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landundleute

Kostenlos an alle Haushalte

Land und Leute

24. Jahrgang - Ausgabe 8 - August 2020

www.land-und-leute.de - 05022-1363

Das Magazin für die Mittelweser-Region

Samtgemeinden

Marklohe u Heemsen

Foto: Land und Leute


Ihr zuverlässiger Handwerks- und Servicebetrieb

Bauunternehmen

Kundendienst

Haustechnik

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Elektro - Heizung - Sanitär - Solar

Zimmerei und Holzbau


Bleiben Sie gesund!

Land und Leute

www.land-und-leute.de

Land und Leute Mittelweser-Region uSG Marklohet Seite 3

Impressum:

Land und Leute

für die Mittelweser-Region:

Herausgeber: Verlag Land und Leute, Elke Backhaus

Bremer Straße 24, 31608 Marklohe/Neulohe

Anzeigen: Klaus Eckelmann, Elke Backhaus

Redaktion:

Elke Backhaus

Satz & Layout:

Klaus Eckelmann

Druck:

Weserdruckerei, Stolzenau

Auflage:

4.000 Exemplare

Vertrieb : In den Samtgemeinden Marklohe und Heemsen.

durch Hausverteilung / Auflagestellen / online

Kostenlos, ein Anspruch besteht nicht!

Telefon: 0 50 22 - 13 63

Fax: 0 50 22 - 89 13 74

E-mail:

redaktion@land-und-leute.de

web:

www.land-und-leute.de

Redaktionsschluss für die September-Ausgabe ist der 24. August 2020

Unsere Rappelmaxis verlassen die Kita

Weitere Monats-Magazine aus unserem Verlag:

Ausgabe: Im Südkreis

Samtgemeinde Mittelweser

Gemeinde Stolzenau.

Auflage: 3.500 Exemplare / Hausverteilung

e-mail: suedkreis@land-und-leute.de

Ausgabe: Aue-Bote Hausverteilung in der

Samtgemeinde Liebenau.

Auflage 3.000 Exemplare

e-mail: liebenau@aue-bote.de

Veranstaltungskalender

und Messe-Journale

Marklohe. Wir sind sehr glücklich, dass wir zum Ende des

Kita – Jahres doch noch ein Ritual durchführen konnten. Mit

ganz viel Abstand, Mundschutz, getrennten Gruppen und

Desinfektion….. Unseren Rausschmiss der zukünftigen Schulkinder,

der Rappelmaxis.

Sie werden einzeln von ihren Erziehern aus der Tür auf die

große Matte geworfen und mit einem kleinen Geschenk von

uns verabschiedet.

Das ist immer ein sehr emotionaler Moment, da einige Kinder

schon in der Krippe bei uns waren. Einige Familien sind auch

schon seit sehr langer Zeit durch Geschwister an unserer Seite

und dann fällt der Abschied nach manchmal 10 Jahren besonders

schwer.

Aber, wie auch in diesem Jahr, sind die Tränen getrocknet

und alle sind schon gespannt auf den neuen Lebensabschnitt.

Zum Andenken haben in diesem Jahr die Rappelmaxis unseren

Zaun verschönert, mit tatkräftiger Hilfe unseres neuen

Hausmeisters Stephan Krüger (der Nachfolger von Ulli Ehrich).

Vielen lieben Dank den Kindern, Eltern und Stephan. Das

Team der Kita Rappelkiste. 4orte-aktuell.de - 22. Jul 2020

Nachdruck, auch in Auszügen, nur mit Genehmigung unseres Verlages.

Die Redaktion behält sich Kürzungen der eingereichten Artikel

vor. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung.


Seite 4 uSG Marklohet Land und Leute Mittelweser-Region

Vorsicht Trickbetrüger

Unser Ulli

wurde nach fast 40 Jahren Dienst als Hausmeister in den verdienten

Ruhestand verabschiedet. Wir verlieren mit Ulrich Ehrich

nicht nur einen Hausmeister, sondern einen Menschen,

dessen Beruf für ihn Verpflichtung und Freude zugleich war.

Durch sein fachliches Können, seinen vollen Einsatz, aber

auch durch seine Hilfsbereitschaft und menschliche Warmherzigkeit

hat er sich Anerkennung und Respekt von den Kleinen

und den Großen in der Samtgemeinde erarbeitet.

4orte-aktuell.de - 16. Jul 2020

Marklohe. Ob Enkeltrick, falsche Polizisten oder Gewinnversprechen.

Ob per Brief, per E-Mail oder an der Haustür.

Immer wieder versuchen Kriminelle an das Vermögen anderer

zu gelangen. Wie Sie sich davor schützen, erfahren Sie anhand

einer Broschüre der Deutschen Rentenversicherung, die

Im Rathaus der Gemeinde Marklohe erhältlich ist. Auskünfte

erteilt ebenfalls Ihre Polizei. Informieren Sie diese bitte im Verdachtsfall

unverzüglich. 4orte-aktuell.de - 20. Jul 2020


Land und Leute Mittelweser-Region uLandkreist Seite 5

Ferienangebote für Kinder in der Mittelweser-Region

Fahrten für Kinder genannt, weiterhin die Verleiher von motorisierten

Booten in Nienburg und Achim.

Auch Stadtführungen, bei denen der Stadtführer Kinder und

Jugendliche im Gewand durch die Nienburger Altstadt, Rehburg

oder die Stadt Achim führt, sind in der Broschüre erwähnt.

Darüber hinaus gibt es weitere tolle Angebote für die

Kleinen:

Nienburg/Weser. Kurz vor Beginn der Sommerferien wies

die Mittelweser-Touristik GmbH auf die Broschüre Hits für

Kids hin. Darin sind Angebote der Region für Kinder und Jugendliche

zusammengefasst. Vom Dino-Park in Münchehagen

und dem Wolfcenter in Dörverden, über die Romantik

Bad Rehburg, das Automobil-Museum in Asendorf (nur für

Gruppen) bis zu den Museums-Eisenbahnen in Bruchhausen-

Vilsen, dem „Kaffkieker“ sowie dem „Pingelheini“. Die genannten

Kanuverleiher bieten Touren u.a. auf Aller, Alter

Aller und Weser an. Ebenso wird die Flotte Weser mit ihren

Das Deutsche Kreativzentrum Holz mit der Nienburger

Schnitzstube, die Kart-Bahn und das Wassarium in Drakenburg

oder der Wassererlebnis-Spielplatz in Bruchhausen-Vilsen.

Hinzu kommen Fahrradtouren für Groß und Klein wie

die Dino- oder die Wolfstour, die Ökologische Schutzstation

Steinhuder Meer, das Escape in Nienburg und der Baumpark

in Thedinghausen.

„Die Broschüre „Hits für Kids in der Mittelweser-Region“ enthält

Öffnungszeiten, Adressen und vieles mehr“, freut sich

Martin Fahrland, Geschäftsführer der Mittelweser-Touristik

GmbH. Sie ist kostenfrei erhältlich bei der

Mittelweser-Touristik GmbH, Lange Str. 18

31582 Nienburg - Tel. (05021) 91763-0

Fax (05021) 91763-40 - info@mittelweser-tourismus.de

www.mittelweser-tourismus.de

Martin Fahrland


Seite 6 uLandkreist Land und Leute Mittelweser-Region

Arbeitslosigkeit weiter senken

Jugendberufsagentur mit neuem Online-Auftritt

Foto: Die Startseite der neuen Online-Plattform „Checkdeinezukunft.de“.

Landkreis. Die Jugendarbeitslosigkeit weiter zu senken und

die Zahl der Schulabgänger ohne Schulabschluss deutlich zu

reduzieren, das sind die wichtigsten Ziele der Jugendberufsagentur

Nienburg/Weser. Ab sofort bieten die Kooperationspartner

Agentur für Arbeit, der Landkreis Nienburg und das

Jobcenter Nienburg mit www.checkdeinezukunft.de Jugendlichen

unter 25 Jahren eine einfache Möglichkeit, passgenau

betreut zu werden.

Marcel Hoffmann von der Berufsberatung zum Projekt: „Wir

müssen grundsätzlich alle jungen Menschen

in den Blick nehmen, damit keiner verloren

geht. Wir brauchen daher alle Beteiligten in

den Agenturen für Arbeit, den Jobcentern,

den Jugendämtern sowie den Schulen, um

diese gesellschaftliche Aufgabe zu meistern

und den betroffenen Jugendlichen einen erfolgreichen

Start ins Berufsleben zu ermöglichen.“

„Checkdeinezukunft.de“ steht für die Jugendberufsagentur

Nienburg/Weser und ist

mehr als nur eine weitere Homepage für Jugendliche.

Es ist der gemeinsame Wille - das

gewollte Miteinander. Unter „Checkdeinezukunft.de“

sollen Jugendliche einen einfachen

Zugang zu wichtigen Unterstützungsmöglichkeiten

erhalten. Angeboten werden nicht

nur Hilfestellungen bei Fragen der Ausbildungs-

und Schulwahl, sondern auch weitere

Angebote zu verschiedenen Problemen im Alltag von Jugendlichen.

Ein Blick auf www.checkdeinezukunft.de genügt: Mit wenigen

Klicks auf dem Handy, Tablet oder PC landen Jugendliche

beim richtigen Ansprechpartner und können kompetente Unterstützung

anfordern. Dabei sollen die Jugendlichen nicht

mit Informationen überschüttet werden, sondern einen möglichst

einfachen Zugang erhalten, um mit den Experten in

Kontakt zu treten. Text und Foto: Landkreis Nienburg

Umgang mit Infekten bei Kita-Kindern

Gesundheitsamt Nienburg rät zu Augenmaß

Landkreis. Kindertagesstätten haben ebenso wie andere

pädagogische Einrichtungen aufgrund der Corona-Pandemie

strenge Auflagen bekommen. In Niedersachsen sowie in den

meisten Bundesländern sind die Kitas dazu angehalten, die

Kinder bei Erkrankungssymptomen nach Hause zu schicken.

Wie damit umzugehen ist, erklärt Amtsärztin Heike Stiegler

vom Gesundheitsamt Nienburg/Weser.

Erfahrungsgemäß haben alle Kinder im Vorschulalter immer

wieder leichte Infekte mit Schnupfen und verstopfter Nase

und leichtem Husten, sind dabei aber fit und haben keine Einschränkungen.

Da auch Corona-Erkrankungen bei einem

leichten Verlauf mit solchen Symptomen einhergehen können,

ist es sowohl für Eltern als auch Kita-Mitarbeitende,

Ärzte und Ärztinnen schwierig zu unterscheiden, wann der

Kita-Besuch möglich beziehungsweise nicht möglich ist.

„Grundsätzlich gilt, dass ein krankes Kind mit Fieber, starkem

Husten und Erkältungsbeschwerden nicht die Kindertagesstätte

oder Tagespflegestelle mit mehreren Kindern besuchen

darf. So war es bis „vor Corona“ bereits und daran hat sich

nichts geändert“, erläutert Heike Stiegler, stellvertretende Leiterin

des Gesundheitsamtes Nienburg. „In so einem Fall sollte

das Kind dem Arzt vorgestellt werden, der dann gegebenenfalls

einen Abstrich auf das Corona-Virus veranlasst.“

Die Einschätzung eines für das Kindesalter üblichen Schnupfens

bedarf laut Gesundheitsamt Nienburg der gleichzeitigen

Betrachtung der aktuellen Erkrankungszahlen im Landkreis.

Bei einer niedrigen Neuerkrankungszahl, wie sie aktuell im

Landkreis Nienburg vorherrscht, ist davon auszugehen, dass

der Kinder-Schnupfen auch genau das ist und keine Corona-

Erkrankung. Das bedeutet, dass ein Kind trotz leichten

Schnupfens die Kita besuchen darf, ohne dass ein negatives

Abstrichergebnis oder ein ärztliches Attest vorgelegt werden

muss. Bei einem Ansteigen der Fallzahlen ist allerdings eine

Neubetrachtung der Situation durch das Gesundheitsamt und

die Einschätzung, ob an dieser Regelung etwas verändert

werden muss, erforderlich.

„Kinder, die mit ihren Eltern eine Ferienreise in ein Risikogebiet

unternommen und dort Kontakte mit den dort lebenden

Menschen gehabt haben und nicht der Quarantäne unterliegen,

sollten auch mit nur geringen Schnupfen-Beschwerden

die Kita oder Tagespflegestelle nicht besuchen, sondern zunächst

einem Arzt vorgestellt werden“, ergänzt Amtsleiterin

Heike Stiegler.

Anita Hartmann

www.land-und-leute.de


Land und Leute Mittelweser-Region uSG Marklohe/Landkreist Seite 7

Ausflüge fördern Demokratieverständnis

Jugendwerkstatt erkundet Stolpersteine in Nienburg

Landkreis. Die Jugendwerkstatt Nienburg vermittelt nicht

nur fachliche und schulische Qualifikationen. Die Einrichtung

fördert mit Besuchen von Orten und Denkmalen der deutschen

Vergangenheit auch das Demokratieverständnis junger

Menschen. Erst kürzlich haben zehn Jugendliche die Stolpersteine

im Stadtgebiet Nienburg erkundet und sich dabei mit

der Nazi-Diktatur beschäftigt.

„Mit unseren Ausflügen und der inhaltlichen Vorbereitung

setzen wir eine kritische Auseinandersetzung mit der deutschen

Vergangenheit in Gang und merken bei Teilnehmenden

häufig eine daraufhin bewusstere Wertschätzung unserer

Demokratie“, erläutert Karsten Schröter, Integrations-Coach

der Jugendwerkstatt. Die Jugendlichen kommen aus bis zu

fünf Nationen und bereiten sich in der Einrichtung gemeinsam

auf einen beruflichen Lebensweg vor. Daneben unternehmen

sie auch Exkursionen in nahe gelegene Einrichtungen

und zu Denkmalen der deutschen Vergangenheit.

Ihren Ausflug Anfang Juli zu den Stolpersteinen im Stadtgebiet

haben sie inhaltlich vorbereitet, indem sie sich mit der

Lebensgeschichte der auf den Stolpersteinen in Nienburg ver-

ewigten Mitmenschen beschäftigt haben. Ein goldener Stein

auf dem Straßenboden

erinnert an Ernst Rose,

der 1938 aufgrund der

zunehmenden Repressalien

der Nationalsozialisten

Nienburg in Richtung

USA verließ, um sich dort

eine neue Existenz aufzubauen.

Auf einem anderen

Stolperstein ist das

Ehepaar Cohn verewigt, das 1941 in das Getto Riga und später

nach Stutthof deportiert wurde. Rennée Cohn erlebte die

Befreiung durch sowjetische Truppen und Martin Cohn

wurde am 23. März 1945 im Konzentrationslager Buchenwald

ermordet. Vor dem Hintergrund dieser Lebensgeschichten

zeigten sich die jungen Leute beim Rundgang tief

betroffen von den Auswirkungen der Nazi-Diktatur. „Durch

die Stolperstein-Tour, einen Besuch der Gedenkstätte Bergen-

Belsen, der Pulverfabrik Liebenau oder der Alte Synagoge in

Petershagen bekommen die Opfer ein Gesicht“, so fasst es

eine Jugendliche zusammen, die an der zweistündigen Exkursion

teilgenommen hat und zuvor bereits an anderen Ausflügen

zu Gedenk- und Lernstätten teilgenommen hatte. Eine

Reaktion, die für Karsten Schröter stellvertretend ist für viele

junge Menschen, die an den zahlreichen Exkursionen dieser

Art teilgenommen haben. Daher ist er überzeugt davon, dass

Demokratieförderung dieser Art auch ungemein effektiv zur

Vorbeugung extremistischen Gedankenguts beiträgt.

Die Jugendwerkstatt des Landkreises Nienburg vermittelt Jugendlichen

bis 27 Jahren fachliche Qualifikationen für einen

Berufseinstieg in den Bereichen Garten- und Landschaftsbau,

Metall- und Fahrzeugtechnik, Soziale Dienstleistungen und

dem BASIS-Bereich für geflüchtete Mitmenschen und begleitet

sie dabei sozialpädagogisch.

Die Grüne Hausnummer 2020 geht in den Endspurt - Bewerbungen

für die Auszeichnung nur noch bis zum 15. August möglich

Landkreis. Hauseigentümerinnen und -eigentümer, die ihr

Haus besonders energieeffizient gebaut oder saniert haben,

können sich noch bis zum 15. August 2020 um die Grüne

Hausnummer bewerben. Die Grüne Hausnummer wird von

der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen in Kooperation

mit der Klimaschutzagentur Mittelweser e.V. verliehen.

Nachdem bereits in den vergangenen Jahren über 70 Hauseigentümer*innen

aus dem Landkreis Nienburg/Weser die

Grüne Hausnummer erhalten hatten, gibt es nun für alle, die

diese Gelegenheit verpasst haben, eine neue Chance: Ausgezeichnet

werden Hauseigentümer*innen, die ihren Neubau

mindestens als Effizienzhaus 55 fertiggestellt oder ihren Altbau

besonders energieeffizient mit mindestens drei Einzelmaßnahmen,

von denen mindestens zwei die Gebäudehülle

betreffen, saniert haben. Der Bewerbungsbogen mit den genauen

Kriterien kann unter

www.klimaschutzagentur-mittelweser.de/de/beratung/

gruene-hausnummer heruntergeladen werden.

„Mit der Auszeichnung Grüne Hausnummer wollen wir die

guten Beispiele für energieeffizientes Bauen und Sanieren,

die es im Landkreis Nienburg/Weser gibt, öffentlich würdigen

und so zum Nachahmen anregen,“ sagt Franziska Materne,

Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur.

Die erfolgreichen Bewerberinnen und Bewerber bekommen

eine individuelle „Grüne Hausnummer“ zum Anbringen an

ihrem Haus und eine Urkunde. Unter allen Teilnehmern werden

Geldpreise in Höhe von 200 €, 300 € und 500 € verlost.

Für Fragen zur Bewerbung steht die Klimaschutzagentur Mittelweser

e.V. unter der Telefonnummer 05021/903 65 95

gern zur Verfügung.

Ulrike Gieger-Graßl

www.land-und-leute.de


Seite 8 uLandkreist Land und Leute Mittelweser-Region

„Beeindruckend

Gewinnerinnen und Gewinner des VHS-Kunstwettb

„art@home - teile deine kunst“ initiiert, mit finanzieller Unterstützung

des Landschaftsverbandes Weser-Hunte und der

Sparkasse Nienburg. Die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises

Nienburg waren aufgerufen, bis zum 31. Mai Fotos

von ihren Kreativarbeiten zu den Themenbereichen Fotografie,

Handwerk, Kunst und Literatur bei der VHS online einzureichen.

Zu gewinnen gab es jeweils 100 Euro pro Kategorie.

Mehr als 70 Einsendungen erreichten die VHS.

Foto: Die Jury, bestehend aus (vorne, von links): Dieter Labode,

Frau Silberfisch und Carmen Prummer, begutachtet die

eingereichten Werke des Kunstwettbewerbes „art@home -

teile deine kunst“, begleitet von (hinten, von links) Michael

Duensing (Landschaftsverband Weser-Hunte), Nicola Roloff-

Schindler (Sparkasse Nienburg) und VHS-Leiterin Stefanie

Schmidt.

Landkreis. Seit vielen Wochen gelten die Kontaktbeschränkungen,

um das Coronavirus einzudämmen. Aus diesem

Grund hatte die Volkshochschule (VHS) Nienburg spontan

einen ganz besonderen Kunstwettbewerb unter dem Titel

Foto: Das Gewinnerfoto in der Kategorie „Fotografie“ von

Thomas Theis.

Foto: Margit Birkenhauer ist die Gewinnerin in der Kategorie „Literatur“.


Land und Leute Mittelweser-Region uLandkreist Seite 9

e Vielfältigkeit“

ewerbes „art@home - teile deine kunst“ stehen fest

Nun hat die Jury, bestehend aus Carmen Prummer, Frau Silberfisch

und Dieter Labode, getagt. Gewonnen haben Thomas

Theis (Fotografie), Jutta Balgemann (Handwerk), Dörte

Kruse (Kunst) und Margit Birkenhauer (Literatur). Zusätzlich

hat die Jury zweimal 100 Euro für besonders originelle Einsendungen

ausgelobt, unabhängig von der Kategorie. Die

Gewinnerinnen und Gewinner sind: Nikita Hazukin sowie der

Gitarrenkurs der VHS unter der Leitung von Walter Marquard.

Stefanie Schmidt, Leiterin der Volkshochschule, unterstreicht:

„Wir freuen uns wirklich sehr, dass wir mit dem Kunstwettbewerb

die Phantasie der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

wecken konnten.

Die kreativen Ergebnisse können ab sofort in einer Foto-Art-

Galerie digital unter www.vhs-nienburg.de/fotogalerie angeschaut

werden.

Foto: In der Kategorie „Handwerk“ hat Jutta Balgemann mit

einer Klöppelarbeit gewonnen.

Foto: Dörte Kruse hat mit diesem Werk den 1. Platz in der

Kategorie „Kunst“ belegt.

Es sind wirklich ganz besondere Werke entstanden, geprägt

von einer beeindruckenden Vielfältigkeit. Die Resonanz war

hervorragend.“ Nicola Roloff-Schindler von der Sparkasse

Nienburg betont: „Das Projekt ‚art@home‘ haben wir gerne

gefördert, weil es den Menschen im Landkreis eine tolle Möglichkeit

geboten hat, sich kreativ mit Aufgaben aus den unterschiedlichsten

Kunstrichtungen auseinanderzusetzen,

während alle Einrichtungen in der Region aufgrund Corona

geschlossen waren. Wir freuen uns, dass so viele unterschiedliche

Beiträge eingereicht wurden und danken dem Team der

VHS für sein Engagement." Michael Duensing vom Landschaftsverband

Weser-Hunte als weiterer Förderer stellt heraus:

„Ich bin beeindruckt von der Vielfalt der eingereichten

Werke. Wir haben dieses besondere Projekt sehr gerne unterstützt.“

16 Dozentinnen und Dozenten der VHS aus dem Programmbereich

„Kunst und Gestalten“ haben im Vorfeld unterschiedliche

Aufgabenstellungen formuliert und angeleitet.


Seite 10 uLandkreist Land und Leute Mittelweser-Region

Marja-Liisa Völlers besucht Helios Klinikum Nienburg

Nienburg. Was hat sich unter Corona im Krankenhausalltag

verändert? Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers

(SPD) und Geschäftsführer Thomas Clausing tauschten sich

beim Besuch der Helios Kliniken Mittelweser aus.

Beim Besuch der heimischen Bundestagsabgeordneten

Marja-Liisa Völlers drehte sich alles um den Zustand im Krankenhaus

unter Corona-Bedingungen. Was hat sich eigentlich

alles verändert - das wollte Völlers wissen. "Im Zuge der Corona-Pandemie

haben wir einen ständigen Wechsel der Voraussetzungen

erlebt", erläutert Klinikgeschäftsführer

Thomas Clausing.

Die Liste ist lang - von Besucherverbot bis eingeschränkten

Besuchen, dem Stopp der elektiven Eingriffe bis zum schrittweise

Wiederhochfahren, einer sehr frühzeitigen Maskenpflicht,

der Einrichtung einer Isolierstation und der Erweiterung

der Beatmungsplätze über sich häufig ändernde Vorgaben

des Robert-Koch-Instituts und der Politik bis zur Errichtung

eines Behelfskrankenhauses, um nur einige der Beispiele

zu nennen. "Dies war nicht nur für die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter verwirrend, sondern auch für die Besucher und

Patienten. Doch gerade in diesen Krisenzeiten ist es wichtig,

schnell und flexibel zu reagieren, deshalb hätte es anders gar

nicht funktionieren können", so Clausing.

Beim Thema der elektiven Eingriffe und Operationen

wollte die Bundestagsabgeordnete,

die zugleich auch Mitglied im Gesundheitsausschuss

und stellvertretende Vorsitzende in der

Enquete-Kommission "Berufliche Bildung in

der digitalen Welt" ist, wissen, wo hier die

Grenze gezogen wurde. "Es ist auch zum jetzigen

Zeitpunkt, wo das sogenannte Elektivgeschäft

wieder schrittweise zum Normalzustand

zurückgeführt werden soll, nicht möglich, jede

geplante Operation zum Wunschzeitpunkt

durchzuführen. "Ein Notfall geht immer vor,

das ist im Krankenhaus leider nicht planbar",

so Clausing. Was dem Geschäftsführer wichtig

ist: "Die Patienten sollen wissen, dass wir für

sie da sind. Wenn ein akuter Notfall besteht,

steht das Team der Notaufnahme für Sie bereit."

Natürlich diskutierten die Bundestagsabgeordnete

und der Geschäftsführer auch das immer

aktuelle Thema des Pflegenotstands, nicht nur

im Krankenhaus, sondern auch in Alten- und Pflegeheimen

oder bei ambulanten Pflegediensten. Dies betrifft gerade die

älteren Patienten, die auf eine Versorgung nach der Entlassung

aus dem Krankenhaus angewiesen sind. "Ausbildung

ist hier das Stichwort", so Clausing. "Derzeit haben wir 120

Auszubildende im Bereich der Pflege". Das neue Ausbildungskonzept

der generalistischen Ausbildung zum Pflegefachmann

und zur Pflegefachfrau sieht er in diesem

Zusammenhang sehr positiv. Doch auch die Rekrutierung

ausländischer Pflegekräfte leistet hier einen wichtigen Beitrag.

"Das Thema ist in der Bevölkerung noch sehr umstritten",

so Clausing. Es sei wichtig, dass die Menschen wissen,

dass diese Pflegekräfte nicht nur eine hochgradige Ausbildung

mit Bachelor- oder Master-Abschluss haben, sondern

dass sie auch genauso entlohnt werden wie alle anderen Pflegekräfte.

"Der Tarifvertrag

gilt für

alle gleich", unterstreicht

der Geschäftsführer.

Bei einem Rundgang

durch das

Haus zeigte Clausing

der Bundestagsabgeordneten

neben der Isolierstation

unter anderem

die zentrale

Notaufnahme

und die neu

platzierten Container

zur Erstsichtung

der Patienten.

Neele Bodermann


Land und Leute Mittelweser-Region uLandkreist Seite 11

Völlers on Tour: Bundestagsabgeordnete zu Besuch

bei der Polizeiakademie Nienburg

Nienburg. Kürzlich besuchte die heimische Bundestagsabgeordnete

Marja-Liia Völlers (SPD) im Rahmen ihrer Sommertour

die Nienburger Polizeiakademie. Vor Ort informierte sich

die Abgeordnete über die Situation der Polizistinnen und Polizisten

in Zeiten von Corona. Auch die Themen Digitalisierung

und Rassismus wurden besprochen. Dazu die heimische Bundestagsabgeordnete:

„Es war ein äußerst informatives Gespräch im Rahmen meiner

Sommertour „Gemeinsam gut durch den Sommer“. Eine

unabhängige wissenschaftliche Studie zum Thema struktureller

Rassismus in der Polizei wäre wirklich wichtig. Dass Innenminister

Seehofer diese nun abgeblasen hat, ist sehr

bedauerlich. Das Beste wäre, wenn eine umfassende Untersuchung

zu dem Ergebnis käme, dass es keinen Anlass zur

Besorgnis gibt. Deswegen begrüße ich auch ganz ausdrücklich

den Vorschlag unseres Niedersächsischen Innenministers

Boris Pistorius, der die Polizeistudie notfalls ohne Seehofer

durchführen lassen will. Rassismus ist nichts, was kleingeredet

werden darf.“

Die Studie zum Racial Profiling war der Bundesregierung von

der Europäischen Kommission gegen Rassismus und Intoleranz

(ECRI) vorgeschlagen worden. Sie sollte untersuchen, ob

und inwiefern Polizeikontrollen nur aufgrund von äußerlichen

Merkmalen vorgenommen werden, etwa wegen der Hautfarbe.

Auch das wichtige Thema der Ausbildungsbedingungen der

örtlichen Polizeiakademie unter Corona-Bedingungen wurde

von Völlers und Direktor der Polizeiakademie Niedersachsen

Carsten Rose besprochen. Dazu Rose: „Die Situation hat natürlich

auch uns vor gewaltige Herausforderungen gestellt.

Aber durch das hohe Engagement der Kolleginnen und Kollegen,

gepaart mit viel Kreativität und unterstützt durch unser

Innenministerium ist uns sehr schnell das Umschwenken auf

die onlinebasierte Lehre gelungen. Dabei kam uns zu Gute,

dass wir bereits seit 2 Jahren einen Schwerpunkt in der digitalen

Hochschulentwicklung setzen.“

Marja-Liisa Völlers, MdB

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