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Licht aus dem Osten: SDR-Transceiver ZS-1 - Funk-Telegramm

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€ 1.75 C 7290 24. Jg. Mai 5/2012

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Leseprobe

FUNK

TELEGRAMM

MAGAZIN FÜR FUNKAMATEURE

SDR-Amateurfunk-TRANSCEIVER:

Der ZS-1 aus Russland

DK8OK

hat ihn für

uns getestet!

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73 de Joachim, DL8HCZ/CT1HZE


Titel: ZS-1: Ein brandneuer SDR-

Transceiver aus Russland für ca. 1000 €:

DK8OK hat ihn für uns getestet.

Siehe Bericht ab Seite 16.

Kleinanzeigen-

Redaktionsschluß

5.5.2012, 12h

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mitteilen! Wir möchten Sie bitten, uns bei

Adressänderungen umgehend zu informieren.

Die Post teilt uns im Fall eines

Umzugs die neue Adresse nicht mit!

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Kusch@Kabel-Kusch.de

Friedrich Kusch, Dortmund

Kurze Meldungen

Gefahr für das AfuG!

Wieder einmal versuchen deutsche Behörden die Gelegenheit

zu nutzen, bei der anstehenden Überarbeitung

des AfuG Veränderungen einzubauen, die erhebliche

Nachteile und Belastungen für die deutschen Funkamateure

bedeuten würden. In einer VO-Info des DARC vom

28.3.2012 heißt es dazu:

„Der RTA-Vorsitzende hat darüber informiert, dass er

Gelegenheit hatte, im Rahmen berufsbedingter Gespräche

mit Vertretern des BMWi (teils während der ITU-

WRC in Genf) am Rande auch über die Novellierung des

AFuG zu diskutieren. Dabei hat sich seine Befürchtung

bestätigt, dass neben der sogenannten "Rechtsgrund-

lage für die Vergebührung", die wir Funkamateure eher

gelassen gesehen hätten, auch andere und teils

existenzielle Rechtsgüter zu Lasten der

Funkamateure geändert werden soll(t)en. Der RTA-

Vorsitzende hat hiergegen selbstverständlich energisch

protestiert und erbitterten Widerstand angekündigt. Das

hat anscheinend auch Wirkung gezeigt. Der bereits für

Herbst vergangenen Jahres angekündigte und dann für

Anfang dieses Jahres geplante Referentenentwurf der

Gesetzesnovelle ist erneut auf unbestimmte Zeit

verschoben worden, anscheinend und hoffentlich, um

mindestens die eine oder andere Gesetzesänderung

zurückzunehmen oder wenigstens zu modifizieren. (…)

Mittel- bis langfristig ist nach Einschätzung des RTA-

Vorsitzenden ohnehin mit dem Versuch zu rechnen, das

AFuG vollständig zu eliminieren und seine Elemente

in das TKG aufzunehmen. Dies käme für den

Amateurfunkdienst in Deutschland einem GAU nahe.

Entsprechend energisch wird der RTA einem solchen

Versuch - sollte er denn erfolgen - entgegentreten.“

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Regionaltagung Distrikt F:

Fragen zum Fall Gautsche

bleiben unbeantwortet

Am 11.3. fand eine sogenannte Regionaltagung im

DARC-Distrikt Hessen (F) statt, bei der ca. 20

Ortsverbände vertreten waren. Haupterörterungspunkt

am Vormittag war der Fall Gautsche. Zu einer Befragung

des Distriktsvorsitzenden ist es dabei nicht gekommen,

weil dieser sich zur Beantwortung der Fragen für

unzuständig erklärte und den vorgelegten Fragenkatalog

des OV F69 (siehe FT 4/2012, Seiten 3 und 4) an das

anwesende Mitglied des Vorstandes des DARC, Annette

Coenen, DL6SAK, weitergab. In der Befragung von Frau

Coenen blieben sämtliche Fragen unbeantwortet. Frau

Coenen verweigerte jegliche Aussage zu den gestellten

Fragen mit der Begründung, dass der Schutz der

Privatssphäre der Frau Gautsche dies gebiete. Weitere

Erklärungen des Vorstandes als die schon erfolgte

Veröffentlichung in der CQ-DL werde es nicht geben.

Neue DARC-Satzung im Workshop

Der Entwurf der neuen DARC-Satzung wird auf der

DARC-Mitgliederversammlung in Eisenach am 29.4. in

einem mehrstündigen Workshop ab 9 Uhr vorgestellt

werden. Im Anschluß gibt es eine Aussprache darüber.

Keine Kürzung der OV-Zuweisungen

im Jahr 2012

Aufgrund der aktuellen Haushalts-Entwicklung des

DARC im ersten Quartal 2012 ist es nicht notwendig, den

Rechtschutzfond durch eine Einbehaltung von 1.- € pro

Mitglied aus den OV Zuweisungen zu finanzieren. Für

die Folgejahre wird dies erneut überprüft, so wie es auf

der Mitgliederversammlung im Herbst 2011 beschlossen

worden war. Dies ist ein Ergebnis aus der Klausurtagung

3


des DARC-Vorstandes vom 30.3. und 1.4.2012 in

Landshut. (Quelle: DARC.de)

4

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„Wattwächter“ kommt im Mai

Für Anfang Mai ist eine öffentlichen Vorstellung des

Programmpakets "Wattwächter" im Karlsruher Institut,

bei Herrn Prof. Dr. Wiesbeck, anberaumt. Das von der

BNetzA in Auftrag gegebene Programm soll Funkamateuren

helfen, die Selbsterklärung nach BEMFV zu

erstellen. Es kommt nun mit deutlicher Verzögerung und

wird nicht „Pflicht“, sondern ist nur ein ergänzendes

Hilfsmittel. Vertreter des RTA und DARC werden zu der

Programmvorstellung anreisen.

Einschränkungen des

Amateurfunkdienstes auf 5,7 GHz

Durch einen Umbau beim Deutschen Wetterdienst

(DWD) ist der Amateurfunk im 5,7-GHz-Band eingeschränkt.

Der DWD wird seine 16 operationellen

Verbundradars und das Qualitätssicherungsradar durch

moderne Dual-Polarisations-Radargeräte ersetzen. An

einigen Standorten setzt der Wetterdienst während des

Umbaus ein Ausfallsicherungsradar ein, um kontinuierliche

Wetterradardaten zu erhalten. Dieses Radar wird

bei 5755 MHz betrieben. Dem Amateurfunkdienst steht

der Frequenzbereich 5650 MHz bis 5850 MHz sekundär

zur Verfügung. Er muss deshalb seine Aktivitäten so

einrichten, dass der Betrieb dieses Radars nicht

beeinträchtigt wird; z.B. durch Einstellung des Amateurfunkbetriebs

um diese Frequenz. Mit dem DWD ist

verabredet worden, dass das DARC-Referat für

Frequenzmanagement Informationen darüber erhält,

wann und wo das Ersatzradar auf welcher Frequenz

jeweils zum Einsatz kommt. Bekannt ist, dass es zurzeit

im Raum Essen bei 5755 MHz betrieben wird. Ab Mitte

Mai bis etwa Ende Oktober am Standort Feldberg

(Schwarzwald), später dann Neuheilenbach (Eifel),

Dresden und Rostock. Das berichtet Ulrich Müller,

DK4VW, vom DARC-Referat für Frequenzmanagement.

(Quelle: DARC-Webseite)

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76-GHz-Streichung verschlafen

Wie erst jetzt bekannt wurde, hat der RTA am

29.11.2011 an die BNetzA geschrieben und gefragt,

warum der Bereich 75,5-76,0 GHz nicht mehr für den

Amateurfunk im Frequenznutzungsplan von 2011

verzeichnet ist. Die BNetzA hat inzwischen geantwortet.

Danach sieht die Sachlage so aus:

Schon auf der Weltfunkkonferenz WRC 2000 wurde

mittels Beschluss die primäre Zuweisung des Bereiches

75,5-76 GHz an den Amateurfunkdienst nur noch bis

zum Jahresende 2006 befristet zugestanden. Die derzeit

in Kraft befindliche Amateurfunkverordnung enthält

diesen Frequenzbereich auch immer noch als primäre

Zuweisung, obwohl dies sachlich heute nicht mehr richtig

ist. Seit dem 1.1.2007 wurde die Zuweisung gemäß des

o.g. Beschlusses gestrichen. Es ist also damit zu

rechnen, dass bei einer Überarbeitung der AFuV eine

entsprechende Korrektur erfolgt. Der jetzt erst bemerkte

Verlust dieses Bandsegments geht also auf eine

Entscheidung zurück, die bereits im Jahre 2000 gefällt

wurde und „damals wohl von den Funkamateuren nicht

hinreichend erkannt bzw. beachtet wurde“. (Quelle:

DARC-VO Info 6/2012). (Red.: Da fragt man sich, wer

denn damals „die Funkamateure“ waren…. Mal eben

500 MHz weg, und keiner hat`s gemerkt?)

BNetzA: Zulässige Bandbreite bei 70cm-

FM-Relais-Funkstellen eingeschränkt

Nun ist amtlich: Bei Verlängerungs-, Änderungs- oder

Neubeantragungen einer 70cm-FM-Relais-Funkstelle,

darf jetzt die zulässige Bandbreite von 12,5 kHz bei einer

70cm-FM-Relais-Funkstelle nicht mehr überschritten

werden! Die Bandbreiten-Reduzierung von 12,5 kHz gilt

natürlich auch für die 70cm-FM-Relais-Empfänger. Das

bedeutet, das bei einem 70cm-FM-Relais nur noch ein

FM-Hub von 2,5 kHz zulässig ist. Die Bundesnetzagentur

Aussenstelle Mülheim, schreibt diesbezüglich beim

Versand der neuen Relais-Funkstellen-Genehmigungsurkunden

in den Anschreiben:

„Hinweis Bandbreitenreduzierung -

Um der technischen Entwicklung im Amateurfunk

nachzukommen, wurde auf der letzten Tagung der IARU

eine Änderung für das Frequenzraster im 70 cm FM-

Relaisbereich beschlossen. Dieser Beschluss beinhaltet

eine Bandbreitenreduzierung von 25 KHz auf 12,5 KHz“

(Info via Bernhard, DL6XB)

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Thema Sonderkanal S6

Rocco Busch, DL1XM, schreibt:

Das ewige Ärgernis über die Störungen

durch BK-S6

Ich bin der Meinung, wir als Funkamateure sollten die

Gunst der Stunde gemeinsam nutzen und uns

"nochmals" mit der Sonderkanal 6-Problematik des BK-

Verteilnetzes beschäftigen.

Mit der Abschaltung der analogen Sat-Verteilung wird es

in den meisten BK-Netzen zu Umtrukturierungen in der

Programmverteilung kommen. Es hat den Anschein,

dass von den vielen kleineren Netzen ab Mai 2012 nur

noch eine Grundversorgung gewährleistet wird. Hierbei

werden je nach Anbieter nur noch 12-20 analoge

Programme in die BK-Netze eingespeist. Darüber hinaus

wird bei den einzelnen Anbietern schon darüber

diskutiert, in welchen Frequenzbereichen diese Kanäle

sich zukünftig befinden werden. Hier liegt mein

Ansatzpunkt! "Zukünftig keine Belegung des S6 in

BK-Verteilnetzen mit einem analogen Programm"

Durch meine Initiative konnte ich zwei Kabelnetzbetreiber

davon überzeugen, die zukünftige neue

analoge Programmverteilung nicht mehr über den S6


abzuwickeln. Dies ist mir in Oschatz/Sachsen und in der

Landeshauptstadt des Landes Rheinland-Pfalz, in Mainz,

gelungen. Mit ein paar technischen Argumenten war es

relativ einfach, die Gesellschaften auch von deren Vorteil

zu überzeugen. Wenn es aus dem Kabel heraus stört,

stört es auch hinein. Die ewige Suche nach Störern im

Kabel, in diesem Fall Funkamateure, wenn sie Betrieb

auf dem 2m Band machen, entfällt. So profitieren beide

Seiten davon. Letztendlich kann man von einem Erfolg

für den Amateurfunk sprechen. Leider stiess meine

Initiative, dies auch auf bundesweiter Ebene mit den

entsprechenden Gremien des VFDB und DARC

anzustreben, nicht auf die erhoffte Resonanz. Es gab

hierzu keinerlei Feedback, scheint es doch in den

Vorständen bzw. Referaten keinerlei Interesse hierfür zu

geben. Rocco, DL1XM

Relais SysOp & CoSysOp von: DB0FT, DM0FI,

DM0SAX, DB0SAX; DB0HTV, DB0LEI, DO0SMZ

Neufassung der EMC-Derektive

Die Europäische Kommission hat eine Neufassung der

EMC-Direktive im Rahmen des NLF (New Negislative

Framework) vorgelegt. Diese wurde seitens des DARC

und der IARU Region 1 bereits kommentiert sowie mit

verschiedenen Abgeordneten und der Kommission

diskutiert. Störend aus Sicht der Funkamateure ist die

Tatsache, dass man bei der Definition einer "elektromagnetischen

Störung" eine Formulierungsänderung

vorgeschlagen hat, die wörtlich interpretiert dazu führen

könnte, dass das ausgesendete Nutzsignal einer

Amateurfunkstelle zur Störgröße umdefiniert wird. In der

aktuellen Fassung der EMC-Direktive ist dies nicht

möglich. Kurt Meerkötter, DL8DMA, und Thilo Kootz,

DL9KCE, haben nach einem Gespräch mit dem Europa-

Abgeordneten Dr. Peter Liese (Red.: CDU), die

Mitglieder des Europäischen Binnenmarktausschusses

entsprechend informiert. Der Ausschuss hat die erste

Fassung der EMC-Direktive am 29.02.2012 diskutiert.

(…) Gleichzeitig hat der Abgeordnete Dr. Peter Liese,

unsere Kontaktperson, sich auch an den Bundeswirtschaftsminister

Dr. Philipp Rösler gewandt, der

nunmehr seinerseits auf dem exekutiven Weg veranlasst

hat, dass unsere Haltung als nationale Meinung der

Bundesrepublik Deutschland in den Europäischen Rat

einfließt. Es ist zu erwarten, dass aufgrund unserer

Intervention nun die alte Definition der "elektromagnetischen

Störung" erhalten bleiben wird, da sie über ihre

Fehlinterpretierbarkeit hinaus auch noch unpassend zu

den Zielen des NLF ist. (Quelle: DARC VO-Info 5/2012)

Zahlen der Amateurfunkrufzeichen in DL

Vom 5.3.2012 bis zum 5.4.2012 ist die Zahl der

insgesamt in DL zugeteilten Amateurfunkrufzeichen um

8 von 78155 auf 78163 gestiegen. – In den ersten

beiden Monaten des Jahres 2012 haben 378 DARC-

Mitglieder gekündigt, 236 sind eingetreten, 42 gestorben.

Zweifelhafte Studien zu angeblicher

Impotenz durch Funkwellen...

Über drei zweifelhafte Studien aus Japan, die sich mit

angeblich schädlichen Auswirkungen von Mobilfunkwellen

auf die Zeugungsfähigkeit von Kaninchen

befassten, berichtet die Zeitschrift "Laborjournal". Für die

Studien wurden männliche Kaninchen zwölf Wochen

lang acht Stunden pro Tag in enge Käfige gesperrt, unter

denen eingeschaltete Handys montiert waren. Damit

sollte erforscht werden, wie sich die Funkwellen der

Handys auf die Fortpflanzungsfähigkeit der Kaninchen

auswirken. Angeblich erbrachten die Studien dramatische

Ergebnisse. So soll die Zahl der Spermien bei den

"bestrahlten" Kaninchen um mehr als Hälfte abgenommen

haben. Außerdem soll der Fruktose-Wert in der

Samenflüssigkeit der Tiere stark zurückgegangen sein.

Die Potenz der Rammler soll durch die Mobilfunkwellen

erheblich beeinträchtigt worden sein. Der Haken an der

Sache: Die Handys, mit denen die Tiere "bestrahlt"

wurden, waren zwar eingeschaltet, arbeiteten aber im

Standby-Modus. In diesem Modus senden die Handys

nur ab und zu ein kurzes Status-Signal, ansonsten findet

keine Aussendung statt. Die angeblich geschädigten

Tiere waren also die meiste Zeit überhaupt keinen

elektromagnetischen Feldern durch die Handys

ausgesetzt. Daneben wiesen die Studien auch weitere

erhebliche Mängel auf. Inzwischen haben sich japanische

Forscher-Kollegen von den Studien distanziert.

Weitere Informationen zu diesem Fall gibt es im Internet

auf der Homepage des "Laborjournals" unter

www.laborjournal.de/editorials/588.html (FM-Funkmagazin)

U.K.: GNSS-Relais im 23cm Band?

In Großbritannien wird zur Zeit durch die Regulierungsbehörde

Ofcom geprüft, in welchem Frequenzbereich

zukünftig terrestrische Relais für das Global Navigation

Satellite System (GNSS) angesiedelt werden sollen. Zur

Diskussion stehen die Bereiche 1164-1215 MHz, 1215-

1300 MHz and 1559-1610 MHz. D.h. es könnte durchaus

das 23cm-Afu-Band betroffen sein. Die Beratungen

sollten Mitte April abgeschlossen werden.

Österreich: Verzeichnis stationärer

Funkpeilanlagen veröffentlicht

Die österreichische "Oberste Fernmeldehörde" hat ein

Verzeichnis der in Österreich betriebenen stationären

Funk-Peilanlagen veröffentlicht. In dem Verzeichnis sind

25 Peilanlagen mit voller Anschrift und den genauen

geografischen Daten aufgelistet. Die Peilanlagen dienen

- den Angaben der Behörde zufolge - der "Überprüfung

bewilligter Funkanlagen" sowie der Ermittlung "illegal

betriebener Funkanlagen und Quellen schädlicher

Störungen". Das Verzeichnis kann im Internet unter

http://tinyurl.com/austria-peilanlagen abgerufen werden.

(FM-Funkmagazin)

www.Landolt.de vertrieb@landolt.de

Landolt-Computer, Maintal, 06181/45293

5


WWV mit neuer Stimme

Der bekannte US-amerikanische Zeitzeichensender

WWV hat eine neue, digitale Stimme. Diese kommt in

der 18. Minute für geophysikalische Meldungen zum

Einsatz und ist besonders gut verständlich. Eine Sprachmaschine

von NeoSpeech generiert diese "Kate"

genannte digitale Stimme. WWV sendet auf 2.5, 5, 10,

15 und 20 MHz.

CB-Funk in der Schweiz ab 2013

anmelde- und gebührenfrei

Der CB-Funk in der Schweiz wird voraussichtlich ab

Anfang 2013 anmelde- und gebührenfrei. Das gab das

Schweizer "Bundesamt für Kommunikation" (BAKOM)

bekannt. Eine entsprechende "Verordnungsrevision" soll

im Sommer dieses Jahres durchgeführt und am 1.

Januar 2013 in Kraft treten. Bisher müssen Schweizer

Bürger für den Betrieb von CB-Funk-Anlagen eine

ogenannte "Konzession" erwerben, die jährlich 12

Franken kostet. Hinzu kommt eine jährliche

Verwaltungsgebühr für die "Verwaltung und technische

Kontrolle des Frequenzspektrums" von 60 Franken.

Diese Konzessionspflicht soll nun fallen. Die Behörde

begründet ihren Schritt damit, dass die Freigabe des CB-

Funks "dem allge-meinen internationalen Trend"

entspräche. Außerdem sei dies "in der Vergangenheit

auch immer wieder aus Kreisen der entsprechenden

Frequenznutzerinnen und -nutzer gewünscht" worden.

Ebenfalls zum 1. Januar 2013 soll in der Schweiz die

Zuteilung bzw. Registrierung von CB-Funk-Rufzeichen

durch das BAKOM entfallen. Nach Auffassung der

Behörde gibt es "weder technische noch juristische

Gründe, (die) eine Beibehaltung dieser Registrierung

weiterhin erfordern". Der Schweizer CB-Funk-Verband

"Swiss CB Organisation" (SCBO), der sich stets für eine

Beibehaltung der Konzessionspflicht ausge-sprochen

hat, überlegt, ob er selbst die Rufzeichen-Registrierung

übernehmen soll. Eine Entscheidung dazu gibt es noch

nicht - sie soll auf der "Präsidenten-konferenz" der SCBO

am 25. August 2012 fallen. Die sog. "Circulation Card"

läuft zum 31. Dezember 2012 aus und wird dem BAKOM

zufolge "in Absprache mit den bisher beteiligten

Verwaltungen nicht mehr erneuert". Neben dem CB-

Funk sollen in Schweiz ab 2013 auch be-stimmte

Betriebsfunkanlagen, drahtlose Mikrofone, Personenrufanlagen

und Radaranlagen auf Binnenschiffen

von der Konzessionspflicht befreit werden. Der vollständige

Wortlaut der entsprechenden BAKOM-Mitteilung ist

im Internet unter http://tinyurl.com/bakom-cbfunk zu

finden. (FM-Funkmagazin)

Neuer Ärger für CB-Funker:

Schnurlose Ladegeräte

Werden Handyladegeräte den CB-Funk (zer)stören?

Auf den CB-Funk von zu Hause aus, steht ein weiterer

Angriff bevor. Schnurlose Ladegeräte könnten künftig auf

27 MHz senden. Wie die DCBO vorab aus eingeweihten

Kreisen erfuhr, soll bei ETSI (Europäisches Telekommunikationsstandard

Institut) eine neue Norm für schnurlose

Handyladegeräte entwickelt werden, welche die Ladeenergie

induktiv (also schnurlos) in das Handy

6

transportieren soll. Solche Geräte gibt es heute schon,

allerdings bei 400 Hz und mit offenbar wenig Wirkungsgrad,

wie beim vom Markt verschwundenen Smartphone

Palm Pre mit "Touchstone". Als künftige Übertragungsfrequenzen

wird nun ein ISM-Band ins Auge gefasst und

da - man ahnt es schon - ist ausgerechnet 27,12 MHz im

Gespräch. Es braucht wenig Fantasie, sich auszurechnen,

welche Folgen das für den CB-Funk haben würde.

Nur ein paar Zahlen: In Deutschland sind allein über 100

Millionen Handy-Karten aktiv geschaltet, selbst wenn nur

1 Million Handys "schnurlos" aufgeladen würden, die

Folgen sind unabsehbar. In Städten dürfte der Störnebel

extrem ansteigen, ein gemütliches Funken von zu Hause

wird nahezu unmöglich. Experten machen aber darauf

aufmerksam, daß es auf 27 MHz längst weitere

Störungsquellen wie Internet-Datenübertragungen durch

das Haus über die Steckdose (Power-LAN) oder ein

Plasma-Fernseher und vieles mehr gibt. Für einen

attraktiven CB-Funk im Nahbereich werden auf Dauer

vernünftige und attraktive Alternativen notwendig sein,

wobei PMR 446 oder Freenet in seiner momentanen

Form mit festgeklebten Antennen ohne externe

Stromversorgung, also ohne Mobilgeräte und Feststationen

mit Außenantenne keine wirkliche Alternative

sind. Auch die neuen deutschen CB-Vorschriften, worin

die Sendeleistung in ERP oder EIRP vorgeschrieben

wird, widersprechen nach Experten-Ansicht völlig Geist

und Sinn der CEPT Empfehlung, denn CB-Funk ist ein

Jedermannfunk, der ohne technische Kenntnisse und

Lizenzen allgemein ausgeübt werden soll. Wenn erst

komplizierte Messungen und Bescheinigungen

notwendig sind, weil die Gefahr besteht, irgendwelche

Grenzwerte zu überschreiten, ist das kein

Jedermannfunk mehr. Es zeigt sich erneut, daß wir in

Deutschland so schnell wie möglich alle CB-

Organisationen, Vereinigungen, Verbän-de, Hersteller,

Aktivisten an einen Tisch bekommen müssen, um mit

einer Stimme gegenüber den Fermelde-verwaltungen

und Normungsorganisationen sprechen zu können, um

klar zu machen, daß es CB-Funker gibt, die ungestört

miteinander funken wollen. (FM-Funkmagazin)

Neues Online-System beim DXCC

Die ARRL meldet, dass in Kürze ein System eingeführt

werden soll, das ermöglichen wird, QSL-Karten, die für

das DXCC-Diplom eingereicht werden sollen, online zu

erfassen, in dem man die Daten seiner QSL-Karten in

das System eingibt. Man bekommt dann einen Ausdruck

der erfassten Daten. Damit und mit den betreffenden

QSL-Karten muss man aber nach wie vor zu einem

Kartenprüfer gehen oder die Karten an die ARRL

einsenden. Das ganze soll zu Arbeitserleichterung und

Zeitersparnis beitragen.

Erstes Zweiweg-QSO auf 8.97 kHz

Am 26. März lief zwischen DF6NM und OK2BVG ein

Zweiweg-QSO mit extrem langsamen CW-Zeichen auf

der Längstwellen-QRG 8.97 kHz. Die ist das allererste

internationale QSO überhaupt in diesem QRG-Bereich.

Frequenzen unterhalb 9 kHz dürfen von jedermann ohne

Genehmigung experimentell benutzt werden. Die


überbrückte Entfernung beträgt 424 km und das QSO lief

von 07:30 bis 14:00 Uhr.

Gearbeitet wurde mittels des Mode "MFSK-37”, wobei

verschiedene Frequenzen für verschieden Buchstaben

und Zahlen stehen, d.h. 8970.000 bis .009 für die

Zahlen, .010 für Abstand und .011 bis .036 für die

Buchtaben A-Z. Die Sender der beiden Stationen wurden

an Frequenznormalen synchronisiert. Der 80-Watt-

Sender von DF6NM erzeugte an einer 9m langen

Vertikal eine Strahlungsleistung von etwa 10 bis 15

Mikrowatt. Für den Empfang wurde die Antenne direkt in

die Soundkarte des PC eingespeist. Das „QSO“ war wie

folgt codiert:

07:30-08:30 "NB" = df6Nm de ok2Bvg

09:00-10:30 "BNM" = ok2Bvg de df6Nm mit Rapport M

11:00-12:00 "RO" = Bestätigung und Rapport

12:30-14:00 "RTU" = Bestätigung und Danke

(Infos via Markus, DF6NM

Ballonstarts aus den USA Richtung EU

Am 23.3. startete aus dem Bundesstaat New York ein

weiterer Ballon („PHB XVIII) mit Afu-Nutzlast in Richtung

Europa. Gesendet wurde mit dem Call N2XE auf 7.102,

10.146 (CW) und 144.390 MHz (FM). Nach gut 84

Stunden ist der Ballon dann nördlich der Azoren in den

Nordatlantik gestürzt. Für Mitte April sind zwei weitere

derartige Ballonmissionen (PHB XVI und XVII)

angekündigt. Aktuelle Infos und genaue Starttermine gibt

es im Web unter www.projectbluehorizon.com

Kuhne electronic GmbH

Microwave Components

www.db6nt.com -- Tel. 09293/800939

SHF-Bandverluste in der Ukraine

Ukrainische Funkamateure haben im März 2012 in

einem Scheiben an DL8HCZ auf unerfreuliche Zustände

bezüglich der SHF-Bänder in der Ukraine hingewiesen.

Die dortigen Behörden hatten bereits 2009 alle Bänder

oberhalb des 70cm-Bandes einfach gestrichen, so dass

legaler Betrieb auf allen Bändern von 23cm und

aufwärts eigentlich seit dem nicht mehr möglich ist.

Diskussionen und Eingaben seitens der ukrainischen

Funkamateure und deren Clubs bei der Behörde haben

bisher nichts gebracht. Inzwischen wurden den

Funkamateuren Bereiche bei 5670 MHz und 10150 MHz

wieder überlassen, was aber sehr weit von den üblichen

Amateurbereichen bei 5760 und 10368 MHz entfernt

liegt und damit nutzlos ist. Die Bänder 1296, 2320 und

3400 MHz sind weiterhin entfallen. Die ukrainischen

Funkamateure haben sich übrigens auch an höchste

Stellen in der IARU gewandt, von dort aber keine

Unterstützung erhalten (der Schriftverkehr liegt der

Redaktion vor). Es sieht leider so aus, dass die

Mikrowellenamateure kein Lobby mehr in ihren

Verbänden und in der IARU haben und immer mehr

Mikrowellen-Bänder in Gefahr geraten. Siehe Schweden,

wo das 13cm-Band gerade verloren geht. In ihrer

Verzweiflung haben einige ukrainischen Amateure im

März DL8HCZ gebeten, als Vertreter der westeuropäischen

Amateurfunkpresse und Mikrowellen-

amateure an die ukrainischen Frequenzverwaltung und

einen ukrainischen TV-Sender zu schreiben und so

vielleicht etwas bewirken zu können. Hoffentlich nützt es

was…. (Joachim Kraft, DL8HCZ)

www.shf-elektronik.de

Mastvorstufen, Antennen, Kabel

Tel.: 06151/1368660

Umfrage von SAQ in Grimeton

Die Betreiber des schwedischen Längstwellensenders

SAQ wollen eine Broschüre mit dem Titel "Die Zuhörer

von SAQ" erstellen. Sie soll die Wichtigkeit der Anlage -

bei dem ein Maschinensender die HF-Erzeugung auf

17,2 kHz vornimmt - belegen. Die Broschüre soll für alle

Zuhörer aber auch Besucher der Station im schwedischen

Grimeton zur Verfügung stehen. Interessenten

werden gebeten, folgenden Fragenkatalog zu

beantworten: Welche Informationen wünschen Sie sich

in der Broschüre? Ihr Alter (für statistische Zwecke)? In

welchem Land leben Sie? Warum hören Sie SAQ? Wie

oft haben Sie bereits zugehört? Beschreiben Sie Ihre

Empfangstechnik. Welche Art des Empfangswegs

kommt zum Einsatz (Empfänger, Konverter, Computer...)?

Welche Antenne nutzen Sie? Sind Sie

Funkamateur oder haben Sie beruflich mit Funktechnik

zu tun? Eigene allgemeine Vorschläge. Interessenten

wenden sich mit ihren Antworten bitte per E-Mail an:

Arne Sikö, arne.siko@hh.se . Infos: www.alexander.n.se

Ballonmissionen ein voller Erfolg!

Wer in der letzten Zeit insbesondere am 10.3.2012 und

am 24.3.2012 die Frequenz 430.375 MHz beobachtet

hat, dem dürfte aufgefallen sein, dass da was in der Luft

ist. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Es handelte

sich nämlich um den Stratosphärenballon des OV

Lüding-hausen (N29). In der ersten Mission wurde der

Ballon um 10:30 Uhr MEZ gestartet und bei der zweiten

Mission war die Startzeit auf 17:00 Uhr MEZ. Beide

Missionen konnten hier an meinem QTH hundertprozentig

aufgenommen werden. Und das alles nur mit

einer kleinen Handfunke, die das 70-cm-Band beinhaltet.

Alles in allem waren beide Missionen ein voller Erfolg,

wozu hier der Crew des OV N-29 die besten

Glückwünsche übermittelt werden sollen.

Udo Dinsing, DG2BAY (aus JN49NM)

HAMNET Berlin aktiv

Das HAMNET ist ein multimediales Intranet für

Funkamateure, es ist die Weiterentwicklung des Packet

Radio Netzes. Über dieses IP-basierte Netz ist es

möglich, verschiedene Arten von Daten zu übertragen,

wie Sprache (z.B. Relaiskopplung), Daten (z.B. E-Mail,

Box-Nachrichten, Packet Radio etc.), Video (ATV,

WebCam etc.). Der Grundstock für das Berlin-

Brandenburger HAMNET wurde durch Detlef - DH7VK,

Max - DH7AHK, Jürgen - DL2RUD, Thomas - DL9SAU

und André - DL7UAZ mit Unterstützung weiterer OM in

den letzten Monaten gelegt. Es wurden die Standorte

folgender automatischer Stationen durch 5,6 GHz

7


Linkstrecken (Backbone) verbunden: DB0AVH,

DB0AJW, DB0BRL, DB0FUZ und DB0ZEH. DK0BLN/

DB0FEZ kommt in den nächsten Wochen hinzu. Einen

Einstieg gibt es zur Zeit bei DB0FUZ auf 2397 MHz mit 5

MHz Bandbreite, weitere sind bei DB0AVH, DB0AJW

und DB0BRL geplant. Außerdem werden die vorhandenen

Packet-Radio-Einstiege so umgerüstet, dass man

über diese in das HAMNET gelangt, um textbasierte

Anwendungen nutzen zu können. An der Möglichkeit

über ein VPN (Virtual Private Network) in das HAMNET

einzusteigen, wird gearbeitet, es fehlt aber noch ein

passender Standort mit schneller Internetanbindung. Zur

Zeit wird das HAMNET in Berlin genutzt, um das alte

Packet-Radio-Netz zu unterstützen. Weiterhin gibt es

einen Web-Server bei DB0AVH und zwei WebCams,

eine bei DB0FUZ und die andere bei DB0AVH. Wer

Interesse und Fragen haben sollte, weitere

Informationen dazu gibt es im Internet auf der Berliner

HAMNET-Seite http://hamnet.funkzentrum.de .

73, die HAMNET-Crew Berlin

8

SCHÜLEIN ELECTRONIC

electronic@schuelein.com

Tel. 09195 - 99 33 86

HAMNET im Distrikt X

Das VUS-Referat des Distriktes Thüringen meldet:

Anläßlich der Distriktversammlung wurde Jens, DJ1JAY,

vom Distriktvorstand berufen, eine Arbeitsgemeinschaft

HAMNET-THR zu betreuen. Dazu wurde ihm eine

Berufungsurkunde des VUS-Referates Thüringen

überreicht. Am Rande der Distriktversammlung in

Mühlberg trafen sich die Interessenten erstmalig.

Aufgabe dieser Gemeinschaft soll sein, diese neue

Betriebsart fachlich zu begleiten und zu fördern.

Interessenten und Mitstreiter wenden sich bitte an Jens,

DJ1JAY, dj1jay@online.de oder an mich, ich werde die

Information dann weiterleiten. Jens wird ebenso die

Koordinierung z. B. der erforderlichen IP-Nummern in

Abstimmung mit der Arbeitsgruppe im DARC übernehmen.

Da es sich hier um eine Betriebsart Verbindung

Computer-Funkgerät im weiteren Sinn handelt, ist es ein

guter Einstieg für computerinteressierte Jugendliche in

den Amateurfunk. Der Distriktvorstand wünscht viel

Erfolg und wird Initiativen fördern. Die Hamnet-Gruppe

und die Funkamateure in Thüringen sind übrigens auch

in facebook vertreten. 73 Rolf, DL2ARH

www.funktechnik-bernau.de

Öffnungszeiten: Montag-Freitag 9 bis 19h

Heimisches Funktelefon stört UMTS-Netz

In den frühen Morgenstunden staunte ein Funkamateur

aus Ostbayern nicht schlecht, als der Messwagen der

BNetzA vor seiner Haustür stand. Die freundlichen

Mitarbeiter der BNetzA erklärten, dass sie eine Störung

des UMTS Handy Netzes bearbeiten und bei der

Funkpeilung, das Haus des Funkamateurs ausgemacht

haben. Mit einem Handpeilgerät wurde im Haus weiter

nach dem Störsender gesucht. Bereits nach wenigen

Minuten wurde ein älteres Funktelefon als Ursache

gefunden. Um nicht weitere unliebsame Störungen zu

verursachen, überliess der Funkamateur kurzerhand das

wohl defekte Gerät den Mitarbeitern der BNetzA. Wie die

Beamten berichteten, dauerte die Suche nach der

Störung nur 45 Minuten, ausgehend von der UMTS

Basisstation. Dies zeigt wie professionell die

Messtechnik eingesetzt wird. Vermutlich ist eine solche

Störung heutzutage an der Tagesordnung. Wir als

Funkamateure sollten in einer solchen Situation offen auf

die Beamte zugehen. Nicht selten sind diese selbst

begeisterte Funkamateure, die unser Hobby teilen. In

einem netten Gespräch hat sich der Funkamateur mit

den Beamten verständigt, so dass eine weitere

Auswirkung ausblieb. Klaus, DL5RFK (Bay.-Ost-RS)

OV Kraichgau (A22):

Ergebnisse 5. Kraichgauer FM Session

Für die 5. Kraichgauer FM Session, die am 28.12. statt-

fand, wurden insgesamt 16 Logs eingereicht. Wie

schon bei der FM-Session im Sommer 2011 haben

Dominik, DF4IAO, Martin, DJ5IR und Timon, DN5QA

(alle A24) zusammen den ersten Platz in allen

Wertungen belegt. Bei der FM Session handelt es sich

um einen Kurzwettbewerb auf dem 2m- und 70cm-

Band. Selbst mit einfachsten Gerätschaften (z.B. Handfunkgeräten)

lassen sich vordere Plätze ergattern. Der

Termin für die nächste FM Session wird rechtzeitig auf

www.a22-kraichgau.de veröffentlicht.

(Jens, DL7ACN, OVV A22)

GMA-Programm neu gestartet

Seit dem 1. April 2012 startete das GMA Programm

(German Mountain Award ) neu durch. Es gilt ein neues

Regelwerk und die bisherigen Punkte werden auf 0

zurückgesetzt. Bewährtes wurde beibehalten und einige

Neuerungen hinzugefügt. So sind die bisherigen

Berglisten weiterhin gültig, nur die Referenznummern

sind etwas anders, um sich vom SOTA-Programm zu

unterscheiden. Auch sind wieder 4 Direkt-QSOs für die

Wertung zu tätigen. Die Punktebewertung für jede

Gipfelaktivität hat sich aber verändert! Details gibt es im

Web unter: www.cqgma.eu . Dort hat Mario, DC7CCC,

eine sehr gute, funktionierende Website gestaltet. Auf ihr

findet man die Ausschreibung, die Berglisten und viele

nützliche Infos. Auch die Aktivierungen werden hier

angekündigt. Der GMA wendet sich an alle funkenden

Naturfreunde und ist mit den zahlreichen Bergen unserer

Heimat eine Ergänzung zum SOTA Programm. Wichtig

ist, dass hier die Berge für jeden OM ohne weite und

kraftstoff- sowie abgasintensive Fahrten zu aktivieren

sind. Natürlich gibt es auch weiterhin die Kategorie der

Jäger. Ein Diplomprogramm und Aktivitätstage ergänzen

das Ganze. 73 und awdh von den Bergen! Lutz, DJ3AX

Aktivitätswoche anläßlich des

Weltamateurfunktages 2012

Am 18.4.2012 jährt sich der Gründungstag der

Internationalen Amateur Radio Union (IARU) zum 87.

Male. Aus diesem Anlaß organisiert der Distrikt

Mecklenburg-Vorpommern im DARC e.V. für die Zeit

vom 15.-22.4.2012 besondere Funkaktivitäten:


Funkbetrieb DL0MVP - Das zentrale Klub-Rufzeichen

des Distriktes MVP DL0MVP wird täglich wechselnd von

einem anderen OV aktiviert. In dieser Zeit wird der S-

DOK WARD12 (World Amateur Radio Day 2012)

vergeben. Alle QSOs werden mit QSL-Karten bestätigt.

Allgemeine Aktivität: Gleichzeitig ruft der Distrikt MVP

alle Amateure auf, sich an dieser Aktivitätswoche zu

beteiligen. Motto: Jeder funkt mit jedem. Die Teilnahme

an der Aktivitätswoche wird elektronisch bestätigt. Dazu

senden die Teilnehmer eine Info über die erreichte Anzahl

QSOs mit verschiedenen Stationen und die erreichte

Anzahl verschiedener Länder als eMail an dl0mvp

@darc.de. Ein QSO mit DL0MVP ist obligatorisch. Ein

Logauszug ist nicht nötig. Es gilt das Vertrauensprinzip.

Internat. Marconi-Tag 2012: OE12M qrv

Die Amateurfunk-Sektion

des ORF und das Dokumentationsarchiv

Funk /

QSL Collection betreiben

vom 20. bis 22. April 2012

eine Amateurfunkstelle mit

dem Sonderrufzeichen

OE12M. Am 21. April 2012, dem „International Marconi

Day“ (IMD) zählt OE12M als eine der ca. 25 weltweiten

IMD-Stationen für das IMD-Diplom. (www.dokufunk.org)

Mitteldeutscher Burgentag 2012

Zum Burgenaktivitätstag, dem 1.5.2012, werden vom OV

W33 (Ballenstedt) 4 Teams unterwegs sein, um Burgen

und Schlösser im Harz und Harzvorland zu aktivieren.

Mit unseren Aktivitäten bevorzugt auf 80/40m wollen wir

besonders den Erwerb des Burgendiplomes Sachsen-

Anhalt, herausgegeben vom OV W33, fördern. Sicher

sind bisher folgende Objekte: SAB-053 (Schloß

Langenstein), SAB-057 (Schloß Stecklenberg), SAB-067

(Schloß Mansfeld), ein weiteres Ziel befindet sich noch in

der Planung. Zur gleichen Zeit sind Om des OV W22 von

SAB-082 (Schloß Grosskühnau) aus QRV und Om aus

Thüringen (X40) aktivieren das Schloß Haynsburg (SAB-

166). An dieser Stelle sei auch daran erinnert das alle

Rufzeichen aus den OV W33/W22, und besonders die

Klubstation DK0GYB des OV W33, Punkte für das

Diplom "800 Jahre Anhalt" bringen. AWDH am 1. Mai

zum Burgenaktivitätstag! Vy 73 Helmut, DM2BPG

Antennentag bei DLØER

Der OV Essen LØ5 zusammen mit dem Förderverein

Amateur Radio Club Essen e.V. (ARCE) veranstaltet am

Samstag, den 12.5.2012 von 10-17 Uhr bei DLØER,

Voßbusch 4 in 45133 Essen-Bredeney seinen 4. ov- und

distrikt-übergreifenden Antennentag. Neben Messungen

an von Besuchern mitgebrachten AFU-Antennen – auch

im Vergleich mit örtlich installierten – und evtl. einem

kleinen Flohmarkt für Antennen und Zubehör im Außengelände

stehen wieder interessante Fachvorträge und

Workshops auf dem Programm. Einzelheiten im Web auf

www.L05.de . Anmeldung erforderlich bis 30.4. (DJ2IO)

www.hari-ham.com

Antennen - Bausätze – Ringkerne

Frühjahrs-Funkertag beim OV K28

OV Hunsrück K28 lädt ein zum Frühjahrs-Funkertag

nach Waldesch. Termin ist Donnerstag, der 17. Mai 2012

(Himmelfahrtstag) ab mittags. Kofferraumflohmarkt

möglich. Eigene Funkanlagen können nach Absprache

erprobt werden. Anreise Infos unter DL3PK@darc.de

Einladung zum 4. D-Star-Treffen

Liebe Funkfreunde, der Ortsverband U14 (Straubing) im

DARC lädt alle D-Star-Interessierten zum 4. Ostbayerischen

D-Star-Treffen auf den Grandsberg (QTH vom

D-Star Relais DB0RDH) im vorderen Bayerischen Wald

ein. Neben dem persönlichen Kennenlernen und einem

intensiven Erfahrungsaustausch gibt es Informationen

von erfahrenen D-Star-Funkern. Unser Motto in diesem

Jahr ist der günstige und schnelle Einstieg für jeden

Funkamateur in die D-STAR Welt. Themen:

1. Verlinken von Repeatern

2. Callsign Routing in der Praxis

3. Arbeiten mit Reflektoren 4. Star-Net

5. DCS, Digital Call Server, das neue Reflektorsystem

6. DV-RPTR, die universelle Selbstbauplatine

7. Der ABME Codec

8. Andere DV Selbstbauprojekte

9. Hotspots und Repeater in der Praxis

10. DV-APRS Neuheiten und Vorführung

11. Vorstellung mit Besichtigung unseres 2 m, 70 cm und

23 cm D-Star-Relais

12. Gemütliches Beisammensein zum Info-Austausch

Für die Getränke im Tagungsraum ist ein kleiner

Unkostenbeitrag von 9,50 € bei Tagungsbeginn pro

Teilnehmer zu entrichten. Die Veranstaltung findet am

19.5.2012, von 10 bis 16 Uhr, im neuen Konferenzraum

des Berggasthofes Menauer, Grandsberg 6, 94374

Schwarzach, statt. Weitere Infos über die Veranstaltung

finden sie im Internet unter www.darc.de/distrikte/u/14

Um einen reibungslosen Ablauf des Treffens gewährleisten

zu können, möchten wir Sie bitten, sich per Mail

oder schriftlich unter nachstehenden Kontaktdaten

anzumelden: Josef Rohrmüller, DL9RAR,

Wittelsbacherstr. 7, 94377 Steinach, Tel.: 09428/903870,

Fax 09428/902030, E-mail: DL9RAR@darc.de

Auf ein zahlreiches Erscheinen freuen sich die Mitglieder

des Ortsverbandes Straubing. Wer bereits am Freitag

anreist, der ist zum OV-Abend von U 14 an der

Clubstation DL0SG in 94377 Steinach (Hafnerstr. 8)

recht herzlich eingeladen. Beginn ist um 19.30 Uhr.

vy 73 de Sepp, DL9RAR, OVV U14

Rufzeichen - Schilder

LED-Badge in fünf Farben sowie

Acrylglas oder Holz (Woody-Call)

DJ 2 SI - Manfred Wahler

www.dj2si.de e-mail: dj2si@darc.de

T.: 07025-909494 Fax: 07025-909496

Bin nicht auf der HAM-RADIO 2012

Treffen der DSW im Juni

Die Diplom-Sammler-Waterkant treffen sich vom 7.-

9


10.6.2012 in Ostrhauderfehn und freuen sich auf Gäste.

Geplant sind DOK-Börse, Mobilcontest, 10-10-Net,

Besuch der Meyer-Werft und vieles mehr.

Infos: www.dsw.net.ms Hans-Martin, DL9HCO

Hamburg-Contest 2012

Der Hamburg-Contest 2012 findet am 20.5.2012 statt.

Die Ausschreibung gibt es hier:

http://www.darc.de/distrikte/e/referate/funkbetrieb-unddiplome/conteste/ausschreibung

73, Hans-Martin Strycker, DL9HCO

Referat Funkbetrieb und Diplome im Distriktsvorstand E

2012: GAREC wird MyGAREC

Die internationale Notfunkkonferenz GAREC (Global

Amateur Radio Emergency Conference) heißt ab 2012

nun ganz trendy MyGAREC und wird vom 12.-14.

November im Thistle Port Dickson Resort, Negeri

Sembilan, in Vietnam stattfinden. Zuvor findet dort die

Konferenz der IARU Region 3 vom 5.-9.11. statt. Mehr

Infos gibt es unter www.mygarec2012.com .

Ham Radio Deluxe 6.0 kommt

Die kostenpflichtige Software Ham Radio Deluxe 6.0 wird

zur Hamvention in Dayton Mitte Mai auf den Markt

kommen. Das Programm wird dann um ca. 30 bis 40

neue Funktionen erweitert worden sein.

Infos im Web unter www.ham-radio-deluxe.com

Dort ist auch die kostenlose (alte) Version 5.11 des

Programms weiterhin herunterladbar.

Schaltungen im Webbrowser

online simulieren

Die US-Firma CircuitLab bietet auf ihrer Webseite

www.CircuitLab.com online die Möglichkeit, Schaltungen

zu erstellen und analysieren zu lassen.

Man muss also keinerlei Software dazu installieren,

sondern arbeitet lediglich im Fenster des Browsers. Die

erstellten Schaltbilder und Analysen kann man dann

abspeichern und ausdrucken. Das spielerische

Entwickeln und „Ausprobieren“ von Schaltungen lässt

sich so auf ganz eindruckvolle Weise sozusagen „live“

erleben. Sicherlich ist dies auch für den Nachwuchs und

Newcomer sehr interessant und lehrreich. Einziger

kleiner Nachteil: Die Instruktionen sind nur auf Englisch.

QRPp Journal online

Das US-amerikanische “QRPp Journal” erschien von

Juni 1993 bis zum Jahr 2004. Alle Ausgaben sind nun

10

kostenlos im Internet abrufbar unter der Adresse:

http://www.k7qo.net/NorCal_QRPp.html

bzw. in Kürze auch unter www.norcalqrp.org .

AATiS-Praxisheft Nr. 22 erschienen

Zum 27. Bundeskongress des AATiS, der im März in

Goslar statt fand, ist eine neue Ausgabe des

Praxisheftes für Amateurfunk und Elektronik in Schule

und Freizeit erschienen. Die Inhaltsübersicht zum

Praxisheft 22 und Bestell-Infos gibt es im Web auf

www.aatis.de .

Ron Wright, ZL1AMO, Silent Key

Der legendäre DXpeditioner

und QSL-Manager Ron Wright,

ZL1AMO, starb am 6. März

2012 im Alter von 75 Jahren.

Von seinen über 100

Funkexpeditionen im Pazifik

meldete er sich in drei

Jahrzehnten u.a. als 3D2RW, 3D2RW/R, 5W1CW,

A35EA, C21/ZL1AMO, FW0BX, H44RW, T28RW,

T28RW, T30BH, VR6HI, YJ0RW, ZK1CQ (Süd und

Nord), ZK1MB (Nord), ZK2RW, ZK3RW, ZL7AMO,

ZL8AMO und ZL9AMO. 2002 muste er in kritischem

Zustand während einer DXpedition aus Fiji ausgeflogen

werden, erholte sich erfreulicher Weise aber wieder und

blieb bis zuletzt aktiv. Ron gehört seit 1985 zur "CQ DX

Hall of Fame" und seit 2009 zur "NZ DX Hall of Fame”.

Sein DXCC-Länderstand in der favorisierten Betriebsart

CW war 339/346 (current/total). Ihm fehlte, welche Ironie

des Schicksals, nur noch 3C0, Annobon, das gerade

jetzt im März auf Sendung ging. Unsere Anteilnanhme

gilt seiner Frau Jeanette und seinen Töchtern Karen und

Terri.(Quelle: Dokufunk.org)

Anny Krämer, DJ3YF, Silent Key

Am 7. März 2012 nahm Anny Krämer,

DJ3YF, die gute Seele von DIFONA, im

Alter von 84 Jahren für immer von uns

Abschied. Anny war 1948/1949

Gründungsmitglied des DARC in Bad

Homburg und Mitbegründerin des

Ortsverbands Offenbach, F23. Sie war

von Anfang an bei allen Bodenseetreffen beteiligt und

richtete selbst mehrere YL-Treffen in den 1960er Jahren

aus. 1984 gründete Anny zusammen mit ihrem Sohn

Alfred die Fa. DIFONA in Offenbach, die wohl jedem

Funkamateur ein Begriff ist. Wer bei DIFONA anrief,

hörte zumeist erst ihre Stimme. Bis zum Schluss

arbeitete sie in ihrer Firma mit und war auch bei jeder

HAM-Radio mitten im Geschehen als Ausstellerin dabei

– auch zuletzt noch trotz ihres hohen Alters. Die

Mitglieder des Distrikts Hessen und des OVs Offenbach,

F23, werden Anny vermissen und ihr ein ehrendes

Andenken bewahren.

Christiane Rüthing, DL4CR (aus Hessen-RS)

Silent Key, Fritz Gräwe, DF9XE

Am 21.03. verstarb mein Vater und unser OV-N46-

Mitglied Fritz Gräwe, DF9XE. Er war Mitbegründer des

OV N46 und viele Jahre dort OVV. Man kannte Ihn weit


über Münsters Grenzen hinweg als sehr engagierten

OM. Wir werden Ihn nie vergessen.

Armin Gräwe, DF1QE, OVV N46

Hans Landwehr, DJ3DB, SK

Hans Landwehr, DJ3DB, ist am 17.3.2012

im Alter von 79 Jahren gestorben. Als

Firmenmitinhaber und Namensgeber von

Landwehr-Elektronik (in Norderstedt bei

Hamburg) war Hans im Amateurfunkbereich

in den 1990er Jahren besonders

durch die von seiner Firma entwickelten und vertriebenen

Vorverstärker für das 2m- und 70cm-Band bekannt

geworden. Die mit einem MGF1302 bestückten Verstärker

erfreuen sich auf dem Gebauchtgerätemarkt

nach wie vor großer Beliebtheit.

Neue Mitglieder in der AGCW

Im März sind der AGCW e.V. folgende neue Mitglieder

beigetreten: 3682 DJ2MBA, Michael; 3683 DL8LD Dierk.

DK1WER ist jetzt DL1RI

Der ehemalige Notfunkreferent des DARC, Werner

Rinke, DK1WER, arbeitet nun unter dem Call DL1RI.

Neue Ortsverbandsvorsitzende im DARC

Bei folgenden OVen gab es in den letzten Wochen einen

OVV-Wechsel:

Pegnitz, B32:

Neuer OVV ist Norbert Ehler, DD2RE. Neuer stellvertretender

OVV ist Uwe Walter, DO5JD.

Bühl, A04:

Neuer OVV ist Gerald Lörch, DG1GLG.

Markdorf, A44:

Neuer OVV ist DK8TU, Markus Nagl. Stellvertretende

OVV sind DD8IL, Andy Pohl und DL2GAW, Gerd Sulger.

Fürth, B01:

Neuer OVV ist Udo Hofmann, DL5UDO. Neuer Stellv.

OVV ist Ralph Kurzendörfer, DG5NET.

Main-Spessart, B35:

Neuer OVV ist Klaus Spreer, DG6NAB.

Helmbrechts, B39:

Neuer OVV ist Rainer Grebner, DL8NCG. Neuer Stellv.

OVV ist Rainer Kühnberger, DL2MDZ.

München-Süd, C18:

Neuer OVV ist Reiner Englert, DF2NU. Stellvertretender

OVV ist wieder Peter Lehmpfuhl, DL1PRM.

Freising, C04:

Neuer OVV ist Eberhard Jiml, DH1JIM.

Oberland, C08:

Neuer OVV ist Dipl.-Ing. Manfred Petzendorfer, DL4RAT

Herrsching, C37:

Neuer OVV ist Dr. Karl-Heinz Petry, DK1EB.

Hamburg-Alstertal, E13:

Neuer OVV ist Axel Wieneke, DO4WA.

Gelnhausen, F04:

Neuer OVV ist Robert Pippig, DJ2GL.

Rösrath, G17:

Neuer OVV ist Frank Marmor, DD5MA.

Siebengebirge, G25:

Neuer OVV ist Karl Schmidt, DK5EC.

Wegberg, G38:

Neuer OVV ist Hubert Henseler, DH1DH.

Hannoversch Münden, H14:

Neuer OVV ist Gert Surup, DK2SG.

Peine, H20:

Neuer OVV ist Alexander Kopmann, DG3AKE.

Langenhagen, H31:

Neuer OVV ist Frank Ostermann, DG4WD.

Wedemark, H37:

Neuer OVV ist Holga Bode, DL4OBT.

Lingen, I08:

Neuer OVV ist Hans-Jürgen Beushausen, DL4BCD.

Delmenhorst, I18:

Neuer OVV ist Günter Erdmann, DL9BCP.

Ahrweiler, K01:

Neuer OVV ist Helmut Schick, DO7HSA.

Bad Kreuznach, K04:

Neuer OVV ist Axel Treßel, DH5AT.

Bingen, K15:

Neuer OVV ist Hendrik Metz, DO2HMW.

Birkenfeld/Nahe, K26:

Neue OVV ist Gerdi Brückner, DK4WI.

Duisburg-Huckingen, L16:

Neuer OVV ist Fritz Bensberg, DF6JF.

Umbenennung beim OV X08

OV Wipper Helme, X08, heißt seit März OV Gebra.

Wahlen beim OV Hermsdorf, X25

Am 13.3.2012 wurden im OV Hermsdorf/Thr., X25, die

bisherigen Vorstandsmitglieder im Amt wiedergewählt:

OVV: Rolf Hoffmann, DL2ARH; stellv. OVV: Klaus Möhr,

DM4TJ; Kassenwart: Christel Pesch, DG0OMM;

Schriftführer: Ilona Hoffmann, DG1ASK; QSL-Manager:

Klaus Möhr, DM4TJ. 73 Rolf, DL2ARH

Info vom OV Hochrhein-Klettgau A13

Am 10.3. fand die JVH beim OV A13 statt. Ein Viertel der

19 Mitglieder war erschienen. OVV Roland Bannwarth,

DH2GTI, stellte sich aus gesundheitlichen Gründen für

eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Da sich

jedoch kein Nachfolger für den OVV und dessen Stellvertreter

fand, bleibt der Vorstand nun laut Satzung solange

in seinem Amt, bis ein Nachfolger gefunden wird.

www.haro-electronic.de

info@haro-electronic.de

Haro-electronic, Burgau, 08221/41005-0

11


OV Wingst E32 – JHV 2012

Anlässlich der JHV 2012 konnten die anwesenden

Mitglieder des OV Wingst E32 den stellvertretenden

Bürgermeister der Gemeinde Wingst Herrn Stephan

Reyelt und ein Urgestein des OVs Hans-Dieter Haack,

DL1HCZ (ehemaliger OVV von 1988 – 1990) als Gäste

begrüssen. Nach der allgemeinen Begrüssung durch den

OVV Mike, DO1BMK, und einem kurzen Grusswort der

Gemeindevertretung Herrn Stephan Reyelt wurden, nach

der Feststellung der Beschlussfähigkeit und der Wahl

der Protokollführung (Birgit Kapplusch, DO4BK), die

Jahres-berichte 2011 des alten Vorstands vorgetragen

und der alte Vorstand einstimmig entlastet. Danach

übernahm der Wahlausschuss (Wahlleiter: Stefan

Schwarz, DJ2SN und Wahlhelferin: Vicky Kapplusch,

DE4VKO) das Geschehen. In geheimer Wahl wurde der

alte Vorstand wieder als neuer Vorstand in den Ämtern

bestätigt :

- Ortsverbandvorsitzender: Mike Kapplusch, DO1BMK

- Stellv. Vorsitzender: Hans-Jürgen Kempe, DK9OS

- Kassenwart: Klaus-Dieter Neumann, DO7KN

- Schriftführung: Birgit Kapplusch, DO4BK

Auch die Amtsinhaber der Referate wurden alle wieder

bestätigt. Bevor es dann zur allgemeinen Aussprache

kam, brachte der einstige OVV Hans-Dietrich, DL1HCZ,

sein Erstaunen zum Ausdruck, dass dieser OV noch so

lebendig und aktiv ist. Das ging natürlich gut in die Ohren

der Anwesenden. Dem gewählten Vorstand wünschen

wir alles Gute bei der Bewältigung anstehender

Aufgaben und sagen dem Wahlausschuss ein herzliches

Dankeschön für den reibungslosen Ablauf der Wahl.

Klaus Neumann, DO7KN, Pressewart OV E32, Wingst

12

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Neuer DV im Distrikt O

Am 17. März trafen sich traditionsgemäss im sauerländischen

Werdohl die OVVen oder deren Vertreter und

Gäste des Distriktes Westfalen-Süd (O) zur Distriktsversammlung.

Durch den plötzlichen Tod des langjährigen

Distriktsvorsitzenden Lutz Kalle, DJ4VF am

30.7.2011 wurde eine Neuwahl des Vorstandes

notwendig. Die Vertreter des Distriktes O wählten den

kommissarischen DV Steffen Freund, DJ2SF mit 40

Jastimmen, ohne Gegenstiimen zum neuen DV des

Distriktes Westfalen Süd (O). Zum ersten Stellvertreter

des DV wurde Henning Folger, DL6DH, zum zweiten

Stellvertreter Peter Glasmacher, DK5DC gewählt.

Afu-Briefmarken aus DL

Vom 2.-6. Mai findet das Deutschlandtreffen der Eisenbahn-Funkamateure

im BSW in Festenburg (Harz) statt.

Aus diesem Anlass hat Peter Fischer, DF7AA, eine

Briefmarke herausgegeben. Die ist mit dem Produkt

„Marke individuell“ der Deutschen Post AG möglich.

Fast gleichzeitig, zum Internationalen Museumstag am

20. Mai 2012, ist eine Marke mit dem Logo des Teams

erhältlich. Der Portowert beträgt jeweils 0,55 €, die

Marken werden zum reinen Selbstkostenpreis von 2,00 €

abgegeben. Da es sich nur um kleine Auflagen handelt,

gilt: „Nur solange der Vorrat reicht.“

Info/Bestellung: DF7AA@darc.de Peter Fischer, DF7AA/

DL0VBG/DQ125HSB www.amateurfunk-vienenburg.de

Impressum

Herausgeber und v.i.S.d.P.

Verlag Joachim Kraft, DL8HCZ

Grützmühlenweg 23, D-22339 Hamburg

Tel./Fax: 040/5383186,

FUNK-TELEGRAMM@t-online.de

www.FUNK-TELEGRAMM.de

Bezugspreise:

Abo 1 Jahr DL 20,- €, EU 30,- €

Abo 2 Jahre DL 38,- €, EU 59,- €

Abo-Bestellung durch Überweisung des

Betrags auf Konto-Nr. 207354201,

Postbank Hamburg, BLZ 20010020. Das

Abo verlängert sich nicht automatisch! Bei

Abo-Ende ist der Adressaufkleber gelb

markiert. Dann kann verlängert werden,

wenn es erwünscht ist. Erfüllungsort und

Gerichtsstand ist Hamburg. Kopieren,

Verwenden oder Speichern von Textstellen

ist ohne Genehmigung des Verlags

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472 kHz: Vorzeitige Freigabe in DL?

Am 19.4.2012 findet im Bundeswirtschaftsministerium

eine Besprechung statt, bei der über die eventuelle vorzeitige

Freigabe des neuen MW-Bereichs bei 472 kHz

für den Afu in DL beraten werden wird. Der RTA empfiehlt

den Bereich für Inhaber der Klasse A und nur für

Betriebsarten mit max. 800 Hz Bandbreite freizugeben.

Funkbude im Museum für

Kommunikation wieder geöffnet

Nach Abschluss von Umbauarbeiten im Ausstellungsbereich

des Museums für Kommunikation in Frankfurt a.

M. ist die Funkbude von DLØDPM seit dem 22. März

2012 wieder für Besucher geöffnet. Die FØ5-Mannschaft

von DLØDPM wünscht sich viele Besucher während der

Öffnungszeiten der Station. Die Funkbude ist geöffnet

mittwochs von 10 bis 17 Uhr, donnerstags und freitags

von 10 bis 13 Uhr und an jedem ersten Sonntag im

Monat von 13 bis 17 Uhr MESZ. Außerhalb der

offiziellen Öffnungszeiten können Sondertermine für

Besuchergruppen mit Klaus Wörner, DJ9DX, über dj9dx

@darc.de vereinbart werden. (aus Hessen-RS)

Tipp:

Externes Mikrofon für IPod Touch

Um bei einem Apple Ipod Touch 4G ein externes

Mikrofon zum Arbeiten zu bekommen, muss eine

Beschaltung, wie in der Abbildung unterhalb gezeigt,

vorgenommen werden (Quelle: G3XBM). Entscheidend

für das Erkennen des ext. Mikrofons ist der externe

zusätzliche Widerstand gegen Masse. Auf diese Weise

können dann externe Audiosignale eingespeist werden

und Apps wie Spektrum View genutzt werden.

Ohne Gewähr, keine Haftung für Schäden!

Abb.: NF-Einkopplung beim IPod Touch

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30M32 ist anläßl. 30 Jahre OV Oeversee (M32) durch DF0OE vom 1.7.2012

bis 30.6.2013 qrv.

38P38 ist anläßl. 38 Jahre OV Geislingen (P38) durch DK0GI vom 1.4. bis

31.12.2012 qrv.

4SBHKT ist anläßl. 4. Sächsischer Bergmanns-, Hütten-, und Knappentag

durch DK0ERZ vom 1.6. bis 30.9.2012 qrv. Heimat-DOK ist S49.

50SGSTERN ist anläßl. 50 Jahre Sport-Gemeinschaft Stern Stuttgart durch

DF0MS vom 1.4. bis 31.12.2012 qrv. Heimat-DOK ist P08.

60FA ist anlässlich 60 Jahre Zeitschrift

FUNKAMATEUR durch DF60JFA vom

1.4. bis 31.12.2012 qrv. (D26)

800WED ist anläßl. 800 Jahre Stadt

Wedel durch DK0PR vom 7.3. bis

31.12.2012 qrv. Heimat-DOK ist E10.

DICZ ist anläßl. 111. Geburtstag

Lotsenschoner ATALANTA durch

DL0HWI vom 1.4. bis 31.8.2012 qrv.

Heimat-DOK ist V18.

DVO ist der Distrikts-Sonder-DOK von Westfalen-Süd, der seit dem 21.3.12

dauerhaft durch DK5DC (O49) und DL6DH (O39) vergeben wird.

HHZ125 ist anläßl. Heinrich Hertz Ausstellung Bonn durch DL125HHZ vom

26.4.2012 bis 13.1.2013 qrv. G55

HT12 wird anläßl. Hessentag 2012 in Wetzlar vom 1.5.-31.7.2012 aktiviert

durch: DL0HES (F41), DL0F (F49), DF0F (F11), DA0YL und DL0NFH (F43).

ILLW12 wird anläßl. Lighthouse Weekend 2012 durch DL0FFF vom 17.8. bis

31.8.2012 aktiviert. (K34)

TOD2012 wird anläßl. des Tag des offenen Denkmals in Duderstadt durch

DL0DUD vom 1.8. bis 31.12.2012 aktiviert. Heimat-DOK ist H41.

Buchempfehlung: Die Abenteuer des Yuco

Gisela, DL1NGL, und Detlef, DL7NDF, haben im März die deutsche

Bearbeitung eines kleinen Kinderbuches mit dem Titel „Die Abenteuer des

Yuco“, das von Alberto, LU1DZ, verfasst wurde, abgeschlossen.

Das Buch handelt von einem kleinen 10 Jahre alten Jungen aus Ushuaia

(Feuerland), der durch seine Morsekenntnisse die Besatzung eines in Seenot

geratenen Schiffes

rettete. Die Rechte für

die nichtkommerzielle

Verwertung hat Alberto

der AGCW für ihre

Jugendarbeit geschenkt.

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Licht aus dem Osten:

SDR-Transceiver ZS-1

Endlich geht es los: Die kleinen und feinen Software-defined Radios (SDRs)

bekommen langsam aber sicher auch einen Sendeteil. Der ZS-1 aus dem

russischen St. Petersburg ist nicht nur der erste dieser Klasse, sondern er

setzt gleich Maßstäbe, wie Nils Schiffhauer, DK8OK, herausfand.

Seit RFSpace im Frühjahr 2006 das erste und bezahlbare Software-defined Radio (SDR) herausbrachte, das

gleich den gesamten Kurzwellenbereich ab der Antenne digitalisiert, ist der Empfängermarkt kräftig gewachsen.

Funkamateure hingegen warteten sehnsüchtig auf einen fix & fertig kaufbaren Transceiver, der diese moderne

Technologie in vergleichbarer Kompaktheit und zu vergleichbaren Preisen (der einzigartige ADT-200A 1 liegt ja

bei fast 4500 Euro) auch in ihr Shack tragen möge. Sie wurden bislang nicht nur von den großen Produzenten

enttäuscht, die nicht einmal derartige Digitalempfänger im Programm haben, sondern auch von

Nischenherstellern wie Flexradio, die eben keine Komplett-SDRs sind. Immerhin brachte Elecraft in diesem

Frühjahr mit seinem KX-3 2 einen Transceiver heraus, dessen Empfangsteil mit dem Homodyne-Prinzip an die

ersten Digital-Gehversuche des Collins 95S-1 3 von 1995 anknüpft. Doch ein Transceiver nach dem Stand der

SDR-Technik kommt erst jetzt mit dem ZS-1 aus dem russischen St. Petersburg. 4

16

Abb. 1 und 2: Der ZS-1 von vorne und hinten, das Gerät trägt die Seriennummer 0000011

Für „ganz normale Menschen“

„Ich bin nicht einmal Funkamateur“, erzählt mir sein Entwickler Alexandr Gromov, „sondern der Funkamateur

Vitalij Nekrasov, RA1AFS, fragte mich vor zwei Jahren, ob ich nicht einen SDR-Transceiver ‚für ganz normale

Menschen’ entwickeln könne.“ Bislang gab es ja nur mehr experimentelle Bausätze für Bastler. Doch Alexandr,

dem Hochfrequenz-Ingenieur, kamen da rasch neue Ideen. Anfang dieses Jahres war es so weit: Die erste

Serie von 17 SDR-Transceivern war fertig, „und die erste Hälfte davon habe ich sogleich verkauft“. Nummer elf

ging dann nach Burgdorf, wo ich froh war, mir nicht den Flex-1500 5 von Flexradio mit seinem schon bei

Markteintritt veralteten Konzept und im Lichte heutiger SDRs nicht konkurrenzfähigen Empfängerdaten gekauft

zu haben. Alexandr berechnet für seinen ZS-1 rund 850 Euro einschließlich Versand. Geht alles seinen legalen

1 http://www.adat.ch/

2 http://www.elecraft.com/KX3/kx3.htm

3 http://www.wa3key.com/95s1.html

4 Bestellungen via tracer@land.ru, Bezahlung via PayPal oder Banküberweisung. Weitere SDR-Transceiverprojekte wie etwa

HPSDR (http://openhpsdr.org/wiki/index.php?title=A_complete_HPSDR_transceiver) scheinen in einer permanenten

Entwicklung zu sein bzw. noch zum Teil erhebliche Eigenarbeit zu erfordern. Der von seiner Papierform vielversprechende

RDR50 (http://www.reuter-elektronik.de/Produkte/Digital-RX/RDR50/rdr50.html) von Burkhard Reuter war zum

Redaktionsschluss noch nicht lieferbar.

5 http://www.flex-radio.com/Products.aspx?topic=F1.5k_features

FUNK-TELEGRAMM 5/2012


Weg und findet sich für den Privatbedarf kein kostensparender Umweg („Mitbringsel“), kommen noch rund 200

Euro an Mehrwertsteuer und Zoll hinzu. 6

Abb. 3 und 4: Ferrite / Bandfilter (links) und der Hauptprozessor (rechts)

Maximal 10 Watt Ausgangsleistung bringt der ZS-1 auf die Antenne. Das reicht für weltweite Kontakte, vor

allem in den digitalen Betriebsarten sowie in Telegrafie. Selbst dann, wenn man die effektive Strahlungsleistung

auf 10 W EIRP beschränkt und somit nicht einmal eine „Erklärung zum Personenschutz in elektromagnetischen

Feldern“ abgeben muss. Ich hatte in meinem „QRP-Tagebuch“ in der ehemaligen Fachzeitschrift „funk“

monatlich über solche QSOs – auch mit Palmyra und Nord-Korea – berichtet. Der Protest der Vereinsfunker

war QRO-mäßig, weil das ja gegen die nicht gerade von (betriebs)technischer Intelligenz geprägte „Freudedurch-Kraft“-Bewegung

mancher von ihnen ging. Wohl DARC-Mann Ulrich Müller, DK4VW, gelang es

schließlich, diese Kolumne abstellen zu lassen; 7 er wurde später mit dem Posten eines Referatsleiters im

DARC belohnt, den er bis heute einnimmt („Mit Lobbyarbeit gemeinsame Ziele erreichen“) 8 – ausgerechnet für

„HF/Technik“. Bis heute auch reicht bei den führenden Funk-Medien das offensichtliche Unverständnis

gegenüber einer Kombination von SDR und QRP nach dem Stand der Technik. So hatte ich auch der CQDL

und demFunkamateur“ das Thema ZS-1 angeboten (nicht etwa ein Manuskript, nur das Thema, zu dessen

Realisierung ich ihnen ja beispielsweise mein Gerät gerne geliehen hätte), aber null Interesse.

Zukunftsträchtige Technik

Das ist bedauerlich, denn der ZS-1 ist ein zukunftsträchtiges Gerät, das schon den Anfang einer absehbaren

Entwicklung mit einem Paukenschlag startet. Geliefert wird der 240 x 170 x 34 Millimeter kleine und 1200

Gramm leichte Kasten mit allem, was man an Hard- und Software für den Betrieb braucht. Auf der beiliegenden

CD befindet sich die schon komfortable Software „Zeus Radio“, die eigens für den ZS-1 geschrieben wurde und

Zugriff zu allen seinen Funktionen bis hin zu umfangreichen Einstellungen für die digitale Signalverarbeitung

des Mikrofoneingangs (Equalizer) sowie des integrierten CW-Keyers aufweist. So bietet der digitale Equalizer

mit schalt- und regelbarer Dynamik-Kompression für SSB die Möglichkeit, mit einer guten Verständlichkeit

gerade bei QRP durchzudringen. Ich verwende hierfür das professionelle USB-Kondensatormikrofon Perception

120 USB von AKG. 9 Und der CW-Keyer wird entweder durch die PC-Tastatur oder durch eine rückseitig

anschließbare „Klopf“-Taste angeschlossen. Die CD enthält aber auch die für Phil Covingtons SDR-Transceiver

6 Damit sich die übl[ich]en Denunzianten des Vereinsfunks nicht erst bemühen müssen: Mein Exemplar habe ich

ordnungsgemäß beim Hauptzollamt Hannover unter der Vorgangsnummer ATK-0040-000077-04-2012-5102 verzollt.

7 Die letzte Ausgabe dieser Kolumne erschien in der funk 3/2003, für die ich dann zum ersten Mal unter 10 W EIRP blieb,

was für die Vereinsfunker wohl schier nicht zum Aushalten war: damit dann auch noch z.B. Rodriguez Island (3B9FR)

gearbeitet zu haben, war dann wohl zu viel! Zumal ich noch auf einen Aufmacher in der F.A.Z. vom 7. Januar 2003 hinwies,

in dem ich über einen intelligenten und erfolgreichen Amateurfunk in QRP berichtete.

8 Müller, Ulrich, DK4VW: CQDL 4/2012, S. 264

9 http://www.akg.com/site/products/powerslave,id,1162,pid,1162,nodeid,2,_language,DE.html

FUNK-TELEGRAMM 5/2012

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18

Abb.: Die 10-Watt-PA

entwickelte Software „SDRMAX“ in der dritten Version.

Während Phils Receiver QSR1 erhältlich ist, jedoch der

angekündigte Transceiver nicht so recht abhob, lag die

Software Anfang April 2012 schon in der fünften Version

vor. Dadurch, dass der russische ZS-1 auch über eine

IP-Adresse ansprechbar ist, spielt er eben nicht nur mit

der SDRMAX-Software zusammen, sondern auch unter

anderem mit Ham Radio Deluxe sowie der Software

SDR-COM. Zudem lässt er sich mittels virtuellem COM-

Port auch über eine CAT-Schnittstelle (computer aided

transceiver) steuern, so dass er gewissermaßen

abwärtskompatibel für eine etwas ältere Umgebung ist.

Direkte Digitalisierung

Der ZS-1 ist mit Konzentration auf die Amateurfunkbänder ausgelegt. Das Empfangssignal gelangt an einer

eine Überschlagstrecke vorbei über ein schaltbares Dämpfungsglied (4, 10 und 14 dB) sowie ein Bandpassfilter

(1,5 MHz – 30 MHz) zunächst auf den 14-dB-Vorverstärker, der dem Empfangsteil zu einer Gesamtempfindlichkeit

von -141 dBm (MDS) verhilft. Eine relaisgesteuerte Matrix schaltet empfangs- wie sendeseitig hochwertige

und überdimensionierte (Übersteuerung!) Bandfilter mit folgenden Daten: 0 bis 2 MHz (alles unter 1,5 MHz

hatte ja schon das erste Filter gedämpft), 3,5 bis 3,9 MHz, 7,0 bis 7,2 MHz, 14,0 bis 14,35 MHz, 18 bis 22 MHz

und 22 bis 30 MHz. 10 Man kann diese Bandfilter auch umgehen, was dann den Ausblick auf größere

Frequenzbereiche von bis zu 5 MHz ermöglicht.

Abb.: Ohne Preselektor blickt man von der Mittenfrequenz 7000 kHz ±2500 kHz in jede Richtung und

sieht beispielsweise starke Signale aus den Rundfunkbändern 49 m

und dem unteren Teil des 31-m-Rundfunkbandes.

Daraufhin folgt die Digitalisierung des entsprechenden HF-Fensters mit einer Abtastrate von 100 MHz und einer

Auflösung von 16 Bit. Der damit erzielbare Dynamikbereich wird mit 130 dB angegeben. Die weitere

Verarbeitung des Signals wie Modulation, Demodulation, Bandbreitenregelung, AGC, Rauschprozessor/

10 30 m ist ebenfalls vorgesehen, war aber bei meinem Gerät nicht implementiert.

FUNK-TELEGRAMM 5/2012


automatisches Notchfilter und eben Audio-Equalizer finden in einem FGPA statt, der auch die Kommunikation

mit dem PC sowie die Oszillator-Funktion übernimmt. Dieser arbeitet nach dem Prinzip der digitalen

Direktsynthese DDS und ist extrem rauscharm (-112 dBc/Hz in nur 100 Hz Abstand; -132 dbc/Hz sind es dann

schon bei 10 kHz Abstand), was ihn besonders für Datenfunk geeignet macht.

Abb.: Der Preselektor begrenzt dieses Angebot sehr gezielt auf das 40-m-Amateurfunkband,

was dem Dynamikbereich hörbar zugute kommt.

Die automatische Verstärkungsregelung AGC arbeitet in besonderer Weise. Es stehen drei Modi zur Verfügung:

• HF AGC Max: orientiert sich am Spitzensignal am Bandfilterausgang und stellt die Dämpfung

relaisgesteuert automatisch entsprechend ein

• HF AGC Min: orientiert sich am Grundrauschen am Bandfilterausgang des entsprechenden Bandes und

stellt die Dämpfung relaisgesteuert automatisch entsprechend ein

• Audio AGC: orientiert sich am Audio-Ausgangssignal und hält es auf einem gleichbleibenden Pegel

Bei der Audio AGC können Anstiegs- und Abfallzeiten frei gewählt werden. Auch kann man die Audio AGC

abstellen und auf Handregelung der Verstärkung wechseln.

Überblick und Zoom

Die mitgelieferte Original-Software „Zeus Radio“ bietet eine Spektrumdarstellung zwischen 12,5 kHz und 5

MHz. Innerhalb dieses Bereiches kann man zoomen: bei 1024 Punkten zeigt sich der komplette Bereich, der

dann bis zum Faktor 100 gedehnt werden kann. Der zugehörige Pufferspeicher lässt sich zwischen „Single“,

„Average“ und „Maximum“ schalten. Diese Werte – Einzeldarstellung, Durchschnitt und maximales Signal

werden auch bei der Verwendung anderer Software wie SDR-COM und SDRMAX III mit übernommen. Zudem

lässt sich die Pegel-Skala automatisch je nach Signalangebot skalieren, und man kann von der üblichen

logarithmischen auf eine lineare Anzeige schalten, die besonders die Unterschiede zwischen schwachen

Signalen sichtbar macht.

Der ZS-1 macht schon in seiner heutigen Version großen Spaß. Der Empfangsteil ist ebenso empfindlich wie

großsignalfest. Durch seine auf die Amateurfunkbereiche beschränkten Bandfilter spielen an üblichen Antennen

Großsignaleffekte keine Rolle. Die einstellbaren Hoch- und Tiefpässe sind von großer Flankensteilheit, lassen

sich auch gemeinsam als Passband-Tuning verschieben, und der Abstimmbetrieb bringt einem mit dem

Mausrad das analoge Gefühl zurück – die Stufen sind bis 1 Hz hinunter einstellbar. In SSB ist die

Verständlichkeit empfangs- wie sendeseitig hervorragend, bei einer sehr natürlichen Frequenzcharakteristik.

FUNK-TELEGRAMM 5/2012

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Zur guten Verständlichkeit trägt die sorgfältige Auslegung der AGC bei, die praxisnah ist und bei der oftmals

klassische Receiver und SDRs etwas schwächeln.

Der Transceiver ist ein außerordentlicher Wurf und dürfte für einige Zeit den Standard setzen. Ein solches

Gerät wäre von den großen Herstellern zu erwarten gewesen, die sich nun ziemlich abgehängt sehen in

Leistung und Komfort. Die Funkamateure können sich und dem Entwickler Alexandr Gromov ganz einfach nur

gratulieren: Von hier aus wird eine neue Epoche des Amateurfunks nach dem heutigen Stand der Technik

ausgehen!

Abb.: Über den integrierten Server lässt sich der ZS-1 auch mit Software von Drittanbietern verbinden

und bedienen. Hier ist er mit SDR-COM verbunden (s. oben links die Bezeichnung „ZS-1S/N 000011“) …

Der ZS-1 bildet zusammen mit dem vielfältigen Softwareangebot eine zukunftsweisende QRP-Station der

Extraklasse. „Wir werden unsere Produktlinie erweitern“, blickt Alexandr nach diesem ersten Erfolg in die

Zukunft. Und die sieht er vielversprechend: „Neue Entwicklungen werden noch bessere Eigenschaft sowie

Optionen bieten – dabei allerdings auch mehr kosten. Der ZS-1 ist der erste SDR-Transceiver einer

kommenden Serie.“ Und er ist ebenso erfreulich wie das, was Alexandr und seine russischen Freunde da noch

in petto haben!

P.S. Der Platz selbst in einem so begeisterungsfähigen Fachmagazin wie demFunk-Telegramm“ ist

begrenzt. Daher werde ich auf meiner Website http://bit.ly/HlFsF5 in Zukunft auf weitere Details

eingehen. Dort sind dann auch Links zu geplanten YouTube-Videos zu finden und einem iBook, das mir

zu diesem Thema vorschwebt.

Eine Yahoo-Newsgroup gibt es unter groups.yahoo.com/group/zeussdr .

Nils Schiffhauer, DK8OK

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FUNK-TELEGRAMM 5/2012


Abb.: … während er hier mit SDRMAXIII „connected“ ist.

Abb.: Rechts oben das Fenster mit der Originalsoftware des ZS-1 „Zeus“. Eingestellt ist 14070 kHz in

USB – der dunkle Bereich im Spektrum. Dieses Audiosignal übernimmt hier die Multimode-Software

Fldigi und stellt die PSK31-Stationen einerseits grafisch im Sonagramm dar, um sie andererseits

sämtlich parallel (!) zu decodieren.

FUNK-TELEGRAMM 5/2012

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Weitere Meldungen

1. Tagung der Notfunk-Referenten

Am Wochendende vom 30.3. bis zum 1.4.2012 haben

sich erstmals die Notfunkreferenten aller DARC-Distrikte

in der Jugendfortbildungsstätte auf der Wasserkuppe

getroffen. Unter der Leitung von DARC-Notfunkreferent

Michael Becker, DJ9OZ wurden Themen rund um den

Notfunk behandelt. Neben dem persönlichen Kennenlernen

war auch der Erfahrungssaustausch zwischen

den Notfunkreferenten sehr wichtig. (DL8MA)

4m-News aus Polen & Lettland & Belgien

& Ungarn & Norwegen

Seit April ist in Polen der Bereich von 70.1-70.3 MHz mit

20 W ERP für den Amateurfunk sekundär freigegeben

worden. In Lettland ist die Freigabe von 70.0 bis 70.5

MHz mit 100 Watt für August/September angekündigt

worden. In Belgien wird in Kürze voraussichtlich

zusätzlich zu der QRG 69.950 MHz auch der Bereich

70.2-70.4 MHz mit 10 W sekundär für den Afu

freigegeben werden. CEPT-Betrieb aus ON auf 4m soll

dann auch zulässig werden. In Ungarn steht die

Freigabe des Bereiches 70.0-70.5 MHz für den Afu

unmittelbar bevor. In Norwegen soll in diesem Jahr der

4m-Afu-Bereich um das Segment von 70.1875 - 70.2625

MHz erweitert werden. In Dänemark sollen ab 1.6,

folgende neue zusätzliche Bereiche sekundär für den

Afu freigegeben werden: 69,9375-70,0625 MHz,

70,0875-70,1125 MHz und 70,1625-70,5125 MHz.

3.4 GHz in Polen

Im April wird der Bereich 3400-3410 MHz in Polen

sekundär dem Amateurfunk zugewiesen.

500 kHz in Norwegen

Der Bereich 472 bis 479 kHz soll im Laufe des Jahres

2012 sekundär den norwegischen Funkamateuren

zugewiesen werden.

Afu-Treffen Thüringen 2012

Am 19. Mai 2012 ab 10 Uhr findet das diesjährige

Treffen der Funkamateure des Distriktes Thüringen statt.

Das Treffen ist am südlichen Stadtrand der

Landeshauptstadt Erfurt in der Brauereigaststätte

Waldhaus. (www.waldhaus-erfurt.de) Es wird ein

Vortragsprogramm und ein Rahmenprogramm mit

praktischen Vorführungen geben. Infos: www.darc.de/x

Rolf Hoffmann, DL2ARH


Meldungen und Berichte

Störungen aus den Niederlanden

Das Thema war bereits im Sommer 2009 heiß: Die

Niederlande beabsichtigten, mitten im in Deutschland

exklusiv und primär dem Amateurfunkdienst zugeteilten

Siebzigzentimeterband kommerzielle Dienste

unterzubringen. Es handelt sich um DGPS – also um

Differential GPS, das durch Aussenden von exakt

vermessenen Fehlerkorrekturen die Genauigkeit des

bekannten GPS-Systems zur Standortbestimmung auf

die Größenordnung eines Zentimeters verbessern kann.

Wenn Sie sich für mehr Details interessieren, lesen Sie

einfach noch einmal HamRadio 2day Nr. 322 vom 21.

Juni 2009. Lange war die Front ruhig, die Niederlande

verwendeten Frequenzen bei 438,8 MHz lediglich tief im

Landesinneren, und wir dachten, das Thema wäre durch.

Von wegen – nun ist es tatsächlich passiert: Im

westlichen Nordrhein-Westfalen sind seit einiger Zeit

enorm starke DGPS-Signale auf den beiden Frequenzen

439,1375 und 439,1625 MHz zu hören. Sie sind derart

stark, dass am Standort des Redakteurs in Wassenberg

Feldstärken von bis zu 50 dB über S9 anstehen – ohne

Vorverstärker natürlich. Man kann die Aussendungen

zudem in einer ganz normalen Amateurfunkanlage im

Auto bis nach Jülich und darüber hinaus hören. Auch

diverse Beiträge in Foren und Diskussionsrunden lassen

auf Reichweiten von weit mehr als 50 Kilometern in das

deutsche Landesinnere schließen. Peilungen geben

Hinweise auf Standorte in unmittelbarer Nähe der

Grenze, die sich nördlich und südlich von Rörmond

befinden. Die AGZ e.V. betrachtet diese Signale schlicht

als Störungen – und zwar im klassischen VO-Funk-

Sinne: Hier werden reguläre deutsche Amateurfunkstellen

– etwa die Relaisfunkstellen in Stolberg,

Ennepetal und auf dem Kahlen Asten – durch das

Ausland gestört. Da weder der Navigationsfunkdienst,

noch der Ortungsfunkdienst, noch die Anwendung des

so genannten Fernwirkens als Teil des Betriebsfunks in

Deutschland und der ITU-Region 1 hier eine Zuweisung

besitzen, sind in unserer Sicht vom Ausland

ausreichende Schutzzonen einzuhalten und Sender nicht

in der Nähe der Landesgrenzen zu positionieren.

Wir baten damals die Bundesnetzagentur um

Stellungnahme, über die wir in HamRadio 2day Nr. 323

am 28. Juni 2009 berichteten. Unsere Rechtsauffassung

wurde darin in vollem Umfang geteilt. Der entscheidende

Satz der Behörde lautete seinerzeit:

"Die existierenden und zukünftigen fernbedienten

Amateurfunkstellen in diesem Frequenzbereich sind

daher gegen Störungen durch DGPS-Systeme zu

schützen."

Mit dieser Position wollte die Netzagentur in 2009 in

Koordinierungsverhandlungen mit den Niederlanden

gehen, wobei in Sicht des Redakteurs die Betonung auf

"zukünftige fernbediente Amateurfunkstellen" lag. Für

jedermann offensichtlich ist das Zugesagte nicht

gelungen. Um unserem Standpunkt Nachdruck zu

verleihen, haben wir eine entsprechende

Störungsmeldung beim Funkmessdienst der Behörde

abgegeben. Wir haben darauf hingewiesen, dass bereits

die Tatsache, dass besagte Frequenzen dem

Amateurfunk in Nordrhein-Westfalen nicht mehr zur

Verfügung stehen, als eine Störung im rechtlichen Sinne

zu werten ist. Die Bundesnetzagentur wendet diesen

Rechtsgrundsatz im Übrigen selbst an, wenn es etwa um

Schwarzsender im CB-Funk und im Rundfunkbereich bei

6,3 MHz oder auf UKW geht: Hier kommt es der Behörde

auch nicht darauf an, dass tatsächlich jemand gestört

wird; es reicht ihr dazu bereits die Nutzung einer sehr

wohl freien, aber nicht zugeteilten Frequenz.

Wir fordern nicht mehr und nicht weniger als die

Einhaltung von wirksamen Schutzzonen in den

Niederlanden. Deutschland hält sich an diese

international übliche Vorgehensweise – bestes Beispiel

ist die recht große Schutzzone bei den Sonderkanälen

41 bis 80 im CB-Funk gerade in NRW, oder auch das

Verbot von FreeNet bei 149 MHz an diversen

exponierten Standorten, etwa im Südschwarzwald. Wir

wollen nicht hoffen, dass es so endet wie bei den

Mobilfunknetzen: Hier sind deutsche Provider an der

Landesgrenze praktisch kaum zu empfangen und die

Niederländer sind Vollanschlag – wohl gemerkt auf

deutschem Gebiet – und man muss viele Kilometer

landeinwärts peinlich darauf achten, dass das Handy

nicht auf die erheblich teureren niederländischen Netze

umspringt, weil selbst dort deren Signale stärker sind.

Deshalb erinnern wir die Bundesnetzagentur noch

einmal öffentlich an ihre Zusagen, die sie im Schreiben

vom 22. Juni 2009 der AGZ e.V. gegenüber gemacht

hat. Wir werden über die Bearbeitung unserer

Störungsmeldung natürlich berichten. (HamRadio2Day)

TechniClub Freiburg: Erfolgreiche Bilanz

Der TechniClub, die Jugendgruppe der Freiburger

Funkamateure, hatte im Herbst des vergangenen Jahres

zum Elektronikbasteln eingeladen. Nun zogen die

Veranstalter, allen voran TechniClubleiter Kay Zipperle

(DO4KAY), eine erfreuliche Bilanz: Insgesamt 12

Jugendliche zwischen 11 und 14 Jahren waren dem

Angebot gefolgt und erlebten an sechs Nachmittagen im

Clubheim der Funker auf dem Freiburger Flugplatz

spannende elektronische Experimente!

Ziel der Ausbilder aus den Ortsverbänden Freiburg (A05)

und Emmendingen (A16) sowie dem VFDB in Freiburg

(Z06) war es, den jungen Menschen das Verständnis für

die sie täglich umgebene Elektronik näher zu bringen.

Dabei bediente man sich keineswegs nur trockener

Theorie, sondern vor allem der lebendigen Praxis. Den

Experimenten stand zunächst der Umgang mit Werkzeug

und Lötkolben voran, um dann die zahlreichen

Experimente unter professioneller Anleitung der

Funkamateure selbst in die Tat umzusetzen.

Leuchtdioden, Widerstände, Kondensatoren, Schalter

und anderes mehr fanden durch die Kinderhände den

passgenauen Weg auf die Platinen. Nicht selten gab es

bei der Verbindung des elektronischen Bauteils mit der

Stromquelle das große „Aha-Erlebnis“. Unter anderem

konnten die Teilnehmer eine Glühlampe mit dem

Streichholz „anzünden“, den „Ökomotor“ zum Laufen

bringen, einen elektronischen Weihnachtstern zu

Heiligabend basteln sowie einen Fledermausdetektor in

Betrieb nehmen. Und das Beste: Das Gebastelte konnte

31


mit nach Hause genommen werden. Dort zeigten sich

die Eltern über das Ergebnis begeistert und sparten auch

nicht an Lob für die Macher des TechniClub.

Wer Spaß am Elektronikbasteln gefunden hat, kann sich

in einer Folgeveranstaltung, dem Kurs zur Erlangung der

Amateurfunklizenz, anmelden. Neben dem zu

vertiefenden Verständnis der Elektronik kommt dann

noch die per Funkwellen drahtlos zu praktizierende

Völkerverständigung hinzu. Aber auch weitere

Bastelnachmittage im TechniClub wird es ab Mai dieses

Jahres wieder geben. Vereinsvorsitzender Joachim

Wolbeck (DL1GWO) dankte den Dozenten des

TechniClub für ihr großes Engagement: Klaus Finzer

(DL1GFI), Hans Günter Rokita (DJ9AJ), Wolfgang Ott

(DL3WER), Siegfried Frank (DF3GF), Wolfgang Leberer

(DG7WAL), Petra Rattay (DO4PAR), Julian Gutgsell

(DO7JU), Axel Lehman (DG3AL), Lothar Walz (DL8ZN),

Heiner Lamprecht, DK8GL, Heinz Kölblin (DJ5JN) und

Helmut Strübin (DJ4RA).

Mit Begeisterung auf Seiten der Jugendlichen und

Ausbilder wurden zahlreiche elektronische

Experimente und Bastelarbeiten durchgeführt.

Näheres zum TechniClub erfährt man unter

www.techniclub.de und der Kontakt zum Club erfolgt am

einfachsten per e-mail: techniclub@dk0fr.de.

Horst Garbe, DK3GV, Pressewart TechniClub Freiburg

B08: Ehrungen anlässlich

Der Jahreshauptversammlung 2012

Im Ortsverband Erlangen (DOK B08) finden die

Ehrungen wegen langjähriger Mitgliedschaft im DARC

immer im Rahmen der jährlichen Jahreshauptversammlung

im März statt. Da in diesem Jahr einige

wesentlichen Ehrungen anstanden, haben der DARC-

Vorstand Steffen Schöppe, DL7ATE, und der Distriktsvorsitzende

des Distriktes Franken, OM Peter Meßthaler,

DG4NBI, an der Jahreshauptversammlung teilgenommen.

Der DARC-Vorstand hat persönlich die Überreichung

der Ehrenurkunden und der entsprechenden

Ehrennadeln vorgenommen. Für 40 Jahre Mitgliedschaft

im DARC wurden die Mitglieder Helmut Hitter, DK8PA,

und Gerhard Beckmann, DK6NI, ausgezeichnet.

Gerhard Beckmann leitet im Ortsverband das OV-Team

„Jugend und Ausbildung“ und bereitet zusammen mit

OM Gunther Hofmann, DK2TX, unsere Mitwirkung beim

Projekttag „Schule & Vereine“ des Stadtverbandes in

32

Form eines Bastelprojektes vor und leitet sie auch.

Für 50 Jahre Mitgliedschaft im DARC wurde das Mitglied

Wolf Klaus Rasenack, DL8IL, geehrt. Wolf Klaus

Rasenack ist seit 10. März 2004 Stellvertreter des OVV

Karl-Maria Heimberg, DD4NC. Für 60 Jahre Mitgliedschaft

im DARC konnten die Mitglieder Dr. Dietrich

Seyboth, DJ2MG, und Erhard Flügel, DJ1NB, ausgezeichnet

werden. Dr. Dietrich Seyboth, DJ2MG, war vom

27. März 1970 bis 01. April 1973 OVV des OV Erlangen.

Vom 17. März 1971 bis 01.April 1973 war OM Dietrich

stellvertretender Distriktvorsitzender und vom 01. April

1973 bis 20. Mai 2001 Distriktvorsitzender des Distriktes

Franken. Für aussergewöhnliche 70 Jahre Mitgliedschaft

im DARC konnte das OV-Mitglied Otto Krüger, DJ2EU,

(2. von links) ausgezeichnet werden. Vom 15. November

1963 bis 23. März 1964 hat er kommissarisch den OV

geführt, weil überraschend OM Alois Stirba, DL3AR, das

Amt niedergelegt hatte. Am 24. März 1964 wurde er

dann von den Mitgliedern des OV zum OVV gewählt und

wurde am 15. November 1966 von OM Klaus Huth,

DL2WY, abgelöst. Nicht nur als Verbindungsbeauftragter

des Distriktes Franken zur Oberpostdirektion hat er von

April 1972 bis März 1992 nahezu 10 Jahre gewirkt, er

hat auch an Beratung des technischen Teils

Fragenkatalogs mitgewirkt. Am 02. März 1981 wurde OM

Krüger vom DARC mit der goldenen Ehrennadel Nr. 737

ausgezeichnet. OM Otto Krüger ist trotz seines hohen

Alters immer noch ein sehr rühriges und engagiertes

Mitglied im OV und engagiert sich auch in der AFu-

Gruppe der Freizeitgemeinschaft Siemens Erlangen,

deren Gründung 1957 von ihm initialisiert wurde.

Der OVV Karl-Maria Heimberg, DD4NC, durfte im

Auftrag des OV Jena, der Partnerstadt von Erlangen,

OM Otto Krüger, DJ2EU, ein Andenken übergeben. Der

OV Erlangen gab seinerzeit Hilfestellung bei der

Gründung des OV Jena.

Da es sich bei einer Mitgliedschaft von 70 Jahren um

eine ausgesprochene Rarität handelt, wurde OM Otto

Krüger, DJ2EU, vom Ortsverbandsvorstand zusätzlich

ein Büchergutschein übergeben. Damit sollten auch die

Verdienste, die er sich im OV erworben hat, eine

gewisse Würdigung erfahren. (DD4NC)

Die für langjährige DARC-Mitgliedschaft Geehrten

(v.l.n.r.): Erhard Flügel, DJ1NB, (60 Jahre); Otto

Krüger, DJ2EU, (70 Jahre); Helmut Hitter, DK8PA, (40

Jahre); Dr. Dietrich Seyboth, DJ2MG, (60 Jahre); Wolf

Klaus Rasenack, DL8IL, (50 Jahre); Gerhard

Beckmann, DK6NI, (40 Jahre).


Anträge zur DARC-Mitgliederversammlung

am 28./29.4. in Eisenach

Für die anstehende DARC-Mitgliederversammlung am

28./29.4. liegen nur relativ wenige Anträge vor.

Breiten Raum wird dort sicherlich die Vorstellung des

Entwurfs der neuen DARC-Satzung einnehmen, sowie

die Diskussion darüber. Hier nun die Anträge:

Der OV Werl, O49, beantragt:

Die Ortsverbände erhalten zusätzlich zu den Zuweisungen

für jedes neue Mitglied, eine einmalige weitere

Zahlung in Höhe von 50 % der Beitragsklasse, in die das

neue Mitglied eingestuft wird, wenn das neue Mitglied

a) seit mindestens 1 Jahr nicht Mitglied im DARC war,

b) bei Eintritt in den DARC nicht älter als 60 Jahre ist,

c) mindestens zwei Jahre im DARC verbleibt.

Die Regelung soll einmal jährlich durch den Vorstand auf

Fortführung überprüft werden.

Der DV E, Erhard Siedowski, DF3XZ, beantragt:

Der Satzungsausschuss wird beauftragt, in die

Neufassung der DARC-Satzung aufzunehmen:

„OVVe haben sich an Mehrheitsentscheidungen der OV-

Mitgliederversammlung und Distriktsverbandsvorsitzende

an Mehrheitsentscheidungen der Distriktverbands-

Vertreterversammlung zu orientieren und diese Entscheidungen

verantwortungsbewusst in ihre Überlegungen

und Beschlüsse einfließen zu lassen.“

Antrag des DV F, Heinz Mölleken, DL3AH:

Einholung eines Meinungsbildes zu Anträgen -

Der Satzungsausschuss wird beauftragt, im Rahmen der

Neufassung der DARC-Satzung und der -Vereinsordnungen,

dass die auf einer Amateurratsversammlung zur

Abstimmung stehenden Anträge -Eilanträge ausgenommen-

im Vorfeld einer AR-Versammlung über den

jeweiligen Distriktsvorsitzenden den OVVen zur Kenntnis

gebracht werden. Deren Meinungsbild sowie das Meinungsbild

der OV-Mitglieder soll soweit möglich eingeholt

werden. Die eingegangenen Antworten aus der Mitgliederschaft

sollen dem Distriktsvorsitzenden als Orientierung

dienen. Dabei ist es den Mitgliedern des Distriktes

freigestellt, inwieweit sie eine Stellungnahme an

ihren Distriktsvorsitzenden übermitteln. Der DV soll das

Meinungsbild aus seinem Distrikt mit in seine Überlegungen

zur Abstimmung einfließen lassen können.

Antrag des DV C, Manfred Lauterborn, DK2PZ:

Terminverlängerung der Mitgliederbeteiligung am

Entwurf einer neuen DARC-Satzung:

Grundsätzliche Änderungsbeschlüsse zur Satzung

werden frühestens auf der Versammlung des

Amateurrats im Herbst 2012 gefasst werden.

Begründung: Die Entwürfe des Satzungsausschusses

sollen auf breiter Mitgliederbasis besprochen werden.

Dazu ist eine ausreichende Zeitvorgabe für alle

Mitglieder und eventuelle Arbeitskreise der Ortsverbände

und Distrikte erforderlich. Im Vergleich zu alten

Satzungen (1953, 1977 und 2011) sind Änderungen

eingeführt worden, die für die Mitglieder, insbesondere

Funktionsträger in Ortsverband und Distrikt, wesentlich

sind. Durch Feiertage (Weihnachten bis 6. Januar mit

Schulferien) und Einladungsfristen zu OV- und

Distriktversammlungen war die 6-wöchige Frist zum

31.01.2012 zu kurz für effektive Mitarbeit. Inklusive

Einladungsfristen der Untergliederungen erscheint eine

weitere Zeit von 6 bis 8 Monaten angemessen, um

Akzeptanz zu einer Erneuerung der gesamten Satzung

auf breiter Basis zu erreichen. Es wäre nicht im Sinne

gemeinsamer Ziele, wenn ohne Mitwirkung der

Mitglieder oder mangelndem Verständnis Unfrieden in

die Gemeinschaft getragen wird. In der Folge würden

sinkende Bereitschaft zur Mitarbeit, vermehrte Austritte

oder eventuelle Abspaltungen den Verein schädigen.

Antrag des DV (C), Manfred Lauterborn, DK2PZ:

Der Satzungsausschuss wird beauftragt, innerhalb von 4

Wochen eine Roadmap vorzulegen, die den Weg zur

neuen Vereinsverfassung beschreibt. Darin sollen alle

wichtigen Meilensteine enthalten sein. Die dazugehörigen

Termine sind jeweils 6 bis 8 Monate im Voraus

anzugeben. Die Roadmap ist bei Bedarf fortzuschreiben

und auf der Seite des Satzungsausschusses im Internet

zu veröffentlichen.

Antrag des DV (C), Manfred Lauterborn, DK2PZ:

Der Satzungsausschuss wird beauftragt, für die

Regelung grundsätzlicher Fragen (Red.: In der neuen

DARC-Satzung) mehrere Alternativen auszuarbeiten, zu

veröffentlichen und zur Abstimmung vorzulegen.

Antrag des Referenten für DX und HF-Funksport,

Enrico Stumpf-Siering, DL2VFR:

Die alte Sonder-DOK-Vergabeverodnung aus dem Jahr

2004 wird durch eine neue (Stand 2/2012) ersetzt.

Wesentliche Punkte sind:

1. Rückkehr zum dreistufigen System der Dauer-,

Langzeit- und Kurzzeitsonder-DOK.

2. Eindeutigere Anpassung der Anwendungsregeln für

Sonder-DOK in Zusammenhang mit den Diplombedingungen

des DLD.

3. Die Rückführung des Vergabesystems in Richtung

einer tatsächlich besonderen Vergabe und Nutzung von

Sonder-DOK im Sinne des Amateurfunks und des

DARC.

Die Statistik der vergangen Jahre zeigt auf Basis der

bisherigen Ordnung, dass die Zahl der SDOK permanent

im Steigen begriffen ist. Der Sonder-DOK stellt mehr

und mehr nichts Besonderes dar, sondern entwickelt

sich zum Zweit- oder Dritt-DOK. Das kommt einer

Entwertung gleich. Auch der Amateurfunkbezug tritt

oft in den Hintergrund. Eine latente Entwertung des

DLD ist die Folge. - Die neue Vergabeordnung trägt

außerdem in innovativer Form der Entwicklung des

Diplomerwerbs in Richtung webbasierter Anwendungen

und Datenbanken Rechnung.

33


Die etwas andere UKW-Antenne

von Frank Sichla, DL7VFS

Relativ unbekannt, weil ungewöhnlich im Aufbau, ist die Spulen- oder Helix-Antenne. Doch diese

Antenne ist elektrisch nicht uninteressant, denn sie ist relativ breitbandig und hat eine

ausgeprägte Richtwirkung. Wie die Gestalt des Strahlers nahe legt, strahlt sie zirkular ab, was

für das Zusammenspiel mit vertikal und horizontal polarisierten Antennen einen

Polarisationsverlust von je 3 dB bedeutet. Das sollte verschmerzbar sein. Man kann es aber

auch vermeiden, wenn man zwei dieser Antennen neben- oder übereinander anordnet. Wichtig

dabei: Sie müssen sich im Drehsinn der Spulen unterscheiden. Im ersten Fall ist die Polarisation

dann horizontal, im zweiten vertikal. Der gemeinsame Eingangswiderstand zweier parallel

geschalteter Spuleantennen liegt bei 60 Ohm. Man kann für eine als auch für zwei parallel

betriebene Antennen Koaxkabel benutzen, ohne dass bemerkenswerte Leistungsrückgänge

gegenüber Leistungsanpassung zu verzeichnen wären. Bei z.B. 120 Ohm Last am 50-Ohm-

Kabel beträgt das SWR 2,4, so dass nur auf etwa 15 % Leistung verzichtet werden muss. Dabei

ist der Wirkungsgrad aber deutlich besser.

Den Spulendurchmesser erhält man, indem man 9300 cm durch die Frequenz in MHz teilt. Für

145 MHz sind es somit 64 cm, für 70 cm nur etwa 21 cm. Den Windungsabstand erhält man,

indem man 7200 cm durch die Frequenz in MHz teilt. Das bedeutet etwa 50 bzw. 17 cm für die

genannten Bänder. Der Antennengewinn hängt von der Anzahl der Windungen ab. Mindestens

drei sollten es schon sein. Beispielsweise sechs Windungen führen auf etwa 13 dBi.

Gewünschte Frequenz und angestrebter Gewinn entscheiden also auch hier über die

Materialwahl und den Materialaufwand.

Die Reflektorwand kann

kreisförmig oder quadratisch ausgeführt

werden. Durchmesser bzw.

Kantenlänge müssen aber größer als

eine halbe Wellenlänge sein. Den

Abstand des Beginns der ersten

Windung erhält man, indem man

3900 cm durch die Frequenz in MHz

teilt. – Gefunden von Frank Sichla,

DL7VFS, in Otthermann Kronjäger:

Amateurtechnik

Abb. 1:

Grundaufbau der Spulenantenne

34

Abb. 2: Windungszahl und Gewinn


Neue Produkte

Neu bei WiMo

WN-2D: PC-gestütztes SWR/

Powermeter mit USB-Anschluß

Gerade bei grossen Leistungen möchte man über das

SWR und die Ausgangsleistung informiert sein. Was liegt

da näher, als diese Daten direkt auf dem Monitor und

einer grossen Balkenanzeige vor sich zu haben. Das

WN-2D kann mit bis zu 4 Sensoren bestückt werden und

Leistungen bis 8 kW anzeigen. Je nach Sensor ergibt

sich eine messbarer Frequenzbereich von 1,6 MHz bis

zu 1,3 GHz. Auch ohne PC macht das Gerät einen guten

Eindruck. Dank der beiden Bargraph-Anzeigen und des

eingebauten Displays hat man die Ausgangsleistung und

das SWR immer im Blick. Das Gerät mißt Spektrum und

die Hüllkurve des Sendesignals bis zu 20 KHz

Modulationsbandbreite. IM, Splatter oder Übermodulation

können so unmittelbar erkannt werden. Über je

vier analoge (0-20V) und digitale Eingänge (TTL) kann

das WN-2D z.B. zur Überwachung von Betriebsspannung

und Stromaufnahme des Funkgerätes eingesetzt

werden. Ein besonderer Clou ist die akustische

Warnung bei zu schlechtem SWR, der Schwellwert ist

einstellbar. Ein programmierbarer Relaisausgang

ermöglicht Notabschaltungen z.B. bei zu hohem SWR

um die teure Endstufe zu schützen. Das Gerät ist die

ideale Ergänzung in jedem Shack und dank der Anzeige

auf dem Computermonitor auch für den sehbehinderten

OM zu empfehlen. Ein 2 kW Sensor für Messungen von

1,8 bis 60 MHz gehört neben allen Kabeln und der

Software zum Lieferumfang. Das Gerät kostet 479.- €.

Vorder- und

Rückseite

des WN-2d

sowie der

Sensor

Screenshot der WN-2D-Darstellung auf dem PC

Hochwertige Antennenlitze:

Silbermantel mit Edelstahlseele

Die Leitfähigkeit von Silber verbunden mit der Zugfestigkeit

eines Stahlseiles, so kann man diese neue

Antennenlitze am besten beschreiben. Die Litze besteht

aus einem Edelstahlseil von 1,5mm Durchmesser umgeben

von einem versilberten Kupfergeflecht. Herkömmliche

weiche Kupferlitze dehnt sich im Laufe der Zeit

unter Zug wodurch sich die Resonanzfrequenz verändert.

Bei der HFW-2 ist durch das innenliegende

Stahlseil keine Dehnung möglich. Auch abgerissene

Dipole nach einem Sturm gehören damit der Vergangenheit

an. Die Litze kann straff gespannt werden und ist so

auch exzellent für den Bau von Beverages und Loopantennen

geeignet. Durch die Silberbeschichtung des

Kupfergeflechtes sind auch höhere Leistungen kein

Problem. Die Antennenlitze ist eigentlich für militärische

Anwendungen entwickelt und für den Einsatz im Freien

über mehrere Jahrzehnte gedacht. Auf eine Kunststoffisolierung

wurde bewußt verzichtet. Reine Kupferkabel

müssen mit einem äusseren Mantel gegen Korrosion

geschützt werden. Nicht so die HFW-2 Litze. Der

Stahlkern ist rostfrei. Silber wird zwar im Laufe der Zeit

anlaufen weil die Oberfläche oxidiert; die Leitfähigkeit

wird dadurch aber nicht beeinflußt. Durch den fehlenden

Kunststoffmantel wird die Litze spürbar leichter, hat so

weniger Windlast und weniger Oberfläche für Eisansatz.

Die Antennenlitze HFW-2 kostet 1,90 EUR/Meter.

Extender für MiniVNA-Pro BT

Der neue MiniVNA-Pro Extender erweitert den Messbereich

des MiniVNA Pro BT auf 200 MHz bis 1500MHz.

So werden auch Messungen auf dem 23cm

Amateurfunkband möglich. Der Extender wird direkt an

den MiniVNA Pro angeschlossen, die Steuerung und

35


Stromversorgung erfolgt über ein kurzes Ethernetkabel.

Unter Umständen ist ein Firmware-Upgrade der Software

des MiniVNA Pro nötig. Bitte beachten Sie, dass der

Extender nur mit dem neueren Modell MiniVNA Pro BT

verwendet werden kann (Seriennummer > 35). Im

Lieferumfang sind die beiden SMA/SMA Verbinder

enthalten, ebenso das kurze Ethernet-Kabel zur

Verbindung zwischen Extender und Mini VNA Pro.

Anstelle der SMA/SMA Verbinder kann man auch ein

kurzes SMA/SMA Kabel verwenden, z.B. WiMo Artikel

40310.SM-SM (30cm lang, RG-316).

36

Oben: Der Extender für den MiniVNA PRO BT;

Unten: Beide Geräte zusammengeschaltet

Technische Daten:

Frequenzbereich: 200-1500 MHz

Dynamikbereich: 60 dB @ 1 GHz

Modes: Reflektion und Transmission (S11 und S21)

Harmonische: –35dbc

Ausgangsleistung: –10 dbm (ca.)

Stromaufnahme: 150 mA

Messungen können mittels der internen Batterie

vorgenommen und per Bluetooth übertragen werden.

Preis: 299,- €

Zubehör: SMA/SMA Kabel RG-316, 30cm, 14 €

Der Extender wird voraussichtlich ab Ende Juni wieder

lieferbar sein. Bestellungen werden aber jetzt gerne

aufgenommem.

Bezug: WiMo Antennen und Elektronik GmbH, Am

Gäxwald 14, 76863 Herxheim, Tel.: 07276 96680

http://www.wimo.com e-mail: info@wimo.com

Neu von YAESU

Duoband-Digital-Handy FT1D

Wir zeigen es als erste Zeitschrift außerhalb Japans, das

neue Digi-Mode-Handy von Yaesu, das unter der

Bezeichnung FT1D erstmalig im Mai in Dayton auf der

Hamvention zu sehen sein wird. Das Gerät arbeitet auf

2m und 70cm in FM und Digital in C4FM FDMA. Damit

bekommt nun ICOM erste wirkliche Konkurrenz durch

einen anderen etablierten Afu-Gerätehersteller. Das

FT1D hat max. 5 Watt Output und „kann“ APRS (1k2 und

9k6). Das Gerät hat außerdem einen GPS-Empänger.

Knaller ist der durchgehende Empfangsbereich von 500

kHz bis 999 MHz. In Japan wird das Gerät bereits

beworben, das Gerät hat einen Silber-Schwarz-Look.

Neu von InnovAntennas

Antennen für 3m-FM-DXer

Der innovative britsche Antennenhersteller Innov-

Antennas wird 2012 erstmalig mit einem eigenen Stand

auf der Ham Radio vertreten sein. Justin, G0KSC, wird

dort seine neuesten Entwicklungen präsentieren.

InnovAntennas hat ganz neu auch Antennen für 3m-FM-

DXer im Programm, die dank der neuen OD-DES-

Technologie den gesamten Bereich von 88-108 MHz mit

guten Gewinndaten abdecken. Es gibt 8-, 11- und 14-

Ele.-Versionen. Mehr Infos unter: www.Innovantennas.de


Neue Literatur

Neu von vth

Radiohören mit DAB und DAB+

Das Radio der Zukunft

DAB, Digital Audio Broadcasting, basiert auf digitaler

Technologie und ist ein ausgereifter, in Europa

entwickelter und weltweit verbreiteter digitaler Standard

für die terrestrische Übertragung von Hörfunkprogrammen.

DAB und das weiter entwickelte DAB+ lassen

das Radio neu erfinden. Der neue Standard eröffnet

bislang ungeahnte Möglichkeiten, die den klassischen

Hörfunk revolutionieren können, denn Radio hat heute

längst nicht mehr nur etwas mit dem Hören zu tun. Die

Technik ist da! Jetzt muss sie von den Programmanbietern

und den Hörern entdeckt werden. Autor

Thomas Riegler sagt Ihnen, was Sie zum Wechsel zu

DAB+ wissen sollten und stellt Ihnen in einem großen

Praxistest 18 aktuelle DAB/DAB+ Radios vor.

Aus dem Inhalt:

• Die Grundlagen: Was ist DAB?

• Digitalradio in Deutschland

• Der bundesweite DAB+-Multiplex

• Die Zukunft von DAB+

• Digitalradio in Europa und weltweit

• Die Technik

• Digitalradio-Zusatzdienste

• Antennen für Digitalradio-Empfang

• 18 DAB/DAB+-Radios in der Praxis

Buchdaten: 1. Auflage, Autor: Thomas Riegler, 248

Seiten, 298 Abb., Format 14,8×22 cm, Broschur,

ISBN 978-3-88180-867-5, Art.-Nr.: 4130081, Preis 25,80

Bezug: Verlag für Technik und Handwerk GmbH, Pf.

2274, 76492 Baden-Baden, Telefon: (07221) 5087-22,

Fax 5087-33, service@vth.de, www.vth.de

Neu von Elektor

Regelungstechnik

Theorie und Praxis mit WinFACT und Multisim

Die heutige Regelungstechnik hat Verknüpfungspunkte

mit fast jedem technischen Gebiet. Ihre Anwendungen

reichen von der Elektrotechnik über die Antriebstechnik

und den Maschinenbau bis hin zur Verfahrenstechnik.

Will man nun die Regelungstechnik anhand der

fachlichen Regeln dieser einzelnen Gebiete erklären, so

müsste man von einem Regelungstechniker verlangen,

jedes Fachgebiet, in dem er Regelungen vornehmen will,

fundiert zu beherrschen. Dies ist aber bei dem heutigen

Stand der Technik nicht möglich.

Bei der Regelung einer Antriebsaufgabe, einer Druckoder

einer Temperaturregelung tauchen Gemeinsamkeiten

auf, die man mit einer einheitlichen Vorgehensweise

beschreiben kann. Die Grundgesetze der Regelungstechnik

gelten in gleicher Weise für alle Regelkreise,

ganz unabhängig davon, wie verschieden sie im

Einzelnen auch apparativ aufgebaut sein mögen.

Dieses Buch richtet sich an den Praktiker, der

gründlicher in die Regelungstechnik eindringen möchte,

auf ausschweifende theoretische Exkursionen in die

Mathematik aber gerne verzichten kann.

Worauf es bei der Lösung von Regelungsaufgaben

eigentlich ankommt, ist nicht die Kenntnis vieler Formeln

und Rechenverfahren, sondern das Erfassen der

Zusammenhänge im Regelkreis. Genau diese beschreibt

das vorliegende Buch in anschaulicher Form.

Parallel zur Theorie wird die Praxis von

regelungstechnischen Vorgängen mit den Simulations-

Tools WinFACT und Multisim ausführlich erläutert.

Hiermit lassen sich sehr einfach Versuche mit

regelungstechnischen Modulen und umfangreichen

Messinstrumenten simulieren, Fehler aufspüren und

Lösungen für die Praxis finden. Nebenbei entsteht so ein

fundiertes Grundlagenwissen.

Buchdaten: Autor: Herbert Bernstein, Format: 17 x 23,5

cm (kartoniert), 365 Seiten, ISBN: 978-3-89576-240-6

Preise: € 49,00 (D) / € 50,40 (A) / CHF 60,80

Bezug: Elektor-Verlag GmbH, www.elektor.de

und im Buchhandel.

37


Geschichte des Amateurfunks

in der DDR (10)

Unter dem Titel „Zwischen Selbstzweck und gesellschaftlichem

Auftrag. Rahmen- und Organisationsbedingungen

für Funkamateure in der SBZ und DDR

(1945-1990)“ hat Christian Senne am Institut für

Geschichtswissenschaften / Zeitgeschichte an der

Philosophischen Fakultät I der Humboldt-Universität zu

Berlin eine Dissertation vorgelegt, die mittlerweile auch in

Buchform vorliegt.* - Mit freundlicher Genehmigung des

Autors veröffentlichen wir in dieser Serie Auszüge aus

dem Werk, ergänzt durch Materialien aus dem

Dokumentationsarchiv Funk in Wien www.dokufunk.org

* 2008, Hamburg: Kovac, J. Band 70 der Studien zur

Zeitgeschichte. 396S, ISBN 978-3-8300-3726-2, € 98.- (D). 360S,

kart. - http://www.verlagdrkovac.de

Restrukturierung zwecks internationaler Anerkennung (1969-75)

Parallel zu den zuvor geschilderten Veränderungen nach dem IV. Kongress der GST 1968

versuchten die Funktionäre unter den Funkamateuren in der GST sich in Einklang mit den

Regeln der Internationalen Amateur Radio Union zu bringen, deren Mitglied der Radioklub der

DDR immer noch nicht war. Eine Gründung „einer gemeinsamen Amateurfunkorganisation mit

allen Volksdemokratien“ verlief 1954 ergebnislos 1 , über einen gemeinsamen Amateurfunkdachverband

der sozialistischen Staaten ist ansonst nichts weiter bekannt geworden. Die

übrigen sozialistischen Staaten waren sowieso Mitglied in der IARU, so dass eine Gründung

eines eigenen sozialistischen Verbandes lediglich der GST genutzt hätte. Zwar gab es durch die

sozialistischen Mitgliedsstaaten der IARU eine indirekte Ankoppelung an den Weltverband,

jedoch war es das Ziel, die eigene Aufnahme in die IARU zu erreichen und dadurch natürlich

ebenfalls den Alleinvertretungsanspruch des westdeutschen DARC zurückzudrängen. Hierzu

wurden die bisherigen Strukturen im Nachrichtensport der GST aufgebrochen und eine stärkere

Trennung des Amateurfunks von den vormilitärischen Aufgaben eingeleitet. Am 30. Mai 1969

konstatierte sich auf Beschluss des ZV vom 4. November 1968 eine Zentrale Kommission für

Nachrichtensport beim ZV der GST, welche sich auf die Nachrichtenausbildung der DDR zu

konzentrieren hatte. Mit gleichem ZV-Beschluss konstituierte sich aber auch das „Präsidium des

Radioklubs der DDR“. 2 Dieses ersetzte den bis dahin existierenden Klubrat, welcher aber

wegen der nur eingeschränkten Rechte all die Jahre nicht sichtbar in Erscheinung getreten war.

Präsident des Radioklubs der DDR wurde der damalige Oberdirektor im Frequenzbüro des MPF

Herbert Götze. Sein Vizepräsident, Heinz Reichardt, war gleichzeitig Vorsitzender der

Kommission beim ZV. Der in der Kommission tätige Referent für den Fachausschuss

Amateurfunk war wiederum parallel im Präsidium des Radioklubs tätig. Allgemein waren viele

Tätigkeiten im Radioklub ehrenamtlich angelegt und wurden durch die hauptamtliche Tätigkeit

im MPF bzw. innerhalb der GST mitgetragen. Ausnahme war der Posten des hauptamtlichen

1 SAPMO-BArch DY59/73. Sekretariatsvorlage für die 11.Sitzung am 19. April 1954.

2 Verbunden mit der fortschrittlichen Welt. 30 Jahre Amateurfunk der GST. Hrsg. vom Zentralvorstand der GST,

Abteilung Nachrichtenausbildung. Redaktion: Harry Radke. Berlin 1982, S. 15; FA 1969, Nr. 8, S. 369.

38


Generalsekretärs des Radioklubs der DDR, auf den 1969 Gerhard H. Damm berufen wurde. 3 Im

Mai 1970 wurde das Präsidium durch Berufung von Funkamateuren der Abteilung

Nachrichtensport bzw. -ausbildung als weitere Mitglieder und durch einen Vertreter des

Funkkontrolldienstes des MPF (Radiocon) erweitert. 4 Die Aufgaben des Präsidiums innerhalb

der Massenorganisation waren Beratung des ZV in Grundsatzfragen zum Amateurfunk; es

bereitete Beschlüsse vor, und sollte diese dann nach Absegnung durch den Zentralvorstand

umsetzen. Dazu kam die Aufgabe der internationalen Vertretung des Amateurfunks der DDR. 5

Dabei handelte es sich bei diesem Gremium aber eher um eine „demokratisches Alibi“, wie

Gerhard Damm im Nachhinein bestätigte. Es sollte eine Annäherung an die IARU erreicht und

auch schon deswegen der Anschein eines völlig unabhängigen Gremiums mit eigenen

Befugnissen erweckt werden. Die Funkamateure wurden deshalb auf dem Papier aus der rein

wehr- und nachrichtensportlichen Organisationsform herausgelöst, was natürlich den

Bemühungen der Funkamateure um eigenständige Strukturen für den Amateurfunk innerhalb

der GST entgegenkam. Dies drückte sich sogar in einem weitergehenden Vorschlag aus, GST-

Embleme und GST-Bezeichnungen möglichst nicht mehr auf den Bestätigungskarten der

Funkamateure abzubilden6 , was aber auch schon vorher eher die Ausnahme war.

Die internationale organisatorische Einbindung des DDR-Amateurfunks war jedoch abhängig

von der allgemeinen politischen Großwetterlage. Erst durch die Annäherung der beiden

deutschen Staaten ergab sich für den DDR-Amateurfunk ein erweiterter internationaler

Spielraum bezüglich einer Mitarbeit im Dachverband IARU. Eine Annäherung an die IARU und

erste Sondierungsgespräche bezüglich einer Mitgliedschaft des Radioklubs der DDR erfolgten

während der Konvention des International Amateur Radio Clubs (IARC) vom 18.-20. September

1970 in Genf, an der für das Präsidium des Radioklubs Gerhard Damm und Herbert Götze

teilnahmen. (Siehe Faksimile weiter unten). Der IARC war eine Einrichtung der Internationalen

Telekommunikationsunion (ITU) in Genf und mit einer eigenen Klubstation ausgestattet, die

dortige Mitgliedschaft personenbezogen. Bei der Konvention ging es vorrangig um

Ausbildungsfragen von Funkamateuren. Während des Treffens lud man den damaligen

Generalsekretär der IARU-Region I, R. Stevens, zu einem Abendessen ein und unterbreitete

ihm die Absicht mit dem Radioklub der DDR Mitglied der IARU werden zu wollen. Dabei verwies

man auf die bisherige Einhaltung aller durch die IARU gegebenen Empfehlungen für den

Amateurfunk. Stevens war interessiert:

„Die Erfolge, die der Amateurfunk der DDR aufzuzeigen hat, sein Entwicklungsstand, würden

dies allein schon rechtfertigen, wenn man bedenkt, dass Verbände mit weniger als 50

Funkamateuren Mitglied der IARU sind und etliche Verbände keine aktive Mitarbeit zeigen.“ 7

Hilfreich für das Aufnahmeersuchen war sicherlich eine persönliche Aversion des Briten Roy

Stevens, die dieser gegenüber einigen Personen im westdeutschen DARC und deren

Vergangenheit hatte, wie sich Hans Berg als der langjährige Auslandsreferent des

westdeutschen Verbandes im Rückblick erinnert. 8 Entschieden werden konnte jedoch nur

gemäß Satzung durch die Mitgliedsverbände und hier zeigte sich die Dominanz politischer

Einstellungen bezüglich einer Aufnahme der DDR. Stevens sah die möglichen

Abstimmungsverhältnisse nicht eindeutig geklärt, sah jedoch durchaus Chancen auf eine

Mehrheit für den Antrag, da es einige Mitgliedsverbände gab, deren Haltung unentschlossen

3

FA 1969, Nr. 8, S. 369.

4

SAPMO-BArch DY59/449. Leitungsvorlage vom 4. Mai 1970. Bestätigt in einer Sondersitzung der Leitung des ZV

der GST am 25. Mai 1970. Das Präsidium bekam mehrere eigene Referate. Vgl. hierzu FA 1970, Nr.11, S. 532.

5

SAPMO-BArch DY59/502. Grundsatzdokument über den Amateurfunk in der GST vom 4.8.1975, S. 5.

6

BArch DM3-BRF II/6205. Bericht über Teilnahme an der IARC-Convention vom 18.-20. September 1970 in Genf.

7

BArch DM3-BRF II / 6205. Bericht über Teilnahme an der IARC-Convention vom 18.-20. September 1970 in Genf.

8

Hans Berg, Jg. 1942, seit 1959 Funkamateur, leitete von 1982 bis 2003 das Auslandsreferat des DARC. Darüber

hinaus war er jahrelang mit verschiedenen Aufgaben in der IARU, Region 1, betraut. Hans Berg lebt in Lübeck.

39


war. Die Zustimmung aller sozialistischen Staaten galt als gesichert. Darüber hinaus standen

Algerien, Monaco, Ghana, Nigeria, Österreich, Frankreich und England einem Beitritt positiv

gegenüber. Unentschlossen waren Italien, Dänemark, Irland, Norwegen, Luxemburg, Ost-Afrika,

Belgien, Schweden und die Schweiz, während eine mögliche Ablehnung durch Griechenland,

Portugal, Rhodesien, Süd-Afrika, Spanien und Westdeutschland als wahrscheinlich galt.

Interessanterweise wurde im Bericht der beiden DDR-Funktionäre das Verhalten der

westdeutschen Teilnehmer vom DARC, gesondert erwähnt, auch wenn „im Allgemeinen keine

Unterschiede im Verhalten zwischen dem verschiedenen Teilnehmern“ bestand. Demnach

„belächelten“ die Vertreter des DARC Ausführungen, so die Aussage des „Radioklub als Organ

des Amateurfunks“ und den Begriff „staatsbürgerliche Bildung“. Der DARC wurde aber durch

den IARC aufgefordert, seine Referate bezüglich einiger Begriffe zu ändern und auf das Gebiet

der Bundesrepublik zu beschränken. Auf einen der nächsten Exekutivtagungen versprach

Stevens die Problematik der Nichtmitgliederverbände anzusprechen. 9 Die weitere Annäherung

erfolgte durch Teilnahme als Beobachter an der folgenden IARU-Konferenz. In Genf zeigte sich

schon, dass sich die CSSR nicht in der Lage sah, die in Prag für 1971 angesetzte Tagung

durchführen zu können und auch die Niederlande, an die infolgedessen ein Antrag gestellt

wurde, sahen Bedenken bei der Organisation eines solchen Treffens. Schließlich bot der

polnische Verband an, die Tagung in Warschau durchzuführen, was der DDR-Delegation sehr

gelegen kam. Die Teilnahme als Beobachter des Radioklubs der DDR und nicht nur als

Einzelperson, war im sozialistischen Polen naturgemäß einfacher als in den Niederlanden. Eine

Mitgliedschaft im IARC beschränkte sich jedoch weiterhin auf personengebundene

Mitgliedschaft. Aber Götze und Damm ging es um die Anerkennung des Verbandes und deshalb

wollten sie unter dem Namen des Radioklubs erscheinen. Blieb nur noch die GST zu

überzeugen, von der sich der Amateurfunk der DDR doch gegenüber der IARU auf dem Papier

gleichzeitig etwas abgrenzen musste, um den Radioklub als Verband darstellen zu können. Seit

dem IARC-Treffen in Genf versuchte der Radioklub mehr Material von der IARU zu bekommen.

Dieses sollte an den Radioklub oder das MPF adressiert werden, da bisherige Briefe und Pakete

zumeist von den Zollbehörden der DDR einkassiert wurden, d. h. an Privatpersonen versendet

wurden. Der Bericht über das IARC-Treffen ist für eine Bewertung insoweit interessant, da hier

auch – wie schon zuvor geschildert – weitere Selbständigkeitstendenzen des Amateurfunks der

GST einflossen. Einerseits war dies nötig, um für die IARU den Anschein eines unabhängigen

reinen Amateurfunkdachverbandes zu erwecken, andererseits aber um die eigenen Strukturen

innerhalb der GST zu festigen. Jedoch kam erst mit der Unterzeichnung des

Grundlagenvertrages zwischen der DDR und der Bundesrepublik Ende 1972 Bewegung in das

Anliegen der DDR-Funkamateure. Die darauf erfolgte internationale Anerkennung der DDR -

wenn auch ohne völkerrechtliche Anerkennung durch die Bundesrepublik - und der Beitritt der

beiden deutschen Staaten in die UN im September 1973 beeinflussten auch den DDR-

Amateurfunk und ermöglichten seinen internationalen organisatorischen Durchbruch.

Auf der Konferenz des IARU-Exekutivkomitees der Region I (Europa und Afrika) in Warschau

am 12. und 13. Mai 1973 wurde dem Radioklub der DDR eine sofortige Mitgliedschaft

angeboten, wenn dieses gewünscht wäre. So schnell konnte der Radioklub nicht entscheiden,

denn es bedurfte naturgemäß der Zustimmung der GST-Führung. Die Erarbeitung einer

Konzeption der möglichen Mitgliedschaft lag zudem nicht mehr direkt beim Radioklub, sondern

bei der Abt. Nachrichtenausbildung, wie die Abteilung beim ZV der GST zu dieser Phase hieß.

Der Einfluss des Präsidiums des Radioklubs wurde in den Akten nicht thematisiert. Die auf den

17.8. 1973 datierte Vorlage versuchte der Leitung des ZV die Mitgliedschaft schmackhaft zu

machen.

„Die IARU unterbreitet der ITU… Vorschläge und Empfehlungen, die den Amateurfunk betreffen,

besonders was die Frequenzverteilung und die Erhaltung der Amateurfunkbänder betrifft.

In der Praxis des Amateurfunks ist es erforderlich, solche Empfehlungen und Beschlüsse in der

9 BArch DM3-BRF II / 6205. Bericht über Teilnahme an der IARC-Convention vom 18.-20. September 1970 in Genf.

40


Regel auch als Nichtmitglied zu akzeptieren, da andernfalls internationale Komplikationen und in

bestimmten Fragen eine Isolierung entsteht.

Als Nichtmitglied besteht demgegenüber keine Möglichkeit, solche Empfehlungen und

Beschlüsse zu beeinflussen, von der Einbringung eigener Vorschläge ganz abgesehen.

In Beratungen leitender Nachrichtenfunktionäre der Bruderorganisationen wurde in der

Vergangenheit als dringend notwendig festgelegt, die teilweise undemokratischen Org.-

Prinzipien der IARU zu demokratisieren und den Verband in der Org.-Arbeit wirksamer zu

gestalten.

Von diesen Gegebenheiten heraus wäre eine Mitgliedschaft des Radioklubs der DDR als

gleichberechtigtes Mitglied eine Stärkung der sozialistischen Position in der IARU und ein

Prestigeerfolg für unsere Organisation.“ 10

Augenscheinlich musste die GST-Führung davon überzeugt werden, dass der Beitritt einen

Nutzen für sie haben würde. Mit der eigentlichen Aufgabe der Massenorganisation, zur Stärkung

der Verteidigungsbereitschaft in der Bevölkerung zu sorgen, hatte der Beitritt nämlich nichts zu

tun. So verwies man in der Abt. Nachrichtenausbildung eben auf den politischen Effekt, Einfluss

auf die „Demokratisierung“ im eigenen Sinne in der IARU nehmen zu können. Der politische

Nutzen musste insoweit eine Rolle spielen, da die Mitgliedschaft mit finanziellen Verpflichtungen

verbunden war, welche in Schweizer Franken zu begleichen war. Spitzfindig rechnete die GST

analog der sozialistischen Bruderstaaten ihre Zahl der Funkamateure kleiner, da damals ein

jährlicher Beitrag von 60 Schweizer Centimes pro Funkamateur an die IARU zu entrichten war.

Es waren also Gelder in harter Fremdwährung erforderlich. In einer Variante A wären das mit

Stand vom April 1973 mit allen 3546 lizenzierten Funkamateuren in der DDR eine

Beitragssumme von 2 128 Schweizer Franken gewesen. Der ZV entschied sich aber für die

Variante B, bei der nur diejenigen Funkamateure berücksichtigt wurden, die eine „Genehmigung

zum Errichten und Betreiben einer Amateurfunkstelle erhalten“ hatten. Damit blieben die

Mitbenutzer ohne Station in der Zählung außen vor, und es war nur eine Summe von 940

Franken für die damaligen 1567 Einzellizenzen zu bezahlen. 11 Ausgerechnet während der

Bemühungen zum IARU-Beitritt fand ein umfassender Wechsel in der für den Amateurfunk

zuständigen GST-Abteilung beim ZV statt, was vermutlich die endgültige Aufnahme nach

Zusage durch Stevens verzögerte. 12 Im Januar 1975 wurde der Radioklub der DDR schließlich

Mitglied in der IARU.

Ende 1975 gab es einen weiteren Personalwechsel im Kadergefüge. Herbert Götze wurde im

November 1975 „aufgrund starker dienstlicher Belastungen“ im MPF von der Funktion des

Präsidenten des Radioklubs entbunden. Ihm folgte als Präsident wiederum ein Externer. Am 13.

November wurde Georg Reymann, Generalmajor a. D. und zuvor Chef der Nachrichtentruppe

der NVA, zum Präsidenten berufen. 13 Damm folgte laut eigener Angaben Götze zum MPF. Im

Radioklub wurde Dieter Sommer Generalsekretär und - schon obligatorisch - Sajonz gleichzeitig

1. Vizepräsident. In das Organisationsgefüge um das Präsidium und den Radioklub der DDR

10

SAPMO-BArch DY59/484. Konzeption zur Erlangung der Mitgliedschaft des Radioklubs der DDR in die

Internationale Amateur Radio Union (IARU). Sitzungsmaterial der Leitung des Zentralvorstandes der GST Nr. 81, 19.

Sitzung. Nr. 6/19 vom 17.8.1973. Vorlage erstellt von Dieter Sommer.

11

SAPMO-BArch DY59/484.

12

FA 1973, Nr.12, S. 581. Zum 1. November 1973 löste Werner Sajonz den damaligen Leiter der Abteilung

Nachrichtenausbildung, Heinz Reichhardt, ab, der aus gesundheitlichen Gründen ausschied, so der Funkamateur.

13

FA 1975, Nr. 12, S. 578. Georg Reymann war Militärfunker und schon als NS-Funkoffizier der 6. Armee im

Einsatz, trat während sowjetischer Kriegsgefangenschaft dem Bund deutscher Offiziere bei und begann so 1944 als

Dreißigjähriger sein „zweites, wie er sagt ‚eigentliches’ Leben“, so ein Portrait im Funkamateur. In der DDR reichte

seine Karriere bis zum Chef Nachrichten der NVA. Als quasi Altersaufgabe wurde er Präsident des Radioklubs. Vgl.

Harry Radke: Der Präsident. In: FA 1981, Nr. 4, S. 163-165; FA 1981, Nr. 5, , S. 216 f. u. FA 1981, Nr. 6, S. 268 f. In

einer stark gekürzten Wiedergabe des Artikels in der Broschüre zum 30jährigen Bestehen des DDR-AFU wurde die

Passage über die NS-Militärvergangenheit weggelassen. Auch wenn Reymann im eigentlichen Sinne kein

Funkamateur war, so ließ sich wegen seiner Autorität eben im Zusammenhang mit der internationalen Annäherung

im Amateurfunk doch einiges erreichen, wie Zeitzeugen mir unabhängig voneinander bestätigten.

41


wurden in der Folge dann hauptsächlich nur Funkamateure berufen. Das Präsidium blähte sich

auf, es kamen immer weitere Referate und Arbeitsgruppen hinzu. 14 Die Bemühungen um eine

als selbständig erscheinende Auftrittsform des Amateurfunks innerhalb des Nachrichtensports

der GST wurde zudem auch durch die Installierung eines Hauses des Radioklubs der DDR als

zentrale Repräsentanz für nationale und internationale Amateurfunkangelegenheiten

unterstrichen. Dafür

räumte das Radiocon-Zentralbüro

(die

Überwachungsinstanz

des MPF) das

bisher provisorisch

genutzte Domizil in

der Berliner Hosemannstraße

14. 15

Damit war international

der Durchbruch

und somit

auch national eine

Infrastruktur rein für

den DDR-Amateurfunk

geschaffen.

Faksimile:

Die ersten internationalen

Kontakte:

Bericht an das

Präsidium des RK

der DDR „über die

Teilnahme der Gen.

(Herbert) Götze

und (Gerhard)

Damm an der

Convention des

IARC vom 18.-

20.9.1970 in Genf“

(Ausschnitte) –

BArch DM3-

BRFII/6205

14 FA 1977, Nr. 12, S. 582.

15 SAMPO-BArch DY59/505. Sekretariatsvorlage vom 29.9.1975. Die später von Radiocon in Zentralamt für

Funkkontroll- und Messdienst umbenannte Abteilung des MPF bekam ihren endgültigen Sitz in Berlin-Köpenick.

42


* Fortsetzung:

Kasten quer o. rechts

43


KW-DX-Telegramm 5/12

INFO: via HC heisst: QSL-Karte soll via Homecall = Heimatrufzeichen des OP geschickt werden.

3B8 Mauritius: DL6UAA ist vom 12.-30. April wieder als 3B8MM qrv. QSL via HC.

3D2C Conway Reef, OC-112: YT1AD, N6PSE u.v.a. sind vom 25.9.-6.10. als 3D2C auf 160-6m in CW,

SSB, RTTY, SSTV und PSK31 qrv. QSL via YT1AD. Infos: www.yt1ad.info/3d2c/index.html

3D2R Rotuma: YT1AD ist vom 13.-20.4. als 3D2R qrv. Es wird auch Equipment an die Schulstation

3D2RI übergeben. QSL via HC. Siehe auch 5W und KH8.

4J Aserbaidschan: Anläßlich des 57. Eurovision Song Contest in Baku im Mai sind die beiden

Clubsstationen 4K7Z und 4J4K bis zum 15.6. mit den Sondercalls 4KS0NG (QSL via RU3SD) und

4JS0NG (QSL via 4J5A) qrv.

5H Tansania: NK8O/VE3ISD ist vom 11.-22.6. als 5H9CP besonders in CW qrv. QSL via NK8O.

5T Mauretanien: ON8RA ist zur Zeit wieder als 5T0JL auf 80, 40, 20, 15, 12 und 10m in CW aktiv.

Er ist momentan die einzige lizenzierte Station in 5T. QSL via HC.

5Z Kenya: 5Z4/W8SMH ist bis Herbst 2012 qrv. QSL via HC.

NV7E/ZS6SIG ist für 3 Jahre als 5Z4EE auf 160-10m qrv. QSL via NV7E.

6O Somalia: N6PSE, K3LP, YT1AD, JH4RHF u.v.a. werden vom 6.-14.11. als 6O3A auf 160-6m in

SSB/CW /RTTY qrv werden. QSL via W3HNK. Infos: http://www.intrepid-dx.com/6o3a/

E70A/J28AA wird voraussichtlich wieder vom 25.5.-2.6. als 6O3A qrv. werden.

6O3SL ist die Clubstation im Telekom-Ministerium, die 2012 auch aktiviert werden soll.

7P Lesotho: ZS2DL u.a. sind vom 23.11.-3.12. als 7P8D auf 160-10m qrv. QSL via ZS2DL.

7X Algerien: 7U50ND ist anläßl. 50 Jahren Unabhängigkeit vom 20.-26.5. qrv.

8Q Malediven: UT5UY ist vom 12.-21.4. als 8Q7UY auf 80-10m in CW/SSB qrv. QSL via HC.

9H Malta: HA5PP ist vom 26.-30.5. als 9H3PP qrv, inkl. CQWW CW. QSL via HC.

9M0 Spratly Isl., AS-051, Pulau Layang Layang: 9M2CLN u.a. sind noch bis 24.4. als 9M0L auf 160

bis 6m in CW/SSB/RTTYqrv. QSL via 9M2TO. Infos: http://9m0l.legendchew.com

9Q Dem. Rep. Kongo: UV5EVJ ist bis 9.5. auf 80-10m in CW/SSB qrv. QSL via HC.

9V Singapore: F8UKP ist für 3 Jahre als 9V1RM auf 40-10m in CW/SSB/RTTY qrv. QSL via HC.

A5 Bhutan: JA2PSV ist bis Sept. 2013 als A52SV auf 15,12+10m in CW/SSB/RTTY+PSK qrv. HC.

C5 Gambia: ON4AVT ist noch bis 20.3. als C5AVT nur in PSK bes. auf 15m qrv. QSL via HC.

C6 Bahamas: I2VGW ist vom 26.4.-6.5. als C6AGW von folgenden Inseln qrv: New Providence (NA-

001), Bimini (NA-048), Berry (NA-054) und Long Island (NA-001). 80-10m, besonders WARC-

Bänder, SSB, RTTY und PSK31. QSL via HC.

CE Chile, Chiloe Isl., SA-018: 3G7C ist vom 15.-18.4. bes. auf 80-30m in CW/SSB/RTTY qrv.

CN Marokko: F8FGU ist bis 30.4. als CN2RN qrv. QSL via HC.

CY9 St. Paul, NA-094: Eine Gruppe ist vom 26.7.-1.8. als CY9M auf 160-6m qrv. QSL via M0URX.

CY0 Sable Island: VE1AWW/CY0 ist seit Anfang April wieder für 3 Monate auf 80-10m qrv.

Die Expedition von CY0/AA4VK, N1SNB + WA4DAN findet erst im Frühjahr/Sommer 2012 statt

D6 Komoren: IW3SQY u.a. planen in diesem Jahr eine große Expedition: Im August wird unter D64K

auf 160-6m in allen Modes gearbeitet. QSL via IV3DSH. Infos: www.d64k.com

DL Helgoland, EU-127: Eine Gruppe aus DL/I ist vom 3.-10.6. auf 160-10m als DD4T in allen Modes

qrv. QSL via IZ4AMS via Büro oder direkt.

Baltrum, EU-047: DL1AXX/p ist vom 20.-25.5. in CW/SSB qrv. QSL via HC.

DP Antarktis: DL1LLL bis Febr. 2013 als DP0GVN von der Neumayer III Station (WAP DEU-08) qrv.

DU Philippinen: Das Sondercall 4G0LD ist 2012 anläßl. 50 Jahre PARL qrv. QSL via Büro.

E51 Süd-Cook Isl.: VK4FI + VK4WR sind vom 8.-27.4. als E51GMH + E51BKM von Rarotonga (OC-

013) und Aitutaki Island (OC-083) auf 40-6m in SSB/CW qrv. QSLs via VK4FI.

E7 Bosnien-Herzegowina: Das Sondercall E720RS ist bis 31.12. qrv. QSL via Büro.

EL Liberia: Am 18.4. ist EL2RL auf 20-10m zum Word Amateur Radio Day qrv. QSL via EL2BA.

F France: Das Sondercall des F-CW-Clubs “UFT” TM27UFT ist in CW bis 22.4. qrv. QSL via F6ICG.

F Chausey Isl., EU-039: F/G3TTC ist vom 16.-22.6. auf 80-15m in SSB qrv. QSL via HC.

Ratonneau Isl., EU-095: TM1F ist vom 21.-25.4. auf 80-6m in CW/SSB/Digi qrv. QSL: IK2DUW

FH Mayotte, AF-027: F6GNT ist bis März 2013 als FH8NX auf 20-10m in SSB qrv. QSL geht an:

Phillip Ward, 36 Totorosa 2, Labattoir 97610, Mayotte. - DH1BL ist bis Ende 2013 als FH4VOS auf

80-10m qrv. QSL: DL7BC.

FJ St. Barthelemy, NA-146: ON4CIT + ON4BEC sind vom 16.-30.4. als TO3X auf 40-6m in

SSB/RTTY und etwas CW qrv. QSL via ON4CIT. Infos: www.dxpedition.be/TO3X.html

FO/C Clipperton: Die für März geplante TX5Q-Expedition wurde auf 2013 verschoben.

FP Miquelon, NA-032: FP/KV1J ist vom 10.-17.7. auf 160-6m in CW, SSB, RTTY + PSK31 qrv.

45


QSL via HC. Infos: www.kv1j.com/fp/July12.html

FR Reunion, AF-016: Ex-F5INL ist bis Juli als FR8NE 20-10m in CW. –

FR/DF8AN ist vom 2.-10.9. auf KW und 6m in CW qrv. QSL via HC.

GJ Jersey: JK3GAD ist am 26./27.5. im CQWWCW als MJ0CFW auf allen Bändern qrv. QSL M0CFW

GM Colonsay Isl., EU-008: GS4MWS/p ist vom 15.-21. April qrv. QSL via M0PAI.

Fair Isle, EU-012: GB2YLS ist vom 16.-22.8. in SSB/CW qrv. QSL via MM5YLO.

Isle of Tiree, EU-008: MS0OXE ist vom 13.-21.9. auf 80-10m in SSB/CW/RTTY qrv. QSL: M0URX

Gigha Isl., EU-008: GM7A ist im IOTA-Contest am 28./29.7. auf allen Bändern qrv. QSL via Büro.

St. Kilda Isl., EU-059: Eine Gruppe aus GM ist vom 16.-21.5. als GM7WCO/p auf 80-6m in

CW/SSB + evtl. RTTY qrv. QSL via GM7WCO.

Isle of Mull, EU-008: GS3PYE/p ist vom 28.4.-5.5. auf 160-10m qrv. Ebenso Lunga, Treshnish

Isles (EU-108) vom 29.-30.4. als GS6PYE/p aktiviert. QSLs via G3PYE Büro, bzw. M0VFC (direkt)

Tanera Mor, EU-092: MM0BQI/p ist vom 26.-30.7. qrv, im IOTA-Contest als GM1J. QSLs: HC.

Lunga Isl., EU-108: MM0BQI ist vom 27.4.-1.5. als GB5TI qrv. QSL via HC.

Shiant Isl., EU-112: MM0BQI/p ist vom 14.-22.7. qrv. QSL via HC.

Rockall, EU-189: EA2TA, EA3NT, IZ7ATN + MM0NDX planen vom +/- 1.-3.6. als MS0INT qrv zu

werden. QSL via M0URX. Infos: http://eu189.com

GU Guernsey, EU-114: GP3ZME/p ist vom 22.-27.6. auf 160-6m qrv. QSL via G3ZME (Büro) oder

M0PNN (direkt). - MU/PA0VHA, PA2A, PA2AM + PA3BAG sind vom 12.-19.5. auf 80-6m in

CW, SSB, RTTY + PSK. Bes. WARC-Bänder. QSLs via HCs. Infos: www.pi4cc.nl

Herm Isl., EU-114: GP0PKT ist vom 5.-7.10. auf allen Bändern/Modes qrv. QSL via G6NHU.

H40 Temotu: DK9FN plant vom 22.12.12-7.1.13 wieder als H40FN qrv zu werden. QSL via HA8DD.

HB0 Liechtenstein: HB0/DL2SBY ist vom 25.4.-5.5. auf 80-10m in CW/SSB/RTTY qrv. QSL via HC.

HH Haiti: HH8/EA3OW ist noch bis 12.5. auf 40-10m in SSB/RTTY + Digi qrv. QSL via HC.

HI Dom. Rep.: HI9/DB1HBA + DK5FH sind noch bis 26.4. qrv.

HL Südkorea: Das Sondercall DT12AWC ist noch bis 30.4. auf 80-10m qrv. QSL via DS2GOO.

HR Honduras: HR5/F2JD ist noch bis 6.5. auf allen Bändern/Modes qrv. QSL via F6AJA.

I Giglio Isl., EU-028: IA5/DL3NBI ist vom 15.-23.5. qrv. QSL via HC.

Lipari Isl., EU-017: ID9Z ist vom 17.-20.5. qrv. QSL via IT9TFX.

JA Okinawa, AS-079; JS6RRR + JA5DUR/JS6 sind vom 26.4.-7.5. auf 160-6m qrv. QSLs via HCs.

JD1/M Minami Torishima, OC-073: JG7PSJ wird im September als JD1BMH qrv werden.

JD1/O Ogasawara, AS-031: JI1LET/JD1 ist vom 29.4.-5.5. auf 80-6m in CW/SSB/RTTY qrv. QSL HC. –

JD1BLC und JD1YBT sind vom 29.4.-5.5. auf 160-6m in CW/SSB/RTTY qrv. QSLs via JP1IOF.

JG7PSJ ist vom 22.4.-4.5. als JD1BMH auf 80-10m in CW/SSB/RTTY qrv. QSL via HC.

JI5RPT ist vom 29.4.-5.5. als JD1BLY auf 80-6m in CW/SSB/Digi qrv. QSL via HC.

JW Spitzbergen: LA6VJA + LA6TMA sind vom 10.-12.8. als JW6VJA + JW6TMA qrv. QSLs via HCs.-

JW/DB5MH vom OV I17 ist vom 15.-23. April mit FT817 und Vertikal auf 14.315 kHz in USB qrv.

Michal macht eine Ski-Tour von Longyearbyn nach Barentsburg. Infos: www.diskoisland.de

JX Jan Mayen, EU-022: LA9JKA ist seit 29.3. für 1 Jahr als JX9JKA auf 160-6m in SSB + Digi qrv.

QSLs nur direkt via Svein Rabbevag, Brendlia 12, N-6013 Alesund, Norway.

KG4 Guantanamo Bay: AH0AJ ist bis Ende 2013 als KG4AJ qrv. QSL via HC.

KH2 Guam: JH3AZC ist vom 5.-6.5. als W2AZ/KH2 auf 40-10m qrv. QSL via HC.

KH3 Johnston Isl., OC-023: Die Aktivität von KH3/W7KFI sollte nun im April beginnen. QSL: KH6CG

KH8/S Swains Island, OC-200: W8GEX, K9CT, DL3DXX, DJ7JC u.v.a. sind vom 4.-18.9. auf 160-6m als

NH8S in allen Modes qrv. QSL via AA4NN. Infos: www.nh8s.org

KH9 Wake Island, OC-053: KH9/WA2YUN ist mindestens bis Anfang 2013 weiter qrv. QSL: K2PF

KH0 Marianen: JL1FUQ ist vom 29.4.-3.5. als W2GJ/KH0 auf 80-10m in allen Modes qrv. QSL HC.

JH4VUC ist vom 18.-21.4. als WH0VU in allen Modes qrv. QSL via HC direkt.

KL7 Alaska, Bethel Gruppe, NA-240: N3QQ, UA9OBA u.a. sind vom 9.-16.5. als KL7RCC/p von der

letzten noch nicht aktivierten IOTA-Nr in KL7 qrv. QSL via UA9OBA. Infos: www.na-234.com

Crescent Isl., NA-172: K6VVA/KL7 plant vom 19.-21.7. qrv zu werden. QSL via N6AWD.

Barter Isl., NA-050: K6VVA/KL7 plant vom 23.-24.7. qrv zu werden. QSL via N6AWD.

Endeavor Isl., NA-004: K6VVA/KL7 plant vom 25.-26.7. qrv zu werden. QSL via N6AW.

KP2V U.S. Virgin Isl., NA-106: KP2/W6DXO ist vom 18.-23.4. auf 17+20m in SSB/CW qrv. QSL via

KF6JOQ. - N2TTA, ist im CQWW SSB am 24./25.3. als KP2MM auf allen Bändern qrv.

OZ Dänemark, Römö Isl., EU-125: ON4LO, ist bis 20.4. als 5P4LO auf 80-10m qrv. QSL via HC.

PA Goerree Overflakkee Isl., EU-146: PD5MVH/p ist vom 19.5.-2.6. auf 14245 + 28555 kHz +

144.300 MHz qrv. QSL via HC.

P2 Papua Neuguinea: KD5SSF ist für einige Jahre als P29ZL abends und an den Wochenenden in

SSB + PSK31 qrv.

P4 Aruba, SA-036: JH3PBL (P40U in SSB) + JA3AVO (P40X in CW/Digi) u.a. sind vom 9.-14.5. qrv.

46


QSLs via HCs.

S7 Seychellen: DJ9RR ist vom 15.-23.5. als S79RR aus Mahe auf 40-10m in CW/RTTY qrv. QSL HC

SM Ven Isl., EU-137: SM6CUK ist vom 25.-30.7. als SA6G/7 qrv, inkl. IOTA-Contest. QSL via HC.

SV Samos, EU-049: SV8/PA1FJ/p ist vom 11.-15.5. auf 40-10m + 6m in SSB qrv. QSL via HC.

T30 West-Kiribati, Tarawa Isl., OC-017: PY2WAS, PY2XB u.v.a. sind vom 16.-25.10. als T30PY auf

160-10m und als T30SIX auf 6m in CW, SSB + RTTY qrv. Infos: www.mcdx.org/t30py

T6 Afghanistan: K9GY ist bis mind. Juli als T6MO auf 40-10m in CW qrv. QSL via HC. - WB8LES ist

als T6LB auf 40+20m qrv. QSL via HC. - 9A3PM ist bis April als T6BP in CW + Digi qrv. QSL via

9A6AA. - OZ2JBC ist bis Ende Juli als T6JP in SSB/PSK/RTTY auf 20-10m qrv. QSL via 5Q2J.

T8 Palau: JJ2RCJ ist vom 30.4.-4.5. als T88RF bes. auf Lowbands + Digi qrv. QSL via HC.

TA Türkei, Giresun Isl., AS-154: Vom 24.7.-1.8. sind folgende OPs qrv: TB2ZHI/0 (Op HA5OJ) ,

TA0/HA5BWW, TA0/HA5MA, TA0/HA7PC), TA0/HA8KW), TA2RX/0, TA7EB/0 und TA7EM/0. Alle

QSLs via HC. Im IOTA-Contest a, 28./29.7. als TC0HA, QSL via HA5KHC.

TI Costa Rica: N6OPR + N0TW sind vom 1.-8.8. als TI5/K6MQ qrv. QSL via N0TW.

TK Korsika, EU-014: F8BBL ist vom 7.-21.7. als TK12IOTA auf 80-10m in CW, SSB + Digi qrv.

Am 14.7. werden auch Lavezzi Isl. (EU-164) und am 18.7. Bloodthirsty (Sanguinaires) Island (EU-

104) aktiviert. QSLs via F8BBL. Infos: http://rnb.dx-cw.net

TR Gabon: F4EIH ist seit 1.2. für 3 Jahre auf KW + SAT in SSB/PSK qrv.

UA0 Big Diomede (Ratmanova) Isl., AS-061: soll durch UAs Ende Juli/Anfang August aktiviert

werden. Auch die Bering Sea Coast South Gruppe (AS-092) soll dann mit aktiviert werden.

V3 Belize: AF6WU + KJ0VDA sind im Juni als V31WU + DV auf allen Bändern qrv. QSLs: AF6WU -

Cay Caulker, NA-073: Vom 23.-31.7. sind W5HNS, K0BCN + W5MRM als V31WH, V31MX +

V31MO auf 40-10m in SSB/CW qrv. QSLs via HCs. - KU5B ist vom 23.-29.5. als V31UB auf 160-

6m in CW/SSB/RTTY qrv. QSL via HC.

V6 Mikronesien, OC-078: V63YWR ist eine neuer Resident auf Federai Island. –

JH3AZC ist vom 30.4.-4.5. als V63AZ auf 160-6m in CW/SSB/RTTY qrv. QSL via HC.

JA7HMZ (V63DX) und JA7ZP (V63ZP) sind vom 25.-29.5. von Pohnpei Isl. (OC-010) auf 40-10m

in allen Modes qrv. QSLs via HCs. Im CQWW CW am 26./27.5. wird unter V6A gearbeitet. QSL

via JH7HMZ.

V7 Marshall Isl., OC-028: WD8CRT ist bis November 2015 als V73NS qrv. QSL W3HNK.

K4FW wird nun erst Ende April oder Mai als V7/K4FW oder V73FW qrv sein. QSL via HC.

VK7 Deal Isl., OC-195: Die VK7DI-Expedition soll nun Mitte April stattfinden.

VK8 Bremer Isl., OC-185: VK8AS ist vom 18.-23.4. als VK8BI in SSB/PSK/RTTY qrv. QSL via HC.

VK9L Lord Howe Isl.: VK2PN, OK1NG + VK3FY sind vom 23.-30.5. als VK9PN in CW/SSB/RTTY qrv,

inkl. CQWW CW am 26./27.5., QSL via VK3HF. VK3HF bleibt im Anschluß noch bis 2.6. qrv und

arbeitet dann aber als VK9LHI.

VK0H Heard Island: Die von VK3FY für Februar 2013 geplante Expedtion wurde gestrichen.

W Dauphin Isl., NA-213: Vom 22.-25.6. sind KV4T/p, KI4GGJ/p, AJ4T/p, W4CCF/p + KJ4AVG/p qrv.

Mustang Isl., NA-092: WD5IYT/5 ist am 28./29.7. im IOTA-Contest qrv. QSL via HC.

XE Isla Mujeres, NA-045: XE3/K5ENS ist für länger bes. auf 14260kHz +/ qrv. QSL via qrz.com

XV Vietnam: K6ZSJ ist bis Mai als 3W7W bes. auf 20m und 40m qrv. QSL via W3HNK. Danach ist er

6 Monate in W6, dann wieder 6 Monate in Vietnam.

VK6LC ist vom 19.-24.4. wieder als XV4LC nur auf 17+20m in CW/SSB qrv. QSL direkt via HC.

W6NWS ist noch bis 12.6. als XV2W auf 80-10m in CW/RTTY und evtl. SSB qrv. QSL via HC.

XE Mexico: Noch bis 18.4. ist das Sondercall 6H6IARU anläßlich des World Amateur Radio Day und

des 87. Gründungstags der IARU auf 160-6m und SAT qrv. QSL via N7RO.

XX9 Macau, Coloane Isl., AS-075: Eine Gruppe aus EA ist vom 17.-23.5. auf 160-6m in

CW/SSB/RTTY qrv. QSL via EB7DX. Infos: www.adxg.org/xx9

XU Kambodscha: ZL1DD ist noch bis 21.4. als XU7AEL auf 80-6m in CW/SSB qrv. QSL via HC.

XY Myanmar: HS0ZIB/G6JFY plant in 2012 für kurze Zeit u.a. in PSK qrv zu werden.

YJ Vanuatu, Efate Isl., OC-035: VK3QB u.a. sind vom 21.4.-5.5. mit 3 Stationen als YJ0VK auf 160-

10m in CW/SSB/ RTTY/PSK31 qrv. QSL via VK2CA. http://yj0vk.odxg.org/yj0vk2012/default.html

YV Venezuela, Patos Isl., SA-048: Vom 19.-22.4. ist YX5P auf allen Bändern qrv. QSL via DM4TI.

Zuletzt wurde diese Insel vor 21 Jahren aktiviert. Infos: www.gdxc.org

ZA Albanien: ZA/F4DTO + F4GFE sind vom 22.-29.4. auf 40-10m nur in SSB qrv. Es soll auch das

Sondercall ZA100I aktiviert werden. QSLs via F4DTO.

ZB2 Gibraltar: ZB3M und ZB2ER sind vom 5.5.-10.6. als ZQ3M und ZQ2ER anläßl. des 60.

Thronjubiläums von Königin Elisabeth qrv. QSL nur direkt via ZB3M.

ZD9 Gough Isl: M0VFC + G3ZAY sind im September als ZD9UW qrv.

ZL9 Campbell Isl., OC-037: VK2IR, VK3YP u.a. sind vom 17.-30.11. auf allen Bändern qrv. Es werden

noch Mitfahrer gesucht. Infos: www.zl9hr.com

ZS8 Marion Isl.: ZS1HF plant für 2014 eine Multi-OP-Expedition.

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Datum UKW UT Land Kontest Bänder

1.5.+ 17-21 I,G,SP Skandin.,LY,ON (Nordic) Acitivitycontest 2m VHF

5.-6.5.+ 14-14 DL, PA, ON, I, F VHF/UHF/SHF-Contest V/U/SHF

8.5.+ 17-21 I,G,SP Skandin.,LY, ON (Nordic) Activitycontest 70cm UHF

8.5.+ 18-21 PA VZRA Regio Contest 6m/2m/70cm+up V/U/SHF

10.5.+ 17-21 I,SP Skandin.,LY, ON (Nordic) Acitivitycontest 50 MHz 6m

12.5.+ 13-16//16-18 DL DIG-QSO-Party 2m//70cm – alle Modes V//UHF

12.5.+ 16-18//18-19 DL Aktivitätswettbew. Distr. Franken – alle 2m//70cm

15.5.+ 17-21 G,I Skandin.,LY,SP (Nordic) Activitycontest nur 23cm SHF

16.5.+ 18-20 DL Aktivitätsabend Rheinl.-Pfalz Digi/SSB/ CW/FM 2m

19.5. // 20.5.+ 12-16 // 08-12 I Contest Veneto 2m // 70cm + up V // U/SHF

19.5.+ 14-15//15-18 DL Hessen-Contest 70+23//2m+23cm US//VSHF

19.-20.5.+ 14-14 G 144 MHz May Contest VHF

20.5.+ 05-11 F Courte duree 70cm, 23cm + 13cm U/SHF

20.5.+ 07-12 S5 S5 Marathon 6m/2m/70cm V/UHF

20.5.+ 08-11 DL DUR Dresdner GHz Aktivität 23cm+up

20.5.+ 08-11 OK Activity Day 2m bis 76 GHz V/U/SHF

20.5.+ 11-15 G 144 MHz 1st Backpackers Contest VHF

20.5.+ 12-14 // 1430- 1600 DL Hamburg-Contest 2m // 70cm V//UHF

22.5.+ 17-21 G (19-2130) Skand.,LY, I, SP Activitykontest 13cm+up, I auch 23cm SHF

26.-27.5.+ 00- - 24 WW DUBUS+ REF EU EME Contest SSB/CW 23cm SHF

26.5. // 27.5.+ je 07-12 DL BBT 24 GHz + höher // 10 + 24 GHz SHF

26.5.+ 18-20 DL Aktivitätsabend Rheinl.-Pfalz Digi/SSB/ CW/FM 2m

27.5.+ 08-15 I Contest Gargano 50 MHz 6m

27.5.+ 10-16 U.K. 1st 5.7 & 10 & 24 GHz Cumulative SHF

27.5.+ 14-16 U.K. 70 MHz Cumulative #3 4m

29.5.+ 19-2130 U.K. UK Activity Contest 70 MHz SSB/CW 4m

KURZWELLE UT + bedeutet bestätigtes Datum Bänder

1.5.+ ganztägig DL Burgenaktivitätstag Thüringen + Mittel-DL 80/40/2m/70

1.-7.5.+ 00--24 DL DTC Aktivitätswoche CW KW + UKW

1.5.+ 13-19 DL AGCW QRP/QRP-Party CW 80+40m

3.5.+ 17-21 SM,LA,OH Scandin. 10m Activity Contest Dig,CW,FM SSB 10m

7./16./24.5.+ 1900-2030 G 80m Club Championship SSB/Data/CW 80m

8.5.+ 02-04 W ARS Spartan Sprint CW 80-10m

5.-6.5.+

5.-6.5.+

00-24

13-07

W

W

Ten-Ten Spring Contest CW/Digital

7

10m

th 5.-6.5.+ 16-04 W

Area (W7-Distrikt) Contest SSB/CW

Indiana + Zeroland QSO Party CW/SSB

80-10m

160-10m

5.-6.5.+ 17-05 W RC of America QSO Party SSB/AM 80-15m

5.-6.5.+ 20-20 I ARI Int. DX Contest SSB/CW/Digital 160-10m

5.-6.5.+ 20-05 + 13-24 W New England QSO Party SSB/CW 80-10m

7.-11.5. und // 12.+13.5. + DL VFDB-Aktivitätstage Mo-Fr 16-18z//Sa-So06-08z 160-10m

12.5.+ 00-24 WW FOC QSO Party CW 160-10m

12.5. // 13.5.+ 10-12 // 18-20 WW EUCW Fraternizing CW QSO Party 80-10m

12.-13.5.+ 12-12 UA CQ M Int. DX Contest SSB/CW 160-10m

12.5.+ 12-13 //1315-1415 SM SL-Contest CW // SSB 80+40m

12.-13.5.+ 12-12 WW Alessandro Volta RTTY DX Contest 80-10m

12.-13.5.+ 15-15 CT Portuguese Navy Day Contest SSB, CW 80-10m

12.-13.5.+ 17-17 W Nevada QSO Party SSB/CW/RTTY 160-6m

12.5.+ 17-21 WW FISTS CW Spring Sprint 80-10m

13.5.+ 07-10 DL Aktivitätswettbewerb Distrikt Franken SSB/CW 80+40m

13.5.+ 10-14 U.K. WAB Worked All Britain Contest Phone 160,80,40m

17.5.+ 00-24 WW World Telecomm. Day CW // SSB (Aktivität) KW

19.5.+ 08-15 CT Portuguese Navy Day Contest PSK/RTTY 80-10m

19.-20.5.+ 00 -- 24 WW Day of the YLs Contest SSB/CW/RTTY 80-10m

19.-20.5.+ 12-12 EU EU PSK DX Conest PSK31 80-10m

19.-20.5.+ 12-12 EA King of Spain Contest CW 160-10m

19.5.+ 16-18 W Feld-Hell Club Hamvent. Sprint - Alle Hell-Modes 160-10m

19.-20.5.

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Kontestkalender Mai 2012

21-02 LY Baltic Contest SSB/CW 80m

20.5.+ 06-16 WW European Castles Activity Day 80-10m

20.5.+ 06-10 DL Hessencontest SSB/CW 80+40m

20.5.+ 07-11 LA, OH, SM SSA Portabelcontest Varomg. SSB/CW 80+40m

20.5.+ 10-12 // 16-18 DL Hamburg-Contest SSB/CW 40m//80m

26.-27.5.+ 00-24 WW CQ WW WPX Contest CW 160-10m


SAT-Telegramm

ISS: Die Crew 29 bestehend aus Anton Shkaplerov, Anatoli Ivanishin und Daniel C. Burbank,

KC5ZSX, kehrt mit TMA-22 nun erst am 27. April zur Erde zurück. Am 21.12. ist mit TMA-03M

die Crew 30 zur ISS gestartet. Sie besteht aus Oleg Kononenko, RN3DX, André Kuipers,

PI9ISS und Don Pettit, KD5MDT, und bleibt bis zum 1. Juli. Nun erst am 15.5. startet mit TMA-

04M die Crew Nr. 31 zur ISS. Sie besteht aus Gennadi Padalka, RN3DT, Sergei Nikolajewitsch

Rewin und Joseph Michael Acaba und bleibt bis Oktober dort. ISS-Calls: NA1SS, RZ3DZR,

RS0ISS. QRGs: APRS/PR-Up 145.990, Voice Up Region 1: 145.200 (Reg 2+3: 144.490),

Downlink weltweit für PR+FM+APRS: 145.800. FM-X-band: Up 437,800 + Down 145,800 MHz. -

Auf der ISS soll zukünftig auch eine ATV-Bake installiert werden.

VEGA: Der Start der neuen VEGA-Rakete von Kourou aus am 13.2. war erfolgreich und die 8

Cube-Sats, die auf Afu-QRGs senden, wurden ausgesetzt: PW-Sat1: CW-/BPSK(1k2)-Bake auf

435.020 MHz (arbeitet OK) Voice-Repeater: Uplink 435.020 MHz FM (15 kHz) und Downlink

145.900 MHz DSB (3 kHz). MaSat-1 = MagyarSat-OSCAR-72, MO-72: (arbeitet OK, 437.305

oder 437.345 MHz); XaTcobeo (arbeitet OK, 437.365MHz, 145.940 MHz); e-st@r (437.445

MHz), wurde gehört; Goliat (nur schwach gehört, 437.485 MHz); Robusta (funktioniert nicht

mehr, 437.325MHz); UNICubeSAT (funktioniert nicht, 437.305 oder 437.345MHz); ALMASat-1

(437.465MHz + 2407.850 MHz). (In Klammern sind die Downlink-QRGs angegeben, sofern nicht

anders vermerkt, siehe sonst ausführlichere Infos im FT 2/12)

VO-52: Am 14.3.2012 konnte erfolgreich der sog. "Dutch"-Transponder aktiviert werden:

Uplink: 435.225 - 435.275 / Downlink: 145.925 - 145.875 MHz SSB/CW; Bake: 145.860 MHz

BEESAT-2 und BEESAT-3 sind 1-Unit-Cubesats der TU Berlin, die im 4. Quartal 2012 von

Baikonur aus in einen 575km hohen Orbit starten sollen. Die Satelliten sollen in einem

Halbduplex-GMSK-Mode auf 436.000 MHz senden. Infos: http://tinyurl.com/TUB-BEESAT

HORYU-2 ist ein japanischer Afu-Satellit, der am 17. Mai von Japan mit einer H-IIA-Rakete

starten soll. Der 6.7kg-Satellit sendet auf 437.375 MHz in CW und AX.25 1K2 GMSK.

Trailblazer-1 ist ein Cubesat der Uni New Mexico (USA), der im April mit einer Falcon 9 Rakete

von Cape Canaveral aus starten sollte. Er sendet Daten auf 437.425 MHz

UT1FG/MM befindet sich jetzt auf dem Weg von VE nach KP4 und ist via div. SAT qrv.

Solarinfo März / April 2012

Datum 6 7 8 9 10 11 12

Flux 138 136 140 146 149 131 115

Ak (Boulder) 8 44 24 68 6TF 18 8 28

Condx 6T 2/4/6A 2A 2/4/6/0.7A 6F 2A

Datum 13 14 15 16 17 18 19

Flux 141 119 111 99 102 102 102

Ak (Boulder) 10 8 30 6/4E 20 20 10 10

Condx 2/4/6A 2A

Datum 20 21 22 23 24 25 26

Flux 100 100 102 105 103 101 102

Ak (Boulder) 4 4 6 6 10 4 4

Condx 6T

Datum 27 28 29 30 31 Ø 1 2

Flux 106 107 112 111 110 115 107 106

Ak (Boulder) 12 12 4 6 4 6 8

Condx 2/6A 6TF 6TF 6T

Datum 3 4 5 6 7 8 2A =

Flux 104 102 101 97 99 93 Aurora

Ak (Boulder) 4 6 13 4 10 5 auf 2m

Condx 6F 6TF von DL

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XX Unterstrichen bedeutet, dass das 2m-Band mit aktiviert wird.

XX? DL1YMK ist vom 17.-31. Mai wieder auf EME-Expedition, bei der alle Bänder von 70cm bis

10 GHz aktiviert werden. Kein 9cm dieses Mai.

GP70 OX/DL3GCS ist vom 12.-25. Juni aus GP70JD auf 6m, 4m und 2m für Tropo + Es qrv.

IM75 F4CYZ ist bis zum Ende des Jahres als CN2YZ aus Tanger auf 6m qrv. Loc. IM75CS.

IO57 St. Kilda Isl.: GM7WCO/p ist vom 16.-21.5. auch auf 6m qrv.

IO66 GS3PYE/P ist vom 28.4.-5.5. von der Insel Mull, IO66VH, auf 6m, 4m, 2m und 3cm qrv.

KO38 u.a. ES4/OH5LID ist vom 18.-21.4. aus KO38 und kurzzeitig auch aus KO49, 39, 37, 27 und 28

auf 4m und evtl. 6m qrv.

KM37 SV8/PA1FJ/p ist vom 11.-15.5. von Samos auf 6m in SSB qrv. QSL via HC.

3B Mauritius: DL6UAA ist vom 12.-30. April wieder als 3B8MM auch auf 6m qrv. Er wird

eine CW-Bake auf 50.110 MHz +/- laufen lassen, wenn er im Shack ist. Loc.: LG89SQ.

4J Aserbaidschan: 4J9M zieht im Mai nach DL und ist dann QRT auf 6m.

5X Uganda: PE1L + PA3CEE sind vom 25.5.-3.6. auf 2m via EME als 5X1EME in JT65 qrv.

144.134 5X 1st. - 2 x 8 ele + 400w. Loc.: KJ60gh. Auch 70cm mit kleinem Rig.

D2 Angola: D2CQ ist 200km nach Osten gezogen und wird von dort wieder auf 6m qrv.

D6 Komoren: Im August wird unter D64K eine Expedition stattfinden, die auch 6m macht.

EA8 Kanaren: EA8/G4RGK ist vom 18.-25.4. auf 2m via EME in JT65 qrv. 400w + 9 Ele.

EY Tadjikistan: DL8YHR + PE1L sind vom 27.-29.4. als EY8ZF auf 2m via EME in JT65 qrv.

Loc.: MM48JN. QRG: 144.134 1st. 70cm-EME auf 432.090 MHz.

FG Guadeloupe: F1DUZ u.a. sind bis 26.4. auf 2m via EME in JT65 qrv. Loc.: FK96

FJ St. Barthelemy: FJ/W6JKV ist Ende Juni auf 6m mit QRO qrv.

FP St. Pierre & Miquelon: FP/KV1J ist vom 10.-17.7. auch auf 6m qrv. Loc.: GN17.

GU Guernsey: Vom 22.-27.6. ist GP3ZME/p auf allen Bändern von 6m bis 24 GHz qrv.

HB0 Liechtenstein: HB0/DF1SR ist vom 25.4.-5.5. auf 13cm, 9cm und 6cm via EME qrv.

HH Haiti: HH4/W3CMP ist vom 19.-28.6. auf 6m mit 200w+5 Ele. qrv. Loc.: FK39.

HS Thailand: DL2LAH u.a. sind ab ca. 18.4. als E2E auf 2m EME aus diversen neuen Feldern

in JT65B qrv. Geplant sind OK17, 18, 26, 27 und 28 (nur ein Zipfel in HS)! Rig: 4 x 10 Ele.

JX Jan Mayen: LA9JKA ist bis März 2013 als JX9JKA auch auf 6m qrv.

KG4 Guantanamo: K4RX u.a. sind evtl. Ende Juni auf 6m mit QRO qrv.

OH0 Aland Isl.: OH8K/0 ist vom 24.-27.5. aus JP90SF auf 2m via FSK-MS und EME in JT65 qrv.

VP2V British Virgin Isl.: VP2V/W9DR ist vom 21.6.-2.7. auf 6m qrv. QRG: 50.115 MHz. QSL: HC.

XV Vietnam: Hermann, DL2NUD, und Peter, DJ4TC, sind noch bis 20.4. via 2m EME qrv.

XW Laos: Hermann, DL2NUD, und Peter, DJ4TC, sind eventuell ab ca. 21.4. auf 2m via EME in

JT65 qrv. Ebenso wird EME auf 70cm und 23cm mit kleinem Rig gemacht.

ZK2 Niue: ZL1RS ist vom 8.-23.9. als ZK2RS auf 2m via EME in JT65 qrv. Loc.: AH51

ZP Paraguay: W9CPI ist für länger als ZP9EH auf 2m EME in JT65 qrv. 250W und 2 x 9 Ele.

Loc. GG22BQ. Demnächst auch mit Clubcall ZP9EE. QSL via K5WW.

Das Skandinavische VHF-Meeting 2012 findet vom 24.-27.5. in OH0 statt. Infos: http://vushf.rats.fi

Aurora - Warnung (und Es für den Tag danach): für 6m/4m/2m: 23.4., 8.5. +/- 1 Tag.

Baken

EA1DG/B 70.160 MHz, IN62AL, 2W, 555 m üNN, CW+Telemetrie, seit 3/12 neu qrv.

V51VHF/B 70.005 MHz, JG82IE, 35 W. 6 Ele Yagi, N, seit März 2012 on air.

V51VHF/B 144.430 MHz, JG82IE, 10 Ele Yagi, N, seit März 2012 on air.

Aurora: Am 7.3, 8.3., 9.3., 12.3, 15.3., 16.3. und 27.3. gab es jeweils auf 2m Aurora von Nord-DL zu

SK4MPI. Die Öffnungen am 9.3. und 15.3. konnten von ganz DL genutzt werden. Am 9.3. war 2m von

0630 bis 1700 UT auf und auch Stationen aus 9A und YU konnten nach vielen Jahren Pause einmal

wieder QSOs machen. Auf 70cm konnte SM7GVF (JO77) bis nach Süd-DL arbeiten.

6m: TEP bzw. Spread-F gab es von Süd-DL aus am 6.3. nach ZS, V5, TR; am 9.3. nach TR, 6W; am

10.3. nach TR; am 20.3. nach ZS; am 27.3. nach ZS, TR; am 31.3. nach V5, TR; am 2.4. nach ZS; am

3.4. nach TR und am 7.4. nach V5, TR. – Erste echte F2-QSOs liefen auf 6m am 18. und 20.3. von

EA8 aus, von wo VK4 und ZL erreicht wurden mit Entfernungen zwischen 18.000 und 21.000km.

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UKW-DX-Telegramm 5/12


TT Termin-Telegramm TT

18.4. Weltamateurfunktag

20.-22.4. CW-Wochenende 2012 im Hotel „Eisenacher Haus“ in 98634 Erbenhausen. Infos:

www.eisenacher-haus.de. Tel.: 036946-3600, E-Mail: info@eisenacher-haus.de. Samstag:

Deutscher Telegrafie-Pokal des DARC (DTP); Treffen des FMC; Treffen des HSC;

Vorträge und Diskussionen; Abendessen; Sonntag: Mitgliederversammlung der AGCW.

20.-22.4. Treffen der IG Fröbel, Panoramahotel „Cursdorfer Höhe“, 98744 Cursdorf. Info + Anm.:

DL2ARO@ darc.de

21.4. 25. International Marconi Day (IMD) 2012. An diesem Tag sind aus vielen Ländern

Sonderstationen, u.a. mit dem Suffix „IMD“ im Call qrv, z.B. GB25IMD, OE12M.

21.4. Distriktsversammlung Niedersachsen (H) in Salzgitter-Lebenstedt, im Hotel am See, 13h

21.4. 36. Noordelijk Amateur Treffen 2012, ink. Flohmarkt, 0930-1600h, NEUER Ort: Evenementen

Centrum Prins Bernhardhove Hanekamp 3, 9471 AS Zuidlaren, NL, Einw: 145.750

Info: amateurtreffen@hotmail.com Tel: 0031599850996 www.pronkjewailronde.nl

21.4. 23. Hist. Funk- und Nachrichtentechnik Flohmarkt, Autohof Mellendorf, LKW-Parkplatz,

Autobahn A7, Abfahrt Nr. 52. Aufbau für Anbieter ab 6.00 Uhr. Keine Anmeldung nötig,

Tische sind mitzubringen. Anbieter von Radios/Amateurfunktechnik sind willkommen. Info:

DL1LB, Heinz Trochelmann, Tel. 04321-418775

21.4. 6. Luzerner Hambörse, Zentrum Mühlematt an der Mühlehofstrasse 5 in Gisikon LU.

09.30 bis 15 Uhr, Info+Tische: Serge Marti, HB9MCF, hamboerse@hb9lu.qrv.ch

21.4. Distriktversammlung Sachsen (S) in bzw. bei Bad Lausick

22.4. Afu-Fflohmarkt des OV Wesermarsch, I03, in Elsfleth, Mehrzweckhalle, 09-14h,

Informationen und Tische: Manfred, DK8BO, Tel.: 04404/953410

ab 26.4. Ausstellung im Deutschen Museum Bonn zum Thema „Heinrich Hertz, vom Funkensprung

zur Radiowelle. Die Ausstellung läuft bis zum 13.1.2013.

27.-29.4. DARC-Mitgliederversammlung in 99817 Eisenach, Landhotel „Alte Fliegerschule“

27.-29.4. G-QRP-DL-Treffen 2012 in Waldsassen. Info: Fred DJ3KK, dj3kk@darc.de

28.-29.4. SOTA-Frühjahrs-Wanderung: Funkaktivitäten von Berggipfeln

1.5. 18. BAF (Berliner Antennen-Fieldday) auf dem Fliegerberg (amtl. Mühlenberg, JO62rg)

bei Groß Machnow, ab 10h, Einw.: 145,425 MHz. Vorstellung div. Afu-Technik + Gruppen,

Kofferraumflohmarkt. Info: Fred, DH7AEK@email.de Infos: www.darc.de/d03 (Neues)

1.5. Schleswig-Holstein-Treffen und Afu-Flohmarkt, ab 9 Uhr. Neuer Veranstaltungort:

Flensburger Str. 59, 24340 Eckernförde

1.5. Burgenaktivitätstag Thüringen und Mitteldeutschland

4.-6.5. 1. DLFF-Treffen (WFF) in der Wildeshauser Geest, DLFF-134, Tagungshotel: Gut Altona,

Wildeshauser Str. 34, 27801 Dötlingen-Altona Infos: www.wff-dl.de

5.5. Grillfete bei WiMo in Herxheim! 11-17h. ICOM und KENWOOD sind zu Gast.

Nachmittags Tombola. Verpflegung von Grill und Faß und viele attraktive Sonderangebote.

Herxheim liegt zwischen Karlsruhe und Landau in der Südpfalz (JN49CD). Weitere Infos:

http://www.wimo.com/hausmesse_d.html. Anfahrtskizze auch auf www.wimo.com

5.5. Norddeutsches ATV-Treffen, Dahses Erbhof in Glövzin - direkt an der B 5 - in der Mitte

zwischen Hamburg und Berlin. 9-18h. Div. Vorträge. Infos: www.dj9xf.de

5.5. 13. Europatag der Schulfunkstationen. Info: www.aatis.de

6.5. 5. FunkerBergBörse, im Haus 3 auf dem Funkerberg in der Rundfunkstadt Königs-

Wusterhausen, 10-16h. Infos: www.funkerberg.de/fbb (Michael, DM1MKF)

6.5. Distriktsversammlung Franken (B) im Restaurant Kräutergarten, in Coburg, Beginn: 9:30h

6.5. Afu-Flohmarkt beim OV H59 in Wolfenbüttel, 10-14h. Ort: TWW / Ostfalia Hochschule

für angewandte Wissenschaften, Am Exer 9, 38302 Wolfenbüttel. Info/Anmeldung:

DO4WB@gmx.de oder Tel.: 0176 / 630 82 57 9 (09-19h)

12.5. 4. Antennentag von OV Essen LØ5 und ARCE e.V., 10-17 Uhr bei DLØER. Einzelheiten

unter www.L05.de . Anmeldung erforderlich. (DJ2IO)

12.5. Dreiländertreff Aachen DLT 2012, G01, Eintritt frei! Flohmarkt und Vorträge, 9 -14 h im

Gewerbeschulzentrum, Neuköllner Str. 15. Kontakt: H. J. Riehl, DH1KAE, Tel.: 0163-

7434579; email: hans@riehl-ac.de; mehr unter www.darc.de/distrikte/g/01

12.5. 38. Afu-Flohmarkt Baden-Baden Sandweier, überdachter Festplatz beim Sportplatz

hinter SB-Großmarkt. 8-14h. Freier Eintritt, keine Standgeb., Tische sind mitzubringen.

Einw.: 145,250 MHz. Info: Klaus Jägel, DD7GK, Tel.: 07221/22977, DD7GK@darc.de

12.-13.5. Mills on the Air Wochenende: Windmühlen werden aktiviert. http://mills-on-the-air.net

12.-13.5. 10-16 Uhr 13. Young Helpers on the Air YHOTA. Info: www.young-helpers-on-the-air.de

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FUNK-TELEGRAMM - Bestellformular

Anzahl

. . . . . . x TECHNIK-Sonderheft Band 1 zu je EUR 5,00 = . . . . . . EUR

. . . . . . x TECHNIK-Sonderheft Band 4 zu je EUR 5,00 = . . . . . . EUR

. . . . . . x TECHNIK-Sonderheft Band 5 zu je EUR 5,00 = . . . . . . EUR

. . . . . . x TECHNIK-Sonderheft Band 6 zu je EUR 5,00 = . . . . . . EUR

. . . . . . x Buch Geschichte des Amateurfunks von DL1CU a € 10,00 = . . . . . . EUR

. . . . . . x FUNK-TELEGRAMM Jahresabo DL a EUR 20,00 = . . . . . . EUR

. . . . . . x FUNK-TELEGRAMM 2-Jahresabo DL a EUR 38,00 = . . . . . . EUR

. . . . . . x DUBUS Magazin (V/U/SHF) Abo 2012 a EUR 25,00 = . . . . . . EUR

. . . . . . x DUBUS TECHNIK-Buch 7 zu je EUR 25,00 = . . . . . . EUR

. . . . . . x DUBUS TECHNIK-Buch 8 zu je EUR 25,00 = . . . . . . EUR

. . . . . . x DUBUS TECHNIK-Buch 9 zu je EUR 25,00 = . . . . . . EUR

. . . . . . x DUBUS TECHNIK-Buch 10 zu je EUR 25,00 = . . . . . . EUR

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