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wd | Winter 2020

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NACHHALTIGKEIT

NACHHALTIGKEIT Klimaneutral heißt das große Ziel Trotz Corona hält der Flughafen Memmingen an seinen ehrgeizigen Plänen in Sachen nachhaltiger Luftfahrt fest Natürlich war vieles anders geplant. Doch weltweit durchkreuzte Corona Hoffnungen, Strategien und Berechnungen. „Aber“, sagt Ralf Schmid, Geschäftsführer des Flughafen Memmingen, „durch die Pandemie lassen wir uns nicht von unserem grundsätzlichen Kurs abbringen.“ Und der geht in eine Richtung: Klimaneutralität. „Natürlich ist das ein hehres Ziel“, weiß auch Schmid. „Und dafür sind viele kleine Schritte notwendig.“ Auf diesem Weg zum klimaneutralen Flughafen der Zukunft wird in Memmingen viel getan. Dass man bei dieser Reise bereits erkennbare Fortschritte gemacht hat, attestierten erst jüngst die Experten der International Association for Sustainable Aviation e.V. (IASA). Deren Gutachter bescheinigten dem Allgäu Airport, dass er bei den Treibhausgas-Emissionen im Jahr 2019 deutlich unter dem Durchschnitt der deutschen Flughäfen lag. Immerhin betrug der Abstand zu dieser Gruppe 18 Prozent. Aber – und darin sind sich externe Gutachter und Flughafen-Management einig: „Dies sollte jedoch nicht dazu verleiten, es bei dem Erreichten zu belassen.“ Jeder noch so kleine Schritt zählt. Einer dieser Schritte erfolgte an einem schönen Sommertag dieses Jahres: Am Flughafen Memmingen begann ein neues Zeitalter der Elektro-Mobilität. Da immer mehr Passagiere mit dem E-Auto zum Airport kommen, wurde dort eine neue Schnell-Ladestation zur Energieversorgung der Fahrzeuge eingerichtet. Die neue Station verfügt über zehn Ladesäulen, die alle mit Ökostrom aus der Photovoltaik-Anlage des Flughafens gespeist werden. Auch immer mehr Firmenfahrzeuge stehen unter Strom. Neben fünf E-Smarts werden nach und nach die Gepäckschlepper durch Fahrzeuge mit Elektroantrieb ersetzt. Das größte Elektrofahrzeug am Airport ist ein Elektro-Flugzeugschlepper des Memminger Unternehmens Goldhofer. Er kann Flugzeuge mit einem Abfluggewicht von bis zu 120 Tonnen zu ihren Parkpositionen manövrieren. Viele Nummern kleiner sind die über 20 E-Bikes, die im Rahmen der Aktion Jobbike von Mitarbeitern „gesattelt“ werden. Der Flughafen setzt auch auf Erdgas. Dafür steht eine eigene Tankstelle zur Verfügung. Sieben Flughafenbusse und vier Transporter werden jetzt mit Erdgas betrieben. Weitere Fahrzeuge sollen hinzukommen. Mit dem alternativen Brennstoff Erdgas, so Ralf Schmid, „reduzieren wir das Treibhausgas CO² um rund 20 Prozent im Vergleich zu Benzin.“ In einem nächsten Schritt soll Biogas das Erdgas ablösen. Wenn am Flughafen ein Licht angeht, wird ebenfalls Energie gespart. Dafür sorgt eine intelligente LED-Beleuchtung im Terminal, deren Sensoren die Beleuchtung dem Außenlicht anpassen. Auf LED umgestellt wurden auch die Beleuchtung der Freiflächen sowie die Befeuerung der Start- und Landebahn. Und wenn es kühl wird, heizt sich der Flughafen selbst ein. Dafür sorgt ein Blockheizkraftwerk, das längst die Hälfte des gesamten Energiebedarfs erzeugt. „Nachhaltig ökologisch handeln heißt für uns auch“, so Airport Geschäftsführer Schmid, „nachhaltig ökonomisch und sozial zu agieren.“ Dass dies in Zeiten der Pandemie ein Stück weit schwerer geworden ist, muss nicht begründet werden. Dennoch geht der Blick in die Zukunft. So könnten schon bald weitere Photovoltaik- und Biogas-Anlagen auf dem Flughafen-Gelände und im Umland entstehen, die mithelfen können, CO²-freie Treibstoffe zu erzeugen. Und vielleicht wird einmal eine PtL-Produktionsanlage Wirklichkeit. Hinter dem Kürzel steht die Power to Liquid Technologie, mit der es gelingen kann, Treibstoff zu gewinnen, der CO²freies Fliegen möglich macht. 102

NACHHALTIGKEIT Kompost – unser schwarzes Gold. - Advertorial - Als mittelständisches Familienunternehmen wird im Biomasse- Kompetenz-Zentrum Käßmeyer in Erkheim seit über 30 Jahren im Sinne von Umwelt und Nachhaltigkeit gehandelt. Die verschiedenen Naturmaterialien werden so verarbeitet, dass sie wieder sinnvoll der Natur zurückgeführt werden können. Die Welt verändert sich rasant und die heutige Konsumgesellschaft setzt hohe Anforderungen an eine geschlossene Kreislaufwirtschaft. Nicht nur der respektvolle Umgang mit der Natur, sondern auch mit den Menschen, die mit uns gemeinsam für unsere Idee einer lebenswerten Umwelt einstehen, sind für uns wichtig. So geben wir gemeinsam der Natur zurück, was sie uns geschenkt hat! Ein gesunder Boden und eine gute Nährstoffversorgung sind die Grundlagen für eine starke Bodenfruchtbarkeit und eine reiche Ernte. Wir als Kompostierungsservice arbeiten seit vielen Jahren eng mit Landwirten zusammen und beobachten hierbei einen positiven Wandel, der in den letzten Jahren stattgefunden hat. Der Blickwinkel verlagert sich von der reinen Nahrungsmittelproduktion auf die gesamte Wertschöpfungskette. Es steht nun nicht mehr nur im Fokus was produziert wird, sondern wie produziert wird. Verantwortungsbewusst und nachhaltig herstellen – das „gute Gefühl“ möchte jeder haben. Nicht nur der Verbraucher beim Kauf eines Produkts, auch der Landwirt als Produzent möchte seinen grünen Fußabdruck hinterlassen. Der Gedanke der Bodenerhaltung tritt immer stärker in den Vordergrund. Ohne Humus wächst auf unseren Böden so viel wie in der Wüste Saharas, nämlich nichts. Um der Bodenerosion entgegenzuwirken, stellen deshalb immer mehr Landwirte durch die Zufuhr von Kompost die wichtige Humusversorgung sicher. Ganz nebenbei sind die Böden leichter bearbeitbar - man kann es regelrecht fühlen wenn man über die Äcker läuft. Eine bessere Durchlüftung, und ein besserer Gasaustausch schützen vor Verdichtung der Böden. Das schwarze Gold unterstützt die Wasserspeicherfähigkeit. Außerdem bindet der Humus mehr CO2 als sämtliche Wälder unserer Erde. Das Bewusstsein für eine langfristige Bodengesundheit durch das Ausbringen von Kompost zur Humusversorgung ist die letzten Jahre exponentiell gestiegen. Alleine im Jahr 2020 wurden umgerechnet über 1.100 Ladungen unseres zertifizierten Frischkomposts mit unserem Tebbe-Tandem-Streuer auf Feldern und Äckern ausgebracht. Im Vergleich zum Jahr 2015 ist das mehr als doppelt so viel Kompost, der den Allgäuer Böden zugeführt wurde. Eine Ladung gütegesicherter Kompost bindet die Nährstoffe und schenkt sie dem Boden über Jahre dosiert wieder. Die Bodengesundheit Ihres Ackers ist langfristig sichergestellt - auch für die nächsten Generationen. Probieren Sie es aus, diese Investition lohnt sich langfristig. Bestellung und weitere Informationen: KSK Kompostierungs-Service Käßmeyer GmbH Eidlerholzstraße 100 | 87746 Erkheim Tel.: +49(0)8336-80550 firma@ksk-gmbh.de | www.biomassezentrum.de 103