IDC_IIoT-2020-Fallstudie-suse

abehinzad

SUSE

Fallstudie: Knorr-Bremse AG

INFORMATIONEN ZUM KUNDEN

www.suse.de

„Bei der Auswahl der

Linux-Distribution für

unsere IoT-Lösung setzten

wir auf den gleichen

Enterprise-Linux-Anbieter,

auf den wir auch beim

Betrieb unserer geschäftskritischen

SAP-Anwendungen

setzten. Daher

wissen wir aus Erfahrung,

dass es sich um eine

sichere, stabile und zuverlässige

Plattform handelt.“

CLAUDIA BRUCKMEIER, TEAM

LEAD INFRASTRUCTURE

SERVICES BEI KNORR-BREMSE

Knorr-Bremse ist globaler Marktführer für Bremssysteme und einer der führenden

Anbieter für weitere Systeme im Schienen- und Nutzfahrzeugbereich. Die

Produkte von Knorr-Bremse leisten weltweit einen maßgeblichen Beitrag zu mehr

Sicherheit und Energieeffizienz auf Schienen und Straßen. Rund 29.000 Mitarbeiter

an über 100 Standorten in mehr als 30 Ländern setzen sich mit Kompetenz

und Motivation ein, um Kunden weltweit mit Produkten und Dienstleistungen

zufriedenzustellen. Im Jahr 2019 erwirtschaftete Knorr-Bremse in seinen beiden

Geschäftsdivisionen weltweit einen Umsatz von 6,9 Mrd. EUR. Seit mehr als 115

Jahren treibt das Unternehmen als Innovator in seinen Branchen Entwicklungen

in den Mobilitäts- und Transporttechnologien voran und hat einen Vorsprung im

Bereich der vernetzten Systemlösungen. Knorr-Bremse ist einer der erfolgreichsten

deutschen Industriekonzerne und profitiert von den wichtigen globalen Megatrends:

Urbanisierung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Mobilität.

ANFORDERUNGEN DES KUNDEN

Knorr-Bremse erkannte, dass das Unternehmen zur Einführung von Industrie-4.0-Initiativen

in der Lage sein musste, Werksdaten in Echtzeit zu sammeln.

Moderne Fertigungsmaschinen, die in den vergangenen zehn bis 15 Jahren hergestellt

wurden, erfassen Unmengen von Informationen, wie Zustand der Maschine

(Laufen, Leerlauf, geplante und ungeplante Stillstandzeiten, Aus), Fehlercodes,

Stückzahl, Temperatur, Feuchtigkeit oder Druck. Bei älteren Maschinen ist dies

jedoch nicht der Fall. Mit Produktlebenszyklen von 20 bis 30 Jahren und einem

gleichen Lebenszyklus für die Produktionsanlagen sind viele der Maschinen über

15 Jahre alt und verfügen daher nicht über erweiterte Datenerfassungsfunktionen,

so dass viele Dinge manuell erledigt werden mussten. Zur Optimierung der

Fertigungsabläufe benötigt Knorr-Bremse unter anderem Echtzeiteinblicke in die

Leistung dieser älteren Maschinen.

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DARSTELLUNG DER LÖSUNG

Knorr-Bremse entschied sich für den Einsatz von Raspberry-Pi-Geräten, um Daten von Fertigungsmaschinen zu erfassen. Diese kleinen,

kostengünstigen Ein-Platinen-Computer (die Platine hat das Format einer Kreditkarte) eignen sich ideal für den Aufbau vernetzter IoT-Lösungen.

Als Betriebssystem wählte das Unternehmen eine Enterprise-Linux-Lösung aus, die speziell für den Einsatz auf diesen Geräten

optimiert ist. Sie erfüllt die sehr strengen IT-Sicherheitskontrollmaßnahmen von Knorr-Bremse und bietet die erforderliche Infrastruktur

und Unterstützung. Die Enterprise-Linux-Lösung sorgt für eine hohe Leistung und liefert ein integriertes Image für den Raspberry Pi

und bereitete so die Grundlage für das IoT-Projekt von Knorr-Bremse. Das Unternehmen konnte schnell eine eigene grafische Benutzeroberfläche

für die Raspberry-Pi-Geräte erstellen. Zusätzlich sorgen regelmäßige Software-Updates und Sicherheitspatches dafür, dass

sensible Werksdaten geschützt bleiben.

PROJEKT-HIGHLIGHTS




Erfolgreiche Integration von Produktionsanlagen mit Lebenszyklen von 20 bis 30 Jahren in Industrie-4.0-Initiativen

Echtzeit-Datenüberwachungsfunktionen führen zu einer Steigerung der Produktionseffizienz

Kleines, kostengünstiges Datenerfassungssystem bietet Sicherheitsfunktionen der Enterprise-Klasse und Support

„Wir sind in der Lage, umgehend Maßnahmen zu

ergreifen, um Probleme wie Überläufe und Engpässe

zu lösen und Schäden sowie ungeplante Ausfallzeiten

zu vermeiden. Anstatt Berichte in Papierform

durchzugehen, stehen alle Daten in einem

einzigen Repository zur Analyse zur Verfügung,

wodurch wir die Produktionsprozesse optimieren

und die Effizienz noch weiter steigern können.“

„Wir haben sehr strenge IT-Sicherheitskontrollmaßnahmen,

so dass eine von der Community unterstütze

Linux-Distribution als Betriebssystem keine

Option für uns war. Eine solche Lösung würde nicht

die erforderliche Infrastruktur und Unterstützung

bieten und dadurch unser Netzwerk in Gefahr bringen.

Wir wollten eine unternehmensfähige Lösung

von einem Enterprise-Open Source-Anbieter.“

FLORIAN AMANN, TEAM LEADER TECHNOLOGY DER KNORR-

BREMSE TRUCK DIVISION

HELMUT TRILLER, IT DIRECTOR BACKEND & CLOUD SERVICES

BEI KNORR-BREMSE

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