Bilanz per 31. Dezember 2010 - Berner Reha Zentrum

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Bilanz per 31. Dezember 2010 - Berner Reha Zentrum

Berner Reha Zentrum

Heiligenschwendi

Geschäftsbericht 2010


Kennzahlen

Kennzahlen und Patientenstatistik

2010 2009

Anzahl Patienteneintritte stationär 2 108 2 033

Anzahl Patientenaustritte stationär 2 097 2 024

Gesamttotal verrechnete Behandlungstage 43 098 41 615

Anzahl Betten stationär 123 123

Ø Bettenbelegung (Behandlungstage x 100 ÷ (Tage x Betten) 96.0% 92.7%

Ø Aufenthaltsdauer in Tagen (Behandlungstage ÷ Austritte) 20.6 20.6

Grundversicherte Kanton Bern 1 452 1 455

Zusatzversicherte Kanton Bern 426 374

Total Kanton Bern 1 878 1 829

Total ausserkantonal Versicherte 215 193

Ausland 4 2

Total Betriebsaufwand in CHF 27 514 653 26 672 922

Ø Aufwand pro verrechneten Behandlungstag in CHF

(Betriebsaufwand ÷ Behandlungstage) 638 641

Ø Aufwand pro behandelten Patient (Austritt) in CHF

(Betriebsaufwand ÷ Anzahl behandelte Fälle) 13 121 13 178

Total Betriebsertrag in CHF 28 541 048 27 022 120

Ø Ertrag pro verrechneten Behandlungstag in CHF

(Betriebsertrag ÷ verrechnete Behandlungstage) 662 649

Ø Ertrag pro behandelten Patient (Austritt) in CHF

(Betriebsertrag ÷ Anzahl Austritte) 13 610 13 351

Patientenstatistik

Behandlungstage Austritte Ø Aufenthalt in

Tagen

2010 2009 2010 2009 2010 2009

Muskuloskelettal 17 861 17 039 788 790 22.7 21.6

Kardiologie 13 448 13 273 675 643 19.9 20.6

Pneumologie 8 343 7 969 453 427 18.4 18.7

Reha allgemein 3 446 3 334 181 164 19.0 20.3

Gesamt 43 098 41 615 2 097 2 024 20.6 20.6


Berner Reha Zentrum

Heiligenschwendi

Geschäftsbericht 2010


2 Geschäftsbericht 2010


Inhaltsverzeichnis

4 Übersicht über das Geschäftsjahr 2010

7 Muskuloskelettale Rehabilitation

9 Kardiovaskuläre Rehabilitation

12 Pulmonale Rehabilitation

15 Projekte

17 Qualitätsmanagement

19 Personelles

Organisatorisches

22 Personalstatistik

23 Organisation

24 Leistungsangebot und Verantwortliche

26 Publikationen und Vorträge

Bilanz

30 Bilanz

32 Erfolgsrechnung

33 Verwendung des Bilanzgewinnes per 31. Dezember 2010

34 Anhang zur Jahresrechnung per 31. Dezember 2010

35 Aktionariat

36 Bericht der Revisionsstelle

38 Kontakte


Hans Lauri (links) und

Armin Strom

4 Geschäftsbericht 2010

Übersicht über das Geschäftsjahr 2010

Das vergangene Jahr war sehr

erfolgreich!

2010 erzielten wir das zweitbeste Geschäftsergebnis

seit 1990. Als Messgrösse für diese

Feststellung dient uns die Nachfrage nach

unseren Leistungen in den Bereichen der

muskuloskelettalen, kardiovaskulären, pulmonalen

und allgemein internistischen Rehabilitation.

Im Vergleich zum Vorjahr nahmen die Behandlungstage

bei gleicher durchschnittlicher

Aufenthaltsdauer von 20.6 Tagen um

3.6 % zu und liegen bei 43 098 Tagen. Die

erfolgten Austritte stiegen von 2024 auf

2097 Fälle und markieren damit einen

Höchstwert in der Bettenbelegungsrate. Mit

96 % Bettenbelegung im Jahr 2010 stossen

wir an unsere Grenzen, weshalb wir die umfassende

Sanierung unseres zentralen Klinikgebäudes

eingeleitet haben.

Ein Blick auf die Werte pro Kompetenzlinie

bestätigt die erfreuliche Entwicklung: In der

muskuloskelettalen Rehabilitation konnten

die Fallzahlen mit dem Vorjahr gleichziehen.

Die kardiovaskuläre Rehabilitation hat mit 675

Behandlungen wieder den Spitzenwert von

2008 erreicht. Die seit fünf Jahren stetig

wachsende pulmonale Rehabilitation hat um

weitere 6 % zugelegt. Die Linie der allgemein

internistischen Rehabilitation vermochte den

Rückgang des vergangenen Jahres wieder

auszugleichen. Sie verzeichnet einen erneuten

Zuwachs von 10 % der Fälle.

Bei einem Betriebsaufwand von rund 28.1

Millionen Franken und einem Betriebsertrag

von über 28.4 Millionen Franken ergibt sich

für das Jahr 2010 unter Berücksichtigung der

leistungsabhängigen Beiträge der öffentli-

chen Hand ein Gewinn von 350 000 Franken.

Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

konnten wir dieses Jahr als Bonus zwei zusätzliche

Freitage gewähren, während der Aktionärin

eine Dividende von 40 000 Franken

beziehungsweise 2 % ausgeschüttet wurde.

Versorgungsplanung 2011–2014

gemäss Spitalversorgungsgesetz

Der Revisionsentwurf der ersten Versorgungsplanung

stellt im Hinblick auf die Rehabilitation

einiges zutreffender dar als in der Vergangenheit.

Einmal wurde richtig erkannt, dass

die rehabilitativen Leistungen in den letzten

Jahren stark angestiegen sind und auch in

Zukunft weiter ansteigen werden. Weiter wird

der Kanton im Rahmen der Festlegung der

Leistungsaufträge auf der Grundlage der

SW!SS REHA-Richtlinien verbindliche Qualitätsvorgaben

für Listenspitäler formulieren.

SW!SS REHA, deren Mitglied wir sind, ist der

Dachverband der führenden Rehabilitationskliniken

der Schweiz. Die Mitglieder sind verpflichtet,

sich alle vier Jahre durch eine Qualitätskommission

überprüfen und rezertifizieren

zu lassen. Diese anspruchsvollen und verbindlichen

Vorgaben garantieren einerseits eine

hohe medizinische Qualität und tragen anderseits

zur grösstmöglichen Wirtschaftlichkeit

bei. Schliesslich stellt der Kanton in Aussicht,

Kooperationen und die Schaffung von integrierten

Behandlungsabläufen und Finanzierungsmodellen

unterstützen zu wollen. Dies,

um den Übergang zwischen Akutspitälern

und Rehabilitationskliniken sowohl aus medizinischer

als auch aus finanztechnischer Sicht

optimal gestalten zu können.


In der Prognose des zukünftigen Leistungsbedarfs

geht der Kanton Bern von einer jährlichen

Zuwachsrate von durchschnittlich 2.4 %

aus. Diese Steigerung sieht er vor allem in der

geriatrischen Rehabilitation. In der organspezifischen

Rehabilitation setzt er hingegen eine

eher geringe bis rückläufige Nachfrage voraus.

Dies dürfte indes der Realität nicht gerecht

werden, betrug doch im Berner Reha Zentrum

die Zuwachsrate in der kardiovaskulären Rehabilitation

seit 2005 ganze 21.6 %, in der

pulmonalen Rehabilitation 31.3 % und in der

allgemein internistischen Rehabilitation 46 %.

Gesamthaft nahmen unsere Fallzahlen während

der genannten Periode in der organspezifischen

Rehabilitation um 16.5 % zu. Dies

entspricht etwa den Vorhersagen anderer

Kantone für die nächste Dekade.

Austritte Zunahme

2005 2010

2005 bis 2010

Muskuloskelettal 776 788 1.55 %

Kardiologie 555 675 21.62 %

Pneumologie 345 453 31.30 %

Reha Allgemein 124 181 45.97 %

Total 1800 2097 16.50 %

Sanierung West- und Hauptgebäude

Im August 2010 konnte mit der Sanierung der

Westklinik begonnen werden. Die Arbeiten

werden im Mai 2011 abgeschlossen sein. Das

als erhaltenswert bezeichnete Westgebäude

des Berner Reha Zentrums wird damit innerhalb

von 9 Monaten zu einem Rehabilitationsgebäude

mit 16 Patienten- und 9 Hotelzimmern

umgebaut. Das Gartengeschoss mit

Aussensitzplatz bietet einen Essraum, ein

Sitzungszimmer und Therapieräumlichkeiten.

Im Obergeschoss entsteht über 2 Stockwerke

eine Patientenabteilung mit insgesamt 32

Betten. Das Dachgeschoss beherbergt neu

9 Einer- und Doppelzimmer, Nebenräume

sowie einen Seminar-Loungebereich. Während

der Sanierung der Hauptklinik soll das

Westgebäude vorübergehend als Ausweichstation

dienen. Am 11. Juni 2011 findet unter

dem Motto «Gesund leben – Gesundheit

erleben» ein Tag der offenen Tür statt.

Im Oktober 2010 hat der Regierungsrat dem

Berner Reha Zentrum einen Projektierungskredit

für die Sanierung des Hauptgebäudes zugesprochen.

Mit diesem Verpflichtungskredit

zu Lasten des Fonds für Spitalinvestitionen

wurden die Projektierungskosten für die Aus-

arbeitung des Bauprojektes mit Kostenvoranschlag

bewilligt. Die Sanierung mit geplanten

Kosten in der Grössenordnung von 17 Millionen

Franken teilt sich auf drei Projektphasen

auf:

1. Sanierung des Hauptgebäudes (in 3 Etappen)

2. Sicherstellung der Erdbebensicherheit

3. Umstellung der Wärmeerzeugung und

Wärmeverteilung auf erneuerbare Energiequellen

mit einem Einsparpotential von

48 % der Energiekosten

Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion des

Kantons Bern hält fest, dass es sich um eine

Projektierung von dringlichen, betriebsnotwendigen

Sanierungsmassnahmen handelt,

die unabdingbar sind, um die Bausubstanz zu

erhalten und diese an die heutigen Vorschriften

und Normen anzupassen.

Dank

Verwaltungsrat und Direktion bedanken sich

bei allen Patientinnen und Patienten sowie bei

den zuweisenden Stellen und den Behörden

des Kantons Bern für das uns entgegengebrachte

Vertrauen.

Vor allem aber danken wir unseren Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern für die ausnahmslos

engagierte und gewissenhafte Zusammenarbeit.

Hans Lauri Armin Strom

Präsident des Direktor

Verwaltungsrates

Geschäftsbericht 2010 5


6 Geschäftsbericht 2010


Muskuloskelettale Rehabilitation. Das Berner Reha

Zentrum wird von Patientinnen und Patienten aller

Altersgruppen und mit unterschiedlichsten Krankheitsbildern

aufgesucht. Das breite Spektrum der

Ansprüche stellt Herausforderungen an die individualisierte

Behandlung.

Im Hinblick auf die Patientenzahlen war das

vergangene Jahr wiederum intensiv und erfolgreich.

Unser jüngster Reha-Patient war ein

21-jähriger Skifahrer mit mehrfachen Verletzungen

an Becken, Wirbelsäule und inneren

Organen. Die älteste Patientin zählte 99 Jahre

und gelangte schwerst sehbehindert aus dem

Blindenheim nach der Operation einer hüftgelenksnahen

osteoporotischen Fraktur zu uns.

Um dem breiten Spektrum der Ansprüche

gerecht zu werden, müssen Zielsetzung, Therapie

und Messkriterien individuell ausgestaltet

werden. Aus diesen Gründen haben wir

versucht, die Patientinnen und Patienten vorausschauend

in Gruppen aufzuteilen. So haben

wir beispielsweise eine Subgruppe eher

«geriatrischer» Patienten definiert: Neben ihren

Problemen des Bewegungsapparates, die

zur Akuthospitalisierung geführt haben, weisen

sie zusätzliche durch ihr Alter bedingte

Behinderungen auf.

Vielfältige Bedürfnisse geriatrischer

Patienten

Bei dieser Gruppe wurden beim Eintritt systematisch

geriatrische Assessments durchgeführt

und auf die Situation zugeschnittene

entsprechende Module in die Behandlung

eingebunden. Diese prospektive Gruppierung

kann allerdings nicht immer ganz eindeutig

vorgenommen werden; die Altersgrenze

stellte sich dabei als am wenigsten hilfreich

heraus, obschon sie eines der drei Hauptkriterien

ist, um Reha-Patienten der geriatrischen

Rehabilitation zuzuteilen.

Die Subgruppenanalyse der Kategorie «Rehabilitation

Bewegungsapparat» zeigt in der

Dokumentation des therapeutischen End-

ergebnisses (Outcome) folgende Unterscheidungsmerkmale:

Im Vergleich zur Gesamtheit

der Patientinnen und Patienten war der Anteil

derjenigen, die direkt nach Hause oder zu Angehörigen

entlassen werden konnten, bei der

eher «geriatrischen» Gruppe eindeutig tiefer.

Die durchschnittliche Rehabilitationsdauer fiel

indes nur wenig höher aus. Einige wohnten

bereits vor dem Ereignis in einem Alters- oder

gar Pflegeheim, konnten aber aufgrund von

Mobilitätseinschränkungen und erforderlichem

Behandlungsaufwand postakut nicht

FIM kognitive Items

32

30

28

26

kein Geriatriepatient

Geriatriepatient

Eintritt Austritt

30–35 Punkte: keine oder leichte kognitive Funktions-

einschränkung

11–29 Punkte: mittlere kognitive Funktionseinschränkung

5–10 Punkte: schwere kognitive Funktionseinschränkung

Geschäftsbericht 2010 7

Mittelwert


8 Geschäftsbericht 2010

Mittelwert

FIM motorische Items

75

70

65

60

55

50

45

kein Geriatriepatient

Geriatriepatient

Eintritt Austritt

69–91 Punkte: leichte bis keine motorische

Funktionseinschränkung

43–68 Punkte: mittelschwere bis mittlere motorische

Funktionseinschränkung

13–42 Punkte: schwere bis sehr schwere motorische

Funktionseinschränkung

Die Figuren zeigen, dass v. a. die motorischen, aber

auch die kognitiven Messpunkte des FIM (Functional

Independence Measures) zu Beginn wie auch am Ende

der Rehabilitation bei der «geriatrischen» Subgruppe

tiefer ausfielen. Diese Patientinnen und Patienten profitierten

in der vergleichsweise kurzen Reha-Zeit

(Ø 22.7 Tage) zwar deutlich, verlassen unsere Klinik

aber auf einem markant tieferen Funktionsniveau als

die Restgruppe.

direkt dorthin entlassen werden; sie mussten

zuvor noch in die Rehabilitation. Nach dem

Austritt benötigte ein weiterer Teil der Patientinnen

und Patienten eine Übergangslösung.

Dies, weil trotz verbesserter Mobilität und

erhöhter Selbstständigkeit eine Entlassung

nach Hause auch mit ausgebauter Spitex-Hilfe

nicht mehr realistisch war. In vielen Fällen verhinderte

der Kostenträger eine benötigte längere

Rehabilitationsdauer, weil er die Kostengutsprache

ablehnte.

Grösserer Aufwand durch veränderte

Zuweiserprofile

Der durchschnittliche Behandlungsaufwand

hat auch im vergangenen Jahr zugenommen.

Es wurden vermehrt komplexe Einzeltherapien

und Behandlungen am Bett, externe

Untersuchungen sowie besonders teure intravenöse

Antibiotika verordnet. Gemessen

über die Leistungserfassung der Pflege ist der

Aufwand ebenfalls nochmals angestiegen.

Bedenklich ist, dass die Frühverlegungen

schon vor dem Stichjahr 2012 zugenommen

haben: Es mussten Patienten rückverlegt werden,

die schon zu Reha-Beginn nicht genügend

stabil waren, schwerwiegende Infekte

hatten oder bei denen Komplikationen auftraten,

die nur im Akutspital behandelt werden

konnten. Auch das Fehlen behandlungsrelevanter

Abklärungen führt zu Mehraufwand

in der Rehabilitation. Die veränderten Zuweiserprofile

in der Spitallandschaft wirken direkt

auf Outcome, Aufenthaltsdauer und Behandlungsaufwand

bei Reha-Patienten zurück, sodass

eine intensivierte Zusammenarbeit im

Sinne der Pfadbehandlungen unabdingbar ist.

Weitere Informationen unter:

www.rehabewegungsapparat.ch


Kardiovaskuläre Rehabilitation. Eine individualisierte

Rehabilitation und die enge Zusammenarbeit mit

allen Partnern des Behandlungspfades sind wichtige

Voraussetzungen, um den vielfältigen Bedürfnissen

der Herzpatienten zu entsprechen.

Das Berner Reha Zentrum stellt für alle aufgenommenen

Patientinnen und Patienten ein

bedürfnisgerechtes, modernes und wirtschaftliches

Rehabilitationsangebot bereit.

Betrachtet man im Bereich der kardialen Rehabilitation

die Entwicklung der letzten zehn

Jahre, ist festzustellen, dass sich die Patientenbedürfnisse

ebenso verändert haben wie die

Behandlungsangebote der vor- und nachgelagerten

Beteiligten.

Komplexe Erkrankungen in Etappen

behandeln

Ein Beispiel veranschaulicht diesen Sachverhalt.

Ein 78-jähriger, etwas übergewichtiger

Patient leidet seit Jahren an einer koronaren

Herzkrankheit, und seine Zuckerkrankheit

konnte in letzter Zeit immer schlechter mit

Tabletten eingestellt werden. In den vergangenen

Jahren wurde schon zweimal ein Herzkranzgefäss

mit einer Ballondilatation erweitert.

Auch die Beingefässe und die Augen

bedurften bereits fachärztlicher Behandlung.

In den letzten Wochen verschlechterte sich

die Situation. Zunehmende Atemnot, geschwollene

Beinen und Angina pectoris erschwerten

es schliesslich dem sonst sehr aktiven

Patienten erheblich, das Haus zu verlassen.

Er suchte den Hausarzt auf und erwartete,

dass ihn die Behandlung von seinen Schmerzen

und der Atemnot befreien würde. Zudem

lag ihm viel daran, auch wieder Ausflüge mit

seinen Enkelkindern unternehmen zu können,

und schliesslich sollte der verbesserte Zustand

möglichst lange anhalten.

Der Hausarzt schickt ihn für eine Untersuchung

der Herzkranzgefässe ins Spital. Am

zweiten Tag wird er nach Hause entlassen:

Eine Bypassoperation ist notwendig. Dafür

tritt er eine Woche später erneut im Spital ein.

Am 8. Tag nach der Operation kann er aus

Sicht des Chirurgen das Spital verlassen. Aus

medizinischer Perspektive ist das Herz geflickt,

die Angina pectoris behoben, und die Herzfunktion

wird sich wahrscheinlich im Laufe

einiger Wochen und mit medikamentöser

Hilfe verbessern. Der Patient allerdings nimmt

seinen Zustand anders wahr. Er leidet nach

wie vor an starken Schmerzen, die Atemnot

ist schwerer als vor der Operation, und gegangen

ist er mit der Physiotherapeutin erst etwa

80 Meter. Zwar ist mit der verbesserten Blutversorgung

des Herzens der wichtigste Schritt

gemacht; das eigentliche Behandlungsziel

wurde jedoch noch nicht erreicht. Der Patient

muss nun seine Leistungsfähigkeit schrittweise

verbessern und die verkümmerte Muskulatur

trainieren. Ausserdem gilt es, die Herzmedikamente

ebenso wie die Therapie der

Begleiterkrankungen, insbesondere des Diabetes,

optimal anzupassen. Der Patient soll

lernen, welche Aktivitäten und Belastungen

für ihn gesund sind und wo seine Grenzen

liegen. Dies ist heute nicht mehr Aufgabe des

Akutspitals; dessen Auftrag lautete einfach

«Bypassoperation», und der im Rahmen der

Fallpauschale bezahlte Preis reicht einzig für

die Operation und die frühpostoperative Betreuung.

Es braucht deshalb eine Rehabilitation,

die diese Behandlung im Rahmen einer

Behandlungskette weiterführt. Am Ende der

Rehabilitation soll der Patient seine Ziele möglichst

vollständig erreicht haben und genau

wissen, wie er sich weiter verhalten soll. Meistens

sind auch nach Beendigung der Rehabilitation

Therapiemassnahmen erforderlich:

Der Hausarzt kontrolliert die Medikamente,

Geschäftsbericht 2010 9


10 Geschäftsbericht 2010

passt sie bei Bedarf an und unterstützt den

Patienten in der Umsetzung des Gelernten. Je

nach Zustand sind Spitex-Hilfe nötig oder der

Besuch einer Herzgruppe sinnvoll.

Therapien an veränderte Ansprüche

anpassen

Das ausführlich beschriebene Beispiel zeigt,

dass heute bei komplexen Erkrankungen ein

gutes Therapieresultat nur durch eine Abfolge

von Behandlungsschritten erreicht werden

kann. Die Rehabilitation mit ihrer ganzheitlichen

Betrachtungsweise hat dabei unter anderem

wegen der Einführung der Fallpauschalen

an Bedeutung gewonnen, da sich die

Akutspitäler auf eine einzelne Intervention

beschränken müssen. Standardisierte Rehabilitationsprogramme

für jüngere oder gut mobile,

nicht zu kranke ältere Herzpatienten

werden heute weitgehend ambulant durchgeführt.

Deshalb haben sich während der

letzten Jahre im stationären Bereich die Anforderungen

ans Rehabilitationsprogramm

parallel mit den Patienten gewandelt. Dies

auch deshalb, weil immer öfter auch sehr alten

und kranken Patienten mittels kardiologischen

oder herzchirurgischen Interventionen

noch geholfen werden kann. So muss sich das

Rehabilitationsprogramm laufend den sich

wandelnden Ansprüchen anpassen. Es gilt,

die individuellen Bedürfnisse und Defizite zu

erfassen, die Ziele zu definieren und die Massnahmen

individuell zu planen. Die früher aus

Rehabilitationssicht etwas exotische, präventionsorientierte,

stark standardisierte kardiale

Rehabilitation nähert sich damit im stationären

Bereich immer mehr den andern Rehabilitationslinien

an. Dies führt z. B. auch zu einer

zunehmenden Individualisierung der Aufenthaltsdauer,

was durch die konstante mittlere

Aufenthaltsdauer verschleiert wird.

Die Anpassungen, die wir am Programm

vorgenommen haben, unterstützen diese individualisierte

Rehabilitation. Unsere Patienten

benötigen immer mehr einzelphysiotherapeutische

Leistungen, beispielsweise um

das Gangbild zu verbessern oder um das Treppensteigen

und den Umgang mit Hilfsmitteln

zu erlernen. Wenn nötig, können fürs Training

einfacher Funktionen wie etwa Körperpflege

oder sich Anziehen die Ergotherapeutinnen

beigezogen werden. Einige Patienten profitieren

auch von den bei uns in den letzten Jahren

aufgebauten geriatrischen Therapiemodulen

wie Tai Chi, Gedächtnistraining oder Sturzprophylaxe.

Der Übergang zur geriatrischen Rehabilitation

ist dabei fliessend und eine Abgrenzung

der beiden Rehabilitationsformen

oft willkürlich. Unseres Erachtens gehören

Patienten nach kardialen und insbesondere

herzchirurgischen Interventionen jedoch in

eine «angepasste» kardiale Rehabilitation, da

der Umgang mit Komplikationen, die Anpassung

der Therapien an den kardialen Zustand

und die Abstimmung der kardialen medikamentösen

Behandlung entsprechendes Fachwissen

erfordern.

Gute Zusammenarbeit mit den Partnern

Werden «komplexe» Patienten in einer segmentierten

Behandlungskette behandelt, ist

es wichtig, die Schnittstellen zu kennen und

die Möglichkeiten und Grenzen der Partner

richtig einzuschätzen. Die Partnerschaft mit

den Zuweisern wurde auch im vergangenen

Jahr gepflegt, unter anderem mit gegenseitigen

Besuchen und Fortbildungsangeboten.

Mit dem Inselspital und einer Krankenkasse

wurde ausserdem ein Pilotprojekt zur Prüfung

einer Pfadfinanzierung gestartet.

Intensiviert wurden auch die Verknüpfungen

zu den nachbehandelnden Institutionen.

Die Kontakte zu den Spitex-Diensten waren

schon in den Vorjahren eng und wurden mit

wichtigen Institutionen durch gegenseitige

Kontakte gepflegt. Neu aufgebaut wurde die

Zusammenarbeit mit Medi-24 zur Nachbetreuung

von Patientinnen und Patienten mit

schwerer Herzinsuffizienz. Hier besteht ein

Angebot, bei dem speziell ausgebildete Pflegende

durch regelmässige Telefonkontakte

die Patienten beim kooperativen Verhalten in

der Therapie und in der Selbstkontrolle der

Symptome unterstützen. Der Hausarzt wird

darüber immer informiert. Damit kann eine

Verschlechterung des Gesundheitszustandes


frühzeitig erkannt und ärztlich behandelt werden.

Die Patienten sollen bei besserer Gesundheit

und damit mit höherer Lebensqualität

leben können. Dazu besteht die Hoffnung,

dass für die Patienten belastende und fürs

Gesundheitssystem teure Rehospitalisationen

vermieden werden können.

Ebenfalls an Bedeutung gewinnt für unsere

Patienten die sogenannte «Staffel-Rehabilitation».

Diese ist zugeschnitten auf eine Gruppe

von eher jüngeren, weniger schwer kranken

Patientinnen und Patienten, die nach einem

Akutereignis noch stationäre rehabilitative

Massnahmen oder eine engmaschige medizinische

Überwachung benötigen, jedoch

damit rasch selbständig werden und längerfristig

von intensiven kardialen sekundärpräventiven

Massnahmen profitieren. Diese

Patienten absolvieren den ersten Teil der Rehabilitation

stationär, wobei sich die Dauer

nach dem Funktionszustand richtet. Sobald

dieser es zulässt, wechseln sie für eine leicht

verkürzte Dauer in ein ambulantes Programm.

Letztes Jahr konnten bereits über 30 Patientinnen

und Patienten von dieser Rehabilitationsform

profitieren.

Weitere Informationen unter:

www.rehaherz.ch

Geschäftsbericht 2010 11


Pulmonale Rehabilitation. Ein neues Instrument

dokumentiert die wichtigsten Untersuchungs- und

Therapiebefunde. Damit belegt es die Wirksam -

keit der pulmonalen Rehabilitation mit objektiven

Daten.

12 Geschäftsbericht 2010

Erneut haben die Patientenzahlen der stationären

pulmonalen wie auch der allgemein

internistischen Rehabilitation zugenommen.

Das durchschnittliche Alter liegt gegenüber

dem Vorjahr unverändert bei rund 68.8 Jahren

und die durchschnittliche Aufenthaltsdauer

bei 18.7 Tagen.

Lungenrehabilitationsprogramme sind wirksam:

Sie verbessern selbst bei schwerkranken

Lungenpatienten die Leistungsfähigkeit, die

Symptome und die Lebensqualität. Dass diese

Erkenntnis immer klarer zutage tritt, erklärt

womöglich – nebst der guten Vernetzung und

Zusammenarbeit mit unseren wichtigen Zuweisern

– diesen erfreulichen aktuellen Trend.

Doch obschon die Evidenz klar für die pulmonale

Rehabilitation spricht, wird es immer

wichtiger, die Zweckmässigkeit der Rehabilitation

weiter zu begründen und gegenüber

den Krankenkassen zu legitimieren. Diagnosebezogene

Entgeltungssysteme reichen

nicht aus; die pulmonale Rehabilitation benötigt

zusätzliche funktionsbezogene Entgeltungssysteme.

Daher ist es wichtig, über

eine fundierte Datenlage unserer Patienten

zu verfügen.

Lungenpatienten sind nie «nur» an der

Lunge krank; die allermeisten Lungenerkrankungen

sind komplexe Systemerkrankungen

und die Patienten polymorbid. Eine umfassende

multidisziplinäre pulmonale Rehabilitation

dieser Patientinnen und Patienten benötigt

deshalb das Wissen und das Können vieler

verschiedener Berufsgruppen. Ein gutes Zusammenspiel,

eine effiziente Kommunikation

und eine gemeinsame Sprache werden dabei

immer wichtiger. Nur wenn die wichtigsten

Ergebnisse der verschiedenen Therapien und

Untersuchungen rasch allen zur Verfügung

stehen, können die Reha-Ziele sinnvoll angepasst

und das Management optimiert werden.

Ein neues Werkzeug zur

Dokumentation

Seit Mitte Jahr benützen wir ein neues Instrument,

das «Pneumo Outcome Tool». Die verschiedenen

Berufsgruppen dokumentieren

darin ihre wichtigsten Untersuchungs- und

Therapiebefunde. Alle Beteiligten können

diese unmittelbar einsehen. So ist allen schnell

ersichtlich, wie viel Sauerstoff ein Patient benötigt,

wie ausgeprägt seine Atemnot ist, wie

viele Treppenstufen er zu bewältigen vermag,

ob er einen Rollator benützt, usw. Zusätzlich

werden die absolvierten Rehabilitationsmodule

aufgeführt. Bei Austritt wird dem Arztbericht

ein einseitiges Outcomeblatt beigefügt,

das die Fortschritte resp. Erfolge auf einen

Blick erkennen lässt. Dabei ergeben sich wertvolle,

zeitsparende Nebeneffekte: Der nachbetreuende

Hausarzt oder Pneumologe gewinnt

einen umfassenden und schnellen Überblick,

der Assistenzarzt darf endlich kürzere Berichte

schreiben, und der Chefarzt freut sich über die

statistischen Möglichkeiten. Wer dieses Instrument

etwas genauer anschauen möchte, findet

entsprechende Informationen auf der

Homepage www.rehalunge.ch

Was aber soll denn nun genau bei den

Lungenpatienten gemessen werden und welche

Verbesserungen sind wirklich relevant?

Während eines halben Jahres wurden bei

allen Lungenpatienten, die an einer schweren

oder sehr schweren chronisch obstruktiven

Lungenerkrankung (COPD) leiden, vor und

nach der Rehabilitation ihre Lebensqualität,

ihre Symptome sowie ihre Leistungsfähigkeit


Externes Assessment in

Burgdorf

gemessen. Der Schweregrad der Erkrankung

wird mit dem sogenannten BODE-Index gemessen.

Dieser setzt sich zusammen aus Leistung

(6-Minuten-Gehstrecke), Schwere der

Atemnot, den ventilatorischen Reserven und

dem BodyMassIndex. Je höher die Punktezahl,

desto kränker der Patient und schlechter

seine Prognose.

Lebensqualität und Symptome wurden mit

einem Fragebogen erhoben, der speziell für

COPD-Patienten entwickelt wurde. Es zeigte

sich, dass sich die Lebensqualität in beiden

untersuchten Gruppen in allen Kategorien

(Atemnot, Müdigkeit, Lebensbewältigung,

Emotion) signifikant verbesserte. In der kränkeren

Gruppe konnte die Atemnot jedoch

nicht so stark reduziert werden wie in der etwas

«gesünderen» Gruppe.

Deutlicher Anstieg der

Pflege leistungen

Im «Pneumo Outcome Tool» werden die Pflegeleistungen

noch nicht erfasst. Deshalb ist

noch nicht genau bekannt, wie sich die Pflegeleistungen

zur Schwere der Lungenerkrankungen

verhalten. Unabhängig davon zeigen

jedoch die Daten aus der Leistungserfassung

der Pflege (LEP) erneut einen deutlichen Anstieg

der Pflegeleistungen im Pneumobereich.

Ohne Zweifel haben aber nicht nur die Patientenzahlen,

sondern auch die Schwere der Erkrankungen

zugenommen, wie das nachfolgende

Beispiel zu illustrieren versucht: Herr S.

ist 60-jährig und leidet an einer schwersten

obstruktiven Lungenerkrankung. Aufgrund

einer Lungenentzündung muss er in Burgdorf

hospitalisiert und längere Zeit auf der Intensivstation

beatmet werden. Seine minimalen

ventilatorischen Reserven verunmöglichen es,

ihn vom Beatmungsgerät zu «entwöhnen». Es

muss ein Luftröhrenschnitt durchgeführt werden,

und Herr S. wird über eine Atemkanüle

beatmet. Nach einem komplikationsreichen

Verlauf mit Infekten gelingt schliesslich die

Verlegung auf eine Normalabteilung und

Herr S. wird zur Rehabilitation im Berner

Reha Zentrum angemeldet.

Einen beatmeten Patienten zu rehabilitieren,

stellt eine grosse Herausforderung dar.

Da das Berner Reha Zentrum jedoch immer

öfter Patientinnen und Patienten mit einer

Atemunterstützung oder Heimventilation betreut,

gewinnt auch die Pflege im Umgang

mit diesen Patienten zunehmend an Erfahrung.

Herr S. wurde bereits in Burgdorf durch

eine in Schlaf- und Beatmungsmedizin engagierte

Pflegefachfrau aus unserem Hause beurteilt

(siehe Abbildung). Nach intensiven

Abklärungen konnte er in die Rehabilitation

des Berner Reha Zentrums aufgenommen

werden. Zu Beginn wird Herr S. unter Gebrauch

seines Beatmungsgerätes körperlich

trainiert. Einen genaueren Einblick erlaubt ein

Kurzfilm auf der Homepage des Berner Reha

Zentrums (www.rehalunge.ch). Allmählich

gelingt es, die Beatmung immer weiter wegzulassen

und letztendlich ganz zu sistieren.

Die Tracheal kanüle kann entfernt werden.

Nach einer siebenwöchigen, stationären

Rehabilitation ist es nun möglich, Herrn S.

ohne Beatmung und mit nur wenig zusätzlicher

Hilfe nach Hause zu entlassen. Selbstverständlich

sind eine fortsetzende ambulante

Rehabilitation und enge pneumologische

Kontrollen wichtig, damit die erreichten Verbesserungen

weiterhin erhalten werden können.

Das Beispiel von Herrn S. zeigt uns eindrücklich,

dass Reha-Erfolge immer Erfolge

eines Teams sind.

Weitere Informationen unter:

www.rehalunge.ch

Geschäftsbericht 2010 13


14 Geschäftsbericht 2010


Projekte. Das Projekt des Klinik-Informations-Systems

führte zu intensiven Diskussionen über die Art, wie

Prozessabläufe zu dokumentieren sind. Ein weiteres

Projekt zielt darauf ab, mit Freiwilligenarbeit die

Zufriedenheit und das Wohlbefinden unserer Patienten

zu steigern.

Detailkonzeption Klinik-Informations-

System (KIS)

Sobald das Projektbudget für den Ausbau

der bestehenden Datenbanklösung zum

vollwertigen KIS freigegeben worden war,

wurde das umfangreiche Projekt KIS in Angriff

genommen. Die zuvor geleisteten Arbeiten

in Zusammenhang mit der Erhebung

der Prozesse und Datenflüsse bildeten dabei

eine wertvolle Grundlage, indem sie wichtige

Informationen und Ansatzpunkte bereitstellen.

Rasch zeigte sich aber auch, dass ein

wichtiger Unterschied zwischen den beiden

beteiligten Medien Papier und Elektronik

besteht, wenn es um die Be- und Erarbeitung

der neuen Prozesse geht: Im Falle der

Papierversion reicht es, lediglich den Ausgangspunkt

und das zu erreichende Ergebnis

zu beschreiben. Der Weg zwischen

diesen beiden Punkten aber kann unterschiedlich,

beispielsweise linienabhängig,

gestaltet werden. Bei der elektronischen

Patientenakte im KIS allerdings ist es nicht

mehr möglich, diese Freiheit zu gewähren,

da sonst zu viele Möglichkeiten zu erfassen

und einzeln abzubilden wären. So ging es

in zahlreichen Sitzungen darum, einen Konsens

zwischen den beteiligten Berufsgruppen

zu erarbeiten; ein nicht immer einfaches

Unterfangen, trafen dabei doch

oftmals berechtigte Ansprüche aufeinander,

die einander zuwider liefen. Mit der Aussicht

auf konsolidierte, verbindliche und

damit auch einfacher zu handhabende Abläufe

konnten aber alle aufgeworfenen Fragen

gelöst und dokumentiert werden. Ein

Aktenumfang von über 380 Seiten legt

denn auch ein beredtes Zeugnis der geleisteten

Arbeit ab.

Ausgehend vom Detailkonzept konnte der

Hersteller in der Folge eine präzise Offerte

abgeben, die dem Projektlenkungsausschuss

mit weiteren zu erwarteten Aufwendungen

in Form eines detaillierten Budgets zur Genehmigung

vorgelegt wurde. Diese wurde am

16. Dezember erteilt, sodass im kommenden

Jahr an der Umsetzung des Projektes gearbeitet

werden kann.

Projekt Freiwillige Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter im Berner Reha

Zentrum

Bei der Überprüfung der Dienstleistungsketten

im Berner Reha Zentrum wurden Lücken

in der Betreuungsqualität erkannt. Die personellen

Ressourcen, die dem Betreuungsauftrag

gegenüber stehen, sollen optimiert

werden. Die Zufriedenheit der Patientinnen

und Patienten hängt in hohem Mass von der

erlebten Betreuungsqualität ab. Für die Zukunft

ist anzunehmen, dass durch die Realisierung

unseres Projektes mehr Zeit zur

Verfügung gestellt werden kann, um die

Bedürfnisse der Patienten zu erfüllen: Mehr

Zeit zum Reden, für begleitetes Spazieren

oder um einem Hilfsbedürftigen die Teilnahme

an einem Event zu ermöglichen, usw.

Mehr Zeit also für Aktivitäten, die vom Patienten

als Pluspunkte in der Betreuungsqualität

taxiert werden.

Mit der offiziellen Einführung der Freiwilligenarbeit

wollte das Berner Reha Zentrum

die Chance wahrnehmen, sich für den Erhalt

der oben aufgeführten Aktivitäten und

Geschäftsbericht 2010 15


16 Geschäftsbericht 2010

Werte einzusetzen. Es ist dem Projektteam

gelungen, ein 10-köpfiges Team zusammenzustellen,

das in regelmässigen Abständen

und bei Bedarf unseren Patientinnen

und Patienten Zeit schenkt. Menschen, die

sich für freiwillige Arbeit zur Verfügung

stellen, gebührt ein grosser Dank.

Pflegediagnosen und E-Doc in der

Rehabilitation

Das Pflegekader des Berner Reha Zentrums

wurde für die Teilnahme an den Pflegekongress

am Merian Iselin-Spital in Basel

ein geladen, um über das Projekt der elektro

nischen Umsetzung des gesamten Pflegeprozesses

zu berichten. Die innovativen

Schritte fanden Anklang. Am Swiss eHealth

Summit in Bern wurde das Projekt einer erweiterten

Personengruppe vorgestellt.


Qualitätsmanagement. Instrumente zur Erhebung

gesundheitlicher Kenngrössen sind unabdingbar, um

die Qualität angebotener Leistungen zu kontrollieren.

Die Erfahrungen mit dem Patientenradar und mit

dem Messprogramm für Herzpatienten bestätigen

die positiven Erwartungen.

Der Patientenradar – ein brauchbares

Führungs- und Managementinstrument

Seit Januar 2010 wird im Berner Reha Zentrum

mit dem neu geschaffenen Instrument «Patientenradar»

der Zuweisungsprozess von der

Anmeldung bis hin zum effektiven Übertritt

in die stationäre Rehabilitation genau durchleuchtet.

Die Datenanalysen erlauben Rückschlüsse

auf die verschiedenen Teilabläufe

und deren Qualität. Eine erste Jahresauswertung

kann nun vorgewiesen werden.

Insgesamt wurden dem Berner Reha Zentrum

2593 Patientinnen und Patienten angemeldet;

2302 Personen wurden in der Folge

aufgeboten, davon traten 91.6 % effektiv ein.

Rund 3 ⁄4 der aufgebotenen Patienten konnten

zum gewünschten Datum eintreten. Grössere

Abweichungen zwischen Wunsch- und Aufgebotsdatum

ergaben sich meistens, weil die

Kostengutsprache noch fehlte oder aus Kapazitätsgründen

(z. B. weil gelegentlich kein Bett

frei war). Verzögerungen beim Übertritt entstanden

auch aufgrund externer Ursachen,

die zu Abweichungen zwischen Aufgebotsdatum

und effektivem Eintrittsdatum führten.

Als Hauptgrund hierzu kann die Verschlechterung

des Allgemeinzustandes des Patienten

aufgeführt werden.

Des Weiteren wurden rund 17 % aller Anmeldungen

von den zuweisenden Instanzen

annulliert. Dies unter anderem, weil die Kostengutsprache

abgelehnt wurde. Wenn die

jeweiligen Garanten bereits beim Eingang der

Anmeldung erfasst und in der Folge die Daten

gezielt analysiert werden, können solche relevanten

Ergebnisse aus dem Patientenradar

mit den betroffenen Krankenkassen besprochen

und Lösungsansätze erarbeitet werden.

Q-Label für weitere drei Jahre

gesichert

Im 2006 erlangte das Berner Reha Zentrum

als erste Institution im Schweizerischen Gesundheitswesen

das Q-Gütesiegels I für das

erfolgreich umgesetzte Qualitäts-Programm

des Schweizer Tourismus im Gesamtbetrieb.

Wie im Tourismus gewinnen auch im Gesundheitswesen

– wo der Markt von Jahr zu Jahr

eine immer wesentlichere Rolle spielt – die

Gastfreundlichkeit und die Dienstleistungsqualität

an Gewicht. Das Qualitätsprogramm

des Schweizer Tourismus schien damals das

richtige Instrument, um die Dienstleistungsketten

von Eintritt bis Austritt der Patientinnen

und Patienten auf Schwachstellen zu

überprüfen. Anhand jährlicher Aktionspläne

werden in diversen interdisziplinären Arbeitsgruppen

die Lücken gezielt bearbeitet. Jedes

Jahr kontrolliert die externe Prüfstelle die

Massnahmen aus dem Aktionsplan, und alle

drei Jahre muss sie die gesamte Analyse

der Dienstleistungsketten überprüfen. 2010

wurde die Dienstleistungsqualität des Berner

Reha Zentrums wiederum mit dem Q-Label I

für die Jahre 2010–2013 ausgezeichnet.

Messprogramm für Herzpatienten

Die Ergebnisse aus dem Messprogramm für

Herzpatienten bestätigen die erfreulichen Ergebnisse

der letzten Jahre. So blieb die mit

dem 6-Minuten-Gehtest gemessene Verbesserung

der Leistungsfähigkeit im vergangenen

Jahr etwa unverändert. Für die meisten

Patientinnen und Patienten hatte der Reha-

Aufenthalt auch positive Auswirkungen auf

das Gewicht: Im Mittel verloren sie 1.3 Kilo-

Geschäftsbericht 2010 17


18 Geschäftsbericht 2010

gramm, wobei übergewichtige Patienten wie

erwünscht stärker abnahmen als normalgewichtige.

Der leichte Gewichtsverlust Normalgewichtiger

ist darauf zurückzuführen, dass

viele Patienten beim Eintritt noch zu viel Wasser

im Körper haben, was – wenn nötig auch

mit Medikamenten – korrigiert wird. Untergewichtige

Patienten wiederum erhalten eine

zusätzliche kalorien- und eiweissreiche Spezialernährung,

damit sie etwas zunehmen.

Die Blutfettwerte der Patientinnen und Patienten

verbesserten sich während der Rehabilitation

ebenfalls deutlich. Der Gesamtcholesterinwert

und der LDL-Wert (schädigende

Anteile) sanken deutlich, während der HDL-

Wert (schützender Anteil) leicht anstieg. Die

richtige Zusammensetzung der Blutfette ist

wichtig, um Schäden an Herz und Gefässen

zu verhindern.

Nahezu alle Patientinnen und Patienten,

die bis zum Spitaleintritt rauchten – immerhin

14.6 % aller Patienten – vermochten während

der Rehabilitation den Rauchstopp durchzuhalten.

Wenn nötig, wurde auf Rauchstopp-

Beratung und Medikamente zurückgegriffen.

Bei Austritt konnten nur 2.6 % der Patienten

nicht ganz auf Nikotin verzichten. Auch wenn

einige von den frisch der Zigarette Entwöhnten

wieder rückfällig werden, ist dieses Ergebnis

erfreulich.

H+ Qualitätsbericht

Alle Aktivitäten unserer Klinik im Bereich der

Qualität wurden 2010 mit den Zahlen 2009

nach einer Vorgabe von H+ qualité® zu einem

spitaleigenen Qualitätsbericht zusammen -

gefasst. Dieser kann von der Webseite von H+

qualité (www.hplusqualite.ch) sowie auf unserer

Homepage (www.rehabern.ch) heruntergeladen

werden.

Der H+-Qualitätsbericht dient als strukturierte

Vorlage für die einheitliche Berichterstattung

innerhalb einer Spitalkategorie und

richtet sich an Patienten mit einer bevorstehenden

stationären Behandlung oder an Personen,

die sich anhand diverser gesundheitlicher

Kenngrössen über bestimmte Kliniken

informieren wollen.

Dem Berner Reha Zentrum wurde durch

die Anwendung des H+-Qualitätsberichts die

Vielzahl seiner Verfahren zur Qualitätssicherung

klar vor Augen geführt. Darüber hinaus

wurde durch das Ausfüllen der einzelnen Kapitel

deutlich, welch hohes Niveau das Berner

Reha Zentrum insbesondere bei den internen

Qualitätsindikatoren im Outcome-Bereich

über alle Linien hinweg erreicht hat.


Personelles. Mehrere Fachbereiche verzeichneten

im vergangenen Jahr personelle Veränderungen.

Dank des Engagements der Mitarbeitenden blieb der

Betrieb auch bei hoher Auslastung jederzeit gewährleistet.

Medizin

In den Verantwortlichkeiten verschiedener

Fachbereiche gibt es einige Wechsel zu vermelden.

Gerd Böger, stv. Leiter und Fachbereichsverantwortlicher

Muskuloskelettale

Therapie, hat uns auf Ende Juli verlassen, um

zu seinem früheren Arbeitgeber zurückzukehren.

An dieser Stelle danken wir ihm für seinen

Einsatz; ganz besonders bedanken wir uns

auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

der Physiotherapie, die in der Zwischenzeit

bereitwillig Zusatzchargen übernommen

und damit den Betrieb auch bei hohen Belegungszahlen

gewährleistet haben. Per Anfang

2011 wird neu Dieter Steiner, Master of Musculoscelettal

and Sports Physiotherapy, die

operative Physiotherapieleitung übernehmen.

Auf Ende Jahr verliess uns Dr. med. Christian

Joost, der seit dem 01.12.2007 als Oberarzt

in allen Kompetenzlinien bei der Betreuung

der Patienten und in der Ausbildung der

Assistenzärztinnen und -ärzte mithalf.

Im ärztlichen Bereich konnte mit Dr. med.

Samuel Menzi ein Facharzt für Physikalische

Medizin und Rehabilitation in unser Team zurück

gewonnen werden; er hatte bereits im

Jahr 2004 einen Teil seiner Ausbildung im

Berner Reha Zentrum absolviert.

Infrastruktur

Ende September hat uns unser langjähriger

Mitarbeiter in der Abteilung Finanzen und

Controlling, Hansjürg Moser, verlassen, um

eine neue Herausforderung im Treuhandbereich

anzunehmen. Als Nachfolgerin durften

wir Natascha Jutzi begrüssen. Mit Bestnote

hat sie letzten Sommer in einem Treuhand-

büro ihre kaufmännische Lehre mit Berufsmaturität

abgeschlossen.

Ende Oktober mussten wir uns von unserer

langjährige Leiterin Personaladministration,

Johanna Eichenberger, verabschieden, die sich

neuen Aufgaben zuwenden wird. Die personelle

Überbrückung bis zum Eintritt des Nachfolgers

konnten wir intern sicherstellen.

Nach langjähriger Mitarbeit wurde im Oktober

unser Maler Paul Wenger pensioniert.

Wir danken ihm nachdrücklich für die geleistete

Arbeit. Mit Ivan Herrmann konnten wir

einen geeigneten Nachfolger in unserem

Team begrüssen.

Sportliches

An der 37. SOLA-Staffette bewältigte ein

14-köpfiges Laufteam des Berner Reha Zentrums

im Grossraum Zürich eine Gesamtstrecke

von 116.74 km und eine Höhendifferenz

von 2635 m.

Marcel Glässner absolvierte unter anderem

den Grand Prix von Bern und belegte den

guten 12. Rang seiner Altersklasse am Swiss

Alpin Lauf über 78 km.

Marlis Buholzer begleitete und betreute

eine blinde Kollegin am Schnupper-Marathon

Luzern und am Frauenlauf in Bern.

Unsere Vorzeige-Athletin Andrea Huser errang

am Niesen-Treppenlauf und am Fisherman

Strongman in Thun hervorragende erste

Plätze. Im Vierer-Team schaffte sie am Patagonia-Expedition-Race

in Chile und an der

Abu Dhabi-Adventure-Challenge zweimal den

3. Rang. Obwohl sie im Trikot mit dem Schriftzug

von Heiligenschwendi startete, konnten

wir allerdings bislang keine Patienten aus den

Vereinigten Arabischen Emiraten begrüssen.

Geschäftsbericht 2010 19


20 Geschäftsbericht 2010


Organisatorisches

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22 Geschäftsbericht 2010

Personalstatistik

Personalstatistik (Anzahl Stellen)

2010

Ärzte und andere Akademiker 19,11

Pflegepersonal im Pflegebereich 75,51

Spezialdienste (Bettendisposition, Patientenschulung, etc.) 8,61

Therapie und andere medizinische Fachbereiche 37,12

Verwaltungspersonal 12,16

Oekonomie, Hotellerie, Transportdienst und Nebenbetriebe 53,29

Technische Dienste 8,31

In Ausbildung 14,69

Total 229,43


Verwaltungsrat

Organisation

Präsident Dr. iur. Hans Lauri Rechtsanwalt

3110 Münsingen

Vizepräsident Max Rickenbacher Ehem. Spitaldirektor

2512 Tüscherz-Alfermée

Peter Rychiger Unternehmer

3612 Steffisburg

Dr. rer. pol. Michèle Etienne Unternehmensberaterin

3054 Schüpfen

Dr. med. Jürg Schlup Arzt

3052 Zollikofen

Direktion

Vorsitz

Geschäfts leitung

und Leitung Ressort

Infrastruktur/Logistik

Entschädigung des Verwaltungsrates: Total 52 000 CHF

Armin Strom, lic. phil. Direktor

Ressort Medizin Dr. med. Hansueli Tschanz Chefarzt Kardiale Rehabilitation

Ressort Pflege Flavia Lüthi-Ferrari, M.H.A. Leiterin Pflegedienst

Revisionsstelle

Entschädigung der Geschäftsleitung: Total 531 731 CHF

Ernst & Young AG, Bern

Honorar für die Rechnungsprüfung: Total 18 000 CHF

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24 Geschäftsbericht 2010

Leistungsangebot und

Verantwortliche

Ressort Medizin Dr. med. Ursula Steiger

Dr. med. Hansueli Tschanz

PD Dr. med. Armin Stucki

Chefärzte

Muskuloskelettale Rehabilitation Dr. med. Ursula Steiger, FMH Rheumatologie,

Physikalische Medizin und Rehabilitation

sowie Innere Medizin

Kardiovaskuläre Rehabilitation Dr. med. Hansueli Tschanz, FMH Kardiologie

und Innere Medizin

Pulmonale Rehabilitation PD Dr. med. Armin Stucki, FMH Pneumologie,

Intensivmedizin, Schlafmedizin SGSSC und

Innere Medizin

Oberärzte Dr. med. Friederike Matter, FMH Kardiologie

und Innere Medizin

Dr. med. Christian Joost, FMH Innere Medizin

Dr. med. Nicole Josi-Clerc, FMH Innere Medizin

Dr. med. Samuel Menzi, FMH Physikalische

Medizin und Rehabilitation

Assistenzärzte 12,19 in Weiterbildung

Leitung Ärztliches Sekretariat Annekäthi Sherry

Psychologe Vladimir Vlasaty

Therapien Peter Van Wittenberge

Funktionsdiagnostik Thérèse Lanz

Sozialdienst Monika Wetzel

Labor PD Dr. med. Armin Stucki (bis 30.04.2010)

Regula Ruch (ab 01.05.2010)

Röntgen Verena Amstad (bis 30.04.2010)

Ursula Gehrig (ab 01.04.2010)

Apotheke Dr. pharm. Susanne Albrecht


Ressort Pflege Flavia Lüthi-Ferrari

Pflegedienstleitung Flavia Lüthi-Ferrari

Stv. Pflegedienstleitung Marlis Buholzer

Sekretariat / Bettendisposition Ursula Fuchser

Leiterin Bildung Rita Svoboda

Hygienebeauftragte Marlis Buholzer

Leiterin Qualität Pflege Sabine Kalkhoff

Beauftragter Qualität Pflege Marcel Glässner

LEP-Beauftragte Marianne Bühlmann

Wundexpertin Susanne Schmutz

Diabetesberatung Brigitte Vonwiller

Oda Machemer

Ernährungsberatung Andrea Weber

Erika Nielsen

Andrea Zurfluh

Beratung / Instruktion Pneumologie Lydia Eisenmann

Barbara Allenbach

Susanne Schmutz

Beratung Herzinsuffizienz Speziell ausgebildetes Pflegeteam

Inhalation Barbara Furrer (bis 30.04.2010)

Werkatelier Kathrin Meyer

Patientenbibliothek Verena Kämpf

Zentralmagazin Heidi Gregorini

Ressort Infrastruktur Armin Strom

Direktor Armin Strom

Direktionsassistenz Lilo Hirschi

Qualitätsmanagement Armin Strom

Lilo Hirschi

Dienste, Finanzen / Controlling Thomas Schär

Betriebe / Hotellerie Beat Zimmermann

Technische Dienste Beat Stalder

IT und Projekte Matthias Zimmermann

Verpflegung Gaby Pfister

Gästeservice Elisabeth Kühni

Personaladministration Johanna Eichenberger (bis 31.10.2010)

Case Management Priska Pulfer

Beatrice Bigler

Informationszentrale Ruth Müller

Liegenschaftsverwaltung Heinz Berger

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26 Geschäftsbericht 2010

Publikationen und Vorträge

Publikationen

– Gradinger F., Cieza A., Stucki A., Michel F., Bentley A., Oksenberg A., Rogers A.E.,

Stucki G., Partinen M.: Sleep Med. 2011 Jan;12(1):92–6. Epub 2010 Nov 17

– Gradinger F., Glässel A., Bentley A., Stucki A.: Content comparison of 115 health

status measures in sleep medicine using the International Classification of Functioning,

Disability and Health (ICF) as a reference. Sleep Med Rev. 2011 Feb;15(1):33–40

– Kalkhoff S.: Job Rotation. Krankenpflege 2/2010

– Kalkhoff S.: Pflegemanagement: Möglichkeiten der Qualifizierung von Führungskräften.

Krankenpflege 5/2010

– Kalkhoff S.: Starthilfe für junge Führungskräfte. Die Schwester Der Pfleger, 11/2010

– Kalkhoff S.: Rezensionen: Fachbuchbesprechungen in Krankenpflege (SBK) u. Pflege,

die wissenschaftliche Zeitschrift, z. B. «Pflegedokumentation mit IT Systemen»

– Meierhofer S., Stucki A., Carboni G., Joost Ch.: Lung hernia – What is your diagnosis?

Praxis 2010; 99:2–281

– Studer D., Kalkhoff S., Stucki A.: Incidents and risk factors of falling in pulmonary

rehabilitation. ERS e-communication www.ersnet.org

– Studer D., Brill A.K., Joost Ch., Stucki A.: Case report of a 55-year-old men with

fire-eater’s lung. Swiss Medical Weekly, 2010; 140 (Supplement 149)

– Tal-Akabi A., Steiger U.: Funktionelle Langzeitwirkung eines hochintensiven Widerstandstrainings

für nicht operierte Gliedmassen bei älteren Menschen nach einer Hüft- oder

Knieoperation. Physioscience 2010; 6:21–26

Vorträge an Kongressen oder externen Fortbildungen

– Lüthi F., Svoboda R.: Tagung DRG und elektronische Pflegedokumentation: Risiken und

Chancen, Basel: Qualitätssicherung als Management-Aufgabe: Pflegediagnosen und

E-Dok in der Rehabilitation

– Müller L.: Kantonaler Tag der Gesundheitsberufe in Zusammenarbeit mit dem Spital STS

AG, Thun; Vorstellen der Rehabilitationspflege

– Müller Staub M., Kalkhoff S., Lüthi F.: Kongress Swiss eHealth Summit 2010; Elektronische

Pflegedokumentation: Erfahrungen und Erfolgsfaktoren

– Stucki A.: Moderation Posterdiskussion «Pulmonale Hypertension / Asthma / COPD»;

Jahresversammlung der Schweizerischen Gesellschaft für Pneumologie SGP, Lausanne

– Stucki A.: Leitung Workshop am 16. Berner Diabetes-Symposium, Bern; Rauchstopp – Teil

der Diabetesbehandlung

– Stucki A.: Leitung Workshop und Referat «Rehabilitation bei pulmonal Schwerstbehinderten»;

Jahresversammlung der Schweizerischen Gesellschaft für Pneumologie SGP,

Lausanne

– Stucki A.: Leitung Workshop und Referat «Pulmonale Rehabilitation»; Jahresversammlung

der Schweizerischen Gesellschaft für Innere Medizin, SGIM, Basel

– Stucki A.: Referat «Pulmonale Pathophysiologie»; Interessengemeinschaft Physiotherapie

kardiopulmonale Rehabilitation, BRH

– Stucki A.: Leitung Workshop und Präsentation von Patientenfällen; Asthmafortbildung der

Internisten Berner Oberland und der Ärzte des Netzwerk Raum Thun, BRH

– Stucki A.: Leitung Workshop und Präsentation von Patientenfällen; COPD-Fortbildung der

Internisten Berner Oberland und der Ärzte des Netzwerk Raum Thun, Thun


– Stucki A.: Referat «Schlafapnoe-Syndrom – die Diagnose macht der praktische Arzt»;

Fortbildung Schlafmedizin der Internisten Berner Oberland und der Ärzte des Netzwerk

Raum Thun, BRH

– Stucki A.: Referat «Pulmonale Rehabilitation» beim Besuch Praxisteam Dr. med. Guy de

Watteville im BRH

– Stucki A.: Referat bei CAT Fokusgruppe, Bern

– Studer D., Kalkhoff S., Stucki A.: Incidents and risk factors of falling in pulmonary rehabilitation.

Europäischer Pneumologenkongress, Barcelona

– Tschanz H.U., Aebersold V.: Vorstellen der kardiologischen Rehabilitation, Klinik für

Thorax- und Gefässchirurgie, Inselspital Bern

Unterrichts- und Lehrtätigkeit

– Eisenmann L.: Rauchstoppkurs «Endlich rauchfrei» für Mitarbeitende beim Domicilverein

Bern

– Kalkhoff S.: Fachhochschule Bern im NDS Studiengang Pflege: Intervention

– Müller L.: Überbetriebliche Kurse FaGe /B OdA Gesundheit Kanton Bern, Universitäre

Psychiatrische Dienste Waldau, Ostermundigen

– Müller L.: Lernbereich Training und Transfer, LTT Praxis Berner Oberland, Spital Thun

– Saurer-Evers A., Svoboda R.: Unterricht am Bildungszentrum Pflege, Bern: Nachdiplomstudiengang

Kardiologie – kardiologische Rehabilitationspflege

– Stucki A., Joost Ch.: Lehrauftrag zur Studentenausbildung der Medizinischen Fakultät der

Universität Bern; Clinical Skills Training (CST) – Lunge und Atemorgane; November und

Dezember 2010, BRH

– Svoboda R.: Hygienische Standardmassnahmen für Praktikantinnen der Fachmittelschule

Thun, Spital Thun

Organisation von Symposien / Fortbildungsveranstaltungen / Kongressen

– Lüthi F.: Organisation, Umsetzung und Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen

für die IGRP (Interessengemeinschaft für Rehabilitationspflege)

– Lüthi F.: Präsentationen zum Thema Bildung, Personalpolitik und Nachwuchsförderung in

diversen Gremien für Leiterinnen und Leiter Pflegedienst

– Stucki A.: Organisation und Umsetzung der Fortbildung «Asthma –neue therapeutische

Konzepte in der Praxis»; für Internisten Berner Oberland und Ärzte des Netzwerk Raum

Thun, BRH

– Stucki A: Organisation und Umsetzung der Fortbildung in Zusammenarbeit mit Prof. Dr.

med. Jörg Leuppi «COPD – Diagnose, Behandlung und Management – aus der Praxis für

die Praxis», für Internisten Berner Oberland und Ärzte des Netzwerk Raum Thun, Thun

– A. Stucki: Organisation und Umsetzung der Fortbildung in Zusammenarbeit mit der Pneumologischen

Universitätsklinik des Inselspitals Bern: «Schlafmedizin für den praktischen

Arzt», für Internisten Berner Oberland und Ärzte des Netzwerk Raum Thun, BRH

Auszeichnungen / Unterstützung

Auszeichnung und Unterstützung durch Hospital Quit Support der Arbeitsgemeinschaft

Tabakprävention des BAG. Dies aufgrund unseres Rauchstopprogramms.

Geschäftsbericht 2010 27


28 Geschäftsbericht 2010


Bilanz

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30 Geschäftsbericht 2010

Bilanz per 31. Dezember 2010

in CHF 31.12.2010 31.12.2009

Aktiven

Umlaufvermögen

Flüssige Mittel 6 253 672.99 5 792 570.89

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1 923 598.60 2 049 924.20

. /. Delkredere –150 000.00 –150 000.00

Andere Forderungen 153 839.10 154 402.30

Vorräte 700 210.50 636 200.30

Aktive Rechnungsabgrenzungen 34 700.05 33 219.75

Total Umlaufvermögen 8 916 021.24 8 516 317.44

Anlagevermögen

Immobilien 3 914 684.80 4 157 812.80

Mobile Sachanlagen 1 542 922.20 1 358 493.55

Investitionsprojekte in Arbeit 2 373 570.60 99 225.60

Total Anlagevermögen 7 831 177.60 5 615 531.95

Total Aktiven 16 747 198.84 14 131 849.39


in CHF 31.12.2010 31.12.2009

Passiven

Fremdkapital

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1 247 255.86 864 453.84

Andere Verbindlichkeiten 291 019.85 238 404.40

Verbindlichkeiten gegenüber dem Kanton Bern 656 117.05 331 884.35

Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 586 247.75 34 847.65

Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten gegenüber Aktionärin 500 000.00 500 000.00

Passive Rechnungsabgrenzungen 249 847.45 407 308.45

Kurzfristiges Fremdkapital 3 530 487.96 2 376 898.69

Langfristige Finanzverbindlichkeiten 0.00 550 000.00

Verpflichtungen für zukünftige Investitionen 4 789 791.15 3 584 871.15

Rückstellungen 3 452 514.00 3 027 666.70

Langfristiges Fremdkapital 8 242 305.15 7 162 537.85

Total Fremdkapital 11 772 793.11 9 539 436.54

Eigenkapital

Aktienkapital 2 000 000.00 2 000 000.00

Allgemeine gesetzliche Reserven 1 000 000.00 2 000 000.00

Weitere Reserven gemäss Leistungsvertrag 1 540 000.00 –

Bilanzgewinn

Vortrag vom Vorjahr 12 412.85 415 377.12

Jahresgewinn 421 992.88 177 035.73

Bilanzgewinn 434 405.73 592 412.85

Total Eigenkapital 4 974 405.73 4 592 412.85

Total Passiven 16 747 198.84 14 131 849.39

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32 Geschäftsbericht 2010

Erfolgsrechnung 2010

in CHF 2010 2009

Betriebsertrag

Erlös aus Lieferungen und Leistungen 14 383 267.85 13 328 875.10

Ertrag stationäre Leistungen Kanton 12 342 718.85 12 716 903.15

Ertrag für Investitionen Kanton 361 394.00 324 249.60

Übriger Betriebsertrag 1 453 667.55 652 092.43

Total Betriebsertrag 28 541 048.25 27 022 120.28

Betriebsaufwand

Material- und Warenaufwand 5 205 162.15 5 132 187.03

Personalaufwand 21 646 030.82 20 854 253.60

Übriger Betriebsaufwand 663 460.25 686 481.70

Total Betriebsaufwand 27 514 653.22 26 672 922.33

Betriebsergebnis vor Zinsen und Abschreibungen 1 026 395.03 349 197.95

Abschreibungen 361 394.00 248 016.00

Betriebsergebnis vor Zinsen 665 001.03 101 181.95

Finanzaufwand – –553.10

Finanzertrag 66 656.50 87 923.80

Ertragsüberschuss Nebenbetriebe – 33 913.98

Liegenschaftsaufwand inkl. Abschreibungen –663 143.90 –670 001.50

Liegenschaftsertrag 663 143.90 670 001.50

Betriebsfremde- und a.o. Aufwand –309 664.65 –45 430.90

Jahresergebnis 421 992.88 177 035.73


Verwendung des Bilanzgewinnes

per 31. Dezember 2010

(Antrag des Verwaltungsrates)

in CHF 31.12.2010 31.12.2009

Vortrag vom Vorjahr 12 412.85 415 377.12

Jahresgewinn 421 992.88 177 035.73

Bilanzgewinn 434 405.73 592 412.85

Zuweisung an «Weitere Reserven gemäss Leistungsvertrag» –340 000.00 –540 000.00

2 % Dividende an Aktionärin –40 000.00 –40 000.00

Vortrag auf neue Rechnung 54 405.73 12 412.85

Geschäftsbericht 2010 33


34 Geschäftsbericht 2010

Anhang zur Jahresrechnung

per 31. Dezember 2010

in CHF 2010 2009

Verpfändete Aktiven zur Sicherung eigener Verpflichtungen

Immobilien – Buchwert der Grundstücke und Gebäude 3 914 684.80 4 157 812.80

Grundpfandrechte (Schuldbriefe) – total nominell 5 462 000.00 5 462 000.00

wovon im Eigenbesitz (frei verfügbar) –1 500 000.00 –1 500 000.00

hinterlegt zur Sicherung eigener Verpflichtungen 3 962 000.00 3 962 000.00

Beanspruchte Kredite bzw. Deckung

Hypothek BEKB Bern 550 000.00 550 000.00

Hypothek Aktionärin 500 000.00 500 000.00

Total langfristige Verbindlichkeiten 1 050 000.00 1 050 000.00

Restwert aus Bau- und Investitionsbeträgen, welche durch den

Kanton Bern finanziert worden sind 3 945 385 4 265 342

Brandversicherungswerte der Sachanlagen

(inkl. Neuwertzusatz)

Gebäude 88 580 500.00 88 580 500.00

Maschinen und Einrichtungen 16 500 000.00 16 500 000.00

Verbindlichkeiten gegenüber Vorsorgeeinrichtungen

Kontokorrent Pensionskasse VSAO

(enthalten in den anderen Verbindlichkeiten) 14 539.80 29 707.50

Risikomanagement (OR 663b)

Der Verwaltungsrat hat sich an seinem Strategie-Check vom 14. Juni 2010

eingehend mit dem Risikomanagement beschäftigt und für 2011 entsprechende

Massnahmen beschlossen.


Aktionariat

Stiftung für medizinische Weiterbehandlung,

Rehabilitation und Prävention mit Sitz in Bern

Präsident Dr. Ing. Agr. ETH Fritz Gerber Ehem. Geschäftsführer GLB

3550 Langnau (bis 08.04.2010)

Dr. med. Daniel Mühlemann Distress-Consulting GmbH, Münsingen

3110 Münsingen (ab 09.04.2010)

Vizepräsidentin Marianne Glur-Schneider Ehem. Grossrätin

4914 Roggwil (bis 08.04.2010)

Bruno Burkhard, lic. rer. pol. Ehem. Direktor Galenica AG, Bern

3303 Jegenstorf (ab 09.04.2010)

Sekretär Bruno Burkhard, lic. rer. pol. (bis 08.04.2010)

Hans Kämpf Agro-Treuhänder

3625 Heiligenschwendi (ab 09.04.2010)

Bernhard Antener Fürsprecher, Grossrat

3550 Langnau

Franziska Berger Pflegedirektorin Spital Netz Bern AG, Bern

8050 Zürich

Peter Brechbühler Mitinhaber Firma SMAB AG, Bern

3012 Bern

Dr. phil. Eva Desarzens-Wunderlin Generalsekretärin Konferenz höhere FS, Bern,

Grossrätin

3067 Boll

Dr. med. Josef Faller Leiter Medizinische Institute,

Hirslanden Zürich

3006 Bern

Prof. Dr. med. Thomas Geiser Direktor und Chefarzt, Pneumologische

Universitätsklinik, Bern

3010 Bern

Paul Knecht, lic. rer. pol. Spitalökonom

2505 Biel

Bethli Küng-Marmet Grossrätin

3792 Saanen

Prof. Dr. med. Bernhard Meier Direktor und Chefarzt, Kardiologische

Universitätsklinik, Bern

3010 Bern

Dr. jur. Markus Meyer Rechtsanwalt, Grossrat

4914 Roggwil

Therese Rufer-Wüthrich Grossrätin

3303 Zuzwil

Thomas Straubhaar Mitglied GL Sonnenhof AG, Bern

3600 Thun

Hans Strub Direktor Pflegedienste, Solothurner

Spitäler AG, Solothurn

4633 Hauenstein

Ueli Von Allmen Direktor Pflege/MTT, Inselspital Bern

3280 Murten

Markus Zihler Ehem. Direktor Lindenhofspital Bern

3322 Mattstetten

Geschäftsbericht 2010 35


36 Geschäftsbericht 2010

Bericht der Revisionsstelle

an die Generalversammlung der

Berner Reha Zentrum AG Heiligenschwendi

Bern, 2. März 2011

Bericht der Revisionsstelle zur Jahresrechnung

Als Revisionsstelle haben wir die Jahresrechnung der Berner Reha Zentrum AG, bestehend aus

Bilanz, Erfolgsrechnung und Anhang (Seiten 30 bis 34) für das am 31. Dezember 2010 abgeschlossene

Geschäftsjahr geprüft.

Verantwortung des Verwaltungsrates

Der Verwaltungsrat ist für die Aufstellung der Jahresrechnung in Übereinstimmung mit den

gesetzlichen Vorschriften und den Statuten verantwortlich. Diese Verantwortung beinhaltet

die Ausgestaltung, Implementierung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems

mit Bezug auf die Aufstellung einer Jahresrechnung, die frei von wesentlichen falschen Angaben

als Folge von Verstössen oder Irrtümern ist. Darüber hinaus ist der Verwaltungsrat für die

Auswahl und die Anwendung sachgemässer Rechnungslegungsmethoden sowie die Vornahme

angemessener Schätzungen verantwortlich.

Verantwortung der Revisionsstelle

Unsere Verantwortung ist es, aufgrund unserer Prüfung ein Prüfungsurteil über die Jahresrechnung

abzugeben. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen

Gesetz und den Schweizer Prüfungsstandards vorgenommen. Nach diesen Standards haben

wir die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass wir hinreichende Sicherheit gewinnen,

ob die Jahresrechnung frei von wesentlichen falschen Angaben ist.

Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von

Prüfungsnachweisen für die in der Jahresrechnung enthaltenen Wertansätze und sonstigen

Angaben. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen des Prüfers.

Dies schliesst eine Beurteilung der Risiken wesentlicher falscher Angaben in der Jahresrechnung

als Folge von Verstössen oder Irrtümern ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt

der Prüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung der Jahresrechnung von

Bedeutung ist, um die den Umständen entsprechenden Prüfungshandlungen festzulegen, nicht

aber um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems abzugeben. Die

Prüfung umfasst zudem die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden,

der Plausibilität der vorgenommenen Schätzungen sowie eine Würdigung

der Gesamtdarstellung der Jahresrechnung. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten

Prüfungsnachweise eine ausreichende und angemessene Grundlage für unser Prüfungsurteil

bilden.

Prüfungsurteil

Nach unserer Beurteilung entspricht die Jahresrechnung für das am 31. Dezember 2010 abgeschlossene

Geschäftsjahr dem schweizerischen Gesetz und den Statuten.


Berichterstattung aufgrund weiterer gesetzlicher Vorschriften

Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen an die Zulassung gemäss Revisionsaufsichtsgesetz

(RAG) und die Unabhängigkeit (Art. 728 OR) erfüllen und keine mit unserer

Unabhängigkeit nicht vereinbare Sachverhalte vorliegen.

In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und dem Schweizer Prüfungsstandard

890 bestätigen wir, dass ein gemäss den Vorgaben des Verwaltungsrates ausgestaltetes internes

Kontrollsystem für die Aufstellung der Jahresrechnung existiert.

Ferner bestätigen wir, dass der Antrag über die Verwendung des Bilanzgewinnes dem

schweizerischen Gesetz und den Statuten entspricht und empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung

zu genehmigen.

Ernst & Young AG

Bernadette Koch Andreas Schwab-Gatschet

Zugelassene Revisionsexpertin Zugelassener Revisionsexperte

(Leitende Revisorin)

Geschäftsbericht 2010 37


38 Geschäftsbericht 2010

Kontakte

Berner Reha Zentrum AG

3625 Heiligenschwendi

T 033 244 33 33

F 033 244 33 35

info@rehabern.ch

www.rehabern.ch

PC -Konto 30-830-8

Sponsoring RundUmWeg: PC -Konto 30-193038-6

www.rundumweg.ch

Die städtischen Verkehrsbetriebe Thun (STI) fahren alle 30 Minuten vom Bahnhof Thun zum

Berner Reha Zentrum Heiligenschwendi und zurück. Fahrzeit: 25 Minuten.


Impressum:

Typokonzept / Layout:

Atelier Bundi AG / Nadine Kamber

Bildkonzept:

Berner Reha Zentrum, Heiligenschwendi

Fotos:

Marcel Wiedmann

Inserts: Sam Thomas

Druck:

Jost Druck AG, Hünibach


Geschäftsbericht 2010

Berner Reha Zentrum

3625 Heiligenschwendi

www.rehabern.ch

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