06.07.2023 Views

LINZA #41 Sommer 2023

Das LINZA stadtmagazin – alle zwei Monate als Printmagazin im gesamten Linzer Zentralraum – und tagesaktuell online unter www.linza.at und www.facebook.com/linza.magazin

Das LINZA stadtmagazin – alle zwei Monate als Printmagazin im gesamten Linzer Zentralraum – und tagesaktuell online unter www.linza.at und www.facebook.com/linza.magazin

SHOW MORE
SHOW LESS

Transform your PDFs into Flipbooks and boost your revenue!

Leverage SEO-optimized Flipbooks, powerful backlinks, and multimedia content to professionally showcase your products and significantly increase your reach.

Nr. 41 25 I November-Dezember <strong>Sommer</strong> <strong>2023</strong> I www.linza.at 2020 I www.linza.at www.facebook.com/linza.magazin<br />

I www.facebook.com/linza.magazin<br />

das linzer stadtmagazin I cityguide<br />

WAUUUUU!<br />

Der 1. Linzer Hundestadtplan<br />

CITY GUIDE<br />

Die Top-Adressen der City<br />

HOFMANN PERSONAL<br />

STADION LINZ<br />

Endlich: die neue Arena an der Donau!<br />

facebook.com/linza.magazin


ezahlte Anzeige<br />

Mitmachen und 2 VIP<br />

Tickets für das HOLI Festival der<br />

Farben in Linz gewinnen!<br />

So einfach geht’s: Kreuzworträtsel lösen,<br />

Internet adresse www.jugendlandesrat.at/<br />

mit dem Lösungswort vervollständigen, Internet seite<br />

aufrufen und beim Gewinnspiel* mitmachen.<br />

1 Wie heißt der größter<br />

See Oberösterreichs?<br />

2 Mit welchem Bonus<br />

unterstützt das Land<br />

OÖ private Haushalte:<br />

Oö. Wohn- und<br />

...kosten-Bonus<br />

3 Wie heißt die<br />

zweitgrößte Stadt<br />

Ober österreichs?<br />

4 Für welches<br />

Ressort setzt sich<br />

der Sozial-Landesrat<br />

neben Soziales und<br />

Jugend ein?<br />

1<br />

4<br />

4<br />

8<br />

3<br />

3<br />

2<br />

1<br />

4<br />

2<br />

5<br />

7<br />

1<br />

4 8<br />

1 2 3 4 5 6 7 8<br />

3<br />

3<br />

2<br />

2<br />

5<br />

7<br />

1<br />

RÄTSEL<br />

LÖSEN UND<br />

GEWINNEN<br />

Lösungswort:<br />

1 2 3 4 5 6 7 8<br />

6<br />

*Teilnahmeschluss: 26. Juli <strong>2023</strong><br />

Anzeige


04<br />

Derbytime in Linz<br />

08<br />

Bilder des Monats<br />

AB JETZT SOMMER!<br />

Was lange währt, wird endlich gut – das gilt nicht nur für den heurigen<br />

Stotter-<strong>Sommer</strong>, sondern auch für die beiden Linzer Stadionprojekte. Jahrzehntelang<br />

mussten sich LASK und Blau-Weiß Linz mit nicht wirklich zeitgemäßen<br />

Sportstätten herumschlagen, ehe ein gemeinsamer Kraftakt von<br />

Stadt und Land eine am Ende famose Zweistadienlösung ermöglichte.<br />

Und wer mal einen ganz ehrlichen Blick auf den Kulturbereich und seinen<br />

immensen Finanzbedarf wirft, lächelt höchstens müde über die Investitionen<br />

in den Sport. Nicht minder gelungen: unser Hunde-Special samt dem<br />

1. Linzer Hundestadtplan. Mehr dazu in unserer <strong>#41</strong>.<br />

Happy Summer!<br />

www.linza.at<br />

Täglich frisch auf Facebook:<br />

facebook.com/linza.magazin<br />

Titelfoto: Stadt Linz/PTU/Pertlwieser. Fortos Seite 3: Holzleitner, Redaktion, Land OÖ/Mayerhofer<br />

12<br />

Zeugnisverteilung<br />

14<br />

LIDO: Bilanz<br />

6<br />

27<br />

Hundestadt Linz<br />

40<br />

<strong>LINZA</strong> Talk: Hajart<br />

04 Thema des Monats<br />

Na endlich Derby!<br />

06 Postkasten 4020<br />

Briefe an die Stadt<br />

08 Bilder des Monats<br />

Hofmann Personal Stadion<br />

18 Petition<br />

LH-Stv. Manfred Haimbuchner<br />

20 Brennpunkt<br />

Jugendkriminalität<br />

24 Aus der Stadt<br />

Radl fährt Bim<br />

30 Tierpapst-Talk<br />

Übere den Hundehimmel<br />

34 Tierschutz-Stadtrat<br />

Michael Raml im Gespräch<br />

36 <strong>LINZA</strong> des Monats<br />

Christian „King“ Reisenbichler<br />

46 Kinderland Nr.1<br />

Christine Haberlander<br />

48 Gestoppt<br />

Windkraft in OÖ<br />

52 Cityguide<br />

Die Top-Adressen in Linz<br />

54 Schlusspunkt<br />

Impressum I <strong>LINZA</strong> stadtmagazin I Wilhelm Holzleitner, Ferihumerstr. 50, 4040 Linz,<br />

holzleitner@linza.at I www.linza.at I www.facebook.com/linza.magazin I 0650 / 45 10 387<br />

Wer Druckfehler findet, darf diese selbstverständlich kostenlos behalten.


4<br />

DA <strong>LINZA</strong><br />

Wilson Holz<br />

-> holzleitner@linza.at<br />

Nach 26 Jahren Pause kreuzen die<br />

ENDLICH W<br />

Erinnerungen an 1997<br />

„Linz ist zu klein für zwei Bundesligaklubs“, „Die<br />

Kräfte bündeln“, „Ein Großklub, der auf Augenhöhe<br />

mit Rapid und Austria spielt“ – das waren die<br />

vordergründigen Argumente, um 1997 dem FC<br />

Linz den Stecker zu ziehen. Grundsätzlich kann<br />

man diese damaligen Gedanken durchaus nachvollziehen.<br />

Kaum jemand – weder Sponsoren noch<br />

Fans – wollte sich nach dem scheibchenweisen<br />

Ausstieg des Stahlwerks noch den blau-weißen<br />

Kick geben. Seit dem letzten Aufflackern in der<br />

Saison 1991/92, in der man bis zur Winterpause<br />

im erweiterten Spitzenfeld mitkickte, ging es stetig<br />

bergab, ehe 1997 der finale Showdown folgte.<br />

Für mich sind diese Wochen unvergesslich: Ich<br />

war im „Summer of 97“ eines der drei Gründungsmitglieder<br />

des neuen FC Blau-Weiß Linz, arbeitete<br />

damals gleichzeitig als Texter und Konzeptionist<br />

in der Linzer Werbeagentur CreaTeam, wo ich ironischerweise<br />

für die Kreation des werblichen Auftritts<br />

des LASK verantwortlich war. Während ich<br />

tagsüber Spielankündigungsinserate, Slogans und<br />

Sponsorenmappen der Schwarz-Weißen kreierte,<br />

brütete ich abends („offiziell“ nach Dienstschluss)<br />

in der Agentur über dem neuen Logo des blau-weißen<br />

Nachfolgeklubs, zusätzlich saß ich endlose<br />

Abende mit dem künftigen Präsidenten und Geldgeber<br />

Hermann Schellmann zusammen, ehe wir<br />

uns zum Neustart durchrangen und den Landesligisten<br />

Blau-Weiß Linz mit einem Mini-Budget von<br />

nur 1,8 Millionen Schilling (oder 131.000 Euro!)<br />

ins Laufen brachten. Eine irre Zeit war das.<br />

Als Agentur hatten wir 1997 auch den Auftrag,<br />

uns Gedanken über das neue Logo des künftigen<br />

Großklubs LASK LINZ zu machen. Ich war damals<br />

als blau-weißer Anhänger nicht wirklich willens,<br />

etwas Brauchbares zu liefern. So schlug unser Art<br />

Director vor, den i-Punkt beim neuen LASK LINZ-<br />

Schriftzug in Blau zu halten, um den blau-weißen<br />

Anhang an Bord zu holen. Was für ein absurder<br />

Gedanke. Seitens des LASK kam man aber zum<br />

Schluss, dass es keinerlei Reminiszenz an „die<br />

VOEST“ brauchte: „De schluck ma sowieso“ – dieser<br />

Satz eines LASK-Funktionärs war nicht nur für<br />

mich ein ganz besonderer Anreiz, dass es weitergehen<br />

musste. Gut so, denn von der Rückkehr der<br />

Blau-Weißen profitiert <strong>2023</strong> nicht nur ganz Linz,<br />

sondern auch der LASK. Let‘s get ready to rumble!<br />

facebook.com/linza.magazin<br />

www.linza.at<br />

Das ist fast schon kitschig: Linz eröffnet<br />

zwei neue Stadien und feiert<br />

gleichzeitig die Rückkehr des Stadtderbys.<br />

Am 31. Mai 1997 stieg das<br />

letzte große Linzer Fußballduell in der<br />

höchsten Spielklasse. Über 26 Jahre<br />

später ist es wieder so weit. Ein Blick<br />

in die 54-jährige Derby-Geschichte.<br />

15.533 Fans waren beim bedeutungslosen 3:0 Sieg der<br />

Blau-Weißen im Frühsommer 1997 bei freiem Eintritt<br />

mit dabei. Wenige Tage später war der SK-VOEST-Nachfolgeklub<br />

FC Linz Geschichte, allerdings nur für ein paar<br />

Wochen, ehe die Neugründung als FC Blau-Weiß Linz<br />

erfolgte. Die letzten vier Duelle gab‘s im Zweitligajahr<br />

2016/17, als der LASK seinen kometenhaften Aufstieg<br />

samt Rückkehr in die Bundesliga und aufs internationale<br />

Parkett startete. Die Zuschauerzahlen damals: mit<br />

3.800 bis 7.100 überraschend bescheiden. Seit dem letzten<br />

Aufeinandertreffen am 29. April 2017 kreuzten sich<br />

die Wege der beiden Linzer Klubs nicht mehr.<br />

Das allererste Derby liegt allerdings viel länger zurück:<br />

54 Jahre. Am 30. August 1969 forderte der eben erst aufgestiegene<br />

Werksklub SK VOEST zum ersten Mal die<br />

damals vermeintlich übermächtigen Landstrassler, die<br />

erst ein paar Jahre zuvor als erster Bundesländerklub<br />

den Meistertitel holen konnten. Für die „Koksstierler“<br />

gab es vor 23.000 Fans im damals noch dachlosen alten<br />

Linzer Stadion eine 0:5-Schlappe – es sollte bis heute die


THEMA DES MONATS<br />

beiden Linzer Fußballkubs wieder die Klingen in der Bundesliga:<br />

IEDER STADTDERBYS<br />

Die Linzer Derbys noch im alten Linzer Stadion waren meist top<br />

besucht – etwa hier am 18. Juli 2011 in der zweiten Liga vor 15.600 Fans.<br />

höchste Derbyniederlage in bislang 83 Begegnungen<br />

bleiben. Auch im zweiten Duell derselben Saison blieben<br />

die Blau-Weißen mit 1:4 klar im Hintertreffen. Erst<br />

in der Folgesaison gelang mit einem 1:0 der erste Sieg<br />

des SK VOEST Linz. In diesen Jahren schafften es die<br />

Blau-Weißen, die Vormachtstellung im Linzer Fußball<br />

erstmals zu erobern: Zwischen 1971 und 1983 ging der<br />

LASK nur ein einziges Mal vor dem SK VOEST über die<br />

Ziellinie.<br />

Von den Zuschauerzahlen her war die Saison 1979/80<br />

überragend: Die VOESTler holten in diesem Jahr<br />

den Vizemeister-Titel, nur dank der um fünf Treffer<br />

schlechteren Tordifferenz musste der LASK mit Rang<br />

3 Vorlieb nehmen, die vier Saisonderbys wurden im<br />

Schnitt von 18.800 (!) Fans mitverfolgt. Das erste Derby<br />

sahen 25.000 Fans, durch den eben erst aus der 2.<br />

Liga zurückgekehrten LASK sprengte das Interesse alle<br />

Grenzen, vor dem Stadion warteten bei Anpfiff noch<br />

tausende Fans: „Wir machen alle Stadionbesucher, die<br />

noch keine Karte haben, darauf aufmerksam, dass es<br />

sinnlos ist weiter zu warten. Seien Sie vernünftig, gehen<br />

Sie nach Hause und empfangen Sie dort die Radioübertragung“,<br />

empfahl die Polizei via Megaphon. Aufgrund<br />

des enormen Andrangs wurden nach Ankick<br />

die Tore zum Rasen geöffnet, die Zuschauer standen an<br />

der Aschenbahn direkt am Spielfeldrand.<br />

Später war das Derby zwar immer wieder einer der<br />

Saisonhöhepunkte, aber speziell in den 1990er-Jahren<br />

verblassten Glanz und Gloria rund um das Stadtduell,<br />

auch die 1993 wieder eingeführte Zehnerliga sorgte für<br />

viel Tristesse und eher langweilige, sich oft wiederholende<br />

Duelle. Durch den Ausstieg des Stahlwerks aus<br />

dem Linzer Fußball und einem gleichzeitig finanziell<br />

maroden LASK gab es zudem einen grundsätzlichen<br />

Rückgang am Liga-Interesse. Und jetzt <strong>2023</strong>: Man<br />

braucht kein Hellseher zu sein, dass das zweimal eine<br />

ausverkaufte Hütte bedeutet. Willkommen zurück!<br />

LINZER DERBY-BILANZ<br />

Anzahl Derbys (inkl. Cup) 83<br />

LASK-Siege 33<br />

SK VOEST/ BW Linz-Siege 28<br />

Unentschieden 22<br />

Tordifferenz 94:108<br />

Erstes Derby: 30. August 1969<br />

LASK – SK VOEST 5:0 (23.000 Zuschauer)<br />

Die meisten Zuschauer:<br />

25.000 (17. August 1979 / 3-1 für den LASK)<br />

Die wenigsten Zuschauer:<br />

3.792 (2. Dezember 2016 / 4:0 für den LASK)<br />

Höchster LASK-Sieg:<br />

5:0 (30. August 1969 / 23.000 Zuschauer)<br />

Höchster Blau-Weiß-Sieg:<br />

5:1 (16. Oktober 1975 / 9.500 Zuschauer)


20 6<br />

POSTKASTEN<br />

4020<br />

BRIEFE AN DIE STADT<br />

Ahoi Ceské Budejovice!<br />

Gratulation an unsere Nachbarn<br />

in Budweis: Die langjährige Linzer<br />

Partnerstadt erhielt 19 Jahre nach<br />

Linz09 den Zuschlag als Kulturhauptstadt<br />

2028. Bleibt zu hoffen<br />

dass es damit noch mehr Zusammenrücken<br />

gibt. Viel zu selten<br />

haben wir Linzer die nur 90 km<br />

nördlich gelegene südböhmische<br />

Großstadt mit vielen kulturellen<br />

und geschichtlichen Gemeinsamkeiten<br />

im Fokus.<br />

Auch heuer: Wieder keine Silvesterparty<br />

am Hauptplatz<br />

Wieder nix: Nachdem es im Vorjahr<br />

bereits keine Silvesterfeier<br />

am Linzer Hauptplatz gab, bleibt<br />

es auch diesen Jahreswechsel in<br />

der City dunkel. Heute wurde ein<br />

entsprechender NEOS-Gemeinderatsantrag<br />

für ein Comeback der<br />

Silvesterfeier (mit Lasershow statt<br />

Feuerwerk) am Linzer Hauptplatz<br />

niedergestimmt. „Wir haben ein<br />

umfassendes Silvesterangebot im<br />

Musiktheater und auch ein schönes<br />

Neujahrskonzert im Palais<br />

kaufm. Verein“, sagt die zuständige<br />

Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer.<br />

Der Denkfehler dabei: Konzerte<br />

und Veranstaltungen in Kultureinrichtungen<br />

können nur mit teuren<br />

Eintrittskarten besucht werden.<br />

Keine Zustimmung gab es von SPÖ,<br />

ÖVP, FPÖ und KPÖ. Für die breite<br />

Masse gibt es damit auch heuer<br />

keine öffentliche und damit leistbare<br />

Silvesterfeier. Ganz nebenbei:<br />

Warum kommt da vom personell<br />

und finanziell gut besetzten Linzer<br />

Tourismus keine Initiative?<br />

Kultur-Schock<br />

Dass uns die Kultur etwas wert sein<br />

soll, ist unbestritten. Aber das ist<br />

fast schon ein Kultur-Schock: 8,33<br />

Mio. Euro Abgang verzeichnete<br />

das Brucknerhaus im Vorjahr. Das<br />

macht pro Woche 160.256 Euro<br />

oder 22.900 Euro pro Tag.<br />

Und schon wieder ein<br />

Meistertitel für Linz!<br />

Österreichischer Meister bei den<br />

Männern und Vizemeister bei den<br />

Frauen – der FBC LINZ AG Urfahr<br />

holte in einem packenden Finish<br />

den bereits 23. Meistertitel seiner<br />

Vereinsgeschichte an die Donau. In<br />

Linz fliegen die Fäuste – in diesem<br />

Fall kann man sich sogar darüber<br />

freuen. Well done, Jungs & Mädels!<br />

Brückenradler-Boom<br />

Zum echten „Radler-Eldorado“ entwickelt<br />

sich die neue Eisenbahnbrücke<br />

– das belegen zumindest<br />

die aktuellen, uns exklusiv vorliegenden<br />

Werte der Zählstelle:<br />

Anzeige


BRIEFE AN DIE STADT<br />

Heiß umstritten und nun prämiert: das neue LINZ-Logo.<br />

So frequentierten im vergangenen<br />

Mai 75.380 Radfahrer den neuen<br />

Donauübergang – das entspricht<br />

über 2.430 Radlern pro Tag. Umgerechnet<br />

auf Autos entspräche das<br />

einer täglichen Kolonne von ca. 15<br />

Kilometern Länge.<br />

kommt vom Creativ Club Austria<br />

– er zeichnet jährlich Arbeiten aus,<br />

die in ihren Disziplinen beispielgebend<br />

sind und Standards setzen.<br />

Bereits im September des vergangenen<br />

Jahres erhielt das neue Corporate<br />

Design der Stadt Linz den<br />

Caesar Werbepreis in Silber.<br />

seitigt werden könnten“, sagt FPÖ-<br />

Gemeinderat Danner. Naja, das hat<br />

schon was: Schön langsam wird das<br />

Ganze tatsächlich etwas inflationär<br />

mit den bunten Placebo-Fahnen<br />

und Zebrastreifen, die in Wirklichkeit<br />

niemandem etwas bringen.<br />

Fotos: redaktion, Heidl Archirekten, Privat, Stadt Linz,<br />

Flotter Vize<br />

Uiiiii, das riecht nach grünem Shitstorm:<br />

Der Linzer Vizebürgermeister<br />

Martin Hajart wünscht sich<br />

laut einem Krone-Bericht nicht<br />

wie manch‘ andere Politiker eine<br />

Reduktion auf 100km/h, sondern<br />

eine Erhöhung auf Tempo 140 auf<br />

Autobahnen: „Auf gewissen Abschnitten<br />

könnte man schon darüber<br />

nachdenken“, so Hajart.<br />

Logo-Preis<br />

Das haben sich die gar nicht so<br />

wenigen Kritiker des neuen LINZ-<br />

Logos wohl nicht gedacht: Für<br />

das im Vorjahr präsentierte neue<br />

Corporate Design der Stadt gab es<br />

nun mit der „Venus“ in Silber eine<br />

prominente Auszeichnung der umstrittenen<br />

Werbelinie. Der Preis<br />

Naturnahe Schlacke<br />

Irre: Am Freinberg - mitten im<br />

Grüngürtel der Stadt - wurden für<br />

den Bau einer „naturnahen“ Leichtathletikanlage<br />

hunderte Tonnen<br />

belasteter Schlacke verwendet. Ein<br />

Baustopp für den entsprechenden<br />

Bereich wurde verordnet. Wer hat<br />

da weggeschaut?<br />

Bunte Fehlinvestition?<br />

Kein Regenbogen-, sondern ein<br />

„Trans“-Zebrastreifen ziert seit<br />

kurzem die schwer einsehbare<br />

Kreuzung Stifterstraße/Hafnerstraße.<br />

Aufreger ist das mittlerweile<br />

zwar keiner mehr, die Kosten von<br />

mehreren tausend Euro sind es<br />

aber sehr wohl. „Es gäbe in Linz<br />

genügend wichtige Baustellen, die<br />

mit diesem Geld und Aufwand be-<br />

Grüne Polemik<br />

60.000 Euro Strafe, weil am sieben<br />

Fußballfelder großen, versiegelten<br />

Jahrmarktgelände ein kleiner<br />

Baum umgeholzt wurde: Würde<br />

wohl keinen wundern, wenn die<br />

LIDO SOUNDS-Macher das Festival<br />

nicht mehr durchführen.<br />

Wünschenswert wäre, dass sich die<br />

grüne Stadträtin Eva Schobesberger<br />

mit einem ähnlichen Elan endlich<br />

an die seit 2018 versprochene<br />

Begrünung des Geländes macht,<br />

statt mit billiger Polemik ein Alibi-<br />

Bäumchen zu betrauern.


8<br />

Das neue HOFMANN PERSONAL STADION: 5.600 Plätze in<br />

bester Lage und mit famosem Blick auf den Pöstlingberg


BILDER DES MONATS<br />

HOFMANN PERSONAL STADION:<br />

SCHMUCKKÄSTCHEN<br />

Fotos: PTU/Pertlweiser, Privat, LADL,<br />

Einen prominenteren Platz als hier<br />

an der Donau – zwischen VOESTund<br />

Eisenbahnbrücke – hätte man<br />

wohl nicht finden können: Das<br />

HOFMANN PERSONAL STA-<br />

DION ist bereits jetzt eine nicht<br />

mehr wegzudenkende Landmark<br />

für Linz. Die 5.600er-Arena dient<br />

fortan als Heimstätte für den FC<br />

Blau-Weiß Linz, der noch in allerletzter<br />

Sekunde den Aufstieg in die<br />

Bundesliga fixierte. Trotz mancher<br />

Kritik an den gestiegenen Baukosten<br />

ist es ein richtungsweisender<br />

Bau. Nach der LASK-Arena auf der<br />

Gugl (19.080 Plätze) folgt nun das<br />

zweite Stadion, das <strong>2023</strong> eröffnet<br />

wird. Mögen die Spiele beginnen!


insta web facebook<br />

ACHTUNG!<br />

Geschmacksexplosion<br />

Entgeltliche Einschaltung<br />

WIR STARTEN IM<br />

HERBST <strong>2023</strong><br />

LINZER|DONAUPARK


Tante<br />

Kæthe<br />

sagt:<br />

SICH GÖNNEN,<br />

schlemmen<br />

und das Leben<br />

nicht verpennen!<br />

AB<br />

HERBST<br />

<strong>2023</strong><br />

RESTAURANT | BAR | DONAU<br />

Nah am Wasser gebaut.<br />

SO GOOD<br />

ich könnt heulen.


ZEUGNISVERT<br />

12<br />

<strong>LINZA</strong>-Bilanz der Landesregierung Stelzer II<br />

LR Stefan Kaineder<br />

Kämpft für Windräder und gleichzeitig<br />

gegen Windmühlen. Klima-Klima-Klima,<br />

sonst haben (leider) kaum<br />

Themen Platz. Der Stern als grüne Zukunftshoffnung<br />

verblasst ein wenig,<br />

auch weil ihn Schwarz-Blau ständig<br />

gekonnt ins Leere laufen lässt.<br />

LR Michaela Langer-Weninger<br />

Unauffällig, wenig Zug zum Licht<br />

der Öffentlichkeit. Dabei hätte sie<br />

gerade als Landesrätin für die so<br />

wichtige Landwirtschaft viele aufgelegte<br />

Elfer. Wenig Akzente, eher<br />

auf Nebenschauplätzen wie Bejagung<br />

des Wolfes unterwegs.<br />

Foto: Max Mayerhofer, Land OÖ<br />

LR Günther Steinkellner<br />

Um die Mega-Projekte Westring,<br />

Ostumfahrung und Stadtbahn<br />

beneidet ihn keiner. Macht so gut<br />

wie möglich Nägel mit Köpfen.<br />

Glaubhafter Kampf für Verkehrssicherheit<br />

und gegen die nach wie<br />

vor große Raser/Tunerszene.<br />

LH-Stv. Manfred Haimbuchner<br />

Stabile, unaufgeregte Zusammenarbeit mit<br />

der ÖVP. Wähnt sich da teils zu sehr auf der<br />

sicheren Seite – wohl aufgrund einer Krone-<br />

Umfrage, die die FPÖ als Nr. 1 im Lande sieht.<br />

Etwas mehr Gegenwind und Widerspruch<br />

würde der Regierungspartner ÖVP aber<br />

durchaus aushalten.


BILANZ<br />

EILUNG<br />

LH Thomas Stelzer<br />

Stabil, ruhig und souverän,<br />

kein Blender. Gibt<br />

wenig Anlass zur Kritik,<br />

OÖ bleibt – anders als andere<br />

Bundesländer – weiter<br />

skandalfrei. Auch bei<br />

Wirtschafts- und Arbeitsmarktdaten<br />

ist OÖ stets in<br />

den Top 3. Role Model für<br />

Schwarz-Blau im Bund?<br />

LR Wolfgang<br />

Hattmannsdorfer<br />

Engagierte Arbeit – speziell<br />

im Bereich Migration,<br />

Jugend und Inklusion.<br />

Setzt auch bei der (leider<br />

sehr präsenten) Jugendkriminalität<br />

immer wieder<br />

Akzente, um des Problems<br />

Herr zu werden – so weit<br />

auf Landesebene rechtlich<br />

überhaupt möglich ist.<br />

LH-Stv. Christine Haberlander<br />

Engagierte Kämpferin und loyales LH-<br />

Schutzschild. Hat mit Bildung und Gesundheit<br />

keine Wohlfühl-Resorts in<br />

Obhut, punktet mit Expertise, Sachorientierung<br />

und Sympathie. Neue Initiative<br />

Kinderland Nr. 1 als Trägerrakete.<br />

LR Markus Achleitner<br />

Beim Thema Bodenversiegelung<br />

steht Markus Achleitner im<br />

Zweifel (immer noch) auf der Betonierer-Seite,<br />

abgesehen davon<br />

liefert das „Duracell-Haserl“ speziell<br />

in den Ressorts Tourismus,<br />

Sport und Wirtschaft beständig.<br />

LR Michael Lindner<br />

Hat zwar Ruhe in die SPÖ OÖ gebracht,<br />

als Person und Nr.1 aber<br />

viel zu unscheinbar. Richtig anschreiben<br />

konnte er in der medialen<br />

Wahrnehmung auch mit<br />

seiner Arbeit nicht – zugegebenermaßen<br />

schwierig bei den eher<br />

harmlosen Ressorts Gemeinden,<br />

Tierschutz und Jugendhilfe.


14<br />

30 Acts – 3 Tage – 2 Bühnen im Herzen der Landeshauptstadt:<br />

LIDO SOUNDS: GELUNG<br />

Was war für ein Festival mitten in der Stadt! Die<br />

Erstauflage des LIDO SOUNDS war ein großes<br />

Versprechen für Mehr. 70.000 Besucher an drei<br />

Tagen unterstreichen die Begeisterung und den<br />

Hunger nach Events dieser Art. Ein Rückblick.<br />

Das Verkehrschaos…<br />

…gab es nicht! Trotz Mega-Andrang<br />

fehlten Staus oder lange Wartezeiten<br />

– abgesehen zu Beginn der<br />

jeweiligen Festivaltage, da hieß es<br />

schon mal 20-30 Minuten warten<br />

am Eingang. In der angrenzenden<br />

Problemzone der Ferihumerstraße<br />

gab es dank Sperren null zusätzliches<br />

Verkehrsaufkommen. Top!<br />

Das Line-Up<br />

Nett, der eine oder andere große<br />

internationale Name fehlte aber.<br />

Die Toten Hosen sind ein verlässliches,<br />

aber nicht wirklich aktuelles<br />

Zugpferd. Die Indoor-Bühne wäre<br />

eine perfekte Location für ein paar<br />

angesagte DJs und eine Linz-affine<br />

(elektronische) Schiene gewesen.<br />

Die WCs<br />

Statt billiger Plastik-Klos wurden<br />

moderne WC-Kabinen aufgestellt,<br />

inklusive Pissoirs und Waschbecken.<br />

Nur für die Mädels hieß es da<br />

und dort ein bisschen warten – leider<br />

normal bei Events dieser Größe.<br />

Die Gastronomie<br />

Bombe: Es gab kaum Wartezeiten,<br />

das Angebot vor allem bei den<br />

Fressbuden war absolut überwältigend.<br />

UND: Bei ausnahmslos jedem<br />

Getränkestand gab’s bis zum<br />

Schluss auf Wunsch Eiswürfel –<br />

perfekt für heiße Festivalabende.<br />

Die Preise<br />

6,50 Euro für die Halbe oder den<br />

Spritzer, 8 Euro für eine Bosner und<br />

bis zu 12 Euro für Thai Curry Reis<br />

– angemessen und in der Range vergleichbarer<br />

Festivals. Und die Eintrittspreise?<br />

Keine Okkasion, aber<br />

wegen immer strengerer Auflagen<br />

und steigender Künstlergagen sind<br />

Tagesticket-Preise von 129,50 Euro<br />

(bzw. 297.- Euro fürs gesamte Festival)<br />

wohl nicht zu vermeiden.<br />

Die Chillbereiche<br />

Hier gab’s Defizite. Es gab kaum<br />

Schatten und viel zu wenig Sitzgelegenheiten<br />

für das riesige Gastro-Angebot.<br />

Die paar Bänke waren<br />

ständig voll. Gegessen wurde<br />

großteils im Stehen. So blieb nur<br />

der wenige einladende, schattenlose<br />

Asphaltboden des ehemaligen<br />

Parkplatzes. Hier braucht‘s ein<br />

Nachbessern mit mehr coolen Sitzund<br />

Abhängmöglichkeiten.<br />

Die Location<br />

Eine große Betonfläche mit ein paar<br />

kleinen Bauminseln – eigentlich<br />

kein schöner Fleck für ein chilliges<br />

Festival. Hier hätte man in Sachen<br />

Optik und Design etwas mehr<br />

Mühe an den Tag legen können.<br />

Das in den Renderings angekündigte<br />

Riesenrad (in Anlehnung an<br />

Festivals wie dem Tomorrowland)<br />

fehlte ebenfalls. Dennoch: Fürs erste<br />

Mal hat man auch diesen öden<br />

Platz ganz gut hinbekommen.


EVENT DES MONATS<br />

ENE PREMIERE<br />

Fotos: Holzleitner<br />

Die Bühnen<br />

Die Main Stage als Hauptanlaufstelle<br />

beeindruckte bereits durch<br />

ihre gewaltigen Dimensionen. Etwas<br />

problematisch bezüglich der<br />

Sichtbarkeit erschien der geringe<br />

Höhenunterschied zwischen Stage<br />

und Publikumsbereich. Ein Steg ins<br />

Publikum hinein wäre DER Hit gewesen.<br />

Durch mehrere Bauminseln<br />

war die Sicht teils eingeschränkt.<br />

Lösen ließe sich das Problem nicht<br />

durch Umschneiden (wie es bei einem<br />

der Bäume geschah), sondern<br />

mit zwei weiteren Vidiwalls direkt<br />

vor den Baumgruppen.<br />

Die Polizei<br />

Massenhaft präsent waren die<br />

Einsatzkräfte der Polizei, die sich<br />

dennoch großteils im Hintergrund<br />

aufhielt. In Summe wurde da vieles<br />

richtig gemacht. Wozu allerdings<br />

ein Polizeihubschrauber drei Tage<br />

stundenlang fliegen muss und<br />

selbst um 23:45 Uhr noch über dem<br />

Gelände kreist: Seltsam.<br />

Die Abreise<br />

Berechtigterweise auf Kritik stieß<br />

das “Abreisesystem” nach Konzertende.<br />

Alle Besucher wurden ausnahmslos<br />

durch einen Kanal über<br />

die Nibelungenbrücke Richtung<br />

Stadtzentrum geschleust. Wer<br />

woandershin wollte, wurde recht<br />

barsch zurück in den endlosen<br />

Zug geschickt. Selbst wer nach Urfahr<br />

oder Richtung Norden musste,<br />

wurde in die entgegengesetzte<br />

Richtung gedrückt. In die Bim einsteigen<br />

konnte man erst am Hauptplatz.<br />

Gerechtfertigt wurde die Aktion<br />

mit dem Anrainerschutz. Als<br />

ob am Hauptplatz keine Anrainer<br />

wohnen würden...<br />

Unter dem Strich muss man<br />

den Veranstaltern zum Mut<br />

gratulieren, sich in der heutigen<br />

Zeit von XXL-Auflagen,<br />

Anrainerprotesten und explodierenden<br />

Kosten auf ein derart<br />

großes Festival mitten in der<br />

Stadt einzulassen. Fürs erste<br />

Mal war es eine sensationelle<br />

Performance. Oder wie Tote<br />

Hosen-Sänger Campino sagte:<br />

”Gebt dem Lido Sounds eine<br />

Chance!” – machen wir gerne.<br />

Danke und hoffentlich bis<br />

nächstes Jahr!<br />

Kam gut an: die Indoor-Stage<br />

beim LIDO Sounds<br />

Reichhaltung und<br />

cool: die Gastro-Stände<br />

Umstritten: das „Kanalsystem“<br />

über die Nibelungenbrücke


Doris Lang-Mayerhofer<br />

Stadträtin<br />

Martin Hajart<br />

Vizebürgermeister<br />

Thomas Stelzer<br />

Landeshauptmann<br />

Entgeltliche Einschaltung


Neue Wege<br />

für Linz.<br />

MHV: Die Linzer Volkspartei, Obere Donaulände 7, 4020 Linz, team@linzervolkspartei.at,<br />

0732/7620-500, Verlagsort: 4020 Linz, Foto: Robert Maybach


18<br />

Petition „Festung Österreich“ gegen illegale Masseneinwanderung gestartet:<br />

„GRENZEN SICHERN, SICH<br />

FÜR HEIMISCHE BEVÖLKE<br />

GARANTIEREN“<br />

„Die Bevölkerung hat genug davon, dass die Bundesregierung untätig<br />

zusieht wie jährlich tausende kulturfremde – hauptsächlich – Männer<br />

nach Österreich in den Sozialstaat einwandern.“, sagte anlässlich einer<br />

gemeinsamen Pressekonferenz zum Start der Petition in Oberösterreich<br />

LH-Stv. FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner.<br />

Haimbuchner stellte gemeinsam mit dem FPÖ-Sicherheitssprecher<br />

im Parlamentsklub, Hannes Amesbauer, die Online-Petition „Festung<br />

Österreich“ vor.<br />

Niemand könne mehr die Augen<br />

vor den offensichtlichen gesellschaftlichen<br />

Veränderungen vor allem<br />

in den österreichischen Städten<br />

verschließen, so Haimbuchner. Inzwischen<br />

sei beispielsweise an Linzer<br />

Schulen der Islam das stärkste<br />

religiöse Bekenntnis. Die Bevölkerung<br />

habe genug davon, dass straffällige<br />

Asylanten von dieser Bundesregierung<br />

nicht abgeschoben<br />

werden, weil Ihre Rechte über die<br />

Rechte auf Sicherheit und Unversehrtheit<br />

der Österreicher gestellt<br />

würden.<br />

Aktuelle Situation nicht mehr<br />

im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention<br />

„Die Bevölkerung hat auch genug<br />

davon, dass diese Menschen Gewalt<br />

und ein Verhalten importieren, vor<br />

dem sie angeblich geflohen sind, die<br />

öffentlichen Plätze besetzen und<br />

die österreichischen Frauen und<br />

Kinder sich dort nicht mehr sicher<br />

fühlen können“, so Haimbuchner<br />

weiter. „Wir fordern die Bundesregierung<br />

auf, sich national als auch<br />

auf europäischer Ebene endlich dafür<br />

zu verwenden, das Asylsystem<br />

an die Erfordernisse des 21. Jahrhunderts<br />

anzupassen. Niemand kann<br />

ein Asylrecht in Österreich haben,<br />

wenn er davor ganze Kontinente<br />

und unzählige Staaten durchquert<br />

hat. Das entspricht keinesfalls mehr<br />

der Idee der Genfer Flüchtlingskonvention.<br />

Bisheriges Asylsystem<br />

funktioniert nicht mehr<br />

Schutz hätten die illegalen Migranten<br />

entlang ihrer Fluchtroute<br />

bereits mehrfach vorgefunden, aber<br />

offenbar nicht angenommen. Damit<br />

kann auch kein Schutzgrund<br />

in Österreich vorliegen. Diesen<br />

Menschen müssen ausnahmslos<br />

an der Einreise gehindert werden“,<br />

so Amesbauer, der in den Bundesländern<br />

auf Tour ist, um für die Petition<br />

„Festung Österreich“ zu werben.<br />

„Die letzten Jahre haben mehr<br />

als eindringlich gezeigt, dass das<br />

bisherige Asylsystem nicht mehr<br />

funktioniert und endlich repariert<br />

werden muss.<br />

Klares Nein zum Asyl-und<br />

Migrationspakt der EU<br />

Dazu gehören auch schärfere<br />

Strafen für Schlepper, Bestrafung<br />

illegaler Migranten und illegal aufhältiger<br />

Ausländer, ‚Pushbacks‘ an<br />

der Grenze zu ermöglichen, keine<br />

Staatsbürgerschaften an Asylanten<br />

zu vergeben, oder auch ein klares<br />

Nein zum Asyl- und Migrationspakt<br />

der EU“, schließen Haimbuchner<br />

und Amesbauer mit der Aufforderung<br />

an alle Bürger: „Wenn<br />

auch Sie von der Untätigkeit der<br />

Bundesregierung und den negativen<br />

Veränderungen in unserem<br />

schönen Land genug haben, dann<br />

unterschreiben Sie unter festungoesterreich.at.“


OBERÖSTERREICH<br />

ERHEIT<br />

RUNG<br />

„Die Bevölkerung hat genug<br />

davon, dass straffällige Asylanten<br />

von dieser Bundesregierung<br />

nicht abgeschoben werden“<br />

LH-Stv. Manfred Haimbuchner


20<br />

Integrations-Landesrat Wolfgang<br />

Hattmannsdorfer spricht das Thema<br />

Jugendkriminalität im Zentralraum<br />

offen an und will dessen Motive<br />

nun genauer wissen.<br />

BRENNPUNKT<br />

JUGENDKRIMINALITÄT


THEMA DES MONATS<br />

Nach den Ausschreitungen in der Halloween-<br />

Nacht 2022 hat das Land Oberösterreich unter<br />

Einbeziehung von Experten das Paket „Respekt<br />

Oberösterreich“ auf den Weg gebracht.<br />

Dieses bündelt präventive Maßnahmen sowie<br />

die Weiterentwicklung bestehender Ausbildungsangebote.<br />

Neu sind verpflichtende Gewaltpräventionskurse<br />

für unbegleitete, minderjährige<br />

Flüchtlinge.<br />

Fotos: Land OÖ / Peter Mayr<br />

Bereits im April starteten die<br />

Schul-Workshops der Volkshilfe,<br />

die speziell in Brennpunkt-Schulen<br />

abgehalten<br />

wurden. Hier wird der Umgang<br />

untereinander und ein respektvolles<br />

Miteinander vermittelt.<br />

Bei den Workshop-Formaten<br />

„Mutig sein“, „Clever sein“ und<br />

„Zusammen sein“ werden über<br />

Vorträge und Übungen Inhalte<br />

rund um ein gelungenes Zusammenleben,<br />

ein gutes Miteinander<br />

und Respekt voreinander<br />

vermittelt.<br />

Neben den bereits getroffenen<br />

Maßnahmen wird nun<br />

ein weiterer Teil des „Respekt<br />

OÖ“-Pakets umgesetzt: Bereits<br />

jetzt werden Personen in<br />

Asylquartieren bzw. privaten<br />

Unterkünften, die der Grundversorgungsstelle<br />

des Landes<br />

OÖ als aggressiv, gewaltbereit<br />

oder gewalttätig gemeldet wurden,<br />

dem Verein NEUSTART<br />

zugewiesen. Bei diesen Einzelgesprächen<br />

werden Konflikt-<br />

und Sozialkompetenz gestärkt<br />

und das Bewusstsein für das<br />

Unrecht ihres Handelns, außerdem<br />

die Übernahme von Verantwortung<br />

für Taten.<br />

Als weiterer neuer Teil werden<br />

nun für unbegleitete minderjährige<br />

Flüchtlinge in OÖ Gewaltpräventions-Workshops<br />

und Wertekurse angeboten.<br />

Themen der Workshops sind<br />

Gewalt und Gewaltprävention,<br />

Respekt und Zivilcourage<br />

sowie Konfliktlösung. Dabei<br />

sollen die Grundlagen eines<br />

respektvollen Miteinanders<br />

und die Wertebasis des Zusammenlebens<br />

in Oberösterreich<br />

vermittelt werden. „Es<br />

braucht einerseits Prävention,<br />

es braucht aber auch Sanktion.<br />

Wir dürfen nicht zulassen, dass<br />

Menschen bereits in jungen<br />

Jahren gewalttätig werden und<br />

für die Gesellschaft dauerhaft<br />

zum Problem werden“, so Integrations-Landesrat<br />

Hattmannsdorfer.<br />

Wolfgang<br />

„Tendenzen bei der Jugendkriminalität müssen wir offen ansprechen!<br />

Zwei Drittel der Beteiligten der Halloween-Ausschreitungen waren<br />

Nicht-Österreicher – das zeigt Handlungsbedarf: Wir führen<br />

verpflichtende Gewaltpräventions- und Wertekurse für alle unbegleiteten,<br />

minderjährigen Flüchtlinge in Oberösterreich ein und wir<br />

stocken Anti-Gewalttrainings für auffällige Asylwerber auf.“<br />

Integrations-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer


EVENT DES MONATS<br />

Auch Huckey feiert am 16. September mit:<br />

30! JAHRE! TEXTA!<br />

Foto: Zoe Goldstein<br />

Jahuiia: Heuer ist es auch schon wieder 30 Jahre her, dass sich die<br />

feine Rap-Combo TEXTA manifestierte. Die Jungs haben nicht nur<br />

österreichische HipHop-Geschichte geschrieben, sie sind österreichische<br />

HipHop-Geschichte. Gleich mal vormerken: Am 16. September<br />

steigt das dazugehörige Geburtstagsständchen in Form eines fetten<br />

Konzerts mit einem ebensolchen Line-Up.<br />

Begonnen hat alles im Frühjahr<br />

1993 in Linz, als sich die vier<br />

Rapper Flip (auch Producer von<br />

Texta), Huckey, Laima und Skero<br />

zusammenfanden, um<br />

einen Rapsong für den<br />

Kulturverein Kapu zu<br />

schreiben. Ein Jahr<br />

später folgten erste<br />

Shows und Dan kam<br />

als DJ der Band dazu.<br />

So wird im Jahr <strong>2023</strong><br />

der 30. Geburtstag gefeiert<br />

– das ist nicht nur<br />

einzigartig im heimischen<br />

HipHop, sondern durchaus international<br />

bemerkenswert, auch<br />

über die diversen Musikgenres<br />

hinaus.<br />

Das Publikum wird auf eine musikalische<br />

Zeitreise der mittlerweile<br />

drei Bandmitglieder – Flip, Laima<br />

und Dan – aus acht Studioalben,<br />

einem Livealbum, diversen EPs,<br />

Kollaborationen, Projekten<br />

und unzähligen Features<br />

mitgenommen. Für<br />

diesen Anlass werden<br />

sich zahlreiche Wegbegleiter<br />

als Gäste<br />

auf der Bühne die<br />

Ehre geben und eigene<br />

aber auch gemeinsame<br />

Songs zum Besten<br />

geben.<br />

Der langjährige Bandkollege Skero<br />

darf da natürlich ebenso wenig<br />

fehlen, wie die einzelnen Akteure<br />

von Blumentopf (Roger, Cajus,<br />

Schu, Wunder, DJ Sepalot), die<br />

sich 2016 offiziell aufgelöst haben.<br />

Auch Total Chaos, die seit über 10<br />

Jahren nicht mehr gemeinsam aufgetreten<br />

sind und ebenfalls maßgeblichen<br />

Anteil an der Entwicklung<br />

von HipHop in Österreich<br />

hatten, sind mit von der Partie.<br />

Dazu Fiva MC, deren Album “Rotwild”<br />

komplett von Flip produziert<br />

wurde, und die TTR Allstars<br />

(Average, Hinterland, Da Staummtisch,<br />

Kayo), die ja gerade erst<br />

heuer im Februar gemeinsam mit<br />

TEXTA ein Album rausgebracht<br />

hatten. Und einer ist sowieso immer<br />

dabei – er sieht nur von etwas<br />

weiter oben zu… #huckeyforever<br />

-> www.texta.at<br />

-> www.posthof.at


ezahlte Anzeige<br />

Keine Ablenkung im Straßenverkehr!<br />

LIKE<br />

das LEBEN.<br />

Achte auf den Verkehr.<br />

Entgeltliche Einschaltung<br />

Eine Initiative des Landes OÖ


24<br />

Bahnbrechender LINZplus-Gemeinderatsantrag fand volle Zustimmung:<br />

RADL FÄHRT BIM: JETZT KO<br />

Was in anderen Städten seit Jahren gang und gäbe ist, scheint in<br />

Linz ein Ding der Unmöglichkeit zu sein: Die Mitnahme von Fahrrädern<br />

in Öffis wurde in den letzten zehn Jahren bereits mehrfach<br />

im Gemeinderat abgelehnt. LINZplus startete einen neuerlichen<br />

Anlauf, um diese durchaus sinnvolle Mobilitätsmaßnahme<br />

auf Schiene zu bringen. Fast schon überraschend stimmten alle<br />

Fraktionen dem Antrag zu.<br />

Seitdem hat sich viel geändert.<br />

Die Zahl der Alltagsradler ist<br />

jährlich gestiegen. Das Bewusstsein<br />

für das Alltagsradeln<br />

als praktische, platzsparende<br />

Form der Stadtmobilität ist<br />

spürbar höher und fast schon<br />

Konsens. Und es gibt viel mehr<br />

kleine und klappbare Stadträder,<br />

die genau für die Mitnahme<br />

im Zug, Auto oder ÖV<br />

gebaut sind.<br />

Straßen entlasten<br />

„Um den Anteil der Wege mit<br />

dem Rad zu steigern und somit<br />

die Straßen zu entlasten,<br />

wäre die Mitnahme der Räder<br />

– selbstverständlich unter bestimmten<br />

Voraussetzungen<br />

(etwa den Ausschluss der Stoßzeiten<br />

mit vollen Straßenbahnen)<br />

– ein wichtiger Baustein“,<br />

so der LINZplus-Gemeinderat<br />

Lorenz Potocnik. Denkbar wäre<br />

vieles – und zudem mit geringem<br />

Aufwand umsetzbar: Man<br />

könnte etwa ausgewählte Straßenbahnen<br />

umbauen – durch<br />

die Wegnahme einer Sitzreihe<br />

wäre zum Beispiel schnell und<br />

unkompliziert mehr Platz und<br />

eine Anpassung an die neuen<br />

Gegebenheiten machbar.<br />

Viele Vorteile<br />

Die Mitnahme macht Sinn<br />

und würde mehr Leute aufs<br />

Radl bringen: So etwa wenn<br />

es regnet, wenn das Rad einer<br />

Reparatur bedarf oder wenn<br />

die Strecke zu lang ist, zum Beispiel<br />

nach Pichling. Die Kombination<br />

aus Rad und Öffentlichem<br />

Verkehr liegt auf der<br />

Hand. Auch mit Kindern kann<br />

eine Mitnahme oft sehr helfen.<br />

Antrag mit Zustimmung<br />

Daher stellte Lorenz Potocnik<br />

mit seiner LinzPLUS-Gemeinderatsfraktion<br />

den Antrag,<br />

dieses Thema im Ausschuss<br />

für Mobilität nochmals zu diskutieren.<br />

Dabei sollen Fachleute<br />

der Linz AG sowie aus<br />

anderen Städten, wo die Mitnahme<br />

seit Jahren reibungslos<br />

funktioniert, als auch externe<br />

Mobilitätsexperten eingeladen<br />

und eingebunden werden. Der<br />

zuständige Mobilitätsreferent<br />

der ÖVP nahm die Idee auf und<br />

will diese nun weiterverfolgen.<br />

Auch von allen anderen Fraktionen<br />

gab’s Zustimmung.<br />

„Um den Anteil der Wege mit dem Rad zu steigern und<br />

die Straßen zu entlasten, wäre die Mitnahme der<br />

Räder – unter bestimmten Voraussetzungen wie<br />

etwa den Ausschluss der Stoßzeiten – ein wichtiger<br />

Baustein. Probieren wir es einfach aus. Ein paar<br />

Waggons sind schnell umgebaut. Dann können wir<br />

testen, ob es sich bewährt.“<br />

Lorenz Potocnik / LINZplus<br />

Fotos: Redaktion, LInzPLUS


AUS DER STADT<br />

MMT BEWEGUNG REIN<br />

Noch Zukunftsmusik:<br />

die Fahrradmitnahme in<br />

der Linzer Straßenbahn


Für dich & deinen<br />

treuen Freund!<br />

20 %<br />

geschenkt<br />

Dein Gutscheincode * :<br />

HSPLAT<br />

Entgeltliche Einschaltung<br />

Jetzt direkt einlösen!<br />

schecker.at<br />

*Gutschein ist nur einmal pro Kunde/Bestellung einlösbar.<br />

Ausgenommen sind preisgebundene und rabattierte Artikel.<br />

Keine Barauszahlung möglich. Der Gutschein kann nicht mit<br />

anderen Gutscheinen oder Rabatten kombiniert werden.<br />

... weiß, was Hunde wollen!


HUNDESTADT LINZ<br />

Ab sofort erhältlich:<br />

LINZER HUNDESTADTPLAN<br />

Höchste Zeit! Das <strong>LINZA</strong> stadtmagazin bringt für die knapp 7.000 Linzer<br />

Hundebesitzer und Tierfreunde etwas ganz Besonderes heraus: den 1. Linzer<br />

Hundestadtplan – mit allen wichtigen Adressen rund um das Thema Hund und<br />

Haustiere. Ein perfekter Ratgeber, der in keinem Tierhaushalt fehlen darf. Ab<br />

2024 soll es den Linzer Hundestadtplan dann auch in digitaler Form geben.<br />

Entgeltliche Einschaltung<br />

> Tierärzte<br />

> Freilaufzonen<br />

> Badeplätze<br />

> Notfallnummern<br />

> Zoogeschäfte<br />

> Hundetrainer<br />

> Hundeschulen<br />

> Hundefriseure<br />

> Hundefreundliche Restaurants<br />

> Hundestadt Linz<br />

LINZER<br />

HUNDESTADTPLAN<br />

Mit freundlicher Unterstützung von Tierschutz-Stadtrat Michael Raml<br />

Entdecken<br />

Sie unsere<br />

hundefreundliche<br />

Stadt!<br />

„Diese informative Broschüre<br />

ist der ultimative Ratgeber<br />

für Hundebesitzer.<br />

Genießen Sie gemeinsame<br />

Spaziergänge und erleben<br />

Sie die Stadt mit Ihrem treuen<br />

Begleiter in vollen Zügen.“<br />

Von den knapp 211.000 Linzer Einwohnern<br />

hält jeder 30. einen Hund. Insgesamt<br />

18 Flächen in Parks und Grünanlagen<br />

stehen den 6.850 Vierbeinern derzeit im<br />

Stadtgebiet zur Verfügung, wo sich Hunde<br />

ohne Leine austoben können. Linz ist<br />

echt WAU! Das schreit, oder besser gesagt<br />

“bellt” geradezu nach einem eigenen<br />

Stadtplan für diese vierbeinige Zielgruppe:<br />

Vorhang auf für den 1. Linzer Hundestadtplan!<br />

Darin sind mehr als 230 wichtige Adressen,<br />

Locations, Anlaufstellen und Telefonnummern<br />

für Linzer Hunde und deren<br />

Besitzer übersichtlich nach Kategorien<br />

geordnet zu finden – u.a. Hundefreilaufzonen,<br />

Hundebadeplätze, Gacki-Sacki-Automaten,<br />

Tierärzte, Notfall- und Servicenummern,<br />

Zoogeschäfte, Onlineshops,<br />

Hundefreundliche Gastronomie, Hundetrainer,<br />

Hundepensionen, Tierheime/Tierschutz,<br />

stadtbezogene Infos zum Thema<br />

Hunde/Haustiere in Linz und vieles mehr!<br />

Den Linzer Hundestadtplan erhalten<br />

Sie ab sofort an über 100 öffentlichen<br />

Stellen der City.<br />

HUNDESTADTPLAN DOWNLOAD:


LINZER HUNDESTADTPLAN<br />

FREILAUFZONEN<br />

1 Linzer Donauufer ab VÖEST-Brücke A7 stromabwärts<br />

2 Parkanlage Freinberg<br />

3 Parkanlage Sonnenpromenade (Arboretum)<br />

4 Parkanlage Bauernberg<br />

5 Park Seniorenzentrum Ing.-Stern-Straße (eingezäunt)<br />

6 Hummelhofwald<br />

7 Wasserwald Nord und Süd (laut Beschilderung Linz AG)<br />

8 WAG-Park Landwiedstraße<br />

9 Traunauen nördlich der Traun zwischen<br />

Ebelsberger Brücke und Eisenbahnbrücke<br />

10 Ökopark Hainbuchenweg (eingezäunt)<br />

11 Panuliwiese (eingezäunt)<br />

LINZER TIERÄRZTE Fortsetzung auf der Rückseite<br />

1 KLEINTIERPRAXIS RECHBERGER – Pulvermühlstr. 39,<br />

4040 Linz. Telefon 0732/757252.<br />

www.tierarzt-rechberger.at<br />

2 TIERARZT ZELLER – Werndlstraße 17, 4020 Linz.<br />

Telefon 0732/349681 - Notfall 0664/1423 432.<br />

www.tierarzt-zeller.at<br />

3 TIERÄRZTIN PETRA PART – Glimpfingerstraße 100,<br />

4020 Linz, Telefon 0676/5446972,<br />

www.kleintierpraxis-part.at<br />

4 TIERORDINATION FROSCHBERG, – Schultestr. 8, 4020<br />

Linz, Tel. 0676/6121889. tierordination-froschberg.at<br />

5 KLEINTIERORDINATION WIENER STRASSE – Wiener<br />

Straße 3, 4020 Linz, Tel. 0676/653554. www.vet-linz.at<br />

6 SOLAR CITY TIERARZT – Pegasusweg 13, 4030 Linz,<br />

Telefon 0732/320600.<br />

12 Wanderwege Dießenleitenbach/Bachlberg, ausgen.<br />

Verkehrsflächen und bebaute Gebiete<br />

13 Wanderwege Pöstlingberg, ausgenommen<br />

Schmittenwiese, Kreuzweg und Bereich zwischen<br />

Samhaberstraße und Hohe Straße, Verkehrsflächen<br />

und geschlossen bebaute Gebiete<br />

14 Heilhamerpark (laut Beschilderung Linz AG)<br />

15 Urfahraner Donauufer ab VÖEST-Brücke A7<br />

stromabwärts bis zur Stadtgrenze<br />

16 Blumauerstraße Nähe Musiktheater (eingezäunt)<br />

17 Bellevuepark-Bindermichl Süd (eingezäunt)<br />

18 Park Bruckner-Tower/BH UU (eingezäunt)<br />

7 TIERÄRZTIN SUSANNE HUBMER – Flußgasse 15,<br />

4040 Linz. Tel. 0732/700690, Notfall 0664/1802409.<br />

www.drsusannehubmer.at<br />

8 TIERARZT KRAMBERGER-KAPLAN –<br />

Ferihumerstraße 58, 4040 Linz. Telefon 0732/732117.<br />

www.tierordination-urfahr.at<br />

9 KLEINTIERPRAXIS LINZ – Neuhoferstraße 8, 4020<br />

Linz, Tel. 0732/348250. www.kleintier-linz.at<br />

10 PETEREK & WELZL – Tegetthoffstraße 26, 4020 Linz,<br />

Telefon 0732/601201, www.peterek.at<br />

11 TIERODRDINATION FRÖBELSTRASSE – Fröbelstraße 10,<br />

4020 Linz, Tel. 0732/655227. www.tierordination-linz.at<br />

12 KLEINTIERPRAXIS BAUMGARTNER – Rechte<br />

Donaustraße 7, 4020 Linz, Tel. 0677/61099180<br />

13 TIERARZTPRAXIS MAYR – Mannheimstraße 11, 4040<br />

Linz, Tel. 0732/75 74 44. www.hautambulanz.com<br />

2<br />

12<br />

13<br />

2<br />

8<br />

1<br />

7<br />

4<br />

18<br />

10<br />

7<br />

14<br />

12<br />

5<br />

8<br />

16<br />

5<br />

1<br />

15<br />

2<br />

1<br />

3<br />

11<br />

5<br />

1<br />

3<br />

Karte: openstreetmap Mitwirkende / CC-BY-SA 2.0 / creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0<br />

2<br />


ZOO- & TIERBEDARF-GESCHÄFTE<br />

1 FRESSNAPF – Hauptstraße 51, 4040 Linz, Telefon<br />

0732/380499, www.fressnapf.at<br />

In den Fressnapf Filialen findet man neben Tiernahrung<br />

& Tierbedarf auch umfangreiches Zubehör und Service.<br />

Hundebedarf, Kleintiere, Terrarium, Aquaristik, Vogel- oder<br />

Katzenbedarf inkl. umfangreichem Sortiment renommierter<br />

Marken.<br />

2 FRESSNAPF – Hamerlingstraße 42-44, 4020 Linz.<br />

3 FRESSNAPF – J.W.-Klein-Str. 41, 4040 Linz.<br />

4 FRESSNAPF – Wegscheider Straße 3, 4030 Linz<br />

5 ZOOPARADIES – Hafferlstraße 12, 4020 Linz,<br />

Telefon 0732/772238<br />

6 KÖLLE ZOO – Kornstraße 8, 4060 Leonding,<br />

Telefon 0732/681704, www.koelle-zoo.at<br />

50.000 Artikel - der Kölle Zoo am Harter Plateau bietet alles<br />

für Heimtierfreunde. Hunde-/Katzen-/Kleintierfutter & -zubehör,<br />

Wildvogelfutter sowie eine faszinierende Welt der<br />

Aquaristik mit Süß- und Salzwasseranlage. Mo-Fr von 9 bis<br />

19 Uhr, Sa von 9 bis 18 Uhr.<br />

7 FEINE PFOTE LINZ – Spittelwiese 15, 4020 Linz, Telefon<br />

0732/997127. www.feine-pfote.at<br />

8 ANIMAL CENTER COME TOGETHER – Hauptstraße 51,<br />

4040 Linz, Tel. 0676/7557660, www.animal-center.at<br />

HUNDESCHULEN / HUNDETRAINER<br />

1 HUNDESCHULE DOG HARMONY – Leopold-Figl-Straße<br />

42, 4040 Linz, Tel. 0664/6470333, www.dogharmony.at<br />

2 PFOTENGLÜCK HUNDETRAINING – Lärchenauerstraße<br />

42c, 4020 Linz, Telefon 0677/61462247,<br />

www.pfotenglueck-hundetraining.atz<br />

3 EVA PFOTE HUNDETRAINING – Eisvoglgang 10/2, 4030<br />

Linz, Tel. 0680/1526396, www.eva-pfote.at<br />

4 NINA SCHREYER HUNDETRAINING LINZ – Telefon<br />

0660/5237733<br />

5 DOGS POINT HUNDEZENTRUM – Paschinger Straße 165,<br />

4060 Leonding, Tel. 0676/5518161, www.dogspoint.at<br />

6 THERAPIEHUNDE OÖ – Weikerlseestraße 73-75, 4030<br />

Linz, Tel. 0664/1921478, www.therapiehunde-oö.at<br />

HUNDESITTER / HUNDEPENSIONEN<br />

1 DOG CITY HUNDETAGESBETREUUNG – Bruck 35, 4490<br />

St. Florian, Tel. 0680/2222020, www.dog-city.at<br />

,<br />

2 DOG CARE HUNDEHOTEL – Obernbergen 14, 4221 Steyregg,<br />

Tel. 0664/5396663, www.dog-care.at<br />

3 NINA SCHREYER HUNDEPENSION LINZ – Telefon<br />

0660/5237733<br />

4 DOG‘S POINT HUNDEZENTRUM – Paschinger Str. 165,<br />

4060 Leonding, Tel. 0676/5518161, www.dogspoint.at<br />

5 HUNDEPENSION AMICO – Engerwitzdorfweg 31,<br />

4209 Engerwitzdorf, Tel. 0664/3526844,<br />

www.hundepension-amico.at<br />

6<br />

10<br />

8<br />

17<br />

11<br />

7<br />

9<br />

6<br />


30<br />

Auch Hunde haben dank Pfarrer Franz Zeiger einen Draht nach oben:<br />

HUNDE KOMMEN IN DEN<br />

Er segnet Tiere, betreibt die Linzer Tiertafel und teilt sich seinen<br />

Haushalt mit zwei Hunden und fünf Katzen: „Tierpapst“ Franz Zeiger.<br />

Werter Tierpfarrer, wir reden<br />

heute über Hunde. „Aber das<br />

sind doch nur Tiere“, hört man<br />

Nicht-Hundebesitzer oft verständnislos<br />

graumeln, wenn<br />

sie den liebevollen Umgang<br />

mit den Wuffis beobachten.<br />

Dass Tiere Geschöpfe Gottes sind,<br />

übersteigt möglicherweise manche<br />

Vorstellungskraft, weil das<br />

eben auch den Glauben an einen<br />

liebenden Schöpfergott voraussetzt.<br />

Aber auch die moderne Evolutionsbiologie<br />

hat ja längst unter<br />

Beweis gestellt, dass Tiere in vieler<br />

Hinsicht ganz ähnlich dem Menschen<br />

empfinden und sich verhalten.<br />

Und genau das mag auch<br />

eine der großen Kränkungen der<br />

Menschheit sein, wie sie Sigmund<br />

Freud beschreibt. Zuerst mussten<br />

die Menschen durch Kopernikus<br />

erkennen, dass die Sonne sich<br />

nicht um die Erde dreht. Und nun<br />

müssen wir erkennen, dass unsere<br />

Spezies möglicherweise doch<br />

nicht so einzigartig ist, wie wir das<br />

arroganterweise dachten.<br />

Sie selber haben ja zwo Stück.<br />

Wie gedeihlich gestaltet sich<br />

das Zusammenleben?<br />

Wir sind unzertrennlich. Maxi<br />

und Laura sind aus meinem Leben<br />

nicht mehr wegzudenken. Sie<br />

gehören ebenso wie meine fünf<br />

Katzen fix zum Bild unserer Pfarre<br />

Linz – St. Peter.<br />

Sollen Hunde auf die Couch<br />

dürfen? Oder gar ins Bett?<br />

Bei mir schon – ich will ja bereits<br />

hier und jetzt ein Stück Himmel<br />

spüren und erleben.<br />

Ich war letztens mit Hund in<br />

einer (sehr) großen Linzer Kirche.<br />

Mit wurde barsch zu verstehen<br />

gegeben, mein „Herr<br />

Bauz“ sei hier unerwünscht.<br />

Das zeigt, dass man es mancherorts<br />

nicht so ganz ernst nimmt mit<br />

dem Schöpfungsgedanken. Schon<br />

Franz von Assisi hat die Tiere als<br />

Schwestern und Brüder erkannt.<br />

Aber das ist ja erst 800 Jahre her<br />

und bei manchen gusseisernen<br />

Dienern der Kirche noch nicht angekommen.<br />

Darum haben wir in<br />

unserer Diözese zwar einen Jägerpfarrer,<br />

aber bis heute noch immer<br />

keinen Tierschutzbeauftragten.<br />

Sie sind Initiator der Linzer<br />

Tiertafel, wo Tierbesitzern, die<br />

sich Futter nur schwer leisten<br />

können, geholfen wird.<br />

Seit der Gründung 2010 ist der<br />

Andrang ungebrochen und besonders<br />

jetzt in der schwierigen Zeit<br />

der galoppierenden Preise erleben<br />

wir einen regelrechten Ansturm.<br />

Manchmal träume ich davon, dass<br />

uns das Land, die Stadt und die Diözese<br />

regelmäßig ein klein wenig<br />

finanziell unterstützen. Aber auch<br />

mit etwas Wertschätzung wären<br />

wir schon zufrieden.<br />

Daneben organisieren Sie in<br />

Ihrer Pfarre seit vielen Jahren<br />

die Linzer Tiersegnung. Wie<br />

kommt das an?<br />

Bereits unmittelbar nach meiner<br />

Priesterweihe 1997 habe ich damit<br />

begonnen. Es ist eine große Freude,<br />

dass ich dadurch ein wenig beitragen<br />

konnte, dass die Tiere auch<br />

in der Kirche zumindest einmal<br />

wahrgenommen werden und hier<br />

vielleicht doch irgendwann auch<br />

den Stellenwert zugestanden bekommen,<br />

der ihnen nach Gottes<br />

Schöpfungsplan zusteht.<br />

Kommen Hunde in den Himmel?<br />

Und gibt es dort überhaupt<br />

genügend Kauknochen?<br />

Selbstverständlich kommen Hunde<br />

in den Himmel. Alle Tiere kommen<br />

in den Himmel.<br />

Würden Sie auch einen Hund<br />

segnen, der Sie kurz zuvor gebissen<br />

hat – oder völlig gottlos<br />

bei der Segnung ein „Wursti“<br />

vor den Altar hinlegt?<br />

Wo denken Sie hin – mich beißt<br />

kein Hund. Ein Hund kennt den<br />

anderen, wie man so schön sagt.<br />

Und zweites ist auch noch nie<br />

vorgekommen. Hunde wissen<br />

sich in der Kirche schon zu benehmen.<br />

Auch das haben sie übrigens<br />

menschlichen Zeitgenossen<br />

manchmal voraus.<br />

Ist Linz eine Hundestadt?<br />

Natürlich – und was für eine! So<br />

viele großzügige Hundefreilaufzonen<br />

wie in Linz hab‘ ich anderswo<br />

noch nicht angetroffen.<br />

-> www.linza.at/hundepapst


HUNDESTADT LINZ<br />

HIMMEL<br />

Tierpfarrer Franz Zeiger: „Linz ist eine<br />

absolute Hundestadt. So viele großzügige<br />

Hundefreilaufzonen wie in Linz hab‘ ich<br />

anderswo noch nicht angetroffen.“<br />

Entgeltliche Einschaltung<br />

50.000<br />

PRODUKTE FÜR<br />

DEIN TIER<br />

DEIN ERLEBNISMARKT<br />

FÜR DEINEN TIERISCHEN LIEBLING<br />

SERVICE PUR<br />

FACHBERATUNG<br />

BESTPREISGARANTIE<br />

100 TAGE RÜCKGABERECHT<br />

GESCHMACKSGARANTIE<br />

LIEFERUNG UND MONTAGE<br />

KÖLLE ZOO LINZ<br />

KORNSTRASSE 8<br />

4060 LEONDING<br />

ÖFFNUNGSZEITEN<br />

MO BIS FR: 09:00 – 19:00 UHR<br />

SA: 09:00 – 18:00 UHR<br />

KOELLE-ZOO.AT<br />

WIR FREUEN UNS<br />

AUF DEINEN BESUCH!


Aktiv<br />

unterwegs,<br />

sicher zurück<br />

Erfahre<br />

mehr<br />

Live-Tracking<br />

Aktivität<br />

Gesundheit<br />

Erhältlich in allen Fressnapf Filialen<br />

und online unter fressnapf.at<br />

nur<br />

74.99 *<br />

Preis beinhaltet die Nutzungsdauer<br />

von zwei Jahren –<br />

keine monatlichen Kosten<br />

* Die Nutzung des Fressnapf Trackers und der zugehörigen App<br />

setzt das Bestehen eines Fressnapf Kundenkontos inklusive<br />

des damit verbundenen zentralen Nutzerprofils sowie die<br />

Kenntnisnahme und Zustimmung zu den zugehörigen AGB<br />

voraus. Preis beinhaltet die Nutzungsdauer von zwei Jahren –<br />

keine monatlichen Kosten.<br />

Smartphone nicht enthalten.


-5%<br />

Sicher dir 5 % Friends Rabatt * bei<br />

jedem Einkauf. Jetzt Fressnapf App<br />

downloaden und direkt sparen.<br />

BEI JEDEM<br />

EINKAUF *<br />

* Angebot der Fressnapf Tiernahrungs GmbH und teilnehmenden Filialen.<br />

Kundenkonto und Fressnapf App erforderlich. Gültig bis 31.12.<strong>2023</strong>.<br />

Teilnahmebedingungen findest du auf fressnapf.at/friends oder in deiner<br />

Fressnapf Filiale.<br />

App downloaden


34<br />

Michael Raml über seine Rolle als Tierschutz-Stadtrat:<br />

LINZ LIEBT HUNDE<br />

Fast 7.000 Hunde leben in Linz, dazu noch unzählige Katzen, Hamster,<br />

Fische und viele(s) mehr. Im <strong>LINZA</strong>-Talk spricht Tierschutz-Stadtrat<br />

Michael Raml über die Rolle von Linz als „Hundestadt“.<br />

Herr Tierschutz-Stadtrat: Haben<br />

Sie Zahlen, wie viele Hunde,<br />

Katzen & Co. leben in Linz?<br />

In Linz leben knapp 7.000 Hunde.<br />

Also, etwa jeder 30. Linzer hat<br />

einen Hund. Wie viele Katzen in<br />

Linz leben, lässt sich nicht eruieren,<br />

da diese statistisch nicht erfasst<br />

werden. In Österreich gibt es<br />

aber jedenfalls mehr Katzen(halter)<br />

als Hunde(halter). Meine Frau<br />

und ich haben selbst einen Kater,<br />

der unser Leben bereichert.<br />

Ist Linz eine tier- und hundefreundliche<br />

Stadt?<br />

Selbstverständlich! Als Tierschutzstadtrat<br />

habe ich daher sehr gerne<br />

den ersten Linzer Hundestadtplan<br />

unterstützt. Wenn man sich diesen<br />

Plan mit allen Informationen<br />

anschaut, dann wird es einem erst<br />

klar, wie hundefreundlich Linz<br />

tatsächlich ist. Zusätzlich soll es<br />

künftig auch eine Online-Version<br />

geben. Weil aber gerade auch viele<br />

Senioren Hundebesitzer sind und<br />

sich die ältere Generation bei online-Angeboten<br />

nicht immer zurechtfindet,<br />

ist es mir sehr wichtig,<br />

dass den Hundehaltern auch ein<br />

Hundeplan zum Angreifen und<br />

Mitnehmen angeboten wird.<br />

Freilaufzonen, Gacki-Sacki-<br />

Automaten und vieles mehr:<br />

Was kostet das alles – und wie<br />

wird es finanziert?<br />

Es gibt ein städtisches Budget für<br />

tierfreundliche Infrastruktur. Darüber<br />

hinaus zahlen die Hundehalter<br />

auch eine Hundeabgabe, die<br />

zur Hälfte dem Linzer Tierheim<br />

und damit unmittelbar den Tieren<br />

zugutekommt. Die andere Hälfte<br />

wird für die Errichtung von Freilaufzonen,<br />

Trinkbrunnen, usw.<br />

verwendet. Mir ist wichtig, dass<br />

das Geld für Tiere eingesetzt wird.<br />

Die Anzahl der Linzer Freilaufzonen<br />

ist in den letzten Jahren<br />

ständig gewachsen. Stehen<br />

noch weitere Standorte an?<br />

Es gibt in Linz insgesamt 18 Hundefreilaufflächen.<br />

Linz verändert<br />

sich ständig, wir brauchen Infrastruktur<br />

für Mensch und Tier. Ich<br />

bin sehr offen für Hinweise, wo<br />

weitere Freilaufflächen errichtet<br />

werden sollten.<br />

Da und dort wird immer wieder<br />

über die Abschaffung der<br />

Hundeabgabe diskutiert.<br />

50 Prozent der Hundeabgabe gehen<br />

direkt ans Tierheim und die<br />

zweite Hälfte soll für die notwendige<br />

Hundeinfrastruktur verwendet<br />

werden. Dementsprechend<br />

fördert diese Abgabe das Wohlbefinden<br />

aller Tiere in unserer Stadt.<br />

Daran möchte ich auch in Zukunft<br />

festhalten.<br />

Der Ordnungsdienst ist auch<br />

für die Einhaltung der Leinenpflicht<br />

zuständig. Wie verantwortungsvoll<br />

sind die Linzer<br />

Hundebesitzer?<br />

Ein gutes Zusammenleben erfordert<br />

Regeln und Kontrollen. Hier<br />

möchte ich ein Lob aussprechen:<br />

Linzer Hundehalter sind überwiegend<br />

sehr verantwortungsvoll<br />

und halten sich an die geltenden<br />

Vorschriften. In den anderen Fällen<br />

sind manchmal leider Belehrungen,<br />

Abmahnungen und auch<br />

Strafen notwendig. Insgesamt<br />

funktioniert es aber sehr gut.<br />

Umgekehrte Frage: Gibt es<br />

auch viele Beschwerden über<br />

Hundebesitzer?<br />

Wenn über zweihunderttausend<br />

Menschen zusammenleben gibt<br />

es immer potenzielle Reibungsflächen<br />

und unterschiedliche Interessen.<br />

Als Sicherheitsstadtrat<br />

sind mir klare Regeln wichtig, an<br />

die wir uns alle halten müssen.<br />

Gelegentlich bekommen der Ordnungsdienst<br />

und auch ich als Sicherheitsreferent<br />

eine Beschwerde<br />

über Hundebesitzer, aber diese<br />

sind eher eine Ausnahme als die<br />

Regel. Über weite Teile funktioniert<br />

das Zusammenleben von<br />

Mensch und Tier in unserer Stadt<br />

hervorragend.<br />

-> www.linza.at/hundestadtrat


Tierschutz-Stadtrat Michael Raml:<br />

„Linz ist eine absolute Hundestadt<br />

mit vielen Freilaufzonen samt<br />

entsprechender Infrastruktur.<br />

Es gibt auch ein gutes Miteinander.“<br />

HUNDESTADT LINZ


36<br />

„MIA<br />

Seit 46 Jahren dem blau-weißen<br />

Fußball in Linz verbunden:<br />

Christian „King“ Reisenbichler


Die blau-weiße Fanlegende Christian „King“ Reisenbichler:<br />

SAN WIEDA DA!“<br />

<strong>LINZA</strong> DES MONATS<br />

Mehr Fan-Legende geht fast nicht: Seit 46 Jahren zählt Christian<br />

„King“ Reisenbichler zu den hartgesottensten Fans des FC Blau-Weiß<br />

Linz (vormals SK VOEST / FC Linz). Im <strong>LINZA</strong>-Talk spricht der „King“<br />

über seine Emotionen und die Rückkehr seiner Blau-Weißen in die<br />

Bundesliga nach 26 langen Jahren.<br />

Christian, 25 Jahre nach dem<br />

Meistertitel des SK VOEST<br />

wurde der Klub 1997 aufgelöst,<br />

gut weitere 25 Jahre später<br />

folgt die Rückkehr des Nachfolgevereins<br />

Blau-Weiß Linz<br />

in die Bundesliga. Kann man<br />

so eine Geschichte emotional<br />

überhaupt wegstecken?<br />

Ich glaub‘s immer noch nicht. Die<br />

Dramatik in der letzten Runde –<br />

erst hinten, dann weg, dann doch<br />

noch der Aufstieg: So ein Drehbuch<br />

kann man nicht erfinden. An<br />

alle LASKler: „Euer Albtraum wurde<br />

wahr, wir sind wieder da!“<br />

Du bist seit bald 50 Jahren mit<br />

dabei, bist Gründer des ersten<br />

blau-weißen Fanklubs „Blue<br />

Army“ 1978. Wie hat sich die<br />

Fanszene seitdem verändert?<br />

Die Narrischen hat‘s immer gegeben<br />

– vor 50 Jahren wie heute.<br />

Schlimmer oder wilder ist es nicht<br />

geworden, auch damals hat‘s oft<br />

gekracht. Zum Glück hatte ich damit<br />

nie etwas zu tun.<br />

Und die Entwicklung in der<br />

Bundesliga generell?<br />

Die Zeit bleibt nicht stehen, das<br />

verstehe ich. Aber mit dieser ganzen<br />

Digitalisierung – dass man<br />

etwa am Spieltag vor Ort keine<br />

Karten mehr kaufen kann oder<br />

dass man überall so Prepaid-Karten<br />

kaufen muss, damit man sich überhaupt<br />

ein Bier kaufen kann, das ist<br />

nix für uns Ältere. Früher sind wir<br />

beim Wirten gesessen und haben<br />

spontan 3, 4 Leute ins Stadion mitgenommen.<br />

Das geht heute mit<br />

Online-Kauf und personalisierten<br />

Karten alles nicht mehr. Auch dass<br />

es zuletzt nur mehr digitale Dauerkarten<br />

gab, die man nicht mehr im<br />

Geldtaschl hat und nicht „fühlen“<br />

kann, verstehe ich nicht.<br />

Und jetzt die neue Arena am<br />

Standort Donaupark: Was<br />

sagst Du zum Projekt?<br />

Genau die richtige Größe für uns,<br />

nicht zu groß und nicht zu klein.<br />

Schon jetzt meine zweite Heimat!<br />

Ein wunderschönes Schmuckkästchen<br />

mit Gänsehautfaktor,<br />

während das LASK-Stadion auf der<br />

Gugl trotz seiner Größe komplett<br />

untergeht.<br />

Welche Rolle wird der „Underdog“<br />

Blau-Weiß Linz in der<br />

Bundesliga spielen können?<br />

Ich bin 1997% überzeugt: Durch<br />

die Aufstiegseuphorie und mit<br />

dem neuen Stadion werden wir<br />

nix mit dem Abstieg zu tun haben.<br />

Mein Tipp: Wir werden Achter.<br />

Das Allerwichtigste ist aber, dass<br />

wir einmal die Unaussprechlichen<br />

panieren und vielleicht auch noch<br />

Rapid Wien und die Salzburger.<br />

Mit den „Unaussprechlichen“<br />

meinst Du wahrscheinlich<br />

den LASK. Glaubst, dass es jemals<br />

die Chance geben wird,<br />

den Schwarz-Weißen, die über<br />

ein viermal so großes Stadion<br />

bzw. Budget verfügen, den Nr.<br />

1-Rang in Linz abzulaufen?<br />

Wunder gibt es immer wieder.<br />

Auch in Berlin hat es die viel kleinere<br />

Union geschafft, den Millionenklub<br />

Hertha BSC zu überflügeln.<br />

Jetzt spielt der vermeintlich<br />

Kleine in der Championsleague,<br />

währen die Großkopferten abgestiegen<br />

sind. Alles ist möglich,<br />

wenn wir zusammenhalten und<br />

dran glauben. Das langfristige<br />

Ziel MUSS sein, die Nummer 1 in<br />

Linz zu werden. Bingo!<br />

Wie siehst Du jetzt – mit 26<br />

Jahren Abstand – die damalige<br />

„Fusion“ aus dem Jahr 1997?<br />

Es war keine Fusion, sondern eine<br />

Vereinsauslöschung. Schuld war<br />

sowohl die damalige Stadtpolitik<br />

sowie ein Spediteur aus Pasching,<br />

dessen Name mir nie mehr im Leben<br />

über meine Lippen kommt.<br />

Haupttäter war Jürgen Werner,<br />

der meiner Meinung nach bis heute<br />

nichts Gescheites zusammengebracht<br />

hat. Aber vielleicht hatte<br />

es auch etwas Gutes, wie man<br />

jetzt sieht. You never walk alone!<br />

-> www.linza.at/linza-live


Gebrüder Weiss ist das älteste Logistikunternehm<br />

— und eines der erfolgreichsten. Basis dieses Erfolgs<br />

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Denn bei uns haben<br />

neue Wege zu gehen und aktiv mitzugestalten — und<br />

170 Standorten weltweit. Wir freuen uns auf Ihre Bew<br />

MEHR ALS EINE EPISODE<br />

Great Jo<br />

gwwww.gw-world.com


.<br />

bs<br />

world.com/greatjobs<br />

en der Welt<br />

? Unsere<br />

Sie die Freiheit<br />

das an über<br />

erbung!<br />

Entgeltliche Einschaltung


40<br />

Initiative zur Hebung der Aufenthaltsqualität in der Linzer Innenstadt:<br />

„LEERSTÄNDE SIND NI<br />

Es tut sich was in der Innenstadt. Jüngstes Beispiel, mehr Aufenthaltsqualität<br />

in die City zu bringen, ist die Umgestaltung der Domgasse.<br />

Ein Innenstadtkonzept soll weitere Maßnahmen auf den Weg bringen.<br />

Im <strong>LINZA</strong>-Talk: Martin Hajart, der als Antreiber des Projekts gilt.<br />

Derzeit wird ein Konzept zur<br />

Belebung der Innenstadt ausgearbeitet.<br />

Was erwarten Sie sich<br />

davon?<br />

Dass wir festlegen, wie die Innenstadt<br />

der Zukunft aussehen soll,<br />

was wir dafür brauchen und wie<br />

wir dorthin kommen. Wir müssen<br />

die Balance zwischen Wirtschaft,<br />

Verkehr, Aufenthaltsqualität und<br />

Attraktivität finden. Dafür bedarf<br />

es verschiedenster Maßnahmen, die<br />

man aber nur mit Zusammenarbeit<br />

verschiedener Ressorts erreicht. Das<br />

muss, neben der Zielvorgabe, das<br />

vorrangige Ziel sein. Und es darf<br />

nicht bei der Erstellung<br />

eines Konzeptes bleiben,<br />

sondern wir müssen dieses<br />

auch sukzessive umsetzen.<br />

Dafür braucht es die notwendigen<br />

personellen und<br />

budgetären Mittel. Linz ist<br />

attraktiv, steht gut da – hat<br />

aber noch viel Potenzial.<br />

Das wollen wir heben.<br />

Stichwort Leerstand: Muss man<br />

sich nicht langsam, aber sicher<br />

einfach damit abfinden, dass die<br />

klassische Einkaufsstraße mit<br />

überall denselben Shops kein<br />

wirklich tragfähiges Zukunftsmodell<br />

mehr ist?<br />

Eine Einkaufsstraße lebt von der<br />

Vielfalt des Angebots. Die Innenstadt<br />

der Zukunft bietet Geschäfte,<br />

Gastronomie genauso wie Zonen<br />

ohne Konsumzwang, dafür mit Aufenthaltsqualität.<br />

In diese Richtung<br />

muss sich Linz weiterentwickeln,<br />

dafür brauchen wir aber auch eine<br />

eigene Organisation, die die Innenstadt<br />

weiterentwickelt. Leerstände<br />

sind nicht gottgegeben und müssen<br />

nicht einfach so hingenommen<br />

werden, dagegen kann und muss<br />

man aktiv vorgehen. Da ist bisher<br />

viel zu wenig passiert.<br />

Was unterscheidet die Linzer<br />

Landstraße etwa von der Grazer<br />

Herrengasse oder der MaHü in<br />

Wien – hat sie einen besonderen<br />

USP?<br />

“Wir brauchen Geschäfte, mit denen<br />

wir uns klar von anderen Städten<br />

unterscheiden – sprich, neben<br />

großen Ketten auch kleinere<br />

Boutiquen oder Ähnliches.“<br />

Vzbgm. Martin Hajart<br />

Das ist das Problem, der USP ist im<br />

Lauf der vergangenen Jahre sukzessive<br />

zurückgegangen. Die eigentümergeführten<br />

Geschäfte sind<br />

konstant weniger geworden. Da<br />

gilt es beispielsweise, den Hebel anzusetzen,<br />

etwa durch spezielle Anschubförderungen.<br />

Dazu muss man<br />

das Angebot erweitern, sei es durch<br />

Implementierung von Augmented<br />

Reality, sprich der virtuellen Erweiterung<br />

der Realität um interaktive<br />

Elemente. Es muss für Kunden<br />

attraktiv sein, in die Stadt zu kommen,<br />

dann wird sich die Innenstadt<br />

auch weiterentwickeln. Auch in<br />

diesem Bereich kann die Stadt die<br />

richtigen Anstöße geben.<br />

Wie sieht die Landstraße der Zukunft<br />

aus – sagen wir im Jahr<br />

2040?<br />

Die Landstraße der Zukunft bietet<br />

Einkaufserlebnis, Gastronomie und<br />

auch Zonen zum Verweilen ohne<br />

Konsumzwang. Sie ist attraktiv für<br />

Einheimische, die ihre Einkäufe<br />

zwischenparken können, um noch<br />

einen Kaffee oder Ähnliches zu genießen.<br />

Und sie ist interessant<br />

für Touristen, weil wir<br />

Dinge anbieten, die es woanders<br />

nicht gibt. Ich denke<br />

da beispielsweise an eine<br />

Tour durch die Innenstadt<br />

mit dem eigenen Handy, das<br />

bei jedem historischen Gebäude<br />

die interessante Geschichte<br />

aufzeigt. Das wäre<br />

eine Anwendung für AR. Ein anderes<br />

Beispiel wären Schließfächer,<br />

in denen die Kunden ihre Einkäufe<br />

zwischenparken können. Dort<br />

könnte man auch Kinderbetreuung<br />

anbieten.<br />

Wirtschaftsreferent und Bürgermeister<br />

Klaus Luger wird<br />

nicht müde, zu betonen, wie gut<br />

die Innenstadt aufgrund ihres<br />

hohen Vermietungsgrades dastehen<br />

würde. Hat er recht?<br />

Fotos: Holzleitner


<strong>LINZA</strong> TALK<br />

CHT GOTTGEGEBEN“<br />

Martin Hajart: „Die Landstraße der Zukunft<br />

bietet Einkaufserlebnis, Gastronomie und<br />

auch Zonen zum Verweilen ohne Konsumzwang.“


42<br />

Synonym für den Niedergang der Landstraße:<br />

das jahrelang geschlossene „Kleider Bauer-Haus“,<br />

das im Herbst wieder öffnen soll.<br />

Teilweise, aber der Teil wird zusehends<br />

kleiner. Deshalb müssen wir<br />

rasch aktiv werden und gewissen<br />

Entwicklungen entgegenwirken<br />

bzw. vorbeugen. Als Beispiel sei die<br />

südliche Landstraße genannt – hier<br />

müssen wir rasch aktiv werden.<br />

Etwa beim Volksgarten, der aus<br />

meiner Sicht umstrukturiert werden<br />

muss. Es braucht auch rasch<br />

die Sanierung des Busbahnhofs, wodurch<br />

sich weitere Chancen ergeben.<br />

Wenn man dann im Busbahnhof<br />

und im Bahnhofspark<br />

noch ein Alkoholverbot verhängt<br />

– das vom Ordnungsdienst,<br />

dessen neue Zentrale<br />

sich ja bald in unmittelbarer<br />

Nähe befindet, kontrolliert<br />

wird, kann sich das Areal sicher<br />

besser weiterentwickeln.<br />

Das vor zwei Jahren gegründete<br />

City Management hätte sich<br />

um die Belebung der Innenstadt<br />

kümmern sollen, herausgekommen<br />

ist wenig.<br />

Grundsätzlich war die Idee gut,<br />

Linz braucht ein Stadtmarketing.<br />

Deshalb ist es unbedingt erforderlich,<br />

nun rasch Schritte in diese<br />

Richtung zu setzen. Alles beim Alten<br />

zu lassen, ist das falsche Signal.<br />

Allerdings sollte man vielleicht bei<br />

der Personalauswahl und den damit<br />

verbundenen Zielvorgaben anders<br />

vorgehen.<br />

Braucht es tatsächlich ständig<br />

so sperrige Konstrukte wie eine<br />

eigene Gesellschaft mit noch<br />

mehr heißer Luft?<br />

Wie die Organisation heißt oder das<br />

Konstrukt aussieht, ist zweitrangig.<br />

Primär ist es notwendig, dass eine<br />

„Die Initiative in der Domgasse<br />

kann beispielgebend sein. Aber<br />

man kann keine Schablone<br />

drüberlegen und sagen: Das<br />

machen wir jetzt überall.“<br />

Struktur schlank und schlagkräftig<br />

ist, sodass der Weg vom Konzept<br />

oder der Idee bis zur Umsetzung<br />

kurz ist. Dafür ist es aber notwendig,<br />

dass auch die Kommunikationswege<br />

zwischen den Handelnden kurz<br />

und direkt sind. Klar ist: So nebenbei<br />

geht Stadtmarketing bzw. Stadtmanagement<br />

nicht.<br />

Was fehlt Ihrer Meinung nach<br />

in der Linzer Innenstadt?<br />

Zuerst muss man klar sagen: Die<br />

Linzer Innenstadt wird oft schlechter<br />

geredet, als sie ist. In vielen Bereichen<br />

funktioniert sie, allerdings<br />

müssen wir darauf achten, nicht<br />

die Verwandlung zu versäumen,<br />

um auch in Zukunft attraktiv zu<br />

bleiben. Deshalb ist es wichtig,<br />

dass die entscheidenden Player zusammenarbeiten,<br />

da sehe ich Verbesserungspotenzial.<br />

Genauso bei<br />

den Zielvorgaben, was man wo tatsächlich<br />

will, auch da haben wir<br />

Aufholbedarf. Und wir brauchen<br />

Geschäfte, mit denen wir uns<br />

klar von anderen Städten unterscheiden<br />

– sprich, neben großen<br />

Ketten auch kleinere Boutiquen<br />

oder Ähnliches.<br />

Das Mitglied der städtebaulichen<br />

Kommission, Architekt<br />

und Stadtplaner Andreas Kleboth<br />

sagt sinngemäß, man müsse<br />

sich nur ein Beispiel an der<br />

PlusCity nehmen. Dort denkt<br />

man jeden Tag darüber nach,<br />

was man tun muss, damit die<br />

Menschen gerne in die Plus-<br />

City kommen. Kann Linz von<br />

diesem Einkaufstempel auch


etwas lernen?<br />

Man kann viel lernen – teils wie es<br />

geht, aber auch, worauf man verzichten<br />

kann. Was auf alle Fälle<br />

stimmt ist, dass wir auch jemanden<br />

brauchen, dessen Hauptaufgabe es<br />

ist, Linz als Wirtschaftsstandort attraktiv<br />

zu halten und zukunftsfit zu<br />

machen. Das geht nicht nebenbei.<br />

Apropos PlusCity: Besitzer<br />

Ernst Kirchmayr hat ja auch<br />

mit dem Schillerpark-Komplex<br />

große Pläne. Würde eine „Mini-<br />

PlusCity“ die südliche Landstraße<br />

retten? Am Beispiel Lentia<br />

City und Hauptstraße Urfahr<br />

sieht man, dass auch genau das<br />

Gegenteil passieren kann.<br />

Das Areal rund um den Schillerpark<br />

hat Potenzial, das nicht genutzt<br />

wird. Man muss auch hier entscheiden,<br />

was man will und dann gesamtheitlich<br />

planen. Das bedeutet,<br />

dass man auch die Verkehrsströme<br />

gleich mitbedenkt und nicht erst im<br />

Nachhinein draufkommt: „Oh, da<br />

fahren ja dann mehr Autos…“ Auch<br />

hier muss man zusammenarbeiten<br />

und darf kein Stückwerk verrichten.<br />

Ob ein Einkaufscenter die alleinige<br />

Lösung ist, bezweifle ich. Es braucht<br />

auch hier einen Mix.<br />

In der PlusCity sieht man, dass<br />

der Anteil der Gastronomie immer<br />

mehr zunimmt und der<br />

klassische Handel stagniert.<br />

Eine Innenstadt rein auf Gastronomie<br />

aufzubauen, wäre ein falsches<br />

Signal. Wir brauchen eine gesunde<br />

Mischung aus Handel, Gastronomie<br />

und Freizeitangeboten. Da sollte<br />

man auch “out of the box”, wie es<br />

so schön heißt, denken. Warum<br />

beispielsweise nicht die Kunst- oder<br />

Bruckneruni miteinbinden? In der<br />

Domgasse funktioniert das sehr gut.<br />

Mit der Domgasse wurde vor einigen<br />

Wochen ein viel beachtetes<br />

Verkehrsberuhigungs- und<br />

Lebensqualitätsprojekt umgesetzt.<br />

Gibt es schon Feedbacks?<br />

Das Feedback ist überwiegend positiv,<br />

erste Verkehrszählungen haben<br />

gezeigt, dass der Autoverkehr abnimmt<br />

und dafür mehr Fußgänger<br />

unterwegs sind. Das zeigt: Es entwickelt<br />

sich. Und der Prozess ist ja<br />

auch noch nicht abgeschlossen.<br />

Das Projekt zeigte vor allem,<br />

dass es keine langwierigen Konzepte<br />

oder Unsummen benötigt,<br />

um die Innenstadt zu transformieren.<br />

Wird einfach zu wenig<br />

probiert und experimentiert?<br />

Man kann nicht überall experimentieren,<br />

aber in manchen Bereichen<br />

ginge es. Grundsätzlich ist wichtig,<br />

dass man weiß, wo man hin will –<br />

AUS DER STADT<br />

Martin Hajart: „Wir brauchen in der Innenstadt<br />

Geschäfte, mit denen wir uns klar von anderen<br />

Städten unterscheiden – sprich, neben großen<br />

Ketten auch kleinere Boutiquen oder Ähnliches.“<br />

und dann auch versucht, möglichst<br />

rasch dorthin zu kommen.<br />

Hat Linz Potenzial für mehr<br />

Domgassen und Herrenstraßen?<br />

Ja, definitiv. Wir schauen uns das<br />

gerade auch an. Ich bin etwa dafür,<br />

dass nach Abschluss der Arbeiten<br />

beim ehemaligen Betten-Reiter-<br />

Haus in der Landstraße man gleich<br />

dazu übergehen soll, den öffentlichen<br />

Raum zu attraktivieren. Dabei<br />

kann die Initiative in der Domgasse<br />

beispielgebend sein. Aber man kann<br />

keine Schablone darüberlegen und<br />

sagen: Das machen wir jetzt überall.<br />

Es braucht individuelle Lösungen,<br />

die dann funktionieren.<br />

-> www.hajart<strong>2023</strong>.at


Heimat | Freiheit | Sicherheit<br />

WIR SCH<br />

WAS ANDER<br />

Immer informiert bleiben:<br />

Folgen Sie uns auf unseren Social-Media Kanälen:<br />

<br />

<br />

Entgeltliche Einschaltung<br />

<br />

<br />

Ganz nah am Wasser:<br />

stimmungsvoller Ausblick<br />

von der MS Sissi


Die Freiheitlichen<br />

Oberösterreich<br />

ÜTZEN<br />

E OPFERN!<br />

<br />

LAbg. Michael Gruber<br />

Landesparteisekretär


46<br />

Landesrätin Christine Haberlander:<br />

AM WEG ZUM<br />

KINDERLAND NR.1<br />

Der Ausbau von Betreuungseinrichtungen steht ganz oben auf der<br />

Agenda von Frauenlandesrätin Christine Haberlander. Ihr großes Ziel:<br />

Oberösterreich zum Kinderland Nr.1machen.<br />

Geht‘s nach Ihnen, soll Oberösterreich<br />

zum „Kinderland Nr.<br />

1“ werden. Was steckt denn<br />

grundsätzlich hinter dieser<br />

Idee?<br />

Es geht u.a. um den massiven, bedarfsgerechten<br />

Ausbau der Kinderbetreuungen<br />

in Oberösterreich<br />

– und zwar so, dass das Kind im<br />

Mittelpunkt steht und für die Eltern<br />

Sicherheit und Verlässlichkeit<br />

gegeben sind. Gleichzeitig schaffen<br />

wir gemeinsam mit den Gemeinden<br />

Rahmenbedingungen, damit<br />

die PädagogInnen und AssistentInnen<br />

dort auch gut arbeiten können<br />

und das umsetzen, was die Kinder<br />

am besten fördert.<br />

Was sind denn die größten<br />

Themen in Sachen Kinderfreundlichkeit<br />

in OÖ, wo gibt<br />

es Aufholbedarf?<br />

Kinderland bedeutet auch „kinderfreundliches<br />

Land“. Das beginnt<br />

beim Wirtshaus, in dem man sich<br />

über Gäste mit Kindern freut, geht<br />

über genügend Kinderspielplätze<br />

bis hin zu einer starken Kundenorientierung<br />

und auch darum, das Bedürfnis<br />

von Eltern und Kindern in<br />

allen Lebensbereichen in den Mittelpunkt<br />

zu rücken. Wichtig, dass<br />

man nicht um einen Betreuungsplatz<br />

kämpfen muss, sondern dass<br />

man als Gemeinde den Mehrwert<br />

von Kinderfreundlichkeit erkennt.<br />

Kinder und Familien sind unsere<br />

Zukunft, dessen müssen wir uns<br />

alle viel stärker bewusst werden.<br />

Die Keimzelle der Gesellschaft ist<br />

und bleibt die Familie.<br />

Wo sich Kinderfreundlichkeit<br />

auch bis zu einem gewissen<br />

Grad ablesen lässt, ist die Geburtenrate.<br />

Oberösterreich<br />

liegt unter den Bundesländern<br />

auf Rang 2, das klingt doch<br />

schon recht gut.<br />

Wenn junge Menschen so wie in<br />

Oberösterreich eine gute Zukunftsperspektive<br />

mit guten Rahmenbedingungen<br />

von den Ausbildungsund<br />

Arbeitsmarktchancen bis hin<br />

zu einer intakten Natur haben,<br />

können sich auch viele vorstellen,<br />

hier eine Familie zu gründen. Die<br />

Geburtenrate ist daher insofern<br />

sicher ein Indikator, dass wir auf<br />

einem guten Weg sind. Die Rahmenbedingungen<br />

ändern sich aber<br />

fortwährend, daher heißt es hier<br />

ständig am Ball bleiben.<br />

Ein großes Thema bei den Bildungs-<br />

und Betreuungseinrichtungen<br />

ist das Thema Personal,<br />

bei dem man mit vielen anderen<br />

Branchen im Wettstreit<br />

liegt. Lassen sich junge Menschen<br />

für Jobs in der Kinderbetreuung<br />

begeistern?<br />

Wir haben einerseits den Wunsch<br />

nach Ausbau der Betreuungseinrichtungen<br />

und gleichzeitig die<br />

Forderung nach kleineren Gruppen,<br />

was immer mehr Personal<br />

bedeutet – das ist gemeinsam mit<br />

der demografischen Entwicklung<br />

eine enorme Herausforderung. Die<br />

Arbeit mit Menschen ist einer der<br />

wichtigsten und sinnstiftendsten<br />

Berufe, die es gibt. Umso wichtiger<br />

ist es, hier zu investieren und ganz<br />

besonders hinzuschauen. Das tun<br />

wir mit bedeutenden Investitionen<br />

– wie zuletzt etwa mit 250 Euro<br />

monatlich mehr für die PädagogInnen<br />

und finanziellen Anreizen<br />

– etwa für Umsteiger oder Quereinsteiger.<br />

Im Bereich der Pflege ist immer<br />

öfters die Rede von Automatisierung<br />

und Digitalisierung,<br />

um den enormen Personalbedarf<br />

etwas zu lindern. Gibt es<br />

solche Überlegungen auch bei


OBERÖSTERREICH<br />

Christine Haberlander: „Die Stärkung von<br />

persönlichen Kontakten und Beziehungen<br />

bleibt das Hauptthema, das kann kein<br />

Computer und keine KI ersetzen.<br />

Beziehungsarbeit geht nur<br />

von Mensch zu Mensch.“<br />

Foto: Aichhorn<br />

den Kinderbetreuungseinrichtungen?<br />

Alles, was die Verwaltung und die<br />

Bürokratie betrifft, kann durch Digitalisierungsmaßnahmen<br />

sicher<br />

abgefedert werden. Auch bei der<br />

spielerischen Vermittlung von<br />

Dingen gibt es aus pädagogischer<br />

Sicht in einem geringen Ausmaß<br />

Möglichkeiten. Trotzdem bleibt<br />

die Stärkung von persönlichen<br />

Kontakten und Beziehungen das<br />

Hauptthema, das kann kein Computer<br />

und keine KI ersetzen. Beziehungsarbeit<br />

geht nur von Mensch<br />

zu Mensch. Hier setzen wir auch<br />

bewusst Kontrapunkte mit klassischen<br />

Spiel- und Lernmustern.<br />

Ein „Kinderland“ zeichnet<br />

auch aus, dass auch die Eltern<br />

wieder mehr Zeit mit ihren<br />

Kindern verbringen können.<br />

Hat dieser Gedanke beim Ausbau<br />

der Betreuungseinrichtungen<br />

ebenfalls seinen Platz?<br />

Wahlfreiheit, Wahlfreiheit, Wahlfreiheit<br />

– das sage ich ganz bewusst<br />

als Frauenlandesrätin. Es muss jeder<br />

Familie freigestellt bleiben, wie<br />

sie ihr Lebensumfeld gestalten will<br />

und wie sie sich um ihre Kinder<br />

kümmert. Ob sich die Mama oder<br />

der Papa entscheidet, länger zuhause<br />

zu bleiben, ist deren Sache. Wir<br />

urteilen leider oft alle viel zu vorschnell<br />

über jene, die gleich wieder<br />

ins Berufsleben zurückkehren<br />

genauso über Eltern, die länger bei<br />

den Kindern bleiben wollen. Beides<br />

wird auch in Zukunft seinen Platz<br />

in unserer Gesellschaft haben. Es<br />

gilt: Die Familie entscheidet, was<br />

für sie am besten ist.


48<br />

MFG-OÖ Klubobmann Manuel Krautgartner : „Grüne ‚Windträumerei<br />

GRÜNER WINDKRAFT-<br />

WAHNSINN GESTOPPT<br />

Herber Dämpfer für den Plan, OÖs Natur mit Wäldern von Windrädern vollzupflastern:<br />

Durch den verpflichtend einzuhaltenden Mindestabstand von<br />

Windkraftanlagen zu bewohnten Objekten scheiden ca. 90 Prozent der Flächen<br />

unseres Bundeslandes als Standorte für Windräder aus: Das ergab eine<br />

Untersuchung des Oö. Umweltanwalts Martin Donat. Zusätzlich bestätigt<br />

diese, dass es auch am nötigen Wind in Oberösterreich fehlt. „Die grünen<br />

Weltrettungspläne erwiesen sich einmal mehr als im wahrsten Sinn des Wortes<br />

menschenfeindlich“, sagt MFG-Klubobmann Manuel Krautgartner.<br />

Im Gegensatz zu den Grünen treffe<br />

der oberösterreichische Umweltanwalt<br />

Martin Donat seine Entscheidungen<br />

mit Herz, Hirn, Hausverstand<br />

und vor allem Fachwissen,<br />

das alles fehle bei der grünen Weltuntergangssekte<br />

komplett, so<br />

Krautgartner. „Die Grünen spielen<br />

Menschen mit Klimaschutz und<br />

Umweltschutz gegeneinander aus,<br />

statt beides mit an Bord zu holen.<br />

Dass gerade die Öko-Fraktion die<br />

Natur für die sogenannte „Energiewende“<br />

kaputtmachen will, ist an<br />

Perfidie kaum zu überbieten.“<br />

Der grüne Landesrat Kaineder bezeichnet<br />

die Untersuchung der<br />

renommierten Oö. Umweltanwaltschaft<br />

lapidar als „gefällige Ergebnisse<br />

für das Land Oberösterreich“<br />

und meint, dass man „gewisse<br />

Gründe eben in Kauf nehmen“<br />

müsse. Manuel Krautgartner: „Solche<br />

Aussagen sind unfassbar. Weiß<br />

der grüne Landesrat eigentlich, was<br />

er da sagt? Unser oberster Auftrag<br />

ist es, Umwelt und Natur für die<br />

nachfolgenden Generationen zu<br />

bewahren – und nicht, diese aufgrund<br />

eines grünen Ideologie-Egotrips<br />

zu zerstören.“ Nicht hinnehmbar<br />

sei, dass die Grünen damit auch<br />

Umweltanwalt Martin Donat beschädigen<br />

und ihm quasi seine Expertise<br />

absprechen.<br />

Oberösterreich ist<br />

kein „Windland“<br />

Und wenn selbst das den erwiesenermaßen<br />

menschenfeindlichen<br />

Grünen nicht reicht: Oberösterreich<br />

ist kein ausgeprägtes Windland,<br />

wie u.a. die Windkarte der<br />

European Space Agency zeigt. Im<br />

österreichweiten Vergleich ist das<br />

Potential in unserem Bundesland<br />

gering. Was ebenfalls zur ganzen<br />

Wahrheit dazugehört: Die Strompreise<br />

würden aufgrund des stark<br />

fokussierten Wind- und Photovoltaik-Ausbaus<br />

enorm steigen.<br />

Das Narrativ, dass die erneuerbaren<br />

Energien das einzig Wahre seien,<br />

stimmt zudem einfach nicht – und<br />

funktioniert so auch nicht: „Die<br />

“„Es braucht einen grundvernünftigen Energie-Mix aus<br />

Gas, Wasserkraft und anderen erneuerbaren Energien,<br />

der nicht auf Kosten der Menschen gehendarf. Grüne<br />

Absolutismen und Scheuklappenpolitik führen in den<br />

Untergang. Deutschland zeigt uns das gerade vor.“<br />

Manuel Krautgartner


OBERÖSTERREICH<br />

en‘ wurden entzaubert“<br />

grünen Energieexperten haben<br />

offensichtlich noch nie etwas von<br />

der Grundlast gehört“, so Manuel<br />

Krautgartner. Es braucht daher<br />

einen vernünftigen Energie-Mix<br />

aus Gas, Wasserkraft und anderen<br />

erneuerbaren Energien, der nicht<br />

auf Kosten der Menschen gehen<br />

darf. Auch das Thema der Versorgungssicherheit<br />

und Netzstabilität<br />

wird ausgeblendet. Mögliche großflächige<br />

sogenannte „Blackouts“<br />

können der Auslöser für Unruhen<br />

bis hin zu Bürgerkriegen sein: „Absolutismen<br />

und Scheuklappenpolitik<br />

führen in die Unleistbarkeit<br />

und in den Untergang. Deutschland<br />

zeigt uns das gerade vor“, so Manuel<br />

Krautgartner.<br />

Fotos: Alois Endl, Land OÖ<br />

„Es geht nur<br />

MIT Hausverstand“<br />

Die derzeitigen unter dem Deckmantel<br />

des „Klimaschutzes“ getroffenen<br />

Maßnahmen seien in der<br />

aktuellen Form unter dem Strich<br />

umweltfeindlich, die sogenannte<br />

„klimaneutrale“ Energieproduktion<br />

sowie andere Maßnahmen sind<br />

teils sogar Gift für Mensch und Tier.<br />

Die gesamte Fokussierung auf das<br />

CO2-Thema sei der eigentliche<br />

große Irrtum: „Das Klima tut, was<br />

es will, der Beitrag des Menschen<br />

ist erwiesenermaßen minimal. Den<br />

CO2-Anteil in der Luft können wir<br />

nicht beeinflussen. Wir müssen<br />

endlich über Umwelt- und Naturschutz<br />

reden, statt ständig den<br />

Fokus auf die CO2-Diskussion zu<br />

lenken und mit diesem Argument<br />

unsere Natur zerstören. MFG stehe<br />

für Umweltschutz UND erneuerbare<br />

Energien, so Krautgartner. Man<br />

kann nicht ständig Entscheidungen<br />

ohne jede Vernunft und GEGEN die<br />

große Mehrheit der Bevölkerung<br />

treffen. Es geht nur gemeinsam und<br />

MIT Hausverstand.“<br />

Laut einer Untersuchung von<br />

Umweltanwalt Martin Donat ist<br />

Oberösterreich kein Windkraftland.


JOS<br />

W<br />

Entgeltliche Einschaltung<br />

Eintritt: € 30<br />

Kartenvorverkauf<br />

im Josef, Weinhof Schenkenfelder<br />

und in Schenki’s Vinothek / Linzerie.


EF SOMMER<br />

EINFEST<br />

DO, 3. AUGUST <strong>2023</strong><br />

17.00 - 21.00 UHR<br />

IM JOSEF GASTGARTEN<br />

Österreichs Top-Winzer<br />

gastieren im Josef!<br />

Alzinger<br />

Bründlmayer<br />

Domäne Wachau<br />

Fritsch<br />

Gesellmann<br />

Grassl<br />

Hirtzberger<br />

Holzapfel<br />

Huber Markus<br />

Jamek<br />

Juris<br />

Kerschbaum<br />

Kirnbauer<br />

Klosterkeller Siegendorf<br />

Knoll<br />

Leindl<br />

Malteser Ritterorden<br />

Nigl<br />

Ott<br />

Pöckl<br />

Polz<br />

Prager<br />

Prieler<br />

Reinisch<br />

Skringer<br />

Stierschneider<br />

Szemes<br />

Tement<br />

Triebaumer<br />

Umathum<br />

Undhof Salomon<br />

Weinhofmeisterei<br />

Wieninger


52<br />

CITYGUIDE<br />

ADRESSEN IN LINZ<br />

Anzeige<br />

LINZ ZENTRUM<br />

BAR/DANCE/CAFE<br />

JOSEF STADTWIRT – Landstraße 49, 4020 Linz, täglich ab 10<br />

Uhr, trendiges Bierlokal, 30+. www.josef.co.at<br />

GOLDENES EINHORN – Top-Bar im Zentrum von Linz, Rathausgasse<br />

9, 4020 Linz, Di-Sa 18-02 Uhr, 20+.<br />

CAFÉ CENTRAL – Landstraße 36, 4020 Linz, nette chillige Kaffee-Bar,<br />

Mo-Sa 09-24 Uhr. 20+. www.cafecentral-linz.at<br />

SKYGARDEN – Passage, Landstraße 17-25, Mo-Sa ab 10 Uhr, Bar<br />

mit Lounge, 30+. www.skygarden.at<br />

DOMBAR – Stifterstraße 4, 4020 Linz, Top-Weinbar & Cafè (Mo-<br />

Sa 16-00:15 Uhr), 20+,. www.dombar.at<br />

HERBERSTEIN LINZ – Altstadt 10, 4020 Linz, Mo-Sa ab 16 Uhr.<br />

Beliebte Bar, 25+. www.herberstein-linz.at<br />

REMEMBAR – Landstr. 17-25, 4020 Linz, Danceclub (Do-So),<br />

20+, schickes Publikum. www.remembar.at<br />

ROX MUSIC BAR – Am Graben 18, 4020 Linz, Di-Sa ab 19 Uhr.<br />

Rockmusik, 20+, rustikal. www.rox-musicbar.com<br />

BOILER ROOM LINZ – Domgasse 5, 4020 Linz, Mi-Do 19-01 Uhr,<br />

Fr & Sa 19-04 Uhr, 20+. www.boiler-room.at<br />

HASCHKA WEINBAR – Klosterstr. 3, 4020 Linz, Mo-Do 17-24<br />

Uhr, Fr-Sa 17-02 Uhr, Vinothek & mehr, 25+. www.haschka.bar<br />

MARIAS VINOTAKE – Hauptplatz 15, 4020 Linz, gediegene Bar in<br />

Top-Lage, tägl. von 14-01 Uhr.<br />

PIANINO BAR RESTAURANT – Landstraße 13, 4020 Linz, Mo-Mi<br />

11:30-03, Do & Sa 11:30-04 Uhr, Top-Adresse,, 30+. www.pianino.at<br />

SPAGO BAR/PUB – Schillerstraße 1, 4020 Linz, Mo-Fr 11-04 Uhr,<br />

Sa & So 16-04 Uhr, Café, Bar, 25+. 0732/660472.<br />

SOLARIS BAR IM OÖ KULTURQUARTIER – OK-Platz 1, 4020<br />

Linz, DJ-Lines am Fr, Sa ab 22 Uhr. 18+. www.solarisbar.at<br />

THE OLD DUBLINER – Hauptplatz 15-16, 4020 Linz, Mo-Do & So<br />

18-02 Uhr, Fr & Sa 18-04 Uhr, Irish Pub, 18+.<br />

STIEGLITZ IM KLOSTERHOF – Landstraße 30, 4020 Linz, täglich<br />

von 9-24 Uhr, 35+. www.klosterhof-linz.at<br />

WALKER – Hauptplatz 21, 4020 Linz, Feiern, Party, Burgeressen,<br />

16+. www.walker-bar.at<br />

EXTRABLATT – Spittelwiese 6, 4020 Linz, Mo-Sa 17-02 Uhr,<br />

So 18-24 Uhr, kultiges Lokal mit alten Filmplakaten, 20+,<br />

0732/779319.<br />

SPUTNIK ROCKCAFÉ – Untere Donaulände 16, 4020 Linz, chillige<br />

Bar,. Di-Do 19-02 Uhr, Fr-Sa 19-04 Uhr, 25+. sputnikrockcafe.at<br />

ESSEN/TRINKEN<br />

JOSEF STADTWIRT – Landstraße 49, 4020 Linz, täglich ab 10<br />

Uhr, trendiges Bierlokal, 30+. www.josef.co.at<br />

PAUL‘s KÜCHE BAR GREISSLEREI – regionale und internationale<br />

Spezialitäten. Herrenstraße 36, 4020 Linz, Mo-Fr 10-01 (03)<br />

Uhr, Sa 14-03 Uhr. www.pauls-linz.at<br />

STADTLIEBE – Landstraße 31, 4020, Mo-Mi 10:30-01 Uhr, Do-Sa<br />

10:30-04 Uhr, österr.-inernational. stadtliebe.at<br />

L‘OSTERIA – Promenade 22, 4020 Linz, Mo-Sa 11-24 & So<br />

12-24 Uhr, italienische Spezialitäten. www.losteria.eu<br />

PROMENADENHOF – Promenade 39, 4020 Linz, Mo-Sa 10-01<br />

Uhr, österr. & mediterrane Küche. www.promenadenhof.at<br />

SCHLOSS BRASSERIE– Schlossberg 1A, 4020, Di-So 10-24 Uhr,<br />

österr. Gerichte & französische Küche. www.schlossbrasserie.at<br />

STIEGL KLOSTERHOF – Landstraße 30, 4020 Linz, Mo-Fr 11-22<br />

Uhr, Sa-So 10-22 Uhr, schöner Biergarten, bürgerliche Küche.<br />

www.klosterhof.at<br />

DIEGOS VINOTHEK – Bischofstraße 4, 4020 Linz, Mo-Sa ab 17<br />

Uhr. www.diegosvinothek.at<br />

PIANINO BAR RESTAURANT– Landstraße 13, 4020 Linz, Mo-Mi<br />

11:30-03, Do & Sa 11:30-04 Uhr, Küche täglich von 11:30-23 Uhr,<br />

www.pianino.at<br />

RESTAURANT HERBERSTEIN – Altstadt 10, 4020 Linz, Mo-Sa ab<br />

16 Uhr, Steak & Sushi. www.herberstein-linz.at<br />

FRONT FOOD – Pfarrgasse 20, 4020 Linz, Mo-Sa, 11-19:30 Uhr,<br />

veganes Fastfood. www.frontfood.at<br />

HOTELS<br />

HOTEL AM DOMPLATZ**** – Stifterstraße 4, 4020 Linz, am<br />

Domplatz. www.hotelamdomplatz.at<br />

SPINNEREI DESIGN HOTEL – der neue Stern der Linzer Hotelszene,<br />

115 Zimmer im Zentrum Ebelsbergs, Wiener Str. 485,<br />

4030 Linz. www.spinnerei-designhotel.com<br />

ARCOTEL LINZ**** – 169 Zimmer, Untere Donaulände 9, Linz.<br />

www.arcotelhotels.com<br />

HOTEL WOLFINGER*** – Austria Classic Hotel, 80 Betten,<br />

Hauptplatz 19, 4020 Linz. www.hotelwolfinger.at<br />

COURTYARD BY MARRIOTT**** –<br />

Europaplatz 2, 4020 Linz. www.courtyardlinz.at<br />

HOTEL SCHILLERPARK LINZ**** – 111 Zimmer, Schillerpark.<br />

4020 Linz, www.austria-trend.at<br />

MOTEL ONE **** – Hauptplatz 10, 4020 Linz, 111 Zimmer, www.<br />

motel-one.com<br />

HOTEL IBIS LINZ*** – 146 Zimmer, Kärntner<br />

Straße 18, 4020 Linz. www.ibishotel.com<br />

PARK INN BY RADISSON LINZ****<br />

Hessenplatz 16, 4020 Linz. www.parkinn.de<br />

SHOPPING<br />

LINZERIE AM TAUBENMARKT – Landstraße 12, 4020 Linz, Mo-<br />

Sa 07-22 Uhr, www.linzerie.at<br />

PASSAGE LINZ – Landstraße 17-25, 4020 Linz, , Mo-Fr 9.30-19,<br />

Sa 9-18 Uhr. www.passage.at<br />

ATRIUM CITY CENTER – Mozartstraße 7, 4020 Linz, Mo-Fr 9-18,<br />

Sa 9-18 Uhr. www.atrium.cc


<strong>LINZA</strong> SPECIAL CITY TIPPS<br />

LILYS VIETNAM KITCHEN – Authentische vietnamesische<br />

Küche im trendig-authentischen Lokaldesign. Alter Markt 1, 4020<br />

Linz, Di-So 11-23 Uhr. Tel 0732-205588<br />

A/T STORE – Wer trendige, aber dennoch zeitlose Mode und<br />

Accessoires sucht, wird hier fündig, Hofberg 10, 4020 Linz, Mo-Fr<br />

10-18 & Sa 10-15 Uhr.<br />

GERRAD – Stadt-Rad-Liebe – das etwas andere Fahrradgeschäft<br />

für stilbewusste Radliebhaber, Altstadt 22, 4020 Linz, Mi-Fr<br />

13-19 Uhr, Sa 10-16 Uhr. www.gerrad.at<br />

MEIN MÜLI – Bioladen. Pfarrplatz 16, 4020 Linz, Mo-Fr 8-18 Uhr,<br />

Sa 08-12:30 Uhr. meinmueli.wordpress.com<br />

DELI LINZ – Bowls, Smoothies, Kaffee. Fische Früchte, knackiges<br />

Gemüse, Kaffeekreationen. Herrenstraße 7, 4020 Linz, Mo-Fr<br />

09-18 Uhr, Sa 10-17 Uhr, www.nomnom-linz.at<br />

SALON HOCHSTETTER – Wohnaccessoires, Herrenstraße 27,<br />

4020 Linz, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr, www.salon-hochstetter.at<br />

S‘FACHL – Mietregale in Form von unterschiedlich verwitterten<br />

Obstkisten. Hauptplatz 24, 4020 Linz. Mo-Fr 10-18 Uhr (Sa bis 17<br />

Uhr). www.fachl.at<br />

FU CHENG – authentische asiatische Küche frisch zubereitet.<br />

Untere Donaulände 16, 4020 Linz. Di-So 11:30-14:30 und 17:30-<br />

22:30 Uhr. www.fucheng.at<br />

DAS GELBE KROKODIL – österreichischen Küche,. Donaulände<br />

16, 4020 Linz. Mo-Fr 12-23:30 Uhr, Sa-So 16-23:30 Uhr. krokodil.at<br />

FITNESS<br />

JOHN HARRIS LINZ – Donaulände 21, 4020 Linz, Mo-Fr 6:30-<br />

22.30, Sa 8-So 8-21:30 Uhr, Tel. 0732-771770. www.johnharris.at<br />

JOHN HARRIS LINZ – Mozartstraße 7-11, 4020 Linz, Mo-Fr<br />

06:30-23, Sa-So 9-21 Uhr, Tel. 0732-997003. www.johnharris.at<br />

MRS. SPORTY LINZ ZENTRUM – Hauptplatz 4, 4020 Linz, Mo-<br />

Do 9-13 & 15-19:30 Uhr, Fr 9-13 & 15-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr, nur für<br />

Frauen, Tel. 0732-946851. www.mrssporty.at<br />

FITINN – Wiener Straße 2G, 4020 Linz, Mo-So 6-24 Uhr, Fitness<br />

& Solarium Tel. 0732-890161. www.fitinn.at.<br />

FEEL WELL – Schillerpark 1, 4020 Linz, Mo-Di & Do-So 9-22<br />

Uhr, Mi 7-22 Uhr, Tel. 0732-664064. www.feelwell.at<br />

LINZ URFAHR<br />

BAR/DANCE/CAFE<br />

CAFÉ EH – Hauptstraße 70, 4040 Linz, Mo-Sa 11-04 & So 18-04<br />

Uhr, flotte Oldie-Bar für Jung und Alt. 25+. www.cafe-eh.at<br />

HASENSTALL – Hauptstraße 62, 4040 Linz, Di-Fr 18-04 Uhr, Sa<br />

19-04 Uhr, Schihüttenatmosphäre. 30+. www.hasenstall-linz.at<br />

SAILERS CAFÉ BAR – Karstraße 2, 4040 Linz, flotte Oldie-Bar<br />

für Jung und Alt. 25+.<br />

VENUE – Freistädterstraße 62, 4040 Linz, Mo-Sa 10.24 Uhr. 30+.<br />

CHILLI THAI GASTRO BAR – Restaurant & Bar Hauptstraße 62,<br />

4040 Linz.<br />

CAFÉ STROM – Kirchengasse 4, 4040 Linz, So-Mi 17:30-01 Uhr,<br />

Do 14-02 Uhr, Fr-Sa 14-04 Uhr, alternativ. www.cafestrom.at<br />

JULIAS WOHNZIMMER – Linke Brückenstraße 20, 4040 Linz,<br />

Mo-Fr 16-23 Uhr, So 10-23 Uhr, nette Kneipe in der Nachbarschaft,<br />

oft Fußball Live Spiele. www.julias-wohnzimmer.at<br />

SEGAFREDO ESPRESSO – Hauptstraße 54, 4040 Linz, Mo-Sa<br />

7:30-22 Uhr, So 9-21 Uhr. www.lentiacity.at<br />

UNDERGROUND – Unterführung Hinsenkampplatz, 4040 Linz,<br />

Mo bis Sa 10-22 Uhr, kontaktfreudiges, rustikales Lokal, ein<br />

Erlebnis der besonderen Art.<br />

SKYGARDEN URFAHR – Dornacher Str. 13 I 4040 Linz I www.<br />

skygarden.at I Di-Sa 08:30-22 Uhr, So- und FT 09-19 Uhr.<br />

TEICHWERK – Altenberger Straße 69, 4040 Linz, das schwimmende<br />

Institut für Leckeres am Uniteich. Mo-Fr 09-24 Uhr, Sa<br />

10-24 Uhr, So 10-18 Uhr, 18+. www.dasteichwerk.at<br />

ESSEN/TRINKEN<br />

WIA Z‘HAUS LEHNER – Harbacher Straße 38, 4040 Linz, Mo-So<br />

10-24 Uhr, bürgerliche Küche, www.wiazhaus-lehner.at<br />

URFAHRNER HEURIGENKELLER – Hauptstraß4 56, 4040 Linz,<br />

www.heurigen-keller.at<br />

MONTE VERDE – Hauptstraße 63, 4040 Linz, Di-So von 11:30-15<br />

Uhr & 17-24 Uhr, Pizza, Pasta & Fisch. www.monteverde.at<br />

GOLDEN PUB – Jahnstraße 9, 4040, Mo-Sa 11-24 Uhr, So 10-23<br />

Uhr, die besten Ripperln der City. www.goldenpub.at<br />

BIERGARTL – Fischergasse 17, 4040 Linz, Öffnungszeiten wetterabhängig,<br />

Gastgarten direkt an der Donau. biergartl-linz.at<br />

FISCHERHÄUSL – Fischergasse 17, 4040 Linz, Mo-Do 11-23 Uhr,<br />

Fr-Sa 14-24 Uhr, an der Donau, www.fischerhaeusl.at<br />

PHO HANOI – Freistädter Str. 60, 4040 Linz, Di-So 11-15 und<br />

17-22 Uhr), Top Vietnamesische Küche. www.pho-hanoi.at<br />

EBISU SUSHI – Peuerbachstraße 2, 4040 Linz, Best of Sushi,<br />

Di-So 11-15 und 17-23 Uhr, www.ebisu.at<br />

HOTELS<br />

SPITZ HOTEL**** – Fiedlerstraße 6, 4040 Linz. Kunst & Designhotel.<br />

www.spitzhotel.at<br />

HARRY‘S HOME LINZ – 82 Zimmer, 24 Stunden, Donaufeldstraße<br />

3, 4040 Linz, cooles Designer-Hotel zum Sparpreis, www.<br />

harrys-home.com<br />

HOTEL SOMMERHAUS*** – Julius-Raab-Straße 10, 4040 Linz,<br />

das „Wohlfühl Hotel“ nahe der Uni Linz steht für Internationalität<br />

und faire Preise. www.sommerhaus-hotel.at<br />

FITNESS/FREIZEIT<br />

MASTERS OF ESCAPE – Mit Köpfchen sind Rätsel und Aufgaben<br />

zu lösen. Kaarstr. 9, 4040 Linz. www.mastersofescape.at<br />

F10 SPORTFABRIK – Furtherstraße 10, 4040 Linz, von Fitnessstudio<br />

bis Badminton & Aerobic, Tel. 0732-757090. www.f10.at


SCHLUSS.PUNKT<br />

Auch Tiere können sprachlich<br />

„diskriminiert“ werden:<br />

WEINBLÄTTER<br />

ROLLEN STATT<br />

HÜHNCHEN<br />

RUPFEN<br />

„Mit dem hab‘ ich noch ein Hühnchen zu rupfen!“, „Zwei Fliegen mit<br />

einer Klappe schlagen“ oder „Die Katze aus dem Sack lassen“: Geht’s<br />

nach der Tierschutzorganisation PETA, sollen Redewendungen, die<br />

Tiere aufgrund ihrer Spezies diskriminieren, aus der deutschen Sprache<br />

verbannt werden.<br />

„Speziesismus“ – Diskriminierungen<br />

aufgrund der Artenzugehörigkeit<br />

– nennt PETA das: „Wer<br />

das System der Tierausbeutung<br />

– auch sprachlich – nicht mehr<br />

unterstützen möchte, der weiß oft<br />

nicht, was man stattdessen sagen<br />

könnte.“ PETA hilft – und liefert<br />

Fleischersatzvarianten: Statt „Ein<br />

Hühnchen rupfen“ soll man künftig<br />

nur mehr das landauf-, landab<br />

gebräuchliche „Mit jemandem<br />

Weinblätter rollen“ verwenden.<br />

Und statt die Katze im Sack zu kaufen,<br />

empfiehlt PETA die allseits bekannte<br />

Redewendung „Die vegane<br />

Calzone aufschneiden“.<br />

Die PETA-Alternative zu „Zwei<br />

Fliegen mit einer Klappe schlagen“<br />

lautet „Zwei Erbsen auf eine<br />

Gabel laden“, statt „Den Stier bei<br />

den Hörnern packen“ wird fortan<br />

„Furchtlos wie eine Kuhmutter“<br />

empfohlen – und all jene, die sich<br />

gerne „zum Affen machen“, sollen<br />

sich künftig tierneutral „zum<br />

fleischessenden Umweltschützer“<br />

mutieren.<br />

Gar nicht geht auch die Redewendung<br />

„Wie ein Fisch auf dem<br />

Trockenen“, einige Thunfische<br />

dürften da eine Petition eingeleitet<br />

haben, die fruchtete: PETA empfiehlt<br />

als Ersatz-Redewendung<br />

„Sich unwohl fühlen“ – oha, da<br />

gingen ganz offensichtlich die originellen<br />

Ideen aus.<br />

Eine ganz easy Lösung gibt es hingegen<br />

für „Krokodilstränen vergießen“<br />

– ab nun möge man doch<br />

nur mehr „Speziestische Tränen“<br />

kullern lassen.<br />

Auch das auf den ersten Blick<br />

harmlos klingende „Schwein<br />

gehabt“ wird auf dem Diskriminierungsaltar<br />

– äh, geschlachtet:<br />

„Glück gehabt“ täte es laut PETA<br />

doch auch. „Weder Fisch noch<br />

Fleisch“ möge man fortan detto<br />

tunlichst vermeiden, ebenso wie<br />

die Redewendung „Da steppt der<br />

Bär“, hier böte sich doch das weit<br />

lebensbejahendere „Da wedelt der<br />

Hund mit der Rute“ an.<br />

Abschließend fordert PETA: „Klären<br />

Sie Ihr Umfeld über die Diskriminierungsform<br />

des Speziesismus<br />

auf. Protestieren Sie direkt auf der<br />

Straße mit unserem kostenlosen<br />

Demopaket Speziesismus.“<br />

Satire? Oh nein: www.peta.de/<br />

themen/speziesismus-sprache


sitzen ihre texte<br />

genauso fein wie<br />

diese fellnase?<br />

„Sitz! Platz!“ – Texte hören gewöhnlicherweise<br />

eher nicht<br />

auf derlei Befehle. Wurst!<br />

Denn egal ob bissig, verspielt<br />

oder streichelweich –<br />

für Textlösungen, die sitzen,<br />

ist ohnehin wilson holz der<br />

perfekte Vier-, äh, Zweibeiner.<br />

Portfolio<br />

Text, Konzept, Redaktion, Presse, PR,<br />

Firmenzeitungen, Ghostwriting, Social<br />

Media, Slogans, Reportagen, Reiseberichte,<br />

Interviews, Bios, Folder,<br />

Flyer, Logos und jeder Text, der fetzt.<br />

Tel. 0650 45 10 387<br />

holzleitner@wilsonholz.at<br />

www.wilsonholz.at<br />

Texte, die sitzen.<br />

wilson.holz


SIE MÖCHTEN<br />

IHRE IMMOBILIE<br />

VERKAUFEN ODER<br />

VERMIETEN?<br />

Anzeige<br />

Medieninhaber, Herausgeber: Real-Treuhand Immobilien Vertriebs GmbH, Europaplatz 1a, 4020 Linz. Herstellort: Europaplatz 1a, 4020 Linz. Stand 06/<strong>2023</strong><br />

RAIFFEISEN IMMOBILIEN<br />

Der Experte für alle Immobilienfragen in Ihrer Region<br />

UNSER LEISTUNGSANGEBOT FÜR SIE:<br />

• Immobilienbewertung<br />

• Immobilienvermittlung<br />

• Projektvermittlung mit Umsetzungskonzeption<br />

• Verwertungskonzeption sowie Anlegerberatung<br />

• Fundierte Informationen über Preisentwicklung<br />

• Objektbesichtigung mit Markteinschätzung<br />

• Überregionales Vertriebsnetz<br />

raiffeisen-immobilien.at<br />

IHR ANSPRECHPARTNER:<br />

Christian Ladberg<br />

Real-Treuhand Immobilien Vertriebs GmbH<br />

Goethestraße 63, 4020 Linz<br />

T +43 50 65 96 80 12<br />

E ladberg@raiffeisen-immobilien.at

Hooray! Your file is uploaded and ready to be published.

Saved successfully!

Ooh no, something went wrong!