29,91 MB - St. Ulrich am Pillersee - Land Tirol

st.ulrich.tirol.gv.at

29,91 MB - St. Ulrich am Pillersee - Land Tirol

Jahrgang 13/Nr. 50 / Mai 2010

Hochzeit des Jahres

St. Ulricher Mädl heiratet Langgönser Feuerwehrmann


2 _______________________________________________________ Mai 2010 DorfZeitung

Neues aus der Gemeindestube...

62.GR Sitzung

17.12.2009

11 GR anwesend

Fischteichanlage mit

Zuchtbecken und Nebenanlagen

Die Familie Massinger

beabsichtigt die Errichtung

einer Fischteichanlage

mit Zuchtbetrieb und

Nebenanlagen. Dazu muss

das örtliche Raumordnungskonzept

und der Flächenwidmungsplangeändert

werden. Der Gemeinderat

beschließt die Änderung

des Raumordnungskonzeptes

und des Flächenwidmungsplanes

im

Bereich und Teilbereich

der Gp. 1126/1, 1127,

1197, 1113/2 KG St. Ulrich

am Pillersee für die

Sondernutzung

„Fischteichanlage mit Nebenanlagen“.

Abstimmung: 11 ja

Gebühren, Steuern und

Abgaben 2010

Der Gemeinderat beschließt

die Gebühren,

Steuern und Abgaben für

2010.

Abstimmung: 11 ja

Haushaltsvoranschlag

2010

Der Gemeinderat beschließt

den Haushaltsvoranschlag

für 2010. Ordentlichen

Haushalt Einnahmen

und Ausgaben

€ 2.814.400,--. Außerordentlichen

Haushalt Einnahmen

und Ausgaben

€ 270.000,-- (Anbau Feuerwehrgarage)

Abstimmung: 11 ja

63.GR Sitzung

28.01.2010

12 GR anwesend

Fischerei Pillersee

Für die Fischerei Pillersee

werden Änderungen für

die Bewirtschaftung für

das Jahr 2010 beschlossen.

Abstimmung: 12 ja

Lawinenkommission

Für die rechtliche Absicherung

der Arbeit der

Lawinenkommission wurde

vom Land Tirol ein

Vertrag ausgearbeitet, der

nun von der Gemeinde St.

Ulrich und der Gemeinde

Hochfilzen beschlossen

werden muss. Der Gemeinderat

beschließt, den

vorliegenden Vertrag zu

genehmigen.

Abstimmung: 12 ja

Siedlung Millinger Josef

Millinger Josef hat einen

Bauwerber für seine

Grundparzelle 164/11. Der

Kaufwerber ist Herr

Hirnsberger Stefan aus

Erpfendorf. Es wird beschlossen,

den Kaufwerber

zu akzeptieren.

Abstimmung: 12 ja

Siedlung Millinger Josef

Millinger Josef hat einen

Bauwerber für seine

Grundparzelle 164/10. Der

Kaufwerber ist Frau Ing.

Kominkova Barbora , die

ihren Hauptwohnsitz in St.

Ulrich a. P. begründen

will. Es wird beschlossen,

den Kaufwerber zu akzeptieren.

Abstimmung: 9 ja, 3 nein

64.GR Sitzung

25.02.2010

13 GR anwesend

Fischerei Pillersee

Für die Fischerei Pillersee

und den Bootsbetrieb am

Pillersee wurde ein Konzept

bis zum Jahr 2013

(31.03.2014) ausgearbeitet.

Der Gemeinderat beschließt,

dass Konzept für

die Jahre 2010 bis 2013 zu

genehmigen.

Abstimmung: 13 ja

Seeleuchten neu

Brüggl Alois wurde beauftragt,

das Seeleuchten neu

zu organisieren. Geplant

ist die Stromverlegung bis

zum Aufführungsplatz und

die Anschaffung von

Lichterketten. Der Gemeinderat

beschließt, die

notwendigen Ausgaben

mit einem Betrag von

€ 5.000,-- zu unterstützen.

Abstimmung: 13 ja

Diverse Ausgaben

Der Gemeinderat beschließt

folgende Ausgaben:

Reparatur Gemeindebus

€ 2.800,--, Investition

für 2 Transparente € 182,-

Abstimmung: 13 Ja

Siedlung Millinger Josef

Für die Siedlung Millinger

Josef ist die Erlassung

eines allgemeinen und

ergänzenden Bebauungsplanes

notwendig. Der

Gemeinderat beschließt,

den allgemeinen und ergänzenden

Bebauungsplan

lt. Entwurf des örtlichen

Raumplaners Dr. DI Ortner

zu genehmigen.

Abstimmung: 13 ja

Zubau Feuerwehrgarage

Folgende Arbeiten werden

für den Zubau der Feuerwehrgarage

vergeben:

Fliesenlegerarbeiten: Fa.

Trausnitz Günther, 6380

St. Johann, € 12.431,04

Abstimmung: 13 ja

Siedlung Geisler Richard

Geisler Richard hat einen

Bauwerber für seine

Grundparzelle 905/67. Der

Kaufwerber ist Herr Bacher

Manfred aus St. Johann.

Es wird beschlossen,

den Kaufwerber zu

akzeptieren.

Abstimmung: 13 ja

Wärmeliefervertrag Bioenergie

Tirol Nahwärme

GmbH

Für die Heizung des Kabinengebäudes

des FC St.

Ulrich a. P. und des EHC

Nuarcher Bulls ist eine

Ergänzung zum bestehenden

Vertrag notwendig.

Diese Ergänzung wird

vom Gemeinderat beschlossen.

Abstimmung: 13 ja

65.GR Sitzung

11.03.2010

13 GR anwesend

Ausschank Kultur-

und Sportzentrum Pillersee

Für das Jahr 2010 wurde

mit der Wirtegemeinschaft

eine neue Vereinbarung

bezüglich des Ausschankes

im Kultur- und Sportzentrum

Pillersee ausgearbeitet.

Der Gemeinderat

beschließt, diese Vereinbarung

zu genehmigen.

Abstimmung: 13 ja

www.st.ulrich.tirol.gv.at


DorfZeitung Mai 2010 ______________________________________________________ 3

Diverse Ausgaben

Der Gemeinderat beschließt

folgende Ausgaben:

Erneuerung Fußboden

Gemeindewohnung

Krenn Traudi € 719,--,

Investition für die Ausschank

Kultur- und Sportzentrum

€ 5.000,--, Fortbildungsveranstaltung

Waldaufseher Richard

Soder.

Abstimmung: 13 ja

Aphaltierungsbeitrag

Die Familie Opitz, Kirchweg,

hat um einen Beitrag

zu den Asphaltierungskosten

angesucht. Es wird

beschlossen, keinen Beitrag

zu übernehmen.

Abstimmung: 13 ja

Rechnungsabschluss

2009

Der Bürgermeister berichtet,

dass die Haushaltsrechnung

2009 ordnungsgemäß

zur allgemeinen

Einsichtnahme aufgelegen

ist und dem Überprüfungsausschuss

zur Prüfung

vorgelegt wurde. Der

Bürgermeister übergibt

den Vorsitz an den Vizebürgermeister.

Dieser bittet

den Bürgermeister als

Rechnungsleger, die Jahresrechnung

vorzutragen.

Der Bürgermeister trägt

dem Gemeinderat die Jahresrechnung

2009 vor.

Fischerei Pillersee

Weiters erläutert er dem

Gemeinderat die diversen

Ausgabenüberschreitungen

im Haushalt 2009.

Vizebürgermeister Kaspar

Widmoser bittet den Obmann

des Überprüfungsausschusses

GR Dr. Leo

Neubauer um seinen Bericht.

Dieser berichtet,

dass der Überprüfungsausschuss

die Jahresrechnung

2009 überprüft und für in

Ordnung befunden hat.

Der Rechnungsabschluss

schließt im ordentlichen

Haushalt mit folgendem

Ergebnis: Einnahmen

€ 2.990.714,60, Ausgaben

€ 2.820.520,99 somit ein

Überschuss von €

170.193,61 und außerordentlicher

Haushalt: Einnahme

und Ausgaben €

124.906,35. Der Vizebürgermeister

Kaspar Widmoser

bedankt sich beim

Bürgermeister für die geleistete

Arbeit im Jahr

2009. Weiters bedankt er

sich bei der Buchhaltung

und bei den Gemeindebediensteten.

In Abwesenheit des Bürgermeisters

stellt der

Vizebürgermeister den

Antrag, die Ausgabenüberschreitungen

und

die vorgetragene Jahresrechnung

2009 zu genehmigen.

Abstimmung: 12 ja

Für das Jahr 2010 sind noch

Jahreskarten zum Preis von

€ 750,-- verfügbar.

Die Tageskarte kostet € 25,-

-, die Halbtageskarte € 18,-.

Der Beitrag an den Tiroler Fischereiverband

beträgt einmalig im Jahr für Tageskarten

€ 25,-- (€ 10,-- für Minderjährige)

und € 50,-- für Jahreskarten.

Sehr geehrte Hundebesitzerin,

sehr geehrter Hundebesitzer!

Leider ist die Verschmutzung von Grünflächen

und Feldern durch Hundekot auch in unserer Gemeinde

ein ernstes Problem. Vor allem Familien

mit Kindern und Bauern leiden unter den Verunreinigungen.

Ich darf Sie als Hundebesitzer dringend bitten,

Rücksicht auf andere Bevölkerungsgruppen in

unserer Gemeinde zu nehmen. Es ist für niemanden

angenehm, in ein Hundehäuferl zu steigen.

Bedenken Sie auch, dass die Felder und Wiesen

unseren Bauern zur Lebensmittelproduktion dienen.

Die Verunreinigung durch Hundekot hat direkte

Folgen. Kühe fressen das verschmutzte

Gras nicht mehr, auch die Übertragung von

Krankheiten ist nicht ausgeschlossen.

Das Wegräumen des Hundekots durch den

Hundehalter ist unerlässlich. Bei allen Hundebesitzern,

die das bereits tun, möchte ich mich herzlich

dafür bedanken. An alle anderen möchte ich

appellieren, in Zukunft dafür zu sorgen, dass öffentliche

und private Flächen nicht durch Hundekot

verunreinigt werden.

Rein rechtlich wäre es möglich, im Rahmen des

Feldschutzgesetztes (§ 2 Feldfrevel) gegen die

Verschmutzung landwirtschaftlicher Flächen vorzugehen.

Das Strafmaß (§ 14 Strafbestimmungen)

für Feldfrevel beträgt bis zu € 2.200,-.

Selbes gilt auch für den Hundeleinenzwang. Es

sind eigene Gebiet ausgewiesen, in welchen es

erlaubt ist, den Hund ohne Leine laufen zu lassen.

Im restlichen Gemeindegebiet von St. Ulrich a. P.

ist es Pflicht, den Hund an die Leine zu nehmen.

Wir wollen jedoch vor allem auf Bewusstseinsbildung

setzen. Das Verhängen von Strafen kann

erst der letzte Schritt sein. Es geht um ein gedeihliches

Miteinander in der Gemeinde, zu dem jeder

seinen Teil beitragen muss.

In diesem Sinne bitte ich um Rücksichtnahme und

entsprechendes Verhalten und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Bgm in Brigitte Lackner


4 _______________________________________________________ Mai 2010 DorfZeitung

MAI

TERMINE TERMINE TERMINE TERMINE TERMINE TERMINE TERMINE TERMINE

13.05. Donnerstag Erstkommunion Pfarrkirche

14.05. Freitag Frühjahrskonzert Kultur- und Sportzentrum Pillersee

22.05. Samstag Tanzshow „The Colours of Dance“ Kultur- und Sportzentrum Pillersee

30.05. Sonntag Blasmusik Wertungsspiel Kultur- und Sportzentrum Pillersee

JUNI

03.06. Donnerstag Fronleichnamsprozession Pfarrkirche

05.06. Samstag IVV Wandertag Dorfzentrum

06.06. Sonntag IVV Wandertag Dorfzentrum

11.06. Freitag Int. Reit und Springturnier Strasserwirt

12.06. Samstag Int. Reit und Springturnier Strasserwirt

12.06. Samstag Jungschar Abschlusskonzert Kultur- und Sportzentrum Pillersee

13.06. Sonntag Int. Reit und Springturnier Strasserwirt

19.06. Samstag Sonnwendfeuer Berge rund um St. Ulrich a. P.

20.06. Sonntag Schlusskonzert der Musikschule Kultur- und Sportzentrum Pillersee

26.06 Samstag Altherren Fußballturnier Fußballplatz St. Ulrich a. P.

27.06. Sonntag Pillerseetaler Weisenbläsertreffen Buchensteinwand

JULI

03.07. Samstag Vereins Fußballturnier Fußballplatz St. Ulrich a. P.

04.07. Sonntag Pfarrfest am Ulrichstag Kirchplatz

11.07. Sonntag Maibaumgaudi Dorfzentrum

30.07. Freitag Feuerwehrfest der FF Flecken Festzelt in Flecken

31.07 Samstag Feuerwehrfest der FF Flecken Festzelt in Flecken

AUGUST

01.08. Sonntag Feuerwehrfest der FF Flecken Festzelt in Flecken

14.08. Samstag Dorffest Y - Parkplatz

21.08. Samstag Straßenturnier der Eisschützen Bereich der Eisbahn St. Ulrich a. P.

29.08. Samstag IDUS Sommergaudi Kultur- und Sportzentrum Pillersee

SEPTEMBER

04.09. Samstag Berglauf und -bike auf die Buchensteinwand Start bei der Bergbahn Pillersee

04.09. Samstag Trans Alpine Run St. Ulrich ist Etappenziel (Dorfzentrum)

12.09. Sonntag Herbstfest der Musikkapelle Musikpavillon

18.09. Samstag Almabtrieb beim Petererbauer Petererhof

Hallenbad

&

Kristallsauna

täglich geöffnet

ab 15. Mai 2010

14:00 – 20:30 Uhr

letzter Einlass

19:00 Uhr


DorfZeitung Mai 2010 ______________________________________________________ 5

Aus dem Tagebuch Eurer Bürgermeisterin

Liebe St. Ulricherinnen,

liebe St. Ulricher!

Seit nunmehr fünf Wochen im

Amt ... und es fällt mir nicht nur

leicht, sondern bereitet mir eine

enorme Freude, täglich mit so vielen

unterschiedlichen Menschen in

Kontakt zu sein. Jeder Tag bringt

Abwechslung - unzählige Gespräche

mit BürgerInnen, Firmen, Politikern,

Bürgermeisterkollegen, viele interessante

Diskussionen und Erlebnisse

wie zum Beispiel mein Besuch in

der Landesfeuerwehrschule ...

Die neue Aufgabe, für alle UlricherInnen

da zu sein und mit den verschiedensten

Wünschen, Sorgen,

Problemen und zukunftsweisenden

Projekten betraut zu werden, ist eine

riesige, vor allem aber wunderbare

Herausforderung und nicht zuletzt

eine spannende Lebenserfahrung.

Mein ganzes Engagement gilt einem

meiner größten Ziele: St. Ulrich in

einen blühenden, wirtschaftlich starken,

aktiven sowie freundlichen

Heimat- und Tourismusort zu verwandeln.

Als Verantwortliche für unsere Heimat

bin ich bestrebt, die Gemeindekanzlei

modern, bürgerfreundlich

und informativ zu gestalten. Auf den

folgenden Seiten dieser neuen Dorfzeitung

befindet sich eine Auflistung

aller Gemeindebediensteten

mit deren Aufgabenbereichen. Ich

bin für Euch täglich von Montag bis

Freitag am Vormittag im Gemeindeamt

oder nach telefonischer Vereinbarung

jederzeit erreichbar.

Was mir die letzten zwölf Jahre als

Gemeinderätin schon auffiel, bestätigt

sich jetzt mehr und mehr: Das

Vereinsleben spielt in St. Ulrich

eine große, ja dominante Rolle. Mit

einigen Vereinsobmännern und

-obfrauen standen schon interessante

Gespräche bezüglich neuer Projekte

am Tagesprogramm. Und etliche

Jahreshauptversammlungen mit

Neuwahlen waren meine ersten

Amtshandlungen ...

Folgenden Verein möchte ich besonders

hervorheben: Es ist sehr

erfreulich, dass sich die Nuaracher

Landjugend alle Jahre die aufwändige

Mühe macht, einen Flohmarkt zu

organisieren, bei der Dorf- Adventfeier

Weihnachtsbasteleien zu verkaufen

und auch für die Verpflegung

der vielen kleinen und großen

Mitwirkenden zu sorgen. Die bereits

vor Jahren initiierte Osterkrone, die

zum Palmsonntag am Dorfbrunnen

aufgestellt wird, gestaltet ebenfalls

unsere fleißige Landjugend! Vor

einigen Tagen fand die Übergabe

eines € 1.000,-- Schecks aus dem

Erlös der diversen Veranstaltungen

statt, dessen Summe dem Sozialfond

St. Ulrich zugute kommt. Vielen

Dank für Euer tolles Engagement!

Nach vielen Jahren Kinder- und Jugendarbeit

beenden im Sommer dieses

Jahres Anneliese Grünwald und

Toni Troger, seit einiger Zeit auch

Lisi Unterdorfer, ihr Wirken in der

katholischen Jungschargruppe. Bei

unzähligen kirchlichen Festen, Muttertagsfeiern

und Dorfadventfeiern

gaben die drei mit ihrer Mädchengruppe

wunderbare musikalische

und theatralische Beiträge zum Besten.

Herzlichen Dank für Eure langjährige,

aktive Jugendarbeit! Mit

Eurem Engagement habt Ihr zur

sinnvollen Beschäftigung unserer

Kinder und Jugendlichen beigetragen,

was vor allem in der heutigen

Zeit einen hohen Stellenwert hat.

Eine besondere Freude bereitet mir,

verkünden zu dürfen, dass nach

zwanzig Jahren Gemeindepartnerschaft

St. Ulrich - Langgöns, die

erste Ehe geschlossen wurde. Die in

St. Ulrich geborene Petra Massinger

gab Anfang April ihrem aus Langgöns

stammenden Feuerwehrmann

Christian Fuchs (Petra und Christian

lernten sich vor einigen Jahren beim

Feuerwehrfest in St. Ulrich kennen!)

im Standesamt Langgöns das

Ja - Wort. Den kirchlichen Segen

holen sich die Beiden am 15. Mai

hier in St. Ulrich in der Adolarikirche.

Liebe St. UlricherInnen, viele Wahlversprechen

würde ich am liebsten

in den nächsten Wochen einlösen,

was aber leider aus finanziellen und

arbeitszeitlichen Gründen nicht

möglich ist! Ich bitte daher um Euer

Verständnis, dass alle anstehenden

Projekte "step by step" erledigt werden

- nach einem mit unseren fleißigen

Gemeindearbeitern ausgefeilten

Zeitplan: Frühjahrsputz im gesamten

Gemeindegebiet (an dieser Stelle

auch zugleich ein herzliches Danke

an die vielen freiwilligen Helfer -

Nuaracher Senioren, Bergwacht,

Volksschulkinder mit Lehrpersonen...),

Loipensäuberung, Außenanlagenfertigstellung/ZubauFeuerwehrhaus,

Bepflanzung, Trockenlegung

Wiesgasse, Kanalisationen und

Wasserversorgungen in verschiedenen

Weilern, Asphaltierungs- und

Sanierungsarbeiten der Gemeindestraßen

und Wege, Auflösung der

Häckselgutdeponie (Mülldeponie)

Neuwieben, Spielplatz im Dorf und

vieles mehr ...

Nun wünsche ich Euch allen noch

eine schöne Frühlingszeit, für uns

alle ein harmonisches Miteinander

und unseren diesjährigen Erstkommunionkindern

ein schönes Fest!

Ich freue mich sehr, dass ich Eure

Bürgermeisterin sein darf !

Herzlichst

Brigitte Lackner

Bgm in Brigitte Lackner mit dem Obm.

des Tanzsportzentrums Horst Felsch

bei der Tiroler Meisterschaft im KUSP

Foto: ersiBILD


6 _______________________________________________________ Mai 2010 DorfZeitung

So hat St. Ulrich am Pillersee gewählt

2010

2004

Wahlstatistik Stimmen % Stimmen %

Wahlberechtigte 1305 100,00 1048 100,00

abgegebene Stimmen 1059 81,15 809 77,19

gültige Stimmen 1021 96,41 768 94,93

ungültige Stimmen 38 3,59 41 5,07

gültige Stimmen Bürgermeisterwahlwerber 1011 95 563 69,59

ungültige Stimmen Bürgermeisterwahlwerber 48 474,53 246 30,41

Wahl zum Gemeinderat

Listenbezeichnung Stimmen % Mandate

Liste 1 Wir Nuaracher für St. Ulrich 372 36,43 5

Liste 2 Gemeinsam für St. Ulrich 389 38,10 5

Liste 3 Lebenswertes St. Ulrich am Pillersee 260 25,47 3

Wahl zum Bürgermeister

Wahlwerber Stimmen %

Georg Wörter 315 31,16

Brigitte Lackner 410 40,55

Ernst Pirnbacher 286 28,29

Wahlwerber engere Wahl Stimmen %

Georg Wörter 417 41,99

Brigitte Lackner 576 58,01

Der neue Gemeinderat von St. Ulrich am Pillersee

Der neue Gemeinderat von St. Ulrich am Pillersee. Im Bild vlnr. hinten: Benjamin Schlechter, Kaspar Widmoser, Uli Würtl,

Alexander Unterdorfer, Dr. Norbert Eller, Angelika Kogler, Walter Mitterweissacher, Mario Horngacher, Erwin Siorpaes;

vorne die Gemeindevorstände Johann Winkler, Bgm in . Brigitte Lackner, Bgm. Stv. Ernst Pirnbacher, Georg Wörter

Foto: Maria Kalss


DorfZeitung Mai 2010 ______________________________________________________ 7

Die Referenten und ihre Ressorts

Überprüfungsausschuss

Walter Mitterweissacher

Dr. Norbert Eller

Mario Horngacher

Kaspar Widmoser

Abwasserverband Waidring - St. Ulrich a. P.

Bgm in Brigitte Lackner Ersatz: Ernst Pirnbacher

Johann Winkler Ersatz: Walter Mitterweissacher

Kaspar Widmoser Ersatz: Ulrich Würtl

Mitglied des Aufsichtsrates des TVB Pillerseetal

Bgm in Brigitte Lackner

Mitglied der Höfekommission

Kaspar Widmoser Ersatz: Alexander Unterdorfer

Mitglied der Forsttagssatzungskommission

Bgm in Brigitte Lackner Ersatz: Ernst Pirnbacher

Mitglied in das Präsidium

Regionalentwicklung Pillerseetal - Leogang

Bgm in Brigitte Lackner

Vertreterin für den

Gesellschaftsanteil der Regio Tech GesmbH

Bgm in Brigitte Lackner

Mitglied des Überprüfungsausschusses

Planungsverband Pillerseetal

Georg Wörter

Mitglieder für den Verwaltungsausschuss

der St. Ulricher Infrastruktur GesnbR

Martin Kraisser (Geschäftsführer)

Bgm in Brigitte Lackner

Ernst Pirnbacher

Georg Wörter

Referat Schule und Kindergarten, Familie, Soziales,

Wirtschaft, Kultur, Dorferneuerung

Bgm in Brigitte Lackner

Referat Jugend und Sport,

Klimabündnis und Umwelt, Vereine

Benjamin Schlechter und Walter Mitterweissacher

Organisationskomitee Dorffest

Walter Mitterweissacher

Friedhof und Kirche

Ernst Pirnbacher

Pillersee

Erwin Siorpaes

Landwirtschaft

Kaspar Widmoser

Kanal und Wasserversorgung

Johann Winkler

Straßen und Wege

Ulrich Würtl

Flurbereinigung Flecken

Thomas Wörgötter sen. und Klaus Pirnbacher

Kultur- und Sportzentrum Pillersee - Gremium

Bgm in Brigitte Lackner, Bgm. Stv. Ernst Pirnbacher,

Benjamin Schlechter, Monika Atzl, Thomas Schellhorn

Wahl zum Österreichischen Bundespräsidenten

Dr. Heinz Fischer Dr. Rudolf Gehring Barbara Rosenkranz Wahlbeteiligung

St. Ulrich a. P. 328 Stimmen 39 Stimmen 55 Stimmen 39,10 %

77,73 % 9,24 % 13,03 %

Bezirk Kitzbühel 11.683 Stimmen 866 Stimmen 2421 Stimmen 34,33%

78,04 % 5,78 % 16,17 %

Land Tirol 152.359 Stimmen 11.646 Stimmen 24.429 Stimmen 36,98 %

80,86 % 6,18 % 12,96 %

Bundesgebiet 2.287.640 Stimmen 157.712 Stimmen 452.615 Stimmen 45,6 %

78,9 % 5,4 % 15,6%


8 _______________________________________________________ Mai 2010 DorfZeitung

Gemeindeabgaben 2010

Grundsteuer A 500 %

Grundsteuer B 500 %

Kommunalsteuer 3 %

Vergnügungssteuer 10 %

Hundesteuer *1) 1. Hund € 55,000

weiterer Hund € 110,000

Erschließungsbeitrag 5 %

Bauplatzanteil Land Tirol € 5,775

Baumasse Land Tirol € 2,695

Wasseranschlussgebühr pro m³ umbautem Raum € 0,960

Wasserbenützungsgebühr *2) *4) nach m³ Verbrauch € 0,363

Fischwasser € 0,100

Haus ohne Zähler € 123,420

Wasserzählermiete *3) 3 m3 € 10,000

7 m³ € 16,000

20 m³ € 32,000

Kanalanschluss pro m³ umbautem Raum € 4,830

Kanalbenützungsgebühr *4) pro m³ Wasserverbrauch € 1,890

Haus ohne Wasserzähler € 643,000

Kanal Grundgebühr € 35,000

Müllabfuhrgebühr Mülltonne je Liter € 0,070

1 Müllsack € 5,000

1 m³ Sperrmüll € 55,000

100 kg Sperrmüll € 29,000

100 kg Sperrmüll Holz € 11,000

1 Biosack 10 Liter € 1,000

Müll Grundgebühr 1 Punkt € 28,000

Friedhofgebühr Reihengrab € 15,000

Familiengrab € 25,000

Kindergrab € 8,000

Urnengrab € 15,000

Gebühr Aufbahrungshalle € 30,000

Kindergartengebühr monatlich je Kind € 30,000

weiteres Kind € 0,000

Kindergarten Mittagessen je Kind € 5,000

Volksschule Mittagessen incl. Betreuung je Kind € 5,000

Nachmittagsbetreuung pro Monat und Kind 5 Tage € 70,000

4 Tage € 60,000

3 Tage € 50,000

1 - 2 Tage € 40,000

Gemeindearbeiter pro Stunde € 30,000

Reinigung Kultur und Sportzentrum Pillersee pro Stunde € 20,000

Saalmiete Kultur- und Sportzentrum Pillersee Bühne pro Tag € 50,000

halber Saal pro Tag € 100,000

ganzer Saal pro Tag € 200,000

Der Gemeinderat von St. Ulrich a.P. hat

in der Sitzung am 17.12.2009 die nebenstehenden

Gebühren und Hebesätze beschlossen.

*1) Wenn mehr als 1 Hund in einem

Haushalt, in der Landwirtschaft, in einem

Gewerbegebiet, etc. gehalten wird, werden

diese zusammen gezählt und gelten

somit als weitere Hunde.

*2) Für das Stallwasser in der Landwirtschaft

wird eine Förderung in Höhe von

59% der Wasserbenutzungsgebühr festgesetzt.

Dazu muss die Landwirtschaft

jedoch aktiv betrieben werden.

*3) Es dürfen nur von der Gemeinde St.

Ulrich a. P. ausgegebene Wasserzähler

eingebaut werden.

*4) Wasser- und Kanalbenützungsgebühren

gelten rückwirkend ab dem

01.09.2009

Rauchfreie

Gemeinde

Die "Plattform rauchfreie Gemeinde"

bietet am Samstag 15. Mai oder am

19. Juni, um 10.00 Uhr im Gasthof

Schroll, Ulricusstraße. 13, 6322

Kirchbichl ein Seminar "Rauchfrei in

5 Stunden - ohne Entzugserscheinungen

oder Gewichtsprobleme" Seminarleitung:

Dr. Annelyse Forst. Das

Seminar ist für alle Lehrlinge sowie

für alle Jugendlichen ( bis zum 18.

Lebensjahr), für werdende und stillende

Mütter kostenlos. Anmeldung, weitere

Termine und Info unter: Telefon

0800 - 21 00 23 (kostenfrei)


DorfZeitung Mai 2010 ______________________________________________________ 9

Jahresrechnung der Gemeinde St. Ulrich am Pillersee

Finanzlage: 2007 2008 2009

Summe fortdauernder Einnahmen 2.466.573,00 2.480.223,00 2.499.307,00

Summe fortdauernder Ausgaben

ohne Schuldendienst 1.804.877,00 2.040.391,00 2.169.354,00

Bruttoergebnis fortdauernde Gebarung 661.696,00 439.832,00 329.953,00

minus laufender Schuldendienst

(Zins und Tilgung) 135.954,00 113.272,00 87.820,00

Nettoergebnis fortdauernde Gebarung 525.742,00 326.560,00 242.133,00

Verschuldungsgrad: 20,55% 25,75% 26,62%

Entwicklung Steuereinnahmen: 2007 2008 2009

Bundesabgaben abzüglich Landesumlage 946.090,00 1.014.529,00 1.002.929,00

Kommunalsteuer 416.283,00 364.684,00 351.213,00

Grundsteuer A und B 161.218,00 151.998,00 148.745,00

Ergebnis gebührenfinanzierte Betriebe:

Kindergarten -56.063,00 -78.845,00 -87.883,00

Musikschule -19.425,00 -19.627,00 -20.573,00

Altenwohnheim -8.870,00 -3.027,00 -3.338,00

Wasserversorgung -2.497,00 -2.930,00 -16.731,00

Abwasserbeseitigung -46.623,00 -31.991,00 7.973,00

Müllbeseitigung 5.974,00 496,00 11.620,00

Friedhof -7.268,00 -12,00 -592,00

Sonstige größere Ausgabengruppen: 2007 2008 2009

Feuerwehr 41.678,00 108.319,00 178.634,00

Volksschule inkl. Kultur- und Sportzentrum 45.692,00 71.850,00 103.184,00

Hauptschule 54.685,00 64.654,00 66.918,00

Soziale Wohlfahrt und Wohnbauförderung 172.469,00 153.674,00 178.562,00

Gesundheitsdienst und Krankenhäuser 215.631,00 234.156,00 237.582,00

Strassenbau und Bauhof 202.791,00 287.286,00 112.069,00

Infrastruktur 97.143,00 68.372,00 106.231,00

Schneeräumung 27.993,00 40.684,00 63.110,00

Werbeeinschaltungen in der Dorfzeitung

1/1 Seite Farbe € 110,00 1/6 Seite Farbe € 22,00

2/3 Seite Farbe € 80,00 1/8 Seite Farbe € 18,00

1/2 Seite Farbe € 60,00 1/12 Seite Farbe € 12,00

1/3 Seite Farbe € 40,00 1/16 Seite Farbe € 10,00

1/4 Seite Farbe

Nachlass für Werbeabos:

€ 33,00

10% Nachlass für 2 Ausgaben

20% Nachlass für 4 Ausgaben


10 ______________________________________________________ Mai 2010 DorfZeitung

Brigitte Lackner

Bürgermeisterin

Wir sind für Sie da!

Ernst Pirnbacher

Amtsleitung,

Bauamt

Ing. Martin Kraisser

Allgemeine Verwaltung

Meldeamt

Klaus Pirnbacher

Finanzverwaltung

Monika Atzl

Buchhaltung - Kassa

Anna Elisabeth Auer

Reinigungskraft

Gemeindeamt

Zuständigkeiten:

Bauangelegenheiten, Raumordnung,

Soziales, Wahlen, Friedhof, Öffentlichkeitsarbeit,

Personalangelegenheiten

Feuerpolizei, Jagdrecht, Zivilschutz,

Vereinswesen, Katastrophenschutzplan,…

Zuständigkeiten:

Wohnsitzmeldungen, Reisedokumente,

Soziales, Standesfälle, Internetauftritt,

EDV Administration, Postwurf und Layouts,

Dorfzeitung, Kopien, Scans, Auswertungen

und Statistik, elektronische

Wahlabwicklung, Kultur- und Sportzentrum

Pillersee (Technik), Fundamt, Wasser-,

Kanal und Erschließungskosten,…

Zuständigkeiten:

Rechnungsabschluss, Haushaltsvoranschlag,

Vorschreibung Gemeindeabgaben,

Personalverrechnung, Abgaben

(Wasser, Kanal, Grundsteuer, Kommunalsteuer,

Hundesteuer, Schneeräumung,

etc.) Banken- und Kreditwesen,

Leasing, Fischereiangelegenheiten, EDV

-Administration, Internet, Versicherungsangelegenheiten,

...

Zuständigkeiten:

Lieferantenabrechnung, Kassaverwaltung,

Kommunalsteuer, Gemeindeabgaben, Mahnwesen,

Mülltonnen, Müllabrechnung, Hunde An-

und Abmeldung, Kultur- und Sportzentrum

Pillersee (Organisation), Kindergarten und

Mittagstisch Abrechnung, Meldeamt, Standesfälle,

Auswertungen, Reisedokumente,…

IHR KONTAKT INS GEMEINDEAMT

A-6393 St. Ulrich a. P.

Dorfstraße 15

Tel: +43 5354 88181

Fax: +43 5354 88181 4

Web: www.st.ulrich.tirol.gv.at

E-Mail: gemeinde@st-ulrich.tirol.gv.at


DorfZeitung Mai 2010 _____________________________________________________ 11

Bauhof

Thomas Schellhorn

Bauhofleiter

Leo Millinger

Bauhofmitarbeiter

Klaus Reiter

Bauhofmitarbeiter

Gottfried Unterdorfer

Bauhofmitarbeiter

Gemeinde St. Ulrich am Pillersee

Bezirk Kitzbühel / Tirol

Kindergarten

Monika Egger

Kindergartenleiterin

Manuela Weiß

Kindergargenpädagogin

Martina Pichler

Kindergartenhelferin

Gudrun Leiner

Integrations Stützkraft

Johanna Stocker

Integrations Stützkraft

Wald

Richard Soder

Waldaufseher

Fischerei

Michael Seeber

Fischerei

Volksschule

Christiane Millinger

Reinigungskraft


12 ______________________________________________________ Mai 2010 DorfZeitung

Aktueller SIZ-Tipp "Gartenarbeit"

Aufpassen. Bringt Sicherheit!!!

Sicher im Garten! ...

damit der grüne Daumen auch dranbleibt

Mit den warmen Sonnenstrahlen heißt es für alle

Hobbygärtner: Ärmel hoch und ran an die Gartenarbeit.

Doch auch bei vermeintliche gefahrlosen

Tätigkeiten - wie zB Hecke schneiden, Äste

stutzen, Rasenmähen - ist Vorsicht geboten,

denn jährlich verletzen sich in Tirol rund 1.200

Personen bei der Gartenarbeit so schwer, dass

sie im Krankenhaus behandelt werden müssen.

Damit Ihnen Ihr Garten weiterhin viel Freude

schenkt, möchten wir auch heuer wieder einige

Tipps vermitteln.

TIPPS zur Grundausstattung

� Bitte achten Sie auf die richtige Kleidung:

Lange, anliegende Hosen, sowie

Handschuhe und festes Schuhwerk

mit griffigem Profil schützen vor Stolpern,

Ausrutschen und schmerzhaften Verletzungen

durch Zweige, Hecke, Dornen oder

ähnliches.

TIPPS zum Rasenmäher

� Überprüfen Sie die Funktionstüchtigkeit Ihres

Rasenmähers vor allem nach der langen

Winterpause.

� Bitte achten Sie darauf, dass Wartungsarbeiten,

wie z.B. Messerreinigung und Grasfankorbentleerung,

immer bei ausgeschaltetem

Gerät durchgeführt werden. Einfach

Netzstecker ziehen - am besten Sie überlassen

die Reparaturen einem Fachmann!

� Führen Sie bie Schräglagen den Rasenmäher

immer parallel zum Hang. Ansonsten

besteht die Gefahr des Ausrutschens.

� Lassen Sie Ihre Kinder nur unter Aufsicht

und nicht in unmittelbarer Nähe der Gartengeräte

spielen.

� Achten Sie darauf, dass Sie bei elektrischen

Rasenmähern nicht über das Kabel fahren.

TIPPS zum richtigen Umgang mit Leitern

� Überprüfen Sie, dass die Leiter sicherheitsgeprüft

ist und der ÖNORM entspricht

(Kennzeichnung "ÖNORM EN 131 geprüft").

� Sorgen Sie beim Absägen von Ästen dafür,

dass Sie sicher auf der Leiter stehen.

� Sichern Sie Ihre Anstellleiter gegen seitliches

Wegrutschen. "Akrobatische Verrenkungen"

in luftigen Höhen sind hier nicht

erwünscht. Steigen Sie lieber während der

Arbeit öfter von der Leiter ab und stellen

diese um.

� Achten Sie darauf, dass Leitern aus Kunststoff

oder Metall mit rutschhemmenden

Sprossen ausgerüstet sind. Holzleitern dürfen

nicht deckend lackiert sein, da eventuelle

Holzschäden sonst nicht zu erkennen

sind. Eine moderne Leiter ist zudem durch

Gummifüße gegen Abrutschen auf Steinböden

gesichert.

� Wenn Sie eine Leiter auf Gras oder erdigem

Untergrund benützen, muss sie mit mindestens

sieben Zentimeter langen Stahlspitzen

ausgerüstet sein.

TIPPS zum richtigen Umgang

mit Heckenscheren

� Führen Sie elektrische Heckenscheren immer

mit beiden Händen und halten Sie das

Schermesser vom Körper weg.

Wir wünschen Ihnen viel Freude

bei der Gartenarbeit!!!!!!

Österreichischer Zivilschutzverband -

Am Hof 4, 1010 Wien

office@zivilschutzverband.at

Wir Nuaracher - Für St. Ulrich

D A N K E

Liebe Nuaracherinnen und Nuaracher!

Wir möchten uns auf diesem Weg noch einmal

bei euch für die großartige Unterstützung bei

den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen im

März bedanken.

Wir werden eure Interessen nach bestem Wissen

und Gewissen im neuen St. Ulricher Gemeinderat

vertreten und versuchen das Beste für

euch und unser Nuarach zu erreichen.

Eure Liste Wir Nuaracher - Für St. Ulrich

und Bürgermeisterkandidat Georg Wörter


DorfZeitung Mai 2010 _____________________________________________________ 13

Die erste Hochzeit zwischen

Langgöns und St. Ulrich am. Pillersee

Mehr als 20 Jahre Partnerschaft zwischen

Langgöns und St. Ulrich hat

es gedauert, bis sich auch zwei Menschen

aus den beiden Orten soweit

näher gekommen sind, dass sie sich

vor dem Standesamt das Ja-Wort

gegeben haben: Am Wochenende

saß die gebürtige Nuaracherin Petra

Massinger und der gebürtige Langgönser

Christian Fuchs im Langgönser

Rathaus vor dem Standesbeamten

Harry Schnabel und gelobten

ewige Treue zueinander. Dabei hatte

die Geschichte der zwei mit einem

Wettstreit angefangen: Vor zehn

Jahren besuchte die Freiwillige Feuerwehr

Lang-Göns, bei der der Berufsfeuerwehrmann

Fuchs auch heute

noch aktives Mitglied ist, eine

Feuerwehrfest in der Partnergemeinde

St. Ulrich am Pillersee in Tirol.

Zu vorgerückter Stunde wollte man

herausfinden, wer es denn länger

aushielte, in dem eiskalten Bach, der

in den Pillersee mündet, zu stehen.

Auserkoren wurden die zwei, die

ihre Kälteresistenz am lautstärksten

kundgetan hatten. Eben Petra Massinger

für die Tiroler und Christian

Fuchs für die Langgönser. Beide

hielten es in dem Wasser immerhin

15 Minuten aus, bis beide ein Unentschieden

akzeptierend aus dem Gebirgsbach

stiegen. Und da hat es

offensichtlich gefunkt. Nach einem

halben Jahr des Hin- und Herfahrens

zwischen den beiden Partnerkommunen

machte man Nägel mit Köpfen

und zog in Lang-Göns zusammen.

Das ganze mündete jetzt am

Bürgermeister Horst Röhrig, die Füchse und Standesbeamter Harry Schnabel

Foto: Hans-Joachim Petereit

Samstag in der standesamtlichen

Trauung. Auch Standesbeamter und

Mitglied im Partnerschaftsverein

Harry Schnabel hat mit der Familie

Massinger so seine eigenen Erfahrungen

gemacht. Brautvater Toni,

Wirt eines direkt am Pillersee gelegenen

Gasthauses knöpfte ihm vor

langen Jahren mal eine Liegegebühr

fürs Sonnenbaden ab. „Damals hat

der Toni mir versprochen, ein Bier

auszugeben – darauf warte ich heute

noch,“ sagte Schnabel während der

Trauung. Ein Versprechen, das Wirt

Toni allerdings noch während der

Trauungszeremonie erneuerte. Die

frischgebackenen Eheleute Fuchs

sind mittlerweile ganz in Lang-Göns

heimisch geworden. Er als Feuer-

wehrmann und sie als Assistentin

der Geschäftsleitung bei einem bedeutenden

Langgönser Unternehmen.

Beide engagieren sich bei den

Pfadfindern und bei der Freiwilligen

Feuerwehr. Auch für die Gemeinde

Langgöns war die erste Hochzeit

zweier Menschen aus den Partnergemeinden

von besonderem Wert.

Bürgermeister Horst Röhrig gratulierte

persönlich und ließ das Brautpaar

sich in das Goldene Buch der

Gemeinde eintragen. Wenngleich

die Hochzeitsfeierlichkeiten hier im

Mittelhessischen bereits vorbei sind,

soll´s im Tiroler St. Ulrich noch

weiter gehen. Denn dort findet die

kirchliche Hochzeit der beiden statt.

Hans-Joachim Petereit

Lichtbildervortrag

Das Pillerseetal in Wort und Bild

jeden Montag ab 15. Juni 2010

Beginn; 19:30 Uhr


14 ______________________________________________________ Mai 2010 DorfZeitung

Chip und Registrierungspflicht für Hunde

Seit 1. Juli 2008 besteht in Österreich gem. § 24a Tierschutzgesetz

die Verpflichtung zur Mikrochipkennzeichnung

und Registrierung sowie amtliche Meldung von

Hunden. Welpen müssen vor der Abgabe gekennzeichnet

und binnen eines Monats der Behörde gemeldet werden.

Hund, die vor dem 1. Juli 2008 geboren waren,

mussten bis zum 31. Dezember 2009 gechippt und gemeldet

werden.

Die Kennzeichnung mittels Mikrochips unterstützt wesentlich

die Interessen des Tierschutzes, da eindeutig

gekennzeichnete und registrierte Tiere nicht verantwortungslos

ausgesetzt werden und identifizierbare Tiere im

Fall des Entlaufens wieder ihren Tierbesitzern zugeordnet

werden können. Außerdem ist die Kennzeichnung

mittels Mikrochips auch Voraussetzung für den Reiseverkehr

mit Tieren. Der Mikrochiptransponder besteht

aus einem elektronischen System in Glas eingegossen,

er ist gewebsverträglich und wird durch Injektion unter

die Haut (fast) schmerzfrei implantiert, er ist elektrisch

inaktiv und sendet keine Strahlung aus. Erst aktiviert

durch ein Lesegerät wird die gespeicherte Nummer (15

Ziffern, weltweit einmalig) ablesbar.

Sollte Ihr Hund bereits elektronisch gekennzeichnet und

in einer Datenbank registriert sein (z. B. animaldata.com),

so haben Sie zwar bestmöglich vorgesorgt, im

Fall des Verlustes ihn rasch wieder zugeordnet zu bekommen.

Die neuen gesetzlichen Bestimmungen erfor-

dern aber zusätzlich eine Meldung an die Behörde

(Bezirkshauptmannschaft). Seit Bekanntwerden dieser

Bestimmungen werden die erforderlichen Meldedaten

(Name, Geburtsdatum und die Daten eines amtlichen

Lichtbildausweises des Tierbesitzers sowie Mikrochipnummer,

Haltungsbeginn und Herkunftsland des Hundes) bei der

Registrierung automatisch in das österreichweite amtliche

Hunderegister (z. B. bei animaldata.com) weitergeleitet.

Frühere Registrierungen sind mit diesen Daten zu

ergänzen. Animaldata.com bietet die Möglichkeit, diese

Datenergänzung selbst über die Internet-

Änderungsadresse durchzuführen, sofern der Hund bei

animaldata.com registriert ist.

Ihr Tierarzt führt diese Datenergänzung und somit automatische

Meldung an das amtliche Hunderegister für Sie

gerne durch. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, die

amtliche Meldung bei der zuständigen Behörde

(Bezirkshauptmannschaft) selbst vorzunehmen (Email:

bhkitzbuehel@tirol.gv.at, Telefax: 05356/6213174-

6488).

Ihr Tierarzt, von dem Sie die Kennzeichnung des Hundes

durchführen haben lassen, weiß, ob Ihr Tier bereits

amtlich registriert ist oder weitere Eingaben erforderlich

sind.

Nutzen Sie spätestens Ihren nächsten Tierarztbesuch,

um sich darüber zu informieren.

Bevölkerungsstatistik der Bundesanstalt

Statistik Österreich: Ankündigung der SILC-Erhebung

Die Bundesanstalt Statistik Österreich erstellt im öffentlichen

Auftrag Statistiken, die ein umfassendes

Bild der österreichischen Gesellschaft zeichnen. Im

Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales

und Konsumentenschutz wird derzeit die Erhebung

SILC (Statistics on Income and Living Conditions/

Statistik über Einkommen und Lebensbedingungen)

durchgeführt. Diese Statistik ist eine Grundlage für

viele sozialpolitische Entscheidungen.

Nach einem reinen Zufallsprinzip werden dafür aus

dem Zentralen Melderegister jedes Jahr Haushalte in

ganz Österreich ausgewählt. Auch Haushalte der Gemeinde

St. Ulrich am Pillersee sind dabei!

Die ausgewählten Haushalte werden durch einen Ankündigungsbrief

informiert und ein Mitarbeiter oder

eine Mitarbeiterin der Bundesanstalt Statistik Österreich

wird bis Ende Juli 2010 mit den Haushalten Kontakt

aufnehmen, um einen Termin für die Befragung zu

vereinbaren. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der

Bundesanstalt Statistik Österreich können sich entsprechend

ausweisen. Haushalte, die schon einmal für

SILC befragt wurden, können auch telefonisch Aus-

kunft geben.

Als Dankeschön erhalten die befragten Haushalte einen

Einkaufsgutschein über 15,- Euro.

Die persönlichen Angaben unterliegen der absoluten

statistischen Geheimhaltung und dem Datenschutz gemäß

dem Bundesstatistikgesetz 2000 §§17-18. Die

Bundesanstalt Statistik Österreich garantiert, dass die

erhobenen Daten nur für statistische Zwecke verwendet

und persönliche Daten an keine andere Stelle weitergegeben

werden.

Im Voraus herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit!

Weitere Informationen zu SILC erhalten Sie unter folgenden

Kontaktadressen:

Bundesanstalt Statistik Österreich

Guglgasse 13

1110 Wien

Tel.: 01 711 28 Dw 8338 (Mo-Fr 8:00-17:00 Uhr)

E-Mail: silc@statistik.gv.at

Internet: www.statistik.at


DorfZeitung Mai 2010 _____________________________________________________ 15


16 ______________________________________________________ Mai 2010 DorfZeitung

SPG Pillerseetal U11 im Tirol-Finale

Großer Erfolg für die von Martin Bergmann und Michael Weissbacher trainierte Mannschaft der U11 der

SPG Pillerseetal in der Tiroler Hallenfußballmeisterschaft für Nachwuchsmannschaften.

Nachdem sich die Mannschaft,

in der die drei Nuaracher Elias

Horngacher, Valentin Kalss

und Rafael Schierl spielen, in

der ersten Qualifikationsrunde

in Kufstein durchsetzte, sicherte

sich die großartig kämpfende

Truppe im Semifinale – wieder

in der Grenzlandhalle in Kufstein-

nach Siegen über Going/

Ellmau, Brixlegg/Rattenberg

und Wörgl und einer knappen

Niederlage gegen den Dominator

der Vorrunde Kufstein den

Aufstieg ins Landesfinale in

Rum bei Innsbruck. Die SPG

Pillerseetal konnte sich mit diesem

großen Erfolg unter die

sechs besten Mannschaften in

ihrer Altersgruppe in Tirol spielen

und damit am Landesfinale

teilnehmen. Robert Kalss

Martin Bergmann (re.) und Michael Weissbacher formten aus 13 Spielern aus dem Pillerseetal

eine schlagkräftige und torgefährliche U11-Mannschaft. Foto: R. Kalss

Fußball-Frühförderung für Kindergartenkinder

Ein zukunftsweisendes Sportprojekt startete der FC St. Ulrich in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Kindergarten.

Jeden Samstagvormittag wird ab sofort für Kindergartenkinder auf dem Sportplatz ein abwechslungsreiches

Bewegungstraining angeboten.

Von dieser Kooperation profitieren beide Seiten.

Für die sportinteressierten Mädchen und Buben

gibt es eine zusätzliche Möglichkeit, mit Gleichgesinnten

unter der Leitung von Michael Weißbacher

und Robert Kalss ihre Geschicklichkeit und Kondition

zu verbessern. Der Sportverein hofft, durch

diese Aktion das eine oder andere Talent zu finden,

um in Zukunft vielleicht wieder eigene Nachwuchsmannschaften

aufstellen zu können.

Erfreulicherweise fanden sich zum ersten Training

Begeisterte Trainer und Kinder beim ersten Mini-

Fußballtraining Foto: Oliver Obwaller

am 17. April gleich 18 Mädchen und Buben ein,

die von ihren Eltern, den drei Kindergartenpädagoginnen

Monika, Martina und Manuela und der neuen

Bürgermeisterin Brigitte Lackner angefeuert

wurden. Als Belohnung gab es im Anschluss ein

gemeinsames Würstelessen am Fußballplatz.

Robert Kalss


DorfZeitung Mai 2010 _____________________________________________________ 17

Auszeichnung für Projekt „Tanzbauernhof Petererhof“

Bei der Mitgliederversammlung

der Regionalentwicklung

Pillerseetal-Leogang wurden

jene Projektträger ausgezeichnet,

die 2009 ihre Projekte

abgeschlossen haben. Aus St.

Ulrich am Pillersee wurden

Pirnbacher Maria und Klaus

für Ihr Projekt „Tanzbauernhof

Petererhof“ ausgezeichnet.

Die Gemeinde St. Ulrich

am Pillersee gratuliert zu dieser

besonderen Auszeichnung

Mario Horngacher

Pirnbacher Maria und

Klaus mit den ausgezeichneten

Projektträgern und

LA Berger Franz

Foto: ersiBILD

Seniorinnen und Senioren aus St. Ulrich a. P

räumten beim Bezirkskegeln ab.

Beste Ergebnisse erzielte der Seniorenbund

St. Ulrich am Pillersee beim 20. Bezirkskegeln von

18 teilnehmenden Gruppen aus dem Bezirk.

Gruppen gemischt:

1. Platz St. Ulrich a. P.

mit Johann Simair,

Walter Mitterweissacher,

Helmut Seidl, Resi Troger

2. Platz Kirchberg

3. Platz Fieberbrunn

Einzelwertung Damen:

1. Platz Resi Troger

Einzelwertung Herren:

1. Platz Walter Mitterweissacher

Damen Gruppenwertung:

3. Platz St. Ulrich am Pillersee

mit Rosi Waltl,

Fini Mitterweissacher,

Im Bild ein Teil der erfolgreichen Kegler vom Seniorenbund

Lisi Unterdorfer,

St. Ulrich am Pillersee Foto: Seniorenbund

Siglinde Mittermeier

Walter Mitterweissacher

IDUS ist dabei, beim

IVV Wandertag in St. Ulrich a. P.

5. und 6. Juni 2010


18 ______________________________________________________ Mai 2010 DorfZeitung

Eisschützenverein - Aktivitäten 2009/2010

Auch dieses Jahr begann die Wintersaison

des Eisschützenvereins mit

dem traditionellen Moarn „Jung gegen

Alt – 6. Koblinger Manfred Gedächtnismoarn“.

Die Alten konnten

eindeutig mit 3:0 und der Schneidfeder

durch Nothegger Sebastian gewinnen.

Das schon zum 8. mal durchgeführte

Weilermoarn gewann zum 2. mal

der Weiler Strass/Flecken/

Buchenstein.

20 Mannschaften bei den Herren

und 6 Mannschaften nahmen bei der

diesjährigen Betr & Vereinsmeisterschaft

teil. Bei den Damen siegte die

Mannschaft „Wörter“ mit den Spielerinnen

Wörter Anni, Wörter Antonia,

Wörter Rosi, Wörter Maria, bei

den Herren siegte die Mannschaft

„BIG 5“ mit den Spielern

U19 Spieler Stefan Reiter und Daniel

Koblinger Foto: EV St. Ulrich a. P.

Danzl Josef, Danzl Gottfried , Fasching

Josef, Keuschnigg Gidi.

Uschi Nothegger, Clubmeisterin 2010

Foto: EV St. Ulrich am Pillersee

Bei der diesjährigen Clubmeisterschaft

konnte Nothegger Uschy zum

1. mal und Danzl Gottfried bereits

zu 6. mal den Clubmeistertitel erringen.

Zwei Jugendspieler, Koblinger Daniel

und Reiter Stefan wurden vom

Tiroler Landesverband, nachdem sie

sich bei der Tiroler Jugendmeisterschaft

im Mannschaftsspiel qualifizierten,

zur Bundesmeisterschaft mit

3 weiteren Jugendspielern aus Tirol

nach Hart bei Graz einberufen, wo

sie den ausgezeichneten 6. Rang

erreichten.

Ein herzliches vergelt‘s Gott

Neben den traditionellen Moarn der

Herren gegen St. Jakob, Waidring

Dorf und Enthland sowie bei den

Damen gegen Waidring und Hochfilzen,

nahm jeweils eine Damen

und Herrenmannschaft beim 1. Pillerseetaler

Pinzga – Turnier in

Waidring teil.

Insgesamt wurden in der Wintersaison

2009/10, 30 Veranstaltungen

(inkl. 7 Gästeeisschießen) besucht

bzw. durchgeführt. Der Vorstand

des Eisschützenvereins bedankt sich

bei allen Eisschützinnen/Eisschützen

und Helfern herzlich und wünscht

allen eine erfolgreiche Sommersaison.

Rudi Mitterer

Clubmeister 2010, Gottfried Danzl

Foto: EV St. Ulrich am Pillersee

Wir möchten die Gelegenheit nutzen um uns in dieser Ausgabe der Dorfzeitung St. Ulrich a. P. bei allen Mitarbeitern

des Roten Kreuzes zu bedanken. Sie sind immer für uns da, egal ob zur Tages- oder Nachtzeit,

egal ob Unfall, Krankentransport oder Ambulanzdienst.

Folgende St. Ulricher stellen sich freiwillig und ehrenamtlich in den Dienst der guten Sache:

Fejes Nicolate Alexandru

Gnegel Klaus

Gnegel Lisi

Hasenauer Manuela

Hauser Fritz

Kraisser Martin

Niedermoser Monika

Niederseer Sebastian

Schmid Annemarie

Simair Josef

Thalmann Evelyn

Wurzenrainer Andrea

Nothegger Traudi Besuchsdienst

Vötter Antonia Besuchsdienst


DorfZeitung Mai 2010 _____________________________________________________ 19

Spätestens seit der landesweiten Ausschreibung für

das bodengebundene Rettungswesen ist die ehrenamtliche

oder freiwillige Arbeit wieder einmal in aller

Munde. Eine Pressemitteilung jagt die andere.

Ehrenamt hat viele Gesichter und ist aus einer gut

funktionierenden Dorfgemeinschaft nicht wegzudenken.

Sämtliche Vereine, Hobbyclubs und Institutionen

lukrieren ihre Mitglieder aus Personen, die in der

Freizeit ihre Fähigkeiten und Interessen mit Gleichgesinnten

teilen möchten. So entsteht eine Vielfalt

an Möglichkeiten und jeder, der will, kann sich politisch,

traditionell, sportlich, musikalisch, kreativ oder

sozial verwirklichen. Außerdem findet in den jeweiligen

Gemeinschaften eine gelebte Integration der

Generationen statt. Allen ist eines gemeinsam: jeder

einzelne erwägt für sich, wieviel Zeit kann und will

ich neben Beruf und Familie für diese Tätigkeit aufwenden.

Ändern sich nun Rahmenbedingungen dahingehend,

dass die vorgeschriebenen zusätzlichen Qualifikatio-

Dem Alltag entfliehen, in geselliger Runde fremde

Länder und Kulturen erleben – einfach wieder einmal

Urlaub machen. Jeder kennt dieses schlummernde

Gefühl von Fernweh. Wären da nicht die körperlichen

Einschränkungen, welche diese Gedanken oftmals

wieder schwinden lassen.

Mit dem „Betreuten Reisen“ des Roten Kreuzes wird

das Reisen für Alle möglich. Slowenien oder Podersdorf,

Insel Kos oder sogar eine Ostsee-Kreuzfahrt.

Das sind nur einige der Reiseziele, die angeboten

werden. Zielgruppe dieses Angebotes sind reiselustige

Seniorinnen und Senioren, die unterwegs die Sicherheit

durch entsprechende Betreuung schätzen.

Vier Begleitpersonen

Aus diesem Grund wird jede Reisegruppe von vier

Fachkräften begleitet. Mit dabei sind Sanitäter, Pflegepersonen

und bei Auslandsreisen sogar ein Arzt.

Die Rotkreuz-Begleiter spannen damit ein Netz persönlicher

Sicherheit und tragen dazu bei, dass jeder

Reiseteilnehmer schöne und vor allem sorglose Tage

verbringen und sich somit wohlfühlen kann.

Der neue Reisekatalog kann über das Rote Kreuz,

Landesverband Tirol (6063 Rum, Steinbockallee 13,

nen für die meisten in der zur Verfügung stehenden

Zeit nicht mehr möglich sind, erscheint Freiwilligkeit

in einem anderen Licht. Die Vielfalt an Möglichkeiten

würde sich drastisch ändern. Denn, Hand aufs Herz,

wer wünscht sich schon Musikkapellen, die nur mehr

Musikanten mit goldenem Leistungsabzeichen aufnehmen

würden, oder Sportvereine die Kindern und

Jugendlichen nur eine Chance geben, wenn sie sicher

Stockerlplätze belegen? Nur mehr wenige wären

bereit, diesen Aufwand freiwillig zu betreiben

und würden ihre Fähigkeiten professionell nützen.

In diesem Sinne hoffen wir, dass die Freiwilligkeit

nicht durch zu hohe Anforderungen auf der Strecke

bleibt, denn selbstverständlich wären wir froh und

dankbar, wenn sich jemand vorstellen kann, in unserer

Gemeinschaft mitzuarbeiten. Wir suchen nicht

nur Interessierte für den Rettungs- und Krankentransport,

sondern möchten auch gerne einen Besuchsdienst

in der Hauskrankenpflege aufbauen.

Sicher unterwegs mit dem Roten Kreuz Tirol

Tel. 057 144-112) bestellt werden. Auskunft erhält

man natürlich auch bei der örtlichen Rotkreuz-

Dienststelle

Rückfragehinweis:

Peter Mader

(GSD-Referent)

Vanessa Weingartner

(Assistentin der Geschäftsleitung

Marketing und Kommunikation)

Tel: +43 (0)57144-112

Österreichisches Rotes Kreuz

Landesverband Tirol

Steinbockallee 13

6063 Rum

Fax: +43 (0)57144-110

ZVR-Zahl: 608483625

mailto:vanessa.weingartner@t.roteskreuz.at

http://www.t.roteskreuz.at

Aus Liebe zum Menschen

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online spenden: schnell, sicher, treffgenau!


20 ______________________________________________________ Mai 2010 DorfZeitung

FC St. Ulrich a. P. unter neuer Führung

Die neue Führung des FC St. Ulrich a. P. vlnr: Kassier Andreas Knapp, Obmann

Josef Fasching, Obm. Stv. Thomas Kirchner, Schriftführer Markus Fasching

Foto: R. Kalss

Die diesjährige Jahreshauptversammlung

des FC St. Ulrich am Pillersee

fand am 29.01.2010 beim

Strasserwirt statt. Ca. 90 Fußballinteressierte

konnten das wichtigste

des abgelaufenen Jahres von den

einzelnen Referenten erfahren. Besonders

interessant was hier die Power

Point Präsentation unseres

Nachwuchsleiters Kirchner Thomas

über den Aufbau der Nachwuchsspielgemeinschaft

SPG-Pillerseetal

(www.spg-pillerseetal.at), in der zur

Zeit 7 Nachwuchsmannschaften mit

Spielern aus den Gemeinden St.

Ulrich, St. Jakob, Fieberbrunn und

Hochfilzen spielen. Erwähnenswert

auch das erzielte 1000ste Heimtor

durch Geisler Florian im Spiel gegen

Fritzens am 01.05.2009. Am meisten

Tore für den FC erzielte 2009

Koblinger Martin gefolgt von Geisler

Christoph. Für unsere Kampfmannschaft

verlief die Herbstmeisterschaft

leider nicht ganz nach

Wunsch. Das erreichen eines Tabellenplatzes

im vorderen Drittel konnte

mit dem 12. Platz nicht ganz erreicht

werden. Wir hoffen hier mit

der Verpflichtung von Troger Andreas

etwas Schwung in die Mannschaft

rund um das

neue Trainerduo

Tengg Didi und Wörter

Engelbert zu bringen.

Die Reservemannschaft

mit Trainer

Danzl Josef steht

momentan auf dem 5.

Tabellenplatz.

Auch die Neuwahl des

Vorstandes stand dieses

Jahr auf dem Programm.

Einstimmig

zum neuen Obmann

wurde Fasching Josef

gewählt. Im zur Seite

stehen Obmannstellvertreter

Kirchner

Thomas, Kassier

Knapp Andy und

Schriftführer Fasching

Markus. In den Beirat

wurden noch Trager

Harald, Danzl Gottfried,

Millinger Josef,

Adelsberger Josef,

Koblinger Ernst,

bezahlte Anzeige

Nothegger Karl jun., Weißbacher

Michael und Kirchner Michael gewählt.

Wir wünschen dem neuen

Vorstand für die Zukunft alles Gute.

Ab 17. April wird ein Bewegungstraining

für Kinder unter der Leitung

von Kalss Robert angeboten. Hierzu

sind alle Mädchen und Buben die

Spaß an der Bewegung haben recht

herzlich eingeladen. Termin wäre

jeden Samstag Vormittag. Genauere

Informationen werden hierzu noch

bekannt gegeben.

Abschließend möchten wir uns bei

allen freiwilligen Helfern, Zuschauern

und Sponsoren des FC St. Ulrich

für die Unterstützung im abgelaufenen

Jahr bedanken.

Wir bitten sie auch in Zukunft den

FC St. Ulrich bei den Spielen unserer

Mannschaften und bei den Veranstaltungen

als Zuschauer bzw.

Besucher zu unterstützen.

Informationen zum Verein und den

aktuellen Spielplan finden sie unter

www.fc-stulrich.com oder auf unserer

Facebookseite.

Harald Trager


DorfZeitung Mai 2010 _____________________________________________________ 21

Immer was los, im Kindergarten

Waldpädagogik

Zwei bis dreimal im Jahr

besuchen die Kindergartenkinder

mit Soder Richard

den Wald und erfahren

dort interessante Dinge

von Tieren, Bäumen,

Sträuchern, Beeren, Pilze

und was es dort noch so

alles gibt!

Besuche im Bobo – Park

Während des ganzen Winters

besuchen wir immer

wieder den beliebten Bobo

– Park beim Lift, wo Hubsi

Kranz neue Lieder und

Tänze mit uns einstudiert.

Skirennen

Das jährliche Kindergartenrennen

bedeutet für die

Kinder immer große Aufregung

und es wird um

Pokale und Medaillen gekämpft.

Das Training von

Skiclub und Eltern und der

Bambinikurs machen sich

im Können der Kinder

bemerkbar. Wir konnten

das Rennen unfallfrei über

die Bühne bringen. Ein

großer Dank gilt allen

unseren Helfern und

Sponsoren Der Skischule

Pillersee für die Durchfüh-

rung, der Raiba für die

Preise, der Gemeinde für

die gute Jause beim Restaurant

Hochleiten.

Fasching:

Einen lustigen Fa-

schingstag konnten wir

gemeinsam mit den St.

Jakober Kindergartenkindern

im Bobo – Park erleben.

Das Beste an diesem

Tag war das Essen, das

uns Brigitte Lackner ganz

selbstverständlich spendierte.

Trotzdem sie nicht

mehr Wirtin beim Restaurant

Hochleiten ist, lud sie

dennoch alle ein, denn sie

wollte einfach gerne diesen

„Brauch“ weiterführen,

ebenso waren wir von

ihr auch zu Weihnachten

persönlich eingeladen.

Wir möchten uns auf diesem

Weg ganz herzlich

bei ihr bedanken.

Osterhasenbesuch im

Kröpflstüberl:

Zu Ostern waren wir auch

im „Kröpflstüberl“ von

Fredi und Babsi Kals zum

Essen eingeladen und

konnten dort unsere Os-

ternester suchen. Kranz

Hubert kam sogar mit dem

Osterhasen und Bobo zu

Besuch und brachte einen

kleinen Zuckerlgruß aus

der Skischule mit. Wir

bedanken uns ganz herzlich

bei der Familie Kals

für die Einladung.

Projekt Babywatching:

Unsere Kollegin Birgit

Unterrainer, die vor kurzem

ein Baby bekommen

hat, besucht uns regelmäßig

mit dem kleinen Maxi,

damit die Kindergartenkinder

seine Entwicklung

mit verfolgen können.

„Babywatching“ ist ein

interessantes Projekt, wo

Kinder Fürsorge, Hilfestellung

und Mitgefühl für

ein kleines Wesen lernen

können. Wir freuen uns

sehr, dass Birgit sich dazu

bereit erklärt hat!

Monika Egger


22 ______________________________________________________ Mai 2010 DorfZeitung

HS Fieberbrunn: Eine Kiste voll Rythmus

„Das Cajon“

Seit kurzem ist die Hauptschule stolzer Besitzer von

zehn Cajons. Dies verdanken wir Herrn Ing. Dipl. äd.

Alexander Moser, Lehrer an der Polytechnischen Schule

in Fieberbrunn.

Er hat im Fachbereich „Holz/Bau“ diese Instrumente mit

seinen Schülern in ca. 40 Werkstunden gebastelt. Die

„Rhythmuskisten“ wurden außerdem mit sehr ansprechenden

Motiven, die die Schüler im Fachbereich

„Dienstleistung Tourismus“ unter der Aufsicht von

Herrn Direktor Walter Spreng entworfen haben, kreativ

gestaltet.

Schüler und Lehrer der Hauptschule möchten sich ganz

herzlich dafür bedanken.

Das Cajon (sprich „Gachon“) stammt ursprünglich

aus Lateinamerika. Den Sklaven

waren ihre Trommeln verboten, einerseits

aus Angst vor Verständigung über weite Distanzen,

andererseits auch um ihre Kultur und

damit ihre vereinte Kraft niederzuhalten. Um

dies zu umgehen, spielten die Sklaven auf

ihren Arbeitsgeräten – Holzkisten! Diese waren

in jeder Größe und Art vorhanden.Daraus

entwickelte sich das heutige Cajon mit seinen

vielen Variationen. In Europa wurde es in

den siebziger Jahren durch die spanische Flamenco-Musik

populär. Seither gewann es

zunehmend an Bekanntheit in ganz Europa

und ist heute fester Bestandteil im Repertoire

vieler Percussionisten und in den verschiedensten

Stilrichtungen anzutreffen. B.T.

HS Fieberbrunn: Dichterlesung für die 2. Klassen

Am 25.2.besuchte uns der bekannte Dichter Salim Alafenisch.

Schon der arabische Name machte uns neugierig.

Er erzählte von seinem Leben und wir tauchten ein

in eine uns unbekannte Welt.

Der Schriftsteller und Erzähler Salim Alafenisch wurde

1948 als Sohn eines Beduinenscheichs in der Negev-

Wüste geboren. Als Kind hütete er die Kamele seines

Vaters. "Die Welt meiner Kindheit und Jugendzeit war

das Zelt" erinnert sich Alafenisch. So ist

es nicht verwunderlich, dass sich viele

seiner Geschichten - frei und lebendig

erzählt - auf diesen Wohnbereich beziehen.

Die Kunst des Geschichtenerzählens hat

Salim Alafenisch von seiner Mutter im

Beduinenzelt erlernt. Erst mit 14 Jahren

lernte er Lesen und Schreiben. Nach dem

Abitur in Nazareth studierte er in London

und Heidelberg Soziologie, Ethnologie

und Psychologie. Heute ist er freier

Schriftsteller, lebt in Heidelberg und ist

viel gefragter Märchen- und Geschichtenerzähler.

Salam Alafenisch berichtete vom gelehrten

Esel, vom Kamel mit dem Nasenring

und vom Nomadenleben in der Negev-

Wüste. Seine Märchen - in freier Rede

ohne Manuskript vorgetragen - waren verzaubernd und

betörend, man glaubte die orientalischen Gerüche wahrzunehmen.

Die Schüler waren begeistert, als Herr Alafenisch ihnen

den arabischen Gruß „salam aleikum“ zurief und sie

auch noch ihren Namen arabisch geschrieben als Autogramm

bekamen. Bücher von Salam Alafenisch können

in der Bücherei ausgeliehen werden.


DorfZeitung Mai 2010 _____________________________________________________ 23

HS Fieberbrunn: Tiroler Schulmeister im Biathlon

Der Biathlonboom hat auch die

Schüler der HS Fieberbrunn infiziert.

Insgesamt 15 Schüler haben

sich für das Projekt Langlauf und

Biathlon gemeldet. Als Höhepunkt

wurde die Teilnahme an den Tiroler

Schulmeisterschaften angestrebt, die

in Schwoich abgehalten wurden.

Mit Hilfe des HSV Hochfilzen

konnte im Biathlonstadion ein

Schießtraining absolviert werden,

wobei die Trainer unseren Läufern

äußerst hilfreich zur Seite standen.

Bei den Meisterschaften selber nahmen

dann 4 Mannschaften der HS

Fieberbrunn teil. In allen Klassen

waren Staffeln gemeldet, wobei die

HS Fieberbrunn am meisten Teilnehmer

von ganz Tirol stellte.

Sportlich verliefen die Meisterschaften

äußerst erfolgreich: von 75 getätigten

Schüssen (5 pro Athlet) verfehlten

lediglich 3 das Ziel! Super

waren auch die Laufleistungen in

der Loipe. Sogar ein Tiroler Schul-

meistertitel konnte eingefahren werden

und somit stellt die HS Fieberbrunn

zurzeit die aktuellen

HS Fieberbrunn: Filmvorführung

„ Meine Tante Lydia

Anfang März hatten alle Schüler der 4. Klassen im Rahmen

ihres GS-Unterrichts die Möglichkeit, den Film

„Meine Tante Lydia“ zu sehen. Der Regisseur des

Schulmeister im Biathlon und Langlaufen

(Titel wurde letztes Jahr gewonnen!).

Didi Tengg

Die Teilnehmer mit Betreuerteam David Berger und Didi Tengg

Fotos: HS Fieberbrunn

Films, Herr Hermann Weiskopf aus Innsbruck, konnte

von Frau Marschner über die Tiroler Kulturservicestelle

an die HS Fieberbrunn geholt werden.

Zum Inhalt:

Meine Tante Lydia ist

eine wahre Liebesgeschichte

von Herrn

Weiskopfs Tante, welche

sich in Innsbruck

während des Naziregimes

zugetragen hat.

Lydia lernt als Vierteljüdin

den Berliner

Klaus Jochen kennen.

Der Film erzählt von

der Suche nach ein bisschen

Glück zweier junger

Menschen unter den

mörderischen Umständen

des 2. Weltkriegs…

Die Schüler konnten so

anhand eines Einzelschicksals

einen Eindruck

über die damalige

Zeit erhalten.


24 ______________________________________________________ Mai 2010 DorfZeitung

HS Fieberbrunn: Pilotprojekt an der Hauptschule

Im vergangenen März fiel an der Hauptschule Fieberbrunn

der Startschuss für ein neuartiges Sozialprojekt.

Schon vor längerer Zeit stellten die beiden Lehrerinnen

und Gemeinderätinnen Marianne Werlberger und Christine

Marschner Überlegungen an, wie die Gemeinden eine

nachhaltige Sozialarbeit mit Kindern und Jugendlichen

unterstützten könnten.

Ausgangspunkt unserer Überlegungen an der Hauptschule

war der zunehmende Bedarf an begleitenden Maßnahmen

für sogenannte „schwierige“ Kinder und Jugendliche. Vor

allem erschien es uns hier wichtig, nicht nur im Nachhinein

„Feuerwehr“ zu spielen, sondern in erster Linie gezielt

vorbeugend zu arbeiten.

Als Partner für unsere Idee gelang es uns, das Sozialpädagogische

Institut in Stams zu gewinnen, welches auch den

organisatorischen Rahmen lieferte. Den Ablauf dieses

bisher in Tirol einmaligen Projektes unterstützen finanziell

die Gemeinden des Schulsprengels, das Land Tirol

und der Regionalentwicklung Pillerseetal-Leogang.

Die auch in der Presse stark beachtete

Auftaktwoche sollte auf

möglichst spielerische und lustbetonte

Art und Weise der persönlichen

und sozialen Entwicklung

der Schüler dienen. In nicht weniger

als 28 Workshops konnten die

Kinder ihre Kreativität, ihr körperliches

Geschick, ihre handwerklichen

Qualitäten oder auch

ihre musischen und schauspielerischen

Fähigkeiten unter Beweis

stellen.

Hier nur eine Auswahl aus dem

umfangreichen Programm: Zirkuspädagogik,

Poetry Contest,

Erlebnispädagogik, Kreatives

Gestalten, Metallarbeiten, Bodypainting,

Tanzen, Theaterpädago-

gik, Erste-Hilfe-Kurs, …

Vier Tage lang wurde in den Workshops intensiv gewerkt,

auch manche, die zuerst eher skeptisch an die Sache

herangingen, waren dann mit Feuereifer bei der Sache.

Eine eigene Reportertruppe war bei den einzelnen

Stationen mit dabei und gestaltete mit ihren Beiträgen

eine Schulzeitung. Diese kann, wie übrigens weitere Berichte,

Fotos und Videos auf unserer Homepage (www.hs

-fieberbrunn.tsn.at) betrachtet werden.

Am letzten Tag der Auftaktwoche stieg die Nervosität

aller Beteiligten merkbar an, galt es doch, die neu erworbenen

Fähigkeiten im Zuge einer großen Abschlussveranstaltung

vor Mitschülern und den zahlreich erschienenen

Eltern unter Beweis zu stellen. Zum Programm gehörten

eine eindrucksvolle Zirkusdarbietung, eine „coole“ Tanzvorführung

und der Auftritt der Truppe der Theaterpädagogik.

Die Ergebnisse der weiteren Workshops wurden in

Videoclips, einer vom Filmklub Fieberbrunn gestaltetem

Dokumentation und einer kleinen Ausstellung präsentiert.

Einige Schülerstimmen zu diesen Projekttagen

bestätigen uns den Erfolg

der Aktion:

„Es war toll und interessant. Ich bin

froh, dass ich diese Workshops genommen

habe“

„Ich hoffe, dass es nächstes Jahr wieder

so etwas gibt.“

„Danke für eine der tollsten Wochen

meiner Schulzeit“

„Es war total cool und ich würde immer

wieder mitmachen.“

Die Projektwoche soll allerdings nur

der Start einer sozialpädagogischen

Arbeit an der Hauptschule sein. Ab

Herbst soll an unserer Schule und über

die Schule hinaus ein Team von Sozialpädagogen

tätig werden. An einem

Konzept für ihre Tätigkeit wird gerade

gearbeitet und wir blicken diesbezüglich

erwartungsvoll in die Zukunft.


DorfZeitung Mai 2010 _____________________________________________________ 25

Talschaftssingen in St. Ulrich am Pillersee

Am Donnerstag, 18. März 2010, fand im Kulturzentrum

in St. Ulrich a. P.das Talschaftssingen des Pillerseetales

statt.

Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass Teilnehmer

aus allen sieben Schulen des Pillerseetales bei der Veranstaltung

mitgewirkt haben.

Der Chor der kleinen Volksschule Fieberbrunn-

Pfaffenschwendt – das „L-Kind“ dürfte gefehlt haben. An

der Gitarre Chorleiterin Claudia Pletzenauer.

Foto: ersiBILD

Vor einem gespannten Publikum, das Kultur- und Sportzentrum

Pillersee war brechend voll, boten die Chöre

ein abwechslungsreiches Programm. Die Kolleginnen

haben die Schüler in monatelanger Arbeit auf diesen

Abend vorbereitet. Die kreativ und spannend aufbereiteten

Darbietungen trugen mit pointenreichen Feinheiten

zur Erheiterung des Publikums bei und animierten es

immer wieder zu spontanem Zwischenapplaus. Es

braucht schon eine gehörige Portion Mut, vor so vielen

kritischen Augen und Ohren auf die Bühne zu treten.

Die instrumentale Umrahmung gestaltete ein Bläserquartett

unter der Leitung von Andy Wörter.

Die Nuaracher Kinder gingen neue Wege und verpackten

Kinderlieder in einen Rap. Foto: ersiBILD

Musik hat in der Erziehung eine wichtige Funktion.

Der griechische Philosoph „Platon“ hat bereits um 400

v. Chr. erkannt:

„Erziehung durch Musik ist der wichtigste Teil der Erziehung,

denn Rhythmus und Harmonie dringen am

tiefsten in die Seele ein und verleihen ihr eine edle, charaktervolle

Haltung.“

Dass Musik und besonders gemeinsames Singen außerdem

viel Spaß machen kann, hat der Abend eindrucksvoll

gezeigt.

Wenn man bedenkt, dass im Laufe des Abends beinahe

180 Schüler die Bühne betreten haben, zeigt das schon,

dass Singen nach wie vor populär ist.

Insgesamt war das Talschaftssingen eine gelungene Veranstaltung,

die vor allem bei den Mitwirkenden und hoffentlich

auch bei den Zuhörern in Erinnerung bleiben

wird. Barbara Trixl


26 ______________________________________________________ Mai 2010 DorfZeitung

Polytechnische Schule Fieberbrunn

die beste Vorbereitung auf das Berufsleben

In 4 Fachbereichen werden die Schülerinnen und Schüler

der PTS Fieberbrunn auf ihren Berufseinstieg vorbereitet.

Immer mehr Mädchen entscheiden sich neben

den Fachbereichen HANDEL/BÜRO und DIENST-

LEISTUNG/TOURISMUS für die technischen

Schwerpunkte HOLZ/BAU oder METALL/

ELEKTRO. Mit großem Ehrgeiz ist Alexandra Widhölzl

auf den Fotos beim Plasma schneiden zu sehen.

Die Polytechnische Schule (PTS) ist die richtige Ent-

scheidung auf dem

Weg in die Lehre.

Weitere Information

finden Sie auf der

Homepage www.pts

-fieberbrunn.tsn.at .

Anmeldungen für das Schuljahr 2010/11 in der Direktion

(Tel. 05354/5682010).

Aktion sauberes St. Ulrich

Für eine saubere Umwelt ist eine gezielte Handhabung der Müllentsorgung sehr wichtig! Daher appellieren

wir an die gesamte Bevölkerung St. Ulrichs zum Mitmachen und zum richtigen Recyceln:

Folgende Richtlinien gelten ab sofort und sind einzuhalten:

ANLIEFERUNG BAUHOF: jeden Donnerstag von 13.00 bis 19.00 Uhr

Materialien: Plastik, Kartonagen, Papier, Bunt- und Weißglas, Kerzenreste,

Speisealtöl (Ölibehälter), gut erhaltene Schuhe, Elektroschrott, Alteisen, PVC;

Altkleidersammlung – nächster Termin: 23. 09. 2010

Problemstoffe – nächster Termin: 01. 10. 2010

Sperrgut / Sperrmüll – nächster Termin: 04. 09. 2010.

SÄGEWERK WALTL: Häckselgut wie Baumabschnitte, Sträucher, Holzabschnitte– nur entnagelt

und ohne Anstriche. Anlieferung ab 21. Mai 2010 jeden 2. Freitag im Monat

von 14.00 bis 19.00 Uhr

Die Häckselgutdeponie Neuwieben ist ab sofort geschlossen!

MATHIAS HOCHKOGLER: Küchenabfälle (nur von Privathaushalten), Rasenschnitt, Laub,

Blumenabfälle, Gartenabfälle

Anlieferung jederzeit möglich

Alle Termine für Müllentsorgung sind auch im Internet unter www.st.ulrich.tirol.gv.at abrufbar.

Für den Inhalt verantwortlich: BM in Brigitte Lackner


DorfZeitung Mai 2010 _____________________________________________________ 27

EU-Institutionen hautnah erleben

Obwohl Österreich eines jener Länder ist, die besonders stark von der EU profitieren,

hat die EU in unserem Land oft ein negatives Image. Grund ist vielfach,

Um das in Zukunft zu ändern,

veranstaltet die

HBLA Saalfeld ein jährlich

mindestens eine Ex-

VertreterInnen aus HBLA und HTL Saalfelden bei einer

Diskussion in der EU-Kommission in Brüssel. Foto: R. Kalss

Das EU-Parlament

Das Europäische Parlament

in Brüssel, mit einem

Zweitsitz in Straßburg, ist

das Parlament der Europäischen

Union. 736direkt

gewählte Abgeordnete,

nach dem Vertrag von Lissabon

750 Abgeordnete,

vertreten die Interessen

der eigenen Parteienund

beweisen in Fraktionen ihr

Verhandlungsgeschick, um

bessere Zustände für die

Bürger der EU zu schaffen.

Derzeit ist das Parlament

unterteilt in sieben Fraktionen

sowie einige fraktionslose

Abgeordnete. Die

Aufgaben des Europäischen

-Parlaments reichen

von einer Gesetzgebungsfunktion

über eine Budgetierungsfunktion

bis zur

Kontrollfunktion.

EU-Kommission

Die Kommission besteht

aus 26 Kommissaren, je

einem aus allen Mitgliedsländern

und einem Präsidenten,

derzeit José Manuel

Barroso aus Portugal,

der auch eine Wahlstimme

besitzt. Jeder der Kommissare

hat eine bestimmte

Sparte, für die er verantwortlich

ist, der frühere

österreichische Wissenschaftsminister

Dr. Johannes

Hahn ist neuer EU-

Kommissar für den Bereich

Regionalentwicklung. Die

EU-Kommission ist das einzige

Organ, welches Vorschläge

für ein neues Gesetz

einreichen darf. Vorschläge

kommen dann weiter

in den Rat, wo sie

dann weiter verarbeitet

und beschlossen werden.

kursion in die EU Städte

Brüssel oder Straßburg,

um die Jugendlichen mit

der Idee der EU vertraut

zumachen und ihnen einen

praktischen Einblick in die

europäischen Institutionen

zu bieten. Bestens organisiert

von Mag. Michaela

Petz-Michez, der Leiterin

des Salzburger Verbindungsbüros

bei der EU

und finanziell unterstützt

von der Abteilung Europapolitik

der Salzburger

Landesregierung gab es

heuer für die 49 TeilnehmerInnen

ein intensives

und hochkarätiges Besuchs-

und Diskussionsprogramm

im EU-

Grundwissen: EU-Institutionen

Europäischer Rat

Im Europäischen Rat kommen

die Staats- oder Regierungschefs

der 27

Mitgliedsstaatender EU

und der Präsident der

Kommission zusammen.

Der Europäische Rat wurde

1974eingerichtet. Bei den

Tagungen des Europäischen

Rates sind neben

den Staats- oder Regierungschefs

der Mitgliedsstaaten

ihre Außenminister

und ein Mitglied der Kommission

anwesend. Der

Europäische Rat kommt

mindestens zweimaljährlich

unter dem Vorsitz des

Staats- oder Regierungschefs

des jeweiligen Vorsitzlandesund

des neuen

ständigen Ratsvorsitzenden

Herman van Rompuy

zusammen.

Parlament, in der EU-

Kommission, im EU Rat,

in der ständigen Vertretung

Österreichs bei der

EU und im Salzburger

Verbindungsbüro bei der

EU. Die große „Pinzgauer

Delegation“ wurde überall

herzlich empfangen und

die Fragen der Jugendlichen

wurden in allen EU-

Institutionen ernst genommen

und professionell und

verständlich beantwortet,

die TeilnehmerInnen können

die „EU“ und ihre

Aufgaben und Ziele jetzt

sicher besser verstehen

und sich ein eigenes objektives

Bild darüber machen.

Ministerrat

Im Ministerrat treffen sich

die einzelnen Minister der

verschiedenen Staaten

mehrmals monatlich, um

Vorlagen, die von der

Kommission kommen, zu

beschließen. Jeder Minister

hat dabei ein unterschiedlichesStimmgewicht,

dieses hängt von

der Bevölkerungszahl seines

Heimatlandes ab.


28 ______________________________________________________ Mai 2010 DorfZeitung

Der Winter ist vorbei...

...und es ist an der Zeit im Namen

des Skiclubs ein Resümee über die

vergangene Saison zu ziehen.

Die Rennen: Wie bereits die letzten

5 Jahre, so fand auch wieder vor

Weihnachten der Continental Cup

(Europacup) im Langlauf statt. Leider

musste der Bewerb heuer auf

Grund des Schneemangels nach

Hochfilzen ausgelagert werden. Es

waren 31 Nationen mit über 300

Athleten bei diesem Großevent dabei.

Man hörte nur positives über

die Veranstaltung. Und die Athleten

bzw. die Betreuer haben bekundet,

dass sie sich auf eine Neuauflage in

St. Ulrich am Pillersee freuen würden.

Anfangs Jänner fand bereits

auch zum zweiten Mal der Tirol

Cup (Alpin) mit prominenter Beteiligung

- die ehemalige Weltcupläuferin

Christine Sponring war auch

am Start - statt. Auch hier hat sich

der Skiclub einen guten Namen gemacht.

Der Veranstalter - der Tiroler

Skiverband - war voll des Lobes und

wollte in der kommenden Saison

bereits wieder zwei Rennen fixieren.

Aufgrund der vielen Veranstaltungen

hat sich der Ausschuss des Skiclubs

aber dafür entschieden, diese

Veranstaltung nur alle zwei Jahre

durchzuführen. Ende Jänner wurde

die Clubmeisterschaft Nordisch

durchgeführt. An einem Freitagnachmittag

fanden sich die Athleten

beim Nordischen Zentrum

Schwendt ein. Am folgenden Tag

war die Tiroler Meisterschaft im

Sprint angesagt, und wie wäre es

anders zu erwarten gewesen, auch

dieser Bewerb wurde tadellos durchgeführt.

Kurzfristig sprang der SC

für einen alpinen Kinderbezirkscup

(Riesentorlauf) gemeinsam mit dem

SC St. Jakob in Haus ein. Am Wahlsonntag

hatten die Mitglieder noch

den Bezirkscup Slalom für Schüler

zu bewältigen. Als krönenden Abschluss

stand die Betriebs-, Vereins-

, Familien- und Clubmeisterschaft

Alpin auf dem Programm. Mit 36

Staffeln à 3 Personen war diese Veranstaltung

bestens besucht. Am

Abend fanden dann im Zuge des

Skiclubballes die Preisverteilungen

sowie eine Sportlerehrung statt. Für

die letzten Teilnehmer endete diese

Veranstaltung zur Mittagszeit. Wie

in den letzten Jahren heißt der Clubmeister

Nordisch Johann Eder jun.

Bei den Damen war dieses Jahr

Christl Müller die Schnellste. Bei

den Alpinen kürten sich Thomas

Foschetti und Julia Wörter mit dem

Titel Clubmeister bzw. Clubmeisterin.

Die beste Staffel waren die Altherren

Cricket bestehend aus Kirchner

Michael, Millinger Peter und

Holzmann Anton.

Alpin: Nach einer langen und sportlich

gesehenen sehr erfolgreichen

Wintersaison möchten wir allen

danken, die mitgearbeitet haben,

optimale Voraussetzungen zu schaffen,

um gute Skifahrer heranzubilden.

Es sind immerhin 6 Bambini,

10 Kinder und 3 Schüler, die ein

regelmäßiges Training angeboten

bekommen. Die Erfolge im Winter

2009/2010 konnten sich auch besonders

beim kleinen Team der Schülerläufer

sehen lassen. Wörter Julia,

Wörter Carolin und Pirnbacher

Christoph konnten sich in der Bezirkscupgesamtwertung

unter den

Top 5 platzieren. Christoph Pirnbacher

wurde doppelter Bezirksmeister

und konnte mit Julia Wörter regelmäßig

zu den Landescuprennen

fahren. Im Kinderbereich waren vor

allem die beiden Siege von Winkler

Jessica und Pirnbacher Florian herausragend

– beide konnten sich in

der Bezirkscupgesamtwertung ebenfalls

unter den Top 5 platzieren,

aber auch viele weitere gute Platzierungen

konnte der Skiklub St. Ulrich

erringen. Bei denn ganz Kleinen

war der Spaß zum Skifahren

vordergründig und Pirnbacher Maria

hat es auch hervorragend verstanden,

den Bambini die Freude am

Skifahren zu vermitteln. Der Skiklub

St. Ulrich wird auch wieder in

der nächsten Saison versuchen, so

vielen Kindern wie möglich die

Freude am Skifahren zu vermitteln

bzw. einen kleinen Einblick in das

Rennsportgeschehen zu geben. Wir

gratulieren natürlich jedem, der bei

einem Rennen teilnahm.

Weiters möchten wir noch Egon

Klabischnig gratulieren, dieser führt

bei den FIS Masters seine Klasse

haushoch an.

Nordisch: Das angefangene Training

mit den Kinder in der Halle im

Spätsommer, wobei bei fast jedem

Training Kinder dazu gekommen

sind (es haben bis zu 25 Kinder am

Hallentaining teilgenommen),

machte sich im Winter bezahlt.

Für das Training auf Schnee mit den

Kindern und Schülern haben wir mit

Eder Johann jun. und Eder Bernhard

junge dynamische Trainer für unseren

Nachwuchs. Wir vom Skiclub

wurden sehr überrascht, dass alle

Kinder vom Hallentraining das

Langlaufen angefangen haben. Die

Jüngsten mit 5 Jahre waren auch

jede Woche fleißig beim Training.

Einige unserer jungen Athleten haben

bei den diversen Bezirkscup

und Landescup Rennen teilgenommen

und wir hoffen natürlich, diese

Gruppe vergrößern zu können, mit

gezielten Training und Spaß am

Langlaufen.

Die tollen Ergebnisse unserer NachwuchsläuferInnen

machen Lust auf

mehr!

Bei der Bezirkscup Gesamtwertung

LL-2009/2010 erreichte Pletzenauer

Anna den 1. Rang in ihrer Klasse,

und Weissbacher Lukas den 2.

Rang. Bei der Vereinswertung erreichte

der SC St. Ulrich am Pillersee

den 6. Rang.

In der TT-Landescup Gesamtwertung

erreichten Weissbacher Lukas,

Pletzenauer Anna sowie Wörter Lea

den 2. Rang. Bei der Tiroler Meisterschaft

im Einzelstart Klassisch

stellten Eder Johann jun. sowie

Wörter Georg die Tiroler Meister

wobei Eder Hansi Gesamt Tiroler

Meister wurde. In der Staffel wurden

Unterdorfer Andrea und Wörter

Lea in ihrer Klasse Erste. Beim Fun

& Action Race in Hochfilzen waren

Würtl Julia und Wörter Lea sowie

Jakob Patrick und Millinger Veronika

in ihren Klassen nicht zu schlagen.

Natürlich gratulieren wir auch allen

anderen zu ihren Platzierungen. Die-


DorfZeitung Mai 2010 _____________________________________________________ 29

se findet ihr auf unserer Homepage.

Biathlon: Gleich beim Weltcupauftakt

in Östersund erreichte Fritz Pinter

als bester Österreicher den 4.

Platz. In den folgenden Rennen platzierte

er sich jeweils um den 20.

Rang. Er war auch mit einem 3. und

4. Platz in der

Staffel erfolgreich.

Bei den

olympischen

Spielen war er

leider nur Ersatzmann.

Bei

den österreichischenMeisterschaften

belegte

er im Sprint und

in der Verfolgung

jeweils

den 3. Rang.

In den Jugendklassen

gingen

mit Magdalena

Millinger,

Christopher

Tauber und

Alexander Jakob

gleich drei

an den Start. Sie

starteten sowohl

im Austriacup

als auch im international

stark

besetzten Alpencup.

Magdalena war

das erste Jahr

mit dem Kleinkalibergewehr

unterwegs,

konnte gleich

den ersten

Austriacup gewinnen,

bei den

weiteren Bewerben

war sie

konstant unter

den besten dabei.

Beim Alpencup

in Forni

Avoltri in Italien

wurde sie

ausgezeichnete

Zweite und qualifizierte

sich

damit für den

Saisonhöhepunkt,

die Junioren- und Jugendweltmeisterschaften

im schwedischen

Torpby. Dort durfte sie bei

Einzel, Sprint und in der Staffel für

Österreich an den Start gehen. Für

Magdalena war dies eine große Herausforderung,

da sie gegen bis zu

Bild oben: Clubmeister Nordisch - Christl Müller und Johann

Eder Junior; Bild Mitte: Clumeister Alpin - Julia Wörter und

Thomas Foschetti; Bild unten: Die Teilnehmer der Hobbyklasse

der nordischen Clubmeisterschaft. Nicht im Bild Hannes

Pirnbacher Foto: ersiBILD

drei Jahre ältere Läuferinnen an den

Start gehen musste.

Auch für Christopher Tauber, der

seit Herbst das Schigymnasium in

Saalfelden besucht, war es das erste

Jahr in der Jugendklasse. Er hatte

als Jahrgangs jüngerer eine solide

Rennsaison und war immer bei den

besten seines Alters dabei. Für Alexander

Jakob, Klasse Jugend 2, verlief

der Winter ausgesprochen gut.

So gewann er auch einen Austriacup,

wurde beim Alpencup in Obertilliach,

wo ein Sturz den Sieg verhinderte,

als bester Österreicher 4.

Er gewann Silber bei den ÖM im

Einzel und belegte in der Austriacup

Gesamtwertung den hervorragenden

2. Platz. Bei den Schülern starteten

Veronika Millinger und Patrick Jakob.

Veronika, den großteil des Winters

nicht ganz fit, gewann auch einen

Austriacup und wurde bei den österreichischen

Meisterschaften zweite

im Einzel. Sie sicherte sich auch den

Tiroler Meistertitel. Patrick Jakob

war auch stets bei den besten seines

Jahrganges, ein Stockerlplatz war

ihm in diesen Winter jedoch nicht

vergönnt.

Großer Dank gilt vor allem dem

Schülertrainer Leo Unterdorfer, der

nicht nur die Schüler das ganze Jahr

betreut, sonder auch den in Ausbildungszentren

untergebrachten Jugendläufern

immer wieder für ein

Sonderschießtraining zur Verfügung

steht.

Aber die ganzen Rennen können nur

funktionieren, da sich immer wieder

so viele freiwillige Helfer bereit erklären,

mitzuhelfen. Dafür gebührt

euch, den „Freiwilligen“, ein herzliches

und aufrichtiges Danke, ohne

euch geht es nicht. Und bitte helft

uns wieder wenn der Anruf euch

ereilt: Der SC St. Ulrich am Pillersee

hätte ein Rennen.

Zum Abschluss möchten wir unseren

neuen Kampfrichtern Martin

Kraisser, Klaus Pirnbacher und Helmut

Jakob herzlich gratulieren. Sie

haben die Prüfung mit ausgezeichnetem

Erfolg bestanden.

Weitere Infos findet ihr unter

www.skiclub-pillersee.at


30 ______________________________________________________ Mai 2010 DorfZeitung

Das Spiel ist aus, fangen wir mit einem neuen an!

Ein Blick hinter die Kulissen der Volksbühne Nuarach

Das waren die Worte von

Steff, als ich ihn mit seiner

Resi einige Tage nach der

letzten Aufführung in ihrem

Haus besuchte.

Schwere Arbeiten nach 20

Proben und 5Aufführungen

liegen hinter ihnen.

Zum ersten Mal hat sich

Steff an ein ernstes Problemstück

herangewagt. Es

stellte sowohl an die

Schauspieler als auch an

die Zuseher große Anforderungen.

Es wurde ein

großer Erfolg und ist bei

den Besuchern sehr gut

angekommen. Der sehr

starke Besuch soll eine

Wiederholung im Herbst

möglich machen!

Das Volksbühnenhandbuch

liegt vor diesen beiden

Theaterbesessenen.

Mit kurzen Inhaltsangaben

finden sie dort all die Stücke,

die sich für einen

Aufnahme in ihr Programm

eignen könnten.

„Wie schaut‘s mit dem

Sommerprogramm aus?“

lautet meine Frage. „Drei

Lustspiele haben wir in

der engeren Wahl“, erwiderte

Steff, „aber verraten

wird vorläufig noch

nichts.“

Lassen wir jedoch Steff

wieder erzählen und machen

wir einen Blick hinter

die Theaterkulissen:

„Haben wir das passende

Theaterstück gefunden,

sind die Rollenbücher bestellt,

tauchen noch viele

Fragen auf. 10 bis 15 Proben

werden wohl wieder

notwendig sein! Habe ich

für jede Rolle den richtigen

Darsteller?“ Im Notfall

könnte er bis 20 spielfreudigeTheaterbegeisterte

einsetzen! „Sind die

notwendigen Kostüme und

sonstigen Bühnenutensilien

vorhanden?“ Dafür

und darüberhinaus noch

für andere wichtige Aufgaben

ist mit seiner Resi

die richtige Frau am richtigen

Platz.

Die Auswahl ist getroffen,

die notwendigen Rollen

sind besetzt, jede(r) hat

sein Rollenbuch und im

eigenen Theaterraum wir

mit den ersten Leseproben

begonnen. „Wir sind ja

keine Profis und diesmal

war es für uns ein ungewöhnlicher

Text, der keine

persönlichen Einlagen

vertrug! Das Stück spielte

im Jahr 1880! Wie waren

die Menschen damals gekleidet?

Wie trugen die

Frauen ihre Haare? Welche

Hausgeräte brauchen

wir?“

Das waren und sind Resis

Aufgaben! Änderungen

und Anpassung der Kostüme,

Ausbessern und Reinigen

sowie Waschen

nach dem Gebrauch!

Inzwischen hat Steff mit

Hilfe von Mario in seiner

eigenen Werkstatt das

Bühnenbild gemalt. Seit

nunmehr 12 Jahren ist er

Regisseur und Mädchen

für alles. Sein Motto: Nur

durch das Zusammenreden

aller Beteiligten kann das

Werk gelingen. Worte, die

nirgendwo besser am Platz

sind als in dieser Theatergemeinschaft.

Er bringt

soviel Begeisterung für

das Theater spielen, dass

es einfach ein Vergnügen

ist mit ihm zu arbeiten.

Mit Florian Wörter und

Melanda Unterrainer ist

vielversprechender Nachwuchs

vorhanden und

schließlich ist mit Andreas

Pirnbacher und Christina

Kracher bereits der Kindergarten

in unter den

Schauspielern vertreten.

Nicht im Blickpunkt wirkt

vom Zusammenräumen

nach den Vorstellungen

über ihre Tätigkeit als

Souffleuse bis zum Waschen

der Kostüme, Resi

Troger an der Seite von

Steff.

Bereits 1 1/2 Stunden

vor der Aufführung verleihen

2 junge Damen

den Darstellern das nötige

Aussehen: Michaela

Wimmer und Melanda

Unterrainer zeigen beim

Schminken ihr großes

Können und sind auch

Meister im Anfertigen

von Perücken.

Noch ein Mann aus der

Troger - Dynastie muss

erwähnt werden: Man

sieht ihn nicht, dafür hört

man seine Zugin, auf welcher

er mit viel Gefühl

und all seiner Routine

zwischen den einzelnen

Szenen die Hintergrundmusik

spielt. Erraten, es

ist Bruder Adolf!!

„Es ist einfach eine große

Freude auf dieser großen

Bühne, in diesem schönen

Saal vor solch zufriedenem

Publikum spielen zu

dürfen! Die Akustik ist

ganz hervorragend und

was noch wichtiger ist,

störende Geräusche zum

Decken des Leiblichen

Wohles, wie sie aus dem

Pillerseehof noch in unangenehmer

Erinnerung

sind, gehören der Vergangenheit

an,“ mit diesen

Worten beendet Stefan das

ausführliche Gespräch. Es

hat mir wiedereinmal gezeigt,

was wenige Menschen

für viele Menschen

zu leisten Vermögen. Es

müssen keine Profis sein

(obwohl man es hier fast

glauben muss). Viel Liebe

und Freude mit einem

Schuss Naturtalent gehören

schon dazu!

Unsere Volksbühne Nuarach

ist ein Juwel, ds uns

in den Nächsten Jahren

noch viel Freude bereiten

wird! Sie ist ein ganz

wichtiger Faktor im Kulturleben

des Pillerseetales.

Der Dank der gesamten

Gemeinde gilt den Schauspielern

und vor allem

aber auch jenen, die hinter

den Kulissen werken und

denen ich diesen Bericht

widme.

Otto Huber


DorfZeitung Mai 2010 _____________________________________________________ 31

Fischerei Pillersee

Traditionell mit 1.Mai startete am

Pillersee wieder das Fischen.

Der Fischereiverein CC Pillersee,

um Obmann Michael Seeber, hat

sich vergangenen Winter intensiv

damit beschäftigt erstmals seit 30

Jahren wieder Forellenbrütlinge für

den Pillersee in einer gemeindeeigenen

Brutanlage zu erbrüten. Dieses

Projekt hat zur großen Freude aller

Beteiligten über alle Erwartungen

gut funktioniert und so konnten

kürzlich über 100.000 Forellenbrütlinge

mit zirka 4 cm Länge in die

Zuflüsse des Pillersees ausgesetzt

werden. Dieses Vorgehen soll in den

kommenden Jahren fortgesetzt werden

und der Verein und der Fischereiberechtigte

(Gemeinde St. Ulrich

am Pillersee) erwarten sich dadurch

einen rapiden Anstieg des Fischbestandes

im Pillersee.

Weitere Biotopverbesserungen am

See und den Zuflüssen wurden vom

Verein bereits durchgeführt und

werden laufend erweitert. So ist zum

Beispiel das bei Spaziergängern so

beliebte „Neuhausstrah“ durch das

Anlegen einer Wasserscheide nun

wieder in optimalem Zustand und

das Bächlein aus dem „Strah“ führt

erstmals seit vier Jahren wieder

Wasser.

Für die Koppen, die unbedingt

Steinanhäufungen im Wasser unter

denen sie sich verstecken können

brauchen, werden laufend an dafür

geeigneten Stellen Steine oder

Dachplatten eingebracht um eine

Vermehrung dieser Fischart, die für

die Forellen eine sehr wichtige Nahrungsquelle

bieten, zu sichern.

Nähere Infos zur Fischerei am Pillersee

findet man auf der Homepage

Obst- und Gartenbauverein PillerseeTal

Das Hauptaugenmerk wurde heuer

der Jahreszeit entsprechend dem

Obstbaumschnitt gewidmet. Im

März wurde zum theoretischen Teil

des fachgerechten Obstbaumschnittes

eingeladen. Der gut besuchte

Vortrag von Obmann Gidi Treffer

und zwei Helfern ließ auf ein reges

Interesse beim Praktikum in Hochfilzen

und St. Ulrich schließen. Die

„Mustergärten“ beim Schmied in

Hochfilzen und bei der Fam. Kaspar

Wörter in St. Ulrich können begutachtet

werden. Das Baumveredeln

am 22.04.2010 rundete das Thema

Obstbaum ab.

Vorschau auf Juni 2010: Am 13.

Juni 2010 laden wir zur Begehung

des Bienenlehrpfades mit anschießendem

Lehrfilm herzlich ein,

Treffpunkt 14:00 Uhr beim Bienen-

Infohaus in Adolari.

Wir laden herzlich dazu ein.

Obmann und Ausschuß.

Baumveredeln bei

Fam. Kaspar Wörter in St. Ulrich a. P.

Foto: Gartenbauverein

der Gemeinde St. Ulrich a.P.

Tageskarten für Fischer gibt es beim

Seerestaurant Blattl direkt am See

Namenskartenauskünfte erteilt die

Gemeinde St. Ulrich a. P. oder Aufsichtsfischer

Michael Seeber Tel.

Nr. 0664 142 33 75

Petri Heil allen die 2010 einige

schöne Stunden beim Angeln am

Pillersee verbringen

Michael Seeber


32 ______________________________________________________ Mai 2010 DorfZeitung

Schülerschikurs

mit Abschlussrennen

Tagessieger Jessica Winkler und Florian Pirnbacher

Foto: Pirnbacher Klaus

Ein besonderes Erlebnis für die Volksschulkinder ist

immer die Schiwoche, die von der Schischule Pillersee

durchgeführt wird. An dieser Schiwoche nahmen ein

Großteil unserer Volksschulkinder mit Begeisterung teil.

Die Schilehrer erlernten dabei den Kindern eine solide

Grundtechnik und brachten den Kindern die Freude an

der Bewegung im Freien und am Schisport näher.

Bei herrlich präparierten Pistenbedingungen konnte ein

tolles Abschlussrennen durchgeführt werden. Eine kleine

Talentprobe die für die Kinder ebenso spannend ist, wie

für alle Eltern.

Den Tagessieg holten sich Jessica Winkler und Florian

Pirnbacher. Alle Teilnehmer erhielten eine Medaille –

ein großer Ansporn für jeden und jeder hatte Grund zum

Strahlen wie ein Sieger.

Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde St. Ulrich am

Pillersee für die jährliche finanzielle Unterstützung und

der Raiffeisenbank St. Ulrich a. P. für die spendierte Jause

nach dem Schirennen. Klaus Pirnbacher

Strauchschnitt

Ranzenstickkurs

Die fertigen Ranzen der Teilnehmer am Ranzenstickkurs.

Foto: Roswitha Wörgötter

Die Ortsbäuerinnen organisierten im Winter einen

Ranzenstickkurs. 9 Frauen und 2 Burschen probierten

in 10 Abenden Kursdauer ihr Geschick im Sticken.

Insgesamt waren für ein Prachtexemplar ca. 70 Stunden

bis zur Fertigstellung notwendig. Insgesamt wurden

14 Ranzen gestickt. Aufgrund der hohen Nachfrage

ist geplant, den Kurs im Herbst zu wiederholen.

Maria Pirnbacher

So nicht!

Wilde Mülldeponien werden

rigoros angezeigt!!!

Die Strauchschnitt-Deponie am Forstmeilenparkplatz in Neuwieben ist mit sofortiger Wirkung aufgelöst!

Strauchschnitt Anlieferung beim Sägewerk Waltl möglich!

ab Freitag 21. Mai 2010

von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Anlieferung

Immer in geraden Wochen,

14 tägig wie bei der Restmüllsammlung. kostenlose

kostenlose Anlieferung


DorfZeitung Mai 2010 _____________________________________________________ 33

Vereinseisstockschießen der Frauen

Der Ausschuss der Lj gratuliert den 4 Mädels zum 3.

Platz beim Vereinseisstockschießen der Frauen!

Ein herzliches Dankeschön vor allem dem Aufzeiger

Dani!

Eisstockschießen gegen die Lj-St. Jakob

Am 9.2.2010 trafen sich die Lj-St. Jakob u. Lj-St. Ulrich

an der Eisstockbahn Schartental. Wie jedes Jahr kämpften

die Hauserer und die Nuaracher um mehrere Siege.

Essen, Getränk, Bahn sowie den Pokal konnten sich die

Nuaracher sichern. Glühwein und die beliebte „Schneid“

erkämpften sich die Hauserer. Die Landjugend möchte

sich bei den Eisschützen bedanken, die uns die Bahn zur

Verfügung stellten.

Feuerwehrfest Flecken

Gerätehauseinweihung

30. Juli - 1. August

Perchtenlauf in St. Ulrich

Am 5.1.2010 stand das traditionelle Perchtenlaufen in

St. Ulrich auf dem Programm. Mehrere junge Burschen

der Landjugend trafen sich bereits am Nachmittag zur

Anprobe der geschnitzten Masken und der Felle. Fertig

angekleidet gingen sie, in mehrere Gruppen aufgeteilt,

von Haus zu Haus. Nach dem Lauf stärkten sich die

Perchten noch bei einer zünftigen Jause im Lj-Raum.

Danke, dass ihr euch wieder die Zeit genommen habt,

und die „Nuaracher“ freuen sich bereits auf nächstes

Jahr!

6393 St. Ulrich a. P. / Weißleiten 33

Die Grillsaison ist eröffnet!

Ab sofort gibt es neben unseren bewährten

Produkten wieder Grillspezialitäten mariniert

oder ungewürzt:

Grillschopf, Karreesteak, Grillspieße,

diverse Grillwürstel etc.

Bei größeren Mengen bitten wir um Vorbestellung!

Verkaufszeiten:

Freitag: 13:00 – 18:00 Uhr

Samstag: 08:00 – 12:00 Uhr

Telefonische Bestellung und

Abholung jederzeit möglich!

Tel: 0664/4214349, Email: stoko@aon.at

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34 ______________________________________________________ Mai 2010 DorfZeitung

Mehr als 30 Jahre

Genau am 9.10.1979 startete Käthe

mit einigen Frauen das 1.Turnen im

gerade fertiggestellten Turnsaal der

Volksschule St. Ulrich a. P. Waren

es damals 9, zählt die Gruppe nunmehr

23 Teilnehmerinnen, von denen

mehrere bereits 30 Jahre dabei

sind.

Bei einem netten Beisammensein

wurde das Jubiläum im Cafe Plat-

Die Turngruppe beim Jubiläumstraining im KUSP Fotos: Martin Kraisser

zerl gefeiert und Käthe für ihr Engagement

recht herzlich gedankt.

Durch Erfahrungen und Erkenntnisse

änderte sich im Laufe der 30 Jahre

das Turnprogramm von der allgemeinen

Gymnastik zur gezielten

Wirbelsäulengymnastik, Koordinationsübungen,

auch Yoga u.v.m.

Der gesellschaftliche Teil wird auch

gepflegt: jeden Herbst eine Alm-

Grüße von den Olympischen Spielen

Unsere Olympiateilnehmerin Katerina Smutna und ihr

Trainer Radim Studnick haben uns eine Postkarte

aus Whistler zugesandt.

Katerina war Österreichs

wanderung, im Winter eine Mondscheinwanderung,

Weihnachtsfeier

usw. Auch wurde ein runder Geburtstag

(80) gefeiert. Eine Motivation

für alle!

Interessierte sind herzlich

willkommen und können

jederzeit gerne mitmachen.

Dienstags von 19.00 - 20.00 Uhr

im neuen KUSP.

einzige Teilnehmerin in den Olympischen Langlaufbewerben,

kein sonstiger weiblicher wie männlicher Athlet

qualifizieren konnte.

Als das herausragende Ergebnis von Katerina bei Olympia

müssen wir an dieser Stelle das Erreichen des Halbfinales

im Langlaufsprint in der Klassischen Technik

anführen.

Die 2x 7,5 km Doppelverfolgung beendete sie auf

Rang 29, beim 30 km Rennen in der Klassischen

Technik Rang 33.


DorfZeitung Mai 2010 _____________________________________________________ 35

ÖSV-Langlaufhoffnung

fand Lebensmittelpunkt im Pillerseetal

Daheim bei

Katerina Smutna

Klassikspezialistin, einzige

Dame in der ÖSV –

Langlaufequipe und zudem

eine junge, hübsche

sympathische Frau, die

ihren Lebensmittelpunkt

in St. Ulrich gefunden hat.

Dennoch gilt die hübsche

Blonde bis dato als große

Unbekannte im ÖSV –

Team. Die gebürtige

Tschechin drückt sich lieber

durch ihre Leistungen

auf den Skiern aus und

diese Leistungen sind sehr

ansprechend.

Eine warme, angenehme

Atmosphäre strömt einem

entgegen, wenn Katerina

Smutna und ihr Lebensgefährte,

Mentor, Servicemann

und Betreuer Radim

Dada die Tür zu ihrer 90

Quadratmeter Wohnung

im St. Ulricher Ortsteil

Strass öffnen. Kaffeeduft.

Katerina nimmt auf einem

weißen Rentierfell Platz:

„Das habe ich von einem

Weltcuprennen in Finnland

mitgebracht“, lächelt

die schüchterne, hübsche

Smutna. Richtig, die Normalität,

die dieses nette

Pärchen ausstrahlt, lässt

einen leicht vergessen,

dass es sich bei Katerina

Smutna um Österreichs

größte Olympiahoffnung

im Langlaufsport handelt.

Als Viertplatzierte erreichte

Katerina bei der

Generalprobe in Vancouver

ihr bestes Weltcupergebnis.

Lebensmittelpunkt in St.

Ulrich gefunden

Kati liebt es, in ihrer offenen,

freundlichen Küche

zu stehen und auf die Loferer

Steinberge zu blicken:

„In St. Ulrich haben

wir uns beide verliebt.“

Es ist die vierte Saison,

die die in Jablonec geborene

Smutna für Österreich

bestreitet,

als Teil der starken tschechischen

Mannschaft reiste

sie noch im Februar

2003 zur WM nach Val di

Fiemme. Eine Viruserkrankung

und die Einnahme

eines Antibiotikums

führten zu einer schlechten

Leistung im Rennen

über 10 km Klassisch.

Stanislaw Frühauf, damals

Cheftrainer der tschechischen

Langläuferinnen,

und heute noch Coach

ihres Stars Katerina Neumanova,

fand ein hartes

Wort für den 51. Platz.

„Sabotage, hat er gesagt.

Dann wurde ich aus dem

A-Kader geworfen“, erinnert

sich Smutna: „Ich

habe geglaubt, ich höre

nicht richtig.“

Ihre Österreichische Skifirma

Fischer und die

Gebrüder Grossegger gaben

die Initialzündung,

die Zelte in Österreich

aufzuschlagen: „Reini

Grossegger, der Leiter des

Heeresleistungszentrum in

Hochfilzen meinte, warum

wir eigentlich nicht für

Österreich starten würden“,

erinnert sich Radim

und lacht: „Wir haben

zunächst geglaubt, er

macht einen Scherz.“

Dann ging alles sehr

schnell: „Seit März 2006

bin ich Österreichische

Staatsbürgerin“, strahlt

Kati, die sich ihre guten

Deutschkenntnisse in die

Wiege gelegt bekommen

hat: „Meine Großeltern

sind Sudetendeutsche.

Richtig Deutsch gelernt

habe ich aber in der Schule.“

Die Liebe zum Pillerseetal

„Anfangs haben wir an

der deutschen Grenze, bei

Freunden gewohnt und

immer wenn wir über St.

Ulrich ins Leistungszentrum

nach Hochfilzen gefahren

sind, haben wir

gesagt, dass wir hier einmal

wohnen möchten“,

erzählt Kati: „Es sind uns

viele großartige Menschen

begegnet. Georg Wörter,

der Obmann des Ski

Clubs in St. Ulrich hat uns

zur 70. Jubilaumsfeierlichkeit

eingeladen und

uns mit Kaspar Mettler

bekannt gemacht. Dank

seiner Großzügigkeit haben

wir diese wunderschöne

Bleibe bekommen

und fühlen uns rundum

wohl“, erklärt Kati: „ Die

St. Ulricher sind einfach

super zu uns. Als ich zur

Tour de Ski gefahren bin,

lag ein Brief mit Glückwünschen

vor der Haustüre.

Obwohl wir so viel

unterwegs sind, kann ich

stolz und dankbar sagen,

dass wir hier eine Heimat

gefunden haben.“


36 ______________________________________________________ Mai 2010 DorfZeitung

90 Jahre Kameradschaftsbund St. Ulrich a. P.

Man schrieb das Jahr 1920! Die letzten russischen Soldaten

sind aus der Gefangenschaft nach Hause zurückgekehrt.

17 Nuaracher sind gefallen, eine schreckliche Bilanz

für die kleine Pillerseegemeinde!

Herr Pfarrer Johann Klingler lud die Heimkehrer zu einer

Gedächtniswallfahrt nach Maria Kirchertal ein. Es

waren dies Andreas Kröll, Alois Brüggl, Sebastian

Waidhofer, Josef Seeber und Stefan Foidl. Sie waren

auch die Gründer des Heimkehrervereins. Stefan Hain

wurde zum ersten Obmann gewählt. Zwei Jahre sind

vergangen, bis der letzte Soldat aus der Gefangenschaft

heim kam. Es war dies Leonhard Foidl, bekannt als

„Fasshäus´l Leanl“. Gemäß der Vereinsstatuten soll von

den Mitgliedern vor allem die Kameradschaft, als oberste

Soldatentugend zusammen mit der Pflege des Kriegerdenkmals,

gepflegt werden. Bis auf den heutigen Tag

sind und waren die Mitglieder bestrebt, bei allen weltlichen

und kirchlichen Festen ehrenvoll vertreten zu sein.

Von 1925 bis 1939 war Anton Unterdorfer, dem bis zum

Beim Nuaracher Kirchtag Foto: Kameradschaftsbund

Ende des zweiten Weltkrieges Sebastian Waidhofer folgte,

Obmann. Ihm ist es zu danken, dass eine neue Fahne

zum Schmuckstück der Kameradschaft wurde. Pfarrer

Klingler war der hochherzige Spender und Anna Horngacher

eine würdige Fahnenpatin.

Der zweite Weltkrieg brachte für St. Ulrich wieder

schwere Verluste. 25 Ulricher, ein Großteil davon bei

den Gebirgsjägern gefallen, sind gefallen. Neun gelten

bis heute als vermisst.

1947 kehrten mit Paul Wörgötter und Josef Millinger die

letzten Gefangenen aus Russland zurück.

1949 errichteten die heimgekehrten Soldaten in Erinnerung

an die gefallenen Kameraden beider Weltkriege auf

dem Gipfel des Ulrichhorns das Erinnerungskreuz. Aus

dem Heimkehrerverein wurde der Kameradschaftsbund

und mit Anton Unterdorfer der altbewährte Obmann

wiedergewählt. Ritterkreuzträger Heimo Schmidt war

Obmann von 1953 bis 1957.

Die Mitgliederzahl vergrößerte sich von Jahr zu Jahr und

reichte schließlich vom höchst dekorierten Fliegeroberst

bis zum Grundwehrdiener unseres Bundesheeres!

Sebastian Diechtler, Fallschirmjäger im Kretaeinsatz war

ein würdiger Obmann bis 1970. 1973 wurde durch die

Weihe der neuen Fahne mit Barbara Wörter als Patin der

1. Juli zu einem besonderen Festtag für den Verein.

Paul Günther war durch 19 Jahre (bis 1999) der Obmann

der Kameradschaft St. Ulrich a. P. Er war damit jener

Obmann, der am längsten dem Verein vorgestanden ist

und dies im wahrsten Sinne des Wortes! In seiner Amtszeit

wurde das Eisstockschießen zu bei seinen Mitgliedern

zu einer wichtigen und gesunden Freizeitbeschäftigung.

Hinter seinem Haus schuf er eine eigene Eisbahn,

die sich im laufe der Jahre zu einem wichtigen Kommunikationszentrum

entwickelte.

Mit dem Tod von Paul Günther übernahm Martin Laiminger

die Obmannstelle. Obwohl er noch voll aktiv im

Berufsleben steht, kommt er mit großer Einsatzbereitschaft

und allseitiger Beliebtheit der ihm anvertrauten

Aufgabe nach.

Leider wird der Kameradenkreis nicht jünger! Die Zahl

der aktiven Mitglieder ist auf 15 zusammengeschmolzen.

Seit drei Jahren weht ein frischer Wind in unseren

Reihen. Es gibt bereits fünf Mitglieder, die bereits den

Präsenzdienst beim Bundesheer geleistet haben. Dankbar

vermerken wir auch die Zahl von 48 Unterstützenden

Mitgliedern.

Leo Wörter ist als aktiver Unteroffizier und Stellvertreter

des Obmanns auch als Kassier tätig. Mit den beiden

Fähnrichen Johann und Uli ist die Familie Wörter bestens

vertreten. Johanna Würtl und Margarethe Horngacher

leisten als Marketenderinnen ganze Arbeit. Ja, und

da gibt es noch einen Schriftführer, den Schreiber dieses

Berichtes, Otto Huber.

Wir sind bereits bei den ersten Vorbereitungen für das

90 Jahr Jubiläum der Kameradschaft St. Ulrich a. P.

Vorgesehen ist eine große Bergmesse am Sonntag, den

10. Oktober auf der Buchensteinwand, bei diesem schönen

Kreuz, welches vom Kameradschaftsbund St. Jakob

i. H. errichtet wurde. Bei Schlechtwetter findet dieser

Festgottesdienst, bei dem alle Kameradschaften des Bezirkes

Kitzbühel eingeladen werden, entweder vor dem

Musikpavillon oder in der Pfarrkirche statt.

PS: Ich danke der Gemeindekanzlei für die zur Verfügung

gestellten Unterlagen sowie Altbürgermeister Johann

Simair als ältestem Mitglied des Kameradschaftsbundes

für seine Mithilfe! Seine Erinnerungen, vor allem

an die Jahre nach dem zweiten Weltkrieg wären eine

unglaubliche Fundgrube für eine ausführliche Betrachtung

dieser schweren Zeit!

Der Dank des Kameradschaftbundes St. Ulrich am Pillersee

gilt vor allem aber Frau Anna Perfler, für die jahrzehntelange

liebevolle Betreuung unseres Kriegerdenkmales!

Einen herzliches vergelt´s Gott auch an Anni Prader,

die seit 2008 für uns das Kriegerdenkmal betreut.

Otto Huber


DorfZeitung Mai 2010 _____________________________________________________ 37

Sag zum Abschied leise servus...

...aber nicht „lebwohl“ (schon gar

nicht tschüss!), denn er bleibt uns

erhalten, der Martin Unterrainer: Er,

der als Einsatzstellenleiter vor 38

Jahren seine Bergwacht gründete

und am 31. März seine letzte Jahreshauptversammung

eröffnete. Sebastian

Engel wird sein würdiger Nachfolger.

Beiden widmete Brigitte

Lackner bei ihrer ersten Amtshandlung

als frisch gewählte Bürgermeisterin

, von den Bergwächtern herzlich

begrüßt, sehr berührende Worte:

„Es ist vor allem Martin zu danken“,

meinte sie „dass aus einer in den

Gründungsjahren als unnötige Einrichtung,

von der Bevölkerung gese-

Funktionäre 2010 Foto: H. Seidl

hene Männerrunde bezeichnet, eine

so wichtige Einrichtung wurde, die

aus dem Gemeindeleben nicht mehr

wegzudenken ist“.

Ausser Bezirksstellenleiter Remigius

Höck aus Going konnten mit Karl

Leiner, Richard Mitterer und Adolf

(3 Gründungsmitglieder) begrüßt

werden.Wer hätte zu dieser Stunde

gedacht, dass wir am nächsten Morgen

vom Tod unseres Norbert Hofer

erfahren, der als Gründungsmitglied

immer zur Stelle war, wenn er gebraucht

wurde.

Der Tätigkeitsbericht des abgelaufenen

Vereinsjahres zeigt wieder einmal

das weitgefächterte Aufgabengebiet

der Bergwächter. Vom Dorfputz

(Helmut Seidl), über die Verbesserung

und Ausstattung der Weganlagen

im Gemeindegebiet (Rudi

Lackner), Blumenlehrpfad (Richard

Mitterer) bis zur Errichtung des

Froschzaunes.

Als ich vor Ostern in Richtung

St. Jakob i. H. fuhr, herrschte in Hö-

he des Fleckenrieds

geschäftiges Treiben.

Sechs Bergwächter

und ine „Zivilist“ errichteten

den Froschzaun.

Es war Kröll

Leo, der unaufgefordert

den Pensionisten

(alle hatten ja bereits

über 65 Jahre am Buckel)

unter die Arme

gegriffen hat. Ist es

nicht eine Schande,

dass die „Alten“ hier

alleine am Werken

sind? Unwillkürlich

tauscht die Frage auf, „wie geht das

einmal weiter, wenn diese Herren

nicht mehr können“?! Gibt‘s dann

keine Bergwacht mehr? Es ist keine

Schande ihr beizutreten und mitzuhelfen!!!

Im September gibt es bei der Traditionellen

Bergmesse auf dem Schafelberg

ein Jubiläum. Vor 30 Jahren

trugen 11 Bergwächter das 100 kg

schwere Kreuz von der Rechensaualm

zum Gipfel. Heute könnte es ja

der Hubschrauber machen. Allerdings

nicht um Gottes Lohn.

650 Zahlscheine wurden mit Jahresbeginn

an die Haushalte geschickt

und die wenigsten landeten im Papierkorb.

ein ganz großes „Vergelt‘s

Gott“ allen für diese große Spendenfreudigkeit.

Ein Beweis, dass die

jährlich geleistete Arbeit der Bergwächter

von der Bevölkerung anerkannt

und geschätzt wird. Dies betonten

auch die Vertreter der anderen

Vereine, die zu dieser

„historischen Sitzung eingeladen

waren. Paul Papp

als des Tourismusverbandes

Pillerseetal: „ Der

Blumenlehrpfad ist ein

echtes „Zuckerl“ und eine

große Bereicherung für

den Sommertourismus.“

Paul Günther als Eigentümervertreter

der Bergbahn

Pillersee schloss

sich dieser Meinung an

und berichtete weiters

über den tragischen und

Die Gründungsmitglieder nicht im Bild: Fink Josef

Foto: Bergwacht

folgenschweren Unfall von Betriebsleiter

Gerhard Foidl. Sein Zustand

gibt Anlass zur Sorge und wir

wünschen gute Genesung.

Sebastian Widmoser, als Vertreter

der Bergrettung lobte besonders die

gute Zusammenarbeit zwischen diesen

beiden so wichtigen Einrichtungen

für das Pillerseetal.

Bekanntlich geht ja Liebe durch den

Magen und so endete die Jahreshauptversammlung

mit einer zünftigen

Jause, gekonnt serviert von unserem,

in allen Bereichen stets

einsatzbereite Helmut Seidl. Zubereitet

wurden all diese Köstlichkeiten

ein Stockwerk höher, in der

„Grillstube „ von Walter Bucher.

Beiden gilt unser ganz besonderer

Dank!

„Wast, ich habe nun das meinige

getan, tu du von nun an das deinige“

könnte Martin Unterrainer seinem

Nachfolger nun Zurufen

Otto Huber

Beim Errichten des Froschzaunes Foto: H. Seidl


38 ______________________________________________________ Mai 2010 DorfZeitung

Jedes Jahr ein Monsterprogramm

Generalversammlung des Nuaracher Seniorenbundes:

Der Seniorenbund St. Ulrich

am Pillersee gehört zu

den aktivsten Ortsgruppen

weitum. So konnte Obmann

Martin Unterrainer

anlässlich der Generalversammlung

am vergangenen

Samstag wieder ein

Monsterprogramm des

abgelaufenen Jahres präsentieren:

Ausflüge, Kegeln,

Erste-Hilfe-Kurse,

Landestreffen, Bezirkswandertag,

Wallfahrt, Adventfeier,

Ehrungen, Interview

der ältesten Nuaracherinnen

auf DVD und so

vieles andere mehr. Gestärkt

durch einen regen

Vorstand trat Martin Unterrainer,

der auch Bezirksobmann

ist, wieder

zur Neuwahl an und wurde

unter Vorsitz des Landesobmann-Stellvertreters

Martin Aschaber auch einstimmig

wieder gewählt.

So auch die weiteren –

zum Teile neuen – Vorstandmitglieder:

Walter

Mitterweissacher als Obmann

Stellvertreter und

Schriftführer, Anneliese

Gnegel als Kassierin, sowie

Resi Troger, Barbara

Luchner, Helmut Seidl,

Toni Prem und Hans Zwischenbrugger.

Als Kassaprüfer

fungieren weiterhin

Sophie Kogler und

Georg Jöchl. Im würdigen

Rahmen der Generalversammlung

wurden auch

Ehrungen durchgeführt,

von denen krankheitsbedingt

nicht alle anwesend

sein konnten – siehe Kasten

ersi

klick rein!

Der zum Teil neue Vorstand mit (v.l.) Landesobmann-Stv. Martin Aschaber, Helmut Seidl,

Resi Troger, Walter Mitterweissacher, Obmann Martin Unterrainer, Anneliese Gnegel, Anton

Prem, Hans Zwischenbrugger und Brigitte Lackner als Vertreterin der Gemeinde zur

Jahreshauptversammlung. Barbara Luchner war verhindert und fehlt am Bild.

Foto: ersiBILD

Ehrungen:

20 Jahre Mitgliedschaft:

Otto Huber, Johann Brüggl, Andreas Kröll, Stefan Winkler,

Thomas Wimmer,

Georg Simair und Josef Kröll.

25 Jahre Mitgliedschaft:

Johann Eder, Barbara Laiminger, Mathäus Danzl, Katharina Hauser,

Maria Fischer und Maria Müller.

30 Jahre Mitgliedschaft:

Rosa Eder und Johann Simair.

35 Jahre Mitgliedschaft:

Anna Perfler.

40 Jahre Mitgliedschaft:

Barbara Lackner und Rosa Seeber.

Für langjährige Mitgliedschaft im Vorstand:

Maria Pichler, Johannes Mitterstiller, Anton Prem, J

ohann Zwischenbrugger, Simon Brüggl, Sophie Kogler und Georg Jöchl.

Obmann Martin Unterrainer erhielt das Silberne Ehrenzeichen für

besondere Verdienste des Seniorenbundes Tirol.

www.st.ulrich.tirol.gv.at


DorfZeitung Mai 2010 _____________________________________________________ 39

Idus - Integration durch Sport

Jahreshauptversammlung

St. Ulrich a.P.: Ende April 2010 fand im Seerestaurant

„Blattl“ in St. Ulrich am Pillersee die Jahreshauptversammlung

des Vereins IDUS – Integration durch Sport -

statt. Der Einladung von Obfrau Monika Atzl folgten

neben Vereinsmitgliedern und Vertretern der Gemeinde

auch die Obleute einiger Vereine des Ortes.

Obfrau Monika Atzl ließ das vergangene, erfolgreiche

Jahr Revue passieren und erinnerte anhand eines von

André Schmid zusammengestellten Diavortrags an die

Jahreshöhepunkte, wie die Sommergaudi 2009, den Special

Koasa und die Winterspiele 2010. Für den Special

Koasa hat der IDUS-Verein seit 2009 die Schirmherrschaft

übernommen und unterstützt damit den bisherigen

Alleinorganisator des Special Koasa, Frank Eckschlager,

tatkräftig.

Für das kommende Jahr sind wieder einige integrative

Veranstaltungen geplant, bereits fixiert sind folgende

Termine:

29. August 2010 – Sommergaudi im KUSP in St.

Ulrich a.P. unter dem Motto „ Musik und Tanz“.

� 12.+13. Februar 2011 – Special Koasalauf in St.

Johann in Tirol

11. Idus-Winterspiele

Lebensfreude pur

Olympiasieger können wohl kaum

mehr strahlen als die knapp 50 geistig-

und mehrfachbehinderten Sportler,

die am vergangenen Sonntag an

den 11. IDUS-Winterspielen 2010

in St. Ulrich am Pillersee teilgenommen

haben.

Bei wunderbarem Wetter und besten

Schneeverhältnissen fiel um 10 Uhr

der Startschuß zu den vier Bewerben

Schi fahren, Langlaufen, Eisschießen

und Schneeschuhwandern.

Hoch motiviert und mit vollem Elan

stürzten sich die Ausnahmeathleten,

die vorwiegend aus den Lebenshilfe

-Wohnhäusern der Umgebung kamen,

auf die Loipen und Pisten.

Lautstark unterstützt wurden sie

dabei nicht nur von den zahlreichen

begeisterten Zuschauern, sondern

auch vom „Moderations-Dream-

TeamStefan Steinacher und Richy

Müller, die es immer wieder geschafft

haben, die Begeisterung und

Gefühle der Sportler in Worte zu

fassen.

Die anschließende Siegerehrung und

das gesellige Beisammensein wurden

musikalisch von der heimischen

Formation „Eigenanbau“ umrahmt,

die zugleich eine ereignisreiche und

beeindruckende Sportveranstaltung

der besonderen Art ausklingen ließen.

„Erst die gute Zusammenarbeit mit

der heimischen Bevölkerung und

den ortsansässigen Vereinen sowie

die tatkräftige Unterstützung aller

Sponsoren und freiwilligen Helfern

machen es uns möglich, die beliebten

Winterspiele immer wieder zu

einer gelungenen und unvergeßli-

29. August

Der Vorstand des IDUS-Vereins: v.l. Obfrau-Stellvertreter

Frank Eckschlager, Schriftführer André Schmid, Obfrau

Monika Atzl, Kassierin Daniela Franke-Huber und Kassierin

-Stellvertreterin Gudrun Kraisser. Foto: Maria Kalss

� März 2011 – Winterspiele bei der Bergbahn St.

Ulrich am Pillersee

chen Veranstaltung zu machen“ faßt

IDUS-Obfrau Monika Atzl dankend

zusammen und hofft, St. Ulrich

auch im nächsten Jahr wieder zu

einem Ort der gelebten Integration

und die Winterspiele zu einem Fest

der Lebensfreude machen zu können.


40 ______________________________________________________ Mai 2010 DorfZeitung

Maiblasen 2010

Neu organisiert wurde das Maiblasen im heurigen Jahr.

Ein paar kleine Änderungen sind noch notwendig um

die Abläufe zu verbessern, aber die durchwegs positiven

Reaktionen haben uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen

Weg sind.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Gönnern für ihre

Großzügigkeit. Mit den gesammelten Spenden sind wir

weiterhin in der Lage, unsere Jugend zu fördern, sowie

in Instrumente und Tracht zu investieren.

Frühjahrskonzert 2010

Heuer findet das traditionelle Frühjahrskonzert am

FREITAG, den 14. Mai 2010 um 20.00 im Kultur- und

Sportzentrum statt. Unter dem Motto „Musik für alle“

hat Kapellmeister Josef Deisenberger ein abwechslungsreiches

Programm zusammengestellt.

Der Fieberbrunner Josef Deisenberger

hat seit Februar die

musikalische Leitung der Bundesmusikkapelle

St. Ulrich a. P.

übernommen.

In St. Ulrich a. P. ist „Josch“

kein Unbekannter, denn er hat

Freitag

14. Mai 2010

Beginn:

19:30 Uhr

Kultur und

Sportzentrum

Pillersee

Eintritt:

Freiwillige Spenden

Durch das Programm führt

Johanna Marksteiner

Joschi Deisenberger

Foto: ersiBILD

schon öfter in unserer Pfarrkirche als Organist mitgewirkt.

Er war mehrere Jahre Kapellmeister der Bundesmusikkapelle

Hochfilzen, ist Klarinettist der Knappenmusikkapelle

Fieberbrunn (Karenz) und seit 9 Jahren ist

er Bezirkskapellmeister des Musikbezirks St. Johann in

Tirol.

Nebenbei komponiert er Stücke für Blasorchester und

unterschiedlichste Besetzungen, und musiziert in einigen

Musikgruppen, wie zum Beispiel „Lindauer

Schrammel“ oder „Die Drei“ auf unterschiedlichen Instrumenten

mit.

Beim Frühjahrkonzert wird ihm der Taktstock von Alois

Brüggl, der 22 Jahre die Bundesmusikkapelle St. Ulrich

a. P. leitete, offiziell überreicht.

Bei freiem Eintritt hoffen wir auf zahlreiche Besucher,

und verbleiben mit musikalischen Grüßen.

Wertungsspiel im

Kultur- und Sportzentrum Pillersee

Am 30. Mai 2010 um 13.00 Uhr findet im Kultur- und

Sportzentrum Pillersee das Konzertwertungsspiel des

Musikbezirks St. Johann statt. Es musizieren alle 12

Musikkapelle des Musikbezirkes in verschiedenen Leistungsstufen.

Die Bewertung der Kapellen erfolgt durch

eine offene Wertung (Punktesystem).

Wir würden uns freuen wenn wir viele blasmusikbegeisterte

Zuhörer bei freiem Eintritt begrüßen dürften.

:::Frühjahrskonzert:::

Italia

S. Rydberg/ B. Jarl

Stabübergabe

Fantastische Ouvertüre

Franz Springer

An der schönen blauen Donau

Johann Strauss

Eleganza

Klaus Strobl

Bahn frei

Eduard Strauss

Pause

Programm

Frisch und munter

Christian Berchthaler

Hornfestival

Kurt Gäble

Solisten:

Manuel Schellhorn und Roman Bucher

Spring Festival Overture

James L. Hosay

In the mood

Joe Garland

Cumberland Cross

Carl Strommen


DorfZeitung Mai 2010 _____________________________________________________ 41

Jungscharkonzert

12. Juni 2010 19:30 Uhr

Kultur- und Sportzentrum Pillersee

Nach 17-jähriger Jungschararbeit laden wir herzlich

zu unserem Jungscharabschlusskonzert ein. Besonders

freue ich mich, auch ehemalige Jungscharmitglieder

begrüßen zu dürfen. Beim gemeinsamen Schlusslied

werden ca. 40 Kinder und Jugendliche mitsingen.

Über zahlreichen Besuch freuen sich die

Jungscharkinder und alle Mitwirkenden.

Eintritt frei!

JUNGSCHARKINDER

Im Frühtau zu Berge

Swing Hexentrommel

Fang das Licht

JUNGSCHARJUGEND

I have a dream

Über den Wolken

Heal the world

THE „GREENIES“

The Rose

Sche, dass es di gibt

Can you feel the love tonight

BARBARA MANGELE

Gesangslehrerin

Barcarolle (J. Offenbach)

Meine Lippen, sie küssen so heiß

(F. Lehar)

Ich lade gern mir Gäste ein

(J. Strauss)

MARIELA

RABL-KONSTANTINOVA

am Klavier

CARINA WURZENRAINER

UND CHRISTINA SODER

Harfe und Hackbrett

CHRISTINE WÖRTER

an der Gitarre

VERONIKA WÜRTL, NADINE

GRÜNWALD, STEFANIE DANZL,

NICOLE SCHWAIGER

Querflöten


42 ______________________________________________________ Mai 2010 DorfZeitung

Tiroler Tanzmeisterschaft 2010

erstmals in St. Ulrich am Pillersee

Am 10.4.2010 trafen sich im Kultur-

und Sportzentrum (KUSP) die besten

Tanzpaare aus ganz Österreich

im Alter von 8 bis 18 Jahren. 84

Nennungen sind eingegangen – ein

Rekordergebnis im Vergleich zu den

vorangegangenen Jahren.

Vergeben wurde diese Meisterschaft

an das Tanzsportzentrum Pillerseetal

erst nach Überprüfung des Tanzsaales

im KUSP. „Für hochwertige

Tanzturniere besonders geeignet“

war das Urteil von Experten, wobei

der schwingende Parkettboden und

die neueste multimediale Technik

ganz besonders hervorgehoben wurden.

Die Turnierleitung (16 Personen)

lobte besonders die gute Organisation

und den heimischen Flair (fast

alle Funktionäre waren in Tracht

erschienen).

Unter den Slogan „Pillerseetaler

Tanzsport – Wochenende fand am

11.4. 2010 noch ein Bewertungsturnier

statt, bei dem auch Erwachsene

Paare starten durften.

Das Tanzsportzentrum Pillerseetal

stellte von den insgesamt 130 Nennungen

das größte Kontingent und

war mit 11 ersten, 7 zweiten und 7

dritten Plätzen auch die erfolgreichste

Mannschaft.

Ein besonderes Flair bei der Veranstaltung

entstand durch die Anwe-

senheit der Dancing-Stars Zaglmaier

Alexander und Zabine Kapfinger.

Herr Zaglmaier fungierte als Wertungsrichter

bei diesem Turnier.

Der Vorstand des TSZ Pillerseetal

bedankt sich ganz besonders bei

Bürgermeisterin Brigitte Lackner,

beim Gemeinderat, beim Saalchef

Klaus Pirnbacher und bei Thomas

Schellhorn, der immer da ist, wenn

schwierige Aufgaben gelöst werden

müssen. Horst Felsch

Übergabe des Ehrengeschenkes an

Alexander Zagelmaier durch

Bgm in Brigitte Lackner

Die Tanzpaare warten gespannt auf die Reihung der Wertungsrichter

Viele Zuschauer und ein prächtig geschmückter Saal spornten die Paare zu

Höchstleistungen an. Fotos: Horst Felsch


DorfZeitung Mai 2010 _____________________________________________________ 43

Österreichische Tanzmeisterschaft 2010

Eine Woche nach den Tiroler Meisterschaften in St. Ulrich

am Pillersee wurden in Wien in der Wiener Stadthalle

die österreischischen Meisterschaften ausgetragen.

Das Tanzsportzentrum Pillerseetal war mit 11 Tanzpaaren

und insgesamt 53 Personen bei diesem Turnier besonders

stark vertreten und konnte sehr gute Erfolge ertanzen.

Mariacher Anna aus Griessen und Pirnbacher

Florian aus Flecken siegten in ihrer Klasse Schüler Standard

und wurden somit österreichische Meister. Hinterholzer

Katrin und Pirnbacher Christoph gewannen auch

Ihre Klasse und konnten dabei 20 Paare hinter sich lassen.

Sehr gute Leistungen zeigten auch Wörgötter Lisa

und Sami Hasenauer in ihrer Klasse.

Text und Fotos: Horst Felsch

Anna und Florian mit der österr. Meistertitelmedaille

Die Tiroler Vertreter in Wien

Katrin und Christoph

Lisa und Sami

www.tsz-pillerseetal.at

www.tsz pillerseetal.at

Terminankündigung:

Am Samstag, dem 22. Mai 2010, findet im Kultur- und Sportzentrum die Tanzshow „The

Colours of Dance“ statt. Dabei werden die verschiedenen Tanzrichtungen „Modern, Jazz,

Latino, Musical und Oldies“ von insgesamt 50 Tänzern von klein bis groß des Tanzsportzentrum

Pillerseetal vorgestellt. Es lohnt sich dabei zu sein.

Beginn: 19.00 Uhr, Saaleinlaß ab 18.30 Uhr

Vorverkaufskarten im Gemeindeamt St. Ulrich a. P. erhältlich!

infos - termine - ergebnisse


44 ______________________________________________________ Mai 2010 DorfZeitung

Michael Winkler schlägt bei Jugend ÖM zu!

In den Osterferien fanden in Villach

die Österreichischen Jugendmeisterschaften

im Pool Billard statt. Und

dabei haben sich die St. Ulrich Michael

Winkler und Clemens Schober hervorragend

geschlagen. Der für den

Billardclub Saustall Fieberbrunn spielende

Michael Winkler, zog erstmals

in seiner Karriere in ein Finale bei

Österreichischen Meisterschaften ein.

Erst dort musste er sich im 8er Ball

Finale der Knirpse gegen den Steirer

und Nr. 1 der Österreichischen

Knirpserangliste Marcel Wilfling

knapp mit 3:5 geschlagen geben. Im

9er Ball Bewerb spielte Michael wieder

ganz toll auf und schaffte souverän

den Einzug ins Halbfinale. Dort

riss im jedoch etwas der Faden und so

verlor er gegen den Wiener Krgovic

Nicola mit 2:5. Somit die Silber- und

Bronzemedaille für Michael Winkler,

womit er auch bei seiner zweiten Jugend

ÖM zwei Medaillen erspielen

konnte. Eine beeindruckende Bilanz

des St. Ulricher Billardsportlers.

Eine tolle Leistung bot auch Clemens

Schober, ebenfalls Spieler des BC

Saustall Fieberbrunn. Erstmals bei

einer Jugend ÖM im Einsatz, spielte

Clemens ganz hervorragendes Billard

und verpasste nur ganz knapp eine

Medaille. Im 9er Ballbewerb scheiterte

er erst im Viertelfinale und wurde

so schlussendlich guter fünfter. Im 8er

Ballbewerb musste er sich schon früher

geschlagen geben und landete

schlussendlich auf den 9. Platz.

Insgesamt holten die

Nachwuchsspieler

des BC Saustall mit

1mal Gold, 3mal

Silber und 5mal

Bronze, neun Medaillen

von insgesamt

40 vergebenen

Medaillen. Also fast

ein viertel der Medaillen

landen im

Pillerseetal und dies

zeigt einmal mehr,

dass die Nachwuchsarbeit

des Vereins

außergewöhnlich ist.

Christoph Raß

Michael Winkler (oben) und Clemens Schober bei der Österreichischen Meisterschaft

in Villach Fotos: Georg Bachler

www.bc-saustall.at

Billardclub

Saustall

Fieberbrunn


DorfZeitung Mai 2010 _____________________________________________________ 45

Sport, Spiel und Spaß beim

Familiensporttag Pillerseetal!

Am 29. Mai ist es wieder

soweit! Der ASVÖ Tirol

lädt gemeinsam mit den

regionalen Sportvereinen

des Pillerseetals bereits

zum 3. Mal zum Familiensporttag

ein!

Sportarten kennenlernen

und ausprobieren! Ein Tag

für die ganze Familie!

Bei dieser Veranstaltung

ist für jeden etwas dabei.

Die Sportvereine des Pillerseetals

präsentieren tolle

Bewegungsstationen

und geben den Kindern

und deren Eltern die Möglichkeit

alle Sportarten der

Region kennen zu lernen

und auch gleich auszuprobieren!

Ebenso betreuen

die Kindergärten des Pillerseetals

und die Volks-

schule Hochfilzen Bewegungsstationen.

Klettern,

Judo, Biathlon, Taekwondo,

Hip Hop, Tennis,…

und noch viele viele weitere

Attraktionen sorgen

für die nötige Abwechslung!

Doch dem nicht genug,

gibt es für die Kids noch

ein großes Gewinnspiel

bei dem viele tolle Preise

verlost werden. Abgerundet

wird die Veranstaltung

durch ein buntes Rahmenprogramm

mit tollen

Showvorführungen der

Vereine.

Also nichts wie auf zum

Familiensporttag in Hochfilzen!

Denn hier werden

Kleine ganz groß und Große

wieder ganz klein! Der

ASVÖ Tirol, die Vereine

des Pillerseetals sowie die

mitwirkenden Schulen und

Kindergärten freuen sich

auf Euch!

Samstag, 29. Mai 2010 –

Vorplatz Kulturhaus in

Hochfilzen – 13:00– 17:00

Uhr

Infos auf www.asvoetirol.at

und bei den Sportvereinen

des Pillerseetals!


46 ______________________________________________________ Mai 2010 DorfZeitung

Halser Fani

Die humorige Art, verbunden mit guter Jausenstation machte Fani bekannt weitum,

ihr fröhliches und gute Bedienung brachte Zustrom rundum.

Gäste kamen in Scharen an,

der Wegweiser „Langgönser Steig“ erinnert daran.

Ihre Speckjause war als einmalig schmackhaft bekannt.

die Quellen ihrer Speisen hat sie niemanden genannt.

Auch die kalte Jahreszeit hatte es in sich,

der nach eigenem Rezept zubereitete Jagertee war nicht ungefährlich.

Den Schnaps gab‘s bei der Fani nur in echt,

denn unecht wäre ihrer Art nicht gerecht.

Von Schicksalsschlägen hart getroffen,

hörte sie dennoch nie auf zu hoffen.

Nach jedem Unglück hat Fani mit aller Kraft,

für Familie und Hof weitergeschafft.

Mit altbäuerlichen Sprüchen lockerte sie die Tischgesellschaften auf,

auf jedes schlemische Angebot kam die flotte Antwort drauf.

So stellte die Halser Fani ein bäuerliches Urgestein hinter dem Berge dar,

ein letzter Atemzug am Küchentisch, ein vollendetes Leben zu Ende war.

Aufgeschrieben von Altbürgermeister Johann Simair (98 Jahre alt)

weil er Fanis Wurzeln kennt.

St. Ulrich a. P. im Bayrischen Rundfunk

Der „Bayrische Rundfunk“ war im Juni 2009 in St. Ulrich am Pillersee und Waidring um

eine Sendung von „Schlemmerreisen“ aufzuzeichnen!

Unter anderem sind aus St. Ulrich am Pillersee dabei: Mack, Adolari, Strasserwirt,

Buchensteinwand, …

IMPRESSUM

Medieninhaber und Herausgeber:

Gemeinde St. Ulrich am Pillersee

Schriftleitung: Martin Kraisser

Redaktion: Monika Atzl, Klaus Pirnbacher,

Mario Horngacher, Martin Kraisser

Herstellung: Hutter Druck, St. Johann in Tirol

Fotos: Privat, Dorfzeitung, ersiBILD, TVB-

PillerseeTal, Florian Mitterer; Martin Kraisser

Für den Inhalt und Bilder ohne Quellnachweis über-

Diese Sendung wird jetzt ausgestrahlt:

am Samstag, 29. Mai 2010 um 15:45 Uhr im BR

Wiederholung am Dienstag, 01. Juni 2010 um 15:00 Uhr im BR

Am Samstag, 22. Mai 2010 kommt die Sendung aus Fieberbrunn

und Umgebung - ebenfalls 15:45 Uhr im BR

Wiederholung am Dienstag, 25. Mai 2010 um 15:00 Uhr im BR

nommener Artikel von Privatpersonen, Vereinen oder

Firmen übernimmt die Redaktion keine Haftung!

Artikel müssen - unformatiert - auf Diskette, CD

oder USB Stick abgegeben werden

per Mail: martin.kraisser@st-ulrich.tirol.gv.at

Abgabe von Fotos im Original, auf Diskette oder CD

sowie mit USB Kabel direkt von Digitalkameras möglich.

Redaktionsschluß für die nächste Ausgabe ist der

1. September 2010


DorfZeitung Mai 2010 _____________________________________________________ 47

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