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JOB & CHANCEN Frankfurt/Darmstadt/Wiesbaden Herbst-Ausgabe

Ausbildungsmagazin für Schüler

Ausbildungsmagazin für Schüler

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<strong>JOB</strong> & <strong>CHANCEN</strong><br />

<strong>Frankfurt</strong> | <strong>Darmstadt</strong> | <strong>Wiesbaden</strong><br />

<strong>Herbst</strong> 2023<br />

Orientierung<br />

Was kann ich?<br />

Was interessiert mich?<br />

Ausbildung oder Studium?<br />

Studium<br />

Uni oder HAW?<br />

Wichtige Termine<br />

Studienfinanzierung<br />

Start 2024<br />

Ausbildungs- und Studienplätze<br />

mit QR-Codes!


REGION FRANKFURT HERBST 2023<br />

3<br />

<strong>JOB</strong> & <strong>CHANCEN</strong><br />

AKTUELL 4<br />

ORIENTIERUNG<br />

Was will und was kann ich werden 8<br />

Berufe im Bereich Umwelt- und Klimaschutz 10<br />

Berufe im Bereich Digitalisierung 12<br />

Orientierung mit Eignungstest 14<br />

Praktikum – So klappt‘s 15<br />

Pro und Contra Ausbildung und (Duales) Studium 16<br />

SUCHE: Wo finde ich freie Studien- oder<br />

Ausbildungsplätze?<br />

FREIE STELLEN 2024<br />

SPECIAL STUDIUM<br />

Zahlen, Daten, Fakten 19<br />

Top Studiengänge mit Zukunft 22<br />

Was ist besser – Universität oder Fachhochschule? 24<br />

Der Numerus Clausus (NC) 25<br />

Vom Praktikum bis Anmeldeschluss<br />

Fristen und Termine 26<br />

Welche Abschlüsse gibt es? 28<br />

Studienfianzierung 29<br />

Aldi Süd 30<br />

Deutsche Bundesbank 48<br />

F + U Fachschulzentrum <strong>Darmstadt</strong> 32<br />

FES <strong>Frankfurt</strong>er Entsorgungs- und Service GmbH 33<br />

Finanzverwaltung Hessen 34<br />

GIZ – Deutsche Gesellschaft<br />

für Internationale Zusammenarbeit 35<br />

Hessen Mobil 36<br />

Kita <strong>Frankfurt</strong> 38<br />

Ludwig Fresenius Schulen 5<br />

Magistrat der Stadt Bad Soden 40<br />

REISSER AG 42<br />

SERVICE<br />

Bücher, Spiele und APPs 43<br />

ZUKUNFT & <strong>CHANCEN</strong><br />

Lebensmittelmüll 47<br />

www. job-und-chancen.de


4<br />

AKTUELL<br />

No need for neets<br />

In Deutschland tun 564.000 junge Leute<br />

zwischen 15 und 24 Jahren laut europäischer<br />

Statistikbehörde gar nichts. Die Aufregung<br />

um die sogenannten „Neets“ ist<br />

groß. Der Begriff steht für jene, die nicht<br />

mehr in der Schule sind, aber auch nicht<br />

in Beschäftigung oder Ausbildung: „Not in<br />

Education, Employment or Training“.<br />

7,9 %<br />

beträgt der Anteil<br />

der Männer am<br />

pädagogischen<br />

Kita-Personal 2022<br />

Ohne Alkohol<br />

Biergenuss ganz ohne Alkohol – das wird<br />

in Deutschland zunehmend beliebter. Im<br />

Jahr 2022 wurden hierzulande gut 474<br />

Millionen Liter alkoholfreies Bier im Wert<br />

von rund 396 Millionen Euro produziert.<br />

Mobiles Arbeiten und Lernen<br />

in der dualen Berufsausbildung<br />

Dürfen Jugendliche und junge Erwachsene, die sich in einer dualen Berufsausbildung befinden,<br />

grundsätzlich auch im Homeoffice beziehungsweise mobil arbeiten und lernen?<br />

Darüber bestand bislang Unsicherheit, denn laut § 14 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG)<br />

hat das Ausbildungspersonal die Auszubildenden in der Ausbildungsstätte ordnungsgemäß<br />

anzuleiten und die Arbeitsergebnisse zu kontrollieren.<br />

Durch die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt und die massiven Folgewirkungen<br />

der Coronapandemie ist dieser Anspruch aber in dieser Form nicht mehr aufrechtzuerhalten.<br />

Daher hat der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) eine entsprechende<br />

Empfehlung verabschiedet, die die duale Berufsausbildung in Präsenz durch<br />

planmäßiges „Mobiles Ausbilden und Lernen“ ergänzt.<br />

In der Empfehlung betont<br />

der BIBB-Hauptausschuss,<br />

dass die duale Berufsausbildung<br />

auch weiterhin unter<br />

Beachtung aller rechtlichen<br />

Regelungen grundsätzlich<br />

in Präsenz stattfinden solle.<br />

Dies könne aber durch Formen<br />

des mobilen Ausbildens<br />

und Lernens unmittelbar<br />

und gut unterstützt werden.<br />

Eine Pflicht des Betriebes,<br />

mobile Ausbildung anzubieten,<br />

und einen Anspruch der<br />

Auszubildenden auf mobile<br />

Ausbildung gebe es jedoch<br />

nicht.<br />

Entscheidet sich ein Betrieb, in der Ausbildung mobiles Ausbilden und Lernen anzubieten,<br />

so weist der BIBB-Hauptausschuss unter anderem darauf hin, dass neben der Eignung<br />

der Auszubildenden für diese Ausbildungsform die erforderlichen Lehrmittel und die<br />

Kompetenzen des Ausbildungspersonals zur Durchführung mobiler Ausbildungsphasen<br />

vom Betrieb sicherzustellen seien. Auch die technische Infrastruktur liege im Verantwortungsbereich<br />

der Betriebe, der zudem dafür Sorge tragen müsse, dass die gesetzlichen<br />

und betrieblichen Vorschriften zum Datenschutz und zur Datensicherheit bekannt sind<br />

und beachtet werden.<br />

Mobiles Ausbilden, so die Empfehlung weiter, sollte durch regelmäßige persönliche Gespräche<br />

zwischen dem Ausbildungspersonal und den Auszubildenden - sowohl virtuell<br />

als auch in Präsenz - begleitet werden. Zudem seien klare Absprachen zur Erreichbarkeit<br />

zu treffen. Während der Probe- und Einarbeitungszeit soll möglichst nicht mit mobilem<br />

Ausbilden begonnen werden.<br />

Quantensprung im Unterricht<br />

Mit der Zustimmung zu einem neuen Rahmenvertrag machten<br />

die Länder der Bundesrepublik Deutschland den Weg für das<br />

Presseportal für Schulen (PfS) frei. Erstmals können über eine<br />

Million Lehrkräfte in Deutschland über ein einzigartiges Portal<br />

digital auf die gesamte Breite der täglichen Berichterstattung<br />

aus mehr als 1.500 deutschen Tageszeitungen, Publikumszeitschriften<br />

und Onlinemedien zugreifen und uneingeschränkt im<br />

Unterricht nutzen.<br />

Die Produktion von alkoholfreiem Bier ist<br />

in den letzten zehn Jahren um 96 % gestiegen.<br />

Quelle: Statistisches Bundesamt<br />

Mit Hilfe des Presseportals für Schulen kann die Meinungsvielfalt<br />

für rund elf Millionen Schüler:innen hautnah erlebbar gemacht<br />

werden. Anhand praktischer Beispiele und aktueller Themen<br />

kann gezielt das Medienverständnis und die Bedeutung<br />

der Presse für das Gemeinwesen gestärkt werden.<br />

www. job-und-chancen.de


AKTUELL 5<br />

Erstmals mehr als eine Million Beschäftigte<br />

in den IT-Berufen<br />

Die Zahl der Beschäftigten in digitalen<br />

Berufen überschritt erstmals<br />

die Millionenschwelle. Seit<br />

2013 wuchs diese Zahl um rund<br />

380.000 Beschäftigte. Mit einem<br />

Beschäftigungsplus von 60 % ist<br />

die Zahl der Beschäftigten weitaus<br />

stärker gewachsen als die<br />

Beschäftigung insgesamt. Diese<br />

stieg in den vergangenen zehn<br />

Jahren um 16 % an.<br />

Akademisierungsgrad<br />

wächst stetig<br />

Die Tätigkeit in IT-Berufen verlangt in der Regel zumindest einen beruflichen Abschluss, in<br />

vielen Fällen auch eine Weiterbildung oder ein Studium. Dabei steigt der Anteil der Akademiker<br />

von Jahr zu Jahr an und liegt bei 41 %, Tendenz weiter zunehmwend.<br />

Rund ein Drittel der Beschäftigten arbeitet als Softwareentwickler oder Programmierer,<br />

ein weiteres Drittel als Informatiker mit Ausbildung oder sogar Studium, die übrigen<br />

sind etwa als Webadministratoren, Anwenderberater oder Entwickler angestellt.<br />

Top-Berufsaussichten für Chip-Experten<br />

Durch die Ansiedlung und Erweiterungen von Chipfabriken in Deutschland und Europa<br />

werden tausende neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Chipindustrie befasst sich mit dem<br />

kompletten Herstellungsprozess winziger Bauteile aus Halbleitern. Diese Chips sind in<br />

jedem elektronischen Gerät mehrfach vertreten und für unseren modernen Alltag unersetzlich.<br />

Hinter der Fertigung von Mikrochips steckt eine globale und komplexe Wertschöpfungskette<br />

starker gegenseitiger Abhängigkeiten ausgewählter Länder.<br />

Ich werde<br />

was.<br />

Mit Spaß und<br />

Perspektive!<br />

Jobs im Onlinehandel<br />

Der Onlinehandel ist in nahezu allen Wirtschaftszweigen angekommen. Mit dem Klick auf<br />

„Kaufen“ stoßen Nutzer:innen verschiedene Prozesse hinter den Kulissen an. E-Commerce-Mitarbeitende<br />

sorgen dafür, dass sie reibungslos funktionieren. Angesichts florierender<br />

Onlinegeschäfte werden kompetente und kreative Fachkräfte benötigt, die die Onlineplattformen<br />

am Laufen halten: von der Kundenansprache über die Pflege von Inhalten<br />

bis hin zur Erfolgskontrolle und Weiterentwicklung. Der Bereich E-Commerce ist ein Zukunftsfeld,<br />

wie die Analyse von 350 Stellenangeboten für kaufmännische Mitarbeitende<br />

im Rahmen des DEKRA Arbeitsmarktreports 2023 zeigt. Auf Jobsuchende warten vielfältige<br />

Aufgaben und ein Arbeitsumfeld mit Entwicklungsmöglichkeiten.<br />

Auch wenn Geschäfte virtuell zustande kommen: Mehr<br />

als die Hälfte der gesuchten Fachkräfte soll Kunden betreuen<br />

und beraten. Oft sind sie auch Ansprechperson<br />

für Kooperationspartner und Lieferanten (18,3 bzw.<br />

14,9 %). Sorg-fältig beschriebene Produkte und aktuelle<br />

Daten sorgen für zufriedene Kundschaft und reduzieren<br />

Retouren. Eine wichtige Aufgabe im E-Commerce<br />

ist da-her die Verwaltung und Pflege von Stammdaten.<br />

Der Erfolg von Onlinegeschäften steht und fällt mit der Sichtbarkeit im Netz. Drei von<br />

zehn E-Commerce-Mitarbeitenden entwickeln an ihrer neuen Stelle Marketingmaßnahmen,<br />

um Traffic zu generieren. Ein Zauberwort in Sachen Auffindbarkeit lautet Suchmaschinenoptimierung.<br />

Für Jobsuchende sollten Begriffe wie SEO oder Keywords daher<br />

keine Fremdwörter sein. Onlineshops sind zudem „Dauerbaustellen“. Sorgfältige Analysen,<br />

beispielsweise der Klicks oder Retouren, bilden die Basis für ihre Weiterentwicklung.<br />

Häufiger sollen die Beschäftigten auch Kennzahlen berechnen und Reportings erstellen<br />

(18,9 bzw. 18,6 %).<br />

Unsere Ausbildungen in <strong>Frankfurt</strong><br />

und Idstein:<br />

Altenpflegehelfer/in*<br />

Ergotherapeut/in<br />

Erzieher/in*<br />

Pflegefachmann/frau*<br />

Pharmazeutisch-technische/r<br />

Assistent/in (PTA)* | auch in Teilzeit (in<br />

Vorbereitung)<br />

Physiotherapeut/in<br />

Sozialassistent/in<br />

* Förderung durch Jobcenter oder<br />

Arbeitsagentur möglich<br />

Bewerbung jederzeit<br />

möglich<br />

Ausbildungen und Weiterbildungen in<br />

über 30 Städten in den Bereichen<br />

Therapie und Wellness, Pflege und<br />

Pädagogik, Medizin und Labor, sowie<br />

Technik.<br />

www.ludwig-fresenius.de<br />

www. job-und-chancen.de


6<br />

AKTUELL<br />

Homeoffice<br />

Auch nach dem Ende der Covid-19-Pandemie<br />

arbeiten viele Menschen weiterhin<br />

von zu Hause. 24,2 % aller Erwerbstätigen<br />

in Deutschland waren 2022 zumindest gelegentlich<br />

im sogenannten Homeoffice.<br />

Damit war der Anteil etwas niedriger als<br />

2021 (24,9 %), das noch deutlich von Corona-Schutzmaßnahmen<br />

wie der zeitweise<br />

geltenden Homeoffice-Pflicht geprägt<br />

war. Gegenüber dem Vor-Corona-Niveau<br />

hat sich der Anteil nahezu verdoppelt:<br />

2019 hatten noch 12,8 % der Erwerbstätigen<br />

im Homeoffice gearbeitet, im ersten<br />

Corona-Jahr 2020 waren es 21,0 %.<br />

Quelle: Statistisches Bundesamt<br />

Frühes Ausbildungsende<br />

durch unerfüllte Berufswünsche<br />

Jugendliche und junge Erwachsene, die eine Berufsausbildung in einem Berufsfeld beginnen,<br />

das stark von ihren ursprünglichen Berufswünschen abweicht, lösen ihr erstes Ausbildungsverhältnis<br />

mit einer höheren Wahrscheinlichkeit wieder auf.<br />

Konkret zeigt eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), dass<br />

etwa 13 % der Auszubildenden, die starke Kompromisse bei ihrer Berufswahl eingegangen<br />

sind, ihre Ausbildung bereits nach dem ersten Ausbildungsjahr vorzeitig beenden.<br />

Bei denjenigen, die ihre Berufswünsche durch die Wahl ihres Ausbildungsberufes erfüllen<br />

konnten, lag der Anteil bei nur 6 %. Die BIBB-Studie untersuchte Risikofaktoren und<br />

Ursachen, die vorzeitige Ausbildungsbeendigungen begünstigen, und basiert auf Daten<br />

von rund 7.000 jungen Erwachsenen, die über das Nationale Bildungspanel (NEPS)<br />

erhoben wurden.<br />

Ausbildung<br />

Pflegefachfrau-/mann<br />

Im Jahr 2022 haben rund 52 100 Auszubildende<br />

eine Ausbildung zur Pflegefachfrau<br />

oder zum Pflegefachmann begonnen.<br />

Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge<br />

in der Pflege sank damit<br />

gegenüber dem Vorjahr um 7 % oder<br />

4.100 (2021: 56.300 Neuverträge). Somit<br />

haben sich die vorläufigen Ergebnisse<br />

vom April 2023 bestätigt. Über alle Ausbildungsjahre<br />

hinweg befanden sich zum<br />

Jahresende 2022 insgesamt rund 143.100<br />

Personen in der Ausbildung zum Beruf<br />

der Pflegefachfrau-/mann.<br />

Quelle: Statistisches Bundesamt<br />

Einen weiteren Einflussfaktor stellt die subjektive Bewertung der Ausbildung dar. Vor allem<br />

die aktuelle Wahrnehmung der Ausbildungssituation und Faktoren wie Freude an der<br />

Ausbildung oder konkrete, zum Beispiel körperliche, Belastung fließen in die Entscheidung<br />

mit ein. Längerfristige Überlegungen, zum Beispiel hinsichtlich des zukünftigen<br />

Nutzens der abgeschlossenen Ausbildung oder zu den Gehaltsaussichten, haben dagegen<br />

weniger Einfluss auf die Entscheidung für oder gegen einen vorzeitigen Ausstieg aus<br />

dem Ausbildungsverhältnis.<br />

Eine weitere BIBB-Studie hat zudem den Einfluss von beruflichen Kompromissen hinsichtlich<br />

Sozialstatus und Geschlechterzusammensetzung untersucht. Demnach führen insbesondere<br />

geschlechtsuntypische Ausbildungsberufe häufiger zur vorzeitigen Beendigung<br />

der Ausbildung, wenn sie nicht den eigenen Berufswünschen entsprechen.<br />

www. job-und-chancen.de


AKTUELL 7<br />

Gute Stimmung<br />

Die Stimmung auf dem deutschen Ausbildungsmarkt hat sich deutlich verbessert. Nach<br />

den Unsicherheiten infolge der Corona-Pandemie blicken nun fast drei Viertel der jungen<br />

Menschen optimistisch auf die Ausbildungssituation.<br />

Fast drei Viertel der jungen Menschen (72 %) sehen auf dem Ausbildungsmarkt derzeit<br />

eher gute bis sehr gute Chancen. Das geht aus einer repräsentativen Befragung von Jugendlichen<br />

im Auftrag der Bertelsmann Stiftung hervor. Nur 16 % halten die Chancen<br />

für schlecht oder eher schlecht. Zum Start des neuen Ausbildungsjahres ist damit eine<br />

Trendwende erreicht, denn infolge der Corona-Pandemie hatten viele junge Menschen in<br />

den vergangenen Jahren die Chancen auf einen Ausbildungsplatz als gering eingestuft.<br />

Von den jungen Menschen mit niedriger Schulbildung äußert allerdings mehr als jede:r<br />

Vierte (26 %) den Eindruck, dass die Aussichten auf eine Ausbildung momentan schlecht<br />

oder eher schlecht seien.<br />

Sonnenenergie<br />

Immer mehr Unternehmen und private<br />

Haushalte in Deutschland nutzen die<br />

Energie der Sonne zur Stromerzeugung.<br />

Im März 2023 waren auf Dächern und<br />

Grundstücken hierzulande gut 2,6 Millionen<br />

Photovoltaikanlagen mit einer<br />

Nennleistung von insgesamt rund 70.600<br />

Megawatt installiert. Damit nahm die Zahl<br />

der Anlagen gegenüber dem Vorjahresmonat<br />

um 16 % zu, die installierte Leistung<br />

stieg im selben Zeitraum um 21 %.<br />

Im März 2022 hatte es gut 2,2 Millionen<br />

Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung<br />

von insgesamt knapp 58.500<br />

Megawatt gegeben. Erfasst werden alle<br />

Photovoltaikanlagen, die in die Netze der<br />

öffentlichen Versorgung einspeisen und<br />

über einen Stromzähler verfügen, der die<br />

eingespeisten Strommengen misst. Kleinere<br />

Anlagen, wie etwa die sogenannten<br />

Balkonkraftwerke, fallen daher in der Regel<br />

nicht darunter.<br />

Was die Verfügbarkeit von Ausbildungsplätzen betrifft, so fallen die Einschätzungen pessimistischer<br />

aus: Nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten hält ihre Zahl für ausreichend.<br />

Trotz zahlreicher unbesetzter Ausbildungsplätze findet mehr als ein Viertel, dass zu<br />

wenig Plätze vorhanden sind. Nur jede:r Zehnte schätzt, dass es zu viele Ausbildungsplätze<br />

gibt. Das generelle Interesse an einer Ausbildung ist hoch: Drei Viertel der befragten<br />

Jugendlichen streben sie an oder sehen sie zumindest als eine Option.<br />

Bessere Unterstützung für die NEETs<br />

Ein großes Problem bleibt die Orientierung bei der<br />

Berufswahl. 55 % aller befragten Jugendlichen beklagen,<br />

dass es ihnen schwerfalle, sich in der Fülle<br />

der Informationen zurechtzufinden. Fast jede:r<br />

Dritte derjenigen, die bereits Erfahrungen mit der<br />

Suche nach einem Ausbildungsplatz gemacht haben,<br />

wünscht sich mehr Unterstützung.<br />

Das gilt umso mehr angesichts gestiegenen Zahl<br />

von Jugendlichen, die sich weder in Beschäftigung,<br />

Bildung oder Ausbildung befinden – den<br />

sogenannten NEETs (Not in Employment, Education<br />

or Training). 2022 belief sich ihre Zahl in<br />

Deutschland auf 564.000 junge Menschen zwischen<br />

15 und 24 Jahren.<br />

Quelle: Institut iconkids & youth, Bertelsmann Stiftung<br />

29,7 %<br />

Azubis hatten 2021 bei<br />

Abschluss eines Aus-<br />

bildungsvertrages die<br />

Hochschul- oder Fach-<br />

hochschulreife<br />

Ohne Abschluss<br />

6,2 % der Schüler:innen verließen<br />

2021 die allgemeinbildenden Schulen<br />

ohne Abschluss. Das sind rund 47.500<br />

Schüler:innen die keine sogenannten<br />

Ersten Schulabschluss (Hauptschulabschluss)<br />

haben.<br />

Quelle: Statistisches Bundesamt<br />

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8 ORIENTIERUNG<br />

Was will und was kann ich werden?<br />

Ingenieur oder Influencer? Medizin oder Medien? Lebensmittelfachverkäufer oder Lifestyle-Blogger? Wie finde<br />

ich den richtigen Beruf für mich? Was liegt mir und was interessiert mich? Und was nicht? Wer hilft mir bei der<br />

Orientierung?<br />

Manche wissen von vorne herein, was sie machen wollen –<br />

andere nicht. Die Entscheidung über die richtige Berufswahl ist<br />

nicht immer einfach. Die Hauptsache ist auf jeden Fall, überhaupt<br />

erst einmal anzufangen. Eine duale Ausbildung ist immer<br />

ein guter Start und man kann sich von da aus weiterbilden.<br />

Auch beim Studium kann es sein, dass man nach ein, zwei Semestern<br />

feststellt, dass die Wahl nicht ganz die richtige war.<br />

Um möglichst gut einzuschätzen, wo die eigenen Interessen und<br />

Stärken liegen, hier ein paar Tipps.<br />

1. Selbsteinschätzung<br />

Am Beginn der Überlegungen über den zukünftigen Beruf steht<br />

häufig die Frage „Was interessiert mich?“. Das ist grundsätzlich<br />

nicht falsch, allerdings sollten Sie dieses Thema etwas umfassender<br />

angehen. Hilfreich ist es, einmal eine Art „Datenblatt“<br />

von sich selbst anzulegen. Also eine ehrliche (!) Übersicht der<br />

eigenen Stärken und Schwächen, Vorlieben und Abneigungen.<br />

Hierbei geht es nicht um die der schulischen Leistungen, als<br />

vielmehr um eine Art persönlicher Beschreibung.<br />

Also: Mache ich lieber etwas mit den Händen, mit Materialien<br />

und Werkzeug? Oder sitze ich lieber vor dem PC? Faszinieren<br />

mich Technik oder Maschinen ganz allgemein? Gehe ich gern<br />

mit Menschen um? Kann ich andere gut überzeugen oder sogar<br />

begeistern? Mache ich gerne etwas in der Gruppe/im Team?<br />

Oder beschäftige ich mich lieber allein? Bin ich eher analytisch<br />

veranlagt und löse Probleme nach gründlicher Überlegung? Oder<br />

entscheide ich eher schnell und aus dem Bauch heraus? Habe<br />

ich gern Abwechslung und ständig etwas Neues? Oder fühle ich<br />

mich wohler, wenn ich mich auf bestimmte Regeln und Abläufe<br />

verlassen kann? Prüfen Sie sich selbst kritisch: In welchen<br />

Situationen fühlen Sie sich wohl? In welchen eher nicht? Welche<br />

Aufgaben übernehmen Sie freiwillig und wovor drücken Sie<br />

sich?<br />

Wichtige Informationen kann Ihre Freizeit liefern: Was machen<br />

Sie gern? Sind Sie ständig mit Freunden unterwegs oder kennen<br />

Sie eigentlich nur die Playstation so richtig gut? Sind Sie in<br />

einem Verein? Schachspieler oder American Football? Welche<br />

Hobbies haben Sie? Was gefällt Ihnen an Ihren Hobbies besonders?<br />

Achtung: Es geht bei dieser Analyse nicht um Wünsche,<br />

Träume oder Idealvorstellungen, sondern um eine möglichst realistische<br />

Einschätzung Ihrer Person. Und es geht auch nicht<br />

darum, wie „gut“ oder „schlecht“ Sie sind – am Ende dieser<br />

Betrachtung sollte also keine positive oder negative Bilanz stehen<br />

nach dem Motto „Es gibt viel mehr, was ich nicht kann oder<br />

was mich nicht interessiert“.<br />

Zu diesem frühen Zeitpunkt sollten Sie möglichst auch noch<br />

nicht an bestimmte Berufe denken, die Sie interessieren oder<br />

die im Freundeskreis gerade angesagt sind. Und auch die schulischen<br />

Leistungen oder der (angestrebte) Abschluss sollte (noch)<br />

kein Ausschlusskriterium oder eine gedankliche Bremse sein.<br />

Und denken Sie (einmal) nicht ans Geld, also die Verdienstmöglichkeiten!<br />

Schon gar kein Kriterium sollte eine möglichst hohe<br />

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ORIENTIERUNG 9<br />

Ausbildungsvergütung sein – die maximal 3 Jahre als Azubi<br />

gehen relativ schnell vorüber. Wie sich die Gehälter einzelner<br />

Berufsbilder entwickeln, lässt sich nicht wirklich verlässlich prognostizieren.<br />

Selbst ein extrem gutes Gehalt verliert schnell seinen<br />

Reiz, wenn es in einem Job verdient wird, der Ihnen nicht<br />

liegt oder den Sie nicht mögen – Lohn ist kein Schmerzensgeld.<br />

Natürlich verdient ein Bankkaufmann, zumal mit Studium (die finanziell<br />

knappe Studienzeit wird nach dem Abschluss durch höhere<br />

Einstiegsgehälter in der Regel wieder ausgeglichen), mehr<br />

als ein Landschaftsgärtner. Nach 5 oder 10 Jahren Berufserfahrung<br />

werden aber mehr Landschaftsgärtner eine eigene Gärtnerei<br />

besitzen als Bankkaufleute eine eigene Bank – raten Sie<br />

einmal, wer dann die besseren Einkommensmöglichkeiten hat.<br />

2. Überprüfung von außen<br />

Als nächsten Schritt lassen Sie diese Selbsteinschätzung von<br />

jemand überprüfen. Das kann ein guter Freund/eine gute Freundin<br />

sein, die Eltern, ein Lehrer des Vertrauens oder der Trainer<br />

im Sportverein – eben jemand, der Sie gut kennt und halbwegs<br />

ehrlich zu Ihnen ist. Stellen Sie aber nicht die Frage „Ich möchte<br />

Arzt werden – glaubst Du, ich kann das?“. Sprechen Sie<br />

darüber, ob Ihr Bild von sich selbst stimmt oder ob andere Sie<br />

vielleicht anders wahrnehmen. Bitten Sie um eine Einschätzung<br />

Ihrer Person nach ähnlichen Kriterien, aber nicht um die gleichen<br />

Antworten.<br />

Und streiten Sie nicht – es gibt bei diesem Thema kein richtig<br />

oder falsch! Nehmen Sie einen anderen Eindruck oder ergänzende<br />

Hinweis als nützliche Hilfe, nicht als Kritik an Ihrer Person<br />

an! Und sprechen Sie nicht nur mit einer Person über dieses<br />

Thema – je mehr Urteile Sie bekommen, umso besser. Stimmt<br />

danach Ihre eigene Einschätzung und das Feedback der anderen<br />

einigermaßen überein – Glückwunsch! Offenbar kennen Sie sich<br />

recht gut.<br />

Und wenn nicht? Fragen Sie sich kritisch, ob Ihre SELBSTeinschätzung<br />

ehrlich war. Oder ob Sie nicht vielleicht doch auf<br />

einen bestimmten Eindruck, ein „Ziel“ oder ein Ideal hinauswollten.<br />

Und fragen Sie Ihre Gesprächspartner, WARUM abweichende<br />

Eindrücke bei ihnen entstanden sind – Ihr für Sie logisches<br />

Verhalten in einer bestimmten Situation ist für alle anderen vielleicht<br />

völlig unlogisch bzw. wird ganz anders verstanden, als es<br />

Ihre Absicht war.<br />

3. Abgleich<br />

Haben Sie ein einigermaßen zutreffendes Profil von sich erstellt,<br />

ist die nächste Frage die nach den dazu „passenden“ Berufen.<br />

Spätestens an dieser Stelle kommen naturgemäß Eltern, Freunde<br />

usw. ins Spiel. Wichtiger als Fragen nach Gehalt, Arbeitszeit<br />

oder Karrieremöglichkeiten sind in jedem Fall Themen wie „Was<br />

ist der Schwerpunkt der Tätigkeit?“, „Wie sieht ein typischer<br />

Arbeitstag aus?“ und „Was wird als Ergebnis eines Tages/einer<br />

Woche/eines Monats erwartet?“.<br />

Nutzen Sie möglichst viele Möglichkeiten, mit anderen über deren<br />

Beruf zu sprechen – die (ehrliche) persönliche Auskunft ist<br />

durch nichts zu ersetzen! Allerdings werden Sie es kaum schaffen,<br />

auf diese Weise einen vollständigen Überblick der für Sie in<br />

Frage kommenden Berufe zu erhalten. Und es wäre doch ärgerlich,<br />

wenn Sie Ihren Traumberuf nur deswegen verpassen, weil<br />

Sie ihn schlichtweg nicht kennen, oder? Also ab zur Beratung<br />

durch die Fachleute bei der Arbeitsagentur zum:<br />

4. Check beim Profi<br />

Ein Informationsangebot (nicht nur) für die erste Orientierungsphase<br />

sollten Sie nicht einfach links liegen lassen. Nämlich das<br />

Internetangebot und natürlich die Filialen vor Ort der Agentur<br />

für Arbeit.<br />

Hier sitzen die Profis<br />

Neutral, unabhängig, kostenlos und immer up to date – die<br />

Experten der Berufsberatung der Agentur für Arbeit sind<br />

einfach nicht zu schlagen. Und in den Berufsinformationszentren<br />

(BiZ) gibt es dazu eine umfangreiche Bibliothek,<br />

jede Menge Broschüren und Unterlagen zum Thema Ausbildung<br />

& Studium sowie kostenlosen Zugang zum Internet<br />

für die Recherche nach freien Stellen oder Universitäten.<br />

Im BiZ können Sie sich über alles rund um Arbeitsmarkt, Berufs-<br />

und Studienwahl, Stellensuche sowie Weiterbildung<br />

selbst informieren und nach passenden und Arbeits- und Ausbildungsplätzen<br />

oder Studienmöglichkeiten suchen. Sie können<br />

das breit gefächerte Angebot solange und so oft nutzen<br />

wie Sie möchten – ohne Anmeldung. Bei Fragen zum vielfältigen<br />

Informationsangebot stehen Ihnen fachkundige Ansprechpartner<br />

zur Verfügung.<br />

Zu erreichen sind die Agenturen für Arbeit im Internet unter www.<br />

arbeitsagentur.de sowie unter der kostenlosen Servicetelefonnummer<br />

0800 / 455 55-00.<br />

64295 <strong>Darmstadt</strong> – Groß-Gerauer Weg 7<br />

Mo, Di, Mi, Fr<br />

7:30 Uhr – 12:30 Uhr<br />

Do<br />

13:30 Uhr – 18:00 Uhr<br />

60311 <strong>Frankfurt</strong> – Fischerfeldstr. 10-12<br />

Mo, Di, Mi, Do, Fr<br />

8:00 Uhr – 12:00 Uhr<br />

63450 Hanau – Am Hauptbahnhof 1<br />

Mo<br />

08:00 Uhr – 16:00 Uhr<br />

Di, Do<br />

08:00 Uhr – 13:00 Uhr<br />

Fr<br />

08:00 Uhr – 12:00 Uhr<br />

65549 Limburg a.d.L. – Ste.-Foy-Str. 23<br />

Mo, Di, Mi, Fr <br />

8:00 Uhr – 12:00 Uhr<br />

Do 8:00 Uhr - 12:00 Uhr und 13:00 Uhr – 17:00 Uhr<br />

63067 Offenbach – Domstr. 68<br />

Mo, Di, Mi, Fr <br />

8:00 Uhr – 12:00 Uhr<br />

Do 8:00 Uhr - 12:00 Uhr und 13:30 Uhr – 16:00 Uhr<br />

65197 <strong>Wiesbaden</strong> – Klarenthaler Str. 34<br />

Mo, Mi, Fr <br />

8:00 Uhr – 12:00 Uhr<br />

Di<br />

07:30 Uhr – 12:00 Uhr<br />

Do 8:00 Uhr - 12:00 Uhr und 13:00 Uhr – 17:00 Uhr<br />

www. job-und-chancen.de


10 ORIENTIERUNG<br />

Nachhaltig durchstarten<br />

Der Schutz von Klima und Umwelt ist wichtig wie nie. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, um im Bereich Umweltund<br />

Klimaschutz zu arbeiten und Zukunft mitzugestalten. Viele dieser Berufe wurden in der Corona-Krise als<br />

systemrelevant eingestuft.<br />

<strong>JOB</strong>S IM BEREICH<br />

ERNEUERBARE ENERGIEN<br />

Ein Forschungsprojekt des Bundesinstituts für Berufsbildung<br />

(BIBB) hat gezeigt, dass die vorhandenen Ausbildungsberufe im<br />

dualen System durch ihre zukunftsoffene Ausgestaltung die Anforderungen<br />

an Facharbeiter im Bereich Energiewende erfüllen.<br />

Die befragten Beschäftigten in diesem Sektor empfanden<br />

ihre Tätigkeiten als abwechslungsreicher<br />

und herausfordernder als vergleichbare<br />

Tätigkeiten in anderen<br />

Branchen. Auf Facharbeiterebene<br />

suchten die befragten<br />

Unternehmen im Bereich Erneuerbare<br />

Energien häufig<br />

Fachkräfte im Handwerk<br />

und in der Industrie in<br />

den Ausbildungsberufen<br />

Anlagenmechaniker/in,<br />

Elektriker/in, Elektroniker/in,<br />

Heizungsbauer/in,<br />

Gas- und Wasserinstallateur/in.<br />

Bei der Analyse von Stellenangeboten<br />

lagen die<br />

Angebote für Ausbildungsplätze<br />

in den Berufsausbildungen<br />

Anlagenmechaniker/in<br />

für Sanitär, Heizungs- und Klimatechnik<br />

(SHK), Elektroniker/in Energie-<br />

und Gebäudetechnik und Industriekaufleute<br />

deutlich vorn. Erneuerbare Energien und<br />

Umwelttechnik ist eines von vier Einsatzgebieten, die gewählt<br />

werden können. In den Bereichen Sanitär- und Heizungstechnik<br />

sowie Lüftungs- und Klimatechnik spielen Nachhaltigkeit,<br />

erneuerbare Energien und der Einfluss auf die Umwelt ebenfalls<br />

eine Rolle.<br />

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Auch der Ausbildungsberuf<br />

Dachdecker/in enthält den<br />

Schwerpunkt Energietechnik<br />

an Dach und Wand,<br />

der sich der Photovoltaik,<br />

der Solarthermie<br />

und der Windenergie an<br />

Dach und Wand widmet.<br />

Somit sind Dachdecker/innen<br />

Fachleute<br />

für energetische Maßnahmen<br />

an der Gebäudehülle.<br />

Mit dem Elektroniker/der<br />

Elektronikerin für Gebäudesystemintegration<br />

wird ein neuer<br />

Beruf geschaffen. Dieser soll in Zukunft<br />

die Vernetzung und optimale Abstimmung<br />

der vielfältigen Gewerke im Hinblick auf ihre Energieeffizienz<br />

sicherstellen. Hierzu gehören Heizung, Sanitär, Kommunikations-<br />

und Sicherheitstechnik sowie Energieversorgung und<br />

Energieerzeugung.<br />

Duale Ausbildungen<br />

• Anlagenmechaniker:in für Sanitär, Heizungs- und Klimatechnik<br />

• Elektroniker:in – Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik<br />

• Industriekaufleute<br />

• Dachdecker:in<br />

• Elektroniker:in für Gebäudesystemintegration<br />

Studiengänge zum Thema<br />

• Umweltingenieurwissenschaften<br />

• Umweltingenieurwesen<br />

• Environmental and Resource Management<br />

• Energie- und Umweltmanagment<br />

• Energietechnik


ORIENTIERUNG 11<br />

UMWELTTECHNISCHE BERUFE<br />

Die Umwelttechnischen Berufe spielen eine wichtige<br />

Rolle in unserem täglichen Leben. Fachkräfte<br />

für Wasserversorgungstechnik bereiten das<br />

Trinkwasser auf. Fachkräfte für Abwassertechnik<br />

stellen sicher, dass das genutzte Wasser wieder<br />

gereinigt wird, damit es in den Wasserkreislauf<br />

zurückgeführt werden kann. Fachkräfte für Rohr-,<br />

Kanal- und Industrieservice sorgen dafür, dass im<br />

privaten und öffentlichen Bereich das Kanalnetz<br />

funktioniert. Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft<br />

sind dafür verantwortlich, dass Abfälle<br />

korrekt entsorgt und weiterverwertet werden. Um die<br />

vier Umwelttechnischen Berufe fit für die Zukunft zu<br />

machen, wird zurzeit eine Neuordnung diskutiert.<br />

Die Fachkraft für Abwassertechnik ist übrigens einer der Berufe,<br />

die im Projekt Berufsbildung 4.0 auf die Auswirkungen<br />

der Digitalisierung untersucht wurden. Erste Ergebnisse zeigen,<br />

dass die Aufgaben durch den Einsatz digitaler Technologien anspruchsvoller<br />

geworden sind.<br />

Duale Ausbildungen<br />

• Fachkraft für Abwassertechnik<br />

• Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft<br />

• Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice<br />

• Fachkraft für Wasserversorgungstechnik<br />

Studiengänge zum Thema<br />

• Energie- und Umwelttechnik<br />

• Climate Change Management<br />

• Umweltingenieurwesen<br />

• Umweltwissenschaften<br />

• Umweltschutztechnik<br />

• Wirtschaftsingenieurwesen Energiesysteme mit Erneuerbaren<br />

Energien<br />

UMWELTTECNIK<br />

Es geht dabei immer darum,<br />

Umweltprobleme zu erklären<br />

und zu analysieren, diese in Zusammenhang<br />

mit menschlichen<br />

Handlungsmustern zu setzen und<br />

(nachhaltige) Lösungen zu finden.<br />

Diese Lösungen beziehen sich u.a.<br />

auf die Bereiche Abfall, Wasser,<br />

Produktion, Verkehr, Lärmschutz<br />

und Bau. Auch die Schadstoffüberwachung<br />

und das Messen der Umweltbelastungen<br />

in diesen<br />

!Bereichen zählen dazu.<br />

NACHHALTIGKEIT IM<br />

KAUFMÄNNISCHEN BEREICH<br />

In puncto Nachhaltigkeit sind die Herausforderungen groß und<br />

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung haben großes<br />

Potential: Sie organisieren den Versand, den Umschlag sowie die<br />

Lagerung von Gütern. Sie verkaufen logistische Dienstleistungen<br />

nicht nur unter Beachtung einschlägiger Rechtsvorschriften,<br />

sondern auch explizit im Hinblick auf die Belange des Umweltschutzes.<br />

In der Kundenberatung sind dabei beispielsweise verschiedene<br />

Transportmittel wie Flugzeug, Schiff, Bahn oder LKW<br />

unter ökonomischen und ökologischen Aspekten zu bewerten<br />

und zu kombinieren. Es gilt Lärmerzeugung und Schadstoffausstoß<br />

zu vergleichen, um Belastungen auch in innerstädtischen<br />

Bereichen zu minimieren. Die effiziente Nutzung von Lagerkapazitäten<br />

ist ebenso ein wichtiger Aspekt bei der Planung einer<br />

nachhaltigen logistischen Leistungserstellung.<br />

Der Ausbildungsberuf Kaufmann/ Kauffrau für Groß- und Außenhandelsmanagement<br />

bietet ein abwechslungsreiches und<br />

interessantes Aufgabenspektrum im nationalen und internationalen<br />

Handel – mit wachsenden Aufgaben und Gestaltungsmöglichkeiten<br />

für einen „nachhaltigen Handel“. Einsatzgebiete<br />

von Kaufleuten für Groß- und Außenhandelsmanagement sind<br />

die Beschaffung von Waren im In- und Ausland, ihre Lagerung,<br />

Marketing und Vertrieb sowie waren- und kundenbezogene<br />

Dienstleistungen. Absolvent:innen der Fachrichtung Außenhandel<br />

wickeln insbesondere Außenhandelsgeschäfte ab. In vielen<br />

dieser Tätigkeitsbereiche spielen zunehmend auch Aspekte.<br />

Kaufleute im Einzelhandel erhalten die Möglichkeit, sich mit unterschiedlichen<br />

Sortimenten (Bekleidung, Lebensmittel, Elektronik<br />

etc.) und deren Entwicklung auseinanderzusetzen und ihre<br />

Kunden zu den jeweiligen Waren und Dienstleistungen individuell<br />

zu beraten. Zudem gestalten sie anspruchsvolle betriebliche<br />

Prozesse wie die Warenbeschaffung, Werbung und Verkaufsförderung<br />

sowie die Erfolgskontrolle und berücksichtigen dabei<br />

Aspekte der Nachhaltigkeit.<br />

• Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung<br />

• Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement<br />

• Kaufleute im Einzelhandel<br />

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12 ORIENTIERUNG<br />

Digitalisierung mitgestalten<br />

Es wird viel über die Digitalisierung gesprochen und es gibt noch viel zu tun. In den meisten Ausbildungen spielt<br />

die Digitalisierung schon eine Rolle, aber es gibt auch Ausbildungen, mit denen die Digitalisierung gestaltet und<br />

voran gebracht werden kann.<br />

Die Kennzeichen der Digitalisierung sind die Virtualisierung und<br />

Vernetzung der realen Welt, das Teilen von Daten sowie die<br />

plattformbasierte Organisation von Wertschöpfungsketten. Das<br />

Besondere daran ist, dass Daten und Datenmodelle keinem physischen<br />

Verschleiß unterliegen und deshalb von mehreren Akteuren<br />

gleichzeitig und mehrfach genutzt werden können.<br />

Die Digitalisierung bezeichnet das vermehrte Nutzen digitaler<br />

Medien — sowohl im Alltag als auch im sozialen und wirtschaftlichen<br />

Bereich. So wird heute hauptsächlich über Social Media<br />

kommuniziert und in der Industrie können viele Arbeitsprozesse<br />

durch Computer und Roboter automatisiert werden.<br />

Ursprünglich bezeichnete die Digitalisierung nur den technischen<br />

Vorgang, analoge Daten in digitale Daten umzuwandeln,<br />

wie zum Beispiel das Einscannen eines Blatt Papiers mit einem<br />

Drucker.<br />

Mittlerweile ist die Digitalisierung ein allgemeiner Begriff für die<br />

Verwendung digitaler Technik in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.<br />

Der technische Fortschritt schafft in diesen Bereichen<br />

viele neue Möglichkeiten: Unternehmen profitieren beispielsweise<br />

davon, viele Daten online sammeln und auswerten zu<br />

können. Denn dadurch lassen sich viele neue Erkenntnisse über<br />

Arbeitsprozesse oder die Kunden des Unternehmens gewinnen.<br />

Auf digitalen Social Media Plattformen können die Unternehmen<br />

dann personalisierte Werbung setzten und so einfacher neue<br />

Kunden gewinnen.<br />

Da es ständig neue technische Innovationen gibt, wird unsere<br />

Welt zunehmend digitaler. Die Digitalisierung wird also auch in<br />

Zukunft eine immer größere Bedeutung in unserem Alltag und<br />

Berufsleben haben.<br />

Duale Ausbildungen<br />

• Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement<br />

• Elektroniker:in für Informations- und Systemtechnik<br />

• Elektroniker:in für Gebäudesystemintegration<br />

• Fachinformatiker:in für Anwendungsentwicklung<br />

• IT-Systemelektroniker:in<br />

• Fachinformatiker:in für Systemintegration<br />

• Fachinformatiker:in für digitale Vernetzung<br />

• Mathematisch-technische:r Softwareentwickler:in<br />

• Technische:r Assistent:in für Informatik<br />

• Fachberater:in für integrierte Systeme<br />

• Fachberater:in Sotwaretechniken<br />

• Game Designer:in<br />

• Game Programmierer:in<br />

• Game Artist<br />

• Game Producer<br />

• Kaufmann/-frau für IT-Systemmanagement<br />

Duales Studium<br />

• Duales Studium Wirtschaftsinformatik<br />

• Duales Studium Elektrotechnik<br />

• Duales Studium Angewandte Informatik<br />

• Duales Studium Technische Informatik<br />

• Duales Studium Scientific Programming<br />

• Duales Studium Informatik<br />

• Duales Studium Informationstechnik<br />

• Duales Studium Verwaltungsinformatik<br />

• Duales Studium Informatikingenieurwesen<br />

• Duales Studium Telekommunikationsinformatik<br />

• Duales Studium BWL – Dialog- und Onlinemarketing<br />

• Duales Studium IT-Security<br />

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ORIENTIERUNG 13<br />

• Duales Studium Robotik<br />

• Duales Studium Softwaretechnik<br />

• Duales Studium Geoinformatik<br />

• Duales Studium Management und Digitalisierung<br />

• Duales Studium Digitale Verwaltung<br />

• Duales Studium Digitale Medien<br />

DIGITALSIERUNG<br />

!<br />

– WAS IST DAS?<br />

Digitalisierung bedeutet die Verwendung<br />

von Daten und algorithmischen<br />

Systemen für neue oder verbesserte<br />

Prozesse, Produkte und Geschäftsmodelle.<br />

Studiengänge<br />

• Computer Science<br />

• Data Science<br />

• Digitale Medien<br />

• E-Commerce<br />

• Informatik<br />

• Informationstechnik<br />

• IT-Management<br />

• Medieninformatik<br />

• Software Engineering<br />

• Wirtschaftsinformatik<br />

• App-Entwicklung<br />

• Angewandte Künstliche Intelligenz<br />

• Digital Forensics<br />

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14 ORIENTIERUNG<br />

Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten<br />

Um herauszufinden, welcher Beruf zu Ihnen passt, macht es Sinn Online am besten gleich verschiedene Berufswahltests<br />

zu machen und mit den eigenen Wünschen zu vergleichen. Vielleicht kommt ja etwas dabei heraus,<br />

an das Sie bisher noch nicht gedacht haben.<br />

Die Angebote für Berufspersönlichkeits im Internet sind groß,<br />

ob es um eine Duale Ausbildung oder einen Studiengang geht.<br />

Deswegen hilft es auf jeden Fall, sich auf diesem Weg ein zusätzliches<br />

Bild von den eigenen Interessen und Fähigkeiten zu<br />

machen.<br />

Etwas mit Sinn machen? Für Umwelt, Klima<br />

und ein faires Miteinander?<br />

Später vielleicht sogar Fulltime? Auf dem #zukunftsberufe-Blog<br />

von “Six Days for Future” können Sie erfahren, wie Sie genau<br />

das in ganz unterschiedlichen Berufen machen können. Sie wollen<br />

das auch praktisch erleben? Dann nehmen Sie an den kostenlosen<br />

Themencamps und Workshop-Formaten teil. Hier erwarten<br />

Sie aufregende Workshops, spannende Exkursionen und<br />

interessante Begegnungen – und natürlich eine ganze Menge<br />

Spaß! Probieren Sie Neues, lernen Leute kennen und gestalten<br />

gemeinsam die Zukunft. Und vielleicht finden Sie dabei schon<br />

Ihren Traumjob.<br />

Mehr Infos und die Anmeldung zu Camps und Workshops<br />

finden Sie auf der Website unseres Projektpartners unter<br />

www.6days4future.de.<br />

Auf dem Blog finden Sie viele Beiträge, Infografiken und ein<br />

spannendes Quiz von Jugendautor*innen, wobei sich alles um<br />

#Zukunftsberufe und Nachhaltigkeit im Job dreht.<br />

www.zukunftsberufe.de<br />

Berufstests und -informationen einzelner<br />

Branchen<br />

https://handwerk.de/berufechecker<br />

Bei diesem Interessentest des Handwerks können Schüler*innen<br />

ab Klasse 8 über 130 Handwerksberufe kennen lernen. Im Anschluss<br />

an den Test lässt sich im Lehrstellenradar ein Ausbildungsplatz<br />

in der Nähe des Wohnorts recherchieren.<br />

https://www.ausbildung-me.de/berufe/berufs-check<br />

Ein Kurzcheck mit fünf Fragen auf einer Seite der Metall- und<br />

Elektroindustrie lässt Schüler*innen im Nu auf interessante Ausbildungsberufe<br />

der Branche stoßen.<br />

https://www.aubi-plus.de/berufe/thema/pflegeberufe-37/<br />

Nachdem man den Berufsinteressenstest von aubi-plus absolviert<br />

hat, kommt man mit dem entsprechend angegebenen Interessen<br />

zu einer ausführlichen Übersicht über die vielfältigen<br />

Ausbildungsberufe im Pflege- und Gesundheitsbereich.<br />

https://jobtensor.com<br />

Wer sich für ein Studium im Bereich Naturwissenschaft, IT und<br />

Technik interessiert, wird bei jobtensor fündig. Das Portal wurde<br />

von jungen Nachwuchskräften aus den Bereich aufgebaut und<br />

bietet Infos zu Studiengängen aus den Bereichen mit kurzen<br />

Eignungstests.<br />

https://www.it-for-girls.de/home<br />

Bei diesem Angebot für Mädchen kann man mit einem Avatar<br />

durch eine Stadt navigieren und in ihr verschiedene Inhalte spielerisch<br />

entdecken. Es lassen sich sowohl die fünf Berufsfelder<br />

der IT-Branche kennen lernen als auch Informationen zu Themenfelder,<br />

wie zum Beispiel Green-IT, Cloud-Computing oder<br />

Medizin-IT, entdecken. Das Projekt ist vom Bundesministerium<br />

für Bildung und Forschung gefördert und ein Projekt der WWU<br />

Münster.<br />

!<br />

Also legen Sie los und finden Sie heraus,<br />

was für Sie passen könnte.<br />

www.check-u.de<br />

www.hochschule-dual.de<br />

www.hft-discover-me.de<br />

www.studienwahl.de<br />

www.was-studiere-ich.de<br />

www.hochschulkompass.de<br />

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ORIENTIERUNG 15<br />

Die berufsorientierenden Praktika lassen erste Rückschlüsse auf<br />

Ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen (Teamfähigkeit,<br />

selbständiges Arbeiten, Leistungsbereitschaft, Eigeninitiative,<br />

Sorgfalt) zu. Sie lernen durch das Feedback des Betriebes also<br />

auch etwas über sich selbst. Einfache, aber typische Tätigkeiten<br />

werden Ihnen nach kurzer Einarbeitung übertragen.<br />

Wird das Ferienpraktikum nicht von der Schule unterstützt,<br />

sind Sie bei der Suche selbst gefordert. Wichtig: Sie brauchen<br />

einen Ansprechpartner, mit dem Sie Fragen klären können und<br />

der Ihnen eine erste Einschätzung Ihrer Leistungen gibt. Ein<br />

Ferienpraktikum ist KEIN Ferienjob! Sagen Sie also beim ersten<br />

Gespräch klar und deutlich, dass Sie keinen Ferienjob suchen!<br />

Vor dem Praktikum<br />

Wählen Sie sorgfältig aus:<br />

• Was interessiert mich? Was möchte ich ausprobieren?<br />

• Was kann ich mir als zukünftigen Beruf vorstellen?<br />

• Welchen Betrieb möchte ich kennenlernen?<br />

Informieren Sie sich:<br />

• Wie sieht die Tätigkeit aus?<br />

• Was möchte ich sehen und was selbst ausprobieren?<br />

• Welche Abteilungen möchte ich kennenlernen?<br />

Bereiten Sie Ihr Praktikum vor:<br />

• Wer ist mein Praktikumsbetreuer?<br />

• Welche Fragen habe ich?<br />

• Wie oft und wann treffen wir uns?<br />

• Was besprechen wir?<br />

• Welche Bereiche und Tätigkeiten lerne ich kennen?<br />

• Welche Lernfortschritte werden von mir erwartet?<br />

Selbst Ziele setzen:<br />

• Was möchte ich über mich selbst erfahren?<br />

• Was möchte ich über den Job oder den Betrieb lernen?<br />

• Was will ich mit dem Praktikum erreichen?<br />

Anhand dieser Punkte können Sie während des Praktikums<br />

regelmäßig prüfen, ob es wirklich vorwärts geht.<br />

Nach dem Praktikum<br />

Denken Sie an die Praktikumsbestätigung und, falls vereinbart, das<br />

Praktikumszeugnis – wichtig für Ihre Bewerbungsunterlagen! Es<br />

kann es ein paar Tage dauern, bis Sie die Unterlagen bekommen.<br />

Nach 2 bis 3 Wochen können Sie aber höflich nachfragen.<br />

Machen Sie eine Manöverkritik:<br />

• Wie ist das Praktikum aus Ihrer Sicht gelaufen?<br />

• Wurden Ihre Erwartungen erfüllt?<br />

• Welche Tätigkeiten haben Ihnen gefallen, welche nicht?<br />

• Haben Sie etwas vermisst?<br />

Und nicht vergessen: Das Praktikum sollte Ihnen einen ersten<br />

Eindruck verschaffen – nicht mehr, aber auch nicht weniger.<br />

Wenn der Beruf oder das Unternehmen doch nichts für Sie ist,<br />

hat das Praktikum seinen Zweck voll und ganz erfüllt. Und wenn<br />

es Ihnen gefallen hat? Umso besser – dann wissen Sie, dass der<br />

„getestete“ Job in Frage kommt.<br />

Die häufigsten Fragen<br />

• Praktikumsvertrag, in dem Dauer, Lernziele des Praktikums,<br />

Betreuer/in, Vergütung, Tätigkeiten sowie Arbeitsort und<br />

-zeit geregelt werden.<br />

• Als Praktikant haben Sie keinen Anspruch auf Urlaub oder<br />

eine Vergütung – viele Betriebe zahlen aber ein Taschengeld<br />

von ein paar Hundert Euro.<br />

• Die Arbeitszeiten richten sich nach der betrieblichen Arbeitszeit.<br />

Die tägliche Arbeitszeit beträgt in der Regel (ohne Pausen)<br />

max. 8 Stunden. Bei Praktikanten/innen unter 18 Jahren<br />

greift das Jugendarbeitsschutzgesetz.<br />

• Anspruch auf ein Praktikumszeugnis besteht nicht. Üblich ist<br />

eine Praktikumsbestätigung. Wird ein Praktikumszeugnis erstellt,<br />

sollten Sie genau hinsehen – was sich positiv anhört,<br />

kann ganz anders gemeint sein.<br />

• Schüler sind während eines Praktikums unfallversichert.<br />

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16 ORIENTIERUNG<br />

Ausbildung oder Studium?<br />

Das letzte Schuljahr vergeht wie im Flug. Beginne ich eine Ausbildung? Oder will ich studieren? Oder entscheide<br />

ich mich für eine Mischform aus Ausbildung und Studium, für ein sogenanntes Duales Studium? Egal<br />

welche Entscheidung man trifft, jede hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Es gilt also die Entscheidung zu<br />

treffen, die mit den persönlichen Vorstellungen und Zukunftsplanungen am ehesten übereinstimmt.<br />

AUSBILDUNG<br />

Die Ausbildung ist der häufigste Start ins Berufsleben in Deutschland. Die Ausbildung im dualen System erfolgt an zwei Lernorten,<br />

dem Betrieb und der Berufsschule. Der praktische Teil der Ausbildung wird den Auszubildenden in den Betrieben vermittelt, den<br />

theoretischen Teil übernimmt die Berufsschule. Darüber hinaus ist es vielerorts an Berufsschulen auch möglich, Zusatzqualifikationen<br />

zu erwerben. Beim Besuch einer berufsbildenden Schule (Schule mit Berufsabschluss) ist die duale Ausbildung durch den<br />

allgemeinbildenden/theoretischen Unterricht und den praktischen Werkstattunterricht sichergestellt.<br />

Die Ausbildung in den Betrieben findet an drei bis vier Tagen pro Woche statt, an ein bis zwei Tagen (Länderrechtliche Regelungen:<br />

je nach Ausbildungsberuf und Ausbildungsjahr) werden Berufsschultage angeboten. Alternativ wird auch sogenannter<br />

Blockunterricht durchgeführt. Das bedeutet, dass der Auszubildende für bis zu acht Wochen am Stück vollständig nur in der<br />

Schule ist. Sie wird oft ergänzt durch die überbetriebliche Ausbildung, die in eigenen Werkstätten der Handwerksinnungen und<br />

Kammern stattfindet. Diese überbetrieblichen Lehrgänge sollen die Ausbildungsdefizite, die durch die Spezialisierung vieler Betriebe<br />

entstanden sind, ausgleichen. Die Dauer solcher Lehrgänge kann drei bis vier Wochen pro Jahr betragen. Einige Lehrgänge<br />

sind, je nach Ausbildungsberuf, in der jeweiligen Ausbildungsordnung vorgeschrieben, andere sind freiwillig.<br />

Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung abzulegen, die den Erfolg der bisherigen Ausbildung aufzeigen soll. Diese<br />

findet in etwa in der Mitte der Ausbildung statt. Am Ende der Ausbildung steht die Abschlussprüfung, in der die zu Prüfenden<br />

ihre berufliche Handlungskompetenz nachweisen müssen. Im Handwerk heißt die Abschlussprüfung traditionell Gesellenprüfung.<br />

Vorteile<br />

Einkommen: Wer finanziell schnell auf eigenen Füßen stehen<br />

möchte, dem bietet sich eine Berufsausbildung an. Ein Azubi<br />

verdient ab dem ersten Tag.<br />

Schulabschluß und Noten: Für die meisten Ausbildungsberufe<br />

ist ein guter Realschulabschluß ausreichend; wer ein Abitur<br />

vorweisen kann, dem stehen praktisch alle Ausbildungsberufe<br />

offen.<br />

Praxis, Praxis, Praxis: Eine Berufsausbildung vermittelt genau<br />

das, was in dem jeweiligen Beruf gebraucht wird. Anders als<br />

in der Schule erklärt sich damit der Sinn theoretischer Ausbildungsbestandteile<br />

sofort, denn der Azubi kann täglich in<br />

seinem Betrieb nachvollziehen, das dieses Wissen tatsächlich<br />

gebraucht wird.<br />

Nachteile<br />

Gehalt: Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung verdient<br />

man gut, aber gerade langfristig weniger als mit abgeschlossenem<br />

Studium. Die Gehaltsschere geht immer weiter auseinander,<br />

je länger man im Berufsleben ist.<br />

Aufstiegschancen: Die sind bei Akademikern eindeutig besser.<br />

Die Wahrscheinlichkeit einer Beförderung in die Führungsebenen<br />

eines Unternehmens ist mit abgeschlossenem<br />

Studium ungleich höher.<br />

Schneller Start: Der Start ins Berufsleben erfolgt praktisch mit<br />

dem ersten Tag. Azubis werden in die betrieblichen Abläufe<br />

einbezogen und können sofort loslegen.<br />

Übernahme: Bei guten Leistungen ist die Wahrscheinlichkeit<br />

sehr hoch, nach Ausbildungsende übernommen zu werden.<br />

Das ist für den Betrieb der Sinn: Junge Menschen auszubilden<br />

und zu übernehmen, die den Betrieb und seine Abläufe schon<br />

genau kennen und das Unternehmen aktiv mit voran bringen.<br />

Studiumsvorbereitung: Das sehen die Betriebe nicht immer<br />

gern, aber legitim ist es schon – wer nach seiner Ausbildung<br />

ein Studium beginnt, der weiß bereits, auf was es in der Praxis<br />

ankommt und wo es klemmt. Und wer sein Studium erfolgreich<br />

abschließt, der hat bei der Jobsuche die besten Karten,<br />

denn diese Mischung aus Praxiserfahrung und Theoriewissen<br />

macht aus dem Absolventen eine gesuchte Fachkraft.<br />

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ORIENTIERUNG 17<br />

UNIVERSITÄTS-STUDIUM<br />

Universitäten kennzeichnet ihre wissenschaftliche und forschungsorientierte Ausrichtung. Es gibt keinen bis ins letzte geregelten<br />

Studienablauf, so dass Sie als Student ein wenig Freiraum bei der Studienorganisation haben. Die organisatorischen Vorgaben<br />

sind seit der Einführung der Bachelor-/Master-Studiengänge allerdings einigermaßen straff. Zugangsvoraussetzung ist in der<br />

Regel die allgemeine Hochschulreife (Abitur). Mit guten oder sehr guten Noten können Sie grundsätzlich alle Studiengänge belegen;<br />

mit einer fachgebundenen Hochschulreife nur die der entsprechenden Fachrichtung. Daneben gibt es für viele Studiengänge<br />

bundesweite und/oder hochschulspezifische Zulassungsvoraussetzungen und -Tests.<br />

Vorteile<br />

Profundes Wissen: Wenn es ein Sachgebiet gibt, dass Sie so<br />

richtig interessiert, dann sind Sie an einer Universität richtig.<br />

Hintergründe, Geschichte, Theorien, Forschung, aktuelle Entwicklungen<br />

– an einer Universität wird mit wissenschaftlichem<br />

Anspruch gelehrt, und das merkt man.<br />

Freiheit: Auch wenn es mit der „Akademischen Freiheit“ zu<br />

Zeiten von Bachelor und Master nicht mehr wirklich weit her<br />

ist, haben Sie an einer Uni immer noch die größten Freiheiten,<br />

in welche Richtung Sie Ihr Wissen erweitern möchten. Und<br />

sein Leben in einer fremden Unistadt selbst in die Hand zu nehmen,<br />

ist ja auch ein faszinierendes Stück Freiheit!<br />

Praktika: Sind das A und O eines Studiums, denn nur so erfahren<br />

Sie jenseits der vielen Theorie, welche Richtung Ihnen am<br />

besten gefällt.<br />

Karriere: Ein Studium wird auch in Zukunft ein Karrieresprungbrett<br />

sein, nirgends sonst sind die Aufstiegsmöglichkeiten besser.<br />

Und Akademiker werden seltener arbeitslos.<br />

Gehalt: Wer ein Studium vorweisen kann, steigt mit einem<br />

deutlich höheren Gehalt in den Berufsmarkt ein, als etwa mit<br />

einer Berufsausbildung. Da lohnt es sich schon, während des<br />

Studiums ein paar Jahre lang den Gürtel enger zu schnallen.<br />

Nachteile<br />

Disziplin und Wille: Ein Studium dauert<br />

lange und ist anstrengend. Das hält nur<br />

durch, wer neben dem nötigen Grips auch<br />

den Willen und die Disziplin mitbringt, das<br />

Studium bis zum Abschluß durchzuziehen.<br />

Kosten: Mehrere Jahre lang ist sparen angesagt,<br />

denn schließlich muss ein Studierender neben<br />

allerlei Gebühren auch seinen Lebensunterhalt<br />

bestreiten. Bei monatlichen<br />

Kosten zwischen 600 und 1.000 €<br />

kommen so schnell gehörige Beträge<br />

zusammen und nebenher jobben ist nur<br />

eingeschränkt möglich.<br />

BAföG und Studienkredite sind nur ein<br />

kleiner Trost, denn beides muss man<br />

schließlich nach Studienende zurückzahlen.<br />

Wenig Praxis: Universitäten vermitteln<br />

sehr viel Theorie. Wie diese dann<br />

in die Praxis umzusetzen ist, steht<br />

allerdings nicht auf dem Lehrplan.<br />

Status: Ein akademischer Grad ist neben beruflichen Aspekten<br />

auch gesellschaftlich vorteilhaft, denn der persönliche Status<br />

steigt.<br />

DAS FACHHOCHSCHUL-STUDIUM<br />

Fachhochschulen (oder auch Hochschulen für angewandte Wissenschaften, University of Applied Sciences) bilden mit<br />

einem stärkeren Praxisbezug aus und bieten hauptsächlich Studiengänge in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Design und<br />

Sozialwesen an. Der Ablauf des Studiums ist klar in der Studienordnung definiert. Oft muss vor Studienbeginn auch ein fachspezifisches<br />

Praktikum absolviert werden. Zugangsvoraussetzung ist die Fachhochschulreife.<br />

Vorteile<br />

Mehr Praxis: Allein schon durch vorgeschriebene Pflichtpraktika<br />

ist der Praxisbezug deutlich größer. Auch der Stoff wird<br />

weniger theorielastig vermittelt.<br />

Unternehmenskontakte: Pflichtpraktika sorgen frühzeitig für<br />

Kontakte zu Firmen, die nach Studienende für den Berufseinstieg<br />

sehr nützlich sind; auch Diplomarbeiten entstehen häufig<br />

im Rahmen von Kooperationen.<br />

Nachteile<br />

Gehalt: Nach den ersten Jahren im Beruf – mit Anfang 30 –<br />

driften die Stundenlöhne zu den Universitätsabsolventen auseinander.<br />

Auch die Beschäftigungsquoten von Uni-Absolventen<br />

sind langfristig deutlich höher.<br />

Kosten: Hier ist kein großer Unterschied zu einer Uni festzustellen,<br />

wenn überhaupt. Die Kosten liegen praktisch gleichauf.<br />

Struktur: Wer Probleme hat, sich selbst effizient zu organisieren,<br />

ist an einer FH goldrichtig, denn das Studium ist stark<br />

verschult. Feste Stundenpläne und klar strukturierte Abläufe<br />

sorgen dafür, dass auch schlechter organisierte Studierende<br />

nicht den Anschluß verlieren.<br />

Nur Fachabi: An einer FH ist keine allgemeine Hochschulreife<br />

erforderlich, das Fachabitur tut´s auch.<br />

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18 ORIENTIERUNG<br />

Das Duale Studium<br />

Das Duale Studium bezeichnet eine Sonderform, nämlich das berufsbegleitende Studium an der Dualen Hochschule (DH). Die<br />

Besonderheit: An einer Dualen Hochschule kann nur studieren, wer einen Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen vorweisen<br />

kann. Duale Studiengänge werden jedoch nicht in allen Fachrichtungen angeboten; am häufigsten sind Ingenieurwissenschaften,<br />

Wirtschaftswissenschaften, Informatik und Wirtschaftsinformatik.<br />

Vorteile<br />

Gehalt: Ein Duales Studium beinhaltet immer auch ein Gehalt,<br />

das vom ausbildenden Betrieb bezahlt wird. Das bedeutet<br />

deutlich mehr finanzielle Spielräume als bei jedem anderen<br />

Studium.<br />

Theorie und Praxis: Durch die konkrete Einbindung in ein<br />

bestimmtes Unternehmen und sich abwechselnde Theorie- und<br />

Praxisphasen besteht ständig ein konkreter Bezug zur realen<br />

Arbeitswelt, was Vieles verständlicher, sinnvoller und nachvollziehbarer<br />

wirken lässt.<br />

Zwei für eines: „Dual“ bedeutet, dass nicht nur eine Ausbildung,<br />

sondern gleichzeitig ein akademisches Studium absolviert<br />

wird. Das heisst: In relativ kurzer Zeit hat man nicht nur<br />

einen Berufsabschluss, sondern auch einen Studienabschluss<br />

in der Tasche.<br />

Übernahme: Das Unternehmen, bei dem Sie ein Duales Studium<br />

absolvieren, übernimmt Sie mit höchster Wahrscheinlichkeit<br />

– nur aus diesem Grund trägt der Betrieb schließlich die<br />

hohen Kosten.<br />

Kein Abitur: Aber die Fachhochschulreife sollte es zumindest<br />

sein. Damit kommt ein Duales Studium auch für begabte und<br />

engagierte Realschulabsolventen in Frage.<br />

Aufstiegschancen: Wer sein Duales Studium mit Erfolg abschließt,<br />

kann mit besten Karriereperspektiven rechnen. Gehalt<br />

und Aufstiegschancen sind überdurchschnittlich gut.<br />

Nachteile<br />

Freizeit: Gibt es nur sehr wenig, Ausbildung und Studium zugleich<br />

bedeutet eine Doppelbelastung, die kaum Raum für anderes<br />

lässt. Fleiß und Durchhaltevermögen sind unverzichtbar.<br />

Festlegung: Das Unternehmen, bei dem Sie ein Duales Studium<br />

absolvieren, prägt Sie auf die eigenen Anforderungen und<br />

bildet vorrangig für die eigenen Bedürfnisse aus. Das kann<br />

ggfls. einen späteren Wechsel erschweren.<br />

Nur Bachelor: Der Erwerb eines Masters (oder gar eine Promotion)<br />

sind nicht vorgesehen. Für den Start ins Berufsleben<br />

muss also ein Bachelor reichen.<br />

FAZIT<br />

!<br />

Die Wahl fällt nicht leicht. Neben Interesse<br />

und der eigenen Persönlichkeit sind auch berufliche<br />

Perspektiven, finanzielle Aspekte sowie<br />

Arbeitsplatz-Sicherheit wichtige Entscheidungsgrößen:<br />

Brauche ich (stark) strukturierte<br />

Abläufe? Oder kann ich mich über mehrere<br />

Jahre selbst motivieren, um laufend am Ball zu<br />

bleiben? Der erste Schritt sollte eine gründliche<br />

Selbstanalyse sein; erst wenn Sie sich ein<br />

realistisches Bild Ihrer eigenen Persönlichkeit<br />

und Fähigkeiten gemacht haben, können Sie<br />

eine fundierte Entscheidung über Ihre<br />

berufliche Zukunft treffen.<br />

www. job-und-chancen.de


SPECIAL STUDIUM 21<br />

Stipendienmöglichkeiten<br />

Wie finde ich das richtige Stipendium für mich? Muss ich einen Einserschnitt haben,<br />

um mich für ein Stipendium bewerben zu können? Wie läuft eine Bewerbung ab?<br />

Seit vielen Jahren unterstützt hier der Elternkompass mit individueller Beratung und Online-Seminaren.<br />

Die erfolgreiche Arbeit wird jetzt als Stipendienkompass fortgesetzt,<br />

um noch deutlicher zu machen, dass die kostenlosen Beratungen allen Interessierten<br />

offenstehen.<br />

Dabei ist der Fokus vor allem auf Studierende und Studieninteressierte mit besonderen<br />

(Bildungs-)Biografien oder mit strukturellen Benachteiligungserfahrungen gerichtet.<br />

Denn was viele nicht wissen: Gute Chancen auf ein Stipendium haben nicht nur<br />

Überflieger:innen. Bei der Stipendienvergabe werden auch weitere Faktoren berücksichtigt,<br />

wie beispielsweise ehrenamtliches Engagement oder biografische Hürden. Die<br />

meisten Stiftungen bieten neben der finanziellen Unterstützung außerdem auch eine<br />

ideelle Förderung in Form von Workshops, Seminaren und Kursen an, die die Geförderten<br />

im Studium stärken und den Übergang in den Beruf erleichtern.<br />

„Die Möglichkeiten von Stipendien als Finanzierungshilfe<br />

eines Studiums sind immer noch nicht ausreichend<br />

bekannt, besonders in nichtakademischen Familien.<br />

Der Informations- und Beratungsbedarf ist hoch.<br />

Der Stipendienkompass füllt hier seit vielen Jahren<br />

eine wichtige Angebotslücke und unterstützt mit seiner<br />

passgenauen Beratung all diejenigen, die sich im deutschen<br />

Stipendiendschungel verloren fühlen. Kostenfrei, individuell<br />

und niedrigschwellig - das ist sein Erfolgsgeheimnis“, so<br />

Tatjana Linke, Geschäftsführerin der aim – Akademie für Innovative<br />

Bildung und Management Heilbronn-Franken, die<br />

den Stipendienkompass seit 2018 unterstützt.<br />

Für die individuelle Beratung über die Online-Seminare<br />

hinaus ist das Team unter der<br />

Telefonnummer 030 278906-777 oder<br />

per E-Mail an info@stipendienkompass.de zu erreichen.<br />

Private Hochschulen sind beliebt<br />

Studienkompass to go:<br />

ein Klick, viele Antworten,<br />

meine Zukunft<br />

Entdecke Highlights aus dem Studienkompass in<br />

der kostenlosen App: Ob Informationen zu Studiengängen,<br />

Ausbildungen, einem Brückenjahr oder<br />

Future Skills – das und vieles mehr gibt es beim<br />

Studienkompass to go!<br />

Private Hochschulen waren noch nie so gefragt wie heute: Rund 343.000 Menschen studierten<br />

hier zuletzt, das entspricht rund 11,6 % aller Studierenden in Deutschland – trotz<br />

Studiengebühren. Die Privaten Hochschulen punkten mit viel Praxisnähe, mit engmaschigerer<br />

und intensiverer Betreuung als die staatlichen Anbieter und mit Flexibilität.<br />

Beruflich vorankommen, mehr verdienen<br />

Am häufigsten belegen Studierende an privaten Hochschulen wirtschaftswissenschaftliche<br />

Fächer, danach folgen Psychologie und Sozialwesen. Neben dem fachlichen Interesse<br />

geben Menschen als Studienmotive an, vor allem im aktuellen Beruf vorankommen,<br />

mehr verdienen, etwas bewegen und sich auf die Unsicherheiten der Arbeitswelt<br />

vorbereiten zu wollen. Eine große Rolle spielt auch Sicherheit: Etwa zwei Drittel erhofft<br />

sich mithilfe des Studiums langfristig einen guten Job. Ganze 46 % wollen sich auf eine<br />

Selbstständigkeit vorbereiten.<br />

Studierende an privaten Hochschulen sind leistungsbereiter<br />

Die Studie zeigt auch: Wer an einer privaten Hochschule studiert, ist leistungsbereit. So<br />

gaben 77 % der Befragten an, sich wesentliche Inhalte im Selbststudium anzueignen<br />

(öffentliche Hochschule: 71 %). 74 % sagten, sie würden hart arbeiten, um möglichst<br />

zügig zu einem Abschluss zu kommen (öffentlich: 70 %).<br />

Wer sich für ein Studium an einer öffentlichen Hochschule entscheidet, begründet das<br />

vor allem mit drei Aspekten: 90 % der Studierenden an öffentlichen Hochschulen sagen,<br />

die private Alternative sei ihnen zu teuer, 61 % hält die Konkurrenz für elitär. Über die<br />

Hälfte fühlt sich nicht genug informiert. Private Hochschule punkten mit attraktiven Studienformaten<br />

und es gibt vielfältige Finanzierungsmodelle.<br />

Quelle: IW-Studie, VPH<br />

Jahresgehalt: Was<br />

Studierende demnächst<br />

verdienen wollen<br />

Die Karriere-App UniNow hat in einer<br />

Umfrage unter ca. einer halben Million<br />

Studierenden herausgefunden, welche<br />

Gehälter diese beim Berufseinstieg erwarten.<br />

Demnach finden rund 80 % ein<br />

Jahresgehalt von mindestens 40.000 €<br />

angemessen.<br />

Studieren ist teuer: Miete, Semestergebühren,<br />

Lernmaterial – alles Kosten, die<br />

nach dem Abschluss wieder reingeholt<br />

werden wollen. Getreu dem Motto: „lange<br />

studiert, jetzt wird abkassiert“, haben<br />

Studierende hohe Erwartungen an ihr<br />

Einstiegsgehalt nach dem Studium. Zu<br />

diesem Ergebnis kommt eine Umfrage<br />

von UniNow, führende App für Studium<br />

und Karriere in Deutschland. Hier finden<br />

Studierende wichtige Informationen<br />

für ihren Hochschulalltag auf einer TÜVzertifizierten<br />

und datenschutzkonformen<br />

Plattform.<br />

Macht Bildung sich bezahlt?<br />

Der Umfrage zufolge halten knapp 40 Prozent<br />

der Studierenden sogar eine Gehaltsspanne<br />

von 40.000 bis 50.000 € für angemessen.<br />

39 Prozent sehen sich gar erst ab<br />

einem Gehalt von 50.000 € ausreichend<br />

entlohnt.<br />

„Wir möchten Studierende dazu ermutigen,<br />

sich frühzeitig mit ihren Karriereoptionen<br />

auseinanderzusetzen und sich auf<br />

ihre Gehaltsverhandlungen vorzubereiten“,<br />

sagt Stefan Wegener, CEO von Uni-<br />

Now. Die Perspektiven zum Berufseinstieg<br />

sind auch stark von individuellen Faktoren<br />

abhängig. Das eigene Verhandlungsgeschick<br />

sowie die regionale Präferenz auf<br />

dem Arbeitsmarkt haben ebenfalls einen<br />

erheblichen Einfluss auf das Gehalt von<br />

Absolventen.<br />

Ein hohes Einstiegsgehalt wird in der Regel<br />

im Bankensektor, in der Automobilindustrie<br />

und im Bereich Gesundheit erreicht.<br />

Ingenieure mit Master können von<br />

den Absolventen aller Studiengänge das<br />

höchste Einstiegsgehalt erwarten.<br />

Quelle: Jobware<br />

www. job-und-chancen.de


22 SPECIAL STUDIUM<br />

Studieren – aber was?<br />

Top Studiengänge mit Zukunft<br />

Der Schulabschluss steht an und die Frage nach dem<br />

Studiengang stellt sich. Bei den Möglichkeiten fällt die<br />

Wahl nicht unbedingt leicht. Ein Kriterium ist, ob ein<br />

Studiengang Zukunftsaussichten für spätere Jobchancen<br />

hat.<br />

KREATIVE STUDIENGÄNGE<br />

• Lehrer/in: Gute Zukunfstaussichten und guter Verdienst.Kreative<br />

Fächer wie Kunst/Musik/Darstellendes<br />

Spiel sind abwechslungsreich und man kann viel Eigeninitiative<br />

einbringen.<br />

• Kunst/Musiktherapie: Ebenfalls haben Kunst- und Musiktherapie<br />

gute Zukunftssicherheit und sind sehr kreative<br />

Studiengänge/Jobs.<br />

• Schmuckdesign: Auch wenn Schmuckdesign durch<br />

Massenproduktion nicht mehr so beliebt ist wie früher,<br />

schätzen viele Kund:innen die Handarbeit. Besonders,<br />

wenn es um Einzelstücke wie Hochzeitsringe oder Andenken<br />

geht, gehen die meisten lieber zu Künstler bzw.<br />

Künstlerinnen.<br />

• Medien/Grafikdesign: Besonders in der heutigen Zeit<br />

sind Medien und Grafikdesign äußerst beliebt.<br />

• Medienmanagement: Social Media und andere Medien sind<br />

nicht mehr wegzudenken, weshalb Studiengänge in der<br />

Medienbranche als zukunftssicher gelten. Dazu sind sie,<br />

besonders wenn es um Social Media Management geht,<br />

äußerst kreativ und innovativ.<br />

• Architektur: Architektur verbindet künstlerische und<br />

mathematische Themen. Architekten und Architektinnen<br />

sind gefragte Jobs, die gut bezahlt sind.<br />

NATURWISSENSCHAFTLICHE STUDIENGÄNGE<br />

• Humanmedizin: Hat viele MINT Anteile und gilt als einer<br />

der gefragtesten Jobs. Jedoch ist das Studium sehr anspruchsvoll.<br />

• Zahnmedizin: Auch die Zahnmedizin ist sehr gefragt und<br />

zukunftssicher.<br />

• Veterinärmedizin: Hat einen hohen MINT Anteil, auch<br />

später im Job haben viele Tierärzte- und Ärztinnen ihre<br />

eigenen Labore und Analyseverfahren.<br />

• Pharmazie: Hoher Chemie-Anteil. Ein sehr gefragter<br />

Job mit guten Gehaltsaussichten.<br />

• Lehrer/in für Mathe/Chemie/Physik/Biologie: Lehrende<br />

haben viel Zukunftssicherheit und werden gut bezahlt.<br />

Es können im Lehramt Studium auch mehrere MINT Fächer<br />

verbunden werden.<br />

• Chemieingenieurwesen: Schnittstelle zwischen Chemie<br />

und Prozesswissenschaften. Inhalte sind besonders Mathematik,<br />

Physik und Chemie. Der Studiengang ist sehr<br />

gefragt und hat gute Aufstiegschancen.<br />

• Verfahrenstechnik: Verbindet chemische und technischphysische<br />

Prozesse. Man verbringt viel Zeit im Labor,<br />

aber zeichnet auch Bauteilen oder plant Baukonzepte.<br />

INGENIEUR STUDIENGÄNGE<br />

• Maschinenbau: Beliebter Studiengang mit guten Zukunftsaussichten.<br />

Hier geht es bspw. um Flugzeugtriebwerke<br />

oder Roboter für Lebensmittelproduktionen.<br />

Quelle: StudySmarter<br />

www. job-und-chancen.de


SPECIAL STUDIUM 23<br />

Schwerpunkte sind z. B. Mechanik, Elektrotechnik &<br />

Thermodynamik.<br />

• Bauingenieurwesen: Zählt zu den klassischen und beliebtesten<br />

Ingenieurwissenschaften. Die Einsatzmöglichkeiten<br />

sind groß und beinhalten alles vom Planen zur<br />

Konstruktion und Instandhaltung von Bauwerken.<br />

• Elektrotechnik: In der heutigen Zeit dreht sich alles um<br />

Elektrizität und Energie. Durch den technischen Fortschritt<br />

entstehen ständig neue Anwendungsbereiche.<br />

Die Schwerpunkte sind Elektronik, Informatik, Messund<br />

Regeltechnik.<br />

• Wirtschaftsingenieurwesen: Verbindet Technik und<br />

BWL. Die begehrten Fachkräfte sind in der Logistik, Vertrieb<br />

und Marketing oder Produktion zu finden.<br />

SOZIALE STUDIENGÄNGE<br />

• Psychologie: Das klassische Psychologie-Studium ist<br />

zwar anspruchsvoll, jedoch hat man als Psycholog:in<br />

sehr gute Berufsaussichten.<br />

• Pädagogik: Unter den Pädagogikschirm fallen viele Erziehungsberufe<br />

wie z. B. Sonderpädagogik oder Medienpädagogik.<br />

Jobs gibt es in vielen verschiedenen Gebieten.<br />

• Soziale Arbeit: Beliebter Studiengang mit breitem Anwendungsgebiet,<br />

z. B. Hilfe in Krisensituationen oder<br />

Präven-tionsarbeit.<br />

• Ergotherapie: Unterstützt Menschen, eine durch Verletzung,<br />

Krankheit oder Behinderung verlorengegangene<br />

oder noch nicht erlernte Fähigkeit zu erlangen.<br />

• Gesundheitsmanagement: Verbindet ökonomische und<br />

gesundheitswissenschaftliche Inhalte. Die stetig neuen<br />

medizintechnischen Entwicklungen müssen mit dem<br />

vorhandenen Pflegepersonal gemanagt werden.<br />

GEISTESWISSENSCHAFTLICHE STUDIENGÄNGE<br />

• Journalismus: Oft werden im Journalismus nach Leuten<br />

mit einem Studium der Sprach-, Literatur- oder Kulturwissenschaften<br />

gesucht.<br />

• Jura: Gehört zu den Geisteswissenschaften und ist ein<br />

sehr gefragtes, aber auch sehr schwieriges Studium.<br />

• Kommunikations- und Medienwissenschaften: Hier beschäftigt<br />

man sich mit der menschlichen Kommunikation<br />

und der Funktion, Wirkung und Einflüssen von Medien<br />

auf die Gesellschaft.<br />

• Verlagswesen: Im Verlagswesen arbeiten viele Sprachwissenschaftler<br />

und -wissenschaftlerinnen. Man begegnet<br />

Fachgebieten wie Lektorat, Vertrieb, Presse oder<br />

Rechte und Lizenzen.<br />

WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT<br />

• Wirtschaftsinformatik: Verbindet Informatik mit wirtschaftswissenschaftlichen<br />

Themen. Typische wirtschaft-liche<br />

Schwerpunkte wie Unternehmensführung,<br />

Marketing und Vertrieb und Informatikschwerpunkte<br />

wie Webtechnologien, Betriebssysteme oder Softwaretechnik.<br />

• BWL: Damit stehen viele Türen offen, da es eine Vielzahl<br />

von Schwerpunkten, wie Projektmanagement,<br />

Marketing oder Unternehmensführung gibt. Auf dem<br />

Arbeitsmarkt wird man mit BWL einen guten Job finden.<br />

• Data Science: Bei Data Science werden große Datenmengen<br />

analysiert und für Firmen aufgearbeitet. Hier<br />

erwarten dich vor allem Themen mit Mathematik, Programmierung,<br />

Informatik und Statistik. Jobs in verschiedenen<br />

Bereichen wie Marketing oder Medizin arbeiten.<br />

• Marketing/Digitales Marketing: Das Studium ist sehr<br />

vielfältig und hat ein breites Anwendungsgebiet. Besonders<br />

Online Marketing wird auch in Zukunft stark gebraucht<br />

und gilt als sicherer Job.<br />

• Digital Transformation: Hier geht es um die digitale<br />

Transformierung von Unternehmen, was in der heutigen<br />

Zeit ein Muss ist. Jobs in diesem Gebiet sind deshalb<br />

sehr gefragt.<br />

• Wirtschaftspsychologie: Ähnlich wie BWL ein sehr vielseitiges<br />

Studium, das Wirtschaft und Psychologie verbindet.<br />

Spätere Jobs gibt es z. B. im Marketing, Change<br />

Management oder PR.<br />

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24 SPECIAL STUDIUM<br />

Universität oder Fachhochschule?<br />

Rund die Hälfte aller Hochschulen in Deutschland sind Fachhochschulen (FH) bzw. Hochschulen für angewandte<br />

Wissenschaften (Universities of Applied Sciences, UAS), ein Viertel sind Universitäten. Daneben gibt<br />

es noch einzelne Spezial-Hochschulen, etwa Kunst-, Musik, Schauspiel- und Filmhochschulen, Pädagogische<br />

oder Theologische Hochschulen. Verwaltungsfachhochschulen bilden speziell für eine Karriere in Behörden oder<br />

Ministerien aus. Private Hochschulen sind bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich FHs.<br />

Erkennt man am Namen, ob es sich um eine Uni oder<br />

eine FH handelt?<br />

Der Oberbegriff für beides ist Hochschule. Die meisten Universitäten<br />

tragen ihre Bezeichnung auch in ihrem Namen, etwa die<br />

Humboldt-Universität zu Berlin. Nur noch rund 30 FHs heißen<br />

auch „Fachhochschule“. Viele andere nennen sich nun „Hochschule“<br />

oder „Hochschule für angewandte Wissenschaften“.<br />

Wo gibt es eine größere Auswahl an Fächern?<br />

An einer Universität hat man in der Regel die größere Auswahl.<br />

An sogenannten Volluniversitäten gibt es Studiengänge aller<br />

Fachbereiche. FHs bieten meist ein kleineres Fächerspektrum an.<br />

Welche Fächer kann man nur an einer Uni studieren,<br />

welche nur an einer FH?<br />

Fächer wie Lehramt, Medizin, Jura oder Theologie können<br />

ausschließlich an Universitäten studiert werden. Viele andere<br />

Fächer werden an beiden Hochschultypen angeboten. Studiengänge<br />

im sozialen Bereich wie Soziale Arbeit oder Pflegewissenschaften<br />

gibt es aktuell fast nur an FHs.<br />

Was sind die wichtigsten Vorteile eines Uni-Studiums?<br />

Bei Universitäten ist alles ein bisschen größer, sowohl was die<br />

Zahl der Studierenden als auch die Universitätsstadt angeht.<br />

Dadurch lernt man auf der einen Seite mehr Leute kennen und<br />

hat ein größeres Kultur-, Sport- oder Freizeitangebot. Andererseits<br />

sind die Lebenshaltungskosten und Mieten höher. Da es an<br />

Universitäten viele Master-Angebote gibt, muss man nach dem<br />

Bachelor nicht zwingend die Hochschule wechseln und kann im<br />

gewohnten Umfeld bleiben. Wer schon zu Studienbeginn weiß,<br />

dass er einen Doktor machen oder forschen möchte, sollte sich<br />

an einer Uni einschreiben.<br />

Was sind die wichtigsten Vorteile eines FH-Studiums?<br />

Wer eine Hochschule in der Nähe sucht, hat bei FHs eine größere<br />

Chance, fündig zu werden. Es gibt fast doppelt so viele<br />

FHs wie Universitäten und sie sind oft auch an kleineren<br />

Standorten. Hier ist es in der Regel leichter, bezahlbaren<br />

Wohnraum zu finden. Die Zahl der Studienanfänger pro<br />

Semester ist an FHs ebenso wie die Zahl der Seminarteilnehmer<br />

oft geringer. Wer schon zu Beginn des Studiums<br />

einen starken Bezug zur späteren Berufspraxis<br />

haben möchte, sollte sich an einer FH einschreiben.<br />

Gibt es Unterschiede bei der Zulassung?<br />

Für einen Studienplatz an einer FH reicht das Fachabitur,<br />

an Universitäten benötigt man für die<br />

Einschreibung das Abitur. Zulassungsbeschränkte<br />

Studiengänge, also solche, für die<br />

man sich bewerben muss, gibt es an beiden<br />

Hochschultypen. Bei FHs ist deren Anteil jedoch<br />

etwas höher als an Unis.<br />

Ist man an einer FH schneller fertig<br />

mit dem Studium?<br />

Nein, zumindest was einen Masterabschluss<br />

angeht – bei beiden Hochschultypen<br />

geht man von einer Studiendauer<br />

von 10 Semestern aus.<br />

Unterschiede gibt es nur beim Bachelor/Master-Verhältnis.<br />

An der Uni folgt auf ein meist 6-semestriges Bachelor-<br />

Studium ein 4-semestriges Masterstudium. An der FH ist der<br />

Anteil 7 zu 3 Semester.<br />

Gibt es Unterschiede bei BAföG, Stipendien, Nebenjobs<br />

und Co.?<br />

Nein, BAföG, Stipendien oder Studienkredite erhält man für beide<br />

Hochschultypen. Unterschiede kann es höchstens beim Angebot<br />

an möglichen studentischen Nebenjobs geben. Hier gibt<br />

es an einer großen Universität bzw. Unistadt automatisch mehr<br />

Stellen und Job-Angebote als an einer FH in einer Kleinstadt.<br />

Wie unterscheiden sich die Lehrenden?<br />

Uni-Professoren kommen in der Regel aus der Forschung, FH-<br />

Professoren kommen aus der Berufspraxis. Das bedeutet, sie<br />

haben nach ihrem Studium drei bis fünf Jahre außerhalb einer<br />

Hochschule gearbeitet. Der direkte Kontakt mit den Professoren<br />

ist an einer FH meist enger und direkter. Das liegt daran, dass<br />

sie mehr Lehrveranstaltungen halten müssen als Uni-Profs, bei<br />

denen das Thema Forschung einen größeren Stellenwert hat.<br />

Wo kann man leichter ein Auslandssemester machen?<br />

Es ist an jeder Hochschule möglich, eine Zeit im Ausland zu verbringen.<br />

Auch kleine FHs sind mittlerweile gut vernetzt.<br />

Was ist ein Praxissemester?<br />

In fast jedem Studiengang an einer FH gibt es auch das sogenannte<br />

Praxissemester während der Bachelorphase. Hier macht<br />

man ein Praktikum für die Dauer eines Semesters in einem Betrieb.<br />

Wegen des Praxissemesters dauert ein FH-Studium im Bachelor<br />

meist ein Semester länger als an der Uni.<br />

Wo gibt es duale Studiengänge?<br />

Der überwiegende Teil dualer Studiengänge wird von FHs angeboten,<br />

aber es gibt auch Angebote von Universitäten. Duale<br />

Hochschulen bieten, wie der Name schon sagt, nur Duale<br />

Studiengänge an. Eine besonders beliebte Form des<br />

dualen Studiums ist ein Studiengang mit integrierter<br />

Berufsausbildung: das bedeutet man hat am Ende<br />

einen Berufs- und einen Bachelorabschluss und verbringt<br />

abwechselnd Zeit an der Uni und im Unternehmen.<br />

Kann man zwischen Uni und FH wechseln?<br />

Ein Wechsel zwischen Bachelor- und Masterstudium<br />

ist zwischen FH und Universität<br />

möglich. Wie bei jedem Hochschulwechsel<br />

wird dann allerdings grundsätzlich geprüft,<br />

welche Leistungen angerechnet werden,<br />

bzw. ob noch einzelne Kurse nachgeholt<br />

werden müssen.<br />

Kann man an einer FH auch promovieren?<br />

Mittlerweile kann man auch an FHs<br />

promovieren und muss nicht mehr<br />

die Hochschule wechseln, weil einige<br />

FHs mit Universitäten kooperieren.<br />

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SPECIAL STUDIUM 25<br />

Der NC – Was kann ich wo studieren?<br />

Immer größere Anteile der Abiturjahrgänge streben ein Studium an, aber auch immer mehr Personen ohne schulische<br />

Hochschulzugangsberechtigung und Berufstätige drängen an die Hochschulen – Hochschulbildung wird<br />

in Deutschland zunehmend zum Normalfall. Da stellt sich für Studieninteressierte eine zentrale Frage: Welche<br />

Chance habe ich auf das Studium meiner Wahl? Und hier kommt der Numerus Clausus (NC) ins Spiel.<br />

Was man über den NC wissen sollte:<br />

Wer studieren möchte, muss sich früher oder später mit dem<br />

NC auseinandersetzen und sei es, um festzustellen, dass der<br />

gewünschte Studiengang NC-frei ist. Leider kursiert zu diesem<br />

Thema viel Halbwissen.<br />

Was ist der Numerus Clausus?<br />

Ein Numerus Clausus bedeutet, dass es nur<br />

eine bestimmte Anzahl an Studienplätzen in<br />

diesem Studiengang gibt. Und nicht, wie oft<br />

angenommen, eine bestimmte erforderliche<br />

Abiturnote. Vielmehr werden auf Grundlage<br />

eines Hochschulauswahlverfahrens oder der<br />

Wartezeit Ranglisten gebildet, anhand derer<br />

die zur Verfügung stehenden Studienplätze<br />

!vergeben werden.<br />

Für über die Hälfte der in Deutschland angebotenen Studiengänge<br />

gibt es keinen NC! Im Regelfall reicht die Hochschulzugangsberechtigung<br />

aus, um sich in den Studiengang einzuschreiben.<br />

Für die anderen Studiengänge gibt es einen NC.<br />

Wie und wo bewerbe ich mich?<br />

Es gibt drei verschiedene Fälle: kein NC, lokaler NC und bundesweiter<br />

NC. Welche Variante jeweils zutrifft, kann man entweder<br />

auf den Webseiten der Hochschulen und Studiengänge herausfinden<br />

oder zentral über die Studiengangsuche auf<br />

www.hochschulkompass.de.<br />

Kein NC:<br />

Hier kann man sich, wenn die Zulassungsvoraussetzungen<br />

erfüllt sind – man also in der Regel die Hochschulreife<br />

nachweisen kann – einfach bei der Hochschule einschreiben.<br />

Allerdings sind hier trotzdem die Bewerbungsfristen<br />

zu beachten. Wer sich rechtzeitig beworben hat und die<br />

Zulassungsvoraussetzungen erfüllt, hat den Platz aber<br />

sicher. Die Hochschule kann nicht nachträglich einen „Einschreibestopp“<br />

verhängen, wenn sich zu viele bewerben,<br />

sondern muss jeden nehmen.<br />

Lokaler NC:<br />

Hier muss man sich direkt bei der Hochschule für einen<br />

Platz bewerben. Die Hochschule wählt dann die „besten/<br />

passendsten“ Bewerber aus und bietet diesen dann einen<br />

Studienplatz an. Wer den Platz annehmen möchte, muss<br />

sich – fristgerecht – einschreiben, sonst verfällt der angebotene<br />

Platz. Für einige Studiengänge mit lokalem NC ist<br />

auch die Stiftung für Hochschulzulassung zuständig.<br />

Bundesweiter NC:<br />

Dieser gilt für die Fächer Medizin, Tiermedizin, Zahnmedizin<br />

und Pharmazie (an staatl.Hochschulen). Hier ist die Bewerbung<br />

an die Stiftung für Hochschulzulassung zu richten.<br />

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26 SPECIAL STUDIUM<br />

Fristen und Termine bis zum Start!<br />

Schlusstermine, Ausschlussfristen: Bis zum Beginn eines Studiums sollte man den Kalender genau im Auge<br />

behalten, um nichts Wichtiges zu verpassen – schließlich wäre es extrem ärgerlich, das Wunschstudium nicht<br />

antreten zu können, nur weil man etwas verschlafen hat.<br />

EIN JAHR VOR DEM ABI<br />

Noch ist scheinbar viel Zeit. Das Beste ist, sich jetzt die<br />

Wunsch-Uni(s) näher anzuschauen. Dabei sind Tage der offenen<br />

Tür nützlich, aber auch Abi-Messen geben wichtigen Input. Teilweise<br />

werden für Schüler auch Schnupperstudien während der<br />

Ferien angeboten. Ansonsten gilt: informieren!<br />

• Wird ein Praktikum vor dem Studium empfohlen oder ist es<br />

Pflicht? Dann sollten Sie sich jetzt um etwas Passendes bewerben.<br />

• Möchten Sie ein FSJ oder ein FÖJ absolvieren? Dann sollten<br />

Sie nach Einsätzen suchen, die Ihnen später im Studium weiterhelfen,<br />

sei es durch Verbesserung Ihrer Sprachkenntnisse<br />

(FSJ im Ausland), sei es durch den Erwerb von Hintergrundbzw.<br />

praktischem Wissen durch einen pflegerischen Einsatz<br />

für Studiengänge im medizinischen oder sozialen Bereich.<br />

Jetzt sollten Sie planen, was Sie machen wollen.<br />

• Sportstudenten müssen Eignungsprüfungen ablegen. Am<br />

besten, Sie starten mit Ihrem Training frühzeitig.<br />

• Wer Kunst oder Musik studieren möchte, muss sich mit einer<br />

Mappe bewerben bzw. eine Aufnahmeprüfung ablegen. An<br />

den meisten Hochschulen finden Mappen-Beratungen zwischen<br />

Oktober und April statt.<br />

• Wer Human- oder Zahnmedizin studieren möchte, sollte sich<br />

zwischen Anfang Dezember und Mitte Januar online unter<br />

www.tms-info.org für den Medizinertest anmelden. Der Test<br />

selbst findet im Frühjahr statt.<br />

Die Teilnahme ist freiwillig, kann aber die Chance auf einen<br />

Studienplatz erhöhen.<br />

FEBRUAR<br />

• Bewerbung: Ab jetzt (bis Mitte Juli) kann man sich bei vielen<br />

privaten Hochschulen bewerben. Also: Über die genauen<br />

Fristen informieren!<br />

• Künstler/Musiker: Je nach Hochschule können Sie ab jetzt<br />

(bis Mai) Ihre Mappe abgeben bzw. sich für die Eignungsprüfung<br />

anmelden. Die Prüfungen selbst finden zwischen März<br />

und Juli statt.<br />

• Design/Architektur: Jetzt geben Sie Ihre Mappe ab und melden<br />

sich (je nach Fristen der gewünschten Uni) zur Eignungsprüfung<br />

an. Die Prüfungen finden meist von Mai bis Juli statt.<br />

• Sport: Zur Eignungsprüfung anmelden – die Prüfungen finden<br />

ebenfalls von Mai bis Juli statt.<br />

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SPECIAL STUDIUM 27<br />

APRIL<br />

• Wissen Sie schon, wie Sie Ihr Studium finanzieren? Jetzt haben<br />

Sie noch Zeit, sich z.B. um Stipendien zu bewerben.<br />

• Für angehende Mediziner: Wenn die Wunsch-Uni den Medizinertest<br />

berücksichtigt, sollten Sie jetzt teilnehmen, um Ihren<br />

Abi-Schnitt aufzubessern.<br />

MAI<br />

• Jetzt sollten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen für Ihre Wunschhochschule<br />

vorbereiten – das nimmt Zeit in Anspruch! Unbedingt<br />

den genauen Schlusstermin erfragen: Obwohl an den<br />

meisten Unis bis Mitte Juli Bewerbungen möglich sind, ist<br />

mancherorts bereits im Mai oder Juni Schluss!<br />

• Einen Krankenversicherungsnachweis für die Einschreibung<br />

besorgen.<br />

JUNI<br />

• Medizin: Ende Juni können Sie Ihre Ergebnisse im Medizinertest<br />

im Internet abrufen.<br />

• Neu in der Stadt? Am Gymnasium läuft kein Unterricht mehr<br />

- das ist jetzt die ideale Zeit, um die neue Stadt, das Umfeld<br />

der Wunschuni und die angesagten Viertel, das Nachtleben<br />

und die Angebote für Studenten zu erkunden.<br />

JULI<br />

• Schlusstermin nicht verpassen: Am 15. Juli ist Bewerbungsschluss<br />

für die bundesweit zulassungsbeschränkten Fächer<br />

Human-, Zahn- und Tiermedizin sowie Pharmazie auf der<br />

Website www.hochschulstart.de<br />

• Der 15. Juli ist ebenfalls für viele örtlich zulassungsbeschränkte<br />

Fächer Bewerbungsschluss.<br />

AUGUST<br />

• www.hochschulstart.de verschickt für die bundesweit zulassungsbeschränkten<br />

Studienfächer die Zusagen für die Plätze<br />

nach den besten Noten und der längsten Wartezeit (jeweils<br />

20 %).<br />

• Wenige Tage später werden auch die Bescheide über die Vorauswahl<br />

für die nächsten 60 % der Studienplätze in bundesweit<br />

zulassungsbeschränkten Studiengängen verschickt.<br />

• Ab Mitte August versenden die Hochschulen zumeist die Zusagen<br />

für die örtlich zulassungsbeschränkten Studiengänge.<br />

• Wenn Sie jetzt eine Zusage haben, sollten Sie sich langsam<br />

nach einem Zimmer in einer WG oder einem Wohnheimplatz<br />

umsehen.<br />

• Einschreibungstermin: Schauen Sie auf der Website Ihrer<br />

Hochschule nach, wie die Terminlage ist. Meist findet die<br />

Einschreibung zwischen Mitte August und Ende September<br />

statt.<br />

• Lassen Sie sich die Bezahlung der Einschreibegebühr quittieren.<br />

• BAföG: Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, die geforderten Unterlagen<br />

für Ihren Antrag zusammenzustellen; die Einreichung<br />

sollte spätestens bis Semesterbeginn erfolgen, besser früher.<br />

• Wissenslücken: Nutzen Sie die Möglichkeit, mit Vorbereitungskursen<br />

Lücken zu schließen, um möglichst fit ins Semester<br />

zu starten. Praktisch alle Hochschulen bieten derlei<br />

Kurse an.<br />

SEPTEMBER<br />

• An vielen Fachhochschulen startet bereits jetzt das Semester,<br />

ebenso die Vorlesungen.<br />

• Bis Ende September werden die Zusagen und Ablehnungen<br />

in den bundesweit zulassungsbeschränkten Fächern verschickt.<br />

• Ablehnung erhalten? Je nach Hochschule können Sie sich bis<br />

Mitte Oktober für die Losverfahren an den einzelnen Hochschulen<br />

bewerben.<br />

• Und sonst: Nebenjob? Spracheinstufungstests?<br />

Semesterticket, Bibliotheksausweis? Jetzt ist<br />

Zeit für die nicht ganz so wichtigen Dinge.<br />

OKTOBER<br />

• Jetzt geht’s an den Universitäten<br />

los; Vorlesungsbeginn ist meist<br />

Mitte Oktober.<br />

• Bis Mitte Oktober werden<br />

auch die Zulassungen<br />

für die Nachrückrunde<br />

im Zulassungsverfahren<br />

für<br />

die bundesweit<br />

zulassungsbeschränkten<br />

Studienfächer<br />

verschickt.<br />

www. job-und-chancen.de


28 SPECIAL STUDIUM<br />

Welche Abschlüsse gibt es?<br />

Neben der Wahl eines Studiengangs und einer Hochschule sollte die Wahl des Studienabschlusses ebenfalls<br />

ein Teil der Studien- und Berufsplanung sein. Die Wahl eines Studienfaches bestimmt oftmals schon, welcher<br />

Abschluss erlangt werden kann. Allerdings bieten nicht alle Hochschulen die Abschlüsse, die generell in einem<br />

Studienfach möglich sind, auch unbedingt an.<br />

Inzwischen gibt es oft keine Wahl mehr – die meisten Studiengänge<br />

gibt es nur noch mit Bachelor-Abschluss, darauf aufbauend<br />

den Master. Einige Uni-Studiengänge sind weiterhin nur mit<br />

Staatsexamen (staatlicher Prüfung) möglich, wie Human-, Tierund<br />

Zahn-Medizin sowie Pharmazie. Diplom und insbesondere<br />

Magister gibt es nur noch sehr selten. Gemeinsam haben alle<br />

Abschlüsse, dass sie berufsqualifizierend sind.<br />

Der BACHELOR ist ein erster Studienabschluss, den es weltweit<br />

in vielen Ländern gibt. Ein Bachelorstudium dauert normalerweise<br />

3 bis 4 Jahre. Am Ende wird eine Abschlussarbeit geschrieben.<br />

Dann darf man sich je nach Fachbereich zum Beispiel Bachelor<br />

of Arts, Bachelor of Science oder Bachelor of Engineering<br />

nennen. Mit einem Bachelorabschluss ist man in vielen Berufen<br />

schon grundlegend gerüstet für die Arbeitswelt.<br />

Der Bachelorabschluss berechtigt grundsätzlich dazu, ein Masterstudium<br />

aufzunehmen. Die Hochschulen können aber weitere<br />

Voraussetzungen für den Zugang zum Masterstudium festlegen.<br />

Ein MASTER ist ein weiterführender Abschluss, mit dem Wissen<br />

vertieft wird. Das Studium dauert in der Regel ein bis 2 Jahre.<br />

Das Masterstudium baut meist auf einem Bachelorabschluss auf<br />

(„konsekutiver Master“). Es ist auch möglich, nach dem Bachelor<br />

erst einmal Berufspraxis zu sammeln und dann ein Masterstudium<br />

anzuhängen („weiterbildender Master“).<br />

Masterabschlüsse, die an Universitäten und gleichgestellten<br />

Hochschulen oder an Fachhochschulen erworben wurden, berechtigen<br />

grundsätzlich zur Promotion. Sie eröffnen auch den<br />

Zugang zu den Laufbahnen des höheren Dienstes in der öffentlichen<br />

Verwaltung.<br />

Was heißt eigentlich B.A., B.Sc. oder<br />

B.Eng.?<br />

Die Abkürzungen stehen für die Art des Abschlusses, sprich<br />

den Akademischen Grad, der beim Absolvieren eines Studiengangs<br />

erreicht wird. Die Abkürzungen bestehen aus zwei Teilen:<br />

B. bzw. M. steht für den Grad des Bachelors oder Masters,<br />

A., Sc. oder Eng. für die jeweilige Studienrichtung.<br />

• B. A.: Bachelor of Arts<br />

Absolventen der Sozial-, Sprach-, Kultur-, Informationsund<br />

Wirtschaftswissenschaften<br />

• B. Sc.: Bachelor of Science<br />

Absolventen der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik,<br />

Natur- und Technik- bzw. Ingenieurwissenschaften), Wirtschaftswissenschaften<br />

und Psychologie<br />

• LL. B.: Bachelor of Laws<br />

Absolventen der Rechtswissenschaften<br />

• B. Ed.: Bachelor of Education<br />

Absolventen des Lehramtsstudiums<br />

• B. Eng.: Bachelor of Engineering<br />

Absolventen der Ingenieurwissenschaften, an Kunst- und<br />

Musikhochschulen kommen außer dem Bachelor of Arts<br />

folgende Abschlussbezeichnungen hinzu:<br />

• B. F. A.: Bachelor of Fine Arts<br />

Absolventen der Studiengänge zur (bildenden) Kunst<br />

• B. Mus.: Bachelor of Music)<br />

Absolventen musischer Studiengänge<br />

• B.M.A.: Bachelor of Musical Arts<br />

Operngesang<br />

Einige Studiengänge schließen mit einer staatlichen Prüfung<br />

ab, dem STAATSEXAMEN. Dazu gehören Human-, Tier- und<br />

Zahnmedizin, Rechtswissenschaften, Pharmazie, Lebensmittelchemie<br />

und je nach Bundesland auch einige Lehramtsstudiengänge.<br />

Mit bestandenem Staatsexamen ist die Zulassung zu bestimmten<br />

Berufen beziehungsweise Vorbereitungsdiensten verbunden.<br />

Auf das erste Staatsexamen folgt dann meist noch ein<br />

zweites oder drittes Staatsexamen, oft nach einer praktischen<br />

Phase, zum Beispiel einem Referendariat.<br />

Ein Diplomstudiengang dauert in der Regel 3 bis 5 Jahre. Er<br />

besteht aus einem Grund- und einem Hauptstudium in einem<br />

einzelnen Fach. Nach dem Grundstudium muss eine Zwischenprüfung<br />

abgelegt werden, nach dem Hauptstudium wird eine<br />

Diplomarbeit geschrieben.<br />

Diplomstudiengänge werden derzeit nur noch vereinzelt angeboten.<br />

Sie wurden in den vergangenen Jahren weitgehend durch<br />

Studiengänge mit Bachelor- und Masterabschluss ersetzt.<br />

Analog dazu<br />

bauen sich<br />

auch die Abkürzungen<br />

der Masterstudiengänge<br />

auf: M.A., M.Sc., LL.M.,<br />

M.Ed. usw.<br />

Darüber hinaus gibt es<br />

noch den MBA, den<br />

Master of Business<br />

Administration für weiterbildende<br />

und nichtkonsekutive<br />

Masterstudiengänge.<br />

PROMOTIONEN sind an Universitäten und Fachhochschulen<br />

möglich. Bis auf wenige Ausnahmen ist die Promotion Voraussetzung<br />

für eine wissenschaftliche Laufbahn. Bedingung ist in<br />

der Regel einer der Hochschulabschlüsse Master oder Staatsexamen.<br />

Nach der Promotion bekommt man den akademischen<br />

Titel eines Doktors verliehen.<br />

www. job-und-chancen.de


SPECIAL STUDIUM 29<br />

Studienfinanzierung<br />

Viel Lernen, wenig Geld – ein Studium macht sich oft erst im Nachhinein bezahlt. Aber erst einmal muss man<br />

sich das Studium überhaupt leisten können. 930 € geben Studierende durchschnittlich im Monat für Lebenshaltungskosten<br />

aus.<br />

Knapp zwei Drittel der Studierenden in Deutschland erhalten<br />

dabei Unterstützung der Eltern. Trotzdem sollte man andere<br />

Möglichkeiten in Betracht ziehen, denn die Eltern haben oft<br />

nicht genug Geld, um das gesamte Studium ihrer Kinder finanziell<br />

zu stemmen. Es gibt nicht nur einen Weg, das Studium zu<br />

finanzieren: BAföG, Studienkredite, Bildungsfonds, Nebenjobs<br />

oder Stipendien - meist ist eine Mischung sinnvoll.<br />

Unterstützung von den Eltern<br />

Für viele sind die Eltern nach wie vor die größten Sponsoren.<br />

Sie sind in erster Linie für die Kosten des Lebensunterhaltes<br />

ihres Kindes während eines Studiums verantwortlich. Besteht<br />

auch ein rechtlicher Anspruch? Ja – solange sich das Kind in<br />

der Erstausbildung befindet, kein eigenes Einkommen bezieht<br />

und das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, sind die Eltern<br />

zur finanziellen Unterstützung verpflichtet. Erst wenn die Eltern<br />

dazu nicht oder nur zum Teil in der Lage sind, gibt es BAföG.<br />

Hilfe vom Staat: BAföG<br />

Sollten im Elternhaus die finanziellen Voraussetzungen für ein<br />

Studium fehlen, gibt es Hilfe vom Staat. Die Abkürzung BAföG<br />

steht für das Bundesausbildungsförderungsgesetz, das den<br />

Start in die berufliche Zukunft für Studierende mit einer Kombination<br />

aus Zuschüssen und einem zinslosen Darlehen absichert.<br />

Grundsätzlich können Studierende an Hochschulen sowie<br />

Berufsakademien, deren Abschlüsse nach Landesrecht Hochschulabschlüssen<br />

gleichgestellt sind, BAföG beantragen. Das<br />

gilt auch für private Hochschulen und private Berufsakademien.<br />

Ob und wie viel BAföG monatlich gezahlt wird, hängt von den<br />

persönlichen Lebensumständen und der gewählten Ausbildungsform<br />

ab. Die Förderung ist abgestimmt auf die individuellen finanziellen<br />

Möglichkeiten der Antragstellenden und ihrer Familien.<br />

Die Hälfte der BAföG-Förderung ist ein Zuschuss, der nicht<br />

zurückgezahlt werden muss. Die andere Hälfte wird als zinsloses<br />

Darlehen gewährt. Die Rückzahlung erfolgt zu günstigen<br />

Bedingungen: Mehr als 10.010 € sind auf keinen Fall zurückzuzahlen,<br />

auch wenn das Darlehen höher war. Rückzahlungsbeginn<br />

ist fünf Jahre nach Ablauf der Förderungshöchstdauer. In<br />

der Regel ist die Rückzahlung des Darlehensanteils beim BAföG<br />

nach 6,5 Jahren abgeschlossen.<br />

Wichtig: Die Förderung beginnt frühestens mit dem Antragsmonat,<br />

auch dann, wenn die Ausbildung schon früher begonnen<br />

hat! Wer BAföG-berechtigt ist, kann trotzdem einen Ferien- oder<br />

Nebenjob ausüben.<br />

Kredite – verschuldet vor dem ersten Gehalt?<br />

Bei einem Studienkredit sieht das schon etwas anders aus: Das<br />

von den Banken geliehene Geld muss vollständig zurückgezahlt<br />

werden, und das mit Zinsen. Achtung - die Zinssätze variieren<br />

stark, diese sollte man vor Abschluss prüfen und mit anderen<br />

Angeboten vergleichen.<br />

Bildungsfond – Kredit ohne Überschuldung<br />

Ein Bildungsfond funktioniert wie ein Kredit - abgesehen von<br />

den Rückzahlungsmodalitäten. Anders als bei einem Studienkredit<br />

erfolgt die Rückzahlung einkommensabhängig und erst nach<br />

erfolgreichem Berufseinstieg. Der Studierende erteilt dem Fond<br />

das Recht, von seinem späteren Einkommen für eine festgelegte<br />

Zeit einen bestimmten Prozentsatz einzuziehen. Das kann am<br />

Ende etwas mehr, aber auch etwas weniger sein als der Betrag,<br />

den sich der Student vorher geliehen hat. In jedem Fall aber nur<br />

so viel, wie man sich monatlich leisten kann. Somit besteht ein<br />

deutlich geringeres Risiko an Überschuldung.<br />

Geheimtipp Stipendium – Bewerben lohnt<br />

sich<br />

Aktuell beziehen nur fünf Prozent der Studierenden Geld in Form<br />

eines Stipendiums. Dabei sind die Chancen, ein Stipendium zu<br />

ergattern, größer als gedacht. Was viele nicht wissen: Ein Stipendium<br />

ist nicht nur etwas für Überflieger, auch „Normalos“<br />

haben eine Chance. Neben 13 großen Organisationen unterstützen<br />

mehr als 2.500 kleinere Stiftungen und Institutionen bei der<br />

Finanzierung.<br />

Nebenjob – gut für Geldbeutel und<br />

Lebenslauf<br />

Wenn das Studium die Möglichkeit lässt, nebenher zu jobben,<br />

ist das sinnvoll – idealerweise mit flexiblen Arbeitszeiten und in<br />

einem Bereich, in dem man später auch arbeiten möchte. Denn<br />

das macht sich gut im Lebenslauf.<br />

Wichtig: Damit keine Probleme mit der Kranken- und Sozialversicherung<br />

entstehen, sollte die hierfür geltende Einkommensgrenze<br />

von 6.240 € im Jahr beachtet werden. Hierbei gilt „brutto<br />

gleich netto“, da Studierende – egal ob Mini- oder Nebenjob als<br />

studentische Hilfskraft – keine Sozialabgaben zahlen müssen.<br />

Beim Anspruch auf Kindergeld gibt es keine Einkommensgrenze.<br />

Wenn Studierende jedoch mehr als durchschnittlich 20 Stunden<br />

pro Woche arbeiten, verlieren sie das Recht darauf.<br />

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30 Unternehmensporträt – Anzeige<br />

Ein Arbeitgeber, der zu dir passt.<br />

Gemeinsam mit ALDI Nord gehören wir zu den führenden Lebensmitteleinzelhändlern<br />

in Deutschland. Für rund 50.000<br />

Mitarbeiter:innen sind wir nicht nur Händler, sondern auch ein<br />

verlässlicher und verantwortungsvoller Arbeitgeber.<br />

Arbeiten im Lebensmitteleinzelhandel – einfach nur<br />

ein Job?<br />

Nicht in diesen herausfordernden Zeiten. Als verlässlicher<br />

Grundversorger stehen wir seit über 100 Jahren für hohe Qualität<br />

zum bestmöglichen Preis. Mit ihrer Arbeit ermöglichen<br />

unsere Mitarbeiter:innen in Verkauf, Logistik und Verwaltung<br />

allen Kund:innen ein gutes Leben. Genau das macht auch unser<br />

ALDI Versprechen deutlich: Gutes für alle.<br />

Große Vorteile<br />

Als Teil von ALDI SÜD übernehmen unsere Mitarbeiter:innen<br />

verantwortungsvolle Aufgaben. Gemeinsam entwickeln wir<br />

uns weiter und erreichen Großes. Wir wissen, was unsere<br />

Kolleg:innen leisten. Deswegen bezahlen wir sie fair. Neben<br />

einem attraktiven Gehalt erhalten Mitarbeiter:innen von ALDI<br />

SÜD Urlaubs- und Weihnachtsgeld, sechs Wochen Urlaub im<br />

Jahr und viele weitere Vorteile.<br />

Vielfältige Aufgaben und Bereiche<br />

Unsere Teams in den Filialen, Logistikzentren und Verwaltungen<br />

sind vielfältig und divers. Bei ALDI SÜD arbeiten wir<br />

in verschiedenen Jobs, in Voll- und Teilzeit, nach der Ausbildung,<br />

während des Studiums, in einer Führungsposition oder<br />

als Quereinsteiger:in. Ein wertschätzender, fairer und offener<br />

Umgang miteinander ist uns dabei wichtig.<br />

Individuelle Möglichkeiten für persönliche Ziele<br />

Wir geben unseren Mitarbeiter:innen die Möglichkeit, ihre persönlichen<br />

Ziele zu erreichen. Diese sind so individuell, wie unsere<br />

Kolleg:innen selbst. Ausreichend Zeit für die Familie, langfristige<br />

Sicherheit oder der nächste Karriereschritt – egal, wofür sie<br />

vollen Einsatz zeigen, wir geben ihnen Rückendeckung.


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KAUFMANN IM EINZELHANDEL (M/W/D)<br />

FILIALE<br />

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zum Kaufmann im Einzelhandel (m/w/d). Nach deiner 3-jährigen Ausbildung hast du die Perspektive durch unser<br />

Traineeprogramm auf den Beruf des Filialleiters (m/w/d) vorbereitet zu werden.<br />

Ein attraktives Gehalt in Höhe von monatlich<br />

1.100 Euro im ersten Lehrjahr, 1.200 Euro im<br />

zweiten Lehrjahr und 1.350 Euro im Falle eines<br />

dritten Lehrjahrs (Kaufmann im Einzelhandel<br />

(m/w/d)) plus Urlaubs- und Weihnachtsgeld<br />

Individuelle Einarbeitung und<br />

Unterstützung bei der Vorbereitung<br />

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Gute Übernahmechance und direkte<br />

Übernahme von Verantwortung<br />

Sicherer Arbeitsplatz und<br />

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(stellvertretender) Filialleiter (m/w/d)<br />

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Unabhängig von den Texten und Bildern in unseren Recruiting-Materialien betonen wir, dass bei ALDI SÜD alle Menschen gleichermaßen willkommen sind.


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Entfalte deine Einhorn-Magie!<br />

Du möchtest einen Beruf finden, der dich erfüllt und dir die Möglichkeit<br />

gibt, deine Leidenschaft auszuleben? Bei uns am F+U<br />

Fachschulzentrum ist das möglich! Wir helfen dir dabei herauszufinden,<br />

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einhorn und wir verraten dir, welche Ausbildung die richtige für<br />

dich ist.<br />

Ausbildung oder Studium?<br />

Du bist unsicher, ob du dich für eine Ausbildung oder ein Studium<br />

entscheiden sollst? Am F+U Fachschulzentrum in <strong>Darmstadt</strong><br />

musst du das nicht, denn bei uns geht beides in einem!<br />

Wir bieten ausbildungsintegrierende Studiengänge für Berufe<br />

mit und am Menschen, darunter z.B. die Ausbildung zum/zur<br />

Ergotherapeut*in, Physiotherapeut*in oder Pflegefachkraft.<br />

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In nur vier Jahren hast du die Möglichkeit, zwei Abschlüsse<br />

zu erwerben: Deine staatlich anerkannte Ausbildung sowie den<br />

Bachelor-Abschluss. Diese clevere Kombination spart nicht nur<br />

Zeit, sondern auch Geld. Die enge Verzahnung von Berufspraxis<br />

und wissenschaftlicher Fundierung bringt ein weiteres Plus,<br />

denn auch in klassischen Ausbildungsberufen ist akademisches<br />

Wissen mehr und mehr gefragt.<br />

Die staatlich anerkannten F+U Fachschulen haben jahrzehntelange<br />

Erfahrung und arbeiten mit vielseitigen Kooperations- und<br />

Praxispartnern der Region zusammen. Wir bieten ein modernes<br />

Umfeld, in dem die Schüler*innen bestmöglich lernen können und<br />

beraten und begleiten sie individuell. Die Internationale Berufsakademie<br />

iba und die Internationale Studien- und Berufsakademie<br />

ISBA sind Tochtergesellschaften der F+U Unternehmensgruppe,<br />

einer der größten gemeinnützigen privaten Bildungsträger in<br />

Deutschland. Alle Studienabschlüsse erlauben die Aufnahme eines<br />

Master-Studiengangs im In- und Ausland.<br />

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<strong>Darmstadt</strong><br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> & <strong>CHANCEN</strong>” nicht vergessen!


Unternehmensporträt – Anzeige 33<br />

FES – Tolle Chancen für einen optimalen Berufsstart<br />

wir Ihnen auch bei der eigentlichen Ausbildung unter die Arme –<br />

all das in dem zukunftssicheren Arbeitsumfeld eines stadtnahen<br />

Unternehmens.<br />

Die Gesundheit unserer Mitarbeiter ist uns wichtig.<br />

Kostenlose Impfungen werden von uns genauso ermöglicht<br />

wie regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt. Und auch<br />

Sportliebhabern haben wir einiges zu bieten. Alle unsere Mitarbeiter<br />

können das firmeneigene sowie zwei externe Fitnessstudios<br />

nutzen. Oder ist eher Fußball oder Laufen Ihr Ding?<br />

Dann sind Sie beim Betriebssport richtig.<br />

Als das führende Unternehmen für die Entsorgung und Flächenreinigung<br />

im gesamten Rhein-Main-Gebiet ist die FES <strong>Frankfurt</strong>er<br />

Entsorgungs- und Service GmbH aus der Region nicht mehr<br />

wegzudenken. Über 1.900 Mitarbeiter aus 39 Nationen arbeiten<br />

jeden Tag daran, dass <strong>Frankfurt</strong> sauber bleibt. Wer sich also<br />

nach dem Schulabgang eine qualifizierte Ausbildung – etwa zum<br />

Berufskraftfahrer, Kfz-Mechatroniker oder im kaufmännischen<br />

Bereich – mit einer langfristigen Perspektive wünscht, ist bei<br />

uns und unseren Tochterunternehmen genau richtig.<br />

Wir bieten spannende Ausbildungsberufe mit besonderen<br />

Konditionen.<br />

Dazu gehören ein angemessenes Gehalt bei attraktiven Arbeitszeiten,<br />

jährliche Sonderzahlungen, sowie ein Jobticket, Übernahme<br />

der Schulbuchkosten u.v.m. Selbstverständlich greifen<br />

Für satte Mittagspausen wird auch gesorgt.<br />

Unsere Kantine bringt jeden Tag etwas Warmes auf den Tisch.<br />

Und das zu attraktiven Preisen, die für Auszubildende nochmals<br />

vergünstigt sind.<br />

„Gemeinsam“ ist für uns keine leere Floskel.<br />

Das beweisen wir im Betrieb und auch außerhalb. Neben unserem<br />

Mitarbeiterfest sind wir regelmäßig bei den Social Days und dem<br />

JP-Morgan-Chase-Lauf dabei.<br />

Gute Chancen bei guter Leistung.<br />

Wer die Ausbildung erfolgreich abschließt, hat gute Chancen,<br />

übernommen zu werden. Bei entsprechender Leistung direkt<br />

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Interessiert?<br />

Dann schauen Sie auf www.hr.fes-frankfurt.de vorbei, hier gibt<br />

es viele Ausbildungsberufe zu entdecken.<br />

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Berufskraftfahrer für Güterkraftverkehr (m/w/d)<br />

Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft (m/w/d)<br />

KFZ-Mechatroniker für Nutzfahrzeuge (m/w/d)<br />

Industriemechaniker für die Instandhaltung (m/w/d)<br />

Fachinformatiker für Systemintegration (m/w/d)<br />

Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung (m/w/d)<br />

Konstruktionsmechaniker für Ausrüstungstechnik (m/w/d)<br />

Elektroniker für Betriebstechnik (m/w/d)<br />

Zu den<br />

Stellenausschreibungen<br />

Ihre persönlichen Ansprechpartnerinnen<br />

finden Sie unter<br />

ausbildung@fes-frankfurt.de<br />

hr.fes-frankfurt.de<br />

FES <strong>Frankfurt</strong>er Entsorgungs- und Service GmbH<br />

Weidenbornstraße 40<br />

60389 <strong>Frankfurt</strong> am Main<br />

Ruck-Zuck<br />

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Bewerbung!<br />

Die Rhein-Main-Macher<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> & <strong>CHANCEN</strong>” nicht vergessen!


34 Unternehmensporträt – Anzeige<br />

Ohne uns läuft nichts!<br />

Top ausgebildet in der Hessischen Finanzverwaltung. Jetzt in die berufliche Zukunft starten!<br />

Gute Schulen und Universitäten, den Schutz unserer Umwelt,<br />

Datenautobahnen oder tolle Schwimmbäder will jeder. Ohne<br />

uns läuft das aber nicht. Denn wir, das heißt die hessischen Finanzämter,<br />

kümmern uns darum, dass Steuern gerecht erhoben<br />

und ordentlich gezahlt werden – damit alle etwas davon haben.<br />

Wir bieten an: Eine Ausbildung zu Finanzwirt*innen für den<br />

mittleren Dienst (Voraussetzung: mittlere Reife, Dauer: 2 Jahre)<br />

sowie ein dualer Studiengang zu Diplom-Finanzwirt*innen (Voraussetzung:<br />

Abitur, Dauer: 3 Jahre) für den gehobenen Dienst<br />

in einem der hessischen Finanzämter. Eine Ausbildung oder ein<br />

Studium in der Hessischen Finanzverwaltung bedeutet vor allen<br />

Dingen: grundsätzliche Übernahmegarantie nach bestandener<br />

Prüfung, ein krisensicherer Arbeitsplatz bei einem familienfreundlichen<br />

Arbeitgeber, ein kollegiales Miteinander, überdurchschnittliche<br />

Bezahlung während der Ausbildung oder dem Studium und<br />

tolle Karrierechancen mit einem abwechslungsreichen, spannenden<br />

Berufsalltag.<br />

Die Verdienstmöglichkeiten während der dualen Ausbildung beziehungsweise<br />

dem dualen Studium sind mit über 1.300 Euro<br />

im Monat überdurchschnittlich hoch. Theoriephasen werden im<br />

Studienzentrum in Rotenburg an der Fulda absolviert, wo die<br />

Auszubildenden und Studierenden auch wohnen. Das Studienzentrum<br />

zeichnet sich durch kurze Wege zu den Lern- und Unterrichtsräumen<br />

und eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten aus. Für<br />

Bewerber*innen des gehobenen Dienstes aus der Region Rhein-<br />

Main besteht darüber hinaus die Möglichkeit, die Theoriephase<br />

in <strong>Frankfurt</strong> am Main zu absolvieren<br />

und in dieser Zeit zu Hause wohnen<br />

zu bleiben. In der Praxisphase<br />

des Studiums oder der Ausbildung<br />

werden die erworbenen Kenntnisse<br />

dann in einem der hessischen<br />

Finanzämter mit Hilfe qualifizierter<br />

Kolleg*innen eingeübt und vertieft.<br />

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abwechslungsreicher Job mit vielen<br />

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Finanzämter und viele interessante Informationen finden<br />

sich im Internet auf der Seite www.finanzverwaltung-mein-job.<br />

de. Dort berichten unsere Nachwuchskräfte auch über ihre bisherigen<br />

Erfahrungen. Oder besuche uns auf unserem Instagram-<br />

Account Karriere.Steuern.Hessen.<br />

Und für alle, die mit dem Steuerrecht nichts anfangen<br />

können, aber trotzdem Interesse an einer<br />

vielfältigen Aufgabe haben, finden sich dort noch<br />

weitere interessante duale Studiengänge.<br />

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DUALES STUDIUM<br />

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Unternehmensporträt – Anzeige 35<br />

Karriere in der<br />

internationalen<br />

Zusammenarbeit<br />

Ein besseres Leben für alle und sinnstiftende Aufgaben für<br />

unsere Mitarbeiter*innen – das ist unser Erfolgsmodell. Seit<br />

mehr als 50 Jahren unterstützt die Deutsche Gesellschaft für<br />

Internationale Zusammenarbeit (GIZ) als Unternehmen der<br />

Bundesregierung bei der weltweiten Umsetzung entwicklungspolitischer<br />

Ziele.<br />

Gemeinsam mit Partnerorganisationen in 120 Ländern engagieren<br />

wir uns in unterschiedlichsten Projekten. Wir haben mehr<br />

als 50 Jahre Erfahrung in unterschiedlichsten Feldern, von<br />

der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung über Energieund<br />

Umweltthemen bis hin zur Förderung von Frieden und<br />

Sicherheit.<br />

Das vielfältige Know-how des Bundesunternehmens GIZ<br />

wird rund um den Globus nachgefragt – von der deutschen<br />

Bundesregierung, Institutionen der Europäischen Union, den<br />

Vereinten Nationen, der Privatwirtschaft und Regierungen<br />

anderer Länder.<br />

Wir kooperieren mit Unternehmen, zivilgesellschaftlichen<br />

Akteuren und wissenschaftlichen Institutionen und tragen so<br />

zu einem erfolgreichen Zusammenspiel von Entwicklungspolitik<br />

und weiteren Politik- und Handlungsfeldern bei. Unser<br />

Hauptauftraggeber ist das Bundesministerium für wirtschaftliche<br />

Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).<br />

AZUBIS FÜR DEN<br />

KARRIERESTART 2024<br />

IN ESCHBORN<br />

GESUCHT!<br />

Als Bundesunternehmen unterstützt die GIZ die<br />

Bundesregierung dabei, ihre Ziele in der internationalen<br />

Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung<br />

zu erreichen. Interessiert? Starten Sie<br />

im August 2024 Ihre Berufsausbildung oder Ihr<br />

duales Studium am Standort Eschborn:<br />

Duale Ausbildung (IHK)<br />

• Kaufleute (m/w/d) für<br />

Büromanagement<br />

• Kaufleute (m/w/d) für<br />

Digitalisierungsmanagement<br />

• Fachinformatiker (m/w/d)<br />

Duales Studium (Bachelor)<br />

• FOM <strong>Frankfurt</strong>: Business Administration<br />

Wenn Sie etwas in der Welt bewegen und sich selbst dabei<br />

entwickeln möchten, sind Sie bei uns richtig. Werden Sie<br />

eine*r von 25.455 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in<br />

rund 120 Ländern für uns arbeiten (Stand 31.12.2020). Wir<br />

bilden an unseren Standorten Bonn, Berlin und Eschborn aus.<br />

Starten Sie mit uns in ihre Berufsleben und wählen Sie zwischen<br />

einer Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement (m/w/d),<br />

zum/zur Fachinformatiker*in oder zum Kaufmann für Digitalisierungsmanagement<br />

(m/w/d).<br />

• DHBW Mannheim: International<br />

Business oder Wirtschaftsinformatik<br />

• DHBW Stuttgart: Facility Management<br />

Alle Informationen zu den von uns angebotenen<br />

Ausbildungs- und Studienplätzen finden Sie unter<br />

https://www.giz.de/de/jobs/73989.html.<br />

Aktuelle Ausschreibungen finden Sie ab Juli 2023<br />

unter https://www.giz.de/jobs, Stellenmarkt,<br />

Suchkriterien „Ausbildung“ oder „Duales Studium“.<br />

Studieren Sie mit uns dual bis zum Bachelor-Abschluss in den<br />

Bereichen BWL, Wirtschaftsinformatik und Facility Management.<br />

Wir kooperieren mit den Berufsschulen an den jeweiligen<br />

Standorten und der Hochschule Trier, der Alanus Hochschule<br />

Alfter, der FOM <strong>Frankfurt</strong>/Main, der DHBW Mannheim und der<br />

DHBW Stuttgart.<br />

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Gestalte mit uns Hessens Mobilität von Morgen!<br />

Über 2.800 Menschen bei Hessen Mobil planen, bauen und betreiben<br />

Straßen sowie Radwege – in motivierten, kompetenten<br />

und kollegialen Teams an über 60 Orten in ganz Hessen.<br />

Um eine wirklich zukunftsorientierte Mobilität mit Blick auf<br />

Mensch und Umwelt zu gestalten, sucht die Landesbehörde kluge<br />

Köpfe mit frischen Perspektiven. Ob mit einer Ausbildung,<br />

einem dualen Studium oder unterschiedlichen Ausbildungsgängen<br />

für die Beamtenlaufbahn: Steig jetzt bei Hessen Mobil ein!<br />

Duales Studium<br />

Ein duales Studium mit Hessen Mobil bedeutet: Du studierst<br />

an einer Hochschule und setzt das frisch erlernte Fachwissen<br />

direkt in der Arbeitspraxis bei der Landesbehörde um. Arbeitsbeginn<br />

bei Hessen Mobil im Rahmen des dualen Studiums ist<br />

der 1. August jeden Jahres. Folgende Studiengänge werden<br />

angeboten:<br />

Bauingenieurwesen<br />

Kooperation mit der Hochschule <strong>Darmstadt</strong> (h_da), der Technischen<br />

Hochschule Mittelhessen (THM, „StudiumPlus“) oder mit<br />

einer frei wählbaren Hochschule<br />

Umweltingenieurwesen<br />

Kooperation mit der Hochschule <strong>Darmstadt</strong><br />

Informatik<br />

Kooperation mit der Hochschule <strong>Darmstadt</strong><br />

Vermessungswesen<br />

An einer frei wählbaren Hochschule<br />

Außerdem sucht Hessen Mobil immer nach Werkstudent/innen<br />

und bietet Praktikumsplätze für verschiedene Studienfächer an.<br />

„Bei Hessen Mobil werden die Studierenden<br />

sofort in die Projektarbeit einbezogen: Ich bin<br />

seit Tag eins hautnah dabei und konnte schon<br />

viele verschiedene Baustellen und Projekte<br />

sehen. Die Sicherheit im Job und die vielen<br />

Standorte in ganz Hessen machen Hessen<br />

Mobil zu einem attraktiven Arbeitgeber.“<br />

Moritz Heckerodt, studiert dual Bauingenieurwesen<br />

Deine Vorteile bei Hessen Mobil: Ein langfristig sicherer Job<br />

sowie gute Karrierechancen, faire Bezahlung, eine kollegiale<br />

Atmosphäre, ein kostenfreies Landesticket Hessen und vieles<br />

mehr. Sammle bei Hessen Mobil Erfahrung im Arbeitsleben und<br />

erlebe Straßenbau und die Mobilität von morgen hautnah in<br />

allen Facetten!<br />

Deine Möglichkeiten bei Hessen Mobil<br />

Ausbildungsberufe<br />

Hessen Mobil bietet sieben Ausbildungsgänge an. Die Ausbildung<br />

startet jedes Jahr am 1. August und dauert in der Regel<br />

drei Jahre. Bewerbungsschluss für 2024 ist der 12.März 2024.<br />

Für die Zukunft der hessischen Straßen und Radwege<br />

• Straßenwärter/in<br />

• Fachkraft für Straßen- und - Verkehrstechnik<br />

• Baustoffprüfer/in<br />

• Geomatiker/in<br />

Für Freude an Tempo, Technik und Digitalisierung<br />

• Fachinformatiker/in für Systemintegration<br />

• Fachinformatiker/in für Anwendungsentwicklung<br />

Für eine innovative, dynamische Verwaltung<br />

• Verwaltungsfachangestellte/r<br />

Beamtin oder Beamter werden<br />

Bei Hessen Mobil gibt es auch die Möglichkeit, eine Beamtenlaufbahn<br />

einzuschlagen. Die Ausbildungen bereiten Dich darauf<br />

vor, verantwortungsvolle Aufgaben in Führungs- und Spezialistenpositionen<br />

zu übernehmen. Dir stehen drei Wege offen und<br />

Du kannst in den technischen Laufbahnen jeweils zum 1. April<br />

oder 1. Oktober jeden Jahres starten; der Vorbereitungsdienst<br />

für die Laufbahn des gehobenen Dienstes in der allgemeinen<br />

Verwaltung beginnt jeweils am 1. September.<br />

Für die Beamtenlaufbahn im gehobenen technischen Dienst<br />

(Ausbildungsdauer: 15 Monate) benötigst Du einen Bachelor-<br />

Abschluss, für die im höheren technischen Dienst (Ausbildungsdauer:<br />

24 Monate) einen Master. Du eignest Dich für diese Programme,<br />

wenn Du Bauingenieurwesen oder ein vergleichbares<br />

Fach studiert hast.<br />

Im gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienst qualifizierst Du<br />

Dich für verschiedene Aufgaben mit Verwaltungsfachwissen<br />

in allen Bereichen von Hessen Mobil. Mit Deinem Abitur oder<br />

Fachabitur in der Tasche, studierst Du dual 36 Monate Public<br />

Administration (Abschluss: Bachelor of Arts) an der Hessischen<br />

Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit und<br />

absolvierst die Praxisphasen bei Hessen Mobil.<br />

Und ganz gleich, für welches Angebot Du Dich entscheidest:<br />

Bei einer erfolgreichen Zusammenarbeit und einem guten Abschluss<br />

übernimmt Dich Hessen Mobil ganz sicher!<br />

Weitere Informationen zu allen Optionen sowie die aktuellen<br />

Stellenangebote findest Du unter<br />

mobil.hessen.de/karriere<br />

Bewirb Dich jetzt!<br />

Bei Rückfragen jeder Art:<br />

zukunft@mobil.hessen.de<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> & <strong>CHANCEN</strong>” nicht vergessen!


Alle reden über die Mobilitätswende –<br />

wir bringen sie auf die Straße<br />

Hessen Mobil verbindet Menschen<br />

und Orte in Hessen und gestaltet<br />

die Mobilität von Morgen. Als Straßenbaubehörde<br />

verantworten wir<br />

Planung, Bau und Straßenbetrieb<br />

sowie Verkehrs management<br />

und Strategien für eine vernetzte<br />

Mobilität. So entstehen sichere,<br />

kom fortable und zukunftsfähige<br />

Bundes- und Landes straßen und<br />

die dazu gehörigen Radwege.<br />

Dabei berücksichtigen wir nicht<br />

nur die Bedürfnisse aller Verkehrsteil<br />

nehmenden, sondern auch die<br />

von Natur und Umwelt.<br />

Ausbildung bei Hessen Mobil<br />

• Straßenwärter/in<br />

• Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik<br />

• Fachinformatiker/in für Systemintegration und<br />

Anwendungsentwicklung<br />

• Verwaltungsfachangestellte/r<br />

• Baustoffprüfer/in<br />

• Geomatiker/in<br />

Duales Studium (Bachelor) mit Hessen Mobil<br />

• Bauingenieurwesen<br />

• Umweltingenieurwesen<br />

• Informatik<br />

• Vermessungswesen<br />

Außerdem kannst Du bei uns Deine Beamtenlaufbahn starten!<br />

Mehr Infos unter<br />

mobil.hessen.de/karriere


38 Unternehmensporträt – Anzeige<br />

Starte in dein Abenteuer als Erzieher:in<br />

Gemeinsam mit Kita <strong>Frankfurt</strong><br />

Du suchst nach einem Job mit Herz und Verstand? Du möchtest<br />

eine Ausbildung machen, die krisensicher, nachhaltig<br />

und sinnvoll ist? Und mit der du einen echten Beitrag für die<br />

Zukunft unserer Gesellschaft leisten kannst? Willkommen in<br />

der Ausbildung zum/zur Erzieher:in!<br />

Als Pädagogische Fachkraft bist du Gestalter:in einer<br />

inspirierenden Stadt.<br />

Als Erzieher:in wirst du ein Vorbild für soziale Verantwortung<br />

sein. Du wirst lernen, wie man Themen wie Diversität, Inklusion<br />

und Nachhaltigkeit in den Alltag integriert, um eine inklusive und<br />

gerechte Gesellschaft von morgen zu gestalten. In der Ausbildung<br />

wirst du außerdem lernen, wie man Medien und Technologien<br />

sinnvoll und verantwortungsbewusst in die pädagogische<br />

Arbeit einbezieht.<br />

Als Pädagogische Fachkraft bist du Wegbegleiter:in für<br />

die Kleinsten in <strong>Frankfurt</strong>.<br />

Das wird schon in der Ausbildung deutlich: Kinder besitzen einzigartige<br />

Talente und Interessen, die wir erkennen und fördern.<br />

Du wirst lernen, wie man kreative Lernumgebungen schafft, in<br />

denen jedes Kind ermutigt wird, seine eigenen Wege zu entdecken<br />

und zu gehen. Von Kunst über Sport bis hin zu den Naturwissenschaften<br />

– als Erzieher:in wirst du zum Schlüssel für die<br />

Entfaltung von Potentialen.<br />

Als Pädagogische Fachkraft schreibst du deine Geschichte<br />

immer wieder neu.<br />

Als Erzieher:in wirst du nicht nur anderen beim Wachsen helfen,<br />

sondern auch selbst unaufhörlich wachsen. Dabei verdient<br />

Bildung natürlich die besten Rahmenbedingungen. Neben einem<br />

zukunftssicheren Job mit gutem Gehalt, einem kostenfreien Jobticket<br />

und allen Leistungen des Öffentlichen Dienstes bieten wir<br />

dir vor allem umfangreiche Qualifizierungs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten,<br />

um deine Fähigkeiten und Arbeitsbereiche<br />

ständig zu erweitern. So stellst du deine eigene pädagogische<br />

Arbeit auf sichere Beine und gestaltest dein eigenes berufliches<br />

Abenteuer immer wieder neu. Wir freuen uns darauf, diesen Weg<br />

gemeinsam mit dir zu gehen.<br />

Alle Infos findest du online.<br />

Wir freuen uns auf dich:<br />

jobs.kitafrankfurt.de<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> & <strong>CHANCEN</strong>” nicht vergessen!


Wir<br />

<strong>Frankfurt</strong>


AUSBILDUNGSPLATZ GESUCHT?<br />

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FACHINFORMATIKER/IN (M/W/D)<br />

DAS ERWARTET DICH<br />

3-jährige Ausbildung mit<br />

Ausbildungsbeginn zum<br />

September 2024<br />

Duales Ausbildungssystem<br />

Systemintegration mit<br />

verschiedenen<br />

Schwerpunkten<br />

Installation und<br />

Konfiguration<br />

Administration<br />

Systembetreuung<br />

Fehleranalysen<br />

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Tolles Team in der IT-<br />

Abteilung, das dir mit Rat<br />

und Tat beiseite steht<br />

Ausbildungsentgelt nach<br />

dem TVAöD<br />

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bestandener<br />

Abschlussprüfung und gute<br />

Übernahmechancen<br />

Zahlung eines jährlichen<br />

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Fachhochschulreife oder<br />

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Wort und Schrift<br />

Technisches Verständnis<br />

und logisches Denken<br />

Spaß an komplexen<br />

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Fragen? Ruf uns an<br />

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zusammenstellen.<br />

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stadt-bad-soden.de<br />

verschicken.<br />

Wir melden uns bei dir!<br />

Bitte sende Deine Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse) ausschließlich per Mail und im PDF-Format (bitte<br />

möglichst gesammelt in einer Datei) bis zum 29.09.2023 zu.<br />

Bewerbungen von Frauen sind besonders erwünscht. Eine Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Schwerbehinderte<br />

werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Falls eine Schwerbehinderung vorliegt, bitten wir dich, den<br />

Bewerbungsunterlagen einen entsprechenden Nachweis beizufügen.<br />

Bitte beachte unsere Datenschutzhinweise nach Art. 13 Absatz 1 DSGVO unter<br />

www.bad-soden.de/fuer-die-buerger/stellenangebote/ im Zusammenhang mit laufenden Bewerbungsverfahren.<br />

+49 6196 208-113 personalservice@stadt-bad-soden.de<br />

stadt.badsodentaunus<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> & <strong>CHANCEN</strong>” nicht vergessen!


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September 2024<br />

Duales Ausbildungssystem<br />

Durchlaufen der<br />

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unserer Verwaltung<br />

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dem TVAöD sowie weitere<br />

Leistungen wie<br />

Jahressonderzahlung und<br />

Zusatzversorgung<br />

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Wort und Schrift<br />

Interesse an der Arbeit mit<br />

Gesetzestexten und<br />

anderen Rechtsnormen<br />

Einsatzbereitschaft,<br />

Zuverlässigkeit und<br />

Verantwortungsbewusstsein<br />

Freude an der Arbeit im<br />

Team<br />

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gängigen Office-<br />

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möglichst gesammelt in einer Datei) bis zum 29.09.2023 zu.<br />

Bewerbungen von Frauen sind besonders erwünscht. Eine Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Schwerbehinderte<br />

werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Falls eine Schwerbehinderung vorliegt, bitten wir dich, den<br />

Bewerbungsunterlagen einen entsprechenden Nachweis beizufügen.<br />

Bitte beachte unsere Datenschutzhinweise nach Art. 13 Absatz 1 DSGVO unter<br />

www.bad-soden.de/fuer-die-buerger/stellenangebote/ im Zusammenhang mit laufenden Bewerbungsverfahren.<br />

+49 6196 208-113 personalservice@stadt-bad-soden.de<br />

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42 Unternehmensporträt – Anzeige<br />

Motivierte Mitarbeiter sind unsere Stärke<br />

„Für mich ist die Firma Reisser<br />

ein toller Ausbildungsbetrieb,<br />

den ich nur empfehlen kann.<br />

Ich fühlte mich von Anfang an<br />

als Teil einer großen Reisserfamilie.“<br />

Michelle Leder, 19 Jahre<br />

Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und<br />

Außenhandelsmanagement<br />

im 2. Lehrjahr<br />

Die REISSER-Gruppe in Böblingen ist<br />

spezialisiert auf Bad- und Sanitärausstattung,<br />

Installations- und Heizungstechnik.<br />

REISSER deckt somit das gesamte Leistungsspektrum<br />

der Haustechnik ab. Die<br />

REISSER AG ist ein klassisches Familienunternehmen<br />

und arbeitet in enger, partnerschaftlicher<br />

Zusammenarbeit mit mehr<br />

als 10.000 Fachhandwerkern. Der Großhändler<br />

beschäftigt rund 1.900 Mitarbeitende<br />

an mehr als 50 Standorten hauptsächlich<br />

im Südwesten Deutschlands.<br />

„Bei der Frage meiner Eltern, welche Ausbildung<br />

ich gerne erlernen möchte, war<br />

mir klar, dass mir der Kontakt zu Menschen<br />

und ein interessantes Umfeld/Produkte<br />

sehr wichtig sind. Es sollte ein Beruf<br />

sein, der abwechslungsreich und vielfältig<br />

in den einzelnen kaufmännischen Bereichen<br />

ist.<br />

Aufgrund von Gesprächen in der Schule<br />

und mit dem Arbeitsamt, sowie Ausbildungsbörsen<br />

im Landkreis, wie auch Veröffentlichungen<br />

in der Kreiszeitung Böblingen,<br />

war mir das Unternehmen bekannt.<br />

Das Bewerbungsgespräch war sehr informativ<br />

und hat mich darin bestärkt, eine<br />

Ausbildung bei Reisser zu machen. Über<br />

die Zusage hatte ich mich sehr gefreut.<br />

Schon in den ersten Wochen habe ich gemerkt,<br />

dass ein Beruf viel mehr ist, als nur<br />

Kauffrau zu sein. Es wurde von Anfang an<br />

auf die Teambildung großen Wert gelegt.<br />

Die Ausbilder sind immer für uns Auszubildende<br />

da, egal ob wir Fragen im Bereich<br />

der Berufsschule oder der Ausbildung vor<br />

Ort haben. Das schätze ich sehr.<br />

Die Ausbildung findet im Blockunterricht<br />

statt und man wird bei jedem Arbeitsblock<br />

in einem anderen kaufmännischen Bereich<br />

unterwiesen. Somit durchwandert man<br />

alle Bereiche bis zum Ende der Ausbildung.<br />

Selbst in der Ausbildung erhalten wir kleine<br />

Arbeitsaufträge in Eigenverantwortung,<br />

die wir aktiv und selbstständig erarbeiten<br />

können. Dadurch erfahren wir sehr gut,<br />

worin unsere Stärken und Schwächen<br />

liegen. Es ist wichtig, dass man nach der<br />

erfolgreichen Ausbildung einen Arbeitsbereich<br />

findet, an dem man das Bestmögliche<br />

für das Unternehmen erreichen<br />

kann. Die Feedbackrunden mit unseren<br />

Vorgesetzten und Ausbildern stärken mein<br />

Selbstbewusstsein und motivieren mich<br />

für neue Ziele im Hause Reisser."<br />

AUSBILDUNG<br />

BEIREISSER<br />

Wir bieten Ausbildungen in<br />

folgenden Berufszweigen an:<br />

KAUFMANN FÜR<br />

GROSS- UND AUSSEN-<br />

HANDELSMANAGEMENT<br />

(M/W/D)<br />

FACHKRAFT FÜR<br />

LAGERLOGISTIK (M/W/D)<br />

BEWIRB DICH JETZT!<br />

www.reisser.de/ausbildung<br />

reisser_ag<br />

reisser_ausbildung<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> & <strong>CHANCEN</strong>” nicht vergessen!


SERVICE<br />

43<br />

Was man wirklich im Leben braucht,<br />

aber in der Schule nicht lernt<br />

Die meisten Dinge, die ihr in der Schule lernt, braucht ihr im späteren Leben nie<br />

wieder. Aber wichtiger noch: Die meisten Dinge, die ihr im späteren Leben braucht,<br />

hat uns weder in der Schule noch zu Hause jemand beigebracht. Damit sich das für<br />

euch ändert, nehmen die YouTube-Stars Joyce und Chris das mit «Hätte ich das mal<br />

früher gewusst» selbst in die Hand - denn genau so ein Buch hätten sie sich damals<br />

gewünscht. Sie zeigen euch die wichtigsten Werkzeuge für ein glückliches, erfolgreiches,<br />

leichteres Leben, und das unterhaltsam und auf Augenhöhe. Schade, dass uns<br />

das alles keiner früher gesagt hat.<br />

Autor:innen: Joyce Ilg, Chris Halb12<br />

304 Seiten Verlag: Rohwohlt<br />

Taschenbuch 14,00 € ISBN 978-3-499-00103-1<br />

„Korrekturensohn” oder „Lautlehrer”<br />

So komisch ist selten über den Schulalltag geschrieben worden! Comedian<br />

Herr Schröder feiert seine Schüler für ihre sprachliche Kreativität, wenn sie<br />

ihn als „Korrekturensohn“ oder „Lauchlehrer“ bezeichnen. Beleidigungen<br />

auf dem Schulhof findet er völlig in Ordnung – solange sie im dreihebigen<br />

Jambus erfolgen. Herr Schröder war früher selbst Deutschlehrer. Als<br />

Pauker mit Pultstatus hat er die Seite gewechselt und packt aus: über den<br />

intellektuell barrierefreien Unterricht, die Streitschlichter, die sich im Gang<br />

prügeln, über die Schulhof-Lebenserwartung heutiger Pubertiere und die<br />

Angst der Eltern, ihr Justin-Maddox habe wahrscheinlich ADAC …<br />

Verlag: Ullstein<br />

ISBN : 978-3-548-06094-1<br />

Autor: Johannes Schröder<br />

224 Seiten<br />

Taschenbuch 11,99 €<br />

Lassen Sie sich von Angreifern, Großmäulern<br />

und Besserwissern nicht unterbuttern!<br />

Jedem ist es schon passiert: In einem Gespräch, bei einem Meeting oder im alltäglichen<br />

Miteinander trifft uns ein Angriff unseres Gegenübers – oftmals unvorbereitet.<br />

Überrumpelt und fassungslos ob der verbalen Attacke, verschlägt es uns die<br />

Sprache. Im schlimmsten Fall gelingt es uns nicht, unseren Selbstbehauptungswillen<br />

abzurufen und uns durchzusetzen, wir geben widerspruchslos auf.<br />

Oder wir zahlen es mit gleicher Münze zurück, indem wir ebenfalls auf unfaire Methoden<br />

zurückgreifen, und genießen zunächst eine gewisse Genugtuung. Fraglich<br />

ist, ob aus diesem Kampf tatsächlich ein Sieger hervorgeht.<br />

Wollen wir unsere Lebensqualität bewahren und sozialverträglich leben, sollte der<br />

Fokus stets auf Sachlichkeit, Respekt und Akzeptanz gelegt werden, ohne sich<br />

selbst an die Wand drängen zu lassen oder seine Meinung mit Gewalt durchsetzen<br />

zu müssen. Erfolgversprechender ist es, den Gegner kurz in Sicherheit zu wiegen,<br />

dann aber eindeutig zu signalisieren: Mit mir nicht!<br />

200 Seiten Verlag: Walhalla und Praetoria<br />

Taschenbuch 14,95 €<br />

Autor: Hans-Jürgen Katz<br />

eBook 9,99 € ISBN 978-3-96186-043-2<br />

www. job-und-chancen.de


44 SERVICE<br />

Endlich mit der Schule fertig<br />

– raus ins eigene Leben!<br />

Vielen fällt jetzt auf, was sie alles nicht gelernt haben: Wie kriege ich raus, was ich beruflich<br />

machen will? Wie finde ich eine eigene Wohnung oder einen Praktikumsplatz?<br />

Was ist ein Dispo-Kredit? Woher bekomme ich eine Sozialversicherungsnummer und<br />

wofür brauche ich die? Keine Sorge! Dieser praktische Ratgeber liefert Antworten<br />

auf alle Fragen, die junge Erwachsene rund um ihre Zukunft haben. Ob Ausbildung,<br />

Führerschein, eigene Wohnung oder Versicherungen: Zahlreiche praktische Tipps in<br />

diesem schön gestalteten Handbuch helfen in allen Lebensbereichen – übersichtlich<br />

und leicht verständlich.<br />

Autor: Johanna Jadwiczek<br />

240 Seiten Verlag: Heyne<br />

Taschenbuch 11,00 € ISBN 978-3-453-42453-1<br />

Das fulminante Finale des Bestsellers<br />

Willkommen zurück in Bayview. Es ist Sommer. Und einer von uns ist wieder da.<br />

Sommerferien in Bayview. Addy und ihre Freunde treffen zusammen, um Zeit<br />

miteinander zu verbringen: Bronwyn ist zurück aus Yale, Cooper macht Urlaub von<br />

seiner Baseballkarriere, Nate, Maeve, Phoebe und Knox sind ebenfalls vor Ort. Alles<br />

könnte so entspannt sein. Doch ein Thema beherrscht die Medien und die Bayview-<br />

Crew: Aufgrund eines juristischen Fehlers könnte Jake Riordan bald auf freiem Fuß<br />

sein und in Berufung gehen. Jener Jake, der mit Simon gegen die Bayview Four<br />

intrigierte und Addy fast umgebracht hätte. Addy und ihre Freunde wollen sich den<br />

Sommer dennoch nicht verderben lassen. Doch dann ist Jake auf freiem Fuß. Und<br />

eine von ihnen verschwindet …<br />

Rasant, sexy, umwerfend: der neue raffinierte Thriller von der Weltbestsellerautorin<br />

von »One of us is lying«! Mit meisterhaft geplotteten Wendungen und einnehmenden,<br />

komplexen Figuren garantieren McManus‘ Bücher eine Suchtgefahr, der man<br />

sich nicht entziehen kann.<br />

Verlag: cbj<br />

Autor: Karen M. McManus<br />

ISBN : 978-3-570-16661-1<br />

432 Seiten<br />

Hardcover 22,00 € Taschenbuch 14,99 €<br />

Rippler · Luck<br />

Praktikumsknigge<br />

Stefan Rippler · Nadine Luck<br />

Praktikumsknigge<br />

Der Leitfaden<br />

zum Berufseinstieg<br />

Duzen oder siezen?<br />

Aufmucken oder Akzeptieren?<br />

Umfassend und praxisorientiert! Der Praktikumsknigge erklärt wie<br />

Schulabgänger:innen, Student:innen oder Absolvent:innen ein Praktikum zum<br />

wirklichen Karrierebaustein machen. Von den Spielarten der Praktika und ihren<br />

Auswirkungen auf Steuer, Versicherung, Arbeitsrecht und BAföG bis zum richtigen<br />

Netzwerken nach dem Unternehmensbesuch. Der Praktikumsknigge beschreibt<br />

die Methoden intelligenter Stellensuche, zeigt, wie aus einem selbstkritischen<br />

Auftreten eine selbstbewusste Bewerbung wird. Daneben vermittelt<br />

er die klassischen „Knigge“-Regeln: Die Kollegen am ersten Tag duzen oder<br />

siezen? Aufmucken oder Akzeptieren? Kopieren ohne Ende oder das klärende<br />

Gespräch und eine sinnvolle Beschäftigung suchen? Auf Dutzende solcher<br />

Fragen gibt der Praktikumsknigge Antworten.<br />

3. Aufl.<br />

160 Seiten Verlag Springer Gabler<br />

Taschenbuch 24,99 € ISBN 978-3658423186<br />

eBook 19,99 €<br />

www. job-und-chancen.de


SERVICE<br />

45<br />

Bewerben App<br />

Mit der App erfährst du eine völlig neue & einfache Art der<br />

Bewerbung. Sie spart viel Recherche-Zeit, die zumeist in das<br />

Anschreiben, deinen Lebenslauf & den Upload, Formatierung<br />

& Konvertierung unzähliger Anhänge & Dokumente investieren<br />

werden muss.<br />

Apps<br />

Die App fragt alle notwendigen Informationen, die für den künftigen<br />

Arbeitgeber wichtig & relevant sind ganz einfach ab.<br />

Wähle einfach eines der besten und getesteten Bewerbungslayouts<br />

aus & präsentiere deine Bewerbungsunterlagen in einem<br />

Design, das einfach & auf dich abgestimmt ist.<br />

Mit den bereits angegeben Daten erstellt dir die App ein individuelles<br />

Firmenanschreiben, worin die App auch auf persönliche<br />

Angaben deines künftigen Arbeitsgebers eingeht.<br />

Natürlich dürfen bei einer professionellen & vollständigen Bewerbung<br />

entsprechende Anlagen, wie beispielsweise Zeugnisse,<br />

zusätzliche Zertifikate, Ausbildungsscheine oder Empfehlungsschreiben<br />

nicht fehlen.<br />

Die App gibt Tipps & Hinweise, welche Dokumente sinnvoll und<br />

notwendig sind, und weist auch hier auf eine Schritt-für-Schritt<br />

Bewerbungscheckliste hin, sodass letztlich kein Punkt oder<br />

Information ausgelassen oder vergessen wird.<br />

Zum Schluss gibt es eine komplett zusammengefasste Profi-<br />

Bewerbung, die bereits als fertige PDF-Datei zusammengeführt,<br />

mit individuellen Design gestylt und entsprechend auch eine<br />

optimale Dateigröße konvertiert ist.<br />

Azubiheft<br />

Durch ein Online-Berichtsheft können Sie Ihre Prozesse bei der<br />

Ausbildung vereinfachen. Das Azubiheft bietet simple Handhabung<br />

für Unternehmen, Ausbilder und Azubis. Damit wird jeder<br />

Ausbildungsnachweis online verwaltet – und Sie haben alle<br />

Informationen immer im Blick.<br />

Die Digitalisierung des Berichtshefts ermöglicht es jederzeit<br />

alle Informationen online zu erfassen und an den Ausbilder zu<br />

übermitteln. Das spart Zeit, Geld und Papier! Durch die einfache<br />

Bedienung der App, mit der die Ausbildungsnachweise gepflegt<br />

werden, können Sie das Berichtsheft auch von unterwegs ausfüllen.<br />

Berufsfindung<br />

Endlich ist die Schule geschafft! Aber was kommt<br />

jetzt? Wie und wo möchte ich einmal arbeiten? Was begeistert<br />

mich und was macht mir Angst? Wie wichtig ist mir Karriere<br />

und wie grenze ich mich von den Erwartungen anderer ab?<br />

Ausführliche Informationen für alles, was nach der Schule<br />

kommen kann! Gut recherchiert, klar gegliedert und mit vielen<br />

echten Erfahrungsberichten.<br />

Autor: Anja Reumschüssel<br />

Verlag: Carlsen<br />

240 Seiten<br />

ISBN : 978-3-551-31976-0 Taschenbuch 7,99 €<br />

www. job-und-chancen.de


46 VORSCHAU<br />

Im nächsten Heft:<br />

SUCHEN UND FINDEN<br />

KLASSISCH: Zeitungen, Zeitschriften, Ausbildungsmagazine<br />

wie <strong>JOB</strong> & <strong>CHANCEN</strong>, Branchendienste<br />

– was finden Sie wo?<br />

SUCHEN ODER FINDEN LASSEN? Portale bieten<br />

Bewerberprofile, Websites werben mit (kostenpflichtigen)<br />

Einträgen für Bewerber, Anzeigen<br />

schalen. Bringt das was?<br />

30. November<br />

Donnerstag<br />

Winter-<strong>Ausgabe</strong><br />

AUSBILDUNGSMESSEN: Von ganz klein bis ganz<br />

groß, von sehr allgemein bis extrem spezialisiert<br />

– so klappt es auf der Ausbildungsmesse. Dazu:<br />

So benehmen Sie sich richtig am Messestand.<br />

WWW.SUCHE.DE: Was gibt es im Netz? Was<br />

sind POrtale, was leisten Suchagenten? Was ist<br />

wichtig bei der Suche im Netz? Wie erkennen Sie<br />

Betrüger? Kostenpflichtig oder umsonst?<br />

DIE BEWERBUNG<br />

BEWERBUNGSMAPPE: Was gehört dazu, was<br />

nicht? Worauf legen die Personaler Wert?<br />

ANSCHREIBEN: Was wird erwartet? Wie ist es<br />

aufgebaut? Wie überzeugt mein Anschreiben auf<br />

den ersten Blick?<br />

LEBENSLAUF: Wie wird er aufgebaut? Chronologisch<br />

oder thematisch? Was tun bei „Lücken“?<br />

Was ist erlaubt, was nicht?<br />

Mit oder ohne? BEWERBUNGSFOTO<br />

ELEKTRONISCHE BEWERBUNG: Welche Dateien<br />

werden wie verschickt.<br />

BEWERBUNGSPORTALE: So stechen Sie aus der<br />

Masse raus?<br />

FREIE STELLEN 2024<br />

Unternehmen, Universitäten und Bildungsinstitute<br />

stellen sich vor – mit freien Plätzen und<br />

Angeboten für eine Ausbildung oder ein Studium.<br />

Mit QR-Codes – so kommen Sie direkt auf<br />

die Website, auf das Ausbildungsportal oder z.<br />

B. den Azubi- bzw. Studentenblog.<br />

Änderungen vorbehalten<br />

Verlag:<br />

mgs mediengesellschaft stuttgart UG<br />

Böblinger Straße 164<br />

70199 Stuttgart<br />

Chefredaktion (v.i.s.d.P.):<br />

Christine Breitkopf<br />

c.breitkopf@mgs-medien.de<br />

Tel.: 0711 / 912 33 30<br />

Verantwortlich für Anzeigen:<br />

Christine Breitkopf<br />

Druck:<br />

westermann DRUCK I pva<br />

Georg-Westermann-Allee 66<br />

38104 Braunschweig<br />

<strong>JOB</strong> & <strong>CHANCEN</strong> wird auf umweltfreundlichem<br />

Recycling Charisma silk FSC gedruckt.<br />

Copyright: © 2023 für Texte und gestaltete<br />

Anzeigen beim Verlag.<br />

© Bilder, soweit nicht anders vermerkt,<br />

www.shutterstock.com oder Unternehmen<br />

(Porträts).<br />

Jahrgang: 15. Jahrgang 2023<br />

Erscheinungsweise: viermal jährlich<br />

<strong>JOB</strong> & <strong>CHANCEN</strong> wird kostenlos an die<br />

Abschlussklassen von Realschulen und<br />

Gymnasien verteilt und liegt außerdem in<br />

ausgewählten Berufsinformationszentren<br />

der Agenturen für Arbeit aus.<br />

Nachdruck oder Vervielfältigung nur mit<br />

schriftlicher Genehmigung des Verlages.<br />

Alle Rechte vorbehalten. Keine Gewähr für<br />

unverlangt eingesandte Materialien. Namentlich<br />

gekennzeichnete Artikel geben<br />

die Meinung des Autors, nicht aber der<br />

Redaktion wieder.<br />

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit<br />

wird die gewohnte männliche Sprachform<br />

bei personenbezogenen Substantiven und<br />

Pronomen verwendet. Dies impliziert keine<br />

Benachteiligung des weiblichen oder dritten<br />

Geschlechts,<br />

sondern soll im<br />

Sinne der sprachlichen<br />

Vereinfachung<br />

als geschlechtsneutral<br />

zu verstehen sein.<br />

Alle Angaben<br />

nach bestem Wissen,<br />

aber ausdrücklich<br />

ohne<br />

jegliche Gewähr.<br />

www. job-und-chancen.de


ZUKUNFT & <strong>CHANCEN</strong><br />

47<br />

WASSER<br />

DON‘T<br />

WASTE<br />

IT<br />

Wasser ist Grundlage allen Lebens. Bäche, Flüsse, Seen, Feuchtgebiete und Meere sind Lebensraum einer<br />

Vielzahl von Pflanzen und Tieren und wichtige Bestandteile des Naturhaushaltes. Das Grundwasser ist<br />

Trinkwasserspender und Lebensraum zugleich. Wir nutzen Wasser für unsere Ernährung, die tägliche<br />

Hygiene und für unsere Freizeitaktivitäten. Außerdem ist Wasser als Energiequelle, Transportmedium<br />

und Rohstoff ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Ein effektiver Schutz und der schonende Umgang mit der<br />

Ressource Wasser sind Voraussetzung für biologische Vielfalt und eine nachhaltige Nutzung.<br />

Der tägliche Pro-<br />

Kopf-Verbrauch von<br />

Trinkwasser betrug in<br />

Deutschland im Jahr 2022<br />

rund 127 Liter – das sind<br />

46.500 Liter pro Jahr.<br />

Merkregel<br />

Erwachsene: ca. 1<br />

ml Wasser pro 1 kcal<br />

pro Tag. Bei 2.500<br />

kcal ergibt das 2,5<br />

Liter pro Tag.<br />

Baden/Duschen/<br />

Pflegen ist mit rund<br />

ein Drittel des verwendeten<br />

Wassers am verbrauchsintensivsten.<br />

Ca. 25<br />

% des Wassers wurde für<br />

die Toilettenspülung<br />

genutzt.<br />

Weltweit<br />

werden jährlich<br />

rund 4.000 km³ Frischwasser<br />

entnommen. Davon<br />

werden etwa 70 % im<br />

Agrarsektor, 20 % in der<br />

Industrie und 10 % auf<br />

kommunaler Ebene<br />

verbraucht.<br />

Die<br />

größten<br />

Wasserverbraucher<br />

Deutschlands sind Kohle-Tagebaue,<br />

Chemieunternehmen<br />

und die Nahrungsmittelindustrie.<br />

Zahlen müssen sie dafür kaum<br />

etwas – große Konzerne müssen<br />

für einen Kubikmeter Wasser<br />

teilweise nur 5 Cent aufbringen.<br />

Quellen: Umweltbundesamt, Statista<br />

www. job-und-chancen.de

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