DGAH – Brief Nr. 88 April 2011 - Verband Deutscher Betriebs- und ...

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DGAH – Brief Nr. 88 April 2011 - Verband Deutscher Betriebs- und ...

•TRGS 517 "Tätigkeiten mit potenziell asbesthaltigen mineralischen Rohstoffen und daraus

hergestellten Zubereitungen und Erzeugnissen"

•TRGS 519 "Asbest: Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten"

•TRGS 551 "Teer und andere Pyrolyseprodukte aus organischem Material"

•TRGS 552 "N-Nitrosamine"

•TRGS 617 "Ersatzstoffe und Ersatzverfahren für stark lösemittelhaltige

Oberflächenbehandlungsmittel für Parkett und andere Holzfußböden"

•TRGS 619 "Substitution für Produkte aus Aluminiumsilikatwolle"

Dann senden Sie bitte Anmerkungen oder Stellungnahmen bis spätestens 15. Mai 2011 an:

Ansprechpartner Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS)

Geschäftsführung

Fax 0231 9071-2611

ags@baua.bund.de

Postanschrift: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Postfach 17 02 02

44061 Dortmund

http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/AGS/TRGS.html

9. Veranstaltung: Klein und gemein? Sicheres Arbeiten mit Nanomaterialien

Themenabend im Rahmen der DASA-Sonderausstellung "Nano!"

Welche Auswirkungen können Nanomaterialien für die Gesundheit von Menschen haben, die mit

ihnen arbeiten? Wie werden diese Risiken ermittelt und bewertet? Welche

Arbeitsschutzmaßnahmen sind erforderlich? Diesen Fragen gehen am Donnerstag, 5. Mai,

Experten der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) bei einem Themenabend

"Nanomaterialien - Arbeit und Gesundheit" in der DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund nach.

In der Zeit von 19 bis 22 Uhr besteht vielgestaltige Diskussionsmöglichkeit zum Thema der Nano-

Sicherheit.

Seit 2005 leistet die BAuA mit Forschungs- und Entwicklungsprojekten vielfältige Beiträge zur

sicheren Arbeit mit Nanopartikeln. Dr. Rolf Packroff, Wissenschaftlicher Leiter im BAuA -

Fachbereich "Gefahrstoffe und biologische Arbeitsstoffe" gibt einen Überblick zu den aktuellen

Aktivitäten, die auf einer gemeinsamen Forschungsstrategie der für Arbeits-, Verbraucher- und

Umweltschutz zuständigen Ressortforschungseinrichtungen des Bundes basieren - BAuA,

Bundesinstitut für Risikobewertung, Umweltbundesamt.

Dr. Volker Bachmann, Mitarbeiter des Nano - Labors der BAuA, wird auf Fragen zur Messung der

Belastung von Beschäftigten eingehen, die an ihren Arbeitsplätzen mit Nanomaterialien umgehen.

Neben der Bewertung von Messergebnissen wird er auch ein von der BAuA entwickeltes

Messsystem vorstellen, mit dem das Verstaubungsverhalten neuer Nanomaterialien bereits im

Vorfeld einer industriellen Anwendung ermittelt werden kann.

Den aktuellen Stand der toxikologischen Einschätzung möglicher Gesundheitsgefährdungen stellt

Prof. Dr. Thomas Gebel aus der Fachgruppe Toxikologie der BAuA vor. Hierbei geht es vor allem

um mögliche Erkrankungen der Atemwege durch das Einatmen von Fein- und Ultrafeinstäuben am

Arbeitsplatz, die auch durch die neuen Nanomaterialien freigesetzt werden können. Gebel spricht

auch die Defizite an, die es bei den wissenschaftlichen Erkenntnissen zu den schädlichen

Auswirkungen von Chemikalien immer noch gibt.

Wie aus der Vorsorgestrategie der Europäischen Union konkrete Empfehlungen zum sicheren

Arbeiten mit Nanomaterialien abgeleitet werden können, ist Thema des Beitrages von Dr. Miriam

Baron aus der Fachgruppe "Gefahrstoffmanagement". Die BAuA gibt seit 2007 gemeinsam mit dem

Verband der Chemischen Industrie (VCI) einen Leitfaden für Tätigkeiten mit Nanomaterialien am

Arbeitsplatz heraus, der eine einfache Hilfestellung für die Praxis bietet. Er wird aufgrund einer

Vielzahl neuer Erkenntnisse derzeit überarbeitet und aktualisiert.

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