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Waldrausch Magazin No. 5 2022

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Dein Magazin für Schwarzwald, Alb und Bodensee

NO

5

2020 2022

OKTOBER

NOVEMBER

LEBENSMITTEL VON

DER QUELLE

SEE-PFLUG

Mit der Fähre

übers Wasser

EIS-MÄR

Ein Meister zaubert

kalte Köstlichkeiten

Mehr als ein

Die Wildbakers erfinden

das Backen neu

Von A bis Z: Außergewöhnliche Aktivitäten – einfach mal ausprobieren


HERZBLUT

Inhalt

SEITE 20

KUNST AUS DER DOSE

Annika Heimann macht die

Welt bunter – mit Graffiti.

SEITE 26

DER VOGELPAPA

Achim Klumpp päppelt Greifvögel

und Eulen auf.

SEITE 34

QUICKIE

Boule und Bollen.

LEBENSART

36

SEITE

SEE-PFLUG

Mit der Fähre übers Wasser.

10

TITELGESCHICHTE

MEHR ALS

EIN BROT-JOB

Die Wildbakers erfinden das

Backen neu. Mit Rezept.

SEITE

SEITE 48

NACHTS IM WALD

Ein Selbstversuch

im Trekking-Camp.

SEITE 60

MEIN LEBEN

MIT MONSIEUR

Unsere Kolumne über das deutschfranzösische

Eheleben.

Folge 17: Monsieur ist am Ende.

SEITE 62

QUICKIE

Bio-Power.

4 WALDRAUSCH


SCHLARAFFENLAND

64

SEITE

EIS-MÄR

Ein Meister zaubert kalte Köstlichkeiten.

80

Direktvermarkter

DIREKT UND GUT

Lebensmittel von der Quelle.

und Hofläden.

LEBENSMITTEL VON

DER QUELLE

RAUSCH

WEGWEISER

SEITE 72

WIE IM PARADIES

Streuobstwiesen feiern ihr Comeback.

SEITE 88

QUICKIE

Ausgekocht!

90

SEITE

OHNE NAVI UND

SERVOLENKUNG

Mit dem Oldtimer

durch den Schwarzwald.

SEITE 112

QUICKIE

Senioren-Blitz

SEITE 113

LAUFKOLUMNE:

SPEEDY PETE …

… spart Energie.

SEITE 44

KAUFRAUSCH

Für Sammler und Individualisten.

SEITE 58

TERMINE

Mord & Messe, Krimi & Kulisse.

SAMMELSURIUM

SEITE 3

EDITORIAL

SEITE 6

AUFTAKT

Romantisches Glitzermeer.

SEITE

98

VON A BIS Z

Außergewöhnliche Aktivitäten – einfach

mal ausprobieren.

SEITE 110

FUNNY FACTS

Dunkle Steuerflucht. Covpass anno 1698.

Korb frei! Millionen und Milliarden.

Ohne Herz und ohne Hirn? Wassermusik.

Sprichwörtlich rund um die Welt.

SEITE 114

IMPRESSUM / VORSCHAU

WALDRAUSCH 5


HERZBLUT

LAIB&

MIT

TEXT: JASMIN COOLS

FOTOS: DANIEL SCHNEIDER

10 WALDRAUSCH


Seele

Sie sind jung, wild und geben dem

Bäckerhandwerk den Image-Push, den es

schon lange nötig hat: die »Wildbakers«.

WALDRAUSCH 11


HERZBLUT

20 WALDRAUSCH


ZUCKERWATTEPUFFREIS:

FARBKLECKSE GEGEN

DAS ALLTAGSGRAU

TEXT: KATJA WEIGER | FOTOS: NORMAN ILL

Meine Wahl fällt schnell: Das Rot knallt richtig, das gefällt mir. Sprayen?

»Das kann doch nicht so schwer sein«, denke ich mir und gehe hoffnungsfroh

ans Werk. Doch die fette Linie, die ich mühevoll auf die Leinwand zittere, ist

alles andere als hübsch. Sie ist nicht regelmäßig, und dicke »Nasen« laufen

hinunter. Dafür klebt die Farbe am Handschuh. Anika Heimann lacht herzlich.

Ich bin keine Ausnahme.

WALDRAUSCH 21


HERZBLUT

LESEN SIE HIER REIN!

Achim Klumpp päppelt kleine

hilflose Greifvögel auf

/

26 WALDRAUSCH


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BAIERSBRONN

Der Vogelpapa verleiht

Flügel

Achim Klumpp aus Baiersbronn-Mitteltal hat den

Greifvögeln und Eulen im Nordschwarzwald sein Leben

gewidmet. Seit mehr als vier Jahrzehnten kümmert

er sich um verwaiste oder verletzte Tiere. Wenn der

Vogelpapa auf Zeit seine Arbeit getan hat, entlässt

er seine Schützlinge wieder in die Wildnis.

TEXT: VERENA PARAGE | FOTOS: ACHIM KLUMPP UND JÜRGEN KLÄGER

WALDRAUSCH 27


HERZBLUT

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N

och überwiegt der weißgraue

Flaum bei dem

Turmfalkenjungen. Darunter

allerdings sind bereits die

hellbraunen Federn mit den

markanten dunkleren Streifen

der erwachsenen Greifvögel

zu sehen. Mit jedem Tag, an dem

der Flaum verschwindet und das

Gefieder wächst, kommt der kleine

Vogel seiner Rückkehr in die Wildnis

näher. Zwei Wochen ist das Junge

nun etwa alt. Und das mit dem Fressen,

das muss es – wie so vieles – erst

noch lernen. Im Weidenkörbchen,

das vor Achim Klumpp auf dem

Terrassentisch steht, sitzt ein Jäger,

der noch keiner ist. Deshalb legt der

Mitteltaler dem Vogel ein aufgetautes

Mäuschen auf den Tisch, holt ihn

aus seinem Korb und setzt ihn davor.

Doch auch das mit dem Zerteilen will

noch nicht richtig klappen. Wieder

muss der Vogelvater helfen.

DER MÄUSEBUSSARD (BUTEO BUTEO)

gehört zu den häufigsten Greifvogelarten in Deutschland. Er wird zwischen

46 und 58 Zentimeter groß und ist fast überall, außer in der Stadt und dichten,

geschlossenen Wäldern zu beobachten. Oftmals sieht man ihn auf Zaunpfählen

sitzen. Die Gefiederfarbe reicht von fast Weiß bis Dunkelbraun.

Der Mäusebussard frisst vor allem Kleinsäuger wie Kaninchen, aber auch

Amphibien und kleine Reptilien. Ruf: »Hii-äääh« oder, als Warnruf, »Pii-ääh«

(Quelle: www.nabu.de)

Von 13 bis 60

Anfang September wird Achim

Klumpp 60. Mehr als vier Jahrzehnte

seines Lebens hat er den Greifvögeln

und Eulen im Nordschwarzwald

bereits gewidmet. Schon als junger

Kerl, mit 13 oder 14 Jahren, hatte er

sich um verletzte Kleinvögel gekümmert.

Das sprach sich schnell

herum, und wann immer jemand

einen Vogel fand, der Hilfe brauchte,

brachte er ihn zu dem Burschen

aus dem Ellbachtal. Achim Klumpps

Elternhaus am Rande von Mitteltal,

das zu Baiersbronn gehört, wurde zur

Pflegestation.

Ein Turmfalke ist schuld

Im Alter von 16 zog er zum ersten

Mal einen Greifvogel auf, der aus

dem Nest gefallen war. Auch damals

war es ein Turmfalke, erinnert sich

Achim Klumpp: »Der hat mir so

gefallen.« Dieser erste Turmfalke veränderte

sein Leben für immer. Der

Jugendliche baute ein kleines Gehege

und brachte dem Tier das Fressen

bei. Anfangs fütterte er ihm mit einer

Pinzette kleine Stücke Rindfleisch,

vier- bis fünfmal am Tag. Dann lehrte

er ihn, mit den Krallen auf größere

»Beute« zu stehen und sie mit dem

Schnabel zu zerlegen. Was der junge

Vogel eigentlich von seinen Eltern

Achim Klumpp

mit seinem

Lieblingsvogel,

dem Mauersegler

MAUERSEGLER

REKORDVERDÄCHTIGE

LIEBLINGE

Der Mauersegler ist Achim Klumpps

Lieblingsvogel. Weil er mehr fliegt als

alle anderen Vögel – er ist zehn Monate

am Stück in der Luft. Die 6.000 Kilometer

nach Afrika, wohin Mauersegler bereits im

August wieder losziehen, legen sie nonstop

zurück. Wenn die Vögel nicht gerade brüten,

dann fliegen sie. »Die schlafen, fressen und

verpaaren sich in der Luft«, erklärt Achim

Klumpp. Solche Leistungen machen seine

Faszination für die Tiere aus.

13.000 METER

NILGANS

Flughöhe: Die Nilgans kann bis

zu 13 Kilometer hoch fliegen.

Dort oben begegnet sie höchstens

mal einem Jumbo-Jet – und

Temperaturen um die minus 55

Grad Celsius.

28 WALDRAUSCH


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Achim Klumpp

mit einem spanischen

Rotmilan,

der verunglückte

DER WALDKAUZ

(STRIX ALUCO)

ist eine der häufigsten Eulen in

Deutschland. Er brütet in Wäldern,

aber auch in Parks, Nistkästen und

manchmal in alten Scheunen.

Der Waldkauz wird zwischen 37 und

43 Zentimeter groß. Dank seiner kurzen

Flügel kann der nachtaktive Jäger gut

durch dichte Wälder fliegen. Er frisst

Mäuse und andere Kleinsäuger, dazu

kleinere Vögel, Regenwürmer oder

Insekten und Amphibien.

Ruf: »Huuuuuuh-hu-huuuuuh«

(Quelle: www.nabu.de)

hätte fürs Leben lernen sollen, das

brachte ihm Achim Klumpp bei. Als

der Vogelpapa auf Zeit seine Arbeit

getan hatte, entließ er seinen Schützling

in die Wildnis. So ist es bis heute

geblieben.

Raub? Ohne Pistole?

Inzwischen sind Achim Klumpps

Haare ergraut, die Gesundheit ist

nicht mehr die beste, und sein Leben

für die gefiederten Bewohner des

Schwarzwalds hat Spuren hinterlassen,

etwa die große Narbe am

Daumen der linken Hand. An seiner

Faszination und Hingabe für die

Greifvögel und Eulen konnte das

nichts ändern. »Das sind einfach

edle Geschöpfe und schnelle Jäger.«

Den Begriff Raubvögel hört er auch

deshalb nicht gern. Tatsächlich ist es

ein veralteter: In der Wissenschaft

wird heute unterschieden zwischen

Falkenartigen, Habichtartigen,

Eulen und Käuzchen. »Es gibt keine

Raubvögel«, sagt der Nordschwarzwälder.

Schließlich habe sich noch

kein gefiedertes Wesen eine Pistole

geschnappt und eine Bank überfallen.

»Die Vögel rauben nichts, sie

möchten nur etwas essen.«

Der Vogelschutz bestimmt Achim

Klumpps Leben. Seine Eltern, die Geschwister

und die frühere Frau: Sie

alle mussten ihn mit den Tieren teilen.

Und hinter seinem Elternhaus

stehen seit Langem vier Volièren,

die aussehen wie kleine Gartenhäuser,

sowie eine »Intensivstation«.

So nennt er die 16 Edelstahlboxen,

in denen er Vögel versorgen kann,

die besonders viel Hilfe benötigen.

Achim Klumpp betreut nicht nur

seit jeher die Greifvogelschutzstation

im Ellbachtal, er ist sie.

»Eistruhe wie im Lokal«

2004 hat der Mitteltaler den Verein

zum Schutze und Erhalt der Greifvögel

und Eulen im Nordschwarzwald

mitgegründet, seither ist er

dessen Vorsitzender. Anders waren

die Ausgaben, die der Vogelschutz

mit sich bringt, nicht mehr zu

schultern. Inzwischen finanzieren

rund 100 Mitglieder mit ihren

Beiträgen sowie Spender die Arbeit.

Rund 6.000 Euro pro Jahr fallen

allein fürs Futter an. Tauben, Küken,

Wachteln, Mäuse, Fisch, Drohnenlarven

oder Grillen in Portionen

von zwei bis 40 oder 50 Gramm

finden sich in einer »Eistruhe wie

im Lokal« bei Achim Klumpp. Für

die Vögel hat er mehr Essen als für

sich im Haus.

Hilfe vom Tierarzt

Die große Greifvogelvolière, die der

Verein vor einigen Jahren baute, hat

gar rund 100.000 Euro gekostet.

Dass zumindest keine Kosten für die

zahlreichen Tierarztbesuche anfallen,

ist ein Glücksfall: Der Veterinärmediziner

Jürgen Seybold hat nicht

nur seine Praxis in Mitteltal, sondern

ist auch im Vorstand des Vereins.

Zwischen 300 und 350 Vögel betreut

Achim Klumpp jedes Jahr in der

Schutzstation, 2021 waren es sogar

mehr als 400. Gerade im Mai, Juni

und Juli, der Hauptbrutzeit vieler

Vogelarten, landen viele Jungtiere bei

ihm. Sie sind, wie der kleine Turmfalke,

aus dem Nest gefallen und werden

von ihren Eltern deshalb nicht

mehr versorgt. Die Greifvögel, egal

ob Steinadler oder Mäusebussard,

stehen unter Artenschutz. Wer einen

findet, darf ihn zwar sichern, aber er

muss ihn schnellstmöglich zu einer

geeigneten Pflegestelle bringen oder

eine solche informieren. Auch darum

klingelt Achim Klumpps Handy so

oft. »Am ersten Mai oder dem Vatertag,

da brauch' ich gar nicht aus dem

Haus«, erzählt er. Denn an Tagen

während der Brutzeit, an denen viele

Spaziergänger im Wald unterwegs

sind, werden viele Vögel entdeckt.

WALDRAUSCH 29


HERZBLUT

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Ein Uhu mit

rotem Verband

nach einer

Operation

DER UHU (BUBO BUBO)

ist die größte Eulenart in Europa. Er wird zwischen 61 und 67 Zentimeter

groß. Ein Erkennungsmerkmal sind seine langen Federohren. Der Uhu ist oft

in felsigen Landschaften zu finden. Er brütet an Felswänden und in Steinbrüchen,

allerdings auch in leerstehenden Gebäuden und jagt Hasen, Ratten

oder Kaninchen. Dazu kommen Tauben, aber auch Amphibien und Reptilien.

Er selbst hat kaum natürliche Feinde. Ruf: »U-uuooh«

Mit Tatütata zur Station

Das Einzugsgebiet der Schutzstation

ist groß. Es umfasst 150 Quadratkilometer,

den gesamten Nordschwarzwald

und Teile des Südschwarzwalds.

Wobei Achim Klumpp das mit dem

Schwarzwald großzügig sieht. Er ist

auch schon mal in der Bodenseeregion,

in Offenburg, Mannheim,

Heilbronn oder Albstadt in Sachen

Vogelschutz unterwegs. 10.000 bis

15.000 gefahrene Kilometer sind es

jedes Jahr. Dabei werden ihm die Vögel

eigentlich überwiegend gebracht,

etwa von der Polizei.

Neben Jungtieren sind es viele

»Anflugopfer«, also Vögel, die mit

Autos, Zügen oder Lastwagen zusammengestoßen

sind. Oder solche mit

Vergiftungen – weil sie Mäuse gefressen

haben, die wiederum das in der

Landwirtschaft eingesetzte Unkrautvernichtungsmittel

Glyphosat im

Körper hatten. Ein Rotmilan, der mit

einer Windkraftanlage kollidiert ist,

»WENN DER MENSCH

AUS DEM HAUS GEHT,

BEWEGT ER SICH

IM LEBENSRAUM

DER TIERE«

ein Uhu, der sich in einen Kuhstall

verirrt hatte und dort einer vierbeinigen

Bewohnerin zu nahe kam, und

ein Waldkauz, der mit einem Lastwagen

zusammenstieß: Schürfwunden

und Unterarmfrakturen sind das

Ergebnis solcher Begegnungen, die

eigentlich nicht stattfinden sollten.

»Wenn der Mensch aus dem Haus

geht, bewegt er sich im Lebensraum

der Tiere«, sagt Achim Klumpp.

Gestörte Natur

Vielen Tieren können er und Jürgen

Seybold helfen, dadurch, dass sie

sie operieren und hinterher gesund

pflegen. Die Auswilderungsquote

liegt bei circa 70 Prozent. Doch

Achim Klumpp, als Ornithologe

ohnehin ein geübter Beobachter

und mehr im Wald vor Ort als zu

Hause auf der Couch, betrachtet es

mit Sorge, dass die Ruhezonen der

Wildtiere immer weniger werden.

»Der Mensch beansprucht auf dem

Planeten immer mehr Platz für

sich.« Den Tieren nimmt er so ihren

Lebensraum. Das fängt beim akkurat

gemähten heimischen Rasen an,

zeigt sich aber sogar im Nationalpark

Schwarzwald.

Seit dem 1. Januar 2014 besteht dieses

riesige Schutzgebiet. Der einzige

Nationalpark Baden-Württembergs

erstreckt sich über gut 10.000 Hektar

zwischen Baden-Baden und Freudenstadt.

Auf einem Großteil der Fläche

ist sich die Natur selbst überlassen.

Allerdings soll der Nationalpark

»auch den Menschen als Freizeitund

Erholungsort zur Verfügung

stehen«, wie es auf der Internetseite

heißt. Die Auswirkungen dessen haben

den früher überzeugten Nationalpark-Befürworter

Achim Klumpp

zum Zweifler werden lassen.

Denn die vielen Besucher – zwischen

Juli 2018 und Juni 2021 waren es laut

einer Erhebung im Durchschnitt

892.000 pro Jahr – machen seiner

Meinung nach genau das, was er

ohnehin überall sieht: Sie stören

die Tiere. Da müsse sich die Nationalpark-Verwaltung

etwas einfallen

lassen, findet Achim Klumpp.

Der Trend zum E-Bike hat für ihn

dieselbe Wirkung. Die elektrisierten

Räder bringen Radfahrer plötzlich an

Orte, wo sie sonst nie hingekommen

wären.

Abstand halten!

Dabei wäre es so einfach: »Distanz

halten und Rückzugsgebiete lassen«,

empfiehlt der Vogelretter. Tiere lassen

sich auch »mit dem Fernglas auf

30 WALDRAUSCH


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WAS BIST DU DENN

FÜR EIN

Vogel ?

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GREIFVÖGEL IM

SCHWARZWALD

Im Gebiet des Nationalparks Schwarzwald

sind bis dato mehr als 200 Vogelarten

beobachtet worden. »85 dieser Arten brüten

regelmäßig bei uns«, berichtet Esther Del

Val Alfaro vom Fachbereich ökologisches

Monitoring, Forschung und Artenschutz in

der Nationalparkverwaltung.

Insgesamt sind im Schwarzwald über 220

Vogelarten nachgewiesen worden. Im

Nationalpark brütende Greifvogelarten sind

Mäuse- und Wespenbussarde, Turm- und

Wanderfalken, Rotmilane sowie Sperber und

Habichte. Wald-, Raufuß- und Sperlingskauz

sowie Waldohreule und Uhu brüten

ebenfalls im Nationalpark. Diese Arten

verbindet, dass sie nachtaktiv sind. Zu den

knapp 20 weiteren Greifvogelarten, die zwar

nicht im Park brüten, aber dort oder in der

Nachbarschaft vorkommen, gehören unter

anderem Fisch- und Steinadler, Bartgeier

und Rotfußfalke.

Weil der Park erst 2014 gegründet wurde,

ist es noch zu früh zu sagen, wie er sich auf

den Bestand der Brutvogelpopulation auswirkt.

Zudem ist seine Fläche im Vergleich

zum Gesamtschwarzwald relativ klein.

Doch: »Dank längerfristiger Untersuchung

in den höheren Lagen des Nordschwarzwalds

aus der Zeit vor dem Nationalpark

wissen wir, dass die gesamte Artenzahl seit

den 1990er-Jahre fast unverändert geblieben

ist, die Individuenzahl aber kontinuierlich

abgenommen hat.« Das liegt laut Esther

Del Val Alfaro »vor allem an der Veränderung

von Lebensräumen durch Siedlungswachstum,

Nutzung und Intensivierung der

Bewirtschaftung durch den Menschen«.

Darüber hinaus hätten sich die Bedingungen

an den Rastplätzen und Winterquartieren

der Vögel des Schwarzwalds verschlechtert.

Auch erste Folgen des Klimawandels und

des Insektensterbens seien bei verschiedenen

Arten erkennbar.

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AUFLÖSUNG: 1. Schwanzmeise, Heimat: Kontinental-Europa./ 2. Schwalbe, Heimat: kommen auf allen

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beheimatet./ 4. Kleiber, Heimat: Europa, Nordwest-Afrika und Asien (Süd- und Südostasien)./ 5. Gimpel

(oder Dompfaff), Heimat: Europa, Vorderasien, Ostasien./ 6. Eisvogel, Heimat: Mitteleuropa, Asien,

westliches Nordafrika). 7. Uhu, Heimat: Nordafrika, Europa und Asien./ 8. Schnee-Eule, Heimat: Island,

Nordeuropa, Sibirien, Alaska, Kanada und Grönland, Gebirge von Norwegen./ 9. Waldohreule, Heimat:

fast auf dem gesamten Globus beheimatet./ 10. Schleiereule, Heimat: fast auf dem gesamten Globus

beheimatet./ 11. Waldkauz, Heimat: Das westliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Westeuropa

und Nordwestafrika bis nach Iran und Westsibirien. Das kleine östliche Verbreitungsgebiet umfasst die

zentralasiatischen Republiken – außer Turkmenistan – sowie Afghanistan und den Norden Pakistans./

12. Steinkauz, Heimat: Eurasien und Nordafrika.

WALDRAUSCH 31


HERZBLUT

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100 Meter noch anschauen«. Dass es

selbst in der kleinen Welt der Vogelkundler

– »sie kennen sich deutschlandweit«

– solche gibt, die das

anders sehen, regt den Schwarzwälder

auf. Sie führen durch die halbe

Republik, nur um ein Foto von einem

seltenen Vogelexemplar zu machen

und einen weiteren Haken auf ihrer

Beobachtungsliste zu setzen. Mit

Natur- und Umweltschutz hat das

wenig zu tun, und Achim Klumpp,

der selbst leidenschaftlicher Tierfotograf

ist – aber in der Region –, kann

das nicht nachvollziehen. Wenn er im

Nordschwarzwald unterwegs ist, etwa

um mögliche Auswilderungsorte für

seine Schützlinge zu finden, macht er

nicht öffentlich, wo er welche Reviere

entdeckt.

Ungestört klappt's

Bei dem kleinen Turmfalken ist es in

etwa vier Wochen so weit. Er kämpft

noch immer mit seiner Maus, auch

wenn von diesem Exemplar keine

Gegenwehr mehr zu erwarten ist.

»Brauchsch net wieder zur Mama

komme«, sagt Klumpp in seinem

Baiersbronner Schwäbisch zu dem

Jungen. Der macht es aber doch.

Denn offenbar braucht er Ruhe zum

Fressen. Das weiß der Experte, der

kleine Vogel indes muss erst noch

lernen, dass die Vögel ihre Beute

abmanteln, also mit den Flügeln

bedecken, um ungestört fressen zu

können. Deshalb setzt ihn Achim

Achim Klumpp mitsamt seiner Beute

zurück ins Weidenkörbchen. »Jetzt

wird selber gefressen.« Und siehe da:

Ungestört klappt's.

Unvergessene Gäste

Namen gibt Achim Klumpp seinen

Schützlingen schon lange nicht

mehr, die würden ihm ausgehen.

3.000 bis 3.500 Vögel hat er allein in

den vergangenen zehn Jahren aufgepäppelt.

Manchmal, im Juni, sind

es mehr als 30 gleichzeitig. Einige

vergisst er trotzdem nie – wie den

ersten kleinen Turmfalken. Oder den

Gänsegeier, den er 2006 in Altensteig-Spielberg

in Obhut genommen

hat. In dieser Zeit hätten die großen

Vögel, dieses Exemplar hatte eine

Spannweite von 2,70 Metern, in den

Pyrenäen nichts mehr zu fressen

gefunden, weil die Hirten die toten

DER TURMFALKE

(FALCO TINNUNCULUS)

wird zwischen 31 und 37 Zentimeter groß.

Turmfalken sind ganzjährig zu beobachten.

Oftmals »stehen« sie in der Luft, um ihre

Beute, kleine Nagetiere, zu erspähen.

Die Vögel brüten in alten Bäumen, aber

auch in Kirchtürmen und anderen älteren

Gebäuden. Ruf: »Ki-ki-ki«

(Quelle: www.nabu.de)

MANCHE TIERE

VERGISST ACHIM

KLUMPP NIE – WIE DEN

AUSGEHUNGERTEN

GÄNSEGEIER AUS

DEN PYRENÄEN

Schafe von den Weiden entfernen

mussten, erklärt der Experte. In der

Folge zog der ausgehungerte Geier

nach Deutschland und entdeckte

in Spielberg eine Schafherde. Das

Tier war von eigentlich sieben auf

vier Kilogramm abgemagert. Achim

Klumpp sicherte den geschwächten

Geier und fütterte ihn mit Fleisch

und Innereien, bis er den Vogel ans

Nabu-Vogelschutzzentrum in Mössingen

übergeben konnte. Schon vor

diesem Erlebnis war der Mitteltaler

zum Mitgründer der Geierschutzinitiative

Gesi in Deutschland geworden.

Darüber hinaus engagiert er sich

in der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz

(AGW).

Der nächste Hilferuf

Es sind die Vögel, die sein Leben

bestimmen: Selbst die Armbanduhr

ziert ein – von ihm gemaltes – Eisvogelporträt

in Öl. Fürs Malen von

Vögeln bleibt ihm aber schon lange

keine Zeit mehr. Seine Tage widmet

er den echten Tieren. Seit Kurzem ist

er aus gesundheitlichen Gründen im

Vorruhestand, seither sind es noch

ein paar Stunden mehr geworden.

Der kleine Turmfalke ist für den Moment

versorgt. Doch Achim Klumpps

Smartphone, das vor ihm auf dem

Tisch liegt, piepst schon wieder.

»Ich muss geschwind gucken«, sagt

er. Schließlich könnte ja wieder ein

Vogel seine Hilfe brauchen.

!NFO

Weitere Informationen:

greifvogelschutz-nordschwarzwald.de

Der Verein sucht Ehrenamtliche, die

sich im Vogelschutz engagieren wollen.

Interessierte können sich per E-Mail an:

greifvogelachim@gmail.com wenden.

32 WALDRAUSCH


LEBENSART

Hat alles unter Kontrolle:

Mathias Ihde im

Führerhaus des Fährschiffs

»Meersburg«

während der Fahrt über

den Überlinger See.

36 WALDRAUSCH

Konstanz


Die Bodenseefähre zwischen Konstanz-

Staad und Meersburg überbrückt eine

Strecke von 4,2 Kilometern (Luftlinie).

Autos und Laster müssen – mit Warten

und Beladen – im Schnitt 25 Minuten

für die Fahrt einplanen.

Meersburg

Ohne Fähre hätten sie 75 Kilometer Umweg

und eine Fahrzeit von mindestens

55 Minuten vor sich.

AUSSICHTSREICHES

ÜBERSETZEN

MIT DER FÄHRE AUF DEM BODENSEE UNTERWEGS

An 365 Tagen im Jahr sind sie 24 Stunden lang im Einsatz,

um Autos, Lastwagen, Motorräder und Personen sicher und

schnell von Konstanz nach Meersburg zu bringen: Die Bodensee-Fähren

der Stadtwerke Konstanz. Wie dieser unermüdliche

Einsatz funktioniert? Wir sind mitgefahren.

TEXT: PATRICK MERCK

FOTOS: JOHANNES FEEDERLE UND STADTWERKE KONSTANZ

WALDRAUSCH 37


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Geschichte des Bundeslands sind und in feinster Handarbeit

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der drei Hauptstädte Stuttgart, Tübingen und Freiburg

dar. Ergänzend dazu repräsentiert die Prägung des Ulmer

Münsters die Vielfalt des Landes. Bedeutsam ist auch die Burg

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bei welcher der Grundstein für die Gründung des Bundeslandes

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44 WALDRAUSCH


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Version Frauen:

Größe: 36 mm

Oder die formschöne

»Morga-Muffel-Tass«, ein

Porzellan-Kaffeebecher mit

geschwungenem Rand für

männliche und weibliche

Muffel.

12,90 EUR

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www.graetigebolle.de

Gesundes Kochen ganz ohne Strom

Das DeWok-Set bereitet ein völlig neues und vielseitiges Kochvergnügen

für zwei Personen. Sowohl im Freien als auch auf der

Couch kann DeWok genutzt werden und kommt vollkommen

ohne Strom aus. Erstklassige Qualität und Langlebigkeit werden

durch hochwertige Materialien wie Edelstahl, Naturstein und

natürliches Kirschholz gewährleistet. DeWok stellt eine gesunde

und schonende Zubereitung sicher. Im Set enthalten sind 0,5 Liter

DeWok Brenngel und ein passender Bambuslöffel.

> Optimal für 2 Personen

> Maße: 180 x 180 x 175 mm

> Pfanne Ø 150 mm

(300 bis 400 g Portion)

> Gewicht: 3,8 kg

99,95 EUR

Version Herren/

Unisex:

Größe: 42 mm

WALDRAUSCH 45


LEBENSART

48 WALDRAUSCH


Ein Selbstversuch

im Trekking-

Camp

KATJA ALLEIN IM

Wald

Ein Holz-Quadrat, ein Zelt – und sonst? Ganz viele Bäume, Moos,

Sträucher und Stille. Das klingt nach Abenteuer. Vor allem, wenn sich

die Sonne hinter die Baumkronen verzieht und die Vögel still werden.

Und dann bricht die Nacht herein im Trekking-Camp in Loßburg.

Wir haben es ausprobiert. Ein Selbstversuch.

TEXT: KATJA FUCHS FOTOS: SEBASTIAN BUCK

WALDRAUSCH 49


SCHLARAFFENLAND

64 WALDRAUSCH


Herrn Pras

Gespür

für

Eis

Der Professore Gelatiere«aus Biberach

Von Grund auf selbstgemachtes Eis gibt es heute selten. Gabriele Pra in Biberach an

der Riss ist einer der wenigen Eismacher, die noch selbst die Grundmasse aus frischer

Milch pasteurisieren und alle Zutaten selbst mischen. Das macht er, weil er es kann:

Bevor er Oberschwabens älteste Eisdiele übernahm, unterrichtete der angehende

»Gelatiere« an der Berufsschule der Eismacher in den Dolomiten.

TEXT: THOMAS KAPITEL

FOTOS: CHRISTIAN FLEMMING

WALDRAUSCH 65


LEBENSART

SCHLARAFFENLAND

Jürgen Maier-Born

mitten in

seinem Paradies

– einer Streuobstwiese

72 WALDRAUSCH


Ein Paradies

Mensch & Tier

Früher waren sie eine Grundlage für die Ernährung. Ja – bisweilen

gar (über)-lebenswichtig. Dann: Ausgemustert. Unrentabel. Uncool.

Doch jetzt kehren sie zurück, feiern lokal eine grandiose Wiedergeburt:

die Streuobstwiesen. Zum einen als schützenswertes Kulturgut.

Zum anderen aber auch als gesunde, selbst produzierte Nahrungsquelle.

Bio mit Gütesiegel. Marke Eigenbau.

TEXT: PETER PUTZING

FOTOS: MARKUS GERNSBECK

WALDRAUSCH 73


SCHLARAFFENLAND

LEBENSMITTEL VON

DER QUELLE

80 WALDRAUSCH


Egal, welches Produkt – ob es sich um Käse, Honig oder Schwarzwaldforellen

handelt – die beste Qualität liefert derjenige, der die köstlichen

Produkte produziert. Das liegt zum einen daran, dass die Waren nicht

frischer produziert sein können, zum anderen daran, dass Hersteller

und Verbraucher eine Beziehung eingehen: Wer weiß besser, wer hinter

den Produkten steckt, die im Einkaufskorb landen? Wer in einem

Hofladen oder auf dem Wochenmarkt einkauft, lernt die Menschen

kennen, die das Essen produzieren.

Wir bieten hier eine Übersicht von Bio-»Supermärkten«, Direktvermarktern

und Hofläden im Schwarzwald, auf der Alb und am Bodensee.

TEXT: PETER FLAIG


RAUSCH

Ohne Navi und

Servolenkung

durch den

Schwarzwald

TEXT: ROGER MÜLLER

FOTOS: GÜNTER LUDWIG, ROGER MÜLLER

90 WALDRAUSCH


Echte Arbeit

am

Steuer

Am Automobil scheiden sich die Geister. Für die einen ein

Statussymbol, für die anderen Mittel zum Zweck, um von A nach B zu

kommen. Und da gibt es dann noch die Liebhaber, die ihre alten oder

uralten Schätze hegen und pflegen. Und immer mal wieder bei einer

Oldtimer-Rallye herzeigen.

WALDRAUSCH 91


RAUSCH

98 WALDRAUSCH


ÖFTER

26 (und mehr) Möglichkeiten,

MAL WAS

sich zu von A bis Z zu bewegen

NEUES

Lust auf Abwechslung?

Nicht immer nur auf denselben Strecken laufen oder ins

Fitness-Studio schlendern oder ein paar Bahnen im Bad ziehen?

Da gibt es viele Möglichkeiten. Für einige braucht man ein

bisschen mehr Ausrüstung und Ahnung, aber für viele abwechslungsreiche

Formen der Bewegung, um sich ein bisschen fit zu

halten, genügen eine Scheibe, ein Ball oder ein paar Schläger.

TEXT: PETER FLAIG

WALDRAUSCH 99


Alle

Zutaten

für einen

wilden

Herbst

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