Geschäftsbericht 2010 - Volksbank Sauerland eG

vbsauerland

Geschäftsbericht 2010 - Volksbank Sauerland eG

Geschäftsbericht 2010

Zahlen | Daten | Fakten

Volksbank

Sauerland eG


Inhalt

Geschäftsbericht 2010 2

InhaltsverzeIchnIs

Förderbilanz .............................................................................................. 3

Editorial Vorstand ..................................................................................... 4

Testimonial – Ulrich Wickert ...................................................................... 5

Firmenportrait: Braukmann GmbH ............................................................. 6

Firmenportrait: Enser Biogas GmbH & Co. KG ........................................... 8

Highlights 2010 ...................................................................................... 10

Generationenberatung ............................................................................ 12

Geschäftsentwicklung ............................................................................ 13

Jahresabschluss Bilanz Aktiva .................................................................. 24

Jahresabschluss Bilanz Passiva ................................................................. 25

Gewinn- und Verlustrechnung ................................................................ 26

Mitgliederbewegung, Bestätigungsvermerk,

Vorschlag Ergebnisverwendung .............................................................. 27

Mitglieder in Vorstand und Aufsichtsrat .................................................. 28

Unsere Vertreter, alphabetisch je Wahlbezirk ........................................... 29.

Werte schaffen Werte .............................................................................. 31

Impressum

Verantwortlich für den Inhalt: Marketingabteilung, Volksbank Sauerland eG

Gestaltung: Dassel-Design GmbH

Druck: Dassel-Druck GmbH


Was treIbt uns an?

33.235

Mitglieder tragen die Volksbank Sauerland eG - damit sind wir eine

der größten Personenvereinigungen im HSK.

1,2 Mio. € Dividende zahlten wir an unsere Mitglieder.

140 Jahre Jahre sind wir als Bank vor Ort und fühlen uns für unsere

Mitglieder und Kunden verantwortlich.

11 Mitglieder bestimmen die Geschäftspolitik der Volksbank Sauerland eG

durch ihre Mitarbeit im Aufsichtsrat aktiv mit.

A+ ist das hervorragende Ratingergebnis, mit dem Fitch-Rating den

genossenschaftlichen FinanzVerbund und damit auch die Volksbank

Sauerland eG bewertet hat.

290

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben bei uns einen sicheren

Arbeitsplatz, davon absolvieren zurzeit 16 junge Leute ihre Ausbildung.

7 neue Mitarbeiter/innen haben in 2010 unser Team verstärkt.

334 Tage haben unsere Mitarbeiter/innen in ihre externe Weiterbildung und

Qualifizierung investiert.

2,86 Mio. € betrug die gesamte Steuersumme, davon haben wir 1,3 Mio. €

direkt an 5 Städte und 1 Gemeinde im Geschäftsgebiet überwiesen.

8 Mio. € verfügbare Kaufkraft flossen durch unsere Gehaltszahlungen

der Region zu.

1,5 Mio. € hat die Volksbank Sauerland eG im vergangenen Jahr für

Aufträge an Handwerker und Dienstleister aus der Region gezahlt.

205 Tsd. € verwendete die Volksbank Sauerland eG 2010 zur Förderung

und Unterstützung sozialer, kultureller und sportlicher Projekte in der

Region.

1.012 Mio. € Kreditvolumen hat die Volksbank Sauerland eG in der Region

vergeben.

12 Stunden wochentäglich sind unserer Mitarbeiterinnen aus dem telefonischen

Kundenservice für Wünsche, Aufträge und Fragen erreichbar.

20 Existenzgründer haben wir auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit

mit einem Antragsvolumen von 1,4 Mio. Euro unterstützt.

1.080.000 mal wurde unsere Internetseite „www.vb-sauerland.de“ aufgerufen.

6.883

Kunden und Mitglieder haben sich für eine Altersvorsorgelösung

unserer Bank entschieden.

FörderbIlanz

mIt Werten Werte

schaFFen.

eIn Guter

arbeItGeber seIn.

unserer heImat

verbunden bleIben.

lösunGen bIeten,

dIe unsere Kunden

nach vorne

brInGen.

3 Geschäftsbericht 2010


edItorIal

des vorstands

Jürgen dörner

christian eschbach

Geschäftsbericht 2010 4

wir freuen uns, Ihnen den Geschäftsbericht für das Jahr 2010 überreichen zu dürfen. Mit

Stolz können wir behaupten, dass die Volksbank Sauerland eG unverändert ein akzeptierter

und nachgefragter Geschäftspartner in unserer Region ist. Auch an dieser Stelle herzlichen

Dank dafür allen Mitgliedern, Kunden und Mitarbeitern.

Unser genossenschaftliches Geschäftsmodell, das auf Prinzipien wie Vertrauen, Nachhaltig-

keit, Sicherheit, Eigenständigkeit und besonders auf den persönlichen Kontakten zu seinen

Mitgliedern und Kunden basiert, war auch in 2010 ein Garant für die erfolgreiche Weiterentwicklung

unserer Bank. Kräftige Wachstumsraten im Kreditgeschäft und bei den Gesamtkundeneinlagen

sowie eine nochmals verbesserte Ertragslage prägen das Gesamtbild.

Unser gemeinsamer Erfolg, aber vor allem der Erfolg unserer Mitglieder und Kunden, ist

nicht nur Beweis für die Richtigkeit unserer gemeinsamen Werte, sondern zugleich Ansporn,

weiterhin alles zu tun, damit wir auch in Zukunft erfolgreich bleiben.

Der Vorstand


Werte schaffen Werte. Ich freue mich, dass sich die genossenschaftliche FinanzGruppe

Volksbanken Raiffeisenbanken zur genossenschaftlichen Idee und zu ihren Werten wie zum

Beispiel Fairness, Vertrauen, Verantwortung, Partnerschaftlichkeit, Hilfe zur Selbsthilfe, Respekt

und Solidarität bekennt.

Diese Orientierung an klaren Werten ist kein bloßes Lippen-Bekenntnis, sondern sie wird

gelebt: Das beweist das tägliche Engagement der über 180.000 Mitarbeiter der genossenschaftlichen

FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Und das beweist Ihr persönliches

Engagement für Ihre Genossenschaftsbank. Ich freue mich, dass Menschen hinter den

Werten der genossenschaftlichen Idee stehen und sich für sie einsetzen. Menschen, die

Solidarität nicht nur predigen, sondern praktizieren. Menschen, die ihre Verantwortung als

Bürgerinnen und Bürger unserer Gesellschaft ernst nehmen und verantwortlich handeln.

Die Orientierungen an Werten und an den Bedürfnissen der Mitglieder und Kunden macht

die Volksbanken Raiffeisenbanken seit über 160 Jahren einzigartig. Und einzigartig erfolgreich.

Dazu tragen Sie als engagiertes Mitglied entscheidend bei.

Ich freue mich, dass Sie, als aktives Mitglied Ihrer Genossenschaftsbank, die Werte der

genossenschaftlichen Idee leben. Der Erfolg der Genossenschaftsbanken, der Erfolg Ihrer

Genossenschaftsbank beweisen, dass Werte wie Fairness, Vertrauen, Verantwortung,

Partnerschaftlichkeit, Hilfe zur Selbsthilfe, Respekt und Solidarität mehr als modern sind:

Sie sind moderner denn je.

mIt Werten

Werte schaFFen

ulrich Wickert

5 Geschäftsbericht 2010


FIrmenportraIt

die beiden Geschäftsführer

bernd und peter braukmann

mikrowelle/dampfgarer

caso mdG 23

Geschäftsbericht 2010 6

InnovatIve mobIle KüchentechnIK

aus dem sauerland

CASO GERMANY made bei Braukmann GmbH,

Arnsberg (Bergheim)

Die Firma Industrievertretungen Braukmann wurde

19.52 in Sundern von Herrn Emil Braukmann gegründet

und ist heute mit Vertriebsbüros und Außendienstmitarbeitern

in fünf Bundesländern vertreten. Mit Gründung

der Braukmann GmbH im Jahr 2003 wurde das in Jahrzehnten

gewonnene Know-how im Bereich Vertrieb von

hochwertigen Elektrogeräten in der neuen Marke CASO

Germany neu definiert und umgesetzt. Heute zählt CASO

Germany in Deutschland zum Markführer für mobile Induktion

und Weintemperierer und liefert Produkte in 10

Länder Europas und in die USA.

Bei finanziellen Fragen setzt das Unternehmen auf die Spezialisten der Volksbank Sauerland:

Elmar Sprute als Firmenkundenbetreuer und Ralf Wenzel als Spezialist für internationale

Geschäfte.

Drei Fragen an Bernd und Peter Braukmann:

CASO Germany ist in den letzen Jahren schnell gewachsen und erfreut sich zunehmender

Bedeutung im Fachhandel/-märkten, bei Katalogversendern/Warenhäusern

und in Einkaufkooperationen. Worauf führen Sie das zurück?

„CASO Germany ist besonders für den beratenden Handel interessant. Unsere Produkte bieten

in einer Zeit allgemeiner Sättigung neue Argumente und Zusatzumsätze. Das attraktive

Design, der innovative Nutzen und die hochwertige Verkaufsverpackung unterstützen den

Abverkauf am POS und versprechen gute Rendite bei leicht realisierbaren Verkaufspreisen.“


Wo sehen Sie die größten Vorteile für Ihre Kunden?

„Das können wir mit drei wichtigen Schlagworten beantworten: Sicherheit – insbesondere

unsere Induktions-Technologie bietet in diesem Punkt alle Vorteile und einen hohen Schutz

des Benutzers. Schnelligkeit – alle Kochgeräte sind einfach zu bedienen und entwickeln

sehr schnell die volle Leistung. Energiesparend – CASO Induktionskochfelder und Kochgeräte

haben eine optimale Energieeffizienz und machen sich durch Einsparungen oft schon

in wenigen Jahren bezahlt.“

Im Bereich mobiler Induktionskochfelder ist CASO seit 2006 die meistgekaufte

Marke in Deutschland. Für Ihre Mikrowelle/Dampfgarer MDG 23 haben Sie im

Testmagazin (Heft 12/2009) mit dem besten Garergebnis überzeugt. Wird es in

Zukunft so erfolgreich weiter gehen?

„Davon sind wir fest überzeugt. In Zukunft wird bei der Produktentwicklung noch stärker

die einfache und benutzerführende Bedienung in den Vordergrund gestellt. Unser hoher

Qualitätsanspruch ist die Basis, auf der die CASO Produkte hochwertiges Design mit führender

Küchentechnologie verbinden. Außerdem haben wir im letzten Jahr unseren ersten

Großkunden in Nordamerika dazugewonnen.“

unternehmensdaten

Braukmann GmbH

Raiffeisenstraße 32

59.757 Arnsberg (Bergheim)

Telefon 029.32 547 66-0

Telefax 029.32 547 66-77

info@caso-germany.de

www.caso-germany.de

Geschäftsführer

Peter Braukmann

Bernd Braukmann

Das Unternehmen

■ Wurde 19.52 von Emil Braukmann

in Sundern gegründet

■ 36 Mitarbeiter in Arnsberg

■ 10 Außendienstmitarbeiter in

8 Vertriebsbüros in Deutschland

■ Liefert in 11 Länder weltweit

Portfolio

■ Mobile Induktionsfelder und Einbaukochfelder

■ Mikrowellen und Dampfgarer

■ Weintemperierer

■ Einbaugeräte

■ Vakuumiersysteme

FIrmenportraIt

Induktionsherd

master e4 slide

7 Geschäftsbericht 2010


FIrmenportraIt

biogasanlage in

ense-höingen

bau der behälter

(heizschlangen)

die betreiber und

betriebsleiter der anlage:

v.l.n.r.:

mathias schlösser,

bodo schulte,

alwin brunnberg,

theodor Junker,

andreas düser,

martin tigges (betriebsleiter),

norbert schulte-schnitker,

bernhard söbbeler,

Georg busemann,

martin düser,

heinz schulte-schnitker

Geschäftsbericht 2010 8

dIe enser bIoGas Gmbh & co. KG

stecKt voller enerGIe

Die Erzeugung von Biogas in Deutschland boomt – nicht zu-

letzt wegen der aktuellen Diskussion über den Klimawandel.

Im Gewerbegebiet Ense-Höingen können Unternehmen schon

seit einigen Jahren auf regenerativ erzeugte Wärme zurückgreifen.

Möglich ist das durch die Investition einer Gruppe von 10 ortsansässigen

Landwirten. Von der ersten Idee im Jahr 2003 dauerte es

dann bis zur Inbetriebnahme der ersten Biogasanlage in Ense-Höingen

bis 2007. Heute erzeugt die Enser Biogas GmbH bis zu 18,5

Millionen kWh Strom im Jahr und speist diesen in das örtliche Netz

ein. Gleichzeitig wird die Abwärme aus dem Betrieb der Motoren

genutzt und als Prozesswärme im benachbarten Industriegebiet bereitgestellt. Derzeit beträgt

die gelieferte Jahresmenge ca. 7,5 Mio kWh Wärme, die etwa einer zu ersetzenden

Heizölmenge von 750.000 Litern entspricht. Fünf Unternehmen nutzen die gelieferte Wärme

z.B. um ihre Büro- und Produktionsflächen zu heizen oder Galvanikbäder zu erhitzen

und erzielen dadurch einen wirtschaftlichen Kostenvorteil.

So erschließt sich auch ein weiterer Vorteil von Biogas: Biogas ist eine lokale Energie. Die

Wertschöpfung erfolgt in der Region. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, da hierdurch

auch die Abhängigkeit von Energieimporten verringert wird.


Bei der finanziellen Abwicklung des Projektes, mit einem Investitionsvolumen von inzwi-

schen mehr als 6 Mio. Euro, wurde die Gesellschaft von der Volksbank Sauerland eG be-

gleitet. Firmenkundenberater Norbert Schulte-Schnitker, gleichzeitig Mitinitiator und

Gesellschafter der GmbH, zählt inzwischen in der Region als erster Ansprechpartner für

die Finanzierung von „Erneuerbaren-Energie-Projekten“.

unternehmensdaten

Enser Biogas

GmbH & Co. KG

Bahnhofstr. 64

59.469. Ense-Niederense

EnserBiogasanlage@t-online.de

Telefon 029.38 9.77626

Geschäftsführende

Gesellschafter:

Bernhard Söbbeler

Norbert Schulte-Schnitker

FIrmenportraIt

Fließschema einer

2-stufigen biogasanlage

Ausbauschritt I. Ausbauschritt II. Ausbauschritt III. Gesamt

Inbetriebnahme 05/2007 03/2009 12/2010

installierte elektrische Leistung in kW 526 844 889 2.259

elektrischer Wirkungsgrad ca. 40,4% 41,9% 42,0%

erzeugte Strommenge p.a. in kWh 4.450.000 6.850.000 7.200.000 18.500.000

ca. ausreichend für Haushalte 1.250 1.950 2.050 5.250

installierte thermische Leistung in kW ca. 560 865 875 2.300

thermischer Wirkungsgrad ca. 42,5% 41,6% 41,3%

erzeugte Wärmemenge p.a. in kWh 4.500.000 7.150.000 7.250.000 18.900.000

ausreichend für Haushalte ca. 120 190 190 500

selbstgenutzte Prozesswärme in kWh ca. 1.000.000 800.000 700.000 2.500.000

von Industriebetr. gen. Wärmemenge in kWh 2.000.000 2.500.000 3.000.000 7.500.000

umgerechnet in Heizöl (Angabe in Liter ca. pa) 200.000 250.000 300.000 750.000

Die Gesamtinvestitionen erreichten eine Summe von ca. 6,0 Mio €. Der Jahresumsatz liegt ca. bei 3,5 Mio €.

Inzwischen sind zwei Mitarbeiter bei dem Unternehmen beschäftigt.

9 Geschäftsbericht 2010


hIGhlIGhts 2010

Geschäftsbericht 2010 10

hIGhlIGhts 2010

Gedankenleser Thorsten Havener verblüffte

sein Publikum beim Volksbank-Dialog

Die langjährige Vortragsreihe „Volksbank Dialog“ ging 2010 in die nächste Runde. Einmalig

gab es die Auswahl zwischen zwei Referenten: Für den Bestsellerautor Thorsten Havener

ist Gedankenlesen nichts Übersinnliches. Er behauptete: „Man kann am Körper erkennen,

was sein Gegenüber denkt.“ Wie das geht, erklärte er in der ausgebuchten Stadthalle in

Meschede vor über 600 Gästen.

Dr. Klaus von Dohnanyi referierte über

internationale Herausforderungen

Dr. Klaus von Dohnanyi, ehemaliger Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg,

konnten wir in Arnsberg beim „Dialog“ begrüßen. Sein Thema: „Bildung, Wissen,

Können und Wirtschaft“. Die Chancen und Risiken Deutschlands vor dem Hintergrund der

fortschreitenden Globalisierung standen im Mittelpunkt.

Insgesamt 1225 Jahre Betriebszugehörigkeit

In einer Feierstunde haben sich die Vorstände bei 52 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

bedankt, die im Jahr 2010 ihr Betriebsjubiläum gefeiert haben. In seiner Laudatio lobte Vorstandsmitglied

Christian Eschbach den Einsatz und das Engagement, sowie das gute und

kollegiale Miteinander. „Sie tragen Verantwortung und erfüllen diese gerne!“

Über 100.000 Euro für Grundschulen und Kindergärten

Unter dem Motto „Nutzen stiften“ fördert die Volksbank jedes Jahr karitative, kulturelle

oder gemeinnützige Vereine und Schulen in ihrem Geschäftsgebiet. So konnten sich 41

Grundschulen und 86 Kindergärten über Spenden zwischen 300 Euro und 2.000 Euro freuen

(abhängig von der Anzahl der Schüler/Kinder).

Vorstand zeigte sich auf der Vertreterversammlung zufrieden mit Verlauf

und Ergebnis des zurückliegenden Geschäftsjahres

Begrüßt vom Aufsichtsratsvorsitzenden Ferdinand Beckmann, überzeugten sich weit mehr

als 170 Vertreter und andere Gäste aus Politik und Wirtschaft während der Vertreterversammlung

aus erster Hand über die Entwicklung „ihrer“ Bank. Da es nur positive Mitteilungen

und die Ankündigung einer sechsprozentigen Dividende für die 33.39.7 Mitglieder gab,

geriet die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat zur Formsache und erfolgte einstimmig.

Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat wurden Friedhelm Bötzius, Heinz Gierse und Hermann-

Josef Vogt wiedergewählt.


hIGhlIGhts 2010

Zu Besuch auf dem Wirtschaftstag in Bochum

Der Mittelstand ist das Rückgrat der Wirtschaft und hat in den Volksbanken und Raiffeisenbanken

einen starken und verlässlichen Finanzpartner an seiner Seite. Diese Einschätzung

wurde am 26. Oktober 2010 für die über 2.500 geladenen mittelständischen Unternehmer

des Wirtschaftstages der rheinisch-westfälischen Genossenschaftsbanken im RuhrCongress

in Bochum greifbar. Unter ihnen auch rund 26 Mittelständler, die unserer Einladung gefolgt

waren, um sich über das Thema „Menschen machen Märkte: Mittelständische Innovationen

als Antrieb wirtschaftlichen Erfolgs.“ auszutauschen. Neben bekannten Persönlichkeiten aus

Sport, Wirtschaft und Politik kamen auch zahlreiche Praktiker zu Wort.

Vorstandsmitglied in Ruhestand verabschiedet

Nach mehr als 46 Jahren erfolgreicher Tätigkeit im genossenschaftlichen Sektor beendete

unser langjähriges Vorstandsmitglied Reinhard Scheffer sein berufliches Wirken und

verabschiedete sich mit einer Feier von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und genossenschaftlichen

Wegbegleitern in den Ruhestand. Unter seiner Mitwirkung in der Geschäftsführung

hat sich die Bank zu einem modernen Kreditinstitut entwickelt, dessen genossenschaftliche

Organisationsform sich in der Bankenkrise einmal mehr bewährt hat.

Auszubildende drehen eigenen Image-Film

Unter dem Titel „Banker werden, warum nicht?“ hat sich der Ausbildungsjahrgang 2009.,

mit tatkräftiger Unterstützung der Video AG des Städtischen Gymnasiums Sundern, an die

Arbeit gemacht und ist so selbst zum „Filmstar“ geworden. Fast ein Jahr lang haben die

Vorbereitungen bis zur großen Premiere gedauert. Der Film erzählt die Geschichte eines

Schülers von der Berufswahl, über das Bewerbungsverfahren bis hin zu den ersten Schritten

im Berufsleben als junger Banker.

Reisen Mai/Juni/Oktober

Eine spannende Entdeckungsreise unternahmen 55 Teilnehmer als sie im Mai und Juni mit

der Volksbank die baltischen Länder Estland, Lettland und Litauen besuchten. Es war die

wechselvolle Vielfalt aus verschiedenen Kulturen und Landschaften, die das Baltikum als

Reiseziel so reizvoll machte. Orientalischen Zauber erlebten außerdem 30 Volksbankkunden

bei einer Rundreise zu den marokkanischen Königstädten im Oktober (siehe Bild rechts).

hIGhlIGhts 2010

„special Guest“: roland Koch

hessischer ministerpräsident a.d.

Foto: rWGv

ruhestand nach 46 Jahren:

reinhard scheffer

banker werden, warum nicht?

azubis drehen Image-Film

Foto: F. albrecht, Wochenanzeiger

menara-Gärten in marrakesch

11 Geschäftsbericht 2010


GeneratIonen-

beratunG

unser zertifizierter Fachmann

thomas liedtke, estate planner

(Generationenberater) ist für sie

direkt unter der rufnummer

02932 951 1220 oder per e-mail:

thomas.liedtke@vb-sauerland.de

zu erreichen.

Kunde

«

»

Geschäftsbericht 2010 12

„das gute Gefühl,

an alles gedacht zu haben!“

Seit letztem Jahr können wir unseren Kunden ein ganz besonderes Angebot machen: Eine

zertifizierte Beratung zur Planung ihrer Vermögens- und/oder Unternehmensnachfolge. Wir

zählen damit zu einer der ersten Banken in Deutschland, die dies durch einen speziell ausgebildeten

und zertifizierten Estate Planner (Generationenberater) anbietet.

Oft werden Erbregelungen nur unter rein rechtlichen oder rein steuerlichen Aspekten be-

trachtet. Die persönlichen Wünsche und Ziele werden meist nicht ausreichend berücksich-

tigt. Wir helfen dabei, Vermögen zu schützen, den Generationswechsel (bei Unternehmen)

zu planen, Liquiditätsrisiken vorzubeugen und den Lebensstandard zu sichern. Eine individuelle

Analyse und konkrete Planungshilfen sind dabei selbstverständlich. Was unser Angebot

auszeichnet: Wir koordinieren auch die Zusammenarbeit mit einem Netzwerk aus Steuerberatern,

Notaren und Rechtsanwälten.

Das bieten wir Ihnen:

Eine individuelle Analyse

Ein schriftliches Gutachten der Ist-Situation

Ein ausführliches Strategiegespräch

Kompetente Begleitung in der Umsetzungsphase

zertifizierter

Generationenberater

das prinzip Generationenberatung

Rechtsanwalt / Notar

Steuerberater

Vermögensberater

➔ testament, erbvertrag

➔ Gesellschaftsverträge

➔ stiftungen

➔ testamentsvollstreckung

➔ Financial planning

➔ vorsorge

➔ Immobilien / beteiligungen

➔ portfoliomanagement


GeschäFtsentWIcKlunG 2010

Geschäftsentwicklung der

volks- und raiffeisenbanken

Die rheinisch-westfälischen Genossenschaftsbanken (ohne Sonderinstitute) konnten

im Geschäftsjahr 2010 eine Bilanzsummensteigerung von 3,5 % (Vorjahr: 3,0 %) auf eine

addierte Bilanzsumme von nunmehr 102,6 Mrd. Euro erreichen. Aufgrund von durchgeführten

Fusionen und infolge des Bilanzsummenwachstums hat sich die durchschnittliche Bilanzsumme

je Mitgliedsbank im gleichen Zeitraum von 508 Mio. Euro auf 537 Mio. Euro erhöht.

Das Wachstum bei den Forderungen an Kunden belief sich im Geschäftsjahr 2010 auf 4,1 %

(Vorjahr: 2,0 %). Ursächlich hierfür war wiederum die Zunahme des langfristigen Kreditgeschäftes

um 5,4 % sowie der mittelfristigen Kredite um 0,3 %. Der Bestand der kurzfristigen

Kredite mit einer Laufzeit bis einschließlich einem Jahr reduzierte sich um 4,3 %.

Die langfristigen Kredite bilden mit einem Anteil von 84,4 % (Vorjahr: 83,4 %) nach wie vor

den größten Anteil an den Kundenforderungen. Bei den Kundeneinlagen und Schuldverschreibungen

konnte der Bestand gegenüber dem Vorjahr um 2,9. Mrd. Euro (+ 4,0 %) auf

74,7 Mrd. Euro gesteigert werden. Im Vordergrund des Anlegerinteresses standen täglich

GeschäFts-

entWIcKlunG

13 Geschäftsbericht 2010


GeschäFtsentWIcKlunG

Geschäftsbericht 2010 14

fällige Einlagen (+ 2,8 Mrd. Euro oder + 11,2%) und Spareinlagen (+ 2,2 Mrd. Euro oder

+ 8,0 %). Die befristeten Einlagen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Mrd.

Euro (- 8,9. %) und die Schuldverschreibungen um 0,8 Mrd. Euro (- 22,8%).

I. entwicklung der volksbank sauerland eG

Mit der geschäftlichen Entwicklung unserer Bank im Geschäftsjahr 2010 sind wir insgesamt

zufrieden. Der kräftige Konjunkturaufschwung und die optimistische Einschätzung

der Konjunkturperspektiven führten auch in unserem Geschäftsgebiet zu einer gestiegenen

Investitionsbereitschaft vieler gewerblicher Kunden. Die Zuwächse der Volumina bei

den Kundenforderungen überstiegen daher unsere Planansätze. Erwartungsgemäß wurden

Teile der nennenswerten Mittelzuflüsse aus der Finanzmarktkrise im Geschäftsjahr 2010

wieder in Kapitalmarktanlagen sowie Wertpapierfondsanlagen umgeschichtet. Der Bestand

an bilanzwirksamen Kundeneinlagen reduzierte sich entsprechend. Unverändert Priorität

hat dabei unsere genossenschaftlich geprägte und ertragsgesteuerte Geschäftspolitik gegenüber

einseitigem Volumensdenken.

Berichtsjahr Vorjahr Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

Bilanzsumme 1.101.330 1.077.499 23.831 2,2

Aktivgeschäft Berichtsjahr Vorjahr Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

Barreserve 26.271 27.218 -947 -3,5

Bankguthaben 247.552 250.206 -2.654 -1,1

Kundenforderungen 705.627 674.536 31.091 4,6

Wertpapieranlagen 57.611 61.249 -3.638 -5,9

Passivgeschäft Berichtsjahr Vorjahr Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

Bankrefinanzierungen 215.332 186.567 28.765 15,4

Kundengelder 765.978 761.055 4.923 0,6

Spareinlagen 315.508 286.402 29.106 10,2

täglich fällige Einlagen 270.662 272.714 -2.052 -0,8

Einlagen mit vereinbarter

Laufzeit oder Kündigungsfrist

179.808 201.940 -22.132 -11,0

verbriefte Verbindlichkeiten 15.945 27.261 -11.316 -41,5

Ursächlich für die gestiegene Bilanzsumme ist das

Wachstum der Aktivseite. Im Wesentlichen stiegen die

Forderungen an Kunden sowie die Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten.

Die gestiegenen Kundenkreditinanspruchnahmen führ-

ten zu einem moderaten Rückgang der Guthaben bei

unserer Zentralbank sowie der Wertpapieranlagen.

Die gestiegenen Bankrefinanzierungen betreffen aus-

schließlich zweckgebundene Sonderkreditmittel für un-

ser langfristiges Kundenkreditgeschäft. Konditionsindu-

zierte Umschichtungen sowie die Wiederanlage fälliger

verbriefter Verbindlichkeiten in anderen Anlageformen

führten zu einem deutlichen Anstieg der Kundeneinlagen

in den Bereichen der Sondersparprodukte.


Bei den Eventualverbindlichkeiten handelt es sich um

Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsgarantien,

die wir für unsere Kunden übernommen

haben. Die anderen Verbindlichkeiten betreffen unwiderrufliche

Kreditzusagen; sie umfassen grundsätzlich

alle nicht ausgenutzten befristeten Kreditzusagen.

Dienstleistungsgeschäft

Unser Finanzdienstleistungsgeschäft ergänzen und optimieren wir ständig, um stets den

Kundenwünschen zu entsprechen. In Teilgeschäftsfeldern kooperieren wir mit Partnern aus

dem genossenschaftlichen Finanzverbund. Ertragsschwerpunkte unseres Dienstleistungsgeschäftes

waren erneut die Durchführung des Zahlungsverkehrs, die Abwicklung des Auslandszahlungsverkehrs,

alle Arten der Wertpapierdienstleistungen sowie die Vermittlung

von Krediten im Baufinanzierungsgeschäft, im Konsumentenkreditbereich und die Vermittlung

von Bausparverträgen.

Alle Dienstleistungen im Geschäftsfeld der Versicherungen werden von unserer Tochter-

gesellschaft, der Bankgenossenschaftlichen Versicherungsagentur Sauerland GmbH, er-

bracht. Bei um 1,8 % leicht gesunkenen Provisionseinnahmen und nahezu unveränderten

Verwaltungsaufwendungen konnte ein Gewinn in Höhe von TEUR 339. (Vorjahr: TEUR 354)

erzielt und aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages an die Volksbank Sauerland

eG abgeführt werden.

Das Immobilienvermittlungsgeschäft wird ausschließlich über die Volksbank Sauerland

Immobilien GmbH betrieben. Die mit der Konjunkturerholung einhergehende Arbeitsplatzsicherheit

führte zu einer Belebung der Immobiliennachfrage. Die Provisionseinnahmen

erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um 69.,6 %. Nach Verrechnung der um 7,8 %

gestiegenen Betriebsaufwendungen konnte ein Gewinn in Höhe von TEUR 9.0 erzielt und an

die Volksbank Sauerland eG abgeführt werden.

Die Spätfolgen der Finanzmarktkrise wirkten sich auch im Geschäftsjahr 2010 noch auf die

Handelsaktivitäten im Bereich der Wertpapierdienstleistungen aus. Im Einzelnen waren

4.663 (Vorjahr: 4.423) Käufe mit einem Kurswert von EUR 49.,2 Mio. (Vorjahr: EUR 48,4 Mio.)

zu verzeichnen. Die Kurswerte der 3.805 (Vorjahr: 3.754) Verkäufe beliefen sich auf EUR 33,0

Mio. (Vorjahr: EUR 29.,1 Mio.). Insgesamt wurden am Bilanzstichtag 3.721 (Vorjahr: 4.141)

Kundendepots mit Kurswerten von EUR 201,4 Mio. (Vorjahr: EUR 19.8,8 Mio.) unterhalten.

Darüber hinaus vermittelten wir im Geschäftsjahr zu den Anlagekonten der genossenschaftlichen

Investmentfondsgesellschaften des Finanzverbundes Käufe in Höhe von EUR 15,9. Mio.

(Vorjahr: EUR 14,9. Mio.) und Verkäufe von EUR 16,1 Mio. (Vorjahr: EUR 13,3 Mio.).

GeschäFts-

entWIcKlunG

Außerbilanzielle Geschäfte Berichtsjahr Vorjahr Veränderung

TEUR TEUR TEUR %

Eventualverbindlichkeiten 18.494 18.653 -159 -0,9

Andere Verpflichtungen 43.208 29.601 13.307 46,0

15 Geschäftsbericht 2010


GeschäFtsentWIcKlunG

unsere vermögenslage

ist geordnet.

Geschäftsbericht 2010 16

Im Berichtsjahr vermittelten wir Darlehen mit dem Verwendungszweck „Baufinanzierung“

mit einem Kreditvolumen von insgesamt EUR 26,5 Mio. gegenüber EUR 22,9. Mio. im Jahr

zuvor.

Personal- und Sozialbereich

Zum 31.12.2010 beschäftigten wir 29.0 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 282).

Davon waren 76 Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in einem Teilzeitbeschäftigungsverhältnis

(Vorjahr: 69.) und 16 Personen befanden sich in einem Ausbildungsverhältnis (Vorjahr: 16).

Der fachbezogenen Fortbildung unserer Mitarbeiter messen wir unverändert hohe Bedeutung

zu. Neben internen Schulungsmaßnahmen haben wir unsere Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter an insgesamt 334 Arbeitstagen für Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen

freigestellt.

II. vermögenslage

Eigenmittel

Unser Eigenkapital hat sich im Geschäftsjahr 2010 weiter erhöht. Die Geschäftsguthaben

unserer Mitglieder (gezeichnetes Kapital) erhöhten sich um TEUR 478 und die Rücklagen

um TEUR 2.150. Die Rücklagen haben zum 31.12.2010 mit EUR 51,9. Mio. einen Anteil von

4,7 % (Vorjahr: 4,6 %) an der Bilanzsumme. Alle fälligen Positionen nachrangiger Verbindlichkeiten

wurden zum vertraglichen Endtermin zurückgezahlt. Die einzelnen Komponenten

unseres Eigenkapitals (einschließlich der im Jahresabschluss offen ausgewiesenen Positionen

des haftenden Eigenkapitals nach § 10 KWG) stellen sich wie folgt dar:

Berichtsjahr Vorjahr Veränderung Unsere Vermögenslage ist geordnet. Hinsichtlich unse-

TEUR TEUR TEUR % rer Bilanzstruktur ist festzustellen, dass auf der Aktivsei-

gezeichnetes Kapital 20.977 20.499 478 2,3 te unverändert der wesentliche Teil auf die Forderungen

Rücklagen 51.900 49.750 2.150 4,3 an Kunden entfällt. Bei einem Volumen von EUR 705,6

Fonds für allgemeine

Bankrisiken gemäß § 340g HGB

12.000 11.000 1.000 9,1

Mio. (Vorjahr: EUR 674,5 Mio.) beträgt der Anteil 64,1 %

Genussrechtskapital 545 545 0 0,0

(Vorjahr: 62,6 %) der Bilanzsumme. Die Forderungen an

Nachrangige Verbindlichkeiten 2.022 5.033 -3.011 -59,8 Kreditinstitute, die Wertpapieranlagen und die anderen

modifiziertes verfügbares Eigen- 71.126 68.659

nicht festverzinslichen Wertpapiere haben mit EUR 305,2

kapital gem. § 10 KWG

Mio. (Vorjahr: EUR 311,5 Mio.) einen Anteil von 27,7 %

Gesamtkennziffer gem. SolvV 10,8 % 10,8 %

(Vorjahr: 28,9. %) an der Bilanzsumme. Der gesamte Wertpapierbestand

ist der Liquiditätsreserve zugeordnet und

wie Umlaufvermögen nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Der Anteil der Beteiligungen

und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften beträgt mit einem Volumen von EUR

38,5 Mio. wie im Vorjahr 3,5 % der Bilanzsumme. Auf der Passivseite haben die Kundeneinla-


gen mit EUR 766,0 Mio. oder 69.,6 % (Vorjahr: EUR 761,1 Mio. bzw. 70,6 %) der Bilanzsumme

den größten Anteil. Die verbrieften Verbindlichkeiten belaufen sich auf EUR 16,0 Mio. oder

1,5 % (Vorjahr: EUR 27,3 Mio. bzw. 2,5 %) der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten gegen-

über Kreditinstituten in Höhe von EUR 215,3 Mio. machen 19.,6 % (Vorjahr: EUR 186,6 Mio.

bzw. 17,3 %) der Bilanzsumme aus.

Unsere Risikolage ist unverändert dadurch gekennzeichnet, dass alle erkennbaren Adres-

senausfallrisiken ausreichend wertberichtigt sind. Unsere Marktpreisrisiken beziehen sich im

Wesentlichen auf nicht auszuschließende Veränderungen der Geld- und Kapitalmarktzinsen.

Besondere operationale Risiken bestehen nicht.

Unsere Bank ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volks-

banken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen.

III. Finanz- und liquiditätslage

Die Liquiditätskennzahlen für die Beurteilung der ausreichenden Liquidität eines Kreditinsti-

tutes werden nach den Vorschriften der Liquiditätsverordnung vom 14.12.2006 berechnet.

Diese Kennziffer stellt die Relation zwischen den verfügbaren Zahlungsmitteln mit einer

Restlaufzeit bis zu einem Monat zu den abrufbaren Zahlungsverpflichtungen mit gleicher

Restlaufzeit dar. Die vorgegebene Mindesthöhe für diese Kennziffer beträgt 1,00 und wurde

im gesamten Berichtsjahr eingehalten. Zum 31.12.2010 wird der Wert der Liquiditätskennziffer

mit 1,32 (Vorjahr: 1,41) ausgewiesen. Die Mindestreserve wird bei der Deutschen

Bundesbank unterhalten. Im Berichtsjahr wurde das Mindestreservesoll stets eingehalten.

Die Zahlungsbereitschaft unserer Bank war im Berichtszeitraum jederzeit gegeben. Es beste-

hen zudem ausreichende Refinanzierungsmöglichkeiten bei der Deutschen Bundesbank und

unserer Genossenschaftlichen Zentralbank (WGZ Bank AG).

Iv. ertragslage

Neben dem Jahresüberschuss ist das Betriebsergebnis vor Bewertung für die Beurteilung der

Ertragslage eine wichtige interne Steuerungskennziffer unserer Bank. Es ermittelt sich aus

dem Jahresüberschuss zuzüglich des Steueraufwandes und des Bewertungsergebnisses sowie

bereinigt um wesentliche periodenfremde Ertrags- und Aufwandsposten bzw. Einmaleffekte

und Sondereinflüsse. Das Betriebsergebnis vor Bewertung hat sich in 2010 um TEUR 225 auf

TEUR 11.568 verringert und beträgt damit 1,03 % der durchschnittlichen Bilanzsumme.

GeschäFts-

entWIcKlunG

17 Geschäftsbericht 2010


GeschäFtsentWIcKlunG

Berichtsjahr

Geschäftsbericht 2010 18

TEUR

Vorjahr

TEUR

Veränderung

TEUR %

Zinsüberschuss 1) 26.308 26.858 -550 -2,0

Provisionsüberschuss 2) 7.440 6.923 517 7,5

Personalaufwand 15.638 15.766 -128 -0,8

Andere Verwaltungs-

aufwendungen

Aufwandsüberhang aus der

Bewertung 3)

7.710 8.086 -376 -4,7

4.233 4.121 112 2,7

Der Zinsüberschuss reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr

erwartungsgemäß. Gesunkene Konditionsmargen

führten zu einem stärkeren Rückgang der Zinserträge

als der Zinsaufwendungen. Der Provisionsüberschuss

konnte, insbesondere getragen von verbesserten Erträgen

im Wertpapierdienstleistungs- und im Vermittlungsgeschäft,

deutlich gesteigert werden.

Überschuss der normalen Geschäftstätigkeit

7.482 7.142 340 4,8

Der Rückgang der Personalaufwendungen resultiert

Steueraufwand 2.869 2.874 -5 -0,2 im Wesentlichen aus der im Vorjahr erstmaligen Be-

Jahresüberschuss 3.574 3.267 307 9,4 rücksichtigung von Gehalts- und Rententrends bei der

Ermittlung der Pensionsrückstellungen sowie einer ge-

1) Guv posten 1 abzüglich änderten Aufteilung der Zuführungsbeträge in Zins- und Gehaltsanteil durch veränderte

Guv posten 2 zuzüglich

Guv posten 3

2) Guv posten 5 abzüglich

Bilanzierungsrichtlinien.

Guv posten 6

Die Aufwands-Ertrags-Relation (Cost-Income-Ratio), die das Verhältnis der Verwaltungs-

3) Guv posten 13 bis

Guv posten 16

und sonstigen betrieblichen Aufwendungen zum Zins- und Provisionsergebnis, den sonstigen

betrieblichen Erträgen sowie den Einnahmen aus Gewinnabführungsverträgen darstellt

(bereinigt um Sonderfaktoren), hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 67,3 % auf 68,0 %

leicht erhöht.

v. vorgänge von besonderer bedeutung

Diese sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

vI. risiken der künftigen entwicklung

Risikomanagementziele und -methoden

Wie alle unternehmerischen Tätigkeiten ist auch das Bankgeschäft nicht frei von Risiken.

Neben allgemeinen Risikofaktoren (z. B. Konjunkturschwankungen, neue Technologien und

Wettbewerbssituationen, sonstige sich verändernde Rahmenbedingungen) bestehen spezifische

Bankgeschäftsrisiken, die sich in Form von Adressenausfall- (Kredit-), Marktpreis-

(Zinsänderungs-, Währungs-, sonstige Preisrisiken) sowie Liquiditäts- und operationellen

Risiken zeigen.

Ziel unseres Risikomanagements ist es, negative Abweichungen von unseren Erfolgs-,

Eigenmittel- und Liquiditätsplanungen zu vermeiden. Das Risikofrüherkennungs- und Über-

wachungssystem ist primär darauf ausgerichtet, Risiken rechtzeitig zu identifizieren und bei


Bedarf zeitnah gegensteuernde Maßnahmen einzuleiten. Die Einbindung des Risikomanage-

ments in das Gesamtbanksteuerungssystem dient uns zugleich zur Erkennung und Nutzung

von Chancenpotenzialen.

Auf der Grundlage von Risikotragfähigkeitsberechnungen haben wir für Marktpreis- und

Adressenausfallrisiken Verlust- und Volumenslimite definiert.

Das Risikocontrolling beinhaltet ferner die Identifizierung, Quantifizierung und Überwachung

der Risiken. Über die Ergebnisse der zu diesem Zweck durchgeführten Analysen

und Auswertungen werden der Vorstand und die betreffenden Unternehmensbereiche

durch monatliche Risikoreports informiert.

Ziel des Risikomanagements ist die Koordination aller geeigneten Maßnahmen zur aktiven

und bewussten Steuerung der identifizierten Risiken.

Adressenausfallrisiken

Zur Ermittlung und Steuerung der Adressrisiken bedienen wir uns den betriebswirtschaftlichen

Verfahren der Steuerungskonzeption VR-Control. Die Bonitätseinstufung unserer

Kreditnehmer ist hierbei von besonderer Bedeutung. Sie erfolgt durch den Einsatz der verbundeinheitlichen

Ratingverfahren des BVR. Firmenkunden werden weitestgehend nach

dem VR-Rating- bzw. BVR-I-Ratingverfahren eingestuft. Die engagementspezifischen Ratingklassen

werden regelmäßig (z. B. bei neuem Kreditantrag, Kreditablauf, Signalen aus der

Bilanzauswertung, usw.) überprüft. Für Privatkunden erfolgt die Bonitätseinstufung nach

dem VR-Rating Privatkunden. Bei diesem Verfahren werden die Einstufungen monatlich

aktualisiert. Entsprechend der Ratingeinstufung wird jeder Kreditnehmereinheit eine Ausfallrate

gem. BVR-Masterskala zugeordnet.

Für die betriebswirtschaftliche Steuerung des Kreditportfolios verwenden wir den KRM-

Kreditportfoliomanager. Erwartete und unerwartete Verluste werden sowohl für jede Kreditnehmereinheit

als auch für das gesamte Kundenkreditportfolio ermittelt. Der erwartete

Verlust errechnet sich durch das Summenprodukt aus Blankovolumina und Ausfallraten über

alle Kreditnehmereinheiten. Für die Ermittlung der unerwarteten Verluste werden zusätzliche

Portfolio-Diversifikationseffekte und Branchenkorrelationen berücksichtigt.

Auf Engagementebene werden so die Risikotreiber der Bank identifiziert. Unter Berücksich-

tigung der Risikotragfähigkeit dienen die Ergebnisse auf Portfolioebene der Limitierung der

Risiken für Kreditgeschäfte.

Mittels der Kreditstrukturanalyse untersuchen wir regelmäßig das Kreditportfolio nach un-

terschiedlichen Kriterien. Die vorhandenen Statistiken geben Auskunft über die Verteilung

GeschäFts-

entWIcKlunG

19 Geschäftsbericht 2010


GeschäFtsentWIcKlunG

Geschäftsbericht 2010 20

des Kreditvolumens nach Ratingklassen, Branchen, Größenklassen u. ä.. Insgesamt beurtei-

len wir die strukturelle Verteilung des Kundenkreditgeschäftes als ausgewogen. Nennens-

werte Forderungen an Kreditnehmer außerhalb unseres Geschäftsgebietes bzw. mit Sitz im

Ausland bestehen nicht.

Die Strukturen werden über ausgewählte Steuerungskennzahlen für Blankovolumina, er-

wartete und unerwartete Verluste mittels Warngrenzen und Grenzwerten limitiert.

Kredite mit akuten Ausfallrisiken sind hinreichend wertberichtigt. Für das Jahr 2011 gehen

wir davon aus, dass latente Risiken aus dem laufenden Ergebnis bzw. aus vorhandenen Vorsorgereserven

gedeckt werden können.

Adressenausfallrisiken in festverzinslichen Wertpapieren begegnen wir grundsätzlich da-

durch, dass wir Emittentenlimite festgesetzt haben und keine Papiere mit einem Rating

schlechter als BBB- nach Standard & Poor‘s bzw. Baa3 nach Moody‘s erwerben. Eigenanlagen

in Fondsanteile erfolgen nur in Emissionen des genossenschaftlichen Verbundes. Aktien

halten wir nicht im Bestand. Die Ausfallrisiken steuern wir zusammen mit den Marktpreisrisiken

über Value-at-Risk-Ansätze.

Aktuell sehen wir keine nennenswerten Adressausfallrisiken in unserem Depotbestand.

Die Steuerung unserer Adressrisiken ist eingebettet in ein in sich konsistentes Gesamtbank-

Management-System der Planung, Vorsteuerung und Überwachung. Die hieraus gewonnenen

Erkenntnisse dienen einer gezielten Risiko- und Ertragssteuerung und somit einer Einbettung

in die Gesamtbanksteuerung. Außerdem erfolgt die Steuerung und Überwachung

der Kreditrisiken gem. den Anforderungen der MaRisk. Die Kreditrisikostrategie gibt den

organisatorischen Rahmen für Aktivitäten im Kreditgeschäft. Durch ihre Einbettung in die

Gesamtbankstrategie ist eine Konsistenz zur Geschäftsstrategie sichergestellt.

Marktpreisrisiken

Banken sind angesichts von Inkongruenzen zwischen aktiven und passiven Festzinspositionen,

insbesondere dem allgemeinen Zinsänderungsrisiko, ausgesetzt. Zinsänderungsrisiken

messen wir mithilfe dynamischer Zinselastizitätsbilanzen.

Zur Quantifizierung des Zinsänderungsrisikos ermitteln wir den Zinsüberschuss für die

nächsten 12 Monate mit definierten Zinsszenarien. Wir unterstellen dabei eine konstante

Bilanzstruktur und unveränderte Elastizitäten. Die Differenz der Ergebnisse zum Ergebnis

des Szenarios „konstant“ bildet das jeweilige Zinsänderungsriko ab. Das Bewertungsrisiko

der Wertpapieranlagen ermitteln wir ebenfalls für 12 Monate mit den gleichen Szenarien.

Die Ergebnisse der einzelnen Szenarien zu Zinsänderungs- und Bewertungsrisiken werden


von uns addiert. Wir übernehmen die höchste Summe als Risikowert zur Ermittlung der

Limitauslastung als Grundlage für einzuleitende Steuerungsmaßnahmen. Nach den zum

31.12.2010 gemessenen Zinsänderungsrisiken (einschließlich Kursrisiken in festverzinslichen

Wertpapieren) werden Zinsveränderungen, die in der „Ad hoc“ Betrachtung unsere eigene

Zinsprognose oder das Szenario „konstant“ um einen Prozentpunkt übersteigen oder unterschreiten,

unser vorausberechnetes Ergebnis nicht nennenswert belasten.

Liquiditätsrisiken bzw. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen

Unsere Finanzplanung ist streng darauf ausgerichtet, allen gegenwärtigen und künftigen

Zahlungsverpflichtungen pünktlich nachkommen zu können. Insoweit achten wir auf ausgewogene

Laufzeitstrukturen der Aktiva und Passiva. Unsere im Rahmen des Bilanzstrukturmanagements

getätigten Geldanlagen bei Korrespondenzbanken bzw. in Wertpapieren

tragen neben Ertrags- grundsätzlich auch Liquiditätsaspekten Rechnung.

Operationelle Risiken

Neben Adressen-, Marktpreis- und Liquiditätsrisiken können operationelle Risiken (z. B. Betriebsrisiken

im EDV-Bereich, fehlerhafte Bearbeitungsvorgänge, Rechtsrisiken, Betrugs- und

Diebstahlrisiken, allgemeine Geschäftsrisiken) entstehen. Unser innerbetriebliches Überwachungssystem

trägt dazu bei, die operationellen Risiken zu identifizieren und zu begrenzen.

Den Betriebs- und Rechtsrisiken begegnen wir auch durch die Zusammenarbeit mit

externen Dienstleistern (z. B. im EDV-Bereich oder im Formular- und Rechtswesen). Versicherbare

Gefahrenpotenziale, z. B. Diebstahl- und Betrugsrisiken, haben wir durch Versicherungsverträge

in banküblichem Umfang abgeschirmt.

Zusammenfassende Risikoeinschätzung

Mögliche Risiken aus den dargestellten Risikofeldern werden nach unserer derzeitigen Einschätzung

die künftige Entwicklung unserer Bank nicht wesentlich beeinträchtigen.

vII. voraussichtliche entwicklung der Genossenschaft

mit ihren wesentlichen chancen und risiken

Voraussichtlicher Geschäftsverlauf

In Erwartung einer positiven konjunkturellen Wirtschaftsentwicklung gehen wir für die

nächsten zwei Geschäftsjahre von einer weiter anziehenden Nachfrage im Kundenkreditgeschäft

aus. Zuwächse erwarten wir schwerpunktmäßig wieder im Bereich der langfristigen

zweckgebundenen Sonderkreditprogramme zur Mitfinanzierung gewerblicher Investitionen.

Als traditionell stark gewerblich ausgerichtetes Kreditinstitut wollen wir auch

künftig unter Beachtung einer risikoorientierten Kreditvergabepolitik, unsere gewerblichen

GeschäFtsentWIcKlunG

21 Geschäftsbericht 2010


GeschäFtsentWIcKlunG

Geschäftsbericht 2010 22

wie auch privaten Kunden mit Krediten versorgen. In Kenntnis unserer bestehenden Markt-

stellung, der Akzeptanz unseres Geschäftsmodells und unserer Mitarbeiter sehen wir wei-

terhin Chancen, Volumenszuwächse zu von uns gewünschten Risikoprofilen und Ergebnis-

beiträgen zu erreichen. Unsere Prognose basiert auch auf der Prämisse eines nur moderat

steigenden Zinsniveaus.

Im Einlagengeschäft gehen wir infolge des anhaltenden - insbesondere preisbedingten -

Konkurrenzdrucks, durch regionale Banken wie auch durch Direktbanken, von nahezu un-

veränderten Beständen aus. Dabei haben wir auch unterstellt, dass zunehmendes Vertrauen

und Ertragschancen auf den Aktienmärkten zu Umschichtungen von bilanzwirksamen Einlagen

in Kapitalmarktanlagen führen werden.

Im Dienstleistungsgeschäft gehen wir von tendenziell stabilen Provisionseinnahmen im

Geschäftsfeld „rund um den Zahlungsverkehr“ aus. Unter der Annahme weiter stabiler

Aktienkurse und der Bereitschaft diese Assetklassen wieder verstärkt in die Portfolien zu

nehmen, erwarten wir eine positive Umsatzentwicklung im Wertpapier- und Fondsvermittlungsgeschäft.

In den Geschäftsfeldern Vermittlung von Wohnungsbau- und Konsumentenkrediten

erwarten wir eine moderate Umsatz- und Provisionsentwicklung.

Verbesserte Volumens- und Ertragschancen sehen wir im Hinblick auf den voraus-

sichtlichen Geschäftsverlauf insbesondere dann, wenn durch einen anhaltenden Konjunk-

turaufschwung neben dem erwarteten Anstieg der langfristigen Investitionsdarlehen auch

die Nachfrage im Bereich der kurzfristigen Finanzierung des Umlaufvermögens ansteigt.

Wesentliche Risiken in der geschäftlichen Entwicklung sehen wir vorwiegend in einem

nicht nachhaltigen Wirtschaftsaufschwung mit sinkenden Kreditnachfragen sowie mit möglichen

negativen Auswirkungen auf die Bonität unserer gewerblichen Kunden und damit

verbundenen Adressenausfallrisiken. Nach unseren Berechnungen würde sich eine stärker

als erwartet abflachende Zinsstrukturkurve negativ auf das Zinsergebnis auswirken.

Vermögens- und Finanzlage

Nach unseren Planungsrechnungen, die insbesondere auf den zuvor genannten Prämissen

bezogen auf Volumens- und Ertragsentwicklungen beruhen, erwarten wir Erträge, die eine

weitere Stärkung unserer Eigenmittel durch Dotierung der Rücklagen und die weitere Dotierung

der versteuerten Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB ermöglichen. Die bankaufsichtsrechtlichen

Anforderungen an die Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung (Solvabilitäts- und

Liquiditätsverordnung) werden wir auch in den folgenden Jahren mit Reserven einhalten.


Ertragslage

Auf der Grundlage unserer Zinsprognose, die von einem nur im

kurzfristigen Bereich moderat steigenden Zinsniveau ausgeht, sowie

unter Berücksichtigung unserer dargestellten Erwartungen zum voraussichtlichen

Geschäftsverlauf im Kredit- und Einlagengeschäft rechnen

wir für die nächsten zwei Jahre mit einem leicht sinkenden aber

jederzeit auskömmlichen Zinsergebnis. Nach unseren Simulationsrechnungen

erwarten wir im Jahr 2011 eine Zinsspanne von 2,27 %

des durchschnittlichen Bilanzvolumens und 2,15 % im Folgejahr.

Unser Provisionsergebnis wird auch im kommenden Geschäftsjahr

unverändert durch die Erträge aus der Kontenführung und der Abwicklung

des Zahlungsverkehrs, dem Wertpapiergeschäft sowie aus

dem Vermittlungsgeschäft geprägt sein. In diesen Geschäftsfeldern

werden weitere Ertragspotentiale gesehen.

Insbesondere durch den Wegfall der in den Geschäftsjahren 2009. und 2010 bestandenen

Sonderfaktoren werden sich nach unseren Planungen die Personalaufwendungen im kom-

menden Jahr bei im wesentlichen gleichen Volumen auf 1,34 % der durchschnittlichen

Bilanzsumme reduzieren. Die anderen Verwaltungsaufwendungen einschließlich der Abschreibungen

auf Sachanlagen sind in der Jahresplanung 2011 mit 0,83 % des durchschnittlichen

Bilanzvolumens vorgeplant.

Die in die Ergebnisplanung eingestellten Nettoaufwendungen für das Bewertungsergebnis

im Kreditgeschäft planen wir traditionell sehr konservativ. Für die nächsten beiden Jahre

entspricht dieser Planwert 0,34 % des erwarteten durchschnittlichen Bilanzvolumens.

Das Bewertungsergebnis aus dem Wertpapierbestand simulieren wir anhand der von uns

unterstellten Zinsprognose. Hiernach erwarten wir für 2011 und die Folgejahre keine nennenswerten

negativen Bewertungsergebnisse.

Insgesamt erwarten wir für das Jahr 2011 ein Betriebsergebnis vor Bewertung und Steuern

in Höhe von ca. 1,0 % des geplanten durchschnittlichen Bilanzvolumens. Die geplanten

Ergebnisse bieten uns ausreichenden Spielraum auch für unerwartete Risikoaufwendungen,

eine weitere Dotierung der Rücklagen und die Ausschüttung einer angemessenen Dividende.

Arnsberg, im Juni 2011

Der Vorstand der Volksbank Sauerland eG

GeschäFtsentWIcKlunG

23 Geschäftsbericht 2010


aKtIva

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

1. Barreserve

a) Kassenbestand 10.803.118,65 12.433

b) Guthaben bei Zentralnotenbanken

15.467.949,09 14.785

darunter: bei der Deutschen Bundesbank 15.467.949,09

(14.785)

c) Guthaben bei Postgiroämtern

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel,

die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind

a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie

0,00 26.271.067,74 0

ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen

0,00

0

darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar

0,00

(0)

b) Wechsel

3. Forderungen an Kreditinstitute

0,00 0,00 0

a) täglich fällig 10.846.285,49 59.298

b) andere Forderungen 236.705.500,28 247.551.785,77 190.908

4. Forderungen an Kunden 705.626.746,05 674.536

darunter: durch Grundpfandrechte gesichert

197.123.053,03

(202.477)

Kommunalkredite

5. Schuldverschreibungen und andere

festverzinsliche Wertpapiere

18.784.133,49

(12.021)

a) Geldmarktpapiere

aa) von öffentlichen Emittenten

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank

ab) von anderen Emittenten

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

ba) von öffentlichen Emittenten

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank

bb) von anderen Emittenten

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank

Geschäftsbericht 2010 24

0,00

0,00

0,00

44.486.861,31

c) eigene Schuldverschreibungen

Nennbetrag 122.000,00

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche

Wertpapiere

0,00

0,00

0,00

0,00

44.486.861,31 44.486.861,31

0

(0)

0

(0)

2.022

(2.022)

46.111

(46.111)

124.885,25 44.611.746,56 109

(109)

12.999.493,93 13.007

6a. Handelsbestand 0,00 0

7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei

Genossenschaften

a) Beteiligungen

darunter: an Kreditinstituten

an Finanzdienstleistungsinstituten

b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

darunter: bei Kreditgenossenschaften

bei Finanzdienstleistungsinstituten

3.662.072,06

0,00

14.000,00

0,00

37.744.827,71 37.720

(3.637)

(0)

737.212,13 38.482.039,84 737

(14)

(0)

8. Anteile an verbundenen Unternehmen 150.564,59 151

darunter: an Kreditinstituten

an Finanzdienstleistungsinstituten

9. Treuhandvermögen 2.375.600,52 2.318

0,00

0,00

darunter: Treuhandkredite 2.375.600,52 (2.318)

10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich

Schuldverschreibungen aus deren Umtausch

11. Immaterielle Anlagewerte

a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und

ähnliche Rechte und Werte

b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche

Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

51.764,00

0,00

(0)

(0)

0,00 0

c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0

d) geleistete Anzahlungen 0,00 51.764,00 0

12. Sachanlagen 17.794.297,87 17.993

13. Sonstige Vermögensgegenstände 5.369.479,09 5.232

14. Rechnungsabgrenzungsposten 45.474,90 103

15. Aktive latente Steuern 0,00 0

16. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 0

SUmmE dER AKTIVA 1.101.330.060,86 1.077.499

0

36


passIva

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

JahresbIlanz

zum 31.12.2010

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

a) täglich fällig 0,00 42

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 215.332.058,64 215.332.058,64 186.525

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten

ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten

b) andere Verbindlichkeiten

ba) täglich fällig

bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist

298.593.506,88

16.914.485,56

315.507.992,44

270.662.118,98

179.808.315,27 450.470.434,25

765.978.426,69

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

a) begebene Schuldverschreibungen 15.945.114,80 27.261

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten

darunter: Geldmarktpapiere

eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf

0,00

0,00

25 Geschäftsbericht 2010

252.620

33.782

272.714

201.939

0,00 15.945.114,80 0

(0)

(0)

3a. Handelsbestand 0,00 0

4. Treuhandverbindlichkeiten

darunter: Treuhandkredite 2.375.600,52

2.375.600,52 2.318

(2.318)

5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.876.993,19 2.046

6. Rechnungsabgrenzungsposten 240.439,87 230

a) passive latente Steuern 0,00 0,00

7. Rückstellungen

a) Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen 5.413.913,00 5.243

b) Steuerrückstellungen 208.772,20 594

c) andere Rückstellungen 3.927.478,11 9.550.163,31 2.988

8. Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 0

9. Nachrangige Verbindlichkeiten 2.021.676,71 5.033

10. Genussrechtskapital

darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig

544.869,95

11. Fonds für allgemeine Bankrisiken

darunter: Sonderposten nach § 340e Abs. 4 HGB 0,00

544.869,95 545

(545)

12.000.000,00 11.000

(0)

12. Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital 20.977.228,74 20.499

b) Kapitalrücklage

c) Ergebnisrücklagen

0,00 0

ca) gesetzliche Rücklage

21.450.000,00

20.500

cb) andere Ergebnisrücklagen

30.450.000,00 51.900.000,00

29.250

d) Bilanzgewinn 2.587.488,44 75.464.717,18 2.370

SUmmE dER PASSIVA 1.101.330.060,86 1.077.499

1. Eventualverbindlichkeiten

a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln

0,00

0

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen 18.493.743,34 18.653

c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten

2. Andere Verpflichtungen

0,00 18.493.743,34 0

a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften 0,00 0

b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen 0,00 0

c) Unwiderrufliche Kreditzusagen

43.208.118,65 43.208.118,65 29.601

darunter: Lieferverpflichtungen aus zinsbezogenen Termingeschäften

0,00

(0)


GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

FÜR DIE ZEIT VOM 01.01.2010 BIS 31.12.2010

1. Zinserträge aus

Geschäftsbericht 2010 26

InhaltsverzeIchnIs

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR

a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 43.226.290,54 45.796

b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 1.523.570,98 44.749.861,52 1.763

2. Zinsaufwendungen 19.565.163,01 25.184.698,51 21.718

3. Laufende Erträge aus

a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 533.726,88 625

b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 589.076,04 393

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00 1.122.802,92 0

4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs‑ oder

Teilgewinnabführungsverträgen

428.893,17 354

5. Provisionserträge 8.285.788,55 7.735

6. Provisionsaufwendungen 845.565,32 7.440.223,23 812

7. Nettoertrag/‑aufwand des Handelsbestands 0,00 0

8. Sonstige betriebliche Erträge 3.131.469,63 2.924

9. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 0

10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

aa) Löhne und Gehälter

ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung u. für Unterstützung

darunter: für Altersversorgung 368.940,34

13.097.810,24

2.539.736,42 15.637.546,66

b) andere Verwaltungsaufwendungen 7.710.363,80 23.347.910,46 8.086

11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

1.474.401,59 1.645

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 770.477,53 227

13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und

bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft

14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie

4.233.360,97

4.836

aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft

15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an

0,00 4.233.360,97 0

verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere

16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen

0,00

0

Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren

0,00

0,00 715

17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 73

18. nicht belegt 0,00 0

19. Überschuss der normalen Geschäftstätigkeit 7.481.936,91 7.142

20. Außerordentliche Erträge 65.525,84 0

21. Außerordentliche Aufwendungen 104.079,27 0

22. Außerordentliches Ergebnis - 38.553,43 (0)

23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

darunter: latente Steuern 0,00

12.544

3.222

(1.064)

2.826.801,22 2.820

(0)

54

24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 42.494,99 2.869.296,21

24 a. Einstellungen in Fonds für allgemeine Bankrisiken 1.000.000,00 1.000

25. Jahresüberschuss 3.574.087,27 3.267

26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0,00

3.574.087,27

27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen

a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0

b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0

28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen

0

3.267

3.574.087,27 3.267

a) in die gesetzliche Rücklage 500.000,00 450

b) in andere Ergebnisrücklagen 486.598,83 986.598,83 448

29. Bilanzgewinn 2.587.488,44 2.370


mItGlIederbeWeGunG

Zahl der mitglieder

vorschlag für die ergebnisverwendung 2010

der volksbank sauerland eG

Der Vorstand schlägt mit Zustimmung des Aufsichtsrates vor, den Jahresüberschuss nach

den im Jahresabschluss mit EUR 9.86.59.8,83 ausgewiesenen Einstellungen in die Rücklagen

wie folgt zu verwenden:

Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten:

Rheinisch-Westfälischer Genossenschaftsverband e. V.

Mecklenbecker Straße 235-239.

48163 Münster

Bei dieser Veröffentlichung handelt es sich gemäß §328 Abs. 2 HGB um eine verkürzte

Fassung, die nicht der gesetzlichen Form entspricht.

Anzahl der

Geschäftsanteile Haftsummen EUR

Ende 2009 33.397 105.709 22.198.890,00

Zugang 2010 1.070 4.976 1.044.960,00

Abgang 2010 1.232 4.092 859.320,00

Ende 2010 33.235 106.593 22.384.530,00

Der in der gesetzlichen Form erstellte Jahresabschluss trägt den uneingeschränkten Bestäti-

gungsvermerk des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes e.V., Münster. Nach

Feststellung des Jahresabschlusses durch die Vertreterversammlung wird die gesetzlich vorgeschriebene

Offenlegung durch Veröffentlichung des vollständigen Jahresabschlusses im

Elektronischen Bundesanzeiger vorgenommen.

EUR

6,00 % Dividende 1.220.980,61

Einstellung in die gesetzliche Rücklage 600.000,00

Einstellung in andere Ergebnisrücklagen 766.507,83

insgesamt 2.587.488,44

verschIedenes

27 Geschäftsbericht 2010


mItGlIeder auFsIchtsrat/vorstand

Geschäftsbericht 2010 28

mItGlIeder auFsIchtsrat und vorstand

mitglieder des aufsichtsrates

Ferdinand Beckmann, Vorsitzender

selbstständiger Steuerberater und vereidigter Buchprüfer

Ludger Imöhl, stellvertretender Vorsitzender

Prokurist der Firma Olsberg Hermann Everken GmbH

Friedhelm Bötzius

selbstständiger Steuerberater

Johannes Dallmer

geschäftsführender Gesellschafter der Firma Dallmer GmbH & Co. KG

Friedrich Drees

geschäftsführender Gesellschafter der Firma Drees Lichttechnik GmbH

Jens Frommberger

geschäftsführender Gesellschafter der Firma Werner Langer GmbH & Co. KG

Heinz Gierse

angestellter Industriekaufmann

Lothar Junge

Rentner

Dr. jur. Volker Verch

Rechtsanwalt und Geschäftsführer des Unternehmensverbandes Westfalen-Mitte e. V.

Hermann-Josef Vogt

geschäftsführender Gesellschafter der Hermann Vogt GmbH & Co. KG

Ulrich Vorderwülbecke

geschäftsführender Gesellschafter der Kälte- und Klimatechnik

Ulrich Vorderwülbecke GmbH

mitglieder des vorstandes

Jürgen Dörner

Vorstand Steuerungsbank: Revision, Controlling, Rechnungswesen, Marketing, Personal,

Kreditabteilung, Qualitätssicherung Passiv, Organisation, Geldwäsche

Hans-Christian Eschbach

Vorstand Vertriebsbank: Marktbereiche Firmen- und Privatkunden, Geschäftsstellen,

Versicherungsgeschäft (BVA GmbH), Immobiliengeschäft (Volksbank Sauerland

Immobilien GmbH), Vertriebssteuerung

Reinhard Scheffer (Vorstand bis 03.12.2010)


unsere GeWählten mItGlIedervertreter

Wahlbezirk Meschede

mit Berge, Eversberg, Freienohl,

Grevenstein, Meschede

Christoph Arens Meschede

Prof. Dr. Jürgen Bechtloff Eversberg

Antonius Bücker Berge

Karl Douteil Freienohl

Barbara Dünschede Meschede

Meinolf Ewers Meschede

Dr. Raymund Fitzer Eversberg

Klaus Flügge Grevenstein

Thorsten Hegener Meschede

Michael Hengesbach Eversberg

Walter Hesener Eversberg

Reinhart Hoheisel Berge

Gabriele König-Kröllecke Berge

Heike Kramer-Jostes Grevenstein

Bernd Kremer-Schemme Berge

Dirk Lahrmann Meschede

Knut Langer Berge

Barbara Mertens Freienohl

Felix Müller Meschede

Heike Ohle Meschede

Andreas Pieper Eversberg

Franz-Josef Rickert Berge

Franz-Josef Rickes Meschede

Peter Schmidt Eversberg

Wilhelm Seemer Berge

Immo Steden Meschede

Uwe Stehling Eversberg

Peter Tillmann Meschede

Willi Tillmann jun. Eversberg

Marcus Tuschen Eversberg

Matthias Vitt Berge

Stefan Vollmer Berge

Matthias von Westphalen Meschede

Horst Wengeler Grevenstein

Brigitte Wiese Meschede

Michael Wiese Meschede

Hubert Wiese Berge

Wahlbezirk Neheim

Bereich Neheim und Voßwinkel

Daniel Bannes Voßwinkel

Peter Baum Neheim

Bernd Bierwirth Neheim

Heinz-Michael Brüne Neheim

Karl Deimen Voßwinkel

Michael Eiloff Neheim

Josef Alexander Feldmann Neheim

Heinz Hartmann Neheim

Frank Herbst Voßwinkel

Ludwig Hess Voßwinkel

Willi Humberg Neheim

Paul Jochheim Voßwinkel

Helmut Kauke Voßwinkel

Sonja Kemper Voßwinkel

Raimund Köhler Voßwinkel

Wolfgang Lübke Neheim

Rolf Navel Neheim

Oliver Ochs Neheim

Paul-Peter Oeliden Neheim

Hans-Josef Oest Neheim

Tanja Pies Neheim

Franz-Josef Reuther Neheim

Hans-Georg Schweineberg Neheim

Katja Seifert-Huber Neheim

Michael Stoer Neheim

Klaus Stratmann Voßwinkel

Martin Sudhoff Neheim

Thorsten Vlatten Neheim

Wilfried Winning Neheim

Elmar Wittmann Voßwinkel

Bernward Wübbecke Neheim

Wahlbezirk Olsberg

Bereich: Bestwig, Brilon, Ramsbeck,

Olsberg, Wiemeringhausen

Sabine Bartmann Olsberg

Heiner Brambring Olsberg

Rembert Busch Olsberg

Michael Dinkel Olsberg

Georg Dommach Wiemeringhs.

Klaus Dröge Bestwig

Bernd Faber Ramsbeck

Michael Gödde Bestwig

Ludger Hegener Bestwig

Simone Hegener Bestwig

Thomas Hilgenhaus Bestwig

Giesbert Hoffmann Wiemeringhs.

August Joch-Nölke Wiemeringhs.

Josef Klaucke Wiemeringhs.

Hubert Kleff Olsberg

Joachim Klüppel Wiemeringhs.

Ferdi Körner Olsberg

Gabriele Köster-Kurwald Bestwig

Wigbert Kreutzmann Ramsbeck

Bernhard Metten Ramsbeck

Werner Neuhäuser Olsberg

Winfried Peters Olsberg

Jan-Wilhelm Prein Ramsbeck

Heinz Pütz Bestwig

Herbert Schmidt Wiemeringhs.

Burkhard Schnier Bestwig

Brigitte Schröder Brilon

Thomas Sellmann Wiemeringhs.

Heinrich Stamm Olsberg

Friedrich Stehling Ramsbeck

Klaus Steinrücken Wiemeringhs.

Gottfried Stratmann Bestwig

Michael Stratmann Bestwig

Günter Terlohr Bestwig

Bernhard Vorderwülbecke Olsberg

Reinhard Westhelle Olsberg

Wahlbezirk Arnsberg

Bereich: (Alt)-Arnsberg und

Oeventrop, Bruchhausen

Hermann Adam Oeventrop

Elmar Aufderbeck Oeventrop

Rainer Bierbaum Alt-Arnsberg

Ralf Bittner Alt-Arnsberg

Andreas Cloer Alt-Arnsberg

Olaf Hachmann Oeventrop

Dr. Franz-Josef Hennecke Alt-Arnsberg

Klaus Hömberg Oeventrop

Prof. Dr. Antonius Kettrup Alt-Arnsberg

vertreter

29 Geschäftsbericht 2010


vertreter

unsere GeWählten mItGlIedervertreter

Udo Kraft Oeventrop

Ludger Krick Alt-Arnsberg

Burkhard Majewski Alt-Arnsberg

Christian Mauermann Alt-Arnsberg

Gerd Oppmann Oeventrop

Christoph Regniet Alt-Arnsberg

Meinolf Reuther Bruchhausen

Antonius Reuther Bruchhausen

Ulrich Röttger Oeventrop

Johannes Schürmann Oeventrop

Martin Stuhldreher Oeventrop

Bernd Thöne Oeventrop

Jörg Tillmann Alt-Arnsberg

Uwe Trüller Oeventrop

Rainer Werdite Alt-Arnsberg

Christian Stefan Wirth Oeventrop

Harald Wünsche Alt-Arnsberg

Wahlbezirk Sundern

Bereich Hachen,

Hellefeld/Westenfeld, Sundern

Elmar Becker-Jostes Sundern

Frank Beule Sundern

Franz-Josef Bönner Hellef./Westfeld

Frank Elsner Sundern

Peter Engels Hellef./Westfeld

Bernd Grote Sundern

Dirk Hagedorn Sundern

Rudolf Hammeke jun. Sundern

Dorothee Hammeke Sundern

Günter Hengesbach Sundern

Johannes Hengst Sundern

Bernhard Heuer Sundern

Martin Hustadt Sundern

Karl-Josef Japes Hellef./Westfeld

Peter Junker Hachen

Bernd Kaiser Sundern

Jürgen Knapstein Sundern

Hubertus Lampe Hachen

Paul Meinke Sundern

Bernd Müller Hellef./Westfeld

Bernd Nöcker Sundern

Heinrich Plass Sundern

Josef Plaßmann jun. Hellef./Westfeld

Michael Pott Sundern

Geschäftsbericht 2010 30

Burkhard Rüßmann Hachen

Fritz Sauer Sundern

Oliver Schäfer Sundern

Petra Scheffer-Röttgen Sundern

Beatrix Sommer-Wenzel Hachen

Franz Teuber Hachen

Heinz Tillmann Sundern

Waltraud Tillmann-Gehrke Sundern

Werner von Rüden Sundern

Wahlbezirk Sorpesee

Bereich Amecke, Hagen,

Langscheid, Stockum

Eduard Appelhans Hagen

Bange, Klaus Stockum

Hans-Josef Bigge Langscheid

Erich Danne Langscheid

Christian Drees Stockum

Hans-Georg Dünnebacke Stockum

Alfred Geuecke Endorf

Georg Hansknecht Amecke

Jörg Hessenkemper Langscheid

Hubert Krämer Hagen

Josef Levermann Stockum

Bernhard Lübke Langscheid

Stefan Lübke Langscheid

Andreas Meisterjahn Endorf

Josef Mertens Endorf

Dirk Müer Amecke

Heinz-Gerd Pötter Langscheid

Franz-Karl Schulte Stockum

Simon Schulte-Mesum Hagen

Udo Schumacher Amecke

Joachim Ullmann Langscheid

Freiherr Eberhard v. Wrede Amecke

Matthias Wortmann Langscheid

Wahlbezirk Hüsten

Bereich Holzen, Herdringen,

Hüsten und Müschede

Werner Backs Müschede

Ingo Beckschäfer Hüsten

Dr. Klaus Beuing Hüsten

Thomas Buchmann Hüsten

Georg Deimann Hüsten

Hartwig Diehl Hüsten

Klaus-Peter Eickel Herdringen

Friedrich Esser Hüsten

Wilfried Esser Hüsten

Josef Fredebeil Hüsten

Peter Gerwin Herdringen

Andreas Gödde Hüsten

Hubertus Gössling Hüsten

Meinolf Hahne Hüsten

Hubertus Henne Müschede

Dr. Hans Jäcker Hüsten

Karl-Heinz Keller Hüsten

Kirsten Köhler Hüsten

Ralf Landsknecht Hüsten

Clemens Menke Hüsten

Ulrich Neuhaus Hüsten

Bernhard Padberg Holzen

Ulrich Prange Hüsten

Bernd Rahmann Hüsten

Dieter Rest Hüsten

Werner Reuther Herdringen

Burkhard Risse Holzen

Erich Sander Hüsten

Erhard Schäfer Holzen

Ferdinand Schäferhoff Hüsten

Reinhard Schnettler Hüsten

Rupert Schulte Hüsten

Dr. Hildegard Spanke Hüsten

Richard Stakemeier Müschede

Willi Tillmann Hüsten

Heiner Vogel Hüsten

Heinz Vollmer-Lentmann Müschede

Ludger Weber Hüsten

Hans-Jürgen Wilbat Hüsten

Wolfgang Wilms Hüsten


Werte

schaFFen Werte


Volksbank Sauerland eG

Hauptstelle Hüsten

Drostenfeld 2-8

59.759. Arnsberg

Telefon 029.32 / 9.51-0

Fax 029.32 / 9.51-243

E-Mail info@vb-sauerland.de

www.vb-sauerland.de

Volksbank

Sauerland eG

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