info - Gemeinde Gamprin

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info - Gemeinde Gamprin

Informationen

der Gemeinde

Gamprin-Bendern info

Nr. 2/2005/2006 Juli 2005 – Januar 2006 19. Jahrgang


Sprechstunden

Telefonnotruf

Sprechstunden

Gemeindevorstehung

375 91 02

Zentrale / Einwohnerkontrolle

375 91 00

Gemeindesekretariat

375 91 04

Gemeindekassa

375 91 08

Bauführer - Baubüro

375 91 12

777 35 70 (Natel)

Förster - Werkhof

373 30 55

777 30 55 (Natel)

Postamt

373 15 64

Pfarramt

373 14 94

Mütter- u. Väterberatung

des liechtensteinischen

Roten Kreuzes

233 37 20

Telefon-Notruf

Polizei

117

Feuerwehr

118

Sanität

144

Krankenhaus Vaduz

235 44 11

Impressum

Herausgeber: Gemeinde Gamprin

Verantwortlich: Donath Oehri

Beiträge von: Donath Oehri, Petra Jann, Vereinsbeiträge

Fotos: Erich Marxer, Donath Oehri, Siegfried Elkuch, Uwe Richter, Vereine,

Michael Spagolla, Medienbüro Oehri & Kaiser

Satz: Matt Druck AG, Mauren Druck: Matt Druck AG, Mauren

Montag bis Freitag

(nach tel. Vereinbarung)

Montag bis Freitag

(oder nach tel. Vereinbarung)

Montag bis Freitag

(oder nach tel. Vereinbarung)

Montag bis Freitag

(oder nach tel. Vereinbarung)

Montag bis Freitag

(oder nach tel. Vereinbarung)

nach tel. Vereinbarung

Montag bis Freitag

und

Samstag vormittag

Dienstag

(in Ruggell 373 14 49)

Montag bis Freitag

Krankenhaus Grabs

081 / 772 12 11

Krankenhaus Feldkirch

07622 / 303

Schlossapotheke Vaduz

233 25 30

Giftunfälle

01 / 251 51 51

9.00 bis 11.30 Uhr

14.00 bis 17.00 Uhr

9.00 bis 11.30 Uhr

14.00 bis 17.00 Uhr

9.00 bis 11.30 Uhr

14.00 bis 17.00 Uhr

11.00 bis 12.00 Uhr

13.30 bis 17.00 Uhr

7.45 bis 12.00 Uhr

14.00 bis 17.45 Uhr

7.45 bis 10.45 Uhr

18.00 bis 19.00 Uhr

20.00 bis 21.00 Uhr

8.00 bis 9.00 Uhr

ab 9.00 Uhr Telefonbeantworter

Gemeindepolizist Erich Marxer

373 31 24

Feuerwehr - Kommandant

373 54 33

Kommandant - Stellvertreter

373 88 87

Bestattung (P. Marxer)

373 12 82


Liebe Einwohnerinnen

und Einwohner von

Gamprin-Bendern

Ein intensives und ereignis reiches

Jahr 2005 ist vorbei. Wir berichten

in der aktuellen Ausgabe unserer

Gemeindeinfo über die verschiedenen

Projekte, Veranstaltungen und Ereignisse

des letzten Halbjahres. Dabei

sind auch verschiedene grössere Veränderungen

eingetreten, die einen Einschnitt

ins Gemeindeleben bedeuten;

so beispielsweise die Tatsache, dass

unsere Pfarrei ab November 2005 nach

16 Jahren wiederum einen neuen und

eigenen Pfarrer hat. In diesem Zusammenhang

ist es mir auch an dieser Stelle

nochmals ein Bedürfnis, unserem

bisherigen Pfarrer Josef Jopek für sein

16-jähriges seelsorgerisches Wirken

in unserer Gemeinde den herzlichsten

Dank auszusprechen und gleichzeitig

unseren neuen Pfarrer Roland Casutt

herzlich willkommen zu heissen.

Wenn wir auf ein ereignisreiches

Jahr zurückblicken können, ist es aber

auch so, dass sich das angelaufenen

Jahr nicht minder vielfältig ausgestalten

wird. Verschiedene Grossanlässe

stehen vor der Türe; dabei möchte

ich nur zwei nennen. Am Wochenende

des Freitag und Samstag, 23./24.

Juni 2006 wird unsere Gemeinde Austragungsort

des Bundessängerfestes

sein. Dies ist eine willkommene Gelegenheit,

den vielen Gästen unsere

Gemeinde von der besten Seite zeigen

zu können. Dass dies gelingt, hängt

von der Organisation durch unseren

Gesangverein-Kirchenchor ab, aber

ganz wesentlich auch von unserer

ganzen Bevölkerung. Nur durch unser

aller aktives Mitmachen und Mitwirken

bei diesem Festanlass und durch eine

herzliche und sympathische Aufnahme

der vielen Sängerinnen und Sänger

aus dem ganzen Land wird das Fest

zum wirklichen Fest werden. Lassen

wir uns diese Chance nicht entgehen!

Ein weiterer Grossanlass der ganzen

Region wird der SlowUp am Sonntag,

14. Mai 2006 sein, bei dem unsere

Gemeinde tangiert ist. Hier besteht die

Chance, für einmal einen Sonntag anders

zu gestalten und zu erleben. Auch

hier möchten wir im Rahmen dieses

länderübergreifenden Projektes unsere

Gemeinde bestens präsentieren.

Aber auch beim Jubiläum «200 Jahre

Souveränität 1806-2006 Fürstentum

Liechtenstein» wird unsere Gemeinde

ihren Beitrag leisten und die Bevölkerung

in verschiedenster Hinsicht eingebunden

sein.

In der Gemeindeprojektarbeit wird

das Jahr 2006 einiges voranbringen.

Der Architekturwettbewerb für eine

Schul erweiterung und einen Kindergartenbau

wird noch im ersten Halbjahr

sicherlich interessante Resultate

bringen, die es dann weiterzuentwickeln

gilt.

Beim Projekt Freizeitanlage Grossabünt

werden wir die weitere Projektarbeit

ebenso vorantreiben.

Vorwort

Ein grosses Anliegen der Vergangenheit

war es für die Gemeindeverantwortlichen

immer, interessante Betriebe

in unserer Gemeinde anzusiedeln

und so gute eigene Steuereinnahmen

zu generieren. Die Gemeinde Gamprin-Bendern

hat dazu auch beträchtliche

Investitionen getätigt. Im letzten

Jahr eingeleitet, hoffen wir in diesem

Jahr eine weitere interessante Ansiedlung

mit einer weiteren Bank vertraglich

abschliessen zu können.

Alle diese Anstrengungen um ein

gutes eigenes Steuereinkommen nützen

der Gemeinde Gamprin-Bendern

nichts, wenn nicht parallel dazu ein

gerechtes Finanzausgleichsystem besteht.

Die Arbeit zur Erreichung eines

gerechten Finanzausgleichs wird die

Gemeindeverantwortlichen von Gamprin-Bendern

im kommenden Jahr und

wahrscheinlich noch einiges darüber

hinaus stark fordern.

Ich bin optimistisch und sehr motiviert,

diese Arbeit im Interesse unserer

Gemeinde zusammen mit dem Gemeinderat

und den verschiedenen Kommissionen

anzugehen, da wir bestens

darauf vorbereitet sind und die besten

Ausgangslagen für erfolgreiche Verhandlungen

haben.

In diesem Sinne wünsche ich nun

eine interessante Lektüre beim Lesen

und Anschauen unserer aktuellen Gemeindeinfo.

Mit herzlichem Gruss

Donath Oehri, Gemeindevorsteher

1


Finanzen

Die Jahre 2004 und 2005 waren

gekennzeichnet durch sehr

hohe Laufende Einnahmen aufgrund

der Partizipierung aus dem Finanzausgleichstopf

für verschulde te Gemeinden.

Trotz des auch im Jahre 2005

hohen Investitionsvolumens wird sich

die Gemeinde Gamprin-Bendern per

Ende 2005 leicht aus der Verschuldung

erholen und durch den erwarteten

Mehr ertrag im Jahr 2005 ein

Nettovermögen von ca. CHF 2 Mio.

aufweisen. Damit werden die Laufenden

Einnahmen im Jahr 2006 deutlich

niedriger ausfallen, weil dann die

Sonderausschüttung aus dem Verschuldetentopf

wegfällt. Während die

Laufenden Einnahmen für das Jahr

2005 noch mit 13.5 Mio. veranschlagt

sind, budgetieren wir für das Jahr 2006

mit CHF 10.5 Mio. gerade mal 3 Mio.

oder um ca. 28.5% weniger.

Auch die Laufenden Ausgaben reduzieren

sich gegenüber der Rechnung

2004 mit 5.904 Mio. und dem Budget

2005 mit 6.073 Mio. im Budget 2006

2

auf 5.799 Mio. oder um erfreuliche

1.8% respektive um 4.7%.

Bei Gesamtausgaben von CHF

10.609 Mio. und Gesamteinnahmen

Investitionsrechnung

Das Investitionsvolumen ist im Jahr 2006 mit 4.812 Mio. leicht niedriger

als im Budget 2005 (5.076 Mio.).

Bei den Investitionen sind die wesentlichen Beträge:

Schulhausprojekt CHF 265’000.–

Freizeitanlage CHF 250’000.–

Neue Strasse Studaberg CHF 875’000.–

Hellbock Los 2 + 3 CHF 1’110’000.–

Waldkaufangebote CHF 625’000.–

Grundbuchvermessung und GDI CHF 276’000.–

Rauz Alphütte CHF 300’000.–

WLU-Kostenbeitrag CHF 194’000.–

ARA-Kostenbeitrag CHF 106’000.–

LAK-Kostenbeitrag CHF 176’000.–.

Budget 2006 und Finanzplan

2006-2010

von CHF 10.885 Mio. resultiert daraus

ein Finanzierungsüberschuss von

CHF 0.276 Mio.

Im Finanzplan 2006-2010 wird mit

konstanten Einnahmen gerechnet. Die

Ausgaben in der Laufenden Rechnung

werden im Rahmen der bisherigen

Steigerungsprozente fortgeschrieben.

In den Investitionen wird die Primarschule/Kindergarten,

die Freizeitan lage,

im Tiefbaubereich die Höf/Kratzera

und die Mühlegass mit prominenten

Beträgen ausgewiesen.

Dies alles berücksichtigend, halten

sich die Gesamtausgaben und die Gesamteinnahmen

die Waage, wodurch

sich in der Vermögensentwicklung mit

einer langen Horizontalen auf der Höhe

von ca. 1.7 Mio. Nettovermögen die

Situa tion einpendelt.


Ansiedlung einer

weiteren Bank in

Bendern

Der Gemeinderat und die Finanzkommission

von Gamprin-Bendern

sind laufend bemüht, steuerlich

interessante Unternehmungen in der

Gemeinde anzusiedeln. So laufen seit

Februar 2005 sehr intensive und konstruktive

Verhandlungen mit einer in

Liechtenstein ansässigen Bank, um ihr

in der Dienstleistungszone in Bendern

die Möglichkeit zu schaffen, ein Bankgebäude

zu erstellen. Es handelt sich

um die Hypo Investment Bank Liechtenstein,

die im Moment noch in Vaduz

ihren Sitz hat. Der Gemeinderat hat zu

diesem Zwecke die Parzelle Nr. 226

vis-à-vis der LGT von der Industrie-

und Gewerbezone in die Dienstleistungs-

und Gewerbezone umzoniert

und nach ortsplanerischer Erarbeitung

durch ein Raumplanungsbüro für die

Parzelle 226 in Anlehnung an den

Überbauungsplan des LGT-Areals die

entsprechenden Bebauungsvorschriften

aufgestellt.

Der Gemeinderat und die Finanzkommission

sind guter Hoffnung, die

Verhandlungen mit der Hypo Investment

Bank zu einem erfolgreichen

Abschluss bringen und der Hypo

Investment Bank in absehbarer Zeit

ein Baurecht für die Erstellung eines

Bankgebäudes erteilen zu können.

Der Verwaltungsrat der Hypo Investment

Bank hat die dazu nötigen

Beschlüsse zur Ansiedlung ihrer Bank

in Bendern schon definitiv gefasst.

Die Hypo Investment Bank hat der

Architekturabteilung der Hoch schule

Liechtenstein einen entsprechenden

Finanzen

Studienauftrag für die Benderer Parzelle

226 erteilt. Im Februar 2006 ist

die Beurteilung dieser Studienarbeiten

durch eine Jury. Danach möchte die

Bank nach Möglichkeit einen geladenen

Projektwettbewerb durchführen.

Der Gemeinderat seinerseits hat die

nötigen zustimmenden Beschlüsse zu

Handen der Hypo Investment Bank

ebenso schon gefasst. Diese Beschlüsse

sind selbstverständlich unter

dem Vorbehalt gefasst, dass gemäss

Gemeindegesetz nach Abschluss des

Verhandlungspaketes der Baurechtserteilungsbeschluss

dem Referendum

unterstellt ist.

3


Abstimmung/

Ortsplanung/

Personelles

Tiefbau

Das Abstimmungswochenende

vom 25./27.November 2005 hat

in der Frage des Lebensschutzes ein

sehr deutliches Resultat erbracht.

Die Initiative «Für das Leben» wurde

mit 81.3 Prozent deutlich verworfen.

Der Gegenvorschlag des Landtages

hingegen wurde mit 79.3 Prozent sehr

klar angenommen. Das Resultat fiel in

allen 11 Gemeinden sehr deutlich aus.

Damit ist in dieser komplexen und

sensiblen Frage in der Zukunft noch

Handlungsspielraum vorhanden.

Die Stimmbürger in Gamprin-Bendern

haben den Gegenvorschlag des

Landtages mit 82 Prozent sehr deutlich

angenommen. Nur 18 Prozent sprachen

sich dagegen aus.

Wechsel im Gemeinderat

Gemeinderätin Manuela Jäger

hat ihr Mandat als Gemeinderätin

von Gamprin-Bendern aufgrund

ihrer neuen familiären Situation und

der gleichzeitigen beruflichen Belastung

auf den 30. September 2005

gekündigt. Der Gemeinderat hat diese

Kündigung an seiner Sitzung vom

28. September 2005 zur Kenntnis ge-

4

Initiative «Für das Leben»

Abstimmungsresultat

17.8 % Ja

82.2 % Nein

Die Initiative der Initianten wurde gar mit 82.2 Prozent abgelehnt und erhielt damit nur eine Zustimmung von

17.8 Prozent.

18.0 % Nein

Gemeinde Gamprin-Bendern verwirft die Initiative «Für das Leben» deutlich. Deutliches Ja von Gamprin-Bendern

zum Gegenvorschlag des Landtages.

nommen, die Kündigung gemäss Gemeindegesetz

Art. 46 genehmigt und

sich bei Manuela Jäger ganz herzlich

für die kollegiale Zusammenarbeit und

die geleistete Arbeit bedankt. Gemäss

Gemeindegesetz rückte Berno Nigg

auf den 1. Oktober 2005 neu als Gemeinderat

nach. Berno Nigg wurde an

der ersten Sitzung nach den Herbst-

82.0 % Ja

ferien am 19. Oktober 2005 angelobt

und herzlich willkommen geheissen.

Anschliessend an diese Sitzung begab

sich der Gemeinderat zusammen mit

Manuela Jäger zu einem feierlichen

Abendessen, wo nochmals die Arbeit

von Manuela verdankt und ihr ein gebührendes

Geschenk von Vorsteher

Donath Oehri überreicht wurde.


Ein Rüstfahrzeug für die

Freiwillige Feuerwehr

Das Land Liechtenstein hat ein

«Konzept zur Fahrzeugbeschaffung

der Feuerwehren im Fürstentum

Liechtenstein». In diesem Konzept ist

jede Gemeinde je nach Grösse, Beschaffenheit

etc. abgehandelt und eingestuft.

Danach ist für Gemeinde Gamprin-Bendern

ein Rüstfahrzeug vorgesehen.

Bisher hatte die Feuerwehr

Gamprin noch kein Rüstfahrzeug. Der

Gemeinderat hat sich im Jahr 2004 mit

der Thematik intensiv beschäftigt. Der

Gemeinderat musste dabei feststellen,

dass aufgrund unserer Verkehrslage in

Bendern und der Grössenordnung und

Art unserer Industrie-, Gewerbe- und

Dienstleistungszone die Anforderungen

auch an die Feuerwehr Gamprin laufend

steigen. Die Anschaffung eines Rüstfahrzeuges

für die Feuerwehr Gamprin

hätte vielleicht noch zwei bis drei Jahre

aufgeschoben werden können. In Anbetracht

der Tatsache, dass ab dem Jahr

2006 das Land Liechtenstein aufgrund

der Aufgabenentflechtung zwischen

Land und Gemeinden keine Feuerwehrfahrzeuge

mehr subventioniert,

entschied man sich für eine sofortige

Anschaffung eines Rüstfahrzeuges.

Die Rüstwagenkommission der Feuerwehr

hat in der Folge ein mustergültiges

Ausschreibungspaket ausgearbeitet.

Das Fahrzeug konnte ausgeschrieben

und dann vergeben werden. In Zusammenarbeit

mit den beauftragten Unternehmen

der Max Beck AG, Schaan und

der Marte AG hat die Kommission in

den vergangenen Monaten ganze Arbeit

geleistet. Der Gemeinderat konnte

Tiefbau/Hochbau

Feuerwehr

das Fahrzeug an seiner Sitzung vom

30. November 2005 begutachten. Der

Rüstwagen lag mit CHF 387’970.60 genau

im vorgesehenen Kostenrahmen

und er wird mit einer 30%-Subvention

vom Land subventioniert.

In der Folge erfuhr auch das Tanklöschfahrzeug

einen Umbau, welcher

mit CHF 40’213.85 abgeschlossen

werden konnte und ebenso vom Land

subventioniert wird.

Damit ist die Feuerwehr Gamprin

bestens gerüstet für jedwelche Ereignisse

nicht nur im Brandfalle. Der Rüstwagen

wird am Samstag, 20. Mai 2006

offiziell eingeweiht.

5


Pfarrei

Nach längerem Vorbereitungsprozess

und verschiedensten

Abklärungen hat der Gemeinderat

unter Beizug des Kirchenrates im

Sommer 2005 der Neubesetzung der

Pfarrstelle in Bendern zugestimmt,

nachdem dies vom Erzbistum so eingeleitet

worden war. Seit 1989 wurde

die Pfarrei Bendern von Pfarrer Josef

Jopek zusammen mit der Pfarrei Ruggell

bestens betreut. Es war dem Gemeinderat

und dem Kirchenrat sehr

wichtig, festzustellen, wie die Situation

von Pfarrer Josef Jopek diesbezüglich

eingeschätzt wird.

Schliesslich führte der Gemeinderat

und Kirchenrat an seiner Sitzung

vom 22. Juni 2005 ein umfangreiches

Hearing mit Pfarrer Roland Casutt

durch. An der gleichen Sitzung wählte

dann der Gemeinderat Pfarrer Roland

6

Verabschiedung und Neueinsetzung

in der Pfarrei

Bendern

Die Ehrengäste mit Verwandten und Angehörigen und die Vertreter der öffentlichen Hand

Casutt einstimmig zum neuen Pfarrer

von Bendern.

Die feierliche Verabschiedung von

Pfarrer Josef Jopek mit gleichzeitiger

Amtseinsetzung von Pfarrer Roland

Casutt wurde einvernehmlich zwi-

Die Geistlichkeit beim Einzug v.l.n.r.: Pfr. Peter Aregger, Pfr. Josef Jopek, Pfr. Werner Fimm, Pfr. Roland Casutt,

Erzbischof Wolfgang Haas

schen Gemeinde, Erzbistum und den

beiden Pfarrherren auf den Sonntag,

13. November 2005 angesetzt;

die Abschieds- und Einsetzungsfeier

sollte in der Messfeier in der Kirche

Bendern, dann bei einem öffentlichen

Apero im Gemeindesaal und dann

noch bei einem Mittagessen für geladene

Gäste im Mehrzwecksaal des

Vereinshauses stattfinden.

Erzbischof Wolfgang Haas nahm sodann

die Amtseinsetzung von Pfarrer

Roland Casutt in der feierlichen vom

Gesangverein-Kirchenchor begleiteten

Messfeier vor, an der die Bevölkerung,

die Vereine und die Vertreter

des öffentlichen Lebens teilnahmen.

Die weltliche Feier im Gemeindesaal

gestaltete sich dann als Feier der

Herzen. Die musikalische Gestaltung

des Musikvereins, ein herzliches Wort

des Dankes zur Verabschiedung und

des Grusses von Vorsteher Donath

Oehri, die Geschenksübergabe durch

die Vereine mit stellvertretenden Worten

der Gesangsvereinspräsidentin

Astrid Büchel und vor allem die Darbietung

der Schulkinder und Lehrerschaft

unter musikalischer Begleitung


Der Vorsteher während der Ansprache

des Musikvereins wie auch die Tanzaufführungen

der Trachtentanzgruppe

gingen dem scheidenden Pfarrer Josef

Jopek sichtlich zu Herzen.

So gestaltete sich die Feierstunde zu

einem herzhaften Abschiednehmen

und zu einem freundlichen Empfang

des neuen Pfarrers Roland Casutt.

Anschliessend waren die Vertreter

der Kirche, die Pfarrherren selbst mit

ihren Verwandten und Bekannten,

die Vereinsvertreter und die mit der

Kirche kontaktierten Kommissionen

und Gremien zu einem feierlichen Mittagessen

in den Mehrzwecksaal des

Vereinshauses geladen. Das feine

Mittagessen war immer wieder aufgelockert

durch Kurzansprachen des

Dankes und des Empfanges, mit Geschenksübergaben,

mit lustigen Spielen,

an denen die Pfarrherren beteiligt

wurden und auch durch eine gesangliche

Darbietung, in der der Vorsteher

und Vizevorsteher in einem längeren

auf Josef Jopek zugeschnittenen Lied

lustige und hintergründige Begebenheiten

um Pfarrer Josef Jopek und die

Kirche im Lande und im Allgemeinen

zum Besten gab.

Die musikalische Umrahmung der

ganzen Feier machten die Gäste

gerade selbst; sei es als Mittagsgebet

oder als Umrahmung der Ansprachen

des Vorstehers: die Gäste zauberten

im vierstimmigen Chor spontan

von den auf den Tischen aufgelegten

Liednotenblättern weg eine feierliche,

Pfarrei

musikalisch wunderbare Stimmung in

den Saal.

So war der Verabschiedung von

Josef Jopek in sehr würdevollem und

feierlichem Rahmen über die Bühne

gegangen. Der Dank der Gemeinde

und aller Gremien der Gemeinde wurde

für Josef Jopek somit deutlich sichtbar.

Er bedankten sich dafür in bewegten

Worten, sowohl im Gemeindesaal, im

Vereins haussaal bei der internen Feier

wie auch in einem sehr persönlichen

Brief an den Gemeinderat.

Aber auch der herzliche Empfang

des neuen Pfarrers Roland war gelungen,

war es nämlich das Bestreben

der Gemeinde neben dem herzlichen

Dank und auch der da und dort aufkommenden

Wehmut wegen des

Abschieds des bisherigen Pfarrers

immer auch die andere Seite, die freudige

zu zeigen; nämlich die Freude

über einen Neuanfang mit dem neuen

Pfarrer Roland Casutt.

Der Vorsteher übergibt dem scheidenden Pfarrer Josef Jopek ein speziell für ihn gemaltes Bild

7


Pfarrei

v.l.: Donath Oehri, Josef Jopek, Roland Casutt

8

Dankeswort des bisherigen

Pfarrers Josef Jopek

Herzlichen Dank!

Für die grossartige Abschiedsfeier, die

ich mit Ihnen, liebe Pfarreiangehörige

von Bendern-Gamprin im Gemeindesaal

am Sonntag, den 13. November

2005 erleben durfte, und die mir die

Gemeindevertreter und die verschiedenen

Dorfvereine bereitet haben, für

die vielen mündlichen und schriftlichen

Dankesworte, danke ich Ihnen allen

nochmals von ganzem Herzen. Ich

Die Schulkinder singen unter Begleitung des Musikvereins ein lustiges Lied auf Josef Jopek

danke für die warmherzigen Dankes-

und Abschiedsworte des Vorstehers

und der Präsidentin des GV-Kirchenchores

im Namen der Dorfvereine, für

die humorvollen und frohen Einlagen

der Schulkinder zusammen mit der

Lehrerschaft, des Musikvereins und

der Trachtenkinder. Ich danke ganz

herzlich für die schönen und tollen

Geschenke zur Erinnerung an meine

Seelsorge in Bendern-Gamprin. Ich

Josef Jopek lacht über sein Lied

danke auch alle jenen, die zu dieser

unvergesslichen Abschiedsfeier im

Gemeindesaal und im Vereinshaus

auf irgendeine Art und Weise beigetragen

haben. Meine Seelsorgearbeit

in der Pfarrei Bendern-Gamprin und

Ihre, liebe Pfarreiangehörige von Bendern-Gamprin,

Offenheit, Fröhlichkeit

und Dankbarkeit wird mir lange erhalten

bleiben. Vergelt’s Gott für alles!

Josef Jopek, Pfr.


Der Vorsteher begrüsst den neuen Pfarrer Roland Casutt

Astrid Büchel spricht im Namen der Vereine

Auch der Regierungschef Othmar Hasler verabschiedet

sich von Josef Jopek

Die Schüler und Lehrer überreichen Geschenke

Die Vereine überreichen ein gemeinsames Geschenk

Pfarrei

9


Souveränität

In diesem Jahr kann Liechtenstein

auf 200 Jahre Souveränität

zurückblicken. Während des ganzen

Jubiläumsjahres werden verschiedene

Veranstaltungen, Feierlichkeiten

und Projekte durchgeführt.

Der absolute Höhepunkt wird der

12. Juli 2006 sein; in Erinnerung an

den Unterzeichnungsakt der Rheinbundakte

am 12. Juli 1806 ist der 12.

Juli 2006 als der Tag der Souveränität

in Liechtenstein erklärt worden, der

mit einem Festumzug mit anschliessendem

Volksfest in Vaduz begangen

wird.

Am 12. Januar 2006 wurde das Souveränitätsjubiläumsjahr

im Gemeindesaal

Gamprin in einer sogenannten

Ver nissage mit einem vielfältigen

Programm und verschiedenen Reden

eröffnet. Der Gemeindevorsteher konnte

dabei Erbprinz Alois und Erbprinzessin

Sophie mit Prinzessin Marie Carolin

und viele weitere Persönlichkeiten des

öffentlichen Lebens begrüssen. Der

Regierungschef eröffnete sodann das

Jubiläumsjahr offiziell. Das attraktive,

medial sehr gut aufgemachte, Programm

wurde während einer halben

Stunde live in Radio L und Radio DRS

2 übertragen und zeigten einen sehr

guten Einblick in die verschiedenen

Programmpunkte des Jubiläumsjahres.

Was hat es überhaupt auf sich mit

dem Souveränitätsjubiläum 2006?

Die Souveränität und damit Eigenstaatlichkeit

Liechtensteins ist ein wichtiger

Bestandteil der Identität und des

Selbstbewusstseins unseres Staates.

Liechtenstein hat seine Souveränität

10

200 Jahre Souveränität

Liechtensteins

am 12. Juli 1806 erlangt, als die sogenannte

Rheinbundakte unterzeichnet

wurde. Dieser Rheinbund war ein unter

dem Druck Napoleons I. in Paris gebildeter

Bund deutscher Fürsten, die aus

dem Ver band des Heiligen Römischen

Reichs Deutscher Nation austraten. Unter

den 16 Gründungsmitgliedern des

neuen Staatenbundes war auch Liechtenstein,

das damit wie die anderen 15

Rheinbundstaaten mit der Aufnahmen

in den Rheinbund formell die Eigenstaatlichkeit

erlangten; dies obwohl

Fürst Johann I. die Rheinbundakte

nicht unterzeichnete, da er auch nicht

anwesend war. Ganz im Gegensatz zu

allen anderen Rheinbundländern, die

später in andere Staaten eingegliedert

wurden, hat das Fürstentum Liechtenstein

seine Souveränität bis zum heutigen

Tag beibehalten und immer weiter

abgesichert.

Im Jubiläumsjahr 2006 werden Feierlichkeiten

der verschiedensten Art

stattfinden. Dem Tag der Souveränität

am 12. Juli 2006 kommt die zentrale

Bedeutung der Festlichkeiten zu. In

Vaduz ist an diesem Tag der Souveränität

ein grosser von allen 11 Gemeinden

gestalteter Festumzug geplant, in

dessen Anschluss im Städtle das 200

Jahr-Fest stattfindet.

Das Organisationskomitee auf Landesebene

hat für diesen Festumzug

ein Konzept erstellt und jeder Gemeinde

ein Thema zugeordnet; das Ganze

von Innen nach Aussen zugeteilt.

Gamprin-Bendern hat das Thema Dialog

einerseits und als bedeutende Persönlichkeit

den Landesverweser Joseph

Schuppler andererseits zugedacht

erhalten.

Der Gemeinderat von Gamprin-

Bendern konnte mit Norbert Hasler,

Haldenstrasse Gamprin einen sehr

guten Koordinator für unseren Umzugsteil

gewinnen, dem nach Bedarf die

Kulturkommission zur Seite gestellt

ist. Am 5. Oktober 2005 von 18 Uhr

bis 21 Uhr führte Norbert Hasler mit

verschiedenen Personen unserer

Gemeinde (Vereins vertreter, Schulvertreter

etc.) einen ausgezeichneten

Workshop durch. Nach einer anschaulichen

Einführung in das Thema durch

Norbert Hasler und Vorsteher Donath

Oehri wurde in workshopmässiger Arbeitsweise

die Kreativphase der Ideensammlung

durch geführt. Und die

Ideen sprudelten; das Resultat konnte

sich sehen lassen. Mittlerweile hat

Norbert Hasler daraus einen ersten

sehr guten Konzeptentwurf ausgearbeitet.

Dieser wird weiter präzisiert. Für

die Um setzung und vor allem für den

Auftritt am 12. Juli 2006 selbst sind wir

natürlich auf die Vereine und die Leute

aus Gamprin-Bendern angewiesen.

Der 12. Juli 2006 sollte auf jeden

Fall von der ganzen Bevölkerung

unserer Gemeinde im Kalender dick

ange strichen werden; entweder für

die Mitwirkung beim Umzug oder als

Zuschauer und Festbesucher. Weitere

Informationen zum Jubiläumsjahr

2006 können unter www.200jahre.li

abgerufen werden.


ARA Bendern – Gemeinschaftswerk

aller Gemeinden

eröffnet

Am Freitagnachmittag, 18. November

2005 wurde die ARA

in Bendern in einem feierlichen Akt

in Anwesenheit der verschiedenen

Verantwortlichen der Gemeinden und

des Landes offiziell eröffnet und von

Pfarrer Roland Casutt ein gesegnet.

Unter den Rednern war der Präsident

des AZV der Gemeinden Liechtensteins

Herbert Beck und der Geschäftsführer

Hilmar Hasler moderierte die Feier. Neben

den Ingenieuren sprach auch Regierungschef

Otmar Hasler Worte der

Anerkennung für das gelungene Werk.

In einer hintergründigen und launigen

Ansprache gratulierte auch Vorsteher

Donath Oehri im Namen aller Gemeinden

für das Paradebeispiel einer

Umweltan lage in Bendern.

Am Samstag, 19. November 2005

war dann die Bevölkerung zum Tag

der offenen Tür in die Abwasserreinigungsanlage

ARA Bendern einge laden

und ca. 1500 Besucher nutzten diese

einmalige Gelegenheit.

Bereits seit dem Jahr 2004 werden

die Abwässer aller 11 Gemeinden in

der ARA Bendern gereinigt. Am Tag

der offenen Tür wurde der Bevölkerung

eine stolzes Bauwerk präsentiert,

das erst durch das Zusammenwirken

aller Gemeinden zu Stande

kommen konnte. Die Bauarbeiten für

die Verwirklichung der modernsten

Abwasserei nigungsanlage in der Region

wurden vor sieben Jahren in Angriff

genommen.

Die Weichenstellungen fanden jedoch

schon Jahre davor statt.

Der Ausbau der ARA Bendern erfolgte

in drei Etappen. Als erstes wurde

der Ausbau der mechanischen Reinigung

sowie der Neubau eines Regen-

und Havariebeckens vorgenommen,

um beispielsweise einem Ölunfall begegnen

zu können. Die zweite Etappe

umfasste die Erweiterung von zwei auf

vier Wasserstrassen und die vollständige

Sanierung der bereits bestehenden

Anlage. Als letzte Ausbauphase war

die Klärschlamm-Behandlungs anlage

an der Reihe. Für die Entsorgung des

Klärschlamms musste auf Grund geänderter

Gesetzeslage eine neue Lösung

gefunden werden. Eine Verwendung

als Dünger in der Landwirtschaft ist

seit 2005 nicht mehr erlaubt. In der

neuen Anlage wird der Klärschlamm

getrocknet und als Granulat in Silos

zwischengelagert. Das Granulat findet

Verwendung als Brennstoff in Zementwerken.

Für den Abtransport des Granulats

werden pro Jahr ca. 70 bis 80

Silolastzüge benötigt, bei Verwendung

als Klärschlamm wären bis zu 4000

Fasstransport notwendig.

Die ARA Bendern in Zahlen

Für den Ausbau der ARA Bendern

wurde eine Investitionssumme von 40

Mio. Franken bereitgestellt. Die Anlage

des Abwasserzweckverbandes

ARA

Bendern

der Gemeinden Liechtensteins (AZV)

wurde zu 50% vom Land subventioniert.

Nach dem Endausbau besitzt

nun die ARA Bendern die Kapazität,

die Abwässer aller Liechtensteinischen

Gemeinden in den nächsten 20 bis 25

Jahren optimal zu behandeln. Im Jahr

2004 wurden 9,5 Mio. Kubikmeter Abwasser

gereinigt. Daraus resultiert über

27’000 m2 Klärschlamm. Das bei der

Vergärung entstehende Biogas wird in

Blockheizkraftwerken verbrannt. Jährlich

können so ca. 1.5 Mio. KWh Strom

und Wärme für die Schlamm- und Gebäudeheizung

erzeugt werden. Die

Betriebskosten betragen rund drei Millionen

Franken pro Jahr, allein die Klärschlammverwertung

kostet mehr als eine

Million Franken. Dank der Nutzung

von Synergien konnten die Kosten pro

Einwohner seit dem Zusammenschluss

aller 11 Gemeinden gesenkt werden.

Die Gemeinden beteiligen sich verursachergerecht

an den Kosten, dabei ist

auch massgeben, wie stark das Wasser

aus den jeweiligen Gemeinden mit

Schmutzstoffen belastet ist.

v.l.n.r.:Karlheinz Ospelt, Gregor Ott, Gaston Jehle, Freddy Kaiser, Donath Oehri, Hubert Sele

11


Schulbau

Aufgabe der vorbereitenden Projektgruppe

war es in den letzten

Monaten, das Raumprogramm zu

präzisieren und den Architekturwettbewerb

vorzubereiten. Im Oktober

2005 konnte dann der Wettbewerb bekannt

gemacht werden. Es wurden 16

Architekturbüros aus Liechtenstein und

5 aus der Region St.Gallen, Vorarlberg,

Graubünden direkt zugeladen und noch

10 Architekturbüros nach internationaler

Ausschreibung zugelost.

Die Jury setzt sich aus den Sachpreisrichtern

Donath Oehri (Vorsitzender),

Peter Oehri, Helmut Bühler, Erna

Näscher (Ersatz-Sachpreisrichterin),

den Fachpreisrichtern Arch. Hubert

Ospelt, Arch. Silvio Marogg, Arch. Martin

Engler, Arch Hermann Kaufmann,

Arch. Nicole Gärtner (Ersatz-Fachpreisrichterin)

als stimmberechtigte

Mitglieder zusammen. Als beratende

Mitglieder in der Wettbewerbsjury amten

Annelies Bruhin, Barbara Kind, Elisabeth

Kathan, Armin Hasler und Arch.

Florin Frick.

12

Primarschulhaus- und

Kindergartenbau

Am 25. November 2005 waren alle

31 am Wettbewerb teilnehmenden Architekturbüros

in der Aula der Primarschule,

wo ihnen der bevorstehende

Wettbewerb vorgestellt wurde. Im Anschluss

dieser Begehung konnte das

Gebäude und das Gelände besichtigt

und die Modelle abgeholt werden.

Bis 30. November 2005 bestand der

Möglichkeit der schriftlichen Fragestellung,

welche zu Handen aller Wettbewerbsteilnehmer

bis 14. Dezember

2005 beantwortet wurde. Der späteste

Einreichtermin der Wettbewerbspläne

(anonym) ist der 10. März 2006 und

derjenige des Situationsmodells (ebenfalls

anonym) am 24. März 2006. Die

eingereichten Projekt werden vom begleitenden

Architekturbüro rudimentär

vorgeprüft. In der Kalenderwoche 15

(10.-16. April) erfolgt dann der erste

Jurysitzungstag. Dabei werden die eingereichten

Wettbewerbs projekte auf

ca. 5 bis 9 Projekte reduziert. Diese

ca. 5 bis 9 Wettbewerbsprojekte werden

sodann von Spezialin genieurbüros

vertieft auf Konstruktions- und Gebäudetechnikkonzept

hinsichtlich Energie,

Ökologie, Bestandsdauer und Unter-

halt (nachhaltiges Bauen), Wirtschaftlichkeit,

Strassenraumgestaltung und

weiterer spezieller Kriterien geprüft und

bewertet.

In der Kalenderwoche 19 (8.-14. Mai)

erfolgt dann die abschliessende und

zum Resultat führende Jurierung. Der

Gemeinderat wird sodann voraussichtlich

das erstrangierte Wettbewerbsprojekt

zur Umsetzung beschliessen. Ab

6. Juni 2006 werden die Projekt öffentlich

ausgestellt.

Danach beginnt die Detailplanung.

Parallel dazu wird die Bevölkerungsentwicklung

beobachtet. Bei ausreichender

Detailplanung und genauer

Feststellung der Kosten wie auch der

Fest stellung des Handlungsbedarfs

aufgrund der Bevölkerungs- und vor

allem der Kinderentwicklung erfolgt

die Volksabstimmung. Nach Erreichung

des Volksmehrs für den Kredit

zur Erweiterung der Primarschule und

zum Baus des Kindergartens neu beim

Primarschulareal kann mit dem Bau

begonnen werden.


Weiterer Bodenkauf in der

Grossbünt

Direkt anschliessend an das

Gross bünt areal hat der Gemeinderat

und die Finanzkommission im

letzten Jahr mit der Parzelle 1553 eine

weitere Fläche von 158.5 Klafter

zum Preis von CHF 11’950.– kaufen

können. Damit ist die Optimierung des

Grossabüntareals ein weiteres Stück

vorangekommen.

In vergangenen Jahr konnte der

Gemeinderat und die Finanzkommission

das Schulhausareal nochmals

deutlich erweitern und damit sehr

wesentlich optimieren.

Zum Ersten konnte die Parzelle Nr.

791 mit 245 Klaftern für CHF 171’500.–

gekauft werden. Gleich anschliessend

hat der Gemeinderat diese Parzelle

um zoniert und die Regierung hat der

Umzonierung ebenso die Zustimmung

erteilt.

Ebenso im letzten Jahr konnte die

Gemeinde Gamprin die Parzelle 1552

mit 428.7 Klaftern für einen Preis von

CHF 300’125.– kaufen. Damit hat das

Schulhausareal eine Ausdehnung von

der Bühlstrasse und Fehragass bis nunmehr

zum Feldweg Richtung Jederfeld.

Damit ist für die anstehende Schulhauserweiterung

und den laufenden Architekturwettbewerb

wiederum noch eine

bedeutend verbesserte Ausgangslage

geschaffen. Es ist ein Brückenschlag

gelungen, der vor allem im Hinblick auf

die Erschliessung und Verbindung neue

Möglichkeiten eröffnet.

Der Gemeinderat hat auch die Umzonierung

der Parzelle 1552 in die Zone für

öffentlichen Bauten und Anlagen umgehend

beschlossen. Der Umzonierungsprozess

läuft bei dieser Parzelle noch.

Die Gemeinde hat damit in den letzten

Jahren das Schulhausareal von

ursprünglich ca. 2200 Klaftern neu auf

ca. 7300 Klafter vergrössert und damit

einen ausgezeichneten Spielraum geschaffen.

Ortsplanung

Weitere Bodenkäufe beim Schulhaus

areal

13


Tiefbau

Die umfangreiche Tiefbautätigkeit

im Bereich von Unterbendern

im Jahr 2005 muss in einem grösseren

Zusammenhang gesehen werden. Im

Prinzip war es vor Jahren ein grosses

Projekt von Land und Gemeinde, aber

auch verschiedener Gewerke wie AZV

etc, als es darum ging, die ganze Verkehrssituation

in diesem Bereich neu

aufzugleisen. Dazu gehörte die neue

Erschliessungsstrasse dem Rheindamm

entlang zur ARA, die neue Erschliessung

des Werkhofareals, die

neue Kanalbrücke, die Führung des

Hauptsammelkanals unter dem Kanal

durch und dann dem Kanaldamm

entlang zur ARA, der neue Kreisel mit

verschiedenen flankierenden Massnahmen

in die Schwibbogastrasse hinein

und bis zur Eschebrücke an der

Schaaner Strasse.

Die planliche Aufgleisung dieses sehr

umfangreichen Projektes war das eine;

die Umsetzung das andere. Klar war

dabei, dass es ein Gesamtkonzept

geben muss, das dann aber Schritt für

Schritt vorgenommen werden kann;

ansonsten der Verkehrskollaps in Unterbendern

vorprogrammiert gewesen

wäre. Dies umso mehr, als festgehalten

werden muss, dass bis ins letzte

Jahr hinein Richtung ARA ein nicht zu

unterschätzender Bauverkehr war, da

die ARA Bendern einer umfangreichen

Erweiterung und Totalsanierung unterworfen

wurde, welche über Jahre hinweg

dauerte. Dies alles musste unter

einen Hut gebracht werden. Nachdem

die verschiedenen Umsetzungen ennet

dem Kanal grössten Teils in den Jahren

zuvor realisiert wurden, war im letzten

Jahr 2005 der Kreisel bei der Post in

Bendern und die gesamte Tiefbauinfrastruktur

in der Schwibbogastrasse

14

Schwibbogakreisel

in Bendern

und Schaaner Strasse an der Reihe.

Bis auf eine kurze Zeit in den Sommerferien

und dann im Spätherbst zwei

Tage für die Belagsarbeiten musste

der gesamte Tiefbau und Strassenbau

in diesem sehr verkehrsreichen Verkehrsknotenpunkt

parallel zum starken

Verkehr durchgeführt werden. Auch

wenn es zeitweise für die Anwohner

und Verkehrsteilnehmer starke Belastungen

bedeutete, kann man heute im

Rückblick sagen, dass diese Baustelle

sehr gut organisiert und abgewickelt

wurde; sowohl Planer als auch Unternehmer

haben ganze Arbeit geleistet

und unter enormem Druck beste Arbeit

aus geführt.

Heute dürfen wir von der Gemeinde

sagen, dass wir in diesem Bereich wiederum

eine neue Tiefbauinfrastruktur

haben. Der neue Kreisel funktioniert

bestens. Der Verkehrsfluss ist bedeutend

besser. Die Sicherheit ist stark

gestiegen. Kurzfristige Staus treten,

wenn überhaupt, nur ganz kurzzeitig

bei den stärkst frequentiertesten Arbeitswegzeiten

auf, wobei dann der

Rückstau nicht vom neuen Kreisel

ausgeht. Im Jahr 2006 wird nunmehr

noch das Innenleben des Schwibboga-

Kreisels gestaltet. Gemeindebauführer

Helmut Bühler und Gemeindeförster

Siegfried Kofler haben mit Erfolg den

Vorschlag eingebracht, eine lebende

Weidenbrücke zu gestalten, die einen

Schwibboga (Schwebebogen/Schwebebrücke)

darstellt. Der Förster wird

zusammen mit seiner Forstgruppe dieses

Weidengeflecht auf einem leichten

Metallgeflecht im kommenden Frühjahr

realisieren. Danach sollten wir diesen

Verkehrsknotenpunkt wieder für einige

Zeit bestens für die Anforderungen

des Verkehrs gerüstet haben. Die alte

Kanalbrücke wurde abgebrochen; der

Zufahrtsdamm von der alten Kanalbrücke

wird im Frühjahr 2006 abgebaut.

Die dort bestehende Parkierungsmöglichkeit

wurde auf die linke Seite der

neuen Zufahrtsstrasse verlegt. Langfristig

(Ablauf des Baurechtsvertrages

ist im Jahr 2009) sollte dann auch der

Schiessplatz aufgelöst werden. Dannzumal

wird sich der Verkehr zur ARA

auf der heute bestehenden Strasse

dem Rheindamm entlang bewegen

und dann dem Kanaldamm entlang

zurück zur neuen Brücke gelangen.

Dazwischen wird ein neues Gewerbegebiet

mit doppelstöckiger Erschliessungsmöglichkeit

entstehen.

Diese geschilderten Massnahmen

der letzten Jahre bis hin in die Zukunft

waren umfangreiche ortsplanerische

Arbeiten, die der Gemeinderat und die

Verwaltung in den letzten Jahren sehr

stark beschäftigten. Das Resultat kann

sich sehen lassen.


Mittelinseln an der

Ruggeller Strasse

Die Ruggeller Strasse zwischen

Bendern und Ruggell muss als

eindeutige Ausserortsstrasse bezeichnet

werden. Die Geschwindigkeitsbegrenzung

liegt bei 80 km/h. In den

Mündungsbereichen der verschiedenen

Strassen in die Ruggeller Strasse

(Fallsbretscha, Mühlegass, Jedergass,

Badäl) hat sich in den letzten Jahren

zusehends mehr Siedlungsdichte

eingestellt. Andererseits hat sich der

Verkehr an der Ruggeller Strasse, vor

allem der Arbeitswegverkehr, sicherlich

erhöht. Diese zwei Komponenten

haben ergeben, dass in den letzten

Jahren die Gemeindevorstehung und

auch der Gemeinderat sich aufgrund

von Anwohnerreaktionen immer wieder

mit der Ruggeller Strasse befassen

mussten; dies obwohl die Ruggeller

Strasse als Landstrasse in den alleinigen

Wirkungs- und Entscheidungsbereich

des Landes fällt. Im letzten Jahr

wurde mit einer Unterschriftenaktion

vor allem der Anwohner im Mündungsbereich

der Jedergass wiederum eine

Inititative ergriffen. Der Gemeinderat

befasste sich in der Folge neuerlich

mit der Thematik und leitete die

Unterschriften mit entsprechender

Stellungnahme an die Landesstellen

weiter. Entstanden ist dann die Idee

der Anbringung von Mittelinseln an

der Ruggeller Strasse. Zu guter Letzt

wurden im Dezember 2005 solche

Mittelinseln im Mündungsbereich der

Jedergass und der Mühlegass vom

Land realisiert. Die Gemeinde hat die

Erstellung der zwei Mittelinseln mit

CHF 150’000.- mitfinanziert.

Die Idee der Mittelinseln möchte

erreichen, dass die Verkehrsteilnehmer

deutlich erkennen, dass sie hier

in einen anderen Bereich, nämlich in

Siedlungsnähe kommen. Aufgrund der

nötigen Strassenbreiten kann damit

nicht erreicht werden, dass deutlich

unter 80 km/h gefahren wird. Was aber

sicherlich erreicht werden kann, ist,

dass die wenigen Raser nicht mehr mit

100 und 120 km/h die Ruggeller Strasse

durchrauschen. Zugleich können

die Mittelinseln für die Fussgänger

Tiefbau

als Übergang genutzt werden. Der

Ausleuchtung der beiden Mittelinseln

wurde spezielle Beachtung geschenkt,

um so möglichst Unfälle zu vermeiden.

Die zwei neuen Mittelinseln liegen auf

einer Linie mit den gerade ebenfalls im

letzten Jahr realisierten Mittelinseln in

Ruggell; dort hat es auf der Fortsetzung

nunmehr 3 Mittelinseln. Für den

Autofahrer ist somit zwischen Ruggell

und Bendern immer wieder die gleiche

Zäsur; insgesamt 5 Mal. Der Verkehr

auf der Ruggeller Strasse dürfte damit

ganz im Sinne der Anwohner einerseits

und der Verkehrsteilnehmer andererseits

befriedigend beruhigt sein.

Neuvermessung – Waldkaufangebot

der Gemeinde

Das besiedelte Gebiet in unserer

Gemeinde ist schon seit einigen

Jahren neu vermessen und im Grundbuch

bereinigt. Im Riet sind in einem

zweiten Vermessungslos in den letzten

Wochen und Monaten die Vermarkungsarbeiten

gelaufen. Die Planauflage

ist erfolgt. Die Bereinigung und der

Eintrag ins Grundbuch dieses zweiten

Vermessungsgebietes dürfte in den

nächsten Monaten erfolgen.

In den nächsten Wochen und Monaten

soll auch das Gebiet «Kratzerawald,

Kela, Lotzagüatle» usw. in einem

weiteren und letzten Vermessungslos

vermessen werden.

Die Vermessungsarbeit in diesem Gebiet

dürfte am Anspruchvollsten sein;

¾ der Kosten für die Ermittlung der

Grenzen sind von den Eigentümern zu

tragen. Gerade bei den Wäldern könn-

te dies für die Eigentümer zu unschönen

Missverhältnissen führen, indem

der eigentliche Wert eines Waldes im

Verhältnis zu den anfallenden Kosten

in einem sehr ungünstigen Verhältnis

liegen könnte.

Dem hat der Gemeinderat Rechnung

getragen, indem er die Waldeigentümer

auf diesen Umstand nun vor der

eigentlichen Vermessungsarbeit hin-

15


Tiefbau

Höfstrasse mit Verbindung in die Kratzera

Der Verbindungsweg zwischen der

neuen Strasse Höf und der Kratzera ist

fertiggestellt. Damit ist eine attraktive

Verbindung zwischen dem Naherholungsgebiet

Kratzera und dem Badäl

respektiv dem neu entstehenden Siedlungsgebiet

Höf realisiert.

16

weisen möchte. Bevor nun die eigentliche

Vermarkungs- und Vermessungsarbeit

gestartet werden soll, wird die

Gemeinde den Waldeigentümern in

diesem Vermessungsgebiet ein Waldkaufangebot

machen. Der Förster hat

die Wälder nach gleichem Grundsatz

eingeschätzt, wie er dies in den letzten

Jahren gemacht hat, wenn der

Gemeinde ein Wald angeboten wurde.

Diese Einschätzung erfolgt nach klaren

Kriterien (Erschliessungssituation,

Bestockung, Lage etc.).

Die Eigentümer wurden am 26. September

2005 zu einem entsprechenden

Informationsabend eingeladen

und über diese Thematik informiert.

Im Verlaufe des Februar / März 2006

werden nunmehr alle Waldeigentümer

ein entsprechendes Waldkaufangebot

erhalten. Mittels Talon können die Eigentümer

der Gemeinde bekannt geben,

ob sie den Wald zu den vom Gemeindeförster

eingeschätzten Bedingungen

an die Gemeinde verkaufen

wollen. Im Falle des Einverständnisses

wird die Gemeinde den Vertrag erstellen

und für sämtliche Nebenkosten aufkommen.

Wenn die Gemeinde im Extremfall

alle Wälder kaufen könnte, würde sich

selbstverständlich die Vermessung bedeutend

vereinfachen. Vor allem würde

jedoch auch die Waldbewirtschaftung

durch die zusammenhängenden Bewirtschaftungsflächen

bedeutend effizienter

und im Sinne der Waldfunktionen

besser erfolgen.


Mühlegass-Studie

An seiner Sitzung vom 31. August

2005 hat der Gemeinderat

dem Ingenieurbüro Ingenium AG

Vaduz den Auftrag zur Erstellung einer

Studie «Ausbau Mühlegass» erteilt.

Die Studie lag an der Gemeinderatssitzung

vom 30. November 2005 vor und

sie wurde mittels Powerpointpräsentation

und den Detailplänen ausführlich

vorgestellt und dabei folgendermassen

gegliedert:

• Bestand /Nutzungsansprüche an

den Strassenraum

• Ziel und Randbedingungen für den

Strassenraum

• Vorstudie

• Kosten

Die Studie stellt fest, dass die heutige

Mühlegass eine ausgesprochene

Quartiererschliessungsstrasse ist, bei

der 50 km/h signalisiert ist, man aber

aufgrund der Ausbaubreite und der

Übersicht maximal 30 km/h fahren

könne. Als Zielsetzungen und Randbedingungen

für den Strassenausbau

Mühlegass skizziert die Studie folgendes:

• Quartiererschliessungsstrasse

• Geschützter Bereich für Fussverkehr

(Gehweg)

• Keine Geschwindigkeitszunahme

• Geringer Landerwerb, beidseitig etwa

in gleichem Masse

• Keine Plätze, Parkierungsflächen,

Zweiradanlagen usw. im Strassenraum

• Strassenraumgestaltung ähnlich zu

anderen Objekten in Gamprin

• Anordnung der Werkleitungen in der

Strassenparzelle.

Ortsplanung/

Tiefbau

Die Studie geht sodann auf den Ausbaustandard

ein.

Nach Vorstellung der Studie stellte

der Gemeinderat anlässlich der Sitzung

vom 30. November 2005 fest, dass

es sich um eine sehr gute Grundlage

handle, die ganz im Sinne der Anwohner

in der Mühlegass sei und auf deren

Basis eine erfolgreiche Realisierung

des Projektes absehbar sei.

Der Gemeinderat nahm sodann die

vorgestellte Studie zur Mühlegass zur

Kenntnis und erachtete sie in allen

Punkten für sehr gut. Der Gemeinderat

sprach sich dafür aus, die Mühlegass

auch in Zukunft als Quartiererschliessungsstrasse

zu belassen. Es soll der

geringst mögliche Ausbaustandard von

einer Strassenbreite von 4.60 m und

einer Gehwegbreite von 1.50 m gewählt

werden. Damit ist die geringst mögliche

Bodenauslösung nötig. Die Bodenauslösung

soll auf beiden Seiten ungefähr

gleich breit erfolgen. Der Gehweg soll

auf die ganze Länge auf der Südseite

angelegt werden.

Das Ingenieurbüro Ingenium soll

für die Anwohnerinformation und

die Bodenauslösungen im Aufwandverhältnis

beigezogen werden.

Wir sehen links die heutige Situation in der Mühlegass.

17


Ortsplanung/

Tiefbau

Die typische Siedlungsstruktur der

Gemeinde Gamprin-Bendern präsentiert

sich dergestalt, dass sich die

Wohnzonen entlang der Strassenzüge

auf einer Tiefe von ca. 30 Metern dahinziehen.

An der Jedergasse gibt es

jedoch eine Ausnahme: auf der linken

Seite, abwärts in nördlicher Richtung

fahrend, wird die W2 plötzlich unterbrochen.

Dort ist auf einer Länge von ca.

150 Metern die Zone üG ausgewiesen;

der Bereich ist mit Feldgehölz bewachsen.

Die Grundstücke im Bereich dieser

Zonierungslücke sind im Eigentum

verschiedener Privateigentümer. Diese

Bodeneigentümer gelangten bereits

anfangs des Jahres 2003 an die

Gemeinde und stellten Antrag auf Einzonierung.

Der Gemeinderat hat dann in den darauffolgenden

zwei Jahren an zahlreichen

Sitzungen und unter fachlichem

18

Zonierung der letzten

Zonierungslücke den

Wohnstrassen entlang

Beizug die notwendigen Vorarbeiten

zur Einzonierung dieser letzten noch

bestehenden Wohnzonenlücke den

Wohnstrassenzügen entlang geleistet

und die entsprechenden Beschlüsse

gefasst. Der Gemeinderat konnte sich

grundsätzlich den Argumenten der

Bodeneigentümer anschliessen, darüber

hinaus sollte aber auch mit dieser

Zonierung die Gelegenheit ergriffen

werden, eine grundsätzliche Verbesserung

der Zonierungssituation zu erreichen.

Weiters sollte ein landschaftlich

wertvolles Element, nämlich der bestehende

Feldgehölzstreifen der Jedergass

entlang, langfristig geschützt und

erhalten werden.

Am 21. Februar 2005 ist die Vorgenehmigung

der Regierung zur Zonierung

dieser letzten Zonierungslücke

entlang der Gampriner und Bendner

Ge meindestrassen eingetroffen. Daraufhin

hat der Gemeinderat weitere

grundsätzliche Details beschlossen

und am 7. April 2005 wurden die Bo-

denbesitzer im Rahmen einer Eigentümerversammlung

informiert.

Im Nachgang an diese Eigentümersammlung

mussten weitere Nachverhandlungen

geführt werden. Im Herbst

2005 konnte das komplexe Vertragswerk

unter Dach und Fach gebracht

werden. Umgehend hat die Gemeinde

Gamprin bei der Regierung um die

definitive Zonierung angesucht.

Parallel dazu hat der Gemeinderat für

die neu entstehende Strasse gemäss

bisheriger Praxis den Namen aus dem

Flurnamenbuch der Gemeinde abgeleitet

und sie mit «Studaberg» bezeichnet.

Für das Budget 2006 wurde für den

Bau der Strasse und Infrastruktur ein

Betrag von CHF 875’000.– aufgenommen.

In einem kleinen Ingenieurwettbewerb

wurde das Ingenieurbüro ermittelt

und dieses hat das Projekt ausgearbeitet,

das mit einem frühen Start im Frühling

2006 realisiert werden soll.


Bauliche Integration

im Betreuungszentrum

St. Martin in Eschen

Wie schon im Juli 2005 in den

Gemeinderäten aller Unterländer

Gemeinden von Dr. Remo Schneider,

dem Geschäftsführer der Liechtensteinischen

Alters- und Krankenhilfe (LAK)

ausgeführt wurde, ist die LAK intensiv

dabei, ihre Häuser umzubauen, zu sanieren,

zu erweitern oder neu zu bauen.

Das Haus St. Laurentius Schaan

ist vor wenigen Wochen fertig geworden.

Das Haus St. Florin in Vaduz ist

abgebrochen worden und es wird ein

Neubau erstellt.

Beim Haus St. Martin in Eschen laufen

die Vorbereitungen für den Architekturwettbewerb

auf Hochtouren. Es

ist das Bestreben der LAK, die jeweiligen

Häuser zu eigentlichen Sozialzentren

auszugestalten. Das heisst, es

sollen jeweils möglichst Systempartner

ebenfalls im Haus untergebracht werden.

Dadurch sollen die Personen, die

verschiedenste Schnittstellen und Berührungsflächen

miteinander haben,

möglichst nahe sein, sich im Haus

automatisch treffen und somit im Gespräch

sein und bleiben. Ein weiterer

Gedanke ist, die Häuser nicht zu isolierten

Inseln zu machen, sondern zu

Orten, wo automatisch Leute aus- und

eingehen. Dadurch haben die Bewohner

in den Häusern Anknüpfungspunkte,

man begegnet sich, es läuft etwas.

In Schaan ist dies schon praktiziert

und der Erfolg ist da. Auch im Haus St.

Florin in Vaduz werden verschiedene

Institutionen un tergebracht.

Schon im Juli des letzten Jahres haben

alle Unterländer Gemeinderäte

das Ziel grundsätzlich festgehalten, im

Zuge des Neu- und Erweiterungsbaus

im Haus St. Martin in Eschen die Familienhilfe

Liechtensteiner Unterland

unterzubringen.

Zusätzlich haben im Herbst 2005

die Unterländer Vorsteher festgestellt,

dass es richtig wäre, wenn auch der

Samariterverein Liecht. Unterland, der

derzeit im Schönbühl in einem ehemaligen

Kindergarten der Gemeinde

Eschen untergebracht ist, im erweiterten

Haus St. Martin eine Bleibe erhielte.

Verschiedene Synergien könnten

hier genutzt werden.

Die Finanzierung soll gemäss Einwohnerschlüssel

erfolgen. Die für den

Bau der Räumlichkeiten der Familienhilfe

und des Samaritervereins nötigen

Kosten werden in einer Vorauszahlung

der Miete für 10 Jahre vorfinanziert und

danach mit einer jährlichen Miete.

Dies macht einen Vorauszahlungsbetrag

insgesamt CHF 695’000.– für

die Unterbringung der Familienhilfe

Liecht. Unterland und von insgesamt

CHF 577’200.– für die Unterbringung

des Samaritervereins L. Unterland im

Haus St. Martin aus. Gemäss Einwohnerschlüssel

bedeutet dies für die Gemeinde

Gamprin für die Familienhilfe

einen Betrag von CHF 77’282.– und

für den Samariterverein einen Betrag

von CHF 64’183.– . Die jährliche Miete

Sozialeinrichtungen

nach 11 Jahren muss danach von allen

Unterländer Gemeinden ausgehandelt

werden.

Diese Berechnung beruht auf den approximativen

Kostenschätzungen. Eine

genaue Kostenfeststellung kann erst

nach Abschluss der Erweiterung gemacht

werden. Die Zahlungen erfolgen

voraussichtlich in folgenden Etappen:

½ Anteil im Jahr 2008; ¼ Anteil im Jahr

2009; ¼ Anteil im Jahr 2010.

Die Beträge sind in den jeweiligen

Budgets vorzusehen.

Der Gemeinderat hat sich an der

Sitzung vom 12. Dezember 2005 für

die Berücksichtigung der räumlichen

Unterbringung der Familienhilfe Liechtensteiner

Unterland für CHF 77’282.–

und des Samariterverein Liechtensteiner

Unterland für CHF 64’183.– im

Zuge der Erweiterung des Hauses St.

Martin in Eschen gemäss vorliegendem

Raumprogramm ausgesprochen und

die diesbezüglichen Kosten im Umfang

von insgesamt CHF 141’466.– als Baukostenbeitrag

respektive als Mietvorauszahlung

auf 10 Jahre genehmigt.

19


Freizeitanlage

Grossabünt

Am Samstag, 17. September

2005 waren die Einwohnerinnen

und Einwohner von Gamprin-Bendern

ins Gemeindehaus eingeladen,

um sich für die Ausrichtung einer zukünftigen

Freizeitanlage Grossabünt

ganz konkret einzubringen.

Zu Beginn Einstimmung mit Kaffee und Gipfeli

Mit Kaffee und Gipfeli stimmten sich

die über 60 Teilnehmer ab 8.30 Uhr

auf die wartende Arbeit ein. Nach der

Anmoderation durch Michael Biedermann

begrüsste Vorsteher Donath

Oehri namens des Gemeinderates

und der Projektleitungsgruppe die er-

20

Workshop Grossabünt

erzielt ausgezeichnetes

Resultat

freulicherweise vielen Interessierten

und motivierten Mitarbeitsbereiten. Er

stellte den anstehenden Workshop

in einen grösseren Zusammenhang

und zeigte in einem Kurzraffer, was

zwischen 1999 bis heute schon alles

erreicht werden konnte. Sodann stellte

Peter Oehri die Ergebnisse des ersten

Workshops des Jahres 2000 vor,

bevor dann Florin Frick einen grösseren

Abriss über die Machbarkeit der

bisherigen Ideen vorstellte.

Anschliessend zogen sich die sechs

ausgelosten Gruppen sogar mit einem

Zeitvorsprung verteilt im ganzen Gemeindehaus

zur eigentlichen Workshoparbeit

zurück, die von den sechs

Moderatoren sehr umsichtig geleitet

wurde.

In allen Gruppen war die grosse aktive

Bereitschaft zur Mitarbeit und die

gute Stimmung zu spüren. Es wurde

so richtig gewerkt, gefeilt, bewertet

und um die besten Lösungen gerungen.

Pünktlich um 11.30 Uhr trafen

sich dann alle wieder zum Plenum im

Gemeindesaal, wo jeweils ein oder

zwei Gruppenmitglieder ihre Resultate

präsentierten.

Moderator Michael Biedermann konnte

sodann ein ausgezeichnetes Gesamtresultat

zusammenfassen.

Zum Ersten war die Übereinstimmung

der verschiedenen Gruppenresultate

sehr hoch. Die bisherige Arbeit und

das Resultat des ersten Workshops

wurde weitestgehend bestätigt, wobei

auch noch einige sehr interessante ergänzende

Ideen eingebracht wurden,

deren Berücksichtigung das Gesamtkonzept

sehr wertvoll bereichern. Die

Idee der Verwirklichung eines Naturbades

als zentrales Element der Freizeitanlage

Grossabünt fand in einem sehr

überwiegenden Masse die Zustimmung

der Workshopteilnehmer.

Ein weiteres zentrales Resultat des

Workshops war, dass in der Grossabünt

nicht das entstehen soll, was in

den anderen Gemeinden schon bestens

und in genügendem Masse besteht,

sondern dass hier eine alternative

Anlage im Sinne eines naturnahen

und ergänzenden Nischenangebotes

entstehen soll, mit Schwergewicht auf

Freizeit, Erholung, Freizeitsportangebot

und Treffpunkt für Jung und Alt.

Gespannt horchen die Workshopteilnehmer der Einführungspräsentation

Workshoparbeit in den Gruppen


Neben den ganz konkreten Ideen

brachten die Workshopteilnehmer

viele wichtige Punkte ein, die als allgemeine

Anforderungen und Grundvoraussetzungen

für die Anlage gelten

müssen.

Am Schluss waren alle mit dem Resultat

sichtlich zufrieden. Es wurde der

allgemeine Wunsch formuliert, dass

nach Vorlage des Gesamtkonzeptes

der Einbezug der Bevölkerung wiederum

in dieser positiven Art erfolgen

sollte, was von den anwesenden Ge-

Christa Hornemann präsentiert die Gruppe Arbeit,

links Michael Biedermann

Alex Kind bei der Präsentation

Ebenfalls eine fleissige Gruppe bei der Arbeit

meindeverantwortlichen gerne bestätigt

wurde. Beim anschliessenden

gemeinsam Mittagessen mit Gerstensuppe,

Grillwürsten, Brot und Geträn-

Freizeitanlage

Grossabünt

ken konnte die gerade abgeschlossene

gemeinsame Gestaltungsarbeit im

gemütlichen Gespräch noch vertieft

fortgesetzt werden.

Nach getaner Arbeit gab es Stärkung mit Speis und

Trank

21


Jubiläen

Die Wasserversorgung Liechtensteiner

Unterland (WLU)

feiert ihr 45-jähriges Bestehen.

Die Wasserversorgung Liechtensteiner

Unterland (WLU) ist ein Paradebeispiel

einer öffentlich rechtlichen

Genossenschaft und wird immer wieder

und gerne positiv sowie lobend erwähnt.

Auf dieses Gemeinschaftswerk

können die Unterländer Gemeinden

berechtigt stolz sein.

Warum wurde die Wasserversorgung

Liechtensteiner Unterland

überhaupt notwendig?

Schon Anfang des 20. Jahrhunderts

wurde erkannt, dass der Zusammenschluss

der Gemeinden des Unterlandes

zu einer gemeinsamen Wasserversorgung

für alle Beteiligten von Vorteil

wäre. Die Stimmbürger versagten

jedoch einem von Ingenieur Fritz Wagner,

Ravensburg, im Jahre 1912 ausgearbeiteten

Projekt die Zustimmung.

Daraufhin wurde in den einzelnen Gemeinden

die Wasserversorgung im Alleingang

ausgebaut. Diese meist nach

1930 erstellten Anlagen bildeten das

Gerüst der einzelnen Wasserversorgungen

der Gemeinden.

Infolge Wasserknappheit, schlechter

Wasserqualität, beschränktem

Speichervolumen und ungenügenden

Verteilanlagen konnten die einzelnen

Gemeinde-Wasserversorgungen

schon Ende der Fünfzigerjahre den

gestiegenen Anforderungen nicht

mehr genügen. Diesen neuen Anforderungen,

verursacht durch den wirtschaftlichen

Aufschwung und die zunehmende

Industrialisierung, konnte

22

Das Erfolgsunternehmen

WLU ist 45 Jahre alt

nur durch ein gemeinsames Vorgehen

entsprochen werden. Der zukünftige

Wasserbedarf konnte nur durch den

Einbezug von Grundwasser gedeckt

werden. Grundwasser mit genügender

Qualität stand jedoch nur entlang dem

Rhein zur Verfügung. Aufgrund der hohen

Investitionen für ein Grundwasserpumpwerk

drängte sich eine gemeinsame

Nutzung auf.

WLU im Jahre 1960 gegründet

Am 14. September 1960, also vor

45 Jahren, wurde dann die WLU

durch die Unterländer Gemeinden

gegründet. Der Gründung war eine

Volksabstimmung vorausgegangen.

Durch die engagierte Botschaft an die

Wählerschaft wurde, dank Überzeugung

der vorgetragenen Argumente,

für das zukunftsorientierte Gemeinschaftswerk

ein absolut sensationelles

Die Verantwortlichen der WLU, die Vorsteher mit ihren Vizevorsteher/-innen

Abstimmungsresultat erreicht (über

93% Zustimmung!).

Eine moderne Wasserversorgung

kann langfristig nur gut funktionieren,

wenn die Rahmenbedingungen so

einfach wie möglich und zweckdienlich

sind. Wer schon würde heute die WLU

abschaffen und wiederum 5 autonome

Wasserwerke betreiben wollen?

WLU Wasserleader im FL und

Region

Die WLU ist der Wasser-Leader im

Fürstentum Liechtenstein und der

weiten Region. Von den insgesamt

364 Wasserversorgungen, die es in

der Schweiz und in Liechtenstein gibt,

führte die Wasserversorgung Liechtensteiner

Unterland (WLU) als erst siebte

Wasserversorgung die Qualitätssicherung

mit Zertifikats-Auszeichnung mit


grossem Erfolg ein. Mit dem Aufbau

der Qualitätssicherung wurde das mittler

weile grosse Ungleichgewicht der

Kompetenzen und der Verantwortung

zwischen den Gemeinden und der

WLU sowie dem Kunden aufgezeigt,

welches bereits in der Vergangenheit

zu Diskussionen Anlass gab.

WLU wird reorganisiert

In der Folge wurde die WLU neu

ausgerichtet und so im Wesentlichen

ein zeitgemässes, zukunftsorientiertes

und modernes Wasserversorgungsunternehmen

mit klaren rechtlichen Verhältnissen,

einfachen sowie schnellen

Entscheidungswegen geschaffen. Wei-

ters konnte die Verantwortung und

Kompetenz mit dieser Reorganisation

ins Gleichgewicht gebracht werden.

Mit der einhelligen Zustimmung aller

Unterländer Gemeinderäte zur Reorganisation

der WLU gibt es seit dem

01.01.2001 im Unterland in Trinkwasser-Belangen

nur noch einen

Ansprechpartner: die Wasserversorgung

Liechtensteiner Unterland.

Mit dieser Reorganisation der WLU

wurden im Liechtensteiner Unterland

Strategien umgesetzt, die zum Beispiel

in der Schweiz auch heute noch als

dringend notwendig diskutiert werden,

nämlich:

Jubiläen

• Zusammenschluss von kommunalen

Betrieben der Wasserversorgung zu

regionalen Versorgungsunternehmen

• Verselbständigung der Versorgungsunternehmen;

das heisst Trennung

von politischer und unternehmerischer

Verantwortung

Wir können im Liechtensteiner Unterland

stolz auf unsere zeitgemässe und

zukunftsweisende Wasserversorgung

sein.

25 Jahre Hallenbad im Schulzentrum

Unterland

Am Wochenende des 15./16.

Oktober 2005 wurde der 25.Geburtstag

des Hallenbades im Schulzentrum

Unterland (SZU) gefeiert.

Seit dem Eröffnungstag im Jahre

1980 haben 1.9 Millionen Badegäste

das Hallenbad in Eschen besucht.

Elmar Frick, der Leiter der Betriebskommission

und Mitarbeiter des Schulamtes

konnte am Samstagmorgen

unter den Gästen auch verschiedene

Vertreter der Unterländer Gemeinden

begrüssen. Stellvertretend für die

Unterländer Gemeinden, die das Hallenbad

im SZU mit ihren Beiträgen

mittragen, sprach Eschens Vorsteher

Gregor Ott zu den Gästen. Er wies auf

die Bedeutung des Schwimmbades im

Sinne der Gesundheitsprävention hin

und auch auf die nationalen und internationalen

Wettkämpfe, die in Eschen

stattfinden. Vor allem verwies er auf

den sehr wertvollen Treffpunkt, den das

Hallenbad unabhängig von der Jahrzeit

für Jung und Alt bedeute.

An den zwei Tagen der offenen Tür

boten die Verantwortlichen ein attraktives

Programm, bei dem die Gäste auch

aktiv mitmachen konnten. Es wurden

Probelektionen von Aqua Power und

Aqua Fit angeboten. Wie gehen Rettungen

vonstatten und wie springt man

gekonnt vom Turm? Dies alles konnte

man bestaunen.

Das Hallenbad in Eschen ist während

7 Tagen in der Woche geöffnet und wird

auch inskünftig nichts an Attraktivität

einbüssen und somit weiterhin viele

Badegäste anziehen.

23


Jubiläen

Das Alters- und Pflegeheim

St.Martin in Eschen beging

am 26. Oktober 2005 sein 25-jähriges

Bestandsjubiläum in festlichem

Rahmen.

Heimleiter Helmuth Kind bedankte

sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

für ihren motivierten Einsatz

zum Wohle der Heimbewohner. Er

wies dabei auch auf die externe Unterstützung

und auf die sehr gute Zusammenarbeit

mit den Ärzten, Geistlichen,

den freiwilligen Helferinnen und Helfern

sowie den Unterländer Gemeindevorstehern

hin.

Anschliessend führte der Eschner

Vorsteher und Vizepräsident der Stif-

24

Haus St. Martin feierte

25-jähriges Jubiläum

tung LAK, Gregor Ott zu der Gründungsgeschichte

und der Entwicklung

des Alters- und Plegeheims Eschen

aus. Besonders das Jahr 1980 hob

er dabei hervor, in dem das Haus St.

Martin eierlich seiner Bestimmung

übergeben werden konnte. Gregor Ott

wagte auch einen Blick in die Zukunft

und führte dazu aus, dass das Haus

St. Martin in den nächsten Jahren

gründlich erneuert und saniert werden

müsse. Er gab ein Bekenntnis dazu

ab, dass es die erklärte Absicht sei,

den Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern

eine möglichst hohe Lebensqualität

in Bezug auf Lebenssinn,

Integration, körperlicher und geistiger

Gesundheit zu geben und ihnen ein

Zuhause zu bieten, in dem sie sich

wohl und geborgen fühlen. Nur gemeinsam

könne Sorge getragen wer-

den, dass die Würde der älteren Menschen

geachtet und geschützt bleibe.

Eine spezielle Ehrung erfuhren Susann

Weiss, Grete Krampl und Viktor

Marxer, welche seit der Entstehung

des Hauses St. Martin in unermüdlichem

Einsatz in Eschen stehen. Das

Abendprogramm war neben dem feinen

Buffet gespickt mit einem Jongleur,

Livemusik mit vielen aktiven Tanzbegeisterten

und einer Tanzgruppe.

Alle fünf Unterländer Vorsteher, alle

fünf Pfarrherren und der Geschäftsführer

der LAK Dr. Remo Schneider

nahmen an diesem festlichen Anlass

teil und beehrten damit das Haus St.

Martin und ihre Mitarbeiter.

Die Unterländer Vorsteher übergeben dem Heimleiter Helmuth Kind ein Erinnerungsgeschenk zum 25.Jubiläum des Hauses St. Martin in Eschen. v.l.n.r.: Heimleiter Helmuth

Kind, die Vorsteher Freddy Kaiser, Donath Oehri, Norman Wohlwend, Jakob Büchel, Gregor Ott.


Friedhofwesen / Gemeinschaftsgrab

In der Gemeinde Eschen gibt es

seit Frühjahr 2005 ein Gemeinschaftsgrab

als Möglichkeit zur Bestattung

der Asche nach einer Kremation.

Auch in anderen Gemeinden des Landes

und des benachbarten Auslandes

gibt es diese Möglichkeit der Bestattung.

Vermehrt sind nun auch Bewohner

unserer Gemeinde mit der Bitte an die

Gemeindevorstehung heran getreten,

man sollte eine solche Lösung auch auf

dem Friedhof in Bendern realisieren. Die

Friedhofskommission hat dieses Anliegen

an der Sitzung vom 4. Oktober 2005

diskutiert und es im befürwortenden Sinne

an den Gemeinderat weitergeleitet.

So wie bereits die Friedhofskommission

ist der Gemeinderat ebenfalls der

Ansicht, dass ein Gemeinschaftsgrab

in der Gemeinde Gamprin-Bendern

an Bedeutung gewinnen wird. Im Gemeinschaftsgrab

soll die Möglichkeit

bestehen, die Asche beizugeben und

auf einer grossen Grabplatte (Täfelchen)

den Namen, den Vornamen,

das Geburtsjahr und das Sterbejahr

anzubringen. Es soll aber auch die

Möglichkeit bestehen, dass die Asche

beigegeben wird und der Name nur

auf der Gemeinde und beim Pfarrer

registriert ist, ohne dass der Name öffentlich

auf der Grabplatte aufscheint.

Strasse ein 2 Meter breiter Gehweg

bis zum Kratzerawald hin abparzelliert

und zur Gemeindestrassenparzelle geschlagen.

Nach Abparzellierung dieses

Gehweges hat die Gemeindeparzelle

1173 noch eine Fläche von ca. 409

Klafter.

Die Gemeinde tauschte sodann die

gemeindeeigene Parzelle 1173 mit ca.

409 Klafter gegen die Parzelle 1526

mit 1507 m2 (419 Klafter). Der Bodentausch

wurde von beiden Seiten als

wertgleich erachtet, so dass keine Ausgleichszahlungen

erfolgten.

Friedhofwesen/

Ortsplanung

Selbst verständlich soll im Gemeinschaftsgrab

die Asche von Urnen in

den Urnen nischen, deren Grabesruhe

abgelaufen sind, beigegeben werden

können; dies auf jeden Fall, ohne dass

der Name auf der Grabplatte registriert

wird. Die Idee des Gemeinschaftsgrabes

soll auf jeden Fall aufgenommen

und durch eine ausgewiesene Fachperson

weiterverfolgt werden. Dem

Architekturbüro Florin Frick wurde der

Auftrag zur Erstellung einer Studie erteilt.

Bodentauschgeschäft im Gebiet Höf

in Gamprin

Der Gemeinderat befasste sich schon

seit längerem mit dem nachstehenden

Bodentauschgeschäft innerhalb des

Gebietes Höf in Gamprin.

Schliesslich beschloss der Gemeinderat

an seiner Sitzung vom 14. Dezember

2005, dass die Gemeinde

einen Boden an einen privaten Eigentümer

abgibt, der diese Parzelle zu seiner

Hausparzelle vereinigen kann. Die

Gemeinde gibt damit eine für sie weniger

gut bebaubare kleinere Parzelle

ab, und übernimmt ebenso im Gebiet

Höf eine leicht grössere, für sie besser

überbaubare Parzelle.

Vorgängig des Tausches wird an der

Westgrenze der Gemeindeparzelle

1173 (oben im Gebiet Höf gelegen) in

der Fortsetzung der bestehenden Höf-

25


Aus dem

Gemeinderat

26

Protokollauszug der 12. Sitzung

vom 22. Juni 2005

Pfarrei Bendern / Neubesetzung

der Pfarrerstelle

Seit 15. April 1989 wird unsere Pfarrei

Bendern von Pfarrer Josef Jopek von

Ruggell aus mitbetreut. Gelegentlich

war die Neubesetzung der Pfarrstelle

in Bendern in den letzten Jahren immer

wieder einmal ein Thema.

Ende April dieses Jahres ist die Thematik

für den Gemeinderat und den

Kirchenrat wiederum latent geworden.

Der Gemeinderat und der Kirchenrat

haben sich erstmals am 27. April 2005

mit der Thematik befasst und gleichzeitig

eine Pfarrbestellungskommission

mit drei Gemeinderatsmitgliedern und

zwei Kirchenratsmitgliedern bestellt,

welche mit dem Erzbistum in Verhandlung

treten sollte.

Vorab wurde aber gerade auch an der

Sitzung vom 27. April 2005 in Anwesenheit

unseres geschätzten Pfarrers

Josef Jopek erörtert, ob er nicht doch

noch die Pfarrei weiter mitbetreuen

könnte. Erst nachdem klar war, dass

Pfarrer Josef Jopek seine Kräfte in

Zukunft voll auf Ruggell konzentrieren

wird, nahm die Pfarrbestellungskommission

ihre Arbeit auf.

Bevor über konkrete Personen gesprochen

werden sollte, wollte die Kommission

verschiedene Vorbedingungen

geklärt haben, welche sie dem Erzbistum

in schriftlicher Form zustellte. Diese

Vorbedingungen wurde sodann in

einer gemeinsamen Sitzung mit dem

Erz bischof Wolfgang Haas und dem

Generalvikar Markus Walser erörtert.

Die Forderungspunkte fanden bis auf

einen Punkt allesamt gute Resonanz

bei den Erzbistumsverantwortlichen.

Grössere Diskussionen ergab der

Wahlmodus. Die Pfarrei Bendern besitzt

von altersher das Wahlrecht. Die

Pfarrbestellungskommission sprach

sich dafür aus, dass der Gemeinderat

und Kirchenrat aus einem Dreiervorschlag

auswählen könne. Nachdem

dieser Modus auch im Bistum Chur

schon lange nicht mehr so praktiziert

wurde, sondern die Gemeinde jeweils

nur nach einem vorbesprochenen

Einervorschlag wählte, zeichnete

sich nicht so schnell eine Lösung ab.

Schliesslich beharrte die Pfarrbestellungskommission

darauf, dass die

Pfarrstelle von Bendern bei allen in

Liechtenstein inkardinierten und wohnhaften

Geistlichen (unter 60.Lebensjahr)

zur Bewerbung ausgeschrieben

wird. Dies erfolgte dann auch.

Nach Vorlage der Rückmeldungen

und der vorher aufgestellten Prämissen

durch die Pfarrerbestellungskommission

zeichnete sich ein Kandidat

ab, der auch vom Erzbischof in Vorschlag

gebracht wurde. Der Kandidat

wurde in der Folge an die Gemeinderatssitzung

vom 22. Juni 2005 eingeladen,

in der auch die zwei Kirchenrätinnen

der Pfarrbestellungskommission anwesend

waren.

Zur Person:

Es handelt sich um Roland Casutt,

Kaplan in Triesen.

• Roland Casutt wurde 1973 in Illanz

(Graubünden) geboren,

• wollte eigentlich seit frühester Kindheit

schon Priester werden,

• erlernte dann aber auf Wunsch der

Eltern zuerst einen anderen Beruf,

• tat dies mit der Kaufmännischen Lehre

in einem Treuhandunternehmen,

• war in seiner Jugend schon als Laie

in der Kirche tätig,

• absolvierte das Theologiestudium in

Chur und

• dann zwei Jahre ein Vertiefungsstudium

in Kirchenrecht in Rom,

• wurde am 8. Dezember 2000 in

Eschen zum Priester geweiht

• und ist seit August 2002 Kaplan in

Triesen.

Roland Casutt stellte sich an dieser

Sitzung vom 22. Juni 2005 auf sehr angenehme

Art und Weise vor. Danach

wurden von den Anwesenden Fragen

und hier insbesondere heikle und sensible

Fragen gestellt. Roland Casutt

hat die Fragen in ruhiger, besonnener

und kompetenter Weise beantwortet.

Der Gemeinderat und die anwesenden

Kirchenratsmitglieder haben sich

danach einstimmig dafür ausgesprochen,

Roland Casutt als Pfarrer von

Bendern anzustellen, vorausgesetzt,

dass für Triesen wiederum eine befriedigende

Lösung gefunden werden

kann.

Die Gemeindevorstehung wurde beauftragt,

die entsprechenden Schritte

einzuleiten und die Informationen

geordnet zu erteilen. Nunmehr kann

gesagt werden, dass für Triesen eine

befriedigende Lösung gefunden werden

kann.

Der genaue Zeitpunkt des Übergangs

der Pfarrei Bendern von unserem Pfarrer

Josef Jopek an unseren neuen

Pfarrer Roland Casutt muss von den

verschiedenen beteiligten Gemeinden

und Personen und dem Erzbistum

noch festgelegt werden. Es wird im

Verlaufe dieses Herbstes sein.

Auf jeden Fall möchte dies der

Gemeinderat und Kirchenrat zusammen

mit dem Pfarreirat und der ganzen

Bevölkerung in feierlicher Weise

tun. Unseren geschätzten Pfarrer Josef

Jopek möchten wir dabei in Dankbarkeit

feierlich verabschieden und

dann unseren neuen Pfarrer Roland

Casutt ganz herzlich bei uns in Bendern-Gamprin

willkommen heissen.

Jeder Neuanfang birgt Chancen in

sich. Diese wollen wir nutzen und ganz

im Sinne unserer Pfarrei und unseres

Pfarreilebens Roland Casutt bei uns

herzlich und ohne Vorurteile aufnehmen.

Dazu laden der Gemeinderat, der

Kirchenrat und der Pfarreirat die ganze

Bevölkerung ein.


Waldkauf / Angebot von Felix und

Berta Büchel, Triesen

Antrag: Der Gemeinderat nimmt das

Angebot von Felix und Berta Büchel,

Oberfeld 99 Triesen zum Kauf ihrer

Waldliegenschaften in der Kratzera

zur Kenntnis. Die angebotenen Waldparzellen

Nr. 20/VIII mit 298 Klf. und

Nr. 24/VIII mit 40 Klf. wird gemäss dem

von Förster Siegfried Kofler geschätzten

Klafterpreis von CHF 14.-/Klafter

gekauft. Sämtliche Nebenkosten (Vertragserstellung,Grundverkehrsgebühren,

Steuern etc.) werden von der

Gemeinde übernommen. Ein diesbezüglicher

Nachtragskredit von gesamthaft

CHF 4732.– (zuzüglich sämtlicher

Nebenkosten) wird genehmigt.

Beschluss: einstimmig genehmigt

Abwasserbeseitigung / Fremdwasserreduktion

Haldenstrasse –

Oberbühl

Antrag: Der Gemeinderat vergibt den

Ingenieurauftrag zur Realisierung der

Fremdwasserreduktion Haldenstrasse

bis Oberbühl im Zeittarif an das Ingenieurbüro

Sprenger & Steiner Anstalt

gem. Stundensatz des LIA. Als Kostendach

werden CHF 60’821 für das

gesamte Projekt fixiert.

Beschluss: einstimmig genehmigt

Reinigung von Gemeindegebäuden

/ Fenster und Storenreinigung

beim Gemeindehaus und Kindergarten

Antrag: Der Auftrag Fenster und

Storenreinigung Gemeindehaus wird

zum Preis von CHF 6850.– an den

günstigsten Offertsteller, die Firma

HSW AG Eschen vergeben.

Antrag: Der Auftrag Fenster und

Storenreinigung Kindergarten Stelza

wird zum Preis von CHF 1479.25.– an

den günstigsten Offertsteller, die Firma

HSW AG Eschen vergeben.

Beschluss: einstimmig genehmigt

Liegenschaftsverwaltung / Einkauf

von Heizöl

Für den kommenden Winter sollen

wiederum die Öltanks verschiedener

gemeindeeigener Liegenschaften aufgefüllt

werden. Benötigt werden folgende

Mengen:

Primarschule 16’000 Liter

Ruggellerstrasse 4’500 Liter

Alte Schule 6’000 Liter

Total 26’500 Liter

Antrag: Der Auftrag zur Lieferung von

26’500 Liter Heizöl wird zum Preis von

CHF 67.50 (inkl. MwSt.) an die Firma

Otto Rieser Anstalt, Balzers vergeben.

Beschluss: einstimmig genehmigt

Protokollauszug der 13. Sitzung

vom 05. Juli 2005

Sanierung Alphütte Rauz / Anpassung

des Projektes und der Kosten

Nach erfolgtem Alpsommer 2005 soll

die Alphütte Rauz einer Sanierung

unterzogen werden. Der Gemeinderat

hat diesbezügliche grundsätzliche

Beschlüsse bereits an seiner Sitzung

vom 23. Februar 2005 gefällt. Die

Sanierung soll dergestalt erfolgen,

dass künftig auf der Alpe nur noch ein

Sommerbetrieb möglich ist. Im Zusammenhang

mit der Renovation der Alphütte

hatte sich vorgängig eine vom

Gemeinderat eingesetzte Kommission

generell mit der Frage des Winterbetriebes

befasst und diese ist zum Entschluss

gekommen, dass die Alphütte

im Winter geschlossen bleiben soll.

Im Rahmen weiterer Besprechungen

wurden verschiedene Fragen diskutiert,

so unter anderem auch die Frage

eines eventuellen Neubaues.

Arch. Hansjörg Hilti, der bereits die

Arbeitsgruppe fachlich begleitete,

hat daraufhin neben der beabsichtigen

Renovation ein Neubau in zwei

Varianten (Blockbau und Elementbau)

ausgerechnet.

Die Kostenschätzungen liegen an

der Sitzung vor und präsentieren sich

wie folgt:

• Renovation CHF 444’000.–

mit Variante Innenisolation

• Renovation CHF 504’000.–

mit Variante Aussenisolation

• Neubau Blockbau CHF 658’800.–

• Neubau Elementbau CHF 630’000.–

Der Gemeinderat nimmt die Kostenschätzung

zur Kenntnis und spricht

sich nach ausführlicher Diskussion für

den bereits im Februar 2005 beschlossenen

Weg aus. Das heisst, es soll die

Variante Renovation mit Innenisolation

zur Ausführung gelangen. Dafür sind

Kosten von CHF 444’000.– zu genehmigen.

Antrag: Der Gemeinderat fasst folgende

Beschlüsse:

• Die Alphütte Rauz soll renoviert und

mit einer Innenisolation versehen

werden. Die dafür erforderlichen

Kosten von CHF 444’000.– werden

genehmigt.

Gemäss Art. 41, Abs. 1, lit. d des Gemeindegesetzes

LGBl. 1996 Nr. 76

vom 20. März 1996 ist dieser Beschluss

dem Referendum unterstellt.

Beschluss: einstimmig genehmigt

Baukommission und Grundverkehrskommission

/ Nachwahl

Die FBP-Ortsgruppe Gamprin-Bendern

ist aufgefordert, Vorschläge für

die Nachwahl von Franz Büchel sel.

in die Baukommission und die Grundverkehrskommission

zu machen.

Antrag: Der Gemeinderat fasst folgenden

Beschlüsse:

• Als Mitglied der Baukommission wird

gewählt:

Mario Hasler, Plattagass 10

• Als Mitglied der Grundverkehrskommission

wird gewählt:

Peter Marxer, Oberbühl 32, Gamprin

Beschluss: einstimmig genehmigt

Informationsblock / Neuzuzüger-

Verkäufe Flexicard im ersten Jahr –

Gemeindeangestelltenausflug

2005

27


Aus dem

Gemeinderat

Neuzuzüger 2. Quartal 2005

Gemeindevorsteher Donath Oehri

stellt an der Sitzung die Neuzugüger 2.

Quartal 2005 vor.

Verkäufe Flexicard im ersten Jahr

Das erste Jahr der Verkäufe der SBB-

Flexicard ist vorüber. Die Statistik zeigt

die Totalverkäufe in den vergangenen

12 Monaten. Ein weiteres interessantes

Detail ist die Aussage über die Herkunft

der Flexicard-Bezüger. Der Gemeinderat

ist erfreut über die Akzeptanz des

Angebotes.

Ausflug der Gemeindeangestellten

Der Gemeindeangestelltenausflug

2005 steht heuer ganz unter dem Motto

«Warum in die Ferne schweifen, wenn

das Gute liegt so nah...». Beim täglichen

Blick aus dem Büro kommt man

am Hohen Kasten sowie an den Staubern

nicht vorbei. So wurde die Idee

geboren, für einmal nicht nur hinauf –

sondern von oben herabzuschauen...

Antrag: Der Gemeinderat nimmt

den Informationsblock Neuzuzüger 2.

Quartal 2005, Verkäufe Flexicard 1.

Jahr und Gemeindeangestelltenausflug

2005 zur Kenntnis.

Beschluss: einstimmig genehmigt

28

Protokollauszug der 14. Sitzung

vom 17. August 2005

JAG / Nachvollzug Anstellung

Jugendbetreuer 40%

Jugendbetreuerin Eva Bühler-Schmid

hat die Jugendarbeitsgemeinschaft

Ruggell-Gamprin-Schellenberg verlas-

sen. Die Stelle wurde neu ausgeschrieben.

Der Gemeinderat von Ruggell hat an

der Sitzung vom 6. Juli 2005 Nicole

Ritter aus Mauren als neue Jugendbetreuerin

mit einem Anstellungsverhältnis

von 40% beschlossen. Aufgabe der

Gemeinde Gamprin ist es nun, dieser

Anstellung im Nachvollzug zuzustimmen.

Antrag: Der Gemeinderat von Gamprin

ist mit der Anstellung von Frau Nicole

Ritter aus Mauren als Jugendbetreuerin

bei der JAG mit einem Arbeitspensum

von 40% einverstanden und bestätigt

im Nachvollzug den Beschluss

des Gemeinderates von Ruggell. Es

gelten die üblichen Anstellungsbedingungen

für Jugendbetreuung.

Beschluss: einstimmig genehmigt

Sicherheitskommission –

Mit gliedermutation

Die Sicherheitskommission weist

darauf hin, dass mit der Neubestellung

von Remo Kind zum Feuerwehrkommandant-Stellvertreter,

dieser auch

als reguläres und stimmberechtigtes

Mitglied Einsitz in der Sicherheitskommission

nehmen sollte. Das bisherige

Mitglied und vormaliger FW-Kommandant

Stellvertreter Markus Breuss

soll für den Rest der Mandatsperiode

weiterhin als beratendes Mitglied der

Sicherheitskommission angehören.

Antrag: Der Gemeinderat fasst folgende

Beschlüsse:

• FW-Kommandant Stellvertreter

Gerold Kind wird als ordentliches

Mitglied in die Sicherheitskommission

gewählt.

• Markus Breuss, nimmt für den Rest

der Mandatsperiode als beratendes

Mitglied Einsitz in der Sicherheitskommission.

Beschluss: einstimmig genehmigt

Protokollauszug der 15. Sitzung

vom 31. August 2005

Baurechtsboden / Antrag von

Georg Oehri, Gamprin

Antrag: Der Gemeinderat nimmt den

Antrag von Georg Oehri, Badäl 94,

Gamprin auf Zuerkennung eines Baurechtsbodens

im Weidgang zur Kenntnis.

Es werden folgende Beschlüsse

gefasst:

• Georg Oehri wird eine Fläche von

901 m 2 in der Zone für Landwirtschaftliche

Anlagen ins Baurecht

übergeben. Ebenso wird ihm eine

rückwärtige Fläche von 1664 m 2 als

Lagerfläche ins Baurecht übergeben.

• Gemäss Art. 41. Abs. 1 lit. g des

Gemeindegesetzes LGBl. 1996 Nr.

76 vom 20. März 1996 ist dieser

Beschluss dem Referendum unterstellt.

Beschluss: einstimmig genehmigt

Baulicher Unterhalt Pfarrhaus /

Diverse Sanierungsmassnahmen

Im Zusammenhang mit der Pfarrerneubestellung

in der Pfarrei Bendern

müssen auch im Pfarrhaus diverse

Sanierungsmassnahmen durchgeführt

werden. Es wurde eine Auflistung aller

anstehenden Arbeiten und Massnahmen

erstellt und die entsprechenden

Offerten eingeholt. Die Gesamtsumme

aller Offerten beläuft sich auf CHF

14’164.40

Antrag: Der Gemeinderat bewilligt die

anstehenden Arbeiten und geplanten

Sanierungsmassnahmen beim Pfarrhaus.

Die Aufträge (Gesamtsumme

CHF 14’164.40) werden an die entsprechenden

Unternehmer vergeben.

Beschluss: einstimmig genehmigt

Baulicher Unterhalt Pfarrhaus /

Neue Fensterläden

Antrag: Der Auftrag zur Sanierung

der Fensterläden beim Pfarrhaus wird


zum Preis von CHF 15’465.40 (inkl.

7.6% MwSt.) an die Firma SM Storen

AG in Eschen vergeben.

Beschluss: einstimmig genehmigt

Alpe Rauz / Sanierung des Alpgebäudes

- Auftragsvergaben

An seiner Sitzung vom 23. Februar

2005 hat der Gemeinderat beschlossen,

die Renovation der Alpe Rauz zügig

in die Wege zu leiten. Sofort nach

dem Alpabtriebs soll mit den Renovationsarbeiten

begonnen werden.

Die Vorbereitungsarbeiten sind nun

im vollen Gange und das Gemeindebaubüro

legt dem Gemeinderat eine

Zusammenstellung der geplanten Auftragsvergaben

vor:

Antrag: Der Gemeinderat nimmt die

Aufstellung der geplanten Auftragsvergaben

zur Kenntnis. Die Aufträge werden

wie folgt vergeben:

• Sanitärarbeiten:

Büchel Haustechnik, Bendern

CHF 16’546.–

• Zimmerarbeiten:

Franz Hasler AG, Bendern

CHF 44’551.30

• Holzofen:

Kieber Peter, Vaduz

CHF 13,334.–

• Schreinerarbeiten:

Kuno Hasler AG, Bendern

CHF 43’598.55

• Baumeisterarbeiten:

Wilhelm Büchel AG, Bendern

CHF 35’500.–

Beschluss: einstimmig genehmigt

Protokollauszug der 17. Sitzung

vom 28. September 2005

Drainage / Drainageanlage Vaduzer

Riet – Vorprojekt automatische

Grundwasserregulierung

Ein Teil der Drainagen des Gemeindebodens

in den Grossen Teilen in

Bendern wird über das Vaduzer Drai-

nagepumpwerk abgeführt. Die Gemeinde

Vaduz hat in den letzten Monaten

Abklärungen getroffen, die eine

Automatisierung dieses Pumpwerkes

zum Ziel haben.

Die Regierung hat in ihrer Sitzung

vom 6. September 2005 das Vorprojekt

und den Kostenvoranschlag vom

Juni 2005 zum Projekt «Drainageanlage

Vaduzer Riet – automatische

Grundwasserregulierung» zur Kenntnis

genommen und gemäss Art. 7 des

Bodenverbesserungsgesetzes genehmigt.

Die Drainage im Vaduzer Riet wird

über das Pumpwerk in der Nähe des

Riethofes (Landwirtschaftshof der

Gemeinde Vaduz) entwässert. Daran

angeschlossen sind auch Teile des

Gampriner Riets und des Schaaner

Weidriets. Insgesamt werden ca. 120

ha über das Drainagepumpwerk Vaduz

entwässert. Das Vaduzer Projekt zieht

somit auch einen Handlungsbedarf für

die Gemeinde Gamprin nach sich.

Ingenieur Jürg Nold ist an der Sitzung

anwesend und stellt dem Gemeinderat

das Projekt im Detail vor. Die geplante

Anlage hat zum Ziel, den Boden nicht

einfach nur wie bisher zu entwässern,

sondern den Grundwasserspiegel möglichst

optimal zu regulieren. Die Pumpmengen

sollen gegenüber früher markant

reduziert werden. Dem Boden ist

künftig sowenig Wasser wie möglich,

aber soviel wie nötig zu entnehmen.

Realisiert werden kann die Verbesserung

der Grundwasserregulierung

mittels eines Stauschieber systems,

welches das Wasser während Trockenperioden

im Boden zurückhält

und während Regenperioden mehr

Wasser abführt. Geregelt wird die Anlage

von einer Steuerung, welche die

von Sensoren gelieferten Messdaten

über den Feuchtezustand des Bodens

und den Niederschlag permanent auswertet.

Aufgrund dieser Daten werden

die Pumpmengen berechnet und die

Pumpen sowie die Schieber entsprechend

gesteuert.

Die Gemeinde Gamprin muss mit

Kosten von CHF 53’110.– rechnen.

Dieser Betrag ist in das Budget 2006

aufzunehmen. Die Gesamtkosten belaufen

sich auf CHF 641’000.–, davon

steuert das Land CHF 339’730.– als

Subvention bei und der Grossteil der

Kosten wird von der Gemeinde Vaduz

getragen. Das Projekt soll im Januar/

Februar 2006 umgesetzt werden.

Antrag: Der Gemeinderat nimmt das

Projekt «Drainageanlage Vaduzer Riet

– Vorprojekt automatische Grundwasserregulierung»

zur Kenntnis. Es werden

folgende Beschlüsse gefasst:

• Das Projekt «Drainageanlage Vaduzer

Riet – automatische Grundwasserregulierung»

wird im Grundsatz für

gut befunden.

• Der Kredit von CHF 53’110.– wird genehmigt.

Der Betrag ist in das Budget

für 2006 aufzunehmen.

Beschluss: einstimmig genehmigt

Förderung des Energiesparens

– Verlängerung der Gemeindeförderung

um weitere 5 Jahre

Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung

vom 10. April 2002 beschlossen,

die Förderung des Energiesparens/Impulsprogramm

einzuführen.

Da die gesprochene Förderung des

Gemeinderates am 31.12.2005 abläuft,

stellt sich die Frage, ob diese Frist verlängert

wird.

Der Gemeinderat nimmt den Bericht

über den Stand der bisherigen Energieförderung

zur Kenntnis. Es wird

festgestellt, dass sich die bisherigen

ausgeschütteten Beiträge in einem vertretbaren

Rahmen bewegen. Die Förderung

soll weitergeführt werden.

Antrag: Die Förderung des Energiesparens

durch die Gemeinde Gamprin

wird um 5 Jahre (bis 31.12. 2010) verlängert.

Es gelten die gleichen Auflagen

wie bei der Beschlussfassung vom

10. April 2002.

• Höhe der Gemeindeförderung: 50%

der Landesförderung

29


Aus dem

Gemeinderat

• Maximalbetrag CHF 8’000.– pro Projekt

• Dauer der Förderung bis 31.12.2010

Beschluss: einstimmig genehmigt

Stubner Fremdenverkehrsgesellschaft

/ Zustimmung zur Kabelführung

Die Stubner Fremdenverkehrsgesellschaft

resp. die Arlberger Bergbahnen

möchten in ein bestehendes Kabelrohr,

welches der Rep. Österreich gehört

und durch mehrere Parzellen der

Alpe Rauz führt, ein Lichtwellenkabel

einziehen, betreiben, Instand halten

und erneuern. Die Notwendigkeit hat

sich aus den Folgen der Unwetterkatastrophe

vom 23. August 2005, bei der

sämtliche Kabel und Leitungsverbindungen

im Rauz-Tobel zerstört worden

sind, ergeben.

Antrag: Der Gemeinderat nimmt den

Antrag der Stubner Fremdenverkehrsgesellschaft

zur Kenntnis. Die Zustimmung

zur Verlegung des Lichtwellenkabels

in das Kabelrohr, welches durch

verschiedene Parzellen der gemeindeeigenen

Alpe Rauz führt, wird erteilt.

Beschluss: einstimmig genehmigt

Alpe Fahren-Zirsch / Gesuch um

finanzielle Unterstützung betreffend

Sanierung Hangrutschungen

und Unwetterschäden

Antrag: Der Gemeinderat genehmigt

die Ausrichtung eines einmaligen Beitrages

von max. CHF 4140.– (dies entspricht

30% von CHF 30’360.– : 88 AR

x 12 AR) an die Sanierungsmassnah-

30

men der Unwetterschäden aus dem

Jahre 2000.

Beschluss: einstimmig genehmigt

Kulturkommission / Nachtragskredit

für den Gemeindetag im Kunstmuseum

am 27. November 2005

Am Sonntag, 27. November 2005 ist

im Rahmen des Gemeindetages die

Gemeinde Gamprin-Bendern zu Gast

im Kunstmuseum. Der Vorsitzende

der Kulturkommission, Thomas Müssner

legt dem Gemeinderat ein aktualisiertes

Budget für diesen Tag vor. Die

budgetierten Aufwendungen belaufen

sich auf gesamthaft CHF 13’740.–. Im

Budget sind aber nur CHF 5’000.– für

diesen Anlass vorgesehen. Die Kulturkommission

ersucht deshalb den

Gemeinderat um Gewährung eines

Nachtragskredites in der Höhe von

CHF 8’740.–

Antrag: Der Gemeinderat nimmt

das aktualisierte Budget für den Gemeindetag

im Kunstmuseum am 27.

November 2005 zur Kenntnis. Der

Nachtragskredit von CHF 8’740.– wird

bewilligt.

Beschluss: einstimmig genehmigt

Protokollauszug der 18. Sitzung

vom 19. Oktober 2005

Gemeinderat / Begrüssung und

Angelobung von Berno Nigg

Per 30. September 2005 hat Gemeinderätin

Manuela Jäger ihr Mandat im

Gemeinderat und ihren Sitz in der Baukommission

gekündigt. Der Gemeinderat

hat in seiner Sitzung vom 28.

September 2005 davon Kenntnis genommen

und den Rücktritt genehmigt.

Damit ist gemäss Gemeindegesetz

per 1. Oktober 2005 automatisch der

Nächstplatzierte auf der VU-Wählerliste,

Berno Nigg, in den Gemeinderat

nachgerückt.

Gemäss Art. 83, Abs. 2 des Gemeindegesetzes

nimmt Gemeindevorsteher

Donath Oehri die Angelobung des

neuen Gemeinderatsmitgliedes vor

und begrüsst Berno Nigg ganz herzlich

im Gemeinderat.

Mit der Unterzeichnung ist der Akt der

Vereidigung abgeschlossen.

Antrag: ohne Antrag und Beschluss

Grabenräumung / Information und

Beschlussfassung

An der Sitzung vom 1. Dezember

2005 hat der Gemeinderat auf Antrag

eines Gemeinderates die Grabenräumung

für den Pauschalbetrag von CHF

2000.- und befristet auf eine einmalige

Ausführung an den Lohnunternehmer

Leopold Schurti, Triesen vergeben.

Da es sich bei der Grabenräumung

um eine jährlich wiederkehrende Aufgabe

handelt, hat die Gemeindevorstehung

das Gemeindebaubüro gebeten,

sich mit der Thematik grundsätzlich zu

befassen und einen entsprechenden

Bericht und Antrag vorzulegen.

Der Gemeinderat nimmt den Antrag

des Gemeindebaubüros zur Kenntnis

und ist im Grundsatz mit der Vergabe

der Grabenräumung an Leopold

Schurti aus Triesen zum Pauschalbetrag

einverstanden. Der Gemeinderat

betont aber mit Nachdruck, dass

es sich hierbei um Leistung handelt,

die eigentlich von den privaten Eigentümern

erbracht werden müsste. Er

behält sich das Recht vor, die Grabenräumung

bei Bedarf jederzeit wieder in

die Verantwortung und Pflicht der Bodenbesitzer

zurückzulegen.

Antrag: Der Gemeinderat fasst folgende

Beschlüsse:

• Die Grabenräumung der Gräben

«Tentschagraba 1+2, Fescheragrab,

Selemadgraba» wird zum Pauschalbetrag

von CHF 2000.– an Leopold

Schurti aus Triesen vergeben.

• Der Gemeinderat behält sich

das Recht vor, bei Bedarf die Grabenräumung

jederzeit wieder in die

Verantwortung und Pflicht der dafür

eigentlich zuständigen Bodeneigentümer

zurückzulegen.

Beschluss: einstimmig genehmigt


Höf / Fussweg Höf - Metallbauarbeiten

Zaun

Antrag: Der Auftrag Metallbauarbeiten

Fussweg Höf wird zum Preis von

CHF 14’899.– (inkl. 7.6% MWST) an

die Firma G.+H. Marxer AG, Nendeln

vergeben.

Beschluss: einstimmig genehmigt

Erweiterung der Primarschule und

Neubau Kindergarten / Architektenauswahl

Antrag: Der Gemeinderat nimmt zur

Kenntnis, dass das Architekturbüro

Markus Sprenger AG, Triesen als Arbeitsgemeinschaft

Markus Sprenger

AG und Karl und Probst AG am Projektwettbewerb

teilnimmt.

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Alpe Rauz / Sanierung des Alpgebäudes

– Auftragsvergabe

Elektroarbeiten

Antrag: Der Auftrag Elektroarbeiten

wird zum Preis von EURO 11’802.– an

die Firma Elektro Durig, Schruns vergeben.

Beschluss: einstimmig genehmigt

Protokollauszug der 19. Sitzung

vom 02. November 2005

Besoldung / Neues Lohn system –

Information und Beschlussfassung

Zusammen mit anderen Gemeinden

des Landes beabsichtigt die Gemeinde

Gamprin auf 1. Januar 2007 ein

neues, leistungsabhängiges Lohnsystem

einzuführen. Damit wird das

alte Lohnklassensystem mit automatischer

Vorrückung abgeschafft. Das

Land Liechtenstein hat bereits auf den

1. Januar 2005 das analoge neue,

leistungsabhängige Besoldugnssystem

eingeführt.

Der Gemeinderat hat sich schon

mehrmals mit dem neuen Lohnsystem

befasst.

Gerold Schädler vom gleichnamigen

Büro hat den Gemeinderat erstmals

an der Sitzung vom 27. April 2005

ausführlich über die geplanten Neuerungen

im Besoldungssytem informiert

und er ist ebenfalls wiederum an der

Sitzung anwesend.

Er informiert den Gemeinderat über

die zwischenzeitlich durchgeführten

Mitarbeiterinterviews und über die weiteren

Schritte sowie über die Richtpositionseinstufungen.

In seinen Ausführungen

stellt er nochmals das Projekt

im Überblick vor und beschreibt anschliessend

den Ablauf der Zuordnungen

in folgenden Schritten:

1. Aktualisierung des Stellenbeschriebes

2. Durchführung der Interviews

3. Auswertungen und Einstufungen

4. Quervergleich (intern und extern)

5. Beschluss über die Zuordnung der

Stellen

Gerold Schädler stellt dem Gemeinderat

ferner ein konkretes Beispiel

einer Richtpositioneinstufung anhand

einer Stelle vor und weitere wichtige

Punkte seiner Ausführungen geben

• einen Überblick über die Zuordnungen

der einzelnen Stellen zu den

Richtposititionen,

• einen Einblick in die entsprechende

Lohnbandbreite der Stelle (inklusive

den Ausschöpfungsgrad in Prozenten

für den jeweilgen Stelleninhaber).

Die Lohnkommission soll in Zukunft

vom Vorsteher und einem Mitglied der

anderen im Gemeinderat vertretenen

Fraktion(en) gebildet werden, wobei

bei Vorliegen der Tatsache, dass Vorsteher

und Vizevorsteher nicht der

gleichen Fraktion angehören, der Vizevorsteher

Einsitz in der Lohnkommission

nehmen soll. Zusätzlich wird

der Gemeindekassier beratend dieser

Lohnkommission angehören. Jeweilige

Vorgesetzte können von der Lohnkommission

fallweise beratend beigezogen

werden.

Antrag: Der Gemeinderat fasst folgende

Beschlüsse:

• Der Gemeinderat nimmt das bisherige

Vorgehen zur Kenntnis und genehmigt

es.

• Der Gemeinderat beschliesst die Zusammensetzung

der Lohnkommission.

• Der Gemeinderat genehmigt die vorgeschlagene

Einstufung der Stellen in

die verschiedenen Richtpositionen.

Beschluss: einstimmig genehmigt

(Siegfried Elkuch im Ausstand)

Forstwesen / Festlegung der

Brennholzpreise für das Jahr 2006

Antrag: Die Brennholzpreise für das

Jahr 2006 werden vom Gemeinderat

wie folgt festgesetzt:

• Hartholz:

CHF 70.– pro Ster

CHF 45.– pro Festmeter

• Weichholz:

CHF 55.– pro Ster

CHF 30.– pro Festmeter

Die Transportkosten betragen gemäss

Empfehlung des Gemeindeförsters abhängig

von der gekauften Holzmenge:

Menge Transportkosten

1 Ster CHF 35.- / Ster

2 Ster CHF 30.- / Ster

3 Ster CHF 25.- / Ster

4 bis 6 Ster CHF 20.- / Ster

7 und mehr Ster CHF 15.- / Ster

Sofern sich Preisgestaltung für das

Brennholz und die Transportkosten

nicht sehr weit vom bisherigen Rahmen

entfernt, kann Revierförster Siegfried

Kofler künftig die Preise selber

festlegen.

Beschluss: einstimmig genehmigt

Erschwernisbeiträge für die Bewirtschaftung

des Berggebietes und

der Hanglagen für das Jahr 2005

Antrag: Der Gemeinderat bewilligt die

Auszahlung der Erschwernisbeiträge

für die Bewirtschaftung des Berggebietes

und der Hanglagen für das Jahr

2005.

Beschluss: einstimmig genehmigt

31


Aus dem

Gemeinderat

Kapuzinerkloster Feldkirch /

Definitive Beschlussfassung über

Kostenbeitrag

Das Kapuzinerkloster Feldkirch wird

derzeit renoviert. Der Gemeinderat

hat an der letzten Sitzung das Ansuchen

des Ordens um finanzielle Unterstützung

zur Kenntnis genommen

und gründsätzlich beschlossen, einen

Beitrag in der Höhe des «Goldenen

Bausteines» EURO 5000.– zu leisten.

Zwischenzeitlich haben auch andere

Gemeinden des FL-Unterlandes entschieden,

einen Beitrag in dieser Grössenordnung

zu spenden.

Antrag: Der Gemeinderat fasst folgenden

Beschluss:

Die derzeit laufende Renovation des

Kapuzinerklosters in Feldkirch wird mit

einem Betrag von CHF 7750.– (EURO

5000.–) unterstützt. Der Betrag ist in

das Budget 2006 aufzunehmen.

Beschluss: einstimmig genehmigt

32

Protokollauszug der 20. Sitzung

vom 16. November 2005

Steuern / Festsetzung des

Gemeinde steuerzuschlages für

das Jahr 2006

Antrag: Der Gemeinderat setzt den

Gemeindesteuerzuschlag auf die Vermögens-

und Erwerbssteuer für das

Jahr 2006 mit 200% fest.

Dieser Beschluss ist gemäss Art. 41.

Abs. 2, lit a des Gemeindegesetzes

LGBl. 1996 Nr. 76 dem Referendum

unterstellt.

Beschluss: einstimmig genehmigt

Zonenplanung / Zonierungsbeschluss

Antrag: Der Gemeinderat fasst folgenden

Beschluss:

Die Parzelle Nr. 1552 mit 1542 m2

wird vom «Übrigen Gemeindegebiet»

in die Zone für Öffentliche Bauten und

Anlagen umgewidmet. Bei der FL-Regierung

ist die Vorgenehmigung anzusuchen.

Beschluss: einstimmig genehmigt

Protokollauszug der 21. Sitzung

vom 30. November 2005

Hellbock / Strassenbeleuchtung

Los 2 und Los 3

Sachverhalt

Die LKW offerieren die Strassenbeleuchtung

«Hellbock Los 2» zum

Preis von CHF 7’919.60 CHF, inkl.

7.6% MWST. und «Hellbock Los 3»

mit CHF 20’368.05. Die Offerte gilt bis

31.12.05.

In der Offerte sind folgende Leistungen

enthalten:

Projektierung und Fachbauleitung,

Rohr anlage, Kabelanlage und Installation,

Lieferung der Strassenbeleuchtungseinrichtungen,

Lieferung der Kandelaber,

Lieferung der Leuchten und

Lampen. Ein detaillierter Beschrieb ist

der Offerte zu entnehmen.

Im Budget 2006 sind CHF 40’000.– für

die Strassenbeleuchtung enthalten.

Antrag: Der Gemeinderat bewilligt

die Strassebeleuchtung «Hellbock Los

2» und vergibt den Auftrag an die LKW

zu einem Preis von CHF 7’919.60 CHF

inkl. 7.6%.

Der Gemeinderat bewilligt die Strassebeleuchtung

«Hellbock Los 3» und

vergibt den Auftrag an die LKW zu

einem Preis von CHF 20’368.05 CHF

inkl. 7.6%.

Beschluss: einstimmig genehmigt

Protokollauszug der 22. Sitzung

vom 14. Dezember 2005

Fussweg Schwibboga - Oberbendern

(Parzelle Nr. 210)

Sachverhalt

Die Fusswegverbindung Schwibboga

– Oberbendern wurde durch einen

Neubau unterbrochen. Mit den Besitzern

wurde vor Ort die Situation besprochen

und abgeklärt, wie der neue

Fussweg geführt wird.

Der Fussweg im hinteren Bereich,

d.h. die Höhenüberwindung vom neuen

Parkplatz zur Strasse Oberbendern

muss neu angelegt werden. Dazu sind

am Anfang Blockstufen notwendig und

anschliessend muss eine Fusswegsicherung

angebracht werden. Die Fa.

Alex Kind hat die Kosten für die Erstellung

des Fussweges ermittelt und offeriert

die Arbeiten für CHF. 8’992.65.

Antrag: Der Gemeinderat vergibt den

Auftrag zur Erstellung des Fussweges

Schwibboga - Oberbendern an die Firma

Alex Kind Gartengestaltung, Gamprin

zum Betrag von CHF 8’992.65

inkl. 7.6% MWST.

Beschluss: einstimmig genehmigt

Protokollauszug der 01. Sitzung

vom 11. Januar 2006

Info Waldschenkung durch

Dr. Marianne Marxer

Vor zwei Jahren gelangte die Gemeinde

Gamprin ins Eigentum eines

Viertel-Anteiles der zwei Wälder Nr.

61/VIIIa und 78/VIIIa (im Gebiet Lutzagüatle).

Frau Dr. Marianne Marxer, Vaduz

möchte nunmehr ihren Hälfte-Anteil

an den beiden Waldparzellen ebenfalls

der Gemeinde Gamprin schenken.

Danach ist die Gemeinde Gamprin zu

¾ Eigentümer der Waldparzelle Nr. 61/

VIIIa mit 105 Klafter und der Waldparzelle

Nr. 78/VIIIa mit 162 Klafter.


Antrag: Der Gemeinderat nimmt die

Schenkung des hälftigen Anteils der

Waldparzellen Nr. 61/VIIIa mit 105

Klafter und Nr. 78/VIIIa mit 162 Klafter

mit grosser Freude und Dankbarkeit

entgegen.

Beschluss: einstimmig genehmigt

Abwasserbeseitigung / Fremdwasserreduktion

Haldenstrasse –

Oberbühl – Michel-Öhri

Bei der weiteren Bearbeitung der

Fremdwasserreduktion durch das Ingenieurbüro

Sprenger & Steiner AG

hat sich herausgestellt, dass die bestehende

Kanalisation Michel–Öhri

sehr ungünstig in Parzelle 892 liegt.

Bei einer Überbauung der Parzelle

892, welche im Besitz der Gemeinde

Gamprin und als Baurechtsparzelle

vorgesehen ist, kommt die Schmutzwasserleitung

in die Quere, respektive

sie muss dann umgelegt werden. Das

Ingenieurbüro und die Bauverwaltung

sind der Meinung, dass die Werkleitungen

jetzt im Zuge des Zusammenschlusses

der Meteorwasserleitung

umgelegt werden sollten und nicht erst

im Nachhinein. Die approximativen

Kosten betragen CHF 28’514.00 und

wurden bei der ersten Kostenermittlung

nicht berücksichtigt.

Antrag: Der Gemeinderat befürwortet

die Umlegung der Werkleitungen im

nördlichen Bereich der Parzelle 892

und bewilligt die Mehrkosten von CHF

28’514.–, welche je nach Baufortschritt

als Nachtragskredit im Budget 06 aufgenommen

oder welche ordentlich im

Budget 07 berücksichtigt werden.

Beschluss: einstimmig genehmigt

Studaberg / Strassenbeleuchtung

Die LKW offerieren die Strassenbeleuchtung

«Studaberg» zum Preis von

CHF 16’048.15, inkl. 7.6% MWST. Die

Offerte gilt bis 31. Dezember 2005. In

der Offerte sind folgende Leistungen

enthalten:

Rohranlage, Kabelanlage und Installation,

Lieferung der Strassenbeleuchtungs-einrichtungen,

Lieferung der

Kandelaber, Lieferung der Leuchten

und Lampen.

Als Strassenbeleuchtung wird ein

Kandelaber mit einer NH von 5.50 m

und einer Ausladung von 1.50 m verwendet.

Antrag: Der Gemeinderat bewilligt

die Strassenbeleuchtung «Studaberg»

und vergibt den Auftrag an die LKW zu

einem Preis von CHF 16’048.15 inkl.

7.6% MWST.

Beschluss: einstimmig genehmigt

Hellbock / Diverse Arbeitsvergaben

Hellbock Los 2 + 3

Die Ausschreibungen für die Strasse

Hellbock Los 2 + Los 3 wurden vom

beauftragten Ingenieurbüro Hasler &

Partner AG fristgerecht bearbeitet und

liegen nun zur Vergabe durch den Gemeinderat

vor.

• Baumeisterarbeiten:

Marxer-Büchel AG, Ruggell

CHF 479’217.85

KV CHF 850’000.00

• Pflästerungsarbeiten:

Brogle AG, Vaduz

CHF 90’976.20

KV CHF 105’000.00

• Belagsarbeiten:

Bühler Bau AG, Triesenberg

CHF 96’954.40

KV CHF 130’000.00

Total CHF 667’148.45

Antrag: Der Gemeinderat bewilligt die

Baumeisterarbeiten «Hellbock Los 2 +

Los 3» und vergibt den Auftrag an die

Fa. Marxer-Büchel AG, Ruggell zum

Betrag von CHF 479’217.85 inkl. 7.6%

MWST als Anteil der Gemeinde.

Der Gemeinderat bewilligt die Pflästerungsarbeiten

«Hellbock Los 2 +

Los 3» und vergibt den Auftrag an die

Fa. Brogle AG, Vaduz zum Betrag von

CHF 90’976.20 inkl. 7.6% MWST.

Der Gemeinderat bewilligt die Belagsarbeiten

«Hellbock Los 2 + Los 3» und

vergibt den Auftrag an die Fa. Bühler

Bau AG, Triesenberg zum Betrag von

CHF 96’954.40 inkl. 7.6% MWST.

Beschluss: einstimmig genehmigt

(Monika Büchel im Ausstand)

Drainage / Grundwasserregulierung

Gampriner Riet

Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung

vom 28. September 2005 das

Projekt «Drainageanlage Vaduzer Riet

– Vorprojekt automatische Grundwasserregulierung»

zur Kenntnis genommen,

im Grundsatz für gut befunden

und den Kredit von CHF 53’110.– genehmigt.

Die Gemeinde Vaduz ist im Projekt

federführend, d.h. sie ist verantwortlich

für die öffentlichen Ausschreibungen

und die Arbeitsvergaben. Die Gemeinde

Gamprin hat die Arbeitsvergaben

nachzuvollziehen.

Antrag: Der Gemeinderat bewilligt

den Auftrag «Elektroprojekt/Steuerprogramm»

und vergibt den Auftrag an

die Fa. Ospelt Elektro – Telekom AG,

Vaduz zum Betrag von CHF 7’507.90

inkl. 7.6% MWST.

Beschluss: einstimmig genehmigt

Bestellung der Schätzungskommission

Kostenverteiler

An der Sitzung vom 30. November

2005 wurden die beiden im Gemeinderat

vertretenen Parteien gebeten, Vorschläge

für die Bestellung der Schätzungskommission

Kostenverteiler einzubringen.

Antrag: Als Mitglieder der Schätzungskommission

Kostenverteiler werden

gewählt:

Donath Oehri, Vorsteher (Vorsitz)

Peter Oehri, Vizevorsteher

Gerhard Hasler, Fehragass 32

Hilmar Hasler, Grossabünt 13

Hermann Marxer, Oberbühl 67

Beschluss: einstimmig genehmigt

33


Aus Gampriner dem

Gemeinderat

Sommernächte

Im Juli 2005 hat die Kulturkommission

schon zum zweiten Mal

an drei Samstagabenden die Gampriner

Sommernächte im Innenhof des

Gemeindehauses durchgeführt.

Am 2. Juli 2005 spielte die Musikgruppe

«Gruss vom Walensee» und

begeisterten dabei ohne Verstärker mit

Fiddle-Folk über Blues, Pop und alten

Schlager bis hin zu Schweizer Volksmusik.

Für die Bewirtung und Verpflegung

sorgte der Musikverein.

Bei der ersten Gampriner Sommernacht

Eine Woche später, am Samstag,

9.Juli standen zwei Musikgruppen im

Mittelpunkt. Es waren die Sunday Singers,

die mit ihrem a capella Gesang

mit Gospels, aber auch englischen und

amerikanischen Songs das sehr zahlreiche

Publikum in Bann zogen. Und

als zweite Gruppe war Nevertheless

mit von der Partie, deren Musik geprägt

ist von berührenden Melodien und Texten,

die mehrstimmig gesungen und

instrumental begleitet werden.

34

Gampriner Sommernächte

2005

«Gruss vom Walensee»

Gäste aus Nah und Fern bei der 2. Gampriner Sommernacht

Die Stimmung an diesem herrlichen

Sommerabend unter den neuen Schirmen

war kaum mehr zu überbieten.

Der Gesangverein, der für die Bewirtung

zuständig war und mit Kerzenlicht

das Ambiente noch zusätzlich

untermalte, war zeitweise nur damit

beschäftigt, mit dem Herrichten immer

neuer Sitzgelegenheiten die immer

zahlreicher eintreffenden Gäste und

Fans zu platzieren.

Am Samstag, 16. Juli war dann die

Liechtensteiner Band «Two rocks and

band» dran. Sie begeisterten mit einem

vielfältigen Repertoir von Country,

Country-Rock, Blues, Blues-Rock,

Hard- und Mundart-Rock.


Die Gruppe Nevertheless begeistert

Die 3. Sommernacht mit «Two rocks and band»

Gampriner

Sommernächte

Auch dieser Abend stand bei der Bewirtung

durch die 50 Plus-Musikanten

unter einem sehr guten Stern.

Die Gampriner Sommernächte haben

sich somit schon in ihrem zweiten Jahr

zu einem sehr schönen Sommerangebot

etabliert.

Uwe Hoop bei seinem schmackhaften Eintopf

Viel Gäste auch bei der 3. Sommernacht v.l.n.r.: Markus Breuss, Remo Kind

35


Bongertfest

Das Bongertfest des Musikvereins

Konkordia Gamprin ging

am Samstag, 20. August 2005 mit

grossem Erfolg auf dem Bongert in

Bendern über die Bühne. Zuerst konzertierte

unser Musikverein mit dem

mitreissenden Sommerprogramm in

gewohnter Manier. Den zweiten Teil

das Programms bestritt sodann der

Gast musikverein aus Triesenberg

ebenso mit viel Können.

Die Stimmung stimmte und so war

das Publikum noch lange im extra aufgestellten

Festzelt und liess sich mit

Speis und Trank verwöhnen.

36

Bongertfest des

Musikvereins

Die Triesenberger in Aktion

v.l.n.r.: Heinz Keller, Kuno Hasler, Helga Näscher, Emmi Näscher, Louis Hasler, Gebhard Näscher

Auch die Musikanten selbst geniessen das Bongertfest;

v.l.n.r.: Katja Hasler, Adrian Büchel, Johannes

Oehri, Christina Vetsch, Peter Hagmann, Dominik

Oehri, Gaston Oehri


Winzerfest in Bendern

Benderns Kirchhügel bot am

Samstag, den 27. August 2005

den Rahmen zum jedes zweite Jahr

stattfindenden Winzerfest mit Krönung

der Weinkönigin. Die fünf

Unterländer Gemeinden mit ihren

von 33 Winzern gekelterten rund

50 Weinsorten sind zusammen mit

dem Liechtensteiner Unterland-Tourismus

hervorragende Botschafter

des Landes.

Der Vorsteher mit der neuen Weinkönigin Daniela

Zerwas

Die Bedeutung der Rebkultur am

Eschnerberg wurde durch den Festbesuch

des Regierungschefs, des Vizeregierungschefs

und verschiedener

Landtagsabgeordneten unterstrichen.

Die vielen Gäste begrüsste Claudio

Boss, Präsident Unterland-Tourismus.

Uwe Hoop vom Winzerverein stellte die

einzelnen Winzer vor. Klangvoll präsentierte

der Musik verein Konkordia Gamprin

am Nachmittag vor der imposanten

Kirchhügel-Kulisse ein bunt gemischtes

Programm. Im weiteren Verlauf sorgten

«di abgfahrna Föx» – zwölf Blasmusiker

– für beste volkstümliche Unterhaltung.

Rebbau am Eschner Berg

Arnold Hoop, seit Vereinsgründung

der Winzer am Eschnerberg 1991 aktiver

Präsident, beleuchtete in seiner

Rede den Aufschwung der Rebkultur

am Eschnerberg. Heute werden zirka

zehn Hektar Rebfläche bewirtschaftet.

Das gastgebende Gamprin zählt sechs

Winzer. Hoop unterstrich die Bedeutung

der diesjährig in Kraft getretenen Weinqualitätsverordnung.

Vorerst skeptisch

aufgenommen, bewirke diese – langfristig

gesehen – eine Qualitätssteigerung

durch Mengenbegrenzung. Er verwies

auf die weltweite Überproduktion

und die Konkurrenz durch Importweine.

An den sonnigen Eschnerberg-Hängen

pflegen und hegen Hobbywinzer ihre

Rebberge mit 900 Arbeitsstunden pro

Hektar - bieten zusammen mit den zwei

Erwerbszwinzern edle Tropfen in Gastronomie

und privat an.

Der fünfkopfige Winzervereins vorstand

mit 120 Passivmitgliedern veranstaltet

traditionell die St.Urbanfeier am

25. Mai, die Degustation am Eschner

Jahrmarkt, die Rebbergbegehung im

September, macht «Wein und Küche»

durch ausgewiesene Referenten bekannt.

Er lädt zum Degustieren am

Liechtensteiner Wiga-Tag und am Liechtensteiner

Weinfest ein.

Zweite Weinkönigin am Eschner

Berg

In einer Kutsche kam die bisherige

Weinkönigin Christina Goop mit ihrer

Nachfolgerin Daniela Zerwas angefahren.

Vorsteher Donath Oehri nahm

– nach humorvoll auf «Königinnen»

eingehender Rede – die Krönung der

zweiten Weinkönigin vor, begleitet von

guten Wünschen für den zweijährigen

Auftrag, Botschafterin des Weins und

des Liechtensteiner Unterlandes im In-

und Ausland zu sein. Mit Dank für ihren

Einsatz wurde Christina Goop mit Überreichung

einer Urkunde verabschiedet.

Die Kriterien zur Weinköniginwahl umfassen

Kenntnis der Weinbaugeschichte,

Erfahrung in der Rebbergbewirtschaftung,

Weinbeurteilung. Daniela

Zerwas stammt aus einer Weinbau-

Winzerfest

familie, hat schon in jungen Jahren im

Rebberg mitgearbeitet. Sie ist – so wie

ihre Vorgängerin – prädestiniert zum

Bindeglied zwischen Produkt und Konsument.

Nach der Krönung das Fest

Danach konnte das Fest beginnen. Die

«abgfahrna Föx» musizierten und heizten

die Stimmung an. Anschliessend

ergriff ein Alleinunterhalter das Zepter.

Die Stimmung stieg bei dem sehr guten

Angebot an Weinen bis an den Siedepunkt.

Bis spät in die Nacht hinein wurde

gesungen, gelacht und am Schluss

noch auf dem botzbäriga Rasenboden

getanzt, dass die Schollen flogen.

Die Ausrichtung des diesjährigen Winzerfestes

in Bendern war beste Werbung

für unsere Gemeinde, vor allem

aber auch für unsere Winzer und für

die beiden organisierenden Vereine.

Wir freuen uns jedenfalls schon wieder

auf das nächste Weinfest in Bendern in

zehn Jahren.

Nun aber amtet vorderhand die Weinkönigin

Daniela Zerwas als sehr sympathische

Weinkönigin des Unterlandes (und

eigentlich des ganzen Landes) für zwei

Jahre.

«Die Hände zum Himmel, kommt lass uns fröhlich

sein!» Ein Bombenfest!

37


Spieltag

Unsere Kommission für Freizeit,

Jugend und Sport hatte unter

Mithilfe der Vereine und unserer Lehrerschaft

am Samstag, 27. August

2005 wiederum einen wunderbaren

Dorfspieltag organisiert. Ein Spielparcour,

der in freier Reihenfolge absolviert

werden konnte, regte einfach

zum Mitmachen an; ob jung oder alt.

Eine Liste pro Posten zeigte die besten

Leistungen. Wer mitmachte, hatte

die Möglichkeit, Verpflegungsbons zu

erhalten. Keine grosse Siegerehrung;

einfach Freude am Spiel und Spass

war angesagt. Gerne nahm die Bevölkerung

dieses tolle Angebot zahlreich

an. Ein sehr gelungener Anlass zur

Pflege der Dorfgemeinschaft!

Auch das macht Freude

Wer etwas leistet, bekommt Gutscheine von Peter Oehri

38

Dorfspieltag 2005

Die Kleine hat den Wasserstrahl schon fast ohne Feuerwehrmann Pirmin Hasler im Griff

Gross und Klein ist aktiv. Hubert Müssner in Aktion

Auch Verpflegung muss sein. Christian Gstöhl beim

Grillieren


Seniorenausflug

Der Seniorenausflug der Seniorinnen

und und Senioren von

Gamprin und Bendern vom Samstag,

3. September 2005 war wiederum ein

voller Erfolg. Über 50 Senioren trafen

sich am Samstagmorgen pünktlich

beim Vereinshaus, wo zuerst das obligate

Gruppenfoto gemacht wurde.

Helmuth Kind vom Komitee Ehre dem

Alter begrüsste dabei die Sen ioren auf

das Herzlichste auch im Namen des

zweiten Komiteemitgliedes Imelda

Hasler. Im Speziellen galt der Gruss

auch dem Vorsteher Donath Oehri und

dem Pfarrer Josef Jopek. Anschliessend

ging es auf die Fahrt mit dem Bus

nach Bregenz. Von dort startete eine

Schiffsrundreise über den Bodensee,

wo überall das viele Schwemmholz

Anlass zum Gespräch über die erst

Franz Altenöder, Stefan Hasler, Vroni Hasler und Volker Mayer geniessen die Schifffahrt

Gruppenfoto vor der Abreise

Seniorenausflug

Fröhliche Mittagsrunde: v.l.n.r.: Franz Oehri, Elsa

Halser, Xaver Hasler, Vorsteher Donath Oehri, Viktoria

Morscher, Elmar Morscher

neulichen Unterwetter gab. In Wasserburg

verliess die muntere Schar

das Schiff und begab sich zum feinen

und ausgedehnten Mittagessen am

Strandrestaurant direkt am See. Nach

einem Spaziergang durch Wasserburg

ging die Fahrt zurück durch die Dörfer

nach Feldkirch, wo im Schützenhaus

im Biergarten ein feines Zbrend-Buffet

und zwei Musikanten warteten, die für

gute Stimmung sorgten. So war auch

ein Tänzchen in Ehren niemandem zu

verwehren. Die Zeit verging wie im Fluge

und es war schon wieder Zeit für

die Heimfahrt. Nach der Rückkehr liessen

die Nimmermüde im Restaurant

Löwen in Bendern den Tag fröhlich

ausklingen.

Sie geniessen es: Gabriela Federer, Reinhilda

Hasler, Walburga Marxer, Andreas Marxer

39


Kunstmuseumstag

Als erste Unterländer Gemeinde

war am Sonntag, 27. November

2005 Gamprin-Bendern im Kunstmuseum

zu Gast.

Friedemann Malsch, Direktor des

Kunstmuseums Liechtenstein schmeichelte

den Gamprinern mit viel Lob,

unter anderem für die zeitgenössische

Architektur des umgebauten Gemeindehauses.

Malsch war erfreute, dass

mit Gamprin bereits die fünfte Liechtensteiner

Gemeinde, die erste des

Unterlandes, im Kunstmuseum war.

Alle konnten aktiv sich beschäftigen

Vorsteher Donath Oehri hingegen war

«verdutzt und gampriniert», dass man

nicht die Ersten gewesen sei, die den

Gemeindetag durchführten. Laut Aussagen

des Vorstehers hätte es dafür

mehr als triftige Gründe gegeben, beispielsweise

die Tatsache, dass die erste

Besiedlung Liechtensteins vor rund

6000 Jahren am Lotzagüatle auf dem

Eschnerberg, also auf dem Hoheitsgebiet

der heutigen Gemeinde Gamprin

gab und es damals die ersten Künstler

und Kunstwerke sicher schon gegeben

habe, und damit der erste Künstler ein

Gampriner gewesen sei.

40

Gampriner und Bendner

im Kunstmuseum

Es darf jeder ein Künster sein

Der Vorsteher erinnerte auch an die

Volksabstimmung über das Kunstmuseum

im Jahr 1980. Damals sagten die

Gampriner mit 49 Stimmen Vorsprung

am deutlichsten Ja zum Kunstmuseum.

Angesichts des knappen landesweiten

Ergebnisses (26 Ja-Stimmen

Vorsprung) konnte man Vorsteher Donath

Oehri zustimmen, wenn er Otto

Seger aus dem Büchlein «Lachendes

Liechtenstein» zitierte und feststellte:

«Wer hätte darauf gewettet – die Residenz,

von Gamprin gerettet?»

Nora Meier, Brigitte Hasler und Martin Negele bei der

Führung durch das Kunstmuseum

Die Jugendmusik des Musikvereins

Konkordia Gamprin umrahmte mit

modernen Stücken den offiziellen Teil:

Dirigent Gaston Oehri eröffnete mit

dem «Banana Boat Song», es folgten

«Little Brown Jug» und abschliessend

«All about Soul». Für das weitere Programm

liess sich die Kulturkommission

unter der Leitung von Thomas

Müssner und besonders die extra

beigezogene Brigitte Hasler allerhand

einfallen. Im Untergeschoss wurde ein

Kinder-Kunstatelier eingerichtet; im

Foyer luden Musiktherapeut Berndt

Vogel und die Gampriner Lehrkräfte

die Besucher ein, mit Wasser, Farben,

Formen und Klängern zu experimentieren.

Der Kindergarten präsentierte

am Nachmittag eine «Wasser-Wunder-Maschine».

Immer wieder gab es

Führungen durch die Ausstellung des

Kunstmuseums.

Das Caffè Bacio aus Bendern zügelte

die Belegschaft und Essen nach

Vaduz: Für einmal gab es im Kunstmuseum

statt stylischem Sushi-Food

hausgemachten Kuchen und Gampriner

Eintopf.

Sehr viele Besucher erfreuten sich

an diesem wunderbaren Gamprinertag

im Kunstmuseum Vaduz und sie

haben damit die erste Schwelle ins

Kunstmuseum zum Wiederkommen

genommen.

Gemütliche Runde: Eftin Afftonidis, Assumpta Schwab,

Bruno Schwab, Elisabeth Kind, Ursula Afftonidis


25. Vereinsjubiläum des

Trachtenvereins Trachtenvereinjubiläum

Der Sonntag, 23. Oktober 2005

war ganz im Zeichen des 25.

Vereinsjubiläums des Trachtenvereins

Gamprin.

Das Jubiläum wurde zuerst an der

Heiligen Messe begangen, in der auch

Pfarrer Josef Jopek darauf einging und

der Gesangverein Kirchenchor eine

wunderbare volkstümliche Messe zur

musikalischen Umrahmung beitrug.

Anschliessend lud der Trachtenverein

in den Kapitelsaal des Pfarrhauses

zum Festakt und anschliessendem

Apero ein.

Trachtenvereinspräsidentin Sandra

Nä scher konnte dabei viele Gäste

und Ehrengäste willkommen heissen.

Danach hielt Gemeindevorsteher eine

humorvolle Festansprache und gratu-

lierte dabei dem Verein zum Jubiläum

und sprach insbesondere den Dank

aus. Als Höhepunkt konnte die Vereinspräsidentin

vier Vereinsmitglieder für

die langjährige Mitgliedschaft ehren;

nämlich 25 Jahre beim Verein und

damit Gründungsmitglied waren:

Maria Marxer, Helga Näscher, Ingrid

Näscher, Maria Näscher und Resi

Oehri.

Anschliessend wurde der Trachtenverein

in Anwesenheit verschiedener

Vereinsvertreter und der vielen Gäste

beim Apero gefeiert.

Am späteren Nachmittag dann lud

der Trachtenverein zum traditionellen

Rebelessen in den Gemeindesaal ein.

Auch hier genossen viele Freunde der

Tradition und des Trachtenwesens den

Der ganze Trachtenverein stellt sich zum Jubiläum

dem Fotografen

Die Geehrten v.l.n.r.: Maria Marxer, Ingrid Näscher, Resi Oehri, Maria Näscher, Präsidentin Sandra Näscher. Auf dem Bild fehlt Helga Näscher

feinen Rebel und erfreuten sich an den

erfrischenden Tänzen der Kindertrachtengruppe.

41


Konzerte

Der Musikverein Konkordia

Gamprin bot am Samstagabend,

10. Dezember ein begeisterndes Konzert

unter der Stabführung von Gaston

Oehri. Die Dynamik, der Rhythmus

und das Temperament des ganzen

Konzertes waren ansteckend und hoch

erfreuend. Im Verlaufe des Abends

konnte das zahlreiche Publikum unter

anderem auch eine Reihe von Solisten

bestaunen. Sarah Gschwend und

Fabian Keller erhielten das bronzene

Leistungsabzeichen. Beat Oehri wurde

posthum für seine 40 jährige Mitgliedschaft

beim Musikverein geehrt. Für

30 Jahre Mitgliedschaft wurde Heinz

Keller und für rekordmässige 55 Jahre

Gebhard Näscher vom Vereinspräsidenten

ausgezeichnet.

42

Begeisterndes Musikkonzert

des Musikvereins

Das Konzert wurde in Konzertbestuhlung

mit der vollen Aufmerksamkeit

des Publikums durchgeführt. Innert

kürzester Zeit hatte der Musikverein

nach Abschluss des Konzertes in Fest-

Konzert des Kinderchors

Am Sonntagmorgen, 18. Dezember 05

war die Kirche von Ruggell zum Konzert

des Kinderchors Gamprin/Ruggell

bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach

der Begrüssung durch Gerlinde Oehri,

Haldenstrasse Gamprin sangen sich

die Piccolinos und Vocalinos in die

Herzen des Publikums. Im Rahmen

des Konzertes wurde Willi Kaiser als

Gründer und bisheriger Dirigent mit

Dank verabschiedet, wie auch die bisherige

Präsidentin von Ruggell, Frau

Doris Büchel.

Zum Abschluss sprach Karin Büchel

aus Ruggell der bisherigen Leiterin Rachel

Malin und der neuen zusätzlichen

Leiterin Frau Graber den herzlichen

Dank aus. Zusätzlich gab sie bekannt,

Der Präsident Dominik Oehri und die Vizepräsidentin Elisabeth Hasler mit den Geehrten: v.l.n.r.: Dominik Oehri,

Elisabeth Hasler, Gebhard Näscher, Heinz Keller, Fabian Keller, Sarah Gschwend

dass am 13. März 2006 die Gründungsversammlung

zur Zusammen-

Die ganze Kinderchorschar auf einen Blick

bestuhlung umgestellt und das Fest

bei Bewirtung mit Speis und Trank und

einer Weinlaube und einer Bar konnte

beginnen.

schlussvereinigung des Kin der chors

Gamprin/Ruggell stattfinde.


Erntedankmarkt ein voller

Erfolg Erntedankmarkt /

Senioren

Im Jahr 2004 führten die beiden

Gesundheitskommissionen von

Gamprin-Bendern und Schellenberg

erstmals einen Erntedankmarkt durch;

damals im Gemeindesaal Gamprin.

Am Samstag, 24. September 2005

war die zweite Auflagen; diesmal auf

dem Kirchplatz in Schellenberg. Auch

dieses Mal war der Erntedankmarkt

wiederum ein voller Erfolg, zu dessen

Gelingen auch unsere Mitglieder

der Gesundheitskommission Carmen

Hasler, Magdalena Hasler und Cornelia

Marxer mit beitrugen.

Fabienne Kind verkauft den Schwestern Doris Goop,

Rosmarie Lorenz und Evelyn Keller Kürbisse

Weihnachtsfeier der Senioren

Das Komitee «Ehre dem Alter»

besteht schon seit 45 Jahren und

am Samstagnachmittag, 17. Dezember

2005 fand im Rahmen dieser Initiative

schon zum 40. Mal die Weihnachtsfeier

statt. Vielleicht auch darum war ein

neuer Rekord von Teilnehmern in den

Mehrzwecksaal des Vereinshauses zur

traditionellen Weihnachtsfeier der Seniorinnen

und Senioren gekommen. Komiteepräsident

Helmuth Kind war sehr

erfreut über diese Tatsache und konnte

neben den vielen Seniorinnen und Senioren

auch den jetztigen Pfarrer Roland

Casutt und den bisherigen Pfarrer

Josef Jopek wie auch Regierungschef

Otmar Hasler und Gemeindevorsteher

Donath Oehri begrüssen. Das Programm

bereicherten die Jungmusikan-

Zwei der Mitorganisatorinnen bei der Arbeit, links Carmen

Hasler, rechts Cornelia Marxer

ten unter der Leitung von Gaston Oehri

mit ihrem Spiel und die Glücksbringer

aus dem Klostertal. Im Rahmen der

Feierlichkeit wurde Ewald Hasler für

seine langjährige zuverlässige Chauffeurentätigkeit

zum Ehrenmitglied des

Komitees gemacht und damit geehrt.

v.l.n.r.: Viktoria Morscher, Elmar Morscher, Maria

Müssner, Pilar Ponseti Der geehrte Ewald Hasler zusammen mit den Komiteemitgliedern Imelda Hasler und Helmuth Kind

43


Chorgesang

Der Gesangverein Kirchenchor

Bendern-Gamprin hat während

16 Jahren bei vielen Messfeiern von

Pfarrer Josef Jopek die gesangliche

Umrahmung vorgenommen.

Es war eine schöne Zeit, bei der wir

doch so manches zusammen erleben

durften. Das ansteckende Lachen und

seine humorvolle menschliche Art werden

uns immer in Erinnerung bleiben.

Wir Sängerinnen und Sänger des

Gesangverein Kirchenchores Bendern-Gamprin

danken Herrn Pfarrer

Josef Jopek herzlich für die allseits

gute Zusammenarbeit und wünschen

ihm weiterhin viel Glück und Gottes

Segen!

Nächste kirchl. Auftritte des GVK:

5. März 06 Krankensonntag

9. April 06 Palmsonntag

16. April 06 Ostersonntag

1. Mai 06 Lichterprozession

4. Juni 06 Pfingsten

15. Juni 06 Fronleichnam

44

Dankeschön an

Pfarrer Josef Jopek

Pfarrer J. Jopek weiht unser Probelokal ein (06.12.01)


Aufruf an alle Einwohner

und Einwohnerinnen von

Gamprin und Bendern!

Wir würden uns riesig freuen, junge

und jung gebliebene Leute, die gerne

singen und nebenbei auch gesellige

Stunden verbringen möchten, bei uns

willkommen heissen zu dürfen.

Schnuppern ist jederzeit

möglich!

Da geht’s so richtig rhythmisch zur Sache.

Unser Probentag:

Donnerstag, 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr

Unser Probelokal:

Vereinshaus Gamprin, 2. OG.

Chorgesang

Nähere Informationen bei:

Astrid Büchel

Tel. 373 39 10

oder

Alexander Kind

Tel. 373 44 8015

45


Chorgesang

Vorinformation

Gesangverein Kirchenchor

Rahmenprogramm im Mai 2006

Maiandachten in der Marien-

Lourdes-Grotte Bendern

Eröffnung: 1. Mai, 20.00 Uhr

Lichterprozession

GVK Bendern-Gamprin

7. Mai, 19.30 Uhr – Maiandacht

Kirchenchor Planken

14. Mai, 19.30 Uhr – Maiandacht

Laurentius Chor Schaan

21. Mai, 19.30 Uhr – Maiandacht

Gesangverein Triesen

28. Mai, 19.30 Uhr – Maiandacht

GVK Eschen

Programm Bundessängerfest

23./24. Juni 2006

Freitag, 23. Juni, ca. 20.30 Uhr

Gestaltung Abendprogramm:

Jugendchöre aus Liechtenstein

• Tanz und Show mit der Kult

Coverband «Bonnies»

Samstag, 24. Juni, ca. 13.00 Uhr

Chorvorträge im Gemeindesaal

Kinder- und Erwachsenenchöre

• Einzug zum Festplatz

• Ansprachen/Ehrungen

• Musikverein Konkordia Gamprin

• A Cappella Gruppe «Mainstreet»

• Tombolaverlosung

• Tanz und Show mit der Party Band

«Blue Night’s»

46

43. Bundessängerfest

am 23./24. Juni 2006 in

Gamprin-Bendern

Der Gesangverein Kirchenchor

Bendern-Gamprin organisiert

das 43. Liechtensteinische Bundessängerfest

2006.

Wir wollen vereint mit allen Freunden

des Gesangs aus unseren Gemeinden

Liechtensteins und vor allem aber

auch mit euch Einwohner und Einwohnerinnen

von Gamprin und Bendern

feiern.

Musik und Gesang lässt niemanden

kalt! • Musik kann uns alle verzaubern

und mitreissen!

Gespannt blicken wir der Tatsache

entgegen, dass die Jugendchöre des

Landes gemeinsam zum ersten Mal

ein Abendprogramm des Bundessängerfestes

gestalten werden. Lasst

euch ebenso von den Kleinen in den

Bann ziehen, wenn sie ihre Lieder

mit viel Freude und Begeisterung vor

einem grossen Publikum darbieten.

Die reiferen Sängerinnen und Sänger

setzen auf ihre Erfahrung und unterhalten

euch gerne mit gut ausgesuchten

Liedern. Das alles und natürlich auch

Tanzmusik mit Show sowie eine international

bekannte A Cappella Gruppe

wird euch erwarten.

Man sagt ja: «Vorfreude ist die

schönste Freude». In diesem Sinne

freuen wir uns jetzt schon darauf!

Den Höhepunkt dieser Freude hoffen

wir am 23. und 24. Juni 2006 mit euch

allen und vielen Gästen von nah und

fern erleben zu dürfen.

Die Mitglieder des Gesangverein

Kirchenchores Bendern-Gamprin

Der Organisator des 43. Bundessängerfestes Gesangsverein Kirchenchor Bendern-Gamprin


Interview mit dem

Präsidium des

43. Bundessängerfestes

Gemeinde:

Das grosse Liechtensteinische Bundessängerfest

2006 findet ja bei uns

in Gamprin statt. Der Gesangverein

Kirchenchor Bendern-Gamprin ist als

Organisator festgelegt worden. Könnt

ihr uns den bisherigen Ablauf eurer

Vorbereitungen ein wenig schildern?

GVK Präsidentin Astrid Büchel:

Den allerersten Schritt bzw. meine

erste Aufgabe als Vereinspräsidentin

bestand darin, einen Festpräsidenten

zu finden. Ich konnte glücklicherweise

im April 2003 mit Otto Kind einen Mann

mit Organisationserfahrung aus den

eigenen Reihen gewinnen.

Gemeinde:

Wie war der weitere Verlauf?

GVK Präsidentin Astrid Büchel:

Anschliessend hat das Präsidium

zwei Workshops im Oktober 2003 und

im Januar 2004 mit allen Vereinsmitgliedern

organisiert und durchgeführt.

Dabei konnten wir mit Erfolg unsere

Vorstellungen in Bezug auf das Bundessängerfest

herausarbeiten.

Gemeinde:

Welche Ergebnisse konnten bei den

Workshops erzielt werden?

GVK Präsidentin Astrid Büchel:

Die Mitglieder sprachen sich für ein

Fest mit allen Chören gemeinsam aus,

das an einem Freitagabend und dem

darauf folgenden Samstag stattfinden

soll. Ein Grundsatzentscheid war

auch, dass auf ein Wertungssingen

verzichtet wird. Als besonders wichtig

erachteten wir, dass bei den Ehrungen

alle Chöre anwesend sind.

Gemeinde:

Was ergaben sich daraus für Zielsetzungen?

Festpräsident Otto Kind:

Mein und das Ziel des Vorstandes

ist es, wieder ein Fest der Begegnung

vereint mit allen Chören zu veranstalten,

die Gemeinsamkeit zu stärken

und Freude am Singen zu vermitteln.

Zudem soll das Fest mit einem Rahmenprogramm

im Vorfeld ergänzt werden.

Gemeinde:

Was für Schritte folgten danach?

Festpräsident Otto Kind:

Danach ging es an die Zusammensetzung

des Festkomitees und die

Aufstellung eines Aufgabenplans für

die einzelnen Ressorts, das Erstellen

eines Grobkonzeptes und eines Budgets.

Chorgesang

Workshop mit Chormitgliedern

Festkomitee:

Präsidium:

Otto Kind, Festpräsident

Astrid Büchel, Vereinspräsidentin

Bauten: Othmar Oehri

Festwirtschaft: Hilmar Hasler

Finanzen: Berno Nigg

Personal: Alexander Kind

Sekretariat: Renate Bargetze-Kind

Tombola: Franz Kobler

Der Organisator des 43. Bundessängerfestes Gesangsverein Kirchenchor Bendern-Gamprin

47


Chorgesang

Gemeinde:

Was verstehen Sie unter Rahmenprogramm?

Festpräsident Otto Kind:

Da am eigentlichen Bundessängerfest

Freitag und Samstag kein Platz

mehr frei war für einen kirchlichen Teil,

kam uns die Idee mit den Maiandachten

in unserer Marien-Lourdes-Grotte.

Somit ist der Dorfteil Bendern auch miteinbezogen

und wir sehen es als eine

besondere Einstimmung auf das Fest.

Lichterprozession 1. Mai – Marien-Lourdes-Grotte

Gemeinde:

Könnt ihr über die Programmgestaltung

schon Genaueres verraten, oder

ist das alles noch geheim?

GVK Präsidentin Astrid Büchel:

Geheim ist nichts. Überraschen lassen

darf sich jeder aber allemal.

Der Auftakt zum Fest ist unsere traditionelle

Lichterprozession am 1. Mai,

welche der GVK Bendern-Gamprin

gesanglich umrahmt. Die darauf folgenden

4 Maiandachten werden von

verschiedenen Chören des Landes

gestaltet.

Für Superstimmung im Juni im Festzelt

wird auch gesorgt sein. Wir konnten

zwei sehr gute Kult-Cover-Bands

mit Show und Tanz verpflichten.

48

Die «Bonnies» engagierten wir für

den Freitagabend.

Diese Band aus Österreich hat sich

zum absoluten Top-Event in Sachen

Party-, Show- und Stimmung entwickelt.

Die 5 Musiker verstehen es

ausgezeichnet, ihre Liebe zu heissen

Rhythmen auf ihr Publikum zu übertragen.

Seit 10 Jahren spielen sie bereits

in derselben Besetzung und dass diese

Band aufeinander eingespielt ist,

hört man an jeder Note.

Die «Blue Night’s» werden uns am

Samstagabend unterhalten.

Eine sympathische Live-Band, die

mit Herz und Seele bei jedem Auftritt

Garant ist für den Erfolg bei Veranstaltungen

jeglicher Art.

Die geniale Mischung aus neuen

Mega-Hits mit einem perfekten und

nahtlosen Übergang zu Oldie-Songs

zeichnen die «Blue Night’s» aus.

Pop, Disco, Rock, Hip-Hop, Schlager

und Volksmusik runden zudem das

umfangreiche Programm ab.

Mit modernster Licht- und Soundanlage

verzaubern sie das Publikum optisch

wie akustisch.

Auf einen speziellen Leckerbissen

möchte ich ganz besonders hinweisen.

Das hervorragende Vokalensemble

«Mainstreet».

Österreichs Nr. 1 in a cappella Pop

sind seit mehr als fünfundzwanzig

Jahren ein Begriff für Perfektion. Nach

mehr als 100 TV-Auftritten in fast allen

mitteleuropäischen TV- Anstalten

– u.a. beim Eurovisions Songcontest

und vielen CD-Produktionen zählen

«Mainstreet» zu den besten a cappella

Gruppen Europas. Restlos ausverkauft

sind ihre umjubelten Konzerte

seit Jahren im gesamten deutschsprachigen

Raum.

Tanz- und Showband «Bonnies»

Tanz- und Showband «Blue Night‘s»

A Cappella Gruppe «Mainstreet»


Festpräsident Otto Kind:

Das erste Mal in der Geschichte

der Bundessängerfestivitäten wird

der Freitagabend ganz alleine von

den Jugendchören, in Form von zwei

Projektchorauftritten, des Landes gestaltet.

Wir konnten die betreffenden

Chorleiter und Präsidenten davon

überzeugen, den Hauptakt am Freitagabend

zu übernehmen.

Der Samstag beginnt ab 13.00 Uhr

mit Chorvorträgen der Kinder- und

Erwachsenenchöre im Gemeindesaal

Gamprin in Schweigezone. Diese Vorträge

sind natürlich öffentlich und für

jeden zugänglich. Anschliessend ist

der Aufmarsch zum Festzelt, in dem

mit den offiziellen Feierlichkeiten der

Startschuss zum gemeinsamen Fest

aller Freunde des Gesangs und der

Musik fällt. Zu all diesen Programmpunkten

ist natürlich viel Publikum erwünscht.

Gemeinde:

Das Programm steht nun. Heisst das,

dass ihr mit allem schon fertig seid?

Festpräsident Otto Kind:

Nein, das kann man so nicht sagen.

Es wartet noch eine Menge Arbeit auf

uns. Wir sind fast täglich mit irgendwas

beschäftigt. Nachdem wir nun

für das Grobkonzept für die Homepage

alles zusammengestellt haben,

geht’s weiter mit Choreinteilungen u.

diversen Details. Ein wichtiger Punkt

sind auch die Parkplatz- und Verkehrsbedingungen,

bei denen uns die Feuerwehr

Gamprin recht tatkräftig zur

Seite steht. Die Lose für die Tombola

werden vorbereitet, das Organisatorische

rund um die Bauten, Festwirtschaft,

Personal und Finanzen läuft

auf Hochtouren.

Gemeinde:

Ihr seid im Verein 24 aktive Mitglieder.

Bringt ihr das alles alleine zu bewerkstelligen?

GVK Präsidentin Astrid Büchel:

Wir versuchen so gut und so lange

es geht, die Vorbereitungen untereinander

so zu verteilen, dass wir fast

keine Fremdhilfe in Anspruch nehmen

müssen. Allerdings werden wir

sicher nicht ganz ohne Unterstützung

anderer Vereine auskommen. Diesbezüglich

wären wir sehr froh, wenn

wir bei diversen Anfragen auch mit einer

Zu sicherung der Mithilfe rechnen

können. Dass man dann im Gegenzug

natürlich mit uns auch rechnen kann,

ist selbstverständlich. Ich finde es

sogar sehr belebend und bereichernd

für eine Gemeinde, wenn alle ein bisschen

in die Festivitäten integriert

werden. Aber allzu viel werden wir

sicher nicht verlangen.

Dafür möchte sich das Präsidium

schon im Voraus bei allen für die

Mithilfe herzlich bedanken.

Festpräsident Otto Kind:

Bald schon geht es los und wir hoffen

natürlich auf ein Superfest, ein Fest

gemeinsam mit allen Freunden des

Gesangs und mit allen Einwohnern

und Einwohnerinnen von Gamprin und

Bendern.

Denn Gemeinsamkeit ist schöner als

Einsamkeit!

Gemeinde:

Vielen Dank für die Informationen

und wir wünschen euch jetzt schon

viel Erfolg!

Chorgesang

Hinweise:

• Ab ca. Mitte Januar werden Mitglieder

des GVK Bendern-Gamprin

Sie persönlich aufsuchen und

Ihnen Tombola-Lose anbieten,

die beachtliche Preise aufweisen.

Greifen Sie zu, Sie werden es

nicht bereuen!

Wir bedanken uns jetzt schon für

Ihre grosszügige Unterstützung

und freuen uns mit Ihnen über Ihren

möglichen Gewinn!

• Im Januar 2006 wurde die Homepage

im Internet aufgestartet. Sie

finden uns unter:

www.bundessaengerfest.li

Sie können dort allerlei über uns

nachlesen und sich über alles

Mögliche genauer informieren.

Wir halten Sie immer auf dem

Laufenden.

• Standort des Festzeltes:

Gamprin, Stigbretscha

(flacher Wiesenteil links Richtung

Krest)

Wir freuen uns auf euren Besuch!

Gesangverein Kirchenchor Bendern-Gamprin

49


Blühendes Unterland/Sport

Die Blütenpracht in den Gärten,

Balkonen und an den Häusern

in den fünf Unterländer Gemeinden

zog auch im letzten Jahr wieder einen

tollen Blickfang auf sich.

Jedes andere Jahr veranstaltet der

initiative Obst- und Gartenbauverein

Mauren mit dem Liechtensteiner Unterland-Tourismus

zusammen den

Wettbewerb «Blühendes Unterland».

Dieser Wettbewerb wurde mit der Feier

und der feierlichen Preisverleihung im

Gemeindesaal Gamprin am Samstagabend,

29. Oktober 2005 abgeschlossen.

Der Musikverein Konkordia Gamprin

umrahmte die Feier musikalisch. Die

Kindertrachtentanzgruppe unter der

Leitung von Waltraud Grünenfelder

lockerte den Abend mit ihren Tanzeinlagen

willkommen auf.

Der Gesangverein-Kirchenchor hatte

die gesamte Festwirtschaft übernommen

und war auch für den Service

zuständig. Ebenso trat der Gesang-

50

Wettbewerb:

Blühendes Unterland

verein mit Liedvorträgen und Gedichten

ganz überraschend auf die Bühne

und holte sich durch den unerwarteten

Auftritt viel Applaus. Der Gemeindesaal

erstrahlte in schönster Dekoration.

Die Schellenberger Fünftklässler und

Firmlinge traten mit ihrer Religionslehrerin

Marina Kieber und dem Klassenlehrer

Karl Vogt gesanglich auf und

verkauften Produkte aus ihrer «Kräuterspirale»

für ein Hilfsprogramm.

Die OK-Präsidentin Myrtha Ritter

be grüsste und führte gekonnte durch

das Programm. Unter den Gästen

war auch Gemeindevorsteher Donath

Oehri, der ebenfalls einige heitere

Worte an das Publikum richtete und

zum gelungenen Anlass gratulierte.

Walburga Matt, die Präsidentin des

organisierenden Obst- und Gartenbauvereins

Mauren gratulierte den

120 Wettbewerbsteilnehmern und

unter strich dabei den mannigfaltigen

Einsatz, der diese Blütenpracht

in den Gärten hervorbringt und zur

Ver schönerung des ganzen Dorfbildes

SC Gamprin trainiert in Sölden

In den Herbstferien führte der

Skiclub Gamprin sein schon

traditionelles Trainingslager in Sölden

durch. Bei nicht ganz optimalem Wetter

dafür guten Pistenverhältnissen

wurden an sieben Tagen täglich zwei

Trainingseinheiten auf Skiern absolviert.

Unter der Leitung von vier Trainern

wurden die 16 Kinder ideal betreut.

Am Morgen stand Schneetraining an

und am späteren Nachmittag wurde

noch Konditionstraining durchgezogen.

Nach dem Abendessen ging es zum

Programmpunkt «Spiel und Animation»

über, wo sich die Kinder nochmals

verweilen konnten und sehr viel Freude

hatten. Dieses Lager war wiederum nur

möglich, weil die Sponsoren, Gönner,

Helfer und die Gemeinde Gamprin den

Skiclub tatkräftig unterstützen.

in allen Unterländer Gemeinden beiträgt.

Neben dem musikalischen Programm

war die Diashow, professionell zusammengestellt

und mit Musik untermalt

von Theo und Jürg Meier, die in den

sagenhaften Bildern die ganze Blütenpracht

präsentierten.

Der Musikverein verschönert den Abend mit seinem

Spiel

Alles in allem war es ein sehr gelungener,

festlicher und für viele ein unvergesslicher

Anlass, der im Zweijahresrhythmus

in einer der fünf Gemeinden

des L. Unterlandes durchgeführt

wird.

Die Nachwuchsfahrer des SCG mit Trainern und

Betreuern


Gemeindeangestelltenausflug

2005 Aus dem

Gemeindeleben

Der Gemeindeangestelltenausflug

stand ganz unter dem Motto

«Warum in die Ferne schweifen, wenn

das Gute liegt so nah...». Beim täglichen

Blick aus dem Büro kommt man

am Hohen Kasten sowie an den Staubern

nicht vorbei. So wurde die Idee

geboren, für einmal nicht nur hinauf-

sondern von oben herabzuschauen...

Die Angestellten auf der Wanderung v.l.n.r.: Anni

Hasler, Petra Jann, Siegrun Kind, Marco Halser,

Jakob Wohlwend, Erich Marxer, Donath Oehri

Grosser Erfolg der

Sternsinger

Die Sternsinger waren auch in diesem

Jahr wieder in der Gemeinde

Gamprin-Bendern unterwegs, um die

frohe Botschaft der Geburt Christi zu

verkünden. Drei Gruppen von Sternsingern

besuchten am Mittwoch und

Donnerstag vor Dreikönig die Häuser

und trugen ihre Lieder und Verse mit

grosser Begeisterung vor und fanden

viele offene Türen, an denen sie mit

Wohlwollen aufgenommen wurden.

So konnten die Sternsinger den

stolzen Betrag von insgesamt 10000

Franken sammeln.

Herzlichen Dank an alle Spender. Die Sternsinger 2006

Am Samstagmorgen, 10. September

2005 begaben sich die Angestellten

und die pensionierten Mitarbeiter um

7.30 Uhr vom Vereinshaus in den Bus.

Es folgte ein Frühstückshalt und dann

eine Fahrt mit speziellem Salonwagen

der Appenzeller Bahnen von St. Gallen

nach Appenzell. Die Seilbahn brachte

die muntere Schar auf den Hohen Kosten,

wo das Mittagessen schon wartete.

Trotz nicht ganz strahlendem Wetter

begaben sich danach die meisten zu

Fuss über den Grat zur Staubera. Ein

gemütliches Abendessen und der Blick

auf das heimatliche und schönste Ort,

nämlich auf Gamprin-Bendern konnte

jeden Gaumen und jedes Herz nur

noch erfreuen. Auch die Rückfahrt mit

dem Staubern-Bähnli ins Lichtermeer

hinunter war eine Augenweide. Ein gelungener

Angestelltenausflug.

Der Betrag wird vom LED verdoppelt

und geht zu Gunsten des Kinderhortes

Wawacuna in Peru.

Am Dreikönigstag gestalteten die

Sternsinger den Gottesdienst in Bendern

sehr bereichernd mit.

Vereinsjubilare

geehrt

Vorsteher Donath Oehri mit den Jubilaren Heinz Keller

und Gebhard Näscher (v. links)

Langjährige Vereinsmitglieder sind für

das Fortbestehen von Vereinen von besonderer

Bedeutung. Die Vereine wiederum

sind für eine Dorfgemeinschaft

von herausragender Wichtigkeit. Dem

trägt die Gemeinde Gamprin-Bendern

besonders Rechnung. Am Dreikönigsabend,

6. Januar 2006 hatte Gemeindevorsteher

Donath Oehri die Freude

und Ehre, Heinz Keller für seine 30-jährige

Mitgliedschaft beim Musikverein

Konkordia Gamprin von 1975 bis 2005

zu ehren. Donath Oehri wies auf die besonderen

Verdienste von Heinz Keller

hin, dankte ihm für sein langjähriges

Engagement und überreichte ihm die

Silberne Ehrenmedaille mit Urkunde

der Gemeinde Gamprin-Bendern.

Ebenfalls ehrende Worte fand der Gemeindevorsteher

für Gebhard Nä scher,

der letztes Jahr das seltene Vereinsjubiläum

von 55 Vereinsjahren beim Musikverein

Konkordia Gamprin feiern konnte.

Im Kreise von Gemeindeverantwortlichen

und Vereins funktionären wurden

die beiden Ehrungen in feierlichem und

gemütlichem Rahmen bei einem feinen

Abendessen im Löwen begangen und

auf das Wohl der beiden angestossen.

51


Jungbürger

Mit 18 wird man in Liechtenstein

automatisch volljährig und erhält

man das Stimmrecht und damit die

politische Mündigkeit. So einfach lässt

man dies nicht über die Bühne gehen.

Am Samstag, 22. Oktober 2005 lud

das Land zur Landesjungbürgerfeier.

Zuerst war ein Empfang auf Schloss

Vaduz von Erbprinz Alois und Erbprinzessin

Sophie angesagt. Danach gab

es in Ruggell ein gutes Fest- und Unterhaltungsprogramm

mit Abendessen.

Am Samstag, 12. November 2005

hielten die Jungbürgerinnen und Jungbürger

des Jahrganges 1987 der Gemeinden

Ruggell – Gamprin – Schellenberg

und Planken auf Einladung

der Gemeindevorsteher ihre Gemeinde-Jungbürgerfeier

ab. Dazu gesellten

sich auch die Vizevorsteher/in sowie

Gemeinderäte/innen.

Im Ausbildungsraum der Landespolizei

wurden die jungen Erwachsenen

von Polizeichef Adrian Hasler begrüsst.

Danach konnten die Jungbürger/innen

unter der Leitung von Herbert Ritter

in die wichtigsten Bereiche wie Kriminalabteilung,

Kommandozentrale,

Gefängnis oder Schiesskeller Einsicht

nehmen.

Der Rest des Nachmittags war dem

Formel-1 Feeling gewidmet. Auf der

Go-Kart-Bahn in Gisingen wurden

nach ersten Testfahrten diverse Meister

und Meisterinnen erkoren. Die eine

oder andere «Bläuela» erinnert noch

ein paar Tage an die heissen Manöver.

Nach der Rückfahrt trafen sich die

jungen Leute in den einzelnen Gemeinden

zu einem feinen Nachtessen. Die

Gamp riner und Bendern Jungbürger

waren zusammen mit den Gemeinde-

52

Jungbürgerfeier

Ruggell – Gamprin

Schellenberg – Planken

Die Jungbürger 2005 des Jahresganges 1987: v.l.n.r.: Rebecca Elkuch, Franzika Müssner, Philipp Matt, Sandra

Kaiser, Oliver Altenöder, Vorsteher Donath Oehri, Mirjam Hasler, Rosmarie Marxer, Fabian Altenöder, Nicolas

Xander, Marco Planta, Katharina Keller

(Nicht auf dem Bild sind: Katharina Marxer, Andreas Marte, Michael Siegrist)

rätinnen und Gemeinderäten im Restaurant

Deutscher Rhein in Bendern.

Schöne Spiel lockerten das Programm

auf. Vorsteher Donath Oehri sprach zu

den Jungbürgern und auch die mittlerweile

traditionelle spontane Jungbürgerrede

des Dankes durfte nicht feh-

len; Andreas Marte ergriff stellvertretend

das Wort für die Jungbürger. Zum

fröhlichen Ausklang eines rundum

gelungenen Anlasses fanden schlussendlich

alle wieder zusammen, als

«exklusiv geschlossene Gesellschaft»

im Löwenkeller in Bendern ein.

Die Jungbürger im Schlosshof v.l.n.r.: Sandra Kaiser, Franziska Müssner, Philipp Matt, Fabian Altenöder, Rebecca

Elkuch, Katharina Keller, Nicolas Xander, Oliver Altenöder, Marco Planta, Mirjam Hasler, Rosmarie Marxer,

Vorsteher Donath Oehri


Die Jungbürger der 4 Gemeinden mit Vorstehern und Vizevorstehern

Unsere Jungbürger zusammen mit den Gemeinderätinnen

und Gemeinderäten

Fabian Altenöder, Andreas Marte, Sandra Kaiser, Oliver

Altenöder und Philipp Matt vergleichen ihr Kunstwerk

mit demjenigen von Vroni und Norman

Vroni Sprecher und Norman Kind in künstlerischer Betätigung

Katharina Keller (links) geniesst mit zwei Kolleginnen das Fest

Jungbürger

Rosmarie Marxer und Oliver Altenöder im Wettkampf

mit den Gemeinderäten

53


SlowUp

Am Sonntag, 14. Mai 2006 findet

der erste grenzüberschreitende

SlowUp Werdenberg/Liechtenstein

statt. Von 10.00 Uhr morgens bis 17.00

Uhr nachmittags ist an diesem SlowUp-

Sonntag auf einer Hauptstrassenrunde

zwischen den Gemeinden Buchs –

Sevelen – Vaduz – Schaan – Bendern –

Gamprin – Ruggell – Sennwald – Frümsen

– Sax – Gams – Grabs – Buchs

der motorisierte Verkehr gesperrt. Es

bewegen sich somit nur Fussgänger,

Radfahrer, Skater, Rollschuhfahrer etc.

auf dieser Strassenrunde.

Neben der Strasse werden in den

einzelnen Gemeinden verschiedene

Verpflegungstationen, aber auch Möglichkeiten

zur Unterhaltung angeboten.

In unserer Gemeinde ist die Kommission

für Freizeit, Jugend und Sport

unter der Leitung von Alois Blank mit

der Organisation des Angebotes auf

Gemeindegebiet betraut.

54

SlowUp 2006

In Absprache mit unserer Organisationskommission

sollen an diesem Slow-

Up-Sonntag die Vereine, Gewerbebetriebe,

Ladenbetriebe oder auch

Privatpersonen Verpflegungsstände

und Unterhaltungsmöglichkeiten anbieten

können.

Am 19. Januar 2006 liessen sich

einige Vereins- und Kommissionsvertreter

wie auch Gewerbetreibende

über den Slow Up informieren. In

unserer Gemeinde wird beim Haus Atzig

in der Benderer Industrie der Stand

für die verschiedenen Aktivitäten und

Angebote sein.

Bitte also den 14. Mai schon heute

als SlowUp-Ausflugstag vormerken.


Den Gutschein von CHF 100.- gespendet vom Cafè Bacio Stabilimento, Bendern

(Noemi Büchel) für den letzten Rätselwettbewerb gewann Frau Helena Marxer,

Badäl 17, Gamprin.

Das gesuchte Lösungswort hiess: «Flexicard.»

Herzliche Gratulation an die Gewinnerin!

Den neuen Gutschein dieses Kreuzworträtselwettbewerbes im Umfang von

CHF 100.– spendet Erich Marxer von Foto Pro Colora, Bendern.

Herzlichen Dank

6.

Rätselfragen:

3.

8.

5.

9.

1.

4.

7.

1. Vorname des bisherigen Pfarrers.

2. Name des neuen Pfarrers.

3. FL feiert im Jahr 2006 200 Jahre ......

4. In welchem Gebäude war ein Gampriner Tag im Jahr 2005?

5. Fest am 20. August 2005.

6. Neue Strassenbezeichnung in Gamprin.

7. Name der neuen Unterländer Weinkönigin.

8. Fest in Bendern am 27. August 2005.

9. Songgruppe bei Gampriner Sommernächten im 2005.

10. Regionales Ereignis am 14. Mai 2006.

11. Wer sammelt Anfang 2006 CHF 10’000.-?

2.

11.

10.

Talon: Kreuzworträtselwettbewerb Gemeinde-Info Nr.2/05

Bitte bis 20. März 2006 an die Gemeindeverwaltung schicken oder abgeben.

Name:

Vorname:

Adresse:

Lösungswort:

Kreuzworträtselwettbewerb

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Zivilstandsnachrichten

88 Jahre

Marxer Andreas, Oberbühl 92, 31. Dezember 1917

87 Jahre

Liebigt Irmgard, Krest 42, 2. Juli 1918

86 Jahre

Büchel Wilhelm, Widagass 30, 29. August 1919

Büchel Anna, Badäl 214, 17. Dezember 1919

85 Jahre

Kind Amalia, Mühlegass 59, 26. September 1920

84 Jahre

Kaiser Johanna, Eschner Str. 81, 13. November 1921

Marxer Hilda, Eschner Str. 69, 12. Januar 1921

82 Jahre

Hasler Reinhilda, Ruggeller Str. 142, 29. September 1923

Büchel Edmund, Selemad 15, 16. November 1923

18. Juni 2005 Näscher Tobias Alois Arthur

der Näscher Judith Ulrike und

des Näscher Gerald Wolfgang

28. Juni 2005 Öz Eda

der Öz Serpil und

des Öz Ismail

07. Juli 2005 Hasler Alessio

der Hasler Elke und

des Hasler Daniel Kurt

2. August 2005 Mayer Karla Anouk Elsabe

der Mayer Ulrike Annette

13. August 2005 Ponik Blerdin

der Ponik Bukurije

und des Ponik Bafti

56

Alles Gute zum

Geburtstag

81 Jahre

Hasler Melanie, Grossabünt 5, 3. August 1924

Büchel Elisabeth, Badäl 75, 14. September 1924

Hasler Stephan, Mühlegass 80, 16. September 1924

Hasler Maria, Mühlegass 56, 7. Oktober 1924

Kind Alfons, Fallsbretscha 9, 7. November 1924

Öhri Hilda, Haldenstr. 89, 12. Januar 1925

80 Jahre

Huber Olga, Stelzagass 61, 31. Juli 1925

Büchel Kaspar, Stelzagass 44, 25. August 1925

75 Jahre

Schwab Bruno, Oberbendern 1, 9. November 1930

70 Jahre

Hasler Maria, Oberbendern 60, 16. August 1935

Fink Lieselotte, Kratzera 57, 3. September 1935

Ferro Plinio, Badäl 115, 20. November 1935

Büchel Alice, Fallsbretscha 23, 10. Januar 1936

Geburten in unserer Gemeinde

15. August 2005 Ritter Marius Elias Luis

der Ritter-Büchel Martina

und des Ritter Martin Matthias

24. August 2005 Schärli Tim Florian

der Schärli Carmen und

des Schärli Pius

24. August 2005 Buob Massimo

der Buob Bettina und

des Buob Stephan Werner

8. September 2005 Völkl Christian Junior

der Völkl Cheryl

und des Völkl Christian

10. September 2005 Rodriguez Lado Brais

der Lado Canosa Ascension Maria

und des Rodriguez Sambad Jose

Manuel


29. September 2005 Bal Paris Daniel

der Paris Carballo Maria Nieves

und des Bal Amigo Jose Manuel

12. Oktober 2005 Karakoç Lara

der Karakoç Hatun

des Karakoç Ali

Hochzeiten

1. Juli 2005

Litscher Michael und Kressig Daniela,

Oberbühl 41

15. Juli 2005

Gebhard Bruno und Feng Huazhu,

Jedergass 101

21. September 2005

Boss Helmut und Ignacio Maria Fe,

Jedergass 17

Zum Totengedenken

Hasler Benno

gestorben am 24. September 2005

im 72. Lebensjahr

23. September 2005

Zen Ralph und Kresser Ines Jasmin,

Oberbühl 109

11. November 2005

Ritter Martin Matthias und Büchel

Martina, Oberbendern 16

2. Dezember 2005

Kader Jürgen und Schädler Gabriele,

Jedergass 64

Öhri Beat

gestorben am 26. November 2005

im 59. Lebensjahr

Zivilstandsnachrichten

16. November 2005 Kindle Mary-Jane

der Kindle Fabienne und

des Kindle Roger

8. Dezember 2005 Breuss Julian

der Breuss Andrea Maria und

des Breuss Markus

20. Januar 2006

Ibrahim Ahmed Labib El Sayed und

Büchel Bianca, Ruggeller Str. 238

Goldene Hochzeit

Lampert Hildegard und Alfons,

Grossabünt 4

Hasler Paul

Gestorben am 05. Dezember 2005

im 74. Lebensjahr

57


Veranstaltungskalender

Gemeinde Gamprin

Veranstaltungskalender

2006

Monat Tag Veranstaltung / Anlass Organisator / Mitwirkende Ort

Januar 4./5. Sternsingen Pfarreirat Gamprin/Bendern

9. Seniorentreff (Vortrag über Ernährung) Seniorenkommission Mehrzwecksaal Vereinshaus

Februar 2. Helferabend Pfarreirat Mehrzwecksaal Vereinshaus

6. Seniorentreff (Fasnachtskränzle) Seniorenkommission Mehrzwecksaal Vereinshaus

19. Kinder- und Clubmeisterschaft Skiclub Gamprin Malbun/Mehrzwecksaal VH

20.-28. Passiveinzug Funkenzunft Bendern / Gamprin Gamprin/Bendern

März 4. Funkensamstag Funkenzunft Gamprin Gamprin

5. Funkensonntag Funkenzunft Bendern Bendern

5. Krankensonntag Ehre dem Alter /GV-Kirchenchor Kirche

6. Seniorentreff (Lottomatch) Seniorenkommission Mehrzwecksaal Vereinshaus

11. Altpapiersammlung PfadfinderInnen St. Felix Gamprin/Bendern

11./12. 44. FL-Jugendlandesmeisterschaft Skiclub Gamprin Malbun

27.3.-9.4. Passiveinzug Skiclub Gamprin Gamprin/Bendern

21. Frühlingsausflug Ehre dem Alter

26. Suppentag PfadfinderInnen St. Felix Vereinshaus

April 3. Seniorentreff (Osterbasteln) Seniorenkommission Gesangsvereinlokal VH

9. Palmsonntag GV-Kirchenchor Kirche

16. Ostersonntag GV-Kirchenchor Kirche

22. Unterhaltungsabend Feuerwehr Gamprin Gemeindesaal

30. Erstkommunion Musikverein Kirche

Mai 1. Lichterprozession Pfarreirat/Vereine Kirche/Grotte

7. Maiandacht mit Gastchor GV-Kirchenchor Grotte/Kirche

8. Seniorentreff (Maiandacht Balzers) Seniorenkommission

14. Muttertag PfadfinderInnen + Jugenensemble Kirche

14. Maiandacht mit Gastchor GV-Kirchenchor Grotte/Kirche

14. SlowUp FL und Werdenberg

17. Kinderflohmarkt Elternverein Gamprin-Bendern Bongertplatz

20. Einweihung Rüstfahrzeug Feuerwehr Depot

21. Frühlingskonzert Singgruppe Gamprin-Ruggell Gemeindesaal

21. Maiandacht mit Gastchor GV-Kirchenchor Grotte/Kirche

26./27. Feuerwehrtag Planken Feuerwehr Planken

28. Maiandacht mit Gastchor GV-Kirchenchor Grotte/Kirche

Juni 3. Altpapiersammlung PfadfinderInnen St. Felix Gamprin/Bendern

4. Pfingsten GV-Kirchenchor Kirche

5. St. Felix Fest PfadfinderInnen St. Felix Kirche

5. Brunch im Saal Musikverein Jugendensemble Gemeindesaal

10./11. 125 Jahre Feuerwehr Ruggell Feuerwehr

12. Seniorentreff (Kräutergarten Mauren) Seniorenkommission

58


Veranstaltungskalender

Juni Pfarreiwallfahrt Pfarreirat

15. Fronleichnam Vereine Kirche

23./24. Bundessängerfest GV-Kirchenchor Gemeindesaal+Vereinshaus

Juli 3. Seniorentreff (Ausflug Hergiswil) Seniorenkommission

8. 1. Sommernacht Kulturkommission GH Innenhof

12. 200 Jahre Souveränität/Umzug Diverse Vereine Vaduz

14. Lagerkonzert Musikverein

15. 2. Sommernacht Kulturkommission GH Innenhof

19. Besuchstag Landessommerlager PfadfinderInnen St. Felix Duxplatz Schaan

August 14. Seniorentreff (Grillnachmittag) Seniorenkommission

15. Mariä Himmelfahrt Vereine Kirche

15. Frühschoppen Musikverein Bongertplatz

15. Staatsfeiertag Verkaufsstand Skiclub Gamprin + Feuerwehr Vaduz

19. Bongertfest Musikverein Bongertplatz

Sept. 2. Altpapiersammlung PfadfinderInnen St. Felix Gamprin/Bendern

2. Seniorentag/Seniorenausflug Ehre dem Alter

1.-22. Passiveinzug GV-Kirchenchor Gamprin/Bendern

16. Kappelifest Musikverein Oberbühl

17. Kappelifest Musikverein Jugendensemble Oberbühl

23. Erntedankmarkt Gesundheitskommission Dorfplatz/Gemeindesaal

24. Erntedankfest GV-Kirchenchor Kirche

Okt. 14./15. Jahrmarkt Eschen Musikverein Eschen

29. Gedenkgottesdienst PfadfinderInnen St. Felix Kirche

29. Rebel Z‘Nacht Trachtenverein Gemeindesaal

Nov. 1. Allerheiligen GV-Kirchenchor Kirche

4. Totenehrung Musikverein Kirche

6. Seniorentreff (Lottomatch) Seniorenkommission Mehrzwecksaal Vereinshaus

11. Altpapiersammlung PfadfinderInnen St. Felix Gamprin/Bendern

12. Totenehrung GV-Kirchenchor/Feuerwehr Kirche

18. - 8.12. Musikverein Passiveinzug Gamprin/Bendern

23. Saisonkartenvorverkauf Skiclub Gamprin Vereinshaus

Dez. 2. Adventskranzverkauf PfadfinderInnen St. Felix Vereinshausplatz/Dorflada

3. Weihnachtssingen Singgruppe Gamprin-Ruggell Kirche Ruggell

4. Seniorentreff (Nikolausfeier) Seniorenkommission Mehrzwecksaal Vereinshaus

5. - 7. Nikolaus besucht die Kinder PfadfinderInnen St. Felix Gamprin/Bendern

9. Konzert Musikverein Gemeindesaal

16. Weihnachtsfeier Ehre dem Alter Mehrzwecksaal Vereinshaus

24. Heiliger Abend GV-Kirchenchor + PfadfinderInnen Kirche

26. - 28. Weihnachtsskikurse Skiclub Gamprin Malbun

59


Wie lautet die

Telefonnummer

des Feuerwehrkommandanten?

Wann findet das

Jahreskonzert

des Musikvereins

Konkordia statt?

Wann ist die

Deponiesammelstelle

geöffnet?

Kennen Sie

die Vorzüge der

Flexicard?

Welche Sagen

kennen Sie aus

Gamprin-Bendern?

Welche Unternehmen

gibt

es in Gamprin?


www.gamprin.li

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