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additive 04.2019

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01Anlagen

01Anlagen German-Reprap-3D-Drucker unterstützt bei der Entwicklung des Bicar Großraum-3D-Drucker bietet große Materialvielfalt Das Zentrum für Produkt- und Prozessentwicklung (ZPP) der ZHAW in Zürich ist spezialisiert auf innovative Produktentwicklung – von der ersten Idee bis zum finalen Serienprodukt. Ein absolutes Paradebeispiel hierfür ist der Bicar. ■■■■■■ Neue Entwicklungen und Innovationen durchlaufen im Zentrum für Produkt- und Prozessentwicklung (ZPP) der ZHAW in Zürich den gesamten Prozess, von der anfänglichen Vision bis zum fertigen Produkt. Im Fokus der Forschung stehen dabei neuartige Methoden, Tools und Verfahren für einen optimierten und effizienten Produktentwicklungsprozess. In diesem Prozess darf die additive Fertigung natürlich nicht fehlen. Der Bicar ist dabei ein echtes Vorzeigeprojekt. Um beim aktuellen Thema der Nachhaltigkeit und der Klimaveränderung einen positiven Beitrag zu leisten, hat sich die gleichnamige Share your Bicar AG, die im ZHAW angesiedelt ist, der Herausforderung gestellt, ein nachhaltiges Gefährt mit Elektroantrieb zur Marktreife zu bringen. Das Produkt punktet vor allem durch seine Funktionalität. Lokal emissionsfrei kommt der Einsitzer auf drei Rädern daher und stellt eine Lösung für eine urbane Mobilität mit Wetterschutz und Helmfreiheit dar. Mit der Fertigungstechnologie des 3D-Druckes lassen sich solche Geschäftsfelder erschließen. Als Entwicklungspartner und Berater bietet die School of Engineering der ZHAW der Industrie eine Plattform, um sich mit den Veränderungen und Herausforderungen dieser Technologie auseinanderzusetzen. Großraum-3D-Drucker Als einer der wenigen Hersteller von Großraum- 3D-Druckern fiel die Auswahl bei der additiven Technologie auf die German Reprap GmbH, die beim Kunden durch den Schweizer Reseller KVT-Fastening vertreten wurde. Seit Ende Januar 2019 wird der German- Reprap-x1000-3D-Drucker vor allem für Themen wie Funktionsintegration, Individualisierung, Leichtbau Der Bicar zusammen mit seinen beiden Erfindern, Hans-Jörg Dennig (links) und Adrian Burri (rechts). Bild: Share your Bicar AG 52 additive November 2019

und ganz herkömmlich auch Prototypenfertigung eingesetzt. Einer der entscheidendsten Vorteile für den Einsatz von additiven Fertigungstechnologien, wie dem FFF- Verfahren, und damit auch dem Einsatz von Maschinen von German Reprap ist die hohe Gestaltungsfreiheit. Es ermöglicht den Konstrukteuren ganz neue Denkansätze. „Bauteile mit komplexen Strukturen sowie bionische Formen, wie am Bicar ersichtlich, können sonst nur schwierig oder sogar gar nicht hergestellt werden“, erklärt Adrian Burri, Geschäftsführer der Share your Bicar AG. Mit dieser Technologie jedoch relativ einfach, schnell und in passender Qualität. German Reprap bietet dafür eine offene Material-Plattform und die entsprechende Materialvielfalt. Zusätzlich profitieren Unternehmen von einer kürzeren Produktionszeit sowie von einem geringeren Kostenaufwand. ■ German Reprap GmbH www.germanreprap.com Formnext Halle 11.1 Stand E71 Der Bicar – ein nachhaltiges Gefährt mit Elektroantrieb. Bild: Share your Bicar AG Bandsägeautomat speziell für Einzelschnitte Additiv gefertigte Bauteile schonend sägen ■■■■■■ Mit der Kastowin amc hat die Kasto Maschinenbau GmbH einen Hochleistungs-Bandsägeautomaten speziell für Einzelschnitte additiv hergestellter Bauteile konzipiert. Eine integrierte 180-Grad-Wendevorrichtung sorgt dabei für einen effizienten, präzisen und schonenden Sägevorgang. Die Kastowin amc ist dafür ausgelegt, mit additiven Fertigungsverfahren hergestellte Bauteile aus leicht bis schwer zerspanbaren Werkstoffen von ihrer Grundplatte zu trennen. Die Bandsäge verfügt dafür über eine Wendevorrichtung, mit der sich die Werkstücke um 180 Grad drehen lassen. Die Teile werden kopfüber und damit sicher bearbeitet: Sie können nach dem Schnitt nicht umstürzen oder einknicken, sondern fallen in den dafür vorgesehenen Auffangbehälter, ohne Schaden zu nehmen. Die Grundplatte lässt sich mit einem Kran oder Handhabungsgerät einfach auf der Vorrichtung platzieren und manuell aufschrauben. Optional ist auch ein Schnellspannsystem erhältlich. Damit keine gesundheitsschädlichen Kleinstpartikel, die bei der Bearbeitung von additiv gefertigten Bauteilen entstehen können, in die Umgebungsluft gelangen, ist die Kastowin amc voll verkleidet. Zudem verfügt sie über eine Vorbereitung für den Anschluss einer Absauganlage. Gleichzeitig sind die Materialzu- und -abfuhrseite optimal zugänglich: Durch das Öffnen der Schutztüren lässt sich die Grundplatte einfach be- und entladen. Der Anwender gibt die Stärke der Platte über die serienmäßige Steuerung Smart-Control ein und die Säge trennt automatisch die Bauteile im entsprechenden Aufmaß ab. ■ Mit der Kastowin amc stellt Kasto auf der Formnext ein Sägekonzept speziell für die additive Fertigung vor. Bild: Kasto Kasto Maschinenbau GmbH & Co. KG www.kasto.com Formnext Halle 12.0 Stand E51E additive November 2019 53

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