Seniorenpost 2011/2 - Stiftung Diakoniestation Kreuztal

diakoniestation.kreuztal.de

Seniorenpost 2011/2 - Stiftung Diakoniestation Kreuztal

Kostenlos / gegen Spende

Ausgabe 2 / 2011

Oktober 2011 - März 2012

Seniorenbeiratswahl S. 20

Die Geschichte von Eichen S. 26

Ein Besuch in der Druckerei S. 32

Foto: Roland Abel


Inhalt

Diakonie

Aktuelles

Unterwegs

Unterhaltsames

Erinnerungen

Diverses

Seite 5 Ansprechpartner der Diakoniestation

Seite 7 Ärzteverzeichnis

Seite 11 Vorwort

Seite 12 Ambulante Hospizhilfe

Seite 15 Neues aus der Diakonie

Seite 20 Die Seniorenbeiratswahl 2011

Seite 26 Die Geschichte von Eichen

Seite 32 Ein Besuch in der Druckerei

Seite 34 Bürgerbus Littfeld

Seite 35 Beratung zu Hause

Seite 37 Leserbriefe

Seite 39 Veranstaltungen aus den einzelnen Stadtteilen

Seite 46 Rätselseite

Seite 49 Nichts Neues von Fritz

Seite 51 Leicht verschätzt

Seite 53 Die Geburtsurkunde

Seite 56 Als ech als Kend bed minner Mudder ...

Seite 61 Die Goldsuche wurde belohnt

Seite 62 Impressum

Inhalt

3


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Schlecht geschnüffelt, weggeguckt, eine kleine Maus

ausgebuddelt und verschluckt. Fand den Ort nicht, wo

gewinkelt, mehrfach in die Spur gepinkelt, einmal leider

“Platz“ vergessen, Butterblümchen aufgefressen, Hundeführer

schlimm genarrt, zweites Suchobjekt verscharrt,

zehn Frühkartoffeln fein sortiert, toten Maulwurf exumiert,

Fährtenleine durchgekaut, hinter Häschen abgehaut,

bin doch die liebste Polly von allen. Richter sagte :

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Foto: Roland Abel

Liebe Leserinnen und Leser der Kreuztaler Seniorenpost,

liebe Wählerinnen und Wähler des Seniorenbeirats,

Vorwort

zur Seniorenpost 2/2011

das ist schon eine tolle Sache: 9000 Zeitungen unserer Seniorenpost, die in alle Haushalte an Personen ab

60 Jahren gesendet wurden. Grund dieser Aktion ist: Vom 4.-26. Oktober finden Seniorenbeiratswahlen in

den verschiedenen Frühstückstreffen unserer 9 Stadtteile statt. So erreichen wir hoffentlich eine Vielzahl

von Seniorinnen und Senioren, die auf unsere Seniorenarbeit aufmerksam gemacht werden , auch die ,

die eigentlich noch gar nicht gerne so genannt werden möchten. Aber gerade diese jungen, dynamischen

Seniorinnen und Senioren brauchen wir!

Wenn Sie die Zeitung genauer studieren, werden Sie sehen, wie viele weit gefächerte Aufgaben auf Sie

warten. Sie sind uns in allen Gruppen und bei allen Aktionen herzlich willkommen. Insbesondere freuen

wir uns, wenn Sie zur Seniorenbeiratswahl gehen. Vertreter aus den einzelnen Stadtteilen können gewählt

werden. Sie sind für Probleme und Änderungsvorschläge das Sprachrohr ihres Stadtteils und haben schon

so manche Idee in die Tat umgesetzt.

Ein großer Dank geht an die Konrad-Kaletsch-Stiftung und an die Bürgerstiftung der Stadt Kreuztal,

die uns mit großzügigen Spenden diese hohe Auflage der Seniorenpost ermöglicht haben. Ebenso danken

wir unseren Anzeigengebern, die die Finanzierung der Zeitung durch ihre Anzeige sicher stellen.

Aus technischen Gründen erhält jede Person ein eigenes Exemplar der Seniorenpost. Wer das

nicht braucht, gebe es bitte weiter an „Junge“.

Allen „Alt“- und „Neu“- Leserinnen und Lesern wünsche ich viel Freude

beim Studieren der Kreuztaler-Seniorenpost.

Neue Ideen sind uns jederzeit willkommen, neue Wählerinnen

und Wähler auch! Deshalb nicht vergessen:

Werden Sie Wähler/in unseres Seniorenbeirats!

Ich wünsche Ihnen eine schöne Herbst- und Winterzeit.

Bis zur nächsten Ausgabe unserer Zeitung im

März 2012 grüßt Sie herzlich Ihre

Unterhaltsames - Die Jagdhundprüfung 51

Vorwort

11


Begleitung in Zeiten

von Abschied und Trauer

Herzliche Einladung zur geschlossenen Trauergruppe

Sie haben einen geliebten Menschen verloren, nichts ist

mehr wie es mal war. Die Trauer hält Sie gefangen, lähmt,

das alltägliche Leben ist nicht mehr wichtig.

Begegnen Sie Menschen, die in einer ähnlichen Situation

sind. Die, – wie Sie selbst – auf dem Weg

sind durch die Landschaften der Trauer. Trauerbewältigung

ist ein Prozess, durch den wir Sie begleiten

möchten. Wir bieten Hilfe und Unterstützung,

gemeinsam mit andern Trauernden einen Weg zu

finden, dem Leben wieder ein Stück weit näher zu

kommen.

Das erste Treffen findet Montag, den 17.10.2011, um

19 Uhr im

Haus Ernsdorf, Ernsdorfstr.3-5 statt.

Regelmäßig treffen wir uns jeden ersten Montag im

Monat bis Mai 2012.

Ihre Trauerbegleiterinnen sind:

Schwester Gabriele Brede Mirjam Schleifenbaum

Koordinatorin für Ehrenamtliche Mitarbeiterin

ambulante Hospizhilfe

Für weitere Auskünfte stehe ich Ihnen gerne telefonisch

unter der Nummer 02732-1028 zur Verfügung

Unsere Bürozeiten: Mo.-Fr. von 8.00-15.00 Uhr

Keiner wird gefragt

wann es ihm Recht ist zu gehen

von Menschen

Gewohnheiten

sich selbst

Irgendwann heisst es plötzlich

damit umgehen

ihn aushalten

annehmen

diesen Abschied

diesen Schmerz des

Erlebens dieses

Zusammenbrechen

um neu

aufzubrechen

Als ich Hr. G. kennen lerne, sitzt er auf der Bettkante

und begrüßt mich mit strahlendem Gesicht. Er ist 68

Jahre alt und seit einem Jahr an Krebs erkrankt. Seit

seinem letzten Aufenthalt im Krankenhaus weiß er,

dass die Ärzte nichts mehr für ihn tun können: „austherapiert“,

so heißt es. Um seine starken Schmerzen zu

lindern trägt Hr. G. immer eine sogenannte Schmerzpumpe

mit sich, die ihn kontinuierlich mit Schmerzmedikamenten

versorgt, Tag und Nacht. Hr. G. lebt

zusammen mit der Familie seiner Tochter, die sich liebevoll

um ihn kümmert, in einem Haus. Sein Wunsch

ist es, zu Hause zu bleiben bis zum letzten Atemzug.

Dies möchten seine Angehörigen ihm gerne ermöglichen.

Sie haben gemeinsam Kontakt zur Ambulanten

Hospizhilfe der Stiftung Diakoniestation Kreuztal aufgenommen,

da Hr. G. sehr schwach geworden ist und

somit regelmäßige Unterstützung benötigt. Er kann

nicht mehr alleine bleiben.

An zwei Tagen in der Woche, so haben wir vereinbart,

besuche ich ihn nun, für ca. 4 Stunden, um seine Angehörigen

zu entlasten.

Obwohl die Krankheit ihn gezeichnet hat, ist Hr. G. immer

noch ein lebensfroher Mensch. Er erzählt aus seinem

Arbeitsleben, von der Familie, von schönen und

schweren Stunden. Und dann kam die „Sch – Krankheit“,

die alles von jetzt auf gleich verändert hat. Er hatte

noch so viel geplant! Er ist traurig, aber er klagt nicht.

Zwischendurch muss er sich immer wieder ausruhen.

Dann schläft er ein und ich ziehe mich ins Nebenzimmer

zurück. Die ganze Zeit spielt sein Lieblingssender

Musik im Radio. „Morgens stelle ich mir als erstes das

Radio an - das brauche ich“, sagt Hr. G.

Bei meinem nächsten Besuch erfahre ich, dass es Hr.

G. 2 Tage lang gar nicht gut ging. Er litt an Übelkeit und

Erbrechen, was sich immer häufiger einstellt in den

letzten Wochen, einhergehend mit zunehmender Appetitlosigkeit.

Hr. G. liegt im Bett, lächelnd drückt er meine Hand,

aber heute möchte er keine Unterhaltung. Er ist zu

schwach und schläft immer wieder ein. Zwischendurch

biete ich ihm zu trinken an. Gerne nimmt er den gereichten

Becher mit Wasser. Er selber ist zu schwach ihn

zu halten. Nachdem ich sein Kissen aufgeschüttelt und

ihm geholfen habe, eine angenehme Liegeposition zu

finden, schläft er wieder ein.

Erfahrungsbericht

einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin aus der Begleitung

eines Schwerkranken in der Ambulanten Hospizarbeit

Der nächste Besuch 3 Tage später.

Gut gelaunt und wie es scheint kräftig, empfängt mich

Hr. G. auf der Bettkante sitzend. Er möchte mit meiner

Begleitung gerne einen Rundgang durch seine Wohnung

unternehmen. Freut sich, dass es ihm so gut geht

und spricht von Hoffnung, vielleicht geht es ja doch

noch mal aufwärts! Er verspürt sogar Appetit und isst

mit Genuss eine Kleinigkeit.

Das war ein erfreulicher Nachmittag, wir haben viel zusammen

gelacht.

Als ich 3 Tage später wiederkomme, begrüßt mich seine

Tochter traurig an der Haustür. Ihrem Vater geht es

seit meinem letzten Besuch zusehends schlechter. Er

kann nicht mehr aufstehen, ist müde und schwach. Das

Sprechen fällt schwer.

Als ich Hr. G. anspreche, öffnet er nur kurz die Augen,

lächelt müde, nimmt meine Hand, um dann sofort wieder

einzuschlafen. Meine Hand hält er ganz fest, möchte

sie nicht loslassen.

Zusammen mit seiner Tochter sitze ich an seinem Bett

und wir beide wissen, dass es ein Abschied ist. Sie bittet

mich, unbedingt zu bleiben. Sie möchte jetzt nicht mit

ihrem Vater alleine sein.

Das Radio spielt seine Musik.

An diesem Nachmittag ist Hr. G. ganz friedlich gestorben.

Ich fahre bewusst einen Umweg nach Hause, denke

an unsere Begegnungen der vergangenen Wochen

zurück. Wir haben uns nur kurze Zeit gekannt, doch

ich bin froh, dass ich Hr. G. auf seinem letzten Lebensweg

ein Stück begleiten durfte. Und ich fühle mich beschenkt

von seiner Lebensfreude und Zufriedenheit,

die er ausstrahlte bis zuletzt.

Ich wünsche seiner Familie alles Gute für die Zukunft,

mit der Erinnerung im Herzen an einen besonderen

Menschen.

Mirjam Schleifenbaum

Mitarbeiterin in der Ambulanten Hospizhilfe

12 Diakonie – Ambulante Hospizhilfe

Diakonie – Ambulante Hospizhilfe 13


Segensspruch eines Trauernden

Gesegnet seien alle, die mir jetzt nicht ausweichen.

Dankbar bin ich für jeden, der mir einmal zulächelt und mir die Hand reicht, wenn ich mich verlassen fühle.

Gesegnet seien alle, die mir erlauben, von dem Verstorbenen zu sprechen.

Ich möchte meine Erinnerung nicht totschweigen.

Gesegnet seien alle, die mir zuhören, auch wenn das, was ich zu sagen habe, schwer zu ertragen ist.

Das offene Trauercafé „Café Regenbogen“ ist ein

besonders geschützter Raum. Dort treffen sich Menschen

mit Verlusterfahrungen gleich welcher Art. Im

„Café Regenbogen“ ist es möglich, Gefühle und persönliche

Dinge auszudrücken, die oftmals sonst keinen

Platz haben.

Ihre Ansprechpartner:

Schwester Gabriele Brede, Telefon 02732-1028

(Leiterin/Trauerbegleiterin der ambulanten Hospizhife)

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So finden Sie uns:

Die Arbeit der

Ambulanten Hospizhilfe

wird durch den

Freundeskreis der Diakoniestation e.V.

getragen.

Spendenkonto:

Sparkasse Siegen

Konto: 100 044 06

Blz: 460 500 01

Kennwort: ambulante Hospizhilfe

Menschen

helfen 25

Jahre

Café

Regenbogen

14

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Freundeskreis der der Diakoniestation der Diakoniestation e.V. e.V. e.V.

Diakonie getragen. – getragen. Ambulante

getragen.

Hospizhilfe

Diakonie 15

Spendenkonto:

Seniorenwohnanlage

Ernsdorfstraße

Ernsdorfstr.

Haus der Diakonie

das Trauercafé im Haus Ernsdorf

Café

Regenbogen

Die ambulante Hospizhilfe

der Stiftung Diakoniestation

Kreuztal bietet

ab Oktober bis Mai

jeden ersten Sonntag im Monat

von 15.00 - 17.00 Uhr

das offene Trauercafé

„Café Regenbogen“

im Haus Ernsdorf (Nebengebäude),

Ernsdorfstr.3 in Kreuztal an.

Für den guten Zweck überzeugen

Am 9. März diesen Jahres fand die Mitgliederversammlung

des Freundeskreises der Diakoniestation Kreuztal

-Sozialstation für die Stadt Kreuztal- statt.

Dr. med. Wolfgang Böhringer, Vorsitzender des Vereins,

nahm die Gelegenheit wahr, Christel Herling für ihren außergewöhnlichen

Einsatz zu ehren und sie zu verabschieden.

Seit vielen Jahren engagierte sie sich im Bastelkreis

und Frühstückstreff Kreuztal und investierte in dieser

Zeit unzählige Arbeitsstunden.

Gemeinsam mit dem Handarbeitskreis Buschhütten

spendet der Bastelkreis jährlich den Erlös des Basars an

den Freundeskreis um die Arbeit der Diakoniestation zu

unterstützen. In diesem Jahr konnten an den Vorsitzenden

und den Kassierer Wolfram Reinders wieder 3.000 €

überreicht werden.

Der Freundeskreis unterstützt die Arbeit der Diakoniestation

bereits seit über 25 Jahren.

In den Anfangsjahren wurden hauptsächlich pflegeerleichternde

Hilfsmittel zur Verfügung gestellt, die sowohl

den Pflegekräften der Station, als auch den pflegebedürftigen

Menschen in Kreuztal zur Verfügung standen. Seit

einigen Jahren fördert der Verein die Ambulante Hospizhilfe,

in deren Rahmen schwerstkranke Menschen und

deren Angehörige und Hinterbliebene begleitet werden.

Aufgrund der Unterstützung durch den Verein kann dieses

Angebot kostenlos in Anspruch genommen werden.

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern lag ein schriftlicher

Bericht von Schwester Gabi Brede vor. Die Versammlung

dankte der Trauerbegleiterin Gabriele Brede

und dem ehrenamtlichen Team für den wichtigen Dienst.

Der Bus der Diakoniestation, in dem viele Kreuztalerinnen

und Kreuztaler zu verschiedenen Veranstaltungen, wie

z.B. den Frühstückstreff´s gefahren werden, wurde übrigens

zum großen Teil ebenfalls durch den Verein finanziert.

Verfasser: Herbert Peol

Der Bus muß in diesem Jahr durch ein neues Fahrzeug

ersetzt werden.

Anerkennung und Lob wurde auch der Seniorenberaterin

Daniela Sadelkow-Geßner zugesprochen. Der Beratungsdienst

für ältere Menschen umfasst viele Lebensbereiche

und Lebenssituationen und kann ebenfalls kostenlos in

Anspruch genommen werden. Die Anfragen werden zahlreicher

und somit die Anforderungen größer. Ihr Einsatz

für die Herausgabe der Kreuztaler Seniorenpost fand besondere

Anerkennung.

Da die Finanzierung in den vergangenen Jahren zunehmend

schwieriger wurde, wird nun auch diese Arbeit

durch den Freundeskreis gefördert.

Der Geschäftsbericht des Vorsitzenden Dr. Wolfgang

Böhringer und der Kassenbericht des Kassenwarts Wolfram

Reinders für 2010 wurden von den Mitgliedern entgegen

genommen, diskutiert und der Vorstand einstimmig

entlastet.

Die Spendenfreudigkeit der Mitglieder versetzt den

Freundeskreis in 2011 in die Lage, der Diakoniestation einen

Betrag von 57.000 € für den Dienst am Menschen zur

Verfügung zu stellen.

Dem Freundeskreis fehlen noch ca. 60 Mitglieder, um die

Mitgliederzahl 1000 wieder zu erreichen. Der Vorstand

wird Bürgerinnen und Bürger weiter über die wichtigen

Aufgaben und Ziele umfassend informieren. Besonders

wichtig ist dem Verein, dass mit der Mitgliedschaft im

Freundeskreis ein bedeutsames, aktuelles und noch umfangreicher

werdendes gesellschaftliches, am Menschen

orientiertes, Aufgabenfeld unterstützt wird.

Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Vorsitzender: Dr. Wolfgang Böhringer

Stellv. Vorsitzender: Sup. i.R. Friedemann Hillnhütter

2. stellvertretender Vorsitzender: Herbert Perl

Kassenwart: Wolfram Reinders

Schriftführerin: Christel Thiemer

Fahrzeug mit Werbung für den Freundeskreis


Zum Glück

ein neues zu Hause!

Neues aus der WG Ernsdorfstraße

In der Wohngemeinschaft Ernsdorfstraße, unserer Wohneinrichtung

für Menschen mit Demenz, ist nach rund anderthalb

Jahren so etwas wie Alltag eingekehrt.

Das ganz normale Leben…

Bewohnerinnen und Mitarbeiter haben sich aneinander

und an die neue Situation gewöhnt, die Tage haben eine

feste Struktur, durch die regelmäßige Beschäftigung sind

die Bewohnerinnen ausgeglichen und haben einen geregelten

Schlaf- Wach-Rhythmus. Jeder Tag beginnt mit

den gleichen Ritualen: Das gemeinsame Frühstück, die

Zeitungsrunde und die daran anschließenden Gespräche

über das Tagesgeschehen sind ebenso fester Bestandteil

im Tagesablauf wie die Beobachtung des Wetters und die

Erinnerung an Jahreszeit und Datum.

Täglich werden die Mitglieder der WG am Vorbereiten

und Kochen der Mahlzeiten beteiligt. Beim Kartoffeln

schälen werden Erinnerungen geweckt und so mancher

gute Tipp zur Zubereitung ausgetauscht und probiert.

Dank unserer Ergotherapeutin können vorhandene Fähigkeiten

gefördert und Verlorengegangenes wieder eingeübt

werden.

Pünktlich um 19.30 Uhr finden sich die Bewohnerinnen

zum gemeinsamen Ansehen der „Aktuellen Stunde“ im

Gemeinschaftsraum ein.

Feiern und arbeiten

Die Mitarbeiterinnen entwickeln viel Phantasie für Beschäftigungsangebote

und Themen, mit denen auch mehrere

Tage oder sogar eine ganze Woche ausgefüllt werden

können. So wurden z. B. eine Puppenwoche und eine Märchenwoche

organisiert, in denen viele alte Erinnerungen

geweckt und manche Geschichten erzählt wurden.

Kirchliche- jahreszeitliche Feste und Geburtstage der Bewohnerinnen

werden in der WG stets gefeiert und der

sonntägliche Fernsehgottesdienst ist für die Bewohnerinnen

ein wichtiger Termin.

Wir sind sehr dankbar dass Frau Helga Schmidt unsere

Arbeit jede Woche ehrenamtlich unterstützt. Sie begleitet

die Bewohnerinnen bei Spaziergängen und stellt sich

als Mitspielerin bei Gesellschaftsspielen zur Verfügung.

Gemeinsam statt einsam

Im Sommer 2010 wurde mit den Kindern der Gemeinschaftsgrundschule

Kreuztal ein Filzprojekt durchgeführt, an dem

beide -Jung und Alt- viel Freude hatten. Der daraus entstandene

Wandteppich ziert nun die Wohngemeinschaft.

Seit diesem Jahr können wir die großzügige Terrasse

noch besser nutzen, weil wir mit der Unterstützung des

„Crombacher Weihnachtsmarktes“ eine tolle, Schatten

spendende Markise anschaffen konnten.

Im Juni berichtete die WDR-Lokalzeit über unser Wohnprojekt.

Den Film können Sie sich auf unserer Internetseite

www.diakoniestation-kreuztal.de ansehen.

Ein besonderer Höhepunkt im Leben der Gemeinschaft

ist der Besuch der „Kuschelhunde“ „Ida und Mero“ die

mit ihren Hundeführerinnen vom Arbeiter-Samariterbund

alle drei Wochen zu Besuch kommen.

Auch darüber berichtete im August 2010 das WDR-Fernsehen

in der Lokalzeit. Diesen Bericht finden Sie ebenfalls

auf unserer Internetseite.

Außerdem freuen wir uns sehr darüber, dass sich eine enge

Zusammenarbeit mit dem Kindergarten Hessengarten entwickelt

hat! Gegenseitige Besuche sind stets mit viel Freude

und fröhlichem Lachen verbunden. Im Herbst 2010 haben wir

einen Ausflug zum Heimatmuseum in Wilnsdorf unternommen

und dort in alten Erinnerungen geschwelgt. Besondere

Freude hat auch eine Pflanzaktion im Herbst bereitet. Eine

Mitarbeiterin hatte mit den Bewohnerinnen Blumenzwiebeln

eingegraben. In diesem Frühjahr konnte das Ergebnis, eine

farbenfrohe Blütenpracht, bewundert werden.

Verfasser: Dietmar Braun

16 Diakonie Diakonie

17


Hagener Str. 382

57223 Kreuztal-Littfeld

Tel. 0 27 32 / 89 47-0

Guten Tag. Ich möchte mich Ihnen als neue Pflegedienstleitung

der Stiftung Diakoniestation Kreuztal vorstellen.

Mein Name ist Alexandra Hartmann-Kubiak. Ich bin 34

Jahre jung, verheiratet, mit Herzblut Altenpflegerin und

trete bei der Stiftung Diakoniestation Kreuztal in die

Fußstapfen meiner Vorgängerin Ingrid Appelkamp. Direkt

nach meinem Abitur begann ich mit der Ausbildung

zur staatlich anerkannten Altenpflegerin. Während der

Ausbildung absolvierte ich diverse Einsätze in den unterschiedlichsten

Pflegeeinrichtungen, doch nirgendwo

fühlte ich mich so zu Hause wie in der ambulanten Pflege.

Nach meinem Staatsexamen als Altenpflegerin studierte

ich Sozialpädagogik. Die ambulante Pflege ließ mich

auch in dieser Zeit nicht los und so entschloss ich mich

im Caritas-Verband Olpe tätig zu sein. Nach kurzer Zeit

wurde ich stellvertretende Pflegedienstleitung und nahm

an einer Weiterbildung zur „verantwortlichen Pflegefachkraft“

mit einem Stundenumfang von 720 Stunden teil.

Kürzlich schloss ich die Zusatzausbildung zur gerontopsychiatrischen

Fachkraft ab, die die Beratung und Begleitung

u.a. dementer Menschen, deren Angehöriger

Kostenlos / gegen Spende

Ausgabe 1 / 2010

März 2010 - Oktober 2010

Kostenlos / gegen Spende

Ausgabe 2 / 2007

Oktober 2007 - März 2008

Über den Wolken...

Senioren im Straßenverkehr

Pilot mit 85 Jahren

Führerschein im Seniorenalter

Kreuztaler

Senioren-

Kostenlos / gegen Spende

Ausgabe 2 / 2010

Oktober 2010 - März 2011

Post

AUSGABE 2 / 2005

OKTOBER 2005 BIS MÄRZ 2006

Kostenlos / gegen Spende

Ausgabe 1 / 2008

März 2008 - Oktober 2008

Einsam

und allein

Stadtentwicklung Kreuztal

Wohnen und leben im Alter - Was ist möglich?

Kreuztaler

Senioren-

NEU Seite11

Rechtsanwaltserie

Unterhalt bei

stationärer Pflege

Post

Wer kennt diese Damen? (S. 6-7)

AUSGABE 1 / 2006

März 2006 BIS Oktober 2006

Kostenlos / gegen Spende

Ausgabe 2 / 2008

Oktober 2008 - März 2009

Die Wahlen zum Seniorenbeirat

Neue Vortragsreihe der Diakoniestation

Die Kandidaten stellen sich vor - Seite 12

Ab Oktober starten die Informationsveranstaltungen

in der Kreuztaler Kreuzkirche - Seite 25

Kreuztaler

Senioren-

Rechtsanwaltserie

Unterhalt bei

stationärer Pflege

Post

Wer kennt diese Herren? (S. 5)

AUSGABE 2 / 2006

Oktober 2006 BIS März 2007

Kostenlos / gegen Spende

Ausgabe 1 / 2009

März 2009 - September 2009

Foto: Claudia Kritzler

Ein Besuch im Schafstall Ein Einblick in die Oase ländlicher Art - Seite 8

Ohne ALTERsbeschränkung 2009 Senioren-Kino - Seite 14

Kreuztaler

Senioren-

Spezial

Seite10

Informationen

für Behinderte

Post

Ein Aquarell von Manfred Schumacher, Kreuztal

Nach einer alten Postkarte von Dr. Kurt Münker

Motiv: „Die alte Kreuzung Kreuztal

AUSGABE 1 / 2007

März 2007 BIS Oktober 2007

Kostenlos / gegen Spende

Ausgabe 2 / 2009

Oktober 2009 - März 2010

Vorsorgevollmacht / Patientenverfügung

Geschichten am Kamin

Ein Thema, das Jeden angeht - Seite 16

Eine Einstimmung auf den Herbst - Seite 24

Seniorenpost

im Kindergarten S. 12

Das Schloss

Junkernhees S. 16

Foto: Claudia Kritzler

Kostenlos / gegen Spende

Ausgabe 1 / 2011

März 2011 - Oktober 2011

Die Geschichte von Ferndorf S. 12

Krebsfrüherkennung

bei Frauen S. 30

Märchenquiz S. 52

Vorgestellt:

Die neue Pflegedienstleitung

der Stiftung

Diakoniestation Kreuztal

Foto: Roland Abel

und der tätigen Pflegekräfte, zum Ziel hat. Um verschiedene

Tätigkeiten, Leitungsmentalitäten und Menschen

kennenzulernen, wechselte ich innerhalb des Caritasverbandes

den Einsatzort. Insgesamt war ich 12 Jahre im

Caritas Verband tätig. Obwohl ich in Siegen geboren bin,

wohne ich in Olpe und fahre jeden Morgen über´s Heck.

Nun bin ich seit dem 4. Juli 2011 hier im Siegerland tätig

und bin neugierig auf Kreuztal und die Menschen in der

Stadt. Ich möchte viel (kennen-) lernen.

Ein freundlicher, respektvoller und ehrlicher Umgang

sind mir wichtig. Wie auch unseren Mitarbeitern liegt mir

das Wohlergehen nicht nur der Menschen, die wir bereits

versorgen am Herzen, sondern auch derer, die sich melden

und Rat und Unterstützung brauchen.

Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und hoffe

auf einen guten Orientierungssinn und die Möglichkeit,

Menschen ein Leben in ihrem eigenen Zuhause ermöglichen

zu können.

Alexandra Hartmann-Kubiak

... direkt in Ihren Briefkasten.

Abonnieren Sie die Kreuztaler Seniorenpost für 8 Euro

jährlich (erscheint im März und Oktober).

Melden Sie sich dazu telefonisch oder per Email bei:

Stiftung Diakoniestation Kreuztal

Frau Daniela Sadelkow-Geßner

Telefon: 02732-582470

Mail: sadelkow@diakonie-kreuztal.de

Diakonie

19


Die Seniorenbeiratswahl

2011

beginnt

Über 60

und in Kreuztal dabei

Nun ist es so weit: Die Wahlen zum Seniorenbeirat

der Stadt Kreuztal stehen unmittelbar bevor. In den

nächsten Tagen und Wochen werden in den neun Frühstücks-treffs

in den Stadtteilen wieder die insgesamt

20 Personen gewählt, die dann für die nächste, dreijährige

Wahlperiode Stimme der Interessen der Älteren

in der Stadt Kreuztal sein werden. Zugleich werden

auch Vertreterinnen und Vertreter als Ersatzmitglieder

gewählt.

Aufgaben und Anliegen

des Seniorenbeirats

Der Beirat trifft sich sechs bis sieben Mal im Jahr zu Sitzungen

und entwickelt Ideen und Projekte für Senioren,

zum Zusammenleben von Alt und Jung, zur Umsetzung

des Altenhilfeplans, zu Leben und Wohnen im Alter. Die

Mitglieder sind Ansprechpartner für Ältere in den Stadtteilen;

sie kümmern sich um Ältere und überbringen zum

Geburtstag die Glückwünsche der Stadt; einige arbeiten

mit beim Seniorenfunk am Kindelsberg, andere sind Anleiter

bei den PC-Kursen für Senioren, wieder andere sind

im Redaktionsteam der Kreuztaler Seniorenpost tätig.

Bei Veranstaltungen, Festen und in Schulen ist der Seniorenbeirat

präsent und nimmt Wünsche und Anregungen

auf, gibt Informationen weiter, vermittelt an kompetente

Berater. Der Seniorenbeirat pflegt besonders den Dialog

„Alt und Jung“ und engagiert sich mit seinen Mitgliedern

in Schulen und Kindergärten. Voneinander lernen und einander

kennen und verstehen ist die beste Grundlage für

ein gutes Miteinander im Alltag, im Bus, auf der Straße,

im Ort. Der Seniorenbeirat hat sich selbst in einer Grundsatzerklärung

dargestellt. Darin heißt es:

„Der Seniorenbeirat versteht sich als gewählte und selbstständige

Vertretung der Seniorinnen und Senioren Kreuztals.

Er ist dabei auf Unterstützung und

Zusammenarbeit mit den kommunalen und allen im gleichen

Bereich öffentlich

tätigen Einrichtungen in der Stadt Kreuztal angewiesen.

Er besteht aus den in den Stadtteilen der Stadt Kreuztal

gewählten Mitgliedern und den von Institutionen entsendeten

Mitgliedern. Der Seniorenbeirat betreibt keine

eigene Altenarbeit. Der Seniorenbeirat, als legitimierte

Interessenvertretung der älteren Bürgerschaft Kreuztals,

betrachtet sich als Gesprächspartner der Stadt und aller

Verbände, Vereine und Organisationen, deren Veranstaltungen

und Maßnahmen ältere Mitbürgerinnen und

Mitbürger berühren. Er möchte Informationsträger, Vermittler

und Koordinator sein. Er berät ältere Bürgerinnen

und Bürger und bemüht sich um Hilfeleistung bzw. Weiterleitung

an die sach- und fachkundigen Dienststellen

oder Einrichtungen. Der Seniorenbeirat ist politisch und

konfessionell neutral.“

Der Seniorenbeirat versteht sich auch als Vermittler zur

Kommunalpolitik, seine Mitglieder nehmen an den Sitzungen

des Rates, der Fachausschüsse und des Integrationsbeirates

teil und berichten darüber. Seit Anfang des

Jahres 2011 ist der Seniorenbeirat in der Hauptsatzung

der Stadt Kreuztal verankert.

Die Wahl

– Bezirke, Termine, Orte

Gewählt wird in den neun Frühstückstreffs in den Stadtteilen

Kreuztals. Die Anwesenden bilden die Wahlversammlung.

Die Frühstückstreffs beginnen regelmäßig

um 9.30 Uhr. Der Wahlakt findet während des Frühstücks

bis 11 Uhr statt.

Jede über 60jährige Person aus dem Wahlbezirk kann

an der Wahl teilnehmen; auch diejenigen, die sonst den

Frühstückstreff nicht besuchen, sind zur Wahl eingeladen

und aufgerufen!

Wahltag Dienstag, 04.10.2011

Wahlbezirk Littfeld

Wahllokal Gemeindezentrum, Im Heiligen Seifen

Wahltag Mittwoch, 05.10. 2011

Wahlbezirk Eichen

Wahllokal Gemeindehaus, Südhang 1

Wahltag Donnerstag, 06.10.2011

Wahlbezirk Kreuztal Mitte

Wahllokal Kreuzkirche, Martin-Luther-Straße 1

Wahltag Dienstag, 11.10. 2011

Wahlbezirk Buschhütten

Wahllokal Gemeindehaus, Siegener Straße 112

Wahltag Mittwoch, 12.10. 2011

Wahlbezirk Fritz-Erler-Siedlung

Wahllokal Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Leipziger Str. 6

Wahltag Freitag, 14.10.2011

Wahlbezirk Kredenbach

Wahllokal Gemeindezentrum Eckertswehr

Wahltag Dienstag, 18.10.2011

Wahlbezirk Fellinghausen + Heestal + Osthelden

Wahllokal Friedenskirche Fellinghausen

Hermann-Manskopf-Weg 5

Wahltag Dienstag, 25.10.2011

Wahlbezirk Ferndorf

Wahllokal Gemeindehaus, Ferndorfer Straße 66

Wahltag Mittwoch, 26.10.2011

Wahlbezirk Krombach

Wahllokal Lutherhaus, Kirchweg 17

20 Aktuelles - Seniorenbeiratswahl 2011

Aktuelles - Seniorenbeiratswahl 2011 21


Littfeld

Fritz-Erler-Siedlung

Eichen

Kreuztal Mitte

Hannelore Mankel

*13.08.1940 in Köln,

Zur Mühle 2, Telefon 80770

„Ich finde es wichtig,

das Alter zu ehren und zu helfen.“

Manfred Albertin

*08.08.48 in Weidenau,

Eichener Str., Telefon 0271-88656.

„Ich kann gut zuhören und möchte

Gesprächspartner für die Älteren

sein, von denen viele isoliert leben.

Außerdem setze ich mich dafür ein,

dass die SeniorInnen Zugang zu den

neuen Medien haben, daher engagiere

ich mich bei den Computerkursen.“

Vertreterin:

Helga Zeh

*21.10.1937 in Rheydt

(Mönchengladbach)

Zum Erbstollen 34, Telefon 3339

„Ich möchte denen, die Hilfe

brauche, helfen und beistehen.“

Rudolf Müller

*07.03.43 in Siegen,

Freesienweg 10, Telefon 21585

„Ich lebe schon lange in

der Fritz-Erler-Siedlung und

möchte die Gemeinschaft

in diesem Viertel fördern.“

Littfeld

Fritz-Erler-Siedlung

Kreuztal Mitte

Buschhütten

Fritz Großmann

*22.11.1939 in Berlin,

In den Eichen 4, Telefon 80563

„Ich möchte im Rahmen

meiner Möglichkeiten

Anderen helfen.“

Manfred Schaumann

*10.11.36 in Gumbinnen,

Fichtenweg 1, Telefon 25156.

„Mir ist selbst geholfen worden,

und ich möchte das gern

weitergeben.“

Ulrich Ohrndorf

*19.04.35 in Weidenau ,

Wachsbaumstraße 12, Telefon 6696

„Solange ich kann,

möchte ich dabei sein!“

Ilona Münker

*06.05.45 in Weißensberg/Bodensee,

Auf dem Stück 1, Telefon 80133

„Mir liegen in Menschen in

Kreuztal am Herzen, gerade

auch die Seniorinnen und

Senioren.“

Littfeld

Fritz-Erler-Siedlung

Kreuztal Mitte

Buschhütten

Vertreter:

Waldemar Müller

*01.09.1929 in Odlau,

Im Schloos 3, Telefon 81397

„Es macht mir Freude, mich mit

Leuten zu unterhalten. Auch sehe

ich mich in der Verantwortung als

Zeitzeuge.“

Vera Stötzel

*16.11.41 in Niederhof/Pommern,

Heesstraße 37, Telefon 12800

„Ich habe die Arbeit des

Seniorenbeirats kennengelernt

und möchte gern mitarbeiten,

da ich gern Kontakt mit

Menschen habe.“

Karl-Heinz Böhm

* 12.08.45 in Buschhütten,

Ferndorfer Straße 9, Telefon 27141

„Die Probleme für alte

Menschen werden größer.

Sich darum zu kümmern

ist eine echte Aufgabe.“

Renate Hamann

* 31.10.1945 in Berlin,

Waldstr. 43, Telefon 765556

„Ich möchte Ansprechpartnerin

für Seniorinnen und Senioren sein

und mich für ihre Interessen und

Belange einsetzen.“

Eichen

Kreuztal Mitte

Buschhütten

Jutta Siebel

*24.03.44 in Wanne-Eickel,

Am Streffel 11, Telefon 82631

„Ich komme gut zurecht mit

Älteren und möchte sie in allen

Belangen unterstützen.“

Erika Fleischmann

* 22.12.1945 in Kreuztal,

Ratzebuschstr. 27, Telefon 21318

Die Kandidaten

„Ich möchte mich dafür einsetzen,

dass die Lebensbedingungen

älterer Menschen in Kreuztal

verbessert werden.“

Vertreterin

Christel Raichle

*31.07.1929 in Weidenau,

Birkenweg 18, Telefon 12465

„Ich will dazu beitragen, dass

es den älteren Menschen in

Kreuztal gut geht“

22 Aktuelles - Seniorenbeiratswahl 2011

23


Kredenbach

Fellinghausen

Otto Klein

06.02.35 in Kredenbach,

Finkenweg 11, Telefon 12171

„Ich möchte die Interessen

der Älteren im Ort und

gegenüber der Stadt vertreten

und mich für ihr Wohl einsetzen.“

Hermann Steuhl

* 27.11.34 in Kreuztal,

Heesstraße 101, Telefon 582336

„Die Älteren sind Teil des

Ganzen und sollen sich wohl

fühlen, dazugehören und

teilhaben.

Ich will dazu beitragen.“

Kredenbach

Ferndorf

Krombach

Heestal

Friedhelm Menn

* 13.02.34 in Vormwald,

An der Bahn 15, Telefon 12858

„Ich fühle mich verpflichtet,

etwas für meine älteren

Mitbürgerinnen und Mitbürger

zu tun.“

Helga Schneider

*05.02.38 in Elbing /Ostpr.,

In der Ecke 3, Telefon 12951

„Ich unterhalte mich gern

mit älteren Menschen und

setze mich für sie ein.“

Edith Münker

*14.12.38 in Siegen,

Im Kiel 28, Telefon 4906

„Ich meine, dass der,

der kann, für die anderen

da sein muss. Ich kann.“

Ursula Bald

* 20.06.29 in Krombach,

Olper Straße 6, Telefon 80155

“Für mich ist der Kontakt

zu Menschen, den Älteren

wie den Jüngeren, sehr wichtig.“

Kredenbach

Ferndorf

Osthelden

Krombach

Vertreterin:

Brigitte Braun

*13.04.35 in Kredenbach,

Amselweg 15, Telefon 1821

„Wichtig ist mir, dass die

älteren Menschen anerkannt

werden. Ich will dazu

beitragen, dass die Frühstückstreffs

noch lange bestehen bleiben.“

Dieter Frodl

* 29.09.39 in Grulich (Sudetenland),

Landstraße 47, Telefon 25107

„Mir ist die Teilhabe der

SeniorInnen an den neuen

Medien wichtig. Als Leiter

der Computerkurse gebe ich

gerne mein Wissen weiter.

Außerdem möchte ich daran

mitarbeiten, dass der Austausch

zwischen den Generationen

aufrecht erhalten wird.“

Erich Hermann

*28.03.37 in Ferndorf,

Ziegeleistraße 17, Telefon 12150

„Ich möchte SeniorInnen fit

machen für die neuen Medien

und weiter in der

Computergruppe arbeiten.“

Elisabeth Goetzky

* 26.02.45 in Burgholdinghausen,

Alte Wiese 9, Telefon 892537,

„Ich bin von Natur aus aktiv

und möchte mich engagieren,

besonders im Miteinander

von Alt und Jung.“

Fellinghausen

Ferndorf

Krombach

Osthelden

Harry Czogalla

* 02.01.28 in Ratibor,

Fellinghausener Straße 55, Telefon 21411

„Ich möchte das Verständnis

zwischen den Generationen

weiter fördern.“

Vertreter

Karl-Heinz Rose

* 08.01.43 in Neudorf,

Dornseifer Str. 8, Telefon 25344

„Ich möchte mich mehr

als bisher in die Seniorenarbeit

einbringen.“

Vertreterin

Rosemarie Achenbach

*24.02.1941 in Zobten/Breslau,

Ziegeleistr. 55, Telefon 21812

„Die Seniorenarbeit ist sehr

wichtig, daher möchte ich

mich weiterhin im

Seniorenbeirat engagieren.“

Erwin Schumacher

* 22.08.38 in Krombach,

Treuburger Str. 2, Telefon 81284

„Ich freue mich, mit anderen Menschen

in Kontakt zu treten und mich

für die Belange älterer Menschen

einzusetzen“

24 Aktuelles - Seniorenbeiratswahl 2011

Aktuelles - Seniorenbeiratswahl 2011 25


Eichen ist bekannt für

Turnerei und Blechversand

Die Geschichte von Eichen aufgearbeitet und zusammengefasst von Roland Abel.

Westfalenmeisterriege TV Eichen 1955, von links: Helmut Wiesel, Helmut Günzel, Günter Schäfer, Friedrich Ritz, Willi Siebel, Kurt Euteneuer

Eichen ist bekannt für Turnerei und Blechversand

Dieser Slogan zog sich durch das 19. und 20. Jahrhundert

bis ins 21. Jahrhundert.Aber was geschah

vorher? Ein kleiner Streifzug durch die Ortsgeschichte.

Eichen ist ein Stadtteil von Kreuztal im Kreis Siegen-Wittgenstein,

Nordrhein-Westfalen. Er liegt zwischen den

Stadtteilen Krombach im Norden und Kreuztal im Süden.

Westlich schließt sich der Stadtteil Bockenbach an, östlich

der Stadtteil Stendenbach.

Im ältesten Diözesanregister werden um das Jahr 1300

Buckenbach und Stentenbach als zur „Sedes Siegen“

gehörig verzeichnet, und im ältesten Siegener Renteiverzeichnis

von 1414/1419 ist ein „Gut zu Stendenbach“

abgabepflichtig. Bockenbach liegt an der Uerdinger und

der Benrather Linie, die hier gemeinsam die Sprachgrenze

zum niederdeutsch sprechenden Sauerland bilden.

1461 zählte Bockenbach neun und Stendenbach drei

schatzungspflichtige Personen. Um 1690 zahlten beide

Gemeinden Abgaben an den Landesherrn. Bockenbach

war frei vom Feldzehnten, Stendenbach zahlte an die

Burg Holdinghausen. Beiden Gemeinden war von jeher

der bäuerliche Grundzug gemeinsam.

Anders verlief die Entwicklung des wesentlich jüngeren

Eichens. Das Schatzungsregister von 1461 verzeichnet

„zon Eichen“ sechs schatzungspflichtige Personen.

Schultheiß im Amt Ferndorf war von 1467 bis 1482 ein

„Hannes zon Eichen“. Um 1690 zahlte das Dorf Abgaben

und Dienstgeld an die nassauische Landesherrschaft, war

aber frei vom Zehnten und bereits zu diesem Zeitpunkt

das größte der drei Dörfer.

Im Jahr 1855 war der Eichener Eisenhammer mit einer Jahresproduktion

von 2.218 Zentner Rohstahl der bedeutendste

Stahlhammer im Kreis Siegen-Wittgenstein. Er ernährte 12

Arbeiter mit 42 Familienmitgliedern. Ab 1884 bildete sich

das „Eichener Walzwerk Stähler & Co.“, dem eine Verzinkerei

und Blechverarbeitung angeschlossen waren. Nach mehrfachen

Veränderungen in der Betriebsform ging das Werk

1916/1917 an die „Charlottenhütte AG“ über, der Vorläuferin

der „Hüttenwerke Siegerland AG“. Der Betrieb firmiert heute

unter „ThyssenKrupp Steel“ und gehört neuerdings zum

Geschäftsbereich „Steel Europe“. Er ist nach wie vor einer

der größten Industriebetriebe des Siegerlandes.

Aufgrund eines Landesgesetzes vom 8. November 1960

wurden zum 1. Dezember 1960 die bis dahin noch selbstständigen

Gemeinden Bockenbach und Stendenbach in

die Gemeinde Eichen eingegliedert. Sinn dieser Entwicklung

war, „zu einer Verwaltungsvereinfachung zu kommen

und die öffentlichen Anliegen sinnvoller zu ordnen .“

Bis zu dieser kommunalen Neugliederung und Gründung

der Stadt Kreuztal im Jahre 1969 gehörte die „Großgemeinde“

Eichen zum Amt Ferndorf. Nach der kommunalen

Neugliederung wurde die nur kurze Zeit der Gemeinsamkeit

von Eichen mit Bockenbach und Stendenbach

von 1960 (bzw. eigentlich in Kraft ab 1. Januar 1961) bis

31. Dezember 1968 rückgängig gemacht. Seither sind sowohl

Eichen (3.340 Einwohner, Stand 30. Juni 2008) als

auch Bockenbach (464 Einwohner, Stand: 30. Juni 2008)

und Stendenbach (694 Einwohner, Stand: 30. Juni 2008)

Stadtteile von Kreuztal. Eichen hat heute eine Fläche von

6,63 km² und liegt durchschnittlich 350 Meter ü. N. N.

Eichen ist an die Bundesstraße 54 und die Hüttentalstraße

(Anschlussstellen Krombach und Kreuztal) sowie die

Ruhr-Sieg-Strecke der DB, welche 1861 eröffnet wurde

und in Eichen einen Haltepunkt hat, angebunden. Die

Strecke Kreuztal – Hagen wird heute von der Abellio

GmbH mit dem Regionalexpress RE16 sowie der Regionalbahn

RB91 bis nach Siegen bedient.

Besonders geprägt wird das Ortsbild der drei Dörfer

durch das frühere Feinblechwalzwerk und heutige Ver-

BM Thomas bei Thyssen Schwere Arbeit im Warmwalzwerk Eichen BV 500000 t verzinkt

Blick Eichen Hanker auf Kirche 1957

Blick aufs Werksgelände und Hammerweiher

edelungszentrum der ThyssenKrupp AG im Westen des

Littfetals und die Eichener Brauerei südöstlich der Ortsmitte

von Eichen, welche mittlerweile von der Krombacher

Brauerei übernommen wurde.

Eichen – eine Turnerhochburg.

In dem größten Verein des Ortes, dem TV Eichen mit

seinen ca. 1800 Mitgliedern, treiben viele der Bewohner

Eichens sowie der Nachbargemeinden Sport in vielen

Disziplinen. Alfred Stracke machte in den dreißiger

Jahren Eichen als „Turnerdorf“ deutschlandweit bekannt.

Die Vereinsriege des TV war damals eine der stärksten

in Deutschland. Von 1937 bis 1939 mischten die Eichener

bei der Vergabe der Deutschen Vereinsmeisterschaften

jeweils vorne mit. Nach dem 2. Weltkrieg prägten Namen

wie Oswald Lorsbach, Fritz Frisch oder Alfred Grüdelbach

den Neubeginn. Kurt Euteneuer war der erste Siegerländer

Länderkampf- und Olympiateilnehmer. 1952 turnte er

in der Nationalmannschaft gegen Finnland. Der Höhepunkt

in der Turnkarriere war für Reinhard Dietze von TV

Eichen die Teilnahme an den Olympischen Spielen 1976

in Montreal, Kanada. Die deutsche Riege wurde mit Dietze

Fünfter in der Mannschaftswertung. Eichen hat aber

auch gute Handballer gehabt: Paul Feisel, Rudi Hemken,

Karl Weyland oder Burbachs „Wisser“ waren bekannte

Blick auf Stendenbach

26 Aktuelles - Die Geschichte von Eichen

Aktuelles - Die Geschichte von Eichen 27

Eichen heute


Handballer in der Szene. Spiele gegen den Lokalrivalen

TuS Ferndorf auf dem Sportplatz an der Jahnstraße waren

Dorfereignisse mit Hunderten von Zuschauern.

Der Eichener „Hamer“

Erstmalig 1643 erwähnt als im Besitz der Grafen von Nassau.

Im gleichen Jahr Verpachtung des Hammers und der

Mühle an Ebert Herling. 1826 war der Hammer mit zwei

Feuern in Betrieb. Für 2900 Zentner erlöste man 20300

Taler. 1925 war der Bau des Warmwalzwerkes (Straße I/

II) mit 10 Walzgerüsten. 1928 folgte die Vergrößerung der

Zinkerei mit zwei Verzinkungsmaschinen. 1938 wurde

das Breitbandwalzwerk gebaut. Dem folgte 1952 der Bau

der Halle für das neue Kaltwalzwerk. 1953 musste die Littfe

verlegt werden. 1966 wurde die neu errichtete Bandverzinkungsanlage

angefahren, welche bis heute ständig

erweitert und modernisiert wurde.

Auch das war der „Hamer“

Wie andere. Nur anders.

Die älteren Eichener wissen es noch, es gab auch einen

Bierverlag, gegründet 1924 von Eduard Lüngen. Bis 1942

wurde in der Eichener Brauerei noch kein Flaschenbier

abgefüllt. Mit Pferd und Wagen holte Eduard Lüngen

das Fassbier von der Eichener Brauerei und füllte es zu

Hause in Flaschen ab. Seine Anlage schaffte stündlich

400 Flaschen. Großabnehmerin war „Siebels Lenchen“,

Für Menschen, die sich kirchlich und sozial engagieren, entwickeln wir passende Vorsorgekonzepte.

Nachhaltig und und ethisch vertretbar.

Weil wir uns unseren christlichen Wurzeln verbunden fühlen. fühlen.

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deren Laden vor dem Eingang des Walzwerkes beheimatet

war. Die Blechwalzer hatten durch die anstrengende

Arbeit an den Öfen mit ihrem heißen Umfeld viel Durst

und Hunger. Zum „Essen“ durften sie das Werk ebenmal

verlassen. Spezialität auch noch eingelegte Heringe

mit Zwiebeln. Die Arbeiter ließen sich „Striche“ machen

und bezahlten in der Regel am Lohntag. In den Sechziger

Jahren wurde das Haus, neben dem heutigen Pförtnerhaus,

abgerissen. Schade, meinten viele Eichener

damals. Eine andere Tradition ging auch zu Ende. In der

Nachbarschaft des „Hamer“ wird zwar immer noch Bier

gebraut, früher auch „Eichener Hammerbräu“ genannt.

Die Inhaberfamilie Sonja und Gustav Schweißfurth, im

öffentlichen Leben stets präsent und beliebt, mussten

ihr Familienunternehmen dem großen Mitbewerber in

Krombach überlassen. Eichener Maibock... ade. In den

70er, 80er und 90er Jahren fanden auch viele Protestaktionen

der Stahlarbeiter in Eichen statt. Auch engagierte

Betriebsratsvorsitzende wie Antonius (Tonis) Clemens

und bis heute mit dem Littfelder Wolfgang Otto konnten

den Druck aus dem Ruhrgebiet abfedern. 1986 musste

das Kaltwalzwerk der EU-Quote geopfert werden. Bandbeize

und Glüherei waren Folgeschließungen.

Eichen und der „Hamer“ heute

Erst kürzlich erklärte der Betriebsratsvorsitzende der beiden

Kreuztaler ThyssenKrupp Werke W. Otto gegenüber

der WR, „es gibt keine Verkaufsabsichten unseres Bereiches,

aber wir werden immer an unseren wirtschaftlichen

Zahlen gemessen“. Ständige Investitionen in die beiden

Feuerverzinkungs- und Bandbeschichtungsanlagen, in

Eichen in ein Wechselkesselsystem sowie in Ferndorf

erst 2002 in die Warmbandbeize vor der Verzinkungsanlage

sichern die Siegerländer Standorte. Die Beschichtungsvarianten

wie GALFAN und GALVALUME kombinieren

verschiedene Zink-Aluminium-Legierungen. Mit

anschließender organischer Beschichtung bieten sie

Vormaterialien u. a. für die Automobil-, Bau- und Hausgeräteindustrie.

Mit Wirkung vom 30.09.2009 gehören

die ThyssenKrupp Bausysteme wieder zum Bereich der

Steel-Europe AG. Vertrieb, Entwicklung und Fertigung

sind im Neubau gegenüber dem früheren Casino, an die

nahe Produktion angebunden.

Eichen heute

Heute wohnen die „Neichener“ in einem Stadtteil, welcher

eine umfassende Infrastruktur aufweist. Von Arbeitsplätzen,

einer Grund- und Hauptschule, die erst

kürzlich für 3,5 Mio. um- und ausgebaut wurde, dem

Kindergarten, einer aktiven Feuerwehr im neuen Domizil,

dem neuen Rasenplatz, einer Vereinslandschaft vom

Gesangsverein über VdK, dem DRK bis hin zum Verein

„Dorfgemeinschaft Eichen e. V.“, der ärztlichen Versorgung

und vielen Geschäften ist alles wohnortnah vorhanden.

Eichen – ein lebenswerter Stadtteil!

Quellennachweis

www.wikipedia.de

Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und

Gemeinden Westfalens 1817 – 1967. Aschendorff, Münster

(Westfalen) 1977, ISBN 3-402-05875-8.

Siegerländer Heimatkalender 1998, S. 127

Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms

in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag,

Köln 1970.

Imagebroschüre Stadt Kreuztal, Ausgabe September 2008.

Festschrift der Stadt Kreuztal anläßlich des 25-jährigen

Stadtjubiläums.

Fotos: Archiv Stadt Kreuztal, Archiv Hüttenwerke Siegerland,

Roland Abeld, † Alfred Hess

Blick auf Bockenbach

Eichener Friedhofskapelle

Fachwerkhaus in Bockenbach

28 Aktuelles - Die Geschichte von Eichen Aktuelles - Die Geschichte von Eichen

29


Eine Nacht im Eichener „Hamer“

Bericht: Karl-Heinz Böhm

Es war die Zeit des Wirtschaftswunders. Im August 1962.

Ich hatte einen Ferienjob bei der Bauunternehmung

Falkenhahn. Fest eingeteilt war ich für die Baustelle an

der Krombacher Brauerei, wo gerade in einem großen

Kraftaufwand eine neue Abfüllhalle gebaut worden war.

Gleichzeitig errichtete die Brauerei, in einem Hochbau,

die ersten modernen Reifetanks im Siegerland. Nebenbei

entstand noch ein 40 Meter langes Verwaltungsgebäude

mit drei Etagen. Viel zu tun für die Baufirma und für mich

als sechzehnjährigen Aushilfsbauhelfer.

Die Schicht war fast vorbei, als auf einmal Hektik aufkam.

Der Polier, der zu allem Überfluss auch noch mein Vater

war, rannte von einem Grüppchen Bauarbeiter zum anderen.

Irgendetwas war in Eichen, im Eichener Hammer los.

Dann stand mein Vater vor mir:

„Du kommst auch mit! Dann lernst du gleich einmal, wie

das ist, wenn man eine Doppelschicht machen muss!“

Widerspruch war natürlich sinnlos. Dass eine Klassenkameradin

im Buschhüttener Freibad gewartet hatte, hätte

nicht gezählt. Also rauf auf den LKW. Dabei konnte ich

bei einem portugiesischen Gastarbeiter, der kein Wort

Deutsch sprach, ein wunderbares Luntenfeuerzeug bestaunen,

mit dem er sich eine Selbstgedrehte ansteckte.

Das Eichener Walzwerk ist eine große Industrieanlage.

Für mich jungen Kerl damals war sie riesig. Die Erweiterungsbauten

in Richtung Fellinghausen, an der Bahn ent-

Klaus Reuter Dorothea Groos

lang, standen im Rohbau. Sie galt es nun bautechnisch mit

funktionalem Innenausbau fertigzustellen. Das war der

Grund dieses Sondereinsatzes gewesen. Für zwei überdimensionierte

Walzgerüste mussten die Fundamente

gegossen werden. Vor fünfzig Jahren gab es noch keinen

fahrbaren Fertigbeton, der just- in- time, herangebracht

werden konnte. Beides war noch nicht erfunden worden.

Zwei Betonmischmaschinen waren im Einsatz. Berge von

Kies und Sand waren neben ihnen aufgeschüttet. Stapel

von Zement standen bereit, abgetragen zu werden. Sieben

oder acht „Japaner“, Bau-Slang für Betontransportkarren,

harrten auf ihren Einsatz.

Was ich in dieser Nacht gemacht habe, weiß ich nicht

mehr. Wahrscheinlich Wasser, Bier und Limonade für die

Bauarbeiter aus den Baubuden geholt, denn die Arbeit

durfte nicht unterbrochen werden. Die Fundamente mussten

aus einem Guss sein, um die enormen Belastungen

durch die Walzgerüste, besonders später im Dauerbetrieb,

aushalten zu können.

Komme ich heute auf der HTS aus Richtung Olpe und sehe

den Eichener Hammer unter mir liegen, bin ich stolz auf

unsere Altvorderen, die mit so viel Mühe und Schweiß das

Werk aufgebaut, erweitert und am Leben erhalten haben.

Der „N’eichener Hamer“ ist ein starkes Stück Eichen in der

jungen Stadt Kreuztal

Wir sind für Sie da.

365 Tage im Jahr.

Siegen

Fon 0271 - 88800

Kreuztal

Fon 02732 -794979

Aktuelles - Die Geschichte von Eichen

31


Die SENIORENPOST

besucht die Druckerei Wilke

Die Druckerei Wilke ist im besten Sinne ein Familienbetrieb. Dazu passt dann auch

das Einfamilienhaus, in dessen Räumen, vom Keller bis zum Dach, die einzelnen Arbeitsbereiche

einer modernen Druckerei untergebracht sind. Wir von der Redaktion

der Seniorenpost wollten uns mal ein Bild von dem Unternehmen machen, das unsere

Textvorlagen, in den Zustand transformiert, den Sie in jeder Ausgabe der SENIO-

RENPOST bewundern können.

Karl-Heinz Böhm

Wir hatten uns vor der Druckerei versammelt und wurden

von Herrn Gräf und seiner Tochter Linda herzlich

begrüßt und in die Enge der heiligen Hallen geführt. Nur

Harry fehlte, weil sein GPS versagt hatte. Und wie das in

einem Familienbetrieb so üblich ist, wenn Besuch kommt,

gab es natürlich auch Kaffee und Kuchen.

Früher nannte man die Drucker auch die Jünger der

Schwarzen Kunst. Aber von schwarzen Fingernägeln und

laut ratternden Setzmaschinen und viel Druckerschwärze

und Bleilettern ist fast nichts mehr geblieben. Der Computer

und moderne Wunderwerke von relativ kleinen,

aber leistungsfähigen Druckmaschinen bestimmen heute

das Bild. Daher können in einem Einfamilienhaus auch

fast alle Druckerzeugnisse schnell und problemlos erzeugt

werden. Denn: Das Potential einer Druckerei liegt

heute in ihrer Kreativabteilung. Und da hat Herr Gräf in

seiner Tochter eine kongeniale Partnerin gefunden.

Verehrte Leser der Seniorenpost,

mein Name ist Rainer Gräf. Ich bin der Inhaber

der Druckerei Wilke in Hilchenbach.

Unser Familienbetrieb darf die Kreuztaler Seniorenpost

seit dem Jahr 2005 gestalten und drucken.

Um so mehr waren wir darüber erfreut, dass wir

im März von den Damen und Herren des Redaktionsteams

der Seniorenpost durch einen ausgiebigen

Besuch beehrt worden sind. Über ein

freundliches und heiteres persönliches Kennenlernen

hinaus hatten wir die Gelegenheit, dem

freundlichen Team anschaulich zu erklären, wie

die Seniorenpost hergestellt wird und was die

verschiedenen Abteilungen dazu beitragen.

Dieser Rundgang hat wirklich Freude gemacht

und wir konnten uns anschließend noch über das

eine oder andere Detail austauschen.

Als der ganze „Spuk“ vorbei war und wir uns verabschiedet

hatten, konnte ich noch ein wenig

nachdenken über das Erlebte. Ich (53) lese inzwischen

selbst den einen oder anderen Bericht in

der Seniorenpost. Es interessiert mich einfach.

Ich weiß nicht, ob ich schon zu den Senioren gehöre.

Ist mir auch eigentlich egal. Ich sehe jedenfalls dem

Thema „Leben im Alter“ mit immer weniger

Vorbehalten entgegen.

Schauen Sie sich einfach noch einmal ihre älteren Ausgaben

der Seniorenpost an, und dann entdecken Sie zum

Beispiel bei den Artikeln vom kleinen Fritz, wie durch kreatives

Setzen des Textes und Bebilderung ein optisches

Lesevergnügen entstehen kann.

3

Druckerei & Kreativabteilung

Bronze beim

Marketing-Award *

2010 *Marketing

Wenn Sie diese Zeilen lesen, haben Sie eine neue Ausgabe

der SENIORENPOST in der Hand. Es ist eine wichtige

Ausgabe, denn die Seniorenbeiratswahlen stehen

ins Haus. Und auch diese Ausgabe, in einer einmaligen,

wesentlich größeren Auflage, hat wieder die Druckerei

Wilke gestaltet und hergestellt. Ich möchte mich an dieser

Stelle, im Namen der gesamten Redaktion, bei Herrn

Gräf und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für

das gelungene Ergebnis herzlich bedanken.

Award des

Marketing-Club Siegen e.V.

Wir verleihen Ihren Ideen Ausdruck.

www.druckerei-wilke.de · Fon 0 27 33 . 48 10

info@druckerei-wilke.de · Trift 1 · 57271 Hilchenbach

32 Aktuelles - Ein Besuch in der Druckerei

Aktuelles - Ein Besuch in der Druckerei 33


Bürgerbus Littfeld

Leider, leider, es wird nichts !

Bezugnehmend auf die Vorankündigung in der letzten Kreuztaler Seniorenpost (Seite 27) muss heute

nun gesagt werden: Leider, leider es wird nichts !

Trotz aller Vorbereitungen, Diskussionen und Gespräche

mit zuständigen Behörden und beteiligten Institutionen

muss letztlich Abstand von allem Angedachten

genommen werden. Finanzielle wie auch sonstige Anforderungen

waren leider nicht zu schultern und führten

zum „Aus“ für das Projekt.

Das Fazit: Littfeld muss vorerst ohne Bürgerbusanbindung

bleiben, dies kann sich aus Sicht aller Befürworter

Herzlich Willkommen

Die attraktive Senioren-Residenz „Hilchenbach“ bietet Leistungen in

der Stationären Pflege und im Betreuten Wohnen. Unsere Senioren-

Residenz in bevorzugter Lage versorgt Bewohner aller Pflegestufen.

Ein Schwer punkt ist die Pflege neurologisch erkrankter Menschen.

Zum Leistungsangebot gehören auch die Kurzzeit- und Tagespflege.

einer besseren Anbindung „an die Welt“ (Kreuztal) auch

in naher Zukunft nicht ändern.

Dank trotzdem allen, die sich für die Einrichtung vorgenannter

Beförderungsmöglichkeit eingesetzt haben, insbesondere

dem Seniorenbeirat Kreuztal sowie der Stiftung

Diakoniestation Kreuztal.

Fritz Großmann

Alloheim

Senioren-Residenz

„Hilchenbach“

Kürschnerweg 1

57271 Hilchenbach

Telefon (02733) 814-0

www.alloheim.de

Beratung zu Hause –

Das Angebot für Menschen über 75

Eine besondere Leistung für die Kreuztalerinnen und

Kreuztaler, die 1936 und früher geboren sind, bietet der

Kreis Siegen-Wittgenstein an.

Auch wer gesund, vergnügt und selbstständig im eigenen

Zuhause lebt und im Großen und Ganzen ohne Hilfe

Anderer den Alltag bewältigt und gestaltet, macht sich

manchmal Sorgen um die Zukunft.

Was ist, wenn man irgendwann mal auf Hilfe und Pflege

angewiesen ist? Macht es Sinn, sich allein mit Haus und

Garten oder einer zu großen Wohnung durchzuwursteln?

Was ist, wenn man nicht mehr Auto fahren kann?

Wer hilft bei der Arbeit in Haus und Garten? Wie könnte

man frühzeitig die Lebensbedingungen anpassen? Wer

berät zur seniorengerechten Gestaltung der Wohnung?

Welche Dienste für Hilfe und Pflege gibt es in Kreuztal?

Die Stadt Kreuztal und die Zukunftsinitiative Siegen-

Wittgenstein 2020 - Leben und Wohnen im Alter – wollen

dazu beitragen, dass es Antworten auf diese und

andere Fragen gibt. Ganz bequem, bei einem Hausbesuch.

Auf Anforderung kommen kundige Berater des

Servicezentrums für soziale Beratung des Kreises Siegen-

Wittgenstein zu den Kreuztalerinnen und Kreuztalern ins

Haus. Fast jeder möchte gern so lange wie nur möglich

im eigenen Haus, in der eigenen Wohnung bleiben. Über

die möglichen Hilfen dazu, aber auch über Alternativen

kann man sich zu Hause in Ruhe informieren und beraten

lassen. Der Hausbesuch ist kostenfrei.

Senioren-Service-Stelle

Helga Rother von der Senioren-Service-Stelle ist die erste

Anlaufstelle vor Ort bei allen Fragen rund um das Alter.

Sie vermittelt auch den Hausbesuch für die Menschen

über 75, die sich bequem zu Hause beraten lassen wollen.

Die Senioren-Service-Stelle der Stadt Kreuztal im Rathaus,

Siegener Straße 5, Zimmer 23, ist geöffnet:

Mo. bis Mi. von 8.30 bis 12 Uhr und 13.30 bis 15.45 Uhr,

Do. von 8.30 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr und

Fr. von 8.30 bis 13.00 Uhr.

Telefonisch: 02732 – 51-314

e-mail: H.Rother@Kreuztal.de

34 Aktuelles - Bürgerbus Littfeld Aktuelles - Senioren-Service-Stelle

35


Gesund und aktiv im Alter –

wir machen Sie mobil!

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Elektromobile

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künstliche Ernährung

Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gern!

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Telefon: 0 27 34/43 48 78-0

Telefax: 0 27 34/43 48 78-9

www.hdg-gruppe.de

Leser

Briefe

Schon 11 Jahre Kreuztaler Seniorenpost!

Diese wertvolle, informative Zeitschrift ist in unseren neun

Stadtteilen nicht mehr wegzudenken. Diese Zeitschrift ins

Leben zu rufen, die Idee dazu in die Tat umzusetzen, ist unserer

Seniorenberaterin, Daniela Sadelkow-Geßner, bestens gelungen.

Vielen Dank. Jedes halbe Jahr kommt die Seniorenpost druckfrisch

in unsere Frühstückstreffs und wird immer sehnsüchtig

erwartet. Die gute Übersicht an Informationen, Adressen,

Wissenswertem, Unterhaltung usw. hat sie unverzichtbar gemacht.

Dem Redaktionsteam, das für die Gestaltung dieser Zeitung

mitverantwortlich ist, an dieser Stelle ein Lob und Dankeschön.

Nicht zu vergessen ist die Druckerei Wilke in Hilchenbach, die es

versteht, diese Zeitschrift wunderbar in Szene zu setzen.

Vielen Dank.

Bitte weiter so!

Liebe Grüße

Irmgard Knester, Kreuztal

Buchtipp: Wer ist schon alt?

von Juliane Haubold-Stolle und Alexander Schug

Eine Kulturgeschichte

des Alterns.

Kleine Kulturgeschichten

160 Seiten

2010 Vergangenheitsverlag

ISBN 3-940621-15-3 , 13.90 EUR

Berichtigung „Die Geschichte von Ferndorf“

Bericht des Vereins zur Pflege der Dorfgemeinschaft Ferndorf

Nach dem Krieg war Ferndorf der Sitz des gleichnamigen Amtes

(Amt Ferndorf in Kreuztal),

Zu den zugehörigen Gemeinden ist zu sagen:

1) Gemeinde Fellinghausen fehlt

2) Bockenbach und Stendenbach waren noch selbstständige

Gemeinden und sind später nach Eichen eingemeindet worden

3) Junkernhees war immer ein Ortsteil der Gemeinde Osthelden

4) Ober - und Mittelhees gehörten nicht zum Amt Ferndorf,

sondern nach Freudenberg

Liebe Frau Sadelkow-Gessner

Norbert Schneider

K.-Fellinghausen

habe am 23.03.2011 im Heft 1/2011 den interessanten Aufsatz über

die Geschichte von Ferndorf gelesen (Seite 12 bis 16).

Auf Seite 15, rechte Spalte wurden die Ortschaften aufgezählt die

im Rahmen der kommenden Neugliederung (1969) zur neuen Stadt

Kreuztal zusammengeschlossen wurden.

Hier ist die Gemeinde Fellinghausen nicht genannt, bitte geben Sie

im nächsten Heft einen Hinweis dazu.

Bei der 900-Jahrfeier von Ferndorf (1967) hielt den Festvortrag der

evangelische Theologe

Prof. Helmut Thielicke (geb. 1908), der seit 1955 in Hamburg lehrte.

MFG

Bruno Wachs

Aktuelles - Leserbriefe

37


Kreuztal

Roonstr. 2 0 27 32 - 55 39 77

Siegen

Weidenauer Str. 167 02 71 - 7 41 17 05

Im Gebäude der Sparkasse Weidenau

Gutschein

Für einen kostenlosen Hörtest und

kostenloses Probetragen eines

Hörgeräts

Anmeldung und Informationen

zu den Veranstaltungen

Wenn Sie den Fahrdienst zu den Frühstückstreffs

in Anspruch nehmen wollen, melden Sie sich bitte

mindestens eine Woche vor Beginn der Veranstaltung

direkt bei Ihrem Frühstückstreff an.

Spätere Anmeldungen können aus organisatorischen

Gründen leider nicht berücksichtigt

werden.

In diesem Zusammenhang weisen wir auf den

Bürgerbus hin. Nähere Auskunft erteilt: Herr

Achim Walder, Telefon 0 27 32 / 1 27 41

Frühstückstreff Buschhütten

Frau Rosalinde Sauer,Telefon 0 27 32 / 8 12 67

Herr Manfred Albrecht,Telefon 0 27 32 / 71 47

Frühstückstreff Eichen

Frau Christa Althaus,Telefon 0 27 32 / 45 47

Frühstückstreff Fellinghausen

Herr Harry Czogalla, Telefon 0 27 32 / 2 14 11

Frühstückstreff Ferndorf

Frau Dagmar Simon, Telefon 0 27 32 / 2 56 14

Frühstückstreff Fritz-Erler-Siedlung

Frau Irmgard Knester, Telefon 0 27 32 / 34 89

Tagsüber sinnvoll betreut –

am Abend wieder im eigenen Haus.

Tagespflege in freundlichem,

familiärem Ambiente.

Marburger Straße 21

57250 Netphen-Deuz

Telefon (0 27 37) 59 28 70

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www.villa-bohn.de

(Inhaber: Dr. med. H.-J. Kraemer)

alle Kassen, auch ohne Pflegestufe

Frühstückstreff Kredenbach

Frau Ruth-Eleonore Hübel, Telefon 0 27 32 / 48 36

Frühstückstreff Kreuztal

Frau Renate Kniesche,Telefon 0 27 32 / 1 26 70

Frühstückstreff Krombach

Frau Ursula Bald, Telefon 0 27 32 / 8 01 55

Frühstückstreff Littfeld

Frau Karin Mankel, Telefon 0 27 32 / 80 829

Bastelkreis Kreuztal

Frau Edith Schmidt, Telefon 0 27 32 / 71 07

Handarbeitskreis Buschhütten

Frau Agnes Dickel, Telefon 0 27 32 / 61 21

Frau Edith Schmidt, Telefon 0 27 32 / 71 07

Gesprächskreis für pflegende Angehörige

Seniorenberatung der Diakoniestation,

Frau Daniela Sadelkow-Geßner

Telefon 0 27 32 / 58 24 70

Sprechzeiten: 7.45 Uhr - 11.45 Uhr

und nach Vereinbarung

Für uns stehen Lebensfreude und Wohlbefinden

der Tagesgäste an erster Stelle.

Jeder bekommt die Hilfe, die er – unter

Einbeziehung der eigenen Fähigkeiten –

benötigt.

Nicht nur die körperliche Pflege, auch

seelische und geistige Bedürfnisse werden

in der Villa Bohn berücksichtigt

und individuell gefördert.

Die Villa Bohn wird auch von Kreuztaler

und Hilchenbacher Gästen besucht.

Unterwegs – Veranstaltungen aus den einzelnen Stadtteilen

39


Frühstückstreff Buschhütten

jeden 2. Dienstag im Monat

um 9.30 Uhr im ev. Gemeindehaus

11. Oktober 2011

09. November 2011

13. Dezember 2011

10. Januar 2012

14. Februar 2012

13. März 2012

Frühstückstreff Eichen

jeden 1. Mittwoch im Monat

um 9.30 Uhr im ev. Gemeindehaus

05. Oktober 2011

02. November 2011

07. Dezember 2011

04. Januar 2012

01. Februar 2012

07. März 2012

Frühstückstreff Fellinghausen

jeden 3. Dienstag im Monat

um 9.30 Uhr in der Friedenskirche

18. Oktober 2011

15. November 2011

20. Dezember 2011

17. Januar 2012

21. Februar 2012

20. März 2012

Frühstückstreff Ferndorf

jeden 4. Dienstag im Monat

um 9.30 Uhr im ev. Gemeindehaus

25.Oktober 2011

22. November 2011

Dezember 2011 fällt aus

24. Januar 2012

28. Februar 2012

27. März2012

Frühstückstreff Fritz-Erler-Siedlung

jeden 2. Mittwoch im Monat

um 9.30 Uhr im Bonhoeffer-Haus

12. Oktober 2011

09. November 2011

14. Dezember 2011

11. Januar 2012

08. Februar 2012

14. März 2012

Frühstückstreff Kredenbach

jeden 2. Freitag im Monat

um 9.30 Uhr im ev. Gemeindezentrum

Alle, die die „60“ erreicht haben,

Frühstückstreff

sind besonders herzlich eingeladen

14. Oktober 2011

11. November 2011

09. Dezember 2011

13. Januar 2012

10. Februar 2012

09. März 2012

Frühstückstreff Kreuztal

jeden 1. Donnerstag im Monat

um 9.30 Uhr in der Kreuzkirche

Frühstückstreff Krombach

jeden 4. Mittwoch im Monat

um 9.30 Uhr im Lutherhaus

26. Oktober 2011

23. November 2011

Dezember 2011: fällt aus

25. Januar 2012

22. Februar 2012

28. März 2012

Frühstückstreff Littfeld

jeden 1. Dienstag im Monat

um 9.30 Uhr im ev. Gemeindezentrum

04. Oktober 2011

8. November 2011

06. Dezember 2011

03. Januar 2012

07. Februar 2012

06. März 2012

Tagesgeld 2,40% p.a. ab 1,00 €

Gesprächskreis für pflegende Angehörige

jeden 1. Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im

„Haus der Diakonie“, Anmeldung bei D. Sadelkow-Geßner,

Tel. 58 24 70

Termine:

05.10.2011, November fällt aus, 07.12.2011,

Januar fällt aus, 01.02.2012, 07.03.2012

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Nächster Kurs: Dienstag 10.Januar 2011,

Im Haus Ernsdorf (Nebengebäude),

Ernsdorfstr.3-5, 57223 Kreuztal

Telefonische Anmeldung, 10 Veranstaltungen

Ansprechpartner: Schwester Gabriele Brede

Tel:02732/1028, brede@diakoniestation-kreuztal.de

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40 Unterwegs – Veranstaltungen aus den einzelnen Stadtteilen

Unterwegs – Veranstaltungen aus den einzelnen Stadtteilen 41


Bastelkreis Kreuztal

jeden Mittwoch von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr im

Frauen-Abendkreisraum

der Kreuzkirche

Hobby

Handarbeitskreis Buschhütten

alle 2 Wochen mittwochs um 14.30 Uhr

bei Frau Dickel

05. Oktober 2011 19. Oktober 2011

02. November 2011 16. November 2011

30. November 2011 14. Dezember 2011

11. Januar 20112 25. Januar 2012

08. Februar 2012 07. März 2012

1 0 0

9 5

7 5

2 5

5

0

Tanzgruppe Seniorentanz

Die fröhliche Tanzgruppe trifft sich donnerstags

um 9.30 Uhr im katholischen Johannes-Heim.

Leitung und Information:

Frau Karin Daschke, Telefon 13 39

Tanztee im

Kreuztaler Tanzclub Casino e.V.

Saal des KTC-Clubhauses, Moltkestr. 11

(Seiteneingang), 15.00 – 17.00 Uhr,

immer sonntags

Auskunft: Frau Heidrun Tuczek,

Telefon: 89 20 65

16. Oktober 2011

06. November 2011

11. Dezember 2011

15. Januar 2012

12. Februar 2012

18. März 2012

Tanztee im Haubergscafe

im AWO-Seniorenzentrum, Ziegeleifeld,

jeweils donnerstags ab 14.00 Uhr

20. Oktober 2011

Seniorentanzgruppe der AWO

In den „Rothaarstuben“ in Dahlbruch

jeden Donnerstag, 16.00 – 18.00 Uhr

Kontakt: Frau Gerda Groos, Telefon: 8573

Seniorencafe

Stadtteilbüro Fritz-Erler-Siedlung

Frau Beckmann, Telefon 27 60 2

Frau Kontowt, Telefon 37 90

jeden Mittwoch,

14.30 – 16.40 Uhr

Mundartnachmittag

Freundeskreis der Stiftung Diakoniestation

05. November, 14, 30 Uhr

Stadthalle Kreuztal

Verschiedenes

Stadtbibliothek Kreuztal

Neue Öffnungszeiten:

Di, Do: 10.00 - 19.30 Uhr

Fr: 12.00 - 18.30 Uhr

So: 14.00 - 18.00 Uhr

Das Gosenbacher Kommödchen führt am

18.5.2012 um 19 Uhr wieder ein Theaterstück

in der Stadthalle Kreuztal auf.

Kreuztal-Kultur“

Informationen zu Kulturveranstaltungen der

Stadt Kreuztal erhalten Sie bei:

Stadt Kreuztal, Siegener Str. 18

Telefon 51 – 324 oder

www.kreuztal-kultur.de

Kartenvorverkauf u.a. bei:

Buchhandlung Zimmermann, Kreuztal

TUI-Reisecenter, Kreuztal

Viktoria-Kino, Dahlbruch

Gebr.-Busch-Kreis, Dahlbruch,

Siegener Zeitung und

www.proticket.de

Karten für Spezielle Plätze für Rollstuhlfahrer

erhalten Sie über das Kulturamt der Stadt

Kreuztal

„Stell dir vor, Oma hat...“

10. Februar 2012, Stadthalle

Theaterstück der Kulturwerkstatt

Omnibusreisen s

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42 Unterwegs – Veranstaltungen aus den einzelnen Stadtteilen Unterwegs – Veranstaltungen aus den einzelnen Stadtteilen

43

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Aus den Kirchengemeinden

Katholische Kirchengemeinde:

(Näheres in den Pfarrnachrichten)

Altenclub

Dienstags: nachmittags ab 14.30 Uhr

im St. Johannes-Heim

Katholische Frauengemeinschaft

Frau Hildegard Krause, Tel.: 2 15 80

Caritas

Frau Eva Schröder, Tel.: 1 28 34

Besuchsdienst Krankenhaus Kredenbach

Pfarrbüro, Tel.: 59 16 40

Evangelische Kirchengemeinde:

(Näheres in den Gemeindebriefen)

Buschhütten

Altenkreis, Abendkreis der Frauenhilfe,

Frauenhilfe, Bibelgesprächskreis,

anonyme Alkoholiker und Angehörige

Eichen, Krombach, Littfeld und Welschen-Ennest

Gesprächskreis zur Bibel, Mitarbeiter- und

Besuchsdienstkreis, Frauenhilfe, Kirchenchor,

Frauentreff

Kreuztal, Fellinghausen, Osthelden, Junkernhees

Frauenhilfe, Frauentreff, Altenclub, Gebetskreis,

Kirchenchor, Männertreff

Ferndorf, Kredenbach

Frauenhilfe, Männerkreis, Frauenfrühstück, Abendkreis

der Frauen, Bibel-Gesprächkreis, Kirchenchor

Gottesdienste im AWO-Seniorenzentrum Kreuztal

katholisch: alle 2 Wochen,

samstags um 11.00 Uhr

evangelisch: alle 2 Wochen,

freitags um 17.00 Uhr

Kaffee und mehr in der Kirche…

Plaudercafé Riewekooche

jeden letzten Mittwoch im Monat im Gemeindehaus

Eichen, Südhang 1, 14.30 – 17.00 Uhr

Die genauen Termine entnehmen Sie bitte den

Gemeindebriefen.

Arbeiterwohlfahrt, Bezirk

Westliches Westfalen e.V.,

Dortmund

• Hans-Georg-Vitt-Zentrum der AWO,

Ziegeleifeld 9, 57223 Kreuztal,

Telefon: 20 10, Leitung: Hartmut Klein

• Haubergscafe im

Hans-Georg-Vitt-Zentrum,

Ziegeleifeld 9, Tel.: 20 10

Öffungszeiten: täglich von 14.00 - 17.00 Uhr,

außer montags und freitags

AWO

» Malteser Menüservice:

weil man Qualität

schmeckt.«

Arbeiterwohlfahrt Stadtverband, Kreuztal

• Vors.: Ruth Meier,

Schlenkestr. 14, 57223 Kreuztal, Tel. 12747

Stellv. Vors.: Therese Belz

Nordoststraße 18, 57223 Kreuztal

• Seniorenwandergruppe: einmal im Monat

Wanderungen durch Siegen-Wittgenstein

(Wanderpläne bitte telefonisch anfordern)

Kontakt über Herrn Wolfgang Söder

Jahnstr. 58, 57223 Kreuztal, Tel. 8558

• Seniorengymnastikgruppe: jeden Dienstag

von 14.30-16.30 Uhr (2 Gruppen) und

jeden Donnerstag in der Turnhalle der

Grundschule Kreuztal, Kontakt über

Inge Söder, Telefon 85 58

Malteser Menüservice

Der Malteser Menüservice –

garantiert leckere Gerichte, von

Profis gekocht und freundlichen

Maltesern gebracht. Aus frischen

Zutaten, abwechslungsreich und

gesund – auf Wunsch 7 Tage die

Woche. Mal probieren?

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Tel.: 02738 30789 -22 oder -23

44 Unterwegs – Veranstaltungen aus den einzelnen Stadtteilen Unterwegs – Veranstaltungen aus den einzelnen Stadtteilen

45


Rätselseite

Ka

M

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W E U N T E I K

G U B S R A L R

U D E A N A H A

S A I B O T D M

C T B O E M B L

Im folgenden

Rechteck sind

unter den

Buchstaben

neun Vornamen

versteckt. Diese

können vertikal,

horizontal und

diagonal, vor-

und rückwärts

geschrieben sein,

allerdings nicht

übers Eck.

Lösung: Simone, Sonja, Hans, Anja, Markus, Lars, Esther, Michael, Tobias

Suchen Sie möglichst viele

Wörter, die ein Doppel - mm

haben, z.B.: Kamm. Sie sollten

mindestens zwanzig Wörter

finden.

Lösung: Ramme, Summe, Stamm, Hamm, Bammel, sammeln, Kimme, Kümmel,

Lümmel, Gebimmel, Stimme, Himmel, Hummel, stumm, Rummel, Bummel, Fummel,

Fimmel, Hammel, Gestammel, dumm, Kammer, Hammer, Hummer, Wumme,

Wammerl, Amme, Emma, Lamm, Damm, gammeln, jammern.

Die Suche kann beginnen!

Bilden Sie aus den Buchstaben

des Rechtecks möglichst

viele Wörter. Sie dürfen sich

allerdings nur jeweils ein Feld

weiterbewegen, dies allerdings

vor- und zurück, vertikal,

horizontal und diagonal. Als

Beispiel ist das Wort "Maler"

grau dargestellt.

A

B

P

H

E

Finden Sie zu den jeweils vier Begriffen

einen Begriff, der an den Anfang gestellt

ein neues zusammengesetztes Wort ergibt.

1. Ball - Ski - Fall - Dampf

2. Bote - Auto - Gewerkschaft - Paket

3. Welt - Park - Garten - Schutz

4. Hütte - Halsband - Zwinger - Futter

5. Kette - Krause - Band - Schmerzen

6. Bank - Anlage - Schein - Platz

7. Wehr - Leiter - Wasser - Löscher

8. Meister - Tür - Dach - Frau

9. Hörer - Apparat - Gespräch - Konferenz

10. Ente - Anzeige - Ständer - Leser

R

S

T

O

F

F

O

M

N

K

D

L

A

D

U

E

R

R

G

L

z.B.: Hof, Radar, Marder, Barbar, solar, Dolde, Foto, Forst, Frost, Not, Konto, Ton, Stop, Brom, Fond, Knarre, Lama,

Most, Rand, Narr, Rede, Brot, Rotor, Adam, Gram u.v.a.m.

1. Wasser 2. Post 3. Tier 4. Hunde 5. Hals 6. Park 7. Feuer 8. Haus 9. Telefon 10. Zeitungs

46 Unterhaltsames – Rätsel

Unterhaltsames – Rätsel 47

?


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Cafe auszeit 9.00 bis 12.00 Uhr

Flexible Nutzungszeit

Der Frühling hatte uns ja dieses Jahr verwöhnt. Den Opa von Fritz aber auch.

Denn kurzerhand entschied ich mich, den Kindertransportwagen von Fritz,

dieses Ungetüm, stehen zu lassen. Fritz bekam dadurch Gelegenheit seine

Beinmuskulatur zu stärken und der Opa erhielt die Chance, die Aufnahmekapazität

seiner lädierten Lunge zu trainieren. „Schneller, schneller!“ Fritz wird

nicht müde, seinen alten Opa auf Trab zu halten. Insbesondere, wenn eine

Strasse gequert werden muss, rast das Kind los, als wären die Teufel der ganzen

Welt hinter ihm her. Fritz hat Schiss vor Autos und überhaupt ist er ein

bedachtsamer, vorsichtiger Typ. Die Männchen an den Ampeln kann er schon

unterscheiden und bei „Grün, grün!“ zieht er den Opa eilig über den Übergang.

Natürlich kennt Fritz den Weg und er weiß, wir gehen zur Oma. Kommen wir

in Omas Büro an, strahlt diese, als wären Weihnachten, Pfingsten und Ostern

auf einen Tag gefallen. Es sei ihr gegönnt, denn Fritz macht uns beiden ja auch

viel Freude.

Seitdem Fritz weiß, dass seine Oma ihm auf ihrem Computer seine Lieblingsfigur

Caillou vorspielen kann, ist die Schokolade im Kühlschrank, der in einem

Nebenraum steht, erst einmal vergessen. Aber die Erinnerung kommt, spätestens,

nachdem er einen Schluck von Omas unsäglichem Fencheltee getrunken

hat. Fritz ist ein Genießer. Andächtig kaut er seine Schokolade und vermittelt

den beiden Großeltern innige Zufriedenheit. Nachdem er das Stückchen

Schokolade gegessen hat, verlangt sein kleiner Körper nach etwas Deftigem.

Gleich neben dem Reisebüro von der Oma hat eine Bäckerei ihren Laden. Den

steuert er nun zielstrebig an. Geduldig bleibt er vor der Theke stehen und wartet

darauf, dass es Manna vom Himmel regnet. Sein Manna ist natürlich ein

frisches Brötchen, das die freundliche Verkäuferin ihm reicht. Ein strahlendes

„Bitte“ an Stelle des fälligen Danke ist deren Lohn.

Damit aber noch nicht genug. Natürlich kennt er die Fleischerei ein paar

Schritte weiter. Auch hier kann man sein Vorgehen als gezielt bezeichnen.

Mit dem Brötchen in der Hand betritt er die Metzgerei und stellt sich vor die

Auslage, wo die Fleischwurst aufgestapelt liegt. „Willst du ein Stück Fleischwurst?“

fragt die Verkäuferin und ein bejahendes Nicken mit dem Kopf antwortet

ihr. Freudestrahlend verlässt er den Laden, rast zurück zur Oma, zeigt

ihr seine Beute und beginnt mit dem Verzehr an Ort und Stelle.

Es wird Zeit, die Oma zu verlassen und Fritz und der Opa machen sich auf

den Weg nach Hause. Aber erst einmal müssen wir in die Volksbank. Nicht

um Kontoauszüge zu ziehen, sonder Fritz holt sich sein obligatorisches Kaubonbon

ab. Und weil er die Bankmitarbeiterin so toll anlächelt, bekommt er

noch ein zweites. Das mit dem Anlächeln hat er natürlich von Opa. Was sagt

der immer: „Fritz, wenn du ein Mädchen siehst, anschauen und anlächeln.“

Und was Opa sagt, wird auch gemacht. Der Vater einer ebenfalls etwa zweijährigen

Tochter hat neulich natürlich mal Klasse reagiert, als er Opas Spruch

hörte: „Und du“, sagte er zu dem kleinen,hübschen Mädchen, „wirst gefälligst

grimmig zurückschauen!“ Ja, so lernen unsere Kleinen fürs Leben.

Das Glück zu haben, Opa zu sein und vor allen Dingen, auch Opa sein zu dürfen,

ist mit keinem EURO-Rettungsschirm zu bezahlen. Ich habe die Hoffnung

noch nicht aufgegeben, dass sich unsere Politiker mal wieder um die wichtigen

Dinge im Leben unseres Volkes kümmern.

Kinder zu haben und dadurch auch Enkelkinder sind für mich große Basteine

des menschlichen Glücks. Viele einsame alte Menschen würden sich wünschen

Enkelkinder zu haben, viele junge Eltern wären froh, wenn sie Grosseltern für

ihre Kinder hätten. Leute, packt es an! Wer sucht, wird sich auch finden.

Noch spricht Fritz sehr wenig, aber in der nächsten Ausgabe der Seniorenpost

hoffe ich, Ihnen viel vom dann unablässig redenden Fritz, berichten zu können. Nichts

Neues von Fritz

Aber es gibt viel zu erzählen

Unterhaltsames Aktuelles – Nichts - Die Laurenziuskirche Neues von Fritz

49


Ihr Verbrauchermarkt in

Kreuztal-Buschhütten

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verschätzt

Als ich zum ersten Mal im Wartezimmer meines neuen

Zahnarztes saß, sah ich auf einer Urkunde an der Wand

seinen vollständigen Namen. Ich erinnerte mich, dass

ein schlanker, fleißiger Junge gleichen Namens vor gut

30 Jahren in meiner Klasse war. Doch als ich den Arzt

sah, verwarf ich den Gedanken. Dieser glatzköpfige,

weißbärtige Mann mit den tiefen Falten war viel zu alt,

um in meiner Klasse gewesen zu sein.

Nachdem er meine Zähne untersucht hatte, fragte ich

ihn trotzdem, ob er das örtliche Gymnasium besucht

hätte. „Ja“, antwortete er. „Wann haben Sie denn Abi

gemacht?“ „1972, warum?“ „Sie waren in meiner Klasse“,

antwortete ich.

Er betrachtete mich aufmerksam und fragte dann: „Was

haben Sie unterrichtet?“

Bei und mit uns leben!

Zufriedenheit und das Gefühl, zu Hause zu sein, erlangt man

nur, wenn man sich behütet, sicher und geborgen fühlen kann.

Wir möchten mit unserer langjährigen Erfahrung und dem

Fachwissen unserer Mitarbeiter die Möglichkeit bieten,

miteinander in einer großen Familie zu leben.

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Eichen: Friedemann Hillnhütter, In der Bockelbach 25 b

Tel.: 02732-553752 · hillnhuetter@googlemail.com

Ferndorf: Anja Merz, Auf der Rennwiese 17

Tel. 02732 / 582620 · anja.merz@t-onlinehome.de

Kreuztal: Edith Winkelmann, Pfarrstr. 15

Tel. 02732 / 554120 · Fax: 02732 / 554119 · E_Winkelmann@t-online.de

Krombach: Rosalinde Sauer, Kirbergstr. 30

Tel. 02732 / 81267 · sanfra20@web.de

Littfeld: Heinz-Otto Krämer, Wiesenweg 16

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Rechtsberatung und -vertretung: VdK · Morleystr. 15-17 · 57072 Siegen · Tel. 0271 / 303829- 0 · Fax: 0271 / 303829 -18 · VdK.Siegen@t-online.de

Sprechzeiten: Mo 8:00 - 12:00 Uhr, Di 8:00 - 12:00 Uhr, Mi 12:00 -17:00 Uhr

Die Ge burtsurkunde

Eine wahre Geschichte aus den jungen Tagen der Republik

Motto: Von der Wiege bis zur Bahre, Formulare, Formulare!(Tucholsky)

Der große Krieg in Europa war zu Ende gegangen, als

meine Mutter an einem sonnigen Augustsonntag mit

mir niederkam. Es war in der Tat High Noon, zwölf Uhr

mittags, als ich das Licht der Welt erblickte. Nach den Erzählungen

meiner Mutter musste sich mein Erzeuger zu

diesem Zeitpunkt noch in irgendwelchen amerikanischen

oder englischen Kriegsgefangenenlagern rumtreiben. Somit

entschloss sie sich, mich in der evangelischen Kirche

zu Buschhütten taufen zu lassen. Sie wählte für mich

den Namen Friedhelm. Sollte mein Vater das Ende des

Krieges nicht überlebt haben, so wäre ich dann für sie ihr

Friede und ihr Helm, ihr Schutz geworden. Das hat sie mir

berichtet.

Wenn man sich heute vorstellt, wie schwierig die Situation

der Menschen im besiegten Deutschland war, so

grenzt es fast an ein Wunder, dass meine Mutter meinen

Vater ausfindig machen konnte. Wie auch immer, es war

ihr gelungen. Als mein Vater in der Mühlbergsiedlung

eintraf und das kleine Zimmer betrat, in dem meine

Wiege stand, begrüßte ich ihn mit kräftigem Brüllen.

„Friedhelm sei ruhig, das ist doch dein Papa!“ versuchte

meine Mutter mich zu beruhigen.

„Wie heißt der Junge? Friedhelm? Der Junge heißt Karl oder

Joachim!“ Eine klare und unmissverständliche Forderung

meines Vaters. Aber da meine Mutter mit vier älteren Brüdern

groß geworden war, gab sie nicht klein bei, sondern

forderte ihrerseits: „Dann nennen wir ihn eben Karl-Heinz!“

Und dabei blieb es dann auch. Aus dem kleinen friedfertigen

Friedhelm wurde der ungestüme, lausbübische Karl-

Heinz. Aus dem unehelichen Jungen Friedhelm H e r m a n n

wurde im Februar 1946 der eheliche Sohn Karl-Heinz

Erinnerungen – Die Geburtsurkunde

53


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Böhm. Soweit wäre ja alles in Ordnung gewesen, wenn

nicht meinen Eltern und der Behörde bei der Trauung

ein Fehler unterlaufen wäre. Aber es sollte zwanzig Jahre

dauern, bis dieser Fehler oder das Missgeschick zu Tage

trat.

Aus Karl-Heinz war ein junger Mann geworden, der zur

Schule gegangen war, seine mittlere Reife gebaut hatte,

seinen ersten Personalausweis bekam, seinen Führerschein

gemacht hatte, eine Lehre beendet hatte und zum

Dienst am Vaterland bei der Bundeswehr eingerückt war.

Immer war es der Karl-Heinz gewesen, der das bewerkstelligt

hatte. Und dieser Karl-Heinz wollte sich längerfristig

an die Bundeswehr binden und dafür benötigte er

eine Geburtsurkunde. Die bekam er auch.

Der Panzerpionier Karl-Heinz Böhm betrat die Schreibstube

seiner Kompanie in Höxter. „Hauptfeld“, sprach

er seinen Spies an, „ich muss eine Meldung machen. Ich

habe heute meine Geburtsurkunde bekommen, die besagt

eindeutig, dass es einen Karl-Heinz Böhm nicht gibt.

Einen Friedhelm Böhm hätte die Bundeswehr einziehen

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müssen. Der nicht existierende Karl-Heinz ist daher umgehend

zu entlassen, um Schaden von der Bundeswehr

abzuwenden!“ Stolz hatte er sich diesen Satz zurechtgelegt.

Der Spies vertiefte sich in die Geburtsurkunde

und kommentierte mit seinen Lieblingsworten: „Finster!

Grimmig! Unschön! Und was machen wir jetzt?“ Ich muss

sagen, dass der Hauptmann meiner Kompanie den absoluten

Durchblick hatte. Mit seiner Hilfe richtete ich einen

Antrag an den Oberkreisdirektor in Siegen, dahingehend,

eine Namensänderung von Friedhelm auf Karl-Heinz zu

gestatten und die Verwaltungsgebühr meinem Einkommen

als Wehrpflichtiger anzupassen.

21 Jahre nachdem meine Eltern sich auf einen Namen für

mich geeinigt hatten, erlaubte mir der Oberkreisdirektor,

mich von nun an und unwiderruflich Karl-Heinz zu nennen.

Es gibt allerdings noch eine Pointe. Mein Sohn, dem ich

diese Geschichte einmal erzählte, als er ein Heranwachsender

war, fand sie soo gut, dass er mich heute gelegentlich

mit dem trauten Friedhelm anredet.

Ein Haus mit Tradition

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Bei unserer fachkompetenten Pflege und Betreuung

stehen die Bewohner und Angehörigen im Mittelpunkt.

Wir sind ein gastfreundliches Haus mit familiärer Atmosphäre,

freuen uns über Gäste und unterstützen persönliche Kontakte.

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54 Erinnerungen – Die Geburtsurkunde Erinnerungen – Die Geburtsurkunde 55


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von uns der Service.

Bei uns gibt es keinen Kompromiss: In Sachen Haus-

und Einbaugeräte heißt es bei uns natürlich Miele. Und

dazu bieten wir erstklassigen Service.

Weitere Informationen bei uns:

Als ech als Kend bed minner Mudder e de Wolbern ging

von Irmgard Knester

Das es lan her on Wolbern worne ömmer was Besongeres.

Dat Word „Fochsbandworm“, dad hadde mer noch

ned jehord, obwurl es den Worm bestömmd och schur

domols jegäwe häd.

Mir wurnde am Wald, diregd ungerm Kingelsprich. Mir wanderen

e de Letfer on e ded Mösener Sidde on e de rure Noll

on gugde, ob de Wolbern och orndlich blöh. Wann se da

riffe worne, ging min Mudder bem Zehlidder-Eimer on ben

Liddermoaß on ech bed nem kleine Schäbche fröhmorjens

dörch de Broch on dörch Dresler´s Bochewald, ob de Letfer

oder de Mösener Sidde. E dem Bochewald hamer och em

Herwest Bochäggern jesammeld on Öl drus breässe loße

em Grech. Awer dad es en angern Jeschechde.

Wann mer da endlich bi de Strüche akoam, on es wor alles

bloa va ludder Wolbern, dad wor en Spass. Min Mudder konn

schnell on sauber blögge on hadde ömmer schnell des Liddermoaß

voll. An on zo wur ald mol jegresche, wann en Eidechse

oder en Ringenadder einem vor de Fösse her groch.

Wann da endlich der Eimer voll woar, da wur noch orndlich

gässe on bed bloae Müler ging ed da ob de Heimwech.

Deheim hadde ald de Dande en Pannekochedeich jemacht.

Schnell wurne en paar Häng voll Wolbern verläse

on jewäsche on jedem wur en degger Wolbernpannekoche

jebagge, bed orndlich Zugger drub.

Einmoal koame mer bem volle Eimer a der Walesroh vorbie

on wolle a dem Börnche Wasser drenge. Mir draude ose Auje

ned, en gruße Fläsche Hembernsoft woar em Wasser kald jestalld.

E der Hödde, die e bessche abseids log, tachde e Kaffegränzche.

Edzend schwing Hembernsofr e ded Liddermoaß on

Börncheswasser drob on de Fläsche och bed Börncheswasser

werrer objefölld, so als wenn nix fewäse wör.

Die Letfer on Mösener woarne rechd ojehalde, wenn

Fremde e ähr Rewier koame. Awer der lewe Godd häd

56 Erinnerungen – Als ech als Kend bed minner Mudder e de Wolbern ging

Erinnerungen – Als ech als Kend bed minner Mudder e de Wolbern ging 57


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doch ned nur för de Letfer on de Mösener de Wolbern

wahse loase. Koam mer mol bed nem Eimer voll Wolbern

us der rure Noll, das wur jesunge:

„Rure, rure Noll, mir ha der Eimer voll, bes urwe a de

Henge, mir konn en nemme schwenge!“

Derheim wur feel va de Wolbern gemacht. Marmelade

wur jekochd, di da meisdens ne stiff woar. Hirwedeich

om gruaße Blech bed Wolbern drob mossde min Vadder

zom Bagge no Kaspersch e de Bäggerei brenge on späer

werrer hurln. Dä freschjebaggene Wolbernkoche bed

rechdich Zugger dröwer on e Köbche Muggefug derbie

woar en wahne Jenuss. Och wurne Wolbern bed Zugger

jekochd on koame da heiß e Fläsche, en Stobbe drob on

worne so haldbar jemachd. Meistens oas mer de Wolbern

gern zu Riewkoche.

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Eines Dajes baggde min Dande mi werrer Riewekoche on

ech mossde en Fläsche Wolbern us dem Kellern hurln.

Bim Obmache goawed en jewaldijer Poff on die jogorene

Wolbern spratzde wie e Feuerwerk us der Fläsche! Alles

woar bloa! De Gardine worne bloa, de Katze wor bloa on

sprung va ludder Schrägge ob de Köchedesch on da ob de

Köcheschrang. No dem förchderliche Spegdagel gowed

käng Wolbern me e Fläsche.

Manchmoal dengd mer noch a so en gore Wolbernpannkoche.

Mer ka ja Wolbern jefrore kaufe, awer die sie ned

so god wie selwer jeblöggde.

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Erinnerungen – Als ech als Kend bed minner Mudder e de Wolbern ging 59


Kreuztaler Computer Treff

Der Kreuztaler Computer Treff (KCT) bietet

etwas Neues!

Im Herbst 2011 führt der KCT in Kooperation mit dem

Seniorenbeirat und der Senioren-Service-Stelle der

Stadt Kreuztal eine Informationsreihe zu folgenden

Themen durch:

11.10.2011 Datensicherheit

(wie sichere ich meine Daten auf Speichermedien)

25.10.2011 Datenschutz

(wie schütze ich meine Daten vor dem Zugriff Dritter)

08.11.2011 Soziale Netzwerke

22.11.2011 Onlinebanking

Die kostenlosen Veranstaltungen finden im Internet-

Café der Jugendbegegnungsstätte, Roonstr. 19 (1.

OGG), 57223 Kreuztal, jeweils um 16.30 Uhr statt und

richten sich an alle Altersgruppen: Schülerinnen und

Schüler, Eltern sowie Seniorinnen und Senioren. Eine

An-meldung ist nicht erforderlich.

In interessanter und leicht verständlicher Form wird

den Teilnehmern Grundwissen zu den jeweiligen Themen

vermittelt und auf Fragen eingegangen. Bei Interesse

können die Infor-mationen während der regulären

KCT-Treffen (dienstags 16.00 h bis ca. 19.00h) vertieft

werden. Hier treffen sich Interessierte zum Erfahrungsaustausch

und gemeinsamen Lernen. Darüber hinaus

hilft Ihnen das Team des KCT bei Fragen und Problemen

rund um den PC gerne weiter.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Frau Rother,

Tel. 02732 / 51-314 oder Frau Six, Tel. 02732 / 51-381.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch ! Ihr KCT-Team

Die Goldsuche

belohnt

von Irmgard Knester wurde

Es sind schon viele Jahre vergangen, meine Enkelkinder

waren noch klein. An einem schönen Sonntag machte die

ganze Familie einen Ausflug auf die Ginsburger Heide

bei Lützel, um dort spazieren zu gehen.

Ein Sandkasten lud die Kinder zum Spielen ein. Sandsieben

macht ja großen Spaß, bis auf einmal ein Goldstück

in Form eines Eheringes zu Tage kam. Die beiden

Kinder jubelten: „Wir haben einen Schatz gefunden!“ Er

mag schon lange im Sand gelegen haben, wer weiß das?

Auf der Ginsberger Heide gehen ja viele Leute spazieren.

Mein Schwiegersohn nahm den Herrenring mit den

Initialen „RW“ an sich und brachte ihn mit nach Hause.

Es war schwierig, den Besitzer ausfindig zu machen. Das

Fundamt und Herumfragen brachten keinen Erfolg. Ich

nahm ihn dann in Verwahrung, in der Hoffnung, dass er

eines Tages doch noch zurückgegeben werden konnte.

Einige Zeit später hatte ich mich entschlossen, mit einer

Bekannten einen Kurs zu besuchen, um einige Pfunde

loszuwerden. Man bekam einen Gewichtspass und freute

sich, wenn nach einer Woche weniger Gewicht eingetragen

wurde. Nun kam die große Überraschung: Meine

Bekannte und ich saßen schon auf unseren Plätzen. Es

kamen noch einige Leute, unter anderem auch ein Herr,

den ich nur flüchtig vom Sehen kannte. Ich hörte, wie er

zu der Leiterin zum Spaß sagte: „Jetzt hab ich soviel abgenommen,

meine Finger sind so dünn geworden. Sie sind

Schuld, dass ich meinen Ehering verloren habe.“

Sollte das wirklich der Goldschatz aus dem Sandkasten

sein?

Ja, er gehörte diesem Herrn, der auch gerne mit seiner

Familie auf der Ginsberger Heide spazieren ging. Welch

ein Zufall! Die Freude war groß, als er den Ring gegen einen

Kasten Bier tauschte. Durch den Kreuztaler Kammerchor

habe ich dann später das Ehepaar näher kennenlernen

dürfen und wir sind immer noch in guter Verbindung.

Erinnerungen – Die Goldsuche wurde belohnt

61


Impressum

Erscheinungsdatum: 1. März und 1. Oktober des Jahres

Auflage: Sonderausgabe 9000 Stück (sonst 2500 Stück)

Herausgeber: Stiftung Diakoniestation Kreuztal

- Seniorenberatung -

Martin-Luther-Str. 2 · 57223 Kreuztal

Telefon: 02732 - 582470

seniorenberatung@diakonie-kreuztal.de

Redaktion: Daniela Sadelkow-Geßner Seniorenberaterin

Ursula Bald Mitglied des Seniorenbeirates der Stadt Kreuztal

Harry Czogalla Vors. d. Seniorenbeirates der Stadt Kreuztal

Bettina Eberbach Stadt Kreuztal

Ruth-Eleonore Hübel Redaktion

Utz Kesper Redaktion

Christel Raichle Mitglied des Seniorenbeirates der Stadt Kreuztal

Jutta Wurm Büroangestellte

Karl-Heinz Böhm Redaktion

Roland Abel Redaktion

Fritz Großmann Redaktion

Litho/Satz

und Druck:

Trift 1, 57271 Hilchenbach · Tel. 02733-4810, Fax 02733-8444

seniorenpost@druckerei-wilke.de

Fotos: Fotolia, Roland Abel und Bürger der Stadt Kreuztal

Die Seniorenzeitung entsteht mit freundlicher Unterstützung des Freundeskreises der

Diakoniestation Kreuztal.

Hierfür bedanken wir uns recht herzlich, ebenso bei unseren Inserenten und Spendern.

Für die hier gemachten Angaben kann keine Gewähr übernommen werden.

Der Nachdruck ist nur mit Genehmigung des Herausgebers gestattet.

Beiträge zur „Kreuztaler Senioren-Post“ werden von der Seniorenberaterin sehr gerne

entgegengenommen.

Idee: I. Daniela Sadelkow-Geßner · Urheberrechte: Stiftung Diakoniestation Kreuztal

Die nächste Seniorenpost erscheint zum 01. März 2012.

Anzeigenannahmeschluss ist der 13. Januar 2012. Anzeigen senden an: seniorenpost@druckerei-wilke.de

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