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Kostenlos an alle Haushalte

Land und Leute

25. Jahrgang - Ausgabe 3 - März 2021

www.land-und-leute.de - 05022-1363

Das Magazin für die Mittelweser-Region

Samtgemeinden Marklohe u Heemsen

Foto: Daniela van Emmerik_pixelio.de

Dieser Platz ist buchbar!


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Land und Leute Mittelweser-Region uSG Marklohet Seite 3

Osterfeuer

in der Samtgemeinde

Marklohe finden nicht statt

SG Marklohe. Die in der Samtgemeinde Marklohe jährlich

stattfindenden Osterfeuer werden aufgrund der Corona-Situation

abgesagt. Bitte verbringen Sie kein Grüngut an die

bekannten Brennstellen. Samtgemeinde Marklohe

Impressum:

Land und Leute

für die Mittelweser-Region:

Herausgeber: Verlag Land und Leute, Elke Backhaus

Bremer Straße 24, 31608 Marklohe/Neulohe

Anzeigen: Klaus Eckelmann, Elke Backhaus

Redaktion:

Elke Backhaus

Satz & Layout:

Klaus Eckelmann

Druck:

Weserdruckerei, Stolzenau

Auflage:

4.000 Exemplare

Vertrieb : In den Samtgemeinden Marklohe und Heemsen.

durch Hausverteilung / Auflagestellen / online

Kostenlos, ein Anspruch besteht nicht!

Telefon: 0 50 22 - 13 63

Fax: 0 50 22 - 89 13 74

E-mail:

redaktion@land-und-leute.de

web:

www.land-und-leute.de

Redaktionsschluss für die April-Ausgabe ist der 15. März 2021

Weitere Monats-Magazine aus unserem Verlag:

Ausgabe: Aue-Bote Hausverteilung in der

Samtgemeinde Liebenau.

Auflage 3.000 Exemplare

e-mail: liebenau@aue-bote.de

Kinderbetreuung in Marklohe

während der Sommerferien 2021

SG Marklohe. Die Samtgemeinde Marklohe bietet in den

Sommerferien 2021 für insgesamt zwei Wochen eine erweiterte

Kinder-Ferienbetreuung an. Nutzen können dieses Angebot

alle Kinder aus der Samtgemeinde Marklohe, die

zwischen drei und zehn Jahren alt sind.

Die Betreuung wird in der Zeit vom

26.07.2021 bis zum 06.08.2021

im Kindergarten Rappelkiste, Am Dobben 9, stattfinden, und

zwar von montags bis freitags in der Zeit von 7.30 Uhr bis 13

Uhr. Es werden verschiedene Aktivitäten und altersgerechte

Freizeitangebote organisiert. Eine tageweise Betreuung der

Kinder ist möglich.

Die Gebühr für dieses Betreuungsangebot liegt pro Kind bei

20 Euro pro Tag oder bei 80 Euro für fünf zusammenhängende

Tage.

Wer sich für dieses Ferienangebot interessiert, kann sich im

Kindergarten Rappelkiste Tel. 0 50 21/ 65 44 6

oder bei der Samtgemeindeverwaltung, Frau Nadine Nietfeld

Tel. 0 50 21/ 60 25 -54 gerne informieren.

Für die konkrete Planung dieses Angebotes ist eine Anmeldung

bis zum 30. April 2021 nötig.

Zum Anmelden nutzen Sie bitte den Anmeldevordruck auf

der web-Seite www.marklohe.de

SG Marklohe

Land und Leute

Auch online zum Blättern

www.land-und-leute.de

Veranstaltungskalender

und Messe-Journale

Nachdruck, auch in Auszügen, nur mit Genehmigung unseres Verlages.

Die Redaktion behält sich Kürzungen der eingereichten Artikel

vor. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung.


Seite 4 uSG Marklohet Land und Leute Mittelweser-Region

Geplante Veranstaltungen in der SG Marklohe

Blutspendetermine

in der SG Marklohe

SG Marklohe. Die Blutspendetermine des DRK Wietzen in

Wietzen, am 11. März 2021 von 16 – 20 Uhr im Schützenhaus

Wietzen und vom DRK Lemke-Oye in Lemke, am 26.

März 2021 in der der Grundschule Lemke, von 16-20 Uhr,

finden statt.

Red.

Deutsche Post eröffnet Filiale

im Raiffeisen-Markt Wietzen

Wietzen. Laut schriftlicher Mitteilung der Deutschen Post

wird am 1. April 2021 eine neue Filiale in der Raiffeisen-Warengenossenschaft

in Wietzen, Zum Herrenhassel 8 eröffnet.

Die neue Filiale wird folgende Öffnungszeiten haben: Montag

bis Freitag von 08:00 bis 18:00 Uhr, sowie am Samstag von

08:00 bis 13:00 Uhr.

Die postalische Versorgung der Bevölkerung bleibt damit weiterhin

in vollem Umfang gewährleistet. Alke Meyer

Gemischter Chor Marklohe

Marklohe. Laut Information vom Gemischten Chor Marklohe

fallen alle Termine bis auf Weiteres aus.

Gem. Chor Marklohe

Mitgliederversammlung des

Förderverein Heimatstube

Wietzen verschoben

SG Marklohe. Aufgrund der derzeitigen Beschränkungen

wird die Tagung des Förderverein auf einen unbestimmten

Zeitpunkt verschoben. Wenn Versammlungen dieser Art wieder

möglich sind, ergeht eine schriftliche Einladung an alle

Mitglieder.

Jens Rauscher

Auch das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager

2021 fällt der

Pandemie zum Opfer

Landkreis. Die Kreisjugendfeuerwehr Nienburg / Weser, die

Samtgemeinde Heeemsen, der Kreisbrandmeister und der

Landkreis Nienburg sind sich einig, das diesjährige Kreiszeltlager

abzusagen. Aufgrund der nach wie vor unübersichtlichen

und nicht vorhersehbaren pandemischen Entwicklung

ist eine Planung solch eines Großereignisses nicht möglich.

Alle Beteiligten bedauern diese Entscheidung außerordentlich.

Jens Rauscher


Land und Leute Mittelweser-Region uLK Nienburgt Seite 5

Weser-Radweg auch im Corona-Jahr 2020 gut frequentiert

Radzählgeräte im Landkreis Nienburg/Weser melden hohe Zahlen

Nienburg/Weser. Deutschlands beliebtester Radfernweg

(ADFC-Radreiseanalyse 2020), der Weser-Radweg, wurde

trotz der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr von vielen

Radlern genutzt. Das zeigendie Ergebnisse der Radzählstellen

im Landkreis Nienburg. So wurden im Bereich Haßbergen

29.573 Radfahrer und im Bereich des Balger Schleusenkanals

31.085 Radfahrer gezählt.

Auf der Haupt- und der Alternativroute des Weser-Radweges

fuhren in 2020 somit 60.658 Radler. Das sind rund 10.000

Radler mehr als in 2019.

„Im vergangenen Jahr

waren coronabedingt sehr

viele Einheimische und Tagestouristen

auf Teilstrecken

des Weser-Radweges

unterwegs. Im Lockdown

konnte man nicht übernachten

und einkehren“,

sagt Martin Fahrland, Geschäftsführer

der Mittelweser-Touristik

GmbH, „demnach

war die Wertschöpfung

nicht so hoch, wie in

Foto:: Radzählgeräte ermitteln

die Zahl der Radfahrer

auf dem Weser-

Radweg.

den vergangenen Jahren.“

Allein im April 2020 waren

laut Zählstelle auf der

Hauptroute 6.226 Radfahrer

unterwegs – und alles

war geschlossen. Der

höchste Tageswert mit 601 Radfahrern wurde an Christi Himmelfahrt

(21. Mai) auf der Alternativroute gezählt.

Die touristische Infrastruktur, wie Rad- und Wanderwege ist

natürlich auch für die Einheimischen da und macht eine Region

attraktiver. Gerade im vergangenen Jahr haben viele

davon Gebrauch gemacht. Seit dem Jahr 2012 stehen auf

der ausgezeichneten ADFC-Vier-Sterne Qualitätsradroute an

verschiedenen Standorten im Weserbergland und in der Mittelweser-Region

automatische Radzählgeräte. Diese können

zwischen PKW und Fahrrad unterscheiden, so dass nur die

Radler erfasst werden. Sie sind fest installiertund liefern permanent

Daten. Strom kommt von einem Solarpanel.

Das Nienburger Radzählgerät stand in der Vergangenheit bereits

südlich von Stolzenau, in der Stadt Nienburg und jetzt

im Bereich Haßbergen. Dort, wo es eine Hauptroute des

Weser-Radweges und auf der gegenüberliegenden Seite eine

Alternativroute gibt, wird entsprechend auf beiden Seiten gezählt.

Auf der Alternativroute steht dann mehrmals im Jahr

über einen längeren Zeitraum eine mobile Zählstelle. Aus den

ermittelten Daten können Jahreswerte errechnet werden. Die

Radzählung erfolgt mittels moderner Radartechnologie und

wird online erfasst.

In den vergangenen vier Jahren hat die Radzählstelle auf der

Hauptroute (HR) des Weser-Radweges im Bereich der Fischteiche

in Haßbergen (rechte/östliche Weserseite) und die mobile

Zählstelle auf der Alternativroute (AR) im Bereich des

Schleusenkanalsin Balge (linke/westliche Weserseite) folgendes

Radaufkommen ermittelt:

2017: 6.400 HR

25.500 AR

Zusammen: 31.900

2018: 15.600 HR

25.800 AR

Zusammen: 41.400

2019: 21.599 HR

29.055 AR

Zusammen: 50.654

2020: 29.573 HR

31.085 AR

Zusammen: 60.658

„Die Zählstellen sind Bestandteil der Qualitätsoffensive für

den Weser-Radweg. In den vergangenen Jahren ist die Zahl

der Radler auf Haupt- und Alternativroute des Weser-Radweges

deutlich gestiegen. Zum Vergleich: 2012 wurden südlich

vonStolzenau - hier gibt es nur eine Routenführung - 28.500

Radfahrer gezählt“, freut sich Fahrland abschließend. In diesem

Jahr „wandert“ die Zählstelle weiter nach Norden und

zählt die Radler auf dem Weser-Radweg in der Grafschaft

Hoya. Weitere Informationenzum Radfahren und zum Weser-

Radweg unter www.weserradweg-info.de und www.

mittelweser-tourismus.de.

Mittelweser-Touristik GmbH


Seite 6 uLK Nienburgt Land und Leute Mittelweser-Region

Digitales Treffen mit Vertretern der Kreisjugendringe

Nienburg und Schaumburg: Völlers hat Jugend im Fokus

Landkreis. Kinder und Jugendliche leiden besonders, wenn

wegen der Corona-Pandemie soziale Kontakte mit Gleichaltrigen

fehlen. Nicht nur Schulen mussten schließen, auch die

Jugendfreizeiteinrichtungen und Vereine in der Region mussten

ihre Aktivitäten reduzieren oder ganz ins Digitale verlegen.

Dies hat weitreichende Folgen, nicht nur für die

Jugendlichen sondern auch für die Vereinsstrukturen und die

Zukunft der Jugendarbeit. Dazu die Bundestagsabgeordnete

Marja-Liisa Völlers (SPD):

"Um mich über die Situation zu informieren und auszutauschen,

habe ich mich sehr gerne mit den Vertreterinnen und

Vertretern der Kreisjugendringe Nienburg und Schaumburg

in einer Videokonferenz getroffen. Es sind vor allem jene Jugendliche

schwer von der Corona-Pandemie und ihren Folgen

betroffen, die es ohnehin nicht einfach haben und beispielsweise

im Homeschooling durchs Raster fallen. Ich als Bildungspolitikerin

habe viel Verständnis für die Unzufriedenheit.

Den Jugendlichen fehlt der Kontakt zu Mitschülern,

genauso wie zu den Freundinnen und Freunden, die sie nach

der Schule nicht mehr sehen können. Verbandliche Jugendarbeit

und Schulsozialarbeit hat eine ganz wichtige Aufgabe,

den Kontakt zu halten und Räume zum Austausch, zur Erholung

und zur Hilfe anzubieten."

Doch auch psychische Probleme haben in der Corona-Pandemie

zugenommen - die Kinder und Jugendliche leiden teilweise

so stark unter fehlenden Kontakten, dass es zu

Einsamkeit und Störungen in der Entwicklung führen kann.

Sie dürfen in der Pandemie nicht vergessen werden und müssen

im Anschluss ganz besonders gefördert und betreut werden.

Entsprechende Fortbildungen für die Mitarbeitenden

sowie ein angepasster Betreuungsschlüssel sind notwendig.

Der Vorstand des Kreisjugendrings Schaumburg ergänzt:

"Wir sehen in einigen Vereinen und Verbänden ein großes

Engagement, den Kontakt zu Kindern und Jugendlichen zu

halten, um ihnen das Gefühl zu geben, nicht verlassen zu

sein.

Dennoch sehen wir die große Not, dass die vielen Aktionen

nicht das auffangen können, was aufgrund der Pandemie

verloren gegangen ist. Auch machen sich viele Vereine Sorgen

um ihre Existenz und die Zukunft des Vereinslebens und

ihre Jugendarbeit."

Marja-Liisa Völlers

Landkreis Nienburg begrüßt Flexibilisierung der Impfungen

Landkreis. Mit Erlass vom 23. Februar hat das Land Niedersachsen

den Impfzentren des Landes erlaubt, flexibler auf die

unterschiedlich priorisierten Berufsgruppen der Impfverordnung

zuzugehen. Während bis einschließlich 28. 2. 21 das

Impfen nur in der höchsten Prioritätsgruppe möglich war,

können jetzt sowohl die Prioritätsgruppe des § 2 als auch die

des § 3 der Impfverordnung mit Vektor-Impfstoff der Firma

AstraZeneca geimpft werden.

Landrat Kohlmeier begrüßt diese Entscheidung des Landes

ausdrücklich: „Dadurch wird es wesentlich einfacher, Berufsgruppen

insgesamt anzusprechen und so schneller zu mehr

Impfungen zu kommen. Die teilweise sehr kleinteilige Unterteilung

der Berufs- und Prioritätsgruppen hätte im Einzugsbereich

unseres Impfzentrums Drakenburg dazu geführt, dass

wir kurzfristig kaum noch Impfungen in der höchsten Prioritätsgruppe

der anzusprechenden Berufe hätten durchführen

können“.

Mit der geänderten Regelung kann nun zügig weiter geimpft

werden. Auf Grund der ebenfalls aktualisierten Lieferzusagen

des Landes sollen bereits an diesem Wochenende die Ärzte

und in der Folge dann u.a. Zahnärzte und Physiotherapeuten

ein Impfangebot über den Landkreis erhalten. Weitere Berufsgruppen

aus der Priorität zwei werden dann sehr zeitnah

folgen. Unter anderem wird der Landkreis Nienburg die Erzieherinnen

und Erzieher sowie Lehrerinnen und Lehrer ansprechen,

sobald die geänderte Impfverordnung des Bundes

das erlaubt. Auch die im Polizeidienst Tätigen können jetzt

einbezogen werden. Zu der Planung für weitere Berufsgruppen

wird sich die Kreisverwaltung möglichst zeitnah äußern.

Die Landkreise waren bisher vom Land lediglich aufgefordert,

mit den in Frage kommenden Berufsgruppen den Kontakt

aufzunehmen. Jetzt können mit denen auch Termine vereinbart

werden, die neuen Lieferzusagen des Landes lassen es

zu, mehr und schneller Impfungen in dieser Kategorie vorzunehmen.

Grundsätzlich bleibt jedoch festzuhalten, dass der Landkreis

nach wie vor keine Einzeltermine vergeben kann, wer auf

Grund seines Alters eine Impfung beanspruchen kann, kann

sich also nur über das Impfportal und die Hotline des Landes

anmelden.

Insbesondere für die Patienten, die auf Grund einer Erkrankung

eine Impfung beanspruchen können, gibt es leider noch

keine abschließende Lösung. Landrat Kohlmeier hat sich erneut

dafür ausgesprochen, insbesondere für diesen Personenkreis

möglichst zeitnah die Mitwirkung der niedergelasse- nen

Arztpraxen zu ermöglichen. Nur so wird es möglich sein,

ohne unnötige Formalien die Menschen zu impfen, die es auf

Grund Ihrer persönlichen Situation ohnehin besonders schwer

haben. Cord Steinbrecher, 1.3.2021

Land und Leute

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Land und Leute Mittelweser-Region uSG Heemsent Seite 7

„Aus Liebe zum Menschen“

DRK-Ortsverein Rohrsen besteht seit 50 Jahren

Rohrsen. Auf 50 Jahre Engagement für die Ideen und Ziele

des Deutschen Roten Kreuzes kann der Ortsverein Rohrsen

zurückblicken. Da die geplante Jubiläumsfeier wegen der Corona-Pandemie

leider nicht stattfinden kann, soll auf diesem

Wege an einen besonderen Tag erinnert werden.

Am 2. März 1971 fand auf Einladung des DRK Kreisvorsitzenden

Dr. Meyer-Heiden die Gründungsversammlung im

Gasthaus „Zum Alten Dorfkrug“ in Rohrsen statt. 14 Personen

kamen seinerzeit zusammen. Die Leitung dieser ersten

Versammlung übernahm der damalige Bürgermeister Rohrsens

Heinrich Schmidt. Eigentlich war es am 2. März 1971

keine Neugründung, denn bereits im Jahr 1948 wurde erstmalig

ein Ortsverein gegründet, der sich aber nach einigen

Jahren wieder auflöste.

Auf der Versammlung am 2. März 1971 wurde Betty Lange

zur 1. Vorsitzenden, Marga Petersen zur 2. Vorsitzenden,

Ellen Pinne zur Schatzmeisterin und Gitta Eggers zur Schriftführerin

gewählt. Den Vorstand komplettierten damals Cläre

Andermann, Christel Röhrs, Irmgard Achmus, Anni Sagebiel,

Anita Buschmann und Hermann Almstedt als Beisitzer. Betty

Lange hatte das Amt für 13 Jahre inne, danach übernahmen

Gitta Eggers für 12 Jahre und Elisabeth Hüneke-Fuchs für 9

Jahre den Vorsitz des Ortsvereins. Seit nunmehr 16 Jahren

führt Vera Dreppenstedt als 1. Vorsitzende mit ihrem Vorstand

das DRK Rohrsen. Aktuell zählt der Verein 129 Mitglieder.

Seit 50 Jahren ist der Ortsverein in vielfältiger Form ehrenamtlich

tätig. Es fanden unzählige Veranstaltungen wie Kaffeenachmittage,

Halbtages- und Tagesfahrten, Erste-Hilfe-

Kurse, Theaterbesuche, Altkleider- und Haussammlungen

und viele andere Aktivitäten für Mitglieder und Freunde des

DRK statt. Auch die Pflege der Dorfgemeinschaft sowie die

Unterstützung von Menschen innerhalb und außerhalb Rohrsens

war stets ein besonderes Anliegen des Ortsvereins.

Menschen zu helfen, vor Ort aber auch in aller Welt, ist der

Leitsatz des DRK Ortsvereins Rohrsen. So wurden im Laufe

der Jahre bedürftige Menschen sowie Kinderheime in Russland

und Rumänien unterstützt. Nicht zu vergessen die Beteiligung

an den vielen humanitären Hilfslieferungen nach

Tapiau. Bei Katastrophen wie z.B. das Elbe/Oder- Hochwasser

waren die Mitglieder des DRK sofort bereit, mit Spenden zu

helfen.

Seit einigen Jahren treffen sich regelmäßig 12 Mitglieder zum

Handarbeiten und unterstützen mit ihren Arbeiten die Aktion

„Weihnachten im Schuhkarton“. So wurden schon viele bedürftige

Kinder mit Schals, Mützen und Pullovern aus Rohrsen

beschenkt.

Neben diesen vielen Dingen darf das Blutspenden nicht außer

Acht gelassen werden. Seit 37 Jahren organisieren und betreuen

die Ortsvereine Heemsen, Gadesbünden und Rohrsen

gemeinsam jährlich drei Blutspende-Termine in der Schule

Heemsen.

„Für die Zukunft“, sagt die 1. Vorsitzende Vera Dreppenstedt,

„haben wir eigentlich nur einen Wunsch, dass die Pandemie

bald ein Ende findet und wir uns alle gesund wiedersehen.“

Gisela Haker

Land und Leute

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Seite 8 uLK Nienburgt Land und Leute Mittelweser-Region

CDU-Abgeordnete fordern die Impfung in

Hausarztpraxen vorzuziehen

Landkreis. In einer gemeinsamen

Pressemitteilung der Nienburger

CDU-Landtags- und Bundestagsabgeordneten

Karsten

Heineking, Frank Schmädeke und Maik Beermann sprechen

sich diese für das frühere Impfen in Hausarztpraxen aus.

„Die Impfaktion mit dem AstraZeneca-Impfstoff in Nienburg

stellt auch unseren Landkreis vor Herausforderungen: In der

aktualisierten Fassung der Impfverordnung werden unter anderem

Menschen mit bestimmten Krankheiten in Kategorie

II priorisiert. Der Landkreis hat aber keinen Zugriff auf Patientendaten

und kann somit auch die Impfberechtigten nicht

identifizieren. Dieses Problem ließe sich durch eine Einbindung

der Hausärzte umgehen und würde eine effiziente und

schnelle Impfung der Nienburgerinnen und Nienburger ermöglichen“,

erläutert der Landtagsabgeordnete Frank

Schmädeke. „Bei den Impfstoffen von Biontech sind wir aufgrund

der besonderen Anforderungen an die Kühlung - der

Impfstoff muss bei -70° Celsius gelagert werden - auf zentrale

Lagerung und Impfzentren angewiesen. Da der Astra-

Zeneca Impfstoff allerdings auch in normalen Kühlschränken

gelagert werden kann, steht einer Impfung durch die Hausärzte

eigentlich nichts im Weg.“

„Als Flächenlandkreis und ländlicher Raum sind wir in Nienburg

ideal dafür geeignet, dezentrale Impflösungen beim

AstraZeneca-Impfstoff zu erproben. Aus Uchte oder Rehburg-

Loccum ist es eine weite Strecke zum Impfzentrum in Drakenburg.

Warum binden wir die Hausärzte nicht ein, um

auch wohnortnah Impfangebote anzubieten?“, fragt der

Bundestagsabgeodnete Maik Beermann. „Nach den aktuellen

Plänen des niedersächsischen Sozialministeriums soll ab

dem 1. April ohnehin in Hausarztpraxen geimpft werden. Wir

würden es begrüßen, wenn hier bereits vorher Feldversuche

auch im Landkreis Nienburg unternommen werden, die die

Herausforderungen beim Rollout des dezentralen Impfens

identifizieren. In Mecklenburg-Vorpommern wird beispielsweise

heute bereits in ausgewählten Hausarztpraxen geimpft.

Auch der Landkreis Nienburg wäre hierzu bestens in der

Lage.“

"Hierzu werden wir über die

CDU-Landtagsfraktion den Kontakt

in das Landessozialministerium

suchen und auch den

dezentralen Impftest in Hausarztpraxen im Landkreis Nienburg

vorschlagen“, erklärt der Landtagsabgeordnete Karsten

Heineking. „Dieser Weg entlastet die Bürgerinnen und Bürger

indem es weite Strecken nach Drakenburg reduziert, verbessert

die Ansprache von Impfberechtigten, da die

Hausärzte ihre Patienten kennen und hilft dem Land Niedersachsen

erste Erkenntnisse für ein landesweites dezentrales

Impfmodell zu gewinnen.“

Auch der Kreissprecher der Kassenärztlichen Vereinigung, Dr.

Daniel Cording, unterstützt den Aufschlag der Abgeordneten:

Die Arztpraxen impfen seit Jahren und haben im Herbst 20

Mio. Grippeimpfungen in Deutschland durchgeführt. Es muss

jedoch die Bürokratie deutlich schlanker werden. Aktuell ist

das System sehr aufgebläht. Wenn wir die Corvid19-Impfungen

wie bei der Grippeimpfung durchführen und uns die

Priorisierungs-Gruppen unkompliziert genannt werden, kommen

wir auch schnell durch und können die Impfmengen

auch schnell verteilen.

Die Terminierung sollte dabei nicht über eine zentrale Vergabe

erfolgen, dies hat sich leider in Niedersachsen nicht bewährt.

Seit Jahren hat das in den Praxen geklappt, um die

Patienten zur Impfung einzubestellen. Lukas Detering

Bleiben Sie gesund!

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Land und Leute Mittelweser-Region uLK Nienburgt Seite 9

Hausnotruf-Sicherheitswochen starten

Angebot der Johanniter: Vier Wochen gratis testen

Landkreis. Bis ins hohe Alter ein aktives und unbeschwertes

Leben in der gewohnten häuslichen Umgebung führen -

das wünschen sich die meisten Menschen. Doch die Vorstellung,

einmal in eine Notsituationzu geraten und dann auf sich

selbst gestellt zu sein und keine Hilfe rufen zu können, kann

gerade für alleinlebende Menschen sehr beunruhigend sein.

Hier bietet ein Hausnotruf zusätzliche Sicherheit.

„Unsere Sicherheitswochen sind der ideale Zeitpunkt für

noch unentschlossene Menschen, den Hausnotruf auszuprobieren.

Wer sich im Zeitraum vom 15. Februar bis zum 31.

März bei uns meldet, kann das Notrufsystem für vier Wochen

kostenlos testen und bis zu 100 Euro sparen“, sagt Frau Carola

Albers, Hausnotruf-Expertin der Johanniter in Landesbergen.

Wie funktioniert der

Johanniter-Hausnotruf?

Auf Knopfdruck stellt das Hausnotrufgerät eine Sprechverbindung

zur Johanniter-Hausnotrufzentrale her. Der Notruf

kann entweder an der fest installierten Basisstation oder an

einem Sender, der als Halskette oder Armband getragen

wird, ausgelöst werden.

Fachkundige Mitarbeiter nehmen rund um die Uhr den Notruf

entgegen und veranlassen die notwendige Hilfe. Auf

Wunsch werden automatisch die Angehörigen informiert.

„Der Notrufknopf ist für jeden leicht zu bedienen und garantiert

im Ernstfall professionelle Hilfe“, so Albers.

Der Hausnotruf kann um Bewegungs- und Rauchwarnmelder,

Falldetektoren sowie durch eine Hinterlegung des Haustürschlüssels

erweitert werden.

Der Hausnotruf ist von den Pflegekassen als Pflegehilfsmittel

anerkannt und stellt eine haushaltsnahe Dienstleistung dar.

Die Kosten für einen Hausnotruf können daher von der

Steuer abgesetzt werden.

Für zuhause: Die verschiedenen Hausnotruf-Pakete

Im Hausnotruf-Basispaket der Johanniter enthalten sind die

24-Stunden-Erreichbarkeit der Notrufzentrale sowie die Installation

und eine ausführliche Einweisung in die Handhabung

des Gerätes. Bei anerkannter Pflegebedürftigkeit ist

eine volle Kostenübernahme für die Basisabsicherung durch

die Pflegekasse möglich. Für Selbstzahler ist es schon für 29

Euro monatlich erhältlich.

Das Komfort-Paket umfasst über die oben genannten Basisleistungen

hinaus eine sichere Schlüsselhinterlegung, den

Rund-um-die-Uhr-Einsatzdienst vor Ort, eine SOS-Notfalldose

sowie Informationen zu wohnraumverbessernden Maßnahmen.

Das Komfort-Paket ist für 49 Euro monatlich erhältlich.

Beim Premium-Paket kommt ein Zubehör nach Wahl hinzu,

beispielsweise ein Rauchwarnmelder oder ein Sturzsensor,

sowie ein wöchentlicher persönlicher Anruf durch einen Mitarbeiter

der Johanniter-Hausnotrufzentrale. Das Premium-

Paket ist für 79 Euro monatlich erhältlich.

Für zuhause und unterwegs:

Der Kombinotruf

Für den flexiblen Einsatz zuhause und auch unterwegs bieten

die Johanniter außerdem den Kombinotruf an. Hier wird die

Basisstation um ein mobiles Gerät ergänzt. So wird deutschlandweit

und rund um die Uhr ein Hilferuf ermöglicht – mit

nur einem Knopfdruck. Die integrierte Freisprecheinrichtung

stellt bei Bedarf sofort Kontakt zur Notrufzentrale der Johanniter

her. Dank GPS können die Mitarbeiter in der Notrufzentrale

orten, wo der Notruf abgesetzt wurde, damit die Hilfe

zielgenau den Weg findet.

Weitere Informationen gibt es unter der Servicenummer 0800

32 33 800 (gebührenfrei) oder unter www.johanniter.de/

hausnotruf-testen.

Über die Johanniter-Unfall-Hilfe

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit rund 25.000 Beschäftigten,

mehr als 40.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und

1,2 Millionen Fördermitgliedern eine der größten Hilfsorganisationen

in Deutschland und zugleich ein großes Unternehmen

der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in

den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz,

Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen,

Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität,

Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und

anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der

humanitären Hilfe im Ausland.

Johanniter


Seite 10 uLK Nienburgt Land und Leute Mittelweser-Region

Telefonischer Rat viel nachgefragt

Senioren- und Pflegestützpunk hilft bei Lösungsfindung

Foto: Hilfsmittel erleichtern ein Leben in Eigenständigkeit.

Hierzu beraten Silke Grelle und Andrea Mänz (v. li.) vom Senioren-

und Pflegestützpunkt beim Landkreis Nienburg.

Bleiben Sie gesund!

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Landkreis. Der Senioren- und Pflegestützpunkt beim Landkreis

Nienburg ist derzeit eine gefragte Adresse – oder besser

gesagt Hotline. Denn Erstkontakt und Beratungen finden

immer mehr per Telefon und E-Mail statt. Es sind zunehmend

die Seniorinnen und Senioren selbst, die sich in ihrer Sorge

und Not hier melden. Die beiden Fachkräfte vor Ort helfen,

wo und wie sie nur können und möchten Angehörige und

Betroffene wissen lassen, dass sie jederzeit da sind, um gemeinsam

Lösungen zu finden. Seitdem Freizeit- und Kulturange-

bote weggefallen sind und ältere Menschen möglichst

nicht mehr einkaufen gehen, ihre Kinder und Enkel sehen

oder Bekannte treffen sollen, sind Einsamkeit und Überforderung

groß. „Viele ältere Menschen isolieren sich komplett,

aus Angst, sich mit Corona anzustecken. Es fehlen dann jegliche

sozialen Kontakte“, so die Erfahrung von Silke Grelle

vom Senioren- und Pflegestützpunkt beim Landkreis. „Uns

begegnen zunehmend Verzweiflung, Ängste und Hilferufe.“

Corona hat viele Versorgungsstrukturen längst wegbrechen

lassen. Zum Anderen, so die Vermutung von Grelle, scheint

die Sensibilität der Angehörigen für Kummer und Sorgen

ihrer Angehörigen zugenommen zu haben: „Die jüngere Generation

hat weniger zu tun – da fällt ihnen die Isolation der

Eltern mehr auf.“ Die Pflegefachkraft und Pflegeberaterin bedauert

es sehr, bei Hilfesuchenden nicht mehr ohne weiteres

persönlich vorbeikommen zu können. Aber sie bietet zusammen

mit ihrer Kollegin Andrea Mänz jederzeit

unterstützende Gespräche per Telefon

an. Wenn die bisherige Haushaltshilfe also

nicht mehr kommt, ist sie bei der Suche

nach einem ambulanten Anbieter behilflich.

Wenn ein Angehöriger nicht mehr in

der Kurzzeitpflege sein kann oder aus

Angst vor Ansteckung die Tagespflege

nicht mehr besucht, helfen Silke Grelle und

Andrea Mänz dabei, Alternativen zu finden.

„Wir versuchen immer, gemeinsam

Lösungen zu finden, etwa Unterstützung

in der Nachbarschaft zu suchen, ein Inserat

aufzugeben oder eine unserer Ehrenamtlichen

zu vermitteln“, sagt Andrea Mänz.

15 ehrenamtlich tätige Damen und Herren

sind derzeit in Zusammenarbeit mit dem

Stützpunkt tätig. Sie unterstützen ältere

Menschen bei kleineren Einkäufen, besuchen

sie und haben ein offenes Ohr für alle Belange. Es werden

Spaziergänge unternommen oder es steht auch mal ein

gemeinsamer Arztbesuch auf dem Programm.

Es sind diese sehr individuellen Anforderungen und Bedürfnisse,

die einen ausführlichen Austausch erforderlich machen.

Bei der Beratung für Menschen im Alter oder mit Betreuungsbedarf

stellen die beiden Pflegefachkräfte auch Alltagshilfen

und Hilfsmittel für das Wohnumfeld vor, sie beraten zu speziellen

Themen wie Pflegegrad oder Patientenverfügung und

helfen beim Beantragen von Leistungen. Vieles davon kann

in Telefongesprächen geklärt werden. „Bei einer Wohnberatung

allerdings ist der Hausbesuch das Herzstück der Beratung

und findet nach wie vor unter den erforderlichen

Hygienemaßgaben statt“, so Andrea Mänz, die auch ausgebildete

Wohnberaterin ist. Fachkompetente Hilfe, Zuwendung

und Wegbereitung gibt es im Fachdienst Senioren und

Pflege beim Landkreis Nienburg Mo. bis Do. 8 - 16 Uhr und

Fr. 8 - 12 Uhr unter 05021/ 967-201 bei Andrea Mänz oder

unter der Durchwahl -341 bei Silke Grelle und per Mail unter

senioren@kreis-ni.de. Andrea Mänz und Silke Grelle informieren

auch gerne Personen, die sich für eine entsprechende ehrenamtliche

Tätigkeit interessieren.

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