Terrassen-Vergnügen mit System – alles aus einer Hand ...

bundesverband.wintergarten.de

Terrassen-Vergnügen mit System – alles aus einer Hand ...

Wintergärten

FORUM

Beilage zum RTS -Magazin 5/2008

Mit Extra:

WiGa a k t u e l l

informationen des Fachverbandes Wohn-Wintergarten e.V.


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Herausforderungen der Zukunft annehmen

Der Wintergarten als Energiegewinner

Bei Nutzung an Tagen mit

geringer Sonnenstrahlung

und nachts (geringer Nutzungsanteil)

braucht der

Wintergarten allerdings

eine stärkere Heizung als

Kompaktbauten wegen der

heute noch besseren Wärmedämmung

massiver

Wände und Dächer. Ein

Energiepuffer für die dahinter

liegenden Räume ist der

Wintergarten auf jeden Fall,

ob beheizt oder nicht. Entscheidend

hängt der Energiebedarf

in der Heizperiode

davon ab, ob der Wintergarten

auch in den wenigen

Wochen mit sehr niedrigen

Außentemperaturen

zum Wohnen genutzt wird

oder die Heizung in dieser

Wintergärten 3

werden. Seit Oktober 2007

ist die EnEV 2007 in Kraft.

Mit dieser Verordnung wurden

die auch für Wohn-

Wintergärten gültigen energetische

Richtwerte gegenüber

der EnEV 2002 nicht

wesentlich verändert.

Geringfügig geändert

wurde der Geltungsbereich

für das vereinfachte Nachweisverfahren.

Eine weitere

qualitative Erhöhung

dieser Anforderungen ist

allerdings, wie beim Energieverbrauch

von Gebäuden

generell, mit der EnEV

2008/2009 vorgesehen.

Im Fokus: Sommerlicher

Wärmeschutz

Häufig gehen Auftraggeber

stillschweigend davon aus,

dass ein Wohn-Wintergarten

Ein moderner Wintergarten bringt nicht nur viel Licht ins Haus, sondern ist auch ein kostenloser Energiespender. Fortsetzung auf Seite 15

Der Wintergarten ist eine hocheffektive Solaranlage.

Die kostenlose Heizleistung der Sonne schwankt

dabei je nach Lage, Größe des Wintergartens und

Bewölkung zwischen 1 kW (Streulicht im Winter) bis 10

kW und mehr im Sommer. Der nutzbare Anteil hilft, in

der Heizperiode den Brennstoffbedarf für die Heizung

dieses zusätzlichen und des angrenzenden Raumes

deutlich zu reduzieren. Das leistet kein Kompaktbau!

Zeit auf niedrigere Raumtemperatur

reduziert werden

kann (z.B. auf unter

12 °C oder unter 19°C). Ob

der Wintergarten im Jahresmittel

bezüglich der gesamten

Nutzfläche den spezifischen

Energieverbrauch

senkt ist oder nicht, hängt

also stärker vom Nutzer ab,

als bei anderen Bauarten.

Die Energieeinsparverordnung

2002 (EnEV 2002) löste

die Wärmeschutzverordnung

(WSchVo) von 1995 ab

und formulierte ehrgeizige

Ziele: Der spezifische Energiebedarf

für neu errichtete

Gebäude sollte um 30 Prozent

gegenüber den Anforderungen

der al ten Wärmeschutzverordnung

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FORUM-WinteRgäRten/Beilage zum RtS-Magazin 3/2008 5/2008


4

Wintergärten

Seminare von TS Aluminium

Seminare zeigten Herausforderungen für

Wintergartenbauer auf

Mit einer Reihe von Tagesseminaren

hat TS Aluminium

Kundenbetriebe über Neuigkeiten

und aktuelle Trends

im Wintergartenbau informiert.

Die Veranstaltungen

fanden in Ulm, Main, Hannover

und Berlin statt. Auf dem

Programm standen sowohl

die Präsentation neuer Produkte

wie auch Themen aus

der Praxis und der Normung.

Den Anfang machte Dipl.-

Ing. Eberhard Achenbach

(Wardenburg) mit einem Beitrag

über „Anforderungen

und Regelwerk der Wintergartenkonstruktion

bezogen

auf EnEV 2008 und CE-Normung“.

Achenbach stellte

zunächst heraus, dass es

eine juristische Bestimmung

des Begriffs „Wintergarten“

nicht gibt. Dies ist ein für

Wintergartenbauer schwieriges

Terrain, da er in der

Beratungshaftung gegenüber

dem Endkunden steht,

und er zur Lieferung einer

Leistung verpflichtet ist, die

der Bauherr als gewöhnliche

Nutzung erwarten kann.

Da ein Wintergarten in

der Regel ein öffentlicher

Aufenthaltsraum ist, können

die Regeln der DIN 11

535 für Gewächshäuser nicht

angewandt werden. Beachtet

werden müssen die technischen

Regeln für linienförmige

Verglasungen. Sobald

die Glasneigung mehr als

10°C nach außen oder innen

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FORUM-WinteRgäRten/Beilage zum RtS-Magazin 5/2008 3/2008

Sorgten auf den Schulungen von TS-Aluminium für den notwendigen Wissenstransfer

(v.l.n.r.); Dipl.-Ing. Christoph Troska (Pilkington), Dipl.-Ing.

Eberhard Achenbach (Sachverständiger) und Dipl.-Ing. Rainer Trauernicht

(TS Aluminium).

beträgt, müssen außerdem

die Bestimmungen für Überkopfverglasungen

zugrunde

gelegt werden.

Auch gibt es kein spezielles

CE-Zeichen für Wintergärten,

wie Achenbach weiter

ausführte. Relevant sind

vor allem die DIN EN 13830

(Fassade) und DIN EN 14351

(Fenster). Darüber hinaus

müssen weiterhin alle relevanten

Normen zum Beispiel

für Glas, Lüftung etc. berücksichtigt

werden.

Anschließend referierte

Achenbach die Werte, die

nach EnEV in Bezug auf den

winterlichen Wärmeschutz

erfüllt werden müssen. Von

15 m 2 bis 50 m 2 Wohnfläche

muss ein angebauter Wintergarten

einen UW-Wert

von 1,7 W/m 2 K erreichen, bei

über 50 m 2 muss er mit einer

eigenen Energiebilanz nachgewiesen

werden.

Rainer Trauernicht,

Geschäftsführer des ostfriesischen

Systemgebers,

stellte in seinem Beitrag das

neue Wintergartendach-Sy-

stem sowie weitere Neuigkeiten

von TS Aluminium vor.

Zunächst ging Trauernicht

auf die zuvor diskutierte

CE-Kennzeichnung ein

und betonte, dass bei TS

Aluminium ein Handbuch für

die CE-Kennzeichnung vorbereitet

wird, das Verarbeiterbetrieben

zur Verfügung

gestellt werden kann. In der

Großefehner Systemzentrale

wurde eigens ein Verantwortlicher

bestimmt.

Gespannt waren die Teilnehmer

der Schulungen

auch auf die erste Präsentation

des neuen Dachsystems

mit verbesserten Trägern,

Stützen und Rinne. Erste

Muster konnten in Augenschein

genommen werden.

Insgesamt ist das System ab

Mai 2008 lieferbar.

Im Anschluss daran

wurde von Trauernicht noch

einmal auf die seit 1.1.2007

geltende Schneelastzonenkarte

verwiesen, mit der die

Bestimmung der erforderlichen

Schneelast erfolgen

soll, und die Anwender in der


TS Aluminium (2)

Wintergartenbau erfordert Kompetenz in vielen Bereichen. Die Tagesseminare von TS Aluminium zeigten die aktuellen

Herausforderungen für Wintergartenbauer auf. Die Abbildung zeigt Teilnehmer des Seminars in Mainz.

Praxis nach wie vor Schwierigkeiten

bereitet. Hingewiesen

wurde insbesondere auf

die nun zusätzlich zu berücksichtigende

Schneelast, die

vom Haupthaus auf den Wintergarten

abrutschen kann

oder die durch Windverwehungen

entsteht.

Dipl.-Ing. Christoph Troska

(Pilkington) nahm sich des

Themas hochwertiger Funktionsverglasungen

für Wintergärten

an. Er stelle die verschiedenen

Funktionsgläser

vor und erläuterte ihre Relevanz

für den Wintergarten.

Auf die funktionalen Vorteile

des Glases mit Selbstreinigungsfunktion

wurde ebenfalls

hingewiesen.

Was die zukünftigen

Anforderungen an die Verglasung

anbetrifft, so referierte

Troska zunächst die zu erwartenden

weiteren Verschärfungen

der EnEV. Gegenüber

der Wärmeschutzverordnung

1995 wurden in der EnEV

2002 die geforderten Werte

um ca. 30 Prozent verschärft.

Im Januar 2009 sollen diese

Werte weiter verringert werden,

was unter Berücksichtigung

aller Begleitumstände

einen UW-Wert von 1,4 W/

m 2 K bedeuten könnte. 2012

soll es dann zum nächsten

Verschärfungsschritt kommen.

Berücksichtigt man

die energetischen Werte der

Profilkonstruktionen könnte

das Werte für die Verglasung

von bis zu UW = 0,8 W/m 2 K

bedeuten. Damit kommen für

Troska Dreifachverglasungen

in die Diskussion, mit denen

diese Werte erreicht werden

können. Wohn-Wintergärten

müssten demnach aus voll

ausgeschäumten Profilen

mit Dreifachverglasungen

gebaut werden. Kommen

Edelgasfüllungen mit Krypton

zum Einsatz, können

diese Werte noch einmal verbessert

werden.

Den Abschluss der Vortragsreihe

wurde von Dipl.-

Ing. Eberhard Achenbach

übernommen, der über

„Schadensfälle im Wintergartenbau“

berichtete. Der

vereidigte Sachverständige

stellte Fälle aus der Praxis

dar und gab Tipps, wie

Wintergartenbauer Schadensfälle

bereits im Vorfeld

begrenzen können. Er

betonte u.a. die Beratungspflicht

des Verarbeiters und

die Notwendigkeit einer verbesserten

Aufklärungsarbeit

gegenüber Endkunden. Der

Verarbeiter müsse deutlich

definieren, welche Beschaffenheit

mit dem Kunden vereinbart

worden ist.

Achenbach prognostizierte,

dass in der Zukunft

Reklamationen aufgrund von

hygienischen Bedingungen

wie Geruchsbildung eine größere

Rolle spielen werden.

Auch Themen wie Zugluftgefühl

(definiert als mehr als

0,2m/sec. Windgeschwindigkeit)

wurden angeschnitten.

Zentrales Problem im Wintergarten

ist nach wie vor der

sommerliche Wärmeschutz

und die gesetzlich vorgeschriebeneHöchsttemperatur

von 26°C, die während 10

Prozent der Nutzungsdauer

M E H RW HN W E R T.DE

Wintergärten 5

überschritten werden darf.

Beschattung und Belüftung

werden daher immer auch

eine wichtige Rolle im Beratungsgespräch

mit dem Endkunden

spielen. Die einzelnenBeschattungsmöglichkeiten

müssen genau auf

ihre Leistungsfähigkeit in

bestimmten Einbausituationen

beschrieben werden.

Der Verarbeiter hat auch hier

eine Beratungspflicht.

Das große Interesse aus

Kreisen der Verarbeiter

und Händler zeigte erneut,

wie wichtig die Diskussion

der aktuellen Herausforderungen

im Wintergartenbau

ist. Der Wintergartenbau ist

eine komplexe Bauaufgabe,

die eine Vielzahl von Kenntnissen

erfordert. Rainer Trauernicht

stellte daher in seiner

Schlußrede die Notwendigkeit

ständiger Fortbildung

und Schulung heraus. Seitens

TS Aluminium wird die

Schulungsserie im nächsten

Frühjahr fortgesetzt werden.

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FORUM-WinteRgäRten/Beilage zum RtS-Magazin 5/2008


6

Wintergärten

Neues transluzentes System von Casa Vitrum

Flachdach für den Wintergarten

Der Systemgeber aus Löhne hat zur

fensterbau mit einem neuen System

für Wintergärten aufgewartet, das

neue Wege im Wintergartenbau

eröffnen soll: das Flachdach Planum.

Die zum Patent angemeldete

Konstruktion soll zeitgemäße Technologie

mit ästhetischen Ansprüchen

kombinieren.

Passt sich bewusst puristisch an das bestehende

Gebäude an: der neue Flachdach-Wintergarten

von Casa Vitrum.

Das prägende Stilelement des Flachdachs

für Wintergärten ist Purismus,

das sich für eine moderne Gebäudearchitektur

eignet. Gerade Linien und stufenlose

Übergänge sollen spielerisch

umgesetzt werden. Klare Profil-Silhouetten

und elegante Formen für Sparren,

Stütze und Rinne sollen das Grundkonzept

unterstützen: ein puristisches,

schnörkelloses Design und ein vollkommen

neuartiges Dachsystem für den

Wintergarten.

FORUM-WinteRgäRten/Beilage zum RtS-Magazin 5/2008 3/2008

Plane Innendecke

Neu bei Planum ist die völlig plane

Innendecke. Diese kann optional eingezogen

werden und aus einem beliebigen

Material bestehen. Der Vorteil besteht in

einer optisch klaren und transparenten

Decke ohne Sicht auf die Dachkonstruktion,

Sparren oder dominante Markisen.

Dort lässt sich auch eine Menge Technik

verstecken wie zum Beispiel Photovoltaik

oder Beleuchtung.

Die Flachdachkonstruktion kann

sowohl mit klaren als auch mit opakem

Glas gefertigt werden. Es besteht

die Möglichkeit, opakes VSG-Glas zu

verwenden, bei welchem LED’S in die

Folie eingebaut sind, die für ein besonderes

Lichterlebnis sorgen sollen. Durch

die beliebige Kombinierbarkeit unterschiedlicher

Materialien lässt sich das

Innere des Planum an die Innenraumgestaltung

anpassen.

Optional mit moderner

Deckenmalerei

Für besonders anspruchsvolle Individualisten

bietet Casa Vitrum in Zusammenarbeit

mit der Künstlerin iti Janz

individuell gefertigtes Glasdesign an.

Die Flächen können frei gestaltet werden

und als Auftragsarbeit angefertigt

ist jedes Dach ein Einzelstück. Die

Decke könnte auch ein Mix aus Glasmalerei

in Kombination mit Milchglas oder

LED-Glas sein oder auf Wunsch auch

als vollflächige Deckenmalerei. Die

Casa Vitrum (4)

Beleuchtung für die malerische Gestaltung

kann als diffuses, unaufdringliches

Licht in der Zwischendecke montiert

werden. Damit werden die Farben

des Glases auf besonders grazile Weise

hervorgehoben.

Die Glasfelder können aber auch

sandgestrahlt oder mit farbigem Glas

ausgestattet werden. Die Kombination

ist für jedes Dachfeld frei umsetzbar.

Ziel ist ein Maximum an Individualität

bei der Gestaltung des Wintergartens.

Großen Freiraum soll auch ein möglicher

Materialmix im Unterbau ermögli-

Die Ausgestaltung der Glasfelder im Dachbereich

können auch künstlerisch angelegt werden.

chen. Es können Schiebetüren, PSK-Anlagen

oder Faltanlagen aus Holz, Holz-

Aluminium und Aluminium verwendet

werden.

Umwelt und Energie

Wärmedurchgangsberechnungen zeigen,

dass durch die Zwischendecke eine

Pufferzone im Dach entsteht, welche

die Wärmeverluste über die Dachverglasung

reduziert, aber im Sommer auch

eine Überhitzung des Wintergartens

verringert. Die geplante weitere Verschärfung

der EnEV steht dabei besonders

im Fokus, denn der hohe Glasanteil

in der Gebäudehülle eines Wintergartens

macht ihn natürlich besonders

sensibel bei der geplanten Reduzierung

der zulässigen U-Werte.

Bringt Licht ins Haus: Das transluzente

Wintergartendach Planum.


WiGa aktuell

informationen des Fachverbandes Wohn-Wintergarten e.V.

Die Branche traf sich in Pforzheim

Jahrestagung mit wichtigen inhaltlichen Aussagen

Ein interessiertes Publikum verfolgte die Vorträge auf der Jahrestagung am 24./25. April in Pforzheim.

Mit der Jahrestagung und Mitgliederversammlung

des Fachverbandes Wohn-

Wintergarten e.V. am 24./25. April 2008

in Pforzheim konnte ein weiterer wichtiger

Schritt bei der Formierung der

Branche gemacht werden. An zwei Tagen

wurde mit einem Fachprogramm hochkarätiger

Referenten ein wichtiger Know-

How-Transfer geleistet.

Den Anfang der zweitägigen Veranstaltung

machten zwei Sachverständige.

Dipl.-Ing. Guido Straßer (München)

stellte eine Reihe von typischen

Schadensfällen im Wintergartenbau vor.

Anschließend ging er insbesondere auf

die Frage behaglichen Klimas im Wintergarten

ein. Von besonderer Wichtigkeit

ist die gesamtheitliche Betrachtung von

Lüftung, Heizung und Luftführung, die

insgesamt auf eine konkrete Bausituation

abgestimmt sein müssen.

Peter Struhlik (Minden) wertete in seinem

Beitrag die Schadensfälle aus seiner

Praxis in den letzten Jahren aus, in denen

er insgesamt 171 Wintergärten begutachtet

hat. Er gab wichtige Hinweise zur

unterschiedlichen Schadenssituation bei

Wintergärten aus Holz und Holz-Aluminium

einerseits und Aluminium-, PVC-

und Stahlkonstruktionen andererseits.

Manfred Braun, Richter a.D. am OLG

München, wendete sich in seinem Beitrag

dem Thema der juristischen Behandlung

von Schadensfällen im Wintergartenbau

zu. Zunächst führte Braun aus,

dass der Bau eines Wintergartens ohne

Baugenehmigung immer ein hohes Risiko

des ausführenden Betriebs darstellt. Hat

der Wintergartenbauer vom Fehlen einer

Baugenehmigung Kenntnis, haftet er in

er Regel für den daraus entstehenden

Schaden, auch wenn der Bauherr den

Bau ohne Genehmigung gewünscht hat.

Bezüglich des seit 2002 neu bestehenden

Mängelbegriffs stellte Braun heraus,

Wertete die Schadensfälle aus seiner Praxis als

Gutachter aus: Peter Struhlik (Minden).

das nun nicht mehr die Gebrauchstauglichkeit,

sondern die vereinbarte Beschaffenheit

eines Bauwerks von zentraler

Bedeutung sei. Dies muss der Wintergartenbauer

bei der vertraglichen Gestaltung

insbesondere berücksichtigen.

Zentrale Bedeutung hat die Abnahme,

die man auch einklagen kann, wenn der

Bauherr diese verweigert. Werden Mängel

vorgebracht, sollten diese prinzipiell

niemals bestritten werden, da sonst der

Bauherr die Nachbesserung selbst in die

Angeregte Gespräche auch in den Pausen zwischen

den einzelnen Vorträgen.

Die rege Teilnahme an der Jahrestagung 2008

dokumentiert die weiter gestiegene Bedeutung

des Fachverbandes.

Hand nehmen darf und der Wintergartenbauer

dann möglicherweise die Kosten

zu tragen hat, ohne darauf Einfluss nehmen

zu können.

Die zweite Falle besteht darin einen

Mangel vorzeitig anzuerkennen, da die

Gewährleistung für diesen Teil der Bauleistung

automatisch von neuem zu laufen

beginnt. Am besten sei es einen Mängel

ausdrücklich auf Kulanz zu beseitigen

und das auch entsprechend zu dokumentieren.

In diesem Fall habe eine Prüfung,

ob eine Nachbesserungspflicht besteht,

gar nicht erst stattgefunden.

informationen des Fachverbandes Wohn-Wintergarten e.V. 2/2008 7


Wiga aktue ll

Den Abschluss des ersten Tages

machte Prof. Klaus Layer von der Karlsruher

Fachschule für Glas-, Fenster-

und Fassadenbau. Layer referierte über

die besondere Problematik des sommerlichen

Wärmeschutzes, der in der

Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen

werde. Mit neuen technischen Möglichkeiten

wie einer Simulation der Luftbewegungen

in einem Wintergarten verbessern

sich die Möglichkeiten eines ganzheitlichen

Ansatzes, der Feuchteschutz,

Wärmeschutz und Sonnenschutz integral

behandelt.

Fachsimpelei am Rande der Veranstaltung

Am Nachmittag des ersten Tages

stand die Besichtigung des Maschinenherstellers

für die Profilbearbeitung elumatec

GmbH im nahe gelegenen Mühla-

Im Rahmen der Jahrestagung 2008 des

Fachverbandes Wohn-Wintergarten fand

auch die turnusgemäße Mitgliederversammlung

statt. Da in diesem Jahr keine

Neuwahlen vorgesehen waren, konnte

die Versammlung in zeitlich kurzem

Rahmen durchgeführt werden.

Dr. Spenke stellte als 1. Vorsitzender

in seinem Rechenschaftsbericht

die Aktivitäten des Verbandes im vergangenen

Jahr dar. Mit der neu gestalteten

Homepage, dem zum dritten Mal

vorgelegten „Ratgeber Wohn-Wintergarten“

sowie dem vier Mal jährlich

erscheinenden Mitteilungen „WiGa

aktuell“ sind wichtige Instrumente

geschaffen worden, die den Diskussionsfluss

der Branche stärken. Die

intensive Zusammenarbeit mit anderen

Verbänden und das Einbringen in

die Diskussion bei Gesetzgebung und

Normung haben das Profil des Fachverbandes

weiter geschärft.

Zur Entwicklung des Mitgliederstandes

wurde gesagt, dass im letzten

8 informationen des Fachverbandes Wohn-Wintergarten e.V. 2/2008

Für viele Teilnehmer inzwischen unverzichtbar: Der Erfahrungsaustausch in den Pausen.

cker auf der Tagesordnung. Im Anschluss

an die vielseitige Besichtigung lud elumatec

als Gastgeber in die Historische

Klosterschmiede Maulbronn ein, wo das

„Weingut Herzog von Württemberg“ zu

einem Galadinner mit einer Verköstigung

von neun Weinen aus eigenem Anbau

einlud.

Den Beginn des zweiten Tages macht

Klaus Günther von der Simonis Service

Agentur, der in seinem engagierten Vortrag

auf die Wichtigkeit korrekten Auftretens

von Monteuren gegenüber Endkunden

einging.

Mitgliederversammlung des Fachverbandes Wohn-Wintergarten e.V.

Weitere Stärkung der Branchenvertretung

Dr. Steffen Spenke stellte die Entwicklung des

Fachverbandes seit der letzten Jahrestagung vor.

Jahr 17 neue Mitglieder in den Fachverband

aufgenommen worden sind.

Damit hat der Fachverband nun 108

Mitglieder an 125 Standorten.

Rudolf Trauernicht stellte anschließend

den Finanzhaushalt des Verbandes

dar. Nach dem Bericht des

Buchprüfers Meenke Pollmann wurden

sowohl der Rechenschaftsbericht

wie auch der Finanzbericht von den

Mitgliedern entlastet.

Dipl.-Ing. Guido Straßer (München) plädierte

für eine ganzheitliche Betrachtung von Lüftung,

Heizung und Luftführung.

Weiterhin wurden die drei Merkblätter

des Fachverbandes vorgestellt, die

vom Fachverband ausgearbeitet werden.

Dr. Steffen Spenke (Berlin) referierte

über „EnEV und Definition Wintergarten“

(Merkblatt 01), Dipl.-Ing. Dietrich

Tegtmeier (Löhne) über Bauanschlüsse

(Merkblatt 02) sowie Dr. Spenke über

„Empfehlungen der Vertragsgestaltung“

(Merkblatt 03).

Weitere Beiträge beschäftigten sich

mit modernen und effektiven Heizungssystemen

für Wintergartenbauer (Thomas

Jansen, Lingen), dem intensiv diskutierten

Thema Dreifachverglasung (Martin

Reick, Gelsenkirchen) und der Begrenzung

nicht nutzbarer solarer Effekte (Thomas

Bednarz, Gladbeck)

(Redaktionsschluss vor Beendigung der

Jahrestagung. Wir werden in den nächsten

Ausgaben von „WiGa aktuell“ näher auf

die einzelnen Beiträge eingehen.)

Fachverband WohnWintergarten (19)


Die Branche trifft sich in Pforzheim

Impressionen von der Jahrestagung 2008 des Fachverbandes Wohn-

Wintergarten e.V. in Pforzheim mit Betriebsbesichtigung bei elumatec

und Galadinner mit Wein des Weinguts "Herzog von Württemberg"

Wiga aktue ll

informationen des Fachverbandes Wohn-Wintergarten e.V. 2/2008 9


Wiga aktue ll

Solarlux

Spendenaktion „Lichtbringer“

Die Zentrale von Solarlux in Bissendorf. Zum 25-jährigen Jubiläum engagiert sich das Unternehmen auch für soziale

Belange in Indien.

Das 25-jährige Bestehen

seines Unternehmens für

Glasfaltwände und Wintergärten

nahm der Bissendorfer

Unternehmer

Herbert Holtgreife zum

Anlass, die Spendenaktion

„Lichtbringer“ ins

Leben zu rufen. Für jedes

in diesem Jahr verkaufte

Wintergarten- und Terrassendach

spendet Solarlux

25 Euro an die indische

Hilfsorganisation „Helpers

of Mary“, die sich für

die Ärmsten der Armen in

Indien und Äthiopien einsetzen.

Je 25 Euro spenden Solarlux und

seine Aktiv-Partner mit der „Lichtbringer-Aktion“

für jeden verkauften

Wintergarten und

jedes Terrassendach an die Hilfsorganisation

Helpers of Mary.

Bereits mit dem Betrag von

25 Euro kann die Versorgung

eines Waisenkindes in beiden

Ländern für einen ganzen

Monat sichergestellt werden:

mit ausreichender Ernährung,

Kleidung und Unterkunft.

Der Solarlux-Inhaber engagiert

sich bereits seit acht Jahren

für die Arbeit des Schwesternordens

und unterstützt

den Aufbau von Schulen, Waisenhäusern

und Krankenstationen

bisher aus privaten

Mitteln. Mit der Aktion „Lichtbringer“

werden nun auch

seine Firma Solarlux und

seine Geschäftspartner in die

Förderung der aufopferungsvollen

Arbeit der Helpers of

Mary einbezogen.

Für Herbert Holtgreife ist

das Engagement ein selbstverständlicher

Teil seiner

gesellschaftlichen Verantwortung:

„Wir können uns

bitterste Armut nicht vorstellen,

auch nicht begreifen,

wenn wir Fotos oder Filmberichte

davon sehen. Wir können

nicht wirklich empfinden,

was es heißt, jeden Tag

auf´s Neue um das Überleben

kämpfen zu müssen. Und

wir können schon gar nicht

10 informationen des Fachverbandes Wohn-Wintergarten e.V. 2/2008

verstehen, wie angesichts

solch widriger Lebensumstände

noch Zuversicht aus

den Augen der Kinder strahlt.

Alles was wir tun können, ist

helfen, Hoffnung geben und

für Lichtblicke sorgen.“

Auch die Solarlux Aktiv-

Partner beteiligen sich an

der Aktion und spenden den

gleichen Betrag für jede von

ihnen verkaufte Einheit. Bis

zum Jahresende hoffen die

Verantwortlichen des Unter-

Solarlux (2)

In eigener Sache

Was gibt's Neues?

nehmens so auf ein Spendenvolumen

von mehr als 60.000

Euro zu kommen, das zu 100

Prozent für Hilfsprojekte in

Indien und Äthiopien zur Verfügung

stehen wird. Verwaltungsaufwendungen

fallen

nicht an. Der aktuelle Stand

des Spendenaufkommens

kann ab dem 1.4. auf der

Solarlux-Internetseite (www.

solarlux.de) verfolgt werden.

Die Käufer eines Solarlux-

Wintergartens oder Terrassendaches

erhalten, obwohl

sie nicht zu Spenden aufgerufen

werden, zur Erinnerung

an die Solarlux-Aktion einen

kleinen, symbolischen „Lichtbringer“

in Form eines hochwertigen

Marken-Teelichtes

der Firma iittala. Es soll daran

erinnern, dass mit ihrem Kauf

hilfebedürftige Menschen

unterstützt wurden.

Wer die Aktion „Lichtbringer“

bzw. die Arbeit der

Helpers of Mary auch unabhängig

von der Spendenaktion

unterstützen möchte,

kann das durch Fördermitgliedschaft

oder durch

Geldspenden an die Bartholomäusgesellschaft

tun

(Bartholomäus Gesellschaft,

Sparkasse Mainfranken,

Konto 270 100 555, BLZ 790

500 00).

Was tut sich eigentlich in Ihrer Firma? Wirklich nichts?

Haben Sie nicht einen neuen Außendienstler, eine neue

Ausstellung, ein neues Geschäftsfeld, neue Accesoires?

Oder haben Sie einfach eine neue Idee, die Sie mitteilen

wollen. Haben Sie ein interessantes Objekt abgeschlossen

oder hat Ihnen jemand einen Preis überreicht oder haben

Sie Ihren Firmensitz frisch gestrichen? Oder wollen Sie einfach

nur mal mitteilen, dass Sie Wintergärten gut finden?

Dann teilen Sie uns das bitte mit! Senden Sie Bild- und

Textmaterial an die Redaktion von „WiGa aktuell“, damit

auch andere Mitglieder wissen, was sich bei den Mitgliedern

des Fachverbandes tut! Nach Möglichkeit werden wir

das Material in der nächsten Ausgabe berücksichtigen.

Kontaktinformationen finden Sie im Impressum auf Seite 14


Solarlux

Zertifikat für Montagetraining

Zum ersten Mal können sich Solarlux-

Handelspartner und Monteure als „Zertifizierter

Solarlux-Monteur“ ausweisen.

Seit Januar 2008 bietet der Systementwickler

und -hersteller aus Bissendorf

seine Intensivtrainings rund um Faltwände

und Wintergärten in erweiterter

Form an, indem die erfolgreiche Teilnahme

mit einer offiziellen Urkunde

bescheinigt wird.

Zur Einführung des zweitägigen Trainings,

das an Monteure der Solarlux-

Handelspartner gerichtet ist, gehört

eine Führung durch die Produktionsstätten

von Solarlux in Bissendorf und

in Osnabrück. Hier werden die Teilnehmer

mit den einzelnen Fertigungs- und

Qualitätsstufen bei der Entstehung der

Produkte vertraut gemacht. Über das

Basiswissen von Faltwänden und Wintergärten

hinaus werden insbesondere

Tipps und Tricks für eine professionelle

und einwandfreie Montage vermittelt.

Dazu gehört das Training am Objekt, um

Bewegungsabläufe zu perfektionieren

ebenso wie die Vermittlung und Optimierung

der ständig steigenden

Trainings-

Zertifikat

Confirmation

____________________________

Datum - Date

Herr/Frau - Mr/Ms

Firma - Company

Training

SOLARLUX Aluminium Systeme GmbH - Gewerbepark 9-11 - 49143 Bissendorf - www.solarlux.com

____________________________

Trainingsleiter - Trainer

Frisch ans Werk mit Zertifizierung: Die erfolgreiche

Teilnahme am Montagetraining wird

mit einer persönlichen Urkunde „Zertifizierter

Solarlux-Monteur“ ausgezeichnet.

Solarlux

Wiga aktue ll

Qualitätsanforderungen. Ein weiterer

Schwerpunkt wird bei dem Seminar auf

den souveränen Umgang der Monteure

mit Kunden gelegt, um nachhaltig auch

an der Baustelle ein positives Bild vom

Unternehmen prägen zu können. Der

sichere Umgang mit Produkten, Materialien

und Kunden entsteht nach der

Erfahrung des Bissendorfer Premium-

Anbieters nur durch den permanenten

Transfer von Fachwissen. Deshalb finden

ab 2008 die Schulungsseminare

regelmäßig 6 bis 8 Mal pro Jahr statt.

Im Anschluss an das Training hat

jeder Teilnehmer eine Prüfung abzulegen,

die mit einem persönlichen Solarlux-Zertifikat

ausgezeichnet bescheinigt

wird. Dieses neue, firmengebundene

Qualitätssiegel bescheinigt dem

Endkunden das fundierte Fachwissen

des Händlers rund um die Solarlux-Produkte

und deren Montage.

Weitergehende Informationen zu den

Solarlux-Trainings und Zertifizierungen

erhalten Sie unter www.solarlux.de

sowie bei dem Leiter des Trainings-Centers

Christoph Kreuzer, Telefon 05402-

400-410, E-Mail c.kreuzer@solarlux.de.

Weinor

Neue Marketing-Strategie „Terrassen-Welten“

Zum Aufbau einer neuen Marketing-Strategie

hat weinor beim Kölner

Marktforschungsinstitut rheingold

eine Studie in Auftrag gegeben. Ziel

war es, gesicherte Erkenntnisse zum

Nutzungsverhalten und der Nutzungsmotivation

von Terrassenbesitzern zu

erhalten. Die Experten von rheingold

kamen zu dem Ergebnis, dass die Terrasse

heute als ganzjährig zu nutzender

Ort der Selbstinszenierung verstanden

wird aus der Terrasse wird mit zusätzlichen

Accessoires eine Terrassen-Welt

geschaffen. Eine Welt, die individuell

auf die eigene Persönlichkeit zugeschnitten

sein sollte.

Aus diesen Ergebnissen leitet weinor

seine neue Marketing-Strategie „Terrassen-Welten“

ab. Zudem hat die rheingold

Studie ergeben, dass sich die Terrassennutzer

Inspiration über aussagekräftige

Informationen über Produkte

wünschen. weinor bietet dies den Fachpartnern

in Form von hochwertigen

Fotos und umfangreichemInformationsmaterial

denn diese

sind eine gute Basis

für erfolgreiche Verkaufsgespräche

der

Fachpartner, über die

die weinor-Produktpalette

vertrieben wird.

Die Verkaufsgespräche

werden anschaulich

mit Materialien untermauert

und die Interessenten

erhalten somit

eine genauere Vorstellung

von den weinor

Terrassenwelten! Die

Fachpartner profitieren unter anderem

von einem saisonunabhängigen Ganzjahresgeschäft,

von Folgeaufträgen

sowie von einem höheren Verkaufswert,

da er auf sinnvolles Zubehör zurückgreifen

kann. Die Tatsache, dass alle

Produkte aus einer Hand kommen und

Terrassen-Welten“ ist eine neue Marketing-Strategie, mit der weinor

die Terrasse als umfassendes Ganzjahresprodukt vermarkten will.

aufeinander abgestimmt sind, vermittelt

zusätzlich Sicherheit. Insgesamt

wird die Marketing-Strategie „Terrassen-Welten“

also den weinor Produkt-

Welten gerecht und soll den hohen

Stellenwert wiederspiegeln, den Kunden

bei weinor haben.

informationen des Fachverbandes Wohn-Wintergarten e.V. 2/2008 1/2008 11

weinor


Wiga aktue ll

Elsner Elektronik

Erweiterte Möglichkeiten im neuen Firmengebäude

Empfangsbereich im Neubau: „Willkommen bei Elsner Elektronik!“

Nach zehnmonatiger Bauphase

hat Elsner Elektronik

das neue Verwaltungsgebäude

im Herdweg 4 in

Gechingen bezogen. Der

Neubau schließt direkt an

das seit 2003 bestehende

Produktionsgebäude an. In

der räumlichen Verbindung

soll sich ein wichtiger Teil der

Firmenphilosophie wiederspiegeln:

Die enge Zusammenarbeit

und die kurzen

Wege zwischen Verwaltung,

Entwicklung und Produktion.

Mit einer großen Glasfront

öffnet sich der Neubau zur

Südseite hin und lässt viel

Tageslicht herein. Die optimale

Energiebilanz durch

Nutzung der Sonnenwärme

und automatische Beschattung

ist bei Elsner Elektronik

selbstverständlich und wird

natürlich mit eigenen Produkten

realisiert.

Auch das Innere des

Gebäudes ist offen und groß-

12 informationen des Fachverbandes Wohn-Wintergarten e.V. 2/2008 1/2008

Der Eingang zum neuen Gebäude

zügig angelegt. Die Räume

strahlen Kraft und Konzentration

aus, was durch die

funktionale und ästhetische

Einrichtung unterstrichen

wird. Abwechslungsreiche

Oberflächen und Hell-Dunkel-Kontraste

schaffen Spannung

und Ruhe zugleich und

damit optimale Arbeitsbedingungen

für die Mitarbeiter.

Thomas Elsner hatte 1990

in Gechingen mit der Herstellung

von Wintergartensteuerungen

begonnen, es

folgten Steuerungen für die

Fassadentechnik. Seit 2002

ist das Unternehmen Elsner

Elektronik Mitglied bei KNX

Deutschland (früher Konnex

Association, EIBA). KNX-zertifizierte

Sensoren, Aktoren

und Systemgeräte sind seitdem

ein wichtiger Bestandteil

der Produktpalette

geworden.

In den letzten Jahren

wurde besonders die Entwicklungsabteilung,

aber

auch Marketing und Außendienst

weiter ausgebaut.

Immer noch entstehen alle

Produkte von der ersten Idee

bis zur Serien-Montage in

Gechingen. Mit dem neuen

Anbau wurde weiterer Raum

für die Zukunft des Unternehmens

geschaffen. Insgesamt

stehen nun 1100 qm

Fläche zur Verfügung.

Das seit 2003 bestehende Produktionsgebäude (links) und der neue Anbau (rechts) sollen die Firmenphilosophie

des Unternehmens wiederspiegeln.

Elsner Elektronik (3)


Gesehen auf der fensterbau…

Die diesjährige Fensterbau/frontale

vom 2.-5.4.2008 stellte mit insgesamt

103.000 Fachbesuchern einen neuen

Besucherrekord auf. Die Nürnberger

Messe war auch für die Wintergartenbranche

von besonderer Bedeutung.

Einige Mitgliedsbetriebe des Fachverbandes

Wohn-Wintergarten e.V. waren

mit einem eigenen Stand in Nürnberg

vertreten, andere als Besucher unterwegs.

Nachstehend dokumentieren wir,

wenn wir auf der fensterbau gesehen

haben. Eins ist sicher: Die Liste ist nicht

vollständig.

Thomas Stukenkemper, Geschäftsführer des

Flachglas MarkenKreises, der einen Verbund mittelständischer

Isolierglashersteller vertritt. Für

den Wintergartenbau war in den letzten Jahren

besonders das Glas mit Selbstreinigungsfunktion

von besonderer Bedeutung, das der Flachglas

Markenkreis zusammen mit Pilkington in den

Markt gebracht hat.

Klimaflex ist ein Spezialist für flexible Wintergarten-

und Balkonverglasungen. Michael Schrodl

präsentierte auf der fensterbau die Produktpalette

des Unternehmens.

Bernd Husmann von Schüt-Duis (Aurich) und

Vorstandsmitglied des Fachverbandes Wohn-

Wintergarten e.V. Das Unternehmen stellte auf

der fensterbau u. a. eine neu entwickelte unisolierte

Schiebetür vor.

Der Fachverband Wohn-Wintergarten e.V. war

mit einem eigenen Stand auf der fensterbau

vertreten. Es wurden zahlreiche Gespräche mit

Experten und am Wintergartenbau Interessierten

geführt. Der Ratgeber Wohn-Wintergarten wurde

an die Besucher der fensterbau verteilt und das

Mitteilungsorgan des Verbandes, WiGa aktuell

an interessierte Wintergartenbauer ausgegeben.

Melanie Tegtmeier, bei Casa Vitrum für Marketing

und Kundenbetreuung zuständig, hat einen besonderen

Grund zur Freude, da auf der fensterbau

das neu entwickelte Flachdachsystem für Wintergärten

„Planum“ erstmals präsentiert wurde.

Als Besucher auf der fensterbau: Rolf Bräuer

(links) und Ralf Schmidt von der Schilling GmbH

aus Großefehn.

Thomas Bednarz ist Produktmanager bei Reynaers.

Im Fachverband kümmert er sich insbesondere um

den Fachausschuss „Sommerlicher Wärmeschutz“,

den er im Vorstand vertritt.

Wiga aktue ll

Fachsimpelei unter Physikern: Prof. Fritz Holtz

(re.) im Gespräch mit Dr. Steffen Spenke auf dem

Stand des Fachverbandes Wohn-Wintergarten e.V.

Michael Masson-Waver, Geschäftsführer der

Masson-Waver GmbH aus Stralsund, vor dem auf

der fensterbau neu vorgestellten Terrassendach,

das als besonders montagefreundlich vorgestellt

wurde. Weiterhin wurden Möbel, die speziell für

den Wintergarten geeignet sind, gezeigt.

Ellen Warnke vom Software-Spezialisten KKP. Das

auf Software für den Wintergartenbau spezialisierte

Unternehmen hat ambitionierte Ziele, da

man sich jetzt auch der Fassade annehmen will.

Last but not least: Jörn Greve ist Vertriebsleiter

bei Solarlux. Das Unternehmen beeindruckte

mit einem imponierenden Stand, der das gewachsene

Selbstbewusstsein des Unternehmens

ausdrücken soll. Für die Glasfaltwände wurde

eine neue Reihe von Design-Griffen vorgestellt,

die ausschließlich Solarlux zur Verfügung stehen

und das Markengesicht stärken sollen.

informationen des Fachverbandes Wohn-Wintergarten e.V. 2/2008 13


Wiga aktue ll

Neu im Fachverband Wohn-Wintergarten e.V.

KODO Stahl- und Metallbau Handewitt GmbH. Dr. Steffen Spenke überreicht

die Mitgliedsurkunde an Klaus Martin Konrad, geschäftsführender Gesellschafter

von KODO.

Altermann Fenster- und Türensysteme, Halle-Zöberitz. Dr. Steffen Spenke

überreicht die Mitgliedsurkunde an den Geschäftsführer Nils Altermann.

Pilkington Deutschland AG, Gladbeck. Dr. Steffen Spenke überreicht die Urkunde

über die Fördermitlgiedschaft an Christoph Troska, Technical Advisory

Services.

14 informationen des Fachverbandes Wohn-Wintergarten e.V. 2/2008 1/2008

Schröder Fenster- und Türenwerk, Varel. Dr. Steffen Spenke gratuliert Ralf

Gerdes vom Vertrieb zur Mitgliedschaft.

Orgadata AG, Leer. Dr. Steffen Spenke überreicht die Mitgliedsurkunde an

den Vorstandsvorsitzenden Bernd Hillbrands.

AWS Wintergartensysteme, Gütersloh. Dr. Steffen Spenke gratuliert Dr.-Ing.

Andreas Buffen, Verkaufsleiter, zur Fördermitgliedschaft.

Wikoma Wintergärten GmbH & Co.

KG, Hünfeld. Dr. Steffen Spenke

gratuliert Wolfgang Kükenshöner

vom Vertrieb zur Mitgliedschaft im

Fachverband.

Flex Fenster-Türen, Beverungen.

Dr. Steffen Spenke gratuliert André

Zimmer, Verkaufsleiter, zur Mitgliedschaft.

Impressum

Wiga aktuell ist das

Mitteilungsblatt des

Fachverbandes Wohn-

Wintergarten e.V., Berlin.

Redaktion: Dr. Steffen

Spenke, Dr. Uwe Arndt,

Bernd Husmann

Redaktionsanschrift:

Fachverband Wohn-

Wintergarten e.V.,

Kohlisstraße 33,

12623 Berlin,

Tel. 030 565 919 33,

Telefax 030 566 52 91,

info@wohn-wintergarten.de,

www.wohn-wintergarten.de


Fortsetzung von Seite 3

Läßt sich mit keiner Energieverordnung messen: Die Lebensqualität eines

Wintergartens.

sowohl im Sommer als auch

im Winter wie ein „normaler“

Wohnraum zu bewohnen sei.

Der Wohn-Wintergarten gilt

zwar als vollwertiger Wohnraum,

aber er hat neben seinen

herausragenden Vorzügen

(großes Lichtangebot,

unmittelbarere Verbindung

zur umgebenden Natur,…),

die ihn für die meisten Nutzer

zum bevorzugten Wohn-

Impressum

Forum Wintergärten ist eine Beilage zum RTS-Magazin.

Verlag:

F.H. Kleffmann Verlag GmbH,

Herner Str. 299, 44809 Bochum,

Postfach 10 13 50, 44713 Bochum

Telefon (0234) 9 53 91 0

Telefax (02 34) 9 53 91 30

www.kleffmann-verlag.de

service@kleffmann-verlag.de

Redaktion:

Friedrich Kleffmann

friedrich.kleffmann@

kleffmann-verlag.de

zimmer werden lassen,

auch seine konstruktionsbedingten

Besonderheiten. Insbesondere

erfordert er einen

ausreichenden sommerlichen

Wärmeschutz. Damit

kann in den Sommermonaten

die Aufheizung durch direkte

Sonneneinstrahlung und diffuses

Streulicht gegenüber

der Außenlufttemperatur

begrenzt werden. Die Einhal-

Wintergärten

Anzeigen (Projektleitung):

Elke Schmidt

elke.schmidt@kleffmann-verlag.de

Konzeption und Gestaltung:

Mostek Pressedienst, Frankfurt a. M.

Satz und Layout:

herzog printmedia, Bochum

Druck:

L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG,

Geldern

Titelbild:

Carsten Trier, Dortmund

tung einer festgelegten Maximaltemperatur

ist aber allein

durch konstruktive Maßnahmen

nicht möglich. Dafür ist

der Anteil an Wärme (bzw.

Nachtkühle-) speichernden

Massen zu gering und der

Solarenergie-Gewinn zu

groß. Bei optimalem Einsatz

aller technischen Möglichkeiten

der Verglasung, Belüftung,

Beschattung und Steuerung

dieser Komponenten

und entsprechendem Nutzerverhalten

kann die sommerliche

Aufheizung im Wintergarten

allerdings auf etwa 5

Grad über der Außentemperatur

begrenzt werden. Eine

Kühlung durch Klimageräte

auf niedrigere Temperaturen

ist technisch - und auch im

Rahmen der EnEV - möglich.

Wir sehen darin allerdings

unter Berücksichtigung des

Klimaschutzes und der Wirtschaftlichkeit

nur in Ausnahmefällen

den Lösungsweg.

An besonders heißen Tagen

ist ein schattiges Plätzchen

im Freien, wenn irgend möglich,

die bessere Wahl.

Fazit

Aus den Darlegungen

drängt sich der Schluss

auf, in den Verträgen die

Bezeichnung Wohn-Wintergarten

behutsam nur dort zu

verwenden, wo es sich tatsächlich

um einen solchen

handelt. Ein inflationärer

Umgang mit diesem Begriff,

nur um die Hochwertigkeit

der angebotenen Wintergärten

werbewirksam zu vermarkten,

kann zum kostspieligen

Bumerang werden.

Der Wintergarten steht

sowohl als Wohn-Wintergarten

als auch jahreszeitlich

unterschiedlich genutzter

Raum weit oben auf der

Wunschliste der Eigenheim-

Wintergärten 15

besitzer. Unsere Aufgaben

als Wintergartenhersteller

sehen wir darin, die möglichen,

nutzbaren Energiegewinne

in der Heizperiode

voll auszuschöpfen und auch

nachzuweisen, wie auch die

Transmissions- und Strahlungswärmeverluste

durch

Innovationen sowie perfekte

Planung konsequent zu senken.

Wie die rasanten Verbesserungen

der letzten 15

Jahre auch auf diesem Gebiet

zeigte, haben wir keine prinzipiellen

Sorgen, auch künftige

Herausforderungen zu

bestehen. Erfindergeist,

technische Neuerungen und

Innovationskraft der Betriebe

sind allerdings nicht unbedingt

synchron mit gesetzgeberischen

Rhythmen. Flexibilität

ist auch hierbei nötig,

um an berechtigten Bedürfnissen

gerade auch in einer

Marktnische, wie sie der Wintergartenbau

im Vergleich zu

anderen Branchen darstellt,

nicht vorbei zu entscheiden.

Der Autor:

Dr. Steffen Spenke ist 1. Vorsitzender

des Fachverbandes

Wohn-Wintergarten e.V.

FORUM-WinteRgäRten/Beilage zum RtS-Magazin 5/2008


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