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CONVINUS Global Mobility Alert Week 36.2022

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GLOBAL MOBILITY ALERT

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S E P T E M B E R 2 0 2 2 | W E E K 3 6

I n t h i s w e e k s i s s u e /

I n d i e s e r W o c h e

Newsflash Immigration

India - Indien

United Kingdom - Vereinigtes Königreich

Global Mobility

B u c h e n S i e h i e r I h r e n

n ä c h s t e n K a r r i e r e - B o o s t e r

i m B e r e i c h G l o b a l M o b i l i t y

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convinus.com


+++ Newsflash Immigration September 8 , 2022 +++

+++ Singapore: Singapore launches a new type of permit, the so-called "ONE Pass" visa for highly skilled individuals

who earn at least SGD 30,000 (approx. CHF 21,000) or can demonstrate exceptional achievements in the fields of arts

and culture, sports, science, technology as well as research and teaching.

The permit will be valid for 5 years and will also allow spouses to work. Other changes include the job notification

period, which will be reduced from 28 days to 14 days. The top 10% Employment Pass permit holders who have been

assessed as such according to the “Complementarity Assessment Framework (COMPASS)” will remain exempt from

the job notification requirement. +++

+++ Thailand: As of September 1, 2022, highly skilled foreign workers with assets of at least USD 1,000,000, income of

at least USD 80,000 each in the last two years, or investment volumes in Thailand of at least USD 500,000, will be

granted a right to the ten-year Long-Term Resident (LTR) visa.

Included are also very wealthy seniors aged 50 and above with an income of more than 80,000 USD per year who

have invested at least 250,000 USD in Thailand. Remote workers and highly skilled individuals with a master's

degree and a minimum income of 80,000 USD are also eligible for this new LTR visa. +++

+++ Newsflash Einwanderung 8. September 2022 +++

+++ Singapur: Singapur lanciert eine neue Bewilligungsart, das sogenannte «ONE Pass» Visum für Hochqualifizierte,

die mindestens 30’000 SGD (ca. 21’000 CHF) verdienen oder ausserordentliche Leistungen in den Bereichen Kunst

und Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie sowie Forschung und Lehre vorweisen können.

Die Bewilligung wird 5 Jahre gültig sein und erlaubt auch Ehepartnern zu arbeiten. Weitere Änderungen betreffen

die Stellenmeldefrist, die von 28 Tagen auf 14 Tage reduziert wird. Die Top 10% Employment Pass

Bewilligungshalter, die als solche gemäss dem «Complementarity Assessment Framework (COMPASS)» bewertet

wurden, bleiben von der Stellenmeldepflicht befreit. +++

+++ Thailand: Per 1. September 2022 wird hochqualifizierten, ausländischen Arbeitnehmer mit einem Vermögen von

mindestens 1'000'000 USD, Einkommen von jeweils mindestens 80'000 USD in den letzten zwei Jahren oder

Investitionsvolumen in Thailand von mindestens 500'000 USD, ein Recht auf eine zehnjährige

Aufenthaltsbewilligung (Long-Term-Resident (LTR) Visum) eingeräumt.

Eingeschlossen sind auch sehr vermögende Senioren ab 50 Jahre mit einem Einkommen von über 80’000 USD im

Jahr, die mindestens 250’000 USD in Thailand investiert haben. Fernarbeitskräfte (Remote Workers) und

Hochqualifizierte mit Masterabschluss und mit einem Mindesteinkommen von 80’000 USD sind ebenfalls zu diesem

neuen LTR-Visum zugelassen. +++

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Turkey / September 8, 2022

Work permit applications as a visitor and remote

work

The right to enter Turkey as a visitor and then apply for a work permit has made Turkey a popular destination for

foreign nationals looking to relocate quickly. Depending on their nationality, foreign nationals may enter Turkey in

the first instance as a visitor with either an e-visa issued within 48 hours or with their passport as a visa exempt

national (this list includes Swiss nationals and many EU nationals).

The permissible activities for Business visitors in Turkey are limited, but authorized activities include attending

meetings or conferences with colleagues, clients, or customers, engaging or receiving training, and collecting data

or reviewing work-related issues.

Individuals entering Turkey under a visitor status can apply for a short-term residence permit for a duration of up

to one year. After receiving a short-term residence permit for at least six months, the applicant may then apply for

a combined work and residence permit for a local employer.

While working remotely in Turkey for an employer abroad is not well regulated, conducting work privately is

permissible given that there is not much impact to the local labour market, assuming that the work activities are

undertaken from a private location (i.e., hotel, personal accommodation) and there are no ties to a Turkish firm

(i.e., no activities are performed for or in the interest of a Turkish entity).

Türkei / 8. September 2022

Anträge auf Arbeitserlaubnis als Besucher und

Remote Work

Das Recht, als Besucher in die Türkei einzureisen und dann eine Arbeitserlaubnis zu beantragen, hat die Türkei zu

einem beliebten Ziel für ausländische Staatsangehörige gemacht, die sich dort niederlassen wollen. Je nach ihrer

Staatsangehörigkeit können ausländische Staatsangehörige zunächst als Besucher mit einem innerhalb von 48

Stunden ausgestellten E-Visum oder mit ihrem Reisepass als von der Visumspflicht befreite Staatsangehörige in die

Türkei einreisen (zu dieser Liste gehören Schweizer Staatsangehörige und viele EU-Bürger).

Die zulässigen Aktivitäten für Geschäftsreisende in der Türkei sind begrenzt, aber zu den erlaubten Aktivitäten

gehören die Teilnahme an Besprechungen oder Konferenzen mit Kollegen, Klienten oder Kunden, die Teilnahme an

Schulungen, das Sammeln von Daten oder die Überprüfung von arbeitsbezogenen Themen.

Personen, die mit einem Besucherstatus in die Türkei einreisen, können eine kurzfristige Aufenthaltserlaubnis für

eine Dauer von bis zu einem Jahr beantragen. Nach Erhalt einer kurzfristigen Aufenthaltserlaubnis für mindestens

sechs Monate kann der Antragsteller dann eine kombinierte Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis für einen lokalen

Arbeitgeber beantragen.

Während Remote Work in der Türkei für einen Arbeitgeber im Ausland nicht gut geregelt ist, ist die private

Ausübung der Arbeit zulässig, da sie keine grossen Auswirkungen auf den lokalen Arbeitsmarkt hat, vorausgesetzt,

dass die Arbeitstätigkeiten von einem privaten Ort aus ausgeführt werden (z. B. Hotel, persönliche Unterkunft) und

keine Verbindungen zu einem türkischen Unternehmen bestehen (d. h., es werden keine Tätigkeiten für oder im

Interesse eines türkischen Unternehmens ausgeführt)

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Finland / September 8, 2022

Expected introduction of an "exit tax" in 2023

The Finnish government plans to introduce an exit tax in 2023. The exact form and timing of the introduction is still

under discussion. The first draft of this "exit tax" is currently being prepared.

The current draft provides for a capital gains tax to be levied on the increase in value of movable assets (such as

employee shareholdings, options, shares, funds, investments, certain insurances) in the event of a departure from

Finland. The focus is on avoiding that persons who move to a country without capital gains tax or with a lower

capital gains tax can benefit from this. This also includes Switzerland, which does not have a capital gains tax for

individuals, unless one would qualify as a security trader.

The capital gains tax in Finland is between 30% and 34%.

The draft is not only addressed to Finnish citizens, but to all individuals with a residence in Finland.

If you already have expatriates in Finland or are planning assignments to Finland, you should keep this in mind and

check the implications for this. It remains to be seen what the final form of the "exit tax" will be.

Finnland / 8. September 2022

Voraussichtliche Einführung einer «Exit-Tax»

Die finnische Regierung plant im Jahr 2023 die Einführung einer «Exit-Tax». Über die genaue Form und den

Zeitpunkt der Einführung wird derzeit noch diskutiert. Der erste Entwurf dieser «Exit-Tax» ist momentan in

Ausarbeitung.

Der heutige Entwurf sieht vor, dass bei einem Wegzug aus Finnland die Werterhöhung von beweglichen

Vermögenswerten (wie bspw. Mitarbeiterbeteiligungen, Optionen, Aktien, Fonds, Geldanlagen, bestimmte

Versicherungen) mit einer Kapitalgewinnsteuer belegt wird. Im Fokus liegt, dass man vermeiden möchte, dass

Personen bei einem Wegzug in ein Land ohne Kapitalgewinnsteuer oder mit einer niedrigeren Kapitalgewinnsteuer

davon profitieren können. Hierzu zählt u.a. auch die Schweiz, welche keine Kapitalgewinnsteuer für natürliche

Personen kennt, es sei denn, man würde als Wertschriftenhändler qualifiziert.

Die Kapitalgewinnsteuer in Finnland beträgt zwischen 30% und 34%.

Der Entwurf ist nicht nur an finnische Staatsbürger gerichtet, sondern an alle natürlichen Personen mit einem

Wohnsitz in Finnland.

Wenn man bereits Entsandte in Finnland hat oder Entsendungen nach Finnland plant, sollte man dies im Auge

behalten und die Auswirkungen hierzu prüfen. Es bleibt abzuwarten, wie die definitive Ausgestaltung der «Exit-

Tax» sein wird.

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September 8, 2022

A1 certificates must be obtained even for very short business trips within the EU. Otherwise, there is a risk of severe penalties

and, under certain circumstances, social security contributions in the country of the business trip. Most companies are aware of

this.

Global Mobility: EU reporting requirements and A1

certificates are necessary administrative evils even

for short business trips abroad

What is much less well known is that in addition to the A1 certificate, there is also an additional mandatory notification

requirement in most EU countries. The so-called "Posted Worker Notification" goes back to the EU Posted Workers Directive of

1996 and is intended to prevent wage dumping.

The formal requirements for the notification obligation are not easy to follow, as they vary considerably by country and different

authorities abroad are responsible for the administrative implementation. In particular, France and Austria are known for their

strict monitoring of the "Posted Worker Notification (EU notification)" and are notorious for their harsh penalties for noncompliance.

Whether the announced introduction of a standardized, electronic form for the notification requirement will really bring relief

remains to be seen, especially since its introduction is voluntary for the EU states. The requirement to obtain the A1 form for any

work-related business trip in other EU country also remains in place.

8. September 2022

Global Mobility: EU-Meldepflichten & A1-Bescheinigungen

sind auch bei kurzen Auslandseinsätzen von Mitarbeitern

notwendige administrative Übel

A1-Bescheinigungen müssen auch bei sehr kurzen Auslandseinsätzen von Mitarbeitern in der EU eingeholt werden. Anderenfalls

drohen empfindliche Strafen und unter Umständen auch Sozialversicherungsbeiträge im Einsatzland. Dies ist den meisten

Unternehmen bekannt.

Viel weniger bekannt ist, dass neben der A1-Bescheinigung in den meisten EU-Ländern auch noch zwingend eine zusätzliche

Meldepflicht besteht. Die sogenannte „Posted Worker Notification“ geht auf die EU-Entsenderichtlinie aus dem Jahr 1996 zurück

und soll Lohndumping vorbeugen.

Die Formvorschriften für die Meldepflicht sind nicht ganz einfach zu befolgen, da sie sich je nach Einsatzland erheblich

unterscheiden und unterschiedliche Stellen im Ausland für die administrative Umsetzung zuständig sind. Insbesondere

Frankreich und Österreich sind für die strenge Überwachung der „Posted Worker Notification (EU-Meldung)“ bekannt und für ihre

drakonischen Strafen bei Nichteinhaltung berüchtigt.

Ob die angekündigte Einführung eines einheitlichen, elektronischen Formulars für die Meldevorschrift wirklich eine

Erleichterung bringt, bleibt abzuwarten, zumal die Einführung für die EU-Staaten freiwillig ist. Die Vorschrift, das A1-Formular

für jegliche berufsbedingte Auslandseinsätze im EU-Ausland einzuholen, bleibt zudem weiter bestehen.

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