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Taxi Times München - April 2018

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TAXIVERBAND MÜNCHEN

TAXIVERBAND MÜNCHEN Mietwagen warten auf dem Flughafengelände an allen möglichen Stellen, obwohl sie eigentlich zu ihrem Betriebs sitz zurückkehren müssen. TAXIVERBAND MÜNCHEN E. V. (TVM) Rosenheimer Straße 139 81671 München Tel. / Verband: +49 (0)89 / 45 05 41 13 Tel. / Taxischule: +49 (0)89 / 49 00 44 94 E-Mail: info@taxiverband-muenchen.de www.taxiverband-muenchen.de Presserechtlich verantwortlich für diese Seite: Florian Bachmann Redaktion: Florian Bachmann AUFKLÄRUNG IM LANDRATSAMT ERDING Im Gespräch mit der für Kontrollen zuständigen Abteilung konnte der TVM das Bewusstsein für die täglichen Verstöße der Uber-Mietwagenfahrer wecken. Die Stimmung am Flughafen ist gereizt. Gefühlt kann man bald mehr schwarze Limousinen überall auf dem Gelände sehen als Taxis, denn die haben ihre zugewiesenen Plätze und stehen ordentlich hintereinander aufgereiht und gut aufgeräumt in den Speichern oder den Modulen. Anders die ständig wachsende Zahl der Mietwagen, die überall dort zu finden sind, wo es am Flughafen noch kostenfreie Plätze gibt, sei es am AGIP oder in den Ausfahrtbuchten der Parkhäuser, in den Zufahrten zum Modul F oder beim Audi Forum. Und wenn da keine Plätze mehr frei sind, fährt man ganz raffiniert im Zehn-Minutentakt in den Parkplätzen ein und aus – also innerhalb jener Zeitspanne, in der es nichts kostet. Für die Taxikollegen sind diese Fahrzeuge ein sichtliches Ärgernis, denn jeder Mietwagen hat eine Rückkehrpflicht einzuhalten, was völlig ignoriert wird. Über die Notwendigkeit intensiver Kontrollen all dieser unerlaubten Bereitstellungen, die Feststellung der Umgehung der Rückkehrpflicht, natürlich auch die nicht ordnungsgemäße Aufzeichnung aller Aufträge, die durch Uber vermittelt werden, haben wir im Landratsamt (LRA) Erding mit Herrn Neudecker und seiner Kollegin, Frau Grätz, gesprochen. Über die vom Verband vorgebrachte Menge der Fahrzeuge und über das Ausmaß der Bereitstellungsverstöße schien man im Landratsamt keine realistische Vorstellung zu haben. Die Tatsache, dass es eine virtuell gesteuerte Aufstell- und Rangordnung bei Uber gibt, dass also System hinter den Verstößen steckt, schien auch nicht bekannt zu sein. Denn sogar die Fahrer geben zu und bestätigen, dass sie übers Handy gesteuert werden und Informationen erhalten können, an welchem „Platz“ sie sich befinden. Der einzige Unterschied zum Taxi ist also, dass die Fahrzeuge nicht in der Reihenfolge am Stand stehen, sondern einer digitalen Reihenfolge unterliegen. GEMEINSAME KONTROLLEN Eine Kontrolle der Mietwagen am Flughafen unterliegt sowohl dem LRA Erding als auch dem LRA Freising. Erding im Bereich der Module, Freising rund um den AGIP- Bereich. Effektive Kontrollen machen also nur gemeinsam Sinn. Ein diesbezügliches Gespräch des TVM mit dem Landratsamt Freising wird bald erfolgen. Für die Zeit nach Ostern wurde eine Überprüfung vor Ort und eine Kontrolle der Fahrzeuge versprochen. Da dieser Zeitpunkt nach unserem Redaktionsschluss dieser Ausgabe lag, werden wir darüber in der Juni-Ausgabe der Taxi Times München berichten. fb FOTO: Whats-App-Gruppe FRUST ÜBER DIE DAME MIT DEM SCHILD Seit geraumer Zeit steht im Ankunftsbereich des T2 eine Dame von MyDriver und versucht, Fahrgäste anzuwerben. Als ob nicht schon genug Ärger mit Uber am Flughafen bestehen würde, versucht nun auch noch ein anderer Anbieter, die klassischen Taxikunden am Flughafen abzuwerben. Im Ankunftsbereich des Terminal 2 steht eine uniformierte Dame mit einem großen und daher nicht zu übersehenden Schild „Sixt – MyDriver“. Die Dame mit dem Schild soll also der Sammelpunkt für alle Kunden sein, die ein Fahrzeug über MyDriver bestellt haben – den Service einer namentlichen Abholung gibt es nicht. Nun wird die Dame aber nicht nur von bestehenden Kunden angesprochen, sondern auch von potenziellen Neukunden – schließlich weckt solch ein Schild auch die Neugier der Fluggäste. In solchen Fällen verteilt die Dame Flyer und Gutscheine für die Fahrt mit MyDriver. Somit werden also unter den Augen der Kollegen deren Taxikunden abgeworben. In erster Linie Fluggäste, die noch TAXIVERBAND MÜNCHEN keine klare Vorstellung über ihre weitere Fortbewegung haben. Zu verhindern ist eine solche Aktion nach Ansicht der vom TVM und der Isar- Funk Taxizentrale befragten Anwälte wohl nicht. „Solange nicht mit dem Begriff Taxi geworben wird, ist nichts Illegales dabei“, heißt es aus juristischen Fachkreisen. Andererseits muss unseres Wissens nach jede Werbeaktion am Flughafen von der Flughafengesellschaft FMG genehmigt sein. Auf Nachfrage bestätigte die FMG, dass man sich diesbezüglich aktuell in Gesprächen befinde. Ärgerlich ist diese Aktion in jedem Fall trotzdem, man kann den Nachahmungseffekt geradezu erwarten. Dann steht da eine Dame mit dem Schild Clever Shuttle, eine mit Blacklane, eine mit Blabla Car, eine mit Uber – oder wer auch sonst noch von den vielen legalen und illegalen Mietwagenunternehmen Werbung für sich machen möchte. Nur hübsche Damen mit einem großen Schild TAXI direkt an den Ausgängen der jeweiligen Ankunft in den Modulen wird es nicht geben. Denn nach bestehender Taxiordnung ist das Anwerben von Fahrgästen verboten. Wollen wir hoffen, dass die FMG diesem basarähnlichen Treiben ein Ende setzt. fb Dr. J. Cichon Unfallschadenregulierung Fahrerlaubnisrecht Erbrecht M. Werther* Fachanwalt Verkehrsrecht Zivilrecht Dr. Cichon & Partner* S. v. Kummer* Fachanwalt Familienrecht Sozialrecht Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte J. Buchberger* Fachanwalt Strafrecht Bußgeldsachen UNTER STÜTZER DES TAXI GEWERBES N. Nöker Fachanwalt Arbeitsrecht Verwaltungsrecht A. Friedmann Fachgebiet Gewährleistungsrecht Reiserecht M. Wunderlich- Serban Fachanwalt Mietrecht Privatinsolvenzen Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München, Tel. 089-13 99 46-0, Fax 089-16 59 51 cichon2014.indd 1 04.12.14 09:37 12 APRIL / MAI / 2018 TAXI FOTO: Taxi Times Umweltschonend fahren und Geld sparen mit M / Erdgas Sichern Sie sich die Vorteile des Kraftstoffs Erdgas/CNG: Besser für die Umwelt: Im Vergleich zu Diesel und Benzin verursacht M-Erdgas bis zu 90 Prozent weniger Schadstoffe sowie praktisch keine Rußpartikel und Feinstaub-Emissionen. Bei Kohlenwasserstoffen (HC) und bei Stickstoffoxiden (NOx) werden die Emissionen um bis zu 95 Prozent gesenkt. Besser für Ihren Geldbeutel: Autofahrer, die M-Erdgas/CNG* tanken, sparen gegenüber Benzin bis zu 50 Prozent der Kraftstoffkosten ein. * CNG= Compressed Natural Gas Besser für Ihre Lebensqualität: Mit M-Erdgas betankte Fahrzeuge fahren deutlich leiser. Die SWM machen München zur ersten deutschen Großstadt, in der an Tankstellen 100 Prozent regeneratives Biomethan erhältlich ist. Denn: M-Erdgas stammt zu 100 Prozent aus regenerativem, abfallstämmigem Biomethan. QR-Code mit dem Handy scannen und die Vorteile von Erdgas als Kraftstoff erleben. Jetzt auf M-Erdgas umsteigen: www.swm.de

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