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25 Jahre Arbeiten des Fördervereins Bergbauhistorischer Stätten ...

25 Jahre Arbeiten des Fördervereins Bergbauhistorischer Stätten ...

25 Jahre Arbeiten des Fördervereins Bergbauhistorischer Stätten

Fachverbände und Unternehmen 25 Jahre Arbeiten des Fördervereins Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V. Der Initiative der eigenverantwortlich tätigen 11 Arbeitskreise des Fördervereins ist die Anlage mehrerer Bergbau-Rundwanderwege zu verdanken. Sie stellten über 150 Informationstafeln auf und verfassten eine Anzahl Bücher und Abhandlungen zum historischen Bergbau. Mit großer Ausdauer konnten ein Besucherbergwerk und ein kleines Bergbaumuseum eingerichtet werden. Bei einigen Vorhaben arbeiten Mitglieder “grenzüberschreitend” in mehreren Arbeitskreisen mit. Die folgenden Kurzbeschreibungen der Arbeitskreise in der Reihenfolge ihrer Gründung und die Bilder gehen auf die Arbeitskreisleiter zurück (Bild 1). Arbeitskreis Witten Der Arbeitskreis Witten hat mit Unterstützung der Stadt, der Stadtwerke und des Regionalverbandes Ruhrgebiet (RVR) die Aufgabe übernommen, die in Witten und insbesondere im Muttental noch vorhandenen Bergbaurelikte zu pflegen, die Bergbaugeschichte zu erforschen und neue Objekte einzurichten, wie den Schutzbau über dem Aufschluss des Flözes Geitling 3 und den Ausbau des Stollenmundlochs Turteltaube (Bild 2). * Dipl.-Ing. Tilo Cramm, Mitglied im Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V., Baroper Straße 235 b, 44227 Dortmund; Tel.: 0231/751338; e-Mail:tcramm@aol.com 1 Der Vorstand 2007 (Es fehlen Dr. Gisela Binde und Hans-Werner Lux) Foto: Karsten Rabas 416 bergbau 9/2007 Dipl.-Ing. Tilo Cramm, Dortmund* Vor Jahren wurde das südliche Mundloch des Nachtigall-Stollens und der Stollen selbst von Auszubildenden der Firma Deilmann/Haniel unter Aufsicht des Arbeitskreises mit Ausbau versehen. Im Auftrag des Museums statteten dann ehemalige Bergleute der Zeche Victor-Ickern den 25 m langen nördlichen Vorbau dieses Stollens mit verschiedenen Ausbauarten aus. Zu erwähnen ist auch die Renovierung des Wetterschornsteins der Zeche Vereinigte Geschwind im Hammertal. Inzwischen ist der Bergbau-Rundwanderweg Muttental mehr als 9 km lang und erstreckt sich mit seinen über 40 Stationen bis ins Hardensteiner Tal. Die anfangs vom Deutschen Bergbau-Museum Bochum, dann vom Förderverein aufgestellten konischen Informationstafeln wurden im Zuge des Ausbaus der Route der Industriekultur unter Mitwirkung des Arbeitskreises vom RVR durch rechteckige Tafeln ersetzt. So ist das bergbaugeschichtliche Wandergebiet in Witten inzwischen über die Stadtgrenzen hinaus nicht nur Fachleuten bekannt geworden. Besondere Attraktionen des Rundwegs sind der Besucherstollen Nachtigall, der geologische Aufschluss am Hedtberg mit dem Flöz Geitling 3, das historische Bethaus der Bergleute, der Pferdegöpel, der Dreibaum mit Haspel, die Kohlenverladeanlage mit Kreiselkipper und andere mehr. Hinzuweisen ist auf die vom Förderverein betreute, kürzlich renovierte Kleinzeche Egbert in Witten- Kämpen, die 1976 als letzte im Ruhrgebiet stillgelegt wurde. Über das Muttental hinaus wurden in Witten 10 konische Informationstafeln aufgestellt. Leiter des Arbeitskreises waren Bruno Sobotka, Max Kuhn, Werner Rathay und Siegfried Obst, heute ist es Hans-Werner Lux. Inmitten des Muttentals liegt neben dem Steigerhaus das ehemalige Zechenhaus Herberholz, jetzt Vereinsheim. Es beherbergt eine Ausstellung zum alten und auch zum modernen Bergbau. Das vom Arbeitskreis geführte Haus steht Besuchern während der Saison April bis Oktober mittwochs und an den Wochenenden von 10.00 bis 18.00 Uhr sowie nach Absprache offen. Arbeitskreis Bochum 1986 wurde der Förderverein durch Bildung des Arbeitskreises Bochum erweitert. Hieran waren Mitglieder des RDB-BV Langendreer beteiligt. Der Arbeitskreis wurde bis zu seinem Tod von Herbert Danz repräsentiert, der auch den Geschichtskreis Langendreer leitete. Wiederbelebend wirkte 1992 der Anstoß von Herrn Roos, Leiter des Planungsamtes und Unterer Denkmalbehörde der Stadt, als er Vertreter von Vereinen, Grup- 2 Mundloch Turteltaube Foto: Tilo Cramm

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