AWO IN BAYERN / Helfer Ausgabe 1/2012 (.pdf - Arbeiterwohlfahrt ...

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AWO IN BAYERN / Helfer Ausgabe 1/2012 (.pdf - Arbeiterwohlfahrt ...

67. Jahrgang des

Die Zeitschrift der Arbeiterwohlfahrt in Bayern1

Ausgabe 1

Januar 2012

IN BAYERN

Abschiedskultur:

Beistand auf

dem letzten Weg

Starke Eltern,

starke Kinder:

PAT in Nürnberg

Treff im Truck:

Jugendarbeit in

Roth-Schwabach

Karin Hirschbeck

neue Vorsitzende

in Fürth

FINTEG: Fürther

Integration

St. Martin im Wohnstift

Käthe-Loewenthal

Ausgabe

Fürth


Editorial

Inhalt

Liebe Freundinnen und Freunde,

AWO in Bayern

Abschiedskultur: Begleitung auf dem letzten Weg 4

Aktuelles aus der AWO 7

Programm „Parents as Teachers“

soll Familien stärken 8

Jugendwerk Roth-Schwabach:

Mit Power an die Jugendarbeit 9

LAG Mali: 30 Jahre Hilfe an der Basis 10

4

2012 wird für die Arbeiterwohlfahrt in Bayern und in Deutschland ein großes Konferenzjahr. Den

Auftakt bildet die Regionalkonferenz Süd des AWO Bundesverbandes am 23. März in München. Den

Kreiskonferenzen im ersten Quartal schließen sich die Konferenzen der bayerischen Bezirksverbände

an. Am 14. und 15. September 2012 sind die Delegierten dann zur Landeskonferenz nach Schweinfurt

eingeladen. Die Bundeskonferenz in Bonn beschließt im November den Reigen.

Diese Konferenzen sind die höchsten Beschlussorgane unseres Verbandes. Hier übertragen die Delegierten

nicht nur auf Zeit Funktionen an die Gremien. Auf den Konferenzen vollzieht sich auch die

Willensbildung für die verbandliche Arbeit. Ich danke deshalb schon heute allen Delegierten für die

Wahrnehmung ihrer verantwortungsvollen Aufgabe und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die

im Jahr 2012 für einen erfolgreichen Verlauf unserer Konferenzen Sorge tragen werden.

Unser Einsatz in Haupt- und Ehrenamt steht 2012 vor unverändert großen Aufgaben. Wieder ist nichts geworden aus einer

Pflegereform, die den Namen verdient hätte. Bei den Freiwilligendiensten, die ohne den Einsatz der Wohlfahrtsverbände nicht

ins Laufen gekommen wären, gibt es schon wieder neue Unsicherheiten. Die Asylsozialarbeit ist chronisch unterfinanziert, die

Verbände bringen für diese an sich staatliche Aufgabe erhebliche Eigenmittel auf. Bei der ambulanten Pflege führt die Verweigerung

notwendiger Mittel zur Schließung von Diensten. Trotz drohenden Fachkräftemangels in der Altenpflege verweigert

sich die Bayerische Staatsregierung unverändert einer Ausbildungsumlage.

Worin der Kern unserer Aufgaben liegt, daran erinnert die aktuelle Titelgeschichte zum Thema Abschiedskultur: im würdevollen

Umgang mit dem Menschen in allen Phasen seines Lebens. Ich wünsche uns, dass das Jahr 2012 bei allen Herausforderungen

immer wieder Momente für uns bringt, in denen wir diesen Sinn unserer Tätigkeit in der Arbeiterwohlfahrt bewusst erleben

dürfen.

Ich grüße Sie herzlich

Ihr

Dr. Thomas Beyer, MdL

Landesvorsitzender

9

AWO in Fürth

Karin Hirschbeck neue Vorsitzende 11

Die FINTEG – Arbeitstherapie, alternative

Arbeitsprojekte und Zuverdienstfirma 12

Frau Sommer meistert ihr Leben 14

Viel Leben an St. Martin im Wohnstift

Käthe-Loewenthal 17

Integration ja – solange es nichts kostet? 18

Gute Stimmung im Kinderhort 19

Seniorenurlaub des Ortsvereins Süd 21

Veranstaltungen März-Mai 23

Neigungsgruppen 27

Selbsthilfegruppen 28

Seniorenclubs 29

Impressum 30


4

Wohin die Reise geht, weiß keiner von uns Sterblichen

so ganz genau. Damit der Abschied möglichst

harmonisch verläuft, setzt sich die AWO intensiv mit

dem Thema auseinander. (Foto: Bilderbox)

AWO arbeitet an ihrer Abschiedskultur

Ein Teil des Lebens

Frau S. ist gestorben. Nach langer Krankheit und Bettlägrigkeit

war der Tod sicher auch eine Erlösung. Es war

ein sanfter Tod, und genauso sanft soll nun der Abschied

sein. Auf einem Tisch im Gang: ein Engel, Blumen, ein

Bild von ihr. Es ist das Bild, das bisher an ihrer Tür angebracht

war, damit die demenzkranke Frau immer wieder

zurückfinden konnte. Gewiss, der Tod gehört zum Alltag im

AWO-Pflegeheim in Neustadt bei Coburg. Doch vergessen

wird hier niemand so schnell.

Sterben, Tod, die letzten Dinge: Wer mit dem Lebensende

in Berührung kommt, wird an die eigene Vergänglichkeit

erinnert. Und weil das für viele von uns nicht leicht zu

ertragen ist, schieben wir es gern weg. Stirbt dann ein

geliebter Mensch, wissen wir oft nicht, wohin mit der

Trauer. „Wir wollen der Trauer Raum geben“, sagt Margit

Welscher, Leiterin des Neustädter Seniorenzentrums. Dazu

wurde eigens ein Gesprächskreis gegründet mit dem Namen

„Leben, Sterben, Neubeginn“. Einmal im Monat trifft

man sich, um einander in der schwierigen Situation zu

unterstützen und Trost zu spenden.

Hospizbewegung erreicht Umdenken

Die Idee dazu entstand in Zusammenhang mit einem

Projekt des AWO-Bundesverbandes, der sich seit einigen

Jahren intensiv damit befasst, wie ein würdevoller und

für alle Beteiligten möglichst sanfter Abschied aus dem

Leben aussehen kann. Das Projekt „Palliativkompetenz und

Abschiedskultur in der Altenpflege“ wurde 2008 gestartet,

zahlreiche Dienste und Einrichtungen der AWO waren daran

beteiligt. „Als wertegebundener Wohlfahrtsverband ist für

uns Soziale Arbeit ohne eine Orientierung an Grundwerten

nicht denkbar“, erklärt der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang

Stadler die intensive Beschäftigung mit dem Thema.

Auch wenn der Tod nicht so recht passen will in unsere

jugend- und fitnessvernarrte Gegenwart, so ist doch

allgemein ein Umdenken zu spüren – ausgelöst von der

Hospizbewegung, die von Großbritannien aus ihren Anfang

nahm. „Sterbebegleitung“, „Palliativpflege“, „Abschiedskultur“

sind Begriffe, die dies deutlich machen. Es geht

darum, die letzte Phase des Lebens so angenehm wie

möglich zu gestalten – durch Schmerzlinderung, Fürsorge

und eine positive Atmosphäre. Im Mittelpunkt stehen in

dieser Phase nicht mehr die Krankheiten, die es zu therapieren

gilt, sondern einzig und allein der Mensch, seine

Würde und seine individuellen Bedürfnisse. „Mit einem

Mantel bedecken“ – diese Bedeutung des lateinischen

Verbs „palliare“ steckt im Begriff „Palliativpflege“.

Die Hospizbewegung hat sich die Begleitung Todkranker

zur Aufgabe gemacht, sei es in speziellen Häusern, sei es

zu Hause oder im Altenheim. Rund 180 stationäre Hospize

gibt es in Deutschland, 14 davon in Bayern, plus ein Kinderhospiz

im schwäbischen Bad Grönenbach. Im Hospiz

werden in der letzten Phase Schwerstkranke versorgt, die zu

Hause nicht mehr bleiben können und für die man auch im

Krankenhaus nichts mehr tun kann. Und das sind aufgrund

der veränderten Familienstrukturen und des demographischen

Wandels immer mehr Menschen. Mit 140 stationären

Hospizbetten liege man im bundesdeutschen Durchschnitt,

heißt es aus dem Bayerischen Sozialministerium. Fachleute

urteilen: Selbst wenn Bayern im Durchschnitt läge, wäre

das nicht genug. Der Bedarf läge hier bei 251 Betten. Die

Staatsregierung strebt einen weiteren Ausbau an, geplant

sind Hospize in Pentling bei Regensburg und in Würzburg.

Die Errichtung von Hospizen wird vom Freistaat mit einer

Anschubfinanzierung von 10 000 Euro pro Bett gefördert.

Da die meisten Menschen jedoch in der gewohnten

Umgebung bleiben wollten, liege ein Schwerpunkt auch

bei wohnortnahen ambulanten Hospizdiensten, so das

AWO in Bayern 1-2012


Woran denkt der Sterbende am liebsten zurück? Was ist ihm wichtig am Ende seines Lebens? Darf im Sterbezimmer auch mal gelacht

werden? Diese Fragen gehören in den Seniorenzentren der AWO zum pflegerischen Alltag. In Neustadt bei Coburg erinnern

„Andachtsecken“ an die erst kürzlich Verstorbenen (rechts, Fotos: Bilderbox/Welscher)

Sozialministerium. 140 solcher Dienste gibt es in Bayern.

Das Sozialministerium unterstützt die Schulung der dort

tätigen ehrenamtlichen Sterbebegleiter, auch die Gründung

von ambulanten Hospizdiensten wird gefördert.

Die grundsätzliche Finanzierung liegt aber letztlich bei

den Krankenkassen. Im Oktober 2011 haben Sozial- und

Gesundheitsministerum gemeinsam ein Rahmenkonzept

vorgestellt, das „bundesweit einmalig die ehrenamtliche

Hospizarbeit mit der professionellen Palliativversorgung

verzahnt“, heißt es. Zudem wurde Ende 2010 das Bayerische

Hospiz- und Palliativbündnis gegründet, ein Zusammenschluss

von Bayerischem Hospiz- und Palliativverband,

Caritas und Diakonie, dem die bayerische AWO im Sommer

2011 beigetreten ist. Das Bündnis soll allen im Hospizbereich

Tätigen eine Stimme verleihen.

In Alten- und Pflegeheimen ist das Thema nicht neu. Seit

jeher wird hier gestorben, und seit jeher versuchen die

Pflegekräfte, angemessen damit umzugehen. Die Fälle

häufen sich jedoch: Die Bewohner sind schon bei ihrem

Einzug ins Heim immer älter, immer gebrechlicher. Aus

den Krankenhäusern werden Todkranke ans Pflegeheim

verwiesen. „Der Umzug ins Heim erfolgt immer später, die

Verweildauer ist dadurch stetig kürzer geworden“, sagt Irene

Sandmaier, beim AWO Landesverband Bayern Referentin

für Altenhilfe. „Die Aufgaben der Altenheime haben sich

massiv geändert: In den 90ern von Wohnen und Leben hin

zur Pflege, jetzt sind sie Fachinstitute für Pflege, Abschied

und Sterbebegleitung“, bestätigt Ullrich Wittenius, der das

Projekt des Bundesverbandes betreut hat. Dadurch habe

sich der Alltag in den Heimen sehr verändert. Die Begleitung

der Sterbenden und ihrer Angehörigen nimmt immer

mehr Raum ein. Eine große Herausforderung an die Mitarbeiter.

„Natürlich haben wir schon immer versucht, den

Abschied so positiv wie möglich zu gestalten“, sagt Margit

Welscher, Heimleiterin in Neustadt. Ein großer Vorteil der

AWO sei hier ihre weltanschauliche Neutralität. „Wir gehen

AWO in Bayern 1-2012

individuell auf die spirituellen Bedürfnisse der Menschen

ein. Man benötigt viel Fingerspitzengefühl, wie man die

Pflegekräfte an dieser Stelle einsetzt.“ Dazu sei es wichtig,

dass sich jeder Pflegende auch intensiv mit seinen eigenen

Vorstellungen vom Tod und davon, was danach kommt,

mit seinen Ängsten und Hoffnungen befasst.

Pflegekräfte bilden sich weiter

Sämtliche Einrichtungen im AWO-Bezirksverband Oberund

Mittelfranken haben sich am Pilotprojekt des Bundesverbandes

beteiligt und daran mitgewirkt, Standards

der Abschiedskultur für die häusliche und stationäre Pflege

zu entwickeln. Leitlinien waren dabei Stichpunkte wie

Selbstbestimmung, Besonderheiten bei der Pflege, Sterbebegleitung,

Abschied und die Vernetzung mit anderen

Institutionen wie den Hospizvereinen vor Ort.

Das Thema Palliative Care spielt in den Aus- und Weiterbildungsangeboten

der Hans-Weinberger-Akademie

der AWO schon seit geraumer Zeit eine wichtige Rolle.

In Zusammenhang mit dem Projekt des Bundesverbandes

haben sich erfahrene Altenpflegerinnen zudem

zur Palliativpflegerin ausbilden lassen. „Wir wollten

etwas verändern“, sagt Anna Pacurar, die im AWO-Heim

in Rödental arbeitet. Seit 15 Jahren ist sie Pflegerin; die

Zusatzausbildung habe ihr neue Impulse und auch mehr

Sicherheit gegeben. Ein konkretes Ergebnis der intensiven

Beschäftigung mit dem Thema: In Rödental finden nun

vierteljährlich stille Andachten statt, zu denen die Angehörigen

der jeweils Verstorbenen eingeladen werden. Bei

feierlicher Klavierbegleitung wird der Toten gedacht, die

Pflegekräfte erinnern an besondere Eigenheiten, auch die

Angehörigen können ein paar Worte sagen. „Das kommt

super an“, sagt Anke Fehlau, Pflegedienstleiterin in Rödental.

Selbst bei den verbliebenen Heimbewohnern: „Sie

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Ein Tabuthema in die Gesellschaft tragen, das sollte eine

Themenwoche in Neustadt bei Coburg. Dazu gehörte auch

eine Wanderausstellung des Sozialministeriums mit dem

Titel „Gemeinsam Gehen“. (Foto: AWO-Heim Neustadt)

wissen dann, dass man im Fall ihres Todes genauso würdig

Abschied nehmen wird.“ Der Tod gehört zum Leben,

deshalb erlaubt Heimleiterin Margit Welscher nicht, dass

der Verstorbene im Metallsarg durch die Hintertür getragen

wird: „Der Holzsarg wird ins Zimmer gebracht und

anschließend von Pflegekräften nach draußen begleitet“,

sagt sie. Durch den Haupteingang.

Im AWO-Seniorenzentrum in Redwitz im Landkreis Lichtenfels

wurde im Oktober eigens ein Palliativappartement

eingerichtet. Die gemeinsame Initiative des Pflegeheims

mit dem Hospizverein Lichtenfels soll schwerstkranken

Menschen aus dem Landkreis bedarfsgerechte Pflege und

Betreuung bieten. Hierfür wurde ein Doppelzimmer zum

Einzelzimmer umgebaut und nach modernstem Standard

ausgestattet. Für Angehörige gibt es die Möglichkeit, sich

zwischendurch mal auszuruhen oder auch bei dem Sterbenden

zu übernachten. Der Pflegesatz für das Appartement

sei nicht höher als in den anderen Zimmern, sagt

Heimleiter Steffen Coburger. Die Palliativpflege übernimmt

die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV)

Bamberg. „Es gibt immer mehr Menschen, die in dieser

letzten Phase nicht zu Hause bleiben können“, sagt Coburger.

Insofern sei das Appartement in einem Landkreis,

der über kein stationäres Hospiz verfügt, „ein Tropfen auf

dem heißen Stein“.

Dass es mit dem Ausbau der Palliativversorgung nicht

schneller vorangeht, das liegt wie so oft am Geld. Als

vor einigen Jahren zur Palliativversorgung gesetzliche

Regelungen erlassen wurden, war das für viele Grund zur

Hoffnung. Doch die Krankenkassen tun sich schwer mit

der zusätzlichen Aufgabe. Bis zur Errichtung eines neuen

Hospizes sind etliche Hürden zu überwinden. Auch Dienste

der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV)

entstehen nur allmählich. Die personellen Anforderungen

sind so hoch, dass die Gründung eines solchen Dienstes

ein großes finanzielles Risiko darstellt. So sucht man in

Der Ethikrat der AWO

Wie ist dem Wunsch nach Sterbehilfe zu begegnen? Wie können

religiöse und weltanschauliche Bedürfnisse gesichert werden?

Die Beschäftigung mit den verschiedenen Aspekten des Themas

Abschiedskultur hat im März 2010 zur Gründung eines eigenen

AWO-Ethikrates geführt. Unter dem Vorsitz des AWO-Präsidiums

kommen regelmäßig Fachleute der Hospiz- und Palliativkultur,

verbandspolitische und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens

sowie eine Vertreterin des Bundesjugendwerks zusammen, um

über ethische Fragen zu diskutieren. Mitglieder des Rates sind

u.a. der frühere SPD-Vorsitzende Franz Müntefering und die SPD-

Rechtspolitikerin Herta Däubler-Gmelin. Im Oktober 2010 wurden

„Grundpositionen für eine Sterbe- und Abschiedskultur in

der Altenpflege der AWO“ verabschiedet. Inzwischen hat sich das

Spektrum erweitert: Nun geht es auch um Themen wie die Rationierung

im Gesundheits- und Pflegewesen, die Präimplantationsdiagnostik,

den Umgang mit Schutzbefohlenen. Kontakt unter

Telefon 030 26309215.

manchen Landkreisen nach Verbündeten, wie etwa in

Ingolstadt: Unter dem Vorsitz des örtlichen Hospiz-Leiters

haben sich Klinikum und Wohlfahrtsverbände zusammengeschlossen,

um diese Aufgabe gemeinsam zu meistern

und zu finanzieren. „Bislang wurde die ambulante Palliativversorgung

zusätzlich vom Hospiz übernommen, aber

der Bedarf nimmt zu“, sagt Günter Süß, Kreisgeschäftsführer

der Ingolstädter AWO. Der ambulante Pflegedienst

der AWO in Ingolstadt hat zwei Mitarbeiterinnen zu Palliativkräften

ausbilden lassen, die bei Bedarf in der SAPV

arbeiten. So hält sich das finanzielle Risiko in Grenzen.

Finanzierung fehlt noch

Was in den Altenheimen und an Sterbebetten außerhalb

der erst am Anfang stehenden SAPV geleistet wird, wird

bislang von den Kassen nicht vergütet. „Das funktioniert

nur mit der Begeisterung der Mitarbeiter“, sagt Ullrich

Wittenius vom Bundesverband. Viele Beschäftigte hätten es

als „Befreiungsschlag“ empfunden, dass nun intensiv über

das Thema gesprochen werde. Nun gäbe es beim Personal

mehr Klarheit darüber, was zu tun ist im Umgang mit

Sterbenden. Die Krankenkassen stünden jedoch auf dem

Standpunkt, „Pflege ist Pflege“. Das sei ein Irrtum: „Die

Aufgaben in der Palliativpflege sind viel umfangreicher“,

sagt Wittenius. Gemeinsam mit anderen Wohlfahrtsverbänden

werde man belegen, wie die Realität aussieht.

„Spezielle Pflege muss auch zusätzlich bezahlt werden“,

fordert Wittenius.

So opfern viele Pflegekräfte zusätzlich Freizeit im Palliativbereich,

weil sie dies als Notwendigkeit, als ethische Pflicht

empfinden. Einige arbeiten zudem sogar ehrenamtlich

als Hospizhelfer. Ohne ihr Engagement und das der anderen

rund 6000 Hospizhelfer, die laut Sozialministerium

jährlich rund 225 000 Stunden bei schwerstkranken und

sterbenden Menschen verbringen, wäre es um die Palliativversorgung

in Deutschland schlecht bestellt.

AWO in Bayern 1-2012


* Nachrichten * Nachrichten * Nachrichten * Nachrichten * Nachrichten * Nachrichten

BFD: Nachfrage floriert

Ein halbes Jahr nach der Einführung

hält die Nachfrage nach Stellen im

Bundesfreiwilligendienst an. Zu

Beginn des Jahres waren bei der

AWO insgesamt 237 BFDler beschäftigt,

203 davon sind jünger als 27

Jahre. Im Freiwilligen Sozialen Jahr

(FSJ) sind derzeit 132 junge Menschen

für die AWO tätig. Der BFD

wie das FSJ werden vorwiegend im

Bereich Pflege und Betreuung abgeleistet,

informiert Brigitte Tiator,

die beim Landesverband mit für

die Freiwilligendienste zuständig

ist. Einige BFDler seien auch mit

Hausmeisteraufgaben betraut. Die

Zahlen stimmen AWO-Vorsitzenden

Thomas Beyer zuversichtlich. Noch

seien jedoch etliche Fragen zum BFD

ungeklärt, immer wieder gibt es Änderungen.

Positiv ist, dass BFDler nun

doch weiterhin Kindergeld erhalten

und somit in diesem Punkt mit den

FSJlern gleichgestellt sind. AWO-

Landeschef Thomas Beyer führt die

anhaltende Nachfrage auch auf die

gelungene Informationspolitik der

AWO zurück. Wegen des doppelten

Abiturjahrgangs könne man aber erst

2013 verlässliche Aussagen darüber

treffen, wie attraktiv der neue Dienst

tatsächlich ist. (Foto: Bilderbox)

LAGFW: AWO übernimmt Vorsitz

Zum 20. Januar hat die Arbeiterwohlfahrt

den Vorsitz in der Landesarbeitsgemeinschaft

der Freien

Wohlfahrtspflege in Bayern (LAGFW)

übernommen. Bei ihrer Klausurtagung

wurde der Stab von Margit

Berndl (Paritätischer) an Landeschef

Thomas Beyer übergeben. Die Federführung

wechselt jedes Jahr. Zudem

AWO in Bayern 1-2012

wurde eine gemeinsame Resolution

zum Thema Asylpolitik verabschiedet.

Darin werden Staatsregierung

und Landtag dazu aufgefordert, die

Haushaltsmittel für die Asylsozialbetreuung

um mindestens zwei Millionen

Euro aufzustocken. Nur mit einer

angemessenen Finanzausstattung

könne das Betreuungs- und Beratungsangebot

für die Asylsuchenden

aufrecht erhalten werden.

Aktion Rollentausch

Von der Arbeit der AWO nachhaltig

beeindruckt zeigte sich Gerhard

Eck, Staatssekretär im Bayerischen

Innenministerium (im Foto mit Heimleiterin

Daniela Hauck). Im Rahmen

der „Aktion Rollentausch“ des Sozialministeriums

besuchte Eck das

AWO-Seniorenheim Niederwerrn

(Unterfranken). Seitdem schwärmt

der CSU-Mann, der lange Jahre Kreisvorsitzender

des Bayerischen Roten

Kreuzes war, von der „phantastischen

Arbeit“ der AWO-Kräfte: „Man muss

das miterleben, welche Belastung

so ein Arbeitstag bedeutet und mit

wieviel Engagement die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter bei der

Sache sind“, sagt Eck. Die Aktion

Rollentausch fand 2011 zum fünften

Mal statt. Sie soll Persönlichkeiten

aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung,

Kirchen und Medien Einblicke in die

Soziale Arbeit vermitteln.

Kritik an Pflegereform

Als „Flickschusterei“ hat Wolfgang

Stadler, Vorsitzender des AWO Bundesverbandes,

die angekündigten

Verbesserungen für Demenzkranke

bezeichnet. Die finanzielle Leistungsverbesserung

sei längst überfällig

gewesen, könne aber nur eine

Übergangslösung zu einer wirklichen

Reform sein. Weil die Zuteilung von

Pflegestufen sich allein an körperlichen

Gebrechen orientiert, waren

bislang viele Demenzkranke leer

ausgegangen – ein grundsätzlicher

Makel des Pflegebedürftigkeitsbegriffs,

der seit Jahren reformiert

werden soll, was nun für 2013 angekündigt

ist. „Dass die angekündigten

Leistungsverbesserungen erst 2013

in Kraft treten sollen, ist einmal

mehr Ausdruck des unkoordinierten

Handelns der Regierung beim Thema

Pflegereform“, so Stadler. AWO-

Landeschef Thomas Beyer schließt

sich diesem Urteil voll und ganz an.

Alarmierende Armut

Vor einer „alarmierenden Entwicklung“

hinsichtlich der Armut bei Alleinlebenden

und Alleinerziehenden

warnte AWO-Vorsitzender Thomas

Beyer bei einer Pressekonferenz

von AWO und Nationaler Armutskonferenz

(nak) in München. Der

jüngste Bericht zur Sozialen Lage in

Bayern, den das Sozialministerium

herausgegeben hat, zeige deutlich:

„Allein zu leben oder alleinerziehend

zu sein, bedeutet in Bayern das

größte Armutsrisiko zu tragen“, sagt

Beyer, der auch Sprecher der nak ist.

Mit 515 000 Betroffenen stellen Alleinlebende

die größte durch Armut

gefährdete Personengruppe, dies

führt Beyer hauptsächlich auf die

im Bundesvergleich geringen Renten

zurück. Die Armutsgefährdung von

Alleinerziehenden liegt mit 40,6

Prozent dreimal höher als beim bayerischen

Durchschnitt (13,7 Prozent).

Hier sieht Beyer die Ursache in der

Benachteiligung von Frauen auf dem

Arbeitsmarkt. Ein schnellerer Ausbau

der Kinderbetreuungsangebote sei

unabdingbar. (Foto: Bilderbox)

Infos aus der AWO

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Spielerisch lernen von Anfang an: Im Programm PAT leiten Elterntrainerinnen wie Julia Oskina Familien im Umgang

mit dem Nachwuchs an (links). Schon die Kleinsten haben Freude an der altersgerechten Anregung (rechts).

(Fotos: Sindbert)

AWO Nürnberg etabliert Programm „Parents as Teachers“ in Deutschland

Eltern als Lehrer für ihre Kinder

„Ich brauche nur in die Augen der Eltern zu schauen,

dann weiß ich, dass wir richtig liegen.“ Julia Oskina ist

von ihrer Aufgabe überzeugt. Seit 2005 ist die gebürtige

Russin für die AWO Nürnberg als Elterntrainerin im Programm

„Parents as Teachers“ (PAT) tätig. Sie betreut 25

Familien mit Migrationsgeschichte und hilft ihnen, ihre

Babys und Kleinkinder richtig zu fördern. „Viele junge

Eltern sind fernab von ihren Verwandten und aus ihrem

kulturellen Kontext herausgerissen“, sagt Oskina. Sie bringt

Spielsachen mit und zeigt den Müttern und Vätern, was

sie mit ihren Kleinen spielen können und wofür das gut

ist. „Wenn die Eltern wissen, dass das Kind durch Musik

nicht nur ein Gefühl für Rhythmus bekommt, sondern auch

besser sprechen und zuhören lernt, dann machen sie das

bewusster“, hat Oskina beobachtet.

Wie schon der Name vermuten lässt, stammt PAT aus den

USA. Dort nahmen den Angaben zufolge seit 1985 schon

3,5 Millionen Familien daran teil. In Nürnberg setzt sich

die AWO seit 20 Jahren in der Elternbildung ein: Seit 1990

gibt es das aus Israel stammende Programm HIPPY, das sich

an Kindergarten- und Vorschulkinder wendet. Auch für

Zwei- bis Dreijährige gibt es ein Angebot. „PAT war eine

logische Ergänzung unserer Palette“, sagt Christine Schubert,

die das Ganze initiiert hat. Das Programm basiere auf

wissenschaftlichen Erkenntnissen und sei gut strukturiert.

Die AWO Nürnberg hat PAT 2004 nach Deutschland „importiert“

und bietet es in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt

Nürnberg an. Mit Unterstützung der gemeinnützigen Auridis

GmbH wurde eine Dachorganisation für PAT im deutschsprachigen

Raum gegründet. Die AWO Nürnberg ist alleinige

Gesellschafterin, Schubert wurde zur Geschäftsführerin

berufen. Wer sich für das Programm interessiert, findet

die Anlaufstelle in Nürnberg. Vor allem an Kommunen

mit großem Ausländeranteil richtet sich das Angebot. Die

Betreuung beginnt schon in der Schwangerschaft, neben

Hausbesuchen gibt es Gruppentreffen und Screenings.

„Das Besondere ist, dass die ganze Familie in den Blick

genommen wird und dass es nicht nur um gesundheitliche

Themen und Erziehung geht“, sagt Hilde Nägele, die das

Projekt koordiniert. „Wir wenden uns an Eltern, die nicht

in die klassischen Bildungsstätten gehen.“ Auch wenn PAT

oft im Rahmen der ambulanten Erziehungshilfe eingesetzt

wird, geht es nicht um Defizite, sondern darum, den Familien

eigene Ressourcen aufzuzeigen, sie stark zu machen.

Erholung vom Alltag

Eigentlich hat jede Mutter, jeder Vater ein Recht auf eine

Kur. Doch die Realität sieht anders aus, sagt Sonja Borzel

von der AWO-Kurberatungsstelle Ober- und Mittelfranken:

„60 Prozent der Anträge werden von den Kassen erstmal

abgelehnt.“ Der Kontakt zu einer Kurberatungsstelle

im Vorfeld helfe, die Chancen zu verbessern. Als einziger

Bezirksverband in Bayern führt die AWO Ober- und

Mittelfranken nicht nur eine Beratungsstelle für Mutter/

Vater-Kind-Kuren, sondern auch drei Kliniken, eine in

Gunzenhausen, eine in Bad Windsheim und eine in Büsum

an der Nordsee. „Ein sehr schönes Haus, direkt hinter dem

Deich gelegen“, schwärmt Borzel. In allen drei Kliniken

erhalten die Erholungsbedürftigen in dreiwöchigen Kuren

medizinische Behandlungen und werden psychologisch

beraten, um den stressigen Alltag künftig besser meistern

zu können. Die Kuren finden in festen Blöcken statt, so

dass auch die Kinder in einheitlichen Gruppen pädagogisch

betreut werden können. Das A und O für nachhaltigen

Erfolg sei die aktive Mitarbeit der Mütter, sagt Borzel.

Im Jahr 2011 wurden 245 Mütter beraten, 98 konnten

eine Kur antreten. Väter sind immer noch die Ausnahme.

Näheres beim Bezirksverband Ober- und Mittelfranken,

Telefon 0911 4508-131.

AWO in Bayern 1-2012


„Ein Vorbild für die ganze AWO“: Systematisch hat der AWO-Kreisverband Roth-Schwabach ein Jugendwerk ins

Leben gerufen, für den Aufbau wurde Jürgen Kriese engagiert, der heute das Jugendbüro leitet (links). Nach fünf

Jahren greift die Arbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen gut ineinander (rechts). Jüngstes Projekt: der mobile

Jugendtreff „Räderwerk“, ein umgebauter Lastkraftwagen. (Mitte; Fotos: Minx/KJW-Roth-Schwabach)

AWO-Kreisverband Roth-Schwabach baut systematisch Kreisjugendwerk auf

Mit voller Kraft zur Jugendarbeit

Die Schüler der Grund- und Hauptschule Abenberg staunten

nicht schlecht, als eines Tages ein riesiger Lkw in ihrem

Schulhof stand. Ein Jugendtreff in einem umgebauten Truck

– das gibt es nicht überall! Das Projekt ist eines von vielen,

die das Kreisjugendwerk Roth-Schwabach in seiner noch

kurzen Existenz auf die Beine gestellt hat. „Kinder- und

Jugendarbeit – ein schwieriges Terrain“: Diese Klage hört

man allenthalben. Nicht so im AWO-Kreisverband Roth-

Schwabach. Hier wird gehandelt statt geklagt. Seit 2003

wird systematisch an einem Kreisjugendwerk gebaut, das

sich sehen lassen kann. 2009, als die Grundfesten standen,

war die offizielle Gründung.

Jugendarbeit als erklärter Wille

Hier ein Kinderfasching, da ein Sommerfest: Gewiss, es gab

auch schon vor 2003 Angebote für Kinder und Jugendliche.

„Aber sowas wie die Miner-Kids in Wendelstein, das war

die große Ausnahme“, erinnert sich Jürgen Kriese, heute

Leiter des AWO-Jugendbüros Roth-Schwabach. Das sollte

sich gründlich ändern. „Wir wollten mehr junge Menschen

für den sozialen Bereich gewinnen“, erinnert sich Kreisgeschäftsführer

Rainer Mosandl. „Wer sich als Kind bei der

AWO wohlgefühlt hat, findet auch später leichter einen

Zugang.“ Von 2003 an befasste sich eigens ein Arbeitskreis

mit der Frage, was Kinder und Jugendliche bei der AWO

interessieren könnte.

Anfang 2006 wurde dann eine hauptamtliche Stelle geschaffen,

deren Inhaber sich systematisch um den Aufbau

kümmern sollte. Jürgen Kriese, Diplomsozialpädagoge mit

viel Erfahrung in der Jugendarbeit, sollte die Strukturen

aufbauen. „Bei der klassischen verbandlichen Jugendarbeit

geht es nicht um Einzelangebote, sondern darum,

die Kinder langfristig am Ball zu halten“, war er sich von

Anfang an bewusst. Kriese rief eine Jugendleiterschulung

ins Leben, die seither regelmäßig stattfindet. Der harte

AWO in Bayern 1-2012

Kern der ersten Stunde besteht noch heute. Hinzu kamen

aber auch schon Jugendliche, die 2007 als Kids bei den

ersten Freizeiten dabei waren.

Freizeiten sind ein wichtiges Standbein des jungen Jugendwerks.

Aber nicht immer geht es ums Verreisen: „Wir

bieten bewusst auch Ferienbetreuungen für die Daheimgebliebenen

an. Nicht jeder kann sich einen Urlaub leisten“,

sagt Kriese. Wichtig sei, dass die Kinder in festen Gruppen

zusammenbleiben. Das Konzept kommt an: „Im Herbst

haben wir zwei Tage Ferienbetreuung in Georgensgmünd

ausgeschrieben, die waren innerhalb von drei Stunden

ausgebucht“, sagt Kriese. Und das Jugendwerk Roth-

Schwabach wächst weiter: Schon 2008 wurde für den offenen

Jugendtreff in Schwabach, den man gemeinsam mit

dem Mutterverband betreibt, zwei zusätzliche Fachkräfte

engagiert. Jugendwerk und Kreisverband übernahmen

auch die Jugendsozialarbeit an zwei Schulen. Das jüngste

Kind ist der rollende Jugendtreff „Räderwerk“, das von

einem weiteren Sozialpädagogen betreut wird. Ein „Jugendtreff

im Kleinformat“, beschreibt Kriese das Angebot.

Und eine gute Möglichkeit, präsent zu sein, ohne überall

einen festen Sitz haben zu müssen. Unterstützt wird das

Projekt drei Jahre lang aus Mitteln der „Aktion Mensch“.

Dass alles in Roth-Schwabach so gut läuft, ist nicht zuletzt

das Verdienst des Mutterverbandes. „Eigentlich war

der Start gar nicht so schwierig. Man muss den jungen

Menschen nur konkrete Angebote machen“, sagt Rainer

Mosandl. „Nur wo in Jugendarbeit investiert wird, findet

sie auch statt“, resümiert Thomas Schwarz, Geschäftsführer

beim Landesjugendwerk. Von allein seien Jugendliche nicht

in der Lage, ein Jugendwerk zu gründen. Lob auch von Seiten

des AWO-Landesverbandes: „Ich würde mir wünschen,

dass es mehr Kreisverbände gibt, die die Jugendarbeit in

dieser Form kräftig unterstützen“, sagt Landesgeschäftsführerin

Andrea Ziegler. Roth-Schwabach sei in dieser

Hinsicht ein Vorbild für die gesamte AWO.

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Kampf gegen die Armut: Damit mehr Gärten gedeihen

und mehr Schüler lernen können, engagiert

sich die LAG Mali seit 30 Jahren in der Sahelzone.

(Fotos: Kahl)

Landesarbeitsgemeinschaft Mali feiert in diesem Jahr 30-jähriges Bestehen

„Unsere Hilfe muss weitergehen“

„Es wird viel über internationale Solidarität geredet, aber

zu wenig getan“, stellte Bertold Kamm, damals Landesvorsitzender

der bayerischen Arbeiterwohlfahrt, zu Beginn

der 1980er Jahre fest. Damit war im Landesverband eine

Diskussion über effektive Entwicklungshilfe angestoßen.

Kamm erkundigte sich bei der UNO und bei der Europäischen

Gemeinschaft, in welcher Region es bislang keine

Unterstützung durch den Westen gebe. Die Sahelzone in

Mali wurde von beiden genannt. Einstimmig entschied

man sich für Mali. Da die AWO allein ein solches Projekt

nicht stemmen konnte, holte Kamm neun befreundete

Organisationen ins Boot, darunter die Landesverbände

von DGB, SPD und Naturfreunden. Gemeinsam gründeten

sie am 1. Februar 1982 die „Landesarbeitsgemeinschaft

Bayern Entwicklungshilfe Mali“, kurz LAG Mali oder auch

„Mali-Hilfe“. Heute können auch Privatpersonen Mitglied

der LAG Mali werden. Die enge Verbindung zur AWO ist

jedoch geblieben, denn ein Großteil der 59 Mitglieder

kommt aus der AWO. „Jüngstes“ Vorstandsmitglied ist

Landtagsvizepräsident Franz Maget.

Bei der Gründung der LAG herrschte in dem westafrikanischen

Land eine Diktatur. Die Dürre lag noch nicht lang

zurück, die Not der Menschen war groß. „Wir wollten helfen

– direkt, effektiv und an der Basis“, so Bertold Kamm.

Noch heute zählt Mali zu den zehn ärmsten Ländern der

Welt, ist allerdings eine Demokratie. Die durchschnittliche

Lebenserwartung liegt bei 49 Jahren. Der Klimawandel

erschwert die Lage zusätzlich. „Über Armut zu sprechen ist

eine Sache, sie direkt zu erleben eine andere“, sagt Stefan

Schuster, der Vorsitzende der LAG Mali. „Kinder mit Hungerbäuchen,

ausgezehrte Frauen, hagere, von Krankheit

gezeichnete alte Männer“: Diese Eindrücke haben ihn bei

seiner ersten Reise 2006 betroffen gemacht. Beeindruckt

habe ihn aber auch die Vitalität und Würde der Menschen.

Die Unterstützung durch die LAG Mali ist umfangreich und

vielschichtig. Ernährungssicherung durch Gartenbau,

Grundbildung und Gesundheit stehen im Mittelpunkt.

Vor Ort kooperiert die LAG Mali mit nichtstaatlichen gemeinnützigen

Vereinen. Deren Mitarbeiter betreuen die

Aktivitäten in den Dörfern. Die Projekte sind überschaubar

und nach dem Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe angelegt. Auf

komplizierte Technik wird verzichtet zugunsten einfacher

Geräte, die in Mali gewartet werden können. Die Dorfbewohner

sind in die Planung der Aktivitäten einbezogen

und arbeiten mit.

Oasen in der kargen Landschaft

Bis 2001 unterstützte die LAG Mali 17 Dörfer bei Nara an

der mauretanischen Grenze, und auch in den vergangenen

sieben Jahren hat die LAG Mali 17 weitere Dörfer

gefördert. Es entstanden zehn neue Gemüsegärten, 46

Bewässerungsbrunnen wurden gegraben. Sechs Trinkwasserbrunnen,

zwei Getreidebanken, zwei Getreidemühlen

und nicht zuletzt eine Grundschule wurden geschaffen.

Seit 2005 fördert die LAG Mali außerdem eine Kampagne

gegen die Mädchenbeschneidung. In 15 Dörfern bei Dioila

ist seitdem kein Mädchen mehr beschnitten worden. Details

zu den Hilfsprojekten vermittelt die Website der LAG

Mali www.lag-malihilfe.de.

„Die Hilfe der LAG Mali kommt an“: Davon überzeugt sich

Projektreferentin Gudrun Kahl bei regelmäßigen Reisen in

die Sahelzone. Wie grüne Oasen in der kargen Landschaft

gedeihen die neuen Gärten. „Unsere Hilfe muss weitergehen“,

sagt Stefan Schuster. Der derzeitige Vorsitzende

der LAG dankt den Spendern und hofft, dass auch im Jubiläumsjahr

ausreichend Spenden zusammenkommen, um

tatkräftig helfen zu können. Anlässlich des Jubiläums soll

es einen Geburtstagskalender mit Bildern aus Mali geben.

Anfragen nimmt die LAG Mali schon jetzt gerne entgegen.

LAG Mali e.V., Karl-Bröger-Str. 9, 90459 Nürnberg; Telefon

0911 4501373; E-Mail: lag-mali@web.de; Spendenkonto:

RaiffeisenVolksbank Fürth, Konto 59005, BLZ: 762 604 51.

AWO in Bayern 1-2012


Kreiskonferenz 2011

Karin Hirschbeck neue Vorsitzende

Ende November wurde in einer außerordentlichen

Kreiskonferenz von den 49 Delegierten aus allen Fürther

Ortsvereinen eine neue Kreisvorsitzende gewählt. Der bisherige

Vorsitzende Werner Bloß, der sein Amt bereits seit

Monaten hatte ruhen lassen, hat nach einem längeren

Krankenhausaufenthalt aus gesundheitlichen Gründen

sein Amt niedergelegt. In der Konferenz gab er nochmals

einen Rückblick auf seine Amtszeit mit Etappen wie der

Schaffung des Demenzzentrums oder dem Modell des

Allengerechten Wohnens in der Theresienstraße.

Für die anstehende Neuwahl wurde vom Kreisvorstand

und einigen Ortsvereinen als Kandidatin die stellv. Kreisvorsitzende

Karin Hirschbeck nominiert.

Mit einem eindeutigen Vertrauensbeweis von 46 Ja-Stimmen

wurde Karin Hirschbeck zur neuen Vorsitzenden gewählt.

Damit besteht der Vorstand der AWO Fürth aus den

Personen Karin Hirschbeck (Vorsitzende), Andreas Göppl

und Michael Zill (stellv. Vorsitzende), Ralph Hafenrichter

(Schriftführer) und Hans-Georg Rager (Schatzmeister).

Im Jahre 2012 finden auf allen AWO-Ebenen turnusmäßig

Neuwahlen statt. So wird auch im Juli 2012 der

Kreisvorstand komplett neu gewählt.

AWO in Bayern 1-2012

Sitzungsleiter Michael Zill beglückwünscht

Karin Hirschbeck zur Wahl

Der amtierende Kreisvorstand von links nach

rechts: Hans-Georg Rager, Andreas Göppl, Karin

Hirschbeck, Ralph Hafenrichter, Michael Zill

Kreiskonferenz-Delegierte

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AWO in Fürth


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AWO in Fürth

Die FINTEG (Fürther Integration)

Arbeitstherapie, alternative Arbeitsprojekte und Zuverdienstfirma

Mit zwei weiteren Berichten schließen wir in dieser

Ausgabe die im Dezember-Heft begonnene Vorstellung

unseres AWO-Netzwerkes Psychiatrie in Fürth ab. Nach

dem Langzeitwohnheim und den Betreuten Wohngemeinschaften

geht es heute um Arbeitsprojekte für

psychisch kranke Menschen und die Lebenslinien einer

Betroffenen.

Die FINTEG (Fürther Integration) bietet psychisch kranken

Menschen die Möglichkeit, trotz der Erkrankung Teilhabe

an Arbeit und gesellschaftlichem Leben zu erfahren,

bzw. innerhalb von ergotherapeutischen Angeboten

zu erlernen, besser mit Auswirkungen der Erkrankung

umzugehen. Die Nutzung vorhandener Ressourcen steht

hierbei im Vordergrund, sei es bei der Gestaltung von

Arbeitsanforderungen bzw. der Förderung von Arbeitsfähigkeiten,

oder aber bei der Bewältigung von Aufgaben

und Anforderungen des täglichen Lebens (ADL-Training).

FINTEG entstand ursprünglich als Arbeitstherapie des

1989 eröffneten Langzeitwohn heims Waldheim Sonnenland

im Fürther Stadtwald. Schon damals gab es

wissenschaftliche Erkenntnisse, die besagten, dass Arbeit

und Beschäftigung einen wesentlichen Bestandteil in

der psychiatrischen Versorgung von psychisch kranken

Menschen darstellen und als tagesstrukturierende Maßnahmen

wesentlich zur Stabilisierung und Verbesserung

der psychischen Befindlichkeit beitragen.

Die anfänglich im Nebengebäude des Waldheim Son-

nenlandes ansässige Arbeitstherapie wurde 1990 in die

Innenstadt von Fürth verlegt, um mehr Gemeindenähe

und Arbeitsrealität herzustellen. Somit entstand eine

Kommstruktur, und die Menschen waren gefordert, einen

Weg zur Arbeit zurücklegen, was deutlich mehr Realitätsbezug

darstellte, als innerhalb einer stationären Einrichtung

niederschwellige Arbeiten zu verrichten. Durch die

zentrale städtische Lage der Arbeitstherapie hatten die

Menschen automatisch mehr Möglichkeiten am gesellschaftlichen

Leben innerhalb der Stadt teilzunehmen.

Im Laufe der Jahre hat sich diese ursprüngliche Arbeitstherapie

dann stetig zu einer eigenständigen therapeutischen

Einrichtung weiterentwickelt. Es wurden inhaltliche

und konzeptionelle Grundpfeiler geschaffen, wobei die

Namensgebung FINTEG (Fürther INTEGration) einen wichtigen

Baustein für die Entwicklung der FINTEG zu einer

eigenständigen arbeitstherapeutischen Einrichtung für

psychiatrisch erkrankte Menschen darstellte.

Heute bietet die FINTEG ca. 84 Menschen mit psychischer

Erkrankung Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten.

30 Plätze für ca. 60 Klienten befinden sich in der

Werkstatt mit industrieller Fertigung, dem Stammsitz

der FINTEG im Zentrum der Stadt Fürth. Innerhalb dieses

Werkstattbereichs werden für regionale Firmen Montage-,

Verpackungs- und Konfektionieraufgaben durchgeführt.

Auch eine kleine Holzwerkstatt befindet sich dort, um

differenzierte ergotherapeutische Maßnahmen, z.B.

AWO in Bayern 1-2012


das Training von Handlungsplanung, mit den Klienten

durchführen zu können. Innerhalb der FINTEG wurde

2006 mit PRINTEG eine kleine Hausdruckerei geschaffen.

Dort werden Publikationen des Fürther Kreisverbandes,

aber auch Broschüren, Flyer und Plakate für externe

Auftraggeber erstellt und gedruckt.

Des Weiteren existieren alternative Arbeitsprojekte, wie

z.B. Küchen- und Reinigungsdienst, Gartenarbeitsgruppe,

Fahr- und Kurierdienst, Hausmeistergehilfe, Cafeteriateam

usw., die teils auch räumlich in verschiedenen

Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt angesiedelt sind.

Mit diesen verschiedenen Angeboten kann sehr individuell

und klientenzentriert auf den Bedarf und die

Wünsche der Menschen eingegangen werden. Ziele

innerhalb der arbeitstherapeutischen Angebote können

sein: Vermittlung von Tagesstruktur, Auseinandersetzung

mit Arbeit, Training von Grundarbeitsfähigkeiten, sowie

Belastungserprobung, Förderung und Qualifizierung für

weiterreichende Arbeitsangebote.

Die teilnehmenden Klienten leben teilweise in Wohnheimen,

kommen aus ambulant betreuten Wohnformen,

oder leben völlig selbständig ohne weitere Hilfen und

erhalten sich durch die Beschäftigung in der FINTEG ihre

psychische Stabilität. Die Mischung aus ambulanten und

stationären Plätzen hat sich durchweg als sehr positiv für

Klienten, Mitarbeiter und die Vernetzung mit anderen

AWO in Bayern 1-2012

Einrichtungen und Bereichen der psychiatrischen Versorgungskette

erwiesen.

Die Teilnahme an unseren Arbeitsprojekten wird im

Rahmen der Eingliederungshilfe ermöglicht. Kostenträger

ist in der Regel der Bezirk Mittelfranken als überörtlicher

Sozialhilfeträger. Dort können für die Klienten Beschäftigungsplätze

auf Grundlage von Tagessatzfinanzierungen,

im Rahmen eines Persönlichen Budgets oder als Zuverdienstplätze

beantragt werden. Die Art und Form des

Beschäftigungsplatzes orientiert sich am tatsächlichen

Bedarf und der Zielvorstellung des Klienten.

Ergänzend zu den arbeitstherapeutischen Plätzen hält

die FINTEG auch ergotherapeutische Angebote innerhalb

des Waldheim Sonnenlandes und des Betreuten Wohnens

vor. Je nach Zielgruppe und Förderbedarf werden dort

klassische, kreative Beschäftigungsangebote bis hin zu

intensiven Trainings zur Aufgabenbewältigung im eigenen

Lebensumfeld (AdL-Training) angeboten.

Ergänzend zu den verschiedenen kontinuierlichen therapeutischen

Angeboten werden Projektarbeiten, Feste,

Ausflüge und Ferienprogramme angeboten.

Die FINTEG hat sich für die Zukunft die Weiterentwicklung

der ambulanten Angebote, sowie eine noch differenziertere

Ausrichtung der bestehenden Angebote vorgenommen.

Ziel muss einerseits sein, Menschen Förderung und

Weiterentwicklung zu ermöglichen, aber andererseits

besteht auch die Aufgabe darin, älter werdenden und leistungsschwächeren

Klienten Angebote zur Verbesserung

und Erhöhung der Lebensqualität- und zufriedenheit

vorzuhalten. Hierfür arbeits- und ergotherapeutische

Angebote unter einem Dach, räumlich und organisatorisch

in einem Therapiezentrum zu vereinen, wird Vision

für die Zukunft sein.

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AWO in Fürth


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AWO in Fürth

Frau Sommer meistert ihr Leben

Montag morgen, 8:45 Uhr in einer Montagehalle in der

Südstadt von Fürth. Frau Sommer (Name geändert) freut

sich nach einem zwar erholsamen, aber auch einsamen

Wochenende auf die Begegnung mit anderen Kollegen.

Und auf die Anforderungen der Arbeitstätigkeit, bei der

sie seit Jahren hohe Zuverlässigkeit beweist. Die Halle

füllt sich, immer mehr Menschen strömen lachend und

fröhlich herein, es wird begrüßt und „Hallo“ gesagt,

Neuigkeiten und Wochenenderlebnisse ausgetauscht. Bei

der fröhlichen Stimmung käme niemand auf die Idee,

dass es sich bei dem Montagebetrieb um eine beschützte

Arbeitsstätte für psychisch kranke Menschen handeln

würde. Doch auch Frau Sommer weiß genau, dass ihre

Krankheit zwar derzeit keine auffälligen Symptome zeigt,

aber immer noch tief in ihr drinnen steckt. Deshalb ist

sie auch überzeugt, dass sie den Arbeitsbelastungen auf

dem freien Arbeitsmarkt nicht standhalten könnte. Aber

hier ist sie wichtig, und dieses kleine Stück an beruflicher

Wertigkeit bedeutet Frau Sommer unendlich viel.

Ruhig und konzentriert sitzt sie an ihrem Arbeitsplatz,

die kleinen Steckelemente für die Spielzeugautos werden

von ihr mit sicherer Hand eingeführt. Fehler passieren

nicht, das wäre auch fatal. Denn die Qualitätsprüfung

beim Auftraggeber ist beinahe lückenlos. Und Fehllieferungen

werden konsequent zurückgewiesen, selbst wenn

die restlichen 1000 Exemplare mängelfrei sein sollten.

Doch gerade deshalb liebt Frau Sommer ihre Arbeit auch

so sehr. Gibt sie ihr doch die Bestätigung, gebraucht

zu werden und Bedeutung zu haben. Einen Beitrag zu

leisten, der wertvoll für die Allgemeinheit ist. Kaum Aus-

fälle, die Zahl der Krankheitstage in den vergangenen 10

Jahren lässt sich an beiden Händen abzählen. Zwar ist

das Arbeitsverhältnis bei FINTEG (Fürther INTEGration) in

einer beschützten Werkstätte angesiedelt, aber mittlerweile

wurde aus der anfänglichen Arbeitstherapie für Frau

Sommer eine Festanstellung bei der AWO Fürth in Form

eines Minijobs geschaffen, Zuverdienstarbeit genannt.

Das war nicht immer so. Frau Sommer hat in den vergangenen

Jahren viele Stationen der psychiatrischen Versorgungskette

kennen lernen und durchlaufen müssen.

Die ersten 25 Jahre ihres Lebens verliefen zunächst

eher unauffällig. Schule, Familie, Kinder, ein ganz normaler

Lebensweg. Vielleicht hätte der Abbruch bei der

Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin schon

Hinweise geben können. Doch richtig deutlich wurde die

Veränderung erst in der Anlerntätigkeit zur Verkäuferin.

Die Kollegen und Kunden wurden zum Feindbild: „Die

sprechen doch über mich, lästern und bedrohen mich.

Selbst der Chef hört mich ab und hat eine versteckte

Überwachungsanlage installiert. Alle wollen mich fertig

machen.“

Die Arbeit wurde für Frau Sommer zur ständigen Qual.

Krankheitstage häuften sich, und letztlich erfolgte die

Kündigung. Damit lösten sich aber die Ängste der Frau

Sommer nicht. Weiterhin fühlte sie sich verfolgt, zu Hause,

auf der Straße und unter anderen Menschen.

Nachdem auch noch Ehemann und Kinder zu Feindbildern

geworden waren, wusste sich Frau Sommer nicht

mehr anders zu helfen und versuchte, aus dem Leben

zu scheiden.

AWO in Bayern 1-2012


Im Betreuten Wohnen wird

eine eigene Wohnung ausgestaltet

und bewohnt

Letztlich war dann die Diagnose einer endogenen Psychose

eher die Erleichterung für Frau Sommer und ihre

Umwelt. So konnte man diesem furchterregenden Phänomen

einen Namen geben, trotzdem dauerte es eine

lange Zeit, bis Frau Sommer ihre Krankheit auch selber

annehmen konnte.

Es folgte eine Zeit von Brüchen in der Lebenslinie. Immer

wieder flammte die Krankheit auf und zwang Frau

Sommer, meist gegen ihren Willen, zu Aufenthalten in

psychiatrischen Fachkrankenhäusern. Die Ehe scheiterte,

die Kinder zogen sich von ihr zurück, Arbeitsversuche

wurden meist nach wenigen Wochen beendet, eine

eigene Haushaltsführung endete im Chaos. Und immer

wieder Aufenthalte in der Psychiatrie.

Nun wurde Frau Sommer mit Hilfe eines Betreuers deutlich

gemacht, dass sie wohl derzeit aus eigener Kraft

weder die Krankheit, noch die Lebensgestaltung würde

meistern können.

Somit erfolgte die Aufnahme im Waldheim Sonnenland

der AWO Fürth-Stadt, einem Langzeitwohnheim für

seelisch kranke Menschen. Hier wurde Frau Sommer erst

einmal Zeit gegeben. Sie musste nicht sofort bestimmte

Ansprüche erfüllen, sondern geduldige therapeutische

Mitarbeiter suchten nach Ansätzen der Entwicklungsfähigkeit

in vielen Einzelgesprächen mit ihr. Wünsche,

Ziele, Hoffnungen und Erwartungen, die Frau Sommer

formulierte, wurden mit den realen Lebenssituationen

und Möglichkeiten abgeglichen, Perspektiven konkret

entwickelt und in eine zeitliche Abfolge gestellt.

AWO in Bayern 1-2012

Routiniert fügt Frau

Sommer die Einzelteile

zusammen

Nebenher bildete das Zusammenleben mit Menschen aus

ähnlichen Biografien für Frau Sommer einen Ort des Angenommenseins,

des Verständnisses und des Austausches

auf gemeinsamer Verständnisebene.

So konnte Frau Sommer auch das Tempo ihres Entwicklungsprozesses

selber mitbestimmen. Und Entwickeln

wollte sie sich mit aller Kraft und hatte auch ein klares

Ziel: Selbständig zu werden, weitgehend normal zu leben,

zufrieden sein zu können und mit der Krankheit leben

zu können.

Frau Sommer akzeptierte nun auch, Medikamente einzunehmen,

Arztkontakte zu pflegen und medizinische

Unterstützung bei Krisen einzuholen. Somit stabilisierte

sie sich immer mehr. Krankheitsbedingte Krisen, die

früher meist in Klinikaufenthalte mündeten, konnten im

Vorfeld aufgegriffen und behandelt werden und mit der

Zeit wurden diese Krisen auch immer weniger.

Der nächste Schritt war somit möglich: Verlegung aus

dem Haupthaus in den nahe gelegenen Bungalow. Frau

Sommer freute sich über die kleine Wohngruppe mit 4

Bewohnern und das Einzelzimmer. Außerdem war das

Zusammenleben sehr viel stärker selbst organisiert und

wurde nicht so stark von Pädagogen mit begleitet. Hier

ging es auch stimmungsmäßig bei Frau Sommer immer

weiter bergauf, und schon nach kurzer Zeit konnte der

nächste Schritt angegangen werden: Das Überwechseln

in die Außenwohngruppe, mitten in der Fürther Südstadt.

Noch weniger Betreuung, nachts und am Wochenende

nur eine telefonische Krisenschaltung ins Wohnheim, die

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AWO in Fürth


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AWO in Fürth

Frau Sommer jedoch nie in Anspruch nehmen musste.

Stolz und Zuversicht über die eigene Autonomie ersetzten

frühere Ängste und Selbstzweifel, das Leben wurde

wieder mit Lebensfreude gefüllt.

Dann folgte schon auch der nächste Schritt. Der Umzug

ins Betreute Wohnen (BeWo), ein weiterer großer Schritt

in das normale Leben. Eine eigene Wohnung, zwar klein,

aber mit Kochnische, Flur, eigenem WC und Dusche. Und

vor allem: ein eigenes Namensschild an Briefkasten und

Türe, kein Hinweis auf AWO oder Einrichtung. Einfach so

normal zu leben wie die Nachbarn im Haus.

Trotzdem findet ein regelmäßiger Kontakt mit therapeutischen

Mitarbeitern statt. Denn alle, auch Frau Sommer,

wissen, dass die Krankheit trügerisch ist. Oftmals

werden stabile Befindlichkeiten vorgegaukelt, aber die

Krankheitsveränderungen stellen sich häufig sehr schnell

ein. Selbstüberschätzung, Rückzug, Aggressionen und

Feindbilder deuten auf Krankheitssymptome hin und

müssen schnell behandelt werden. Deshalb hat sich Frau

Sommer in ihrem Therapieplan auch auf feste Termine

mit der Bezugsperson eingelassen. Auch im BeWo beweist

Frau Sommer, dass sie ihr Ziel weiterhin im Auge hat

und realistisch darauf hin arbeiten kann. Die Haushaltsführung

funktioniert einwandfrei, Arztkontakte werden

eigenständig wahrgenommen und Frau Sommer lässt

sich auch auf gemeinschaftliche Erlebnisse, wie Ausflüge

oder Urlaubsfreizeiten ein. Zwar ist sie nie die Person

im Mittelpunkt, dies will sie auch vermeiden, aber sie

wird von ihren Mitmenschen wegen ihrer ruhigen und

zurückhaltenden Art geschätzt.

Nach einem Jahr im BeWo stand nun der nächste Entwicklungssprung

an, der Umzug in eine eigene unbetreute

Wohnung. Mit Hilfe der Bezugsperson wurden Wohnungen

angeschaut und mit Vermietern und Maklern gesprochen.

Und tatsächlich hatte Frau Sommer das Glück, eine

Wohnung nur unweit von FINTEG entfernt anmieten zu

können. Sie ist sehr stolz darauf, hier nun ohne weitere

Betreuung seit drei Jahren zu leben und keine größeren

Krisen oder gar Krankenhausaufenthalte erlebt zu haben.

Aber sie weiß auch genau: die Arbeitsstelle benötigt sie

weiterhin, diese kleine Nabelschnur bedeutet Schutz

und Sicherheit für die Bewältigung des Lebens mit der

Krankheit.

Speisesaal mit angrenzender Cafeteria laden zum Verweilen ein

AWO in Bayern 1-2012


Viel Leben an St. Martin im

Wohnstift Käthe-Loewenthal

Seit vielen Jahren kommt regelmäßig der Burgfarrnbacher Kindergarten St. Marien in das Wohnstift Käthe-Loewenthal

um mit den Heimbewohnern gemeinsam etwas zu unternehmen. Diesmal herrschte reges Treiben am 11. November

im Innenhof. In verschiedenen szenischen Darstellungen spielten die Kinder die bekannte Geschichte von St. Martin,

der seine Kleider mit dem Schwert zerteilte für einen armen unbekleideten Mann. Schon am Tag zuvor hatten

Kindergartenkinder mit ihren Liedern und bunten Lampions die Senioren auf den einzelnen Pflegestationen erfreut.

Tombola in der Adventszeit für einen guten Zweck

Friseur-Meisterin Daniela Graf-Gawrikow überreichte Udo Weißfloch, dem Heimleiter der beiden AWO-Seniorenheime

in Burgfarrnbach, die hübsche Summe von 550 € für das 2011 entstandene Demenz-Zentrum. Diese wurde

bei einer Tombola in der Adventszeit im Friseursalon Graf-Gawrikow am Tulpenweg 34 von den Burgfarrnbacher

Kunden gespendet.

Auf die Idee ist die Inhaberin Frau Graf-Gawrikow durch eine weitere

bereits im Frühjahr entstandene Spendenaktion für die Kinderkrebshilfe

gekommen. Bei der jetzigen Spendenaktion wollte sie speziell den Burgfarrnbacher

Senioren etwas zurückgeben, die Frau Graf-Gawrikow bereits

seit gut 25 Jahren unterstützen und regelmäßig bei ihr vorbeizuschauen

und sich frisieren lassen.

Frau Graf-Gawrikow selbst ist in Veitsbronn aufgewachsen. Nachdem ihr

Vater bereits gebürtiger Burgfarrnbacher war, hat es sie ebenfalls in den

Stadtteil verschlagen.

Unser und Frau Graf-Gawrikows Dank geht an alle fleißigen Spender, ohne

die diese Spendenaktion kein Erfolg geworden wäre.

AWO in Bayern 1-2012

v. li.: Monika Linder, Udo Weißfloch

und Daniela Graf-Gawrikow

Wußten Sie schon? Die Nürnberger Zeitung (NZ) widmete dem AWO-Demenzzentrum

im Fritz-Rupprecht-Heim eine ganze Seite in der Ausgabe vom 22.12.

Diese doch einzigartige und äußerst anerkannte Einrichtung wurde sehr positiv dargestellt. Den Artikel finden

Sie auch auf der Homepage des AWO-Kreisverbandes unter www.awo-fuerth.de – unter Archiv.

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AWO in in Fürth


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AWO in Fürth

Podiumsteilnehmer von links : Hanne

Rügheimer, Leiterin der AWO-Kulturbrükke,

Anke Kruse, Integrationsbeauftragte

der Stadt Fürth; Dr. Manfred Schmidt,

Präsident des Bundesamtes für Migration

und Flüchtlinge, Karin Hirscheck, Vorsitzende

des AWO-Kreisverbandes; Elisabeth

Reichert, Sozialreferentin der Stadt Fürth.

Integration? Ja – solange es nichts kostet?

Fürther Netzwerk für Migration im Gespräch mit Dr. Schmidt, BAMF Präsidenten

Das Fürther Netzwerk Migration, ein Arbeitsgremium von

in der Stadt im Migrationsbereich tätigen Einrichtungen,

konnte im November Dr. Manfred Schmidt, den Präsidenten

des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge

(BAMPF), zum Thema „Integration als Handlungsfeld und

Aufgabe im kommunalen Raum“ begrüßen.

In den neuen Räumen der AWO-Kulturbrücke haben

die beteiligten Vertreterinnen und Vertreter der Organisationen

- unter ihnen die Sozialreferentin der Stadt

Fürth, Elisabeth Reichert, die Vorsitzende des AWO-

Kreisvorstandes, Karin Hirschbeck, die städtische Integrationsbeauftragte

Anke Kruse, die Leiterin des Sozialamtes

Michaela Vogelreuther sowie die stellv. Geschäftsführerin

des Jobcenters Sabine Sprethuber - Probleme und Her-

AWO-Vorsitzende Karin Hirschbeck im

Gespräch mit dem Präsidenten

des Bundesamtes.

ausforderungen aus der täglichen Integrationsarbeit

thematisiert.

In einer lebhaften Diskussion setzten sich die Anwesenden

mit der Diskrepanz zwischen der bestehenden

Förderlandschaft und den zu bewältigenden Problemen

vor Ort auseinander. In Zeiten leerer öffentlicher Kassen

wird es für die Träger von Integrationsmaßnahmen immer

schwieriger, eine kontinuierliche und nachhaltige Arbeit

zu finanzieren.

Nach regem fachlichem Austausch hat Dr. Schmidt die

Mitglieder des Netzwerkes zur Fortsetzung des Gespräches

in die Räume des Bundesamtes nach Nürnberg

eingeladen

Die Teilnehmer des Fürther Netzwerks Migration – im Vordergrund

Sabine Sprethuber, stellv. Geschäftsführung Jobcenter und

Michaela Vogelreuther, die Leiterin des Fürther Sozialamtes.

AWO in Bayern 1-2012


Ritterkleidung

Gute Stimmung im Kinderhort

Interessante Projekte hat der AWO-Kinderhort An der

Martersäule umgesetzt. Bei „Rund um die Gourmet-

Küche“ bereiteten die Kinder tolle Speisen zu, gestalteten

dazu passend die Tischdekoration und setzten sich mit

Tisch-Regeln auseinander.

Die Projektgruppe „Ritter und Burgfräulein“ lauschte

Geschichten, bastelte Verkleidungen und Ausrüstung,

entwarf eigene Wappen und fuhr zum Abschluss auf die

Burg in Nürnberg.

Eine weitere Projektgruppe hatte einen Privatdetektiv zu

Gast und lernte wie man Spuren sucht, Fingerabdrücke

feststellt und schließlich den Täter überführt.

Außerdem gab es noch Kreativtage, Instrumentalgruppen,

das Thema „mit allen Sinnen“, ein Flötenkonzert und am

AWO in Bayern 1-2012

Gourmetküche mit

Gurkenschiffchen

Privatdetektive bei der Spurensuche

schulfreien Buß- und Bettag die große Plätzchenback-

Aktion.

Ein besonderes Ereignis war heuer die Waldweihnacht. In

der Adventszeit haben sich die Kinder mit dem Leben der

Tiere im Winter, die ja auch in der Weihnachtsgeschichte

vorkommen, beschäftigt. Es wurde Futter für Vögel,

Hasen, Eichhörnchen und andere Vierbeiner gesammelt

und zubereitet. Kurz vor Weihnachten wurde damit ein

Baum im Stadtwald „geschmückt“.

Waldweihnacht im Stadtwald

Burgbesichtigung

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AWO in Fürth


Seniorenurlaub des Ortsvereins

Süd in Ainring in

Oberbayern beim

„Singenden Wirt“

Eine wunderschöne Urlaubswoche verbrachte der Ortsverein

Süd im September in Ainring in Oberbayern. Schon

die Busfahrt war ein Erlebnis: Naturpark Altmühltal,

Holledau, vorbei an München und der Allianzarena war

der erste Stopp das „bayerische Meer“, der Chiemsee.

Dort verbrachten wir den Nachmittag auf der Fraueninsel,

bevor wir um 17.30 Uhr unser Hotel erreichten. Nach

einem langen Reisetag ließen wir uns das Abendessen

schmecken. Ein bunter Abend mit Schuhplattlern, Musik

und Tanz beendete den ersten ereignisreichen Tag.

Die folgenden Tage waren ausgefüllt mit vielen Eindrükken,

an fünf Tagen standen Ausflüge auf dem Programm.

Wir besichtigten das Salzkammergut mit Wolfgangsee,

Attersee und Mondsee und die Landeshauptstadt Salzburg

mit der weltberühmten Getreidegasse, dem Kapuzinerkloster

und der Festung „Hohe Salzburg“.

Reit im Winkl, Bad Reichenhall, Ruhpolding und die

Winklmoosalm waren uns einen weiteren Ausflug wert.

Ein weiterer Höhepunkt war der Königsee und das Berchtesgadener

Land, Jenner und Watzmann. Mit dem Schiff

ging es über den Königsee nach St. Bartholomä.

Der letzte Tag führte uns über die Wallfahrtskirche Maria

Plain ins Dachsteingebirge und weiter nach Hallstadt

und zum Gosausee.

Die erlebnisreichen Tage endeten jeweils mit einem

leckeren Abendessen in unserem Hotel, anschließend

wurden wir jeden Abend von unseren singenden Wirts-

AWO in Bayern 1-2012

leuten und Allein-Unterhaltern mit Witz und Musik,

Gesang und Tanz erfreut.

Leider waren die schönen Herbsttage viel zu schnell

vorbei. Nach insgesamt 1500 gefahrenen Kilometern hat

uns unser Busfahrer wieder heil nach Hause gebracht

und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bedankten

sich bei ihm und bei Horst und Gunda Eckardt für die

perfekte Reiseleitung.

AWO-Radlergruppe Süd

startet in die Saison

Radeln macht Spaß und ist gesund! Unter diesem Motto

treffen sich seit vielen Jahren einige AWO-Freunde und

Freundinnen von März bis Ende Oktober zweimal im

Monat zu einer gemeinsamen Radtour in die Umgebung

von Fürth.

Je nach Wetterlage entscheidet die Gruppe über die Dauer

und das Ziel der Radtouren und unterwegs lockt auch immer

eine fränkische Einkehr im Gasthaus oder Biergarten.

Die Radlergruppe Süd unter der Leitung von Kurt Kellner

freut sich jetzt auf das traditionelle „Anradeln“ am 29.

März nach Hüttendorf mit Einkehr in den Landgasthof

„Popp“.

Die weiteren Termine sind jeweils am Donnerstag, am

12. und 26. April, am 10. und 24. Mai und am 7. und

21. Juni – Treffpunkt ist um 14 Uhr in Fürth, Flößaustr./

Ecke Neumannstraße (unter der Linde).

Neue Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind herzlich

willkommen. Nähere Informationen bei Kurt Kellner unter

Telefon 0911 793432.

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AWO in Fürth • Aus den Ortsvereinen

AWO in Fürth


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AWO in Fürth • Vermischtes

AWO-Pflegehotline

0800.60 70 110

Zur Pflegehotline hat die AWO Fürth in den zurückliegenden

Wochen auch erstmals ein Schaufenster im

ehemaligen Fiedler-Areal für die Werbung eingesetzt.

Die kostenlose Telefon-Hotlinie der AWO ist rund um die

Uhr besetzt. Die eingehenden Anrufe werden von Pflege-

Profis in Wohnortnähe zeitnah beantwortet.

Interkulturell im Mitgliederverein mit

Mathilde 17

In der Fürther Innenstadt wohnen eine größere Anzahl

von Migranten, die zu wenig Gelegenheit haben, sich im

Alltag deutsch zu unterhalten.

Deshalb entsteht im Stadtteilladen Mathildenstraße 17

das Projekt „Sprachtandems“. Hier werden Mitbürger gesucht,

die sich mit Migranten – meistens Frauen – treffen

zum allgemeinen Plausch, zu Spaziergängen in der Stadt,

zum gemeinsamen Kochen, zur Erkundung des Stadtteils,

zu Museumsbesuchen, und weiteren Freizeit-Aktivitäten.

Sprache lernt man am besten beim Sprechen. Durch die

„Sprachtandems“ erhalten Migranten die Möglichkeit die

deutsche Sprache zu vertiefen und zu erweitern.

Dieses Projekt ist auch für die deutschen Teilnehmer sehr

interessant, da es gleichzeitig auf einfache Art und Weise

einen Einblick in andere Kulturen vermittelt.

Die Sprachtandems finden sich unter Anleitung von elan

zusammen und entscheiden dann selbst wie die paarweisen

Kontakte gestaltet werden und welchen Zeitumfang

dies einnimmt (evtl. alle 14 Tage 1-2 Stunden).

Nähere Informationen gibt es bei Hans Klinner –

Tel. 8910-1000.

AWO-Jugendreisen 2012

Für 2012 bietet das AWO-Bezirksjugendwerk wieder seine

bewährten Sprach- und Jugendreisen für die Altersschicht

zwischen 8-18 Jahren an. Nähere Informationen gibt es

über einen Sonderprospekt in der AWO-Geschäftsstelle

in der Hirschenstraße 24 oder natürlich über die Homepage

des Bezirksjugendwerkes unter www.awobezirksjugendwerk.de

Seniorenreisen

Neben den Tagesreisen und den mehrtägigen Seniorenreisen

unserer Ortsvereine bietet die AWO im Großraum

Nürnberg/Fürth weitere Gruppenreisen an, wie z. B. vom

16.5.-23.05. nach Bad Birnbach für 595,– €. Für den

verlängerten Zeitraum vom 16.05.-30.05. kostet die

Reise 1.110,– €

Vom 28.09.-12.10. wird eine Reise in das Ostseebad

Baabe auf der Insel Rügen angeboten. Reisepreis 972,– €

Eine Städtereise nach Wien vom 01.-04. Oktober gibt es

zum Preis für 370,– €.

Nähere Informationen zu den Reisen gibt es über die

AWO-Geschäftsstelle in der Hirschenstraße 24.

AWO in Bayern 1-2012


März 2012

Donnerstag

01.03.2012

ab 17.00 Uhr

Freitag

02.03.2012

10.00. – 16.00 Uhr

Samstag

03.03.2012

14.00 – 17.00 Uhr

05.03.2012

18.30 – 20.30 Uhr

6 Abende – bis

23.04.2012

Dienstag

06. 03. 2012

19.00 – 20.30 Uhr

Samstag

10. 03. 2012

14.00 Uhr

Dienstag

13.03.2012

9.45 Uhr

Dienstag

13.03.2012

10.00 Uhr

19.03.- 30.03.2012

Mittwoch

21.03.2012

9.30 Uhr - Hardhöhe

AWO in Bayern 1-2012

Wir laden ein zum Geselligen Beisammensein beim AWO-Stammtisch

in die Pizzeria „Milano“, Theresienstr. 2 (gegenüber „Comödie“)

AWO-Ortsverein Ost-Innenstadt - Rudi Lindner, Tel. 7906622

Tagesseminar für ehrenamtliche Vorstandsmitglieder in AWO-Ortsvereinen

beim AWO-Bezirksverband in Nürnberg, Karl-Bröger-Straße 9

Nähere Informationen und Anmeldung bei Hans Klinner, Tel. 8910-1001

Jahreshauptversammlung des AWO-Ortsvereins Vach

in der Begegnungsstätte Am Vacher Markt 7

AWO-Ortsverein Vach – Gaby Hahn,Tel.761788

Start Elterncoaching im AWO-Kinderhort: Fitte Erziehung für Kids

Eltern-Training mit Frau Aarma, Erziehungsberatungsstelle Fürth

Nähere Informationen unter Tel. 8910-8101

Yogaabend für Eltern im AWO-Kinderhort

Nähere Informationen beim AWO-Kinderhort

Bettina Meier, Tel. 8910-8101

Jahreshauptversammlung des AWO-Ortsverein Süd

in der AWO-Fritz-Seuss-Begegnungsstätte, Schwabacher Str. 138

AWO-Ortsverein Süd – Horst Eckardt, Tel. 747120

Busfahrt in den Frühling

AWO-Seniorenclub Stadeln - Marianne Machowetz, Tel.705487

Busausflug nach Neuhöflein

AWO-Seniorenclub Eigenes Heim - Gisela Homberger, Tel. 734267

AWO-Kinderhort - Osterwerkstatt

Kreatives Gestalten rund um Ostern

(Osternester, Ostergestecke etc.)

Nähere Informationen beim AWO-Kinderhort, Tel. 8910-8101

Busausflug nach Alfeld-Lieritzhofen

zum Schlachtschüssel-Essen

AWO-Seniorenclub Süd – Gunda Eckardt, Tel. 747120

23

AWO in Fürth • VERANSTALTUNGEN


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AWO in Fürth • VERANSTALTUNGEN

24./25.03.2012

26.03. - 01.04.2012

Mittwoch

28.03.2012

10.00 Uhr

Donnerstag

29.03.2012

ab 9.30 Uhr

Donnerstag

29.03.2012

18.30 Uhr

Samstag

31.03.2012

Samstag

31. März 2012

14.00 Uhr

Samstag

31. März 2012

14.00 Uhr

April 2012

02.04. – 13.04.2012

Dienstag

03.04.2012

14.00 Uhr

Donnerstag

05.04.2012

14.00 Uhr

Donnerstag

05.04.2012

ab 17.00 Uhr

Sonntag

08.04.2012

19.00 – 20.30 Uhr

Dienstag

10.04.2012,

8.30 Uhr

Saisoneröffnung! Mit Spannung geht die Reise los, ohne dass man weiß, wohin es

geht. Erst im Bus wird das Ziel – unter vielen Hinweisen – verraten.

AWO-Ortsverein Stadeln – Marianne Niclaus, Tel. 778410

AWO-Seniorenclub Stadeln - Marianne Machowetz, Tel. 705487

Frühjahrs-Landessammlung unter dem Motto:

„Miteinander statt gegeneinander – gemeinsam mehr bewegen“.

Wir freuen uns über Ihre Spende!

Tagesfahrt nach Erlheim in den Gasthof Erlhof

AWO-Ortsverein Nord – Karl Pfeiffer, Tel.7908785

AWO-Ortsverein Ost-Innenstadt – Annemarie Kellner, Tel. 2538094

AWO-Seniorenclub Heilstätte – Franziska Görlich, Tel. 9732500

AWO-Kinderhort – Schuleinschreibung, Aktionstag im Hort, letztes Training für den

Stadtwaldlauf im Stadtwald

Nähere Informationen beim AWO-Kinderhort, Tel. 8910-8101

Treffen des Fürther Sozialforums

im AWO-Stadtteilzentrum, Gebhardtstr. 23

AWO-Kreisverband Fürth-Stadt e.V.

Nähere Informationen bei Hans Klinner, Tel. 8910-1001

AWO-Kinderhort:

Wir machen mit beim Stadtwaldlauf im Fürther Stadtwald

Nähere Informationen beim AWO-Kinderhort, Tel. 8910-8101

Jahreshauptversammlung des AWO-Ortsvereins West

mit Ehrungen der langjährigen AWO-Mitglieder

in der AWO-Begegnungsstätte, Max-Planck-Str. 2

AWO-Ortsverein West, Andreas Göppl, Tel. 0176-65272925

Jahreshauptversammlung des AWO-Ortsvereins Stadeln

mit Ehrungen der langjährigen AWO-Mitglieder

im Clubraum der Hans-Sachs-Schule, Hans-Sachs-Str. 30

AWO-Ortsverein Stadeln - Marianne Niclaus, Tel. 778410

AWO-Kinderhort: Osterferienprogramm unter dem Motto: Elternmitarbeit (Holzwerkstatt,

Kreatives Gestalten, Lesenachmittag, Besuch eines Hobbyimkers, Kochen, Osterfeier,

Eiersuche im Stadtwald, Wellnesstag)

Nähere Informationen beim AWO-Kinderhort, Tel. 8910-8101

Wir feiern Ostern im Club

in der AWO-Fritz-Seuss-Begegnungsstätte, Schwabacher Str. 138

AWO-Seniorenclub Süd – Gunda Eckardt, Tel. 747120

Wir feiern Ostern im Club

in der AWO-Fritz-Seuss-Begegnungsstätte, Schwabacher Str. 138

AWO-Seniorenclub Süd – Gunda Eckardt, Tel. 747120

Wir laden ein zum Geselligen Beisammensein beim AWO-Stammtisch

in die Pizzeria „Milano“, Theresienstr. 2 (gegenüber „Comödie“)

AWO-Ortsverein Ost-Innenstadt - Rudi Lindner, Tel. 7906622

Yogaabend für Eltern im AWO-Kinderhort

Nähere Informationen beim AWO-Kinderhort

Bettina Meier, Tel. 8910-8101

Busausflug nach Rödelsee mit Weinprobe

AWO-Seniorenclub Eigenes Heim - Gisela Homberger, Tel. 734267

AWO in Bayern 1-2012


16.04. –29.06.2012

Dienstag

17.04.2012

19.00 – 20.30 Uhr

Mittwoch

18.04.2012

14.00 Uhr

Donnerstag

19. 04.2012

10 Uhr

Donnerstag

19.04.2012

14.30 Uhr

Freitag

20.04.2012

10 Uhr

Samstag

21.04.2012

9.30 Uhr

Mittwoch

25.04.2012

10.00 Uhr

Donnerstag

26.04.2012

18.30 Uhr

Samstag

28.04.2012

Ab 10 Uhr

Mai 2012

Mittwoch

02.05. 2012

14.30 Uhr

Donnerstag

03.05.2012

ab 17.00 Uhr

Samstag

05.05.2012

9.00 Uhr

AWO in Bayern 1-2012

AWO-Kinderhort - Workshops

Kinderkonferenz, Tierfreunde, Insel der Gefühle, Mädchengruppe, Stadt Fürth, Waldforscher,

Outdoor-Aktionstag, Geburtstagsfeiern, Lauftraining

Nähere Informationen beim AWO-Kinderhort, Tel. 8910-8101

Yogaabend für Eltern im AWO-Kinderhort

Nähere Informationen beim AWO-Kinderhort

Bettina Meier, Tel. 8910-8101

Hockergymnastik – zum wiederholten Male beweisen wir, dass man für jedes Alter und

für jede körperliche Fitness Übungen finden kann, die leicht und trotzdem effektiv

auszuführen sind

Im Clubraum der Hans-Sachs-Schule, Hans-Sachs-Str. 30

AWO-Ortsverein Stadeln – Marianne Niclaus, Tel. 778410

AWO-Seniorenclub Stadeln – Marianne Machowetz, Tel. 705487

Busfahrt in’s Blaue

AWO-Seniorenclub Vach, Renate Roth, Tel. 764562

Informationsgespräche im Betreuten Wohnen für psychisch Kranke für Betroffene und

Angehörige

im AWO-Büro Angerstrasse 11, 90762 Fürth

Bitte telefonisch anmelden unter Tel. 8910-7000

Jahreshauptversammlung des AWO-Ortsvereins „Mitarbeiter“

mit Jubilarehrung der langjährigen AWO-Mitglieder

im Mehrzwecksaal des AWO-Fritz-Rupprecht-Heimes

AWO-Ortsverein Mitarbeiter – Klaus Zinser, Tel. 8910-8501

Busfahrt nach Rappenau bei Obernzenn

Abfahrt ab Hardhöhe

AWO-Seniorenclub Süd - Gunda Eckardt, Tel. 747120

Tagesfahrt zum Moritzberg in den Gasthof Löhner in Diepersdorf

AWO-Ortsverein Nord – Karl Pfeiffer, Tel.7908785

AWO-Ortsverein Ost-Innenstadt – Annemarie Kellner, Tel. 2538094

AWO-Seniorenclub Heilstätte – Franziska Görlich, Tel. 9732500

Treffen des Fürther Sozialforums

im AWO-Stadtteilzentrum, Gebhardtstr. 23

AWO-Kreisverband Fürth-Stadt e.V.

Nähere Informationen bei Hans Klinner, Tel. 8910-1001

Stadtfest in Fürth

AWO-Netzwerk Psychiatrie ist mit einem eigenen Stand vertreten und es gibt Infos zu

Themen der Bereiche Wohnen und Beschäftigung für psychisch Kranke

Nähere Informationen unter Tel. 8910-3000

Wir laden ein zum traditionellen Maifest

mit musikalischer Unterhaltung von Mike und Fred

im AWO-Fritz-Rupprecht-Heim, Graf-Pückler-Limpurg-Str. 77

Nähere Informationen bei Martina Walthier, Tel. 8910-5000

Wir laden ein zum Geselligen Beisammensein beim AWO-Stammtisch

in die Pizzeria „Milano“, Theresienstr. 2 (gegenüber Comödie“)

AWO-Ortsverein Ost-Innenstadt, Rudi Lindner, Tel. 7906622

Wir laden ein zur Radtour des Ortsvereins Mitarbeiter

und treffen uns um 9 Uhr am Parkplatz vor dem

AWO-Fritz-Rupprecht-Heim in Burgfarrnbach

Nähere Informationen beim AWO-Ortsverein Mitarbeiter

Klaus Zinser, Tel. 8910-8501

25

AWO in Fürth • VERANSTALTUNGEN


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AWO in Fürth • VERANSTALTUNGEN

Samstag

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

05.05.2012

u.a. mit Beteiligung der MS-Selbsthilfegruppe

10.00 – 18.00 Uhr Nähere Informationen bei Hans Klinner, Tel. 8910-1001

Dienstag

Wir feiern Muttertag im Seniorenclub Süd

08.05.2012

in der AWO-Fritz-Seuss-Begegnungsstätte, Schwabacher Str. 138

13.00 -17.00 Uhr AWO-Seniorenclub Süd - Gunda Eckardt, Tel. 747120

Dienstag

Heinz Froschauer an der Orgel –

08.05.2012

wir laden ein zum Maifest im AWO-Wohnstift Käthe-Loewenthal,

14.30 Uhr

Schloßhof 25 - Nähere Informationen bei Martina Walthier, Tel. 8910-5000

Mittwoch

Muttertagsfeier bei den Nussknackern

09. Mai 2012

im Clubraum der Hans-Sachs-Schule, Hans-Sachs-Str. 30

14.00 Uhr

AWO-Seniorenclub Stadeln – Marianne Machowetz, Tel. 705487

Donnerstag

Wir feiern Muttertag im Seniorenclub Süd

10.05.2012

in der AWO-Fritz-Seuss-Begegnungsstätte, Schwabacher Str. 138

13.00 -17.00 Uhr AWO-Seniorenclub Süd - Gunda Eckardt, Tel. 747120

Samstag

Wir laden ein zur traditionellen Muttertagsfeier mit Jubilarehrung

12.05.2012

in der AWO-Begegnungsstätte, Widderstr. 39

14.30 Uhr

AWO-Ortsverein Nord, Karl Pfeiffer, Tel. 7908785

Mittwoch

Muttertagsfahrt ins Blaue

16.05.2012

Abfahrt ab Hardhöhe

9.30 Uhr

AWO-Seniorenclub Süd - Gunda Eckardt, Tel. 747120

Samstag

AWO-Kinderhort – Familienausflug in den Fürther Stadtwald

19.05.2012

mit Wanderung, Schnitzeljagd und Picknick

9.00 – 16.30 Uhr Nähere Informationen beim AWO-Kinderhort, Tel. 8910-8101

Donnerstag

24.05.2012

14.30 Uhr

Informationsgespräche im Betreuten Wohnen für psychisch Kranke für Betroffene und

Angehörige

im AWO-Büro Angerstrasse 11, 90762 Fürth

Bitte telefonisch anmelden unter Tel. 8910-7000

Donnerstag

24.05.2012

18.30 Uhr

Treffen des Fürther Sozialforums

im AWO-Stadtteilzentrum, Gebhardtstr. 23

AWO-Kreisverband Fürth-Stadt e.V.

Nähere Informationen bei Hans Klinner, Tel. 8910-1001

Dienstag

29.05.2012,

9.30 Uhr

Busausflug nach Pfaffenhofen an der Ilm

AWO-Seniorenclub Eigenes Heim - Gisela Homberger, Tel. 734267

Mittwoch

30.05.2012

10.00 Uhr

Maiausflug nach Markt Taschendorf in den Gasthof „Tannhof“

AWO-Ortsverein Nord – Karl Pfeiffer, Tel.7908785

AWO-Ortsverein Ost-Innenstadt – Annemarie Kellner, Tel. 2538094

AWO-Seniorenclub Heilstätte – Franziska Görlich, Tel. 9732500

31.05.-03.06.2012 Campingwochenende in Unterschlauersbach

AWO-Ortsverein Mitarbeiter – Klaus Zinser, Tel. 8910-8501

Vorschau Seniorenreisen

29.06.-03.07.2012

16.09.-23.09.2012

5-tägige Fahrt nach Ringelai (Bayerischer Wald)

Bei Anmeldung bis 31.12.2011:

€ 280 im Doppelzimmer für Busfahrt, Halbpension und zahlreiche Ausflüge

Nähere Informationen + Anmeldung beim

AWO-Ortsverein Burgfarrnbach – Meta Zill, Tel. 755506

8 Tage Seniorenurlaub

Seniorenurlaub in Bad Sachsa - Steina – im Harz

Nähere Informationen und Anmeldung bei

AWO-Ortsverein Süd - Horst Eckardt, Tel. 747120

AWO in Bayern 1-2012


Unsere Neigungsgruppen und regelmäßigen Treffs

Montag, 14-tägig

15.30 – 16.30 Uhr

ab 05.03.

Montag und Freitag,

wöchentlich

13.00 – 17.00 Uhr

Montag, wöchentlich

18.00 – 19.30 Uhr

ab 05. März.

nicht am 19.03. und 28.05.

Mittwoch, monatlich

14.00 Uhr

07.03., 04.04., 02.05.

Donnerstag, 14-tägig

14 Uhr

ab 29.03.bis

25.10.

Donnerstag, monatlich

15.30 – 17.30 Uhr

01.03., 05.04., 10.05.

Freitag, monatlich

14.00 – 16.00 Uhr

02.03., 06.04., 04.05.

Freitag, monatlich

19.00 Uhr

09.03., 13.04., 11.05.

Sonntag, monatlich

18.03.

monatlich

14.00 – 16.00 Uhr

14.03., 14.04., 14.05.

monatlich

Haben Sie noch Fragen zu unseren AWO-Neigungsgruppen?

Ihr Ansprechpartner bei der AWO Fürth: Eva Popp, Tel. 8910-1002

AWO in Bayern 1-2012

Seniorentanz - Übungsnachmittag

im Stadtteilzentrum Ost-Innenstadt, Gebhardtstr. 23

AWO-Ortsverein West – Erna Hofer, Tel. 732328

Kinderbetreuung und Hausaufgabenhilfe

für Kinder im Alter von 2-12 Jahren

in den Räumlichkeiten von Tucher-Bräu - Schwabacher Straße 106

AWO-Ortsverein Süd – Erika Keimel, Tel. 7906679

keine Ferienpause!

Chorprobe (Gemischter Chor)

im AWO-Fritz-Rupprecht-Heim, Graf-Pückler-Limpurg-Str. 77

Ab Mai findet die Chorprobe evtl. wieder freitags statt.

Informationen beim AWO-Ortsverein Burgfarrnbach –

Karl Hafenrichter, Tel. 755762

Nachmittagswanderung des AWO-OV Burgfarrnbach

Treffpunkt: Haltestelle Libellenweg

Unsere Wanderungen dauern ca. 2 ½ Stunden mit anschließender

gemütlicher Einkehr.

AWO-Ortsverein Burgfarrnbach – Meta Zill, Tel. 755506

AWO-Radtouren mit Einkehr

Treffpunkt: Flößaustraße/Ecke Neumannstraße

Wir entscheiden kurzfristig und Dauer und Ziel der Touren – je nach Wetterlage!

Bei Interesse geben wir gerne weitere Informationen,

AWO-Radlergruppe des Ortsvereins Süd – Kurt Kellner, Tel. 793432

Treff der Klöppelgruppe im AWO-Clubheim, Widderstr. 39

auch Neulinge sind herzlich Willkommen!

AWO-Ortsverein Nord – Margot Jeschke , Tel. 7906437

Stricknachmittag des AWO-OV Burgfarrnbach

Alle strickbegeisterten Heimbewohnerinnen des Fritz-Rupprecht-Heims

sowie Mitglieder des Ortsvereins Burgfarrnbach sind herzlich eingeladen.

Fritz-Rupprecht-Heim, Graf-Pückler-Limpurg-Str. 77,

(„Regina-Bar“ - neben dem Saal)

AWO-Ortsverein Burgfarrnbach – Meta Zill, Tel. 755506

Geselliges Beisammensein

des „AWO-Freitagsclubs Eigenes Heim“ in der AWO-Begegnungsstätte, Feldstr. 7

AWO-Ortsverein Eigenes Heim – Jochen Weiskopf, Tel. 0171-2444524

Seniorenwanderung

von Bubenreuth über Atzelsberg und Langensendelbach nach Marloffstein

An- und Rückfahrt erfolgt jeweils mit dem öffentlichen Nahverkehr –

Termine und Ziele für die April- und Mai-Wanderungen bei

AWO-Seniorenwandergruppe Heilstätte im Ortsverein West

Helga Wagner, Tel. 73 58 75

oder AWO-Kreisverband Fürth-Stadt – Eva Popp, Tel. 8910-1002

Klatsch im Cafe „Klatsch“

im AWO-Fritz-Rupprecht-Heim, Graf-Pückler-Limpurg-Str. 77, (Erdgeschoss)

AWO-Ortsverein Burgfarrnbach – Meta Zill, Tel. 755506

Städtetour mit dem Bayernticket

Wir freuen uns über weitere TeilnehmerInnen!

21.03. Uffenheim – Abfahrt 8.45 Uhr

21.04. Helmbrechts– Abfahrt 8.30 Uhr

21.05. Hassfurt – Abfahrt 9.30 Uhr

Wir treffen uns am Hauptbahnhof in Fürth. Alle weiteren Infos erhalten Sie über

AWO-Ortsverein Burgfarrnbach – Meta Zill, Tel. 755506

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AWO in Fürth • VERANSTALTUNGEN


AWO in Fürth • VERANSTALTUNGEN

AWO – Selbsthilfegruppen

Mittwoch, monatlich

14.30 Uhr

14.03., 11.04., 09.05.

Donnerstag

13.30 Uhr – 2 x monatlich

01./15./29.3., 12./26.04.

10./24.05.

Weitere regelmäßige Aktivitäten

Jeden 4. Donnerstag im Monat

18.30-21.00 Uhr

29.03., 26.04., 24.05.

Jeden 2. Donnerstag im Monat

18.30-21.00 Uhr

08.03., 12.04., 10.05.

AWO-Kontaktkreis für „Atemwegserkankungen Erwachsener“

zum Erfahrungsaustausch im Stadtparkcafé Fürth, Engelhardtstr. 20

Nähere Informationen bei

AWO Fürth, Hans Klinner, Tel. 8910-1001

Selbsthilfegruppe von Multiple-Sklerose-Kranken

im Café Bräuninger (REWE-Markt), Kaiserstr. 22, 90763 Fürth

Nähere Informationen bei Erika Kuhn, Tel. 9715139 oder

Helga Söhlmann, Tel. 693426

Fürther Sozialforum im AWO-Stadtteilzentrum

Ost-Innenstadt, Gebhardtstr. 23

Ansprechpartner Stephan Stadlbauer, Tel. 7360310

FEI –Fürther-Erwerbsloseninitiative im

AWO-Stadtteilzentrum Ost-Innenstadt, Gebhardtstr. 23

Ansprechpartner Joachim Schwarz

Konzerte und Veranstaltungen im „Glaspalast“, Theresienstr. 32 in Fürth

Termine standen leider bis Redaktionsschluss noch nicht fest.

Haben Sie noch Fragen zu diesen Aktivitäten? Ihr Ansprechpartner bei der AWO Fürth: Hans Klinner, Tel. 8910-1001.

AWO in Bayern 1-2012


Regelmäßige Treffen der AWO – Seniorenclubs

Montag, 14-tägig

13.00 – 18.00 Uhr

ab 05.03.

Dienstag, wöchentlich

13.00 – 17.00 Uhr

ab 06.03.

Dienstag, monatlich

14.00 – 17.00 Uhr

20.03., 10.04., 15.05

Dienstag, wöchentlich

13.00 – 17.00 Uhr

Dienstag,

14.00 – 17.00 Uhr

06.03.,20.03.,03.04.,17.04.,

24.04.,08.05.,22.05.

Mittwoch, wöchentlich

14.00 – 17.00 Uhr

ab 07.03.

Mittwoch, 14-tägig

14.00 – 16.00 Uhr

ab 14.03.

Donnerstag, wöchentlich

12.00 – 17.00 Uhr

Donnerstag, wöchentlich

13.00 – 17.00 Uhr

ab 01.03.

Donnerstag, 14-tägig

14.00 – 16.00 Uhr

ab 08.03.

AWO in Bayern 1-2012

Seniorenclub Hardhöhe im AWO-Ortsverein West

in der AWO-Begegnungsstätte, Max-Planck-Str. 2

Nähere Informationen bei AWO-Seniorenclub Hardhöhe

Peter + Brigitte Göppl, Tel. 735159

Seniorenclub des AWO-Ortsvereins Süd

in der AWO-Fritz-Seuß-Begegnungsstätte, Schwabacher Str. 138

Nähere Informationen bei AWO-Seniorenclub Süd

Gunda Eckardt, Tel. 747120

Club „55plus“ des AWO-Ortsvereins Burgfarrnbach

im Mehrzwecksaal des AWO-Fritz-Rupprecht-Heim

Graf-Pückler-Limpurg-Str. 77

AWO-Ortsverein Burgfarrnbach, Meta Zill, Tel. 755506

Seniorenclub des AWO-Ortsvereins Nord

in der AWO-Begegnungsstätte, Widderstr. 39

Nähere Informationen bei AWO-Seniorenclub Nord

Karl Pfeiffer, Tel. 7908785

Seniorenclub des AWO-Ortsvereins Eigenes Heim

in der AWO-Begegnungsstätte, Feldstr. 7

Nähere Informationen und Termine bei AWO-Seniorenclub Eigenes Heim

Gisela Homberger, Tel. 734267

Seniorenclub „Nussknacker“ des AWO-Ortsvereins Stadeln

im Clubraum in der Hans-Sachs-Schule, Hans-Sachs-Str. 30

Nähere Informationen bei AWO-Seniorenclub Stadeln

Marianne Machowetz, Tel. 705487

Seniorenclub des AWO-Ortsvereins Vach

in der AWO-Begegnungsstätte am Vacher Markt 7

Nähere Informationen bei AWO-Seniorenclub Vach

Renate Roth, Tel. 764562

Seniorenclub Heilstätte im AWO-Ortsverein West

im Kath. Gemeindezentrum, Kolpingstr. 14

Nähere Informationen bei AWO-Seniorenclub Heilstätte

Franziska Görlich, Tel. 9732500

Seniorenclub des AWO-Ortsvereins Süd

in der AWO-Fritz-Seuß-Begegnungsstätte, Schwabacher Str. 138

Nähere Informationen bei AWO-Seniorenclub Süd

Gunda Eckardt, Tel. 747120

Seniorenclub des AWO-Stützpunktes Sack

in den Räumen der Stiftung Sozialwerk Sack-Bislohe-Braunsbach

Nordring 29 - Nähere Informationen bei Inge Hetzner, Tel. 306609

Haben Sie noch Fragen zu unseren AWO-Seniorenclubs?

Ihr Ansprechpartner bei der AWO Fürth: Eva Popp, Tel. 8910-1002.

AWO Fürth für Transparenz

Die AWO Fürth ist für die Veröffentlichung aller Prüfberichte ihrer Einrichtungen, um Interessenten und

Angehörigen eine zusätzliche Sicherheit zu geben. Aktuell hat ein gewerblicher Betreiber

ein negatives Gerichtsurteil erwirkt, um dies zu verhindern.

29

AWO in Fürth • VERANSTALTUNGEN


Kreuzworträtsel

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Landfrauenküche: Kochen mit Herz und Leidenschaft

Lösungswort

Impressum

AWO in Bayern, Ausgabe Fürth

Herausgeber:

Arbeiterwohlfahrt Landesverband Bayern e.V.

Edelsbergstraße 10, 80686 München

Telefon 089 546754–0, Fax 089 54779449

redaktion@bayern.awo.de

Landesvorsitzender: Dr. Thomas Beyer, MdL

Redaktion AWO in Bayern:

Andrea Ziegler (V.i.S.d.P.), Dr. Anke Sauter

Redaktionsanschrift siehe oben

Redaktion AWO in Fürth:

Hans Klinner (V.i.S.d.P.)

Redaktionsanschrift:

AWO Kreisverband Fürth

Hirschenstraße 24

90762 Fürth

Tel. 0911 8910-1000, Fax. 0911 8910-1040

h.klinner@awo-fuerth.de

www.awo-fuerth.de

Echte Landfrauenküche ist beliebt wie nie. Zu den Zutaten zählen frische Produkte aus der

Region, aber auch Liebe, Naturverbundenheit und Kreativität. Die erfolgreiche Sendereihe

des Bayerischen Fernsehens zeigt, dass das Konzept ganz einfach ist: Sieben Landfrauen aus

den sieben bayerischen Regierungsbezirken laden nacheinander zu sich nach Hause ein und

zaubern ein 3-Gänge-Menü, das von den anderen Frauen bewertet wird. Das Buch gibt auch

Einblicke in das Leben der Frauen aus Unterfranken, Mittelfranken, Oberfranken, Oberpfalz,

Niederbayern, Oberbayern und Schwaben und stellt die facettenreichen Regionen Bayerns

vor. So lässt sich Bayern von seiner schmackhaftesten Seite kennenlernen!

Landfrauenküche. Kochen mit Herz und Leidenschaft

erschienen 2010 im Verlag Zabert Sandmann

ISBN 978-3-89883-279-3, € [D] 19,95

Dieses Buch können Sie gewinnen. Senden Sie das Lösungswort an den AWO-Landesverband

Bayern e.V., Petra Dreher, Edelsbergstraße 10, 80686 München, Einsendeschluss ist der

25.05.2012.

Mitarbeiter des AWO-Landesverbandes sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt,

der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Layout und Grafik:

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