Untitled - Alpenverein Garmisch-Partenkirchen

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Wankhaus


Grußwort des 1. Bürgermeisters

Sehr geehrte

Damen und Herren,

zum hundertjährigen

Bestehen des

Gipfelhauses am Wank

gratuliere ich im Namen des Marktes,

des Marktgemeinderates und auch ganz

persönlich allen Freunden, Unterstützern

sowie Gästen der weithin bekannten

Hütte auf 1780 Meter über Meereshöhe.

Seit nunmehr einem Jahrhundert erfreut

sich das Wankhaus bei Gästen und

Einheimischen, ob zu Fuß oder mit der

Gondel sowie bei Jung und Alt größter

Beliebtheit. Unzählige Generationen

haben schon das sagenhafte Panorama

und die unbeschreibliche Fernsicht

genossen, die der Partenkirchener

Sonnenberg seinen Besuchern gewährt.

Bei meinen vielen Läufen auf den

Wank habe ich immer wieder die große

Faszination dieses Berges gespürt, der

einen auf seinen vielen Wegen immer

wieder aufs Neue anzieht.

links: Abendstimmung

hoch über Garmisch-Partenkirchen.

Das Wankhaus hat in seinen hundert

Jahren so vieles erlebt und könnte ein

ganzes Geschichtsbuch füllen. Die

letzte große Wende erlebte es beim

Wandel des Wanks vom Skigebiet

zum Sommererholungsgebiet mit

heilklimatischer Höhentherapie. Der

Besucherstrom blieb ungebremst und das

ehemalige Skigebiet ermöglichte einen

naturverträglichen Ausgleich für den

Ausbau unseres Classic-Skigebietes.

Mein großer Dank gilt der Sektion

Garmisch-Partenkirchen des Alpenvereins

um deren 1. Vorsitzenden Markus

Dorfl eitner, deren Gipfelhaus am Wank

nach wie vor ein großer Anziehungspunkt

für alle Besucher ist, die gemeinsam

die wunderbaren Sonnenauf- und

-untergänge genießen, von denen ich

dem Wankhaus noch unzählige von

Herzen wünsche.

Thomas Schmid

1. Bürgermeister


Grußwort des 1. Vorsitzenden

Liebe

Sektionsmitglieder,

liebe Bergfreunde

und Gäste,

die Zeit bringt

Veränderungen mit sich. Uns vom

Herrgott auferlegte Generationswechsel

fi nden statt, die gesellschaftlichen

Ansprüche steigen, so auch die

Erwartungen der Bergsteiger und

Wanderer an die Alpenvereinshütten.

Eine einfache Schutzhütte genügt heute

nur noch an exponierten Graten oder in

schwer zugänglichen Gebirgsregionen.

Hier wird jedoch die Masse der

Bergbegeisterten nicht anzutreffen sein.

Der Tourismus unserer Region hat diese

Entwicklung geprägt, mitunter auf

dem Hausberg von Partenkirchen, dem

„Wank“. Die Zeit ist auch auf 1780 m

nicht stehen geblieben. Aus der vor

100 Jahren von der AV-Sektion Garmisch-

Partenkirchen errichteten kleinen

Berghütte wuchs das heutige Wankhaus

hervor.

links: Transport eines Holzkessels

per Hubschrauber.

Das Hüttenbuch erzählt von Zeiten um

das Jahr 1900, wo die Partenkirchner

den Wank als Wanderberg entdeckt

haben. Alois Huber, dem damaligen

Schatzmeister der Sektion, ist es zu

verdanken, dass das Wankhaus geplant

und erbaut wurde.

Der einfache Zustieg mit der Seilbahn

oder der Aufstieg über einen der gut

ausgebauten Wanderwege ermöglichen

es beinahe jedem, dieses besondere

Bergdomizil zu erreichen.

Deshalb blicken wir gerne auf die

vergangenen 100 Hüttenjahre zurück

und versuchen auch zukünftig, Ihnen

das Gipfelglück näher zu bringen.

Ein Gipfelkreuz, Ruhe und Sonne,

Natur mit Gebirgsblick, eine gute

Einkehrmöglichkeit und schöne

Bergerlebnisse wünscht Ihnen

Ihr

Markus Dorfl eitner

(1. Sektionsvorsitzender)


Historische Entwicklung

Womöglich hätten sich die Dinge ganz

anders entwickelt, wenn König Ludwig II

sein Werdenfelser Jagdschloss auf dem

Wank statt auf dem Schachen gebaut

hätte, wie er es angeblich mal vorgehabt

hatte. Letztlich sei ihm aber der Wank zu

wenig entrückt gewesen, heißt es (wenn

die ganze Geschichte nicht doch bloß

eine Sage ist), und so blieb es seinen

bayrischen Untertanen vorbehalten, die

abgehobene Lage des Partenkirchner

Sonnenberges auszunützen: Da oben, auf

diesem exzellenten Aussichtspunkt auf

1780 Metern Höhe, müsste man ein Haus

bauen! Da oben steht das Wankhaus nun

seit 100 Jahren.

Einweihung des Gipfelkreuzes 1904.

Die Gründerjahre

1894 fasst die Generalversammlung der

Alpenvereinssektion Garmisch-Partenkirchen

den Beschluss „... soll die Errichtung

einer Schutzhütte auf dem Wank

angestrebt und die erforderlichen Mittel

vom Zentralausschuss erbeten werden...“.

Die Zentralverwaltung des Deutschen

und Österreichischen Alpenvereins

hat sich aber spröde gezeigt und das

Gesuch um 4000 Reichsmark Baukostenzuschuss

abgelehnt mit der Begründung,

der Wank bedürfe keiner touristischen

Unterkunft, das Gebäude werde lediglich

den Charakter eines Berg-Wirtshauses

haben.

Als 1904 der Volkstrachtenverein Werdenfelser

Heimat ein Gipfelkreuz errichtet,

bringt das dem Wank gesteigerten Zulauf

und wachsenden Bedarf nach einem

Schutzhaus.

1909 erteilt die Forstbehörde für das

kgl. Finanzministerium die Baugenehmigung;

an Mitteln stehen der Sektion

aus ihrer damals einzigen Einnahmequelle,

der Höllentalklamm, 24500

Reichsmark zur Verfügung. Der Kassier

und Schatzmeister sowie Hütten- und

Wegereferent der Sektion, Alois Huber,

Fachlehrer der Schnitzschule, plant den

Bau und führt die Inneneinrichtung in der

Schnitzschule selbst aus.

1910 kann am 10. September „bei

herbstlich nebligem Wetter die Firstfeier

abgehalten werden“, heißt es in der Festschrift

zum 75jährigen Jubiläum.

Bild rechts: Text der Hebauffeier 1910.

Bild unten: Die alte Stube im Wankhaus.

1911 spielt zur Einweihung am 15. Mai die

Veteranenkapelle, und Pfarrer Sutor liest

die Messe. Das Wankhaus bietet Platz für

20 Personen in der Gaststube und 25 in

der verglasten Veranda; die Baukosten

beliefen sich auf 20389,07 Mark. Erste

Pächterin ist Susanne Riesch, sie wird es

30 Jahre lang bleiben.


Annäherungen

Der erste markierte Weg war der über Esterberg

und Frauenmahd (2,5 – 3,5 Stunden),

als nächstes wurde markiert die

Route vom Gschwandnerbauern über den

Häuslgraben (2 – 3 Stunden). Der Hauptweg

ist inzwischen der über die Eckenhütte

(2 – 3 Stunden), über Esterberg und

alte Skiabfahrt braucht es 3 – 4 Stunden,

deutlich kürzer, aber auch steiler, geht es

über Mittelstation und Gratl.

Zwischenzeit

In den Kriegsjahren wird das Wankhaus

nur notdürftig weitergeführt.

1918, als die Zeiten besonders schwierig

sind, wird wegen Einbruchsgefahr die

Bettwäsche ins Tal gebracht.

1922 stirbt Alois Huber im Alter von nur

53 Jahren. Ihm zu Ehren wird das Wankhaus

durch Sektionsvorstand Adolf Zoeppritz

in Alois-Huber-Haus umgetauft.

1928 erhält Garmisch-Partenkirchen die

Konzession für eine Bergbahn auf den

Wank. Weil die Marktgemeinde aus fi nanziellen

Gründen selbst nicht in der Lage

ist, eine Gaststätte zu bauen, ersucht sie

die Sektion, das Alois-Huber-Haus für die

Bergbahngäste vorzuhalten und dementsprechend

zu vergrößern.

1929 beginnt am 15. April die Vergrößerung

nach den Plänen des Vorsitzenden

Otto Blümel, Direktor der Schnitzschule.

Die Außenmauern bleiben im wesent-

lichen bestehen, umgebaut werden Küche

und Wirtschaftsräume, der Neubau

umfasst im wesentlichen den 116 qm großen

Saal und die Terrasse zur Südseite.

Das schwierigste Unterfangen wird die

Wasserversorgung durch ein elektrisches

Pumpwerk aus dem Kesselgraben. Dafür

wird eine 1150 Meter lange Leitung 1,20

Meter tief in den Fels verlegt.

Die Pumpe liefert bei 575 Meter Druckhöhe

m 3 Liter Wasser pro Sekunde. Die

Kosten für die Erweiterung 1929 einschließlich

Wasseranschluss belaufen

sich auf 119000 Reichsmark, 1930 werden

weitere 25000 Mark fällig.

1939 wird im Obergeschoss ein Nebenraum

zur Übernachtung für 30 Personen

eingerichtet, später gibt es vier Zweibettzimmer

und ein Matratzenlager.

1942 wird die Familie Riesch als Pächter

durch die Eheleute Steiner abgelöst; sie

werden 15 Jahre bleiben.

Der Wank wird als „Skiberg“ entdeckt.


Neuzeit

1958 übernehmen Hans und Katharina

Panholzer das Haus. Die Übernachtungszahlen

schwinden derart rapide, dass

das Matratzenlager aufgelöst und das

Alois-Huber-Haus vom DAV-Verwaltungsausschuss

in die Kategorie 3 des Hüttenverzeichnisses

eingestuft wird.

1960 läuft der Erbpachtvertrag aus, und

die Sektion unter ihrem Vorsitzenden

Paul Klein kauft der staatlichen Forstverwaltung

die 3000 qm Hüttengrund samt

Umgriff für 52000 D-Mark ab.

1965 übernimmt das Ehepaar Gerum die

Pacht.

Die Ära des Vogl Schorsch

1968 tritt am 1. Mai Georg Vogl als Wirt

an, der von 1960 – 64 Chef im Oberreintal

war. Der Schorsch wird bis zu seinem Tod

auf dem Wank bleiben .

1983 fährt die neue Wankbahn, und in der

Bergstation wird ein Selbstbedienungsrestaurant

eröffnet: diesmal gibt es im

Unterschied zu 1928 sehr wohl ein Konkurrenzunternehmen

zum Alois-Huber-

Haus. Das übersteht die Herausforderung

durch das Bergbahnrestaurant Sonnenalm

allerdings sehr wohl.

400 Liegestühle

warten auf die Sonnenanbeter am Wank.

1986 wird am 26. Oktober die 75-Jahr-Feier

am Wank im Schneetreiben begangen;

zum Jubiläum gibt es eine neue Eckbank

im Bierstüberl.

1988 feiert der Vogl Schorsch 20jähriges

Pächterjubiläum.

1989 droht in der Nacht vom 13. auf 14.

Februar ein Orkan das Dach abzudecken.

Beim Versuch, das losgerissene Blech

zu bändigen, fällt der Schorsch ins Seil;

bewusstlos wird er ins Kreiskrankenhaus

eingeliefert.

1990 ist laut Bericht des Hüttenreferenten

Heinz Zwerger für das Wankhaus ein

Jahr „auf Sparfl amme“ – auch, weil im

Frühjahr die Bahn drei Monate ausfällt.

1991: Aufwendige Sanierung der Veranda.

1993 kommt Siglinde Hornemann zum

Schorsch herauf, nun sind zwei frühere

Oberreintalwirte das Wirtspaar auf dem

Wank – HmlaA! Die Schindeln an der Südwestfassade

werden erneuert.

2000 stirbt am 10. August Schorsch Vogl

nach 32 Jahren auf dem Wank. „Das Haus

war seelenlos“, heißt es im Nachrichtenblatt

der Sektion über die Monate der

Schließung. „Mancher Wanderer stand

fassungslos vor dem verschlossenen

Haus, und ein am Saalfenster angebrachtes

Sterbebild verriet den Grund.“

Verhandlungen über eine Verpachtung an

die Zugspitzbahn verlaufen ergebnislos.

Am 16. September übernehmen Eva-

Maria und Franz Schneider als neue

Pächter. Das Bierstüberl heißt von nun

an Schorsch-Vogl-Stube.


Moderne Zeiten

2001 wird am 22. September mit einem

ökumenischen Gottesdienst das 90-jährige

Bestehen der Hütte gefeiert. Im Obergeschoss

werden Schlafräume mit 35

Übernachtungsplätzen eingerichtet.

Die Zimmer Alpspitze, Zugspitze und Kramer

und die Matratzenlager Wetterstein

und Karwendel werden gut frequentiert –

die Zeiten haben sich geändert seit 1958,

als die Meinung galt, das Wankhaus habe

für Übernachtungen keine Bedeutung

mehr.

Fasenacht ganz traditionell am Wankhaus.

Auf der westlichen Dachhälfte wird eine

Solaranlage mit 26 Quadratmeter Kollektorfl

äche installiert.

2002 ziehen Marion Becker und Jürgen

Stoll als neue Pächter ein, die von 1993

an sechs Jahre die Knorrhütte bewirtschaftet

hatten. Die Wankbahn stellt ihren

Winterbetrieb ein; Marion und Jürgen

führen nun während der Wintermonate

wieder eine Hütte nur für Skitouristen

und Bergsteiger.

2003 wird die Hütte (Küche und Saal) für

150 000 Euro in nur vier Wochen saniert.

Jürgen verletzt sich beim Freifräsen des

Weges an der Hand und fällt vier Wochen

aus.

2004 gibt es im Windfang am Eingang

einen beheizten Trockenraum.

2005 wird die Heizung von Öl auf Holzbetrieb

(Stückholzheizung) umgestellt. Der

Kessel hat eine Heizleistung von 40 kW.

Dazu wurden drei Pufferspeicher mit je

1000 Liter eingebaut. 20 Tonnen Schrott

von der alten Anlage werden ins Tal transportiert,

dazu fallen 15 Tonnen Betonbrocken

an, aus denen der Wirt südlich

des Hauses einen kleinen Hubschrauber-

Landeplatz baut.

2006 ist zum ersten Mal Maitanz auf dem

neuen Tanzboden; dieses Fest hat inzwischen

bereits ebenso Tradition wie der

Wankfasching und die Abendfeste (mit

später Talfahrt). Die Damen- und Herrentoiletten

wurden grundsaniert.

Heinz Zwerger übergibt das Amt des Referenten

an Peter Anzenberger senior.

2007 ist ein Sparjahr. Das Wankbahn-Abo

sorgt schon im zweiten Jahr für steigenden

Zuspruch.

Neue Errungenschaft für unsere kleinen Besucher: der Spielplatz am Wankhaus.


2008 wird eine Automatiktüre am Haupteingang

installiert.

2009 beginnt Jürgen mit dem Aufbau des

Kinderspielplatzes.

2010 steht im Zeichen diverser Verhandlungen

mit Landsratsamt, Wasserwirtschaftsamt,

Forstamt, Bauamt undsoweiter.

Es beginnt mit dem Genehmigungsverfahren

für die weitere Nutzung unserer

Quelle im Kesselgraben; die Genehmigung

wird 2011 erteilt.

Wasser-Druckerhöhungspumpe mit Filter und UV-Anlage.

Der Winterdienst für die Wanderwege

im Gipfelbereich wird neu geregelt: Die

Gemeinde räumt nicht mehr, diese Arbeit

wird von Wankwirt Jürgen übernommen.

Die Kosten tragen GAP-Tourismus und

Bauhof, die Sektion beteiligt sich mit 30

Arbeitsstunden.

Einzige größere Baumaßnahme ist die

Installation einer neuen Wasserentkeimung

mit einer zertifi zierten UV-Anlage

und neuen Wasserfi ltern.

2011 steht das Alois-Huber-Haus seit 100

Jahren. Die Sektion feiert dieses Jubiläum

mit ihren Gästen am 19. Juni auf dem

Wank.

Woher kommt eigentlich

das Wasser auf dem Wank?

Wankhaus am Wankgipfel (Alois Huber

Haus) sowie Mittel- u. Bergstation der

Wankbahn werden mit Wasser aus dem

„Kesselgraben“ versorgt. Dazu wird aus

der sogenannten Schweißgut-Quelle

Wasser entnommen.

Das Quellwasser wird von der Fassung

weg über einen Sammelschacht mit drei

Kammern dem Pumpwerk zugeführt.

Im Pumpwerk wird das Wasser über die

Druckleitung zu dem Hochbehälter nördlich

des Wankhauses gefördert.

Bild oben: Pumpenhaus am Kesselgraben.

Bild unten: Sammelschacht am Kesselgraben.


Die Bergstation der Wankbahn und von

hier aus das Weidewasser für die Weidegenossenschaft

werden vom Hochbehälter

aus versorgt.

Die Mittelstation Wankbahn wird direkt

aus dem Sammelschacht versorgt.

Das Wasser im Sammelschacht, im Pumpwerk

und im Hochbehälter wird nicht

aufbereitet, es ist „Rohwasser“. Das

Rohwasser wird vom jeweiligen Nutzer

eigenverantwortlich zu Trinkwasser aufbereitet.

Abwasserentsorgung:

Die Abwässer werden über eine Abwasserleitung

ins Tal geführt und in das gemeindliche

Abwassernetz eingeleitet.

Derzeitiger Bedarf (2008):

Baupläne zum Sammelschacht

und dem Pumpenhaus.

Wankhaus 525 m 3 /Jahr

Wankbahn Bergstation 682 m 3 /Jahr (einschl.

Weidewasser Weidegenossenschaft)

Wankbahn Mittelstation 88 m 3 /Jahr

Gesamtbedarf 1295 m 3 /Jahr

Als höchster Tagesbedarf wurden sowohl

für das Wankhaus als auch für die Wankbahn

Bergstation jeweils maximal 6 m 3 /

Tag gemessen.

Name der Quelle: Schweißgut-Quelle am

sogenannten Wasserfall im Kesselgraben

Baujahr: 1928

Flurstücks-Nr.: 2717 u. 2713/14

Gemarkung: Partenkirchen

Geländehöhe: 1220 m

Quellschüttung: 162 ltr./min

Die Quelle entspringt am südöstlichen

Rand des Kesselgrabens.

Die rote Linie beschreibt die Wasserleitung vom Kesselgraben zum Wankhaus.

Die grüne Linie stellt den Abwasserkanal vom Wankhaus ins Tal dar.


Sie ist als Spaltenquelle gefasst. In Trockenzeiten

geht die Schüttung auf 10 ltr./

min zurück. Seit Inbetriebnahme ist die

Quelle nie trockengefallen.

Im Sammelschacht werden mineralische

Schwebstoffe, die das Quellwasser mitführt,

ausgeschieden. Eine Aufbereitung

des Rohwassers zum Trinkwasser erfolgt

nicht zentral, sondern wird vom jeweiligen

Nutzer eigenverantwortlich durchgeführt.

Aus dem Sammelschacht wird das

Quellwasser dem Pumpwerk zugeführt.

Das Pumpwerk besteht aus zwei Kolbenpumpen.

Fabrikat: Speck

Typ: P 30/36-150

Leistung pro Pumpe:

Förderstrom: 36,2 ltr./min

Förderhöhe: max. 150 bar (Betriebszustand

70 bar)

Motorleistung: 11 kW

Drehzahl: 1420 U/min

Die Schaltung der Pumpe ist so gestaltet,

dass immer nur eine Pumpe in Betrieb

sein kann.

Die Einschaltung erfolgt über eine Schaltuhr

im Pumpwerk, die Ausschaltung

erfolgt über ein Schwimmerventil im

Hochbehälter u. über Druckschalter im

Pumpwerk.

Das aus der Quelle abgeleitete u. nicht

von den Pumpen geförderte Wasser läuft

unmittelbar unterhalb des Pumpwerks

zurück in den Kesselgraben.

Die Druckleitung von den Pumpen zum

Hochbehälter besteht aus einem Stahlrohr

mit 35 mm ä Ø. Der Hochbehälter ist

in 2 Kammern zu je 15 m 3 aufgeteilt.

DAV online.

Mehr Service und Informationen unter www.alpenverein-gapa.de

Die Pumpe und die Schaltanlage

im Pumpenhaus. Als besonderen Service bietet die Alpenvereinssektion Garmisch-Partenkirchen

seinen Mitgliedern sowie allen Gästen des Ortes eine neue Webseite

mit Wissenswertem aus dem Sektionsleben. Informationen über unsere Hütten,

Aktuelles, die Sektions-Historie sowie das neu eröffnete Höllentalklamm-Museum

sind dort beschrieben. Lassen Sie sich überraschen.

Impressum

Alpenvereinssektion Garmisch-Partenkirchen des Deutschen Alpenverein e.V.

1. Vorsitzender Markus Dorfl eitner

Hindenburgstr. 38

82467 Garmisch-Partenkirchen

Vereinsregister: VR 96

Konzept, Gestaltung und Umsetzung:

©neff+elch GbR

Garmisch-Partenkirchen · Bad Füssing

Tel. 08821 18853 (Büro Garmisch-Partenkirchen)

www.neff-elch.de

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