Pfarrbrief der katholischen Gemeinde St. Sebastian Würzburg ...

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Pfarrbrief der katholischen Gemeinde St. Sebastian Würzburg ...

Ökumenischer Wendepfarrbrief | Ausgabe 1• Jahrgang 38 • Februar 2009 • Neujahrsausgabe | http:\\www.st-sebastian-wuerzburg.de

Pfarrbrief der katholischen Gemeinde

St. Sebastian Würzburg/Heuchelhof


Im Blickwinkel

Liebe Leserin, lieber Leser!

„Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist

und was der Herr von dir fordert, nämlich

Gottes Wort halten und Liebe üben und

demütig sein vor deinem Gott.“

So heißt es beim Propheten Micha. So

einfach ist das. Ein kurzer Satz – ausreichend

als Maßstab und Kompass für das

ganze Leben. So klar und so eindeutig


wie eine grüne oder rote Ampel. Gehen

oder stehen. Ist das wirklich so einfach?

Ganz schnell kommen unsere Einwände,

ganz schnell kommt das große „Aber“:

So einfach ist das doch wirklich nicht.

Einfache Wahrheiten sind verdächtig, in

einer Welt, in der das Leben vielschichtig

ist und kompliziert.

Wer sagt uns denn, was wirklich gut ist in

den vielen vertrackten

Situationen,

die zum Leben

gehören? „Es ist dir

gesagt, Mensch,

was gut ist.“

Ein einfacher Satz.

Aber das Leben besteht

nicht nur aus

einfachen Sätzen.

Aber das „aber“,

die berechtigten

Einwände und Anfragen

– manchmal

kommen sie uns

zu schnell über die

Lippen. Die Sachzwänge,

die es nun

mal gibt.

Oder die anderen,

auf die ich

Rücksicht nehmen

muss.

„Es ist dir gesagt,

Mensch, was gut

ist“.

Die Einwände

gegen diesen

einfachen Satz, die

fallen uns immer

zuerst ein – tausend

gute, oft

sogar berechtigte

Argumente, wieso

lebensEinstieg

seite 3 | februar 2009

das eigentlich doch nicht geht. Fastenzeit,

Zeit zur Konzentration auf das Wesentliche,

vielleicht auch Zeit für einen

Perspektivwechsel. Vielleicht könnte das

so gehen: Wir lassen – wenigstens für

einen Moment einmal – unsere Einwände

beiseite und lassen uns berühren von

dieser einfachen, von dieser unendlich

schweren Wahrheit: Fastenzeit – Chance,

vom Ziel her neu zu denken.

Nicht immer nur von den Einwänden her,

sondern von der Wahrheit dieses Wortes.

„Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist

und was Gott von dir will. Orientiere dich

an seinem Wort.

Orientiere dich daran, wie Christus selbst

gelebt hat. Und das bedeutet doch wohl:

Lass dich in deinem Handeln von der

Liebe bestimmen, gegen alle Widerstände

und obwohl du immer wieder damit

scheitern wirst. Dir, Kind Gottes, hat Gott

das Leben geschenkt. Vor ihm bist du

dafür verantwortlich.“

Mit dieser einfachen Wahrheit – da könnten

wir anfangen anders zu leben, wenn

wir das denn wirklich wollen. Von diesem

Zentrum aus könnten wir entscheiden,

denken, handeln – wenn wir es denn

wirklich möchten.

Wäre das ein Gedanke für die bald

beginnende Fastenzeit? Jede Ampel, vor

der ich halten muss – ob im Auto oder als

Fußgänger – kann mich daran erinnern:

„Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist

und was der Herr von dir fordert, nämlich

Gottes Wort halten und Liebe üben und

demütig sein vor deinem Gott.“

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine

spannende Fastenzeit!

Ihr Pfarrer Alfred Kraus


Auf

Wiedersehen

Neues aus der Krabbelstube

In den letzten Wochen war in der Krabbelstube

viel los. Wie jedes Jahr hat uns

am 5. Dezember der Nikolaus besucht.

Alle Krabbelgruppen trafen sich gemeinsam

in dem Pfarrsaal, in dem für den Nikolaus

gesungen, Fingerspiele gemacht,

erzählt und gespielt wurde. Anschließend

wurde jedes Kind vom Nikolaus persönlich

gelobt und beschenkt. Nach der Verabschiedung

vom Bischof Nikolaus wurde

gemeinsam mit abendlicher Musik und

selbst gebackenen Plätzchen und Kuchen

gefeiert. Auch ein adventlicher Krabbelgottesdienst

brachte uns Weihnachtsstimmung.

Ganz fleißig haben die Mütter

mit ihren Kindern Tannenbaumschmuck

gebastelt, womit dann der Baum am

Marktplatz geschmückt wurde.

Ein turbulentes Jahr ist zu Ende gegangen,

ein neues hat begonnen. Die Krabbelstube

entwickelt sich immer weiter.

Immer mehr Mütter mit Kindern kommen

zu uns in die Krabbelstube. Mit großer

Unterstützung des Stadtteilzentrums und

Herrn Loch-Karl dürfen wir auch dieses

Jahr das reichhaltige Angebot des Musikgartenprogramms

erleben.

Jeden Montag besucht uns die Musikpädagogin

Olga Perzner und unterrichtet

unsere Kleinen. Wer Interesse und Lust

hat, kann sich bei den Krabbelgruppen

melden.

Nach viereinhalb Jahren möchte ich mich

als Krabbenstubenleiterin verabschieden.

Ab 01. Januar 2009 steige ich wieder in

meinen Beruf als Kinderpflegerin in St.

Burkard ein.

Es war ein Reichtum für mich und meine

Kinder die Krabbelstube erleben zu

dürfen.

Ich danke allen Müttern und deren

Kindern, die mir ihr Vertrauen geschenkt

hatten.

Einen besonderen Dank möchte ich an

den Herrn Loch-Karl richten, der uns

immer bei allen Fragen und Wünschen

kräftig unterstützt.

In den nächsten Jahren wird Julia Kari

(Tel. 0931-4677937) die Leitung übernehmen.

Sie steht für alle Fragen gerne zur

Verfügung.

Ich wünsche der Krabbelstube, dass sie

weiterhin blüht und die Kinder mit den

Müttern sich dort wohl fühlen. Außerdem

hoffe ich, dass die Freundschaften, die

wir geknüpft haben, auch über 25 Jahre

immer noch halten werden.

Vielen Dank

Irina Gleiser


Kooperationsvertrag zwischen

St. Josef und St. Sebastian unterzeichnet

Am Fest der Taufe Jesu wurde die Pfarreiengemeinschaft

zwischen St. Sebastian

und St. Josef offiziell besiegelt. In

einem Festgottesdienst in St. Josef, den

Domvikar Christoph Warmuth, stellvertretender

Leiter der Hauptabteilung Seelsorge

im bischöflichen Ordinariat, zusammen

mit Pfarrer Alfred Kraus und Domvikar

Stephan Hartmann

zelebrierte, wurde

der Kooperationsvertragunterzeichnet.

In seiner

Predigt ermunterte

Warmuth seine

Zuhörer, dem Bespiel

Johannes des

Täufers zu folgen

und offen zu sein

für die Zeichen der

Gegenwart Gottes,

diese Zeichen auch

wahrzunehmen

und sie anderen

mitzuteilen. Im

Anschluss an die

Predigt wurde der

Vertrag auf dem

Altar von den beidenPfarrgemeinderatsvorsitzenden

Joachim Greubel und Wolfgang Bullin,

den beiden Kirchenpflegern Wolfgang

Seufert und Werner Dorbath sowie von

Pfarrer Kraus unterzeichnet und gesiegelt.

Bei der Gabenprozession brachten Vertreter

beider Gemeinden zusätzlich zu

lebensKreise

seite 5 | februar 2009

Zwischenstation auf dem Weg

den eucharistischen

Gaben

Gegenstände

zum Altar, die

das Leben in

den beiden

Gemeinden repräsentieren, wie

etwa das Wallfahrtsbild der Pfarrei St.

Josef, eine Bibel oder eine Orgelpfeife.

Die Pfarreiengemeinschaft kam auch

darin zum Ausdruck, dass Ministranten

aus beiden Pfarreien gemeinsam am Altar

Besinnungstag

für Ehrenamtliche der Pfarreiengemeinschaft JOSEBA

zum Start in die Fastenzeit 2009

„Atemholen mit der Schöpfung“

am Samstag, 7. März 2009, 10.00 – 16.00 Uhr

im Pfarrheim St. Josef in Rottenbauer

Zu diesem Tag werden eigens Einladungen verteilt. Bitte merken

Sie sich diesen Termin vor, wenn Sie Zeit und Interesse haben

mit einigen Impulsen die Fastenzeit gemeinsam zu beginnen.

Anmeldeschluss ist der 27. Februar.

Auf den gemeinsamen Tag freut sich Ihr Pastoralteam JOSEBA.

dienten. Musikalisch mitgestaltet wurde

der Gottesdienst von der Gruppe Blechschmidt.

Anschließend war die Festgemeinde ins

Pfarrheim zum Stehempfang geladen,

bei dem die eigens angeschafften Gläser

mit dem Logo der Pfarreiengemeinschaft


ihren ersten Einsatz hatten. Aufgelockert

durch die musikalischen Einlagen von

Franziska und Theresa Classen dankte

Pfarrer Kraus seinen haupt- und ehrenamtlichen

Mitarbeitern und ging noch

einmal kurz auf die eine oder andere

Station des Weges zu dieser Pfarreiengemeinschaft

ein: auf die gemeinsamen

Klausurtagungen beispielsweise, zu

denen sich die beiden Pfarrgemeinderäte

seit der letzten Pfarrgemeinderatswahl

alljährlich treffen, oder auf die Ergebnisse

der gemeinsamen Arbeitsgruppe, die sich

im Laufe ihrer Arbeit von „Sachausschuss

Pfarreiengemeinschaft“ in „Zukunftswerkstatt

JOSEBA“ umbenannt und

unter anderem den Kooperationsvertrag

ausgearbeitet hatte. Er dankte Barbara

Am Nachmittag des 19. Dezember

trafen sich 14 Männer aller Altersstufen

– von zwölf bis über achtzig

Jahren – in der Pfarrkirche St.

Sebastian um das bevorstehende

Weihnachtsfest vorzubereiten.

Während die ältere Fraktion die Kirche

vorbereitete, fuhren die anderen Helfer

los um die Bäume zu fällen. Diese kamen

Fritzsche und Dr. Berthold Uphoff von der

Gemeindeberatung für die Begleitung der

Gruppe.

Schließlich wies er auch noch darauf hin,

dass die nun erfolgte Unterzeichnung

des Kooperationsvertrags eigentlich nur

eine Ratifizierung bereits geschaffener

Fakten gewesen sei, da die Pfarreiengemeinschaft

längst errichtet war. Auch

zu seiner eigenen Überraschung habe er

das kurz nach seiner Amtseinführung vor

vier Jahren erfahren: durch ein entsprechendes

Schreiben aus dem bischöflichen

Ordinariat mit beigelegter Errichtungsurkunde.

Wolfgang. Bullin

Christbaumaufstellen mit

Unterbrechung

dieses Jahr aus dem Wiener Ring, der

Salamancastraße und der dritte vom

Christbaummarkt im Gut Heuchelhof.

In bewährter Weise wurden die Bäume

wieder von den Helfern auf den Schultern

ins Kirchenschiff getragen, wo

die Stämme den Ständern angepasst

wurden; danach wurden

die Bäume mit vereinten Kräften

aufgestellt.

Nun konnte es leider nicht mit

dem Schmücken weitergehen,

da für 16 Uhr eine Messe

angesetzt war. Also gingen die

Helfer ins Pfarrzentrum und

überbrückten diese Zeit mit der

obligatorischen und üppigen

Brotzeit, zu der Diakon Loch-Karl einlud.

Nach dem Ende der Messe ging es dann

schnell ans Herausfahren der neuen


lebensKreise

seite 7 | februar 2009

Kisten für Christbaumschmuck und

-beleuchtung. Die Arbeit auf der Leiter

- Anbringen der Beleuchtung und der

Sterne - teilten sich dieses Jahr Hans

Tittel und Stefan Körner. Währenddessen

bereiteten andere Helfer – unter

der Leitung Wilhelm Gärtners die Krippe

zum Aufstellen vor.

Nach Abschluss des Schmückens wurde

diese vor die Bäume geschoben und

die Elektrik installiert. Die Einrichtung

der Krippe erfolgte erst am Tag des

Heiligen Abend.

Damit Sie nächstes Jahr wieder eine

so schöne und weihnachtliche Kirche

haben, bitte ich Sie, sich im Pfarrbüro

zu melden, falls Sie Weihnachten 2009

Ihre Tanne oder Fichte in St. Sebastian

bewundern wollen!!!

Matthias Gehrig

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Bücher & Bücher

Neues aus der Pfarrbücherei

Liebe Leserinnen und Leser,

wie immer am Jahresanfang ein

paar Informationen zu unserer Statistik

(in Klammern stehen jeweils

die Zahlen des Vorjahres):

212 (185) Leser und Leserinnen – davon

70 (60) unter 13 Jahren – haben insgesamt

2534 (1950) Medien ausgeliehen.

Dies entspricht einer Zunahme von 25 %

!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wir bedanken uns hierfür ganz herzlich

bei unseren Leserinnen und Lesern. Wir

fühlen uns damit bestätigt in unserer Arbeit,

unserem Service und in der Auswahl

unserer Medien. Es ist uns aber auch Ansporn,

in diesem Sinne weiterzuarbeiten.

Wir haben insgesamt 121 Medien ange-

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schafft und dafür 1178 € ausgegeben.

Wie immer haben uns die Kirchenverwaltung

und die Diözese dabei finanziell

unterstützt.

Veraltete und unansehnlich gewordene

Bücher haben wir aussortiert. Wir werden

diese allen Interessierten auf den Flohmärkten

beim Sommer- bzw. Herbstfest

anbieten.

Der dabei erzielte Erlös wird natürlich für

den Kauf von neuen Medien verwendet.

Auch in der Bücherei können laufend

preiswerte Flohmarktbücher erworben

werden.

Im folgenden einige Buchempfehlungen,

die wir für Sie „erlesen“ haben:

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Lissabonner Str. 17a

Tel.: 0931/6 09 20

Fax: 0931 / 66 22 59

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- Die in München und Italien spielenden

Krimis von Felicitas Mayall.

- Die Eifelkrimis von Jacques Berndorf

- Und die (Jugend)-Krimis von Krystyna

Kuhn, die übrigens in Würzburg geboren

ist und im Spessart lebt.

Fragen Sie uns danach.

Zum Schluss einige wichtige Ankündigungen:

Der Einkehrtag der Kommunionkinder

findet in diesem Jahr am 14. März statt.

Traditionell wird die Bücherei an diesem

Nachmittag für die Kommunionkinder

und –eltern eine kleine Buchausstellung

veranstalten. Hier können Buchgeschenke

für die Kommunion, und natürlich

auch für andere Gelegenheiten, bestellt

werden.

Außerdem stehen zum Verkauf: Gebet-

lebensKreise

seite 9 | februar 2009

bücher und Hüllen dazu, Rosenkränze,

Gebetswürfel und Kommunion-Glückwunschkarten.

Dasselbe Sortiment bieten wir für die

ganze Gemeinde am Sonntag, 15. März,

nach dem 10.00-Uhr-Gottesdienst an.

Wir freuen uns auf Ihren zahlreichen

Besuch.

Am Rosenmontag, 23. Februar, und am

26. Februar bleibt die Bücherei wegen

der Faschingsferien geschlossen.

Nach den Schülergottesdiensten am Freitag

ist die Bücherei stets geöffnet.

Ihr Büchereiteam


Aktuelles unterm Windrad

Abendrast 2009

jeden Dienstag, von 19.15 – 19.45 Uhr

in St. Hedwig, Gut Heuchelhof.

Auch 2009 ist jeweils am 1. und am 3.

Dienstag im Monat Zeit zum Innehalten,

zum Gebet, zum Singen und zur Stille am

Übergang des Tages in den Abend.

Im Februar herzliche Einladung: Dienstag,

03. Februar und 17. Februar.

Im März sind alle herzlich zum ökumenischen

Abendlicht eingeladen. Bitte beachten

Sie den Artikel auf der Mittelseite

des Pfarrbriefes.

Gabriele Saft, Pastoralreferentin

Exerzitien im Alltag in der Fastenzeit

2009

In der geprägten Zeit vor Ostern bietet

es sich an, einen eigenen Übungsweg im

Glauben zu gehen und die Zeit vor Ostern

spirituell zu nutzen. Dazu sind die „Exerzitien

im Alltag“ eine Möglichkeit. Bewusst

bleiben Teilnehmende in ihrem Alltag.

Sie treffen sich jede Woche zu einem

Austausch- und Impulstreffen von etwa

1 ½ Stunden Dauer. An diesem Treffen

erhalten sie auch Impulse, Bibelworte

und Meditationen für die Woche. Daneben

nehmen sie sich jeden Tag zu Hause

30 Minuten Zeit für Stille, Gebet und

persönliche Betrachtung mit den Texten

und Bildern der Exerzitien. Einzelgespräche

bei der Leitung der Exerzitien können

diesen spirituellen Weg vertiefen.

In diesem Jahr werden zwei Gruppen

angeboten:

dienstags von 09.00 – 10.30 Uhr (mit

Pfarrer Alfred Kraus)

oder

mittwochs von 19.30 – 21.00 Uhr (mit PR

Gabriele Saft)

jeweils im Meditationsraum des Windrades,

Berner Straße 27.

Am Mittwoch, 11. Februar ist ein unverbindlicher

Informationsabend um 20.00

Uhr für alle Interessierten im Saal des

Windrads.

Bis spätestens Donnerstag, 12. Februar

bitten wir um verbindliche Anmeldung

zu den Exerzitien im Pfarrbüro von St.

Sebastian, Tel. 69777. Bitte geben Sie

Namen und Telefonnummer an.

Wir starten am Dienstag, 03. März bzw.

Mittwoch, 04. März zur angegebenen

Zeit.

Pfarrer Alfred Kraus, PR Gabriele Saft

Leben

ist der Pfarrbrief der katholischen

Pfarrgemeinde St. Sebastian im 38. Jahr.

Herausgeber Pfarrgemeinde St. Sebastian

V.i.S.d.P: Wolfgang Bullin

Redaktion Ulrike Steinhoff, Sigrid Bullin

Sekretariat Beate Korus

Anzeigen Norbert Moseler

Gesamtgestaltung Matthias Reimund

Druck Vinzenz-Werkstätten, Würzburg

Vertrieb Johann Loch-Karl, Gabriele Kielenbeck

Place de Caen 10, 97084 Würzburg

Auflage 4000 Exemplare;

erscheint ca. 6-wöchig;


Weltmissionssonntag

Einladung zum Solidaritätsessen am

Sonntag, 29. März 2009

Am Weltmissionssonntag läd der Eine-

Welt-Kreis St. Sebastian wieder zum

Solidaritätsessen ein.

Nach dem 10 Uhr Gottesdienst wird im

Pfarrsaal ein Kurzfilm über Kaffeeanbau

in Tansania gezeigt. Anschließend werden

wir gemeinsam verschiedene Käsespätzle

mit Salat zu Mittag essen.

Um Anmeldung im Pfarrbüro bis spätestens

Donnerstag, 26. März wird aus

organisatorischen Gründen gebeten.

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lebensKreise

seite 11 | februar 2009

Ladeninfo aus 2008

Nach Jahresabschluß 2008 freuen wir

uns mitteilen zu dürfen, dass der Eine–

Welt-Laden St. Sebastian im Jahr 2008

insgesamt 136 Pfund Tansania Partnerkaffe

verkauft hat. Dies bedeutet, dass

neben dem Lieferantenpreis durch den

Solibeitrag 51,87 Euro zusätzlich direkt

für soziale Aufbauarbeit nach Tansania

geht.

Allen treuen Kunden, die dazu beigetragen

haben, sagen wir herzlichen Dank!

Für den Eine-Welt-Kreis

Elisabeth Reimund

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Jahresrückblick 2008

Januar

6. Insgesamt 7385,27 Euro ersingen die

61 Sternsinger, die in der Pfarrei St. Sebastian

unterwegs sind, an diesem Tag;

Empfänger ist die „St. Mark School of the

Deaf Bwanda“ in Masaka/Uganda.

13. Im Sonntagsgottesdienst um 10 Uhr

stellen sich die Erstkommunionkinder der

Pfarrgemeinde vor.

20. Weihbischof Helmut Bauer spendet 35

jungen Christen, die sich intensiv darauf

vorbereitet haben, in der Pfarrkirche das

Sakrament der Firmung.

Februar

9. Der erstmals angebotene Besinnungstag

für die ehrenamtlichen Mitarbeiter/

innen der Pfarreiengemeinschaft zählt 59

Teilnehmer; „Fastenzeit - ein Weg in die

Freiheit“ lautet das Thema der Veranstaltung

im Windrad.

11. Die deutschen Bischöfe, die ihre Frühjahrsvollversammlung

in diesem Jahr in

Würzburg abhalten, feiern im Kiliansdom

Eucharistie.

Zeit ist das Thema der ökumenischen

Abendliturgie „Abendlicht“ in St. Hedwig,

die an diesem Abend startet.

12. Auf Einladung des Frauenkreises I

gibt Liedermacherin Stefanie Schwab ein

Konzert im Pfarrsaal.

März

2. Zehn Familien sind der Einladung zum

Nachmittag für Taufeltern gefolgt.

4. „Gottes Weisheit schenkt neues Verstehen“

ist das Thema des Weltgebetstags

der Frauen, zu dem die Frauenkreise

nach St. Hedwig eingeladen haben.

9. Der Eine-Welt-Kreis gestaltet den 10-

Uhr-Gottesdienst und lädt anschließend

zum Fastenessen mit Eintöpfen aus aller

Welt ins Pfarrheim.

9. –13. Über Frauenhandel und Zwangsprostitution

informiert die Ausstellung

„Ohne Glanz und Glamour“, zu der die

Schwestern vom Guten Hirten und das

Jugendbegegnungshaus Windrad einladen.

16.-22. Mit dem Buch Jeremia befassen

sich die Teilnehmer der diesjährigen

Bibel- und Fastenwoche.

21. Früh um vier Uhr fit sein heißt es

für die Teilnehmer der Nachtwache am

Karfreitag. Zu diesem „etwas anderen

Angebot zu einer etwas anderen Zeit“

haben Pastoralreferentin Gabi Saft und

Praktikant Christian Kern eingeladen;

zehn Jugendliche und drei Erwachsene

folgen der Einladung.

23. Gerne angenommen wird wieder das

von fleißigen Helfern vorbereitete Osterfrühstück

nach der frühmorgendlichen

Auferstehungsfeier am Ostersonntag.

24. Mit schwungvollen modernen Liedern

beginnt für die Besucher des 10-Uhr-

Gottesdienstes der Ostermontag.

29. Der bisherige Pfarrer der Gethsemane-Gemeinde,

Jörg Breu, der auf eine andere

Stelle wechselt, wird verabschiedet.

April

5./6. Die bundesweite Eröffnung der „Woche

für das Leben“ findet in diesem Jahr

in Würzburg statt.

6. 39 Jungen und Mädchen feiern ihre

Erstkommunion, auf die sie sich unter

dem Leitwort „Ich bin der Weinstock, ihr

seid die Rebzweige“ intensiv vorbereitet

haben.

19/20. „Freunde fürs Leben – Petrus,


Jesus und ich …“ ist das Thema der ökumenischen

Kinderbibeltage in der Gethsemanekirche.

26. Als Dank für ihren Dienst und zum

Informationsaustausch sind die Pfarrbriefausträger/innen

zum Frühstück in

den Gemeindesaal der Gethsemanekirche

eingeladen.

27. Aufeinander zugehen, voneinander

wissen und gemeinsam feiern – ganz im

Zeichen der Pfarreiengemeinschaft steht

der traditionelle Bittgang nach Rottenbauer.

Mai

1. Auch in diesem Jahr unterstützt die

Pfarrei das Maibaumfest des Bürgervereins.

Am Fest Christi Himmelfahrt gestaltet die

Singgruppe der Banater Schwaben die

lebensKreise

seite 13 | februar 2009

erste feierliche Maiandacht mit.

4./10./11. „Geistreich – Pfingsten für junge

Menschen“ nennt sich ein Angebot zur

Vorbereitung auf das Fest des Heiligen

Geistes. An insgesamt drei Nachmittagen

bzw. Abenden nähern sich die Teilnehmer

auf kreative Weise dem Festgeheimnis.

6. Der Frauenkreis I von St. Sebastian

und die Frauenzeit von St. Josef gestalten

gemeinsam eine Maiandacht in der

Hedwigskirche.

7. Die Kirchenverwaltungen von St. Josef

und St. Sebastian tagen gemeinsam,

beraten und beschließen über die ihre

Zuständigkeiten betreffenden Teile des

Kooperationsvertrags und bilden einen

gemeinsamen Finanzausschuss für die

Pfarreiengemeinschaft.

18. Die Blaskapelle St. Sebastian begleitet

musikalisch eine gemeinsame Maiandacht

beider Pfarrgemeinden im Außenbereich

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von St. Hedwig

21.-25. In Osnabrück findet der 97. deutsche

Katholikentag statt; das Leitwort

lautet: „Du führst uns hinaus ins Weite“.

Juni

1. Mit einem ökumenischen Gottesdienst

wird das ökumenische Sommerfest

eröffnet, das rund um die Gethsemanekirche

stattfindet. Das Motto „Auf/Aus

gutem Grund“ verweist auf den zehnten

Jahrestag der Grundsteinlegung für das

Gotteshaus.

6. Die Pfarrjugend lädt alle Jungen und

jung Gebliebenen zur Ü-30-Fete ins Point;

das Thema heißt „Jugendsünde“.

8. Zu Sekt, Saft und Gebäck bittet das

Büchereiteam im Anschluss an den

10-Uhr-Gottesdienst; Anlass ist das

30-jährige Bestehen der Pfarrbücherei

St. Sebastian. Im Gottesdienst, den das

Büchereiteam mit vorbereitet hat, dankt

Place-de-Caen 6

97084 Würzburg-Heuchelhof

Telefon 0931 / 6 97 55

Telefax 0931 / 66 28 92

Pfarrer Kraus dem Team für seinen

Dienst.

Musik, Spaß und Bewegung bietet dann

am Abend das Konzert der schwedischen

Band „Snoesvanget“ im Windrad, die inzwischen

schon ein Stammpublikum hat.

10.-16. Im Gemeindesaal der Gethsemanekirche

wird die Wanderausstellung

„Russlanddeutsches Haus“ gezeigt. Die

Ausstellung, die das Verständnis für und

die Kommunikation mit Russlanddeutschen

fördern will, wird von St. Sebastian

mitgetragen.

14. Einen erlebnisreichen Tag haben die

Teilnehmer der vom Frauenkreis I organisierten

Tagesfahrt zum Franziskusweg in

der Rhön.

20./21. Die Pfarrgemeinderäte von St.

Josef und St. Sebastian sowie das Pastoralteam

treffen sich zu einer Klausur

in der Erwachsenenbildungstätte „Klaus

von Flüe“ in Münsterschwarzach. Unter

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anderem erarbeiten die 15 Teilnehmer ein

Leitbild für die Pfarreiengemeinschaft.

27. Die Band „Taktwechsel“ gibt in St.

Hedwig ein Benefizkonzert zugunsten des

„Bundesverbands Schädel-Hirnpatienten

in Not e.V.“.

Juli

7. Das Leitwort des 97. Deutschen Katholikentags

vom 21. bis 25. Mai in Osnabrück

„Du führst uns hinaus ins Weite“

steht auch über der Ewigen Anbetung in

St. Sebastian; erstmals gibt es auch ein

eigenes Angebot für die Vorschulkinder

der Kindergärten.

17. Die Pfarrgemeinderäte von St. Josef

und St. Sebastian treffen sich zum Grillabend

auf der Terrasse des Pfarrheims.

19. Trotz nicht gerade idealer Wetterbedingen

macht sich ein gutes Dutzend

Unentwegter von St. Hedwig aus auf zur

Radwallfahrt nach Retzbach.

20. In den Sonntagsgottesdiensten wird

die Nachfolgeaktion von „Heizen Sie St.

Sebastian ein“ vorgestellt. Unter dem

Motto „Entdecke St. Se Bastian“ sollen

einzelne pastorale Projekte gefördert

werden; die Bitte um Zeltlagerpatenschaften

erbringt insgesamt 2370 Euro.

Am Abend lädt das Windrad zu einem

Konzert mit „Wolfgang Buck und Band“.

August

3.-9. „Abenteuer mit Kapitän Einauge“ erleben

im Odenwald die 64 Teilnehmer des

Zeltlagers der Jugend, die ausdrücklich

den Zeltlagerpaten und ihrem Küchenteam

Dank sagen.

September

13. Auch die Wallfahrt nach Dettelbach

steht in diesem Jahr unter dem Katholikentagsmotto

„Du führst uns hinaus ins

Weite“.

20. Im Kiliansdom wird Pastoralpraktikant

Christian Kern zum Diakon geweiht.

21. „Von der Quelle bis zum Brunnen“ ist

lebensKreise

seite 15 | februar 2009

das Thema des Herbstfestes im Gutshof.

Da das Wasser auch von oben reichlich

fließt, muss zumindest der Gottesdienst

in die Hedwigskirche verlegt werden.

Christian Kern verabschiedet sich von der

Gemeinde, weil er sein Studium in Rom

fortsetzt.

Oktober

2. Die Innenstadt-Gemeinden laden

wieder zur ökumenischen „Nacht der offenen

Kirchen“ und bieten ein vielfältiges

Programm.

5. Im Gottesdienst werden 15 neue

Ministranten und Ministrantinnen in ihren

Dienst eingeführt. So viele neue Helfer

am Altar gab es schon lange nicht mehr.

11. Das Dekanat Würzburg-Stadt und das

evangelisch-lutherische Dekanat Würzburg

laden zur ökumenischen Wallfahrt

vom Vierröhrenbrunnen zur Festung

Marienberg.

18. Informationen über den Stand der

Pfarreiengemeinschaft und die nächsten

Schritte sowie die Möglichkeit, darüber

ins Gespräch zu kommen, gibt es bei

einer Pfarrversammlung, bei der auch

bestens für das leibliche Wohl gesorgt ist.

26. Stücke aus vier Musicals präsentiert

der Kinder- und Jugendchor Rottenbauer

bei seinem Konzert in St. Hedwig.

November

8. Engagierte Helfer sorgen dafür, dass

alle, die es möchten, zum Krankensalbungsgottesdienst

gelangen und die

Gottesdienstbesucher anschließend mit

Kaffe und Kuchen bewirtet werden.

23. „Entdecke St. Se Bastian“ heißt es

wieder im Sonntagsgottesdienst. Es

werden Spender für Weihnachtspäckchen

gesucht, die der Nikolaus beim Adventssingen

an die Kinder verteilen kann.

26. Zum Informationsaustausch und zur

Terminabsprache treffen sich Vertreter

der Gruppen der Pfarrei beim Gemeindeforum

im Windrad.


29. Zum Dank für ihr Engagement sind

die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen der

Pfarrei zum Taktwechsel-Konzert in der

Pfarrkirche und zum Imbiss eingeladen.

30. Im 10-Uhr-Gottesdienst stellen sich

die Firmbewerber der Gemeinde vor. Unter

dem Leitwort „Entdecke das Feuer in

dir“ bereiten sich 23 Jugendliche auf den

Empfang des Firmsakraments vor.

Dezember

5. Beim abendlichen Adventssingen auf

dem Place de Caen verteilt der Nikolaus

dank der Spendenaktion rund 150 Päckchen

an Kinder.

Am gleichen Abend treffen sich die Pfarrgemeinderäte

von St. Josef und St. Sebastian

zum Besuch der Palliativ-Station

des Juliusspitals und Gespräch mit Pfarrer

Die Kreuzwegandachten finden in der

Fastenzeit dienstags statt und beginnen

jeweils um 18.00 Uhr, wie gewohnt in

St. Sebastian. Erster Termin ist am 3.

März, letzte Andacht am 31. März. In der

Karwoche findet keine Kreuzwegandacht

statt.

Fastenandachten sind an folgenden

Bernhard Stühler sowie zum anschließenden

gemütlichen Beisammensein.

6. Mittags wird gleichzeitig in Rom und

Würzburg bekannt gegeben, dass Papst

Benedikt XVI. den Miltenberger Pfarrer

Ulrich Boom zum Weihbischof in Würzburg

ernannt hat.

7. Im Anschluss an einen Familiengottesdienst

in St. Hedwig findet im Gut

Heuchelhof der traditionelle Advents- und

Christbaummarkt statt.

14. Die Gethsemane-Gemeinde lädt zu

Gottesdienst und Empfang anlässlich der

Amtseinführung von Max von Egidy als

erster Pfarrer der Gemeinde.

23. Die ökumenische Kindermette am

Nachmittag findet in diesem Jahr in der

Gethsemanekirche statt.

Wolfgang Bullin

Kreuzweg- und Fastenandachten

in der Fastenzeit

Sonntagen geplant: 8., 15., 22. und 29.

Ökumenischer Frauentag

für Körper, Geist und Seele

Samstag, 25. April 09, 10:00 bis 16:00 Uhr

in Gethsemane

Referentin: Gabriele Saft, Pastoralreferentin

März. Die Andachten beginnen um 18.00

Uhr und werden in der Marienkapelle von

St. Sebastian gefeiert.

Bußgottesdienst ist am Palmsonntag,

5. April, ebenfalls um 18.00 Uhr in St.

Sebastian.

Information und Anmeldung bei

Maria Schubert Tel.: 67349 oder Gisela Selbach Tel.: 68384


Termine

Bibel-Glaube-Leben

Die Treffen beginnen um 20.00 Uhr und

finden im Meditationsraum im Jugendbegegnungshaus

Windrad statt.

Donnerstag, 12. März

Erstkommunion

Elternabend für die Eltern der Erstkommunionkinder:

Mittwoch, 11. Februar,

20.00 Uhr im Pfarrsaal „Den Kirchenraum

entdecken“.

GruppenleiterInnentreffen: Dienstag, 17.

Februar, 20.00 Uhr im Pfarrsaal.

Schülergottesdienst für die Erstkommunionkinder:

Freitag, 20. Februar, 17.00 Uhr

in der Kirche.

leben(s)Planung

seite 17 | februar 2009

GruppenleiterInnentreffen: Dienstag, 10.

März, 20.00 Uhr Uhr im Pfarrsaal.

Schülergottesdienst für die Erstkommunionkinder:

Freitag, 13. März, 17.00 Uhr in

der Kirche.

Kommunionnachmittag: Samstag,

14. März, 14.00 Uhr - 17.00 Uhr im Pfarrzentrum

St. Sebastian.

GruppenleiterInnentreffen: Dienstag, 24.

März, 20.00 Uhr im Pfarrsaal.

Bußkatechese und Beichte: Samstag, 28.

März, 09.30 Uhr - 11.30 Uhr Bußkatechese,

14.30 Uhr - 17.00 Uhr Beichtgespräche

im Pfarrzentrum St. Sebastian.

Einführung in die Karwoche für Familien:

Freitag, 03. April, 17.00 Uhr in St. Hedwig

- Kirche im Gut Heuchelhof, anschließend

Basteln von Palmstangen für die Palmprozession,

Sonntag, 05. April.

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Frauenkreis I

Gäste sind herzlich willkommen. Bitte

beachten Sie in jedem Fall den aktuellen

Wochenplan.

Dienstag, 17. Februar, 19.30 Uhr im

Clubraum. „Würzburger Missionare in

Brasilien, Bolivien, Chile“. Referentin: Frau

Christiane Hetterich

Freitag, 06. März, Weltgebetstag der

Frauen in der Gethsemanekirche. Bitte

beachten sie den Beitrag auf den ökumenischen

Mittelseiten dieses Pfarrbriefes.

Dienstag, 17. März, 19.30 Uhr im Clubraum.

„Alles Maria“ - (gemeinsam mit

Frauenkreis II) ein evang. Blick auf die

drei Marien im NT. Referentin: Frau Jutta

Wachter-Claussen.

Frauenkreis II

Samstag, 14. Februar, Frauenkreis II-Tag

auf der „Vogelsburg“: „Ich bin schön und

gut!“ Referentin: Irene Schneider/Dipl.

Theol., Gestalttherapeutin. Anmeldungen:

Anneliese Schäflein

Freitag, 06. März, Weltgebetstag der

Frauen in der Gethsemanekirche. Dienstag,

17. März, 19.30 Uhr im Clubraum.

„Alles Maria“ - Ein evangelischer Blick auf

die drei Marias im Neuen Testament“.

Referentin: Frau Jutta Wachter-Claussen.

Gemeinsame Veranstaltung mit dem

Frauenkreis I.

Donnerstag, 02. April, 20.00 Uhr im

Clubraum. „Meinen Biorhythmus finden“.

Referentin: Maria Schubert/Physiotherapeutin

(Bitte Decke und bequeme

Kleidung mitbringen!)

Katholische Pfarrei St. Sebastian

Würzburg - Heuchelhof, Place de Caen 10

Pastoralteam: Alfred Kraus, Pfarrer, Johann Loch-Karl, Diakon,

Ulrike Steinhoff, Gemeindereferentin,

Gabriele Saft, Pastoralreferentin,

Pfarrbüro: Gabriele Kielenbeck, Beate Korus

Gremien: Pfarrgemeinderat, Wolfgang Bullin. Kirchenpfleger, Wolfgang Seufert

Gottesdienstzeiten : Gottesdienstzeiten (Winterzeit ab 27.10.2008)

Sonntag: 08.30 Uhr und 10.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Sebastian

Montag: 18.00 Uhr Pfarrkirche St. Sebastian

Dienstag: 08.00 Uhr Kirche St. Hedwig

Donnerstag: 18.00 Uhr Pfarrkirche St. Sebastian

Freitag: 18.00 Uhr Pfarrkirche St. Sebastian

Öffnungszeiten Pfarrbüro: Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag von 09.00 bis 12.00 Uhr

Dienstag und Donnerstag von 16.30 bis 18.00 Uhr

Telefon: 0931 / 6 97 77 Fax: 0931 / 66 658 067 eMail : st-sebastian.wuerzburg@bistum-wuerzburg.de

Internet: http:\\www.st-sebastian-wuerzburg.de

Spendenkonto bei der Sparkasse Mainfranken Würzburg: Kto: 1 30 00 11 BLZ: 790 500 00

Änderungen entnehmen Sie bitte dem Wochenplan oder dem Aushang im Kirchenfoyer.


Seniorenkreis

Zu jeder Veranstaltung sind Interessenten

herzlich willkommen! Keine Voranmeldung.

Bei allen Fahrten ist telefonische

Anmeldung erforderlich. Telefonnummer

66 21 78.

Donnerstag, 12. Februar, 14.00 Uhr

Treffen im Clubraum mit Märchen von

Andersen.

Donnerstag, 19. Februar, 15.00 Uhr Faschingsfeier

im Stadtteilzentrum mit dem

„Melodie Trio“.

Donnerstag, 05. März, 14.00 Uhr Gebetsandacht

um geistliche Berufe, anschließend

Treffen im Clubraum mit Lesung:

„Zweimal getauft?“ (Jutta Nüdling).

Donnerstag, 12. März, 14.00 Uhr Treffen

im Clubraum mit heiterem Gedächtnistraining.

Donnerstag, 19. März, 14.00 Uhr Treffen

im Clubraum. Ostseekreuzfahrt Teil I:

Von Kiel über Stockholm nach Helsinki.

Referent: Herr Wolfgang Fley.

Donnerstag, 26. März, 14.00 Uhr Treffen

im Clubraum. Ostseekreuzfahrt Teil II:

Von Helsinki nach Tallin und St. Petersburg.

Referent: Herr Wolfgang Fley.

Donnerstag, 02. April, 14.00 Uhr Gebetsandacht

um geistliche Berufe. Anschließend

wird das Buch: „Wie wir uns

fanden“ vorgestellt. Eine Sammlung von

Erfahrungsberichten einiger Senioren im

Dekanat.

Termine Jugend

Freitag, 06. Februar, ab 18.00 Uhr Jugenddisco

im Point

Donnerstag, 12. Februar, 19.00 Uhr !!!

Leiterrunde im Jugendbegegnungshaus

Windrad, Schwerpunkt und Vorstellung

der „Aktion Stolpersteine“.

Freitag, 13. Februar, ab 20.00 Uhr „Älternparty“

im Point.

Samstag, 14. Februar, ab 14.00 Uhr Putztag

im Jugendheim und im Point.

Sonntag, 15. Februar, 19.00 Uhr in St.

leben(s)Planung

seite 19 | februar 2009

Hedwig „Du darfst – Spirit einmal anders

…“ - „Zum Valentinstag – nicht nur für

Verliebte“ oder „Das hat die Welt noch

nicht gesehen.“

Donnerstag, 19. März, 20.00 Uhr Leiterrunde

im Jugendbegegnungshaus

Windrad.

Regelmäßige Angebote für Familien mit

Kindern

Kontakt: Gabriele Saft, Pastoralreferentin,

Tel. 69777 oder 66 38 00

Familiengottesdienst 2. Sonntag im

Monat:

Für klein und groß, für jung und alt:

08. Februar, 10.00 Uhr in St. Sebastian.

08. März, 10.00 Uhr in St. Sebastian

KINDERLITURGIE in St. Sebastian „Unter

einem guten Stern“

Jeweils am 4. Sonntag im Monat um

10.00 Uhr in St. Sebastian parallel zum

Hauptgottesdienst sind Kinder bis zur 3.

Klasse herzlich zu einer eigenen Wortgottesfeier

im Pfarrsaal eingeladen. Die

Kinder werden nach Beginn des Gottesdienstes

eingeladen mit dem Stern und

der Kinderliturgieleiterin in den Pfarrsaal

zu gehen. Zum Danklied und zum Segen

kommen die Kinder in die Kirche zurück.

Nächste Kindergottesdienste: 22. Februar

und 22. März. Im Mittelpunkt der Feiern

steht Jesus und sein Leben. Am 22.

Februar dürfen die Kinder kostümiert

kommen.

Interessierte, die einmal die

Vorbereitung und Feier kennen

lernen möchten, können sich bei PR

Gabriele Saft informieren

(Tel. 69777).


Sternsinger 2009

Die Sternsinger und Sternsingerinnen

der Pfarrei St. Sebastian brachten

auch in diesem Jahr den Segen

von Haus zu Haus. Ihnen gilt ein

herzlicher Dank für ihren Einsatz.

Die Sternsinger haben sich über jene gefreut,

die ihre Türen öffneten, den Segen

erbaten und Geld spendeten. So können

wir in diesem Jahr der Gehörlosenschule

in Masaka in Uganda eine Summe von

7415,39 Euro zukommen

lassen, die sie dringend für den Neubau

von Klassenräumen benötigt. Herr Ehrenreich,

der im Aussendungsgottesdienst

über seine Erfahrungen in Uganda und

die Situation Gehörloser in Afrika berichtete,

freut sich über die Solidarität der

Kinder und Jugendlichen der Pfarrei St.

Sebastian.

Doch auch all den Spendern und Spenderinnen

gilt es Dank zu sagen, da sie

die Kinder in Uganda durch ihre Spende

unterstützen.

Dank auch an jene, die die Aktion mit

vorbereitet haben. An Gudrun Heid,

Lehrerin

an der

Gehörlosenschule,

die

in dem

Aussendungsgottesdienstgedolmetscht

hat.

Dicken

und genussvollen

Dank

an die

Köchinnen,

die

für das

leibliche

Wohl

gesorgt

haben.

Eine Sehnsucht, eine Vision verändert die

Welt, im Großen und im Kleinen und sie

beginnt mit dem ersten Schritt. Ihr Kinder

und Jugendliche: Wagt an Dreikönig

buchstäblich immer wieder diesen Schritt

aufs Neue, ohne zu wissen, was euch

begegnet.

Dankeschön!

Ulrike Steinhoff, Gemeindereferentin


„Du darfst …

Spirit einmal anders“

- für Jugendliche und junge Erwachsene

15. Februar 2009

von 19.00 Uhr - 20.00 Uhr in St. Hedwig

Lieder hören – nicht nur rein-, sondern ... inhören!

Texte verstehen – sich von der Musik und den Stimmen mitnehmen lassen, um

Sehnsucht, Liebe und Hoffnung zu teilen.

Mehr verstehen und erleben, was Dich und mich angeht ... oder vielleicht ...

auch nicht ... !

„Zum Valentinstag –

nicht nur für Verliebte“

oder

„Das hat die Welt noch nicht gesehen.“

jugendLeben

seite 21 | februar 2009

Angela Korus, Mona Kühn, Pastoralreferentin Gabriele Saft , Gemeindereferentin Ulrike Steinhoff

Älternparty im Point - Humba -

Humba ....!

Zum dritten Mal gestaltet die Leiterrunde

eine Party für etwas „Ältere“

im Point. Diesmal ist das Motto

durch die Faschingszeit geprägt.

Wenn Sie also auch in diesem Jahr das

Tanzbein zu „Ihrer Musik“ schwingen

möchten, sich dem Wettbewerb:

„Die schönste und ideenreichste Verkleidung“

stellen möchten, dann sind Sie

eingeladen, am Freitag, 13.02.2009, ab

20.00 Uhr im Point mit uns zu feiern. Versprochen

ist jetzt schon: Faschingsmuffel

werden nicht überfordert.

Ihre eigene Musik können Sie natürlich

wieder mitbringen oder auch Musikwünsche

per Mail an folgende Mailadresse

schicken:

ulrike.steinhoff@bistum-wuerzburg.de

Wir versuchen unser Möglichstes zu tun.

Wir freuen uns auf die Feier und auf

die Begegnungen! In diesem Sinne ein

dreifaches ...!

Ulrike Steinhoff und die Leiterrunde


Entdecke das Feuer in dir

23 Jugendliche aus unserer Pfarrei

haben am Samstag, 24. Januar

2009, durch Weihbischof em.

Helmut Bauer das Sakrament der

Firmung empfangen.

In seiner Ansprache an die Firmlinge, zu

denen auch elf Jugendliche aus Heidingsfeld

und zwei aus Aub gehörten, forderte

Bauer dazu auf, sich in die „Sonne des

Heiligen Geistes“ zu stellen. Ohne den

Heiligen Geist und seine Lebenskraft

könnten wir Menschen keine Christen

sein, und dazu gehöre auch, das Feuer

und die Begeisterung für die Sache Jesu

weiterzugeben. Der Weihbischof legte

den Jugendlichen ans Herz, dieses Feuer

zu hüten durch ein Leben als betender

Für Ihre Augen

ist uns kein

Weg zu weit.

Der mobile

Optiker Service.

Unser Abele Mobil kommt nach vor–

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Bestimmung der Glasstärke und für

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Anzeigen für den Kath. Pfarrbrief St. Sebastian

Mensch, durch den Gottesdienst der

Gemeinde und durch die Erfahrung von

Gemeinschaft in der Familie Gottes.

Begonnen hatte die Firmvorbereitung

im September 2008. Unter dem Motto

„Entdecke das Feuer in dir“ machten sich

die Jugendlichen auf den Weg, um mit

dem Firmteam Pastoralreferentin Gabriele

Saft, Diakon Johann Loch-Karl, Edda

Wenzel, Anneliese Wasitschek, Sabrina

Schultes und Sigrid Bullin herauszufinden,

wo in ihrem Leben das Feuer des

Glaubens, das Feuer des Heiligen Geistes

brennt, wie Jesus und der Glaube an

ihn für junge Menschen von heute ein

Wegweiser für gelingendes Leben sein

können. Bei einem Aktionstag im Hochseilgarten

auf dem Volkersberg erlebten

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die Teilnehmenden im Oktober, wie

viel Lebensenergie in jedem Einzelnen

steckt. Beim „Gang durchs Feuer“ bzw. in

luftigen Höhen spürten alle wie hilfreich

es ist, von einer Gemeinschaft getragen

und angefeuert zu werden. Das gemeinsame

Grillen und der stimmungsvolle

Ausklang am Lagerfeuer trugen dazu bei,

dass dieser Tag zu einem Höhepunkt der

Vorbereitungszeit wurde.

Bei sozialen Aktionen in unserer Pfarrei

wurden die Firmbewerber aufgefordert,

tatkräftig mit anzupacken, wenn sich eine

christliche Gemeinde für Notleidende

und Hilfsbedürftige einsetzt. Waren auch

die Angebote zunächst noch fremd und

die Firmbewerber etwas zurückhaltend,

so war es doch eine übereinstimmende

Erfahrung, dass es Freude macht, anderen

zu helfen und dies in Gemeinschaft

tun zu können. Die Jugendlichen sammelten

Lebensmittel und halfen bei der

Essensausgabe der Tafel, sie machten

glaubensLeben

seite 23 | februar 2009

den Garten der Kindertagesstätte Gut

Heuchelhof winterfest, sie begleiteten

Alte und Gehbehinderte zum Krankensalbungsgottesdienst

und halfen bei der

Sternsingeraktion in St. Sebastian mit.

Auch Besinnung, gemeinsames Singen

und Beten kamen in der Zeit der Vorbereitung

nicht zu kurz. So gestalteten die

Firmlinge einen Gottesdienst „Advent

- das innere Feuer achten“ und stellten

sich dabei auch der Pfarrei vor. Sie feierten

einen Bußgottesdienst, der unter dem

Motto „Reinigendes Feuer“ stand.

Um die Gemeinschaft der vergangenen

Monate noch einmal erfahrbar zu machen

und zu vertiefen, gibt es Nachtreffen am

4. Februar unter dem Motto „Das Feuer

weitergeben“. Hier wird auch die Spende

an die Kinderkrebsstation Regenbogen

übergeben. Im Sommer ist als weitere

Weggemeinschaft ein Grillabend mit allen

Neugefirmten hinterm Windrad geplant.

Die Gefirmten von St. Sebastian:

Billy Fabian,

Cichon Franziska,

Duro Theresa,

Frank Sonja,

Fuchs Patrick,

Gaska Sabrina,

Götz Katharina,

Helmerich Simon,

Hofmann Marina,

Hudalle Mirjam,

Ionita Maurice,

Koch Jonas,

Koczy Christine,

Mildenberger Anna,

Popp Patricia,

Reimund Isabella,

Schulgowski Ingrid,

Schwan Irina,

Varga Daniel,

Wenzel Katharina,

Wodarczyk Sebastian,

Ziegler Nico.


Die kurzen Ich-bin-Worte aus dem

Johannes-Evangelium sind gläubigen

Menschen meist vertraut. Doch

selbst für nicht kirchlich sozialisierte

Menschen haben sie oft noch

eine prägende Kraft.

Die Brot-, Licht- und Weg-Worte findet

der Evangelist in der Überlieferung

der sog. "Herrenworte" vor. Johannes

gesellt ihnen die theologischen Begriffe

Auferstehung, Leben und Wahrheit bei

und nimmt mit den Bild-Reden (Hirt und

Schafe; Weinstock und Reben) auch die

Gemeinschaft der Gläubigen in den Blick.

An Jesus als "das Licht der Welt" zu

glauben heißt, neu sehen lernen zu

dürfen: sich selbst, die anderen und

die Welt - und zwar in dem Licht, das

Jesus selbst ist. Was Jesus ist, erweist

sich letztlich in dem, was er für mich ist:

Nahrung (Brot), Orientierung (Weg), Sinn-

Erhellung (Licht), Öffnung ins Freie (Tür).

Im Passions- und Ostergeschehen haben

die Ich-bin-Worte ihr Ziel und ihren Grund

- so wie unser Glaube.

Sehen lernen | Draußen und drinnen |

Gute Hirten - schlechte Hirten | Glauben

im Angesicht des Todes | Entwirrte

Herzen - diese Themen der diesjährigen

Bibelwoche deuten den Spannungsbogen

an, der die abendlichen Treffen durchziehen

wird.

Die kreative Begegnung mit der Bibel

und der Austausch eigener Erfahrungen

helfen den Teilnehmer/innen an der Bibel-

und Fastenwoche bei der Orientierung

für ihr persönliches christliches Leben.

Dabei zählt die Bereitschaft, sich selbst

vom Wort Gottes bewegen zu lassen viel

mehr als biblische oder gar theologische

Kenntnisse.

Ob und wie Sie fasten wollen, können

Sie völlig frei entscheiden, das Fasten ist

keine Teilnahmebedingung. Selbstredend

„Ich bin - „

- sieben Wo

a

Johannes-Eva

Bibel- & Fasten

in St. Seb

vom 05. bis 11. Apr


te Jesu

us dem

ngelium

woche

astian

il 2009

besteht die Möglichkeit, an

den liturgischen Feiern der

Karwoche in unserer Gemeinde

teilzunehmen und

auch auf diese Weise die

»Ich bin- « Zusagen Jesu

persönlich zu erfahren.

Die täglichen abendlichen

Treffen von ca. 2 Stunden

Dauer finden im Jugendbegegnungshaus

Windrad

im Gut Heuchelhof, Berner

Str. 27, statt.

Ein verbindlicher Informations-Abend

für alle

Teilnehmer/innen ist am

Montag, 23. März, um

glaubensLeben

seite 25 | februar 2009

19.00 Uhr im Jugendbegegnungshaus

Windrad (Berner Str. 27).

Dabei werden die genauen Termine für

die Treffen festgelegt und alle wichtigen

Informationen gegeben.

Ihre Anmeldung (und auch evtl. Rückfragen)

richten Sie bitte telefonisch an Hermann

Simon, Tel. 09 31 / 6 87 38 oder

Angelika Schmitt, Tel. 0931 / 66 21 28.

Für die inhaltliche und methodische Vorbereitung

der Abende sorgen als Team

Beate Korus, Angelika Schmitt, Georg

Leitner und Hermann Simon. Wir freuen

uns auf anregende und gelingende

Begegnungen.

Hermann Simon

Erstkommunionkatechese

2009

„Einen bunten Bogen

spannen“ Unter diesem

Motto steht in diesem

Jahr die Vorbereitung

für die Kinder auf ihrem

Weg zur Erstkommunion.

Mit einem großen Eröffnungstreffen

in der Kirche

hat diese Vorbereitungszeit

am 19. Dezember 2008 für

die Kinder und ihre Familien

begonnen. Gott schenkt

dem Noah, als Zeichen

seiner Verbundenheit mit

den Menschen, den Regenbogen.

Im Alten Testament

sagt Gott: „Immer dann,

wenn der Regenbogen am

Himmel erscheint, dann

denke ich an den Bund,

den ich mit den Menschen geschlossen

habe.“ Gott will mit den Menschen in

Freundschaft leben. Mit allem, was auf

der Erde lebt. Jesus bietet den Menschen

seine Freundschaft an. Beim letzten

Abendmahl sagt Jesus seinen Jüngern

zu, immer dann, wenn sie das gemeinsame

Mahl feiern, ist er da. Immer

dann, wenn sie das Brot brechen, ist er

anwesend. Jesus will mit den Menschen

verbunden sein, über Generationen und

Zeiten hinweg. Auf dieses Verbundensein

bereiten sich die Erstkommunionkinder

in den kommenden Wochen vor. Das

tolle an einem Regenbogen ist ja, dass er

ganz unterschiedlich bunt ist. Er hat viele

verschiedene Farben. Auch wir sind ganz

unterschiedlich, wir sehen verschieden

aus und doch glauben wir daran, dass

jede und jeder von uns zu dieser Freundschaft

eingeladen ist. So wurden die


Gruppenkinder beim Eröffnungstreffen

mit ihrem Namen aufgerufen. Ein ganz

besonderer Moment, sagt er doch aus:

Du hast hier in dieser Vorbereitungszeit

deinen Platz und darfst da sein. Danke

sei den Gruppenleiterinnen gesagt, die

sich für die Kinder Zeit nehmen, ihre Häuser

öffnen und die Kinder auf ihren Weg

intensiv begleiten. Auf dem gemeinsamen

Weg zur Erstkommunion können die

Kinder und GruppenleiterInnen sich näher

kennen lernen. Gott spannt einen Bogen

in den Himmel und auch wir können

untereinander einen Bogen der Freundschaft

spannen. Auf einige Termine, die

für die Eltern und Kinder wichtig sind,

möchte ich an dieser Stelle hinweisen, die

anderen Termine, besonders die Schülergottesdienste,

entnehmen Sie bitte der

Termintafel. Am Mittwoch, 11. Februar,

findet um 20.00 Uhr im Pfarrsaal St.

Sebastian ein Elternabend zu dem Thema

„Den Kirchenraum entdecken“ statt. Alle

Eltern sind herzlich zu diesem Abend eingeladen.

Am Samstag, 14. März, treffen

sich die Eltern mit ihren Kindern zu dem

gemeinsamen Kommunionnachmittag im

Pfarrzentrum St. Sebastian. Die Veranstaltung

beginnt um 14.00 Uhr und endet

um ca. 17.30 Uhr. Die Eltern erhalten an

diesem Nachmittag weitere Informationen

über die Erstkommunionvorbereitung,

und die Kommunionkinder werden

in dieser Zeit durch die JugendgruppenleiterInnen

betreut. Nach gemeinsamem

Kaffe und Kuchen gestalten die Eltern

zusammen mit ihren Kindern die Erstkommunionkerze.

Am Samstag, 28. März,

sind alle Erstkommunionkinder von 09.30

Uhr - 11.30 Uhr zur Bußkatechese ins

Pfarrheim eingeladen. Am Nachmittag

von ca. 14.30 Uhr - 17.00 Uhr haben die

Kinder die Möglichkeit zum Beichtgespräch.

In einer gesonderten Einladung


erhalten die Erstkommunionkinder und

ihre Eltern weitere Informationen über

diese Veranstaltungen. Am Freitag, 03.

April, bietet Pastoralreferentin Gabriele

Saft eine Einführung in die Karwoche

für Familien an. Alle Erstkommunionkinder

und ihre Familien sind herzlich zu

diesem Treffen eingeladen. Der Beginn

ist um 17.00 Uhr in St. Hedwig, Kirche im

Gut Heuchelhof, an der Berner Straße.

Wie ein Lauffeuer hatte sich die Nachricht

vom Kommen des hl. Nikolaus zum

Abschluss des Adventssingens verbreitet.

Daher staunte auch er nicht schlecht, als

er die vielen Kinder sah, die gespannt auf

ihn warteten. Ein mulmiges Gefühl, dass

die rund 150 prall gefüllten Päckchen, die

er mitgebracht hatte, nicht für alle Kinder

ausreichen würden, überkam ihn. Peinlich,

dass er sich so arg verschätzt hatte!

Doch was ihn noch mehr verärgert hatte,

war die Disziplin- und Rücksichtslosigkeit

mancher Jugendlicher und Erwachsener

bei der Päckchenverteilung. Der arme Nikolaus

und seine Helfer waren durch den

zügellosen Ansturm völlig überfordert.

Vielleicht bringt er nächstes Mal doch

noch den Knecht Ruprecht mit, der mit

seiner Rute und dem Kettengerassel für

Ruhe und Ordnung sorgen wird.

Allerdings war er sehr froh über die

Fundraisingaktion, die St. Se Bastian für

die Geschenkpäckchen am Christkönigsfest

im Gottesdienst veranstaltet hatte.

Es kamen insgesamt 750 Euro zusammen,

und da der Wert der einzelnen

Päckchen, dank einiger Sachspenden von

Privatpersonen und der Firma Trabold,

den Betrag von 5 Euro doch nicht erreicht

hatte, blieb noch Geld fürs nächste Jahr

übrig.

glaubensLeben

seite 27 | februar 2009

Anschließend werden Palmstangen für die

Palmprozession am Sonntag, 05. April,

gebastelt. Dazu liegen eigene Zettel mit

Materialhinweisen in den Kirchen aus.

Ich freue mich auf die kommende Zeit

und möchte mich bei all jenen bedanken,

die sich auf diesem gemeinsamen Weg

für und mit den Kindern engagieren.

Ulrike Steinhoff, Gemeindereferentin

Adventssingen am Place de Caen

Ein herzliches Dankeschön sagt allen

Spenderinnen und Spendern

der St. Se Bastian und der Nikolaus Johann

Loch-Karl


Ökumenisches

Abendlicht

2009

„Einfach leben“

Jeweils von 21.00 – 22.00 Uhr

in St. Hedwig

Den Tag zur Ruhe bringen,

Zeit haben, schweigen,

singen,

beten, spirituelle Landschaften,

hören, schauen.

Eine ökumenische Abendliturgie

in gemeinsamer

Verantwortung von

ev. Gemeinde Gethsemane,

rk. Gemeinden St. Sebastian

und St. Josef.

Herzliche Einladung zum

etwas anderen

Tagesausklang!

Di., 10. März

„Den Reichtum nicht vergessen.

Dankbarkeit“

mit liturgischen Tanz

Mi., 18. März

„End-lich leben. Demut“

Do., 26. März

„Mit Samthandschuhen anfassen.

Ehrfurcht“

Fr., 03. April

„Gut leben statt viel haben.

Verzicht“

Bitte beachten Sie auch die

eigenen Plakate und

Handzettel.

Für das Vorbereitungsteam

Gabriele Saft, PR

Kulturtage um das

Maibaumfest 2009

Die evangelische und die katholische Kirche

planen zusammen mit dem Bürgerverein

Heuchelhof ein

mit Künstlern, Musikern und

Schriftstellern mit Bezug

zum Stadtteil Heuchelhof.

Wer macht mit?

bei der Kunstausstellung

in Gethsemane vom 30.04. bis 03.05.09

mit Bildern (keine Fotokunst!) oder

Skulpturen

Ansprechpartner und nähere

Informationen:

Ernst-Martin Eras, Ephesusweg 11, 97084

Würzburg, Tel. 68368 oder/ und

Wolfhard Preuß, Straßburger Ring 97,

97084 Würzburg, Tel. 32066366

beim Konzert

„Human-bridge-music“

am 08.05.09, 20.00 Uhr mit Musikbeiträgen

unterschiedlicher Art (solistisch oder

Bandprojekt)

Ansprechpartner: Eric Zschiesche,

Budapester-Str. 9, 97084 Würzburg,

Tel. 67941

Bitte nehmen Sie möglichst bald mit den

Organisatoren Kontakt auf!

Wir freuen uns auf eine große Resonanz

und über die kulturelle Vielfalt in unserem

Stadtteil!


Weltgebetstag

Frauen aller Konfessionen laden ein

Freitag, 06. März 2008, 18:30 Uhr

Gethsemanekirche

Anschließend lassen wir wie in jedem Jahr

den Abend mit Gesprächen beim

Wenn in Deutschland die Weltgebetstagsgottesdienste

beginnen, ist in Papua-

Neuguinea (PNG) schon alles vorbei.

Die große Insel und die rund 600

kleineren, die den Staat PNG ausmachen,

liegen für uns „am anderen Ende der Welt“

- neun Stunden voraus. „Kommt mit uns

in das Land der Überraschungen“, laden

die Verfasserinnen ein:

Dicht am Äquator gelegen, hat das Land

keine Jahreszeiten, ist meist tropisch heiß

und dennoch liegt Schnee auf den hohen

Gebirgen, besonders auf dem Mount

Wilhelm (4509 m).

Als inzwischen „Parlamentarische Monarchie“

- Königin ist Elizabeth II. von England

- macht PNG eine rasante Entwicklung ins

21. Jahrhundert durch. Vom Grabstock

zum Handy, von Subsistenzwirtschaft im

Urwalddorf in den knappen Arbeitsmarkt

der modernen Hauptstadt Port Moresby,

vom Geister- und Zauberglauben in eine

globale Welt mit der Fülle ihrer verschiedenen

„Glaubenswahrheiten“. Die christlichen

Kirchen (60 bis 96 Prozent der 6,3

Millionen Einwohner verstehen sich als

Christen) stehen vor großen Herausforderungen.

In der Vielfalt menschlicher Möglichkeiten

suchen sie einen Weg zum einigenden

Glauben an Christus, wollen ermutigen,

lebensMitte

seite 29 | februar 2009

alle Begabungen und Fähigkeiten einzusetzen

zum Wohl der Menschen und zum

Aufbau der Gemeinden.

„Viele sind wir, doch eins in Christus.“

Fast beschwörend können die Weltgebetstagsfrauen

das Motto ihres Gottesdienstes

sagen und beten. Ihr Land, in

dem außer der Amtssprache Englisch

und „Tok Pisin“, dem Pidgin Englisch,

mehr als 800 Sprachen von ebenso vielen

Ethnien gesprochen werden, braucht

in seiner Vielfalt den einigenden Glauben

an Christus. Darum wählten sie aus dem

Römerbrief den Text von dem einen Leib

der Gemeinde, in dem alle untrennbar

zueinander gehören, weil Gott es so will.

Und doch bleibt der Friede untereinander

ein immer gefährdetes, zerbrechliches

Gut.

Mit Mut, Fantasie und Zähigkeit versuchen

Frauen In PNG, für Frieden zu arbeiten.

In ihren Familien, zwischen Clans und

Stämmen und bis in die Politik hinein.

Mit Erfolg retten sie Leben. Wie damals

in Ägypten drei Frauen miteinander den

kleinen Moses aus dem Nil erretten. Mit

dieser Geschichte wollen sie mit uns und

aller Welt Gottesdienst feiern. Renate Kirsch

Ein Interview zum Thema finden Sie auf Seite 11 im evangelischen Teil dieses Heftes!


Pfeifen zum Singen bringen

Seit 3 Jahren lerne ich nun schon

Orgelspielen am Matthias-Grünewald-Gymnasium,

dort besuche ich

den musischen Zweig, allerdings mit

dem Hauptfach Klavier.

Trotzdem bin ich vom „Orgeln“ absolut

begeistert. Wie kein anderes Instrument

bietet die Orgel absolut viele Klangmöglichkeiten

und eine große Abwechslung

im Spiel: Brummen, summen, jubilieren,

tirilieren, Trompeten- und Fanfarenstöße,

Schalmeien, süße Engelsmusik, sanfte

Schwingungen, festliche Königsmusik

– alles ist möglich, denn nicht umsonst

wird die Orgel als Königin der Instrumente

bezeichnet. Meist stehen die Orgeln

ja nicht vorne für alle sichtbar, so dass

man sehen kann, dass der Organist mit

Händen und Füßen mehrere Stimmen

getrennt und zugleich spielt. Bei uns in

St. Sebastian ist das natürlich anders. Ich

glaube, dass bei uns so die Orgelmusik

transparenter und verständlicher für die

Zuhörer ist. Auch die Frage, „wie so eine

Riesenmaschine funktioniert“, ist natürlich

nicht so leicht zu beantworten.

Im dritten Jahrhundert vor Christus in

Griechenland erfunden, war das Orgelspiel

einst olympische Disziplin. Erst seit

der Gotik steht die Orgel im Mittelpunkt

der kirchlichen Liturgie. Hier auch gleich

ein kleiner Nachteil für das Orgelüben:

das Üben findet meist in kalten Kirchen,

zumindest im Winter, statt.

Mein Lieblingskomponist ist natürlich

Johann Sebastian Bach: wie kein anderer

Gute Vorsätze fürs neue Jahr?

Bleiben Sie dran!

Ab März wieder neue Kurse!

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verstand er es die Möglichkeiten einer

Orgel auszukosten und Stücke hierfür zu

komponieren.

Ulrike Steinhoff machte es möglich die

Klaisorgel im Kiliansdom zu Würzburg

spielen zu dürfen. E-mails mit Herrn Prof.

Stefan Schmitt, Domorganist, gingen hin

und her, dann stand trotz der intensiven

und arbeitsreichen Adventszeit im Dom

das Datum fest. Ich machte mich auf

den Weg, um an der großen Klaisorgel

zu spielen. Dort angekommen, konnten

Ulrike und ich zunächst dem Spiel von

Herrn Prof. Schmitt lauschen, denn der

Gottesdienst war noch in vollem Gange

(auch im Dom sind die Bänke am Werktag

nicht gefüllt...).

Wir stiegen die geheimen, engen Gänge

zur Orgel hoch. Vor einer riesigen Uhr

thront dann die Domorgel mit einem viermanualigen

Spieltisch und 105 Registern.

Es war ziemlich aufregend wegen der

Größe und auch der Besonderheiten: andere

Pedalabstände, der vierte Spieltisch

war für mich zu weit weg, der Klang ist

wegen der hallenden Akustik gewöhnungsbedürftig.

Mit den vielen Registern

sind sicher viele Experimente möglich,

ich probierte meine aktuellen Stücke mit

Hilfe des Domorganisten auf dieser Orgel

zu spielen (nicht ganz einfach).

Zum Abschluss schenkte mir Herr Schmitt

noch seine aktuellen CD‘s. Am besten

gefiel mir Veni creator spiritus, dies

heißt übersetzt: „Komm Schöpfer Geist“

- die Musik ist aber, anders als man es

vielleicht meinen könnte (Schöpfung als

Urknall) sehr sanft und leicht.

Eigentlich bin ich ein Fan der Steinmeyerorgel

in Mariannhill. Dort durfte ich bei

einem Gottesdienst schon einmal meinen

Orgellehrer vertreten. Diese Orgel ist toll

zu spielen und verzaubert durch perfekte

Akustik und die vielen verschiedenen

Klangfarben.

lebensHorizonte

seite 31 | februar 2009

Mein großes Vorbild ist auch mein Orgellehrer,

Herr Rudolf Müller, der in der Herz-

Jesu-Kirche in Mariannhill als Organist

und Kirchenmusiker tätig ist.

Manchmal spiele ich bereits bei Taufen

oder in Gottesdiensten in St. Sebastian.

Sebastian ist die Gemeinde von meiner

Familie und mir. Ich möchte mich für

den Zuspruch und die Hilfe bedanken,

die ich bis jetzt immer erfahren habe

(Herr Pfarrer Kraus, Ulrike, Herr Lang,

die Organisten allen voran Frau Quast

und alle anderen...). Auch für Geduld und

Nachsicht, wenn nicht immer gleich alles

perfekt klappt. Ein Ereignis ist mir immer

noch in Erinnerung: Bei einem Werktagsgottesdienst

in der Marienkapelle stellte

ich die kleine elektrische Orgel eine halbe

Oktave zu hoch ein, leider waren die

Lieder aufgrund der Höhe nicht mehr zu

singen (Danke, Pfarrer Wenzel und liebe

Gemeinde für Ihr Verständnis).

Der Schriftsteller Hanns-Josef Ortheil

drückte die Faszination der Orgelmusik,

speziell über das Kleine Präludium in C-

Dur von Bach folgendermaßen aus:

„Dieses Präludium war das erste Sonntags-Stück

meines Lebens, ein Stück vol-


ler Feierlichkeit und Strenge, mit einem

schweren, den Sonntag einläutenden

Orgelpunkt gleich zu Beginn, der mich

in eine Kathedrale entrückte und mich

aufblicken ließ, als nähme ich Kontakt auf

zu dem großen Gott dort in der Höhe, der

Seit 01. September 2006 Jahren feiert

Stephan Hartmann regelmäßig mit uns

die sonntägliche Eucharistiefeier. Als

mitarbeitender Priester engagiert er

sich in unserer Pfarrei vor allem in den

liturgischen Feiern. „Hauptberuflich“ ist

er Diözesanfamilienseelsoger und Präses

des Kolpingsverbandes der Diözese Würzburg

und mit der seelsorglichen, inhaltlichen

und organisatorischen Betreuung

innerhalb der Verbandsarbeit beauftragt.

Am 01. März feiert Stephan Hartmann

in einem Gottesdienst, gemeinsam mit

der Pfarrei St. Sebastian sein Silbernes

Priesterjubiläum. Da liegt es doch nahe

mit der Gratulation ein paar Fragen zu

verbinden.

Stephan, erst mal Herzlichen

Glückwunsch! Was wünschst du

dir zu deinem Jubiläum, besonders

für den 01. März? Wenn du

einen materiellen Wunsch nennen

würdest, dann müssten „wir“ uns

nicht soviel Gedanken machen.

Was „wir“ natürlich auch gerne

tun, somit darfst du auch gerne

ideell antworten.

Materielle Wünsche habe ich im Moment

keine, weil ich denke, was ich brauche,

habe ich, wobei ich sozusagen einer bin,

der die Wirtschaft nicht ankurbelt, um ein

aktuelles Thema zu nennen. Ideell gibt es

so einiges, was mir als Vision vor Augen

steht. Ist natürlich unterschiedlich, wenn

nach meiner festen, nicht bildlichen, sondern

musikalischen Vorstellung auf lauter

Orgelpunkten ruhte und sich gründete.“

Dieser Aussage kann ich mich anschließen.

Mit lieben Grüßen Ihre Franziska Classen

25-jähriges Priesterjubiläum von

Pfarrer Stephan Hartmann!

ich meine verschiedenen Dienstämter

anschaue, die ich habe:

Kolpingdiözesanpräses, Diözesanfamilienseelsorger

und hier mitarbeitender

Priester.

So im allgemeinen würde ich sagen: Ich

habe den Wunsch, dass es innerhalb der

Kirche eine diakonische Bewegung gibt.

Wir hatten eine liturgische Erneuerung, in

der Katechese wurde viel getan, aber in

diesem dritten Feld Diakonie entdecke ich

noch so manches, was ausbaufähig wäre.

Was hat dich vor 25 Jahren bewegt,

Priester zu werden?

Eine schwierige Frage, ich will sie mit

meinem Primizpruch beantworten.

Es ist ein Zitat von Adolph Kolping: „Helft

eine bessere Zukunft schaffen, indem ihr

Menschen erziehen helft.“ Menschen und

damit der Welt eine Zukunft zu eröffnen,

indem ich versuche, das in ihnen zu

wecken, was sie als Fähigkeit und Begabung

sozusagen als Samenkorn von Gott

geschenkt bekamen.

Haben sich deine Ideale, deine

Wünsche, Vorstellungen in den

Jahren verändert?

Ich denke, das Ideal hat sich nicht

verändert, wohl die Umsetzungsschritte,

wie ich es bezeichnen möchte. Es ist ein

Unterschied, ob ich als Pfarrer viel direkter

mit den Menschen in Kontakt komme

und auf längere Zeit angelegt oder ob ich


als Priester auf der Diözesanebene mit

vielen eher punktuell Lebensgeschichte

begleiten kann.

Um ein anderes Idealbild zu gebrauchen,

einen Psalmvers: Wohl den Menschen,

die Kraft finden in Gott, ziehen sie durch

trostloses Tal wird es ihnen zum Quellgrund

(Ps 84,6f).

Menschen auf dieser Pilgerreise zu begleiten

sieht im Moment anders aus als

wie ich aktiver Pfarrer war.

25 Jahre, ein Vierteljahrhundert.

Stephan, wenn du diese fünfundzwanzig

Jahre zurück schaust,

welche besondere Erinnerungen,

Ereignisse und Begegnungen tauchen

da auf?

Es würde jetzt den Rahmen sprengen,

hier eine Auflistung vorzunehmen:

Sicherlich hat es mich geprägt, dass

meine Eltern verstorben sind, geprägt

haben mich auch viele wunderschöne

Momente, die nicht unbedingt groß sein

mussten, so denke ich immer noch gern

an so manches Erlebnis bei einer Freizeitmaßnahme,

Erinnerung an Fortbildungen,

Pilgern in Israel, Familienwallfahrten,

Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen in

den Pfarreien, ...

Wenn ich ein Bild gebrauchen darf: Mein

Lebensalbum ist voll, und alle Farben des

Lebens sind in Kombination schön, und

die Bilder sind für mich Mutmacher, weil

auch immer neue hinzukommen.

Wie siehst du als Priester deine

Rolle und Aufgabe innerhalb der

katholischen Kirche?

Weil ich eben kein richtiger Pfarrer bin,

ist meine Antwort da nicht typisch.

Ich denke, dass es für mich notwendig

ist, Brücken zu bauen, damit Einstellungen

und Vorstellungen von unterschiedlichen

Ebenen sich begegnen können.

Um ein Beispiel zu nennen: Für viele vor

Ort bin ich einer von Würzburg, sprich

lebensHorizonte

seite 33 | februar 2009

Bistumsleitung und sie sagen mir, was

ihnen nicht passt, und ich kann dies

in Gesprächen weitergeben, in andere

Richtung sozusagen kann ich versuchen,

manches zu erklären und zu erläutern,

um Verständnis zu wecken.

Du bist Priester im Bistum Würzburg.

Was wünschst du dem

Bistum?

Dass die Umstellungen gut gelingen, dass

es viele Orte gibt, an denen das Leben in

Fülle,

das Jesus Christus schenkt, erfahren

wird, dass es den Verbänden gelingt,

Biotope des Glaubens zu sein, durch die

Menschen erleben: Gott will, dass mein

Leben gelingt.

So, nun mal ganz profan und

einfach gefragt: Was machst du

so in deiner Freizeit? Vorlieben,

Musik, Bücher, Kino, irgendwelche

Sammlungen, sportliche Betätigungen

...!

Ein schwacher Punkt von mir: Ich lebe


eigentlich zu wenig Freizeit. Mir macht

so vieles in der Seelsorge Spaß, dass ich

sozusagen auch noch in der Freizeit tätig

bin.

Lieber Stephan, vielen Dank für dein Engagement

in unserer Pfarrei. Es ist schön,

dass es dich gibt, und besonders, dass es

dich in unserer Pfarrei gibt. Ich wünsche

dir von Herzen einen schönen Festtag.

Ich denke

gerne zurück an früher

Ein Gespräch mit Frau Gerhild Jandl

Als ich vor sieben Jahren meinen

Dienst als Diakon antrat, warst du

eines der ersten

Gemeindemitglieder,

das ich

kennen gelernt

habe. Es scheint

dir nicht schwer

zu fallen, auf deine

Mitmenschen

zuzugehen.

Ich habe keine

Berührungsängste.

Doch wie wir

uns genau kennen

gelernt haben, weiß

ich nicht mehr. Ich

bin vielseitig interessiert,

vor allem

an Menschen.

Du wohnst

schon über 30

Jahre auf dem

Heuchelhof und ich vermute, dass

du in dieser Zeit fast ebenso viele

Ehrenämter ausgeübt hast. Kannst

du einige davon aufzählen?

Begonnen hat es mit den Kinder- und

Natürlich auch in materieller und ideeller

Hinsicht. „Wir“ jedenfalls werden uns gerne

Gedanken machen. An dieser Stelle:

Eine herzliche Einladung an die Pfarrei,

im Gottesdienst und beim anschließenden

Empfang, das Jubiläum gemeinsam mit

Pfarrer Hartmann zu feiern.

Das Gespräch führte Gemeindereferentin

Ulrike Steinhoff

Jugendgottesdiensten noch in der Zeltkirche,

damals gemeinsam mit Diakon

Rolf Busemann. Wichtig waren auch die

Basare im Pfarrsaal. Wir Frauen hatten

damals sehr viel

Handarbeit gemacht

und großen Aufwand

betrieben. Dadurch

hatten wir viel Geld

für die Pfarrei eingenommen.

An den

Sommerfesten hatte

ich die Spiele für die

Kinder und Jugendlichen

organisiert und

bin immer dort, wo

Not am Mann war,

eingesprungen. In

der Seniorenarbeit

und beim Frauenkreis

war ich tätig,

bei der Gestaltung

ökumenischer

Gottesdienste mit

dem evangelischen

Pfarrer Petsch und

in der Firmkatechese. Für zwei Perioden

arbeitete ich im Pfarrgemeinderat mit,

sammle heute noch für Caritas und bin

im Besuchsdienst. Früher wurden auch

alle Neuzugezogenen besucht, und auch


die Alleinstehenden. Und ich bin noch

bei der „Spätlese“ und in der Arche tätig,

mache Beschäftigungstherapie mit den

Heimbewohnern und arbeite auch bei der

Tafel mit.

Welches dieser vielen Ehrenämter

hat dir besonders am Herzen

gelegen?

Eigentlich habe ich alles gerne gemacht.

Aber am besten hat mir die Arbeit mit

den Kindern und Jugendlichen gefallen

gemeinsam mit Herrn Busemann.

Was hat dich motiviert immer

mehr Ehrenämter zu übernehmen.

Spielte Gottes Lohn für dich eine

Rolle?

Das kann ich so nicht sagen. Man macht

etwas, weil es einem liegt. Da denkt man

weder an Geld noch ernsthaft an Gottes

Lohn. Es ist eine Einstellungssache. Entweder

man tut es oder lässt es bleiben.

Das ehrenamtliche Verständnis

hat sich im Laufe der Zeit gewandelt.

Wie siehst du die Zukunft des

ehrenamtlichen Engagements?

Gar nicht rosig. Unsere Generation hatte

da eine andere Erziehung. Wir hatten im

Krieg viel Böses erlebt und sahen uns

lebensPortrait

seite 35 | februar 2009

verpflichtet Gutes zu tun. Die Werte, die

wir mitbekommen haben, gehen heute

verloren. Die Kirchen werden zunehmend

leerer. Jüngere Frauen haben heute viel

zu tun, müssen arbeiten gehen, sind oft

allein erziehend, haben kaum noch Zeit.

Und die Menschen engagieren sich dort,

wo sie mehr Anerkennung bekommen.

Mit zunehmendem Alter muss man

kürzer treten und sich auch in der

Gemeinde von verschiedenen Aufgaben

verabschieden. Fällt es dir

nicht schwer los zu lassen?

Nein, es fällt mir nicht schwer. Eigentlich

sollte man Platz für Jüngere machen. Ich

habe mich im Laufe der Jahre ständig

verändert in meinen Aufgaben. Ich mache

ja auch heute noch mit, kann aber

die Last der Verantwortung nicht mehr

tragen. Eines Tages ist Schluss, damit

habe ich mich abgefunden. Das Kostbarste,

was eine Mutter hat, das eigene Kind,

den Franz, musste ich auch loslassen.

Nichts war für mich schmerzvoller als

dieser Verlust. Dieser Schmerz wird bleiben,

solange ich lebe. Soviel zum Thema

Loslassen.

Und nun zum Schluss die „Fielmann-Brillen

Frage“ aus der

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Werbung: Wenn du die Möglichkeit

hättest im Ehrenamt noch mal von

vorne anzufangen, was würdest

du heute anders machen?

Ehrenamtlich betrachtet gar nichts, wenn

die Gegebenheiten die gleichen wären.

Im eigenen Leben würde ich bestimmt einiges

anders oder ungeschehen machen

wollen. Die Aufbauphase am Heuchelhof

möchte ich nicht missen wollen. Wir

hatten damals alle die gleichen Sorgen

und Probleme. Da war Schwung und

Zusammenhalt, das ist heute nicht mehr

so. Ich denke gerne zurück an früher. Es

war eine schwere, doch auch schöne Zeit.

Liebe Gerhild, danke für deine Worte

und für dein langes und heute noch

andauerndes ehrenamtliches Engagement

in unserer Gemeinde. Möge

dich Gott mit seinem Segen stets

begleiten.

Interview geführt von Johann Loch-Karl

Kirchenbücher

November 2008 - Januar 2009

Das Sakrament der Taufe empfingen:

Jörg Kuhn, Eric Kuhn, Tommy Kloster, Daniel Kail, Anna Kail,

Pauline Wohner, Dominic Häfner, Felix Häfner, Nina Maria

Boschke, Selina Sultankulow

Wir beten für unsere Verstorbenen:

Theresia Hohn (96), Erika Zinglé (69), Paulina Schwab (85), Otto

Heller (76), Josef Stach (82), Georg Michalsky (92), Klara Lampert

(80), Anna Kirchgeßner (100)

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Tafelaktionen

wieder ein voller Erfolg

Vom 1.12. bis 24.12. wurde zum 3. Mal

für die Tafel hier am Heuchelhof „ Ein

Licht Anzünden“ im Advent durchgeführt.

Auch die Firmlinge haben am 13.12. bei

eisigen Temperaturen vor dem Edekamarkt

mit ihrer Aktion „Bitte eins mehr

Einkaufen“ die Tafel hier am Heuchelhof

unterstützt.

Bei diesen Aktionen wurde ein wirklich

tolles Ergebnis erzielt.

125 kg Mehl

100 kg Zucker

100 P. Nudeln

50 P. Reis/Grieß/Milchreis

20 P. Kaffee

30 kg Kartoffeln

40 l Milch

Tee, Schokolade, Backwaren, Butter,

Margarine, Salatöl, Dosenobst, Dosengemüse,

Fischkonserven u.v.m.

Dieses gute Ergebnis konnte erzielt

werden, da in diesem Jahr gemeinsam

St. Sebastian und Gethsemane

an der Aktion teilnahmen.

Als große Überraschung brachten die

Pfadfinder aus Rottenbauer aus eigenen

Spenden liebevoll verpackte Weihnachtsgeschenke

für die 54 Kinder

unserer Tafel vorbei.

Auch unsere Sternsinger von St. Sebastian

verzichteten auf ihre Süßigkeiten, die

sie erhalten haben, und

gaben sie der Tafel.

Für den besonderen Einsatz gilt den

Firmlingen, den Pfadfindern und den

Sternsingern ein ganz dickes LOB.

Ihnen allen, die unsere Aktion unterstützt

haben, ein recht herzliches Dankeschön.

Für die Tafel

Josef Niederhammer

lebensPortrait

seite 37 | februar 2009

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