten zu neuen Höhen beflügelt wurden.

Mit gewichtigen Beiträgen zum Beethoven-Jubiläumsjahr halten die Düsseldorfer Symphoniker im

Herbst 2020 besondere Musikgenüsse für alle Liebhaberinnen und Liebhaber bereit. Auch die

Verpflichtung eines der weltbesten Geiger als „Artist in Residence“, Frank Peter Zimmermann, für

vier Tonhallen-Konzerte verspricht Außergewöhnliches für diese Spielzeit.

Ich freue mich sehr, dass Düsseldorfs wunderbares Konzerthaus und sein großartiges Orchester

auch in der neuen Saison viele musikalische Sterne zum Funkeln bringen werden. Ein hochklassiges,

stimmungsvolles Programm erwartet alle Besucherinnen und Besucher. Dabei wünsche ich dem

Publikum, den Düsseldorfer Symphonikern, allen auswärtigen Künstlerinnen und Künstlern sowie den

weiteren Akteurinnen und Akteuren vor und hinter den Kulissen viel Erfolg, gutes Gelingen und

Freude an der Schönheit der Musik.

Ihr Thomas Geisel

Oberbürgermeister der

Landeshauptstadt Düsseldorf

Wenn die Sonne aufgeht.

1 dB


Nach der Stille

Liebes Publikum,

laut ist nicht immer das Gegenteil von leise. Laut ist nicht immer Krach. Farben können laut sein,

aber sie stören nicht. Auch ein Orchester kann seeehr laut sein. Aber man kann es genau deshalb

lieben. Im OTON der Saison 2020 | 2021 haben wir uns über 140 Seiten lang Gedanken über gute

und schlechte „Lauts“ gemacht. Mit dabei – und das war nicht anders zu erwarten – ist ein Politiker

aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Überraschender vielleicht die Mitwirkung seines Landsmannes

John Cage.

Über der Arbeit an diesem Magazin lag zu einem großen Teil der Mehltau des Coronavirus. Wir

konnten in dieser Zeit das Gefühl von schreiender Stille erleben, den Verlust des Alltags, der sich

ausdrückte durch das Fehlen von gewohnten Klängen, selbst das Fehlen von Lärm. Wir konnten

erfahren, dass Kunst eine große Stütze der Gesellschaft ist. Die wunderbaren virtuellen Lautäußerungen

von Profis, Laien und Menschen, die einfach nur ihrem Innersten Ausdruck verleihen wollten, waren

wichtige Säulen im sozialen Leben während Corona. Wir sind allen Menschen, die an diesen Säulen

mitgebaut haben, unendlich dankbar, dass Sie uns – ein bisschen wie Frederick die Maus – über

die schwere Zeit hinweggetragen haben, deren Stille vielleicht die lauteste war, die wir je ertragen

mussten. Viele von diesen Künstlern sind Teil der Tonhalle. Die Düsseldorfer Symphoniker haben

das Home Office zur Genüge kennengelernt. Und sie brennen darauf, wieder auf einer richtigen Bühne

zu sitzen. Die Wochen und Monate dazwischen waren nicht umsonst. Das verdanken wir einem

starken, motivierten Team und vielen Menschen, die uns unterstützen.

Und nun großer und lauter Dank:

· unseren regelmäßigen Besuchern, treuen Kundinnen und Abonnenten: Sie haben mit Ihrem ungebrochenen

Interesse an der Tonhalle und Ihrer Begeisterung für Musik mit Ihren Spenden unsere

Künstler unterstützt.

· unseren Gesellschaftern:

Der Stadt Düsseldorf, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit großer Kraft und konzentrierter

Gelassenheit die Coronakrise angegangen sind. Und der Gesellschaft der Freunde und Förderer

der Tonhalle, die uns dabei geholfen hat, das Haus auch während der Schließung online präsent

und erlebbar zu machen.

· unseren Künstlerinnen und Künstlern, die peu à peu eine ganze Saison schwinden sahen und

wirtschaftlich am meisten unter der Schließung zu leiden hatten.

Wir freuen uns auf die Saison 2020 I 2021 wie auf ein Fest der Befreiung. Die Freiheit, die Freiheit

der Kunst und die Befreiung spielen ohnehin in dieser Saison dank Ludwig van Beethoven eine

große Rolle. Die Spielzeit beginnt mit drei sehr unterschiedlichen Paukenschlägen aus seiner Feder.

Und wir hoffen, dass sie alle nach der gemeinsam intensiv ertragenen Stille Lust haben auf Musik,

auf Konzerte und auf Ihre Tonhalle. Seien Sie alle wieder herzlich willkommen!

Michael Becker, Torger Nelson

Geschäftsführer

dB Wenn Flöhe husten.

2

Editorial


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Saison 2020 | 2021

06 Magazin

06 »NUR EMPATHIE IST FALSCH.«

Bernhard Pörksen über die Kunst

des Miteinander-Redens

46 DER STÄDTISCHE MUSIKVEREIN

Der Konzertchor der Landeshauptstadt

48 STERNZEICHEN

Die Düsseldorfer Symphoniker im Konzert

14 KURZ BEVOR ES KRACHT.

Der Augenblick vor dem

historischen Moment

24 IDEAL: BRACHIAL.

Musikalische Welten zwischen laut,

leise und Tinnitus

30 »DIE WELT IST LAUTER GEWORDEN.«

Interview mit Adam Fischer

36 VOLL AUF DIE ZWÖLF.

12 Funfacts zum Thema Lautstärke

Adam Fischer

38 Tonhalle

40 DÜSSELDORFER SYMPHONIKER

Das musikalische Herz unserer Stadt

42 »SEHR AUF MEINER WELLENLÄNGE.«

Artist in Residence Frank Peter Zimmermann

im Gespräch

56 FREUNDE UND FÖRDERER DER TONHALLE

Perlen der Kammermusik

58 RAUMSTATION

Kammermusik im Mendelssohn-Saal

62 EHRING GEHT INS KONZERT

Sonntags um 16:30 Uhr

66 STARS 'N' FREEKS

Von und mit Igudesman & Joo

Frank Peter Zimmermann

Foto Irène Zandel

68 SUPERNOVA

Neue und neueste Musik

70 SCHUMANNFEST &

SCHÖNES WOCHENENDE

Unsere Festivals

72 FIXSTERNE

Weihnachtssingen, Neujahrskonzert,

Karnevalskonzert

73 STERNSTUNDEN

Fidelio 44, Beethoven 5,

Menschenrechtskonzert

74 DAS SYMPHONISCHE PALAIS

Die Kammerkonzerte der

Düsseldorfer Symphoniker

dB Wenn ein Kamel durch das Nadelöhr geht.

4

Inhalt


76 Kleine Tonhalle

77 JUNIOR-STERNZEICHEN

Konzerteinführungen für alle ab 9 Jahren

78 STERNSCHNUPPEN

Familienkonzerte für alle ab 6 Jahren

80 PLUTINO

Märchen mit Musik und Tanz für alle

zwischen 4 und 6 Jahren

80 STERNTALER

Klingende Fantasiegeschichten für alle

zwischen 2 und 4 Jahren

83 HIMMELBLAU

Babykonzerte für alle zwischen 0 und 2 Jahren

83 ULTRASCHALL

Musik im Bauch für Schwangere

84 LAUSCHPAUSE

Konzerte und Projekte

für Kindergärten und Schulen

86 Junge Tonhalle

88 #IGNITION

Die jugendliche Trendmarke

89 BIG BANG

Konzerte junger Orchester

Hilary Hahn

95 Zu Gast in der Tonhalle

95 KONZERT THEATER KONTOR HEINERSDORFF

Meisterkonzerte, Faszination Klassik,

Piano Solo, Sonderkonzerte

106 KOMET

Pop und Klassik, Kabarett und Comedy,

Folklore, Jazz und Tanz

122 ARS MUSICA

Populäre Klassik

124 Konzertkalender

Foto Dana van Leeuwen

132 TEAM TONHALLE

134 DÜSSELDORFER SYMPHONIKER

135 JUGENDSINFONIEORCHESTER DER TONHALLE

136 STÄDTISCHER MUSIKVEREIN ZU DÜSSELDORF

137 KARTENKAUF

138 ABONNEMENT, PROGRAMMINFORMATIONEN,

ANREISE UND PARKEN

140 RUND UMS KONZERT, IMPRESSUM

Inhalt

Das Fallen einer Feder.

5 dB


dB Das Reiben des Halses am

6 Hemdkragen beim Kopfschütteln.


»Nur

Empathie

ist

falsch.«

Die Nerven der Welt liegen blank. Schuld ist das

Inter net, in dem sich Hass und Hetze, Gerüchte und

Fake News mit Lichtgeschwindigkeit verbreiten, jede

Debatte zum gnadenlosen Krieg der Meinungen

eskaliert. Wir haben mit dem Medienwissenschaftler

Bernhard Pörksen über die Frage gesprochen, wie

Dialog und Gemeinwesen noch zu retten sind.

Interview Tim Turiak

Illustration Oriana Fenwick

Die Lüftung eines Computers.

7 dB


Eigentlich wissen wir alle: Der Ton macht die Musik.

Warum wird im Netz so viel gepöbelt? Warum ist der Ton

so schrill?

Dafür gibt es aus meiner Sicht unterschiedliche Gründe.

Zum einen wissen wir aus den verschiedensten Studien,

dass Anonymität enthemmt. Wenn man meint, im Dunkeln

des Unerkanntbleibens publizieren, attackieren und

kritisieren zu können, dann geht man sehr viel hemdsärmeliger,

unter Umständen auch brutaler zur Sache. Zum

anderen gibt es unter den aktuellen Kommunikationsbedingungen

eine Tiefenursache der großen Gereiztheit.

Und die resultiert aus einem „Filterclash“ – einem Aufeinanderprallen,

einer Konfrontation von Parallelöffentlichkeiten

und Parallelwirklichkeiten. Wir haben ja

lange geglaubt, dass wir alle algorithmisch getrennt voneinander

in sogenannten Filterblasen sitzen und nur

unsere Wunschwirklichkeit sehen. Seit Eli Pariser diese

Idee 2011 in seinem weltweit bekannt gewordenen Buch

publiziert hat, ist die Rede von den Filterblasen zum

Smalltalk der Gesellschaftsanalyse geworden. Ich persönlich

halte dieses Modell für falsch und irreführend.

Wir können uns in unsere Selbstbestätigungsmilieus

und unsere Wirklichkeitsblasen hineinbegeben oder

hineingoogeln, aber es sind nicht die Algorithmen, die

uns trennen, sondern es regiert die allgemein menschliche

Bestätigungssehnsucht. Unter vernetzten Bedingungen

sind wir gleichzeitig aber immer auch mit den Auffassungen

anderer konfrontiert.

Wir haben auch vor dem Internet miteinander gelebt. Wieso

ist uns nicht vorher aufgefallen, dass wir uns alle gar nicht

verstehen?

Differenzunterschiede, die sonst in einem Klima der

wohligen Unklarheit und Diffusität verborgen blieben,

können wir unter den vernetzten Bedingungen und mithilfe

der Digitalmedien in einer anderen Direktheit,

Radikalität und Unmittelbarkeit erkennen. Diese Transparenz

der Differenz ist das wesentliche Merkmal vernetzter

Kommunikation. Man kann sagen, das gesamte

Netz ist eigentlich eine riesenhafte Differenz-Sichtbarmachungsmaschine.

Wir sehen alles, und zwar

sofort: das Banale, das Berührende, das Bestialische.

Und zudem sehen wir es auf einem einzigen Kommunikationskanal.

Es erreicht uns direkt und unmittelbar:

die Fake-News-Geschichte über Corona genauso wie die

seriöse Information, genauso wie die irrwitzige

Verschwörungstheorie oder das TikTok-Spaß-Video, in

dem Menschen ihre Angst in Zeiten der Coronakrise

wegtanzen. Diese Erfahrung der radikalen Differenz

macht gereizt.

Unter dem Facebook-Post findet man sich mit Menschen eingesperrt,

mit denen man unter Alltagsumständen nie etwas

zu tun gehabt hätte. Die Kommentarspalten ähneln modernen

Arenen: Hier wird bis aufs Blut gekämpft.

Ja, so kann man das sehen. Auf jeden Fall müssen wir

feststellen, dass die digitale Vernetzung ambivalent ist.

Sie kann Menschen zueinander bringen, die an einer seltenen

Krankheit leiden oder Diskriminierung erfahren,

und diese Menschen geben sich Halt und Kraft. Das ist

sehr schön und berührend. Sie kann auch Menschen

zusammenbringen, die ein obskures Hobby pflegen:

So können sich die bekennenden katholischen Nichtschwimmer

mit einem Interesse an Hirschgeweihen verbünden

und so etwa zu dem Eindruck gelangen, sie seien

viele. Sie stellen dann plötzlich die Frage, warum ihr

Hobby nicht stark genug repräsentiert wird. Das nennen

wir in der Medienwissenschaft eine „Mehrheitsillusion“.

Aber es können sich eben auch Menschen vernetzen, die

glauben, dass Flüchtlingsheime brennen sollen und wir

in einer Merkel-Diktatur leben. Worauf will ich hinaus?

Ich will darauf hinaus, dass digitale Vernetzung die

unterschiedlichsten Gruppen über Zeit und Raum hinweg

zueinanderbringt und dass sie immer auch eine

Sofortkonfrontation mit anderen Auffassungen, mit

großen und kleinen Ideologien ermöglicht, die mal

harmlos und mal nicht harmlos ist. Vernetzung bedeutet

kommunikationsanalytisch betrachtet: Verstörung. Wir

sind ständig anderen Auffassungen ausgesetzt und

haben permanent „Feindberührung“.

Sind die medialen Bedingungen für einen produktiven Austausch

nicht denkbar schlecht? Wird hier nicht jede Diskussion

automatisch zum Boxkampf? Gerade in den sozialen

Netzwerken gibt es immer ein Publikum, vor dem man eher

nicht als der Unterlegene oder als Schwächling dastehen

möchte, oder?

Das kann sein. Aber dann würde ich sagen, dann geht es

nicht um das Miteinander-Reden, sondern in Wahrheit

um das Gewinnen, und man definiert den kommunikativen

Austausch insgeheim oder ganz offen als eine Art

Kampf oder als eine kriegerische Handlung mit den

Mitteln der Sprache in der Arena des Netzes. Das ist

nicht meine Vorstellung und schon gar nicht mein Ideal

von Kommunikation. Das heißt, wenn es nur um das

Gewinnen geht und darum, einen anderen strategisch

auszumanövrieren, ihn schlecht aussehen zu lassen,

dann kann der Dialog nicht gelingen. Wir müssen uns

eingestehen, dass in vielen Talkshows, Netzdebatten

und öffentlichen Auseinandersetzungen genau das der

Fall ist: Man möchte nichts lernen, man will die eigenen

Auffassungen nicht revidieren. Man wähnt sich selbst im

Besitz der Wahrheit und geht gar nicht auf den anderen

ein, sondern formuliert in der Position desjenigen, der

ohnehin weiß, was Sache ist – mit einem heimlichen

oder offenen Seitenblick auf das Publikum, das einem

dann zustimmt, einen beklatscht, einen wegen der eigenen

Radikalität feiert.

Man könnte den digitalen Dialog auch als eine Art Blitzableiter

für Aggressionen denken, die wir in den modernen

Lebensverhältnissen nicht ausleben können: weil das

soziale Korsett zu eng ist. Weil wir zu wenig Sport machen.

Weil andere Formen der Gewalt noch weniger eine Option

sind. Oder um es mit Freud zu sagen: weil das Unbehagen

in der Kultur zu groß geworden ist. Wir können ja nicht

so tun, als wäre der Mensch ein durch Zivilisationskräfte

vollständig gebändigtes Wesen. So gesehen wäre die Kommentarspalte

eine der letzten Arenen, ein Austragungsort

für die aggressiven Anteile am menschlichen Wesen.

Inklusive jubelnder Zuschauer.

Ich beobachte eher eine Gleichzeitigkeit des Verschiedenen.

In der Tat haben wir die enthemmte Aggression,

das Spektakel, die Verpöbelung von Diskurs und

dB Das Summen einer Mücke.

8


Debatte, und es gibt entsetzliche Formen der Menschenjagd,

die sich online beobachten lassen. Aber es gibt

auch andere, sehr sinnvolle erhellende Diskussionen,

analytische Kritik, wirkliche Formen der solidarischen

Auseinandersetzung. Ich finde es falsch und irreführend

so zu tun, als sei das Netz nicht ein ungeheuer plastisches,

offenes Medium, als könne man mit ihm nicht

auch unterschiedliche Kommunikationsformen betreiben.

Sie haben schon Recht: Es gibt Anreizsysteme, eine

Logik der sozialen Netzwerke, die auf die Übertreibung,

den Hype, das Superlativ und auf die Emotionalität zielt,

aber es gibt immer noch den Menschen, der in der einen

oder in der anderen Weise sich dieser Werkzeuge

bedient.

Gerade hier bin ich pessimistisch. Die besonders spitze Headline

und der aggressiv geführte Diskurs wirken idealerweise

wie der Unfall auf der Gegenspur: Man verlangsamt die

Geschwindigkeit und glotzt. Das bedeutet im Zweifel höhere

Klickzahlen und Werbeerlöse. Es gibt ein gesteigertes monetäres

Interesse der Medien, die Nervosität, die Gereiztheit

und Aggressivität immer wieder anzuheizen.

Ja, da haben Sie völlig recht. Es ist in der Tat wichtig,

genau diese Anreizsysteme zu reflektieren, sichtbar zu

machen, zu analysieren und sich zu fragen: Was bedeuten

sie für die Kommunikation? Nur würde ich eben

daraus nicht eine Art apokalyptische Untergangsvision

ableiten oder einen Netzfatalismus, der im Grunde sagt:

Wir können diese Kommunikationsinstrumente nur in

dieser hämischen, abwertenden Art und Weise benutzen.

Stattdessen würde ich daraus ableiten, dass wir

medienmündig werden müssen. Und ja, wir befinden

uns in einer Art Krisensituation, die eine Entscheidungssituation

darstellt: Wie wollen wir miteinander

sprechen – im Öffentlichen und im Privaten? Und wie

werden wir, die wir alle zu Sendern, also medienmächtig

geworden sind, auch medienmündig? Und da mache ich

Vorschläge, entwickle eine Vision wie die der redaktionellen

Gesellschaft, skizziere Bildungsangebote,

schreibe Bücher mit meinem Kollegen Friedemann

Schulz von Thun über die Kunst des Miteinander-

Redens. Auch wenn ich die medialen Bedingungen sehe

und das Miteinander-Reden schwieriger, anstrengender,

mühsamer wird, wird es gleichzeitig wichtiger: Es muss

in Anbetracht globaler Krisen – denken Sie an Corona

oder den Klimawandel – auch effektiver werden.

Woher nehmen Sie die Hoffnung, dass wir uns da weiterentwickeln

können? Gibt es Beispiele in der Mediengeschichte,

die gleichzeitig erfolgreiche Lerngeschichten sind?

Absolut. Die Erfindung des Buchdruckes ist ein solcher

Fall. Auch damals gab es unerträgliche Flugschriften,

Hass, Pöbeleien. Die Mediengeschichte zeigt genau, dass

sich Medien, Kommunikations- und Machtverhältnisse

in Hochgeschwindigkeit verändern. Wir sind in einer

Übergangsphase der Medienrevolution, einer Phase der

mentalen Pubertät im Umgang mit den neuen Medienmöglichkeiten.

Das heißt, wir sind unseren Kommunikationsinstrumenten

noch nicht gewachsen. Jede

Medienrevolution, sei es die Erfindung der Schrift, des

Buchdrucks oder der Siegeszug der Netzkommunikation,

wird mit großen Befürchtungen und Ängsten

begleitet, stürzt Menschen in Ungewissheit und Unruhe.

Aber wir lernen dann, mit diesem kommunikativen

Überschuss auf produktive Weise umzugehen, und ein

Pessimismus wäre gerade in der jetzigen Situation ganz

falsch, weil er entmutigt und die Chancen des selbstverantwortlichen

Handelns prinzipiell negiert.

Wie kann ich mir solche Lernprozesse vorstellen?

Zunächst gibt es ein allmählich entstehendes Problembewusstsein.

Das erleben wir jetzt in der Gesellschaft.

Die Einsicht ist: So sollte der öffentliche Diskurs, wie er

in manchen Teilen geführt wird, nicht stattfinden.

Dann gibt es die unterschiedlichsten Initiativen auf den

Ebenen der Schulen, der Medienbildung, der Universitäten

und Hochschulen. Es gibt bereits mehrere Regalmeter

Literatur, die allein die Frage behandelt, wie man

unter den vernetzten Bedingungen kommunizieren

sollte. Im Grunde versuchen Gesellschaften also über

die Schockerfahrung, dass die momentane Diskurs- und

Kommunikationssituation von viel zu viel Hass, Hetze,

Desinformation und Wut regiert wird, zu lernen.

»Es ist an der Zeit, diese

Pöbler und Hetzer als die

kleine, boshafte, radikale

Minderheit bloßzustellen,

die sie nun mal sind.«

Es gibt einerseits ganz offen vorgetragene Feindschaft, Hass

und Wut. Andererseits Safe-Spaces an den Universitäten,

eine hochempfindliche Seismografie der Mikroaggressionen,

Gendersternchen und Achtsamkeitsbewegung. Sind die

Phänomene getrennt zu betrachten oder sind hier Kräfte am

Werk, die sich gegenseitig steigern?

Das sind Bewegungen, die miteinander verbunden sind.

Es gibt natürlich ein Übermaß an Aggressionen, und es

gibt mitunter bedrückende Formen der Überempfindlichkeit,

der moralisierenden Kommunikation. Und es

gibt in Teilen der Gesellschaft, wenn man sich anschaut,

wie in Schulen oder in manchen Unternehmen gesprochen

wird, eben auch ein Bemühen um authentische,

respektvolle, von deutlicher Wertschätzung getragene

Kommunikation. Ich nenne das die Gesellschaft der

Gleichzeitigkeiten. Und das ist der Grund, warum die

Idee falsch ist, dass die Öffentlichkeit in Trümmern

liegt, der rationale, von Respekt und Vernunft getragene

Diskurs endgültig erloschen ist. Wir schauen sehr stark

auf die Ränder und nehmen oft die Hassenden und

Hetzenden für das Ganze. Aber es handelt sich um eine

kleine extremistische Minderheit. Es ist an der Zeit,

diese Pöbler und Hetzer als die kleine, boshafte, radikale

Minderheit bloßzustellen, die sie nun mal sind.

Lassen Sie uns einmal näher auf diese Gesellschaft der

Gleichzeitigkeiten schauen. In einer typischen halben

Stunde meines Alltags werde ich womöglich in irgendeiner

Wenn man auf Wolke Sieben schwebt.

9 dB


Kommentarspalte angefeindet, dann freue ich mich, dass

der Instagram-Post von meinem Mallorca-Strandaufenthalt

so viele „Herzchen“ einheimst, dann bringt mich ein

Artikel der Süddeutschen auf die Palme, obendrauf erhalte

ich noch Nachrichten über Corona, Flüchtlingswelle, Klimawandel

und die SMS vom Chef, der auf eine Excel-Tabelle

wartet. Die Schlagzahl der täglichen Irritationen verdichtet

sich so zu einem Stresszirkus der unterschiedlichsten Informationen

und Affektlagen. Nun würde man meinen, dass

auch hier Gegenkräfte auf den Plan gerufen werden – Selbstmedikationen

in Form von Achtsamkeit, Meditation und

Yoga. Eine Art Symptombekämpfung durch Weltentzug,

durch kleine Idyllen der Kontrolle.

Ich sehe natürlich eine Verbindung des Verschiedenen.

Kein Mensch kann im Zustand der Dauerverstörung

existieren. Das wäre ganz gewiss auch nicht gut. Ich

würde insofern nicht zu scharf auf Bewegungen in Richtung

Achtsamkeit reagieren. Denn hier artikuliert sich

ja ein sehr relevantes Bedürfnis. Die Schlüsselfrage ist

nur: Wie kann man einen guten Ausgleich zwischen

engagierter Weltzugewandtheit auf der einen Seite und

abgrenzungsfähiger Dosierung und Selektion auf der

anderen Seite herstellen? Und hier gilt es, eine Balance

zu entdecken, die natürlich immer personen- und situationsabhängig

ist.

Ich kann das Phänomen aber auch kritischer sehen. Auf der

einen Seite gibt es die Weltzugewandtheit und den damit

verbundenen Stress, auf der anderen eine neue Privatromantik

aus Gartenpflege, Töpfern, kleinen Asylen der

Selbstwirksamkeit. Bin ich hier nicht eigentlich in der Selbstoptimierungsfalle?

Am nächsten Tag stehe ich dem Markt

ja wieder zur Verfügung: Wahrscheinlich sogar erholter,

leistungsbereiter und effizienter als zuvor. Das hätte

sich der Kapitalismus ja nicht schöner ausdenken können, oder?

Aber das hieße ja, dass der Kapitalismus gewissermaßen

selbst eine Art Verschwörungsagentur darstellt. Ich

würde nicht in dieser Schärfe über die Neigung zum

Rückzug, zur kleinen Flucht, zum Eskapismus, der einem

Ruhe bringt, herziehen wollen, weil ich darin ein

urmenschliches Bedürfnis sehe. Natürlich kann es sein,

dass man in dieser Weise dann wieder dem Markt in besserer

Form präsentabel erscheint. Nur was wäre die

Alternative? Ist es sinnvoll, sich zu Tode zu arbeiten, weil

man das Töpfern und das Yoga und die Achtsamkeitsmeditation

als raffinierte Überlebenstaktik von noch raffinierteren

Kapitalisten, die uns die Selbstoptimierungsideologie

auferlegt haben, entlarvt hat? Hier bin ich mir

nicht so sicher.

Die Alternative wäre, sich selbst auf die Schliche zu kommen,

sich zu fragen, in welchem Muster man lebt, um

dann Handlungsoptionen zu bewerten oder zu neuen zu

kommen.

Das sehe ich nicht so. Weil dieser Diskurs diejenigen

herabsetzt, die einfach nicht kapieren, dass das Töpfern

im Grunde genommen eine Perfektionierung der neoliberalen

Ideologie ist. Diese Art des Nachdenkens läuft

immer auf eine Abwertung von Menschen hinaus, die

etwas Konkretes tun. Dies ist aus meiner Sicht bevormundend.

Und deswegen tue ich mich mit einer allzu

scharfen Kritik schwer und will der auch nicht folgen.

Nun liefern wir gerade ein gutes Beispiel für konträre

Ansichten. Differenzen können ja prinzipiell produktiv werden:

Es besteht zumindest die Chance, dass die Streitenden

am Ende ihrer Auseinandersetzung woanders stehen als

am Beginn. Was ist denn die Voraussetzung für eine solche

Bewegung?

Die Voraussetzung dafür ist, dass man anerkennt,

dass die Wahrheit zu zweit beginnt – wie mein Kollege

Friedemann Schulz von Thun sagen würde. Dafür

muss man Abschied von der Idee nehmen, man selbst

besäße einen überaus privilegierten Zugang zur Wirklichkeit,

man sei im Besitz der einzig möglichen Interpretation

der Weltverhältnisse, und es ginge nur

darum, diese Interpretation allen Menschen, die guten

Willens sind und nicht dumm, krank oder bösartig,

gewissermaßen klar zu machen. Eine Haltung absoluter

Wahrheitsgewissheit ist ein effektives Mittel, um

einen Dialog zu ruinieren. Also wer mit dem anderen

wirklich sprechen möchte und in einem guten Sinne

streiten will, der sollte auch von der Pauschalverurteilung

des ganzen Menschen Abschied nehmen. Die Rede

von dem weißen alten Mann, der hysterischen Feministin,

dem kriminellen Flüchtling – das sind alles Formen

der Pauschalverurteilung, die eines garantiert erreichen:

den sofortigen Ruin des Kommunikations- und

Dialog-Klimas. Darüber hinaus ist es auch nötig, das

Zögern zu lernen und den Reflex des kommentierenden

Sofortismus, der so viele Netzdiskussionen prägt, zu

unterdrücken.

Sie sagen: Die Wahrheit beginnt zu zweit. Gilt das auch im

Gespräch mit Rechtsradikalen?

Nein. Man kann nicht mit einem Rechtsradikalen in

Dialog treten, der offen rassistisch formuliert, für Ausgrenzung

plädiert, ein soldatisches Deutschland herbeivisioniert.

Ich persönlich halte zum Beispiel die

Dialogoffensive, die es eine Zeitlang gegenüber den

Pegida-Anführern gab, für vollkommen falsch und letztlich

von großer Unkenntnis geprägt. Wenn man mit

einem Lutz Bachmann, einem Götz Kubitschek oder

einem Björn Höcke in einen Dialog eintreten will, dann

muss man ja der Auffassung sein, dass ihr Gesellschaftsbild

womöglich produktiv sinnvoll und ihre Politik eine

diskussionswerte Alternative darstellt. Und dieser Auffassung

bin ich nicht. Das Plädoyer, das Friedemann

Schulz von Thun und ich formulieren, heißt: Es kommt

auf die situations-, rollen- und personenbezogene

Mischung an – auf die richtige Mischung aus Konfrontationsbereitschaft

und Empathie. Nur Empathie ist

falsch. Sie führt zu einer Betulichkeit und zu einem

Nichtanerkennen von harten Unterschieden, die eben

auch einen Gesprächsabbruch nötig machen können.

Und nur Konfrontation wäre auch falsch, weil man

dann womöglich einfach nur eine Abwertungsspirale in

Gang setzt und den Anderen bloß attackiert und

kritisiert.

Nun gibt es nicht nur rhetorische Brandstifter wie Björn

Höcke, sondern auch eine große Masse an Menschen, die

in der Flüchtlingskrise zunächst einmal ein tief empfundenes

Gefühl von Ungerechtigkeit formuliert haben. Die

sich womöglich in Konkurrenz mit den einströmenden,

dB Das Atmen eines Menschen.

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»Kein Mensch kann

im Zustand der

Dauerverstörung

existieren.«

Das Summen einer Fliege.

11 dB


potenziellen Arbeitskräften gesehen, vielleicht auch diffuse

Zukunfts- und Globalisierungsängste am konkret fassbaren

Bild des „Flüchtlings“ artikuliert haben. Man kann hier

psychologisch viel spekulieren, aber von lupenreinen Rassisten

würde ich zunächst nicht sprechen wollen. Wenn man

das zumindest erahnt, macht man es sich dann nicht ein

bisschen zu einfach, sich als privilegierter Kosmopolit wegzudrehen,

um dann noch stolz zu verkünden: Das ist ja indiskutabel,

mit Euch rede ich nicht. Ist hier nicht Dialog doch

die bessere Option?

Das lässt sich nur im ganz konkreten Fall klären, nur

dann kann ich vorfühlen und entscheiden, ob sich das

Gespräch lohnt oder ob es womöglich nicht geboten ist.

Schulz von Thun unterscheidet drei Begriffe, die mir

sinnvoll erscheinen, um diese Dialog- und Gesprächsfähigkeit

zu testen. Der erste Begriff, worum es in jedem

Fall geht, ist das Verstehen. Verstehen sollte man den

anderen immer. Die zweite Stufe zur Selbstklärung der

»Man muss trotzdem auf

das bestehen, was man als

faktischen Sinn richtig

erkannt hat.«

eigenen Dialogbereitschaft ist in der Frage enthalten:

Hat man auch Verständnis? Kann man die Empfindlichkeiten

und Motive des anderen, zum Beispiel im Blick

auf die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel im Herbst

2015, nachvollziehen – ja oder nein? Die dritte Stufe auf

dem Weg zur Klärung eigener Dialogbereitschaft ist die

Frage nach dem möglichen Einverständnis. Ist man einverstanden

mit der Position des anderen? Verstehen,

Verständnis haben, einverstanden sein, dieser Dreischritt

hilft bei der Klärung der eigenen Dialogbereitschaft.

Nur muss man eines klar sagen: Die Antwort

ergibt sich immer in einer wirklich konkreten Situation.

Abstrakt kann man gar nicht sagen, ob man mit Rechten

reden soll oder mit Merkel-Kritikern unbedingt reden

muss. Das ist der große Irrtum all dieser Beratungsbücher,

die jetzt kursieren. Sie suchen das pauschale

Kommunikationsrezept. Ich glaube, dass es so etwas

nicht geben kann. Es gibt immer nur die Kunst des

Herausfindens in der konkreten Situation.

Lassen Sie uns noch einmal grundsätzlicher werden. Wie

kann denn ein auf Wahrheit gerichteter Dialog gelingen,

wenn es heute fast schon unmöglich ist, sich auf der Ebene

der bloßen Fakten zu einigen: Ich zitiere etwas aus einer

wissenschaftlichen Studie, dann betritt jemand die Bühne

und zaubert alternative Fakten aus dem Hut.

Aus meiner Sicht ist das Grundproblem, dass es eine

Form des Diskurses gibt, in dem man Tatsachenwahrheit

und Meinung identifiziert und gleichsetzt. Paradebeispiel

für diese Verwirrungstechnik ist der amerikanische

Präsident selbst, der diese Unterscheidung nicht

mehr macht. Es geht bei der Unterscheidung um die

Fragen: In welchem Bereich bewege ich mich mit meinen

eigenen Aussagen? Formuliere ich eine Interpretation

oder beschreibe ich ein Faktum, eine Tatsache, etwas,

das gesichert ist? Bewege ich mich in einem Bereich, in

dem es um Belege und Beweise geht? Oder bewege ich

mich in einer Sphäre, in der es um Sinndeutung und um

Meinungen geht? Das Grundproblem eines Diskurses,

der sich um eine Figur wie Donald Trump herumgruppiert,

ist die Verwechslung von Faktenbeschreibung und

Meinungsäußerung. Mit dieser Gleichsetzung hat der

amerikanische Präsident seine politische Karriere

begonnen, nämlich indem er erklärt hat, dass man nicht

wisse, ob der damalige Präsident Barack Obama überhaupt

legitimer Präsident sei, ob er überhaupt in den

USA geboren sei. Und als man ihm die Geburtsurkunde

gezeigt hat, hat er gesagt, es sei eine wunderschöne

Meinung, dass er in den USA geboren sei, und es gebe

eben die andere Meinung, dass er dort nicht geboren sei.

Genau diese Verwirrung ist das Grundproblem der Propagandatechnik

eines Donald Trump.

Worauf zielen diese Desinformationsstrategien ab?

Die Realitätsbindung des Diskurses lockert sich und

damit geht die Unterscheidungsfähigkeit von Menschen

verloren. Wir müssen ja zwischen Faktum und Meinung

differenzieren, und wir müssen uns mit der Frage auseinandersetzen,

in welcher Sphäre ich mich mit meinen

Aussagen bewege. Ist es die Sphäre der Meinungen? –

Und hier muss es unbedingt eine Pluralität geben. Oder

ist es die Sphäre des Faktischen? – Und hier lässt sich

manchmal mit großen Schwierigkeiten, manchmal erst

nach langer Zeit, manchmal sehr schnell herausfinden,

was stimmt und was nicht. Ich kann natürlich zu meinem

Sohn sagen: Ich fühle mich nicht als dein Vater.

Aber im Zweifel kann ein Vaterschaftstest die biologische

Vaterschaft nachweisen, und das ist keine hässliche

oder wunderschöne Meinung, sondern es ist schlicht

und einfach falsch, dann die eigene Vaterschaft in

Abrede zu stellen.

Die Lüge ist immer schneller als die Wahrheit. Die Wahrheit

braucht Zeit. Wie kann ich unter diesen Voraussetzungen

einen Wahrheitskampf führen?

Tatsächlich beobachten wir, dass sich Desinformation

und spektakuläre Fake News unter den Bedingungen

sozialer Medien sehr viel schneller verbreiten als Korrekturen.

Die haben es sehr viel schwerer. Aber was ist

die Alternative? Man muss trotzdem auf das bestehen,

was man als faktischen Sinn richtig erkannt hat. Und es

ist unvermeidlich und entschieden notwendig, den

Wahrheitsstreit in engagierter Weise zu führen.

In einem Klima zunehmender Orientierungslosigkeit, im

Dickicht widerstreitender Informationen und Meinungen

tauchen immer wieder Heldenfiguren auf, die uns als

Kompass dienen. Gerade in der Coronakrise fallen mir da

zwei Figuren ein: der Virologe Christian Drosten und der

bayerische Ministerpräsident Markus Söder. Drosten spricht

im NDR-Podcast „Coronavirus update – Virologe Christian

Drosten informiert“ als eine Art Beruhigungspille der Ratio:

ruhig, vernünftig, klar, in einer Weise also, die geeignet ist,

Ängste zu absorbieren. Daneben gibt es Söder als Vollstrecker

der Ratio, als starken Mann, der bereit ist, unpopuläre

dB Das Fallen von Schnee.

12


Entscheidungen im Namen der Vernunft zu treffen. Drosten

und Söder sind zwei Seiten derselben Medaille.

Ich sehe das nicht so kritisch. Natürlich bilden sich neue

Autoritäten unter den momentanen Bedingungen. Wir

sehen an den Einschaltquoten, an den Klickzahlen, dass

in solchen Krisensituationen Menschen unter Umständen

verzweifelt Orientierung suchen. Und da ist die

Kommunikationsweise eines Drosten eher bewundernswert,

weil er doch mit großer Ruhe und bereit zum Zweifel,

sogar mit Interesse an der Revision der eigenen Auffassung

seine Position vermittelt.

Traditionell gründen sich Autoritäten auf Ehrfurcht, Erhabenheit,

auf Charisma, das seine Strahlkraft eher aus einer

Berufung im Sinne einer Sendung oder inneren Aufgabe

bezieht als aus einem Beruf im ökonomischen Sinne. Charismatische

Autorität ist wirtschaftsfremd, wenn man dem

Soziologen Max Weber folgen will. Woher beziehen heute

Autoritäten ihre Autorität?

Unter Bedingungen vernetzter Kommunikation ist

Autorität sehr viel fragiler geworden. Sie ist stark abhängig

von den Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationskontrolle.

Heute kann man als Autoritätsfigur

die Hinterbühne sehr viel schwerer verbergen.

Diskreditierende, diffamierende, peinliche Informationen

über die eigene Person werden schneller und konstanter

öffentlich. Unter diesen Bedingungen lässt sich

Autorität sehr viel schwerer durchhalten oder auch konstituieren.

Also bilden sich Augenblicksautoritäten

heraus oder Personen, denken Sie erneut an Donald

Trump, die die Maßstäbe der Moral oder der Kritik

ganz grundsätzlich zurückweisen, ihre Relevanz und

Bedeutung, ihre Geltungskraft in Abrede stellen und

sich zu einer Art Antiheldentum bekennen.

Wir erleben heute, dass Autoritäten schnell der Boden

unter den Füßen weggezogen werden kann. Einmal an den

Pranger gestellt, werden sie zu Gestalten, die Orientierungsmarken

mit negativen Vorzeichen abgeben. Anhand

der Figur Karl-Theodor zu Guttenberg wird ein Gebot

greifbar: Du sollst nicht lügen oder betrügen. Anhand der

Figur Harry Weinstein das Gebot: Du sollst deine Macht

nicht missbrauchen. Sehr positiv ließe sich formulieren,

dass Gesellschaften anhand der exemplarischen Skandalisierungen

und öffentlichen Prozesse ihren Wertekatalog

prüfen und gegebenenfalls aktualisieren können bzw.

Abschreckungen formulieren. Das Werkzeug ist auch alles

andere als neu. Im alten Athen etwa gab es das Scherbengericht:

Einmal im Jahr wurden alle Athener dazu aufgerufen,

einen Namen auf eine Tonscherbe zu schreiben.

Demjenigen, der die meisten Stimmen zu verbuchen hatte,

wurde öffentlich der Prozess gemacht. So ist man den

damals sehr unbeliebten Sokrates losgeworden. Können Sie

einmal das spezifisch Neue dieses Phänomens unter den

Bedingungen der Netzgesellschaft beschreiben?

Das Neue ist, dass unter vernetzten Bedingungen Reputation

wie nie angreifbar geworden ist, und zwar vor

einem Weltpublikum und in Hochgeschwindigkeit. Neu

ist auch, dass Unbekannte, Ohnmächtige, gänzlich einflusslose

Menschen an den digitalen Pranger gestellt

werden. Und ebenso neu ist die Dimension, in der man

sich beteiligen kann. Der Skandal kann nicht mehr nur

von Gate-Keepern wie Journalistinnen und Journalisten

in die Welt gesetzt werden, sondern jeder kann sich

beteiligen. Das erleben Sie ja auch in der Kultur, etwa in

den Theatern. Auf einmal leitet irgendwer ein paar

E-Mails weiter, veröffentlicht eine Petition, gründet eine

Facebook-Gruppe, und dann wird womöglich ein Theatermacher,

ein Intendant, wer auch immer, gnadenlos attackiert.

Die Reputationsrisiken nehmen eklatant zu. Das

Tremolo der Empörungsangebote wird immer rasanter,

die Taktung der immer neuen Empörungen wird enger.

Jeder kann sich beteiligen, jeder kann mitmachen, und

jeder kann eigene Themen setzen und Erregungsvorschläge

unterbreiten. Wir sind deshalb als Nutzerinnen

und Nutzer sehr viel stärker gefordert, hier Entscheidungen

zu treffen: Was ist relevant und bedeutsam? Und

was eben nicht? Heute entscheiden alle mit darüber, ob

echte Nachrichten oder sinnlose Spektakelberichte verbreitet

werden.

Was wäre denn für uns ein wünschenswertes Entwicklungsideal?

Wie sieht der aufgeklärte Mensch der digital vernetzten

Gesellschaft aus?

Aus meiner Sicht müssen wir erkennen, dass in der aktuell

laufenden Kommunikation und Medienrevolution

eine große, noch unverstandene Bildungsaufgabe steckt

und dass wir zwar medienmächtig sind, aber eben noch

nicht medienmündig. Die große Lernherausforderung

einer modernen Gesellschaft ist es aber, in der Breite

medienmündig zu werden. Wir müssen uns bereits in

der Schule mit der Frage beschäftigen, was eine glaubwürdige,

relevante Information ist: Was verdient es,

geteilt, gepostet und kommentiert zu werden und was

nicht? Was ist eine seriöse Quelle? Was ist ein sinnvolles

Argument? Und wie sieht ein möglichst respektvoller

Streit aus und was verhindert ihn? Ein Training der

Medienmündigkeit und Auseinandersetzungsfähigkeit

ist also dringend geboten. Aber was sich dann an konkreter

inhaltlicher Gestalt von Öffentlichkeit und vom

Miteinander ergibt, das ist aus meiner Sicht offen. Und

das ist eine gute Nachricht.

Herr Pörksen, ich danke Ihnen für das Gespräch.

Bernhard Pörksen und Friedemann

Schulz von Thun analysieren den

kommunikativen Klimawandel.

Sie zeigen Auswege aus der Polarisierungsfalle

in Zeiten der großen

Gereiztheit und der populistischen

Vereinfachungen und entwerfen

eine Ethik des Miteinander-Redens,

die Empathie und Wertschätzung

mit der Bereitschaft zum Streit

und zur klärenden Konfrontation

verbindet. Anschaulich und mit

vielen Beispielen führen sie vor,

wie sich Diskussionen und Debatten

verbessern lassen und wie die Kunst

des Miteinander-Redens zu einer

Schule der Demokratie und des

guten Miteinander-Lebens werden

könnte.

Wenn die Uhr 13 schlägt.

13 dB


Kurz bevor es kracht.

Mauerfall, Mondrakete, Woodstock – der Moment, in dem

sich die Weltgeschicke ein für alle Mal verändern, ist mit

Bildern verbunden, die unauslöschlich in unserem kollektiven

Gedächtnis herumspuken. Doch wie sieht eigentlich der

Augenblick vor dem großen Augenblick aus? Wir haben

ein, zwei Bilder zurückgespult.

Text Marita Ingenhoven und Uwe Sommer-Sorgente

Foto Robert Wallis / Corbis Historical

dB Wenn man über den eigenen Schatten springt.

14


Ost-Berlin, 9. November 1989, 18:53 Uhr: Günter Schabowski verliest eine Pressemitteilung, deren

Wortlaut er selbst nicht kennt. Auf die Frage, wann denn die neuen Ausreiseregelungen in Kraft

treten, antwortet er: „Das tritt nach meiner Kenntnis ... ist das sofort, unverzüglich.“ Der Korken knallt in

Zeitlupe: Ein Groß-Moment zwischen ungläubigem Staunen und freudiger Gewissheit. Um Mitternacht

ist alles Jubel, Tanz und Gesang, Hände klatschen auf Kühlerhauben aus Plastik. Und die Mauerspechte

besorgen sich Hämmer und Meißel.


Am Vorabend des 28. August 1963 rät

ihm sein Berater noch davon ab, den

Satz „I have a dream“ in seiner Rede

zu verwenden. Bis tief in die Nacht

arbeitet Martin Luther King an einem

neuen Manuskript. Als er spricht, hält

er sich an den neuen Wortlaut, bis er

merkt, dass er die über 250.000 vor

dem Lincoln Memorial in Washington

nicht so erreicht wie gewohnt. Es

ist fast still. Gegen Ende ruft ihm die

Gospel-Sängerin Mahalia Jackson zu:

„Tell them from the dream!“ In den

letzten fünf Minuten spricht King frei.

Seine Worte glühen, die Menge bebt.

Ein Jahr später ist die Rassentrennung

in den USA offiziell aufgehoben. King

wird 1968 ermordet.

Die Duschszene aus „Psycho“ (1960) gehört zu den berühmtesten Filmsequenzen überhaupt.

Hitchcock inszeniert in 45 Sekunden, 70 Kameraeinstellungen und 90 Schnitten mit einem bis dahin

ungekannten Montageaufwand, wie eine Frau brutal ermordet wird. Ohne auch nur ein einziges Mal

das Eindringen des Messers in den Körper zu zeigen. Der dramatische Filmtod wäre aber nichts ohne die

nervenzerfetzenden Streicherklänge, die jetzt gleich einsetzen werden ...

Foto Ronald Grant Archive / Alamy Stock Foto

dB Wenn der Apfel nicht weit vom Stamm fällt.

16


Dolore ea pel magnam veleste

nihil id ma nonsed eum rehenda

nderehenimus dernatistis dolupti

testist verum iligenist, comnis si ut

maximus.

Foto Science History Images / Alamy Stock Foto


Foto Stocktrek Images / Alamy Stock Foto


Rio de Janeiro, 13. Juli 2014: Minute 113 des WM-Finales Deutschland-Argentinien im legendären Maracaná.

Die Zeit wie zäher Leim, Erschöpfung auf dem Rasen und auf den Rängen. Das Grundrauschen der 75.000

höchstens noch Mezzoforte, die Reporter im Plauderton. Doch es bebt, nicht sichtbar, kaum hörbar. Dann

bekommt André Schürrle den Ball, überläuft mehrere Argentinier auf der linken Außenbahn und flankt auf

Mario Götze, der mit einem Wunderwerk aus Technik, Eleganz, Kraft und Zielstrebigkeit zum 1:0 einnetzt.

Foto Witters Sportfotografie

16. Juli 1969. Millionen Menschen

weltweit sitzen vor Fernsehgeräten,

um den Start der Apollo-11-Mission

in Cape Canaveral, Florida live zu

verfolgen. Um 9:32 Uhr Ortszeit

berichtet ein TV-Reporter: „In einem

ungeheuren flammenden Wall und

Rauchschwall steigt die Rakete mit

einem unbeschreiblichen Donner

ganz langsam in die Höhe. Das ist

wirklich ein fabelhafter Anblick. Kein

Fernsehschirm kann das wirklich

hinüberbringen, wie sie ganz gerade

in den Himmel steigt und langsam

jetzt auf den Winkel von 72 Grad

geht. Und hier erhebt sich ein

ohrenbetäubender Jubel, sie hören

es selbst. Der ganze Boden bebt

unter uns. Neil Armstrong, Michael

Collins und Edwin Aldrin auf dem

Weg zum Mond!“

Wenn man das Gras wachsen hört.

19 dB


Wenn die Nationalhymne erklingt, singt sie nicht mit: Die US-amerikanische Fußballspielerin

Megan Rapinoe, zweifache Weltmeisterin, Olympiasiegerin und Weltfußballerin

des Jahres 2019, schließt sich damit den Protesten verschiedener US-

Mannschaften gegen Rassismus an. Rapinoe war die erste weiße Athletin, die sich

weigerte, die Hymne mitzusingen. Für ihr Verhalten wird sie von Präsident Trump

scharf kritisiert und beschimpft. Doch Rapinoe bleibt sich treu.

Foto Richard Heathcote / Getty Images Sport

dB Wenn das Herz in die Hose rutscht.

20

Den mathematischen Dreisatz

lernen Kinder zuweilen schon in

der Grundschule. Der Dreisatz von

Donald Trumps Politikverständnis ist

noch simpler: Ich provoziere meine

Feinde – meine Feinde protestieren –

meine Fans übertönen sie. Und

das alles mit einem degenerierten

Wortschatz, den man zur Not auch

grölen kann. Das ist effizient. Und

höchst gefährlich.


Foto The Photo Access / Alamy Stock Foto


Foto Barry Z Levine / Premium Archive


Spätestens als John Cage in einem schalltoten Raum sein Nervensystem arbeiten, seine Lungen atmen,

sein Herz schlagen und sein Blut zirkulieren hörte, war ihm klar: Wo Menschen sind, ist keine Stille.

Mit seinem Stück 4’33’’, das nur aus Pausen besteht, gestaltete er dieses Erlebnis zur kollektiven Erfahrung

im Konzert. Das Knarren der Stühle, das Atmen, Räuspern und Husten der Zuhörer als – Musik? Für die

Besucher eine Provokation, für die Kunst epochal. 4’33’’ wurde am 29. August 1952 in der Maverick

Concert Hall bei Woodstock (New York) uraufgeführt. 1973 spielte Cage selbst das Stück open air in

Boston, gefilmt von Nam June Paik.

Foto WGBH Media Library & Archives

Am Montagmorgen des 17. August 1969

um 9 Uhr saß die weiße amerikanische

Mittelschicht vermutlich bereits artig

im Büro. In Woodstock ging zeitgleich

das wirkungsmächtigste Musikfestival

aller Zeiten zu Ende – mit einem

Fanal: Jimi Hendrix, das Genie mit

afroamerikanischen und indigenen

Wurzeln, lässt seinen Song „Voodoo

Child“ in die Klänge der amerikanischen

Nationalhymne münden. Der „Star

Spangled Banner“ wird zerfetzt,

erwürgt und pulverisiert, die Gitarre

gebiert das Kreischen der Raketen

und die Salven der Gewehre, mit denen

die GIs 14.000 km östlich Vietnam

zerstören.

Wenn Schmetterlinge durch den Bauch fliegen.

23 dB


dB Im Rundfunkstudio.

24


Ob für Komponistinnen und Komponisten, Musikerinnen

und Musiker, Publikum oder Partypeople – die Wahl der

lauten Töne ist alles andere als eine triviale Entscheidung.

Tatsächlich liegen zwischen leise, laut und Tinnitus

musikalische Welten. Wir haben sie für Sie vermessen.

Text Gian-Philip Andreas

lllustration Tim Turiak

Ideal:

brachial.25

Das Ticken einer Armbanduhr. dB


Neuer Wein in alten Schläuchen.

Im Februar 2020 ereignete sich Historisches: Gleich zwei

Abende lang öffnete die ehrwürdige Berliner Philharmonie

ihre Pforten erstmals für rein elektronische Musik. Dadurch

fiel eine Mauer, die in die andere Richtung längst durchlässig

war, denn Oper oder Kammermusik finden längst immer

wieder den Weg in die Clubs der Stadt. Das „Strom“-Festival

war also fällig gewesen – und brachte brettharten Techno mit.

Gleich am Eingang bekam, wer wollte, Ohrenstöpsel gereicht,

soignierte Damen und Herren durchschritten neugierig das

von DJs bedröhnte Foyer, und im Großen Saal dröhnte derweil

die Avantgarde: Ryoji Ikeda, einer der großen Experimentalisten

der japanischen Elektro-Musik, schleuderte herrlich

peinigendes Hochfrequenzfiepsen und stolpernde Brachialbeats

von der berühmten fünfeckigen Bühne, und zwar so

laut, dass der Putz von der Decke rieselte. Gewiss, Karajan

mag den Saal früher regelmäßig in romantische Rauschzustände

dirigiert haben, doch es war nun Ikeda, der die gute

alte Konzertschachtel ans Limit brachte.

Über Lautstärke konnte man an diesen beiden Abenden

bestens nachdenken. Vielleicht fiel sie deshalb so auf, weil sie

sich an diesem sonst so sehr auf differenzierten Feinklang ausgerichteten

Ort wie in einer Laborsituation präsentierte –

umgekehrt vergleichbar vielleicht mit den „Silent Disco“-

Partys, bei denen Clubmusik auf die Kopfhörer der Tanzenden

übertragen wird, die damit still über den Dancefloor wirbeln,

weggezaubert in ihre eigene musikalische Erlebniszone. In der

Philharmonie nun sah man ältere Herrschaften, die sich die

Ohren zuhielten, man sah noch Ältere, die ganz verzückt in

die bollernden Boxen lauschten, und neben ihnen hippe Clubgänger,

die fanden, die Lautheit des Techno komme in Hans

Scharouns Bau noch viel besser zur Geltung als im Berghain.

Jede Seele misst anders.

Lautstärke, man merkt es, ist eine subjektive Empfindungsgröße:

Was laut ist und was leise, das interpretieren zunächst

die Dirigenten, Musiker oder DJs. Die Zuhörenden können

dem dann beipflichten oder nicht. Denn wo die eine schon an

die Unbehaglichkeitsschwelle gerät, zuckt der andere nicht

mal mit der Wimper.

Generell wird Unbekanntes viel eher als laut empfunden als

Eigenes, Vertrautes – wer am Klavier in beherzter Lautstärke

in die falschen Tasten haut, kann besser damit leben als die

Nachbarn, die den dissonanten Fremdschall mithören müssen.

Laut ist nicht für alle gleich laut, und seit es Stereoanlagen

und Kopfhörer gibt, ist die Tonstärke sowieso zur frei regulierbaren

Privatsache geworden: Wer will, kann Mahlers

Siebte als leise gedimmte Kaffeeklatschbegleitmusik laufen

lassen oder Iron Maiden als zimmerlaute Staubwischuntermalung.

Und wer meint, der spirituellen Innerlichkeit eines

Arvo-Pärt-Stücks näherzukommen, indem er es bis zum

Anschlag aufdreht, soll auch das gerne versuchen. Man kann

das. Und man darf das.

Lautstärke ist zwar in Phon, Sone und Dezibel messbar, einfach

zu notieren ist sie dagegen nicht. Sicher, das Piano-p,

das Forte-f und ihre Steigerungen kennt jeder, der schon mal

eine Partitur in der Hand hatte, doch auch diese Vortragsangaben

sind zunächst einmal Anweisungen, denen zu folgen

Dirigenten nicht immer geneigt sind. Musik lebt von der gut

austarierten Bandbreite zwischen laut und leise, von einer

schlüssigen Dynamik – doch die Pole der Skala sind Sache der

Interpretation. Als eigenständigen Parameter hatte man die

Lautstärke vor dem 17. Jahrhundert sowieso kaum gekannt,

und auch danach bezogen sich Vortragsbezeichnungen in der

Regel auf das gesamte Ensemble, nicht auf einzelne Instrumente.

Dynamik präsentierte sich damals als Terrassendynamik

mit einheitlichen Wechseln von einem Lautstärkeplateau

zum nächsten.

Eine kurze Geschichte der Lautstärke.

Im 18. Jahrhundert sorgten dann zwei Entwicklungen für die

entscheidende Änderung in diesem Bereich: Da war zum einen

der Übergang vom Cembalo (bei dem, wie bei der

Kirchenorgel, Lautstärkeänderungen nur durch Registerwechsel

möglich sind) zum Klavier, dessen Tasten die Töne je nach

Härte des Anschlags lauter oder leiser erklingen lassen und

zum anderen die „Mannheimer Schule“ am Hof des pfälzischen

Kurfürsten Karl Theodor, die das Orchesterspiel so verfeinerte,

dass nicht nur differenziertere Instrumentierungen,

sondern auch gleitende Lautstärkeveränderungen des gesamten

Klangkörpers möglich wurden, also Crescendi und Diminuendi.

Lautstärke war damit endgültig zum Gestaltungsmittel

geworden, zum Werkzeug effektbewusster Komponisten.

Wie viele rüstige Kulturbürger schon aus seligem Dämmer

aufgeschreckt sind, wenn in Haydns Paukenschlag-Symphonie

im 16. Takt des Andante plötzlich das ganze Orchester

fortissimo in die zuvor so leise dahintänzelnden Violinen

grätscht, ist nicht bekannt. Unzweifelhaft aber ist dieser

Moment, der so klingt, als habe jemand kurz den Volume-

Regler der Stereoanlage hochgepegelt, eines der berühmtesten

Beispiele fürs neckische Spiel mit der Lautstärke. Über derlei

Späßchen der Wiener Klassik würden die Orchesterdompteure

der Romantik aber wohl eher die Augen verdrehen (oder

mit ihrem schweren Blech klappern): Bruckner etwa, der

Wagner-Fan aus Oberösterreich, mochte es mächtig, ließ alle

seine Symphonien im Fortissimo enden und schnitzte sich

auch sonst gern ganze Blöcke aus Lautstärke. Die „Klangkathedralen“,

die dabei entstanden, sind die reine Wucht. Im

Brotberuf war Bruckner Organist und schon deshalb der Terrassendynamik

verbunden. Dass er aber auch geniale Crescendi

komponieren konnte, demonstriert nicht nur das

Finale seiner 4. Symphonie. Ob der einzelne Beckenschlag im

Adagio der 7. Symphonie wirklich von ihm selbst stammt, ist

seit je umstritten. Trotzdem bleibt er einer der schönsten

Laut-Momente in Bruckners Werk.

Gustav Mahler, schon an der Schwelle zur Moderne, trieb die

Sache in seiner an Verzweiflungsfuror nicht armen Monumentalsymphonik

noch weiter: Auf das tumultuöse Finale seiner

dB Das Rascheln eines Blattes im Wind.

26


6. Symphonie – gern interpretiert als Vorahnung kommender

Lebenskatastrophen – ließ er mit aller Härte Hammerschläge

niedergehen, und in der 8. Symphonie stellte er in nie gekannter

musikalischer Zusammenballung gleich drei Chöre und

zwei Orchester vors staunende Publikum. Kein Wunder, dass

sich einer wie Anton Webern auf ihn berief. Der Schönberg-

Schüler komponierte fast nur kurze, expressive Stücke – exemplarisch

sei das vierte seiner Sechs Orchesterstücke op. 6

erwähnt, in dem sich ein Trauermarsch mit schleppender Basstrommel

durch ein kaum wahrnehmbares Grundrumoren

einem kurzen, kreischenden Höllentrip entgegenwälzt. Der

alles niederkartätschende Schluss ist schnell vorbei, hinterlässt

aber fahlbleiche Hörer.

Viel Lärm um „Noise“.

An der Grenze zur akustischen Gewalttätigkeit sollte sich die

musikalische Avantgarde in den kommenden Jahrzehnten

immer wieder einfinden. Edgard Varèse etwa hatte sich als

Dirigent von Berlioz‘ Requiem (ein ebenfalls ziemlich

dezibelstarkes Stück) einen Namen gemacht, ehe er zu einem

der Urväter der experimentellen Musik des 20. Jahrhunderts

avancierte: In „Ionisation“ ließ er 13 Perkussionisten mit

Sirenen, Amboss und Peitschen ein furioses Geschepper vom

Zaun brechen. Es war wohl das erste mitgeschnittene Stück,

das ausschließlich auf der Basis von Geräuschen (noises)

entstand.

Das gleichnamige Musikgenre – Noise – hat seine Wurzeln

sogar noch früher, in Aktionen des italienischen Futuristen

Luigi Russolo, der 1914 gar ein eigenes Lärm-Orchester

gründete. Es erweiterte sich später zu einem weiten Feld ganz

unterschiedlicher Stile, die aber allesamt den herkömmlichen

musikalischen Strukturen mit Störgeräuschen, Verzerrungen

und später digitalen glitches zu Leibe rücken, mal aus purer

Faszination für den unbekannten Klang, mal als Destruktionsakt

gegen die tonale Tradition. In Großbritannien lebte

der metallisch stampfende Industrial-Sound auf, noch extremer

geht es in Japan zu, wo sich um Künstler wie Merzbow

oder Bands wie Boredoms eine oft auch entsprechend extreme

Aufführungspraxis entwickelte. Ryoji Ikeda, die eingangs

erwähnte Geißel aller ohrstöpselbewehrten Philharmoniebesucher,

ist Teil dieser Szene.

Varèse sagte einmal über den Begriff Noise: „Für hartnäckig

konditionierte Ohren klingt doch alles Neue in der Musik

wie Noise.“ Das passt auch zu den immer neuen Zumutungen,

die die Jugendkultur für ihre Altvorderen zu bieten hat.

Vom Rock & Roll an galt bislang noch jede neue Teen-Musik

all jenen als Teufelszeug, die das Pech hatten, alt genug zu

sein, um sich bereits an Vorangegangenes gewöhnt zu haben.

Denn das Neue der Jungen ist grundsätzlich zu laut. Als The

Who nach ihren Auftritten autodestruktiv und unter Feedback-Geheul

ihre Instrumente zerdepperten, war das erwartungsgemäß

fatal für die Ohren der heute fast ertaubten

Frontmänner Pete Townshend und Roger Daltrey, zugleich

aber der Startschuss für noch lautere Musikstile: Punk,

Metal, Techno.

Varèse

sagte einmal:

»Für hartnäckig

konditionierte

Ohren klingt

doch alles Neue

in der Musik

wie Noise.«

Der Wettstreit um die „lauteste Band der Welt“ hält bis heute

an (in den Achtzigern hatten die US-Metaller Manowar und

die britische Konkurrenz von Motörhead nacheinander diesen

Ehrentitel inne), getrieben vom Rausch der Transgression

und anderen kathartischen Zuständen, die das gemeinschaftliche

Erleben solcher Krawallismen so mit sich bringt. Vielleicht

sind dies auch die Gründe für den Erfolg des „Schrei-

Chores“ Mieskuoro Huutajat aus dem finnischen Oulu:

Hymnen und Gassenhauer, beherzt gebrüllt anstatt fein phrasiert?

Das muss ebenso befreiend sein, wie es unisono

geschmetterte Fangesänge im Fußballstadion sind. Selbst

harte Typen, denen sonst niemals einfallen würde, einem

Chor beizutreten, schmettern dort die chants der eigenen

Mannschaft mit. Lautstärke wird dabei zur symbolischen

Waffe, die Fans des gegnerischen Teams sollen schließlich

phonstark niedergesungen werden.

Ein ruhiger Garten bei Tag.

27 dB


dB Wenn der Ton die Musik macht.

28


Die Stärken der leisen Lautstärken.

Im Jahr 2018 schrieb György Kurtág seine erste Oper – mit

92 Jahren. Der rumänische Komponist, der als Meister der

Verdichtung, ganz wie Webern, vor allem für seine Miniaturen

bekannt ist, hielt sich in der Vertonung von Samuel

Becketts Stück „Fin de partie“ sehr eng an die Vorlage. Die

vielen Sprechpausen, die der irische Nobelpreisträger in

seine Tragikomödie geschrieben hatte, finden sich eins zu

eins in Kurtágs Partitur wieder: Pause, Ton, Pause, emotionale

Aufwallung, Pause. Das erinnert nicht nur daran, dass

Lautstärke eben immer auch ihr Gegenstück braucht, die

Stille, das Leise, um ihre volle Wirkmacht entfalten zu können;

es passt auch sehr gut zum übrigen Werk Kurtágs, der sich

viel mit Spatial Music beschäftigt hat, mit Kompositionen

für im Raum verteilte Instrumente. Die mal nah, mal fern

erklingenden Töne sorgen für Lautstärkeunterschiede ganz

eigener, inszenierter Art, und der leere Hallraum dazwischen

ist mindestens genauso wichtig. Ob Kurtág schon mal

ein 8D-Stück gehört hat? Diese werden seit einiger Zeit für

Virtual-Reality-Umgebungen produziert und simulieren

Raumklang aus acht Richtungen. Mit Kopfhörer gehört

klingen sie, als würde jemand ein Kofferradio im Kopf des

Die Coronakrise

hat eine Generalpause

in die

Partitur des Kulturbetriebs

eingezogen,

die gerade

deshalb so schwer

zu ertragen ist,

weil niemand

genau weiß, wann

sie endet.

Hörers herumtragen und es mal in weiter Ferne, mal ganz

nah abstellen. Faszinierend, wie sich das Hirn davon austricksen

lässt.

Es dürfte nicht allzu lange dauern, bis auch diese Technologie

für Funktionsmusik in Anspruch genommen wird – so wie

die Fahrstuhl- oder Kaufhausmusik, die man lange Zeit

„Muzak“ nannte, nach der inzwischen abgewickelten Firma,

die sie zuerst produzierte. Muzak ist das beste Beispiel für

Musik, die nicht laut sein darf. Sie darf nur ein paar Phon

über dem sonstigen Lärmpegel dudeln, und zwar möglichst

aufregerfrei. Gelungen ist sie dann, wenn man sie gar nicht

bemerkt. Beim Einkaufen, im Flughafen, auf Hotelfluren soll

sie peinliche Stille übertünchen, Kundschaft und Beschäftigte

stattdessen in gute Stimmung versetzen, ohne dabei je die

Aufmerksamkeit vom Einkaufsvorgang weg auf sich selbst zu

lenken. Eine neuere Variante dieser Muzak, die ganz auf flache

Dynamik ohne nennenswerte Lautstärkeveränderungen

setzt, wird inzwischen auch in den populären ASMR-Videos

auf YouTube eingesetzt: Binaural aufgenommen und mitunter

mit Grillengezirp oder Sommerregengeplätscher vermixt, soll

diese „Soft Music“ nervösen Zeitgenossen beim Einschlafen

helfen. Leise Töne als musikalischer Beruhigungsdienst.

88 Tasten Stille.

Das berühmteste Stück des US-amerikanischen Avantgarde-

Komponisten John Cage heißt 4‘33‘‘ – und seit seiner

Uraufführung 1952 wird debattiert, ob es sich dabei um

eine Komposition handelt oder doch eher um Konzeptkunst.

Zu hören ist in diesem Stück nämlich 273 Sekunden

lang – analog zum absoluten Nullpunkt von minus 273°

Celsius – nichts. Das Stück besteht aus Stille – theoretisch.

Denn in der Praxis klingt jede Aufführung anders und

beweist, dass komponierte Stille live nicht möglich ist:

Irgendwo knistert immer ein Monitor, jemand quietscht

herum, Stühle knarren, im Publikum wird verlegen geräuspert,

gehustet, geniest. All dies wird Teil des Stücks.

Im Frühjahr 2020, wenige Wochen nach der Techno-Sause

in der Berliner Philharmonie, in Zeiten lahmlegender

Tröpfcheninfektionen, ist das Gehuste und Geniese des

Publikums zu einem fast schon historischen Sound geworden.

Denn inzwischen ist es still geworden in den Philharmonien

und Tonhallen des Kontinents, auch in den Clubs,

Konzerthäusern und Opern. Kein Schrei, kein Flüstern

mehr an all den Orten, an denen sich normalerweise Menschen

zusammenfinden, um Musik gemeinsam zu erleben.

Die Coronakrise hat eine Generalpause in die Partitur des

Kulturbetriebs eingezogen, die gerade deshalb so schwer zu

ertragen ist, weil niemand genau weiß, wann sie endet. Nach

4 Minuten und 33 Sekunden jedenfalls nicht. Nicht nur für

Konzertliebhaber herrscht zurzeit die wohl bedrückendste

Stille, die sie je auszuhalten gezwungen waren. Hoffentlich

kommt er bald, der Beckenschlag. Hoffentlich wird es bald

wieder laut.

Wenn einen die Muse küsst.

29 dB


»Die Welt

ist lauter

geworden.«

Wenn es eine Profession gibt, zu deren vornehmsten Aufgaben es

gehört, die richtige Balance von laut und leise zu finden, dann

die des Dirigenten oder der Dirigentin. Und wenn es einen unter

diesen gibt, der ein Sensorium dafür hat, wie Lautstärke

auch in gesellschaftlichen Zusammenhängen ihr (Un)Wesen treibt,

dann ist es Adam Fischer. Wir sprachen mit ihm über Populismus,

Informationsflut und den Sternenhimmel. Und natürlich

über Musik.

Interview Barbara Fasching und Uwe Sommer-Sorgente

Fotos Susanne Diesner

dB Wenn ein Mensch einen Filmriss hat.

30


Adam Fischer, Principal Conductor

der Düsseldorfer Symphoniker

Der Wink des Schicksals.

31 dB


Herr Fischer, mit dem weltweiten Erfolg von Populisten geht

unüberhörbar einher, dass „Lautsprecher“ in Politik, Gesellschaft

und Medien immer mehr das Sagen haben …

Populisten sind eine eigene Tiergattung. Die haben

immer geschrien. Bei den Populisten ist für mich das

größte Problem, dass sie, um die Leute aufzuhetzen, ein

Feindbild brauchen. Das ist das Wichtigste für sie, und

das gefährdet und vergiftet die Gesellschaft. Ein Trump

lebt davon, dass ein Teil der Leute ihn hassen. Und

wenn man gegen ihn protestiert, was man natürlich

machen muss, bekommt er genau das, was er braucht,

um seine Leute anzufeuern. Die leben von der Spaltung

der Gesellschaft – da muss man natürlich schreien.

Wenn ich ein Regisseur wäre, würde ich in der aktuellen

Situation Shakespeares „Richard III.“ machen. Es ist

unglaublich, wie das, was Richard da sagt, jetzt fast wörtlich

von den Populisten wiederholt wird. Da kommen

die beiden Armeen rein und ihre Feldherren halten

beide eine Rede, um die Soldaten anzufeuern. Sie sagen:

„Da kommt der Feind, die vergewaltigen unsere Frauen“

und ähnliche Dinge, „und deshalb müsst ihr jetzt kämpfen“.

Und beide sagen Wort für Wort dasselbe! Das ist

die Technik. Die Angst vor dem Fremden zu schüren.

Und wenn jemand sich aufregt und anfängt zu diskutieren,

ist das der beste Beweis, dass er von den Gegnern

gekauft wurde. Ich sehe da keinen Ausweg. Wir müssen

protestieren, aber ich weiß, dass unsere Proteste den

Populisten helfen.

Ein aktuelles Beispiel aus Ungarn, in das ich indirekt

auch involviert bin: Die Regierung hat dort angekündigt,

einen Gerichtsbeschluss über die Zustände in den

Gefängnissen nicht zu befolgen. Die Gefängnisse sind

überfüllt, es herrschen unmenschliche Zustände. Zwei

Gefangene haben dagegen prozessiert und von der Helsinki-Kommission

Unterstützung bekommen: Der Staat

hätte schon längst neue Gefängnisse bauen sollen. Es war

völlig klar, dass es gegen das Gesetz ist, die Gefangenen

so zu behandeln, und das Gericht hat entschieden, dass

das Land eine Entschädigung zahlen muss. Ein gefundenes

Fressen für die Orbán-Regierung, die sich natürlich

weigert zu zahlen. Die Soros-Leute wollten ja nur den

Verbrechern helfen, und Verbrechern wird nichts gezahlt,

nur anständigen Leuten, so ihre Argumentation. Wenn

man Gerichtsurteile befolgt, wird man also beschuldigt,

sich auf die Seite von Verbrechern zu stellen. Und durch

diese ganze Sache bekommen sie weitere Stimmen.

Unsere Proteste helfen denen. Ich weiß gar nicht, was

ich machen soll. Da wird geschrien, ganz Europa sei

unter dem Joch der Soros-Verbände und die anständigen

kleinen Leute würden unterdrückt.

»Wenn ich das Gefühl habe,

dass man mich hören möchte,

dann kann ich leise sprechen.«

Woran liegt es, dass die Lautsprecher gegenwärtig eine solche

Konjunktur haben?

Ich weiß es nicht. Für mich ist die ganze Welt ziemlich

laut geworden, das ist aber eine persönliche Sache, ich bin

mit dem Alter einfach empfindlicher geworden. Ob die

Leute insgesamt lauter geworden sind, weiß ich nicht. Mir

kommt es so vor. Es kann natürlich sein, dass es auch

daran liegt, dass man so viele Informationen bekommt und

deswegen immer lauter schreien muss, um sich Gehör zu

verschaffen. Die sozialen Medien haben in dieser Sicht die

ganze Welt verändert. Die freie Gesellschaft muss eine

Antwort darauf finden. Ich bin eigentlich zuversichtlich,

dass sie die findet. Die Demokratien haben bisher für alles

eine Antwort gefunden, aber wir dürfen das nicht auf die

leichte Schulter nehmen, es wird sehr schwierig sein. Die

Falschinformationen und Aufhetzungen, die über die sozialen

Medien verbreitet werden, sind eine wirkliche Herausforderung

für die freie Gesellschaft. Ich war unlängst

an einer interessanten Diskussion über die Redefreiheit

beteiligt. Es ging darum, ob man wirklich alles sagen darf.

Es gibt Situationen im Leben, in denen man eben nicht

alles sagen darf. Ein Paradebeispiel: In einem vollbesetzen

Kino darf man nicht einfach aufspringen und „Feuer!“

schreien, auch dann nicht, wenn man ein Feuer sieht.

Wenn man das macht, ist das durch die entstehende Massenpanik

quasi Mord. Eine Grenze zu ziehen und zu sagen,

was bei der Redefreiheit geht und was nicht, ist sehr, sehr

schwer. „Using, but not misusing“ müsste die Devise sein.

Die Redefreiheit gebrauchen, aber nicht missbrauchen.

Mark Twain hat einmal gesagt, wer gehört werden will,

müsse leise sprechen.

Das ist schön. Ich versuche das auch. Wenn ich das

Gefühl habe, dass man mich hören möchte, dann kann

ich leise sprechen. Dann werden sie leiser, weil sie mich

hören möchten. Aber wenn sie nicht interessiert sind,

sind sie nicht leise. Deshalb schreien die Politiker auch

immer mehr …

Vieles ist natürlich nicht neu. Dass die Demokratie in

höchster Gefahr ist, hat man in den 50er-Jahren zum Beispiel

auch gesagt. Und später bei den Entführungen der

RAF meinte man, dass es ohne Todesstrafe nicht weiter

gehe, das hat die Demokratie auch überlebt. Aber wenn

man jetzt vom Laut-Sein und von populistischer Hetze

spricht, gibt es leider Parallelen zur Nazi-Zeit. In Deutschland,

aber viel mehr noch in Osteuropa. Da ist es 1:1. Ich

hab mir rein aus Interesse nochmal Goebbels’ Rede im

Sportpalast von 1943 angeschaut. Es ist erschreckend, wie

ähnlich Orbán und übrigens auch Salvini sprechen und wie

sie genau die gleichen Argumente benutzen. Das ist also

nicht neu. Aber die sozialen Medien verstärken das. So ist

es noch lauter geworden.

Ein anderes Beispiel aus Ungarn: Das sogenannte freie

Theater wird dort zu 50 Prozent vom Bund und zu 50

Prozent von der Stadt finanziert. Die Stadt bestellt also

zum Beispiel den Intendanten. Und jetzt kam die Nachricht,

dass die Regierung nichts zahlt, wenn die Stadt

nicht einen vom Land erwählten Kandidaten als Intendanten

bestellt. Darum geht es: Inwieweit ist der Staat verpflichtet,

unparteiisch zu sein? Wann darf, wann muss der

Staat eingreifen? In dieser Hinsicht ist die Struktur der

dB Wenn eine Idee entspringt.

32


Theaterfinanzierung in Deutschland einmalig, und es wäre

eine schöne Aufgabe, die Unterstützung der Kultur von

Seiten des Staates international gesetzlich festzulegen.

In unserem Informationszeitalter ist alles unübersichtlicher

geworden, und die Informationen fließen maßgeblich im

schwer greifbaren Raum der sozialen Medien.

Es ist komisch, unendlich viele Informationen sind verfügbar

geworden, die Leute laufen aber gleichzeitig auch weg

vor Informationen. Es gibt viele Menschen – ich erlebe

das in den USA genauso wie in Ungarn –, die außer von

den Regierungssendern gar keine Informationen haben

wollen, weil sie nicht glauben, was woanders verbreitet

wird. Viele in den USA schauen nur Fox und Breitbart

und lassen sich über die Tweets von Trump informieren.

In Italien ist es auch kaum anders. Das ist eine geschlossene

Welt. Viele Informationen stören die nur, und dann

schließen sie sich einem Führer an. Die Frage ist dann:

Wie kann man Menschen mit Informationen erreichen,

die diese Informationen gar nicht haben wollen?

Besonders schwierig ist das natürlich bei unangenehmen

Informationen … Man darf ja nicht nur das akzeptieren,

was einem gefällt. Aber die Menschen sind halt so.

Lassen Sie uns über Musik sprechen. Ist Musik nicht das

ideale Terrain, die Wirkungsmechanismen von Lautstärke

spielerisch zu erkunden? Finden sich auch Phänomene, über

die wir im politischen Kontext gesprochen haben, in der

Musik wieder?

Für die Musik gilt: Die Lautstärke ist nicht so entscheidend.

Wenn etwas intensiv und schwungvoll gemacht

wird, ist es auch laut, wenn es leise ist. Du kannst Leises

laut spielen und Lautes leise. Es hängt vom Charakter

ab. Das ist keine Frage der Dezibel.

Aber ist es im Orchester nicht auch oft so, dass jeder Einzelne

gerne gehört werden möchte mit dem, was er tut?

Das ist immer eine Frage der Relativität. Wenn die

eine Gruppe wie Donald Trump immer lauter und lauter

spielt, spielen automatisch die anderen auch immer

lauter.

Wenn das Herz bis zum Hals schlägt.

33 dB


Eine Erfahrung, die ich mit Orchestern immer wieder

mache, ist der springende Bogen, das „Ricochet“. Das lernt

man in der Schule als eine Technik, die nur beim leisen

Spiel funktioniert. Im Forte ginge das nicht. Es wäre ein

Piano-Strich. Und wenn ein Orchestermusiker ein Forte

sieht, streicht er automatisch hin und her und sagt, das sei

ja forte, da ginge das nicht. Ich habe das Ricochet jetzt aber

schon oft ganz bewusst bei lauten Passagen und in dramatischen

Sätzen angewendet. Das geht, man hört das immer

durch, die anderen müssen sich nur ein bisschen zurücknehmen.

Es klingt! Es ist ein Vorurteil, dass das nicht laut

geht. Auch wenn der Dezibel-Wert nicht so hoch ist, hört

man alles, weil der Charakter und der Effekt so groß sind.

Was die Instrumente betrifft: Man glaubt, dass die Musik

des 20. Jahrhunderts für unsere Instrumente komponiert

ist. Ich habe immer wieder gehört, dass die Orchester gerne

deswegen Mahler spielen. Endlich etwas, das für unsere

Instrumente geschrieben wurde! Nicht so etwas wie Bach,

den man mit den modernen Instrumenten immer etwas

auf Zehenspitzen spielen muss … Das stimmt nicht, denn

die Instrumente waren zu Mahlers Zeit auch anders! Da

bin ich wieder bei meinem Lieblingsthema, dass der Erste

Weltkrieg der Ursprung allen Übels war. Seit dem Krieg

spielen zum Beispiel die Geigen auf Stahlsaiten statt auf

Darmsaiten, und die Musikindustrie hat sich enorm entwickelt.

Zur Entwicklung der modernen Instrumente

gehörte es, dass sie lauter spielen sollten. Das hatte schon

im 19. Jahrhundert damit angefangen, dass die Geigen teilweise

umgebaut wurden, um lauter spielen zu können.

Und die neuen Blasinstrumente konnten erst recht alle

lauter spielen.

In der Komposition forderten zur selben Zeit die Vertreter

der Zwölftonmusik, dass die Töne alle gleichberechtigt

sein sollen. Es war insgesamt eine sehr ideologisierte Zeit.

Es entstanden interessante Musikrichtungen, aber das

Populäre war mehr oder weniger verpönt. Die klassische

Musik hat sich von der Unterhaltungsmusik immer mehr

wegbewegt. Bis zum 18. Jahrhundert war die Musik einfach

in musica sacra und musica profana geteilt, seit Beginn

des 19. Jahrhunderts ist dann im großen Feld der weltlichen

Musik das Klassische vom rein Unterhaltenden

immer mehr getrennt worden.

dB Das Flüstern eines Menschen.

34


Gibt es für Sie Momente in der Musikgeschichte, die für

Sie im Blick auf den kompositorischen Umgang mit Lautstärke

und Stille besonders bedeutsam sind?

Die Wahrnehmung von laut und leise hat sich natürlich

geändert. Haydn und Mahler zum Beispiel benutzten ganz

andere Mittel, um denselben Zweck zu erfüllen. Für die

Interpreten stellt sich heute die Frage, ob wir die Musik

aus dieser Zeit ganz anders spielen sollen oder ob wir versuchen,

das Publikum dazu zu bringen, sie mit den Ohren

von damals zu hören. Als in der Mannheimer Schule im

18. Jahrhundert das Crescendo entwickelt wurde, war das

für viele ein irrsinniger Effekt, viele Damen sollen in

Ohnmacht gefallen sein. Wenn Du das heute so spielst,

wie das da steht, ist das gar kein großes Crescendo. Was

macht man jetzt? Die Wirkung muss ja so sein. Früher

habe ich dann gedacht, das lauter spielen zu müssen, um

die Wirkung den heutigen Hörern zu vermitteln. Mittlerweile

denke ich, die Hörer sollen sich in die damalige Zeit

einfühlen. Was damals überraschend wirkte, muss auch

heute überraschend wirken, auch wenn es keine Überraschung

ist. Das ist schwer.

»Stille bereitet Unbehagen.

Man weiß es, doch man tut

sehr wenig dagegen.«

Manchmal habe ich auch das Gefühl, die Konzertsäle

sind zu groß. In einem kleineren Raum wirken viele

Kompositionen viel schöner. Darüber habe ich mal mit

Cécilia Bartoli gesprochen. Sie hat bei mir in Eisenstadt

gesungen und sich in diesem kleinen Rahmen sehr wohlgefühlt,

in der Alten Oper in Frankfurt dann weniger,

und in der Met, sagte sie, könne sie gar nicht singen.

Aber ihrem Management war natürlich viel daran gelegen,

dass sie in den großen Musik-Tempeln singt, was sie

dann auch gemacht hat. Erst später konnte sie sich den

Luxus leisten, in den kleinen Sälen aufzutreten. Dafür

musste sie aber richtig kämpfen und sich gegen ihr

Management und ihr CD-Label wenden, also gegen ihre

eigenen Leute … Immerhin ist sie dann noch zweimal

nach Eisenstadt zurückgekommen, das war schon eine

Ehre, aber auch ein Verlust für das Management. Wir

haben dann auch darüber gesprochen, ob sie in der Met

interpretatorisch noch mehr übertreiben soll, damit das

Publikum überhaupt etwas mitbekommt. Sie hat damals

die Despina in „Così fan tutte“ gesungen und sich am

Schluss als Doktor einen ganz starken amerikanischen

Akzent im Italienischen zugelegt, außerdem war sie

schauspielerisch unglaublich gut. Aber gemerkt haben das

sicher nur zwei Prozent des Publikums. Geld regiert halt

die Welt … Die Kunst ging verloren, aber das Management

hat sie damals in diese Richtung gedrängt. Heute

macht Cécilia Bartoli das nicht mehr, sie kann es sich

leisten, nur noch dort zu singen, wo sie zeigen kann, was

sie kann, und das dann auch bei den Leuten ankommt,

basta. Aber damals war das so, dass junge und noch

weniger bekannte Künstler, die noch nicht so weit waren,

eigentlich schreien mussten. Insgesamt erlebe ich die

Lautstärke wirklich anders als vor zehn Jahren. Ich merke,

dass die Welt lauter geworden ist, und dass die Leute, die

ins Konzert kommen, eine andere Vorstellung von laut

und leise haben.

Hätten Sie Lust, einmal eine Zeit in einem Schweige-Kloster

zu verbringen?

Das ist eine interessante Idee, ich habe noch nie darüber nachgedacht.

Meine Schwester sagt, dass man das üben muss, und

ganz besonders ich. Ich habe, wie die meisten Menschen,

schon etwas von einem Horror Vacui. So wie die, die sich nicht

trauen, im Gespräch lange Pausen zu machen. Wir sollten

schon lernen, fünf oder sechs Sekunden Pausen zu machen.

Ich komme mit meinen Gedanken aber meistens nicht nach.

Man kommt immer wieder dahin, dass die ständige akustische

Berieselung die Aufmerksamkeit verringert. Erst wenn

ein gewisses Maß an Ruhe da ist, ist das Detail wahrnehmbar.

Da hat sich die Welt möglicherweise auch verändert. Stille

bereitet Unbehagen. Man weiß es, doch man tut sehr wenig

dagegen. Das ist bei den visuellen Eindrücken auch nicht

anders. Ich habe in unserem Wochenendhaus bei Hamburg

ein riesiges Teleskop und gucke immer wieder gerne in die

Sterne. Da ist seit Jahren immer weniger zu sehen, das sagen

auch die Leute, die in der Sternwarte arbeiten. Die Lichter

der Stadt sind immer größer geworden. Richtige Dunkelheit

hast Du nicht mehr.

… und außerdem ist das Interesse an den Sternen vielleicht

auch nicht mehr so groß ...

Das Interesse ist nicht da, aber man sieht die Sterne auch

nicht mehr. Wir waren mal in Afrika außerhalb einer größeren

Stadt. Die Leute, die dort wohnen, haben einen ganz

anderen Lebensrhythmus. Die Sonne geht wegen der Nähe

des Äquators natürlich immer zur selben Zeit auf und

unter. Die haben es als komisches Märchen gehört, dass bei

uns die Sonne im Winter später kommt … Und es gibt fast

nie Regen. Die sehen die ganze Zeit den Sternenhimmel.

Die Leute bewegen sich auch langsamer. Der Rhythmus

wird von der Natur diktiert. Da war einer, der hat gesagt,

eine der schlimmsten Erfindungen, die über die Menschheit

kommen konnte, war das künstliche Licht. Der jahrtausendealte

Rhythmus gerät dadurch außer Kraft. Und ich

war da mit meinem Jetlag – das waren komplett verschiedene

Welten! Auch die Tiere bewegen sich langsamer, nicht

nur die Elefanten. Alles ist langsamer. Und es ist auch leiser,

auch in der Sprache. Du kannst den gleichen Worten allein

mit der Mimik einen anderen Sinn geben. Zeichen sind ein

Teil der Sprache. Vielleicht haben sie es sich angewöhnt,

sich optisch zu verständigen, um die Tiere bei der Jagd

nicht zu verschrecken. Und das erfordert natürlich auch

mehr Aufmerksamkeit.

Herr Fischer, vielen Dank für das Gespräch!

Das Brummen eines Kühlschranks.

35 dB


Voll auf die Zwölf.

12 Funfacts zum Thema Lautstärke

4

1

Der leiseste Supermarkt

Die neuseeländische Supermarktkette

Countdown hat 2019 in 180 Filialen eine

„Stille Stunde“ eingeführt. Jeden Mittwoch

zwischen 14:30 und 15:30 Uhr wird

dort das Licht heruntergedimmt, die

Musik ausgeschaltet und die interne

Sprechanlage außer Betrieb gestellt. Die

Angestellten haben die Anweisung, keine

Einkaufswagen zusammenzuschieben und

auch beim Aus- und Einräumen leise zu

sein. Die Idee für die „Quiet Hour“ geht

auf eine Countdown-Angestellte mit

einem autistischen Sohn zurück.

2

Zu Lärm verpflichtet

Um das Unfallrisiko mit Fußgängern zu

minimieren, müssen E-Autos in der EU ab

einer Geschwindigkeit von 20 km/h seit

dem 1. Juli 2019 ein Warngeräusch von

sich geben, das ein Auto mit Verbrennungsmotor

nachahmt. BMW hat sich

Hilfe aus Hollywood geholt und ließ das

künstliche Geräusch für das Konzeptfahrzeug

„Vision M Next” von Hans Zimmer

entwickeln. Der deutsche Filmkomponist

hat für seine Soundtracks zu „König

der Löwen“, „The Dark Knight“ oder

„Gladiator“ schon Oscars, Grammys und

Golden Globes gewonnen.

3

Stilles Sprechen

Gebärdensprache ist keine direkte Übersetzung

oder Wiedergabe gesprochener

Sprache, sondern eine ganz eigene Sprache

für gehörlose Menschen. Sie verfügt über

eine eigene Grammatik, idiomatische Ausdrücke,

Dialekte und Umgangssprache. In

den USA sind zum Beispiel die New Yorker

dafür bekannt, die Gebärden besonders

schnell auszuführen, während man es

in Ohio ruhiger angeht. Akzente lassen

sich durch unterschiedliche Gebärdenstile

ausdrücken, etwa lang gezogene, ausholende

Gebärden für das typische Südstaaten

-Englisch.

Tödlicher Schall

Sehr hohe Schallpegel ab etwa 200 dB

wären für Menschen tödlich. Die eigentliche

Todesursache wäre dabei nicht die

Zerstörung des Hörapparates, sondern das

Platzen der Lungenbläschen durch den

Druck des Schalls. Es passiert jedoch selten,

dass Lärm unter freiem Himmel einen

Pegel von 180 dB und mehr erreicht. So

erzielen militärische Tiefflüge etwa 125

dB, ein lauter Knall erreicht schon mal

einen Wert von 140 dB.

5

Die leiseste Stadt

Laut einer Studie aus dem Jahr 2018 ist

Zürich die leiseste Großstadt der Welt.

Gründe für die vergleichsweise geringe

Lärmbelastung: Die 400.000 Einwohner

verursachen naturgemäß weniger Lärm als

die Bevölkerung einer Millionenmetropole,

Elektrobusse und Trams fahren

nahezu geräuschlos, zahlreiche Quartiere

sind verkehrsbefreit oder Tempo-30-

Zonen, an den wichtigsten Verkehrsachsen

gibt es Lärmschutzwände. Die lautesten

Städte der Welt sind dagegen Guangzhou,

Kairo, Peking, Paris und Delhi.

Text Marita Ingenhoven

Illustration Grand Quest

dB Ein leichter Wind.

36


6

Das lauteste Geräusch

Bis heute gilt ein gigantischer Vulkanausbruch

im Jahr 1883 als lautestes Geräusch

der Welt. Die Eruption auf Krakatau,

einer Insel im Indischen Ozean, entsprach

schätzungsweise dem 10.000- bis 100.000-

fachen Explosionsdruck der Hiroshima-

Atombombe. Der größte Knall der Detonation

war sogar noch in 4.800 Kilometern

Entfernung zu hören – in Regionen,

in denen der Schall erst vier Stunden später

ankam. Die Luftdruckwelle war noch

fünf Tage später und nach sechs Erdumläufen

messbar.

7

Gefühlte Lautstärke

Für wie laut Menschen ein Geräusch empfinden,

hängt von dessen Frequenz ab – es

gibt einen Unterschied zwischen gefühlter

und gemessener Lautstärke. Deshalb wird

bei Lautstärkemessungen zuweilen eine

sogenannte A-Bewertung hinzugefügt. So

ist beispielsweise das Kratzen einer Gabel

auf einem Teller „nur“ 40 dB laut, wird

aber subjektiv als unerträglich wahrgenommen

und mit 60 dB(A) bewertet.

Sanftes Klavierspiel kommt ebenfalls auf

40 dB, wird aber als angenehme 35 dB(A)

eingestuft.

8

Die lautesten Fans

Das offiziell lauteste Fußballstadion der

Welt steht in Istanbul. In der Türk Telekom

Arena von Galatasaray Istanbul wurden

bereits 131 dB gemessen. Im Stadion

des Nachbarklubs Besiktas Istanbul ist

es auch nicht deutlich leiser. Timo Werner

kapitulierte schon einmal vor dem Höllenlärm:

Im Champions League-Spiel zwischen

RB Leipzig und Besiktas am

26.09.2017 ließ sich der Nationalspieler

zunächst Ohrenstöpsel organisieren und

dann eine halbe Stunde später mit Kreislaufproblemen

auswechseln.

9

Das lauteste Tier

Ein gerade mal fünf Zentimeter großer

Krebs ist das lauteste Tier der Welt. Der in

den Tropen und Subtropen beheimatete

Knallkrebs lässt auf Beutejagd blitzartig

seine Scheren zuschnappen und erzeugt

dabei eine Luftblase, die mit einem lauten

Knall implodiert. Kleinere Tiere in der

Umgebung werden durch die Schockwelle

umgehend betäubt oder verletzt. Der

Krebs schafft es auf bis zu 250 dB. Zum

Vergleich: Der Lärm eines Düsenjets liegt

bei 120 dB.

10

Die lauteste Singstimme

Smiljana Sahariewa hat offiziell die lauteste

Singstimme der Welt: Die Bulgarin hält

den Guinness-Weltrekord als lautester

Mezzosopran. In einem Tonstudio hielt die

ausgebildete Sängerin 2019 eine Note fünf

Sekunden lang bei mehr als 110 dB. Die

Lautstärke entspricht in etwa einem Symphonieorchester,

einem Rockkonzert oder

einer Sirene.

11

Der stillste Ort

Nirgendwo auf der Welt ist es leiser als im

Audio Lab der Firma Microsoft im Building

87 in Redmond, USA. Die speziell

abgedichtete, absolut schalltote Kammer

kommt auf eine Lautstärke von minus

20,3 dB und liegt damit weit unterhalb

des für den Menschen hörbaren Bereichs.

Der erwiesenermaßen stillste Ort der

Welt ist tatsächlich nah dran an dem, was

überhaupt auf der Erde möglich ist: Das

wären minus 23 dB – das Geräusch, das

Luftmoleküle erzeugen, wenn sie aneinander

stoßen.

12

Die allerersten Töne

Ungefähr ab der 25. Schwangerschaftswoche

sind ungeborene Babys in der Lage

zu hören. Sie nehmen jedoch vor allem

Geräusche wahr, die durch das Atmen,

den Darm und den Kreislauf der Mutter

erzeugt werden. Das Ungeborene kann

deshalb nur dann Töne von außen hören,

wenn sie lauter als die Hintergrundgeräusche

des mütterlichen Körpers sind. Gut

wahrnehmbar sind die niederfrequenten

Komponenten von Sprache und Musik:

etwa Basslastiges wie tiefe Männerstimmen

oder Rockmusik – und weniger

Mozart.

Wenn man die Flinte ins Korn wirft.

37 dB


Willkommen in der

dB Wenn man die erste Geige spielt.

38 Düsseldorfer Symphoniker


Saison 2020 | 2021.

Düsseldorfer Symphoniker

Wenn einem die Haare zu Berge stehen.

39 dB


Streichergruppe der Düsseldorfer Symphoniker

Düsseldorfer Symphoniker –

das musikalische Herz unserer Stadt.

Sie spielen in der Tonhalle und in der Deutschen Oper am

Rhein, sie gastieren in den Metropolen Europas und Asiens,

sie brillieren in großer Symphonik und mit subtilem Ensembleklang,

sie musizieren für Kinder und Jugendliche und

machen sich stark für die musikalische Nachwuchsförderung:

Die Düsseldorfer Symphoniker sind das musikalische

Herzstück Düsseldorfs und zugleich Botschafter unserer

Stadt in der ganzen Welt. Und sie repräsentieren ein faszinierendes

Kapitel lebendiger Stadtgeschichte, das über 400

Jahre zurückreicht. Schon bei der „Großen Fürstlich Jülischen

Hochzeit“ zwischen Herzog Johann Wilhelm und

Jacobe von Baden spielte 1585 eine zwölfköpfige Hofkapelle.

Gut hundert Jahre später, zu Zeiten Jan Wellems, hatte das

Düsseldorfer Musikleben dank der Hofkapelle europäisches

Format erreicht. Gefeierte Musiker wie Agostino Steffani,

Arcangelo Corelli und Georg Friedrich Händel arbeiteten

mit dem Ensemble.

Im 19. Jahrhundert erlebte das Orchester seine zweite Blüte:

Mit der Gründung des Städtischen Musikvereins entstand

1818 erneut eine Orchesterkultur in Düsseldorf, die Größen

wie Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann

anzog. Beide haben in ihrer Amtszeit als Musikdirektoren

Maßstäbe gesetzt, die Generationen prägen sollten. Wirklich

städtisch wurde das Orchester 1864. Das mittlerweile

zur Wirtschaftsmetropole gewachsene Düsseldorf konnte

sich nun mit dem nach Aachen zweitältesten kommunalen

Klangkörper Deutschlands schmücken.

dB Wenn Mäuse auf dem Tisch tanzen.

40

Düsseldorfer Symphoniker


In der Folge entwickelten sich die Symphoniker zu einem der

führenden Orchester der Republik. Zwischen den Kriegen

stand es unter Dirigenten wie Karl Panzner, Hans Weisbach,

George Szell und Jascha Horenstein für eine ambitionierte

Programmgestaltung und hohe Qualität. Unter den Nationalsozialisten

verfolgte Hugo Balzer eine opportunistische

Programmpolitik, und das Orchester war zentraler Klangkörper

bei den Reichsmusiktagen 1938 und 1939. Nach dem

Wiederaufbau gelang es Heinrich Hollreiser und Eugen Szenkar

schnell, die Symphoniker wieder auf internationales

Niveau zu führen. 1955 wurde die Opern-Ehe zwischen den

Häusern in Düsseldorf und Duisburg vollzogen, was den

Dirigenten deutlich mehr abforderte. Die Folge war die Trennung

der Chefposten zwischen Oper und Konzert. So waren

die folgenden Leiter der Symphoniker – mit Ausnahme von

John Fiore – ausschließlich für das Konzertwesen verantwortlich:

Jean Martinon, Rafael Frühbeck de Burgos, Henryk

Czyz, Willem van Otterloo, Bernhard Klee, David Shallon,

Salvador Mas Conde und – bis 2014 – Andrey Boreyko.

1987 erhielten die Düsseldorfer Symphoniker mit Peter Girth

erstmals einen Intendanten. Ihm und seinen Nachfolgern

Freimut Richter-Hansen, Vera van Hazebrouck und Michael

Becker ist es gelungen, das Wirkungsspektrum des Orchesters

markant zu erweitern und seine Position in der Stadt zu

festigen.

Lisa Rogers

Konzertreisen führen die Düsseldorfer Symphoniker in die

ganze Welt: 2011 unternahm das Orchester eine Spanien-

Tournee, 2012 gastierte es beim „Beethoven Easter Festival“

(Polen) und begeisterte bei einem Gastspiel in Moskau.

2014 gaben die Symphoniker ihr Debüt im Wiener Musikverein

und gastierten im Amsterdamer Concertgebouw.

2015 wurden sie bei neun Konzerten in Tokio gefeiert.

In der Saison 2017 | 18 spielte das Orchester zur Saisoneröffnung

des neuen Konzertsaals in Arnheim, folgte einer

Wiedereinladung in das Amsterdamer Concertgebouw

und gastierte in Moskau. Im Januar 2019 gastierten die

Symphoniker in Budapest und feierten auf einer Spanien-

Tournee große Erfolge.

Die Düsseldorfer Symphoniker sind exklusiver

Kulturpartner des Medikamentenhilfswerks

action medeor.

Sie sind zudem Teil der deutschen Theater- und

Orchesterlandschaft, die von der deutschen UNESCO-

Kommission in die Liste des immateriellen Kulturerbes

aufgenommen worden ist.

Das Projekt „Ein Orchester der Zukunft“ der Düsseldorfer

Symphoniker wird im Rahmen des Programms

„Neue Wege“ gefördert vom Ministerium für Kultur

und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in

Zusammenarbeit mit dem NRWKULTURsekretariat.

Unter der seit 2015 bestehenden Leitung des Dirigenten-

Duos Adam Fischer (Principal Conductor) und Alexandre

Bloch (Principal Guest Conductor) sehen die Symphoniker

einer Zukunft entgegen, die ihrem Anspruch und ihrer

Verpflichtung als „Orchester für Düsseldorf“ im modernsten

Sinne gerecht wird. Im März 2020 wurde die Einspielung

des symphonischen Gesamtwerks von Gustav Mahler

unter der Leitung von Adam Fischer für das Label AVI in

Kooperation mit dem Deutschlandfunk vollendet. Zwei

CDs aus diesem Zyklus wurden 2019 preisgekrönt: Die Aufnahme

der Ersten erhielt den BBC Music Award, die der

Dritten einen „Opus Klassik“.

Düsseldorfer Symphoniker

Wenn der Knoten im Kopf platzt.

41 dB


»Sehr auf meiner

Wellenlänge.«

dB Eine ruhige Wohnstraße bei Nacht.

42 Artist in Residence


Frank Peter Zimmermann ist in dieser Saison „Artist in

Residence“ der Tonhalle. Ein Künstler, der es nicht

nötig hat, sich als Star zu inszenieren oder gar

inszeniert zu werden. Er ist einfach ein unglaublich

guter Geiger, der seit Jahrzehnten interpretatorische

Maßstäbe setzt und sich damit an die Weltspitze

gespielt hat. In der Tonhalle ist er 2020 | 21 gleich

achtmal zu erleben. An zwei Abenden in der Kammermusik

mit Beethoven, in zwei Symphoniekonzertwochen

mit Berg und Schumann. Ein Traum für jedes

Konzerthaus. Ein Gespräch mit dem sympathischen

Rheinländer über sein Repertoire, seine Pläne für

Düsseldorf und seine geliebte Stradivari.

Interview Uwe Sommer-Sorgente

Foto Irène Zandel

Artist in Residence

Das Summen eines Zimmerventilators.

43 dB


Herr Zimmermann, Sie kommen gerade aus dem Studio, in

dem Sie zusammen mit Martin Helmchen einige der Beethoven-Sonaten

für eine CD aufgenommen haben. Diesen

Sonaten-Zyklus – einer der ganz wichtigen in der Kammermusik

– haben Sie bisher noch nicht eingespielt. Andere zentrale

Werke, wie etwa Bartóks Solo-Sonate, erarbeiten Sie

sich auch erst jetzt. Gehen Sie mit dem Repertoire bewusst

behutsam um?

Mit den Beethoven-Sonaten gab es schon vor längerer Zeit

Anläufe mit verschiedenen Pianisten. 1999 habe ich sie in

vielen Konzerten gespielt, auch den ganzen Zyklus mit

Christian Zacharias. Da hatte ich die Hoffnung, dass es

auch zu einer Aufnahme kommt, die ist dann aber geplatzt.

Jetzt sind wieder 20 Jahre vergangen, und ich bin ich umso

glücklicher, dass ich das jetzt mit Martin Helmchen

machen kann. Das ist wunderbar, denn er ist mit seiner

stilistischen Auffassung nicht so romantisierend und damit

sehr auf meiner Wellenlänge.

»Martin Helmchen und ich

können als Kombination aus

den Sonaten noch neue

Aspekte ans Licht bringen.«

Ihr Umgang mit dem Repertoire und der Musikindustrie

wirkt auch so, als ob Sie ein Zeichen dagegen setzen möchten,

wie junge Künstler von den Labels ausgenutzt werden.

Auch ich habe früh von der EMI einige Sachen aufoktroyiert

bekommen. Etwa alle Mozart-Konzerte und -Violinsonaten

einzuspielen, das hatte ich dann mit 25 alles schon gemacht,

oder auch die Paganini-Capricen mit 19, das wollte ich gar

nicht. Die hatte ich noch nicht einmal alle gespielt und sollte

gleich ins Studio gehen. Jetzt kann ich es mir zum Glück

erlauben, zu sagen: In dieser Saison spiele ich nur diese oder

jene Werke, anderes wärme ich wieder auf und versuche, ihm

neue Aspekte abzuringen. Außerdem geht man heute schon

mit viel größeren Skrupeln in ein Studio. Es ist eigentlich

die wahre Hölle. Und gerade bei Beethoven ist es so: Im

Konzert spielt sich das gut, man hat Spaß, sicher auch mal

seine Probleme. Aber im Studio, wenn man sich dann der

irren Konkurrenz aussetzt ... Es gibt so viele gute Aufnahmen,

die wir uns jetzt nach dem ersten Abhören natürlich

auch angehört haben. Auf der einen Seite ist das ermutigend,

auf der anderen ernüchternd.

Aber ich finde, Martin Helmchen und ich können als Kombination

aus den Sonaten noch neue Aspekte ans Licht

bringen. Bei Bach zum Beispiel ist das anders: Ich habe vor

30 Jahren mit den Violinkonzerten angefangen, dann sollte

es noch eine zweite Aufnahme mit den restlichen Konzerten

geben, also denen, die ursprünglich nicht für Geige

waren. Ich hatte dann aber das Gefühl, dass ich da nichts

Neues mehr zu sagen kann, und habe es, zum großen Entsetzen

des Labels, einfach abgeblasen. Es ist heute so, dass

man nur das Wesentliche machen sollte, das aber mit

hundertprozentiger Überzeugung. Junge Künstler haben

da leider oft keine Wahl und werden in eine bestimmte

Ecke gedrängt. Es wird ein Image gemacht, und dann werden

die ganzen Stücke auf Teufel komm raus produziert –

meistens ohne dass die Künstler sie überhaupt im Konzert

gespielt haben! Gespielt werden muss das aus Sicht der Plattenfirma

erst danach, damit sie ihren großen Reibach

machen kann. Natürlich gibt es da keine optimale Lösung.

Die Firmen wollen ja auch überleben, sie haben Kosten. Das

Beste wäre, dass man die Aufnahmen selbst produziert, die

Stücke vorher ungefähr 20 Mal über mehrere Jahre spielt.

Aber die jungen Leute haben keine Wahl, die sollen dann

eben mal die letzten drei Klaviersonaten Beethovens auf

Hauruck aufnehmen, ohne dass sie die vorher hätten spielen

können.

Spüren Sie in den Beethoven-Sonaten noch immer jene

„Sträubigkeit“, die frühe Interpreten und Rezensenten

ihnen attestierten?

Bei Beethoven ist es ja immer so, dass er keine Rücksicht auf

das jeweilige Instrument nimmt. Er hatte ein unglaubliches

Wissen, wie man mit der Geige umgeht, aber mit zunehmendem

Alter war ihm das vollkommen egal. Die Sonaten

sind alle sehr interessant, nicht nur die berühmte „Frühlings-“

und die „Kreutzersonate“. Besonders für mich entdeckt

habe ich die sechste Sonate, die in A-Dur mit diesem

langsamen Satz in D-Dur, der mit das Schönste ist, was

Beethoven für diese Besetzung geschrieben hat. D-Dur ist

bei Beethoven ja etwas besonders Heiliges, wie direkt vom

Himmel herunter, man denke an das Violinkonzert oder

die „Missa solemnis“. Und der erste Satz der 6. Sonate ist

fast wie ein Streichquartett.

Drei bis vier Sonaten sind wirklich unsterblich, ganz sicher

die in c-Moll, die „Kreutzer“ und die letzte in G-Dur. Bei

der „Frühlingssonate“ kann man sich streiten. Sie ist sehr

lose komponiert und geht schon ein bisschen in Richtung

Unterhaltungsmusik. Da ist er in der 6. und 7. Sonate schon

viel kompromissloser. Nach der 10. hatte er offensichtlich

keine Lust mehr, etwas für die Besetzung zu schreiben. Der

französische Geiger Pierre Rode, der damals in Wien war,

hat die bei der Uraufführung wohl so schlecht gespielt ... So

haben wir, anders als die Cellisten, nicht noch zwei ganz

späte Sonaten, und der Zyklus bildet nur etwa zwei Drittel

von Beethovens Schaffen ab. Obwohl man im letzten Satz

der letzten Sonate schon den Weg zum späten, abgeklärten

Beethoven spürt.

In Ihrer Düsseldorfer Residence spielen Sie außer der

Kammermusik noch in zwei Konzerten mit den Düsseldorfer

Symphonikern, im August schon das Konzert von Alban

Berg, im Mai dann das Schumann-Konzert. Dieses haben Sie

auch bei Ihrem letzten Auftritt mit den Symphonikern vor

elf Jahren gespielt.

Ja, ich erinnere mich. Überhaupt erinnere ich mich an viele

Konzerte mit dem Orchester, aber auch an eine längere

Pause, in der ich nicht hier war. Die Rückkehr war dann mit

dem Beethoven-Konzert, dann kam ein wunderbarer

Hindemith. Das Schumann-Konzert habe ich immer nur in

Phasen gespielt. Besonders oft in der Zeit um 2010, auch mit

dem Gewandhausorchester auf Tournee und mit dem

WDR, seitdem aber nicht mehr. Ich kann nicht sagen, ob

dB Das Zerreißen von Papier.

44

Artist in Residence


sich über die Jahre in Bezug auf das Stück etwas verändert

hat. Ich werde mir im Sommer eine neue Partitur holen und

alles noch mal neu überdenken. Es ist jetzt ein neues Herantasten.

Das Stück liegt mir sehr nah, aber man muss sich

immer wieder neu hineinfühlen, wofür man – ähnlich wie

bei Bach – ein paar Wochen braucht. Das Konzert ist etwas

ganz Besonderes. Es wird viel zu selten gespielt, und auch zu

selten mit Schumanns eigentlichen Intentionen, vor allem

beim letzten Satz, den kaum jemand so langsam spielt, wie

es da nun mal steht. Das wird mir immer klarer: Wenn man

das schneller als angegeben spielt, sind die Stellen eigentlich

unspielbar. Das ist bei einigen von Schumanns Sonaten

auch so. Man darf nicht alles so schnell spielen, nur weil

einem sonst das Thema zu langsam vorkommt. Schumann

hatte ein sehr eigenes Rhythmus- und Tempogefühl, das ist

eine große Herausforderung.

Nicht nur einigen von Beethovens Sonaten, auch Schumanns

Konzert eilt der Ruf voraus, spröde und geigerisch vergleichsweise

undankbar zu sein …

Bei Beethoven gibt es tatsächlich diese Sprödigkeit, aber es

stimmt alles von vorne bis hinten. Schumann ist dann problematisch

zu spielen, wenn man einen Pianisten hat, der

sich nicht auf die Geige und ihr Volumen einstellt. Dann

kann das die Hölle sein. Bei Beethoven – und übrigens

auch bei Brahms – kommt man auch dann durch, wenn

der Pianist richtig zulangt, die wussten ganz genau, wie,s

geht. Bei Schumann geht das nicht. Die Geige klingt meistens

in der Mittellage, man hat kaum eine Chance. Ganz

ähnlich ist das auch in seinem Konzert: Man muss mit

dem Orchester wirklich kammermusikalisch zusammenarbeiten

und trotzdem die großen Tuttis mit symphonischem

Klang spielen.

Was für ein Verhältnis haben Sie zu Bergs Konzert?

Zusammen mit dem Beethoven-Konzert ist das Berg-

Konzert das, das ich immer spielen kann. Ich habe es sehr

früh gelernt und bestimmt schon über 100 Mal gespielt. Es

bleibt eine große Herausforderung, aber ich kenne es so gut

und kann über jeden Takt etwas sagen, dass ich sehr gut mit

dem Orchester kommunizieren kann. Da sind so irrsinnig

viele Bezüge drin! Es ist ja nicht nur ein Geigenkonzert, es

ist wie ein Tagebuch.

Ein Wort noch zu Ihrem Instrument. Sie empfinden Ihre

Stradivari „Lady Inchiquin“ als Ihre „eigene Stimme“ oder

die „zweite Hälfte“ Ihrer Person. Wie ist das aus Sicht eines

Geigenbauers? Kann man ein Instrument einem Künstler auf

den Leib schneidern?

Ich weiß nicht genau, wie es bei Stradivari gewesen ist. Er

hat sicher gleichzeitig mehrere Geigen aus dem gleichen

Holz angefangen zu bauen, und am Schluss lagen drei, vier,

fünf Geigen auf dem Tisch. Trotzdem war jede eine eigene

Persönlichkeit. Ob eine dann die richtige ist, spürt man als

Spieler auf den ersten Blick, also nach ein paar Tönen. Es

gibt einige Geigen von Stradivari, die mich nicht erwärmt

haben. Bei Guarneri hingegen hat mir noch gar keine gefallen,

das ist so ein anderer Stil. Bei Stradivari ist es schlicht

der Klang jedes einzelnen Instruments und wie man als

Spieler damit umgehen kann. Sich ganz auf eine Geige einzustellen,

dauert natürlich mehrere Jahre. Da kommt dann

alles auf den Spieler an.

Artist in Residence

»Meine Frau sagt immer so

schön, dass sie sich wünscht,

ich würde sie einmal im

Leben so behandeln wie meine

Lady Inchiquin …«

Ich bin zum Beispiel der festen Überzeugung, dass man auf

keinen Fall Kunststoffsaiten auf solch eine Geige ziehen

darf. Man muss auf Darmsaiten spielen, die dann meistens

umsponnen sind. Ich spiele auf modernen Darmsaiten, die

mit Silber oder Alu umsponnen sind. Wenn man Stahloder

Kunststoffsaiten draufspannt, ist die Hälfte der Obertöne

weg. Es wird nur laut und doof. Es kommt auf so viele

Dinge an: Als ich meine Lady Inchiquin wegen der Pleite

der WestLB, die sie mir zur Verfügung gestellt hatte, zwei

Jahre lang nicht spielen durfte, hatte ich als Ersatz auch ein

sehr schönes Instrument – zu dem haben dann aber meine

Bögen wieder nicht gepasst. Das merkt man erst, wenn man

eine Geige über mehrere Jahre spielt. Da kann es sein, dass

eine Geige mit einem Bogen, der eigentlich viel plumper ist,

viel mehr „spricht“. Das war eine unglaubliche Erfahrung.

Ich hatte einen sehr guten Bogen, der auf anderen Stradivaris

gar nicht gut klingt.

Wie verlässlich ist die Lady?

Ziemlich. Sie zickt nur bei Wetterwechsel. Mittlerweile

kenne ich jede ihrer Nuancen und weiß, ob und wie sie sich

wohl fühlt. Meine Frau sagt immer so schön, dass sie sich

wünscht, ich würde sie einmal im Leben so behandeln wie

meine Lady Inchiquin …

Sie stammen aus Duisburg, leben in Köln und sind weltweit

unterwegs. Fühlen Sie sich mehr als Rheinländer oder als

Weltbürger?

Ich bin tatsächlich total verwurzelt im Rheinland. Meine

Frau hat bis 1989 im Gürzenich-Orchester gespielt, darum

sind wir nach Köln gezogen. Meine Kindheit habe ich in

Duisburg-Süd verbracht und war sehr oft in Düsseldorf.

Wir sind immer noch häufig hier, ich erlebe hier einen ganz

besonderen Menschenschlag und freue mir sehr auf das

Düsseldorfer Publikum!

Herr Zimmermann, vielen Dank für dieses Gespräch!

Die Geräusche in einer ruhigen Bibliothek.

45 dB


Der Städtische Musikverein.

Er gehört zu den ältesten und traditionsreichsten Chören

Deutschlands, ein Laienchor mit professionellem Anspruch:

1818 im Zuge des Niederrheinischen Musikfests aus der

Taufe gehoben, ist der Städtische Musikverein zu Düsseldorf

nun schon seit über 200 Jahren eine feste Größe im Kulturleben

der Stadt. Aus ihm ging 1864 das Städtische Orchester

hervor, der Vorgänger der Düsseldorfer Symphoniker. An

ihrer Seite bestreitet der Musikverein auch heute noch regelmäßig

Konzerte in der Tonhalle und spielt CD-Aufnahmen

ein – wie zuletzt etwa im April 2019 die 2. Symphonie von

Gustav Mahler im Rahmen des Haydn-Mahler-Zyklus’ mit

Adam Fischer.

Die großen Werke der klassischen und romantischen Chorliteratur

gehören genauso zum festen Repertoire des Düsseldorfer

Musikvereins wie zeitgenössische Musik. Zudem ziehen

sich zahlreiche Uraufführungen durch die Geschichte des

Chores, angefangen bei Mendelssohns „Paulus“ (1836) bis hin

zu Edison Denissows „Morgentraum“ (einer Auftragskomposition

von 1995 zum 175-jährigen Bestehen des Chores),

„Kreitens Passion“ von Rudi Martinus van Dijk (2003) oder

„Prolog zu Merlin“ von Manfred Trojahn (2006).

Eine erste Glanzzeit erlebt der Musikverein schon wenige

Jahre nach seiner Gründung unter seinem erst 24-jährigen

Musikdirektor Felix Mendelssohn Bartholdy. Während seines

Aufenthalts von 1833 bis 1835 prägt der junge Komponist, der

sich großer Beliebtheit erfreut, das kulturelle Leben Düsseldorfs.

In weniger als zwei Jahren formt er Chor und Orchester,

die anfangs so gar nicht nach seinem Geschmack sind. In seinen

Briefen beklagt er sich über unfähige, sich während der

Probe prügelnde Orchestermusiker und betrunkene Chormitglieder.

Dennoch wächst ihm Düsseldorf ans Herz, so dass er

auch nach Ende seiner Amtszeit mehrfach zurückkehrt, um

die Niederrheinischen Musikfeste der Jahre 1836, 1839 und

1842 zu leiten.

Die Amtszeit Robert Schumanns (1850–1853) markiert einen

weiteren Höhepunkt in der Geschichte des Chores und gleichzeitig

eine Phase fieberhafter Schaffenskraft für den Komponisten.

Davon zeugen zahlreiche Uraufführungen wie

„Adventslied“, „Requiem für Mignon“ oder „Der Königssohn“.

Insgesamt ein Drittel seines Gesamtwerks entsteht während

Schumanns Zeit in Düsseldorf, darunter seine 3. Symphonie,

die „Rheinische“. Einige Werke wie „Der Rose Pilgerfahrt“

und „Nachtlied“ widmet er gar dem Düsseldorfer Musikverein.

Der sich während der Zeit verschlechternde Gesundheitszustand

Schumanns wirft jedoch einen Schatten auf die

Düsseldorfer Jahre und belastet auch das Verhältnis zu den

Musikern und Sängern von Orchester und Chor.

Bis heute fühlt sich der Musikverein den Werken seiner beiden

berühmten ehemaligen Musikdirektoren besonders verpflichtet.

Zum Festkonzert anlässlich seines 200-jährigen

Bestehens führt der Chor 2018 Mendelssohns „Paulus“ auf.

Weniger berühmt, doch nicht weniger prägend für den Düsseldorfer

Musikverein ist Schumanns Nachfolger Julius Tausch.

Mit ihm kehrt erstmals eine gewisse Kontinuität ein. Ganze

dB Ein leises Büro.

46

Musikverein


35 Jahre, von 1854 bis 1889, hat er das Amt des Generalmusikdirektors

inne. Er führt das Musikleben der Stadt zu voller

Blüte, in seine Zeit fällt unter anderem die Trennung von Chor

und Orchester 1864.

Bis 1933 entwickelt sich der Musikverein zu einem Chor von

internationalem Rang, der neben der klassischen und romantischen

Chorliteratur auch moderne Werke angeht. So führt

er unter Julius Buths 1901 Edward Elgars Oratorium „The

Dream of Gerontius“ erstmals außerhalb Englands auf,

nimmt bereits 1912 Gustav Mahlers 8. Symphonie und 1925

Arnold Schönbergs „Gurrelieder“ ins Programm.

Doch mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten ist es

zunächst vorbei mit der künstlerischen Freiheit, gelten insbesondere

jüdische Komponisten wie Mendelssohn und Mahler

als „undeutsch“, moderne Strömungen wie die Zwölftonmusik

Alban Bergs oder Schönbergs als „entartet“. Nicht nur

in künstlerischer Hinsicht sieht sich der Musikverein eingeschränkt.

Nach Aufhebung der Vereinsfreiheit wird die

Satzung des Chores geändert, statt eines frei gewählten und

agierenden Vorstands bestimmt der jeweilige Kulturdezernent

der Stadt Düsseldorf als Vorsitzender alle Mitglieder des

Vorstands.

Erst mit der Satzung vom 8. November 1949 kehrt der Düsseldorfer

Musikverein wieder zu einem von den Mitgliedern

gewählten Vorstand zurück. Unter den Düsseldorfer Musikdirektoren

der Nachkriegszeit, darunter internationale Größen

wie Jean Martinon, Rafael Frühbeck de Burgos oder

Bernhard Klee, findet der Chor zurück zu alter Größe. Neben

der regelmäßigen Teilnahme an den Konzerten der Düsseldorfer

Symphoniker unternimmt er zunehmend Konzertreisen

im In- und Ausland, spielt zahlreiche Schallplattenund

CD-Aufnahmen ein, wirkt bei Fernsehproduktionen

und Großveranstaltungen mit.

Schon in den 1950er- und 1960er-Jahren gastiert der Düsseldorfer

Musikverein in europäischen Metropolen wie Paris

und Madrid, singt beim Flandern-Festival sowie in den

1970er-Jahren im antiken Amphitheater der südfranzösischen

Stadt Orange. Ab den 1980er-Jahren folgen Einladungen

nach Berlin, Hamburg und München, nach Amsterdam,

Wien, London, New York und Jerusalem. Der Musikverein

tritt mit Dirigenten wie Lorin Maazel, Jean-Claude Casadesus,

John Eliot Gardiner, Roger Norrington und Neville

Marriner auf. Großen Anteil am Erfolg tragen die Chorleiter.

Besonders prägend für den Aufschwung des Düsseldorfer

Musikvereins in der Nachkriegszeit ist Prof. Hartmut

Schmidt, der von 1964 bis 1995 den Chor leitet und ihn zu

internationalem Renommee führt. Unter seinem Nachfolger

Raimund Wippermann entsteht eine enge Zusammenarbeit

mit dem Kölner Gürzenich-Orchester und seinem damaligen

Dirigenten James Conlon, der den Musikverein 2000 zu

einem Gastspiel nach Cincinnati einlädt und mit ihm die

Chorwerke Alexander Zemlinskys auf CD einspielt.

2001 übernimmt mit Marieddy Rossetto erstmals eine Frau

die Leitung des Düsseldorfer Musikvereins. Ihre Amtszeit

steht unter anderem im Zeichen der Nachwuchsförderung. So

hebt sie gemeinsam mit dem Musikverein 2004 das Projekt

„SingPause – Singen an Düsseldorfer Grundschulen“ aus der

Taufe, das mittlerweile weit über die Stadtgrenzen hinaus

bekannt ist. Künftig widmet sie sich voll dieser musikalischen

Förderinitiative und hat zum Ende der Saison 2018 | 19 die

Chorleitung niedergelegt, so dass sich der Chor erneut weitreichenden

Veränderungen gegenübersieht.

Unter einer neuen Leitung bricht der Musikverein zu Düsseldorf

mit seinen aktuell rund 130 aktiven Mitgliedern nun in

sein drittes Jahrhundert auf. Dabei will der Chor vor allem

auch jungen Sängerinnen und Sängern zeigen, dass Laien auf

hohem Niveau Musik machen können und Chorgesang alles

ist – nur nicht langweilig.

Text Konstanze Richter

Musikverein

Das Quaken eines Frosches.

47 dB


Sternzeichen – die Düsseldorfer Symphoniker im Konzert

Den Noten das

Gefühl entreißen.

Zwischen Adam Fischer und den Düsseldorfer

Symphonikern hat es von Anfang an gefunkt.

Mittlerweile sind sie ein absolutes Dream-

Team, und das Beste: Es geht weiter! Adam

Fischer wird für weitere fünf Jahre der Principal

Conductor unseres Orchesters sein. Und

allen, die dachten, dass nach dem fulminanten

Haydn-Mahler-Zyklus nichts mehr

kommen kann, sei versichert: Es kann! Und

wie. Mozart. Beethoven. Schubert. Brahms.

Dvořák. Bartók – und natürlich: Haydn.

In seinen drei Sternzeichen-Konzerten der

Saison 2020 | 21 befeuert der ungarische Dirigent

seine Liebe zu all diesen Komponisten,

die ihm allesamt Herzensangelegenheiten

sind. Einen starken russischen Kontrapunkt

setzen Christoph Eschenbach, Alpesh

Chauhan, Dmitry Liss und Axel Kober mit

Tschaikowsky, Rimsky-Korsakow und Schostakowitsch,

dessen 7. und 15. Symphonie den

größten Symphoniker des 20. Jahrhunderts

von zwei ganz verschiedenen Seiten zeigen.

dB Das Kratzen einer Gabel auf dem Teller.

48

Ein Spektakel wird unser letzter Beitrag zum

Beethoven-Jahr: Alexandre Bloch, die Lichtund

Soundkünstler von „Trust Your Ears“ und

Tänzerinnen und Tänzer des Balletts am Rhein

bringen die „Die Geschöpfe des Prometheus“

buchstäblich zum Leuchten und katapultieren

die Geschichte des zwiespältigen Feuerdiebs

ins Heute. Strahlkraft haben auch die Solistinnen

und Solisten, die bei uns zu Gast sind –

allen voran Frank Peter Zimmermann, der

sich als Artist in Residence in die Violinkonzerte

von Berg und Schumann vertieft.

Das immer noch junge Klavier-Genie Kit

Armstrong brilliert mit Liszt, und die ewig

jungen Labèque-Schwestern spielen ein neues

Doppelkonzert des angesagten Amerikaners

Nico Muhly. Alban Gerhardt feiert die

Wärme des Cellos mit Samuel Barber – und

ganz am Schluss nimmt uns der syrische

Klarinettist Kinan Azmeh mit auf eine Reise

über die Grenzen des klassischen Repertoires

hinaus.

Sternzeichen


Adam Fischer

Foto Jan Roloff

Sternzeichen

Wenn man für jemanden eine Lanze bricht.

49 dB


Alpesh Chauhan

30 OKT | 01 | 02 NOV 2020

Sternzeichen


Mozart „Linzer“

Düsseldorfer Symphoniker

Frank Peter Zimmermann

Violine

David Reiland Dirigent

Ludwig van Beethoven

Leonoren-Ouvertüre Nr. 3

Alban Berg

Violinkonzert „Dem

Andenken eines Engels“

Wolfgang Amadeus Mozart

Symphonie Nr. 36 C-Dur

KV 425 „Linzer“

Mit dem Paukenschlag der

„Leonore 3“ beginnt die

Sternzeichen-Saison: Dieser

ganzen Welt im Kleinen

folgt eine der klügsten

und tiefempfundenen

Trauermusiken, ein vielschichtiges

Epitaph, gelesen

von einem der größten

Interpreten unserer Zeit.

Und der Schluss der

„Linzer“? Natürlich: auch

ein Paukenschlag ...

FR | 28. AUG 2020 | 20:00

SO | 30. AUG 2020 | 11:00

MO | 31. AUG 2020 | 20:00

Beethoven 9

Düsseldorfer Symphoniker

Yeree Suh Sopran

Sarah Ferede Alt

Uwe Stickert Tenor

Miklós Sebestyén Bass-Bariton

Chor des Städtischen

Musikvereins zu Düsseldorf

Adam Fischer Dirigent

Franz Schubert

Symphonie Nr. 1 D-Dur

Ludwig van Beethoven

Symphonie Nr. 9 d-Moll

Beethoven + Schubert = 10.

Mit der Neunten des einen

und der Ersten des anderen

beginnt unser großrahmiger

Zyklus der gegenläufig

angeordneten Symphonien

der beiden Wiener Antipoden.

Eine lange Reise durch die

Köpfe und die Herzen zweier

Genies.

FR | 25. SEP 2020 | 20:00

SO | 27. SEP 2020 | 11:00

MO | 28. SEP 2020 | 20:00

7er

12er

Serie

Liszt – Klavierkonzert

1

Düsseldorfer Symphoniker

Kit Armstrong Klavier

Alpesh Chauhan Dirigent

Franz Liszt

Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur

Dmitri Schostakowitsch

Symphonie Nr. 7 C-Dur

„Leningrader“

Pose und Botschaft liegen nah

beieinander. Dem „Allegro

marziale“ aus Liszts erstem

Klavierkonzert haften viele

Epauletten an. Die Säbel,

die Pferde, die Kanonen

sind Theaterdonner, der in

diesem Sternzeichen-Konzert

abgelöst wird von einem der

stärksten Antikriegsmonumente

der Musikgeschichte.

Schostakowitschs

unerbittliche „Leningrader“

rüttelt auf und ist eine tiefe

Verneigung vor den Menschen

einer gequälten Stadt.

FR | 30. OKT 2020 | 20:00

SO | 01. NOV 2020 | 11:00

MO | 02. NOV 2020 | 20:00

Tschaikowsky 4

Düsseldorfer Symphoniker

Stathis Karapanos Flöte

Christoph Eschenbach Dirigent

Mikis Theodorakis

Zorbas-Suite für Flöte und

Orchester

Jacques Ibert

Konzert für Flöte und

Orchester

Peter I. Tschaikowsky

Symphonie Nr. 4 f-Moll

Zwei Legenden. Nach zehn

Jahren findet Christoph

Eschenbach endlich wieder

den Weg zu den Düsseldorfer

Symphonikern. Der Weltdirigent

und intensive

Förderer musikalischer

Talente überrascht mit einer

jungen Entdeckung und

einer riesigen programmatischen

Spannweite.

Darunter der Welthit der

griechischen Musikerlegende

Mikis Theodorakis: Alexis

Sorbas.

FR | 27. NOV 2020 | 20:00

SO | 29. NOV 2020 | 11:00

MO | 30. NOV 2020 | 20:00

5er

12er

Serie

5er

12er

Serie

Mit freundlicher Unterstützung der

Gesellschaft der Freunde und Förderer

der Tonhalle Düsseldorf e. V.

7er

12er

Serie

Sternzeichen

Die Norm für Windkraftanlagen.

51 dB


BE ETHOVEN

Beethoven

„Prometheus“

Düsseldorfer Symphoniker

Solisten des Balletts am Rhein

Virginia Segarra Vidal

Choreografie

Nick & Clemens Prokop

(TYE Shows) Mediale

Inszenierung

Alexandre Bloch Dirigent

Charles Ives

The Unanswered Question

Ludwig van Beethoven

Die Geschöpfe des Prometheus,

Ballettmusik

Es ist das umfangreichste

Projekt dieser Saison. Ein

kluger Lösungsansatz

für das schier unlösbare

Prometheus-Problem

Beethovens: Genieblitz und

Montagsproduktion liegen

in diesem Werk eng beieinander.

Eine intensive

multimediale Umsetzung

gibt dieser Musik im

entscheidenden Moment

Gelegenheit, Gelegenheitsmusik

zu sein.

FR | 11. DEZ 2020 | 20:00

SO | 13. DEZ 2020 | 11:00

MO | 14. DEZ 2020 | 20:00

In Kooperation mit dem Ballett am

Rhein Düsseldorf / Duisburg

La Valse

Düsseldorfer Symphoniker

Alban Gerhardt Violoncello

Hugh Wolff Dirigent

Hector Berlioz

Ouvertüre zu

„Benvenuto Cellini“

Samuel Barber

Cellokonzert

Maurice Ravel

Valses nobles et sentimentales

La Valse. Poème

choréographique pour orchestre

Hugh Wolff ist ein Gelehrter

unter den internationalen

Dirigenten. Seine weisen

und weitgreifenden Programmkonzepte

verbinden

scheinbar Unvereinbares.

Seine Idee der ineinanderfließenden

Valses führt Ravels

Selbsteinschätzung, nie etwas

Vernünftiges zuwege gebracht

zu haben, ad absurdum. Hier

ist sie: die nie geschriebene

Tanz-Symphonie des

Franzosen.

FR | 08. JAN 2021 | 20:00

SO | 10. JAN 2021 | 11:00

MO | 11. JAN 2021 | 20:00

5er

12er

Serie

D v o ř á k8

Düsseldorfer Symphoniker

Quirin Rast Horn

Adam Fischer Dirigent

Joseph Haydn

Symphonie Nr. 92 G-Dur

„Oxford“

Wolfgang Amadeus Mozart

Hornkonzert Nr. 4 Es-Dur

KV 495

Antonín Dvořák

Symphonie Nr. 8 G-Dur

Noch ein neuer Fischer-

Zyklus. Haydn – Dvořák

vereint zwei geniale Symphoniker:

Haydn, der den

Soundtrack des Habsburgerreiches

schrieb, Dvořák,

der die tschechische k.u.k.

Autonomie symphonisch

vorbereitete.

FR | 05. FEB 2021 | 20:00

SO | 07. FEB 2021 | 11:00

MO | 08. FEB 2021 | 20:00

7er

12er

Serie

Le sacre du

printemps

Düsseldorfer Symphoniker

Katia und Marielle Labèque

Klavier

Alexandre Bloch Dirigent

Richard Wagner

Siegfrieds Trauermarsch aus

„Götterdämmerung“

Nico Muhly

Neues Werk für zwei Klaviere

und Orchester (DEA)

Igor Strawinsky

Le sacre du printemps

Drei Opern, fünf Ballette,

zehn große Filmscores. Nico

Muhly ist mit knapp 40

Jahren ein hoch erfolgreicher

und zugleich scheinbar

ausgereifter Komponist. Seine

Musik ist amerikanischweltoffen

und mit Katia und

Marielle Labèque sind dieser

deutschen Erstaufführung

Starpower und höchste

Hingabe sicher. Gepaart

mit Alexandre Blochs und

Igor Strawinskys schier

grenzenloser Kraft wird

dieses Konzert eine reine

Energiequelle.

FR | 05. MÄR 2021 | 20:00

SO | 07. MÄR 2021 | 11:00

MO | 08. MÄR 2021 | 20:00

7er

12er

Serie

Das Werk von Nico Muhly ist ein

Auftragswerk der Tonhalle Düsseldorf in

Kooperation mit dem New York Philharmonic,

Orchestre de Paris und Orchestre

de Madrid.

2

0

2

0

7er

12er

Serie

52 dB Wenn man sich die Nacht um die Ohren schlägt. Sternzeichen


Brahms 3

Düsseldorfer Symphoniker

Zoltán Nyári Tenor

Chor des Städtischen

Musikvereins zu Düsseldorf

Adam Fischer Dirigent

Zoltán Kodály

Psalmus Hungaricus für Tenor,

Chor und Orchester

Béla Bartók

Zwei Bilder / Két kép

Johannes Brahms

Symphonie Nr. 3 F-Dur

Der Fischer-Zyklus Nr. 3:

Brahms – Bartók ... Nach

dem sensationellen Erfolg von

„Blaubarts Burg“ 2019 hat der

in Hamburg und Budapest

lebende Adam Fischer sich

entschlossen, seinen beiden

„Landsleuten“ Brahms und

Bartók einen gemeinsamen

Zyklus zu widmen. Damit

begegnen sich zwei Komponisten

mit ähnlichem

Anspruch: kompromisslose

Perfektionisten mit tiefer

Liebe zur Volksmusik.

FR | 26. MÄR 2021 | 20:00

SO | 28. MÄR 2021 | 11:00

MO | 29. MÄR 2021 | 20:00

Mit freundlicher Unterstützung der

Haubrich-Stiftung

Bruckner 8

Düsseldorfer Symphoniker

Asher Fisch Dirigent

Anton Bruckner

Symphonie Nr. 8 c-Moll

(Fassung 1890)

Die Natur interessiert sich

nicht für den Menschen

mit all seinen Idealen,

Sehnsüchten und Abgründen.

Sie ist einfach da, so

wundervoll wie bedrohlich.

Die staunende, glaubende

und zweifelnde Kreatur

ist in ihr geborgen – und

ihr ausgeliefert. Bruckner,

der Einsame, hat sein

Lebensthema in neun

symphonische Ekstasen

voll geheimnisvoller Mystik

gegossen. Die Achte ist eine

der intensivsten unter ihnen.

FR | 23. APR 2021 | 20:00

SO | 25. APR 2021 | 11:00

MO | 26. APR 2021 | 20:00

7er

12er

Serie

Schumann

Violinkonzert

Düsseldorfer Symphoniker

Frank Peter Zimmermann

Violine

Dmitry Liss Dirigent

Richard Wagner

Vorspiel zu „Tristan und Isolde“

Robert Schumann

Violinkonzert d-Moll

Dmitri Schostakowitsch

Symphonie Nr. 15 A-Dur

Das Schumannfest zum

Thema „Heimat“ eröffnet mit

Musiken, die allesamt einen

Heimatbezug aufweisen. Der

historische Hintergrund des

„Tristan“ ist der Unabhängigkeitskrieg

zwischen den

Briten und den Iren,

Schumanns Violinkonzert

wurde im Dritten Reich auf

die Bühne gezwungen,

um das beliebteste Konzert

der Romantik, das von

Mendelssohn, zu verdrängen.

Und mit seiner letzten

Symphonie besingt

Schostakowitsch alle seine

musikalischen Heimaten.

FR | 28. MAI 2021 | 20:00

SO | 30. MAI 2021 | 11:00

MO | 31. MAI 2021 | 20:00

Scheherazade

Düsseldorfer Symphoniker

Kinan Azmeh Klarinette

Axel Kober Dirigent

Claude Debussy

Rhapsodie für Klarinette

und Orchester

Kinan Azmeh

Suite for Improviser and

Orchestra

Nikolai Rimsky-Korsakow

Scheherazade.

Symphonische Suite

Orient und Orientalismus

sind zwei Welten. Einer, der

sie glaubwürdig verbunden

bekommt, ist Kinan Azmeh,

der uns mit seiner eigenen

Komposition in die farbenreiche

Welt der arabischen

Musik entführt. Die Klarinette

wird zur Brückenbauerin,

und Rimsky-

Korsakows „Scheherazade“

erweist sich plötzlich als sehr

russisch ...

FR | 25. JUN 2021 | 20:00

SO | 27. JUN 2021 | 11:00

MO | 28. JUN 2021 | 20:00

5er

12er

Serie

5er

12er

Serie

7er

12er

Serie

Katia und Marielle Labèque

05 | 07 | 08 MÄR 2020

Foto Umberto Nicoletti

Wenn man mit dem Kopf durch die Wand geht.

53 dB


Ihre Ohren sitzen immer auf dem besten Platz:

mit einem Sternzeichen-Abonnement.

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Ein Abonnement ist mehr als ein Abo. Es ist

eine Einladung, sich immer wieder mit dem

vertraut zu machen, was uns allen an Gefühlen

innewohnt und miteinander verbindet.

Nutzen Sie deshalb die Gelegenheit, sich

Ihren Lieblingsplatz für die kommende Saison

dB Der Regen, der ans Fenster klopft.

54

zu sichern. Und bestimmen Sie mit der Wahl

der 5er-, 7er- oder 12er-Serie, wie viel Zeit

Sie mit uns genießen wollen. Suchen Sie sich

dazu den Tag aus, den Sie am liebsten mit

Beethoven, Brahms und Bruckner verbringen

wollen – Freitag, Sonntag oder Montag?

Sternzeichen


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5er Serie 266 € 212 € 180 € 149 € 117 € 86 €

· 10 % Rabatt auf alle fünf Konzerte

· Extra 30 % Rabatt auf die Kammermusik*

7er Serie 330 € 263 € 224 € 185 € 146 € 106 €

· 20 % Rabatt auf alle sieben Konzerte

· Extra 30 % Rabatt auf die Kammermusik*

12er Serie 496 € 395 € 336 € 277 € 218 € 160 €

· 30 % Rabatt auf alle zwölf Konzerte

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Einzeltickets 59 € 47 € 40 € 33 € 26 € 19 €

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· Sie sind verhindert? Tauschen Sie auf einen

anderen Konzerttag innerhalb Ihrer

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und aller Regungen der menschlichen Seele

Zusätzliche Angebote rund um die Sternzeichen-Konzerte

ALLE KONZERTE AM FREITAG UND MONTAG:

+ Star Talk um 19 Uhr

Lernen Sie unsere Künstlerinnen und Künstler in einem

unterhaltsamen Talk vor Beginn der Konzerte kennen.

ALLE KONZERTE AM SONNTAG:

+ Kinderbetreuung

Gehen Sie entspannt ins Konzert, wir kümmern uns

um Ihre Kinder! (ab 4 Jahren)

+ Jazz Brunch

Nach dem Konzert brunchen Sie gemütlich in der

Tonhalle und genießen stimmungsvollen Jazz.

ERLÄUTERUNGEN:

*Wenn Sie ein Sternzeichen-Abonnement wählen, gewähren wir

Ihnen als Bonus einen Sonderrabatt von 30 % auf unsere Kammermusikreihe.

Wenn Sie bereits ein Kammermusik-Abonnement

besitzen und ein Sternzeichen-Abonnement hinzubuchen, dürfen

auch Sie sich über den Rabatt für die Kammermusikreihe freuen!

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beraten lassen? Annette Frische ist für Sie da.

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Sternzeichen

Das Zwitschern eines Vogels

aus 15 Metern Entfernung.

55 dB


PERLEN DER

KAMMERMUSIK

Yuja Wang

Frank Peter

Zimmermann

Ray Chen

Foto Norbert Kniat, Deutsche Grammophon

56 Freunde und Förderer


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Musikfreunde,

auch die Gesellschaft der Freunde und Förderer heißt Sie herzlich willkommen in der Saison

2020 | 21! Freuen Sie sich mit uns gemeinsam auf die zweite Amtszeit von Adam Fischer, denn

er ist ein Gewinn für uns alle. Wir sind gespannt, welche Akzente der Principal Conductor nach

Abschluss des Mahler-Zyklus mit unserem Orchester setzen wird.

Gerade diese gezielte Themenauswahl sowie die Vielfalt der Dirigenten, die Mischung aus hochkarätigen

„Altstars“ sowie „jungen Wilden“ am Pult machen die Tonhalle so attraktiv wie kein

zweites Konzerthaus in der Region. Der Freundeskreis dankt dem gesamten Tonhallen-Team für

seinen unermüdlichen Einsatz und seine Kreativität, was in der vergangenen Saison zu einer

erneuten Steigerung der Besucherzahlen geführt hat.

Im Beethovenjahr 2020 steuert die Tonhalle in der Kammerkonzertreihe „Raumstation“ von einem

Höhepunkt zum nächsten, und erstmalig begrüßen wir einen „Artist in Residence“ in Düsseldorf:

Frank Peter Zimmermann. Zum Auftakt spielt er mit den Düsseldorfer Symphonikern Alban Bergs

Violinkonzert, und schon im Oktober und November folgen zwei Kammerkonzert-Abende, an

denen er alle Beethoven-Sonaten auf die Bühne der Tonhalle bringt.

Mit Ihrer wertvollen Unterstützung, sehr verehrte Mitglieder unseres Freundeskreises, möchten wir

diese beliebte Konzertreihe in den Fokus unserer diesjährigen Förderung stellen. Sowohl zum

Saisonauftakt mit Frank Peter Zimmermann als auch zum mit Hochspannung erwarteten Konzert

mit Yuja Wang, Andreas Ottensamer und Gautier Capuçon im Mai 2021 planen wir Sonderaktionen

für unsere Mitglieder und Unterstützer – seien Sie gespannt! Wir danken Ihnen von Herzen

dafür, dass Sie uns durch Ihr Engagement für den Freundeskreis zeigen, dass wir auf dem

richtigen Weg sind.

Neben unserer traditionellen Unterstützung von besonderen Konzerten und den Jugendprojekten

in der Tonhalle möchten wir uns in Zukunft stärker darauf konzentrieren, unseren Freundeskreis

für alle Altersgruppen attraktiv zu gestalten und die Tonhalle in einen Ort zu verwandeln, an dem

wir unsere Freizeit noch lieber als bisher verbringen!

Im Namen von Vorstand und Kuratorium unserer Gesellschaft wünsche ich Ihnen eine

unterhaltsame Saison!

Patrick Schwarz-Schütte

Vorsitzender der Gesellschaft

der Freunde und Förderer der Tonhalle Düsseldorf e. V.

Freunde und Förderer

Eine Unterhaltung in Zimmerlautstärke.

57 dB


Raumstation – Kammermusik im Mendelssohn-Saal

Wie der Sturz

in einen aktiven

Vulkan.

Nicht immer macht Masse Klasse. Wo könnte

man das schöner erleben als in unseren

Kammerkonzerten? Denn hier gilt umgekehrt:

„Klasse statt Masse“, und die Raumstation-

Saison 2020 |21 ist diesbezüglich rekordverdächtig.

Es sind nur neun Musikerinnen

und Musiker, die die vier Konzerte bestreiten.

Aber was für welche! Frank Peter Zimmermann

und Yuja Wang sind seit vielen Jahren

unangefochtene Weltstars auf ihren Instrumenten,

Ray Chen ist auf bestem Wege dorthin.

Unter den Cellisten und Klarinettisten

dB Ein Kammerkonzert.

58

sind Gautier Capuçon und Andreas Ottensamer

allererste Wahl, und was für ein Potenzial in

den Berliner Philharmonikern steckt, wissen

wir spätestens seit dem „Philharmonix“-Konzert

im Januar 2019. Ray Chen hat sich drei Solisten

des Orchesters geschnappt und das sagenhaft

spielfreudige Quartett „Made in Berlin“ erfunden.

Martin Helmchen schließlich, Zimmermanns

Partner in zwei Konzerten, ist selbst

ein Solist von Weltformat. Gut so, denn in

Beethovens Sonaten begegnen sich Geige und

Klavier absolut auf Augenhöhe.

Raumstation


Ray Chen

MO I 25. JAN 2021

Raumstation

Wenn sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen.

59 dB


BE ETHOVEN

BE ETHOVEN

Beethoven-

Violinsonaten 1

Frank Peter Zimmermann

Violine

Martin Helmchen Klavier

Ludwig van Beethoven

Sonaten für Violine

und Klavier

D-Dur op. 12/1

a-Moll op. 23

F-Dur op. 24 „Frühlingssonate“

A-Dur op. 12/2

A-Dur op. 47 „Kreutzer-Sonate“

Mit Frank Peter Zimmermann

präsentiert einer der ganz

großen Geiger der Gegenwart

sämtliche Violinsonaten

Beethovens in der Tonhalle:

ein Geschenk! Am ersten

von zwei Abenden führt

er uns vom op. 12 des

27-Jährigen über die

populäre „Frühlingssonate“

bis zur legendären „Kreutzer-

Sonate“, ein würdiges

Gegenstück zur parallel

entstandenen „Eroica“.

Faszinierend, wie Beethoven

immer souveräner mit

der fragilen Paarung der

klanglich so verschiedenen

Instrumente umgeht, die für

ihn absolut gleichberechtigt

sind. Frühe Interpreten

und Rezensenten

attestierten den Sonaten

eine gewisse „Sträubigkeit“.

Robert Schumann hielt

rückblickend dagegen: „Wie

eine Himmelssonne hat

sich der Name Beethoven

entfaltet, während der

Rezensent in einem

Dachstübchen zur stumpfen

Nessel zusammenschrumpft.“

MO | 26. OKT 2020 | 20:00

Mit freundlicher Unterstützung der

Gesellschaft der Freunde und Förderer

der Tonhalle Düsseldorf e. V.

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Beethoven-

Violinsonaten 2

Frank Peter Zimmermann

Violine

Martin Helmchen Klavier

Ludwig van Beethoven

Sonaten für Violine

und Klavier

A-Dur op. 30/1

c-Moll op. 30/2

G-Dur op. 30/3

Es-Dur op. 12/3

G-Dur op. 96

Die Jahre 1802 und 1803

markieren die Zeit, in der

Beethoven – nicht zuletzt

im Zuge seiner großen

Begeisterung für Napoleon –

das entwickelte, was gern

sein „heroischer Stil“ genannt

wird. Aus der Trias der

Violinsonaten op. 30 ist es

vor allem die c-Moll-Sonate,

die davon erzählt. Hier gibt

es Drama, Zerrissenheit,

Pathos und viel Virtuosität.

Drumherum lagern sich

ein lyrisch-verhaltenes

und ein humoristischsprühendes

Gegenstück:

der ganze Beethoven en

miniature. Zehn Jahre später

ist Beethovens Musik schon

deutlich abgeklärter. Mit der

heiter-besinnlichen G-Dur-

Sonate schließt ein Zyklus,

der Gleichberechtigung ernst

und in diesem Sinne auch

etwas „Sträubigkeit“ in Kauf

nimmt, um am Ende reiche

und reife Früchte zu tragen.

Ein Modellfall gelingender

Beziehungsarbeit.

SO | 29. NOV 2020 | 20:00

Mit freundlicher Unterstützung der

Gesellschaft der Freunde und Förderer

der Tonhalle Düsseldorf e. V.

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Ray Chen &

Made in Berlin

Made in Berlin:

Ray Chen Violine

Noah Bendix-Balgley Violine

Amihai Grosz Viola

Stephan Koncz Violoncello

Hugo Wolf

Italienische Serenade G-Dur

für Streichquartett

Wolfgang Amadeus Mozart

Adagio und Fuge c-Moll

KV 549

Eugène Ysaÿe

Sonate für zwei Violinen

Jean Françaix

Streichtrio

Antonín Dvořák

Streichquartett Nr. 12 F-Dur

„Amerikanisches Quartett“

Und wieder die Berliner:

Nach dem furiosen Auftritt

der „Philharmonix“ 2019

zeigen wieder drei

Spitzenkräfte der Berliner

Philharmoniker, welche

solistischen Qualitäten in

ihnen stecken. Im Ensemble

„Made in Berlin“ müssen

sie das auch, denn Erfinder

und Kopf der Truppe ist der

australisch-taiwanesische

Weltklasse-Geiger Ray

Chen, Stammgast bei den

großen Orchestern weltweit.

Aufhorchen lässt auch das

Programm. Mit Werken von

Wolf, Ysaÿe und Françaix

präsentiert „Made in

Berlin“ Schätze abseits der

ausgetretenen Pfade. Mozarts

tiefgründige Kombination

von Adagio und Fuge hat

in der originalen Version

für Streichorchester einen

festen Platz, und in Dvořáks

letztem Streichquartett ist viel

mehr „Neue Welt“ als in der

gleichnamigen Symphonie.

MO | 25. JAN 2021 | 20:00

Wang,

Capuçon,

Ottensamer

Yuja Wang Klavier

Gautier Capuçon Violoncello

Andreas Ottensamer

Klarinette

Alexander Zemlinsky

Trio für Klarinette, Violoncello

und Klavier d-Moll

Johannes Brahms

Trio für Klavier, Klarinette

und Violoncello a-Moll

Musikalisch zählen sie

ohnehin zur Weltelite, doch

auch in Sachen Bühnenpräsenz

setzen sie Maßstäbe:

Die Chinesin Yuja Wang,

der Franzose Gautier

Capuçon und der Österreicher

Andreas Ottensamer wissen

sehr genau, dass Augen

auch hören können … Jetzt

haben sie sich für zwei

spätromantische Klarinettentrios

von Komponisten

zusammengefunden, die nicht

unbedingt bekannt dafür

waren, auf dem Parkett die

Blicke auf sich zu ziehen.

Umso reicher waren sie

inwendig: Brahms’ Trio von

1891 ist eines jener typischen

Spätwerke, in denen die

Musik in das milde Licht des

Lebensherbstes getaucht zu

sein scheint. Zemlinsky

schrieb mit seinem

Klarinettentrio fünf Jahre

später eine beseelte Hommage

an den hochverehrten Brahms,

seinen Mentor, dem er so

vieles zu verdanken hatte.

DI | 11. MAI 2021 | 20:00

dB Wenn die Sonne untergeht.

60

Raumstation


Musik ohne Sicherheitsgurt:

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Raumstation

Wenn sich Bach im Grab herumdreht.

61 dB


Ehring geht ins Konzert – sonntags um 16:30 Uhr

Lachen, bis das

Gesicht wegfliegt.

Christian Ehring ist aus seinem Urlaub zurück

und tritt an, um uns die Politik- und Klassikverdrossenheit

gleichermaßen auszutreiben.

Dazu greift er zu seiner gefährlichsten

Waffe: der sorgfältig geschliffenen Pointe.

Tatsächlich ist Ehring derzeit der vielleicht einzige

Kabarettist, dem das Kabinettstückchen

gelingt, Klimakrise, Trump und Veganismus

in einen abstrus-logischen Zusammenhang

mit einer Mozart-Serenade zu bringen. Und

zwar ohne, dass irgendeine Ecke des Verstands

auf die Idee käme, die rote „Weit-hergeholt-Karte“

zu ziehen. Zugegebenermaßen

ist eh jede Gehirnzelle voll und ganz damit

ausgelastet, wahlweise die Musik zu genießen

oder sich ins Fäustchen zu lachen.

Apropos Musik – auch für die kommende

Saison konnten wir wieder Spitzenorchester

dB Wenn einem der Kragen platzt.

62

und -ensembles für Sie gewinnen. Freuen Sie

sich auf das O/Modernt Kammarorkester, das

sich aus jungen internationalen Topsolisten

zusammensetzt und Musik aus den letzten

500 Jahren in charmant-wilden Programmen

kreuzt. Ebenso vielfältig: das Ensemble

musica assoluta, das sich wie selbstverständlich

romantische Genussmusik, Zwanziger-

Jahre-Drive und die Klassiker des Minimals

aneignet. Der russische Bajan-Virtuose Aydar

Gaynullin entstaubt das Knopfakkordeon

zum schillernden Juwel, und schließlich

erwarten Sie die Düsseldorfer Symphoniker,

die gleich zwei Mal zum Heimspiel antreten.

Ehring geht ins Konzert – das ist auch in dieser

Saison wieder ein Garant für starke seismische

Aktivitäten in Ohr und Zwerchfell.

Ehring geht ins Konzert


Früher war

mehr Zukunft

O/Modernt Kammarorkester

Marzi Nyman E-Gitarre

Hugo Ticciati Violine und

Leitung

Henry Purcell

Improvisationen über die

Chaconne g-Moll

Arvo Pärt

Fratres

Antonio Vivaldi

„Der Sommer“ aus

„Die vier Jahreszeiten“

Philip Glass

Company für Streichorchester

Josquin Desprez

Ausgewählte Arrangements

für Streicher

Der Zukunft sind unsere

Prognosen egal. Was

Zukunftsforscher heute als

Megatrend identifizieren,

ist morgen schon vergessen.

Dafür hat uns so manche

Geißel der Menschheit

kalt erwischt: Bankenkrise,

Coronavirus, AfD – all

das hat niemand kommen

sehen. Noch dreister als

die Zukunft ist die Vergangenheit:

Sie schert sich

nicht um unsere verklärten

Erinnerungen. Früher war

alles besser? Nein, es ist

einfach nur länger her. Das

O/Modernt Kammarorkester

erfindet die Vergangenheit

neu und unterzieht die

Zukunft einer Revision. Mit

überraschenden Erkenntnissen.

Oder können Sie sich

noch an E-Gitarren in der

Barockzeit erinnern?

Christian Ehring

SO I 11. OKT 2020 I 16:30

Ehring geht ins Konzert

Das Rauschen des Meeres.

63 dB


Investigatives

Musizieren

Düsseldorfer Symphoniker

Anne Katharina Schreiber

Violine und Leitung

Werke von Felix Mendelssohn

Bartholdy, Johann Sebastian

Bach u. a.

Manche Fake News ist leicht

zu enttarnen. „Motörhead

war die Lieblingsband von

Johann Sebastian Bach“ ist

offensichtlicher Blödsinn.

Jeder weiß, dass Bach privat

lieber Free Jazz hörte. Der

Satz: „Felix Mendelssohn

Bartholdy mochte keine Sushi

Bowls“ ist schon schwerer

zu widerlegen. Schließlich

hatte Mendelssohn nie eine

probiert. Wenn die DüSy

unter der Leitung von Anne

Katharina Schreiber vom

Freiburger Barockorchester

„informiert“ musizieren,

kann man sicher sein, dass

sie wissen, wovon sie spielen.

„Besser informiert spielt, wer

besser informiert ist“ – dieses

Zitat von Helmut Markwort

hat bis heute nichts von seiner

Gültigkeit eingebüßt. Auch

wenn er das natürlich nie

gesagt hat.

SO I 08. NOV 2020 I 16:30

Yoga für die

Ohren

Ishay Lantner Klarinette

Juri Vallentin Oboe

musica assoluta

Thorsten Encke Dirigent

George Gershwin

Three Preludes für Ensemble

Olivier Messiaen

Abîme des Oiseaux

für Klarinette solo

Johann Sebastian Bach

Siciliano aus dem

Oboenkonzert BWV 1053

Thorsten Encke

Impulse-Motion für Klarinette

solo und zwei Echo-

Klarinetten

Johann Sebastian Bach

Allegro aus dem

Oboenkonzert BWV 1053

Steve Reich

Radio Rewrite für Ensemble

Es ist nicht leicht für Städter,

am Puls der Natur zu sein.

Verkehrslärm hier, streitende

Nachbarn dort. Bisweilen

ist es so laut, da hört man

vor lauter Lärm den eigenen

Laubbläser nicht mehr. Wem

mitten in diesem Trubel der

Sinn steht nach Einklang,

Einkehr, Meditation, dem

sei das Ensemble „musica

assoluta“ mit dem Programm

„Pulse of nature“ ans Herzchakra

gelegt. Der sanfte

Sound des Landlebens wird

bei Bach und Messiaen

durch kein nervig surrendes

Windrad gestört. Die Musik

von Steve Reich macht die

Tür auf zur Weite des Kosmos.

Yoga für die Ohren. Achtsam,

heilsam, wirksam. Darauf

einen Sonnengruß.

SO I 17. JAN 2021 I 16:30

Fish and

baguette

Düsseldorfer Symphoniker

Marie Jacquot Dirigentin

Werke von Benjamin Britten,

Ralph Vaughan-Williams,

Henry Purcell, Peter Maxwell-

Davies, Jacques Ibert, Henri

Duparc, Hector Berlioz, Erik

Satie und Claude Debussy /

Maurice Ravel

Frankreich und das Vereinigte

Königreich – zwei Nationen,

die in vielen Punkten sehr

unterschiedlich ticken.

Frankreich will mehr

Europa, mehr Solidarität

und Eurobonds. Die Briten

genießen ihre „splendid

isolation“ und wollen ein

Handelsabkommen mit der

EU, das ihnen größtmögliche

Freiheit verschafft: keinerlei

Vorschriften, aber freier

Zugang zum Binnenmarkt

plus das Recht, die Queen

dauerhaft gegen Jürgen

Klopp einzutauschen. Die

kulinarischen Unterschiede

sind sogar noch größer

als die politischen. Die

Franzosen lieben ihr gutes

Essen. Die Briten das ihre

ebenso, nur liebt es sie

nicht zurück. Musikalisch

liegen beide Länder weitaus

weniger überkreuz. Briten

und Franzosen schätzen

und beherrschen leichte, gut

gemachte Stücke mit Esprit

und Schalk im Nacken. Eine

„Entente cordiale“ der Musik.

SO I 21. MÄR 2021 I 16:30

Das Heimatministerium

empfiehlt

Ensemble Euphoria

Kammerorchester Primavera

Aydar Gaynullin Bajan

Werke von Zulfiya Raupova,

Sofia Gubaidulina, Nikolai

Rimsky-Korsakow, Aydar

Gaynullin, Alexander Borodin

u. a.

Das Akkordeon weckt

Heimatgefühle. In Deutschland

wird es meist mit

Folklore assoziiert, gilt als

volkstümlich, bodenständig

und ein kleines bisschen

piefig; der Horst Seehofer

unter den Instrumenten.

Ganz andere Heimatgefühle

weckt das Bajan, das

russische Knopfakkordeon,

vor allem, wenn es von

Aydar Gaynullin gespielt

wird. Egal ob in seiner

russischen Heimat, seiner

Wahlheimat Berlin oder

auf den Konzertbühnen

der Welt – Gaynullin spielt

expressiv, kraftvoll und

virtuos sowohl klassisches

Repertoire als auch Tango,

Jazz, Ethno-Folk, Rock und

experimentelle Musik. Wer

nach diesem Konzert bei

Akkordeon noch an „Muss i

denn“ oder den „Hamborger

Veermaster“ denkt, ist selber

schuld.

SO I 06. JUN 2021 I 16:30

dB Wenn irgendwo der Bär steppt.

64

Ehring geht ins Konzert


Ohne Sie wär’s komisch:

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Ehring geht ins Konzert

Eine Spülmaschine.

65 dB


STARs ’n’ FREEks

von und mit Igudesman & Joo

Eine neue Spielzeit ist immer wieder aufregend. Und wenn dann noch eine neue

Konzertreihe Einzug hält, wird es für alle Beteiligten spannend. Und lustig …

Igudesman & Joo sind Stars in der klassischen Musik. Sie werden von Musikerinnen

und Musikern und Publikum bewundert für Spaß auf allerhöchstem Niveau. Mit

der Bühnenshow „A Little Nightmare Music“ gelang ihnen der internationale Durchbruch,

ihre Film- und Bühnenproduktionen mit Roger Moore, Julian Rachlin oder

John Malkovich sind einzigartig. „Rachmaninov had big hands“ oder „I will

survive“ zählen zu den millionenfach geklickten YouTube-Legenden.

Igudesman & Joo werden in der Saison 2020 I 21 erstmals in der Tonhalle eine

eigene Reihe kuratieren: Für „STARs ‘n’ FREEks“ lädt das Duo Künstlerinnen und

Künstler mit besonderer Riesen-Begabung ein. Die Menschen, die mit irrwitzigen

Begabungen das Netz begeistern, aber damit nie auf eine Bühne eingeladen

würden. Zirzensische Höchstleistungen von absoluten Freaks ihres Fachs.

Bei dem Reihentitel ist uns nebenbei kein Druckfehler unterlaufen. „FREEks“ ist die

Wortkombination aus dem Verrückten, Abgefahrenen und der absoluten Freiheit

ihrer Kunst. Oder frei nach Joseph Joachim: frei, aber verrückt. Igudesman & Joo

freuen sich auf „STARs ‘n’ FREEks“. Endlich können die beiden Heavy User von

YouTube, TikTok und Co. den virtuosen Stars der Social-Media-Welt eine reale

Plattform bieten. Bei der Premiere würdigen sie 2020 aber erstmal den Altmeister,

der als der Urvater aller FREEks zählen darf: „And Now Beethoven“, live und in

Farbe auf der Tonhallen-Bühne.

Die Termine

Aleksey Igudesman Violine

Hyung-ki Joo Klavier

und Gäste

„And Now Beethoven“

SA I 21. NOV 2020 I 20:00

Programm tbd

SA I 20. MÄR 2021 I 20:00

Programm tbd

SA I 12. JUN 2021 I 20:00

EUR 39 I 29 I 19

Schülerinnen und Schüler EUR 7

Studierende 50 % Rabatt

May the show never end …

dB Ein moderner Zahnarztbohrer

66 (gemessener Wert).

STARs ‘n’ FREEks


Igudesman & Joo

Foto Julia Wesely

STARs ‘n’ FREEks

Ein Sänger singt ein Lied.

67 dB


Supernova

Neue und neueste Musik

Zu erleben, dass etwas, das überwunden geglaubt wurde, am Ende wieder

zurückkehrt, gehört in allen Lebensbereichen zu den schmerzlichsten Erfahrungen

überhaupt. Max Escher hat sie in einigen seiner „unmöglichen“ Grafiken, die

die Logik unserer Wahrnehmung unterlaufen, spielerisch ins Bild gesetzt. Bitterer

Ernst ist das Wiedererstarken rechter und rechtsextremer Gruppen in vielen

Ländern. Der Österreicher Georg-Friedrich Haas hat dies um die Jahrtausendwende

in seinem Land erlebt und daraufhin „in vain“ geschrieben. In der fast

schon zum Kultstück avancierten Komposition knüpft Haas an den Irrsinn von

Eschers Formen an und erzählt davon, wie ein großes Hoffen am Ende vergeblich

(„in vain“) war. Gut zwanzig Jahre später setzt der Düsseldorfer Komponist

und Musiker Bojan Vuletić auf ganz andere Art ein Zeichen gegen rechten

Terror. Am Jahrestag der „Reichskristallnacht“ bringt er bei uns sein Quartett

„Flügel, schwebend“ zur Uraufführung: Eine Vergegenwärtigung der barbarischen

Praxis der Nazis, zahllose Flügel, Geigen und Akkordeons aus dem Besitz

jüdischer Bürger demonstrativ zu zerstören – und zugleich eine Hommage an die

Instrumente als beseelte Gegenstände.

Bojan Vuletić

MO I 09. NOV 2020

Foto Emanuela Daniellewicz

dB Edvard Munchs „Schrei“.

68

Supernova


Flügel,

schwebend

Musikerinnen und Musiker der

Düsseldorfer Symphoniker

Bojan Vuletiç

„Flügel, schwebend“ für

kammermusikalisches

Quartett (UA)

Vor 82 Jahren, in der Nacht

vom 9. auf den 10. November

1938, zettelten die Nationalsozialisten

die sogenannte

„Kristallnacht“ an: einen

Gewaltausbruch gegen

jüdische Menschen. Durch

dieses Pogrom verloren

tausende Jüdinnen und Juden

ihre Existenzgrundlage,

Synagogen gingen in

Flammen auf und hunderte

jüdische Bürger wurden von

Schlägerbanden der SA und

SS ermordet oder in den Tod

getrieben. Auffällig war die

demonstrative Zerstörung

vieler Musikinstrumente:

Geigen, Akkordeons und

immer wieder Klaviere

wurden aus den Fenstern auf

die Straße geworfen, um

neben den Menschen auch

ihre Kultur symbolischöffentlich

zu vernichten.

„Flügel, schwebend“ ist eine

Komposition für kammermusikalisches

Quartett, die

den Moment vor der

Zerstörung musikalisch aus

der Vergangenheit ins Heute

retten will – uraufgeführt

von Solistinnen und Solisten

der Düsseldorfer Symphoniker.

MO I 09. NOV 2020 I 20:00

HELMUT-HENTRICH-SAAL

EUR 17

Schülerinnen und Schüler EUR 7

Studierende EUR 12

Das Projekt wird gefördert durch das

Ministerium für Kultur und Wissenschaft

des Landes Nordrhein-Westfalen und

das Kulturamt der Landeshauptstadt

Düsseldorf.

in vain

notabu.ensemble neue musik

Mark-Andreas Schlingensiepen

Leitung

Georg-Friedrich Haas

in vain

für 24 Instrumentalisten

„Es ist wirklich unvergleichlich“,

sagte Simon Rattle,

nachdem er 2013 mit der

Karajan Akademie Georg-

Friedrich Haas’ „in vain“ aufgeführt

hatte. Es sei „eines der

ersten echten Meisterwerke

des 21. Jahrhunderts“. Dass

er mit dieser Einschätzung

nicht alleine steht, belegt die

Tatsache, dass „in vain“ mittlerweile

zu den wenigen wirklich

viel gespielten Werken

aktueller Musik gehört – und

das, obwohl die Musiker fast

durchweg mikrotonal und

über viele Minuten in Finsternis

spielen. Haas ist ein

Stück gelungen, das einen, je

länger es dauert, desto tiefer

umfängt. Mit seinen irisierenden,

scheinbar unendlich

aufsteigenden Klängen liefert

er die Hörer dem Irrsinn

von Max Eschers optischen

Täuschungen aus, die zu den

Inspirationsquellen des Stücks

gehören. Wie ein Musik

gewordener Sisyphos mäandern

sich die Linien aufwärts,

um „oben“ immer wieder am

Ausgangspunkt anzukommen.

Die Musik ringt mit sich,

findet zu einer neuen, kosmischen

Harmonie und landet

schließlich doch wieder auf

der Treppe, der nicht zu entrinnen

ist. Alles war „in vain“,

vergeblich.

SO I 02. MAI 2021 I 20:00

MENDELSSOHN-SAAL

EUR 25

Schülerinnen und Schüler EUR 7

Studierende EUR 12

Na hör’n Sie

mal!

Die Kammermusikreihe mit

dem notabu.ensemble

notabu.ensemble neue musik

Mark-Andreas Schlingensiepen

Leitung

Hier gibt es keine Standards,

hier ist alles immer neu: In

der Kammermusikreihe des

notabu.ensemble neue musik

mutiert der Helmut-Hentrich-

Saal zur Experimentierstube.

Mal still und meditativ, mal

bombastisch-mitreißend –

ganz nah an den Musikern

erlebt das Publikum die

Grenzenlosigkeit zeitgenössischer

Klangsprachen. 30

Minuten vor jedem Konzert

gibt es in der Einführungsreihe

„Spacewalk“ Gelegenheit,

die Komponistinnen

und Komponisten sowie die

Werke des Programms vorab

kennen zu lernen.

FR | 11. SEP 2020 | 20:00

FR | 06. NOV 2020 | 20:00

FR | 04. DEZ 2020 | 20:00

FR | 29. JAN 2021 | 20:00

FR | 19. MÄR 2021 | 20:00

MI | 19. MAI 2021 | 20:00

EUR 17

Schülerinnen und Schüler EUR 7

Studierende EUR 12

Mit Unterstützung des Kulturamts der

Landeshauptstadt Düsseldorf, der

Stiftung van Meeteren und des Fördervereins

notabu.ensemble neue musik

Supernova

Wenn man aus dem letzten Loch pfeift.

69 dB


Schumannfest &

Schönes Wochenende

28. Mai – 12. Juni 2021

Heimat.

Robert Schumann und „Heimat“ – da drängen sich fast automatisch Bilder von

häuslichem Musizieren, von idyllischer Natur und Rückzug in innere Welten auf.

Das hat gute Gründe, gehören sie doch zur Signatur einer Zeit, die im Zuge von

zunehmender Industrialisierung, Urbanisierung und Beschleunigung des Lebens

immer weniger Raum für Geborgenheit bot. Schumann hatte ein geniales Gespür

dafür, den kleinen Dingen Großes und Tiefes abzulauschen. Seine Musik, so

lebensnah und poetisch entrückt zugleich, spiegelt das (sinn)suchende Lebensgefühl

einer Epoche, die zerrissen war zwischen der Sehnsucht nach der vermeintlich

heilen Welt von früher und den Verheißungen, die der Fortschritt mit sich

brachte.

Die Highlights

Das komplette Programm

und die Ticketpreise werden

zu einem späteren Zeitpunkt

bekannt gegeben.

Heute ist „Heimat“ ein enorm komplexer Begriff, über den im langen Schatten

des nationalsozialistischen Ungeistes und im Kontext der großen aktuellen

Migrationsbewegungen hochemotionale Debatten geführt werden. Vielleicht ist

„Heimat“ heute etwas, das man sich fließend, gar flüchtig vorzustellen hat

und das es immer und unverdrossen neu zu gestalten gilt. Heimat, das können

die verschiedensten „Wohlfühlorte“ sein, wie Saša Stanišić es in seinem Roman

„Herkunft“ so schön beschreibt. Schumann hätte das sicher unterschrieben.

Das erste Lied aus seinem „Liederkreis“ nach Eichendorff heißt „In der Fremde

(Aus der Heimat)“. Ein Lebensmotto?

Rafael Martinez

FR I 11. JUN 2021

Foto Melanie Stegemann

70 dB Eine Kantine in der Mittagszeit.

Schumannfest & Schönes Wochenende


Im Dazwischen

Frank Peter Zimmermann

spielt Schumann

Wie schwer es für Schumann

war, Düsseldorf als einen

heimatlichen „Wohlfühlort“

zu erleben, ist bekannt.

Euphorie und Depression

gaben sich hier die Hand.

Das in Düsseldorf entstandene

Violinkonzert, das Frank

Peter Zimmermann im

Eröffnungskonzert des

Schumannfestes 2021 spielt,

ist gezeichnet von dieser

Ambivalenz.

FR | 28. MAI 2021 | 20:00

SO | 30. MAI 2021 | 11:00

MO | 31. MAI 2021 | 20:00

Richard

Galliano New

Jazz Musette

Quartet

Auf das Akkordeon und seine

Verwandten trifft man in der

Volksmusik vieler Kulturen.

Schon lange holt aber vor

allem einer das Instrument

aus der heimeligen Komfortzone:

Richard Galliano. Jazz,

Blues, Tango, Bossa Nova,

Bach – der Franzose ist überall

zuhause, wo es um Swing,

Esprit und Emotion geht. Mit

seinem neuen Quartett huldigt

er einer der ganz charmanten

Spielarten des Jazz made in

France, der New Jazz Musette.

SA I 29. MAI 2021 I 20:00

Genoveva

Oper mit Helsinki Baroque

In seiner einzigen Oper

„Genoveva“ hat Schumann

seine Erfindungskraft in

einer Gattung entfaltet, die

ihm nie zur künstlerischen

Heimat wurde. Das Helsinki

Baroque Orchestra musiziert

zusammen mit dem Arnold

Schönberg Chor und einem

exzellenten Solistenensemble

um Vesselina Kasarowa,

Carolyn Sampson und

Andrew Staples diese

Oper zum ersten Mal auf

historischen Instrumenten.

SO | 30. MAI 2021 | 20:00

Streifzüge

„Migrant Music“ mit

Vincenzo Capezzuto

Die Musik macht es vor: Ganz

selbstverständlich migriert

sie über Grenzen und verbindet

sich mit den Klängen

einer „fremden“ Kultur.

Etwas Neues entsteht. Der

vor allem durch seine Auftritte

mit Christina Pluhars

„L’Arpeggiata“ bekannt gewordene

charismatische Sänger

Vincenzo Capezzuto und

das Ensemble Soqquadro

Italiano nehmen uns in

„Migrant Music“ mit auf eine

Reise durch sephardische,

argentinische, kapverdische

und italienische Regionen.

DI I 01. JUN 2021 I 20:00

NEANDERKIRCHE

Aus dem

Untergrund

Christian Banasiks

„Metropolitan-Trilogie“

Düsseldorf pur ist dieses

Konzert im Rahmen des

Festivals „Schönes Wochenende“,

das wie schon 2019

mit dem Schumannfest

eine kreative Liaison eingeht:

Christian Banasiks

„Metropolitan-Trilogie“

basiert auf drei Performances,

die 2017 bis 2019 in den

U-Bahnhöfen der neuen

Wehrhahn-Linie für großes

Aufsehen sorgten und die

nun in einem kompakten

Musiktheater für die

Tonhallen-Bühne neu

arrangiert werden.

FR I 04. JUN 2021 I 20:00

Zeitreise

Kraftwerk reloaded

Ein Name darf natürlich

nicht fehlen, wenn es um

Düsseldorf und seine Musik

geht: Kraftwerk. „Zeitkratzer“

aus Berlin bringen den Sound

der legendären Elektronikpioniere

rein akustisch auf die

Bühne. Ein Fest, nicht nur

für Fans.

SA I 05. JUN 2021 I 21:00

Hier und dort

Danae Dörken, Botschafterin

der Musik

Die deutsch-griechische

Pianistin Danae Dörken

spielt in ihrem Recital

ein Programm, in dem

ihre beiden Heimatländer

zusammenklingen.

Gemeinsam mit ihrer

Schwester Kiveli hat sie vor

Jahren ein Musikfestival

auf Lesbos gegründet –

inzwischen eine Oase für

die vielen heimatsuchenden

Flüchtlinge, die auf der

Insel stranden.

DO I 10. JUN 2021 I 20:00

PALAIS WITTGENSTEIN

„Heimatlieder aus Deutschland“

wird gefördert vom Ministerium für

Kultur und Wissenschaft des Landes

Nordrhein-Westfalen.

Heimatlieder

aus Deutschland

Große Bühne für

eingewanderte Folklore

Das Migrationsthema

weitergedacht hat ein Projekt,

das eigentlich im Festival

„Schönes Wochenende“ 2020

hätte stattfinden sollen, das

aber wegen der Corona-

Epidemie nicht zu realisieren

war. „Heimatlieder aus

Deutschland“ präsentiert

eingewanderte Folklore als

Spiegel einer neuen, vielfältigen

und aufregenden Musikkultur

Deutschlands. Zusammen

mit Ensembles aus diversen

Düsseldorfer Communities

besingen die Musikerinnen

und Musiker aus Berlin unter

dem Sternenhimmel der

Tonhalle ganz zeitgemäß ihre

„Heimat“.

FR I 11. JUN 2021 I 20:00

Schumannfest & Schönes Wochenende

Das Plätschern eines Gebirgsflusses.

71 dB


Fixsterne

Weihnachtssingen

Kinderorchester der Tonhalle

Caroliná von Marschall

Leitung

Publikumschor Düsseldorf

Udo Flaskamp Orgel

SO I 06. DEZ 2020 I 11:00

EUR 17

Schülerinnen und Schüler EUR 7

Studierende EUR 12

In Zusammenarbeit mit der AGD

Aktionsgemeinschaft Düsseldorfer

Heimat- und Bürgervereine

Neujahrskonzert

Düsseldorfer Symphoniker

Alpesh Chauhan Dirigent

Das Programm wird noch

bekannt gegeben.

FR I 01. JAN 2021 I 11:00

EUR 59 | 47 | 40 | 33 | 26 | 19

Schülerinnen und Schüler EUR 7

Studierende 50% Rabatt

Karnevalskonzert

In 80 Takten um die Welt

Frech wie Blech –

Blechbläserensemble der

Düsseldorfer Symphoniker

FR I 12. FEB 2021 I 20:00

EUR 25

Schülerinnen und Schüler EUR 7

Studierende EUR 12

Lionel Jaquerod | Karnevalskonzert

FR I 12. FEB 2021

dB Der Gesang einer Nachtigall.

72

Fixsterne


BE ETHOVEN

BE ETHOVEN

Sternstunden

Adam Fischer

Mit freundlicher Unterstützung der

Gesellschaft der Freunde und Förderer

der Tonhalle Düsseldorf e. V.

Weitere Aufführung am 5. September

um 20 Uhr in der Rhein-Sieg-Halle

Bonn-Siegburg im Rahmen des Beethoven-

Festes 2020

Fidelio 44

Düsseldorfer Symphoniker

Johanni van Oostrum Leonore

David Butt Philip Florestan

Michael Kupfer-Radetzky

Pizarro

Tilmann Rönnebeck Rocco

Torben Jürgens Fernando

Panangiota Sofroniadou

Marzelline

Andrés Sulbarán Jaquino

Chor des Theater Bonn

Leonhard Koppelman Regie

Adam Fischer Dirigent

Ludwig van Beethoven

Fidelio. Halbszenische

Aufführung des II. Akts

„Fidelio 44“ bezieht sich

auf eine symbolträchtige

„Fidelio“-Aufführung des

NBC Symphony Orchestra

unter Arturo Toscanini im

Dezember 1944. Die Oper

bekam für die Musiker, unter

ihnen viele politisch verfolgte

Emigranten, eine hochaktuelle

Symbolkraft: Viele

hofften auf eine Befreiung

ihrer alten Heimat – wie

auch Beethovens Oper die

Befreiung eines Unschuldigen

thematisiert. Die Aufführung

des II. „Fidelio“-Akts greift

die Situation von 1944 durch

Filmzuspielungen, historische

Frontmeldungen und Radioansprachen

multimedial auf.

Die Brechungen verdeutlichen

die politische Vereinnahmung

von Beethovens Musik im

II. Weltkrieg und rücken das

utopische Potenzial des originalen

„Fidelio“ ins Bewusstsein.

SO I 06. SEP 2020 I 19:00

EUR 59 | 47 | 40 | 33 | 26 | 19

Schülerinnen und Schüler EUR 7

Studierende 50 % Rabatt

Beethoven 5

Persimfans-Orchester Moskau

Ludwig van Beethoven

Symphonie Nr. 5 c-Moll

Michail Glinka

Tänze aus „Ruslan und

Ludmilla“

Die Geschichte geht weiter:

Im Herbst 2017 gastierte

das legendäre dirigentenlose

„Persimfans“-Orchester

erstmals in Düsseldorf, um –

gemeinsam mit den Düsseldorfer

Symphonikern – zwei

Konzerte in der Tonhalle zu

spielen. Im Dezember folgte

der Gegenbesuch in der

Tschaikowsky-Concert-Hall

Moskau, und zwei Jahre später

reisten die DüSy erneut nach

Moskau, um im Rahmen der

Düsseldorfer Tage zusammen

mit dem fulminanten

Ensemble in der Zaryadye

Concert-Hall zu spielen.

Nun folgt der vierte Streich:

Das Persimfans-Orchester –

dafür bekannt, durch seine

leidenschaftlichen Interpretationen

auch vermeintlich

allzu bekannten Klassikern

frisches Leben einzuhauchen –

präsentiert sich mit einem

Schwergewicht des deutschen

Repertoires: Beethovens

Fünfter.

SA I 26. SEP 2020 I 20:00

EUR 25

Schülerinnen und Schüler EUR 7

Studierende EUR 12

2

0

2

0

Menschenrechtskonzert

Düsseldorfer Symphoniker

Fatma Said Sopran

Katrin Wundsam Alt

Maximilian Schmitt Tenor

Thomas E. Bauer Bass

Chor des Städtischen

Musikvereins zu Düsseldorf

Adam Fischer Dirigent

Wolfgang Amadeus Mozart

Requiem d-Moll KV 626

Adam Fischer, die Düsseldorfer

Symphoniker und

Mozarts Requiem – eine

besondere Verbindung. Sieben

Jahre ist es her, dass Fischer

mit diesem Werk sein Debüt

bei den DüSy gab. Es war ein

Gedenkkonzert für die in

der Zeit der NS-Herrschaft

verfolgten Sinti und Roma.

Ein starkes Statement des

Dirigenten, der Musik und

politisches Engagement so

glaubwürdig zu verknüpfen

weiß. Und der Beginn seiner

so fruchtbaren Zusammenarbeit

mit dem Orchester.

Nun also wieder das Requiem,

diesmal anlässlich der Verleihung

jenes Preises, den Adam

Fischer zwei Jahre später –

dann schon als Principal

Conductor der Symphoniker –

an der Tonhalle initiierte.

Der von den Freunden und

Förderern der Tonhalle gestiftete

Preis geht an eine Person

oder Organisation, die sich

besonders für die Menschenrechte

einsetzt. Ganz gleich

wer diesmal geehrt wird:

Mozarts Totenmesse ist ein

denkbar würdiger Rahmen

für die festliche Verleihung.

SO I 14. MÄR 2021 I 20:00

2

0

2

0

EUR 59 | 47 | 40 | 33 | 26 | 19

Schülerinnen und Schüler EUR 7

Studierende 50 % Rabatt

Sternstunden

Das Mauzen einer Katze.

73 dB


Das Symphonische Palais

Die Kammerkonzerte der Düsseldorfer Symphoniker

Im Kammermusiksaal des historischen Palais Wittgenstein treten die Musikerinnen

und Musiker der Düsseldorfer Symphoniker aus dem Kollektiv. Mal zu zweit,

mal zu acht widmen sie sich in Kammermusikensembles eigenen Lieblingsstücken

sowie selten Gehörtem. Ob die Sonate des Engländers Arnold Bax oder das geniale

zweite Quartett Alexander Zemlinskys – was oft jahrelang in Regalen oder Schubladen

schlummerte, kommt im „Symphonischen Palais“ ans Tageslicht und wird,

genauso wie bekannte Meisterwerke, mit Liebe und Leidenschaft bedacht.

Preise

EUR 8

ermäßigt EUR 4,50

Ort

Palais Wittgenstein

Bilker Straße 7 – 9

Karten nur an der Tageskasse

Reservierungen unter Telefon:

0211.899 61 09

In Zusammenarbeit mit dem

Kulturamt der Landeshauptstadt

Düsseldorf

Palais 1

Palais 2

Palais 3

Palais 4

Wolfgang Esch Klarinette

Lisa Rogers Horn

Jens-Hinrich Thomsen Fagott

Pascal Théry Violine

Katažyna Narkevič Violine

Kerstin Beavers Viola

Michael Flock-Reisinger

Violoncello

Markus Vornhusen Kontrabass

Franz Berwald

Septett für Bläser und

Streicher B-Dur

Franz Schubert

Oktett für Bläser und Streicher

F-Dur

Ruth Legelli Flöte

Fabiana Trani Harfe

Carl Philipp Emanuel Bach

Hamburger Sonate G-Dur

Bruno Hilse

Suite op. 6

Henk Badings

Cavatina

Arnold Bax

Sonata

Lowell Liebermann

Sonata

Franz Doppler /

Antonio Zamara

Casilda Fantasy

Dragos Manza Violine

Catherine Ribes Violine

Christian Atanasiu Viola

Doo-Min Kim Violoncello

Claude Debussy

Streichquartett g-Moll

Béla Bartók

Streichquartett Nr. 4

SO I 31. JAN 2021 I 11:00

Linus Quartett:

Eduard Bayer Violine

Hyunmi Kim-Bayer Violine

Auguste Romaskeviciute Viola

Gilad Kaplansky Violoncello

Joseph Haydn

Streichquartett C-Dur

op. 20/2

Anton Webern

Langsamer Satz für

Streichquartett

Alexander Zemlinsky

Streichquartett Nr. 2 d-Moll

SO I 21. FEB 2021 I 11:00

SO I 15. NOV 2020 I 11:00

SO I 06. DEZ 2020 I 11:00

dB Ein Altglascontainer aus zehn Metern Entfernung.

74

Das Symphonische Palais


Die Düsseldorfer Symphoniker sind in kleinen

Formationen und zusammen mit Gesangssolistinnen

und -solisten der Rheinoper auch

in der Reihe SYMPHONIKER IM FOYER im

Opernhaus zu hören.

SO I 13. SEP 2020 I 11:00

Best of Bach

Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur,

„Die Kunst der Fuge“ sowie eine Kantate

Linus Quartett

SO I 21. FEB 2021

Foto Johannes Schittler

SO I 04. OKT 2020 I 11:00

Music, love and wine

Ludwig van Beethoven: Klavierquintett

Es-Dur, Schottische Lieder und weitere Werke

SO I 31. JAN 2021 I 11:00

Mozart harmonisch

Harmoniemusik zu „La clemenza di Tito“,

Hornquintett E-Dur, Andante C-Dur

sowie Opern-Arien

DO I 13. MAI 2021 I 11:00

Maiblumen blühten überall

Musik von Erich Wolfgang Korngold,

Alexander Zemlinsky und anderen

Komponisten aus ihrem Umfeld

DO I 03. JUN 2021 I 11:00

Très Debussy

3 Chansons de Bilitis; Chanson de Bilitis

(Szenische Musik) sowie weitere Werke

Debussys

Die Düsseldorfer Symphoniker geben zudem

jedes Jahr ein Open-Air-Konzert im Park

von Schloss Benrath, begleitet von einem

spektakulären Feuerwerk: das LICHTERFEST.

Das Programm des Konzerts wird noch

bekannt gegeben.

SA | 03. JUL 2021 | 20:00

Palais 5

Palais 6

Palais 7

Frau Luna

Gabriel Sorel Bala-Ciolanescu

Viola

Alina Bercu Klavier

Johannes Brahms

Sonate für Viola und Klavier

Nr. 2 Es-Dur

Franz Schubert

Sonate für Viola und Klavier

a-Moll („Arpeggione“)

Ege Banaz Klarinette

Yu Matsuda Violine

Auguste Romaskeviciute Viola

Fernando Martinez Oboe

Ömer Faruk Dede Kontrabass

Sergej Prokofjew

Quintett für Oboe, Klarinette,

Violine, Viola und Kontrabass

g-Moll

Akademisten der Düsseldorfer

Symphoniker

Das Programm wird noch

bekannt gegeben.

SO I 20. JUN 2021 I 11:00

Das Café-Konzert

Tea Time Ensemble

Pascal Théry Stehgeige

Ildiko Antalffy Obligatgeige

Michael Flock-Reisinger

Violoncello

Francesco Savignano

Kontrabass

Martin Fratz Klavier

SO I 18. APR 2021 I 11:00

SO I 09. MAI 2021 I 11:00

SO | 04. OKT 2020 | 15:00

SO | 24. JAN 2021 | 15:00

SO | 18. APR 2021 | 15:00

TONHALLE / ROTUNDE

EUR 17 (Kaffee inklusive)

Das Symphonische Palais

Ein laufender Wasserhahn.

75 dB


Kleine Tonhalle – unsere Konzerte für Kinder von 0 bis 10 Jahren

Musikalisch

gut aufgehoben.

Ob tanzend durch die Rotunde oder mit neugierigen

Ohren unter der Sternenkuppel –

wenn wir dreimal in der Spielzeit zur Familienwoche

einladen, wimmelt es in der Tonhalle.

Im ganzen Haus finden von morgens bis abends

Konzerte statt – in sechs verschiedenen Reihen,

die wir extra für Ihren Nachwuchs kreiert

haben. Es ist uns ein Anliegen, dass sich jeder

Mensch – und sei er noch so klein – bei uns

musikalisch gut aufgehoben fühlt und der

Musik auf Augen- und Ohrenhöhe begegnen

kann: Für die Schwangeren mit ihren Babys

im Bauch gibt es Konzerte im Liegen, für die

dann „frisch geschlüpften“ Babys Konzerte mit

reichlich Platz zum Robben und Krabbeln. Für

die Kleinkinder am Rockzipfel veranstalten wir

Konzerte mit Puppenspiel und für die Kindergartenkinder

Konzerte mit Tanz zum Austoben.

Für die Grundschulkinder gibt’s Konzerte mit

vielen Überraschungen zum Zuhören und Mitmachen,

und für die Halbstarken Konzerte,

die – fast – schon so funktionieren wie ein

Symphoniekonzert, nur noch viel besser. Sie

können also aus dem Vollen schöpfen: Suchen

Sie für sich und Ihre Familie das passgenaue

Format heraus und probieren Sie es aus!

Die Kleine und die Junge Tonhalle werden großzügig unterstützt aus dem Tonhalle-Fonds

„NWR – Nachwachsende Rohstoffe“. Haben Sie Interesse? Melden Sie sich gerne bei uns:

nwr@tonhalle.de

dB Ein Fön, etwa einen Meter

76 vom Ohr entfernt.

Kleine Tonhalle


Junior-Sternzeichen

Konzerteinführungen | für alle ab 9 Jahren

Was faszinierte Nikolai Rimsky-Korsakow an Sindbads

Reise über die sieben Weltmeere? Und warum stürmte das

Pariser Publikum die Bühne, als Igor Strawinsky sein Lieblingsballett

aus der Taufe hob? In unseren Junior-Sternzeichen

gehen wir genau diesen Fragen nach. Denn bevor

es zu den Düsseldorfer Symphonikern ins Sonntagskonzert

geht, gibt es im kleinen Saal eine Konzerteinführung

mit Live-Musik: Verpackt in unterhaltsame Geschichten

über das Werk und seinen Komponisten, hört sich unser

Publikum Ton für Ton durch die Musik, die dann im

Mendelssohn-Saal vom Chorpodium aus und damit mit

dem direkten Blick in die Noten der Musikerinnen und

Musiker erlebt werden kann.

Das Junior-Sternzeichen ist mit einer Mischung aus Musik,

Theater und Tanz oft schon ein kleines inszeniertes Konzert

für sich.

Tagebuchblätter

Peter Tschaikowsky

Symphonie Nr. 4 f-Moll

SO | 29. NOV 2020 | 11:00

Frühlingserwachen

Igor Strawinsky

Le sacre du printemps

SO | 7. MÄR 2021 | 11:00

1001 Nacht

Nikolai Rimsky-Korsakow

Scheherazade

SO | 27. JUN 2021 | 11:00

HELMUT-HENTRICH-SAAL

Erwachsene EUR 15

Kinder EUR 7

Kleine Tonhalle

Wenn sich Dieter Bohlen

im Grab umdreht.

77 dB


Sternschnuppen

Familienkonzerte | für alle ab 6 Jahren

Sternschnuppen sind etwas ganz besonderes. Für wenige

Sekunden blitzen sie auf und ziehen mit hellem Schweif durch

die Nacht. Auch unter der Kuppel der Tonhalle ziehen in

dieser Spielzeit Sternschnuppen ihre Bahnen. Beladen mit

Melodien und Geschichten bringen sie den Mendelssohn-Saal

zum Klingen.

In unseren „Sternschnuppen“, den drei Familienkonzerten in

dieser Saison, holen wir die Düsseldorfer Symphoniker und

befreundete Musikerinnen und Musiker aus nah und fern

aufs Konzertpodium. Wir nehmen unser Publikum mit auf

klanggewaltige Entdeckertouren, die mitten in die Stadt und

ihre Vergangenheit führen, dabei für viel frische Luft sorgen

und Raum für spannende Begegnungen schaffen. Und weil

jedes Familienkonzert ein großes Abenteuer wird, heißt es:

bloß keins verpassen! Denn eins steht fest: Am Ende werden

wir unsere Stadt mit anderen Ohren hören.

dB Eine Waschmaschine beim Schleudern.

78

Kleine Tonhalle


Ohne Furcht und Adel.

Wusstet Ihr, dass Düsseldorf über 700 Jahre alt ist? Und schon

damals wurde zwischen Schlossplatz und Kaiserswerther Burgruine

jede Menge Musik gemacht. Die Düsseldorfer Symphoniker

katapultieren ihr Publikum zurück in die Vergangenheit,

durchstreifen die Jahrhunderte, begeben sich auf Schatzsuche,

öffnen verborgene Türen und lüften dabei das eine oder andere

gut gehütete Stadtgeheimnis.

Düsseldorfer Symphoniker und Solisten

Ariane Stern Moderation

Martin Fratz Dirigent

SO | 20. SEP 2020 | 11:00

Waldgeflüster.

Du und ich.

Jeden Tag passieren knapp 300.000 Menschen den Düsseldorfer

Hauptbahnhof. Sie fahren ab oder kommen an, genau wie

Salih vor fast 60 Jahren. Am Anfang war für Salih alles neu.

Er kannte weder den Namen der Menschen im Haus nebenan,

noch den kürzesten Weg zum Wasser. Auch die Sprache war

eine andere. Heute kennt Salih fast jede Ecke. Denn aus der

fremden Stadt ist sein Zuhause geworden, das mit Menschen

aus über 150 Ländern so bunt ist wie nie zuvor.

Zusammen mit Musikerinnen und Musikern aus fern und nah

erzählen die Düsseldorfer Symphoniker eine Geschichte über

das Ankommen.

Düsseldorfer Symphoniker

Johannes Pell Dirigent

SO | 28. FEB 2021 | 11:00

In einer Stadt wie Düsseldorf ist es nie still. Autos hupen,

Sirenen heulen, und jeden Tag aufs Neue schieben sich

Tausende von Menschen durch die Einkaufsstraßen. Doch

die Geräusche verändern sich mit jedem Zentimeter, der

aus der Stadt hinaus führt. In diesem Konzert heißt es: Ohren

auf! Denn es geht auf große Lauschtour. Nach einem Streifzug

durch die Stadt schleichen sich Schritt für Schritt Töne

in die Ohren unseres Publikums, die in eine Symphonie

aus rauschenden Blättern, plätschernden Bächen und wilden

Bienen münden.

Bel Tempo – Ensemble für Alte Musik

theater fayoum

SO | 20. JUN 2021 | 11:00

Preise:

Erwachsene EUR 15

Kinder EUR 7

Familienmusikfest

Einmal im Jahr öffnet die Tonhalle ihre Türen und lädt alle

kleinen und großen Musikfans zum Familienmusikfest ein.

Neben Konzerten unserer Orchester gibt es Mitmachworkshops

und Bastelstraßen, bei denen Musik nicht nur gehört, sondern

auch ausprobiert und mit nach Hause genommen werden kann.

SO | 20. JUN 2021 | ab 12:00

Kleine Tonhalle

Ein laufender Fernseher.

79 dB


Plutino

Märchen mit Musik und Tanz | für alle zwischen 4 und 6 Jahren

„Es war einmal“, so fängt fast jedes Märchen an. Seit Jahrhunderten

führen sie Menschen in eine verwunschene Welt.

In unserer Reihe „Plutino“ klappen wir das Märchenbuch auf

und holen berühmte Geschichten der Brüder Grimm & Co.

in die Rotunde. Interaktiv – in einem Spiel aus Tanz und Musik

sind alle im Publikum dazu eingeladen, mitzuerzählen, denn

wer weiß: Vielleicht müssen Hänsels Brotkrumen nur anders

verteilt werden, um dem Geschwisterpaar den Weg nach Hause

zu zeigen?

Musikerinnen und Musiker der Düsseldorfer Symphoniker

Nora Pfahl Tanz, Choreografie und Moderation

Rymon „Rayboom“ Zacharei Tanz

Peter und der Wolf

Hänsel und Gretel

Die Bremer Stadtmusikanten

SA | 19. SEP 2020

SA | 27. FEB 2021

SO | 13. JUN 2021

jeweils 11:00 und 15:00

SO | 20. SEP 2020

SO | 28. FEB 2021

jeweils 15:00

FR | 26. FEB 2021

FR | 18. JUN 2021

jeweils 16:00

ROTUNDE

Sterntaler

Klingende Fantasiegeschichten | für alle zwischen 2 und 4 Jahren

Clara ist eine Puppe, die Bilderbücher liebt. Denn hinter den

großflächigen Illustrationen, manchmal auch zwischen den

Buchstaben einzelner Wörter, schlummern Geschichten, die so

fantastisch sind, dass alles in Clara zu Kribbeln beginnt.

In den Konzerten unserer Reihe „Sterntaler“ kitzeln wir Claras

Lieblingsgeschichten wach und lassen vor den Augen unseres

kleinen Publikums bilderbuchreife Abenteuer entstehen – zum

Staunen und Mitmachen.

Musikerinnen und Musiker der Düsseldorfer Symphoniker

Evelyn Arndt Puppenspiel

Ulrich Kisters Klavier und Arrangements

Lollipop

Bliblablu

Krawums

MI – FR | 16. – 18. SEP 2020

MI – FR | 24. – 26. FEB 2021

MI – FR | 16. – 18. JUN 2021

jeweils 16:00

SA – SO | 19. – 20. SEP 2020

SA – SO | 27. – 28. FEB 2021

SO | 13. JUN 2021

jeweils 11:00 und 15:00

HELMUT-HENTRICH-SAAL

Erwachsene EUR 15

Kinder EUR 7

Erwachsene EUR 15

Kinder EUR 7

Mit freundlicher Unterstützung

der Firma F. W. Hempel & Co.

dB Das Läuten einer Kuhglocke.

80

Kleine Tonhalle


Kleine Tonhalle

Eine Fahrradklingel.

81 dB


dB Ein Staubsauger.

82

Kleine Tonhalle


Himmelblau

Babykonzerte | für alle zwischen 0 und 2 Jahren

Ob krabbelnd, brabbelnd oder auf dem Arm von Mama und

Papa – in den Konzerten unserer Reihe „Himmelblau“ entdecken

die kleinsten Tonhallen-Gäste einen Raum voller

Musik: einen Rhythmus, der in die Beine geht, eine Melodie,

die auf- und abwandert, Töne, die huschen, Töne, die flitzen

... Die Musik bleibt in unseren Konzerten niemals stehen,

sie ist immer in Bewegung und zieht die Allerkleinsten in

ihren Bann. Individuell auf die Bedürfnisse aller Kinder bis

zwei Jahre abgestimmt, entsteht ein einzigartiges Zusammenspiel

zwischen unseren Künstlerinnen und Künstlern und

ihrem Publikum.

Ultraschall

Musik im Bauch | für Schwangere

Bereits im vierten Schwangerschaftsmonat ist das Ohr eines

Kindes vollständig entwickelt. Zunächst nimmt es nur den

Herzschlag der Mutter wahr, später ihre Stimme, und mit

jedem neuen Tag mehr von seiner Außenwelt. In unserer Reihe

„Ultraschall“ knüpfen wir daran an. Unter der professionellen

Anleitung einer Yoga-Lehrerin werden Schwangere in eine

Entspannung geführt, in der sie – gemütlich auf Matten und

Kissen gebettet – sanften Klängen der Musikerinnen und

Musiker der Düsseldorfer Symphoniker folgen. Denn das, was

den werdenden Müttern gut tut, überträgt sich auf ihre Babys

und wirkt sich positiv auf deren Entwicklung aus.

Ensemble SungBang

Wind, Wind, sause

Ensemble Unterwegs

Ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm

(eine Koproduktion mit KölnMusik)

Wervelwind Ensemble Antwerpen

Zwier!

Soloharfenistinnen der Düsseldorfer Symphoniker & Gäste

Antje Keyenburg Yoga

MI | 16. SEP 2020

MI | 24. FEB 2021

MI | 16. JUN 2021

jeweils 17:30

ROTUNDE

EUR 15

MO – DI | 14. – 15. SEP 2020

MO – DI | 22. – 23. FEB 2021

MO – DI | 14. – 15. JUN 2021

jeweils 10:00, 11:30, 14:00 und 16:00

HELMUT-HENTRICH-SAAL

Erwachsene EUR 15

Kinder EUR 7

Kleine Tonhalle

Ein Rasenmäher.

83 dB


Lauschpause

Tonhalle macht Schule | für Kindergärten und Schulen

Egal ob Vorschulkind oder Abiturient – jedes Jahr kommen

über 30.000 junge Menschen zu uns in die Tonhalle. Neben

Konzerten im kleinen und großen Saal bieten wir im Rahmen

unseres Programms „Lauschpause“ partizipative Workshops,

interdisziplinäre Projekte und Führungen mit Probenbesuch an.

Abgestimmt auf ihre individuellen Bedürfnisse und Interessen

versuchen wir Kinder und Jugendliche genau da abzuholen,

wo sie sich gerade befinden und auf Augenhöhe mit der Musik

vertraut zu machen, die unser Planetarium an fast 365 Tagen im

Jahr zum Klingen bringt.

Anmeldungen zu unserem Programm „Lauschpause“ sind

ganzjährig unter musikvermittlung@tonhalle.de möglich.

Weitere Angebote im Rahmen der Lauschpause gibt es im

Internet auf tonhalle.de

dB Das Spiel auf dem Klavier.

84

Kleine Tonhalle


Kita-Konzerte

Kindergartengruppen sind herzlich eingeladen, unsere Konzerte

der Reihen „Plutino“ und „Sterntaler“ (mehr auf Seite 80) an

den ausgeschriebenen Vormittagsterminen zu besuchen.

Sterntaler

für Kindergartenkinder ab 2 Jahren

MI – DO | 16. – 17. SEP 2020

MI – DO | 24. – 25. FEB 2021

MI – FR | 16. – 18. JUN 2021

jeweils 9:30

DO | 17. SEP 2020

MI – DO | 24. – 25. FEB 2021

MI – DO | 16. – 17. JUN 2021

jeweils 11:00

EUR 5

Plutino

für Kindergartenkinder ab 4 Jahren

MI – DO | 16. – 17. SEP 2020

MI | 24. FEB 2021

MI | 16. JUN 2021

jeweils 9:30

MO | 14. SEP 2020

MO – DI | 22. – 23. FEB 2021

MO – DI | 14. – 15. JUN 2021

jeweils 10:00

EUR 5

Führungen mit Probenbesuchen

für Vorschulgruppen und Grundschulklassen – Eintritt frei

Schulkonzerte

für Grundschulen – Eintritt frei

Bevor unsere Sternschnuppenkonzerte sonntags für Familien

stattfinden, bieten wir sie als kostenfreie Schulklassenkonzerte

freitagvormittags an. Wie wäre es mit einer musikalischen

Stadtführung zu geheimen Plätzen Düsseldorfs im September?

Oder mit einer Geschichte rund um das Thema Migration

im Februar? Oder vielleicht ist auch der musikalische Waldspaziergang,

den wir im Juni planen, genau das Richtige für

Ihre Klasse? Zu allen Konzerten gibt es Unterrichtsmaterialien

zur Vor- und Nachbereitung.

Ohne Furcht und Adel.

FR | 18. SEP 2020

Du und Ich.

FR | 26. FEB 2021

Waldgeflüster.

FR | 18. JUN 2021

jeweils 11:00

Musik aus dem Unterricht

live im Konzert

für weiterführende Schulen in der Sekundarstufe II

Mit unserem neuen Format knüpfen wir an die Themen aus

dem Schulunterricht an und bieten eine ganz besondere Musikstunde

in der Tonhalle. In dieser Saison spielen wir die Musik,

die im Kernlehrplan für die Sekundarstufe II zu finden ist, live

im Konzertsaal. Neben dem Besuch eines Konzertes unserer

Reihe „Sternzeichen“ mit den Düsseldorfer Symphonikern

haben Schülerinnen und Schüler die Chance, sich in einer vorbereitenden

Werkstatt praktisch auszuprobieren. In 45 Minuten –

vor Ort an der Schule oder bei uns in der Tonhalle – werden die

Werke des Konzerts kompakt aufgegriffen und in Form eines

partizipativen Workshops vertieft.

für Schülerinnen, Schüler und begleitende Erwachsene EUR 7

Wie viele Kilometer sind es von der Tonhalle bis zur Sonne?

Und warum wird das Konzerthaus eigentlich das „Planetarium

der Musik“ genannt? Wenn wir unsere Türen öffnen,

wartet auf Kinder im Vorschulalter sowie der Klassen 1 bis 4

eine spannende Entdeckungstour. Ob auf, hinter oder unter der

Bühne – bei unserer etwa 90-minütigen Führung bleibt keine

Tür verschlossen. Wir schauen in Stimmzimmer und Garderoben,

durchstöbern das Instrumentenlager und sind live

dabei, wenn sich die Düsseldorfer Symphoniker auf ihr nächstes

Konzert vorbereiten.

Kleine Tonhalle

Kinder auf einem Spielplatz.

85 dB


Lilly Sandberger, JSO

Foto Ruslan Varabyou

dB Zwei Menschen, die lautstark

86 miteinander streiten.

Junge Tonhalle


Junge Tonhalle

Alles Klischee,

oder?

Wie werden aus Wörtern sogenannte Worthülsen?

Man muss sie nur zu häufig, unachtsam

und feierlich verwenden, dann geschieht

das ganz von alleine. Wenn wir in den Duden

schauen und uns zum Beispiel das Wort

„klassisch“ zu Gemüte führen, lernen wir, dass

„klassisch“ alles Mögliche bedeuten kann:

„herkömmlich, in bestimmter Weise traditionell

festgelegt und so als Maßstab geltend“, „in

mustergültiger Weise“ oder auch „vollendet,

zeitlos“. 2016 hatte das Klassikmagazin

„Concerti“ die Hamburger Media School mit

einer Umfrage beauftragt. Das zunächst

erfreuliche Ergebnis: Immerhin 15 Prozent

aller 20- bis 29-Jährigen mögen und hören

Klassik. Mehr als jede/r Sechste. Was verbirgt

sich hinter dieser bescheidenen Zahl? Man

muss sie würdigen! Denn die als Maßstab

geltende, vollendete und zeitlos mustergültige

klassische Musik wird nicht mit den

weißhäuptigen Symphoniekonzertbesuchern,

Audio-CD-Käufern und Opernabonnenten

aussterben. Unsere Klassik lebt. Wer hätte

das gedacht?

Wer Kontakt zu jüngeren Menschen hält – etwa

zu denjenigen, die in den Jugendorchestern

der Tonhalle aktiv mitmachen oder zu den zahlreichen

jungen Besucherinnen und Besuchern

unseres Jugendformats #IGNITION –, der weiß:

Es wird immer noch sehr viel und vornehmlich

akustisch musiziert, die Kinder spielen nach

Noten, selbst Waldhorn, Bratsche und Fagott,

und lassen sich von der emotionalen Kraft der

klassischen Musik eines Orchesters begeistern.

Aber zwischen „Alten“ festlich im Parkett zu

sitzen, finden Kinder, Teens und Twens vielleicht

nicht so cool. Das Format muss also stimmen, es

ist einfach unumgänglich, jungen Musikmenschen

auf Ohrenhöhe zu begegnen. Sie lassen sich

auch nicht mehr so gern von Kritikern erklären,

wie sie was zu finden haben. Zum Beispiel im

Multiplexkino darüber zu grübeln, ob man zur

„Walküre“ Popkorn essen darf. Es ist ja auch

sowieso immer zu teuer, wo die Alten sind. Vor

allem aber ist, wer sich schon selbst und alles,

was er mag, für klassisch hält, auch irgendwie

voll angestaubt.

Aber in der Tonhalle ist alles anders, unsere

Jugendkonzerte sind beliebt und authentisch,

bisweilen sogar cool und angesagt – und der

Funke springt über!

Junge Tonhalle

Die Atmosphäre in einem Großraumbüro.

87 dB


#IGNITION

Die jugendliche Trendmarke

#IGNITION: authentisch – cool – angesagt

IGNITION – das ist die Zündung, das Entfachen. Von dem Moment an geht

es los. Wohin, das ist oft ungewiss. Junge Menschen, die zum ersten Mal klassische

Musik hören und die in ihren Augen vielleicht komischen Instrumente

eines Orchesters zum ersten Mal sehen, muss man locken, sich für diese Art von

Musik überhaupt zu interessieren. Man muss sie neugierig machen. Daher hat

das Programm der #IGNITION nie ein festes Schema. Für jede #IGNITION

wird etwas Eigenes, Unverwechselbares kreiert. Das kann ein unerwarteter Side-

Kick in ein anderes musikalisches Genre sein, eine visuelle Kommentierung

(Visual / Video) oder der Live-Auftritt eines Gastes.

Eine Gemeinsamkeit aller #IGNITION-Abende ist der Fokus auf all das, was

nicht die Musik selbst ist. Wir sagen unserem jungen Publikum nicht, warum

genau es klassische Musik mögen sollte. Wir servieren keine vorgefertigten Interpretationen,

sondern lassen den Meinungen der Hörerinnen und Hörer Raum.

Das Ergebnis sind zwei unterhaltsame und authentische Konzerthälften, die

das Publikum auf eine musikalische Erlebnisreise schicken. Wenn am Ende

des Abends die Musik „cool“ ist – gut. Wenn sie das nicht ist – auch okay. Das

Gegenteil von „langweilig“ ist am Ende nämlich nicht cool, sondern aufregend.

Die #IGNITION wurde als „Europäische Trendmarke 2015“ vom internationalen

Kulturmarken-Award in Berlin ausgezeichnet. Das ist immer noch cool.

Die Termine

Düsseldorfer Symphoniker

Jesko Sirvend Dirigent (SEP)

Gordon Hamilton Dirigent

(JAN, JUN)

Fritz Gnad Visual Artist

Jörg Mohr Live-Regie

The Sound of Future Trilogy – Vol. III

The Lost Paradise

Beethovens „Pastorale“

MI | 30. SEP 2020 | 18:00

The Sound of Desire – Vol. I

MI | 27. JAN 2021 | 18:00

The Sound of Desire – Vol. II

DI | 08. JUN 2021 | 18:00

MENDELSSOHN-SAAL

EUR 25

Schülerinnen und Schüler, Studierende

und Erwachsene in Begleitung ihrer

Kinder EUR 7

dB Das Klingeln eines Telefons.

88

Junge Tonhalle


Big Bang

„Eine ernste Sache gewährt wahre Freude“, philosophierte schon vor über 2000

Jahren der römische Denker Seneca. Er beschrieb damit ziemlich genau das

Ziel, das unsere Reihe „Big Bang“ hat. Hier stehen junge Menschen mit großem

Spaß auf der Bühne des Mendelssohn-Saals und zeigen ihre unbedingte

Leidenschaft für die sogenannte ernste Musik.

MENDELSSOHN-SAAL

EUR 15

Schülerinnen, Schüler und

Studierende EUR 7

Seit der Spielzeit 2007 verfügt die Tonhalle Düsseldorf über ein eigenes Jugendsinfonieorchester

(JSO). Gegründet wurde es bereits 1967 von Victor Arnolds

an der Clara-Schumann-Musikschule – als eines der ersten Jugendorchester

Deutschlands in symphonischer Besetzung. Im Herbst 2008 kam „U16 – das

junge JSO der Tonhalle“ dazu, im Januar 2010 dann das ebenfalls regelmäßig

probende „Kinderorchester der Tonhalle“ .

Aktuell wirken 210 junge Musikerinnen und Musiker in diesem deutschlandweit

einmaligen Jugendorchester-System. Daher gibt es auch immer einen

kräftigen „Bang“, wenn in unserer Reihe „Big Bang“ sonntags um 18 Uhr das

Jugendsinfonieorchester der Tonhalle sein Können unter Beweis stellt. Von hier

aus ist es kein großer Schritt mehr zum Sinfonieorchester der Robert Schumann

Hochschule, das auch regelmäßig bei „BigBang“ zu hören ist.

Mozart &

Mahler

Jugendsinfonieorchester der

Tonhalle Düsseldorf

Ernst von Marschall Dirigent

Wolfgang Amadeus Mozart

Symphonie Nr. 40 g-Moll

KV 550

Gustav Mahler

Symphonie Nr. 5 cis-Moll

SO I 20. SEP 2020 I 18:00

Skrjabin &

Strawinsky

Sinfonieorchester der

Robert Schumann Hochschule

Düsseldorf

Preisträgerin oder Preisträger

des Sieghardt-Rometsch-

Wettbewerbs

Rüdiger Bohn Dirigent

Alexander Skrjabin

Le Poème de l’Extase

Igor Strawinsky

Suite aus „Der Feuervogel“

und ein Solo-Konzert

SO I 22. NOV 2020 I 18:00

Boulanger &

Bartók

Jugendsinfonieorchester der

Tonhalle Düsseldorf

Chan Kim Flöte

Ernst von Marschall Dirigent

Giuseppe Verdi

Ouvertüre zu „Nabucco“

Lili Boulanger

D'un matin de printemps

Franz Doppler

Fantasie Pastorale Hongroise

Ethel Smyth

On the Cliffs of Cornwall

Béla Bartók

Konzert für Orchester

Verdi Requiem

Jugendsinfonieorchester der

Tonhalle Düsseldorf

N. N. Sopran

N. N. Mezzosopran

Bryan Lopez Gonzalez Tenor

Konrad Jarnot Bariton

Ernst von Marschall Dirigent

Giuseppe Verdi

Missa da Requiem

SO I 09. MAI 2021 I 18:00

SO I 28. FEB 2021 I 18:00

Junge Tonhalle

Das heftige Knacken der Fingergelenke.

89 dB


DIE

FLEDER

MAUS

Johann Strauß (Sohn)

wieder ab 27. Dezember 2020

Opernhaus Düsseldorf

operamrhein.de


BE ETHOVEN

FIDELIO 44

2

0

2

0

Sternstunde

Halbszenische Aufführung

des II. Aktes von

Beethovens Freiheitsoper

Leonhard Koppelmann Regie

So 6. Sep

19 Uhr

tonhalle.de


ROBERT-SCHUMANN-SAAL | EINE AUSWAHL

ERSTKLASSIK!

So, 8.11.2020, 17 Uhr

SABINE MEYER Klarinette

QUATUOR MODIGLIANI & GÄSTE

Schuberts Oktett mit Klarinettenlegende Sabine

Meyer und Streichquartett op. 10 von Debussy

So, 29.11.2020, 17 Uhr

ANNETTE FRIER

CHRISTOPH MARIA HERBST

Die Kunst Recht zu behalten oder: Du mich

auch! Streitgespräche der Weltliteratur

© Christian Ruvolo

© Julien Mignot

© Kaupo Kikkas

© Klaus Weddig

© Max Parovsky

© Rebecca Reid

LESUNG

So, 22.11.2020, 17 Uhr

QUATUOR ÉBÈNE

BEETHOVEN

250

Das französische Spitzenquartett interpretiert

Ludwig van Beethovens Streichquartette op.

18,3, 95 und 59,2

So, 6.12.2020, 17 Uhr

BEETHOVEN

VERONIKA EBERLE Violine 250

ALBAN GERHARDT Violoncello

MARKUS BECKER Klavier

Beethovens Kammermusik in allen

Kombinationen aus Violine, Cello und Kavier

So, 24.1.2021, 17 Uhr

ANNETTE DASCH Sopran

FAURÉ QUARTETT

Unerfüllte Liebe – mit Liedern von Mahler

und Wagner (Wesendonck-Lieder) sowie dem

Klavierquartett op. 60 von Brahms

So, 7.2.2021, 17 Uhr

PHILHARMONIX

Ein einzigartiger Mix aus Klassik, Latin,

Jazz & Pop – mit Mitgliedern der Wiener

und Berliner Philharmoniker um Klarinettist

Daniel Ottensamer

So, 25.4.2021, 17 Uhr

THE KING’S SINGERS

Love Songs – die britischen Meister der

A-cappella-Vokalkunst interpretieren Werke u. a.

von Orlando di Lasso, Johannes Brahms,

Edward Elgar, Simon & Garfunkel und den Beatles

So, 15.11.2020, 17 Uhr

HUBERTUS MEYER-BURCKHARDT

Frauengeschichten –

Was ich von starken Frauen gelernt habe

© Christian Hartmann

ZWEIKLANG!

© Tom Wagner

© Laurent Ziegler

© Ruth Kappus

© Mirjam Knickriem

© Karel Kühne

So, 1.11.2020, 17 Uhr

MATTHIAS MATSCHKE Rezitation

VIVI VASSILEVA Vibraphon,

Marimba, Percussion

Unheimliche Geschichten – von Edgar Allan Poe

So, 31.1.2021, 17 Uhr

FRITZ KARL Rezitation

FRIEDRICH KLEINHAPL Violoncello

ANDREAS WOYKE Klavier

„Pasión Tango“ – Astor Piazzolla und die

bewegte Geschichte des Tangos

So, 21.2.2021, 17 Uhr

ULRIKE KRIENER Rezitation

PRO ARTE TRIO

Und wenn es Liebe wär'…?

– moderne Liebesgeschichten von

Anna Gavalda, Doris Dörrie und Elke Heidenreich

So, 28.2.2021, 17 Uhr

KATJA RIEMANN Rezitation

& MUSIKENSEMBLE

Das müde Glück. Der Karneval der Tiere –

mit Texten von Roger Willemsen und Musik

u. a. von Camille Saint-Saëns

So, 7.3.2021, 17 Uhr

MARTINA GEDECK Rezitation

XAVIER DE MAISTRE Harfe

Mondnacht – mit Texten von Edgar Allan Poe,

Oscar Wilde u. a. und Musik u. a. von Claude

Debussy, Henriette Renié und Franz Liszt

So, 14.3.2021, 17 Uhr

SOPHIE VON KESSEL Rezitation

SOUTHERN SKIES PIANO TRIO

24 Stunden aus dem Leben einer Frau –

von Stefan Zweig

© Achim van Gerven

© Renate Neder

Tickets unter

0211 – 274000 | WWW.KUNSTPALAST.DE

Robert-Schumann-Saal · Kunstpalast · Ehrenhof 4–5 · 40479 Düsseldorf

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Konzert

Theater Kontor

Heinersdorff

Die Heinersdorff-Konzerte sind mit dem

Klavierkonzert-Zyklus von Rudolf Buchbinder

und den Wiener Symphonikern fulminant in

das Beethoven-Jahr 2020 gestartet. Einen

weiteren spektakulären Höhepunkt wird die

Aufführung der monumentalen „Missa solemnis“

markieren, die der Beethoven-Experte Philippe

Herreweghe mit seinen ausgezeichneten

Ensembles, dem Collegium Vocale Gent sowie

dem Orchestre des Champs-Elysées, im

November 2020 auf die Bühne der Tonhalle

bringt. Aber auch die intimeren Werke des

Bonner Komponisten sollen in der Jubiläumssaison

2020 | 21 gebührend gewürdigt

werden: So begibt sich Klaus Maria Brandauer

in musikalischer Begleitung von Sebastian

Knauer auf eine Pilgerfahrt zu Beethoven, und

Boris Giltburg spielt in seinem Klavierabend

Beethovens berühmte letzte vier Sonaten. Ein

besonderes Schlaglicht werfen wir in dieser

Saison auf die georgische Ausnahmepianistin

Khatia Buniatishvili, der ihre Mentorin Martha

Argerich schon früh bescheinigte, eine

„Pianistin mit außerordentlichem Talent“ zu

sein. Buniatishvili kann dies bei ihrem Klavierabend

mit Werken von Johann Sebastian Bach

bis Sergej Prokofjew trefflich unter Beweis

stellen und darüber hinaus an der Seite des

Danish National Symphony Orchestra mit dem

legendären 3. Klavierkonzert von Sergej

Rachmaninow glänzen.

Heinersdorff

Der Gesang eines großen Chores.

95 dB


Meisterkonzerte1

Abopreise:

EUR 395 | 345 | 295 | 225 | 165

Schüler- / Studentenabonnements

(bis 27 Jahre): EUR 99

Abonnementbüro: Tel. 0211.13 53 70

oder www.heinersdorff-konzerte.de

Alle Einzelkarten-Preise verstehen

sich zzgl. VVK.

Näheres über die Abonnementbedingungen

entnehmen Sie bitte

dem Heinersdorff-Magazin 2020 | 21.

Deutsches

Symphonie-

Orchester

Berlin

Bis zum Äußersten

Deutsches Symphonie-

Orchester Berlin

Hilary Hahn Violine

Robin Ticciati Leitung

Hilary Hahn

MI I 07. OKT 2020

dB Ab hier gilt Lärm am Arbeitsplatz

96 laut Gesetz als gefährlich.

Foto Dana van Leeuwen

Richard Wagner

Ouvertüre zu „Tannhäuser“

Jean Sibelius

Violinkonzert d-Moll

Johannes Brahms

Symphonie Nr. 2 D-Dur

Wenn Hilary Hahn an diesem

Abend für das Violinkonzert

von Jean Sibelius die Bühne

der Tonhalle betritt, wird es

eins der ersten Konzerte nach

ihrer lang geplanten Auszeit

sein, die im Herbst 2019

begann. Dabei ist „geplant“

vermutlich nicht das richtige

Wort, denn tatsächlich hatte

die amerikanische Geigerin

sich für diese Zeit genau gar

nichts vorgenommen. Was

passiert ist, kann man vielleicht

auf ihrem Instagram-

Profil sehen, auf dem sie im

letzten Jahr 100 Tage lang

jeden Tag ein Probe-Video

hochgeladen hat – ein

authentischer, unverstellter

Blick ins Leben einer renommierten

Geigerin. Sibelius’

Violinkonzert kommt in dem

Probentagebuch mehrmals

vor, die Geigerin schreibt

einmal: „Ich bin nicht sicher,

ob den Leuten klar ist, wie

sehr Sibelius den Solisten

ständig bis zum Äußersten

seiner technischen Möglichkeiten

fordert.“ Eine kleine

Kampfansage, die die

Perfektionistin Hilary Hahn

mit Freude annimmt.

MI I 07. OKT 2020 I 20:00

EUR 95 I 85 I 75 I 60 I 45

Heinersdorff


Cincinnati

Symphony

Orchestra

Lebenswerk

Royal

Philharmonic

Orchestra

Erhofftes Wiedersehen

Danish

National

Symphony

Orchestra

Die Deutsche

Kammerphilharmonie

Bremen

Cincinnati Symphony Orchestra

Sol Gabetta Violoncello

Louis Langrée Leitung

Julia Adolphe

Neues Werk (Europäische UA)

Camille Saint-Saëns

Violoncellokonzert Nr. 1 a-Moll

Hector Berlioz

Symphonie fantastique

„Das Concert ist knapp und

elegant in der Form, pikant im

Detail, wirksam für den

Solisten – was will man mehr?“

So das Resümee der Neuen

Zeitschrift für Musik nach

der deutschen Erstaufführung

von Saint-Saëns’ erstem

Cellokonzert 1877. Die

argentinische Cellistin

Sol Gabetta wird sich diesem

Urteil vermutlich ohne

Einschränkung anschließen.

Immerhin spielte das Werk bereits

zu Beginn ihrer Karriere

eine wichtige Rolle, als sie es

nach dem Gewinn des „Crédit

Suisse Young Artist Award“

2004 für ihr Debütalbum

aufnahm. Seitdem taucht es

immer wieder in ihren

Programmen auf. Und das ist

doch eins der sichersten

Qualitätssiegel für eine

Komposition, wenn sie eine

Künstlerin über so eine lange

Spanne ihrer Karriere

begleitet. Selbiges gilt auch für

ein so epochales Werk wie die

„Symphonie fantastique“, mit

der das Cincinnati Symphony

Orchestra unter Leitung

seines Music Director den

Abend abschließt.

FR I 20. NOV 2020 I 20:00

EUR 120 I 105 I 90 I 70 I 50

Royal Philharmonic Orchestra

Jan Lisiecki Klavier

Vasily Petrenko Leitung

Ralph Vaughan Williams

Ouvertüre zur Aristophanic

Suite „The Wasps“

Edvard Grieg

Klavierkonzert a-Moll

Sergej Prokofjew

„Romeo und Julia“, Suite

aus der Ballettmusik

„Die vollbesetzte Tonhalle

jubelte begeistert“, resümierte

die Rheinische Post nach Jan

Lisieckis Klavierabend in der

letzten Heinersdorff-Saison.

Und es war nicht die erste

musikalische Sternstunde, die

der junge kanadisch-polnische

Pianist dem Düsseldorfer

Publikum in den vergangenen

Jahren beschert hat. Die

Karriere eines solchen Ausnahmemusikers

in allen

seinen Stadien begleiten zu

können, ist ein großes Glück,

und ihn 2021 als Solist in

Griegs Klavierkonzert zu

erleben, zeigt eine weitere

Facette seiner Künstlerpersönlichkeit.

Kaum zu glauben,

dass auch der Komponist gerade

erst 25 Jahre alt war, als

er mit seinem a-Moll-Konzert

zu einer eigenen Tonsprache

fand. Das Royal Philharmonic

Orchestra unter Leitung seines

neuen Chefdirigenten Vasily

Petrenko ergänzt das Programm

um ein Werk, das auch

ohne tänzerische Umsetzung

seine volle emotionale Kraft

entfaltet: Prokofjews „Romeo

und Julia“.

MO I 22. FEB 2021 I 20:00

EUR 120 I 105 I 90 I 70 I 50

Hoch virtuos und tief

emotional

Danish National Symphony

Orchestra

Khatia Buniatishvili Klavier

Fabio Luisi Leitung

Carl Nielsen

„Pan und Syrinx“, Pastorale

für Orchester

Sergej Rachmaninow

Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll

Hans Abrahamsen

Drei Märchenbilder aus

„Die Schneekönigin“

Richard Strauss

„Don Juan“, Tondichtung

für großes Orchester

Laut Berechnungen ist es das

Klavierkonzert mit den meisten

Noten pro Sekunde. Kaum zu

glauben, dass Rachmaninow

selbst sein 3. Klavierkonzert

vor der Uraufführung in New

York nur auf einer stummen

Klaviatur während der

Atlantiküberfahrt üben

konnte, weil die Partitur erst in

letzter Minute fertig geworden

war. Khatia Buniatishvili kann

da zum Glück auf bessere Voraussetzungen

bauen. Aber dass

dieses letzte große romantische

Klavierkonzert eine absolut

souveräne Solistin verlangt, die

die emotionale Tiefe des Werks

voll durchdringt, steht außer

Frage. Das Danish National

Symphony Orchestra spielt

dazu zwei Mitbringsel aus

seiner Heimat: neben Nielsens

idyllischer Hirtenszene auch

Auszüge aus der begeistert

gefeierten „Schneekönigin“

von Hans Abrahamsen.

MI I 17. MÄR 2021 I 20:00

Arien ohne Worte

Die Deutsche Kammerphilharmonie

Bremen

Albrecht Mayer Oboe

Wolfgang Amadeus Mozart

„Chio mi scordi di te“ und „Non

temer, amato bene“ KV 505

François-Joseph Gossec

Symphonie Nr. 6 d-Moll

Wolfgang Amadeus Mozart

Konzert für Oboe, Harfe und

Orchester C-Dur KV 299

„Exsultate, jubilate“ KV 165

Symphonie Nr. 31 D-Dur

KV 297 „Pariser Sinfonie“

„Sie trifft, wenn sie gut gespielt

wird, ins Herz“, sagt Albrecht

Mayer über sein Instrument

und erklärt damit auch ein

Stück weit, warum die Oboe

von vielen Komponisten immer

wieder als das Instrument

beschrieben wird, welches

der menschlichen Stimme am

nächsten kommt. Es scheint

daher nur konsequent, sich als

Oboist ab und an auch dem

Gesangsrepertoire zu widmen –

vor allem, wenn man gerne

Mozart spielen möchte, der so

wunderbare Melodien für die

Stimme komponiert hat.

Warum also nicht auch mal

eine „Arie ohne Worte“ aufführen?

In seinem neuen

Programm mit der Deutschen

Kammerphilharmonie Bremen

flaniert Star-Oboist Mayer

abseits ausgetretener Pfade und

kombiniert drei Mozartsche

Konzertarien mit dem Konzert

für Flöte und Harfe – natürlich

in einer Fassung für sein

Herzensinstrument!

SA I 17. APR 2021 I 20:00

EUR 95 I 85 I 75 I 60 I 45

EUR 75 I 65 I 55 I 40 I 30

Heinersdorff

Ein Saxophon.

97 dB


Meisterkonzerte 2

Abopreise:

EUR 395 | 345 | 295 | 225 | 165

Schüler- / Studentenabonnements

(bis 27 Jahre): EUR 99

Abonnementbüro: Tel. 0211.13 53 70

oder www.heinersdorff-konzerte.de

Alle Einzelkarten-Preise verstehen sich

zzgl. VVK.

Orchestre

des Champs-

Elysées

Werk der Superlative

Collegium Vocale Gent

Orchestre des Champs-Elysées

Eleanor Lyons Sopran

Eva Zaïcik Mezzosopran

Maximilian Schmitt Tenor

Tareq Nazmi Bass

Philippe Herreweghe Leitung

Ludwig van Beethoven

Missa solemnis

Kein Beethoven-Jubiläum

ohne die „Missa solemnis“. So

viel ist klar. In diesem Jahr,

in dem allerorten und in vielfältiger

Ausgestaltung Beethovens

250. Geburtstag

gefeiert wird, trifft man also

auch öfter als sonst auf dieses

bedeutende Werk, mit dem

Beethoven Musikgeschichte

geschrieben hat. Denn die

technischen wie physischen

Anforderungen an Orchester

und Chor und allein an den

Dirigenten oder die Dirigentin,

die sowohl im Chor- als

auch im Orchesterfach versiert

sein müssen, sind immens.

Außerdem ist es planerisch,

logistisch und finanziell ein

riesiges Unterfangen, sodass

es diese Messe nur selten auf

die Bühne schafft. Philippe

Herreweghe und sein Collegium

Vocale Gent sind gemeinsam

mit dem renommierten

Orchestre des Champs-Elysées

und den herausragenden

Solisten einige der wenigen,

bei denen die Erfüllung dieser

Ansprüche außer Frage steht.

Wenn also eine „Missa solemnis“

im Beethoven-Jahr, dann

diese!

Gautier Capuçon

MI I 05. MAI 2021

Foto Gregory Batardon

DO I 12. NOV 2020 I 20:00

EUR 120 I 105 I 90 I 70 I 50

dB Doppelt so laut ist ein gestrandeter Pottwal.

98

Heinersdorff


Wiener

Symphoniker

Energiestrom garantiert

Academy of

St Martin in

the Fields

London

Philharmonic

Orchestra

Russische

Nationalphilharmonie

Wiener Symphoniker

Beatrice Rana Klavier

Andrés Orozco-Estrada Leitung

Ludwig van Beethoven

Ouvertüre zu „Die Geschöpfe

des Prometheus“

Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur

Symphonie Nr. 5 c-Moll

„Welcher Geist kann eine solche

Energie produzieren, die

so viele Jahre überdauert?“ In

einem Interview zum Beethoven-Jahr

2020 beschreibt die

italienische Pianistin Beatrice

Rana ihre Faszination für das

Bonner Genie: „Ich kann mir

wenige andere Komponisten

vorstellen, die mit jeder Note

eine solche Vitalität versprühen.“

Klar, dass das vierte Klavierkonzert

bei einer Pianistin,

die selbst an Vitalität kaum

zu übertreffen ist, in den besten

Händen ist. Schon bei seiner

Uraufführung stand das

Werk gemeinsam mit der fünften

Symphonie auf dem Programm

– allerdings gepresst

in ein über vierstündiges Konzert,

welches das überforderte

Publikum im Dezember 1809

im ungeheizten Theater an der

Wien über sich ergehen lassen

musste. Kein Wunder, dass

sich unter diesen Umständen

Begeisterung nicht so recht

einstellen wollte. Ein Glück,

dass wir dieses Programm nun

mit einem der besten Klangkörper

aus Wien unter Leitung

seines charismatischen

Chefdirigenten im wohltemperierten

Konzertsaal erleben

dürfen.

DO I 03. DEZ 2020 I 20:00

EUR 120 I 105 I 90 I 70 I 50

Vom Virtuosen zur Legende

Academy of St Martin

in the Fields

Joshua Bell Violine und

Leitung

Robert Schumann

Auszüge aus „Carnaval“

(Orchestrierung: Maurice

Ravel)

Niccolò Paganini

Violinkonzert Nr. 1 D-Dur

Johannes Brahms

Symphonie Nr. 4 e-Moll

Es gibt zurzeit noch zwei

spielbare Geigen, die einst

dem großen Virtuosen Niccolò

Paganini gehört haben sollen.

Auf einer von ihnen hat Joshua

Bell vor einigen Jahren mal

ein Konzert gespielt. Und

auch wenn er nicht an Mystisches

glaubt: „Das gibt dem

Publikum doch den Hauch

einer Ahnung, wie Paganini

geklungen haben muss.“ Aus

Paganinis erstem Violinkonzert

blitzt bis heute jene teuflisch

schwierige und geniale

Virtuosengeste heraus, die ihn

zur Legende werden ließ. Es ist

ein äußerst effektvolles Stück,

das Joshua Bell – an diesem

Abend auf seiner eigenen Stradivari

spielend – gemeinsam

mit der Academy of St Martin

in the Fields, deren Music

Director er seit langem ist, auf

die Bühne bringt. Dagegen

wirkt Brahms, 4. Symphonie

fast wie ein Ruhepol. Dabei

hat auch sie bei der Uraufführung

gleichermaßen für

Entrüstungs- wie Begeisterungsstürme

gesorgt.

DO I 14. JAN 2021 I 20:00

EUR 95 I 85 I 75 I 60 I 45

Geheim und rätselhaft

London Philharmonic Orchestra

Seong-Jin Cho Klavier

Edward Gardner Leitung

Michael Tippett

„Ritual Dances“ aus der Oper

„The Midsummer Marriage“

Franz Liszt

Klavierkonzert Nr. 2 A-Dur

Edward Elgar

„Enigma-Variationen“

Das Wichtigste an Wettbewerben

ist nicht etwa das

Gewinnen, sondern das

Abstreifen des Titels in den

Jahren danach. Niemand

möchte für immer der

Gewinner des Chopin-Wettbewerbs

im Jahr XY sein,

denn dann wird nur noch

Chopin verlangt. Und eine

Weiterentwicklung der künstlerischen

Persönlichkeit ist

quasi ausgeschlossen. Deshalb

erwähnen wir an dieser

Stelle auch nicht, dass Seong-

Jin Cho 2015 Gewinner des …

Inzwischen gehört der koreanische

Pianist auf jeden Fall

zu den großen Stars der Szene.

Gemeinsam mit dem London

Philharmonic Orchestra unter

seinem neuen Chef Edward

Gardner spielt er das 2. Klavierkonzert

von Franz Liszt,

an dem der Komponist über

30 Jahre arbeitete. Nur wenige

Monate brauchte Edward

Elgar dagegen im Winter 1898

für die „Enigma-Variationen“,

diese Sammlung von Stücken,

die er Personen aus seinem

engen Umfeld widmete. Ein

musikalisches Rätsel für die

zweite Konzerthälfte.

MO I 01. MÄR 2021 I 20:00

In der Königsklasse

Russische Nationalphilharmonie

Gautier Capuçon Violoncello

Vladimir Spivakov Leitung

Antonín Dvořák

Violoncellokonzert h-Moll

Dmitri Schostakowitsch

Suite für Varieté-Orchester

Symphonie Nr. 9 Es-Dur

„Dvořák mit kalten Händen ist

Mord für die Muskeln“, verrät

Gautier Capuçon im Interview

mit dem Tagesspiegel. Und

man kann es sich vorstellen:

Dieses Werk, das gespickt ist

mit technischen Schwierigkeiten

und einen extrem präsenten

und leidenschaftlichen

Klang fordert, setzt nicht nur

ein langjähriges Cellostudium

voraus, sondern auch eine Aufwärmphase.

Gut, dass der französische

Cellist mit dem unvergleichlich

kraftvollen Ton in

den Bergen groß geworden

ist und neben aller Musikalität

auch eine große Portion

Sportsgeist mitbringt.

Vladimir Spivakov stellt dem

Mammutwerk in der zweiten

Hälfte mit der jazzigen Varieté-

Suite (die mit dem berühmten

Walzer!) und der 9. Symphonie

zwei besonders spielerische, beinahe

übermütige Werke Dmitri

Schostakowitschs gegenüber

und huldigt damit einem

Komponisten, dem er persönlich

eng verbunden war.

MI I 05. MAI 2021 I 20:00

EUR 75 I 65 I 55 I 40 I 30

EUR 120 I 105 I 90 I 70 I 50

Heinersdorff

Das Knistern einer Popcorntüte im Kino.

99 dB


Faszination

Klassik

Hélène

Grimaud

Mozart ohne Maske

Philippe

Jaroussky

Barock sakral

Abopreise:

EUR 310 | 270 | 230 | 170 | 130

Schüler- / Studentenabonnements

(bis 27 Jahre): EUR 99

Abonnementbüro: Tel. 0211.13 53 70

oder www.heinersdorff-konzerte.de

Alle Einzelkarten-Preise verstehen sich

zzgl. VVK.

Martin Grubinger

Mi I 26. MAI 2021

Foto Simon Pauly

Camerata Salzburg

Hélène Grimaud Klavier

Ludwig van Beethoven

Streichquartett Nr. 11 f-Moll

für Streichorchester

Wolfgang Amadeus Mozart

Fantasie d-Moll KV 367

Klavierkonzert Nr. 19 F-Dur

KV 459

Klavierkonzert Nr. 20 d-Moll

KV 466

„Es ist diese tiefe, schmerzvolle

Sehnsucht in seinen langsamen

Sätzen – dort findet

man den wahren Mozart“,

verrät Hélène Grimaud. Denn

dort gewähre er einen Blick

hinter die Maske der Fröhlichkeit.

Und es ist ihr tiefgründiges,

inniges Spiel, das

diese melancholische Schönheit

in der Musik des

Salzburger Meisters auf so

außergewöhnliche Weise

zum Klingen bringt. Wenn

die französische Pianistin

nun mit dem dramatischen

d-Moll- und dem schwungvollen

F-Dur-Konzert in

der Düsseldorfer Tonhalle

gastiert, hat sie mit der

Camerata Salzburg eine

Partnerin an ihrer Seite,

die versierter nicht sein

könnte. Unter dem Credo

„Musizieren in Eigenverantwortung

mit Gemeinschaftssinn“

pflegt das renommierte

Kammerorchester, welches

Stammensemble der Salzburger

Festspiele und der

Mozartwoche ist, seit 1952

seinen typischen „Mozart-

Klang“.

SA I 07. NOV 2020 I 20:00

Ensemble Artaserse

Philippe Jaroussky

Countertenor

„È morto il mio Gesù“ –

Geistliche Arien und

Instrumentalwerke von

Giovanni Battista Bononcini,

Antonio Caldara, Johann

Adolph Hasse, Domenico

Scarlatti, Antonio Vivaldi u. a.

Hätte es diesen einen Lehrer

damals in Philippe Jarousskys

Schullaufbahn nicht gegeben,

wäre das ein herber Verlust für

die heutige Musikwelt

gewesen. Denn der 1978 in

einem Vorort von Paris

geborene Sänger stammt –

kaum vorstellbar – aus einer

völlig unmusikalischen

Familie. Auf Anraten des

Lehrers begann Jaroussky

zuerst mit Geigenunterricht,

wechselte später bekanntermaßen

das Fach und wurde

zu einem der visionärsten

Countertenöre unserer Zeit.

Er hat diesem besonderen

Stimmfach eine neue Energie

verliehen, die einzigartig war

und ist. Viele der sorgfältig

zusammengestellten Programme

realisiert er mit

dem von ihm gegründeten

Ensemble Artaserse, so

auch dieses: Ausgehend von

Antonio Caldaras Oratorium

zur Kreuzigung Jesu Christi

vereint es Arien und Instrumentalwerke

der berühmten

barocken Meister Johann

Adolph Hasse, Antonio

Vivaldi und Domenico

Scarlatti.

FR I 04. DEZ 2020 I 20:00

EUR 95 I 85 I 75 I 60 I 45

EUR 75 I 65 I 55 I 40 I 30

dB Der Gesang des Zaunkönigs.

100

Heinersdorff


Berliner Barock

Solisten

Einheit in der Vielfalt?

Berliner Barock Solisten

Mathieu Dufour Flöte

Christoph Hartmann Oboe

Radek Baborák Horn

Reinhold Friedrich Trompete

Roberto González-Monjas

Violine

Nils Mönkemeyer Viola

Reinhard Goebel Leitung

Johann Sebastian Bach

„Brandenburgische Konzerte“

I-VI

Alle sechs „Brandenburgischen

Konzerte“ an einem Abend –

was hätte Johann Sebastian

Bach dazu wohl gesagt? Zur

Komplettaufführung jedenfalls

waren die Werke nicht

von Anfang an gedacht, ganz

im Gegenteil. Bach komponierte

sie sowohl zeitlich als

auch gestalterisch unabhängig

voneinander. Erst als ihm

eine neue, lukrative Stelle als

Kapellmeister am Hofe des

Markgrafen von Brandenburg-Schwedt

in Aussicht

gestellt wurde, sammelte er

die sechs charakteristischen

Konzerte und verpasste ihnen

die Widmung, die zum

berühmten Beinamen führte.

Wenn nun die Berliner Barock

Solisten gemeinsam mit

renommierten Musikern wie

Nils Mönkemeyer, Reinhold

Friedrich und Radek Baborák

diesen Konzertabend allein

dem vermeintlichen Zyklus

widmen, wäre Bach vielleicht

zunächst irritiert gewesen,

hätte sich dann aber bestimmt

darüber gefreut, wie gut seine

sechs Konzerte doch zusammenpassen.

DO I 28. JAN 2021 I 20:00

EUR 75 I 65 I 55 I 40 I 30

Arabella

Steinbacher &

Martynas

Levickis

Piazzolla zum 100.

Geburtstag

Aurora Orchestra

Arabella Steinbacher Violine

Martynas Levickis Akkordeon

Nicholas Collon Leitung

Aaron Copland

Suite aus „Appalachian Spring“

Astor Piazzolla

„Las cuatro estaciones porteñas“

„Libertango“

Henry Purcell

Lamento aus „Dido and Aeneas“

Carlos Gardel

„Por una Cabeza“

Leonard Bernstein

Sinfonische Tänze aus

„West Side Story“

An ein Orchester werden

gemeinhin bestimmte Erwartungen

gestellt: Es sitzt pünktlich

und gestimmt auf der

Bühne, trägt dezentes Schwarz,

die Noten liegen auf den Pulten.

Das Aurora Orchestra geht es

etwas anders an. Oft stehen die

Musikerinnen und Musiker auf

der Bühne, Notenpulte sieht

man nur selten, vieles spielen sie

auswendig. Und es ist unglaublich,

was für eine Energie diese

kleinen Änderungen freisetzen.

Genau die richtige Dynamik

für Piazzollas „Vier Jahreszeiten“,

mit denen das Ensemble

und Arabella Steinbacher den

Argentinier feiern, der am 11.

März 100 Jahre alt geworden

wäre. Und wenn Martynas

Levickis bei Piazzollas „Libertango“

noch sein großes Temperament

beisteuert, wird es

richtig leidenschaftlich.

DO I 11. MÄR 2021 I 20:00

Martin

Grubinger

Am Puls der Zeit

Martin Grubinger Percussion

Ferhan & Ferzan Önder Klavier

Fazıl Say

„Gezi Park I“

Konzert für Percussion

Steve Reich

„Drumming“

Tan Dun

„Tears of Nature“

Er ist einer der besten Anwälte

zeitgenössischer Musik, den

man sich vorstellen kann! Mit

jeder Faser seines Körpers

strahlt Martin Grubinger

Begeisterung aus für die

Musik, die er spielt, und

fordert das auch von seinen

Kollegen: „Die großartigen

Meister unserer Zeit haben

denselben Einsatz und

dieselbe Leidenschaft von uns

Musikern verdient wie Mozart,

Brahms oder Bartók.“ Mit

seiner Frau und seiner

Schwägerin – dem Klavierduo

Ferzan und Ferhan Önder –

ist er in diesem Punkt absolut

auf einer Wellenlänge. Dass

er obendrein über jede

technische Schwierigkeit

erhaben ist und mit wahrhaft

sportivem Einsatz jeden seiner

Bühnenauftritte vorbereitet,

macht ihn zum beliebten

„Kompositionsobjekt“.

Grubingers Virtuosität und

Experimentierlust haben auch

Fazıl Say 2019 zu seinem

ersten Percussion-Konzert

inspiriert; dessen „Gezi Park“

und Tan Duns „The Tears of

Nature“ gehören mittlerweile

schon zu den „Klassikern“ in

Grubingers Repertoire.

MI I 26. MAI 2021 I 20:00

EUR 75 I 65 I 55 I 40 I 30

Arabella Steinbacher

DO I 11. MÄR 2021

Foto Sammy Hart

EUR 75 I 65 I 55 I 40 I 30

Heinersdorff

Das Schnarchen eines Menschen.

101 dB


Piano Solo

Abopreise:

EUR 190 | 160 | 130 | 110 | 70

Schüler- / Studentenabonnements

(bis 27 Jahre): EUR 40

Abonnementbüro: Tel. 0211.13 53 70

oder www.heinersdorff-konzerte.de

Alle Einzelkarten-Preise verstehen sich

zzgl. VVK.

Foto Esther Haase

Khatia Buniatishvili

SA I 05. DEZ 2020

dB Wenn ein LKW vorbeifährt.

102

Heinersdorff


Khatia

Buniatishvili

Weite Gefühlswelt

Víkingur

Ólafsson

Pianistischer Bilderbogen

Mischa Maisky

& Martha

Argerich

Boris Giltburg

Zeitlos modern

Boris Giltburg Klavier

Khatia Buniatishvili Klavier

Johann Sebastian Bach

Präludium und Fuge b-Moll

(„Das Wohltemperierte

Klavier“ I)

Johann Sebastian Bach /

Franz Liszt

Präludium und Fuge a-Moll

nach BWV 543

Franz Liszt

Notturno Nr. 3 „Liebestraum“

Johannes Brahms

Intermezzo b-Moll op. 117/2

Intermezzo A-Dur op. 118/2

Rhapsodien op. 79

Frédéric Chopin

Polonaise As-Dur op. 53

Scherzo Nr. 3 cis-Moll op. 39

Franz Liszt

Grand galop chromatique

Sergej Prokofjew

Klaviersonate Nr. 7

Ihren Erfolg hat sich Khatia

Buniatishvili schon früh in

den Kopf gesetzt – und dann

hart an der Erfüllung dieses

Traums gearbeitet. Heute gilt

die georgische Pianistin als

eigenwilliger Star, der sehr frei

mit dem musikalischen

Material umgeht. Sie spielt,

wie sie fühlt, verlangsamt oder

verschnellert Passagen, wenn

sie denkt, dass es passt. Das

klingt für geschulte Ohren

vielleicht manchmal ungewöhnlich,

für alle aber immer

nach sehr viel Leidenschaft

und Emotion. Khatia

Buniatishvilis Programme

sind stets so gewählt, dass sie

eine möglichst facettenreiche

Gefühlswelt eröffnen. Sie

versäumt dabei niemals, das

Publikum mit an die Hand zu

nehmen und es mit ihrer

Begeisterung anzustecken.

SA I 05. DEZ 2020 I 20:00

Víkingur Ólafsson Klavier

Jean-Philippe Rameau

Auszüge aus der Suite e-Moll

Claude Debussy

Danse „Tarantelle styrienne“

„La neige danse“ aus „Childrens

Corner“

„Ondine“ Nr. 8 aus den Préludes

Band II

Jean-Philippe Rameau

Auszüge aus der Suite D-Dur

Claude Debussy

„Pour le piano“

„Bruyères“ Nr. 5 aus den

Préludes Band II

Modest Mussorgsky

„Bilder einer Ausstellung“

„Atemberaubend brillanter

Pianist“, schwärmt das

britische Magazin Gramophone,

und die New York

Times nennt ihn „Islands

Glenn Gould“. Seine

Originalität und kraftvolle

musikalische Überzeugung

haben Víkingur Ólafsson in

nur wenigen Jahren zu einem

der meistgefragten Künstler

unserer Zeit gemacht.

Gefeiert für seine außergewöhnliche

Interpretation von

Klavierwerken Johann

Sebastian Bachs, erschien sein

jüngstes Album auf bedeutenden

Hitlisten und wurde

vom BBC Music Magazine als

„Bestes Album 2019“ gekürt.

In der Tonhalle Düsseldorf

fächert der Shootingstar mit

Werken von Rameau, Debussy

und Mussorgsky einen

pianistischen Bilderbogen auf,

der von barocker Klaviermusik

über französischen Impressionismus

zur russischen

Romantik reicht.

SA I 16. JAN 2021 I 20:00

EUR 50 I 40 I 35 I 30 I 20

Gipfeltreffen

Mischa Maisky Violoncello

Martha Argerich Klavier

Johannes Brahms

Sonate für Violoncello und

Klavier Nr. 2 F-Dur

Robert Schumann

Fantasiestücke für Violoncello

und Klavier

Dmitri Schostakowitsch

Sonate für Violoncello und

Klavier d-Moll

Es kommt immer einem

Gipfeltreffen gleich, wenn sich

diese beiden auf der Bühne

begegnen: Seit über 40 Jahren

bilden Martha Argerich und

Mischa Maisky ein Kammermusikduo,

und es gibt wohl

keinen Musikfan, der nicht

die fantastisch zusammengestellten

Alben dieser beiden

Großmeister des romantischen

Klangs in seinem Plattenregal

stehen hat. Zwar sind ihre

Löwenmähnen inzwischen

ein wenig grauer geworden,

doch ebenso wie die bunten

Hemden Mischa Maiskys hat

auch ihr Spiel nichts an Glanz

und Frische verloren. In jedem

Ton spürt man die Freude am

gemeinsamen Musizieren und

hört die Liebe zum Repertoire

heraus, das sie seit so vielen

Jahren begleitet. Eins steht

fest: Wer ein Konzert mit

Martha Argerich und Mischa

Maisky besucht, darf sich auf

eine Sternstunde der Kammermusik

gefasst machen.

DI I 03. MÄR 2021 I 20:00

EUR 75 I 65 I 55 I 40 I 30

Ludwig van Beethoven

Klaviersonate Nr. 29 B-Dur

„Hammerklavier“

Klaviersonate Nr. 30 E-Dur

Klaviersonate Nr. 31 As-Dur

Klaviersonate Nr. 32 c-Moll

„Es braucht kein Jubiläum, um

sich an Beethoven zu erinnern,

er ist immer und jeden Tag

präsent für mich“, sagt Boris

Giltburg im Interview zum

Beethoven-Jahr 2020. Und

freut sich dennoch, in der

aktuellen Saison besonders

intensiv in das Sonatenwerk

des Bonner Meisters eintauchen

zu können. Denn gerade

die vier letzten Sonaten sind

in ihrer Vielschichtigkeit und

Expressivität so zeitlos modern,

dass sie einen Pianisten ein

Leben lang fesseln können. Sie

bilden nicht nur einen Höhepunkt

in jeder Musikerkarriere,

sondern gleich ein ganz eigenes

Universum. Bereits als Kind

konnte sich der 1984 geborene

israelische Pianist dem Zauber

des Beethoven’schen Kosmos

nicht entziehen. Auf seinem

eigenen Blog „Classical Music

for All“ fasst er seine Faszination

in Worte: „Es scheint,

als ob ich diesen Kontakt mit

Beethoven, der lebensbejahenden,

reinigenden Kraft

seiner Musik brauchte.“

MI I 31. MÄR 2021 I 20:00

EUR 50 I 40 I 35 I 30 I 20

EUR 65 I 55 I 45 I 35 I 25

Heinersdorff

Das Heulen eines Wolfes.

103 dB


Sonderkonzerte

Konzert Theater Kontor

Heinersdorff GmbH

im Opernshop Düsseldorf

Heinrich-Heine-Allee 24

40213 Düsseldorf

Montag bis Samstag 10 – 17 Uhr

Tel. 0211.13 53 70

Fax 0211.13 00 399

www.heinersdorff-konzerte.de

abo@heinersdorff-konzerte.de

Klaus Maria

Brandauer &

Sebastian

Knauer

Eine Pilgerfahrt zu

Beethoven

Klaus Maria Brandauer

Rezitation

Sebastian Knauer Klavier

Texte:

Richard Wagner

„Eine Pilgerfahrt zu Beethoven“

Ludwig van Beethoven

„Heiligenstädter Testament“

Musik:

Ludwig van Beethoven

Bagatellen op. 119

Klaviersonate cis-Moll op. 27 / 2

„Mondschein“

Wenn Klaus Maria Brandauer

die Bühne betritt, dann ist er

zwar immer noch Klaus

Maria Brandauer, aber nicht

nur! Er wird auch mit Leib

und Seele Bühnenfigur, stürzt

sich kopfüber hinein in den

neuen Charakter – diesmal

Richard Wagner. Der schrieb

nämlich mit Mitte Zwanzig,

noch nahezu unbekannt und

mittellos in Paris lebend, für

eine französische Musikzeitschrift

die Erzählung „Eine

Pilgerfahrt zu Beethoven“.

Darin unternimmt er eine

Reise nach Wien, um dort mit

seinem Idol ausschweifende

Gespräche zu führen, an

deren Ende er den Komponisten

von einer neuartigen

Operndramaturgie überzeugt,

die – oh, Wunder! – seinem

eigenen späteren Musiktheater

erstaunlich ähnlich ist.

Sebastian Knauer garniert

die amüsante Geschichte mit

bekannten Klavierwerken

Beethovens.

SO I 15. NOV 2020 I 20:00

EUR 65 I 55 I 45 I 35 I 25

Jonas

Kaufmann

Weihnachten mit

Jonas Kaufmann

Deutsche Staatsphilharmonie

Rheinland-Pfalz

Jonas Kaufmann Tenor

Jochen Rieder Leitung

Lieblingslieder zur Adventszeit

Das Lieblings-Weihnachtslied

von Jonas Kaufmann?

Auf die Frage findet der Startenor

nur schwer eine Antwort.

Aber wer möchte sich

schon zwischen dem berühmten

„O du fröhliche“, dem

feierlichen „Adeste fidelis“

oder dem herrlichen

„Cantique de Noël“, bei

dem das Orchester groß

aufspielen kann, entscheiden

müssen? Am besten nimmt

der renommierte Sänger mit

der bemerkenswerten Bühnenpräsenz

sie alle drei mit in

dieses Weihnachtsprogramm,

das er gemeinsam mit der

Deutschen Staatsphilharmonie

Rheinland-Pfalz und

Dirigent Jochen Rieder für

die ganz besondere Zeit zum

Ende des Jahres zusammengestellt

hat. Dazu noch weitere

Weihnachtsklassiker aus

Deutschland und anderen

Ländern – fertig ist ein

Konzertabend, der Sie sicherlich

perfekt eingestimmt in

die Vorweihnachtszeit entlässt.

Vielleicht in diesem Jahr

sogar mit Schnee?

MI I 16. DEZ 2020 I 20:00

EUR 195 I 175 I 155 I 105 I 65

Daniel Hope &

Albrecht Mayer

Weihnachtskonzert

Zürcher Kammerorchester

Albrecht Mayer Oboe

Daniel Hope Violine

Willi Zimmermann Leitung

Werke von Arcangelo Corelli,

Johann Sebastian Bach, Antonio

Vivaldi u. a.

Daniel Hope und Albrecht

Mayer zusammen auf der

Bühne? Dazu ein Programm

voller festlicher Konzerte und

beschwingter Klassiker? Ist

denn etwa schon Weihnachten?

Mit den beiden Spitzenmusikern

an der Seite des stets

bestens aufgelegten Zürcher

Kammerorchesters machen

wir Ihnen in diesem Jahr ein

kleines Vorweihnachtsgeschenk:

Arcangelo Corellis

berühmtes Concerto grosso

„fatto per la notte di natale“

eröffnet das „Wunschkonzert“,

in dem sich Lieblingsstück an

Lieblingsstück reiht. Barocke

Solokonzerte von Bach und

Vivaldi, in denen beide

Solisten gleichermaßen

glänzen können, ergänzen den

Konzertreigen, der gekrönt

wird von Paul Batemans

charmanten Orchesterarrangements

amerikanischer

Weihnachtssongs. Die

Gesangsstimme übernimmt

dabei natürlich die Oboe –

oder Sie? Mitsummen in

Gedanken erlaubt!

SA | 19. DEZ 2020 I 20:00

EUR 75 I 65 I 55 I 40 I 30

dB Wenn ein Stein vom Herzen fällt.

104

Heinersdorff


Silvesterkonzert

An die Freude

Das Neue Orchester

Chorus Musicus Köln

Christoph Spering Leitung

Ludwig van Beethoven

Symphonie Nr. 9 d-Moll

Was für eine schöne Tradition

bei den Heinersdorff-Konzerten:

das alte Jahr voller Zuversicht

zu beschließen und das

neue mit Jubelchören zu

begrüßen. Wohl kein anderes

Werk ist so gut geeignet

für ein festliches Konzert

zum Jahresausklang wie

Beethovens monumentale

9. Symphonie. Sie hat alle

Zutaten, die es braucht: mit

Schillers Ode „An die Freude“

eine geradezu perfekte

Textvorlage, dazu schmetternde

Trompeten und

jubilierende Soprane, aber

auch Momente der Besinnung

und der Einkehr. Und

natürlich wird Christoph

Spering auch 2020 mit seinen

ausgezeichneten Ensembles

Chorus Musicus Köln und

Das Neue Orchester alles

daransetzen, den „Götterfunken“

überspringen zu lassen

auf das feierlich gestimmte

Publikum.

DO I 31. DEZ 2020 I 19:00

EUR 75 I 65 I 55 I 40 I 30

Curtis Stigers

Kreative Allianz

Stuttgarter Kammerorchester

Curtis Stigers

Gesang & Saxophon

Andreas Kowalewitz Leitung

Curtis Stigers – Songwriter,

Saxophonist, Entertainer, aber

in erster Linie Jazzsänger – ist

so etwas wie eine vom Aussterben

bedrohte Spezies in

der Musikindustrie: Er nimmt

nur die Musik auf, die er selbst

liebt, führt seit über 20 Jahren

eine erfolgreiche Karriere und

bewegt sich dabei behände

zwischen Blues, Soul, Rock,

Pop und Country und zeigt so,

dass die Trennlinien zwischen

den Genres längst nicht so

klar definiert sind, wie es den

Anschein haben mag. „Ich

bin immer auf der Suche nach

etwas Neuem. Der Jazz bleibt

nur lebendig, wenn man ihn

fortentwickelt“, sagt Curtis

Stigers über seine Kunst. In

der Tonhalle Düsseldorf

geht der US-Superstar noch

einen Schritt weiter und

begibt sich auf ungewohnte

Pfade: Mit dem Stuttgarter

Kammerorchester schmiedet

er eine kreative Allianz und

lässt eigene Kompositionen,

Sinatra-Klassiker sowie Songs

von George Gershwin und

Tom Waits in orchestralem

Sound erklingen.

SA I 23. JAN 2021 I 20:00

EUR 75 I 65 I 55 I 40 I 30

Brad Mehldau

Weiter musikalischer

Horizont

Brad Mehldau Klavier

Es ist bezeichnend, dass Brad

Mehldau schon in seinem

Studium an der renommierten

Berklee School of Music in

Boston als „Best All Around

Musician“ ausgezeichnet

wurde. Als Jazzpianist ist der

introvertierte Amerikaner mit

Wohnsitzen in New York und

Amsterdam zwar heute weltberühmt.

Doch seine Inspirationsquellen

lassen einen viel

weiteren musikalischen Horizont

erkennen: Bach, Schubert,

zeitgenössische Musik oder

Popklassiker – seine Kunst

liegt in der raffinierten Weiterverarbeitung

der Themen,

die er sich zu eigen macht

und von einer inneren Kraft

getrieben verbindet. Immer

wieder baut er das System

aus Tönen, Harmonien und

Rhythmen zu faszinierenden

neuen Klanggebilden auf, lässt

es wieder einstürzen, um dann

mit endloser Spielfreude eine

weitere von abermillionen

Kombinationsmöglichkeiten

zu erkunden. Jazz-Architektur

in Perfektion – pur und unverstärkt.

DI I 09. FEB 2021 I 20:00

EUR 50 I 40 I 35 I 30 I 20

Naturally 7

Eine Band ohne Band?

Warren Thomas Tenor

(Gitarre, Percussion,

Klarinette)

Rod Eldridge Tenor

(Scratching, Trompete)

Sean Simmons Tenor

(Mundharmonika)

Lee Ricardo Cort Tenor

(Gitarre)

Roger Thomas Bariton (Rap)

Dwight Stewart Bariton

(Trompete)

Kelvin Mitchell Bass

(Bassgitarre)

Eine Band ohne Band?

Für Naturally 7 überhaupt

kein Widerspruch. Seit fast

zwanzig Jahren verzichten

die Sänger aus den USA

auf andere Musiker und

sind ihre eigene Band. Das

bedeutet, dass sie mit ihren

ausgezeichnet trainierten

Stimmen Instrumente wie

Gitarre, Trompete, Klarinette

oder sogar Schlagzeug einfach

selbst übernehmen. Mitunter

klingt das so verblüffend echt,

dass man glauben könnte, die

Musik käme vom Band. Aber

die Jungs von Naturally 7

verlassen sich ganz sicher

nicht auf ein Playback, das

aus versteckten Boxen hinter

ihnen schallt. Ihre Live-Shows

sind inzwischen legendär

und lassen das Publikum

meist schon nach wenigen

Minuten vor Begeisterung

von den Plätzen aufspringen.

Nachdem Naturally 7 in den

letzten Jahren oft Vorgruppe

für Michael Bublé und

Coldplay waren, starten sie

nun zu einer ausgedehnten

Welt-Tournee.

SA I 27. MÄR 2021 I 20:00

EUR 65 I 55 I 45 I 35 I 25

Curtis Stigers

SA I 23. JAN 2021

Foto Marina Chavez

Ein Schlagzeug.

105 dB


Komet

Zu Gast in der Tonhalle

Dieser Komet kennt unsere Stimmungen: Mal mögen wir’s nostalgisch, möchten

einfach nur lachen oder sind scharf auf Brandaktuelles. Wer in diesem Mix

aus Pop und Klassik, Kabarett und Comedy, Folklore, Jazz und Tanz nichts findet,

sollte mal seine Synapsen überprüfen lassen.

Beachten Sie bitte unbedingt auch weitere Ankündigungen in unseren

Monatskalendern und auf unserer Homepage www.tonhalle.de

Max Raabe &

Palast Orchester

„Guten Tag, liebes Glück“-

Tour

Max Raabe und das Palast Orchester

sind ab 2020 mit neuer

Tour unterwegs. Die Eröffnungszeile

„Heute ist ein

guter Tag um glücklich zu

sein“ wird Herzen und Ohren

des Publikums genauso

beglücken wie andere Textdichtungen

aus der Feder

Max Raabes – etwa „Statt

Cannes und Nizza / säß ich

mit Pizza / viel lieber mit dir

Hand in Hand“ aus „Côte

d´Azur“. Diese und weitere

Titel des begleitenden Albums

„Max Raabe & Palast Orchester

MTV Unplugged“ werden

für die Konzerttour „Guten

Tag, liebes Glück“ geschickt

verwoben mit beliebten, altbekannten

und neu entdeckten

Liedern aus den

1920er- und 1930er-Jahren.

V: Konzertbüro Augsburg GmbH

DO I 10. SEP 2020 I 20:00 *

DI I 27. APR 2021 I 20:00

*Nachholtermin für den 21.03.2020

EUR 89,50 I 79,50 I 70,50 I 57,50 I 41,40 I

29,90

Max Raabe & Palast Orchester

DO | 10. SEP 2020

DI | 27. APR 2021

Foto Gregor Hohenberg

dB Musik, die aus Kopfhörern schallt.

106

Komet


Internationaler

Aeolus Bläserwettbewerb

2020

Finale: Horn, Klarinette,

Saxophon

Düsseldorfer Symphoniker

Marie Jacquot Dirigentin

Wolfgang Amadeus Mozart

Hornkonzert Nr. 4 Es-Dur

KV 495

Pierre-Philippe Bauzin

Poème für Saxophon und

Orchester

Wolfgang Amadeus Mozart

Klarinettenkonzert A-Dur

KV 622

„Mit dem Aeolus Wettbewerb

ist es gelungen, die Stadt

Düsseldorf mit einem musikalischen

Ereignis von Weltrang

zu beglücken und ihn von Beginn

an in der internationalen

Spitze im Wettbewerbszirkus

zu platzieren“, so war in der

Dezember-Ausgabe 2018 in

der Zeitschrift „Das Orchester“

zu lesen. Der Wettbewerb

findet 2020 zum 15. Mal in der

Tonhalle statt. Die Preisgelder

sind verdoppelt worden von

bisher 30.000 auf 60.000 Euro.

Damit soll das internationale

Standing des Wettbewerbs

nachhaltig gefördert werden.

Der Reiz der Teilnahme liegt

allerdings nicht nur in den

Preisgeldern, sondern vor

allem auch darin, sich vor einer

Jury internationaler Spitzenmusiker

zu präsentieren. Der

Wettbewerb gilt als Basis einer

Weltkarriere: Ehemalige Preisträger

sind heute Soloinstrumentalisten

in internationalen

Spitzenorchestern und/oder

lehren an führenden Musikhochschulen.

V: Sieghardt Rometsch-Stiftung

The Simon

& Garfunkel

Story

Ein Abend mit den

Folk-Legenden

Adam Dickensen Paul Simon

Kingsley Judd Art Garfunkel

Songs wie „The Sound of

Silence“, „Bridge over Troubled

Water“ oder „Mrs. Robinson“

wurden zum Soundtrack einer

ganzen Generation. Als liebevolle

Hommage bringt The

Simon & Garfunkel Story den

charakteristischen Sound von

Paul Simon und Art Garfunkel

authentisch auf die Bühne

und erzählt die außergewöhnliche

Geschichte von zwei begnadeten

Musikern. Die Erfolgsshow

aus dem Londoner

West End kommt nun erstmals

auf große Tournee durch

Deutschland und Österreich

und führt mit den schönsten

Hits auf eine fesselnde Zeitreise

durch die Karriere der

beiden Songwriter. Paul Simon

und Art Garfunkel, zwei Jungs

aus dem New Yorker Stadtteil

Queens, hatten zu Beginn der

1960er-Jahre begonnen Musik

zu machen und können heute

auf zehn gemeinsame Grammys

und 100 Millionen verkaufte

Alben zurückblicken.

The Simon & Garfunkel Story

fängt die Stimmung der Zeit

mit den ebenso poetischen

wie eindringlichen Songs, mit

Bildern und Filmeinblendungen

ein.

V: BB Promotion

FR I 02. OKT 2020 I 20:00

EUR 89,90 I 79,90 I 69,90 I 59,90 I 49,90 I

39,90

New Fall

Festival

Besondere Künstlerinnen und

Künstler an besonderen Orten:

Das alljährlich im goldenen

Herbst stattfindende New

Fall Festival hat den Schlüssel

gefunden, für außergewöhnliche

Bands und ihr Publikum

Räume zu erschließen, die

dem Pop normalerweise nicht

offen stehen. Nach Düsseldorf

kamen in den letzten Jahren

unter anderem Michael

Kiwanuka, Woodkid, Birdy,

Tocotronic, Marianne Faithful,

Nouvelle Vague, Agnes

Obel, Ryuichi Sakamoto und

Alligatoah, um zum Beispiel

Kulturtempel der E-Musik

wie die Tonhalle oder auch

den holzvertäfelten Robert-

Schumann-Saal im Kunstpalast

zu bespielen. Das

Programm in den ungewöhnlichen

Spielstätten Düsseldorfs

beinhaltet eine Mixtur aus internationalen

Stars und

Geheimtipps. Ob Singer-Songwriter,

Elektro oder Indie –

einzig die Qualität ist hierbei

entscheidend.

V: SSC Music Group

SA I 03. OKT 2020 I 17:00

Die Künstler und die Ticketpreise

werden noch bekannt gegeben.

Sebastian

Pufpaff

Wir nach

Gretel fing an zu weinen und

sprach: „Wie sollen wir nun

aus dem Wald kommen?“

Hänsel aber tröstete sie: „Wart

nur ein Weilchen, bis der

Mond aufgegangen ist, dann

wollen wir den Weg schon

finden.“ Wissen Sie was: Die

Welt geht unter und wir fahren

mit Vollgas darauf zu, ja, das

stimmt. Aber wir sind die

Lenker. Sie haben das Steuer

in der Hand. Die Richtung

ist nicht in Stein gemeißelt,

vorgegeben oder gar eine Einbahnstraße.

Die Richtung ist

unsere Entscheidung. Also,

packen Sie die Sonnencreme

ein, nehmen Sie ihre besten

Vorurteile mit und lassen Sie

uns auf eine Reise gehen.

Wohin? In die Mitte des

Humors, denn da entspringt

der Sinn des Lebens: Lachen!

Ich verspreche Ihnen anzukommen,

denn dafür stehe

ich mit meinem Namen.

Ihr Pufpaff.

P.S. Sorry, aber es kann sein,

dass Sie auf dem Weg gehörig

was abkriegen, aber das lachen

wir weg. Keine Sorge!

V: Savoy Theater

DO I 08. OKT 2020 I 20:00

EUR 38,10 I 35,80 I 33,50 I 31,20 I

23,30

SO I 13. SEP 2020 I 11:00

EUR 10 | erm. EUR 3

Komet

Wenn ein Brüllaffe brüllt.

107 dB


Mnozil Brass

Pandaemonium

Heino goes

Klassik

Formosa

Quartet

Max Raabe

Max Raabe singt

Das Gasthaus Mnozil steht

im 1. Wiener Bezirk. Direkt

gegenüber der Musikhochschule.

Ein Glück, fanden sich

doch im Jahre 1992 sieben

junge Blechbläser zu regelmäßigen

Musikantenstammtischen

bei Josef Mnozil

zusammen. Aus klassischer

Volksmusik wurde bald angewandte

Blechmusik, grundsätzlich

ohne Noten gespielt,

geeignet für alle Lebenslagen:

typische Blasmusik, Schlager,

Jazz und Popmusik, Oper

und Operette. Ohne Furcht,

Tadel und Vorbehalte, dafür

mit sehr viel Wiener Schmäh

und großer Raffinesse. In

den kaum 28 Jahren ihres

Bestehens haben Mnozil Brass

ausgiebig und mit großem

Ernst Unernstes, ja sogar

Heiteres gespielt. Im neuen

Programm „Pandaemonium“

werden die Spielregeln von

Grund auf geändert: Ab sofort

beleuchtet das Ensemble mit

angemessenem Unernst die

ernsten Dinge des Lebens.

Lustvoll werden all die kleinen

Dämonen, die uns beim

Streben nach dem Wahren,

Edlen und Reinen immer im

Weg stehen, einer gepfefferten

bläserischen Reflexion unterzogen.

V: LC Live-Concerts GmbH

FR I 16. OKT 2020 I 20:00

EUR 51,50 I 46,50 I 41,50 I 36,50

Heino Gesang

Yuri Revich Violine

Mit der Tournee „Heino goes

Klassik“ erfüllt sich Heino

einen Herzenswunsch. Er

erfindet sich für sein treues

Publikum zum wiederholten

Male neu und zeigt so die

Vielfältigkeit seines künstlerischen

Schaffens. Im Rahmen

einer Konzerttournee durch

die ganze Bundesrepublik und

die schönsten und renommiertesten

Konzertsäle präsentiert

Heino nicht nur altbekannte

und neue Hits und Gassenhauer

wie „Blau blüht der

Enzian“ oder „Schwarzbraun

ist die Haselnuss“, sondern

auch klassische Musik von

Brahms, Beethoven, Schubert

und Tschaikowsky. Als besonderen

Stargast hat sich Heino

niemand Geringeren als den

28-jährigen Violin-Virtuosen

Yury Revich an seine Seite

geholt. Yury Revich gewann

2016 den Echo Klassik Award

in der Kategorie „Newcomer

des Jahres“ und spielt voller

Stolz auf einer Stradivari aus

dem Jahr 1709. Mit einem

30-köpfigen Orchester und

Chor sowie einer Ballerina

werden Heino und Yury

Revich ihr Publikum mit

einem knapp zweistündigen

Programm begeistern.

V: Helmut Werner Management

GmbH Germany

SA I 17. OKT 2020 I 20:00

EUR 101 I 81 I 71

Kulturerbe durch Kontinente

und Jahrhunderte

Formosa Quartet:

Jasmine Lin Violine

Wayne Lee Violine

Che-Yen Chen Viola

Deborah Pae Violoncello

Caroline Shaw

Blueprint

Ludwig van Beethoven

Streichquartett B-Dur op. 18/6

Wei-Chieh Lin

Pasibutbut

Wolfgang Amadeus Mozart

Streichquartett B-Dur KV 458

„Jagdquartett“

Das Formosa Quartet,

Gewinner des Ersten Preises

und des Amadeus-Preises

beim London International

String Quartet Competition,

erkundet auf seiner Europatour

Verbindungsstränge

zwischen den Komponisten

und ihrer Musik im Programm,

den Interpreten und

dem Publikum. Kontinente

und Jahrhunderte werden in

der ersten Hälfte des Konzerts

durchquert mit einer Gegenüberstellung

von „Blueprint“

der amerikanischen Komponistin

Caroline Shaw und

Beethovens B-Dur-Quartett.

Wei-Chieh Lins „Pasibutbut“

gibt Zeugnis vom kulturellen

Erbe Taiwans: eine auf einem

Erntelied der indigenen

Bunun beruhende Komposition.

Zum Schluss runden

Mozart und die Tonart

B-Dur das Programm ab und

demonstrieren den enormen

Einfluss des Komponisten auf

die Nachwelt, nicht zuletzt

auf den jungen Beethoven.

V: HoHaiYan Art

Max Raabe Gesang

Christoph Israel Klavier

So reduziert wie der Titel des

Programms ist auch der Soloabend

selbst. Ein Mikrophon,

ein Flügel, ein Sänger und

Pianist. Mehr braucht man

nicht, um all die Leichtigkeit,

Tiefe, Tragik und Komik

des Lebens zu spiegeln. Max

Raabe und Christoph Israel

spazieren durch die Musik

der Weimarer Republik und

heben im Vorübergehen ungehörte

und vergessene Schätze:

bekannte und unbekannte

Titel, die in einer aufregenden

Zeit entstanden sind und

scheinbar unaufgeregt den

Abgrund erahnen lassen, an

dem sie zum ersten Mal zu

hören waren. Heute wie

damals wollen diese Lieder

unterhalten. Mit klugen

Worten und albernen Bildern

reißen sie den Zuhörer aus der

Realität, zwar nicht in eine

bessere, aber in eine feinsinnigere

Welt.

V: Konzertbüro Augsburg

DO I 22. OKT 2020 I 20:00

EUR 71,50 I 66 I 61 I 51 I 41

SO I 18. OKT 2020 I 17:00

HELMUT-HENTRICH-SAAL

EUR 25 | erm. EUR 15

108

dB Wenn ein Elefant durch den Porzellanladen läuft.

Komet


Movie Time II

Die berühmtesten

Filmmusiken aller Zeiten –

Teil 2

Camerata Louis Spohr

Bernd Peter Fugelsang

Dirigent

Nach dem sehr erfolgreichen

Konzert der Camerata im

Oktober 2019 steht nun die

Fortsetzung der „Berühmtesten

Filmmusiken aller

Zeiten“ auf dem Programm,

die das Publikum in die Welt

des Kinos entführen wird.

Für ihr diesjähriges Symphoniekonzert

hat die Camerata

Louis Spohr wieder einige

der schönsten Filmmusiken

ausgewählt, um diese zu

einem klanglichen Erlebnis

für alle Generationen werden

zu lassen. Zur Aufführung

kommen Melodien u. a.

aus „Doktor Schiwago“,

„Schindlers Liste“, „Jenseits

von Afrika“, „Der Pate II“,

„Rocky“, „Jurassic Park“,

„Batman“ und „Titanic“ –

sozusagen eine hollywoodreife

Gelegenheit, um sich von den

klanglichen Möglichkeiten

der Camerata als „viel-harmonisches“

Orchester begeistern

zu lassen.

V: Camerata Louis Spohr gUG

SA I 24. OKT 2020 I 20:00

EUR 42 I 34 I 28 I 23

erm. EUR 23 I 18 in Kat. III/IV

WDR 4

Symphonic

Pop Tour

Lieblingshits

WDR Funkhausorchester

Laith Al-Deen Vocals

Sydney Youngblood Vocals

Enrique Ugarte

Musikalische Leitung

Kunstvoll arrangierte Medleys

mit Hits der 70er- und

80er-Jahre, brillant gespielt

vom WDR Funkhausorchester,

stehen im musikalischen

Fokus dieses exklusiven

Konzerterlebnisses. Besondere

Highlights sind die beiden

Gaststars Laith Al-Deen

und Sydney Youngblood.

Als Laith Al-Deen im Jahr

2000 erstmals die deutschen

Charts stürmte, war das der

Startschuss für eine besondere

Karriere in der deutschsprachigen

Popmusikszene. Neben

seinen neuen Hits wird

er selbstverständlich auch

„Bilder von dir“ im symphonischen

Gewand präsentieren.

Sydney Youngblood war schon

bei der ersten „Symphonic

Pop Tour“ im Herbst 2018

mit dabei und hat Publikum

und Orchestermusiker gleichermaßen

in seinen Bann

gezogen. Neben seinen großen

80er-Hits „If Only I Could“

und „Sit And Wait“ brillierte

er vor allem mit seiner

ausdrucksstarken Stimme

und einem unverwechselbaren

Humor.

V: Handwerker Promotion

Deutschsprachige

Poetry Slam

Meisterschaften

2020

Finale des Einzelwettbewerbs

Vom 27. bis 31.10.2020 ist

Europas größtes Festival der

Live-Literatur zu Gast im

Rheinland. Denn Düsseldorf,

die heimliche Hauptstadt

des Poetry Slam, richtet das

Treffen der besten deutschsprachigen

Poetinnen und

Poeten aus Deutschland,

Österreich, Luxemburg,

Liechtenstein und der Schweiz

aus. Nach zehn Vorrunden

und drei Halbfinals treten die

Besten der Besten im Finale

unter der Sternenkuppel der

Tonhalle gegeneinander an.

Wer wird Deutschsprachiger

Poetry Slam Meister oder

Deutschsprachige Poetry Slam

Meisterin 2020? Bewähren

sich die Stars oder drehen

Newcomer alles um? Das

Publikum entscheidet!

V: zakk – Zentrum für Aktion, Kultur

und Kommunikation

Mit freundlicher Unterstützung des

Kulturamtes der Landeshauptstadt

Düsseldorf, des Ministeriums für

Kultur und Wissenschaft des Landes

NRW, der Bürgerstiftung Düsseldorf,

der Kunst- & Kulturstiftung der Stadtsparkasse

Düsseldorf und der LAG

Soziokultur

SA I 31. OKT 2020 I 20:00

EUR 39 – 19

Rainald Grebe

Das Münchhausenkonzert

Für sein sechstes Solo hat

Rainald Grebe einen alten

Schmöker zur Hand

genommen: „Des Freiherrn

Münchhausen wunderbare

Reisen zu Wasser und zu

Lande“ von 1786. Man hat

gleich ein paar Bilder von

Münchhausen im Kopf: wie er

auf einer Kanonenkugel reitet,

sein Pferd von einem Stadttor

halbiert wird und beim Saufen

hinten ausläuft ... – ein

Klassiker. Wer ist dieser

Münchhausen? Ein Schwadroneur.

Ein großer Labersack.

Ein Mann mit zeitlosen

Eigenschaften: keine Schwäche

zeigen, die Welt erklären.

Also perfekte Voraussetzungen

für ein Soloprogramm. In

unserer Gegenwart der fake

news und des bullshits hätte

sich Münchhausen wohlfühlen

müssen. Also begibt

sich Rainald Grebe in die

Welt der Lügen und Halbwahrheiten,

der Behauptungen

und Schönfärbereien, der

Hochstapeleien und

Verschwörungstheorien. Und

alles ist wahr! Der Lügenbaron

als Reiseleiter in die

Oberflächen unserer Zeit.

Inklusive Mondlandung. Mit

wunderschönen Songs. Und

wunderschönem Licht. Ein

wunderbarer Abend.

V: Savoy Theater

SO I 01. NOV 2020 I 20:00

EUR 58,10 I 50,50 I 45 I 39,60

SO I 25. OKT 2020 I 19:00

EUR 75,45 I 70,85 I 62,80 I 53,60 I 42,10

Komet

Wenn eine Kanone auf Spatzen schießt.

109 dB


Barbara Schöneberger

MI I 04. NOV 2020

Foto Benno Kraehahn

dB Wenn der innere Schweinehund rebelliert.

110

Komet


Barbara

Schöneberger

Alles Gute und so weiter

Barbara Schöneberger & Band

Nach ihrer erfolgreichen

„Eine Frau gibt Auskunft“-

Tour im vergangenen Frühjahr

geht Barbara Schöneberger

auch 2020 wieder auf Konzertreise.

Der Song „Alles Gute

und so weiter“ liefert dabei

das Motto. Gemeinsam mit

ihrer bewährten Band tritt sie

im Oktober und November

2020 in elf deutschen Städten

auf. Programmatisch knüpft

Barbara Schöneberger dabei

an die letzte Tournee an.

Gespielt werden Songs aus

dem Album „Eine Frau gibt

Auskunft“, darunter auch

Titel, die bislang nicht live

gespielt wurden, sowie neue,

überraschende Cover-Versionen

und Stücke aus ihren

Longplayern „Jetzt singt sie

auch noch!“, „Nochmal, nur

anders“ und „Bekannt aus

Funk und Fernsehen“. Durch

den Abend führt die Entertainerin

selbstverständlich selbst.

Garniert wird die kurzweilige

Show von jeder Menge

Anekdoten aus dem bewegten

Leben von Deutschlands

beliebtester Moderatorin.

V: concert team NRW

MI I 04. NOV 2020 I 20:00

EUR 112,50 I 95,25 I 89,50 I 78

Doc Heilein

and Friends

Festliches Benefiz-

Galakonzert

Ensemble aus Solisten der

Düsseldorfer Symphoniker,

Duisburger Philharmoniker,

Essener Philharmoniker, der

Deutschen Oper am Rhein, der

Deutschen Oper Berlin sowie

aus Pop- und Gospelsängern

Berührend, umarmend, beseelend:

Rund 50 Musikerinnen

und Musiker spielen

Klassik, Oper, Pop, Gospel –

echt Crossover. Nach den erfolgreichen

Konzerten in den

letzten zwei Jahren organisiert

der Arzt und Musiker Dr. med.

Matthias Heilein abermals

eine Benefizgala. Auf Grund

der Corona-Pandemie geht

der Erlös in diesem Jahr an

die beteiligten freischaffenden

Künstler. Die Konzertbesucher

erwartet ein musikalischer

Hochgenuss. Dabei sind

Dragos Manza, Konzertmeister

der Düsseldorfer Symphoniker,

Mathias Feger, erster

Solo-Bratschist der Duisburger

Philharmoniker, der Bariton

Benjamin Hewat-Craw, Tomas

Kildisius, Paulina Schulenburg,

die Sängerinnen Pamela

Falcon und Leslie Jost

sowie die Sänger Ricardo Marinello,

Lewin Blümel, Timo

Böcking & Friends und viele

andere mehr. Auch in diesem

Jahr wird Sarah Bouwers die

Gäste wieder charmant durch

das Programm führen. Nach

dem Konzert findet ein Gettogether

im Foyer der Tonhalle

Düsseldorf statt.

V: Dr. Matthias Heilein

MO I 09. NOV 2020 I 19:30

Eleftheria

Arvanitaki &

Takim

Treffpunkt Griechenland

Takim

Eleftheria Arvanitaki Gesang

Die griechische Sängerin

Eleftheria Arvanitaki kommt

gemeinsam mit der Athener

Folk-Ethno-Band Takim zum

ersten Mal in die Tonhalle

Düsseldorf. Eleftheria Arvanitaki

gehört zu den erfolgreichsten

Künstlerinnen Griechenlands.

Kooperationen

mit renommierten Künstlern

wie Cesária Évora, Dulce

Pontes, Ismael Lo oder Philip

Glass haben sie international

bekannt gemacht und bis

auf das Titelbild vom britischen

Magazin „Folk Roots“

gebracht. Ihre beeindruckende

Live-Präsenz ist gepaart

mit einer ausdrucksstarken

Stimme, die auch noch in

den leisesten Nuancen eine

ungeheure Wirkung entfaltet.

Eleftheria Arvanitaki trat auf

ihren Tourneen in den großen

Konzerthäusern sowie bei

Festivals weltweit auf. Mittlerweile

zählt sie zu den ganz

großen nationalen Identifikationsfiguren

Griechenlands.

Takim ist die bedeutendste

Ethno- und Crossover-Band

Griechenlands. Das erste

gemeinsame Konzert mit

Eleftheria Arvanitaki fand

im Sommer 2019 im Herodes

Atticus Odeon Amphitheater

an der Athener Akropolis

statt.

V: Karozas Entertainment GmbH

MI I 11. NOV 2020 I 20:00

EUR 66 I 56 I 46 I 36 I 26

Joja Wendt

Stars on 88 – Part II

Joja Wendt Piano

Joja Wendt ist Deutschlands

erfolgreichster Pianist,

niemand erreicht am Flügel

ein so großes Publikum wie

er. Sein Geheimnis: virtuoses

Spiel, Charme und die Fähigkeit,

sämtliche Vorstellungen

eines klassischen Klavierkonzerts

neu zu definieren und

mit mitreißendem Entertainment

seine Fans von der ersten

Minute an in seinen Bann

zu ziehen. Wer ein Konzert

von Joja Wendt besucht, geht

glücklich nach Hause. Mit

„Stars on 88 – Part II“ präsentiert

der Klaviervirtuose den

Fans sein bislang POPulärstes

Programm: Die Zuschauer

erwartet ein wilder Ritt durch

die Popgeschichte mit überraschenden

Neuinterpretationen

der bekanntesten Songs von

Michael Jackson, den Beatles

oder Ed Sheeran. Joja Wendt

rückt aber auch legendäre

„Hit-Giganten“ wie Beethoven,

Horowitz oder Gershwin

ins Scheinwerferlicht und

macht damit ein weiteres Mal

deutlich, dass gute Musik

Menschen begeistert – ganz

egal, ob ein U oder E davor

steht.

V: Handwerker Promotion

FR I 13. NOV 2020 I 20:00

EUR 61,95 I 57,45 I 52,85 I 48,25 I 41,35

EUR 117 – 37

Komet

Die notwendige Lautstärke, um mit der

Stimme ein Glas zerspingen zu lassen.

111 dB


Salut Salon

Die Magie der Träume

Angelika Bachmann Geige

Iris Siegfried Geige

Anna-Lena Perenthaler Cello

Olga Shkrygunova Klavier

Das Hamburger Klassik-

Quartett Salut Salon begeistert

seit über 17 Jahren das

Publikum auf der ganzen

Welt mit Klassik von Bach bis

Prokofjew, mit Tangos von

Piazzolla, eigenen Chansons,

Instrumental-Akrobatik und

poetischem Puppenspiel. Das

Geheimnis der ECHO-Preisträgerinnen

sind ihre Konzerte

voller Virtuosität, Charme und

Humor. Damit reißen sie ihre

Zuschauer im Pariser Olympia

genauso zu Beifallsstürmen

hin wie im Teatro Municipal

in Rio de Janeiro oder in der

Elbphilharmonie Hamburg.

2020 wird magisch – Salut

Salon verzaubern ihr

Publikum mit ihrer neuen

Bühnenshow „Die Magie der

Träume“. Ob Tschaikowskys

„Winterträume“, Ysaÿes „Rêve

d’enfant“ oder „Hedwig’s

Theme“ aus der Filmmusik zu

„Harry Potter“ – die vier Musikerinnen

zaubern, spielen und

singen, rappen und steppen.

Was ist Traum, was Realität?

Die Magie liegt bei Salut Salon

immer auch darin, dass Fragen

wie diese unbeantwortet

bleiben.

V: Savoy Theater

SA I 14. NOV 2020 I 20:00

EUR 60,80 I 55,30 I 48,20 I 43,80

Denis Matsuev

Tastenmagier mit russischer

Seele

Denis Matsuev Klavier

Ludwig van Beethoven

Sonate Nr. 32 c-Moll

Sergej Rachmaninow

Variationen d-Moll über ein

Thema von Corelli

Peter I. Tschaikowsky

Méditation D-Dur

Franz Liszt

Sonate h-Moll

Bereits zum vierten Mal

gastiert Denis Matsuev,

Klaviervirtuose von Weltruf,

in der Tonhalle Düsseldorf –

mit zwei Werken aus der

russischen Musikwelt sowie

zwei Marksteinen der deutschen

Klassik und Romantik.

Sowohl Beethovens letzte

Klaviersonate op. 111 als auch

Franz Liszts gewaltige Sonate

in h-Moll dürfen ohne Übertreibung

als Gipfelwerke in

der Entwicklung der Klaviersonate

bezeichnet werden und

haben zum Zeitpunkt ihrer

Entstehung neue Maßstäbe

gesetzt, die weit in die Zukunft

wiesen. Dazu kommen mit

den „Corelli-Variationen“ von

Rachmaninow sowie Tschaikowskys

„Méditation“ auch

zwei prominente Vertreter der

russischen Schule zu Wort.

V: BA Management

MO I 16. NOV 2020 I 20:00

EUR 86 I 70 I 58 I 47 I 36

Till Brönner

On Vacation

Till Brönner & Band

Es geht neu und mitreißend

weiter bei Till Brönner,

Deutschlands Nummer

Eins des Jazz: Auf der Tour

im Herbst 2020 präsentiert

er neues Material aus dem

kommenden Album „On

Vacation“. Garantiert ist ein

Abend mit virtuosen Musikern,

spannenden Arrangements

und selbstverständlich sehr

viel Till Brönner. Brönner trat

als einziger deutscher Musiker

2016 anlässlich des International

Jazz Days bei einem

All-Star-Konzert im Weißen

Haus vor US-Präsident Barack

Obama auf. Sein Solo-Album

„The Good Life“ landete im

selben Jahr aus dem Stand auf

Platz 6 der deutschen Charts.

Till Brönner ist nicht nur

Jazz-Musiker, sondern auch

ein künstlerisches Multitalent:

Als Trompeter, Sänger,

Komponist, Produzent und

Fotograf sowie mit seiner

einzigartigen Ausstrahlung

und seinem unverkennbar

coolen Sound fasziniert er sein

Publikum weltweit. Er kann

bis dato zwei Grammy-Nominierungen

sein Eigen nennen

und ist bislang der einzige

Künstler, der in allen drei

ECHO-Kategorien (Jazz, Pop,

Klassik) gewinnen konnte.

V: Handwerker Promotion

MI I 18. NOV 2020 I 20:00

EUR 69,90 I 61,85 I 53,80 I 48,05 I 42,30

Klassik Radio

live in Concert

Die Nacht der Filmmusik

2020

Klassik Radio Pops Orchestra

Nic Raine Dirigent

Nach acht ausverkauften

deutschlandweiten Konzerttourneen

setzt Klassik Radio

seine Erfolgsgeschichte fort.

„Die Nacht der Filmmusik“

ist einzigartig und hochemotional.

Zu erleben sind

mitreißende Filmmusik und

atemberaubende Soundtracks

aus der Kinowelt – gespielt

von 80 Spitzenmusikern unter

der Leitung des Dirigenten

Nic Raine. Das Publikum

darf sich auf einen unvergesslichen

Abend voller Emotionen

mit einem spektakulären

Programm und einer

fesselnden Show freuen.

V: Euro Klassik GmbH

DO I 19. NOV 2020 I 20:00

EUR 105,40 I 94,40 I 72,40 I 61,40 I

50,40

dB Der Applaus im Konzert.

112

Komet


Familienkonzert

Hagen Rether

Liebe

Mit Pauken und Trompeten

Orchester der Landesregierung

Düsseldorf e. V.

Christian Ludwig Leitung und

Moderation

Werke von John Williams,

Antonín Dvořák, Joseph Haydn

u. a.

Seit vielen Jahren präsentiert

das OdL Themenkonzerte für

Groß und Klein. Mit Musik

werden Geschichten erzählt

und musikalische Bilder

gemalt. Diesmal geht es um

musikalische Heldengeschichten

und sagenhafte

Gestalten. Und welche Instrumente

könnten diese Figuren

besser in Töne verwandeln

als das Schlagwerk und die

Trompete? Ein besonderes

Highlight gibt es immer nach

dem Konzert: Die Instrumente

der Musiker dürfen

in der Rotunde der Tonhalle

ausprobiert werden.

V: Orchester der Landesregierung

SO I 22. NOV 2020 I 11:00

Erwachsene EUR 16 I Kinder EUR 8

Im Anschluss an das Konzert Instrumentenvorstellung

in der Rotunde

Es ist kein klassisches Kabarett,

was Hagen Rether

serviert, sondern ein assoziatives

Spiel, ein Mitdenkangebot.

Der Kabarettist

verweigert die Verengung

komplexer Zusammenhänge

und gesellschaftlicher wie

politischer Absurditäten

auf bloße Pointen. Auch

das Schlachten von Sündenböcken

und das satirische

Verfeuern der üblichen

medialen Strohmänner sind

seine Sache nicht, denn die

Verantwortung tragen schließlich

nicht allein „die da oben“.

Rether verführt das Publikum

zum Perspektivwechsel – zu

einem anderen Blick auf die

Welt, in die Zukunft, in den

Spiegel, auch unbequemer

Wahrheit ins Auge. Seine

„Liebe“ ist tragisch, komisch,

schmerzhaft, ansteckend: Das

ständig mutierende Programm

mit dem immer gleichen Titel

verursacht nachhaltige Unzufriedenheit

mit einfachen

Erklärungen und stiftet zum

Selberdenken und -handeln

an. Der Kabarettist plädiert

leidenschaftlich für Aufklärung

und Mitgefühl, gegen

Doppelmoral und konsumselige

Wurstigkeit: Wandel ist

möglich – wenn wir wollen.

V: Savoy Theater

Till Brönner

MI I 18. NOV 2020

Foto Gregor Hohenberg

SA I 28. NOV 2020 I 20:00

EUR 40,40 I 35,80 I 31,20 I 25,60 I 21

Komet

Das Bellen eines Schäferhundes.

113 dB


Polizei-Chor

Die Höhner

Chilly Gonzales

Dieter Nuhr

49. Weihnachtskonzert

Höhner Weihnacht

A Very Chilly Christmas Tour

Kein Scherz!

Junge Philharmonie Köln

Polizei-Chor Düsseldorf

1958 e. V.

Der Polizei-Chor Düsseldorf

1958 e. V. bietet in seinem

traditionsreichen Weihnachtskonzert

immer eine

vielfältige Mischung aus

traditioneller, klassischer und

moderner Weihnachtsmusik.

Gastsolisten sowie anspruchsvolle

Ensembles tragen

zum abwechslungsreichen

Programm bei – eine festliche

Einstimmung auf die Adventsund

Weihnachtszeit.

V: Polizei-Chor Düsseldorf 1958 e. V.

DI I 01. DEZ 2020 I 19:00

EUR 23 I 19 I 15

Fröhlich und festlich, rockig

und melodiös – die „Höhner

Weihnacht“ ist ein ganz

besonderes Konzert. Denn

gemeinsam mit den Fans

möchte die Kölner Band die

Festzeit auf ihre ganz eigene

Höhner-Art begrüßen: mit

kölschem Temperament,

wunderbaren Weihnachtstönen

und ganz viel Gänsehaut-Jeföhl!

Besinnlichkeit,

Musik und gute Laune passen

auch im Advent hervorragend

zusammen; das stellen

Henning Krautmacher,

Hannes Schöner, Jens Streifling,

Micky Schläger, Heiko

Braun und Joost Vergoossen

mit ihren Weihnachtskonzerten

eindrucksvoll unter

Beweis. Neben eigenen Songs

präsentieren die Musiker

klassische Weihnachtslieder,

Lieder zum Fest aus aller Welt

und natürlich echte Evergreens

wie „White Christmas“

oder „Jingle Bells“. Aber die

Höhner wären nicht die

Höhner, wenn sie nicht auch

richtig Gas geben würden.

Fetzige Rockhymnen und

echte Stimmungsknaller

reißen das Publikum mit, bis

der gesamte Saal lauthals

mitsingt, mitklatscht und tobt.

V: Meyer-Konzerte

MI I 02. DEZ 2020 I 19:30

EUR 47,90 – 27,90

Chilly Gonzales Piano

Stella Le Page Violoncello,

Gesang

Der kanadische, Grammyausgezeichnete

Pianist und

Entertainer Chilly Gonzales

ist sowohl für den intimen

Piano-Vibe seiner Alben

„Solo Piano I“ und „Solo

Piano II“ als auch für seine

Performance-Qualitäten

und Kompositionen für

preisgekrönte Stars bekannt.

Gonzo, wie er im engeren

Kreis genannt wird, nähert

sich dem Klavier einerseits

mit seinem Background aus

Klassik und Jazz, andererseits

mit der Haltung eines

Rappers. Er spielt und schreibt

unter anderem mit Jarvis

Cocker, Feist und Drake.

2020 kehrt Chilly Gonzales

mit einem neuen Programm

auf die Bühne zurück, das

mit Medleys intimer Stücke

aus der Solo-Piano-Trilogie

beginnt. Sowohl Hits als auch

versteckte Überraschungen

seines restlichen Repertoires

werden mit neuen Masterclasses

zum Thema Weihnachten

durchsetzt sein, in

denen spielerisch erklärt wird,

wie Musik funktioniert. Zeit

für chillytypische Weihnachtsüberraschungen!

V: Konzertbüro Schoneberg

DI I 15. DEZ 2020 I 20:00

EUR 55 I 50 I 45 I 40 I 35 zzgl. Gebühren

Dieter Nuhr ist der Meister

der entspannten Comedy

und der König der befreienden

Pointe. In seinem

Programm „Kein Scherz!“

beweist er wieder einmal: Das

Leben ist kein Witz, kann

aber trotzdem Spaß machen.

Nuhr widersetzt sich dem

Zeitgeist dauernder Erregung,

seziert unser mediengestörtes

Weltbild und hält dagegen mit

seiner entwaffnenden Unaufgeregtheit.

Ja, wir alle wissen,

die Welt wird untergehen –

aber es wird voraussichtlich

noch ein paar Millionen

Jahre dauern. Nuhr kontert

die ritualisierte Empörung

in unserem Land mit abwägenden

Gedanken und gelassener

Heiterkeit. Er seziert

mit seinen entlarvenden

Pointen die Verkrampftheit

der Ideologen und befreit

sein Publikum vom Zwangsdenken

der Besserwisser.

Nuhr beweist: Humor kann

schlau sein, Optimismus

ist möglich, Denken macht

Spaß. Die Wirklichkeit ist

oft lustiger als jeder Witz,

und Lachen ist – das ist kein

Scherz! – extrem befreiend!

V: Agentur Udo Lühr

DO I 17. DEZ 2020 I 20:00

FR I 18. DEZ 2020 I 20:00

EUR 35 I 33 I 31 I 27 zzgl. Gebühren

dB Wenn die Hölle zufriert.

114

Komet


Nigel Kennedy

plays

Beethoven

Philharmonie Leipzig

Nigel Kennedy Violine

Ludwig van Beethoven

Violinkonzert D-Dur

Nigel Kennedy

Violinkonzert Nr. 1

„Für Ludwig Van“

Nigel Kennedy ist einer der

schillerndsten Exzentriker

der klassischen Musik und

zugleich eines der begnadetsten

Genies auf der

Violine. Im Beethoven-Jahr

2020 gastiert der Stargeiger

sechs Mal in Deutschland.

Gemeinsam mit der Philharmonie

Leipzig spielt

er ein Programm aus zwei

Teilen. Teil eins ist Ludwig

van Beethovens Violinkonzert.

Teil zwei, und hierbei

handelt es sich um eine echte

Sensation, ist Nigel Kennedys

eigenes Violinkonzert „Für

Ludwig Van“! Ein von ihm

selbst geschriebenes Konzert

als Hommage an einen der

größten Künstler und Komponisten

aller Zeiten.

V: Handwerker Promotion

SO I 20. DEZ 2020 I 19:00

EUR 109,50 I 103,75 I 98 I 92,25 I 86,50

Helge

Schneider

Die Wiederkehr des

blaugrünen Smaragdkäfers

Wenn die anderen sich schon

mit einem Bein im Wohnzimmer

vor dem Fernsehapparat

eine Flasche Bier

zurechtrücken, um Fußball

oder Donna Leon zu gucken,

räumt Helge Schneider

a.k.a. „Der rubinrote

Höllenstorch“ seine Garage

aus und seine Orgel in den

Anhänger. „Rente? Kenn ich

nicht!“ – Der 65-Jährige mit

dem Gehirn eines Gorillas

rastet förmlich aus, wenn er

auf seine „wohlverdiente Ruhe“

nach unzähligen Konzertreisen

angesprochen wird.

Sein Gesicht spricht Bände,

und zwar alle Bände von

Brockhaus. Es gibt auf unserer

Erde keinen Superstar, der so

außergewöhnlich belesen ist

wie Helge Schneider: „Ich lese

alles! Ob Wein ob Äpfel. Und

zwischendurch mal ‚Schleifspuren

auf dem Teppich’, mein

Lieblingsbuch! Das reicht, um

mich am heutigen Billardstandard

zu messen!“

V: Savoy Theater

MO I 21. DEZ 2020 I 20:00

DI I 22. DEZ 2020 I 20:00

EUR 58,60 I 53,10 I 47,60 I 42,10 I 34,40

Wiener Johann

Strauß Konzert-

Gala

K&K Philharmoniker

K&K Ballett

Matthias Georg Kendlinger

Musikalische Leitung

Operettenmelodien, Walzer,

Polkas und Märsche der

Strauß-Dynastie

Sie ist ein Garant für frisches

Lebensgefühl, Vitalität und

Sinneslust – die Wiener

Johann Strauß Konzert-Gala

der K&K Philharmoniker.

Seit 1996 hat Matthias Georg

Kendlingers Exportschlager

„Made in Austria“ mehr als

eine Million Liebhaber in

19 europäischen Ländern in

seinen Bann gezogen: ein

musikalischer Jungbrunnen,

an dem selbst Könige und

Kaiser ihre wahre Freude

hätten – Kultstatus inbegriffen!

V: Da Capo Musikmarketing

SA I 02. JAN 2021 I 19:00

EUR 99 | 94 | 88 | 81 | 71 | 63

Die Nacht der

5 Tenöre

Plovdiv Symphonic Orchestra

Vincenzo Sanso, Luigi Frattola,

Orfeo Zanetti, Daniel

Damyanov, Momtchil

Karaivanov Tenor

Andrea Hörkens Sopran &

Moderation

Nayden Todorov Dirigent

Italienische Canzone und

Opernarien aus Aida, Nabucco,

Tosca, Carmen, La Traviata

u. a.

Fünf stimmgewaltige Tenöre,

die sonst in den renommiertesten

Opernhäusern der

Welt auf der Bühne stehen,

kommen für „Die Nacht

der 5 Tenöre“ zusammen,

um in Begleitung eines

Symphonieorchesters ihr

Publikum zu verzaubern. Der

Schwerpunkt des Repertoires

liegt dabei auf Arien

aus bekannten Opern wie

„Aida“, „Nabucco“, „Tosca“,

„Carmen“, „La Traviata“ oder

„Der Zigeunerbaron“. Zusätzlich

erklingen berühmte

italienische Canzone. Unterstützung

erhalten Orchester

und Tenöre von einer weiblichen

Stimme – Andrea

Hörkens. Die europaweit

gefragte Sopranistin führt

moderierend durch die Gala

und avanciert mit ihrer

charmanten, liebenswerten

Art binnen kürzester Zeit zum

Publikumsliebling.

V: RGV Event GmbH

SO I 03. JAN 2021 I 18:00

EUR 69,90 – 48,90

Nigel Kennedy

SO | 20. DEZ 2020

Foto MAWI Concert GmbH

Ein moderner Zahnarztbohrer (empfundener Wert).

115 dB


Schwanensee

Klassisches Ballett

Linksrheinische Compagnie

Kinderballett Muchka

Yuk Ting Li Odette – Odile

Slavek Muchka Choreographie

Musik von Peter Tschaikowsky

Der todkranke Tschaikowsky

sieht die Ereignisse seines

bewegten Lebens bildhaft

vorüberziehen. In seinen

Fieberträumen mischen sich

eigene Erinnerungen mit den

Figuren seines „Schwanensees”.

Er selbst wird zum Alter

Ego des Prinzen Siegfried.

Während die klassischen

Höhepunkte dieser schaurigschönen

Geschichte um Prinz

Siegfried und die Schwanenprinzessin

Odette in überlieferter

Choreographie getanzt

werden, hat Muchka für die

Schwäne zusätzlich ein neues,

ausdrucksstarkes Bewegungsrepertoire

entwickelt.

Es entstehen faszinierende

Bilder, als säße man tatsächlich

am Ufer des tiefgrünen

Schwanensees, umgeben von

den zarten Klängen Tschaikowskys

bezaubernder Musik.

V: Ballett Muchka

SA I 09. JAN 2021 I 19:30

EUR 39,80 I 35,35 I 29,80 I 25,35 I

20,90 I 17,60

Blechschaden

mit Bob Ross

Das etwas andere Karnevalskonzert

Blechschaden – Die Blechbläser

der Münchner Philharmoniker

Bob Ross Leitung und Horn

Seit über 30 Jahren auf der

Bühne, jedes Ensemble-

Mitglied ein ausgewiesener

Spitzenmusiker: Die Gruppe

Blechschaden wird von ihrer

treuen Fangemeinde für ihr

unermüdliches Engagement

geliebt, der Musik ihre spaßige

Seite abzugewinnen und dabei

jeden Versuch, unbedingt

zwischen U- und E-Musik

unterscheiden zu wollen,

geradezu ad absurdum zu

führen. Die weltweit bekannte

„Spaßfraktion“ der Münchner

Philharmoniker mixt in

ihrem neuen Programm die

verschiedenen musikalischen

Genres von Pop über Oper

und Musical bis hin zur klassischen

Symphonie zu einem

höchst unterhaltsamen Melodien-Cocktail,

garniert mit

urkomischen Moderationen

und Einlagen. Vor allem ihr

schottischer Leiter Bob Ross

greift dabei ganz unschottisch

großzügig in die Humor-Kiste.

Bei aller ernsthaften Professionalität,

mit der die Musiker

ihre Instrumente beherrschen,

steht für Blechschaden immer

eines im Vordergrund: dem

Publikum Spaß an der und

um die Musik herum zu

bereiten.

V: Künstler- und Konzertmanagement

Preisinger

MO I 18. JAN 2021 I 20:00

EUR 63 I 58 I 52 I 41

Yesterday – The Beatles Musical

FR I 22. JAN 2021

Foto Jan Kocovski

dB Die Geräuschkulisse in einem

116 Zelt auf dem Oktoberfest.

Komet


ABBA Gold

The Concert Show

Die Kultband ABBA ist eine

der erfolgreichsten Musikgruppen

aller Zeiten und

liefert mit ihren unsterblichen

Hits den Sound für Generationen.

„ABBA Gold – The

Concert Show“ sorgt dafür,

dass die zahllosen Fans der

schwedischen Ausnahmeband

das einzigartige Feeling der

unvergessenen ABBA-Songs

auch heute noch originalgetreu

erleben können.

Wenn Glamour-Pop und

Ohrwürmer aus der Glitzerwelt

so perfekt wie bei „ABBA

Gold“ auf die Bühne gebracht

werden, erfährt die legendäre

Popband tatsächlich eine

Wiederauferstehung. Denn

nicht nur musikalisch ist

„ABBA Gold – The Concert

Show“ ein eindrucksvolles

Revival, auch die Performance

lässt nichts zu wünschen übrig.

Von den Originalkostümen

bis hin zum schwedischen

Akzent der bewunderten

Vorbilder – jedes noch so

kleine Detail ist authentisch

ABBA. Neben den Welthits

im Unplugged-Gewand

sorgen eine Video-Show

mit Live-Kamera sowie eine

moderne Retro-Licht-Show

für ein wahrhaft „goldenes“

Konzerterlebnis.

V: Concert- und Eventagentur Platner

Yesterday –

The Beatles

Musical

The London West End Beatles

Keine Band hat die Welt so

verändert, wie es den Beatles

gelungen ist. Keine andere

Band hat die Musikgeschichte

so nachhaltig geprägt, und

keine Band ist heute, über 50

Jahre nach ihrer Gründung,

noch so populär wie damals.

Wie ihre Karriere im britischen

Liverpool ihren Anfang

nahm, wie sie im Hamburger

Rotlichtviertel St. Pauli

zum Geheimtipp wurde und

schließlich mit ihrer Musik

die Welt zu erobern begann –

diese beeindruckende Erfolgsgeschichte

zeichnet das

Musical „Yesterday“ ambitioniert

nach. Die Songs

der Beatles bleiben dabei

stets Hauptakteure. Die

ausgefeilte Bühnenshow mit

aufwändigen Licht- und

LED-Effekten entführt die

Zuschauer auf eine faszinierende

visuelle und akustische

Reise in jene Zeit, als

die Beatles Clubs, Arenen

und Festivals in brodelnde

Hexenkessel verwandelten –

ein ebenso mitreißendes wie

authentisches Konzerterlebnis

für Jung und Alt.

V: Concert- und Eventagentur Platner

Falco –

The Show

„Rock me Amadeus“, „Jeanny“,

„Out of the Dark“ oder „Der

Kommissar“– die großen Hits

von Falco sind unvergessen.

„Falco – The Show“ ist eine

energiegeladene Hommage

an den 1998 verstorbenen

österreichischen Popstar und

Nationalhelden. Michael

Patrick Simoner präsentiert

Falco in einer authentischen

Konzertshow. Der Wiener

ist weltweit der einzige von

Falcos Mutter Maria Hölzel

autorisierte Falco-Darsteller,

der seine Auftritte in Originalkleidung

von Hans

Hölzel zelebriert. Die typisch

arrogante Attitüde, Mimik

und Gestik sind verblüffend

echt. Michael Patrick

Simoner wird von exzellenten

Musikern begleitet, die unter

anderem mit Weltstars wie

Nelly Furtado, Anastacia, Phil

Collins, Cliff Richard und Joe

Cocker auf der Bühne standen.

V: Concert- und Eventagentur Platner

FR I 29. JAN 2021 I 20:00

EUR 64,90 I 54,90 I 44,90 I 34,90

Universitätsorchester

und

Unichor

Düsseldorf

Silke Löhr Leitung

Regelmäßig sind der Unichor

und das Universitätsorchester

Düsseldorf zu Gast in der

Tonhalle und begeistern

das Publikum mit ihren

Konzerten zum Abschluss des

Wintersemesters. Auf dem

Programm stehen anspruchsvolle

Werke der Chor- und

Orchesterliteratur. Die etwa

200 Musiker und Sänger sind

Studierende, Mitarbeiter und

Angehörige der Düsseldorfer

Universität. Unichor und

Universitätsorchester werden

seit ihrer Gründung in den

1980er-Jahren von der Akademischen

Musikdirektorin

Silke Löhr geleitet.

V: Unichor Düsseldorf e. V.

SO I 31. JAN 2021 I 18:00

EUR 23 I 18 I 13

erm. EUR 18 I 13 I 8

MI I 20. JAN 2021 I 20:00

FR I 22. JAN 2021 I 20:00

EUR 64,90 I 54,90 I 44,90 I 34,90

EUR 64,90 I 54,90 I 44,90 I 34,90

Komet

Die Geräusche einer Windkraftanlage.

117 dB


Das Phantom

der Oper

Der Musical-Klassiker von

Gaston Leroux über die

fesselnde Geschichte des

entstellten Mannes mit der

Maske und seiner sehnsüchtigen

Liebe nach dem Chormädchen

Christine Daaé wird

von Librettist Paul Wilhelm

und Komponist Arndt

Gerber in der großen Originalproduktion

erneut zum

Leben erweckt. Einprägsame

Melodien, zeitgenössische

Kostüme und Frisuren sowie

ein authentisches Bühnenbild

versetzen das Publikum in der

über zweistündigen Aufführung

zurück in das Paris des

19. Jahrhunderts.

V: ASA Event GmbH

MO | 01. FEB 2021 I 20:00

EUR 84,90 I 72,90 I 60,90 I 48,90

The Best

of Ennio

Morricone

Solisten, Sänger und Musiker

der Milano Festival Opera

Marco Seco Dirigent

Oscar-Preisträger Ennio

Morricone gilt als einer der

Produktivsten der Filmmusik.

Unsterblich machte sich

Morricone bereits vor fast 50

Jahren mit seiner Musik zu

„Spiel mir das Lied vom Tod“.

Legendär sind auch seine

Soundtracks zu „Zwei glorreiche

Halunken“, „Mission“,

„Es war einmal in Amerika“,

„Für eine Handvoll Dollar“,

„Cinema Paradiso“ oder

„The Hateful 8“. Nun können

seine Fans die unvergesslichen

Werke des weltberühmten

Filmkomponisten live erleben.

Über 100 Musikerinnen und

Musiker sowie Sängerinnen

und Sänger der Milano

Festival Opera erwecken auf

der Bühne die mitreißende

Musik Morricones zum Leben.

Die aufwändige Leinwand-

Animation mit Original-

Filmszenen verdichtet die

packende Atmosphäre und

erzeugt den berühmten

Gänsehaut-Effekt, dem sich

niemand entziehen kann.

V: Gabriel Music Productions

SO I 14. FEB 2021 I 20:00

EUR 75 I 68 I 60 I 55 I 41

The Music of

Harry Potter

Cinema Festival Symphonics

Stephen Ellery Dirigent

„The Music of Harry Potter –

Live in Concert“ ist ein

magischer Abend der ganz

besonderen Art: klangvoll,

stimmungsvoll und einzigartig.

Das gewaltige, 100

Mitwirkende umfassende

Ensemble der Cinema Festival

Symphonics unter Leitung

von Stephen Ellery nimmt

die Harry-Potter-Fans mit

auf eine musikalische Reise

durch alle acht Harry Potter-

Filme. Solisten, Chor und

Orchester zelebrieren eine

einzigartige Klangwucht, die

voll und ganz in die Welt der

Magie eintauchen lässt und

für viele Gänsehautmomente

sorgt. Aufwändige Leinwand-

Animationen und visuelle

Effekte unterstreichen die

magischen Momente. In der

Liste der 20 erfolgreichsten

Filme weltweit belegen

Harry-Potter-Produktionen

gleich sechs Plätze. Entsprechend

populär wurden

die Soundtracks von John

Williams, Patrick Doyle,

Nicolas Hooper und

Alexander Desplat.

V: Gabriel Music Productions

MO I 22. MÄR 2021 I 20:00

EUR 86,30 I 78,60 I 69,80 I 64,30 I 48,90

Ernst Hutter &

Die Egerländer

Musikanten –

Das Original

Das erfolgreichste

Blasorchester der Welt

Blasmusik mit Herz und Seele,

das ist das Motto von Ernst

Hutter & Die Egerländer

Musikanten – Das Original.

Nicht umsonst wird das

Ensemble als erfolgreichstes

Blasorchester der Welt betitelt:

Seit vielen Jahrzehnten

begeistert es die Zuschauer

mit virtuosen Klängen vom

Herzen des europäischen

Festlandes bis in die New

Yorker Carnegie Hall. Nun

begeben sich Ernst Hutter &

Die Egerländer Musikanten

wieder auf große Deutschland-

Tour. Bereits 1956 gründete

Ernst Mosch die Egerländer

Musikanten, um die traditionelle

böhmische Musik zu

bewahren und zu verbreiten.

Nach ihm übernahm Ernst

Hutter 1999 die Leitung des

Ensembles und führt seitdem

diesen Gedanken bis zur

Gegenwart fort. Ein Auftritt

des Ensembles vereint nicht

nur Tradition und Innovation,

sondern vermittelt ein einzigartiges

Lebensgefühl und eine

unvergleichliche Liebe zur

Musik.

V: Künstler- und Konzertmanagement

Preisinger

SA I 10. APR 2021 I 20:00

EUR 60 | 56 | 52 | 41

dB Ein vorbeifahrendes Motorrad.

118

Komet


Dr. Eckart von

Hirschhausen

Endlich!

„Endlich!“ bietet viele unerwartete

Aha-Erlebnisse,

erstaunliche Fakten, eine Prise

Zauberei und Musik mit dem

genialen Christoph Reuter

am Klavier. Alles interaktiv,

witzig und hintersinnig

zugleich. Wenn das Leben

endlich ist, wann fangen

wir endlich an zu leben? Dr.

Eckart von Hirschhausen

feiert mit diesem siebten

Solo-Programm auch 30 Jahre

Erfahrung und Erfolg: „Jeder

Abend ist einzigartig. Auf

der Bühne bin ich in meinem

Element, Live-Auftritte sind

mein Lebenselixier. Das

spüren und genießen die

Zuschauer. Seien Sie dabei! So

jung kommen wir nicht mehr

zusammen!“

V: Kom(m)ödchen

MI I 14. APR 2021 I 20:00

Die Ticketpreise werden noch bekannt

gegeben.

Dr. Eckart von Hirschhausen

MI I 14. APR 2021

Foto Camillo Wiz

Komet

Das Zirpen einer Zikade.

119 dB


The Sound of

Hans Zimmer &

John Williams

Neue Philharmonie Westfalen

Beide verfügen sie über eine

ureigene Tonsprache, deren

stilistische Bandbreite

dennoch schier keine Grenzen

kennt und neue Maßstäbe

setzt: die Filmmusik-Komponisten

John Williams und

Hans Zimmer. Mit ihrem

untrüglichen Gespür für

Emotion und Dramatik haben

sie so manchem Blockbuster

zur Unsterblichkeit verholfen.

Ihre markanten Soundtracks

erstrahlen in einem großen

Filmmusik-Spektakel, wenn

die Neue Philharmonie Westfalen

das Publikum mitnimmt

auf eine Reise durch die

Traumfabrik Hollywood –

mit Musik aus „Harry Potter“,

„Fluch der Karibik“, „Star

Wars“, „The Dark Knight“,

„Schindlers Liste“, „Gladiator“,

„Jurassic Park“, „Der König der

Löwen“ und vielen anderen

Filmen.

V: Alegria Konzert GmbH

FR I 16. APR 2021 I 19:30

EUR 99 I 90 I 81 I 72 I 60

Carmina

Burana

Nordböhmische

Philharmonie Teplice

Liana Sass Sopran

Jozef Brindzak Tenor

Dieter Goffing Bariton

Norbert Baxa Dirigent

Carl Orff

Carmina Burana

Carl Orff schuf 1937 mit der

Uraufführung der „Carmina

Burana“ in der Frankfurter

Oper eines der populärsten

Stücke der Musik des

20. Jahrhunderts. Noch heute

erfreut sich die Liedersammlung

großer Beliebtheit. In

den drei Teilen „Uf dem

Anger“, „In Taberna“ und

„Cours d’amour“ erzählt das

gewaltige Chorwerk von Liebe

und der Liebeswerbung, von

Mystik und Romantik, aber

auch von der schicksalhaften

Kreisbewegung des Werdens

und Vergehens. Das harmonische

Zusammenwirken von

Solisten, Chor und Orchester

sowie das einmalige Bühnenbild

runden dieses einmaliges

Konzerterlebnis ab.

V: A&O Events GmbH

MI I 28. APR 2021 I 20:00

Zauberhafte

Helden

Sinfonieorchester der Philharmonischen

Gesellschaft

Düsseldorf e. V.

Frauenchor der Klingenstadt

Solingen

chorossal

Thomas Schlerka Dirigent

Bilder, Bewegung, Farbe und

Licht schaffen im Film Atmosphäre.

Doch dass wir verzaubert

werden, gelingt mit Hilfe

der Musik. Was wären „Yoda“,

„Braveheart“, „Captain Hook“

und „Harry Potter“ ohne die

Themen und Harmonien, die

sie zu zauberhaften Helden

machen? Von John Williams,

einem der erfolgreichsten

Filmmusik-Komponisten

unserer Zeit, stammt die

Musik zu „Star Wars“, drei

„Harry Potter“-Filmen, „The

Witches of Eastwick“, „E. T.“

und vielen anderen. In diesem

Konzert wird das Publikum

mit Teufeln tanzen, Prinzessinnen

küssen und über

die legendäre Zauberschule

Hogwarts hinwegfliegen.

V: Philharmonische Gesellschaft

Düsseldorf e. V.

SA I 01. MAI 2021 I 19:00

EUR 29 I 26 I 23

Jugend

musiziert NRW

Preisträgerkonzert des

58. Landeswettbewerbs:

Die besten Jugendlichen des

Wettbewerbs stellen sich vor.

Beim Landeswettbewerb

„Jugend musiziert“ NRW

nehmen mehr als 1200

Jugendliche aus ganz NRW

teil und stellen sich der

Konkurrenz als Solistinnen

und Solisten, Kammermusikerinnen

und Kammermusikern

auf Streich-, Blasund

Schlaginstrumenten,

auf dem Akkordeon oder als

Sängerinnen und Sänger.

Das Beste aus dem Wettbewerb

in Essen ist beim heutigen

Preisträgerkonzert zu hören,

in dessen Rahmen auch

Sonderpreise der nordrheinwestfälischen

Sparkassen

vergeben werden.

V: Landesmusikrat NRW in

Kooperation mit den nordrheinwestfälischen

Sparkassen und der

Tonhalle Düsseldorf

SO I 02. MAI 2021 I 11:00

EUR 12

Die Ticketpreise werden noch bekannt

gegeben.

120

dB Das Schreien eines Babys.

Komet


200 Jahre

Griechenland

1821-2021

Ensemble

Modern

Orchestra

Ein Konzert anlässlich

des 200. Jubiläums

der Unabhängigkeit

Griechenlands

Ensemble Modern Orchestra

Vimbayi Kaziboni Dirigent

Heiner Goebbels Lichtregie

Norbert Ommer Klangregie

Griechenland feiert seine

zweihundertjährige Unabhängigkeit.

Der Komponist

Alexandros Karozas schickt

das Publikum auf eine

faszinierende historischmusikalische

Reise durch die

Geschichte seines Heimatlandes.

Die Zugehörigkeit

zu einer beeindruckenden

Kultur mit unendlich vielen

Facetten, die sich aneinander

orientieren, verbindet die

Griechen bis heute. Reisen

Sie gemeinsam mit den

verschiedenen Künstlern

in die musikalische Vielfalt

Griechenlands und erleben

Sie Momente voller Emotionen,

Dramatik, Stille und

Aufbruch.

V: Karozas Entertainment GmbH

FR I 07. MAI 2021 I 20:00

Die Preise werden noch bekannt

gegeben.

Heiner Goebbels

A House of Call. My Imaginary

Notebook (2020)

Zu einem Beuys-Jubiläum 2021

gehören auch dessen Ausstrahlung

auf die Nachbarkünste und

auf zeitgenössische Werke von

Künstlern, die ohne die Impulse,

Arbeitsweisen und Themen von

Joseph Beuys kaum denkbar

gewesen wären. Von dessen

musikalischen Fluxus-Aktionen

ebenso wie von den politischen

und ökologischen Dimensionen

seiner Arbeiten inspiriert ist der

Künstler und Komponist Heiner

Goebbels. Schon als Teenager

reiste Goebbels regelmäßig

zur „documenta“ und wurde

dabei durch die Arbeiten von

Beuys entscheidend angeregt.

Sein neuestes Orchesterwerk

„A House of Call. My Imaginary

Notebook“ weist viele Verbindungen

zu den Themen auf, die

für Beuys eine große Bedeutung

hatten: Fremde Stimmen

aus Zentralasien, Georgien und

Iran tauchen in diesem „Liederabend

für Orchester“ ebenso auf

wie die rituellen Sprachformen

von Samuel Beckett und Heiner

Müller, die neben einem schamanistischen

Diskurs kolumbianischer

Indigener zu hören

sind. Wie in einem säkularen

Responsorium ist das Orchester

aufgerufen, auf die Rufe,

Sprechakte, Gebete und Inkantationen

zu antworten.

V: Projektbüro „beuys 2021. 100 jahre

joseph beuys”

Heiner Goebbels

DO I 20. MAI 2021

Foto Wonge Bergmann Ruhrtriennale

DO I 20. MAI 2021 I 20:00

Die Ticketpreise werden noch bekannt

gegeben.

Kompositionsauftrag von Ensemble

Modern, Berliner Festspiele/Musikfest

Berlin, Elbphilharmonie Hamburg,

viva/Bayerischer Rundfunk, Kölner

Philharmonie, Wien Modern/Wiener

Konzerthaus und beuys2021

Komet

Das Rauschen eines Wasserfalls.

121 dB


ars musica

Populäre Klassik

Der Chor der Landesregierung, 1977 von dem Düsseldorfer

Dirigenten Franz Lamprecht ins Leben gerufen, veranstaltet seit

über 40 Jahren die Konzertreihe „ars musica” in der Tonhalle.

Das Programm umfasst Orchester- und Chorkonzerte, darunter

die beliebten Weihnachts- und Neujahrsveranstaltungen und

die Konzertreihe „Zauber der Melodie“.

VERANSTALTER: Klassik Konzert Gesellschaft e. V.

Thilo Dahlmann

SO I 18. APR 2021

Foto Claus Langer

Zauber der

Melodie

Russische

Kammerphilharmonie

St. Petersburg

Michiaki Ueno Violoncello

Franz Lamprecht Leitung und

Moderation

John Williams

Star Wars

Franz Danzi

Variationen über ein Thema

aus Mozarts „Don Giovanni“

für Violoncello und Orchester

Oskar Nedbal

Kavalier-Walzer (Polenblut)

Leroy Anderson

Serenata

Edvard Grieg

Hochzeitstag auf Troldhaugen

Camille Saint-Saëns

Der Schwan (Der Karneval

der Tiere)

Richard Heuberger

Ouvertüre zu „Der Opernball“

Paul Lincke

Folies Bergère

Angel Gregorio Villoldo

El choclo (Tango Argentino)

Peter Tschaikowsky

Spanischer Tanz

(Schwanensee)

Johann Strauß (Sohn)

An der schönen blauen Donau

David Popper

Ungarische Rhapsodie für

Violoncello und Orchester

John Philip Sousa

The Stars and Stripes Forever

SO I 15. NOV 2020 I 11:00

EUR 26

zzgl. Gebühren

Festliches

Konzert

Russische

Kammerphilharmonie

St. Petersburg

Chor der Landesregierung

Düsseldorf

Oratorien-Chor Hilden

Kammerchor Düsseldorf-

Urdenbach

Valerie Eickhoff Mezzosopran

Franz Lamprecht Leitung und

Moderation

Antonio Vivaldi

Eröffnungschor des „Gloria“

Georg Friedrich Händel

La Réjouissance

(Feuerwerksmusik)

Wolfgang Amadeus Mozart

Laudamus te (Missa c-Moll)

Johann Sebastian Bach

Hirtenmusik und Choral

(Weihnachtsoratorium)

Pietro Mascagni

Intermezzo Sinfonico

(Cavalleria rusticana)

Émile Waldteufel

Roses de Noël

Felix Mendelssohn Bartholdy

Sei stille dem Herrn (Elias)

O welch eine Tiefe (Paulus)

Georg Friedrich Händel

Tochter Zion (Judas

Maccabäus)

Lascia ch’ io pianga (Rinaldo)

Antonín Dvořák

Polonaise (Rusalka)

Joseph Schnabel

Transeamus usque Bethlehem

Traditional

Leise rieselt der Schnee

Kommet, ihr Hirten

Ihr Hirten, erwacht!

SA I 26. DEZ 2020 I 18:00

EUR 30 I 26 I 18

zzgl. Gebühren

dB Die Hupe eines Autos.

122

ars musica


Neujahrskonzert

Zauber der

Melodie

Zauber der

Melodie

Zauber der

Melodie

Russische

Kammerphilharmonie

St. Petersburg

Désirée Brodka Sopran

Franz Lamprecht Leitung und

Moderation

Johann Strauß (Sohn)

Einzugsmarsch

(Der Zigeunerbaron)

Franz Lehár

Die ganze Welt dreht sich

um Liebe

Eduard Strauß

Carmen-Quadrille

Carl Zeller

Als geblüht der Kirschenbaum

(Der Vogelhändler)

Émile Waldteufel

Die Schlittschuhläufer

Carl Zeller

Fröhlich Pfalz

(Der Vogelhändler)

Eduard Strauß

Pest-Ofener Eissport-Galopp

Johann & Josef Strauß

Pizzicato-Polka

Siegfried Translateur

Diabolo-Galopp

Paul Lincke

Brandbrief-Galopp

Johann Strauß (Sohn)

Rettungs-Jubel-Marsch

Karl Millöcker

Er soll dein Herr sein

(Gasparone)

Thomas Koschat

Schneewalzer

Leroy Anderson

The Syncopated Clock /

Der verrückte Wecker

Johann Strauß (Sohn)

Im Krapfenwaldl

Josef Strauß

Vélocipède

Johann Strauß (Sohn)

Mein Herr Marquis

(Die Fledermaus)

Russische

Kammerphilharmonie

St. Petersburg

Jana Marie Gropp Sopran

Valerie Eickhoff Mezzosopran

Franz Lamprecht Leitung und

Moderation

Paul Lincke

Ouvertüre zu „Grigri“

Jacques Offenbach

Holde Nacht / Barcarole

(Hoffmanns Erzählungen)

Johann Pachelbel

Kanon

Léo Delibes

Ungarischer Tanz (Coppélia)

Edvard Grieg

Morgenstimmung

(Peer-Gynt-Suite Nr. 1)

Hans Zimmer

Der König der Löwen

Engelbert Humperdinck

Abends will ich schlafen gehn

(Hänsel und Gretel)

Leroy Anderson

Irish Suite (2. Teil)

Johannes Brahms

Ungarischer Tanz Nr. 1 g-Moll

Gioacchino Rossini

Katzen-Duett

Felix Mendelssohn Bartholdy

Notturno (Ein

Sommernachtstraum)

Johann Strauß (Sohn)

Morgenblätter, Walzer op. 279

Champagner-Lied

(Die Fledermaus)

Charles Sayre (Arr.)

Best of Broadway

SO I 21. FEB 2021 I 11:00

EUR 26

zzgl. Gebühren

Russische

Kammerphilharmonie

St. Petersburg

Lingjia Liang Flöte

Franz Lamprecht Leitung und

Moderation

Felix Mendelssohn Bartholdy

Kriegsmarsch der Priester

(Athalia)

Josef Strauß

Dorfschwalben aus Österreich

Giulio Briccialdi

Il Carnevale di Venezia

Antonín Dvořák

Humoreske

Klaus Badelt

Fluch der Karibik

Johann Strauß (Sohn)

Ouvertüre zu

„Die Fledermaus“

Dominik Ertl

Hoch- und

Deutschmeistermarsch

François Borne

Fantaisie brillante sur des airs

de „Carmen“

Jacques Offenbach

Ouvertüre zu „Pariser Leben“

Klaus Wüsthoff

Der fröhliche Radfahrer

Paul Lincke

Luna-Walzer

Franz Lehár

Zigeunerfest

SO I 14. MÄR 2021 I 11:00

EUR 26

zzgl. Gebühren

Russische

Kammerphilharmonie

St. Petersburg

Thilo Dahlmann Bass

Franz Lamprecht Leitung und

Moderation

Gioacchino Rossini

Ouvertüre zu „Der Barbier

von Sevilla“

Die Verleumdung

(Der Barbier von Sevilla)

Frédéric Chopin

Grande Valse Brillante

(Les Sylphides)

Nini Rosso

Il Silenzio

Leroy Anderson

Belle of the Ball

Albert Lortzing

Auch ich war ein Jüngling

(Der Waffenschmied)

Johann Strauß (Sohn)

Ballettmusik aus

„Der Karneval in Rom“

Franz Lehár

Jetzt geht’s los!

Johann Strauß (Sohn)

Ja, das Schreiben und das

Lesen (Der Zigeunerbaron)

Isaac Albéniz

Tango

Johann Strauß (Sohn)

Wiener Bonbons

Jerry Bock

Wenn ich einmal reich wär

(Anatevka)

Duke Ellington

Seine größten Erfolge

SO I 18. APR 2021 I 11:00

EUR 26

zzgl. Gebühren

FR I 01. JAN 2021

16:00 & 19:30 UHR

EUR 30 I 26 I 18

zzgl. Gebühren

ars musica

Eine Geige, direkt am Ohr

des Musizierenden.

123 dB


Konzertkalender

August 2020

FR 28.08. STERNZEICHEN

20:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 51 Frank Peter Zimmermann Violine

David Reiland Dirigent

Beethoven, Berg, Mozart

SO 30.08. STERNZEICHEN

11:00 UHR Mitwirkende siehe FR 28.08.

S. 51 Beethoven, Berg, Mozart

MO 31.08. VON STERNEN ZU STARS

16:45 UHR Führung durch die Tonhalle

S. 140

MO 31.08. STERNZEICHEN

20:00 UHR Mitwirkende siehe FR 28.08.

S. 51 Beethoven, Berg, Mozart

September 2020

SO 06.09. FIDELIO 44

19:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 73 Johanni van Oostrum Leonore

David Butt Philip Florestan

Michael Kupfer-Radetzky Pizarro

Tilmann Rönnebeck Rocco

Torben Jürgens Fernando

Panangiota Sofroniadou Marzelline

Andrés Sulbarán Jaquino

Chor des Theater Bonn

Leonhard Koppelmann Regie

Adam Fischer Dirigent

Beethoven

FR 11.09. NA HÖR’N SIE MAL!

20:00 UHR notabu.ensemble neue musik

S. 69 Mark-Andreas Schlingensiepen Leitung

Zeitgenössische Kammermusik

SO 13.09. AEOLUS BLÄSERWETTBEWERB

11:00 UHR Finale: Horn, Klarinette, Saxophon

S. 107 Düsseldorfer Symphoniker

Marie Jacquot Dirigentin

Mozart, Bauzin

MO 14.09. HIMMELBLAU

10:00, 11:30, „Wind, Wind, sause“

14:00 & Babykonzert für alle zwischen

16:00 UHR 0 und 2 Jahren

S. 83

MO 14.09. PLUTINO

10:00 UHR „Peter und der Wolf “

S. 80 Märchen mit Musik und Tanz für alle

zwischen 4 und 6 Jahren

DI 15.09. HIMMELBLAU

10:00, 11:30, „Wind, Wind, sause“

14:00 & Babykonzert für alle zwischen

16:00 UHR 0 und 2 Jahren

S. 83

MI 16.09. PLUTINO

09:30 UHR „Peter und der Wolf “

S. 80 Märchen mit Musik und Tanz für

alle zwischen 4 und 6 Jahren

dB Die Musik in einer Disko.

124

Konzertkalender


MI 16.09. STERNTALER

09:30 & „Lollipop“

16:00 UHR Klingende Fantasiegeschichten für alle

S. 80 zwischen 2 und 4 Jahren

MI 16.09. ULTRASCHALL

17:30 UHR Musik und Yoga für Schwangere und

S. 83 ihre Babys im Bauch

DO 17.09. STERNTALER

09:30, 11:00 „Lollipop“

& 16:00 UHR Klingende Fantasiegeschichten für alle

S. 80 zwischen 2 und 4 Jahren

DO 17.09. PLUTINO

09:30 UHR „Peter und der Wolf “

S. 80 Märchen mit Musik und Tanz für alle

zwischen 4 und 6 Jahren

FR 18.09. STERNTALER

16:00 UHR „Lollipop“

S. 80 Klingende Fantasiegeschichten für alle

zwischen 2 und 4 Jahren

SA 19.09. STERNTALER

11:00 & „Lollipop“

15:00 UHR Klingende Fantasiegeschichten für alle

S. 80 zwischen 2 und 4 Jahren

SA 19.09. PLUTINO

11:00 & „Peter und der Wolf “

15:00 UHR Märchen mit Musik und Tanz für alle

S. 80 zwischen 4 und 6 Jahren

SO 20.09. STERNSCHNUPPEN

11:00 UHR „Ohne Furcht und Adel“

S. 79 Familienkonzert für alle ab 6 Jahren

Düsseldorfer Symphoniker

Ariane Stern Moderation

Martin Fratz Dirigent

SO 20.09. STERNTALER

11:00 & „Lollipop“

15:00 UHR Klingende Fantasiegeschichten für alle

S. 80 zwischen 2 und 4 Jahren

SO 20.09. PLUTINO

15:00 UHR „Peter und der Wolf “

S. 80 Märchen mit Musik und Tanz für alle

zwischen 4 und 6 Jahren

SO 20.09. BIG BANG

18:00 UHR Jugendsinfonieorchester der Tonhalle

S. 89 Düsseldorf

Ernst von Marschall Dirigent

Mozart, Mahler

FR 25.09. STERNZEICHEN

20:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 51 Yeree Suh Sopran

Sarah Ferede Alt

Uwe Stickert Tenor

Miklós Sebestyén Bass-Bariton

Chor des Städtischen Musikvereins zu

Düsseldorf

Adam Fischer Dirigent

Schubert, Beethoven

SA 26.09. PERSIMFANS-ORCHESTER MOSKAU

20:00 UHR Beethoven, Glinka u. a.

S. 73

SO 27.09. STERNZEICHEN

11:00 UHR Mitwirkende siehe FR 25.09.

S. 51 Schubert, Beethoven

MO 28.09. VON STERNEN ZU STARS

16:45 UHR Führung durch die Tonhalle

S. 140

MO 28.09. STERNZEICHEN

20:00 UHR Mitwirkende siehe FR 25.09.

S. 51 Schubert, Beethoven

MI 30.09. #IGNITION

18:00 UHR The Sound of Future Trilogy - Vol III

S. 88 Düsseldorfer Symphoniker

Jesko Sirvend Dirigent

Ren Kühn Moderation

Fritz Gnad Visual Artist

Jörg Mohr Live-Regie

Beethoven

Oktober 2020

FR 02.10. THE SIMON & GARFUNKEL STORY

20:00 UHR Ein Abend mit den Folk-Legenden

S. 107 Adam Dickensen Paul Simon

Kingsley Judd Art Garfunkel

SA 03.10. NEW FALL FESTIVAL

17:00 UHR Die Künstler werden noch bekannt gegeben.

S. 107

SO 04.10. FRAU LUNA – DAS CAFÉ-KONZERT

15:00 Tea Time Ensemble

S. 75

MI 07.10. DEUTSCHES SYMPHONIE-ORCHESTER BERLIN

20:00 UHR Hilary Hahn Violine

S. 96 Robin Ticciati Leitung

Wagner, Sibelius, Brahms

DO 08.10. SEBASTIAN PUFPAFF

20:00 UHR Wir nach

S. 107

SO 11.10. EHRING GEHT INS KONZERT

16:30 UHR O/Modernt Kammarorkester

S. 63 Marzi Nyman E-Gitarre

Hugo Ticciati Violine und Leitung

Christian Ehring Moderation

Purcell, Vivaldi, Glass u. a.

FR 16.10. MNOZIL BRASS

20:00 UHR Pandaemonium

S. 108

SA 17.10. HEINO GOES KLASSIK

20:00 UHR Heino Gesang

S. 108 Yuri Revich Violine

SO 18.10. FORMOSA QUARTET

17:00 UHR Kulturerbe durch Kontinente und

S. 108 Jahrhunderte

Beethoven, Lin, Mozart u. a.

DO 22.10. MAX RAABE SINGT

20:00 UHR Max Raabe Gesang

S. 108 Christoph Israel Klavier

SA 24.10. MOVIE TIME II

20:00 UHR Die berühmtesten Filmmusiken

S. 109 aller Zeiten – Teil 2

Camerata Louis Spohr

Bernd Peter Fugelsang Dirigent

SO 25.10. WDR 4 SYMPHONIC POP TOUR

19:00 UHR Lieblingshits

S. 109 WDR Funkhausorchester

Laith Al-Deen Vocals

Sydney Youngblood Vocals

Enrique Ugarte Musikalische Leitung

MO 26.10. RAUMSTATION

20:00 UHR Frank Peter Zimmermann Violine

S. 60 Martin Helmchen Klavier

Beethoven

FR 30.10. STERNZEICHEN

20:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 51 Kit Armstrong Klavier

Alpesh Chauhan Dirigent

Liszt, Schostakowitsch

SA 31.10. DEUTSCHSPRACHIGE POETRY SLAM

20:00 UHR MEISTERSCHAFTEN 2020

S. 109 Finale des Einzelwettbewerbs

Konzertkalender

Wenn ein Herz bricht.

125 dB


November 2020

SO 01.11. STERNZEICHEN

11:00 UHR Mitwirkende siehe FR 30.10.

S. 51 Liszt, Schostakowitsch

SO 01.11. RAINALD GREBE

20:00 UHR Das Münchhausenkonzert

S. 109

MO 02.11. VON STERNEN ZU STARS

16:45 UHR Führung durch die Tonhalle

S. 140

MO 02.11. STERNZEICHEN

20:00 UHR Mitwirkende siehe FR 30.10.

S. 51 Liszt, Schostakowitsch

MI 04.11. BARBARA SCHÖNEBERGER & BAND

20:00 UHR Alles Gute und so weiter

S. 111

FR 06.11. NA HÖR’N SIE MAL!

20:00 UHR notabu.ensemble neue musik

S. 69 Mark-Andreas Schlingensiepen Leitung

Zeitgenössische Kammermusik

SA 07.11. HÉLÈNE GRIMAUD

20:00 UHR Camerata Salzburg

S. 100 Hélène Grimaud Klavier

Beethoven, Mozart

SO 08.11. EHRING GEHT INS KONZERT

16:30 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 64 Anne Katharina Schreiber Violine und

Leitung

Christian Ehring Moderation

Bach, Mendelssohn u. a.

MO 09.11. DOC HEILEIN AND FRIENDS

19:30 UHR Festliches Benefiz-Galakonzert

S. 111 Ensemble aus Solisten der Düsseldorfer Symphoniker,

Duisburger Philharmoniker, Essener

Philharmoniker, der Deutschen Oper am Rhein,

der Deutschen Oper Berlin und aus Pop- und

Gospelsängern

MO 09.11. SUPERNOVA

20:00 UHR Flügel, schwebend

S. 69 Solistinnen und Solisten der Düsseldorfer

Symphoniker

Vuletic

MI 11.11. ELEFTHERIA ARVANITAKI & TAKIM

20:00 UHR Treffpunkt Griechenland

S. 111 Eleftheria Arvanitaki Gesang

Takim

DO 12.11. ORCHESTRE DES CHAMPS-ELYSÉES

20:00 UHR Collegium Vocale Gent

S. 98 Eleanor Lyons Sopran

Eva Zaïcik Mezzosopran

Maximilian Schmitt Tenor

Tareq Nazmi Bass

Philippe Herreweghe Leitung

Beethoven

FR 13.11. JOJA WENDT Klavier

20:00 UHR Stars on 88 – Part II

S. 111

SA 14.11. SALUT SALON

20:00 UHR Die Magie der Träume

S. 112

SO 15.11. ZAUBER DER MELODIE

11:00 UHR Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg

S. 122 Michiaki Ueno Violoncello

Franz Lamprecht Leitung und Moderation

Grieg, Saint-Saëns, Tschaikowsky u. a.

SO 15.11. DAS SYMPHONISCHE PALAIS

11:00 UHR Wolfgang Esch Klarinette

S. 74 Lisa M. Rogers Horn

Jens-Hinrich Thomsen Fagott

Pascal Théry Violine

Katažyna Narkevič Violine

Kerstin Beavers Viola

Michael Flock-Reisinger Violoncello

Markus Vornhusen Kontrabass

Berwald, Schubert

SO 15.11. KLAUS MARIA BRANDAUER

20:00 UHR & SEBASTIAN KNAUER

S. 104 Eine Pilgerfahrt zu Beethoven

Klaus Maria Brandauer Rezitation

Sebastian Knauer Klavier

Wagner, Beethoven

MO 16.11. DENIS MATSUEV Klavier

20:00 UHR Beethoven, Rachmaninow, Tschaikowsky,

S. 112 Liszt

MI 18.11. TILL BRÖNNER & BAND

20:00 UHR On Vacation

S. 112

DO 19.11. KLASSIK RADIO LIVE IN CONCERT

20:00 UHR Die Nacht der Filmmusik 2020

S. 112 Klassik Radio Pops Orchestra

Nic Raine Dirigent

FR 20.11. CINCINNATI SYMPHONY ORCHESTRA

20:00 UHR Sol Gabetta Violoncello

S. 97 Louis Langrée Leitung

Adolphe, Saint-Saëns, Berlioz

SA 21.11. STARS ’N’ FREEKS

20:00 UHR „And Now Beethoven“

S. 66 Aleksey Igudesman Violine

Hyung-ki Joo Klavier

und Gäste

SO 22.11. FAMILIENKONZERT

11:00 UHR Mit Pauken und Trompeten

S. 113 Orchester der Landesregierung

Düsseldorf e. V.

Christian Ludwig Leitung und Moderation

Williams, Dvořák, Haydn u. a.

SO 22.11. BIG BANG

18:00 UHR Sinfonieorchester der Robert Schumann

S. 89 Hochschule Düsseldorf

Preisträger/in des Sieghardt-Rometsch-

Wettbewerbs

Rüdiger Bohn Dirigent

Skrjabin, Strawinsky

FR 27.11. STERNZEICHEN

20:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 51 Stathis Karapanos Flöte

Christoph Eschenbach Dirigent

Ibert, Theodorakis, Tschaikowsky

SA 28.11. HAGEN RETHER

20:00 UHR Liebe

S. 113

SO 29.11. STERNZEICHEN

11:00 UHR Mitwirkende siehe FR 27.11.

S. 51 Ibert, Theodorakis, Tschaikowsky

SO 29.11. JUNIOR-STERNZEICHEN

11:00 UHR „Tagebuchblätter“

S. 77 Konzert mit Einführung für alle ab 9 Jahren

Tschaikowsky

SO 29.11. RAUMSTATION

20:00 UHR Frank Peter Zimmermann Violine

S. 60 Martin Helmchen Klavier

Beethoven

MO 30.11. VON STERNEN ZU STARS

16:45 UHR Führung durch die Tonhalle

S. 140

MO 30.11. STERNZEICHEN

20:00 UHR Mitwirkende siehe FR 27.11.

S. 51 Ibert, Theodorakis, Tschaikowsky

Dezember 2020

DI 01.12. POLIZEI-CHOR

19:00 UHR 49. Weihnachtskonzert

S. 114 Junge Philharmonie Köln

Polizei-Chor Düsseldorf 1958 e. V.

MI 02.12. DIE HÖHNER

19:30 UHR Höhner Weihnacht

S. 114

DO 03.12. WIENER SYMPHONIKER

20:00 UHR Beatrice Rana Klavier

S. 99 Andrés Orozco-Estrada Leitung

Beethoven

FR 04.12. NA HÖR’N SIE MAL!

20:00 UHR notabu.ensemble neue musik

S. 69 Mark-Andreas Schlingensiepen Leitung

Zeitgenössische Kammermusik

FR 04.12. PHILIPPE JAROUSSKY Countertenor

20:00 UHR Ensemble Artaserse

S. 100 Bononcini, Scarlatti, Vivaldi u. a.

SA 05.12. KHATIA BUNIATISHVILI Klavier

20:00 UHR Bach, Brahms, Chopin u. a.

S. 103

SO 06.12. WEIHNACHTSSINGEN

11:00 UHR Publikumschor Düsseldorf

S. 72 Kinderorchester der Tonhalle

Udo Flaskamp Orgel

Caroliná von Marschall Leitung

dB Wenn die Hölle zufriert.

126

Konzertkalender


Januar 2021

SO 06.12. DAS SYMPHONISCHE PALAIS

11:00 UHR Ruth Legelli Flöte

S. 74 Fabiana Trani Harfe

Bach, Hilse, Badings u. a.

FR 11.12. STERNZEICHEN

20:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 52 Solisten des Balletts am Rhein Tanz

Virginia Segarra Vidal Choreografie

Nick & Clemens Prokop (TYE Shows)

Mediale Inszenierung

Alexandre Bloch Dirigent

Ives, Beethoven

SO 13.12. STERNZEICHEN

11:00 UHR Mitwirkende siehe FR 11.12.

S. 52 Ives, Beethoven

MO 14.12. VON STERNEN ZU STARS

16:45 UHR Führung durch die Tonhalle

S. 140

MO 14.12. STERNZEICHEN

20:00 UHR Mitwirkende siehe FR 11.12.

S. 52 Ives, Beethoven

DI 15.12. CHILLY GONZALES

20:00 UHR A Very Chilly Christmas Tour

S. 114 Chilly Gonzales Piano

Stella Le Page Violoncello, Gesang

MI 16.12. JONAS KAUFMANN Tenor

20:00 UHR Weihnachten mit Jonas Kaufmann

S. 104 Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

Jochen Rieder Leitung

DO 17.12. DIETER NUHR

20:00 UHR Kein Scherz!

S. 114

FR 18.12. DIETER NUHR

20:00 UHR Kein Scherz!

S. 114

SA 19.12. DANIEL HOPE & ALBRECHT MAYER

20:00 UHR Weihnachtskonzert

S. 104 Zürcher Kammerorchester

Albrecht Mayer Oboe

Daniel Hope Violine

Willi Zimmermann Leitung

Corelli, Bach, Vivaldi u. a.

SO 20.12. NIGEL KENNEDY PLAYS BEETHOVEN

19:00 UHR Philharmonie Leipzig

S. 115 Nigel Kennedy Violine

Beethoven, Kennedy

MO 21.12. HELGE SCHNEIDER

20:00 UHR Die Wiederkehr des blaugrünen

S. 115 Smaragdkäfers

DI 22.12. HELGE SCHNEIDER

20:00 UHR Die Wiederkehr des blaugrünen

S. 115 Smaragdkäfers

SA 26.12. FESTLICHES KONZERT

18:00 UHR Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg

S. 122 Valerie Eickhoff Mezzosopran

Chor der Landesregierung Düsseldorf

Oratorien-Chor Hilden

Kammerchor Düsseldorf-Urdenbach

Franz Lamprecht Leitung und Moderation

Vivaldi, Händel, Mozart u. a.

DO 31.12. SILVESTERKONZERT

19:00 UHR Das Neue Orchester

S. 105 Chorus Musicus Köln

Christoph Spering Leitung

Beethoven

FR 01.01. NEUJAHRSKONZERT

11:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 72 Alpesh Chauhan Dirigent

Das Programm wird noch bekannt gegeben.

FR 01.11. NEUJAHRSKONZERT

16:00 & Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg

19:30 UHR Désirée Brodka Sopran

S. 123 Franz Lamprecht Leitung und Moderation

Strauß, Lehár, Zeller u. a.

SA 02.01. WIENER JOHANN STRAUSS KONZERT-GALA

19:00 UHR K&K Philharmoniker

S. 115 K&K Ballett

Matthias Georg Kendlinger Musikalische

Leitung

Strauß

SO 03.01. DIE NACHT DER 5 TENÖRE

18:00 UHR Plovdiv Symphonic Orchestra

S. 115 Vincenzo Sanso, Luigi Frattola,

Orfeo Zanetti, Daniel Damyanov,

Momtchil Karaivanov Tenor

Andrea Hörkens Sopran und Moderation

Nayden Todorov Dirigent

Italienische Canzone und Opernarien

FR 08.01. STERNZEICHEN

20:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 52 Alban Gerhardt Violoncello

Hugh Wolff Dirigent

Berlioz, Barber, Ravel

SA 09.01. SCHWANENSEE

19:30 UHR Klassisches Ballett

S. 116 Linksrheinische Compagnie

Kinderballett Muchka

Yuk Ting Li Odette – Odile

Slavek Muchka Choreographie

Tschaikowsky

SO 10.01. STERNZEICHEN

11:00 UHR Mitwirkende siehe FR 08.01.

S. 52 Berlioz, Barber, Ravel

MO 11.01. VON STERNEN ZU STARS

16:45 UHR Führung durch die Tonhalle

S. 140

MO 11.01. STERNZEICHEN

20:00 UHR Mitwirkende siehe FR 08.01.

S. 52 Berlioz, Barber, Ravel

DO 14.01. ACADEMY OF ST MARTIN IN THE FIELDS

20:00 UHR Joshua Bell Violine und Leitung

S. 99 Schumann, Paganini, Brahms

SA 16.01. VÍKINGUR ÓLAFSSON Klavier

20:00 UHR Rameau, Debussy, Mussorgsky

S. 103

SO 17.01. EHRING GEHT INS KONZERT

16:30 UHR Ishay Lantner Klarinette

S. 64 Juri Vallentin Oboe

musica assoluta

Thorsten Encke Leitung

Christian Ehring Moderation

Gershwin, Messiaen, Bach u. a.

MO 18.01. BLECHSCHADEN MIT BOB ROSS

20:00 UHR Das etwas andere Karnevalskonzert

S. 116 Blechschaden – Blechbläser der

Münchner Philharmoniker

Bob Ross Leitung und Horn

MI 20.01. ABBA GOLD

20:00 UHR The Concert Show

S. 117

FR 22.01. YESTERDAY – THE BEATLES MUSICAL

20:00 UHR The London West End Beatles

S. 117

SA 23.01. CURTIS STIGERS

20:00 UHR Gesang und Saxophon

S. 105 Stuttgarter Kammerorchester

Andreas Kowalewitz Leitung

SO 24.01. FRAU LUNA – DAS CAFÉ-KONZERT

15:00 UHR Tea Time Ensemble

S. 75

MO 25.01. RAUMSTATION

20:00 UHR Made in Berlin:

S. 60 Ray Chen Violine

Noah Bendix-Balgley Violine

Amihai Grosz Viola

Stephan Koncz Violoncello

Wolf, Mozart, Dvořák u. a.

MI 27.01. #IGNITION

18:00 UHR The Sound of Desire – Vol. I

S. 88 Düsseldorfer Symphoniker

Gordon Hamilton Dirigent

Fritz Gnad Visual Artist

Jörg Mohr Live-Regie

DO 28.01. BERLINER BAROCK SOLISTEN

20:00 UHR Mathieu Dufour Flöte

S. 101 Christoph Hartmann Oboe

Radek Baborák Horn

Reinhold Friedrich Trompete

Roberto González-Monjas Violine

Nils Mönkemeyer Viola

Reinhard Goebel Leitung

Bach

FR 29.01. NA HÖR’N SIE MAL!

20:00 UHR notabu.ensemble neue musik

S. 69 Mark-Andreas Schlingensiepen Leitung

Zeitgenössische Kammermusik

FR 29.01.

20:00 UHR

S. 117

FALCO – THE SHOW

SO 31.01. DAS SYMPHONISCHE PALAIS

11:00 UHR Dragos Manza Violine

S. 74 Catherine Ribes Violine

Christian Atanasiu Viola

Doo-Min Kim Violoncello

Debussy, Bartók

SO 31.01. UNIVERSITÄTSORCHESTER UND

18:00 UHR UNICHOR DÜSSELDORF

S. 117 Silke Löhr Leitung

Konzertkalender

Ein moderner Zahnarztbohrer

(empfundener Wert).

127 dB


Februar 2021

MO 01.02.

20:00 UHR

S. 118

DAS PHANTOM DER OPER

FR 05.02. STERNZEICHEN

20:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 52 Quirin Rast Horn

Adam Fischer Dirigent

Haydn, Mozart, Dvořák

SO 07.02. STERNZEICHEN

11:00 UHR Mitwirkende siehe FR 05.02.

S. 52 Haydn, Mozart, Dvořák

MO 08.02. VON STERNEN ZU STARS

16:45 UHR Führung durch die Tonhalle

S. 140

MO 08.02. STERNZEICHEN

20:00 UHR Mitwirkende siehe FR 05.02.

S. 52 Haydn, Mozart, Dvořák

DI 09.02. BRAD MEHLDAU Klavier

20:00 UHR

S. 105

FR 12.02. KARNEVALSKONZERT

20:00 UHR In 80 Takten um die Welt

S. 72 Frech wie Blech – Blechbläserensemble der

Düsseldorfer Symphoniker

SO 14.02. THE BEST OF ENNIO MORRICONE

20:00 UHR Solisten, Sänger und Musiker der

S. 118 Milano Festival Opera

Marco Seco Dirigent

SO 21.02. DAS SYMPHONISCHE PALAIS

11:00 UHR Linus Quartett:

S. 74 Eduard Bayer Violine

Hyunmi Kim-Bayer Violine

Auguste Romaskeviciute Viola

Gilad Kaplansky Violoncello

Haydn, Webern, Zemlinsky

SO 21.02. ZAUBER DER MELODIE

11:00 UHR Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg

S. 123 Jana Marie Gropp Sopran

Valerie Eickhoff Mezzosopran

Franz Lamprecht Leitung und Moderation

Offenbach, Grieg, Brahms u. a.

MO 22.02. HIMMELBLAU

10:00, 11:30, „Ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm“

14:00 & Babykonzert für alle zwischen

16:00 UHR 0 und 2 Jahren

S. 83

MO 22.02. PLUTINO

10:00 UHR „Hänsel und Gretel“

S. 80 Märchen mit Musik und Tanz für alle

zwischen 4 und 6 Jahren

MO 22.02. ROYAL PHILHARMONIC ORCHESTRA

20:00 UHR Jan Lisiecki Klavier

S. 97 Vasily Petrenko Leitung

Williams, Grieg, Prokofjew

DI 23.02. HIMMELBLAU

10:00, 11:30, „Ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm“

14:00 & Babykonzert für alle zwischen

16:00 UHR 0 und 2 Jahren

S. 83

DI 23.02. PLUTINO

10:00 UHR „Hänsel und Gretel“

S. 80 Märchen mit Musik und Tanz für alle

zwischen 4 und 6 Jahren

MI 24.02. STERNTALER

09:30, 11:00 „Simsalabim“

& 16:00 UHR Klingende Fantasiegeschichten für alle

S. 80 zwischen 2 und 4 Jahren

MI 24.02. PLUTINO

09:30 UHR „Hänsel und Gretel“

S. 80 Märchen mit Musik und Tanz für alle

zwischen 4 und 6 Jahren

MI 24.02. ULTRASCHALL

17:30 UHR Musik und Yoga für Schwangere und

S. 83 ihre Babys im Bauch

DO 25.02. STERNTALER

09:30, 11:00 „Simsalabim“

& 16:00 UHR Klingende Fantasiegeschichten für alle

S. 80 zwischen 2 und 4 Jahren

FR 26.02. STERNTALER

16:00 UHR „Simsalabim“

S. 80 Klingende Fantasiegeschichten für alle

zwischen 2 und 4 Jahren

FR 26.02. PLUTINO

16:00 UHR „Hänsel und Gretel“

S. 80 Märchen mit Musik und Tanz für alle

zwischen 4 und 6 Jahren

SA 27.02. STERNTALER

11:00 & „Simsalabim“

15:00 UHR Klingende Fantasiegeschichten für alle

S. 80 zwischen 2 und 4 Jahren

SA 27.02. PLUTINO

11:00 & „Hänsel und Gretel“

15:00 UHR Märchen mit Musik und Tanz für alle

S. 80 zwischen 4 und 6 Jahren

SO 28.02. STERNSCHNUPPEN

11:00 UHR „Du und ich“

S. 79 Familienkonzert für alle ab 6 Jahren

Düsseldorfer Symphoniker

Johannes Pell Dirigent

SO 28.02. STERNTALER

11:00 & „Simsalabim“

15:00 UHR Klingende Fantasiegeschichten für alle

S. 80 zwischen 2 und 4 Jahren

SO 28.02. PLUTINO

15:00 UHR „Hänsel und Gretel“

S. 80 Märchen mit Musik und Tanz für alle

zwischen 4 und 6 Jahren

SO 28.02. BIG BANG

18:00 UHR Jugendsinfonieorchester der Tonhalle

S. 89 Düsseldorf

Chan Kim Flöte

Ernst von Marschall Dirigent

Verdi, Doppler, Bartók u. a.

dB Der Start eines Flugzeugs.

128

Konzertkalender


März 2021 April 2021

MO 01.03. LONDON PHILHARMONIC ORCHESTRA

20:00 UHR Seong-Jin Cho Klavier

S. 99 Edward Gardner Leitung

Tippett, Liszt, Elgar

MI 03.03. MISCHA MAISKY & MARTHA ARGERICH

20:00 UHR Mischa Maisky Violoncello

S. 103 Martha Argerich Klavier

Brahms, Schumann, Schostakowitsch

FR 05.03. STERNZEICHEN

20:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 52 Katia und Marielle Labèque Klavier

Alexandre Bloch Dirigent

Wagner, Muhly, Strawinsky

SO 07.03. STERNZEICHEN

11:00 UHR Mitwirkende siehe FR 05.03.

S. 52 Wagner, Muhly, Strawinsky

SO 07.03. JUNIOR-STERNZEICHEN

11:00 UHR „Frühlingserwachen“

S. 77 Konzert mit Einführung für alle ab 9 Jahren

Strawinsky

MO 08.03. VON STERNEN ZU STARS

16:45 UHR Führung durch die Tonhalle

S. 140

MO 08.03. STERNZEICHEN

20:00 UHR Mitwirkende siehe FR 05.03.

S. 52 Wagner, Muhly, Strawinsky

DO 11.03. ARABELLA STEINBACHER &

20:00 UHR MARTYNAS LEVICKIS

S. 101 Aurora Orchestra

Arabella Steinbacher Violine

Martynas Levickis Akkordeon

Nicholas Collon Leitung

Copland, Piazzolla, Bernstein u. a.

SO 14.03. ZAUBER DER MELODIE

11:00 UHR Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg

S. 123 Lingjia Liang Flöte

Franz Lamprecht Leitung und Moderation

Mendelssohn, Strauß, Offenbach u. a.

SO 14.03. MENSCHENRECHTSKONZERT

20:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 73 Fatma Said Sopran

Katrin Wundsam Alt

Maximilian Schmitt Tenor

Thomas E. Bauer Bass

Chor des Städtischen Musikvereins zu

Düsseldorf

Adam Fischer Dirigent

Mozart

MI 17.03. DANISH NATIONAL SYMPHONY ORCHESTRA

20:00 UHR Khatia Buniatishvili Klavier

S. 97 Fabio Luisi Leitung

Nielsen, Rachmaninow, Strauss

FR 19.03. NA HÖR’N SIE MAL!

20:00 UHR notabu.ensemble neue musik

S. 69 Mark-Andreas Schlingensiepen Leitung

Zeitgenössische Kammermusik

SA 20.03. STARS ’N’ FREEKS

20:00 UHR Aleksey Igudesman Violine

S. 66 Hyung-ki Joo Klavier

und Gäste

SO 21.03. EHRING GEHT INS KONZERT

16:30 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 64 Marie Jacquot Dirigentin

Christian Ehring Moderation

Britten, Purcell, Debussy u. a.

MO 22.03. THE MUSIC OF HARRY POTTER

20:00 UHR Cinema Festival Symphonics

S. 118 Stephen Ellery Dirigent

FR 26.03. STERNZEICHEN

20:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 53 Zoltán Nyári Tenor

Chor des Städtischen Musikvereins zu

Düsseldorf

Adam Fischer Dirigent

Kodály, Bartók, Brahms

SA 27.03. NATURALLY 7

20:00 UHR Warren Thomas Tenor

S. 105 (Gitarre, Percussion, Klarinette)

Rod Eldridge Tenor (Scratching, Trompete)

Sean Simmons Tenor (Mundharmonika)

Lee Ricardo Cort Tenor (Gitarre)

Roger Thomas Bariton (Rap)

Dwight Stewart Bariton (Trompete)

Kelvin Mitchell Bass (Bassgitarre)

SO 28.03. STERNZEICHEN

11:00 UHR Mitwirkende siehe FR 26.03.

S. 53 Kodály, Bartók, Brahms

MO 29.03. VON STERNEN ZU STARS

16:45 UHR Führung durch die Tonhalle

S. 140

MO 29.03. STERNZEICHEN

20:00 UHR Mitwirkende siehe FR 26.03.

S. 53 Kodály, Bartók, Brahms

MI 31.03. BORIS GILTBURG Klavier

20:00 UHR Beethoven

S. 103

SA 10.04. ERNST HUTTER & DIE EGERLÄNDER

20:00 UHR MUSIKANTEN – DAS ORIGINAL

S. 118 Das erfolgreichste Blasorchester der Welt

MI 14.04. DR. ECKART VON HIRSCHHAUSEN

20:00 UHR Endlich!

S. 119

FR 16.04. THE SOUND OF HANS ZIMMER &

19:30 UHR JOHN WILLIAMS

S. 120 Neue Philharmonie Westfalen

SA 17.04. DIE DEUTSCHE KAMMERPHILHARMONIE

20:00 UHR BREMEN

S. 97 Albrecht Mayer Oboe

Mozart, Gossec

SO 18.04. DAS SYMPHONISCHE PALAIS

11:00 UHR Gabriel Sorel Bala-Ciolanescu Viola

S. 75 Alina Bercu Klavier

Brahms, Schubert

SO 18.04. ZAUBER DER MELODIE

11:00 UHR Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg

S. 123 Thilo Dahlmann Bass

Franz Lamprecht Leitung und Moderation

Rossini, Chopin, Strauß

SO 18.04. FRAU LUNA – DAS CAFÉ-KONZERT

15:00 UHR Tea Time Ensemble

S. 75

FR 23.04. STERNZEICHEN

20:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 53 Asher Fisch Dirigent

Bruckner

SO 25.04. STERNZEICHEN

11:00 UHR Mitwirkende siehe FR 23.04.

S. 53 Bruckner

MO 26.04. VON STERNEN ZU STARS

16:45 UHR Führung durch die Tonhalle

S. 140

MO 26.04. STERNZEICHEN

20:00 UHR Mitwirkende siehe FR 23.04.

S. 53 Bruckner

DI 27.04. MAX RAABE & PALAST ORCHESTER

20:00 UHR „Guten Tag, liebes Glück“-Tour

S. 106

MI 28.04. CARMINA BURANA

20:00 UHR Nordböhmische Philharmonie Teplice

S. 120 Liana Sass Sopran

Jozef Brindzak Tenor

Dieter Goffing Bariton

Norbert Baxa Dirigent

Orff

Konzertkalender

Das Gebrüll eines Löwen.

129 dB


Mai 2021

Juni 2021

SA 01.05. ZAUBERHAFTE HELDEN

19:00 UHR Sinfonieorchester der Philharmonischen

S. 120 Gesellschaft Düsseldorf e. V.

Frauenchor der Klingenstadt Solingen

chorossal

Thomas Schlerka Dirigent

SO 02.05. JUGEND MUSIZIERT NRW

11:00 UHR Preisträgerkonzert des

S. 120 58. Landeswettbewerbs

SO 02.05. SUPERNOVA

20:00 UHR in vain

S. 69 notabu.ensemble neue musik

Mark-Andreas Schlingensiepen Leitung

Haas

MI 05.05. RUSSISCHE NATIONALPHILHARMONIE

20:00 UHR Gautier Capuçon Violoncello

S. 99 Vladimir Spivakov Leitung

Dvořák, Schostakowitsch

FR 07.05. 200 JAHRE GRIECHENLAND 1821-2021

20:00 UHR Konzert anlässlich des Jubiläums der

S. 121 Unabhängigkeit Griechenlands

SO 09.05. DAS SYMPHONISCHE PALAIS

11:00 UHR Ege Banaz Klarinette

S. 75 Yu Matsuda Violine

Auguste Romaskeviciute Viola

Fernando Martinez Oboe

Ömer Faruk Dede Kontrabass

Prokofjew

SO 09.05. BIG BANG

18:00 UHR Jugendsinfonieorchester der Tonhalle

S. 89 Düsseldorf

Gesangssolistinnen und -solisten der Robert

Schumann Hochschule

Ernst von Marschall Dirigent

Verdi

DI 11.05. RAUMSTATION

20:00 UHR Yuja Wang Klavier

S. 60 Gautier Capuçon Violoncello

Andreas Ottensamer Klarinette

Zemlinsky, Brahms

MI 19.05. NA HÖR’N SIE MAL!

20:00 UHR notabu.ensemble neue musik

S. 69 Mark-Andreas Schlingensiepen Leitung

Zeitgenössische Kammermusik

DO 20.05. ENSEMBLE MODERN ORCHESTRA

20:00 UHR 100 Jahre Joseph Beuys

S. 121 Vimbayi Kaziboni Dirigent

Heiner Goebbels Lichtregie

Norbert Ommer Klangregie

Goebbels

MI 26.05. MARTIN GRUBINGER Percussion

20:00 UHR Ferhan & Ferzan Önder Klavier

S. 101 Say, Reich, Dun

FR 28.05. –

SA 12.06.

S. 70

SCHUMANNFEST &

SCHÖNES WOCHENENDE

FR 28.05. STERNZEICHEN

20:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 53 + 71 Frank Peter Zimmermann Violine

Dmitry Liss Dirigent

Wagner, Schumann, Schostakowitsch

SA 29.05. RICHARD GALLIANO NEW JAZZ

20:00 UHR MUSETTE QUARTET

S. 71 New Jazz Musette

SO 30.05. STERNZEICHEN

11:00 UHR Mitwirkende siehe FR 28.05.

S. 53 + 71 Wagner, Schumann, Schostakowitsch

SO 30.05. GENOVEVA

20:00 UHR Helsinki Baroque Orchestra

S. 71 Carolyn Sampson Sopran

Vesselina Kasarowa Mezzosopran

Andrew Staples Tenor

Arnold Schönberg Chor

Aapo Häkkinen Dirigent

Schumann

MO 31.05. VON STERNEN ZU STARS

16:45 UHR Führung durch die Tonhalle

S. 140

MO 31.05. STERNZEICHEN

20:00 UHR Mitwirkende siehe FR 28.05.

S. 53 + 71 Wagner, Schumann, Schostakowitsch

DI 01.06. MIGRANT MUSIC

20:00 UHR Soqqaudro Italiano

S. 71 Vincenzo Capezzuto Vocals

Sephardische, italienische, kapverdische,

argentinische und mediterrane Lieder und

Instrumentalstücke

FR 04.06. METROPOLITAN-TRILOGIE

20:00 UHR Düsseldorfer Ensembles, Solistinnen & Solisten

S. 71 sowie Gäste

Banasik

SA 05.06. ZEITKRATZER SPIELT KRAFTWERK

21:00 UHR Ensemble Zeitkratzer

S. 71

SO 06.06. EHRING GEHT INS KONZERT

16:30 UHR Ensemble Euphoria

S. 64 Kammerorchester La Primavera

Aydar Gaynullin Bajan

Christian Ehring Moderation

Gaynullin, Gubaidulina, Rimsky-Korsakow

u. a.

DI 08.06. #IGNITION

18:00 UHR The Sound of Desire – Vol. II

S. 88 Düsseldorfer Symphoniker

Gordon Hamilton Dirigent

Fritz Gnad Visual Artist

Jörg Mohr Live-Regie

DO 10.06. DANAE DÖRKEN Klavier

20:00 UHR Werke griechischer und deutscher

S. 71 Komponisten

FR 11.06. HEIMATLIEDER AUS DEUTSCHLAND

20:00 UHR Musikerinnen und Musiker aus

S. 71 Berlin und Düsseldorf

Lieder von in Düsseldorf heimisch

gewordenen Migranten

SA 12.06. STARS ’N’ FREEKS

20:00 UHR Aleksey Igudesman Violine

S. 66 Hyung-ki Joo Klavier

und Gäste

SO 13.06. STERNTALER

11:00 & „Krawumm!“

15:00 UHR Klingende Fantasiegeschichten für alle

S. 80 zwischen 2 und 4 Jahren

SO 13.06. PLUTINO

11:00 & „Die Bremer Stadtmusikanten“

15:00 UHR Märchen mit Musik und Tanz für alle

S. 80 zwischen 4 und 6 Jahren

MO 14.06. HIMMELBLAU

10:00, 11:30, „Zwier!“

14:00 & Babykonzerte für alle zwischen

16:00 UHR 0 und 2 Jahren

S. 83

MO 14.06. PLUTINO

10:00 UHR „Die Bremer Stadtmusikanten“

S. 80 Märchen mit Musik und Tanz für alle

zwischen 4 und 6 Jahren

DI 15.06. HIMMELBLAU

10:00, 11:30, „Zweier!“

14:00 & Babykonzerte für alle zwischen

16:00 UHR 0 und 2 Jahren

S. 83

DI 15.06. PLUTINO

10:00 UHR „Die Bremer Stadtmusikanten“

S. 80 Märchen mit Musik und Tanz für alle

zwischen 4 und 6 Jahren

dB Fangebrüll im Fußballstadion.

130

Konzertkalender


Juli 2021

MI 16.06. STERNTALER

09:30, „Krawumm!“

11:00 & Klingende Fantasiegeschichten für alle

16:00 UHR zwischen 2 und 4 Jahren

S. 80

MI 16.06. PLUTINO

09:30 UHR „Die Bremer Stadtmusikanten“

S. 80 Märchen mit Musik und Tanz für alle

zwischen 4 und 6 Jahren

MI 16.06. ULTRASCHALL

17:30 UHR Musik und Yoga für Schwangere und ihre

S. 83 Babys im Bauch

DO 17.06. STERNTALER

09:30, 11:00 „Krawumm!“

& 16:00 UHR Klingende Fantasiegeschichten für alle

S. 80 zwischen 2 und 4 Jahren

FR 18.06. STERNTALER

09:30 & „Krawumm!“

16:00 UHR Klingende Fantasiegeschichten für alle

S. 80 zwischen 2 und 4 Jahren

FR 18.06. PLUTINO

16:00 UHR „Die Bremer Stadtmusikanten“

S. 80 Märchen mit Musik und Tanz für alle

zwischen 4 und 6 Jahren

SO 20.06. STERNSCHNUPPEN

11:00 UHR „Waldgeflüster“

S. 79 Familienkonzert für alle ab 6 Jahren

Bel Tempo – Ensemble für Alte Musik

theater fayoum

SO 20.06. FAMILIENMUSIKFEST

ab 12:00 UHR

S. 79

SO 20.06. DAS SYMPHONISCHE PALAIS

11:00 UHR Akademisten der Düsseldorfer Symphoniker

S. 75 Das Programm wird noch bekannt gegeben.

FR 25.06. STERNZEICHEN

20:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 53 Kinan Azmeh Klarinette

Axel Kober Dirigent

Debussy, Azmeh, Rimsky-Korsakow

SO 27.06. STERNZEICHEN

11:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 53 Mitwirkende siehe FR 25.06.

Debussy, Azmeh, Rimsky-Korsakow

SO 27.06. JUNIOR-STERNZEICHEN

11:00 UHR „1001 Nacht“

S. 77 Konzert mit Einführung für alle ab 9 Jahren

Rimsky-Korsakow

MO 28.06. VON STERNEN ZU STARS

16:45 UHR Führung durch die Tonhalle

S. 140

MO 28.06. STERNZEICHEN

20:00 UHR Mitwirkende siehe FR 25.06.

S. 53 Debussy, Azmeh, Rimsky-Korsakow

SA 03.07. LICHTERFEST SCHLOSS BENRATH

20:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 75 Das Programm wird noch

bekannt gegeben.

Abschlusskonzerte der

SingPausen 2021

DI 04.05. MI 05.05. DO 06.05. MI 12.05.

DI 18.05. MI 19.05. MI 09.06. DO 10.06.

DI 29.06. MI 30.06.

jeweils 09:00 Uhr

Düsseldorf singt

SO 16.05. Das große Mehr-Generationen-Singen

11:00 UHR mit u. a. Chören der SingPause und des

Düsseldorfer Chorverbands

Nachholtermine

Konzerte aus der Saison 2019 | 20, die wegen der

Corona-Pandemie verschoben wurden:

SA 29.08.2020 NEUE WELTEN

19:00 UHR Philharmonische Gesellschaft

(Ausweichtermin für den 28.03.2020)

DO 10.09.2020 MAX RAABE & PALAST ORCHESTER

20:00 UHR „Guten Tag, liebes Glück“-Tour

(Ausweichtermin für den 21.03.2020)

SO 13.09.2020 DAVID FRAY

20:00 UHR Piano solo

(Ausweichtermin für den 13.03.2020)

FR 09.10.2020 ANKE & DÜSY

20:00 UHR Benefizkonzert für action medeor

(Ausweichtermin für den 03.05.2020)

FR 19.02.2021 ANNETT LOUISAN

20:00 UHR Kleine große Liebe

(Ausweichtermin für den 27.03.2020)

SA 20.02.2021 MIKIS THEODORAKIS

20:00 UHR Konzert zum 96. Geburtstag

(Ausweichtermin für den 01.05.2020)

SA 22.05.2021 ITALIENISCHE GALA-NACHT

20:00 UHR Benefizkonzert zugunsten der Initiative

Werkstatt Lebenshunger e. V.

(Ausweichtermin für den 29.05.2020)

SA 16.10.2021 FLYING STEPS

20:00 UHR Flying Bach

(Ausweichtermin für den 18.04.2020)

Bei Redaktionsschluss im April 2020 waren

noch nicht alle Ausweichtermine verbindlich festgelegt.

Bitte informieren Sie sich auf www.tonhalle.de

über den aktuellsten Stand.

Konzertkalender

Die Musik während einer Wagner-Oper

im Orchestergraben.

131 dB


Team Tonhalle

Geschäftsführung

Michael Becker

(Künstlerischer

Geschäftsführer)

0211.91 38 75 10

Mariana Helmke

(Assistentin)

0211.91 38 75 13

Torger Nelson

(Kaufmännischer

Geschäftsführer)

0211.91 38 75 20

Diana

Meyer-Venter

(Assistentin /

Personal)

0211.91 38 75 21

Sekretariat

Kerstin Schack

(Leitung)

0211.91 38 75 11

Sabine Steiner

0211.91 38 75 12

Betriebsbüro /

Disposition

Anke Pfeuffer

(Leitung)

0211.91 38 75 30

Fedor Goritzki

0211.91 38 75 31

Juliane Sattler

0211.91 38 75 32

Dramaturgie /

Konzertpädagogik

Dr. Uwe Sommer-

Sorgente

(Leitung)

0211.91 38 75 40

Ariane Stern

0211.91 38 75 41

Katharina Höhne

0211.91 38 75 42

Michaela Greve

0211.91 38 75 44

Ernst von

Marschall

(Jugendsinfonieorchester)

0152.28 86 37 21

Marketing und

Kommunikation

Udo Flaskamp

(Leitung)

0211.91 38 75 50

Stephanie Fuchs

0211.91 38 75 51

Jan Roloff

(Assistenz)

0211.91 38 75 52

Marita Ingenhoven

(Pressereferentin)

0211.91 38 75 53

Susanne Diesner

(Fotografie)

N. N. (FSJ)

Kartenvertrieb

Christiane

Brüggemeier

(Leitung)

0211.91 38 75 01

Elise Radeke

(stv. Leitung)

0211.91 38 75 03

Hristo Hristov

0211.91 38 75 04

Martina Amedick

0211.91 38 75 06

Annette Frische

(Abonnements)

0211.91 38 75 02

Konzertkasse

Lena Bauer

Beeke Doßenbach

Martina Gierling-

Ostkamp

Alexander Kiss

Laura Knapp

Anastasia

Kondrateva

Luisa Lasenga

David Lieske

Max Linder

Annette Neumann

Philipp Theobald

Anette Zehe

0211.91 38 75 38

Finanzen und

Rechnungswesen

Alexandra Steiner

0211.91 38 75 22

Petra Scheuvens

0211.91 38 75 23

Technik

Andreas Kainz

(Leitung)

0211.91 38 75 60

Manuel Migdalek

(stv. Leitung)

0211.91 38 75 61

Tobias Frings

Daniel Biella

0211.91 38 75 62

Klimatechnik

Klaus Ohlendorf

Marco Ili

0211.91 38 75 66

Haustechnik

Jason Johnston

0211.91 38 75 67

Pforte

Jan Drescher

Uwe Hülsmann

0211.91 38 75 65

Audio und Video

Katharina Bär

Henrike Blöser

Lauritz Heinze

Hendrik

Himmelein

Fabian Rosenthal

Johannes Tosta

Saaltechnik

Muhamet

Bogazoglu

Tobias de Geus

Julius Eckardt

Christoph

Krogmeier

Rainer Martin

Kevin Mender

Nico Petrogiannis

Anton Polowaikin

Jan Roloff

Johannes Stelzner

Nils Terboven

Alexander Wessel

Max Wetter

Unsere E-Mail-Adressen

folgen dem Muster

vorname.nachname@

tonhalle.de

dB Das Kreischen einer Kettensäge.

132

Service


Foyerteam

Karim Ahajliu

Rihab Al-Yasiri

Margit Andres

Michael Arnhold

Hildegard Backes

Martina Banniza

Dirk Baumgart

Karin Baumgarten

Rosalie Becher

Ingeborg

Bergmann

Marion Bodewein

Sabine

Borgemeister

Sabine Brouwers

Sigrid Buchner

Kurt Caumanns

Sandra

Celegatti-Deussen

Ute Conen

Alexandra David

Didina David

Natalie Di Nardo

Sven Di Nardo

Agatha Dressler-

Tilenschi

Manuela Duerr

Gesa Eichhorn

Aiyke

Elamankyzy

Amira El-Kordy

Diana Engelhardt

Monica Erbs

Brigitte Fieber

Christina Fietz

Ingrid Finke

Karin Flesch

Brigitte Fragakis

Karin Gediga

Felicitas Gleumes

Margret Gleumes

Oliver Grospietsch

Klaus Groß

Lara Sophia Grote

Sylvia Hamm

Hertha Hanauer

Johann Hanauer

Ursula Hanke-

Otto

Willi Hardt

Fiete Hiersig

Claudia Hilger

Yuri Himitsch

Jürgen Hoppe

Romana Hoppe

Annemarie Hüpen

Rita Hufmüller

Klaus Humml

Marianne Humml

Frank Jansen

Karin Kloss

Andreas Koch

Claus Koch

Jürgen Koch

Antonin

Königsfeld

Eugen Kosarew

Barbara Krauß

Tatjana Krieg

Dorit Kriegel

Markiian Krysko

Birgit Kunde

Julia Kunzelmann

Irina Liandres

Heidi Linkamp

Josef Linkamp

Natalia Lischke

Ralf Lucas

Elisabeth

Lückenhaus

Peter Lutz

Helga Mende

Karin Metschulat

Jamila Miloud

Markus Mitzel

Katia Neuville

Ngoc Ly Liane

Nguyen

Rainer Otto

Adam Pluta

Simone Pohlandt

Ursula Portugall

Sigrid Raatz

Kristina Rambo

Franca Reineke

Esther Reitz

Ursula Rösner

Christa Rütten

Michael Ryczek

Lara Katharina

Scholten

Elisabeth

Schreiber

Stefanie Schröder

Izumi Shindo

Dagmar Siepmann

Martina

Sinnhoefer

Ursula

Sondermann

Vinka Spahija

Charlotte Sperlich

Marc Standke

Heike Stephan

Bernd Stöver

Anneliese Stricker

Anna Teodorescu

Christina

Thomalla

Georg Toth

Christian Uebbing

Christa Vossen

Hans-Peter

Weiland

Isabel Weist

Olivia

Werthmann

Annemarie

Wismach

Julius Wißmann

Lucas Wißmann

Kyriaki Zafiri

Heidemarie

Ziegler

Kinderbetreuung

Siham Guergour

Hassna Houmama

Renate Peters

Führungen

Ute Pannes

Stefanie Schröder

CD-Verkauf

Frank Jansen

Gesellschaft der

Freunde und

Förderer der

Tonhalle Düsseldorf

e. V.

Geschäftsstelle

Kerstin Schack

0211.175 20 52 26

info@freundes

kreis-tonhalle.de

Vorstand

Patrick Schwarz-

Schütte

(Vorsitzender)

Michael Becker

Karin-Brigitte

Göbel

(Schatzmeisterin)

Prof. Dr. Jochen

Lüdecke

Dr. Jochen

Messemer

Gustav Meyer zu

Schwabedissen

Carola Gräfin von

Schmettow

Service

Der Rekord im Schreien.

133 dB


Düsseldorfer Symphoniker

Intendant

Michael Becker

0211.91 38 75 10

Principal

Conductor

Adam Fischer

Assistentin

Mariana Helmke

0211.899 75 46

Principal Guest

Conductor

Alexandre Bloch

Schumann-Gast

David Reiland

GMD der

Deutschen Oper

am Rhein

Axel Kober

Ehrendirigent

Hans Wallat †

Verwaltungsleiter

Jörg-Michael

Scheelhaase

0211.899 20 81

Orchesterdirektion

Barbara Fasching

(Orchesterdirektorin)

0211.892 78 66

Thomas Stührk

(stv. Orchesterdirektor)

0211.899 64 89

Laura Rodríguez

Fonseca

(Orchesterbüro)

0211.899 61 28

Orchesterinspizient

Thomas Nöding

0211.899 55 56

Orchesterwarte

Rainer Hergesell

Martin

Brüggemann

0211.899 55 56

1. Violine

Franziska Früh

1. Konzertmeisterin

Dragos Manza

1. Konzertmeister

Emilian Piedicuta

2. Konzertmeister

Egor Grechishnikov

2. Konzertmeister

Andrea Kuhnlein-

Clemente

Vorspielerin

Roland Faber

Vorspieler

Michael Schwab

Tadako Okabe

Sakuko Hayashi

Elke Mehlin

Karin Schott-

Hafner

Martin Schäfer

Ildikó Antalffy

Susanne Ripphahn

Bernhard Schöps

Futaba Sakaguchi

Katrin Braeme

Andrey Murza

Marina Peláez

Romero

Peter-Matthias

Mayer

Margarita

Rumyantseva

Akiko Ueno

Akademie

2. Violine

Pascal Théry

Stimmführer

Catherine Ribes

Stimmführerin

Silke Volk

Stimmführerin

Hyunmi Kim-

Bayer

stv. Stimmführerin

Jutta Bunnenberg

Vorspielerin

Katrin Beyer

Vorspielerin

Margaret Ferrett

Robert Schumann

Boguslaw

Markwica

Beate Kleinert

Uta Ehnes

Sven Hartung

Ileana Krembel

Aleksandra

Glinka-Cernea

Nadine

Sahebdel-Feger

Yu Matsuda

Filippo Zucchiatti

Katazyna Narkevic

Carmen Molina

Espejo

Akademie

Viola

Ralf Buchkremer

Solo

Gabriel Sorel

Bala-Ciolanescu

Solo

Yuri Bondarev

stv. Solo

Kerstin Beavers

Vorspielerin

Christian Atanasiu

Vorspieler

Tomoyuki Togawa

David Krotzinger

Marlena Ulanicki

Cristina Pop

Katya Gorovaya

Augusta

Romaskeviciute

Haruka Wetzler

N. N.

N. N.

Yi Lu

Akademie

Violoncello

Nikolaus Trieb

Solo

Doo-Min Kim

Solo

Laurentiu Sbarcea

stv. Solo

Jérôme Tétard

Vorspieler

Gilad Kaplansky

Vorspieler

Martina Gerhard

Stefan

Ueberschaer

Wendy Nagel

Michael

Flock-Reisinger

Martin

Holtzmann

Jan Henrik

Druckenbrodt

N. N.

Daria Gusakova

Akademie

Kontrabass

Wlodzimierz Gula

Solo

Vlado Zatko

Solo

Margaret

Vaughn-Gößmann

stv. Solo

N. N.

Vorspieler

N. N.

Joachim Breitling

Markus Vornhusen

Johanna

Blomenkamp

Ömer Faruk Dede

N. N.

Akademie

Flöte

Ruth Legelli

Solo

Lilja Steininger

Solo

Friederike

Krost-Lutzker

stv. Solo

Birgit Roth

Juliane Wahl

Siiri Nittymaa

Akademie

Oboe

Gisela Hellrung

Solo

Guilherme Sousa

Solo

N. N.

stv. Solo

Manfred Hoth

Andreas Boege

Ulrich Brokamp

Klarinette

Wolfgang Esch

Solo

Nicole Schrumpf

Solo

Gertraud Fröschl

stv. Solo

Jochen Mauderer

Markus

Strohmeier

Ege Banaz

Fagott

Veit Scholz

Solo

Veikko Braeme

Solo

Martin

Kevenhörster

stv. Solo

Katharina Prokop

Helena Mussad

N. N.

Akademie

Horn

Uwe Schrumpf

1. Solo

Quirin Rast

1. Solo

Lisa Rogers

Solo

Andres Eloy

Aragón Ayala

Ralf Warné

Bernhard Reuber

Tim Lorenzen

Gernot

Scheibe-Matsutani

Alrik Botter

Akademie

Trompete

Bassam Mussad

Solo

N. N.

Solo

Frank Ludemann

stv. Solo

Tilman Bollhöfer

Lionel Jaquerod

Jan-Henning

Drees

Akademie

Posaune

Clemens D. Beyer

Solo

N. N.

Solo

Jürgen Odenhoven

stv. Solo

Martin Hofmeyer

Arno Pfeuffer

Jan Henrik

Perschel

Diogo Andrade

Akademie

Tuba

Hugues Spielmann

Philipp Kögel

Akademie

Harfe

Fabiana Trani

Solo

Sophie

Schwödiauer

Solo

Pauken

Bert Flas

Solo

Thomas Steimer

Solo

Schlagzeug

Alfred R. Scholz

1. Schlagzeuger

Fabian Clasen

1. Schlagzeuger

Helmut Huy

Dirk Neuner

N. N.

Akademie

Orchestervorstand

Ruth Legelli

Martin

Holtzmann

Gisela Hellrung

Michael

Flock-Reisinger

Vlado Zatko

dB Eine Trillerpfeife aus einem Meter Entfernung.

134

Service


Jugendsinfonieorchester der Tonhalle

Jugendsinfonieorchester

/ U 16 /

Kinderorchester

Ernst von

Marschall

(Leitung)

0152.28 86 37 21

Juliane Sattler

(Büro)

0211.91 38 75 32

Caroliná von

Marschall

(Leitung

Kinderorchester)

1. Violine

Elena Roggel

Charlotte

Schönebeck

Lukas Döhler

Nick Blazejak

Friederike Bothe

Katharina Bothe

Helen Braunfels

Eike Dahmen

Nastasja Dyck

Clemens Flake

Melissanthi

Goutopoulou

Gustaf Harmgardt

Terese Heiter

Michael Lingda

Hu

Viktoria Lattke

Leonie Lessel

Dario Sandobal

Carina

Schwartmann

Maxime Sikorski

Marcel-Léon

Witteler

Masako

Yamamasu

2. Violine

Anna Mrosek

Cecilia Djalaei

Katharina Dreist

Janine Eßer

Anna Feesche

Elena Gerards

Iglesias

Csenge Horváth

Klara Krause

Georg Proemmel

Anna Rolsing

Immanuel Rong

Klara Schlebusch

Lilly Stadler

Julika Terpitz

Maximilian Yip

Danchen Zhang

Viola

Eveline Derr

Beatrice Büchler

Clara Bremer

Felicitas

Bruckmann

Ali-Imran Eren

Leonie Furitsch

Sophie Osterloh

Ludger Sandig

Jeremy Sauerbaum

Leander Weinelt

Violoncello

Niklas Krug

Clemens

Dautermann

Lasse Glüsen

Katharina Graf

Laurenz

Hambrecht

Linus Hammacher

Anna Herzum

Johannes Jax

Joshua Jaehyeok

Lee

Lilli Motitschke

Veronica Roggel

Johanna Steinert-

Lieschied

Aron Torka

Kontrabass

Simon Michel

Chira Scheidner

Rebekka Ehrhard

Noah Graf

Carl Heimig

Querflöte

Chan Kim

Benita Natusch

Izabella Pop

Kathrin Schälte

Oboe

Phoebe Funk

Jessica Ohrem

Sina Vetter

Klarinette

Marc Deniz

Akyürek

Hyung-Jun Kim

Rika Lazar

Rahel von

Marschall

Tjaden Schoell

Fagott

Meike Lörwink

Robert

Muschaweck

Anton Trunk

Horn

Jan Brombeis

Simon Cavell

Max Linßen

Lilly Sandberger

Vivi Vrettos

Paul Weineck

Trompete

Lars Koch

Felix Tomali

Arvo Veit

Posaune

Philipp Heinen

Moritz Klusmann

Eva Reisig

Magnus

Schekelmann

Steffen Wengeler

Tuba

Falk Offergeld

Harfe

Caroline Nobst

Lili Vanryne

Schlagwerk

David

Düppenbecker

David Cosmo

Jombik

Antonia Nickel

Theresa Schreurs

Celesta

Dominik Tukaj

Service

Ein Fortissimo im Symphoniekonzert.

135 dB


Städtischer Musikverein zu Düsseldorf e. V. Konzertchor der Landeshauptstadt

Chorleitung

N. N.

Korrepetition

Rie Sakai

Hajime Umetani

Stimmbildung

Maria Carreras

Martin Lucaß

Klaus Walter

Vorstand

Manfred Hill

(Vorsitzender)

Monika Egelhaaf

Martin Kampmann

Susanne Koehn

Peter Kraus

Kristina Miltz

Nicole Oehlert

Teresia Petrik

Konstanze Richter

Stefan Schwartze

Sopran

Kaoru Abe-

Püschel

Britta Abelmann

Nina Ahlers

Alina Demeter

Bacher

Yana Bakhtieva

Jutta Bellen

Stefanie Bertram

Mona Besmens

Friederike Betz

Angela Breer

Beatrix E.

Brinskelle

Mirjana Burnaz-

Kremshovski

Maria Carreras

Seong Joo Cho

Dagmar Clöfers

Julia Curtis

Wilma

Diekmann-

Bastiaan

Christiane

Donkels

Monika Egelhaaf

Dr. Gudrun Felder

Julie Felder

Maria Goebel

Heidemarie

Hachel

Ursula Hoffmann

Barbara

Hopf-Kürten

Beate Kalus

Monika Kehren

Sabine Kreidel

Ingeborg

Kupferschmidt

Anja Ladda

Bettina Lange-

Hecker

Alexandra Latsch

Hannah Eliesa

Leitold

Iris Lopez

Martinez

Claudia Luthen

Kristina Miltz

Radostina

Nikolova-Hristova

Susanne Obst

Ayako Ochi

Nicole Oehlert

Sigrid Petrell

Teresia Petrik

Alexandra

Romanowski

Nadja

Schmalenberg

Stephanie

Schmitz-Oehler

Lea Schneider

Dörte

Springorum-

Kölfen

Doris Stüttgen

Carla Maria

Triebnig

Amelia Vasquez

Jeanette Völker

Maren Winterfeld

Elpiniki Zervou

Jiajia Zhang

Marianna Zormpa

Alt

Megumi

Akao-Haug

Karen Baasch

Dr. Maria Bauer

Susanne Bellmann

Angela

Bönn-Griebler

Antje Boers

Gerlinde

Breidenbach

Tatjana Cuic

Giovanna Di

Battista

Ulrike Eitel

Ursula Eitel

Bettina Caroline

Elsche-Schroers

Martina Erdl

Gabriella Faludi

Helga Franz

Christa

Gerigk-Jauernik

Monika Greis

Dr. Renate

Haubrich

Renate Heinzig-

Keith

Sybille Hermeling-

Krön

Maria Höveler

Angela Holtkamp

Marie Christine

Jurubita

Christiane Kluth-

Wallé

Susanne Koehn

Andrea Kugler-

Sterzel

Ilona Kutschki

Ingrid Lang-

Andrée

Young Lee

Angelika

Liedhegener

Mami Linss

Simone Mack

Hannah Maximoff

Stefanie Meding

Christine Meißner

Anke Merz

Barbara Mokross-

Brisson

Elena Petrushevska

Dr. Utta Petzold

Larisa Rabinovich

Marianne Rasp

Konstanze Richter

Angelika Rings

Lucia Ronge

Tanja Ruby

Annegret

Scharpenack

Birgit Schütt

Ulrike Schulte zu

Sodingen

Anja

Schwarzwalder

Rita Schwindt

Heide-Marie

Spohr

Margita Szöke

Christa

Terhedebrügge-

Eiling

Margaret Thomes

Erika Togawa

Lorelei Bernadette

Walwyn

Yvonne Waschek

Angelika Weyler

Beate Wieland

Tenor

Klaus Backhaus

Eun Jun Chae

Erich Gelf

Ralf Glass

Axel Guelich

Joachim Günther

Hans-Peter Hill

Dirk Hörsken

Andreas

Kammerich

Martin

Kampmann

Masato Kanzaki

Yoseop Lee

Horst Meyer

Prof. Dr. Thomas

Ostermann

Felix Pelzer

Benjamin Schalk

Rolf Schumacher

Minkyu Seo

Wolfgang Steffen

Klaus Walter

Bass

Rainer Arntzen

Klaas Ehmen

Josef Esser

Yannic Fehsenfeld

Myong-Ill Han

Manfred Hill

Jaeseok Im

Jung Chan Ji

Rupert

Kammerich

Klaus Kampling-

Zink

Udo Kasprowicz

Volker Kaul

Johannes Keith

Prof. Dr. Wolfgang

Koch

Lutz-Uwe

Köbernick

Nikolaos

Konstantelias

Peter Kraus

Zhive

Kremshovski

Dr. Wolfram

Küntzel

Georg Lauer

Luis Lohaus

Martin Lucaß

Karl-Heinz Luchs

Johannes Meller-

Vogelzang

Dr. Karl-Hans

Möller

Hermann

Oehmen

Ralf Oehring

Boris Osipov

Michael Reich

Wolfgang Reinartz

Benno Remling

Thomas Rodd

Rüdiger Schink

Stefan Schwartze

Georg Toth

Probenzeiten

Gemeinschaftsproben

finden in der Regel

dienstags von

19:25 – 21:25 Uhr statt.

Proben mit chorischer

Stimmbildung werden

um 19:00 angeboten:

montags für Herren und

donnerstags für Damen

Alle Proben finden im

Helmut-Hentrich-Saal

statt.

www.musikvereinduesseldorf.de

info@musikvereinduesseldorf.de

dB Eine Vuvuzela im Stadion.

136

Service


Kartenkauf

Konzertkasse

Tonhalle Düsseldorf gGmbH

Ehrenhof 1, 40479 Düsseldorf

Telefon: 0211.91 38 75 38

Telefax: 0211.91 38 75 90

Mo bis Fr 10 – 19 Uhr, Sa 10 – 14 Uhr

Bitte beachten Sie: Unsere Konzertkasse ist in der Spielzeitpause

vom 01.07. – 22.07.2020 geschlossen.

Online buchen

www.tonhalle.de

konzertkasse@tonhalle.de

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass am Wochenende

eingehende Bestellungen frühestens am folgenden Werktag

bearbeitet werden können.

Bezahlung

• vor Ort: bar, EC-Karte, Kreditkarte (Mastercard und Visa)

• telefonisch: Kreditkarte (Mastercard und Visa), SEPA-

Lastschriftverfahren

• online: PayPal, Kreditkarte (Mastercard und Visa), SEPA-

Lastschriftverfahren

Bitte beachten Sie: Eine Zahlung per SEPA-Lastschriftverfahren

kann nur nach vorheriger schriftlicher Erteilung eines

SEPA-Lastschriftmandats genutzt werden. Gerne senden wir

Ihnen ein entsprechendes Formular zu.

Versand

• per Post bis 14 Tage vor Veranstaltung: EUR 3

• print@home zum Selbstausdruck: kostenfrei

• Hinterlegung an der Abendkasse: kostenfrei

Reservierungen

Karten können per Mail, telefonisch oder vor Ort für eine

begrenzte Dauer reserviert werden. Reservierte, aber nicht

abgeholte Karten gehen automatisch mit Ablauf der Reservierungsfrist

wieder in den freien Verkauf.

Abendkasse

Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Konzertbeginn. Bei

Übernahme der Abendkasse durch einen Gastveranstalter ist

eventuell keine Kartenzahlung möglich.

Vorverkaufsstart

Der Vorverkauf für Abonnements und Sonderkonzerte der

Tonhalle beginnt am 15.05.2020. Einzelkarten für die Abonnementkonzerte

und alle weiteren Eigenveranstaltungen

können Sie ab dem 23.07.2020 erwerben. Die Konzerte der

Reihe „Kleine Tonhalle“ haben gesonderte Vorverkaufstermine,

nähere Informationen hierzu erhalten Sie an der Konzertkasse

oder online.

Ermäßigungen

• pauschaler Eintrittspreis EUR 7 für Schülerinnen und Schüler

• 50 % Ermäßigung für Studierende und Auszubildende bis 27

Jahre bei den Konzertreihen „Sternzeichen“, „Ehring geht ins

Konzert“, „STARs 'n' FREEks“ und „Raumstation“, pauschaler

Eintrittspreis EUR 7 für die Reihen „#IGNITION“ und

„Big Bang“ und EUR 12 für die Reihen „Supernova“ und

„Na hör,n Sie mal!“

• 50 % Ermäßigung für Inhaber des Düsselpasses, Hilfeempfänger

in Alten- und Pflegeheimen, Menschen mit Mobilitätseinschränkung

(mit einem Behinderungsgrad von mehr als 70 %)

und Arbeitslose

• Für die Reihen „Frau Luna“, „Ultraschall“ und für Sonderkonzerte

können leider keine Ermäßigungen gewährt werden.

Ermäßigungsnachweise für Schülerinnen, Schüler und Studierende

sind beim Einlass vorzuzeigen, alle anderen Nachweise

müssen bereits beim Kauf vorliegen. Ermäßigungen sind nicht

kombinierbar und können nicht nachträglich gewährt werden.

Alle genannten Ermäßigungen beziehen sich auf Eigenveranstaltungen

der Tonhalle. Buchungskonditionen für weitere

Veranstaltungen in unserem Haus liegen im Ermessen des

jeweiligen Veranstalters.

Freie Fahrt mit Bus und Bahn

Alle gekauften Eintrittskarten für Eigenveranstaltungen und

Konzerte des Veranstalters Heinersdorff berechtigen im VRR

zur freien Hin- und Rückfahrt am Konzerttag. Für print@home-

Tickets kann diese Option leider nicht angeboten werden.

Rückgabe gelöster Eintrittskarten

Verkaufte Eintrittskarten können grundsätzlich weder zurückgenommen

noch umgetauscht werden. Ersatz für verfallene Karten

wird nicht geleistet. Programm- sowie Dirigenten- und

Solistenänderungen bleiben vorbehalten und begründen weder

die Rückgabe noch den Umtausch einer Karte. Dies gilt auch bei

einer Verlegung des Konzerts oder dessen Ausfall durch

höhere Gewalt.

Weitere Vorverkaufsstellen

Tickets zu unseren Veranstaltungen erhalten Sie unter anderem

auch hier:

• Opernshop der Deutschen Oper am Rhein,

Heinrich-Heine-Allee 24

• Hollmann Presse, Schadow Arkaden & U-Bahn

Heinrich-Heine-Allee

• Düsseldorf Marketing GmbH, Benrather Straße 9

• Ticket Zentrale Sky-Musik, Solinger Str. 16,

40764 Langenfeld

• Platten Schmidt, Theodor Heuss Platz 7, 41460 Neuss

• City Buchhandlung Dormagen, Kölner Straße 58,

41539 Dormagen

• Reisebüro Tonnaer, Oberstraße 2, 40878 Ratingen

Externe Vertriebspartner können Zusatzkosten erheben, die

sich auf den veröffentlichten Kartenpreis auswirken.

Service

Die Musik auf einem Rockkonzert.

137 dB


Abonnement

Anreise und Parken

Abonnementvorteile

Unsere Abonnements 2020 | 21 gewähren Ihnen eine bis zu

30 %-ige Ermäßigung auf Konzerte der Abonnementreihen

„Sternzeichen” (5er-, 7er- und 12er-Serie), „Ehring geht ins

Konzert” und „Kammermusik” und garantieren Ihnen einen

festgelegten Platz während der Laufzeit des Abonnements.

Ihr Abonnement erinnert Sie unaufdringlich an den nächsten

Konzertbesuch, so nehmen Sie aktiv am Musikleben in

Düsseldorf teil.

Sie sind verhindert? Tauschen Sie auf einen anderen Konzerttag

innerhalb Ihrer Serie für nur EUR 5 pro Platz.

Ihr Abonnement verlängert sich automatisch für eine weitere

Konzertsaison, wenn Sie es nicht bis zum 31.03.2021 schriftlich

kündigen.

Buchung und Fragen

Rufen Sie einfach an und lassen Sie sich beraten.

Annette Frische

Abonnementbüro

Tonhalle Düsseldorf gGmbH

Ehrenhof 1, 40479 Düsseldorf

Telefon: 0211.91 38 75 02

Telefax: 0211.91 38 75 90

abonnement@tonhalle.de

Mo bis Fr 10 – 14 Uhr und nach Vereinbarung

Programminformationen

Anfahrt mit Bus und Bahn

• U-Bahnen: U70, U74, U75, U76 und U77

• Schnellbus: SB 50

• Nachtbus: 805 (Stopp auf der Oberkasseler Brücke)

Anfahrt mit dem Auto

• Über die Heinrich-Heine-Allee, Cecilienallee, Oberkasseler

Brücke oder durch den Rheinufertunnel

• Wenn Sie von außerhalb anreisen, nehmen Sie von Süden

kommend ab Köln die A 57 (linksrheinisch) oder die A 3

(rechtsrheinisch) und steuern in Düsseldorf den Rheinufertunnel

in Richtung „Messe“ an.

• Aus nördlicher Richtung (Essen, Oberhausen) fahren Sie die

A 3 oder A 52, orientieren sich zum Flughafen und von dort

aus in Richtung „Zentrum“, dann „Hafen“. So erreichen Sie

die Cecilienallee mit den Abfahrten zu den verschiedenen

Parkmöglichkeiten.

Parkplätze

• Zum Kartenkauf: kostenlos vor unserem Haupteingang

• Zum Konzert: Parkplatz „Unteres Rheinwerft“ (Rheinufer),

Parktickets können an den Kassenautomaten im Foyer und

im „Grünen Gewölbe“ bezahlt werden.

Bitte beachten Sie, dass die Parktickets aus technischen Gründen

erst eine Viertelstunde nach der Einfahrt auf den Rheinufer-Parkplatz

an den Ticketautomaten bezahlt werden können.

• Parkhäuser in der Nähe:

Campus am Kunstpalast, Brüderstraße 1

Kunstsammlung, Grabbeplatz 5

Kunsthalle, Grabbeplatz 4

Ratinger Tor, Ratinger Straße 50

Scheibenstraße, Scheibenstraße 2

Nach Drucklegung dieser Jahresvorschau können sich

Änderungen und Ergänzungen ergeben! Informieren Sie

sich stets aktuell auf:

www.tonhalle.de

Mit uns reden, Hintergrundinformationen abrufen, Interviews

lesen, Fotos und Videos anschauen können Sie auf:

www.facebook.com/Tonhalle.Duesseldorf

www.instagram.com/tonhalle_duesseldorf

Alle zwei Monate erscheint der gedruckte Tonhallenkalender

mit aktuellen Programminformationen.

dB Ein Kuss aufs Ohr.

138

Service


Cecilienallee

Campus am

Kunstpalast

Scheibenstraße

P

Scheibenstraße

U78 / U79

Nordstraße

Ehrenhof

(Kunstpalast, Robert-

Schumann-Saal)

Inselstraße

Kaiserstraße

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Service

Ein Chinaböller in der Luft.

139 dB


Rund ums Konzert

Impressum

Behindertengerechte Plätze

Die Tonhalle verfügt über sechs Rollstuhlplätze, die per

Aufzug erreicht werden können – drei im Bereich F und drei

weitere Plätze im Bereich C. Gehbehinderte Besucherinnen und

Besucher können außerdem das 2. und 3. Parkett der Aufgänge

C und F mit diesem Aufzug einfacher erreichen. Bei Fragen und