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Pfarrbrief Weihnachten 2010.pdf - St. Nikolaus Büren

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Pfarr Pfarrbrief brief

Pastoralverbund Büren-Süd Büren Süd

Weihnachten 2010

Krippe St. Birgitta Weiberg


Aus dem

Inhalt

Predigtreihe im Advent

Seite 5

Vorgestellt:

Schwestern Unserer Lieben Frau

Seite 12/13

Das Interview

mit Corinna und Thomas Zabel

Seite 18/19

Pilgerreise ins Heilige Land

Seite 20/21

Rückblick

Verstorbene, Taufen, Trauungen

ab Seite 22

3. Preis

für Betende Stadt Büren

Seite 35/36

Im Internet finden Sie diesen Pfarrbrief

unter www.st-nikolaus-bueren.de

bei Mitteilungen/Pfarrbrief.

2

Impressum

Weihnachten 2010

Pfarrbrief für den

Pastoralverbund Büren-Süd

Herausgeber

Pastoralverbund Büren-Süd

33142 Büren, Königstraße 19

Tel.: 02951 91193 Fax: 02951 91194

E-mail: info@nikolaus-bueren.de

Internet: www.st-nikolaus-bueren.de

Verantwortlich im Sinne

des Presserechtes

Pfarrer Peter Gede

Leiter des Pastoralverbundes

Redaktion

Stefan Atorf, Afra Dröge, Ingeborg

Elend, Maritheres Roth, Helga Spang,

Karin Stahl, Angelika Wassel

Layout/Gestaltung

Maritheres Roth

Druck

Druckerei Pape

Erscheinungsweise / Auflage /

Zustellung

Ein gemeinsamer Pfarrbrief für den

Pastoralverbund Büren-Süd erscheint

zweimal im Jahr in einer Auflage von

4300 Exemplaren und wird kostenlos

an alle katholischen Haushalte im

Pastoralverbund Büren-Süd verteilt.

Haftungsausschluss

Namentlich gezeichnete Beiträge

geben nicht in jedem Fall die Meinung

des Herausgebers oder der Redaktion

wieder.

Leserbriefe

Für Leserbriefe ist die Redaktion dankbar,

ohne den Abdruck zu garantieren.

Titelblatt Foto: Hermann Mandelkow


Inkonsequent

Frag hundert Katholiken, was das Wichtigste ist in der Kirche.

Sie werden antworten: die Messe

Frag hundert Katholiken, was das Wichtigste ist in der Messe.

Sie werden antworten: die Wandlung

Sag hundert Katholiken, dass das Wichtigste in der Kirche die Wandlung ist.

Sie werden empört sein: Nein, alles soll bleiben wie es ist.

(Lothar Zenetti)

Liebe Gemeinden, liebe Leserinnen und Leser des Weihnachtspfarrbriefes!

„Alles soll bleiben wie es ist.“

Das wäre tödlich für unser Leben

wie für unseren Glauben. Denn

Leben und Glauben bedeutet Veränderung,

Entwicklung, Neu-

Werden. Die Natur macht es uns

vor und auch Jesus spricht immer

wieder vom neuen Leben. Veränderung,

Entwicklung, Neu-Werden

sind auch ein Kennzeichen für die

Kirche. Gültig ist das Wort, das

durch die Jahrhunderte die Kirche

bezeichnet: „Ecclesia semper reformanda“

– „Die Kirche muss sich

immer erneuern“. Das gilt auch in

unserer Zeit unter den gegebenen

Umständen ganz konkret bei uns

im Pastoralverbund Büren-Süd.

Weniger Gläubige, weniger Priester

– das hat Konsequenzen. Es

ist notwendig, der Frage nachzugehen,

wie das Wort Gottes in

Zukunft den Menschen verkündet,

wie Gottesdienste gefeiert und

Seelsorge ausgeübt werden können,

um den Menschen um Gottes

Willen zu dienen. Eine Antwort ist

die Schaffung neuer Seelsorge-

3

Einheiten, die wir Pastoralverbünde

nennen.

Diese werden nun in einem zweiten

Schritt in unserem Bereich

erweitert: die ganze Stadt Büren

wird im Jahr 2011 zu einem Pastoralverbund

zusammen geführt.

Sie werden über die Prozesse, die

in enger Zusammenarbeit mit den

Pfarrgemeinderäten und Kirchenvorständen

besprochen und eingeleitet

werden, unterrichtet.

Veränderungen gab es auch im

Pastoralteam: Pastor Olaf Loer

musste uns im Sommer verlassen,

weil er nach Langenberg in den

dortigen Pastoralverbund versetzt

worden ist. Glücklicherweise

konnten wir recht bald Pastor Michael

Heinisch als Nachfolger im

Pastoralverbund Büren-Süd begrüßen.

Wir heißen ihn herzlich

willkommen. Eine weitere bedeutende

Veränderung steht noch im

Pfarrbüro/Pastoralverbundsbüro

Büren bevor: Frau Maritheres

Roth wird am 31. Dezember 2010

aus ihrem Dienst als Sekretärin


ausscheiden. Nachfolgerin wird

Frau Karin Stahl aus Büren, die

bisher im Dekanatsbüro tätig war.

Herzlich danken wir Frau Roth für

ihren 20jährigen Dienst, wünschen

ihr alles Gute und Gottes

Segen für ihre Zukunft und ebenfalls

Frau Stahl für ihre neue Aufgabe.

Etwas hat sich das Bild des Kirchturms

der St. Nikolaus Pfarrkirche

durch die Restaurierungsmaßnahme

gewandelt. Weithin sichtbar

war in den vergangenen Monaten

das Gerüst, das den Kirchturm

umschloss. Ein Bild für unser Leben

wie für unsere Kirche insgesamt:

ständig sind wir Bauleute

auf der großen Baustelle Gottes

bis wir selber verwandelt werden

durch Tod und Auferstehung und

wohnen werden in der Kirche des

Himmels.

Herzlich danke ich allen, die bei

der Erstellung dieses Pfarrbriefes

mitgewirkt haben. Mein besonderer

Dank gilt allen, die sich ehrenamtlich

in unseren Pfarrgemeinden

engagieren. Alles Gute und

Gottes Segen für Sie und Ihre Familien!

Ihr

Peter Gede, Pfarrer

Unsere besten Segenswünsche und Grüße zum Weihnachtsfest

und zum Neuen Jahr 2011

Ihr Seelsorgeteam von links: Pfarrer 4 Peter Gede, Gemeindereferentin

Karin Krohn, Pastor Daniel Robbert, Vikar Simon Schwamborn,

Pastor Michael Heinisch, Gemeindereferentin Renate Bracht


Altes Missale zurück nach Holthausen

Bilder und Bericht: Walter Suwelack

Das lateinische Messbuch aus dem

ehemaligen Zisterzienserinnenkloster

Holthausen bei Büren, das 1626 in

Köln gedruckt worden war, diente

fast 200 Jahre lang beim Gottesdienst

der Nonnen.

Es ist ein Missale, dessen Texte besonders

für die Orden bestimmt sind,

die nach der Regel des hl. Benedikt

leben. Bis zur Auflösung des Klosters

im Jahre 1810 wurde es in den Messfeiern

vom zelebrierenden Priester

benutzt. Der jahrelange Gebrauch hat

natürlich seine Spuren hinterlassen.

Dennoch lassen die vielen Kupferstiche

vor allem zu den hohen Festtagen

die besondere Kostbarkeit

dieses Buches spüren.

Im Jahre 1962 schenkte Leopold

Freiherr von Fürstenberg das Missale

einem Altschüler des Mauritiusgymnasiums

zur Primiz. Nach fast 50

Jahren findet es am Sonntag, 19.

September 2010, nach Holthausen

zurück. Um 10 Uhr feierte die

6

Abiturientia 1956 des Mauritiusgymnasiums

in der Kapelle ihren Gottesdienst

und hat das Missale der

Familie von Fürstenberg dabei überreicht.

Das ehemalige Zisterzienserinnenstift

Holthausen bei Büren war von den

Edelherren von Büren 1246 gegründet

worden und diente bis zum Aussterben

der Familie von Büren als

deren Begräbnisstätte. 1810 wurde

das Kloster aufgehoben und ging

1811 in das Eigentum der Freiherren

zu Brenken über. Die Kapelle wurde

um 1700 im Barockstil erbaut. Aus

dieser Zeit stammt die Einrichtung:

der Hochaltar, das Chorgestühl auf

der Empore und die Orgel. Die Inschrift

im Gewölbe in Spiegelschrift

lautet: MARIA IPSA EST FIDUCIA

MEA ET TOTA RATIO SPEI MEAE S.

BERNARDUS ABBAS CLARE VALLEN-

SIS, es ist ein Wort des „zweiten Ordensgründers“

der Zisterzienser, des

hl. Bernhard von Clairvaux.


Dekanatswallfahrt nach Gut Holthausen

Fünfte Fußwallfahrt am Mittwoch, 19. Mai 2010, vom Binnenhof

des Mauritiusgymnasiums in Büren zur Kapelle auf Gut Holthausen

kfd-Frauen unterwegs

⇒ Wir machen die bewegende Kraft des Glaubens

erlebbar

⇒ kfd - ein katholischer Frauenverband, ein

Frauenort in der Kirche, offen für 7 Suchende

und Fragende

Ein herzliches Dankeschön

an alle, die sich

aufgemacht haben,

um gemeinsam mit

einer großen Zahl

Frauen diese Wallfahrt

mitzugehen.

Danke an alle, die bei

den Vorbereitungen

und der Durchführung

geholfen haben.

Marianne Kluge


Nicht nur für

Männer

Besichtigung der

Privat Brauerei Strate Detmold

Bericht: Walburga Atorf

Brauerei besichtigen? Nein, danke!

Da sollen die Männer hinfahren, war

meine Meinung. Diese änderte sich,

als ich 2004 mit der kfd St. Nikolaus

Büren zur Brauereibesichtigung nach

Detmold fuhr. Ich war so begeistert,

dass ich mich in diesem Jahr wieder

bei der kfd zur Fahrt anmeldete.

Bereits seit 1995 wird die Detmolder

Brauerei (nach dem Tod von Friedrich

Strate) von drei Frauen geführt.

Witwe Renate Strate (Seniorchefin,

Strategisches Management, Gestaltung

der Parkanlagen), Tochter Simone (Dipl.

Betriebswirtin, Kaufmännische Leitung)

und Tochter Friederike (Braumeisterin,

Leitung Verkauf und Maketing). Diese

begrüßte uns voller Elan und Witz,

wie schon im Jahr 2004. Sie erzählte,

dass wir uns in der schönsten und

fröhlichsten Brauerei befänden. Unter

anderem verriet sie uns, der verstorbene

Papa hätte für alles immer einen

guten Rat gehabt und z. B. bei

Problemen stets gemeint: „Das soll

unseren A … nicht kräuseln!“ und

„Bier wird immer dann getrunken,

wenn die Tannen grün sind.“

Außer gutes Bier zu brauen ist bei

den Besitzerinnen seit Jahren das

Bestreben den schönsten Brauereipark

Deutschlands oder sogar Europas

zu besitzen. Mit bewunderten

Blicken konnten wir selbst sehen,

dass dafür mit viel Liebe für Details

8

und künstlerischer Fantasie fleißig

gearbeitet wird. Große Bewunderung

löste der Anblick der „Lippischen Rose“

aus, gepflanzt mit Buchsbaum

und roten und gelben Blumen. Stolz

berichtete Friederike Strate, dass die

Brauerei nun den Umweltpreis der

Stadt Detmold bekommen hat. Wir

erfuhren, dass die Frauen bewusst

Einkäufe im hiesigen Raum tätigen

und 800 Vereine, ebenfalls aus der

näheren Umgebung, sponsern.

Nach der Besichtigung der technischen

Anlagen (auch nachzulesen unter

www.brauerei-strate.de) erwartete uns

in einem gemütlich mit Kaminfeuer

eingerichteten Pavillon ein zünftiges

Mahl mit Detmolder Bieren.

Es wurden fleißig die vielfältigen Geschmacksrichtungen

probiert und natürlich

auch das neue „Thusnelda

Bier“:

ein helles

„germanischerfrischendes“

Bier in der

nostalgischen

Bügelverschlussflasche,

das im vergangenen

„Varusjahr

2009“ zum

ersten Mal

beim Besuch

der Bundeskanzlerin in Detmold präsentiert

wurde.

Haha, denke ich, man hat nicht den

Namen des Schlachtengewinners Hermann

genommen, sondern den seiner

Frau Thusnelda. Kein Wunder, da die

Spitze der Brauerei aus drei Frauen

besteht.


„Ich bin allein und einsam - die Sonntage

sind für mich eine Qual“. Diese

immer wiederkehrende Aussage von

Frauen inspirierte das kfd-

Vorstandsteam, ein Treffen für Alleinlebende

zu organisieren.

Wie alles begann - erstes Treffen

für Alleinlebende

Das erste Treffen fand am Sonntag,

21. Februar 2010, statt. Voller Erwartung,

gespannt und neugierig begegneten

sich 23 mutige Frauen und einige

Damen des Vorstandsteams

(auch diese betraten Neuland), um

gemeinsam in den Sonntag zu starten.

Schnell waren die Hemmschwellen

überwunden, es wurde geschwatzt,

über neue Treffen nachgedacht

und natürlich lecker gefrühstückt.

Im Gespräch wurde deutlich,

dass sich die Alleinlebenden nicht als

herkömmliche Singles verstehen. Ziel

Unzertrennlich

Roman von Dora Heldt

Deutscher Taschenbuch Verlag

www.dtv.de

Geht‘s auch ohne

beste Freundin?

Für Christine ist die Antwort

auf diese Frage ein klares Ja.

Und das nicht ohne Grund.

Dabei verpasst sie eine Menge,

findet ihre Kollegin Ruth

und plant für Christines 44.

Geburtstag eine grandiose

Überraschung ...

Allein?

Text: Gabriele De Wilde

Buchtipp

9

und Zweck ist nicht die Suche und

das Finden von Lebenspartnern, sondern

die Gemeinschaft untereinander,

gegenseitige Wertschätzung bei ganz

unterschiedlicher Lebenslage und

Stärkung des „Wir-Gefühls“.

30 - 40 Frauen unterschiedlichen Alters,

verschiedener Konfession und

unterschiedlicher Wohnorte nehmen

inzwischen begeistert an den Treffen

teil, so dass diese zu einem festen

Programmpunkt der geworden sind.

Geplante Treffen im nächsten

Jahr: Sonntag, 6. Februar, Sonntag,

17. April und Sonntag, 20. November

Die kfd-Vorstandsdamen laden hierzu

noch viele mutige Frauen ein, sich

aus dem Gefängnis der Einsamkeit zu

befreien. Denn Einsamkeit ist eine

Gefängniszelle, die sich nur von innen

öffnen lässt. (Zitat: Alfredo Le Mont)


„Nicht was der Zeit widersteht, ist dauerhaft,

sondern was sich klugerweise mit ihr ändert.“

Text: Nils Trilling, Pfarrgemeinderatsmitglied in Weiberg

Als sich der neu gewählte Pfarrgemeinderat

am Ende des letzten

Jahres bzw. zu Beginn dieses

Jahres konstituierte, dachten

viele: Es geht so weiter wie bisher.

In unruhigen und von Veränderung

geprägten Zeiten

bleibt die Kirche der ruhige und

stabile Pol!

Doch dem ist nicht so. Bereits die

ersten Sitzungen des Weiberger

Pfarrgemeinderates und vor allem die

gemeinsamen Sitzungen mit den

Pfarrgemeinderäten aus Hegensdorf

und Harth zeigten, welche Veränderungen

uns in den nächsten Jahren

bevorstehen. Der Pastoralverbund

wird größer und die Priester werden

nicht mehr. Auch die Hl. Messen werden

somit in Zukunft zwischen den

verschiedenen Pfarrgemeinden des

Pastoralverbundes besser – oder um

es mit einem Begriff der Wirtschaft zu

benennen „effizienter“ – organisiert

werden müssen. Die Kirche als Ort

von meditativer Ruhe und religiöser

Erbauung wird dadurch auf eine große

Probe gestellt. Die Kirche kann

diese Aufgabe aber erfolgreich bestehen

und Kirche sind nicht nur die

kirchlichen Amtsträger - Kirche sind

wir alle. Nur wenn wir gemeinsam

diesen Weg bestreiten und zeigen,

dass jeder mit seinem individuellen

Engagement unsere Kirche prägt,

werden wir auch in den nächsten

Jahren und darüber hinaus die Kirche

10

und den Glauben als Ort der Ruhe und

zugleich inneren Kraft im Zentrum unseres

Lebens verankern.

Wir als Pfarrgemeinde Weiberg haben

die Veränderung auch personell miterlebt.

Durch den Abschied von Pastor

Olaf Loer und das Kommen von Pastor

Michael Heinisch. Die Abschiedsfeierlichkeiten

haben gezeigt, wie viel die

Gemeinden in den Jahren gemeinsam

mit Olaf Loer erlebt haben und wie

eng man miteinander verbunden war.

Die Gespräche mit Michael Heinisch

sind ebenfalls von neuen Ideen und

Innovationen für unsere Gemeinde in

den kommenden Jahren geprägt und

die enge Verbindung zwischen Gemeinde

und Priester wird noch stärker

im Mittelpunkt stehen.

Das Kirchenjahr geht zu Ende und wir

feiern und begehen momentan die

„Ankunft“ Christi. Der Advent ist die

Zeit auch bei sich selbst anzukommen,

sich selbst zu fragen: Wie ist das Jahr

für mich persönlich gelaufen? Was habe

ich gelernt? Was plane ich für das

nächste Jahr? Bin ich mir selbst treu

geblieben oder habe ich etwas verloren?

Nachdenklichkeit gehört ähnlich wie

die Freude am Heiligen Abend zum

Advent. Nachdenklichkeit und Aufbruch

stehen aber auch im kommenden

Jahr vor uns und zwar vor uns

allen! Wir wünschen allen ein gesegnetes

und fröhliches Weihnachtsfest und


Tarsitius Geheimnis gelüftet

Bericht: Martina Krei

Am Samstag, 25. September, waren

alle Messdienerinnen und Messdiener

des Dekanates Büren-Delbrück zum

großen Dekanatsmessdienertag in das

Liebfrauengymnasium in Büren eingeladen.

Knapp 300 entdeckungsfreudige

Ministranten kamen dem „Geheimnis“

auf die Spur, welches Mittelpunkt des

Tages war.

In sieben verschiedenen Stationen

wurden durch Geschicklichkeit, Kreativität

und Wissen Buchstabencodes erspielt,

die den Direktiven die Lösung

brachten. Alles drehte sich dabei um

Tarsitius, dem Patron der Messdiener,

der in der zweiten Hälfte des dritten

Jahrhunderts in der Zeit der Christenverfolgung

gelebt hat und durch Gewalt

ums Leben kam. Er setzte sich

mit seinem Leben für das Geheimnis

ein, nämlich das Geheimnis des Glaubens:

der Tod und die Auferstehung

Jesu Christi. Am Ende des Stationslaufs

wurde dies von allen Gruppen herausgefunden

und damit das Motiv des

Mordes an Tarsitius aufgeklärt.

Zum Abschluss des Dekanats-Messdiener-Tages

wurde ein gemeinsamer

Gottesdienst mit Dechant Dr. Thomas

Witt, Dekanatsjugendseelsorger Hans-

Bernd Krismanek, mit den Vikaren Simon

Schwamborn und Jörg Kutrieb gefeiert.

Nach der abschließenden Siegerehrung

gingen drei Gewinnergruppen -

zwei aus Lichtenau und die Sieger aus

Hegensdorf - mit tollen Preisen nach

Hause. Sie hatten den Lösungssatz 11

herausgefunden und zudem noch die

meisten Talente erspielt.


Vorgestellt:

von Karin Stahl

und Angelika Wassel

Namen der Schwestern

von links: Sr. Virginia,

Sr. Sighilde, Sr. Hedwigia,

Sr. Armandis, Sr.

Wiltrudis, Sr. Richildis,

Sr. Adelheide.

Es fehlt Sr. Bernadita.

Schwestern Unserer Lieben Frau

Seit 1946 sind die Schwestern Unserer von drei Schwestern aus Amersfoort

Lieben Frau in Büren. Anlass für uns, begannen Hilligoude Wolbring und

mehr über die Schwesterngemeinschaft Elisabeth Kühling, die später die Na-

zu erfahren. Im Schwesternwohnhaus men Sr. Maria Aloysia und Sr. Maria

neben dem Liebfrauengymnasium be- Ignatia erhielten, ihre Ausbildung zum

grüßt uns die Hausoberin Sr. Richildis Ordensleben.

und führt uns zunächst in die Kapelle, Sr. Richilds berichtet, dass bis 1877 die

die von Sr. Sighilde in Ordnung gehal- Zahl der Schwestern und deren Einten

wird.

richtungen wie Kindergärten, Schulen,

Beim anschließenden Gespräch erfah- Internate und Heime stetig zunahmen.

ren wir, dass die Kongregation der 1877 wurden die Schwestern aus

Schwestern Unserer Lieben Frau in Deutschland vertrieben und ein neuer

Deutschland im Jahre 1850 von zwei Anfang in Nordamerika gewagt, wo die

jungen Lehrerinnen der Lambertischu- Schwestern Schulen und Heime einle

in Coesfeld gegründet wurde (allerrichteten sowie Erziehungsaufgaben

dings 1804 bereits in Frankreich von Julie wahrnahmen. 11 Jahre später kehrten

Billiart). Ein besonderes Anliegen von einige Schwestern nach Deutschland

Hilligoude Wolbring und Elisabeth Küh- zurück und gründeten ein neues Mutling

war die Hilfe für verwahrloste Kinterhaus in Mühlhausen/Niederrhein.

der. Gemeinsam mit Kaplan Elting nah- Bis heute sind die Schwestern Unserer

men sie Erziehungsaufgaben wahr und Lieben Frau im Rheinland, Westfalen

kamen bald zu dem Schluss, dass dies und Norddeutschland im Bereich der

in einer festen Gemeinschaft bedeu- Erziehung und Bildung in verschiedetend

einfacher zu bewältigen wäre. Die nen Schularten, Tageseinrichtungen

beiden Lehrerinnen übernahmen die und Heimen tätig. Außerdem arbeiten

Ordensregeln von der Schwesternge- sie in der Alten- und Krankenpflege, in

meinschaft im niederländischen Amers-

12

der Exerzitienbegleitung, Lebensberafoort,

die wiederum ihre Ordensregeln tung, in sozialen Brennpunkten und an

von der Ordensgemeinschaft in Frank- anderen Stellen, wo ihre Hilfe benötigt

reich erhalten hatte. Unter der Führung wird. Der soziale Grundgedanke der


Schwestern Unserer Lieben Frau hat

sich rasch ausgebreitet. Es entstanden

Niederlassungen in Brasilien; aus den

USA gingen Schwestern nach Uganda

und Papua-Neuguinea. Aus Indien kamen

Schwestern, die sich in Tansania

und Kenia niederließen. Korea, China,

Vietnam, Indonesien und die Philippinen

folgten. Die Fäden laufen in Rom

zusammen, wo sich seit 1947 das Mutterhaus

bzw. Generalat befindet. Dort

leitet die Generaloberin, Sr. M. Sujita,

eine Inderin, die Kongregation.

Etwas traurig erwähnt Sr. Richildis,

dass seit längerer Zeit die Zahl der

Schwestern in Deutschland rückläufig

sei. Aus diesem Grunde erfolgte im

Jahre 2008 eine Zusammenlegung der

drei deutschen Provinzen in Coesfeld,

Mühlhausen und Vechta zu einer Provinz,

die ihre Zentrale in Coesfeld hat.

Schwester. M. Anneliese Stelzmann,

ehemalige Schulleiterin des Liebfrauengymnasiums,

ist die Provinzoberin. Allerdings

erfahre die Kongregation in

Afrika und Asien einen starken Mitgliederzuwachs,

so Sr. Richildis.

Wie bereits anfangs erwähnt, sind die

Schwestern Unserer Lieben Frau seit

1946 in Büren ansässig. Auf Initiative

der Stadt Büren wurden 1946 die Schule

und das Internat von den Schwestern

aus Mühlhausen eingerichtet. Das

Liebfrauengymnasium ist bis heute in

der Trägerschaft der Schwestern und

bis 2008 unterrichteten sie auch noch

an der Schule. In Büren leben zurzeit

acht Schwestern: Sr. Maria Richildis,

die Hausoberin, Sr. Maria Sighilde, Sr.

Maria Adelheide, Sr. Maria Armandis,

Sr. Maria Bernadita, Sr. Maria Hedwigia,

Sr. Maria Virginia und Sr. Maria

Wiltrudis. Den Namen „Maria“ tragen

13

alle Schwestern der Kongregation entweder

vor oder hinter dem Ordensnamen.

Alle in Büren lebenden Schwestern haben

ihre Lehrtätigkeit an der Schule

beendet. Sr. Virginia und Sr. Sighilde

arbeiten noch in der Schüler-Lehrer-

Bibliothek; Sr. Hedwigia hat die Übermittagsbetreuung

übernommen. Ehrenamtlich

engagieren sich die Schwestern

in der Pfarrei (u.a. bis Oktober d.J.

Küsterdienst in der Krankenhauskapelle).

Die Arbeiten im Schwesternhaus werden

von den Schwestern selbst verrichtet.

Bevor morgens jede Schwester

ihrer Aufgabe nachgeht, treffen sie sich

zum Morgengebet (Laudes) sowie

abends nach dem Abendessen zur Vesper

in der Kapelle und einmal wöchentlich

feiern sie gemeinsam die hl. Messe.

Sollten die in Büren lebenden Schwestern

aus gesundheitlichen Gründen

einmal auf Hilfe angewiesen sein, gehen

sie nach Coesfeld ins Kloster Annental,

so wie im Jahre 2004, Sr. Angelika,

die bestimmt noch vielen Gemeindemitgliedern

in guter Erinnerung ist.

Dort im Kloster werden die Schwestern

dann ihren Lebensabend verbringen.

Sr. Richildis versichert uns, dass die

Schwestern in Büren so lange bleiben

möchten, wie es ihnen gesundheitlich

möglich ist. Wörtlich sagt sie: „Wir fühlen

uns in Büren wohl, auch weil wir

uns noch ehrenamtlich einbringen“.

Wir hoffen, dass die Schwestern Unserer

Lieben Frau noch lange unser

Stadtbild prägen, auch wenn sie äußerlich

nicht mehr so erkennbar sind wie

vor 64 Jahren, als noch alle Schwestern

ihre Ordenskleidung trugen.


Mit Wort und Tat

Im Mittelpunkt der diesjährigen

Adveniat-Aktion steht das Engagement

der Laien in Kirche und Gesellschaft

Lateinamerikas. Bei der

Weihnachtskollekte können Sie

mit Ihrer Spende dieses Engagement

unterstützen.

Spendenkonten

der Pfarrgemeinde St. Nikolaus Büren

Sparkasse Paderborn

Konto Nr.: 50 000 322 BLZ 472 501 01

Volksbank Büren-Salzkotten

Konto Nr.: 110 390 901 BLZ 472 616 03

Volksbank Paderborn

Konto Nr.: 9 102 350 600 BLZ 472 601 21

14

Hoher Besuch

Bericht: Ingeborg Kirchner

Am 14. und 15. September hatte Büren

Besuch von seiner Exzellenz dem

emeritierten Bischof Patrick Nair (als

Dolmetscherin begleitete ihn Schwester

Dyvia) aus Meerut in Nordindien.

Sein Nachfolger in Indien, Bischof

Francis Kalist, hatte Bischof Patrick

gebeten, ihn nach Rom zu begleiten,

da er noch nie in Europa war. Diese

Gelegenheit nutzte Bischof Patrick um

einen Abstecher nach Büren zu machen

und sich für die jahrelange

Freundschaft persönlich zu bedanken.

Unsere Verbindung besteht seit Mitte

der achtziger Jahre, als Schwester

Gottburga noch Oberin im St. Nikolaus

Hospital war. Damals kam Sommer

für Sommer Dr. George Kolleril

aus Indien nach Büren und feierte mit

den Schwestern und interessierten

Frauen in der Schwesternkapelle des

Hospitals die Frühmesse. Dr. Kolleril

gehörte zur Diözese Meerut, die damals

Bischof Patrick leitete.

Vor 11 Jahren war Bischof Patrick,

der seit 2009 im Ruhestand ist, bereits

einmal in Büren zu Gast. Damals

nahm er an einer Gemeinschaftsmesse

der kfd mit anschließendem Frühstück

teil. Auch diesmal zelebrierte er

gemeinsam mit Pastor Daniel Robbert

die Mittwochsmesse der Frauen. Es

war ein festlicher Gottesdienst, der

mit dem bischöflichen Segen endete.

Wir danken Bischof Patrick, der im

Seniorenwohnpark in Büren Gast war,

für alle Strapazen die er im Alter von

79 Jahren auf sich genommen hat,

um uns in Büren zu besuchen. Es

waren gesegnete Stunden.


„Katholisches Pfarrbüro

in Büren – Roth“

Text: Ingeborg Elend

und Angelika Wassel

„Katholisches Pfarrbüro in Büren

Roth“, so meldet sich die Pfarrsekretärin,

wenn man dort anruft. Seit 20

Jahren, genauer gesagt, seit dem 1.

Oktober 1990 ist Maritheres Roth als

Pfarrsekretärin im Pfarrbüro Büren

beschäftigt und für viele Menschen,

die das Pfarrbüro aufsuchen, in der

Regel die erste Ansprechpartnerin.

Das Pfarrbüro ist die zentrale Anlaufstelle

der Gemeinde, ein Ort der Begegnung

von Menschen aller Altersgruppen,

aus allen sozialen Schichten

und in verschiedenen Lebenssituationen.

Die Menschen kommen mit ihren

vielfältigen Anliegen: Anmeldung zur

Taufe, Erstkommunion, Firmung;

Paare, die heiraten möchten; Trauernde,

die einen Sterbefall haben;

Angehörige, die Messen bestellen in

besonderen Anliegen; Menschen, die

in Not geraten sind und Hilfe erwarten.

Hinzu kommt noch die allgemeine

Verwaltungsarbeit (z. B. die Fortführung

der Kirchenregisterbücher

und die Pflege des Kirchlichen Meldewesens

im Computerprogramm), die

die Pfarrsekretärin zu bewältigen hat.

All diese Aufgaben hat Frau Roth in

den 20 Jahren gemeistert. Ihr ruhiges

und ausgeglichenes Wesen haben ihr

dabei geholfen, besonders dann,

wenn es im Pfarrbüro mal wieder

sehr hektisch zugeht (was nicht selten

ist). In zahlreichen Seminaren,

die speziell für Pfarrsekretärinnen in

15

Paderborn angeboten werden, konnte

sie ihr Wissen erweitern und manche

Anregung auch entsprechend umsetzen.

Als Maritheres Roth vor 20 Jahren

ihren Dienst im Pfarrbüro begann,

stand noch eine einfache Schreibmaschine

auf ihrem Schreibtisch. Aber

auch im Pfarrbüro machte die moderne

Technik nicht Halt. Es folgte die

Umstellung auf Computer und hier

zeigte sich, dass der Pfarrsekretärin

die Arbeit am Computer viel Freude

bereitete. Die von ihr besuchten

Computerkurse kamen auch den wöchentlichen

Pfarrmitteilungen und

besonders der Erstellung des zweimal

jährlich erscheinenden Pfarrbriefes

zugute, denn mit großem Engagement

hat Frau Roth, meist in ihrer

Freizeit, den Pfarrbrief zu Weihnachten

bzw. Ostern gestaltet.

Am 1. Januar 2011 beginnt für sie

nun eine andere Zeit, eine Zeit ohne

dienstliche Verpflichtungen, nämlich

der Ruhestand. Wir sind allerdings

davon überzeugt, dass es ein Unruhestand

sein wird, da sie sich dann bestimmt

intensiv ihren zahlreichen

Hobbys widmen kann. Wir wünschen

Maritheres Roth für die Zukunft alles

erdenklich Gute und freuen uns auf

weitere Begegnungen mit ihr.


Umgezogen

Kleiderkammer in neuen Räumen

Text: Brigitte Badke

Die Caritas-Kleiderkammer in Büren

ist umgezogen. Sie finden sie jetzt in

der Briloner Straße 18, im ehemaligen

Gardinengeschäft Hörster. Geöffnet

ist sie wie gewohnt jeden Mittwoch

nachmittags ab 15 Uhr zur Ausgabe.

Es gelten jedoch veränderte Annahmezeiten:

jeweils einmal monatlich,

am ersten Donnerstag, kann saubere

gut erhaltene Kleidung ab 15 Uhr abgegeben

werden.

Brigitte Badke

Koordinatorin für Caritas

Caritasverband im Dekanat Büren e.V.

Briloner Straße 9

33142 Büren

Telefon: 02951-98 70 35

1. Vorsitzender Ludger Eilhard-Chrobak

Geschäftführer Christian Bambeck

220 g Mehl mit

2 TL Backpulver

1 TL Salz

1 Prise Zucker mischen -

80 g flüssige Butter mit

2 Eier

250 g Buttermilch

2 TL Tomatenmark

1/2 TL Paprikapulver

Kochkurse

der Pfarrcaritas

Text: Erika Gajewski

Diese Kochkurse resultieren aus der

Arbeit der Speisenkammer. Die ehrenamtlichen

Mitarbeiter stellten immer

wieder fest, dass manche Kunden, vor

allem die mit Migrations-Hintergrund,

mit einigen Lebensmitteln nichts anfangen

konnten. So entstand die Idee

eines Kochkurses. Unter der Anleitung

von mehreren Mitarbeiterinnen u.a.

Frau Janik, Frau Bambeck und Frau

Herting gelang es, das Interesse für

solch einen Kochkurs zu wecken. Inzwischen

werden die Kurse immer beliebter,

zeigt sich doch wie vielseitig

Gemüse und Kartoffeln sein können,

wie gesund und auch um vieles preiswerter

als Fast Food. Nach mehreren

Kursen haben sich bereits Freundschaften

unter den Teilnehmern gebildet

und tragen so auch zur Integration

bei.

Pizza-Muffins

Ein Rezept aus einem Kochkurs der Pfarrcaritas

Backofen vorheizen: 160° Heißluft

Backzeit: 20 Minuten

Muffinförmchen fetten

Butter zerlassen - abkühlen lassen

Mais abtropfen lassen

Schinken kleinwürfeln

1/2 TL Pizzagewürz verrühren - Mehlmischung unter die Buttermilchmasse

rühren bis alles gut vermengt ist

1 Dose Maiskörner (140 g) und

100 g gekochten Schinken klein geschnitten - unter die Masse heben - Teig in Förmchen

füllen - 15 16 Minuten backen - dann mit

100 g geriebenen Käse bestreuen und etwa 5 Minuten weiter backen - bis der

Käse geschmolzen ist - Muffins etwas auskühlen lassen

und aus dem Blech nehmen


Im Blickpunkt:

Bücherei St. Nikolaus

Bericht: Ulrike Braeckevelt (Leiterin)

Öffnungszeiten

Montag: 17.30 - 19.30 Uhr

Dienstag und Mittwoch: 10 - 12 Uhr

Donnerstag und Freitag 16 - 18 Uhr

Sonntag: 11.30 - 12 Uhr (nach dem

Familiengottesdienst um 10.30 Uhr)

Ausleihe kostenlos!

Die Pfarrgemeinde St. Nikolaus

lebt – dies zeigt sich auch in der

Bücherei, deren Träger sie ist.

Für eine lebendige katholische Bücherei

vor Ort braucht es mehrere Voraussetzungen.

Die wichtigsten sind

sicher diese: eine Gemeinde, die sich

als ein Netzwerk versteht und sich

auch in anderen Räumen darstellt als

nur im Gotteshaus; regelmäßige und

ausreichende Gelder; und dann natürlich

Menschen, die die Arbeit tun.

Die Pfarrgemeinde St. Nikolaus erfüllt

diese Vorgaben vorbildlich: die Gemeinde

begreift die Bücherei als

Treffpunkt, wo Kirche stattfindet und

ein christliches Weltbild vermittelbar

ist; der Kirchenvorstand zahlt selbstverständlich

und regelmäßig die jährlich

notwendigen Zuschüsse und stellt

die Räumlichkeiten zur Verfügung;

und es gibt ein gut funktionierendes

Team , das seine Zeit und sein fachliches

Können in den Dienst dieser

Sache stellt.

Dass diese Arbeit bei den Menschen,

auf die sie ausgerichtet ist, ankommt,

belegen die statistischen jährlich erhobenen

Zahlen. Im Jahr 2009 wur-

17

den 40.000 Medien ausgeliehen und

zurückgenommen - umgerechnet 14

in jeder Minute Öffnungszeit! Mehr

als 12.000 Menschen besuchten die

Bücherei, etwa 800 nutzten die Einrichtung

regelmäßig einmal oder

mehrmals im Monat.

20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

bemühten sich mit großem Einsatz,

den Betrieb am Laufen zu halten und

darüber hinaus eine lebendige, aktuelle,

benutzerfreundliche Einrichtung

zu gestalten. Dafür arbeiteten sie im

Schnitt jeder 3 Stunden wöchentlich,

manche auch erheblich mehr, 6 Tage

in der Woche (die Bücherei hat außer

Samstag jeden Tag geöffnet), 52 Wochen

im Jahr. Alle Arbeit, auch die

der Leitung, wird ehrenamtlich geleistet.

Seit Jahren ändert sich die Bibliothekslandschaft.

Wo früher nur Bücher

entliehen werden konnten, stehen

heute auch viele andere Medien

für die Ausleihe zur Verfügung. Die

aktuellen Zahlen für die KÖB St. Nikolaus:

10300 Bücher, 600 Filme, 1000

Musik-CD’s und Hörbücher, 180 PC-

Spiele, 160 Gesellschaftsspiele, 20

Zeitschriften-Abos.


Das Interview

heute mit

Thomas und Corinna Zabel

Die Fragen stellten Claudia Brüggenthies

und Maritheres Roth

? Herr Zabel, sie sind verheiratet

und haben 5 Kinder, üben einen

Beruf aus und sind ehrenamtlich

Diakon in unseren Gemeinden.

Was hat Sie dazu bewogen ein so

genannter „ständiger Diakon“ zu

werden?

Ich bin erst einen Tag vor meiner

Hochzeit am 13. Juni 1980 in Halle an

der Saale getauft worden. Mein erster

Pfarrer war Hugo Hermes aus Langenholthausen,

der leider viel zu früh

verstorben ist. Er hat mich sehr geprägt,

behutsam hingeführt zum

Glauben und sehr ernst genommen.

Meine Taufgespräche hatte ich während

des Ausgangs beim Wehrdienst.

Er gab mir Kraft daran zu glauben,

dass die „Roten“ nicht ewig an der

Macht sein werden. Schade, dass er

die Wende nicht mehr erleben konnte,

es hätte ihn bestimmt gefreut. Er

hat in mir einen Diakon gesehen und

wollte mir helfen einer zu werden.

Damals war ich aber noch lange nicht

so weit. Ich hatte auch Phasen, in

denen ich weiter weg war von Gott.

Als wir unsere drei älteren Kinder bekamen,

fing ich an zu begreifen, dass

Kirche und Gemeinde nicht so von

allein funktionieren und begann darüber

nachzudenken, was ich wohl tun

könne. Familienkreis, Bibelkreis, Ministrantenarbeit,

Pfarrgemeinderat

und Lektorendienst waren dann mei-

18

ne Stationen. Als wir unser erstes, leider

verstorbenes, Pflegekind Haran-

David 2003 zu uns nahmen, fragte

mich meine Frau, ob ich denn nicht

endlich anfangen wolle, mich für das

Diakonat zu bewerben. Bis dahin hatte

ich mich in Gedanken viel damit beschäftigt,

ob ich das denn wirklich könne.

Dabei hatte ich irgendwie aus den

Augen verloren Gott zu vertrauen,

dass er die Kraft dazu gibt. Ich wurde

angenommen, studierte im Würzburger

Fernkurs Theologie. Im Diakonatskreis

bereitete ich mich mit 5 Mitbrüdern

auf den Dienst in den Gemeinden

vor und wurde dann am 6. März 2010

in Paderborn geweiht. Es gibt in meinem

Leben viele Fügungen, für die ich

dankbar bin und die ich oft erst im

Nachhinein erkannt habe. Zum einen

ist das meine Frau Corinna, mit der ich

erwachsen geworden bin. Dann sind

da unsere Kinder, die uns geprägt und

stark gemacht haben und Gott, der

hilft, mein Leben jeden Tag neu auszurichten,

Begegnungen schenkt und mir

immer die nötige Kraft gibt, um zu bestehen.

Er half uns den Tod von Ha-


an-David zu überleben und neu zu

beginnen. Er schenkte uns zu unseren

3 erwachsenen Kindern zwei Pflegekinder,

die heute sechs und vier

Jahre alt sind, und denen wir ein Zuhause

und unsere Liebe geben dürfen.

Diese Dankbarkeit und mein

Gottvertrauen möchte ich weitergeben.

Ich versuche ein kleines Zeichen

für Gottes Liebe zu den Menschen zu

sein.

? Frau Zabel, ist für Sie ein Ehemann

mit Beruf und Berufung

eine Bereicherung fürs tägliche

Familienleben oder manchmal

mehr eine Herausforderung?

Ja, ich sehe es tatsächlich als wundervolle

Bereicherung an. Es ist nur

sehr schade, dass ihn seine unberechenbaren

Dienstzeiten so wenig Diakon

sein lassen. Wenn er den älteren,

kranken Menschen die Hauskommunion

bringt, ist er anschließend sehr

glücklich. Er spricht dann immer von

„seinen lieben Leutchen“ und singt

noch lange das Lied, was er für sie

zur kleinen Kommunionandacht vorbereitet

hat. Mein Mann findet wirklich

Erfüllung im Krankenbesuch und

nimmt seinen Dienst sehr ernst. Auch

wenn er Hochzeiten durchführen darf

oder, wie auf der Harth, die Lichterprozession,

bereitet er sich sehr

lange und gründlich darauf vor und

freut sich anschließend über den gelungenen

Dienst.

? Herr Zabel, wie nehmen die

Gemeindemitglieder einen ständigen

Diakon an? Bisher gab es

noch keinen hier bei uns.

Ich denke, dass manche Gemeindemitglieder

nicht wissen, was ein

„ständiger Diakon“ ist und welche

19

Aufgaben er hat. Manche definieren

Diakone darüber, was diese nicht dürfen:

Beichte hören, Kranke salben, die

Heilige Messe feiern (Wandlung). Aber

Diakone sind keine verhinderten Priester.

Der Dienst des Diakons ist für und

in der Gemeinde. Es ist ein Dienst an

den Schwachen und Kranken. Krankenbesuch

und Hauskommunion gehören

dazu. Beim liturgischen Dienst bringt

der Diakon die Sorgen und Nöte der

Gemeinde zum Altar und übergibt sie

sozusagen an Christus. Von (meiner)

St. Vitus Gemeinde Hegensdorf bin ich

gut angenommen worden. Als Neuzugezogener

war ich ja für viele ein Unbekannter.

So ganz langsam ändert

sich das, auch durch die Hauskommunion

und durch manche liturgische Feier.

Ich bin als ehrenamtlicher Diakon

immer im Kampf zwischen dem, was

ich gern machen möchte, was die Gemeinden

von mir erwarten und was ich

tatsächlich leisten kann, neben Beruf

und Familie.

?Was wünschen Sie sich von und

für unsere Gemeinden?

Ich wünsche für unsere Gemeinden

eine große Offenheit füreinander, dass

jede Gemeinde ihre lebendigen Traditionen

einbringt in die größeren Strukturen

und sie mit den anderen Gemeinden

teilt und feiert. Ebenso wünsche

ich für die einzelnen Gemeinden ein

gutes „Aufeinander achten“, damit wir

erkennen und handeln können, wenn

jemand Hilfe braucht.

Ich wünsche den Gemeinden, dass sie

erkennen, dass auch Andachten vollwertige

Gottesdienste sind, die es wert

sind, gefeiert zu werden.

Von den Gemeinden wünsche ich mir,

dass sie meinen Dienst im Gebet mittragen.


20

Auf den

Gemein

Im Norden Israels, im Gebiet der

schen Galiläa, beginnt unsere Re

größten Teil seines Lebens.

Von der Klosterkolonnade, die die

(Bild links unten), wo Jesus die Be

sich uns eine herrliche Sicht auf d

rechts in der Mitte). Unter Olivenbä

wir die Hl. Messe mit Pfarrer Pete

Reiseführerin Rachel begleitet un

faraum (Bild links in der Mitte).

Wir probieren auch den „Petrusfis

sches Gericht in Israel.

Wir sehen Tabga, wo Jesu 5000 M

der Brot– und Fischvermehrung.

die Stelle, wo Jesu geboren sein

und erleben das Tote Meer am R

Es ist für uns alle sehr beeindruck

und selbst dort zu stehen, wo vor


Spuren Jesu im Heiligen Land

depilgerreise vom 14. bis 21. Oktober 2010

Bilder und Text: Helga Spang

Yezreel Ebene, dem biblise.

Hier verbrachte Jesus den

Kapelle der Seligpreisung

gpredigt hielt, umgibt, bietet

en See Genezareth (Bild

umen (Bild rechts oben) feiern

r Gede. Unsere israelische

s zur Ausgrabungsstätte Ka-

ch“ (Bild links oben) ein typi-

enschen speiste. Schöne Mosaike künden heute dort von

Der silberne Stern in der Geburtskirche in Betlehem zeigt uns

oll. Wir besuchen Nazareth, besichtigen die Grabeskirche

nde der Wüste.

21

end die Wirkungsstätten Jesu mit eigenen Augen zu sehen

2000 Jahren unser christlicher Glaube begann.


Das Kirchenjahr im Rückblick

1. Adventssonntag 2009 bis Christkönigssonntag, 21.11.2010

Unsere Verstorbenen:

St. Nikolaus Büren

Ferdinande Pohlmeier geb. Brune,

86 Jahre, Erlchenwäldchen 3

Hedwig Goeken,

96 Jahre, Neustraße 10

Eleonore Alteköster geb. Betten,

85 Jahre, Lindenstraße 20

Bertha Thelen geb. Grebe,

90 Jahre, Lustgarten 7

Berta Schaefer geb. Thonemann,

92 Jahre, Landwehrstraße 6

Maria Decker geb. Bauer,

84 Jahre, Aftestraße 2

Maria Frese geb. Linten,

84 Jahre, Neustraße 10

Theodor Schulte,

73 Jahre, Sebastianstraße 2

Helene Morew geb. Förster,

87 Jahre, Neustraße 10

Werner Ochmann,

82 Jahre, Bahnhofstraße 47

Andreas Schwebel,

30 Jahre, Burgstraße 54

Maria Vössing geb. Stember,

93 Jahre, Neustraße 10

Hubert Sauerland,

73 Jahre, Neustraße 10

Johanna Claes geb. Budde,

79 Jahre, Waldhang 7

Hans Riepe,

65 Jahre, Neustraße 10

Maria Guthoff,

86 Jahre, Schwalbenweg 9

Anna Pult geb. Kloke,

98 Jahre, Neustraße 10

Angelika Andree geb. Löffler,

47 Jahre, Charentoner Straße 12a

Agnes Fisch geb. Schmidt,

84 Jahre, Heinestraße 1

Elisabeth Günther,

83 Jahre, Ringstraße 1

22

Heinrich Schulte,

80 Jahre, Eickhoffer Straße 45

Max Jung,

67 Jahre, Hegensdorfer Straße 15

Werner Fliescher,

62 Jahre, Aftestraße 27

Elisabeth Wickel geb. Finke,

82 Hüttemannstraße 32

Katharina Stroh geb. Wanner,

81 Jahre, Kortemarkstraße 20

Hildegard Happe geb. Schübeler,

84 Jahre, Neustraße 10

Franz Vonnahme,

95 Jahre, Mauritiusstraße 12

Hedwig Möhring geb. Schlüting,

87 Jahre, Eickhoffer Straße 37

Eva Allar geb. Djuritschin,

87 Jahre, Ringstraße 37

Adolfine Wolf geb. Liefländer,

93 Jahre, Neustraße 10

Gertrud Certa geb. Fligg,

96 Jahre, Hammkneik 13

Anna Gliese geb. Trilling,

77 Jahre, Markt 12

Paula Witte geb. Stember,

90 Jahre, Südmauer 9

Stephan Messer,

73 Jahre, Charentoner Straße 5

Maria Goldstein geb. Vester,

75 Jahre, Höhenweg 18

Johannes Künsting,

86 Jahre, Königsberger Straße 27

Jutta Hammerschmidt,

44 Jahre, Burgstraße 37

Bernhard Waldeyer,

79 Jahre, Königstraße 28

Hermann Finkeldei,

78 Jahre, Almestraße 24

Mathilde Köhler,

86 Jahre, Neustraße 10

Erwin Sprenger,

75 Jahre, Von-Ketteler-Straße 11


Gisa Galya geb. Mkhitaryan,

73 Jahre, Joseph-Pape-Straße 16

Elisabeth Moers,

99 Jahre, Bahnhofstraße 43

Anna Goedde geb. Kaup,

93 Jahre, Brenkener Straße 17

Gertrud Mengedodt geb. Müller,

74 Jahre, Lipperhohl 62

Erhard Schwarz,

82 Jahre, Höhenweg 34

Gerhard Rehaag,

68 Jahre, Vincenzstraße 14

Vladimir Mai,

61 Jahre, Joseph-Pape-Straße 5

Franz Hovestadt,

71 Jahre, Goethestraße 6

Heinrich Bödger,

74 Jahre, Rahbusch 36

Josef Glahe,

74 Jahre, Fürstenberger Straße 15

Gerda Maring geb. Schmidt,

83 Jahre, Rahbusch 5

Norbert Finke,

72 Jahre, Bornstraße 1

Linda Schniedermeier,

29 Jahre, Joseph-Pape-Straße 46

Elisabeth Bartels geb. Schmidt,

86 Jahre, Neustraße 10

Marianne Althaus-Steinkämper geb.

Schwarzmann, 69 J., Fürstenberger Str.30

Friedrich Sieren,

90 Jahre, Waldhang 16

Elisabeth Knoblich geb. Rosenberg,

86 Jahre, Arensstraße 8

Maria Vogt geb. Lipsmeier,

82 Jahre, Neustraße 10

Anneliese Kaup geb. Kamp, 81 Jahre,

Paderborn, früher Büren, Almestraße 12

Ursula Dreier geb. Rölleke,

77 Jahre, Hühnerberg 3

Hans Gödde,

83 Jahre, Kleffnerstraße 5

Theresia Stemberg geb. Vieth,

84 Jahre, Neustraße 10

Kornelia Stryczek geb. Koodziejczyk,

43 Jahre, Bruchberg 24

23

Heinrich Grewe,

81 Jahre, Breslauer Straße 23

Josef Aust,

86 Jahre, Hegensdorfer Straße 21

Ernst Olfermann,

83 Jahre, Lipperhohl 20

Magda Weischer geb. Brysch,

89 Jahre, Höhenweg 28

Lieselotte Aust geb. Scheiding,

80 Jahre, Burgstraße 12

Magda Zimmer geb. Harbig,

86 Jahre, Cäcilienweg 4

Burckhardt Friemel,

66 Jahre, Hegensdorfer Straße 14

Erna Böhle geb. Günter,

77 Jahre, Nikolausstraße 17

Gertrud Barenberg geb. Niggemeier,

94 Jahre, Neustraße 10

St. Joh. Nepomuk Harth

Oskar Kleine,

89 Jahre, Spechtenberg 12

Anton Freitag,

87 Jahre, Hetzelstraße 2

Klara Staniak geb. Grawe,

87 Jahre, Kirchweg 9

Werner Bräutigam,

70 Jahre, Mummental 17

St. Vitus Hegensdorf

Gertrud Ocken geb. Atorf,

91 Jahre, Halieth 14

Magdalene Stork geb. Lesen,

75 Jahre, Schöne Aussicht 16

Heide Märzluft geb. Kubel,

66 Jahre, Fahnenstieh 24

Theresia Sieke geb. Elend,

88 Jahre, Schöne Aussicht 2

Theodor Wieseler,

89 Jahre, Quellenstraße 9

Johannes Schweins,

72 Jahre, Keddinghausen 28

Elisabeth Schulte geb. Kaup,

89 Jahre, Hauptstraße 16

Maria Wellen geb. Kaup,

97 Jahre, Keddinghausen 26

Heinrich Karthaus,

72 Jahre, Keddinghausen 14


noch Hegensdorf

Hildegard Jakobi geb. Przymusinski,

79 Jahre, Vitusplatz 4

Klärchen Karthaus,

71 Jahre, Keddinghausen 14

St. Birgitta Weiberg

Kurt Gutzeit,

90 Jahre, Weiberger Straße 27

Ewald Bienia,

87 Jahre, Nordstraße 23

Erich Wabner,

87 Jahre, Nordstraße 19

Brigitta Hesse geb. Köther,

84 Jahre, Blumenstraße 2

Klara Trilling geb. Karthaus,

79 Jahre, Wiesenstraße 2

Herbert Seipel,

70 Jahre, früher Barkhausen, Schlossstr.

Gabriele Neumann geb. Henneke,

52 Jahre, Volbrexener Straße 22

St. Joh. Bapt. Siddinghausen

Brigitte Hardes geb. Bracht,

68 Jahre, Brüggengärten 5

Anna Petrasch geb. Müntefering,

83 Jahre, Leostraße 5

Maria Kohers geb. Heber,

93 Jahre, Sidastraße 8

Eleonore Wibbeke geb. Latta,

80 Jahre, Drostenberg 6

Messintentionen - Eine Messe bestellen ?

Text: Pfarrer Peter Gede

Der Wert der Messe ist unbezahlbar, aber wer die heilige Feier durch

eine materielle Gabe unterstützt, setzt ein gutes Zeichen.

Das kostbarste Geschenk, das die

Christen von Jesus Christus bekommen

haben, ist die heilige Eucharistie, die

Feier der Messe. Nirgends sonst ist der

Gekreuzigte und Auferstandene den

Menschen so nahe. Und alle, die mitfeiern,

dürfen ihm ihre Freuden und

Sorgen anvertrauen. Unbezahlbar ist

24

Reinhold Dietz,

70 Jahre, Kamp 37

Johannes Kemmerling,

79 Jahre, Drostenberg 1

Burkhard Franz Kreimeier,

62 Jahre, Lammberg 9

Bernhard Büngeler,

78 Jahre, Brüggenweg 13

Joseph Kükelheim,

75 Jahre, Kamp 10

St. Michael Weine

Magdalene Müntefering geb. Hubracht,

75 Jahre, Herrenkamp 13

Anna Göbel,

89 Jahre, Steilhang 3

Katharina Finke,

82 Jahre, Steilhang 1

Und

wenn ich

spüre ...

… dass es mit mir zu Ende geht,

dass ich müde werde, verwandelt

Er den Schmerz des Abschiedes in die Freude

des Heimkommens.

seine Gegenwart im Wort und in der

Gestalt von Brot und Wein.

Schon immer war es den Christen

wichtig, diese Feier ihres Glaubens in

würdigem Rahmen zu begehen. Deshalb

bauen und erhalten sie Kirchen

und Altäre, verwenden liturgische Kleidung,

Tücher, Lichter usw. In alter


Zeit brachten die Gläubigen die für den

Gottesdienst wichtigen Dinge noch

selbst in die Kirche mit: Brot, Wein,

Öl, Salz, Wachs, Leinen... Auch Lebensmittel

für die Armen und für die

„Kirchendiener" wurden bei der Gabenbereitung

zum Altar getragen. Die gespendeten

Gaben waren Ausdruck der

Gottes- und Nächstenliebe.

Im Laufe der Geschichte wurden diese

Naturalabgaben durch Geldspenden ersetzt,

die heute mittels „Klingelbeutel"

eingesammelt werden. Daneben entstand

im Mittelalter noch eine andere

Form den Gottesdienst zu unterstützen:

Bis heute ist der Brauch, „eine

Messe zu bestellen", weit verbreitet.

Die Redeweise ist leider sehr missverständlich.

Denn natürlich kann man

den Wert einer Messe nicht in Euro

angeben. Gemeint ist aber folgende

katholische Praxis: Jemand ersucht,

dass bei einer Eucharistiefeier besonders

für ein bestimmtes Anliegen (z. B.

für einen Verstorbenen oder um Hilfe in

Krankheit usw.) gebetet wird. Dafür stiftet

er ein „Mess-Stipendium". Das lateinische

Wort „Stipendium" bedeutet

hier „Unterstützung". Das Mess-

Stipendium ist nicht der Preis für die

Messe, sondern eine finanzielle Hilfe

bei der Begleichung der Sach- und Personalkosten,

die liturgische Feiern nun

einmal mit sich bringen.

Man könnte fragen: „Ist eine Messe

mehr wert, wenn ich mich an den Kosten

beteilige?" Die Antwort muss wohl

so lauten: Nicht die Messe an sich ist

mehr wert, aber der Geber selbst ist

stärker am Geschehen beteiligt, wenn

er sich mit einem kleinen Betrag mit

einbringt. Ein Zeichen der Liebe, der

Opferbereitschaft und der Sorge für

die Gemeinschaft.

25

Wer eine „Messe bestellt" zeigt, dass

er im Gebet und im Gottesdienst mit

seinen lieben Verstorbenen verbunden

sein möchte und andere zu dieser Verbundenheit

einlädt. In den Messintentionen

kommt zum Ausdruck, dass wir

unsere Verstorbenen Gott anvertrauen,

der Herr ist über Leben und Tod. In

diesem Sinne ist eine Messbestellung

keine „Pflichtübung", sondern Ausdruck

unseres Glaubens.

Leider können nicht immer alle Terminwünsche

erfüllt werden. Manchmal

muss ein Gottesdienst ausfallen oder

verschoben werden (z.B. bei einer Beerdigung).

Wir bitten dafür um Ihr Verständnis.

Bitte rufen Sie dann im

Zweifelsfall im Pfarrbüro an.

Vor einiger Zeit traf ich eine Familie

(Opa und Familie des Sohnes) vor dem

Friedhof. „Wir haben am Grab für

unsere Oma gebetet, sie hätte nämlich

heute Geburtstag", so sagte eines

der Enkelkinder und der Junge machte

dabei einen recht zufriedenen Eindruck.

Und seine Mutter ergänzte: „Es

ist schön, wenn der Name unserer

Oma im Gottesdienst genannt wird, so

können wir miteinander beten. Und

wir wissen, dass auch die anderen Geschwister

und viele Bekannte an diesem

Tag mit unserer Oma und untereinander

verbunden sind, obwohl sie

heute Abend nicht dabei sein können."

Diese Begegnung ist mir in Erinnerung

geblieben: Betend in der hl. Messe mit

dem Verstorbenen und untereinander

verbunden sein, das macht am Geburtstag,

am Todestag oder an einem

anderen besonderen Tag in der Familie

und darüber hinaus Sinn.


Getauft wurden in den Gemeinden:

St. Nikolaus Büren

Fabian Bödger

Jasper Nikolas Hönig

Leo Stefan Lorenz Bolley

Tobias Willem Steinmeier

Frederic Bürckner

Alexander Martin Gödde

Max Ditz

Nora Anna Dude

Kristina Miller

Louis Leweling

Jonas Balkenhol

Bella Bödger

Jannes Janssens

Isabel Kiefer

Greta Marie Müntefering

Carolin Sophia Montag

Anjeli Thiele

Juljan Bartel

Sören Ebnet

Jonas Schröder

Victor Wiegel

Laura Feindt

Finley Noah Mazurek

Lennard Münster

Nick Hammerschmidt

Hannah Elena Fischer

Stella Jeane Magaß

Rebecca Mariella Christin Bay

Nila Elise Paul

Torben Köchling

Maria Finke

Lara Dubs

Jamie Max Kopowski

Amelie Jakisch

St. Joh. Nepomuk Harth

Justus Decker

Niclas Becker

Erik Piel

Elisa Gruß

Fabio Hüser

Luca Hüser

26

Malcolm Frederick Paul Pollington

Pria Androulla Pollington

Malena Götte

Marisa Schael

St. Vitus Hegensdorf

Leonard Blauschek

Henrik Herbst

Alex Niedernhöfer

Annika Mittwoch

Oliver Kordes

Jaqueline Kordes

Gwen Mieke Wilhelmina Theyssens

Julius Kubat

Sarah Ocken

Lea Melzer

St. Birgitta Weiberg

Eric Maurice Luis

Stina-Marie Salmen

Xaver Salmen

Julia Herbst

Lucas Elias Hausmann

St. Joh. Bapt. Siddinghausen

Johanna Helle

Julia Schlüter

Fabian Fuchs

Gina Michele Köhler

Theo Heinrich Meiners

Noah Leander Degner

Julian Stute

Helena Meis

Laura Hardes

Leni Jungmann

Linus Büngeler

St. Michael Weine

Maja Leonie Josefine Brown

Emely Wächter

Tom Happe

Leonie Spenner


„Krieger des Lichts“

Firmung im Pastoralverbund Büren-Süd

Angelehnt an das bekannte Lied der

Gruppe Silbermond lautet das

Motto der Firmvorbereitung 2011

„Gesucht:

Krieger des Lichts -

Firmung 2011“

Zu den Anmeldegesprächen bei einem

Hauptamtlichen des Pastoralteams

sind die Firmbewerberinnen und Firmbewerber

am Dienstag, 14. Dezember, in

der Zeit von 16 bis 18 Uhr oder am Mittwoch,

15. Dezember 2010, in der Zeit

von 17.15 bis 19 Uhr eingeladen.

Diese Gespräche finden zentral im Bürener

Pfarrheim, Detmarstraße 22, statt.

An vier Sonntagen, zwischen März und

Mai 2011, wird es nach der 10.30 Uhr

Messe Gruppentreffen geben, die mit

einem gemeinsamen Mittagessen abschließen.

Der Liedtext von „Krieger

des Lichts“ ist der inhaltliche Leitfaden.

Zusätzlich wird es weitere Elemente wie

z.B. eine Nacht der Versöhnung am

5. Juni geben.

Gefirmt werden die Jugendlichen dann

am 18. bzw. 19. Juni 2011 von Weihbischof

Manfred Grothe. Die Firmfeiern

finden 27 in Büren, Harth und Siddinghausen

statt.


Sie haben sich getraut:

28

St. Nikolaus Büren

Tim Harrenkamp & Lena Friedelt

Johannes Fritsch & Katharina Pape

Volker Reichert & Anna Katharina Schostok

Elmar Goedde & Victoria Gödde

Joshua Fischer & Adriane Handanagic

Dr. Mario Walther & Elise Marie Hanrahan

Jan Hüser & Kathrin Hillebrand

Christian Dönges & Janina Gleitsmann

Stefan Salmen & Antje Julia Düchting

Alexander Elsenbach & Margarethe Widiger

Tobias Meschede & Birte Koch

Ingo Dude & Sandra Pauli

Tim Kirschnick & Daniela Weinrich

Jörg Wiegelmann & Britta Giersbach

Christoph Bußmann & Stefanie Schulte

Dimitri Vester & Marina Harin

St. Vitus Hegensdorf

Ingo Walhorn & Melanie Schulte

St. Joh. Bapt. Siddinghausen

Eva Kirchhoff & Ronny Markus Pfeiffer

St. Michael Weine

Marion Fritsch & Tobias Schütte

Catarina Michaelis & Mirko Fleer

Würden Sie sich trauen? … ohne Vorbereitung?

Das Erzbistum Paderborn lädt herzlich

ein zur Ehevorbereitung.

Sie denken ans Heiraten.

Vielleicht haben Sie schon den Tag Ihrer

Hochzeit festgelegt und sind mitten

in den Vorbereitungen. Vielleicht haben

Sie noch eine längere Zeit bis zu Ihrer

Trauung vor sich. Oder Sie überlegen

noch miteinander, ob Sie (kirchlich)

heiraten wollen.

Die katholische Kirche im Erzbistum

Paderborn bietet Ihnen verschiedene

Möglichkeiten an, sich auf die Ehe und

die kirchliche Trauung vorzubereiten.

Nehmen Sie die Einladung an.

Es lohnt sich!

Schauen Sie rein und seien Sie herzlich

willkommen bei

www.heiraten-im-erzbistum-paderborn.de

Ehevorbereitungstermine

(jeweils Freitag/Samstag)

• 25./26. Februar 2011

• 25./26. März 2011

• 06./07. Mai 2011

• 16./17. September 2011

Gebühr: 25,00 € pro Paar

Tel.: 0 52 51 / 2 46 12


Text für Sie gefunden von Pfarrer Peter Gede

im Wallfahrtsort Altötting

Der arme Bauer

Der arme Bauer, das ganze Jahr oft geplagt und ge-

ärgert, verlässt da seine schmutzige Stube und das

Kindergeschrei und Weibergebell und die Gasse, wo

sein Gläubiger wohnt, und die Kirche, wo der Anblick

des Nachbarn, der mit ihm Prozeß führt, oder des

ungeliebten Pfarrers ihm die Andacht verdirbt. Und

wann er aus dem Ortsbann heraus ist, kommt er erst

wieder zur rechten Besinnung über sich selbst und

sein Leben, und Gott ist ihm gegenwärtiger, und sein

müdes Herz atmet wieder auf, und ihm ist wie dem

Vogel, der halb erstickt im Garn, losgelöst nun wie-

der in freien Himmelsraum hinausfliegt; er ist jetzt

nicht mehr der Seppentoni oder der Fischernaz, son-

dern nach langer Zeit ist er jetzt wieder zum ersten

Mal nichts als ein Mensch.

Alban Stolz, Volksschriftsteller, + 1883

29


Bildervortrag beim Seniorennachmittag

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

der Gemeindepilgerfahrt

(im Oktober 2010) ins Heilige

Land folgten den Spuren Jesu

und konnten viele wertvolle Eindrücke

mit nach Hause nehmen.

Von den Erlebnissen und Begegnungen

wird Pfarrer Peter Gede

(oder ein anderer Teilnehmer der

Reise) beim „großen“ Seniorennachmittag

in Büren am Freitag,

11. Februar 2011, berichten.

Ansonsten hat das Betreuungsteam

der Bürener Seniorennachmittage

wieder ein abwechslungsreiches Programm

für 2011 zusammengestellt.

So werden im Januar die Kinder des

Kindergartens St. Josef zum Winter-

fest einladen, Gymnastik mit Hedwig

Wester, eine Führung in der Pfarrkirche

mit Agnes Ising und im Mai ein

Singnachmittag mit Gerd Tegethoff

stehen auf dem Programm.

Aber auch das beliebte Sommerfest,

eine Wallfahrt im September sowie im

Oktober der Erntedank sind dabei

und im November werden die Kinder

des Liebfrauenkindergartens St. Martin

in das Pfarrheim bringen. Das Jahr

endet mit einer stimmungsvollen Adventsfeier

im Dezember.

Das vollständige Programm liegt

im Schriftenstand der Kirche aus.

30 Eingeladen und herzlich willkommen

sind alle interessierten Seniorinnen

und Senioren.


Könige gesucht

Sternsinger-Aktion 2011

Für die nächste Sternsinger-Aktion

in Büren am Samstag, 8. Januar

2011, suchen wir fleißige Kinder, die

als „Heilige Drei Könige“, Gottes Segen

zu den Menschen bringen und

Spenden für Kinder in Brasilien sammeln.

Auch Eltern und ältere Geschwister

werden als Gruppenleiter benötigt!

Das Vortreffen findet am Samstag,

11. Dezember 2010, um 10 Uhr im

Pfarrheim in Büren, Detmarstraße 22,

statt.

Kontakt:

Vikar Simon Schwamborn,

Königstraße 22, Telefon: 02951-2389

simonschwamborn@gmx.de

Avicres: Avicres wurde 1991 von

dem aus Büren stammenden Theologen

Johannes Niggemeier gegründet

und betreibt in Nova Iguacu

im Großraum Rio de Janeiro

zahlreiche Hilfseinrichtungen, darunter

Kinderheime und Gesundheitsstationen.

31

Wann up de Harth

de Glocken leuit

Text: Claudia Brüggenthies, Küsterin

Seit Mai diesen Jahres wachse ich in

die Aufgaben der Küsterin hinein.

Manche Dinge gelingen noch nicht

ganz und am auffälligsten ist dies,

wenn die Glocken zu ungewöhnichen

Zeiten läuten. Um die Zeit vor der

Messe in der Sakristei nicht unnötig

hektisch zu gestalten, habe ich begonnen

das Glockengeläut einzuspeichern,

so dass ich mich darum in

der Zeit nicht kümmern muss. Um

mehr Routine zu bekommen nutzte

ich auch die Wochentagsmesse dazu.

An einem Dienstag,

der Pastor wollte

gerade den Schlusssegen

spenden,

fingen plötzlich wie

von Geisterhand

gesteuert die

Glocken an zu

läuten.

Ich war ganz verdutzt. Wir schauten

uns alle groß an und ich ging dann

schnell das Glockengeläut abzustellen.

Von Menschen, die nicht in der Kirche

waren, habe ich später gehört, dass

sie sich überlegt haben, ob es wohl

einen sakramentalen Segen gab zu

dem geläutet wurde ???

Es war einfach nur die falsche Zeit

eingespeichert.

Ich hoffe, dass diese Veröffentlichung

eine Erklärung für ungewöhnliches

Glockenläuten ist – schön wenn man

ungewohnte Ereignisse noch wahrnimmt

und zum Nachdenken kommt -

oder???


Wo in Büren

die Glocken hängen …

Eine Einladung

zur Kirchturmbesteigung

Neugierig und mutig geworden für

einen Aufstieg zu den Glocken der

Bürener Nikolaus Pfarrkirche?

Beim diesjährigen Nikolausmarkt,

vom 3. bis 5. Dezember, bekommen

Sie die Möglichkeit dazu, und zwar

am Stand der Gemeinde.

Mitglieder des Kirchenvorstandes und

des Pfarrgemeinderates schenken

nicht nur „fromme“ Getränke aus,

gegen eine Spende werden außerdem

Gutscheine für eine Kirchturmbesteigung

bis an die Glocken angeboten.

Oben angekommen gibt es

eine Überraschung für die Kinder und

für Erwachsene als Dokumentation

eine besondere Erinnerungsurkunde.

Da noch ein sehr hoher Eigenanteil

der angefallenen Kirchturmrenovierungskosten

offen ist, freuen wir uns

über zahlreiche Besucher und ihre

Spenden!

32

Letzte Messe gefeiert?

Die vorerst letzte heilige Messe

wurde am Montag, 25. Oktober

2010, in der Krankenhauskapelle

gefeiert.

Je nachdem wie das Haus in Zukunft

genutzt wird, könnte die Kapelle wieder

als Raum für Gottesdienste zur

Verfügung stehen. Bänke, Altar und

der entleerte Tabernakel verbleiben

bis auf Weiteres im Gebäude, gehören

aber der Kirchengemeinde St.

Nikolaus. Die Kunst- und Andachtsgegenstände

sowie liturgischen Geräte

sind ausgeräumt worden.

Die letzte heilige Messe war eine besonders

bewegende Feier, in der

Pfarrer Gede allen gedankt hat, die in

irgendeiner Weise für das Krankenhaus

und die darin behandelten Menschen

gearbeitet haben.

Den ehrenamtlichen Helferinnen und

Helfern der Krankenhaushilfe

dankte Pfarrer Gede bei einem

Abendessen für ihren außergewöhnlich

warmherzigen und engagierten

Einsatz.


„Wer ist der Mensch, der Lust hat am Leben?“

Frauenwochenende in Hardehausen

Diese Frage stammt nicht vom Buchdeckel

eines hedonistischen Bestsellers,

sie stammt aus der Vorrede der

Regel des heiligen Benedikt, dem Begründer

des abendländischen Mönchtums.

Weshalb ist die Lust am Leben

so wichtig? Weil Gott selber die Lust

am Leben ist.

Wie sonst hätte aus seiner Schöpferkraft

jene Vielfalt fließen können, die

der Kosmos uns zeigt: Wie sonst wäre

aus seinem Muttersein alles geboren,

was wir Materie nennen? Ein

Asket kann Gott nicht gewesen sein.

Er hätte die Welt nicht mit so viel

Farbe, mit den verlockenden Düften,

mit einer dauernden Musik bis in die

Stille, angefüllt.

Genuss und Genießen hat er geschaffen,

denn die Freude am Sein ist ja

nicht Eine. Sie ist ein guter Rotwein,

der den Mund mit Würze spült. Sie ist

ein Brot, das so lustvoll duftet, wie

menschlicher Leib es tun kann. Sie ist

ein Umarmen, in dem ich mich gebe

und geschenkt bekomme, dass ich

bin. Die Lust am Dasein ist da sein,

hörbar, fühlbar, wirklich, denn sie

wirkt.

Lust am Leben ist eine schöpferische

Haltung. So wird das Wochenende im

praktischen Gestalten und in reflektierenden

Impulsen und Gesprächen

stattfinden.

Es bedarf keiner fachlichen Vorbildung,

wohl aber einer Experimentierfreude.

(max. 14 Teilnehmerinnen)

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Termin: 18. bis 20. November 2011

Beginn: 17.30 Ende: 13.30 Uhr

Leitung:

Karin Krohn, Gemeindereferentin

Supervisorin (DGSv)

Gestaltberaterin

Unterkunft: in Einzel- und Doppelzimmern

im Jugendhaus Hardehausen

Kurskosten: 120,— Euro

Informationen und Anmeldung:

Karin Krohn

Telefon: 02951-937275

E-Mail: karin_krohn@web.de


Ob eine Sache gelingt, erfährst du nicht,

wenn du darüber nachdenkst,

sondern wenn du es ausprobierst.

Liebe Mitmenschen im Pastoralverbund

Büren-Süd,

seit mehr als einem Jahr arbeite ich

in Ihren unterschiedlichen Orten und

Gemeinden.

Dabei liegt der Schwerpunkt meiner

Arbeit besonders in den Ortsteilen

und in bestimmten Aufgabenfeldern

wie z.B. Erstkommunionvorbereitung,

Seelsorgeunterricht in den Grundschulen

Siddinghausen und Harth,

Krankenkommunion in Siddinghausen,

Mitarbeit in einigen Pfarrgemeinderäten,

Mitarbeit bei der Firmvorbereitung,

Begleitung der Familiengottesdienstkreise

in den Ortschaften

und des Kleinkinderwortgottesdienstkreises

sowie des Wortgottesdienstkreises

Siddinghausen und vieles

mehr ...

Bei all diesen Tätigkeiten bemühe ich

mich SIE - die Menschen, die hier

leben - besser kennen zu lernen und

mit Ihnen ins Gespräch über Gott und

die Welt zu kommen. Da ich mit meiner

Familie jedoch in Rüthen-Hemmern

lebe, fällt dieses nicht immer

leicht, da die Kontakte mit einer halben

Stelle auf großem Raum gering

sind.

So ist mir auch nach einem Jahr vieles

noch neu und unbekannt. In dieser

Zeit der Umbrüche ergeht es Ihnen

vielleicht ähnlich. Vieles verändert

sich, wird neu gemacht, bleibt

nicht wie es immer schon war.

34

Ich merke jedoch immer wieder, dass

ich mich freue auch diese Zeit der

Kirche mit gestalten zu dürfen, bei

allem was schwer ist.

Und so möchte ich schließen mit einem

Bild und einem Satz:

Ob eine Sache gelingt,

erfährst du nicht,

wenn du darüber nachdenkst,

sondern wenn du es ausprobierst.

In diesem Sinne lassen Sie uns zusammen

neue Wege gehen und ausprobieren,

wie Glauben heute gelebt

werden kann. Ich freue mich darauf!

Ihre Renate Bracht


Projekt „Betende Stadt“ gewinnt 3. Preis

Bericht: Renate Stukenberg

Der Liturgieausschuss St. Nikolaus Büren in

Bamberg bei der Verleihung des 3. Preises für

das Projekt „Betende Stadt Büren“ .

Nach erfolgreicher Durchführung des Projekts im

Mai 2009 wurde Pastor Gede vom Bonifatiuswerk

Paderborn gebeten, sich damit für den Bonifatiuspreis

2010 zu bewerben, der alle zwei Jahre zur

Eröffnung der Diaspora-Aktion für besonders missionarische

Aktivitäten in katholische Pfarrgemeinden,

Institutionen und Einzelpersonen verliehen

wird.

Aus 114 bundesweiten Anträgen wählte eine Jury

die Preisträger aus und unser Projekt wurde mit

dem 3. Preis ausgezeichnet, der mit 1000 € dotiert

ist. Zum Auftakt der Diaspora-Eröffnung am Sonntag,

7. November, zelebrierte Erzbischof Dr. Schick

im Dom zu Bamberg ein feierliches Pontifikalamt

mit zahlreichen Konzelebranten u.a. Erzbischof

Sie erinnern sich?

Betende Stadt: Eine Initiative

vom Sachausschuss „Liturgie“

des Pfarrgemeinderates St.

Nikolaus Büren für den Monat

Mai 2009 dreimal am Tag den

„Angelus“ (Engel des Herrn)

beten. Morgens, mittags und

abends zum erklingenden Glockengeläut.

Dazu gab es Gebetskarten

mit vorgeschlagenen

Gebetsanliegen für unterschiedliche

Personengruppen und den

abgedruckten Text des Engel

des Herrn:

V. Der Engel des Herrn überbrachte

Maria die Botschaft,

A. und sie empfing vom hl. Geist

Gegrüßet, seist du, Maria

voll der Gnade, der Herr ist mit dir.

Du bist gebenedeit unter den Frauen,

und gebenedeit ist die Frucht deines

Leibes Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte

für uns Sünder jetzt und in der

Stunde unseres Todes.

V. Maria sprach: Sieh ich bin die

Magd des Herrn;

A. mir geschehe nach deinem Wort

Gegrüßet seist du Maria …

V. Bitte für uns, heilige Gottesmutter,

A. dass wir würdig werden der

Verheißung Christi

Becker, Bischof Eidsvig aus Oslo und dem Generalsekretär Monsignore Georg Austen.

Im anschließenden Empfang im Bistumshaus St. Otto eröffnete Freiherr von

und zu Brenken als Präsident des Bonifatiuswerkes 35 die Diaspora-Aktion. Alois

Glück, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, appellierte in seiner

Festrede an das Engagement von Minderheiten, christliche Werte zu gestalten.


Mit ihrer warmherzigen Pantomime

leitete Clownin Frieda zur Preisverleihung

durch Prälat Erich Läufer über.

Die Preisübergabe vollzog Monsignore

Georg Austen, er überreichte Pfarrer

Peter Gede eine Urkunde und einen

Glasstreifen eines Fensters vom neuen

Kirchenprojekt in Leipzig. Den bemerkenswerten

4. Preis gewann als

Sonderpreis eine Internetkirche aus

dem Bistum Hildesheim. Reinklicken

lohnt sich! www.funcity.de

Natürlich kam auch die Freizeit nicht

zu kurz: Bei Regenwetter unternahmen

wir einen Stadtspaziergang im

Weltkulturerbe Bamberg, genossen

bayrische Spezialitäten in fester und

flüssiger Form und rundeten den

Sonntag mit einem Besuch in Vierzehnheiligen

ab.

Wussten Sie schon, dass in Büren ...

⇒ am Christkönigssonntag siebzehn

neue Messdienerinnen

und Messdiener aufgenommen

wurden?

⇒ der Sachausschuss „Jugend“

des Pfarrgemeinderates alle

Interessierten zur Frühschicht

im Advent, mit anschließendem

Frühstück ins Pfarrheim

herzlich einlädt? Die Termine

sind: Mittwoch, 1. Dezember

und Mittwoch, 15. Dezember

jeweils um 6.30 Uhr.

⇒ am 19. Dezember, 4. Adventssonntag,

der Pfarrgemeinderat

zum Rorateamt um 8.30 Uhr

in der Pfarrkirche und anschließendem

Frühstück im Pfarrheim

einlädt?

36

Zusammen

glauben, feiern, beten

So lautet das Motto der Gebetswoche für

die Einheit der Christen vom 18. bis 25.

Januar 2011. Die weltweite ökumenische

Veranstaltung befasst sich in diesem Jahr

mit den Ursprüngen der christlichen Kirche

in Jerusalem. Symbolisch steht dafür

zum Beispiel die Grabeskirche, in der alle

Konfessionen Gottesdienste feiern.

⇒ Silvester um 23.30 Uhr wieder

eine halbstündige Anbetung

in der Pfarrkirche ist und

anschließend gemeinsam auf

das neue Jahr in der Sakristei

angestoßen wird?

⇒ am 18./19./20. Januar 2011

wieder Ökumenische Bibeltage

stattfinden?

⇒ sich 51 Kinder vorbereiten und

am 1. bezw. 15. Mai 2011 zur

Erstkommunion gehen?

⇒ 144 Firmbewerberinnen

und Firmbewerber eingeladen

worden sind sich auf das

Sakrament der Firmung vorzubereiten?


Die Neue

Karin Stahl

48 Jahre alt, verheiratet, zwei Kinder

gebürtig aus Wenden im Südsauerland

seit 1990 wohnhaft in Büren

Berufliche Tätigkeit:

Justizangestellte bei den

Amtsgerichten Olpe und Paderborn

seit 13 Jahren Dekanatssekretärin

ab 1.1.2011 Pfarrsekretärin

Einen guten Start wünschen wir

Frau Stahl und wenn wir das

Pfarrbüro anrufen, freuen wir uns

auf die neue Stimme, wenn es

dann heißt: „Katholisches Pfarrbüro

in BürenStahl“.

37

Vorsichtshalber ...

Hu, ha … ich bin ja schon so nervös

und aufgeregt. Gleich werde ich sie

sehen: die „Neue“ fürs Pfarrbüro.

Einige Bewerberinnen sollen sich heute

vorstellen, so pfeifen es schon seit

Tagen die Spatzen von den Dächern.

Da ist maus natürlich neugierig. Gut,

dass Frau Roth immer die Zimmertür

offen stehen lässt, da kann ich bestimmt

einen Blick riskieren.

… Ob die Neue mich wohl auch mag?

Frau Roth hatte immer Zeit für meine

„kleinen Beobachtungen am Ohr der

Gemeinde“, wie sie das nannte und

besonders gerne hörte sie mir zu,

wenn der Weihnachts– oder Sommerpfarrbrief

geschrieben wurde.

O je, es hat geklingelt. Die

Erste kommt. Frau Roth steht auf

…..

Also, ich

verabschiede

ich mich erst

mal

vorsichtshalber

…..

und

Tschüss

sagt


Wir unterstützen den Pfarrbrief

Die nachstehend aufgelisteten Unternehmen und Einrichtungen

haben uns bei der Herausgabe des Pfarrbriefes mit einer Spende

unterstützt.

Alme-Apotheke

Inh. Sabine Niesel

Bahnhofstraße 22, Büren

Auto Henke GmbH

Fürstenberger Straße 40, Büren

Auto Köchling OHG

Lindenstraße 11, Büren

Westfalen-Apotheke

Inh. Karin Ganzer-Wiedenstritt

Eickhoffer Straße 2, Büren

www.westfalen-apotheke-bueren.de

Gardinen

Albracht - Gäbler

Detmarstraße 7, Büren

Optik Albert Althaus

Mittelstraße 1, Büren

HEIZUNG-SANITÄR

Heinz-Josef Becker

Werkstraße 26a, Büren

Betten Land– und Gartentechnik

Fürstenberger Str. 33, Büren

www.betten-landtechnik.de

Ansgar Borghoff

gepr. Kfz-Sachverständiger

Brüggenweg 22, Büren-Siddinghausen

Kfz.Sachverstand@t-online.de

Garten– und Landschaftsbau

Holger Böske

Königlicher Wald 9, Büren

Modehaus Chic

Marietheres Isenberg KG

Königstraße 16, Büren

38

Compass Freizeit und Trekkingmode

Inh. Ella Nölting

Bahnhofstraße 14, Büren

www.compass-bueren.de

Friseursalon

Fritz Deneke

Burgstraße 31, Büren

Reiseagentur Evers

Burgstraße 30, Büren

www.reiseagentur-evers.de

Bistro-Café und Bäckerei

Thomas Feindt

Königstraße 23, Büren

Tischlermeister

Reinhard Glahe

Baruther Straße 7, Büren

Getränkehandel

Heindörfer & Kollegen

Fürstenberger Str. 16, Büren

Elektro Henke GmbH & Co KG

Nikolausstraße 6, Büren

Hut - Pelz - Mode

Adelgunde Hewer

Burgstraße 26, Büren

Fahrschule

Ferdinand Ising

Bahnhofstraße 68, Büren

Treppenbau - Möbelbau

Wigbert Kersting

Werkstraße 14, Büren

Autolackiererei

Bernhard Köchling

Werkstraße 2, Büren


Hotel Kretzer

Inh. Ursula Kretzer-Menke

Wilhelmstraße 2, Büren

Dachdeckermeister

Werner Krolpfeifer GmbH

Fürstenberger Straße 12, Büren

Sägewerk

Reinhard Kröger

Almetal 8, Büren-Ringelstein

Getränkefachgroßhandel

Wilhelm Münster

Spielenweg 10, Büren

Druckerei Gebr. Pape

Inh. Eberhard Pape

Jühengrund 24, Büren

www.PapeDruck.de

Bestattungshaus

Dieter Sauerbier

Brenkener Straße 13, Büren

Gasthaus

„Zur Schanze“

Inh. Hanne Schütte

Sebastianstraße 31, Büren

Modehaus

Gerhard Schlüter-Eickel

Markt 4, Büren

Reisecenter Schlüter

Inh. Birgit Hauck

Detmarstraße 15, Büren

Reisecenter-schlueter@oline.de

Heizöl Containerdienst - SB Tankstelle

Spenner & Co GmbH

Fürstenberger Straße 34, Büren

Bauunternehmen

Steinkämper GmbH & Co

Fürstenberger Str. 30, Büren

STIELECHT flowers and more

Simone Bittner, stielecht@web.de

Königstraße 16, Büren

39

Gaststätte Steven

Dorfstraße 6, Büren-Weine

Naturstein Steven GmbH & Co

Oberfeld 5, Büren-Weine

Bäckerei und Konditorei

Stöver

Neustraße 9, Büren

Volksbank Büren u. Salzkotten

Königstraße 9, Büren

www.volksbank-bueren-und-salzkotten.de

Volksbank Paderborn-Höxter-

Detmold eG, Filiale Büren

Nikolauslausstraße 2, Büren

Bau + Industriebedarf

Weihs

Fürstenberger Str. 26, Büren

Radio Fernsehen

Johannes Wördehoff

Burgstraße 30, Büren

Wer uns als Unternehmen oder

Einrichtung unterstützen und

hier genannt werden möchte,

wende sich bitte an das

Pfarrbüro St. Nikolaus Büren

Königstraße 19, 33142 Büren

Tel. 02951-91193 Fax 02951-91194


Weihnachtsgottesdienste

Freitag, 24. Dezember 2010

Heilig Abend

15.00 Uhr Pfarrkirche Büren

Krippenfeier für Kleinkinder

16.00 Uhr Kirche Siddinghausen

Krippenfeier

16.30 Uhr Jesuitenkirche Büren

Familienchristmette

17.00 Uhr Pfarrkirche Büren

Hl. Messe

17.00 Uhr Kirche Hegensdorf

Familienchristmette

17.00 Uhr Kirche Weiberg

Christmette

18.00 Uhr Kirche Weine

Christmette

18.30 Uhr Kirche Harth

Christmette

22.00 Uhr Jesuitenkirche Büren

Christmette

22.00 Uhr Kirche Siddinghausen

Christmette

40

Samstag, 25. Dezember 2010

1. Weihnachtstag

08.30 Uhr Pfarrkirche Büren

Hirtenmesse

10.15 Uhr Siddinghausen

Weihnachtsmesse

10.30 Uhr Jesuitenkirche Büren

Weihnachtsmesse

10.30 Uhr Kapelle Barkhausen

Weihnachtsmesse

17.00 Uhr Pfarrkirche Büren

Weihnachtsvesper

Sonntag, 26. Dezember 2010

2. Weihnachtstag

08.30 Uhr Pfarrkirche Büren

Hl. Messe

09.00 Uhr Kirche Harth

Hl. Messe

09.00 Uhr Kirche Siddinghausen

Hl. Messe

10.15 Uhr Kirche Weine

Hl. Messe

10.30 Uhr Pfarrkirche Büren

Hl. Messe

10.30 Uhr Kirche Hegensdorf

Hl. Messe

10.30 Uhr Kirche Weiberg

Hl. Messe

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