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Taxi Times München Februar 2016

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FLUGHAFEN FLUGHAFEN

FLUGHAFEN FLUGHAFEN Anstellen zur Sicherheitskontrolle: Auch Test-Passagieren bleibt das nicht erspart. ISARFUNK- TAXIMANAGEMENT AM MUC VERLÄNGERT SATELLIT AUF PROBE Drei Monate vor der Eröffnung laufen die Abschlussmaßnahmen am T2-Satelliten auf Hochtouren. Dazu gehört auch der Probebetrieb mit Test-Passagieren. Gerade kommen 45 Passagiere mit dem Lufthansa-Flug 4 315 um 12 Uhr aus Istanbul an. Alle haben einen Weiterflug mit der Lufthansa 4 302 nach Chicago vom Gate L23. Etwas Beeilung ist jetzt vonnöten, schließlich soll das Boarding in 25 Minuten beginnen. So bleibt den Umsteigern nicht viel mehr übrig, als sich zu orientieren und sich sofort auf den Weg zum Abflug-Gate zu machen. Viel Gelegenheit zum Shoppen und Schlemmen bleibt eh nicht: Geschäfte und Gastronomie sind noch Baustelle. Da kommt die erste Hürde: die Sicherheitskontrolle in der Ebene 06, weil die Passagiere aus einem Land kommen, in dem andere Sicherheitsstandards als in der EU gelten. Trotz der Schlange vor der Sicherheitskontrolle bleiben die Passagiere ruhig und gelassen. Kein Wunder, ihr Flugzeug können sie nicht verpassen. Denn sie sind keine echten Passagiere, sondern Teilnehmer am Szenario 1 am fünften Probebetriebstag im neuen Satellitengebäude am Terminal 2. An den ersten vier Testläufen beteiligten sich bereits über 400 Passagiere, heute kommen noch einmal 100 weitere Testläufer und ungefähr 60 Pressevertreter dazu. In den vorhergehenden Durchläufen konnten schon wichtige Erkenntnisse gewonnen werden. Wo zum Beispiel die Wegweisung noch ergänzt werden muss, damit sich nach der Satelliten-Eröffnung am 26. April 2016 auch alle echten Passagiere zurechtfinden. Die Simulation ist möglichst nah an der Wirklichkeit. So haben alle „Passagiere“ Test-Bordkarten für ihren fiktiven Flug. Mit dem Satelliten wird sich die Kapazität des leistungsstarken Lufthansaterminals am Münchner Flughafen erhöhen. Der neue Gebäudekomplex ist auf elf Millionen »Integrations- Probebetrieb«: 20 Tage Testlauf mit 2 800 Statisten Noch drei Monate bis zur Eröffnung: Am Satelliten des Terminals 2 steht jetzt der Abschluss des Innenausbaus an. Passagiere ausgelegt, das alte Terminal 2 bringt es auf 25 Millionen. Dabei wird der Satellit von Anfang an „unter Volllast“ laufen, denn er ist keine Reserve, sondern Teil eines Gesamtkonzeptes, um Ankunft, Umsteigen und Abflug für alle Lufthansaund Star-Alliance-Passagiere komfortabler zu machen. Dazu werden auch knapp 10 000 Quadratmeter zusätzliche Fläche für Verkauf und Gastronomie beitragen sowie 20 Sicherheitskontrollstellen und 44 Passkontrollen. 22 Transferschalter sollen gerade Umsteigern zugutekommen. Die Passagiere auf dem Weg zu Gate L23 haben die Sicherheitskontrolle passiert. Die Kontrolle von Gepäck, Ticket und Ausweisen, das Ablegen von Metallgegenständen und Jacken: alles wie im echten Betrieb. Wer findet sich zurecht? Ist die Beschilderung ausreichend? Trotz der engen Zeitvorgabe schaffen es alle rechtzeitig zum Gate. Nach wenigen Minuten beginnt das Boarding. Zunächst die erste Klasse, dann die Businessklasse – wie im echten Leben. Nach dem Boarding ist das Szenario erfolgreich gemeistert. Am Ende der Gangway wartet leider kein Flugzeug, das die Tester wirklich nach Chicago bringt. In den drei Monaten bis zur Eröffnung laufen die abschließenden Vorbereitungen auf vollen Touren. Zum einen startet der Endspurt bei der technischen Ausrüstung und dem Ausbau der Service-, Shoppingund Gastrobereiche. Zum anderen beginnt Mitte März der Einzug von Unternehmen und Behörden. Möbel und Güter von rund 5 400 Kubikmetern müssen in den Satelliten gebracht werden – das entspricht der Ladung von 900 Kleintransportern. Bis Mitte März läuft auch der „Integrations- Probebetrieb“. An insgesamt 20 Tagen werden die Prozesse für die Fluggastabfertigung FOTOS: Tom Buntrock, Werner Hennies / FMG FOTOS: Tom Buntrock, Tino Friedel / FMG Geschafft! Der erste Passagier ist am Abflug-Gate eingetroffen. mit schätzungsweise 2 800 „Probebetriebspassagieren“ simuliert. Bei den zwei größten Testläufen sind jeweils 500 Statisten vorgesehen. Dabei soll in Erfahrung gebracht werden, wie gut sich die Passagiere in dem neuen Gebäude zurechtfinden, ob Boarding- und Umsteigeprozesse in der vorgesehenen Zeitspanne funktionieren und ob die Beschilderung für die notwendige Orientierung sorgt. Die Testpassagiere im Szenario 3 sind gerade mit der LH 4337 aus Timisoara angekommen und haben knapp 30 Minuten bis zum Check-in für ihren Flug nach Boston am Gate L23/25. Diesmal kommen Zollund Drogenhunde zum Einsatz. Eine Bundespolizistin mischt sich unter die Passagiere. Sie hat einen Koffer in der Hand, in dem etwas sein muss, was den Hund besonders interessiert. Seine Aufgabe ist gelöst und der Hund bekommt sein Leckerli als Belohnung. Für die Testpassagiere geht es ohne Leckerli weiter zur Passkon trolle und zur speziellen Sicherheitskontrolle für USA-Flüge. Trotz der knappen Zeitvorgabe schaffen es alle rechtzeitig zum Check-in. Ein Test-Passagier fragt am Schalter, ob er statt eines Fensterplatzes einen Platz am Gang haben kann. Auch das geht in der Simulation, denn alle Test-Bordkarten sind im System bereits erfasst – auch ohne echte Flieger. Auch dieses Szenario wurde erfolgreich beendet. Trotzdem sind die Tests noch lange nicht abgeschlossen. Doch geht der Innenausbau so weiter, steht einer Eröffnung am 26. April nichts im Wege. Dann mit echten Passagieren, die nicht nur umsteigen, sondern auch aussteigen, um in München zu bleiben oder anderweitig weiterzureisen. Mit dem Taxi zum Beispiel. tb Als 2003 IsarFunk die Taxivereinigung am Münchner Flughafen ablöste, waren die Vorbehalte aus dem Taxigewerbe groß. Der Wechsel am MUC beschäftigte damals sogar den Münchner Stadtrat. Die Flughafen München GmbH legte termingerecht zur Eröffnung des Terminals 2 die Latte für den am MUC gewünschten Taxiservice höher. Dabei ging es vor allem um eine bedarfsgerechte Taxibereitstellung an beiden Terminals , eine Sicherstellung des reibungslosen Ablaufs des Taxiverkehrs unter Vermeidung von Straßenverkehrsgefährdungen durch überlaufende Speicherkapazitäten, die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen (Taxi und Fahrer) und einen kundenorientierten Auftritt und ein ausreichendes Angebot an Service-Einrichtungen. Bei der Prüfung und Bewertung der Konzepte der fünf Bewerber und der Wirtschaftlichkeit der Angebote stellte sich IsarFunk als der einzige Anbieter heraus, der zur Erfüllung der Vertragsinhalte ein schlüssiges und realisierbares sowie preislich annehmbares Konzept vorlegen konnte. Inzwischen ist IsarFunk vom Münchner Mit der Zusammenarbeit mit IsarFunk sehr zufrieden: Peter Bayer von der FMG. Flughafen nicht mehr wegzudenken. Isar- Funk hat die Nutzungsregeln grundlegend geändert, Nutzungsverträge für Fahrer und Unternehmer eingeführt sowie einen Schiedsausschuss installiert, der Streitigkeiten beilegt. Die FMG zeigt sich über die Erfolge der Umstrukturierung hoch begeistert: „IsarFunk ist seit 2003 mit der Betriebsorganisation der Taxen am Flughafen München betraut und das am Flughafen eingesetzte Personal arbeitet höchst professionell und effizient“, erklärt Peter Bayer, der Leiter Services und Parken im Geschäftsbereich Commercial Activities. „Durch das von IsarFunk eingeführte Qualitätsmanagement konnte die Kundenzufriedenheit deutlich gesteigert werden. IsarFunk ist für den Flughafen München nachweislich ein äußert kompetenter und verlässlicher Partner.“ Somit steht einer weiteren, erfolgreichen Zusammenarbeit nichts Euro-Taxi-2_01-2016.qxp_Layout mehr im Wege. 1 29.01.16 10:28 Seite 1 tb Kfz-Meisterbetrieb für aller Fabrikate gut · preiswert · schnell · zuverlässig Reparatur/Inspektion Unfallinstandsetzung TÜV & AU, und vieles mehr Sonderpreis EURO-TAXI Handels GmbH München Schießstättstr. 12 · 80339 München · Tel. 089 7470145 Öffnungszeiten Montag – Freitag 8.00 –18.00 Uhr 20 FEBRUAR / 2016 TAXI TAXI FEBRUAR / 2016 21

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